Nr28 Lrfttt Blatt 177. Jahrgang Donnerstag 1. Dezemder (927 tt|6) Du 5*elc 2 Hfid)seore anb 20 Wtidjsplewni; ftr Ultqev lobr. ob* bei flidjier» |d)t nm »injelnec flumrerB inlolgt b»b«ralL 4}■< Ml 1b jtilCR hir bit logtinwmwtr bi» p* JlajimitoQ .-ltzti Prm tut \ mm Höhe ttr l*|eiqS»»p rnntq, pla|Mr(dbntl 20 -nebx CbrirtbüMimr Dr Jrubi tlhib L'anqt Dctd'iieortlidb iftrlteluih Dt (Tt TDdb Vänqt, für (Vtuiüeton Dt f) Ibguet; für ben übrtc.tn Ifl ifrnh Blurnichern. 'ur tun Mn» ftiqtnlcil Muri 5»'NWiaee. IdmtU* in Bwijen Ein neuer Konflikt zwischen Preußen und dem Reich. Das preußische Kabinett beschwert sich über den Reichsinnenminister Or. von Keudell. In den preuhifchen Hochschulen tobt ein frHtiget Kamps um die von Stuliuomtniuec Decke r re fugte Ordnung des Stuben- ten rechte Bet der bi5l ab^ufca te 1 e dmmte Per- sbnltchle ten der Ocf entlichkeit ba.v.i einzuladen und Ichlie lich ihre Stellungnahme zu entscheiden. 3u einer solch.m Stubenle.iv rsammlung war auch eine dinlabung an den Reichst n nennt l n i ft e r D r o. Keudell ergangen. 2s wird wohl kaum jemanden geben, der angenommen "hätte, die Ölnlafung fei an den Ritter» guttbeliber und früheren Landrat des Krcifes Kbnigsmark in der Reumark ergangen, denn gemeint war offenbar ber Reichsinnenmini- Iler p R.-.iXil 11 e ?.t vb? h'irD man nicht mit Versuchen herumkonnnen. geltend machen zu wollen, daft es sich nur um den Privat- mann v. Keudell gehandelt habe. Oclbftoer» stündlich bat auch ein Minister bas Recht auf seine eigene persönliche Meinung zu bestimmten Fragen, und selbstverständlich hat er awH das Recht sich darüber zu äufiern. Don diesem Recht bat der Minister v. Keudell Gebrauch gemacht, indem er fei.icr Gegnerschaft gegen den Deckerschen Vorschlag zur Regeluna des Studentenrechts in einem Telegramm Ausdruck gab freilich läht sich darüber streiten, ob es politisch tlug und taktvoll ist. von diesem Recht der Meinungsbllbung und Meinungsäußerung in der Form Gebrauch zu marven. wie es Minister v. Keudell getan bat. Dah die Versammlung in schärfster Gegnerschaft zu der Verfügung des preu- siischen Kulturministers stand, war ihm be- lannt. Denn er sich in seinem Telegramm zu innteer Bet u testierenden Student, nfchalt bekennt, bann ist das zugleich ein Bekenntnis schar er Gegnerschaft zu dem dreuhischen Kultusminister Decker. She ein deutscher Reichs Minister und namentlich ber Reichsminister des □nnem, dem bit Pflege ber Beziehungen ju den Ländern neben dem Reichskanzler in erster Linie obliegt. zu einem eichen Schritt sich entschUestt. der ihn in schro sen Gegensatz zu der gröfUcn Landesregierung te» Reiches bringen muh. darf man von ihm enoarten. dast er sich über die politischen Folgen völlig klar geworden ist Das scheint nicht der Fall gewesen zu sein, und nun haben wir einen ernsten Konslikt zwi'chen Reich und Preuhen. Leider ist das nicht der erste. Gin ander Ding ist die Form, die der preuhifch« Ministerpräsident gewählt hat, um die Beschwerde ber preustischen Regierung an den Reichslanzlar una die Reichsregierung au übermitteln. Gerade wenn man der Auslassung ist. dast der Schritt des Retchsinnen- rninisters nicht recht überlegt war. so must man den Ton des Schreibens, den Herr Braun an- zuschlagen für richtig be unben Hal. mifebidigcn. Man fühlt förmlich die Genugtuung darüber heraus, den der fr^ialdemolratilche Ministerpräsident Preustens empfiabet. nunmehr den Spiest umdrehen und lich beim Reichskanzler über Herrn v. Keudell beschweren zu können, nachdem vor wenigen Dochen bet Reichskanzler namens der Reiche reg» xung beim preustischen Ministerpräsidenten über die Haltung des damaligen i?berpräsiden en der Pro- »inj Sachten in der 0cfien!li4kit Beschwerte geführt hatte. Reichskanzler Blan hat bei jener Gelegenheit jedoch einen ganz anderen Ton angeschlagen, als Herr Braun. iSinc solche Grob- schlöchtigkeit. wie sie in her Äusarulswe le des Herrn Braun enthalten ist. würde sich ein Mann, wie Marr, nie zuschulden kommen lassen. Denn weiter der preustische Ministerpräsident bam.t droht, dast Nch die preustische Regierung gegebenenfalls genötigt sehen würde, .jeden Verkehr mit dem Herrn Reichsminister D?. von Keudell abzubrechen", so schiestt daS weit über das Ziel hinaus Durch eine Derartige Doykot:bewc unt etzt 'ich die preustische Regierung schwer ins älnrecht. Billig klar i't eS. dast auch hi?r das 2gi- t a t i on v b e d ü r s n i s ic* o, aloeaio.rat.'chen Führers über den psiiti chen Tai. g?s.rg. hat. Menn man das Telegramat des Ministers von Keudell als eine Heb r ilung und als ein? t>?ii- tilche Unflug^eit bez. ichnen kann, so verd.rnt der Ton des Schreibe des He.r.i '?._un 'warfst en Tadel, denn er ist nicht nur übereilt und politisch unklug, sondern er dient vssen'ichtlich dem x,. vd. den Kons11kl a u I d i c Spitze zu treiben. GS bleibt abzuwarten, ob das preustische Kabinett den Wortlaut des Braun» schen Stzreil<7is gekannt und g.-nchmig: oder ob es nur grund ä.ittch der Aose.rdung einer Be- Ichwcrde an den Reichs.'anzler zugestiinmt hat, ohne die AuZdrurke des Ministerpräsidenten zu kennen. 3eb.nl üU6 ist Reichskanzler Mart abermals in eine sehr unangenehm: Lag? versetzt worden, dein er mast einers^ts daraus Rücklicht nehmen, dast in der preustischen Regelung Mii- glicher seiner eigenen Parln s>h.n. d.e also die Haltung des Mim'te.S v. Keudell miftbaiigen, unb er must andererseits mit der Zusammensetzung seines Kabinetts rechnen. Jedenfalls wird ber unlublame Vorfall noch weitere politische Kreise ziehen. Ministerpräsident Braun an den Reichskanzler. Vrcustcn droht mit Abbruch der Beztcbuugen. Berlin, 30. Jlou. (Wolff.) Unter Bezugnahme auf ein Lynipaihietelegramn, das der Ist eich»- Innenminister o. Keudell einer studen - t i | d) c n P r o t e st v e r s a m m l u n g im Zirkus Busch hat zugehen lassen, ist am Mittwoch, ben 3<). 'Jlourmber be n Reichskanzler ein Schreiben des preustischen Ministerpräsidenien Dr. Braun zuge- gangen, das nach dem Amtlichen Preußischen Pressedienst folgenden Wortlaut hat. „Hochgeehrter Herr Reichskanzler! Der Herr Reichsminister des Innern, v. Keudell, hat zur Kundgebung ber Deutschen Studentenschaft die am vorigen Sonntag, den 27. d. M. aegen das orcustische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Bolksbilbung. stattgesunden hat, an den Vorstand der Deutschen Studentenschaft nach unwidersprochen gebliebenen Zeitungsnachrichten folgendes Telegramm gerichtet: ,.Im (Seift unter Ihnen, in innerer verbunden, heil bekennt ficd erneut zu Ihnen mit herzlichen Grüsten und Wünschen o. Kcudell. Auf Erknndiaung bei den zuständigen Stellen des Reichrinnenministerium» ist die Tatsache der Ad- sendung de» Telegramm» bestätigt allerdings hin- jugefeRt worden, dast man den authentischen Wort- laut nicht kenne, dast er aber dem Sinn der oben angesührlen Depesche entspreche. Ich muh bei Ihnen hochgeehrter Herr Reichskanzler. aus bas entschiedenste bag?gen Verwahrung einlegen, bah ein M t,stieb der Reichsregierung in einet Frage, bie die preu- stilchen Hochschulen unb Stu.ent.nschasten aufs tiefste erregt unb Ne Hochschulen in heftige politische Kämpfe hlnernzuziehen droht. gegen die unverantwortliche preust.sche RegierungSpoli- tik in einer Meise ösfcntllch Stellung nimmt, die sich m.t den gegen das preustische Minister um für Missenschast. Kunst und CBolbbil.ung gerichteten Angriffen identifiziert. Ich must hierin w e jedermann eine starke Brüskierung der Politik der preustischen Regierung erblicken, um fo nubr. als der Herr Reichsrntnister des Inn.tu bereits mehrfach studentische, insbesondere völkische (Gruppen, die gegen die preusti che Reg erung Stellung genommen haben, in ihren Angr.ssen durch feine Haltung ostentativ b e ft ä r ft hat. Da sich eine heran.ge Cinft Hum des Herrn Reichsministers Dr. Keudell mit ausgesprochener Spitze gegen Ne preust sche Regierung auch schon bei anderen Gelegenheiten bemerkoar gemacht hat, so batf ich Sie. Herr Reichskanzler, ergebend bitten, dafür Sorge tragen zu wollen, dast sich derartige Zölle unter feinen Umständen wiederholen, da die preuhifdx Regierung andernfalls sich zu ihrem Bedauern genötigt sehen würde, jeden Berfebr mit dem Herrn Reichsminister Dr. v. Keudell abzubrechen. In bekannter Hochachtung unb Verehrung Ihr (gez.) Braun." Das Abstimmungsergebnis über bas preußische Slubentenrechl. Berlin. 30. Rov. (DB > B>ie die Deutjchc Studentenschaft bekannt gibt, haben von den 27 preustiliyen Hochschulen 2ti bie neue Verordnung des Kultusininisteriums mit gr oster Mehrheit abgelebnl Lediglich Ne philo- logi ch iheologilche Akademie in Brauns- berg. die allerdings nur 33 Studierende hat, hat al» einzige preustische Hochschule die neue Verordnung angenommen. Tie Absti nmungSergednisie an den einzelnen Hoch'chulen lind folgende: Tlniversität Berlin, Wahlbeteiligung 8) Prozent, für Annahme 2575. sü Ablehnung 4481. Halle: Wahidet. 75 Prozent. Ann 98. 3blnfl. 1513 Münster L OB. 'IbbtL 30 Prozent, Ann. 72. Adlng. 902. Bonn Ann. 9J8. 2lb;ag. 1702. Köln Wlbl 57 Prozent Ann 6t>3. Adln^ 1200 Kiel Ana 187, Ablng. 1051. 0 r e 11 e ro a I b: Ann. 55. Ablng 815. Breslau: Wbtl. 75 Prozent. Ann. 891. Ab'.ng. 1740. Marbu rg: Ann. 179. Ablng 1737. Frankfurt a. M Ann. 420. Ablng. 1101, bei 54 Prozent Wbtg. Königsberg QDbtlg. 