Nr. 259 Erst« Mast 177. Zastrqo»? §restag, 4. November 1927 CrJd)etat lÄglt*,**« Sonntag» ent 3«tn1ogs Beliefen (Mefcmrr ^omtlimbiÄUrf Fftrmdl na Sö> Vtt Schoss ■Ueets-Bewiprffo: 2 Rri*»*arli ur» « Bei^spfewuiq ftr Trlqro lohn, an* bei SW>trr. fernen r Meiner Shnmnfre infolge Oberer Gewalt. rn|pifd)anld)lälle: 51, M enb 112. lefdbnft für Drohhta*- n*tm iRjdfft Tietze». vesfcheckkonto: fron Hirt 0« 8!»tn H6M. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick rmd Versatz: Vrühl'fche UnhxrfiNrts-BB*' nö Stdnömrferel R. lange ti Stetzen. Sd^rlftleHwig und SeschLstrftele^ ZchvIRratze 7. 3bm|m mi liyciäee ftr He lagrineerweT bH rwr 5io*wrtttag vorher. prrii ftr 1 mm hsh< ftr Wnjeigm von 27 mm Brette frrtfi* H, awemört» 10 9M**ptrnmand genommen hat. Die Beteiligung der Lowsetregienmg nn der (Benfe r flbrüftungtfonferenj zeigt, wie informierte Rreste wisten wollen, daß die toorofet- regle rung neue« Untere fk an Amerika und England gnuonnen £at. Man glaubt in maß- gebenden Br ifen der sowietnmon, daß versucht werden wird, die Verbindung mit diesen Vänöem wieder a u f zu ne h m e n. Wie e» heißt, wird die Sorojetregiening auch mit China die Verbindung wieder anzuknüpicn versuchen. Die Perfonalverände- rungen in ben 1 rssischen biploinatiiitwn Posten deu- mit Anhängern be^ ^entnalfomitee« ju besehen. E» heißt, bah bi<'c Personalverandenmgen noch nicht abgeschlofsen sind. Die verlautet hat Tfchitscherm besondere Vollmachten für Bcrbmblungen mit Frankreich erhalten. Sin AeichsverwaliungSgerichl. Ein weiterer Lchritt zurBerwaitungsrefornt Berlin. 3. Ron (WTB > Unter dem Borfiß de» Reichskanzler» sand am 3. d. M. in der 'Reichskanzlei eine Besprechung über die Schaffung eine» 'Rei.hsverivaltiingsgerichte- statt, an der her preußische Ministerpräsident, die beteiligten Reich Minister, der preußische IVinifter be» (Innern unb die Keicrenl. n de • preußischen Ober- Verwaltungsgerichte, sowie der Reich» spar- f 0 m m I f i a r teiliwbinen. Vie eingehende Aus- < du, Der preußische Vorschlag, da.- preußische Ober- oerwaltungsgericht in dem in Berlin zu s.haffenden R> ichSDerwaltung^gericht auf geben yi tasten und die 3ultänbiafeit diese» Reichsverwal- inngsgerichte» auch für die Sachen zu brgninben. für welche bisher dos preußische Vdrrverwaltung»- (Kridyt zuständig war. wurde allfeitig begrüßt. Der Reich»mmister des Innern wird fofort auf der so gewonnenen (BninNage gemeinsam mit allen bc- uiligten Stellen die noch erforderlichen Schritte vor- nehmen. Vie Bejpredjnng über die Errichtung eine» Reich«vcrwSiNingsgerichte> >'t insofern von besonderer Bedeutung, als sie neben der gestern bekannt- gegebenen Neuordnung der Landes- arbeitsam ter die erst, größere Aktion des Ausschusses hir die Berwaltungsreform ist. den die Reirbsregierung unter Zuziehung bet Spar- kommistar» aus Mitgliedern bes Kabinett eingelegt hat. In den heutigen Besprechungen ist aller- drng» mit Preußen zunächst nur eine grunds 8 ß - 11 ehe Emigiina erzielt v den Tie weiteren Verhandlungen über d>e Errichtung des Reichsvermal- führt werden einmal find 1 och VmvlDerbanblimgcn mit den zuständigen pre ißi'chcn Stellen über ZV- tailfragen notwendig. Es besteht der Plan, daß da » Reich das preuhifd)e_ Oberverroal- tungsgericht das seinen Sitz in der stzarden bergifrahe ha' unb die dazugehörigen Beamten übernimmt Tie Verhandlui gen mit Preußen durften also unter anderem die finanziellen, perso- ncllen. ferner Zustündigkeitsfraaen ..mfasien. Dazu kommen dann noch die Peri,and'.:ingen mit den übrigen Ländern, soweit diele Verwaltungs- grrichte haben. Cs ist anzunehmen. daß das Reich diese Besprechungen unverzüglich einleiten wird. Das Reichsverwaltungsg«richt würde sich sinngemäß auf den Kreis der Aufgaben dieses Gebietes erstrecken, die jetzt be den Ländern liegen. Oie Besoldungsresorm im Haushaliausschuß. Berlin. 3 Rot». (V. D. Z.) Vachdem ber ^au^frj'tc utfidruf; ix-S !Rc;ecmset hatte, trat er am Donnerstag in die "Beratung des neuen Del oldungs - gesetzes selbst unb der damit verbundenen Entwürfe und Anträge ein. Oie Yankees in Südamerika. 3ur Eröffnung des panamerikanischen Kongreffes in Havanna. Demnächst beginnt in Havanna ein neuer panamerikanischer Kongreß, besten Verlauf von allen amerikanischen Ändern. nicht zum wenigsten in den Bereinigten Staaten mit lebhafter Spannung entgegengesehen wird. Die (Einrichtung dieses panamerikanischen Kongresse» ist eine recht alte. Sie reicht zurück bi» zu der Zeit, da der sehr bekannte amerikanische Staatsmann James G Blalne während der zweiten Präsidentschaft Harrison» in der Zeit von 1R89 bi» 93 Staats- fclretär unb Leiter der auswärtigen Politik war. Er fetzte den Gedanken einer allameritanl- (eben Eisenbahn und einer amerikanischen Union in die Dell — zwei Gedanken, die heute noch von ihrer Verwirklichung weit entfernt sind, aber noch lebendig sind und manche Verwandlung diirchgemacht haben. Die amerikanische Union al» solche besteht freilich und besitzt sogar einen prunkvollen Palast in Washington, in dem Vertreter aller amerikanischen Länder hausen und es sich wohl lein lasten. Don Zeit zu Zeit werden auch an verschiedenen Orten des gewaltigen Doppelkontinents panamerikanische Kongresse abgehalten, auf denen man im allgemeinen In Verbrüderung.festen schwelgt, gelegentlich aber auch den Nordamerikanern sehr derbe Wahrheiten sagt. Weniger durch geschickte Diplomatie als durch eine teil - geschickte teils brutale Wirtschaftspolitik haben sich die Bereinigten Staaten allerdings eine Art von Vorherrschaft auch über Südamerika v« erringen verstanden. Freilich haben sie sich damit auch heftige Gegner geschossen. In früheren Iahrrehnten ließen sich die schwächeren mittel- und südamerikanischen Staaten den Schutz Nordamerikas auf Grund der Monroe-Doktrin gern gefallen und versteckten sich dahirfter. wenn sie glaubten sich europäischen Schuldverpflichtungen auf diese 'Weise entziehen zu können. Aber diese» Schutzver- hältnls hat doch auch sehr starke Trübungen durckh gemacht. Von dem mexikanischen Krieg gegen die Mitte bes vorigen Jahrhunderts, her ein reiner Eroberungskrieg war unb den Bereinigten Staaten den Bestfi von Texas unb Niederkalifornien embrachte. ganz abgesehen, sei an die Losreißung der heutigen Republik Panama von Rofumbia erinnert Das war bas Vorspiel zum Bau des Panama-Kanals. und die Revolutton war von Amerika au» in Szene gesetzt worden, heute ist Panama nichts weiter als eine amerikanische Kolonie. Voran- gegangen war der spanisch-amerikanische Krieg im Jahre 1898, der mit dem Ucbergang der Insel Porto Rico in den Besitz der Bereinigten Staaten und deren Protektorat über Havanna endete Zwar genießt heute fiaoannn nach außen hin Selbständigkeit tatsächlich jedoch befiehl das amerikanisch? Protektorat in verhüllter txorm fort. Sehr viel böses Blut hot in ganz Mittel- und Sud- omeiika bas Eingreifen der Bereinigten Staaten in dir inneren Wirren der mittelamerikanischen Republik Nicaragua gemacht, was wohl noch frisch in der Erinnerung ist. Schließlich haben sich die Amerikaner durch die Art. wie sie das Schiedsamt in dem Streit zwischen Chile und Bern um das Gebiet von Tacna Arica ausübten, in beiden Ländern keine freunbe erworben. Die «x-lpannt bas V hältnis zwischen Nordamerika unb Mexiko heute unb seit langem ist. dürste bekannt sein. Wie diese Angelegenheiten sollcn auf dem Kongreß in Havanna zur Sprache gebracht werden. und den Nordamerikanern liegt sehr viel daran, gar zu fdy.idc Angriffe zu verhindern. SS geht eine sehr starke Delegation unter Führung deS Staatssekretärs Kellogg hin. und cS ist togar ein Betuch deS Präsidenteit E v v I i d g e in AuSticht gestellt worden: ob eS dazu kommt, ist allerdings noch zweit^-uft. Ader auS diesen Vordem tun gen ist ersichtlich, wie eifrig die Amerikaner bestrebt lind, nach außen hin möglichst die Einigkeit und Einheitlichkeit des ganzen ame- rikani'chen Kontinents zu betonet Aur im Darudergehen ki erwähnt, daß auch in dezug auf tte geographische Bezeichnung cm Unter!chd befiehl. Man sprich jenseits des Wtamischen Cscans nich von zwei selbständige'. Kontinenten Rprf*- unb Südamerika, sondern mir vc" dem amerikanischen Kontinent. T:c eigciuhdKn Führer in her Berocgan^ geg.n die absolute Bochernchoft der Bereinigten Staate 1 • inb die drei :1bc Länder, nämlich Argen linier Brasilien und Chile, d:c sich gele- arnttid» schon t end Urne Aeußerunacn zum Stand der römischen Frage getan. Der Botschafter erklärt, daß feinem Votssen genwih im Vatikan in der Xat dem italienischen Sta ite gegenüber ein Gefühl der Dankbarkei t bestände da u. a. der Aeligions unterricht wieder als obligatorisch angeführt und das Kreuz in den Schulen unb anderen öffentlichen Gebäuden ausgestellt worden sei Aber bis eS zu einer vollen Aussöhnung zwischen dem Vatikan und Quirtnal kommen könne, sei -och ein langer Weg zurückzulegcm dem ständen noch manche Fragen im Wege €0 vor iIlern auch das Problem der weltlichen Macht bes Papstes Ss käme dem Papst nicht auf eine kleineres ober größeres Gebiet an. sagt der Botschafter, sondern formell und effektiv mülle bte weltl i che Souveränität des hel- ligwi Stuhles wiederherg'steilt werden Der König von Spanien in Neapel. Avm. Z.Aov. lTU.) Heute morgen traf der König von Spanien zur Teilnahme an bet? 5)ochzcii Der Prinzessin Anna von Frank, ich mit dem Herzog von. Apulien an Bord des Kreuzern .Infante Alfonso" in Aeapel ei". Ein ttalientlches Geschwader fuhr dem 5<önig entgegen. Der König ist mit dem Sinnig vnn Belgien Trauzeuge für die Prinzessin A>ma. Sei er Meenung nach fd bi? Beiotdungsorbnunu von 1923 nicht Io mangelhaft gewesen, daß s hätte umgearbeitet werden müssen- So würden die Kämpfe um die Besoldung nicht aufhören, i andern verschärft fortgesetzt werden. Ale 2rgcorbncter stelle er ben Zlntrag. darüber cb^j' armen, ob man von der Ordnung vo 1920 ober ber neuen Vorlage ausgehen wolle 211 berichtetftartcr Abg. Dauer lBV.? bittet um Aufklärung, weshalb für die Deh rmacht und bi« Pottzei eine besondere Beioldungs- orbunng ausgestellt werde. Gr forbert weiter L'ck-erheit für die Beamten der Aeichsbahn, bat sie nicht schlechter als andere Beamte behandelt würden. Die Sntlche dung darüber, ob der Beratung die Vorlage zugrunde zu legen oder ob man von der Besoldung von 1920 ausgehen soll, wird auf Zreitag vertagt. Oer ‘SaU ^uchs. Darmstadt. 3 Aon. < Wolff.) .su bet einstweiligen Amtsenthebung des Aegierunas» rates Fuchs erfährt das tDTB von amtlicher Stelle, der Oberreich-anwalt habe die Ausdehnung des ^K^i„tertuchungsoer^ahrens auf Reglernngsrat Fuchs, der ' ch nach we rar auf freiem Fuße befindet, abgclehnt unb lediglich die Einleitung eines p o11) et I chen Ermittlungsverfahrens verfugt, indem sich bis jetzt neue verdacht-Momente gegen 'Ke- gierungörat Fuchs nicht ergeben haben. Die durch die Presie gegangene Vachncht, daß bei der einen verhafteten wichtige Geheim- alten gesunde!' worden seien, die sie vom Regier an gerat m hessischen Mniftenum erhalten habe unb offenbar an die Franzosen Habs auölie^cm tro.ien, entbehrt nach dieser amt- lichen Derleiutoarung jeder Begründung. Die Stau^cugrn für den Herzog von 3tmlurn hnb der italienische Kronprinz und der 2tt*mtrol de Doiw. Gouverneur von IrtpoitÄ. Don sonstigen Furstlichketten find anläfelich der Trauung Ichon dnflrtToffm. Prinz und Pemzesstn Arel von Länemark. Prinzessin Lrich von SänemarL dre beiden österrcichl scheu Erzherzoginnen Immaculata und 'margarcte. eine Prinzessin von *5Ux» ttbor und die Prinzessin Maria 3of6 von Del- giert Tie Trauung findet am S. Rovernber m der Kathedrale San Franzisco statt und wird von Kardinal Ascalosci vollzogen werden. Seibehaltung derZuchthauSstrase Ablehnung gegenteiliger Anträge im Rechttzaubschutz. Jm Sttasrechrsaus schüfe de« Reichstag« sprach sich am Donnerstag der Derichterftatter Dr. Rosenfeld (Soz.) für die Defeitiguna der Zuchthausstrafe aus. Er beriet sich dabei aus den Onhmtrf von Rodbruch aus dem Jahre 1922. Es genüge eine Einheit-strase. Schon heute bestehe kaum noch ein wesentlicher Unterschied zwischen Gefängnis und ZuchthauS Der Milberichterstatter Dr. Zapf ('S). Dp.) trat dem entgegen mit dein Hinweis, doh auch im Radbruchfchen Entwurf -wischen strenger und einfacher Gefängnis st rase unterschieden worden fei. Wenn man nicht abstufe, benachteilige man diejenigen, die mir leichte Strafe verwirft hätten, gegenüber den Schververbrechem. Ministerialdirektor St. Dumke vom ReichS- justiz Ministerium bekämpfte den so-ialdemokratischen Antrag auf 2T51d>athmg der Zuchthausstrafe. Taft diese nicht entbehrt werden könne, ergebe sich schon daraus, dah die Gerichte jährlich noch rund 10000 Zuchthaus stra- f en verhängten, obwohl sie in fast allen Fällen durch Bewilligung mildernder Umstände zu Gefängnisstrafen kommen könnten. Der Entwurf deS Strasiwllzugsgesetzes zeige, daft auch künftig noch deutlich zwischen Zuchthaus und Gefängnis unterschieden werden könne. Die Unterscheidung möge vielleicht dem in der Freiheit Defindlichen geringsügig erscheinen, für den Ge- s an gen ei' aber sei sie von höchster Bedeutung. Ministerialrat Schäfer vvm preußischen Oustizministerium trat Im Gegensatz dazu für Abschaffung der Zuchthausstrafe ein. Die Entwicklung gehe zur Einheitsstrafe hin. Wenn Preuhen im ReichSrat noch keinen Antrag auf Abschaffung der Zuchthausstrafe gestellt habe, so habe eS darauf nur verzichtet, um die Reiorm nicht zu verzögern. 