Mittwoch. 4. Mai 192T 177. Jahrgang Nr. 105 (Erftcs Blatt Drud iib Derlei: VrLHI'sch« Uii»er#tdu-B8d>. mb Steiebrederti R. tauge in Slefrx Lchriftleirinq mb ^eschasirlttle: 5chilrn PH 27 '■ Brette snlch M, ea»c*ärt* 10 Hft*spkniug. ftr ?to» Mlemeaturigei rcn 70 r m SrttU ;<& Veutspkwwtfc X)lÄ)t>ort*nh ju' «webt. «befTtMtoeer Dr Jnrtt. IDitb l'ange. Beramtworilich lur Ikl nb Dr. Je. TDiIb Vang«; t*r ^ufBrtPW Df A 1 höret; t*r >en ahrljr« Irl 4t ft Sleeild,b*. «ach bei Achter, lottern ftejderrHeflWfni «folge hsheter ®e®alL 3ernfore*aa|*lt||«: 11, M ewb 112. 8*f*n‘t ftr Drahtxa*- rt*ir» lajeiget »letze«, petzscheckseata: gteaflcme Bleie litt*. Das Parlament der Wettwirlfchazr. „Erwartet nicht zu viel!" (•Bon unterem O. V •€t^nberforedponhentert) Genf. 1 Akai (Wie XIkn Hemmungen »um Trotz (£<>]• wärt» in her ®clt Dor toenigm 3abrrn noch bätic in Ouropa niemand an bat ,5uftanbaß |o manche Wirtschaftlichen Schwierigkeit.n. unter denen Guropa stöhne. leicht werden könnten, wetm l-.ch einmal statt her Politiker und Militärs die Wirtschaftler aller Länder zusam.nentäten und die Wirtfcha'tshemi.iungen uni em Zett arundllch unterluchen würden. .Zndustnelle, Tunllcrt. Kaufleute. Landwirte aller Länder — lut euch »ul am men. besprecht alle« offen, regelt was mI »u regeln gibt' rief damals der Danfee in Ichkch'ern Deutsch leinen Zuhörern entgegen. Damals k v-lte man. Heute ist man s o weit. Unh L't tn man von diesem ersten .Äon grd) der Wcltwirtlchalt auch keine losvriigen Wunder erwarten wird. |o must sich doch jedermann sagen. friß hier zum mindesten ein höchst aussichtsreiche« Werk in Angriff genommen worden ist. Die DelNoirtfchastskonferenz. die am 4 Mai in Geni »ulammentdlt. 'st der größte Äon- grest den die Vorerstadt an der Rhäne k* ge- sehen bai Und das will für Geni etwas heißen. Xlnc< c r 20ö Delegierte au« 43 Ctaoien werden an i ckr Konferenz tcilnehmen. Hinzu kommen — gegen .300 sachverständige, etwa 400 Mann technischen Personals und säst 100 Prvllcmänner Das ergibt eine Zahl von rund 1000 Äon- lerenzleitnehmem Besonder« wichtig »st. daß unter den 43 teilnehmenden Staaten auch ter.e brei Mächte figurieren, die bislang dem Bölker- bunbe s.ch fern gehalten haben Sowjet ruh - land fre Türkei und die Bereinigten Staaten R r r d a m e r 11 a «. Die Ävr.serenz hat nicht den 6ba:alter einer Zusammenkunft von Ttei erungsvertretcrn. deren Mülle für die teltnebrnenben Staaien binde d werden. Sie toll nur al« begutachtende Znstanz zu den greßen wirtschaftlichen Problemen der Gegen- wart >3 teJung reimen. Aber ihre Bedeutung ist desda'.b nicht geringer. Dielkid)! gerade wegen biekr abweichenden Zulan.men'enung wichtiger, als d c gewöhnlicher politischer Ronlerenzen. Den Politikern ist oft frr Borwvrl gemacht worden, daß hc Nm toidftbaftLdx i Prvolemen nicht ur- tetÜHdbig genug g> genüberstehen Bun tollen einmal die Wirtlcvaltler aller Länder zc aen. ob es nicht mit H.lle ihrer Methoden le-.chter lein dürfte, die aus dem Wege zum politischen Weltfrieden liegen tSoz.) erstattet den Aus- fchußbericht Der Ausschuß empfiehlt hie Annahme von saft 40 Anträgen, die u. a die Erweiterung der älnfallvedicherung im Bergbau, sowie Maßnahmen zur Grhohung der Gruben- sicherheii fordern Das Siaatsministerium wird auch edudbt. bei der AeichSreg erung auf baldige Dor cgung eines Aeichsbergbau-Ge- setzes hi-zuwtrlen. in dem die 2rke ts»ei: unter Tage auf sieben Stunden sowie über Tage auf acht Stunden gesetz'ich fcftge'.egt werden soll. Bet der Deichsvegierung fv'.l auf Schutz des schlesischen Bergbaues und der in ihm beschäftigten Arbeiter beim Ab'ch.uh eines deutlch-pol- Nischen Handelsvertrages hinqewirkt werden. Abg Dr. v Waldthausen (Sht) wendet sich gegen das Borgehen des französischen Bergbaues. der von Lothringen au» unter Tage in das Saargrbiet elnbrtnge und durch Schachtanlagen direkt an der Grenze Kohlen sördere. Gs Iorten an Privatgesellschaften Gruben auf 9 9 Jahre verpachtet worden lein. Abg Pinkerneil (®. Dp) erklärt, tu- ropa hat seine Dormachtsteilung in der Äoblen- wirtschaft verloren. Dir stchen wieder am Anfang eines Kampfes. Die Atempause des englischen Sireiks hat uns die Reserven nicht gegeben, daß wir dem kommenden mit Ruhe entgegensehen könnten Berschiedene Städte, wie Köln .und Sranff urt a. OH. erwerben jetzt Grubenfelder, obschon sich die Doppellchachianlage auf 75 OK UL Mark Kosten stellt Vs werden wieder einmal auf kosten der Steuerzahler kom- munaleBetriebe ausgemacht, die nichts einbringen. Handelsminister Dr. Schreiber. QHti einer Bedchlschrerung der Absatzlage muffte man nach Beendigung des englischen Berg- arbeilerstveils von vornherein rechnen. Zeter- Ichichten und Ontlallungen auf einer Aeihe von Gruben könnter daher nicht ohne weiteres als Zeichen einer ungünstigen Lage bewertet werden. Aichtig ist. daß die Lage mancher reinen Kohlenzeche weniger befriedigend ist als die der Hüllenzechen. die aus der ikkbung der Oifcninbuftrie den Haupt vorteil ziehen Die ilnterftüt- zungsmahnahmen im Sieg- . Lahn - und Dillgebiet haben '-.ch bewährt. D»e Vage der staalsetgenen Deseilschafien wird dadurch bestimmt, daß sie reine Aodkn.zcchen darstellen S,e müssen löch deshalb nach besonderen Absatzmadten umsehen, um wirtlchafllich arbeiten zu können Das Bestreben einiger Gemeinden. öigenbergbau zu treiben, scheint wegen der damit Dertnmbcncn Risiken nicht unbedenklich zu sein. Die Besorgnisse hinsichtlich des Heber- greifen» de» s ranzVfIschen Bergbaue« von Lothringen au» auf da» Saargebiet sind im wesentlichen dchlig dar- gestellt worden. Tatsächlich sind in der leM.m ,jci! an mehreren Ste len Jranzö i' ^-Loth.i i».en» dicht an ter Grenze de» Saargeiietes umfangreiche Arbeiterkolonten und Schachtanlaaen er- richeet worden, und c» werden zur Zeit Steinkohlenflöze de» Saargebiete» in größerem Umfange von Schächten, die auf Iranze- silchem Boden liegen, abgebaut. Der franzö- fische Staat hat nämlich einen Teil der unter saarländischem Boden liegenden .Kohlengruben an die Bergwerks-Aktiengesellschaft A G. Sarre et OK »feile verpachtet. Diele Gesellschaft betreibt in Lothringen Berg- bau. Daß diele An des Betriebes das Saar- gebiet und seine Bevölkerung in erheblichem Maße schädigt, ist zweifelsfrei- Unter allen Umständen ist es auch überraschend, daß die Ae- gierungskommlssion des Saargebiets, der die treuhänderische Berwalluna dieses Gebiet» obliegt, ihr Gin verständnt» au diesem Vorgehen gegeben hat Da» Rückkauf »recht Deutschlands, da» der Dedailler Vertrag bin'ichtkich der Caargruben vodieht. bezieht sich auch aus das 5kohlenvorkommen. das im Saar- geblet liegt, aber von Lothringen au» abgebaut wird S» ist Har. daß diese Kohlengruben, frei von alle n Pacht Verträgen. die inzwischen etwa der französische Staat abgeschlossen haben sollte, von Deutschland zurückverlangt werden. Preußen, da» sich in dieser Bezieh u n g in Uebereinstimmung mit der Reichs- regierung befindet, wird einem Verzicht aus sein Recht nicht zusttmmen. V)a» die Bclürchtung anbelangt. das Vorgehen Frankreich« könne die Volksabstimmung im Caargebiet beeinflussen, da vor der Abstimmung aus diese Deise künstliche wirtschastliche D e r s I e ch t u n g e n zwilchen dem Daargebiet und Lothdngen herge- stellt werden, so erinnere ich daran, daß wir der Treue der Bewohner bider Srenzgebi k ebenso sicher Inn können wie derjnngen ^raud) machen als he Manner 1919. bei den Dahlen zur Ranonaloerki-mlung und zürn B-aye- n'chen Landtag u>-t die festgestellte Abweichung nur kbr genna. sie betrug i oi» 2 Prozent. Bei ben ipäteren Wahlen wird ste immer großer: 1920 in einem ,w0e 9i. 1921 12. 1922 10. 1924 wo eine ganze Reihe von Stichproben gemaet: wurden. 6s d,s 15 Prozent. 1925 tei der Dadi de« Reichs- prästdentrn. ergaben sich cäjroanhrra.n iw:'ck»en 12 und 15 Pro^en^ Das heißt, da auch die Manner nur in einem Äurmaß »w: chen 50 und 90 Prozent non ihrem Wahlrecht Gebrauch machten.^eine relative Minderbeteiligung der Frau bis zu 25 Prozent: und da leit dem Kriege fre weibliche Bevölkerung «twa» mehr. Diese Relation wird noch deutlicher, wenn man •eftflelU. daß bei den Reichstagswohlen von 1920 noch 53 Prozent der abgegebenen Stimmen von Frauen abgegeben wurden, bei den sächsischen Land- tagswablen 1922 noch 52b. bet den Reichstag»- wählen 1924 im Mai (in Köln fe'’^‘telU) 47,2. im Tcwrnber 47.1 und 1925 bei der Reichsp.-aschenten- wähl im ersten Wahlgang nur noch 46.2 ovn je 1(0 Stimmen. Beim zweiten Gang der Reichs Präsiden- tcntoobl wuchs die Ziffer allerdings etwas, und zwar ettf 48,3, doch ist immerhin eine üchlbare Min - ierbeleiligung der grauen feftyifteUen. Dabet txftehw aber große Unit schiede zwischen den ein- jdnen Pa rteien. 1920 wählten zum Reichstag \6 beut idjnattonale trauen oe:c 4 4 Manner. 13.2 vol ksparteil, che geptn 13, 14.4 Zentrumsfrauen gegen 1<» Männer dagegen nur 6J demokratische grauen legen 7 Manner. 19 2 f »lialfc« m o f r a t i I *e jeger. 25.4 Manner und 1.4 kommunistische aegen 2.4. 2ie entsprechenden Za Ken lauten 8. ' iür fre Re chstagswadlen oon IRci 1 irtfchastsverständ guna wesentlich zu erleichtern und nicht unwahr w.rd jenes scharfe, aber präzise Urteil Irin, mit dem ein angesehener Schweizer freies wirtschaftliche Srver ment Mussolini» beantwortet hat .Mit dem Rnuppel lallen sich wohl die Marktplätze Italien.'wr Städte, nicht aber der Weltmarkt beherrschen. Das gilt analog für den Jaszismus, so gut w.e für den Bolschewi»mus" Morte, zu denen nichts weiter hinzuzufügen wäre.. Als dritter, au» der Art fallender Sa Hoc der Weltwirtschaft verdient Rordamerika genannt zu werden. Diese« Land -- als positive» Beispiel Während wir eben dabei sind, unsere Wirtschast»nöie mühsam zu beheben, während in Guropa selbst an eine Milderung Der Zollschranken noch lange nicht zu denken rt und der Gedanke einer wiNschaftlichen Dereinigung der Europäischen Staaten noch al» märchen :.c Utopie tn blauer Farbe fchtvebt — hat man , liiert» des Atlantischen Ozeans all das bereit« lange hinter sich geworfen. Wirtschaftliche Rule, wie Suropa sie Bermt. sind Dort unbetannf. Soziale .Krisen bat man rechtzeitig zu vermeiden verstanden. Und vor allem hat man Dort erkannt, daß Industrie und Landwirtschaft sich um Io belfer entwickeln, je größer fre an sie gestellte,» Anforderungen, fre Bedürsnisse der Bevölkerung hnb und bat sich daher eine von Der unlngen >öllig t»ed4mebene, viel großzügigere Lebensauffassung zurechtgemacht, die in den vedühverischen San mündet, daß man „um so reicher werden könne, je mehr man zu verausgaben geneigt ist". Die Verkünder dieser Lebensma»ime weihen gleichfalls an der Genser Wirstchast»konfene,z teilnefrnen und wenn man auch nicht hofft, daß sic unserem .armen, kleinen Suropa' im Handumdrehen Da» Geheimnis ihrer wirtschaftlichen .Zauberformel bei bringen werben, so wirb d ch hre Tcilnahmc und ihr