68 Prozent. Ann. 168. Adlna 1255. Bergakademle KIaustha 1 IDMla. SO 3 No. Ann. 3. Ablng. 291. Technische Hochschule Lhar- lottenburg: IDbtlg. 88 Proz. Ann. 541, Ablng. 2475. Technische Hochschule Hannover: Wbtlg. 81.4 Proz Ann. 187. Ablng. 1337. Tierärztliche Hoch'chule Hannover: Mbtlg. 945 Proz. Ann. 4 Ablng. 204. La nb- wirtschaftliche Hochschule Berlin: TDbtlg. 73 Proz. Ann. 12. Ablng. 343. Tierärztliche Hochschule Berlin. IDbtlg. 88,5 Proz. Ann. 6, Ablng. 11.9. Lanbwirtfchastliche Hochschule Bonn-Pop- pelsdors ‘Zinn. 42. Ablng. 333; Forstakademie Eberswalde Dahlbet. 84 Proz. Ann. 0, Ablng. 67; Medizin Ak. Düsseidors Ann. M, Ablng. 16 Ein russischer Abrüstungsvorschlag in Genf. Litwinow fordert sofortige und völlige Beseitigung der Rüstungen. Genf, 30. Rov. (Wolfs.) Die vierte Tagung des vorbereitenden Abrüstu.igsausfchusles wurde vom Präfideiiten Loudon, dem holländischen Gesandten in Paris, eröffnet. Der Andrang von Publikum und Presse war sehr stark. Mit Rücksicht auf die Delegation ©otojet- rustIands. die erstmalig an diesen Beratungen teilnimmt, wurden von der Genfer Poli- fei umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen gc’rof- en. Don den 26 eingelabenen Staaten, sind, wie bereit- bei ber letzten Tagung. Brasilien, Spanien und ilruguan toiri>er nicht vertreten. Die 23 anweienden Staaten umfassen 14 Ratsstaaten und noch Argentinien. Bolloieti. Belgien. Griechenland. Schweden. Tschechoslowakei. Süd- slawicn und als Richtmitgtteder des Völkerbundes die Vereinigten Staaten von Amerika unb Sowjetruhlanb. Die 23 Staaten haben fast ausnahmslos wieder die gleichen Vertreter entsandt, die für sie an ben früheren 'Beratungen teil- aenommen haben. ®i-.i;e namhafte Persönlichkeiten fehlen jedoch, darunter vor allem Lord Robert (Steil und ber belgi che Senator be Broucke re. die die Beratungen ber früheren Tagungen in vielen Fällen geradezu be- herrscht hatten und ber als Botschafter nach Brüssel versetzte frühere amerikanische Hauptdelegierte Gibson. an dessen Stelle ber amt- ritani che Gssandte in Bern Wilson, getreten ist während die Delegation Englands unb Belgiens nunmehr unter der Führung Lord Sushenduns unb Baron Montcheurs stehen Reben dielen beiden Persönlichkeiten wird den. Mitgliedern der sowjetruf''i'chen Delegation am meisten Beachtung geschenkt Am Ende ber Eröffnungssitzung entwickelte Litwinow ein Abrüstungsprogramur. bae die vollständige Abschaffung ber Rüstungen zu Lande, zu Dasfer unb in der Luft unb zu ihrer stufenwei'en Ber» wirllichung innerhalb von o»er Jahren u. a. die Entlassung der gesamten stehenden Streitkräfte aller Truppenarten. Me Zerstörung aller Waffen» unb Mun.tionsbestände ur.b sämtlicher chemischer ÄrlcgSmitLl den vollständigen Abbau der See- und Luftslotton. die Schleifung ber Festungen bie Ab chafsung der Flotten- unb Lustflotlenftützpunlle. die Aufhebung aller besonderen Waff:n'abrtken un> verschiedene gesetzliche Maßnahmen um ahi. Die fot> jetru'sifchc Delegation wollte unter Wahrung ihres Standpunl.cs an allen Erörterungen t.U- nehmen. soweit es sich um praktische Mahnahmen handelt, die zu einer Berw.rk.ichung der Aorüstung führen. Die rus i'che 2t-g crum fei außerdem ber ii. sofort e.n Staatenablommen über das Berbot aes chemischen un bit.eriolo- gi chen Krieges zu unterzeichnen. Litwitww verlas bann einen Resolutionsanrrag. durch ben beantragt wird 1. lie sofortige Ausarbeitung eines Detaillierten Konvent, onsentwur- f e s zur allgemeinen Abrüstung aut Grund der von der russischen Delegation karg.legten Richtlinien und 2. die Einberufung einer allgemeinen Abrüstungskonferenz für d.n März 1928 zur entgültigen Annahme d entsprechenden Staatenabkommens. Litwinow er.nncrte in einem Schlustwort an die beiden nicht ibentifchen Roten Moskaus an Warschau und Kowno. mit denen Sowjetruhlan> fein Bemühen um Sicherung und Erhaltung des Friedens belunbele, und fügte hinzu, day Moskau die litauische Regierung aufgeforbert habe, um des Friedens toillen den feit sechs Jahren bestehenden gefahrvollen Kriegszustand ,wi chen Polen und Litauen zu betätigen. Obwohl man feiner Feit den Weltkrieg als ben letzten aller Kriege bezeichnet habe, fei die (inlöidlur.g der internationalen Beziehungen der Nachkriegszeit durch eine systematische und ununterbrochene Be r • mehrung Der Streitkräfte gekennzeichnet. Heute lasse sich auch nicht einmal eine teilweise Cer- wirllichung der feierlichen verfprechungen des Böl- ferbunbe» erkennen, der der praktischen Behandlung der Abrüftungsfrage bisher aus dem Wege gegangen fei. Wenn man dem Ldrustungsproblem Den Begriff der Kriegsmöglichkeit zugrunde lege, fo werde Die Abrüftungskon'erenz nicht zu einer Herabietzung der heutigen Rüstungen führen, sondern im (8eger.icil die Möglichkeit ui einer recht- mäßigen Vermehrung Der Runungen osi.n Uten. Im Falle der Ablehnung Der jo'onigen Abschaffung Der flänDigen Rüstungen schlage Die ruf- fische Regierung eine ftufenroeife unb eine gleichzeitige Verwirklichung Der vollständigen Abrüstung im verlause von vier Jahren oor. Die Kriegsgefahr fei heute nicht eine th.orestsch« 3R5g- lichkeit, iontem eine absolute Wirklichkeit, und deshalb müsse das Abrüstung-Problem raschesten» seiner Lösung zuge'ührt werden. Jene Staaten, die sich um das Abrüst.ingsproblem Herumdrücken, nehmen eine ungeheure Verantwortung auf sich. Paul-Boncouf verteidigte die Ausfchutzarbcuen gegen den Vorwurf der Verschleppung und Kompt^ieriheit. Die rufst, fchcn vsrichloge hätten im Grunde genommen den tiebler, dog ste sich die Sache viel zu leicht muchicn. ttr betonte, dah die HbrUlung&arbeiten des Völkerbunde- oon ganz anderen Erwägungen aus- gehen. flHitel 8 des Pakte- tilbe D;e Grundlage der Abrustungcarbeiten des Völkerbünde- (Er jede ein Rlistungsminimum zur Wahrung der nationalen Sicherheit der einzelnen Lör.der unb zur Erfüllung ihrer internationalen verpstich tungen cor So Ctriotfenb auch die r isischen Vorschläge seien, so könnte man doch nicht ohne ein sehr ernste» Risiko auf sie eingehen. Im Falle eine» Konfliktes wurden die kleinen Staaten zwar in gleichem Mähe abgerüftet fein wie bie großen, aber nicht in gleichem Mähe zu neuen Rü- (tungen befähigt fein, fo dah ste dem Willen ber großen Staaten ausgcliefert wären. ($raf Bernstofff erklärte, bah bie beutsch' Dclega ion absolut aus dem Boten ber Resolution n der Völkerbunbs- ber'ammlung steht, und bereit ist. nach dem Buchstaben unb dem Geiste bi 1er Gntschl ehungi-n an ber Vorbereitung ber Abrüstung mitzuarbei- ten. Die Kritik Litwinows fet sehr streng ausgefallen. 3m Grunde genommen seien Vorschläge. wie Litwinow sie freute gemach: frabf, schon früher ausgestellt worb.n. Auch Mil on frabe in seinen 14 Punkten eine vollkommene Abrü rang verlangt. Die strenge Kritik werde aber ben Aus- schuh sicherlich zu beschleunigter Arbeit an'por- nen. Graf Bernstorff unterbreitete bann einen Vorschlag auf Vertagung ber Diskussion ber russischen Anträge bis zur zweien Lesung unb auf Festsetzung ihres Datums Die Rebe des tschechoslowakischen Auhenrnintsters Benesch ga'i im wesentlichen bem Rachweis. bah bie russischen Vorschläge wenn auch in etwas unbestimmterer Form, bereits 1921 unb 1922 u. a. durch einen norwcgl chen Antrag ben Arbe ten bes Bölkerbuntes zugrunde g.legt waren Sine grundsätzliche t^orettsche Durchprüsung dieser Vorschläge sei allo im Schohe des Böllcrbundes bereits erfolgt, so bah eine neue Diskuslloir keinen pratti chen Vorteil verspreche. tunarffdyarffi wies den in einigen Zeitungen gemachten Vorwurf zurück, dah die 'owjetrussifche tetegaiion die Ar- beiten dc- Adrüstungsausfchuffcs fabotieren wolle, (ir verteidigte die russischen Vorschläge und w es gegenüber dem Einwand Paul-Boncours Darauf h:n. dah Der oon ihm gerügte MihflanD auf keinen ^oll fchlimmer märe als die heute bestehende Loge. Auch er stimmte im übrigen Dem Deutschen Anträge auf Vertagung Der weiteren Diskussion der ruf- sifchen BorsÄage auf die zweite Lesung zu. Der Schluh der Sitzung brachte die Einsetzung de» Sicherheitskomitees. Entsprechend einem von Frankreich, Jugoslawien. Japan und Schweden eiracdrachten Anträge bat der Ausschuß daraus verachtet, dem Sicherheitskomite« ein besonderes Aröcitsprogramm zu geben und lediglich beschlossen, ihm für die Aufnahme feiner Arbeiten die entsprechenden Entschllchungen der letzten^ Bundesoer- iamrJung und dcs Rates sowie das Sitzungsproto- lall de- Abrüstungsaus'chusies der letzten Völker- bundsoer ammluna zu unterbreiten. Das Sicher- hettskomitce erhält das Recht, für feine Beratungen fx|#i! Vrdiibent fltrabon richtete »n b 111 e r • einigten 6 t aalen die Ditte, sich entsprechend dem russischen Beispiel edemall» durch einen St« obacht » r vertreten $u lasten. Der Eindruck in England, trr russische Scherz verdient leine Antwort. London 1. De^ “ fuhrt au» .Die Absicht der Sowjet Tiegie- runfl dürste gewesen sein, die anderen Mächte ützk»ar?s D.'ch.nk für d i, deutsche B>ll, dah in biHer 3d*, k».s pccki'ischei U?n und der erste im Herren feiner Lands! ul Boch nie ht br ganz n (beschichte waren die poü'ifchen 4 nr chtungen vnh die interna Ivialen 3b.*ale Deutsch'and« und hx-r Ter.-tnlgten S aalen so vollständig im Einklang, wie sie «8 brüte sind. Buch in oezug aus sozial. 