Montag, 2. Mai ,927 177. Jahrgang lk. 101 Erster Blatt Preis tir | ■■ höbe druck Verla-: vrihl'fchs Unioerhtäts Bud)- und Lleinöruckerei B. Lange in fßiehea. Schriflteinin- NN- *cfd?üft$WeOe: ZchnIUratz« Z. r) Itcn. unmöglich, die Zehntaus enbe von Fürsorge für die Grenzgebiete in*, daß Q5TT~.ni lich rech:- Or-'rcr. von Reuyork Ift toirf- Zortschrittc in ben lebten auf dem Ozean wird lange werden. Der erste Ginbruck r.genen TvobleraeKn zr c'«en br* amerikanischen . Itühung der amerikanischen 2egierung, Sie find fleißig gewesn und sie sind t>orii'jri«i rrm:rc.i. tr:c fie et verdien» haben. Selbst orbnu.igs- und _____________________ _______gewährte >d eine republikanische Staatssvrm mil lokaler Selbstverwaltung, eine Staatssotm dic auf eine geschriebene Be r s a s s u n g gegründet ist und allen, die unter ihr lef unantastbare Rechte. die selbst pdh der Mit der „Neuyork" zur Neuen Welt. Augendlicksbilder von der AmeriKafahrt deutscher Journalisten Smtt e-ntrch N, ew*»eru 10 f«r Ke- blflwräSfnwfl reu ?O m Vmw 3S HfiA*tle«it*9, Tle*ie<'d*rth ?O'. mrbr. Ghrttc taklest Dr Fnebr DUH Dange. Verammortbch für VeLuii Dr Fr IDtib Caegt; t*r Feo,llrlo« Df f> Ibrmot; für den «beigen leit Ernst Siu*1*#!*: |tr ben Wr* jcijcniftl Muri At’lmeee, sä*»lt* ie Stehen lich überwältigend. bie „ 25 Jahren oder wie die Einheimischen versichern, eigentlich erst feit dem »ndr bes Krieges, sind ungeheuer Der Verkehr ist beängstigend, aber gut geregelt, hauptsächlich wohl dank der bettnm- ?ungrn offen wie den Bürgern die durch fk- urt 3menfoner waren. 3mtri‘a gewähr:# ihren Grschetmi täglich.mcher jenwtogs ■*» Feiertag» Beilage* lUfcWT geedtcnblltlrr Hermal i* Bild Db Scholle OeMt*«Beii{i;nn 1 Set*seaT* wxb » F,'ch.,seM*tq ftr Träger ^hn, euch bei Sichler- *rnrwei«|ei*eTSum"frn »folge Häher er Gewalt. Fernfprechauschläsfe: 51. M »eb 112. leWrttl ftr Drahrnach- echte« lojeifl« Siehe», poßschesfovto frei flirt Blain 118M. die in einem und demlelben Haufe beschäftigt sind, auch nur annähernd zu derselben Feit an die Arbeitsstätte zu bringen, und wenn die Typi- herung und Qlcrmalifierung der Menschen in Amerika saft fo große Fon'chritle gen^icht hat wie dre ter Maren. «o gibt es auf Metern ®rb*el doch wohl gewisse (Grenzen. Der deutsche Gast der Reuen Mell aber ist froh, daß er dielen Prozeß vorläufig nicht mitzumachen braucht Ein deutsch-amerikanischer Freundschaftsakt Reichsauhenminister Dr. Strefemann und der Botschafter der Bereinigten Staaten sprechen auf der Hundertjahrfeier Bremerhavens. »eitia die große Wendung in der Entwicklung der Schiffahrt zunutze machte, den Niedergang zum Dampfschiff und zur Linienfahrt. 1857 erfolgte die Gründung des Aordbcutfchen Lloyds, mil dem von nun an die Geschicke Bremerhavens aufs engste verwachsen sind Aach kurzen Begrustungsworten des Reichs- auhenministers Dr. Vtresemann ergriff der Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen amerikanische Botschafter Dr. S ch u r m a n da» Mort zu einer Rede m der er auf die Denkwürdigkeit des Iahres 1827 hlnwies, bat ben von Bürgermeister 6 m i b t eifrig geförderten Ab- schlust einet Handelsvertrages Awifchen den Dereimgten Staaten einerlei»» und Bremen und den anderen Hansestädten andererseits gebracht habe. 3m Barnen des amerikanischen Bol- Berlin 2. Mai 3m Aeichshaushal» für 1927 find gröstcre Deitbeträge vorgeiehen. die zur Hnterftutzung der Grenzgebiete dienen sollen. 3m wesentlichen sind das 30 Millionen Mark, die unter ter Verwaltung des Reichsministeriumo für die bc*einen Gebiete und 25 Millionen, die unter derzenigen des Reichsmintsteriums des stehen lieber die Verwendung tiefer Gelder wird, wie wir erfahren, zur Fei» »»erhandelt- Dabei steht besonder» der ztveile Punkt ur. Vorder- grund der für die Grenzgebiete des deutschen Ostens bestimm» ift und nach Vereinbarung ztrifchen Reich und Ländern au«- gewandt werden soll. Diefe BerstSndigung mtl den Ländern, die im AeichsarbeitsMinisterium bezüglich der Frage der O ft f i e dl u n g tm Zu» fammenhana mit der Berieilunq der Fonks bereits engcbabn» worden ist. führt in der Aus- cinanberfer.ur.fl über die GelOerverteilung anscheinend ui »»erfchiedenen Schwierigkeilen. Die Rcichsrcgicrung trolLc Preußen 15 Millionen, für die Grenzgebiete des Oftens. Bayern. Baken und Sach'cn zusammen 10 Milltonen ubertvei'en. Gegen dielen Derteilungsplan wendet sich Preu- sten mit der Begründung, dast die Auswirkur.Ten des Friedensvertrages sich in unvergleichlich höheren Ausmaßen auf die preußische n Ostgebiete gelkord s-mach« habe, als gegenüber den acfcfifdjcn und bayerischen Grenzlanden an der t'chechollrwaki'chen Grenze. Dei:er wird etnge- wand:, test Bayern bei der Verteilung der Bierfteuer bereits über Gebühr bevorzugt worden sei Ter Preußische Landtag ha: deshalb feinen Ostaustch^ist Au«ammrtiberu«en. der >.ch mit diesem Fragenkowchler zu befa'fen haben wird, um die Stellungnahme Preußens zu dem Ber- »eilungsplan des 25-Millionen- Fonds festzulegen. oerns wert en Geduld des Amerikaners, der allen amtlichen Maßnahmen gegenüber überraschend fügsam ift DaiS gilt auch von der berüchtigten Prohibition, die trotz der Grfatzgetränke und ber Märchenprachl und des Rrrtenumsangs der Filmpaläste fühlbar auf Tleunorf lastet, lieber- wältigend ist auch die Lichtfülle des Broadway. Aber es ist auch viel, was der eurvpäifche und namentlich der deutsche Großstädter ungern entbehrt. denn fast alle Beben straften sind unglaublich verwahrlost. DasbIngtvn mit seinen Gärten und Grünflächen und mit den Gebäuden, in denen das ganze politische Selbstbewußt sein des Amerikaners zu mOcht ^em Ausdruck kommt, ist ein notwendiges Gegenstück zu dem Geschäftsbabel am Hudfon. da» immerhin noch vor allerlei ungelösten Probleme« stehen bürste. Mit bem ununterbrochenen Machstum der Molkenkratzer, die jetzt glücklich beim 55. Stockwerk angelangt sind, ist es ja nicht getan. Gegen die Sicherhelt dieser Riesengebäude hat allerdings auch der Brand des Aew-Aetherlands-Hotet in der Rächt vom 12 »um 13. April, der ein einzigartiges Schauspiel bet. nichts bewiesen. Denn es sind eben nur die Baugerüste der zehn obersten Stockwerke ausgebrannt, während die 3ement- und Ei«enkonstruktion wunderbar stand- fgehalten hat. Gs ist durchaus glaubhaft, dast em ertiger im Gebrauch befindlicher Molkenkratzer nicht brennen kann. Aber schon heute ist es rea/tiiebenb. 1 mb fie immer für b : 2 valtung von Rech» und Orlnung im OcnemWr «in- getreten. andererseits babrn sie es wohl vrr- stander, ihre persönlichen Rechte. wie he in bet Berta" ag -.ewäbrtelstei fir?» - Cie hstr-i die öllent licken Schule- übrrka^pt c'.ie Lrir-.chrurgen uw i der Grzie'?.! .g . . ’a unterstützt, und in ber pflege der xlulU unb anderer Künste ftanbei fie an erster Stelle. Tie 3beole der Republik sagten ihnen austrrvrdr tlich zu. und ir Taraerfreg kämpften fie al» Fvei- w.llige für bc Fr< hell und ben Bestand ter linier Heute ftnb ihre Aack ' m»en unb Aach- tt/.Qcr rn Jung entstanden war. Deller soll ber Fond dazu dienen. Fälle besonderer Avtlage in den noch besetzten Grb-e:en durch llnltrtünunfl zu mildern. De Enl'chcidung über beide Fonds dürfte im Laufe des Mvna^ Mai gefällt trrrde-. uni» wenn es sich dabei auch nur um rda:iD bescheidene Mittel handelt, verglichen mit der qrrden Ausdehnung und den «chwertn Röten der durch Brtanung. Gebietsabtretung. Aäckllalen penn ebener Deutscher ulw. besonders schwer geschädigten deultchen Grenzgebiete, so kann bei wei«er Verwendung dirter Delber. und Bxrr.n man darauf bedacht ist. sich des Einvernehmens der beteiligten Länder unb Kreise zu versichern, damit doch viel Gutes geWtet rverben. Regierung nicht angegrifftn »perde.1 können, ver- l-ürgt. fine Staatsform die Eigen um und Freiheit jedes einzelren tchiitzt unb d.e Bürger durch eine von ihnen gewählte Bertretung leibst zu Herrschern der Republik und der einzelnen Länder mack-i Amerika stellte ihnen ff ent sich.' v- u- len Hochschulen und llnivertlläten zur 7 -rlu- gur.fl, welch letztere zuerst durch private Zuwendungen und fpäler auch burch öffenll > Steuern unterhalten wurden, und es füf crie ihre i Dewi «ms- und Reliaü>ns«rei7e.» mit voll- lommmer Ttwtung von Staat und Kirche. Auch gab es In Qtacri'a feinen Hreresd enst Denn Amerika, wie es C-ncrton einmal ausdruckte. ein anderer Raine für Gelegenheit mit ihrer ruhigen Gangart, die die Sockrankheit auch an stürmischen Tagen kaum aufkvmmen läßt, mit ihrer Fülle von Platz für den Jan* wie für jede sportliche Betätigung und mit der vollendeten Raumkunst, die z. B. die .Reuyord' kennzeichnet. einen lockenden Anreiz, und die Zell * ihnen sicherlich nicht zu Bremerhaven. 30. April ..'gt. An ben Eingängen zur Stabt ftnb |e vier getval- - f t Flaggenmasten auf gebaut von denen die demifche Flagge »oehi Besonders bunt ausge- •>nüe Vorbedingungen für das Gelingen der Feier .-geben waren Samstagvormittag trafen die -xi Bremen fot nm enden Gäste mit dem Sonder- i-if« am Golumbusbahnhof. ÄaUerhafen. ein. so ihnen ein Frühstück geboten wurde. Hm 10 Uhr erfolgte ui einem Dampfer des Aorddeutfchen ^lvyd hie Ucbertabrt über die Weser zum Alten Aafen. txm »po die Gäste durch den Garten des .Bremifchen Amts, des ältrtten Gebäudes in rstemerbuven. nach dem Stabttheater begaben, htat begann um 11 Ubr bie Hauptgebenkfeirr. Der Präfident des Senats, Büryermeister Dr. Donandt, nachfing bie Gäste mit einer Ansprache, in ber rr aus die nationale und wellwirtfchaftllche Be- ' «Klung der Gründung Bremerhavens aus bre- - Ischen Hanseatengeift heraus hinwies. Der Bür- zeoaeister bewillkommnete unter den Gästen be- '-rnbers d«rt Reichsminister des Auswärtigen bi. S t res f mann, den T'ncprähdcnlfti des Inchstags Dr. R i e ß e r und Die Vertreter des '.«ichsrats. lern er die Regierungsvertreter der benachbarten Länder Preußen und Oldenburg, ‘li Präsidenten ber Senate von Hamburg und L*tbeas Bremen in den letzten 100 Iahren für d.e Entwicklung sowohl 5er deutschen wie der Schiffahrt überhaupl. was ri für Deutfchlands übertceifchc Beziehungen und tcc allem für Deutschland« Beziehun- un zu den Vereinigten Staaten bedeutet hat. DirNichkeit werden sollte oder nicht rt die Defer am Dell verkehr weiterhin rntt- istylen oder aus ihm ausgefcha'.tet werden sollte. 3c Handels- und Reederstadt Bremen, die bemalt unter den deutschen Häsen die bedeu- lendfte Flotte drt.iß. die sich den umfangreichsten Anteil am Verkehr mit den Bereinigten Staaten .-erungen hatte, sie hatte seit mehr als 1OS Iahren ? tinen eigenen Hafen unb ihre Schiffe nubten in fremden Häsen laden und lt'chen Ter Gef er ström verlandete mehr und mehr, schon m 1803 war die Stad: für die größeren See- chille unzulängsich In den ersten Iahren des rrtibifl-äbriflcn Krieges sah «ich der Rat ce- lligl. 17 Kilometer strvmcdivärts den Ha'en I Deartack anzulegen Indellen die Dertandung dmtt fort und die bremischen Scknf'e mußten l.eit in Handwerk und Handel und später tn einer hochentwickelten Indnstr».- m«t Löhnen, b« be>t'r waren als irgendlvv tonst in der Dell 2. • Geschäftszweige alle Arten von Berufen ur.t» auch «sobald he einmal amerikanische Bürg r waren, Äemter in Politik und Berwallung standen den neuen Ansiedlern zu denselben 'Tiebin- ' btt Kia der bet te uf eben ch die Freude habe der weiß, baß zwis4>en n 3eilen Ihrer Rede noch Viel mehr stand, als Sie uns gegeben hoben tBeifall) Es war eine freute. zu hören, wie Sie von Deutschland denken Ich weift, daft Sie Ihre Kinder nach Weimar gcschidt haben, um ihnen bie Stad: •i zeigen in der Goethe und Schiller gctodll ! ilen. Ich weiß, daß Sie Ihre Kinder hing^- :,ri hoben auf den Markt von Hildesheim. nm ihnen zu zeigen, was Giebeldächer in Deutsch- hi.ft «ind was beste deutsche Handwerkskunst r* in T ' :>at. Ich sagte Ihnen damals, als Sie an meinem | t,c snsi. u. und als Sie mir von dielen Dinaen en. daft mich dos erinnere an eines der tchönllen Gedichte des Prinzen orm Schöneich- äurolath .Mondschein unb GiekKlbächer in einer lchbnen deutschen Stadt Ich weiß noch, wie Sie damals davon sprachen, daß Sie Ihre Kln- r.r hinfsthrten in den Harz und nach Göttin- fl e n. wo Sie einst als deutscher Student gerb! und empfunden haben. Sie sprachen davon, daß Sie .Al t -Heidelberg bu Feine" hatten ins Englische überleben wollen, und daß Sie merkten dost alles, was in dem Dörte „bu Feine" liegt, sich im Englischen nicht wiedergeben laste Damals empfand Ich es wie Sie selbst die Versinnbildlichung von amerikanischem und gleichzeitig auch deutschem Blute und deutschem Empfinden sind i bravo). Das haben Vie zum Ausdruck gebracht in den wundervollen Worten, in von d m Manne sprachen, der den Gedanken faßte, die Versandung von Bremen nicht au dulden sondern eine neue Ausfallpforte für Brr men zu schaffen, und Sie haben mit vollem Recht davon hesprochen. baß es schließlich nicht die materiellen Tinge sind, die Vcben der Völker bestimmen, sondern daß es die Menschen, bie Pcrsßnlichkeiten sind, die eine Prüde schlagen können übet bo* Meer hi-uus. S» ist schtießltch doch bo, S nplinden des ein- JlInni, der öle Jthnft dank, der ganzen Tfll- fern den weg weisen kann. Ich bin einst in Ihrem Land gewesen Das Jlnnlllb Ihres Volkes. Herr Botschafter, ist d es I u g e n b i ich e, dies Mächtige, b es Sich- ' . eiawersen in den Strudel einer kaum geahn- ß es leichter, aus de n Dege, der noch oben führt, immer weiter zu 'chreiten unb den Gipfel in Sehnsucht zu erschauen. als den Weg wieder zu gehen, den man von der Hdhe h <- r a b g e st u r z t ist. 3ar uns ist dos der Fall. Ich will wie Sie nicht 'piechen von einer Vergangenheit, deren Fehler bestand in der Verkennung Wen, was notwendig war unb der verteilt ist aus all« unb nicht auf einen. Aber ich will auf das eine Hinweisen Ob kmanb Im Menschenleben sich bewährt, bar bdngl davon ab, ob er noch Schicksal,sä>iagen im tz ho ratter stark genug ist. neu zu arbeiten unb vorwärts ,u kommen wenn Sie mich fragen. ob wir diesen Charakter haben, bann kann ich mit 3 a antworten, namentlich In bezug aus bie deutsche Wasserkante. Mit ntem nen- g.schassev.en Schiff geht eine Cebcnwnergle der deutschen Volkes hinaus, die da sagt „ktuch ich stabe mein stecht an der wett wie sedes andere Doirr Vos ist etwas, was gerade In den Der- einigtrn Staaten verstanden werden wird Sie schätzen die Menschen, di« von der Ziele zur 6fhe gehen unb R<6 nicht lediglich aus bet höbe erhalten, bie ein anderer geschossen hat 3e bie '».he gekommen sind stets nchr Menschen, die nlnbe.mste zu überwinden hatten. Zbeicht ist r*. nur hinzu schauen aus da» Vergangene Vie Seele muh gespannt sein aus bar kommend« Wir kämpfen nm dar Meter Wir moll.n mit bem Meer eotanfommen. Da» 'st deutsche Geschichte, da» ist deutsche, Orten *2?