Samstag, 8. Dezember (92Z ITT. Jahrgang Ur. 283 Erstes Blatt Das Sicherheüskomiiee vertagt sich \ rul|l* allen Äom* leMrtfl rtt veahmach- nd»tr* XB)ri|«. S*ol< ? He«** wert ® Vrt*etkeeiq ftr Xrl^rt» lohe art b«1 Vt*,lrt» td>» •* m ti *)♦!**< le*-rrt hefelq. Mb«*» M _ - _ I _ . . A . ai Al Hilf GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen »rrüwUDtrfM: »riNW Unttcrtlits.B.». nö Stel.lnidcrri L k«,. '» «i'S-n. Zchrllllkl-,», -»» 7. über den TDtlnatonfllft lonferiert Die Schllchtüna tat ©tret!« M>i'chen Polen unb Citauen liegt offenbar in beider Interesse. Chtglanb tote Ruhland werben um Litauen, be* mühen sich auch um Polen. (Sine Löfuna des CSilnabroWemA mit frieNühen Mitteln g ot es. wie die Dinge mm einmal liegen, heute nicht. Und einen Ar.eg fürchten fxnbc Gngland wie Rußland. Unb nicht nur daS 2Luf beiden ©eiten (ind trotz allen Hohngefchrei» der Preise deutliche Anzeichen spürbar, dah man wieder Zueinander möchte. DaS russi'che Geschäft Ist lobend und die Rieberlagen der bolschewistischen Außenpolitik in Asien auf der andern Sei'e noch zu frisch, als dah man Aniah hätte, dem Segn er die kalte Schulter ;u geigen. So eine 2. tlöhnung lomrrt nicht von heute aus morgen, aber Vielleich: ist Sens der günstige Boden. auf dem sie reifen könnte. Unb das wäre ein wahrhafteres, weil in den materiellen Interessen brgrünbrteS Friedenswerf als all die hochtönenden Ab- rüftungSresolu! i onen. die schließlich doch nur auf dem Papier Heiben. sollte, mufctf auf dinarrifrn b«s deutschen Mr- gierten. ®rul Bernstorfs, fallen geIaIse n werden ®ra| Bernstorfs wies nachdrückuch aus die marali|d>r Verpflichtung des vorderettenden Äb- rüstungsausschüste'. gegenüber der Völkerbunds- Mtfammlunfl hin. eine erste Abrüstunaskon seren, aus der Grundlage der g.genwantg fl< Auf dem Wege zur AafSfagung. Tic tocnfcrTckflationcn packen die Koffer. Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeiger»". Berlin. 3. Dez. DaS grobe 3U l en nach Genf -beginnt 21» erster hat sich jetzt der litauische Min sterprä'ident TDoL-emarn» auf die Achse begeben. S^-utc vormittag gegen 9 Uhr traf er in Berlin ein. Ob er wchr-nd seines Aufenthaltes in Berlin, der all er Wahr«che.n- lichkeit nach nur auf einige Stunden berechnet sein dürfte, irgendwelch- Besprechungen führen wird, scheint wenig wahrscheinlich. zun»r! sich der Reichsauhenrnin.ster DrStrefemann schon gestern abend nach Nürnberg begab und vrn dort nach Genf tDeilerrdfL Die deut tche Delegation veriäht mit dem üblichen viuqc beute abend Berlin. Ihre Zusammensetzung ist die gleiche wie früher. B r i a n d und Eham- bcrla i n werden ebenfalls ©am»tag n.icht Pari» verlassen und treffen Sonntag vormittag in ©enf ein. Da auch Dr. Stresemann schon cm Sonntag mittag in ©enf ist. besteht die begründete Ausficht, dah sich die drei Locarno- Minister schon am Sonntag nachmittag zn einer ersten Unterredung »ufemnun In» den werden. Sie wird im wesentlichen der allgemeinen Orientierung gelten, wobei vor allem auch der polnisch-litauische Konflikt bcbcnbelt werden dürfte. Aier scheint sich für das Genfer Pflaster eine recht unerfreuliche Span- (ontreten Vorschlag ju voller gemeiner 2 b r ü ft u n g enthalten Di schen 2nträgc. die sich im ©egmf ab yi bisherigen Re o'.utionen der Dvrocr.itend.n miffiom dni Böl.'erbundes durch Einfachheit und Klarheit auSzichnen. Men fit) mit dem. wa» in ©enf au'nchtlge Fri?denSanHänger vernehm cm möchten, wa» zugleiai h i ? logifdje Antwort auf die der Borbereitmdm 2b- rüstungSkemmisfion vorliegenden Stagen bar- stelle. Die russische Regierung war b-r^‘igt. radikale Anträge auf die ollg-mvln? Abrüstung etnzubrlngen. da sie wiederholt Beweise ihrer I r i e d « n » p ol i 1 i k g.le'en lat Gerade zu Beginn der Arbeit dec 2br-dtung»- (ominlflion haben die freundschaftlichen Ratschläge der © o w j e t r « g i e t u n g an Polen und Litauen, die beiden an einem der gefährlichsten Äonti: he der letzten Seit b t U ligicn Mäch'e. die Aufmerksamkeit der gingen iSelt auf sich gelenkt. Ricmanb kann die f r ied- liche Tendenz der Richtangriffspakte. die die russische Sowietunion abschl eßt, be ft retten. Dieimigm. wrlche von einem .utopischen" und .demaaoglfchen" Shavakter Iprcchen, entlarven dadurch dasheuchierische Meten de« Genfer Gerede» über die Abrüstung Aufgabe der Aürüstungsanhänger ist die Mobilisierung ber SNcntlichen QDeltm ir.ung um diese 3bce. wa» lediglich durch eine Fr cdens- imb Aörüftung»propaganda möglich ist. her beiden grossen Ue erwundenen eine neue Bestätigung ihrer dunklen Ahnungen sehen. Kommt noch hin zu. daß man ^errn ßinoiiiox» I ein besonders freundschaftliches Berhä'tni» zum Grasen Brockdors- Rantzau, un een Botschafter in Moskau nachsagt, um Pari er Boule- vardtoumalisten und S'aatsmännem de» Quai bTrfob nei e» Alpdrücken zu . Die Rullen haben nicht enttäuscht. Man hat feine ©en'ation bekommen Genfs arrogant lang- wellige Atmo'phäre hat einen Augenblick erregt pedttert. Olncn Augenblick nur. dann fante man sich leicht geärgert, daß diese unzimlisterten 2Haten. um Im Jaraon der ..Daily Mail' zu reden, ausgekochte BölkerbundSbiplomaten hatten bluffen können, Bertagungsantrag. Kommllfion. alle bekannten Requi'iten eines Genfer Begräb- niffe» Erster Äla'k waren schnell bei der Hand, um die rullllche Aktion geschäftig cimutargen. BöaS wollten bi? Rufen in ©enf? (Sin bißchen mitspielen bei der Komödie, die sich I Abrüstungsdebatte nennt? Gewiß auch da», denn I auch ihre Rote Armee ist kein Pappenstiel. He denken nicht bar an. ebenHnoenig wie d.e viel- geschmähten Mächte de» KapitallSmu». llch in waffenstarrender Umwelt eines Mittels zu begeben da» ein Älafknfloat wie Räterußland. beMen Macht auf Gewalt ruht, nötiger braucht, al» die Mächte dcmvkratt'chen Regimes ©o find o(\) auch lle nicht Io ganz reinen 5>enen» und unschuldigen G?mü:4 wie sie In ©enf lAetnen möchten. Trotzdem fühlen he sich in ihrer brutal aßati'chen Unbetonrnertbc.’ berufen, in prachtvollem Elan dem heuchleri'ch versumpfen Europa die Ma»ke vom Gericht ui reihen, um der Dell einmal tu zeigen: -Seht. Virfind doch bc^cte Menschen'' ©ine bolschewistische Propaganda größten Stil», gut vorbereitet bunt vte -Sri?densaktion" im poln-ch-lirauischm JJuna- kon'.ikt. gut infteniert mit der großartigen Gete Littvinows. sofortige und restlose Abschaffung aller Rüstungen mit einem Schlage zu fordern. Die Russen willen natür. ch genau, daß kein Mensch ihre Vorschläge ernst nimmt, und wenn sie es nicht gewußt hatten, fo bnd lle durch die ironischen Kommentare der britischen Prelle darüber schnell in» Bild gesetzt, öie haben bc^alb gleich einen Allernativ- vvrschlag in Rc'erve: eine stufenweife Abrüstung mit dem Ziel in vier Iahren die Weir tu en Noas N7N und al< B:w.is des guten Mil- lens. endlich aus der Theorie in die Praxis zu kommen: sofortiges Verbot des Gaskrieg». P a u l - Don c o u r. d.w Auch-S z.alist und RüftungSfachverständi^e 5-cn r-it-». bat nach her ersten allgemeinen Verb üffung Zuerst bi: Sprache vi e i t a u • bobff al« die tironrrtkt)*. Tw franzostfchfn fluegabrn betrügen tm neuen Butß^t «iSb Tliüioiwn und Kien gegenüber IV14 um 7 frovnt niebriaer. alleröinge gegenüber 1927 fine Milliarde stöber. Diffe (frbob ing der Äueg»ibtn fei auf bie steuor»,. mlation bee ßeerf» unb auf bie Elnjuhrung der «in- jjbngm Dienftpsticht zurückzuführen. GelbfKob der Ruffen. Tk „Isweslija" Aber Lt winowö (4cnfrr Siebe. Die Muffen in Gens. Di« 2brüUung»tomb£Hc, an bet sich D^flt- Vvll:ik«r ergaben, während an dien Men unb Gnt.fi, d.i»e herumzudrucken fuchm Ab«r gelegenilldb hat selbst Genf noch fein Sensatibn» ©-. in Me’m trül>i einem viertel. Au bemerken fei jedoch, d-ß fjch die deutschen Ausgaben schwer mit denen beim alten Man wählt schnell eine neue Kommission. da» früher schon angekänd-gle Siche r- heitSkomitee. und ift b-arait glücklich weder im altgewohnten ruhigen Fahrwasser, tn dem Rede auf Rede plätschert und Akte leaaa vollkommen $ur Wirt'amtett gebracht werden. Man müsie also ergänz end« M 'tel unb Methoden und neue konstruktive Ideen •.nben. die allein bie Lösung bes vorliegenden I Problems ermöglichten. Dos Eichcrheitskomilee hat bann feine erste Ta aung heute 13 45 Uhr geschloffen. Der Borjchlag des Präsidenten, bie nächste Tagung bes S'cherhetts- tomitee: auf ben 20 Februar 1928 anjuk^n, mebn ber Beginn der zweiten Sitzung bes Hbruftungsaus- fchusies im Mörz nach der Ratstagung beginnen Moskau. 1 Dez (Dvlst.) Die .Iswestija- be-eichnet ba» Auftreten LI twinvtoS al» ein ($rcia:'U von aufienorb-mtlichei BeLtü a ng^raoe in ihrem ganzen Umfang unb tn aller Shäri« zum ersten Male aufgerollt to.rbe 2Uh) sehen von einzelnen Erklärungen p die rrffc Satzung am Montag re^ lebhaft werden. Da» p.*rönlüche Zusammentreffen jpHfubfH» eit Molde- mar a » nn Aai^nrn dieser L tzuna wird allgemein etil Spann mg m» rrt Welchen Ausweg der DLtkerbund Vorschlägen wird. steht noch 'rchr ^»ahtn. Die übr.gen Beratungsgegen'ränd« in Genf, die vor allem Deutschland interrssleve». wurden hier schon Im Rahmen des G.-famtpro- aranun» der Tagung erörtert Danzig, Polen. Oderschi« flen —. es Ift immer noch do» alte dreiblLttrige Kleeblatt Sine Seae-nnng St.a^-Ütwinow. Lens, 3. Dez. (WIB. I unkspruch.) Cil- m i n o in und voraussichtlich auch Lunatscharski w -rde» bl» Montag und vielleicht sogar b i • Dienstag, also zu Beginn der Ratstagung in Gens bleiben Da» ist do» Ergebnis der in- ofstzlellen Besprechungen, die zwilchen Pani- Boacoar und Cilrolnwe stattgesunden haben Von französischer Seile wird zwar be,.eitlen, dah im Laufe dieser privaten Besprechungen von Poal- Boncour irgendeine Initiative ergriffen morden sei, man lätzt aber erkennen, daß Frankreich» Interesse an einer Besprechung zwischen Brian b, der am Sonntagvormittag in Gens einlreffen soll, und Mitgliedern der rnssifchen Delegation zu verstehen gegeben morden ift. Eine erste An», spräche zwischen Briond und Litwinow sott für Sonntag nachmittag bereit» vereinbart sein. Das Memeldirektorium. Neue Kämpfe mit dem litauischen Gouverneur. Eigen« vrohtmeldung de» .Xdiefzener Bnaelflfrfl'. Berlin, 8. Dez Die deutschen Parteien im Memelgebiet verhandeln nun schon seit Wochen mit dem litauischen Gouverneur über die Bildung dein der MttnelkonoenUon vorgesehener Direk - t o r i u m ». Bisher konnte sich der Litauer nicht entschlieszen, dem «Inen oder anderen der ihm von den Parteien für die Präsidentschaft namhaft gemachten Kandidaten sein« Zustimmung zu erteilen. Ommer wieder lehnte er sie ab, weil i i t Deutsche waren. Selbstverständlich dachten die Parteien auch gar nicht daran, einen Litauer zu präsentieren, wenn sie sich auch, um endlich einmal vom Fleck zu kommen, bereit erklärten, e i n litauische» Mitglied de» Landtage» I n da» Direktorium hinein,zunehmen. Rach unendlich langen Verhandlungen ist man jetzt auf den Memeler Grohkausmann KadgIehn abgekom« men. der da» Präsidium übernehmen soll. E» bandelt sich hier um eine parteipolitisch neutrale Persönlichkeit, die aber die Gewähr bietet, bah sie sich nicht vorn litauischen Gouverneur in» Schlepptau nehmen lässt. Der Gouverneur hat die Emen- nnnfl gutgeheiszen, io das, damit seine Aufgabe erledigt ifL Die Zusammensetzung des Direktorium» ift Sache der Parteien, die die Sitze untereinander aufzuteilen haben. Aber auch hier mischte sich der Vertreter der Kownoer Veyfrrung sofort ein. um da» Kirchen- und Schul- wesen in litauische Bände zu bringen. Darüber hat e» erneute Streitigkeiten gegeben mit dem vorläufigen Ergebnis, das, d'e Verhandlungen wegen der Bildung de» Direktorium» infolge der unannehmbaren Forderungen de» Gouverneur» abgebrochen worden waren. Erft die heute vormittag erneut aufgenommenen Verhandlungen ergaben gegen Mittag eine Verständigung. Der Gouverneur hat in der Frage der Übertragung de» Kirchen- und Schulrcserat» an den Grohlitauer Reivgies nachgegeben. Demgemäß ist da» Direktorium nun erblich zustande gekommen. E» wird am Montag die Geschäfte nberncbmen und sich am gleichen Nachmittag dem Landtage vorstellen. E» Ift unverständlich, dah Litauen gerade in einem Augenblick, wo e* In seiner Position au&tr- ordentlich geschwächt Ift. Immer wieder zu Mitteln greift, d-e eine Verständigung mit Deutschland in |eber Weise nur erschweren. E» fällt einem wirklich schwer, manchmal die Taktik der litauischen Regierung zu beareifen. E» wird In Gens Gelegenheit lein. Derrn Doldemara» die Meinung zu sagen. Amerikas Flottenbauproaramm. Washington. 1. Dez. (DTP.) Präsident d o o I i b g e ist entschlossen, In dem Programm für den Bau weiterer Kreuzer fort^u fahren troh der kürzlichen Geste der britischen Admiralität. 3m Deisten Bause wurde heute angekün- Mgt. daß hem Kong re k, unverzüglich Vorschläge für den Bau neuer Kreuzer zugehen werden. Das Keudellielegramm. Tn ?Hlcid)»fabinrU deckt bra Anucuminifter Berlin. 2. Dütz. 3n einer Besprechung der A t i ch» m i n i st e r. die beute vormittag unter dem Borlid des Reichskanzlers Dr. Marr ftatifand. Itztt« Imie'Minister v. Keu bell feine QluffaHunn über Me As ä r« feines Telegramms an Me Studenren'chaft bat. 3r hat Habel den Standpunkt vertreten, dast er das Telegramm al» ötaallllrg dah er tknu auf Grund der Reichsverfa sung. die sedem ütaaKoQrger freie Meinungsäußerung 5ftatttL berechtigt gewesen lei D e ganz' Nzreiegenhei! habe mit seiner Stell u-i al» Aeichsinnrnmtnllter nicht» zu tun. Da» R* ch»- faMnctt soll sich dieser Aufwallung des Reichs- tRnenmlaiflcT» angelchloslen ^ben. Reichs- kanzlet Mare wird sich darauf beschränken, dem preußischen Mintfterprafldeiuen Braun hon b efer Auftastung des Reichölabtnelt» lediglich Kenntnis zu geben. Wie mehrere B.aller wissen wollen, wird das ziemlich kurz gehaltene Schreiben zum Ausdruck brinaen. buf, der Aeichsregieruno Ne guten B.-ttchungen zu brn Ländern am Kerzen liegen Da» den Streitfall sell'N betrifft, fo wird Uut .DAZ.' 'rkt- gestellt, basi nach der AuNallung des Katz'- nett» In dem Telegramm des AetchIInnenministers eine aggreffive Ablicht weder gelegen habe noch hätte erblickt werben tonnen. Während nach her .Rrt-yituna" in bem Brief dca Reich» antter» v5r en.-rgstch gegen den Schlusikah des Braunschen Brie' » wo mit einem Abbruch des Berkehr» Preu- Ben» mit bem Reichsinne -mini«ter gef Stellung gcnomr.Mi ■: *n 'vst -1' .TAes, daü von einem Eingehen du< diesen Gchluhsatz Abstand genommen werde Das Schicksal der Strafrechtsreform. Oie Gefahr einer politische« Ärife für die Zortführung der Arbeiten. Eigene Draht Meldung be» ^Giehener Anzeiger, ". Berlin. 3. D«. Seit runb -wanz , 3a cen ;i jetzt die IHooermRrrung unseres Straf- ge'enbwi. d ahd. Schon vor hem Kriege habe. Aue'chü • getagt, die Gutachten und Entwürfe ausarbetteten. nach dem Kriege hat fast jeder der wechselnden 3eti»n;t.ufteT fernen Ehrgeiz bann g^etzt. einen ngenen rvrum Entwurf her- auSzubnngm. der bann aber regelmäßig, we^l da» Kabinett inzwischen stürzte, unter bcei L.fch gefallen Ist. 3eyt heb v r zum elften Wale anbd»- dUanz. Mit Zöllen allein könne ber Landwirtschaft nicht geholfen werden unb eine dauernde Besserung sei nur durch bi« yörberungber lanbrolrt- |d>oftlld)en Produktivität zu erzielen. Die Genier Wirtschaftskonferenz habe klar gezeigt, wie gefährlich heute «roenbweiche neuen Maßnahmen wirken, bie in der Richtung eines verkehrten Protektionismus lieaen. Wenn der Reichs- index gleichzeitig mit bem Lohnindex steigt, datz er aus dem Weltmarkt konkurrenzfähig werde, so ist das Katastrophenooiitik. Beute schon fürchten n>.*i!e Kreise eine neu« Ins!-ition. unb sie werden von In- lereffenten darin bestärkt unb ermahnt. ..Sachwerte ZU kaufen". Wer diese Psychose fördert, mühte al» Landesverräter In» Ge - fängnle gesteckt werden. (Beifall). Wir stehen jetzt nor dem ernsten Aeitpimkl. wo zede weitere steigeruna des Prelsniveans zu Öen schwer- firn Rücklagen |ür unfere Wirtfchast führen muh. Man dari da» Schlagwort von der Rationailsienmg nicht in bem Sinne cm wenden al» ob damit ahne weiteres ein Mehrgewinn verbunden sei. Wir bmu- ct-en neben den Kartellen ein selbständiges m 111 e 1 ftä nble rj f die • Unternehmer- Ium. Für diese Schichten müssen bie Genossenschaften die Aufgabe der Botlonalisterung und Pro- duktionssärderuna übernehmen, die sonst den Kartellen obliegt Bei den Auslanbkrvbiten der Gemeinden sollte man den Rahmen ber produktiven Verwendung nicht zu eng »leben, aber vor allem prüfen. ob Die Ausgaben mcht au» anderen Etat mitein der Gemeinde gcöedt werben könnten. Diskurse, wie mit dem Reparationsagenten schon seit längerer Seit elngetrrten. sind eine wirtichastliche Unmöglichkeit (Sehr wahr). Besonder, schab- Uch wirken muhte he öffentliche Diskussion, di, sich an diese Tinoaiwirtf«daftlicher Seite fei keine Gefahr iu er- warten, höchsten» von finanzpolitlfcher Sei:.*, befon- b«r» von ber F I n a n z p o 11 i I k der ösfent- I ld)rn fianb. Der Redner stellt fest, bah der Zk«v#»p4ur. k« ine» w, g» jo hmhiometw. wie b.e Cachoerftändigen angensmmen hätten. Durchaus falfd) sei es. die Einlagen bti ber Sparkassen und Kreditinstituten al» tatsächlichen Zuwich, an un seren, volkroermögen zu betrachten. Die verschal- düng an da» Ausland werde nicht genügend be achtet Der Redner betont bi# Rotioendigkett der Kapital Neubildung, di# nur durch Beschränkung der Ausgaben und Aus- gaben ber öffentlichen Baad zu erreichen sei Er tritt be'onber» für den Schutz des m refften• be» ein. der unter der heutigen StruerbdaftUBfl tum Rum r.ffubrl werbe In ber jozmlrn G,!«tz neburg maHe ein« Alempaul fint-rter. A ch in der Lodrrvlitik follie mnn ouoenr' flid) br« rr etwas auf b#r Stell« Irden. Bezüglich b#r ^errri-ben miste man sich vor v«ra?^em-Mer,-e.e- hüten .^wflielTM lebe aber «in arvster Teil der >0,77 . f: t zu verantworten, wenn sich all« mdal;jxn 6tobit ein kostspieliges Planetarium an chas en. Der Aufgaben r i$ ber Kommunen sei z u wert gespannt. Do» Geineindestcuerwe en ledürfe einer gründlichen Reform. Sine be Au licht über dt, kommunal# F.nanzw rt^chaft sei uneni- bchrlich. Die Zinslast der komi. unalen Au.'lond- ankibee lieg« ein'eiiiz auf den Schullern bet Aau»be'iber und Gewerbe reibenden. 3n bet Berwaltung be» Reiche», der L\.nVr und ber Gemeinden mü5e endlich ruckfichtslose Sparfamleit geübt werken. W Deckung »Zwecken noch einen Fehl- betrag von 5 Millionen Mark auf- wri'en. b<: Annahme der Anträge bet Oppo- ' auherdt.n 800 Streckenarbeiter, di« für den Ber r«br an sich nicht ie Betracht kommen. Im Per looenoei' ft:-) n#naensw»rten Berfpäk ungen rinyu#, n. Der Gai,rverk#tzr konnte fimgmnahen vurchaeführt werden. lUMtbem m m un liegend f- Orten zeitwott em# 3perve durch Hupet wir, b<# eher wieder au1»«- hoben morsten i|L Te bereit» angefar ,n b.*t Mitatt«- ber ktr deutschen ®danblfd*3ft fanh di« f-tt- vollen Ueberblld über Me gesamte deutsche Gei- skeskulttir biete, und wt.» zugi .4) ans den Wtt Mn, den Mt Schafsunz des Deut'tz-n 3nst tut» für Me Pflege brr kulturellen Bezi.dung.n »waschen den beiden Völkern bedeute DfHcm Gedanken gab auch der deut'ch. Gesandt, Bausch 11 d in seiner Erwit-erung besonderen Ausdruck. Die Wetterlage. ..mu v - .tiUu.^gc. Da» B chdruckgediri Im Rordosten hat sich |ub- iflltdb oei. #r: nö ir.folgp.-rci »rm etwas anfteigm lasten. üfetteroorau» 2g« für 6omug R#düa wolttg, reCensNi^ c t. aufheitemb, meist trocken, nb'dnoi- chnna des Rl-chstrss^s i#r rv»- t-r» für Montog Mildere« W«tt" m:l -rs* en R ederjchiägen, rett» al» edww wohricheinltch. tiufr-f'npeToturrn am 2 Dezemder: mittag» 4jB • 0.9 G ab <#lü j». am t. X'i-mi’rr: mo.-gen» mir.u» 3^ Grad Celstu» I "" 4' 6*:ub Ec liu», Tiln mum 5,1 Grad .temporal r,n in m 2 I ier a nd» Grad tte'fiu»; am 3. Be- . fewtzer morgen» O.H Grab llelstu» E1 Irrleie «ul bete kioherodoEopf. ! , B > Rord st I m#r:rclurer. mr.u» 5 Grad « lw» Wetter: beste-: Schneedecke 10 bi» 17 Zentl "ke- sterk oerhar cht — Spoetmvglichkelt »iem- Slus der Prvvinziafhauptfiadi. ® (eften. den L. »n«nf*T 1977 Linierbilder Da« QauS ifc «fallen. Me TMume ftnb kohl gftoortwn. So« Minter getreide hat Mne garten Mürzelchen in« Drdreich getrieben. Me übrigen Dünen und Felder hnb loubcr kpiyeferp^en. De« schönen ^erMtonen ift der naftfoltt Uebergang nun '»«er gdolgt - da wirbeln auch schon bie erflen ©ÄneeWen wn ftisimd herab unb grb.r. unlcm Wnen LanMchali da« herrliche Minter- flr,,T5fie |*>n ift doch ein echter deiU'cher Dtn- ur wir frenl Nch besonder« die Jugend auf feine edlen Boten all der Freuden barrrnb Me der Dinier bringt Ader auch da« Alte: g.ht niche leer au«, pat es doch Teil an der 5 ende der Jugend. „ Ä. v Jede Mutier leimt die Freude der xinber. trenn sie am Morgen mit den DoNen .