Rat sich vielleicht als das schänenswerteste Faktum dieser Konferenz erweifen können. Don Bedeutung ist endlich die Haltung der deutschen Regierung zu den in Genf erörterten Problemen. Daß diese Konferenz — trotz ihre» Welttitela — vor allem eine europäische ikLirtscha«i.lonfe- renz ist. steht außer jedem Zweifel und da durfte e» ton au»(d)iaflpebenber Bedeutung sein, wie fub zu ihr jene Macht stellt, die nicht nur der wirtichaittich m ä d) t i g ft e etaat de» Äonlment» ift. sondern auch al» mittler zwischen Oft und Lest, eine Conder- stellung in der Leit einnimmt 3n einer seiner letzten Reden hat der deutsche Außenminister sich hierüber aeäußert und erklärt, daß die deutsche Regierung nch darin einig sei — „die Förderung weltwirt- chastticher Beziehungen höher al» den eng umgrenz- len Schutz der Binnenwirtschost zu stellen". (Ein Glück wäre es, wenn die Vertreter sämtlicher 43 an der Deltwirtschastskonseren; beteiltaten Staaten ebenso dächten, rote es der deutiche Außen- Minister tut und wenn die maßgebender. Politiker Uer Lander ebenso viel Sinn für dir wirtschaftlichen Zusammenhänge der Leit hätten, wie ihn Dr. Strelemann n-.cht leiten an den log gelegt Hot Rcch dem eben erfolgten Fiasko der «drust. nasdewü- bi'r.aen hallt man in (Benf nachdrücklichst, daß die i'irtlchastler das einigermaßen gut machen werden, ja» dir Militaristen verdorben haben. Zumol da» lbr;jhungsproblem zum nicht geringen Ird eine nirstchafttiche Frage ift. Aber man braucht feine .tzj-cke nicht nur nach Moskau und Rom manbern zu lasten, um fich zu 'agen, daß es auf dem L-ge V-i den ..wirifchafttichen Bereinigten Staaten con ‘u»-opa" noch manche- ernste Hindernis zu über- --inben geben w rd. und daß die kühl wägenden Werten des britischen Außenminiftcr» vor der f)anb -uch hier gut am Platze sein dürsten: „Don't ex- oect too much, Geotl-men... .* Dann wird man -denfcll» nicht e-ttöuscht. mötzlicherwetfe sogar an- - rrrbm übercfdjt lern können Das geänderte Konferenzprogramm. Genf. 3 Mai. IWB.s Angesichts bet per» 'päteten Ankunft bet russischen Deke-ation wirb nur.rnchr im Gegensatz zu bem ursprünglichen Programm davon gefprvchen. bah zwar Der schwebstche Bvlk-wirstchafter Prof. Lössel, fre teneroMotte erMfnen soll, daß aber nach »hm nicht M n bi, Bettreter brr hauptfächiich'ten ."tabub r.«Unter. Ioniern zunächst die BcrUfler ■ ^r^utener finiterer Ciaaten. Vie die T Ich,- ! osloteakei und Pole». zu Dort, fDTnmrr Auch ist e# heule *tortfe£baft. ob Me ®er*-rih. 6t batte btrriib morgen »6er crt Senner »tag •gr-ommtn Verden toirb. do bet den ort- tietenen Trfegolionee die Milcht besteht. TZ in» - ^chnachwittag zunächst «u privaten Be- s prechung« n und zur Bildung dreier Hauptausschüsf, für 3ntatr.e ßanbtoirt* fdfcoft. 3ofl und Hantelstert en zu verwenden. Rußlands Pläne. tic Lowjrtdcllgaiion auf der Terdirrifr in Vertin. Berlin. 3. Mal (TDXTb) Der .Führer der russischen Deiegatton für Ne Wettwittfch-s t- fonfettM der frjtxT-r 'BeUltömatif'ai Oll in Hi. empfing auf der Berliner S-otoiet- dvllchasi einige Prettevertrrter. denen er Qk- flänjpgm über die Mächten seiner Regierung abqab Offinfft wandte sich gegen Gerüchte, wo» nach die Beschickung der Äon’rveiM eine Aen - derung der Sowsetpolitik gegenüber dem Bölkerbund selbst bedeute. Die Tri'.» rw-bmc an <-*ner Sonderkonserenz Ichliehe leint#» falls eine Bindung bezüglich des Bölkerbuntes ein. Or gab dann eine Darstellung der Mächten der Co tojetbeleget ton auf der Konfermt Absich- fen. die sich im wesentlichen mit denienigen der übrigen Delegationen decken dürften, jedoch bi einem besonderen Punkte auch die Auseinander» fetzuua über die .wirtschaftliche Eo - E,iftenz zweier gegensüdlicher wirtschaftlicher Systeme", wie das ürpiiallsti- sche und das soziulistische bezwecke. Der Svwjrt- delegierte sprach schließlich die Hoffnung au# daß trotz des grundsätzlichen Untertch>etes zwischen feiner und aller ubngen Dekgaatmen in bezug auf ihren priuzipieklen und betonteren Stand» • t mit einer ?lcxbe von D l.» gat Ionen bi einer Bei he von fragen möglich fein werde, und fand habet freundliche Worte für die deutsche Konferenzarbeit. Wirtschaftswünsche der Arbeitnehmer. Senf. 3. TPal. (WIB.) Vie Delrglerten und Zachow fündigen, die >or Brtfretung der Arbeiter' inte ressen <>n der sisirischastokonsireni leilnrhmen werden, haben heule in einer gemeinsamen Sitzung programmatische R l d) 111 n l e n auigrfleUl, die sumllichen ftonlerenjlellnebinern mitgeleill werden sollen, unb In denen die Hrbelternerkfkr aus nde Pier Punkte besonderen Wert legen: Befeillgunq der Schranken gegen den internationalen AsmM, Verb Hering und soziale Angleichung der lir- beil Verhältnisse in allen Cdnbern, Kontrolle der monopolisierten Industrien. Vermehrung der landwirtschastlichen Erzeugung und Besserung der AbsastoerhÜlkniste für landwlrt- schasUiche Produkte. 3m einielnen verlangen die Urteileroertreter hie Anerkennung de» Achtstundentage, durch Ratifizierung de, öaihlngloner Abkommen^ (f ln:i htunq eine. Internationalen Ron- t r o 11 a m f c • für Preiigesiasiung und Absatzoer- hültnlste. Schaffung eine* Internationalen W lrtschaf tsamfe». da* w. a. die Anwendung der vrschlnfse der mirtschast,konjerenz beobu soll An den Beratungen waren die deutschen Arbeiter durch a # geworden Hierdurch feien neue Probleme für die europäische Wirtschaft aufgerollt, die setzt in Gemeinschaft mit den Bereinigten Staaten auf der Konferenz geprüft werden müßten. Atempause in China. Paris 3. Aal. (WIB.) Der Sonder- bericht erstatt er des .Temps" in Peking meidet die tiaa, In sthina als ruhiger 0# fei ein gewisser Stillstand sowohl inner» wie auhenpol tisch eingetreten Die Antwort der Mächte an den Außenminister ber Danlau-Aegieruna Eugen Tschcn. sei noch nicht lertigg* lehnende Haltung Amerika# und bas Zögern Japans ber Ausarbeitung be# Teiles Schwierigkeiten bereiteten. Zwischen dem Gene» rui Tlchangkailchel und dem Gouverneur von S ch a n t u n g seien Verhandlungen im Gange Dschangkallche-'. bäte diesem den Gvuver» neurposten von Schanghai angeboten Anderer» fetis versuche Tschangtfolin diese Persönlich» leit für sich zu gewinnen. Der japanische Gesandte in Peking habe den übrigen Diplomaten erklärt, er habe die Bedicherung baß General ^fchanglaischei sofort feine Loslösung von dem n»lhl': wcberboU den L rnXag be- l*ü‘rtgl hat. Plaueln. ber bei einer iBfevch^cher Firma angesteilt war hat ein Bertahrrn wr Herstellung oar Bi er weiß erfunden und de'es Berfcbrrn sich patent eren lallen O# entstand nun ne Patentstreit. ;■ heilen Bert 3Wf '{Ma uein 11 r aeisteskrauk erklärt unb oesttzergehend h-terwlni warben ist Atz.- Galm erheb? wiederum hettige Brtchuldcgun^en. xx*- besondere die der Parieiltchke'.t gegen bu Polizei, di, Gewerbenufltchtsbehbrbe. das Krr-^grtund» heitsamt und andere Instanzen. Die Spitze der .1r..jr.Mf richtet er gegen den Mmster ftr Ar deck unb 1 rtscha't Saab. Die Unrerhrtnaung und Behandlung in der Irrenanstalt in 9 Aen wäre dar«' abgestellt aoefen. einen gefunden Menf chen geistig \ u ruinieren Der Vetter her OM<-badxr Ki-.nalpolize- laffe sich durch ü < chen!.- beet «fluten. Im Imevrstc des dellt'ch.7- Sia-es wäre deshalb eine Unter« suchung geboten. Eine "echtstäufch ng wäre vorgrnomm.-n worden, um Plaueln nach Gießen zu bringen, vorher b-iX- man ihn. ohne einen Tcr^-Jdeiehl. euer Aachr Ung im Offenbacher Poltzeigefängn-s Ottenbach in eine Zelle des Po tzeirm:.-# etngefbetrt In Gießen wär, Plaueln in den Festen Bau elnge« wiefen worden, wo nur schwere Geisteskranke unteraebracht wären. Es wäre dort ein Getobe und ®ebrvUc gewesen, daß man es nicht hätte aushalten könne-. Die Regierung hätte damals erklärt. Plaueln befinde sich in einem abgesonderten ruhigen Zimmer. D.e Akten über Plaueln wären nicht unmittelbar bet der Heberiü^rimg nach Gießen der Anstalt übergeben, fonbem widerrechtlich zurückbe^Uken worden Plau.-In wäre In Gießen auch erst nachdem er e.aige Tage in einem kalten Zimmer zugebracht batte, unter» lucht worden. Dte Aegierung habe erkannt und In den Untersuchungsausschuß drei richterliche Bramle b.r.ein^e.racht Abg. Galm verliest dann die Befchlütte des Untersuchungsausschusses. au# denen u. a. hervoraeht. daß keiner der beteiligten Personen eine Verletzung der Dlenstps licht vor geworfen werden kann D e» fe# Ergebnis tonne In lener Weife befriedigen, weil nicht die Borgefchichte der Internierung berü-ttichr.gt worden fei. Der 7tebner verlangt eine erneute Untersuchung. Plaueln habe bis letzt vergeblich die Aushändt- aung des Btebener Gutachtens verlangt: Professor Dreifuß habe Plaueln untersucht unb keine Spur einer geistigen Erkrankung bei ihm fest- gestellt. Minister .Raab erwidert: Urtet bi« Inter- rnenmq unb wo* damit zusammentzängt. tonne er nicht berichten, da» werde da* ^iftdnbigr Ministerium b,i Innern tun. Die Borge'chicht, bei Falle* wäre bereit* im Zwttten ?!u»'chutz bei Uanblag* geklärt worden, unb der Abg. (Balm hatte sich damals durchoo* damit einverstanden erstatt. Die Beschwerden Plaueln, waren im Lustrag, der Regierung durch einen sachverständigen au* Worms, einen Chemiker, geprüft worden. Dte (Bewerbeaulsicht*- beamlen unb andere Sachverständige hätten berechtigte Zweifel in bie Angaben Biourin* gesetzt. Die hessische Xegierung hob, stch auch noch an OQ* Sieichiarteifmtnistettum gewandt, um bie Bejchwerben Uauetn, über bie Herstellung von Bleiroeih in der Offenbad)er Fabrik prüfen zu lasten Der Bericht Hobe fast gerade so gelautet, wie ber von hessischer Sei»,. Uba. (Balm hat dieselben Beschul» bi junger heute wieder rorqebradjt. bie er in den Verhandlungen be* Lusschuste, selbst al* gegen« stond * lo » bezeichnet habe. Ministerialdirektor Sp a me r stellt fest, daß die Bebauptungen des Abg. Galm über die In- ternierung völlig unzutreffend sind, insbesondere wäre die Behaupttmg. daß die Internierung durch den Offenbacher Fabrikbesitzer veranlaßt sei. falsch Ebenso wäre die Behauptung. daß sich der Offenbacher Polizei di rettor für Ge'chrnke empfänglich neje gt habe, unrichtig: Abg. Galm habe auch (einerlei Wahrheit s beweis erbracht und Ihn .tnelleicht- in Aussicht gestellt. Die Aegteruna mißbillige die Unterbringung Plaueln# In da# Offenbacher Po- tcrbrthgxma tn Gießen verliest Ministerialdirektor Spamer ein Gutachten des Leiters der Anstalt. Bei Plaueln babe Fluchtverdacht Vorgelegen, et habe sich auch zweimal der Untertuchung entzogen. au4> fei et ein gewalttätiger, gemein- «esährttcher Mensch'. IHrf rechtfertigte seine Unterbringung? In r okaoemta & m det flobiotetepfenn Hbare uliresli. wtnbung gtfafljra. M und tintm 16 frlcmt» mmtn btt Spitzt i* t|tn unb bas r Mett. am IWffilfopL t uwtbtn von Idee* »S in bas Iteber^w» i enlfanbl wttdtn. 4» äuge haben Dn tr.tiu jo doh Ichteunissi tu djwabtr in bim B<• Ite, um bit 15 Dasitchvgz«tz« M ji Wuppertal linghauser bro* 5cucr aui M Wa • bereits den b Aichbodm brcnr.