14 * 2be Alsfeld und Schoi- 'vinzialoereins. ereinsoermögens. enft eingeladen. nz Oberhesien. ibach. es. I- und Klauenseuche ist die Maul- und ink\ tag en-L fesjr* eien altere l'ntf te& dur$er Verkauf •erden- A beka^t L burf 10. on b.H’ stuhr G11):. ah --- 3112« a# ..cfmai»eu « c r Komprom.sientwurf will nun eine Reihe von Kategorien unter den Reservebeständen nach der Art ihrer Ausbildung und Berwendungs- inöglichkeit im Kriegsfälle unterschieden willen. Ferner wirft er den Gedanken in die Debatte, dah di« Rüstungsbeschränkungen sich auch nach den geographischen Bedingtheiten ’i der einzelnen Länder richten muffen.. Das ist natürlich besonders für Deutschland autzcrorient- ! lich beachtenswert. Cs dürfte jedoch fast unmöglich sein. . datz man gerade über dielen Punkt { zu einer Einigung gelangt, denn wie verschieden i die Ansichten über den Eicherheitsgrad der einzelnen Länder sind, haben ja die Diskussionen i über die Abrüstung der im Weltkrieg unter- । legencn Staaten hinreichend gezeigt. Hier wird auch gerade die grundsätzliche Der- ! schiedenheit in der Auffassung der einzelnen Mächte zum Ausdruck kommen. Die eine Gruvpe: Frankreich Italien, die Kleine Entente und die ballischcn Randstaaten, betont nach tote vor die Sicherheit als Haupchindernis für eine ra- j dikale Abrüstung, während die andere Gruppe die im wesentlichen die beiden angelsächsischen Mächte. Deutschland, die nordischen Staaten und Holland umfafit, diesem von Paris aus propagierten grurchsätzlichen Mihtrauen den .guten Willen" der Völker zu einer Verständtgung entgegenstellen. 6tnc Synthese dieser beiden Anschauungen erscheint undenkbar, aber hinter den Genfer Delegierten steht das harte Mutz, auf dem Wege zur Abrüstung oder wenigstens zur Rüstungsbeschränkung unter allen ilmftänben einen kleinen Fortschritt zu erzie^n. Derm ein völliges Scheitern der jetzigen Bemühungen würde ein ungeheuerliches Wettrüsten zwischen den Mächten zur unausbleiblichen Folge haben. Das wäre ein Ergebnis, für das wohl keine der sich jetzt noch lo sehr sperrenden Regierungen die Verantwortung vor ihrem Volle und der Weltmeinung übernehmen könnte. Deutschlands Stellung in Genf ist nicht ungünstig. Der deutsche Delegierte. Graf Bernstorf f. kann darauf verweisen, datz Deutschland restlos^abge- rüstet hat und kann nun die Eriüllung des Teils 5 des Versailler Vertrages von der Gegenseite fordern. Deutschland kann sich nicht damit zufrieden geben, dah der gegenwärtige Rü- stungsstand als Rorm feftgclcgt wird, sondern mutz verlangen, datz die Rüstungen der einzelnen Länder einander angeglichen werden. Also scharfer Abbau des RüUungsstandes bei den Mächten, die nach dem Kriege, statt zu einer Herabsetzung der Rüstungen zu schreiten, die Rüstungsmögl.chkeilen voll ausgeschöpft haben. Solange dies Ziel nicht erreicht wird, wird das deutsch Volk feine chm im Versailler Vertrage auf das kärglichste zugeschnittenen Derleidigungs- möglichkeiten restlos ausnuyen müflcn. Dieser Grundgedanke deutscher Wchrvolitik beherrschte auch die Reden des Reichswehr- ministcrs Dr. G c tz l e r. mit denen er in die Haushaltsdebatte des Reichstags eingnff. 3c länger der Kampf um die Reichswehr von den Parteien der Linken geführt wird, je geringer find die positiven Gedanken, die er zeitigt. Wan | will ein enges Verhältnis zwischen Reichswehr und Volk. Man wünscht alle politischen und sozialen Schichten des Volles in der Wehrmacht vertreten zu sehen. Demokratisierung. Re» publllanisicrung des Heeres sind die Schlagwörter. mit benen nun schon seit Jahren gegen die Politik des Reichswehrministers Sturm gelaufen wird. Ein« Flut von Mißtrauen scheidet die Linke von der Wehrmacht der Republik. Ader man sollte sich doch darüber klar geworden sein, dah Mihtrauen. unsachliche Kritik und Ucin- liche Rörgelfucht gewih nicht die Mittel sind, die Reichswehr zu sich heranzuziehen. Auch die Wehrdebatte dieser Woche zeigte wieder diese rein negative Einstellung der Linken zu unserem Heer. Wan verflieg sich sogar bei der Sozialdemokratie zu einem Misttrauensvotum gegen den Reichsweh rminister, und die Demokraten glaubten ihre Abneigung gegen die bewaffnete Macht nicht bester unterstreichen zu können, als durch den Antrag auf einen lOprvzentigen Pauschalabstrich von dem sich ohnehin in sehr engen Grenzen bewegenden Heeresetat Beide Aktionen, wenn sie auch keinerlei Aussicht auf Erfolg haben, wird man in höchstem Matze bedauern müssen, denn sie find gewih nicht geeignet, die Reichswehr dem Ziele zuzuführen, das unser aller Wunsch ist. Eigentum des ganzen Volkes zu fein. Dem dient auch keineswegs die Art. wie man die Prozesse aufzuziehen bcfiebt, in denen die sogenannte .Schwarze Reichswehr" eine Rolle spielt. Es zeugt von einer Kurzsichtigkeit ohnegleichen, wenn sich Parteien der Linken eifrigst bemühen, in parlamemarischeu Llnlersuchungsausschüsten und vor dem richterlichen Forum Vorgänge breirzutrelen aus einer weil hinter uns lugenben Zeit, die das deutsche Volk außen- wie innerpolilifch im schwersten Kampf um feine Eristenz ringen sah. Die furchtbaren Dinge, die jetzt an die Oeffeittlichkeit gezogen werden, sollen mit keinem Worte entschuldigt oder beschönigt werden. Aber man kann sie doch unmöglich aus dem geschichtlichen Zusammenhang reihen, in den sie nun doch einmal hineingehören. Kein Mensch wird die uns in der heutigen, zu Ruhe und Ordnung zurückgekehrten Zeit ungeheurlich erscheinenden Bluttaten ungesühnt lassen wollen, aber politische Cin- fidyt hätte geboten, die Aburteilung dieser Verbrechen einer Atmosphäre blind fanatischer Hetze zu entziehen Dem beleidigten Rechte wäre nicht minder volle Genugtuung geworden Grobstadlblätter der Linken haben sich auch alle Mühe gegeben, aus der soeben abgeschlossenen Verhandlung deS Gießener Schwurgerichts gegen drei Angehörige Vaterländischer Verbände polittsches Kapital zu schlagen, indem fie die Reichswehr durch Aufdeckung von Beziehungen zu den Angeklagten zu diskr-dllieren suchte. Das Gericht hat es mit Recht abgelehnt. sich zum Forum für politische SenlationSmache erniedrigen zu lasten, zum Forum von .Snlhüllun- gen". bie mit der zur Aburteilung stehenden Sache nicht das geringste zu tun hatten. Wenn die gleiche Presse, bie ihre ^Inzusriedenheit mit dem Ausgang des Prozesses sich nicht zu verbergen scheut, nun in einer RevifionSverhanblung auf ihre Kosten zu kommen hofft, so sei bem die Forderung entgegengesetzt Wacht endlich Schluß mit der krankhaften Selbst-ersleischung. in der das deutsche Doll wie im Fieberwahn gegen sich wütet! Wacht endlich ein Ende der höllischen Saat des Wihtrauens und der politischen Verhetzung, für bie der GenchtSsaal gewiß der denkbar ungeeignetste Boden ist! Richt darum kann es geben, immer wieder von neuem die wildesten politischen Leidenschaften aufzupeitschen und mit ältesten Requisiten längst vergessene Schauergeschichten herauszustaffieren. Unser Voll muß innerlich zur Ruhe kommen, damit es sich endlich einer Arbeit zuwenden kann, die reicheren Lohn verheißt, als das sruchllose Wühlen im politischen Unrat einer Golt sei Dank seil Jahren hinter unS liegenden Epoche traurigster deutscher Vergangenheit. fügung steht, von Pumpwirkschaft tonn keine Rede sein. Auf Anleihe werden nur werbende Anlagen des Extraordinariums genommen. Ich bitte dringend, dos Arbeitslosenversicherung». Sesetz so schnell wie möglich zu verabschieden. «der den 1. Oktober hinaus können wir bli Sf« werbslosenlasten nicht tragen. Do» Real und Hau»zinssteuerrahmengeseg wird nicht erst om 1. Oktober, sondern in allernächster Zelt dem /)ou|e zugeben. Wir bleiben immer noch unrer einer Ueberiponnung unserer Steuerlast. 1&26 wurden die Reichssteuern gesenkt, diesmal versuchen wir es mit der Lenkung der Real« steuern, die ein« Rechtsverpflichtung der Lander ist. Roch den Verhandlungen mit den Ländern habe ich Grund zu der Annahme, daß dies« Bestimmung nicht nur Atrappe bleibt Sie ist auch durchführbar, nachdem dos Reich den Ländern und Gemeinden die Erwerbslasten abgenommen hat Ein, Einschränkung der Finanzhoheit de» Reiche» liegt in diesem Gesetz nicht. Die Be> ftimmung zur Senkung der Realsteuern stellt in diesem Falle einen Eingriff in die Steuergesetzgebung der Länder dar. Partikularistische Tendenzen liegen mir völlig fern Ich halte e» mit dem Wort Bismarck«, dessen Geburtstag wir heute feiern: „Portikulorismus i ft eine B o - fis der Schwäche." Von einem Milltardenge- schenk an die Länder ist gar keine Rede. Die Auffassung des preußischen Ministerpräsidenten über die Blerfteuervorlage kann ich nicht teilen. Durch bl« Erhöyung der Biersteuer find die Grenzgebiete teuften» In keiner Weife geschädigt worden, im Gegenteil haben wir |a In den letzten Tagen für die Ruhrhilfe 30 Millionen eingesetzt und den Grenzfonds von 15 auf 25 Millionen erhöht. (Sehr richtig' bet der Mehrheit.) Die Absindungen anderer Länder für Essenoohnen, Post ufro. werden nicht hinter dem Rucken de« Reichrtaae» und de» Reichsrate» geregelt werden. Im übrigen erscheint mir di« Erörterung solcher Dinge für die gesomtpolttische Debatte wenig zuträglich zu fein. (Lebhafter Beifall bei der Mehrheit.) Ävg. Drewitz (DirtschaftSponet) erklär!, da- finanzielle Entgegenkommen gegenüber 2än dorn und Gemeinden mache eS der lölrl*<6afte- Partei unmögl Ich, der Regierung noch wohlwollend gegenüberzustehen. Die Realsteuer^enkung werde unter diesen Umständen ein schöner Traum bleiben. Es gebe keinen andern Weg. der Verschwendung der Länder und Gemeinden zu steuern, als sie aus sich s e l b st anzuweisen, ihnen da» Zuschlag-recht zur Einkommen- und KörperschastSsteuer zu geben. sSehr richtig! bei der WirtsctastSpartel.) Tlbg. Sisenberger (Bayr. Bauernbund) empfiehlt den Finanzämtern, sie sollten einmal die ..Grobbonzen" unter die Lupe nehmen ES seien noch Kriegs-, Inflation-- und Schiebergewinne genug vorhanden. Der Redner empfiehlt, eine OHobeftcuer für diejenigen einzusuhren. die jetzt durch ihr Herumlaufen die bäuerische Erde verschandeln. (Heiterkeit und Beifall.) Die Abstimmungen. Es folgen die Abstimmungen zum ersten Abschnitt des Finanzausgleichgesetze-. Die vom Abg. Dr. Fischer (Dem.) beantragte Gteichung des § 4 (Garantie von 2,6 Milliarden) wird in namentlicher Abstimmung mit 210 gegen 153 Stimmen abgelehnt. Die Sozialdemokraten und die Wirtschaft-Partei beantragen Streichung der Sonderverteilung nach dem Umsatzsteuerschlüssel. Auch dieser Antrag wird in namentlicher Abstimmung mit 219 aegen 160 Stimmen abgelehnt. Dasselbe Schi^al haben die fc^lal- demokratifchen und kommunistischen Anträge sowie Anträge der Wirtschaftspartei und der demokratische Antrag, den Finanzausgleich nicht auf zwei, sondern nur auf ein Jahr gelten zu lassen. Unter Ablehnung sämtlicher Anträge wird ent- sprechend der Borlage die bisherige ® e - meinbegetränfefteuer beseitigt, die neue Gemelndebiersteuer aber angenommen. Der Rest der Vorlage wird bis auf den Abschnitt .HauSzinssteuer" angenommen. Weiterberatung SamStag. Tragischer Tod General von Wriesbergs. Berlin. 2. Avril. (Vriv.-Lel.) Das Opfer cines tragischen UngiückslalX's wurde gestern der Generalmasor a. D. von Wr'.eSberg, der sich be sonders zu Beginn des Krieges als Etzel des Allgemeinen Kriegsdepartements im preußischen Krleasministertui» um die Schlatzsertigkelt des deutschen Heeres hohe Derdienste erworben hat. Der General, der Präsident des OslmarkenbundeS ist. wollte am gestrigen Gebnrttztage Bismarcks in Begleitung einiger anderer Herren einen Kranz am Berliner Bismarckdenkmal nieberiegen. All et dabei einige Worte an seine Begleitung r.x n dazu jedoch nicht veranlabt q leben. ?lbg. Dr. o Winterfeld ipntl > ftrlii mit frieblgunci les' baft mich Der *Dlinifrer b#n 2 m et all von heute morgen tief bedauere. Der Redner erklärt Grundsätzlich hakten mir da» BannrneUengesetz für berechtigt. (Zuruf links: Für die anderen'. Der Polizeipräsident muffe bei künftigen Bismarck- feiern Ausnahmen 4 u la ff en. damit die Möglichkeit geschaffen »erde, einen Kranz nlsderzu- legen iinb einige Worte zu sprechen. Minister Grzesinfki erklärt, daft nach einer neuen Darstellung General v. Wriesderg nur mit einigen Worten eine Kranzniederlegung habe de gleiten wollen. Wenn diese Darstellung zutreffe. Io habe der Beamte unrichtig gehandelt. Er dürfe diese Kranzniederlegung nicht hindern. Er hätte auch General v. Wriesberg nicht auf- fordern dürfen, Aur Wache rNitzugehen. Er hätte lediglich nachdem Romen fragen dürfen, treffe bk neue Darstellung zu, so sei der Beamte zu bestrafen. Rheinhessens Noi Berlin, 1. April. (TU.) Im Reichskanzler- palais fand heute nachmittag auf Einladung des Reichsverbandk» der Rheinländer, der rheimichen Frauenliga und de« Verein» der Helsen In Berlin ein Tee-Empsang statt, der besonders dem Gedenken des besetzten rheinbessischcn Gebiete» gewidmet war. Al» Vertreter de» hessischen Rheinqaues gab der Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Kulb. «ine kurze Darstellung der seelischen und materiellen Rot der besetzten Gebiete, bi« in besonderem Matze auf dem hessischen Teil laste. Er wies auf dl, schwere Enttäuschung hin. die sich des besetzten hessischen Rheinlandes bemächtigt habe, als der Locarno-Vertrag trotz seiner Verheiftungen ohne W I k k u n g für die rheinischen Gebiet» geblieben sei. Wie groft die Last in seinem hessischen Teil ist, belegte er kurz mit einigen Zahlen. 3m September 1Ö26 seien auf 10(XX) Kopfe der Bevölkerung des befetzten bayerischen Teile» des Rheinlandes 169 Mann französische Besatzung, im preuftlschen Teil 161 Mann und iin hessischen Teil 420 Mann ge- kommen. In Mainz seien heute noch 76 Schul- räume der Benutzung durch die Besatzung endogen. Die Wohnungsnot gehe bi» zur Hoffnungslosigkeit, die Arbeitslosigkeit Im besetzten Gebiet sei noch schlimmer als im übrigen Deutschland. Don einer Pressefreiheit könne Nicht iefprochen werden. Riederdrückend wirke die rcmde Gerichtsbarkeit, vor allem die )rdonanzen und andere Folgeerscheinungen der Be- atzung. h| Jahre trage das Rheinland die Bedrückung. Mit starker Betonung gab Dr. Külb der Hoffnung Ausdruck, daft nun endlich das Vertrauen, das man von deutscher Seite in den Der- trdd von Locarno gesetzt habe, von Frank- reich gerechtfertigt werden möge. Dem Reich aber gab er die Versicherung, daft das Herz der Rheinländer trotz aller Rot stets dem armen ober nur um |o teuren Vaterlande gehören werde. Cn. ftrhr. v. Biegeleben, der scheidende hessische Gesandte, dankte der Reichsregierung Insbesondere für die Unterstützung, die ihm für seine Arbeit geworden war. Ganz besonders warme Worte widmete er den Damen der Frauenliga als den Vertreterinnen der rheinischen Frauen überhaupt. Ohne die Frauen könnte der seelische und materielle Abwehrkampf gegen da» Unrecht am Rhein gar nicht geführt werden. Viegesähriichen„Reitervereine" Mainz, 1. April iWTB.) Der Präsident der Interalliierten Rhelnland- k 0 m m l f f 1 0 n hat an den Reichskommissar für die besetzten Gebiete ein Schreiben gerichtet, In welchem zunächst auf hie allgemeine Entwicklung der „Reitervereine" Im besetzten Gebiet, namentlich in der Pfalz und im Rorden der besetzten Gebiete, hinaewiesen wirb. Es heißt dann weiter: „Es bestehl Anlaft zu dem Bemerken, daß die Beiätigung dieser Vereinigungen im Pferdesport und Reitun'erricht entgegen den Beschlüssen der Rheinlandkommlssion und den von der deutschen Regierung eingrgangenen Verpflichtungen das bestimmte Ziel der militärischen Ausbildung verfolgt Man kann feststellen, daß in den Orten, in denen ein „Reiterverein' besteht Au - diIdung » - Übungen stattsinden, auf zu diesem Zwecke hergerichteten Deländen, di« entweder Privatpersonen oder Gemeinden oder dem Reich gehören. Das Schreiben schließt, daß her Präsident dic Austncrk'amleit bce Reich-kommissar- au< diele Reudildung bzw Reorganisierung von 2t eil erbe reinen lenken wolle, die geeignet seien, die Sicherheit her Befatzungsirup- pen zu gefährden." Litauens Kamps gegen die deu-sche Schule in Memel. Olt eine 1. 