3m Stvaf- vollzugSge< etzenttvurf bestehe der Unterschied zwischen Zuchthaus und Gefängnis nur noch in Kleinigkeiten. Praktisch bleibe nur noch di« entehrende Wirkung der Zuchthausstrafe bestehen. DrcS fei aber nach dem Grundgedanken der Straf recht »reform kaum noch erwünscht. Abg. Dr. Schaf er-DrcSlau (Sn.) verlangt neben der Gefängnisstrafe noch eine schwerere, die Zuchthausstrafe. Man könne kleine llebd» tätet nicht aleichstelken mit besonders gemeinen Verbrechern. Abg. Landsberg (Soz.) sprach sich gegen die Unterscheidung aus Durch die Zuchthaus- strase werde dem Täter sein Wiederaufstieg in unerhörter Weise erschwert. Abg. Scheiter (Zentr.) war der Ansicht, daft man auf eine .Unterscheidung zwischen Ge- sänginSstmsc und Zuchthausstrafe nicht verzichten könne. Der Zwe.k der Strafe müfse auch abschrecken und iKergelhmfl sein. 2lbg. Fmu LüderS (Sem.) war der Ansicht. daft der Harne Zuchthaus jede weitere wirtschaftliche Betätigung ungeheuer erschwere. Wg. Dr. Rosenfeld (Soz.) betonte, dah die Soztaldemokraten für den Fall der Ablehnung ihres Antrages wenigstens das Wort Zuchthaus ab schaffen wollen. Abg. Dr S cha e s s e r-DreSlau (Sn ): Wir tverden s ü r das Wort Zuchthaus stimmen. Würde da- Wort schweres Gefängnis" an Stelle „Zuchthaus" treten. Io würde eS bald denselben Sinn haben. Auch der österreichische Entwurf hat unseren Begriff Zuchthaus übernommen und damit seine Begriffe „ver- fchärft" und „schwerer verschärft" aufgeqcben. . Abg. Schul te-DreSlau (Zentr.) wie» darauf hin. bah es doch die Schwerverbrecher seien, die verachtet werden, nicht da» Wort Zuchthaus. Man INI doch nicht llriache und Wirkung verwechseln. 3n der Abstimmung wurden die Anträge der Sozialdemokraten und Kommunisten, da- Wort Zuchthaus abzuschasfen. abgelehnt. Ebenso wurde auch der sozialdemokrattsche Antrag auf Aenderung deS Wortes ..Zuchtbaus" aoge- lehnt. Dagegen wurde ber ß 34 rn der Fassung der Regierungsvorlage angenommen. Er lautet: Freiheitsstrafen sind Zuchthaus, Gefängnis und Einschliessung Oie Haltung der Sozialdemokraten in Kattowih. Kaitowitz, S. Nov. (Dolfs.) Die deutsche Sozialdemokratie, die mit zwei Sitzen in der kommissarischen Verwaltung der Stadt Äattoroih vertreten ist, hat sich dem -schritt der deutschen bürgerlichen Parteien nicht ange- schlossen, oie gibt heute eine Erklärung bekannt, in der ee helfet. daß sie die Stellungnahme der deut- schen Dahlgemeinschast zwar verständlich finde, sich ihr aber selbst ausparlelpolltischenGrün. den nicht anschlietzen könne. Aus aller Welt. Schwere Lchiffölatastrophc vor dem Hafen von Lvdney. Mm (Eingang jum Hasen von Sidney (Australien) ereignete sich ein schwerer Schisfezusammenstofe Der Conboner Dampfer ..Tahiti' rammte da» Jähr boot ..G r e y c l i s s e' Die Gewalt de» Auspralle» war so stark, datz da» ^äbrbool völlig umfLppte und wenige Augenblicke kieloben schwamm und dann plötzlich i m Meer verschwand. In vord de» gesunkenen Dampfer» befanden fich etwa ISOHueflügler. darunter Jrauen und Sinder (Ein grober Teil von diesen desgnd sich im Augenblick de» Zusammenstöße» In den Salon» ober in den üabinen. so datz sie fid) nicht In Sicherheit bringen konnten Die Zahl der Opfer wird mit 11 loten und 26 vermißten angegeben nundette von Personen beobachteten vom ttasen au» die Ra taflropbe Trotz der lahlrelthen haiflldw versuchte eine Rdbe von bekannten Schwimmern die Haglürfs- stelle \u erreichen, um sich an dem Rettnngwmerf <■ beteiligen. Die Mehrzahl der Onfrr scheinen Schul kinder ia sein. 3a den Hospitälern find bisher 37 Personen unlergebrachl worden, die beim Za- fammrafloh jum Teil sehr schwer oerletzt wurden. Sau eine» 5 taubem mes im Blauen HiL Reuyork Xrn • s meldet, daß di« abessimiche Ke- gierimg eine Ersens im« in Neuyvrk mit der E r- rt d) t un g eine»6taubammesamBlauen R t (, an der c teilt. wo er aus dem Tsanansee austret#, beauftragen wird. Roch Reuter würLe ein solches Abkommen gemäß den pmichen Grvftbnlan- nier. und Abessinien bestehenden Abmachungen u n - möglich sein. Die Wasserversorgung Oie Richtlinien für die Aufnahme von Auslandkrediten. Eigene Drahtmeldung des „(Biefeener Anzeiger»'. Der Verwendungszweck der Auslandanleihen Legnprens unb des Sudans wurde dadurch von bem al.« 'machen St au dämm abhängig fern. Die Ber- band^unaen zw chen der ade wuschen y.egtrung und her Jtf .'Dörfer Zinna I. G S h i t r über den Bau sollen jedoch bereits ;o gut wie abgeschlossen ein. Löhne beabsichtig den Damm mit feinem eigener Gelbe zu bauen und den Engländern das Serk für Bewänerungs zwecke zu verkaufen. Dw ade' nasche Reg erun, oll einen Anteil an den ®eaxrmen erhalten und nach einer Anzahl von 3afr ren bas Anrechtauf den Damm. Der Plan werde b’e Billigung des arnenkaniichen Staatsdepartement» erhalt, n. das. wie erwartet werbe zum erstenmal eit zehn Zähren einen G (andten nach Abessinien entfenben werde. Berlin. 4. Jlot lieber den 3nhall der neuen Richtti men übet die Aufnahn.e von Aus- landkrediten. beten voller Wortlaut voraussichtlich Gnbe dieser Woche veröffentlicht werden wird, erfahren wir. datz sie. den früheren Richtlinien angepatzt, im wesentlichen aber doch äusser- ordentlich verschärft worden finb 3m einzelnen seyen sich diese Richtlinien au* vier Abschnitten zusammen und gehen, wie eS im Abschnitt A Absatz 1 heiht. von her Voraussetzung cu6. datz sich die Länder einig sind, dah die Anleihen beschränkt werden müssen. Sie verpflichten sich, die Richtlinien zunächst f ü r ei nen Zeitraum von zwei Jahren einzuhalten. Tod) Abschnitt A Absatz 11 gellen die Richtlinien erstens für Ausland kredite der Länder. Gemeinden und GemAndeverbänbe. zweitens für den Au s la n d ve r ka u s geschlossener Posten von Kommunalvbligationen solcher ÄrebthnfHhite, zu beten Aufgabe bte Be- friebimmfl des kommunalen Kreditbedarfs gehört, und schliesslich für die Bürgschaften unb Sicherheiten, die zugunsten dritter von Ländern, Gemcinben und Gerneindeverbänden gestellt werden, sowie für Auslandkredite, für die eine von einem Lande ober einer Gemeinde bereits gestalte Bürgschaft wirksam ist, ausgenommen wenn eS sich um den Fall des TcrfüufS öffentlicher Schuldverschreibungen handelt. Sie Aufnahme einer der vorstehend erwähnten Auslandkredite darf nur erfolgen, wenn die in den Richtlinien ausgestellten Bedingungen beachtet werden, ferner auch nur. wenn eS die Wirtschafts - unb währunaspoli- ttf chen Berhältnisfe gestalten. DieForm des Kredites wird nach Abschnitt B erstens in langfristige, d. h. auf höchstens 10 3ahre, unb in kurzfristige Kredite auf mindestens ein 3ahr festgelegt. Die von der Beratungsstelle festzusetzenden jährlichen Höchst belastun- ?en werden auf der Grundlage des RettoerlöseS crechnet unter Berücksichtigung des Disagios bei ber Ausgabe Mich in Hinsicht auf bi« Til- gungsbedinguTtgen. Die VermittelungS- vrovisionen sowie alle festgesetzten Zinsen Dürfen nicht überschritten werden. wird nach Abschnitt C dahingehend feltgelegt. dass diele Anleihen nur )ür eigene ötoeefe des Kreditnehmenden verwandt werden dürfen. Ck dürfen nicht an phystfche oder lurist'lche Personen bei privatrech:- weitergegeben werden und muffen unmittelbar produktiven Zwecken bienen, d h nur solchen werbenden Anlagen, die durch unmittelbare Erzeugung von Werten bie Verzinsung und Amortisation gewährleisten, ohne dah all- reine Einnahmen des öffentlichen Versandes Anspruch genommen werden. Sie Anlagen müssen so dringlich fein, dah sie nicht zurück- gestellt werden können. Ausdrücklich wird in Abs. 4 Abschnitts betont, dah für die Sicherst e l l u n g der AuSlandkredue keine speziellen Pfänder vorgesehen werden dürfen. DaS Gutachten der Beratungsstelle ist einzuholen erstens, tocmi von den Richtlinien abgewichen wird und zweitens, wenn die Einholung eines Gutachtens für erforderlich gehalten wird. Die Berafangsftetlc selbst ist ein au» Sachverständigen bestehender Ausschuß der Länder mit einem vorn Reichsfinanz- Minister bestellten Vorsitzenden sowie je einem Sachverständigen. dem der Reichsfinanzminister und dev Reichsbankpräsident zu bestellen Haden, und ferner dem Präsidenten der Preußischen Staatsbank, dem Präsidenten der Bayrischen Staatsbank und einem Vertreter des Staates, der ein Gutachten einholt Die Entschließungen erfolgen mit Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit ist die Stimme des vor» sitzenden maßgebend. Der in der Minderheit gebliebene Sachverständige kann eine nochmalige Beratung verlangen, ebenso das betreffende Land, dessen Ärebitantrag abgelehnt worben ist In diesem Falle sind die Minister sowie ber Reichsbankpräsi- bent selbst im Ausschuß vertreten Die Mitglieder des Ausschusses sind zur Geheimhaltung verpslichtet. Die Befürwortung einer Anleihe gilt erst als erfolgt, wenn die Geschäftsführung dem bas Gutachten einholenben Lande eine entsprechende Mitteilung gemacht hat. Oer Breslauer Mordprozeß. Breslau. 3. Rov. (XU.) Heute morgen wurden im Heydebrand-Prvzesi die Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Fräulein v. L e p p o w . die Schwester der Bertzorl>enen. verzichtete auf eine Zeugnisabgabe. Guts Inspektor v. Xrze - biakvwski schildert Frau v. Hehdebrand als eine zielbewußte, energische Frau, mit der jedermann auSkommen konnte, denn sie verschloß sich auch keiner gerechten Krittk. Die Berstvrbene äußerte einmal tränenden Auges: ..Wenn Sie wüßten, was mir mein Mann heute angetan hat." Ss wollte scheinen, dah der Regierungsrat die Heirat nur des Geldes wegen eingegangen sei. Sie wiederholten Zahlungsbefehle seitens des ManneS kränkten die Verstorbene. Ser Zeuge vernein t die Frage, ob Frau v. Hehdebrand Selbstmordgedanken geäußert habe. Sie habe geäußert, wer Selbstmord verübe, der könne ihr leid tun; er sei zum Lebenskampf zu feige Bei anderer Gelegenheit habe Frau v. Hehdebrand die Aeuße- rung getan, sie hätte da- Gestühl gehabt, ihr Mann hätte sie bei einer Bootsfahrt ertränken wollen. Der Haupt zeuge, Oberpfarrer Dr. Schäfer, ber seit 1915 nicht nur Seelsorger, sondern auch Berater der Verstorbenen, vornehmlich in juristischen Dingen war. trat mit voller Energie als Verteidiger der Verstorbenen und als Anlläger gegen den Beschuldigten aus. Er bezeichnete es als völlig ausgeschlossen, daß die Verstorbene selbst Hand an sich gelegt habe, dem Angeklagten aber traue er bei Berücksichtigung aller seiner Charaktereigenschaften zu. daß er die Verstorbene ermordet habe. Der Zeuge schilderte hierauf die Verhältnisse, wie sie auf dem Gute geherrscht haben. Oft genug habe sich Frau von Heydebrand bei ihm über bie schlechte Behandlung seitens ihres Mannes beklagt, den sie stets als einen Schleicher geschildert habe. Einmal habe sie ihm erklärt, er solle nur einmal einen Blick in da» 3miere dieses Mannes werfen, es würde ihn dann ein Grauen erfassen. Oberpfarrer Schäfer gab weiter der Ansicht Ausdruck, daß der Angeklagte es bei ber Eheschließung nur a u f ba» Geld der Verst orbenen abgesehen habe. Schon bald nach der Verheiratung habe sich Frau von Heydebrand bei ihm beklagt, daft sie in große Bedrängnis geraten sei und ein fürchterliches Leben führe. Ikm der Hochzeitsreise. die das Ehepaar nach Kissingen gemacht hätte, habe Frau von Heydebrand allein nach Hause zurückkehren müssen, weil ihr Ehemann feine von ihm geschiebene Frau in Stuttgart besucht hat. Ser Zeuge schil- wahrheitsliebenbe Frau von gesundem Menschenverstand. Gelegentlich sei es horgefomaien. daß sie wetterwendisch geworden fei. dies aber nur dann, wenn ihr mit Niederträchtigkeit begegnet worden fei Niemals habe Frau von Hevde- brand an eine Aussöhnung mit ihrem Manne gedacht Wenn davon in den Akten bie Rede fei. so lei bas nichts weiter als Spiegeliechterei. Der 3euge Ichilderte dann noch den bereits von anderen beugen erwähnten Vorfall au» dem Ausflug nach dem Schlawaer See Aach der Rückkehr von Metern Ausflug sei Frau von Hevdevrand sehr niedergeschlagen gewesen unb ihre Anbeutungen hätten darin gegipfelt. >aß .