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Erscheint «äglid», aefofT Sonntage enb ^«tcTtnqi BeUagei: ®(rf$i a. besonders die 3ugenb, die das toieherbrinnen und vollenden soll, was die Alten einst befefien haben, ein einiges unb tüchiges Reich. Die eigentliche frier fant) am Sonntaanachrntttag im Kuppelfaal der Stadt Halle, wo nach Degrüstungs- worten des Duisburger OberbürgermetsterS Dr. Jarres der ehemalige Staatssekretär Wallraf das Wort. 5>r Stresemann überbrachte Grühe der Reichsregierung und erklärte. dast die Reichsregierung durch chre Der- tretung auf der ersten Tagung der Vereinigung ,ur Schaftu«^ eines DiSmarckdenkmals am Rhein zum Ausdruck bringen wolle, bah sie voll und ganz hinter dieser 3dee steht. SS würden noch Zeiten vergehen, ehe dieses Denkmal herniederschaut auf die Fluten des RheinS. denn auch der steinerne DiSmarck solle nur auf ein befreites Rheinland her- niederschauen. Der Minister gab dann eine Gha- rakteristik Bismarck- als Staatsmann und stellte tollte, bis heute verschleppt wovden fei. hätten die Arbeiter keine Hoffnung mehr. Die Gewerk- 'chaften verlangten deshalb Beseitigung der Möglichkeit. den Arbeitstag um zwei Stunden zu verlängern. Wenn eS nicht ander- werde, würden fich die deutschen Arbeiter den Achtstundentag mit der geballten Faust holen. kDeifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Stegerwald lZ.) erklärt, bte Lppo- :ion der Renten und der Linken gegut jedeS 'ozial.'.optische Gesetz Austerdem macht der Redner darauf aufmerksam, dast im letzten Dachtragsetat 51 Millionen ausschliestlich für die gefährdeten preustt- Ichen Gebiete bewilligt worden seien. (Erneutes Hört! Hört! rechts und im Zentrum.) Die berechtigten Wünsche Bayerns habe man damals zurückgestellt. (Zustimmung bei der Mehrheit.) 3m übrigen wiirden Mt Verluste Preussen- durchaus anerkannt. Abg. Dr. Hertz (S.) ist der Auffassung, dast man sich an den Wortlaut deS Bier'ieuer- geseyes halten müfte, der für eine Aend -rung dieses Gesetzes die Annahme mit einer Zweidrittelmehrheit Nar vorschimbt Staatssekretär Po Pitz erklärt, nach Auffassung der Reichsregierung genüge eine einfache Mehrheit. Der Redner beruft sich auf juristische Autoritäten tote die Professoren Anschütz und Kahl. Preustischer Minifteroräfident Braun erflärt, 1925 hab« man die 17,2 Millionen für Bayern feftgelegt bei einer im Verhältnis zu heute glänzenden Finanzlage des Reiches. Wenn man diese Summe jetzt auf 45 Millionen erhöhe, mühten die anderen Länder darin eine Benachteiligung erblicken. Im übrigen möae ber Staatvge- richtshof bk Frage entscheiden, aber der Gesetzestext sei ganz klar. Staatssefretär Popitz zitiert die Aeusterung des Pros. A n s ch ü tz über die Aenderung des Bierstvueogesetzes von 1919, bie nach Ansicht von Anschütz mit einfacher Mebrbeit rechtsgul- tig zustande gefommen sei, weil fie nut „bcfla- ratioer" Art gewesen fei. Die TOIrffamfcit de» Rechts müsse geprüft werden. Unter Ablehnung sämtlicher Aenderungsan- träge werben ^inanzausgleichsgesch unb Erhöhung der süddeutschen Viersteueranteile in zweiter unb dritter Lesung mit den Stimmen der Rcglcungsparteien unb bes Bayerischen Bauernbundes angenommen. Die Schluhad- stimmung über Me Sierfteuemooelle ist na- mentlld). Sie ergibt die Annahme de» Gesetze» mit 195 gegen 148 Stimmen bei zwei Enthal- hingen. Vizepräsident Esser stellt fest, dast zwei Drittel ber Abgeordneten anwesenb waren, bah aber bas Gesetz nur mit einfacher Mehrheit angenommen Ist. Auch ber Haushalt ber allgemeinen Finanzoerwaltung wirb in zweiter Lesung in ber Ausschuhfassung angenommen. Die Einnahm en aus berEinfommensteuer werben baburch von 2,4 auf 2,62 Millionen, bie au» der Körperschaftssteuer von .350 auf 450 Millionen erhöht. Zur Deckung herangezogen axrben auch 190 Millionen Betriebsmittelsonds unb 200 Millionen Ueberschüsse aus 1926. Die Ueberwei - lungsgarantie für bie Länder wirb von 2.4 auf 2,6 Milliorben. bie Biersteuerentschäbiyiing von 22,7 auf 70,7 Millionen erhöht. Gestrichen wirb ber Betriebsmittelsonbs der Branntweinmono- polverwaltung mit 2.5 Millionen. Es folgt die erste Lesung des Arbeitszeit- n 01 g e f e tz e v. D e i ch S a r b e 11 S m i n i st c r BraunS: Dem Arbcits'chutzgesetz greife diese- Gesetz nicht vor. Eine starre Regelung verttage die dputsche Wirtschaft noch nicht. Die Vorlage beschränke fich ?)arauf. die Schwierigkeiten, tde die Dot- Dcrorbnimg von 1923 mit sich brachte, zu beseitigen. Dem lleberftundenwelen sollte dadurch gestcuert werdem Ueberschceitung der Arbeits- zeichöchstgrenze von 10 Stunden werde von der Genehmigung der Aufsichtsbehörde abhängig gemacht. Die Straffreiheit für freiwillige lieber- stunden werbe aufgehoben. Für genehmigte lieberstunden würden Zuschläge von 25 Prozent eingeführt, von denen nur besondere Detneb« befreit werden fönntat fBeifall bei der Mehr- Irotz aller gegenteiligen Versicherungen der Sozialdemokraten. eine Kluft auf zwischen ben beiden gröstten Parteien der Weimarer Koalition. Diese Entwicklung ber Dinge fand im Reichstag sowohl wie im Landtag grobe Beachtung und wurde überall eifrig erörtert. Ob sich schon bald, tote man in manchen Kreisen vielleicht etwas vor- eifig erwartet, bestimmte politische Folgerungen daraus ergeben werden, lästt sich zur Zeit noch nicht sagen. Man darf aber über solche bedeutsame Zeichen der Zeit nicht ohne weiteres hinweggehen. Sitzungsbericht. Berlin, 2. April. (DDZ.) Die zweite Lesung des Finanzausgleich- wird beim Abschtritt .HauSzinSsteuer" fortgesetzt. Abg. Biedermann (Soz.) schildert die ungeheure Wohnungsnot und beantragt, ben Ländern zu verbieten, dast sie mehr alS 20 Prozent ber Friedensmiete für ihren allgemeinen Finanzbebarf oertoenben. Erhöht sich die Mrete über die Friedensmiete, so muh der Mehrbetrag au-schliestftch zum Wohnungsbau verwendet werden. Abg. Schneider - Berlin (Dem.) beantragt, wenigstens auf besonders schwer unter der Haus- zinssteuer leidende Gewerbe Rücksicht zu nehmen unb die Saisonbetriebe, insbesondere die Hotels unb Pensionen in Badeorten nur für die Kürzest zu biefer Steuer heranzuziehen Abg Dr. 3 ö riff en (Wirlsch. Dg.) legt zwei Entschliehungsanträge vor. die d.e Aushebung der Hauszinssteuer, soweit fie fiskalischen Zwecken dient und Verwendung der Steuer für Mietbeihilfen an leistungsschwache Mieter, für Reparaturen und Woh» nung-neubauten verlangen, wobei private Bauherren ebenso betTÜckfichtigt werden sollen, wie die gemeinnützigen Baugenossenschaften Die Hauswirte sollen für chre Privatwohnungen von der Steuer befreit werden Abg ©eifert (Aufw.-Pt.) beantragt. 20 Prozent der Friedensmiete als HauSzinSsteuer zu erheben, die restlos dem Wohnungsbau zugute kommen soll. Darauf werden sämtliche Anttäge zur HauSzinSsteuer abgelehnt. ES bleibt bei der bisherigen Regelung. Zur Erhöhung der süddeutschen Bier Heueren teile erklärt preust.scher Ministerpräsident Braun, fein Wtderspruch richte sich nicht gegen den F.nanzausgleich. sondern nur gegen d e Bevorzugung der süddeutschen Länder. Wenn jetzt 40 Millionen im voraus den süddeutschen Ländern zugeführt würden, dann blieben diese nicht mehr für die anderen Reichstelle verfügbar. Es handle sich auch um eine Benachteiligung der übriger. Reichstelle. Der Reichsrat habe die Hllfe ber Grenzgebiete auf 30 Millionen erhöht. Davon feten. auf Vereinbarung bet Regierungsparteien fünf Millionen gestrichen worben. Tatsächlich hätten allo bte Reg erungS- Parteien an ben berechtigten Forderungen Streichungen vorgenommen. Denn Preusten 'ür d.c 3:,j M.lltaroen VermögenSschäden. die es durch die' Erfüllung des FrtedenSverttcges erlitten habe, und bie daS Reich bisher nur mit 65 23:1- ;tonen ersetzt habe iHörl! Hört! linkS), nur 40 Millionen jährlich abgezahlt bekomme, die jetzt den süddeutschen Staaten zugefchan.^ werden sollten, dann würde es in der Lage sein, auch für die besetzten Gebiete mehr zu leistrn alS i? h U = Q s? Am =s*d?35r2 -»-.ö 2 □ LslssH MD GAN 2.c< 2 5.5? ■ 1 “ n = &-.'• G O-E 0 g X 2.° ’ Gn 2 - 2 ~ e = er^- = n * ■sFh Z(O 1* 7 3 ’S? Äst 7 rsio 1 nicht dnfü&ter Di« Vorlage bringe aber mbeftrrtbare Fort fa,ritte Auch ba» Zentrum L-olk den Achtstundentag aber nicht ben ff?« matischen. Aug. Dr. Aabemacher rden, daß sich bei ber deutschen Landwirtschaft große Widerstände gegen eine solche Einfuhr erheben werden. Heute meldet sich denn nun auch schon die Deutsche Tageszeitung und erklärt, daß auch über de engebeutete Lösung auf einem Mittelwege nicht diskutiert werden könne. In der Scrnbaltung polnischer Schleuder- fnnfurrcnj handele es fich um eine Lebensfrage und zwar nicht allein und nicht fo sehr für der. Offen als insbesondere auch für bi? kleinbäuerlich-' Bevölkerung be* WestenS. die an der 64: cincbeltu -n al? einer ihres Häupter» werbsqurslen entscheidend interetfiert ist. DaS Blatt weist dann noch auf die Ausführungen des Veichsemährungsnrinisters in seiner Etatrede hin, wonach es fich bei den Belangen der Landwirtschaft nicht um daS Interesse eine« einzelnen Berufsstande», sondern um die Ernährung d«S ganzen Volkes, also um ein toichftges Defomt- interesse des Volkes bandelt Die Freigabe des Memeltransits Berlin, 4. April. (Priv.-eTl.) Vor einiger Zeit war gemeldet worden, daß Bestrebungen im Dange seien, ein« Annäherung P ölens an Litauen herbeizuführen, und eS war in diesem Zusammenhang insbesondere aüf englische Bemühungen hingewiesen worden, den latenten Kriegszustand zwischen Polen und Litauen zu beseitigen, zur Stärluna der Stellung Polens gegenüber Sowjetrußlctnd Nun kommt aus Kotono die Nachricht, daß von der litauischen Regierung englischen Firmen die Durchfuhr von Holz au» Polen auf dem Memelstrom gestattet worden ist. Die englischen Anstrengungen sind also nicht ohne Erfolg geblieben. 'Vorläufig handelt es sich nur um eine Annäherung auf wirtschaftlichem Gebiete, immerhin um eine Annäherung, die auch für die politischen Beziehungen Ser beiden Staaten nicht ohne Bedeutung sein wird. Außerdem ist e» bezeichnend, daß der neue Gouverneur des Memelgeoietes. Herr GalwanauSkaS. au» London kommt, wo er bisher als Gesandter Litauen vertreten hat. Eine tschechische Handelsmarine. vnglischcü Kapitalangebot zum Bau von Lccschiffen. Prag. 3. April. (WTD.) Rach SlättermelDun- gen ist an bie Tschechoslowakei ein englischer Kapitalangebot von 2 Millionen Pfund Sterling zum Zweck der Gründung eine» tschechoflo- wakifchen Handelsschiffparke» erfolgt. 3m ~ Laus« der Zeit sollen der Tschechoslowakei 5H Schisse von 3tW, 6000 und RUOO Tonnen geliefert werden, welche von Hamburg aus die Verbindung junädjft mit den baltischen Staaten, mit Kanada, mit Südamerika und später auch mit anderen Kontinenten zu besorgen hatten E» würde fich um Auswandereroerkehr sowie um Personen- und Frachttransporte handeln. Der große Umsang des Unternehmens, dos mit einem Zeitraum von 20 Jahren rechnet, macht die tschecho- ilowakiichen inoftgebenden Kreise vorläufig nicht zur vollen Zustimmung geneigt. Man beabsichtigt, nur mit t> r»t Schiffen den Anfang zu machen. (Ingllfdjerfeits wird aber nur von einer größeren Aktion Erfolg erwartet Die e» beht. werden die zuständigen Ministerien in den nächsten Tagen über die Angelegenheit verhandeln. DieSchuldan denDorfällen in Nanking. Schanghai. 3 April lReuter > In einer Erklärung »tag»aboeorbneter Dr. David verbratet« sich bann über bi« Koalition »Politik Der Vati et. Er hielt es für einen Fehler der Reichstag»fraktion ber Partei daß sie die letzt« R«gicrungsbildung nicht mit mehr fymntdirfrii au verhindern qduchr hab« Dr Ctrdemann# .Führung Der Austenpolittk «rmöglich« durchaus rin 3ufammcr.jrbx’tcn ber Sozialdemokrali« mit ber Deutichen Boll»Partei in einer großen Koalition auch in kulturpolitllchen Fragen gäbe ei eir? gemeinsam« Linie mit her Bell-partei. Di« Frrdcrur.g Dr. David» blieb Di« Partei muß als Richtschnur im Auge behalten, möglichst immer an der Regierung bäieiligl zu Iriik Aus nllet Wett. Deutsche Feiern In Reu York. Der Deutsche Verein Reutzork ver- aettaittte unläßlich der le.erl.chen Utbcrqab« c. .ei Billrn.lle» Hindenburgs eint B smarck-Hinden- burg» Feier, an ber cu4> «in« grob« Zahl tn Rruvork anläftiger Re.chsdeurschen teünahm. Der deutsche Geschä'tärtäger tn Wathington. Dr Kiep. beleuchtete in einem gdchichtk chen Rückblick die Bedeutung grober Führer für Die Einigung be» deutschen Bolles Das Amt des Reichspräsidenten fei überparteilich und »erbe tn diesem S nne von d a'identen Hindenburg ebenso geführt, wie e# fein Amts- Dorgänger Ebert getan habe. Di« Deutfch«« müßten an solchen Vorbildern lernen, ba» Vater- lanb über die Partei zu stellen. Di« deutschen Au»tausch-Student«n veranstalteten tm Internationalen Hau» der 2!euyork«r Studentenschaft ein 5 c ft der deutschen Jugend in Amerika al» Kundgebung dankbarer Anerkennung der von Amerika für Deutschland» Jugend in ben ersten Rachkriegsiahren in Deutschland von Amerika durch efeller-St.' Studentenaustausch gewährten Hilf«. 