3ide und 3decu« mnrlchier.n da» amerikanisch« und das deutsch» Boll In weil- gehender Leber, tnfttmmung. Die Besolbungsresorm. Berlin I Dez. < BD3I Der tzausholtsaus- tchust des Reichst i ges senk am Mittwoch bk Beratung der B» nidunasvorlagen fort Ministerialdirektor Ernst gab BufilLrung über den Behörden aus bau der Ä e i 4> ♦ | o 11 r e r tr a l - t u n g und i erwies auf die gute Bote, bk diese bei den Berhandlunaen In 2ke ck dekonimen habe "5er Sparkommtztae pnife mögliche Bere.ntachun- pen be> der >»oiUerwaltung Man bemüh« «ich. die GrrnzdknK samten '"ögltchst bald in b.n inneren ieust zu des r.^rn Tsti ' starlaldirettor xi a r t> c n erläuterte die Frage der Abgrenzung ber L a n d e s t I n a n z ö »! t e Auf ein Finanz- amt filmen rund 63 W? Einioo!>,er 3n Preu den in Bauern 34 M Dic A'.'S»rung ber Br'Icke auch eine B i lausgab.- denn es müb’en Dcl-öub' chOsfen t^rSen Der Bedner lebt dann die -Xufaab»n der eineelnen Beamten- kalegorien genau aus inander D.r Hilfsarbeiten seien aut eror^«nllich qr> Da» teige < B die r ulat bad man 4«; Mick Steuer- rückstünte hElk. die natürlich v-kt Scher - berei ersord.rten Dazu komme b»e Beeistung mit den r.mfangveijxn Statistiken 3a den Drupz tn bevorzug» min aus vraktifchm Ensnden da» .Oickearbe.i.' »fahren Den Oruprenldtern mühten 'ich die ankren Beamten Keg . vungirilte untervrdnen Es tarnen noch zu Die Senkung der Lohnsteuer. Vie Ler Ätüning und Pläne btt ^eichsfinonzministers Eigener Drahtbencht be« .»khener Lazetgeri" Berlin 1. H Vk fozialde»okra:i'che Beichstagskaktion hat in einem Schrr-ben an den Bor^iyenden des Sleuerausschulses eine schleunige Ei»berusu«g dieses Lus- schutfes gefordert em Hat recht zntige Berab- schiedunq des Antrages auf Senkung der Lohnsteuer f ichrrmrstellen. Ihr Vorgehen deckt sich mit einer Äkckich«. die vor kurzem ber Belch-s tnanzmia'ster feinerfeils be- fanntgegeben hnt Die sogenannte fler Brüning verpflichtet nämlich die Legierung zu etner Erhöhung des st euers seien Lohnanteil», wenn die Lohnsteuer in sechs einander folgenden Monaten je mehr als 100 Million-n Mark erbracht ha, Dider liegt fett Oktober d I vor fo bah allo eine Dar- laae der Begierung ohnehin notwenttg g worden wäre Da» Bdchssinanzminifterium Hal jedoch wi.' auch im Julamnu-nbinq mit der Betrnnt- fiabe der Stalsplöne angefu.iMgi Wurd. dar- über hinausgehende Adsichten für eine Steuersenkung, es will glrlchgrit-g mil der Lohnsteuer auch den Taris der Einkommensteuer heradsepen und auf bestimmte Beste aus der Vermög.'ns>urr der- «ich!en die von 1926 her rückständig lind. Die ßrr Brüning sieh- lediglich ein» Erhöhung des fteuerfreien Lohnanteils und zwar rrn 100 biS aus 140 Mark monatlich vor Es schweben jedoch im Finanzministerium Erwägungen. statt decken den Steue rsav ber untersten Stufe herad»u letzen, unb »war von 10 aus 9 Prozent, sowie gleichzeitig die Farn lllenabzügc für köpf reich» Familien weiter z u erhöhen Dieser Webonkengana scheint jedoch nicht den Bei fall der sozialdemokratischen Antragsteller zu finben. w m Kraft treten müsten. Dill man also einen andern Weg wählen. UM bk von jenem Gesetz gewollt» D.rücksichtigung ber M ehretngange au, ber ^'ohrsteuer In G still non ctruervergürrftigungen 3*im stu^ruck zu briw gen. so mühte man nch sehr beeilen, eine dahingehende Vortage ein- und burchzidnogen Denn der Widerstand ber SPD gegen bk vorläufig erst au» Andeutungen bekannten Ablicht'n be, Brich» sinanzmitusteriiim» sich nicht überbrücken Iaht, so ivirb man sich brebalb vielleicht zweckmähig zu einer Zwischenregelung entschliehen. indem man iid) oodäufifl an die Varichnikn der 13er Brüning hält unb sich eine Abänderung in Böhmen tmer allgemeinen bleuersenk.mg» Akt'0n ‘ür den Zeitpunkt oordehült. wo nicht gerade andere, schwe rer wiegende Aufgaben ter Be>ch,'inmzoerwaltung unmittelbar vor ihrer parlamentarischen Entsch-Ti» düng flehen Außenpolittsche Debatte Parts. 30 Bov IWTB.) Heute tormiltag tourt-e In der Kammer das Budget tes Buhen- mi.ü'.eaum» in Bna^s. genommen. Sn ber allgemeinen Aussprache gab zunächst der s ^ziall- sttsche Bb-eordac.e ^ontanier feinem Be- dauern Ausdruck, doh ber franzöfifch-fud- flawtfche Vertrag n.cht vor brr Un:er» zeichnung dem Parlament mi ,;e c U worden fei und das) man erst durch die Ucilan en mit ihm bekannt gcajor en fei Jontamer lam aleuann auf die Ballaiilaae zu fpre e-' die et als be» unruhigend lchiloe tc Er fäl.c ge wünscht, dah ber franzöflfch-Iüdflawckche Tetlrag al» ein Balkan-Locarno erfcheire >Dr.and ..St hat auch feinen anderen Ehara! erl“) Äontanier icürte cs boricioocn haben, die Borwtrkllhung diese» Balkan-LocarnoS abzuwarten. Weil er für. tc. dah Briand feine Zinder In ein ge ähr- lichereS Bäte werk gedeckt hab" Die Ual.enifche Politik der BachltiegSzeit sei vor allen Dingen darauf gerichtet, die italienische Ncrrfchack Im Mittelmecr zu begründen Italien babc aus den franzdfifch.füdNawifchen Bertrag durch einen zweiten Uranabertrag geaiitworlcl dem ein mehr militärischer Sharakter zu- komme, als dah er als ein Bertrag des ^rirbens bczeichnet werden könne Dieser Tiranavertrag enlfpre/ e nicht dem Seifte des Bölkerbundes. x Im Bamcm der radikalei Ka nm?rfraktion ernärtf b-r Abg.-ordnet' Montianb DaS politische Schauspiel, da» sich geienwärt.q z» ge. sei nicht beruhigend, unb man müsse sich vor Augen halten, dah. wem auch bisher die Heber- legenh.il der rnlli‘ärt,4>*n Ma hl und da» Prestige feint < S eqes Frankr ich q-schüht hä len. dies nicht Immer f) fein w.'rde. Man müsse der Mut haben, die Alarmglocke zu zi-h n. Man müsse schleunig't einen Ak vpla.» aufftr'.l-n. Der Böllerbund müsse der Pfeiler der srnnz^ilfchen BuhenPolitik lein. Das sranzdlische P-lriiment mülle seierlichfl erklären, bah das Schteds- gerichts' ersahrsn zur Bege ung fömt- (Idh-r Konilikte ar. .oanbl totben muff: Dreier Bl ivplan müsse aulgtbau sein auf guten Beziehungen z u Deutschland und Italien Man könne gar nicht dir in zweifeln, hab die ge^eiiwärtige itall n Ich Bk. ntät gegen Frankreich gerichtet sei. 8ranlr*id> würde nicht r>i)ne Beunruhigung zwischc, 1931 unb 1-40 ein Synbt kat der Unzufriedenen des Krieges fid) bilden lechen dessen Lüung Xublanb. Deutschland unb Italien üd rnchmen würden Seiner Bn'.cht nach feien nur zwei Arten von Polt ik möglich- entweder Sewehr bei ;r über ein ständiges Pfand im Austausch gegen ein vorzeitiges Abziehen zu verhandeln Di - Badikai? Partei sprecl" sich eher für Berhandlungm als für Aus recht ?rycrl.ung txr BH i nl andbek nung aus. Außenminister Briand erklärte bann: «ss gibt viele Leute, bie den Krieg für unvermeidlich hallen. Ich bin anderer Ansicht, denn ich habe HJertriuen zum Völkerbund Eo let mrichtig. käst Qrarfreid: für bk Abrüstung n-’.a nicht» fielen habe. Frankreich verfugte 1914 über Panzertreii.zer: IW hat e, n r noch 9. Die Z»>hl der tzreuzer ist von V> auf 9 lurOdaeoangen. bie anhl ter Torpedoboote Im gleichen Zeitraum "vn 27U auf flk. bie ber ll-hoorr von 70 auf 67. Die Tonnage der fronzöslfck,. > Üriegeninrine, die 1914 882 50o Tonnen betrug, ist 1927 auf 465 000 Tonnen gefallen. 2a» f)e»r hatte 1914 eine Stärke von UpckOOck Mann. 1025 zählte e, 675 01)0 «ann unb bei der Turrtifübruno her Tlnioreanilatipn. bie .n Vorbereitung Ist. wird r» 4'0ck"" Vlonn stark sem. Frankreich sei !oq.:r bereit, mehr ,u tun. wenn leine Sid)erhelt»beblnflungen gewährleistet seien Austerbern willige yra,streich ein. bie Militärdienst,eit aus 18 Monate unh ein Iahe zu beschranken. Driand lobte die Loyalckäk ber deutschen Staatsmänner in Ofens unb hob h-rvo-. bah In Porarno ber Vertreter chentschlanb» dem Vertrrf?r txranfreld)» anvertraut b^bt. er hol'» dao (9--t dah er nicht aeradeeine L e b e n v v e r j i ch r runn kort abscklieh». To» habe auf ihn einen Harfen Eindruck gemacht, denn er habe hierbei an Bsthenni unh an Grheroer gedacht. Zum Irnr , üsiich • f üdslawischeo V er träne 'egte ‘Btiarb 6or. dn^ man fld’ ■ eekt *,»*‘e ein? - Vertrug z u Dreien zu |d offen Vast b e • .'ber an ber Lzalbina Italien» oeld'ettert sei. Italien da» m'-ste er «naeben. leioe nicht immer frenndschasti ch- Rücksicht aber ^e»b"tb bro'id’e man ber niet’» xu vertieren. Di» französische '•ftaie^ina *<♦ her stertoraungs 1"Q an»r netsn der bereite an Gerechnet -n Dienstze'l noch die im hm» in brr Morine ober in her Schutzpolizei ober m Dienste b.s Re chswaller- vom B»u NN» des 14. bi» »em Ende .--es 19 DienAzahees. bee -o* -n i>> viaemästig ngesteckten vorn Beginne be» 16 his zum flh-b: des 19 DteMstzohres zur chölfte .-jemkrt 16 M leutet* lerNr.- jr, bet n biefee cheteH r*oigef 16inen UmrsdezeicheenGeA erfolgen durch den Brichs prüf ident en. | 34 wurde angenommen. rj 39, ist vom Beichsra! nngefüg' unb fordert eine Berdefferung de» Finanz- ausgletchs um 5 Prozent Zugunsten ber Länder Oreuhilch.r Minine.ialbirtftr»t DevHe unb lächfi'cher Mtnisterialbirektor von Slchard fordern Annahme die es 8 39». Mi- nlfterialbirrfter Dr Vvthdo 1 z v» weist dar- aut hast schon bei Beginn ber Beratung bir^er Vorlage ber Ainanzmlnlster aus innen- unb austenpolitikchen Orünben erklärt habe, k^rtz »ine HonNrung des Mnanzausgleichs , qunftm ber Länber wegen ber Bvrfage nicht tragbar fei Bach längerer Bus'prach» wirb 6 Mh ah - gelehnt Ein» längere Bu. 