-T. fünfe toter frxtnr :- ra&e. Um Stuerow- »erabftürqmd« DaUm r Uebmnut [am ein lunger Sens den Dogen V* Aus der Provin^alhauptstadt. Gießen. ben 4 HUt 1927 erbeausfle(Iung(0iefaenl927 9er lereun bet 2hi»MdUing riufl näher «et noch Der.iflt Machen !reimen uns Don bee ^cMfuMn^taa< Schon leben mir aut b.m Aus- 7< bee erten Bauten erheben Dor riniaen iaan dem Weinzimmer aus führt eine Zur nach ber neu angelegten Terra I f e Tiefe wird besonders an 'chdnen Abenden ein vielbegehrtes Erho- lungsplänchen lür die Delucher her Ausstellung werden bietet lich doch von hier aus eine herrliche Aus'icht auf bte OtaM unb bte bürgen- gefrbRten Bergt in ihrem Hintergrund Tie Aus- steilungsleitung hat mtt der Firma Siemens hi HaÄe ein Abkommen getroffen, wonach blefe Firma eine Muftk Übertragungsanlage in die Ausstellunasräumt etnbaut. Man wird dann Gelegenheit haben, in fämtlichen Bäumen der Ausstellung sowohl die von den offiziellen Oeibeüal tonen kommenden 2)vrtragsstüde als auch in ber Ausstellung selbst aufgenommene Verträge durch Vc.ut'prciber zu hören Ta das Giestener Gletchstrvmnetz überlastet ist. wird zur Zeit eine llmwanblungsstation für Trch- strvm errichtet damit der Ausstellungsplah genügend mit elektrischem Girant versorgt werben farm. Bornotizem. — Tageskalender für Mittwoch. B T A 4a|< Leib. Bunter 20>" in dem Kadelburgschen Schwank Familie ä 4 I mee Anordnung ber Sitzplätze wird tme folgt gefchehen. Mitlelloge, öeitenloge, Saalloge, L Pias,. 2 Platz 3- Platz. Vie Bestuhlung wird ein- bettfid) mit erstklassiger Polsterung derleben werden und so angeordnet sein, daß die Veimoanb von allen Sitzplätzen aus bequem zu sehen ist. Ferner wird bas Lichtspieltheater eine neuzeitlich eingerichtete Bühne mit versenkbarem Orchester erhalten. Die Beleuchtungsanlage hn ganzen Theater soll eine A.isqeftal- tu na erfahren, die zu einer besonderen (Errungen* 'chasl unserer 6tobt werben wird. Man bars diesem bemerkenswerten Bauwerk zweifellos mit befonberer Spannung entgegensetzen. ' Aus dem Gießener Standesamt s r e g I st e r. st» nerftarben in der Seit vom 15 bis 30 Aprile Id. April Heinrich Aeh. Äell- ner, 80 3ahre Schützenstraße 21; Friedrich Allier, ohne Beruf. 80 Jahre, Sicher Straße 74; 18.: Margarete Kahl. geb. Aesroth. 4ti Jahre. Dleich- straße 23. Omina Köhler, geb Wißmann, Wwe. 85 Jahre. Schiss enberger Weg 10. Johann Tischer. B-. 43 3ahre. Gderstraße 6; 19.: Aegina m. geb. Frank. Aentnerin. 72 Jahre, sstraßc 2; 21 Georg Schäfer. Aohlen- händler. 72 Jahre. Sicher Straße 9; 23.: Martha Thmet 8 Monate. Aeustadl 11; 24 Marie Denner geb Bellrs Gstnnereibefitzerin SV 3abre. In Archoerg 5 Luise sthnstine Möhl. 6 3aprr Kallerallee 97 25 Hermann Xan. Aechisanwall iOustiini: «S Jaftre. Dahnhrsstraße 76. M: «ifa Schultes Mb Wblke. S Aahre Wilhelm- stvaße 48. 28 Ä^ipje Stein. Aentner. 85 3abre. Bergstraße 17. Mathilde stuler. ohne Beruf. 80 Jahre Aordanlage 33 ee Hunbeßef Itzer Achtung' 3n fester 3cii treibt ein Aotzl.ng sein Unwesen der im Philc-Ivphenwalb Hunde von Spaziergängern anicheinenb durch eine läufige Hündin anlrxft und emfüngt Or verstümmelt bann bU Tiere und läßt sie wieder laufen Gestern vor- minag erhielt b.e stttm i.aivoiizef von bem Dor- gang ÄenntnU woraus die strm tiefungen sofvN auf genommen wurden. W?A sttngestelltesDerfahren.Die wir Hörer ist bas gegen kn G richtsreferenbar Zimmer von hier gelegentlich ber W ederver- Haftung des Ltah!helmrcbakten. indem er unter bem vorgeben er habe Lcder in Fulda gesaust unb fein Auto (Lastauto) habe vor Alsfeld eine Panne erlitten, um Fahrgeld nach Äießen eeiuchie und dieses auch erhlett. Diese Angaben erschienen nachträglich bedenklich, weshalb feine vorläufige Festnahme durch die (Siebener Polizei erfolgte. Durch Anfrage bei ber Kriminalpolizei ciegburfl wurde festgestellt, daß Schlorner wegen mehrerer erneuter Betrügereien gefucht wird und als Betrüger nach Landslreicherart Im Lande umherreift, worauf er m Untersuchungshaft genommen wurde. •• G I n Aleiderschwinbel. Dor einiger Zeit verkaufte ein TMbdyrn im Alter von etwa 21 Jahren einem hiesigen Althändler eine fast neue gestreifte Hofe mtt dunkelbraunem Aock unb Weste, unter dem Dorgeben, sie sei hier bedienstet und von ihrer Hrrrschost zu dem Der- fauf beauftragt Der A'thändier. der nach dem Ankauf Bedens>'n Halle, stellte fest, bah die Angaben der Derkäulerin nicht iu:rtffenb sind Diese ist bet der betreffenden Herrschaft unbekannt. ebenso auch die verkaulten Kleidungsstücke. Wo sind solche Kletdunasstücke gestohlen? Sachdienliches hierzu nimmt bte Krim nalpvlizei Gießen entgegen. •• Vem ßetzlr« das Fahrrad? Bei der Irimimrl. O.tKz-n Zimmer 1 ist ei» Fa^rad. Äarfc .'IutTMetn^cmNinia*. Fadnk-Nr MM TKk Ärgrlvd: Dee lechemahige Jigmiuawr wird er- L sich mit ber ^nmueolpoliiN ms Benehme« » fe»en c Geplante Neugestaltung bet sklubtzäuler aus bem Hohervbskops. Bor. den beibee auf dem HoßervdsÜps stehrnden Kkudhäulem war in der Haup'.lache n-r das alte Haus während des Zahres bewinichallel. Indes bas neuere Gebäude nur bei Hartem Andrana als Logierhaus benutzt wurde Der im -rdgrtchvß liegende schbne große Saal wurde nut leite in Anspruch genommen Aus bieten dnäqungnt heraus trägt der Geschäfts!ührende Aus'chuß des Dogeisberger Hbheiikluds sich mtt bem Gedanken, ben großen Wirtschaltsraum des alten Älub- hau'es durch Hinzunahme ber beiden Im Srd- geichos, liegenden närdtichc,, 3unmer zu eine» Saale zu erweitern, der auch bei größeren Ansammlungen aus reicht Dagegen soll dann das neue Klubhaus nur zur ttebernachlungsgel.gen- heil dienen Außerdem ist geplant, beide »au«et mit Zentralheizung zu vergeben, da nammtlich Im Winter von den Schneeschuhläufern über bk oh sehr kalten Betten geklagt wird Tu Heizanlagen könnten lrrtslich in dem geräumtaen gut aus- gemauerten Äeiler des neuen Haules unter» gebracht werben Beide Pläne w.rden zur seit von Sachverf'.ändtgen aut ihre Durch'ührbartrtt unb bezüglich der Aoftenhbhe geprüft unb bann ber Hauptversammlung des * A4, die am Sonnlaa nach Pfingsten in Jtaflci stattfindet zur Beschlußfassung vorgelegt Geilere Cofalnadirldjten Im Zweiten Blatt. Buntes Allerlei. Das 3rleben#nelübbe ber Äoplläget. Tie Häuptlinge der Daga-Stämme In Dorß- Birma, die als «opsjäger berüchtigt sind, haben sich vor den Mitgliedern ber britischen 21nltftlar. rel- Misiion eingefunben und ein feierliches Gelübde abgelegt, baß sie die stopljagben und Menlchenopkt au'geben wollen. Diese Stämme, die Schlangen als ihre höchste Gottheit verehren, glauben di« Wut ber göttlichen Tiere nur bat rch bdänttlcen zu können bah sie ihnen die Schädel von Dlenichen darbringen, äs «ft gewiß ein Zeichen ber Ion- schreitenden Zivilisation, wenn die ZÜhrer bk*er primitiven Wtiben jetzt ihren guten Willen Io feierlich bezeigen Vie merhnurblge Derlammlung wutbe von einer Groedition einberu en. die, unter Ve*» ig vo > T P Dawar. in diesem unwegsamen und noch unertorschten Gebiet bis ttel ins 3n; ere vorgedrungen ist. um bas Gnde der Sklaverei und Rop lageret herbeizulühren. Don Shtndwivang im Kaschin-Gebiet drangen sie. vielfach durch Argen unb Gewitter gehemmt, über eine vom Urwald bedeckte Gebirgskette zum Dam.-ung-Rda-FIu', vor unb berufen die Häuptlinge nach einer größeren Ansiedlung von 20 Häusern Agalang Ga. zusainmen. Drei Tage lang tarnen die Häuptlinge au» der Umgebung zusammen, hauptsächlich auf Dcian- lafiung eine» Aaaa-Häuptlingcs, den die Million schon früher für sich gewv nm hatte Dieser batte einen Fall der Blutrache schon vorher auf friedliche Weise beigelegt unb damit gezeigt, daß man auch ohne ewiges Morden In den einzelnen Familien auskommen kann. Dieser Häuptling, La Tttng. ist sehr einflußreich, und seinem Wirken trat es hauptsächlich zuzu chreiben, daß die Führer bet Kopfjäger gelebten, allen ihren Ginstuß einzusetzen um wettere Menschenopfer zu verhindern- Aus dcm «mtsverkituvigungsblatt. •• Da» ArnksverkÜndlgungsblatk Ar. 33 vorn 3 Mai enthält: Grtzkbung der Itur- laxe und der Babegeiber zu Bad-Nauheim — Werbewoche be» Bereins für bas Deutschtum im Ausland. — Poltzeioerordnung zur Sidjcrung des Verkehrs wahrend des Kavalleristentages in Gießen. — Diensknachrtchten. - tr.WtlirilcMWcfieriifcir 1*’ UMte t**«*t**n*e*eet*.*n*MUW •khachXalri iu. 1.- HUK, Acht AM, [Stellenange jote| krälilahneag-EiDheiis-Police L Ranges lucht folon Telefon 244 N71D Ulrei Fröhim. ierdinliie 31. ehrling dis 8 Udr. D hkkm oder Dome Vermietungen »buche an d Birst. An», erb. ^rau (stoetz. Marburger Lir 14. Uniere Prämien find billiger als die jeder Konkurrenz. 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Mai 1927 Ludwlqstraße 13 I Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags um 3 Uhr statt. H. Trechsler, 21 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme heim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen, lür die Blumen- und Kranzspenden, den Vereinen, den Mitarbeitern der Zigarrenfabrik I B. Noll. Insbesondere lür die trostreichen Worte des Herrn Planers Dotiert am Grabe sagen wir auf diesem Wege Innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Gerta Gorr und Tochter. Burkhardsfelden, den 3 Mai 1927. Theo Antlitz und Frau Marie geb.Äellof danken herzlich für erwiesene Aufmerksamkeiten anläßlich ihrer Vermählung Obermann&Co. Größtes Farben - Spezialgeschäft am Platze, gegenüber der Stadtpost. bieten wir an Strelchfertige Für die trauernden Angehörigen I)r I ritz Hill •teboa. bedvfaaty. tt, KuUtl Ihlirhu AnfWaatch An * -htsvo-tAxiowerk oder V ertrrUrlki ach tHßü i. Wimm auiiuiietmeniflg murr ere rrolensrak er to. ün SnkraMr»«Nchsll51. Sflürwfni t . s t f o L G i Samstag, öe« 7. »ci 1927i TlaAmicaqs Laipsaag der ass »Art Seröse 8 Uhr ab*n»s Segrüguag. Miltlärdoazert. tamrrvdH ®orftbni»g<-i. 9ladfabrer>Seige« ia der 5#(tbalf 8 Ubr abends Segimerttaappell der ehem 14er vragouer «Aarmärker) auf der Ltedtgshähe. Sonntag, den 8 Rai 1917: 6 Uhr oonetttags Großes Wedwa (berittene Aapalrnehapeleh 9 Uhr oorm. ^«Ibgoltesölewh. I' , Uhr nad)*. iSroher hiftsrilLer Sen OUefi. flni Bauplatz zu kaufen gesucht. Lchr. ytnoeb^ m Vtn« nabe der Vage, um. 1)8429 nn d. Qi. flut | Empfehlungen! Wasdiplähle iiartenplBliie BaumDlähie Bohnenslanfien Erhsenreiser H. Trechsler 2temiiT.7a Tel LW. jung. Ulann wünscht sich mit 2000 uRf. tätig zu beteiligen, gleich welcher tlrt. 2chr. fing. u. 00439 nn den ü»ie':. Än*. 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Schriftliche Anfragen unter 4ÄD an den Glefl-nrr An seif er erbeten. Vychbietrabend mit Gcbtatbifeft und Konzert Donnerstag, den s. Mai 1927, im rreftaurant z. Andres AuervahnveSu Sonnenstraße 29 / V. IMufft Verlängerung dis 4 Ubr Gleichzeitig empfehle ich meinen vorzüglichen Mittags- und Abendtisch in und auch außer dem Abonnements? Rrtegervereiu flntteirn tum Atli* tua de« I. tie-thrut* scheu Waoaaetlhen* iear» ?ennto» mit* taal 1 Ubr. btt Nu mrtab Ulbln Altlw. lautier flut ia - C •huereiBllnitorm Crbm n Ifbrttuel* chen oalrsrn *’D Eder Hypotheken Vaugelder Vetriebskapital lud»t wende sich am Dimrilii, S. eil. »wisch. 