2 April «TU.) Der Kamps des Direktoriums des Memelgebiete- gegen Me deutsche Schule geht Welter. Gestern ist dem Leiter des Memeler Lehrerseminar- Zech mitq-ttlh worden, daß er demnächst von feiner jetzigen 6tellling rtbbetufcn wird. Dein bereits gekündigten Schulrat Hl*et)e r ist die Bestätigung seiner Wahl in hon KreisauSschust von Heyde- Frug versagt worden Die Kündigungen von Lehrern, die für Deutschland optiert haben, werden radikal fortgesetzt, obwohl nach dem Memel- statut bis Aum Jahre 1930 ausländisch« Lehrkräfte ins Memelgebiet berufen werden dürfen Die kvr gewordenen Stellen werden mit völlig unvorgebildeten litauischen Lehrkräften befehl Die M.nneler Aufk-auschulen dürfen von jetzt ab nur noch Schü- ler (lufnebnK.i die litauisch In Wort unZ> Schrift beherrfchen Der Schulstreik in Augskieken. wo der Schulunterricht plötzlich in litauischer Sprache abgetanen werben sollte, bauert an Ein neues Instruktionsbuch für das tschechische Heer. Prag 1. Apr l (®rlb.-Xel) Von Sem dritten Teil bot militärischen Dienstvorschriften tat Republik, hem Hand buche für Sie mck.iärischc ^vUebung brr Soldaten bas übrigen» keinen kOf-zikllen Eharakter trägt wirb «ine ReuauS - gäbe veranstaltet Rach Erscheinen hieirr neuen Ausgabe werben bi« alten Vo rschr lft«n du« b«m Umlauf g«zog«n werben wo- durch Dem Wunsche ber deut'chen Regierungsparteien entsprochen wieS. weiche d.e bisherige Ausgabe dielee milltärisch.n D enstvoeichelfte.i vom nationalen Standpunkte au# al» brr'dMi anfeben ‘Bergarbeiierftrtih in Amerika. Aeuvock 1 April. e- tonftlgen Kriege« In die Konvention mir ein« geschlossen werden. ES würde sonst Frankreich sehr schwer sein, die auf Grund bet seitherigen Verhandlungen bereits vorgesehene Begrenzung der Landstreitkräfte nnnunebmen Der deutsch« Delegierte Gras Bernstors erklärte. Deutschland, dem jede Mttitäraviatik genommen, dem hie Ausübung jeder Militär- aviatik versagt wurde, steht den Lustrüstungen ganz besonders unabhängig gegenüber Jm allgemeinen teilt die deutsche Delegation vollkommen die amerikanische Aussalsung Der entscheidend« Faktor für den militärische» Wert von Flugzeugen liegt in ihrcr möglichst großen Bereitschaft, möglichst schnell in den Kampf eingesetzt werden zu können Gin künftiger Krieg wird durch be über- tuschende Verwendung von Flugzeugen blitzartig entfesselt werden können Je stärket die Militäravlailk einefl Landes an Personal »nb Material aus der Friedenszell tat lein wird, um so größer wird d e Gesabr sein, die den Frieden bedroht Bei einem künftigen Kriege werben gerad- In hot Lust, bevor di« Kanonen zu Lande und zur E«e zur W rkung gebracht werden können, die ersten (Sntld-cbungen Schlag auf Schlag erfolgen Also müssen de In Friedensze ck veslebenken militärischen Luststreitkräfte so beschränkt werden daß bi« internationale Sicherheit so weit als möglich gesestigl wird. Das Ideoi das ei- teicht werden müßte, ist bic vollstend ge Ab- sch 0 fsung aller M 1 l I t ä t a v i a t i k Der andere entscheidend' Faktor bestehl in den Reserve". die die Mckitüravlatik eines Landes m Dem militärisch ausgebildeten Personal und In dem ausgestapelten Material bes.tzt Bei her Bewertung ber Lustrüstungen muß also berücksichtigt werden. 1. das Material unb das Persona', ber Mi- litüraviatlk: 2. hie ausgebildeten Reserven unb bas für d e Mil täraoiatlk aufgefiare tc Ma «rial ®rai Bernstorfs stimmt Im übrigen grundsätzlich den Anregungen des belgischen Delegierten be Broucker« zu bi« im wesentlichen aus >ie Forderung nach Garantien dafür binaailau- en. daß alle der Luftfahrt gewährten ftaoi« ichen Subfibi « n nicht zu militari- chen wecken verwendet werken hü den Ler Ehinakonflikt. Ein Ultimatum der Mächte an die Regierung von Uanton Conbon. 2. April (HUB. Junfiprud).) Eine gemeinsame Rote Groftbr>«annicn», Amerika» anb Japans dürst« unwerjuglid) Der fta ;»nreglmina | folgende Forderungen uniccbreitm■ verhaftuag unb Bestrafung aller an den in Ran Fing begangenen Verbrechen Beteiligten, finanzielle Liickchabigung für da« Geben ber Getöteten und für bi« ben anderen perfonen lugefügtrn Verletzungen. Entschädigung für da» befchsdigt« Eigentum, ein« Entschuldigung der Aartonregirrung «loscht der Osslsier«. bk die Truppen beteiligten, eine Ehrenbezeugung oor ben Rational flaggen bet Mächl? durch bk Manlontrup- Jn. nDallg Rew»' will wissen, botz man für den all. daft die Äantoorrgirrunq dk Jetbrrungen roftbnlannlcn». Amerika» und Japan» nicht erfüllt. dir B I 0 tf • b r brr chinesischen Küste m» Auge faik Sk würde jedoch ohne Mitwirkung Der an- deren Möchte wenig Auystcht aus Ersoig haben. Per dipiomatisch« Korrrsponbent de» „Dailg Irtearaph" schreibt, eine .VloMtnblodabe könnte non ioriRildirn SdHvirrigfdten ju Kchwiedgkettr» Internationaler »k auch partamentar.ldNT Art führen. Man würde daher riw rafchr für je. scharr Brllrafnag der Behörden 0 e n Kanton porjktm. E» ki nicht schwer, sich In Anbetracht der modernen Jloitrn anb Cult’a1 r^euge oorznstellen. wie saschr Matznodmen. fall« sie sich al» notwendig erwiesen, an besten durcharführt nxxbtn können. Auch bk Verstärkung der fremden S.-iandstchaft». unb Kon sularwachen in Peking anb In Xienflta wird er wogen Amerikas Politik in Lhina Rruh ort. 1. April. (DTBZ .GveNtn» Dorlb" tri ährt. Präsihcnt E 0 0 lidge Hab tan Diplomatischen und konlularckchen Beamtei' in EHina hie Anweisung erteilt. Waihinüton nicht weiter mit militari st .tcher unh Impcrialistfckkr Propaaanta zu überschütten. In Den Instruktionen soll hie seste Entschlossenheit bet Regierung tat Bereinigten Staaten zum Ausdruck kommen haß hie Gewehre her umerikani>chen Marinesoldaten hie Krisis nicht he- schleunigen sollerr. wodurch die Bstelnlgten Staaten gezwungen würden, .bas Spiel tu. r0päiscder Politiker im fernen Osten zu spielen". Die Bereinigten Staaten würd-n da» dein chinesischen Grsanhten in Dalblngton ge gebene Versdrectan Halten, an keiner militätischen Aktion gegen EHina teilzu- nehmen. Staatssekretär Kellogg soll erklärt haben Die amerlluntsche Regierung unternimmt bk nötigen Schritte um Leben unb Eigentum der In ttblna lebenden Amerikaner zu schützen Kriegslchifle unb Marinesoldaten lind in der für notwendig erachteten 3ah; entsandt worden. E- ist kein Befehl für hi? Räumung Schangbais ausgegeben worden. Die amerikanischen Vertreter in EHina werden In vollem Maß« mit den a n D « r e n fremden Vertretern zusain- menwlrken. wenn sie einem genHetnsamen Problem, dem Schutz des Lebens unb Eigentums ihrer Untertanen, in Ehlna gegenuberstehen Italienisch-südslawische Verhandlungen. Pari», 1. April. (Hava».) Die südsto wische Regierung Hal in Pari». Berit। unb London versichern lasten, daft sie geneigt sei wie sie die» bei der Entstehung de» Ltrertsalk« hade wisten lasten, mit der italienischen Regierung In Verhandlungen über die Gesamtheit der Schwierigkeiten die zwischen den beiden Mächte - bestehen, einzukrekn. Diese Versicherung werde auck von der sübslawifchen Regierung Rom übermittel werden. Für die Einführung der allge meinen Dienstpflicht. Berlin, 1. Avril. Wie wir erfahren, h,. sich dieser lagt die in München hn vorigen Jahre von den verschiedensten Kreisen der Wirtschast Wissenschaft und der Politit ins Leben gerufen» Arbeitsgemeinschaft der schaffenden Stände zur Einführung der allgemeinen und gesetzll chen Arbeitsdienst p f l i ch t als Zentralstelle für Süddeutsch- land nunmehr mit der Reichs werbe- und Propa- ganhastelle zur Einführung der Arbeitsdienst- Pflicht Berlin vereinigt. Die neue Verein,gung fordert alle interessierten Kreise der W^rtschafi. Wissenschast und tat Politik auf, sich an ihren Bestrebungen zu beteiligen, da die anhaltend« Arbeitslosigkeit, die schwer auf Ml Honen von Deutschen l alt et, zum Verfall von Sitte und Moral, zur Lockerung der familiären Band« beiträgt. Immer meta Die Erkenntnis innerhalb aller Kreise unseres Volkes erwachen läßt, daß durch die Einführung der allgemeinen und gesetzlichen Arbeitsdienstpflicht dem gesamten Volke, der deutschen Wirt'chaft unb Dem Deutschen Staate eminent geholten werden könne Fürst ‘B smardt im diplomatischen Dienst Berlin. 2 April. Die Rachri Ht von hem Urbertritt dc» deutschnationalen Reichstag, adge- ordneten Fürst Bismarck in den biplomatifchen Dienst beftätiqt sich Wie w k au» varlamentad- schcn Krei en erfahren ist tl fei st ^er^ändlich, -)aß Fürst B -marck von dem Zeiiz-unkt ad. an Dem er feinen neuen Dienst dauernd übernimmt, feine parfamentarilche Tätigkeit ruhen Liften wird Mus aller Welt. Ueberfaü auf eine BanFflllale. In Die Filiale der Slowakischen Agrarbank in Wella Bytca in bet Slowakei drangen drei Männer mit vorgehalkenein Revolver ein. banden den Direktor und den Kassierer mit Strikten unb entnahmen hierauf Der Kaste 24 000 Ttchechv-Kronen Al» der Gefchas.ssuhrer einer Hoizsirma. der 15000 Krcneu bei fiü» trua, den Bankraum betrat, wurde er beraubt unb. all er um Hilfe schrie, von ben Räubern durch sieben Messerstich« getötet Sie Eea- Flanner e von Preßburg Hai zur Verfolgung der Räuber 80 Mann auigeüoten D.« Räuber hatten sich in zwei Gruppen zu je zwei Mann geteilt. A.» zwei tat Räuber gestern von bet ®cnbannerie bei Waß-Bistntz gestellt wurden, gaben sie Schüsse auf die Gendarmen ab, wodurch ein Wachtmtiftet getötet wurde D e Räuber entkamen Heute vormittag erlchof» len zwei Dieser Räuber abermals einen Wachtmeister. Der sie verhaften tpol ie Dk beiden Banti:en tonnten gleichfalls enttommen En em Oberförster bei CllTein a lang es heute, zwei der Verbrecher zu entdecken während er einen feftnobm verübte ber andere Selbstmord Zu lobe mi||bonb«l.MJW uns geschmälert,müssten wir glauben, dass irgend jemand unsere schwer nachzu- prüfenden Angaben auch nur im geringsten als eine re- klamemässige Übertreibung aufgefasst hätte. Den Grundsatz „Wahrheit in der Reklame" betrachten wir als ein erstrebenswertes Ziel im deutschen Wirtschaftsleben. Um den Beweis zu erbringen, dass wir auch prak tisch nach diesem Grundsatz handeln,haben wir uns entschlossen,unsere damaligen Angaben noch nachträglich von einem Notar prüfen zu lassen. Die über seine Feststellungen; in unserer Rohtabakzentra- le aufgenommene Urkunde hat folgenden Wortlaut: tober 1803 Mörike Al C/n einem viel beachteten M Jnserat kündigten wir vor etwa sechs Monaten an,dass die Qualität unserer OVERSTOll um 50% verbessert werden konnte, obgleich ihre gute Mischung sie schon vorher zur meistgerauch ten 5^.-Zigarette in Deutsch land gemacht hatte Diese bedeutende Hebung des Qualitäts-Niveaus war das letzte Resultat einer gewaltigen Umsatzsteigerung, die es uns ermöglicht hatte Spezial- Fabriken für diese Sorte einzurichten und in unserm Fach neuartige Arbeitsmethoden anzuwenden. 2ine Verbesserung der OVERSTOll um 50 »war unser grösster Erfolg seit langen Jahren. Die (Freude an diesem Erfolg wurde GUnters'cKn/i L Jiegel l W HWN Xus der Provinztalhauptstadt. Gieh « n. den 1 April 1927 Das (Ergebnis unseres literarischen Preisausschreibens. Dir v«r öffentlichen hiermit dir Losungen un« sere» lilerari'chrn Pi' lübiio 1 'n W\i. lullt ■ daß sie gtfMifll |fl 3,öes tlreilloO« hob, "Men Regierung |r t>K GHamlWl bir Den beiden Mächte > !ls>cherung werde aut infl Wom übfflfflthl yw? i ^iiiQ WZ ? es*"1’* Stil »-■ ng der allge itpsticht. ie wir ersa-M, M m vorigen Mu nttn btt Dirtschah 1 ins Leben gerulene : derschasstnben ung der aiigt' ich en Arbeitsstelle für Süddeutsch- sioerbe« und Prvpa- der LlrbeitSdienst- e neue Bereinigung reise der Wirtschaft, 1 aus. sich an chm , da die anhaltende schwer aus Million« Dersall von Sitte und «miliaren Dande bei- Erkenntnis innerhalb s erwachen läßt toft Ilgemeinen und gefetl* dem gesamten wM. und dem deutschen !rden könne. marär hen Dienst- ie Ilachrichi von dem ialcn Aeichstogsadge' ,n den diplomahM gif au? varla^Mri- »5 sel.stncrliSnblich. sein W?J JJ- । dauernd uvern mml. igfeil ruht« lallen Tie Lösung,«. Schill««. a) D.« Ttaui von We> ina Der» 1237 bi» 1248 b» Di« Piccolomim, Sr ter Au'zug Dierter Austritt Luther. a) Haussoruch b; Riaflebr!»’ der Böget. Herbst 1534 Hebbe. e) Qub'th Erster Alt b) Mar a Magdaien?. ,-stvelte« Alt zweit« Vze. e D t s i" o r d • ) Dries an seine Draut 1 3uli 1847 b) Dedan en und Wr.nnerungen 29 Äflp Goethe a) Die Le den des fungen D »t^ers, 1 Auch b) Faust 1 Teil Dor dem lort Kelter • ) Aheinbilder. Stilleben b) Da» LanzlegeadcheN Lessina a) Hamburg sche Dramaturgie. 5b Stück, b) -milla Dalotti S her Au'zug D.«rt«r Di ^U/Ir n Mr.^chi cher, Alizumenlchliches. Der- mischte Meinungen und Sprüche. b) Me | VI u,bertzesNlcher Kunst« vrretu 11 Uhr vvnn, chrdssnuizg der Abstellung von Gemälden von Heinrich Linzer. Weimar — Verein für Hundelport Ererzterhalle der Aeuen Kaiern«. Hundeau»stellung — Vaddler-4Kil.V 2 Ubr nachm Anpaddeln Wandervogel Höhenilug 8 Ubr. Katholische» Berel ns n au» 1 deutscher 3uvi*’ih- vrrsine 8 Uhr Durnhalle lOswaldsaartenh Abendieier Koniirmandentaal der Johannes« Nrche 8 Uhr, Bortraa von ®iäHn Slisaberh von S-chliv Kriegcr-Berein (pletzeit 7.15 Uhr. ckai» Leib Wohitäligkeit»deranstaltung^ Vicht- spiclhaus Bahnhosstrahe .Fräulein Mama" Astoria-Vichtspiel« .Da» Testament de» Dold- iucher»". Pnlast«Lichtipiele .Die Mühle von SanNouci". Deulschnationalc BolkSpariti. Am kommenden Mon:ag findet im ..Pvstketter" ein Vortragsabend statt, der mit einer BiSmarck- (Aedentseier verbunden ist. (Siehe Anzeige ! 3. Fr.tz D . e t r' ch etud math Diehen Bordonlagc 13. Fontan«, Stechlin 4 Frau 5K Schön«^orz. Drehen. B,»- marckstraste 43 Al red Aeumann Dr« Druse!. 5 Pro' D Holtzmann S ehen iAvethe« strah« 50 B.carda Huch, Der grvhe Krieg in Deutschland 6. D- Mehl ® «5«r Dveth.-strahe 44. Thoma» Mann Der Zauberberg 7. Frau Sisbeth Muciler-L«ut«rl. Giehrn. Marburaer Strah« 35 3atob Walser- mann. Da» Dänfemännchen 0 Katharina Hotz. 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Sonntag von 11 bi» 1 Uhr unentgeillich geässner " Der Verwalter de» Universität s» Z d r st a a r t t n • Heinrich Dbrmer konnte gestern lein Njährige» Dienstsubiläum de- Universität»dehörd« zum Ausdruck gebracht " Set« 25,ährlge» 2rbeit»sub - iäum begeht heute der Raufmann Karl Kutzer in der Oiaarrmlobril Melius •’ Eine Dreiundachtzigerin Fran SUlabethe Weih. geb. Hui. Witwe Waiitoi- stratz« 1 begeht heute. 2 April, ihren 83. Dc- dunslag in seltener geistiger und körperliche. Frisch, " D.« gestrigk BoII»abstimmun,t in bet Bvik»halle Hal auf «ine Anzad Leutchen n cht an den 1 April dachte und nun vor der Boikshatte erlch.enen. um m.i .hrem Stimmrecht auch die Frage der Heizung dicfe» Dedäude» zu entscheiden Der letzte Ab- ftimmung»lustige erschien noch abend» gegen 1 '»9 Uhr bei dem Hau-meister der BolksoaUe konnte jedoch zur -Abstimmung" nicht zugelasten werden, weil er keine Bescheinigung hatte Den, Mann« wurde bedeutet, vielleicht am 1. April nächsten Jahre» wieder zu kommen •• D e r Fisch zug in der Lahn, von dessen Bordereitung wir gestern berichteten konnte nicht dir leit werden ?cr D V t i b im ..Berkin der fische der Ohm und der Vabrr führt batte durch gute, bekoiiimen von den Dorbereitungen, dir aestern manche unserer Mitbürger in Atem gebracht halten Gr rntschloh sich daher, aul das kstendezo0!is am 1. April zu verzichten, weit r r sich nicht uzen lasien wollte. " Hundeausstellung in Gietzen Zu der am morgigen Sonntag stattsindendeN Zn ernaüonakn Hundeau»stelluna sind amzäheriid 400 Hunde gemeldet Sine grotz« Anzahl von Meldungen konnte, weil verspätet, im Znteresle der Organisation nickt mehr angenommen weiden. Da» Richten beginnt pünktlich um 10 Uhr vormittags Hervorragende Sremplave au» allen Teilen Deutschland» sind gemeldet. Starke Konkurrenz ist bei den Foslerrier». der In England beliebtesten Rasse zu erwarten, wo eine grotz Anzahl von importierten Tieren sich mit deutsch^ Zuch.vrodukten mölscn wird. Di» verschieden, Iagdhundrassen sind mit zahlreich, n guten ®rem- plaren vertreten. Sbenso stellen die Polizeihm^»- rassen, wie deutsche Schäferhunde, Dobermann. Pintfcher, Rottweiler, Riefen-Dchnauzer, Aire« dale-Terrier» und Borer zahlrviche Konkurrenten Der alleinige Zuaang zur Ausstellung befindet sich Eingang zur Kaserne, Licher Straff. — Aus die um 4 llnt nachmittag» slattfindende Bor» । führung her Heeresdiensthunde sei besonder» hin» * gewiesen. . Welt. • BantiU'alc. iltcnem en 24vX10 iuf .