«nn > h Vertoniichkeiten als Vertreter van he. die 1» tn sich ausgenommen Haden ■ so tl tcn. an;, wir Nderen gegeben beben, dann f i..t । wir erwarten, das, manche,, war beute ftott* ll iß. Wirklichkeit wirb: Fried« and der- I . ?igung der Völker tm Wettstreit auf den. Boden Ö r I tkr rst m ideeller und materieller Bezuter» b ich glaub«. Sie alle emp'«nben mi| rntt. nw i«dr r uns freuen im heutigen Tage unseren verehr- । ftemx Volichaiter S Burman an,ec un, zu >. Ui b ich bttlt §'«. Ml was hierin begnt'en d wrTs -b .,ts deutscher R heriwnlftrr nee I Die u assersnot in Louisiana. Ein Hilfswerl: Die furchtbarem Berheerumger bie hie H»ch- wallerterastroph« i» MisftMrptgedtete enger 4X«i hat hoben wie bekannt den brunchen Grtchäfts- t rüget in Dash ngtpn orrsnlaßt bem omenka- Nischen Volke bi« 2n:eilnahm, der deutschen Ärichsrra ernua und de« deutsch: a Bolles zum BuOdrud zu dtimgem. eine Tallache. die ohne .inxifd die Juftimmung eines jeden Datschen finden muh Durch die Verheerungen die durch ta» Hochwaster angerichtei Dorten sind, lind Millionen von Menschen Heimat- und obdachlos geworben. Hundert tau ende Hektar sruchtbarer Baumwollkulturen lind vernichtet und ung«*jf;lte Gt.ßenzen lind brotlos geworden. Die durch eine Dunber ist die blühend Großstadt Aeuorleons vor der größten Aol bewahrt worben — Bon verschiedenen Seiten ist nun bereits angeregt worben, auch von deutscher Seile für btc Geschädigten ein Hil'swcrk zu organisieren. bas. wenn auch In bescheidenem Maße Ltnberung schaffen könnte Dieser Anregung 'ich zu verschließen würde nach un'erer Annchl eine Undankbarkeit gegen dos amerikanische Volk bedeuten. Dos das amerikanische Ao'.e Krcu^bie Quäker und zahlreiche andere amerikanisch« Menschenfreund« dem deutschen Volke in schwerster Rotzeit Gutes taten wirb niemals berge',en werben können. Dir sind zweifellos wirtschaftlich ein armes unb schwaches- Volk konnten daher nur wenig, einen Tropfen au| den heißen Stein, geben. Das aber wirb genügest, um dem amerikanischen Volk unlere Dankbarkeit zu beweisen. Es wird uns sicherlich auch unsere Dankbarkeit dann nicht vergessen und bei einer anderen Gelegen- beit — und solche gibt es immer — sich der deutschen Hilfe erinnern Den deutschen Hilfsorganisationen. in erster Linie dem deutschen Roten Ärem. erwächst also eine schöne Ausgabe, die zu erfüllen es sicherlich nicht zu bereuen haben wird « Neue Dammdrüche am Arkansas. Memphis 30. April. (Wolff.) Das Hochwasser In Arkansas hat zu einem Dammbrud) am Sübufer des Arkansasilusfes geführt, durch den fast der ganze Suboften de» Staates unter Masset gesetzt wurde. Seit mehreren Zagen war ein Heer von Menschen damit beschäftigt, den Damm zu verstärken: jedoch erfolgte der 8euch unvermutet einige hundert Meter von der am meisten gefährdeten Stelle. Die tiefer gelegenen CMbetUtk losten bis zu zehm Meter seiet Gaffer stetzee. Dw Otiidyettra. über bit bie strömenden Mastermasten fi» erlösten, werben recht ^»tig gerieml. ba Hz Senstkeren, iss ort nach bem Damm-rech durch JlngienGe eoe der beoixe- ben Oetatzr benacheichtiM trerbe. Jlr Mr Bewobere der durch bm vamrubench am tirfenk* über schwemmten Drtichaiten ba! bot Kote streez • 5 Ftechttiestbtaaer errichtet, in benen ,e- krmmen 140 000 Dm wen unter gebeech! stnb Dnigriaml wird die Zahl der obdachtosgenwebenen ums Irf 200 000 geschützt Ernste Lage am Mistist-ppi. 7kew Orleans. L Mai. lDB l Der Mu- sissippidamm ist in dem Kreiet Eoncvrdia des Sraates ßeuiltana an vier Stellen gebrochen. Die Ingenieur erklären nachdrüeNich dgft die Angst der Bevölkerung keineswegs gc- rechtfertigt unb es nur eine Hrage von Stunten sei. daß bas DaNer um zwei ober dre- Huß sallen werd« Inzwischen ist di« Hauptllul tn der Aühe von Dasburg angetongt und über- schwemmt weitere Teile von Rrkan'as. Metfi^ippi und Rord-Louiliana Durch bas Ungestüm der Dassermengen ist «in weiterer Damm gefährdet. Hierdurch würden etwa 30 Städte mehr ober minder überschwere.r.t und hin, weitere Dämme gefährdet werden. Obgleich das Dailer durch drei Lücken des Dammes von Po- dhras abMeßk. war der Dalterfpiegel des Jlul- les hier heute früh nur um ei n Zehntel 1 u 6 zurückgegangen. Die Ingenieure haben deshalb weitere IZenaen Dynamit ange- ,orbert. Man kann gelegentlich den Schall von Effplolionen hören Da troh der künstlich herbei- geführten Ueberschwemmunaen eine Erleichterung für die Bevölkerung von Ben? Orleans nicht erreicht werbe. Wächst hier ständig die Angst. Das Walser hat bis aus wenige Zoll den Rand des Deiches erreicht. lkine Rede Hoovers. _ New Orleans. 1 Mai (WV ) Honbels'ekrewr Hoover, ber auf einer Befichtigungsteis« durch das Ueberfchwemmungsgebiet begriffen «ft. hielt heute Im Kund funk eine stiebe, die im ganzen Lande mit angehört wurde. Er beschrieb darin die lieber- lchwemmung als bie fd)limmfte in der G e - schichte des Landes. yX)0O0 Personen seien ruiniert, 6 Millionen Elert, überschwemmt und ein Schaden von 200 Millionen Dollar an- gerichtet worden. Tausende von Personen warteten noch In ihren vorläufigen Zufluchtsorten auf Kettung. deutschen Volke» zusammenzufassen in dem Ruf: Unser verehrtet Gast, Herr Botschafter Schurman, er lebe hoch' Ein Glückwunschtelegramm Hindenburgs. Bremerhaven, 30 April. (Wolff.) Während des Refhffene ging ein Telegramm ein folgenden Inhalte» „Zur Hundertjahrfeier der Stadt Bremerhaven lende h e r x I i d) ft <• (BrÜfte. Möge dem bebtu- •rnbften Hosen der Unterwefer ein weitere» flufblü» hen befchleden fein. gez. o Hindenburg. Reichspräsident.'' Wiking und Olympia. Ter Lpruch des 2kaalsqertchisßofs. (Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeigers". Berlin. 2. Mai. Der Ausgang des Verfahrens in der Anaelegenbelt der vaterländischen Verbünde Wiking und Olympia vor dem Stuatsgerichtshos In großer Besehung hat eine iuristische und politische B.deutung. Das die jurist sche Seite anbetnfll. so hat das Urteil, bas bas Verbot des Bundes Wiking bestätigt, bas der Olympia jedoch aushebt wenigstens für Preußen, keine praktische Auswirkung. da beide Verbände von der Preußischen Reaittung mit Zustimmung der Aeichsregterung auch noch wegen ihres militärischen Eharalters auf Grund des Friedensvertragsgesestes verboten sind, und. da es gegen diese Entscheidung keinen Einspruch g bt. auch weiterhin verboten bleiben. Das Urteil bezog k.ch nur aut bie 5roge der Staatsgeführllchkeit der Bünde, und in dieser Stage hat das Gericht die beiden Bunde verschieden beurteilt Da nun bas Veichslnnenmmister-.um dem preußischen Innenmlniftenum mitgtieilt hatte, daß cs eine Ausdehnung des preußischen Verbotes auf das ganze Aetch von bem Äusaang des Verfahrens vor bem Staatsgenchtshof abhängig mache kann bas Urteil für das Aeichsgeb.ct außerhalb Preußens doch von praktischer Bebrütung fein. Das bie politische Seit« des Bet- fahrens vor dem Staatsaenchtshose anbetrifft, so hat dieses ein erfreuliches Ergebnis gezeitigt Denn wenn auch Preußen mit feinem Verbot des Bundes Wiking wegen Staatsgesährl.chkeit ^echt behalten hat. so liegen dieser Entfche.bung doch Tatbestände zugrunde, die heute der V« r - aangenbelt angehörrn. Aus ber Verhandlung konnte man dell Eindruck gewinnen, daß die radikalen Aechtsverbande die einmal gehofft haben m 11 Gewalt die deutsche Zukunft beHern zu können, diese Hoffnung heute aufgegeben haben. Aus der Urteilsbegründung, die brr Bortivende Im Ketnltnngperfabrm des Stnats- gerichtshof». Senatsprüf ident Ti ebn er gar Ist folgen des erwähnenswert . Zunächst werd durch bie Verhandlung vollständig geklärt, baß der Bund DBng mchts weiter tU als bt« Sortierung ber Orga« ntfeiton .ttontuT. baß aber bte O 4 ein Geheimbund t m Sinne des Straf- gefellbu che s tst. Der Bund Mikl na drichränkte "ch mcht allgemein auf den Kampf gegen bie ^edaHung es st vielmehr nachgewteien. baß rr bi« völkilch« Diktatur erstrebte, «tn- mcl auf bem "Seg* der Propaganda, anderer«et»s auf bem ^dege ber IVetnflMJ’ung des Aeichs- prä' benten ir. brr Mer««, baß man an den Reichs- V7äf denren berenttew- lolllc. um ihn ,n oe- r egen. hre In » ! 40 btr ^e-chsvertaNu»g eR. »mrerben e*b «inen ANsnahmetzustanb |w errichten. »ow Die Ernennung Tliniftenalbireftpr Dr Bvechts zum stellvertretenden Be-^r-llmächtigwn Im Artchs» rat für Preußen hat Veranlassung zu niwr Aeihe von Kommentaren tn der Prrtle gegeben Dabei wird Die Entlassung Ministerialdirektors Dr Brecht seinerzeit aus dem Aeichsinnemninr- ft en um durch Aeichsminlster Dr von Ärubeil so hlngestellt, als hätten irgendwelche persönliche Momente Vorgelegen Dies ist kb>b keineswegs der Satt gewesen. Ministenaldirektor Dr. Brecht war politischer Beamter, und feine Entlassung stellt eint politische Maßnahme bar. zu der der Aeichslnnenminlster lederzelt berechtigt Ist wenn es sich auch bwrbn um die Entlassung eines bewährten Beamten gebandelt hat Aetchsrnintster Dr von Äeubdl bat sich deshalb auch Idnenctl bemüht. Dr. Brecht beim Aelchssvarkomrnlssar un- tenubr-.r.gcn Insofern dies nicht erreicht worden tst. bat die Meldung der Uebernahme Dr Brechts tn den preußischen Ltaatsd^nist g^-wtf'es Aufsehen erregt Die Deut'che Allgemeine Zei- tung dürfte aber die richtige Auffassung vertreten. wenn sie schreibt Es scheint nicht berechtig! in der Uebernabm« Brechts einen As- front gegen das Reich w erblicken ober an ben Soll IähNicks zu erinnern Der Reichsinnenminister bat ftzch persönlich für eine neue Verwendung Brechts bemüht" Die Veamtendesoldung. Derkia. L Ma^ iPrtv -Tet des G Al In den letzten lagen haben zwischen dem Artchs- finanzmin steriurn unb den Ländern Verhandlungen über eine Erhöhung der Bearn-engehälter begonnen Ein bemokrati'ches Blatt wußte bereits Einzelheiten über etnc Abrebe JtSiufeilen btr zwe'chen bem Re-.chsf nanzrnrn,ster Dr Ä Obrer unb bem prrußi'chen Atnanzm ntstee Dr Köpker-Aschoff getroffen fein sollte unb die eine Jehnprozenttg« Erhöhung der Beu ml ende »üg< noch 11 b drm Iahe, vortehe Demgegenüber verlautet aus iuvertästiger Quelle daß über Termin unb Ausmaß bet Befotbungserhb- r- 'g zwilchen bem Aetch und den Oänbrm noch cime feste Ber« tAbarung grinsen Worten ist Borläufind ter Vethanbinngen nur riet erste SsthlnnGUahMe »e«wDB) In der he»- iigen Uanbtagllt.tung umrb edt rcgrt*Ugaw bürgerliche Aegterungsltste mit 29 Gegen 23 Stimmen bet einet Stimmenlbalieia der Volkstechte-Vartr« angenommen. Danach übernimmt Dr ch c. Leutheußer i DVP ■ Vortid unb Iusttz. Dr Paulsen • Dem i Inneres und Dirtfchalt und Dr Toelle er Mi- nlfterpräflbenlde Geer ein, Red« hielt Ist« «.sfentlichen Gebäude tragen 3taggen,Amud. TW hauptftrahen ber Stabt sind mit Girlanden de- frätut. Die Schulen sind geschloßen. Die nach Taufenden zählende Menschenmenge, darunter riete Iremde. bewegten sich gegen Mittag nach demtzifto- rischen alten Binnenhof. wo sich bie Regie- rungsgedäude befinden. Um 3 Uhr aelantzte hier im Beifein öer königlichen ,3 am111e. der Regierungsmitglieder und de» bipfomatlkhm Korps «in histornch«» .ieft'piel zur Ausführung. Do, J«ft z u Ehren de, IS Gedurtstoae» der hoüdnthicten Thronfolgerin Orlnzef sl n 9u- Ilana, gestaltete sich zu einer großen nationale, flunoqebung unb einer einbruck«vollen Ehrung der königlichen tlomili«. — Prinzessin Juliana Ist bekanntlich ba» einzige Kind au» der Ehe der Königin Wilhelmine mit bem Herzog Heinrich M ck- lenbura, «etzigen Prinzen ber Xieberlanbv The Prinzessin Ist somit ber lent« Sproß des n,eberiändifche, Herrscher ha ule» Oranien-Ro''au Der Ferne Osten im Widerstreit der Mächte. Zapatto Absichtrn auf die Mandfchurei. Paris 1. Mal. ' Dolfs ) Der . Matin" glaubt unkundigen zu können daß ebenso im 3or.-,gn Office wie >m Qual b Ort ah Pertonen, die die Absicht äußern, sich nach Ehina zu begeben der Aat erteilt werd«, nicht bie Transsibirische Eifenbah » z u benutzen da sich in ä bar bin etwas er eignet hätte Das Blatt will Anzeichen dafür ha«tzn. daß England und Japan sich dahin oertänbUt hätten, in Ehina energisch gegen den Boi- schewismus e,n.iuschreiten. Der lapanifch» Mlnifterpräsibent General Tanaka babe nur den Gedanken f t ch Eharbi ns unb des Ostchtneflfchen Eisenbahn z u bemächtigen. die von den Sowjets kontrolliert werde Da London nun In Tokio bat* willen lallen daß es dagegen nichts einzuwenden babe. werde sich wohl die japanische Arm«, mich« fange bitten lallen, um In Harbin cir.iurüJm. Da« werde zu einem Konflikt i »I f •<" 3a » a n und Rußland führen Der .Matt,' will ferner ertahrrn haben daß gegen btefes Unternehmen sich Widerstand t - DalhImgIo» zeige, wo tee Absicht einer iapamikchen E,pa»- fionspolittk mit Mißtraue, verfolgt werde Kunst unb Wissenschaft. Wettbewerb für (3reb6refnMdwetwürf«. Bei ben bet-«n Dom 4>a.i W V6-u-räge- wer beamt Karlsruhe oeranstalieten Dert bewerben zur Gewinnung vo» Entwürfen für Grabdenkmäler und Graddenkzeichen erhielt Architekt Professor Hugo Eberhard' Osienbach a TL, die beiden ersten Preise. Jebitsemstsn zeet des Jraefferter Saegerbwöes Der Sängerbund Arcnitutt a Bi «ranHalm am S- Mai a .» Anlaß seines 2L,ährigen Bestehens unter bet Leitung von Prof Arth Gamke im der irftballe «in großes Jub'käums-Konse»L. Ta Bund bestehl engenblickllch aus bem Sängerchor bes Lebret-Bereins dem Verbuchen unb bem Schulertchen Männerchor, bem $tdnfhirt#T unb dem V ckcnbe'rnet Lie erkranz. bem irank- furtri Männergefangveretn bem Stanfhal« Männerchor der Eoncortea. dem Liedervenew Sacht er ha ulen dem eroh'rnn In Hedder»hew» enb der «ederbltzte In Gneshei» PSckicrvorausfaqe. Sotfig. auch zeitweise bedeckt. Terriperatunen hnger.b u-b Uebergang zu Riedertchttoen Oeftriae Taae»temper:t^r«n lt:nmum: 12.4 ®iab ®«.':j, tiinimam LS Gras Leistus Heullge M,r-e,.ke..