44 wurden :hung»trlearamrre des n Kultn»- Ministers und der Deutschen Studentenschakt in Berlin zur Verlesung gebracht IDkDeraufflnDung eines Kometen Der in diesem Jahre zu rückerwart eie periodische Komet Grigg-Skjellerup Ist am Abend des 31. März aus ber Hamburger Sternwarte burch Direktor Prof. Schorr im Stembilb des Orion sestgestellt worden Das Gestirn, das sich tn nordöstlicher Richtung bewegt und nur bie Helligkeit der 40. Größenkwllen zeigt, wirb nach der Porliegenben Babnbmvchnuna Im Mal sein« Sonnennähe bei entern Abstand von 133 Millionen Kilometern erreichen Di« Um# kausszeik beträgt 4 9 Jahre Deutsche Zentralasien Ep>«DiN«m. Die beutlax öcnltckli.n-6rpebtth>n unter Leitung von Dr X r i n ! I e r - Bremen wirb sich am 4. April nach Bomdatz einschifsen. D.« vom Bremer Senat unterstützte Erpebition ift auf eine Dauer von zwei Jahren berechnet. Sie bezweckt bie Ergänzung und Fortsetzung der Forschungen Sven Hedins tm weit! chen chinesischen Turkestan und in den nordwestlichen 5)tmalaiagebleten Die Rettungsmedaille für flllnlfler a. D. Scholz. Im Sommer 1924 rettet« Der Kel^sminifter c. D» Dr. Scholz. 'Sorfifienber Der fReidjstaci fraftion ber Deutschen Dolk»partel. unter eigener Lebensgefahr im Ostfecbad Neuhaus ben Burgemieiftrr Augustin vom lobe hre Ertrinken». Heute mittag würbe rr. Schalt für blefe Tat bk Nettungsmebaill« am Danbe burch einen Vertreter be» preuftlfchen Staatsministerium» überreicht. Jtnpfuna gegen flmralgt«. In der letzten Rümmer Der lötener Medizinischen Wochens christ berichtet der Direktor brr Wiener staatlichen Impf anstall. Hol« rat Dr. Gustav Paul, über große Heilerfolg«, welche er mit einem neuen, von ihm für b den Zweck speziell her gestellten Impfstoff, Cuttvacei r« Paul, bet mehreren hundert Fällen von Gicht. Rheumatismus. Ischia» unb ähnlichen neuralgischen Krankheiten erzielt hat. Aerzt« tmb Sozialversicherung tu Oesterreich. Seit längerer Zeil schweben Verband!ungen zwischen der Aerztdchaft unb der Regierung wegen ber Stellung ber Aerzte zu der neuen Sozialversicherung. Da diese DerHandlungen bi»- her zu keinem örgcbni» gdührt haben, hat sich beule ein Widerstand»komltee lämtlicher österreichischer Aerzl«Organisationen aebilbet. ba» uxntaebenbe Beschlüsse gewerktchastttcher liatuv aesatzt hat. Die Aerzte fordern tn»besvndeee Den Ausschluß aller jener Personen von der Krankenkaslenhilse. die ein Einkommen von über 400 Schilling monatlich haben. Eröffnung Des Dlfzlplinaroerfahrens gegen Pfarm Schnoor Dem evangelischen Prelfedienst zufolge hat ba# Konsistorium gegen Pfarrer Schnorr tn KönigShorlt ba» DisztpUnarversahren eröffnet, aber nicht wegen des gegen ihn an»gesprochen« Mordverdachts, sondern zur Untersuchung ber sonst gegen ihn erhobenen Vorwürfe „Ersolgrdche" Berufung. Der Reisende Rvmacztzk. der am 8. Februar in Brieg mit Komplizen einen Einbruch in eine Villa verübt hatte, hierbei bie neunjährige Tochter bt» BejiierS durch Schläge belinnungslvs machte, die Schtoester am Halse würgte unb alsdann die Betten m 11 Petroleum begoß, um Re anzuzün- o en. hierbei aber wohl gdtbrt wurde, hatte gegen da» damals gdäute Urteil von 3 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust Berufung eingelegt. In Der Berufung wurde Rymacztzk zu tz Jahren Zuchthaus. 5 Jahren Ehrverlust und Zulallung der Stellung tmkr Polizeiaufsicht verurteilt e Jletftnpbuerpibcmi« In (Balljiee. Aus Pivntczno lKreis Neulanbeg) in Galizien wird cpiN*mifd><# Auftreten des Fleck» tvphu» gcmdbel Die Behörden haben die Schulen geschloffen und den Gottesdienst In den Kirchen verboten. Di« Bauern in bm umliegenden Dörfern haben jeglichen Verkehr mit der betreuenden Stadt unterbrochen. Trotzdem ist bisher ettze rasche Ausdehnung ber Epidemie zu rzetchnen Schwer« Unwetter in Frankreich Leit einigen Lagen gehen über ganz Frankreich schwere Unwetter nkber. bk allenthalben großen Schaden angerichtet haben. In ben Vogesen sank bie Temperatur unter den Gefrier- wunkt unb die Höhen find mit Schnee bedeckt. In der Auvergne fällt seit acht Tagen Schnee, ber im Gebirge über einen Meter hoch und den 3ugvcr!ebr zum Teil unterbrochen hat. lieber dem Gebiet von Montpellier wütete ein bdhger Sturm, der auf ben ,ieOkm großen 3d, ihm anrichtete In der Stadt kÜ>st wurden Dächer abgedeckt. Kamine unb Masten der elektrischen Leitung umgeworsen. Bdonders großen Schaden richtet« der Sturm in Gebiet von Revers an. wo er von w? '.kenbruchartt aern R««s und Hagelschauern bealntti war. Dabei wurden Feldscheunen umgettxo: und zahlreiche Bäume rrltpur:«li Auf bem Meer hat der Orkan eine solche L'örkc angenommen, bah Fischerboot« nicht mehr an» tauf en können. ftem erreiche, u-, hre. !t Nt V*** ■.ttin t?. »ÄftS *<*?« -L VjJ* PS.K ZS-L ^tl4lflnbÄ^ra ' toÄj;1 wÄ” Ä! ^\6t^wW1« I emes Kometen «ÄSV* Uftseftelü worden, toi cdostlicher t !t***tt chen-LweMov. ^K:v.tzkpedilion totn Uei-Diemen wird M bah einschilsrn. L.r vsw >tc Ekprdition ist auf äm i berechnet. Sie btjiwdJ rtfetjimg der chinesischen Tnie»« )en.5imalQiagtbi-iL'T Qr miniller mV. S^\y ?fe der Reichrmmister m L er der Reichrtoo-smknoti , unter eigener Lebende- 'haue- den Burfltmici'trr 8 Erttinkenr. heute mittet c lal die ÄktiiingLmedaillk Dertreter btt preuhischen reicht. gen Jleutdmt imer der Bien« i De- enschrist berichtet der atlichen ImpsMal!. Hof- , über große tzeiler'oige. tuen, von ihm für Mel fen WW 6urtft2.fi :- möert Allen Don Siche. und ähnlichen nrnraigi- J)at ^chervng in Oeßermch schweben Derbandiunsen )Qft und der Hcgienmg ter Ae^te zu der ncuc; diese Derhandlungro b* »IM •ssaC“ ile fordern msbesvnd^ ? jener Persom Mb- ein Einkommen M aber haben. \\W 5dmwl 15 gegen Pjorrer Pressedienst * * SinSSfejSÄ rtWJS® S.’W dK* Berufung. A iwt am v. cf inaczhk' s^n-ch KomplE hie neun« M®“8 i, (Surf« ” -lsd-"" % «„ui««' d6. ®L? gutüt. h-m --«> ”ro 3 3«l' lCa 'Auftreten . &ll “..is&k» sLKS^ »."Am-" * en gehen ^cni^ n gcrhen Men. v 1t in! ..D a - goldene ®# wird daher der so Nachdruck verboten 41 Fortsetzung rungsdaurat Schülern der „Ach, der bekannte Chirurg?" „Ja! Eben derselbe!" „Verheiratet?" sowohl, mein Herr!" Der Diener machte eine Schwenkung. Wenn jeder neugierig wäre, bekämen die Gäste den Wein als Märtyrer der Liebe Roman von 3. Schnelde'-Forftl. ntnbjuitbulf bestanden 21 non der Bauaokilung 14. von der Schreineriack ckule und Malersach'chule 12 und von der Schuhmacher- schule G, es;en 3n der Zeit vom 21 bis 31. Var; 'anien die st.alltchen Adaangsprüfungen füll. fln floailtdwn Prüf nng»koinmis|arrr mann zu gegen Regieru: gsdaurat Zwilling und Regie Imonn. Don den zugeiasienen sachschule 26 die Prüfung " 3 n den d p r i I geschickt wurden eine 21 ;acht Mlibürg-r. die die von un# gebrachte Idclbung über M6 Eintreffen des neuen 2luto» bw Gemeinden«rixindeS Wieteck-Aiten- Buseck am 1. dpril geglaubt hatten. 'Xllgcmein konnte festgestellt werden, ba*) das Interesse an den in 2Iueliä>t gestellten ffteifabrten recht groß trat, ur.d das; swas p'nckologifch interessant ist) andern Lag» sogar L'eufe da waren, die den neuen 'Wagen geieben haben wollten. •• Siebener D e r ke h r S v e r e i n. Der von der Deneralveriammlung gewählte Aufschub bestimmte in seiner iünaten Siimng den engeren Dorstand wie folgt Stadtverordneter S chw ie - bet. 1. Vorsikender. Kaufmann Karl 3ren#- dors. 2. Voriihender. VerwaltungSfekretär Maus. Schriftführer. Kaufmann Loeb. Rechner. Redakteur B l u m s ch e i n. Beigeordneter Dr fjamm und Stadtverordneter Schwab 'Bei- fmer. Der Vorstand will versuchen, eine dauernde Äutoverbindung zwischen Bad-Rauheim unb ®ic- ften zu schassen. Bekanntlich ist es dem Verkehrs- verein durch Jkrcinbarungen mit einer <3inna möglich gewesen, allwöchentlich eine Rutosahrt von Raubeimer Kurgästen nach Gießen durch- ;ufübren Wegen Verte hröerschlicßung des Hinterlandes. insbesondere der ®emcinben drum- dach. 2rda ufio. durch Autolinien soll mit diesen Gemeinden Verbindung angekmipft werden Mit Genugtuung wurde scstgestcllt, daß die jüngste Mitgl.cderwerbung durch Rundschreiben von grobem Erfolge war InLbesondere haben zahlreiche Geschäft-leute die Rotwendigkeit, den Verein kräftig zu ui.levsluhen. klar erkannt und daraus die Saigerung. Mitglied zu werden, gezogen. Rach Möglichleit soll künftig in jedem Vierteljahr eine Mitglied Versammlung sta'tfi-dtn. in der über die Zrbeit des Vereins bcr.otel werden soll. Das Verkehrsoureau im LorhauS am Seltersweg wurde im Monat März vom Publikum in folgender Weise in Anspruch genommen. 51 Reiseauskünfte. 23 Rachfragen nach Täbcrnrofbeiten, 54 Anfragen über Siebener Lnqelegeiiheiten. 15 Sin! .chtnahmen in baß Rcichsadrehbuch. 63 Gespräche durch Die öffentliche Semsprechstelle. 66 diverse Anfragen. An Gasmunzen wurden etwa 2000 Stück verkauft. WSR. Die äußere Heilighaltung des Karfreitags. Durch Erlaß des Reichs- Ministeriums des 3nncm ist bestimmt, daß die äußere Heilighaltung des ifarfreitagß auch in diesem Jahre nach den bisherigen Vestimmungen zu erfolgen hat. Danach sind Theater. Zirkusse. Kabaretts. Konzerte und sonstige Dergnügungs- K a l b" von Schwartz und Mathern auch im Mittwrx^ und Freitag-Abonnement gegeben werden. was ursprünglich nicht beabsichtigt war. Einen Wetheabend Gustaf Hildebrant (.Zeuerruse in Deutschlands nacht") veranstaltet die Liga zum Schutze Der deutschen Kultur am kommenden Donrecstagabcnd •n der Renen Aula Gustaf Hildebrant. der nrt, her Gesangverein .H i er- kei:' brachte ihm ein Ständchen. •• Gewerbe unb Maschinenbau B?cttervorau»sage. Weiterhin wechselnd bewölkt, etwa» wärmer und vereinzelt Rieberschläge. Gestrige Taaesternperaturen. Mafimum 7.4 Minimum 5 Grad Lelsius. Riederschläge 1,1 Millimeter. Heutige Morgentemperatur 32 Grad Lelsius. auch Männer standen dazwischen, de roch nach dem Schweiß schwerer Tagesarbeit unb dem Quim selbst- gebauten Knasters. Begehrliche Augen leuchteten für eine Sekunde auf. Kinder auf den Armen ihrer Mütter sitzend oder im Reitsitz auf de. Later, Schulter thronend, streckten verlangend dir yändchen nach den flimmern Den Lichtem. Die Alten guckten mit großen Augen nach den Marken, die drinnen vorüberfchr'.tten. Man jah Lohcngrin mit Elsa vorüber,wandeln. Ein blondes Gretchen schmiegte sich eng an Faust. Witter Blaubart war von einem Schwarm oon Damen umringt. Ein Paar erregte allgemeine Bewunderung und neugierige, Fragen Es war Satanas mit der Stammutter Eva, auf die er flüsternd einsprach. Als die Mustt den Walzer au, dem DreimäberL haus anstimmte, fang alle» mit: „3m Prater dlüh'n wieder die Bäume." Auf dem Rasen de» Parke» drehten sich die ersten Paare Lauter Jugend. Rur ein Graubart machte sich Den Spaß und hopste mitten hinein. Diener mit großen Stürben traten zu den Zaungästen und verteilten Backwerk. Die Männer be kamen Zigaretten. Nur die Frauen gingen leer au» Aber man rechnete e» der Hütrenkonigin wohl an, daß Mann und Kind beschenk, worden waren. Rella kannte ihre Leute. Früher unnahbar, warb sie nun um deren Zutrauen. Ferdinand zu Liebe. 3m Grunde genommen war es ihr ziemlich gleichgültig, wenn »chon auch niemand lyr au» ihrem Hause ging, der gel-mmen war, etwa» von ihr zu erbitten. An einer Lücke, welche der Zaun ließ, stand (Ehlabert) Reichmann, einm dunklen Schaf über geschlagen, der ihr ganze, Gesicht in schwarze Schot- ten tauchte. Es hatte sie nicht mehr gelitten zu Haufe. Sie mußte wißen, wie es um Nella und ihren (bitten stand. Zu Fuß war sie hergelaufen. Dunkle Flecke brannten auf ihren Wangen. Ihre Lippen waren spröde und voll heisten Durstes. Mit fiebern den Augen sah sie auf die erleuchteten Dege. Er war nicht zu erblicken. Auch Netto hotte sie noch nicht zu Gesicht bekommen. Ein Frösteln schüttelte sie. Dre Rach! war kühl. Sie trat zeitweise oon einem Fuß auf den anderen und rieb die Hände unter dem übereinonbergeklungenen Tuch. Zuletzt wickelte sie zusammen schauernd die Arme fest Darein. lFomepung folgt) totale grunNähheb geschlossen p ballen. Aus- rahmen ssnß nur v-nMrlg bd Stücken rrP.glMen ober legendären Inhalts 3n Lokalen mit £ < Uhr. Hessischer Host Mit- glieberncri immlung. — Deutschnalionale Volks- Partei 8 llbr. Postkesser. BoriraL — Lichtspielhaus. Bahnhosstraste .Eine tolle Rächt". — Astoria-Lichtspieke .3 ehrliche Banditen'. — Aus dem St a dt t heatcrbu reau wirb uns geschrieben Es fei darauf bingetwefen. daß die morgige Aufführung der Leo Fassschen Operette ,D I e ge s chiedc ne Z ra u" die letzte des Werkes ifl; auaj in dieser Aufführung wird nochmals Sri 3nge van Heer vom Franssuter Operettentheater, die in der Mittwoch-Vorstellung fo auheroebemlich gefallen bat. gastieren Die Fußverletzung des Herrn Telety erfcr.'ert längere Behandlung, fo bah im Spielplan verschiedene Aenderungen irorgcixommcn werden mußten. Verkünder N» Vaul Steinmüllerichen Spange- Itzum- veri der Rot unb den Rsstvendigkrite-n unterer Zeit hat <0 teilt man uns mit. dic'e , Feuc^ruf-Äv-nde bereits in zahlreichen Ltad:en — vieliacy 1.1 Kircher mit tiefster Wirkung gegeben D :«e Wnheadend- ftnb durch Orgtl- tpirl und Kunstterhand rtuhfaH'y ausgesta'.tet Hc tK-rlu iben des Herrn Kurt Barges