10-6 Ubr. an giartmonn, ■ btgliedern der Rek-hswehrkapelk Geöffnet bl» 4 Uhr Sie brauchen Jbre Hüdner nicht «enare» Inna nur ür bei, runter lüttem wenn Lie in» Körnet- oder h-etchfaiter die BioSe. die sich bie lieie im Arubwbt durch Würmer 3nkf:en und Hiünlnnet in der Irrten Statur lüften durch ftagut» (Beflügelfutter verabreichen. Tie er,leien den doppelten tiietrTtran wenn die Huvner auch gang ohne «teten KuSkiul aebahen roetbea. iver die Boll- und Muttermilch bet der aunaiierauUutbt 'Aertel Kälber ulml und bet der Malt erlegen, aüe Aaiter» mittel pod und «ans audnuyen. aeiunde Tiere und die dSchlten Sriofae bet der Äanatteraafauchi »ne Sink Knocheutaetchg und Betnlchwache unter »arantte per» bindern und bellen rvtlL hittert da» all- gelobte MN) Jlagut «Huf 3ud)tf utter Lfargletch»lüiieruna»oersttche über»e„gen. 6ab die Heilünetuna von -taaut in der Tierzucht tonotwendtailt.wledie tunitiiche Dün iu»« in der l'anb- iL0*atira»itiltbaft. .tu baden bei Lamenhau» Hab» nugult dtoll. »reu» Trog.. Eialnbotstr. dugen Scheel. Tamenb- Mäudburg 17. Nnsub TSallenlel». Warhol 17. üü. T^aUenfet». Marktolay SL vi>b-eie der ungeiapoibelg. Die kluge Hauefrau wählt Gaggenau well sie sich in meinem Laden durch Backproben ton der OQte u Sparsamkeit selbst Qberxeugen kann RudolfRödiger Walltoratrabe. 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" ■ I ■* I m- Eae be er hi fr Utm [«♦dptn t ruSW Gießener Anzeiger tGeneral-Anzeiger für Gbcrhefsen) Nr. (05 Zweite; Blatt Afrika-„Ansichten und U'fichten von A. von n Natton, betrie- 8" *' .ro Hausfrau wählt i ino «U V roai für einfache» Land- nod) Freude und sachkundi drei Doc Ausländer statt. che n ic. CtubicnMrtftor Dender In ent» Marburger Aerieakur^e 1W27. bt M ilchen Onfrituti. — La^dcsbi'chof Münster rntttttohrttii »irr et;. pedurfni« dafür porDanbm ist. da» mochte iq fast bfADrifrin. Denn, wenn auch bw der inftfa Temtorg ftonbifl ^ortheuer in Sirfboben ist von der rhcv- Safulito der Barbarger llntnee- «ir.fr siebentägigen Ltudienfahtt an den Kfrin unter sachkundiger Führung behandelt. Während der rriten drei Wochen findet austerdern ein Sonderkursti» für cngcnonnncn. — Ter Privatdezent Tr Cti» Becker an der ilmnerfiiil Berlin hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der miutemi enö nrjertn alle ali Dächer erhalten und den ingcmeuittfit de« deutichcn Soff es.' (Husge- roöhtte Reglet bebend rii een Lehrer, der Rar- festen. _______ Vogelsberger Klagen Über die Post. L Ober-Ohmen. 3. Mai. 20* großer |.nfttv io kamen Heuschrecken und frosten alle« '.hl wie eine Terme oder Motten und Dritte" ur- Archen sämtliche Früchte. oder die ungezählten Feinde Im Raupen- und Kstferretch eermchtrien fprob? urger gerienfurt« stehen Jubiläum, der Philipps- n 2. di, 29. August ffRödiger Horstrahe. e RatenzeblunS :evooReferenxro' Utoria Uhr abends Blemeft fiSSt* * bl» 4 Uhr burger Hochschulei. 2. Äurfu»: ..Die Wurzeln der Stultur de, deutsch« Volke, in ihrer Wirkung für dl« (Begtiiroart." 3. fturfu»: „Wege zur volkriril- düng." Do» Thema de« 4. Kurius lautet: . Nheini- Ich«, Volksleben in den Denkmälern der Vergangen- Helt und im Treiben der Gegenroart", und wird mit 'Hübner nltbi ooea... ^notriüueni obfr ^elchkiiiei r t ' t'ere Im ,\x^*x >l"kn und OitimhnTn t suchen, durch iflügelfufter hieMh ö,n b°Wl1" oie Hübner auch 6ai> aul attialien weide, o Muttermilch bet der 'öttltl Laider ulttii " etltötn. alle .ivner- R*t.aulÄ' otbitfn (hiolflt bei der und Mait gnochenwe che k nnier (Maranrie »er» en will, füttert da' all- , ti»D uizuchlfutter nsSverinche übeiimn innfl oon Rüg, n Ux endig iit. wie die lün^ch, 'anb:u.0Qtitn®iL'V--. amenbau» Hahn. «u»s*t 19., SatnboMit. inuti . Mäudbiirg 17, luici kiol. 17; @a. Sabtrv.t. rä-Tiibet6natlflP6*lt genau , meinem Laden durch roll der Güte u Spar )$t übeneugen kann en twrtwn — Professor Tr phtL arb Ä allen an der Univettitär at den Luf aus den Lehrstuhl für e und neuere beschichte in Köln Defchedhte an der Um»er1Uäl H folget be* »eh 3at# X M anflcnoemen; feine Qfrr.crTT’una itnn ordenrlrchm Professor in der Hassri chen phssofophsschrn Fakultät ist bereits erfolgt. riet £,0|CV» ntf der Universität Marburg Dr med. Otto Moog ist zum mchtbeamrcten auhervrdenllichen Professor ebenda ernannt worden. — Zur Dte- derbefestung des Lehrstuhls für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leipzig rst ein Ruf an den vrdentluden Pro'esser Dr. Tyeo- dvr Frings in Bvrm ergangen. — Per durch die •menherung des •et). Rais Prcf Ivh Äro- maöer an der Universität Leipzig erledigte Lehrstuhl der allen Vefchichte dem Pnoaldastenten Dr. Heimut Verve an d« UniocrlU&t Mün - 3u f>au|f ist di« Not uwb bte (Inge arost. Arbeit . jrtet dort so gut aus einen leben und oft genug märte» sie mcht. sondern stellt sich trog allen Suchen, nicht ein Äen die Enge w chau» drückt, wer 1 flachsen rst. so stt doch der ieichte. billig her- „teilte meist, ober sthaki^nzug fast die einuye t t der Bekleidung 6c, mbmona Mkuda Für den drei- bi, viermal am Tage gewechselten Anzug - ,n>igt bk Vustendarbdi der dortigen (Bchchüsle. Ander» Hegen die Serbdimtfle in 6 ü b ro e ft. »AN letzt unter südafrikanischem Mandat stehenden *e6‘.ing,ionb Man kann da» Wort Sied- ad und ndung ?vei*nl1 *o,'äsd^ tflb8,|ia8L8T^ -'i'Ö,;.;,. '•-Sä Mihstand wird es in unserer Oemcinbe empfun- den, dah die P 0 st erst um 2.30 bis 3.30 Uhr nachmittags hier ankommt. Trotzdem wir nur eine einzioe Bestellung haben, kommen die Postsachen erst bi Io vorgeschrittener Rachmittogs- stunde in bk Hand der Empfänger. Dor dem Krieg« hatte Ober-Ohmen täglich zwei VesteIlun- SiL Rach dem Kriege bis etwa zum Jahre 1921. nd die Bestellung mittags um 12 Uhr statt. Die zahlreichen hiesigen Ddchäftsleut« und Remter cmbhnbcn Hefen Rückschritt In der Postbestellung sehr nachteilig Die Post- verwaltung denkt jetzt ernstlich an ein« Erhöhung der Tarife. Die Leistungen gegenüber dem flachen Lande werden aber immer schlechter Rehnttch ftcht es mit bet vonntagSbestellung Seit einigen Jahren ist diese ganz auf gehoben. Wer seine Post Sonntags nicht abholt, bekommt He Postsachen, bte Samstagabend und Somrtagrnorgen mit dem Postaul0 kommen, erst Mon»agnachmittag um 3 Uhr Das find doch merkwürdige Zustände, die an eine Zeit vor 60 bis 70 Jahren erinnern, lln’ere Gemeinde hat einen weit umfangreicheren Postverkehr als He beiden Gemeinden Ruppertenrod und Unter» Seibertenrod, die auch zur Psstagentur Ruppertenrod zählen, zusammen. £he zahlreichen Beschwerden über He äuherst schlechte Postbestellung und über den Wegfall brr Sonntagsbestellung f lieber.Gierung gu baust, bu Wohnung»r.or Le ctf.1 nlofigfrH. c'lc* zrorng, einen prosten Teil enftrt, o'tr» p"i Au»wnd«rn und da |nd aa.-,chjngrn. Haheetang t nn be B«?e-. vit fo schiech, fern, hast bt« Sc.:< «0 fraltlo» ist, datz bo» Vieh her chouittsaktar der fübwtttafnkantschrn Witttcha'i. m €d>j.nn zugund« geb: an Unter- erräbrung ober schtankweg an Junger eeudxn unö strankheuen mültfll anbaue mb befamp-t wer- brn; tauchen bclb b er. halb bon. in banö« auf ff» dt da» exbt nicht ander, rot« auch in Europa, vielleicht r-tt« oon 5Rc!« m Angst. Sorge. Verzweisiung unb »mwächttg« Wut Baid war e, yx Heist und zu .den. ober der ftunnisch ersehnt« 9i«^«n stürzte r Sündiluten hernieder nh Dämme, gelber und »arten fort War da, Wetter ausnahmsweise leben hat. wer einen gesunden Körper unb ein echt deutsche, Herz hat. ber möge e, getrost hier versuchen. 6» ist roohl die fremd« Mandateregierung. aber er findet Landsleute überall, das Land hat sein echt deutsches Gepräge behalten. Der Lande,rat, der beratende Stimm« bei ber Verwaltung be, Landes hat. befiehl zur hälft« au» Deutschen. Die Geschäfte, die Gastdoi«. die meisten Jarmen, besonder» bte grasten Betrieb«, find deutsch Deutsch« Schulen, deutsch« 5iirch«n. kurz, man fühlt sich wie in einer Provinz der guten Heimat, nur dast diese Provinz Vertreter au, allen Ecken be, Vaterland«, aufwttft. und der Bayer mit bem Jholfteiner, der Ostpreuste mit bem Schwaben Rachbar wird. Also, wie gesagt, wenn einer «in anständiger Red ist unb tüchtig arbeiten kann unb will, bann soll er ruhig kommen. Bester ist t», wenn er etroa» Kapital ju ermatten hat. Er soll zuerst ruhig auf »erfchedenen [formen lernen und sich te’.nr Lern- brsfenntnifte unb Erfahr ngen sammeln Wenn er bann etwar ÄapitaL 1 e^e.fi M000 Mk. zu er- märten hat. fo kenn er mn einer Begierun»» arm ar.langcn unb sich selbständig maa#tz »eigen, dah das Pu.'silai r mit bem derze.itgen Lixir ytzen» riet > . un'ch; bringend, bah btr Berdesserungen m Petz».'en mchi nur bm Städten, lenbem auch Den abgelegenen Oeaenben. He nach dem Ärteje tn jeder chlnss.chl tzirimütterl ch behandelt wurden. 5U(.-te kommen Gs wäre lehr zu wlln'ch.-n >asi He Postr^erwaUung nicht nur Daran dächte, be Pr^fe ouszudauen. sonbern vor allen Dingen auch X.ran. He durch Xrieg unb Jnfiai pn erjtrunge* v.r*. Äbbaumastnaomen in bezug auf He Posi- zustellung wieder rückgängig zu machen D.« (be- 'chäl.sleuie unb alle Ginwvdaer In d esigrr Oe» mrinde, ble Jnterrite an e.ner briterra Potz» zutzeNun7. haben, täten gut wenn fte sich >a- 'ammrr'OlMfen. um vorerst He aDge'ch.^str Sonntagsbetzelkung la.eber zu erreichen. Vertreter versa innUuuq des NSer-verdandes. 