tityigt e.z Ungluj ctrtL BW PK Mrle ein dÄ*5»’ SittS •rbe sich .2 » MS un?. iR R f!rjf- y - t« uMfjej -ri *^Wb Mtntbtnt l? W, nun wegen Je. £?W Sa der JMWlBte ongiot, M sagten geschenki habe. 1.M Falle mir Jettdn ngen ist der Lisickis lautet wegen tiütficU- yr Gefängnis unt> Wochen Hast, froqramm. >. April: ! Stunde der Jugend, ert des Z^usorcheiler^.- bts 6.05 Ühr. Sie 2dc- Ihr: Uckertraaur^ tron eiherr WtltWiltud) halten, Anbau und Gr- äume". 6.45 bis 7 Uhr, : „Sie Stunde der Frau', »schule: .Der Mensch als trag ton Aeg.-Lat St. i Uhr: Sie Schachjtunde. ttagung ton Stuttgart: :en. 9.30 bis 10.50 Lhr. : Konzert des Kassel« chend bis 1130 Uhr: i: Tanzmusik. 9 an?* »k dW ■LU"««1'" l*la,r ,>**** :Ss'.*5 ®iin wnJL gjt d> '•’• .,x, --"LsMA- :B*W :gs> Dienstag, 5. April 1927 177. Jahrgang llr. 80 Erster Blatt Bor neuen Balkanwirren Rumänien. Volkspartei und Konkm-dat . >- , - ...... Iahte entsprechend der XaaffiDtbnunn diese. Eine Erläuterung Strefcmanns 60 Pf.. Lohnllasie III 180 Pf.. Lohnllasie VH }«■ I!och«eNa4 vorder. Prtli lir 1 mm höhe fix ln$ei<;r* von 27 mm Brettt e rtlich S, au »»Art» 10 Relchopsenn»a. für IRt- klamtan>n<3*n von 70 mm 'Brcilt 35 Vtid)*p|enme, Dlatzvsrfchrift 20' . mehr. Cbelrrbtildfui Dr. Fnedr. Oild- Lange. VtraitiipoTiltd) Hir Polin!« Df. ?tr WM). Lange, für Feuilleton Dr fllbDruit; iür den übrigen letl Ernst Vlumschetn: für den Rn- IrrqenteU Anri fpllmann, lämtltd) in Ohefeen Das Arbeitszeitnotgesetz im Reichstag. Berlin, 4. ÄpnL Die erjte Beratung de» «r । Erscheint täglich, diese Beltimrnimg auch über Da» Washingtoner ____________ Abkommen hinaus. Rur im Interesse eine» billigen Dang Der Sreignifk etngteift. 2ungleich» stimmt Redner dem Gesetze zu. M •»«****•• Relchsa rbeit »mi niste r Dr. Braune BtOtiQUll QCQCH HüCtCSCU- rrfldrt Man solle die Schied»!pruche und Verbind- 5 ttprlL (DTD.-Funkspruch.) Der l chkeitserklanmgen nicht ungeredjt kritisieren, ^n ßorrc|pont>fnt des ^..Matin" In Bukarest berichtet: den doch in der Zeit nach der Inslation, al» dir lührrr brr liberalen Partei, Dratianu, hat fflemerndwfUlaHen leer seien vor al l em D(TfraUen ff Mc Copalltät be» Mi- land', sondern von England aus. Dort molk man «t llbunTl i\i7t Regle??nfl Den Achtstundentag mit ^nmal im Bergbau unter nationalen Einigung vorzuschlagcn Tage durchfuhren. Mißbrauche seien tatlachlich vor- ver national n 9 9 nlrluA Me pefommen. namentlich in der Schwereisenindustrle « , _ , ltürien IBIbcrftanb entgege^eßen. und Im Bergbau. Dao neue Gesetz fei al|o notig. XiHfrSb^ten dduZu jun-I H. Unt-rnrhm« b,r immer Ä*''," V,. "och durch lange Arbeitszeit und niebnge Lohni BcHarab(en. wo der größte Teil der Armee beizukommen versuchten. zusammengezoqr.i sei. einem seiner ergebensten Abg. Sch n ei de r-Berlin iLem.i verweist ^rcun^c ,u übertragen. Rachdem er General 3 o - darauf. Daß Die bisherige Arb^.lssntVerordnung e # c u ^ic £CitUng der <£ifenbafenen übertragen in einer Zett erlassen worden fei. wo eS über- .Qbf «ei et ber I r u p p e n \ l d)c r. (Sine Berwicke- Haupt keine ArbeitSlosigkert gegeben feaac. Sfecutc (u ooraunfebenb, habe er bereits in der Haupt- leien die 'Iktbältniffc ganz anders und -Il.ß» I Qgc ftaoallcncbrigaben, die ihm treu seien, zu- bräuche nicht vereinzelt. Ohne Gesetz komme man i^menaezogen. nicht aus. Da e« Durch tStiT^Per- Vie rumänische Gesandtschaft in Berlin hat da- gen nicht gelung^ sei dtt-.rbn dem angekündigren Aeichslchulgefe» bi« verfassungsmäßigen Rechte der Gemeinschaft«, schule, di« Schulhohett de« Staate«, di« ^«amtenrechte und di« Gewissenssreiheit de« Lehrers gewährleisten und der Schädigung de« deutschen Schulwesens durch Zersplitterung vorgubeugen Zeitungsschau. Di« Annahme de« Finanzausgldchg.setzes qrbt Georg Bernhard In der .Boll Z t g" Anlaß zu folgender Betrachtung , Da« Ergebnis der Olbfümmungcn im Reich«. ia Var die neuerliche Stärkung der einzelftaa - Archen Finanzhohdt und das recht schöne 'chenk des vergrotzerten Bi erst euerer krage« an die sfibbeutscheri Länder. Da« bedeutet in erster Linie dnen Rückschritt Im Kamps um da« einheitlich« Ttd* Gleichzeitig aber ift das sehr cyarakie- nstisch tür die inneren Verhältnisse der Regie- rungsloalillon Den Deutfchnakionalen ift die hier durchgesctzte Tendenz natürlich lehr lieb. 3m Zentrum gibt es gewiß auch Unitarier Aber für da« Zentrum ist hu Aug<-nblick die gründ- lätzlsche firdQr Föderalismus oder Unltar!Smus gar nicht In tvichng gfincfrn wie die A'tfbr'.nqnng de« Hochzeusigefchenk» an die Bayerische Volks- partei TDa« tagt nv' zu diesem Handel eigentlich die Deutsche Boll-partes? Bor kurzem erst bnt ihr Führer Dr Strefemann bei der Feier de« sechziaj.il) /-.'.en Sri merungätag*** an die Gründung der Aationasfibernlen ^Partei dastbrbc dieser Partei der Lasker und Bennigsen für seine engeren Freunde reklamiert Di« SVtit'dv Volks Partei scheint sehr bereit, aus dielen .Grb- .»dergang" eine .Erbschaftssteuer" zu zahlen, die mehr al« d«e überkommene Blasse verschlingt. Vaffer tmd B«Dauern. wie es Der Helb von Friedrich Theodor Bischer« berühmtem Roman ..Auch Siner" tat. als et vor den Hohenstaufengräbem cm Dome zu Palermo stand. Aber wer darf glauben, datz er stark genug ist. um beule die Ergebnisse einer tausendjährigen historischen Gniwicklung m Deutschland zu beseitigen? Da« löderaiistisch« Prinzip, aus dem Bismarck Da« Reich aurgebau« hat. ,st Der Linken «in Dom im Auge, ebenso an« ihr Die Wehrhaft,gkeit de« deutschen Bolle« ein Dorn im Auge ist Datz ihre unitarlsttschen Vorstöße die Grundlagen de« Reich« erschüttern, und datz solch« Sr'chutierungen tu dieser Zeit unktet schwersten Rot doppelt gefährlich Imd. kümmert si« nichts, ebeniowenlg wie sie e« küm- mett. datz es eine Preisgabe De* Reiches an •ein« Widersacher d«Deutet wenn man in einer kil. da unsere Rachbarn Milliarden für ihre Nutzung«zweck« opfern, unserer Reichswehr Die für ihr Dasein notwendigen Mittel voremhält und sie zuden, durch Me Fen«hetz« vor aller Welt anschvärzt und verdächtigt Die Soztal- de^kratl« ha« den Reichswehretat ^bgelehnt ,md das dars. u>ir haben es bereits beton, nicht ,n Bergettenhen gero en w«,i «g «dgi 'he der Schutz unteres Baler lanbt# inmitten eines Waffe» st amen den Suropa* wart Ist Aber welch« staatsbewußt« Pa riet kann das mir- machen? Gerade jeftt in der Äairftnnarten ♦ 11 m aer weit« Kreise unser er (fügenk> - v dem Elternbaus hinaus ins Berufsleben treten, werden Ausführungen besondere Beachtung finden. Die die Leipziger Neuesten Nachrich- ken über btt verhängnisvolle Uebedpannun« un 'trts Berechtigungswefenr machen Dos Blait schreibt 3m er höher werden die Snjnruch« an Meßen, | befüff«mn p#itbreubf. immer atemloser lucht man ' ihnen p: genügen Heute will tunktchik ieber cm erst- i klasstges Reifezeugnis mu in «en Beruf nehmen; der wertvolle" i n« Mensch wn 1927 fänai eigen« i lich erst beim flbtrurienlcn an Ehemals benand bi« '.Retkprufunfl nur mer ein Uniorrsitatsftudium im Huge hatte. letzt oedangen ubenlusfigerweiie so ziemlich alle Behörden von den jugendlichen An- martern, oerlangen selbst Kaufleute und Banken oon ihren L'ehdinpen Me ar oste ZUntimpelung durchs flbiiur Nur sehr nachsichtig.- Stellen. Die vielleicht mehr fubof’eme Posten zu vergeben haben begnügen sich mit dem Nachweis her Reis# für Dberkfunbo Wir geraten in ein «virdelndes, sich immer breiter erstreckendes Berechtigung«wesen hinein. da« mit feinen ubedfrenpen Prüfungen manch, mol an chinesische Zustände erinnert Ohne aUgemem«. aeblegene Schulbildung fein Fortschritt der Zivilisation kein wirtscbo'ttzcher Aufschwung' .Zumal Deutschland» Schicksal von der Starfc seiner Intelligenz, von dem Umfang 'einer Liidung»schicht abhangt. Aber dieie Schicht muß geschkosten und fernlg. darf nicht künstlich auf« reblakn fein; eine Elephantiasis des Schulwissens tonnen mir uns, die durchaus gesunder geistiger Organe bedürfen, nicht leisten. Durch die 'nodiiche Ikverschatznng der sormalen (Bckhrtfrlf wird die Berufswahl dem inzelnen dauernd erschwert. uTährenb eint höhere Bildung sie ihm doch e leichtern sllte. Unbekümmert um Begabung und Eignung ihrer Söhn« senden in steigendem Matze Tausende von Eltern völlig Unberufene auf Gymnasien und Oberrealschulen, setzen alles Daran, sie bis zur letzten Spitz« gefangen zu lassen. — — — — T«on dem verhängnisvollen hoffärtigen 3rrtum. datz nur die sop. höheren Berufe de modernen r war nngddiel. D», Unter fuAung i dngde.tet warben ww 9erie«. luna s«n SoHfflrfen , n '«|r ehrenhaftes | u n g e » Mädchen au» Eha» leajr»UT die deshalb bet d." Tia^Lsamoadfchast Anklage erhoben hat. B.ouzier ift berdt» vom Unter ud)ung»rid)ter Maiklard oemomr^B worben. .sm IHanifti deriozialistifchen Internationale. Paris, 4. April. (DTB » ter ®rehrtioau»- ichutz der fozrolifklfchcn 7'nternalronale bat unter htm Vorsitz Friedrich 'Adlers den Äcrflaut des Monifdles ausgearbeitet, das gelegentlich der Maifeier erfaßen werden soll. Da-;- Manifest fpndu sich für Die Ratifizierung des Washingtoner Abkommen» über den 21 ln und Me Russen abzuberusen. tmh Mes habe Me Krisis beschleunigt. In Hcmkau sind zwei Sekretäre Tfchang Kaz-scheks unb 61 feiner Anhänger verhaftet worDen. RiemanD ift mehr der An- ficht. datz irgendwelche Möglichkeiten für einen Vergleich befteben. Die Fra« mutz ausgekämpst werden. S« bestehen tatsächlich zwei Regierungen. Me eine in Hankau. Die Me Srtrv- mitten vertritt, und Die andere in Schanghai Me Die Gemüßigten unter Tfchang Kai-schek vertritt. Ls ist äutzerst zweifelhaft ob Die letztgenannten stanbhalten fmtnen. Die meisten Generale sollen für Tfchang Kai-schek sein, aber Me Haltung des Heeres ist zweifelhaft. Tfchang Kai-schek kann vielleicht ans Me Unterstützung Der unter feinem unmittelbaren Befehl befindlichen Truppen rechnen; er Ist jedoch von Der Hauptarme« in Ranking abgeschnitten. Di« Lag« In Schanghai hat sich dwas ent- spannt, wenn sie auch noch nicht völlig beruhigt ist. Die stärkeren Barrckaben an Den Hcncptyugängen zwifchebn Der französischen unb Der internationalen Rieberlalfung sowie Me Sperrung aller Straßen ab 7 Uhr abends durch Das internationale Militär machen Fremd« und Ehin«s«n nervös unD für Alarmnachrichten zugänglich. Man zweifdi nicht an Dem guten Dillen Tfchang Kd-schds und Der gemäßigten Rationalisten Ordnung zu halten, und erwartet. Datz fie hierzu imstanD« fein werden. Dem Vernehmen nach sollen auch Die Äommur Ilgen, es zu organisierten Unruhesti st ung en zu treiben Die deutsch« G«meinD«ver- sammlung beschästtate «ich mit D«r q.gcntrar« tifl«n Lage in Schanghai itngebenD. T»e Srllä- ning«n Des Deutschen Generalkonsulats wirkten allgemdn beruhigend Amerikas Haltung in China. Eine amerikanische Note an die Kanton- regier«»«. L o n D o n. 5. April. (WTV Funllpruch Der Wortlaut einer amertkanilchen Rote. Me ber amerikanische Gekandi« tn Peking den fanloneh» fchen Behörden zu überrei-Oer» beauftragt werden wird ist jetzt nach Pekmg telegraphiert worden. Der ursprüngliche lintnmrf, der von Dem Ge- •anbten nach Beratung mit keinen brunchen und japanilchen Kollegen in Peking an Dai Staats- d«par:c. ent aefanDt worden war. ist bi gewissen Si-'.zclhecren abgrunbert ©erben Tran Der 2Änderungen wird Me Rote wt allen »dem- liAen Punkten mit Dem Inhalt Der b r i t i- fH » n >nD japanischen Rot« überein- stimmen Di« Drei Macht- werden also in Der ersten Pha'.- des diplomattfchen VroMenti eine übettlnftimmenbe unb ideni.fch« — wenn auch m<4>rnend nicht nnbebingt geme-n- •ame — Aktion umetnehmen. In Der weiteren und noch wichtigeren Frage von .Sanktionen' fchen« wenig, wenn übrrbaurn irgendein Fortschritt, erzielt worben zu 'ein. DL« Forderungen Der Möchte werden jedoch zwecklos fein, wenn fie nicht aef Der fetten Absicht beruhen. Ihre Durchtübrunq durch-u < en. Aber es ist offenbar Wunsch Der am«r,kcn:|fchen Regierung wenn mög- fich, auch nur Den Anschein einer S.nmi'chung in Den chinesischen Dfirgerfr.eg zu vm meiden Japanische Zurückhaltung. Tokio. 4 April. 'Reuter.) Aul GrunD von Mitteilungen von amtlicher Seit« ist Japan zwar besorgt wegen Der Lage in ähina. fürchtet aber, daß die EntsenDung weilereriapani- ^cher Truppen den rechten mt5 Der. linken Flügel Der Kantonefev. Kaufleut- unD Des ganze Boi? m Ehina gegen Die Ausländer i all- aememen und ^«ger Japan im bflonberrn zu - fammenfchlietzen urb Damit die Lage verschlimmern emrDt Intolgeddfen ist Japan entfchlollen. alles möglich« zu tun um d.e önt- fenDung von Truppen zu rermciften Obal.tch Me« h,er nicht zugegeb i w.rd scheint zu km. daß Japans Behrtben, Zwangvlr.atznah- men zu vermeiden im engm dufammenbanq steht mit Der Besorgnis über Den Eindruck »alter Maßnahmen bei Sowjet rutzIanD. mit Dem Japan ferne Spaltung zu haben wünsche. Die Lage in Nordchina. Paris. 4 April ?WTB.' Der Sonderberichterstatter De8 .JcrnH" bestätigt Me alarmier en Den Rachrich-. ' Wr die Lage fr Aord- chlna. In Der Provinz Sfyjntung mache sich eme geheim« Betrngur g abrf-ch der ber Borer, bemerkbar. Me eine sremdenselnbll ch« Drvpaganda betrieb« Auch der sog christlich« General Fengjuslang fd wteder in Aktion getreten, er geb« mit der Kuomintang zusammen Er werde mit brd Amern hon bei Provinz Tscheng aeaeu Me Provinz Honan marschieren. Me bi# Rkukdentruoprn foe en vollstän- infl besetzt hätten Der fraruMifd.«* Gdandtc fnfk dis französischen Siaatsana «hörigen. Me im 3nr.cn, des Landes als Post- ober chllbeam'i- cu» tfoti*rten P 'in, ttc r- nach ! istm gronsi ,dkifchrn Mittel v.i »er zuriickb # vr- dem "» ezlchein# unerfAf ( h. daß dis framb- s.schen Untertanen in brn für Me Verte dig'.lng geeigneten Mitielwrnkten wk Peking und Han- kan, untergebradbt würden und Dort ine Entwicklung k-es Bürgcrkneg's abwartetm B.