Rr. 257 Srft« Blatt KT. Wgtmg Mittwoch, 2. Hontmber |92Z SeinrtafB mM 3*rtegs Metes: »kbtwr j^nwiat ie LMd TS* Sch-I. Uesati-Bf jefipTcti. Hrid>»e«T* n* 20 Hfi^spftewig ftr ZxAg» (*., aW) bd 4)rbt*n «nulMrJhnwmi "folg« bibrrtr ®*t»ah. JfrR|pr<^en|d)li|ft: 51, M enb 112. 3*t*rift ftr Vrrchtvach- ri*trn Sw^igtr •fttfi poltoerffMrte: fireefferlee Hlaii 11W. Siegener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnd R»d itriet MIHW Univ«psitsi»-V«ch. mb StetabradtTtl R. Lange tu äiefrtiL 5chnftteit»»g Mb AejchSftrKele: SdfttHhafc 7. »m lejn^ee für Nr logesnieeer bis jue Sa4>eino^ Dort)*. Rfti» \W l »m HSHe t*t >Mf*Qtn ocm 27 mm "Brrdf eriltA 8, ewswarts 10 Rtftbspftnwig, |*r 9U- klamtuB ;.«9« Poe 70 mm ■Htritt ;i5 StNfcspfreetfl, V^tzoorsitznsi »' **. U^TtNÜttr«: Dr ^mfrv flhlb. ßeng«. Ucrafitmortli* ftr Velinh Dr $t. will) Caner; fix '^♦uintfon Dr 1> ijyonot; für ben übrigen Idl Ernst Lliimfchrtn; ftr btn Rn- |tigertrocbenbr o r • d | f I • Äonflitt noch nicht beigelegt war Gieichzeitig lieh sie noch diLkchblicken. bah sie sich von dieser ttonferen.) nicht viel verspreche Inzwischen >sl sie zwar mit ber Schweiz wieder ins Reine gekommen, betör aber in eine .zunehmende Isolierung durch bas übrige (Europa hincmgcraten, die sie bewogen Hal, sich nach einer Gelegenheit urnzu- sehen, um mit Nm Westen wieder engere ü b I u n g auf nehmen zu tonnen. Dazu scheint ihr die Abrüftungskonserenz günstig zu sein, auf Nr man sich nun zu betätigen gedenkt In die ziemlich 'eftgesahrrnen Genfer Debatten wird also roieNr etwas Leben kommen, ohne dost beswegen Krunb zu Nr Annahnie oorliegt, man werde endlich frucht- 6 ringen be Arbeit leisten. Wie unsympathisch ober das Austauchen ber Rusten gewissen st reisen ist, geht aus einigen sranzSsischen Pressestimmen hervor, die. ohne zu rot Ken welche Taktik ble Russen einschlagen werden und ob sie sich nicht als ähnliche Abrustungsseinbe, rote die .iranzosen, entoup- pen. sctron letzt von einer bevorstehenden russisch- deutschen Zusammenarbeit pdantafleren. oo schreibt der „lemps*: Für die Sache Nr ?ld- rtHhing sei es von großer BeNutung. das, Sowjet riifzland an den Arbeiten ber Abrüstungskonferenz teilnehme, da keine Nbeulcnbe Verringerung ber europäischen Rüstungen staktsinden könne, solange die tooroiehinion unbeschrankt rüste. Ein Irrtum lei es ledoch au glauben. basi die Teilnahme ber Rusten die Arbeiten ber Abnistungskvnrerenz fr- leislern wurde. Alles Nute daraus hin, bah die SowjetN legiert en um b*e Dinge zu komplizieren, bas Spiel Deutschlands spielen roürNn, bas Ne allgemeine Abrüstung imter Nn gleichen Bc- Mngungni verlange, unter denen die (»ntroaifnung DeutschlanN erfolgt sei. Daraus könne man darauf schstesten. ro i e eng verbunden die Berliner Reaktionäre und die Moskauer Revolutionäre in Wirklichkeit seien Den Franzosen wirb man hierzu zu sagen haben, bah wir in Qenf Ni Nn lebten Be ratungen auch mit anberen Staaten zusammen- gegangen sind, wenn wir das im Interesse Nr Ad- rüftung stir ratsam hielten. Da unser Programm ubrlgtnt längst bekannt ist und Ieinerlei Aenbrr.ing mehr erfährt brauchen die Franzosen ihre Angst nicht noch belonbers zu steigern Wir werden nach wie vor eine umfangreiche Abrüstung forbern, gleich- gültig, ob die Rusten in Kens erscheinen ober nicht Gespannte Lage in Rumänien. Tic Politik der nationalen Panernpartei. Bukarest. LAvv £11 ) Die Ableh- n u n g des Ai.gebot- der Regierung auf Bildung einer 5T oalition« reflit r unfl durch die nationale Bauernpartei hat in Asgicrungskreisen große Erregung hervorgerufen. Auster dem ‘Berti o t des für den 20. Ac-vember nach KarlSburg elntierufcnen Parteitages der nationalen Bauernpartei sollen weitere scharfe IHahnabmen gegen die Bauernpartei geplant fein. Sv wollen gut informierte Ärei’e wissen, dost die Regierung auf Grund des letzten 6 a r o I - Interviews wonach dieser oon verschiedenen Mitgliedern der nationalen Bauernpartei gebeten worden fei, feine Tbronanfprüche toichtr gellend zu machen, gegen diese Persönlichkeiten Vorgehen werde In d eiern Zusammenhang wird die BerHaftung des Generalsekretärs der Panei M a d i r u. für möglich g-chalten. Auch die Ac- Sierungspre'fe führ: eine scharfe Sprache gegen ie nationale Bauernpartei. .Diitorul' weist daraus hin. daß die Legierung Blahnahmen zum Schutze der Nstehenden tonftitutionellen Ordnung treffen werde. .S Independance 2tou- maine" fordert die nationale Bauernpartei auf. eine kategorische (XrBärunfl atizugeden. ob sie für ober gegen Ne bestehende Ordnung fei. Andererseits fordert .Adeverul' sowohl die Regierung wie auch die nationale Bauernpartei .ngridchts der gcgaunärtiflen Situation auf. sich zu einigen. Das Matt will wissen, dah Bra- : i a n u auch weiter >c B e r und im Zotte einer vvebehatttosen An e r f en - nuna der Thronregelung durch biz nationale Bauernpartei bereit fei. auf dos Mini- fterpvasidium zugunsten einer neutralen Persönlichkeit zu verzichten, damit auf diese Weile eine Koalitionsregierung gebildet werden könne. Wie der 5tc*rre,txxibeni ber Telunion erfährt, entspricht diese Meldung des .Adeverul' jedoch nicht den Tatsachen. Bon der Leitung ber nationalen Dauernpaner wird dem Äoar,t>cri£>entcn der Lettin ion mrtgeteilt, dah eine 3erfränbigung mit Dratcanu ausgeschlossen let Dem .New York-Harald" wird aus Belgrad gemeldet, dah in der Umorbung von A I b a Julia, wo ber Kongreß der rumänischen Bauernparte-, ftattsindet. bedeutende Truppen- mengen zusammengezogen worden feien und dah die Führer ber Bauernpartei ihrerseits, ihre Anhänger in Stärke von etwa 100 000 Mann mobilisiert hätten, für den Fall, txri' die Regierunastruppen die Abhaltung des Kongresses zu verhindern tuchen ‘ofiten. Oie Vorgeschichte des „Panthersprungs". Zur italienischen Klottendemonstration vor Tanger. Don unterem Hi.-ÄDrrelpOiJ>emen । Tladbbrud verboten, j Rom. LI. Oktober 11-27 Der Herzog von U b i u e. als Romnum- da»! eines italienischen Geschwaders, besucht aus der Rückfahrt von Lissabon die italienische Kolonie in Tanger, und eröffne: eine italienische Schule, ein italienisches Hospital in Tanger am en Jahrestag de» Marsches ber gafoltal aus Rom Darüber grostc Erregung n Paris — der Panthersprung Mussolinis, eine Parallele mit der Demonstratirn Kaiser Wilhelms am Hofe deS louDcräncn Sultans von Marokko. ötn offenUchttiches ttebergehen deS Besuches von seilen des französischen Vertreters in Tanger- ein vorsichtiges Ausweichen deS Herzogs vor jeder Berührung mit dem Hose ber ScherstS. In London zunächst fatblole Berichte In der itallenilchen Presse kurze Meldung de- Besuches ohne jeden pvlitifchen Äommcnlar. Dann kommen die sranzösischen Stimmen, die die Tangersrage In ihrer historischen LnUoicLung und jetzigen ..endgültigen Festlegung" aufrollen, denen die „Times" (!) mit einem lek gramm ihres HorrefponNnten in Tanger l. dem bei 11 u 11 c .i 11t Standpunkt hierzu Ausdruck finbU: mit Nm Zusatz, er sei zu dieser Lerosfeni lichung autorisiert Bon mein? Doch wohl nur von italienischer seile. Aber die Wie bergabe in der „Times", und zwar gerade in diesem Zusammenhänge, gibt Nm Telegramm einen auch englisch-offiziösen Charakter Ist bas alles nur JufaU? Betrachten wir zunächst die Gegensätze Ns französischen und des italienischen clanbpunttre. In Nm französisch itaticn. schen Abkommen vom 28. Oktober 1912, das die Unterschrift PoincarSs und Ns damaligen italienischen Botschafters in Paris, des jetzigen Senatspräsidenten T i 11 o n i, trägt, erklärte Italien fein It-ölnierelfernem an Marokko. Frankreich sein Trsiiucrestement an Tripolis. Hierdurch wurden die bettxn geheimen Abkommen von 1900 und 1902 ratifiziert. Diese beiden Abkommen, di« auf Betreiben des Botschafters ix Rom. Bar- r fc re. zustande kamen bildete di« Ärbmmg der stillen und zähen Arbeit dieses Mannes, Italien wieder Frankreich zu nähern. 3n beiden Abkommen werden generell die Interessen Italiens im Wittelmcer anerkannt' eine Forderung übrigen», die im Dreibund. nach ltaliemscher 2hiffaffuna. mchl genügend berüstsichligt gewesen fein soll, insofern sind diese beiden Geheimverträge die erste Bresche, die die französische Politik 5X4- castL Barrere Poincar» in die Mauer deS Dreibunde- tchlug. Fast gleichzeitig fchlost Frankreich mit dem an Marokko sehr interessierten Spanien die Konventwn. Ne Ne 5>idc enallsch-i tal »emlche 3xdaminenarbc d hat auch schon .rrüchr« getrogen Das «nglstch-llalie- nisch-abestini'che Apkvmmen. Ne Grenzregulse- nmg gtoen Iubaland. die ruh.ge Haltung Londons während des frantzösilch-ferln'chen fturm» gegen den Vertrag ixm Tirana Auch dieser BeSrag ist eitjcnlllo an Mittelmeerpakr, well ja durch ihn die Adria als Teil des MitteimeereS von südttaptichsn «Sinftuh befreit wurde. Dirk» sich Nefe eirgttsch-n dienstche Berstän- biguna mm auch in dar Tamn'rirage bewähren? Das Ist die Frage, die heute besonders inten- «stiert Fngillrnd. baS sich noch 1923 dem franko- fifdxm Widerstand gegen eine Iulastung aut T anger-Konserenz angeschloffen hatte, erklärt heute, mu« sötte zunächst eine Verständigung Frankreichs und Spaniens ab» warten. Man hätte dann eine bessere Dcr- hanblungSbasis für eine eocnruellc Revis ion des Tangterstatut» Sollte eine direkte Verständigung nicht erreicht werden formen, so müste diese Frage auf eiiser ÄonferenA aller interessierten Mächte zu lösen versucht werden. Diese Fassung ist erifrn Reiche, dis den Gegenstand Ns erwähntei, Abkommen» tiilöcle. lüloni erinnert auch an den ‘Jtotennu tlrd uvi'chen ihm und Brianb übtr diese AngclegenNit. D,e französische Regierung haN erklärt: Trotz Nv RriM'ui- stanN» hat sich gegenwärtig an dem Recht»zusta id. wie rr sich aus dem Beitritt Italiens zu dem N fronzSssichen Abkommen vom -t. Noo. 1911 ergibt, nichts geändert, und damit Tanger aus der Marokkozone ausgeschlossen. Spaniens Politik. Ein Bündnis mit Italien wird erörtert. Madrid, 1. Aov. (XII ) Im dulanuncnbaiuj mi. der italienischen XangerNmonftration hat in der spanischen Presse chic lebhafte PreHedlskustion über «in Bündnis zwischen Aon, und Madrid eingesetzt Die Diskussion wurst • von dem klerikalen Bllut _W Debate" euigeieitvt machte betonte und ein Zusammengehen zwischen Spanien und Italien Voraussagen zu können i laude. Demgegenüber erklärt der liberale _Sl 6oT , dah eine solche Allianz Spanien in enteil Konflikt hineinreif um kömste. DeraN Nr Besuch der italienischen Schiti« hi Tanger, den man m<: dem .Panther-Sprung nach Aga st u verglichen hab«, zeige, dah die Solidarität am Mittelmeer nicht fo Intensiv fei, um Spanien anraten zu tonnen, fein Defchlck an Italien fest- zu knüpf en. da mindestens Tanger ein Ort sei, wo die Intereisen Spanten» und Italiens entgegengesetzt feien. Jfaüenreife des Königs Alfons Barcelona, 1. Aov. (TOB.) Äönlg 2l- fonS hat sich heute in Begleitung Ns Herzogs von Miranda und eines Adjutanten an Bord eines .Kreuzers nach Acapel begeben, wo vT an der Hoch-zut-seier des Herzogs von Apulien und der Prin^ctiin Anna r>on Bourbon teil« ix-hmen wird. Die Königin ist in Begleitung ihrer Xochter und Ns spanischen Botschafterin Pari- nach Pari- und London abgercifl fpamtche Zone in Marokko abgrenzte. und einige andere Fragen zwischen beiden interessierten Staaten regelte. Tanger selbst wurde bei den Verhandlungen zwilchen Frankreich und Spanien und Frankreich unb Italien nicht erwähnt, von einer Internativn.ilisierung XangcrS war damals noch ntzcht Ne AeN. ®rft als titele Frage aktuell wurde, erklärte Italien, an etwa.gen Verhandlungen teilnehmen zu wollen, da es als Miktelmeermacht an jeder Neuregelung in Marokko mteresfiert let. Frankreich setzte aber der rtallenilchen yorNning ein glatte- Aein entgegen und begrün bete die- mit dem erwähnten De-mtereticmen: ItallenS tm Abkommen von tntereflement bezöge sich nur aus den damaligen «titus quo Eine solche AenNrung läge jedoch bei einer In ferne t tre’. a h frerung Xanger# vor Aber trotz einer en sprechenden Demarche in Paris unb in London, wurde Italien von Nn Verhandlungen Frankreich- Spaniens und Englands ausge'chloffen und trat daher auch dem Xangerftatu: von 1923 nicht bei. In der Folgezeit lieft es jedoch keine Gelegenheit vorübergehen. ohne fern« Ansprüche zu betonen. E-S tat dies auch während NS letzten NWrieqet. als Spanien braut und dran war. tich. Nr ewigen verlustreichen Kämpfe müN. vvm Krieg-schau- platz zurüctzuzvchen. Seitdem haben sich die Kulissen auf der Bühne der grAm Politik wesentlich verfcho- den. Inreressengemeinf'chP: SpaniettS und Italiens bn Muselmeer ist -uich vtiiziett aus-ge- fprvchen lvorden: die frainö -; n mütterlicher Seite sließt aber nicht schiestsche« sondern süddeutsches Blut in seinen Adern, da seine Mutter Würiterrt- bergenn ist. Frau von Prittwitz und spafsrvn ist feit Nm Jahre 1890. in dem ihr Gemahl als preuhischer Oberft a. D. in Stuttgart starb, verwitwet und hat den kleinen Ort Tuhingen bet München zum Wohnsitz geto^U; fie ist e ne geborene Freiiu Schott von Schottenstein unb eine Gnlelin des würtl em bergische Ministers Frethc-rm von Barnbüller, der erst zu den erbitterten Gegnern und später zu den Anhängern B.Smarcks gehörte. So stammt der deutsche Bo.'chaflSral am Quirinef au- einer einflußreichen, m Bord- und Suddei t'chland ver- wur»eiten Familie, deren Xrad ‘ onen e- entsprach daß sich der junge Wilhelm von Pr.tt- witz schon früh für die diplomatische Karriere entfch.ed Sanz außerordentliches Aufsehen - -• e£ in diplomatischen ÄreJen, dah bieon eines europäischen Zoll- Vereins ab. Er begründete ferne Stellungnahme damit, dost diese Frag« in a 11 t u - weiter Ferne liege, als daft man fte Mxm heul« erörtern Rinne. Der Reichstagsabgeor>n.?x Erkelenz betont«, dah dre Schaffung eines europäi'chen Zollverein» die Borverriw und Qhrfflanmg der öff ent lochen Meinung tn btHem Smne zur Vorau»Atzung haben mststte. Ent- sthüestmiqen zu bitter Frage find von dem Kon- Oie Auflösung öer öfoMotrorbntttnoerfammlung in ttottowch. hängen, läßt sich abfchneiden. Nagt seine furchtbare Rot und sammelt Almosen. AI» er an einem KachtNiitag sich fünfmal da ne retten lassen, nahm ibn ein Polizist fest. Er hatte mehrere Reserve- st rl ck e in der Tasche. Wie polen seine Mndecheilen nnterdd-Ä. Eigene Drahtrnelbung de» ..Viehener Anzeigers- Berlin. 