^.zfübret eiott « * «“ iav» IW1 en-. । Wann y* >u von M der ÖCK| rourM. ltrih S ob, »d- it 9e‘ i t fl cr^'' ute vorE^jn.n verhafte" v lein ö-[a jLhrent' n et ander« v Pli»', -SH:S SS — lagrskalender für Samstag Verein oerir. Elsatz-Lolhrlnger; 8.15 Ubr, Hotel Kohler, Monotsoersammlung. — D. f. V-: 8,30 Uhr, U. C., Jahresbaupioersammlung. M. Id. 8.15 Uhr, bei f). Faulstich gruhiabrrhaUDtoersam lung. — Erste ReichskurzschristflkseMchaft „(Babe berget" und Danwnabteilung: 8.30 Uhr, Stadt LIch. 41 TZ;.. L-. .x. rvr^- eltieiN Sam®1 Di.v W eit We h*«J! |A «d) in bin Lh,®6 Old L'L-l c> fc? Hf Ur» Mit breite 2 Krim frife ninicn, ai friph uh» Ruk auf 6 a einen it ®n:tn ir tif 6lo London Jb trotffi J» 3uni IS ta 3ul i 5 6ü*efa ßitii m» JtMüigt Cinmg de ®<4r Unaj M» M a cb .Wr btt •ufloum auxopc w wir. Dc» ? on» Stlk- 3btr t tun?Mi i nime i| hnät lh loreürfe irre 3c82 l««N ft 21-irn c k:r tttk bi fc«; m ttt -riskier br^n Q 6nd®6 an iWm h' Ki» ^4 Gttt iui dr ta «der 3 bmt fort rrt wn Ifr fdifli auf|(i «den surl a?» SS’ tti > vril neichloiieu. S'oii moiortflö iDcnifl gembren, ab oerkn'iien. 02446 Güugerick, VicUig-ivauc 5h. ©arten» hälfte Uitfa 50i qmi am vorderenNabruna»' betfl zu oeip i-üten. Naber TeuielSluh- aarichen 22 "217h SonOeraagebot. 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Unb Italien hat biet eine grablmtge unb ziel- bewußte Außenpolitik verfolgt, in bcr e- bie kleine Entente Immer stärker au-höhlt, mit Rumänien. auch mU ‘Bulgarien unb Ungarn anknüpft unb Jugoslawien isoliert Sin Blick auf bie Karte genügt, um zu zeigen, warn einem ital enifch-sugofiawischen Zulammcnstoh Albanien militärisch, strategisch bebeutet. Die (Etappen dieser Italienischen Politik sind. Der Londoner Vertrag vom April 1915, Der Italien Das Protektorat über Albanien in Aussicht stellte. Im Ium 1917 tatsächliche» italienisches Protektorat, tm Juli WiDerspruch De» neuen iugo|laroi|d)en Etaatsanspruches. im Auaust 1920 Verzicht Gio- kitti- unb Räumung. Am 9. Zlovember 1921 enbgültige Grenzziehung für Albanien unb Erklärung ber Botschafterkonferenz, bie Italien- .strategische Sicherheit" in bezug auf bie alba» nische Ilnabbängigkeit boppelt unterstrich. Frieb- liche Durchbringung Albanien- durch Italien, finanziell, verkehrsmäßig, auch wohl militärisch: Interesse am Staat-ftreich Achmed ZoguS 1924. Dieser, bcr nach bcr König-kröne strebt, tritt Immer mehr unter italienische« Protektorat, unb ®ag*lerfranfnng«n sind ttxgen l^rtt ^artnädig- feit außerordentlich gefürchtet, Ik können jafcw- tana bestehen bleiben Die Behandlung ist ein« so schwierige, baß oftmals der ganz« Rage! ent- fernl werden muh, um der Krankheit Herr zu werben Die Folge ift natürlich ein« lange be- ftebenbleibend.' Beeinträchtigung der Qlrtote* fähigkeit, da der deS Ragtlschutze- beraubte Singet äußerst empfindlich ist gegen Schäden und Erkrankungen di« durch Eitererreger hervorgerufen werden und äußerst schmerzhaft sind. Warum ist nun gerade tue Landbevölkerung der Ansteckung durch Pilze besonder- au-gesetzt? An Hand großer (Z.anftiktn hot man seftaestellr. baß in viehreichen Gegenden von den durch Pilze erkrankten Menschen 90 Prozent der Landbevölkerung angehören. Al- Erreger hat man Pilz« gefunden, die vorwiegend auf Großvieh ihr« krankmachenden Eigenschaften entfalten. Tatsächlich kann man nun in SrkrankungSsällen saft immer feftstelien, daß sich im Haarkleid der Hau-tiere (Hunde, Tatzen, Pferd«, Ziegen. Schafe oder Rinder) eigentümlich runde, bis handtellergroße. Haarlol« oder auch mit einem Grind bedeck.e Stellen linden, Ringelslechl« Glatzflechte oder Gei-grinö genannt. Hier hat sich der Ärank angesteckt. 3n den Wintermonaten. wenn d e Tiere im feuchtwarmcn Stall stehen, kommen Pilzsporen, die sich auf ihrer Haut angesiedeil haben, zur Auskeimung und rufen da» für boS Vieh recht harmlos« Krank- heitsbild hervor. D*e mit btt Pflege der Tiere betrauten Leute «kanten meist an den Händen oder Unterarmen. So ift auch die Möglichkeit der Uebertragung auf Menschen, die nicht- mit den Tieren zu tun haben, gegeben, und tatsächlich kommt e- meist zur g cichzeitigen Er« krankung mehrerer Bewohner d S Anwesen- Man hat auch feststelien können, daß in Zeiten, in denen der Lanbmann sich besonder- häufig mit seinem Vieh beschäftigt zur Zeit der Frühjahr-bestellung und der Einstallung der Tiere - eine starte Häufung der Erkrankungen fich bemerkbar macht, die so auffend in Erscheinung tritt, daß alle anderen Hautkrankheiten in dieser Zeit an Zahl von der Bartflechte überflügelt werden Gegenüber den Großstädten kann man an Kliniken mit vorwiegend ländlichen Patienten die Bartflechten last fünfmal so häufig beobachten. Während die durch die Rafierstube oder von Mensch zu Mensch überiragenen Bartflechten meist oberflächlichen Eyarakter haben, gehen die durch Tiere verursachten Ansteckungen meist in die liefe, knotige Form über Man muß annehmen, daß der Pilz sich auf der derben Tierhaut eine erhöhte Fähigkeit erworben hat, die viel weniger widerstandsfähige menschliche Haut und die Haare zu zerstören und die Hornschicht auszulösen. Wir sehen au- diesen kurzen Beobachtungen, baß der mit Vieh unchehende Landmann besonders gefährdet ist! Wie kann er sich nun möglichst vor Ansteckung schützen? Dor allem betrachte er seine Tiere sorgfältig k Hat er kranke Stellen gefunden, so lege er die vom Tierarzt verordnete Salbe genau nach Vorschrift auf und wasche sich nach Je bet Berührung de- Tierfelle- mit warmem Wasser und Schmierseife gründlich die Hände. Kranke Tier« sollen von gesunden möglichst ferngehalten werden: die zum Putzen benutzten Bürsten, Striegel usw. dürfen für andere Tiere keine Derwendung finden, da die Flechte dadurch übertragen wird. Auch soll nicht da-felbe Geschirr benutzt werden, -um mindesten mutz es vorher mit Wasser und Seife gereinigt werden. Bemerkt man trotz dieser Vorsichtsmaßregeln DerbächtigeS an seinem Körper, so soll man sofort zum Arzt gehen. 3m Verkehr mit anderen Personen ist wegen der Ansteckung-Möglichkeiten äußerste Vorsicht am Platze. Berührungen der Krankheitsherde sind wegen der Ueuertragung»- gesahr auf g.sunde Körperstellen zu vermeiden. Die von Erkrankten benutzten Handtücher dürfen von anderen nicht gebraucht werden. Eine für den Ersterlrankten harmlose Form kann bei dem von ihm Angestecklen vielleicht eine viel schlimmere sein und monatelang« AroeikSunfähigkeit zur Folge haben. Die Befolgung dieser Vorsichtsmaßregeln ist um so nötiger, als in den letzten Jahren trotz Besserung bet sanitären Verhältnis'« wieder «ine erhebliche Steigerung der ErlrankungSlälle zu beobachten ist. Aur der provinzialhauptftadt. Gießen, den 2. April 1927. Aprilmenschen Gestern Riviera, heute Grönland und morgen vielleicht wieder strahlende Sonne oder Regen. E- sieht immer so au» al» ob. und kommt meistenander- als man gedacht hat. Diese- Hangen und Bangen zwischen Winterulster und Frühjahrs- Paletot hat sich in dem Begriff .Aprilwetter" verdichtet ßaunigfetl. Wrttetwendigkeit. kurz die Unzuverlässigkeit in Reinkultur ift der Laubfrosch im Aprll. Die Gründe für diele- Verhalten sind trotz Wetterbericht — genau so dunkel wie bet Dieum Menschen, die man Aprilcharaktere nennen kann. Man kennt sie jahrelang 3n- und auswendig. Man glaubt sie wenigsten- zu kennen 11 nb plötzlich Inti irgend etwa» ein da» die Feststellung nötig macht. .Da» hätte ich nie hinter dem Manne gesucht." .Wie man sich täuschen kann!" pflegt man bann zu sagen. Dieser Ausspruch trifft tatsächlich ben Ragel auf den Kopf Man ift weniger durch den anderen getäuscht worden (allenfalls enttäuscht), al- daß wir zur Erkenntnis gelangen, daß unser Bild, wie wir eS iahen ober sehen wollten, nicht in allen Einzelheiten bet Wirklichkeit entspricht. Obwohl der anberc et selbst geblieben ist. Denn nicht icde- S«sicht ist bet Spiegel der dazugehörigen Seele. Berus unb Bestimmung hinterlassen im Antlitz zwar ihre Spuren, aber wie ost heitzt es auch. .Lache Bajazzo", obgleich da» Herz weih bl ulet. 3n ber Seele eine» Menschen liegen ebenso- viele Geheimnisse verborgen, wie in bem All. ba- uns umgibt. Unergründliches. Abgründiges. Das irgendwann hochgeschleudert wird. Da- einen Menschen etwa» tun ober sagen läßt, über ba» man sich entsetzt. Er selbst vielleicht am meisten. Weil bas .Erkenne bich selbstI" ein lebenslange« Streben bleibt, bem nie ein abschließende» Wissen bi« zum letzten Rest wird. Sin Saulu«, ein halbe« Menschenalter hindurch. bet anscheinend unvermittelt sich zum geraben Gegenteil bekennt, kann sich durch die Reise unb Erfahrungen der 3ahre zum 'Jkiulu» gewandelt haben Weil mit der körperlichen Entwicklung häufig auch seelische Umstellungen statt- finben. 3ebensall« braucht ein Mensch nicht immer ber Aprilcharakter zu fein, al« ber er sich vielleicht gelegentlich ansieht. Dom Gietzener Derschönerungs- verein. Man schreibt unS: Die rasche Entwicklung unsere« Verkehrswesen«, zumal ber Kraftfahrzeuge. i.-achi auch in Gießen dem Spa-ier- gängcr bie Erholung auf Dangen in bte jetzt wieder erwachende Raiur recht schwer. Wohin er seine Schritte lenkt, auch auf früher recht idyllischen Wegen, überall verscheuchen ihn die gellenden Signale ber Autohupen, unb überall drohen ihm bie durch Auto« unb Krafträder ausgewir- bdlen Staubwolken ben behaglichen Raturgenutz zu verderben. Um so wichtiger ist für ben Ratur- freunb bie Pflege bet in Flur unb Wald hinaus- führenden Fußpfade unb bie Sorge für Ruheplätze in Gießen» näherer unb weiterer Umgebung. Damit sinb bie Aufgaben be« (Siebener Verschönerungsverein« wichtiger denn je, feine Unterstützung durch die große Gemeinde ber Raturfteunde immer dringender geworden. Von seiner stillen Tätigkeit hat bet Verein nicht große» Aufheben gemacht. Durch Verbindung mit ben städtischen unb Forstbehörden hat erjid) aber bie Instandsetzung unb Ergänzung ber Spazierwege bauernb angelegen fein lassen, ebenso die Erhaltung und Wiederherstellung der aus seine Veranlassung errichteten Ruhebänke, von denen freilich manche immer wieder ba« Opfer alter unb junger Rohlinge werden. 3n vollem Maße kann der Verschönerung-Verein seine Tätigkeit allerdings erst entfalten, wenn er bie verständnisvolle unb rührige Unterflübung aller (Siebener Raturfreunbe finbet. Diese darf sich freilich auch nicht auf bie eig.ntlich doch selbstverständliche stille Mitgliedschaft am Verschöne- rungSvcr.k.« beschränken. Sie muß vielmehr auch zum Aufdrucke kommen durch entschlossene Mitwirkung am Raturschuhe, namentlich am Pflanzenschutze. ben ilebergtiffen der unverstänfreL Das Abfchceßen eine» Bogel» de- Ringe» »u verwerten. Toten «refft bet Erforschung des — Dernächste Frankf 3nti ferbe markt findet am 4. April statt. städtischen Behörden, finden. den Ring und sende khn ein." Der dieser Birte nachkomnu. banbett an biefer Gelegerchett möge bet «r-gefprvch« fein: Wer einen beringte* Bogel ta b* Hände bekommt, möge bi« Rümmer de» Rin«« genau ausschreiben unb bttfe. nebst Ort unb Saturn he» Fange-, an bie Vogelwarte Helgoland erntenden Den Bogel mit dem Ring lasse man wieder ebener Zweigverein des Vogelsberger Höhenklubs angeregte Wiederherstellung de» Au-sicht-turme- a u f ber Hochwa rt» hohe wirb bie tatkrästige Unterstützung be» Ber- 'chö:.erunqsverei7^s. hottentllch aber auch ber digen 3ngenb gegenüber, ferner durch Anregungen zur Erweiterung be» Retze» ber Weg« unb Ruheplätze. Der Verein wird solche Anregungen durch feine Vorsitzenden Geheimrat Haupt (Keplerstraße 1) und Geheimrat Trautwein (Friedrichstraße 14) und durch feinen Rechner. Spenglmneißer Faber «Markt- s—--—._ .. straß« 1) jederzeit dankbar entgegennchmen. Auch' 'wegen ist strafbar und die Dom ®t ebener Zweigverein des Vogel» berg er Vögeln entnehm« man d> Ein Nachklang zum Gießener Femeprozeh. Wir in unserer gestrigen Ausgabe berichtet wurde, haben die Landtag»abgeordnelen Stork (Soz.) und Reiber (Item.) Im Hessi s che n Landtag fieinc Anfragen an den Jufttynhüftcr wegen de« Gericht»referendar» Zimmer in Gießen gerichtet, der im Gießener Feme- Prozeß einen Angeklagten begünstigt habe Hierzu bittet uns Referendar 3 immer um di« Aufnahme folgender Zeilen zweck» Klarstellung he# Sachverhalt»: .Der in dem Prozeß gegen Schwing und Gen. nunmehr freigesproä-ene Hein» war am 6. Januar erneut verhaftet worden, lieber angebliche Aeuherungen be» Heinz bei seiner Verhaftung würbe ber Kriminalbeamte Klinke- Magdeburg im Verlaufe be» Prvzeffe» gehört, her habet auSfagte. Heinz habe ihm gegenüber bamal» geäußert, eine ihm, bem Heinz, bekannte unb in ber Sache tätige Gerichtsperfon habe ihn brieflich von feiner beoorfteijenben Verhaftung informiert. Die Magbeburger Polizei hat sich bieferbalb bamalS an ben die Sache Schwing bearbeitenden Staatsanwalt gewandt. E- wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Begünstigung be» Heinz eingeleitet. Wer bte Strafprvzehord- nung kennt, tounbert sich hierüber nicht, «s ist ein alltäglicher Vorgang. Rach meinen Bekun- bungen, bie ich in ber Sache gemacht habe, unb nach bem Auffinden meine» an Heinz gerichteten Briefe« vom 5. Januar ergab sich die Haltlosigkeit bet Angaben ber Magdeburger Polizei. 3d> stell« aber auch noch einmal an dieser Stelle fest, daß ich in der Sache gegen Schwing und (Sen. niemals amtlich tätig axir daß ich bie Akten nicht einmal von weitem auch nur gesehen habe, baß ich keinerlei Kenntnis von dem Erlaß eine« Haftbefehl«, noch von einem diesbezüglichen Antrag gehabt habe, daß ich weiterhin auch keinerlei Kenntnis von einer geplanten ober bevorstehenden Verhaftung des Heinz hatte unb infolgedessen auch keinerlei Rachricht, gleichwie In welcher Form, an ihn habe gelangen lassen formen. Damit ist ba« gegen mich eingeleilete Verfahren materiell hinfällig. Auch formell besteht es nicht mehr zu Recht, nachdem Heinz srOigespruchen worben Ift (eine Veaünstigung eine« Freigesprochenen gibt es nicht). Seine ötnftelbmg erwarte ich täglich 3ch habe mich seinerzeit Damit einverstanden erklärt, daß e« bi» nach Abschluß De» Prozeste» gegen Heinz in der Schwebe blieb. Buntes Allerlei. Di« Rettung bet Pifanrettc. AuS Quebec ,Kanada» wird berichtet Da» hätten sich bi« Bisamratte«. jene weniger hübfchen ol» wertvollen Xiert, Deren Fell im kanabi'chen E,v n eine fo überragend* Roll« spielt, bie jetzt aber infolge btt Vernicht ungSwu: erwerb»gteriger Fallensteller au» ber kanadische" Fauna zu verschwinden drohen, auch nicht träu men lassen, daß Heck und Segen für ihr arme» verfolgte» Defchlccht einmal von ob#*. und »war von der Aviatik, kommen sollt«. Und doch ift da» so: da» kanadisch« Lanbwirtschasts- unb ba» Hanbel»minifterium haben au» Belvrgnis übet ba» allmählich« Aussterb«n bi«s«r (für Den Geld- beutel) fo nützlichen Tier« In getnctnlamem Vorgehen beschlossen, in Rord-Mamtoda, wv bi« günstigsten LebenSbebingungen für di« Bisamratte hcrrfcben. in den gewaltigen Sumpfgebieten de» Zebernfer» durch Regierung-slugzeuge Tausend« von Sacken mit wildem Reis au-schütten zu lassen, der «ine Leibfpeis« der keinen Rager ist. Hossentlich macht damit Kanada nicht dieselbe Erfahrung wie Australien mit den wilden Kaninchen, die dort .künstlich- eingefühN wurden und die heute eine untilgbar« Landplage geworden sind. Cine 1800 3af)te alt« Brück«. Zu Den ehrwürdigsten Druden bauten bei Well gehört bte sog. Trajan»-Brück«, di« den Tajo bet Alcantara in Spanien überspannt. Diel« Brück«, bi« 1800 3ahr« alt ist. ist b«ure noch .so gut wie neu“. Der Ingenieur, ber bte Wun- berbrücke erbaute, war Der Römer daju» 3ullu» Lacer; sie ift 600 Fuß lang unb 26 Fuß breit, sie hat 6 Bogen, bi« sich in «inet Höh« von 172 Fuß über ben sommerlichen Wasserftanb des Flufse» spannen Da» erftaunliche an diesem Brückenbau ist die Tatsache, daß bei der Anlag« weder Zement noch Mörtel benutzt wurden. Die Granitblöcke, au» Denen Die Trajans-Brücke besteht. sind so sorgsältig geschnitten und aufeinander abgepaßr. Daß fle eine einzige folidc Malle Darstellen. Die Schlußstein«, Deren e» saft 300 an ber Brücke gibt, find gewaltige Blöcke au» Granit, von benen jeher 12 Tonnen wiegt. 