-rans- '«tzung hierfür' fei daß dirrch gemebifamc« Bergehen Der Großmacht# hie freie S ch , ? k a h r t auf dem Iangtsee fichergestellt würde. Aus aller Wett. Reue ftometm. Das laufend# 3aur fch#rnt nach den B#rid,ten der Sternwarten «in recht kom#tc„reiches werden zu wollen Bis jetzt sind bereit» vier neue Kometen entdeckt worden, von denen ber aller- neueste Den Tlamen „Stearns-Kon, «f trägt. Wie Me Treptower Sternwarte mittdlt, befindet sich der neue Stearns-Komet in der Räh« des Sternbilds Der Schlang« und ist ein Stern zehnter Größe, bet mit blcchem Auge nicht sichtbar ist. Gr ift von Der ®rbe mehrer« hundert Millionen Kilometer entfernt. Durch das Fernrohr ges-hen. stellt sich Der neue Komet als «In länglich ausgedehnter Fleck dar. als Untersch «b von Sternen, die als Lichtpuntt# erscheinen Der Schweif des neuen Kometen ist nur schwach zu erkennen Radio unb Blitzgesahr Die Mahnung .Vergessen Sie nicht Ihre Hochantenne zu erben" Ne allabenMIH in ba» Ohr des Rundfunkhörers schallt, sollte man nicht leichtsinnig überhören und ihr immer und in jedem Fall Nachkommen. In O H a n an Der Mosel schlug dieser Tag# der Blitz in M« Radioanlage eines Rundiurllbesitzers und »erhörte diese völlig, so daß Dem A ein ansehnlicher Schaden erwachsen ist Schneesall im ®rj- unb Rie’rngeblegr In ben höheren Lagen des Orzg#b,rges ist vergangene Rächt Schnoesall dngelreten. Vom Fichtelberg werben 12 ^Zentimeter Reuschnee bd einet Temperatur von 3 Grad unter Rull gemeldet. Seit Sonnlagnachmittag schneit es auch im Riesengebirge bei starkem Westwind ununterbrochen Bisher sind etwa 35 Zentimeter Neuschnee gekallen. Die Schneedecke reicht bis In Mo Dörfer herab. Im Tal selbst regnet es. Eisenbahnunglück In Kaiserslautern. In Der Nähe des Haupioahndoses Kaiserslautern entgleiste gestern abend Der um 1 ,12 Uhr f i'.lige Güterzug. Die Lokomotive wurde umgerissen. so daß alle Gleis« g«fperN Würben. Der Zugsuhrer, bet Lokomotivführer ander Heizer erlitten Verletzungen unb wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Materialschaden Düdtc erheblich sein. Der aelaira« Zugverkehr wirb durch Umstdgen aufrechterhalt««. Di« Urfach« tonn'« bis jetzt nicht geftort werde«. Schwere» Autounglück Am Sonntagabend gegen 10 Uhr fuhr «In mit einem Führer und sechs Per» cm en besetzter Mercebeswagen der Taimlmml# in Unter- tÜrkhelrn In einer Kurve beim Kloster Lorch gegen einen Telephoniellunas- doppelmast und stürz:# eine zweieinhalb Meter tief# Böschung hinab auf ein« Wiek, wo er gegen einen starken Baum fiel. Von ben 3n- fallen war ein 2öjähriger Mechaniker aus Lorch sofort tot. während dn Opliter diw Stunde «päier verstarb Zwei weitere Inlafeu etlhirn Knochrnbruch« einer eine Verstauchung beider Füße nur Der Führer und etn Inkall# blieben unverletzt Bier lok beim F» jammen stoß zweier fronzästiche« 8-. MH HÄ*- Kampfslug»oug« zu: sammen unb stürzten ab Df# ot#r Insaftm wurden getötet. Italien reis« bei rheinischen Madrigalchor, D#r rheinisch« Madr,galchor tritt In b«r nächsten Doste auf Einladung der Raoortorolion bd Z«oiro tn Mailand «In« fomerlrdk durch Italien an. Der Chor wird unter Leitung oon Projeftot Walter 3o (e p h I 6 n (DüfltfDorf) m Reavd Rom. Livorno. Mailand unb anderen Städten singen d)cttcn»oroueirt ,V. fofort ge- In idfli Fed*gced>ltttrt erblUUd» Luch« »UM 1. ■SäRÄ geroanbte», tucert So - gerade wie neu-wird das Ihrer Wasche in 100 facher Jergrösserung aussehen z*nach so maligem Waschen mit ! Waschen Sie doch Künftig mit* Suma! Beherzigen auch Sie diesen Rat und erproben Sie die neuartige und bessere Wasch Wirkung von Suma. Dank seiner besonderen Zusammensetzung entwickelt Suma einen lebendigen Strom von Millionen feiner Seifenbläschen, die das Gewebe durchdringen und allen Schmutz behutsam heraua- sch affen. Da bei der Herstellung von Suma, dem neuen Produkt der „Sunlicht" Mannheim, auf alles Scharfe und für die Wäsche Schädliche verzichtet wird, so wird dieselbe bei vollkommener Schonung schneeweiß Ml. Simmet m. et V ierm «km elstraße v L Brotella-mild, bd MMevDartnlddfn. k!d>Ht Veatopfua» u. lUr KMcr Pfd. * 1.4» 4 BroteHa-stark, bd »romwber .............. • • • .Ein trlflcr Denn Ist der Ausgangspunkt unzlbliger Leiden. Dur* Rub HMugung und Übertritt der zu lange Im Darm wellenden Fzulnketcne in» Blut entstehen die altenrckfen modernen Krankheiten: die VcrdsuunfsetSnirpen, Magen-, Leber- und Gaüenleiden, das große Heer der Nervenleiden, Unterleibs- krankheiten, Hautkrankheiten uiw. Die Flulnia» und Gärungsprozesse versevd Halle macht in brer Gc'taltung einen guten •inbmdf, sie fei zur regsten Benutzung wann etnrhiblen Versuchtes 611111 cb t e i t »ee r • brecoen. Gestern mittag gegen 1 Ubr nahm der Derfcnrotete. 2** 3ahre alle Arbeite 7 H 29 auß der -dtnnffrohe ein im 2fiefeder Hkfl wohnendes neun Jahre altes Mädchen zu ’ich auf ba» 5a!;rtat» fuhr mit berr ÄfnPc durch CStclea un. t»?n * i durch ’ en Philosophen wäll' in brr Aich» lang nach Znnerob -u. Da die -Wandlung tet Mannes v.r>. chtifi war. wurden schleunigst eine Anzahl t'eutc in 23iclcd olormiert. darunter auch (in Wietzener P->ltzeibeam.er. die lofvrt die Terfrlgung auf nähr-en und den Monn mit dem Rinhe im Walde bei dem Bahnwärlcrhaus an Annoröder Lhaullee antrafen. 29k das Kind aiigiM. i't es t»rn dem Menschen im Walde wiederholt in unlütl.cbcT Weife berührt worden mir die ener^i'che Verfolgung hat verbindet . haft hier ein Verbrechen ausgefnbrt mürbe. Der Täter kam in Haft un? wurde heute früh dem Untersuchungsrichter vrrgesührt ♦ Brotell* ISr Diabetiker. St Srub!vtr«fop*ung und Zud-crkroWe« .... » S Broten« IQr Xervöee, bei Shiblvcretopfung und .....................»•» S Brotell* 18r Blutarme, bd Smb verstepfunfl und BtuUttr.uf _■ ; . .... Z BroteU* fSr Blader, SpexUl-mT.d-BrotrOi fCr Kinder unter « N*<" - - - • f Pfund «BrottBa* gibt X TcSer oundtrvel sd:mediend« Supp«. 1 TcSer ke«d «He X berw 19 Fff üeaea Brotella-Kochbacb koetentreL kommen Dee Beruf Mbeat bet Attgend wirb boib •jnt non bem rtnerheg#honten übern»tKberl. Tchon bk ."erttind. i über ihre ^utunftspläne befragt ant- iDortr i bfuie 3d» denke cinnal Geld ju t'ff- bunen.* Tr Dürnberg bewrach dann die . menlchen» bd iber* Beiufe der neridxebrnen Vebrennnenlok- qortm und ihre .1,-sichten. die ,3ürforgerin. die oft mir ich flru und Sefllorger lern neuste die Di den. die strankenpilegerinnenvcrdande diiflenNürimje. f at zeidien'i «irtidyafkfitrforge and fletjtin. nichts tmirbc nergeffen r r Psychologin, bk bei Lchwee- nach Professor Or. Gewecke Wir brauchen es als eine Natur kost für den Kulturmenschen, dessen Verdauungs- organe von allem Fleisch, Wurst, Kist, Eiern, Delikates*.n. von aUen Kaffees Tee's und Süssigkeiten usw. entartet, verweid>U(ht, geschwächt sind- Bro teils ist echte Naturkost und Darm-Diät, weil es den trägen, schwachen Darm wieder zur Selbstarbeit erzieht. Ibn reinigt, fettet. »*lei verfängt und weil cs die alten Kotreste aus den Falten ^e» Cannes Brotclü beseitigt die Ursache der Stuhlverstopfung und ist zugleich ein wohlschmeckendes, nahrhaftes Frühstück und Abendessen. Brotella ist der Weisheit letzter Schluß! Wir unteredielde* Für dtettunfl als Leiterin brr Aachener Frauenschule über die Aussichten der Giekenfr ^odKMWtAtf tu reife. <34 lcste'en auf dem heutigen Dochenrnark da« V’und Vutter 1« bU \"0 Pfenn a. Maite 33 bis Jj Male W bl» 140. W'>'rng 15 bis 20. D. >fraui 10 Mo 2?. K- .'raut In bi» 2> gelbe Vuben !0 hi» 15. rote .üben 10. 2: .£ >. 8 3» Unter"Hfrakn S bis 10. ^runlohl 20 t»:* 25 Vofentohl 30 bi» 40. i.ldfalat 100 bi« 120, Jrmat«. 50. .»»teheln 10 di» 20. Meerrettich 30 bl» 50 &dx-arjtvur^dn 30 bis 40. Äartoffeln 7. 2!epfrl 20 trS >0. Dirnen 15 bi» 25. Honig 50, junge Hahnen 100 bi» 120. Suppenhühner 100 bi» 120. da» Ctüd 4ter 13 bi» 12. Blumenkohl 30 hi» 100. Lalat 20 bi» 30. Lauch 5 bi« 10. Sellerie 20 M« 50. 7la dl eschen Ob 20 Md 25 •^ornoiqcn. — Tagrskalender für i i c a »t a g^ ctdbltbccikr 71 Uhr, ..Tie geichi ebene Frau" (Jnbe .«gen 1#> Uhr). — CiAnpielbJur V stnho'skr. „Eine solle pacht'. — ffftcria L'khtfpide Drei ehrliche B-nMten' •* 3: der ß a nj e 3 - U n i r-e r fttä t. Ter Prfr-atdvzent an unserer ßanhed- üni-edifät, Dr 3uL.» ßevY wurde mi: Wirkung nrnn 1. April ob zun auhcrp anrnLhlgen austerorhTnl- lieben Professor ernannt. " ® r o 6 c r Unfug. Gefterr. mittag lurj Mus der yrovinzialbauptjladl. «festen, den 5. 21p*fl 1-27 ©ct). Sanitäteiat Dr. Äaefe Geh. «an./Rat. Dr «aetz In de- Sam 2 April In voller geistiger und torper» r ,^rt'h* feinen 7 0 «eburtdfag ?eM* e Slüawünsche au» nab und fern wurden £ Jubilar an feinem Lstr n agc «mell. Vie sch. Lerz lamj/.rr. der A<1' är-tllche San- errtn, der Oberhcff w r fchosi iche r-rztever- hanh sowie der 3ns»i■.&- «re »ueretn Stehen Satten «Inen T-erfr.ter bestimmt, der dem allfeild 5-chacschatzten .^rlkegen die ®!üJ»ünfdK über- tfe! . Ihn al» Mensch. Arzt und Ablagen, in h-m lid> eölc« OHfnfcrtrmm und Arzttum vor- ildl-ch nerfou rrtf. pries und ihm im Auftrage he» Olxrhessischen Aer-Ieverbande« etn Otburt»- gdgcfdKnf üherreid)te Vertreter -rren'dxi't seines ftorpd und der QUrttHlo» ' crrefchkcN Ihrem verdienten Alten Herrn unter >ner leimenden Do rten eine Mmnenfpen^e mit ,n Farben des Korps. Gel» San -Aat Dr Äaeh abfoloiertc im Jaftre 1876 das ®i»mna|tum zu Rieften unb lieh t»ch im €mr.mfrffm«rfer 1878 an der hrch’chule ru Siesten inrnatrifuheren Gr besuchte dann noch die Hochschulen Marburg. München Dür»- inirg. wo er im 3ahrt 1^1 fein ölaaldrf^n mit der Jlote 1 bestand <- Mnem H ®*me,,Ur wurde er Projektor an der UnatMnie ^u Siesten, als solcher durch ministerielle Verfügung zum Mital-ed dir Lpprobatlonuprufungsr^mmislwn für 2lcrvc ernannt unb hielt auch Vorlesungen über Knochen, unb Vänder'.ehre Die Drosektnr- stelle an her ßande-uu verfität beflelbctc er von 1881 M» 1883 Nachdem er sich dann noch erneu» für Me örztlldre Prari» in Dien vorbereitet hatte, liest er sich zunächst in Osthofen und im Jahr 1886 In AoHeim i. Taunus als Arzt nieder S>ier verlebte er 25 3ahre in umfaifenbei unb segensreicher Xätigfeit. Veden fernem Beruf beschäftlgie er sich eifrig mü der Lösung bet ethl'chen und ti»irtschottNchen Fragen der Aerztc- schatt Sr gründete htn Verband Äat’fnär^ie für her Kret» Hdchst unb war Dorstnender die'es sowie be# Aerztevereins be« Maingaue» Vach erfolgter Verschmelzung der Litiben Vereine wurde er zum Uhrenmttfllicb ernannt. 3m Jahre 1011 kehrte er in feine Vaterstadt Giest.ni zurüff und ist in dieser Ze t als voll- bcfdQu1 ♦ gter Vertrauen sartt der Cilenboyn- birdilon Zrankfurt a. M. die ibn bereit- im Jahre 1007 in diese Stellung derusen hatte, tätig. Zahlreich sind feine Deröfscnil chungen auf dein Debiete der Untallbeautachtung. die ihm wissenschaktlicheSi Ansehen nicht nur im Bereich brr AJchslahndfrektion Zrankfurt a KL. ton- bern weit über bereit Grenzen h.nau» eingetragen haben. 3n Siesten war er 10 3ahre lang al» Vorfiyender be» ärztlichen ftrei»petemi Siesten und im ärztlichen LanbeSverband sowie im ärztlichen Zentralau-schust tätig. Der Ärei»- pcrein Siesten verlieh istm beim TliebcrTegen tetned Amte» die «hrenmltgliebfchaft. 3m 3ahre 1013 gründete er den Wirtschaftlichen Verband der Aerzte für die Provinz Oberhessen, wurde dessen Vorsivender und bei seinem Abgang »um vbrenniitglleb ernannt. So ift er auch seit e 3ahren Vorsitzender de» Verein» der Bahn- arzte für den Aeichsbahndirektionsbezirl Frankfurt a. KL. den er einige 3ahre zuvor mit gründen half. _____________ 2. brr 21-3diener Franenlchule oerschiebenen Frauenverufi ?lniorberungen. die diese Z. stellen, ganz befonbere unlerrichtei. cic stellt die Frage: ..Wie uermenben wir unsere Kräfte, nützen wir den Äräfteftrom, der unserer Seele gegeben Ist. bewußt aus?" Denn mir sollen bedacht leben und zur Berufsarbeit eine bewußte und bejahende Ein- ftellunfl nehmen. Die Siati|tif lehrt uns, daß ein Drittel aller Erwerbstätigen Frauen sind. Dr. Difenberg gab eine kurze Charakteristik der in Frage kommenden ^Berufe unb ging dann des einzelnen näher auf die Möglichkeiten dieser Berufe ein. Der fiausanflefteUten wünschte sie eine vertiefte Ausbil- bung, weil sie ja mH ihrer Arbeit so ganz in der vor 12 Uhr wurde wieder einmal die Feuerwache r»v" ilnfugftiftem au» Schabernack alarmier' ,>:u.erhall? Jahresfrist, vom 1. Avril 1926 bi» 31. Tlian 1927. wurde die F.nerwvdr ins- gesam! .d'nal böswillig von der Wactzc abb rufen, eine Häufung von 2a. ^mbenstreichen. die geradezu unerhSr: Ist. Da allo» Ermähnen zmr Wohl- anftanhigreit nichts fruchte., feien die vernünfrigen Teile der S.nwvhnrrschast erneut gebeten, auf ÜnfuflfHftcr der hier in Betracht kommenden Art ein wachsame» Auge zu haben und beim Er- wischen auf frischer Tat diele .Helden" zur Fest- stellung ihrer Personalien festzuhaiten. Da schon mehrfad) von Gerichten für derartig? Streich auf Gefängnisstrafe erianir worben i’:. durfte wohl auch hier die Sühne nich fl.-linhe auSfalien •• Die Lesehalle de» Gießener Lesehalle-Vereins im Torhaus am Seltersweg ist seit heute vor-nittag 10 Uhr der allgemeinen Benutzung wieder übergeben worden. Gestern mittag sand eine schliche Sro'jnung»- feier in einem kleinen Äreife geladener Persönlichkeiten statt, wobei der Vorsitzende de» Verein». Pros Dr (3get. als Vertreter der Stadtverwaltung den Beigeordneten Dr Frey, ein: Anzahl Stadtverordnete, al» Vertreter der Lon- desu nverfität und der Bvlkvhochschuie Geheim, rat Prof Dr. Mi11ermeier und eine Anzahl weiterer Herren begrüßen konnte. Der Schriftführer de» Verein». Prof. Dr. Fritzsche, sprach sodann in selndurchdadnen Worten über die Geschichte der Se’ehatte und die Volze l, die auch diesem gemeinnützigen Institut in den letzten Jahren besaneden war Die bereitoiUig? und großzügige Unterstützung durch die Stadtverwaltung. di« die Wiedereröffnung der Lesehalle ermöglichte, wurde von dem Vedner in warmen Worten anerkannt und die nun wieder eröffnete gemeinnützige Sinrii a. b. flieh. »In« Eektcroweg 73 auch für Bureau n. Lager geeignet, sw fort au Denn Ülab. Becker, Landgraf^ Vbil-Ptav 10 w | Mietgesuche | 5—6-3immcr: Wohnung cotl. auch größer, befchlagnabme'ret. für bald gesucht. Ullete kann auf zwei 3abre noraa»^ be- laljit werden 2chr #inaeb. unter 34*51> ?ln> erd Ntadent 'acht UMS i™ ilt elektrifchem Licht. Stbnhl ünaeb unt Xr. A.E 5-0 32k7ü) an d flieh, «n, erb. ' Gin bi» leere Zimmer i lür fofort au mieten , qefucht. e'i m. glichst großes und liefe» Waas- tum vi sichern Hamit mir diesen Dienst erfüllen !unneu Zn her .lu»spräche sprach Dr Frei, sehr interessant über d e latigkeil der Fürsorgerin und die notmenblgen digenfAalten. Me ste zu ihrem jtbu rren aber lohnenden Berus mitdringen mülle. 8r h, hi eine Äusgabe her Frauen vereine darin, in weitem Matze iaf die Tdln. bme roetbl.dxr Bofkswlrte an 6er Berutsberalung binyiroirlen Du- Zuborer sind Dr. Otfenbera zu großem Dank oerpfliditei für ihre eingehenden Belehrungen. (Je würe nur zu wünschen aenwien. daß noch viel mehr Müller an bem flhenb leücrenammen hollen: denn die Frage de» fWniie ist doch nun für unsere Tödster eine lehr brennende uni lehr schwierige geworden, und die wenigsten Ellern wissen genügend ve>cheld. um zweckdienlich ihr Rin» beraten zu können. 8. V - Die Vlgn 1 - unb.’klauenfeuchc ist m Viedcr-A 5 ach Ar Friedberg» ausgebrvetzen. in Oindbelm - *r Tübingen 1 ist fk erloschen. (ferroritertes Schöffengericht Gießen. ♦ Sichen. 4. April Segen den Arbeiten 5, K von Vü dlnaen war da» Hauptversabre» erössnct worden wegen Verdacht» der her» luchten AnfliflungzumMcineid g n ihn tvar in Büdingen wegen Beleidigung des Bürgermciitere ein Verfahren anhängig, in dem er zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilt luorhen ist. ür machte sich an den >)auptbelastung»zcugen heran und suchte dessen Aussage zu seinen Dunsten zu beeinflussen der Zeuge brauche sich jo nicht an alles zu erinnern. der Bürgermeister habe sich auch un- chinstlg über ihn, den Zeugen ausgesprochen Dann sprach er den Bürgermeister an. dieser möge e» sich überlegen, ob er nicht den Straf- antrag zurücknehmen wolle, er könne sich auf feine Zeugen nicht verlafsen. Der Angeklagte suchte heute alle» abzuleugnen, der angegebene Ladstxkhalt wurde aber durch die übereinstimmenden beeidigten Aussagen der Jeu»?n s-st- qeflellt Dennoch kam da» Drweltene Schösfen- gericht zur Freisprechung. De hielt es nicht für ausgefchlvssen, hast der Angeklagte, nach amtlichem Duiachten ein Pstzchopath und Htzsterike^ sich nicht fiar darüber gewesen sei, daß e» sich um eine eidliche Vernehmung handle, weise habe er nur an eine polizeiliche Vernehmung gedacht. ________________ Geschäfts- .sä« taaflÄi beriet melde! 3n den letzten Tagen wurden von einem Auto, das in einem stand nachfteoende Werktage entN'ende' Sine Derk- Äcugtaldx mit fünf Steckschlüssel, eine Werk- zeugialche mit fünf Schraubenschlüssel. 