Nr. 127 Erster Blatt 177. Jahrgang Bonnerstag, 2. Juni (927 tr|*etet t&|lid), «uferr Sonntag« nü Jewrtug» Mqn: ttofctxrt Sc-nIunMMln 5#mat .fr. StB TM« 5*oß«. Reieti-E tj»gi»r«b: 2 9Ut<«««rk en» » 9M4»pf«nug ftr Xr6g«t> -vtz», auch bei Sb*ter. V^rmm «tejdetrlhHimmi a felge Oberer Sevalt. lere|pr«4>ae|*llf|e: 61. M mö 112. In)*nh ftr Drahtoach. -i*N*. la>df«r Siehe». PHKeflente: |T«ftwTl 11«*. Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen thuf ewb Derki|: Brfitfl’MK U,t*rH14tr Sich« nö Steiiöridtrd B. Lange ti Mieden. S^rtfildtiig ueö S^iRtmM T. Snrdi fir \ em höhe ftr "rju-en e#e 17 mm Srttte brtiit 8, eetmärt» 10 Knt*bl<"nig: ftr Xe- kla*ean>rtgen ren 70 n.rn Srrtit 36 Sr iip'rneig, Pta»»orfonh 30' »ehe. Cbrirrbalrtrxr Dr. In«br. IPiIb Gang«, •«rantwortlit ftr Dehnt Dr Ar. wild Gänge; ftr Srutleto* TM A Ibgtiol; fir ben Hörigen In! CmH Blumschein: fir bs wär« inbeflen ungerecht, in allen Wanifesta- . tfernen nur Politik zu erblicken und daraus ettva ulet etile Renftquenjten zu ziehen. Wer mtt den Jünfem zusammen lebt, der muhte die tat- 'Schliche Begeisterung um Lindberah mitempfin- en. Was aber eben nicht ausichueßt. dah die ährenden Xre.se alles getan haben, triefe Be- .rfterung wachzuhalten Wan macht gern eine ;Mte nach Amerika und man freut sich aufrichtig, loh es endlich eine schöne Sache gtbt. für die ■un sch begr.fiem kann, statt sich rtmg mit fhhi.cher und reinlicher Pol.ttk abzuplagen De- Widers die Press« hat sich in diesem Punkt tsrvorgelan. L e verzichtet gern auf die De- ignMung der aktuellsten und peinlichsten Fragen, •ur um sich ganz und mit voller Seel« Lind- ?rgb widmen zu können. Da» alles ist au» der inner- und außenposttifGen EMuotion zu verstehen Die Ereignisse aber haben isst Linddergh unerbittlich ihren Laus genommen, i, Politik ruble nicht, auch wenn man weniger her sie sprach. Roch immer dreht sich alle» um Itoitau i.nb London. Frankreich ist in dem 'szlisch-russischen Streite, wie man off,zia» betont t3t. neutral. Da» empfindet man hier an und i? sich schon al» ein« hnfk Lage. Denn — rein :!,ychologisch — ist brr .iranjok unfähig, neu- id zu fein, (fr versteht die Reuttalitüt nicht bei den ütberen. und wenn er selbst gezwungen ist. neutral u bleiben, wird «r von einer tiefen Malaise" er- “ill und verliert seine Sicherheit. Ium Gluck für i» französische Bedursnl» nach lebhafter Stellung- ‘»Nne Ichrint es aber mit der Neutralität zwischen Istsskau und London nicht so ernst zu stehen, dost -on sich um do» seelische GMfldwroitht der franzö- chen t. '.v ■ btcen müßte. Man neigt «za London ... Der .swiripali ist fedoch vorhanden. Er macht Ich In l*r Beziehung bemerkbar 3n der Außen- zMltlf konstatier! man eine Zurückhaltung wie Hl langem nicht Was übrigens ziemlich viel i-^agen will. Driand hütet sich, bas Dort z u ergreifen, obwohl bei der Oppv* :ton die Retmmg besteht ihn unter allen Um- ^nden zu Erklärungen zu zwingen. Er befindet h aus einem heiklen Punkte Unb deshalb nhhtc er warten Briand hat sich in London durchaus nicht Engländern verschrieben Es wurden dort richtige Vereinbarungen getrollen in erster ..ne über fernöstlich.' Probl '•tätigt sich aus kleinen Anzeichen mehr und •ehr. dah die Mächte Wege und Mittel ge- ’-rben haben, ihre Differenzen in der chmrittchen Politik durch Kompromisse, welche nur Sin e f t, e Fragen berühren auszu- lei ch e n Manche derk.-n sogar. 7-ah leibst nerika diefen, Ausgldch nicht fo fern steht, sie man es ursprünglich annahm Frankreich hat sein ielbständige» Dorgehen 2 sh la n b gegenüber offen betont Da» bedeutet Jht keineswegs. Nh die englische und fran- t<4x T't-:o." •> > ' t >.ben im unklaren waren oder flnd. Unb die jijv der Russen ist dadurch nicht erleichtert Seit jeher haben sich die Lowjei» in Paris rasterst ungeschickt benommen. Die Sowjd- ‘»plomatte hat psychologische Momente, wie sie • < mehr wieder kehren werden, versäumt und eufend fldne Fehler begangen Die kommu- fifdy Agitation in Frankreich und in den Kolonien hat in den Pariser politischen Jtrerien ;r»he Verstimmung verursacht Und endlich die Hinauszögerung der Verhandlungen in der Schul- Mirage, das fortwährende Aufblitzenlaflen von 'fgen Hoffnungen bei den französischen Wirt- .-Arltskreisen und die falten Duschen darauf au» 77-skau waren verhängni»volle Fehler. Henn die Sowjetbiplomatie nicht» anderes gerollt hätte, als dne französisch-englische st,Näherung zustande zu bringen, dann ■vnle man ihre Samt mit Recht genial nennen! In der französischen Innenpolitik dreht sich jetzt . » um bi« l-crfoLiung brr flonwnueiften. Für btt ‘ehtr war« es am angenehmsten wenn man den '»bl’ampf oon 1928 im drüben der Bekämpfung ich roten (Befahr burdjführrn könnt« Da» ift rin« uitifdx Tatsache die Beachtung oerblent. Die Ne- Iffung tut alle- um den stampf der Äommuniften i gen die Et aalte rbnung in den Borde rgnmd zu efen. Die Kammer enve.it sich baba aber nicht al» nlfäbdg. Die deputierten durchschauen di« inner- »'tusche BedeuNim dr» Vorgehen» der Negierung. 'ech.Ub der verzweifelte Kamp- iwischen Lvposition ich Negierung, ein stumpf, weicher deshalb fo un- rbiMich Ift. weil er ein Vorspiel für bie ijchft en Sohlen barstellt. 5) erbe, treten die Ivrmumfien selbst — bei aller Bed itung und fe-ahr ihrer Agitation — fast in den Hintergrund, ri« können stolz fein, dast man sich so otet mit trvn besaht, aber bi« Schlacht gilt nur schein- iir ihnen Die schwierige Situation her Regierung h der flammer äußert sich auch bann, hast de« Immer immer wieder den Gfe^enftanb ihrer Ber- iibl.ingen wechselt. Die Situation erörtert gebie- 'rtch Kompromiße. um keine stris« beruufjubt- ötoören. Daher das ewige Lavieren. Veden den grrnvn auhenpvkittschen Sorgen, welche die aattje Well berühren, gtbt es auch Heinere, mehr speziell französische. Zu diesen rechnet man in Frankreich auch Mussolini. Cd ne Reden kommen stet» ungelegen, man ist aber in Paris schon beinahe twran gewohnt, sie als unabänderliches Aattwere-.gnis zu betrachten. Sr sagte diesmal freilich rocht kraffe Dmge. Seit langem legt man seine Worte nicht mehr aus die Gvldwage. aber das. was er über Locarno und über den europäischen Frio den gesagt bat. kam der französischen Politik in einem besonders ungelegenen Augenblick Sollte es etwa wahr geweUfe gerufen. Blau be fürchtet dafz der Orfan eine grobe Anzahl oon Opfern gefordert hat Umfangreicher Tllalrri al schaden Ist angerichtet worden. Der bauploorflanb de» Niederiändischen Roten Kreuze» Hal deschlofsen. zugunsten einer flnanzlellen UnterNützungsaktion für die oon dem Unwetter betroffene Bevölkerung einen Aufuf an da» niederländische Volk za richten. Beim ftrlegeminlfleriom ist heute ein Telegramm der Bürgermeister von Elbergen und tichtenooorde ein- getroffen. In dem die Regierung nm die Entsendung von Genieabteilungen ersucht wird. Der strlegsrninister Hal den (Benieabteilungrn den telgraphlschen Befehl erteilt, sich unverzüglich In da» Unglück »gebiet za begeben. Die Zentralstelle be» holländischen Roten Kreuze» Ist gleichsoll» telegraphisch um Hilfe ersucht worden. Der Minister de» Innern, D. Kan. hat sich persönlich In die von der Katastrophe betroffenen Gebiete begeben. Auch über Amsterdam eattud sich heute e I n Gewitter von außergewöhnlicher Heftigkeit Der schwere Südweflsturm hat auch In anderen Idirn de» Lande» großen Schoden verursacht von der gesamten holländischen Küste werden große verheerungm durch den Orkan gemeldet Schwere Sturmschäden in Gingen. Gingen ab. E.ns. 2. 3um. (WTD. jun!- fpruch.) Ein Wirbelsturm, brr von Holland kam. toütete gestern zwischen 4 unb 5 älbr in Lingen. Sämtliche Zelcpbtm- unb Idegrapbenwt'inbun- gen sind zerstört Zahlreiche Däu'.m- würben wie Streichhölzer geknickt Die Winb- hvfe nam ihren Weg von Wmelo (Hollands über Esche nach Gingen. Siche, eine kleine Dauern- stabt, beftehenb aus zwölf Dauemgehösten. wurde völlig vernichtet Wte bi» ber fest gestellt würbe, sind in Gingen zwe i bl» breipun- bett Häuser abgedeckt worben. Ungefähr »ehn Häufer würben zerstört 3» sind zwei Tote zu beklagen. Du herbem wirb eine Pedon vermißt. 17 Personen muhten im Krankenhaus ihre Bcticnungen verbinden lassen Auch ber Ort Schepsborf bat schwergelitten. Weit über 20 Personen wurden verletzt Da» Aalbaus in Ginger wurde abgebedt Schon am Abend war ber Aegierungspräsibent von Osnabrück an Ort unb Stelle Ein pommerfd)cr Ort vom Wirvelsturm zerstört. Derlin. 1. 3unL (Priv-Dd.) Dealern abenb würbe ber brci Kilometer von Heu-Stettin entfernte Ort Streitzig von einer surchtbai^n Un* wetterkatastrophe hm-ngeiuchl 6hn Wirbelsturm v«r nichtete zwölf Häuser, deckte mehrere Dächer ab unb trug diele 250 Meter weil fort. 100 3ahre alt« Dämne wurden wie Streich* bölzer ncrhudi. Da» Unwetter dauert« nur zwei Minuten unb war von starken Hagel* schlafen begleitet- Die diesjährige Omte ist völl- ftändig vernichtet Da» elekcnich.' Leitungsnetz und der Tdephmwerkeh« sind gestört. Deutsche Zchutzbundtagung in Regensburg. 9Ufltn»burg, 1. Juni (ZU.) In dem histo- rifchen Reichssaal de» Rh abgelehnt wurde. General Rlefchdchtnski ist Mittwochmorgen um 3 älhr erschossen tooeben. vasneuefranzösischewehrgesctz. Das Volk in tiaffen Eigener Drahtbericht be» .Gießener Anz«,-«t»^. Berlin. 2. 3uni In bu-en Tagen n iri> sich der französisch« Senat mit dem Gesetz über die allgemeine Organisation der Ration tm Ärtene. das b-reit» am 7 März mit 500 gegen 31 kommunistitzch- Stimmen von der Äan- er angenommen wurde, zu besaffen hab« es Ist anzunehmen daß auch hier die'es neuartige und weittragende Gesetz keinem en 'üichen Widerranda begegnet, und es scheint desbalb angebracht. < 4) auch bei uns mit den Ginzeldetten seines Inhalts zu belaflen. Das Gesetz zerfällt In sieben Abschnitte unb 46 Artikel Der springende Punkt ist im eilten Artikel festgelegt bie Berpflichtuni für alle sranzöfischen Staatsangehörige n ohne llnterfchled von Alter unb Geschlecht. Im Ä r i e g e a l • Rämpser an ber Landesvertelblgiing ober al» Ridbtfombattanten an ber Erhaltung be» .materiellen und moralischen Lebens" de» Landes teilzuneh- men. Damit entfällt allo die früher a.'lge <>n unb in allen andern Ländern auch heu'« noch flültlge Unterscheidung zwischen den zur Dien'!- ciflung dinbe rufen en und der fog «nannten Jipll- btTölferung; die letztere hört rrafttfd' aus zu eriftleren. Weiter wird schon im Frieden cm oberster Rat für Landesverteidigung geschaffen und In jedem Ministerium unb öffentlichen Dienststelle dn Mobllmachungs- Plan mit den speziellen Ausgaben des bet. s- fenben Ressorts binterkgt. Alle Verkehrsmittri, alle Fabriken, bestehende Organisationen unb Verbände werden mobilisiert, requiriert, sogar für bie fremden Staatsangehörigen wird dne Dienstleistung auf ihr Verlangen vorgesehen, unb e» wird bereits Im Frieden dn Venragshstem geschaffen, um alle für bie Landesverteidigung und die Ernährung nötigen Hilfsmittel sicherzustellen. I Besonder» wichtig sind die Britinmumgen de» Artikel» 10: .In keinem Falle dürfen die vorn etnat bc-ablten Preis« den (Keit.hung-prri, tü.rfAmten; aller Gewinn fällt t) r m 6 t c. a 11 ?, i Bei Bedarf können alle wirtschaftlichen Untern, b- mungen unter Staat»! ei tung gest e lf k werden." Al» Nequisition»entfchadig-.ing kommen nur die Zinsen de» Anlagekapital» für Betriebe außer den gleichfalls festgeieglen Gehältern und Löhnen, ferner dn angemessener Amvrttsativn.i'tz für Maschinen usw. In Irage ‘Äertfleigeruri j- r. infolge de» flrka»wfianb<-6 dürfen nicht berürffid.tigl werden. Mit diesen Sätzen werden an sich durchan» anerfmnen»nxrte moralisch« Maxime festgelegt, die tkn Begriff be» „Ä r i« fl • g e a> in n e r »* und damit auch materielle» Interesse am Krieg« ou« abnfich« Der allgemein« Eharatter des Gesetze» ist be- lannt: aber bie Lektüre sriner Einzriheit-n p wahrt « Forderung, denn di« Schu'e |«l gut besucht gewesen; auch die od) ul bau »trag# biete keine Schwierigkeiten. Bei Kapitel 83 (Dodenoerdesseruna unb Wasseroersorgu na) spricht Abg. 2 o st (Vbd.) für bte Annahme eine» tintrage Weckler. in dem gefordert wird, daß die Kosten für die Dcrmessungen zu Feidbereinigunaen von» Staate übernommen werden. Aermer« Gemeinden sollten bet Bornobtne non Fekbbereinigungen Zuschüsse oom Staat erhalten. Auch die Kosten der Parzeltenoermesiungen sollte der Staat zum Teil mitlragen. Der im Staat»- Haushalt für Zuschüsse an ärmere Gemeinden jur Durchführung von ,teldbereinigungen vorari,bene Betrog von 10 000 Mark sollte auf 30 000 Mark erhöht werden Abg. Schott (t*. B.) bittet, den Antrag der Deutschen Dolkspartei anzunehmen. In dem vorge- schlagen wird, buh ben .veiddereinigungsgesellichas- ten Darlehen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Unbemittelten Vemsinden tolle man da» Es sprechen dann noch zu dieser Angelegenheit die Abgeordneten Schaud(Soz), Anger meier (Komm.). V u r (6o.l), Weckler (Bent.). Dr. ?k i e p o i h (D v.) und Tvols (Bbb.). 5m Hertauf der Debatte erklärt Minister Raab, daß die staatlichen Zuschüsse zu den Meliorationen sich aus insgesamt ein« Halde Million Mark besaufen. In der Abstimmung wird der Antrag Wvll-Iost auf erhöhte Zuschüsse (30 000 Ml. statt lOOfti Mt.) für hie tzeld berelnlflunfl»fo|ten zu gewähren angenommen, ebenso «in Antrag Wolf-Jost, daß der Staat drei Zümtet der Vartellenvermesiunaekosten übernehmen soll. Auch die anderen Antrag« au diesem Ra« pitel finden Zustimmung; der Aue-schuß hatte st« abgelehnt Kavtlel M (Förderung einzelner Zweige der Landwirtschaft) veranlaßt den Abg. Blank (Zentr.), »telte" di« allgemeine ctrfxfung der Zuckeniitgsgrenz« beim Wein auszutreten. denn dadurch werd« Dem Weinbauer mir Schaden zugefüat ckbenso spricht er sich aegen einen Verschnitt denktcher Weine mit sntnzöstschen Weinen au«; in diZer Beziehung müsse eine stärker« Kontrolle durchgeführt werden. Auch Adg Böhm . Dn > tft argen eine verstärkte Zuckerung fr-t Deine unb für eine verschärf»« Keilerkontrolle , Abg C? I a f e r «Bbb > verlangt, baß bi« Stelle des Lanbstallniristets wieder besetzt wird, .mb Itoae durch einen Zachmann. Der Antrag ' tnTu bet die Steile b.i VanNi all inafter» nur iar ben Inhaber bewilligen will schädige lchii.ß- ltch nur die Pferdezucht Auch bif Lwevrdneten Lr Werner (Tn.', Blank (Zentr.) unb Dr A » ePoth ( ? 1 treten für die Urballung bes Postens nn, während Abg Storck '.Sozi feinen Antrag verteidigt. der aber abgelehn* wird Die Kapitel SS. M unb werden ohne Debatte angenommen. Bei Kapitel SS «Arbeit»- 1 Der Hmdenburgdamm auf Sylt eröffnet. Des Neichspräfidenten Besuch in Westerland. Westerland. 