Näheres in der brütigen Anzeige •• Perfonenveranderung in; pro- vinziaItag An S.esse des aus dem TroPh- Hialtag für Oberwellen au»g Heua-el- heim Am Freitagabend ll’/i Uhr w 'e von .c euchelheim aus im steilen Winke', nach Osten eine auf'aller he Himnterichnnung obachtet 6 war vollkommen dunkel, al6 plötzlich ein wiederhcsteS Aufblitzen am Himtnei sichtbar wurde. Man sah einen feurigen Körper direkt durch die Wolken berunterfallen. bann bog er nach Osten nach der Hardt zu ab. Die Flugbahn war hon einem langen Hellen Schweis, aus dem sich zahlreiche Neine feurige Körper lösten, begleitet. Gleich darauf hörte man ein anhaltendes dumpfe- Donnern 3n wenigen Sekunden war k'ie Isrschcinung verschwunden. eS herrschte wieder völlige Dunkelheit Vielleicht ist diese Wahr- Sic hob ihr Gesicht zu dem feinigen empor, aber er streifte, ohne darauf zu achten, feine Lederhandschuhe über. „Giite Nacht." sagte er kühl „Vergiß nicht, die Gartentür abzuschlietzen. Ich komme möglicherweise nicht vor frühmorgens." Bieileicht sieht er noch einmal zurück dachte sie und blieb unter der offenen Tür liehen. Aber nur fjilbertt winkle einen Gruß herüber, als der Wagen sich in Bewegung setzte. Ihr Mann sah geradeaus und batte keinen Blick mehr für sie übrig. Sie meinte wie ein Kind. Dann wurde ihr leichter. Bi» Hanna aus der Küche kam, war sie schon wieder ruhig. Neichmann saß einsildio in feiner Wageneckc Aber fein Innerer Groll mußte unbedingt ein Ventil baten Er warf den Zigarrenstummel der nicht mehr brennen wollte, über den Schlag und rockte sich ,^kb 'ag' dir, Jörg, überleg" bir*» tausendmal ehe bu heiratest. Das beste Weib ist unberechenbar in solch einer Zeit Und die Liest! Herrgott noch einmal. So etwas hott' ich nicht für möglich ge halten. Sie ist einfach unausstehlich Wenn sich das nicht bald verliert, gehl mir eine» läge« die Geduld au» und ich fahr mit einem Hinimclhorrschaft und einem Donnerwetter darein, daß sie für ein paar Wochen genug hat!" „Machst bu» bei deinen anderen Pattenten auch so?" „Meine ff rau ist kein Patient. Die ist ganz gesund!" ..Die man'» nimmt!" warf Hilberit bajroudjen „Weißt du, mein Lieder, wir Aerzte predigen den .indem Männern immer von Schonen und Rücksicht nehmen und Geduld haben. Aber bu siehst, wie schwer das in der Praxis sich gestaltet. Ucdrigens habe ich den Eindruck, als schleppe deine 5rau einen geheimen Kummer mit sich herum!" steichmann lachte verärgert auf. Was nennt .n Weib Kummer? Wenn eine Suppe nickt gerät ,'-er der Mann etwas später als gewöhnlich nach >au|t kommt, lauter solche Kleinigkeiten Urb die StcMteü-lRallan - Sue/if-e/H CLuf J-ief . bettfelgj&n. 6HO Vi Ä ?V. # vS' - Statt besonderer Anzeige der Hessische Regierungsrat Herr Karl Schmitt Grofah. Hessischer Kammerherr und Hauptmann d. R a. D Im Namen der Hinterbliebenen Londorf Meerett- 3Z75D Darmstadt und Fronbausen (Lahn), den 2 April 1927 tonlt Nachruf veltlelWnm.Wöiel Frau ElisaWie takÄ Wie sich und erlöste sie von schwerem Erdenleid Die Angestellten und Arbeiter der Main-Weser 3274 c cefudH In tiefstem Schmerz Basaltwerke G b H. Londorf 3276D mittags 2 Uhr. statt [ Vereine j Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hin danken wir herrlichst neuer »MD 3270D Brabant Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme anläßlich Verkäufe Hinscheidens Im Namen der trauernden Hinterbliebenen herzlichst 02531 ftrob Möbl.Aimmer Gießen, den 2. April 1927 33671) Südanlage 15 niiniuiiiiniiiiuiiiiiiiiiiiii fOÖOiOOllO erv 10 Uhr Wohnungstausch! Mietgesuche~| zimmer oeoes aeiuebt SRoltMrafcc r v LIEBIG iieteflcn nerm. WaldHor* Motor BaubfSat sofort gesucht. *[ Mei ch. flaffel Sophien traste Ä 2 geräumige Zimmer Liuk». Verbindung lucht mindesten» Familie Ruckstuhl. Familie Hain scheiden meines Heben Mannes und Vaters ?teltcre». «elbftand ■ ■an tu taiven oe« sucht. Schnitt llnq. u "24S7 et 6l (*. 91. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 5 April, nach Dor Vor Staat. Tausche i Simm. 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O z H 8 öoiwiöerfffBffliBM V,D DirhritMi : Setten, lerbnlt" itt tau- itfit u. 02M- yE*2 ifen: flÄ i0flcn: OlDkÜU . guter „*! d alles 3224D Ur. 79 Zweites ölan diontdg, 4- April 1927 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhejsen) to o r t u n tin. ausgelegt. —y— beiden Solostimmen an. bet, neben bet Aufführungen ein besondere» hervorzutreten, so bedeutet da» Plu». bet beschränkten Literatur für war eS durchaus angebracht. baS f ent l. —..... —— - wahren Verhältnissen entsprechend AururfyitneUen. Angesichts Frauenstimmen Programm durch besondere ©oben zu erweitern, Dera de in den Streichorchesterwerken beS 17. unb Dari ei er. recht »u machen Die allere, eisten dieser Vorwürfe waren unbegründet, manche Entichci- düngen haben allerdings Kopftchütteln erreg!. Aber au - da- Rc.cheicl.cht Hal sich f.el'ach gern outen. und beule ist icde. fall- von Weltfremd- heil, b e den deutsche Richtern so oft vrcgc- Lorten trorbtr. ist. bei unfeitm hö^-'i>n Der rcht feine ?>be iebr Aach Mt Stllenigleitungen der ersten Zeit sind überwunder Mi Dräuten t* 'len wir bcuic noch an die Eeeschlangencrkenninissr •rriief. die in einem Sähe tn her aus bar Eranzö- 11’4X7- Rocht-Iprache entnommenen Erwägung«- form Tatbestand und Ent'cheidungsgründr erledigten. io bafi der Leier nur mit vielfachem Atemholen a.i da» Ende gelangte, wo er den Rechtstpruch fand. Heute ’ - da» Reichsgericht auch hinsichtlich der Sprache feiner Urteile vorbildlich. Deichen Einfluß daS Reichsgericht auf btt Recht-ennviÄung zu nehmen n der Lage ist, bat neuerüd) baS berühmte Urteil des 5. Zivilsenats vom 28 RoVember 1923 erwiesen. Auf dieser auS dem VllligkeilSparLgraphen 242 BGB. abgeleiteter. Erkenntnis fuht hie gesamte Auf- toertunodgefehgebung. Ohne diele» Urteil würde unter Vernichtung deS Mittelstände» unb der wirtschaftlichen Lage bet Rentner unb der ‘Beamten keine Auf wertunaSges uy g edun g zustande gelDinmcn sein. Denn now tun vorder hatte die Reichsregierung ihren absolut ablehnenden Standpunkt erklärt. An die Spitze de» Reichsgericht» find stet» wissenschaftlich und charakterlich erprobte Persönlichkeiten berufen worben. Al» erster Präsi- bent amtierte von der Errichtung am 1 Oktober 1879 bi» zum 1. Februar 1391 Eduard v Sim - s o n. der Präsident der Rationalversammlung von 1848 und der erste Präsident sowohl be» Reichstag» be» Norddeutschen Bunde» wie de» Deutschen Reich». An seine Stelle trat Dr. vOehl- sch 1 äger. der sein Amt biS zum l.Roveinber 1904 führte Er wurde abgelöst von Dr. Gut- brob. der aber nur 1'° 3abre bi» zum 17. April 1905 ba« Amt verwalten konnte. 3hm folgte Freiherr von Seckendorf, der da» Präsidium mehr al» 14 Jahre. bi» zum 31. Dezember 1919. innehatte Dann übernahm Rudolf Delbrück da» hohe Amt. Er wurde im Juli 1922 von dem gegenwärtigen Präsidenten Dr. Simon» abgelöst. Geistliche Musikaufführung des Lyzeums. Die Stellung der Schulmusik Hal in den letzten Jahren recht bedeutsame Förderungen erfahren. wenngleich fie noch nicht den Standpunkt wieder erreicht hat, den sie vor einigen Jahrhunderten in der Erziehung einnahm. In ihrer Auswirkung bedeutet sie für einen groben Teil der durch die Schule Dehenden die einzige Gelegenheit unb Möglichkeit, zur Musik al» Kulturfakrvr Fühlung zu nehmen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für den Dremmen»« zusammen find, wird sich e-.nc sgrnell« Entscheidung n cht fo leicht ermöglichen iiPeit Die Deschichtc de» Reichsgericht» ist gleichzeitig eine Geschichte der Deutschen RechtS - cntwicklung tm letzten halben Jahrhundert. Seine Rechtsansprüche sind tn den beiden amtlichen Sammlungen der Reichsgencht-ent- scheidungen in Zivil- unb Strafsachen gesammelt. Sie sind eine unentbehrliche Fundgrube für den Praktiker wie für den RechtS- gelehrten, für den Studenten wie für den Referendar. Die Mitglieder de» Reichsgericht» haben sich säst durchgängig auch an der wissenschaftlichen Durchdringung unb Weiterbildung be» deutschen Rechts beteiligt. Die gan^e deutsche Tüchtigkeit. Gründlichkeit und Wissenschaftlichkeit spiegelt sich in ihren Werken wieder. Dah die Senat»Präsidenten unb ReichSgerichtsräte sich überhaupt in solchem Umfange literarisch betätigen können, ist bei der ständigen amtlichen Ueberlastung de» Reichsgericht» erstaunlich. Vielfach sind Versuche gemacht worden, diese 'Belüftung zu vermindern unb dadurch eine schnellere Entscheidung der RevisionSfachen zu ermöglichen. Man hat sogar eine Zeitlang bte Ehesachen der Zuständigkeit de» Reichsgericht» entzogen, da» war unbedingt ein gesetzgeberischer Mißgriff, der auch sehr bald tnicber beseitigt worden ist. Auch heule noch besteht diese Belastung, sie führt zu dem häufig beklagten .horror plcni“, der Scheu vor einer Gesamt ent schei düng der Zivil- ober der Strafsenate ober de» gesamten Reichsgericht». Solche Entscheidungen wären aber vielfach notwendig gewesen. weil auch zwischen den einzelnen Senaten der Reichsgerichte reichliche Differenzen bestehen, ein für ba» rechtsucl>ende Publikum höchst unerfreulicher Zustand. SS ist aber verständlich, bah die Mitglieder des RetchSgerichtS solche General- versamnllungen etwas fürchten, denn wenn soviel beginnenden 18. Jahrhundert» sind bedeutende Schätze geborgen, die e» verdienten, viel mehr der Oesfenllichkeit bekannt zu werden. Welcher Wir- fung ein Werk wie die Tvauersymphonie von Pietro Locatelli fähig ist. bewies die Aufsüh- >rung de» Lamento. Richt nur durch Strenge de» ZeitstlleS. sondern auch durch ba» im Werk niedergelegte persönliche Bekenntnis des Komponisten (er hatte eS auf den Tod seiner Frau geschrieben) wurde der Eindruck verstärkt. Die Aufführung selbst erschöpfte das Werk restlos. Die themattlche Arbeit wurde plastisch herau»- geftellt. die Echo Wirkungen und dynami’chen Gegensätze liehen ba» Werk klar erfassen Da» Eigenleben ber melodischen Linie zeugte von sachlich hingegebener Interpretation des Lei- Estland vor leine eigenen Slaatsangedöri- gen deutfch-bü'v.fcher Rationalität für den tXmh- raub zu enttchäd gen?'. Wie ’ichcr 'ich Estland dabei fühlt, geht au» der Tatsache hervor, dah der In ter ganzen zivilisierten Well mit höchster De'rem düng auf» ■ k > rche in Reva zur ale chen Zett erfolgte, aii f.ch Eiltand um tu Roller:'! >kIbe in Genf bemühte 3r erweckt fas den Anschein, al* ob Estland die Probe auf» Stempel machen wollte, w.ewett daS 3nterefk de» De^ulche i Reiche» am Schickfal feiner ReichSangedön »pm tn Est» 50 Jahre Reichsgericht. Bon Aeh. Justiz rat Prof. Dr D Eduard H e i l f r o n. •nbe März 1877 nahm der Re.chstag da» enter dem 11 April 1877 veröffentlichte Gesetz *n. da» dem Reichsgericht feinen 6:3 m Leipzig anwieo In Äraft getreten ist b-.efe» Sese» mit dem I Oltoöer 1679. an welchem Zage die ba» Herfahrten ordnenden Reichs- »stvzgesetze ihre Wirksamkeit erlangte" Der tztz. Geburtstag be» Rc chsgericht» wird also erst ~n diesem Tage gefeiert werden könne aoer c6 ^hnl bereit* geUgcr.tiid) der 50 Jahresruckkehr Je» Erzeng u ng Satt es d.ese» für dte deuvche Rechtsentu i.'lnng so wichtigen Ste.gnifseS zu Lenken Das ®efef' über den Sitz de» Reich-. richt» bat zw.-: kurze Paragraphen Vie ober ion grober poittifchir P-ebcutung find Der erste estimmi. dah in banieniger. Bundesstaat in lesfen Gebiet da» Reichsgericht fernen S.ki hat. fein oberstes Lande»gericht err chtet werden bad D eser Satz richtete sich gegen 2a» damalige Königreich Sachsen Rach tz o le» E.nführungsgesehe» zum Gerichtsverfassuv.g»- «setz 'ollte ein Sundesstaat, ber mehrere Dberlandesg reichte errichtete, die Ber- Handlung und Enischeidang der yir 3uftuiu"'ig- tkit be» Reichsgerichts gehörenden Revts vnen in Cürgetlidbtn Rechtsstr.ittgkeiten einem Obersten LandeSgencht zuweisen bürten aufict für ttle RechtSgebletr. auf denen schon da» Reichs- -derhandelsgencht zuständig gewesen war ober »it die durch besondere R.ich»gefetze die Zu- ßändigkrit de* R>ich»gericht» begründet wurde. Man war bei den Derhandlungen über die TZersahrensr sonn, die erste große Durchführung stes einheiisstaatlichen Gedankens auf dem De- friete der Rechtspflege, zu fortwährenden Äom- Utomissen genötigt gewesen Bl » marck hatte i Anwendung be» von ihm geprägten Wortes, kah Politik die Kunst de» im Augenblick Mbg- s chen ist. Satze tn gegenüber die Errichtung rne# Obersten Landgerichts zuaeftanden. Run trollt» auch Sachsen sich Mele» Reservat sichern und zu Metern Zwecke zwei Oberlande»- grrid)t< in Dre»den unb in Leipzig, unb ein Durfte» Landeögvincht in Dresden, errichten Um h.e» zu verhindern, würbe in ber gebuchten Bestimmung des Gesetzes vom 11. April 1877 die Orrichtung eines Obersten Lande»gerict)t- für benjeniflen Staat ausgeschlossen, in wes- chem da» Reichsgericht seinen Sitz erhalten sdllle. und im § 2 bestimmte man dann Leipzig al» Ort de» Reichsgerichts Für die Derlegung be» Reich»gerichts an emtn anbeten Ort al» BerNn war aber noch tenben. Mit Rach hatte da» beulfche Skemenl tn ber Entwicklung be» Instrumentalkonzertes eine besondere Präg-, ng erfahren. An Stelle der in den langsamen Sätzen der italienischen Konzerte üblichen Äantilene gibt tn feinem Dvppe"----- Dach eine in tiefster Verinnerlichung fliehende Fuge, deren Themenlräger die beiden Soloviolinen find. Fräulein Alice Graes war schon vor einiger Zeit mit recht beachtbarem Können hervorgetreten Auch hier gab sie wiederum eine Bestätigung ihrer geigerischen Fähigkeiten. AI» Geigerin vor».