1 Rov. Die Polen sorgen wirkllch dafür, dah alles «rm.eben wird, um Oberkchtesien politisch und wirtschaftlich zur Ruhe kommen zu lassen. Sie Härten feldst das stärkste Inters'« daran, den cwga Kamps zu beenden, weil die Rationalitäten dabei Ihr« Kräfte wrretben und der ökonomische Wiederaufbau veryindert wird, aber ihr Hast gegen alles, was deutsch helft:. ist offenbar grbster als dre Erwägungen der Vernunft. und so zerschlagen sie sich In ihrem dich» vor dem Bankerott stehenden Lande lieber alle Zukunftsaussichten. alS dah sie bi« zwangSwei'e au polnischen Staatsbürgern gewordenen Deutschen zufrieden liehen. 3gren neuesten Streich haben sie sich jetzt in Kattvwitz geleitet, wo fit HalS über Kopf die Stadtverordnetenversammlung auflösen, nur weil dort eine starke deutsche Mehrheit ihnen im Dege stand. Sie haben sich mit den kommunalen Reuwahlen nicht beeilt baden länger als eS eigentlich denkbar war. mit Kommi'faren gearbeitet die natürlich rein politisch orientiert waren. Schlieft sich lieft es sich aber doch nicht umgehen, die Wahlen auSzu'chrr.ben. und trotz aller Schiebungen ergab sich in Äattotoin. wie auch bi einer Reihe anderer Städte, dah die Deutschen die Majorität der Stadtverord- netensihe gewannen. Bon diesem Vorteil haben die Deutschen keineswegs übertriebenen Gebrauch gemacht fit haben sich ei praktischer Mitarbeit im polnischen Staat« bereit erklärt und lediglich dagegen gearbeitet dah sie weiterhin alS Staatsbürger zweiter Klass« unter Verletzung aller Verträge behandelt würden. Deswegen hat di« Stadtverordnetenversannnluna von Kattvwitz auch Protest dagegen erhoben, dah diel unteren Klassen in den städtischen' M in der he: tss chu len geschlossen würden. Stete selbstverständliche Einstellung wurde von der polnischen Minderheit benutzt, um bte Arbeiten der Stabtverostmrienveriam.nlung zu sabotieren und so langt zu streike», bi» der Wojewvdt stch veranlaht sah. bie Stadtverordnetenversammlung auszulösen. Ratüriich nur. um sich e -en Ersatz zu schaffen, bei dem er auf irgendwelche deutschen Diderständ« nicht zu rechnen hat Das ist .hm denn auch gelungen, er hat eine provis orische Verwaltung emgefetzt. di« aus zehn Polen und fürr* Deutschen besieht — also gerade daS umgekehrte Verhältnis aus der -gewählten Vertretung —. er hat zudem 'afür geforgt. daft von den maßgebenden Deutschen, allerdings auch von der. maßgebenden Polen, niemand vertreten ist, und zum Vorsteher hat er einen Polen genommen, der kaum noch wt Kattowitz warm geworden ist, sv dah gegen dieses Uetermah von Diktatur selbst von polnischer Seite Ein.vendun- gen erhoben werden Dah die Deutschen sich eine derartige Vergewaltigung nicht gefallen lallen werten, ist selbstverständlich. Sie haben sich bereits nach Eens gewandt und müssen diesen Kampf durchs echte», weil er nicht nur für den Sinzelsall Bedeutung hat Macht dieses Beispiel Schul«, dann werden binnen kurzem alle übrigen Versammlungen mit deutscher Mehrheit zum Teufel gejagt und bie Deutschen sind trotz des völkerrechtlich garantierten Mi nder Hells schütze» rechtlos Wir erwarten aber, daft bei den jetzt einkDenöen Handelsvertragsverhandlungen die deutsche Regierung auch dieses Kapitel an'dmeihet und zum mindesten verlangt- daft Polen sich ar den Wortlaut und an den Geist des nationalen Minderheitenrechses bindet. Derwerhing der Revision im Loröprozest Bescher. Mortprv»«^ Bröcher kam das Reich», geeicht zue Verwertung der TUmFum des Angeklagten. Dr Brücher wurde, wie erinnerlich, im Juni in Köln eum Tod« txrurtnlt. weil er den Architekten Oder reuther im Elnver- ständnts mit der Frau des Architekten e rm o r- b 11 bat Die Kosten des Verfahrens wurden dem Beschwerdeführer auktkat Die Revisions- grünbe sowie auch di. materiellen Rügen hatten nach Ansicht des Gerichts nicht ausaereichk um daS Urteil brr Vo rin stanz aufiubeben. Prinj Georg Wilhelm von Schsnaich-Larolakh f. Per zweit, wohn ber Gemahlin Sm »rüber m Kaiser», Prinz Georg Wilhelm von Schön,ichi) ro- lath. rft rm Krankenhau» den Verletzungen erlegen, die er am Sonntag bei einem schweren Motor- rabunfall erlitten bottr Di« Mutter de» Benin- glückten, bat bie Nachricht In Berlin erhalten, ol» sie sich auf der Keile zu ihrem oerungtueften 5ohne befand Schteckcusszene an einem Bdreufdf.y Im Schönbrunner Tierpark bei Wien siteg ein 52 Jahve alter Handeksangestellter über bas ® 111 er des Bärenkäfigs, um dem 'onst zahmen Bären ein Stück Zucker zu reichen Der Bär bist aber nach ber Hank» des Mannes Ehe die Zuschauer das T er verscheuchen Sonnten, hatte e» ihm bereits drei Ringer zermalm t enb bie Sehnen der 'Beuge- nrubhilahrr zerrissen. Schwerer Betrieb»«nfaO. Auf dem Vitzthum-Schacht der Mansfeld A.-E. für Bergbau und ftüttendetrieb in Eilleben ,reig- nde sich durch ben rrplofloneartigen Ausbruch nicht attmoartr Vas, ein fchw.rer Betrieb»- Der Gtreii um Öen Oawesplan. Oie Debatte internationaler Jinanzkapa-itäten. Eigener Drahtbericht de» ..Eiehener Anzeiger»". B e r l i n, 2. Noo. Die Auseinandersetzungen, die im Auslande über die Vorzüge oder die Vachtelle des Dawesplanes, über dessen Zgkunstsmöglichkeiten oder Abänderungsbedurftigkcit ongefponnen worden gib, gehen fort. Jetzt äußert sich, und .zwar gleich in uchfonn, der ehemalige Finanzbeirat der amerikanischen Friedensdeiegatlon. Georg« P. A u l d. Wie Sir Josiah Stomp stellt er sich auf den Standpunkt, daft di« K a u t e l e n de» Tawesabkommcns selbst vollkommen hinreichend feien, daft diese» also in keinem Falle einer Revision bediirse. Aber darüber hinausgehend behauptet er auch, daß das Transfer- (Ucbertragungs-) Problem niemals ernstlichen Schwierigkeiten begegnen könne, und dah die transferierten Annuitäten aus den jährlichen Er- (parnlffen des deutschen Dolles über seinen Verbrauch hinaus zu bestreiten wären. Er verwech- feit also offenbar dos Zahlung»- mit dem Devisen- probfem; das letzter« hängt ausschlleftllch von der deutschen ftandels- und Zahlungsbilanz, nicht aber von der inneren Prosperität des deutschen Volke» ab. Politisch findet Auld «in sehr merkwürdiges Ergebnis, Indem «r darauf verweist, sämtlich« europäischen Völker feien tn bezug aus Ihre Auslandschusden in der gleiche« Sagt, und deshalb werde ber Weltfrieden gefährdet, wenn man Deutschland (durch etwaige Erleichterung de» Bamesplans) ehu Vor - zugsbehandlung gewähre viefe Ausfi'chrungen Auld). die in chrem letzten Teil weit über die fachlichen Gedankengänge Stomp» hinausgehen, stohen aus den Drderspruch solcher an erkannten Autoritäten, wie I. R. Keynes und Professor Gustaf Cassel. Besonder» Casset, der von dem Transfer-Problem ausgeht, hat bereits vorher und eigen Kirf) von Anbeginn des Londoner Abkommen» an den 3ufa mmenbang zwischen der Handelspolitik, der ^abhmgsbikmt und damit der Iran»feraiffgobe scharf unterstrichen. Durch die geborgte Aktivierung ber deutschen Zahlungsbilanz werde zwar bk Unmöglichkeit de» Transfer» werter hinausgeschoben und oerjchleiert, aber gerade deshalb muffe die Unmöglichkeit ans reichender llebertragungen eines Tages um fa sicherer in Erscheinung treten. ..Die Polillker". so «chrribt Casiel, „die ben Dawesplan durchführtc-u wünschen eincnStrom oonÄnpital ousveutsch- lanb heraus nach andern Ländern zu leiten. Aber die wirtschaftlichen Notwendigkeiten waren stärker und lenkten den Stapitolftrom i n e n t- gegengefeftter Richtung, nämlich aus dem Wuslanbe noch Deutschland. Wenn nicht nur bie Reparationszahlimgen. sondern auch btt Passivtalden ber Handelsbilanz mit Hilfe derartiger Aiirltmöanlerhen yetzeckt wurden, so uxir die» notwendig, wenn Deutschland sich derart entwickeln soll, dah e» überhaupt |emal» in die Lage kommt, fehu 3tepa ration »oerpflid)tungen zu erfüllen. Man hat bisher aus ben (siefchebnissen noch nichts über die wirtschaftliche Möglichkeit der 3leparahon»ga6pjnqen fernen können, beim bk internationalen Kopitai- beroegungen brr letzten Jahre haben fo unerhörte Phnenfiontn angenommen, daß sie ben Dator-plan gänzlich m den Schatten gestellt hi den... Der Dawes plan fft unverdiente rwets, tn benug auf seine Vorsorge für ben Fall von Iran*. Schwierigkeiten «priesen worben. Denn bk Bor» sichtsmoßnohm«, ben Reichsmark-Transfer einzu- stellen soboid der Marktzurs im Aiiskanbe unter den unteren (Bolbpunft zu sinken droht. Ist oollkom men unzu reichentz " Vielleicht geht auch Casiel zu weit, indem er den Kopitalzufluft als da» Primäre und nicht als Folge der Auslandanleihen ansieht, die sa volks wlrllchaftNch tn anderer Form als in der eines Warenzuflusses praktisch gor nicht herein kommen können. Aber sicher ist so viel, daß eine so primitive Kritik, die bieienige des amerikanischen Verteidiger» eine» Dowe?r.ine» ä tnuf prix da» schwierige Problem der nächsten Jahre nicht aus der Welt schafft. orrft selbst nicht angenommen worden, jedoch ben Ausschüssen zum Studium bis zur nächsten Iahtesvrrsammlzmg in London überwiesen worden. — Gestern abend fand zu Ehren der Delegieren ein Bankett statt, mrf dem Ea illaur die RotTvenbigkrit einer Annäherung der euro- pätfchen Völker und insbesondere einer Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland im Untere Ke Ezrropas betonte. Wann komm« das Lustami? Eigen, Drahttneldung des „Gießener Anzeigers". Berlin. 2. Rov. Das surchtdare Flugzeugunglück bei Schleiy unb bie Verofsentlichung ber brutschen 'Vetsuchsanstall für Luftfahrt über die Ursachen und Gründe des Unglückes haben tn ber Oellentlichkett den Ruf nach Einrichtung emes Luftamtes laut werben lallen. Bei ber Schifffahrt e,istiert zur Untersuchung non Schi ss- unsällen bas Staatliche v e e a nx t. das sosort nach einem Unglück in Aktion tritt unb die Ursachen des Unglücks eingehend unieriucht. In diesem See amt fungiert ein Reichskommissar. der mit einem neutralen Gremium von Sachverständigen die Untersuchungen aus bas genaueste durchsühn und der Octknulicbtett gegenüber Bericht erstattet. Sine solch« Einrichtung besteht aber bei der deutschen Lustfahn iuxt> nicht und so ist denn In der t?efsenttichkett der Wunsch nach einer Einrichtung einer solchen Parallelinstitution für bie Luftfahrt uinner dringlicher geworden. Die Träger des Luftamtsgedankens gehen von ber Voraussetzung aus. daft di« deutsche Versuchsanstalt kür Lustfahrt, bie bis jetzt die Untersuchungen über llnglücksfälle uhr durchgesührt hat. keine rein staatllche Institution fei. mit ben Flugverkehregeselllchaften in enger ,^ulairanen- arbell steh« unb um destoitten feen völlig unbefangenes Gutachten abzugeben tn ber Lage sei Ite zuständigen Behörden, cns besondere da» Reichsoerkehrs Ministerium, haben sich bisher mit bett aufgetoorfenen Problem noch nicht brichästtgt. man darf aber erwarten daft II« hielt Fragen recht bald einer rinaebenbeit Untersuchung untergeben unb. wen-, sich Me Einrichtung eines Vul tarntrt ale notrrenblg er- wetten sollte, diese Bestrebungen soweit wie möglich fördern werden. Aus aller Wett. Die endgültige Zahl ber Opfer der .princlpeffa Mafalda". Die Reederei des Dampfers .Princidessa Mtisalda" gibt die endgültige Zahl der Opfer der Sch^ffskatastrvphe bekannt. Danach sind 314 Personen ertrunken. Gerettet wurden 94b Perionen. unb zwar 50 Prozent der Fahrest« ber 1. Klass«, 68 Prozent der 2. Klasse unb l5 Prozent ber 3. Klasse. Von der Besatzung deS unter«gangene i Sckvftes sind neun Olliziere unb 37 Matrosen ertrunken, «ff Offiziere unb 231 Matrosen gerettet. Die .Agenzia Stefani' meldet Alle deu genu ass agen fhmmlen bovin toere-.n daß die Haltung ber Oll zier« unb der Mannschaft des untergegangenen P imp'ers hel- b nehmen Di« m Brafilten wohnenden 3U[:tner haben «ich bereit erflärt. bk Waisen unb Witwen m ihre Häuser auszunehmen. Gras Selm» in ftriiopoll» Vach einer ‘ReuienrriOung ist Gral Solms von Benber Abbes mit einem Flugzeug ber □irteriol QLttoat) In Heliopolis nordöstlich von. Beirut in Syrien ringe troffen Tödlicher ^logzevgadfturz. '^n a u flar4t< bet Kunstflügen mir einem offenen «mmotongen chportllugzeug der bewährte Junkersp,l« Dipll-Ing Karl P l a u t h töbitch ab Er hatte gerade aus 1000 Meter fcttx r Rachbarorre tert tourte. Verurteilung eines Sttaftenräoter» Das Große Schösteixgericht Glotz verurteilt« den früheren Reifenden Tteugeteiurr toegen wiederholten Straftenraubes zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Eyrverkufl Hcuge- bauer überfiel mtb beraubte In der Grafschaft Glatz auf Kurgäste, meistens Damen, denen er unter schnüren Drohungen dieWertlachen undHand- taschen abnahm Er toar tn ter Ginter Gegend als Bäderichreck besonnt. AI» er tm Wollsgrund etrwm toebriok» Äuroaft allen Brxllcmr^chnnick wnb 385 Mark bares Geld abgenommen hatte, tourte er verhafte». f>k Wetterlage. o rScttervpraitssage. Durch do» weiter, Borbring« unb glrutwllfl 'ich oerstürken den nordwestlichen liefe weicht der hohe Luftdruck oftstch über cfanbmoDien tmö mehr 3«3d) Süd-Europa pirüd Tm Xanöftdrangen de» neuen Schkchtwettergediere» ho den berriti ta den heutigen Msrstunde-: non Sachen in norteoft- sicher Richtung über Gießen hannooer. Vilhestn»- booen «nb >' imb irg Rietestchtäge gebracht Unter ter weiteren Beemilulfung bei mststichen Tlels kommt n bei miiter Süd weit Luft nicht nur in Rordteurfchtend. sondern auch in Mittet- vnb Sud- deittfchtand jn weiter«« Ktedestchiägen. Wet ervoraus'age Woftig. auch tdlenwak aufteitemb. mild« und zrinorile Regen, südWestliche Winde Wttterungsausfichten für Freitag Wechselnde Brivcllung mit stnchtoeifen Regensällen. Lufttemperaturen am 1 Rovemder mittags 1» Arad (Triftu». abends 54 Grod Celsius, am 2 Roo: Sn» 7,4 Grad Eelstu» — Erdtemperaturen hl nhmder Tiste am 1 Rovern der abend» 9^ Celsius am 2 Rovember: morgen» 7J Grad Celsius. Dlonmum 13^8 Grad Celsius, Minimum 3,1 Grad Celsius. — Sovnenfchri»dauer 7 5tunten. Aus der Provinziafhauptsiad* ben 2. 