^s dem Angeklagten darum zu tun gewesen fei. »ich ihrer bei bem Auslluge zu eniledrgen. Der Etae.'sanwalt wandte »ich an OberolamT Dr Schäfer mit der Frage, ob er auch nicht etwas über die Krankheit der Fra» von sievdebrand erfahren habe und darüber aus'agen könne. Aus seinen, des Zeugen. Auslagen habe man entnehmen können, daß er nicht nur 3unft und Theologe sei, sondern auch in landwirtschaftlichen Dingen Bescheid wisse, vielleicht könne er auch auf medizinischem Gebiete Auskunft geben. Oberpfarrer Schäfer bemerkte, er habe feine ^«anlassung, auf die ironischen Bemerkungen des Staatsanwalts einzugehen- er verzichte gern auf die ihm zuerkannten Epitheta. Zur Sache selbst wolle er erklären, dah er sich niemals in Dinge einzumischen pflege, die öyn nichts angingen. Die Zwischenfrage, ob er bei Frau von Hehdebrand nicht die starre Pupille eines Auges bemerkt habe, verneint der Zeuge. vkuge Rittergutsbesitzer Reckowski stellte daraus dem Angeklagten daS beste Leumundszeugnis aus unb erklärte, ihm die Tat nicht zutrauen zu können. Rittergutsbesitzer von Ha u g w i tz - Groft- Sürchen beurteilte die verstorbene als einen schwierigen, komplizierten Menschen, aber als liebenswürdige Gastgeberin und betonte, daß sie ihm gegenüber die Ansicht bekundet habe, nur des Besitzes wegen geheiratet worden zu sein Den Regierungsrat bezeichiete der Zeuge als seinen besten Freund, dem er die Tat nicht zutraue. Rodle Passionen habe er nicht gekannt Frau von Haugwitz sagte auS. daß die USerfiorbene ihr gegenüber über den Mann geklagt und sich vernachlässigt gefühlt habe. Sie Zeugin sch.lderte die '^erftorbene ulst beraus leidenschaftlich impulsiv, aber lebensfroh. Als das Unglutf bekannt geworden sei, habe sie - die Zeugin — nicht an Selbstmord geglaubt Jräuleln Grsa von funk, eine Freundin der verstorbenen, bekundete, daß Me verstorbene noch am läge vor der Unglücksnacht Ihr gegenüber Zukunstspläne entwickelt habe. Die Zeugin Fräulein Hofmann schildette die Verstorbene als stets unheimlich, mit dem Eindruck einer stark nervösen Frau. Der Bruder der Vcrstorbenen Hube die Rervenbehandlung für unbedingt nötig erachtet, (finmul sei sie — die Zeugin — mit der Verstorbenen nach Friedrichroda gefahren, wo Frau von Heydebrand eine Salvorsankur ver- ordnet worden fei. die jedoch nicht bi» zum Ende durchgefüdrt worden sei. Auch in Breslau fei die Verstorbene mehrfach in Behandlung gewesen Die ssrantheitserscheinungen Wen einer paralytischen Nervenstörung nahegekommen. Bei Einkäufen in Breslau sei e» vorgekommen, daß Frau von 5ieydebrand sich mehrere etunben Waren vor- legen liefe unb dann nichts ober aber in Unmengen selbst werttose (Regenftanbe kaufte. L1 inbgertdjtsrat Fehr, v Wränge! erzählte von ber *agenNiebe des Belchusdigten. zu ber Französin Poonne. bie er zu heiraten gedachie. Diese Heirat habe er. ber Zeuge, jedoch verhindert, weshalb ihn der Beschuldigte nach feinen eigenen Angaben auf einem Pirschgange erschießen wollte. In einem Brief, dessen Verlest.og der Gtoatsan- walt forderte und der bezeugen soll, daß die ver- ftoebene ihrem Wann di, Geldheirat vorgeworien habe, ftebt. da, bem Angeklagten der Besitz de» Gutes über den von seiner Frau nicht geben solle. Diesen Vorwurf habe der Angeklagte sofort zurück- gewiesen und gedroht, lieber davon zu gehen, al» die Vorhaltung noch einmal zu hören. Frau Adele von Hetzdebrand. f erste Gattin des Angeklagten betont, daß naiii zehnjähriger guter (Ebe der Weltkrieg religiöse Differeivien unb andere» sie in Gegen«atz zu ihrem ®or.n gebracht habe, die «chstestlich zur Scheidung geführt harten Zdeale ''»i-stchtt-Punkte seien bem Lng,'. iaien stet» eigen gewesen £te Zeugin traut dem Manne mcht zu. die Tat um de» Besitzes wegen getan zu haben. — Schluß der Beweisaufnahme. Ein Muhlendesiher tödlich verunglückt. Der Mühlenbesitzer Schwanke in Wulb - htlbertsheim bei Kreuznach wurde von 'e.ncm Sohn.' an dem groben .Zahnrade des Mstblwerkes h.- nd tot aufgefunbrn Ser Unglückliche dürfte eim Auflegen eines.Riendens mit den Kleidern zwischen Rtemen und Lchecöe geraten unb hrrumge'chleudert worden fein Den lob de» üindes oorausgeafenl Den Tod ihre» Kinde» ahnte in Algenroth (Ber- fenfelb) eine Mutter voraus; sie hatte ihr eigenes Kind fürsorglich gebettet und im geheizten Zimmer aufgeftellt. Trockenes noü fing im Backofen Feuer entwickelte Rauch und bas Kind erstickte. In einem Konzert, dem bie Estern beiwohnten. wurde die Mutter von großer Unruhe befallen. lies nach Haufe und sand ihr Kind tot vor. Aus bem Gefängnis entflohen 3n den frühen Mcgenftunöen des Festes Allerheiligen entflohen techs Gefangene aus dem Gefängnis in Turnvwitz Bei den Aufräumungs- arbeiKm wurde der Gefängnisaufseher eingefperrt Mit einem Schlüssel wurden einige Gefangene aus Ihren Zellen befreit Die Polizei nahm am gleichen Tage drei Ausbrecher fest van der Tochter ermordet. Vor einigen Wochen ist der Gutsbefcher Paul Sas in Szolnok plötzlich gestorben D » Polizei liefe, veranlafet durch einen anonymen Brief, d.e Leich» ausgraben und untersuchen. Die chemische Untersuchung feai ergeben, daft der Magen des Verslorbenen auffallend viel Ar^en enthielt. Hieraus tvurden die Frau und Me 15jährige Tochter des Verstorbenen verhaftet. Sie Tochter hat ein«standen. ihren Vater vergiftet zu haben, lndem sie in einer Erbsensuppe 20 Blatt Fliegenpapier auf gelöst batte. Sie habe den Vater getötet, well er die Mutier und sie schlecht behandelt habe. Stadtjubiläum Jranfcnlljals. Frankenthal wurde vor 350 Zähren zur Stadt erftärt. Dce Siedlung Frankenthal ist schr alt und reicht urkundlich bi» m da» 8. Zahrhundkri zurück. Das Lorscher Kloster besaß zu jener Zeit Ge- lande in ber hiesigen bi» 1119 durch Kiim- merer Erkenben von Worms hier ebenfalls em Kloster begründet wurde. 3m Jahre 15M wurde bas Augustincrklofter Frankenchal roearn ..ärgerlichen Lebenswandels der Mönche" ausgehoben und Kurfürst Fnedrich der Dritte nahm es in Besitz. Aber erst, al» sechzig vertriebene, reformierte niederländische Familien «m Jahre 1362 da» Kloster bezogen, blühte der Flecken aus. so daß bereite fünf« zchn Jahre später die Erhebung zur Stadt erfolgen konnte Oie Wetterlage vvcrßi.. i-tflc. Während ;n den letzten Xaatn der hohe Luftdruck sich wenig änderte, zri^t sich heute ttf Zu!ammenhang mit den Ac bau des fcmttnm» taten H.ch^ruckgeb.etes Luftdruckfall An der Rückseite des nördlichen Ttefdruckgebirtes brtn-ym falte Luftmasten vor. bte in Srofebritonnicrt unb Irland einen Temperaturrückgang von ca. 5 Grad gebracht haben. Srr 5 nflufe ber oor- c nagenden Kaltluft lätn auch in Deuttchland rneriett* bie Temperaturen hrrfen und anderev- tetts gestaltet ssch bei lebhafter Luttbewegung 7er Wittern ngscha ratter veränderlich Reben wechselnder Bewölkung treten R.ederlchlä^e in Form von Schauern auf Die Gefahr leichten Rachel rost es bestebt nur in ervonierren Lagen. WettervorauS'agr Unbeständiges Wetter, noch stellenweise Rebel wechfelnd wolkig mit iu^bcürrur.q kühler und zeitweise Riederschläge, lebhafte um West drehende Winde Witterunasauss.chten für Sonntag Roch wech'elnd wolkiges, kühles Wetter mit vereinzelter Riederschlägen wahrscheinlich Lusttemperaturen am 3 'Rooember: mittag» HL Grad Celsius, abends 10,7 Grad Celsius am 4. Rov : morgens 10L Grad Celsius. — (Fröiempcraturen in 10 Zent mcter liefe am 3 Rooemher abend» 113 morgens 10,2 Grad Celsius Maximum 16.7 Grad Celsius. Minimum 9T Grad Celsius. — Aiederichläge 0,1 Millimeter. — Sonnen!chrindauer: 1H Stunde. Nr. 259 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für GberlMn) Zreitag, 4. November (922 Wie England den Krieg vorbereiieie. Oas Tagebuch des britischen Helbmaefchalls Vilfon Bor fur^em brachten wir au» dem soeben :n England edi«i in den entscheidenden Jahren vor dem Weltkriege an leitender Stelle un englischen Heere geftan- den hat und tür sich selbst da» Derdrenst in An- lpruch nimmt, für die Teilnahme England» am Weltkrieg« verantwortlicher zu lein al» jeder andere Tiana Diese» Wed ist da» Tagebuch de» englischen Aeldmadchall» Wilson Da» Tagebuch zeigt un» in Wilson einen Mann der von dem Augenblick, da er zu leitender Stellung im englischen Heere berufen, seine L«ben»arbett aus den Krieg gegen Deutschland eingestellt hat. der. um hier mU den Worten de» Marschall» Fvch in dem von dielen ver- safilen Vvrwor, zu reden. ..beherdchl gewesen ist von dem Ideal, dah England und Frankreich zusammen den deutschen Ehrgeiz bekämpfen mühten". Der sstr un» und die Erforschung der Krisgs'chuldttage interessante Teil de» Tagebuches beginnt dementsprechend mit der Ernennung Willon» zum Leiter der englischen Raeg»- akahemie in Eamberlay 190C WU'vn ist lest davon überzeugt dass da» britische Weltreich bei einem sestldnd.'chen Zerlege an der Satte Frankreich» flehen müsse, ja bterzu verpslichrrt sei. Au» diesem Grunde bdufrt er mit seinen Schülern de» öfteren die Schlachtfelder de» beulr» verfügbaren Divisionen gleichzeitig bin- überlchicken. Ich glaube, er stimmte alledem zu. Er war durchaus für den Krieg jetzt. Ich fragte ihn weiter, ob er un» jetzt die allgemeine Wehrpflicht g«ben wolle. Er sagte, er sei durchaus für eine solche, dürfe da» aber nicht sagen, bi» der Krieg ausgeb roch en sei, worauf ich .hm antwortete, bann sei es zu spät." Die Zeit nach der Agadirkrise sieht Willon in immer engerer Zusammenarbeit mit den maßgebenden militärischen Stellen in Frankreich. Wilson hat in Pari» eingehende Besprechungen mit dem neuen franz-' .ia>en General st adschei General Joffre und dessen Stabschef General de Eastelnau. Er reist im Anschluß hieran nach Brüssel, besucht Dinant und die französisch- bdflMx Grenz«. Verdun loul und St. Vlchiel und legt, al» «r hierbei an dem französischen Denkmal auf dem Schlachtfeld von Mare la Tour vvrbeckotnmt. zu Füsten desselben einen Streifen der Landlarre nieder, auf der er die Aufmarschgebiet» der eng loschen Truppen in Frankreich einaezeichnet bat. Im Jahre 1912 verhandelt Willon durch Vermittlung Fvch« und Gaftdnau» zum ersten Male mit dem russischen Getievalstabschef General Shilinski in Peterz- durg. nachdem «r vorher erneut wieder tn Pari» gewesen ist, die Gegend von Lüttich und Mal- medh bereist und mit einer russischen Mission zusammen an den französischen Manövern an der Votte tcilgenomnwn Hai Diesen Reisen folgen im Jahre 1913 weitere in die Gegend von Me- ziötes. nach Trier, btt Eifel und Aachen und im Herbst« fchllestlich eine Reise nach Sübost- «inxxxi. die ihn über da» Eiserne Tor und Ru- rnänien bi» noch Konstanttiiopel führt, nachdem er vorher im Stab« de» General French, be* in Aussicht getwrnmenen Führer» de» englischen EffpeditionSkorp» den französischen Manövern in der Gegend von Thälons »nd in Französisch. Lothringen bei gewohnt hat. Inzwischen sind die Vorbereitungen für die «Verführung de» ErpedttionSkvrp» in. tote Willon hervvrheot tiefgeheimer Arbeit, an denen auf englischer Seite nut ein halbes Dutzend englischer Generalstabsoftiziere beteiligt toatm. ’otDf+t fortgeschritten, hast nachdem im Mai 1914 der Ministerprällbent Asquich fich mit einer gleichzeitigen Entsendung von fünf Divllirmen nach dem Festlande im Falle eine» .Kriege» ein- verstanden erklärt hatte, im Juni ebne englisch- französische Genera lstabsrei l e in der Gegend von Tmien» stattfinden kann auf der die ouSgear- beittttn Kriegspläne bi» in» einzelne ausprobiert werden. In den Tagen vor dem Au»druch de» Weltkriege» aber wartet Willon lehnfüch- tigst vergeblich auf deutsche Kriegsrnastnahmen. Aus allen Ländern kommen Tachmchten übet Mvb.lmachungsnahnahmen. au» Rust land. Ser- bien und Oesterreich .aber kein Anzeichen einer beul'chen Mobilmachung", so schreibt er cm 27. Jul» mit einem deutlich edennbatvn Bedauern um am folgenden Tage aus die Er- ILirunfl der drohenden Kriegsgefahr m England mit einer gcwillen Wehmut hinzuzufugen. .Warum, da fich in Deutschland nicht» rührt." Dabei ist er aber nicht untätig. Mit bechern Bemühen .st er bestrebt, alle Hindernisse au» dem Wege ku räumen, die sich dem Ausbruch de» Krieges entgegenstellten Er wird der eigentliche Schöpfer einer starken Kr.egSpartti in England, der iteibende Geist jener Mannten Kundgebung der englischen Äonknxitipen an die damallge liberale Regierung A'guith. die diese im Falle der Kriegs«rllärung der vollen Untedtüounfl •eiten» der Konservativen versicherte und damit die letzten Bedenlen gegen eine Teilnahine am Krieg« ;m englischen Kabinett beseitigt« Sv zieht fich durch da» ganze Tagebuch des Fetdmat7chall» Willon feit dem Jahr? 1906 immer nur der Gedanke — Äne^ gegen Deutschland Doch da» ist n.cht das wichngsl.- an ihm Themanb w rd einem Militär wie W.l on einen Vorwurf daraus machen, bat) er bei seinen Dienstobliegenheiten mit der Möglichkeit eines deutsch-englischen Konflikt» rechnete und das englische Acer hierfür schlagfertig mochte Wich- jeslfie.lung 1X1"' e» in England in den entscheidenden Tagen 1914 an leitender militärischer Etclle eine Prrivnlichkrit gab. die. während Deutschland alle» tat, uin den Krieg ;u vermeiden, m.r aller Kraft unmittelbar aul ihn hinarbeitete und mit Sehnsucht die ersten Rachrichten über deutsche Kriegsvorbereitungen erwartete. Weiterhin ist wichtig aber auch die nunmehr aus dem Mund« eben dieser P-rsbn» lichten edolaie Bestätigung, da st England bereit* lang« Jahre vor dem Kriege, ehe Deutschland überhaupt noch au einen solchen dachte, den Krieg gegen Deutschland gwu planmästig vv rier-.it«: hat. dast fern Generalstad — uno zwar wa» besonders wichtig ist Im E nverstand- nis mit bet politischen Zerrung England» bereit» 'eit dem Jahre 1906 in enger Tkrmabueo ni.t den General staben Frankreich» und Belgien» 1910 an unter der Leitung TT /.'m» zu einem Zufammenarbe ten ausge'ialtet hat wie es in einer Milltärkonvention nicht enger sein kann. Frankreich wusttr un Jahre 1914 dast e» auf England rechnen konnte und derner i'prechend war auch seine Haltung, al« d e vu"ifche Ge- neralmobilmachui g den Krieg zwllchen Aust- lanb und Deut'ch.and uttvermeid'.