1 Äelier. schlüffel, drei Ventilhebel und eine Fettpre’fe tVleyrels. Die Werkzeuge und Taschen sind noch fast neu Aue einem Kolonialwarenladen in ber Walliorstraste wurden ist den letzten Dvdien etwa 2d Flaschen 5k?gnack. Marke Scharlachberg und Soldltück. geflöhten. Am 2. April, nachm gegen 2' ■ Uhr. wurde der Dieb, der sich un- । bemerkt durch die Vabentürc eingeschlichen hatte, auf frischer Tat betroffen, al» er zwei ^laichen Äognaf sich bereit» ungeeignet hatte. D.e Tochter i/es Znhabers kam hinzu und nahm ihm eine Flasche ab. worauf der Dieb mit einer Fla'chc flüchtig ging. Der Täter ist etwa 17 3abre alt. 1,65 Meter groß, trug blauen Anzug und blaue Schirmmütze. Sachdienliche Mitte lungen nmnrt ?«u,er.) 2ui * her rechten M d'° ,:• '\t «« Mn l?ap. Z 2Slen?turfl(,t”«”• ^rlas'>lich, dafi tr,c frcT'iA. dm für dir 3mc;lH(rjw SraQ? 5 bq ^tlriOrt «... *.nnr'^V Mit Mnq unb M 'rden unb borl bi# fni, abtoorteten. Dtrei* 1 durch q mehl ar-, x yi^. die freie Schi'«ah,i ' fichergeM tmrN. ler Welt. fiomclen. : scheint nach den W lomtk itci^rt twrbcn sind bereit» bitt reue vrdm, vvn denen bn alltt- i-Äomef in dn M« W e unb ist ein Strm uhnin n Auge nicht fidifoar il. ehrere Hundert MUirnei rch bas JernroHr l;rf.^^rn. net als ein länglich auf, i üntnsch-rd vvn Crtcr«. chestM. Der Cdroci* bH schwach zu erlennen ch Vllßgesch. ßetgellen ovt nicht 3ptt erden" die a!laden«i- mbsunkhörers W* überhören und ihr mmn ■. achkoimen. 3n OH an an |er Tage der Ach in 1 * lundimMlcher« unbj tr- ltg. Io dah dem Ai.tz- m ervachfcn ist rz. und Riefengebirge . Vagen des «Mbikgff " rneeldll eu'getret^ ^^ n 3 Grad jj KrSr-: !*ta W l f-lbft regne. « i(f in Kaiser^U Rat, es ^auptoaW»^ süterzug- gftjerd । dab ^e er, der LokoM^ ffur, ßctV^nfc Äaterial- S ö^’^ühr fuhr <** 5 SC fnCn?Wt, W °rnntfurt a Main Düffel-Bleicher ist ein flülsiger Parkett-Beiniger. (3r reinigt und bleicht zugleich jedes Parkett kinderleicht, gründlich und in kürzester Zeit ohne Staubentwicklung. Darum fort mit den Stahlspänen I Verlangen Sie aber stets ausdrücklich Büffel- Bleicher und lasten Sie sich ja nichts anderes als ebenfogul oder bester ausreden, weil Büflel-Bleicher mit keiner besonderen Bleichkrast unerreicht dastehtl Parkett und Linoleum bohnern Sie nur noch mit der Hartglanz-Bohnermaste .Büffel-Dlanz" und für Ihre Bretterböden verwenden Sie nichts anderes mehr Fr. Ksramirrk K. Herker O. Illehm Ser Düffel-Bleicher zwei, drei, Putzt Dein Parkett bleicht'- dabei. Die Beerdigung findet auf Wunsch der Verstorbenen Mittwoch, den 6. April, von der Kapelle des Neuen Friedhofes Bad - Nauheim aus statt. Etwa zugedachtc Blumenspenden bitten wir in der Wohnung Walltorstraße 6 abzugeben. eiMI Troia normor Unkotfen keine erhöhten Preise ____________________________iznn Iplelplan von ■liiwoch, I. April, bla elaaobl. Freitag, I. April 1117, je aachelllapa 4 ühr eaü ebeade I , Uhr Der von der Liga aum Schutze der deutschen 9uliur nächsten Donnerstag ab. H Uhr. in ö Aula oeranitalt. f^ortrna wird allen Br eine- m. aen.Ueschreidung i. aub. Vr. Berucks. .nulter, Rodde«mer 2ir. ®. Not lat en namhafter HUhnen: irl. Maria Loerch. die beliebte Radio- u. Operetten ■»ftnffvrin iSoprani — Herr Hermann Brinkmann. Konxrrtslnk'rr (Tenor! — Herr Hane WlMenbach. Kapellmeister (Klavier«. nie, Batik, Qss.ne ta geaaeer ü.bsr.instleeang Herrliche N iturnutnahmen — Klassische Musik — Reiaeode Duette — Volksmelodlen in abwechslungsreich«*« Szenerie Obiger Mnafllm fand In allen GreOstadtcn Deutsch lande kuic Aufnahme. Gießen, den 5. April 1927. Die Beerdlfrung findet am Donnerstag, 7. April, nachm um 2'1, Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt Aus einem arbeitsreichen Leben schied heute untere liebe Mutter, Oroßmutler, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie BenderWwe geb. Vesper. Im Namen der Hinterbliebenen: Ernst Find und Frau Elisabeth geb. Bender. Landbäckerei lacht notb Raub- ichait ia Wiehes für reise# Roggenbrot. Lchr Hm. u. 3115D an den lsttetz «nz. Empfehle mich Im Nähen von Wäsche eislacher Damm sowie fn nilicher fflnöngarflmöe bet billiflTtrr Berech- nuna. 02">70 .'rraii Barg, ytüblftrahe 33 L Gestern entschlief sanft nach kurzem l.eiden unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater Karl Biesenroth Veteran von 1870/71 im Alter von 87 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Stecker. Alten-Buseck, Kirtorf, Gießen, den 4 Apnl 1927. * Die Beerdigung findet am 6. April 1927, nehm. 2V$ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Wmättn nicht» jungfangeb. «Verkäuferin) für best. Achubgeschätt sofort gesucht. Schr. Hnflcb. unter 3307D an den Metz Anzeiger erbeten. bevorzugt der Kenner Driesch-Kaffee? I SMktt Zlllll lucht Arbeit tn 1 L^afcheu und Putzen Su fr fr L d. Wf i rit MjmnMU.-BrlL » P । b. ge». y «Ubr: Dos gclOrnr aoiD schwank in J Ufteu von Lchmartz und Natheru. Dienstag, 5. April 1927 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) Ur. 89 Zweites Blatt Ober rvbun i Im Alte llunst am MMelrhein t lill tDbrtuni Ms 71 HAOFEHSHfij Bffit ot. I115D ÄM- Die früheren deutschen Kolonien unter -er Man-atsherrschast. Bon 3Ibret Freche rrn v. Lechenberg. •jemflliflan Gouverneur von Deursch-Ostaßrika Tvrcrfistundrn der Redaktion. 12 bl» 1 Uhr mittags, 5 bl» 7 Uhr nachmittag«. Samstag nachmittag geschlossen. Jür unverlangt eingrfanbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird feine Gewähr übernommen. . „ .. Unzeigenaustrage find lediglich an die Geschäftsstelle ju richten. begriff mich vvlUonmren, unb wehr erfchdpff alf überzeugt gab der ÄSrrtg nacht* . -« ijer toöe errtz! 02570 'L, 33 L cn 6. d. r~— «'«Sä 6e?mn?fqfibroud-ll,,ati "nder chube, 2 ÄS 5’ uvd inmtnlahrrabfr M'i 1 tlnbän tt ti? Wut Bttttn. üg huvnch «tot und laxntor _ Tclevd» 1414, flentno btftimmt. bieten ift nicht au' her Höhe erhalten gcbb.cben, b:c sie tn beul'chcr Feit erreicht hatte. Ihr ent» Iprich: die grpficrc Ausdehnung der trspttchrn ÄranQxi!ff.. insbesondere der S <*r und wuchtig mit seinen romanischen Türmen erhebt und in seinem jahrhundertelangen Leden daS Staunen längst verlernt hat, blickte mit unverrückbarer Luhe auf das seltsame Treiben zu feinen Füßen. Die Kölner schimpften weidlich, weil sämtliche Haltestellen verlegt worden waren, jeder unfehlbar feinen Anschluß verpaßte und nur mit allerlei Verspätungen und Unbequemlichkeiten anS Fiel gelangen konnte Tiber weil sie nun einmal tn einem gesegneten Land, unter einem besonderen Glücksstern geboren worden sind, wurden sie auch dieses Wal für die erlittene Unbill belohnt. Wan stieß dieser Tage auf allerlei Scherben auS der Dömer-eit, die sogleich das Interesse der Fachwelt erregten. Sine Besichtt- gimg des Orte» und ein sorg'ameS TBeiteroraben zeigten, daß es sich um eine völlig erhaltene Schutt stelle au« dem 1. Jahrhundert nach Shristus hudelt, die sich etwa vier Weier tief unter der heutigen Straße hinzog. Große Wengen von Tongefäßen kamen ans Tageslicht. Ss waren zum Xeü Fehlbrönde oder beschädigte Stücke, die al« unbrauchbar weggeworfen worden waren und nun an die zweitausend Jahre in der Srde geruht haben, ohne daß irgendeiner von ihrem Dasein etwa« geahnt hätte. Weiter sanden sich Decher und Krüge mit Henkeln und allerlei aus- und ___Vereine__| Mittwoch adkiid 8M- w*-- Innft. t»» nie wihbraucht hatten, durch Zuteilung eine« gegen frühere Zeiten auhcrorb.-r.t'id) '^d re chen Perfonal« nahezu zur Dedeutungsloligtet: herab- gedrückt worden 2 übwest asrrka. da« seinem ganzen Charakter nach als europäische« Siedlungslaiid angesehen werden muß. nimmt habet eine besondere Stel» lung ein. Insolge des Londoner Abkommens vom 23- Oktober 1923. welches eine wohlwollende Behandlung der Deutschen («. B Defreiung vorn Wrlttärdienst gegen da« Deutsche Deich bi« 1953). ihrer Sprache und ihrer Einrichtungen vorsah. wurde im Jahre 1925 eine Verfassung für Süd- mestasr-.ka erlassen. Dach derselben besteht eine gesetzgebende Berfammlung au« 12 m direkter Wahl Hir drei Jahre gewählten und au« 6 vom Administrator ernannten Wiigl «dem. ferner ein ßanMbcirat von 8 Mitgliedern, (dem Administrator. v.er von der gesetzgebenden Derfammlung aus ihrer Witte gewählten und brri i>om ‘3b- mmistrator ernannten Personen >: endlich ein BollstreckungSausschuß. bestehend au« dem Administrator und den vier gewählten Mitgliedern des LandeSbeirat«. Diese Sorporationen haben das Deletzgebungsrecht und das Decht, für tot Ausführung der Gesetze zu sorgen Es smb aber die Angelegenheiten der Bergwerke, der Deam- ten und Häfen, diejenigen der »tngeborenen. ferner daS Decht und d^e Anstellung der Beamten. vf.e Organisation und da« Derfahren vor den Gerichten, die Post und die Telegraphie, da« Militärwesen, da« SinwanderungSwesen. die Zölle und Steuern, die Währung«- und Danksragen ihrer Sompetenz entzogen. Da außerdem daS HaushaltSgesey de« Mandatsgebietes nicht von der Gesetzgebenden Derfammlung. sondern von dem UniDnöparlament erlassen wird, kann die Gesetzgebende Qkrfammlung Südwestafrika« nur Wünsche ober 3u«,.el.ungen vorbringen, über welche der Generalgouvcmeur entscheidet. In- folgebes'en besteht auch in Sübwestafrika nur eine sehr beschränkte Selbstverwaltung, । während zur deutschen Zeit dem LandeSrat in vielen wichtigen Punkten der Derwaltung bereit« ihftc $funi 6.35 ber sieben klugen und törichten Jungfrauen. Schon früher beim Dau der Häuser in der angrenzenden Aachener Straße. waren ähnliche Entdeckungen gemacht worden, es handelte sich damals um entzückend zierliche Götter- und Tierfiguren, Ätn- brrfbtdicuge. Tongegenstände, die zum den QI amen des Künstler« trugen. Die .yunbe sind darum von besonderem kulturhistorischem Interesse weil die damals auf getauchte Vermutung zur' Gewißheit geworden ist. daß sich hi«, vor dem befestigten Lastrum und schon bei der Gründung der Kolonie ein blühendes, friedlich seinem Gewerbe nachgehendes römisches TLpserzent^im befand. Dermutlich werden sich noch Ueberbktb'ei von Topseröfen haben, in denen die Terrawtten gebrannt wurden. Don all diesen Schätzen ist am Dudolfplatz nichts mehr zu sehen- sie wurden gleich sorgsam geborgen. Dichtsdestvwenig« wird von früh bi« spät die abaefberrte Stege pcti undaaert, die felbstbewaßt rn bte tarfei* Töpferlagers. Tief unter den glatten, vom Lärmen und Wogen der Menschen erfüllten Str asten des heutigen Köln schläft die stolze, alte Toloma der Dörner. Die geduldige Srde. die mch» vom Fiebern und Jagen der Gegenwart weiß, deckt mit ihrem schwarzen Mantel die GefchehniNe von Jahrhunderten zu. Aber manchmal, wenn der menschliche Spaten ihr Wunden schlagt, bte he am Lebensmark treffen, gibt sie die Schatze preis, die längst zu Staub gewordene Geschlechter m ihren Schoß versenkt haben. Wan ist sich tn Inden Tagen wieder einmal bewußt geworden, über welch uralten Kulturboden die Istzeit ihre stählernen Schienen legt und ihre himmelanstrebenden Baupläne ausführt Am Dudvffplaü. einem .«Knotenpunkt des Derkehrs. wo die Strafen nach allen Seiten flüchten, die Autos sich wie Besehene ve^ folgen, die Slektrifchen sich in einem Labyrinth von blanken, kreuz und quer lausenden Bändern jagen wurden große ®rbarbeiten ausgefuhrt Der Platz ward jufgertffen; Abgründe taten sich auf. Krateriöcher gähnten, schwarze Schächte öffneten sich. Berge von Steinen türmten sich auf. Ju« Dirfenkeffeln brodelte und dampfte der flumge Teer. Der städtische Fuhrpark ward in Biegung gefetzt und spie von früh bi« fbät Ladungen von Srde und Pllaster au«. Sin Heer twn Arbeitern lief eifrig, wie ein Ameifenvvlk Yin unD her laß auf kleinen einbeinigen ^ck«n grub, schaufelte und lieh die Lust vom eochlagen der Hämmer und schweren Pickel erzittern. Wie ein aufgedecktes Gehirn, da« im Präparationszrnnner alle feine Geheimnisse preisgibt, lag der Pbatz vor den Augen der neugierigen Gatter, jwe Schienen entblößt, einem dichten Detz von Aerven- fafern gleich, in scheinbar zielloser Derworreu- hett und doch vom Genius des Menschen geoamei zu haben. Faßt man nun ba« Ergebnis ber bisherigen Derwaltungen in ben Wandatsgebieten zusammen unb vergleicht man es mit der Entwicklung während der deutschen Herrschaft, so läßt sich nicht verkennen, daß bte Mandatare sich, und nicht ohne Erfolg, bemüht haben, die ihnen überwiesenen Gebiete zu entwickeln. Es läßt sich aber eben so wenig leugnen, bah bic Entwicklung langsamer fortgeschritten ist al« währenb ber deutschen Herrschaft, und daß die erzielten De- fultate zum nicht geringen Teile auf die knapp vor dem Weltkriege vollendeten deutschen Bahnen zurückgcsührt werden muffen, deren Früchte nicht Deutschland, sondern den WandatSmächten zugute gekommen find. Die wirtschaftliche Stellung ber bcutschen Zeit ist erst 1924 bezw 1925 erreicht worden. Die Belastung der Eingeborenen ist m den tropischen Gebieten durchweg eine viel schwerere geworden, ohne daß ihr eine entsprechende Zunahme de« individuellen Wohlstände« gcgcmibcriiünbe. Die hbgie- nische Fürsorge in den tropischen Ge- Die gleichzeitig stattfindende Ausstellung lebender neuzeitlicher Künstler auf der Wa- thildenhöhe hat ben Titel erhallen -Aeue Kunst 192 7. Berlin. Darmstadt. München". Die drei Gruppen ber Berliner Sezession, ber Münchener Denen Sezession und der Hessischen Künstlerschast werden geschlossen auf treten. Die Beschickung verspricht gut unb sehr vielseitig zu werden. Ausgrabung eines römischen em Beschlußrecht übertragen war Finanziell müßten sich alle früheren deutschen Kolonien insofern in einer günstigeren Lage besin- den, als die für die Eisenbahnbauten aufgenommenen und vom Reich garantierten Anleihen in Wegfall gekommen sind und ihr Zinsendienst den Etat der schul',gebiete nicht mehr belastet. Außerdem sind die bereits bestehenden Bahnen, auch wenn sie Pri- oatgelcll,(haften gehörten. Liquidiert und für geringe Beträge den betreffenden Mandatsgebieten ubcrwie- sen werden. Trotzdem weifen die Etats der Mandatsgebiete in den afrikanischen Kolonien, besonders während der ersten Jahre, starke Fehlbeträge auf. welche nur allmählich dadurch ausgeglichen wurden, daß die Steuersätze der Eingeborenen (mit Ausnahme von Südwest-Afrika) auf das Doppelte unb mehr gesteigert und auch die Einfuhrzölle für die von den Eingeborenen gebrauchten Waren (z. B- Baumwollwaren) erheblich erhöht wurden. Daneben wurden besonders in den französischen Mandatsge- bieten neue Steuern eingefuhrt, so in Kamerun unb Togo im Jahre 1924 eine $ton|umentenffcuer, welche die gebräuchlichsten Konsumartikel der Eingeborenen wesentlich versteuert und im Jahre 1925 eine Besteuerung von Immobilien in den als städtische Gemeinwesen bezeichneten Orten, welche schon bei einem Mindestwert von 2V00 Papierfranken beginnt i Eine zwilchen 0,75 und 4 Franken pro Jahr schwankende Medizinaltare und die Verpflichtung, für jeden männlichen Eingeborenen alljährlich 4 bis 10 Tage unentgeltlich Arbeit zu leisten, ober diese Zwangsarbeiten durch Geldzahlungen abzulosen. Die Be- lastung der Eingeborenen ist dadurch außerordentlich schwer geworden und sie kommt in der Steigerung der Preise für alle Lebensmittel forme an Zu- nähme ber Arbeitslöhne zum Ausdruck. LandwiNfchaftlich haben alle früheren deutschen Kolonien darunter gelitten, baß bic deutschen Inhaber von Plantagen vertrieben wurden um) ein Ersatz nur unvollkommen unb nicht m genügenber Zahl zu beschaffen war. Die beutfchen Planwgen würben gewaltsam liquidiert unb vielfach zu