3m Winter ist ber Tajo auhervrbentllch retßenb und steigt manchmal 120 Fuß über feinen normalen Wasserftanb im Sommer Aber durch 18 Jahrhunderte hat biese Brücke bet Wut be» mächtigen Flusse» siegreich totberftanben. und Ile ist heute in so vortresflichern Zustand, daß 11« auch nrxu auf Jahrhundert« hin ihre treuen Dienste leisten wird. •• Autozusammenstoß. Am Dv.rn. r»- tagDormittag gegen 11 Uhr stießen an der Ecke Kllnikstraße und Erebnerstraße «in Frankfurter unb ein Gießener Auto zusammen. Der Frank- furter Wagen fiel auf bem Bürgersteig um, sein einziger Insasse konnte burch ba» freie Fenster herauslletlem. Der Wagen würbe ziemlich beschädigt, während ba» (Siebener Auto glimpflicher bavonkam. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. *'ÜinVogel«bergerStarinSpa- nien! Man berichtet un«: In den Orangen- Hainen Südspanten« hat er fein Ende gefunden. (So berichtet die Vogelwarte Helgoland über ben Don cand. chem. Ricolai in Gonterskirchen (Kreis Cdjotten) am 8. Mai 1926 beringten Star. Bei (Sorboba in Spanien würbe er am 8. Februar 1927 geschossen (I). Seinen Flug nahm der Vogel In Begleitung seiner Kame- raben wohl durch die oberrheinische Tieseben«, die Belforter Pforte, ba« Rhonetal. bann Der Küste Frankreichs entlang nach Westen, am Ostrande Der Pyrenäen her. bis hinab in bte ©e- filbe Andalusiens. Der zurückgelegte Weg beträgt etwa 1800 bi« 2000 Kilometer. Für einen .Strich"-Vogel eine respektable Strecke! — Bei Wie käme* die Ichthtzofairier |*r Well 7 Al» man zuerst die ächthdosa-rter, bk vorsintflutlichen Riesenechsen, erforscht«, hat mae sich auch viel barüber ben Kopf zerbrochen, wie diese Tier« zur Weit gctommca lind Runaichr ist cs gelungen^ dieses paiaonto-oaisch« Problem zu lös«n worüber Pros. Wilhelm Liepmann berichtet. Efti« der grüßten Fundstellen für 3ch- thyosaurierabdrtick«' Ist ba» J-örfchen Hobimaden Quaker Oats Märtyrer der Liede. Roman von I. S ch n e«d e -«F ö r st 1 39 aometzung ‘Jlodiörud nerboien Und seither sann und grübelte sie. was die wenigen Zeilen zu bedeuten hätten: „Ich lebe in beständiger Erregung. Deine Frau könnte un« jerc.n Tun zu früh nni die Spur tomiren. Wenn möglich, erschein« nur Du allein zu meinem Som« merjefl. Sine Ausrede Elisabeth gegenüber wirft Du ja finden. Die Sache wird intereff.int. Also komme allein . . . Nello." Sie war wie betäubt . . . Also doch! . . . Also doch! . . . Wenn sie nur meinen konnte. Aber e» schien alles ausgebrannt in ihr. Die yanna batte sie gewarnt vor der blonden Frau, die ihres Manne» Jugendliebe gewesen mar. Und sie hatte ihr vertraut, hatte ibn tkimal» ihrem todkranken Kind« geschickt. So banlte ihr die Mutter für diesen Liebesdienst. Den Mann, da» »nnzige, wo» ihr Im Leben geblieben. nahm sie ihr Was hatte si« denn nun noch von ihm? Nicht» al» seinen Namen! Nur diesem nach war sie noch sein« ix rau. Dar ihm ausgeliesert auf Gnade und Ungiusd' Mußte oorttebnehmen mit bem. wa» für sie übrig ;b. Und da» Kind? . . . Ach, auch ba» Stlnb war lein. Alle», alle» Sie warf sich auf ihr Bett unb wühlte bat Gesicht in bie Kiffen Nun war fiannas Gebet boch umsonst gewesen '.sticht» wurde ihr erspart im Leben. Die Verse' Ach. wie hießen bach bte 'Berte, über bte sie neulich gelächelt baue mril sie ihr fo übertrieben weltschmerzltch büntten ..Das i'icri gebrochen, bie Leele zerschlagen' Wie soll >ch » tragen' Der Glaube toi unb bi« Liebe vorbei! Unb boch nicht frei' Da» gani« Leben ohne Glanz, ohne Schimmer, Ich trag e» nimmer!* Nun wußte sie baß bie weniaen Zellen ber schrei eine» Herzen» waren, ba» sich bäumt# unter dem gleuh«n («efchick mie sie e» truq Wte das brannte unb würgte und wühlte! — Und niemand durfte Darum wissen. Hanna am allermenigften. Auch der Trost, sich bet ibr auijumeinen. Hieb :hr vertag Sie hatte recht gebidt .Di» ganze Leden ift sa nicht men daß man so viel durchwacht. Unb bt< Liebe, ba« ist noch ha* Annieligüe von allem * „Das Armfcligste", wimmerte Elisabetb unb hielt | ben Brief zwischen ihren Fingern gepreßt War da» fo Männerart, baß sie heimlich hinter bem Rücken des Weibes, bas sie an sich gefesselt, ihr Treiben aus ber Iundgefellenzeit sortsegten ^ . . . j Oder mar nur er allein ’o Vit war denn : Baler gerne Jen? . . . Aber her zahlte ia nicht! . . . ! Der mar alt gewesen und verbittert. Wenn sie nur Hanna fragen dürfte, ob er ihrer Mutter Irene gehalten hat.e, io lange diese am Leden mar! . . . Einen gab» der mar nicht wie die anderen, und dieser eine war Han» Jörg. Der würde seinem Weide einmal Treue holten . . . Der gewiß! . . . Immer. „Wo fehlt ev denn?" sagte Reichmann» Stimme. ; Mit raschem Schritt trat er zu ihr an» Bett. „Ich bin so müde!" Sie wurde nicht einmal rot dabei. Sie mar in ber Tat ganz zerschlagen „Na. bad' nur Gebulb. ba» oibt sich schon wieder, nein Härchen. Laß bas Rumarbeiten im Hause (ein. Oie Hanna soll sich noch ein zweites Mädchen nehmen, dann kannst du dich schonen. Bleib liegen jetzi. und bann jpäter läufst bu ein paarmal durch den Garten. Mit ber Zeil kommt alle» roifbtr in» i Gelelle!' Als er sich zu ihr heraddog, küßte sie ihn. Sie brachte es nicht fertig, sich von ihm abzuwenden. I „Wo gehst bu jetzt hin?' fragte sie und hielt leinen Blick mit bem ihren feft. Er fuhr sich über bk Stirne. Nannte ein paar Namen unb zog bann bie Uhr. Jjaft du in Lubwigetol zu nm*' Tin Ludwigs toi? . . . Rein! . . . Soll »ch etwa» von dir an Nella bestellen? . Denn e» keine Eile bat bann 1 sg es ihr geleg beule absolut keine Zeit. Al» sich bie Tür hinter ihm geschloslen hatte, mar sie in wufenb Zweifeln Er hatte ihr damals alle» eingestanden Denn sie ihm den Br,es zeigte, ob er dann leugnen würde? Und er mar doch >0 gut zu Ihr. aerobe setz? So viel Ruckst^s erwies er ihr. Die | Hanna mir kaufen 2.tVttfUi. 6 7l . bi« 10 Übt Martha. Donners- i,Lonnen- Ließevwagen •"/.w gut erhalten, sofort gebrauchsfähig $u versaufen Lchrlitl. An'ragen u. 3194D a b Wien Au». Fr«'tag 8. 7 bi* 10 Ubr Othello. Lametag. 9.. 7 bis nach 9- , Uhr Intermezzo Sonntag. 10.. 3 bii gegen 6 ilbr Troubadour: 7 bi« nach 10 Uhr: Diener Blut Schauspielhaus Lowttag. 3 Apnl. 2 bis 6 Uhr Kötcheie chon Heilbronn. 8 bio 10 Ubr Stn beffertr Herr Montag 4 . 7* , bis 10* , Ubr Äabale und Ctebe Dienstag. 5 8 bis gegen 10 Uhr Tairz-Gastfpiel. Va 2frgcntina Mittwoch. 6.. 7 bi» 10 Ubr Florian Geher. Donnerstag. 7 7 bis 10 Uhr $lonan Geyer Freitag. 8 . 7 bis 10 Uhr Florian Geyer Samstag. 9 S bis 10 Ubr KadebrechtS Meineid Sonntag. 10., 3 bis 5 Uhr Sin befferer Herr: 7' . bis 10*/, Ubr: Florian Geyer Rundfunk Progra nm del nranfjirCr 2c«de7-» Johannes Brabme Ium 30. Lode" ag 130 bie 2.30 D,e Stunde der Jugend 2.30 bi# 4.30 Uebertranung von Griesheim Cuartetihebertag veranstaltet vom 0 r esdeimer Mannerguanett .Mangold". 4.30 bie 6 Uebertragung von Äaffel 6 bie 7: .Don den europäischen Spinozafeiern". Bericht und Tmriefung von Dr <5arl Gebhardt. T bis 7.30: .iSbnfuan Dietrich Grabbe Dortrag von Pt. Vuhtoig Marcuie 6 bis 8 30 .Der niederdeutsche Dichter Fny Stavenhagen Vortrag von Pros. Richard Dohle 8.30 die 10 30 Gastspiel der wieder deutschen Aoragduhne Hamburg: .Miidder Wetvs" Aiederdeutsches Schauspiel in fünf Akten von Fnn Staven bauen. Anschließend bt- 12.30: Tanzmusik Montag. 4. April: 3.30 bie 4 Die Stunde der Jugend 4 dO bi* 5 45: Konzert des Harmonieorchesters des Frank- furter Orchesterverein*. 5.45 bis o 05: Die Lesest unde 6.15 bi# 6.45. Beamtenfvrtbildungskurfus. .Probleme des Genossenschaftswesens" Dortrag t on Dr Fritz Heumar t i 45 bis 7 15 Englischer Sprachunterricht. 7.15 bis 7 30: Englische Vite- raturpreben. 7.30: Uebertragung au# dem groben Saal des Saalbaues: Beethoven-Feier des Sinfonieorchesters des FranNurter Orchestervereins Befall utmarlulng. Per Voranschlag der Gemeinde Inheiden für das Ri. 1927 ließt vorn 4. bi» «Inschl. 10. April 1927 zur Einsicht auf un- Irrem Amtszimmer offen. Es ist die (Fr- icbunfl einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Inheiden, den 31. Mörz 1927. fiefi. Bürgermciflerri Inheiden. Reitz. 3180V Aus r . u Amt-scrfüuvigungsblatt. • Das AmtsverkündigungSblatt Ur. 24 vom 1. April enthält Ausführungsverordnung -ur Derordnunq über ®rtt>erb6lofenfür- forge. - Wahl zum Prvvinziaftag. — Strahen- sperren. — 'Wertzuwachssteurr. — Matznahmen gegen Bettelei und Landstreicherei. — Errichtung von staatlichen Bauämtern in Helfen — Die gesetzliche Miete. — Das Faselwesen. - Fiestas befchaugebühren - Dchlachthausanlage des Wilhelm ÄM V. in Rödgen. — Ausführung des Gesetzes über die DewilNgung der KriegStelnehmer- beihilse — Studiensahrten. — Selbbcrcinigung Aonnenroth. — Mitgliederversammlung des landwirtschaftlichen DereinS für die Provinz Ober- hefien. — Dienstnachrichten. Bekaillltniailllina. Vie Au»befierungsarbeiten an der Sohl- fafiung des Sladlringgiabens zwischen „bleuen Baue und cendcnbcrgftrafje", ea. 250 isd. Meter, sollen auf Grund der Reichsverdingungsordnung öffentlich ver- geben werden. Angebotsformulare sind bei dem Stadtbauamt. Asterweg 9, zum Preise von 0,20 Reichsmark erhältlich. Die Angebote sind versiegelt unö_ mit der Aufschrift „Ausbesserung der Sohl- i fafiung des Stadtringgrabens" bi» spätestens zum 3217 B Samstag, dem 9. April 1927, vormittag, 10 Uhr, beim Stadtbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschie- neuer Bewerber erfolgt Binde- und Zuschlaasfrist 3 Wochen. Gietzen. den 1. April 1927. Stadtbauamt. 3. D.: Rotz. Betanntmadfunq. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bei der Firma Theaterbauverein, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Siesten folgendes eingetragen: Die Firma fit erloschen. 3159C Giesten. den 26. März 1927. hessisches Amtsgericht.__________ hhosaockk jrt Dellf dÄfu-rltt, bU dv - it, erforschte, Hai mai n -ops jerbtodxn, feit fflunn sind, lumntfc ü lonloloaische Prsbien pi Mlheim Litpmonn bt- TEesten lit Ich- hai Dörfchen fjcbrndNi wh ein unentwirtbar^ “SVwel»?»1* 'Ä TB rrschasl . • • r uDaPennabf1^^!. Itifc ' Lugen. r glaubt tot uno 5d)öffengerid)t Giesten. • Dietzen. LApril. Wegen ZechbetrugS wurde ein vielfach vorbestrafter Müller aus Münchhausen zu vier Monaten Gesang- n i S verurteilt. Er hatte in vier hiesigen Wirtschaften Sechen gemacht, ohne einen Pfennig Geld zu besitzen Ebenfalls wegen ZechbetrugS stand ein hiesiger Roch vor Gericht Er hatte in einer Wirtschaft in der Wollengasfe eine Zeche im Betrag von 5,30 Mk. gemacht, ohne bezahlen zu können. Da er bereits viermal wegen Betrugs Vorbestraft ist. wurde er zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Sine weitere Sache wegen Betrugs mutzte vertagt werden, weil der Angeklagte das Gericht wegen Besorgnis der Befangenheit ablehnte, ohne allerdings bteS näher zu begründen. <$r führte fo verworrene Reden, datz Zweifel an feiner Zurechnungsfähigkeit entstanden find. ^Mischen Tübingen und Stuttgart, wo kü Peelen Jahren Bernhard Hauff die Kunde untersucht und vortreffliche Reko. ftrnktior.en der ver- schwunb«.»en Wundertiere hersteUt Maa hat la der Umgebung von Holzmaden b.e zalb eine so grobe Anzahl wichtiger Donoeftnere gefun- ben. well sich hier in der Urze.t eine mi: Faulschlamm gefüllte Bucht befand die von dem da- eoligen 3urameer durch eine Korallenbarriere Ktrennt war Wenn nun bei stürmischer See e im We«r lebenden Tiere über bie Barrier« geworsen wurden, so gelangten (k teils lebend, teils tot in den Faulschlamm der Bucht und wurden von dem Schlamm tote von einem luftiidxren Leichentuch umhüllt, tn dein Ile dann versteinerten Unter den vielen Ichthno'aurier-Fossilen, die man hier gefunden hat. hestnden sich auch solche, bet denen man im Leibesinnem andere Tier« Nachweisen kann. Hauptsächlich sind es Tintenfische und andere Tiere bi« bie Rahrung bet Ichthyosaurier bildeten es finden sich aber auch Meine Ichthyosaurier im Leibesinneren, und man hat jahrelang sich darüber gestritten, ob bie» gefressene Tiere der eigenen Gattung oder ungeboren« Äeimlinge waren. Lteprnann ist es nun gelungen, an einigen dieser Fossilien nach- zuweiscn, bah es sich nicht um gefressene, sondern um ungeborene Tiere handelt. Die Ichthyosaurier. deren Leben sich im freien 3urameer absptefte. muhten lebendige Junge gebären, da ihnen jede Möglichkeit zur »tablage fehlte. CM gibt auch unter den noch beute lebenden Der- toanbten dieser schwimmenten GidechlenaN cin- jnge zur Weit bringen Besonder- beweiskräftig für diese Tatsache sind einige .Fossilien, bei denen sich das Muttertier, als es im urgefchichtlid.cn Faulschlamm zu Grunde ging, grade im Stadium des Gebären» befanb. und es lätzt sich an diesen Dokumenten ber Geburtsvvrgang bei den Ichthyosauriern veranschaulichen Tapeten VW Neuheiten billig Kirche und Schule. Nhernhesffscher flird engemeinbttag in Worms. Unter starker 'Beteiligung der evangelisch, n BeveU.rung ton Worms und Umgegend fand am vorigen Sonntag der von der 5>efii- scheu Landesverrm.gung des Deut'chen ®?an- gelt scheu Gerne in betagt veranstaltete Rhein- hessische St i r d) e n g x meinbeiag in der alten Luchrrstadt Worms statt D.e Tagung wurde eingeleüet durch Zeägonesdienste ut 7-en Kirchen der Stabt; als .Testprediger amtierter.: Superintendent Oberlirchenrat Zentgraf in der Dreisaltigkeitskirche Hofpred.ger Widmann- Gedern in ber Aredrichs-kirche und Pfarrer Dr Dinkelmann in der Luther- kirche Bei den Derhandlungen in dem schönen Demeindehause. die von dem Dorfitzenden der Landesvere.nigung. Prof D Matthes- Darmstadt. eröffnet und geleitet wurden, sprachen Universuätöprosesfvr D Dr. Lordier - Gietzen über .Gerne.ndegvtteSdienst und Gerneinde'el^en". und Pfarrer D. Daiy - Darmstadt über „Die Durchführung der Gemeindeorganisation in den hessischen Städten". Der adschlietzende Gemeinde- abend im überfüllten Gemeindehause bot mannigfache Dorführungen ber Wormser Parochial- vereine. besonders der evangelifchen Jugend- vereine. Anforachen hielten dabei D. Dr Freiherr Heyl z u Herrnsheim. Oberstudiendirektor Dr Deggau und Pfarrer Rlingen- schm i d l 3n allen Teilen zeigte die Tagung datz der Gerne-.ndeyedanke. wie ihn der Deutsche Evangelische Gemcindetag. in den Spuren von D. örn.I Sülze wandelnd, vertritt, marschiert und Derheitzungsvolles auf dem Gebiete des praktisch-kirchlichen Gerneindelebens zu leisten imstande ist ÄSS I flau et *Hel «WUe. ui»”?)*-- n aui tu ' usd by -bK S für bi, to.altlQ«n ni • nnntn 21aCT "" Kanada nichts Mafien mti t>m totlben $ eiWfi i^ dflbate ßanb^ag, Qe. tt alt« BtMt len ^rudenbatieii -rajanl^rüdt, btt fl« Ifc lft bom rot ngotkur, ber bit Tun- R Amr Oaiui My, W unb 26 5ufj brrj • in einet Abbe von 172 fctyl Dallerftanb btt erpaunllAe an bidm lche. bah bei bet 2nlcg( rtel bemifit tourben. ?. die ürajanMürii* b:- yeschmllen unb aulein- eine einzige solide Ml.- eine, beten et satz 500 b getoartige OMöde ate 1 12 Tonnen wiegt. 3m etorbenllich rei&enb unb d über seinen iwmalr. Ader durch 18 3aht- de bet TBut bet mLch- widetsianben. unb sie iß m Zustand, dast lit auch hin ihre treuen Reifte Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 3. April 3ubila. Gretzen. Stadtkirche. 9' ,. Psr Bader. 11; Shn- derktrche f. d.Markusgm Pfr. Deder. 2: Dorstellung und Prüfung ber Konfirmanden der Matthuusgin Pfarrvikar Hertel. 6: Pfarrvikar Hertel Mittwoch, den 6. April. 6. 6. Paffionsandacht. Pfarrvikar Hertel. - Zohanneskirche 9' Pfr Dechtolsheimei. ÄonfirmaliDn. lvukasgem». 5cier des heiligen Abendmahls 2: Kinderkirche für bie Iohannesgm Pfr. Ausseid. 6. Pfr. Ausfeld. Sich. ' ,10: Stiftsdechant Venz Kindcrgoltesdiensl 2: Stiftspfarrer Schorlemmer. Sdirchberg. 10. 1' .: Dorstellung und Prüfung ber Äonfirmanhen, RoBcfle für das Hess. Rrüppelbeim. Wiesed. 1 ,10: Dorstellung und Prüfung der Konfirmanden. Opfer für das Krüppclheim In Aieder-Aamstadl — Watzenborn-Garbenteich. Samstag. 2. April, abends 8: Konfirmation-beichte Sonntag. 