'loPHrter 192: tal D a m tt> 11 b ist noch tat btr Brunft, die tm Vauk bt» Douais zu Lnkx gebt. Schwarzwild »st seift oel werden und die 3agb schlecht vera>i!agi.-n Stücken und dem Kahlwild gellen. Grilliere, echmaltiere und Kälber werden auf Pirich und .lli'itz sowie eul Drück,agden abgeschofsen. Aur turch einen überlegten geregelten Abschuh ist tie erstrebenswerte richtige Gliederung des Bestandes möglich Die .Fütterungen Itnb allenthalben in Ortnung zu bringen und zu beschicken, auch wenn die Witterung es nr>» nicht verlangt. Dann gewähnt sich das Wild daran unb habet ralch etwas im Falk der Aot. Außerdem aber seiseln sie das Wild an das Aevier unb I bringt fle dllers ausgeübt eine Unruhe h, das Revier, die der die Aube hcbcebe Blei her Lampe 'chlecht txrträgt unb die ihn »u;n Auswech'rin in ruhigere Reviere veranlag Außerdem werden ehr viel werft fester fitzende Hä'innen abgeichotsen. während früh ausstehende Hafen iu Weitschüsse: Beranla'sung geben, bie das Wild zwar krank werben lassen, aber viel'ach nicht zur Strecke bringel' Den besten (strick erziell der Xetner- Inhaber der für Aich- sorgt and den 2lbichuß in einer Treib,agb durchs.ch: . wobei Staubtre.l-en den Kesseltreiben vvrzuziehcn find. Wo der Fasanenoestand (ich wieder erholt hat. fornim Hähne abg< -hoffen werden, während Hennen überall grundsärlich zu schonen find Die Fütterungen müllen befchi-kt sein. Der Fasan findet bei Ofntritt strenger Witterung mit Schnee Sütterungen, die er vorher nicht kannte, nur schlecht und verstreicht dann letafct auf der Such.- nad, Ae'ung. Bei feinem ank-eren Wild ist cechtzellige Fütterung daher so notwendig wie bei ihm. Tas Rebhuhn hat noch Schuhzeit. doch halten bie Hühner nicht mehr Auch war die Strecke in vielen Revieren in diesem Jahr wieder so unbefriedigend daß es lieber heißen sollte .Hahn in Ruh" und dafür auf Hegemaßnahmen bedach? fein. An allen Stellen, die dem Huhn 'n dem deckungslosen Feld Schuf gewähren, wie Hecken. Remisen u. ä. sollten Fütterungen etn- gerichte' unb llmerichlnpse geschaffen werden. Xte Waldschnepfe liegt qem in gemilchten Beständen bevorzugt tagsüber trodnere Lagen um abirchiufes in den ^^chäfts» räumen des neuen e.genen Hau (es 6 l'ers- weg 26. wieder eröffnet nxmfrcn An Sied« d« früheren kleinen Haukes ist hier rin Ge- (chästs- unb Wodnhvius crQanbri. das sich J14 t\-m Selter»weg würdig präsentieN Raturgernäst ist es das Gridiästsivkal, dem sich die bssv-ntlichn Ausmerkfamkeit vor allem Ninpenbet. Ünb biet ist (KUen früher eine außerordentlich Wandlung zu verzeichnen Waren dcc Raumv.-rhallnisse tm Laden des allen Haufe# so. baß man < ch • tgent- lich nicht recht umdrehe., kcnmte. so betritt her Besucher des Kuhneschen Ladens jet-t einen äkr* kaussraurn. b»-r sich in seinen Ausmaßen unb In seiner Wisbal'ung mit grvsiß ibtt'he.i 'äV'sch.'.sts- lvkalen messen kann Hoä». breit unb tie* ist bieder Raum wirkungsvolle Beleucht,ngs- infiaUation gereich ihm m ben Abend'und« zum Vorteil, bie Inneneinrichtung ist griCbinad- voll. In zwei großen Sdxnilei*tem bin et ber FirmciiInhaber der Defkr.tliajCett e n c idcucks- volles Bild seiner geschästlich.m Leistunj>bih iahlt. Die Lanveskirchenkalse ist bereits angewiesen, die'cn Beschluß auszusühren. ••(Ein Zusammen st oh zwischen einem Auto unb einem Fuhrwerk ereignete sich gestern vormittag gegen 10.30 Uhr an ber Ocke Bahnhofstraße unb Löwengosse Dabei |ti l/fi Verschiedenes! RailcraUte 20. 9078c empheblt 07W1 OmbrkPerkHäkelg.K 0 20 Seldcn-Twist. Strang 0.10 Kunst-Seide. .Strang 0.04 Monats raten A. Ruhl jun., kleid - Linden. tciUdblunn nach Jihinfd» ebne Vhv prtU! Besuch Count- io» nuf tto'ttatir ■5.7 .a, । oerk. Iroldor er Str. 43 p. $9irberbra 2 Stiften, mit 1Ü Pfv beb gi .rro gri Auf Frische SkWk Schellfische o M Cabltau o. AL Brntschcllfische Rotzungen lebende.Uarpfen „ Schleien „ Rhcintzcchle frische Bückinge ist. Mariuabcu. wie: 'Hi o uiii rdbc ringe. Nollmov'?. Carbmcn, (vielte benage. Brat beringe ufro Tote Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am Montagnachmittag 3 Uhr meine herzensgute Frau, unsere innlgstgeliebte. treusorgende Mutter. Tochter. Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeth Heibertshausen geb. Weimer nach kurzem schweren Krankenlager, kn 40 Lebensjahre, zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Liefern von Liefern von Ium Andees (Slueebabnbvau) «Sonrrerrfteatze 2V Donnerstag, 3. November GrroSes Schlachtfest Nieter bei gutem Verdienst zum sofortigen Eintritt gesucht. Bamag7Meguin,Akt.Ges. Bimbach (Heffenl. '.Wid 35eute frisch von der See Schellfische ohne Kops daS Pfund 30 Pfennig. 5cha-eL8üllgrabe Babnboutrake 26, Ludwiaitraite 20, Walltorktrane 2», .TrirbrKtitrnhr 14, Reichsmark Vif fern non Pflocken, zu 20 Rrn veranschlagt, vergeben werden. Die Äerdingungsunierlaaen liegen auf Hessischer Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten des Voranschlager oer'chlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, gastfrei bis zum (Eröffnungster min am TNillwod), dem 9. November 1927, vormittags 9 Uhr. einzureichen sind. ^uschlogsfrist: drei Wochen ließen, den 28. Oktober 1927. Hessisches Kulturbauamt H Steinbach, Regierungsbaurot über das Thema: 36 elender Musch Eintritt frei! i M|W 11) SeeiMs 0 <1 Hl Vklliüsüje Vfb. 23 tt.Kalftisci Liebtgkrane 71 Televb 1(K., —p Ällj“ SilWW- Dünger Sali 42°; ülvivasMl empfiehlt Sommiaus 0®. öüih Va buh offl ratze. 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Eia weltiesekiektllehes Dekcmeni Dieser Film spricht aus Bildern zu uns, die tum großen Teil während der Ereignisse ••ntstandcu und su einem historischen Film hier aneinander gereiht sind. — Die Darsteller sind wir selbst, wir alle, die wir draußen in der Front blanden oder in der Heimat darbten. Ein Spiegelbild jener Zeit entsteht, in welchem wir alle in wechselnden Hollen erscheinen! Nicht immer denken wir gerne an jenen Abschnitt diese.« Erlebens zurück. Dem einen werden kaum vernarbte Wunden .infgcrissen Jeder achte daher die Gefühle seiner Mitmenschen, in der uns alle verbindenden Erinnerung an unsere Gefallenen. Preise 4er Plltse: Mk. 0.80, 100, L50, 1.7V. 2.00, 230 Jugendliche haben zu den Nachm - Vorstellunge n ermäßigten Eintritt. Astoria-Uchtspjel6 / Seltersweg 81 Mittwoch,r.7lov.,abendS8 Mm I Vermietungen in der neuen Llniversiiatö-Aula: Zimmer Borirag Wellfleisch mit Kraut MllsMWW Morgen, Donnerstag OTel7 MWsWk Ab JO Uhr Wellfleisch mit Kraut. 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Und diese Menschenmenge. die da auch einfangt, schwatzend, lachend, gestikulierend, küssend! 2to so. du derüst. di« Sniucn und Mädel küssen sich oder Männlein und Wriblern? Hein, in der Hauptsache küssen sich Me Männer, auf beide Sacken, umarmen sich, beklopfen sich. n^>mal nochmal! Äein Äpfel kann zur Sri* im Abteil! Plötzlich ein Signal, alle- kugelt durcheinander, wieder schmatzt und schallt e- von Küsten der Männlichke t. bis endlich alles. waS nicht mitfährt. wieder drauhen ist! 2Iun Rufen. Lachen. Weinen, Tücherfchwenken eiMtino!c stonseren-en Mr sich mit dem Streite deschästigten. verliefen re «ullntioe: Unter dem Druck der Xkrfrältnifle, ober nicht wett bat fletft aut jertm Polen» war stell* üch die »oischatterionjerenz schllestlich aa‘ den durch d* polnische Belegung ge'chaffencn ^oben der latsochen" und sprich Wilna den Polen zu. Die (HülhflfrH dir- r ffUgdung Ist oo:i tiirouen nie- ,xile nnerl innt mv.den steine puhtudie cpiflimbia »eil und keine 3nteraretierung»kunst kann die Tot- -ache out brr fielt schossen, dost Die Polen ben Frieden von Suwalki gebrochen hoben und hast General Zetiegowsky durch einen bewaffneten nanb irrich ben L'itnuem ihre historische Hauptstadt ent- ritz, 6s kommt bim-, dast sich «orono bereit er •lort». ben Swestfol! v»t boe internationale 6dueb qtrldrt im haoq zu bringen, dast sich aber Warfchau befrorrftd) weigerte, im s)oag zu erscheinen. Die stntfcheibung der Botschotterionferenz roor demnach ein ert der politischen Opportunität. aber fein Rechtsspruch Litauen erfldrle sich daraus als mit Polen i m Kriege befindlich. Das war keine bare Fiktion, nicht etwa nur der Abbruch aller diplomatischen und nanbeisbeUeburqen. sondern beide Staaten hoben gegenelnonbrr «trira fronten ausgestellt. Trancheen gegraben und in manchen Nächten brid'iehrn sich die Schildwochen. Diese (Befette oedaufen uocr inei ftens recht unblutig, und (eiten gibt es Tote, aber zwischen Korona und Wilna ist die Well mit Brettern vernagelt, und auf der grasten Weitslraste xtoi Irfrrn Clten und dem Weiten zwischen London. Paris, Berlii, Moskau. Irkuts'. China und Japan sind die Schienen aus gerissen und pa troullieren bewafsnete Soldaten. Der Weltverkehr ist gezwungen, wegen des litauisch polnischln Äon’lifts einen llmmeg zu machen Run hat sich im L'riufc her Bahre b<-r Kriegs,uitand zwischen den beiden 'lachb.'rlündern bald oerfchörst, bald war die Span nung abgeslaut. aber niemals gab es eine Vöjung diefro alle Oft!ragen beherrschenden Problems. In her au|fle,ronngenen Aauptflabt LMtauens. in Stomno leibet auch der private ?*erfebr unter dem Kriegs yiftanb mit Polen Allnächtlich um ein Uhr nrtrh die 'Berfebrslpcrre über die Stabt verhängt, die bis zum Morgengrauen anbauert, unb roenn auch kaum rin unerwarteter Handstreich der Polen gegen downo ,u erwarten ist. so wirb bot Militär doch In Bereitschaft gehalten, damit die Fiktion des Krieges nicht in Vergessenheit gerät. Warschau möchte den stonslikt mit Litauen gerne aus der Welt schaffen »eboch ohne sein Litauen mgetane< Unrecht wieder gutzumachen. und so tauchten denn immer unb Immer roicber in her aus- ländischen Prelle Meldungen auf. die In Polen ihren Ursprung fanden. Meldungen, di« von einer bevor- flehenden litauisch polnischer' Versöhnung zu berichten muhten, aber sie wurden prompt aus Rowno dementiert Gan» zuletzt hat der litauische Minister- Präsident. Professor fiolbemaras. während feines Besuches in (Renf und Pedin der Vestcntiichkeir flipp unb klar erflfirt, dost eine Aussöhnung zwi (rficn Polen und Litauen unmöglich lei ohne Volling der Wilnasrage im litauischen Sinne. Man ’ann sich m der lat keine litauische ‘Regierung vor- ftefien die es wagen dürste, einem Verzicht auf Wilna zuzustimmen. sie mürbe von der örtlichen Meinung fortgesetzt werden, da« recht chauvinistisch eingestellte Militär mürbe sich empören unb es wäre berechenbar' folgen nach sich ziehen durfte^ Es mog hier mir baron erinnert werben, um bie Stirn- •d-en Litauer hem Oberbefehlshaber der Armee. (General -hulkauskas. ein goldenes Schwert mit her Ausschnitt Mit diesem Schmede sollst du Wilna erobern*. teieriich überr ichten. — Der polnisch-litauische stonslikt erlitt nun i'losz- lid) aus Anlast des B.suches Marschall PH- die die strengen 2Ln< zum wegung setzt. ctrw Die die Der (5tieif um Waldeck. D e anläftlid) der Verpandton-en über Höflich, dienssieri.g. fetzt stch mit ins Ablril. kweh: sich eine Zigarette wtb beteiligt sich an der llntcrbaltuno — vorn Scheitel bis zur Sohle Steuerbeschwerden der Handelskammern. Am Samstag trafen sich auf WnCatnmg der hufaric- lotö SymMf'ammer JKtrau Vorort beim wozu um Gotteswillen ft>Q sich der Spanier beim fTeilen? Morgen ist doch auch noch rin ständige Mechanisier. ng 3br Wert ihr Vori.'I liegt :m zeitlichen Gleichmatz sich aui Sekund,.'. Minuten oder Ctunben »r jedem Gebeck Reben diesem, vertrauener- rveckend. ein Stvh von Heben Tellern! Den gebrauchten nimmt der Kellner weg. den frsichen holt man sich von dem porzellanenen Jdxebtxv herunter. Suppe — aus — weg. Dor- reichen Sprache ein Uebertcft aus der Maurenzeit ! Aus jeder Station steigt der Schaffner ab und — ivrtaufl Fahrkarten an einem kleinen brrt t. • r sin. ch litauische .stonsttkl brinurnl' ernt 1*4 eine etobfifkniBg der Berboltnulr ib ein Uneben :m Dfkn smd undenkbar, ’ol. nge Hwi'cheti Polen unb Litauen noch bie Sch.'iengi u. rn RachmittagS tauchen im Abtell weisic jja- tntrbeut- l auf, aus denen Flaschenhälse h rtror- fefren. 3eder hat feinen Desperbeutel mit. gc- brat.-ne« Huhn. Sier. Zauchen. Früchte. Wein: bann kommt ein Augetiblick, der für den Fremden das erste Mol etwa- peinlich Ift: der Spanier wird nie, nicht das Ger ngste, genietzen. ohne den Mitreisenden, sogar dem Schaffner, mit einer einladenden Z^rndbewegun.' und den Worten: „Lc gusta?“ davon an^ubictcu Dann dankt nun freundlich, nimmt aber nie an Uite HösllAeits- formel tme andere auch — tote sagt doch Dufch: .Drum lob' ich mir die Höflichkeit, das zierliche Delügen.. xornrnft du. endlich, nach dem kleinen Orte Baza, so freue dich Di er gibt es spanilches Di er freilich, das lei cht schal w'rd beim Stebni. aber du Iaht es ja nichi Lange stehen! Rniür- sich lacht der Wirt, lachen die anderen Gäste: .Aha. Deutsthe!" Aber da bist viel zu froh. < n» mal etwas anderes als Wein durch die durstige Gurgel laufen lassen zu formen! 3encerraflen und ihre königliche Durg, t*e Alhambra... strecken kann, es gi.! den iah an rach dem beftümnr Akbeitsfolge sendet sein mirst Fl'estardeii gibt aber <.uch ferncrfr n noch ^olae von Arbeitsg^ngcn crflk :<-n st Das 3deal dieser Arb.iisivelfe n_bU voll- unb dast caballero! Angenehm sind die Aüotnetcrfrefte. von denen die abgefahrenen Kilometer abgerissen werden. Hat man jedoch im vertrauenden Gemüt« gefront nun nicht mehr am Schalter.anstehen" zu müden, fo irrt man sich, denn es kostet jedechnal noch einen Zu'cküag von biS 40 Pf. Wie es mü dem Gepäck bestellt ist? Mo wer sein Gepäck Heb hat. der gibt es in Spanien nicht aus! ®me Tarne, die hfnfuhr, lachte mich schnöde auS. als ich ihr dieS sagte gab ihr Gepäck aus Und wann sah sie es wieder? Am Tage ihrer Rückreise. nach Deutschland — und da habe i ch dann gelacht' Denig mitnehmen. Handkrnfer. unb den bei sich behalten' _3n der Deschränttrng zeigt sich Die Fließarbeii im modernen Fabrikbetrieb. Rationalisierung ift bas Schlagwort der modernen Technik geworden. Alle Detriebc, die den, 3ugc der Zeit folgen wollen und Äon» kurrenzsähig bleiben wollen, streben nach Rationalisierung. (Sinei der wichtigsten Faktoren im modernen Fadrikbettiebe ist freute bie Flieharbeit geworden Wit chr wird eine Arbeitsmethode bezeichnet die als eine örtlich fortschreitende. zeitlich bestimmte, lückenlose Gebirge" frerunter. Suppe — auS — weg. geeicht dito. Mch ohne Gräten — weg - - bis Riricnstück lübe'ter Melotte und der Tafle schwarzen Kasiees hi^ckerher. Den Aperitivo, das .Der- t-auungssihnäpSchen" als Schluh. schenkst du dir lieber. Alles wird tn den zugemellenen 20 Mi- mrten verputzt. 