1. Oum. (WTB 3» Älar.c- büll fand heute vormittag in Anwesenheit bes Reichspräsident«» o Hindenburg imb mehrerer Hu.Bert aelabenm Gäste sowie unirr harter Anteil nähme Der Bevölkerung die feier!.che Eröffnung der über ben Damm durch bas Wattenmeer führen- ben Aeichsbahnstrecke Klane bull Deiterland statt. Der Rnchsprälldeitt traf ix Begleitung free Siaats'ekrrtürs Dr Meißner unb seines ZNutarten THojoc v. Hindenburg kurz nach 10 Uhr in Klanrbull ein. Es waren ferner anwesend bie Aeichsmin^ster Dr. Herat. Dr. Gehler. Dr. Koch bie prruhi'chen Mintster Grzelinski unb Steiger. StaaigMrttär Pünber. Br^chspre'echef Geheimrat Zechi in. der deutsche Botschafter in Moskau Graf Brockdorss-Rantzau. der Denrralfrreftor ber Reichsbahn Dr Torptr. üller unb freie andere Per^önUchkrttrn Aach einer kuc-en Be- gruftung durch ben Landrat des Kreifes Süd- txxibern Skalwett fang ein Iungmädchenchor bas Srtrtenlub Sodann bat Generalb rektor Dr. Dorpmüller um bie Erlaubnis, bie Brück« dem öffentlichen Bert ehr übergeben zu dürfen. Keichsprästdenl von Hindenburg erwiderte mit dem Dank« des Aeiches an alle, bie mit Kopf und Hand an der Schaffung dieses großen ©ccbammM gearbeitet hader., unb mit dem Wunsche, bah der neue Weg nach Sylt ein festes unb inniges Band fein möge, erklärt« er bie Eisenbahnstrecke nach Sylt für eröffnet. Hieraus bestiegen sämUich« ,5«ftgäfte ben Öen» derzug. der um etwa 10*/, Uhr Ne Eröffnungsfahrt über den 12 Kilometer langen Damm antrat, dellen Bau Im Jahre 1921 begonnen werden ist 3n Morsum, ber ersten Station auf ber Insel wurde der AerchsPräsident durch den Gemeindevorsteher unb bie Vertreter der Dammbauarbeiter begrüßt, worauf sein Patenkind Ichlen ihm einen Blumenstrauß überreichte. Um 11' . Uhr erfolgte die Ankunst in Westerland. Hier begrüßte der Präsident der Reichsdahn- bierttion OUtona. Dr. Schneider, den Rcichspräsc- denten und wies auf die hohe kulturelle Bedeutung des soeben eröffneten Wertes hin Die Willkommensgrüße ber Stadt Westerland entbot Durfh-rmeiftcr Kapp Sodann unternahm der Reichspräsident, umjubelt von der aus ben Infel- orten zahlreich herbeigeeilten Bevölkerung im Auto eine kurze Aund'abrt nach dem Strand. Um 12'/, Uhr fand im Kurhaus ein Frühstück statt, bei dem Generaldirektor Dr. Dorpmüller eine herlliche Begrüßungsansprache an den Reichspräsidenten richtete. Er sagt« u. a Der Damm ist für uns ein Symbol geworden, e i n Symbol des Willens zum Leben, so Wie er überall in Deutschland heute wieder emporloht. Wie dieser Damm hat auch bas deutsche Voll schwere Stürme über sich ergehen lallen müssen. Doch auch das deutsche Volk pal in der Kriegsbeil seinen schützenden Damm gehabt, unb dieser Damm war verkörpert in der Person unseres all verehrten Aeichspräst- benten. Er war der Dumm, ber unerschütterlich blieb In Zeiten des Aufruhrs unb der Wirrt al. mHumattt * etr.tr Pttlchr o-rchgt-e d •M Diente des Baulandes. Als das brat'te Voll ihn zu fernem ArtchspeüftbmueA erwählte war er es. der immer wieder und noch in bidcn lagen darauf hinwies. daß nur bie Einig- le 11 ber deutschen Stämme unb bte Befreiung von Bruberbaß und Partei zw, st ben Schutzdarnm bilden könnt gegen fremde Anmaßung unb innere Wirrem Darum «vollen wir tztu neuen Damm ans seinen Hamen tmrrn er heiße ^ZinbenbnrVtemm'. Btztkantzler Hergt sprach hcerauf dem A ei chspeü'identen Dank unb E l ü ckwst u f che > e r X e t 6 r r 4 t r t •- •' fernes Samen» mit dreiem gewalt.gen Wert deut- scher Arbeit unb Sinnb.ld btt schöpferischen Kraft unb der Einigung Deutschlands Samens des Aerchs sprach dann Aerch-vertehrsm.nl st er Dr. Koch der 0.0. ausführte: Stzlt hat aufgehört eine Insel zu fein. In diesen wenigen Worten liegt die Feststellung, daß Sylt, dessen Bewohner in heißem Kamps in schwerer Zett llch treu zum deutschen butter lande bt- ?anra. n. nunmehr wieder den Weg auf deutschem Boden zum deutschen Zestlandr erhalten Hai. Darüber hinaus wird her Damm das Südgraf bilden für die natürliche unb von Menschenhand au fördernde Bildung von fruchtbarem Seulanb. Jl'iüje der Damm Segen brinacn der Bevölkerung Sylts. Segen bringen den laufenben. die fr er ^jährlich neue Kraft suchen. Segen bringen den kommenden Geschlechtern, die brtberteu* des Dammes aus neuem deutschen Boden wohnen werden, unb so Segen bringen dem ganzen deutschen Boll unb Vaterland Der preußische Innenminister GrzestnM betonte, die Beteiligung Preußens an ben Kosten brrtes Dammes ser zugleich sein Dank an die aefamte Provinz Schleswig-Holstein für die bisher. insbesondere in ber Abstrmmungs- zeit, erwiesene große Treu«. Der neue Damm toll ünb ttnrb bte Inselbewohner bei vollster Wahrung ihrer übertteterten liebgewvrdenen E.genart geist'g mit dem Fcstlanbe. mit Staat unb Aeich noch enger zu lamm en schließen. Ihre innere Verbundenheit mit ber werteren Heimat, die sich in schwerer vchicklolsstunde so glänz.nrd bewährte, wird weiter gestärkt werden. wenn ber von Wink). Wetter unb fremder Ernwirkung nunmehr unabhängige Verkehr mit dem Mutterlanbe gesichert ist. Der Minister erklärte zum Schluß: Heute grüßen wir unsere deutschen Brüder und Schwestern, bte in den von Schleswig abgetrennten Landeste', len fremder Stau lshohett unterstehen Wir grüben in ihnen deut! ches Volkstum, da» als Minderheit heute geistig um feinen Bestand ringt Und ko wie wir in Deutschland in ber Weimarer Verfassung ben nationalen Minberhetten bie freie und volkstümliche Entwicklung feierlich gewährlersteten unb n, so Hollen und erwarten wir boß auch andere Staaten dem deutschen Empfinden unserer Stammesbrüder Rechnung tragen. Das gegenseitige Verstehen unb Achten der Völker und ihrer Eigenarten allein schafft die Grundige für friedliches nachbarliches Miteinander- (eben. nachweiswesan. Wohlfahrtspflege usw.) spriidt Aßg. Roß (Soz.) In längerer. Ausführungen über Berufsberatung. Arbeitsnachweise. Schwor»- arbeit und verschiedene fragen der Wohlsahris- Pslege. Abg. Galm (Komm.» bringt zahlreiche Beschwerden gegen den Minister für Arbeit unb Wirtschaft vor namentlich wegen Uebcrftunben in Staatsbetrieben und wegen des Arbeitsnachweiswesens. Weiter bittet der Redner, bte hessische Künstlerschast zu unterstützen und die lleinen Gewerbetrribenden und Hausierer in bie ®r- werbslosensürsvrge einzureihen. Unter vielen Au-sällcn gegen den Minister für Arbeit unb Wirtschaft bespricht er auch die Arbeitslosen-- frage. Minister Raab erwidert, es sei unmöglich. ben Abgeordneten Galm zu belehren und au überzeugen, denn er wiederhol« alles Z'lsche und alles Widerlegte immer wieder Dem Abg Galm der getagt hatte es geschehe nichts in der Erwerbslosensrage. hält der Minister die Zahlen entgegen, um zu zeigen, was alles in Hellen Jur Behebung der Erwerbsiviigkeit ge'chehen ist. is lind hiernach durchschnittlich etwa 4000 Erwerbslose Im vergangenen Jahr« z u Tariflöhnen mit R 0 t st a n d s a r b «i t« n beschäftigt worden. Wenn die dazu aufaetDanbten Mittel auch nicht hrnrrichenb waren, so war es aber doch etwa« wa« geschehen ist. das bart man wohl jederzeit behaupten. Abg Frau Roth (Äomm.) beschwert sich darüber, daß bie Zürtorgeviebänbe die Anordnungen des Ministeriums für Arbeit unb Wirt- 'chat nicht ausfsührten. Minister Raab erwidert u. a. her Vorrednerin daß ber Betrag für Kinderipeifungen nrcht auf gebraucht wurde, ser richtig^ aber das Geld sei selbstverständlich für ander« Wohlfahrts- zwecke ausgegeben worden Abg Frt. B i r n d a u m (D. D erklärt, daß bie Röte berKriegsbeschäbiaten ber Kleinrentner usw. allgemein bekannt leien, in manchen Fällen könne bie Regierung wohl hellend ein greif en. in vielem aber fei sie vom Brich abhängig. Wenn ber Iba Roß erklärt hätte btf Kleinrentner wären Leute bie ihr vermögen verloren hätten, so müßte zur Rich- trafteliung gesagt werben, daß bte Kleinrentner sich nicht nur aus früher vermögenden Leuten zusammcnfetzten. fonbem daß es vorwiegend An- gedöriae des geistigen und gewerblichen Mittelstandes, namentlich Gewerbetreibende und Kaufleute leien, bie sich Mort auf Mark zusammengespart unb meistens nur ein kleines Kapital zusammengebrach« Miten. Das Recht aus ein 3ri’ten.uninunum bürte man Ihnen nicht nehmen. Die neatenmg solle auf bie Gemeinden einwirten. bah diese fr« Bedingungen sollen lallen, wonach Kleinrentner in Unrerstützungsfätten ihre Möbel usw. der Gemeind« verpfänd«» müllen Wenn bet Aba Roß verlang; habe, baß bie Kleinrentner in die Dr t «krankenlallen auf genommen werden, so müsse man «ich fragen, wi« diese hohen Beiträge bezahlt trettten sollen. Ern derartiger Vor- 'ck'.ag werbe jedensalls Nicht den Wünschen der Kleinrentner entsprechen Aach werterer Aussprache wirb die'eö Kapitel txrfa|1«n. Bei Kapitel 93 iGewerbeaufsicht) Wünscht Abg Frt. Birnbaum bi« Einst«llurrg von Gewerbeauffichtsbeamtinnen. Ministrr X a ab erklärt dazu, daß früher schon zw«. 5rauen als solche tätig waren. Eine davon fei abgebaut worben; wenn sich eine Reueinstellung als notwendig erweis«, werd« dem Wunsch« willfahrt werden. Die weiteren Kapitel bi« 99 finden bi« Zustimmung des House«; damit sind bie Beratungen über die 6. Hauptabteilung des Staatsvoran- St (Ministerium für Arbeit und Wirtschaft) chloffen; einig« Abstimmungen find noch inbig. Schluß der Beratungen gegen 2 Uhr. nächste Sitzung Donnerstag 10 Uhr. Die Mehrbewilttgungen des Landtags. Darmstadt. 1. Juni. In parlamentarischen Kreisen spricht man zur Zeit viel von einer drohenden Regierunaskris«. die veranlaßt fein soll durch die Meorbewilligungen des Landtags, bte bis jetzt vom Jinanzminister nicht gebilligt worben find Auch bas Ge- samtkabinett nimmt, wie aus einer vor kurzem von Dem Minister des Innern abgegebenen Erklärung bervorgeht, dieselbe Haltung ein. y ist zu lagen, daß allerkung« bis ießt noch kern Ausweg aus dieser «Situation gefunden tft. aber Krisenlufi weht soweit der Landtag In Frage kommt, keineswegs in Darmstadt, sondern eher Ferienluft und A r b e i t s m ü b i g kei t. Es besteht woßl bei keiner Partei Geneigtheit, atrabe km eine Regierungskrise herausAube- schwören. Darum ist au erwarten, daß noch ein Ausgleich, vielleicht durch gewisses Rachgeben auf beiden Veiten, gefunden wirb, bevor der Landtag am Freitag in die Serien gefr (Englands Konflift mit Aegypten. Eine Nrbc tttfombrrlaiwe im Unlrrhaus London, 1. Juni (WIB ) Im Unterbau» gab heut« Echomderiain rhi« Erklärung über den rng- l!'ch-ägyptischen Konftikt ab u, der er u. 0 au»- ‘iihrte chon fett tangjen tei e» bat Ztei ber äayp. t'fchen tourfbptirtet gewesen, da, ägyptisch« he« r 101 f r 6 H Ig «r ju a «stalt« n und In er ne den Ontertffen der Äi-irftpartei gefügig« poll- Nfch« Soll« zu »«rtDQnbdn. Da M« Verteidigung De» Suezkanal» zu den leben»- wichtigen Interessen England» «hört, dem außerdem brr Schutz der Vu»ianber in fleggp* trn auferirgt sei. wurden durch diese Dian« eng lljchr Interessen unmitteldar berührt. E» könne nicht ei asten werden, daß England« Au'gadr In Üeggpten durch bi« «nwesen- bell einer bewaffneten Macht er« « chwert werd« dir unter Umstanden ein« Inr* Iriigc Haltung einnehmrn könnte E» bette#1- guter Grund zu der ermofrn#. daß Da» ägypii'che Heer eine brrartg« Kote pteirn könnt« crxnr fr, um* ftürglertschrn ölnHüte sich ungehemmt aaowcrten könnten. In Der am Kon tag der ögoptrschte, Kegle- rung üderrerchcrn Kote tei darg.lritt. daß w der gangen fteemtfrage Seagplen und Ervßbrrtannirn I! e > chmsßig irrterrifWrt ftnb. and deofriw dr« ngteegerchett auf dem Bear einer Vereinbarung poilchen beten teegtenmam seregeik »erteil nu)fr, Zur luhwbrw •abtngefcrrter Vet> beaälungen sei V bereit B<» <»er eme ter* r nbacung zustande gekommen in. cüte Engtantz au* der «nsrechlerhaltung der derzeit deftehenden Garantien brttebrn. Dtr Ur- fiwrune bat sich entfchlosten. drei t r t r g • • Ichif fe nach Bracpter zu enst enden In der nn- nahm,, te:*; ikr« Kn»- r- ernhlG»»tzO Sirfuflj auf jene auirühreriiche» (N em rat, au»- Gten sxtbt. die « ne Hauptgefahr *ür da» Lrben und dir 3eterrttra der Suttäwder btibrn. DerRüchzugTIchangtiolms Poris. 1. 3um. (SS.) Der Sonderveetchö- erttattrr der hatNiragrntur in Peking meidet daß der Kuckzug ber Kordtruppe n m wLfirr Drbrung vor sich oetze T'chanafot?o ?«rtugt über zehn 8rr. \tt unb fordere Da» Krchc. ander« Schifte ri durch achen und btr Pangtferinsodrt ju Ictfieren. E» tei mägstch baß tnlMf« De» Kückzuge» der Mukdenorm,« ein genusrr still- stentz in den Operativ ne 0 eint orte ba die Subtruppen ein Gebiet zu besetzen hätten. t\®a halb Io groß fei aw Zraokreich. Etenikbau fei noch immer nirmondev Land Di« Huetänber befürchteten Zu'ammenstöße zwlfchen den Truppe» non Han kau und denen Zragyusiang» _Da Irlrgrapb* « ßrrt sich zum Erfolg der Koironaltstr» Du beider Ke- 8 ,runq,n von Konking unb Aanfau haben sich in geschickter Werse au, bur Ichwierigrn Lag« gezogen. €u haben trotz ihrer pottti'chen Dtffrrennen Ihre militärischen Op« rotionrn de, zur Kiederiogr der Kordttuppe» in Urberrinftim- mung gebracht Der rast'.-ch« Ionerot Helen batte tee Loge gerettet indem er für du Heer« m» nanfau unb Nanking di« ö I n b» 11 Ire Ob«r- b « | « b I • herftelli« Beier Operatton»p(4ne oer- dun ra teeunbenmg. Aus aller Welt. ter Äorbbrvirfc vroechcr Im Prozeß gegen ber. Kölner praktischr» Arzt Dr. Broecher warben brr 3 gtflagte unb bte ber Beifrlte beschul bi gt« Mitangeklagte Frau Oberreuker Nnmnnn. Dr. Bran- 4xr behauptete, in ber fraglichen Zeit stark nute r Alkohol getanbrn zu haben Eino Tötunasabficht bestritt er. Frau Oberrrutcr 1-Hilbert r In ber Bernehmung ihr zteml ch unglüch» liches Eheleber.. Str habe ttr.-m Mann ab« trotz wteberßolt erlittener Mißhonölungr» bis zu feinem Tobe ihre Zuneigung bewahrt Boa einer Tötungsabsrcht Dr. Brvechers rollte sto Nichts. Hebet bie Beziehungen zu Dr Beoecher befroat. schwieg fie. brr Tor'tn '-r gertugs B>: - j*i us1 chten kir Samstag Kttnv wetentlicht Arndrrung bet Def erlagt Rollos 'M leit 'kchtt. «n Zeii tir| iu lende». * inneren Ci* Steile bet C* ti Bnrt Ich ater, all * chrend ihn M u tpilie W W eien Miet ■* und bJltea f ablcten zu •* abjtlttet teftätfli« k* cn lullaga » : aut btt 2M Lektion anges* dann bin J irrt toc.ttr. « ^ml ch lJ£ » THaix * tenMunge tevahn. le *r! trfflt fr u >t ^3* »be totfet ^labung te •am aaM« 'die belati Oft von Me ' Diuchevte», bt Dorten K °ls- ®t 3rJ am letelw ihm eine- daran' k> H ner bro btn r |ei lw*n t den t.ite-2 rinn Xal ich Stau Obrt- bäte Jmfcr ‘Ixte* nvchmatt • rotixt miete eher, mülle k hate- d lii De amt gte Ichlechl teU>. rt, n solle ktt dr. Itotcher te rutet ju schch» tacht habe M ■ÄTi khen Vwtt > 6«, • «Sa?* den. M £ fffiÄÖ o 3’11'««* t die <* vi «tsprA i dn OWJ tststeü« WJ rt. btt 3J* eien le®*’ itrrtukt j« ’J ü»L,"A Obetrtutr* - I £t «ffii ■-1' , könne *" ‘'rlU* nikd * sli*"SV »*,> gene1”1 „««I“ jtteri0^ Md: 3ab- aet n.cht gdfiert unten' bridteiDener 'SM!« ar-. e r toll in rinfachet ifroehn14>en Wc chens est e s rt nm frierl'.chen •öttrfthifr.ft begangen »erben v yna U sich scheu ®cmctn6r vor Dem r« 186? in ®rnwinht. bi« nur oom 1.Juni ob. Ministerialrat ffilnbl eil Vermietung«»] Auoertalü» ut lieb, aus brh und tkr- rt i>n- । Mietgesuche | billtgsf 4336D Verkäufe | turbnacc Mädchen ,,Ü gesucht (M1S a. b. ®tefe. Sn« erb. 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O’-ebt achter dunkel- blauet llulerwagea billig obAuneb **• Neufiadt 53 I. ftortge abrnbrn. um sie bald nachher wieder Blellf an. wo elnzurflchen ’• Rückkehr in bi« (Barnlfon. Die dritte Äompagnle br« hiesigen Bataillone triffl nach Beendigung ihre» dreimonatigen Rommanboe zur Dachiiruppe Berlin am morgigen Freitag, 3. Juni, 13JK) Uhr «in Standort Kietz, n wieder ein. •• Personallen. Lu» dem Ltaaisdienst entlassen wurde der Minifterialrat im Ministerium der Finanzen Theodor W i n d I s ch auf sein Bachluckren ßde. so finden wir al-lerhand |en und umbrdliegrn, den fle an brr 6tätt« Ladeneinrichtung fomolett. mii «las- fahen. noch fait neu. omemert «u verk Jllobl 5i unicr m vermieten (Mi5M ?N«rrtVlau 7. rüchiige». perfekte» Mädchen für Shltbe und Cau» arbeit «um l.