3. April 9 Konfirmation unb heil. Abendmahl Darbentelch 10. 57- holifche Gemeinden. Gietzen. Samstag, den 2. April 4' . u.7 Deichte Don 4 bis 8 wird ein fremder Priester Deichte hören Sonntag, den 3. April. Passions-Sonntag Seiet des groben GebeteS. 61 , Deichte, 7 Deginn der Dclstunden, 7 Messe. Kom der Männer und des Gesellenvereins. 8 Rom.. 9 Messe mit Pred, Kom der Schulentlassenen, 11 Messe m. Pred. Die Betstunden werden von vormittag- 7 bis abends 5 ununterbrochen gehalten Um 5 ist die letzte Detstunde. darauf feierlicher Schluh des groben Debets mit Tedeum. Dienstag und Sreitag abends 6'ist Sastenandacht.Donnerst abdS.OistDeichtgelegenkeit. Sreitag 61, MuttergoiteSamt. - Grünberg. 91 , Messe m. Predigt. Hungen 6 nachm. Safienan» dacht. — Laubach. 10 Meste m. Predigt. — Sich. 7‘, Messe mit Predigt.___________________________ Lonnta isvieiiit h. derttc tt. Avotit.ken am 8.4. 27 Dr Neumann Dr. Will), »lein Pelikanapoibeke. 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April 1927 Guttat Ä= SPIELPLAN DER GIESSENER LICHTSPIELE billigste Preise Auf vielfachen Wunsch, morgen Sonntag: nM) Safe Äimend Heute unb morgen 3227c 02426 Die Schietzleltung. auf dem Oswaldsgarten ist auch noch geöffnet am Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Nachmittags 4 Uhr Meldedienstoor« führung der Heeres - Diensthunde des Reichswehr-Bataillons Nr. 15. Äertholb Kühne Settersweg 26 Gustel Schneider Dr. phil. Hans Kling Besucht Ostern das schöne la Schulranzen vtm Mk. 2.50 an rindlederne von Mk 5.80 an la Handkoffer unglaublich billig Carl Schunck, ••"c Bahnhofstr. 62. Bllbblnnle Stauen hab. auch bliublaute 1’lübcL denn ne nebr. nur Dföbelpub „wunüerjchön" ttrnnnon.fiallerörog. LlnleapLS, J u Ster n Tages-Ordnung: Erstattung des Geschäftsberichts für 1926. Äeschlußfassung über die Genehmigung der Zahresrechnung und Vilanz und die dem Vorstand und Aufsichtsrat zu erteilende Entlastung. Verteilung des Reingewinns. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrats. Verschiedenes. Sriiihit Aaai's ßmlteii. Karl I^eiffchmidt und Frau Emmy geb. Ehelmuller In der Hauptrolle. Grete Relawald. Helene Hallier, Margaret* Kupfer. Ferdinand voa Alten, E Heel Fräulein Mama Entiückendco GesellochafUachauepiel In 6 Akten. NodHeimer Sttaße 53 2. April 1927 Willi KinNer Gretel Kinkler geb. Mand Vermählte Sonntag: la Mai- Bowle im Ausschank. Iflanärtofieli Cberroaibrc Blaue «Inbiiinte (fbeiiraui Vater »theln cflo:e» Drucksacnen allerArt Beiert In jeder gewünschten AuiiUrtung itilrein and ordiwert die Brühl'iche Univ. Druckerei 8. Lange auch btt Frühjahrs-Neuheiten in Ärennabor-Kmder- u. Klappwagen sind in großer Auswahl eingetroffen. Lei Äedarf bitte ich um gest. Besichtigung meines Lagers .rS &d 11 । »Hhlote l* Ir.ct ui c- Srttfal ■< Hä*« 'ML Dlö M ■).8*»rä <1 Zbrma --y wrte iltt.ro« ■'m fonfh ' ft «ergeb! ' "7 kl les :'^l iKudjt dk M 510. *'*t wrbd’ **■ Nar tröl ?n '-°rs ä Gießen, den 2. April 1927. Handels- und Gewerbebank e. &. m. b. H. Oer Vorsitzende des Aufsichisrais: Adolf Noll s. Eüölmsli, Wem. Lvirunoien. Kolvniaiioaren. (^cke Stein- und Taiumftrahe 41. Tflcpb. ML Höhere pnvatschule in Darmstadt Tel. 1512 H. GRupp Grüner Weg io Lehranstalt mit den Lehrplänen des hum. Gymnasiums, des JUalqnmn. und der Oberrealschule. Äesondere Abendkurse. Beginn des neuen Schuljahres 25.IV.27. Sprechstunden täglich Z-5 Uhr. n,lss Mur noch heute und morgen: Das Testament des Goldsuchers Sensatlons - Schauspiel aus dem wilden Wraten m 6 Akten. In der Hauptrolle Tom Mix Earl Stückrath »Möbelfabrik Asterweg 47 OallqUlU der Olettnfchcn (grüne Lm»e) Afterrneg Oeffentl. Preisschiesten im Restaurant Gustav Trtnhaus. Letzter Tag: Sonntag, den 8. April 1927, vom 11 Uhr vormittags bis 11 Uhr abends. - Lnlchliehend Stechschiehen und Preisverteilung. PesaciMaren- teand beginnt diesen Man- Kindergarten können noch einige Kinder aufnenoinmen werden. Anmeldungen erbeten an H. Günther. DieiwtraOe 7. 1. 2. Saalbau Sauer Die 2 letzten Tage Heute und morgen Konzert derHansel-Kraft's Original bayrischen Oberlandler-Kapelle Sonntag nachmittag grobes Familien - Konzert Ferner: W olkenhochzeit l usUplol In 2 Akten ffilOc Sowie; Schwiegermütter Groteske in 2 Akten. Palast-Lichtspiele Lindenpiali Lichtspielhaus llAhnhofalraOe 34 Astoria-Lichtspiele Seltcreweg Vereinig, eheni. Angehöriger liesRealgvmnasinmsGieben. Montan den s. Avril, abends 8*. llbr, im NMfiMen Hos, Vranklurier Str. 7 Mitglieder-Versammlung Nach (krledigung des geschäftlichen Teil» gefelltges Zulammensein mit verschiedenen Dartueiungen. 3131D Alle cUematlrtcn Angehörigen deS Neal- goinasiumS Wichen sind herzlichelnnclabcn Der Porftand. Die verehrlichen Mitglieder unserer Äank werden zu der am Montag, den 11. April 1927, 8 Uhr abends, im Saal des Nestaurant Hindenburg stattfindenden 68. ordentlichen General - Versammlung ergebenst eingeladen. kurzes Gastspiel des bekannten Mavierhumoristen Srntt Sredy in seinem bumonilifdxn Oeigioal-Aeperfoire Orientes, hoch künstlerisches Programm Abends H , llbr, Sonntags 4 Uhr/Dis 4 Uhe nachts geöffnet Gberttad» bei Vich. Stühle aller An werden bonrrbnft und billig gestochten. 2US5U Restaurant „Karisruhe“ Bringe hiermit meine Lokalitäten in empfehlende Erinnerung. 02199 C. Dorfeld Teleph. 1595 Teleph. 1595 . .. J st Txf 5^ S riet im •’ -ü lut n>he,mlt * SrOswt’ «' lad) drr MV»®61 w Oie Verlobung ihrer Kinder Xotte und Hans beehren sich anzazcigen Frau Marta Schwarz geb. Geyer Frau Elisabeth Heuser geb. Fischer Meine Verlobung mit Fräulein lohe Schwarz, Tochter des oer- storbenen Herrn Generalsekretärs der Landwirtschaftskammcr Gießen Ernst Schwarz, und seiner Frau Gemahlin geb. Geyer zeige id> ergebenst an Hans Heuser, Diplom-Landwirt Gießen lStepbanstraße 44), Mainz, 3. April 1927 ■> J DOS «X 5* Gewerbe- und Maschinenbauscliule der Stadl Gießen. Maschinenbau, Baugewerbe. Schreiner Schuhmacher. Tooier. kunstgewerbliche Zeichner, itlefuifer. Mechantker ulro. Beginn: 2. Mai. Auch SonntagSkurfe ILlekiroiechntsches Vaboiatonum. Maurer. Zimmerleute, Bau- und Möbelschreiner. s„»v Wir zeigen unseren Freunden hiermit unsere Verlobung an Ferner: Eine trabe Fahrt im Faltboot c^ilrtr |*8iKr' «ni to Mn J Wt. N f« ?jfjw ISÄ a 3s>lha! Vt fahr- ° M'.rt itoa- fiw bet lirt I '..■41 S4rui Wur. bo bt - :i BeiiMWe!i am Sonntag, dem 3. April 1927, in der großen Exerzierhalle der Neuen Kaserne (Eingang von der Licher Strohe aus). Veranstaltet von dem Bneln Onnöefnort löt liegen Die Mühle von Sanssouci In der Hauptrolle: Otto Gebihr. Tledtke, Nasal WeteM. Olga Tscbechewa. Winterstein, Bassereinn, Lotte Werkmoieter. Dieter le Groüm - Linden Bavnbolstiaiit 4.1 Säcke f.aQe *4?etivcnbiinfl5- 4wecke liefert diUign. eb nlo wallerdichle atenplanen in ieb (Mröne. wasser- bi Ute und wollene Pferdedecken aller '.'Ivt Ankauf von aU^n Sorten gc braurbler eärfe bei M. Cb. Müblttein Ladgrasibaudlung Yiibtoinür 31. llBitelolle SeiileosMIe S«l8 totareii leiollfmo in sehr großer Auswahl außergewöhnlich preiswert L Bernaril Bismarckstr. 6 Am Sonntag, dem 3 April, ist das Geschäft von 12 bis 6 Uhr geöffnet V J Mein <'5cidjaft beim- bei sich wieder 1 ..gstratze 2 neben ber Bürgermeisterei. H. Has, LebenSmiuel u. Na- tura-'JidbrniuteL Frisch cingetronen: Mielbilotfen-ncboirie Bananen^lfodr^ucker Naiut-Bollreid, Oa« Samstag, 2. April 192Z Giehener Anzeiger (General-Anzeiger fürGberheflen) Nr. 78 Drittes Blatt noi bildungsfchule rfrtzender Reallehrer Ropffchmerzra, Sicht, Ischias, 6 rippt, In Nähseide Knopflochseide tausend sechshundertfünfzig verschiedene Farben 3207a Robert Haas Nachf.J braä^rl btt: Rheuma, Nerve«- nnd DorstandSwahl ergab folgen Rechtsanwalt Lind, 2. Do . , , Kohlbach, Schriftführer H Robert, stellvertretender Schriftführer Amtsgerichts rat Fabrikat Gütermann e neue Zahne wird von der Firma Arnold in Loburg geliefert. Die Dorarbeiten der Ze tauS- ichüsse find bereits in vollem Gange. Bis jetzt haben 15 auswärtige De reine ihre Tee Lgung an dem Feste zugesagt. Den Festplatz. direkt am Bahnhof gelegen, hat Guts7ächter S ch u d t freundlichst zur Dersügung gestellt. Wil einem schönen Derlauf der Veranstaltung ist zu rechnen. : Beuern. 1. April. Schon mehreremal war in unserem Dorfe die Errichtung eine- würdigen Ehrenmales für b t e 5 3 gefallenen unserer Gemeinde geplant. Dah keiner der bereits früher gemachten Dorschläge zur Ausführung gelangte, lag nicht etwa an schlechtem Willen.' Weist scheiterten sie an der Platz- frage. Runmehr glaubte man jedoch, die Abtragung der Dankesschuld nicht mehr länger hinauSschieben zu dürfen. Der Bildhauer Wilhelm 2 r n o l d - Allendvrs (Rumba i, der selbst ein Sohn unserer Gemeinde ist, war mit der Ausführung von Modellen beauftragt worden. Run wurde der endgültige Beschtuh zur Ausführung gesastt. Der architekwnischc Teil der ganzen Anlage ist von Baurat Schneide r - Giehen entworfen, während der figürlich« Teil von dem genannten Bildbauer herrührt. Seine Ställe findet daS Denkmal auf dem alten Friedhof unterhalb der Kirche. Aus diesem, von mehreren mächtigen Linden überschal- teten weihevollen Platze, der längst keiire Gräber- cinletlung mehr hat. werden äusser dem Denkmale Einzelstcine für die Gefallenen errichlci und von gärtnerischen Anlagen umrahmt. AlS Material Ift der fog. .Lungstein' vorgesehen, der ja gerade in den Brüchen von Beuern hx vorzüglicher, wenig poröser Qualität verkommt und von gröhter Wetterbeständigleit ist. da er im Gegensatz zu anderen Dasalttufsen nicht auffriert. Die handwerklichen Arbeiten der ganzen Anlage werden sämtlich von hiesigen Geschäftsleuten ausgeführt. Soweit man nach der "Veranschaulichung durch die auÄgcftelficn Modelle urteilen kann, wird das Ganze eines der schönsten Ehrenmale in der ganzen Umgebung. •=. — Watzenborn-Steinberg. 1. April. Dom 27. bis 30. März wurde vom Landwirtschaftsamt Lich im Rathausfaal ein landwirtschaftlicher DortragSkursus abgehalten. DaS rege Sntereffc der zahlreichen Teilnehmer bekundete sich vor allem in der Aussprache, so dah zu hoffen ist, das) der Kursus einen nDchhalligen Erfolg zeitigt. 2s wurde gesprochen über „Bodenbearbeitung" von Landwirt- schaslsrat Dr. Fischer, am Montag über „Die Düngung der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen" von Landwirtschastsrat Dr. Schneider; am DienStag über „Rationeller Wiesenbau" von Direktor Dr. Leh r. Zum Schluß sprach sich gegangen. Der kubcrige Regicrungsbaural für Tiefbau. Herr Seiner t. Hal jetzt seinen AmlS'itz in Giehen. Die Bauoberinspekloren Kraft- Ridda und 3 e d e l - Oricnberg wurden, da über 65 Jahre alt, in den Ruhestand versetzt. Die Bauinspektoren S t r a u b - Büdingen und D o l k - Altenstadt, sowie der Bauobersekretär K r a n z - Büdingen sind jetzt lediglich in, Hochbau tätig. Für die Bersehuna der Tiefbaugeschäfte wurde Dauoberfelretär S ch d 11 von Friedberg nach hier versetzt. DaS hiesige H o ch b a ua ml. daS seither ein Daubezirk deS H-chbauamtes Friedberg war. wird nunmehr selbständig und erhält voraussichtlich den Kreis Schotten dazu. — Die Erwerbslosen Ziffer ist ersreulicherwcise auch in unterem Kreise zurück gegangen. Während noch vor vier- zehn Tagen 855 Personen ErwerbSlofenunte,- ftühung bezogen, ist diese Zahl jetzt um 100 auf 753 gefunfen. Am 1 März wurden noch 90° Erwerbslose unterstützt. A Ridda. 1. April Unter sehr starker Bc teiltgung von Handwerksmeistern. Dertretern der Hanbwerkerschulen deS Bezirks Ridda, den Eltern der Gewerbeschüler und sonstigen Interessent.-r fand gestern nachmittag im GainbrinuS bi** Schluß- und SntlassungSseier der hiesigen Gewerbeschule statt. Dom Dor stand der Dewerbekammer war Schlossermeiste' Heh von Friedberg erschienen. Der Dorsitzend des AussichtSrateS der Schule. Geh. Iustizra' Roemheld. begrüßte D’c stattliche Dersan lung, insbesondere die Derireter bcnachbar'e. Handwerkerichulen und der Gewerl'ekammer, dankt.- den Behörden. Gemeinden und Drohindustrielle, deS Bezirks für die der Schule zugewandi beträchtlichen Unterstützungen, und den Lehrer, und Schülern für die gewissenhafte Ausnützung den Fleiß und die vorzüglichen Leistungen wäh rend deS abgelaufenen Wintersemesters. Der Leiter der Schule. Rektor Bitt, erstattete den Rechenschaftsbericht über daS beendete Schuljahr Hiernach war die Gewerbeschule in drei Klassen von 88 Schülern besucht, die in den einzelnen Klassen wieder in die drei Fachabteilungen für Bauhandwerker. Maschinenschlosser und Weihbinder unb Dekorationsmaler geteilt waren. 3m kommenden Schuljahr soll noch eine Fachabteilung für Möbelfchreiner gebildet werden, die sich für die hiesigen Derchältnisse alS dringend nötig , erwiesen hat. Ferner hat sich die Einrichtung von Sonderkurien für jüngere selbständige Meister und ältere Gesellen im letzten Winter vorzüglich bewährt. Die Unterrichtszeit hierfür ist auf die Abendstunden und Sonntagvormittage gelegt, damit den Teilnehmern keinerlei finanzielle Rachteile durch Derlust an Arbeitszeit ober Lohn ent- stehen. Die Kurse werden wextergeführt werden. Auch Rektor Bitt widmete den Mitarbeitern und Schülern Worte des Dankes und der Anerkennung und den Scheidenden wohlgemeinte Abschied-- worte. Schlossermeister Heh brachte als Dertreier der Gewerbekammer di« besten Glückwünsche zum Die Jagd im April. D\g jagdliche Tätigkeit Im April kann sich fast aurschllehlich auf Hegemastnahmen beschränken. die den ataMflenbafUn Revierinh^der ober Jagdschutz, beamten allerdings voll in Anspruch nehmen können. Henn Huer- und virkwild sind unseren einheinnfchen Ke vier en der näheren Umgebung letber fremd, und tonst Hal der Gesetzgeber Dem Silbe, da» jeßt au (einer Vermehrung .Hube und Ungestörthett braucht, meist den Frieden gesichert. Starke Kot - und Damhirsche beginnen be- reit» mit dem Schieben 6e» neuen Kopfschmuckes. Ealzlecken werben besonder» gern angenommen. Schwarzwild hat gefnlcht. Da» Rehwild beoorwgt lichte, fonnige vor- Holzer, in Deren Nahe es leine Aesung findet. Huf Saatfelbern und in überall neu spnestendem Gra» ift Der Tisch wiederum reichlich gedeckt, «fegeliellen zeigen dem Zöger Stand und Wechsel seiner Bocke. Nach dem vergangenen milden Winter, in dem in den tieferen Lagen da» Wild keine Not litt, dürfte mit einem guten Hufsetzen der Böcke zu rechnen sein, eine Annahme, Die auch nach Beobachtungen au» verschiedenen Revieren berechtigt erscheint. Da» Auerwild steht in voller Balz Leider ift die Jagd auf den ..großen Hahn" der Mehrzahl der einheimischen Weidmänner verschlossen Weid- manntbeil denen. Die Dianen» Gunst die» hohe am Mtttwoch über „Zweckmäßige Fütterung der Haustiere". Landw-Resevendar Dr. Pastor. t Grünberg. 