außer- orbentkeh billigen Preisen von Angehörigen an- derer Staaten erworben. In sehr geringem Maße waren an diesen Neuerwerbungen Angehörige der Mandatsmächte beteiligt, wie überhaupt das Pnvat- kapital der Mandatsmächte und Staatsangehörige biefer Länder meistens sehr geringe Neigung ytaten. I lid) in den frub.rvi beutlchcn Kolonien winscd-ftlich zu betätigen. Den eingeborenen Kulturen kam es zugute daß 1914 die großen Bahnbauten bereits beendet waren unb ihre Wirkung erst nach Beendigung des Kriege» sich 'm vollen Umfange gellend machen konnte. Inioigedesien weisen die Ertrage an Kaffee. Baumwolle und Erdnüssen größere Z'.blen aui als tn deutscher Zeit, während m Sisal die Menge der früheren Ausfuhr noch nicht rnetcti wurde und der Umfang des Haisbaues in Togo hinter der trüberen Zeit zurückgeblieben ist Einen auffälligen Rückgang zeigen die Der- fuchsanstalten unb Dersuchtpfianzungen In Togo befiehl Sokoda überhaupt nicht. Der botanische (Barten in Victoria — Bntisch-Kamerun — wirb nur eben aufrecht erhalten. In Französisch Kamerun bestehen eigentliche T^rsuchs Pflanzungen überhaupt nicht mehr. In Ostafrika ist nach längerer Paule bat wichtige Vaborctorium Crmpapua rot eher betrieben worden unb infolge der Britischen Ostasrika-Kom mission in letzter Zeit bas bekannte corfchungu- inftitut von Amani. In Südwestafrika ist nach großen Schwierigkeiten und vielen Zufammendncctzen die Lage der Former in letzter Zeit eine bessere ge worden, wozu bic Wiederausreise zahlreicher Deutscher wohl manches beigetragen haben mag. Im Bergbau ist bas Bild erfreulicher. Zwar ist die Forderung von Diamanten in Sud west infolge des ichwicngen Ablatzes eine geringere, dafür ist bic Probuktion an Kupfer erheblich großer unb bic Gewinnung von Zinn scheint eine immer größere Bedeutung zu erreichen. Auch in Ostafrika sind Gold- funbe gemacht worden imb an einer Stelle in Mi-anza folche von Diamanten. Im Derkehrswefen wirb in Ostafrika an einer Derbinbung der Zcntralbahn mit bem Subufer des Nyanza gearbeitet. Eine weitere Derbinbung von der Zentralbahn (Dodoma) nach bem Nqassa ist in Aussicht genommen; in Kamerun bic Weiterführung brr Bahn bis Paunde. UcberaU ist bas Tempo der Arbeiten im Tiergleich zur deutschen Zeit ein erheblich langsameres. Ein entschiedener Fottschritt besteht allerdings in der Verbreitung der Automobile, sowie in der Anlegung verschiedener, wenn auch primitiver Straßen für Kraftfahrzeuge Das Medizin al wesen ist die schwächste Seite Per MandatsveNvalkungen In Ostafrika, wo es den von Profesfor Koch inaugurierten Bestrebungen gelungen war, die Schlafkrankheit au’ wenige genau überwachte und abg schlofsene Gebiete zurückzudrängen, hat infolge der mangelnden Fürsorge und des unzureichenden Per- lonal« die Seuche sich fast über den vierten Teil de« Gebiets verbreitet, und erst die Ausstellungen des DölkerbundeS, welche die Aufwendungen an Personal und Geld für das Gefund- hett«Wesen ..beklagenswert niedrig" erklärten, haben die Mandatsmacht bewogen, eine energischere Bekämpfung mit größeren Mitteln eintreten zu (affen Auch rp den französischen Mandatsgebieten bleibt die'für daS Gesundheitswesen au«ge- worsene Summe erheblich hinter den Aufwendungen zu deutscher Zeit zurück, und es ist deshalb eine Vermehrung der tropischen Krank- heilen zu verzeichnen. Dur in Südwest-Afrika scheint sich infolge deS günstigen Klimas der allgemeine Gesundheitszustand nicht verschlechtert haften Tiefen längst entschwundener Jahrhunderte bilden. Bismarck nach Konigyräh. Schon aus BtSmarck« ..Gedanken und Erinnerungen" ist bekannt, welchen schweren Kamps der große Gestalter unsere« Deutschen Deich« nach Dem Stege von Könragrätz mit seinem König auSzufechten hatte Während Wilhelm I. die Früchte de« Sieges au-kosten wollte, sah Bismarck nicht nur die erfahren, die der Fortsetzung des Feldzug« durch Ginmischung fremder Mächte, durch Eholera und Thypu« drohten, sondern er wollte den Feind schonen und ihm. zum Besten einer neuen Zukunft, goldene Drucken bauen. Es war die schwerste Dacht, die Bismarck an der Seite seine« König« erlebte. Er mußte sich Staat-verräter schelten lallen uno wollte doch genau so wie sein König Preußen« Duhm. .Der Wann." so sagte Bismarck in einem engen Freundeskreise, und au« den nachgelassenen Papieren der Luise von Pöllnitz wtrd seine Aeußerung im Aprilhest von Belhagen A Klasing« Monatsheften wieder gegeben: Der Wann, der da vor mir lag. den ich vergötterte. für den ich mich in Stücke hätte hauen kaffen, verlangte non mir wie ein Kind den Wvnd vom H.mmeli Seine Wünsche waren unausführbar: meine Pflicht gegen mein Daker- land gebot mir. .hm entgegenzutreten. .Majestät erwiderte ich so bleibt mir nicht« zu tun. als mein Amt al« preußischer Premier Eurer Majestät wieder zu Füßen zu legen! Ich bin fortan nur noch Eurer Majestät Major in der Armee, und das erste österreichische Karre« ist mein Tod! Ich. der bte Aotwendigkrft dieses Krieges für Preußen erkannt und gegen eine Welt von Widersachern alles daran gesetzt habe, ihn mS Werk zu führen, darf besiegt nie nach Berlin zurückkehren. Die Armee ist dezimiert! ein Schritt weiter, und Frankreich greift tn bte Aktion em. Es beharr nicht einer Heeresmacht gegen uns: wenige französtlche Bataillone auf dem Schienenwege durch Bayern uns entgegengeworfen, jagen unsere ganze disponible Kr.egsmacht über Den "uchies -» i'öut’,w0Ji Jeroen “* D« von btr^6 ttbl8Sl wird allkn sodlc"- |t. HL * . T 11TU, •SS& -s-qoW WiEtLn soii SS- Der Film in der Politik. In ben letzten Wochen unb Monaten hat ber Film in nach größerem Umfang als gewöhnlich eine Art politische Rolle gespielt. Politisch in doppeltem Sinne- einmal mit Bezug auf sich selbst, aßo aus die Filmpolitik. zum anderen aber auch mit Bezug auf bie wirkliche große Politik. Da haben wir Konflikte um russische coroict. filme gehabt, die brfonbers ben Landerregierungen ernsteste Kopfzerbrechen machten. Dann gab c» wieher Filme, die nach ber anberen Seile ex zedierten. Neuerdings hören wir. baß bic Polen einen Ober fehle Henf Ilm herausgeben wollen wett fie der Duhm de» gleichnamigen deutschen Films nicht schlaien laßt, imb weil ihnen bic politische Wirkung einer bildlichen Darstellung des Landes, bas ihnen tcUroelle und gegen Dertragsrechte jugcfaUcn ift in deutscher Form als nachteilig für ihre eigene Politik erscheint Große Aufregung verursachten mit Recht die jufgeroarmten R rlegsf llmf , die anläßlich des Ablebens von Rudolf D a l e n t i n o in Amerika gefpielt wurden, um mit Hilfe ber Popularität des Verstorbenen mit alten Ladenhüter« noch einmal ein Geschäft zu machen. Nach gleichen (tzcsichtrpunkten hat man in Amerika und ander- wärt» veraltete Chaplin- und Ibancz-Filmc über die Leinwand geführt, obwohl sie mit ber heutigen politischen Konstellation in keiner Weise vereinbar imb geeignet sind, mit ihrer kriegshc^nschcn Ten- denz die Empfindungen des deutschen Volkes schwer zu verletzen. Das hat auch diplomatische Maßnahmen zur Folge gehabt, die wenigstens teilweise von Erfolg begleitet waren , Auf der anderen Seite hat ber Film freilich auch in jüngster Zeit seinerfeits zur politischen Annäherung beigetragen. Gerade eben liegt Die nachririit von bem bedauettichen Unfall vor. der einen deutsch-franwsilchen «emeinschaftsfilm „Panama' betrifft. In biefem Film, ber nun von der Ufa von neuem gebrebt werden wirb, haben beuffche unb französische Künstler unter einem französischen Regisseur unb zum Teil für deutsche Rechnung ein Pariser Motiv auf ben Film zu bannen v.-rsncht. und zwar sind die Aufnahmen abwechselnd in Paris unb Nenbabelsberg hergestellt worden. Es Ht selbst- verständlich, daß eine solche Demeinfchastsarbctt nicht nur zur persönlichen Annäherung der dabei Beteiligten, sondern auch der Völker beitragt, da hier auf die beiderseitige Psyche Rücksicht genommen und bem Geschmack beider Volker Rechnung getragen werben muß. Aus diesem Gebiet, bas ia in bezug auf deutsche und amerikanische Gemeinschaftsarbeit seit langem in Blüte steht, hat der jilm noch groß« Aufgaben vor sich unb wirb hier in bestem Sinne politisch wirken können. Die Borbereitungen für bic große mittelrhei- gische Ausstellung in ben beiben Obergeschossen des Darmstädter Landesmuseums sind nunmehr rn vollem Gange Bei dem groß angelegten Unter- nehmen, dessen Leitung in der «and des Direktors 8 «igel der Darmstadter Kunstsammlungen liegt. Und für besten würdiges Zustandekommen bi« Mit- arbeit des früheren Direktors Geh. Bat Back. des •nterrichtctfien Kenners ber mittelrheln.ichen Kunst, «ürgt. handelt es sich nicht um eine quasi wahllose ■nö willkürliche Sammlung dessen was aus dem in Befracht kommenden Gebiet gerade errafft werben kann, nicht um eine bloße müssige ^a^als o.rf- mehr darum, den Anteil der Lanbex am «utel- I rtjfa (Hesten. DHeingau. Hesten-Nasstiu Pfalstz Teile von Baden und Unterfranken usw.) an der Entwicklung der mittelallerlichen Kunst einmal klar eufcmrocifcn. Es wird sich v«lleicht zeigen, das; n den' angeführten (Gebieten nicht nur ^Außerordcnt- liches gikiffet worden ift. fonbem baff sie auch »m Wesen und in der Entwicklungssvrm des ehls innig miteinander verbunden sind. Deshalb follen m ausführlichen Entwicklungsreihen unter anderem «troa Dorgefübrt werden die Illumination der alten Handschriften, plastische Typen wie Madonnen. Kreuzigung-- und Vesperbilder, fw Goldschnnede. unb dmaiU.crfunft. die Mainzer B- dwirkere. d.e gotische Tafelmalerei von ihren frühesten Anfängen dis zum Ucbcrgang in die Renaissance^Eine ganze Reihe melberebetcr wistenschaftllcher .tragen (nur qrcifen zufällig das Rätsel des Stechers und Ma- lers heraus, ber unter dem Sammelnamen rfaus- duch meister bekannt ift) harrt noch der Beant- wörtung. hierzu beizuttagen, wurde ein besonderes verdienst der Aussicllung fein. 2hc Leitung der Ausstellung legt Nachdruck darauf, neben ber Er brinaung des Nachweises, daß es sich hier um eine orohe unb langforiwirkcnde Kultur gehandelt hat. flerä* folche w.sienfchafllichen Fragen aufs schärfftt unb greifbarste heruuszuarbeiten. Die es sich zeigt ; haben Kirchen. Museen, Archive. Bibliotheken unb Privatsammler auch für diese >ceite des Unternehmens. allenthalben Verständnis, mban sie ihre kost, barsten Schätze zur Derftigung stellen wollen. Es ist beabsichtigt, die Ausstellung Anfang Juni zu eröffnen. ’MfabräA II i] BROl ITH. WEINET I 'essen. | randplai] j T£S SCHLOSS) ] * * M nfahsterbiS terAusfuhzung ippidie, ! orationen i equeme i'yahlungjj Hör dem Weltkriege brfanden sich alle beul- j 5 Kolonien in einem Stadium steigender Ent- I , ung. Em. lange Periode mmten Frieden« der beschleunigte Bau der Erfch.ießungs- j ihnen der in der ersten Hälfte 1914 durch- - fn-ührt war. hatten ein immer stärkere« toirt- I , Ischattltche« Aufblühen ber Gebiet« unb eine zu- । «pehmenbe Bes'erung bet Lebenshaltung ber »m- , ;E*rttnen herdeig uhrt Die Erträge der euco- iffchen Pflanzungen sowie bet Land- unb Wed- rifchaft ber Eingeborenen nahmen fiändig zu, ;!jrenb c« durch einen svrgfäl.ig unterhaltenen I '.eztlichen Dienst gelungen war. bk tropischen Z ianSeiten auf ein verhältnismäßig geringe« 21 ab zu beschränken unb Epidemien ebenso wie I ltzehseuchen nahezu zu unterbrücken Diese Arbeit brach im 'Berlauf des Krieg«» I icllftänbifl zusammen Die Zerstörungen be« zerlege« betraten vorwiegend Cüafrifa. tn qc- ’ kingerem Maße Kamerun und Südwestairlka. lic SüMcc unb Togo fast gar nicht Dagegen I tlen alle Kolonien unter dem Mangel an Trans- tertmilteln und an den Folgen der Wcftkrisi«, I fit Anfang ber zwanziger Jahr« M,ß«m Einfluß war dabei die Hand ungsweife fc (2r- olfle dabei erzielt wurden, soll nachstehend tm tiÄ einen erörtert wer dem Die überall litten bezüglich der Berwaltung die früher deutschen Stotonien darunter. I erhebliche Teile von ihnen abgczweigt und verabredeten Teilung unter unseren früheren Gegnern entsprechend vom Hauptgebiet I abgetrennt und einer anderen Mandatsmacht I unterstellt wurden Daß dabei von alter«her bestehende, mit dem Leben und ber Wirtschaft bet Bewohner eng verbunden« Beziehungen gewaltsam unterbrochen wurden, war II«. bst verständlich. Gs war auch notwendig, daß damit der DerwafturgSapparat ein größerer und verwickelterer wurde al« zur Zeit der deutschen :yrrfd)ah Heberall haben die Wandatare einen to?it zahlreicheren Stamm von Beamten für bic volitische Verwaltung. Polizei usw. herangezogen. F.ber im Gegensatz dazu steht ber Mangel an iachnischcm. fpezialwissenschaftlichem unb in«be- 'enbere ärztlichem Material. Dährend e« Deutsä-land vorgcworfen wurde, I baff es bic Kolon cn militärisch zum Zwecke eine» K Angriffe« ausgcslaltet habe, besitzen jetzt alle Mandatsgebiete eine Militärmacht unter Polizei- I ausgebot, welches hinter dem zur deutschen Zett 1 brauchten, an Zahl nicht zurücksteht, sondern 1 reihen« bic Zahl der deutschen Truppen und I<-lizisten erheblich überwiegt. Dur Sud- r,-st.Afrika begnügt sich mit einer geringen Po- iicitruppe von etwa 500 Mann. Insbesonk^re I rar Frankreich bemüht, au« ben ihm zuge- ir.denen Mandatsgelicten Solbaien zu $ e en, i «eich« selbst für die Besatzungen im Dheinland unb zu den Kämpfen in Marokko verwendet tour- > «Yn Erst auf Drängen be« Völkerbundes bequemte sich bic sranzöüsche Regierung zu der Er- Eärung. daß die Eingeborenen der Mandats- » »biete nicht zum militärischen Dienste außerhalb chre« Lande« auSgehoben werden sollen. Freilich Icheint nebenbei noch die ..sreiwillige" Wer- hung in den französischen Mandatsgebieten ftaltzufmden. die Angeworbenen werden tn die übrigen afrikanischen Truppen Frankreich« em- Afftcllt D.e Selbstverwaltung, welche zur deut- Kben Zeit den eingeborenen Stämmen vielfach «währt wurde, ist säst überall zunächst beseitigt Worden unb nur in Cfflafrila zeigen hart ,kht nunmehr in kurzer ^rift ihren MettkLmpfen . ntfl«-gtn, und jo nid en bi. Psiidpubungen der oer- chiedenen SeranftaHungen und Stufen in den Bor -rqrunb der verein »arbeit. La- jeit Oft ober o. 3- durch fflau- und Lrzirk»vvnurnerstunden an vor- bereitender Hebung»rbeit in die tiereine getragen worben ift, toflte nunmehr, nachdem der Aufbau der Hebungen in feiner endgültigen Farm oorüegi. m iiefammemafle.iöt r Weife von den Bereinfttum loarten idbff tu rnnftergültiger Darstellung gebracht roerben junarbti mürben Oie allgemeinen Freiübungen jur boe «lausest In L-euchelheim und bas strcissest m Darmstadt bi» zur rhythmischen Wiedergabe nach Musik hinnufentwidelt; es folgten am Barren in drei Stufen bte (Bemeinubungen, die der Mittelrhein tret» al» oonberoorfühning an zehn Barren für da» Deutsche Turnfest zu Köln vorbereitet und bei seinem dieejähngen Äreisfeft zur Hauptprobe Hellen mirö. Rach der Erledigung einiger (8nippen non Stabübunger mürben die gedruckt vorliegenden (Geräteübungen fih da» bevorstehende Gauturnsest eingehend nachgeprüst. Für die Turner der Ober Mittel und Unterstufe findet je ein Zwölfkampf statt, der au» acht (Berateübungen (zwei am Red, ic drei am Barren und Pferd) und drei oolkstüm lichen Hebungen (Weichochspnmg mit Brett, Kugel Hohen aus dem Kreis *mö 100 Meter-Laus) nebft einer Freiübung besteht, die nach den Bestimmungen de» Tumausschusses aus den allgemeinen Frei nbungen der Männer herausgenommen werden wird. 3n der lumer-Oberftufe ist überdies ein ffle« räte Zehnkamps