<« hat aefchneif Wedl ftü einem Ca8 geht« au« 8 m wannen Arft heraus itva« sonn oft recht «uoer füllt) an# Fenster »dl ein Blinzelu. Ur Augen Werden grSfter. der letzte Arft von etW II verschwände« Ja e# hat geschneit, »ine dichte weihe C^neebedc ift über Die Drde ' reüet. Zäune und Pfähle haben ein weihe« > 'lUäppchen aufgestülpt .3« hat gelchneit. es tu geschneit", jubelt und schallt H durch« ganze 'chnell genug. Rasch wird der Aan-en aufge- fchnallt. die AUihe über bie Obren gezogm und ton« Da« Aalleiden und Frähstückea geht nicht schon tünni « hinaus »ur Schule. Ist denn der Schulweg je verlosender al« wenn der erste Schnee gefallen ist? Am ganzen Tage schneit'« unaufhörlich In dichten Floren wirbelt der Schnee vom Himmel herab vir Kinder ft eben am Fenster, die Rädchen platt gegen die Scheiben gedrückt, schauen sie dem lustigen Flockentanze zu. Frau Holle 1 «bullet die Bellen au« und da fliegen nun die Daunen umher, benlen sie. Schon am nächsten Tage wird der Schlitten vom Speicher geholt, die Schlittschuhe hervorgefucht. denn auch die 8t«- hahn ist in Betrieb und lockt die Läufer. Derweil sitzen Orofimulter und Drvftvater tm Stübchen. Der Ofen >Pendel wohlige Därme, die Aepsel in der Bratröhre kniste.n und ver- bteilen einen angenehmen Dust. Grvhmuiter spinnt. Drohvater raucht da« Pfeifchen und lieft Kurz und gut: ein Urbild der Demütlich- felL Doch beider Augen schweifen häufig durch« Fenster. Bor diesem tummelt sich die muntere Onkelschar mit ihren Spielkameraden. Dort lauft ein Schlitten zu Tal. da wird eine Hitz ge Schneeballschlacht ge'chligen. hier kollern gar zwei im Schnee, der Schlitten lauft herrenlos weiter Freundlich nicken ®rofimutter und Drohvater ihnen zu. Da« Lachen urd Quietschen schallt di« zu Ihnen hinaus Die Dedanken bet bd.dm Alten gehen xuriicf, immer weiter, immer weiter di« in ihre Kindheit Ja. s.nd sie es denn nich: selbst, die sich da unten tummeln, haben sie c« denn nicht genau Io gemacht? In der groben Stadt wähn die Herrlichkeit, die Feld und Dald Io reizaoll schmückt, nicht lange; denn unter den Räder puren, den Pferde- dufen und den vielen taufenden menschlichen .lüften verwandelt sich da« fleckenlose D:ib bei Schnee« bald in eine schmutzige, graue Walle. Aler auch Diejenigen, die im inneren (Betriebe her Stadt wohnen, wollen sich an der Ratur und dem Wintersport erfreuen Sonntag« sieht man all und jung in groben Scharen mit Rodlern zu der Schüttenbahn ziehen, um den C aub be« All'ag« für einige Stunden abzu- elfteinen freut, so freut sich der Spaziergänger an der Pracht der Aatur. Dieder andere hat es zu dem Teich be« Stadtganen« gezogen. Die ein glatter schimmernder Spiegel liegt er da. Hel. welche Doane, über die glatie Fläche dahin zu aus en. Dott wiegen sich einige Paare bei den Klängen eine« Walzer« Da »eichnN jemand schwierige Figuren in« Hanfe 81« Unter Lachen und Scherzen verbuche» die Kleinsten Me ersten Schn.te. Umrillfüriid) fällt dem stillen Zu'chauer Biktor Blülhgen« Dedicht ein. in dem e« heiftt ..Denn die Dinde eilig her von 'Horben Wehn und die Flüsf und T-erche fest oefwtm stehn, wenn der Schnee auf« Land geiallen weich und dick bann beginnt der Jugend Din'erglück." Lieselotte B- f Wirftenfr Eioochcnmarktprcise. Es kosteten auf dem brütigen Locher.markt Butter. dasPsd? bi« 2.1o »f.. Watte 30 bl« » Tfg. Äafe (10 O.«|| bis Ijn Mk. Sirftng. dos P'und IS bis 1R. Deihkraut 8 bis 10. Rotkraut 15 bis 20, Gelbe Kuben 12 bi« 15. Kote Rüben 10 bis 12. Epi1*1* 25 bi« 45. Unter Rotjlrabi 6 bi« 8. Grünkohl 25 bi« 3«i. Koienkohi 45 bis 50 Pfennig. Feldsalat 0,80 bis Uu Mark. 3öiebei* 15 bi« L>. Meerrettich 40 bi» bi*. Schwarzwurzeln 45 bi« 6u. Kartoffeln 4 bis 5. Ürpfri 6 bis 15, Birnen 8 bis 15 Pfennig Honig 1 5u Mark. Tauben, bas Etüd 70 bis 90 yfrnnip. Junge Hahne 0L0 bis 1 Mark, öuppenbjbner 1 bi« 1.20 Mk . Gau e, bas Psund 0L0 bis l.lu«L. Nässe das Bhinb SO bis «o Bffr. CrffT, da« Stück 19 bi‘ 22 *l|g.. Blumenkohl 0Ll> bis 1,30 Mark Cndivien 10 bi» 25. llauch 5 bi» 15, Rettich 1" bi» 15, Sellerie 10 bis 50 Pfennig. ‘«bornolticn. — Tagcskalenber für SamStag. Gewerk1 cchaftsbund der Angestellten. 8 Uhr Ka- tholische» Vereinähau« Weihnacht Sfeier. Ka» vallerlerereln. 8.30 Uhr. Berel nslokal Auster- ortentliche Hauptversammlung. — Dardevercin. 8 Uhr. Hotel Hopfelb 2krfammlung. Internationaler Bund der Opfer de« Kriege« und der Arbeit, 8 Uhr. Laalbau Sauer Weih- nach-feier - Licht'pielhaus Bahnhsfstraste. .Da« tanzende Dien". — Astorla-Lichi'piele: .Der dumme August de« Zirkus Romanelli" Tageskalender für Sonntag. Stadttheater. 6 Uhr ..Rlana Stuart" Volkshochschule. 8 Uhr. Reue Aula der Universität Musikalischer Boi »luuft- abend. — Schule sür höhere» Klavirrfplel Minna Körner. 3JO Uhr. Saal der Schule Dest- anlafle 43 Schumann-Thopin-Feier zum Besten der beiden Schwesternhau'er — Singlaal be« Realgymnasium« 5 Uhr. Mozartabend vvn G.äre Schle'ler-Attmann zum Besten der Älnbrrbddve- rung in den Schwesternhäusern. — Obst- U. ©ar- tenMniberein. 3.30 Uhr. Kaufmännische« Ber- e:n«hau« Mitgliederversammlung. — Gabels- berget Sienographen-Derxin von 1961. oorm. 9 3J Uhr, <3oethoschule: We.lschreiben - .Stahlhelm". 8 Uhr. Oafö Leib: ^ihnacht.»feier. — ^L-T -D.. 3 Ubr nachm. Spielplatz Schisfenberger Deg: Handdall-Berband«wettspiel. — Ehemalige 97er, 10.30 Uhr Pornt, .Schwarzer Dalsilch" Berfammlung. - Upemalige 117er. 3.30 Uhr nachm. bei Fiedler: austervrdentllche Versammlung. - Licht'pill'heater wie Samstag. — Gesellschasl für Erd- und Bölter f u n b r. Nächsten Dienstag abcnd in der Reuen Aula Lichtbilderoortrag „Fünfmal quer durch den australischen Kontinent". (6. heutige Anzeige s - Vesellschast der Diestener Kun i - freunde. Rächsten DienUagab.-nd Ltatbild.-r- vortrag über .Picasso und Ne Probleme der modernen Kunst". (Siehe Anz tgej — Oberhessische Gesellschaft für Ratur - und Heilkunde. Mittwochabend Festllhung Im Phys.kablchen Institut, Vortrag von Dr. Richter übet .Die altsteinze.tlichen Höhlenfunde bei Tret«". (Siehe Anzei»c.) — Der Doelhedund veranstaltet am kom menden Donnerstag eine Gedächtnisfeier für den Dichter Rainer Maria Rilke Dr. Friedrich Ta sielte, der für diesen Abend al« Rezitator gewonnen warten ist, wird den D.chter in seiner vollen Genialität offenbaren. Eaftclle Ipnchi zunächst über die Entwicklung und Persönlichkeit Rilkes. Dann wird der Vnrifrr Rclke in einigen Dorten und etürfen au« dem ötundenbuch ju Dort kommen Den Ausklang dc« Abend« bildet die berühmte Deise non Liebe und Tod des Cornels Christoph Rilke Der Goethebund glaubt dem toten Dichter die Ehrung schuldig zu sein, kah er feine Dichtungen durch einen unterer deteuientficn Lprechkünstier vortragen läftt (Siebe heutige Anzeige - t - 4 inen Peler-Aofegger-Abend veranftal'.rt die ©leftencr Orttgrupp- dr« Deuikch- naiionalr’ HanNunpsgrhil'rn-Derbandc« nm nächsten .Tertlagabenb. Räherr« wird im Anzeig, l i. noch bekanntgegeb.n. — ©elellschaflsvereln. Rückst n Don- nerttjgaLc b '2HltftIietedcmmIung. (cklehe An- iclgt.) — Straßensperre Allendors — Treis Degen Vornahme von Kanal r'->eiten Ist die ProvinzicUstraste A.'Irndorf —Treis a. d. Oum'a in Aliendorf a. d. 2bi vom 1. bi« 15. Dezember für leglidxn Verkehr gefpe-rt Die Umleitung erfolgt über Elimbach-Beuern. - Der ftützkische Stelnbrnch le 61 a b t na I b bei t • , f tMrtifl einer teilweise betrieblichen Neugliederung unterzogen. Rach Vornahme von Baum|aflungen wird die Inangriffnahme de« Abbaues einer me, teren (Befiemslagerung oorbereitet. wozu zunächsi die obere Erdschicht abgrlrejee »erben Ruft Die neue Geskeinsader zieht sich von bem wberen Teil de« Bruches in der R chtung nach der alten Bruch stelle bir Da» Siabtbcuamt rechnet dort mit dem Abbau weiterer wertvoller B salimasten Die Pro bulle be» Bruches werden bekanntlich für Straften- bauiwecke unserer Stabt verwandt D i c (Siebener Kunstsammlung tm Reuen Schloß, ll.ngang Seerckenbrezstraste. ift wÄrend k r Diniermonate nur an d.m ersten Sonntag jede» Monat» geöffnet Morgen. Sonntag, ist ti? Au«stellung von 11 bi« 13 Uhr bei freiem Q r.tritt offen ** 8 i n c Alarmübung be« Oifen- bahn-HilfSzuge« Diesten (bestehend au« Samiäts- und Maieriala'.l.'ilung> fand in der letzten Rächt auf Anordnung der Rcichäbahn- lirc!tion Frankfurt a. M statt. Der Alarmruf wurde um 2' 4'Ubr g.geb n um 21.45 Uhr wurde lie Fre.willige Vanität«kolonne vom Roten Kreuz alarmiert, die 20 Minuten später bereit« mit 23 Sartiättmann'chaften am Bahnhof erschien. Um 2210 Uhr konnte der Hi''>zug. der nach Zell-Romrod beordert war. 'chon abfafttm. Da» alriche Ziel war dem ebenfalls alarmierten Li >n5ab"stilf."ug Fulda gegeben. Für die äle' unfl war ein gröfterc« Si enbahn-Ung'.ück auf Bahnhol ell-Aomrod angenommen. Am Hebung riebe wurden df Htlstsmalenallen ra'ch in Der.n'chast gestellt, jedoch mit Rücksicht auf die empfindliche Rachtka'.ie von der Durch!üh- rung der Hebung Abstand genommen. Immerhin irren der glatte -• iuf des Alarms und die ra'che Fahr bereilschaf: der Züge ein gutes Funktionieren aller für . i Ernst all vorge ebenen Hilfsmastnastmen. Die am ".lebungsvlatze an- we enden Zmwter der Reich«vahntirekt.on Frankfurt a. TU. äußerten 'ich über den Verlauf des Alarms 'ehr befrirbigt. Der Hilfszug Diesten lehrte gegen 1 Uhr hierher zurück. — Die Berufe der neuen hessischen LandtaaSabgeordnelen v rden in einer Zusammenstellung In her .Darmftä ter Z Uung" ric folgt angeo. ben Staatsmin'ster (2 6ov v DcrussdärgermeHier (4 Soz.. 1 D Vp >. Pan i- und Dewerk'chaftssefr-täre. Angestellte (7 Soz.. 2 Zentr.. 1 Komm >, Sttidienräte. Lehrer (2 Soz., 3 Zentr.. 1 Dem. 1 Dntl.. 1 Lbd. 2 Komm., 1 D. Vp. 1 Vrp ). Richt r. Rechtsanwälte (1 So«.. 2 Zentr.. 1 Dem . 1 Ldd . 1 Dntl.. 1 D. Vp. 2 Vrp!. LandwiNe (1 0^. 2 Zentr. 1 Dem. 6 Ldb.. 1 D Vp.. 1 K-nnm.». Kaufleute. 5abri- kanten. Direktoren (2 1 Zentr. 1 Lbd. 1 D.Vp ), Handw r er. Gcw rbetre bende (3 So«. 1 Zentr. 2 Komm. 1 ch, Vp.). Pfarrer (1 Zentr. 1 Dem.,. Redakteure. Schnstst.'Iler (1 Soz., 1 DnU.). Frauen (1 Soz. 1 Zentr 1 Dem., 1 D Volksp). •• Oeff ent lieft« Büche bu11 e. 3m Rovember wur.vn 1450 Bänd: je;leben. Davon kommen auf: Drzählende Literatur 782, Zeitschriften L‘9 Jugendschriften 92, Literaturgeschichte 12. Dedicht« und Dramen 31. Länder- unb Völkerkunde 55, Kulturgeschichte 26. De- 'chichte und Dbographien 104. Kunstge'chicht« 21. Raturwissen'chast und Technologie 54, H:er- und Seewe'en 19. Haus- und Landwirt! chaft 9. Oe- sundheitslehre 8. Religion und Philosophie 37. Stcaiäwls'enfchast 6, Sprachwisfenschaft 18. Fremdsprach.'iche« 27 Bänd«. Rach auswärts kamen 23 Tänbt. d I n FünfundfiebzlgsShriger. 3n seltener geistiger und körperlicher Frische begeht mor- .'en, 4 revmber, der Rangiermcislcr i R. Albert Rau. chiklebrankstraße h wohnhaft, seinen 75. Geburtstag. Trotz seine» hoben Alter« ift er noch sehr ruft g. ' Slchergeftellte Fahrräder. Bel der Kriminalpolizei wurden in den letzten Tagen mehrere Fahr ä>er sichergest.llt. Di? Eigentümer mögen sich mit der Krlmlnalabtellung m Bei- bink-ung setzen. •• O i n gefährlicher K inderfreund hat in den letzten Tagen hi t sein Unw?sen ge- fritben. Der Men ch lockte ein sieben Jahre alte« -Häkchen an sich an tem er strofdare Haitd- 1 ungen beging. Fälle dieser Art ftn> vor einiger Zeit auch in anderen Städten un'erer Rachbar- sch< t ocrgekomm?n. u. a. In Frankfurt a. TH. und Ächassenburg. so dast von bet Polizei angenommen tt'.rb. tab es sich in allen Fällen um ben* •eiben Täter handelt. Die »Item seien auf diese Dcfabr für ihre Kinder aufmerk am g macht und zu>Ucich ersucht, ihre Kinder vor d?m Mitgehen mit uich:kannten 'Personen zu n>amm. •• Feftgenommen wurde ein hiesiger Händler wegen Blutkchande und sonstiger Si.t- '.ich7ei:sdelik1e. Der Mann wurde In geeichtl ch< Unkersuchungsha't verbracht. Ferne? Würbe eine Frauerep.r on in Hast gesetzt, die sich hier der gett>erb«!Häftictn Ui zuch schuldig gemacht hatte. X Der evangelische Krei «wohl- fahrlsdlenst Am T c 4la'na*e lahnfen, TiIkulncCH o. 'l eppicnen ■ ■ TflT nurllnl torwlraOr I« 'M» Spielwaren Behle Bewarben Sie meine AuealeJiantr U<66D ► rnnLtnri e. ff..Kal «retr.17, Br« laislbase^N Iß die hem erregende 5Pß Cigarette. Ä B ATS C H A D Ztede Jteklame verpufft, wenn sie nicht fir ein gutes frjeugnis wirbt Wir machen keine tchreiende Jtehläme firun- fcra.SLEIPNER'tUw ®ir liefern höchste Qualität. KOKE NT HAL Für das Weihnachtsfest ein gemütliches Heim! Bequeme Teilzahlung la Referenzen ERNST RAU Fernruf 958 Walltorstr.37 Katharina Gilbert Herr Ludwig Arnold Crt)ibui und 7ü fltr. iroflinbinfeii. in beitem HuuonN und 1 «roeilpflnntfler SolteoniaaeD wegen Anschaffung von yalifluioi günstig zu oertauf ’•*!) IWT" Heute -1 ff , Hör ■ Kneipe Vrviveiev oatfimbfdmh na i n> bi» IRL wo monail.i Barkeuntnitte. Kapital nicht eriorberltd) Verdienst lofoit Uranerz BerwerinngSgei. Tr. meb. C*riHerfamv * (So.. Berlin ttV. W* Abt. 3M, ^riedrickfirabe 39 (Pinfarbe Schlafstelle lo'ort zu mieten oe- Licht Lchr Angeb. u. n. b. (lieb. Ans. Telephon <231 Heute früh entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit Im 48. Lebensjahre mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, mein lieber Sohn. Onkel. Schwager und Neffe In beft ßnftb. befbl Ziergarten am Nabrung»berg .*ül)qtn m 40Ctrftb ti o 2'crrrnltr.»r Au»bl a.d.Lcht"rnbetg.rai A-artnit 7'föinnuna k. uerfau'cn > dj 11»: I. Angeb unt.fHiTiia. b. WeKbohfi > "» An» Berlänlerln t»ur AuSbtltr« bl» rretbnachtkn lür Lotelwaren ges Echr Angeb um. H0ü0Da.b. (B.Ä. Die Beerdigung findet in der Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. Schuhmacher- maschine wenig ge PTVi»nxr zu verk 3*r Anträgen am in£>I oh 6 Ui An» Hiesige giötzeie Slgflirenlaorll sucht »um nlvbfllbln. Eintritt fÜT tut kauf- mannischeS Bureau einen Gießen, Weißenfels, Pfiffligheim, Köln, Worms, Bendorf, Neuyork, Glashütte, den 3. Dezember 1927. Tafelklavier tut e, bähen. wegen Viavn'angelA ab verk 2chr Ana u (MH9 an den Oi An» Die Beerdigung findet Montag, den 5. Dezember 1927. nachmittags 2 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt. schiften o»eboten werden den Lei tungen enttprechende feste Bezüge Brillant. Ring tlAav. rBnll r iow Tamrnrinq vretsnxrr ab», aeb Lchr Angeb u <.W|a WeiHnachts, geschenk! Briefmarken albam. mit über soo arten, br..i» abzugeven Anzaie». zeitgemäße Provisionen. Bewerb u Ti. L tsts nn Bilal! Hoise, letl.i W t« Tseeiisleastrele X. CrdenNiches Niädchen lür 15 Tnbr oder 1. Jan ae« IltHSH t*ababoi(traiic lt, BaAcrei. FUNKHEPPA BERLIN SOI60 NEANDEKSTa 21 VntwNf 1 rinfge ruu. b boh VhAmii An, Cbcrbeü tu oerfoalm. «ee zs -rorbanlgge 11 J». IMep. Herrn a Berk eines ganz neuen i>uitermniel» gesucht. Hroui ion w gn. und cnifie an», tackt cllBne.Tfil.roar auch schon lang. Zett an* Relle tätig und ist l. d. melstenKolw - t-^elch. der Umg bet. Aftbrf*- lebet n vorb Lchr flnpeb.u.lMül an d «Wien. An», erb. Reiss-ChaDHeDr d. Ztgarrenbranche. welcher Kundschaft vermitteln kann. sucht Stellung ntnunt auch andere Ziehung an Zchr. Angeb unt.(#077 an den iHtrii. An», erb Schokoladelebkuchen p. St 5 Pf N ürnberger Lebkuchen Blööl. «iinnier *it oermieten 1 K>73 i Gestern verschied sanft im 85. Lebensjahre unser lieber Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwiegervater 30 3fr. Mist abiugeven ihhi Aetrenweg 6. Gebrauchte Singer- Nähmaschine preivro zu verk bei Rert Sch-ul VechanlkermeiNer ,WD ^rebigirr. «1 Heute abend 8U>) Uhr nickt Ilion« tag» bei ***'0 ha Sm« •eea. elfcL X eeei rüchlige | Zimmerleute u. Einschnitt sofort gesucht. ,»,„v Zu meiden DlG Olio&GomD. bodiom L DL. ttbriftftrokc 9 t-saubureau» SM D«rö «rea t»A HC -.87 cm. > zn orrkaoferr. ttiiHontir. 10 p. I Gießener 8.11. Hassia 19fl0 e. I. Heute Abend V , Ubr: Dlitql eher- Versammlung im ikiootsbau» 1 -,e Ter L'orsinnd. Bulle au verka ifen. l'»«»liii«r. «M I itchitser. lebiger Müller fowrt aet ich« n*D Holimüble Dollar. TUckliger SiHearseiiii;? sofort gesucht. f#ti38 Jodel, yrontsurier Strafte. Jüngere IngWer ano Qoiilfippilnnefl Walnüsse Haselnüsse Schokolade l\ cks Bonbons Liköre Congnac und Wein und kauft alles bei Dickwurz- mühte loh neu bill. a. ortf. ItMdcrf, «ierener etrabe 6L lireiD Aus elgenerWerkstfitte: Polstermöbel in Stoff und Leder, Stahl- und- Auflegematratzen (Stellenangebote] Ter Irrer 12vlri|fuo nu» Seife V' . cm TV- * l.t*\ Blumen- 1 2trf. 1 .* Rofenforni h Stück 52 A Buchform 40 A Parfüm fo W ft. TU- 3 -a Tiachu ! | Katifgeiuche ) «ievrauchter Kleiderschrank Zu Weihnachten Ift da» beite ckefchenk eine Vebenf oerfltfierunflS-'VoHce. Eine der grögten tor naitn it werfealcw. •*' J.MSchulhof Marktstr. 1 • Gienen » Tel.119 en Feet enA» et eilt» und Beamte n> 8 Praeent Zinsen end Rodraahlun| In 12 Monetirartn bei AbtdiluA geringer labernvenldicrung. Keine Vorerhötse - Keine Proeltion - Keine ßenk- oder Oenoiien»dl«ft»-Anteile Mai Weber, Franklurlam Main Zahlet eile i Hebihurg Allee 48/Tel. Carolus MIM -KavoE 0.HS zSedevu 2.25, 1.95 Veg. Vlagmongel» zu verk. gut erb **1 HerreBziminer dunkel lltche. auch Tellziblung. 1 Ein- len. Al'ertii'ti. eine t uia»ba •teinürafte 63. BrüL MOO Ari 300 Abb. - S.nw iloe.lt Ml. fr.l.e Wir l.etem nur «Uererelt QusliUI ■ dir eie. Geeite f Rie«en*uiw«hl dre bilbp'ee hutl.f irtlk.l z De« AUrrnrueeie d Funk, ment / Aul W(nt.k be^ueer monatli.... Fellishleef I beep'rite Anlagee • Sehrrfben Mietgesuche | Gesucht eine 4—6 - Zimmer Wohnung. ftine 3 - Zimmer- Wobng. ahi Kugel- betg oo. eine 4-Zrm mer - Wobnuna In d. Bruchstrasie kann evtl, in Tausch gegeben werden Lchr. »tn ieb. unirr (ÄflBt an den f^ieh. An* Kinder loie»iL he laar sucht sür 1. nebr. 2> bcichiagnabmr'iric 2—3$3immer« Wohnung mit Küche, möglichst lÄleireu-Ltadt Cff. u 'fix. 827an Mltttld. Änaeneen-ExpeilUea ’tfludiir. 6. lUHbTb Mitarbeiter mit guten Ue»iehungen zu allen Kreisen gegen sofortige feste Bezüge und angemeftene Vroviftonen Betütlguna in der Lach- schadeifverficherung lür Koncern-Gelelllchalt In möglich Bewerbungen mit Angaben über die seitherige Tätigkeit erbeten unt. R K. <037 an Ala Haeern- |Verschiedenes| Entflogen RröDlei wei'ien Binden, «egen ü^e» lobnung abruaeb bei Tina. Ärlftna "*"l > Lesuchl Köchin mit nur guten Zeugnissen für Herrschaft!. Handball lEintami- iteubau» in nitevero. Kinderfrauieln und Haudmabchen vorb öchrtfil. Angeb um (JfW7 q. b. U»tefc An». Tüchtige» altere» Mädchen sofort gesucht. „w D Nettauration ».ft, roarzen Walfisch Zeiterdweg 5«)__ (»brflckes Mädchen f tagsüber ge» O delür. 