1. April. Die hiesige Fort» ' ‘" _ ; ' ' hielt dieser Tage ihre Schluhfeier ab. zu der sich zahlreiche Gäste von hier und aus der Umgegend eingefunben hatten. Am Dormittag wurde die Prüfung der Schüler vorgenommen, hierauf wurde eine Interessante Ausstellung von Handarbeiten besichtigt. Anschließend fand eine Begutachtung der in der Schulküche berge (teilten Speisen statt. Sn allen Teilen wurde den Schülern und Schülerinnen! für ihre ausgezeichneten Leistungen warmer Beifall gezollt. Am Rachmirtag fand in der Turnhalle eine Feier statt, bei der Rektor Dender über die Entstehung und Entwickelung der Fortbildungsschule sprach und dabei mitteilte, dah die Schule zur Zeit von 304 Schülern (160 männliche und 144 weibliche) besucht wird. Sn der gewerblichen Abteilung befinden sich 110 Schüler aus 28 Orten. Sn der hauswirtschaftlichen 120 Mädchen, darunter 34 als freiwillige Schülerinnen, auherdem kommen noch Klassen für landwirtschaftliche Haushaltung und kaufmännischen Unterricht in Betracht. KreiSschulrat Fischer- Giehen betonte in einer Ansprache den hohen Wert der Fortbildungsschule und brachte seine Anerkennung für die Leistungen der Schüler und Schülerinnen zum Ausdruck. Einige gesellige Darbietungen bildeten den Abschluß der schöneM Feier. — Der hiesige Bildungsverein hielt gestern seine Hauptversammlung ab. Der Bericht über den Stand der Dücheiei gab ein erfreuliches Bild: dem Derein gehören nahezu 1100 Bände. Die Bücherei wird von der Bürger- Ausdruck und richtete dann an die zahlreich anwesenden älteren Handwerksmeister die dringende Bitte, als Seele ihres Betriebs eine geordnete Buchführung einzurichten, für die auch besondere Kurse durch die Gewerbekammer eingeführt werden Roch Derteilung der Zeugnisse schloh Geh. Sustizrat Römheld die Feter, der sich ein gemütliches Zusammensein der Teilnehmer an- schloh. bei der sich eine Musikkapelle von jüngeren Angestellten der Duderusschen Eisenwerke Hirzenhain durch ih^e schönen Musikvorträge besonders verdient mochte. Die in den Sälen der Gewerbeschule acht Tage lang geöffnete Ausstellung der Schülerzeichnungen. Modelle, Entwürfe und schriftlichen Arbeiten lieferte einen sichtbaren Beweis für das verständnisvolle, fleißige und erfolgreiche Arbeiten der Lehrer und Schüler und fand allseitige Anerkennung der Besucher. —/— Ortenberg, 1. April. Gestern wurde daS neue Postamt bezogen. Bereits In der Rocht war daS Fernsprechamt umgelegt worden, so dah die Snbetriebnähme sich ohne jede vtd- nmg vollzog. Der untere Stock deS neuen AmteS beherbergt die postalischen Diensträume, die nach allen Anforderungen deS modernen PostbetriedeS ausgestattet sind. Die innere Ausstattung ift ein Meisterwerk handwerklicher Kunst, der Schalterraum ift in eichener Holztäfelung gehalten und gestattet an drei Schaltern, zu denen noch ein Pakerfchalter kommt, eine bequeme Abwick- toelbroerf treiben lästt. n Auch brr „kleine H.chn*, Der Birkhahn, dessen Volz im (Bange ist. ehlt bei uns. Die Waldschnepfe hat In fieffen Schonzeit, während in Preußen Der Jagdschein den Abichust noch bl» zum 15. frrigibt. Allerdings unterbleibt er bort vielfach auch schon mit Anjang de» Monats. Derrn mehrfach sind au» dem Marz bereit» (Belege und au» Dem April Iungschnepsen ober Brutschnep- fen nadigeroiefen. fiebrigen» war hier Der diesjährig« Schnepfenstich vielfach eine Enttäuschung. — Die Suinpsschneose ober Bekassine Darf noch bi» Mitte des Monat» geschossen werden. Die Bebhühner sind gepaart. Wo genügend tedung vorhanden ist, brütet die Henne bereits. Auch die (Enten hoben do» Drutgeschöst begonnen. G» ist gut, wenn man sich etwas der lieber- wachung ihrer Brutstätten zmn Schutze gegen „(Eier- -I Butzbach. 1. April. Nachdem durch Be- Ichlutz der beteiligten Gemeinden (Sleeberg. Riederkleen. DornholzhausenI endgültig die gc- forberten Zuschüsse bewilligt find, wird am kommenden Montag der täglich zweimalige Der kehr (Cleeberg morgens ab 6.25 Xlbr. mit Antchluh an die Züge von Butzbach nach Frankfun und Giehen und ab Butzbach abends um ö Uhrs der 21 u toll nie Butzva ch—E l ee - berg über Pohlgbns. Riederlleen. Dornholzhausen. Riederlleen, OberNeen nach CHecberg ausgenommen werden. Außerdem habet Mittwochs ab Butzbach um 10 Uhr morgens und ab Öleebcrg um 10.50 Ubr eine weitere Fahrt statt. 3e nach Bedarf sicht sich die Autoverbindung Butzbach veranloht. eine besondere Fahrt einzulegen. Am kommenden Sonntag findet nachmittags ab Butzbach noch Cleeberg eine PropagandasahN statt zu der die Dertreter der Stadt Butzbach und bei anderen Gemeinden eingeladen find. Kreis Büdingen. II Büdingen. 1. April. Durch die Reu- ordnung deS Bauwesens in Hessen und den ilcbergang der KreiSstrahen auf die Provinz lind hier verschiedene Personalveränderungen vor besten »diel, um ein Revier, ohne ei zu beim- ruhigen, überwachen zu können, abgesehen davon, bah da» Erlegen de» Wilde» dadurch natürlich er- leichten wird. 6o sollte |ebe» Revier von einem Retz wohldurchdachter und gut unterhaltener Pirschsteige durchzogen sein. Gleich wichtig ist die Anlage guter Hochsitze Nirgend» Iaht sich ein Revieneil bester beobachten, al» auf dem richtig angelegten dochsitz. Wildäcker sind zu bestellen. Hesungspslanzen sind ausyiläen ober zu setzen. ftubertu». Oberhessen. Wieder cm dringender Notschrei an die Reichsbahn. a. Aus Dem 8 u f e (f e r Tal, 4. April Ter Notschrei der Bewohner des Bufecker Tales an die Reichsbahn um Beförderung ihrer - chüler und Lehrlinge zu einer geeigneteren Stunde al» bisher ist laut und oft genug erfüllt, aber es scheint nicht», auch rein gar nichts geschehen zu sollen In Nidda hat eine Iahrplankonseren; statt- gefunden, für Giehen war eine solche in Aussicht genommen, aber man bat bi» jetzt noch nicht» gehört. Wer sich auf Dem Fahrplan Den Zugverkehr zwischen Fulda und Alsfeld ansteht, der must staunen, wie reichlich und bequem bort Fahrgelegenheiten geschaffen sind. Nun weift aber die Umgegend von Giehen eine viel dichtere Bevölkerung auf, und trotzdem kargt die Bahn mit Derkehrsgelegenheiten. Was zwischen Alsfeld und Fulda möglich ist, must erst rech: zwischen (9rünberg und Giehen möglich gemacht werden können. Wie leicht wäre es zu machen, wenn zwischen (Brünberg und Sieben ein leichter Dampfzug oder ein Trieb- wagen eingelegt würde, um Schüler und Lehckinge kurz nach 7 U h r morgens Nach Giehen zu bringen. Auf der Etatton Neiskirchen wurden 3. B. für den Monat März allein 66 Schülerfahr. karten für Schüler und Lehrlinge auegegeben. Wie bitter ift es für die Eltern wenn sie sich sagen müssen, zwischen Dem Weggang unserer Kinder von Haufe und Dem Beginn Des Unterrichts liegt eine Zeit von Drei Stunden. Diese Stunden bedeuten eine Krastoergeudung vor dem Unterricht, die durch nichts gutzumachon ift. 3a, ja, die N e ich s b o h n i st h a r t und unerbittlich! Landkreis (liegen. OOKIein-Linden, 1. April. In der jüngsten Demeinberatssihung stand als wiä-itgster Punkt die Ausführung der Wasserleitung und Kanalisation auf der Tagesordnung. ilm endlich dem lang ersehnten Ziel näher zu kommen, beschloh der Gemeinderat, das Kulturbauamt Giehen mit der Aufstellung eines Detailentwurfs über die geplanten Anlagen zu beauftragen. — Dem Männergefangver- cin .Harmoni e“, der in diesem Sommer sein Stiftungsfest in gröberem Umfange feiern will, wird auf seinen Antrag ein Teil der Pfingstweide alS Festplatz überlassen. — DaS Gesuch der Baugenossenschaft um lieber- lassung von Baugelände wurde vorerst nicht erledigt, eS soll vielmehr mit der Genossenschaft in Derbandlung getreten werden. — Lokomotivführer Stein und 12 weitere Interessenten hatten den Antrag auf pachtweise Ueberlaf f ung eines Stück WegeS in der verlängerten Gartenstrahe als Dleichplatz gestellt. Gegen eine jährliche Dnerkennungsgebühr von 3 Mark wurde die jederzeit widerrulliche Benutzung der Wege- släch« als Bleichplatz genehmigt. Snbcffen dürfen sich aus dieser Benutzung keinerlei Unzuträglich- feiten mit den angrenjenben Grundstückseigentümern ergeben, insbesondere ist die Zufuhr nicht zu hindern. — Die Zieaenbockhaltung wurde dem Wilhelm Weller VI. auf die Dauer von zwei Sahren übertragen. • Wieseck, 1. April. Die Sängervereinigung W i e s eck wird am kommenDen Sonntagnachmittag hn Braunschen Saale mit einem Konzert unter Der Leitung Des Chormeisters PH. (fl r o s vor die Oefsentlichkeit treten. Ein ausgewähltes Programm und geschätzte Solisten werden im Derein mit Den Sängern bestrebt sein, den Besuchern einige .n-nüsirciche Stunden zu bereiten. | Daubringen, 1. April. Der hiesige O b st - und Gartenbauverein hielt dieser Tage seine diesjährige Generalversammlung unter der Leitung deS langjährigen Dorfitzenden Wilhelm Walther ab. Rach der Rechnung für das verflossene Sahr verbleibt ein Guthaben in der Kasse. Den Hauptteil deS Abends füllte ein Do r t r a g von Lehrer De ppler auS über: Die wichtigsten Frühjahrsarbeiten im Obst- unb Gartenbau, insbesondere die Schädlingsbekämpfung in den kommenden Monaten." Aus diesem Gebiete griff der Dortragende die hauptsächlichsten neuzeitlichen Mastnahmen heraus und gab Ijierbei zahlreiche gute Ratschläge. Auf Kosten desDereinS wird ein .handtragbarer Pulver- und Echwefel- zerstäuber" angefchafft, der ben Mitgliedern des DereinS unentgeltlich zur Dersügung steht. f TreiS a. d. Lda, 1. April. Die dies- jährige Derpachtung deS hiesigen Pfarrgute S. bestehend in etwa 65 Morgen Acker- und Wiefengelände, hatte sich eines guten Zuspruchs zu erfreuen. Es wurden im Durchschnitt etwa 28 Mk. für den Morgen gelost. Die Derpachtung gilt für 9 3 ab re unb beginnt am 1. Oktober d. 3. — Gestern morgen wurde auf dem Friedhof die auf einem anderen Kinder- grabe nur oberflächlich eingefcharrte, i n P a - vier eingewickelte Leiche eines Kindes aufgJunben; das Kind muh schon vor längerer Zeit hier heimlich begraben worden sein, da nur noch das Skelett vorhanden war. Untersuchung über die Herkunft der Leiche ist eingeleitet. • Lumda. 1. April. Der hiesige Spar - und Darlehnskassen-Derein (Raiffeisen) hielt dieser Tage seine diesjährige orbent- Generalversammlung ab. Die Bilanz weist einen Umlatz von 108.670,92 Mark unb einen Reingewinn von 577,58 auf. Der Witgliederbe- ftanb ist weiter im Steigen begriffen; er beläuft lich zur Zeit auf 64. Zur Hebung des Eparsinns wurden eine Anzahl Sparbücher mit einer Anfangseinlage von je 5 Mark seitens des Dereins (ammler* annimmt. Für Den Fasanen bestand Ist Der April eine hochwichtige Zeit. Die Hennen legen. Ueberzählige f)ähne. Die geeignet sind, Da» Brutgefchäst zu stören, können noch abgeschossen werben. Iunghasen slnben sich allenthalben. Soll au» Der Hasen- wie au» Der ganzen NieberjagD Des Jahre» etwas werben, bann muh Das Raubzeug fungehalten werden. 3m Fuchsbau sinD Junge, und Frau CErmc- (Int hat ihre liebe Not, für sich und Die Kleinen die nölige Nahrung zu beschossen. 6» kommt Die Zeit heran, wo Der Fuchs Der Saab am gefährlichsten wird. Besonders must er Dort kungcbalten werden, wo man auf Fasanen rechnet. (Ein Abschiehen Der Fähe ohne gleichzeitige» Graden Des Baues wäre Aasjägerei, die Die Jungen Dem Hungertode überliefert Piel zu wenig Beachtung ftnbet Da» Grost - in i ejel ober Hermelin, das brütende Hennen, hilflose Junge und manchen Iunghafen reiht. Ueberall cn Wasserläufen. Steinhaufen und fietfen, wo Der 'leine Na über schlüpft, sollte Die Kastenfalle fängisch ■• ben. Und neben ihm Die grästte Geisel Der Nieder- :.iD, Die Krähe! Die Ausiührungen im März über diese» Thema können heute durch neues Material «rganzt werden, da» Die Stellung der Krähen renn- -cichnet. So wurde nach Hegendorf durch einen be- Inders konstruiertkn Apparat, an Dem ein Ei, versteckt untergebradjt unD nur von oben sichtbar, be- Mtigt war, sestgestellt, da» im Laufe eines Tages 51mal versucht wurde. Das Ei zu holen. Das heiht also, dah 51 verschiedene Eier durch Die Krähen vernichtet worden wären! Ob dabei ein Revier auch nur ein paar Krähenpaare beherbergt, ist ganz einerlei. Der scharf äugenden 5krähe auf der Hohe eines 'Baum u.ä. entgeht nichts, was sich irgendwo im Gelände bewegt, das kleine Häschen, die brütende Nebhenne. die heimlich ihr Gelege zur Aesungssuck)e veriastt. Gift sollte sonst nicht zur Ausrüstung des Weidmannes gehören, »ei Der Krähe wird man, um r durch« führen. D e rat Kur de» •itrninun toluba*9err’f finb mit (Äutolneit aenauer tÄiilharum nder «Gebrauch Wirk na und rtufemmen» fetzana in Ilootheten erbstnlch hmfl auch des grbtzten Verkehrs, tote er sich etwa an den Tagen deS Kalten Marktes oder an den ersten Tagen deS jeweiligen Vierteljahres entwickelt Ebenso anheimelnd sind dre übrigen Dienfträume ausgestaltet. Die beiden oberen Stockwerke deS stattlichen Baues enthalten die Dienstwohnungen des Postmeisters und eines Postbeamten. Auherdem ist Im oberen Stock der Maschinenraum für das neue Selbst- onschluhamt unlergebrachl. das aus vertchredenen Gründen erst im nächsten Monat fert'ggestellt werden kann. Das ganze Haus ist mit Zentral» Heizung versehen — 3n unmittelbarer Verbindung mit dem neuen Postamt lieft die Gemeinde ein Drell amillenhau» errichten, da» ebenfalls mit ollen Bequemlichkeiten der Reuzeit. tote Etagenheizung ufw, ou-gestollet ist und In diesen Lagen bezogen wird Der Aeubau bildet mit seiner schönen architektonischen Gestaltung und feinen Hellen und freundlichen Sorben eine neue Zierde unseres Städtchens Kreis Schotten. t Schollen, 1. April. Der Gemeinde« rot beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Voranschlag der Stadl für 192 7 (5ine Reihe geschossener Neuerungen, Neubauten, Autolinien. erhol»"- Anforderungen an die Stadt auf den oerschiebenllen (Bebicten der Verwaltung stellten erhöhte Anforderungen, so daft auch die Umlagen um 4000 Mk. inegefamt auf 31 000 Mk. erhöht werden mußten. Aus dem Rj. 1925 ist ein Nechnungsrcst non ra. 15 000 Mk. verblieben. Die städtischen Gebäude bringen über 9000 Mk. ein. die Ausgaben einschl. Derzinlung der Baukopltalien betrogen 6450 Mk. Au» den Grundstücken und Waldungen werden ungefähr 22 OÖO Mk erlöst Für Neuaufforstung sind ca. 2500 Mk. vorgesehen, ftür das zu errichtende Krankenhaus ist eine grö^ ftere Summe (zur Benlnfung des auf.)unch>ncnden stapitalsl vorgesehen. An Zuschüssen für die Auto- tinien sind 2000 Mk. eingestellt. An Walsergeld werden 10 000 Mk erhoben Die Hauptausgabeposten sind allgemeine 'Verwaltung 21 000 Mk.. Armen- pflege HOOO Mk.. Schulen 18 500 Mk.. Straften ra. "000 '.nir.. soziale Fürsorge II 20" Mk. D-.c Stadt- bad) ist neu betoniert, für Tilgung und Derunsung der ttnkostrn sind 1000 Mk. eingestellt. Für Verzinsung und Tilgung der alten Dorkriegsschulden fmd .3800 Mk. vorgesehen, für Steuernachlässe 4000 Mk. 3m üjrlgtn ergaben sich im Voranschlag, der vom Gemeinderat unverändert angenommen wurde, gegen die Vorjahre keine wesentlichen Aenderungen lieber den Steuerausschlaa leibst wird noch ent- fchieden. wenn die steuerliche Auseinandersetzung zwischen Reich und den Ländern erfolgt ist. — Der st ädtifche Prämiierungsmarkt wird, wie feilbrr üblich, am 3. Pfingsttag abgehalten werden. Ifin neuer Tanzboden wird hierzu von der Stadt beschafft, die Reichswehrkapelle Jns.-Rgt. 15 ffite- ftcn hierfür gewonnen, der Marktplatz wird roefent sich erweitert, eine grobe Halle zur Unterbringung non Vieh eingerichtet. Der Kemeinderat bewilligte die nötigen Mittel. - Der Wasserzufluft In den städtischen hoächehäller ist durch die engen Rohre behindert. Aus eine Strecke von 1200 Meter soll ein neuer Rohrstrang gelegt, auch ein neues höher gelegenes Bassin gebaut werden. Zuvor will das Kulturbauamt (stießen über diese wichtige firage mit dem Gemeinderat mündlich verhandeln. — Die Rührleistungen für die Stadl im Rj. 1927 werden auf die Submission hin neu vergeben. Es werden bezahlt für Einspänner 1 Mk. pro Stunde. Zweispänner 1,60 Mk., Wagen für Ka- nalifalion 1 Mk.. Leiterwagen 6 Mk. — Sin der Stadt gehöriges Wohnhaus mit Garten wird, da viele Interessenten vorhanden sind, meistbietend versteigert. — Im Dachgeschoft des einen älteren Schulhausev wird ein neuer Zeichensaal, ra. fin biv 70 Quadratmeter graft, eingebaut, die Kosten hierfür ca. 5000 Mk., wurden vorn lst-meinderat bewilligt - Die Reichsbahndirektion Mainz will am 29. Mai einen Sonderzug in den v o - gelsberg nach Hartmannshain führen, der abend» von Schotten zuriickfährt Die Stadt wird heu Plan her Reichsbahn weitestgehend unter« stützen. i'. Schotten. 31. März Gestern abend gab wiederum das 5 ran t für ter Zünftler* . tbeat r r für Rh-ist und Main eine wohlgelun- gene Ausführung von Hauptmanns „Die versunkene Glocke' Die Theatervorstellungen werden vom hiesigen Volk-bildttngsverein gesichert und finanziert. O b >. 11 ee in en . 1. 211)111. Wi.' sich in der Generalversammlung her hiesigen Spat- und Darlehenskaffe ergab, hat ftiefe auch in ihrem 29 CM/fl I jabr eine günstige Sntwick» funq genommen Bei cln'm M'lgioderstand von 175 ti'Utbf «in 'Imtah von mehr als 2 Mill Mk erzielt D«r Reingewinn betrug 3350 Mark. Laut Beschluft her Generalmrfammlung wird In Zu- funfi ein Teil beS Reingewinnes dem Aufwer- tungsfonhs »ugeschricben Die Spareinlagen haben c enta! s eine erfreuliche Zunahme anfzuwei- sen. gegenüber hem Vorjahre halsn sie sich vor- doppel' D-e cingeführicn SdarkvrtTN Ne in Höbe dem 1 bis 5 Mark allwöchentlich durch den Kv.sloft euer den Einwohnern ang.