möglich, der unter Eingliederung noch einer Redübung alle Hebungen des Zwölf- rampfe» unter Ausscheidung der drei volkstümlichen Hebungen umfaßt und vor Beginn der Wettkämpfe belegt werden imtfo. Das Altersturnen gliedert sich in jroei Klaffen (35 bl» 45 Jahre und ab 15 Jahre), die ic einen Reunkampf bestehen muffen von je zwei Hebungen an Red, Barren und Pferd Weithoch iprung und Kugelstoßen nebft einer Freiübung. Alle Hebungen sind entsprechend abgeftuft; so beginnt V B der Weithochsprung in der Dberfture der Turner mit 1 Meter Höhe und 2 Meter Weite, in der zweiten Klasse der Alterstunier mit 0,75 Meter Höhe and 1,50 Meier Weile. Bei dem Meifterschaststumen das am Vorabend des (Bairfefte» zum Austrag kommt, sind außer der ersten Hebung an Red. Barren oder Pferd der Oberstufe (Zwölfkampf) je troei Kürübungen zu turnen. (Bauipictroart Seibert (Wetzlar) Mb Sn regungen und Belehrungen für Hallenspiele dzw. Red und Unterhaltung»,piele, wie Urbär, Toter Mann. Ballstaffel, und behandelte befonders auch die methodische (Einübung imt die üblicher Fehler bei den Kampsspielen, so beim Faustball die oer kehrt« Stellung im Spiel, den schlechten Schlag, da» tag. Stoßen u. a. Der Montagnachmittag beim fflau fest in Heuchelheim wird den Spielern gehören. Spätesten» drei Wochen vor dem fflaufeft müssen die uolf»tumlid)en Wettkämpfe in den sechs Bezirken üattfinöcn. Sie gliedern sich in eine Tumerftufe. Tugend-Ober und Unterstufe und geben besonders »och den Schulern erwünschte (Belegenheit, in einem ersten Wettkampf ihre Kräfte tu erproben Die Hebungen umfassen Kugelstoßen. Laufen, Seitjprung unö 'Zöett^ochfpnmg. für die Schuler au herbem eine Pslichlsreiubung. Nach allen diesen Vorbereitungen auf breiter (Brunblage wird sich bei den kommenden Wettkämpfen Herausstellen, wer besonder» in den nächsten Wochen nach dem alten Sprichroor! qehan beit Hal Hebung macht den Meister Fechten im Gau Hessen Oer D. T. Da et Au-fcheibungSfechten für Ouugntannen in Florett führte die Fechterfchaft des Turngaue» -essen am Sonntag in Sieben zusammen 3u« den Reihen der 3ungmannen sollten die Besten ermittelt werden die alsdann zur Klasse der Altmannen überschrieben werden Die Fechtriege de« Männer-TurnvereinS Siesten hatte die Bor bereitungen getroffen, und es darf vorweg getagt werden daß alles gefloppt hat. Zu dem Dasfengange traten an vom 'Turnv. Pad-Rauheim die Fechter ömtl Naumann, Sou- fried Srbninger, H-'inz Beritch. der T - u. Spv Butzbach stellte die Fechter Ludwig Krämer und Heinrich Berhetzen die Fechter der Turn gern .triebberg waren Erwin Lemle August Brack, tsrnst Kühn. Karl Frankenberger Smit Rem- hardt. die Siebener Turnerschaft war vertre- len durch Hermann Hennig Ludwig Kraft, 3dI Ältlier. Karl Weber und Hons Maurer vvm M. T. B und Dtllt Schemel und ffhristian Weeg,r vom Tv 184< Der T.- u. Sp B. Mar- bürg entsandte HatzS Kilian Fnv Set nett Emanuel Lichte und Seorg Schuchhardt Born *®*Blar traten die Fechter Arthur Seiden und Robert Schaub zum Kampfe an. Das Kampfgericht hatte m 6cm Sautechtwart .ir. Sroot (Marburg) fernen Obmann. Ihm tue Seite standen bewährte . QUte Kämpen" als Kampfrichter unter ihnen RiekIch Feige und Reichwein CBad-Rauheim > 3b rb । Sie- nen) Mulch (Wetzlar und andere Zunächst galt es aus den 23 Anwesenden bie acht Besten festzustellen, bte für die Endrunde m Betracht tpntmen tollten Ilm die zahl- r*l*^*n die erforderlich waren, schneller obAiumdeln wurden iwei Kampfbahnen erngench- tet Zeder Fechter muhte vier Gefechte erlebi- gen. bet welchen e» neben Treffer hauptsächlich aut Haltung und Schönheit. Tn des Angnsfs und der Dedung tadellose Klingenführung und Bewegung antarn 3n die «inbrunbe tonnten auf Grund ihrer Leistungen gelangen Krämer Serben Schuch- h»,rdt »rontngrr. Hennig. Schaust Lencke. Brack - efe Schlustkompfe waren hdofern sehr intcr- esiant als nwrmehr die gefetzn-n Treffen allem ben Cieg feststellten 3rter der ach: Fechter "N'stt, mit 1 ehern ew Gerecht Fefern Das 3r- u bnis der Onbrunbf zeigt« Wig-Nde. rilP I Heneami Hennig »TB Sieben 1 Sieger mit 7 Siegen, «einer Thehertoy 2tsint- I reHerr und o M,nnstrek»een 2 SoultieP Srbuinger. Bad-Aaud.im. T D :seo 2 S. kN. 4 S-. 3 R ederl 18 Plus- und 13 Minus treff em. 3 Seorg Schuchhardi Marburg, Turn- und Sporte 18fC. 3 Sieger nt 3 6 . 4 'SieNrL. 16 Plus- und 16 MtnuStrefseru. 4 Arthur Seibert. T. B. Wetzlar 4 S. m. 3 Sieget 4 Dieder! 14 Plus- und 15 Mi- ■ 5. lugm Brack Tgmde Friedberg 56. m. 3 6 4 Ateverl.. 13 Plus- u 15 Minus«' tteffern k Ludw.g Krämer T.-u 2p.B. Butzbach b. Ct.ger mit 3 Siegen 4 Bieder! 13 Plus- und 16 Minustreffern 7. Srtotr Lemke Tgmd, Friedberg. 7. Sieger m. 3 6.. 4 Biedert 13 Plus- imd 18 Mmustreffern 8. 'Robert Schaub. L. B Wetzlar i 8 Steg, .rt 2 e. 5 Rieder!., 11 Plus- u. 17 M.nustr. 9. Sieger wurde HanS Maurer. M T B. -Htetzen mit 18 Punkten 10. Sieger Berlich . Bad-Rauheim. F r a n - lenbcrger, Friedberg Schlier. M T B Sieben und 2D e e g. T. B. 1546 Sieben mit je 16 Punkten. Die Pier ersten Sieger sind nun zu den 2111- mannen zu rechnen und müssen, falls he wieder zu Kämplcn antreten wollen, nun mit den entmannen die Klinge kreuzen. Bach dem Dettsechten trafen sich die Fechter zu einer Besprechung, die sich tu erster Linie um die innere Ausgestaltung des Fechtens drehte Dom Spielbetrieb im Mittelrheinkreis der D. T bptn. Um zu einer Belebung des Spiel- betrieb» in den Sommerspielen aryuregen. fand am Sonntag in Langenschwalbach ein Lehrgang des Mittelrheinkreiseo der D. T. in den alten, schönen Spielen statt, die schon zu Jahns Zeiten eine der wichtigsten Betriebskonti en des deutschen Turnens bildeten. Die 48 Teilnehmer aus allen Sauen des Kreises, die von der Turnerschaft in Langenschwalbach und von einem Vertreter der Stadt herzlich begrübt wurden. wurden unter Leitung von Kreisspielwari Reitz (Frankfurt a.7IL) theoretisch und praktisch in Schlag-, Faust-, Trommel-, Echleuderball und Larlauf unterwiesen und konnten wertvolle Anregungen und praktische Erfahrungen für die Kleinarbeit in den Saum und Vereinen mit nach Hause nehmen. Der Sau Helfen hatte die Turner Mohr » Die Runke i Die Runde der actr unent oerl. Punkte 7 ? 0 16 5 1 2 11 4 0 5 5 3 16 7 2 1 5 5 2 16 5 bet Zweite» Hen brachte ekwaS unerwartete Srgebnisie mbem beide fübrtnbe Mannf^traften lowobl die Münchenrr als auch die Karlsruher, ihre Spick verloren An dem Endau^gang wird allerdings wenig geändert werden d»i 'owohl dem B. f R Mannheim als der Eintracht Frankfurt kaum mehr möglich sein wird, die in der Führung liegenden Karlsruher und Münchener einzuholen Karlsruher F. B gege.i B ♦ R Mannheim 1:2 E ntracht- Fransiiin geg S B 1560 München 21 TabelIenfta n d der Zweiten Spiele gew. unent München ItxK 7 4 1 Karlsruher F. B ; z 3 B 5- X Mannheim c \ 1 Eintracht Frankfurt 7'3 3 D daarbfuden e 0 2 rerl. Punkte 2 9 1 9 2 7 2 7 4 2 Die Entscheidung im Lahnkreis. Spielorrrimgung 1000 unirrilegl gegen .Semkmia marburq eh 3:4 (fMlbteü 2-"0 ffit Siesten!) 0 Die Krt'ar.tbU'ehorbc hatte dieses Öptd am Sonntag auf den Platz des B f B-Kurhesten ffiarbura angriett. infolgede'fen spielte der eine Kvnt roden: in diesem äusterst wichtige- Optri. LkrJ/5 Germanen, vor eigenem tubhf» tito trbirü dadurch eine ganz gehörige Rücke listärrirng entschied Die 3pule der übrigen 'Aanntchnst^n wurden bie auf das der Schuler, die mit 2 1 verloren, abgesagt Fuhball-Lodaltreffen in Wetzlar. 5- L - B < 4:2 tz rst seit langer Zeit tmchet da» erste Xial. dast ein Lokalspiel in Metzlar mit mehr als einem Tore DtfferenA endet Der Mlfpieklub ging zuerst durch einen langen, leicht haltbaren Schuh in Führung 3n ähnlicher Deisc liest der B. -Hüter zwei von weiter Sntsemung geschossene Flanke- und Strasstötze aus den Armen ins Tor fbringen. Mit dem Halbzeitstand von 2 1 für S. ff wurde gewechfelk Bed obige Mannschaften gegenüber. Me sich ein rrich sich aufgeregtes Spiel lieferten. Dk AK'efder konnten lurz vor Halbzeit einen .Freistost zum Führungstor umwandeln, nachdem ihr Tormann einen Elfer glänzend hielt. Rach dem Wechsel war Alsfeld unter Ausnutzung seiner bekannt, 1 Schnelligkeit etwaS stärker im Borteil, der sich in drei weiteren Toren auswirkte. Siesten konnte einen zweiten SHmder zum Ehrentor verwandeln. Ivetziar I — Marburg I 5:4. Beide Mannschaften zeigten ein faire» ipiel in dem Wetzlar durch einen verwandelten Elfmeter zuerst zu einem Erfolg kam. den aber Marburg bald darauf wettmachte Bei äusterst scharfem Tempo könnt» Wetzlar die Führung bis zur Halbzeit 13:2) beibehalten. Jede Mannschaft erzielte bis zum Schlust zwei weitere Torr Id dast Wetzlar zwar knapper aber verdienten Sieger blieb Tie »eiteren Spiele Auch die zweite Mannschaft Stehens muhte Sieg und Punkte an die Alsfelder 3toeite abtreten die sich mit geringem Torunterschied (1:2) als die SlüdlUbervn er- triefen Die erste Mannschan Alten-Busecks holte al» Reuling im Spiel gegen die erfahreneren Rodheimer ein ehrenvolles Rriultnt heraus Der knappe 3 2-Sieg Rodheims läst« vielerlei vermuten SrwartuiigvgenEst siegte die recht gute Spiel- weise der Wiefecker Jugend auch im Spiel gegen Klein-Linden Das 4 2-Resultat beweist aber immerhin eine merkliche Berstesierung der Säfte. Sinen höheren Sieg versprach man sich von dem Jugendtreffen Lollar -Alten» Bufeck Dast Collar nur 2:0 gewinnen konnte, zeigt, dast die Reuesten nicht immer die Schlechtsten sind Bayern München gegen F. T. Basel 10:0. J> München wurde am Sonntag einer mch« lehr grasten 3u*cbaucnneng< eine ffntiäuidtung bereitet, wie man sie fich gröster nicht denken ktzne Die Baseler Mannschaft war aus lungen Leuten zusammengesetzt, d eben Münchenern in keiner Weise gewachten waren und bee Münchener siegten wie sie wollten. Handball im Labn-Dünsbsrq-Gau. Lm Sormtaq trafen zum erfirrrmal die beider, 2agenhmi7nn|chosi-n ber lurnoereinc 8 inzen buch und Vieleck in einem ffleiellichatt»fpiri zu rommen öeid. Mannschaften sicterien stch einen Icksöne,'. Hctten Äampi Di Sinzcnbacher die ihrem Segner körperlich sowie im Zusammen, ’pid überlegen waren, errangen einen sicheren 5X) O>o(b|ett 3D) Sieg. Der §chirst»richter leitete zu- »n eben stell end. Volizeisporrvcrein»Halle mitteldeutscher Meister im Handball. 3m Entscheidungsspiel um die mittetdrutsche H^ndballmnsterichoft standen sich In Halle Pot etwa 7003 Zuschauern der Posi.zellpvrtvercin Hake und Dresdens,a Dresden gegenüber. Der Posinri- spvriveresn Hakle der Dre*benfrfi Trctbee « M ft«* ft Derlrch itet,$nn. tanb. und ^klasse. ®,e&en l 4;t V?1* u N ta i? JJ **t» -’^\8Ä :WS >iel tam a,Z? hl,rt«.- «- mK1* “ 2«luta S " ,°5' «ttaba 6«';L V *i-kn. JWnT' $*l no-jMn" jTm $™ hin GJ LJ“?™ ««» «' verwandeln ^unltc errungen e »lallt. "hrim L 2:4 (13). « befand sich m denlbar • Das cdr[ war m no doch für beide Lm». ^el. Gleich von 'Btouir durch und beschäftig» den 'N stärksten Weis,. letzten die Lvllarrr bald > die reifere tzplrlvnje lt jedoch die Vberhand it das Resultat aut 3:1 wechsel zeigten die cutt- . daß sie das öfiel noch aunheim verteidigte mu- D:r immer morgiger . ÄombinatuHtilpitl über- unb. nachdem Haur^m erzielte, wuchs auch d:> c zwar dank einer au» Energie das Idultai au' um Schlich aber doch eir< den ersten Puaktvnlus! lssetd I 1:4 (0:1). instigen Magoer-attniktt auf dem ßicfkr.'i Itv^ rnübet, die fich «n rrt Werten. Ae M'e'd;- >M einen Zreiftob In, nachdem ihr Sonw eit Rach dem Wechsel trc ahung seiner liker im ItortciL der sich i auswirkte. Tiedrn kenn', er ,um Ehrentor w Marburg 15:1 n zeigten ein fair» cJJ einen verwandelten W* i Erfolg kam. den ab« wettmachte. IC Wetzlar die Wnm* beibehalten 3* ®?""’ Schluh Zwei vc'"rr -DN fnaDM aber t-etbicnt« ‘rett Spiele. e LannschaU •*£ £ die SlüMttvi «• haft Spiel gegen die^^ r 3«i;";27^ulbü ► «^2u"n"-°^ .Wir. < am •menge em-, kann . .«nftec niwt m O uKr, ,cn Tii^TSun^ *», “’1’ * SÖrfT* , zum erstes $ini^ i etne’1 [. jcrtfn t sowie an $ren ^lAtdsn^ relii^^ndbaH- Alle fftr Mr KebaMnn befhmratrri "Bittet- die 5. 1. Pr. v. CibtHa von Soll- rb-<8iebm. Besitzer Ä. Boh- 9. Sd2xe4 spielt Le7 ist hier angebracht, der Bachziehcnde Urtier de- h.e II. Dd8-c7 12 Lc5-d6? 2. 3 4. 5. 6. 7. 8. war .... h6 11. Le4-d3 12. Ddl-e2 16. . . 17 Sh7xf8 18. Lcl-b2 19. Tel —dl 20. De2-f3 Du SöserllK« te mar al- Schwarzcr nicht t eben soll Datz solche Spieler an internationalen turniemr »eilneh« men t# überhaupt unverständlich tich-Gernshcim; 6. Zwinger Welterau. Bichard Dolk-Pohlgöns. Grisfon Schultheitz-Schzell und Rerrodt-Srbach ... Gute Tiere standen sehr hoch mi Preise, besonder- Tiere, die au- besten Stämmen zur Zuchr au-gewählt wurden. So wurde !ür einen guten Dachshund die horrende Summe von 500 Mart gefordert 16. g7-g6 17. Ld6xf8 18. U8-ß7 19. »7-,6 Schwarz gab aus. Schach-Ecke. Bearbeitet von W Otbach Hormon. Sngland 1. Sg8-f6 2. e7-c6 3. d7-d5 4 Lf8-e7 5 0-0 6. c7-c5 7. Le7xc5 8. d5xe4 9 Sf6xe4 Alle« unverständliche Zü«. die önttotdlunfl deS Damen slügelS durch . Sc6 etc war geboten 13. b2-b3 13. e6-e5? 14. Ld3-c4 + 14. Kg8-hS 15. Sf3-g5 15. Sb8-c6? Schwarz lieht retn gornicht-, durch gt> formte er wenigsten- die folgende Drohung parieren, jetzt ist da- Spiel vollständig verloren 16. Sg5xh? kam dem nachstehenden sicher überraschend die Partie merklich schwach 10. Ld3xe4 10. i7-f5? hierdurch schwächt Schwarz die Bauernkette seine- Köneg-flügel« cntscchcidcnd. weitau- bester Lv . mann: 6 Mall, a l Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt Weih: 8 Steine Kh4; Dc7; Le3, e4. Sg5; B63, d6. f3. Schwarz: 5 Steine Ke5; Lf8; Bb4. d7, e7 Partie Är. 74 Selpielt ro. internationolen Turner zu HaftKlgs 1926 1927. Damenbauernspiel Deist: Solle, Belgien Ergebnis der Preisbewertung: v. •= vorzüglich, s. g sehr gut Krüppel, Jagdhunde. X. Spaniel. 1 Preis. Dr Schleimer. Diesten. B. Münster» länger. 1. Preis. Hasso von der Hocht^irt. Züchter Äug Balzer. Diesten: Besitzer Fr. Kramet. Butter-haus en. C. Deutsche "D a chlel- hunde. 1.Preise. F. Werner. Büdesheim: tzch Messcrfchmidt. Heldenbergen. Hauptmann a. D. Thei-. Gladenbach: W Lehr. Darmstadt: Anton Lang Schaippach. W. Schenk. Bohwinkel. 2. Preise. Dr. Pauly. Diesten: Irhr Dg. von Biedescl zu Stsenboch D. Deutsche kurzhaarige Borstehhunde. 1. Preise. Äonr. v. Förster. Wehrheim tX: Hugo Boll. Hörnsheim. s.g.: Frau Ioh. Kasten Diesten. Bich. Bo». Pohl-Döns: Förster Schäser. Dors^Ui. 2 Preis, v.. Hch Stammet. Diesten: Bich Dolk Pohl-Döns E. Deutsche stichelhaarige Vorstehhunde. I. Preis, t Gmft 3burg. Disselderg: 1. Preis. Förster Brand. Sichenrod 2 Preis s. g.. Hansult. Ober-Ohmen. 3. Preis, s.g. Dost Birteld F. Gordvn S e t t er 1. Preis, s. g.. Wilhelm Drat zu Solms-Loubach Arnsburg bei Lich G. Pudelpointer. L Preise Fr Wetter. Stranichstcin: Dr. W.llems. Köln- A. Beiz. Zunkernhans. 2 Prei'e .«onr Heidelberg Ä Fusel Bräuntet- Dr Siegmann. Büdingen. Aug Beder. Bd.-Bosboch 3 Preise Bug Höchner Diesten Dr. Busse. Fulda. Herbert. Steinbach. Math. Bau Lollar. K Foe - 1 erriet 1 Preis v.. Siche v. Sollten. Besitzer und Züchter Dr Srb. Dietzen: Paul Stall- mann. Frankfurt. 1 Preis, l g.. v Dollenberg. Herborn: A. Morr, ßanbenbauten; Otto Wola. Wattenscbeid. Hch. Breitenbächer Hanau: Dr. Stamm. Stössel: Frau Dr. Beichenbach. Leipzig. 