30 L r ^ckünes Etagenhaus S.x-> .Um. Bad Suche u "arten tn immii- >> Ibaier dec Unioer'i - blt gab einen stimmgewaltigen 5a’olt, während Franz Carlen« einen würdigen Dctan verkörperte. Charlotte Maffenburg erwies sich mit der dramatischen Durchschlagskraft ihre« Organs al« ganz besonders geeignet für den Dag- Öer ,$ünf von ber Jazzband^. Dir müssen mit Befremden feststellen, datz die Theaterdeputation fich bis heute weder auf un'eie Erörterung des Falle«, noch auf die durchaus berechtigte Anfrage aus bem Publikum über die Gründe geäußert hat. bie zur Absetzung de« Stücke« „günf von der Jazzband" geführt haben Ehe« ist um fo bedauerlicher. aU die ganze Angelegenheit inzwllchen über (Sieben hinau« Aufmerk amkcit erregt hat und in der groben deutschen Pres'e unter bet nicht gerade schmeichelhaften Spitzmarke ^Gießener Thea ter - zensur" besprochen wurde. S« muh lebetmcnn überlassen bldbcn. au« der Haltung der Theater- deputa:wn die naheliegenden Sch^ülle zu ziehen. Jedenfalls darf man sich nicht wundern, wenn in der Oef entlichkett der Eindruck entstanden ist. dah die Theaterdeputation nicht sehr stichhaltige Gründe für ihre Mahnahmen vorzubringen hat. Dr. Th. Deutschland» unb SU&tonb» burto» poroDd lau- fen und - o I i ba r 11 d) finb. Leder Dculichland noch Kust.anö werben m Sens nn* Initiative er- greifen, aber ftc arbeiten gemeinsam für 6m Frieden und für bw Erhaltung ber Oniegntät be» heutigen Litauen». Th ttalienifch albanische Vertrag und daraus eriolgt» Veröffentlichung be» I e a n • züjifchjugoflawlschen Verträge» werd.'n schwerlich tn Gens besprochen werben Das w«rb 3mben nicht zulasten, Dabei kann sich eigentlich der Pöllerdund einer solchen Erörterung gor mcht entziehen Term der lortrag Italien mit Alban.rn o e r st o st t gegen Geist und Wesen der Völkerbund»- ,:?tf». E« ist der fdte venrap. der auf ben Völker- banb überhaupt ferne Rücksicht nimmt. Und Italien behauptet seinerfeit«. ein Mandat für die Unib- 1 bargigfnt Albanien» erh Ilrn zu haben: (durch ben Beschluß der Votschasterkonferenz vom Rooemder nrn. bab nn Mandat jur Vufrechterbaikung der ob vanischrn Unabbängigfelt. wenn e» üdcrh2upt Italien 'o erteilt war. die Form eine» glatten Pro- teftnrateoertrage» armebren dürfe, wie N.'fer vertrug zwischen Italien und Albanern e» Ist. Da» ist die eigentliche Grfahr für d.n europälsch.n Frieden Die Spannung im Osten ist gewist ernst. Ader gefährlicher unb weitreichender noch ist die im 6 u b o ft e n m waren frisch und abgerundet Im Zusammenhang Rur der Erda < Alberta Gort er) Härte man größere dramatische Auswirkung wünschen mögen. Die Szenenbilder sowohl wie die nicht immer leicht zu handhabende Beleuchtung liehen feinen Wunsch offen. (Kart Löffler, Ludwig Keim.) S»o wurden selbst höchstgcspannte Erwartungen durch die Gießener Aufführung übertroffen. Ein besonderes Der- dienst des Theaterintendanten! Dr. H. finden Man must <» ber polnischen Diplomatie lasten, bab sie diese Situation geschickt au chren (lunflen ou«genutzt Hal. Ohne Zweifel bestehen in Polen Wünsche aus Litauen, auf bie An- gbetwrimg von ganz Litauen. E» wirb auch nickst ausgrschlolsrii fein, bab die fogenannten iitautfchen Emigranten In Riga sich einer gewissen polnischen Unwrttünung erfreuen und bub polnische ijuh'.cr bi» in bie litauischen TOililärfreifc unb Christlichen Demokraten hineinreichen. Ein Putsch au« Litauen selbst, ber an Stelle ber jetzigen Regierung eine zur tkrltdntMgiing mit Polen geneigte setzen würde, wäre seibsloerslonblich in Warschau willkommen. Aber nur glauben nicht, dast wenigsten« amtliche «reise Polen« diese heikle Sache bi« zum Ausbruch »int« bewaffneten Äontlifte» zu treiben beabsichtigen. Auch oei dem Besuch Pilsudski» in Wilna ist nicht« gesagt ober getan worden, wa» Polen in Meter Richtung kompromittiert hätte. Pisiudski hat zudem. feit er an ber Macht Ist. eine befonnene und friedliche Politik getrieben und die Früchte dafür in der verbesserten Stellung feine« Staate« und vor allem in bem (BeÜnarn der amerikanischen Anleihe geerntet. Man kann fich nicht oorstellen. bab " die letztere. Me Polen ja in bar noch gar mcht Hal. durch einen bewaffneten Konflikt mit Cb tauen aut« Spiel setzen würde. Sicher wären habet er Polen gewisse billig» Lorbeeren zu holen, aber e Folge wäre ein» Entwicklung oon unabsehbarer Tragweite Dabei wird sich Pilsudski mehr al« jeder andere jagen, datz gewist Frankreich und na- inenbich England gegen ein Polen bi« zur Ostsee an fich nicht, ein zu wenden hätten, fondern bab hie« im (Jkpenttil beule ganz im Sinne namentlich cngtrlthrr wünsche liegen würde. Mist aber bei einem Ron IHM Polen aut ein» wirkliche Unterstützung, besonder» oon englischer Seile, nicht rechnen könnte. Auch bat Polen, richtig betrachtet, da« kht gar nicht nötig. Denn Litauen Hal ihm eine sehr günfrtge Situation bereitet. Polen weift hin aus Ne ungeHorte Situation Litauen», bie an Gegenstand der vesorgni» fei. unb e» verlangt die Aufhebung de« »riegozustände» von feiten Cittiuene. der doch innerhalb de» Völkerbunde« noch polnischer Sutlalfimg eine Unmöglichkeit darstelll. Sicherlich wirb diele vewei»führung in Senf sehr «ugunftm Polen» sprechen. Welchen wert Hal e« aber für Polen, wenn sich Litauen unter bem moralischen Druck be« jo von ihm selbst zur Vermittlung ongerufeiwn Völkerbundes entschlösse, ben Krieg«- zustand auszuHeden? E« bedeutet die Ausnahme der : Osten nick' ein Vranb emstehe deism Ertwickluna ; nicht odzusehen wäre Darüber haben sich ! Dr. Stresemonn unb Litwinow, bevor jie ! nach Äens mngen. in Vertin defsirochen Dazu roar | aber gar keine Verabredung notig. Denn i.-bem • Stenner und Hchverfländigen Vetrachtzer ber ver- hu!miste ist hier zwingend klar, dost bie Interesten bäudeent'ch-ulbungssteuer setzt sich zusammen au« einer Werlerhaltung«steuer und einer log Entschuldung«ftcuer. und wird be- stimm' nach Hundertteilen der Friedensmlete. Sie isi au-gebaut al« reine Objekts! uer und lehnt cs ab. irgendwie al« Mietsteucr angesehen zu werden. A. Dir Sleuerpsllchl. Der Deböudecnischuldung«steuer unterliegen alle im Inland gelegenen Gebaute mit *2Lu«- nahme der landwirlschastlich genutzten. Die Forderung der Wirlschost nach einer Defr.iung der gewerblich genutzten Gebäude oon der Steuer, welche damit begründet wird, dast ihre Heranziehung mit dem Grundgedanken de« Geldent- wertung«au«gleichs unvereinbar ist und überdies Handel und Gewerbe bereit« mit Sondersteuern überlastet sei. ist mithin nicht in Srsüllung gegangen. Desreiungsvorschristen sind gegeben ferner für Grundstücke im Besitz der bffentlldxn Hand, für gewisse Reubauten, Einsamilienhüulcr u. dgl. Steuergegenstand Ist jedes Gebäude für sich. Steuerschuldner ist der Eigentümer. B. Die Befltaerung^gninblagen. He Besteuerungsgrundlagen sind 1. Me Friedenswille 2. da« sog. Sigenkapilal. sth. derjenige Tell de« Grundstück«, der nach Ab- zug der Belastung vom Weh-' eitrag-wert noch übrig bleibt; 3. die dringliche privat rech« liche Belastung de« Steuergegenstände« am 31. Dezember 1918. Wie bereit« oben angegeben, »ersällt die Gebäudeenlschuldung«steuer In Änxl Teile: a) eine Werlerhallung«steuer unb b) eine Entschuldung«- fteuer. a) Die WcrlerhaltungSsteuer: Sie beträgt bei unbelastet gewesenen Grundstücken 16- , Prozent ber Friedenemiete. fällt ftufen- weife bei einer Dclaftung von 10 zu 10 Prozent um jeweils P/> Prozent, so dost sie bei 10 mal 10 -=• 100 Prozent Belastung um 10 mal 1'/, Prozent — 16V» Prozent abninunt, d. h also bei einer lOOprojentigen Belastung kommt sie ganz In Wegfall. Sic bezweckt ole Grfasiung bei sog. EigenkapitalS. dessen Degriss oben erläutert wurde. b) Die EntschulbungSsteuer: Sie beruht aus bem Gedanken der Erfassung des durch bie Hypothekcnobwertung erhielten Deomögens- zuwachsc« Sic wirb also nicht erhoben, toerm ein Grundstück unbelastet gewesen ist. steigt bann Oberhcffen. tnnorrrie Mirhcn. f Mainzlar. 2. Dez Während in srü- Heren Iahixm u.n diese Zeit schon Me Aithiebe ber Holzhauer in unserem Walde erichil.ten, hat sich in die'em 3al)oe bi« fetz' noch nicmanb zur llebernobme Meter Arbeit g mclb t. Wn Teil ber sonstigen Holzhauer ist bei ben Un Gange be'inblichen Kanalllatlon«arbel* ten besch ' igl. Me wohl bis in den Januar hinein anoauem werderr. Doch wäre zu wünschen. bab baldigst mit bem Hieb begonnen würde. • Kesselbach. 3. Dez. Der Betrieb bi ben vormaligen Maln-Wefer-Ba- saltwcrken, die jetzt unter btr Leitung bet Gewerks cha s t .Glückaus" art»ten. ist nach Uebertombung ber bereit« früh.r g, melbeten Schwierigkc.ten wieder tn vollem Gange. Zur Zeit finden 85 Arbeiter au« der Mo- figen Gegend In dem Bafaltw.-rk lohnende schäsligung Täglich kommen bl« zu 40 Waggons Da falt material zum Der and. Der Auftragsbestand des Werkes ist a u t, so dah für unfere Gegend pud) weiterhin bas Untern bmen als wlrtfchafisbelebender Faktor G-ltung oehält. 8 Grünberg. 2. Dez. Die jüngste ® e* melnberalSfltzung brachte u. a. folgendes: Die Hundesteuer für da« Jahr 1928 wirb wie im Dorjahre feflgefet)L 91 find demnach zu entrichten: für Me Haltung eine« Hundes 10 Mk.. für den zwei ten Hund 20 Mk. unb für ben dritten Hund 33 Mk. im Jahr — Die von dem R’ilturbauamt Glesien der Bürgermeisterei bä Anlegung der Kanalisation sur bie Lcm- borfer e.rabe in Dorfchlag gebrachte Polizei- Verordnung für bl« Entwässerung bet Grundstücke In ber Gemrinbe Dranberg wird vom Gemeinderat genehmiat. Der Entwurf soll offen gelegt und später dem Kr.Uaml Glesien xur ^Genehmigung unterbreitet toerben. — Das Gesuch be« Hartmann Koch betreff« Übertragung be« Holzschälen« tm Stabt- walb wirb vorläufig zurückgestellt, bis ber Holzakkorb mit ben hiesigen Holzhauern abgeschlossen Mptomotischen Beziehungen unb Me Oeihnmg der Grenz». Roch mehr: E, iourt* die Vsilnosrage. wa« leicht zu übersehen ist. tatsächlich unb saft formeQ In bem Polen günstigen Sinn» ab- jchliehen. Da» ist Mr Situation mit ber ber Biller- bunbtrat sich zu beschädigen hat. ZweisrUo» ist ber polnilch litoa.sch» Roistik: Mr,mal Me rr chtigste Frage m Ärni Dabei lorb h» d'durch fomptiyert. datz Kurland ebentaU» in Genf omoeltnb ift Zwar ist e» nicht im Bötkerbunb unb kann d hrr ün Rat nickt mitrrben. Ader e» ist b a, unb e» ist mit Litauen durch den Vertrag vom 28. Septrntxr 1926 verbunden, tn bm die D-inafrag» au.drück ich im litauischen Emrw oorbehatten war R stland itztt ein Interesse daran, bafj Citouen» Integricht nicht . gefährdet tnrrbe. und dasi an dieser Frage nickt rin ( Rrieg tm Osirn aurdrrche. ben e, nicht wünscht. Drutfchland bi bei sieichr Ünk-rdk. dah Litauen. Ne LanX rucke Milchen ihm ur> Ruhla ab. I mcht oon der pelitildvn Ratte verschvnde. Tin Polen, da, Litauen frlbft in loser Farm, in der Form eine» Protektor .<» einer U:<»n oder ent lon ein 3n»eref1e daran, bist au, ö r 5rcac im immer IC’ P.'vz.m: btc Höchsibcla'.unz 53 Pro- zent der Zri:kcn.imiete be'.ragen. Ein am 31. Dc- jenibrr 19 6 unfreiefkt s.ew. en « "ru- d' ü ? zehlt ■ t hm In Tritt.l der c üu et l'ch l ui gssteuer. roi: «In solche», da« In H^>h« des vollen Wehr- .ritrag^.'wcrie« belastet war. Q Die Veranlagung. Di? Deranlagung erfolgt für da« Rechmmas- Jafrr cl’o für Me Zeit rom 1. April bis 31. Mürz. Der Qlatur bet Sicht nach genügt eine einmalige Deranlagung und Feststellung der Besteuerung grunMaa-n Dl.' erste Deranlagung blcLn al'o für die Zulun t btftefrcn. Di? Bencilung brr Steuer erfolgt gründ- sätzl.ch in der iMlc. dast da« Auftommcn zur Hälfte zur D.'ckung dt« allgcmrlnai Finanz« bedarf» der Länder unb ©emrinben zur Hälfte zur Forderung her Bautätigkeit verwendet werden soll Jedoch hat t« die Landcsge'tdgtbung in ber Hand, eine anderweit« Dertollung vor- zunthmen. Zuständig aut Deranlagung der Steuer sind auch hier, wie bei ber Grundsteuer und Grwcrbt- fteuer. wieder Me Aeichssmanzbehördtn. Im Gegensatz zu dem Drundftmier- und G.- werbestcuet-Rahinengelctz. die sich nur darauf bc cheankeii. einen Rahmen für «,ie durch die Gesetzgebung der Länder zu regelnde Materie aufzuftellcn. will da« Reichsgebauäeentlchul- dungsficuerac ctz eine absch.lestenoe reich«ge,ctz- liche Regelung des (ScLenttDerlungäaucqleicbö bei bebauten Grundstücken vcrnehmm. Die Steuer wird alltT-irfl« al« San eSfteuer unter 2lua- chluh de« Zuschlag«rechte« der Ge.n.inden erhoben. den Landern wird aber keine Freiheit mehr hin ich sich ihrer Au-geslal.ung gelassen. Ter Forderung der Wir chait nach einem Abbou bc« Geldentweriung«au.glcichi wir) dadurch Rechnung getragen, bab bie sog Wert- erhaltung«steucr. die einen Teil de« neuen Ge- leer« bilden foll. vom 1.2lprll 1931 an auf die Hälste ermäßigt werden unb am 1. Ap.il 1934 gon, Wegfällen foll. lieber ben Wegfall ber sog. Entfchuldung-fteuer foll vor dem 1. April 1929 durch Me Regierung erneut beschlossen werben. Damit ist grundsätzlich der Deldentwertung«- au«glcich. in Preusien Hau«zin«steuer. in Hessen Sonder st euer genannt, wenn auch in anderer Form, aus eine Reihe von Jahren erneut le ft gelegt. 66 Ist hier müßig, auf bie Frage ber Berechtigung Meter Steuerart. welche ein Hauptsorgenkind sowohl ber Skeucrzahler, al« auch der Finanzämter geworden ist. näher einzugehen. 2u«gehend von dem Gedanken, baß ber Hau«besitz seinen Wert durch die InllatlonSzeit hindurch erhalten habe, daß durch Me Geldentwertung und Me damit verbundene Mrminderung ber Hypothekenschulben ein Inslation«gewinn sur den Eigentümer eines Grundstück« entstanden sei. hat diese Steuer all- mählich eine hohe Bedeutung für den Finanzbedarf ber Länder unb Gemrinben und für die Belebung bc« Daumarkte« gewonnen. Wenn daher auch nicht verkannt wird, daß der Geldent- wertung«au«gleich In weitgehendem Mast« eine Entwertung be« Grundbesitzes Herd igeführt bat und dadurch einem erheblichen Teil des Dolk«- vermögens großen Schad-en zugesügl hat, fo glaubt bie Regierung trotzdem zur Zeit noch nicht darauf verzich'en zu können, weil diese Sonder- steuer erheblichen Anteil an der Deckung be« Finanzbedarf- der Länder und Gemeinden nimmt, unb hier sowohl al« auch für Wohnung-bau unb Wohnung-politik schwer ersetzt werden kann. Der Entwurf betont stark ben Gedanken bet Inflation-gewinnbesteuerung. Die künftige Ge- Die unverstandenste Krau der Welt. Was bie Aührerm der italienische» Araurnbewegung erzählt. Bon unserem K.-K.-Sonberherichter^tatt«r. Mit ber sagenumwobenen .stolzen Römerin" ist bas eine eigene Sache. D.e Frauen, t-cren Erscheinung zu Meter prunkvollen Bezeichnung passen würbe, sind nirgenb« zu sehen. Alle Fremden. die das Geben in Italien nur von der Galle unb von ben Lokalen au« kennen, stimmen in ber Feststellung überein, basi di' Römer n mcht gfr- rabe bie schönste Frau der Wllt sei. 3eZ>enfaII« ist sie die unverstandenste. Denn keiner von denen, bie sie täglich aburteilen, weih, wie sie wirklich ist. .Die Italienerin lebt in selbstgewähLer Em- samkeit. Sie ist niemals viel draußen zu sehen gewesen. Und jetzt, seitdem der FafziZ.nuS am Ruber ist, sieht man sie weniger Denn je. D.e Italienerin lebt n cht in der Ofsintlichke.t. Mussolini ist der Meinung, daß sie n.cht ein Stück be« öfsentlichen Leben« fein soll, sondern ber S nn ber 5amüie und Ne Heimat ihres Mannes." au« einer hoppelten B^ch«rbe öilüuen. beim Völl rertarOtraL einmal auf nicht, boß bie beiden pcnctnunbfr schiesien. wohl | aber, baß keine diplomatischen ve,nhangen drftehen | unb daß bie Grenze geschloßen ist. Schwcttich h'Ne Lttouen einen Plan, ®‘e e« mit fnnen Befchweöden nun orrmetben wollte, daß bi» «ilnofroge zu feinen Ungunflm aufgeruhrl würbe. Unb in feinem ungehärtet! unö schwankenden inneren Zustand ist e« |a selber ein Faktor der Unruhe in Vsi- . Tw Dirtamr Ist felneoaxg» gefestigt. Aller- eTocyungen dagegen sind im Gonge unb namentlich ber Ministerpräsident WMde.naro« hak nicht vermocht, seine Stellung wirklich zu lefhpen und ein» sefte Orientierung in der Außenpolitik zu euro lei Nr. 285 Zweiter Blatt k 1 ■■ " Gefahren für den Frieden. Hugrepolimdir llmichau. Bon Profesfor Dr. Otto Hoetzfch. M.V.R. Aus Mr «Neber aulgenommen» oorteret»«^» Bbruitung&ton'«rmj und bw kerdund«» werfen tnunwuonale Epcnnj'M brirn Schotten 3m Borbfrgmnnb ft-ht Die 11 f i u i . d o I n 11 d>» Frage. Sie enifio»ö -i«3r.r'ce*t*- Ot« Ftnnkl- TO twUbei- •r|. :hee« Mrtp t. M‘Nnif tw t fuNn'dH -l<» W»»| l 6e-lw »’ Nj Hf tTri-Mt- f t kl- Ltite t*r tr»i i r twUW 0 16S 0 16M 10 15 5 20 20 13S 10 2.3 S 30 11 H 15 26 S 40 10 20 80 50 KS 25 MS 60 «s 30 36 N 70 5 ■ » 40 bo 3 Mi 40 43 S 90 IS 45 46 S 100 0 50 50 Di' TUnb?HMaßunn w r>e asiv b r ach t t- QflBHH raaro . 31^33 •rr^ Tn hi »II lü »ih Nrfi II! s* [tun j des Fasel- und Bogrisberg v) die 4 Bad-Bau Turnverein eine getrennte Viehes Simmental tu 9t wtrv tn en>a4vna bas H°U- schälen Lffenilich p» vergeben. - Die Schäserni out der Borbs eite der Gmarkung (drinberg wirb Die un Bor ah« an den Schalhall»» Gruber »er pacht ei Der Pach preis beträgt fit das 3oh» 1928 1400 BN. unter den vorjährigen Bedingungen. Ihe Glehener € raß« bildet die eine Grenzlinie, während bit ander* Grenzlinie nach Anhörung der Schäfer fest gelegt werden soll. Der Pächter Grub.-r Ift damit «inverSanden. — Die Faselviehlommislion hat sich die Ansicht des Kretsveterinäromtes ju cig*n gemacht, wonach a u 6 11 m, 2 De». Der hiesige 1 8 6 0, einer der grtfit n und angesehensten Brrckne b.'s Turugouc» Hessen, der in verschiedenen Abt^lung.m die einzelnen Be- triebssormen des deutschen Turnens eifrig pflegt, hat als neuesten Arbellszweig auch das Frauenturnen In seine TS Igfrtt ausgenom- men. Busser seinen rnihr für (Tug übliche bestimmten Turnerinn«n-Ab:eilungen Hal er nun auch besondere Frouenobteilungen, deren Turnstunden am Spätnachmittag abgehalten werben. Verheiratete Frauen und ältere Damen a l I er Stände finden sich hier zusammen um unter der sachkundigen Leitung von Turnlehrer Ginnwell teil-umchmen an den Segnungen, die ein geregelter B trieb 1>t Leibesübungen für jeden im Griolae bat. Wie sehr die An»« einrichtung sich nach kurzer Zeit schon allgemeiner Beliebtheit erfreut, ist aus d.»r Zabl der Besucher zu erseb.m, die bereits aus 80 angc st legen BTHlt dieser Zahl dürst« der Brr in d'.e stärkste auenabteilung des Turngaues Hessen besitzen. t turnerische Arbeit in brr Frauenabteilung. die In drei Unberab eilungen turit, umsaht vor- wiegend Gymnastik und Freiübungen. — Unter den Landvereinen d?s Turngau?s nimmt Cer Zürnet r< In unseres Ba chbarvrtes O b « r« »i ö r 11 n, der vergangenes Jahr s in 2bjährigrs 'Ziestehen fei m konnte, eine g achtete S ellung ein. Dass er auch die Pflege des turnerischen Geisteslebens niht v rna hlässigt. da» bewies wieder bte ernste, embru Isvoll' G e • denkseier. die mit der (Sn hüllung der für die 2 7 Bereinsmitglieder. die im Weltkr ege den ab fürs Baterlanb gestori»eberg, stellt en Gedenktafel verbunden war Lehrer Zeistler hielt die Gedenkrede. Ban» zu dem ttrnft de« Abends pastten auch die Shild runaen. bk bnr kürzlich au« der Hreindenlegion Hllmgeichrte G Ä 111 b a n <'| eni.inen . Vermieten ber Beamten und anderer Bevaikerung» kreise, die nicht den Krei'en des eigentlichen 'Hotel aewerbe» angeboren, um Falle, du st ein oder iwei Zimmer mdbrrnb btr Saison gelegentlich an Rur v\iftr abu leben werden Die Fronen der betreffen» tierärz liche Ueöerwachung wesentlich er chwere Die Bullenhaltung kGimmenlaler und Vogelsberger) wird demmtsprechend dem Landwirt Hey vom Gemeinde rat übertragen, Die Haltung de« Ebers wirb ebenfalls dem Landwirt Hetz »ugesprochen. Dem se^thergen t Gebauer wird die Haltung der Zegenböde gegen eine Gebühr von 60 Pf pro Stunde übertragen — Grünberg. 2 Dez. Sparkakieneechner Budolf Diehl beging am heutigen Tag« fein 2biühriges Amtojubtiäum. Vor 25 3a6ren wurde Be, n«r Diehl mit der ersten Stelle et es Kontrolleurs der Bezirkssparkaft« betraut Buch dem Ausscheiden des Bcndanten Karl im Jahre 1923 wurde et auf einmütigen Belchlust der Bll.glitte.Versammlung zum Bech- ner ernannt. Sei er Leitung und Um icht Ist es in hervorraaen. e r Maste mit zu danken, dast die Kos c alle .lährmsse der Inflationszeit und die Nachfolger., e Zeit be tens überstanden hat Die Bordece tungtn zur Geflüatlausstel- lung im Monat Januar in der hiesigen Turnhalle sind In vollem Gange Die e theriaen Anmeldungen lassen auf eine ,.arke Beschickung fchliesten Wertvolle Ehrenpreise wurden dem hie i en Gef.üg lzuchtveiein von Bachborvereinen gestiflet. «reis Friedberg Friedberg, 2. Dez. Während der französischen Reoolutionskrieg,. die untere Sette rou 17U2 unb 1796 schwer yeimfuchten, sand am 10 Juli 1796 bei unserer Stadt «in erbitterter Kamps )ipifd)cn bcni fronv'i'iihm (Bcncral Bourbon unb Dem kosferlich-öfterrrichischen Feld zeug meister Darte n » le be n ftr't. Diese» Gefecht bei ^ri-bberq. Da« auf dem Triumphbogen 'Napoleon, I. In Part» verewigt ist, brachte u. o. auch eine Plünderung unserer Stadtkirche. 3m Stadtteil Fauerbach be- ir»'hrt ein Heine», baufdllige« Houvchen noch eine Kanonenkugel ale Erinnerung an da» Aesecht. Da« Häuschen soll setzt nieder gelegt, die K a - nonenfuael soll als aeschichtliche» Denkmal ober erhalten bleiben uno an dem Neubau de« Besitzer» angebracht werden. den BoanteMr. Me He fUtunjmrrtu nyaMM haoen unb wri^urrn müflen. lachen durch chre lr- beit tu bem »ft kärglichen Einkommen chre« Man- ne« noch einen für den m einer SeUbabe- fubt natürlich oerd.:-nt»rnästig »euren Haaobalt rj oechlenen. der doch auch wieder dem fcddjöii«- leben unb damit ber rOgememei Wirr'chatt Mute kommt. Direkt angewiesen auf bc» Permieigeschäst sind solche 8eu*. die hier eigene Hauser kurnen Prerien. at« sie aur auf dem Sande üblich sind gebaut hoben und diese hn Jniere'ie der allgemeinen Volkswirtschost nun auch so hoanperen wollen dast niemand $u Schaden kommt. t 8a« bem Kreise Friedberg, 2. ve^ 3n Surgarösenrobe kann die Kirche aus em 200|a|rifle» Bestehen |i/rüigi n en davv ' Den A'.ito- fuhrer. der vorschri ISmä' tg gefahren ist. soll keine Schuld trcl en. Gis Pierdc tollen gefreut und dadurch se^e.saHs den Zusammen st ost herb:! eführt haben. -» Beichelsheim L b D, 2 Dez In den Buhestand ist Lehrer S ch S f e r, ker 33 Jahre In vn etem Orte se^,e isreich gewirkt hat. nach 46'2 rixer Amtszeit gelte en. Schulkinder und Gemeinte ehrten den aus dem Amte Scheitenten Arno Büdtnacn. Nidda. 