-k>,rawr Grad lletstu» Stnmmy auH-tW lur .» «Nhe bi» bedeckt o* noch errrmwff 'hrbrrt*-.st führ M* ren besprach Buntes Allerlei die Telephon Nr. 1459 S47$d (Stellenangebote) (M»C Gietze» 2 Auto 4*190 gesucht. Drucksachen al lerArl f. - r der Krüppel auc bee Gebrechen». BETTE OeiCHÄFTSaEKUU« IST STETS EIN ISSFJLAJ (M OIESSEXE» KXtBlOQ H. (Bottmann, Marborser Str 66. Wöier- odö Dkltz bHbkl-Mlli», kann etnneten bei (fmil ectflfrr, Mater- und fteifc- bindermelüer Taubrtuaen b?i Mädchen tagsüber geL eofmonnhr. 9. Hrestg Bureau fteßi jüngeres Fräulein Io »ort rtiL welches Schreibmaschine (Bofiem Adler und Siensnravdie de- Herr ich» o. Über eine flirr «llaemelndti- düng »rrftigt Echr Angeh ett dkbahl anfor üchen u. 08871 Kcinmcchantker« Wchilfe lofeu gelacht. Do' lagt die Geschah dl, d «ietz. Bn; 42I7D Dlööl. Zinllier IsIoti l oerm (8S8 Äcertabt 41 I Tüchtige Kaufleute In b Kret'en Gieden. «lSteld und Vaaier- doch werden von einer vroheo €^nb- werkerorgantlaliao gesucht Äufeenbtrnft flut- fübrunfllfenn nifie e wüvlcht. Bertsn ltche florhruuno beim flenrkeleiter in rKain^lar,O»ab- boud Müller, am DeevStaa. o. 3. 5Rot a8-12u.2-6Ubr. « garagen m DafchflelegenHeit in vermieten MS vtrankinruSrr «L. 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De» weiteren besprach der Dortraaende an f)anb der Arten sührlich die Uriachen und fieilung bn bezug aus die Sr-iehung sorderi r»n. Ebenso braucht nicht seder gute Vock mög- ___Jl bald zu fallen, damit junge, unentwickelte Böcke In der Brunstzeit an seine btelle treten. (Ein derartige» Abschuhoerladren birgt die Gefahr der (Entartung de» Schlage» in sich. Vie Schuh,eit ist lang. Blag er sich er,vei Teller wohlschmeckender Suppe. Zchohsadrit welche Ltraheo lebebiverfL €*nen T amen, »naben unö Mädchen berste.it. (petieü Haidfchube. lacht Vertreter für schon vereisten Be* urf chetzen und Sofiax Nur Herre". die Erioiae nach- rrnfee können, bitte stch kw melden unter «SVVa d-Gtest-An». IIIBimMW Millimeter al» Morbbewri». Dah die Ntinstcn Beovach.ui.gen l'.v- eil. t für die Entdeckung eines ‘Ikrbredxn» von g». stiem W.rie lind, di ein« allbckinnte Laisa..e. Solch, ininutiösen Untersuchungen werden aber nur von einem sochwifsen'chafllichen Gutachter angdtcllt werden können, während der ouj dem Praktischen Leben stammende Sachverstankige weniger erakte Tluskunst zu geben vermag Lls einen Beweis für die Wichtigkeit ivilsetuchast- kicher Untersuchungen vor Gericht erzählt Amt»- gerichtsdirekior Lrcelilch «inen besonders interessanten Zelt Bei einem "Raubmord hatte der Täter alle Spuren verwischt, indem er an d.r Stätte feines Berbrechens .reuer onlegie Das einzige verwertbare Beweisniittel war eine dicke Eisenstange aus einem Gitterfenster, das d.r Täter beim Einsteigen In die Wohnung mit einem der üblichen Rohrabschneider durchschnitten unb beiseitegebogen hatte Es wurde fe i- gestellt, da st ein Mcchaniler ein paar Tage vor Dem Mord einen loschen Rohrabschneider bei einem Schlossermeistei entliehen hatte "Tir’cr Schlossermeister wurde nun als Sachverstankiger darüber vernommen, ob die Gitterstab gerade von dem Werkzeug herrühren könne, bas er dem Mechaniker geborgt halte Der vchlossermcifter erklärte nach me reren »ergkiv e- weife ausgcführten Durchschiieidungen. es sei ganz unmöglich, au» den Deränberungen an der SchnittslLche auf die Verwendung eines ganz bestimmten Rohrablchneiders zu schllesten. ie llnlerludiuim wurde dar-, der Mechaniker machte sich bald danach dadu.ch verdächtig, dast er mehr Gelv ausgab. als feinen .Berhüliniffen enllprach. und fo wurde das Verfahren von der Staatsanwaltschaft wird r . us- aenommen. Das einige Beweisstück, die i er- ftange. wurde nun zusammen mit dem fragh.''cn Rrhrab'chncider an eine technische Hochscki.te geschickt unb dem dortigen Prcsessor für Masch.i u der nch die Ausmärter herangrzogen werden. Münster, den 30. April 1V27 Hetz. Bürgermeisterei. Hest. 4203 D Färberei ee__ GEBR. ROVER Xus her provinzialhauptfiadt. Siesten, bn 2 Mai 1777 Die Jagö im Ma. Der Dato trägt fein schönste» Kleid Irische» llrün schmückt Jodi und Ölur Irittogrsttmmung tm Herzen betritt bet Weidmann irio Äecner. Wenn auch hie Jagd selbst noch nicht viel bietet so schenkt hm die grob« Ämberiiutx bet flatur nun manch schsse» Bild, unb guter Anblick ch be» Heger» Sohn Die Jagd auf Kot- unb DomwiId ruht Der Hirsch schiebt sein neue» Geweih, der Schauster wirtt ab. Da» Mutterwild fetzt und must vor aller un i. , < crung bewahrt werben Der Aehdock dagegen ist mit dem Aufbau ber i tuen Rrpne fertig und Hal meist schon gefegt Fege unb Diätzilellen verraten dem Leibmann seinen Lech-,1 den er setzt im aflgemeinen noch sehr seit mnehölt In den meisten deutschen Conbesteilen beginnt in ber Seit von Mute Mat bi» Anfang >ini die Jagd auf den Vock So ist in f)r>e >er Termin schwankt. Au» unserer NochbarichoO haken di» tetzt die Iapdzeitungen folgende Termine rerösientiichi^ 'Äbeirprormi l.Iuni bi» 31 August. Bezirk Wiesbaden- Schlutz ber Schonzeit 28 Mai Für den Weidmann sollte im allgemeinen nicht ber Uche Termin, sondern ber öeiipunft de» vol ligrn Verfärben» rnatzgedend sein. Dem roten Vock Dieiehvro trögt, gleich al» ..Äapltalbotf* auf die Decke legt wird nicht darauf rechnen düden. In feinem Veoler auch einen wirklich braven Vock zu ftrerfrn. Der lebe» Spietzertefn gleich voll .Hepedtol,' al» ..Rümmerrr- nach /»ufe trägt, braucht sich nicht zu wunbern. wenn keine vöcke in feinem Revier stehen Nur wirtliche» Beobachten be» Wilbe». Hennen- lernen unb Au»wählen be» Wilde» für den Abschutz Seibstbeherrtchung unb Selbstzucht können zum Aiel \ Mietgesuche | Will. Zimmer von ruhigem €tcb iiNebtiiaeri l fefen Art Schr tln:eb. v IlgSptL» (WretBm er Krüppclheirne mit tzroppelschulen. In denen ein treuer Seelsorger nicht fehlen dort- In den Krüppel- sürsorgeanstalten ist ee ber ärztlichen Kunst und der treuen aufopfernden Pflege u. Erziehung gelungen, ein Drittel der In Pflege genommenen Krüppel zu entfrüppefn. Nicht unerwähnt blieb die wirtschaftliche Bedeutung ber Krüppel'ürforge, de au» Aimosen- emp'ängern steuerzahlende Bürger zu machen weitz. Interessante Lichtbilder ergänzten den Vortrag in ausaezeichneter Welse, während Ihn künstlerische mu- klkalische Darbietungen von Mitgliedern der Militärkapelle stimmungsvoll umrahmten. •• EI n Probewaschen sindet heute, morgen unb M'ttuxxlrnachmittag. jedesmal um 3 unb 4 Uhr beginnend, im Saalbau Sauer bei freiem Eintritt stall Es wird dort ein neuer, durch Patent geschuhter Apparat vorgdührt. der Jeradczu Walchwunder vollbringen soll Den »aussrauen hü rite zu empfehlen lein, dieser "Veranstaltung ihre besondere Aul mertsam kett zu schenken. " Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlacktviehmarkt: 373 Ochlcn. 42 Butten. 624 Kühe. 327 Fäden. 627 Kälber. 01 Schafe. 5822 Schweine Die chemische Reinigung wirkt Wunder, denn nicht nur Schmutz, Flecken und Krinkheitokeime werden aus Ihrer Kleidung beseitigt, die meisten Gegenstinde werden auch wieder wie neu. Denken Sie an die Erhaltung Ihrer Garderobe, Gardinen. ' Vorhinge, Decken. Teppiche, auch durch Umfärben. Alle modernen Pliseedormen. »efanstarten vom 1. bis 15. Mai und h bvu ca anko L e'erung. Franko Lieferung Zimmeratr. 2-4 '•labethonntr. 34 Waldflora“ Nr. 0 Stall Karlen! IHM •üatfümrrie lUant n fevrn rvue«*rw rin-rsjre. Hbicltn Drucksachen allerArt A««. R I Ibl oger. lOSCHAUFtNSTtftJ rtrrtntetB flame- raten, welche hir I 1 1 Wiese „ wr IRarkerar r ®tr.. m einfarhstir bis feinster Ausführung Teppichez Dekorationen bewfrL Crben uni tferrn*. eakere Ter (lerNeaN. Istrirv Sek temf*rt •«Wirr’ bBe|,VuB< itn-orr greu. iB«rl«BlcB. n‘ tui’irti are. .tw« ffroarbübr an* > i tfrfo'tra. "* tViricrf. W» 14. Betrinlxleiter o Abteilung « h*f. Schrillt. Anffrb unter 4 *14 D an den Gieß. Amrlger <3HD Verkauf in Apotheken und Drogerien. Druckschriften erhalten Sie dort koetenlos. JIM \ (heben (Bahnhof*trabe 7), Darmstadt 2 Mal 1927 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 5. Ma« 3 Uhr nachmittag» auf dem Neuen Friedhof etatt Reinigen Sie zum Frühjahr Ihr Blut mit beit aeaialrtbce. 2*r. Art u. 'Ti krnl sntti»#* Bequeme Teiljahhinq Dlenstae. 3. Ifiel l.ja.. na janqe 3tun j innir Zc^e Erhsenreiser iu verkaufen. «ÖuH Gärtnerei Bernhard, ^tdaffnrt. Strafte. Decker sellschaftlichen Beziehungen zu Brauerei- besihern oder Drauereidirektoren zwecks Anbahnung von Geschästtbeziehungen gesucht. Bei Erfolgen dauerndes hohes Provi- sionseinkommen gesichert. Angebote unt. E.M.752 an Rudolf Mofse, Mannheim. »fee u verpacht, flnh u. 1.118 Abb • V-rr ■otiefefcy teee MO-W i. MgesieiW über 30 Fahre, ivrlche fien Hngebote unter W. m.BRÜCK »NM. TN wr/Nfar (giessen, Brandplafy . k (AlTf 5 SCNIO43) Ringofensteine . hat laufend abzugeben m.D Dampfziegelei Steinberg Fernsprechamt Oroßen-Linden Nr. 269 und Wohnung 240 Grohe Versteigerung am Ticnstaa. dem 3. Mal. von 2 IIbr ab. TchiUerstraKe 19. Cd kommen mm Nudgebot i Betten. 3 Nlelderlchranke. 1 antiker eichener Klelderlchrank mit Schntyeret. 2 Kuchenlchianke. I fliltbenbülfit. drei - chulervulte. Waschkommod.. Diwan». 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Watzenborn-Lteinberg. beit 2» «rnl I9T7 Hest Bürge rmersterei Schaler mip „Wie Neu“ K A nie rifnaiidir ExpreO - Dampf - Bügel-Anstalt und Reparaturwerkstatt I ür Oerren- und Damenkleid.inatzstücke I‘Bügeln i p. flnsug ä X«i nur ->» 2.— 'tlevaraturea vromvt und biOiatt «bbolea und Suieubeu kostenlos hütlachmännische. lorflldltlQeflii»,übruna übernehme volle Garantie **’ E. Kömpel, Schneider. V. .......'.I' ■!! Winston Churchill. Persönliches über den englischen Schatzkanzler, von Roy Hopkins, ^erouegebrr de- ..dconomift", London. Der Tag der Budgetrede de- Schatzkanz- kre im Unterbau» bildet einen Höhepunkt des öffentlichen Leben» in England, wie eima der log de» Cambridge L^ford-Ruderrennen». die großen ßufebollaxttfampfe oder der Tag der klassischen Pferderennen in Ascot und Epson. Mit einem Defizit von 36 Millionen Pfund Sterling für 1926 27 hat Churchill den hod)(lretorb aller englischen Unterbilanzen der vor- und Nachkriegszeit erreicht. D. Red. Wer kennt nicht die kleine humorvolle Geschichte von jener alten Dame, die. al» sie eine Giraffe zum ersten Male sah, au»ries: „Ich kann'» nicht glauben, ich tonn'» nicht glauben!" Nachschlagewerke erzählen un». batz Winston Churchill englischer Echaßkanzler ist. doch wenn man ihn in seinem Arbeit»zimrner im Schatzamt auffuchl. so ist man versucht, wie jene alte Dame aue^urufen: „Ich glaub'» nicht." Da» Dort „Schatzkcm zier' laßt sofort in jedem da» Bild einer ernsten, würdigen und zugeknöpften Persönlichkeit entstehen, die in einem grosten Bureau auf einem Stabe unzählbarer, gleichfalls durchaus ernsthafter Beamter arbeitet. Die ganz ander» aber wirkt Churchill, wenn man ihn -um ersten Male sieht! Obwohl er die Manne»blüte überschritten hat. obwohl seine Schultern von der Last der Arbeit etwa» gebeugt sind und sein Haar lichter wird, tragen seine Züge doch au»gesprochen den Stempel der Jugend' ibn umgibt eme Atmosphäre der Frische, der eleganten spielerischen Leichtigkeit. Man mag anneh- inen, daß er eben vom Tennis- oder Golfplatz kommt, wo er seinen Mitspielern ein höchst angenehmer Gesellschafter, ja vielleicht ein gefährlicher Gegner gewesen ist. Sein etwa» sarkastischer Mund mit dem breiten Lächeln, das beinahe einem Hohn- lächeln gleicht, erhöht diesen Eindruck. Zu der Verwunderung über die Ungewöhnlichkeit de» ersten Eindruck» gesellt sich bald die Neugierde, wo» wohl da» Geheimnis seiner dauernden Oupenb ist. Seine Karriere gibt einigen Ausschluß darüber. Diese Karriere ist eine Mischung non Abenteuertem und Unternehmungslust. Sein Lebensfaden läuft so- zusagen im Eiltempo ab. Mit 19 Jahren in der Armee nimmt er an vielen Kriegen in den verschieden- ft en Ländern teil. Bald ist er Soldat, bald Krieg» korrespondent. Stet» aber im größten Getümmel, Kampf reizt ihn. er liebt, er studiert ihn. Mit 23 Jahren schreibt er ein» der besten militärischen Bucher, die die englische Sprache besitzt. Seine Bücherproduktion wurde jedem berus» mäht gen Literaten zur Ehre gereichen, während Dortragoreisen feine (Energie in reichem Maße in Anspruch genommen haben. Er hat, so erzählt man. mehr bedeutende Staatsämter bekleidet cl» irgendein Mann In der politischen Geschichte de» Lande». Diese ereignisreiche Karriere ist wohl zu einem großen Teil für den einen besonderen Vorzug feine» Charakter» verantwortlich zu machen, seine Leutseligkeit und Ciebenerourbigfeit. Er unterhält sich gern, ja. er mutz sich sogar immer mit jemand unterhalten. Besonders entgegenkommend zeigt er sich jungen Journalisten gegenüber. Der Interviewer mufj sich jedoch vorsehen. Inbi»kretionen von Chur- chill zu verlangen, denn das bekommt selbst dem energischsten jungen Journalisten schlecht. Ein Meister in der Debatte, besitzt er die Kunst, den Gegner mit blitzschnell vorgebrachten Argumenten zur Strecke zu bringen. Wehe dem Unglücklichen, der den Schatzkanzler zwingt, in Selbstverteidigung»- häufigen Strahenbahnerstm ls Callenberg betritt bie Bühne unb wird mit den TDortcn empfangen: .Gut. bah Sie ba finb, bie Frau Schimek toar schon in Sorge. Hierauf Kallenberg .'IBicfo in Sorge, bUtäfl Unb wie kann Sie in Sorge Irin, wo bie Slrahenbahn gar nicht geht Unb bie Straßenbahn..Unb hierauf folgte ein viele Minuten langer, phantastisch galoppierenbet. grotesk beleidigender Srguh über bie Strahenbahn. Dies völlig souveräne Treiben beS groben Harlekins war nun freilich geeignet, al» erster Eindruck die Anschauung von Callenberg seht einseitig festzulegen Und wer als älteste Erinnerung an Pallenderg hat, wie er unter feinem roten Schöps fauchte: .Das schlägt dem Fast das 8t berauir, oder von feinem Mündel würdevoll erklärt .Sie tänzelt an Opern Häuschen" — dem ist es Wirflid) nicht leicht gemacht, für tragische Mietungen dieses Künstlers tn Bereitschaft xu Irin. 34 hatte in dieser BeziHung mehr Glück. 