ögllchster Schule erw.e» sich Frau Dr. Spohr. Siner derartigen Bogen- führung wirb man nicht häutig begegnen. Ihr .silbern leuchtender, mobulationsfähiger Ton lieh * im Verein mit Fräulein Graes ba» Largo zu einem holden Zwiegefang werden, in allen Graden ber Steigerung bl» zum nerfTingenben Pianittimo. Die Orchesterbegleitung sbefonberS bie Orgel- war im Anfang be» Satzes etwas zu ft art. pahtc sich aber im weiteren Verlause ben Im Ave verum von Mozart fehlte ben vier Solostimmen eine letzte AuSaegltchenhelt. Inwieweit bie Beschleunigung be» Tempo» mit Rücksicht auf bie immerhin sebr schwierige Atom- sührung erfolgte, entzieht sich ber Äenntnl» be» Reserenten. Der zweite Teil be» Programm» brachte bie Passion»kanlate von Karl Hirsch (op. 192) für Frauenchor. Soli, Streichorchester unb Orgel. In einzelnen Vilbern gibt der Komponist dem Leidensweg eine musikalische Untermalung; durch die Verwendung alter Kirchengesänge und geistlicher Volkslieder wirb der Sttmmung-gehalt verstärkt Das Werk selbst ist nicht au» einem Ringen um Probleme geschallen worben, sondern stellt mehr die Arbeit eine» Routinier» dar, ber zwar jeder Stimmung gewachsen ist, aber nicht immer Originelle» gibt Stellenweise gelingt ihm die dramatisch« Steigerung au» der Szene herau» recht treffend, auch da» Verweben von obligaten Instrumenten vermag den musikalischen 21u»drud zu steigern. Der Thor saht teil» bie Stimmung der Szene in einer Betrachtung zusammen, teil» greift er handelnd ein. Ihm sind mit den Th oralen bzw. geistlichen Weisen recht wirkungsvolle Ausgaben gestellt, unb in ber Art. wie et feinen Part durchführie. war bie überau» sorgfältige Arbeit be» Dirigenten bei ber Vorbereitung zu erkennen. Sehr stimmung-voll gelang ber SingangSchor zu ber Gethsemanefzene- .Da Jesu» In ben Garten ging. " Hier sowohl wie tn der Reihe bet Thvtäle zeigte sich eine überraschende Feinheit be» Ausdrucks und Abrundung des Klange». Steigerungssähige Kraft erwiesen die brama- rischen Stellen, die Textaussprache war sehr sorgfältig bcfcanbdL Für bie Durchführung ber zahlreichen Solopartien traten Frau Dr. Müller-Banaett «Sopran-. Frau Jrmg. Heermann (Alt), Lic. I. 5 Saun (Tenor, al» Erzähler. Karl Rühl f Bariton) al» Ehtistu», CtuMcnrat Krau» fBah) al» Kaipha» mit bestem Gelingen ein. Den Orgelpari hatte §>einz Simon N etzen) übernommen und führte ihn mit geschickter Anpassung durch; stellenweise hättm bie Realster zarter gewählt werben können. Die wechselnben Stimmungen be» Werke» arbeitete bet Dirigent Leopold Geller charaktetistllch heraus unb bet Erfolg ber Ausführung war ein Spiegel der von ihm geleisteten Arbeit. —in— Um nicht mit Aufzählungen und Wiederholungen zu ermüden — hier kann, wie stets, nur jedem empfohlen werden, sich selbst mit den ausgestellten Bildern zu beschäftigen — greifen wir einige, uns be- sonders interessant scheinende Stücke heraus. Für den Niederländer-Nachklang, van dem wir sprachen, sind etwa die große Barengruppe (Sorbet- manb) unb bie Hitschhatz im Hinteren Kabinett bei- spielhaft aufzufichren, von benen insonderheit bas letztgenannte bie energischen, kämpferischen Bewegungsimpulse einer solchen Episobe mit einer ganz bekoratio sich gebenden malerischen Haltung nicht übel vereinigt. Durch auffallend Helle Qefamttöne, lebhafte Linienführung unb übrigens ganz flächige Malweise oerbinben sich sechs In eine Linie gehängte, mittlere Formate im zweiten Kabinett. (Uns intcreffiercn begreiflichetweij« vor allem Stücke, bie vielleicht ben vom rein Stofflichen zuerst angezogenen Jäger unb lierfreunb, ber an ber Aus- nellung viel Freube erleben wirb, weniger beschäl- tigen werben.) An der gegenüberliegenden Wanb finden sich ferne* zwei beachtliche Gruppen, die beide durch ihren koloristischen Geschmack bas Auge fesseln: wiederum eine heftig bewegte Hirschjagb unb eine Pferbeszene (TOuttcrftute mit Fohlen und Dolf), die wie bie Illustration &u einer bekannten Erzählung aus ..Reineke Fuchs^ anmuteL Don ben kleineren Stücken notieren wir um ihres loderen helleren Tons unb ber rhythmischen Figuren willen zwei Rehgruppen am (Eingang links. Au herbem eine gröforre Anzahl mehr als Stilleben behandelter Ein- zdfiguren. Unter ben rein lanbschaftlichen Motiven ergänzen sich farbig unb kompositionell je zwei Arbeiten tm Hinteren unb mittleren Raum. Auf einem Sellentisch sind, als ein« wirkunasvolli Ergänzung ber Hauptkollektivn, eine Reihe beachtlicher Radierungen. Bleistift- unb Aguarellblütter Aus dem Finanzausschutz des Hesiischen Landlaqs. D a r in st a d t. 2 April. Der Fmanzaus'chust des Hessischen Landtag setzte s?ine Beratungen bei Kapitel 42 (Landes-Heil- und Pslege- an st al len) (ort. Ss lag ein Antrag Wdmann und Gen vor über eine Unsallversichcrung des Personals und ein Antrag Roth-Angerineicr der für das nichtbeamtete Pcr ■ Ao ne.iann vor, den Betrag zur lubertufofe i rfdmpfunfl von 3O0r>j auf 1*N)000 ®?. ■ j erhöhen Der Antrag wurde angenommc . d **urd) ifi <:n Antrag Stemhauler. der den gie'^^n Betrag einsetzen mo-ite, erlebet. tbenjo em Antrag Balser Birnbaum Heräu», der 50 000 Mk verlangte ferner wurde ein Antrag herou» Balser zur ® t • f d m p f u n g des Slkoholismu» l‘HX ®f. Io den Voranschlog einzustellen, angenommen. Ein Antrag Roth, a.-s UnteritiiBung von unehelichen Kindern wurde obgelehnt. Ein Antrag cherüu»-Bal- ier. aus Einrichtung einer Beobachtung»- Heims für gesdHrdete Mädchen, wurde der Regierung als Material uberwielen Ein Antrag heinstadi Blank. die Zuschüsse an Fürsorge- e r jdie bungton ft alten von 23 000 Mk au» 35 000 Mk. zu erhöhen, wurde abgelehnt. Äapilel 45 wurde sodann angenommen. Der Aurichusi stimmte hieraus einem Antrag Veckler Helnstadt Blank zu Kapitel 39 (Aerztlicher 2 I e nft) zu wonach die Untersuchung der Fluhlöuse auf Verunreinigung, nicht allein auf den Main sondern auch auf kleinere Gewässer erstreckt werden soll Zu flapuel 52 iGlrohenverwaltung) hatten bie ’2Ibp. Gl i ier und Dr. Leuchtgen» einen Antrag eingebracht, die Negierung möge aus die Prooin zialoerwoltungen elnroirfen. daß die Kunststrahen in tiesgelegenem Gelände zur Erhaltung der Straßen öfters und besser al» seither gereinigt werden Der Antrag wurde der Negierung zur Berücksichtigung uberwielen. Ein Antrag Hngermrier und Ken. cof Schaffung von Auto mobil ft raßen zur Entlastung bestehen- der Ort»straßen wurde durch die Negierungsantwort für erledigt erklärt. (Eine Eingabe der Provinzial- direktoren Dr. Usinger-Moinz. Graes-Gießen und Dr. Kranzbühler Darmstadt, in der um Zu» schüsse z u r Unterhaltung der 6lra* he n gebeten wird, wurde der Regierung als Mate- rial überwiesen. Das Kapitel wurde genehmigt; damit sind die Beratunaen über die zum Ministerium de» Innern gehörenden Kapitel beendet, yn der nächsten Sigung. nm Dienstag, soll der Voranschlag de» Ministerium» für Arbeit und Dirtschast beraten werden Oderhessen. Landkreis Bietzen Klei n*ß in-en. 3 April Der Spar- und Darlehenskassen verein Raiff- elfen hielt gestern abenh im Gasthaus »Zur 'Burg" seine vierte ordentliche Genera l- Versammlung ab. die recht Zahlreich betucht war. Dir-cktor K Loh berichtete über bat Per» II offene Gelchällsjahr. bas t inen a über ordentlich günstigen Abschluß aufweife. Der Verein, der im Jahre 1923 von nur 13 Mitgliedern gegründet worden ist. zählt heute 2C8 Mitglieder. Als- dann erstattete der Rechner Hch Luh die Rech- nuna6übfaqc: D>" Gesamteinnahme beziffert sich auf *05 f 80,93 Mf der Gefamiworenumsav aus 82 831.59 Ml., Singezahlt wurden 42 183 52 Mk Der Reingewinn beläuft sich auf 5150,07 Mark Davon werden 3838,22 Mk als Dividende verteilt. 1200 Mk. werden zur Ausfüllung der Geschästsanteile der einzelnen Mitglieder gut- geschrieben und 111,85 Mk kommen zmn Re- lerv-fonds. Darlehen wurden au-gegeben 22 181 Mark an 60 Mitglieder, davon entfallen auf 55 Schuldner gegen Bürgschaft 12 396 Mk und 5 Schuldner gegen Dchpothek 6100 Mk Die Versammlung erteilte ctnfHmmla dem Rechner Entlastung 3n den Dorstand wurden gewälzt Steinmül lcr und Friedr 3 u n gV . in den Auflichtsrat K D l a u m als 2. Vorsitzenden, sowie Phil. Selbe, und Fr Klein Der- bandsrevifor Ioolk - Gießen beglückwünschte den Derein zu dem überaus günstigen Geschäftsabschluß und dankte dem Dortfand und hen Mitgliedern für ihre gewissenhafte Tätigkeit. Hi.-rauf berichtete Geschäftsführer Haack- Giehen über die Geschäftslage der Raisseifen- 5»auptgenosienfchaft. die sich einer überaus günstigen Gntwickluna erfreue. V Klein-Linden. 2. Apnl Die diesige Gefolafchaft des Jungdcutschen Ordens veranstaltete dieser Doge chrcn zweiten wohlge- lungenen Lichtbilderabend Studienrat Deckerllng aus Frankfurt sprach über die Rordfeeküfte und Helgoland Die zablreichen rBc- fucher dankten dem Redner durch starken Beifall. I ! Oaubringen. 2. April Diele« Jahr kamen hier 12 Schüler zur Entlassung. Gespart Die Truhe des Toten. Don Friedrich A. TV tj n e f e n. Aus dem Verdeck des Schoners „Sallh und Mary" lag die Leiche des alten Seemannes 1‘Hommcdieu, der den größten Teil feines irdischen Dafeins an Bord des Rum-Schmugglers zugebracht hatte. Der Maat Bill Simms hielt die kurze Leichenrede Dann wurden die fterb- IlchenReste des alten I biommeck en in bas Delien- grab versenkt. Die Leidtragenden begaben sich wieder an die Arbeit zurück, und die .Sallh und Mary" war kein Ort des feierlichen Totendienftes mehr, sondern nicht» weiter als ein übel berüch- tiatcr Rum-Schmuagler der flch nach einer ziemlich profitablen Erpebillon auf der Heimreife befand Bül suchte sich ein schattiges Plätzchen und zündete seine Pfeife an. Da hörte er in her Rühe. wie zwei der jüngeren Seeleute sich über bie von dem Toten hinterlassene schwarte Truhe unterhielten. .3* wette, daß es wahr ist." sagte her eine. .Sie ist voll von Gold. Diamanten und Perlen." Der junge Wentch wollte das von einem Mann gehört haben, her den Alten während dessen letzte» Krankheit gepflegt hatte Diese Truhe stand unbeachtet im Vor- laftell. Man glaubte, daß sie nichts anderes albte Kleider des allen Mannes enthalte Ader der Verstorbene hatte sich noch kurz vor seinem Tnbe über den 3nhali her Trude in aeheimni«. t'ofler Meise geäußert und wohl gar behauptet hab he kostbare Schätze enthalte .Und ich wette mit dir." schloß der junge ceemann. .daß sie mit Gold und Perlen an- gefüllt ist." Bill legte anfangs solchen Behauptungen kein Gewicht bei. Rach einigem Beginnen fiel ihm jedoch ein. hab der Mann auf seinen vielen Reisen um l3DeÜJc<<> tn am Perlenhandel beteiligt, hast er später kostbare Steine von Antwerpen nach Boston gefchmuggell hatte Der weiß, ob an der soeben vernommenen Geichichie nicht hoch etwas Mahres war? Sehr schnell hatte sich die Rachricht über die Truhe des Teten mit ihrem kostbaren Inhalt über das ganze Schiff verbreitet, und w-lde Hab- ucht regle sich bald in den Seelen der vchmuga- ler Den Schlüssel zu Ieiner Truhe haft. her durch die Schul' ^rlal'c -urhrn 556JO M. An liebes Kcr.ti . Elchen konnten zu A»I<^nk die vom Deutschen Buchdeuckervcrcin füt Dienst- jubilare gestiftete goldene bzw silberne Ver- bicn(imebr. j. ReginrungSrat Dr. Mever i-om Kreisamt .iriedderg sprach namens der hessischen Stoatsregierung und des KnisdlrektorS die herzkichtlen Glii.^wünschc auS und überbrachte wunschfchreiben des Reichspräsidenten von Hindenburg und des Hessischen Min.steriums firr Arbeit und Dirtschast Vertreter der Handelskammer und Handwerkskammer nahmen an dem seltenen Jubiläum ebenfalls Anteil. Mit anerfen- nenden Dorten erhielten die Jubilare auch von diesen Stellen (^hrenbiplomc Die Feier klang aus in dein G?lül'nie der 3u?ilace auch weiter hin ihre ganze Kraft in den Dienst des Verlags zu stellen Pb. Butzbach. 2 April 3n der jüngsten Stadtverordneten-Sitzung wurde bt- schlolfen Der Schulvorstand für d e Fortbildungsschule war bis Ende 1929 neu zu wählen Es wurden als Arbeitgeber gewählt? Dilh. H o b e r m a n n iStn.) Fabrikant A D Heil und Schreinermeister Karl De igel, al» Arbc'tnehmcr: Garn des lStn.i Holzapfel Stv.> und Kleindienst. Die Aufnahme eine» Darlehen» von 1 0 0 0 0 0 M k bei der Preustifchen ZeiilralgenofsenschaitSkalle in Berlin wurde genehmigt. Hiervon dienen 35 000 Mark zu Deckung der tm Rj. 1926 aufgenommenen Darlehen, 85 000 Mk zur Ablösung höher verzinslicher Sedulden bei der Äommunalen Canl c#.'anl in Darinstadi. Der Zinsfuß beträgt 1.5 v. H über hem jeweiligen Reichsbankdiskont — Für hie Errichtung von Denkmälern über 1.20 Meter Höhe auf hem hiesigen Friedhos ist eine besondere Anerkennungsgebühr fest zuletzen Der ^riedhofsausschusi wurde ermächtigt für derartige Denkmäler eine Gebühr von 5 Prozent von über 100 Mk Den zu bestimmen. Atme Büdittgctt X Ridda. 