2. Dez. Der hiesige evange - fische Kirchenchor veranstaltete gestern abend im öambrinue|aale einen Familie nabend, verbunden mit einer 8bschied»seier für seinen dieherigen Vlrlgenten. Tteglenmgerat K l e b e r g e r, der heule al» Vorsteher de» Finanzamt» Llzey dorthin übersiedelt. Zu der Feier hatten sich nicht nur die aktiven und passiven Mitglieder bei Verein» mit ihren Familien, sondern auch zahlreiche Freunde de» Scheidenden eingefunden, ein Beweis dafür, dast Negierung»rol Kleberger In den drei Jahren seiner hiesigen 8ml»t6tia*elt durch sein all- zeit freundliches unb gefällige» Wesen sich die Liede unb Hochachtung weiter Krrile der Bewohner un- lerer Stadt zu erwerben verstanden Hot Ganz besonder» hat er sich um den evangelisch n Kirchenchor verdient gemacht, für den er seine Herosrrngende musikalische Begabung mit grostem Elser und Er- folg In uneigennütziger Weise einsetzte und den Verein von Erfolg zu Erfolg führte so dast er auf feiner heutigen Höbe seiner Leistungen fleht onerfennenemerten Höhe seiner Leistungen steht. Der Vorsitzende de« evangelischen Kirchenchores Kausmann L. Lampa » , widmete bfm scheidenden Dtrlaenten und seiner im Verein mitwirkenden (se mahtin die keine Etandesunterschiede kennen. Herz siche Worte der Dankbarkeit der Verehrung und be* Vbsch eb» mit den besten Wünschen sür fernere» Wohlergehen, flle öustere» Zeichen dl-fer (stes >hle überreicht - er vom Verein rin f*8re» Bild, die Ansicht der Stabt Nidda zum Andenken. Im B'men her etmi 6<> Beamten de» Finanzamt» richtete Ober- fteuersekrrtör (Troll an den aff,eit arrrchten und mahlwobei'den Vorgesetzten herzliche Bbschjedeworie Für alte Bew-sir de« guten (FW’ernchmrii« und aufrichtiger Anhönglich*rit dankte fReglenina«mt flleberper in warmen Worten. iDtmltfile dem sier ein weitere» Gedeihen und versprach hast er seine liebe ?kinaerlchar und die l**ne Stadt v den lieben Freunden nie verpesten moste. CFlmeloe sänge, Cher und Instri-menti1vori''äge ernsten unb heiteren Inhalt», eine einaftlw Ithfln «»10^'«» Ko mühie unb Ansprachen boten den setze z atzt eichen Tellrehm#nt an der Feier rine gemütliche Unter Haltung * Gch»elf. 2. Dez Gestern fefert die älteste TRItbflfgfrin unterer G e- meinde. Frau Gkllabrihe H ll * f. Q*b Britz mmn auch nicht In k^rprF^er, f-\ b** |- g- *l-*r Frische ihren 8 7. Geburtstag. Alle in Kn mehr hi auswärts n rch-ira'etm .Kindf und Enkel hotten sich zur Hrmisisnsrief ring^unden Mrrto criiotten. a. Schotten. 2 De» Gestern fand im Beisein von Vertretern des Kreisamts. Bau- am:s und der benachbarten Gemeinden die Grobe der von der Stadt Stollen angelch.if ten Motorspritze statt. Als SachverftSn iger fungierte Branddirek or Brauba ch- Giechen. Dte Spritze cn:sprach in se)ef H nsicht den an fk gestellten Anfor.» cungen und biloet eine aufkr- ordeullich wertvolle Ergänzung der städtischen Lblchgerute. Die Handlpritzen bendfgen etwa 25 Äann BcUenung unj» werien etwa 100 bis 120 Liter Walser pro Minute aus. bk Motorspritze wird von einem Mann bedient unb gibt etwa 630 Liter Wasser pro Minute ab Mil vier Schlauchtritungen wurden gut g l mgen Walferproben :ells aus der Bid>a. teils au» den Hnk»rant-n der Dillerlei una vorgenormnen. Die Kosten für bl» Sprite bnaulm sich aul ca. 7000 Mark Durch Entgegenkommen ber Bran'versichern^gskammer. ber SpalkoF» und DoUsbank wirb die finanzielle Belastung brr Stadt gemildert. 3m Anfchiust an die N»bergab, sand im .Anker eine Bachsrier statt, bei ber eise Beide von Ansprachen leitens der verichle- denen Vertreter folgte Soweit die Bochbar- aemeinben der Stadt einen geringen Beitrag leisteten, steht die Motorspritze in Brandfällen auch dielen «ar Verfügung Die Vorboten für Weihnachten kün.'en sich an. ein» »roste Menge Waggons werben mit hristbSumen, die vom Obmpolb kommen uir Zeit verlogen - Der in weiten Kreis« bekannte Schnei srrmvlhee H t »rich Ba » mdach Mitglied des K rchenoorstan>es Ift im S3. ®e» densiahr nr.ch ich ree Operation verstorben. — Am 10. 11 und 11 LH hält der bieftge Zucht verein eine gröbere lokale Ge - flügel-Tlerlchau In t-er Turn hatte ab. — Di» Bohbauarbeiien am neuen Krankenhaus find beendet bas Haus !t vor dem Winter noch gu. unter Dach gekommen Ärcte Ulefrl». 'Bernebvrg.2 Des 7im 5f atwa®, murd, gestern morgen der 20 Fabre alte Hotzbauee Heinrich Wagner von hier beim Hol-t llm oon dem starken 11,1t eine» stsrztndeu Boome« so ichwer am Kopfe gelroffen, daß der Schsdtlzerlräm merk wurde Auf dem Aetmfranepori ist btr be beuernwerte Junge Mensch feIntn Bek11tznn gen erltje *.__________ LerechFundr i der -irdekkton 12 Wo I Ihr eil««* 5 M» r omtzmMnM Semetaa eachmitlag Getzts.-e« Rätsel-Ecke A-ficlsprong. Btlderrätsei 1. e , g et 8t« e)?r «Jugend ) 5 LI «bei telephonierte an ihren verlobten 6. Sein Cieburitefl ist Uhtenheeft bei Humdur, .Kuflöiunqrn viersilbige 5d araöe. Mittelalter Ärti m-'T ritkL irische Figur: 11. Stadt in Tömmern; 12. weit» licher Terfonenname. 1.3. römische Göttin; 14. armer Mann; 17. tztutz in Vorpommern; 24. Hb« schiodswori, 15. Farbe; 16. einflftfmme: N türkischer Personenname; 29. Sportgerät; 30. gesetzliche Äemeinschast. Maqischrs -lsisirlrätsel. auf eine Schau'p elcrln. „Was mach-n Sie baF herrschte er l.e or .Herr D r:(tor, ch wollt» um Frell'arten .Was hOfst! F Htnt» i st Adolf Skeinert, der beellhmt» T r*?tot der Beu en IDiriwr Bühne der fo vor tret '.ich begann unb schlkstl ch im Irrenhaus endete, hatte sich emmal auf der Proo» wütend geärgert und l es tobend m I» ne Kanzicl. 3m Dorjlmmet traf Die Narrenkappe. EpNtier Sparren bnm Bkdaktlonsilsch Van link« nach re ch I » : 1. Heiliger Stier der alten Äegypter; 5 Keben slutz der Mosel; 9. Bschenkrug; !•» weiblicher ver jonenname; 11. ehemaliger Reichsminister; 13. En- gelsgestalt. 15 Vefangslaul, 16 verlorene deutsche vtadt. 13. Figur aus dem Ridelungenlied; 19 me- lall haltige» (Beftcin; 20. Körperorgan; 21. öliger- manisches Getränk; 22. natürliches Wasserbecken; 13. Verpackungsgewicht. 27. Redenslust ber Donau. 26 biblische Person; 31. Götzenbild; 32. gemahlene Baumrinde; 33. kaufmännischer Ausdruck. 34. Nagetier von eben nach unten: Andere Bezeichnung für Verfasser; 2. titel nlchtrealerender Mitglieder surstlicher Hauser. 3 Re- betfinR der Donau. 4. Heil»wunsch 3. Teil der Milch. 6 englische» Vier. 7 Rordseeinsel. R geome Die Buchstaben In obiger Figur sind so tnnzu ordnen, haft d.e einzelnen Flügel Wörter m.t solaen der Bedeutung ergeben: 1 Zchisfasuhrer, 2 männlicher Personenname, 3. Grasplatz; 4. Stabt In Hannover Die Ansangsbuchstaden ber vier Wörter sind L, 0, A. M 'JXöbrlttrritrtfrätfrl. I. 3e» e» Hlb leih her Mn »hake —«ch er last von «r*» die 5'. ab* Weihnachts -Verkauf Preiswerte Sonder-Angebote in allen Abteilungen 174 (iratidinniftin ttirtmr, lei i7M - M. 5 50.7 SO, 9 50.13-, 15.*, 19 - usw Morßenröcke. DRUCKSACHEN bette# m brw» 'CH IIö Keabcn Mejüge in PdibesctiteOttomane-MÄiitel M. 49-, 5Ä.-. 69*. 79.-,69 - usw Pclx-Mäntel und Peli-lacken M 165 -, 245 », 295 - 365 - usw Seidene Nachmittags-Kleider M 39.-. 49 -. 59 69 -, 7&- usw r rteomlO. w,s nc B -ben..*e » *^*l*» ?*neUo»tto<#nne ml Jeiem tetfn Strick-Kleider und Pullovers M. 15-.19 -, 24-, 29 .39 - usw In jeder Abteilung sind alle Gröben auch für starke Frauen vertreten* Wagener& Schlötel Frankfurt a.M.Goethe$tr.9/l1 / Inh.: Frau loh Schlötel u Karl Stier Stung ^ausftauen! PREISWERTE PRAKTISCHE GESCHENKE Damen-Wäsche Taschentücher Küchenwische Bettwäsche Bettücher ... Mk. 6.30, S.7O C.ROHR&CO Walia Wdutm Tifeiiw •AMESOWi 1 SCHMIDT AB. BEIDE LWESTF Lauten Gitarre:' plockchaße 14. 111042a Akkordeons dreireihig 1101*0 Korbmöbel lug. Heinrich Brinkmann Gießen Fernruf 681 Fernruf 681 2. 4. Rundfunkanlagen mit allem Zubehör, Ersatzteile Gemeinnützige Möbelvereorgung für das W Mk. Mk. GeechirrtOcher GlisertOcher Handtücher Staubtücher Hemden Nachthemden Stückware Flockköper Flanelle Kleiderstoffe Zephir Schonen Nachtjacken Mk. 4.40. 420, 8JO, 3.18 Untertaillen .. Mk 100. 2.80, 2J0. 1 JO PrimeßrOcke Mk. MD. MD. 4JO, 8.40 Kiesen- und Bettbeiüge Überechlagtücher Halbleinen, Damast Bettdecken, BiberbettOcher der deutschen CrammophOR der Piljl.on I.L Koch- und Heizgeräte verschiedenster Art I Staubsauger und Bohner mit höchster Leistung Chaiselongues Divans Kleinmöbel evf langfristige Teil tahlung Mandolinen. Mandolas Konzenzithern. Gitanezithem Montag, beo 19. Dezember 1927, vor mittags 11 Uhr, kommen im Hotel Malepartus zu Bad Tlauhr « bte nachstehend ii n ""Jf 3S«11 Rhein-, Main- und Lahngebiet 6. m. b H. Hnaob g.(0Bi b. I ihm* (■> Sri Ekrti secke.1 Jagd- und Fischerei-Verpachtung Badewäsche MÄntel Hand- und Badetücher Teppiche Herren-Wäsche Weiße und farbige Oberhemden Nechthemden Kragen, Krawatten, Hosenträger Federbetten, Kisaen Kotter Mk. 40--, 3D -. 20. - . 1L-. Steppdecken, Daunendecken, Wollunterbetten Bekanntmachung. Der Abtrag von 250 cbm Erde am Leid geftrrncr Leg |oll aus (Brunb der Reichs Verdingungsordnung öffentlich vergeben awrben. 110578 Die Unterlagen liegen bet uns offen, und find Angebote spätestens bis zum Mitt- Doch, dem 7. Dezember 1927, vormittags 10 Uhr, an uns obtugebrn Zuschlags- und Bindefrist acht Tage. 6teMbouamt Braudach derNosbach. Bachtlieddnber, deren Ouofififation nicht bekannt ist. haben sich bei der unterfertig- ten Stelle vor der Verpachtung genügend auszuweifen. Nachaebote werden nicht onoenommen. Bad-Nauheim. den 3. Dezember 1927. Hessisches Forstamt Bad-Nauheim. Ohl. 2J0. Z20, 1J0. 1.11 3.-, MO. 6JO, 4.30 Sprech-Apparate und Schallplatten Electrula, Co umbia Odeon u. Pirlophon Apparate u. Platten K'lngsor-, Homokord- ■*4 säest ige Marken-Apparate Sprech-Automaten m.t volleHndlg eeibettltiger Funktion Eine besonders große und reichhaltige Auswahl in Herren- und Damen-Unterzeugen Tischwäsche und Tischdecken In meinem neueröffneten weiteren Zweiggeschäft Neuen Baue 17 finden Sie. ebenso wie in meinem Hauptgeschäft Bahnhofstraße 56 und Zweiggeschäft Am Bahnhof (Kolonnaden) schöne u. praktische Weihnachtsgeschenke II Beleuchtungskörper || in jeder Preislage Alloln-variretung in Ultraphon-Apparaten der deutschen Ultraphon-A. G , Berlin Bettwaren tlserne Betten, Kinderbetten und Pupptnbetten Kapokmatratxen, Roßhaar Busch5 Musihhaus Ecke Kirchen- und Lindenplatz Telephon 073 fi„ 1-nii-lltfn IHeUimafihine B rilflflfTonoooüffi'OtieoiitöeltzB Dirnslag, den 6 Dezember, nachmittags 1 Uhr. werden bei der Eisenbahn Haltestelle Taubringen folgende Krabenarbeiten auf der staatlichen Sorauwiese bei Baub ringen versteigert: 1101BD Los 1. Ausräumen des chouptenkwüsie- rungsgrabens nördlich des Bahnkörpers 410 m Los 2. De-, !eichen südlich des Bahnkörper» 185 m Los 3. Ansertigen von Losgräben südlich des Bahnkörpers 121h m Los 4. Desgleichen nördlich des Bahnkörpers 1212 m Auskunft durch Herrn yörster^vraun zu Daubringen und unterzeichnete Stelle. Kietzen, den 1. Dezember 1927. hessisches Jorflaml (Birken Heirat Witwer M. Mer. beNerer Handw- m nebner Ltellung. Vochearerd 5L Etu- ntt- n. Herr». Ecknl öre* iet «tnrnb* and I Baioennöaea. Kino, ei», luebi eine tüch- une itTatL von au- em tief ' nd Eda- I rokter. »weckS Seirm Eeöicdie EiGoieülBifrIihe mit kleinen Fehlern, äußersf billig! SlkllStlll-lMiA t»; Mser Sester Ersatz für Linoleum in großer Auswahl! Teppiche in Größe 200 300 cm M 20 - Belanntmachung. Der nächste Biehmarkt in Gietzen habet । statt 11016B Dirnslag. I. Dejember 1927. Rindvieh tUuhoirh-i MarN. M Itwoch, 7. vrzember 1927, Schweine markt. Die Auftriedozeit findet am Markttage von 8 bis 9'» Uhr vormittags statt. Kietzen, brn 8 Dezember 1V27 Der Dberburgermeifter. 3- v flltnglpor General-Versammlung D.lonoroimsoin Honlumoft las WUirfl Samstag, den 10 Dezember. 2054 Uhr, bei Gastwirt Daniel Erb 110201) Tagesordnung: 1 . Bericht der Delegierten vom Per bandstog 2 irrganAungswohl des Borstandes und «ufstchtsrats 3 4O|ohriaes Bestehen des Landwirt lchostlichea stonsumvereins 4 Zerfdstedenes Der Torstaad. von 161.95 Hektar !!. Stadt Friedberg Dos log. Burgvorstädter Wäldchen, jetzt der Stadt Friedberg gehörig, in der (Remorhing Friedberger Burg wald geleaen, Flur VI. Nr. 2 - 9,25 Hektar Lichenlchälwald. B. Tisdzereien. fr o r ft a m t Bad-Nauheim Fischerribezirk II umsntzt die Fischerei in der Flachs- und Nosbach in den Gemarkunaen Ober Nosbach und Nie- 300 Mark | meneiL Wutft. «dt Birnen gegen nme lltbeibeu au Inbrn ne ■ bt. Schr nn- neiote unter ld miet i UBWI> an d. W. | Der mögender Land» | wirt u. Handwerkd- ' meister lucht 6iB6eitol. I Schri'tl- Angebote . unter 06617 an den •iefjener Anzeiger- , 0 lerlobL! nr ttitfe auWfhueibcn "Wt Kni Montan, dem 5. Tel. bentnm im 'S Itben zum Lch vknvatz. "abn- bo ftrnfie 7 em »wei aginri. für nur Tarnen höchst nützlicher u leb,reicher Tiscbdeck- und Servier-tosns für idlichfe i u neiefli en Umnnn-t Vfbrimh Feined Taieldecken - To'ei ich! nd Servieren 2 cm ejn-n Uxetbeü — Wctc.ildini Utbe Hingang:-' fonren — Tao rneumrn bei i'ich — ^edtenunaf ^anstrane l U.Bedienu — Tat «ärmeren und flmiit en der Blauen — Das tiuiietloiuten. raaeskurins «benbf nrlw# von 3—5', Uhr von 8- W/, Übt HonorarK2?tNrk.«a >Ibarde Beginn Notizbuch mt bringen. 1.1. Bwidersky - Beste Welertnuen. WB* ÄUeTamen o. Qiifmärh' exbolien geneu Bohemen btek» ftmeijtg 1 Mark FabrtveroUtnng.'MG Hcfniintnindiuug. Vermietung von Cäben. Vie flfrlauft'läben mit zugehörigen Wohnungen ui den Neubauten sicher | Straße 41 und 45 find zu vermieten. Sie I sind voraussichtlich am 15. Dezember bc- ! zugsjernq lOOtt-^B Angebote find bis zum 5. Dezember d. 3. Im Stadthaus, Brrgstratze (Jimmer 28», abzugeben | Dietzen, den 20 November 1927. Der Oberbürgermeister. 3. B.: Dr Hamm ausgeführten, mit dem 31. Januar 1928. teihfäOig werdenden Domanial- und Ae- | meindesogden sowie die mit dem 31 De zember 1927 leihfällia werdende Domanial i.scherei des Hessischen Forstamts Bad Nauheim auf die Dauer von zwölf Iohren öffentlich zur Wiederverpadstung. 110220 A. Jagden. I. Forstomt Bad Nauheim 1. Jagdbezirk II umfotzk die felbftanbige Gemarkung Friedberger Burgwald » 281,53 Hektar Wald und den Sinker stein - 3,62 Hektor Feld und «lese, zusammen - 285,15 Hektar Jagdbezirk 111 umsatzt die ein# selb ständige Gemarkung bildenden, be: Ober Nosbach gelegenen Woldfeile Äefltrbtrg, Mainzer Hecke und Hohe- bürg mit einem Gesamtflöcheninhait | Verschiedenes! Hel.ere Stau ruber perl Lmnei- ocrin, emuf. sich im ! Jinierunen von Um- beifleibetn. Sueb !• lein nun B-atche u. i L rümvtea. loiuie >>lick n n. BÜ lein v 1 veiTrn-SiuUfWn au I binnen 1-reilen. Lchr nun u. 0 G40 nn den Wirtz. Ang SifDen.lDtiie weiden geändert u. aiiortrueHeii. ' dir. *innb. un (JKUTO n d. Geich ftst d.«t.Bai. UcbnneUine das Bellragen von Büchern. 2*t Bnn ii. nn den <4ieu 21ha. ©ünftlqes | MWllllSgMesll! Einen Posten Chaiselonguedecken crflfldlßgc Ware zu beßtuLmfr hcrab- gesetziiN Preisen. 7fur solange Dorraf reicht! Tapetenhaus Zerd. Henitfliel w ■ • ■ ■ ft# Anfingar. vorgeschrittene Violinen sx»tcVitr; Hausrat Verleihe einige a lend Mark, roenn Steltunq ne» boten wird 8 dir. tlintb9i ■ uni «x 41 an den «tiefe. Kha. Ueteiiigmg mit 3-4000 Maik gesucht. Lchr. Kun. ii. (MM3 nn den Gtest. AnA. Ja., ehrlich, kans nianii wttn'ch 'ich nn einem gut. n (»le- schift Au beiellinrn oder Filiale ober Wrididlt AB Übcr nehmen. Bdtuit» Ilde «nnfboie uni. iisflj.’ nn een W.efj. An teiger erbeten 1000 Mk. 3U verleihen. 2d)T. ««Iran unter iMBöo an d. ist. Ang. 3500 Mart n 's 1 Hvootbek in i ßinfen lofott gei> chi 2d>auunn i'Ou Mk. Lchrii'l. yingrbote um. MXKI cn en nfu‘< üb kJ* N» vkhe bik I-r' Kt*n >a bn Hc j 'Vrr etrf^ i Jnsarnotq I ^-x*ntcn rW airtöt bt Jwt!4t Ix* 3* fl ret|*» rr:**r (Ißt ' I w 3fi T?'“nö 2J*ntfe Eff. ftr g O>» N,t i -' I yi* dcai I icrf ior^r I. jcat -« r 4» *r i - l ;* sr»bitti | »rrtrn «! I b' >77. jl( I " .mb ba R ’llb L- B Lichtspielhaus, Bahnhofstr. Nur noch heute und morgen: Das tanzende Wien In der Hauptrolle: Lya Mara ferner: Das grobe Lustspiel Nie wieder Seitensprünge *owie »Die Wochenschau“ Ab Montag: Pat und Patachon am Nordseestrand AstoHa Lichtspiele Nur noch heute und morgen: Der Schrecken von London grober Kriminalfilm ferner: Der dumme Auüusl vom Zirkus Romanelli mit Reinhold SchÖnrel in der Hauptrolle ___________________________________ IOWC Spezialgeschäft für Teppiche und Gardinen Bahnhofstraße 31 Telephon 1565 Beachten Sie bitte meine 5 Schaufenster! IIOMa aza Statt Karten! Verlobte Tübingen Gießen romsD XAd), den 2. Dezember 1927 BERLIN SO 36 Gäste rllTfommen Oer Vorstand Drucksachen allerArt « » ata L i 1 zu Mk. 3.50 Kraftbrühe Theodora Hummermayonaise Rehrücken Badener Art Hoientincr Apfelspcise Else ßulau Ernst Schulhof zu Mk. 2.20 Kraftbrühe Theodora Himmelkoteletts Soubii, mit Gemüse umlegt Florentiner Apfelspeise Odeon-, Parlophon- und Columbia-':l-ctrfc-PU Men ro kaufen, itadi zu kaufen, sehen Sie sich mein Riesenlager an und überzeugen Sie sich selber von der erstklassige n Qualität der zum Verkauf bestimmten Waren. Erzeugnisse allererster Firmen zu wirklich billigen Preisen! Bevor Sie Teppiche Läufer Bettvorlagen Brücken gerUief btt MmtrAnueg tüt l».fl und thnlahuue btt Verreibt# MMSRD : bet «toifort, fflt bub Rechnung «tohr 197. •cnr.miauee bt4 Heranicbiaa» für 1ÄÄ Besonders preiswertes Angebot in Steppdecken aller Arten, Felle,Tisch- und Divandecken aus Plüsch, Gobelin usw., Fenstermantelstoffe in verschiedenen Breiten, Korbmöbel Für die uns anläßlich unserer Vermahlung erwiesenen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten ist es uns nur möglich, auf diesem Wege herzlichst zu danken Heinrich Meßbacher und Frau Elisabeth geb. Alles wenn Sie Ihre Lfköre mll Rri.-hei Erteilen »elbsf bereifen. wU»en Sie. »m Sk trinken, und haben Gewißheit für Reinheit und Gote Ihres Ge fr Ank es, dellen Mischung Sie mit eigenen HAnden vornehmen. D.e Selbslbereiiung mit Reichel-Effenicn ist eine etnfadw Sache und bringt hohe Ersparnis In Drog. und Apotheken er Millich, daselbst auch Dr. Reicheis RexeplbGdiletn umsonst oder kostenfrei durch Otto Reichet Berlin SO. Eisenbahnstr. 4. Für gutes Gelingen und stets gleiche Gtiir borgt aber nur die Verwendung der ECHTEN DcicftßC Sssea^ea Bahnjofs-Restauran; Gießen Sonntag, den 4. Dezember 1927 MITTAGESSEN sich entschlossen haben Gardinen Dekorationsstoffe wie Stores, Steil. Garnlt. in Rips, Brokat Tüll- und Meterwaren Madras, hell u. dunkel weiß und eerü, Madras nur Indanthrenfarben Lügentisch Sauer Morgen Sonntoa. den 4. O«;br. 1927, abends * Uhr, tm Cuafbeu Sauer Feier des 72. Stiftungsfestes unter gütiger MN« »irfuna der Gießener D>eatervereini« gung von 1926 fienjen-Hjeoier-Ifl« Areund« und Gönner des Vereins find btrjlkb eingeladen. Oberhessische Gesellschafter Hahir« und Heilkunde Jkaturwissenschastlilhe Abteilung Mittwoch, den 7. Dezember 1927, 8’, Uhr abends Im großen HSrsaale des physikalischen Institutes. Sfephanstraße 24. .reststnung Exsdielnungcn aut Jratis Gebiet der vo'ielen und lutrumcnlMn Vortregikunil somTege-iid-:.>gtr bis iai Symphonie; es umfäut alle Sprachen der Kulturvölker au1 der freie. Odeon-, Peilophon-, Columbia-rabrikaie «lad in allen Odeon-, Parl-jphon- und Columbia - SperlAlh4ueern •0-1« In den heueren tnd'ST«d'6l!en erbÄhUdL CARL LINDSTROM A G GOETHE-BUMD Donnerstag, den 8.Dezember 1927, abends 8 Uhr in der Neuen Aula der UoiversitAt Gedächtnisfeier für Rainer Maria Rilke Rezitator: Dr. Friedrich Castelle aus Düsseldorf. Mitglieder: Eintritt frei auf zwei Plätzen, hellgrüne Karten Nlditmlt gliedert Karten zu Mk. 2.— bei Challler und an der Abendkasse Studentenkarten zu Mk 1 — gegen Ausweis bei Herrn Sekretär Ritter Mitgliedsbeitrag: Vierteljähri. Mk. 5.