3n der ennindzwanzigsten rennt man — d. fr. wir Deutschen rennen — nach dem .Zuge, der sich in der dreihig^en vielleicht in Beschulter! Sebr ilenxTtberufrigenb, denn wenn man sich broufren die Fühe vertritt, braucht man nur nach dem Schaffner zu sehen, ofrne ihn geh; der 3ug nicht ab. Aber diele entsetzlrchm Zugverbindungen! Mehr, als dah sie .verbinden'. trennen sie. Unb diese Companias! Diese Dahn gehört nämlich verschiedenen Gesellschasien. du gehst also auS einer Hand in die andere, unb jedesmal wird dabei ausg-ebig vevidirrt. ob die Fenster schliehen. unb daS Delsinrzelchm an der Decke, daS aitgebllch die Rächt erhellen soll, wiri) ausgewechlcst und frisch gefüllt, wobei der Fahrgast m Dunkel gehüllt wird. Der Schaffner des Zuges ist ein recht sym- pathischer Mann, gut gekleidet, mit wunderbar gutem unb blankem Schuhwerk, auf das ja jeder Spanier frälL Schau brr mal in Darzelona einen Gepäckträger an! Können deine Schuhe ndt seinen eleganten, ausfallend spiegelblank gepulten konkurrieren? Der Schaffner kehrt nicht ben ge- " ^gestellten heraus, ist stets iutzeri't .itiertig. setzt sich mit ins Abteil, aiiigrroorfen bleiben unb von Ar t zu Zelt ÄTiecistrompcten geblasen werb« Äammern unb Körperschaften haben i n Kassel ihren Sitz. Auch haben sich die wal- decklchen Städte seinerzeit freiwillig dem Hefscn-Rassauischen Städtetag an- geschlossen. Das die räumlichen frntfernungen bet waldeckschen Kreisstädte von der Regte- rungshauptstadl Kassel bzw. von ArnS- berg und Münster in Westfalen anbelangt, so hat Äatiel ganz deutlich den Dorteil. Die Gntsernung der Kreisstädte von Münster wirkt im Vergleich zu Kassel geradezu groteSk. Auch der geltend gemachte Sinwand der hoben De- zirkSsteuern im Dezirk Kafsel ist nicht stichhaltig. gilt doch Westfalen nur noch in diesem Jahre alS besetzte- Gebiet unb sollen seine Dor- teile in der Zfrastsahrzeugsteuerüberweisung vom 31 März 1928 an fort. 3m Sinne einet verständigen organischen Derwaltungsreform liege cs allein, wenn in den erneuten Verhandlungen am 3. Rovember in Detlin die Wahi auf ben Anschlich nach Kassel fallen würbe. Tag! So verschiebt er denn alles, was ihm nicht in den Kram pastt. auf morgen, auf „manana!“ Dieses Wort kann aber ebenso gut übermorgen oder S^nkt-Rirnmetle-instag heihen. jedenfalls ist er llnbequemti erst mal auS feinem täglichen Arbeitsplan, wenn er einen hat, los. Auf grollen Dahnhöfen wird vor Taschendieben gewarnt. Das ist internationales Defiirdel. Die Wagen sind tncht unsauber, das Spucken wird durch Anschlag verboten. dräust en auf ben Dahnsteigen mitunter auch baö Fluchen, blosfemar, — i m 3uge aber nicht. . Kleine, blltzäuaiae Zigeunermädel in Lumpen. aber mit Dubikops, hängen sich, kaum dast der Zug langsam emläuft, an die Wagentüren, betteln um eine pernta, einen perro gordo! Wie?" denkst du, .ich bin doch lern Hundebänd- ler!" Sine „perrita“ ist nämlich eine kleine Hündin und ein „perro gurdo- ein dicker Hund! Deunruhige dich nicht, bie perrita ist ein 5-ccnti- mos-, der perro gordo ein lv-centimo^-Stück. Lächelnd unb Mett. Grazie in jeder Bewegung, danken diese Heinen Dälgcr sellg übet ein Stück- ertra angeriefrtet Eine des Hessischen 3rtbufarie- und Harchetskommer- togs. ctiiKi' 70 Vertreter des Verstandes freffen* nosiausicher ;Tnbxxfhrie* unb Handolskammern. der Industrie- unb Handelskammer Wiesbaden unb der Industrie- und Handels kammern des .Freistaates Hessen zu eurer gemeinsamen Tagung in Mainz. Der Vorsitzende der 3nbufiric- und Handelskammer Dlainz. Christian Scholz, ’-e» grühte bie Gtsch-enenen unh erstattete dnüriicnb cm TUtieraf über die Wirtschaftslage 3m Anschlust an feine Ausführungen fand eine lebhafte Aussprache statt, die ihren Riederfchlag in folgender, einstimmig angenommmni Erklärung fand .Die in Mainz versammelten Tkrticier des Derb an dos frei lcn-nassau sicher 3ndustrie- und HandelskarTunem, der 3nduftriG- und Han- Mfltantmer Wiesbaden und der 3nbuftrie* und Handeiskammero des Fveistaates Hessen halten es für ihre Pflicht, Me Reichsre.u'. ung Möglichkeit ancr «efrtsachen Desetzung durch At beitskräfic fv dast dadurch eine oust.-rordent'.i^c Slastizuät erzielt w rd. die durch ar.berv Methoden n ch, erre *or ist We.rer ist für die ■Arbeiter keine lang- Schulung mehr nötig, da durch bie ckrveileteilung und Spezialisierung nur em Mindrin- ih von Schulung notwenbzg ist. Obgleich die fl estende 'Pro» daktivn eine um nurbio.*< c 21rbe.ti t -?.:at bedingt bat doch bk bisherige Praris gezeigt, da'- auch eine toesent'.ich. Schonun ' der .siräste und eine erheblich geringe.t Srmü- bui.g em stehl, b. fr also dah bie Arbeitskraft des Einzelne» nur tn bescheidenstem Maste bean- sprucht w rd. Freilich hat die Fliehari^eit auch einen nicht m.oedeutenden AachIei!. Shrier besteh: eben darin, dah der einzelne Arbeiter das 3ntcrcffr am ganzen Produk- t i o n # g o n g verliert unb bei einem etwaigen Koni unkt urumschwung nicht mehr in her vage ist. sich umzusteklen und eine individuellere Arbeit au^ulüfrren. Sin weiterer Rachteil der Slicfoatbcit besteht darin, dah bei einem Versagen her Materialvorgabe der ganze Arbeitsgang auss schlimmste gehemmt werden kann und es gibt kein Mittel btc verlorene Zeit wieder einzuhoicu Einen rationalisierten Musterbctri.l'. bet bie Zllestarbeit als Grundlage bat, hak die A S G. bei ihrer Zählersabrik letzt eingerichtet unh fertiggeftelll. Einige Herren her Presse ballen Gelegenheit, diele» Werk eingehend zu besichtige-n unb einen Einblick in diese neue Arbeitsmethode zu gewimien Die Zählersabrik der '2Ii3C d e noch vor nicht allzu langer Zelt mit veralteten Arbeitsmethoden pro Tag 50 elektrisch' sähler Herstellen kmmte ist mit Hilfe des ssiesteiiden IVindes unb bet streng burchgesührten Rationalisierung freute in der *.'agc. täglich 5000 b«e> (.000 Zähler berzusteilen und zu versenden. Dabei fror- belt es sich selbstverständlich nur um einige wenige Typen, die nuf Grund der durchgesuhrtcn Ror- mung jetzt nusschsichlich sadriziert werden Bei der Kouiunktur dieser Erzeugnisse haben die angewandten Methoden auf Kapital unb Olrb: t ganz erhebliche Vorteile gezeitigt. Diese belieben in erster Linie darin, dah durch den dreimal schnelleren Durcchsluh das Detriebskapitui euch eine dreimal schnellere Reubelebung erfährt im Gegen'atz zu früher, wo beim langsameren Zinst der Arbeit auf längere Zeit hin enorme Werte Mtflckgt waren. — Bei der Pre!lel'e|i>ünaung des neuen ASG.-Werkes wurden die Teilnehmer nach einer Degrühung des Geheimrats Manroth von den Direktoren Helm unb Rosenthal die beide erfolgreich auch Die kaufmännische Ruk o- nalisierung durchgesühri haben, durch die umsang- refchen Anlagen Der neuen Zählersabrik geführt. Frage hes Anschlusses Waldecks an Preuhcn lautjctoorbcnen Ctimoxa. die eine Angltederung Waldeck» an Die Provinz Westfalen als besonders vortzeilhafl edehnen Haven in Heilen» 7i a f f a u unb bc'onberd in Kassel wo man ben Arrfchlust de» waldeckschen Landes an den Tregierunflsvezirk Kos«, für Iridstverftändsich hielt. Erstaunen hervorgeruten. Die Deziehun- gen kultureller und wiri'chasilidxr. sowie txr- toaltungStechnsicher Art sind zwistven Walbeck unb Kassel von . her eng und innig gewesen. Durch eine Zerre:hung dieses Derbisimlses toür- hen womö.'iich d.e Donelle des An'tzlusies überhaupt hinsällig. 3n einem langen Artikel bet Kasseler Polt" werden die engen Sande zwischen Kaf'ei und Walbeck eingebend bargeta.. Tatsächlich wird Waldeck seit 40 Jahren, seit Dem sogenannten AtzeptionSvertrag von Kassel aus verwaltet unb alle einschlägigen Debvrden | u b 1 f n s f fiilna. den man n Korono als her- ausforbrrung nusiohte. ein» nn Wen bring. Schon Htvj eine Woche vor ben fc'dnakwm rrichtencn in der fioridjauer Presse tzlachr^tzien von der Ber- baflung von 3 (• p o I n i < d) r n Lehrern in ?Barmia m Litauen bie anp etil ich de id:mcrr hfau- ! ,1.< opr cdie nidn ■ m.Hf nb tieherrichten Palb dar auf mürbe rin Brief dreier Lehret in Wilna »fr- osientiiitz- in dem <■? um xnlk baten, ^ltzlietztirt' rvarben sogar Hachrutzten ihrr scheusttietzr Mist Handlungen bkhr ..Lehrer Märtyrer' uerotfri ' lidu dir rinrn Sturm der Entrüstung wgrn Aonmo -ni-losten Wir sich nun hrrouege irttt hat inorrn all- birk tzachrichie i erlogen kem rinziger paini- scher Lehrer tft in Litauen verhasie: oefchrveige denn Misthondelt worden, brr angebliche Briet aus Warmia war eine glatte F o I j eh u n g . obe Litauer in Polen, flirt unbegründet«- (tzrruchtr hin, bir sich |o bald als L.'grn brrousgefteUt batten, wurden bann 45 I i t a u i | d) r Schulen iro Wi'nagebirt van ben Polen g r r als br: vitdochtig verhaftet, gegen dir gar keine fln idpilbiflung rrfrobrn werben konnte Auf bir flnkagr rin r ÜJhnbrrbc.isfüfrrers im fitlnaqrbiri wrgen dieses -isittkürakle -'nrwortrte der Leiter brr polnischen Dftnbtrihing. dast er in brr ausgereizten Stimmung in Polrn leine Erklärung tonde Die Ankunft des MadchaUs in Wilna unb bas Aufgebot bedeutender Militärkrösie an der Grenze liest nun polnsicheHeistfpvrne mit derMk-g- lichkesi rechnen, dast dem Handstreich aus Wilna ein zweiter auf Kvw- no folgen werde, unb hast Europa, wieher vor hie vollzogene Tasiache gestellt lieh mit dem Gewaltakt ab- sinden würbe. Run, Tölen bat es bei her Demon'tration bewenden lassen hie Ariern von Wilna sinh ohne Zwischenfall verlaufen, bie ganze Stabt prangte im Schmuck polnischer Sahnen, unh von Litauen wurde offiziell überhaupt keine Rotiz genommen. Europa sollte von her Tat- fache überzeugt werben, dah hie Seele Wilna» polnisch ift, hast Wilna für alle Zeiten polnisch bleiben mirb unb hast bie Proteste Litauen» weder von Polen noch von her Welt gehört und beobachtet werden sollen. 3n Der litauischen Rote, hie Dem Äölkerbunde vorliegt, wirD nun aitogefubrt. hast in Der polnischen Treffe seit Ansang Oktober, unter- Itühl unb geleitet durch amtliche polnische Persönlichkeiten, eine erbitterte sietz« gegen Litauen eingesetzt habe. Nach Ansicht bsr litauischen Regierung habe die polnifdK Regierung längst im Sinne gehabt b>e litauiufre Llchule im polnischen Herr' ',u unierbrurfen. Die litauische Bevölkerung über tm IBilnacr Gebiet habe die gegen sie gerichtelen 0k- ipaltaftf weher freruorflerufen noch oerbient. Snt 192U verfolge Polen die Litauer unb Wristruffen in seinem Territorium, unb baaegen erhebt bie lltau- ische Regierung mit hem äusterften Rachhnick Pro- lest. Zum Sichlust her Rote wird noch hervorgehoben, bast es sich von polnischer Seite nicht um eine Verletzung her Minderheitenrechte, sondern um einen planmäßigen versuch handrie, bas litauisch« Staatswesen in seinem vaseiusde- stand zu bedrohen. Der Artikel 11 der Völkerbundssatzungen. den Litauen onarrufen hat. billigt jedem Bundesmitglied das Recht zu, „iu freunb- 'chajUicher weise Die Aufmerksamkeit her Vundesver- sammlung oder bes Rates auf jeden Umstand zu lenken, der die internationalen Beziehungen den htt unb in her siolge den Frieden unter ben Rationen bedrohen tonn'. Der Völkerbund wird sich also im Dezember mH der litauischen st läge zu defaffen haben. Die Lage wirb überaus heikel roerbcn," sollte es Litauen gelingen, noch einmal bie WiIna- fr a g e vor ein internationales Forum zu bringen. Die polnische Rechtsgrundlage ist her auf einen Gewaltakt aufgebaute Entscheid her Botschas - terkonserenz, ben Litauen nicht anerkannt hat, noch anerkennen kann. Ein Appel! an bk 'ntematio- nnk Gerechtigkeit — man braucht blost an Ober- Irhlesien zu erinnern — ift bisher unerhört verklungen Ein Appell an die Gewalt mürbe unberechenbare Gefahren in sich sch oßen. Und doch for- unb ihre ötaattBeflicrunoen auf Ne ttnftt Lage tn der ID : r t f Q a f t aufanrrffam au mac5m. 5>*e Reichs regierung har zwar t*e OlortpenDigfeit ebw3 Abbaues der steuer- ttchen Belastung anertaimt. sie hat tr* besondere im § 4 a des Re-.chSstnanzausgleichs- oesetzes Dem 9. Apr.. 1927 den Ländern bie Plltcht auf erlegt, die Real steuern um denjenigen Betrog fu ’enten, den die Länder an Leberweisungen über 4,2 Milliarden hinaus erhalten, sie hat ferner tn dem Dor'äiifigen ffnftmirf des Stcuervereinheitlichnng-^etzes eint ©enfunfl aller Real steuern um 20 T rezent gegenüber 1926 als notwendig bezeichnet. Troy Der Awingenden Vorschrift de« Reichs'in^iv,. aus^Ie.^/S^^es ist aber der dringend not» trenbige Abbau der Realfteuern nirgends oorgenommen wort-en. Es ist vielmehr im Degentei' befürchten, daß die zur Zeit vorliegenden Steuergeseyentwürfe eine wertere Erhöhung der Lasten neben der durch die Dawes-G^fehe verursachten mit sich bringen. Ebenso bedingen hte Entwürfe zum Reicksbeamtenbeloldungs- und Aeichsschu lgesetz neue Mehrkosten. Demgegenüber erklären die Vertreter der 3n» buUrtc- und Handelskammern mit Nachdruck, da») eine »eitere Bela stung für die Wirtschaft unter keinen Umständen tragbar ist, zumal bereits die jetzige Be- (dfhmg jede Möglichkeit der Kapitalsneubil» bung un Inland auSfchließt und die deutsche Wirtschaft in wachsendem Matze von dem Zu- slutz des ausländischen Leihkavitals abhängig machen mutz. Öie müssen verlangen, daß keine Eesehent würfe eingebrachi werden, vhiae dah ihnen eine Berechnung beigefüat ist, die Aus' hluh Über die entstehenden kosten gibt. Eine ftcucrl-.dx öclaftimg, die. wie die neuesten ftatifttld>m Untersuchungen er.ieben haben, im Durchschnitt 63 Prozent deS gesamten besteue- rungssähigen Einkommens. 