\ te 5*1- aefnch! ÄL Qausd a «ets-i. 316ü GARDINFN “XU’X'Ä» SelterswegSI JFA I % 1^ I I >1 W» I V ältere Stoffe mit verwendet - *» Haus der Ausstattung bnngun^Ofle’ft für ItiZ, Der unprunglich auf brn 1 3um 1927 Qtade»t war hinauszurüchwv !^.e IXrtdbtrej'xruntj h^t im 3ntcre*se terr deutschen B)trNchaN von dieser Möglichkeit Dedrauch gemacht und durch Beroednung oom 19. 28at 1S27 den Irnmn aut den IS 3 u U 192 7 wdegt Oin< befontw Rache.cht hrerüdee geht den ftn- »rinen aufddngung«rttlich«igei, Untern ebmem bin er Dr Geiger aus Zranftun. der mir den hetlilchen KWIegev der Srter beiwohnt, 3m 3ahre 1 802 curbe dl« eynagvge um das dodpebe oergrötzert. --ab -«'atzt ge- geiurümg 524 LetzchlShc Das 60 ’ äb 11 g t »eieren bet Synagoge au»arbeti eifabr Billa fach« «um lä Zuni 3uw Bfwr5flmüoii für tagsüber ob. für gan« in fL bürgert Oau»b. aet flu etfr. in b »efchaftsfr des «leb. «n« 041*3 1 gimmer vochget. ttttchf. für tfbeotirtT lei. ».Perm «chr ktngeb »t(MIM ni brn tnitk Hirt. Zwei flotte faoljpislm Mn| eine» qtoberen vaumtzücks au vergeben 041B Marburg. Str IL. hohen Senutz aber nxtirftr» In- Hie bitten nnr -weck» Abdruck» m IXifteUur ■ wo 5iach! ollen sich uufhalten. do- festem in den Vorstand de» Cchwelkraslwerke» ,F)e- rag" eingetreten. Weiter wurde der im einstweiligen '.Ruhestand lebende Lehrer Wilhelm Fritzel in Dietzen aus Grund des rilier»gren)egesetze» In den dauernden Ruhestand versetzt. " Verlegung des zweiten Zahlungstermins für dl« Dorauszahlungen nach dem Aufbringung#- gefeh Dom Zinan-amt Dietzen wird uns mtl- g et eil« Der Stand de» Ausdrinaungsversahren» tat e» ermögl.cht. den Termin für Den zweiten Teilbetrag der Dorauszahlungen nach dem Auf- und jüngerer Eipedieoi feiert ioäietzen» ie* doch per L 7. 27 von dletza. tnbu'trleQen Werk ce’utjjt echrtlitiche ktngeb unter ßl.lD an den Gletz An» erbeten. mitte, fauber u, selb» ftänbto fchnetbernd. witnicht Stellung al» e. Arbeiterin »weck» weiterer Ausbildung tn erstlatz Achneiderwerkfiatie Lchr lneeb.n.O416ß a. d. tMteb- An» erb. Aussfunstag «tn warmes Hab! bereitet und unter ünchLnden unermetzl^er Schoden hir d-e it.nh, : hernuldeschworen werden muh das kann «tn »endinfnatr TLenfch - chr Wer da glaubt, dotz es ohne ^as - cht g.nge. der btgtettf einmal *.m 'Ämter rtner. ^trütr eu» fr.nm r-cnigang«. und «ruaung aew mnen datz cut) bet keltern Jriib- ttüd ans der Lasch« tiuibeulcng« Äeg« br. oH ar.mmtget ÄAIt« zurückgelrgt Serben B-nnen. Dem vchre de« btdabruirümpfen und Lodeni^p« beKeibei den Grchtzock in der Aonb sich dem stillen Genutz -h r r* Qüiiflug» $.rgeben, und wenn er ron ihnen nach besonders ichönen Punkten des De- teert befragt wird aber mit Dblcheu erfüllen chn Me (Renditen die tn thearraltfchem Lurtug. m.t rutzgefchrrllr.tem Istochtvpf auf dem Kücken, die Gegend unsicher machen 2bn vergangenen 2Ho :3g. bert Laar nach dem ersten warmen Sonntag den w r sc t aBd)cnuinvttpreife. ®» kosteten auf dem heutigen Wochenmarkl Butter 160 bis 172 Pfennig. Matte 32. Küse (10 Stücki 60 bis 120, Wlding 32. gelbe Düben 15 bi» 102. Spinat 15 bis 25. Dbrnifchkohl 15. Spargel 72 d,s 110. Mifchgemüfe 15. lomaten 150. Zwiebeln 20 bi» 25. Meerrettich 40 bl 4 52. Rhabarber 20 Äartof’cln 7 bis 8. Aepsel 50 bis 90. Stachelbeeren 30. junge Hahnen 102 bl» 130. Suppenhühner 100 bis 130 bas Pfund Sier 11 bis 12. Blumenkohl 60 bis 122 Salat 8 bis 20. Oberkohlrabi 30. Lauch 5 bis 10. Sellerie 20 bi» 50 Da» Stück: Aettlch 10 bi« 30. Aa- di eschen 10 bis 20 Pfennig da« Bund Bornotizcn. — läge» falenber für Donnerstag. ®cöerbfnu»licllung Dietzen 1927: ab 8 Uhr abends 3artbandmus,k und Tanz. — Llchtsoielhauo. Bahn- boffirafje: „Web mich und bie Dell ist mein". — vsloria-Llchtsplele: „von Spürhunden verfolgt". md btt tzreunde unterer vogrlweit tzch teeir tönig- ltche Sangt nn en mal anhören können — 8ma Bedeutungsvoller Ist d eienige Bruppe vem Jlnomahen. welche dem Menschen irgendwelche Nutzwerte bringen, der Vortragende sprach von den im Dunkeln gezüchteten. Daher etiolierten chemüfen iSalatformen ule».), von kernlo'en Früchten i Bananen. Depfel. Birnen, ulv). von Den chemisches- -igenfchaften Der Gallenöpfel ilmtentabritahon, von Der TDert- fchLtzung welche Maserhol, m Tlichtere, und ÄunRgcu>frbe genetzt -ine letzte Druppe bilden diejenigen arschetnungen. welche — c . wohl patholog sch oder abnorm — vom Menschen ihrer gefälligen Sarde oder Sorm wegen geschätzt werden — buntMÄtterigf Gehk-tee «panaschierte Ulmen. Ahorne usw. Trauerbäume Der Oteftener Promenaden. Zwergbäume japan scher 0'arten- künstter. Bambusstengel. Die nach Pllzin'elllon bunte Zeichnung angenommen haben Blüten- füllungen). " Bus Dem chiehe ner Standesamtsregister. 9» verstarben in Der Zell vom 15 bis 31. Mali 16 Krieda Deist ohne Beruf. 20 Jahre all. LanDgratzmtzr.itze 6 3ufltne Muhl, geb Dechert. 85 3ah re alt. Licher Str. 7. Hubert Oetrw Kaufmann, 5t? 3ahre all. Kirchen- plah 11 18 Veorg Deiber Privatmann. 73 3uhr« all. Westanlag« 62. -rnst Hofmann. Ctubent, 22 3ahre all. Roonstrntze 8 19 Oskar iyra«f. Dentist 48 3abr« alt. Bahnhofstratze 38 20 Anna Katharina Bickel, ge!' Seeger, Mitwe 47 Jahre alt. Licher Srtatze 153. 22 Andrea» Hofmann. Schuhmachermeister, 68 3. alt. ®r Steinweg 12 Tvilhelln Falkenhciner. 3nftallateur. 33 Zahr« alt 3m Äuge'.berg 22. 23 Johanna ®hlabelba Daumann. ohne Beruf. 22 da^re alt. Sand- gaffe 18. Lharlolt« Malhlld« Zipp, ohne Beruf, 53 3ahre alt. Doet heft ratze Anna Sllsadeth Frank. 8 3abrt all. VömcngaHt 13 25 Martha Wiesner, geb Aicolai. 70 Jahre all. Vnauth- llrotze 16. 27 Gustav Otto WichanD. Tele» fraphenlekretär i. 3 . 66 Zahro alt. Ärebner- rahe 14. 29. Friedrich Sommerlab. Pfanv L 3. 79 3ahre alt. Marburger Ctr.ihc 201. Katharine Schomber. geb Aeyschmied. 46 3ahr« alt. Licher Strafte 74. Friedrich Karl Peter Joseph Httrterltng, Kaulmann. 74 Jahre all. Deustadt 46 30. Otto Aübl Oberkellner. 72 3ahre all. Westanlage 56. 31 3ufuft Benner. Kaufmann. 52 Jahre all. 3m Tlohbcra 5. Katharine Wallbvit geb. Hartmann 68 3aort alt Wols- flrafte 14. "• Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter ed)lad)loifbmarft: 4 Rübe, 3 Für- sen. 1481 Kälber, 52 Hammel, 651 Zchweine. Berliner Börse. lLssckken'^rützvcrkrtzr. Berlin. 2 3unt. IW T B FunNpruch) D>e freundlichere Stimmung au Der Aachdärfe und 3benbbör|e erhält sich auch un heutigen Frühverkehr Weiler Da» Deckungsbe- dürsnis Den Balffespekulalion scheint sorlzube- stehen. ®rci7’ Kaufotbert liegen jedoch noch nicht vor Die Frankfurter 3benbfur1e bleiben Seid Defchäst ist aber nur In Farben und Ahelnstahk gctdtigi worden 3 -D -Farben 274 ®.ID, 3Hein- uahl 188. - 3m Devifenmarkt kommt London-Paris mit 124 12402. Mailand 88J2O 88 30, Madrid 27.66 27.b8 London-Kad«! 4,8576. London-Aeichswark 20.4950 2?.4 t75 und Kabel-Reichsmark 4 21»0 4 2195 Zen gewift sehr fchbn und »tveckmätzig eingerichtet gewesen fein mag. Di« Lfnagoge enthielt ®0 Plätze für Msnner und 3ünql,nge Im unteren Baume und 30 Plätze auf den beiden Galerien für die Frauen 3m Jahre 1860 hakt« aber die Gemeind« bereits 400 Seelen. Das Bedürfnis nach einem Geräumigeren und besseren Gotteshaule war schon feit vielen Jahren fühlbar, und um das 3ahr 1860 lehr dringend geworden Die innere Einrichtung war äufterft mangelhaft Dicht einmal für ben Rabbiner war ein würdiger Platz vorhanden Die Stmagoge genügte den bescheidensten Anforderungen der Deu-ell nicht mehr. 3uch die Nutzere Vage des Dotteshaufes In einer der schmutzigsten Straften Der Stadt in einer Sackgasse. In Der nur Scheunen und Ställe an»utrefsen waren, war die benfbar ungünstigste Durch Da» Fuhrwesen in dieser Strafte und das aus den Stallen brtngtnDe Geräufck, wurde der Gottesdienst In widrigster Weise gehört und eine erhebende 3ndacht unmöglich gemacht Die Rottvendtakeit, eine solch« Strafte auf dem Wege zum chotteshaufe und aus demselben «u passieren, trug viel bazu bei. haft her Besuch des Gottesdienstes allmählich abnahm und befontrtrt der weibliche Xetl der Gemeinde sich immer mehr und mehr lern hielt Alle Bemühungen, einen passenden Bauplatz für einen Reubau innerhalb der Stadt aui- linbtg zu machen, waren vergeblich Gs blieb daher nichts anderes übrig, als an die Or- Werbung eines Platzes vor der Stabt zu denken. 3uch hier war die 3uswahl nicht sehr graft. Der Platz, auf dem bie jetzige Synagoge steht, bube, so glaubte man damals, das eine gegen sich, haft dann das Gebäude zu Isoliert stehen und das letzte in einer Linie bilden werd«. d«r«n weit«r«r 3usdau mit zi«mltch«r Sicher- h«it nicht tn "Aussicht stehe Davi komme noch, haft sich neben dem sraglichen Platz« her Arbeitsplatz des Zimmermanns Alker befinde, was zu Störungen des Gottesdienstes führen werde Am 29 3ull 1862 erging der Beschluß der Stadtverordneten. .1 in an der Süd- anlagc mit 2 fl. 30 pro Kla'icr der Gemeinde zu überlassen. Sie Fassade müll« m gerader Linie mit den Reattchulgebäude «der allen Bürgermeisterei) aulgesuhrt werben Am 19 Sept 1862 gab ter Bvtstend Mn Si, vetstünhni - kund. Für ben Bau wurde der Betrag von 20 030 fL als Manmum festgesetzt Dte Ctahtoertretung bewilligte einen Bauzuschuft von 2070 sl. Die Einweihung her neuen Synagoge fanh Freitag, den 3l. Mai. und Samstag, den 1. 3 u n i 1 8 6 7. statt. Daran beteiligten sich die Spitzen der Behörden, die 1 te und la: Fakultät Rektor und Kanzler der UntDerfuäl, Bürgermeister. Gemeinderäte usw. Di« Weih«, rede hielt Rabbiner Dr. Levi, der seit hem Klima aus. 3hn zu beschützen sollte deshalb die vornehmste Ausgave jedes wahren Raturlreun- des sein. UM« viele Waldbeschädigungen kann der aus- tBerflum« Wanderer nach einem Sonn- und Feiertags beobachten. Wenn auch keineswegs be- bturiet werden soll, haft ben angerichteten Be- HHbtgungm immer böse Absicht zugrunde liegt. '» find doch dies« Schaan unh dl« Gefahren, reich« si« tm Gefote« haben können, nicht minder «roß. Der avfm.rnam« Beobachter und Ratur- rtunb kann „ach jedem Sonn- und Feiertage J e Wahrnehmung machen, daß auf den 3ano> »egen, aus Den Wegen im 3nnern des Waldes, r den Bestünden hier und da die Kohlenrest« ein«» abgebrannten Feuers sich vorfinden Eine r.che Stell« fand Schreiber Dieser Zetten am ergangenen Montag vor. bei der Deutlich zu 'eben war. wie Das Feuer sich auf 4 Meter Uangc tn Dem trockenen Bobenuberzug aus- ^hieltet halte Ss war. tote man zu sagen telegl. unter Der Hanb fortgelaufen, unh ab- gertsfene, mit Kohlenstaub bedeckte Zw« g« liehen erkennen baß bt« Berurfacher die'eö F«uers es Durch Ausschlagen vor dem Dett«rlauf«n erfttckl hatten. Man bedenke Die Folgen, wenn M Feuer weiter um sich gegriffen hätte, und »an Inner nicht mehr Herr geworben wäre! Ost es überhaupt nötig, daß bei einem Ausflug Don bex Dauer eines Lage» ein warmes Ttahl ixrt tet unb eingenommen werden muftT Soll- i n sich unter den Bereitern Dieser »armen Speisen nicht auch häufig Menschen befinden. De tm gewöhnlichen Leben öfter» gan«« Tage sä ne warme» Offen auskommen müficnT Jetzt, »o wir Die Hungerjahve der Krieg»- und Rach- !n»g»ze,l giuckl.ch überwunden haben, lasten fich b c Butterbrote Io belegen, daß Ne an Schmack- haN'.gkeit und Aährkratt jeder warmen Speife gieichkommen Weshalb alfv grade an dem her Orholung -urückgelasten Dort liegen Frühstückspapiere und alte Zeitungen. Hullen verehrter SchokvlaDetafeln. hin und wieder auch Flaschen und dergleichen, leere Zigaretten- lullen Ztgarettenstummel unb abgebrannte Zündhölzer nicht »u uetgeflen Die't Rachlüfs . um feinen Derberen Ausdruck mi gebrauchen, läßt erkennen, wie es um di« Erziehung und Ordnungsliebe solcher Menlchen bestellt ist. Daß dies« Menlchen Berständni» für die Raturfchön- briten der durchwanbrrten Gegend empfinden, kann man wohl beawetfeln und nur wünschen v°ß (te niemals wtederkehren mögen Der 33aID tl nicht allein für ft« geschaffen «r stellt rin veMliMii nicht unter 35 Fahre alt. an» der stonnuirrninoiitte. welche in bex . Lage iinb eine Filiale ielbuandig ’ »u leiten für tot ob 1»nt«r ge'ucht 5men-ilD]ng miitL Gröhe u oerk. Lchx. Äng xl 04141 an den Wieh- Anu Aettche Knidcier 10 Stück « VI ** Kaufgesuchfl | ©arten ob. Acker am 9lflbrunn#brre m kauf gesucht. Lchr. Ang. m. Wrüfje unb ■Uret *0.040» ft 0ML rSengebr.evtLneues Schlalzimmer iowte Schreldlilch gegen Äafle zu lauten gesucht. SchrttiL flnaebote unt. 04161 an Ken (Miefe. Bnu Registrier- Kasse au lauten gesucht. _ Ordentliche» niQötfien f. Io,ort gesucht W,D tVafliertr.", flüstern. Menschen ton mangelhafter ön ebur sich befinden, denen jeder Schrnhe-.t4begr.fi fehl Heber Diese aber auch nur über birc fei geklagt. wühvend bu wahren Raturfreunde als liebe Gäste stets willkommen find M. Ins der yrsvinrlalhauptftadf. Gießen, den 2. 3uat 141. Wer hat dich, du schöner Wald - |o vers.. t am letzten Sonntag... Rach langet Wiftterozeu ist der Frühling bei uns enjttebrt, unb wenn et auch au lang» recht raufe unb lall war fo hat et sich hoch all- mäfellch eines Besteren besonnen, indem n jetzt Sonnenschein und Wärm« fpeodet 3r. Ipalten- langen Aufsätzen a ben geplagten Menschen bt« Schönheiten bet en- geren ^..710* zu schildern und Snterdie für die >Ue n ewig gleich bleibende Ra tut te ihnen zu erwecken. W e mancher Menfch hat am Buke» der Ratur Orholung gefacht und gefunden nach «ttawrnrrufeer litig&Ü. wie viele Leiten ver- *anlen den Raturkräften Lndrrung und Hri- ung. O ne defondere Anztehungskrall üble von ehrt der Wald auf die Menschen aus und wer 5'e Rert« unserer Helm 'chen Wälder recht empfunden hat, der erst erfaßt den wahren S n» ter Worte Gruft d vombrowsk e Du bist mit Heller Tröster Freund. bist meine Heimat bist meine Kirch« du rauschen Der fiüst«rnd«t. hefÄdlet Wald Umgekehrt könnte man faaen. daß hiejent- im Menschen, welche weder Sinn noch 3ntrr- rfle für di« Rarurschönheiten unserer engeren Heimat empfinden zu bedauern sind Aber nicht eile Menschen, welche Sonntags jum Wanderstab «reife« unb in größeren oder kleineren Lrupps bte Wälder durchstreifen ergehen sich tn dem Ctnnr tote man e» wünschen vllte ja manche enter Ihne« würden das laute Klagen des Walte» vernehme« wenn dieser sprechen könnte Wieviel« bergest en '»bald sie den Wald betreten. Daß st« al» Gäste kommen daß sie allo KastfreunDschaft geniesten und diese ihnen auch -rtge« oufrrlegt Ge -1u»- >ugler unb Wanderer welche tn lauter, aus- «flallener Weil« ihre Sftcthuge durch Wald :nh Feld unternehmen welche hier \mb Da Bewerhe-AosslelliN Gienen 1927 Heute abend 8 Uhr durch da* Tanxlehrtnatitxit Blulkr Giefcen 387a 7] ! .or>Pfd.95PF Vr"i • 1 r Ehrenkircbenvorsteher ) 5322D Parfümerie Plank. (3fl6id eerlli. Blalaa. * / Oibrtäer Inur, KcsVtrka. larUa-laaii<-lefla Der C. C. der Hassia L A. Richter BekleldonDshaas Hirlth Emmerichcr Inhah.Jh.üGhler IMflla« Drei fei iAiegant« 8rr<{Mmna' Fest-Kaffee! MO Wlewr Trio Auio Ausflug karlsbader 4 — Pfingstfest! 4.4V Blu Java 4 80 Kaffees ron 2.40 an Hebbel 63170 5 MOD 1 Wer Wert darauf letzt zum Pfingstl este CH Fix. Creme Edeka-Geschäften 35000 Lebensmittelgeschäfte in Deutschland Del 1411« Olivon-Oel allerbeste Ware zum billigsten Preise! ha VbSen. 