-. Neuanmeldungen bei Cballier Gesellschaft für Grd- und Völkerkunde Dienstag, den 6. Dezember 1927, abends s . Uhr. in der ScuA Aula der Universität nooaD Lirbtbildervoetrag Pros. Dr. Geister, -aSs: fünfmal quer durch den australischen Kontinent aintrltf: MttgNeder frei. Atchtmitglleder 1 XR, Stuben Kn, Schüler, Mlttör 50 Df. Rarlmoorverfauf bei Dr. rdpelmann. Südanlage 4 u. «dendtaste s 4t 8.4.44 s GkskWosksmeill e. v. ' Einladung zurordenllichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 8. Dezember d. J., 18 Uhr im (Bartcnfaat des GeseUschaftshauses. ABENDESSEN zu Mk. 3.50 Krebssuppe in Tassen Zanderfilci Carmen gef. Ungarischer Puter, Chicoree Salat, Schloßkartoffeln Eierauflauf Tischbestcllungen erbeten! ___________HOi; I GiefoenerKonzertverein Sonntaß, 11. Dezember 1927, nachm. 5 Uhr Universitätsaula Lula Mysz-Gmeiner (Mezzo-Sopran aus Berlin) am Klavier: Dr. Stefan Temesvary Lieder von Schubert, Loewe, Wolf u. Strauß Der Blüthner-FIüßel ist aus dem Pianolager R. Schönau, Gießen. H015c Eintrittskarten: RM. 4 -, 3 -, und 2.- bei Ernst Challler und abends an der Kasse. Studenten- karten: RM. 1,— bei Herrn Sekretär Ritter. Hessische Vereinigung surVoltstunde Einladung $ur Hauptversammlung In Gießen am Donnerstag, den 8. Dezember 1927 n Wh* H5r ?usschußkltzung im ^atel^cßaurant „Oinbtnburg*. u. 5-S Uhr Hauptversammlung ebendaselbst. „ _ . Tagesordnung: 1. Iohresbericht 2. ^echnungsablage, Entlastung des Rechners. 3- Volksliedsammlung. 4- Heimattundliche '^rbciKiaemkinschaften. 5- Verschiedenes. III. S'. llhr Im großen Hdrsaal der Universität: Vortrag von Prof Dr. Hans Jkaumann-Arankfurt a. 'M. über Christentum und deutscher Volksglaube Eintritt frei. Gäste sind willkommen. Der Vorstand: Dr. Hader. total. Gesangverein Die nächste Probe nnbet nicht, wie neulich dligezeistt, übermorgen, sondern auSfladmSveise am Mittworb (dem 7. Dezemdcr) ilait ll0lH) ____________ Ver Hausschlachtungen und Metzgereien iyutn*,» ‘rte ‘omir anuiiOK cor en 8. i en ustt 7ar ne in e no rtzlrnde vn inerene aeeaa ’W Oenuaii Bauldi -x* )5 il-Eff» wuSlt di für trinia, Minden ing mit >e Sadie i Drog. btieodi imsoml Reichel, r gütet e bürgt CHTEN Gießen 1(071 D 17 itung erwie- enistesuns )st zu danken s'/.lkhr. it: s f Alles den «ent t$i„ ei*1®' Samstag, a.vkzcmdet 192Z Giehener Anzeiger (Teneral-Anzelger für Dberheffen) M. 283 Drittes Blatt Deutsche Einwanderer in Latein-Amerika. Da« $auphld k« bcutld^p Auswon- btrrr. tnr sich t* »r-m>en ßänbeni eine nrue öfihm» suchen Vollen, i > ft-*** bauptläXHä» flaleln-Qfmet. ra: Sra- ! s ftllrn. 2rgrnt mm. W# unb D t to. M täg.id) Höri nun von Grfchel.erten. b * xn edftut unlrrnabcim. ohne auch nur eure flrinr Ahnung von bortlgm Cfbrni tetocöti- brilen zu haben. 73ir br njen b-th-r mit (?e?ie'>miaun i br» Tkrla-jc« t^.T.iwnld 7L- Drei in il 2) dnen Abschn tt -Sin- tponberrr au» dem Iocb.ni erfdjienenm Dach des bef Junten ®ls4> trott.r» Dr. Tbab ter ^tijcmdnn .Zwls che n 2a Plata und ftuMon" *um 'Xb rud Da« Buch gibt über Mr Szenarien. üb*r bas »rohe Wasser fl t rinden wir e» l*ynrn nznirgnk d e in rauch- . schwängerten Sabri! raum *n vi l. 3dbre t>CT« ' b-j6-t haben daft he eine« XaW die Sehnsucht >gn »rdührrr.'dxn Sir.nenk'.Ln .en lerlcden l c- •ri Mr i’)nen im fernen Can5» ein eigene» 5>?.m .cd' eigene St'a n P riehen? e n p tr h un er , t jrr edpurte TU rf in der Dusch' sind sie lNi> • _tier bunM-rt hat erreicht. tx>J» er suchte: Dar ftflfne Heim aus freier Scholle. Durä- ’"retne oder fremde Schuld oder unglüd eil j- erfettung — unlösbar schlingt sich h er Der I^den ber Schicksale -- l>.rfor er alle», tnj» er tk-faf) und febrte ais Bettler oder niemals h.in Schon die Motive der Auswanderung beruhen eitift aus einem Trugschluss baft n3 .tl.ch Mm .'ivswonMrer die Derhältnisse bahr.m so schlecht -O Me in der F.en<- h bei Hkdt'cl für lohnend bült Dr Bhd der -elften ist von Sachkenf.tn.z nicht getribt. und fn . xifotlen sie zuxrnaslüiisig ben V rhältn.ssen, i i velche mm sie geschickt b ndntreibt. ®.n Betz i Mn Agenten zieh« sich von der heimatNch n Pro- Ir r^ftoM üM.r die grvften Hasenplätze b S in da.' SampsläMcheii Tlrflcrdini n» vc-n u> lchnn au» er ■dien Blarfch in bas gelobte ßanb b g.nnt. Di .t nit»laiti> beule nicht mehr zur Bersügun r ft hl. 'n werden die El awanderer rcHo» vo n Mntrt* l etmertum an sich g.-ngen. Di Bort.- le. welche Mlen gröbere 3nttut.t». und Kap tallraft ge'en- Lxr dem Staat bc'itzt. BxrXn m hr als aufy regen durch Me Grfchäftstüchslgkeit. mit d r man (Nm Auswanderer seinen Zwecken dienstbar zu nochen versteht. , , , Ss ist wenig besannt, baft es sich bei der fingeren Siedlung in den seltensten Füllen um tvn Srtpcrb einer eigenen Scholle, die Schaffung eine« autochthonen Dasrin» handelt, w.e es sich N r deutsche Trauer in entbehrungsreicher Arbeit ‘ >uf. 3m Gegensatz *um betDäbrten System der JI'eutsch-Brasilianer. welche nach Heini'cher Clrte zahlreiche Fruchtarten anbauen und 1 V vor Verlusten schützen — f rell ch auch nie Iber einen bescheidenen Wohlstand h.nausae- Lugen - uxden sich die reich»deutfchen Siedler 'all ausnahmslos aus hochwertige Kultur- -robuste. In der A^icht. schneN reich zu svrben uiö es dann den argentinischen Vuts- Mtoern glcichzutun. welche in den StLMen woh- M-.ei und das Land ihren Pächtern zur Bebauung . erlassen. Diesem g.fLhr.ichen Spekulanrentum w, n> rle w rtfchastlich schwachen S edler in den 'fünften Füllen g ochsen, und eine Beihe g'läglicher Mihersvlge war die /folge der vedehlten Kolonisot onswe.se. Boch ift d e |Erinnerung lebendig an die mibilüdtm Koloni- Lg.oi.-Unternehmungen am Bio Grande. D e fallt üben duderpreife haben den deutschen Fuder- * .x-vdu.Zenten in der Proving Xucuman den Todes- h :V) hedetit. und die SntweNung der Baun,wolle ; du den 6baco-€ic2lern ein gleiches Schicksal bc- rrthrt. Durch Mese Sdahrung.m n cht fiug ge- * recht. Weden sich nun die Beuankdmml.nge auf dis Produkt der letzten Mode, den er batte. für welchen von geschäftigen Agenten gc- ’djidt die Trommel gen'ihrt wird. 3n gan» Bli'ioneS HS re ich von nicht» als von d-t Verba rcXn. 3n der Si enbahn. auf dem Dcmpfcr. im Dasthe»s bin ich 3euge lddenscha't- '.idber Diskussionen über dieses Problem, und n Kolonistenhaufe werde ich um meine Meinung S.-'ragt Wi» ift Ikrba? Das Qlati^na!getränt Argentinien»! Also ein Zutunstsprvdukt? Weit f.-'cblt! 3n den Städten hat der Leylon-Tee jM restlos die Verba verdrängt, und auch auf bim Lande kreiit i inner seltener d e Blate- ZLasche. Sin Srporl 11 undenkbar, da keinem ver- Pfbnten Suropeergaumcn der herbe Trank mun- wird. Sin bezeichnender Dodali: Wir sitzen ti Haufe eines Kolonisten, der sein ganzes aus . Ccmoa gerettete» Geld in Me Vrrva geftedt Vit Das Sssen begeht -aus Buchsensteifch. Buch- 'crmilcb und Hühnereiern — aus dem Kaufladen! )etzt kommt der Tee. .Ah. der Verba!" sage ich. i ii der Hoffnung nun ein Produkt des BodenS zu tzrmehen. .0 nun. da» ift feinster chinesischer Tee. q man das bittere Zeug nicht, das die Kreolen trinken!- Und dennoch will er seine Zukunft Kirin setzen! Kein Wort ift schad genug. Mde le ähnliche Untemehmerepidem e zu gdheln. Der Besuch mehrerer deutscher Urwaldkv- onten gab nur Gelegenheit, die Anlage und k*’. Sharakter einer solchen kennenzulemen. Die Anlage einer Siedlumi erfolgt heute mdft durch | *>t< Initiative dnes pr.vaten Untcmebmert. Ml re es Staatsland nicht mehr zur Verfügung f»t. und ift ift ihoen Schicksalen stark von dessen »cpitaHraft und Gefchicklichkeit abhängig. Da Jet Boden von M. ioneS saft ganz von Urwald be.Vdt ist. so ist es die erste Ausgabe des Untrr- ^mers. diesen für die Ausnahme von Siedlern Hk gnet zu machen. Zunächst wird eine P i - lade vom Zluhufer senkrecht in den Urwald gc- rd>iagen. und an dieser entlang werden zur Bechen und Linken Landlose von schmaler Front und weherer Tiefe ausgemesfen. Hinter bide erste I Va^ellenlinie wird ent prechend dem Dachsen ber Kolonie später eine zweite, dritte und vierte »legt, in dem gleichen Mähe verlängert sich iie Hauptpikade bis zwanzig Kilometer und mehr n den Urwald hi nein. Der Preis der Lose Titlet sich nach ihrer Entfernung vom Flabufer, >r nächsten Verkehrsstrahe der Kolonie und nach hren natürlichen Eigenschaften. Bich', zu fern xxn Fluh wird an der Pikade ein ©ranbitüd in kleinere Landlose aufgrtc.lt. um hier den <£runb zu einer künftigen Dorf schäft mit Dedauf-läden, Scher k. n un> ar> ren Kl.it»- besitzen #.u legen. Ein^s der ersten Vedäu e. welch« #n Leben der groben bdgisch n Hafenstadt zu tun ha . hat sich In diesem Laake sderlich und sonntäglich versammeli. um bei von einer Amer.katoumee zurüd e-renden Dioli..ist«n D o:g Kulenlamps zu h^ren. Die Minute de» Konzert beginne» ist heran geitab l; statt des Musiker» aber betritt der Impresario das Po ium. um zu ver.ül n. dast e» Hertm K-leniamps noch nicht gelunj.n fei. .das Festland zu err-ichen" — dast man statt feiner aber Amo.d Földestz binnen kurzer Zeit hören toer?e. DaS lunft- verständige Publi-um gab sich mit d e rn Tausch zufrieden und harrte geduldig eine ganze S und.- lang (I) des Professors Földesy. der da kommen sollte, aber nicht kam. sondern, wie ber Impresario. osicn ich.sich nervi» und puterrol. nach euuT Stunie vom P.-dium herab bekannt gab. in einem hollänlüche.i Srenzstädtchen eine schw.r? Herzaslc.lion erlitten und sich zu Bett gelegt halle. 2Lb.r man solle nur noch ein wenig Erduld haben, denn auf leiegraphiiche Aiisorderung bin fd ter berühmte Violinist Franc.» Der- kova von Pari» aus berdt» mit dem Flugzeug unterwegs. Und. o Wunder aller □Bunter. daS Publikum beginnt nicht zu murren — im De^enteil, ts lohnt die e letz e Ankündigung noch mit einer Art ironischem Applaus! Sine trei.ere Stunde vergeb.. un> noch eine halbe: man un.erhält ,ich sehr angeregt und laut im Zuhörerraum. — aber wer nicht erscheint, ift der erwartete Meister, der hier vom Himmel kommen foDL Und bereit- leuchten brausten in den Straften die Oa8- und hie Bogenlampen, man hat alles durchgesprochen. waö sich bei solch absonderlicher Gelegenheit beipvechen lägt, da erhobt sich in voller Ruhe und ohne sede Veste dcS Unwillens da« Publikum, nicht etwa, um die Konzerttasse zu stürmen und sich das Sintrittsgeld zurück- zahlen zu lassen — nein, man drängt sich an der Garderobe und geht friedlich nach Hause in der Sktnifiheit. einen zwar etwas unprogrammmässigen, nichtsdestoweniger aber interessanten Sonniagnachmi:tag verlebt zu ha^cn-- Wäre so etwa» in einer anderen europäischen Vrohstadt möglich? Wie ldchi muffen doch die Konzert-Agenturen in Antwerpen ihr Deid verdienen! Ädnlflin Viktoria auf brr vühuc (i) Beuhork. Königin Diktoda von England, die jedem briti'chen Herzen so teure, unvergeftliche .Queen", ift die Hauptperson eines neuen englischen Drama» „Queen Victoria“, ta» im Dezember auf einer Reuyorker Bühne seine älraufsührung erleben soll. Der Bedasser dieses Th^terstücke« ist LouiS R. Perker, und die Schiulpielerin Fay C. omplon soll die Titelrolle .kreiren". Die Uraufführung des Werkes in England selbst ist verboten, da da» DefcN die Darstellung von Mil- gliedern des regierenden Königshauses au» der Olcu^eii nicht gestaltet. Die Handlung beginnt im Kensington-Palace am Tage der Thronbesteigung Viktorias, da» Drama Hal fünf Auszüge und endet mit dem Iubiläumsjahre 1887. Tic Schaufvielerin Fay Lampion ist daher vor eine sehr schwere Rolle gestellt, denn sie hat die Königin zu zeigen im Alter von 18 und im Alter von 63 Jahren. Zum Studium ihrer MaSke und Mimik hat sie sich auher allen erdenklichen illustrierten Werken zur Ddchichle dieser tat- kräfiigen Herrscherin eine — englische Briefmarkensammlung angeschaf^t. da auf den Huntertedd Maden des bnti'chen Imperium» da» Portrall Viktorias in allen erdenklichen Lebensaltern, Auffassungen und Ausmachungen erscheint. §a das Drama auch noch mehrere andere historische Persönlichkeiten auf die Bretter bringt, die eine Welt bedeuten, kann man auf fern Erscheinen gespannt sein. Briese, die er nicht beförderte. (h) Buenos Aires. Dor tunem erregte es hier grohes Aufsehen. al» rin Brie,träger der Stadt eines Morgens in seiner Wohnung tot aufgefunben wurde. Richt bie Tatsache, baft er — er war an Altersschwäche gestorben — ben Weg alles Sterblichen gegangen war, zog bie Aufmerksamkeit auf sich, fondern der seltsame Fund, ben man in feiner Zweizimmer-Wohnung machte. In den Schränken, unter und in dem Bett in Kisten und Koffern, auf dem Hängeboden sowie im Küchenfpind. überall fand man eine grobe Menge uneröffneter, unbestellter Briefe. 4 5 Jahre lang hatte der Postb.-le sich seinen Weg in die Pr:vathäu>er und Grich-ftSlskale stet« ein wenig abgekürzt, indem er einfach einige Briefe dorthin trug, wo er fowieso hin gehen muhte, nämlich zu sich nach Hause. Man muh unwillkürlich an den Ans pruch Raveleon» denken, dah Briefe, die nicht innerhalb einer Woche beantwortet würden, sich von selbst beantworten, llnb seltsam! Das Diertel von Buenos Aires, in dem der brave Briefträger feines Amte» waltete, hzw. die Bewohner dieses Mertels haben durch bie .älntersch'agungen" des an Altersschwäche selig Entschlafenen keinen Schaden davon getragen. Ja. man munkelt sogar, dah die Opfer der älnzuverlässigkeit des Postboten zu den zufriedensten Bewohnern der argentinischen Hauptstadt gehören. Nm 40 Zentimeter Leibenfntter . . . (a) Budapest. In zweiter Instanz läuft am hie igen Landgericht sTablabirvsag) rin Prvzeh. der wegen der Ecringfü. igke t bc» Objekts Auf'eh n err qt. In Szeg.din Hel e sich ein? Dan- b.-r OH llfchaft. notabene die ®a.iin eines heh.n B g erung*- beamten, beim edlen Schneider der S abt etn Ko'.üm anseriigen la,sei un) hierzu den Stofs und bie Fut.er eib« gdl.f .rL xiwei Monate später erschien besagte Dame wieder in dem Atelier und verlang e, dah mm ihr 40 Zentimeter von der S.ide zuräa .r tat. da diese b i ber Anser.igung nia»t milDerueanbt worden waren. Entrüstung bei SchnriderZ hierauf Klage der Dame HZ t^r Ctca » nu>a!tscha!t. B i der Verhandlung stellte e» sich heraus dah die K.ä- getin von einem kleinen Schn ider. d.-r c.ne geringfügige Arider, n.s an dem Ko' üm vorgenommen hat .. auf den .Diebstähl' auf ned am gemacht worden war. ErgeoniS: Fr i pruch des Atelier!.i.er». Jetzt wan.-t - sich bi Frau R -g - rungitat an da» Bud pest er Der. cht. und eS begann ein Rkonst reprozeh um 10 Zentimeter Seibenfuil r 1J Sachoerftän i^e, darunter ein befann er P trifer Dam -nich.ie.ee'r. wurden her.ingezogrn. Dai Kostüm muht? allerdings -tatan glauben ", kenn m..n trennte es voll- slänlig auf, un z i beweüen, da ft der Kle.der- künstler aus Szeg.din ein ehrlicher Mann ist. Der Beweis gelang auch, wobei bie Klägerin mehrere OhnmachtSfälle b kam. A-er der hohe (Gemahl muft je1;! ringreis.n, und man hör', die Angelegenheit würde, tollte das Szegedin r Atelier dei Prvzeh gewinnen, im Parlam nt zur Sprache kommen.... Dabri licht man von Szegedin bi» Budapest und noch writ darüber hinaus. Klicgen — ein sport f.l? rrl te Leute? (f) London. Dah die Fliegerei gut für em: ang:gr.ficnc Desundhrii fd. Hal wvtzl noch niemand zu behaupten gewag. da sie an den Piloten höchste körperliche Anforderungen stellt. Daher wurde in der englischen Sportpreise die Ferd rung erhoben, Flugzcugsührer nur bi» zam 40. Lebensjahre zu beschädigen und bann abzubiuen. Da nun eine ganze Reihe bekannter englischer Der- kehrS- und Spor'slieger btd>t vor bieler AllerS- E» stehen ober sie bereit» gar übrrichritten . fehlte es natürlich nicht an Sntg-gnungen. h bald die schönste Presfesehdr über daS für Flieger geeignete Aller im Dange war. Sir Alan 6 ob h am, rin bekannter Weitflredenslieger, trat warm für die alten Leute der Zunft rin. Bon sich selbst behauplete et. er werde fliegen, solange er noch sähig fei. sich auf dem Sitz zu halten. Der Relorbllll-aer Brvad meinte, bas gewöhnliche Flugzeug stelle heute schon g^-nau so wenig Ansorderunaen an bie körperliche ik-i- stungSsähigkeit des Fahrers, wie jtiK-* fb lieb gc Auto. Gr behaupiri. dah heute auch Sechzig- jährige. die nie ein Flugzeug sahen, in kürzester Zeit fliegen lernen tonnten. Der Direktor der „Imperial Airways“ lehnte es db. eine MlerZgrenz: festzusetzen, und Kapitän Me Intosh. der feit 8 Jahren Flugzeuge zwischen Pari» und London führt, meim sogar, dah gerade da» hohe Aller für bie Fliegerei das Gegebene f:L Je länger man fliege, desto besser fliege man, und ein Flugzeugführer könne gar nicht lange genug ün Dienste bleiben. — Man sieht, dah die Diskussion. wenn sie noch werter geht, zu dem Resultat führen wird, dah die Fl egerei e.gmllich ein Idealsport für daS höhere Alter ist. 6tne findige Lteuerbehördc. (w) Amsterdam. In der Einwohnerliste der Stadt Pamakasan auf der javanischen Insel Madoeva steht seit Jahrzehnten mit ein g?n hundert feiner Landsleute auch ein aller Ehinese. der fr.» zum vorvorigen Jahre noch nie an die holländisch: Debörde Steuern bezahlt hat. well er. wie er den ihn tn seiner Behausung besuchenden Steuerfontrolleuren immer erklärte, überhaupt k ine festen E nkünfte besitze und von ber Hand In den Mund lebe. Aber bie Steuerbehörde sieht schad und kam nach einigen älebcrlcgungen und Beobachtungen .am lebenden Objekt zu der Erkenntnis, dah dicfer alte Ehinese doch nicht auSfchlieftlich vorn Wind lebte, ilnb veranan'chlagte ihn auf einem säuberlich geschriebenen Steuerbesche-^> auf ein jährliches Einkommen von 18OJ Gulden. Der Mann bezahlte ohne jeden Protest. Komisch, dachten die Beamten der Steuerbehörde. 3m nächsten Halbjahr wurde der sün^ache B?trag de» ersten veraiischlagt. Der Chinese lieft nichts von sich hören, bezahlte aber prompt Verblüffung ün Steueramt Man sah bie ganze Sache wie cii er tauruches Srpcnmenx an. Unb das nächste Mal berechnete man frrm Ehinrfen das CirJcmr.ien auf- Gerate wohl hin mit drei- bi^taufenb Gulden im Jahre! Der Eh nefe handhabte seine alte Taktik, schwieg und zahlte. Aber schließlich wurde es wohi fdbft Metern Sohne des bimnui chen Reiches zu bunt, unb kürzlich erschien er auf dem .Maft.r.gtantor’'. in zertretenen Schuhen, schmutzigem verschlißenem Kleide und von Alter unb Elend ni dergetxugt, trr.c eS eben einem armen Eh.net en zukommt Unb gestand ohne weiteres, seit über 15 Jahren 1dx»n ein IahroSri.domm?n von — vterzigtausend Gulden zu be-.tzen trotz em aber, wie er früher wiederholt erklärt habe, von der Hand in den Mund zu leben, da er sich nicht von feinen Einkünften ernähre, die auS groben, von seinen Söhnen verwaltet en Reisplantagen auf Java stammen. sondern von Heinen G-legenheitszeschäften in der Stadt selbst Und man ist nun des Lobes voll über diese tatkräf.igt Findigkeit der Steuerb:Hörde, der es nach 15 Jahren gelungen ist, dieses enorme Dermögen zu .erfaßen“. Aber, so fragt mit Recht das . Batavia-Ainrwsbllib . was w rd aus den in dieser langen Zeit hinterzogenen S.euer- beträgen? Etwa Prämien für die erfolgreichen Kontrolleure? Land ist fruchtbarer UrtMlbtioben und in viclen Jahren nich» zu erschöpfen, aber M 3.bt i w cd erichwen durch bie Reste des U rwakdbe- stände» die man auch bei forgfam.-m 2!bbr.-n- nen nicht ganz bdeit aen kann. Die Rodun t des Urwa'.k-es wird beute in jungen Kolon en gewöhnlich von gemieteten c ngeborenen Arve m ausgeführt, da sich tie S.edler dafür als ungeeignet erwi.-sen haben. De Kosten ber Urlxir- rnachung. ebenfo wie für Bi b unb G rät'chaften. die manchmal ^er Untern.chmer v r crckfi, trägt der Kolonist. Oft kaufen auch Deutsch-Bo: i* Iwner. die bere t# in ber binnen Genera ton im Lande u:t> mit ben önlichen Beri-ältnifsen woll vertraut sind. Kolor.i tenlo'e e g.ms zu de« xttocd. sie urbar zu machen, um sie b^nn m t Gewinn an ReuankÖmmllnge lo-zuschla- g e n. Der Ankommende muh m.nX*:ten# tn ben ersten Ti - t.