3u einer Gefellschaftsfahtt nach Geheim 0. d. ,’x: hr o<: nigren sich am Lumstag die ttertreier ber K r g 1 m ««t » d c t e t ■« ehemaliger 116er unb |einer tzttegiformationen. denn dort tagte auf (itnlabung be, Geheimer lltzer verein, die A r ü h- |abr,*BertreierDcrfammlung. Gegen Abend trafen die Ranwroben in Neheim ein. wo cm moblgriungener Begrustung,- G.csten laktiv und Landwehr,, fltefelb, Lauterbach. Bad-Nauheim. Frankfurt. Offenbart, Darmstadt. Düsielbors. iteinnooer und N«heim-L)üsten. Auch der dortige Landwehr- unb Äneaeroerbcnb mar unter Leitung oon Aouplmann 0. r. Kasack erschienen. Der Borsistenbe nafenberg von ben Nrheuner 1 Ikern widmete ben Negiment,kameraden herzliche Vegrüstuna,motte. Der verband,oorsisier.be Eutt 1'1 0 d r - Ü- Unter dem Eindruck der echt kamerablchastlichen Sne günstige bw Habanb»- und Denkmal,schulden konnten getilgt werben 1t-' neue Glieder be» Serbanb» konnten bie Vereine Tuffelborf unb Hannover ausgenommen werben. Der Wetterattsbau be» Berbanbsorcian, .Der llf«r* steht bevor, e» soll nach bem geschmackvollen Ent- wims des Regirnentekameraben E h r s st e I - ssranl- 1. .: einen andern Kopf erhalten, flud) ho*-! i n. in nächster Zukunft bw Serbanb»orgone ber 222er, ber O,sisier,oereine u|ro. mit dein „116er" verschmelzen zu können, doch wurden In dieser Hinsicht keine Beschlüste gesastt. Der Gedanke einer gemeinsamen Verband» sierbekasse murtw angeregt. vorläufig aber will man e, den Vereinen überlasten, nach bem Muster der Stettwkasse ehemaliger 116«r Giesten zu handeln Der Herbstvertretertag 192/ soll auf Antrag be» >un- gen !16er-Seretn» Düstekdorf im Oktober in Düsseldorf adgehalten werden Von 192H wird all- jafarlfd) nur noch rin verband»tag stattfinden. Bel Punkt „Organllation»fTug»n" stellt Dr. Silber- b a ch - Darmstadt den Anschlust neuer Vereine in Starkenburg in Aufsicht, B den Ntzer-Verein in Erbach im Obenmalb. Bei Vornahme ber v 0 r - stand»wahl übernahm Oberft a. D. Röll- schau. Im Felde Führer de» Landroehr-Neglmenis 116. ben Vorsitz, ffr zollte bem vett>anb»oorstand Demnächst werden wir tn ben 3amlllenblälteni mit einer Rrtikelrrihe beginnen, tn der Manfred Hausmann feine Oinbrücke von einer Wandettahtt „Durch das heimliche und 'mheimltche Deutschland" niebetlegt. Der Wandervogel, ber zur Zeit an ber Waterkant burch ble Dünen stresst, rotrb den Leiern der .Samilienbiatter" als Bettaster der ÄLnbet- gef chlchte. Onlsc Arps" noch in guter (Erinnerung fein. sänge, unb nachbem ber König teutfefig mit bem Dichter gesprochen, entfernt stch der friilich« Zug und zeisirc .t sich. Ader die garae Nacht hindurch er- rfingen Seaman» liebliche »elfen. Robbensänger in der Luft. Die Flotte der Robbenfänge«, die fetzt oon 6t John» auf Neufundiand zu der iähttichen Jagd aus- fährt, fuhrt auch Fluazeage mit sich, um die Mobben- Herden leichter jeftfteUen zu können. Zum erftenmaf leit der Zeit vor VO Jahren, da der Robbenfang oon Neufundland au» begann, werden also Nodden- läget oon der Lutt au» da» graste Schlachten leiten, htobrenb man «rüber nur men ge hundert Tiere jährlich mit Netzen sing, geht jetzt He Zahl der erbeuteten Robben in bw Hundettlautende. Man rechnet mit einem Mindester!rag oon 350 000 Nobben. viele Jagd". He man eigentlich bester ein Ge- metzel nennen formt«, ist rin ebenso unbarmherzig«, wie unangenehme, Geschäft. Denn die Itert durch bw Flugzeuge auf ben Cirichc-llen lest gestellt sind, dann siarzen sich die 3ö$er rasch auf da, Ei» und wüten unter der Herde, indem sie He jungen Tiere zu Hunderten und Tausenden Urten. Diese Tötung i:• durch einen frä• tnen Schlaa mH einen kurzen Knüppel auf Kop« ober Nase. Mit den Mestern werden die toten Tie« oon ihren Häuten und dem heran hängenden Fett befreit; ba» Fett narb ju Del verarbeitet, da» roettoollste aber sind bie Felle der »Deihröck«". rote man M« junaen «Robben nennt Die getöteten Tiere find zwilchen vier unö fünf Wochen all. und das Geschrei ber Eltern bie bem Schlachten wehtto» zufchouen. ift unbeschreiblich. Demi man sich schon einmal mit ber Äorawnhigfett bt, Sobben'sng, abiinben must, fo ift jedenfall» die Att der Tötung noch bie men'ch- üchft«. Eine anbete Frag« ift e, ob ber Nachwuchs ber Nadben so pemalüg ift, dah sie htefer jährliche» BermchtungSteidzug ertragen formen ober ob fte allmählich ausftertzen merben. Die Lenogung ber Flugzeuge roirb jÄtnkiUs da» Huff puren oon Herden dti±trrn und die Gefahr der völlige» Aus« rattung noch näher bringen. für fnrw rcfx lahgfrit Tenf mfc Anerfmnimß. Di.- JBi»bncr B « d » r unb Bolz. Mflyrr - t o r f unD ReH. iamtlich bi G^rfjen. mu wurden gewählt: L Ed)ri|!ful)rer Brldtr und Beiptzer Bell' e.fhrti ?>um Schlucke bankte B der O-Zug bestiegen werben der die Vertreter gegen 10 Uhr In Eiehen ankommen lick Die idjdnen Stunden In Beheim werden den 116er in angenehmer Erinnerung bleiben Au; der Provinzialhaupthadl. Gießen. den 4. Mai 10-27 Werbewoche des D. D. A. Aufführung bei tramai „Lothar' Man schreibt uni: Die Derbew oche bei V D. 2 brachte am Montag im Katholischen Beretnshau» dai Drama von Walter Ile, .Lothar^ zur Ausführung. Die Theater- gruppe und dai Orchester der Siebener Oberrealschule geigten habet rech« aner- kenneniwerte Leistungen und liehen den Zuhörer ganz vergessen, bafi ei Schüler waren, die sich in den Dienst der Kunst gestellt hatten 6» war schön, zu beobachten, wie tm Lause des Spieles die jungen Künstler immer mehr erglühten, in ihre Hollen innerlich hineinwuchien und sprachlich und bühnentechnisch gute Gesamtwirkung« erreichten. Die Einübung und die Spielleitung lag in den Händen des Assessors Dr. Kaeiderger. <$r spielte auch die Titelrolle, der Herrsichsüchtige überlegen klug«, kalte Kaisersvhn Lothar fand in ihm einen vortresslichen Darfleller; den Bruder Plptn spielte Karl Eger, Bruder Ludwig den Deutschen verkörperte ganz besonders ein» dringlich und mit warmem Gesühi Harald Kulte, der knabenhaft eckig« Karl war bei Georg Körner in ganz guten Händen. Den frommen, vom Schicksal gebrochenen Kaiser Ludwig brachte ganz vorzüglich Avis Habicht zur Darstellung; mit seinem Takt« vermied er di« hier Io nahe liegenden Uebtrlrelbunaen. Der all« Ludwig hatte in zweiter Eh« die sung« Judith Wels al» Gattin gewonnen, ein leidenfchasiltch- dömonisches Weib, aui dessen Worten und Taten sowohl die kalte Herrschbegier als auch di« hei he Stimme des Blutes sprach Fräulein Lotte Hoos au» Lollar hatte diese Bolle übernommen. Soviel man von einer erst kürzlich mit Waturum entlassenen Schülerin in einer solch schweren Botte billtgerweise verlangen kann, hat st« vollauf geleistet. in den mehr lyrischen Teilen besonders lieb sie nichti zu wünschen übrig Dem Äaller» lohn Lothar zur Seile stehl der jugendlich be- Jclkierle Freund Engelbert!) Grus von Senlula. larl Aetcher l hat dies« Kölle ganz famos ae- spielt, in Glücksgrfühl und Todes leid eine erhebende und rührende Gestalt. Mil seinem Ver- "'rai ljab Wilhelm Schneider den Erz- kaplan Drogo den Aatged.r der dämonischen Iudtih. Auch die weniger wichtigen Bollen fanden in Albert Manns, Heinz Krevert und Ludwig Jlgner durchau» trrffcnDc .Brrfnrpi'- runa, alle, auch die Statisten, zeigten sich ihrer Ausgabe gewachsen. Eine verständnisvolle Spiel- leituna und warmherzige Begeisterung erreichten da» Ziel der Kunst, am eigenen Feuer andere zu entzünden. Ali Einlettuna für den Abend sprach Wal - ter Stremmet da» hervisch-enklagende Gedicht von Walker Fier .Dan^slchuld". und das Schülervrchester umrahmte jeden Akt des Schauspieles mit sein ansprechendesMüfik 3br verhältni»- mdhig kurzer Zeit hak vkudienrat Dr Hillenbrand unaesähr 30 Schüler zu ganz vortrefflichem künstlerischen Zusammenarbeiben gebracht. Schuberts Mardii hcroiquc eröffnete das Fest Edovins Trauermcrrfch kettete den letzten Akk ein und der fröhlich-zuversichtliche .Alte Kameraden- marsch", der stürmisch applaudier» wurde schloh den wohl gelungenen Abend. Der reiche Beifall der lehr zahl reichen .stchörer war der wohtver- Diente Lohn der rangen Künstler. Der erste Uederlandstuy mit Anhänger. 3n der Gefchcht» der Zlregerei lst ter vorgestrige Kontog oen . sterortetickicher Bedeutung Zum erfken Mal« In brr Seil Ist an tarfem Tage an« in eir.rm Irüe unserer geitr -en Ausgabe schon gemri* bet. etn Ueberlaabflug riet» lÄolor» llB61^a..bH und damit der Be- weis für die prakkitchr Durchführung der fett kurzem cnflrfuUten versuch« In dieser Kichtung erbracht worden. Um 3 Uhr um Montognachmttiag startet« ba» Ed)ulflu Grstnt »gen. 3. 3aL 3n einet gemrin» far.en SlAung des Lchulrorstandes und des Gerne, ederates ward« nunmehr auch in unterer Gemeinde die <3 rröu» m Jerusalem gesammelt eie» beulfdx evongelifch» SRifftortanfiall m T-itaginj. Zu den (Baben ber ,3rauen fam« verfchteben« (Baben au» ber (Bemembe. in der ba» ftzrtsch» Waisenhaus von Kb ein Dutzend tthrell« gegeben*" .3n gemacht zu hrd« Wie zum Teufet, beb« 6it be» serttggebrachi*' fragt, er «istdegteri^ Btujirsu'. antwortete Blist. ^Iiuitriu'. krähte ber flapoget und reckte den Kops D du mein So« " Ich farm noch mehe al» ho» schr Bllst fort, bank mein« Leknonen det einem Japaner. Da »st wm Beispiel etn Griff — —* E» genügt', unterbrach ihn Eockerill und klopfte sich b« etaub von D« Hofen ,Ste sind «ngegiert =t< bekomm« für b« P • •u-‘ 5* Zu her Schuler eingrga 6 tl pe nfriu m Irr brr ÜnftoU. ui errichten. — Sein Öin^Uf jFlInbhd au' bat bdr-nber« enoen Io Mi «ich in dufun los brgcgnro ton nm kir Bxirtigt und bcburfhg< Schütz »e lr. Äaibutg bepeimalft hnb .loch einer neutrtiXeti Anregung unseren Männer-Grtang er iü bcftdtict ift. — Clern sieben O e n lonltnnlert t Jtbbbin( Sonntag tpcilten ist der Wunsch aller Hausfrauen. Wer mH- QrfhomflSOfis SeifeHfudver' wascht, braucht sich nicht mehr abzuquälen. n, 3. Hat 3m Samstag und rt alt unsere Odile die Mtt- n »oetog für btrtrs 6 eines rechl guten Irtnhen sind es, Me «reit tllofclb. L 3uppertenrcb. 3.Mai Die arbeiten unierte TD o I f t r l e i t u n g bereiten doch Gerichissaal. Beltätierte» lobeserteil S€9t. üeipgig. 3. Mat Der erste E traft «sat bet lRrtd)sperid>!s offbonbelle freuN ab Kevistons- Mrcit Marburg ta rb n r g. 2 Mai. Zur 4 0- 3o b t bet Gymnasiums Philipptnum TWiaausl « fahat Tk'df* ■ V' «fing tzri vo, u lindae i, £ „Wfldlen. Siir , iflt Sabril für horten. "Montn, 2» HD brzeik bas Stubi» £ er das der S'.edmtchü ihn ln bevorzugte ödb utc in der ganj« trch anerfami!; denn b« lech inft chm Vicht!ze |t. •on 1912 ab bd$6f:ip « mechanischen Kch^ lehmder ßtMittrij* intn unb Torri tyir ?rx bei bmn btt bon cha »Herne 4u6gmu|t tr.rtei miltion nnwn.jn 3r* n. die geti#'i':4 yt«. landvirls-aswchn chinen vH-. . folgt brr erhöhten Kihiq ommt. id) im vergangenen L m n allwichtnllt- du kta rfertr Stahl bei Aakrt* Wanfl zusanrnnixrimi-« hing, die in Cid) Idjoi t wurde Idntryil im 8*i öi'i fürstlichen Xmtnut -i jo hüben auch titwu. * menfünftn eifrig Kir k Jenfaletn gtiaatmdi ex» fior.janftali w autn tamer. »tribiVu nbt in der Ml WM« tue Sttunbe Hal. 6» ta» re hundert Start Atzung deutslhtt Ilttzm ■ 2ebrer Becht h ol d ist der im Arühjabr porigen 3abre< ron hier noch Mart«born verletzt wurde 3m Saale des OaOtmrtt Broun sand am 5amt» tagabenb iu Ehren der Gäste ein Cjngedxxll latl. bei dem auch zahlreiche Lieder sowohl von inferrm al« auch von dem Männer^Defang-Ver- ein 8toereii|TT * Je °"d aus Itaan Jil' ’-n Ne 3? W * sä * » t Die StMinKp^ ganzen HeNen lande erwartet. DSR Bingen. 3. Mai. 3n der Rach: sind in den hiesigen Rheinanlagen von unbekannten Tätern abermals neue unerhörte Roheitsakte begangen worden De Täter batten es wiederum auf die dort gegenwärtig blühenden Tulpenfelder abgesehen und einen erheblichen Teil der Blumen abgebrochen und die Beete verwüstet. 