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Tanz in der Volkshalle / Vorführung von modernen Gesellschaftstänzen «Ba «Mal »en eleteU* t« «4 L^L^S«rba.örif. le eetie Mm e«tfO*eel«a. ?Ut*rr tu♦«=•« ? e«. Ul - 43. Mttarfi UL 1 - 3« 6«i- »«•Sete« MnhH p ja 6«Mi e eine Uaa'Mfnu tTo^irwi ui lerftamaa JntceiMtots» beUlan* u <'trfch*Apotbeke. Vöwen Drogerie W- fltlbtnart. Droaeue Cno Ginierdolt Kreuz Droa. Äug. WoO. Viktoria* Drogerie. 5kaller*Drogerie izntft -loll. (reniral-Drog. 6 «arn. Germania* Drogerie (f Seibel. Kronen*Drogerie «ebr. sichel. Drogerie Ö. vlari. Vnb wigSolav- und Neustadl-Drogerie Drogerie (Btt. SaOenlell. Parfümerie Möb». Am 31. Mai verschied nach einer Operation In der Klinik zu Marburg mein lieber Mann, unser guter Vater. Bruder. Schwiegersohn und Schwager Herr Paul Tenniger Oberlandjäger tm Alter von 49 Jahren Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Luise Tenniger geb. Weicker. Breitenbach am Hen berg, den 1 Juni 1927.0 leben Lleblgstr 64 Die Beerdigung findet am Freitag, den 3. Juni, nachmittags 2 Uhr aofdem Neuen Friedhöfe In Oiebeo statt wir SPECTROL MS FLECKENWASSER. üeiüptan beite Qualität, billig ab,uqrben *”• (iirisfrrt .Schöne Su#fitbr, b*crtroeq Itt. Im W Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Familie Heinrich Seidel Verschiedenes] Reh im Ausschnitt, sowie täglich irischer Spargel. I. Zörb Wwe. Deleoh. 613. *"• iSlauler. Violine u. iLello'.iürbtePfingst- seiertageiowSanib- tags und Sonnkagb noch lr«L b’rebnrriiraitc 34. Leieph. 18M. ' | Vereins | I"■ ‘I L TL • übr Ländliche Wirtschaft zu pachten ob kaufen gesucht Kapital vorhanden H. The le. Frankiert a. S., Bornheim Vanbftt.32 Mehrere Dior gen Wiesen im Heegstrauch au verpachten. ’* _ M- Wine. Luche la hfache» 3cii$fllao sowie Vm idil'iid)IC geg. eine gut erhalt, -chreibmalchmecin» Aittauschen. 2djn*tL Angebote u. 6812D an den »leb- Anz. 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Forderung nach internationaler Abriistung sowie die Wünsche der deutschen Minderheiten zur öt* örleruna gelangen, durchweg Fragen, die lorian «um eisernen Bestand der dru'schen Böllerbunds Politik gehören. Das deutsche Dvlk mag sich drehen und winden, abschusten und kasteien erfüllen und abermals erfüllen — der schöne Traum von .Friede. Freiheit. Brot" kann erst dann holde Wirkttchleit werden, wenn allenvärts und namentlich m Amerika die Erkenntnis hämmert, dast die aus Vüge und Geldgier entsprungene Schandtat von Bersailles foNzeugend Unheil gebären must Die Goslarer Tagung des Arbeitsaus- schutses Deutscher Verbände wird in der ganze« zivilisierten IMt ein vielfaches Scho finden und unser in Beriailles verleumdete«, betrogenes und vergewaltigtes Bolk einen Schritt weiter führen auf dem Wege aut Freiheit.'» — Heute nachdem dos Politische Archiv des Auswärtiaen Amtes in Berlin bis in den kleinsten Winkel durchsucht worden ist. imb nachdem auch die unscheinbarste Bleistiftaufzeichnungunter der prüfenden Lupe gelegen bot (eine Arbeit von 6' , Fohren' bad. auf Grund der 16 000 in Buchform erschienenen Deutschen Akten, folgende Behauptung als unwiderlegbar gelten Deutschland hat weder einen Angrills- oder Präventivkrieg geplant. noch eine An WeltherNchaft angest^bt. sondern von 1871 dis 1914 die Wahrung des FNedens in ganz Europa als unerläftliche Borbcdinaung für den Weiterbestand des Reiches angesehen und hat deshalb mit steigender Besorgnis die immer klarer erkennbare Einkreisung durch neidi'che Rachbarmächte verfolgt. Dies» Behauptung wird durch die Erschließung der Entente-Archive nicht erichütteN. sondern. wie die vor kurzem erschienen.!. Britischen Dokumente (iber den Ausbruch des Weltkrieges beweisen bekrästigt. Möge vor allem auch Frank- •) .Der Weg zur Freiheit" heiht die treff- !iche Halbmvn itsl^rift de« Arbeitsausschusses Deutscher Berbände. Berlin SW 7. Schadowstr 2. preis je Helt 60 P' Wärmsten« emp'ohlen sei ferner die bahnbrechende. von der Jcntr.il (teile zur Erforschung Stt Kriegsuriochen. Berlin NW 6. Luisenstr. 31a. derausgegel-eiie Monatsschrift .Die Kriegsschuld- ‘roflc". Preis je Heil l Mk. Beide Zeit'chriften können durch jede Buchhandlung oder Post anstatt bezogen werden Vorschau aus die zranksurter Musil-Ausstellung. Am 11. 3unl wird in Frankfurt a.M die ben. der ein vielfache hochweri ge Darbietungen ernster and heiterer Art v.-sprechender. .Som- inerderMusi^ den würdigen Aahmen geben 'oll. Jur Fett berrtdN auf dem Ausstellung-- zelände an d.r Fxsthalle, wo ein grober Flächenraum der umfassend geplanten Veranstaltung zur Verfügung steht, regste Borbereitungsarbeit, und et darf nach Allem, was bisher von der Anlage and den Fielen dieser Musik-Ausstellung bekannt geworden ist. erwartet werden dost fie ein geschlossenes und lebendige« Bild .Hees Thema« entrollen wird .Musik im Leben der Völker". Es soll eine internationale Ausstellung werden. bei der die einzelnen Bölker. je nach ihrer Bedeutung, für d,e Mullk vertreten sind. Wenn lein Geringerer als der greife Erfinder Edison *ür eine wichtige Sonderabteilung .50 Jahre Sprechmaschine" das Ehreichrvtektorat über- lommen bat. oten fein, die musikalischen Pr.ebfrühe. die aus hnen erwachsen llnd. zu veranschaulichen: ebenso \rx tPTxxngibenben Zentralen des deutschen Musik- ebens. Sn der ftrvnü willenschastlich bearbeiteten «usikhistorfschen Abteilung. Ke He reich e .dl:ch den Mut f, _m grvhen und ganzen nichts anderes crtacrict Dr Seipel ist vom Landbund und von ten Grobdeuttchen die bekannte Erklärung. Ke jenem erwähnten Save vvrausliesi Mreft abgerungen worden, bah nämlich Ke Ausgestaltung ^Beziehungen zum Deutschen Reich und darüber hinaus auch jede wirtschaftliche und fon- ftige Annäherung der beiden Staaten von der Aegierung gefördert und g?wün'cht würden. Für jenen Dr Seipel, der seinerzett in Paris Reden hielt. Me alles andere als ansch'.ustfreundiich waren, ist ein solches .Bekenntnis" viel, sehr viel. 11 nh es wird amch niemand einfallen, feine -ottmtng auf bi« Bereinigung Oesterreichs mit Deutschland auf die Schultern des öfter- reichischeii Bundeskanzlers zu gründen. Man unterschätze nicht den Wen der füllen und doch fv inten*inen Leistungen der österreichisch-deutschen Arbeitsgemein - schäft. Leistungen, die viel höher zu weNcn sind, als Me oft überlauten Proklamationen des den tsch-dii er reichlichen Dolksbundes. lind vor allen Dirigen läftt sich eine natürlich? OntnrtdluTui auf d.c Dauer nicht hemmen. Das w?ib das Drost- deuttchtun, Oesterreichs, das wissen auch Me christlich-sozialen Dauern dieses Landes. Biel- leicht weift es sogar Dr. Seipel, aber er glaubt, es nicht aussprechen zu dürfen und. Wohl auch nicht ni können, inzwischen bemüht sich Herr Dr. Zimmermann m Genf um die Wiederherstellung der alten Absatzgebiete Oesterreichs Es wäre übervptimisttfch und auch falsch aitgunebmtn, dast der Gedanke der Donausöderation, dessen Schöpfer was nicht unbekannt fein dürfte, das Panfer Auswärtige Amt ist, verlorengegangen wäre. Jede Wiener Messe zeigt, daft Me Trager de« Wirtfch »ftslebens in den Aachsvigestaoten das alte ?, ent rum Wien nicht vergessen haben und hier zusammenftrömen. als wäre Me zweitgrösste Monarchie Europas nicht ebenfalls m dem Bachkriegschaos untergegangen Diese Erfchemung auf der Wiener Messe sühn den Donauföderaliften immer wieder Anhänger zu. Aber der einfache Schiuft. dast ein durch natürlichen .'.u'ainmenschiuft mit dem Aeich gestärktes Oeftenvich in viel weiterem M a ft e Handelszeiikrum fein Bnrnte und hierbei durchaus nicht feine Anhäiigerfchaft aus den Donaulckndern verlieren würde, bricht sich ja immer mehr Bahn, und so werden Me Bemühungen Dr Firnrnermans von Tag zu Tag unpopulärer und damit aussichtsloser, lind wenn gar, wie es vor wenigen Wochen geschah, der rumänische Minister des AeuHeren die Behauptung ausstellt. Oesterreich habe seine Lebensfähig kett berwese». fo beweist Mrs gerade bas G egemeit Bo-, ber übrige« Srürwen. Du den ovi iischer» Hmrme. Europa« beut* w eder verdunkele bleiben das nnic XabiiKt: und mü ihm Mn Bundes» toegler wohl obre übel k ■ Mf lenäberur. g ar. das Xeich nchien Diese Arben grei't ti.f in da« i- ne-polltifche Leben hinein. Erwäbet tet beetbr. vor allem Nc Durchführung der Aberrnnung des Outiunnütrriumt vom Sundes.'anzierobc mit der de: 'tüxtv aroft- deullche Bizekanzler und Auftizmieister Dr I g* Hofer betraut wurde DMe AbtoenTiung geht Hand tn Hand mit der Reform des allgemeinen Strafgefevbuche«. bet der bereits seit geraumer .Seil M< engste Fühlung mir dem Reich besteht Dafür ist Me geplante Mieterschutz re form eine rein bmerpoti- ti'che Angelegenhei: bei der Me Aegierung de» schärfsten Ramtä mit der svz.a'.demokra11schen Oppottnon fiihrt und zu sährrn habe-r w-.rd Hari brüeft auch noch Me Arbeitslosiakeit auf das öffentliche Leden, und hier durch Produk- tionssteigerung heftend einzugreifer-. b i ist eine Aufgabe. Me angestchi« der twrttchasil'chen Ge- famtlage Me*e* Landes fast aussichtslos genannt werden kann. Das groHe Hoer t Rentner lebt hier tn einem Elend, gegen da« Me nnftliche Lage der Leideiisgefähnen im Reich fast ro*ig genannt werden kann D.e Altenver- ficherung. Me Sozialverficheruna^ das sind olles Gebiete. Me in Oesterreich von Grund auf nrügest a l t e t werden rnükfen Auch b er dürste eine stärkere Fübiungsnahme al« bi«ber mit dem Reich erfolgen Darüder hinaus ist aber vorläufig nichts Enl'cheidende« zu erwarten Man muh hier durchholten und an Me gewohnte Arbeit gehen Das Kreuz im Kolosseum. Bon unserem Dr. kl» -Berichterstatter. (Aachdrud. auch mit Quellenangabe, verboten!) 2t o tn, Mai 1927. Feierlich und mit grohem Gepränge wurde in der Arena des Kolosseums, die (eit 1874 leer stand, das Kreuz wieder errichtet. Dieser Borgang ist e n historischer 3ft. der die Einstellung der saszist.schcn Regierung zur Kirche und zu religiösen Fragen dokumentiert Bezeichnend ist Me Inschrift, die der Sodel des neuen, bronzenen Kreuzes trägt .Wieder aus gerichtet unter der Regierung Biktor Emanuel« IIl. und unter bfm PonNsil'at Bius XI. durch das v?m Ducc Benito Biu (olinr erneuerte Italien." lieber dem Kolosseum, das in Erwartung der Königin Helena als Patronin des .Festes Tausende von Schulkiiidern und saszistischen Jugend- und Kinderorganttarionen füllen, liegt eine last zwei tausendjährige Geschichte. Der gewaltige Bau wurde 78 n. Ehr. auf dem Terrain des trodcngel egten Sees des goldenen Hauses Aervs von Bespalian begonnen. Sein Sohn Titus setzte ihn fort und erst der Dritte aus dem Haufe der Flavier, Domitian, vollendete ihn. So ist die Bezeichnung Amphiteatrum Fl avium historisch richtiger al« Me erst im 8. Jahrhundert aufgekommene Bezeichnung Kololleum. bU sich aus dem bronzenen Koloft ableitet, den Tlcro einst an dieser Stelle errichten kieh. Gladiatoren und Tierkärnp'c hatten hier ihre Mutige Bühne und Me Arena des riesigen Theaters war der Boden, au, bvm Me Ehristen- märttrrr ihren grausamen Tod . starben. Erst Honorius hob im 5. Jahrhundert die Eladia- torenkämpse auf. Me Tierlämpse dauerten noch ein Jahrhundert weiter und haben sogar in der Spätrenaissance noch in Stierkämpsen ihre Fortsetzung gesunden. Das surchtdarc Erdbeben von 1442, das schlimmste, da- Aom je erschütterte, brachte auch in diese ungeheuren Mauern Aisse und Sprünge. Aoch Karl der Grofie hatte da- Kolosseum in feiner ganzen wuchtigen Pracht gesehen. Die systematische Verwüstung brachte erst die Ae- naillance. für Me das Kololleum zum billigen S t c i n d r u ch für Kirchen und Paläste wurde. Diele Derwüstung war nachhaltiger als di« Schäden, die im 12. und 13. Iahrhunberi römischen Barone anrichteten, Me sich dort ein- nisteten. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden an Meter Stätte Passionsspiele aufgefuhrt. Me aber von den Päpsten verboten werden muhten, weil Entwicklung der Musik von der Antike bis zur Gegenwart darzustellen berufen ist. wird eine Fülle von Schätzen aus der ganzen Wett zu sehen fein. Me 'onft zerstreut in Bibliotheken. Archiven und Museen schlummern. Pergamente aus dem 11. xlahrhundert kommen »um Borlchein- Me Oriainalhandschritten von Bachs .Matthäus- Pallion . Mozart« .Don Givvanni" und .Figaro" Beethovens 7. Sinfonie. Der dis . Falstaff" sind nur einzelne besondere Kostbarkeiten aus vielen. Zwei oetrennle Gruppen. Me sich a egens eilig ergänzen, stelle» Me Entwtdlung Der Instrumente unirrer abendländischen und her eroti'chen Musik dar Wie sich aus primitiven Kürbis- und Dambusinktrumenten allmählich das Jazz-Orchester herausbildete, das möglichst anschaulich zu zeigen, .st Me Idee der erotischen Abteilung, in der unter anderem Ehina reich ver- treten sei» wirb. Zwei vollbesetzte Orchester, das eine dem Jazz das andere dem Konzertfaal zugehörig. geben zu den Möglichkeiten reicher M- ste rilcher Deleheung Me praktische Illustration. Bei den mechanischen Instrumenten sott ein lebendiger Ueberblid über Me bedeutendsten Versuche in dieser Gruppe ange- ftrebt werden, man wird hier den Ausstieg von den Heinen bescheidenen Sp rldvlen bi« zu den riesigen Instrumente:-, der modernen mechanischen Orgel ober des mechanischen Iazzorchesters verfolgen können. Für Me Muttk-Ausstellung werden verschiedene Orgeln bi Me Säle eingebaut. darunter eine Walker-Orgel mit 52 Registern und drei Manualen Die Ausstellung widmet auch dem Aund- sunk ber ja gerade mit ber Musik so eng verbunden ist. besondere Beachtung, so bürhe z D die Errichtung r.ne Lendestation viele Me schon .so viel davon gehört haben", interell irren. Schlichlich soll eine umfassende Sonderfchau .M ufikpflege" von der grvften Bedeutung der Tonkunst für Kirche. Schule und Haus Au'- fchiich geben. Man verspricht llch gerade hier von ber Ausstellung, die an llch alles grundsätzlich vermeidet was irgendwie tndleartfflen Charakter haben fdnnte. auch eine gewisse praktische Resonanz für das tägliche Leben. So können etwa Schulen und Vereine hier Vorbilder für Me Einrichtung ihrer Singiäle finden. Das alles, fo wett und grvhzügig es gedacht ist. würde vielleicht ein Torso Heben, träte nicht auch Me lebendig gehörte Musik hinzu. D,e wünschenswerte Ergänzung für das Ohr wird mit einer grvften Aeihe von Konzerten der .Sommer der 2H u f i T Meten. Üs find Der- anftaltungen von hohem künstlerischen Rang geplant, und von den ausländischen Kapellen He crtDartrt werden seien aufter den Leip» gcr Thomanern und ber Sirtinischen Ehorkapelle die berühmte .Banda Municipale" von Venedig genannt. Dr. O. Sch. Heine im Zweikampf. Heinrich Heine, der ein Meister des Duells mit schar'geschtillencn Mtzplellen und treffenben Stochelverfen war. hat auch einmal einen rich- tiaen Zweikampf ausaefvchien. ber das grbhte Aufsehen erregte und heute noch In allen Heine- Biographlen vesprr-chen wird. Der böle Handel, den er mit Salomon Strauh zuerst in langen Erklärungen und bann sogar mit Pistolen aus- svchr. wird aber stets nur in der Ausfällung dargestellt. Me ihr Heine selbst gegeben hat. während der Gegner bisher wenig zu Don kam. Eine objektive Deuneilung der ganzen Angelegenheit wird jetzt ermöglich: durch ein Konvolut von 23 Sdüittftüden. das bei dcr nächsten 2krftdorrung von Karl Emst Henriei ausgeboten wird und nach ber Beschreibung im Katalog den lückenlosen Schriftwechfel darbietet, der 1841 bei dem Ehrenhandel zwilchen Herne und Straust von den beiden Geonern und ihren Sekundanten vom 6. August vis 4 September ge- führt wurde. Heine hatte llch über Me Freundin Börnes. Frau Wohl, die in zweiter Ehe mit Salomon Straust verheiratet war, lehr veleiH- Ne roalisti'che Dartzeüun» zu paiilarr.ger 2Vr- Wirrung her Zu'chau« ero ber SläuMgen führte Dann predigte im Ann.