>ar :r»achte Da» Tagebuch d«s Selbmadd>all» Liilfon zeigt so die Schuld die ‘ e Volltisch und mitt« tän'chc L.ittfg Englands seit d - .1 Jahre 1906 und besonder^ auch in den enl ^'.benderi Tagen 1914 auf fich geladen haben Dafür -»eugen auch zahlreiche von Wilson angeführt- Aeuv^- rungen n'.oHgx.>ender briti'cher fliaatlmämwr. Wir erhalten ferner von neuem bestv.t zi bch von einer w rUichen Neutralität Belgiens im Jahre 1914 nicht in chr d.e Rede ’Hn konnte, nachdem der Aufmar'ar de» frangklfifchen -Vers» und sein Zulammenw rken mit dem engti'chen Erpeditionslorp» bereit» seil Jahren vor dem Kriege im engsten Einvernehmen mit Belgien selbst auf der Derlenung der belgischen Äcu- ttalität und der Beteiligung Belgiens am Kriege aut feiten der Ententenchchtc angelegt war R. Die mazedonische Tragödie. Don unterem W. E. li.-Berichterstatter (Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verbot en.) Sofia. Oktober 1927. AI» in Gewgeli mazedonische Bomben platzten. al» in Saloniki ein furchtbarer mazedonilchei Attentatsplan auf die jugoslawischen Einrichtungen- Konsulat, Hasenzom. Messeslänbe ent- deckt wurde, ba raunlan sich die Unterrichteten zu »Es ist nur der Anfan g.' Ungläubige. Varlrauensselige fanden sich genug, die den Kops dazu schüttelten. Sie wurden eine» Besseren belehn. al» vor wenigen Tagen in Schttp der s«ri.ilche Brigadclommandeur General Kowatsche- witsch mazedonischen Kugeln zum Opfer siel und bi« Spannung auf dem Balkan aus» höchste flieg. Und das Raunen geht weiter' der Attentate werden noch viele folgen. Die geheimnisvolle Macht der mazedonischen revolutionären Organtsation. da» stärkste Siaatswetei auf der Balkanhalbinsel, regt sich wieder, und jede chrer Regungen bedeutet Blut. Einen Sommer lang herrschte Ruhe. Diese Ruhe m Maz.donien war Anlab. dah sich eine deutlich« Annäherung zwischen JugosstTwien und Bulgarien vollziehen konnte. Die Sofioter imb bi« Belgrader Blätter ergriffen jede Gelegenheit, um das Schlagwon .Der Balkan den Balkanvölkern" abzuwandeln Al» gar zur Zeit de» Albanienkon- flitte» der neuemaniu« jugoslawische Gesandte in Sofia. Liuba R e s ch i t s ch, ein erklärter Anhänger der fftbflatoifdyen Verbrüderung, mit einer von Herzlichkeit überfttömenden Red« dem Zaren Boris sein Beglaubigurigsschreiben überreichte, da schien e» einen Augetwlick. al» ob nun nicht» mehr die serbisch-bulgarische Annäherung stören könnte. In jenen Tagen war e». da mir der ANnister Reschitsch voller Freud? mitteilte, dah in kurzer Zett die Verhandlungen über den Abschlust eine) Hanbelsverttage» beginnen würden, al» erstes äußere» Zeichen der wieberhergestelllen Freundschaft. Alles war schön: das Tagesgespräch bildete die Möglichkeit einer weitgehenden jugaflawisch-dulgari- schen 2st. Itastenisch« Wallen unb Munition fanden den Arg nach Mazedonien und italienische und mazedonische CfiiMfrf arbeiteten zusammen ui Tirana i^ine still« Tätigkeit, über die eine verkaltnismatzigk Unbeweg. Ii,'eit de» Homitfee mit Erfolg hinwegiaulchte Bi» jetzt, innerhalb weniger Tage, vier »ttentat« den Baltan in Ausregung versetzten unb darüber hinaus auch da» »ibrige Europa aufhorchen liehen. Der oustere Vnstost zu der jüngsten Attentak»- serie war b>e B e r h a j l u n g einer '.Reiht mazedonischer otubenlen, die das „StaateDtrbredicir begangen hauen, auf jugoslawischem Boden bulgarische Bücher und Zeitungen zu lesen. Dasur wurden sie In den Gefängnissen ihrer tteimat mit un- menschlicher Grausamkeit behandelt, teilweife zu Tobe gemartert. Da» mazedomfche Komitee hat den fremden Pressevettretern in Sofia und an anderen Planen eine Denkschrifl übergeben, die diese Missetaten einer willtürlichen Administration darstellt ?ln der Wahrheit her Darstellung ist kein Zweifel möglich, wenn man die balkanischen P.'Ii ',ei- Methoden kennt, die an wehrlofen cha ft linken in Anwendung kommen ?h- Kitt ir . lichen Folter werden heutt noch, im 20 Jahrhundert, in Schtip, Ue»kup und anderen Ortin Süd- sertzien», an Leuten au»geübt, deren einzige Schuld darin besteht, von bulgarischen Eltern g.bore 1 zu sein und die, im Vertrauen auf ihre Minderh. ,t»- rechte, im vertrauen auf internationale Znst tu- «Ionen, die gerne da» Weltgewisscn verkörpern nv ch- «en. auf ihrem Heimatboden geblieben sind Da» Lo» dieser unglücklichen Studenten roar ha» Signal zu den blutigen Unternehmungen brr Ma- zedomer. Al» nach dem Attentat von Grwaeli der bulgarische Minssterpröstdent Liapischefs hr.i jugoslawischen Gesandten empfing, der ihn freund- tlich duf die friebenftoren r Tätigte t qartfdten Mazebonier aufmerksam mochte, da mochte es dem Vertreter Jugoslawien» nicht dehaqt haben, al» Liapllchrfs de» Spiest herum- drehte und auf die Verbrechen hinter«, die an unfchuldiaen, jungen Leuten von der ferbifchrn Erharde felost begangen wurden. Dast die bulgarische Reaierunq in einem offiziellen Kommunique über diese Unterredung besonders die vorgebrochte,! Bor- würfe Liaptfchefss behandelte, war vielleicht nicht sehr klug, denn dadurch wurde wieder einmal der Anschein erweckt, al» ob die bulgarische Regierung Elsaßfahri. Von unterem Kk. -Son derixnnchtexftatter. (Tkachbruck, auch mil Queflenangab«. verboten'» Strastburg. Herbst 1927. Ein ttgenarlige» Gefühl überkommt den deutschen Rmtenden. wenn er auf der Fahrt vom französische,» Geb.et in da» ellällstche Land ljui- «tntr.tt unb thc ersten Laute de» Glfässer- .Dütstd" -m» dem Munde der ablöfenden Bahn- btnmtcn an Mn Ohr bringen Der zuerst flüchtig« Eindruck, dast sich Land unb Volk in ihrem Wesen stark abheben von dem eben durchfahrenen westlich angrenzenden Gebtel totrb immer stader, wenn man barri durch die «lsäfsifchen Städte wandert. Es ist ffchc-r mcht leicht, ganz unvoreingenommen und uvbdchtvert brach Erttme- nmgrn ober erietene und erhörte Meinungen sich in da» Wesen de» heutigen Ellah einzu- füblen. Auf Schritt und Tritt findet man Zeichen. die nicht nur auf die deutsche Der- gangenhelt de» Landes überhaupt, sondern gerade auch auf bi« letzten fünf Johrzchnte engster Verbundenheit mit dem Deutschen Reich von 1871 h.nwrisen. Schon m den Eisenbahnwagen mit der Aufschrift ^AlMce-Lomine“. deren Abkürzung X S übrigen» vom Vollsuurnd bte Deutung .All«» lodkn-g erhalten Hal erkennt man die Wagen der früheren Ztetchseifechahn toteber. und auch die Bahnhöfe stechen von den frair^Iifchen Stationen trotz der peinlichst durchgeführren Einfprachigkeit erheblich ab. Bei der Ankunft auf dem Sttastburger Bahnho^ fallt einem al» erst« auf dem Vorplatz r.nt Zeitung»Verkäuferin .ns Auge, bi« neben der Heimattreuen .Dvlksstimmc auch den ,S ch l i f f st a a n". Vie von beihendcr Satire gcgon Franzosen und Französlinge erfüllte Dochenlchrifl. vertreibt und guten W^ah findet. Von den Bahnhofsbuchhandlungen ftitb ja dies« Organe der He. matbewegung durch die französische Dahnvertoa.rnng auSge- schlossen worden. HebernII in den Strafen Hingt da» Elsässer-Dütsch bteter eigentümlich anheimelnde deutsche Sprachzwrig. an» Ohr und nur selten hört man rin französisches Wof 11 nb doch find sämtliche Auffcoriften französisch, wenn auch meist, wie alle amtlichen Bestinnttnachungen. durch einen deutschen Ter' etoätw! Die cdte Anrede im Lokal, auf der Lttastenbahn. im Geschäft, an den Fremden ist stet» französisch, weicht aber Wort mit grötzter Freundlichkeit dem Hochdeutsch. «obald der Deutsche erkannt ist. In welcher Weise hzer die beiden Sprachen rmt- einanher nrrquidt finb. wird manchrnai in etwa» scherzhaft anminender Werte klar, toerm z. B. aus einer Speisekarte die Anpreisung de» elsässischen Pflaumenschnaps«» mit den Worten .,V cri- tadle Quetsch d'Alsace“ findet. Die Tatsache dah ba» Ellast zu lange Zrit dem fiunzöfischen Einfluh unterworfen war. um trotz 1einer unverkennbar deutschen Art nicht viel ursprünglich Fremde» in fe n Ute4en ausgenommen zu haben, wird immer deutlicher. Doch ba» Gefühl, eine besondere Eigenart an Sprache und Dollstum wahren zu müssen, ist es ja gerade gcweten. da» al» Gegento-.riung auf die teil dem UmfruQ. vielfach tn täppischer Weite, einsetzender. Asslwilationsbestrebungen b er Fra nzoken bie Heimatbewegung auf ben Plan gerufen hat. die im Herzen der überwältigenden Mehrheit der Bevölverung — ba» beweist jedes offene Ge'prüch auf» neue —, ihren Boden findet. Aber die Boriich: vor einem entschiedenen Auftreten ist noch immer sehr grvh teil» aus persönlicher Lauhe l. teils aus Furcht einen wirtschaftlichen Schaden zu erieiden. Wenn die Elsäster auch nicht ein Voll nationaler Bekenner bi» zum äubcrfhr sind, wie etwa bie Iren, so muh sich doch der allgemeine UnttnUe. die ..Malaise“, notwendigerweise oon einer zunächst im wesentlichen passiven Erscheinung in irgendwelche Aktivität unrtehetr Roch ist man sich nicht über Weg unb Ziel ber Heimatbewe- gung in allen Kreisen einig, aber der Wun'ch das Land frei von fremden Eingriffen jeder Art z« schen. ist allgemein. Hoch oben in der obersten Spitze de» Münsters. 140 Meter über der Stadt, wo nur für zwei Menschen Raum ist. sitze ich mit meinem Führer, der ein echter SU äff er ist. und schau« weit hinaus in da» herrliche Land, das sich unter un» vom Rhein bi» an die Vogesen dehnt. .Ich will ganz offen zu Ihnen sprechen", sagte er zu mir. .ba» beste wäre, wenn fein Mensch dem anderen etwa» zu sagen hätte. Bei den Deutschen sind wir Stiefkinder gewesen, bei ben Fran- *ofen find to.r jetzt aber Doppel-Stief - linder.* Das ist in schlichten Dorten die GrundstiMTnuna. die man allenthalben antrilft, und die sjch pvl'ttsch zu der Forderung der Autonomie verdichtet hat. Doch «elbst die schär'st en Vertteter dieser Gedanken fordern eine vollständige Autonomie ober Reutralisierung eVa6-Ltot*?nnccn». wie cd von ber .Dvlls- stimme" ’.u»gdfrtxfxn wird, nur unter ber Voraussetzung. dah ber französische Staat Irin« Assimilisatton-Politik fortsetzt und der Anerkennung der nationalen Minderheitsrechte ablehnt. Dann gäbe es eben nur .bie bittere Wahl zwischen Vernichtung de» eigenen DolfStums unb ber Ausscheidung au» bem französischen Staats- gebübe“. Trvn de» le-ber^chldtl^chen Bekenntmste» zu einem .freien deutschen Glsah.Lofhttngen- handelt es sich babr. nicht, darüber sollte man «ich Lar lein, um ein Anrufen der politischen Hilfe de» Deutschen Reiche» oder ben Willen zur Rückkehr Man will Freiheit nach allen Seiten. Lieber dieser Grundstimmung liegt aber ein französischer Frrni» rw bie Verweischung gewisser Kreise der Obe-schicht nicht toerrg beiträgt. Wag auch die teanizokische Regierung bieten ober jenen Fehlgriff im Lande machen, ihre Helfer verstehen 'ich ttvtzdvn immer noch recht gu: auf bie Regie 'ran^»fisch-mativ- naler Veranstaltungen. Durch Ausstellungen, tote die jetzt ftavf.ndenbe zweite „Foirc-Exposition'" in Strahburg. bie als AuSstellunasmeite tm wesentlichen der Propoganda innerfranzö'-scher Waren gilt, oder etwa durch bte '«erliche Anbringung und Heber gabt der Kapitulatton»sahne von 1370 an bte Ctabt Stt die BerbunbeTcheit m 1 ber „M*re l^trie“ zu stärken. Solche Veranstaltungen bie*ben aber ohne tiefere Wirkwrg auf das «lläfs.sche Vol', ba» au» der furchtbaren Enttäuschung, bie «O thc .Hei mkehr in bieTHutterarme Frankreich»' tn den Oergangenei acht Jahren erleben lieh, immer mehr zum Bewuhtte.n seiner volk- lichen Eigenart und feiner Aufgaben erwacht. Sin „Klm" des Alltags. 5dchi7izen in den groben Tief rn imö öffnet, nicht ohne TZübe. ein GehrimtLfchchen, dem fte etr Zehn- Frank-Billett entnimmt.. .* die Sachs ber Mazedonier zu ihrer eigenen mache (£me gewisse Spannung zwischen Belgrad und Sofia war unnerkenndar Sie wurde noch g roher, als dos Attentat von 6 chtip be- iannt wurde und die Mörder des Generals Ao- watschewitsch als Bulgaren und Beauftragt« be« Komitees srstgestell: worden. Jugoslawien lieh Truppenaerfkarkungen an die bulgarische Grenze legen und die Grenz, wurde für bulgarische Ein. reifende gesperrt. Obgleich ein Ultimatum nicht erfolgte, so sprach doch ber südslawische Gesandte tag- «ich auf dem Sofioter tzußtnmialfterium vor, uns zu erfahren, roa« für Mohnohmen die bulgarische Regierung zur Äerhinderung der Tätigkeit ber Mo- zebonier zu ergreifen gedenke. 