2 Preis, v Dr Stamm. Kassel: s.g. Frau Oskar Drät. Diesten; v Dollenberg Herborn Dr lungen. Lötungen usw. sind zu richten an Schachredaktivn des '.Dtetzencr Anzeigers" Problem Är 1U2 Dom et Saska. Schwarz Nundsunk-Pi oqramm. Mittwoch, d April 3 30 bis 4: D,e Stunde der Zuaend. 4.30 bis 5.45: Konzert des HauSorcheslers Doi'izeUi 5 45 bift 6.05: Die Bücherftunde. i bis 7L0: .Bömifcher Brief" von Karl Sugen Schmidt. 7.30 bi- 8 Sieno» graphischer Fortbildungskurlus für Ansänger und Fortgeschrittene «Diktat von 80 Silben auswärts). 8—8 15: Sendenbergvierrelftunde. .Ausflerbende Pflanzen ui Mitteldeutschland'. Bort rag von Pri- votdozent Dr Kräusel c '5 Overettenabend Srlsfon (3 agd Hunde) Buben Offene Stlaffe. 1. Preis v. Apotheker Brill-Beichelsheim i. W 2. Preis v. H Rack^Dorn-Assercheim. 3. Preis v B. Midel-Ober-Mockstadt; Beulingo- klasse: 1 Preis v Joses o Kampo-Sschweiler; Iagdbrauch-klafse: 1. Preis v. Apocheker Brill- BeichelSheim i. d. W. 2 Preis v. H Back- Dorn-Asfenheim. Hündinnen: 1. Preife v. M. K o ntz-Beienheim D Sch ulthe ist-Sch zell. 2. Preise v. St Werl^.Heppenheim. Apotheker Brill-Beichelsheim. Prämiierung der 12 Zuchlgrup- pen: Hier wurde besonders Werl aus Heraus- züchtung eines Typs und Ausgeglichenheit bet einzelnen Tiere« gelegt: Es erhielten höchste Auszeichnungen: 1. für rote Dachshunde. Zwinger vom Siegerland. Besitzer L. Sllein-Weidenau. 2 Drisson. Zwinger Laucnburg Besitzer Mickel- Öber-Mockfladt. 3 Deutfd-e Drahthaar-Dorfteh- hunde W. Fries-Krosdorf; 4 Greyhounds. Zwin- ger Baunheim. Besitzer F. Bill-Baunheim; 5.Hetz- Hunde. Zwinger Hessen und bei Bhcin W Heb- F^he. Alsfeld 0. Beltz fletnbod » Deutsche drahthaariae Borstehdunda. 1 Preis v_, Jt Singen. Auendeim. Heinz Dveb Freiburg im Breisqau. 1 Preis f g Fbeber Böhmer Weilmünster. W Fries Krofdorf 1 Preis v. 5)t v Ben,heim. Dietzen L. Bmn. Heuchelheim. Aug Paseve Dutenhoten. 3. Preis Förster Wetzler. Dunsberg. Bürgermeister Biederschulte Herborn. 3 Preis, v. Ferd Pauly Bad Homburg. 4 Preis, v.. 3. Hammermann Diesteir 5. Preis t> Frau Öngert. Forsthaus Haina I Dachshunde Drei 1 Preise v. K. Asbeck. Hamm 1 Preis, s. g.. K Asbeck. Hamm 1. Preifc L. Klein. Weidenau: K. Sudel Braun- VtU. H Meinhardt. Weidenau; St Kriege. Sine in Diesten noch nicht erreichte 3abl von AusftcllungsNeren wies die am Sonmag in der Dfferzi P Viebe»sch»»r 1. De2-d2' usw. flue brr Lchachwclt. □«lenMtbaale» Sicekr U Bad ^»rndur, vor bet Höbe Zn Bad Homburg v. d. H bea.nnt am 10. Juni d Os nn inte nationale« Schachmcister- turaier (6 Teilnehmer. Dsppclrunde); es ..ehmen daran bestimm tc.l: 0 D Bogolsubov. Orbach. Btt. Sä misch, als weitere Tetlnehmer find tn Bussicht genommei- Rubinstein larlatowr. ^nroch ober Dr Se.tz Beutzorler Schachturuier. D,c vorauszulehen war. en bete boe Beu» noiter Turnier mit dem überlegenen Cteflt be» Weltmeisters B 3 Sapablanea welcher aus 70 ge'b eiten Partien ohne Bcrluftpattie als Arster hervorgtna. eine Glanzleistung' Zweier »utbe Aljechin; Dritter Bi-nzowitfch: 4 Bidmat: 3 u I c b c d » b c «1 e Weih „Dvthovädisch" Der gute Oe. 0ie6l-6r Männer habt nur keine Geduld, gar keine' Solange man euch verhätschelt und umwirbt, seid ihr nett und liebenswürdig, und wenn man bann auch einmal nicht in Stimmung ist, begehrt ihr auf und fühlt euch vernachlässigt. Schämt euch doch." „Glaubst du. ich bin gekommen, mich von dir ab* kanzeln au lassen!" brummte er. ,Lch kann auch machen, dost ich heimkomme!" .Zch dachte zu den Zulukafsernl" lochte sie und sah ihm vergnügt in» Gesicht Er erwiderte nicht». Nur die Finger ihrer linken Hand, die neben ihm herabhing, preßte er zwischen den feinen, dost sie auffchrie. „Da» bist du grob!" ..Was mußt du mich re zrn' Du könntest mich doch kennen." „Komm!" Sie schob ihren Arm durch den seinen und zog ihn mit sich. Dicht neben ihnen 'chlüpfte Cl'labeth di, Hecke erula.'M und zwange sich dann durch. Sie wählte geschickt die Schonen, welche Gebüsch und Säume warfen, und stand ichon, ehe da» Paar ankam. von einem Holderstrauch gedeckt, vor dem offenen Fenster des Pavillons, sie konnte jeden Winkel der ihr einst Io lieben Saume» überblicken und jedes Wort verste-hen, fall» ihr Monn und Nella nicht gerade im Flüsterton sprachen. Aber do- war nicht der Fall. Da, erste, wo» Neichmonn tot. war, feine Ziga* rette in Brand zu stecken. Al» do» auf do» erstemol glückte, hob sich seine Can ne etwa». Er lehnte sich bequem in das kleine Siebermeierfofa und kreuzte gemächlich die Knie ..Dorum stehst du denn noch immer." jagte er. zu Nello anstehend ..E» ist doch Platz genug für un» beide " Zch Hobe geoartet. ob es auch raHam ist, sich neben dich zu setzen. Aber ich glaube, ich kann'» riskieren. Du bist schon wieder ganz fromm!" .fym'. . . . Ja! . . Setz dich nur. Do» ich dir eigentlid) gleich vorweg sagen well: nimm die saHe mit Liesl» Bruder allein in die Hand. Ich hob" to oiel im Kops. Die Prosi» läßt mir kaum Zett zum Schlafen. Und dann reibt mich auch der Zustand meiner Frau noch völlig auf. Es ist mir nicht möglich. so viel auf einmal durcheinander zu bringen. So oft ein Bries von dir kommt, sitz ich wie auf Kohlen. Die Lie»l darf nur einmal einen zwischen die Finger kriegen, so reimt sie sich, wer weist wo» olle», zusammen. Zum mindesten heult sie sich zu Tod, wenn sie der Meinung ist, ich gebe Seitenwege. --Na. ich Hab s ja wirklich nicht nötig. Ich hält'» jo nicht besser erraten können Do» andere wird sich schon wieder beben . . . hoff' ich!" ,Zch glaube, wir werden belauscht!" sagte Nella. ging zum Fenster und raffte die Dorhänge zusammen. Elisobech batte sich blitzschnell in dos Gros geduckt und preßte, auf den Knien liegend, ihr Gesicht darein. Wie bin ich schlecht . Die bin ich schlecht ... Spionin am eigenen Monn mar sie geworden. Solch em verworfene» Geschöpf hotte die Liebe au» ihr gerr.ad)L Sie vermochte fein Glied zu rühren. Ihre ^üste wurden nast vom Tou. Der Soden trug noch Dom Nachmuiogregin Fruchtigkeit m sich. Sie fühlte nicht» al» bie Schorn, die beiße, verzehrende Schorn vor sich selbst. Wenn sie jetzt hinein lief und bei beiden alles gestand Er würde sich mit Verachtung von ihr wenden. Und Nello? ... Ach. Nella würde e» nicht glauben können, dost sie ein so undankbare» Deien bisher mit ihrer Liede umfaßt hotte. Gab e» denn nicht», was sie reinigte vor sich selbst und dielen beiden Menschen, die nicht, wollten, al» ihren Herzenswunsch erfüllen und ihr den unbekannten \r V- ubren. Die Tür zum Pavillon kreischte in den Angeln und wurde nicht wieder geschlossen. ..No. da hoben wir ja die Bescherung schon!" sagte Neichmonn. in» Freie tretend, wo ihm ein Diener Hut und Mantel überreichte. „Der Ehouiseur wanet om lor? So? ..." Mutzt du wirklich fort?" bedauerte Nella. „Schick doch Doktor Hilbertt!" ..Do» wäre einfach, meine Liebe. Ich bin Ches- arzt im Krankenhaus und stecke die Bezahlung dafür ein. und Hilbertt soll ernfprinpen. roeil ich mol gerade bei einem netten Vergnügen bin, von dem ich ungern weggehe. Nein, da» geht denn doch nickst. Han- Jörg ist obendrein Junggeselle und steckt vielleicht mitten in einer Liebeserklärung. Der wünscht mich jo noch Sibirien, wenn ich ihm da mitten hinein- platze. Zudem ist die Liesl jedeniall» froh, wenn ich bald nach Haufe komme!" ...Nicht wahr, Georg, du host Geduld mit ihr!" ,,Io. jo. Gib dich zufrieden. Gute Nacht. Und meinen Dank. Bleib hier, wo» sollst du bi» an» Tor mitlaufen.' Elisabeth lag wie angewurzelt Nun war alle» verloren ... alle». So lange Nella hier stand, konnte sie von ihrem Versteck nicht heraus. Und wenn diese auch ging, ihr Monn kam lange vor ihr nach House. Der «chweist rann ihr über den Süden. Sie hörte ein Männerlachen auf einem der Wege. Dann Netto» Stimme, die sich immer weiter entfernte. Mit dem letzten Rest von Geistesgegenwort sprang sie sofort auf. Iah sich um und rannte über den Rasen nach der kleinen Parktür. die in den Hochwald führte. Um an der Menichenkette, die noch immer den Zaun umlagerte, nicht vorbei zu muffen, machte sie einen llmweo. Do sah sie drüben aus der FohrftmG« ein breite» Lichtband in rascher Schnelligken dahin- gleiten. Da» war fein Wagen. Noch eckte Möglichkei: der Rettung gab e». Wenn er zuerst in» Krankenhau» fuhr, konnte sie noch vor ihm nach Hause kommen. Sie lief, üel erschöpft neben den SuafecnranU oerottnete. hetzte auf und rannte wieder vorwärts in die matt helle Juni nacht. Und war doch alle» vergeblich. Als sie. kaum mehr fähig, sich auf den Füsten ja holten, vor dem (Banen tor ihres Daheim» an kam. stand der Sogen bereit» im Hof. Der Chauffeur öffnete eben do, Tor zur Garage. Bon Neichmonn leibst war nichts zu sehen. Bielleicht war er noch hn Krankenhaus Aber gleich darauf kam leine Stimme von dem offenen Fenster de» Wohnzimmer». ..Sie müssen doch wissen. Hanna, wo meine Frau hinge gongen ist?" „Ich weih von gar nichts Herr Doktor. Ich Hobe geglaubt, sie schläft. Elisabeth hörte ihren Mann lachen. Ein eisiger Schauer rann über ihren Nucken. Denn er gelobt und gescholten hätte! Aber diese» Lachen. Sie begann am ganzen Körper zu zittern- Ihre Hand drückte mechanisch aus die Klinke. Ine (Bartentür war abgefperrt. ..Georg" Ihre Stimme awr heiser Bon dem ungewohnt« Laufen stieg chr Atem feuebenb au» und ein. Al» sie ihren Mann au» dem House treten und den Weg herobgehen iah. klammerte sie sich an die Psosten. Wenn mich doch ein Herzschlag träfe, wünschte sie. nicht mehr ihrer Sinne mächtig. Aber nicht einmal eine Ohnmacht hals ihr über den gefürchteten Augenblick hinweg, in welchem der Schlüssel knarrte und er ihr gegenüberstand ..Georg?" Ihre Hönde ihm bittend entgegengestreckt, knickte sie vor chm zusammen. Er hotte sie noch rasch vor dem Fallen bewahrt. „Do kommst du her?" „Don Ludwiastol'" Er hielt im Gehen inne und starrte sie an. ..Mach' mir doch nichto roei»", sprach er verächtlich. „Sag’ lieber, mit wem du dich zusammenbestellt hast?" (Fortieftung folgt.) 1309a Äüxrvv Holzsubunssion. Samstag, den 9. April 1927, worin. 10 Uhr, werden au» den Waldungen der Gemeinde Allendors a. d. Cba. folgende HolAsortimente im Submissionswege verkauft. 3296D •) Jorflroarki I, Distrikt Cangcfeif. Itefernftämme: 13 St. mit 13,63 Im 3. Kl.. *« St. mit 27,65 Im 4. Kl.. 127 St. mit 56,71 Im; Grubenholz 42 St. Kiefern mit 9,41 Im, 7 St. Lärche mit ILst fm; b) Forstwortei II. Distrikt hlnnedlng und verschiedene. Eichen stamme 4. Kl. 1 St. mit 0,35 fm, 5 Kl. 7 St. mit 3,23 Im, 6. Kl. 12 St. mit 3,01 fm; 7ichknstämme: 2. Kl. 1 St. mit 2,24 fm, 3. Kl. 13 St. mit 16,96 fm. 4. Kl. 2« St. mit 17.01 fm. 5a Kl. 43 St mit 25,07 fm, Üb-Kl. 117 St. mit 27,52 fm; Kiefernstämme: 4. Kl. 3 St. mit 2,31 fm, 5. Kl. 10 St. mit 4.24 fm und ein Lörchenstamm 5. Kl. mit 0,50 fm. E» wird empfohlen, da» Holz vor der Submission zu besichtigen, do später keine Neklomalionen angenommen werden. Da» Holz ist mit Rinde gemessen und ist entrindet. Angebote find nach Forstwartei, Sortiment und Klassen getrennt, bi» zum Termin einzureichen. e Angebote mit zusammengezogenen Klas- sen, oder Bemerkungen und Borbehalten versehen, bleiben unberücksichtigt Allendors a. d. Ldo., den 4. April 1927. Hess Bürgermeisterei Allendors a. d. Cba. I.B.: Dölf. Srrathafer Original Gebe. Dippe« „Heber- nrtnber" (ringele D L G.-Hoch-uchf ®lne wesentliche Verbesserung von Evolös« ötege«bafcr; auf gröbere Vagcr’cftlgfdt. hellere« Korn und feinere Spelzen gezüchtet; für alle Bodenarten geeignet Saatgerfte Original Gebe. Hörning«. Eine Hanno-Gersie mit ziemlich kurzem, lagerleflem Halm. 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Stämme 5a-ÄL. 7JU fm Stämme 56-Ä1.. 4,07 fm Die Wege neteo 13500000 666756 75 190408 33 Vrrwaltungikwdrn cInschlicOllch Ge- wtnnbrtrlllgung drrflnchlhilnhitw, Direktor™, Prokuriitm und Angc- »trlltrn Mcuern Za verteilender Reingewinn .... Kommandlt-Kapital Allgemeine (gesetzliche) Reserve . . Besondere Reserve Gläubiger Akzepte und Schecks Wohlfahrtsfond!» fllr die Angestellten Noch nicht abgehobene Gewinnanteile der früheren Jahre 10 “»Gew Innen teil auf RM.135000000 K ommandit - Antel le Gewinnbeteiligung de« Aufsichtsrats Uebertrng auf neue Rechnung . . 1 121 255112, 76 Haben Vortrag au« 1925 Effekten Pro\ teloo............ Wecbeei and Zinsen Beteiligung bei der Norddeutschen Bank in Hamburg Beteiligung bei dem A.Schaaffhauien- »chen Bankverein A.-G Dauernde Rrtrlllgungrn bei anderen Banken und Rankflrmrn .... 32909474 462 576219 47 Aktiva Kum, fremde Geldiorten, Coupon» und Guthaben bei Noten- und Abrechnung» banken Wechsel und unvendniliche Schatz- ■3.......... Noatroguthaben bet Banken und Bankfinnen Riport» und Lombard« gegen börsengängige Wertpapiere Vorschüsse auf Waren und Warrn Verschiffungen I Jgrne Wertpapiere Konsortial-Beteiligungen Beteiligung bei der Norddeutschen Penk in Hamburg Beteiligung bei dem A. Schaaf fhausm- Ilauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen .... Schuldner In laufender Rechnung . Hinrichtung Rankgeb»ude Sonstige Liegenschaften Eine grobe Dpcfp besonders Anzahl IlVJlV billig JU< 48000-mhi 2000 (XX) 864 263855 06 2570000 - 105997 810'0 88910690 52 90.- Mk. und höher Ein Posten (oa. 50 einzelne! ijnnrffllot CUämä* hoch.,,,, ,DZdchnUnC Musterstücke UMMONK JLK | * 180957(24 30573096 83 236300X1 4/I5Q Seltersweg 81 ■■ It^ Hde* Handarbeit Do» Hotz ist mit Binde gemessen. Angebote sind, noch Klassen getrennt, bi» spätesten» Samstag, den 9. d. M vormittag» 11 Uhr, bei unterzeichneter Bur- aermeisterei einzureichen mcidbft auch die Derkaufsbedingungen eingesehen werden können. Londorf, den L April 1VZ7. vürgermeisterei Conbcrf Humana. Zahlreiche Zweigniederlassungen In Deutschland Bilanz am 31. Dezember 19*6 Holzsubutissioii. Gemeinde Conborf verkauft tm schriftlichen Angebot» nachnerzeich- Fichtenstammholz- liflSD 2020408 14 66671 588 48 DISCONTO-GESELLSCHAFT BERLIN BankmÄBioe Geschäfte aller Art Frieir.BewhSoIni Seltcrwweg 11 J289a Heinr. Hochstätten Brandplatz 1, Ecke Sdilofegasse I < bcrtrtlTl dm f Ilm An der schönen blauen Donau .Eina tolle Nacht*, mit Hany Liedtke. hla *1 nach He61 Ich Donaaratag. e und starke jir an. ’ ^5*'iPr4 er veräch». n bu M zusammen-esM n» folgt) 'leben h»n ~ W>li$, 'rt> ’ °°° b. i)rou f)jng^ ®W« bi* tiwv * 'M« &"•«*• ' ** «STÄB ?■*>“» w Sy11 «L^S Ä«fiS h EntgegengestrE. kustk DOr dm Fallen bevahn. AAA/lM/VW :einko$tmaTganne isherde Olfy ihnt 90,- Mk, und höher h Teilzahlungen ir.leiifÄ Selterew^J^^Si SLZ Dienstag, 5. April 1927 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für ©berheficn) Nr. 80 Drittes Blatt fanb ufrubenbeh ber (Bernet nbe ermattet. *» biff« i|tf her io bai fanden • alten ‘Betlall de» PuplilumS. _r R idda. 4 Apr ■Exn dem GHaulnnid WSR. mechanische Fabrt Sohne konnte am 1. April auf ein 75|öhriges in» feinen untere Krieger« a u m teilte noch mit, die lid> ieitenS Der 6;chaen Damenwelt eines Die sparsame Hausfrau verwendet MM Würze, genehmigte in feiner lebten Cttjunfl eine Dor* läge, in her 300 000 Mark für die Lahn- kanalif ierung berehgeftcllt werden, nach längerer AuS'prache durch cinftimmigen Be’chluh. men ein flberu4)t. daft der l u t b e - Gemeinde zem bestehenden Orchesters da- durch 3 .epimer und Bad L-alrichlir'er Mu'iler nerfläd: war. Sonntagnach- eine von den Lichrenstädtcr Aonzeri start »SEI FElsl PU LVE R iukft*. D e teachtcns- ngen des «rft fr.t kur- Kreis gimbiirfl. Limburg. 4. April Der streifttag olbt und wu nicht bah er noch lange 3obre im Dien Schule flehen mi>ie Kreis Alsfeld. >* Alsfeld. 