3ch war tm Frühling 1911 in Dien und sah dort im Deutschen Dottstheater Mar Pallenberg austreten. Gr spielte in Bernard Shaws .Dies- alliance' die Rolle, die .Schreher" genannt wird Das ist ein junger Mann, kleinbürgerlicher Herkunft. aber von proletarisch-revolutionären Phrasen erfüllt, gesonnen, den reichen Mann, den er für feinen au her ehelichen Erzeuger hält, zu er- 'chcehen. dabei aber hilflos, sentimental und äuherst ängstllch Dieses tragikomische Unglücksgeschöps spielte Ma, Pallenberg so bescheiden, so bingcgeben. so PoUTommen angeschmiegt der dichnrifchen Dor- »richnung. Wie das nur der literarischste Zuschauer unb der Herrschwüngste Dichter veriangen mögen! Eine blaffe, schiefe abgrichab:e Gestalt, ein Mensch mit vier linken Händen, mit einer natürlichen Unterwürfigkeit tn dem unsicher flackernden Blick unb einem falschen Heldenmut in dem jäh Ic-skrähenden Organ. Der Kerl war kicher auch st>mi ch. aber in allererster Linie erschütternd unb im höchsten Matze Mitleid erregenb. Dabei gesellte sich der geistreichen Schärfe des Cha- rakterumrilles ein so merkwürdig verführen'ches. mukitalisches Xrtmoto der Stimme, eine fo schlank gleitende Beweglichkeit dah ich damals gleich erkannte. daß ich dort auf einen Menschen darstell er ersten Ranges gestehen war. Aber noch gar nicht, dah ich es auch mit einem Komiker zu tun hatte. Insofern habe ich es leichter gebebt zur "Wahrheit P Allenbergs zu gelangen. Ich besah eine Dewihhell die auch bk spätere Bekanntschaft mit der .Schimekikchen" nicht mehr erschüttern konnte. Diese Dewistheit. bie Wahrheit Pallenbergs. besteht darin, dah dieser Schauspieler rin so treuer und gewissenhafter Diener am Worte des dramatischen Dichters ist, wie innerhalb feiner ja souveränen Kunst nur irgendeiner Denn es anders scheint, so kommt da- daher, dah Pallenberg einfach zu stark ist, um die Knechtschaft eines beliebigen leblosen und geistlosen Tefkschoeibers ertragen zu können. Sr hat nicht nur ein fefcr leidenschaftliches Temperament, sondern auch einen sehr Hellen Bersland — wie seine gelegentlichen. für einen Schauspieler auhervrdentlich klaren und geistreichen schriftlichen Reu her ungen beweisen. Gr kann es sich einfach nicht zumuten. den Blödsinn einer Operette (bei diesem Metier hat er ja angefangen) oder eines idiotischen SchwanNchrribers zu produzieren. Wenn man ihm derartig dürres Zeug in die Hand gibt, so schlägt er allerdings alles kurz und Bein und erlöst sich und uns von der unfruchtbaren Fronde der Gehimlofigkeit. indem er nicht die Rolle spielt, sondern rmt ihr ein vernichtendes Spiel treibt. Unb dabei kommt mehr uistande als ein sehr luftiger ästhetischer Unfug! Weil Pallenberg in so einer blöden Pollenfigur zugleich das ganz« Menschengeschlecht m seiner Blödheit und Crbärmlichkrit anprangert. Mit einer tollen Ironie ruiniert Pallenberg die ganze Welt. Alles, was sich in ihr bläht und wichtig dünkt. Mit Regenschirm, Manschetten unb Hülch^i ’ängt ei an. Äenes Hürcheri. das fo un- vefchreiblich verwegen auf dem schönen Haupte des Herrn Zavadil riht. unb da» er auch beim Betreten der Stube nicht abnimmt Denn man ihn aber deswegen moniert, geht er hinaus und kommt wieder herein, das unbeschreibliche Möbel in der Hand, und böbmafrlt feierlich .Hütchen vormals oben, jetzt unten." Aber nicht mehr Respekt als vor diesen Würdezeichen der büraerttchen Zivilisation heat Pall en berg vor dem Haupt attrivut der menschlichen Kultur, der stolzen Form des menschlichen Geistes: vor der Sprache. Gr spielt mit den Dorten Fangball, er krildt sie bis »um Schw.n- befigwerben herum, jenseits jeder geistigen Würde pad: er fie als groteske Klanggebilde an und verknüpft sie nach bloh sinnlichen Rehnkichkeiten. Gr macht, wie Alfred Polgar das unübertrefflich 'chön gerannt hat. bie Wo ne auf wie etn Kint die Puppe, um nachzufehen. was drin ist. .Silben wimmern unter Trümmern." — Da in ur3 allen aber ein Stückchen Kind, ein Stück urtümlichen Barbarentum lauert das nach Befrei una von allen Zwillsarions- und Gristas^vang lechtzt fv Siehener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Dberhefscn) Nr. 101 Zweite; Blatt ifl über bie staatlichen schl.eht Deut- um! ch majestätischen gefühl im Ton dieses ueme Zahlung 11 doch in der jrfepen Dieses «en dplat] SCHLOSS) * ni 1921. ml TWriidnz. • tbt zum Deutschtum tättg, an bem ba brausten »m vom Äulterlanb auimaitfenben deutschen Jung- uni» gedikS^ grtii* MM Mgek । WB iilbinger V\ einfach rin grober Menschen da rsteller, einer *ii jener höchsten Region, wo bie ‘Begriffe Tra- Esch unb Komisch anfangen, gleichgült g au Wer- äm unb beetnanberjiufltcfwT. Mat Pallenberg ' i t mindestens so tragisch als er komisch ist. Die Mehrzahl der Zeitgenossen haben ihn -chmllch wenn nicht n einer blöden Operette. bet Stamme», man kennt nicht bie trennenden Schranken zwischen feminarifch ober akademisch ge- ’Übeten Kollegen, man Ifl lediglich In glühender lättg, an dem ba brausten Fabrik | II RUCK X.WEINW rcd^rechenken Zungenschlages, es »st freilich ein r-nzig lebendiges eri-ber* gewesen. Rber doch et Gelegenheit unb Ausgangspunkt für das mm er neue unb immer andere Spiel, das Pallen.- sergs souveräne Frechheit mit dem Ten und kt Handlung trieb. Zch habe die«« .Schimestlchc »n Pallenberg mehr als einmal gettchen. Unb ran kann nicht sagen, dah der gesprochen« Tert dch einen Abends mit dem des anderen sehr viel Sehnlichkeit hatte. Einmal um Beispiel herrschte am Abend d« Borstellung in Bersin einer der damals sehr *) Rus dem Buche ..Schaufp.eler unb Schau- ^ieLmst" von Zulins Bab: Oesterhelb A Co.. * obd ichsterbit husfühniDQ 91 ehe/ ationen s . qa$r DieienK tut ivollc" ä&oun Solksrum weit Vimuigreift über bie Kren «en Unter lullurril.s Barer'and -abrw 100 Millionen HolfigenJ'en. im ch«n Jtr 4> im deutschen Staat der Gegenwart, eben mir wenig mehr als 60 Millionen. D,c Schale di»«'« öO-Miilcmen-Staatc» kann allein ncht bU Aufgabe erfüllen, bw das 100-TIil- onenvvik kulturell zu leisten hat. Sie muh er- tänzt Werben durch die deutsche Auslands schul«. Selbe muiien sich gegenteilig anregen, befruch- rik Man wirft auch inrblich zusammen mit den er enden Lehrern, die vngehiuiae de» Gastlandes •ir.b man lernt sie kennen, al» Mitarbeiter an der rutschen Schule, aber auch durch die mancherlei Be- itbungrn unb die Rücksichtnahme, die von der beut- do» Schulwesen de» fremden Van- '.ei genommen wird und au» praktischen unb wirt- -tzastlichen Erwägungen genommen werden must. Unb nur durch dielen Gleichklana der Cinftellung ist r» möglich, die beiden Hauptaufgaben der deut- eben Auslandschule zu erfüllen. Die erste und wich- 1 ifte ist die. di« deutsche fugend zu sammeln, sie in 3er Liede zur Heimat zum volk»tum und Deutsch- i.m »u unterrichten. Ihr die deutschen Kulturgüter zu mfchliesten, bie deutsche Sprache ihnen so vertraut mb so lieb zu machen, dast sie sich auch in der Max Pallenberg. । )u seinem bevorstehenden Gastspiel nn Stadl - tb ratet.) Bon Julius Bab'). Ei riet Unvergleichliche, mit Albert Basser- wann wobl bet einzige in der Schar heute leben- bet deutscher Schauspieler, der üter alles Typische ritgemähe. Irgenbnxe Ohngcorbncte in die hellste Mähe persönlichen Genies hinaufwächft. ist heute >«cht berühmt in Deutschland Ungefähr so bc- ripeTt wte der Dramatiker Bernard Shaw in Nrr Weit. 3n Ma» Pallenberg glauben die Deut- «n den frechsten, re'pektlo'est«, Clown chres beamaNschen Theaters zu besitzen. Das ist wett vir deutschen Anriaiidrschulen inö ihre M utung für 6a$ vrntfchr Uoltstnm. Don Staatsrat Dr Block. Darrs stade Anlählich der .Hills- und Werbetroche fit das Auslanddeutfchtum erhalten wir von dem ausgezeichneten Kenner des weit- verzweigten d uischen Auslandsschulwe ens. Herrn Staatsrat Dr. Block in Darmstab«, folgenden au ff chtust reichen Beitrag Vas Schicksal hat es gewollt, dah das deutsche pjt. weil er Kabclburg bis zu völliger Unlicht- riirftit überfchäurnt bat mit dem ununterbrvchenen 2riprudei seiner Ginfälle, seiner Wort- und Kör- perverdeehungen - auf gereiht an der Figur >s böhmakischen Herrn Zavadil. Dieses rottchopftge Monstrum, mit der nicht »uider roten Knopfnase unb dem phantastisch Gerollten Regenschirm, mit dem steifen Hütchen Znter den ißxt gewaltigen Ohren, mit den vor Frechheit bildenden Qkugktn und dem unter- en. mir durch ihre Wechselwirkung kann bie tuUuraufgabe des gesamten Doikstums klar er- annt und gelöst werden hreubig unb lebendiger al» vor dem Kriege sind Hie gäben gefpennen. Die auf bem Weg Über bie --chule du geistige Einheit mH bem österreichischen Brudervolke sichern, ba» gerade tn der Auegeslal- |jng seine» Schulwesen» muttg neue Bahnen betritt unb der Reicheschule wertvolle Anregung gibt. 3lit den Grenzlanden, beten deutschsprachige Staat»- turger durch die ,^rieden»lchluji, der Gesadr der ^Mbeutschung au»gesrtzt sind, wird regere Fühlung vxnommm al» ehedem, nicht im Sinne einer urre- kienta. sondern irn Sinne einer verständigen unb oireroerbinbenben Minberheitepolittk. bie ba» stecht auf Muttersprache und Mutterschule und da» willige verbunbensein mit dem volk»tum al» be- a anerkennt, sordert und auch den anderen L Biel enger sind auch her die persönlichen ngen zwischen den Lehrern be» Reich»- unb Ve» Grenzbeuiicht.ini». der Gedankenautausch und ?>e gegense'tige Zlnrctiung geworben Heer aroster al» die Zahl der Grenz!andbeutschen 's die Zahl brr Au»landbeutschen. die mehr ober »cniger geschlossene llnseln in srerndem volketum ■»Iben. E» ist in hohem Grade erfreulich, zu sehen. Tie dort auch nach dem Krieg seit langem bestehende -chulen wieder ausdluhen. sich au»bouen, wie neue IteraQ entstehen. Die der Geist dieser Schulen (Au»- «ndlchuien >m engeren Sinne) auch dort aus die Deutschtum»erziehung eingestellt ist. wie die Bio- iure de» Teutfchtum», die der Hansageist hinan»- vführt hat trotz aller Schwierigkeiten der wirt- Aaflltdxn Lage doch noch Irrubig vpscr für bie j-uijd)e Erziehung ihre» Nachwuchjr» bringen, wie fit sich zusammenschiiesten in Schul vereinen und sie ikm Träger der deutschen Au»landschule machen. Un diesen wirken zahlreiche Lehrer au» allen Ländern be» Reiche» und au» bem deutschen Sprach- 1 «biet tn friedlichem Wettbewerb nebeneinander, ren kennt keinen Hader der Partei, der Konfession. : 11 , Samilie Schimeimat zuruckkehreu, um durch neue Scharen ebenlo begeisterter Pioniere de» lehrenden Deutschland» abgeläft zu werden, so können Montag, 2. Mas 1927 ftrilung zuruchzugeher. ben in b»esem Halle fchlagt er mit emei "%acr: unb Setzne. g!eii um sich, bie > dem gegenubersitzenben 3ou:nc..ur-. Mib den we- banfet*. autkom« en tatzt. der urdvoden m.ge ihn verichiingeii. M,t zu ben ^^uptcha-ultereiDentchaiien ähur» Will» geben bie ^ortirbi für < . < g< ;r*t 'e di. na- tische 4'ü»e. Gerade well er eine |o pgcr.M ...< Hrl bf» Siargeben» hat. wirkt die c". . n io t. scher Wir können diese Pose in ben nnbrudwifm Stellungen beobachten, bte er beim Photographieren emmmmt. rrne er sich cm Stuhl larudirfc-it. den stopf schrverinutig in bte stand gestutzt mit einem in» Weite gehenden ^.ick und mit pefur.*. ctur. T .in konnte annehmen batz er gla : t bir .-. »e de» ino» bemen Napoleon liege ihm besonder Diese Annahme wird in der lat durch riete inner »Handlungen bestärkt. Qine» 2ag<» I» bet M; uet ?r» Innern gelegentlich be» Gencr.i,treikr zu ,h.., kam. sand er ihn über eine Karte England» g«b<.. .l Er zeichnete btt Stellung der Truppen an oeijch«ebenen ivichngen Punkten ein ..Was denken c te über meine militärischen Anordnungen?' Iragte er ben eine Kneipenrauferet für eine Neoolutiv:' ' In der Tat war Churchill der hervorragende Organisator der Streikal'wehr. Er lieferte mit bet Wieder«rost- nung de» Londoner Hasen» em ftrotegssehe» Meister- stuckchen per excellence. Churchill besitzt eine erstaunNetze Arbeitskraft und einen ungewöhnlichen Elser und Kleitz Tro dem fühlt er sich scheinbar in seiner gegenwärtigen Position nicht ganz wohl, denn «hm liegen trockene Be rechnungen durchaus nicht Zwar ist et nicht ganz solch ein Zahlenhasser wie fein Haler, der gleichsall» Schatzkanzler war unb der. al» ihm eine grotze Rech nung mit Dezimalstellen oorgeleqt wurde. I:.: wn» die perbaminlen Kommata zu bedeuten hauen. trotzdem geht ihm da» Gefühl lur Statistik durchaus ab. Sowie sich aber irgendeine Frage auf dem Gebiet de. Rechnen» ergibt, so beulet er auf seinen sehr geschickten Sekretär Sir Otto Niemeyer, der ihm bann sofort zur Hilfe kommt, ö» heitzl in der Tot fein ctaat-aeheimni» verraten, wenn man herauf hinweist. ba« sich Churchill bei der Ausmachung de» Budgetc- in starkem Matze auf ihn stutzte. Chur- chill versteht e» andererseits autzerordenllich gut. durch seine grotze Rednergabe die bittere Sie er- piUe in unvergleichlichrr Weise zu versus,en. Cr hat Die» bei feiner letzten grotzen Bubgelrede aur.) be- wiesen, denn trotzdem er ben Rekord oller Unter* bilaiurn der vor- und Nachkriegozett hielt, wurde die Budgetrede al» rednerische Höchstleistung gewertet. Geht ihm so der Zahlensinn unb ba* Gefühl für ctanfrir ab. so besitzt er em Gefühl für die Regeln einer vernünftigen Lebenskunst in einem um so höheren Matze. Er ist em Tfeiflerfttatege. Nicht m gesprochen ein Idealist, ist er ein Mann der lat. ein Glücksritter, der da» Abenteuerliche liebt und sucht. Er bat diese Eigenschaften zweifellos von seinem ausgezeichneten milltärischen Vorfahren, bem Duke of Marlborough, geerbt. Man fragt sich, kann em Mann, ber eine der- artige Karriere im Geben bereit» gemacht hat. noch weiter aufsteigen? Ein sehr gerougler Menschenkenner Hal einmal von Churchill gesollt ..Der letzte und höchste Punkt in Churchill» Persönlichkeit ent- geht uns stets." Ich glaube, er entgeht un» au» bem Grunde, weil er überhaupt noch nicht erreicht ifl. Er wachst mit seinen höheren Zwecken. E» hängt natürlich letzten Ende» von der öffentlichen Meinung ab. wie die Zukunft Churchill» sein wird. Da» Budget war die vorn Volke mit bewutzter Autorität bf- gutachtete Jahresbilanz be» Staate», sie war bie Rechnungslegung ber Regierung, bie für die Beurteilung ihrer Leistungen in» Gewicht fällt, vor, ihrem Ausfall hängt auch sicherlich zu einem wesentlichen teil bas Ergebnis der nächsten Parlament», wählen ob. Ich habe in Anbetracht de» ungünstigen Bilde» be» Churchillfchen Budget» rin Gefühl der Unsicherheit- ob ich je Gelegenheit haben werbe, in Nr. 10 Downing Street (Wohnung de» Premierminister») vorzusprechen, um Winston Churchill dort zu fprechen. befltühen wir jubelnd dieses nihilistisch« Zreibm und haben, wenn Pallenberg leine Rolle zertrümmert. einen unvergleichlich gröheren Denutz. als die gewslenhaftefte Darstellung dieser Rolle uns jemals hätte bereiten Bnnen. Sobald aber ein Autor auf ber Bühne dos Wert gibt, der etwas menschlich Grnftes zu sagen, der eine irgendwie aAfunggebtetenbe Ausdruckskraft besitzt, bat Pallenberg ihm noch nie den Respekt verweigert Die Trulle ferner grotesken Ginfälle, seine schäpserifche Phantas« fügt sich dann durchaus in den Dienst der dichterischen Rbtiche. Deutlich wirb dies m dem Stück „Ikr Wauwau". Da schuf Pallenberg einen ewig polternden, jähzornigen Alten, der bereits ft arte Spuren fron Senilität auttoeift. Aber dieser Alte war einmal rin grober Kriminalist und ist noch heute schlau genug, um seine eigene Senilität all Maske zu benutzen, wenn es darauf anfommt. Dadurch, doh er frollkommen harmlrse Okrtrottetimg vsriäuschi. bekommt er fchliehlich den Berbrecher des Stückes zu fassen. Es war einfach-hinreißend, axe Pallenber» dieses Doppelspiel mll seiner Ratur trieb. Uno wenn er. Inner Sache sicher einen Triumph- gelang anftimmt, wenn er mit greisenhaft dünner, uberlchnappender Stimme, aber voi feiner List ganz berauscht, tmoniert .Ich weih ein schönes Vogelhaus— das ist völlig unheimlich, ist von einer dämonisch drc-benden Wildheit, beten innere Kratt gerade durch die Debiech.''