3m Sofioter Mi- nifterrat wogfe der Streit ber Meinungen hin und her und e» dauert« eine Weile, bi« man sich entschlichen konnte, zu ernsteren Mohnahmer. ru schreiten. Sie bestanden Im wesentlichen darin, daß man in den mazedonischen tisirikten Küstrndil und P^tritsch, den Belagerungszustand erklärt, und Standgericht, einsetzt, Man hall# es in Sofia am Gnbj recht eilig damit und märtet« nicht einmal di« Rückkehr be» Zaren ad, ber allein dcn Ausnohmezuftanb erNLren kann. Die königlich« G, nehm'.gung wurde auf drahtlichem Weg, cingeholt und heute funktlonieren In Südbulgarien die Militärgerichte Dav hat noch keine bulgarische R e g t e r u n o gewagt Di, Mahnohme, zu bkn noch nicht zu begreifen, um roa» «• sich handelt. Sie mußte af:ünig aemacht txwröw. Da* Rezept war sehr einfach. O.itzendmal hatte er e» erprobt. In lsichen -Bituattonea halt nie- numb da* Besragtwelsten au*. Und so fragte er denn ..Sind Sie tGeder verheiratet? Seit wann? Mit wem? ®u* alt ist Ihr Mann Wa» tut er? Wo wohnen 61«? haben Sie Rlnber'' tfruxirten Sie nicht bald wieder rin Rind'" Sie antwortete ohne Widerstand zu tristem Al» er di, letzte Frage steMe. wurde he über und über rot. Aut einmal begann He |u weinen. Er ließ sie ein« Weil« weinen. Dann tagte er: „Da* ist doch kein Grund zum Weinen." Sie ichoute ihn an wie ein gehetzte» Itcr. Wußte er nicht, wie sie ba» peinigte, ober wollt« er sie peintaen? Vieh« Frau Doktor." sagte er mit ernster -ach- tlchleit, ..wenn nicht der Enolg bei Anftal. ■■.'cixinb- l'.mg unwirksam genweht werben soll, so nniften wir daraus zählen koimen haft 6k alles tun werden, -t Obrem früheren Mann, r«tw unnöna, v Mazedonierinnen entblößten fKnipte» an dem Hotel do rüber wgen wo Lord Gladstone der Zahn des großen Williaw Gladstone wohnte, und ihn an -einen Daser erinnerten, ber das Gort prägt, Monomen den Mazedoniern'." Da* Äo- mite« hatte, wir man wußte, bejchlosien. daß bk ganze Menge sich vor dem tiotd auf die Kni, werfen und „IXetl, Mazedon»en, nn« dein Stier Bulgarien gerettet hat", rufen sollte. Bur der Einspruch ber busttarischen Begierung hat da» Äomilet von bi «fee Demonstration at>gebd:rn Der Eindruck, den b-.eje Leute bei den delegierten von 16 Staaten herso. i iten. war ohnebie» Bti genug, oe tonen «• wenigstens. Reinem formte entgehen, daß bte Leute ein große» Vertrauen in da» Mitgefühl der Genier önfritutiim haben. E» muß sich in der näd^ Ben Zukunst erweise«, ob bei vertrauen gcred*- ferngt ist: fonft könnte der Balkan wieder einmal den Beweis für die Wahrheit be* Sorte* Uetern. daß Dorbeugen bester tff als Heilen. Tumen, Sport und Spiel. Epielplahbau und Kleinkalibersport. Don TV. Cinbena u. (Sieben. Di ehr denn je blüht in unlevem Daterlande ber Sport auf. Die Drttlämpf«. ob national ober international, zeigen immer wieder, daß Deutschland, wenn e» hd) etwa« gu eigen macht, halb führende Stellen einnimmt Pflichtbewußt. fein und Gründlichkeit und nicht zuletzt loirkiiche innere Freude am Sport find di« Grundlagen hierfür. Dur ein Sport hat in unserem Dolle noch nicht die Anerkennung gefunden, die ihm zu- kommt, ja aufonunen muß der Kloinkaliber- schiebfport. Heber die inneren, gerade für uni Deutsch? jetzt fo wichtigen Werte ist genug aeschrieüen. Hierüber wird man sich In weiten Kreisen klar sein, aber die äubete Hälfte, die Dlrglichleit, diesen Sport zu pflegen, ist noch ncht. wie nötig, Allgemeingut geworden. Die» zeigte sich auch wieder auf der Tagung für Spielplatzbau des Deutschen Deichöausfchusies für VeibedÜbungen. $6 ist daher ein kurzer Aück- b' id an gezeigt. Die Tagung brachte den mehr als 300 Teilnehmern aus allen Gauen Dee Deiches viele Anregung Deue Gesichtspunkte für Spielplay- bau wurden enttoufeU und werden im Lande ihr, Früchte kragen. Die Desichtigung der von den Stödten Berlin und Potsdam geschaffenen Sportanlagen und SporiparkS bewiesen die grvst- zügige und vorausschauende Art. mit der die 6bortobcrbäubter die Leibesübungen und den Wunsch des Dolkes nach Licht und Sonne fördern. Dur eine Sportart muhte erlernten, dah ihre Belang? noch keine Berückstchttgung gefunden halten. der Kleinkaltberschiehfpvrt Die Anlage von Kleinkaliber-Sportplätzen wurde In den Dorträgcn und der Diskussion nicht besprochen und auf der Model laus stellung im Berliner Dakhaus, in der die bedeutende.. Stadien und Sportplätze Deutschlands gezeigt wurden, war kein Sportplatz vorhanden, auf dem sich ein KleinkaUber-Schiehstand befand. Eine Ausnahme, und das soll besonders ber» vorgehoben werden, macht das Stadion inPo'.s- dam. Hier hat die Stadt den von ihr in früherer Zeit erbauten Klei rckaliber-S land in das Stadion ein bezogen. Wie der 'Vertreter ber Stadt Potsdam besonders hervorhob, erfreut sich dort der Kleinkalibersport einer ständig wachsenden Beliebtheit aus allen Kreisen, so dah die vorhandenen 25 mit modernem Scheibenzug verfebenen Stände kaum mehr für die Maste der Sp^rtlustigen genügen. Wohl alle Tcilncbmer der Tagung haben Mden Stand mit besonderem Intereste besichtigt. da es für sie etwas war. woran man bisher bei Anlage von Sportplätzen nicht gedacht patte. Woran liegt dieses mangelnde Interesse am Kleinkaliberspvrl? Einerseits daran, dah man ihn (rüber in das politische Gebiet gezogen und dadurch eine Stimmung vielfach geschaffen hat, die es änastlichen (Semütern nicht rastam erscheinen lieh, ihn auSzustben oder zu fördern. Dies, Zeiten sind zum Glück vorüber. Anderer- seits liegt daS mangelnde Interesse an der in vielen Kreisen noch herrschenden Unknnlin» über tat Wesen und drn Dützen des Kleinkaliber- fps.rtS. Qrc ist sicher für die Allgemeinheit n^cht so w'.rdmgsvoll, wie z. B. Fußball, Lausen. Boxen u. a., denn er dient nicht zu SchMisteUungen. gibt keine Veranlassung zu Wellen und kann i'urch seine Eigenart nicht so propagandistisch wirken, wie Spielarten, bei denen Tausende von Ztifchouern lei (nehmen. The» bebeutet aber nichts gegen den hohen Wert des Klernkalidersports. der im Gagemeil als ErnzelfPort tpie auarum gitia, einem Manne bi, J)onb zu geben der ai* dem Tob« m ba* Leden zurückkam. unb babr doch ten mcht vergessen zu tonnen, der m ieiner Blindheit wie in einer woklbeschnnten Äocht o«r rautn 00U aus sie wartete' Se« uond aus unb schru ..Wer hoi bezeugt, daß er unheilbar fei. unb roer tagt nun. baß sein Leden m meiner Hontz mb«?" Inch ber Affistent erhob irb: Irren tit rnenich li«h tagte er kutzl ,>ir Bstlfenschafr kann ntb :a» I >ck>«- Sein Zustan) ließ biimal» kein antwrv, Ur • teil zu. In drei Jabo»» kann »ich stete* andern, tat- sachlich bot sich mich, wie wir gesehen Habern, oteles jeonbert. Iedenfalic- liegt nun sein Leden in Ihrer iXmb. Ich kann mich lecher nicht ander» aueltzrücken." „fiannn man denn nicht mit der Wahrheit teben?" sagte sie leite- ..Link» und recht» Hot man aelogen. solange ich auf der Btelt bin. E» märe belfer um uns- bestellt, wenn wir nicht soviel gelogen hätte Al» ich meinem Mann die Hand gab, bade ich ihm Die Wahrheit gesagt, cher sinder« Ht immer noch m mir. habe ich gesagt, .ich kann ihn nicht loten1. — .Wn Hoden genug aelötet*, hat «r gefugt -Wenn ich feldst so vermesten bin, auf Treue zu hoffen, darf ich nicht Untreu« verlang«»* " ..E» ist keim zeichnend für bte Blinden daß sie leicht -u 11 eher ithmengbrf) feit en neigen." sagte der Assistent ungerührt. . Ob. daß es keimzeichnend für die Sehenden wäre ...." sie brach ah. ,,‘Mn, ich foftn nicht lügen." Er schaute fte prüfend an. ..Weiß Ihr Mann. Ihr Klüger Mann, daß unb worum St« hier sind?" Sie schwieg. ..Er weiß es atfo nicht?" fragte er unerdiltstch. öle nickt, ..Sie scheinen also doch lägen w kötmeu. Soll nur da» Wohl de* einen, nicht auch do.- Wohl de* andern eine Umoohrheit rechtsertigen - Er lächelte spöttisch 34e schloß bte Lugen ~5le müllen lügen," dchahl «r herrisch. 3a. »ch muß lugen, liana et m br. Auf daß «r nicht fteroe. Rur darum * Nur? Uügtt du nicht um be» ÜnoergeHenen eitlen? Lügst bu mehl, um noch einmal iein« flnnc um Deinen Hal* zu (puren* ..Sind eie bereit?" fragte ,r. Jo. ich dm bereit" wgtr Ne unb zitterte & Sw beiden Schauipieierumen kamen um di« Ice- )rtt von den Dünen her und qinoen nun auf der >eft.mgeiräfiigen. raten stün', 'trag.' am Meer Bahin willst du denn. Hilde?" Äkb weiß es nicht Weiß man immer. Wshto man teill '* ..Du bHl io unruhig " Biel>ei* lalrberbetoegung unauf$alt<t non etwa einer Halden TMMvn crrcicbt Ster Andrang ium Otntntt tn feine Ärtben ist fo grob, daß er kaum bewältigt werden kann. E» h-'bm aber rod» viele außerhalb. Diele Lauen auiw rütteln, die Sportverbänd« und Gemeinden zu veranlassen, den Klemtzaliversport baldigst aufzunehmen und ihn durch Bau ständen zu fördern, ist ber Zweck Meter Zeilen. Möchten 'le •tfclg haben, möchte ®lrtvn Pall» auch hierin mit an erster Stelle Ichreiten' flunftiurnfämpfe. Auf dem Gebiet des Kunstturnens bringt der Sonntag in OeipAig d.n größten S 1 ädtekompk imrerhaib der Deutschen Tumerschoft zwischen Berlin. Hamburg und Leipzig Der Dreistädiekamps kommt zum 14. Mal zum Austrag Der Bedeutung des Weitkampfts entsprechend hat man in allen drei Lagern die Borbereitung der Auswahlmannschaslen. bl« \< acht Turner zählen, mit delonderec Sorgfalt betrieben All? Turner haben sich mit der Ausnahme des Berliners 3 e v t c bereit» in Auswohl'- tämpfen für ihre Stadt bewährt. Dic Hamburger Mannfchaft erscheint auch d.eöma' als sehr wohl berufen. Den bisher errunaenen lieben Stegen in diesem Kamps den achten Tolaen za lasssn. Groß tst der Unterschieb icdoch. hefonbet# gegenüber der Leipziger Mannschaft aber auch gegenüber der Berliner nicht. Die westdeutschen Kunsttum^ trel'c. ich in einem Dreistähtekamvl Köln Elsen Düsseldorf in Dusielöaif Der erst na' > un 0ftc4>er .'925 'tattgefundcn hat Turnllau Hessen. Au» dem 5. ErjitL Der ö. Bezirk im lurngau Hesjrii nimiiii w.t der am nächsten Sonntag in BodÄauheim statt findenden ersten B « z i r f » 0 0 r t u r •>. .• r (1 u . h e die Arbeit de* neuen Tiicntitzres auf ..aßer len laut Xurnplan zu b«baiiD,lnO*ii Xurnlioft ftnde 1 dir Wahlen der Wart« siir tu« turnerisch, n conber- gebiete statt Handball im (^au Hessen btt O. T. Die weitere äbmitfhnm ber fxmbbaUpilidilipiele erfährt tun lommenöen eonnlan eine klein« dtr- anberung. Progrommoßig m ißt« in Gteßen da» zweite Tressen stet Turnvereine ber D. T zwiichen öem Mw. und dem Tp IMn imtrflnhen. Iedrnk» wurde beftunmi. daß bte I v t f de * Situ, nach Marburg zu fahren bat. um gegen Turn- unb Sportverein Marburg an.pi treten; wahrend 2* 1A46 jptesirei ist. Tie Tabelle bat durch die letzten Spiele kaum ein« Veränderung erfahren. Di« beiden 5pitzensichrer, T.-u.Spv. Butzbach und 'fit». Eteßen Meierten sich am vorigen Sonntag einen jpnnnenben stampf, wobei die 'l' mkte verteilt wurden. Bi» zwei i-Cn re - n tag Mw mit 4:3 in Führung, mochte aber den ipieltechnischen Fehler, daß die Mannschaft do» Spiel zu oMen Ipieft, anftatt durch beste re Verteidigung zu Ergebnis tu ballen. Dos Boiuttat ist rrotzbem für den Mw lehr jchmeichelb»ift. ba «» birtxr keiner Menuschoit de» Gaue» Hessen gelungen ist. der noqOflllrh «Inge- ipielten Dterrnndxrfl auch mir einen T'irnft noyu- jagen. Der kommende Sonntag könnte allerding, Dein Stande em anderes Gepräge geben; ba 511x1 bart nackig« Gegner hn I. u. 5 p n. Butzdach und Io. lM«f> Bad « anheim outeiminbrritoben Bad-Muchenn hot den großen Vorteil, auf eignem Vtetze zu spielen. Die Mannerturner werden In ,^Ja. roa* waren ha» für ernste, schwere Spruche? E» roch nach ^lohnen und fhrdxnltrtxm. Ich hab flor tsicht gewußi. daß die Iugerch oon beute so bellig ist." Host bu nicht die Hand auf* Herz holten müffen. Gretel, bei diesen Sprüchen? Ich kenne sie oon früher her. (Bolt, ja. Golf'" Sie blieb stehen und schaute über» Meer, da» mit graugrünen Wellen ch-d -1>e» em. unb bo* nennt sich dann .Giftbube' oder .Metropol Man weiß a^brbofwi ntdx wo» mon schöner unben soll " Wir können auch da oben im Freien tonym, wenn bu willst " Damit ber Gtetger nneder mit zweideutigem Lächeln do* «indeufia« L'edchen anskimme- ,7hn in hie Kowr* ..? Unb damit b Männer unb Frauen deiiölllq unb xrftanbnteooO lächeln mb schnnurzein. da oben, unter dem freien Himmel vor b«n mach- tiger Meer Ke n. dank schön, lieber geh« Ich Pi den Iunaen» unb Mädel» yirtitf, bi die Dünen " Du host heute eine gan.1 gefährliche Stimn-'-ng, liebe hi De Ist wieder wo» los?" (Fortsetzung folgt.) Äartxjfj feinen iftdyun ötanö haben, denn Ster* dura Hl dn recht beamten werter Ltegn.i 3-,r 3#it hol der ®:p öidjrn mit für» Wann* Kisten Das flruhte HanSdall Sputermoierm! aller reine bet tumgojm Öeften Hm fornmenSeit Bonnuy ipteten l .Vto rem 1 I.-u. Spa »ortzurg in Tterburg; LM'v get* 11* >' 3. Vito xjee 1. la. Treia iw Trete; 3m6<-.c x m Ä xnö I-u. Spa Butzbach .n Riehen 8*iter - -n€eucheitzeim I — Mw. Girsten II 1:1 Hm vorigen ©ermtafl trafen sich diese Hann Italien ,urn fälligen Verbandtspiel in Heuchelheim Wehen strengt, sich gewaltig an. konnte aber erst in der in te l'wtielilunte zu einem Tor kommen. mLhrn d ucheiheim bi« dahin echt Tore erzieiir Handball her öp.’XJg. 1900. - ve lx i ; dntxit»ieeTf>ältnine seither tn lein.r Ipteter 1 1 I Ta- fltm hemmt gewesen th. aloubt man hier nicht, bafi M« Mannschaft dadurch soviel an Äbnnen eingedüstt hat, bah |ic Der auMtrebenbcn 5pteb ist und nur von Fall zu ,rall Sp>elerlaui»nis vom Bezirk erhält. M.Btz. 1. BezirkSklasse Heffen-Hannover. Mit nicht gerade alltäglichen Ergebnissen schlafe der vergangene Sonntag der ersten Klasse ob. Speziell von dem einheimischen v. f. B. - fl i e sz e n batte man mehr erwartet Dao 0:8 Ergebnis be- 'tätigt bedauerlicherweise den Niedergang der Els. die doch so gute Anlagen in sich Hot. Auch bei andere tjahnkrelsvertreter ®erniania*Tcft\abl. zwe> 1'kuspunkten in 7 Spielen, sanft verlies in Öen bei den Spielgruppen des Bezirks alles erwariungs- 4 cm ab. Mit zwe> Spieten mehr steht im korben 1)elfen 09 Kassel wieder an der Spitze. B o ruf fia fluIDn lieh sich seine Führung nicht nehmen. Äller Augen sind nun auf da» Treffen am kommenden Sonntag in lasset S.E.03 gegen Born I s I a fl u I b a gerichtet. Hier wird sich aller Bor- msslchi noch der Entschechungakampf um die Süd g»enmelsterschnft hn großen Nahmen ab pieien i fleht mit großer 3uivr-idH in diesen Marner. 