10ö.83 Prozent deS Gewinnes un Sinne deS Einkommen- und Körperschaf tsfteurraesetzes, sowie 5,5 Prozent deS Gewerbekapitals ausmacht, kann umnöglich weiter erhöht werden, ohne datz das Preisniveau im Inlcrnd geffeiaert und die Wettbewerbsfähigkeit oer deutschen Industrie auf den ausländischen Märkten un» aünftig beeinflußt wird. Angesichts dieser Lage muh verlangt»werde,!, dah auch in der öffentlichen Wirtschaft der selbstverständliche Grundsatz, der in der Privattvirt- schaft herrscht, endlich Anwendung findet, dah nämlich die öffentlichen Ausgaben unter allen Umstünden sich nach den zur Verfüguna stehenden Sinnahmen richten, ferner dah durch eine ernsthafte Inangriffnahme berVer- waltungsreform mit dem Ziele einer Acichsvereinheitlichuna unter gleich- Aei tiger Des chränkung des Oluf gaben- k reifes der öffentlichen Gewalten der notwendige Abbau der steuerlichen Lasten vorbereitet wird. Unter dieser Voraussetzung haben ine Kammern die feste ^'erlicht, dah es der Wirtschaft gelingt, der Schwierigkeiten Herr zu werden und die Grundlagen zu Wetter fortschreitendem Ausbau zu festigen." Weiterhin wurden behandelt neue, für alle Kammern gemeinsame Vorschriften für Dücherrevisorensowie sonstige Sachverständige, Me demnächst In Kraft gesetzt werden sollen. Herr QH a r jt < Wiesbaden) unterbreitete der Versammlung einen Antrag, die beiden Eisen- babnblrcftionen Vlatnz und Frankfurt zu er» suchen, künftig die zur Zeit erscheinenden beiden Laschenfabrvläne tn einer Ausgabe zu vereinigen Ebenso hielt er «S für zweckm. baß in den DlrektionSsahrplänen zur Wehr letzen konnte, schwer mißhandelt Von dem later fehlt bis jetzt jede Spur. 1) Rüddingshausen. 1. Ro. Am Sonntag fand h er die Feer des diesjährigen Erntedankfestes bei vollbesetztem Gvttcs- Haufe statt, wobei der Männergelangvere-.n und die oberste Schulklasse durch Gesänge sehr zur Bereicherung des Gottesdienstes 5; trugen. Pfarrer T h o r n teilte am Schüsse des Gottesdienstes der Cfremanbe mit. dah er auf Wunsch deS Desamtkirchenvorstandes deS neugegrunbeten Kirch spieles Odenhausen durch Verfügung der obersten Kirchenbehörde zum ersten definitiven Pfarrer ernannt worden sei. (J lang-®ön«. 1. RvD. Das Wohn- hau» der verstorbenen LehrerSwitwe Mann lAmthausstrahej wurde von Uhrmachr Lenz, der vor einigen Monaten von Frankfurt a. M nach Lang-Göns übergesiedelt ist. käuflich erworben. Herr Lenz hat einen modernen Laden einbauen lassen, bet demnächst fertiqgestellt sein wird. Damit ist ein lang gehegter Wun'ch vieler hiesiger Einwohner, einen Uhrmachr im Dorfe au haben, in Erfüllung aegangen. — Wie alle 3ahre, so sind auch Heuer wieder mehrere Dreschmaschinen im Dorfe, die von Haus zu HauS fahren, um das Getreide auSzudreschn. Zur Zeit der Ernte stehen die Maschinen im Felde, damit auch geringere Mengen Frucht gedroschen werden können. Die meisten Landwirte allerdings ziehen vor. ihre Getreide einzufahren unb bann auf einmal im eigenen Ho^e auszu- brefchn. ! Aus dem südlichen Teile beS KreiseS Gießen. 1. Rvv. Selten haben bie Landwirte einen so freundlichen Herbst wie diese- Jahr Tag für Tag kann ununterbrochen gearbeitet werden. Die Felber find nahezu geleert, unb überall sieht man fktfoige Hände, die Gruben auSwerfen, um bie Dick - Wurz. die ebenso wie die Kartoffeln vortrefflich geraten sind, einzuwintern. Die Winterfrucht ist auch fast ganz gesät. GS wäre gut, wenn bald ein ßanbreaen käme, damit sie keimen kann. Durch das herrschende günstige Wetter sind die Feldwege tadellos 1 r o ck e n , waS besonders von den kleinen Landwirten, die mit Kühen fahren, angenehm empfunden wird: denn bekanntlich werden die Zugkühe bei nassen Wegen stark überanftrvngt, fo datz der Milchertrag erheblich zuruckgeht. Aber auch schlimme Gäste haben sich durch die trockene Witterung In Menge eingestellt und vermehrt: die Feldmäuse. Hebe toll, besonders an Rainen und Hecken, sieht man sie huschen. Auch hier könnte nasse- Wetter mithelfen, daß der Schaden, den sie anrichten, nicht allzu groß wird. * Lich. 1. Rvv. Auf dem Hochkirchen- tag. der in der vergangenen Woche in Berlin stattsand unb der «hx eindrucksvolles Bekenntnis Aum neuen Willen zur Kirche war. wurde Stiftspfarrer vchorlemmer von hier einstimmig zum verantwortlichen ersten Schriftleiter der .Hochkirche" gewähll. einer bereits im 9 Jahrgang erscheinenden theologischen Zeitschrift, tne zu den lährenden Organen auf dem Gebiete bet liturgischen Wissenschaft gehört. Stiftspsarrer Schvrlemmer. der schon seit Jahren in der hochkivchllchen und ökumenischen Bewegung als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist, wird in der Schristleitung unterstützt werden von dem Schweizer Pfarrer G l i n z in Müllheim, einem bekannten Vorkämpfer in der hochlirchlich-ökumenischen Bewegung Der seitherige Schriftleiter der ..Hoch- ürche". Superintendent B tonisch in ReimS- toaibau lSchlesien), hat in Rückficht auf sein hohe- Alter die Schriftleitung niebergelegt. 1. jungen, L Roa Aus bem heutigen Schweinemarkt waren 892 Ferkel jum Berkaus gestellt. Der Handel ging •Weppenb. es verblieb ein großer Ueberftanb. Die Ursache hierfür bür*N m bem großen Snft riefe, her späten Jahres- zeit unb wohl auch m dem gteichzeitzgen Markt tn Dnenberg zu tuchen fein. Bezahlt wurden hk sechs Äschen die Tiere 8 bis 10 Mark, sechs bio acht Wochen eile 10 Wo 15 Mark, acht bts zehn Lochen alte 15 bis 20 Mark, zehn bis zwölf Wochen alle 20 bi» 25 Mark. Huf dem Ärämermarft waren weniger Stände als hn vorjadre erschien en. Der Besuch aus der Stabt unb aus der Umgegend war -der sehr gut. bie Kauflust sehr rege. • Ober-Hörgern. 1. Roo. 3m Aller von 77 fahren verschied nach kurzer Krankheit der Landwrrt unb langjährige Veig^ortmete Philipp Müller. Mt ihm ist eia Mann -■tn ?-*nn Schrot und Korn, ausgeftattet mit ganz oor-ualichen 5barallcrtigen,chaftcri, dahin- gegangen. Die arotze Teilnahme an ,einer Beerb igur^ gab beredtes Zeugnis dafür, welche Liebe unb Anhängllchke t er well über bie Grenzen ferner Gemeinde de. jedermann genoß. Mit seinem prattifchen Dissen und Können stand er gerne jedem mit Rar und Tat zur Selle. Aus dem Gebiete der Dreh- unb Warmblutzucht hat er sich schon frühzeitig hervorragend betätigt. Aus landwirtichalluchen Ausstellungen und Schauen tn der ^ortr.egszeit hat sein Rame stets einen guten Klang gehabt Bis zu feinem Tobe hat er bie Fortschritte auf allen Gebieten der Landwirtschaft m.t grobem Jnterefte unb selten geistiger Frische stets verfolgt. Kreis Schotten. x. Schotten, 1. Rvv. An den beiden letzten Sonntagen fanden hier A u s b i l du ng s k u r fe der Führer der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Schotten unter Leitung des KreiSamts Schotten statt. 3n einer Reihe von Vorträgen wurden bie Kommandanten der Wehren über den neuesten Stand des Feuerlöschwesens unb der Brandbekö mpfuna belehrt. Die Freiwillige Feuerwehr Schotten führte einen glänzend gelungenen Drandangriff vor und bewies ihre altbekannte Schlagfertigkeit. Ss wurden ferner wohlgelungene Schaumlöschversuche zur Bekämpfung von Benzinbränden fettens der Mi- nimarfirma vorgeführt Sin gemütliches Beisammensein unter Mitwirkung bet Feuerwehrkapelle schloß sich an bie Hebungen an. - Seitens ber Stadt ist für die Wehr eine Motorspritze 1300 Liter Leistung pro Minute» angekchaf• t worden, bie eine außerordentlich wertvolle Ergänzung der stäbtischen Löschqerätschaften darstellt. Bei etwaigen Bränden tn den nahgelegenen Gemeinden wird diese moderne Spritze bclfenb eingreifen. Tie Herren Branddirektor Braubach IGießen) und Dämmt Friedberg) wohnten den Kursen und den Hebungen bei. — Der KreiS Schotten hat für bie Zwecke deS KreiseS ein eignes Auto angeschafft (5 Sitzer- Opelwagen), ber in diesen Tagen ankam und in Betrieb genommen worden ist. — Pfandmeister Jakov Eise unb Frau feierten dieser Tage daS Fest der golbnen Hochzeit. Glückwünsche auS nah und fern, auch seitens deS Herrn Reichspräsidenten unb deS Hess. Staates. deS KreiseS unb bet Stadt Schotten wurden bem Jubelpaar zuteil □ Saubad), 1 Noo Dieser Tage hielt sich ftammerbireftor i N. Th. Müller (Darmstadt) hier auf, um im Auftrage der „Römisch-Germanischen Kam misston" des Deutschen archäologischen In- stituts die alten Straßenzüge festzustellen. Dies ist van besonderer Bedeutung, da diese alten Straßen teilweise schon in vorgeschichtliche Zeit fallen unb alte Handelswege vom Süden zum Worben darstellen, auf ihnen brachten schon in der Vorzeit die Männer des Süden» den nordischen Jägern ihre Kostbarkeiten und tauschten kostbare Pelze und andere Erzeugnisse der kälteren Zone dagegen aus. Auch hat man beobachtet, daß an den Kreuzungen dieser uralten Straßen Ansiedelungen und Friedhöfe (Gruppen von Hügel- und Flach- qräbem) sich fanden. Ein Teil dieser Straßen ging sogar vom Limes", der römischen Reichsorenze. aus. Man muß wohl annehmen dah auch die Römer schon daran gebaut haben, da sie zu ihren Vorstößen in das aermanische Gebiet aut» Straßen zur schnellen Beförderung ihrer Heere brauchten. Auch dienten sie wohl zum friedlichen Verkehr der Ger- manen und Romer, da Jahrzehnte der Waffenruhe die kriegerischen Unternehmungen ablösten: in solchen fand ein lebhafter Warenaustausch statt. Kam- merdirekior Müller hat recht belangreiche Forschungen gemacht. Er bat einen sehr alten Straßenzug von öaubadj durch die sog. ..Galgen hohl' und bas „Bhe Gericht" ead- Bl Klagt« teftgefteilt j)itr teilt sich bn Straße Der mm Straßen zag zieht nach Glaubzahl, der andere nach Hungen. Außerdem wurde die uralte Straße von Hungen. «onnenrotb. Hessen- drücket Hammer (die sog. Jtofre Straße", noch Grünberg durchforscht. betrieben die alte Heeresftraße vom Falltorhaus (^Kilians- herberge'» bet Schotten dis Gonterskirchen Ebenso wurde der Verlauf der Straße Laubach—Schotten teilweise durchforscht wie auch die sog. „Vite Frankfurter Straße', die auf der Wasserscheide der oberen Detter und der oberen Horloff läuft An chr liegen auch an einer Kreuzung der eiten Dege zahlreich« Hügelgräber. wie auch laiche sich am -alten Geratzt' (brm. .Hohenberg', fanden. Im kommenden Früh» lahr wird Herr Müller feine Forschungen fortsetzen. Das Ergebnis wird er dann in den . Mitteilungen de» oderhefsilchen Geichichtsvereins'. redigiert von Uniocrsttäts-Bchllolheksdtrekwr Vrof. Dr. Edel, oer- öffenilichen. Der hiettge ,. ® f t g orte - n b . « V H. E unternahm am Scmntag unter Führung von Uhrmacher P o t h frtiw Monatsw^n» berung nach Bad Salzhausen. Dte Wanbe- nmg ging über Ulfa zur Haubenmühl«. wo man Gelegrnhe-t nahm, das wuTtdervolle Glockenspiel tm .Westmtnsterklang" «u Höven den prächttgen ,)achwerfbau tn alt6eui<4Km Sttl zu besichtigen. 3n Salzhausen würben bte Kuranlagen burchwandert dann ging'- nach R i d d a. von wo aus mit bem Adenbzug die Heimkehr angetreten wurde. — Gtn frecher Diebstahl wurde im Haufe eures 6te* gen Fabrikanten begangen, dem 50 Mark aus dem im Hausflur hängenden Rock entn>rxbet wurden. Die des Diebstahls dringend verdächtig-m Personen waren mit dem Bormlltagszug tn Richnma Mücke abgedampft. 3m Auto wurde alsbald die Verfolgung der Langsinger am'genomma^ unb es gelang, das Kleeblatt ^tpe* Männer unb eine Frauensperfonl auf der Strohe zwischen Merlau und Rieder-Ohmen dingfest gu machen. Die Verhafteten hoben die Tat eingestanden- 35 Mark fand man bei ihnen noch vor. das andere bähen sie bereits für EstworeM. Süßigkeiten und AUohol ausgogeben. >—( Ruppertsburg, 1. Avv. 3w ba letzten Zeit wurden auf unser« Station s a st täglich 2epsel verladen. Es kosteten bk Kelleräpfel 2.50 bis 320 Mark. Tafeläpfel 10 bis 12 Mark pro Zentner, je n.'ch Sorte und Qualität. Wirtschaftsobst kam bis letzt trxnia zur Verladung. Der Preis für Kellervbst muß als äußerst niedrig bezeichnet werden und er- klärt sich teilweise aus beui Qllaffencnaebot m- folae der Rekordernte, aber auch aus ber Tatsache. daß man dickste Wirlfcha'tsäpfel. wie z, B. schöne Schasnasen, ja vertchiedentllch sogar Goldparmänen. herunterschüttelte, die bei Sortierung bester hätten verwertet werden können. — Hier fanden zwei Güterverftei gerungen statt Dabei wurden bezahlt, für Ackerland 330 bis 660 Mark, für Wielen 780 Mark, für ein Baum- stück 250) Mark, alles pro Morgen. ± Groh-Eichen, 1. Avv. 3n unserer Gemeinde fand eine ordentliche Kirche» Difitat ion durch Dekan Schmidt ausCbrftn- beeg statt Vormittags richtete ber Bifitatvr im Gottesdienst mahnende Worte an die Gemeinde. Ankchliesvend daran sand rne Sitzung der kirchlichen Körpertchasiien fhrtt 3m Aach- mittagsao «esdienst war enw Prüfung ber Schulen der und der Thristenkehrpstichttgen Man konnte mit den Ort ft tmam ber K mder als auch der Schuientlasteoen Mifrieben fein. 3m kommenden Frühjahr soll in unterer Gemeinde ern neues Pfarrhaus gebaut werden, da das alte, bas aus dem 3ahve 1670 stammt, feucht unb ungesund ist. Mit ber Rus'ührrmq wurde das Hochbauamt Büdingen. 3roetflftc.1e Schotten, beauftragt Sobald Me Witterung es ertaubt, ’trfl mit dem Bau begonnen werden. 4-. Lardenbach 1. Rov Unter langjähriger Pfarrer A Weinberger ist noch Stockhausen bei Lauterbach ü berget iedell Bereits im Aprtt vorigen Jahres war er m den Ruhestand getreten Pfarrer Weinberger hatte feine gante Amtszeit in unserer Gemeinde zw- gebracht (1888—1926). Er war feiner Gemeinde stets ein treuer Seelsorger Allgemein wird sein Wegzug sehr bedauert. Unser Kirchenvorstand überreichte in Stockhausen dem früheren Seelsorger ein Bild der Stätten, wo er gewirkt unb gelebt hat, als Andenken. Un'ere Ptarr.i wird zur Zeit von Groß-Eichen aus versehen Kameraden. Roman von Felix Moefchlln. Copyright by Earl Dunckcr. Berlin W 62- 3. Fortsetzung. Nachdruck verboten. rll'ch der Assistent schaute gedankenvoll In die Luft. Doch uxi6 unseren Lutz betrifft.