2 April Auf ein recht günstiges Gefck.ältSjahr konnte hie RibdaerBank A -D auf Ihrer kürzlich abgehaltenen Generalversammlung zurückblicken unh trotz Rücklagen von 2030 Mark für die in 1932 zu gewährende Tote an seinem Hals« mit in da» feuchte Grab genommen. Keiner wagte die Truhe aufznbrechen. Denn niemand wußte noch, wer bas Recht dazu hatte. Rach Einbruch der Sommerung rief Kapitän Franklin Dill Simms in seine Kabine. Er war einige Jahre älter und viel kleiner als sein kräftiger Maat. Der Kapitän laß am Tifch und hatte eine Flafche Rum vor sich stehen, der er reichlich zusprach -3ch habe daran gedacht, daß ich die Truhe beS Toten in Verwahrung nehmen und fie den Hinterbliebenen übermitteln werde Richt wahr, das sollte ich doch tun?", sagte der Kapitän Die Augen des Maat« wurden stechend und klein Er schleuderte seinem Kapitän einige Flüche ins Gesicht. _Sv. so. feinen Hinterbliebenen willst du fit ausliesern — das kannst du mir nicht. Weißmachen?" Sann wußte Bill nicht mehr, was er tat. Aus zornigen Dorten von beiden Seilen wurden Tätlichkeiten, bis der Maat ein Wesen schäl- teile unh auf hen Boden fallen ließ, das noch vor wenigen Minuten der Kapitän der Salltz und Marv' gewesen war Rur cm Gedanke befeelte jetzt hen Dütenhen. unh her galt her Truhe des Toten Sie war nun fein. Er wollte lie aufbrechen, und die großen Lchätze von Gold und Diamanten heben. Der durfte es wagen, ihm hen Belitz her schwarzen Truhe streitig zu machen? Schnell erreichte er da» Dorkaflell Riemand war hort: aber die Truhe war auch nicht da Das Dutgebrüll. das Bill Über viest Entdeckung ausitieß, wurde von itden, aus der ..Salch und Marv" vernommen Das ganze Ptr- Wnal pedammdte sich beim Lorkakell. Wan schimpfte und fluchte. Ichleuderte Anklagen hinüber und herüber Aach wenigen Minuten wüsten Streu» zog ein Mairvft fein Welfer gegen 3tx Jen Koch her schnell seinen Revolver hervor- holl« und leinen Gegner nlederichoß. Sie« wai ithexb nur der Ansana bet ^einbfelirfeiten 3m 5u hatte sich bet Schoner in ein Schlachtfeld Danödt Ein Freund des Erschotten»» lagit" 6«m K«h ctn< Äugt, durch dn-’ den Gästen beste» Können. Die Ansprache des Schulleiter». ctuNen rat» Caudbcrh, erörterte besonder: den Zweck der allseits mit hoher ®rfrie6ipurc aufii'ncmmenen Feier und endete mit herzlichen Ad^ edsworttn an dit Schüler, die letzt die Anstalt vtrtasien. Ludern Iahrtrberichl her Schuie ist zu ersehen, daß an ihr 2 Studienräte. 1 Stud-.nasseksor zwei NeaNehrer und eine Utbrerin für höhere Mädchen schulen hauptamtlich wirken. ausierbtTN die beiden hiesigen evangelischen und der hithoWdx Pfarrer sowie ein israelitischer Religionvlehrer nu» Schot- len und die fionbarbcitMtbrenn non der Volk»- schule Ridda al» chils»kräs»e mitwirken, von den 103 Schülern. 66 Knaben und 37 Mädchen waren 46 von auswärts Die bisher sehr mißlichen Ber- bällnisi, her Schul räume sind durch Verlegung zweier Solsicn in die von her Stahl erworbene ehemalige Kaflsche ‘Brauerei einigermaßen .-rträa- lieber geworden, obwohl die Teilung der Schule in zwei örtlich entfernte HSuler keine»wegs zweck entsprechend ist. Allen Uebelftonben wird erst durch den beschlossenen Neubau eines zeitgemäßen Neal schulgebaudes abgcbolftn werden ftreie Schotten Höckershors. 2. Llpril. Lanblvirt- schaftsaslestor St. Selzer vo n Lanbw irisch a f t - a m t Grünoerg hielt hier einen Vortrag über: „Sie Bckämp'ung von Cdkib- lingen an hen FiühjahrSsaaten Sie AuSsüb- rungen des Redner« wurden mit großem 3ni<.r* elfe verfolgt unh fanbei allgemein her Beifall Mr Zuhörer Die AusspraA. die lehr lebhaft war. berührte inAbelMihere bas Thoma selbst und Dünaungsmaßnahmen im "irubjabr J- Glashütten 2. April Durch hen Tob von Bürgermeister Roth ist die Rcu- Wahl eines Bürgermeisters notwendig geworben. Ss dürfte f st sieh en. da st drei Kandidaten aufgefknt werbe-. Beigeordneter Sin- ges Karl Preufch und Karl Müller Die Dab! findet am Sonntag nach Ostern statt. _L Ober-Lai«. 2 April Seit hem Jahre 1921 besteht in unf?r r G.-memde hi? schöne Einrichtung der Lchulentlasfunnsfeiern am Snhe hes Schuljahre«. Zu der di.«jährigen Feier war eine sehr große Anzahl Gcmeindegliedet erschienen: c« war die bislang höchste Besucherzahl der Entlassungsfeiern. Die Ansprache hielt Lehrer Sauer. (Br ermahnte insbesondere hie Eltern der Konfirmanden, dafür besorgt zu fein, daß jedes Kind einen Berus erlernt. Di? schöne Feier, die durch ihren ganzen Berlauf beredte« Zeuani« von den Leistungen ber Schule ab fegte, erreichte ihren Höhepurckt durch die Ausführung von Schiller« „Glocke" (in der dramatischen Form von Goe'hel mit zwei Sprechchören unter her Leitung von Lehrer Strößinger. Arci« Lauterbach. • Herbstein, 2. April. Der Bezirk Herbstein de« . Hassia" -Krieger v er- van de« hält am 15. M a i erstmalig nach dem Kriege wieder ein Bezirkssest ab Als Feston ist Herbstein gewühlt raorhen. dessen Kriegerve rein gleichzei'ig sein 50jähri- ges Bestehen feiert. Am 14 und 16 Mai nndet bie übliche Dor- bzw Rachfeier statt. Zu dem Fest ist zahlreiche Beteiligung zu erwarten. Der Haffiabe.zirk Herbstein umfaßt 22 zum Teil recht starke Kriegervereine. Außer dielen unh den übrtaen Bereinen von Herbstein werden sich auch noch Kriegervereine au» den benachbarten Bezirken beteiligen. Bei gutem Detter ist somit aus starten Besuch zu rechnen. Stadtvorstand unh Bevölkerung bringen dem Feste Interesse und Llnterstützung entgegen. Starkenburg. L>SN. Groß-Gerau. 2.April. Der mit free vorbereitenden Arbeiten jur Ehrung ber Kriegsopfer bvouttru^k» encen Ausschuß bat beuhloMfli. hen großen Erdgrichotzraum btt allen Kalhause » zu einer E h r t n b a 11 e au-baue» S lasten. Die kosten werden sich auf 12000 Mark lausen Preußen. Mv s t^cslar. } B u • be m Kreise Setzlar. 2. Bpril. Es be; etzt viel ach bei der länoi ch .i Bevölkerung die Auslallung daß Schlachtungen, berc» Fle.sch au»lchlteßltch un eigen?» Haushalt des Veschers verwendet werden sol her Fleischbeschau nicht unte ligeu Sc» ift ein Irrtum. Rach tz 2 bes F e.schleichau-ttes.tzes bart bie llntcrktung t nee Schlachuieres vor der Schlachtung nur unterbleiben exnn sich an hem Tier lebte Merkmale einer b e Genußtaugbchkeit des Meila es austch.letzenbcn jrftanfung zeigen, unh :"-ad) her SchlaLluog nur *o em fickr.'o che Merkmale auch bei bet Sch o tuna nicht ergeben. Zeigen sich solche Ti.-rhncic ober stellt Ire her Zle.schdeschauec bet brr in Preus-en e.nge'übrlcn Trichinen- unh Finnenschau sest dann muß bie Fle schbeschau ftattsinben Ratürlich stehen m bleiern Falle dem Fleischbeschauer auch die Gebühren zu Als egener Heu-beit ist der Haushalt bet Schläch er. Fle ! bändlet Gast-, Schank- und Speisewirte nicht anzufehen 3 Lützellinden. .3 April Gestern na*- mittaa wurde aus dem hiesigen Nulheu» die § i s «y e r e i g e r e d) 11 a in t der Gemeinde öffentlich meistbietend verpachte' E» wurde mehr al» da» Doppelte her trüberen Bachisumme erzielt. Di« beiden Letztbietenden mit 135 und 136 Mark waren die Herren Stengel au» Allen- darf a. d. L. und Schomslemsegermeifter Kelk au» Gießen. Der Gemeindevorsteher hat sich da» Zuschlag-recht aus 8 Tage Vorbehalten. r Groß-Rechtenbach. 3. Bpril. Aus der Nuckfahrl von Veßlor gtnrt heute vormittag auf der Prooinzialsttoße Sehlar—Groß Rechtenbach in der Mitte des ssi'rnberge» ber Lieser- wagen de- Milchhänöler- 3ung au» Eber»gön» in Brand. Der Wanensuhret ein Schwieaer- sahn de» Besitzers, konnte sich noch durch soiortige» Abspringen retten. Der Wagen sauste führet- los bie Krobenböschung hinunter ,vo er in Flammen aufging und bi» auf da» (Re* rippe verbrannte Die Ursache de» Unglück» soll auf einen Bergoserbrand zuri ckpifohren fein Mrcie Marburg Ich Marburg 3. Aprib Ser bekannte Marburger Protestantische Theol>ge Pro' Martin Rade, begeht am I April feinen 7 0 Geburtstag Seit 1882 irirftc er als Pfarr r in Schönbach bei Löbau, 1892 wurde er an die Paulskirchc in Frankfurt a M berulen 'voa habilitierte er sich in Marburg unh ist srtr hier als außerorbentlicher. feit ltz2l als prhent- licher Prvseffor tätig gewe'en 13« ernanni bn bie llnioerfität Gießen zum tbaslogifch-.m Ehrm» boftor. Pros Rabe ift bekannt durch zahlreich« Schriften, besonbers durch die .V tidjch Dte christliche Delt" Auch politisch ist Prof 'Rabe start berDnrgettvten als ein Füdr-r be Snno- kratilchen Partei Tiflfrcte WSN Dillenburg. 2. Bpril. 5t Mourftrr Ernst Weidenbaw Leiter und Verleger ber ..Dill Zeitung" und der Buchdruckereislrma gle chen Namen- tonnte am gestrigen Tage auf «ine vierzigjährige Tätigkeit al» Leiter ber ijirma. eine 3i>sahria, al» deren Pitdesitzer und gleichzeitig oid sein 4fijäbrla<» Buchbruckeriubilaum Aurürfblirfcn. Ferner ist in bi Jem 7 ihre ein halbe» Jahrhundert verflossen baß sich dir ..Dill Z.ni.ing" in dem vertage der Rirma Ernst Weidenbach befindet. bl. Dillenburg. 2. April Zu der Bluttat in Ritter-Hausen verlautet jetzt allgemein, bafc Karle der in der letzten Zell mitunter «In merkwürdig verstörte» Wesen zeigte, dl« Tot in einem krankhaften Anfall begangen hat. Vie schwer* verletzte Frau Karle liegt noch in bedenklichen' Zustande darnieder bk. Bicken. 2. Aprl! Die Wasserkalk' werke von Benner haben den Betrieb wieher voll ausgenommen Hähne, wurde am K wiße! unh brach auf dem Derbeck zusammen Rach einiger Zeit stand Bill wieder auf. Seine Munde war nicht gefährlich. Sein erster Gedanke galt seiner Verteidigung gegen einen möglichen Angriff Aber die Myriaben von Sternen am tiefblauen Tropen Himmel zeigten ihm sehr bald, daß auf dem Schoner niemand mehr war. gegen den er sich zu verteidigen hatte I^tzl war die schwarze Truhe lein unbestrittenes Eigentum. Morgen würbe ihn ein vorübersah- rendes Schiss auslesen, und man würde seiner Erklärung der Traaödie aus der ..Lallv und Mary" glauben müssen Aber wo war die Truhe? Er durchsuchte das ganze Schiss ohne Erfolg Sie Truhe war nirgend» zu finden. Endlich brach Bill in des Kochs Kabine vor Erschöpfung auf einem Schemel zu- fammen Er ergriff eine Flasche Rum und leerte He in großen Zügen, fiel betrugen zu Boden und schlief ein Als Bill erwachte stand der tropische Feuerball hoch am Himmel, und die . Saliy und Martz" trieb ziellos umher, nahe einer mit Palmen bewachsenen kleinen Insel. Ein anderer Grift war in Bill eingezogen. Er erinnerte fich daran, daß er das Kind gottesfürchtiger neuengliicher Filcher getreten war Das Feuer bitterer Reue über fein wüstes verfehlte- Dasein brannte Ihm im Herzen. — Plötzlich sah er die Truhe vor sich stehen und schleppte sie auf bas Verdeck ftinau* Mein Herr und Gott, was hab' ich getan?!" klagte Bill . Meine Brüder erschlagen aus Habgier und Reid. Gestern war das Schill noch voll von Schelmen und Mördern, heute lebt nur noch ein reuiger Sünder harau' llnd je»! du mein Herr Goli, sollst du iehen. daß ich es mit meiner Reue ehrlich meine Denn du glauben toillft, daß ich es wirklich ehrlich meine mit dir und mir, heb mir jetzt au." Unb er schleuderte bie Truhe he» Toten m bie grünen Gewässer be« Golfstrom» Der Aufstand der Moro-Fürstin. Bon einem Krieg der 'ich seit 330 Jahren aut den Philipp,nen ablplelt find jetzt t*e neuesten Berichte nach Aeutzort aefommen. Telegramme aus 3ol» «ck den Phil vp'nen mefbem daß hie Lchutzman iondc 3t«a»ilM« 1 ,t 3* «vtr »rn '3 rit gdoßim'. $w reulU io V, tertfl w* **1- •tRjlfpln a Hiss:.» nerra »icht v ft f-trrtotJf r cämi ii trfrofcn Jp *r Aon al, ii Ir -ktt- ,*} -jA ns- r -e-lichr ! »c"i unfc 2i rtithsdiob |K'5% * tO Ä aw* "^g. ",'*;,L„* y,uM aus «bcr^ön» "'^7 SiZer. y'd) noch durch toioni$H ®.Q9tn lauhefüVer- 'ch""Ü hinunter wb bis auf bas Di« Uch-H, ta Unafürf» erbranb jurfjrf Marburg. 3. April. Der bda* »e rhevl^e $al ®ct. t April seinen 70. 9t> wirkte er al# tF«rr: , 1892 wurde er an die irt (LOH berufen .-« larburg unb ift lei: vx, leit 1921 ali orh-nt- evesen. 1892 emannk hn zum theologischen Shr-> bekam! durch zahlr.-t> urch die Zeitschrist ,®k politisch ist Pro! ?ade ■ ein Führer der l'mtw rcie J, 2. April. Li.tuxu^r üeiln unb Aili euer der Luchdruckereisirmr pir -*< eigen Tage aus eine vier- teil als Leiter ber . als Deren Ptbe^er uni ihriges 3ud)Drmfer;'jbi^'-" dah sich Die ,.Mutung rma Lrnsl Betbcnbo» br 2.April. Zu Der Bluitct jerfaulei jeßl aDgem.ir M len Zeit mitunter ein wert' 1 zeigte, Die Toi in emea I begangen hoi. Du IdjW' rle liegt noch b-”n-' r|, Die «ojserkol.'' haben Den Selrieb nne.er Kreis Aulda. MSA Fulda 3 April 111 m 0 r. mU feiner Frau in Ehescheidung lebe, in ri ^aui in der Hinteren S feine Frau als Puylrau tätig I. einen Mordversuch auf diese untemomm m. Deutsche Bau- und Sied'unasgemeinichaft. ffuecinanbriirjungen zwischen Vorstand und Aussichtsrar Die Deutsche Dau- und Licdlungsgcmeinschast lei®, m b H. die -hren Sitz in Darmstadt hat .urd deren GekchLstHbereich sich über ganz Helfen and Darüber hinaus über agnz Deuifchland er- ftrtdi. hat schon vielfach di« OcffenMchfeit ?e- 'chSftlgt Bekannt ist. dah das hell ULiuftenum 'ür Ardei' und D'Nschast gcaen sic Steilung genommen ha:, auch die Stadt Darmstadt komm: hren Wünschen nicht entgegen. wcShaib vor etni- ü«n Monate» eine ProtcftVersammlung stattland. Hr sich gegen die Darmstädter Stadtverwaltung richtete. Zu einer Klärung über die Dorwürse aegen die Dau- und Sr-blunasgemein'chast. die rh hauptsächlich aus ihr zi^.