*n alle Leben»mit'd in Laden fau» fett, und zwar zu teuren BttiftR, bfl Nf Berfau Indien lonkurrrnzlo» sind unb b-.» m bie von sehr weit her bezi chen müssen. M m sei allo, daft der Kolonist v?eD braucht, un t bah es ein Märchen ist dah Einwandrer ohne e iten Pfennig als Siedler anfangcn lönnm; b;e Ze.ten, wo von der Regierung frcl'< ßanX fte e schalten und freie Berpfl qung für eil Jahr gewährt wurden, sind vorüber Selbst wer mit einem kleinen Anfangskapital beamnen kann. Hehl dieses meist unter den hohen -leden- au.t^aben unb schlechten Konju^tur.ni schnell dahinschwinben. Hyprlhe.en, sow.it sie ber Unternehmer bercilwllllg gewährt, bedeuten eine baAbhängigl it v. m Berka f r. on ben das Land im Falle der Zahlungseinstellung zu- rüdfäfit In allen Ländern, deren Derhälknisse nodi un- aell ligt find, hat das Untcrncbmcrtum d.e Mög- lichkeit, den Schwachen au»xubeuten. Hst siegt nicht ber Bessere, sondern ber Skrupellose, und ber Fleiftize und Ehrl.che w»rd durch dm Klugen um den Ertrag seiner Arb it q -rächt. Die Bereinigten Staaten find das fiaf i r'ie Beispiel dieser unedceul.chen. aber notwen i en Entwicklung. Aber man sollte wenigstens d e D^nge bei ihrem rechten Ramm nennen. Man sollte sich nicht durch eine geschickte Propag.inla täuschen lassen, uxldie nationale Jnlerel en iK>näul4M, und man sollte nicht glauben, daft mit einer Siedlungspropaganda txm Deutschtum in Uebrrfce irgendwie gedient ist. Cin groft.-s Volk w.e daS deutsche sollte es nicht aus alle Zelt nötig buben, seine Volksgenossen in die Fremde betteln zu schicken. Rur der Erfolgreiche kann em wirksamer Repräsentant des Deutschtums w ' en, nicht jene Armen, welche Deutschland au» ..Lfj- verilehen und Berzw.-iflung den Rücken g.-lehrt hoben. Die Zahl der Arocitslofen w rd durch diese wenigen tausend Auswanderer nicht verringert. aber der Rus des Deutschtums in ben überseeischen Ländern nut zu leicht geschädigt. Kleine Strafkammer Gießen. • Gießen, 2. Dez. Don der Anklage des Dergehen- ge^en die Verordnung über die Regelung der Arbeitszeit war t n Kaufmann in Vllbel frtigefprochen worden. Bei der Revision tn feinem Laden hatte her Gendarm um 7.45 älhr abend» dnen Kunden bri ter 2u,wa!)l von M^n .'.a.Monikas anyrttof en. Der An.jek.agte behaup.ere imtrlberlegt, der Kunde fei schon vor 7 Uhr dageweien, die Auswahl habe sich nur in die Länge gezogen, andere .stunden seien abgewiesen worden. Dies erwies sich als rich.ig. Der Am:Sanwalt verfolgte Berufung. weil der Ange.lagte seine Ladentur nicht ebgescvlos en hat e. ES wurde aber fiilfleftellt, baft er sich unmittelbar an d.e Tür geitellt hatte mit der Hand aus der Türklinke, so do ft niemand den Laden ohne feiren Wit.en betreten konnte. Damit war nach der Aus a sung der Strafkammer ter Anforderung be» Ge eyeS ®?nüge geleistet; die Berufung würbe -urückgewiesen. Ein wegen Betrugs und mehrfach wegen Dieb'sahls vorbestraf er Angellag er au» K rtorf. ter fich „Händler, Landwirt und Weiftb nder" nennt, gä z.ich vermögenslos ist und den Offen* barungseib geleistet hat verfolgte Berufung gegen rin Urteil te» Amtsgerichts Homberg durch da» er wegen Betrug- zu einer Gesäng- ni - strafe von einem Monat verurteilt worden war Er hatte bei einer Sur- havener 2ebeh»mttie!firma zunächst eine kleine Bestellung gemacht, die er gegen Rachnahme erhielt Darauf machte er eine gröbere Bestellung, tle Ihm ohne Rachnahme zu. e'ond! wurde Run- mehr hielt er den Zeitpunkt zu einem gröberen Schlag für gekommen er machte eine Bestellung von über 100 Wk., legte sich habet bie pompöse Bezei-mung ..Warenhaus" bei und behauptete, da» Geld für die letzte Bestellung fei bereit» abgegangen. Hierdurch getäuscht 'chidte die lirma Die Ware ab, das Geld blieb aber au». Die Absicht zu bezahlen hat, tote festgestellt werden konnte, der -Angeklagte überhaupt nicht gehabt. Seine Berufung wurde zurück- gewiesen, die Strafe wäre beträch'-llch erhöht toorien, wenn der Angeklagte nicht wenigstens auf bie Strafanzeige ber Firma hin seine Schuld bezahlt hätte. Jubiläumsausstellung des Offenbacher Ledermufeums. WSR. Offenbach. 2. Dez. Die 3u6i- läum-auSstellung deS Deutschen ßebermufeum» tn Offenbach, der nunmehr zehn Jahre bestehenden Gründung des bekannten Architekten und Dorkämpfers des Werk- bundgedankens. Professor Hugo Eberhardt, ist nach fün'wöchentlicher Dauer ge'chlvsfen wor- hen. Man darf die Ausstellung als einen auher- ordentlichen Erfolg des jungen Museums buchen. Diele Tau'ende haben die Ausstellung besichtigt, die Oberbürgermeister Granzin, der eifrige Förderer des Mu'eumS. in feiner Erbs nungsrede als einen Beweis dafür bezeichnete, wa» auch noch in heutiger Zeit eine kraftvolle Persönlichkeit zu leisten vermöge. Die außerordentliche Itel'eiiigleit der künstIcri chen Arbe.ten in Leder, tie alle Zeiten und Völker umfaftt, wirkte über- rastchend und führte daS Leder, daS als Träger kunstgewerblicher Arbeit durch die kunsth.stori'che Forschung völlig vemachkäfsigt war. der verdienten Würdigung zu. Für die Lederstadt Of enbach bedeutet das Mu'eum einen unschätzbaren Besitz. RircMüftt TtothruMen. CoangrUdN (Scwtabra. 6on-tjg. btn 4. Dtirmbcr ? 8bwwL Stebrfir«*. 30 Ubr iM^rrainftmt fxrtrt: H: Klnberkirche fir btt Tarfu^jf-a’ ><_ T'rtommer. di. ‘Ibrnbmabi (befander» für btt Sugrnb); |2.gollr»dienst fallt au». — IBkktf. 9.43; Cpfrr für armenische Waisen; 11 »inbersirche. abend» 730: fibornttanbotbt — Ullm-Pukif. 10. — öaVnbern SldnHrg. 10 Ätn derckirche; 1. Predigt Katholische Gemeinden Stetzen. Kam »tag. 3. Dezember 4 30 unb 7 Ubr Veichte. Sonntag. 4 Dezember 2. BboenNfonniflg. 6 30. Velchtr. 7 Messe. Kommunion der Könnet. A. Kommunion; 9: Hochamt ml Predigt; 11 Mesi, mit Predigt. 2.30: Tdrtsteniedre und tlnba*t - (Brun berg. 9.30: Messe m l Predigt — hungra 17 30 ?Ibvent»andach! — Can' och. 10 30: Messe mü Pre bi gl. — Cich. 730. Hochamt mit Predige Buntes Allerlei. vierzig Stunden auf eine« halben Schiss. ®int ftfroirrige unb cn aufregenden Zw.fchen- fällen reiche Rettung Schiffbrüchiger ist legt tncht weit von der Küste von "Lorsoll grLurint «in bvllLndi'cher Petroleumbampfer. die _Sevrgia', die 5111 Lonnen Gehalt ha», geriet auf eine oet- räteri'che Sandbank, etwa 12 Kilometer von der »fifte entfern 4* tocr eine furchtbare Sturm- nacht, bat Schis' kdmvftze 30 Stunden aegen den Ortar und lief mir solcher Sewalt aef bk Sandbank auf. datz es innerhalb von 20 Minuten gerade In der Mitte eniUöet brach. Der Hintere Teil, ans dem sich 16 Mann befanden, darunter der zweite Dttt^er. wurde fortgetr eben, unb diese Leute wurden am Abend von dem hollLn- kn'chen Dampfer Jlceirt" geborgen. Der Vorderteil des Schisse 1 aber blteo fest eingebettet in bk Sandbank von Halsborough. Am diesem Teil befanden sich der Äatntdn unb 14 Mann Ohne Rahrung und ob ne Maler muhten li< hier t0 Stunden au»galten. Die verschiedenen an diesem Teil der Äüße Rationierten Rettunas- bootr, machten berge bliche Anstrengungen, das Schiff zu erreichen Der Sturm war zu aewaltig. der Seegang zu wild. Man konnte nicht näher als bis auf eine Entfernung von 60 Metern an das Schift heran kommen. Immer wieder wurden Selle ausaeworfen. obn kein» er rechte das Schis' Auch Der Zerstörer jSftantt* beteiligte *rch an dem Rettungewerk. aber ohne besseres De- Lingen. Man brach e schliesslich einen Apparat herbei, der Seile auf wette Cnt ernungcn fchieht. aber das nützte nichts, unb man muhte mit dem Heuern von Aakeien auftoren, weil ein rkfiaer veltank gebrochen war unb das Das von zehntausend en von Dal Ionen Rohöl sich um das IBrad legte Hirse groben Petroleummengen, dk ausgeu-uf. n waren, wurden aber schließlich das beite Mikkel zur Rettung. Sie beruhigten die Mögen des Meeres, unb so gelang es endlich dem Rettungsboot des Ortes »romer. nahe an das Schiff heronzu'ommen. Während 9 Boo». das von den ungestümen Wellen iimet wieder hoch empor geschleudert wurde, längs seit vet Schiffes lag und ber 3erfl6rrr seine mächtigen Scheinwerfer auf das Wrack richtete, konnten die Schiffbrüchiger. nach einander von der Drücke in das Boot hinein^prinaen. Der Kapitän bildete eine Reihe, die Jüngsten zuerst, er selbst zuletzt, und jedesmal, wenn das Rettungsboot von den Wogen hoch emporgeschleudert wurde, sprang einer aus einer Höhe von 15 Sufj hinein. Zwei Ma- tro'vu liefen noch aus der Reihe heraus, um den -Talisman" des Schiff«S. eine schwarze »atze. au retten, aber das verängstigte Tier lief ihnen fort, sprung über Dvrd unb ertrank. Sin anderer wollte zwei Hühner, die dem Kapitän gehörten mit retten, aber sie wurden von einer Welle fortyewa«chen. Der »och hatte sich drei große perlifche Teppiche um den Leib gebunden, die er in einem Hafen am Persischen Dolf getauft unb als Weihnachtsgeschenk für seine Mutter bestimmt hatte 40 Stunden lang hatte er diese Last um sich getragen unb brachte |k glücklich mit ins Doot Die geretteten Seeleute lehnten es ab. sich von bereitstehenben Krankenwagen befördern zu lassen, ftmbern schoben Arm in Arm durch die Strotzen der Stadt nach dem Seemannsheim. Neue Bücher. — W. CBergtngruen Das Aaltet» reich in Trümmern Rom-n. Letptzig 1927 Jt H Roehler. Dantzleinenband 730 Mk. — Wie leicht es ist. ein Reich zu zertrümmern, wie schwer es iß. Reues aufzubauen, wir haben s erlebt, wir erleben es taatägllch wieder Darum Ist die es lebensvolle Duch mehr als ein historischer Roman. 23 t warmem I» eheste bangt unb b?f t man mit dem jungen germanischen Söldncrsührer OboaZer. der dem blutlos gewordenen römisäen Stoa.« den Todesstoß verletzt und aus der Iugendllchkell unle ümn e.ien Lands- knechtstums vor die Aufgabe gestellt wird, auf ältestem Kulturboden das erre*;nte Reich allgemeiner Dolksbeglückung zu schuf,en. St muh um« lernen, auf die Hllfe bewährter Staatsmänner zurückgreifen und unterlieg» doch schließlich dem Ansturm des groben Theuderich, hinter dem ein blut verbunden es einiges Dolk stehl. 723 — Steinhardt: AusDufch undDorn. Erlebtes und Srlauschtes aus Afrika Mit Ditdern t>on H Anton Afchenborn 240 Seiten 8* einschl. 25 Tertillustrationen und acht ganz'eittge Sin- schaUbllder In Ganzleinen 6 Mk gehef:e» 430 Mark Sari Schünemann. Derlag. Drcmen — Afrikanische Iagdgeschichten ziehen einen, wenn sie ciniqrrmnbcn ^elch ckt i' tfah» wieder in ihren Dann. Wer nach einem frisch nebe-en Duch b e’er Act verlangt, das man in einem Zuse tn>n Anfang bis zu Snbe durchrast, her greife nach dem Derk von Steinhardt. Der packende Stoff, die llo'.te Darstellung und die ebenso flotten Dilder von H An ton Alchen- born werden den Dand al'en Zreunden spannender Schilderungen von afrikanischem Land und Leuten, auch reiferen Knaben, ans Herz tvachfen lassen. 724 — Georges Duhamel: Driese nach Patagonien, lieber nagung von Magda Zf ahn. 180 Seiten 8°. Ro'aple'-'Derlai Zürich und Leipzig. Deb 6 30 Mk. - 3n sechs scharf ge- meihelten Typen por rüliert Duhamel mit überlegener Ironie Europas maskcnlosrs D dicht. Sr schildert feinem Freunde in Pa agonien den Dvlksredner unb sein Publikum, dm verhängnisvollen Werdegang eine» erfo'ir ichen Th ater- dichters, da- moderne Speziali'tentum Er schaut hinter die Kulissen des Willenschaf'sbetr ebes und schildert den Leidenswez eines produk.lven Deistes mit bitterem Spott Den Samml rtyp von heute nimmt er auss Korn unb fchlietzlich dm Kranken unb mit ihm den Arzt. Diese sechs S.ücke sind Sitiren von geschliffener Schärfe. Gl ichvohl steht ein groher Glaube an die Menschm. eine loar-ie Liebe für sie hinter der fast gtaukuiwii Schl. • tetner Di g ivs . Güt xnb Der r » n ver las,n ihn nicht .Ich Glaube, M.mchen lu* doch bet er als man denkt. man sollte nicht an ihr m H rzer v rw »f ln." 6cv Albert Heim Amerika. Das Paradies der Gegenwart Sechstes bis zehntes Taufend. 136 Seiten 8*. Strecker A Spröder, Der lag. Stuttgart. — Der Verfasser. der erst vor kurzem aus dem Süden der Reuen Welt zurückkehrt«, gibt über die Derhä^msse. wie fit der Auswanderer besonders in den südarnerilaNischen Ländern vorflndet, Auskunft m etneni Str! und in einet Form, die vom übliche« adweicht Er schildert das amerikanische Fühlen. Denken und Streben, des Amerikar.es Rtagen nach Wohlstand und Macht auf ei* kernig« unb zu Herzm gehende Art. So sthr. wie das amcrikantfche Leben einstürmt auf den Reuanlbmmltng. ebensosehr wirkt dies Duch auf uns deutsche Idealisten wie eint kalte Dusche. 643 — Richard Katz: 6in Bummel um bie Belt Zwei Jahre Sell reist auf Kamel und schiene schiff unb fluto Derkoa Ullstein. Berlin. Ganzleinen ' Mk. — Der verfasset hak. wie er im Dorwatt selbst sagt feine Erlebnisse in der Schilderung bet läget gelassen, an de n er Iw an Drt unb Stelle nkderschried Bsrikamscher B ich. Zey- Ion» Dschungel. Sudsee-Lagunen über Korallengärten. Baindurhau:chen m japanischen Dörfern und Wolkenkratzer in Chikago stehen so da. row s,e ihm zum erstenmal erschienen sind. Ta» unterhalt end« Bi ch ist mit zahlreichen interefianten Bildern Izum Teil Ongmalaufnabmen de» Verfasser») ausge- stattet. 711 — Doru»: Sie sie grotz und reich wurden. Verlag Ullstein. Berlin. Danzleinen 5 Mk. — Der bekannte Schriftsteller unb Wirt- ichaftspolitiket schildert in diesem Buche die Leben»- schicksale grotzer und erfolgreicher Männer Die einzelnen Abschnitte bet Buche» lesen sich dank ber uberau» plastischen unb lebendigen Darstellung»gabe de» verfasier» wie spannende kleine Romane ör macht un, bekannt mit John D. Bockefeller. dem Begründer der Standard Oil Company, mit bet groben Banfiertamilw der BothschiL», mit Bst-ed Nobel, Morgan, mit ber Kruop Dtznastie. mit dem Erfinder Edison, mit Henry Hord, mit dem Generaldirektor der Hapag, Albert Ballin, mit dem englischen Seifenkönig Lord Leoerh Ime und mit H'iao stinne». dessen unerhörter V'rsstieg und rapider Sturz packend geschildert sind Tie einzelnen Ab- schnitte find mit Dokumenten. Porträt» imb andern interessanten Bildern gefchmückt. 712 Bncflasten der Redaktion. lRcchtsguthaben sind ohne Verbindlichkeit bet Schriftleitung.) ft. und L. v. in Ä. Nach dem Buche von Rot- schelt „Cetenebaucr, Altern unb lob" können Flußkrebse 20 Jahre, nach anderen Angaben sogar 30 Jahre alt werden. Je größer die Art de» Krebse» ist. um so älter wird er auch. Sy. Sch. Ui H. Die Spielregeln des .Thüringer Skats" werden nach unser en Erkundigungen hier nicht eingehakten, fv das, wir hierüber ni/ts Zuverlä sises e fahren konn en. Wir emp- fchlcn Ihnen, sich an einen Skatklub in Erfurt oder Gotha zu wenden. Aus dem Amtetverkündigungsblatt. • Das Amtsverkündigungsblatt R r. 8 7 vom 2. Dezember enthält: Ergebnis der Landtagrwahl. Strahen p-rv.. Lungen'euche in Lich Die Ausführung der Trichnanschau. Dienftnachrichten. - 'vienst kkee.ee ■. M»ot*-F--« 4 !lf7 IW. Kleevttz IW. S Klein Bel'kanaombektz 3flb*nrU IW. Ullcher "*D Das Neumeyer- Piano billigstes und idealstes Oualitäts- Gebrauchsinstrument für jedermann Vertreter; August Förster Bahnhofstraße 65 B sind i A empfindlich; sie bedürfen der schonenden Reinigung und Pflege durch Wo II SEIFENfLOCKEN «SUNLICHT-MANNHBM Fraoklnd a.M. Pfenie Märkte s. Dceembcr. plercle-l.otterie: 14. Dezember. Loec ra 1 Mk. rom l^odwtrt- xhaltl. Verrio Frenkhxrt e M. Reparaturen schnell, gut ; and billig. r - Wer eine wirklich oute Nahmaschine will, tollte keine andere Maachiae wählec, all die etil (Lber 60Jahren bewlhrte, itickeode und «topfende Sie aäht alle«, roa der fei tuten Seide bii ran dickaten Mantelitoff. Sie etopft Wäsche, Kleider end Str (Impfe. Sie atkkt alle modernen Arten. Sie Lat hochelegant end enverwbatllch Cürutige MAj Zahlnnyebcdmcuagee. AfyUljJgl eich dl. Proapckt koetealo« Aagns: We 11er ■ill Lieh Drudjadfen oller Art »le Srtzbl'fche llnlversts»« Brack r.l, 1. Cee«c. IM- Im 1 le reck echiroi 7-i> DL (Mr. Minbetbcii komplett 21 DL liniere bett neben Tannen decken au» le naeblumun Laiin AU 1M. 45.— beiei en aröu'e jHech- nach slrende D« alter vo » bleien iamiUchen Bei «eber i. t*euew imo Dannendecken Hearn auf 2 eücfjti- nunfl ohne icoe Betbtnbltchkei' nm bei uniner Bertrenmo 'Bad *-•.nubeim, IfuMmaftr. 15 1L, Worten bald, tclevbon On. QhoriC telOr oen verKtiiecenen ibu^enöer'l «— UM ■ *1 —" Ziehung 14. Dezember 1521 2T7A A * '-L 40000 M P erde ,od 1 * 1 Sonntag, den 4, 11. und 18. Dezember 1927, ist mein Geschäft ab 12 Uhr geöffnet J. Pfeffer, Marktplatz 6 von 55 M an. Sekrankapparate voe 112.50 M «e Bet überlegener Qualität unerreicht billig. Unübertreffliche Klangschönheil infolge moderner Metailtonführung. Gediegene Auvta'tung. Bequeme Teilzahlung bei geringem Aufiehlag. Schallplatten in reichster Aw»wah<. UfA- Qua’itäts-Nähmaat 1X1170, 135 . I/O . 207 Merk lewerrrte ut». M I F A - F A B H I K -V E K K A U t STELLE Gießen.Neuenweg 4. Leiter: J.P.Mono Zweckmäßige Weihnachtsgeschenke Zur Entlastung der Hausfrau und Erhöhung der Behaglichkeit im Heim, wie: Staubsauger, Fu^bodenbohner Waschautomaten und Waschmaschinen mit eingebautem Motor Waschzentrifugen Heißwasserspeicher für Küchen- u Badezwecke Oekonom-Koch, Brat- und Backapparate Geringer Stromverbrauch An jede Lichtleitung anzuschließen Kostenlose und unverbindliche Vorführung auf Wunsch Teilzahlung gestattet Zugeiassene Installateure und Städtisches Elektrizitätswerk Gießen Extra-Verkauf von Luten Stoffen zu besonders billigen Preisen Eine günstige Gelegenheit für praktische Weihnachtsgeschenke bau <5roßer WeihnaditssVerkauf Untere große Auswahl und untere billigen Prelle machen Ihnen das Schenken leicht Zirka 4000 St. Damenwäsche Garnituren aus unseren bewährten Stoffen, mit Stickerei ober Spitze modern garniert. Taghernden............ Ml. 4.80, 4.25, 3.75, 3.45 3.25, 2.95, 2.25, 1.95 Taghemben mit Achselschluß .... Mk. 5.75, 5.50, 4.75 3.75, 3 15, 2.75 Beinkleider .. Mk. 5.40, 4.80, 4.35, 4JO, 3 60, 2.95 Nachthemden .......... Mk. 8.65, 7.70, 7.50, 6.10 4.35, 3.95, 3.50 Nachthemden mit langem Arm.. Mk. 9.50, 9 -, 6.95 6.75, 5.50 prinzeßröcke.. Ult. 9.75, 7.50, 6.70, 6.65, 6 -, 4.60 Hemdhosen.......Ult. 8.30, 7.85, 7.15, 5.90, 5.75 5.65, 4.95, 4.20 Taghemben aus unserem Hembentuch .Hausmarke", - Achselschluß, mit guter Stickerei.......... Ult. 3.75 Taghemden, handgeslickt........Ult. 5.95, 3.95, 3.75 Winterwäsche aus besten Flockköpern, eigene Anfertigung In reicher Auswahl Nldanawäsche, die Dlnterunterwäsche der Dame, zu Originolprelsen ckleqante Wäsche in dlnzelstücken und Garnituren, letzte Neuheiten aus Batist, Kunstseide, drtpe de dhine usw. In großer Auswahl Zirka 2500 Stück Bettwäsche Riffenbezuge, 50x80 cm groß, aus unseren guten Stoffen, beste Verarbeitung: glatt...................... Ult. 2.15, 1.75, 0.90 festonlert................... Ult. 2.90, 2.40, 1.95 bestickt................Ult. 4.40, 2.95, 2.90, 2 60 mit hanbgezog. Hohlsäumen ... Ult. 8.65, 6.30, 4.35 Roitertücher, sämtlich 150 x 250 cm groß, zu asten Riffen* bezügen paffend mit Hohlsäumen............... Ult. 6.95 festonlert................ Ult. 9.15, 7.50 bestickt..............................Ult. 10.75 mit hanbgezog. Säumen... Ult. 14.40, 13.95, 12.25 Bettücher, vostgroß, aus erprobten Stoffen aus Baumwosttuch................ Ult. 6.75, 5.90 aus Halbleinen..............Ult. 8.25, 7.50, 6.95 Bettbezüge, 130x180cm groß in großer Auswahl aus la Linon .........................Ult. 7.65 aus Damast..........Ult. 13.95, 9.90, 9.50, 7.95 Zirka 4500 Stück Tischwäsche Tischtücher und Servietten in unseren bewährten halb- leinenen und reinleinenen Qualitäten 130x130 cm..................JHT. 8.50, 5.95 130x160 cm..................Ult. 9.90, 6.90 130x225 cm..................Mk 14.50, M.95 60x60 cm..................... Ttt. 1.75, 135 ■Reinleinene Damasttischwäsche In reicher Auswahl Teegebecke, 130x160 cm mit 6 Servietten, la Halbleinen .................... Ult. 10.75, 9.90, 7.95 xdrbiar Tischbecken, das beliebte Weihnachtsgeschenk In armier Auswahl, kariert, Indanthren 80x80 cm.........................Ttt 0.98 110X110 cm Ult. 1.75 110x150 cm Ult. 2J0 la Halbleinen, kariert 130x130 cm Mk. 5.25 130X160 an Ult. 630 Rünstierdruckbecken, aus la merzer. Rrepp 90x 90 cm................Ult. 4.75, 3.95, 2.50 130X130 cm...................Ult. 9.45, 7.90 130x16«) cm................... Ult. 11.90, 8.90 160x160 cm Ult. 1225 160x225 cm Ult. I645 Runfffeibene Tischdecken 90x90 cm ......................... Ult. 5.90 130x130 cm........................Mk. 12.60 130x160 cm........................Ult. I530 Hassta-Decken, Neuheit 90 x 90 cm .........................Ult. 6.50 130x130 cm Ult. 11.70 130x160 cm TM. 14.50 Serviette........................... Ult. 1 25 Madeira-Decken, echte Madeirahandarbeit auf Neinloiaen, besonders preiswert Testerdeckchen ...... Ult. 0.90, 0.60 Todlettdeckchen......... Ult. 5.25, 3.90. 