3u« der An und Weile der Aus'uhrung der Tat geht hervor bah log. Nachtschwärmer au« purem llebermut die Blumen abgebrochen und bann achtlos beileite geworfen haben. Preuhen. Srcie Wcylar. *5- Hochelheim 3. Mai. Der Bau der 3u io halle ftr die Kraft post linie Gießen — Hochelheim t-er in der hiesigen Ocmcmbe errichtet wird, ist tm Rohbau »erlig- gestellt Die Halle ist am südlichen DoriauAgar.g errichtet und soll bekanntlich zur Unterbringung von zwei Dogen dienen. Die Baukosten, die sich au* insge'amt »00 QHL betonten, werden zum größten Teile von unterer Oanetnbe aufgebracht r.get iuftluö der K rcher.gemeindevertret.ng und derrrich», als Danketzeichc- im Rumen des tzlrchenvortzandes et» Buch Der Kriegerverein *jic Lehrer Bennch als treuen Kameraden tw. ®btenBUignen Qlncrknnuni n" unseres Dorfes einst ihre letzte Ruhestätte finden sollen. Rachbern bereits ’.'or zwei wahren bei abtenfriebhof und ein Teil der Denlmat«anlaae mit Blaufichten umpslanzt worden waren wurde in Metern Hrsthtohr tm Hintergrund bes Denkmals eine Iaiu«bcde angelegt 3ür Ieit finden auf dem abt.nlnebboi Arbeiten statt um bellen oberste Terra sie herzustellen. aus brr bereits «in |m vvrietzten 3abre verstorbener Kriegsteilnehmer nach mJ 3 Ml Deien ^*“1 : vvn 1903 bU W» M Dark au haben. Kaufliebhaber waren meistens Bauern mit eigenem Pferdegefpann die den hohen Fuhriohn aus den entfernten Distrikten im Obertpalb mdH zu scheuen brauchen Starkenburg. e. Osstnbach o M. 3. «toi. Die diesige ststztifche Sparka||e wirst alle Eparguthaben mit 18 Prozent aufwerten. Rheinhessen. -oll bo» UnfoetfUltNubittem mit einem leiten» bei Stadt oeranltdlteten großen Volksfest enden BiUkrcts bi. Dillenburg. 3. Ma, Die ctabtoerorb- nelenperfammlung hat ab I Mai die (Iinfubrung einer Vier st euer anstatt der Getränke- (teuer beschloßen liebet Deren Nutze soll lixiter noch Beschluß gefaßt »erben. ttrctS Ufiuflrii. DSR Illingen. 3. Ma, 31« erste Stabt im Regierungsbezirk Diesbaden wird Ufingen eme Dochenen d-Kolonie erhalten Sie soll am 2)ogclswäldchen erstehen, wo sie infolge ihrer Lage am nahen Dald unb am blinkenden Hattsteinweiher müden, nach Sonne unb Licht lechzenden Menschen bas geben toll, was die Grvhstabt ihnen versagt. Dor einigen Tagen fand durch Vertreter der an dem Gedanken interessierten Rasfauischen Heimstätte" e ne Lenchiigung des m Rrag« kommenden Gelänte« statt D e Gründung cimr Dochenend-D m b H unter Betei.igung der Stadt Ufingen erfolgte Montag in jranfluit a. DL Beabsichtigt ist der Bau von 10 —15 Dochenendhüuschen. die in voller Anpassung an Ratur und Umgebung mit gLitnenlchen Anlagen und einer Sp.«.wiese den 3»edgcDanlen e ncr Dochenend- Kolonie erfüllen dürften. IRaiitgau. B65L 5 rantfurl a. TO. 3 TOai. Nachdem I die « etrankefteuer reiditflcfenltd) auf geho- ' den und dadurch im Städtischen Haiietzaltepian ein 3usfall von 1.4 Mill. Mk. enlstanden ist. ergibt iich die Ratwendigkeit, von der reichsgefetzlich zugeiafse- nen Möglichkeit der Forierhedung einer Bier- (teuer Oebroud) zu machen. Der TOaaiftrat bat dementfprechtnd dem Entwurf einer Bierfteuer- Ordnung zugestimmt, bie eine Biers teuer in ttohe DDR 11 e b en V r 0i e n 1 bc s Ü e r ft e II t r p r e i • fee Dorftebt. wobei als Herftellerpreis ber vom f)er- steiler dem Abnehmer in Anrechnung gestellte Preis oerftanden wirb. Der Steuerfatz von 7 Prozent bei f)etft«Ufrpreifes bleibt hinter dem seichet erhobenen Satz von fünf Prozent des Klcinhandelspreifes gleich 7L Prozint des JxrfteUerpreifes zurück Im übrigen wird mit der Veranlagung nach dem f)rrltcUerprei» I bie (frbebung der Steuer wesentlich vereinfacht. Das finanzielle Ergebnis der Sierfteuer wird auf (ährlich e.ne Million Mark geschätzt, so daß gegenüber dem kitbenpen Ansatz der Ofetranlefteuer noch ein Aus- <üU von 400 000 Mark oertleibt. — In der heutigen Stadlverordnetensiyung stellten die Morn« I muniftm unb Sozialdemokraten einen gleichtauten- I den Äntrag. der zum tlusbrurf dring', daß die 5tabton Wert der , aturi.chen Düngung dar unb sprach ■Urauf ebenso lehrreich über die Berwendung tnftIixtet Düngemittel Der Borirag fand bei den iubbrem lebhaftes Interesse Kreis Lchotte«. Wurden ewirlt für fl M 8 Wochen alte agiere ß, hts 2S TRI. nur erreichbar. wenn die Mn»," eu nomeitig genug aolgegeüm werben. Der Mnuatzwelchluß ftr alle «u|tf«eu tm Gießener Muzeiqer enffllU auf den Rach, mittag »ar ber Mufnahmc EMpsehtnngs. anzeigen wüsten. |t nach Umfang und datz. (chwterigtzetteu. zwei bte drei 3a«r »vrher bestellt sein. Kur mit SorgsaN und bcm net. wenblgen Jettaufwanfc gefetzte Empsehlungeu Mm öen eiroüiifmien G(fo;g! wurde in Angriff genommen f chtrchenhaiu. R «at. Zum Dorfinsnben bes hiriv ri-x'S«""" vom Vogelsberger Höhen- Club wurde ber houwt® . n chadermehl vorn Bater-Bender-Krtm gewählt - Sturm unb Schneebruch Hoden den Jichienbestand auf ber cherchentzainer fibbe heran verwüstei. bjfr. ovrouoslch-. ch »ahlschlag erfolgen muß. Die ftorttdrt)ört>r Hot jetzt mit den »u loumungsarbe ter begonnen, bie voraussichtlich längere Zeit tn Hn- Iprud) nehm«n werden Ün Stelle bis Achekholöes »erben wabricheinltch Buchen angepitonji Sprengungen in unten vorgenvinmen geschoh hauptsächlich abends bei ernbrechender | Dunkelheit, da dann der Bertehr auf der Ohm- i st roße gering ist Die Rohrleitung hat nun den Ort sausgang erreicht Da die aufaewortenen »rbmaUen den Bertehr auf der belebten Obm- st raße (ehr behindern werden sofort nach Ausschachtung eines Grabenabschnittes die Rohre gelegt. damit da» Erdreich von der Fahrbahn verschwindet 3m Dorfe werden gleichzeitig die einzelnen Rohrleitungen nach den $ofre;tri gelegt Ruch hierbei gibt es noch erhebliche Schwierigkeiten. da unter der verhältnismäßig dünnen Erdschicht besonders im .Oberdorf' — Basalt- seifen liegt. Die Arbeiten am Hochbehälter schreiten rüstig vorwärts Kreis Lauterbach. 4 Herb ft ein. 3. TOai. ttm Samstag hielt ber Bezirkslehrervereirr Herbstein in ber hieUgen Gasiw.rllchast Roth eine trotz des miso- rabkn .3ogel «berget lieber gang« wett er«" sehr gut besuchte Versammlung ab Der Vortrag des Lehrers Schmidt aus Riffseld über das Deutschtum im Auslande sand in der Versammlung derart Anklang, daß einstimmig beschlossen wurde, dem Verein sürs 3 u 6 • landdeutschtum (3. D. X) als körpert cktofi- Uchos Mitglied beizutreten und Lehrer Schmidt zum Vertrauensmann zu ernennen. ch 6 ngeirob. 3 TOai. Die Reihe ber alliähr- lifiben Holzversteigerunaen ist mit den beiden letzten vergangener Woche für die d-e'ige Gegend iu Ende gegangen 3n Anbetracht der inftan« gegen den BursaugebUfen Willi Herrmann aus Jranffurt a TO bet vom Schwurgericht Frankfurt a. TO am 2. (febraar b. 3. unjen »weifachen TOorbes jmrinvii »um lebe unb wegen Mordversuchs und Tostchteg» zu zehn 3ahrrn >uch.tz'u, verurteilt worben wat fiernnunn hat am 13 9. gust 1V2« die von ihm mit flntrCjxn oerfoIgN »unigunbc Hufnagel ‘.'mf deren Schwägerin in ihrer Wohnung ellche"en Auf bie Dhdier oab rr rbentoUs mehrere Schift ob durch d»e ste schnv: i ersetzt wurde ebrnfo (±. ’i Iich hergestellt worden ist bat Lehrer Schmand nunmehr auch seine Wohnung hier genommen, w.rd allleir.g begrüßt sowohl tm “ * Itugenb. als auch auf ^unbestagung der Deutschen Psadflnderschaft. Unter sehr starker Beteiligung au« allen Teilen unseres Vaterlandes sand die dieslährtge Bunbestagung der Deutschen Pfad- sinberschastinKdln statt. EinBegrustungs- abend bei dem der aroße Saal bes -'inesen- patostes vollständig gefüllt war. leitete die Veranstaltung ein. Während die jüngeren Bundes- nllebcr am Sonntagvormittog unter Leitung bie Stadt besichtigten, traten die Führer zu Beratungen zusammen, bei denen insbesondere immer Wieder die vollständig unpolitische Einstellung der Psadflnderschaft betont wurde die nur unsere .lugend zu tüchtigen, vaterlondstreuen Deutschen heranbilben will. Nachmittags schlossen sich spori- uche Veranstaltungen an. 3n den toigenben Tagen wurden von den verschiedenen Gruppen Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Kölns unternommen. Die Tagung verlief in angeregter Weife und legte Zeugnis ab von dem engen Zusammenarbeiten unb dem guten Geiste die in der Deutschen Psabfinderscha't herrlckp-n 2l>rrd)ftunbrn der stfrdaktton. 12 bis 1 Uhr mittags. 3 bis 7 llhr nachmittags. Samslag nachmittag geschlossen 5ür unverlangt elngdanbte Manuskripte ohne belgclügtr» B6dporto wirb keine Gewähr übernommen Vn,elgrnaufträge sind lebiglid) an Mt Geschäftsstelle ju richten _________ n ‘»"KL-Vv'S ion * •«#<" 9"L er Die Echte ifofennaboi* D~ Scholls ADAM KIRCHER / GIESSEN Bldchstrabc 15 Telephon 1338 Bielchstrabe 15 >td- Das meinen werten Kunden vordem Krieg so gut bekannte Sanitas-Brot Ist letzt wieder zu haben in Roggeo und Weizen, der Laib zu 80 Pfennig Reformhaus Kreuzplatz 5 ruiu Bekanntmachung. Äuf Grund des $ 42 der Verordnung, die Anlegung des Grundbudis bett., vom 13. I. HNJO, hot der Herr Zustizminister bestimmt, daß das Grundbuch und Berg- grundbuch für die Gemarkung Ruddings- dausen vom I.Inni 1027 an als angelegt aniusehen ist. Tie Borschrificn darüber, was seitens der Beteiligten noch bis au dem angegebenen Zeitpunkte zu geschehen Hal, können auf der Amtsstube des Lrtsgenchtsvorstebers zu Rüddingshauscn und au» dem Änfchlag an der dortigen Lrtstofel erleben werden. Homberg i CberbeHen), den 2ü. .tpril 1027 Hessische« Amtsgericht. 4268 D Astoria-Lichtfpiele, Seltersweg Ab morgen bis einschl Sonntag i Liditspielhaus / Bahnhofstr. 34 Heute letzter Tag: Lützows wilde verwegene Jagd und Klettermaxe Ab morgen bis einsdilieblich Sonntag iu Ehren des (.Westdeutschen Karallerislentahes Vernickeln und Emaillieren von Motor» und . odrradtrn. lowte Äuiomobiltfllcn u. drrgl. . ■ ABmann & Schneider Zur Anlage von Zier- und Blcichrasen sowie Neueinsaat von Wiesen und Weiden empfehle Grassamen Heitere Bilder aus Deutschlands ernster Zeit In den Hauptrollen Reinhold Schünxel, Margot U alter Paul Mortan Jacob Tledtke. Otto Wallburg Julius Falkenstein Bhndine Eblnger HugoWemer Kahle. Fritz Kämpers. Siegfried Arao. Johanne» Riemann. Olga Engel Ferner: Dai lustige Beiprogramm AS Voect lieferbar OefjWttlfTfl chrrif j*fvvTEtTn raMn a uerNrr leffifram seififWrtir Iffrtfn .vetirwiyi v- • . r- , 5l5>Mg-3 •fttmwe Baeneetm SU if^atgfi »ftiinrwr Bairntatirr •rwtiWNg ■ Brie nifneitr^n Raitrcnfi Doceeirif IManriNfTiif Dto6iir;ir •erünftiet initumtr fiourwrefee Dfotenif tUGiRii 0 tlevSkliKlsv ■oierwrnjnif HennanuSdiBHi Beugerlte Marburg Lahn ’öllgtimliein 21 teleph ICBBl Dr. tshsll's Elemente Kinder- Pullover -Pullover -Pullover t Wolle Mittwoch, 4. Mai 1027 Eichener Anzeiger (General-Anzewer für Gdcrheffen) Nr. (05 Drittes Blatt abftrutt-tb.crw«* pbd»- frrn bcuHdxn al bre ihm I unter Blut und aürn 6lnnr faftte fhinn» pcrnxinb: bat in den Me nntr thojt getneber rn Carolinens eilter am tri I« fl uq uft de r etarrt- ber L-tirn^fkettle bet T Aonnl 3oftft: Thomas Paine. - — - • ~ °--. 