03 Ipielt die Tasche eine gewisse entnervende . daß er Borussia bei deren trelpunftcoor- fpnjnfl au» eigener Kraft nicht mehr erreichen kann. »Iber in den bciben'nodi ausstehenden Spielen gegen Iura und ..Sporl* kann Borussia ehr leicht noch einen kostbaren Pimkt einbüßen. Es ist also immer »och möglich, daß beide auf gleiche Punktzahl kommen. 3m allgemein,i, muh man schon den ©. (t. 0.3 de die ‘Äonn'dxift mit Dem größeren Wonnen an lehen wahrend flulDa zu sehr an einem Mann, sei- wni Shinnfübrcr Enders, hönaf. — B. s. V Sie feen empfangt auf eigenem Platz den Altmeister .Sport' Massel. Durch innere Zwistigkeiten ist Sport* beute wohl nicht mehr die Elf mit dem großen Können von einst. Mil der Austastung der letzten Spiele wird flceße.i bestimmt wieder dos Oer Sternhimmel im November. Sonnenaufgang Don 7 bis 750 Hb: I Connenunteraar.g von 1630 Uhr bis 1540 Ufer Lich gehalten de« blondes I. V erte! am 1 um 16 Hhr. loümonh am • um Silbe. 1 viertel em 16. um v Uhr rrrf Arn Hirstern stimme! bringt der Aovembcr den entscheidenden Uevergang zum Tkinterhimmei Der Orion das für den 'Ämter- wLchiigi Jupiter der feinen Play ah ur.- .ievMb~rt bc.bebalt Der flelegenhcbat. 'ich durch ein .wrv.robr tne gewaltige Dell dietes Wanste, stsr^s zu Ktradtecn. her verlorne bMi nicht. Schon in Reinen Zernrohren erkeimt man die vier küferr TNonde deren *Xa ur schon der loperrukan sichen DeUankchauung irbluftt: denn er schloß mit 7techt daß wenn sich biete Der 14 5rw/m»A r* re* ,M»rw- - -*€*t » , M-rtf« Ui —T*fM w ■•»#»*# JCrew w4 ö« id L**»« iev MffMmU« He*V /#•- et Arne ee D«r St» -wUmim 11 irel l »■ Je*»« eekrfwe» Pf elf r * «w irMR Der rtfrirrU«« He— i e*U eweXwt *e ew de» 5U«irwf ■ et i < ’ft Xöird «< Ur *e ee »«Mr Z*< eAAereet Sierwe * 4* weh Nenewi he «ff.A-.te Pir 3 Tef, eer 4er X- Mirwn« tat 4er gerade Pfeil • J JruwJ/ früher, fir e 5 7*f« w* 4er Neetet.. -*« 1 1 5ru-U. efMee .. riiBm. Me eiAeee >f«Muterl« Der Me*4 wwwt 4>i »ee»A*e<<* 3nfc«- f* M. we*R er er/r/ -5^*' 'T Atum 'A* hkl. Himmel beze.chnendsie Ckmbilh, ift gegen Lchluß deS THonüla schon um 19.30 Hhr ausgegangen. Dor ihm lind schon der Stier und die Zwillinge erschienen, und nur der Lirins — in der Der« längcrunq der flflrtclftemc des Orion läßt noch etwa« länger auf sich warten. Danz find freilich die Lommersterne im Tdesten noch nicht verfchwunden bemi die Dego hebt noch peinlich hoch am Himmel und unter Hw. die Richtung nach dem verschwundenen Ärclur andeutend, der Herkuleet Den mittleren 5*eil des Himmels nehmen bic Sternbilder des Schwans, des Pegafus und der Andromeda ein. Sin Stern der A.idro- meda und drei Pegofussterne bilden bekanntlich dos Himmelsquadrat Unter dem Himmelsguadrat erstrahlt als bei weitem hellßer Stern des Ade.-dhimmeU der kürzere Ende ziehen. Die zwei flöttinger Verein e 0 5 und € p i e l o. müssest noch Raffel. Ersterer w>rd sich nur mit Mühe gegen Spieivg. durchsetzen können, während die Loielog. in He r - mannio fchön eher einen gleimwertigen flegner antrifft. M. ® L. Bezirk-klaffe Lahnkreis Gießen 1900 Hot durch fein Wrisses Erged- nis gegen den Neuling Kirchhain feine Situation entschieden oerschtechtert. Der retatioe Vlbfianb be- steht nur noch au» einem Punkt, und wie leicht kann der in einem Rückspiel gegen Marburg oder Wetzlar jfrloren gehen Der Kampf um die Smye gestaltet sich dadurch wieder schärfer und mtereflonter. Der kommende Sonntag bringt drei Vegegnun- gen. In Butzbach stellt sich 1900 al» flegner; er sollte be1fen-Aannot>er bestbekannte TI. 6. ..Sport“ Kassel, der tn den letzten Jahren in der MeiKerschatesfrage stets ein gewichtiges Dort mitzureden hatte. Die D. k. D-Monnfchoil tritt in Deränberter Ausstellung an. Ob es ihr gelingt. sich durch einen Sieg aus der Gefahr des Anstiegs zu retten, erscheint trotz aller guten Bor'ätze der Els doch fjaglkt). Angesichis ihrer rerzwelsekt schlechten Labellenstellung w.rd sic Die sich noch wenig bietenden Gelegenheiten ergreifen. eine Wendung zum Guten herbeizuführen. Die Ligareserve fährt nach Herborn, um mit Der Dortigen Ligareserve um Die Punkte Himmelskörper um Den 3upil- t c ' 1 am lomwient*. Sonnteig sämtlich spielfrei Srbon einem '.».'seren tmuren Zusammenhalt unterstützi sptetertsch stcden sich be-.he gleich Bor eigener Publikum werden 'ich tn< Dar- brimer wohl etwas mehr anherngc«. als in ibnem Spiel gegen Diesten Als bekondere ungünlla liegen für Heuchel denn Dte Platzve^sitnisfe aus Dem nassen und «stch»n> Spielsetd TorfKim» werden sie ein ernpsindl che« Hindernis hnbee. ^tadte-^ußbatt Köln - Pont 4:2(1:0) hoi »lwa 23 000 Lulchauern tarn am Dienelag in Wn Da» Jufeball eMNelptel tzökn — Pari» zum Auftrag Aus t-eiden Seiten inuröe mit grofeen, Qifer fl«lpielt. Soch irofe alter Bemühungen tonnte in her ersten )>albjeO "sr ein einzige» Tor erziesi werden, .mb zwar unter Dem Jubel des Pudilkums iugunsken her stolner Ved) der Pause erhöhten die Kheln- lanDer ihren Vorsprung um Drei mdtere Tore, unh so kamen Die flronzoicn erst beim Stande von 4 0 iur Äöln zu ihrem ersten Treffer. Pi» zum Schlusi wui Ihnen nodi ein weiterer Erfolg vergönnt. Ein clraiftofe brachte ihnen das zweite Tor ein. Äoln blieb mit 4:2 Sieger Oi< 10 Besten ver D. r Pslhsr iPveusteiteStetlln) 1: 53.6 1500 Meter BScher siTsukvnia W Berlini i 566 '000 Mete, Kohn (Tcu- wnui S9 Berlin» 15 r 10000 THetei Petri 'Hellas-Hamburgs 32 »8. Marathonlaufs HD ra i iOintrachi-örMtziichweig' 2:51 6.8. 110 M^ter Hüi-hen Drostsiach siBerilteer SC > 15 400 Meter HürDe, Dr Peltzar ist 3t?T Vorteil! IW« Thams & Garfs watttvrstr. 12 Springmann Wir verkaufen: Restposten und Einzelpaare mit Grieben Bahnhof* strafoe 58 Drucksachen aller An liefert bl« Brübl Ich« Drafletei JTur kurze Zeit! Giefaen Bahnhofstrabe 58 locm* Herr ^eichsiagsabgeordneter, Postbeamter Harmony-Berlin (O. N. 23. p.) spricht am Sonntag, dem 6. November 1927, nachmittags 3^ Uhr, Neichstagsabgeordneter Korell MM Thamsana-Jest-Woche! Samstag Wirtschaft „Jur Lahn" Samstag, den 5. November 1927 Metzelsuppe Äorgm» ad 9 Uhr Wellfleisch mit Amt <3* labet dn: Heinrich Vönsel Hammftrahe Auf 1 Pfund Edclniargarinc Thamsanu 1 Karton (ICCg) feinster Vratinen gratis! Außerdem 2 Rabattmarken. Sollten Sie noch nicht probiert haben, machen Sie sofort einen Versuch, Heslauraot zum Krokodil Morgen otom Samstag, 5. November Metzelsuppe Gasthaus zum kämm Westanlage 7. •ms Samstag, d. 5. November 1927 MWMetzel- 'äl suppe ^M^Ü»MMorgens 9 Uhr Wellfleisch mit Kraut. I Hammstr. 7 Hammstr. 7 Morgen Samstag SMM W Ab 9 Uhr Wellfleisch mit Kraut y Emil 5UA 10030 D Für Neubauten Chamott-Keseelofen >Kero« rotte) nicht weißt nicht, kocht ichnefl mit wenig Brand. Troti dieser Vorzüge billiger Preis, empfiehlt Edgar Borrmann • (Heben Haue- u. Kflchengerlte Alle übrigen Schuhwaren Ur mit Nachiah ( Verkäufe Schöner, fpiunnfäb. Dimmentaier Bulle .u verknusen. 07072 Hart «Lchcvv Mehner. Laase Modernes einsalniilkW^ m Wnrieit bcAlebbv rub schrlneVaae, unl nunfttfl. Ücblnq. »u vert Lchr. 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Landtrci» «iefcen Orüitbcrflcr ^anhttxrfcr Äermtni«. — T*cr Preis für ho« an die mm $ u a « A 6o. abgegebene der auf^rvr^itlidxn Holzs a llung f^rnbola wirb wie folgt fcftgefcbl: - ht unterem noch nichl 6» S - wvd.- r zählenden Dorfe in diese» 3o&rt -ch4 neue Häuser errichtet Word?«, rn f reden re« t angefangen Prri davon sind bereit» be- .chul Gießen umg-rechnet wurde da« für rtc €- mflx-n bedeuten Haufen hat «lch in den .cijtr; 4? wahren u m ein Drittel feiner 9emobner und um 45 Wohnhäuser vergröbert Die Stabt Gießen und andere. Mnftig gelegen? Lr>ntsplätzr. wie \ L. da« 3r>eyligcn'ädtfckE Ulaf^trmfdbrf. ^nr nger« ittimgfahnf. nedrer» ^garrenfaorrien. btc iadtt'«p da«G«ände. da« von ihrem Garten zum Gelände der Oberrcalfchule abgetreten wurde, mit 5 Ml. pro Quadratmeter vergüte:. DerDirtschaftsplanfürben städ tischen Wald (Rechnurtg^jahr 1928 > lotl zunächst von den einzelnen Gemeinderatsmitglie- dem durchg?schen w>-rden. Die Beratung und Bc» schlußsasfung über den Wirtlchaftsplan wird auf eine spätere Sitzung vertagt. Auf eine Ver- fuaung befl Kreisamt« Die',en vom 10. Oktober 1Q27 d.-schliesit der Dem einberat, das, die De- m .nnde <’runberg keine höhere Aufwertung al« 12' - Prvz gewähren kana. da die steuer. i3<-u D^riaftungen ber D.meinde Grün berg mit au de'. höchste, Belattungen hessischer Gr- meinden zählen und auf keirmn Fall weit:rhin erweitert werden können — Der Demeinderat nimmt von einer Dnlfchedung befl Hesfrichen Tllrmflerium« der Finanzen. Abteilung für Bauwesen. in einer Beschwerbeangel egen heil der der kurzfristigen Anleihe ocm 15000Ml. fod tn brr nächsten DemrinderatSsihung Beschluh gesabt werden. — S« Wird beschlossen, in den nächstjährigen Boran'chlag ennm Betrag einyi- ietzen. der für dic Ginbruchsicherheit ber Gtadtkasse bzw. de« Kafsenschranke« Verwendung fntbci soll Der De-nclnderat beharrt .ruf fernem früheren Belchluh. wonach dem Mufikverein Grünberg zu feinen Prvbe- stunden her kleine Schulfaal im Anbau der Dvlks- schulc überlallen werden soll. -!- Au» ber Rabenau. 3. Noo Da» gwi- ftige ».rbstnxtter der lestten Woche Hot e» dem Lkmbiuirt ermöglicht. feine Selber zu räumen. Ganz vereinzelt find twch Dickivuiz auf den Seibern ju sehen. Die Winterdeftellung ist vim größten Teil beendet. An den jungen ’.Koggemuc.lcn ficht men leider schon vielfach Cchä- tngunflen durch die «ckerfchnecke Da« Bestreuen mit staunt ober Äctzkal?. auch staltstickstofi. in ben trüben IKorgenftimbni ist uneriahlich. Stellenweise kann man auch Schoden burch B oben säure erkennen L» ist unbedingt am Platze, derartige Lecker zu beobachte. Eine Bobenuntcrsuchung wirb ge> imuen Äusichluß geben. Den meisten Boden in der .Habenü'j -rblt <:• an b endgültiger Fertigstellung wird da» Krankenhaus 180 Betten un.fallen Die Veftimtkr ften txrr Erweiterringsarbeiten stelle.: sich au‘ 250 000 Ttf. — Bou- i nternehn e-. Jockel von hier eriegte im Altenstadter Vorwald ein kapitale« Wild- t d«® e i n ::n Gewicht von 200 Pfund. Krcis Büdingen. !l Büdingen. 3. Roo. In iciner pängftcu Sitzung beharr e ber (3 c m e i n b c r a t bejüglid) der Ausschlag 4 fotze für 1 927 bei seinen früher gefaßte:, Be'chluffen. Für die neu in »erriet genommene iüu toli nie Lüdinoen - Merken- f ri tz wurd? ein einmaliger Zuschuß von 500 Mark beroill :. .7ür Propaganda zwecke lFührer durch CbcrbePen) iv -rden 150 Mark zur "Cenugung gestellt. Dic röckständ t 3 ” : roe r t u n g s • „Eins dritter posemuckel!" Die heutzutage eine Sobrfonc entgeht. Don Wilhelm B u ch m a n n. Rachdruck verboten!) Dun ist lie vorüber die.schüne Deilezeu! Schön war ie! Wirklich für alle? Wenn teir an die <3: cnbahnbramtc., denken werden wir diese 5tag.- sicher verneinen muffen. Welche außerordentliche Belastung erwächst der fctlen- bahn unb ihren Beamten nicht nur allein durch durch die Bereitstellung und den Berkaus, sowie die Abrechnung der Sayrtorten Ulen macht sich kaum einen Begriff davon, wieviel verlchiedenc Fohrkanen aus einem größeren Bahnhof vorrätig gehalten werden müssen, toem, auch nur die wich- nghcn Verbindungen ersaht werden sollen C« hnb nämlich nicht wenig.r al« 10 WO b s 30 Odd verschiedene Fahrkarte: s^rten. Unb welche Arbeit steckt darin, aile diese Korten stet« zur Hand zu Haber.! Da mü'sen zunävst von ben Fahrkartenverwaltungen die verschiedenen Pappen beschafft werden die Fahrkarten müsfen gesetzt und gedruckt werden: die sertigen Bestände hnb mit ben Bild 1 Listen zu vergleichen und In bi« Grundbücher einzutragen: sie sind zu verpacken unb zu versenden. Bei ben Fahrkartenausgaben ist der Bedarf für jede einzeün- Karte aufzustellen, Me Bestände find mh den Listen bei "Heulteterung zu vergleichen, die Bestaudbücher müssen stet« tn Ordnung fein unb bte Korten müssen fachgemäß auf- dewahrt unb gelagert werben. Beim öinkgen der Karten in bte Derkaussschränke müssen die einzelnen Kartenpäckichen nacbgezählt werden, am Schluß der DerkaufSzeit ist ber Bestand sestzu- stellen. Kinberabschi.itte und verstempelte Karten müssen gesondert aufbewahrt werden, unb endlich muß über die verkauften Starten Rechnung gelegt werden Schließlich sind aus besonderen Derlehrs- kontrollstellen die Rechnungen und die in sie übertragenen Dummern zu vergleichen unb die Berechnungen nachzuprüfen. Die vorrätig gehaltenen Starten stellen Riesensummen dar. die Art ihrer Aufbewahrung in den Kartenschränken ber Fahr- fartenau«gabefteHen kann weder al« diebeS-, fassen-, noch al« seuersid>er bezeichnet werden. Ce- war daher ein glücklicher Gedanke, die Fohrlarten nicht vom Vorrat zu nehmen, sondern erst im Augenblick der Anforderung zu drucken, oafolradw Maschinen von sinnreicher Ba-ort find bereit« ersonnen worden: unter ihnen zeichnen sich besonder« der Schaltersohrkartendrucker der Allgemeinen Elektrizität«-o nimmt der Beamte die Druckplatte au« feinem Vorratsfchrank und fühtt sie mit der Preiostistferte nach oben in den Druckmund de« Druckwerk« ein. Hierdurch werben folgende Vorgänge auSgelö't ckntfprechend dem einzeln stehenden Stift wirb von einem ständig durchlaufenden Antriebsmotor cm Dreiser im Pappenbehälter bewegt, der eine Kutte au« dem richtigen Schacht heruusz-eht, sie dem Druckwerk zubnngt und diesem übergibt. Dort erfolgt der eigentliche Druck in vier Arbeitsrorgängen. Zunächst wird em Gehen: ,eichen «Bild 3), bei- fpielöwerfe ein Adler oder dergleichen. Wau eingedruckt. Hierauf erhält die Karte das Datum, eine laufende Hummer und einen Unterdrück für die ^rc.sangube in roter Farbe bild 4). 