-boten werden, erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit und ftäben e nen wef.n'l eben Anteil an her Bermeh- runa her Spareinlagen Krcitz Altzseld d Rieder»vhmfN, 1. April. Aus dem jüngsten Schweinemaikt waren die Preise, im Gegensatz zu anderen Gegenden Oberhessen», e r • träglld). F» kosteten Läufsrlchweine 40 bl» 60 Mark, sterkei von R dis 10 Wochen 35 bi» 45 Mk.. 7 bi» R Wochen alte 33 bis 38 Mk. Jüngere 30 bl» .13 Mk. je Stü-t Preußen. «reis Wetzlar. WSR Wetzlar, 1. April. Der Haus- Hallsplan-Enlwurf. bet den städt.schen Körperschaften am 11. Aprtl zur Beratung zu- geleitet werden fall, weif» gegenüber dem vor- jährigen Otat ein Mehr von fast einer TZ l (I i o r a us Siner Gesamtausgabe von 4 327 778 TRI. steht eine Gin nahm« von 4 233 263 Mark gegenüber D;e Kreis- und Provinz ial- laften find von 250 000 IRL im Vorjahre auf 370 000 Alk gestiegen Das Gewerbesteurraufkom- men hat die Verwaltung auf 306 000 TRI veranschlagt während es 1927 297 000 TRI. betrug. Bedeutende Srhöhungen weifen die Posten für da» städtische vlraftentoelen auf. - Kinzenbach, 1. April. Pfarramts- kandidal Menken dabier wurde »um hetitigen Tage die Pfarrstelle an der Anstalt Scheuern be. Nassau übertragen. — Die hiekiae Schule hat wohl den grdftlen Konsirmanben des Kreifes Wetzlar entlassen Der kerzengrade gewachsene Werner Langenohl, jüngster Sohn des Werkmeisters Langenohl bat die ansehnlich« Vrbfte von 1.76 Meter erreicht und wiegt 128 Psunb. - tz Krosdors, 1. April. DieD i e h s e u ch e n nehmen kein Ende Kaum ist in den Gemeinden der Bürgermeisterei Atzbach-LounSbach dir Maul- und Klauenseuche erloschen, die infolge ihres ganz ungewöhnlich hartnäckigen Auftretens besonders in Krofdorf und Wißmar zahlreich« Opfer unter den R-ndviehbestänben forderte, so Hal der Kreisveterinärrat jüngst unter den von einem auswärtigen Händler nach Dorlar eingeführten Ferkeln die Schweinepest seägeste.lt, tot bere M eine Reihe von X eren erlegen ist We ter hat der Kre sveterinärrat bei einer örtlich«-' Xin- lerfuchung in Krosdors seslgestelll, bah einzelne unlängst gedeckte Kühe mit dem ansteckenden Scheibekatarrh behaftet sind An den Gemeindebullen war nichts Krankhafte- mehr fest- zustel'e.t, die Bullen werden aber, um jegliche Verschleppung der Seuche zu vermeide.", nach jedem Sprung desmsiziert Die Diehbesitzec werden gut tun. ihre an der Seuche erkrankten Tiere schleunigst tierärztlich behandeln zu lassen, damit auch diese Seuche mit ihren üblen Folgen wieder verschwindet. L Odenhausen, l. April DaS hiesige Pfarrhaus macht einen wenig erfreulichen Eindruck. Der Zahn der Zeil Hal das bald 400 Jahre alte, ziemlich leicht gebaute Gebäude arg mitgenommen. Das Gebälk ist morsch, der Puh faul, so daft es wenn überhaupt, nur unter alljährlichen erheblichen Reparaturen erhalten werden kann. Mit den umfangreichen Rebengebäuden, die noch aus einer Zeil stammen, als die Pfarrer einen Teil ihres Einkommen- au- dem Betr.ebe der Landwirtschaft gewinnen muhten, verhält es sich gleichermaften. Diele und sonstige örtliche Erwägungen haben den Gemeinderat von Odenhaufen veranlaftl, gemeinsam mit der Gemeinde Salzböden, die mit •/» an den Lasten deS Psarr- aehöstS beteiligt ist. dem Bau eines neuen Pfarrhauses mit einem einfachen Rebengebäude näherzutreten. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderat- legte der Bürgermeister ein Projekt nebst Kostenüberschlag de- Krei-bauamt- vor Der Gemeinderat beschloß, da- Projekt zunächst der Kirchengemeinde mitquteilen, damit sie versucht, zu den Baukosten entsprechende Beihilfen zu erlangen, ohne welche die Kosten nicht ausgebracht werden können. Al-dann soll In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeinderat von Salzböden weiter beschlossen werden. O Dutenhofen, 1. April. Der Turm und die sonstigen schadhaften Stellen an der hiesigen Kirche sind jetzt einer gründlichen Reparatur unterzogen worden tzGarbenheim. 1 April. Dieeifernen lieber bauten der 5 .Ivtocgunter Führung der Sahnstrecke Köln G ehen bd Km 155,814 ent- sprecken den betrieblichen Anforderungen nicht mehr und werden daher in diesem Frühjahr durch lieberbauten aus Walzträgern mit zwi- Ichengestainpltem Beton ersetzt De lichte Höhe der Hc. erbauten bleibt unverän'ert • Ebersgöns, 1. April. Der Kreis Krieger-Verband Wetzlar, der weit über 2XX) Mitglieder zahlt halt in diesem Jahre am 3. 0 l I i feinen olle zwei Jahre stattfindenden W e r b e 1 a g in Ebersgöns ab. Gleichzeitig feiert der Der« band Hüttenberg, der preußische und hessische Kriegervercin« vereinigt, sein Derbandsfest, verbunden mit dem bOjaftriaen Jubiläum des firlegerueieins Ebersgöns Da unser Di: Bahnstation ist hat der ffriegervcrein Ebersgöns für Extrazüge ab Bützbach und zu- rück Sorge getrogen. Es ist mit einem schönen Verlauf her Veranstaltung zu rechnen. Mrti* ^irvcnkops. T Jt a u n B e i m. 1. April. Der fett dem 5. März vermißte Maurer Brück au- Wilsbach wurde gestern hier al- Leiche aus der Sühn gezogen Mm* Marburg. Jl Marburg. 1. Aprix Die hiesig« L a n o w i r l 7ch a 11 l i ch e W i n t c c 1 <6 u le hat mit Schluß ihres die-maligen Winterhalb- lahres chr 5 0. Unterrichtsjahr vollendet Sie ist die älteste derartige Anstalt Kur- bessens und blieb auch lange Jahre die einzige, währmd beute veren zwanz g vorhanden sind. sch. Marburg. 1. April Der geplante Z u - fantmenfchluß der beiden hiesigen s evangelischen Gemeinden ist nun so RStsel'Ecke. 2ilbcnraticl bar - der — de — den — brach — eich« — em — seid — gv — han — m — is — lon — me - me — na — no — pa — re - rich — k — ter — vall — vern Aus vorstehenden 24 Silben sind acht Wörter mit solgender Bedeutung zu bilden 1 germanisch« Volkert chatt. 1 Hvch'läch« in Thüringen, 3. musikalisch« Bezeichnung. 4 allgtie- chckch« Münz« 5 Stadl im Rheinland. 6. Monatsname: 7 Abendständchen 8 Stadl in Persien. Sind die Döner richtig gebildet so ergeben di« Anfangs- und Endbuchstaben, be.de, nal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Aesov ftrrupvortratkl W 12 16 21 19 20 n_ :• Al 9 ~ 1. Bon links nach rechts: 3 Hoher- Priester: 5. Senkbl i 7. a.tgennanische Volksversammlung: 9. römischer Ze bherr; 11. Flächenmaß: 12. protestantischer Kanzelredn.r und Dichter: 13. Tonstufe der italienischen Tonleiter. 14 römischer Geschichtsschreiber: 16. durch ..Spukerscheinungen" bekannt gewordener Ort: 18 Rebensluh der Donau: 19. DraSsläche 22. af.a- tisches Gebirge: 23 fchlimmer Zustand: 24 alles Längenmaß, 25 F gur aus der griechischen Mythologie: 26. Zahlbegriss 2. Don oben nach unten 1. türkischer Personenname. 2 große Tür: 3. bas höchste sittliche Gut. 4 Figur au« Freylags ..Ahnen": 5. Salzlösung. 6 Gouvernement und Stadt in Rußland. 7 Held auS hem ersten Kreuzzuge: 8. andere Bezeichnung für Dienerschaft. 9 Per- soncnbezeichnung: 10 vorsintflutliche Tiergattung 15. ehemalige preußische Provinz: 17. seidenartige- Gewebe: 20. Stadt in Südtirol 21. weiblicher Personenname: 21a rumänisch« Münz«: 22. englische- Bier Grgänzungsaufgabe. Sack - Arzt — Land — Tag — 3«tl — Pilz - Kuh - Tor - Aalt Einem jeden der vorstehenden einsilbigen Wörter ist eins der nachsolgcnden «insilbigen voranzusetzen. so daß neue, und zwar zweisilbige Wörter entstehen Die AnsangSbuchslaben dieser ergeben al-dann einen in letzter Zeil vielgenannten Ort im fernen Osten All — Au — Chef - Gift - Hirsch — Hoch — 3n(n) — Rächt - Schub Bilderrätsel. (Acgcnsatzrätsel. An Stelle eines jeden der nachstehenden Wörter soll ein im Gegensatz zu ihm stehende- Worl gesetzt werden Die Ansangsbuchstaben tiefer ergeben alsdann, sofern fie richtig gesunden wurden, e.nc Raturerscheinung 1. neumodisch. 2. Dumm. 3 schlafmützig 4. gefühllos: 5. fest: 6. unklug, 7. müßig: 8. unbrauchbar: 9. klar: 10 unbewandert. 11. ver- sSlscht Rätsel. Wie em« Wutter ist fk mit. Ich dank' ihr jede gut« Gab«. T.c ich »um Leden nötig hab« Für mich auch trügt st« Schmuck unb 3kt Die schönsten Kleider legi sie an. Daß ich mich an ihr freuen kann. Und schlaf ich ein nach Menlchenlos Sie bettel mich in ihrem Schoft. Ich aber, ich. wie lohn lch's ihrs M'.t Füßen tret’ ich Ue dafür Auslösunge». Silben rät el. 1 Akelei. 2 Lurus 3 Liliput: 4 Oben«. 5. Salpeter. 6. Rebus 7. Odcki. 8 Ehester: 9 Haggai, 10. Tibet 11 3nfant: 12. Rovelli; 13. Diemen. 14. Eichow. 15 Rokoko; 16. Weiler, 17 England. 18. Lymphe: 19. Turban. Alles Recht in der Welt ist erstritten worden Hamen • Umbildung- - Aufgabe. Smanu tl La/,arus. Otlllue Lick) wall. Stbyl Ile O-lal: Huiberl Ram,ses, Othelllo Rajphael. Hat tl — Der Re ligbesen — TauschrStfel. Lehm. Mette. Lina. Mohn Kur. Himn^. Tour. Sehne. Sprudel. Kehle. Klaus Lotte. Kaffer. Leim. Ode. Tanz. Zille. Tinte — He nrich Pestalozzi — Kreuzworträtsel. D 3 I aal im.iii in ■■■■ - Bilderrätel. WaS nicht abzuwenden ist. muß man ertragen. Vie Narrenstappe. Splitter und Sparren vom ReDakttoastisch. Zum Anse Inandern eh men. Der amerikanische General Rlcvlls, der im Sezessionskriege Bein, Arm und ein Auge verloren balle und künstliche Ersatzglieder trug, war ein rechter Spaßvogel Von ihm wird solgende Geschichte er- zählt Gr flieg in einem Hotel In Boston ab und lieft sich von dem bedienenden Rigger beim Ausziehen helfen .Ra. Sam', sagte er, .nimm mir mal mein Bein abl* Der Reger gaffte mit offenem Munde .Weißt du nicht tote man das macht? Aufgepaftl" Da lag das Bein auf dem Tisch. .So. und nun nimmst du mir den Arm ab," ermunterte er weiter. .Ach, Mafla.' jammerte der Reger, .bas habe ich noch nie gemacht, das kann Ich nicht" .Schafskvpf, nichts leichter als das!' Der General legte den künstlichen Arm neben das Bein. .Run wird es auch noch gut sein, wenn ich für die Rächt mein Auge herauSnehme." meinte der General. Zitternd vor Angst zog fi h Sam nach dor Tür zurück. .Wart« noch ein wenig.' rief Ihm Der General zu und kroch ins Bell. -Jetzt nimm mir noch den Kopf abT Da war der Rigger draußen. Der schlagfertige Bürgermeister. Als Rapo'ran in der Zeit der KontinentaNperr« die Einfuhr von Kaffee streng verboten Halle, roch er eine» Tages, ule er durch den Park von Dtn- rennes ritt, deutlich den Duft gebrannten Kaffees. Wütend folgte er dem Geruch, drang in das betreffende Haus ein und fand den Bürgeimelster. der hier wohnte, damit befchiflial, Kaffe« zu rösten. .Was.' schrie er, .Kaffee? Der Ist doch verboten.' .Gewiß. Sire' erwiderte der Bürgermeister kaltolutig, .deshalb verbrenne ich ibn ja." Diele Geistesgegenwart entwaffnete Den Kaller, er muhte lachen und lieft Den Uebeltflter straflos ausgeben. R Meters Urnen ffiaUcnceifen Tfefschwarze Qualität Vom Guten das Beste! mm t BLrgrruMtr. 3eit bet AvntiMlalspem streng Dcrbolen hall« rod durch den Pari von TI» , Dust gcbiannltn RaM- Geruchs drang in bat t* ) sand 6cn TürgcmtM bel^ltiol, M«!« * .Aaffee? Lrc ist doch w >iderle der Dürgnmeili« brenne ich ibn ja. irt cnltDafintit ben RdM eh den Hebender ßrfllM Esel 5 muß man ertragen enkappe. vom AedMoMsch. mbetntbmtn. letal TicoDi, bet im Le- n und ein luge Der Irrer! llieder trug, war ein rechter rd folgenbe »eschichie«. Solei In Boston ab und möen Aiggtr beim lut- , lagleer, .nimm mit mol gaffle mit offenem Uhinht i das macht? lulgtwjl'* em Tisch. .So, und nun ab,“ ermunterte er voller : der Hegn, .bot Hobe ich INN ich nicht' .tzcha'tkopl, ' Ser General leglt den dat Bein. .Tun wird et nn ich für die Bucht mein inte der General. Zllternd ach der Tür zurück. .Dartr 1 der General zu und trvch lr noch ben Jtopf üb!* fr ^Uann aut rr® n96U)dDetl8. nchl« e PulS°d-rn S .’S S>-" befcbulhigt^—— " VL 1 flbt nadimittib 18, V rr— LMG MZ \ Mir, T°be, öjibt ) u§ b* «V lgcit. itfel 12. & lst «ftdül l*e ^ichtG-l, * o*8tÄJ 'M. - Stiel Rur Rätsel w Qlffl MM WM Er I sie* Sehenswert! Neu eröffnet! FABRIK UNION AUGSBURG. 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In bet Generalversammlung bet B«r- •telflten Stahlwerke A.-G Düsseldorf richtet« Generaldirektor Dr. Bögler im Anschluß an seine gestern schon berichteten Ausführungen noch bie nachstehenden e r n st e n Mahnwort« an bie OessentlichkeU Ich möchte mit einigen ernsten Worten aus bi< Gefahr Hinweisen, die nicht nur uns. sondern dem gesamten deutschen Wirtschaftsleben und nicht zuletzt gerade der deutschen Arbeiterschaft aus einer Ueberspannung der Forderungen auf dem Gebiete der Löhne und der Sozialpolitik bedroht M ist ein Glück für bie deutsche Wirtschast gewesen, dast bte keutfche Industrie inmitten der wirtschaftlichen Aot der letzten Jahre den Mut gefunden hat. ihre Betriebe durch technische Vervollkommnung. durch kaufmännische und, wo es möglich war. auch durch technische Zusammenfassung umzugeftalten, unbeachtet der sachlichen und persönltchen Opfer, welche die Durchführung dieser sogenannten Ka- tionalisierung mit sich brachte. Koch sind wir mitten in diesem Prozeß, der nicht nur die Schwerindustrie umsaß!. sondern in der einen oder anderen Form auf den meisten Gebieten der deutschen Industrie zur Zeit in der Durchführung begriffen ist SS wäre ein Unglück für Deutschland, wollte man. noch ehe bie fruchte dieser Politik sich zugunsten der ganzen deutschen Wirtschaft in vollem Umfange zeigen, sie durch sozialpolitisch« «»perimente und durch eine untragbare Lohn- und A r - beltszeitpolitik gefährden SS wird zudem immer wieder vergessen, dast die Belastung ausdemDawesplanin ihrer ganzen Wucht sich erst im kommenden Jahre zeigen wird. Der- mehrte Soziallasten und steigende Löhne sind nur tragbar in Zeiten einer anhaltenden Inslation. Dies« Zeiten sind vorbei' an unS ist es. zu verhindern. dast sie jemals wieder kommen. In Zeiten einer selten Wahrung bedeutet ein künstlich über daS wirtschaftlich mögliche h nauS gelte ger- 1er Lohn Berminderung der Konkur enzsähigkeit, Derminderung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Auslandsmarkt Verminderung des Absatzes im Inlande. Verminderung der weiterverarbeitenden Industrie und damit letzten Ende- Vermehrung der Arbeitslosigkeit. So must ich den dringenden Appell an die Arbeiterschaft, an alle verantwortlichen Stellen, an die gesamte öffentliche Meinung richten, im Interesse deS wirtschaftlichen Wohlergehens deS deutschen Volke- und insbesondere gerade her deutschen Arbeiter- schalt alle sozialen und sozialpolitischen Forderungen zu unterlassen, deren Durchführung unS wieder aus den Stand zurückführen würde, auf dem die deutsch« Wirtschaft vor einigen Jahren stand. Dast der wirtschaftliche Ausstieg, den die deutsche Industrie in den letzten 12 Monaten genommen hat, gerade der Arbeiterschaft zugute gekommen ist, zeigen die Zahlen, bk wir in unserem Geschäftsbericht über die Entwicklung des auf den einzelnen Arbeiter unseres Betriebe- entfallenden Lohn gegeben haben. Dies« Gnt- wicklung hat feitbem weiterhin angehalten, so dast heute daS durchschnittliche Monatseinkommen unsere- Arbeiter- rund 22 Prozent mehr beträgt, als vor einem Jahre ungeachtet dessen, dast wir heute in unserem Betrieb 10 Prozent mehr Arbeiter al- vor einem Jahre beschäftigen. Di« beste Sozialpolitik in unserer Lage, ich möchte fast sagen die einzige Sozialpoli- 11 k, die für unS tatsächlich möglich ist. ist die. unsere gesamte Wirtschast so gesund und stark wie möglich zu machen. Eine gesunde, im In- und Auslande gesunde konkurrenzfähige Industrie wird auch da- A r - beit-losenproblem nach und nach lösen. Sozialpolitische Experimente verringern nicht die Arbeitslosigkeit, sondern sie vermehren sie. Wir können nur der Hoffnung Ausdruck geben, dast die Erkenntnis dieser Tatsache bald Allgemeingut wird. Börse und Geldmarkt. Mit Dangen ging die Börse in den Quartal - - U l t i m o hinein — sie hat ihn besser überwunden, al- allgemein erwartet worden ist. Allerdings war schon vorausAutehen, dast besondere Ueberraschungen eigentlich kaum noch eintreten konnten, nachdem die Effektenbörse Anfang März durch mehrfache heftige Kursschwankungen eine positionstechnische Bereinigung erfahren hatte und die Grostbanken schon frühzeitig Dordispositionen für bie Versorgung der Wirtschaft und der Dörse mit den nötigen Geldmitteln zum März-Ultimo getroffen hatten. Die Spekulation hat sich, schon vor dem Deginn der eigentlichen Ultimoliquidation. vorwiegend wieder ä la hausse umgestellt, wobei ihr die Provinz und vermutlich auch ein Teil deS Auslandes willige Gefolgschaft leisteten Dei einem Vergleich der Kursbewegungen in der letzten Woche wird man feststellen, dast namentlich am Montanaktienmarkt, in zweiter Linie m Slektrizitätswerten, kräftige Steigerungen zu verzeichnen lind. Diesen Märkten schließen sich noch eine Anzahl von Spezialpapieren an. deren zissernmä'.ige 3uf- wärtSbewegung zum Teil sogar noch stärker war. Die Ultimo-März-Liquidationskursc ergeben im Vergleich zum Medio eine Steig-*rung von 40 Proz. für Ostwerke-Aktien. 