- Sunre des I.i.'res 1750 unter 25en ger P Leonardo Da Pon> Marri»? 3: err.dXttt tn ber Mitte des Koloss cum« < : dohes Kreuz aus Eichenstän-.n-.cn und eine 1 .: de» Ai'chc: der einst.gen Logen Au, N-: St..ben v«i Pl«neii llch« man r.r>ch X*.# Ärni und Me Heinen Kapellen D.ele sieien als d.e ttulte- ni'che Regierung pianmäft.g an b < Aus irabuit- Kr und RestauraNonsa:. n des K»Ir"?. - s tsnaina Als 1874 auch Me Ar.ua frfl »um Trll frrigelegt wurde, ent ern:e man .ch . ai Hv'.zkreuL. dr« tm nahe . Kloster S Bo.'-?enluva pietätvoll verwehr: wurde Trotz aller IV» V-rw.r-. der ? : . ..'ch. Sr.. . Xo«i waltung M« Wiederauf nch«u:.g N* Äreute» tu blntertrdben. wie lle ei auch XirchgFei! hi»««, daft da« bebe golden? Kreuz, das den Turm ."es Eapitols 'chmudic nicht wieder an seine* Platz kam nachdem es wegen einer geringfügigen Xe- poraiur einmal hatte en:'ernt werden mutten. Unter der Regierung Benita 2H u f 1 o 1 i n i • Laben Me ehrwürdigen Symbole der Ehristenh.nt ihren Platz wieder wr s.e c^.st er> chtei wurden Arena des sch»rftalsrcichen Theaters verhültt in der tteinen Seitenlapell - Da erfch.nnl b.c Königin mit brr Prinze' n Giovanna bm Prinzen und der Prlnzellin von Hessen, unb mit grobem Gefolge in ber alten kailerlrchen Hottvae. Me des Marmors leit Iadehunberten l»eraubt ist. Mr heute aber mit Tepp chen und Fahnen neu a.Ichmüdl wurde. Dann kommt der seierliche Fug. der da« Kreuz bringt. Boran die Bannerträger der 14 Stadtteile n. n Rom in ihren a!t- hiftorifche Trachten, bann 80 Alumnen m der weiften Toga. Palrnenzii^eigr in den H > >en. Me alten Bruderschaften, voran Me ehrwürdige au« dem Jahre 1264 stammende der öonlalciu- mit den vier köstlichen Laternen, d25erntni für ihre Mysterienspiel« in demselben Kolv" um entwarf. Orden folgte aul Orden alles ist ver- lrrten was »ich bdouM-r* nut d.-r tätigkeit beschäftigt Im weiten Halbke- s formt fich der Zug um ba» Kreuz Eine Trompet« fchmettert. unb die Kleinen und Kleinsten r*dcn sich aus. Der königl che Hauslap'.an schrotet -uf das Kreuz zu. und während Nf wundervollen Strophen des .Okrilla Regis" durch den nckn« hatten Raum ertönen, fällt langsam Me Hi»Ile. Jubel ertönt und alles linkt aus Me Kn.e. Me Sänger intonieren Mi* Eeedo ber Mette von Papst Marcellus, bas Palestrinas Genial tat in Musik fetzt« — Das Gebet für ben König list sich in e.nem neuen ungeheuren Iu > I au». Tausenbe von 5ftnberftimmen jubeln .Gviva la Regina" Unb hoch über dem zwei tausendjährigen Kololleum. sür das wieder ein neuer Fe tabschnitt men ist knattern i'' irtore. Oin Lust- schisf und sieben Flugzeuge Wersen Aofei' unb Lorbeerzvxiae in ganzen Wolken herab Wieder bildet sich der Fug. Ganze Körbe mit Roten werden gebracht, in M« all Me kleinen HändcMn bineingreifen. um ll« verschwenderisch beim Vorbeiziehen am Kreuze zu entleeren In der britischen Hauptstadt Indiens. Von unterem Dr. R -Sonderberichterstatter Delhi. Im Mat 1927. Hier ist viel Trubel. Die Snglänber veran- statten in Meter Woche in Delhi eine .hors« show", zu der. nach ber Full« der Hotels au schlief,en. Dl« g«(amte «nglisch« Defellschaft Aorbinbiens geeilt ist Wenn ich abends zum Diner in den Spettesaal des Eeeil-Hotels komm«, bin ich einer der wenigen Zivilisten gold- und silberstrodende, ordenbehangene Uniformen schmügen hj« Tattl. Drüben, in Maiden» Hotel ist fast allabendlich grober Dali unter dem Protektorat des Dize- königs Auf dem Wege zur Stadt (Me Hotcls wie in allen indischen 3 ;^'..; komme ich täglich vor dem Kafhmir Tor an den groben Zeltlagern vorbei, in denen die Pscrde untergebracht strid Wettbewerbe finden stai! dazu ein Schaulliegen der drei Luttgeschwader. die in Delhi stationiert sind Diese Festwoche ist et ne ausfchlieftlich englische Angelcgenhe-t. obwohl der Mch^radswa von Kafhmir (der berühmte Maharadscha, der gend geäubert. woraus diese In einer Drolchüre alle gehässigen Stellen über Hein« aus Dörnes Privatbriesen an lle veröllentlicht«. Straub seinerseits griff Heine in der Prefse an. beletMgte ihn sogar auf offener Strafte unb lieft auch das Gerücht, er hätte Hein« geohrf«igt unwider- «prochen. Daraufhin uberreichie Hein« d«m Straub feine Dilitenkan«. di« im Original «rhalten ist. um ihn au lordrm Es kam aber nrnd habe mir im Geist das fertige .Imperürl Delhi au konstruieren oetfuch' Uebrtgen* find die beiden aetoalliaftrn Gebäude, w Iche die Staatsfekretoriate beherbergm schon soweit fertig, daß in den unteren WdjoHn de Bureaus etnöe^Dgrn sind, während die rnächtiaen eisernen träne die roten Sanbftrnquaftern auf die Kuppel türmen Diese beiden Otcatitfefretanate Hegen üreng symmetrisch zue -ander auf einem Hügel, her vielleicht 20 ne-er über die 8bme sich erhebt Die hechle Stelle des kapitalaleichen Hügels wird der Palast des Bizekönigs fronen wo eben die ungeheuren TertaPen aulge'chichtet werden. Ich bin. soweit es ging, auf fc-m Teubau herum- gen et tert und habe den prachtvollen Blick über M« ®bene ,rnr.': . Das ist das für f ne Ebene' Hom hat keine größer« Umgebung als Delhi Sie ist voll rem Äuinro wie die Campaamr — und diese Hutnen stehen nicht hinter den Thermen und hen Kaller- oalästen des antiken Rom zurück 2>rfbi ist feil Jahrtausenden durch die Eben- gewandert. Das erste Dck^i, non dem die Brfch chte sichere stunde gibt, lag weit Im Süden und Überall, wo ein Hügel aus der Ebene raat. kann man die Burg eines versunkenen Delhi wiederfinden Die heutige Stadt ist erst ein Wert der Großmogul«» die am Flust Dfchumna die gewaltige Burg erbauten, welche als da« schönste Schloß der Well galt Hier stand der Plauen thron und hier ist noch heule khe berühmte p rsifche Infchrist zu lesen .Denn es ein Paradies auf Erden gibt dann ist ss hier, dann ist es hier dann ist es hier." Westlich von der Burg «rfirerft sich die heutige Stadt, die also erst aus dem 17 Jahrhundert stammt Die Engländer find durchaus in der Tradition geblieben als sie beschlossen, im Süd- westen, eine Wegstunde außerhalb der Stadttore, ein neues Delhi als die Hauptstadt Indiens zu errichten Denn so hielten es alle Eroberer dieses immer eroberten Landes Perser und Afghanen. Mongolen und Tataren bauten in der Ebene von Delhi ihre ^Zwingburgen Das neue britische Delhi soll keine MilttLrsestung werden, sondern eine prunkvolle und imponierende Metropole des Indischen Kal’errcvM^ Die Maste sind ungeheuer Die Länge der Strasten beträgt insgesamt 110 Meilen: die Gesamtlänge der Kabelleitungen die aus einmal gebaut werden ist 321 Kilometer 850 Millionen Ziegelsteine sind Aum Bau nötig, denn 65 000 Menschen soll das neue Delhi bequeme Wohnung bieten. Shaw scherzt in feinem .Methusalem" mit dem Gedanken an künftige Zeiten, da London aus- gehört haben wird, bte Hauptstadt des britischen Reiches zu sein. Er malt sich aus, dast Bagdad an Londons Siel! in Delhi denken sollen. Denn wenn alle britischen Träume in Erfüllung gingen und die friedliche Durchdringung Indiens tatsächlich gelänge, dann wäre in der Tat hier der Platz für die Metropole des britischen Reiches. Denn die britischen Inseln lägen ja dann nur an her Peripherie, hier aber von Delhi könnten wie Radien eines Kreises die Macht Verstrebungen nach Australien ' so gut wie Südasrika. nach Kanada wie Palästina laufen. Kirche und Schule. Pfarramlefanblbatcnfonfereni In Siesten. hr. Am Montag versammelten sich hie in der Provinz I? der Hessen d ensllich verwendeten Psarr- amtskandidaten im Iohannesfaal Die Konferenz wurde dngelcVei mit einer Andacht über die Epistel des letzten Sonntags. Eraudi: .Dienet einander, ein iegltcher mit her Gabe, die er empfangen hat" (1. Petri 4. sie wurde gehalten von Pfarrer Weimar- Gonterskirchen Der Superintendent. Überfi rtbcnr al Wagner- Giesten. richtete toat her Be« die Bcrsammlung und mahnte zu treuem Sichen im Dienst. Das erste Hauptreferat halte Pfarrer Schultheis- Gießen übernommen, et sprach in treulichen Ausführungen über .Kart Banhs Stellung zur Kirche", ein Thema, das zur leb- F.a'tr- Debatte und zu manchem Widerpruch lockte, aber un ganzen wurde die überrag "Bet-r-Ung Mrfei tührenfen Th-ologen derEeg rn- wan für unsere Sen. für unirrt junge Generation und öefonders auch für uniert Kirche anerfannl .Die Pfi^g'tpredigf behandelte das 'weite Acker al das Pfarrer Elvtz - Zrischborn übeniommer hatte, an das sich ebenfalls eine Aussprache anfchloh Suir Schluß war noch Ge- legenhck' gegeben zur B< prechung non fragen der vfarramtt'chen Pro ne Oberhessen. Hessischer Walddesitzeroerdand. >* Rranffurt a Tt. 1 Ium. flk'zrr bnU >m Hotel „Meter Hof", dahier, der Hessische 8albbell|rroerbanb unter dem Borsts de* Dürften von Dlenburg-Sirflein eine außer- r. rdentliche Hauptversammlung ab. Gegenstand ber Verhandlung war die Be'chluitfatzuna über dnen ^«!e!llchaft»venrag zwischen der Lanbnnrt- ichoftskaminer siasick. den, Watdde'steroerdanb für '.v'iju unb Waldeck und dem MPna Dalddes,tz,rverdand zwecke Giruebung einer f) o I «• oerkaufeftelle hessischer 2balbbe|i|«r G. m. b. H. mit btm Litz in Kastel. 8» ist beabsichtigt. bie frühere Holzverkauf »stelle von Lauterbach nach Kastei zu verlegen. Da» Stammkapital der Ge- -ellichost soll 20 000 Mark betragen. Rach einem Referat von Forstrat Dr. Scntgraf wurde bet oorgelegle AefellfchaftA vertrag von der Merfomm- luna angenommen. Der neue Vertrag rtlung«e an Reichsei ^kommen- und Körperfch»tftssteu«r a» Me Gemeinden von 53 auf 40 Prozent Me Umschläge zu den Realsteuern von 103 auf 91 Prozent herabgesetzt. Der zu deckende He hl bei rag beläuft sich auf 553 000 M Aus den Betchlüs-e» ist zu erwähnen, daß eine Anleihe von 400 000 Mark aufgenommro werden toll, aus der 222 Bauherren zweistellig« Hypotheken von etwa 4000 Mk. au 3 Prozent dinfen auf fünf Iahte erhalten sollen Cbcrlabnfrei*. k W « »lbura. 1. Iuni Bor anderthalb Iahten ist Me Mafersch« Schneidemühle mit Tischlerei und großer 5) l.zvvträten durch Drandfltfturg «ingeüfchert worden Der Be'chet. welcher den Brand zur Erlanaung einer bete» Bersicherungstumme angelegt hatte, wurde Sa- nmls au zwei Iahten Zuchthaus verurteilt Dieser Tage kamen nun Me Reste des Tnwrfens iMehlmühI«. Wohnhaus Scheune und Recket' vor dem hiesigen Amtsgericht zwangsweise zu» Betstiuf Letzt«etenber blieb die Ball dtand» Versicherung mit 107 000 Mk. So hoch bei es sich >e ' - Mc All« anderen Forderungen fallen demnach aus Das Feuer im Landqrasenhaus zu Dlarburq. WSR Marburg, 1 Iuni Gestern abend kurz vor 9 Uhr ist. wie schon kurz berichtet aus bisher unbekannter Ursache im Dachstuhl des an der Universltätsstraft« gelegenen U a n b • gtafenhauses ein Brand ausgedtoche». der so rasch um sich griff, daß. als d e Z,u/r- wehr eintraf der Dachstuhl des Geixiadeteiles an ber Universitätsstraße bereits vollständig in flammen stand. 3» Landgca «nhaus selbst sand aut Stunde des Auskommens des Heuers ein Bottraa Dr Bre11fch « ids statt bet überaus stark besetzt war Die bei dem B «trag« Anwesenden wurden erst . von ber Strafte darauf aufmerksam, daß Z-uet im Hause ausgebrochen war D^rch Me stca «Diszl- plin der Zuhörer - - es waten 000 bis 700 an der Zahl, meistens Studenten - wat es möglich, den Saal in aller Ordnung unb ohne IwischensäN« zu verlassen Der Bort rag wurde Deutsche Zorschungrardeit im Süöatlantlf. Bon Dr. Werner Kühn. Das deutsche Bermessungs- unb Fotschungs- schiss .M eteor". das vor zwei Iahten, .un 16. April 1925. von Wilhelmshaven aus eine Reise nach dem Sübatlantik antrat, ist vor kurzem in den Heimathafen eingelaufen, und am 7. Iuni wird bet Leiter ber Eßpebttion. Sregaiten- kapitän 3. Spieß, auf bem Deutschen Geographen! ag in Karlsrtche über die geographischen Ergrbnille Mefer Etped'tion eingehend ve* richten. Mit der Heimkehr bet .Meteor findet eine Fotschungsreife ihren Abschluß, beten hetvorra- ragende wissenschaftliche Ergebnisse auch im Ausland tmelnge'chränlte Anerkennung «funden haben. Ein 'chwed'fcher Gelehrter Pros. Ekman non bet Universität Lund, erklärte .daß eine solch tnlenlibc phdllkaUfch« Durchfvrschrina noch niemals einem Weltmeer auch nur annähernd zuteil geworben ist." wie diejenige Me das Vermessungsschiff .Meteor" im Sübatlantik durchführt e. Die Vorarbeiten au Mefer fiabrt. mit drö unsere Reichsmatine nach langen Iahten wieder Me Bahn wifenschaftlicher Forschung de'rat. begannen bereits im Iahte 1919. also sechs Iahte vor bet AuSreife. Die Inflation unterbrach di« Porbereitungen. und erst Im Iahte 1924 konnten sie von neuem wieder aufgenonunen wer>en Der Anreger unb villenlchastltche Leiter dieser Sor- schungstrile war Prof. Dt Merz, ber Direktor leider schon einige Mmtaie nach der Ausfahrt (im Sommer 192dl In Buenos Aires vom T^be dahin- jetajft wurde Die vtssetschalllichen Ausgaben. Me Prof Merz in einem ArbeitsProgramm kfl- adegt hatte, bestanden darin, den Südatlantischen t?z«an. bet in feinen Grundzüaen bereits bekannt war. nunmehr intensiv zu erkor'chen und besonders *>ab Problem der Meeressttdmungen auf einem Gebiet von 20 Erad nördlicher Breit« bis zur antarktischen Eiszone aufzuklärm. Das Programm sah weiterhin vor. daß eine Reihe von Ourrptofilcn linsgtfamt 14 »wifchen ber Ofl- küst« Südamerikas und bet Westküste Afrikaä abgefahren werden sollten Dieses Programm ist restlos durchgeführt worden In Mesen zwei Iahten sind auf 350 Bevbachtungsstationen. Me sich auf eine Fahrstrecke von 65 000 Seemeilen verteilen, hydrographische Detmeffungen angestellt, unb Wasser- und Grunbbodenprooen genommen worden, wobei noch bemerkt sei. daß aus lebet bet 350 Beobachtungsstationen etwa 30 öinjelfeflflellungcn «Tiefe. Temperatur. Salzgehalt usw ) zu machen waren In btefe Arbeiten teilte sich ein Stad von «Mehrten, bestehenb aus vier Hddrographen, einem Biologen einem Ehe- miker. einem Geologen unb Meteorologen Zur Mesfuna der Meerrstiese wurden rund 50 000 Echo-Lotungen ausgeführt. wobei man sich deS Behrn-Echo-Lots bediente dellen Anwendung in bet Weise erfolgt, daß an der Bordseit« des Schiffes unter der Wallerllnle durch Eiplofion einer Patrone ein Knall- fignal gelöst wird. Der Schall breitet sich et- 1abruna» teo? ihr« Forschungsergebnisse zusammen siefaht und der Aolgew.emschast ber deutschen Willenschaft unter* breitet. Bemerkenswert sind darunter Me Mit- ffilungen über die Iß 2 f 1 < r b e to e g u n g im Atlantifchen Ozean (über einen antarktischen Zwischen ström und einen antarkttschen Bvden- flrom). Diese Strömungen werden allerdings durch Me Gestaltung des Meeresbodens erheblich be- einflußt, so daß sich gewisse Wirbck bilden müllen. Iedensalls wurde ermittelt, daß aus bem nördlichen Atlantik warmes Walser in großer Ticke Ms zu 2000 Seemeilen fudllch des Aeguaiors strömt, wo «s wieder an die Oberfläche tritt, während in einer anderen Strömung. Me vom südlichen Polargebiet nordwärts geht 'ich di« Weideplätze der Walfische und vieler Hi schart en dcktnben. da Mcke Strömung reich an Rührung ist Die . Met rock'-Eipedttton hat ihre Hauptaufgabe. über bie Meeresströmungen im Süd» atlantik Klarheit au schaffen mustergültig gelöst. aber außerdem auch durch Tick endest immun gen über di« Formation des Meeresbodens wertvolle Aufschluss« gebracht wobei »rüden Im Meer neu entdeckt unb ausgemellen wurde» 3u Mrfen Ergebnissen kommen noch wertvoll« Beobachtungen der Gezeiten Ebbe unb 3lul) Im südlichen Atlantik, chemisch« Unter» s uchunaen des Meeroswallers auf Salz- Gsld- unb Eisengehalt Mellungen ber Lufttemperatur unb ber Luftstro-r.ungen. Untersuchungen vo» Bodenproben aus verschiedenen Tiefen. Photo- gr^ph-.fche unb ^sllmaufnaht»«» ufw Alle d^cke Arbeiten sind mit größter Gründlichkeit burt- a«führt worden und gewinnen durch ihre Iuver- ßffig(eit für Wissenschaft unb Schiffahrt einen besondere» Wert Eine nicht zu unterschätzende allgewwinc Bedeutung hatte bie 5abrt ber .Meteor* auch da durch, daß h« Gelegenheit bot. Me durch den Krieg zerstörten Ik» vburgen zu anderen Länder» wieder anzuknuplen. J» Kapstadt. Aw de 3e- netr» Buenos Aires, vor allem tn der btufU Uanitoen Deutschenkvtonie Blumen au. sowie bei den Deutschen in Sübwest <* B i» Windhuk. Swakopmund und vüderitzduchti waren die Teilnehmer der Expedition Gegenstand vielfacher Ehrungen So knüpften sich neue Begehungen, deren Wert nicht zu unterschätzen ist Und trenn jetzt der .Me«rock' — übrigens ein Schiff von nur tausend Tonnen Eröft« — mit reicher Kracht wieder in den deutschen Heimathafen «inllck. *• [) / K*r/V/ d J »'•arff O--s.1t — W*w-- mX k Mmtrmmhr «mm T-t-t m- >«hwJ« <«•« «J Ar 44 L-w< n;«wi« Hm*«m»I. fJ /*• Dm 4r.il m4 n*i Am nf .MiITwm Ar «r;n tw ffrMlM — ;i»mii '»4m Am 2«• f- 4.' H.mmtlmkr - JJ SnmA- m4 51 -M■•»!