2.95, 1.80 Mitteldecken u große Tischdecken von Mk3. - bis Mk35. - da. 4000 St. Wirtschafiswäsche Wischtücher In erprobten Qualitäten, vostgroß Baumwoste...................... Mk. 0.60, 0.40 Halbleinen................. Ult. 120, 1.10, 0.80 Neinleinen.................Mk. 120, 1.10, 0.90 Rüchenhanbtücher, gute Qualitäten grau Neinleinen und Halbleinen Mk. 1.40, 1.30, 1.20 weiß mit rotem Nand.........Ult. 1.35, 0.90, 0.70 Weiße Handtücher Gerstenkorn, beste Qualität.............Ult 1.20 Halbleinen und Neinleinen Damast... Ult. 1.95, 1.80 1.50, 1.45 Halbleinen und Neinleinen Gerstenkorn, Ult. 2.90, 2.10 1.45 Halbleinen und Neinleinen vrest. Mk. 1.65, 130, 1.20 Frottierhandtücher in unserer bekannt großen Auswahl *5x100 cm.................... Mk. 1.40,0.98 50x100 cm................ Ult. 2.95, 1.95, 130 50x110 cm................ Ult. 3.55, 3.25, 2.45 Badetücher in asten Größen 100x100 cm.......... Mk. 3.95, 3.75, 3.25, 2.95 100x150 cm................... Mk. 9.25, 5.95 125x160 cm................... Mk. 9.90, 8.25 150x180 cm.................. Mk. 14.50, 12.90 140x170 cm............. Ult. 15.70, 11.15, 7.75 160 x 200cm...... Mk 18.-, 15.75, 1525, 1430 Zirka 2000 Stück Schürzen Hausschürzen, farbiger Zefir oder gestreift Siamosen Mk. 1.45, 0.98 Hausscharzen, gute gestreifte und uhl Siamosen, vostgroß, neue Formen...............Ult. 2.95, 2.60, 1.95 Hausschürzen, beste gestreifte Stoffe, exttawelk, Ult. 3.65 3.45, 2.95 Hausschürzen, bunte Satins ober dretonnes, vollgroß Ult. 2.95, 2.45, 1.50 Hausschürzen, beste Satins, e^ttaweit .. Ult. 3.75, 3.50 Servierschürzen, weiß, la Linons, viele Formen, Ult. 3.95 3.15, 2.95, 2.50, 1.95 1.80 6a 300 St. Wall« u. Steppdecken Steppdecken, guter Satin, Dostfüstung. sämtlich 150 x 200 cm groß, Mk. 28.75, 2330, 19.75 Steppdecken, la Satin, reine Wollfüllung ... Mk. 4725 3830 Steppdecken, beste Satins, vaunenwostfüstung, Mk. 49.75 39.75 Daunendecken. In vielen Ausführungen, von Mk. 72. - an Steppdecken, kunstfeldener Bezug, mit Dostfüstung, Mk. 64.75, 49.75, 43.75, 29.75 Wolldecken, halbwollene und reinwollene Decken in großer Auswahl.... Mk. 34.80, 28.65, 24.15, 22.75, 21.40 19.95, 14.90, 12.60, 11.65 Baumwollbecken, nur beste Cualitdt vostgroß Mk 11.90 10.75, 8.90 Zirka 25000 St. Taschentücher Damentaschentücher weiß mit Hohlsaum.............12 Stück Ult. 135 6 Stück Mk. 1.15 mit farbiger Rante..............4 Stück Mk. 035 6 Stück Mk 0.75 Neinleinen mit Hohlsaum .... 6 Stück Ult. 3.95, 2.95 Batist mit gestickter 06t...... Stück Mk 0 60, 0.40 LVlafo, mit echter Madeirahandarbest . Stück Mk. 0.90 Neinleinen, echte Madeirahandarbeit. Stück Mk. 123 135, 130 Netzende Geschenkpackungen in großer Luswahl Herrentaschentücher weiß Linon................6 Stück Ult. 220, 1.95 Stück Mk 0.65, 035, 0.45 weiß mit farbiger Rante.....6 Stück Ult. 2.15, I 45 Neinleinen................. Stück Mk. 0.90, 0.65 Rindertaschentücher in großer Auswahl Verschiedenes Hemdentnchadschmtte In geschmackvollen Geschenkpackungen je 10 Meter.............Mk. 13.-, 12-50, **- Sosakifien. gute Satt ns, mit Wollfüllung, Mk. 1.95, 135 Gardinen aller Art in reicher Auswahl In unserer großen Spe^aiabteilung Was wollen Sie anlegen? Fmdrdgeichoß unseresHauses haben wir Geschenkartikel noch Preisen sortiert ausgetegt. um es Ihnen zu erietchiern, zu jedem Preis, den Sie anlegen wollen, ein paffendes Geßhenk zu finden Fritz Nowadc Median. Wäfdtefabrik und Ausftattungshaus Nicht erst am 24. Dezember sondern schon In den nächsten Tagen sollten Sie mit Ihre» Wechnachtsetnkäuken beginnen. denn nur mit früh und Io Nuhe gewählten Geschenken können S4e merkliche Doch- — .A.jf K - 4 -M naCpTvYTrUVC PfTClTCT m. 285 Viertes Blatt Samstag, 5. Dezember |927 Giehener Anzeiger ^General-Anzeiger für Gbertzeffcn) ,urü<6al nz mahn'? *i? uigeTrte aur cn- • : t i d)- Lage Im ü:tcn un> auf dem Bastan S-» reift'. fei er der B:")'u'i der T.u s worben flu» bem Nenlenmarktllg mgefor.b» mürben 125J Millionen Mark zur Vernichtung von Nentenbankfcheinen oermenbet. fo bah noch Renten» bonWine m von 53 2 Millionen Mark |U til- gen bfeiben. Die Bestände der Melihfbont an Ren- tenbantfchkinen haben auf 17.3 Millionen Matck obpenomm-n. Die fremden ®elbei «eigen mit IM 6 M Dionen Mark eine Abnahme um 2*2 0 Millionen 'chwach, das Pfund in mational to'iter fest. Cir.c starke Ab'chwächun g erfuhren plötzlich die Devi'en Spanien und Italien. Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt. 3m Gegensatz zur vergangenen Woche war die Tendenz am Frankfurter Produktenmarlt ab- geschwächt. AIS Grund dafür sind die I ch w a- chen ausländischen Votierungen an- zuführen. da die Händler in Tierbindung damit grösire Zurückhaltung bekundeten. Das Geschäft odchränktc fitz nur auf einzelne Detreidearten. Am Anfang der DerichiSwoche mutten die Preise ganz beträchtlich herabgefetzt werden, doch trat bald eine kleine Besserung ein. da sich das Ge'chäft ein wenig belebte, und auch die ouS- ländi'chen Preise eine kleine Grhvlung zu ver- zeichnen hatten. Der Be'nch des Marktes war ziemlich 'chwach. Hauptsächlich Weizen, alle Sorten. und Koggen traten stark angeboten. Ha - f e r (inL), Sommergerste und Mai« körnten bei ganz geringen äLmfäyen ihren Preis behaupten. We izen - und Koggenmehl waren in Verbindung mit Weizen und Koggen ebenfalls 'chwach. doch konnten sich hier, da nur geringes Angebot vorhanden war. die Prei'e ziemlich behaupten. 3n Futtermitteln ist da« Ge'chäft unverändert lebhaft. Hier wurden von feiten der Landwirtschaft immer noch Deckungen rorgenommen. demgegenüber daS an den Markt kommende Material knapp war. Haupt- «ächlich Koggenkleie wurde stark gesucht unb um- getetjt. Auch wurde biet oft über Kotiz bezahlt. 'Skventleie ift nicht h> stark begehrt, doch mußte auch hier der Preis erhöht werden. Da« Ä a r - t of f e I g c f <6 ä f t ist sehr still, die Prei'e gaben fine Kleinigkeit nach Zum Wochen'chluft wurde die Haltung allgemein etwas freundlicher, da auch die auSländi'chen Meldungen etwa- stimulierend wirkten. Die Käufer verhielten 'ich weiter reserviert. SS machte sich von verschiedenen Seiten Nachfrage für Weizen und Koggen bemerk» 3nr Abwicklung der Agrarkredite. Die Deutsche K < n t •* nbnnf-Ärebit- enft a11 bat setzt über die Rückzahlung bet AbwicklungSkredite ein' ofsi» ell- MMeilung der'uZgegeben. Da« FiAit hielt M t- teilung ift die T illach- daß die Adw cklunq nur mit Hilfe von Keferven der D-utsch-n Kentenbank unb zu-n Teil dt Preu^i'chm Zentral-Geno"erlcha'tkka'se trIIsogen to rxen konnte, da die Landwirtschaft nur zum T»l bezahlt ha' Die lieben»rifung her letzt n Ab- wicklun rcichnch zur Verfügung, auch war d xt Erh hung dc« Pri.a'^iSlo: WS. wie man e« befürchtet hatte fchli.'ßlich doch zu vermeiden. Crft ium Zahnat trat dne stärkere B7rknavpung am D-ldmar.te nn. All gern 7 in beruhigend w.rk- ten Ht Ausführungen deS OTneri^an 'chen Bot- 'chafter» In Btrl n 3 b u t -i a n ü xr D utfch- land» 2u Icn'c -'rib n I i Befric' gung wurde auch der ruhig: Ton der K:be de» -lei .bank- vr<.'.denfn Dc. Schacht cuffrrom.-e3 -efchäft ent» wickeln, ba g.*'e taber der Borwo >? der Auftrieb betkni end größer war doch kannte am , auptmarkt all-3 -nito r aaft werdm Kar In .{I nb c r n v r ' ieb *l.b r anX Aul 2M I *.e streng v rt tat to r-v. Bei Kal e erunz dm Gchlustsch in- ergab n •id) so b:trä li x Pr iSunterschied . daß eine Cizigv.ni nl') zu erziele» war An 'T.bmmorf' mußte der Schw inemarkt geräu n! "nerben. da Sp.rrmarlt trat. D.-r •efamtauftrleb letrug: 1429 Kinder, darunter 273 '?d)'en, 69 Dullen. 633 Kühe. '22 Fär en. serner 1.52 Kälber. 837 S.3ase unb 6343 S. to ine. 3m Ver l ich zum Antiieb bT vergangenen Woche war n in d ser Woche 9 Kihbet und 114? Schw ine mehr a ,e- trieben, während 233 Kälber und 83 Schale weniger zum Verlaus standen. B- ahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht: Och n 5 s. 60 bi» 63. 2. 57 bi« 59. ß. 53 bis 56. 2. 43 b S 52. Dullen \. 53 bi» 57. B. 44 bi« 52. C. 45 bi» 48. Kühe V 48 bi» 50. B. 42 bis 47. C. 33 bl« 41. D.25 t-iS 31. Kälber B. 67 dis 71. C. -3 bis 68. D. 50 b»S 59. Schale A. 40 bi« 43. B. 33 bis 3) C. 28 diS 35. Schweine B 57 bis 51. C. 5J bi« 53. D. 56 bis 58. E. 53 bi» 55. G g müber den Kattcrungen deS letzten Haup Marktes waren Kinder behauptet. Gegen bie Preise de» 1 etzten Keben- markte» gaben Kälber 1 bis 2 Mk. unb Hchweine bis zu 8 Mk. im Preise nach. Auch Schafe gaben bis zu 5 Mk. nacch • Von ber Frankfurter Börse. Am Samstag. 24. Dezember 1927 bleibt die ©rrtpapjer» börfe für setzen Verkehr geschlossen. Die Mbenbbörfe fällt am Freitag, 23. Dezember 1927 au». • Starke Sinfchränkung der ßlef e» rungSausträge der KeichSbahn. 3n Dcstätigung der Pressemeldungen über die von von dem BerwaltungSrat der Deutschen KeichS- bahngefellschast Md) lodene Einschränkung der 2tekmnn»aufträge der KZchSixihn ist nunmehr ein Telegramm deS Si'enbahnzentralrate» an den Stahlwerksverband eing gan -en. wonach die ursprünglich In Aussicht genommene Unterhaltung und Erneuerungsprojekte ganz erheblich einge'chränkt und die b S Mai 1923 vorg 'ebenen Lieferungen bis anfangs August 1923 gestr ckt worden sind. DaS bedeutet eine wesenlllchr <3.n- Ichränkung der bisherigen Defchästigimg der Eisenindustrie. Z>» vermutcn ist. wie der DTD.» HandelS^ienst erfährt, dah die gleichen Maßnahmen auch hinsichtlich der Deschisfung von Lokomotiven, Wagen uftt>. getrosten wordee» sind, so daß auch die bisher nicht mehr gute De- schästtgung dieser 3ndustriekreise ebenfalls wesentlich beeinträchtigt wird. • 91 SU. Bereinigte F a h r ze u g we r k e A.»G. in Neckarsulm. Die auherorbentliate Generaloersammlting roar von 22 Aknonaren mit 53 557 Stimmen betucht. Der Aufsichtsratsoor. fltzrnde Dr. Schmidt Branden von ber Dresdner Bank begründete die zur Befchlußfastung stehende Kapitalethöhung um Ifi auf 20 Mill. Nm. mit der Ausgabe non 7^5 Mill. Nm. neuer Aktien wie be Bezüglich de, neuen Mn nrwpe» b:be die N'chsraqe Nicht gedeckt nxrXn fennen. Die Vrodustion ber Moto mipen sft lwrk aefti " Der Monat November. innt($oUo.'Dofi<*e Noten . . Unoorlf*e 'Rottn - . Devisenmarkt Berlin Telegraphische 50,78 2.55 112.55 80.44 67.86 12.355 73 00 —Sranfhn Au » 4 ab 59.to 2.37 111.31 «.78 V.1I 12,415 73. Fl a. BL lang. Fr, Ti «nA«anirbc v IIP I, Inl x:ui eXülö BUI Su»lof .««birr T,»al oo t la»i 1 * . .vrarh Hvp 0 o dpt untünttar *** '•“ 4*Vi‘, »tbcini'tt?« Hvv Baut Ltg» -wo BP' 1 f 9 ab» «odrttot’Ct ftgenontu. radiabUar 1W-' F-, e^mrtt FnrbHB -Snt. F*e Crhem^ildjr <»ol6m <.XT , C**trr 'S etltirnt «* < LeHtmt* ein cttl. Jttf * . UusarUS« üdc ldnt <• »llngonlaeeiocut D 19k «V dr«al von ISU) *..■ Unoanftbr Ärcnrnrtr #i luit SoOanloitx e 1911 F . Zart 1^366666«6n - Rnl Sn, 1 f N4a 1- e*tv :i #, »iumantn connnt Äit 4l, Siumai.cn »otbenl so» 1811 Illa Dc» 'Lc tnrndadn 4> . Samdor2-«a«nia ttJin ♦ Hamb .Subam Tanw (4 .» ianfa TamJuOiff * 5.or6B 1 RoliBrtrnif n U> talhwrf Ccuxfhm» t: J 9 Äar -rn ^ue.ftni l< ^neanr.i 'Sobel . . • Jtbetb an-^lt • . . .1 olb'Smidt .... • 5 üutemipertt - •••••.» 153 1*1 IST 75 194 75 115.5 157.S 1« IM Ü-.T5 158 « 118 119.5 181.25 138.5 105.5 W.5 rti ISS 5 112.15 le». 7^ ISO I6C SSt. 5 190.5 02 5 1>4.S 1 A. 75 1*0. S 1*9.25 «1.25 141 255.25 ÄS.5 US 75 128.75 lü IIS KB w.i 417 ISO 9 97.Ö 159 in 180.75 10t 82 151.9 183.5 157 194 IIS.Li «7 75 143.5 145 157.5 lti.5 !S*.7S ULS 1*0 M 118.25 1-2 5 130.25 193.5 114. OS 138 IM 110 25 88.13 90.73 422 155 143 1« «4 151.5 ■ 41 tu Öl 5 118 102.75 84.5 151.25 181 155 192 114.5 -*5.73 141.75 142.25 141.75 254 85 25 114 131 5 128.25 178 5 135 5 115,75 135.85 NO 87.3 217 151 54.3 1'9 5 139 tu Z4< 75 117.75 IW i'nbfl.rt ■ «irmau » tearni Äadftc6t 8 an» X Srriiaa k e<6»Ubni t'coenbFrr . 15 L tzwc tl, - . . 11 tkr Olan*ftofl......15 t*ftnbrre . ......8 ^cllfio • Sethbef . . . . 11 tzühofl BfAcflentnro . to Ibortor'nbur;rr Wassa 7 dlenrr Oct . . . t T atm Irr ttciorai .... 0 lemao ...... .tlrrrorrtt X toa. ... 0 rnttt roeut .«••»! imfrcfroertl ...... » :: ..... tfcriomr: ...... > t«tr< llr-t-n ... » S#br y.ofber ...... 1 f <««i X t-t'-rr» .... Knie Atukr .... > Ban 154 — 185.5 Ul 234.5 15* 5 NO 43.5 Ä 111.5 :i « 115 114 130 1« 103 131 147 S M.25 knoten. 129.25 234.5 ISS 33 79 82.5 IK 133 134.25 154,5 1» 343. S 314 11 313.25 538 511 4«l 4A5 234.9 234.23 US 122.75 141.25 14.i » 161.75 *U 74.25 44 M.25 81.45 83 232 5 229.75 95.73 134.73 124 167 165 71.5 - tu 151 - IW.25 - 101.5 — 108 - l» - 2. Detbt. 8 ®eibr. Lwil.cdk Aori nm3 0k(b ene* ftnulit. ..Jttenr «eit> Hetr na 92 95 41 4 US 42 45 U 75 K5 <. 05 ra *5 '•3 107 178 ros M w 556 IW 341 .97 t*utn.-Kur‘ #*r1.-nnrw itiTnfnanta 8tfp;nbaarr Htl'-nalor» ■3. . London. . . • nrood . . fon».... «Oiwli . . 6m ten Japan * to bt Jen Cttt tnX^ C r*t oboefl trag vtl, rnb nnbap-t . t*oi anen ygottm lan 1 16 1 58 II IL 11 10 14 *1 6 I 0. 8,96 ,*F 475 1.21 2.11 2.81 .124 .703 ,4'M 1791 7.VI .918 49M 16. 1.1 0.54 ’M 12. i. SO 81 r. 3. 4. 4. tu m. 2 T t iir | *#1b flrnrrrtcr.i’St Hetai..... r-cLötftx Xbttu...... z -r "Srt 5iottn...... "Oetra 4.1«* 58.33 III.M MS 4.1-9 112.52 M 445 Die größte Auswahl in Spiel waren und zu billigsten Preisen Im Spielwarenhaus Moritz Gregori Kreuzplatz 14. Fernsprecher 788 Ein vollende! önles Klavier da» Ihnen dauernd Freude macht, da« mlfiig Im Preli und anspruchslos In der Pflege Ist. stellt das Gehr. Zimmermann-Piano dar Sie finden dasselbe In größter Auswahl Im Pianohaus R.Schönau Seitenweg 91 PELZWAREN Spezial-Geschäft A. Kretzschmar, Inh.: Hermann Kretzschmar Seltersweg 24 Gießen Telephon 882 empfiehlt zur Saison: Pelzmäntel,,. Pelzjacken in großer Auswahl Neueste Formen Solide Kürschnerarbeit Billigste Preise Felle Pelzbesätze Kragen Schals Muffen Decken Pelzhüte Der Einkauf von Pelzwaren ist Vertrauenssache! pieWausuhr von i neue gesdimäck volle Muster jbu mass gen Theisen Aif Wunsch, grm.«3XhlungS: erleidTterung-1 Inl.PhlllDP Uhrmacher Gieben, Bahnhofstr. 48 Nikolaus kommt! da freut sich grob und klein, besonders wenn er p r A d» 11 g e Weihnachtsmänner und Lebkuchen mltbrlngt. Dieselben in bester Qualität, cig Herstellung, finden Sie ebenso wie reiche Auswahl In Schokoladen und Pralinen renommierter Firmen bei W. Hoellers Wiener Feinbäckerei und Catt Frankfurter Str TI / Telephon 9$o '.Vlomen. Äomitan, >ra 4. Teumbrr. eclRnrt! w NW. tJ±..!hrnei?lBiirei!I„X.. Herten Unter Ve etat* Foden»» Stirn» irilnirl SViitMacfen Vodsniuoven Heuen. Uinlc en- ii. üitabenn«tün<‘. 2rot:on.rt-ir. X'trmi r von u Irinfavvnit.'fn. tUuipfc tWiirn-2.ülueibolrn IVaftttlel» der 'cLmr en uns 2«ru nflt. Herre»-. Tnmrn« uns MindfiMniur oller Bit ?n mei:idl)itd6er. Stuf anb tfmaiitfn’ivtn. UurtienictiidiHe *4»- riite* Perthina V‘.a w ionnucv' UuranTbeieben, i’et tu. 6niul» nnb «ullenenm rnücii rietfichvner Tech» | 3nlblr ulro *rT» ü.Bennetn 19 Musik Hier K ■ nm in 9 Neuenweg 9 Musikalien aller Art Musikinstrumente preiswert und gut / Bequeme Ratenzahlung Polyphon V ’ die gute Sprechmaschine für jedermann Electrola-Grammophon $ SprechaDDarate and Platten sind doch uniihortrofien! ■ Meine Praxis befindet sich jetzt im Hause Scltersweg 26 II Zahnarzt Dr.Hinrichs «LZ Puppenftuden • Tapeten in großer Auswahl und modernen Mustern Kaust man nur bei Tapetenhaus Ferd. Nennstiel Plotkltraße 14. ihmo» Kauer Achtung! Gails Kautabak ist und bleibt der Beste Berthold Kühne Spezial-Geschäft für Reiseartikel, feine Lederwaren und Sportartikel Fernruf 820 Gegr.1798 Seitenweg 26 Große Auswahl in praktischen Weihnachts-Geschenken Schulranzen für Knaben und Mädchen Schüle-maopen und Schroibetule Damen-Ha dtaschen n aJen modernen Formen apa-ta Neu eilen Einkaufsb: ulei in Leoer von 6 Merk an Portemonnaies. Bnehascnen, Zigarren- und Zigaretten-Eiuie Sch e-bmappsn und Aktenmappen in allen Pre-slegen Mosent Ager usw - Thermosflaschen Für die Reue empfehle ich: Behn- und Kab nenkorter In eilen Gröfien und Pre siegen Kwpee - ofler in Leder. eohrplanen, echt Vul- kanfiojr. Mariphtt n mit Zugschideeem von Mk. S 30 an Kieme Ledetkof er mit und ohne Toilette ein Achtung Re'eenand.eschen u-d Necessaires Foiletiero len Schwammbeulei usw. Für den Wintersport empfehle >ch Skier und Rodelschlitten nur Qualitätsware. Sk stocke. Sh'wacna, Marsgamascnen. Rucksäcke uaw - Anfodiguna von bx-b ndun^en und Evtraan-eHigungon m eigener Werkstatt. Be* Bedarf m ob gen A। >ke'n oute ich um ge Aflige Bes'^hlgung memee re cnhaibgen Lage-s von der billigsten bis zu den fernsten Ausführungen ausgebildete weihnachttbescheruna •er Kkin!inber=Betral}ranftalt Den Rindern (in diesem 3obrt 140, Im Alter von F/, dis 0 fahrens, die unter» Lnftalt besuchen, lall auch in btrfem Jahre Weidnachtsst»ud« de,eitet werden. Sa »s sich durchweg um Rinder unbemiuelter Familien und viel'ach um Rinder env»rbsloser Da ter handelt. |o richten Bit an untere Arennde die Litte, für bi» Weihnacht «vesch.runa uns Haden an Held tnU elt'e iterhee PrUie^e»- trriw* ■H MiWiw D»W- Ii • 4w K 9WU». • EUhtrw S -.M ■ ... «• ler N ee» I—. rv.w Ser« *l«dw t—e * M-. 1 J«kr GereeOe fSr L«ef..-h ee4 f.dw Sletfbeb« Ap. Fereie ■•rO*e le • Werfe ecfeeS—«erfe b«N>«Ü4i «. ver 4#e V.r eoU f«rrAI' "w «ereee w euecerwee fe- in MimtMMtnl V.«I| UeelH« S— rrerfe« fre’ . >"4 Ire.e« W jeder j < Cemp., Keacerede Nr. S (Weelt.) I KAUFT UND SCHENKT Bilder Schöne Bilder sind der Schmu di des Heims GROSSE AUSWAHL NIEDERE PREISE KIRCHSTRASSE 2 Rahmenwerkstätte Vergolderei Mgno IXr beste" Resonanz fpridimatdutui Musikalischen Hodigenub im Hause dur h Äesonaphon der Edcltou Sprech-Apparat hi Verbindung mit Columbia •ler nrbmgcflu*cbfreien un- Qbertroflencn Schallplatte In reicher Auswahl vorrätig bei Buchhandlung Dr. Meyer Scltersweg st» so die5' I henkt . *Jt :on|t«lt 1 Alin DM T, >Ö auch ix M® »s sich durchs 'ach um Hiün i uniert 3rtr* Sabni an Mt bt(gle4-it IW mltfllitbfT leek Iqtflenjuntbi®. h wird tont bt- Sers In m Platz hi 10WD ie Schean. ®b HloltftenM I Datlt tiWto itanla« I. heu Maro M. !■ • rtchlollhta« MrWe* <, pp.ll.de iciaeckie La Exitre S.UtncW, lir Ki«» 4, ww Jahren bewahrte Heiteaelttel b-i *■ haben. Scheel। e. wieher breeiurf>. bung einet aror>en A k vpostcns unter Tctgjna einer noch grBftcren Odbulb 3n bcder Beziehung nimmt irSt>4> nach der retchAgerichtl chen Qted>: prechung d e 3an!- auskurcht eine beordere Sidiung eia. 9 n prak- tifcher Fall wirb biet am besten beleuchten. Auf eine Anfrage, ob dem 3. Daren!redtie in Mbe t>rn 33 0)0 Ml gegen Akzepte gegeben Werden fdnntcn. bat eine Bank unter günstiger per'önlicher Sdj.lberunj des Arebit nehme cf ce* antwortet, haft beut Betretenden, beffen 3er- mäaen auf 80 000 Ak. geschätzt werde nad) ihrer 3r.fonno.ion entfprcchende 'BorcnlreMte im Bahn e i feines Del äfte* gewährt toür'en. Sie bai habet verlchviegen. bah ihr bereits alle ^or/erungen de.' ArcMtnebrr.ert zur Sicherung übereignet wäre- Tal A ich erricht hat trotzdem nath Aonlurjeröifnung jegliche Haftung verneint mit der Begründung dast die Bank nichts Unwahre- berichtet habe Aue der Unoollftän» biglcit und Unbestimmtheit der Auskunft, die auf die Frage der Sicherheit des Warenkredits leine Antwort gegeben habe, lei erlernbar gc- wefen. dah manches nicht mitgeteilt werden sollte Ai r das büffle nicht verschwiegen werden, was objeltiv geeignet fei. ble Arebittoücbigfeit zu erschüttern. Interna der Sicherung brauchten dagegen nicht offenbart zu werden. Andererseits schaffe die Auskunstsverweigerung d-rch di? Bank einen tehr ungünstigen öinLxuf und d es müsse die Bant sowohl in ihrem wie auch tm Interesse des Aunöen vermeiden. Sine andere interessante Frage ist. ob da- Belanntwerden von Tatsachen, die die gegebene Auskunft als unrichtig erscheinen lassen, eine Berichtigung leiten- de- Auslunstgebers erfor- beri. War die Autzkun t zur 3eü der Abgabe wahr, so besteht leine w i ere Mitteilungspflicht, wenn später entge^engekbie Umstände bekannt werden. War sie jedoch unwahr, so liegt arglistiges Derhalten vor, wenn der Auskunstgeber nach Entdeckung der Wahrheit schweigt. Bis hierher haben wir unS nur mit den Hastungsfolgen dem Anfragenden gegenüber beschäftigt. Bei der Betracktung der Rechte des Arcbünehmet# tauchen neue De'ichtsrunkte auf. Zunächst sei bemerkt, dah die ..streng vertraulich" erteilte AuLkun't nur die Verpflichtung de» Empfänger». sie geheim zu halten, begründet, aber die Haftbarkeit weder tem Empfänger noch dem Areditnehmer gegenüber ein- schränkt. Aach § 823 Abs. 2 BGB. kann Schadens» ersah begehrt werden, wenn der Auskunftgeber ein zum Schutze anderer erla'senes Gesetz schuldhaft verletzt. 