“ fuhr der Pro- feflor (ort. „jo wird es auf Grurch unseres Material» aus dein nächsten Äongreffe zu einer sehr Inter- rstauten Kontroverse mit nwlnem Heidelberger Kol- legen konmien.' -Vch zweifle nicht davon. Herr Proseffor.' ..Es wird |id) nun darum bandeln, unseren P»r- iienlen lanwam in die Wirklichkeit von 1925 hinein- zufichren. Weiß er, nxe der Krieg au »gegangen ist?' Vch habe chm mttgeteilt baß axr nicht gewonnen. haben Er hat e» mcht so schlnmn ausgenommen. wie zu ermatten gerne» en rod re. * ..Weiß er von den Begleiterscheinungen des Winter» 1918 19?" .Vn großen U nnffen. 2ch hielt e« nicht für nötig, aus Einzelheiten ein zugehen .Gewiß, «der er weiß sedensalls. daß wir eine Republik sind. hat er sich damit abgefunben9* ..Leicht, wie e» mich dünkte. Er nickte sogar mit dem Kopf." ..Also sehr wahrfchembch eine Bermebrung der L'mtfparteien um eine Stimme. Wir werden es ertragen können." Der Assistent iächeUe oerständmeooU . Daß lern Vermögen oertoren gegangen ist. lüerben Sie ihn, nntgeteilt haben?" ..?iein. noch nicht ($♦ schien mir ertöns zu gc- iährltch." . Ökini richtig. In dezrig aus da» Geld sind d>« Leute oh empfindlicher als in bezug auf pvsitische Dinge. Bon Der Scheidung und DiederverheiSatung feiner Frau wird er hosienllich auch noch nichts wissen?" ..Rein, wir Haden sorgfältig alle» vermieden, wo« in dieser Richtung auch nur eine leise Andeutung geben kömit.- .Hoben Sie unser Gutachten von 1922 zur Hand"'" „Hier ist es. Herr Prosestor.' „Geben Sie her " Er la«. .Ha. unheilbar. Dir konnten baznal'3 nikht« nnbere« schreiben. Der Blitz oon gefti-m durste nicht in Rechnung gestellt werden. Wir hatten das Recht, zu schreiben, was wir geschrieben haben. Und die Frau halte da« Recht, sich wieder zu verheiraten. Da« nicht stimmt, tfl eigentlich bloß dieser Blitz, 'llknn dieser Blitz nicht gewesen wäre, hätten wir recht behalten. Da« tut unfer Patient heute''" ..Er wartet auf seine Frau." ..Ja. diese Frau ..." Der Prosestor ging nervös auf und ab .Herr Profcstor, wenn Sie gestatten, so möcbte •n noch nuticilen, daß ich mir erlaubt bab<. einen kurzen Bericht an die Zeitung zu schicken." .Leitung? Da» Hebe ich nicht. »2ch habe in diesem Berichte auebnhfHd) auf den Erfolg unserer Behandlung hingewiesen.' Er überreichte dem Proiestor da, Blatt. ..Hm", iagte ber Prosestor nach der L’efture. .ich liebe e« wie gejagt, nicht, aber da t« sich in diesem Falle um eine Angelegenheit von allgemeinem Inter- este handelt ... Ist noch etwa« zu besorechen^" ..Herr Prolesior. ich bin Braunschweiger Ich wäre Ihnen ören ' Der Direktor lachte, stutz» unö tagte. Wessen Sie denn wa« ich meine, (üotbmann?* Natürlich.' feerte der kleine Mann. ..Ist da» so natürlich?' ..In diesem Falle jo. Dir haben zwei Geschäfte, die bald aushören muffen, davon eine», da» womöglich sofort auH)ören müßte. Und da» tft diese»." .Schade, so em hübsche» (9eid)ä,t!J ..Gewiß. Und mit ein bißchen Bescheidenheit wäre es noch lange ein hübsches Geschäsi geblieben, fo wie die Menschen mm einmal beschossen sind. Ich habe Ihnen diesen Borwurs schon einmal n»achen müssen Bor ein paar Jahren ist e» beim russischen Geschan ganz ähnlich ziigeganoen. Man will zuviel." ,.ö» war doch alle« so hübsch emgesädeit." ..Die Norweger sind eben doch noch gescheiter, als man meint." „Sie wissen ja noch ganz gut. wie wir auf den Gedanken gekommen sind, Goldmann." ..Sie wrsten aber wähl ebensogut, daß ich Sie aus die Gefahr aufmerf>om gemacht habe " ..Selbitoerftonblid). da« ist auch Ihne Schuldigkttt gewesen." ..3d) habe Ihnen schon damoi« au «einander- gesetzt wenn öte diesen Rückblick gestatten wollen. Herr Direktor . Mit Vergnügen." sagte Hermann Wehn, lieh sich auf einen Smhi nieder und nahm den Hut ab ..Lhnen gestatte ich alle»." .Lch habe Ihnen schon damals nise^andergesetzt. Herr Direhor. daß wir uns mit bem Gewinn, den uns der Verkauf dec Branntweins an der Terri- tonalarenze einbnngt. begnügen müßten unb 'oll- len. E» war zwar fein übermäßig großer Gewinn, aber dafür ein Gewinn ahne Rncko Die Norweger wollen Schnaps tnnfen Denn ihnen also da« verbot rm eigenen Lande Hmderniste in den Seg legt, so werden fee den 6pnt rmtdxnuggetn unb teuer bezahlen. So ist der Menich Mit ^rchnapi rft immer ein Geschäft zu machen. Air bürten wir un« mcht selber mit bem Schmuggel bei Hastigen sollen Schon mit diesen Bennmotordooten die wir für teuere» Geld vermieteten, liefen wir ein Risiko, da« sich nicht mehr genau berechnen ließ. Sie werden sich an meine diesbezüglichen Zahlen erinnern ' ..Unaefähr. Immerhin fanwn wir bamtt auf do« des Spntpreifes.' Um fo eher hatten wir un» damit |«friebe- geben dürfen. Da« andere war so oettühversich. Neber Grld marm. unb es log auf der Hand.' Man darf nicht olle« hin. was auf der Hand liegt. Herr Direktor. Mr hätten d«e Beraubung der Spritschmuggler nicht orgamfteren foOen." ..Dir waren nicht die Ersten." ..Rein, wir waren nicht dir Ersten. Dir sind, aufrichtig gestanden, mcht auf diese 6bee gekommen, darum waren wir nicht he Ersten " ^vielleicht.' Die Idee war genial. Die Hauber erhielten den Branntwein gratis unö brauchten Mnr Sagst zu haben, daß sie oon den Schmugglern angezeigt würden. Und dennoch hätten wir diese Käufe er nicht organisieren fallen." ..Aber sie brauchten Hrfte unb Organisation, wenn da» Geschäft wirklich em Gefcktzi't werden sollte. Und war e« nildt hübsch, den Vrannlwein. den wir zuerst wrtauft. d>um oerfruäVet hatten, noch einmal tn die Hände zu kriegen unb nach einmal zu verkaufend" Denn sich die Schm regier und Me Räuber schiiehitch nicht gefunben hätten' Sie Haden sich na- mrgr^ «iß finden müßen >^tzt teilte sie den Gewinn unb da sich unter fappdlpiel heran gestellt hat. so werden wir feinen Liter Dmnntwein mehr an den M-ran bringen. Untere Rennboote sind ichon ausgeschattet. Sie liegen untätig ch SkrSenftad ' ..Schade. Tenn da« Geschäft noch ein Iadr gegangen wäre, fo Höne ich mit dem Gewin-» die deutsche Erdölmdustrie auf eine andere OruniMngt gestellt." ..6a. aw die Dinge siegen. Herr Direftor. werden Sie sich wahriche-n'ich ganz au« der Erdöl- mdustr»e zuruck.ziehen muffen.' Hermann D.hn stand auf. Brarnttwemgeichäst Einverstanden. Rur be Rennbootk ... Holk, diese Boote werden axr der norwegischen Zoll- -*ra>c!iu3? verkaufen. Hübsch Wenigsten« em ge- onster Irost. Die Schmug>?!e- werden sich wundern, wenn die Zöllner auf einmal rascher fahren al« ste. Ihre Sache. Goldmann.' 3d) werde mich sofort mit D*U> in Verbindung 'etzen. E« ist übrigens eine hübsche Idee, die Rotor- boote an öie Kea^r-^ng jj oerkausen." Er sicherte. ..Eine sehr hübsche Idee. Herr Direktor" . 7 "k rnabr. Goldmann. E§ siegt ein gewester -'fr! d ■ Was gibt» Beu es?" Er wie« auf Mt Zeitungen. (Fortsetzung folgt) ent- O rgam ^eschaHung der .abake Cf/Q Reemtsma A.-G. XANTHI- OVA CONSTANT INOPEL REEMTSMA CIGARETTEN SERRES- SARMUSAKLI SERRES- DOVISTA AYASOLUK LYGDA AK-HISAR ZICHNA MAHALLA CAVALLA (l K1RLIKQVA PURSUTSCHAN DRAMA- BASMA XANTHI SAMSUN- BAFFRA ALATSHAM HENDEK ERBA A DJOUMA XANTHi- YAKA DUBNITZA KUSCHUKAVAK m 'm Beachten See bitte die Preise HeinridiHodistätter Brandplatz 1 Gegenüber dem Alten SdiloB 9967« 9W92D ohttegleic/ze/,/ timg t*on R ttne jedeSmal, die Marburger Klinik gebracht Kreis Marburg. n. ZW. rohuifl Surtfi bl< pon unftrtm Ictttnb Srjl Dr. ®orm< au* QtbUbtten Damen. «mD«. such verbinden» perlangtn .rXfarfirab« >r»3-. <«n peachkheft für 1ermtnrer<0ffnn< 1. en,Ssttsrswog82 Doller umrahm' das. ■n Bei*all fand. De Rem- Dach-Ziegel LiMllslz-ZWI. BliJtrlliuönie zu billigem Preis. L Rübfamen,Giehen Fernsprecher 1658. Sehr aparieZmmer-ÄnnWngen zeigt zur Zeit in seinen Schaufenstern $6.3riiif,»elf Odenhaufen, 1. Roo. 3n der jungfien Oemeinberatefihung wurde der von der flreboerroaltung auigejtellte «ertrag, betr. lieber- nähme der Bahnbrücke in Rreieunter- Haltung, genehmigt. Einer Anregung mehrerer (Semeindmerordneler entsprechend soll tm nächsten Frühjahr noch einzwei«er Babeplay an der Xlabn angelegt roerben. Auf den Antrag de? Stein- brud)pärhter» Will wurde der mit diesem abge- schkosjene Vertrag dahin abgeändert, hast die Auf. m e t e r u n g der gewonnenen Steine unterbleiben konn. wenn Dill sich verpflichtet, dem Kemern bevor- steher jeden Abend die Menge der abgegebenen Steine anjugeben. Im übrigen soll cm dem Bertram: festgehalten werden. Kreis Vtevenkopf. [ Biedenkopf. 1. Aov. Gelegentlich der Einweihung eines Kriegerdenkmals in reihen fi ein. das auf dem dortigen Friedhof feinen Platz gefunden, erkletterten Kinder einen Grabstein. Dieser fiel um. wobei einem fünfjährigem Kinde aus Weisfenbach beide Deine gebrochen wurden. ES wurde M- Krlnxs Modehaus Salomon «kläre vada th leraschwili rertndelt, Oer m ber Gluckstraste hier eine Falschmünzer- toertftart errichtet hotte um falsche russische Lscherwouez-Roten im Werte von : ielen IBULenen hcwuftellcn — Im Döckerweg ftunte das einjährige Kind einet Ptzotograpkkn aus dem fünften S lock der elt rlichen Wohnung auf die Straft« Das Ku,b trug schwere innereDer le Hungen davon und wurde in daS Kranken ha uS gebracht - In der Aocht - :m Pier »tag kam eS .n Sochlenhemsen wegen grauen ui einer Messerstecherei, n deren Verlauf - toe ) Männer k v schwer verletzt wurden, dost sie -n- Krankenhaus gebracht werden muhten Weitere Gsenbahnwünsche aus dem Vogelsberg. “ Don der Strecke Stockheim Oe» hern 1 Xof Infolge der Bemühungen keS Oberhef fischen Berkehr-bunber deS SntgegenkommenS der Reichsbahn - Direktion ist eS endlich gelungen, feü dem a:omnv llahrvlan den Zugverkehr au1 ? । b rhe'sllchen Deden bahnen besonders auh au unserer S:recke wesentlich ,u verbessern. Immerhin bleiben auch jetzt noch an Sonntagen und Werktagen Stoischen manchen Zügen Paulen non ettoa 'echS Stunden bestehn, bie noch verringert werden mülfen Heute fr: nur auf -Wei Miststände hingewielen. die beteiligt bxto. wenigsten- verbessert werden können Der ^eikenbe. der gezwungen ist. ö'ttr- die Züge zwischen Gedern und Stockheim zu benutzen. wird beobachten, dost velonderS die R e i - ’enben 3. Älaffe oft sehr stiesmütter- dehondelt werden Lehr häufig find in Den Wagen nur zwei kleine Abteile 3. Klasse emgefteut. in die nun die R?'enden zusammen- S«plercht werden, während 2ü>tetlc 4 Älafle in genugenber Anzabl vorhanden lind. Ober sollen die Reisenden,_ die sich w.eder gewöhnt haben 3. Älalfe au fahren, zur Abwanderung in öic billigere Wagenklasse gezwungen werden? Auch durften t> alten Wagen endlich auf unserer Strecke verschwinden E n an- beter. schon oft beklagter und von den Dellenden höchst unangenehm empfundener Mitzstanb ist die lange Fahrzeit der Züge zwilchen Frankfurt und Gedern die meisten- durch dir langen Aufenthalte in Stockheim bzw He Iden - bergen verursacht wird. So braucht Zug 4105 3 eiimbcn 50 Minuten IAufenthalt in Sspckheim 37. in Heldenbergen 31 MinutenI. Zug 4147 3 Stunden 6 Minuten. 4111. der letzte Abendzug. 3 Stunden 34 Minuten « Aufenthalt in Stockhe.m kurz vor dem Ziel 44 Minuten, also • t Stunden, di' manchmal durch Verspätung anderer Züge logar auf eine Stunde gebracht werben). Auch in der Dichtung nach Frankfurt Ist die Fahrtdauer zwischen Gedern und Frankfurt sehr txr* schieden und schwankt zwischen 2 Stunden 4t Minuten und 3 Stunden 35 Minuten Aber der 3ug 4138 mit feiner nur y/t Stunden Fahrtdauer ieigt. daß die Strecke auch schneller bewältigt werden kann. Die Reisenden würden eS jeden- falle sehr bhegrüsten. wenn endlich ihre bered)- tiqtca Wünsche nach kürzeren Fahrzeiten und Aufenthalten in Helden bergen, besonders aber in Stockheim erfüllt würden. Da der Hauptv.rkehr unserer Strecke nach Frankfurt geht, muh die Elnstellung eine- EilzugSpaar« in- Auae gefaxt werben Kreiß ^riedkerg — FriedberL 1. Aov Der Bezirks- lehrerverein Friedberg-Bad-Aau- heim hielt unter dem Boll ü) von Aekwr Meyer eine stark besuchte heimatkund- 1 i che Laguna in Bc^-Aauheim ab. Zunächst wurde unter ;^ frung von Mehrer Oswald IBad^Aouheim k-aS Staatliche Museum in Bad-Aauheim besichtigt, da- als reichhaltiges Cofatmufeum wertvolle Schätze zur Geolog: e und Vorgeschichte der Wetterau birgt. Sodann hielt Lehrer Schutt kOssenheim) von der Höhe deS ZohanniSbergeS auS einen sehr inter- e’ianten Vortrag über daS Gefecht, das im Verlaufe der AevolutionSkrrege am 26. Oktober K92 zwischen Hellen und Franzosen batetbft staittand Z Bad-Aauheim. 1 Aov. Der lurn- verein 1860 hat seine diesjährige öffentliche Tätigkeit mit einem De re i nS w e t t u r n e n beschtoffen, das an mehreren Sonntagen :n den einzelnen Abteilungen stattfand Sine besonder? Zierlichkeit aalt am Sonntag vor vollbesetztem H♦ Alsfeld, 1. Aov. Am Sonntagabend Deranftaltete der Zwei g verein Alsfeld d«S VHG. im kleinen Saale beS .Deutschen HauteS" einen Lichtbildervortrag, den H^r-r Lau sch-Al-feld hielt Gr führte mit zahlreichen Lichtbildern eine Wanderfahrt durch den Schwarzwald und die Schweiz vor, die eine Gruppe der Iugend- abtcilimg des Turnvereins unter feiner Führung im vorigen Sommer unternommen hatte. Mit großem Interesse folgten die Zuhörer den Schönheiten der Mittel- und hochgebirgsweit. Beicher Verfall wurde dem Vortragenden zuteil. S Vortrag mit Vorführung um ,4 und ' Uhr. «iitfriN frtil l LastLrib(Saal),Walttorflraße 5 Arettag, den £ Aovember <*r(öi de« Abende 'o l zum Besten der Jugendpflege verwendet merbeiL Der hiesige « reiS- geflügelzuchtverein hielt am Sonntag in der Festhalle eine Geflügelvorfchau ab. die gut beschickt war -er. Homberg a. d. Ohm 1. Rov. Aach- dem nunmehr der Weg um. daS StatonS- gebäube Aeuhau - bi» zur Derladetteile gepslastert worden ist. wäre eS an der Zeit, i-aß 'riienS der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie die Strecke von der Ueber- ahrt an den Schienen bis jur ober? i S nimm» düng deS Fahrweges zur Kippvvrr-.htung auch gepflastert würde, zumal diele Firma icne Verpflichtung bei Hebemahmc deS Ste.nbruchS der ®ebr. Becker im Distrikt _ Rote Kuh schrllllrch übernommen hat. Diese- Wegstück der KreiS- strasie. jetzt an die Provinz ubergegangen. wird andauernd mit schweren Lasten befahren und befindet sich bei Regenwetter in einem schlechten Zustande. (-) Grost-Felda. 