'orache entfptnnr sich über die Rrb» iks - unh Dienstzeit foöte den Urlaub ber Team: en an tzanO verschieben er 'ozialbemokratckchex unb fommxmistischer Inte» In rtnm nrue.i tz 34» torbern. Dxe Begr.- rungsparteien vertreten den 5tanbpenh. daß diele 3teg» nicht -n bie B»iolbungs»r)nung rhört Der Antrag auf Sch, fung eines lol- •n neuen 6 34» wird abgelehnt Ta ent ist bie erste Beratung des Geicstes etlek g» Die »we te Lesung toirb für Henlag in Amslichi genommen diniflung in btr 3iaarrcnin>aflrie. Gestern feebee st» Berlin Im R e I ch,n r 6 e 11 ' mletWerlem 1kt>enMengm ter Beilegung [6e, ÄeelHfl, !■ der Zignerenlod» > stete stnn. Mt M» gegen IRitlrrn#* st» Gonge merrn. De mir hkr,o heule »or will lug nu dem stk ' tigru stttzelkgederoettznAO dort», heben * I lktenstknecht Bitt wegen Aupf hing zu btr'em Berd rechen, ber Lanbowtst kimva Äuwnnairde i 37'3 Iäile gemeldet. von denen 2139 tbMkb nertkkn TBemr Mr E» t em.e dren . e v.'hnlichen Berlar f nimmt, fürltet man, dah sich Me Zahl her ?861e M Mit e Dezember um 50 Prozeit erl-öh^n wird Zieben Personen unter vrrgiftnng^rscheinungen erkrankt. Bach dein ®enuh oen Hackfleisch dos von einem Borliner 5!e.f^etmr:fter bezöge^ war. find nacheinander f e.en Personen unter so schweren Äerglfku: gikerl. . n< ngen ertrar.fl. dah sie ins Kranken Haus gebracht werten muh en Die Po U»e< beschlagoahm e den Best des Hackslo ch»s und nahm eir< hal ertcloaische Untersuchung vor. deren Ergebnis noch ausjlebt. Die Wetterlage. tk c hci u» Mino’n <|r. 7mttnoch dsnMTlouZ pabtndj. w m w- ■* n w«n twim w*«we I*- M N , .«•>*** c»t« ■■ Du» nördlich» /Hochdruckgebiet Hal sich verstärkt unb gleichzr'l g 1"iil d«t hohe Druck eine süd.stkche •UrLigeiung. TtiHrkuropo liegt im Bereich seiner eeNf I und wird con ber vstlultstränuinß be berrfdji. ti< den zelligen Witterungscharokler fort bestehen loht. Tie Temperaturen durften langsam iveiter zueuckgeden. Setlerwofuuetagr für Freitag Wo'kig nchllge^ truor, ed me fr trockene, Wetter mu leichiem Rache frost । »au-sichten für SamNog Temperaiwr und Ä» “ an iid>aroftfr • nächst wenig verändert Lufttemperaturen am 30 Rooember: mittne, 1 Okab Cctfui», ebrnbi 1.1 Eead Eelllu». am 1 »4 morgen» 1^ Ärnb Seist ir Äopmi-m 1,4 (strod Selsiu». Minimum minu» 0,? Ärab drfllu». — Erd tempere.*uren irr 10 3»nt1mder Xuf< am 30 Roo; *ewb» 1,7 Grad ffrlfhn am 1 Dezember morgen, Ul CRrah Seksiu» W-tlrriagr auf dem f>obrrob,(eH Wivd Süd lüdwest Temperatur minu» 4 Grob lleistu» I, Reujchne keiner — Tporrmbtzstch» kost zkmllch aut Aus -er Provinziakbaupisiadi. • te|e*. bca 1 »cjrmWr 1«7 Mandelentzündung. Sch», bt« TUrgen. tzat bot *tnö üb«T ^tu*i tevÄntfHi- 6lftt ergibt eine erhebliche Bermebruna bt» Man .belages'. bie S «hi u«kbe schwer ben sind noch stör, ter geworbene |ebo* bat tfOgemernbefinben Ht schon um eine Spur aebefkrt flbenbt steigt bie tempr- r-cir wieder auf 38L-, am anberee Morgen ist sie ■ r »nüber dem Vorlage noch weiter abgefunfen. bie । werben tasten nach — unb fest! bedarf et nur rot) 3 bi» 4 Tage Bettruhe, bie die . Hngina' ganz- lick abgefli ngen ist Nach weiteren 2 bie 3 lagen kann bat Kind wieder zur Schule geben Sa etwa vertust die gewöhnliche OBanbcl» r..tsünhtmn in der Mehrzahl der Fülle. Unb dach ist bleie »rfranfun i siet« burd?au« ernst zu nehmen Dann hi einem gewissen Prozentsatz fubtt tie »u recht dadenkllchen Nachkrankhelten So kann im Anschluß an e'ne Ängstig ein Gelenkrheumatismus. e ne Nieren- entzünbuna, eine cherzfchübigung ja sogar eine allgemeine Blutvergiftung (Oepn«) auftre’en Nicht siet« nämlich aelingt c« ben OlonbeK Ihre wichtige Nusgabe zu erfüllen — bte eindrtn e-btn Äranfbeitberrca-r zurückzu- baüen TBlrb bie Barriere ber Mandeln von ben Bakterien überrannt. Io gelangen fle in« Blut unb rufen bie eben genannten schweren Komplikationen hervor 3m übrigen tarnt Ah auch Im Sause einer Nnilna hinter ben Mandeln Eiter anreifc. 94 kosteten auf dem freutL-tn 'ITo+enmarft: 200 bl« 210 Pfennig Watte 30 bis 35. KÜ'e (10 Vtck ) (0 bis 130. Wi.f.na 15 bi« 20. Weih- traut 10 bU 12 Ho'f aut 18 bi« 20 gelbe Nübsn 10 bi« 15. rote »üben 10 bl« 12. Spinat 25 bis 30. Nomilchkohl 10. Unterkohlrabi 8 bis 10. Grünkohl 20 bis 25 Nrlenkoh! 45 bi« 50. Feldsalat 100 bl« 120. 3tolebeln 15 bi« 20 Meerrettich 40 IB 80. S^wanwurzefn 40 bi« 60 Äartnf'c'n 4L Ml I. Nephel 1C bi« 15 Tttw* 10 b*t 15 aillk 50 bU 60 junge Wn« 00 bis 110. vuppeichühue r 100 bis 110. GL nie 00 bi« 110 das Mund 9 er 1« bi« 20 Blomenkohi 60 bU 140. tnbloien 10 bi« 25. Lauch 5 bi« 15. Rettich 10 bi« 15 Sellerie 10 bl« 50 Pfennig das M<£ vornskizen. — TageskalenderfürDsnnersta^ Deutscher unb Oesierreichl'cher Alpenverein 8'. Uhr. Großer Höriaal der UnioerlitLt. Licht- bllberbortrag. Cmg’aal des NealgHnmaliutns: 8 Uhr. Bortrag - AchÄpiechans. Bahnho»- hrafw .Das tanzende TMvtt" - AAoria-Lichtspiele Der dumme August des 3*rfu« Ao- manefll . D11ftsd111 ch , »inlerbelliff e |ür bll|ebeb6rftige Mitbürger Auf Antrag der Stabtoerwaltung hat sich ber Fmanzau»schuß de» etabtpodament» In seiner gestrigen Einung mit der ÄeWährung ber stLdtischen fBinterbnhilfe an billfbebürfiiae Mitbürger brjd^iitgL wurde fol* genber Beschluß gefaßt: fiür Zwecke der Dinlrroer» lorgung der 9rwgfcbefd)äbigten unb Kriegerhinter» bl ebenen Äapitolrenhitr. Sozialrentner Crrofrb»- losen» unb Rrifenunterftüvung&empfänger. sowie für solche Bedürftige, die nicht m lausender Fürsorge bei Uohltuhrtearntes ft eben, wirb ein strebst von 30 <1)0 Mark zur Derfuaung des Wohlfahrt»arntes eröffnet. Die Stadtverwaltung wird ermächtigt, den Beschluß sofort wirksam werden zu lasten. Wie wir hierzu erfahren, kommen an Kriegsbeschädigten unb strie Jerhinterbl»ebenen 438 Parteien in Betracht, an apitalrentnem 266 Parteien. Sozialrentnern 485. Erwerbslosen- unb strisenunterstutzungiempsänaer 164. verfemte Arme 70. Die erste halbe Kate (et handelt sich hierbei nur um den fl ö b f H d) e n Anteil. da die Beihilfe bei Landei bisher noch nicht beschlossen worden ist) wird in den nächsten lagen zur Auszahlung kommen. Kurz vor Deihnachten wird eine ganze Kate folgen, Im Februar nächsten Jahres wiedentm eine halbe Rate. ' Provinziolausschusi Oberhelfen. Nächsten Samstag, vormittag« 8''»Uhr beginnend findet Im öiour.g«laal btt Negie- rungsgebäude« zu Glesien eine öffentliche Sitzung de« Provinzialauöschusse« der Provinz Ober- besten statt mit folgender Tagesordnung: 1. Berufung der Gemeinde Oppenrod gegen da« Urteil des KreisausschulseS des Kreise« Giesien vom 27. August 1927 in Sachen Besoldung bet Demeindere^ner« ,u Oppenrod. 2. Antrag de« Kreisamts Giesien auf Untersagung des Gewerbebetrieb« bet Heinrich Dietz zu Giesien für die Besorgung fremder NechtSangelegenhciten. 3. Antrag de« Kreisamt« Gießen auf Untersagung de« Gewerbebetrieb« de« Tanzlehrer« Smll Orth au« Frankfurt a. M. •* Klingelbach und Keplerftrahe. Nach einer Im Hessischen Regierungsblatt veröffentlichten Bekanntmachung de« G famtminl- fltrium« vom 6. September ist zur B.'schassung von Arbeitsgelegenh it ungeordnet worden, dasi das für den Ausbau eine« neuen Straßenzuge« in Fortsetzung der Keplersirasie und für die Verlegung des Klingelbach« in der Gemarkung Giesien gemsh dem vorgelegten Plan bmbtijte Delünde nach Maßgabe der ch.cklilchen Verordnung über ein veveinfachtr« Gnteignung-ver- fahren zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheit Dom 6. November 1923 enteignet werden kann - Fstr He Irtflhrni ber Stea» ßenbeleuchtung in ber 6Mbenlagr unb Oft- anlage bi» zur Mostkestraße werben auf ber fln- lagmfeite Betoemahe* zur ÄMfnabmr ber halte- deadte für d e Straßenlampen errichtet. Die Hrfrnten sinv zur Zett auf ber öübanlapt Un (Bange •• Die 0r*rlleraig*bauten ber 8 o benanlegen am Batznhaf (Vauprofrh des Kaffeetzausdesißers Schwarz) sind in ben letzten Woch.n lehr aut oorangekommcn Gegenwärtig ist man mit bem 4ufbringen ber betonierten stell,rbecke befchafttat. wobei bir neuzenl'chk SautrAaif durch Verwendung moderner maschineller Anlagen zur Verwendung kommt Die arbeiten nehmen einen raschen gortgang. so daß mit bem Äblchluß diese» Teiles etwa bis CFnbf dieser Doche zu rechnen sein dürfte Wenn bie Witterung es gestattet, wirb daraus mit bem Hochbau begonnen werben. Bekanntlich sollen an bieser Stelle im Anschluß an bie bisherigen Geschäfte weitere Labenräume unb als Abschluß oes Gesomtprojektes ein Bureauhau^ erstehen Zwischen bem Bureauhau» unb bem Grundstück der Anatomie wird bann ber Zugang zum Oilgütrrbabnbof liegen. "Tagungdes Bessischen Verkehrs» otrbanbe» in Gietzen Am 9 Dezember wirb der Hessische Dertehr.oervanb. Sitz Darmstadt, in unserer Stadt Im Stabtoervrbn.tensipungsföal seine diesjährige hauptnerlommlung «bboltm Aus der Tagesordnung stehen außer bem Bericht bes Bor- sitzenden noch folgenbe Vorträge Unioerfitatspro leflor Dr Aubin über ..Städte und Verkehrswege feit dem 2Rittelalter”, Regierunasrat Dr. streb» fDarmltabf) über .Grundgedanken ber Hafraba”, Begierungsrat Dr ‘H o e f e n e r, Svnbikus der Industrie- unb j^anbelefammer Darmstadt, über „Hessische Berkehrsfragen”. Weiter wirb sich bie ?ier- fammlunjt u. a mit hessischen Filmen, Derwoltungs Sonder,zügen ujw. bescktaftigen. ee Gegenwartsfragen der Wirtschaftsordnung Auf ber Tagung, bie kürzlich unter diesem Leitgedanken In ber llniversttätsaula stattsand, hielt — wie mir auf Wunsch noch mitteilen wollen — auch der Direktionsassistent Müller au» Zella-Mehli» einen Vortrag über ..Vationalisierung in der Bureautechnik”. •• Sine totale Mondfinsternis wird am Donnerstag. 