.chb.-'t des Körpert ins Gespenstische wächst Eine Wirkung, bte für den höchsten Shakespeare ausgere-cht hätte. Was seine unendlich oericbtebeiartigen Gest allen noch gemein haben, ist nichts als die letzte Quellkraft der Prllenbergichen unb jeder Kunst, die Menschlichkeit des Künstlers Und da kann gar nicht stark genug betont werden, wie zart, w-e liedesstark im Grunde die Menkchlichkeil dieses berühmten Hanswurstes, dieses alles zerstörenden Spahmachers ist. Die Hoffnungslosigkell einer sehr gütigen, sehr zarten Seele die nirgends bie Del! ihrem ■nnenten Bedürfnis gcmäfj findet, sie kann in ein tolles Gelächter hinuberipringen unb ftt kann auch mit einem sehr stillen Ton langsam verbluten. Es ist hier so wie überall, auf dem Grunde jedes starken Delächeers liegt ein furchtbarer Gen.st. die letzten Tiefen, aus denen alles Droste kommen muh. sind dunkel. Unb Patten- bergt Komik ist nut deshalb groh, weil feine Tragik fo grvst ist. Erwachendes Deutschtum in Rumänien flw Dr. Dr 5d«bdd» Lang« Ihr MO W I*ut|d)»r Lochten mit ihrer ; -Jjrtgrr hurrrerprebtrn UetefliHrninc neben )rn bum#nldnbifd)m Deutschen die d « 101H In CirmowtB rtrw deutsche Unioediät hotten, finden ••h ®r * Siedlung,qedte:,. deren deutsche Bewohner edt In lünoffer Zelt Wieder anfchluß an den TTafcrr* Et rem deutscher flulrur gefunden Hoden >)lrriu oehör« Bessarabien uni oar allem die be- reu'Iamen Teile te, Banat, do« bekanntlich durch bi# Zriedenabe/tlmmungen g«dreiteilt wurde utt ridnfl# Tdl blieb bei Bestungarn, ein anderer kam zu Büdstowten, der dritte und größte zu Bu- rnünlen. 3m allgemeinen macht da» inttrnationalr eterrrwachen ter Bono »er Echwoden sichtliche Fortschritte und Ihre chauotgebiete können ola dr- Hl, gesichert gelten. so gd'cher!. daß auch ein Wechsel ter oolitischen cherrschatt daran nicht, ändern murtit Dan,den gl in e. In Bumänl« oder auch deutsch« Etedi.ngen, die erst letzt allmählich zu er- n>idxn beginnen Zu ihnen «echörrn Satmar unb Arad. Di, Sotmorer Schwaben wohnen im Bord- ch« Rumänien,, wo Ungarn. Slowakei und Bu- mänlen z rsammenstoßen. Sie bewohnen in nmb vierzig Drt*rt>iltirni zu machen Bei einem großen Teile ist die» «Hungen Immerhin albt e, heute noch etwa 40 ,, 60 000 deutsch gebliebrne Schwaben im Sal- -.arer Gebiet, die setzt langsam wieder erwachen. ök wollen nun die deutsche Schule wieder bekom« nun und haben e, auch in vielen Gemeinden durch- : seht, dis, wieder ein wenig deutsch unterrichtet mirb. freilich ist kein einziger Lehrer der hochdeutschen vollkommen mächtig, auch nur ein Teil von ihnen deutsch gesinnt. 8» ist ferner der Ausbau einer deutsch schwäbischen vottGemeinschaft begonnen und ein Gauamt In Grnszkarol errichtet worden. Außerdem gib» e» In Großkarol einen deutschen Klub, einen lsrauenvercin und einen deutschen Kinder- c ri«n mit 70 Kindern. Da e, noch immer an einer hi h.'r'n Schule fehlt, hoben die Sotmorer Schwaben Da Rot aehorchend und unter großen Opfern über lijuöen Kinder nach auswart, geschickt, nach Siebenbürgen und dem Banat. Die Kosten hierfür sind I.-boch so flroh. bah noch nicht abziisehen ist. wie sie .i-ii die Tauer petriflen werden können. 3m ganzen dt i^hrnfalle ein erfreuliche» Wi«dererwachen in diesem schon fast verloren geglaubten Dinkel deutlcher 1‘rte sestzustellen. Auch Im Gebiet von Arad waren und Hnb große Schwierigkeiten zu überwinden, filer haben sich jum Unterschiede von manchen anderen Gegenden .i ich die neuen rumänischen Herren recht unduldsam gezeigt 3n der Absicht, da» blühende Deulschtum von lemeschburg zu schwachen, trennten sie von dieser Gespanschast bei der letzten Verwaltung,- r.fom elf deutsche Gemeinden mit nicht weniger al, 25 000 Deutschen ab und wiesen sie der überwiegend rumänischen Gespanschast Arad zu. Allein diese Tat wurde ein Segen Die 25000 Deutschen wurden der Sauerteig für da, noch gleichgültige oder in magyarischen Vorstellungen befangene Deutschtum von Arad und Umgebung. Spielen auch beide Gruppen zahlenmäßig nur eine bescheidene Rolle, so schließen sie sich doch allmählich julammen au gemeinsamem deutschen Bekenntnis und gemein« huner deutscher Organisation. Ihren vorläufigen '.'Ibschiuß sand diese in dem jüngst oeronftolleten ersten T#vW*er - Tag in Arad Ater fanden ft* die Bertr ner von 27 Geme'nber- -»• rjnb 45000 deutschen Seelen (batvnwt Arad leibst mit 12000, zu lamme«, um au» ten Crtiriten die Beyrferäte «u D-rhlei-. uBb durch b* W:hi de» (Beurate» der gesamten bnrtldxr Organisation der Gefoanlchoit tu* fifihertit^ Leitung $u geben. Die Wahlen gingen pianmäh fl oonOatten Be zeigten ebenso wie der on-chliek-erche erste Schwaberchall mit leinen w* ichichllich- Trachten s manche ÄletbungiftUrfe stammt er ne* tj» der E-nwar.terung jur jrtt ®orla Iberena») und feiner repräsentativen Rott daß der Lellerichisg her deuk-chen Beweg..-Ng auch na* Arad gedrungen 'st unb auch hier 'iw- halb verloren« Öcft»a,noHn fest eetfdMaflen "nd Ich wieder einzurnhen m den Bau der , roßen, deutschen Äuftwrfltmeln|*efL Oberhessen. t'onbircio Gieße« Hs 'S < f« d. 30 2U>ril Acute vormittag gegen II Uhr stürzte der Ibjährige Maurer- ;#6d:rg Karl Kiel», der in einem hiesigen Bauge chäst tn der Lehre ist. tn der Xabenau- itraße beim Aufstellen eines Gerüstes von her Leiter ab und etütt dabei ein« Bauch- q u e 11 * u n a Der bebau, rnswerte 3unc« warte mitte!« beS Gießener städrilchen Sanitätsautos in d-.e Lhirurglfche Klinik verbracht Sein Befinden Ist ten Umständen entsprechend gut 8 Ale«n«Busect. 1. Mai 3motoe der gegen- wariigen Sperrung der Provinzstrafte Gießen— Lollor macht sich ein sehr lebhafter Autoverkehr durch unseren Ort bemerkbar Wie ou» bm Jlummemplatten der Fahrzeuge ersichtlich Ist. desinden sich darunter solche ou» allen Gebieten be» B eiche» Leider fahren viele davon verkehrte Richtungen und müssen erst durch die Einwohner auf den richtigen Weg gewiesen werden, da sich an den Drt»au»gongm keinerlei Wegweiser be- haben. Baldige Abstellung diese» schon längere 3eit empfundenen Mangel» wäre im allgemeinen Inter- ef|e dringend zu wünschen. — Mit Beginn de» neuen Schullahres sind einige Veränderungen unter dem Lehrpersonal eingetreten. Mit der Vertretung des zweck» Beendigung feine» Studium» beurlaubten Dr. Meuer wurde Iräulem ß o tz au, Gießen beauftragt. An 5t.'De der seitherigen panb- arbfitslcbrmn Fräulein Gro» tritt Fräulein Schmidt au» Gießen. In die Schule ausgenommen wurden in bieah. bee leit 1879 besteh: unb nur mit Mitgliedern atbr.it*. fcim hi .labten auf eine 50?abng< Xänglr.t lerüdblldee. Berdanb«oberr.-vilor HartmaeN machte wert- voll« 3rgä"uingee über bie oOgeuenre Vage, unter Berück' chr.gung des GelbmarBeg ®ie gemütliches Beisammensein ent regem GedonD'- aus tausch beschloß die Tagung. Oreis -riedber- — Bab-Aauheim 1 Mat Gtn schwerer Gtnbruch wurde gestern each: tn <.nem Haufe 8d? Iorsthaas- unb Mit, lstraße verübt Der chinbrrcher versucht« zuerst In das Möbelgeschäft Schuch «.ntzudringee. habet brach ihm »ebvch bet Ttrtn* entzwe. Aunmehr stieg «t in bi« "ZDcbrung des Gärtners Härter ein unb entwendete ein neues Sa brr ab sowie die Kass« mit einem angeblichen Inhalt von 500 Mk Das Sh«paar bemerkte den D ebstahl erst, als Mörler am Morgen nach Frankfurt fahren unb Gtnkäufe besorgen wollt« — Am Promenadeweg nach Snebbetg wurden bi« Kronen einer Anzahl neugepflanzter Obst- bäume abgebrochen Die Kurverwaltung hat eine Belohnung auf bk Amnhaftmachung der Täter ausgefetzt Mrci# Lchotten. b Schotten. 30. April Aus dem Gern ein de rat Im Beisein des Vertreters des Bauamts. Baurat A o b'n a a e 1. wurden bie neu- aufgeleflten Ortsbaupläne der Stadt nord- ostlicher unb südwestlicher Teil, besprochen unb genehmigt. Ha* den Plänen sind mehrere Durch- gangsstratzen unb Berbindungsweae geplant Der ^c>bcnw,.'enw«g wird bis zur Billa Aömer durchgeführt. Hegt hier westlich um unb endet auf bie alte Frankfurter Straße Die Sttaße über der Dfarrgalle. bie neu angelegt wurde unb an der bereits 15 Aeubauten errichtet woeden hnb. wird ebenfalls durchgeführt unb toll auf die Tkibda- straße auslaufen. Gbenfo ist eine Durchgangs- itraste durch die Bcrnaasfe unb ein« Berb n.^un^s- ftraße zur Hauptstraße zum alten Gbtzener *3ka vorgesehen. Auch eine neue Ortsbausatzung ist für bie Stadt aufgestellt worden • Gine bHonbere Polizeivervrbnmig regelt die öinfneblflunaen der Straßen unb Playe in der Stabt. — In der Krankenhausfrage einigte sich der Gemeinderat dahin, bah das städtisch« Haus unb Anwesen In der Aibbastraße das frühere sog. Posthäuschen, als Krankenhaus ausersehen wird Gin notwendig werdender Anbau soll im Garten des Posthäuschens bald in Angriff genommen werden - Für den städtischen Marktplatz ist eine wesentliche Erweiterung vorgesehen mehrere Grundstücke, Pachtbeete am Marktplatz werden zum Preis von 1 Mk. pro Quadratmeter angefauft. Der P'erdemarktpkatz wird dadurch wesentlich verbessert Sine gedeckte Unterstands- hütte für das Bieh ist erworben worden, ein neuer Tanzboden unb ein Musiktempel sind beschafft worben. Sür den Prämiierunas- markt, der in altgewohnter Deis« am bntten Psinasttag ficttftnbet. follen die neuen Pläne am Markt schon durchgeführt sein. — Die Derpach- tung der städtischen Svießwiesen (40 Morgen» hatte ein um über bie Hälfte geringeres Srgevnis als bie Verpachtung vor drei Jahren. Ss find ca. 35 Mk. durchlchntnlich pro Morgen erzielt Die Heuernteaussichten Hnb für das kommend« Jahr gut. das Grünfutter, besonders Klee, hat gut angefetzt. bie Preis« sind niedrig daher erklärt sich der gerinaere Preis Der Gern einberat genehmigt di« Berpachtung auf ein Jahr — Gin der Stadt gehöriges Haus (Peter- HliengaHe) wurde frr.Bxlhg versteigert, der Gr- lös scheint zu nieder, das Haus w.rd nochmals versteigert. — Die Mietpreise tn den Üäbt Häusern wurden um 10 Prozent erhöht — Die Kirche verlangte von der Stadt Deckung ihres 5-euera.»-alles I» t«Z5 [1000 V* Be'oldungsa te^le bie roe ver^chttdenea I-.I.ala» für bu zwerre Planstelle j» leist« sind «denk» der Olnteil ar. der dritten Planstelle, btt i» 72 rklichkeu nicht epehr besteht, sind ungerecht verteilt Der ®eetvX-rat veriangtt «tee gerechte Xcgeiung unb kb’uag der'er -lt« Ärilrt- ger. 8rag« unb lehnte solange I»schülle an btt Kirche ab. rür den vom 25 3um hattftnb«* den Sänge rwett stee« t •Vttt b e Stad« mehrere wertvolle Prett« wnb rti Ge'chenk an den Berein - Vie U eb« r ! o n b a n l 6 g « baut eine D^rchga gslettuna Aid^a —Schott« Vautve- dach Vte Grundstücksde .^er auf der« Grund» stücke X.*m*ng4maftr zu stehen komm«, verlang« Gntschäbegung Der -mhnbevat ist der 2hrf» faffur.g daß bi««« Gnttchädtgung von der Heber- lanbanlagt bzw tee der AllgemetnHell s" trag« sei unb nicht von den G rneinden durh deren Gedtet gerad ; btt Leitung gelegt Die neue Leitung kommt all« nb« und Bewohne« des Gebietes Migute nicht nur den an der Durchaangslertur-.g gelegenen. Bom oberen Bogelsbezg. 10. April. Der Stand der 2DI n t e rf a a I en Ist auch «m oberen Bogel »berg als gut zu b^eichm«. Denn auch in der Gemarkung - der Hogg« durch Schreetthmmei fast gänzlich aus- gewintert Ist. so ze gl er doch in all« ander« ^nrv.rfuretn« ge*chloN«« Stand Allerdings sind hier veretnzeitt Aoggenlekder verur- 'acht durch Schnecken!roß. ausgefallen. 3ür bie oberen Lagen bat der dtes,^hng« völlig ab» norme 2D irrt er d« 2Devt des Betzens tretend aez«igt. Die mtt gebeizte» Saatgut bestellt« Melber sind nämlich *a t restlos gut durch den hinter c.cloaun« flb«fo gilt dies fir bu Aoggenlchläge. wo Ortginallaatgut verwandt worden war. Auch in d« tieferen Lag« heb« sich die gebeizt« 3Iä Mark unb 7Ztt>» Mk. städtischen Zuschuß. Vie bie G.-schästtwekt stark be» WcU^MrCV bas fünfte Mar-Reger-M in $ranffnrt. Die deutsche Ttag• 9t eger • (B e,e 11 f d)a f t veranstalleir flemeinschafNlch mit der Stadt Frankfurt vorn 26. bl» 30. Html ihr fünfte» -JÄ a i • Ä « g • r • »0 e ft. Dtt Gesellfchaft erblich ihre ’.lufflabf nicht nur bann, ba» Andenken be» Meister» unb sein Erbe qetreu xu pfteaen. sondern vor allem auch dann, ben frreiejdner Freunde unb Anhänger zu oergrößern. da» versländni» für die oft h«rbe unb spröde Tonkunst de» all.;u früh verschiedenen in die weilest« Schichten zu tragen. Au» diesen bei- btn Gelicht-punkten berau» mußte sich einmal die äu,UHibl brr oufMi,ubmben Werke Im allgemeinen, bann aber auch bte Zusamm«ftellung der vor- irafl,|olfld:t« Motett« i? tob wtr 5tlc bu btitcr* und Ach H«r. straf« onch mcht mit 'adel- ba’tct 2*tbetr<*ung ber uwgrmetn schwierigen Gc'angskirnen deren Vbrir-M 1 — >[ wie harnrontlch oft fast die Gr«m des Erträglich« überfchreittt. und die sich aus diesem Grunde wohl nur sehr schwer einbürgem werden. Die beid« Orchefterkvnzertt standen unter dem Stab des Ope«hausint«ndanten Professor iXl«m«e Krauß, eines Dirigenten, Hessen sein- »lselier«he Dcutungsmanier, de besonders in der zuerst crklinq«den .Sinsonietta In A-Dur op -0" (lW5i b.e dickflüssige Instrumentation des von QrHnbungifraft überströmenden Tvcrkes derart aushellte, daß seine Tkrständllchkeu überraschend leichter wurde, ber Interpreta.ion ber schwierig« Aegersch« Partituren auf das Glücklichste zustatten kam Die ,.2kKiatton« und Fug« für Orchester über ein Thema von TAozart. A-dur, op. 132“ (1014), in denen die Banalions- kunst Aegers, die ein gcge'.anes Thema unerschöpflich zu wandeln verstand, ihren höchst« Gipfel erllomm« hat — ist es doch eine» ferner •i Werke tn b«n« er sich von aller Hrd«- chncd« Hütte — wurden oon Krauß »md dem OpernhausorLester derart brillant gespielt daß des «thufiastisch« Beisalles kein Gnb« war Das tweite Otchestrrkonzert. eb«falls von Clemens Krauß geleitet, umsaßte den düster« .vdmphonifchen Prolog zu einer Tragödie“ A-Moll. op. 106 (1906'. betl« verklärter Schluß Io QbertPältigenb wirkt bte in schroffstem Gegensatz dazu stehend«, das Leben aus reinstem Her- z« hesi»h«de .Baslet-Sintt In D-Xhir*" op. 130 1913). der« fast Johann Straußtfcher .Valsc d’amour" wiederholt werd« mußte, unb das grvßanigste Aegerfche Lhorwerk. brn .100. Plalvi Diefes Merk, bas schon bei seiner erst« Ausführung nelfte und nachhaltigste O.n» drücke hinterließ, wurde dem F«ft zu eine» überwältigenden Aus klarer bie Fanlar« bes Lutherlredes einl« sich mit dem fugtsch geführt« Ghor. b«i .;ngebän>at dahinströmend« Orchester zu einem Ktangdild von solch binreiß«- Srm Tlllumsafs«. daß atemb«k!