1. Aov Dem Vorsteher deS htesigen Postamtes. Postmeister ÄaöcL ist e8 gelungen, für unter Postamt vom 1. Ao- oember ab wesentliche Derkehrsver- befferungen durchzusehen. Der P o st - schalterdtenst wird künftig von 8.30 bi« 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr bauern; das bedeutet eine tägliche Verlängerung der Schalteröffnung um eine Stunde. Zu dem di-hengen Postzu- ft eil bien ft morgens um 8 30 Uhr kommt jetzt noch eine zweite Bestellung täglich, und zwar um 17 Uhr. so dah die mit dem Postauto von Alsfeld hierher beförderten Postsendungen noch am Aach- mittag ihrer Ankunft an die Adressaten ausgchan- 6igt werden. Der Fernsprechdienst bleibt vormittags wie seither, dann aber wird er von 14 bis 19 Uhr ausgedehnt. Diese Verbesserungen werden namentlich von unterer Geschäftswelt willkommen geheißen. (—) Dindhaus en, 1. Aov. Der Aachfolger be» in ben Ruhestand getretenen, nad> Garden- teich bei Gießen verziehkflun,i des «weiten Staatsexamen» m.nb.stens P/, dis V't .fahre erfordert, unb auch bann bis zu einer Anstellung im Staatsdienst noch längere Feit gewartet werden muh. wird den meisten Stauen das juristische Studium zu trocken und abstrakt erscheinen. Diejenigen, die bei dem Berus im engem Sinne bleibe» Verben hierfür im allgemeinen vermutlich eine besondere Eignung besitzen. D.t lange Ausbildungszeit ermöglicht es den Justizverwaltungen, eine so genaue Kenntnis von der Perienlichkeii der Bewerberin zu erlangen dast sie nur diejenigen zum Richter in ernennen brauchen die hierfür alle erforder- Nchen Fäh.akeinn besttzen Das immer wieder er- hot^n Bedenken hast die Frau weacn ihrer angeblich ger.ngeren Objeftii'ität unb ihrer stärkeren Beeinslustdarkeit von Gefühlsnwmenten als Richter uLhehern' Morgen zu lassen. Als beste Lölung der Sinholefrage wurde fast durchweg be^-.chnet, dast man sich am Monatsanfang Äatlöffeln. Mucker, Mehl, Reis unb sonstige Koicmtallvaren In erfahrungsgemäst benbt gter größerer Menge ins Haus schicken lästt. Bei wöchentlicher Seldeinnahm« geht das natürlich auch wöchentlich, aber eben möglichst immer in» voraus auf eine Woche mindesten». Milch und Brötchen werden heute auch wieder geschickt. Bleiben noch die Irischwaren Fleisch. Demüfe und Obst, die man gern vorn Markt beziebt, al'o ist ein zweimaliger Marktgang in die Zeitberechnung aufzunehmen. Marktgänge können auch durch das Treffen von Bekannten leicht zu Zeiträubem werden, wenn der Debanfc an .das Wichtigste" n cht ftarfrr ist. als das .schein- bar Arrgenehme", tt*c» man durch Abhetzen teuer bezahlt. Einmal wöchentlich wird es nöttg, sein voriäuscht Die erste Lüge des Lebens' Bald folgen airfere, kompliziertei-e. abwechllungSreichere mit der lortldbreitenben Begriff»biIbtmq 3etzt zeigen btt Lügen nicht mehr ganz prinrittve Formen. Das Spielkirrd behauptet, keinen Ball zu Haden, unb doch hat es ihn, das erfebnie Spielzeug, einem Spielgenossen weggenommen. 34> sehe noch das zweiiäbrige Äinb vor mir. das. im Bett stehend, von dem naben Tisch die Puderbüchse herabnimmt unb das .grvhe De- Ichäsf. das hm im Bett .passieri wari'. mit Puder bedeckte um die Zeichen seiner .Schmach" zu verwischen. Unb das gleiche Kind behauptete etwa im gleichen Alter, als es sich un Bett c ngenästt hatte, .es hätte nur so geschwitzt^. Hier erscheint schon die Furcht vor Strafe als bte Triebfeder, das Hauptmotiv der kindlichen Lüge' Dries Motiv steigert sich in enormer Weise, wenn die Schule ihre Antvrderunaen an da» Äinb stellt. Tausendfach find hier btt Ursachen und Auswirkungen der Äinderlü^e. Furcht vor Strafe feiten» der Lehrer unb leiteni der Cltem — eine Lüge gebiert die andere. Oft werden die ÄInder zum Lügen durch die Eltern unterstützt, die in ihrer Sorge unb Liebe ben Äinbem unrichtige Amschuldigungszel!«.' schreiben. in dem Glauben, dem Äinde zu helfen. Wenn bte Eltern toüfjten, welchen Schaben fi« gerade durch ein berarf.ge» Verhallen dem Äinde zufügen, indem sie e» geradezu im Lügen unterstützen. würden fie Mrie fal'chverstandene Liebe nicht in birier Welle jum Ausdruck bringen. Zw Schulalter tritt auch eine andere älrsachc uim Lügen zutage: die Prohlsucht. Da» Schulkind renommiert zu gern vor 'einen Mitschülern — da spielen heute die Auto» und andere Herrllckr- keiten eine grohe Rolle. Ban^e Märchenerzäh- hingen über das, was die Eltern urtb Verwandten besitzen sollen, werden den ftrnmenben Mitschülern mit ernstester Miene aulgetischt. Unb die Phantasie spielt weiter Dlückt einmal eine Lüge, dann kommen Erzählungen, die immer phantastischer werden - von der Zwecklüge trennt ich jene Lüge tue. ohne einen bestimmten Uag» p«,iergongs an» genommen ober auch Ne Stunde bet Mittagsau» ahri mit bem Kle.nklnd Hur bet Markt» gang muh früh ftattfinben Eine kleine Tafel In her Küche, auf bee man alles Fehlende gleia» notiert, gestattet rin fswel- die Hausfrau Me schnalle« Ä.nberbdnt für Mc '.es Ordnen des Sinboiebek^triS und mr» kann durch Kennmarke bezeichneten Waren, für Ne Abhv!».ng der von ihr selbst a»lsgesachten oder im Rot fall für das Holen frischer TMtoart am Rachmittag in Bewegung setzen. Küche im Herbst. Saure Äartosseln mit Hammel- lunge. 6 'Personen Sine frische Harnmellunge wirb in Stü^e geschnitten ui»b in 1 Liter Wasser mit Salz unb gemischtem Dew»irz weich gekocht. Dann nimmt man die Vungcnftilcff au» der Brüh«, stellt fie verdenkt beiseite und kocht nun in ber Bräde 2 Teller rohe, vorher abgebrühte Kartosselscheibei» In ihr gar, um ?mh4ic6 Lunge und Äariofleln mltelnanber zu mllchen. 100 (Tramm Lpe^k werden würflig gllchnit:cn ausgebraten, und in ihm <>0 Dram in Rlehl gebräunt und gar gekocht, mit 2 Löffeln Ellig. 3 Löffeln Schrup vermischt unb mi1 etwas |duem Pfesftt und */t Teelöffel Maaai» Wür-e vollendet. Äar- tofleln unb Lunge erhitzt man In der Softe und ttfcht fie sogleich auf. L H Befchmvrte Rebhühner Bier junge Rebhühi»er werben gerupft, g.-fmat, auigenom- men und in kaltem Wafler gewaschen, geirmknet, gesalzen und mit Sperflcheiben umwiekel. oder mit feinen Spellläden gefpickt. Acht Eftlölfel Butt c werden zerlaflen, Nc Rebhühner hin.-ing legt und unter öfterem L! in drehen unb Briullen mit brauner Butter gebraten unb unter Zugieften von Walser unb •/« Liter fdurer Cabne ' * bis eine Stunbe geschmort Die Sofie wird mit Äartossel- rnehl, daS in Wasser oder Sahne »-rrühri wurde, verbickt und abgelchrnellt. Die Rebhühner werden mit etwas Lohe fllaiirr!. Die übrige Lofts wird mit den Rebhühnern zu Tllch gegeben Zur Glasur nimmt man 2 2*/» Blätter Gklatine, In warmer Sohe aus gelöst. Gurken in Dills oh e. ÄochdacZer eine Otuixbe. 6 Personen Mittelarohe (Dürfen werden gefebält, entkernt unb in nicht zu grofte Stücke geschnitten. 3n 125 Gramm brauner Butter bänrpfl man 60 Gramm Mehl braun, füllt soviel dünne Fleischbrühe oder Walser dazu, dah man eine runde, seimige Softe erhält, würzt diese m:t Salz. Pfeffer, etwa- Zucker sowie einigen entfernten Zitronenscheiben, legt die Gurken hin? c» und schmort lie langsam darin gar. 3n brr letzten Bierieistu»»de jjlbt man einen Eftlölsel voll f.in- gewiegten, grünen Dill in die Softe, zieht den Tops zurück, schmellt mit etwas Maggi-Wurz, ab unb läfji die Gurken In der Sohe noch einige Minuten ziehen, aber nicht mehr kochen Zum Anrichten entfernt man Me Zitronenscheiben unb streut einige Kapern über die Gurken M. v. B. Fischragout in Tornatenlunke. Die Tomaten werben mit reichlich Suppengrün, wenig Waller, Salz unb einem Stückchen Butter an» gesetzt, und nachdem alles weich ist. durch ein seine« Sieb gestrichen, mit etwa« Papnka gewürzt unb einer Prise Zucker Zu 1 Psund Tomotm kaim man 2'/» bis 3 Pfund Fllch verwenden, Schellfifch ober Kabeljau. Titan kocht den Fllch mit etwas Zwiebel unb Sffig ab. mtchdem er roh schon eine Stunde zurechtgemacht unb eing saUm geftanben hat. damit da» Fleisch recht aut Watteri. Rach dem Abaieften häutet man Me Fi'che, nimmt fie In ,i ögllchst graften Stücken von den Gräten und läht fie erkalten. Während Me« gr» 3ntelligen;störungen ober sittliche Defekte oder angeborene Hemmung»ftörungen ben Grund abgeben. hier bat der Arzt im einzelnen Fall zu raten, wo- zu geschehen hat. 3n vielen Füllen kann geholfen ober jedenfalls durch entsprechende Borbeugungsmohregeln viel Schaken verhütet werten. Handelt es sich um Erziehungssebler beim gesunken Kinde, dann lind tir Eltern zu belehnen, in welcher Weile fie ihrem Kinde zu begegnen haben Da» Kind muh Vertrauen ;u ken Eltern, gewinnen, bauernd« Andrvhura w.t Strafen fchüchtcrl da« Kind nur ein. Dann nimmt es. e ngefchüchteri und herängftigt, geradezu seine ZuflMHt «u ken Lügen, llnb dan.» noch eins. Mögen sich Me Eltern in Gegenwart der Kinder vor den c.genen 1 ^genannten .Rotlügen" hüten. Do» Äinb verfügt noch nicht über genügend Äritif, um Me Tlotlügen ber Envochfenen von leinen eigenen Lügen zu unterscheiden .Und was die Eltern nürien ba» dürfen wir doch lelbst" Al''» Boriicht unb immer daran denken, bah bie Kinder auf jede» Wort fei Erwachsenen lauschen unb stets bereit finb. tn? Ansichten bet Eltern aus die eigenen Verhältnilfe zu übertragen. - Soviel über die Kinderlüge Mögen die Eltern und auch sonst mit ber ®rvetning von Kindern Vertraute aus diesen 0Iu6t..n-UTV).-n eriehen. baf| zwar manche derartigen Fälle trübe AuSliHtcn eröffnen, bah aber in ber weitaus grShten 3ch lebhaft gehandelt und mancher Kauf abgeschlossen, jedoch schien auch mancher Ucberftanö zu bleiben. Der Ä tarn e r m a t 11 bo. da- glanzende Bild früherer Zeiten, über 100 Buden waren auf geschlagen. Maren der verschiedensten Act wurden angeboren und fanden meist guten Absatz: auch die 3alob- sehltcn natürlich nicht und schienen glanzende Geschäfte zu machen. 3n dem Städtchen mit seinen Gast- und DergnügungSstätten herrschte Hochbetrieb. Wirtschaft. preußische (Lleltrizilätö'A. G. Die Preuhische ElektrizitätS-At» liengesellschast in Berlin, die auf Grund de- Gesetze- vom 24. Oktober 1927 über die Zusammenfassung dec elektrowirtschaftlichen Unternehmungen und Beteiligungen de- Staate- Preu» sten in einer Aktiengesellschaft geschaffen worden ist. hielt jetzt in Berlin ihre erste Generalversammlung ab. Die Gesellschaft ift juristisch keine Qlcugtün- tung, sondern setzt die Preuhische Kraftwerke .Obertoefer" Aktiengesellschaft fort, die ihren Sitz In Kassel hatte. 3m Wege der Fusion sind dieser Gesellschaft die .Großkraftwerk Hannover Aktiengesellschaft" in Hannover und die Gewerkschaft Grobkraftwerk Main-Weser in Borken angegliedert worden. Der Preuhische Staat hat ferner seine sämtlichen Beteiligungen an Elektrizität-Unternehmungen auf die Gesellschaft übertragen. Da- Aktienkapital der Gesellschaft ist auf 30 Millionen Reich-mark erhöht worden. Auch die innere Organisation hat eine grundlegende Veränderung durch Annahme einer neuen, vom Hauptausfchuh de- preuhischen Landtag- genehmigten Satzung erfahren. AuS den Sahung-bestimmungen ist besonders hervorzuheben. daß die Dertreier de- Staate- zusammen mit den Abgeordneten im Aufsicht-rat stet- die Bkehrheit haben müssen. Die Bestimmung trägt der Ausgabe dieser rein staatlichen Gesellschaft, den öffentlichen 3nteressen zu dienen, Rechnung. 3n der ®eneralbetfanimlung wurden neben Generaldirektor Frank, den bisherigen Leiter der Abteilung V de- Handelsministerium- und damit der staatlichen Elektrizitätsverwaltung, Mini sterialdirektoro 3aqueS. sowie die ebenfalls in der Elektrizität-Verwaltung tätigen Ministerialräte Heyden und Roemer in den Dorstand gewählt. Zum stellvertretenden DorstandS- mitglled wurde Direktor Be r t e l Sm e i e r , der Leiter der bisherigen Großkraftwerk Hannover Aktiengesellschaft, bestellt. Die Generalverfamm- lung wählte ferner den Aussicht-ral nachdem die bisherigen Aufsicht-rat-mitglieder von .Oberweser" ihre Mandate niedergelegt hatten. 3m Anschluh an die Generalversammlung sand eine konstituierende Aussichtsratssitzung statt Den Vorsitz im Ausslcht-rat sührt Ministerialdirektor Dr. Stau ding er. der neue Leiter der Abteilung V de- Handelsministerium-. Dem 2uf- ficht-rat gehören ferner an Ministerialrat Meckelburg, Regierung-rat Dr. D a c g e au- dem Handelsministerium. Ministerialdirigent Großer und Ministerialrat Z a ch a r i a e au- dem Finanzministerium: LtaatSsinanzrat Köb» n e t von der Preußischen Staatsbank. Au- dem Preußischen Landtag wurden in den Aufsicht-» rat gewähl: Cberbürgermeifter a. D. ß e i n e r t, Gewerkschaft-sekretär Haese. Oberpräsident Geh. Regierung-rat Prof. Dr. Waentig. Geh. Reg -Rat Oberlande-kulrurrat a. 'S). Weißer» m c l Eisenbahnobersekretär Eber-bach. Reitch-minister a. D. Herme-, Beigeordneter Kloft. Dr. Pinkerneil, 3ustizrat Falk, Parteisekretär Schwenk» Berlin, Architekt E o- losser. Ferner wurden zu Auiiicht-rat-mit- gliedern gewählt: Oberbautat Buchholz. Direktoren Henke und K o e p ch e n vom Rheinisch- westfälischen Elektrizitätswerk, Generaldirektor Kröhne von den Bereinigten Elrtlrizität-wer» ken Westfalen. Oberbürgermeister Dr. L a n b • mann. Frankfurt. Dr 3ny. Majerezlk. LandeSbaurat Dr. 3ng. e. h. Dtpl. 3ng. Meyge von der Dahernwerk 2.