8. Dezember, zu beobachten sein. An biefem Tage «pcht ber Mond für Berlin gegen 16 Uhr auf, für ganz Deutschland liegt die Au'gangSzcit im groben und ganzen um 16 Uhr herum: man kann daher die MondfiiisterniS bei klarem TDetter überall wahrnehmen. Der B.'ginn der Finsternis liegt um 16.52 Uhr mittel europäischer Zeit Die erste Berührung de« Monde« mit dem Halbschatten der Srde tritt schon kurz vor io Uhr ein. Die totale Qkrfinfterung beginnt nach unserer Zeit um 1Z55 Ubr. da« Ende der totalen Finsternis erfolgt 19.15 Uhr. das Snde der Finsternis überhaupt 23.18 Uhr Die Totalitätsdauer beläuft sich auf eine Stunde 20 Minuten. Die nächste totale Mondfinsternis wird erst am 2. April 1931 zu beobachten fein. •• Kein Visum mehr nach 3ugoll a• Wien. 3m Verkehr zwi chen dem Deutschen Ne.ch und Jugoslawien (öübflatrlen) ist mit Wirkung Dom 5. Dezember 192? der Sichtvermerks-Wang aus gehoben worden. Danach können deutsche Staat «an gehörige Jugoslawien über die amtlich Aupclaffenen DrenzÜbergangsstellen jedrrtzeit lediglich auf Grund eine« gültigen beutschm Neise- paffe« inwitf betreten und verlassen. Für Kinder unter 15 3ahvwl gt- nügt an Stelle eines Gastes ein annl cher Ausweis über Namen Alter. Staatsan^hdrigkeit und N>obn'ih oder dauernden Aufcnlhall bc« Kindes. Der Ausweis muß bei Kindern über 10 Jahre mit einem von der ausstellendm Behörde abfleflfrrjKlttn Lichtbild versehen ft* Die hvm- denpoli.zeil.chen Bestimmungen sAufentbaltsge- neben,gungen usw> bleiben wie seither bestehen " Der • »a n a. Arbeiterverein feierte am Sonntag fein 85. Sttftungs'esi Am Vormittag begaben sich die Mrtgl eher zum gemeinsamen Go< esdienst In bte Stadtk rche Abends fand ein flamil.cnabmb im Beretttslokal statt. Bei dieser G.I g.-nh.nt sprach der Brnfitzende, Ctabto. Kirchner, über tue Tätigkeit des Vereins in den letzten 35 Jahren. S.lme Ausführungen wurden durch den Ghrenvorfitzend« Prof. Dr Reuter ent'prrchend ergänzt. Dem langiübriger. 2. Vorsitzenden 6 Deller wurde unter Ernennung zum Shrrnmi glieb eine Obren* urkunde überreicht. Der musikalische Teil des Programms wurde durch die Mitwirkung von MustNehrer Kruse, der auch mit einigem öotW auf wart eie. wesentlich verschont. Auch bie gefänglichen Darbietungen des Frauenchors unter Leitung von Frau M. Schüfet sanden reichen Bcifall. Tben'o trugen ein Theaterstück, ein Mal»- dram. fowie zwei Duette wes.mtlich zur Verschönerung des Abends bei — Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter S ch l a ch t v l e h m a rkt: 8B3 Kälber 583 Schafe. 533 Schcoetm Singesondi. (Für Form und v>..w>i.« a*let unter dieser Aubrik ftehrnden Artikel uiHi.nmmt bie Aedattion dem Publlkuw qeflcnüb- 'n- "nortung.) Mehr Dicht In der stammstraßef Nachdem die ilnterfiihrung an der Neustadt seriitzgestelll ist, bitten die Anwohner der chuinm- stroßk um mehr Beleuchtung (mindesten» 2 Lampen). Die chommstroße müßte, da sie etwa» abgelegen liegt, sogar mehr wie andere Straßen beleuchtet Irin Wir bitten die Stadt, diele Angelegenheit erledigen au wollen. Zahlreiche Anwohner der chammstraße. Berliner Börse. Berlin, 1. Dez (DIB Funkspruch ) 3n Nach Wirkung brr günstigen Monatsber-chte der Graß- danken (Lommerz- und Dre»dner Bank) scheinen im heutigen Frühoerkrhr tteine Kausausträge der Prl» oalkundschast einzutresfen. Die Tendenz ist weiter freundlich, da» Gesch'ist aber noch ziemlich still Bor- läufig hort man gestrige Abendkurse. 2 G »Farben etwa 251 bl» 251,50. Am Devisenmarkt nennt mgn Paris gegen London 124,02, Mailand 89,80 bi» 89,90, Madrid 29,73 bl» 29,76, die B„ch»mark gegen Kabel mit 4.1855 bl» 4,1860 und London gegen Kabel 4-1785 bi» 4,8790 Lprechskunben brr »icbnltion. 12 bl» I Ubr mittag», 5 Pi» 7 Atze nachmittag» Sam »tag nachmittag geschlossen Anzeisenanfttäge stob lebigM an Hr Geichälissirlie )u richten WnsmMl HNACHTS'PACKUNGENS \v a v,i ♦ r. - • \ . \ . .» '-V* .. pl&n dem. (köcrdie Freude macyerL,, Schönes fdjenkgn-, an den G>rt. Ant-Urvr. Zitrllf ildir »ebrijan ifdflrtl» Lchollea Hoiiuiuirn Wolbbarfd) leb. rchicim ^lughrtbir sohlen empfiebU Köhler NmM 79 ein Oeeelbe- garlrw. 100730 i»r Unart» unter l'HMii Q t>,mh.äh*. .".Uli, Betuche von , Priualluudicha l fiicLen nur arg lehr bobclrrouihon lucht Strtrdtrinntn ■ «ScecxeiliXrik licktluALaitMr Darmftadt. Hanau und Oiefien (Bahnhofftrahe 33). den 30. November 1927. Die Beerdigung findet nach Überführung der Leiche am Samstag, dem 3. Dezember, nadim 2 Uhr. hier aul dem Neuen Friedhöfe ftatt. I'HBW alt. aus achtbarer Familie, sucht diel» rrnrhrbli biOla'i b e Hamdarqcr .vilAhtinölun«! «. Äob «fetbflar. Jela« l'?duab.it4 I'* Tc.iao- 6lZ Ehrliche liduffrau lüt dreimal in der Woche arfucht *iab m bei (He«c!)Qtt«tcQe d '-»tra. Än*. OA-3 Allzufrüh hat ihn der Tod aus seinem jungen, arbeitsreichen Leben abgerufen Eisernes Pflichtgefühl, nie rastender Fleiß, nimmermüde Arbeitskraft, hingebungsvollste Treue kennzeichneten den in jeder Hinsicht vorzüglichen Menschen. - Ehre seinem Andenken. Gießen, den 30. November 1927. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Bezirkssparkasse Giefien. Icfkr. ran s Nhr iS ab “T) 5itiiemiial. Danksagung. Für alle Beweise der Teilnahme beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen danken herzlichst Frau Ph. Grossart und Angehörige. ■■3ctirrtet! Leite mit u(V*yfg.-ÄiifbTu 117“ Sonntag, I. Tea., nad)tn. i' , Uhr, habet bet Marnetab Airb Irr r aufirrorbenil. ’SrrfdminlMHfl itait. kf» tu l*fli*t eines leben Qameia* den. au erichetnen gerichtete, uelchlaa- nabmefxele bHWu 4-Zimmer-Wohn. mit HentinlbetAUHfl f. sofort *. vcxmleirn Stoomitrehe U» | Mietgesuche ] .'«..r einen tutr • rfjen caiStoirtslvoNsikvkn 'uche LU am liebsten in Vebrettamilie. unter rdJiflcin «,amo Soziale «flicht dn »a«e»fchrank. einen Handwagen, iweiMlchenschränke.eineÄufichniumaschine. 20 Flaschen Wein, einen Vuvan. zwei r^piegelschränfe. zwei Mavtere. drei Büfett», eine Lrderwalze, zwei Ädhrnafihmen. drei Kastenwagen, eine Häckselmaschine, eine Istunkeirnühle. ia>ei pferbc. ein trofa. zwei Waschtische m f^pieaelaussah. einen schrank, einen •äftenrollfdiranf, eine Standuhr, eine Vitrine, eine Strickmaschine, einen Verschiedenes} Schneidern nimmt «unbrn amm ^üben u.,zucken pro tag LLU »ik »leid nnAuIrruaenhiU l'-'f. 3u exlr. I. d Geichit d utiek. Ha* iKi-O mit ®latraer au vetkaulen OfiBÜO Lnmdaaste 48. | HlllHHUfflHIliÄHWHfllllU Weihnachtsgeschenke! l'ltlerriintiaiifaitm lflauattimi.lirfertro-: uwi.iä»)iBolu l VidJf i biidernoonrnt alle» wie neu, au verk —'1 nirrbitrahe II v. lllinilllNIHIIIIIIIIHIIIIBIIIH > Mß-Anzug für 14 15iabr. «Jun- draultzoqegenslänbe. drei riffle. Cruchtrr , unb zwei tlmpdn sneuzeitlgl. Berfteiqerunfl bestimmt. Vubrolq Aartmrtx üuklionafor unb Tarnior, ___Neuenweg 28. Telephon 1414.____ e Werkes werden »um indfll. lolort. Wntlii Mi flngerr AMBeiZWeii Ml nut. lauhnämnldKt 181 Ine ine nbild n ; aeuivtiL die in oer Va.xe nnd einen um- ' saiiflr ikhen SchxlkiMechsel nach T«kmf AN' 6 flö t au übextx.ineit Hu»Klbil«<> kauft «xeoen bitte ob. fSr dauernd i /iatiabiune Gant geiudit I'OI'JI- tVanibe». Berlin Klaviere 1 ßonnonlunK werd 'atermah n. orersweri ge- hlmmi u reoar. ®.6Ben^ Oirtrs. vssckitt.il leieobon -*4Ok Aakaeftbi. Otae bürfxr. drei Sdiraubfldrfe, eine Cabrn-! Hebbel Oarnmftr ift^lelcpbon 239 e. drei Warenhhriinre. zwei Photo- _______ apparafe. Oognak. viele hau»- und dW- Ae nteoblchriiien i Stadttheaie «hreitaa. t. 1.3r/ut|-MHe »n. •am btt: der Diainper Cder von lh' . vxo 21 Ubi SSS Hk N»l> l HbcnbbfTZxilone .Ter Ätna waWibe- lunat-n* in einem nulens von Aicharb Wasner <*kar vetu - zkoxlef 14 ufll,(na.„-Lo le,Ul' I'den bei xum I Kaufgeiuche Vürgeri Privat- «iitaststisch AU 80 VI. -Nabe SIU- mfm ^ayerrd ih b. GrledaltShelle de» Gtstz. Sn* Q— IT it n • | zur Selbstanfertigung ckgant.Krawatten HrftWAllDn^XDInO OroeeAaswahlteneuesten, modernsten lUUlwUllÜll UvIUv Setdcnmastern mit Gratis-Schnittmuster a s send es Weihnacht is- ge schenk! een. falt neu. au Tnnfitrlin , ä Tepoidie 126 T1L Idr Hu Mk A , , . eu tKtlaufen. iHY.r AllZanilin(; Aii«akr. 19 ». | Zahlbar Die Knoblauchkur mit ..Alilom veeenum“ dient dyr naturgemAucn. schnellwirkenden Hr- neuernnie, bei alten Völkern bewährt «eg frühzrit.Aitern.Arterienverkalkung rschwerden der Wechseljahre, Schlag- aiifAUi-, KrschlaflutigsxuetAndc usw W eitere PHnnsenextrekte gegen Gallensteine. HarnsAure. für Lungen-, Nervenaufbau u. a. RoheMfie f' «eistee- arbeHer. b rlschköstler. Kinder u.Kranke, ferner bewfthrte KrAaiertoes uaw. Kräuterhaus. Schn We 5 >s I- end Plleemittel 1er later leaieltlleh nesnadbeliseem. Lebeaieiliel. ■ liinfl als Uerfäuftrin. I schr. 2lnfleb.u.(chbM an d muii. Ans, erb. Nr. 281 Zweiter Blatt Sleßener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen) Dem Andenken Stendens. IBoit Ur. Sri» Mittelmann 7K. D. X Der l $*n -tr.brr bw'c» 3a&tr* iÜ rin Oe- ftentlag. der Mk •rtitnfrunjni aus er 3rit M Qnxrtfanild^’ Uitabfrindigl« Ulamrfr* - ach- ruft Die'er lag loillt nüt* nur in rit* des QLlanllldxr. O*aw« fldn*ri werden Indern auch bei uni im Reiche, denn der Dann, dellen Gedächtnis on bicfeet Tage au ehren ist. war ein Deutscher, rin Os'.z.. der frtbrr tia- vtschen Armee ohne besten herv-rragenbe 7HH- »Hrfung der Sieg der Kolonien über dis Mutte.