«nnenhe Stille über dem ergnlf«« Haufe lag. als der letzte »u einer mächtig« Fermate rtch ballende l>-Dur- AAvrd verrauscht war. Die beiden Äammcrmul Jahcnbe lictwn ein« tief« Gtnblick hi dtties von leger r» dgep’iegte Gebiet tun. Die Siretchguartertt tn I «»-Moll op. 121 (Ml i unb tn op. 54 Ar. 2 (1WO< crksanaen in meisterhaft« Interpret al to«n durch das a rn a r - H i n be m i t b - C u a r t e 11 Sht Bezeichnung .Nachgelassenes Klavttrquartelt tn L»-Dur für bas vom Amar-QuaNett mit Allreh Hoehn tvrgrtragere Merk ist trvdübrrnb. das Uuhrtetl stammt aus den ertz« koenposUvr-.'ch« Jahren rg--.*Vcw Aegers und kn rat eil hie Keime bie 'ich mbe. fonbtm rtn fokaler Kampf bat erngesett. der heute noch andauert Wir fleh« ter einem Ttrn'{f*bett,ur!f,,i • -x einer tulturMmme- rung. liniere Staaten find nur noch Indostrtr- pemetr'.haften, bie llornUi« sind zrtstön imb vttke Üben find nur noch Schein unb Vüfle Sir must« alle» von un» werf«, rea, sich nicht al» trogfädtt erwies« bot- nicht all Zerstörer Ientern mH tem (Befühl der Öefant^erfvnj D« G<'st ber Orte r.una unb eilt, mü<1m wir b»*teli« eine neue Menfchhei, fchn'ttn. n der ifbrr Kttte rbr Becht wird (Bett isi nicht « b-bern mtt brauchen gern?, ten r-ernreärl^« ®tet unb mir müfler «öi-ch eine Wtrtfchdtr'srm Xu fmtee te- ch«. bie ben M«fch« do. Mein ermöglicht rvr sechste und lugklch letzte Tag ter ter^ef» ling-kvoche bmckttr den Sett^ßoortrag. ten Goas Äeftf erllng über b« Senidte, au» kornntsiter -cha»' teel» Tr f ührte tenn näher an», unter Anknüvfuntz an te» Therno der gonwn Tagung — .Mersch unb Urte' — unb unter ninwd» aus bte ander«, treten»rgan»«« Tomäge. daß ter 3ukiwvn«l>on; \» r«n M,^lch nd Orte atefl antere al» eine Setdktcxrsfändtichtei! Ist Jede» vrobttm zeiatr die v tboerhrstetbdt. ober auch Mr Untegrestltchkdt ter Sed, T» mit unb West zusammen |u schau«, in tem lÄifrefHerrn» (Menichß 'pregelt sich ter Makroko -no» (Sdt) wtrter Je -ehr ter Menlck? rn sich b desto weiter wird kl« S ck für do» 93>mii(fw Der M«fch | wächst bann Über sich binou» unb rrrpftntel be» L'eten et» eine Melodtt Da» Subjekt wirb Ober bte Orte tertau» zu Gott erhob« Da» Lest« ft ^icht der Güter höchst, 1 aber mit der Opferung. be» Geben» sächit der Op^ ernte fei bst Zwar ist atk» Lebende zeig ck» gebunb«. tech :‘t der Mersch im Irytn Geirrte jdlH Io» koermlcher Scheu y 'ch« bann ter M«fch nur dn Wen derer end ärten lein, bdonöen auch in Ieinem eeisitowV Leh« Untere fkimet dt hie httmotioRgfttt. btt M««ch ist nur zu (Roh auf Örter Gerate ber deutsch, Mensch mjWt-tet die 3»ie’pil!»ftdf. rt «mtz. daß nur ein Teil te» Crten» sich au» der Erbe ad«prell, und daß er weder eenz auf Sttetto roch ganz trr. H,mmel di Er Ist ter rwtte Mw» brrrr Der te -tfchr Menfch rmphobd ojf» Hdtr da» ew».ge Tt dl« da, sich im Verhältnis treu Mensch zur Erve zeigt an<”'i IÄAW s* ’ufe ’Mt 1 ""»e* lanbanhfln *-«Ä* fr Chinb. S •3?"« '“äSSi‘ «* > S ffE Wattig» m btftttn Cao« v2_ n p°,n i*n unjfbro— !i 'ehr .l U.- ta Hafer i| um g-u.- irb Seche ru^&w Bat auffldät terbtich. L An einer dm 2er» Uchen Mlfsio,,. thrc 1925 Mia TOi((ionigrt>anfe li br «* 19. JdbrbunbmT JcoL Srnfl zur Ate« 8 in nahm Hutzdsrf. au« Xübingm ba i die TLrbtii bet canb. DtttDolI, M ihr di Wart xuatMgi würbe, in .iicili«- eil ung feinet tirtwja, n Kchtihi. im 2. riw unternehmen. In Wo Verein auch in rcui | utoirfen. Sind herzüchn ; Lichn Cängtr oersihw mburg. I tlpril. 3n der ifofte rorbneten ©irlae» oolttingrderl-i * nmcn. 3m panjai itl W Grodtming br Bm« lalltrwtrh »-rM Die bnbfn hthere, itloriafchulr unt Wt* 00 Mart und 73WO W. it Grjchäftswrtt start W» darin nw» Iaflri «sSk^ ! hinaus gb (t cs S’äJj '» **ft & e*“ £ Sus I»»,l^r!;,5 ich nurin jet^r A V das lw Dlittt' Veit, hiüph'Jnm Ilukfpn. Mah aller WjtL*| ! den 61'*' der An * | nf <5 wurde dadurch »t flört »ifUI, brachte abrr ^ *" SÄM* rückten und o wi“« nailiantt dal y icbtibei. nid) rn ein IfgÄju »onbO^rt,r^uln^’'T •sffSS imb nur n^ jein und M ■ g^N was l-d) "»jy? J? S >*£•?* °* "L' $ SK7« ^Ustoonnas >^*15 *K -* uniwriilät all üdbeiüfctfTtQ cnerfarml tt'irh Dein r; t mnafenb W mürbe brr Amateur tretet »atm ZVn na Turnen, Sport und Spiez 40 4 '91D geführt. Halten Sie Ihre Verdauung nlr normal? Gardinen Q$rpMe Autori- titen verlangen von Kindern und gesunden Menschen zweimaligen Stuhlgang tlgllch. oon der mannen H. toärtncr, Teleobon SOJ. Glauben Sie. daß eine Sluhlverslopfung ohne Aufhebung Ihrer Ursache gebellt oder beseitigt werden kann? mit Rur 1MI. eine Misaen Sie, daß Stuhlveretopfung allmlhlld» zur Selbst Vergiftung des ganzen Körpere ftlhrt und gefibrlicbe Krankheiten im Gz- folge hat? Stuhlverstopfung ist In der Regel die natürliche Folge falscher Emihrung; sie beseitigen-- kann nur eine Korrektur der Emihrung und eine entsprechende Dilt — selbe tvent in d lieh! bebntc Balls, f ollen wurde kappte und offene Berussspielertuni ollen Mitteln bekämpft werden mülfc. über die Rlchilinien. twe das geschehen wat man fi4> nicht einig, und es entstand stnsthaW prrtperein brtden 3.2 Karlsruher 8 D Es gibt eine Seife, so billig und dabei so unübertrefflich gut, daß sie mit Vorteil für alles — die Wasche wie den persönlichen Gebrauch — verwendet werden kann: Sunlicht Seife die Richtlinien, die man griunben Hat. aber rvnraulich behandelt werden (N Westdeulschland — Mitteldeutschland 4:0 (3:0). do. Bot etwa 12000 Zuschauern ging gestern bet Dorimunber Kamkfbahn .Rote OrbcM das ^Photo-Apparate Bedarfsartikel I in größter Auswahl in der Central Drogerie Schulstraoe. Photo-Arbeiten werden in einem Tage erledigt «iss» Tennts ümntSf n. mn. smiflerr von IMflif 15.- Ml 72. Miif.öruricyf ü fDoii’tßf v ML 17.30 bl» 23.50 »er Tii&enb Reparaturen und Neu- befallen btUiaü u.iolori Iziiis-Sdittf ,weD echt amer (iti re L Leds Auto« führten werden biOtg ans- Vermischtes. Springrrforbr der lienodt Weltrekord im Weitforung aus dem ctanb Ifnmariifl der Smenfaner da>ro mit 3475 den mit Anlauf lein Üanbsmam Aue« nge Debatte, die chts 2 llbt und Man kam enbiid) aut «nc cincheitNche Halbftoree Garnituren Rolloitofie Vorhangitoffe in Madras Tüll Gittern ebung Brokat Alle Zutaten in den neueften Muftem in jeder Preislage Anfertigung jeder .Art in gefchmackvollfter Ausführung Heffifches Leinenhaus C. O. Reuter Prentzen. 2ilifrcit. M Aerbora. 30. Ipnl. Du € laßt »er- dnetenverfammlung beiaku lich in t Deftr.gea c.ßung mit der nroae der ffradjunp t >uldau'chule für « sdchen Da fich Oren- dun. der beydstxrbanb nicht in genü- dem *5U>S* an den Bau- und Uinetch^tang». en der Schule bewtligen. die Stadt aber auch Badern THürtficr das erst nach H"er B rtLn- gevur.g ,übrigens die dnziß* Beriüngerung aller Veto! rc'.c den «dngen ©pcr'.flub Rot Beist rnebev: t-.gen Irnr.'e Laar 05 Saarbrücken — 1 fl. 6 3Mr 82 la Garieokies in allen Sorten. L viübiamtn der im 3uli stattlinden und Ne Stagen nach den in dieser Versammlung ausgestellten Richtlinien klären soll. 2luherdem sanden noch 6U- »ungen der Tahungskommissivn de» SüddeutschenZustballverbandes statt, die die Anträge für den Verbandstag in Main- Dorbereittn. Früher nahm man eine komplizierte Obstipation»-Dilt! — Heute nimmt man Brotella! Broten» (nach Prof. Dr. Gcwedce) Ist Magen- und Dann-Dilt, ist eine Erlösung für Verstopfte, ist Nsturdilt, Lebensdiit. ist UniversaIdiat für Ade. die ihre Gesundheit lieben. knberfempt rctlanb—Belgien .’l- arag der hollandifchen 5lannld<;ti mit 3:2 (2:0) grein Belchluh gelabt, betm Deutschen Sustballbund au beantragen, einen auster- ordentlichen Bundestag etn^ubcrulen. TI al tu 06 5 Caer- BsL Redarau SA Ointrochr Ätc-f’i rt J 2. w . 27777» rd: — 3 ch. V 3ranl?un I < Ret-Detst SranHurt — Badern München 2 t lange Debatte, die sich non Samstagabend bis am Lonntagvormittai aus- agJilülnget Lelterswea 79 Sefun-steititurnen für Heitere. ö» ist eine der «rundfragen der Leibesübungen, dost sie nicht nur für den sugenMichen. im SoUbeVh seiner korpettichen und gefundhciri.chcn strafte de- imdlichen Menschen bestimmt find, sondern bafj sie ledern Geschlecht. |ebrm «Her nügrn. dost sie gleich intig den «uogleich aller derjenigen Lchaden bk- trtrfen. die da» berufliche Leben mit sich bringt, lligenliich bedarf r» keiner besonderen Betonung. >4 neben der in der «achsturnsenlwidlung befind- Ichen Jugend gerade diejenigen Menschen am meisten der Bot teile der Leibesübungen bedürfen. Me den Höhepunkt bet Ledens überschritten haben, «ich aber doch im llristenzkamps die notwendige opannlmH erhalten müflen. ffine der oomehmsten und im eigenen Interesse unserer lunv und «parivereine liegende Pflicht iH es. Desundheitetumen für «eitere ein^urtchlen. Wegen für «ttersspon zu unierhalien. 3n den Serinen der Deutschen Turnerschaft ist das längst de- lannt. in den eportoereinen ist man erst zum Teil dabei, diesem dringenden Bedürfnis Rechnung zu tragen. Daneben gibt es eine Reihe von Privat- urfein, die sich in erster Linie älterer Aenen und Tarnen annehmen. Natürlich gehört dazu ein de- anders geeignetes Lehrpersonal Wer in seinem . eben, namentlich in der Jugend, non Turnen und = port nicht all zu viel hat wissen wollen, der wird den Rachtecl davon um so mehr spuren, je älter er tvirb. Die (»lieber und CBelenfe werden steif, die öuifeln verkürzen sich, sind «rümpfen unterworfen, die wirbelsaume versiert ihre Elastizität, das fierj wehrt sich gegen Anforderungen, denen cs nicht mehr gewachsen ist. die Lunge wird kurzatmig, ganz br- ionder» aber stört und beeinträchtigt der FeUansatz da» «Ogemetnbrfinben. Dem gilt e» entgegenzuwir fen Das geeignetste Mittel dazu sind sorgsam au»- gewähtte und systematisch betriebene Leidesubungen Hs ist selbstverständlich, dost «lieber und Organe erst allmählich und langsam an Leistungen gewohnt wer- den müssen. Da» geschieht zunächst durch allgemeine störpergymnastik. der sich nach und nach eine Schule der Starlung der einzelnen Glieder und Organe an- jchsiestt. Besondere Susmerksamkeit must der Lehrer daraus verwenden, dah sein Unterricht nie, namentlich in der «nsangszeit. langroeilla wird. Er must imstande sein, sich in die körperlichen Gebrechen ebenso wie in die osycholoatschen Widerstände gegen feinen Unterricht hmeuuubenfen und hinein- zuiuhien. Rur bann werden Erfolge erzielt, bann erhält aber auch ein Verein tüchtige unb treue Mitglieder. $n- Turn« und Sporibetricb an der Landesuniverflläl (Siefzen. g, p. Dam Commrriemefter 1927 gibt hem Stubenten an der e culamTnenlübren. fo hast die Tstfi- falt der Sport möglich.', ten. btt tw Landes am- oerlttät dem Studenten auch heuer bittet, allen«• halben bestehen kann und idresgieichen sucht. üerireteritzuny ves Deutschen Fubdalldundes. Frankfurt a TEL. 1. Mat iTVDB > 3m Samstag und Sonntag fa ne.i in ArankfuN a. M. die Vertreter aller Länderverhdnde kes Deut- Matngrtu. Aranksurta M. 1. Mai. Die Arant- futter Fleischerinnung hat gestern eine erhebliche Senkung ber verkaufsoreise für vchweinesleisch unb Surft deihloi'en Gs tosten letzt gewachsenes Schwemesleisch 1.» Mk.. stoieieNe» 1.4b ober ba» etwa b.e gleiche Äorperiangc wie ber erwachsene Mann besitzt vermag aus de n 6ta- b eine Entfernung von etwa 10 Meter zu ubrrbri'dcn, bie also ba« Sechsfache ber Äorpcrlanae barftelt. unb hab ei ist ..och zu berucksichngen. bah ba» Ä4n- auruh drei bi» viermal so schwer ist al» ber Mensch. Dabei benutzt ba» Tier ben musfulsscn Schwanz nicht, wie vielfach angenommen wirb, als Stütze, fonbern nur zum Balancieren G» gibt aber oäupetlcrr bir noch belfere Springer sind- diele fmbrn sich in ter Familie brr . Epnnflnager". Der in den sübrusstschen Steppen lebcnbr Blrrbefprin- per. ein lier von etwa 18 Zentimeter Korperlangr. besten Hinterbeine die öerberbeine um ba» Sechs- fache übertreffen, bewrg: sich in drei Meter lenaen Satz n vorwärts unb wirb auch von dem schnellsten Tferbe nicht erreicht, -sehnliche eprunar vollfützren die Springmäuse bei norbafrikanischen Düsirn- gcbhlc. dir von 'Sinblj-mb n eine halbe Stunde oer- folgt werden müsten bl» ber Meine Springer ermüdet ist unb emgeholt wird Den Springerrekcrb brr Säugetiere halten bie .l>üpfmäu|r". dir bei nur acht Zentimeter Rtrperlanfle mit einem Sprang bas 37fache ber storperlanpe durchmessen Die besten Springer unter ben Amphibien sind die Rt denen ber süddeutsche eprmglrold) bei sechs ^nfl- meter flürperlange unb 1.5 Meter Sprungweite bas '5sache |einer Länge Aurücflep: Die bekanntesten Springer unter den Tieren sind aber die Insekten unb unter diesen wieder bie Heuschrecken, bie durch die gewaltige Sprunamusfulatur der oiisterordent- ith verdickten riint-Schenkel für diesen Spott vor- zuglich ausgerüstet sind Den Eprinareforb im ganzen Tierreich hält - sehr zu unterem Selb- toeien — der nloh. dr legt dar 200fad)e feiner storpettänge zuruck, kein Wunder, bah es Io iellrn gelingt, ihn einzufangen reine »XtOOO Mark aufbnngen kann, wird b»e Schule hier nicht errichtet werden können Da es sich um die einzige Schule m aanjen Rem beyrt Wiesbaden handel' wäre im galle einer Uebemobme der Schule mit einem guten Besuch zu rechnen gewesen Obwohl bas Schicksal der Schule nun besiegelt ist. soll doch bte nuchie «reist g»- sitzunp abgewattet werden — 3m Dohnungs- bauprogramm der Stadt find vorgesehen zu er bauen 4 Wcchnungen au» Wellblech unb 3 Ba- r:ckeichäuf,r mit je Zwei Wohnungen Die «r- samtkosten belaufen sich auf etwa 20iOO Matt Zur UnteritüRimg ber Bautätigkeit Minder- bemittelter »wvbe der Suinahme eines Darlehen» von SOOnn Mark zugeslimm! kchen .