3m § 186 des Strafgesetzbuches ist nun ein vchuhge'etz dagegen gegeben, dah Tatsachen behauptet werden, die nicht erweislich wahr und geeignet sind, den Betroffenen herab« zuwürdigen. Die Absicht zu beleidigen ist nach §186 StGB. ebensowenig erforderlich, wie da» Bewußtsein der Unrichtigkeit oder Llnerweislich- leit der behaupteten Tat achen. Eß genügt schon, dah sich der Behauptende des ehrenkräntenden Charaktere des Behaupreten bewußt ist. Um ein Beispiel zu geben: Wenn der Ungefragte gutgläubig schreibt, der Areditnehmer Aarl Heinz Müller sei seines Wissens (er habe es in einer xjeitung gcle en) wegen Diebstahls le.rast worden — in Wirklichkeit ist es ein anderer gleichen Aaw.ens — so hat er den Müller nach § 186 beleidigt und ift ihm gemäß § 823 Abs. 2 BGB. 3um Schadenser atze verpslichiet. Auch kann in der Mitteilung wahrer Tatsachen eine Be.eidi- gung liegen, wenn die Form beleidigend ist. Ter Fall der Aredttge.ahr'ung ift im §324 BGB. ausdrücklich geregelt liefet laut.t Wer der Wahrheit zuwider eine Tatsache behauptet, oder verbreitet, die geeignet ist, den Arebit eines anderen zu gefährden oder sonstige Aochteile für dessen Erwerb oder Fortkommen hcrbeizusfthren. bat dem anderen den k-araus entstehenden Schaden auch dann zu Di« Aachkrtegsverhältnille und die damit verbundene Geldknappheit haben es mit 'ich ge« dracht. dah en-uue die »dien gröh-ren Käufe aut Kredit g. atigt werten. Sanz aUgemdn ift auch das Xrrbitax en zu dem bedeut ngtoollRen W rtkchaf sfak or der Aeuzeit geworden. •Br ken Kreditgeber sind häufig die vorn Areditnehmer g^g-bm n Unterlag n nicht ausreichend. und er sucht diese durch e.n • von dritter Seite eingeboltc Auskunft zu erwnt-rn. Aus die verborgenen Gdahrm b*i b*r Abgabe einer Auskurtt w-fmert im machen zu wollen, ilt der Aveck dieser Auslassung Auskunft kann tn vieler Hinsicht gefordert und erteilt werten Die rechtliche Tfcurtdlung ist aber nicht immer die g.eiiche Hier soll nur die Arrt tauskunft be- t roch« et werden Der Auskunftgeber haftet nach zwei Setten. Einmal dem Anfragenden, dann aber auch demjenigen gegenüber. Uber d n die Auskunft erteilt wird, im folg oben Ared tnehner genannt. Mr die Haftun, dem Fragenden aeg-nüber ist zunächst mahgeblich. ob die Auskunft auf Grund eines Vertrage», wir z. B. von den Adon- nementskun <' eines Auakunftsbareaus oder dem Mitglied eines Auskunft-Vereins ober einer Genossenschaft verlang» wirt, oder ob sie nur auf Gefälligkeit beruht. Bei der vertraglichen Haftung kann regelmäßig Schadenersatz — der Schaden muh nachgewiden werden — nur verlangt werden, wenn d.-n Erteilet der Auskunft ein D:r- fchulden trifft, d. h wenn sie vorfätzlich ober fahrlässig falsch gegeben wird. Anders, wenn für die Aichtigkeit ausdrücklich die Sevähr übernommen ti Dann haftet der Auskunftgeber auch ohne Verschulden. Der letztere Fall wird jedoch nur aufjer- orte tlich selten vorkommen, da gewöhnlich die Auskünfte sogar unter Einlchränkungsfvrmefn. wie .ohne Obligo", .ohne Präjudiz", chne ®c- währ^ erteilt werden. Bei der p*rtraglidym Aus- funft kann die Hafiung jedoch nur für grobe HahÄäfsigkeit und Borfay der Gebilsen, nicht ober für eigenen Vorsatz ausgeschlossen werden. Hine durckxius billige De ümmun.z, sonst wäre der Unlauterkeit un er dem Schutze einer dieser Formeln Tür und Tor geöffnet Der Dorf atz braucht sich nur auf die Mitteilung der unwahren oder Unterdrückung von gttoüfcn Tat achen zu erstrecken, nicht auch auf die Verwendung der Auskunft und den daraus entstehenden Schaden. Grobe Fahrläsfigkeit oder grobes Derschen wird bet vertraglicher Haftung nur bann als ausge- fchloffen zu gelten haben, wenn die obenerwähnten Zusätze dem Der ragsverhältnis von vornherein zugrunde gelegt wurden Auskunstsbureaus müssen, wenn sie sich darauf berufen wollen, diese deshalb in die für den Abonnent entsver rag mahgeblichen Ge'chäst-bedingungen aufnebraen. Die Aedewendung .Aach bester Uederzeugung' ist unwesentlich und schließt die Haftung ebensowenig aus, wie der Zusatz .wie wir erfahren haben". Del der außenxertraglichen sogenannten Ge- sälligkeitsauskunf t ist jed«ch wohlgemerkt die Haftung nicht so weitgehend. Eine Gesälllgke-.tsaus- funft liegt immer bann vor, wenn sic Weber entgeltlich gegeben wird, noch eine sonstige Verpflichtung zu ihrer ®rie:.lung be'teht. (Frage und Antwort allein begründen noch keinen Vertrag.) Hier wird regdmäßig nur für Arglist gehastet. Arglistig handelt, wer etwa» als feine Ueber- zeugung hinstellt, an dessen Wahrheit er selbst nicht glaubt oder unmöglich glauben konnte. Grobe Fahrlässigkeit, an f.ch nicht der Arglist gl ich. geht z. B. in Argli't über, wenn in wichtigen Dingen ins Blau ■ hinein Auskunft er e lt wird oder wenn grundlos die Ehr.ichkeit des zu Bcaulkun ten^e, in Zweifel g zogen oder die Kreditwü.di keit bejah: und im Glauben der Kreditnchm.r werde w nn er dm Kredit erst erhalten ha', seiner Schwi riak it.m schon Herr werden. Sckxidigungsab icht bt nicht erforderlich. es gcixügt das Dervusttfein. dast die Auskunft unrichtig ist und deshalb Schaden anrich- ten kann Auch dürfen keine wei n liehen Um- Kameraden. Vornan von Felix MoeschkIn. Copyright by (Earl Sünder. Berlin U* 62. 28 Fortsetzung. Nachdruck verboten. „Sa» Gretchen war hübsch", jagte Peter lauernd. .La", wiederholte Georg mechanisch, Grei- dxn war hübsch." Nun war er ganz in seiner (Erinnerung versunken. -Fünfhundert Manner begehrten sie, doch der Direktor behütete ", wie sein eigene» Kind. Diel- leicht hatte er besonder» starke Gründe, sie zu bc- ^8eorg sah auf. Ja, auch das . auch das ge* hör re zu den (Erinnerungen, „vielleicht hatte er besonder» starke Kründe. sie Z" be-chutzen', wiederholte er langsam. E» mischte sich etwas Bittere» m die Erinnerung. ..Deine Anschauungen vom Boden bedeut.n im Grunde nicht» andere» al» eine Rückentwickelung Deutschlands zum Hgrarftaat", warf Peter fachlich hin. Georg versuchte sich zu sammeln Gr tooUie etwa» entgegnen. Ve-.>piel»weise: Warum verwendest du da» Wort ^iüdintny.dd'tr.g9' Man geht nur scheinbar zurück. In Wirklichkeit ist es ein Dor wärlsschreiten. Er konnte jept nicht oov- 1 reden. D-nn nun hatte er endlich da: Gefühl erkannt, das hinter seiner Unruhe steckte. .euf. stammelte er vielleicht bin ich verrückt... aber es ist mir, als ob ite im Zimmer fei... Hier im Zimmer..." Wieder schaute er sich um. . Sie? Wen meinst du"? fragte Peter gleich- gültig. „oie, bas Gretchen, he mibe . .“ „Mein Lieber", begann Peter. ..ich glaube wirklich . ..." „Teufel!" schrie Georg auf einmal und warf sich wie ein wildes Tier über den Tisch, griff mit beiden Händen naa einem fk n unscheinbaren, silbernen Ring ur-'' • b ' n b;e rech' mit der Linken He Faust u . nmern> , •;!!" schrie er noch ein.iuL ,-stc iit i/er gewesen. u.>b da hast nichts gesagt!" 26. Peter zuckte zusammen. „Warum hätte ich dir etwa» sagen sollen?" Georg hatte eine marternde Vision. Er strich sich über die Stirne, um ite weg au bringen. E» gelang ihm nicht. Die Vision war stärker. Er sah f)Ube schreien. er sah sie, er hörte sie nicht. Sie schrie, weil dieser Mann mit dem verstümmelten Antlitz nach ihr griff... Nein, nicht dqs. nun war er stärker als die Vijton. sie verflüchtigte 'ich. 6» war ja viel einfacher, sie hatte von ihm erfahren, sie war ge- kommen, um ihn zu besuchen, ff infad} er? War da» einfacher, dast em Mädchen nach siebeneinhalb Jahren . . wegen der Erinnerung an eint Nacht . - einer erschütternden Nacht zwar, melleicht auch lur ein solche» junge» Mädchen, das vor den Soldaten spielt. Nein, e» war ein Unsinn, sie hatte ihn längst '.'ergeben, wenn er ihr auch diesen billigen Ning geschenkt hatte, den er nun w eder in den Händen b.eit, diesen arm rhgen Ning, den er damals einem Kameraden abgebettelt hatte, wer weih woher ber in seinen Besitz gekommen war... Dah sie aber freien Ning fo lange getragen, war das nicht ein Zeichen? ..Warum hätte ich dir etwas sagen sollen?" nie- derholte nun Peier ruhig, ffr hatte hd) sofort gc- i st: und musierie den lknDirr.cn mit überlege er Miene. .Ich w istte wirklich nicht, daß da dir >o- riet aus diesem Mädchen machst, und. wenn ich e» ewußt hätte. Io hätte ich noch weniger Grund ge- habt, dir jj faßen, dah sie dagewesen fei cic ist übrigens schon feil drei Jahren hier, fibre Gage ist nicht sehr grost. und Schau spiele rinnen haben nicht gerade kleine Bedürfnisse. So helfe ich ihr." „5u kommt also gewissermaßen regelmäßig zu .Gewih. ich will kein Geheimnis daraus machen. ?d> trat Le einmal in Berlin. Sie hatte fein ffnga» pc.ner.t Ich verschaffte ihr ein ffrgage nent an unterem Theater." Das w. r eine ganz natürliche Lösung, ffme SeldstverstaT'dlichkeit gewiss ermaßen. ®eor; brauchte iich feine Gedanken mehr zu matten, ffr batte sicherlich d.e c r’c Ingelcgrr.beit auch ruhc-r ausgeiestt wen-- er n:cht durch diese f-ltfame Hrt der Ser frür:.:r.g be’on'errr U -stände in eine unerträgf t< • 3p r.nuiig rtneyt worden wäre (Pt-arg oh'nete seine Zaust. „Dann wird es wohl I am besten fein, wen-, ich dir freien Ning wieder yi- ersetzen wenn er die Unwahrheit zwar nicht kennt, aber kennen muß. Durch rini- 711 tedung beren Unwahrb ü dem -ilitt eil enden unbekannt ift. wird bi Irr nicht zum Schadensersatz verpflichtet, wen', er ober der Empfänger der MittcUung an chr ein beroch'Igtcs Interesse hat. Grunolage bet Are itgefährdundie auch gegen jurifti che Perionen begangen werten kann, ist stets die Jkrbrtltung von unwahren Tatsachen Werturteile, wie z.B.. bet Beauskunstetc habe einen schlechten ffbaralt r. fa len nicht darunter. Wahre Tat achen können aber auch durch mwollständlge Mitteilungen ein unwahres Ge- licht bekommen. Bit z. B In einem Fall. In b m öffentlich behauptet wurde, dast vor einem mit Durstwaren handelnden Geich t bCu ig kie Wagen einer Plerdelchächtern halten unter Der- schrveigen der Tatsachen, dost sie nieatal» dort ablaben Die behauptete Tat'ache must allgemein flteitret sein den Ar-i'it zu schh*>igen oder ge- ch .f Iich zu bindern. Dies liegt noch ni ’M imm : vor. wenn «ich der Ans ragen V durch eine Mitteilung zu Ungunst des Are' i!nehmet» beeinflussen lästt. Die unwahre Auskunft, der Kredit- nehn-er treibe lehr vi< Svort geilst demnach nicht. Anderer'ci s ift zur Ha'tbar eit nach §824 nicht erforderlich, dast eine Del Hgunq oder Herabwürdigung voriie t ff» genüet die der Wahrheit nicht entfprechen^e Mittstlung. dast der Kreditnehmer durch einen Unglücksfall sein ganzes Vermögen verloren habe, oder dast er krank und arbei's.infästig fei. oder dast er einer bestimmten Aeliaion. Aa se ober Partei ange- höre Charakteristikum bleibt, ob die behauvt tte. unwahre Tat'ache. im 3uung6- haft verbüstt ift. Ein früherer Grwe.bsloser, der trotz Arbeit »verdien st S sich Erwerbslofenunterstühung hat auszahlen lassen, wurde wegen Betrugs zu einer rückgebe." ffr schaute den Ving nochmals an. ffs war wirklich kein grofcartiixr Ring. Man fonn:c nur im Kriege auf ben Gedanken kom nen, einem Mädchen mit einem solchen Gcschenk eine Freude machen zu wollen. Wie kindlich, mit dem Messer leinen Namen in die Innenseite de» Ringes zu kritzeln. Die Schrift war schon ein wenig abge- scheuert, doch immer noch deutlich zu lesen. Man b-t sich ausgeiuhrt wie em dummer Bub. ffs geht einmal eine Nacht auf w e ein Stern, und man vergibt den ganzen Krieg. Dieser Schein des Theaters, dieser bürihge Schein. Man konnte nicht von Dekorationen reden. Eine Heine Andeutung, das war olles. Aber man nimmt es gläubig, und man lauscht, wie man noch nie Aoethe gelauscht bat Fünshundert Männer sitzen in einem Saal, dessen Dach notdürftig geflickt ift, und bören Goethe. Man kommt aus den Tod und man geht in den Tod. und dazwifchen fübt man das L*eb wirkte, datz Mt zu Unreche cnpfangnie Unterftützuna wieder zuruckgezahli Ist und der Angeklagte t-.ch fonft gut gelahrt Hal. Al« im Sommer b. 3- eines Vichts bte Aeformariensrinde ver der 3ahan.il» loche durch Metterichnitte '.-richädigt und das We.terhäus- chen in der Aähe erbrochen trorben wa.. fajnb te man lange Zett vergeblich nach br.it Tä et. Schllestlich fand sich ein Zeuae. dem der An- aella£te Kellner 5. nähere Angaben über bte Borsalle gemacht hatte F kam tn Unter uchung»- baft. Aach längerem Leugnen beria gte er die Angaben jenes Zeuget Danach will er mit dem Mltangeklag en HK eines Abeids durch die Anlagen gegange t sein. K sei plötzlich zur Linde hin un) habe zweimal mit einem Me-srr an Lieler beruntergrichni tm. Dann habe K da» Wetterhäuschen erbrochen, woran e:. F., sich auch beteiligt habe. Ferner hätten sie in der Stad: noch weiteren Un'ug durch Derhängen von Ge'cht'ts'childern u. dg! verüb'. A. leugnete. bei den Dorfällen beteiligt gew len zu sein. Übn.’obl ein recht erheb.icher De. dachl gegen ihn bestand, konnte er allein auf die Angaben tk» F. bin nicht nerur'dlf werden, da dieser dem Aichter aus einer kürzlichen Strafsache als em Menfch bekannt Ist. der es mit der Wahrheit keineswegs genau nimmt. F- wurde weg -n der Teilnahme an der Beschädigung des Wei er- Häuschen» zu einer Geldstrafe von 100 Mark verurteilt, wegen groben Unfugs ferner zu einer <3 e l b ft r a f e von 10 Mark. Or war bis dahin noch nicht vorbestraft. Wer Im oder leine Mittäter waren, must dahingestellt bleiben. Typisch für die Zeiten unserer Wohnungsnot war die Verhandlung gegen den Vermieter H. D und dessen Dekanntcn P 5t In A. Der erstere lebt in erbitterter Feindschaft mit zwei Mir'.pafielen, die bei Ihm zwangswe le clnquar- liert sind. Sines Tages kam es zum offenen Aamps. Beide Angellagten schlugen den einen Mieter und dessen Frau und zerrten sie im Hof herum. Dann drangen sie in die Wohnräume des Mieters ein. wobei die Tür aus den Angeln flog. D erhielt wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruchs. Bedrohung insgesamt eine Ge ldstrafe von Z5 Mark. A eine solche von 5 0 Mark. Strafmildernd kam In Betracht, ba» äußerst gespannte Derhältnis der Mietparteien. an dem möglicherweise die Mieter auch nicht ganz unschuldig waren. Vundsunkprogramm des 5ranf;urler Senders. (Aus der .Aadiv-Umschau-.) Sonntag, 4. Dezember. 8.30 bis 9.30 Uhr: Uebcr.ragung von Kassel: Morgenfeier, veranstaltet von der Gemeinde Kassel-Detterchausen lev. Landeskirche zu Hessen- Kassel). 10.30 bis 11.30 Uhr: Feierstunde des Kulturkartell» der modernen 2 briterbewegung. 11.30 bis 12 Uhr: Die ifflternstunde. 12 bis 13 Uhr: Uebertragunfl aus dem Haus der Moden: Mittagsständchen des Aundsunkorchefters anläßlich der Ausstellung .Taufend schöne WclbnachtsMunsche". 15 bi» 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16 bis 17 Uhr Konzert des Franks. Dormchors: Werke von Orlando dl Lasso. 17 bis 18 Uhr: Konzert des Hausorchesters Mozart. 18 bis 18.30 Uhr: Gedanken zur Zeit. 1830 bis 19.30 Uhr: Stunde des Abrin-Mainischen Verbandes für Dolisbildung. 19.30 bl» 20 Uhr: .Die Wiener klassische Operette", Vortrag von Dr. Audols Selber. 20.30 Uhr: Wiener Abend. Darauf bi» 0.30 Uhr: Tanzmusik des Haus- orchcster». Montag, 5. Dezember. 15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Uhr Konzert des Hausorcheskers 17.45 bis 18.05 Uhr. Die Le cstunde 16 40 bis 19.10 Uhr: .Aus einer spanischen Acese". Vortrag von Denna (Silan. 19 15 bis 19 45 Uhr: Han» Philipp Writz. Dorlelung aus eigenen Dich.ungen 19.45 bis 20.15 Uhr: Sngliiche Literaturproben. 20.15 biS 21.15 Uhr Schubert- Abend. 21.15 bis 22.15 Uhr: Vortragsabend Irene Triesch Anschlietzend: Lchallplatleneonzrrt. Mädchen antreffen, ff» ist ja natürlich au»grfd?loflen, fre wird schon in guter Obhut sein, aber e» könnte jj doch o«r Fall (ein, vielleicht will sie noch ein wenig I*4ift schöpfen, bk Kocht ist klar, e» liegt .twa» Müdes in der Luft, wenn man schon mitten im Winter ist. 3a, man ftreift dusch da» Städtchen, und bann gibt man es auf. man muh sich R.ihe nennen man htt umsonst diese Pause hinter der Front. Man darf heute ein wenig Freiheit geniesten, iber man muh es nicht übertreiben, vcelleicht könnt ichon am nächsten Morgen der Befehl, der einen wieder in ben Graben ruft. Georg ist immer noch brausten. Er denkt an Faust, an bas grohe, tie'e Wort. Da» Wort kommt aus brr Ewigkeit Man sieht beute nacht tief in bie Ewigkeit hinein. Er lächelt. Und er sagt zu sich selber: Es ist Zeit, Georg. Aber er lästt bie Zeit heute 3eit sein, ffr kann boch nicht schlafen. Er gehört zu denen, b.e in der ersten Keihe gesessen sind. Man weist mehr, joll man froh sein darüber ober nicht, cköenn man nicht in der vordersten Kcihe gesellen wäre, so hätte man es jetzt vielleicht ruhiger. Denn . r denkt en etwa» Merkwürdiges. Er glaubt einen gewissen Grund zu haben, bie» denken zu dürfen. Er kann nichts dafür. ffs ift nicht seine Schuld, dah »hm dieses Mädcken lagrläd-elt hat Was vielleicht zu viel getagt «st Immerhin, es ist etwas zwischen ihnen hin und her egangrn, ein Blick, ein Strahl, irgend ein Wisten, i;gcn> ein Gefühl. (Eine Zwiesprache: So, fr.'’ Ja. ich ... ffr fern sich nicht erinnern, dieses Mädchen je vo.h:r gesehen zu Haden, chikd? Römer? ffr rinn: keine chrldc Römer. Und boch ist etw^s zwi« ichen Ihnen f-»rien, rin leichtes ffinocrftanbnis, • könnte man « gen. Etwas vertrautes^ Bekanntes, ffs itt ja n'5Tomrt-ung toigt.) TOTHL-AUSVERKHUF Preise teilweise bis zu -4 herabgesetzt! Tausende Paare Die Preise sagen: MUt Unser Verlust werden ohne Kürkmeht nni den Ihr Vorteil! 31 Seltersweg 31 I10001 Kluge Käufer, erscheint in Massen XlDiinriOP^ßll Dürkopp Nähmafchinen UlÜUHUöUMII Wer*. Diamant-, Preslo-,iorptdi-Fahrrdil.jr .. ® . — 'W- 1______.11 — I »MI 1 Zur IHilsfttai iwonn Länserfloffe Trotz Sparens Edeka - Gefdiäften In Giehen und Umgebung 37 Gefchäfte imi! einfarbig und aemuftrrt in 7O.9O.11U u. 200 breit, in Kokos. Ztoudt, riüfth Mandeln Hafelnu&kerne Sultaninen Korinthen Rofinen Block fchokolade Fst. Weizenmehl Backzucker Gewürze Orangeat Zitronat Kokosflocken S»4 I nden bei mir eine reiche Am- wähl, za • gerneCe b. hge Freue, und iet e n unverb ndi>cher Besuch meiner AuMtellungsreume lohnend Einzel* tnöbe stücke werden zu vorhandene« Rn-cntungen passend ongofortyl Ser.enpreisen unerhört b Illg verkauf! «Mhmenar # t tZ.SO U.V0 n diversen Modellen. Halb-chnhe en-i stiefel iv.vu O 7» e.vn prachtvolle Tier« stücke Damen$pangen$'’hnhe dlferw l^dereoiton. divtr.» .1 «teile, nach Luckep-«n;?rn und Pumpe und alle übrigen Backzutaten. fowie Walnüffe. Hafelnüffe, Orangen. Mandarinen Speilefchokolade, Pralinen usw. kauft die rechnende Hausfrau in den welche durch gemeinfchaftlichen Großeinkauf die größten Vorteile bieten und an nachstehendem Zeichen erkennbar find Praktische Weihnachtsgeschenke sind Einzelmöbel jeder Art Herren-Lack-Ha.bschuhe prim» Fabrikat ...... iu.t< Grammophone lUirtiiietiTen Zahionxa' edi.au gen Jakob Stüapp. Seitenweg 83 H. Krpnreiur- W vrk*IÄt:e. Möbelfabrik Karl Hahn Löberstraße 17 Z B. HAUSEO. GIESSE AM OSWALDSGABTCN Tapetenhaus Otto Täubert Seiiersweg 70 Gitß-.l Telephon 1326 Merle III Damen-Lachspangenschuhe prim» Qualitl en. mit echten Lome Xt -Abilfteo . Das klingt sehr unwahrscheinlich nicht wahr > Wenn Sic iu uns kommen, werden Sie aber sehen, den wir recht habet Sie erhalten bei uns da wir direkt importieren au Auhcrsten Preisen, jeder Geschmacksrichtung ent sprechend, frisch und ursprünglich, die edlen Dagoba-Iees In den Preis'agcn von RM. 4-5» - 1«. pro P.und Sie werd entrückt u überrascht sein Probieren Sie noch heute 5% Rabatt extra 5°'n Eflunericher Waren-Eipedition tiicticn. Seitenweg 39 Merl* II Lach- u. Leder-Spangonschuhe E90 Zugechuii- ">■ iinQr«rhuhc. toilwoise echt tioxcalf in mH Rahmonarbeit .......... 790 Die fernsten Modaschuhe "T.r ich .he. Pu • pi mit Leder hl Uar, echten I/>ui« X* Absatz, in allen erueok.icheQ Farben 4 LU ll.SU dm Koh len vefbfauch E zeigt mich der Unterschied Jra. zwischen einem ver jheen > . Ofanief Dauerbrenner IIAuhg inül cm alter Ulen die Dreh lacae an Kohlen. - Er laßt die Wirme ver- scuwenderisch zum Schornstein hinausd egea unu ist umständlich oder pamichi ru regulieren. li»tuen Sie Ihren veralteten Ofen durch einen modernen Oranier. Schon im eisten Jahr r macht er sich durch die großen Kohirn- er spann sie bezahlt In allen Größen, schwan oder emaill, ru zwangloser Besichtigung aufgeit Damenspangenschuhe in Lack und L-dar. all« N