« -M> 5««« öl PftA —mA — Drr n -ft tr- cJmrtr i»v»Ui Al M Orr JtaJf. •»/ Ar 4-- ;ritr Pf-J »fff an Ar MmwImMU -4«- Ian» 5«W«W L'uir« XL»r1# trift Jw 4*1 Zmtland — Mm-rmoAl 4* M- ■ iiwn. VPJf Ma e» «mm *4mm •’mX W Ath —« All Art SctrrArmmtri turnt Am frrtim Pfti * f-Ark, Ai Ar— "4 Ar Br- AtArunftnrrnA —ft A Ar-tk t—Ar- Ar n Ar— Znl 5trmr m A- wll t tnArkmAtt H-firmt lm- rr-frAAt FA p 5 T-ft — A~ .M- MMuai »N Ar ftr-A PfrJ 1 3 SttrrtA früher. für * J T-fr .«4 Ar HmMf tritt 1 J SnmA rf— n ttrU— M«« r—flnAr Ar AArtf MaMüUr« ft» MrJ vmmi Ar ft—Imim Stritt- ftt «m, mm * Ar *fJ«Mti Mr* t-** •'V* wissenhasten Himmelsberichiersrattel nicht allzuviel Stoff, denn die Sonnen Heiligkeit, die leibst n^ch um Mitternacht zu spüren ist, drängt das Stern- licht zu sehr In den Hintergrund, zumal die sommerlichen Ai ff sterne. von den hoch am Himmel stehenden Sommersternen Qlrctur und Dega al»geicden. den winterlichen ohnehin an Glanz nachstehen 3n diesem Jahre aber gibt es eher zuviel als zuwenig xu berichter Die Sonnensinfternis am 29 d M. die für Vordengland. einen groben Teil Vorwegens sowie für Teile des nördlichen Eismeeres eine vollständige Verfinsterung bringt, ist für den Stern- freund wie für den Sternsorscher ein Ereignis ersten Ranges etwa zwei Dvllmonddre.ten von einander ent,ernt. Don da ab steht die Venus links vom Mars und bleibt abends langer sichtbar als biefer. Gegen Ende des Monats stehl sie nicht mehr weit vom Regulus ün Löwen entfernt. Schliestlich steht der Saturn am Iüblichen Lbendhimmcl. wo er sich dem Stern Akrab Im Skorpion Immer mehr nähert unb ihm gegen Schlust des Monats sehr nabe kommt Man versäume nicht, dir sonst so schwer wahrnehmbare Peiix'gunti dieses samen Danbeistems durch Vergleich mit dem erwähnten Aiffftern zu verfolgen Küstermann. gehet 18. der Arbeiter 27. beide 17. vermeidbare Unfälle find 62. Zwei Drittel aller Unfälle können also durch persönliche Vorsicht vermieden werden. II. Ein anderes Propagandabild In einer Skala wird sestgehatten. wann sich bie meisten Unfälle ereignen Rachmittags von 12 bis v Uhr Montags und Samstags Im Sommer Im Alter von 26 bis 40 Jahren In dielen gefährlichen Zeiten sei besonders vorlichsigi Die Aufschriften der Unfallverhüiungsbilder müssen sich zwcekmätzlg an den Familiensinn des Arbeiters wenden unb vor allem die Unfallfolgen veranschaulichen. Denn eine Gesahr allgemein bekannt Ist so kommt es weniger auf die GcfahrdarfteNung an als auf die Veranschaulichung der Unfall,olgen. Ein kurzer Blick auf die Statistik der Unfallursachen zeigt, dast von 100 Unfällen auf mechanische Betriebseinrichtungen 48 menschliche Dillensleistungen 14.5 menschliche Fähigkeiten 37,5 entfallen Etwa die Hälfte aller Unfälle ha l also im Menschen ihre Ursache Vermischtes. Die Kasseler Dodeäsahrt Jn der ersten Auslegung über das DU- helmshöher Strastenbahnunglück ,pleite die Frage eine groste Rolle, warum niemand von den Insassen des Unglüdbwageni daran gedacht habe, bic Bremse anzu ziehen Einer der von der Staalsanwattschast herangc.zogenen Sachverständigen hat nun eine genaue Berechnung der Zeitspanne des ganzen UnglückS'allcs an- gestellt woraus Hervorgeht. dast Hilse eigentlich qar nicht mehr möglich war Der Da- gen brauchte nämlich Dom Augenblick des Absa hrens bis zum Ausschlag 27 ober 28 Sekunden Hel einet Gesamtstreckcnlänge von 525 Metern. Für das langsame 2Tb,obren des Da gen s bis über die letzte Deiche hinaus zirka 100 bis 125 Meter werden 14 bis 15 Sekunden in Ansatz gebracht. Erst nach Ab ! aus dieser Zeit wurden die Insassen des Dagens auf das Fehlen des Begleilperlonals ouimerssam. Darüber mögen noch einmal zwei bis drei Sekunden vergangen fein ES blieben noch zehn Sekunden während der allgemeinen Bestürzung dem Autt.ehen von den Sitzen und dem Hindrängen nach den Türen. Ehe man sich besinnen konnte, waren die zehn Sekunden verstossen und das Unglück vollendet Die unglaublich kurze, für Rettungsmastnahmen zur Derfügum. : erklärt, weshalb niemand die Handbremse mehr betätigen tonnte. Die gegen die Insassen des Wagens erhobenen Beschuldigungen der Energielosigkeit usw. sind sonach ungercchtsertigt Belm Spielen verschüttet. 3n Rcderiv (Kreis Dt. Krone» stürzte beim Spielen ein »ttjähriqes Mädchen in eine Sandgrube und wurde völlig verschüttet. Da der ganze Oanbbeta in Bewegung geraten war. konnte das Kino erst nach längeren Rettungsarbeiten als Leiche geborgen werden 4 500 000 Zigaretten verbrannt. 3n Zweibrücken liest die Zollbehörde rund 4 500 000 Zigaretten, die nicht banderoliert waren, verbrennen. Die Zigaretten wurden in zwei MSbelwaacn auf den groben Seerz crplatz gc,obren, mit scuergesährlicher Flüssigkeit übergossen unb angezünbet Heimatforscher Karl Christ f. Im 86. Lebens ahr starb in Zicgclhausen der bekannte Heimatsorschcr Karl Ehrift. Ehrendoktor der Heidelberger Universität unb Stzren- mitgheb des Mannheimer Allert umsverclns Shri'i's Forschungen, die sich besonders aus das Main- und Reckargebiet. sowie auf die Städte Wimpfen, Heid llrerg und Mannheim erstreckt n begannen mit ber Römerzeit und griffen bis in die Gegenwart hinein Mit groster Uneigen- nutzigkeit hat er selbst die Mitte' au,gebracht, um Römerstrasten unb Rörnerkaftelle aufzudecken Hai Inschriften unb alle Dotivstetnc qefammelt unb den verschiedensten Museen zugesührt Sechs« nöbrelstig euer wehrt eute bei einem KukobuounfaU oericstt. 3in von 36 Feuerwehrleuten besetzter Autobus der sich von Kreuznach auf der Heimfahrt nach Erkelenz befand, fuhr In der Rahe von Stommeln gegen einen Baum Der Omnibus wurde vollständig zertrümmert. Alle Insassen wurden mehr oder weniger verletzt Berkaus tzeS .Anhatte' Evangeliums" nach Amerika Das aus dem zehnten Jahrhundert stammende deutsche Pergamentmanuskript, daS unter dem Ramen Anhalter Evangelium" bekannt ist. wurde heute für 9000 Pfund an einen Amerikaner verkauft Deutscher Zahnärztetag 1927. Der Zentralverein Deu:gntS gerichtetes Feuer sott, pagnlcn im Anmarsch feien gingen bie Unruhestifter nach Hause vor bet Jrembenlegion gerettet Vier aus bem RechiSrcheinsschen stammend« Burschen welche sich für bie Fr.mdenlegltm anwerben liest en wurden von der Polizeibehörde tn Vanbau anaehaiten Zwei ber Buttch« den *uiiKfgebahen. nxil he obne Papiere traten Die beiden anderen mürben dagegen wieder freigelassen Gefälschte Shakespeare Kessgulen Die austerordemtliche Seltenheit von eigenhändigen Untcrichntten Shakespeares Hal schon früher dazu verführt. Handschrift« des gross« Dichters zu fäHdxn Da es nur fochs anertonnte etwnhändig. Unterschriften des .Schwans von Aven" gibt so würde man natürlich dto höchst« Preise für ein solches Autogramm zahlen Di« txr i^erluchcn da der immer wieder. .Shake- speare-Rcligui«" an Snt Mann zu bring«. Gina solche Fälschung wurde enthüllt durch eine Londoner Gerichtsverhandlung, hi der der Buchhändler Millian Jaggarb aus Stratford ein« gewiss« Charles Rogers auf Wi^oerstaNung von 800 Pfund verllagie Rogers hatte ihm aus dem Nachlass einer Tante höchst bedeutsam« Dokumente angeboten, darunter eine Bibel vom Jahre 1577 mit dem Namenszuge William Shakespeares ein von £baMp«Hv unterzeichnetes Dofum«t, eine Handfchrtst .Lobrede auf d« Earl von Esser" aus dem Jah« 1601. die eignv» bändig von Shakespeare geschrieben lein sollte, eine Handfchntt mit 2Iot« von William Lombard mit Sbakespeares Autogramm und noch verschiedene andere Shakespeare^Acliqui«. Joagarb hatte einige dieser Sachen für 800 Psund erworben, dann aber Bedenken über bic Echihekl befomnun Bor üS-nd)t erfiarte der Biblivipekar der Shah,peareZvefellschatt, dass er sich umganx grosse Fälschungen handle, und fo tourt* Rogers Derurteilt. N« 800 Psund zurückzug^erz. Schöffengericht Biehen. • Giessen. 1 Juni Ein Handelsvertreter von Giess« bat ohne Inkassovollmacht bei einer Reihe von Bäckermeistern Geldbeträge von über 200 Mark einkassiert und für fich behalten, in einem Falle hat er auch eine Quittung verfälscht. Da er in einer gewissen Notlage gehand, U hat und unbestrast ist. wurden ihm mildernde Umstände m weitgehendem Moste zugebllllgt. Die Strase wegen Betrugs und Urkundenfälschung lautete auf siebet» Wochen GcsängnIs Wegen Rücksalldiebftahls wurde ein Monteur von Friedberg mit drei Monaten Ge- s ä n a n i s bestrast. Er hat 180 Pfund Aepfel Im Wert von etwa 20 Mark gcftoblen Ein Zwillingspaar von Stad« erhielt weg« Blutschande Gesängnisftrascn von s e zehn Monaten Die Verhandlung sand unter Äusfchlust der Oefs«tlichkeit statt Lprrchstuttden brr Redaktion. 12 bl» 1 Ubr mittag». 5 bl» 7 Uhr nachmittag» Sam»tag nachmittag geschlossen Ädkviesev mit Btt C LZ ifhK wl f arm .Tnnu'imltdoppeltemRockroLaz)' Iß IC mit Blutenball«- - • - itt.lu Meine Verlobung mH Fräulein Dloriofltd ©fephon, Tochter des 1-errn Generaldirektors M. €tepbdn und seiner Frau Gemahlin Verta ged. Derwach, erlaube ich mir ergebensi bekanntzugeben ©r. phil. Otto ö. Schaaf FromertianiWr QnxliUt Cm" .Jft 1.25 BädtiäkBl IdrxlW cm. Badetriknls garniert, Ungr- 2.50 Badeanzüge 3.50 Badehosen •tu Trikot oder KAlton. 1.00. 0.75 Bademäntel Frott Stoff. gemuitertjUSO, 9.50 Bademäntel "L 16.00 Hausrat-Möbel finden Sie nur In unseren Gesiddstsröumen Lindenvlatz 1 Ttlhahluna W tu 18 IRondfai’ Oie unterzeichneten Geldinstitute geben hiermit bekannt, daß ihre lassen und sämtlichen Geschäftsräume am Samstag, 4. Juni 1927 (pfingstsamstag) für jeglichen Verkehr bulrat kaum noch roet TSrbeiitplaM t<» 3u#ltrltung ennrnti balle, uw biefe ent t*td» fertigt em Aal unb ..iedT cnl4xr QüiMbnan^ ie DtrDwwNwUfcer Meile mi grftaliee. feeb deale maiitao uw II 11br bte i,ri»che • r * 1f u u ng der Gewerbe-AusAellaag Sietzea 1627 tan 3iaa XX) geiabene Götze harte, ssch bittyt ia her e nodur.bre. a*r dea Bente kern der haa!‘..*rn. Xr»Ü- unb C: abt- bebbrbrn. brr Aeupswehr. »atm noch «Dresche Bürgerwe tzer aut der ®rrt • • Cbnbef’'« unb den bma^barten r tv jt* •d>yanbc( unb 3nbutr r. sowie stell tret Irre tjr btlerdl.'txn Leben Heb«nie Pertvnen durch chr Ariebet««.. 3atrre|le an blei er 3e*6e ch aU Bertreter des Herrn 2kin tzer» für lebet« .;nb Wlrifchost. Mitglieder de« Hrilllchen Vanbtag». den Betitelet der Hefs.'cheu Hantuxrkslammer in Darmtzadt bte Bertreier der hiesigen Behörden b.< Ober: utger- awifaer unb Bürgermetßer zahlreicher hektischek und deuachl'at.lr pr uf,.lch g in Gieß» n fand im Jahre 1914 kur» vor Ausbruch des Kriege* halt G» wurde ein kretssicher lleb.rblld über die Letßungslöbtgket« be» heimi- Ireullchettvette ! arte bte Aoesteltunt einen Karlen besuch unb ein guie* finanzielles Ergehn s aulzuweilen. tm Iei Len dafür, daß ein Bedürfnis für eine bevatilge Ausstellung vvrlag, unb bah Giessen mit Recht al» TLu#fltilung»or. getrablt worben ttxir. An diele bewohne Tradition vollen iu4> wir aitfnuph-n. Wir bürten Indessen nicht übersehen bah bte w'r:schuli'ichen Berhülmisse tn 191*. bte da» Ergebnis einer Periode äusser- orbenisichen Aufschwungs auf fast allen Gebieten waren, in den verflossenen Jahren eine grundlegende Umwälzung erfahren haben. Hinter uns liegt etn Krieg von früher für unmöglich gehaltenem Ausmasse der ungezählte Opfer an Gut unb Blut auf den Cchlochtfdbem unb in der Heimat forderte und die wirllchafiUchen Be» ztehungen Im 3 n lande unb nach dem Au »lande aut» > 'Jnnrbi ung braduc. .'hinter uns liegen bte Jahre der 3n'Iatior der 11 mtrs-rteng aller Werte bet schwersten «trtdtürtrnmg von Xmi unb Glauben in sinanziessen Dingen, gekennzeichnet auf der einen Seile durch die weitgehende Dernichtung fclibm allen Besitzes, auf der anderen Ceitc du^ch das Gm- porfmumen zahlreicher skrupelloser Ges chLI fein acher aus dem wirtlchaftlichen Bichl» mit all den vielen unerfreulichen A ebener ichetnun gen. Schliesslich liegt hinter uns bte mit der Stabilisierung der Mark einsestenbe Wtttichaftokri'e die wiederum Nate BerhLlMille schul und den A'.-gtunb zeigte, an dem das deutsche Wirtschaftsleben gestanden hatte: die .rrlgen des verloren en Kriege» traten nunnithr deutlich Zi tage Da» Grgebni» wat iedensails eine allgemeine Geldknappheit unb damit auch eine starke Bet« faappujtg der ZkttiebMitiiel txm Geu »>< und 3ndu*tr < Dtzeier Umtaub letnur die heb- gewordene Anschauung aus der Dulbiirm^eU, Iah die Ware tnleJa« des WarenhuL^.r« von IHM ihren Absatz hobel, müsse oeru.^a 'ei. welle Jtrrde .