-lo'es System und die Art ihrer MitKicderVcrounq gründen, ist cs bis ,e-t nzkt) nicht gekommen, diese kann nur durch rine Aussprache zwischen der Genvsfenfchasi und hen amtlichen Stellen geschehen doch waren alle Bemühungen in dieser Aichlung bisher erfolglos Den Bordandsmitglicdern Architekt 5) c i l m a n n unb 5?r Klog brachte damals die Tt irt besuchte Dersam.nlung durch l.'lhafte Beisallskundaebun- gen volles Dertrauen entgegen. Die Seele des Nnterrnehmens war H e i l m a n n. Zn-Wischen ift es zu Mihhelltglc >ien zwischen dem B 0 r st a n d und dem A u s f i ch : t - r 0 t gekommen, die dazu geführt haben, dah iTt AuflichtSrat die Dorfiandsniitglieder Hellmann und Dr K l 0 v vorläuf ig ihres Amtes enthoben hat Die vielen Beschuldigungen. Die argen die jent Ausgeschlossenen erhoben werden, lassen sich dahin zufammensasien dah ihnen e ne unvrdcnt lichc Geschästssüdrung vor- attroden wird Beide wären der tSc| < 'tefül)- mng überhaupt nicht gewachsen Aach einer Bilanz Dom 30 Aovember 1926 hätten sich die allgemeinen llnfofien aus 87 795 90 XL. Die De- h-lter auf 49 C61.45 Ml.. Die gesamten Derwal- 'ungskohen. also für 11 Monate des wahres 1926, auf 116 857.35 Mk. belaufen. 3m DeschüftSbetrieb ■xiren nicht weniger als 45 Angestellte bcschästiai. !7 Schreibmaschinen und mehrere Bureaumaschi- :-^n wären angeschasst worden, aber trotz des l ergrohcn Apparates wären Die Buchungen noch >ier Monate im Ttfufflanb. 2us)er den hier er- rähntcn werden noch zahlreiche andere Anschuldigungen erhoben Mit der einstweiligen Fortführung der Deschülte wurden Oberrevisor K n o r- ,1 e r und das Mitglied des AussichiSrat« Archi- tifi kugel beauftragt Seil mann und Dr klotz haben gegen ihre Amtsenthebung OB i - derf pruch erhoben. Di« Kamme» für Handels- fachen des Hefl Landgerichts Darmstadt bat am 29 März Den Didedpruch lurüdgetDiden. 3n Der iSegrunt-iig heißt es .Der Prüfung d:s Prozehg.'I lchts unterliegen nur di« Fragen, ob Der Aussichtsrat zu der am 26 Februar 1927 getr s'sncn Maßregel zuKändig unb tm gegebenen Falle berechtigt und ob die vorläufig ÄeflflLr.g des zwischen den Warteten bestehenden Zufrandes nötig gewesen ift All« Die’e Fragen find zu bejahen. Die Zuständigkeit ergibt sich aus tz 40 des Denosscnächafrsgcltye» der dem Aukfichisrate die betritt en« Bdugnis flar unb eindeutig nnräumt. Die Befugnis des Auflichtsrats zur vorläufigen Amtsenthebung de» B'dtandes ober einzelner Mitglieder befiel den th belchränkt. Schrn die einfache Ueberzeugung tu* Auf -chtLrates von der Ungeeignet hei t ber Icrftanb^Mitglieder berechtigt den Aus ichtSraf die vorlausige Amtsenthebung anszufpreä-en. Die Ueberzeuguna genüg: ein« Aechrfertigung kann feiten- des E-erichi- nicht vom Äusfichtsrat verlang: werden Di« materielle Prüfung bei Tlafiregel unb Beftimmuna über deren B>ei erbet: anD oder Aufüeduna stehl der Dencralver- fa.nmlunfl zu. Diele ift bereits berufen unb wird Snttcheidung treffen.* Die (Rfneraloerfammlung war für den 3. April einberufen mit brr Tagesordnung Neu mahl de- Vorstandes. 3r der Einladung wurde bk- mrrlf. dal, zu irgendwelcher Beunruhigung fein An- Iah oorlicpr Tie sälliae Darlehensoergebung Hane nicht erfolgen können, da zu der erst am Samstag. 26. Februar oorgeleaten Derteilungslist« leglich« finanziellen Unterlagen fehlten nd diese infolae Der|chl,es,ung der Geschäfts, räume, dem Auifichtsrai nicht zugänglich waren. Gegen den alten Vorstand lei Strafantrag gestellt Am feftgefktzlen Tag«, dem gestrigen 3. April mor schon lange vor dem auf 9 Uhr vormittags bestimmten Leamn ber Generaloer'.'.rnrnlang der Fu- branti zum Städtischen Saalbau in TirmfMbi wo fie abgehalten wurde, .uiherordenllich stark T.c Le- ucherzahl mag etwa 1000 betragen haben Am Eingang wurde eine genaue Kontrolle geübt und nur den mit einer Mitglirbs- unb einer Slimmfarlc versehenen (B;no||cniit>3flem wurde der Zu tritt ge» toll 1 Die V ress« war n । m > ju a e I a 11 " doch soll d-ac- Ergebnis der Verhandlungen der Oeffcntllchf.it bekvnntgegeben werden AusKläruny eines Raubmords? Lin (Slxpaar unter Tllordoerdachl verhaftet. DSA Franktuct a. M. 2 2lprrl Am 4 De,«.über 1918 gegen 5 Uhr nachmittag- wurde am Aadelwehr ^r Aieberräder Schleuhe Der Kaufmann Georg Perr 0 t aus Der Daunus- flrahe ali Leiche gelandet. Der Oberkörper war in einem Lack verpackt, her HalS war durch- schnit'en und an Der linken Kopfseite war eine ziemlich grobe Schuf,Verletzung vorhanden muhte angenommen werden, dah die Derletzung durch einen aus nächster Bähe aus einem groh- lalibrigen Revolver abgefeuerten Schuh verursacht wurde Das M,rkwürDige war. dah $ erröt feine Schube a n b a 11 e Die Kriminalpolizei vermutete auf Grund dessen sofort, dah die Tat in einem Raum begangen sein muhte. Es wurden damals auch 50X) Mk. Belohnung auf Die Ergreifung Des MörDers ausaesetzt. jedoch blieben die ganzen Aecherchen der Polizei ohne Erfolg, da in der Damaligen Zeit das Publikum durch andere Ereignisse abgclenfl und zum Te auch sehr teilnahmslos gegen solche ®inqc war -teuer» Dings tauchten nun wieder Gerüchte aus, die der Kriminalpolizei Veranlassung gaben die Sache wieder aufzugreisen. So wurde z. B. das Gerücht oed»c den« . ragen br'enDtflf chau^einwedner Die zur Damaligen ^Kit b reits in t-em Hauie wobmen. wurden Diese Geruch:? bdtür! Au Grund diese» belafteiden MaLrrials fchriti die Kriminalpolizei nunmehr zur 8 < f* * nähme Der L 0 g 1 sl « u : e Des Perrsi. Lie wurden iniolae der Gerücht« zum mint lern ter MitwiOertchatt verdächtigt Die Auslagen Der rügen, sowie die Vernehmung des Gvcpaars ergaben bis jetzt fo viel belastende- Material, dotz e « Vorführung vor den Aichtrr uperlästlich ist Da ter Sali fchon viele Jab re zurüchiegi. ballen Die Zeugen selbstverständlich mi: ihren Auslagen lehr zurück. Jmuterhin kann ange icm» mer. werden. Dan wenn sie sich ihrer Damalige, Leobachlungen wieder besser entlume.i könne 1. noch weiteres Material zutage gefbrberi werben kann Die >r txiben tw den 'uns h.' '<•* en S;äM.*n Darmstadt Ct‘enbd4>. Man 15:7-e ..i.d E t « st en zusammen etwa 2D? Sielten für mittlere Baudeamte Diese Sielten lind ui m-r'chi«denen Städten viels ach von junge- re Beamten betett ist mit AeueinsteHungen In den nächsten Jahren kann zu rechne 1 Bd bet Keichtzdastn werde>. zur Zeit ke>..e Dechnil« mehr angenommen Du auch Dort noch v.ete AnwäNer vor- banden lind Die Annahme durfte auch mii Bück- lich: aut den ’ttedoaalabbau noch langcve 3Mt gc'r rrt fein Für Di« stiere lafnabm: bt# mittleren technischen Peteonate arbeitet die A ichs- bobn «ür Zeit neue Grundsätze a s !Dte wir erfahren Haven wirb in den neuen Richtlinien folgende» verfang: 1 Primare fe eines G >mna '. me eines Aeal- gvmnaftums oder «tuet Oderveelfchule 2 Crl.mung «in s Bauhandwerk» während zweier Jahn 3 . Betuch einer fünHcmeftngen Bau >-werk- schule und Besti cn der AbganqSpnifung dalelbst mindestens mit der Bote .gut 4 Drei.ahrige 2. sdildungszeit bei Der Eisenbahn 3m Aeichsbabndirektionsdeztrk Blaute find etwa 200 Stellen für mittlere technisch« Beamte «Bahnmeister und technische Beamte im Junen« diensts, im Aeichsbahndirek ionsbezirk Fronksuri mögen es etwa 250 Stellen sein 0 J sei >edvch bemerkt dast sich beide Direktionsbezirke nicht allein auf hekf'lche Gebiete beschränken, sondern der gröstere Xeil Der B zirk« aust ^rhalb Hessens liegt Der Techniker in Den Privatbetrieben 3ür den mittleren Xed;niitr bietet liw auch Die Mdgl iWelt lich in der Privarwir.läralt zu betätigen fei es als selbständiger 2rdt:tr; als Betriebsleiter, als Jnbabrr. dzw. Lteiter eines Baugefchültes. als Bauführer als Zeichner ulw Das fiorJonunen in den Privatbetrieben hängt in Der Haiiptsach« von zwei Sahortn ab. und »war erstens von Der persönlichen Tüchtigkeit der Betreffenden und zweitens von kvr allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Die Berdältnisfe der in Der Privatwirtschaft stehenDen Techniker lind zur Zeit nicht günstig. Mir haben in Hessen bi« Baugewerkl^ulen in Darmstadt «jetzt hohen- Bauschul.tt. Offenl>dd) und Bingen. An Di^seii drei Anstalten legen in jedem Jahre etwa 150 Schüler die Abgangspru. hing ab. Dazu kommen aber auch noch eine Anzahl benachbarte auherbefsilch« Bauaeiverklchiilen. z. D. in Frankfurt a M. JDstefn. Kaiserslautern ulw Die Zahl der Absolventen steht in feinem Verhaltens zu Der borhanDenen Stellenzahl. 0» ist vielen, und zwar seihst den begabtesten jungen Leuten kaum möglich, geeignete Berwendung zu finden. Wenn man weiter in Betracht zieht, dast die Ausbildung, besonders wie sie für den mittleren Staatsdienst im Baufach vorgeschriel»olzsnb»iission. Die Gemeinde Londorf verkauft im Lege ichristlichen Angebots nochverzeich- »etes teichtenstammhotz 3265D 1 Stamm 2. Kl 340 ün 4 Stämme 3. Kl.. 8,67 Im 10 Stämme t Kl.. 12.10 ür 8 Stämme Sa-Rl.. 7, j9 Im. 11 Stämme 5b Rl 4.07 kw Das Holz ist mit Kinde gemessen. Angebote sind, nach Klaticn getrennt, bis spätestens Samstag, den 9. d. TL vor- pittogs 11 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die verkaufsdedingungen eingefeben werden fönnen. Londorf, den 2. Lpril 1Ü27 Bürgermeisterei Conborf. H u m 0 n n. wM efttfle 9«tr z-n, ich DI.« «ii!«I werte «de:qfH- tK mo*u ich &K& 6crba-6elfc in Kürz« waren fritlt.btn pct(*=>un»tn. I'urj «nsMOf«It. 6t. ® - 65. X», rtdiarft ® 1 - $ er «sch^rdantUmo ist 6er« da Sr«m« fr«ef«a. Orofenen uxt Tarfüetnea. UniDci 'uai ttSooidete. Velikan-Äootdeke. 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Klein (krbach im Odenwald 3-263D Neue Aula 32520 Donnerstag, den 7. April 1927, abends 8 Uhr Weiheabend (Buitol öilöeöml Hamburg Berlin Kot bnSl ZMlNWWWMWI von Paul Steinmüller — Orgel: Kurt Sarges Dekorative Ausschmückung TcVVicbbnu» Reuustiel ctzstrinerische Audschmllckunii lsiartenbaubetricb Moser »i*trittrrife: 1 IUqV 1 Mk. 2. Platz 60 Pf.. Schüler 30 Vf. Vorverkauf: G^rnÜ v ballier. Mustkaitenhandiung, Neuenweg Lichtspielhaus Hahn ho Tat raße 31 Heute bla elnechlivOlIch l>on nerat ss<: Harry Liedtke und Ossi Oswalde In dem köstlichen Lustspiel In 7 Akten: Eine tolle Nacht nach dem gleichnamigen Schwank von Freund und MannetaedL Weiter wirken mit: Henry Bender. Mira Hildebrandt. Paul Grits, Maria Fohmcu. Hermann Plcha. Paul Westermelcr, Kurt Lilien. Hella Kürty, Wilhelm Bendow. — Ferner Terpentin und Tripolin Lustspiel in 2 Akten. - Sowie. Die neueste Ufa -W ochenschau Ab Freitag, den H. April: Die grobe Ueberraschung Astoria-Lichtspiele Heute bl* eluacblleOllch Mittwoch: 3 ehrliche Banditen Hd unübertrefflicher Sensalionsülm aus dem wilden Westen, in S Akten. Bull Stanley, Jim Costigan, Jack Allan sind die Helden diosvs Films ihre Wandlung von l'ferdcdiebon und Falsch «viel em au ehrlichen, an ständigen Menschen Ist die Rahmrorrxl klang des Rima — Ferner TW Bubi als Skiläufer -W» Lustspiel in 2 Akten Bäc s. 3255V Induna-Konzern Ursorung l<*4 Äahnhofsfraße, (Sdc Wolkengasse, Telephon 1403 Rotklee Luzerne Weißklee, Schwedenklee, Gelbklee Angeb. unter W. 1717 on Aaa.-Ixysi. Rödlngsmarkt 24. :t37A 1.00 ModehausSalomon.Gletlen DRUCKSACHEN ALLER ART BTIi SrShrecNe Univorsitlte-Drucaera« R. Lange, «sSss empfiehlt zur jetzigen Aussaat garantiert seideftei, herkunftsecht u. von höchster Reinheit u. Keimkraft Hunsrücker Nassauer Pfälzer Siebenbürger provencer Versicherungen aller Art auch Sterbe- und Begrabniskaffe. foroic Loaroeriicherungen tn.Monaisdenrag. 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Srübjabretai'on gelugt Hofmann p'.ut 2.75 Prozent. Zement ^e.belberg plus 2 Prozent Holzdestiltationswette weiter gut gehalten Tutoaftlen baleger nach den legten Steigerungen mäßig adgelchwächt Den TI a • I d> t n en o f 111 n zogen Karlsruher um 1 Prozent an Der wertere Börsen verlaus wurde zunächst etwas leichter, konnte sich jedoch nach Or- Icbigung bet Realisation-Order-- wieder härter befestigen unter Bevorzugung von Rh.instahl. 3.-® -Sorben und Harpencr Heimische Tn- kaum verändert Don s rem den Devisenmarkt Derli» -Frankfurt L e l e g r avd'lche Oluszahlung ntnmlari*4>' tRetee • • • •« esetaiitbe ....... tiuiüAr «eien ....... ir.iahl*' Hoirn ...«••< Jrc Sorm ...... 6cnjrfcif*r lotrn .... .11 48 Gien...... .KcnwaiiaK Hotro Tfut'4 C -irrr .5100 ftrmrr jtanäatMx Hott»...... Haue gdbnx'er Lorrn .... eyantf* Lorrn Iftfctl ?roaM*r Heern Unerr •*?< Otta 5ranfiurtcr Börse. 