- lanb niemals eriachten worben wäre, lixrrai England im Frieden von Versailles (3. Sept 17M) Mr Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten anerkannt.. so geschah dies nur. weil es im Kriege grg'n Mr Kolon.en in Amerika Infola« ter Xa:ig?ril Steudens unterlegen war Ob« Strube.4 Arb.it. der als Generallnfp«ktor des gesamten Vunbrsdreres Erstaunliche» in bezug auf die Ausbildung V-wassnung und Derpsieg^.g der Truppen gd-iftvt ha«, wäre der Lieg ni mo » auf selten der Kolonien gnodrn Daiür spricht vor allem der geradezu jammervolle 3udtinJ. in Mm St.nibm das yilammengewüriett' Heer borlanb, als er bald nach sriner Landung In Amerika , l. Dezember 1777) aus so verantwor- lunglDotlm Kosten gestellt tmiriv George Washington. der Obertomman- MrrmiN- der Arme und nachmalig.' erste Präsident der Vereinig en Sraaten. hitte dis Kata- ftrophale der Lage längst «damit und d:rum brim Kongreß die Schaffung der Stell' rines Generalinlpektor» ongereg und auch ti1sä:>!lch durchgricdt Durch daö Ausscheiden d s Ge^-n-olS SoNway, für den diese Sfllc ursprung'tch ge- schassen worden, war der Po'tcn g raD? offen unb wurde auf Washington» Vorsch ag zunächst fom- missansch mit C'.fuben beiegt. dem fie dann rin halbes Jahr später mit ben Range und b.n Be- züg.m eines G. n-«al najorz endgültig üb r r igen wurde Aach sechsmonaflichec unermüdlicher Tätigkeit Steubenv. der Die Truppen prriönlich etneeerzicrte und sich dabei Irine Tiüfy: tterbr --ficn Urb. konntet die *Xcg nmirt Washi.igton» bei Monmouth-Eourthcufe de.. erfl:n "beweis dafür erbringen, waS preutztschr. Drill zu leisten vermocht.'. Von dies-m erst.m Tr Wen führt eine fast ununt.-rbrochene Ketr von Erfälgen und Siegen bi» zur B.lagerung von V o r k i o w n, wo der englifche Feldherr Lord Lornwallis mit seinem Heer.- ei ug f chlosien wurde. Steub.m leitete nicht nur ben Festunastrieg, sonDern führte auch selber dabei eine Diriknm Als der cngl fche Feld- berr die Kapitula Ion anbvi. kommandierte <Äeu- ben gerade vorn In den Laufgräben .unb fo war er es vor dem die engllsch Flagge niedcrgrhvit wurde. 3n dem Heereub -fehl wurde Steudens Aam« von Washington, dem er allezeit treu verbunden blieb in ehrenvollster Weise erwähnt. Wenn SteudenL Aame trog ferner ungeheure» Ser bien ft t um die UnabWngtqfrit der Vereinigten Staaten lange Zeit in Amerika nicht mit berMben Wärme unb Verehrung genannt wurde wie bk anderer Freihettshclden. die per- sönllch vielleicht weniger geleistet hatten als er. Io ist dies allein auf feine „fremde" Ab - ftammung zurückzuführen. die ihm auch in leiner milttärifchen Xärtgkit als Deneralinspeltor mancherlei Kümmernis unb Zurücksetzung em- getragen hatte. Obwohl er zweifellos der Be- fähigste für dielen Posten gewesen wär«, mach»» man ihn nach siegreiche: Äri.-ge nicht zum Kriegs Ministern 6 trüben rechnete vergeblich auf diel es für ihn wir geschallene Vetäki- gungSseld unb zog 'ich rriignurt zurück, als er börle, dah man diesen Posten einem .deutschen Ausländer" mjx anvertrauen wollte. Auch sonst halte dieser tüchtige sriderziantsche O'h^er. der sein ganzes Schicksal auf die amerikanische Karte gesetzt hatte, mancherlei zu klagen unb es soll nicht unerwähnt bleiben, bah auch bittere s l • nanzi« lle A v t dem siegreichen Feldherrn nicht erspart geblieben ist. Aus Orimb der mit ihm von 'eiten des Kongresses gehobenen Abmachung, n hatte er eine Summ«, von ö2 535 Dol- lar» zu fordern, lange Jahre, in denen et bittrer Ao» lUt. kämpft, er für die'rs fein Recht vergeblich bis er im 3um 17») bann endlich eme tühriiche Amte von 250? Dollars zuge'prochen erhielt 21 ur tritt 3ahre '»Ute er sich d.ries 5k- nulle» erfreuen, ben* am 28. Aove.mber HM erlag er auf feiner Farm m Oneiba Lounty tm Staate Aeuyoek einem Schlagslusfe. Heult ist die Bedeutung 6trüben# für den Freiheit Stampf der 'Amerikaner allgemein anerkannt unb das schönste unb ehrendste Denkmal, die nach ihm genannte „6teuben-®e- lellfdoafi . trägt täglich dazu bei leinen Auhm zu mehre t und in immer wt tert Krt st zu tragen E. ist Itzt.. nenb. bah für b.e Tätigkeit die et Dc csischasi. de sich vor ollem b.e Heranziehung bte tc tschen Öle. . . es für das politische Leien Ame tlas zum Z e ^e'e^t hat der Aamt des Generals L trüben gleichsam als Banner gtwähit worden ist. Sine späte, aber gerechte äü i .ung der une mehlichen Derb enste, b e ber Adjutant Friedrichs des Drohen sich um die Befreiung unb beu Bestaub der Bereinigten Siaaien envor'en hat Wöge die Sltuber. seilschaft. deren um a icnc*e XäilqteU wachiende Bektutung gewinnt, auch wti-trhin dazu bet» tragen, da» beu |-e «l.emtnt in ben Der. igttn Staute» in eine er. crc Berbinbunj m.t dem englischen zu br. igen unb auf bt« Art zu^.eich Deut chloni unb Amerika einander anz^nä -ern llr.ur den Feiern, b.e zur Conner, nj an ble 182 Wider c r t<» Ta.es abg. halten werden. an dem L:e-bcn einst amerttanischen Boden betrat, wirb dir von der ScreinigungÄarl Schurz in B« ! n veranstaltete von be'?;iber«stold' -Aufführung Hoch während der Ausführung de» .Lohengrin" bifdwth^if sich Richard Wagners Phantasie mit -wet oiofsen Siegfried unb Friedrich btoibart ..Hatte mich tchvu langst die bcrrtidx Gestalt des Seegfned angezogen ja entzückte ste mich oollcnds erst, ab es nur gelungen war. ste von aller |pä« tuen Umkleidung befreit, in ihrer reinsten menschlichen Erfchemung vor mtr zu sehen. Jetzt erst «kannte ich die Möglichkeit, ihn zum Helden eine» Drama» zu machen. n>ae mir nie nngriaüen war. solange Ich ihn nur aus dem mittelalterlichen '.st,de- lungenliede kannte." Ihren 'Niederschlag sanden diese Studien in einem größeren Äustatz. ben Warner später unter dem Titel: ..Zhe Nibelungen" veröffentlichte und tn einem T'lan zu einer groben Heldenoper „Siegfrieds Tod', deren Text Wagner im November IMS niederichrieb. viele Operndtchtung entfernt sich noch nicht in ihrer Anlage vom .Lohen- gnn". Cnsemdles unb üdorfinale tm 2. und 3 Akt weisen daraus hm. Es schien aber, al» lägen in dem Opernstoff Reime ihr jur weiteren Ausgestaltung Drängten. Die Xibelungeniber reifte meiur. und 1861 konnte Wagncr berichten: ^Unwillkürlich habe ich mich bemühen müssen, in diesem Drama (,.6ieg- fnclH lob") eine Fülle großer Deziehungen anz'.v deuten, nm den gegebentn Moment nach feinem stärksten Inhalte nxrfen zu lasten, viele Andeutungen tonnten natürlich nur in epischer Form dem Drama eingehigt fein, und hier war der Punkt, der mich mit Mihtrauen gegen die Dirkung-säbigkeit meine« Drama5 im richtigen Sinne einer szenischen Darstellung erfüllte. Von diriem Gefühl gepeinigt, geriet ich Darauf, einen ungemein ansprechenden leck de» Mythos der eben m Siegfried- Tod nur halte erzählung-we:- milgeteilt werden können fdbflän- big als Trama auszusühren ' So entstand mit Blitzesschnelle der ..Lunge Slegfrcb" der Gewinner des Hortes und tlrwecker der Bv nhilde. Da nun olle diese vielen Beziehungen im Mothos nur in ^wirklichen, sinnlichen y)anNung=r.iom.nien", also im Drama, sich crfchliehen konnten, so qiostlte D^on.rs Plan darin. Den Mythos in drei vollständigen Dramen darzustellen denen ein großes Vorspiel vor- auszugehen hatte. „Mit diesen Dramen. 2va!cich jedes von ihnen allerdings ein in sich abg ichlostcnes 6an,zcs bilden fall, habe ich dennoch keine '.steper- totreftürfe nach Den modernen Theaterbegriffen im Sinne, sondern für ihre Darstellung halte ich foi- genben Plan fest: An einem eigene dazu gestimmten Feste gedenke ich dereinst im Laufe dreier läge mit einem Vorabende, jene Drei Dramen nebst Dem Vorspiele aufzuführen " 3m Dezember 1852 wird die gesamte Ningdichtung in Druck gegeben, im Februar 1853 lieft Richard Wagner Die Dichtung in Zurich an nkr Abenden einem auserwählten Zirkel vor. Während alle neueren Bearbeiter dieses Stoffgebietes mehr oder wenig-r in Ihren Werken die Aibelungenhistorie aus dem 12. und 13. Jahrhundert aufgreifen, wollte Wagner den aermanischen Mythos bis auf feine Wurzeln bin erschließen, und es gelang ihm. scheinbar fern voneinander liegende Bestandteil.' der germanischen Mythenwelt fo miteinander zu verschwel sten und ein völlig Neues zu geben, ähnlich wie Siegfried die Spltter Aorhungs zer- feilt unb aus den Spänen ein neues Schwert schmiedet. Mag auch die wiffenschastliche Forschung über den Stoff zu eigenen Ergebnissen kommen, die altgermanifchc Götter- und Heldensage ist durch die Wiedergeburt in Won und Ton zu einem integrierenden Bestandteil unseres Dildungsbetines getoorben. Während Die Historie nur ein Einmaliges gibt, vermag der Mythos immer wieder und ewig jung neu auf- leben, besonders durch das Herausfchöpsen des Aeinmenschlichen, das in der Abpragung durch die Musik für unser Grieben anschauliche Form und Gestatt gewinnt. Das tragische Moment in dem Zyklus ist der Juch des Goldes. Denn das Gold bringt Die Macht: wer es gewinnt, der muh der Liebe entsagen denn EgoiSmus-Macht ist unvereinbar mit Liebe-Hingabe Und fo konnte Wagner mit Recht das gesamte Werk als Den .Hing de» Uibelungen“ bezeichnen: „3n dem Der Aatur entwendeten und gemihbrauchien Dolde, dem Aibelungenring. verdichtet sich die unheilstiftende Macht, das eigentliche Gilt der Liebe: nicht eher ist der auf chm haftende Fluch gelöst, als bi- es der Aatur wieder gegeben, das Gold in den Ahein versenkt ist." Wotans Gestalt erscheint in Verschuldung unb Zorn, in Ohnmacht unb innerer Läuterung bis zu freudiger (t-tiagung und Untergang. Durch Loge», des unbeständigen Feuergottes Hilfe vermag er Alberich Den Ring. Den dieser Den Khcintochtern geraubt bat, zu entreißen, muh ihn aber Den Kiesen Fasolt und Fafner lasten, die Ihm Die Burg Walhall gebaut haben und denen Freia, die Göttin der Zugend, Dafür verpfändet worden war. Fafner hütet als Drache den Nibelungenhort und den Ring. Dem Alberich ersteht in seinem Lohne Hagen ein Racher Wotan selbst, durch Erda gewarnt, Darf Fafner nicht angreifen. Rur ein freier Held kann Fafner da» Symbol Der Macht entringen. Siegmunds und Sieglindes Sohn Siegfried gewinnt Den Hort, Die Tarnkappe und den Ring, er erweckt Brünnhilde au» Dem .