4. April. Am mittag fand nn ^Deutschen Häuft" Sinnen Gebrüder Büdüig und E. veranstaltete Modenschau mit her {bim in vPenn Sie sich genau nach der Gebrauchsanweisung richten, werden Sie mit dem Ergebnis restlos zufrieden sein. r u n g auch der breiten rißt Hie fanden allgemein Oberhessen. Landkreis «heften X Klein «Linden 4 KpriL ftier Jur Krise in der Bau- und Siedlungsgenossenschaft. • Darmstadt. 4 April Die verlautet endete die gestrige Generalversammlung der deutschen Bau» und SiedlungSae- n o f 1 c n f eba 11 e G. m. b H DarmOaM. 61 vo n Aufsichtftrat wegen AuSeinandersetzungen mit dem Vorstand etnberufen war. mit der D i ed«r- e i n f c t) u n g der Dorstandftmitgli eher Architekt Heilmann und Dr Aloy In ihre A e m t e r. Dagegen wird der AuffichtSrat neu gebildet. Die Verwaltung der Vciiollen- fchaft. insbesondere daS Bureauwesen, soll neu organisiert werden geführt Am Abend vorder wurde >> o ch e I b 11 m gezeigt. Kreis Marburg [ Marburg. 4 April. DaS Die beiden Airchenvvrstände rischen und reformierten einer rinnen freier in feine Wohnung etr wobei BürgermetfleT Schneider 'Trotz Rechnntt^ch. namens her flkmetnDe rin ü»echen< in (W dl alt eine» ■jxrTPoUen Silbe» überreichte Lehrer Schumacher bat bi» t»er intnmrtungeecUe Amt >e» eritrn Leh» ter' brr btefrgtn (Äemfinbe tn brr Seit seine» • ibngen öwrlem» gern»'entzsst und yir rtlliL-n Saale dee »Dcuischrn Aa werten musikasitchrn L\ .(tu: Bestehen jurürfblitfen. Der Begründer der Sirma M. i)enfott>t war defonders durch feine Ersinbungen auf dem (Bettete der Dpüf in dieser Branche bah arvften Anklang. Zu der kürzlich berichteten Sitzung über den gleichen Gegenstand ist noch nachnutragen. da st der Gemeinderatsbeschlust zur Ausführung der Anlage einstimmia erfolgte, obwohl auch daS Spritzen- und Wiegehauft ver- O Dornholzha en i April Tuch einen Diifrm de» Enangett'chen UreftiNrbanbe? ‘ür d:» Rheinland wurde in der hiesiger Kirche her Db e r H n•911 m ^Sprechend. J) ä n b e' vor« brachen. Oft war bereit» vor einiger Seit zum Abbruch versteigert worden, bte Versteigerung wurde aber, da sie nur einen Betrag von 250 TU. ergab nicht genehm gt Bet einer nochmaligen 3erfL".c<‘Tung erhielt nunmehr der Landwirt Phi- lpp E i f er-Unrer-Widderftd nm den Zuschlag für 1X6 Mark Die Berich.: rurg die unfer Dori bild gerade In feinem Mittelpunkt durch den Jicubau erfahren hat, könnt: noch mehr zur Geltung komi-en. wenn man sich entschließen konnte, das Wieg. Häuschen zu verletzen, da es den Bl'ri oon der Ttraste auS stark behindert. Kreis Büdingen. guten Bef u chk erfreute Abend- veranstaltete daS Alsfelder Aonsertorchester unter Leitung des Herrn Müller und Haber em wohlgelungenes Streichkvnzert im grosten eben. Hierfür wurde RammerDireftor Dirn- vorgeschlaaen. Bürgermeister Böhm :. daß noch in diesem Herbst eine eine Bereinigung beschlossen hätten, ist noch sehr verfrüht Die Vorstände haben nur in Grasigi:na gezogen, darüber den Dwn- ndeVersammlungen die dahingehenden Vorschläge ru unterbreiten und biek tt*r Airchenrrgierung vor- zulcgen Der Magistrat bat die Gerncind.-- Zuschläge zur G e w e r b e! a p i t a l ft e u e r nach Vorschlag herabgesetzt und die (Erhebung der Bi er ste u e r vom ! April ab befchlsf’en. denn ein V rzichl auf diele Steuer würde die Jieal- steuern Mafien. Zur den am TS. Mai hier statt» findenden F l u g t a g bat die Stadt die Bürgschaft für einen etwaigen Einnadmeouftfall übernommen. brechend. Die heute noch oon her Strma heraus» gebrachten, durch Reichspatent geschützten Dyalit« Prismenferngläier mit gradlinigen Prismen finden ira Inland und Ausland gleich guten Ab’atz. Die Firma hat wahrend des Weltkrieges dem deutschen rieerc durch dos oon ihr berausgehendste Schütz ra« grabenserneohr und durch andere optische Hilsomietel grotze Dienste erwiesen. Seit einigen Jahren ist da» Werk auch wieder mit der Herstellung oon Mikroskopen beschäftigt. Auf Grund seiner flerbienfte gerade auf dem Gebiete der Optik wurde dem einen Mitinhaber der Firma, Herrn Tart Henfoldt. die Doktorwürde ehrenhalber verlieben. Wie die größere hiesige Schwesterfirma Ernst Leist ist auch die Firma Henfoldt heute noch FamiUenbesist. Die gerade auf dem Gebiete der optisch-mechanischen Industrie feit etwa einem Jahre im Gange befindlichen Zusamrnenschlustbestrebungen haben in Wetzlar noch Varabsindung bei Dem eintefchuldner in bet Höhe von 20 Prvtzenr ftattfinben würde. Dr. Philippi. Dorstanst-mitglied beS .Spater- BunbeS". befürwortete eine höhere Aufwertung. =.= Gedern, 4. April. Die Gemeinde« Vertretung deschlotz tn ihrer jünasten Sitzung die Einführung des hauswirkfchastlichen Unterrichts in der Mädchenfortdil» dungsschule. Die Fürstliche Derrvaltung stellt $u diesem Zwecke die SÄoßküche zur Verfügung. Der Unterricht wird durch die hier stationierte haupiamt« liebe Handorf» ei tsl eh verein erteilt werden. Weiterhin erklärte sich die Gemeindevertretung bamü einverstanden. dast dem Bau eine» neuen Schulhaufe» nähergetreten wird. jefunben. olz Haufen, 4. April. Unter il>en DcrWebener hiesiger Landwirte wurde der Ausbruch der Schweinepest amtlich festgestellt. L_ Klein-Rechtenbach, 4. April. Die hiesige Gemeinde hatte bisher noch keine eigen« Feuerwehr, sie besaß mit der Rochbargemeinde Groh-Rechtenbach zulammen eine Pflichtfeuerwehr. Nachdem die Gemeinde nunmehr eine eigene Feuerspritze gekauft ^at, fand dieser Tage In Anwesenheit de» Bürgermeisters Schneider. Groh«Rechten- bad), und des Kreisbrandmeisters Vogels, Wetz- lor, eine Gemeindeversammiung statt, in der eine freiwillige Feuerwehr gegründet wurde. Erfreulich ist die Tatsache, dah ihr sofort 21 junge Tiärmer als Mitglieder beitraten. Auherdem wurde auch eine Sanitätskolonne gegründet, deren Not- wendigkcit bei einer Feuerwehr man allgemein anerkannte. Die hiesige Gemeinde kann hierdurch für sich als die kleinste Gemeinde der Bürgermeisterei Rechtenbach den Ruhm in Anspruch nehmen, dast he als erste eine freiwillige Feuerwehr im Besirk der 14 Gemeinden umfassenden Bürgermeisterei Hot. — Der Ne ubau eines Schulyauses mit Leh- rerwohnung und Nebengebäuden für die hiesige Gemeinde macht weitkr pute Fortschritte. Das Schul« Haus rft bereits im Rohbau fertiggefteilt, und auch das Nebengebäude sicht feiner Vollendung hn Rohbau in Kürze entgegen. <> Hörnsheim, 4. April Auf Irin 2 5 • | fl b r t g e s Dien ft Jubiläum 'cmn:c hiejcr Tage Lehrer Schumacher oon hier surütfbliden. Zur Feier des Äubilaums hotten sich der Schulvorstand, die Gemeindevertretung und die Schulkinder auf dem Schulhofe eingefunben. Unter Leitung de» Lchvers Berk veranstalteten die Schulkinder einen Fachelptg, an den anschiiehend sie zwei Lieder fangen. verschiedene Gedicht« vor trugen und einen Reigen vorführten Der Jubilar dankte bewegten Herzens für die ihm piteil gewordenen Ehrungen und lud den Gemeinderot und Schalvorftond zu wurden insgesamt acht DorstandSsihungen und vier Hauptversammlungen abgehalten. Hierin würbe gegen ben Abbau ber Realschule und beS Amtsgerichts lebhafter Protest erhoben. Auher- bem würben bi« Fragen ber Auswertung ber Gern eindeschul den, beS Ehrenmals für die im Weltkrieg gebliebenen Söhne unserer Stabt, unb ber Errichtung eines Prämienmarktes im Anschlüsse an daS .AuSschusifest" eingehenb erörtert. Sobann erfolgte Neuwahl deS DvrstandeS. Zum Dorfitzenden wurde Fabrikant Ludwig Hohmarm, zum Schriftführer RechnungSrat K a m p f r a d. zum Rechner Stadtrechner Schmidt gewählt. Auherdem wurden in ben Dorstand gctpählt Schmiedemeister Kopp, Landwirt Friedrich Rudolf 81 o y und ber Präfident beS Äriegcr- vereinS Hermann Stotz. Hierauf wurde ein Delchlusi geiaht, den Demeinberat zu ersuchen, dah er noch in diesem Jahr die Errichtung einer Badeanstalt in Angriff nehme. Auherdem wurde beschlossen, ben Gemeinderat zu er'uchen. durch ein Mitglied seines FmanzauS- schufses eine öffentliche Erläuterung deS städtischen Haushaltsplans zu setzt werden müssen. t Grünberg, 4 April. Einen Vortrag über Feuerbestattung hielt gestern abend Herr Müller- Giehen im Saale beS .Rappen" 6:et1dbfL Der Redner macht« die Zuhörer mit den verschiedenen Erfordernissen _ bzw. Formalitäten einer Feuerbestattung gründlich bekannt und warb für. den Beitritt zu ber Feuerbestattungs-Vereinigung. Der Dortrag war schwach besucht. die Aussprache war aber sehr eeac. • Hungen. 4. April. Gestern avend veranstaltete im DasthauS „Zur Traube" di« Deutschnational« DolkSpartet eine öffentliche Derfammlung^ in der der Reichs- und LandtagSabgeordncte Prof. Dr. Werner. Butzbach, einen eindrucksvollen Vortrag über „Politische Zeit» und Streitfragen" hielt. 3n grohzügiger Weise gab der Redner ein umfassendes Bild der schwierigen innen- und außenpolitischen Lage Deutschlands. Immer wieder müste die Aufrvllung der 5in?gsfchuldfrage gefordert werden, denn nur auf diesem Wege sei eine Befreiung von den ungeheuerlichen Bestimmungen des FriedenSdiltats zu erreichen. Auch daS Dawes-M»kommen müsie bald fallen, denn feine 5rtii'.luna ’ci au’ di« Dauer r.n'ad) unmöglich. Zum Schluh wurde die immer ftärler werdend« Macht des internationalen GrvstkapitalS und seiner Vertreter eingehend besprochen Auster Prof. Werner sprach noch der deutschnationale KreiSvorf itzenbe Studienrat D r. Lenz- Giehen. Er wies auf den furchtbaren Ernst der Welt» 'chen Loge hin. der durch ben Gegen’ay England-^Ruhlond in Europa und Asien gekennzeichnet ki Wit Gedenkworten für Bismarck und sein Werk zur Erinnerung an Bismarcks Geburtstag am 1. April schloh der Redner. Beiden Herren wurde reicher Beifall zuteil. Eine AuSsprache wurde nicht gewün'cht. $ Hungen. 4. April. Der Bezirks- lehr erverein Hungen hielt im .Svlmfer Hof' seine letzte Versammlung ün alten Schuljahr ab. 3m Mittelpunkt stand die Durchberatung der Anträge zu der Hauptversammlung des Oan- beSlehrervereinS in Offenbach. Lehrer Walter- Billingen referierte a IS dann über neue Methoden im ersten Erdkundeunterrichl. Einführung des Grundristes, des Aartenmahstaoes u. ä. Der seitherig« Vorsitzende des BezirkSveremS. Lehrer W e l t« r - Ronnenroth. leitete zum letzten Wale die Derhandlungen. da er im neuen Schuljahr nach Giehen übersiedelt. :> T ra i S - H o r l of s. 4. April. Hm die Umgebung des neuerrichteten Pfarrhauses Herrichten zu können wird zur Zeit das unmittelbar dahinterstehende alte Pfarrhaus abge dem »le weift, dal es nur weniger Tropfen bedarf, um diesen Suppen. Fleischbrühe, Gemüsen und Solen sofort einen kräftigen Wohtgescheect zu geben. — VeneifNifteeter Bezug in groten, plombierten Orlginalflaechen n RM. 8B0. Man verlange ausdrücklich MAGGI5 Würze. ift :n biefem Früdjahr auch ein starkes Auftreten der WasfermauS zu beobachten zu deren Dertilgung die Gemeinde e.ne Stopf- präm.c von 50 Pf auSgcworfen hat. Dirier Schädling des Pflanzen'vuch'es. der eine Aörpev- länge b S zu 15 .Zentimeter - rrcidN und eine braunschwarze Farbe Hal. ist besonders häufig in dem von der Ridda durchflossenen Gelätrdc anzutrcsfen. wo er nach Maulwurf San in Orb» bauen lebt y. Bad Salzhausen. 4. April Zum ‘Had/olgcr dos in den Ruhestand getretenen BabewäncrL L. MöbuS. hier, ist der afft Bildhauer in der L. RirtySstausenfchen Möbel- befchü’ngte IT < a [ [ . mann vnn dort ernannt worden. Er Dürfte sich für diesen Posten besonders eignen, weil er im Weltkriege alft Sanitäter ausgebildet unb längere ,-ieit in diesem Dienste tätig war. Sm Rachsolger für den verstorbenen Polizeidiener Döll ist oift jetzt noch nicht bestimmt worden, feine Witwe versieht vorläufig den Dienst. Del den soliden Bewohnern unfereft Dadeorieft ist eine polizeiliche Kontrolle über Einhalten der Polizeistunde auch n,cht nötig. Nächtliche Ruhestörungen kommen hier nicht vor Deshalb haben wir hier auch keinen Rachtwächter. — DaS nach dem Kriege hier errichtete Siedelungftamt Bad Salzlxrufen ist wieder auf gehoben worden. Die Beamten find nur noch mit den Abwickelungftarbeiten beschäftigt llnker-Schmitten, 4. April. Die E h a u f f e e von hier nach Ober-Schmitten, die in den letzten Ztahren bei nassem Wetter immer der Schrecken der Fuhgänger. Auto-, Mowroad- und Radfahrer gewesen ist, wurde jetzt gesperrt, da sie gewalzt wird. Der Derkehr wird über Ulfa geleitet Die Erfahrung hat geishrt, dah daS Walz«» auf dieser Strecke nur für kurze Zeil erträgliche Zustände schafft. Die am SlraHenrand entlang führende Eisenbahn lockert durch Erschütterung den Oberbau der tief gelegenen, feuchten Strahe, so dah durch den starken Fuhrwerks- und Autoverkehr der alte Zustand bald wiederkehri. Kleinpslaste- rung wäre hier am Platze gewesen. g. Ober-Mockstadt. 4. April. Gestern feierte dahier im Äreile ferner Amber und Enkel daft Ehepaar Friedrich Wilhelm Meub die goldene Hochzeit. Deide Itnb noch berhält- niftmähig körperlich und geistig rüstig. Äreid Schotten. □ Laubach, 3. April. Gestern abend hielt der ylesige Bürgerverein im .SolmserHof" unter dem Dorsiv des Fabrikanten Ludwig Hohmann sein« erste Iahreftverfammlung ab. Der Vorsitzende erstattete zunächst den Rechenschaftsbericht. Di« Ei wurden nicht ganz perbraucht. Eft blieb kleiner Überschuh. Hieraus gab der Vorsitzende einen llebetblld über die Tätigkeit deft Dereinft im verflossenen VereinSjahr. ES Amtsgericht Giehen. e Giehen. 30. März. Zwei in demselben Hause wohnende Frauen H und D. gerieten wegen rineft Hundes der letzteren miteinander tn Streit, der tn gegenseitigen Schimpfereien und Tätlichkeiten auflariete. Auch der Ehemann H. mischte sich hinein und versuchte. Me Frau D SU mitoanbcCn. Alft die zufÄlig anwesend« Frau A.. die Schwester der Frau *$>., dies Verbindern wollte und dazwischen trat, wandte H sich gegen dies«, stieh sie gegen die Wand und trat ihr gegen den Unterleib. Frau A. nannte ibn hierauf .Schuft' und .Spitzbube' und ries lhm zu. das müsse er schwer buhen, weshalb H mit einem harten Gegenstand, einer Bierflasche, wie Ätnu A behauptet, oder einem Stück Holz, wie Die unbeteiligte Zeugin D. analbt, nach ihr warf und ihr an der Rase eine blutende Verletzung bet- brachte. Frau A. die unter lautem Geschrei zusammenbrach. wurde In die chirurgische Asiüik gebracht, wo eine leicht« Gehirnerschütterung und Die nicht erhebliche Verletzung der Rase, deren Umgebung blutunterlaufen und stark angrichwol- len war. teftgcftellt wurde. H. der wegen tätlicher Beleidigung und Aörperverleyung angeklagt ist. bestreitet, die Frau A. gestohen. getreten und geworfen zu haben. Letzteres habe seine Ehefrau, Die Dieft auch bestätigt, getan. Allein die erwähnte Zeugin O., die alleft auft nächster Rähe mit angesehen hat, gibt mit aller Bestimmtheit an. dah nicht die Ehefrau SV sondern ihr Ehemann der Töter gewesen ist. D,rier wurde daraufhin wegen der chm zur Last gelegten Straftaten zu einer Geldstrafe von 50 M k.. hillftweise »ebn Tagen Desängnift. verurteilt. • ® t e b e n. 31. März. Em Schuhmacher auft Allendorf a. 2 b a. geriet mit feinem Schwager auft nichtigen Gründen in einen Wortwechsel, tn besten 'Betlauf et ihm zutief, er fei gerade so ein Richtftnutzet tote sein Nachbar Alöh Letzterer erhob daraufhin Beleidigungsklage gegen ben Schuhmacher. Dieser bestritt eine Derartige Aeuherung getan zu haben Sr habe nur zu feinem Schwager gesagt, et sei tote ein Alöh Damit habe er aber nicht seinen Rachbarn treffen wvl- besendetS b.e grobe Bravour- Fantali^ für Ala» timttc auft Rigolettv '. tte von Hc^rn 2. F ö h. Soloklzr.n^ttist vom Bad SatzfchV-ricr Aur- orchester. mu Herrn E. Dölstng clft Begleiter am Flügel glänzend Dorgctragen wurde — Bei den hiesigen Aanalarbci ten machte man außer ben bereiift gemeldeten, am Maritplatz Vorgefundenen Mauern e.ne* früheren Gebäudes am Marktplatz, eine wettere miete ff ante Entdeckung bet Dem Anschluss« eines Hauses am Marktplatz. Hier stiest man in einer Tiric von 1 Meter auf einen geräumigen, stark a u ft- gemauerten, gewölbten Acllcrraum. der nach dem Xur.n der WolpurgtSkirche zu führt, unb Der noch gut -rhalten .st Auch dieser Fund dem Oabtu 1500 < ne wesentlich andere Gc- ftaliung aufwies alft heute. W-.c sich bei Den Arbeiten herauftstellt. hat der Trübere Marltplatz mindestens 1 Meter tiefer geleyn alft Dec heutige. — Die Arbeiten an Der hiesigen Badeanstalt nehmen einen rüstigen Fortgang. Gegenwärtig wird daft Badcde^leii betoniert. Die Holzbauten sind bereit» ausgrichlagen. Die Anstalt soll mit Beginn Der Badesaison eröffnet Preuhen. Ärcio Wetzlar. H Wetzlar, 4. April. Die hiesige optisch« ^ihompsoM’s Seifetipulver ist das 'Beste für die VOösche. Dio4et Tage eine (ürunbftüdsotrfteigerung statt, bei Der recht eigenartige Orei’e heVuskamen. Für Saugelanbe an Der Hauptstraste wurden 4" T' je Quabratmrirr geboten, wahrei 2 p^le» Ackerland nit 2,80 Mk |r Duabtatmetrr be--Nt murb< — Unser Kriegerverein beabsich an ber von Der Arirflerfamercibld>af! ^Hassia' für ben .3.3uli Dorberetitfen Rsteinfahn oon Mainz bl» Koblenz teUzunehmen ck Heuchelheim. 