3 r a n I f u r t. 4. April Tendenz Fest. — Der Woche nanfang hatte eine durchaus seste ® r 11 n b ft i m m u n g. wobei sich vorbörslich bas tzauv Interesse auf 3. ®. Farbe n tonjenrlerre. auf die bekannten Pläne eines QMt»©ttaTtoff» Syndikates DaS Papier konnte bis auf Z36 Prozent tplus 4 Prozent» anziehen. Die -beigen Märkte, beionbers QKontanaUien. wu.ben von dieser Bewegung mit gezogen. Der amtliche Törtenbeginn war edoch nicht ganz einheitlich und nur teilweise fester ba zahl reiche ®en>.nn- rralifattonen erfolgten. Höher lagen Rai l - a11ier infolge des günstigen Absatzes Im Tlary Afchcrölcben pluS 5 Prozent. Tkftcrcgcln b^u» 4b Prozent. Don Montanwerken blieben Harpcncr gesucht und zogen 3.75 Prozent atu ManSfelder auf neue Traduktion--Gerüchte blui 3.65 Prozent. D.e Mette der Bhein-Glb.-Gruppe lagen dis zu 2 Prozent höher 3lse auf bte be- lannlc verstärktc Opposition wieder pluS !3 Prozent bei etüdcmar.g:L 3n Berbindun.a m‘t der festen Haltung der 3. 0. Farben-Aktiezogen 'Rheinstahl um 3,5 ProzeM und bann rasch ^xxitcre 6 Prozent an Biedert plus 4 Prozent. 2ün Bankenmarkt gewannen Darmstädter 3 Proz Dresdner bei qrrien Umsätzen 2 4 Pro--. M t e.d t che Lrrtiir S Pr z nt. Schiff ahrtS- altien nach kflem Beginn wieder etwa- • Buderus sch« Eisenwerk« - A. - ®.. Detzlar Der Borftand legt foeben den Geschäftsbericht für 1926 vor und beruft darin die orbentl Hauptversammlung auf den 22. Qlpril nad) Wehlar ein Der Rohgewinn In 1926 beträgt 2 551 999..05 Mar! (im 3ahre 1925 — 1 455 457,77 TU ). Die ordentlichen Abschreibungen belau cn fick auf 1 301 938.79 Mk. die einmalige außerordentliche Abschreibung wegen Zeche Massen auf 872 918.25 Ml. so baß nach Abzug dieser Gesamtabschrri. ung von 2 174 856.04 Mark (un 3ahre 1925 1 139 573,57 TU.) ein Reingewinn von 377 141,01 Mark verbleibt. Davon sollen verwandt werben: Zuweisung zur Umstel-ungSreserve 5170.39 QBt.. 5 D. Ä. auf ba« 300CCO Mk - Borzugsaktienkapi.al = 15000 TT!.: btt verbleibende R st.elrag aus 1926 in Höh^ non 356 970 62 soll zusammen mit dem Tortrag aui dem Jahre 1925 von 594 325.68 TU. (insgesamt also 951 296.30 TU.) auf neue Rechnung vorgetragen werben 3n den Erläuterungen zu dem Geschäftsbericht heißt es u. a.: Das Sr- trägni» des 3ahres 1926 ist ungünstig beem- 'luftt durch die erhebliche Abschrtieung wci^c wir an dem Anlageposten ..Zeche Massen" als SebLe.rag zw.schen Buchwert und QZerkaufserlös oorzunehi. en gezwungen find Die Ze? e Wasen and am 31. Dez. 1925 mit 4 703 000 Mk zu Buch, der Berkaus erbrachte 3 531 181.75 TU. die noch n m.f re n Des tz be i dl ch n Wohnhliuser u. Län- de re en sind bewertet mit 295 903 TU , so daß s.L ein Fehlbetrag von 872 91825 TU. ergibt der als außerordentliche Abschreibung in Abgang zu stet en ist. Die ersten Monate des abgtlausenen Seschäftssahres brachten einen stillen GeschäfiS- ___- AnXew.-. I,rn »v-R THift.' bc6 den Bautätigkeit in Berbindung mit der Bereit- steilung öffentlicher Wittel zur Befestigung der Arbeitslosigkeit eine he genbe Rachix^gc nach unseren »neugninen die ois Dezember anhielt. Vie ermöglichte uns die volle Unterbring:ing un'errr dr^-ugung in den letzten Monaten und eine nicht unwesentliche Temtnberung unterer Cogerbehänbe Aut d.-n ausländischen Märkten verringerte sich durch die «ursdesserung des fran- löhkbcn und belgischen Franken der Preisdruck, so daß unter Au»tuhrde'chä>t ein besseres 6t- gtbniä zeitigte Am getarnten 3nlonbmartle ist eine gestie^e Kaufkraft wahrzunehmen. Gewichtige Anzeichen beulen auf ein gutes Baujahr und eine befriedigende Beschäftigung in der 3n- buftre Mr hoffen, hieraus auch für unsere Gesellschaft einen entsprechenden 2kutzen zu ziehen. Das Geschäftsergebnis unterer Trchtergetelltchaf- ten gibt zu besonderen Bemcrtungen keinen Anlaß. 3m Jahre 1925 betrug die Gesamtbeiegfchaft unterer Merke un Durchschnitt 5033 Angestellte und Arbeiter, davon 113 Frauen. Am 3ahres» schluh stellte sich die Zahl auf 4996 Angestellte und Arbeiter, davon 112 Frauen • Dividendenausfichten bei ber Siegerländer ö i f c n ft e i n l n b u ft r i c W-.e der D?)D eriährt. hat die Lage der Sieger- länber Hüitenindustrie in der letzt en ZeU eine »eiter auffteigenbe Richtung genommen. Der Geschäftsgang bei den bedeutendsten Werken der Stosch & Schöneberg-A-G. für Bergbau und Haltende treb Airchen Sieg) (TR. 7 320 000 2tTL); die der Mannesmannröhren-Merke A.-G. nahesleht. wirb als sehr befriedigend bezeichnet. Bei ben anderen leiden großen Gesellschaften, den ®et8- »ciber Eisenwerken (AR. 4,5 Mill. RW ) und der Bergbau- und Hüiten-A.-G. »Friedrichhütte". 1 ^etborf (AR 4 Mill. AM.), rechnet man auf Grund des bisherigen Geschäftsganges sogar mit Wiederaufnahme der Dividendenzahlung per 30. 3uni 1927. fall- keine besonderen Ereignisse eintreten. Beide Gesellschaften, die den Gruppen Thyssen bzw. Rlödner nahestehen. find ähnlich wie die Hüttenwerke im Revier mit über 103 Prozent ihrer deutschen BerbandSquote beschäftigt Der steigende 3ntandsbedarf läßt auch weiterhin mit einem günstigen Geschä t rechnen. • Der Rursstand der Aktien Snde März. 3m Tlonat März haben sich trotz der zeitweise herrschenden Schwankungen die Rurfe im ganzen gut gehalten. The einer Tabelle der Commerz- und Privat-Baick tn ihrem Monats- bericht zu entnehmen ist. wurden Ende März C8.3 Prozent aller amtlich notierten Aktien mit 100 Prozent und mehr bewertet, gegenüber 69 Prozent Ende Februar Charakteristisch für ble Bewegung des MonalS März ist vor allem eine leichte Berschiebung in den mittleren Ratc- goricn; ko haben besonders die mit 153 b.s 200 Prozent bewerteten Aktien angenommen, sowohl auf Rosten der darüber, wie auch der darunter befindlichen Gruppen. Die Rurfe ber am höchsten bewerteten Aktien haben sich behauptet, fa viel- I fach sogar noch erhöhen können, gehören in erster Linie Brauerei werte, die Tftien der großen RunsNeidenkvnzerne. sowie eine Reihe von Danken-, Elektro- und Montanwerten. • Leichte Zunahme bet R onkutse im ersten Biettelsahr 1927. Rach längerem, stusenweisen Absinken von Ihrem Mari- mum lin ersten Biertelsahr 1926 (6013) hat die Zahl der RonkurSeröfsnungen im eben beendeten ersten Bierteljahr 1927 erstmalig wieder eine Zunahme ersahren, und zwar, nach einer Zu- I sammensteklung der Finanzzeitschrift .Die Dank', von 1418 im Torquarlal aus 1561. Die Haupt- I steigerung entfällt mit einem Plus von 82 aus den Monat März. Dagegen hat die Zahl der neuverhängten Geschäftsaufsichten sich von 394 auf 363 ermäßigt (gegenüber 4641, also mehr alS I den zehnfachen, im gleichen Quartal des Tor- Hnldbr-lMdfuno Rr l-ioooo do *r »ODi-tioar» do obre ■u«lo1una'rr TI HL ML an! 13 7 M l Mk verringert Die Iremtxn Lider ze'gro ml.^6.4 Will ML »ine Abnahme um 123.8 Will ML Die Deltände an ®olb und bcckung-fädigen Devisen sind um 21.2 TIilL ui »054 7 TZ41. Wk zurückgegangen, und zwar .,it öoli atlidnbc um 05 Will auf 1851.7 MilL Ularf bie an deckunasfähigen Dev'sen um 20^7 mdL' auf 203.0 Mill Mk. Die Deckung der 4oten durch ®old allem betrug «6 Prozent □egen 61,7 Prozent m der Borwoche, die durch «L.lb und beckungssähigen Devisen 57,3 Prozent g. ,m 69,1 Prozent • Die amtlichc Großhanbelsinder- 11 f f r r. Die auf ben Stichtag bee 30 Marz derech« nele GroßhantU.indtxziifer bce Statt tischen amu» bat mit 135 gegenüber ber Vorwoche keine ■Jkronbcrung erfahren ’23on ben x)auptflruppen haben die rigrachonc geringfügig auf 1353 naä-gegeben. wahrend die industriellen Rohsloifc und L)ald- waren aus 130.6 anjogen. Die Inderzisser ber mbuftricllen Fertigwaren war mit 1423 tmver ünöcf 5jcc Srscheinuiig-tag der neuen Aeich - anleihe Der Berliner Börsenvor- stand gibt bekannt, daß ber Erscheinung-tag für die per ^scheinen gehandelte 5prozentige dcu.sche ^.eichtanleihe von 1927 auf Dienstag. 5. Apnl. sestgefetzt worden ist. , . * Rommunatc Landesbank i n \ Darmstadl Rach dem soeben erschienenen ®e- 'chäf-bericht war die gcfchäftliche Dniwi<.lung auch im abgclausenen Geschäslsjahr 1926 foto^l bet ber Zentrale der Bank wie bei ihren »ina- len Main, und Ossenbach wieder durchaus zufriedenstellend. Die 3afcl der WitgiieEvrPer- ichaften ist von 258 auf 276 gestiegen. Mit Genehmigung des Heff. Gefamlministerkums wurden drei Reihen Gold-Lchuldverschreibungen dernBer- tauf unterstellt, die für reichsmündelsicher erklärt rorben sind An langfristigen Darlehen (Til- aungsdarlehen) und kurzfristigen Darlehen stellte die Bank im 3aßr 1926 üler 30 Millionen Reichs- mark neu zur Verfügung, überwiegend zweckSGr- rltfclung werdender Anlagen und zur Forderung her Wohnungsbautätigkeit. An die hessifche Wirt- chaft hatte die Bank Ende 1926 rund 5*/* Millionen Reichsmark in rund 633 Sinzelposten auS- aelichen. Der Gesamtumsatz in 1926 betragt nahezu 2 Milliarden Reichsmark Die offenen Rücklagen der Bank erhöhen sich unter BerüM'chN- ,iung der Zuweisungen au5 dem ErirägniS des Berlchtsiahres aus 2.4 Millionen Reich-mart. Die Bilanzsiimme beträgt rund 93 Ttilltanen Reichsmark, wovon rund 46 Millionen Reichsmark aus kurzfristige und langfristige Darlehen entfallen. Rach Lbfchreibungen in Hohe von 75 668.84 Mk. verbleibt ein Reingewinn von 477 870 17 Mk. zur Verfügung der Haup'.ver- fammlung. Die Geschäft »anteile sollen mit dem satzungsgemäßen Höchstmaß oon 5 Prozent verzinst wer dem Rach diversen Rucklagen und Dotierungen des Fonds für Ruhegehalt er und Hinterbliebenenttnten sollen 40 695.17 Tu. zum Vortrag auf neue Rechnung kommen. Jtjnhurt a vk t*erh:: SMu w bUlr- Ctn 1er« ft'T* Sn'arg t w Tonrar t 4. 14. I 4. 4 4 12'.» 14.fc 1.76 3» ni 26.1 11,74 15 62 — 15.6 | 11.5 m s '76, 275 117 1.235 75.91 16.41 .'.066 2.071 .499 .501 *,t4 2, t*nti iN7. iÄH.üT" 1,781 1.785 59.575 58,715 IU9.41 109.59 112.4 112,71 112.88 IU.I6 10.M IO.«' 20,2.' 19.«5 .0,4/• -0,2' 1,21 '.22 11.» 5 10.»1 11,02 '1.2 76.29 75,17 r.ew, z.eM ,.199 1.501 59,24 »,» .2.4*,» '>.60" <.994 7,419 73.52 71.7 .042 1.05- :!,L*5 :i,57> 61,71 81,91 2.1-9 t,149 5.47 5.49 1.212 4.U2 13*6 ».984 1.086 Berliner Borie. Berlin. 4 April Die Rurslewegung gestaltete sich während des ersten Teiles d r heutige» Börse wesentlich ruhiger als am Mochenfchlust. Tete«vielt kam es -u ®ewinn'icherungsabgabm. wozu die enormen Rursstergerungro der IcHietr Tage einen Anreiz boten Das he rau »kommen de Material fand aber glatte Aufnahme 3m Verlaufe fette 'ich nach Beendig.mg der Abgaben die Aufwartsbewegung In leichtem Umfange fort wobei 3G - Farben start tn den Vorder- gnirh traten und 2 Proz hö'er gingen Lebhaft urb freundlich lagen auch Bantaktien. Schifffahrtswerte. ölehrcehicn. Vraunkohlen- und Spritwertr Am Geldmarkt zeigte fiä.' nachdem die heutigen Disteren^iahlungen glatt verlaufen find, eine leichte Gnt vannung Tagesgeld wurde gegr.i Mittag etwa 05 Proz niedriges genannt. Mev.atsgeld stellte sich auf 7 bi» 8 Pro». 3m Devifenverkehr ’eruc fich die Befestigung der italienischen Lira fort. Mailand gegen London zoa auf 101,75 an. Die Reichsmark lag gegen Rabd schwächer mit 42182 Krankiurkcr ödrctkWrfc. Frankfurt. 4. ApriL <3s wurden nottert: Weizen tMetterauer) 23,75. Roggen (UiL) 27. Sommergerste «für Biauzwecke) 25.50 dis 27,50. E»afer (In! > 2250 bi# 23 Mai» (gelb) 18. We-zen- mcbi (ml . Special 0) 39.75 bis 40.25. Roggen- mehl 36.75 bi» 37 Meizenkleie 14 RoggenNeir 1450 bis 14 75. Orbfcn 32 bl» 60. Linfen 40 bi« 60. Heu (fübb gut. trocken' 8 bi» t*. Weizen- und Roggen ft roh (drahtgepreßt) 4.25 dis 5. (gebünb.) 3.75 bi- 4. Treber (getrocknet) 15 75 bis 16 — lenbtn»: Befestigt. frankfurter Achlachtv»el»markt. Frankfurt a. TI 4 April Auftrieb. 1413 Rinder darunter 350 Od)len. 58 Bullen. 807 .Rühc 364 Färsen. 587 Rälher. 73 Schafe, 5277 Schweine S» wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht ?l i über: Ochsen vokifleifchige aiisgen.ästete. höchsten Schkachtwerls. lungere 62 bis 65 ältere 58 biS 61. fvnstige volisleischige, jüngere 52 bi» 57. ältere 52 bis 57. fleischige 46 bis 51. Bullen, jüngere, vollst höchsten Schlacht- ' wert» 55 bi« 58. sonstige vollst, ober auägemäftete 50 bis 54 Stühe, jüngere vollfl höchsten Schlacht- Werts 50 bis 54. sonstige vollst, ober ausgemäsiete 43 bi» 49. flcifdbige 33 bis 42. gering genährte 25 bi# 34 Färsen (Ralbinnen, 3ungrinber). voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Zchtachtwert» 60 bi« 65. volisleischige 53 dis 59. fleischige 45 bis 52 Rälber: beste Mast- und Sauglälber 75 bi« 78, mittlere 2Nast- und Saugkälber 64 bis 75. geringe Rälber 52 bi» 62: Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel 1. TSeibemaft 50 bi» 56. mittlere Mastlämmer, ältere Mafthäminel und gut genährte Schase 42 bis 49: Schweine: Fettschwe.ne über 300 Pfd. Lebendgewicht 62 bi« 64 vollflcischige Schweine von 160 bi» 300 Pfund Lebendgewicht 63 bi» 66. fleifchig« Schweine von ca 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 60 bi« 63. Sauen 54 bis 58 Markt- verlauf: 3n Rindern und Rleinoieb reges Geschäft und geräumt, tn Schweinen lebhafter Handel und geringer ileberftanb. Berliner Produktenbörse. Berlin. 