^usiballbundes zuiammen un Suhlung in it« Sraat zu nehmen. Alle B ' chof » heim gemeldet wird wurde dort in ber letz en Rächt in dem Dostgebaude emgebrochen Die Diebe hotten hier mit Dietrich und l-iosschneiber gearbeitet' Ihre Beute war auch hier nur gering, es fiel ihnen lediglich eine Stahl- kastelte mit einigen Wertbriefen unb Postwertzeichen in bie Hande S B München ItzSS — v £ Stuttgart 1 2 1 3 ff Hanau 93 — 1. 3 • Rurnd-r.z 1 st. Fuhdall-Länderkampi ^orinnb - ‘Belgien S:2 (2:0). 3m Beisein des Innen- ? .(’ei und st nass- Minister» de» hoMnbtlcbr 1 (Brix.-*ten :r Br.iflcL bes belgischen Generalkonsul» kam .vn Soo taa- nachmittag Im Amflerdame, Stadion d.. 'vakbefl- »m Mu»*l Sdiwarame Senlerltbtt lOiali» Vrtll« jrou*rieiuieni(!l -//> DIESELMOTOR • - der • — -nM ’B erzeugen sich 3&rjen -Kraft '! u.Zidifbedarfdurct eiren -i KOMPREIIORIOSEN »* ** ilT » f ‘M-1 Cie n&n nidit aut dem MOTOREN-WE9KE MANNHLiM ArG. VORN. BENZ ABI STATIONÄRER MOTORENBAU Verkeufibüro: Minnheim P.3.2. Telephon 30429. Telegr.-Adresse: „Oelmotor** künstliche Zähne ee In. S 91. Plomben au brüte- irn Breiten «il*l •Ttoe k Tcetihie, 7 '• 1 r • ■ r -• • Mein 'Büro befinbet m* von beute en SoklM. 351 Firma Lodwig Schock. Xeleeb. lft»4. Ruiliich. Ser albt ruft 11 n en nditb mäh.Conotüt (t Aenarfenutnni? Cft nn Cwrii iNotei. thittbonbL Oethner. 2ethe...... Leopold v. Ledebour Körner • ............. - Ernst Rückert Ferner Auf vielfachen Wunsch als Extra-Einlage Klettermaxe Nach dem vlclselesenen Roman der Münchener Illustrieren. In den Hauptrollen Veal Heidemann Corry Bell und die neueste Ufa-Wochenschau Astoria Lichtspiele Ab beete bl. vleeebllelllrh Rlttweeh: Sein großer Fall Gewaltiger KriminaltUm Io « Akten. Aufrrnommen mit Unterstützung des Prrullscheo Ministeriums des Innern und unter Mitwirkung dar gesamten Berliner Kriminal-Polizei. In dm Hauptroller Olg. Tirhorhons, K. Ebert, A.v. Mebletsew Ferner. Das reichhaltige lustige Beiprogramm 4301c In Form von Rabattsparmarken Else Dittmar Spezial - Wollgeschäft Telephon 2423 Gieben l.dw eng»sse 20 Beinid ut likHf m IMiNle t* Vnckliee« . anae» Qcbenet Geschäftszweig: Handel mH leit- niai*. ütlaS- und Borrellanwaren, Haas- und Küchengeräten, Spirituosen. Waffen und Munition Sich, den 24. flpnl 1927. HelsilrheS Amtsgericht. 42WP 4204 D Krämer. am) Der Bürgermeister: Vöth Sommer-Fahrplan SAkinemmkl in mtlieiiflflloera am t.Hlai und am 5. ölloon 19Z7 Befanntmachnng. Ter Voranschlag der Gemeinde €tod» Hausen für 9t|. 1927 liegt vom 3. bis 0. d. M. auf unserem Bureau zur Sinsicht der Interessenten offen. SS ist die (Erhebung einer Umlage beschlossen, zu her auch die AuSmürter britulragen haben. Stockhausen, den 2. Mat 1927. Bürgermeisterei Stockhaufen. Jochim.__4206D btt SUitolltiie GieSe«- «Sambach Gambach—Gieken GieSe«—Mambad, 9U 73T Ti» 4" TM 10* Sternberg 10* deinem «SambaM—«Siegen SonutagSSobeplan GieSe«—Äambaxt) haltet eile re Gretzea am Xctlaorant .Rbeinqol^ Lu-migstr. 6 / Lei. 1329 aA C Es sa| M n a H MIR sam Jb _ - — « wocuiivaTTiniDrTtn atn -OrfTTUwuw «m 5» T* 1t* 11* 1» 11* I 1* «Aambach ............. Z* 6* 1JW "TT" S»l«beim.............. 01 6* in* UM 1 2* 7* ** (Neun ingen............. bei 7» 10* 12* ' 2® T* A. Sternberg.............. 6« 7* 10* 12* 2« 7* A* besten . «S* 10* M’ sieben........ £ fernher« .............. a* V' 11* 1M J SM Okünmoen.............. a* 0* 11* 1- y» $* H-'chenn ............ 7* * 11® 1* ITO 6* Aamba» 12* 1* 2* "5T" 7* 10* 12* 2* O*J 7* 10* 12* 2* »* 0* 7* 10* 12» 2» 6* M» 1* 2* r -irhener Anzeiger iGeneral-Anzeiger für (Pbcrbeffcn) Nr. 1'31 vtilles Wall Montag, 2. Mai 1927 UWMMeiWW unö fimioM »int 'Perlemm - g ber Tliiifieieabl« itrtiRlflena «m Cailbtva <0 beib . WnS- iwtrefk am letzten 3reiiny>benb eurbe mit Awt teryn Se-rüfst-'s Sammlung«. lnfng fl,oMv Pb llcola u # erMtoe«. bet «■WlrNnb dem erfttR Urlfratlm W ÄixuM. Ord fr Vredt-Dlarourg. lu feinem Ttor» Ifdet >vt TU t bte TH 11! e 1 h a n b e •" tijnb et* wnb unters* Hieras bie Inttpizflung bei Aeichb- tzMAetzaltOplRR es einer zii'ernmähig bf (egten Unkrfu4vnfl Während bet Ttorfneg*- baubbait. 1» f«one bet Jtebner u. imR»attfchen Bichl- Iinien. die vor der lebten 6; iMwrorbiutenttMM von ber Mittelstands - Verein guna alt ®nmb- lage ibrei kommnnalpolilifchen Wirten- berfnnbet wurden, und betonte am Schluffe feinet AuS- !uhrungen, ebenlo aber auch wiederholt imOaulc 'einer Bede. t>ab die Fraktion der IKUlel- ffanhi - Betetniauna voll und aanz ihrem Prv- Kamm treu gevlleven fei. Durch da- Eingreifen r Ulttflttanbi - Verrtn gungs - ffraftion lej im Januar 1928 verhindert worden, bafi fl a d t if che Wohnhausbauten am Mu gelbe t g einer Darrnftäbter Wobnungs|ürfvrge^c eilfchaft übertragen wurden, hierdutch habe man der Stadt cine Ersparnis von etwa 30—40 000 0771 Aach die«.'N erften Erfolg der MlttelNänbler- Sranton habe diele hlr die hiesigen Han b» werket weiter erreicht, daß städtische Au f- träge bi» zu 1000 M nicht mehr Vie früher kurstrhand fetten« der S.ndtverwaltuna nach auswärts vergeben werden tonnten; hierdurch wurden viele Aufträge den blehgen Handwerkern erhalten. Luch auf dem Gebiete beb öub- missidnswelens fei manche Verbesserung uaunfleti der Aanboecler er c richt worden. <»m 3nterdfe der P r i v a ! u n ! e r n c h m e r f ch a s t xibt die .iraftlnn der TN Itelftands - Ve^ttti- ung wiederholt Anstürmen der Linken f.n Stadt- .HitTatnenl entgegentreten mähen, »ie Blittel- stnnds - Bet.i'iigung |et für Me E.n'..sirana einer 4 i 11 a l ft e u e r .jum Schuhe un’erer Kaufmann» icholt und tor llädtifchen Steuertnlerehe*. fie .^te nach dielet Bichtung hin fchon voraegangen. wenn nicht in Kürze eine Landes-Jiliaslleuet ,u erwarten fei Seine Fraktion trete auch für ein ergfähig vorgebiibe cs 'B e r u I 4 b e a m I e n • tum ein, es In ganz unwlreflenb .h-tDcten^ man vor der Stad;n unD leine poliii'chen Freunde als .B^tmlenlteher^ .'ngeiehen balx Seine Finktio" 'ordere eine angemrfkene Befoldung bet Beamten und Arbeiter d-e «o a< ekll fein muffen, haHe ein anhängiges Da'ein fftbrm und die edordc rf ichen 3fcd!aae* machen li nnen. » e JlhttrlflarW-Terein jung fo.dere die re 11 ofe Bef ei 11gung der DohnuRgszwangs- wittfchafk und bie 'Äieberbn bei lang kes freien BeriLgung-recht s über des Privateigentum. bei einem da f. in Ödenden Untraa im Stadt- parfoment fei bie Mhtehiands'raktton in k-er Akindethelt grb!leben, weil die Stadtverwaltung sich fcharl gegen den Antrag gewandt habe da Meter im Widerspruch mit den gegenwämeen getebiichen Bestimmungen stünde Durch die Bkit- Wirkung eines BeNtekets feiner Fri''ion beim hiesige* Wohnungsamt habe !ich dort aber doch ein Umschwung -um Behern »ür Haus- beiiher und Mietet bemerkbar gemacht. Seine Fraktion fei für die Ablehnung aller Steuern, die den Drunddeiitz und das (Bewerbe e r br o I f ei n würden. Die jüngst Im fltabtpadameni br'chio"ene Der t>uwachs- steuer für Drundstüasverkäufe in der 3nf!a- tions»elf lei allerdings notwendig gewesen, da das Ministerium Mele Steuer gefordert habe, es fei jedoch gelungen, die Forderung der Linken ans Einführung auherordentlich hoher Steueriähe zu Fall zu bringen Degen die Umstellung ber Mü11 adIuhr auf maschinellen Betrieb habe feine Fraktion lich grwandt. weil die Kosten hier- lür nach der AoNcht der Stadtverwaltung dem Hausbesitz allein a ul erlegt werden sollten; nunmehr ruhe diese Sache schon seit längerer Feit, obwohl Ile leincrj-ii als fo eilig hingest eilt wurde. Seine Fraktion unterstütze auch die Forderung. hab die Konsumvereine in gleicher Deile wie das iBererbe besteuert werden, in Meter Hin! ich! habe der Stabt tv 2 ober ent- Ichieden Stellung genommen gegen Me Ausnahme behandln n§ des Konsumvereins, die Mittel- stank-sfraktion pflichte dieser Stellungnahme völlig bei. Der städtische B o r a n s ch l a g des vorigen Jahres lei durch die Heranziehung namhaster Bsserven balanciert worden. Seine Fraktion fei der ilebmcugung. das, her ne» Boranfchkag mit einem Defizit abfchkiesten werde, da er erbeb- lich mehr Ausgaben vorsehe und durch den Deg- fall von Aelerven weit geringere Elnnahmemög- h«Netten habe. Seine Fraktion werde alle er - höhten Steuerdelaftungen ablehnen. die Ausgaben mühten rücksichtslos -ulammen- gestrichen werden. (Rin Schmerzenslinb in Meier Hinlich! sei der Etat des Wohlfahrtsamts, der sehr erhebliche Zuschüsse erfordere. Zur Senkung der Ausgaben in diesem Seil der Verwaltung lei es notwendig, dah beim Wohlfahrtsamt eine Ichärfere Buchprüfung der Bedürftigkeit Platz greife, nur In lobten Fällen, wo wirkliche Bedürftigkeit borftege. dürfe Unterstützung gewähr! werden. Pelühlsmomenle dürften nicht in den Vordergrund treten. 3m Vergleich zur Stadt Marburg fei die Belastuna unterer Einwohner- fchaft in der Wohlfahrtsfürforge wefentlich höher; In Diesten kämen auf den Kopf der Bevölkerung 30 Mark. In Marburg dagegen nur 25,62 Mark. Die Mittelstandsfraktion habe auch dafür gesorgt, hab die städtischen Bet riebe nur insoweit handwerkliche Arbeiten vornehmen dürfen, wie zur Belchäftiguug der dort vorhank>enen Arbeiter nötig fei. und dah sie darüber hinaus mit den Privatbetrieben nicht mehr in Konkurrenz treten; über Me Einhaltung bie’eü Berlastr^is werde tle Zrakticn weiterhin wachen. Seine Frak- Hon trete ein für die Auswertung der städti«chen Kleinrentner, der Beflner der städiiichen Papiere, bis zur gesetzlich stöchst- Autähigcn Grenze, lie werde auch dafür eintreten, hab bie Drunbstücksbtsitzer. die ihre Grundstücke in der 3nflatlm.i>>elt an die Stadt verkauften, mit ihren Bcstkaufgcld-Forderuimen in gehöriger Weile befried gl würden. Die Mittelstanbs-Vg.- Frakiion verlange weiterhin die Aufstellung eines wertfichtigen Bebauungsplanes; bedauerliche! weile sei in Meter Hinsicht bis heute kein Fortschritt zu verzeichnen. Beigeordneter Dr. Hamm habe kürzlich in der Hauptverlami lung des Berkehrsvereins Dorwürfe gegen Me Stadt- verordneten-Berlammlung erhoben die ihm für diele Arbeit nicht Me txtlanaieti Beamienkräfte zur Tkt* uggnj gestillt habe Seine Fraktion habe eine lelche Jtrah abgelehnt well D: Ham« leibst in «ter Vinte kazn berufen wurde den ^eneraibebauungsplcn ausznarbeiten Eine zur BearMnur.g der Aust, 'lungspisue bewilligte Hlllskraft. Tür Ne euch feine Fraklion gestimmt habe lei bis letzt noch nicht eingestellt. Htn'lchtlch bti Wohnungsbaues Torbere hir.e Fraktion, hab Meier webet polWän**g in Privatyand komme Bei den Löhnungen. b;< von der Stabt jetzt ar Kugelberg erbaut worden seien, leiste de Stadt jährlich einen B'.ietzu'chust von 600 Mark für jede Wohnung. Das gehe nicht an Btemand könne verlangen dah aus den Mitteln der Allgemeinheit ihm eine derartige toürbe • d-,> Hausbesitzes habe man immer wieder d e Feststellung machen mul'en. Mb bei der Stadtverwaltung hem Haus- belitz gegenüber nur wenig Dohlwole i bestehe, hob die Stadtverwaltung keinerlei Aeigung $e.ge. den wlnlchaltlichen Problemen dieser Bürger- schicht tiefer auf den örunb zu gehen D eien Steuerzahlern sollte man aber ein tieferes Stu- Nun ihrer Sorgen und Böte schenken, als sich Ichlagwortartige BeiLmpfung aus hausbefider- Innbiufcen Kreien zu eigen zu machen. 3m x'intere'le einer ptodultivgverein des Evangelischen Bundes einberufenen Versammlung der Eme- ralsekretär Meies Bundes. Pfarrer Haupt- Dieben über .Konkordatsgefahre n". Der Bedner führte u. a. aus Der EvangelifcheBund ist zwar r.n Kampfbund; er bekämpft ober nicht den Katholizismus als solchen, ir4> viel weillger den einzelnen KathollZen in feinem ehrlichen kathel.lchen »tauben. 3t we-det lich aber mm Me Bestrebungen geu-' er fleelLl.'r Kve-te Me Kne iBezenrr»7:.nenoi wtpn«ch.—. Der roct.xmt Krieg Hot auch der evangetifchen Sache einet» baren Schiag orr^e.*.? das protestautifche Deutschland hat bei Kraz wrt?rea. Bom gtna aus !b*n gekräftigt hrrwr Sehr nachteilig ist es *ür Me Evangelischer., hast de keine Partei vefifen. Me l-re Jn?T.-**e-i v-rtntt. wie es dos Zentrum für Me Karbol ?rn tu» Bich» alle Katholiken find Im xfentrun organi er!. Meie ge* bbrei anderen Parte'en an Bk^n nimmt dvrl cuf s e und ihre Ai 'chauungrn aber allergrhhtt .stück ich» Der ?ap'i hdt| i h.-rne in D at'ch- fand c!r.tr. gn. alrigm 8 n<1jh Darum wird es nt1 den Abschluß ein.-» Äonforbato. Ein Konkordat soll Me VerhälkniKe zwischen Staat und K'rche reaekn Die» fan i auch durch einen gewvhrl.chen vertrag gefcheken. aMc es in faden und Württemberg rrtolgt ist. Die »efobren M Ätmforhatl find sehr grA. Well es nicht ein Vertraa ist. den zwei inneriiaatlich« »rtralten miteinanbct aMchlw'toi, sondern eit solcher, den her Staat mit einer internafionjlen Tlkacht eingeht. un erliegt eS ilchr d. r inner- staatlichen i?e'tr,en. tonbtm denen Intemaitonilm Bechts Sin Staat der ein Änntorbat ab'chliestt. erkennt damit an hast da« vspstliche kst-e buch, der ccd.-K iurt» unon c, in itzm amt.iche ® Iturg bat D es zeigt uns das Konkorhal. d.. mit der römischen Kurie Im 3abre 1024 ablchlost. Die tvichtigste Bestimmung pte'H l»n'^r.ichei» Konkordats ist der Paragraph 2 des 1 Artikels, in dem cs bclfti Der bnrerllcha Staat .anerkennt das Becht der Kirche, im Böhmen ihrer «Zu ständig keil Eelcne xu erlai'en und A lordnun- gen zu treffen, die ihre Mitglieder binden. Er wird die Ausübung die'es Bech'es ir<>er H ukern noch erschweren" 3n Bahern regiert allo teil 1924 nicht bloß deutsches Becht. sondern auch kes Papstes ?iecht Da« Becht des Papstes ist aber nach römischer Auffassung aökkiiches Becht. und göttliches Xe 4)1 bricht Skaatsrecht. 