64 folgt ber Aufdruck bc« AbKingsbühnhof«, sowie bc« Preise« unb der Bezeichnung? i Kl (Älaflei mb Km. (K omrter. in schwarzer rarbe i Älb 5k 6rst im : eilen Druckga a w rd der Dr^ickstol brr Druckp.atre tn a.c Jxr Farbe abgedruckt ■ 2V.Ib «i .mb d - Karte fällt ' die Ausgabe- ’^ule o i Or lähren ber Druckp.-tte b.* zum Hrrausfa'.len ber Katte mb nur 2 bi« 3 Sekunden verstrichen Weitrrc 1 mreidK •tnrHbiirngt» vervotl- ständigen den Drucker und chl^i-en Orrfümet au«. So kann <, B. die Druupialte tm Druck- mund feftgestellt werden wodurch der Apparat auf Dauerdruck e.ngestellt w . wenn sich der Beamte etwa einen arötne . rrat hiui.g verlangter Karten drucken will. ..uch für Rückfahrkarten ist ein besonderer Hebel vorhanden: e« er'dxmen bann zwei Karlen vi der Schale, eine davon m.t dem Aufkrut Rückfahri. 3ft einer ber Pa p'chächte leer gewoek n w rd eine hn «w d-. 3c Hie l j^t. o Preisangabe w.rb ,eboch sofort elbsitäng gc- ftttchen Solle der Kontrollstreifen zu O.ibc sein ober re .n. fo sperrt sich der ganze Apparat. Vom richf.gen Arbeiten dee Druckers kann sich der Beamte durch Omfüfcruni einer besonderen Druckplatte d.e eine Prüf katte (Bild 7) ausgibt, jederzeit überzeugen Endlich ist noch eine Druckplatte für eine Kontrollierte iBilb 3) vorhanden, die vom Beamten zum Beginn unb zum Schluß de« Dienstes gedruckt werden muß Auch für diese Kurte w.rd ba« Runnnemzählwett in Xätiglelt gefetzt unb der Kontrollstreifen bedruckt: ber Beamte ist bann für bk- zwischen beiden Kontrollkarten ans» gegebenen Karten verantworttich. Dte gangbarsten Sorten der Druckplatten werden in der Rähe de« Druckers an jedem Schalter ausbewahr: Weniger häufig verlangt« Druckplatten liegen in Schränken die ben 'Beamten in h re re r Schalter zugänglich sind. Die Schränke lassen sich auch fahrbar madxn. fo baß man z. B. für den Rachtbetneb alle uwbr.nb de« Tage« auf mehi re ftdxilter für verschiedene Richtungen und Klassen verteilten Schränk« in einen einzigen Lchalterrauiu zusammen-eh.n kann. Dadurch können ganz erhebliche Qkr• n- sachungen und ®rft>arni1l< et allem aber wird burch den Fohrkartendruckec bad Abrechn ung«geschäft außerordentlich abgekürzt. ba von bem angeze goen iMamtbctrag nur ber vorherige Stand fom.e die irrrürnl.ch gedruckten Karten und die Kinderabschnitte ob- 050227 Köln Hbf. (6) KJ. ÄI2 g.ao u j 2 8«fl 4) MM*® 5 2 7 4 Bild 5 050227 (N-odef bereoneniuq Köln Hbf. (6) Berlin- Stadtbahn od Lehr für äj Potid äh/. ObHoonrib«*-'-! So^WArte^erg Ä-Ä->. KI.3m «2 9.0 0 «•577 1 a_B.Q o >M>MO 52 7 4 Bild 6 gezogen zu werden brauchen. Der größte Vorteil ist aber die unbedingte Betrieb «ttcherhe t unb Zuverlässigkeit, insbesondere gegen Betrug«- versuche. ba jede Ausgabe einer Karte ganz genau vermerkt wird. 050227 Df Prüf karte Köln Hbf. (6) Diese Kade ist noch der Kaah^karfe und noch ÄYH ticAi ehen eineiKDaftt)titic6 t'er.s ren <■000 ü Kl 0 KTQJLHQ *» 000 UL W fr Acne uMive 5 2 3 6 Bild ? 050227 Kontrollkarte Köln Hbf. (6) Dienst Kl. MtQ Q.(T0 «*•* o 5 2 3 5 Bild 8 Der Fahrkartendrucker ist natürlich eine wesentliche Entlastung für die Schalterbeamtcn. besonder» insofern, al« der Rachfolger im Dienst ja umnöglich sämtliche vorhandenen Fahrkatten- lorten daraufhin nachprulen kann, toieviele fehl« >t unb wievrel ®elb infolgedessen in der Katte fern muß. Aber selbst wenn er da« könnte, 'o wäre er gegen Bttrug-verfuche. bie ja glück- ltcherweise bei unseren beutldfen Beamten sehr selten fmb. doch nrcht gesichert, denn ein Betrüger tonnte z. B. in etn Fach mit teuren Zahrlarten. von denen er eine verkauft hat, eine billigere einschmuggeln und den Preisunterich.ed ernfteden — der Rachfolger kann ja unmögl ch lebe einzelne Fahrkarte nach'ehen. Alle solchen Scherze sind leim Fahrlartendrucker au«g<-'chlos- ’cn. unb ba« tst gut fo. denn in Beldtachen hört bekanntlich die Gemütlichkeit auf — wahr- scheinl ch sogar tn Sachsen! ’ o rbe r u n g bjgl. blr früheren höherenMäd» chenschule ertannte der Gerne ndenat an. Eine 8t-chwerde der Anwohner der O d e r g a s s r dezgl. des itarlen Sralrwagenoerkehrs in der engen Strafte wurde uirutfqchellt besgL dte Bera- tjng bcs Ortsbaupions des 'udwk'tl.ch«". Teils ber Stabt. Für Aufwertung von Darlehen bet der Bezirksfparkaffe Büdingen wird gc’egluher M ndesttatz angeboter. Die beiden freien schuf -7^nn»tcUen wurden den Anwärtern Metzger (Bübingen) unb Schaffner (Darmstadt) übertragen. _T Ridda. 3. Roo Die elektrische Lieberlandzentrale ist eben dabei, die anfänglich aus Stahldraht hergestellten Starkstromleitungen duoch Kupferdraht zu ersetzen, weil n<9 im Laufe her Zmt starke De- lchädigungen bemerkbar machten. Auch sämtliche xVolctonen werden auögewechkclt Das dadurch bedingte Abstellen des elektrischen Stroms tn den Deges stunden wird von allen De'chä^tsleuten. die mit Motoren arbeiten, unangenehm empfunden. Die Znstandseyun-«arbeiten sind bereit« bi« über Schot t en fr Schotten, 3 Rov. Demnächst werden in den Gemeinden de« Dekanat« Schotten durch ben Hessischen Landesverein für Inner« Mission Vorführungen deS Film« »Des HikllgeBorn- stattflndrn T*r TcfrTbctl in sehr anschaulicher W le das Leben imb Treiben in einer deutsch^' Krüpp'i anstatt. und will hot Äugen führen w>- aus armen Krüppeln brauchbar-- und arbeitSsäh'.gc Glieder der menschlichen Desellscha'k heranip-bilbei werden tormrn. Da Mde Krüprxlfürlorge auch in der neu erbauten Krüpvellehrwerkhätt« her 3nnerm Mission zu Nieder-Remstädt oetrtebm wird und l bhafter Unterstützung aller DoskSkreise bedarf, ist bet Tteinertrag der Film-Vorführungen für das Nieder-Nam'tadter Krüppelhelm bestimm k. - Schotten. 3. Nov. Sin Teil deS Gün- dervdeschen Wiesenbesihes. der im Frühjahr der niedrigen Pachtpreise wegen nicht öeräufrri wurde, ist in diesem 3ahre überhaupt nicht gemüht worden. Die dürre» 'Araöstengel der ungemühtrn Flächen unterbrechen unangenehm das noch üppig? Grün des sonstigen Wieienplans, und es wird im nächsten Jahre schwer sein, für diese W ef enstücke Pächter zu finden. * Laubach, 3 Nov Sier fand am Mittwoch zwilchen dem Vertreter des Gaues Main- Nhein-Lahn-Fulda des IugendherbergSderbandes und Bürgermeister Böhm, sowie dem Ober- bahnhofsvorsteher i R Störmer eine Besprechung statt über die Neuherrichtung der Laubacher Jugendherberge in der städtischen Turnhalle. 3n gemeinsamer Arbeit oll im Lause de» Winters die Herberge vollkommen neu ausgestatte» werden, so dah sie chrer Aufgabe als wichtigstes Verbindungsglied zwilchen der Giehener und den Oberwaldherbergen auf dem HoherodSkops und der Herchenhainer Höhe voll gerecht werden kann. Nach der Herrichtung werden zwei Schlasrüume mit zusammen 24 Betten und ein Dorraum, der als Tagesraum dienen soll, zgr Verfügung stehen. Gutes Gerät und hübscher Anstrich werden den Wanderern die hiesige Herberge dann zu einem angenehmen Aufenthalt machen. Oberbahnhofsvorsteher t R Stürmer übernimmt von jetzt an die Leitung und Verwaltung der Herberge =,« Gedern, 3. Nov. Die Denkmalsarbeiten machten in letzter Zelt gute Fortschritte, so dast man nunmehr mit der Einweihung unsere» Gefallenendenkmals rechnen kann. =.= Hartmannshain, 3.Nov. An dem zwischen unserem Orte und Grebenhain gelegenen Weibheckenteich wurden bei Aufrau- mungearbelten sieben Granaten gesunde n, die wohl von Artilleristen bei dem Rückmarsch im Jahre 1918 in den Teich geworfen wurden. Die gefährlichen Fundstücke wurden durch einen Ar- lillerle-Feuerwerker aus Fulda zur Explosion gebracht. △ O b c r - © c e m e n. 3. Nov. Seit dem vor 2‘/i wahren erfolgten Wegzug unseres früheren Ortsgeisiliche» Pfarrers Lic. TBatlau, welcher an die Peterskirch? in Frankfurt a. M. berufen wurde, ist die hiesige P s a r r st e 11 c unbesetzt und wird zur Zeit durch Pfarr- Verwalter Naumann verwaltet. Die definitive Besetzung her Stelle steht nun unmittelbar bevor, nachdem die Kirchmbchördr die Stelle zur Bewerbung ausgeschrieben hat. Das DräsentationSrecht stSht dem Fürsten zu 6 toi- oerg-Nohla-Ortenberg zu Rostla zu A Mittel-Seemen. 3 Nov Wegen seiner schweren Knegsbefchädigung muhte unser Ort-geistlicher Pfarrer Loher einen längeren Urlaub nehmen und sich in klinische Be - Handlung begeben. Der Pfarrdienst wird von den Nachbargeistlichen von Ober-Seemen und Gedern versehen. Mrcie Lauterbach. 6 Lauterbach, 3. Nov. Zu dm im „Giest. Anz." aus L a u b a ch mitgeteilten interessanten Forschungen de» Kammerdirektors i. N. Müller (Darmstadt) über die alten Strastenzüge Oberhesfens kann ergänzend noch gesagt werden, das; sich die Arbeiten des gründlichen Gelehrten auch auf die sogen. „Antsanvia“ erstrecken, jene rechts der Nidder vom Main über Altenstadt und den Vogelsberg führende ölte Handels- und Heerstraste, auf der bekanntlich Ende Juli des Sabre« 7 5 4, die Leiche be« hl. Bonifatius von Mainz nach Fulda gebracht wurde. Diese alte Straste ist in ihrem genauen Verlaufe noch nicht nochge- wiesen. Anzu nehmen ist aber — und hoffentlich gelingt tj der Strastenforichung. dm zktoei« b-rür zu erbnngm bist die alte Etratzc, di« den Dft- nbhang des steffelderges m der Gi-markung Breungeshain umprhl. btr unmittelbare Fortsetzung der erwähnlen rechten Nrdderstrotze ist. Ein wichttges Einzetergebnis ist soeben von Kari- tntrbuehor Mutier, 'rstgestellt und in den..Fuldaer Geschichlsbiänem- unter dem Ti.el ..Wo »prang bw Bonifatiusquelle der Wingers Hauser Brcnz- beschreibung vom Z^hre 1016?" oeröffentlicht worden. Eingehende önliche Untertu jungen und Grabungen haben, gestützt auf fehr beweiskräftige Akten ftubirn, z-emlich einwandfrei die Lage der Quelle ermittelt, bi« als Bonifativsquelle und später als Mönchsborn bezeichnet und in der Beschreibung von 10 16 als Grenze der allen Kirchspiele Din- gershousen und Crainfeld angegeben wird. Es ist wahnchemlich, dast der feierliche Zug. der die sterblichen Reste des Bonifatius von Mainz nach nulba überführt«, an der Quelle die letzte nächtliche Raft genommen hat. Preußen. Ärcie Wetzlar. i Klein-Rechtenbach, 3. Roo. Lehrer F e l d n e r von hier, der die hiesige einklassige schule seit dem 2ohrc 1915 DernxUtet, ist auf feinen Antrag zum 31. März 1928 in den Ruhestand versetzt worden. Bis zu diesem Zeitpuntt ist er wegen seines Gesundheitszustandes oom Schuldienst beurlaubt. Die Erteilung des Schulunterricht» erfolgt zur Zeit auftragsweise durch den Schulamtsbewerber Jung von Ebersgöt». Da das neu erbaute Schulhaus noch nicht vollständig jertiggestellt ist, wird der Schulunterricht noch im alten ^chul- jaale erteilt. Das alte SchuIgehöjt nebst Jjauwarten ist zum Preise von 9700 Reichsmark von Friedrich Bieg II. von hier käuflich erworben worden. Nicht mitoerkaust hat die Gemeinde das Gebäude nebst Grund und Boden, in dem sich der jetzige Schulsaal befindet. Diesen Saal will die ®e- meinbe für eigene Zwecke (Abhaltung von Ge- meinbeoerfammiungen i»sw.) benutzen. Sircie Bievenlopf. WSN. Biedenkopf, 3. Nov. Zm Sommer- Halbjahr 1927 haben sich insgesamt 975 Fremde zur Erholung hier ausgehalten, von denen 25 auf ausländische Staaten entfallen, und zwar einer auf die Schweiz, 14 auf die Niederlande, zwei auf Dänemark, einer auf die Freie Stadt Danzig, drei auf Estland utzd vier auf Mexiko. Hrcis Marburg. II Marburg, 3. Nov. In der hiesigen ka- tholischen Kirche wurde eingcbrochen und der Opferstock samt Inhalt gestohlen. Tillkrcis. bl. Herbornseelbach. 3. Nov. Der hiesige Ob st - und Oartenbauncrcin tann in diesem Jahre auf seine 2 5 i übrige Tätigkeit zur Förderung des hiesigen Obst- und Gartenbaues zurückvlicken. Aus diesem Anlast soll am Samstag eine Crinnerungsfeicr sic» r- finden. der sich am Sonntag eine Obst- und Früchteschau anschliesten wird. Oberwcstcrwaldkreis. WSN. Marienberg, 3. Noo. Der protestantische Pfarrer und Dekan 5) e y e, der 40 Jahre lang dieses Amt innehatte, wurde anläßlich seiner Pen- stonierung zu,n Ehrenbürger der Stadt Marienberg ernannt. Heye war auch Vorsitzen- der des W e st e r w a l d v e r e i n s und ha» sich da mit grofjc Verdienste um die Hebung der Wirtschaft auf dem Westerwald erworben. Zum bleibenden Andenken wurde deshalb eine Straße in Marienberg nach ihm benannt. Maingau. WSN. Frankfurt a. M., 3. Nov. Das Flugzeug „Kolkrabe" der Lufthansa muhte auf dem Fluge von Köln nach Frankfurt am Main zwischen Ober- und Niederhöchstabt infolge dichten Nebels eine Notlandung vornehmen. DaS Flugzeug überschlug sich, konnte aber ohne wesentlichen Schaden die Notlandung durchführen. — Der seit Jahren geplante Bau eine- evangelischen VvlkShauseS ist nunmehr gesichert. Die Stadt stellt der Gesellschaft, die di« Finanzierung betreib», einen Platz an der Zeil zur Verfügung Der Bau wird funl- bzw. 