2 April. Rach vorhergehender Abschwächung mußte der hiesige Handel bi- 50 Pfennig höhere Preise anbieten, findet aber nur Gehör und Sntgegenkommen. Roggen dagegen sehr fest Besonders der Lota-Martt hatte ansehnliche Gewinne aufzuweisen. Lieferung rubiger und bei kleinerem Offertenmatertal durchweg 1',. Mart überwiegend fester Hafer stand in gr?ber Rachfrage des Ronfums, Gerste ruhig. Auch fonft ist die Lituation wenig verändert. GS wurden notiert für je 1000 Rilo Weizen, märt. 267 bis 276. Teigen 255 bi« 263. Sommergerste 215 bi» 242. Wintergerste 192 bi« 205. Hafer märt. 208 bi« 216. Ttai3, loko Berlin 177 biS 183; für je 100 Rilo: Weizenmehl 34.75 bis 36 5. Deizenkle,e 14 75. Roggensteie 15. Vrktoriaerbsen 42 bi» 59 kleine ebcMceiuSen 33 bi« 32. Futtererbsen 22 bis 23. Peluschken 23 bl« 22. Ackerbohnen 20 bi« 22. Micken 22 bi« 24, Lupinen, blau 14 bm 14.75. do. gelb 16 bi« 17. Serradelle, neu 225 bi« 25. Rapskuchen 14,5 bi« 15,6. Leinkuchen 19.7 bl« 23. Lrockenschnitzel 12.1 bi« 12.5. Soyaschrot 19 bis 19.4, Rartosselflocken 29,8 oi« 31,L Zeitschriften. — ,D i e Runft", Monatshefte für moderne Malerei'. Plastik. Wohuungvkunst. Landhaus bau. Runftox» um haben wir ben Krieg oertotenV“ 66 Seiten 8°. rtarddeutf-hc« Druck- und Vertag-Haus. Hannover 1926. __________ ~~ Lvrechftunden der Redaktion. 12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen Jür unverlangt eingcfanbte Manuskripte ohne beigefütrtee Rückporto wirb keine .'r i TI (irln lihl <■ «1 he r Q , 4* - Stqwmhdtfett und Leichtsinnigkeit oerte^Li Der Lastwagen fheft dabei _______ zehn-adrigen -l^dmhrenn zu'ammen die von der Reuen Baue über die Suonlage nach brr Garten- ftrabe fuhr, eie wurde vom ‘.Hab oeichleudert. Da der Wagenführer mit seiner dreifachen Sremie im letzten Augenblick den Wagen rurfanig zum etehen brachte, wurde ein größere» Unglück vermieden, und bas Mädchen kam mit einem Knochelbruch davon. Der wegen sahriössiger Körperverletzung angeflagte iTubrer behauptete, er sei absichtlich unvvrschristö- lnätzig gefahren, da er beim Ausfahren bei Bogen, das Mädchen sicher ersaht haben wurde. Da, Amtsgericht hatte dielen Einwand nicht gellen lasten: e» ®°r der Aufkostung, datz bei Vorschrift«mäiuglm iiahren der Unfall vermieden worden und beim Au,, fahren des Bogen, der Wagen hinter der Rad- fdbrenn vorbeigefahren wäre. Gegen das den Sn- geklagten mit einer Geldstrafe von 50 Mk belegende Urteil oeriolwe bieier und die Elaatian- waltschaft Benisung. Heute führte ein vom Gericht geladener cachoerslündiger. selbst Hutomobilfabrer. aus. der Angeklagte habe völlig richtig gehandelt: er, der sachverständige, würde f:.i) eben'o verhallen hoben. Die Kleine Strafkammer schloft sich dieser jadioeritänbigen Ansicht vollkommen un. hob das Urteil auf und sprach den Angeklagten frei: her Dorsitzende erklärte sogar, der Angeklagte habe durch sein besonnenes Derhullen dem Mädchen geradezu das Leben gerettet. Der Elaatsannxllt hatte In längeren Darlegungen die Gründe des Amtsgerichts als zutreffend bezeichnet und wegen des hoben Grade, der Fahrläfsigkeit und der schweren folgen Erhöhung der strafe auf 100 Mk. beantragt. S2.vVd Umlü9f beschlossen, zu der auch hie Aus- | närker bei^ttvagen haben t--- I Canaebo rf. den 4. April 1927. BärgermeWerri Cang*>rf. Kneipp 'Jirvaratuicn prompt und biOiatt tlbbolrn und .suiendeu kofteuloo rtttt suchmanmsche. 'orglauiae fliihfiiuruna ubemebme vo.ie Garantie E. Kömpel, Schneider. Bef rt im hnndintitv” Der oom (Bemcinberat durchberatene •»ranldHaa kr Gemeinde Göbelnrod für Da, Jt|. 1927 liegt von heute an S Tage lang auf unterzeichneter Bürgermeisterei »u ledermann, Smsicht offen. Emwendun- gen btiaegen können tvahrend der Offen- leaung,ln|t mündlich oder schrifttich vor- gedracht werden, ö» w,rd eine Umlage et baben. an der auch die Ausmärker bei in tragen haben. 32XD > n r o d den 4. «pnl 1927. iWfflMw Bürqermrlflfrri Göbelnrod Weder Kleine Strafkammer Stehen. • (Sieben, 1. April. (Ein Fuhrunternehmerehepaar doii Friedberg hatte einer Firma zur Sicherung für «ine Forderung ein Pferd übereignet, das aber in Ihrem Besitz gelassen worden war. Angeblich weil dos Pferd krank wurde, veräuberlen die Eheleute e, verbotswidrig für 300 Mk., die sie für sich behielten und verbrauchten, ohne die (Bläu- biqcrin zu befriedigen. Diese ist um 100 Mk. geschädigt. Gegen das Urteil des Amtsgerichts Friedberg, durch da« die Eheleute wegen Unterschlagung zu Geldstrafen von je 60 Mk. oerurteilt worden waren, verfolgte der Ainlsanwalt Berufung. Die Skaatsanwaltschast beantragte, die Strafen auf je 100 Mk. zu erhöhen, da mit Geldstrafen, die in ihrem Gesamtbetrag di« Höhe des den Angeklagten zugeflossenen Gewinns und des entstandenen c(habens kaum übersteigen, strafbare Handlungen nicht wirksam bekämpft werden können: sie wie« insbesondere darauf hin, datz der Angeklagte wegen Eigentumsdelikts bereits viermal, und zwar mit F r e i h e i t s ft r a f e n, beftraft worden ist. Das Gericht hielt indeh die Strafen für ausreichend und wies die Berufung zurück. Ein Automobilfahrer von G i e tz e n hatte, mit seinem Auto hier von der Schulstrafte kommend und quer über den Markt nach der Bahnhofstrafte fahrend, kurz vor dem Halten am Trottoir einen dort feines Weges gehenden Mann angefahren und nicht unerheblich verletzt. Er war deshalb oom Amtsgericht hier weaen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 40 Mk. verurteilt worden. Auf seine und der Staatsanwaltschast Berufung wurde die Strafe auf 75 Mk. erhöht. Auf die Revision des Angeklagten hob das Oberlandesgericht das Urteil auf. da ein neben dem Angeklagten im Auto sitzender Fahrgast nicht vernommen worden war. Auf dessen die Angaben des Angeklagten deckende Bekundung, dah von dem Derietzten In der Fahrbahn nichts zu sehen gewesen sei. bekam das Ge- richt Zweifel in die Äichttgkeit der Ausfagen der übrigen Zeugen, die das Gegenteil befunbeten, und sprach den Angeklagten frei. Der Führer eines sieben Meter langen schweren Lastkrastwagens fuhr abends um 6 Uhr, zu einer Zeit lebhaften Verkehrs, von der Gortenstrahe nach der Südanlage und bog an der Bürgermeisterei In funem Dogen Hari am Trottoir nach links in die Südanlage ein. Der Verkehrsbestimmung hätte es entsprochen, den Bogen so weit wie möglich zu Wenn die 5proz. Papiere trotzdem im Kurse am höchsten stehen, so wird man dies« Tatsache daraus erklären müssen, dah da« Material ver- hältniSmähig knapp ist, und dah die Erwerber auch hier bereit« die künftige Entwicklung vorweg eskomptiert haben. Sie rechneten offenbar damit, dah bei der starken Flüssigkeit am langfristigen Kapitalmarkt, die um die Jahreswende herrschte, auch die 5proz. Papiere sehr bald die Parität erreichen würden. Der auffallend niedrige Stand der lOproz. Emissionen ist mit der Kündigung der lOproz. landschaftlichen Pfandbriefe zu erklären, die da« Publikum von den hochver- zinSlichen Papieren zurückgeschreckt hat. Man befürchtet offenbar, dah für die 8proz. landschaftlichen Pfandbriefe die gleiche Absicht besteht, weswegen auch die Schuldverschreibungen relativ niedrig stehen. Am Markt der Roggenpfandbriefe macht sich eine starke Abgabennetgung geltend, die hervor- gerufen worden ist durch die Gerüchte hber eine >jwang«konvertterung der Roggenpfandbriefe. Dazu kommt, dah im März infolge des Eingreifens der Getretdehandelsgesellschaft auch die Boggenpreise Nachlassen. Beide Momente muhten sich kursdrückend auSzeichnen. Die Kursbewegung der zehnprozentigen Goldpsandbriefe und der Roggenpfandbriefe dürfte diejenigen Uranien, die eine gewaltsame Konvertierung der Roggenpfand- briese unter Verletzung der verbrieften Rechte der Pfandbriefinhaber wünschen. Es kann nicht geleugnet werden, dah die Voggenhypotheken hinsichtlich Zins und Kapftal eine außerordentlich schwere Belastung der landwirtschaftlichen Schuldner darstellen und ihre Beseitigung ist nicht nur im Interesse der Landwirte, sondern auch im Interesse der Vereinheitlichung de« Börsenverkehr« erwünscht. Wenn aber, wie dies von manchen Seiten geschieht, über die Recht« der VoggenpsandbriefInhaber rückfichtslo« hinweggegangen wird, so leidet darunter der landwirtschaftliche Bealkredit am allermeisten. Es würde Der Rückschlag der am Kapitalmarkt seit Ende Februar erfolgte, hat dem herrschenden Otrtimi«mu8 Über d e Gntto.cklung der deutschen B)irtschast«lage einen erheblichen Stoh verietzt. Es schemt. al« wolle die Stimmung beinahe in das Gegenteil umschlagen. Der Grund zu dieser plötzlichen Veränderung liegt zunächst vor allem in einer geteilten 11«- beranstrengung de« Kapitalmarktes durch langfristige SmisscOT-en, besonder« durch di« 5 Prozent Reichsanl. i /e Der Rückgang der ausländischen Kredite schränkte die verfügbaren Mittel ein und zeigte deutlich, in welchem Wah Deutschland al« kapitalverarmtes ü'and vom ausländischen Kapitalmarkt abhängig ift Weiter aber Gurten vorübergehend bei uns angelegte ausländisch« Guthaben, vor allem von England, abgerusen, wo seit der Rusnabme der Arbeit in den Koh- lenrev.eren sich erhöhter Geldbedarf herausstellte, der zur selben Zeit auftrat, al« hr England die im Ianuar fälligen Steuern zu entrichten waren. Hinzu kam ferner eine starke passiv« deutsche Handel«bilanz und die dem Bu-lond gegenüber oeftehenden Zin«v rpllichlungen. D e « Wzieh^ng ausländischer Guthabei, dürfte auch ohne die Ermähigung des Aeichsbank diSkonte« erfolgt fein 2m Aktienmarkt betrug der Durchschnitt aller an der Berliner Börse notierten Akt en im Jahresdurchschnitt 1913 167,4 Proz , 1925 69,7 Pw- zent und 1926 168,6 Prozent. Im Januar 1927 . ' : i auf 1832, am 2 71' r 184 und am 9. März schloß sich daran ein Absinken auf 177,7. Diese auherordentliche Belebung am Aktienmarkt erklärt sich zunächst rein natürlich aus der Besserung der teirtfchastlichen Gefamtlage, die sich im Verlaus deS letzten Jahre« vollzogen hatte. Gleichzeitig sanden ein« große Aeihe von Interessenkäufen statt, die zu Fusconszwccken bort.cnomm.n wurde ' Di. >c . ,u- sammenschlü4!e waren eine Folge der vielerörterten AationulisierunaSmahnahmen. Schon im letzten Viertel des Jahre« 1926 aber wurden Stimmen laut, die der Befürchtung Ausdruck gaben, dah da« Kursniveau der Aktien zu hoch, und bay die künftige teirlschaftliche Entwicklung in den Aktienkursen berit« vorweggenommen träte. Dies« Vorwcgeskomptierung von ZukunstSauS- sichten ist keine-wegS unnatürlich, da die spekulativ« Einstellung auf die Zukunft im Wesen der Äabitalanlage liegt. Wenn man sich aber vor Augen Mit. dah ein 7prozentiger Goldpfandbries, also eine unbedingt sichere Kapitalanlage, zurzeit mit 102,5 notiert, und wenn man weiter bebrillt, dah auf Grund der b vher i'.-rdffcnl- lichten Abschlüsse für 1926 die an der Berliner Börse gehandcllen 21't.vn eine Durch'chniltsdivi- dende von 7,5 Prozent erzielt haben, so erscheint ein DurchschniltSkurS von 177,7 Prozent doch reichlich hoch. Wollte man nur die Verzinsung zugrunde legen, so mühte sich ein DurchschnittS- kur« von etwa 110 Prozent ergeben. Aber dabei ist nicht berücksichtigt, dah der Aktionär, im Deaensatz -um Inhaber einer Schuldverschreibung, auch Anteil an brii stillen und offenen Reserven ber Gesellschaft hat, Jo dah unter Berücksichtigung der Rücklagen eine höhere Bewertung der Aftien als 110 Prozent zweifellos gerechtfertigt erfd>#hit. ES dürfte schätzungsweise ein KurS angemessen sein, der sich um 130 bi« 140 Pro- -ent bewegt Am Marft der seftverzin«lichen Papiere hat die Auflegung der 5proz. Aeich«anleihe eine gewisse Stockung hervorgerufen. Den Emission«-« das zu einer schweren Grichütteruag des Pfand- briehnatfie« fuhren, die gegenüber der Ärik Dom Sommer und Herbst 1925 ein Kinderspiel wäre. Die Folge würde fein, dah di« Bedingungen. unter denen bann Hypo«bekenkvedit gegeben werden könnte, für bat landwirtschaftlichen Schuldner weit über da« Mah bt« Tragbaren htnausgrhen würden. Dah ber Pfcmdbririmarkr anher ordentlich empftndllch ist. ist nach den Er- fabrungen, die die Pfandbrief Inhaber während der Inflation gemacht haben, keineswegs erstaunlcch Man wird daher alle« tun müssen, um das lang'am wiederkehrend« Vertrauen nicht von neuem zu erschüttern, und es ist daher zu be- fzrühen. dah ber Aeichsemährungsminister in einer kürzlich gehaltenen Etat-rede sich ausbrück- lich für die Aechte ber Aoggenpfandbriefrnhaber eingesetzt hat Die weitere Entwicklung am Äap.ialnuirft wird von der Gestakturrg der Wirtschaftslage nachhaltig beeinflußt werden. Es toirb zweifellos notwendig sein, da« Angebot an festverzinslichen Schuldverschreibungen für die nächste Zeit so lange cinzulchrünken. als nicht die 'ast überreichlichen Ernllftonen ber letzten Monate verdaut worden sind. ’’ Die effektive Verzinsung unter Berücksichtigung ber lOproz Kapitalertragssteuer stellt sich bei >Dor«nschlag ber Gemeinde Cangfr- *7 furyw27 «egt oon Dienstag, den für Rj. 1927 liegt von Dienstag. d«n V b. M \ «Jb tim Äoch« auf btm Amts 5. d. M._ ab eine Doch« auf dem Amts- 'Befnniitmndiiiiig. Di« Gebuhrenorbnung für die Tätigkeit des Wohnungsamtes ist mit Genehmigung des Hefsifchen Mmistenums des Innern vom 15. März 1927 zu 9k. «. b 3- 9162 neu eriaflen worben Die Gebührenordnung ift in den ftöbtijchen Anschl^gkalten unh auf dem Wohnungsamt ousgehänat. Sie tritt mit dem heutigen Tage in trort Giehen. den 2. April 1927. 32598 Der Oberbürgerweistee. Ä. B.: 0e. Ha m m.