2lün* Für den Vüchertisch Der deutsche Geniud. Aus fremden Literaturen. — 3 r b n VallbtriH. tieinen 6 2xf.. 100 fturt von Schlö - tr. al* lar.gjäf/nget ^reichlicher Bef andrer am Botilan einer ber ertolarrchsten deutschen Diplomaten der Bis- mara'cher. Xera. hat in einer Leihe von Bänden feine Bride unb Tagebuchauizüge aus einem langen Geben in bet Grüften PvUM der Bachwrtt übet liefert. Diese BLnde gehören mit -u dem Schönsten, wo- mir in ber roliMchen Lsteratnr bektzen weil sie m ein-igari qer Weife da- Hn* mittelbare des DUieuS und der grvhen Persönlichkeiten uni übermitteln, in dem und mit bewa bestimmten Chnfteit; et ist u Blut« Wirkung Sn diesem Sb. Unter Sie-en von Leiden enschen Auguste, bat Älnb aut Ob«, bie klare Lichtgestatt \tn Äreile der Jlctnan- tifer. Tat geheimmtvolle, ftedbunfte fitebeNptet ynn* uch für den Laien frlV-.L unb Edtottenbilbcr* Da, mst amü'anten Zeichnungen aut dem Nachlaß von L. Susti auoge stattete Büchlein eirb allen ollen Marburger Ufa- bemifrrn en willkommener Festgruft zu Besinn bet 3u belfern eitert 1927 fein. (X S ^!a>en!che Vertag»- budikir.Mung E Braun. Marburg. Preis 1 50 Ttt.y H. s> Lehr Bcdöfl bei Kunft-eichichtttchcn Teuuiidnl der UnuxrftUt Warburg Vas um- langreiche gut Illuft ritrte Werk, dai die Leih.- bn 3ahrdüchortt wieder findet die der Bcrfancr im einleitenden aul&* biographischen Rückblick als Orgeltbnc feines Dlaubensregister« anfüftrt; gerade in ben dichte* rilch reifsten unb fe nften Stucken des Buches, wie im .Stammhalter-, scheint dieses rnetapbnsi'che Bekenntni«. vielleicht ganz unabstchtlich. Wieder ausgenommen IdS Walther von Hollander Auf der Suche. Boman aus ber Uebergangszeit 349 Seilen 8» Ullstein. Berlin - Dies ist ein moderner Boman, der die Typen und Sestallen der bürgerlichen Well vom mecklenburgischen Sulsbeilher vis zum Berliner Bankier nicht distanziert schildert, sondern unmittelbar gegenwärtig darstelll Wie ste spvochen, denken, emp* finden, beunruhigt nach Buhe fachen, gehen! sich selbst vorwärts jagen, das Tempo unterer Zeil unb die Frucht bietet Tempos nervöse Welan* chvlie. all dies ist in einem leichtflüssiaen Poln* illiismus der Schrrtbwci'e in dos Buch gebannt. Durch das Gewirr kreuz und quer gesponnener Bindungen und Derstrtckungen. durch das ßabt>* rtnlh bunter Farbenstecke geht ein zarter, febn* süchtiger Shcromo.l zweier Menschen. bi< einander finden und verstehen wollen über alles Verwirrende hinwea. die sich zu etwas BeftänMgcm durch ringen, während rings um fie das (betriebe des Bergnugen« unb des Geschäftes weitergehr 207 anc b< von ® r a m e n Vel in, giwvrden Me alles m allen kaum mehr aU ;.iUi ITeaier •mb lur das ertOmii4> niedrige Biveiu unterer eigen. -. dr. auschen Perdutnv" sichle es msg« iich daft sich untere chrrh stabil Heater gierig der Stücke hu*e* Bnten bemacht gten. um fie als neueste SetJalum ihre« .'ltkum aui'unfchen. Hag dn geschickter 'kegifeur auch mit «unfern btder "Brain. r. Publll'Msertolgr h lieber brr Gemcinschail geliefert. Dt Mitgiied'chast kenn sedoch |'ce- Jdhll von tomiberbaut Natürlichkeit. mH allen Beizen feiner tropischen Umwelt. Das wunder- liche BoU der Insulaner mit seinen b^arren Ge* brLuchen und Vewvdabeilen wirb uns durch biete ftumorvolle unb mitrclftenbe SrzLblung Viel vertrauter als durch fede Beileschildetung. Und wer den eigenartigen Zauber des Buche« auf sch Wirten läftl. wird Stevenson, dem groben Schadetet der Tropen, gern« recht geben, wenn er von Melville sagt, daft et .der OirM^e* sei. .der mit @cnl« übet die Süds« schrieb 220 Politik unb Geschichte. — Nach zeitgenössischen Quellen hol Johanne« Bühler»» unternommen, für den Insel Verlag In einer Reifte monumentaler Bände eine deutsche Geiste»- und Kulturgeschichte zu geben. In deren neuestem Bande er da» deutsch» Geiste»- leben Im Mittelalter behandelt, nachdem früher schon die voller Wanderung, da» Fronkenrelch. j die söchs.'chen. salischen und staustschen Kaiser zu Worte gelomemn sind. Die Art Bühler», nach einer klaren und tiefgreifenden Einleitung, die Zeit selbst durch ihre bedeutendsten Geist»»Heroen In markanten -christstellen au un» sprechen }u lassen, ist vielleicht, wenn nicht die einzig mögliche, so doch die dank- bqrste Sonn, einem grofteu Publikum heute die deutsche Vergangenheit nahe zu bringen. Bern sich auch da» Intereste an h.stonlchen Dingen heute im allgemeinen nicht weiter zurückersireckt al» bi» auf die Dorkneg»geschichte und die lunbfluturng über I un» ftinschwemmende SRemoirenliteratur, albt eo doch andererseits wieder, und zwar in Kreisen, die I früher der Beschäftigung mit der Geschichte mellen- ] fern standen, viele die über darstellende Gelch.chto* literatur binau.geeiten mochten zu den -'itgenossi- Ichen Quellen, die ihnen in diesen Büchern Loftan- I ne» Bühler» in einzig dastehender Weise geboten werden. 4ä — Kaum eine Gestalt de» 1A. 3aftrftunbu oon Polen, vielleicht der interesioni.ste in der '-ie,h. der iXürflen au» bem Hause Stettin. Man würde Ihm nicht brecht werden, wollte man sich mit dem begnügen, al» wo» I da» Volk, auch sein cae4 tentolf fteute noch iftn fennl al» Vebemann aroftrn Etil», al» etwa, o«r* Ipflieten ‘.Reflaiffaiuelurften. beftenfall» al» groft- zugigen tfrvrberer oon stunst unb Kultur, der sein» Aauprttabt Dresden za einem Wunderwerk deutscher Barockkunst machte, auf den auch eine Reihe schön- f!zaben von Bildern zu fallen, die in Busstellungen des Sen. nars der Seifmllichkeit zugängig wurden Ä t . k k — K» hat kaum se eine Heil fltaeben. In ber da» | 3nler< l'e |ur bot Bauwesen in seder seiner Jorm fo weite «reise rrfasit hat. wie gerade unser» «»gen- wart, lur die die Wohnungenvl da» bestimmend» wirlfchcOtsiche Problem barftellL Da» hat natürlich zur Bolae gehabt, daft auch die Literatur den fühlbaren Maiurcl an populär gehaltenen Schriften so wohl über Lie wirtschaftliche, wie über die künstle ttsch» Geile be» Bauen» au»zufüven bemüht war. rchon in der "'oikieü-.Atil gehen bie wertvollen Bi tt er d<» Deutschen Werkbunde» unb Me allerding» meisten» bie Ini'eiiarchilektur behandelnben Schris- len de» Verlage» « stoch zurück. Bon neueren da» . k>l iuina»rrpt lern in den »Ittelpunkt stellenden Buchern seien genannt bie von Mulbestu». von - chustze-Nuuinburg unb Bruno Taut. Beben bem Wohnbau gewinnt In unserer Zeil der Batlonall* sterung der deutschen D.rtschafl der Zweckbau zu* nehm.'ibe Bedeutung 3ftn l eftanbcll flboli Beftn» in einem ausgezeichnet illustrierten Banb ber oon tkjüüVert 3reg berauefleaebenen Gammluna „D l e Baukunst' ('Sehne. Der m ob e r n e 3 w eck- bau. Drei Mu.ken Verlag A. ®. München). An teinem Buche dl desonber» interessant die Lularn- mensl'Uung moderner Industriebauten, seien e» Ber- uwliungegeboude ober Fabrikanlagen nicket nur au» Jteuttetdanb, sondern auch au» Amerika. Frankreich. b.n Michel, lonbem allseitig, ganz uberzettlich-zeitlo». unter bem Sck»eme der Ewigkeit, unabänberlid). senseit» von Baum und Zeit, geistig und gottelmg. in letzter Sammlung. Besinnung und Selbsterkennml». Wer dem deutschen Oteniu» naht, ist geroift. daft er sich selbst zugleich auch dem deutschen Wesen an sich, unb zwar in höchster flueroirfung. in letzter Vergeistigung naht Niemal» braucht man aber darum seine Spur im Dunkel . sein Gude ist unbekannt. Ivftsts Schauspiel weist die für ihn typitche Form ber loderen Ezenensolg. auf, bie die wichtigsten I Stationen diese« Daseins kaleidvlkcpart.g ad* roden läftt. Da» Danze (das nicht an die desten Destaltungen des hoffnungsvoUen jungen Dichter« heranreicht- wirkt eher chrvnikhatt unb bilder* bogenartia, als von dramatischen Gesetzen und innerem Botwenbigkeiten beftimml, der Stoss hätte I ebrntoflut eine Bottelk geben können. Metes wirkt in Metern Stuck doch recht bin ft und literarisch; daneben soll nicht verkannt werden, daft auch nmi.ches gut und dichterisch geschaute Bild haften I bleibt, unb manches von ber in ben glücklichsten Augenblicken starten unb beschwingten Dialektik be« Dichters 3 oft ft - Das Stück ist schon mehrfach aufgeführt worden. 196 I — Bertolt Brecht» Hauspostille Mil Anleitungen. Gesangsnoten und einem Nnhana«. I XII und IN Seiten 8e. Propyläen-Verlag. Berlin 1W27. — fie Ist merkwürdig bestellt mit ber jungen beultchen Lyrik; man soll, so will m scheinen, keine reine Freude heran erleben. Nach ben schönen, flar- I ten begabten Bänden der Vegesack. Zuckmayer und Bemacher, um ein paar Namen he rau »zugreifen, I muft man diese Hauspostille über stcki ergehen lassen, die wohrhosllg dazu geeianet ist. einem alle» Vertrauen zu umeren Jüngsten und Gegenwärtigsten zu nehmen. Mit Besorgni» la» man schon von ben letzten firzeugnisien ÄlabunN. Nun kommt Brecht, der ba» fo grundbegabte Beoolutlonobrnma „Trommeln in der Nacht“ geschrieben unb der auch nachher bcroiefen Hal. daft er etwa» kann. Wie steht e» mit diesem Bache daft er seine Hau-pvstille nanntek Der Beriog gibt dem Bande einen Waschzettel mit. ctd dem zum Schluft gesagt wirt), da» Wesentliche I dieser Lyriksammlung hcae darin, „daft hier viel- leicht wm erstenmal ein Dichter um Me Erkenntnis unb Gestaltung der neuen Lebensformen ringt. Me sich untere Weil nach ber Katastrophe mühsam er aroeitel“. Und ein durchaus nicht namenloser Berliner «ritiker hat Brechts Postille al» bo» hefte Buch be» Jahres bezeichne vir müssen gestehen, baft un» für solche Urteile schlechterbina» jede» Berftänbnl» teblt und kost wir mir sehr selten ein so elende» | traurige-, und hoffnungslose» Machwerk vor un» ge ! hab! haben. Die filmestunq. oder Anleitung, wir Brech! den erkältend satirisch-ironischen Anstatt tn Prosa bezeichn«, mag noch hingehen; man mag vielleicht sogar dabei an -'Vne besten, ober an Wedektnb. der sicher bei einigen von Brecht» Bal laden G,vaster gestanden Hoven könnte. C» ftnbet sich m b.efem Vorwort, ab Hinwei» auf ba» erste »apstrl. der Saß Auch sollten nur ganz gesunde Lenke von dieser für Me Gefühle bestimmten Lek hon Gebrauch machen“; hier scheint un» eine nicht ganz ireiwillige Zronie zu walten r. gehört, unserem Empfinden nach, eine geradezu robuste Konstitution -.mb ah'fbrühte (Remjtwrfoftung dazu, nich: nur t;; rrte Äapltel sondern d.e ganze Sammlung Sicher Lyrik^ au lesen unb innerlich zu bewältigen Denn man biefe Postille in sich ausgenommen hat. ohne st« vorher an bie Lanb zu Derrn, bann wird man. guten Diven», vier oder fünf Gedichte gefunden haben, denen man Begabung unb eine gerollte Kunstsorm zusprechen kann —, unb steht sosort vor ber {jrege, wie e» möglich war, baft ein angesehener Vertag um dieser vier oder fün' willen u» einem über 150 Geilen starten, übrigen» vorzüglich au»- gestatt et er, Band» so viel Mrnderwertigkest aoiam- mein unb als Sperrst oerschteihen konnte; soviel Noh- heil, soviel Sanirau», soviel schmutz und soviel kost 'ck-Luz e<. mit :meri kam scher Kivisi alrönogtberbe ausgemachte -erienlosigkeu. Kuuurierne unb ge- 'ckmacksicht Entgleisung, wie einem au» de» ^beliebig herauf gegriffenen • Gedichten „Äpfclböd". »Born F-anoois Bi2oe“, Drges Gesang“. „Heber ben r±- r.aenjft*. „lieber die Inftrengung“. Maha- 6£'r.npa<;ang Br. 3e, ..Ballade com Liebesioft“ unb der .X'eger.h: vom toten Soldaten“ eninepenftrömt fis rr-ft im übrgen jedem ’elbft überladen bleider da» ber aufgeiprochene Urteil durch eigene Lektüre nackLZUprüfm. weil wir au» wihm chen Gründen daraus verztchtrn möchte» da» oben (Ärtegte durch upttrrrl» fonr nn •Börfenhidt. Bntrt^r.flblofuna «r 1-30000 3* Ur 30 00140000 do. 11,1 n.e 17.7» Sachlage beutete auch harmif 6*r Trr Der Aufstchlsrot der 'Befall-3ftl*n a. I<7 no i zu ver bot Be- 741 itt 77.» MA.3» IM.71 r» tttSXHl na DI * edM . D4.1 141 Ml M7 n.c Oe Gute« kouifchcn Bddcw. Elchen 0 Hbt rvrvtRWif re* hneflmbee rjmn “Deftad Iah mm 5'Crownt erholt JCMw Mt an» »ruft. IhtatamBtrii . 