^auberfchlaf und Die jungfräuliche Walküre zum hingebungsvollen Weibe. Aber auch er kann Dem Fluch des Goldes nicht entrinnen: Hagens tückischer Verrat bringt ihm ben Untergang. Die freie Liebestat des Weibes. Der Siegfried in Den Tod folgenden Brünnhilde. die entsagend ben verhängnisvollen Ring Dem reinen (Element zurückgibt, behält Den Sieg Die nach Macht Strebenden, Wotan und (eine Götterwelt, finden Den Untergang. Das ganze Dichterische Werf erhält seine Einheit I chkeit Durch Die brionDere SprachbehanD- Iutkl Wagner äußert sich selbst eimnri Darüb.-r: .MS ich Den Siegfried entwarf, fühlte ich mit vorläufig gän.zlichem Ab'ehen von Der muf fa- fischen Ausführungslorm. Die Unmöglichkeit, oder mindestens tv vollständigste Ungeeignetheit Davon. Diese Dichtung im modernen V-rie auszuführen ... So wie Dieser M-nkch sich bewegte, mustte aber notwendig auch sein redender Ausdruck fein: hier reichte Der nur gedachte moderne Ders mit feiner verichwebenDen. Krb^riofrn Gestalt nicht mehr aus. Der phamastilche Trug Der Endreime vermochte nicht mehr als fchernbares Aeifch über Die Abwesenheit alles LebenDtyn Knochengerüstes zu täuschen. Das Dieser Ders- körper nur als willkürlich Dehnbares, h n unö her zerfahrenes Schleimkiwrpelwerf noch In sich saht ... Sonnt muhte ich auf eme andere Lvrach- mdoöie sinnen ... Es war Dies Der. nach dem wirklichen SprachakzeMc zur «türsichsten und lebendigsten Ahy'bmik fich fügen'«, zur unrndsich mannigfaltigsten Äuntoebur.g jederzeit leicht sich befähigende, stabgereimte Vers in welchem einst Das Dolk selbst Dichtete, als eS eben rroch Dichter und Myrhenfchöpfer war." DaS straff Geiahte der dichterifchen Konzeption finDe: feine Vollend-un^ in Der muf ka» lilchen Darstellung Wagners. Won und Ten find in feinen Werken bisher immer als zwei Gegensätze angesehen worden. Derrn II 5 rbrückung in Dem Werk Dem Komponisten nicht Immer gieich- mähig gelungen sein soll. Der ganze S-chwall von Literatur über dieses Thema erweist sich als Donnerstag, Dezemder 1927 et und bekämpf: Die Grabenbe ayang mit 'Brett- fetten. träjrcn.:<.n durchsiet.eri der uxtu- Tank »r.u Hcks« e.ne: fr.int den Graben unb n eunt air. »• Jeitigta Gtarrnrand M ,-,eurrtampt gegen Die Oral>envc'ab..nj auf. Xant 3 hut4>fabtettef nun aut dem breitesten Wege gleich all» ben ersten Graben und stösit b»s zum »meura Graben ccr. bei rr nun seiner seit» mit Hilfe Dteser Faschine für sich und die bc-Den Zuglomeraben aangbat macht sind diese ihm gefolgt. Io setzt ich bet alte Vorkämpfer, ber noch alle n im Besitze leine» Zaschinenbünl« s ist wieder an Die Spitze und bur. 'ch.e < n . t alr « e. ben Du..en und letzten Graben Da» System hat.e vollen ä.fela. ne n auj, unter den Abwehrmastnahmen ter Verterdicer mancher Tank aus der 6irede blieb, der Durchstoß al» solcher ce.ong vollkommen unb am 20 abend» gejen 5 Ubt wurde rwch an den We tau»^ä gen bet Orte Masnn res und 2ln e-f geäfft, b.e c Tatsache besag,, hast es dem Angie |et innerhalb zehn Stimben ge- lunaen, setir. ein, etc net durch ein fjjlaganiQ uberiDäliigenM Arilller eseuer auf bie gänzlich überrasch c i, nur dünn besetzten deutschen Linien Unter dem Schutz Der Aritllerie lebte sich k-as ftar.e Tanlg> schwak-er in mehreren Wei en unter |ma. unb zwar nicht allein Da» Dramatische Gedicht, sondern da» tmrfltd) vor uni em Augen sich be- weaend« Drama, als sichtbar gewordenes Segen» bild der Musik, wo dann Das Wort und Die Red« einzig Der Hofchttrng. nicht aber Dem dichke- rischen GeDanken mehr angehören." Das verwe-ift unzweiDeutig auf dne gemrinfamt W.'rzel für Das Wort. Die dichterische Formung, und den Ton die musikalische Gestaltung So können sich Dichtung und Musik, als aus einer gemeinsamen Quelle «nttpramgen, nicht parallel gegenüber» stehen, sondern sie müssen als einheitliche Aeuß<-rung betrachtet toerDen nach ihvnn sie g'- metnfam err?genben Ursprünge. Den Wvet -n als den bcgrifsltchen Symbolen gesellen sich aefühls» mäßige, muftkalische Snrnbole zu. und bitte musikalischen Symbole sind die ßr.tmot.tx für Richard Wagner. 3n ihrer ost lapidaren Art müssen fi« also auch ihre Gestalt ändern, je nach dem geistigen ZusammeTchang, in den die zu i^ncn gehörigen Begrifsswvrte treten Die überkommene Form des Rezitativs formte dielen Anforderungen nicht enllpoechert, da sie nur zu einer Asiozialtvn des Musikalischen m.t Dem left» l'.chen hin reichte, aber nicht zu einer B?richmel- »ung führte. Aus Diefem aeiftigen Zusammenhang von Dichtung unb Musik er-tanb Darum Die fo vielfach mißverftanDene .unendlich? Melodie". Dte eben m ihrer melodischen 6 nkleidung Des Serie» Durch Du Verschmelzung unb geistige Bindung eine anDrrc Gestalt annaDm als da» bisherig« Opernrezitativ. Die Einheitlichkeit ber Wagncrschen Gestaltung wird also durch da» Szenische in seiner Gliederung gegeben, und so erwachsen durch das Derweilen beim bildhaft Erschauten große lyrische Höhepuntte. der einheitliche Zug tm ganzen Zyklus wird durch die Selchlosien entstandene Iiditung gewahrt. 6t lilbidje nterschiede der srüher gc!chasfencn Teile „Rhein- goB)*, „Walküre- zu den späteren Formungen finden io^re Begründung in der geistigen gorUvtw.ck.'ung des Meisters. Dr. H. Preußen. »reit Wetzlar. J Wetzlar. JU. Äoo Li- geling« ö, tzung D«r StablP«rorbnc n Jerulk schule in bic Z< rtoaUu ng ber Stabt, in Ibifpnidx Zlrfe 3*/le. b'x faft 50 Jahre vom hUftgtn Äauf-nänni'dvn Verein an Schotten wirrbe ift am 1 Ja.iuor b. 3 von ber 3n* bustrte- uni> Hondelslammer übernommen toor- den. um ihre jkrwaltung «nllprechmd ten neuen Geleyeedestlmmunaen auf eine rechtliche ®nuib lüge stellen. Jlun brontragt letztere bie -er- t.usgabe eines neuen OrtSftalutt durch die Stabt, um auch bie Be'uchspf licht unb DU Erhebung von Beiträgen auf einr ge «omä^ige Basis ftefh-n Dieser Antrag Ivar ber Anstoß für bk Stadtverwaltung. den Vorfchiog zu machen, den e^ufbrtrkb oan^ in st äd .i chr Aegte au über- nehmen. 3u bk lern «pvech. war ben Stadtverordneten eine lieber licht über bie f inan tiefen QluMmrfungen dieses Schrittes zugeskllt loorden. ber sowohl non ber Aanbtllfammer, als auch von Stadtral TDlnfelmann in manchen Punkten berichtigt würbe. Auch in der Stadiveror'D- neten-Si.ung selbst wurde oieisach Zweifel an dem günstigen finan* eilen Aefultat laut, uab besonder» die bürgerlichen .Fraktionen konnten sich gerade wegen der Befürchtung größerer spaterer Lasten zu einer Zustimmung zu ber Ilebernahme ber Schule durch bk Stadt nicht entschliessen. Aach ci.ier Unterbrechung der Sit- iung war auch eine andere Meinung bei ber ^Lehrheit nicht vorhanden, und so verfiel der Umrag ber Verwaltung ber Ablehnung. — 3m 1>er laufe der Weiterei, Sljung wurde einem (Mud) b«M Spar- und Vauvereins auf llebernabm.' drr Bürgschaft f ü r e l n tat« (ebn von der Adch-vrrticherunasanstack in Höhe ton 400 000 Mark -ugestimmt. Der Verein beab- sichtigt, auch im nächsten Jahre mit der Durchführung eines neuen Bauvorhabens mit 106 neuen Wohnungen zu beginnen. — T; r Antrag der Dombauverwaltung auf antell- r.iäMje Uedernahm« der Kosten sstc Anbringung eine* elektrischen Läutewerks für d i e Domglocken, d.is in seiner (befamtbaufummt runt 9000 Mark erfordert und an dem bk Stadt mit ZOO Mark beteiligt ist. fand ebenfalls die iustim.nung ber B.r'ammlung. Hin Dring- li.-f#'M e r b ft I o n f e r e n * ber JünglingSver- c i ne des K reise» Wetzlar statt, zu der nahezu sämtliche Ter du? des Kreises Vertret er cnNanbt batten. Aach einem biblischen Aeferat des BundesgauwartS Ll asten. Slke.felb. be- tichtek ber KtkiSpräses Pfarrer Koch Lützellinden, von ber Vundestaguna In Barmen. 3m kommenden Winter sotten in Dut nhofen. $V>d>A- b.-im unb Astlar Hunrnnännertrcffcn (tat fin'^n. Das nächstjährige Ärri»-3üngEng»- und Posaunenfest kost nm 1. Juli in Hörnsheim gefriert uxrrben Mik einem vchlustgrbet von Prediger T r i p p l e r. Groß-Aechtenbach, fand die Tagung ihr Ende. • Obenbauftn, SO. Aov. Wasser- leltungflbau: Von den 11 Gemeinden ber Bürgermrtstercl Atzbach-Launsbach gehört bie hiesige Gemeind« au den fünf, bie noch keine »enIrak Wasserversorgung brsstzen E sr.nilicher- v elke machen sich aber auch in der hiesigen ®c- mdetbe Bestrebungen gelt.mb. ein« A-nderung her aus die Dauer unhaltbaren Zustände berbd- ,ufftbrer. 