4. April. Unk« Haus- Haltungslehrer in. Art. Lübeck«, veranstaltete gestern tm Saale der Aleinktuderschul« ein« Ausstellung von Schülerinnen- Handarbeilen, di« von den Frauen unb ' Müttern stark besucht war. 3n reicher Auswahl Iah man recht gute Ausführungen non Hä lei-. Strick-, kreuzfn<§- unh Hotzlsaum-Arbetten. die Zeugnift von dein Fleih unb dem Onteref’c ob» legten. Daft die Schülerinnen diesen Arbeiten entgegen bringen !—I Daubringen. 4. April Am Samstagabend veranstaltete ber Ronfumoerein GIe « st« n unb Umgegend im Satte oon Zoh Emil Schäfer einen gut besuchten Qilmabenb. E» wurden die oerjchledenften Peoouktion^ unb 23er« sandderriete der «on|umgenoHenW>QK»ynt_raIc vor« geführt. — Sonntü' ? hielt ün Saale der Wirtschaft Erd die hiesige 9t a i f f e l f er « Ortsgruppe eine Dersammlung ab, in ber Dr. Grle » , er, Frankfurt, unb Herr Haak, Verwalter Des .'ogrrhause» Giesten, Vorträge hielten. Der erstere prach über .„siele unb Zweck ber Raifseisen«Oraani« ahem* Im allgemeinen unb ging bann noch auf bas Spar« unb Kreditwesen des Verbandes im befon« deren ein. Der letztere als lanbtoirtschaftsicher Berater ber Genostenschaft gab Erläuterung über Arten unb Anwendung oon künstlichen Düngern unb An« regungen über den gemeinsamen Bezug oon Daren. Der Vorsitzende der Ortsgruppe dankte ben belben Rednern und machte noch einige Mitteilungen. f Xretft a. b. 2ba.. 4. Avril. Eine würdige und lleSchufentlalsungftseler für unsere dieftiährigen Aopfirmandcn wurde in der ersten Schule abgehallrn. wozu sich di« Eltern der Am Der und Der Schulvorstand fast vollzählig emgefunten hatten Rach einem vierstimmigen (JrWnungftdK’r der Schiller der 1. 5ttasie bc- grüsite Le'rer Walter die Anw-fenden und fetzte den Zweck der Veranstaltung auseinander, dabei auf Dai er Pestalozzi hinweisend, den Meister der Erziehungskunst Rach der Rede trugen die Ainder einige. Pestalozzi und seine Arbeit ver- herrsichende Gedichte und noch mehrer« tief empfundene Echöre vor. den Dank der Derfam- melten an Lehrer und Schüler für Daft Gehörte brachte »um Schluß Bürgermeister Will zum Auftdruck Beuern. 4. April. Gestern wurden in einem der SchuFäle die Modell« für DT THOMPSON' 5 'Bot TSeTt. Frankfurt a. M 4 3t>H Ml.7t In Pfennig notiert I Pfund Levendgewichi Schote Schweine >47 32-63 Kauft in Giessen I 45-100 30-60 m Ü.’rtoflQ 278,4 m M 15-52 S. «pril. 4. Nvri« 35-64 Amt» «im Frank 6.« 4.r«6 Banknoten Oertw. 4 Äprii Sielb 11.41 wurde nach- I Ml 15,90 df 2b tk-rbom. UTai etnttcfknb IRtnltoM II bH 15 13 7Nanitoda III Ml 14.75 B.-Mrmtcr II Ml 14 bi» 14.10. Bdrulk M Kilo Ml 13 62 'Xo(M<£ Diese Bestvo- lcdten Woche öfters gemel- 118.73 IW. 29 IM in 3 Z.» 6 171 *01 140 197 114 161.17 JtLS 141 IM > 176.5 174 1'6 Sto.25 141.73 I« 48-78 28-89 40 90 35-62 45-62 >0-63 32-54 35-46 35-56 25-64 40-65 65-65 52-60 35-61 54-65 50-63 52-65 52-64 54-66 50-61 48-64 50-64 iTiii 7.417 71,70 i.tfct 1I.MS II.« 1,147 4.L4 4.24.S 62-76 42 66 25-77 42-105 40-76 35-120 52-85 57-86 30-80 50-80 55-82 IM.7J l*».j 38-62 55-63 35-57 42-67 Berliner Burse. Berlin. 5. April. Die Vörfe M.705 IW.79 112,74 11.61 40,314 !«“ 1ikL 1.04* 0.301 Sranllurtrr Bi Jconki ÄtrAIlch** Tlnd) rieten. Svanqel'fch« Gemeinden. Sladttlrch«. Mttiwoch. den 6 April 6. SM- stonsgotiesdi«st. Pfarrvikar Hertel. 22 81 25-62 17-58 27.-50 35-6'2 25-60 35-65 20-62 30 65 25 65 18 - 83 20 63 177.12 W7.4 211 -*to toi 291 ir» 69.5 11,15 1*7.4 77.4 4 m.74 tu, 4 4,;« 111.15 11.52 IW. 18 frankfurter Börse. 'Turf, 5 April. Lendenz Schwächer. :9.r« U '1.9 Kl 11.40 a.74 ncih- Wrizengefchckt neu zu bel.'ben und endlich Wieder hadere Preise zu erzielen 8rir IST 59.714 100,59 118.74 113.lb 10,443 19, MS -'U.t* 4.183 11,11 75,47 i:S! 59.51 11.401 7,41« 71,71 3,061 21.575 81.94 1.119 56-65 15-60 50 63 52 - 66 50-60 50-64 56-64 52-65 50-84 "2-63 50-60 44-61 Kälber .35-87 35-80 48 76 50-78 40-84 46-83 45-78 40-85 „IC 1.7« 114,51 lil.4* 112.11 19,401 20,4'5 31,404 *1.01$ 75,re .*.064 .499 «9.34 11.471 •? 71,11 3.942 .1,405 81,«& 1,151 5,47 4.214 4.135 91.904 TKJT 109,41 HZ, 4b 111,** Tn «8 16.5 5 l'1„n|sche «eie«...... ’Äpnerjriw fleim . . .. I'uiffb-Orftnr ,6100 »reani RninonUrbe Votta ..... Voten...... Mfixiert Wette ...... epenrtw Vota...... Wette Dnj-irH* VMS V ran orf wetz eien. aptm . . . io de Jan in» eN. od-eN tljrnb adar-N - den l*mabon Tanehi Äon« nun Alden. . Can ab« Um uay Cotro llurtrt Brmaimrfi TTfUtatTTlf Braun - • Ngrdkt chatt Rrtmffnrt Union <-•«..... Die mctfllm schwächere Haltung der gestrigen Abenddorfe übertntg sich auch auf die heutige amtliche 7Nt1lag»börse, obwohl im tnossizielien Vorborseiwerkehr durch die relativ günstigen Wirkfchastsberichte der preustischen Handelskammern eine etwa- freundlich, re Haltung Platz gegriffen halle Bon stärkeren Abgaben wurden in erster Ulnic Montan- und Slek- t r o w e r t e bctrofsen Titan bereitet sich bereu« auf die durch da« Osterfest vorverlegt« Mediollguldation vor Günstige Wirtschaft«- Meldungen blieben beim ersten Abbau der Spekulation einflustios Am Montanmarkt lagen die Spezialitäten der letzten Tgae. Harpener und Aheinstahl, sehr widerstandsfähig und eher noch ctUNi« fester dagegen verloren Rheinische Braun- kohlen 6 Prozent, 31fr 5 Prozent, Klöckner 4.75 Prozent. Manne-mann 4 Prozent Phönie 4,25 Prozent Auch 5k a l l a k t i e n bi« 5 Prozent ad- geschnxicht Bankaktien uneinheitlich. Deutsch« pin« 1.5 Prozent. Dresdner behauptet. Commerz leicht abaeschwäch». Darnat inlnu« 3.75 Prozent. Mitteldeutsche Kredit minus 7 Prozent, Aletakl- bank minu« 3 Prozent. Bon iIlektrvwerten verloren 4 Prozent. Siemen« 5 Prozent. Schuckert 4.5 Prozent. Seiten 6.5 Prozent, Viih- mever 525 Prozent, nur Mainkraft konnten sich um 1 Prozent befestigen Petroleumaktien unverändert 3. G -Warben fetzten 3.5 Prozent schwächer ein, konnten fich leboch auf diesem Kurs zunächst behaupten Bauakt len durchweg 2Ä Prozent schwacher Auch Zellstossaktien m gleichem Ausmast abgenjihinti •ti'rrtfa flatet. v/6reeturff teilweise merklich auflcbrn sowohl in bezua aut Mehlat'satz wie auf Brotgetreide ohne dast es jedoch zu besonderen formen angenommen hätte du gnde der Wocve verhält man «ich ziemlich zurüithaltrnd Die süddeutschen Mühken Innnlen ihre Preise wieder ans V> 75 e'stdsten Auch Me Forderungen für Aogacninehi linsbeiondere nord- deu'sche dabrtkatei haben eine ckrbdhung er- 4.S.-9 •0.7: 111,71 KS 19.00 Kunst und Wissenschaft. Musikerehrung in Darmfl<*L Professor ^ldol, B - s cti d-er gefeierte «Zeigen» künstler und Leiter des berühmten Busch- Quartett« hatte sich vor fünf (fahren in Darmstadt nleberaelaflen und sehr regen Anteil an dem MustNeben der Stadt genommen. Dr war in das Äinrattnrium der Städtischen Akademie für Tonkunst ringel roten, gehörte bereit Drüsung-koinmisfwn an. die ‘m Auftrage des hes'stchen Staates Musiklehrer prüft, und hat durch Kowzerte. bei denen er ohne Wntfchädigung mitwirkte. einen Fonds gegründet, um bedürftigen Kindern einen Musikunterricht zu ermöglichen. Der Künstler hat fich jetzt, wie uns aus Darmstadt berichtet wirb, eiutihlofsen. nach Basel über- zusiedeln (Tfom zu Obren veranstaltete die Städtische Akademie für Tonkunst im «Drosten Hause des Landestheaters einen Abschiedsabend, dem die zablreichen Verehrer der Kunst Adols Bufchs beiwohnten G« war dn Konzert des Busch- Quartetts, da- hohe musikalische DenüNe bot. 3m Verlause des Abend- hielt Vürgermdster Mueller eine Ansprache an Prosesfor Adolf Busch und dankte ihm im Hamen der Stadt, dost er deren Knnstieben durch fdn« Konzert« so befruchtet und die Städtische Akademie so gefördert habe Der Hebner feierte auch den e'1en und uneigennützigen, stets opferbereiten Menschen. der sich in-besonder« hilfsbedürstiger Kinder anqmr>mmfn habe 3m Auftrage der Stadt Darmstadt überreichte dann Bürgermeister Mueller dem Künstler dnt silberne Medaille, die Me Stadt Darmstadt für besondere Verdienste verleiht Allgemein bedauert man iw Darmstadt den Deagang von Prvseffor Adolf Vulch. hofft aber, dast er auf feinen Konzertreisen noch öfter- in Darmstadt Winkehr hält. Berlin Bremen Bre-lau Shemnih Dortmund Die-den Düsseldorf cklbeileld «Ssten Frankfurt M Hamburg Hannover Husum starl-rube Kassel stlrl stdln Leipzig Magkeburg Geschäftliches. Win Kochbuch umsonst! Zu einer erfolg retten Brotclla-Kur gegen Stuhlverstopfuna gehört das Broteita-Kochbuch Fefer wertvolle Aalgeber für hie Desundheii wird in allen Apotheken Dro» aeden und Aesormbäusern Deutschlands losten- rrei abgegeben Verlangen Sie also ein Vroteila- Kochduch, bas Sie nichts koste«. 3hnen aber fsh« nützlich sein kann. Mit Mellpon 'ÄÄ teilhnktm-O für 8is nie dlftes wunderbar eet» «chftnernde K#«pfwa«r*bDulver. Jed«-t r»rkc>r enthält labretellie Voll Waichunwen and k ent et nur *40 pf — Aon IrflekHrh „IleUpnn” v#-rtanx«n und dlMmal hwilmnii nlehft anderes nehmen dem hidigen Schwurgericht beginn heut« vormittag die auf drei Tige berr^nete Verhandlung gegen den 1861 In Langen elbold (Kreis Hanau) g.borrnen Fuhrunlernebmer Friedrich 6 4) II11 L 11 b. zul-tzt wohnhaft In Blf’f^fielm bei Vad-Aauhei'ii D«- Anklage tau«d auf Mord mn 23 3onuaf 1«27 begang-n an dem -uttHlitr 3 e 11 f (Wttbendu In bellen Ddchäft-sokal In brr Kaiferstraste in Frankfurt, schweren Aaub und unbefugt en Wassrnbelitz Wie bekannt, sind dabei <^ndihHf) Schmuckiachen 'M Werte von fii>er 4- 000 Mk in die Hände grsallen Den Vor'in fiihrt Londgerichtsrai Tn Schaffner. Me AoNage vertritt Staatsanwalkschofisra! tr u u d) «. Wählend die Verteidigung Aechtsanwalt Dr Zubehör ausübt Ss find Im ganzen etwa 2S ,l#iiflen geladen. Afs Sachverstänbige lind zugegen Berichtschemikcr Dr Popp unb isterlchtsarzi Dr A „, h Unter den ^e'chwo- renen bdlnbrt fich diesmal e ne Dame, ebenfo un'er den beiden Ärsaygeschworenen Zunächst find-t Me Vernehmung des Anaeklag - «en statt, wobd fich u. a ergibt hast vchultheist im 3ahrr füll rin« Zuchthiu-stva!- von acht 'fahren mego 22 fchw. rcr «Jini»«" ehst'hie. „ui-nefuhii in 3uMe(U-ae1d)Ä1ten, Erhielt dn Teil her Strafe wurde ihm wegen guter Fiihrung erinfsen Heber die ffuttoi vernommen, ircr- wickeli sich der Angestagte wied<'rbolt In Wider- fbrüdjr Or brOr-th-t M<- Mordabficb« '»nd sagt, er h jhj» 27, Sommergerste (für Brauzwecke) 15AO bis 27JO, Hafer linl ) 22.50 bis 23 Mais iaelb) 18. Wesen- mebi «int. Spezial 3- 3975 bis 4015. Avgaen- mehl 38.75 bi« 37 WeizenNde 14. Aoggenklds 14.50 bi« 14 75 Tendenz Befestigt ^ra.;.'furtfr Pscrvcmarlt. WSA Frankfurt a M. 4 Avril. De« heutige Pfer^emarkt verlief zu^r ed nsteli«d. Sowohl der Au«trieb al« auch der Umlatz übertrosen den vormonatkichen Marit Aicht nur Arbeitspferde vom leichten bis zum fchwersten Schlag, fr-n'jcrn auch Reit- unb Wagenpferde waren tn guter Qualität zum Verkauf gestellt Viele Aufkäufer deckten ihren Bedir! Di« Pr«ise schwankten für schwere 21 tS- tsrierde iwU? Gerste 25.75 bis 26.75, trönk 'che -erste F 25 bis 28. pfälz. Somm-rgerst« 29 bis 30 Ahilegrrste 3025 bis 31,50. FuNeraers.e 20,50 bis 21. Hafer «ubdrutlcher 21 53 bis 21 75. ?lo'ahafer 21 25 bis 21.75. Shilehafer schwer« Jaitter. sein Aru- her, sein Sol-n seine Frau unb seine Tochter), f i liurq. trnvlüer hon IDilkUbdm, verschtfbene S\riiiiinnlb«mle au« Frankfurt und nib*Qbm- heim, sowie mehrere Sachverständige vernommen wurden, H.ute nachmittag soll u a der vielgenannte vetbtschick vernommen werd«, der an* der Hast twrgeführt wird 3u Veainn her Vnimittagssitzung wurde Schuithetst noch einmal einem umfassenden Kreuzverhör unierzogen, irwbet er betont«, «s lägen M1 st- Verständnisse Vor Lkhu^tadrik Herz - ■ . . . 3tnfloHSlld)öffmMi‘ra Zillfto > Waldvot • • - 2450. Schur geb -r 12 J Heute wirb De reu« zproz. ReichsaOleiPe edimal« amt ich notiert Man Höne einen Kurs m »15 M W Prozent Am Geldmarkt trat rine Srl^ch- trruf 4 dn. Tage-geid erray.jte sich aui 6 Pr-^ dageaen bheb Monatsgeld gduchr mit 51 « b-.s 7‘ . Proz. priv^ibisfonk« 4 . Proz 3» De - vif «nv , rkeh r laa Mailand etr.ni, befestigt m,t 100 60 geg« das P'uid Auh 2J1 ibrh a - ^«hei d Par s g'g^n Load»" 124jG2 unvrrin2ert 3«r t 252575 Madrid 27.2k Lsnd^n-Kabd 4,8575 Tie Reichs^ irk ne irrt? pe r das Phrnd 20 49 .. geg« Kabel 42185 Vörfe»k»rk«.__ len b« er nichts hab» Gs sei dies viel- rrt*bT nur eine Redensart, die fein fräher.r >Io- wedel ■ 'i mer gebraucht hab« Auch baae er zv le-nrm Schwager gdaflt er fei w « ein 7t 4,14- r..Ner, «f habe ,«doch le-n« Aam« hab. y- nnnn, und auch ben Aachbar r-cht gern« n« Da leboch der Schlager des Angellogt« urt.r L-v .rfütrle, h der haoe Ihm zugeruf«, er U gerade so ein Tlichisnutzee wie der Tlachbar KlStz. und M d.r Angeklagte auch bet dem Gericht mtf Inner Ausr.d« kein« Anklang fand, nahm er ich »blich die TWIdbmung mit Bebaue« zurück unb oerpss’chtet. sich veegl? ck/sweil« zur Zahlung fämtl'ch^r Kost« Mordprozes, Schulthelh in Frankfurt a. M. anlkrt e-W.j ^rrn- 9Me . •er« Wert •biV Mrj* r,.2,«no Tflt* 1 < S 4. 4 <- S 4 flnH6»,1lhtehifle Jh 1-JOM» III S — 1* 5 »r St ytctn-WX» T?l — «1 ds obnt cttSi 5 :z « 33 29 •1.9 j»io'ch< n.ri * T.svau tr'r'? t »J-r Är 99 »< i <*/• Xoaiirfrn......... '/ ■ «hffttnG tfana ..... ISU 15,9 * 99 1 •j I — fnlinft Ocuw list kB läuft — f7J.l> 17 i e inntFfTi' u v fTtvar-vaa* tn ?I9 :n 118 S ■ irm‘1 irre TI i tonal.mf »i A8 z-'f, 1 «nt'thf ....... 191.71 Ml 3 1*1 1*9 i itffanto «Ummenbti I r'«hncr ecirf in m.za 191 1-0 J 1*9 191.5 .-<1 197 ".’rtmarf 171 'Als 170 MrifLvift tfK frrbtthfinf iVi .57 •5f »7 Cfke-TTldn'^# *r/Dtianita(i * — »3 9.1 tt" 54 dank «79 * hi.5 i-n /’orfcirma ®st 991 1 »s jon I».* 191.4 110 «9T. 127 TrusfAfsrnnbare - - . - ««'hmflrAenfr »'trtuwrfe M 199 199.75 Ä eis •17 M.A i'1.5 w.u v" 201 75 Vnrprnn ttergtun . Mfllirofrtf yUdKrSkixn ■ ■ «ntinxrff Wfkrwgtln- . . . 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