'echsgef^>s :g in 'chlich- ten und monumentalen Formen auf geführt — Wte der -F. G." beruhtet, übersteigen tne tatsächlichen Kostcnfür den Bau der Frankfurter Gr ost Markthalle den Voranschlag 'ehr bedeutend. Während der Voranschlag ca. 13 Mill. Mk. vorfah. steht schon heute fest, bah die ©efamtfoften des Projekts n.cht unter 17 Mill. Mark liegen nxrben. Da für die ersten Betricbs- jahre voraussichtlich ein Defizit von rund 1 700 000 Mark entstehen wird, so würden die Gelamt- kosten der Grohmarkchalle schon hoch in die 19 Millionen htneinkommen. — Die das..Stadtblatt der F. 3.^ berichtet, schreiten die Verhandlungen wegen der Eingemeindung von Höchst nach Frankfurt rüstig vorwärts. Dagegen sind di« D«rhandlungen mit Nied noch immer nicht beendet. Es scheine, als ob Nied besondere Vorteile herauszuschlagen gedenke. Generalaussperrung in der mitteldeutschen Tabakindustrie. Halle a. b. 6.. 3 Nrv jrtt im Freistaat Sach «n in der Tabakindustrie austretenden Streike bat nunmehr die gesamte mitteldeutsche Sa* balinöufttte d ie GeneralauSsper- tun ab er Tabakarbeiter beschlossen. Auf dem Ächsselde allein werden von bitter Maßnahme etwa 7000 Arbeiter betroffen. Vermischtes. Berlin» stampf am die IHiniftergärlen. Der Kamps bar Stad: Berlin um die Ministergärten, die sich von der Wilhelm- strahe nach der Friedrich-Sbert- 6 t ra ß c md nach dem Potizeigefängnis gebracht. Hier gab er, nachdem er nüchtekn gemorben war, seiner grasten Zirsriedenkelt Ausdruck, dast er nun wohl noch einen M onat mehr dazu brfommen werde und dann sei sicher auch der Winter zu Ende. MU-A - MITTELDEUTSCHE FAHRRADWERKE G.M.B.H., BERLIN Ein neuer Verkaufszweig der Mifa- Fabrikverkaufstellen! Zum Mil,.F111„ld lit die Mifa-Nähmaschine getreten. Wie für unsere Fahrräder gilt auch für unsere Nähmaschinen ah oberster Grundsatz: Lieferung von Erzeugnissen höchste* Qualität. 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Das Mittel, welches die t&aft besitzt, auch Ihrem gewohnten Kaffee ju diesem Cje nass wert ju Verhelfen, heisst: y Carlsbader’ I Verwenden Sie es täglich. dann üben Sie k wahrhafte Üaffee^ultur. Große LUU Mantel-Woche Unsere Mttrstelfer: JC ScMistL'Jt if Stamfrartf Gießen,; A. Kath. Hchwesternhaud, den 2. Soocmbtr 1927 0700 19= KrieQenerein/Giefien 29“ 39“ des Spiels: 49“ 59“ Sonder- 10080a Senilen beachten 10M2a Preise der Plätze: Mk. 1-30. IS). L—, LL. 2Ä). 1-. GIESSEN/ SELTERSWEG 85 ‘UntnigMe . v ' ■ ul0)tctfr Sette gekchrteben Der Streif ün rr.lttrib«ut1n Mvt - - 3ahreS 1927 aufgenommenen AuSlandsanleihen beläuft sich auf 1 318 700 000 Dollar, was die Delamt.zisser der für die zwölf Monate deS Jahres 1926 aufgelegten Anleihen bereits um 1 318 554 Dollar übersteigt. Unter den im Oktober gewährten Anleihen befinden fich die 30- Mill -Dollar-Anleihe Preuftens die 50-Mill.- Anleihe der Deutschen Wirtschaftlichen Zentralbank und die 20>Mill.-Dollar-Anleihe der Commerz- und Privatbank, sowie der amerikanische Anteil der 70-Mill.-Dollar-Anleihe zugunsten der Stabilisierung der polnischen Währung • Metallgesellfchaft Frankfurt a M Die Gesellschaft bat zur Vervollständigung der cigc nen Umschlags- und Speditionseinrichtungen auf dem Rhein Wasserwege laut „F. Z." ihren Aktien- besitz über den bisherigen Anteil hinan» durch Aus- ubiiug einer ihr zuftcHendl sitzt heule nicht ganz die Hälfte des 3,5 Millionen Mark betragenden Kapitals der Düsieldorfer Spebi- tiansfirma • Hermann Sronhr A G, Frank f u r t a M Die Kefellfchaft, bic erst Mitte 1927 ihr Kapital auf 1,8 Millionen Mark erhöhte, beruft eine aufterordentUch« (>. craloerfammiuna, bi« über eine weitere »apualcrhi'bung auf 2.7 Millionen Mark mit Bezuasrecht 2 1 zu IO Prozent zu des «dürften hat. Für die im Ium 1927 uderiivmmenen Kaufhaus „Hansa" G m b.ft, Frankfurt und Waren haus „3um Strauft' (B m b ft und «etzl mit der Aronann Wronker B. ® zu fustonicrenben Gefell Ichaften foll spater «ine weitere Kapiiaterhöhuna ec folgen, berr^ Üusmaft jedoch noch nicht feftfledt * FronkfurterAIlg« meine Verficht rungsA.G, Frankfiirta M Zn der gestern ftattgebabten Aufftchtsratssitzuna wurde Bericht er- hattet über den Verlauf de» Geschäft» bis etwa znm 30 September ö Z Zn allen Abteilungen ist em ent fpr Sender "'«schifiszurvach» verzeichnen und auch der Sä'rlauf ein durchaus normaler ge wefen Danach bürft« sich da» Geschaflsergednis rro 1927 nicht unwefentltch günstiger gestalten gegenüber dem Vorjahr, vorausgesetzt natürlich, daft auch bic letzten Monate des Zähre«- normal verlaufen Au.tz der 'Geschäft,verlaus der Konzerngesellfchaften ist al» durchaus befrifbtgrnb zu bezeichnen Ter Vf- bensversicheriingsbektand ist z V bis 3fi September 1927 aus 1,3 Wili irden Mark Versicherungssumme angewachsen • Maschinensatz rikAugsdurg-Rürn. berg A G ^«r Atzfchluft für da» am 30 Zuni beendete Geschäftsjahr der Maschinenfabrik 8ug»burg Nürnberg A -® in Augsburg ergibt nach Abzug der ordentlichen Abschreibungen von 1,336 Millionen Mark (im Vorjahr 1,2 Millionen Mark! einschlieft- lich des Vortrages aus bcm Vorjahre von 631 972 Mark einen Gewinn von 1 640 842 Mark (Im Vorjahre 1 631 972 Mark» Mit Rücksicht aus bic fort dauernde Steigerung aller Lasten und die wenig klaren wirtichaftlichcn Vcrhallnisie soll der Gewinn auf neue Rechnung vorgetragen werden (Im Vor fahre 5 Prozent». ,Frankfurter Börje. Frankfurt a. TO., 4 Rov Tendenz ruhig, doch etwas freundlicher. — Auch heute konnte bas Börsengeschäft keincBclebung erfahren. Bei weiterhin vollkommener Zntcrcsfclosigkeit der zweiten ftanb zeigte bi« Spchilaiton immer noch feine 'Jlcigung zu neuen (Engagements Tic Borfe bewies aber eine geroiffc Widerstandsfähigkeit, und bic allgemeine Stimmung war etwas f r c u n b 11 d) e r Zn erster Linie trug dazu bic Lage am Geldmärkte bei, wo sich eine weitere (Erleichterung bemerkbar machte. Tagevgeld war angeboten. Cs lagen wieder einige Konjunkturmeldun gen vor, so über di« günstige Beschäftigung in der MclaUwarenindustric. Die Diskufsionen üb«r den gestrigen Reichsbankausweis Heften jedoch Inn lebhafteres Geschäft aufkommen Gegenüber den gestrigen Abendkurfen hielten fich die Veränderungen in engen Grenzen und gingen nicht über 1 v H hinaus, doch überwogen kleiner« Kursbcffcrungcn I.-G-Farben «röffnettn gut b«haupt«t ’lm Clrktromarkt ergaben sich überwiegend Kurserholungen. Siemens konnten 5 v ft. anziehen, Licht und Kraft plus 2,5 o ft., Gesfürel nur behauptet. Montan werte vernachläffigt und kaum verändert. Am B a n k e n m a r k t zogen Commerzbank um 2 d. ft. an, Dresdner dagegen minus 1 r ft. Deutsche Anleihen weiter vernachlässigt, von fremden Renten erhielt sich für Türken Inter- effc, namentlich für Bagdad und Anatolier. In der zweiten Börfenftundc kam das Geschäft fast völlig zlim Crliegcn, doch blieben die Kurse im allgemeinen behauptet. Am Geldmarkt wurde der Satz für Tage« icld auf 6 v. H ermäßigt. Im Devisen- verkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,8695, gegen London 20,403, Pari» gegen London 124,07, Mailand 89,10, Madrid 28,-50. London gegen Kabel 4,8695. Berliner Börje. Berlin, 4. Rov. Rach Festsetzung der ersten Kurse war die Tendenz weiter unsicher. Da» Geschäft konnte sich mangels Anregungen nicht beleben. Metall - und Bau werte hotten vollständige Geschäftssttlt« auf zuweilen Dagegen kennten Spritwene iorc Aufwarlsdewegutzg fort- festen Mvntanwerle bsteden gut getzuien desgleichen C lektrowerte Schiffahrt»- und Bankaktien gaben im Verlaufe »eicht nach. Aug»durg-Rurnder>'er Mafchinen ervftneten nach dem Be chtuft m bei gcftri.un Aufsicht»ratsfttzuntz ubrr Divide' enlostgken mit ungefähr 1 nlänb 25. Ccn.metflcdte für Br uzwecke 2 bi# 28, Hafer, inländ 22 75 bis 24 atzsiänd 24 50 bi# 25. Mais, gelb 19, Weizenmehl in'.änd Sozial 0 37.75 bis 38.25 Aoggcnmehl J4J5 bis 35 Ukiteit- rict« 13 bis 13.2V Aogg v leie 13.75 bis 14 Mk. Tendenz stetig Büchertisch. Gin Vla dchen re, ft in» 'Mud. Aoman von Friedrich Frekla 376 Seiten 8**. Pros gebunden *> 50 Al' Sieben-Gläbc B.r'.ags- und Drudcrei-Gelcllschast m b H.. Berlin-Zehlendorf. — Der fchwabil^en Erd« sind die Haupl- trägcT dieser Gr^idlung entspro'sen Begine «Steinhäuser aua Wetldcrstadt und ber Ohm Jakobus, der Lommtstartus van he laasten De- pefuxn. Heimatsgefühl des Schwaben und sein« Sehnsucht in die Ferne leben im Puls' tta-i dieses Buche», das aus Weil durchs Vcckartal rheinab nach Holland ben Leser leitet. Alte Märchen und Sagen skurrile und seltsame Menschen werden lebendig Der Titel vieles Aomanes. der voll tiefer Humor« ist. z«igt das leitende Thema an: was ist des Menschen Glück? 3n steter innerer und äuficicr Spannung wird ber Leser gehalten: wie wird daS tapfere Mädchen Ttcgina all ihr« -.i r 11 « wi - ' serlcin au? 'einen Sehnsucht-träumen zur Wirklichkeit? Mit diesem Avman setzt Friedrich Zrelsa in moderner Form die Aeihe her groften. romantischen deutschen Srzähler fort, die mit 0 T A. Hofsmann begann und «inen Gipfel in Wilhelm Raabe erreichte. 149 — Des Lahrer Hinkenden Boten neuer historischer Kalender für den Biiraer und Landmann auf bas Jahr 1928 (128 Jahrgang) ist im Verlage von Moritz Schauenburg in Vahr in Vaden erschienen, auifltftatlet wie von alttr»- her gewohnt, enthält auhcr dem Kalender auf das neue 3ahr allerlei Rützliches. Srbauliche» und Unterhaltsames, als gereimte Wetterregeln und gut« Sprüche. Gedichte, ernsthafte Gelchiäcken und fröhliche Schwänke, astronomisch« Aufzeichnungen, eine Betrachtung der jüngstverwichenen Welt- begebenheilen, auch Bilder und Anekdoten un ist von männiglich. alt und jung, mit Rutz und Wohlgesallon zii lelcu. — Gin anmutige» Gegenstück hierzu, ähnlichen Inhalts und ähnlich von auften anzuschauen, ein kurzweiliger ,’iett- vertreiber. ist der ün gleichen Verlag herausgegebene ..RHeinlündischeHauslreund". der im Jahre des Herrn 1813 vom Meister des ..Schahkästleins". Johann Peter Hebe! bc- firünbct wurde und g'eihwie d-r r einem neuesten Vande dem 3ahre 1928 rüstig vvrausmarschiert. 451/453. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter r n Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt befchlofsenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuft 8 Prozent. .trünfnma.x'- Berlin Sd>'«b Ubr- Seiuh- tz-fana «ur* «ur* »in Our» Tatmn: >. II. 4.11. » II 4 II. Bi. fM «fUMnntfibe o. IW7 L< Inl Iblel e.t-ulb m i M7.t — »7 b AuSIot -Sttchltn Tc ebi r Wnll. l -#c*tcu r , jzrM k« Hvp Oo brf io IS SO.IS 50.73 0.73 IZ.4 11.5 17 7 17 4 utllutibbät ti l»32 — . mtxi.-.i'-V -Pent 9iga -»plbpf •— — — « * » dt>« Sortrti H.inonoltent n u9.: £11. H •i4.S ei Deui'rtze ^ar? io u .33 1.3 I- 153.» T'stenu-üuielll-afi Steiften’ U —» 16b IM 16s • iranffwrt a-M. tkrtui d«tas> für» 1-Ubr. Aur» SttlB»- Our» Anfang Tattrm: 1 II. 4 11 - H 4. 11. 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ZU.3 1.4 4.' »»ti -SeufRen ... »', — 14- 144.74 jnneimann f 9 « 145.25 43.75 114 .41 X_ Mans rlbct IV9 2; U,9 : 11(1.7. ia> Cbfhdk« ENend Sedetl < 69.23 S-.25 Cbrd^Ui «. ki.rer: i — 89.25 89,24 ft^ntr 6erg.au < , A -ldewNLe 6rcunte.lui i< » 214 >7.6 07 714.2- >7.23 .13.3 17t, 7 i:c> 75 175.- 171 Hubert ..cr.un .....i 14» 14 ' FerrmLjir t S9 ; iu.73 1C*.-3 1(6 il* b Clapi . tn« 1 v r. 35.M Pili Bitte:••'?>£ K l* 3 Lil. 151 «a!iWc 1.0.5 lao 7. 101 71 70 Ktlrmnfr Äleoex. . . 0 91.4 »1.75 »1.5 fndw «octtt . . 1' — 17 48 Nai Hntcmr*-il .. f ■■ 90.3 CTrnftrtn 3 R:;r«1 . . . . 4 — — HO 25 110,4 Ütnit Ho wann . . 0 — — — — t'zentflrb 2:ey . . t • — 153 1*3 Ihanu.- i. Lin ... Kran" 3. chmeu . . . . c * E» . . o Ul 65 (' t1tz::et . . : E — :en1Ui :: . . . . .. c * — • t>un;bar i . . . .. c - 87 — 9eS werte . . . .. > • * — t ^tntr^rrcrfi . . . . — — •* l'?-g . . . . . K — — 123 - t*;r1aUna...... Pe^rs Unten • . . »rtr. üww . . . . . 8 . . 8 105 IU5 10..5 10» — . . IV — — «rtgt 4 H-evner . . . . 4 — - ütlbb .Redrr 4 Ban 1!» 1 knoten. in 75 179.5 e-eCw ■ 9tr?t- I - • fnt' änurdunii^t Acun . 1 .19. tzrrcn ■ A.T> l4,44 lannLe 97car. i -.ü- 112.«, tncüitt: 4tott" 0.155 < .es 2>ebr1e«merU Dsrlm—Jrankfnrt a. 2H. ^ranioitid»- Jtaten . iTTi 10 -u Voltänbiläit 'Jlotru IQ» 4i 165.09 Jt-.hrnif Stolen tl,»b tt.Wo •JtortDcaiidj- flt>u:■ . ... 110,15 HU.59 Tentf*-C Io,34 Hi. .6 votxnboa - 11,9’ ■ 11.4: 112.10 112,58 <>ixftM>lm • U.S6 «u.:» d.-.Sw Ul, 77 L-tl' ngtort 0.144 >11,44« lu.-J* IU. 58 Jia.ur . - -4.» .2.«7 <2,91 London. -V, 9 -0.4 t» 41,421 1, 1,1*. 4.1--» 1,194» 1-rr» ... iS.Ü» 16. 47* 16,4- • *.<7 e61 --U 25 ■45 Sita tn 1 - f f! at^r: -.14 -4.71 Vraa -.41. 5.4-, .2,1*1 .2.424 «tehra» . .,10 . ,4M 7,»7, 7 Zb lutayfl . <3.27 41 <3.24 nien .«Z< .UZ» »,«IZ- .J-Z Haben -’J.te «0.61 Ju.bi 41,17 I anpg - - »onft-naa i.to 2» -1.6* .£•£ »1,62 :.Z3u •1.68 -.234 Liren , #4 s .564 .576 Oxnaba •bl ..I9» 1.488 1.1*6 l-ru nao t.132 -•»>« ..276 .,-»4 Lane 0.01 <1.9. o.».» Geschmack der billige Preis ▼ die bequeme T haben MAGGrFleischbrühwürfel bei allen Hausfrauen so beliebt gemacht :A.A ERÖFFNUNG der bedeutend vergrößerten und neuzeitlich hergerichteten Verkaufsräume Samstag, den 5. 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