-G., Generaldirektor Dr BoSberg. Geschäftsführer deS Elektrozweck- verbande- Mittclteut chland, Staatsminister a.D. Dr. Wendorff, Geschäftsführer der Dereini- gung kommunaler Elektrizitätswerke. Der Aus» sich:srat bezieht nur Aufwandsentschädigungen und keine Tantieme. Zur Wahrung der 3ntcr- esfen der einzelnen Bezirke sind örtliche Beiräte mit begutachtender Stellung vorgesehen. Tie Gesellschaft ist in erster Linie De - triebSgesel Ifchaft, außerdem aber Holding-Gesellschaft für die vom Staate erworbenen Beteiligungen. Aus finanziellen, betonter» aber aus rechtlichen Gründen, hat man sich entschlossen. die .Oberweser" Aktiengesellschaft bestehen zu lassen und die beiden unteren Gesellschaften in sie durch Fusion überzuführen. Die neue ka- pitalkräfttge Gesellschaft ist bet einem Herangehen an den Anleihemarkt wesentlich günstiger gestellt als die fusionierten kleineren Unternehmungen; die einzelnen Kraftwerke können wirtschaftlicher ausgenützt werden, indem durch Rationalisierung und Dereinfachung der Verwaltungen Erparnlsfe erzielt werden. Tie Ziele der Gesellschaft sind bereits im Gesetz von 1926 niedergelegt worden: keine Zersplitterung in der ElektrlzitätSwirtschast: gesunde Strompreispolitik, die den Mittelweg zwischen den 3nteressen der Abnehmer und des Staate- findet: Hebung des Stromverbrauchs. Die Gesellschaft will bestrebt sein, im friedlichen Zusammenwirken mit anderen Unternehmungen die elektrische Erschließung Rorddeutschlands zu erreichen. * P r i v a t d i» k v n t unverändert. Der Privatdiskont blieb auch gestern in beiden Siebten mit einheitlich 6’/B Proz. unverändert. Der inzwischen eingetretenen Erleichterung des Gcldmarkte- entsprechend hat das Angebot erheblich nachgelassen. Andererseits bestand zu 67/e Proz. stärkere Nachfrage. * Konkurfe im Monat Oktober. 3m Oktober wurden durch den .ReichSanzelger" 445 neue Konkurse, cchne die wegen Massemangel« abgcfebntei Anträge auf Konkurseröffnung, vier angeordnete Geschäftsaufsichten und 35 Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 360 bzw. 97. * Lebhafte- Geschäft auf dem Aluminiummarkt. Da- bereits in den Vormonaten lebhafte Geschäft auf dem deutschen Aluminiummarkt erfuhr in den letzten Wochen ein< weitere merkliche Verstärkung, die wohl zum Tei. auf saisonmähige Einwirkungen zurückzu- ührcn sein dürfte. Auch die au- Frankreich und England vorliegenden Berichte lassen eine gewisse Belebung des Aluminiumgeschäftes erkennen. 3m Amerika ist eine Preisherabsetzung er» olgk. jedoch liegen die amerikanischen Preise immer noch höher als die europäischen. Eine Belebung des amerikanischen Geschäftes ist trotz Preisherabsetzung bisher nicht erfolgt. * Bau von Stahlhäusern durch den S t a h l v c r e i n. Die Vereinigte Stahlwerke A. K. beabsichtigt den Bau von Stahlhäusern mit 3- bis 5-Zimmerwohnungen. die bis 10 000 Mark kosten ollen, auszunehmen. Es soll zu diesem Zweck, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, eine eigene Gesellschaft gegründet werden, die die Ausführung der Bauten übernimmt. Als voraussichtliche Mitglieder dieser Gesellschaft werden genannt die Firma Gcbr. Achen- bad), Bamaa Meguin, die Berlinische Ballgesellschaft und Hochtief in Essen. Der Sitz der neuen Gesell- chast wird voraussichtlich Duisburg sein. Die erste Stahlhausproduktion wird in Kürze fertiggcstcllt werden. frankfurter Börse. Frankl urt. 2. Rov. Tendenz: Schwächer. — BorbörSltch konnte die Kurserholung tunäM weitere Fortschritte machen Die Spekulation schritt weiter zur Deckung ihrer um- fangr ichen Baisie-E^agementS. Zur Besserung ter Stimmung trug :m we'entlichen die Erleichterung am Geldmärkte bei. Zum offiziellen Beginn schwächte sich die Haltung jedoch wieder ab. und eS zetgte sich, daß bte Grundstimmung immer noch unsicher blieb Kursdrückend wirkte die säst völlige Geschäftslosigkeit: da da- Publckum dem Markte weiterhin femblicb, verharrte auch die Spekulation in Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Rach tem günstigen Monatsbericht der Dresdner Bank blieb der Bericht der Commerzbank, der bie Lage ebenfalls nicht ungünstig beurteilt, ohne Einfluß, eben'o der Bericht deS SrahlwcrkS- ver.xtndes über den weiterhin befriedigenden Geschäftsgang. Die 11 m f ä 9 c bewegten sich gegen die gestrige Abendbörse in bescheidenen Grenzen. ES überwogen Abschwächungen von 2 bi- 2.5 Prozent. 3-G. - Farben blieben bei kleinen Llmsätzen knapp behauptet. Stärker abgeschwächt waren Gesfürel mit minuS 4.25 Prozent. Schifsahrts » und Bankaktien blieben überwiegend behauptet. Montanwerte gaben fast durchweg 1 Prozent nach. Rheinische Braunkohlen minus 2.5 Prozent. Elektro» werte eröffneten I bis 2.5 Prozent schwächer. Licht und Kraft konnten sich behaupten. Don Lokalwerten gaoen Scheideanstalt 2 Prozent nach. Wayß L Freytag minus 2.25 Prozent. Am heimischen Anleihemarkt blieben Ttb- lösungss^uld anqeboten. AuSländischeRen- f en geschäftSloS. 3m weiteren Verlaufe war laum noch Geschäft vorhanden, die Kurse blieben jedoch behauptet. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld weiter gesucht zu 7L Prozent. 3m Devisen verkehr konnten Devisen anziehen. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4.189, gegen London 20.399. Paris fr.gen London 124,08, Mailand 89,12, Madrid 28.50. London-Kabel 4.8680. Berliner Börse. Berlin, 2. Rov. Die im heutigen Dormittagsverkehr genannten Kurse lagen 1 bi« 2 Prozent höher und größtenteils über den gestrigen (öfteren Abendkursen. 3n erster Linie dürften hierfür technische Gründe ausschlaggebend gewesen fein, da immer noch getectl wurde. Auch zum heutigen Beginn lagen noch Deckung-- und Meinungskäuse vor, denen aber schon Abgaben größerer Privatfirmen gegenüberfianten, so daß die ersten Kurse nicht einheitlich waren, im allgemeinen aber auf gestrigem Schlußniveau gehalten blieben. Das Geschäft war klein. 3n Geffürel, die vorbörslich bis zu 272 Prozent gehandelt wurden, kam ziemlich Material heraus, das auch die übrigen Märkte beeinflußte. Hinzu kamen noch Befürchtungen übet eine starke Anspannung des morgen fälligen ReichSbanlauS- weifes. Die Ansprüche der 3nbuftrie bleiben weiter groß, wenn auch in Tagesgelb eine kleine Erleichterung festzustellen ist. T a g e s g e l d 6 bis 7 Prozent und darunter, MonatSgeld 8 bis 9.5 Prozent, Warenwechsel 7.25 Prozent. Heimische Anleihen sreundlich. Ausländer behauptet. Pfandbriefe noch unentwickelt. 3m Verlause tendierten die Kurse weiter nach unten, man konnte auf allen Marktgebieten ein* bis zweiprozentige Verluste feitfitUcn. Schultheis minuS 3 Prozent, Glanzstoff minuS 6 Prozent. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M.. 2. Rov. Die allgemeine Blarttlage ist ziemlich xmoeränbett. Roggen ift mehr angeboten und im Preise nachgebend, so daß die amtliche Roiiz um 0,25 Qllarf ermäßigt werden mußt'?. MaiS wird ein toenig besser gefragt. Futtermittel zeigen befriedigende- Geschäft mit Ausnahme von Weizen-Futtermehl. Weizenkleie ist mehr gesucht und der Prais bewegt sich in auffteigenter Linie, wenn die- t>te heutige amtliche Rott- auch noch nicht zum Ausdruck bringt. 3n Braugerste blieb da- Geschäft ruhig, gesucht ist lediglich Au«stichware, die bis zu 30 Mark bezahlt wird. ES wurden notiert: Weizen 1. Qualität 26. 2. Qualität 24.75. Wetterauer, geringere Beschaffenheit, 22.75 bis 23,50, Roggen, inländischer 25, Sommergerste für Brauzwecke 26 bi« 28. Hafer, inländischer 22,75 bi- 24, ausländischer 24,50 bis 25. MaiS. gelb 19, Weizenmehl. inländisches. Spezial 0 37,75 bi- 38,25, Roggenmehl 34,25 bis 35, Wei.zenNeie 13. Roggenkleie 13,75 bis 14. Tendenz stetig Schöffengericht Wehlar. -I- In Oberndorf bei Braunfels war im September ein Arbeiter von einem Kraftwagen überfahren und schwer verletzt worden, so daß er hart am Tode vorüberging Der Srafhvagenfatrft au» Wetzlar, dem nachgewiesen wurde, baft rr betrunken war. hatte sich nicht um den Ueberfabrenen gekümmert und war rraicrgeraft. Da» Schöffengericht Wetzlar verurteilte ihn wegen dieser RoheU zu fünf Monaten Gefängnis Wie seinerzeit gcmltet, wurde am 13. eeptember da» Hofgut Hermann st ein durch ein Schoden- feuer tchwer heimgesucht Die Ermittelungen rr- gaben, daß ein Hermanrskeinrr Einwohner beim Heu- holen im Pferteftall eine.Zigarette ongetuntet und da» noch brennende Streichholz weggeworfen batte. Do» treuer brach so plötzlich aus, daß er fluchtartig den Stoll verlassen mutzte Das Gericht verurteilte den Brandstifter wider Willen lueinemMonat®:- f ä n g n i » , fetzte die Strafvollstreckung aber auf die Dauer von drei Jahren au» mit Aussicht auf Begnadigung unter Anrechnung einer höheren Geldbuße. Der Angeklagte nahm diese» Urteil an. Unter dem Verdacht des (^isimordversuchs verhaftet. WSR. Frankfurt a. Ul.. 1. Rov. Ein In angcfcbcntt 'Stellung bet einem hiesigen großer. Unternehmen befindlicher Kaufmann au- bet Danneckerstrate ist unter tem Verpacht, an feiner Frau einen Gift mordver f uch unternommen zu buben, verhaftet worteiv Der Ber- haftete soll einen flotten 9eeenAttxmtel mit vielen Frauenbekamitschaften geführt haben, so baß seine Ehe colltomnren zerrüttet wurde. Die'e Zerwürs- njle führtm dazu, daß die Frau eine An wegen Kuptelc. gegen eine .iimmenjermietenn erstattete, bei ter ihr Marut mit einer Frauensperson abgestiegen fein folL Ende August hatte die Frau mit ihrer Tochter eine Flasche Rotwein angebrochen und daraus getrunken. Al- sie am andern Tage ten Rest der Flasche ausgetrnnkon hatte, stellte sich ein starke- Derbrenrrung-gesütH ein, dem ein körperlicher Zu stand folgte, der keinen Zweifel an einer T>erqifrung lieft. Sofort eingenommene Gegennnttol hatten Erfolg, unh der noch «xßantene Rcibinhalt der Flasche wurde zur liniert udjung tuet ter gegeben. Hierbei stellte sich heraus, daß der Wern eine starke Doft » Quecksilbersublimat enthielt, mit der man über 15 Personcn hätte vergiften können. Der verhaftete jtmann bestreitet bisher, mit der Dergiflung-affäre etwa- zu hm zu haben Die weitere Untersuchung wird zeigen, wieweit sich die Verdachtsmomente beftaiigcn. Rundfunkprogramm. Donnerstag. 3. November 13.30 bi- 1430 Uhr. Uebemaguitg von Kasiel Mittag-k"nzerl der Kasseler HauSIapelke — 15 30 bi- 16: Die Stunde der Jugend. — 16.30 bis 17.45 Konzert deS HauSorchester«: Reue Schlager. — 17 45 bi- 18 05: Die Lrteliunde 18.30 bi- 18.45 Hebertragung von Kassel Stund- ..Hau- und ©arten". Trrtragcnter Garten- Ingenieur Karl Hinte. 18.45 kl- 19.15 Ucter- tragung von Kassel: Der Herbst und die an» steckenden Krankheiten", Vortrag von Stadt» meDUinaleat Dr. Keding. 19.15 di- 19.45 „Bau. da- Wunderland", Vortrag von Lola Kreutzberg. — 20.15 bl- 21.15: Huberlul-Feier 21.15 bi« 22.15: ileterttagung au« Mannheim Reue re Musik. Anschließend bi« 0 30 Konzert der Rundfunk-Jazzband. letzte Nachrichten. Vom Zuge überfahren und getötet. Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich heut« früh gegen 5.45 Uhr auf dem Bahnhof in Saafen. Dort wurde der etwa 38 Jahre alte, au» Harbach gebürtige und in Saufen wohnhafte Ar beiter Karl Jacob von her Lokomotive des nach Gießen fahrenden Jrühzuges überfahren und auf der Stelle getötet. Der bedauernswerte Mann, der bei der Wiefeck-Negulierung In ber Nahe von Reiskirchen beschäftigt war. wollte mit dem Zuge nach Reiskirchen fahren, um sich von hort aus an feine Arbeitsstelle zu begeben. Er stand bei der Ein- fahrt des Zuges dicht am Bahnstelgrond unb durfte, do er an epileptischen Anfällen zu leiden Halle, vlel- leicht durch einen plötzlichen Unfall unmittelbar vor der Maschine auf bas Gleis gefallen fein, von an* berer Sette wirb bagegen erklärt, er sei Mreft vor bie Maschine gesprungen. Genaueres Ist bis zur Stund« noch nicht bekannt. Der auf so tragische Wels, aus bem Leden geschiedene Mann hinterläßt ein« Frau unb vier Kinder. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die dinier den Papieren angcsührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — RcichSbankdi-kont 7 Prozent. Lombardzin-fuß 8 Prozent. Damm: D' *tl(6«anttl6t v. 1927 D«. «Nl Schuld mit «ullof .*Ncd)ttn . . . TelOl. ebneJluM. f .«Rtftttn 7/. -rank, «oldvt unkündbar bi- ISM . . . . Äolilvrrft . .0 i’böntx Brrodau f I S :n'ch< vrounkoblrn . In 'i Vir-ftbl 0 NUbrS Montan. ......r. tc^l.ryme,aia°-L’h3 h' ÄaII*Bffrriltbtn . . .10 Ä-VtOrtrnetle . . io «othDtrf e^dbrtfaill 12 • C 10 3rnnffnrt a.W.| Srrltn S ,-zrllNon Salbbo' . . . . . |j Mcahoff MchMNrnbvro . . io etarlorcnbnrcnt BafTn-. 7 dTemr Sa»....... Tatmln Motorrn..... f Tanao ...... < «dlrrwrrkr Klrver .... v rodw. yortrr . ...... r Wat flnrcmobfl....... Cnr-flrtr Jt Äowf .... • Vtnt, Ha »mann ...... r Pccnbarb Itry..... , r ttamag.i'.niain ...... < Rrcntf. T?4l* teatnfrcfnrnfr ...... » F7taa . ........ r ^(tarln'.nrr ........ f TrtrK IliNsA ....... R ®*br ) -tbct .......ic 6 fufhio ..... « CÖM ÄMa........ Bank 17t' 192 143 171 isr.s 29 64.4 26 75 87 H6 118 124 1'4 105 136 Noten. ’ - - e - - 5 e L 1 • > ' ' ' n 1 1 I L' 1 1 1 1 , 2t 8i | ; 31 1 1 1 L1 UU 25 •94 5 m AN» 459 .'71.25 IM. 6 172 73 102.5 73 K 71 :« IW 121.5 152 6i 64 115.6 n 122 1'4.75 1*6.75 166 13*. 4 i7i,;« I 1 m STl.75 191 461 «6 25 127 172 75 103 , 74 5 ' 244,5 l»l in i7? — - errltr. iNönkri J «3 rte 81lTrr"?ßrTti<6f n • • • • • »MgU«, Stetrn...... Tanti«, -Rottn ...... ^euich, ÄPtrw ...... 1 4,IM M.I7 in.® 1 9447 11 M .1« "■ ija .cn Devifesunarkt Berit«—Franks,rt a. M. Hrrltn. | I • -1» ---¥77.--- ,}ramoMl4)f 'N wn...... .,.423 1» öc>Handlich, ••ictr«...... IM. I« Hr.M Jlelirnif'tr V.oim...... 14.846 14.WU Worwtqtf», ‘A'otnr . ... 110,11 119.47 Tfuit* Cfitrn . 4 luu Äroncn 64.17 JHumanildk 'Jioitn...... > i«. «.•*- -Schtrxdilch, 'Noicii...... IU.r7 114.. . S osülfch, 9V*rn..... • rtchrchoNowaNIch, '.lotiu - . 7| lb 0-77 7l 44 11.4-7 Unganl*, v.'otrn • • • 74.95 H.U Telegraphische Au-zahlung. 1- He*r. 2- «ovbr. »eh-mng nnt:iu6< ’Ronrninc iTnrt 14*.4» l6-.il ■ fttf’-Sirrt I.7M 1.7** I.7M 1.7* 68.J» W.4| 11*41 W-.vi 6*.4r Jtnfl-jnta INJ1 HO. ') II i.rt Fepentcar” 111.14 U2.>4 112,15 112,.7 113.59 li.'.m in.6i Ilf.M ftrt'inatgre 0.6-7 19.3 7 18.549 10. *1 UielCT . . 0.453 rr »6 O.W7 0.91 t-ort.-i. . . «* . 6* ».476 «41» 4,1» 5 4.1*16 4.1-55 4.1913 &£*■:: 19.415 ■*.<7 •9.453 w.m 16,42 - «9 19.49 ■>,-3 71.13 71.4» 71. 9 11.4« □apen ... *te tx tUn I.K 1.931 I.M4 1.94* ».Hn e.W v.Aa- 9.60t 'n J - CrO- abcrN H ( 68.M 69,70 Lff» :: IX’*. 12.419 12.6 4 12.4 r» 7.*7« 1.JN 1.47| 7.^-5 Vn.syft . 71.17 n.ii 71.23 71, TV «.»r- 6.922 MC* *0.61 »33 81.47 ».ns M.41 61,49 1,4 7 81,65 1.241 lila. . . 4.M» »,*S6 6.644 6.5* <£nabc 4,'M 4.194 4.187 6.189 11 re ~ra . . 4.752 4.764 4.27* 4.2-« . a.sn 28.9r2 e.m