44 Proz für Schult- Heist-Aktien. 35 Pro-, für Vereinigte Glanzstoff- Fabriken. 33 Proz. für Ludwig Loewe. fast 20 Proz für Harpener-Aktien. 15 Proz^ für Hoesch-Aktien. 18 Proz. für Klöckner-Aktien. Gleichzeitig mit diesen Steigerungen erfuhr das Geschäft allgemein eine fühlbare Belebung Selbst biejenigen Papiere, denen geg nüber die Spekulation neuerdings ein auffälliges Desinteresse zeigte, beginnen langsam wieder beachtet zu werden. Wir rechnen hierzu vor allem Schiff- fahrt-aktien, die unter der enttäuschenden Gestaltung der Freigabefrage bedeutend zu leiden halten. Zu einem gewissen Teil mag dabei ebenso wie in zahlreichen anderen Papieren daS Dor- \ liegen von Interessenkäufen mastgebend fein, denn es fällt auf. bah am Schiffahrtsaktienmarkt speziell in Hansa Dam ps und Hamburg- 6 ü b lebhaftes Geschäft ist. d. h. in den Aktien der beiden einzigen groben, noch unabhängigen Hebert et-Kt< beteten. Man mag sich erinnern, dast die Verschmelzung der Deutsch-Austral und der Kosmos-Linie sich auch so anbahnte, dast zunächst eine bestimmt« Gruppe sich di« Aktien- mehrhect durch sukzessive Aufläufe verschaffte, um dann mit einem mehr ober weniger starken Zwang ihre Projekt« durchzusetzen. Hapag- und Kordd- Llood-Aktien reichen an die Kurte bietet Keet>e- reien bei weitem nicht heran, obwohl ihr 6ub- stanzinhalt benen von Hanta und Hamburg-Süd zum mindesten nicht nachsteht. Don weiteren Spezialpapieren zeichneten sich in erster Lin e Stoll- berget Zink durch eine zeitweise stürmische Nachfrage aus. Schubert & Salzet. Feldmühle Papier Zement- und Tertikwerte lagen gleichfalls nicht ungünstig Beachtung verdient ferner die feste Grundtendenz am Einheitsmarkt, der ja hauptsächlich das Spielfeld eine- großen Teiles der PublikumS-Kleinspekulation ist. In leichterem Maste konnten Kolonialpapiere Aufmerksamkeit auf sich lenken, wozu die Erörterungen in der Entfchädigungsfrage beigetragen haben mögen. Unter den Einflüssen, die von außen her besonders für die Esseklentendenz in Frage kamen, ragten auch in den letzten Tagen die Bank- Bilanz-Verösfentlichungen und die jetzt beginnenden Großbank- und großen Industrie-Generalversammlungen hervor. Alle biete Einzelerscheinungen waren geeignet, der Börse eine Anregung zu geben. Einen glatten Verlaus haben die Prämien- etklärungen genommen. Man dürfte nicht fehlgehen in der Annahme, dast die März-Prämien größtenteils abgefordert wurden. DaS Prämien- gefchäft ist jetzt überhaupt äußerst lebhaft im Gange. An sich bietet diese Art der Aktienspekulation den Vorteil, dast eventuelle Derlust- möglichkeiten von vornherein fest umgrenzt sind. Bei den verschiedeiitlichen starken Tendenz- Wechseln bet vergangenen Wochen ist eS kein Wunder, wenn sich die Spekulation intensiver aus diesen Zweig des Wertpapiergeschäftes verlegt. • D i e aufgetoerteten Kenten- brief« der Preußischen Kentenbank. Seit einigen Tagen werden an der Verlier Börse die prcußilcßen Kentenbriefe nicht mehr amtlich notiert Die Ursache der Maßnahme ist, wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt. in Fälschungen deS AuSzabetermins einiger Kentenbriese zu suchen, die zu dem Zwecke vorgenommen worden sind, die nach bem 31. Dezember 1917 audgegebenen Stücke in börsengängige vollgoldweriige Stücke mit vor dem 1. Januar 1918 liegendem Ausgabedatum zu verwandeln. Die Kentenbanken sind in bet Lage, bie Kummern der bis zum 31. Dezember 1917 von ihnen au-gegebenen Kentenbriefe einwandfrei festzustellen. Die öffentliche Bekanntgabe dieser Kummern steht bevor. Weitere Beunruhigung de- Kentenbriefmarkte- ist bähet nicht zu befürchten. Bergmann Elektrizitätswerke A. - G. Der Jahresabschluß weist einen Bruttogewinn von 7 477 145 Mk. und einen Keingewinn von 3 155 599 Mk. auf. ES werden 8 Prozent Dividende vorgeschlagen. 515 599 Mk. wurden auf neue Kechnung notgetragen. DaS Geschäft nahm einen erfreulichen Fortschritt. Es ist eine Kapitalerhöbung um 11 Millionen auf 44 Millionen Keichsmatk beabsichtigt. Die neuen Aktien sollen den Aktionären zu noch festzusetzenden Bedingungen angeboten werden. Frank rter Börse. Frankfurt a. M., 2. April. Tendenz: uneinheitlich, überwiegend abgeschwächt. — Zum Wochenschiust war vorbörslich die Haltung bei lebhaftem Geschäft noch sehr fest unter Führung von 3. G. Farben, für die die Bilanzsitzung des neuen Stickstosssyndikates anregte. Zum amtlichen Beginn traten zahlreiche Wochenschiust.Glattstellungen, na mentlich aus Publikumskrcisen hervor, denen sich die Spekulation teilweise anschlost, so daß überwiegend Kursabschwächungen eintraten. Fest lagen weiterhin fl a I i a M i e n in Erwartung günstiger Absatzziffern im April. Ferner wurden Schiff- ahrtsaktien für Hamburger Rechnung in großen Beträgen aus dem Markte genommen. Zell- toffaftien blieben weiterhin beachtet. Waldhof >lus 2L, Aschaffenbura plus 2 Proz. I. G. F a r • > e n setzten zur amtlichen Notiz mit 328 Proz. ein. Am Bankaktienmarkt zogen nur Dresdner um 0,5 Proz. an, während sich die übrigen Werte dieser Gruppe abschwächten. Commerz minus 3, Metallbank minus <».65. Darmstädter minus 0,5 Proz. Don Montanaktien verloren Mannesmann 1,5, Harpener 0L, die Rhein-Elbe-Gruppe 1 Prozent. Rheinische Braunkohlen zunächst minus 3,75 Prozent, im Verlaufe jedoch auf die bekannten Gerüchte über Beziehungen ztz I. G. Farben wieder voll erholt (flettroaftien brotfeilen überwiegend ab, besonders Siemens minus 4,5 Pro- tent, Schuckert minus 0,25 Proz., AEG. minus 0,75 Prozent. Autoaktien widerstandsfähig, dagegen Maschinen eher schwächer. Von Petroleumwerten verloren Deutsche Erdöl 1 Proz., dagegen Rütgers- werke auf neue Dioidendenoersionen von 7 Proz. um 1,75 Proz. gebessert. Bon Einzelwerten verloren Scheideanstalt 2,5 Proz., Metallgesellschast 2 Proz., Bingwerke 0,25 Proz., dagegen gewannen Goldschmidt 0,75 Proz. Der weitere Verlauf unterlag mehrfach Schwankungen bei allerdings fester Grund- ftimmung. I. G. Farben zogen auf 332 Prozent (plus 4 Proz.) an, Harpener auf 251 Proz. (plus 1,5 Proz.). Am Geldmarkt blieb Tagesgeld noch stark gesucht zu 7 Proz. Monatsgeld ö7,» bis 7,5 Prozent. Warenwechsel 47 • bis 5 Prozent. Privat- diskonten 44. bis 47/e Proz. Heimische A n - leihen etwas schwächer. Don fremden Ren- t e n waren Türken erholt. Im Deoisenoerkehr befestigte sich Mailand gegen London weiter auf 102,65. Paris gegen London 124,02, Madrid 27,04, Börsenkurs«. Zürich 25.2425. London gegen Kabel 4 8575. Die Reichs.! ark notierte gegen das Pfund 20,4850, gegen Sabel 4.2175. Devisenmarkt Verl n—Frankfurt a. KL -Xelegrapßit ch e Au«»ablung rotijumn 3at........ fcutxr t .......... Truilt Vujrtnbura .... 6»etzcnkircdriirr #Vra»erfe . • 6crvafi t’crflnidiin ......... tf l tu. Lieferungen Lichi und .Urarc ....... ‘Diüinfrü iroerte ........ Cajudcri Siemen» 1 Halcke ...... Äblertverfe fiienet Daimler u'i’otoren. ..... Heylicrensiaedi ■ • ..... CflUlIl .......... yia.uibeimer Moioren . . ^ranffunrr Xnraiurtn «o.iferrnuabrif yrnun . . IheindgefeU chau ftranlfurt Pci Union ti -t» ettu’. abnl Herz Sicdel äeiuiofi »f ebaff en bürg . . . . edfto i öoiöbof. . . . . a IV. SM« . Wer» i.Ulr* Ärr» StleN- • rr» N«'a«s T*vew. 1 4. 14. 1. 4. r 4. Bnlrttx SdtLtinis 9h l »aoo - •» KO T30 bo «r »Ohi-ä'iU — 321 1X1 do Suetofanglrrtt): 1 •< 95 <9 25 . U Icutfd>r tSt^rttamunanirt* «M Ttnricbc itenb Dollsr-Lot — 96.2 — « . rurfrn........ IS.8 i5.es 15.9 _ 4 1 fkrttnrr Hondrl^qrtklltl-atz — — 272 877 vtu’mcrt uub -pnoji-fanl — .-15 .15.5 I ermu. unb 'Xaaonal.anf TK- .•M.5 Xt» Trundir t*anf 191 1 i’l IV? 193 1 ittonio uommanb« . . 1*' IbJ.JS IM IM 75 I rrebnrr iPauf ..... ISM i IW '«5.9 IV.» 7.' IVflaUtont.......... 111.4 171.« 1*4 5 174.5 iH'iitclbfut'ftt tfrebnbant Zil ?4» .56 5 CtftriTTiCjnttx Crcbitanfialt 8.1 9.0X V.i ‘Hcttbethint 17? 179.25 1*8 IW - 1 200 I9o 13 199 75 1 1 5 131.*U Ul IXI 197 5 19V 197 19- ; 80H 30 197 1 801 24?.25 z49.: .'43 5 ZSli 81 ZIS.5 217 211 MS IS 25 8i2; 217 99 9» 4 E 15 4 825.5 *25.52 1 227,5 157 V 159 .5 156.75 158 -7 127 1.0 151.5 H4 75 114 147 5 143 147 16,5 24 5 .15 3L> 881.5 tc 4 5 38.5 .'34.75 IK3 lt5 150.5 IM 129 — - — 53 85 153.1-7 i52 151.5 - 158 H7 1'« 84 * 141.d 154.5 141.5 152,75 175 174 - 194 - 194 — 112 85 d 1 4 1 161 67 l45.75 161.K7 70,L- 77 5 • w .21.5 2S 122.5 I4U 141 75 141 142.5 241 244 5 — — 179 |k'l HOI.4 iso,5 IW 205.75 1 9 75 .'00.25 II 5 - <13,6 214 ZIS Xi- 812 r r — Ill) 5 139 • — 192.9 192.2- ITi 193 92 9 2911,5 294 75 29-J 140 141.75 140 111.75 m 75 3'1.2- 129.25 127 9 Vif 70 71 — — <4 — 21 75 — — I9N 75 199.75 — —- Utt 25 — * e— 77 — 79.5 5 — 1'7 1*1 879 ■.M.LO <79 284 Banknoten. 1. April. 2 «Prä. «miliche ‘Jiott runa LmitiLk 'Jlorttruna l»eld Brik' Hmft» Non 168,.1 168,93 168,55 168,97 t*ucn. Äfrtt 1,780 1,784 1,781 1.785 tfrH •'flniro 58.54 38.68 38.56 58.70 C-nfttanta 109,65 109.93 109,51 109.79 Soptnbogcn 112.37 112.65 U2.39 112,67 etorfbolm ll8.fl 113,09 112.86 113.11 (-tirinafortf. 10,598 10,638 10,603 10,643 yiatlen . . 19,815 19,855 19,91 19.95 London. . . ZV,455 20,305 20.457 20.509 V-euDort . . 1,212 4,222 4,2125 4,2225 T'arlS . . 16,51 16.54 16.5 i 16.54 6 »wetz . . 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IZ.44j 12.5'15 Ungartfdx Roten . • . 73.39 73.75 Berliner Börse. Berlin, 2. April. Am Wochenschlust setzt« die Börse zwar lebhaft, aber nicht so stürmisch wie am Vortage ein. Vereinzelt fanden Realisationen statt, wodurch u. a. Siemens um 5,75 Prozent gedrückt wurden. Die Grundtendenz war aber weiter f e ft. 9m Setlaufe tarn nach weiteren Gewinnsicheruno^ abgaben eine kräftige Abwärtsbewegung in Gang, in deren Mittelpunkt 3. G. Farben standen. Hier regten die Bemühungen um die Schaffung eines Welt-Stickftofftrustes an, wobei die 3. G. Farben eine maßgebende Rolle spielen. Das Papier setzte mit 330 Prozent ein und wurde bald noch höher genannt Außerdem verkehrten Montanwerte, vor allem Kohienattien, und eine Reihe weiterer Spezialwerte in fester Haltung. Am Geldmarkt hat sich die Situation nicht verändert. lagesgelb war mit 7 bis 8 Prozent noch angespannt, da der Differenzzahltag erst am Montag ist. Monatsgeld war zu gleichen Sätzen zu haben. Unter der Hand war auch wesenllich billiger anzukommen. 3m Deoisenoerkehr konnte sich Mailand gegen London weiter befestigen und zog auf 102,65 bis 102,75 an, schwächte sich allerdings gegen Mittag auf 102,70 bis 102,80 mäßig ab. London gegen Kabel 4V574. Die Reichsmark notierte gegen den Dollar 4,2173. Berliner Produktenbörse. Berlin, 1 April Im Gegensatz zum Früh- verkehr würbe der Weizen an tw Klittagtl'örtc im Preise etwas nach unten gesetzt. Hierfür scheint zunächst einmal das nahezu behauptete Liverpool ausschlaggebend zu sein, dann büri'.e aber auch da- äußerst günstige Wetter abschwä- chenden Einfluß aut üben Koggen wird von Pro- vinzmühlen iebhast gefragt und höher bezahlt Im Zeitgeschäft setzte schon gestern abend v.r- mebrte Aacdtrage für MaiUeserung ein. die heute selbst zu erhöhtem Kurse tplus 0.75 Mk s anhielt Auch spätere Sichten leicht befestigt. Gerste ruhiger. Für Hafer werden die erhöhten Fvrd.-- ruiigen vorn hiesigen Konsum glatt bewilligt. Die polnische Frage soll nachgelassen haben. Roggen- mehl behält Frage. Auch Weizenmehl mehr begehrt Es wurden notiert für 1003 Kilo Weizen, märk 267 biS 270. Koggen 253 diS 258. Sommergerste 214 bis 242, Wintergerste 192 bis 205. Hafer, märt. 206 bis 214. MaiS loko Berlin 177 bis 180. für 103 Milo Weizenmehl 34 75 bis 36 50. Koggenmehl 34.25 biS 36. Weizenkleie 14.75, KoggcnHcte 15, Viktoriaerbfen 42 biS 54. Nein« Lpeifeerbfen 30 biS 32. Futtererbten 22 bis 23. Peluschken 20 biS 22. Ackerbohnen 20 b,S 22. Wicken 22 biS 24 Lupinen, blau 14 b»S 14.75, Lupinen, gelb 16 biS 17. Serradelle neu 22.50 bis 25. KapSkuchen 14.50 bis 15,60. Leinkuchen 19.70 biS 20. Trockenschnitzel 12.10 bis 12.50. Sova-Schrot 19 bis 19.40. Kartoffelslocken 29.80 biS 30,10. Büchertisch. — Mein Osterbuch Geichichten. K*rie. Lieder. Keigen und Spiele für die Osterz it Gesammelt von Walter Elassen-Schwab. Mit vier farbigen Bildern von Tilde SlZgruber. Für 6 —12jäßrigc. In Halbleinwand geduiiden 2 Mk. lThienemannS illustrierte Zwei-Mark-Bücher.) K. ThienemannS Verlag, Stuttgart. — Kelcn einer Auswahl der besten Ostergedichte und -lieber — letztere mit Singweisen enthält daS Biich eine Anzahl von Oslergeschichten, Wech'el- aespräche und em Osterfest spiel. Kinder jeden Aller- werden an dem hübsch auSgestatteten Buche, insbesondere auch an den feinen, zarten Offsetbildern, ihre Helle Freude Haden. Sie sin- ben bann allerßanb zum Singen und Sagen für bie Festtage von Palmsonntag biS Pfingsten und bie Geschichten, Keinen und Spiele werb.n sie auch noch über die Osterzeit hinaus beschäftig n. 169 — Arthur E1 oesser: Elisabeth Bergner. 90 Seiten 8° mit zahlreichen Photographien. 11. bis 10. Auslage. Williams & Eo. 'Lkrlag, Eharlattetiburg. — Man wird, durch Gv|al;rung belehrt, über bie .Kichtigkeit" bei Sc,i!lerichen Satzes vom Mimen, dem die Kach- welt keine Kränze flicht, füglich streiten bür,en; eS wäre reizvoll — ist aber hier nicht der Ort — bie berühmten Verse deS .Wallenstein"-Prologe- baraufbin zu Prüfen, ob sie heute noch die gleiche Berechtigung haben, wie bamalS. Aber bie Fragestellung klingt schon ein wenig lehrhaft; wir beschränken unS also und entnehmen bem Zitat nur die angedeutete Bestätigung zeitgenössischer Lorbeeren, Die bem Schauspieler, wosecn er diesen Kamen verdient, um so freigebiger gespendet zu werden pflegen. WaS heißt aber .Kränze", wa- finb Lorbeeren —? Die- Buch, von dem wir sprechen, Hal gar nichts von ,o steif und immer auch etwa- staubig raschelnden Attributen schnell verwelkten Kuhmes. DieS Buch ist vielmehr, mit deS Versa'sero eigenen Worten, eine Liebeserklärung; Huldigung eines gütigen, klugen und warmherzigen Kritikers, der übrigens lein stürmischer Jüngling mehr ist. an eine junge Schauspielerin; an bie Bergner. die, so ost man sie erlebte, bei all ihrer erstaunlichen Keife einen entzückenbet, Schimmer von Jugendlichkeit und Kindhastigleit mit auf die Bühne, mit in ihre Köllen hinein* brachte. Jetzt braucht wiederum keiner zu denken, eS handele sich hier um eine süßlich-sentimentale, autegrammtoütige und aldumver-begcisterte Backfisch-Schwärmerei. Cloesser hat bei gleichen tab- gesehen davon, daß er ein Mann ist) schon eine geraume Weile hinter sich. und. wir sagten eS schon, sein Buch ist so liebenswürdig, Io klug und diskret, so ernsthaft auch, leise ironisch und veiler Wissen um bas alte Mysterium deS Thca- fer- und l s Wa-kenspiel- -- baß man sich nur darüber freuen kann, wenn ein nicht mehr junget Mann, ein alter Theaterhase und erfahrener Kritiker, über bie Bergner keine trockene Monographie. sondern eine vom Herzen kommen e Huldigung geschrieben hat; eine Huldigung übrigen-. die sich im Ganzen als eine wohlol gewogene Mischung au- Biographie. Anekdote und Essai darstellt. Wer die Bergner nur ein nal gesehen und gehört' hat. von ihrer seltsatrcn. sehr vereinzelten Kunst bezaubert wurde und begriffen hat. baß diese- Geschöpf eine der wenigen großen Hoffnungen deutschen Schauspieleriach- Wuchses bedeutet, der wird da- Buch Sloesiors verstehen und dankbar begrüßen. 80 tSaub&r, ol//i£, allbzt&krf-* ' öv':. f j0: EIN i einziger Begriff: große Auswahl niedrige Preise und Der Mantel in: Herren stoff Shetland Kasha Wollrips Seide 16.- 36.-48.-56.- 15.50 27.- 32 - 36.-48.- 52 - 23.-29 - 33.-45.- 32.- 49.- 65. 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