177 15 IW IW,71 141 ID. 4 147.» «I DI III.» 141.5 IM.» IM.5 Ml 177 113 l<3.» 1.717 belebter Die 'Notierungen der ten sich durchweg wieder sek g *14 171.» IM "tii IM IM 34 «7.» Ul I» MwriUwtKM lew nrlfflft» Hewi . . I73.M IW IM in.» m i» 177.» ■ »4 71 TUI 148.» 117.5 IC 77.75 41.75 ■3.75 181 IN, 7» 771 2 Bart ju»tpwt. Tn-.a Ikf N« Mr und Xcggee. ’tmbrrn Str.Ärrjwgta. 2B« mt. üstf höher. während rro 1415 w 7 u: Ir*-■> Rm« OeteH* «M .77.» 147.» «4 IN »71 IM IC.71 Dezember r.*t rt« Parallel mu M«r 117.5 fa 143.5 110.5 141 7» 141.71 IM IW 5 3tt>d«e«arh BctIji - Frankfurt Banlnotcn. iw iw | ID.» .'79 > 'M Koller zunächst zu veräußern dann gab er Ibn einer Btrtdrau al» Pfand für eine .>chlchu!h -s Genüge, baß er Paket aneignen wollte Der Angeklagte erhielt mit “Rücksicht auf feine Borstrafen wegen Unterschlagung drei Idochen Gefängnis •in Bann au« Reiskirchen war gegen einen Gerichtsvollzieher der bei ihm In recht- mäßiger Ausübung feines Amte« eine Pfändung vornahm. tätlich geworden Strafe Degen Mider- ftanbi 40 Bl Geldstrafe Bei einer ähnlichen Gelegenheit gebrauchte der nämliche An- 73.75 .*47.1 II».7» sro.ii 171 • tr IM.» Du 13.75 143.1 IM » X irdoch die Börse al« recht widerstandsfähig Die Kursverluste gingen über 10 Prozent nicht hinaus, nur Ostwerke verloren 20 Prozent Die Tagesspekulation wandle frch erstmalig wieder dem Bankenmarkte stärker zu. da man auf diesem Gebiete noch mit Gewinn- möalichkeilen rechnet Die morgen statlfindenden Differenzzadluiigen haben am Geldmärkte «hw erhebliche Nachfrage veranlaßt, so k»ß sich die Forderungen für Tagesgeld weiter auf 7 M« 8J5 Prozent hielten. Bonatsgeld 6.75 bi« 7.75 Prozent 3m De v i l e nve r keh r laa da« ena- lische Pfund mit 4 8595 gegen Kabel lehr fest Die Reichsmark hielt sich infolge Interventionen der Reichsmark gegen den Dollar auf 422 Bai- land schwankt« gegen London zwischen 91,75 und 92 25. behauptete aber, er habe feine gegen Pfändungen vorgehenden Gläubiger art ihm allerdings anscheinend viel zu fchi"en machten. Da immerhin eine entfernte Böglichkdt vorhin den plus 0,5 Prozent Buderus plus 1 Progeni. Nde^nbraun plus 3J5 Prozent, dagegen schwächten «ich ab Stahltrust mmus ZL Prozent. Phömi minus 1L Prozent Gelsenkirchen m nus 2^5 Pro- zent. Bankaktien etwas 'chwächer. fast durch, weg mrnus 2 Prozent, nur Dresdner und Bade» n'che Hypotheken gehalten Schiffahrt«- ?e,;el lugwettrekvrd ho:- 10 Sturdrn 1» Blnuter. «reicht and landete schließlich um * 59 nach r -xr ^1-jjXiuct vo' 14 Stunden achi BtrniNn wohl- leza.ren unweit drr Starten, wo tßm ein begeisterter •mptang Herr tei wurde nommm • Bansfeld A.G. für Be rabau und Hültenbctrieb Die G -B erledigte die Ae- gularicn Ueber die Geschäftslage wurde il a. mitgrtrili Die Amerikaanleihe erreichte ihren 3wrf. die .finaiuen des Umernehmen» zu fon- 'olidieren. und hat die Grundlage für die Durchbas fein Begleiter versehentlich Hcgm gelassen batte. Gr mag wohl anfangs die Absicht gehabt haben, es seinem •ig-nlümer curück zu geben, vesa sich aber bald eines anderen und verbuchte den gcflaqtc gegen den gleichen Gerichtsvollzieher di» Aedensart Die Splhbuben ruhen nicht bi« fls einen kaput gemacht haben" Der GerichtsvoN- zieher bezog Me "Dörte auf sich, und _M« ganze lagte mit Me Turnen, Sport und Spiel 14 Stunden Im motorlosen Flugzeug. l »litten. 3 Bai. iDTB ) • ncn neuen Weltrekord tm Dauerslu a stellte anläßlich d-s vierten deutschen Segelflua - Wettbewerbes bet R osi tten auf der hi# r . 17.» I 41.71 I er. i ”tm a dem Sc.^rlflugzeua des Ostpreuh ?e eins für Luflschiffahrt gestört»l Um 3.1C '' Ile Schu'.z den b'4^r von dem Franzo»er> .1 a I • a u gehaltenen. Intern ttonal ane'kannten A-gaen 5Zaker worhe per Bai 5 Bark höher briablt Naturgemäß war kne -aufedewegunE an den -anptmärklen Nicht ohne Ginfluß auf die Bühle« Zast allgemein ist Ne rr:g< !* ba'tct getporfv. besonders am Behl markt zeigt sich leitens des Konfums mehr Bebar» Gs not erien «*r f* 1000 Kile Weizen, märt Xt2 M« 305 Aoggen 775 >» 278 Sommergerste 2Ä b 4 256. Wintergerste 210 bt# 220 r-ttey:** 210 hes 220. Aa*fr märt. 235 dis 240 Bal«, Mo Derkin 1»2 b » 1*15. kür je LV KUo Weizenmehl »L bis 38,5. Xogaorgeichiag«n«n ,ierad<«tzun« de« 14fachen Ltimmrecht» der Lorzust»afi>«n auf da» ,w«,fach« lugefiirnml. Huf ein« flnfrafl«. wa» au» dem Gewmn au» d«m Bau Nr Lhimbabn in der Türkei i«worven fei, wurde oom Vorstand miige- teilt, daß Die verdindlungen in dieser Angelegen- Nit noch in der Schwede feien und noch nicht Nr Heilpunkt angegeben werden könne, zu dem man näher« Mitteilung,n zu mache« m Der Lag« sei. Urber die Aeschäftslagi im neuen Jahr außen« man sich von Dermal tu ng»|«ile sehr ophmifuld). Der Auf- trag-bestand zu Beginn M» Jahre, |«i beträchtlich hoher al» zu Beginn des Vorjahre», und der Aus- iray^fingang in den ersten vier Monaten de» neuen Jahre, sei ebenfalls nicht unwejentlich höher al» in Nr gleichen Zeit de» Voriahr«»^ Unter den neu her- rmgtnommenen Aufträgen befänden sich auch ein« Anzahl langfristiger Arbeiten, jo daß im Zusammenhang mit den Huftragerefttn au, Nm Vorjahre ein« lohnende Beschäftigung von Inventar und Personal nicht nur für da, laufend« (st«schäft»iahr, sondern rod) weit darüber hinaus gesichert sei. Auch da, äu,lanb»ge|d)aft habe sich gut entwickelt, namentlich in Nn Filialen in den latein-amerikanischen Staaten, Argentinien, Chile und Peru. AukzerNm sei die Birina mit der Ausarbeitung einer ganzen Zahl von Proiekten beschäftigt, und wenn auch namentlich im Ausland mu starker Konkurrenz zu rechnen sei, so suche bi« fiirma dadurch einen Vorsprung zu erreichen, daß sie immer mit Nn neuesten Methoden und modernen Malchinen und wirtschaftlichster Installationstätigkeit einen Au»al«ich zu schaffen suche, lieber da» mit der Grün & Bilfinaer A • G. in Mannheim getätigte Gemelnschaslsgeschäst am Suezkanal. wobei man, wie in der vorjährigen General Versammlung mitgeteilt wurde, mit einem Verlust von 0.9 Mill. Mk. rechnete, wurden keine Mitteilungen gemocht. Zu den Verhandlungen der deutschen Bauunternehmungen mit der südslawischen Regierung wegen be, Baue, de» Parlamentsgebäudes in Belgrad erfuhr der Vertreter des W T B - Han- Nlsdienstc» noch von verwaltungsseite, daß die Verhandlungen, nachdem sie schon fast einpelchiasen nxiren, jetzt wieder etwa» günstiger stänNn mso- fern, al» die südslawische Regieruna den allen Plan, Nn Bau deutschen Firmen zu übertragen, wieder ausgenommen habe Durch Nn derzeitigen Regierungswechsel in Südslawien ober hotten die Verhandlungen eine neue Unterbrechung erfahren müssen. * Westbank 2 G Frankfurt a B D e Rcstelnzahlung auf 1000 000 AB junge Aktien ist nunmehr erfolgt, so daß bas Kapital tn Höhe von 2 000 000 RB voll eingezahlt ist. Wie her D T V -HanNlsbienst weiter erfährt, ift für bas Geschäft«,ahr 1926 eine Dividende von 5 Prozent In Ausficht genommO e Basalt-Aktiengesellschaft. Linz Kolirvrrtt Öt*ttr«9«üi . . - tzavrahüm........... Wanntimami ■ ........ Teanl'ttbcr........... C»«r»tfxiu« jetzt auch Me “Brief« Schlözrrs aus Washington, wo rr zehn 3ahre lang das Deutsch« Reich vertrat, «nlhaltr- Bon Gi nggis Khan » ur Soviel- ««publik betitelt sich ein umfangeeidjrt Buch, m dem 3 3 Korostovetz «in« einaehenN durch Quellenmalerral gut belegt« G.'ch cht.- der Bongole, gibt Der “BerfaIler war früher rafft- scher Grsanbier in Peking und Urga und ist gewiß wie wenige andere, in der Lage. Me Verhältnisse N« Vrnen Ostens N'chl nur rück« schauind In der Vergangenheit, sondern auch so. tot« sie sich uns heule barstellen schad ju ana- IDlierrn. Das interessante Buch gewinnt für jeden größte Bedeutung, btt sich mit den augcnblid- lichen Vorgängen in Ostaslen beschäftigt und Me Tagesereignisl« durch historisch« Studien in einen gtbuuer Rohmen einzuspannen fucht. lBedaa Walther N Gruyter & Go. Bedin. 15 Bf.) 858 wirtschaftspolitische Schriften. - Handwörterbuch der Staat»* wtffenschaflen. vierte, aanzlicb umgeardeitete Auslage. )>erau»geg Mk. Verlag von Quell« & Meyer in Leipzig. 3n meisterhaften Einzelbildern Hai «» ber Beelaster verstanden bt« größten nationalokonomifchen Lnsleme voi zufuhren. in benen der Zu'ammenhang mtt den philosophischen Lehren ihrer Zeit sich bt- lonhfre deutlich zeigt. An die Darstellung >ede» ein* Idnen System» lch'-ef>! sich jeweils eine eingehende Erläuterung unb kritisch« Erörterung, wobei stets bie cegenmartigen Lehren Nr Disienschast venmUelt werben. Besonberen Rachbruck legt ber Verfasser lehre eine Frucht individualistischer ausklärender Denkweise ift. Da» Verarmen d,eft» Denken» be* Zeisen zu lehren und Nn D«a zu ruck |u Nn gr iiuhrrni Nr Vorzeit zu weisen, ist ein besondere» Verdienst diele» Buchen 103 — nel,i|d)< Agrargeschicht« de» 17. und 15. Jahrhundert» behandelt aus Grund fleißiger quellenkntischer Studien Dr »Ian» ’J e r d) tiisonderhest für den Ärti» »>«r»feld (Verlag Han» Ott. Hersfeld» Die Arbeit, bie ein« erwei- tcrte Marvuryer DoktordlfteNutu'n barflrllt. ift ein - Dd'icnv ceraN weil sie in ihren Details «men Läng»schnM durch zwei Jahrhunderte gibt 32 ----------------- j Rundfunk-Programm. Donner »tag. 5. Mal 430 Ms 5.45 Konzert bes Hausvrchdwrst 3oß Brahms *>45 h» 6 06 IN« Ldestunde 6 15 Ms 6 30 Heb«(Tragung von Ka'lel Hau» unb Ganen 6.30 Ms 7: Uebertragung m Kasteit .SchäMtngsbekämpfuna im Obst- unb Gemüsebau" 73ortrag von Ganenintpeftvr Deckel ornt brr Obstbauanstalt brr Lanbw-rTschaststammer frag von Oberpostral SchröNe 8: llrbrrtrammf aus Nm Hranstarker Overnhau« .Glekrra Teo- gbtne tn einem Aufzuge “irrt oon H v. Hoi- mannsthal Bufif v«m Aicharb Strauß An- tchließenb Ms 12 30 Ta v»-P roqrasnm Hn'dinftltdlf». Sarawftperur tue UmonOrifrlt». Do bw im prdlon«Twn Ssrnwer f.'-n X.,"n-sch«n Drüun- kvhlen-SynMkat ? m b H »n Köln ecnzdührten Sommerprrilr für Uwterbrir-'a b*t Nr Der» brauch«d-a'f u*gnnli#it D «all gdunbre hoben. - menhen Sommer Wieser 'n A^w<^Ming gebracht. Hür N« Boeuit« Aprll M« « n'chl August tmt bodurch eine erheb: che TkrTiIligung Ns Preste» für Unionbrrketls nn. fo daß «s ftch bon^cnb empi ehlt eit Nm 3 -!:u< Ns BeNds m Unwnbrtlctt» ntchl erst Ms zum Wieder beginn Nr kälteren 3atzreszekt zu tr’. rien Ion Nm trch Mr Sorlftl« des billigen Z-r-m-nerNzuges zunutze »u machen und schon fetzt m t der G'nkellrrang zu brgtnncr Nenfhm «.Di. Nltt Mtw* |.Ulf- Mer» Akt» 34h* tD-UI Mer» 4en Tatww: • K H tK U