-oc S „nM unb Jnbeitm sich Ans- Uelluegm gegmübet absehnrnd zu verhallen iruhdxnnetk hat tn den letzten 3aHern deele t'nstelkuna be.’mgi durch bte 2lenber'.ing der »risch« >:lichen Berchaltt»>". end die Rot- wendtglei:. den Absatz y» teigem, einer Ihn* '.4* u-ng ertab«» Die Hrberprugura hat ssch mehr und mehr Bahn geb röche r bah Ausheilungen angemessenen Umsa ige» nicht nur a an'Heus» »en. fpnbem daß sie tm 3n ter esse von Handel unb ffetperS unbedingt norttendig sind unb daß sie bei achtend wrfe;- auf bte Geschält »beiss ehur - gm Mx 'sxen Ptokuze> «,n und Abnehmern C ne AustieUung bietet dem «Fachmann GelegenhiN. sich über den Stand der Technik seines Beru'e- kale ■Ucinanber zu vergleichen tu regt ihn an. durch Anschaffung neuer Maschinen seinen Betrieb zu mobemillernt unb toirrschaltsicher zu fieMalten 3» kann wohl keinem 'cl unter* tegen. das» Ausßel^ngm eines der wirssamßen Mittel hab. neue .Ruaben zu »erben unb daß sie günstig aus da» gesamte Wtrit chatt sieben willen, ohne bafi sich vielleicht die llorteile tm eiitzelnen Zolle sofort nachwei'en unb ö.rrchoen lassen Aber auch dem Bichtsachmaun bwtet e.ne 1c*14k Ausstellung lehr viel CebenS» unb Wissenswertes Cie gibt ihm Ge.eoenheil, sich einen Ueberblid über den Stand unb ihre 3a,ammeibänge zu verschossen. Co manche», wo» man in xAltungen unb Büchern gelesen hat wirb durch praktische Anschauung erst zum tmrflijxn Lerftändnis ncbrach« öme Ausflettun,'. dort w?hi al« eine R o n • e n tion des wirtschafllichen Lebens auf kleinem Raume bezeichnet »erben. Auch die Allgemeinheit hat ein starkes 3n- Utdle an der Beranstaliung von Ausitellungen. ^-fahlreiche Handwerker unb Arbeit»krasse linden Beschäftigung Die Schaffung von Arbeitsgelegenheit erNredt sich auf die verschiedenartigsten Berufszweige. Beachtliche Geldbeträge — wir können das selbst am behcrorb- netenversammluna. die den finanziellen Grundstock bewilligt haben, den Herren Ausstellern bie Mühe unb Rosten nicht gescheut haben, um etwa» Schönes barzubieten, und nicht au!ent den Mitgliedern der Ausstelkungsaus- fchLsse für ihre fleißige Mitarbeit 3ch bin 3hrer Zustimmung sicher, wei'n ich dem Wunsche Ausdruck gebe, daß der A u S st e l - lung ein voller Grsvlg für alle Beteiligten betrieben fei M Wunsche, der in Erfüllung gehen möge. ertMve ich die Geu>erbeausf!c!lung (rieften !<>27 für eröffnet Gewerbeschulrat vr. Bönning» erinnerte in einer anschließenden kurze i Ansprache daran, daft der Dri»gettwrl*ewmn schon seit 3ahren bie Absicht hatte e-ne Gewerbeausstellung zu voran stallen dass die wiNschaft- lichen Berhältnisse aber stets hinderlich gewesen fei eit Erst durch die Sufam men arbeit mit dem Dvlkshalleverein fei bte Möglichkeit zur Ber- wirklichung des Ausstellungsgedanlens geschaffen »neben Aunamche stehe men vne einer Ausstellung. bte der ^rr-WM würdig sei und die dem Gewerbe unb chandwerl Jbrberur.g bringen werde Der 1 ebner wies todanr. ans einige be- fonder» wichtige drupprr. hin. die Mn hier vereint finde und wün'LNe bah die Lnsstellsng den Aussteller-, gute •dtMgc unb den Brachere Strube bangen m>ge Damit trat der schlichte Eröffnuigs-. ss beruhet Hunertr begann in mehreren Orurpen unter sachkanteger yubnmg ein Xuabgang durch bte Ausstellungshallen, bet bet?, man ^uherorke-.'.ich »esset-Jv Bend-chtangen über den Zielst unb die Gei Endlichkeit der Aussteller machen konnte Aufchliehenb sand in der Bell»baIle ein ge- ■ etulame* Elsen der Bell nehm er an brr Eröffnungsfeier start Be 5ssch sprach als erster Obrrtni rynrwnHrr stester Es fei natürlich, haft man bet (tm kurzen Rnndgs a de Bllck eur 'süchtig über die eie» Zeknen Ausstellungsstände schweifen lassen könne. Aber auch bei dieser kargen Besichtigung habe man ein Gefanittild bdommm. du» höchst erfreulich fei. Er habe selbst bei der Ausstellv- asarbeit nicht mit gewirkt unb teshalb könne er auch ganz unvoreingmvMinen urteilen. 3h- habe bei diesem Xunf^a. g h, r ‘ur .«< Oe? bei egt haft auch tn dieser Ausstellung ans allem. »andwerk her- gestellt unb gezeigt, sichtbare Zeichen der Wieder- erftarfung unb der allmählich wieder embor- blübenbcn beutkbm Boll»krast zu erkennen seien Ta* deutsche Wirtschaftsleben sei durch den Willen unserer Kriegsgegner m BerfaiIle» In eine uiwrtrLgliche Wtrtschasssungl. ichheu unb Knebelung hineingebtuingt worden. Gest nachdem unsere Gegner am eigenen Vribe den Aachtcil chres Tuns verspürten, al» sie erkannten bah auch die beut'dx Bc Uawinschast einen Lei! bet Weltwirtschaft darstellt hätten lie, wenn auch zunächst nur zögernd die Zesseln gelodert, bie sse seinv-rzeit der deiUfchen Wirtschaft angelegt hatten. Trotz dieser tririefrerringen verblieben aber noch genug Schtoterigkelten unb Aöle übrig, die auf Deutschland lasten. Wenn wir trotzdem hier auf dieser Ausstellung fo hervorragende Veit!ungen erbllden dürften, fo fei bas ein fehr erfreulicher Beweis der zähen Kraft der deutschen Wirtschaft, der Anteiligen» unb des Weltbildes, des industriellen unb gewerblichen Auf strebens der Tatkraft, her richtigen Einstellung des deiufchen .^anbe^rfJinti- stets unb der Tüchtigkeit der deutschen Arbeiterschaft Ader noch ein anderer Gedanke habe sich ihm bei her Besichtigung aufgedrängt Man sehe in überaus zwedmaftiger Anordnung tnc Industrie in verschiedenen Gruppen unb das Handwerk in mannigfachsten Formen nebeneinander. beide mit hervorragenden Vctftungen, eines das andere tragend, ob Grvft-, Mittel- ober Kleinbetrieb. Hierin fonur.c der Gedanke der tvin- fchastltchen Solidarität, der seine Ausgabe bei bet Wiederherstellung unsere» Reiche» erfüllen solle, zum Ausbruck^ Wenn jeder von ihnen qualitative Höchstleistungen vollonnge. fo werde dem deutschen Bolle und der deutschen tri! ebn ft am besten gedient sein. Wenn man hier die mannigfachsten Erzeugnisse von 3ndustrie. Gewerbe unb Handwerk bewundern könne, so sei es ihm ein tiefgefühlte* Bel r AnerkennuRg für das Geleistete Ausdrud zu geben unb bet Männern herzlichen Dank zu lagen, die den Gedanken dieser Ausstellung gefaftt unb erfolgreich burchgeführt Hütten den Herren Pros. 3>r. .st rausmüllet unb Beigeordneten Dr Selb, sowie sämtlichen Herren, die in den Ausschüssen tätig gewesen seien. Auf ihnen habe eine schwere Last unb Verantwortung geruht, unverdrossen hätten sie unter groften Opfern an 3ett unb Arbeit alle Hindernisse beseitigt unb e» ermöglicht. daft hier zu aller Freude diele schöne Ausstellung eröffnet werden konnte. Dem Dank für die geleistete Arbeit aab der Redner mit einem Hoch auf bie Ausstellungsleitung und bie Ausschüsse Ausdruck Oberregkrung»rat JJenridj (Darmffabt) überbrachte die Grüfte unb Glückwünsche der hessischen CtaaUtegierung^ insbesondere des Ml- niit.-rs für Arbeit unb Wirtschaft Der Redner dessen Ausführungen in der grohen Halle nut sehr schwer verstänbllch waren, wünschte bem hessische beevrtv bo* es au» her bisherigen guten >. ■ i exi!< wirk«, Sein Hoch *111 be- .x" '«tr mi > . »obere bem ober- hesssschen Gewerbe m.b Handwerk tHrrhoe Sebetrtrr (DereWaM) lp»ach m Rom, her chc A.inbexrM- {ar-.mer dem 2hi»6dlunj»unifn-rftmen herz', he Grüfte nxb Gküdwi . M jn:". von ? .'.vrtx und Hcnd.'. ■<-. Ruf Grundllchke । und deut'cher OualitÜtsard'' i in brr ganz Welt verbreite unb dies lei nicht zuletzt einer her CPiunbe gerne*' n b-e uns den W.sskneg gebrach« hätten. Cr 'chwer has Cchid -I aber auch über unser Tolf hereingebrochen M bleibe es doch hetrun- be:ur.g»u ur.k j Me Gewe-che. Honbwe.s unb 3n» dnstrte sich doch wieder aufralkn und in höchster An'p. nuxg r"-lebet Waren auf den 22larft bringen die von beste: Qualität leien. Kür die bri- hldtw Hanbwertskammet fei es um so etfrenktcher dieter Ausstellung beiwohnen zu fbenee. als art' an d< Cptne diele» Unternehmens der Gewerbeich-:!rat T: yünntxg» stehe, der immer In gewe lichen und hai-sversslchen fragen in uneigero ituglter Wei'e feine groben Kenntnisse ta b. n Dienst des Geweibe» unb Han.'iwerkes gestellt habe Die Hanbtr-rrkskanne> r helfe daft die gut«,- Ikvebun.-fn. de M chen ihr unb dem ober hessischen Handwerk durch die 2ktneb*- beratung»Helle in G eben unter der > oi ivgltchen Leitung von Gr. B inning» ongehuiph würben, auch weiterhin tn schönster We.'e bestehen bleiben wüi Der Redner Ichiod m-.t bem 2vunlche. bah die Aussteller und bte Besuchet In lebet Weile auf ihre Rechnung kommen r.u'dMeu. Obrrbergermeifkr Granssn (Ofleebedi) sprach ai» Borfitzender de» heffsschen Ltädte- toge». dessen Grüfte und Glüllwansche für die Ausstellung er tn freundlichsten Worten über» brachte Der Redner wie» u. a. darauf him bah das Berhältni» zwischen Gemeinden und Gewerbe mfunter nicht gerade angenehm für beide Delle sei. »eil bahn bu Cteuerfrage in Betracht Inmme Aber er könne namens des hessischen Städtetoge» vetslchetn, das, die Ctübee etn sehr grofte» 3nterrffe ftaran hätten, mit bet Wirtschas, auf recht gutem «ruhe zu Heben. DU 2tadtverwaltungen wüftten. daft die Steuern oft nicht mehr zu tragen feien. Städte und Wirtschaft inüftten gemeinsam dafür kämpfen, haft bald ein ertraglidx» Cieuerfpfltm e.n relührt werde. 3n bi dem Zusammenhang berührte der Redner kurz die IMHunorn de» .t.ivg nzaus- gletcbe». bei dem wieder einmal die Städte als die letzten alle Unannehnsssthkeiten des Steuer- erheben» auf sich zu neftnen gehabt hätten. Die Stäbtevertreter seien b :i4>brungm von der Rotwendigkeit des ßaftenabbaue». Rur wenn Städte unb Wirtschaft zufammenarbeitestni, fei zu hoffen, daft auch die Berhältnisse hit beide im beiberfeitigen 3nseeelfe wieder besser würden. Der Redner trank auf ein gutes Einvernehmen zwischen Städten und Wirtfchaft. Professor vr. ftraaemflller (dMeftni) sprach als Bor sitzender be» 0' gewerbeVereins Der Redner, der ebenfalls in der grossen Halle nur sehr schwer verständlich war, wies zunächst aas bte Gewerben u» fiel laug von 1914 hin. die zu einem vollen Erfolg geworden war Er betonte weiter, dass man in der gegenwärtigen Ausstellung den Gewerbetreibenden unb le. in welcher Weise sie ihre Werkstätten ausftakten und verbessern mühten und wie sie sich umzustellen hätten auf maschinellen Betmb. um allen Anforderungen der Reuzeit gewachsen zu fein. Deshalb habe man auch In gcj'iffem Masse eine Ausstellung von Maschinen für das Handwerk geschaffen Er hoffe, dass auch diele Ausstellung zu einem vollen tft- ’olg werde Sodann rühmte der Redner bie hohen Verdienste die sich Gewerbeschulrat Dr Bünnings als Seele der ganzen technischen Errichtung der Ausstellung um diele Verunstaltung erworben habe, und sagte ihm und auch den Auslt. Ilern herz!.ch.m Dank für ihre äusser- ordentlich wertvollen und anerkennenswerten Bemühungen. drvs Rrausmüller fchloft mit Millionär ohne Geld. Der Raman einer Delle Von (L Philipp». * dapgrtgbi bg August Scherl (B. tn b. f). Berlin 30 dertftQung. Nachdruck verboten Sie hielt unter bem Tisch seine Hand. ..Ich will aste» tun. wa, tm für gut hältst. Liebster " .Ta» Tiner soll am neunzehnten Dezeniber sein." Sie sah ihn erschrocken an. Ader Ernst' Tu kennst doch meine (ftarberpbe. und der neunzehnte ist schon am nächsten Donnerstag!" Er saft ganz still an feinen Platz Seine Blicke schienen burrf) die SRanb ju dringen Nächsten Don- nerstag!" wiederholte er oerfonnen Mm Morgen des neunzehnten Dezember erwachte Bssft mit einem feinjmen Gefuht der Er Wartung Er lag mit weitgeässneten Äugen und blickte um sich Jetzt, wo der langersehnte flugenbluf wirklich gekommen war. konnte er e» kaum glauben, daft sein Jahr um war bie Entbehrung^zeit ui Ende c*ine Gedanken verweilten jedoch nur slüch hg bei der groften Veränderung, die ,hm sekbit dieser Toa dringen wurde Da» kvunderoollsse war der Gedanke an Renner»' Er sprang au» dem Bert und kleidete sich so jorg fällig wie mäalich an. Dann zahlte er seine Barschaft. Er belaft zwe,unddreiftig kchilling >.nd schul bete sieben für sein Zimmer Er beglich teine Rech nung und trat kurz nach acht Uhr auf bie Strafte. «I» er die Aaurtur össnete. rannte er m i einer ■. ?blbelannten kleinen Gestalt zusammen die soeben .Frau Healdrief er au», „flutet. Morgen'- E» war eine verkette Frau fxatb. eine zIlle rode strahlende Fra > sseach himmlische jireube im Gesicht unb eile flludlriiflfeit der Welt mi Blick ihrer armen, müden lugen. Sie hazchte nach ferner chand. ..Sie find r* gerne‘en. junger Herr' Sie haben e» getan' 3ch habe fange darüber n-uhp.- dacht' E» ist anonym gekommen, ceitern abend. m:t Banknoten im Werte von nmssindsechzig Pfund — und nicht ein luge habe ich geschlossen bie ganze Rocht, und ich habe ein paar davon gewechselt, unb fit find wirklich eckst, unb — o anebaitr sserrBlitz' Die Amber sind oertorgt. und ich kann chughie (tu bi er en la'sen unb ich — ich weis', dass eie e» sind imb — und ich kann nicht mehr reden, da» Herz Ist mir so voll. Gort möge e» Ihnen vergeltens- Bliss ei griff es wie etn Wunder. Er fad vor sich eine neue Welt — einen neuen Horizont Die ab gehetzte kleine ftrou ou» der ^enbenftrahe harte den Schleier getuit.t E» zuckte in seinen eiligen, al» er leinen Ärm schützend um sie legte. „Meine liebe ft rau Heath. Sie waren immer so gut zu mir, unb Sie hoben mich fo viele» gelehrt! 3a. ich hab. Ihnen da» vieid gefchickt. Ich mochte, dass Sie gluck lich sind und frei von Sorgen' Sie haben ihren led Arbeit im Veden getan. In ein paar logen befuche ich Sie unb bringe Ihnen auch meine 5rau.* Er schüttelte ihr bie rtanb unb ntte davon Ak er zum Bureau d«r OmnibusgefeHIcbaft kam, begab er sich ivlort in da» Burr au des Mui. her». ..Ich bringe Ihnen meinen Führerschein zu ruck. Ich habe Sie eeftern atzend nicht finden können.' ..eie wollen uns verlassen. Birst? Ich dachte. Sie waren zufrieden?' Der Mann starrte ibn an. JÄa. der Teufel soll mich holen, wenn do» nicht ein Glücksonmitzus ist. auf dem Sie Gefahren srndl Ihr ÄoUege Bennings gebt herum wie im Traum. Irgendein Menlch von dem cr nie gehört bat schickt Ihm hundert Pfund für seine Amber Und dos Merkirurdi. Er frühstückte in netm Aufseeschank unb beaob sich bann zu Frances Sie vertieft gerade das Haus, wahrend er ankam Als sie ihn bemerkte, erschrak sie. „Um diese Zeit biit bu unterwegs' Du hast doch nicht etwa deine Stelle verloren*' .Bch habe mir Urlaub genommen Unb ich " t^aft bu c» auch tast.' .Urlaub1 Du weisst doch, haft ich an Io etwas mcht denken bart'* „3m Gegenteil ich weift, haft bu es dartst unb wirst. Ich vertan < von dir. Liebste, boft du setzt astes wss. was ich dir faae. Sir werden an berwen CM telephonieren und ihm mtrteiken. boft bu heute nicht kommen kannst. Sir Derben gleich binpifugee. haft es mehr al» zweiselhoft ist, ob bu überhaupt wicderkommst.' Sie blickte ihn an, und ihre x>anbe begannen zu zittern. Einen Lugenblick stand sie sprachlos, und er betrachtete sie mit warmem Entzücken, -llchts non alledem, was er selbst gelitten, schien ihm eine» Ge dankens wert, verglichen mit der Freude btr kommenden Stunden. ..Ernst!' ftammciie sse. „Ist etwa» gefdxMi?* Er rief eine Droichte herbei. „Richt» ist gt- schehen Liebling, und nicht» wird geschehen, bas nicht für uns beide gv: wäre. Willst du jetzt einen ÄugenblKf ruhig in dirteni Sagen sitzeu bleiben, wahrend ich an dem Geschält trkphowiere?* Eie gehorchte, ober als er Wrückkam, sah er, daft sse sich noch immer Sorgen mochte, .liebste must: den Tag mit recht Diel Äut tzegmwen. Str hoben hort zu kämpfen gehabt, aber heute hat unser Samp- ein 6nbr * „Sag' mir nicht zuviel auf eimnal", bat sse . Ich fürchte, ich kann es Richt ertragen.* Sie presste bf'tig leine Hände Alles wo» sie gern gefaxt Härte stand in ihren Äugen. Plötzlich blieb die Prolcftfr stehen „So in oster Well sind wir denn? Dos ist ja eine Kirche!' Er rutyrlr sse über bie Schwell, Die Kirche Itjn» m einem belebten Wertet, unb memanb be- ach»eie sse. Bkrft nahm fernen fjei ab und stand einen Augenblick still Liebste ' sogt, er knirt. . er- schreck! es dich fessr? Sir werden etzi getraut'* Sie lacht, ungläubig »•, unb ehe sse noch etwa- erwidern konnte, merkte sse vivytick-. boft tr f*e m bas Innere geteitete. und dass bi, örpel spielte E» brtanöen sich nur axmge Veutf m b«n grossen Roum Die Trauung begann still logleich als sse den Aller erreichten Em Alrcherckvener war chr Trauzeuge. Sie antwortzet, stift mechonssch. Der Äerftfitbr lieft fte nachher m die Sakristei eintreten, wo ss, ihre Ro-nen -rnierzeichneten. Bl ss leche ein Stück Papier anf den Tusch und stüstene bim Geist!ichen ins Ohr .Sehen Sie bas erst sn. wm nur fort find Es nt ein Nein es Danfopier. Sie können davon Gebrauch wachen, bi welcher 5*e* S i, wo Len * Der Geistliche ichütteste ihnen die hont), barm gingen fw s-röck ms Freie Sie fasst, ihn am Ann. Ernst weisst du auch, mos wir getan hoben?