3m kanonischen Becht sind einschneidende Bestimmungen über das Ehere cht enthalten, die dem bürgerlichen Becht wider- sprechen Das bayerische Konkordat sichert Mr Kurie die Oberhoheit über Me theologischen 5 - fulfa:m unb räumt ihr schwerwiegende Bechte ül er das voltoschulwesen, insbesondere über die Beaufsichtigung des Bellgionsunkerrichts d i. Auch den Ordensleuten wirb das Becht zugestsnden. Vebrer zu werden. Sie, Me In der ganze.i Enge klerikaler Auslassung erzogen sind, dllde.i cine Mrelte Delahr sür den konfessionellen Frieden. Das bayerische Konkordat bringt den religiösen Orden völlige Freiheit in bezug auf Bieder» laffung. Erwerb und Besitz. Die Klöster werd.n letzt dort w e Pilze aus der Erda schieben, f « alle haben die Ausgabe. DegenreformatIon zu treiben. Sehr interessant sind auch die Bestimmungen über die finanziellen Verpflichtunarn de« fllaates gegenül^r der Kirche Obtoof)( dos sabienVerhältnis der Katholiken und der Evangelischen In Bayern 5:2 ist. beträgt bet flnanzlelfo Aufwand des Staates für die toiholishe Kirche da» Dreifache gegenüber de-.n für die evangelische. Das Beich darf nie und nimm et solche schwerwiegende Abmachungen mit Bom fressen Dt-s- balb must schärfster PriNest gegen den Abschluß eines Konkordats auch im 3n!crefft unterer kath-» lilchen Volksgenossen erhoben werden! Der schönste Schmuck Ilbr I loar muh rrgelmibtg gewaschen werden Wenn Sie dazu nur Hcllpoo nehmen, so finden Sie stets de^-co wunderbar verschönernde Wirksamkeit Ihre Haare sind ganz rein, duftig und seidenweich, sowie der Haarboden wird gesund erhalten und gestlrkt. Zu 30 Pfg. das Paket ■> 2 abgeteilte Vollwasdiungen dort erhlltllch. wo Helipon Plakate ersichtlich 305m Millionär ohne Geld. Der Äomaa eiaer wellt. von L. Phi 11pp « llopyrigtzi tzy August Scherl 6 m. b. #).. Berlin. 4 Fortsetzung Nachdruck verboten J^tn 5Äo(i#ts tu! mir so jchrtcklich leib*, fuhr das Mädchen fort während Iranen in ihre 21 ugen traten. .Gr war nur ein einfacher Arbeiter und bat ch die wenig.n hundert Vsund. ""! denen et sich ein« Lristttz #r nden uoütf. vom «unde abgc 'perl, «r ,st fo stolz auf seinen ehrlichen Kamen, in» h wirb Ihm bas Herz tz'echen. wenn er den Bankerott erklären must.' vlist bist bie Zähne zutommen 3n seinem ®e cht er chien dn üuebn.d der Entschlossenheit ber Dr. Älbroyb gewiß in Erstaunen versetzt hätte, lodf bleiben mir zwei Tage*, knirschte er grimmig. Die Tur fing auf. und IRJtrr» trat in 6<* .'»hnter lärmentcr AN Ins Finimer. Er summte ine ttetobie vor sich hm aber seine Heiterkeit war chtlich gezwungen. Ah! Do Und Sie ja noch. Bllh! E» ist mir unangenehm. Ihnen sagen zu nutzen, dah Ihr Dienst am eam»lafl zu Ende ist. Idir hatten einen Monat Probezeit ausgemacht, icht wahrf Blitz crstotz sich schwer oon feinem «tuhl. Es tut mir leid. Herr Masters, dutz ich ein solcher Mist- erfolg gewesen bin. 3d) habe aber nach zwe, läge, intz — nun — ich batte gerade eine 3dee, während ch hier setz. VieUe cht taugt sie nicht viel; aber ich i,-chte morgen doch noch einen leyiea versuch mähen. Könnte Ich dazu vielleicht einen Prcbeofen badenf «Selbstverständlich. Itm ist noch nutzt tort er tonn ben Ofen Einbringen, mobm Sie wollen. Gr dal jo sowieso nichka zu tun/ Mastere ging hinaus mb rtef ben Lagerarbeiter Das junge Mädchen blickte vorwurfsvoll ..Warum machen eie ihm wieder falsche Aoffttuiwen?* „Keine Bebe oon falschen HoffnungenVis morgen abenb Hube ich den Vrobeosen unb noch ein paar Dutzend mehr verkauft." „Ob. wen, cic das fenigbrödjten!" Obre Äugen strahlten oor verhaltenen Tränen. Vlitz iah sie an unb war eine kurze Welle verloren in ihren Anblick. Sie lenkte errötend den Kops. Vlitz suhlte plötzlich den Willen und die Kraft, alles, alles ju erreichen, ^d» werde es ftrligbongen!" versicherte et laut. Blitz war sich i.och nicht Bar darüber, was er eigen**d) oorbatU. ttr schritt hastig. •> datz Tun mit fernem Schubkarren Muhe hatte, ihm au folgen, kreuz und quer durch bie Stabt, unschlu'l g. wohin er sich wenden sollte TIhn leit Dielen Wochen an Untätigkeit getdehnt. wurde ittzkietzlich mfide. ,3sf <* noch sehr west. A#rr Vlitz?^ fragte er und wischie ich den Schuxitz pon der Stirn. Bichl.g. da bist du ja* Beinahe hatte ich dich oergetzen! 3d) mutz noch ein oder zwei bringenbe Sänge machen, bevor ich den Dien benötige. 2u brauchst nutzt nutzukommen. Hm bellen — — — lag' mal, kennst du die 6t.-3ame>-ctrahe'>w Keinen cie die in .jawohl. Kannst du allein bis dorthin linden^ ‘Sorte dann aus mich oor dem Hause Är. .1? mit dem Firmenschild Broadbent. Ommobüienageniur*. 34) komme in unaeiähr einer stunde nach. Ihn puL,te i'ch umständlich die Base und wies freimütig auf die Unmöglichkeit hin. bis in die oL- James-Na >e tu gelangen, ohne lich vorher ent- lpre.chend erjnichi ui haben. Mit einem oeujjer prüfte Blitz feine Barschaft. Er desatz genau ;wei Schilling und neun Pence einen Betrag, mit dem er bis Samstag auskommen sollte. Er gab dem Burschen bie neun Pence. Datz du aber auch st «her dort bist' Cs ist lehr wichtig ' Eine Viertelftunbe später stand Blitz vor feiner Bank. Es war Idmn ein« Stunde nach Geschäfts- Ichlutz. und er mutoe erst energisch beim eeitencin- gang läuten, ehe ihm geöffnet wurde. Die Kennung feines flamens machte olles andere leicht. Er verlieh die Bank mit einigen Hunden Pfund in der Tasche unb erschien wenige Minuten doi'.aSh m Büro der 3mmobilienagentur Broadbent. Der pinge Angestellte, der fein Anliegen anhörte, lachte über den reridjrobtnen Einsoll k.eles Kunden einen gro- tzen. eleganten Laden im beiten Telle der Tkgent- itratze für keine kürzere Feit als mindestens vhn 3abre mietea w orollen. Blitz schob i$n beiieile. drang in das .simmer des Ctzefs der tfirma und innerhalb fünf Minuten batte er die Angelegenheit. allerdings mit Fuhilfenahme einer erklecklichen Un- zahl oon Banknoten, zu seiner Zufriedenheit erledigt. Er begab sich sofort, gefolgt von Tim. nach der Begenkstratze in sein gemietetes Lokal. „Pack' jetzt den Ofen aus,* wandte er sich an den Arbeiter, stell' ihn dort in die Huelage und setz' ibn morgen früh in Betrieb. Den Best überlaste mir!* Tim kratzte ' ch verlegen btnterm Ohr. ..Eigentlich brauche ich dazu etwas Heizmaterial und Geld für Politur.* 2 sttz zog aus seiner rechten Hosentasche einige ÄolLstuckc hervor Nimm bas hier und kaufe olles Bötige' Du flehü heute nicht mehr zu Masters zurück sondern bist morgen pünktlich um acht Uhr hier Im Laden.* Tim zog verdutz« ab. und Blitz folgte ihm wenige Minuten fpäter. 3n ferner rechten laiche trug er dreihundertfuaizig Pfund Sterling in (hold und Banliiaten, Eigentum des Millionärs Ernst Blitz. 3n seiner ltnken Tasche hatte er zwei Sckstlling, Ei- gentum des Mr Ernst Blitz, Tlapr.-rtretets ber eirma Masters sr Eo^ Koch- und Backöfen-Fabrikanten. (Es war gerade die Stunde, wo die Straften des Londoner Testende am lebhafttsten und anziehend- jn6üMtgm burdjtp«« 2 Vr aegen Törten letzhoff und höher 147 75 304 Mn.4 313 5 314 M flt.lS IW » IM IMS rt.s ’ Ml» 144 in ir £44.5 gegen Madrid tag gegen Habet - 25 big 21 Akk . Rapskuchen 15» bi* 16 Akk Biertreber 15» b l 16» TÄL. Malzkeime 15» big 1625 Akk Drvckenfchnitzel 12.25 big 13 Alk iie.t» M7 73 71. S lag. April Akai 22 TRI, clipped 23 Akk. Sultcrgerfle Mai- La Plata 19» Akk. La Plata-Hafer La Plata - Haler prompt 22 Akk. getrabtle.Nrn. hegt natirli* vor fc< ifc 14t deutlich irfer.nhar in der Xertil- und *■ Ver 7HficUtnb*tne Aul der anbeten Veite a>rr liegen auch fchon etefrr Archen «üi etnen rech: beachtenswerten Ä - :a’f-arrudger.g le «n- testaden t* . Trt>wn# 9» 5 < • I f en ef 11 »S t scr Madrid »egte Lsedoo. erholt dagegen Utaüwl •*BÖ*r. dsrt» gegen London 124. Maitand 165» • (BI »firn. 29. April. 21 u» der Unterfuchung». haft vorgeführt wurde ein mehrfach vorbestrafter lunger Mann au» Essen, um sich wegen eine» In einem Hause der Goechiftrast« in (Biegen vor für* Pfandbriefen. The fett Mur, bettvnWe Absaystockung am Pfanddridarar« bat b sder an gehakter. Bw-m r* auch hier und da bei ein- jri.-en -ypochekendangm h Xbgdben getommen f? Akan bäh bei den zuständigen Stellen b-e 2us'i*en für eine baldige Belebung für gering. 93 laftt sich in lrtffer Ze.i lediglich eine Kärgere .tanobmt austa-dscher Z-.*raa<- fr ft Hel ler Aen r entwerte Iluslandskäuf« find ledvch nicht ge- für -ang. ^rantfurtcr ).«r. u.Ji>ric. Hrankfuet a Ak. 2 Ala 93 wurden notiert Del,en ISkiirrauer) 29 25 btt » Aog- gen uni ) 27» bi* 22 Sommergerste für Brau- itetdr 27 bi, 2) Hafer liel ) 24 big 24»; Akols Igdb) 19 De KN mehl ilnL. Spez al 0) 40 25 bii 40.75 Xogae mehl 37^5ki»3H Deiprn- klee 14 bis 1425 Aogge-Neie 14» big 1415; drb’en 30 big 60. tinfen 40 big 60. cheu 'füdd. gut fw*e 5 d-, 9. Deinen- und ‘Xoggentub, >ra;tgevrestt 4 75 big 5 25. gedündeU 4 bi* 4»; Ire.er igcircdnei) 16 bis 1850. Lendeng StB. T « nächste Hottetung bet Produktenbdrla finde« am Allttwoch» dem 4 Mal statt. zem begangenen l»indruch»ü>ebsiahi^ za verantworten. 9lud*>*m er die dortigen Verhältnisse genügend auAgekunbschaslei h»ute. erbrach er an einem Sonn- tagnachmittag di« Korridortür der Mansardenwoh- nun- n>o er einen grSsteren Vorrat non geramt^r- ten pietsch und Dursiwaren oorsond. die er in einen dort stehenden üoifer verpackte, mitnuhm und an einen lstasiwin unter falschen VorspiepelunAeii absehte Seme heutigen Angaben, er ha'oe die oo- dxn einem anderen abgekaufi. schenkt« da» Gericht feinen Glauben. E» hielt ihn vielmehr de» Ein- bi uchvdiebstahl» lür überführt und nrrur- leite ihn unter Zubilligung mildernder Umstande zu einem 3a h r GefÜngni» Austerdem er- hielt er. weil er in seinen Äu»wel»paviercn seinem ilamilirnnamrn ein ..von" zum äinerf# seine» besseren Fortkommen», wie er angab, uorgrlcbl haue, wegen Fälschung seiner Legitim alt- onepoplerr ein« )') a f 1 ft r a 11 von vier Lachen. Wege» ein«» andern, ihm ebensall» .zur Last gelegten Diebstahlii wurde er mangel» au»- reichenden Beweise» sreigesprochen. Ein 22|4brlfl«r Arbeiter, der auch schon wieder- SibrWioN........ Sutxd tVoirtae..... tilu« Veeobau. ... 6 beMu1, ' ch für den Ihirchfchnitt tm April 1457 auf 146.4 (144.9 tm Bormonat). Vie .st lonach n I »b gestiegen ren P« ichorte- *ur«hngrrungra fr*tr<^fn stch a »ichtiestttch auf Mt c’v -r. von denen Kunst- e denwerte. ZestKoftatiie« EtekrrvWerta und €pdl- «tt.cn tm IR tvipunh« ftandm In bwf durchaus nicht sicher, ob es tm Kohlenbergbau nicht in absehbarer Zeit zu »r.tlai'-ur-gm grbbero» Umfangs kommen wrd schließlich bat* nicht überleben werben, dost das Arbe ^offchcfung»- programm der Ae-chsr-g erung. das sich Kt* bvch Ichoa gan.i antehnlich aus wirkt, nur ei« für';! che Äonrunfturfreldmng barstetff. die ibt selbstverstündlich«« vnde finden must, wen» die dafür derertgestellten AkiUel verbraucht fmb. Auf einen Punkt au* dem amtlichen Zahlenmaterial fei noch besonders binoutbe, blieb sehr sest und edreute sich guten Absatzes Demzusolae nahmen die Wühlen umfangreiche Käufe ui Weizen und Roggen im Auslaiide vor. und es scheint auch, daß der Handel sich wieder mehr In Getreide betätigt. In Süddeutschland ist in Weizen und Roggen fast nichts mehr angeboten. Speziell pfälzischer Roggen Ifl zur waggonweisen Verladung an die Aluhlen nicht mehr aufzutreiben. An der Alann- heimrr ’Böde waren angeboten Manitoba I Alai Juni 16,18 hfl.. Manitoba II Mai 3um 15 82 hfl . Manitoba III 14.98 hfl., Hardwinter N seeschanmmend 15 hfl. Barufso 79 Kilo Mai 14,13 hfl Rofaf. 78 Kilo Mai lUö ML. Plata- loggen Mai 12.72 hfl. alles cif. Rotterdam. Waggonfrei Mannheim stellten sich Hardwinter II aus 32,30 Mk.. Australweizcn auf 31,80 ML. -Baruflo 30,10 Mk Rosaf^ 30.30 Mk. Plata- roggen 28.10 Mk.. Weizenmehl Spez. 0 40 ML. Weizenbrotmehl 32 ML. Roggenmehl 36 50 bis 38.75 Mk Der Gerstenmarkt lag eoenfalls fest, doch hat die 2lachfrage von leiten der Mälzere.en in Ai b.tracht ber v rgdchr.ttenen Jahreszeit nachgelassen 3n brauchbarem Jnlanbbraugcrften ist nicht mehr viel angeboten. 3n Frage kommt habet 2hi»lanhgcrftr, doch sind die «Forderungen hierin sehr dock). Dagegen ist in Futteraedte lebhaftes Geschäft zu verzeichnen gewesen. Mais butte ebensall« festen Markt und fand guten Absatz. Hafer liegt nach wie vor «ehr fest und konnten die Preise weiterhin anziehen 3nland- haser Ist sehr gelraat. doch kaum aufzutreiben, da» Geschäft befchränkt sich infolgedessen auf Plalahafer La >5lat^-Gerste prompt 27.10 Mk. Lhlle-Gerste 30.75 Mk. üxiagonfrd Mannheim. Auölandhafer La Plata April Mai 9.60 bf!. st im April, o t .Die Bank" mitteilt, ein Rück- gang auf 427 zu verzeichnen Auch fr« mangels Masse adgewiefenen Konkur'« 'ind von 154 aal 114 zurudgegao.gen Die neuverhängten De- fl....... ßoitwrfeOlog........ a » fautxn-3nbw*rtt. . . tRunertwrfr........ CdirlB anitoll....... flOa ElrttrUtiLitzGffettttaN Omaam ......... Et Nr. Vtr'rrnnoew...... r tti und nntTJtrotrt«........ Ü'tucffrt...... . Ctamn» 3 bdU' TtbUrrocrtf ...... Tount-r ttoiorm....... CxcIta-nftocOt . ....... *i > «Quin........... . Waunbctmrr fRotorrn . . . ftranffnnrr flnnanmn . • . RcrktxTifibnt t*raen . . etotlgrlra <»a*t «ranffert fei. Union » <4 . . eSuh'Qtrtf 6m » «i"'«..... ^ranffurter Börse. (Öigcner Drahtb«richt des „Siebener Anzeiger^'.) Frankfurt a. TL 2. Mai Tendenz: Öleftro- unb Glanzstoss )>ausl«. jZorben 'chwacher — Der Monat-anfong brachte eine Fortsetzung der 6 p e • a ia I ba u f len der letzten log« in oedtärttem cku»mahe. Start in den vordertzrund traten zunächst e l e f t r o o) e r t e unter Führung von S ern cn» (plu» 6 Proz.), ferner 6d>udrrt p(u» 4 Prv^. Bergmann plu» 11 Proz «SG bei grotzen Um- istzen plu» 4 Proz.. Öleftr. Lieferungen plu» <5 IXrov Vabmeper plu» 25 Proz. Hm Marti der 3#llHoffaftlen vedturnrnen die Gerüchte übet R.'.ptt iterbi'bunam nicht ebenso vermutet di« Dorfe axturbin Huffoufe de» Glanzitosffonzern» trotz der d„»bezüglichen Dementi» der einytnen Terntaltun- K Kaidho« zogen bei ledhostrn Umiatzen auf Prozent (plu» 10 Prozent) cn. Aschaffenburger auf 219 (plu» 4.75) Proz. Hm Montanmarkt Gerichtssaak. Lia Rekord ff» Lookue»mach7N. Tb&Tl Ätontfurt a TZ. 30 AprtL 3» dreitägiger Brrhandluna hatte sich vor dem Grotzen 2chösfengericht der 39,ihr Kaufmann „ b L«k>rns M M 1 Hl.M III.»1 113 4» Hi »7 II.M4 i».«ji 10..») ".1*3 U.JIl ti.ri'. 31.11 issrrdo« - . M.r.a iw.kn* »1.1 * 3» •Krenerf . . I.1IU l.CU 1.110 1.00 IMI 10.3t i4.n 55 «1.04 BI.XM •Lrt 6m ww . 71.1« UM 71.17 71.74 1.011 1.017 i.m 1.07 •Ni» d« ftan ’.lW m »10 ®tm in I 2«6 ekiri H.M ",'L 0.0 11.117 M.M 11.M L3 JeUra» . Vs - -l 7.11 l.*> 7 «1 71.11 71.»1 71. M 71.0 Nal - ante l.uli l.UI ..UM y>flaten <1.471 II. MS 11,171 II, M taiita bi.;» • l.l* • 1.7» »i - tonfl nnn «,i» 1.17 4.17 .,1« ■iten. . i.t> s.a ».»» CnnaM i.ti« i.r." i.n* 11 rn aa> «,XM I.MI «130 LISI 4aNs d.VH ».m II.»M Perl in. 0 »PNI »tfb __S2L__ i.im i.m rn,«» 111.17 111.71 ».ti »kl I» JU U -■ i 1-1« 4» ifl n m 17 M 10.»7 W. J M» 17 ton 1.« 3 1 III. W •U »1 •O.M «1 It 71.1» :• m 11. ti UM 71.U 71.01