* ...Natürlich' Ich habe et doch feit langem vor- bereitet Das Aufgebot ist ja seit fast einem Monat bestellt " „Und bu hast mir nicht» davon gesagt?* .3d) habe es dir oerbetnilithi aus einem Grunde den bu datd erfahren wirst Äch kann mir sagen Vertraue weiter auf mich'* „Sieber ,me I roichke!' rief sie. al» er bi, Hand hob. . Emst, ich fürchte, ich iverd, gleich damit amangen müssen dir eine flarbmenprebiflt zu hatten Such wenn du eine gut, neue Stell, hast lärmst bu doch nicht immer Auto fahren!* Er gab dem u > Denn setzt, »r ftch zu ihr und zog sie an sich. .Liebste,* flüsterte rr mnig. „dies ist der wunder vollste Sugenhtick weine: Mer*. Du grtjorft mir für imei'rr — du bist mein Weid — weisst bu. was da» beiftt Diem Weib?* Er fühle fte, ohne auf bw Borübergebenben zu achten. Seine L'ippen zitterten vor Sehniuch: feine Augen ftrahlien Endlich txeilen fte in der horleastrasse Er half thr beim flusftevpen unb zog die (blocke en der wohlbekannten Tur. die von Hern,ritzen hochfahrenden Diener geöffnet wurde. .Bst Dr. Sldrovd zu sprechen*' .Ben soll ich metomy" sagen Sie chrn Mcft. em Patient fei da.' ..Sind öte angesagt?^ _3aeohl Seit genau zwölf Monaten ' Der Mann ftorru- ihn einen Augenblick verwundert an Dom iührte er beide tn bo» Warte yrnmer und lieft ft, allein, ftrances packt, Ernst beim flrr „Ernst, um Gottes »Um. bu bist doch nicht front'?' Ich habe mich me ncchter gerichl' Wart, nur unb denk, an ba< was ich dir gesagt habe Alle» wrrb sich ;ur uns xum Briten wenden ' Der Diener trdpen wieder „Der iyrr Doktor ist bereit Ste zu rmp-ingm * Sie : raten in da» Drbi naher» )iann,r Dr. AGroyd blickte den deinem Tische trnf, und ,, war vor. dass er Bdft mcht erkannte. Er wor wohl auch em axn'ü uberrotcht durch den Briuch biries lunzzen Paares, bas kaum zu der Boss, ron BoÜenien zu gehörro dpen. bi, er zu enpf-.npcn gewährt war. ..'Somit kann ich Ihnen bienen '* fragte er grichösts- »ässtg. kyortfetzung folgt.) einem Hoch auf die Aussteller und den fletftiaen 'Batet der Ausstellung. Gewerbefchulrat Dr. Bü nning Herr Vöifing (©roft-Jdba) dankte namens der Aussteller her bu guten Wünsche der Dorredner und sprach der Ausstrl- lurg8(e;tmifl und den Herren Dr Bönning» und Pro». Äraulmüller wärmste Anerkennung für hre Mühewaltung au» Hiermt hatte die Eröffnung-' erlichten ihr Ende erre cht. Don 3 Uhr nachm rr igs an war die Ausstellung dem Publikum lugäng.' ch Am Abend fand em gut besuchtes Konzert unserer Militärkapelle unter der Leitung von Obermufikmeister Löb er statt. Wirtschaft. Industrie und Landwirtschaft. Ergebnisse der 33. landwirtschaftlichen Wanderausstellung Die groben jährlichen Wanderausstellungen her Deutschen Landwinschaftsgesellfchast haben nicht nur den Zweck. in der Horm einer Messe den landwirtschaftlichen Interessenten all das zu bieten, was er in Produktionsmitteln zur Fortführung und Int.nsivierung feines Betriebes gebraucht Die Deutsche Landwirtschastsgesellfchast. die nunmehr auf ein fast 42iähriges Bestehen zurückblicken kann, ist schon seit der Zeit vor dem Kriege die grobe, von allen politischen und Wirt» schaftspvlitifchen Einflüssen freie, allein dem tech- nifchen Fortschritt und her Steigerung der Aen- tabilität und Produktivität der Landwirtschaft bienende Organisation. Sie hat niemals die oft «MMgenchm crnffunh.-ren Praktiken der delsmessen gehabt, bis zu einem gewissen ®rahe wahllos Ausstellungsgegenstände ziuulas'en; bas Grundprinzip der Wanberaussteilungen der DLG ist stets gewesen, alles Materia, teils In Borprüsunaen während des voroufgehenden Jahres, teils tn Prüfungen unmittelbar zu Beginn der Ausstellung zu beaut- achten So IN jeder Besucher In die Lage verseht, sich auch bas Urteil der Spezialisten noch während der Ausstellung nutzbar zu machen Durch diese strenge Prüfung und Kontrolle haben fich die Wanderausstellungen der D L. G zu Stan- tinntlmittcl und Erz.ugn s deutung weit über Deutschland hinausreicht Man findet auch diesmal auf der Dortmunder Aus- >h ll'.mq nicht nur alle Qualitütserz ugnifse her heutf.ten Industrie, sondern auch landwirtschaftliche Maschinenobjekte au» dem Inland und von Ueberfee. die sich auf dem europäischen Kontinent einen gräberen Markt erschliessen wollen. Die als Käufer in Betracht kommenden Besucher setzen fich auch nicht nur aus den deutschen Landwirten aus allen Teilen des Deiche». Oesterreichs und deren Drenzlanben zusammen: auch da» Ausland hat feine Bertreter entsandt, fo diesmal besonders Holland, Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei, die Schweiz. Polen und Spanien. Ihr besonderes Gepräge hat die Au-fteUung diesmal durch den Ort der Deranstaltung die Landwirtschaft ist in bas Inbuftrierevier gegangen. Gewib dürsen wir gerade auch die unterschätzen: sie weift Im Durchschnitt In gröberer Zahl die intensivsten Betriebe auf. die wir im Deich haben Aber gerade hier im Industriegebiet ist die so dringend notwendige Gelegenheit geboten, Industrie und Landwirtschaft in der Pralls einander näher zu bringen, dadurch zu flcgenfettiaem Ausgleich und auch zur erforderlichen Korrektur der Ansichten und her Arbeitsmethoden beizutragen So sehr sich gerade die D L. G seit ihrer Gründung durch Mar Ohtb. den Schrittmacher der Technik in der Landwirtschaft. darum bemüht hat. Wiffenschast, Technik und landwirtschaftliche Pratis einander näher aii bringen, so ist es doch bisher In ausreichendem Mabe noch nicht gelungen, gerade die Maschinentechnik den besonderen Bedürfnissen der landwirtschaftlichen Kultur anzupafsen Zum groben Teil liegt da» daran, hab uns heute in Deutschland noä. her Typ he» Agraringenieur» fast völlig fehlt, allo he» technischen Fachmannes der aleich- Acltlg hie lanhwirtschastliche Prari» voll beherrscht Lanhwirtschaltliche Maschinen lassen sich zwar vom grünen Tisch au» konstruieren, sie versagen aber nur zu oft In der Prari» auf dem Acker Dafür ist besonders Amerika ein abschrek- kendes Beispiel Mit um so mehr Freude kann man diesmal auf der Dortmunder Ausstellung feststetten. hab die mit längerer Erfahrung arbeitende Landmafchinen-Industrie immer mehr von den ost ungesunden amerikanischen Borbildern abkommt und sich auf die einfache, aber solide deutsche Konstruktion besinnt Je einfacher eine Mafchine ist. je leichter einheitliche Ersatzteile für eine Beide von Mafchinen zu beschaffen find, und je mehr der Landwirt in die Lage versetzt ist. sich selbst in den fast stets eiligen Fällen de» Berlagen» einer Maschine zu helfen, desto mehr hat die Landwirtschaft von der Maschine und einen desto gröberen Erfolg wirb auch die Waschinenindustrie haben. Da» find Erfahrungen, die gerade hier im Industricrevier, wo jede Bergleiwsmöglichkeit gegeben ist, für Industrie. Handel und Landwirtschaft besonders günstig find Dazu kommt die stunmung»u.ästige Bedeutung einer derartigen landwirtschaftlichen Fachausstellung im Industriegebiet Hier werden nicht nur die Führer her Industrie ihren Weg heraus- finde!! zur Ausstellung auch die industriell« Bevölkerung wird einmal da» Gelände am Westfalendamm durchwandern. Wir haben in all den schweren Berusskämvsen der letzten Jahre nlu)t nur In Deutschland - es immer al» elrcn besonderen Mangel empfunden hast der eint Beruf über den anderen allgemeingültige Urteile fällt ohne doch wirklich fich über die besonderen Bedingungen des anderen Berufe» im Haren zu fein Hier wirkt die Wanderausstellung besonder» |egen»retd- Hier kann her Städter sich durch Augen'chein davon überzeugen, wie unendlich vielfältig die wirtschaftlichen und technischen Anforderungen an hie moderne Landwirtschaft find hast der Landwirt eigentlich in allen lurtetulamff mit seinen deutschen und ausländischen Beruf »gen offen zurückkommhn will. Die moderne Landwirtschaft stellt auch an den Neinften Betriebsleiter heutzutage Anforderungen der kör- perltchen und geistigen Arbeit, wie sie In anderen Berufen in dieser Konzentration undDiel- fältigkeit nur in Ausnahm.'allen herantreten. Andererseits ist es auch nur nützlich, hast den nach Dortmund gekommenen Tausenden von Landwirten die Gelegenheit geboten ist, sich auch einmal in her jnhuhr.c umzutun und dabei nicht nur die großen wirtschaftlichem Zusammen- häng« sondern auch die sozialem Berhälinist« zu studieren 3 M J.-lS.-Aarbenin duslrie. 3 r a n U u r t a. TL 2.3um_ (B T. D. Draht beruht.. Die mit größtem Interesse erwartete ® t • neraloer|ammlung her IGAarbem» Industrie nahm einen lehr spannenden Verlauf. Aad) £>er Eröffnung durch den vorsidenben. Dr. Duisderg, der bekanntgab. bah 8* *) Prozent de» Stammkapital, vertreten seien, macht, der vor- '! sende be» rtreftoniims. Äoirnnetpenrat vr. Volch. Auoführungen. au* denen hervoramg, dah die Lage der GefeÜ schaff sehr des riesigend ist. Namentlich die Oeianlage in Merseburg Icheette btfnebtgenh .orwän; Ti an hab, eine Kekord- IrtüunQ aufgestellt, indem man m fieben Won-ten eine Fabrik von auherordentlichem Umfange erstellt habe Die Belegschaft betrage |«y rund <0 000 Tt a n n . ba* finb etwa KOO mehr al* im Vorjahre, io bJh d,e Befürchtungen bezüglich eine* Abbau,* anlählich der Fusionen hinfällig geworden feien. Bei der Abstimmung über den Feinaewmn und die Ge- nehmtguna der Dividende wurden feiten* der Aktionäre heftige persönliche Angriffe gegen Dr Dulsberg wegen feiner verschiedenen Beben gegen den R u r» ft a n b im allgemeinen, erhoben. Dr. Dulsberg lehnte es ab, in seiner Eigenschaft al« Vorsitzender be« Aufsichtrrate* der 3.'«abv.? Her» . . do. ohne Ha«lofuna6rr(t)l •2parpr6imruanMlx 2,mich« Wend- loflat-flnl <7. ZoNkürtm......... «•/. w'fbmrnfatm ..... tPeritiur t>anb«t«gtktll1.75 163.75 IM 161.5 154,5 161.75 6* — ',4.6 72 161 25 172.5 160.35 1.0.75 111 123 113 Ul —• M 95.25 115.5 123.i 116.6. 121 5 211 2 IM 25 242 17' ito.5 174.23 1*7 Hu 150 IC 119 HO — * * l?6 139 136.12 139 122.5 IW 122.9 —- 122 I» 121,5 — — 140.75 • — 162.5 174 75 — — —■ - e— e— III.5 121 115 119.4 — •54 CT3.5 237.23 271 90.5 — 91.5 '*>.75 1* 195 •— w 157 IM.5 136.5 — 155 IM 3 154 * 131 — 154 163.5 177 1*6.5 IM3 IM. 3 ■■ ■■ 132.’. IM 3 IM 162 -27 m.5 ?2».35 210 73 HM 123.5 113 •• * 107 W E ■■ M u — * — «■ 20 — — * ■ i MM * • m ■ e — t»j — — ** 61 * * i. — — 177 1-5 170 — .37.» 7-st frt.15 • Zum U 11 i tn o i a h 11 a g. Tie ersorderiichen Emschufse der Mitglieder der Ligui^tionskasie sind einw-indsrei geleistet, so dost keine Befürchtungen für ben Verlauf be* Zahltage« bestehen • Wieher Steigerung der Kontur»- Ziffer. Die Ziffer der Konkuriersfsnungen im Mai weift nach pruxitt-r Berechnung wieder ein« klein« Steigerung auf 459 gegen 427 im Apnl auf. IWr- glichen imi dem Mai be* Borstrhrei mit feinen bt’ben Ziffern ergibt sich eint sehr erheblich« Abnahme Die stark rückgängig,- lendenz der Konkurs- «röffnungen. die sich besonder* tn der Zeit vom Marz bi* Apnl b. 3. ausprägte hat also mcht an- gehalten. • Ti« Betriebslag« bei Pdönit und Union her Bereinigten Stahlwerke Dortmund Ter Beschäftigungsgrad bet der Abteilung Phöni, her Bereinigten Stahlwerke ift »ur Zeit als ein sehr guter zu bezeichnen. Die täglich« Hochosenprvbuktion betrugt etwa 2iXX? Tonnen, hie nach >ertigstellung des Umbaues bes fünften Hochofen» um unge*Abr 700 Tonnen vermehrt werben kann. Aach der Aationalilierung beschäftigen d«e Werke runh 5500 Mann gegen 9CW Mann tn her Vorkriegszeit Auch h*e Ab- rerluna Dortmunder Union it gut brichätrigt. Das Werk hat in dem lePtem Monaten verschiedene neue Anlagen km Betrieb aerwemwn. so vor etwa wer Wochen die iwee Walzwerks- anlag- Di« Abteilung Wagenbau kommt nach her Un-^roin:1:mmg lang'rm wieder tn Betrieb Hier nchtrt sich her Beschäftigungsgrad nanrr* gemäst m der Haupriach« nach de- Austrägen her Arichsdahn • (9 a »fern »er|»r gung für den Frel- ft a o: Thüringen. Zum Zwecke der Durchküh- rang einer umiafienden ®c»' AOmckm. I.«M i.f- d» ?7N ’.«97J >.4n> ,.M7 -«.W 71.23 1.27 «.« T ten iba 1.216 6.544 ».S16 4.Ä4 Ilrnaao 4.2% 4.2H «.3" 4.544 Isira n.oo <1.06 1.61 11.66 Vertin. 1. 3wni flklP Vrv ÄnirrtfaaH<6r Umi • • • • • ftlgK-tx ............ Tmt<* Äetrn ...»»•« --b# Ko’frt . ....... ''otre...... h.:15n»l'4« Votrtl...... Jtilltniktt Noir» ...... WonocgträK Noten ..... T ft - lla: ion »wert en lagen Verein für Gbemi’dx Industrie 35 Prozent höher Von Autoaktien gewannen Daimler 4.13 Prozent Klever 3 Prozent. Mafchinen- a 11 i e ii ruhig und wenig verändert Von Elnzelwerlen gewannen Süddeutsch« Zucker 3 Prozent. Goldschmidt 3 Prozent. Am Geldmarkt liegt Tagesaeld anzic^end mit 55 Prozent. MonatSgrld für erste Adressen 65 Prozent für zweite Ährdke 8 5 Prozent. Das GefchUt In E5c4>f« Uigstunaen wegen Zah»un^- ck- rnAkeiien pertudjrtaten sich daher. rimmeaben Ttoewetr n -3 kam. Sian nehm auch in B:r entmfen an bah Gkbrmrat Teieberg In her heutigen General- bet L-G. Farben «ne Interpretanon ju 'einer letzten, «ehr n»ch cufgenommen«« ■ : <: . - ' t ■ > •.; ne ■ • b-e cur’: ;en Momente - ben Vordergrund zu sie-en "-n Geldmarkt Hieb T age*gelb weiter gefragt, doch wurde brr Bedarf al* normal bezeichne- Dre Forderungen hielten fich auf der Höhe von 65 Prozent. Monat «gelb stellte fich aus 75 b»« Valutaverkehr herrichle wri- ter H .lx. nermeneoHrte Versilberungen traten mdx iste Ehefrau M. firützer in istiehen» weaen Abkreibimg»versuch» oerbaiMt- cw hatte in erster Instanz vier Monat, Gekängnt« erholten Heute berief fie sich u.0. aus Tkribnmg. fo bah die Verhandlung zweck« weiterer Ermittlungen au«gesetzt werden muhte. Reifeliteratur. stüheer bord) ftafiei. Hefte«. Walbeck und 0t*nrwkTtrt*rt. Dieser vom Derlehrsverband für Jhefkn und Waldeck in Kassel herausgRgebene Führer, der .Aatgeber bei der .ludtiMtl txm Hotels. Ge- hvlungsftat'cn. Sommertrtfchen und llederrmch» tungsmöglichkcilen' fnn »dl. wirkst in anfprechen- htm Gewände, mit über 100 prachtvoll«« Bilder« und einer uber^ichtl den Karte au#-ja» noch viel zu wen'g bekannt ist. TV» handliche Bächlein vermirielt «tut .Wk t’on Abgaben über Land und Leute über Aatur» fch«?nheil^' und Kulturstätte«, über E''enbah»- unb ^i-n-busreebindungen. preife für Heber- nachtung. 'Denhtm. Wochenend« und vergleich«« n-.edr Rundfunk-Programm. Jrttieg. 1 JnL 16.30 bi» 17 45 Udr Haus'rau«n-AachmU- lag 17 43 bi» 19.06 Ubt Die Les «stunde 18 19 bis 15.45 Uhr Funktzrch'chule .Gevra OtameT*. Bort rag von Prtvaid «er-.t Dr. 8 HrtnemarM. 18 45 M 19 Uhr Uebertragung von Käst«: Die Slunde Haus und Garte«. 19 bis 19 30 UW" .Die Teckniken her graphische« Kü-3i- Tkrtre# von Dr S Gravenkamp. 20 Uhr llrtxrtroa*« aus hem Palmengarten ftpiuert er Wiener Deutlchmrister-Kapelle. Ansch3«W«d bis 0 30 U^e Uebertragung von Kastel: 1 -:rtho 1 rungOmml»