3n Ermangelung einer zentralen Wasserversorgung wirb zur Zeit Dat Wasser aus Brunnen entnommen Diese werden in ber Weik angelegt baß ein Schache wert db- getcuft vKrbTbis ein wasUrtührender Spalt tm Seebeben gesunden, wird Infolge ihrer Sag. innerhalb der Ortf^fter in oh unmittelbarer uab bedenklicher ASH. von ^dongruh« und Dungstäktm. ferner i«rfo(g< bet UnbtiWifrrn Bauart nach welcher der Kessel mit lose auf- einanbergeMtcn Veuchfeinev ausgesetzt wird, durch die bei dem .W« von walferd-chtem Innenputz ganz oberflächlich unreine Zuflufk bem Brunnen zufließen können, unb nicht selten die Brunnen mangels einer Pumpe eit einem undicht schließenden Deck«l abgedeckt werden, sind diese Wasserbrunnen * sehr fragwürdig Es ist keine Seltenheit, daß die Brunnen bei Äeacn- toetter Achneeabgang ufw. ein Walter liefern, welch?« in getundheitlichr Beziehung recht bedenklich ist Ss »st unter diesen Umständen kein Wunder daß Infektionskrankheiten gar nicht so selten auftrtien. wie dies häufig angenommen uHrb Dazu kommt, baß Die Brunnen Versorgung vielfach in wasserarmer Zeit versagt, was als Zeichen dafür angesehen werden muh. daß es mit ben angebohrten Quellen häufig nicht h weit her ist. wenn man nicht von vorne herein von Qberflächenwaffer sprechen will. Schließlich ist auch das Herbeitragen des Wassers lästig und mt: großem Zeitaufwand verbunden, ganz zu schweigen von ben großen Schwierigkeiten die sich leicht bei einem Brande ergeben können, cks ist deshalb erfreulich. daß die Bevölkerung immer mehr einsieht, daß die itblfltn Zu stände airl die Dauer unhaltbar sind. Aachdem im letzten Jahr die Gemeinde Dorlar in Verbindung mit Waldgirmes eine zentrale Wasserversorgung angelegt hat. die sie trotz der entstandenen hohen Äoften sicherlich nicht mehr entbehren möchte, haben in bie'em Jahre die Gemeinden Dutenhofen und Launsbach die ersten Schritte zu einem solchen segensreicher» Werk getan. In beiden öemeinben find Schürlund Bohrverfuche beschlossen worden und zum Teil schon im Dange, die zweifellos in nächster Zeit Erfolg haben werden. Die Gemeinde Kinzenbach sammelt einen besonderen Fonds, aus dem eine zentrale Wasserversorgung erstehen soll. In Atzbach ist der Gedanke zuruckgeste.l! worden, weil zunächst die Zusammenlegung durchgcführt werden soll und die Bevölkerung geldlich nicht überbürdet werden darf Daß auch in unserer Gemeinde Verständnis für eine Abstellung der auf die Dauer unhaltbaren Zustände besteht, beweist der Umstand, daß sich etwa 1 . der Familien mit einem Sammelantrag an bie Gemeinde gewandt und um Einleitung von Verhandlungen gebeten haben. Am Sonn.ag fand unter dem Vorsitze des Bürgermeisters unter der Zuziehung des Demeinderats eine Bürgerversammlung hier'elbst statt, die zahlreich besucht war. Aach, em der Bürgermeister über den Antrag referiert und besonders die finanzielle Auswirkung des Baues einer Wasserleitung erörtert hatte, sand eine eingehende Aus prache über ben Gegenstand statt. Dabei wurde die Unzulänglichkeit und sanitäre Dedenfltchleit der bisherigen Wasserversorgung allseits eingesehen und Aum Ausdruck gebracht, daß sich bie gesamte Be* völlcrung nach einer Besserung bet Verhältnisse, die nur durch eine zentrale Versorgung erhofft werden kann, sehnt. Os wurde aber auch darauf hingewiesen, daß die Bevölkerung nur bann dem Bau einer zentralen Wasserversorgung nähert i eien kann, wenn die dadurch entstehenden Lasten tragbar sind Da die Gemeinde bereits bie Errichtung eines neuen S chu lhauses beschlossen pal und mit diesem Bau begonnen werden soll, sobald die staatliche Beteiligung sichergeft.llt ist. auch das Pfarrhaus einer Erneuerung bedarf. wodurch erhebliche Kosten en: ft eben, fo wat sich die Versammlung darüber einig, daß die Gemeinde mit einem erheblichen Beitrag für die Wallerleitung nicht eintreten kann, es vielmehr erforderlich ist. bie entstehenden Kosten durch eine Anleihe aufzubringen und die dafür au zahlenden Zins- unb Tilgungsbeträge dufch ein fortlaufendes Wa f seraeld zu decken Zunächst 'oll nun Kreisbaumeitzer $1 tu ber. der sich bereits In der Vorfriegs^i: tn t bem leider damals nicht zur Ausführung gekommenen Plan beschäftigt bat, gebeten werden, nochmals eine örtliche Besichtigung vorzunehmen und rin Gutachten und eine vorläufige Kvtzenauftzel- iung ant«fertigen. Alsdann sollen bie weiteren Schritte In einer späteren neuen Versammlung erörtert werde». —fr— Lützellinden 30. Aov Hier wurde unter großer Antellnähme bet Gemmnd« r.ne bet ältesten Linwohnerinne» unteres Ortt* du- 3M rau Maria Arnold geb Jung z u Grab, getragen Aoch am vorletzten Sonn- tag war es ber tm 77. Lebensfahre stehenden Stau vergönnt, bas seltene .pO ber goldenen Hochzeit im Ärr.fe ihrer samikle zu feiern. t Huebeml)ültenbert,.3O. Koo Jn den Ärmel nben be« Hütt« nde tge» befinden 1 sich oerswiedene archäologische ®tgee» ft an Oe. die im Gedächtnis der Vevoldrung über liefert find 3n erster Linie kommt die In der Kshe von Oberkleen delegene Troofste,ndotzte in Vetrach^ Weiter soll e» in der Qemc.rfung Oberkleen eia Torf mit dem 'kamen „CBoitfrieb«bau|en" gegeben haben Das ükrid)t«bau« diele« Dorfe» hat bi» kurz vor der 3u|ammtnleauna der Grundstücke In der is,markuatz Oberkleen destanoen. Ferner soll von der ‘lÄubleleil au« ein unterirdischer (Wang noch dem wchloh Lire. berg führen. Zn der Gemarkung Sder»göii» soll früher cbenfaO» ein Dorf mit bem Namen „'.Rudert» häufen* bestanden hoben. In ber Nähe De» Hole« „Ztrauch* in ber Gemarkung Dornholzhausen soll ein Dorf „Dbert»bau|en* gewesen sein. inelrtRS im Dreißi-Üähngcn flrlege untergegangen fein soll. Sm Fuße des stoppeIberge» In ber Gemarkung Kroß Rechtenbach soll das Dorf ^Oi'er-Nechtenbuch" gestanden und sich in seiner Nähe ein Iubensriedhoj befunden Haden. Die Gemeinde MunchHolchausen foll au» einer Movchanleberlafiung entstanden sein, die sich nahe am Walde desunden Haben soll In ber Gemarkung 3ki»firdxn joll da« Dors „Gehrings boulen*, etwa ein Kilometer nordöstlich von dem jetzigen Dors, bestauben haben. Beim Zullen eine« Baume» Ist hier ein Einwohner auf eine Mauer aestoßen. Zn der Gemarkung Vollnkirchen soll ein Dorf „Wertshouscn' bestanden Hoden, nach welchem noch heute ein ildbbiftdtt benannt wird Material über diele UeberTic|erungolo gischen Karte für die Nhelnprooinz übermittelt worden. Arriö ^icBtnfopf. Aus bem Biebertal, 30. Aov Dte Kalksteinbrüche bei Bieber w r:n In be letzten Zeit m.il ftillgclegt. Grsret/icherweise ftnb nunmehr laut Kaufvertrag Ne Kalköfen an eine Finna ühvrgeganqen. bie sie bemnäa>rt wieber in Betrieb nehmen will. — Wähuend im Staat s wa l be die Holzhauer in ber vorigen Woche ihre Arbeit begonnen haben, ruh: In den Gemeinden der Fäilungsbetrlrb noch vollständig. Bei der am Samstag In den G m inde- toalh und anarrnzen^er Fclkm rk zu Jrbheim ab- gehaftc-nen frclblagb tour en 23 A.*.fen erlegt O n gröberel Trcl) n ist für Mitte Dezember vorgesehen: die Jagd läuft noch bis zum 1. Apell 1930 Xlrcie Marburg. M Marburg, 30 Aov. In bet heutigen Kreistogssitzung wurde u a ber Ganb- tDegebautiat 1928 sur ben K.eis Marlur- ter mit einem Gesamtbetrag von l'.OOCX) Marl oblch.iei'N. aenehmigt. Aach Schluß bet Sitzung unternahmen bie K.e Stagsm tgllebet mittels Sondern es eine Zahrt nach Drei- Hausen, too bie ne en Gleisanlagen und die Basaltbrüche des ch.igk wutken. TtllkrctS. WLN. Herborn. .30. Noo. Ein ubrrau« ro-rt« volle» Luirdenkmal im ehemaligen Herzosttwn Nassau ist ohne Zioeisei da» unter Denkmotlchuy stehrnde Schloß in Herborn, einst der Litz JstMser Im AdvenfSbäumchen. So stna es an tn einer Bl chschachtet kam 1 i.ui. bei Mai.ä^er uurf .'i eder-Befsin- a-n. beim K-hrtfen einer Aübenml te. im lallnx Avvember, halte m.in ihn gesunben Alsbald wurde er an die Aebattion geichick'. um bort als rbn feines Wunder der kop'sch'it elnh.*n Mitwelt angekündlg zu torrb-m. Dies geschah man t< thn (unb einen C - uirt cd«Dienen war» zum Gegenstanbe einer V-^alwei.A Gut unb schon. Ader Damit war Der Arme nrch nicht au j Der Welt geschosst. Im (bcMnMl. et war gctoli, rmafkn jetzt erst richtig boiiurbcii, unb atemanD wußte, wis mit ihnt zu veamnen wäre. bis man am Gnbe mit Die Blechschachlel. in welchem der Braune g r ist war. mit vergnügtem Zu-iniern In Die Hand brüfie: ich sollte »h' mit bdm nehmen unb meiner klAt? i Tochter zeigen, bic gewiß Fin-uDe an Ihm hoben würde Aun muh man wissen, baß meine Tochter erst eben das rx-fpehablt Alter ron sieben klonalen über- Uhrit en hat unb mithin vorderhanD ein etwas pumit vos IktJxiln» zur Umrxli zu erimnen gil t Sic teilt etwa bic D nae, D -* ihr heaegnm. eio in solche, bte ertaubt sind und solche, d.e nicht erlaub: stirb, in bte. w-'lche man Hoden Darf, unb in bte. welche man nicht haben Dars. Grunb- sätzsrch unb als letzte W.t ung Dinge. Die man In Den JltunD stecke.i kann . unD anDcrt Di« andern sind zismlich wertlos Z. B Der nl,b7 es wat Der Rät r in ber Zlgaref 'Schachtes DieWärme^tt, di ott nvot bet regen, viellcicht träumt.- er enn P' ngs--^ von vrimiinenbem Flug um abendliche JM me von dutt'chweoen tchimi-.ernben TV r . i unb jungem Grün uitb einem Dicken honig»v^^ b über her Wiese . es war 1-br traung Ich lüftete Die häßliche, enge B'.echfchachrel ein wenig: do fristete er nun fnn hlmm ,*tl ch?s Dasein ohne ein grünes Blatt, ohne Blailuft und Monds«Hein. ohne Die lustigen ÄanutaDen. Die Schachtel war auiUalfierl mA d m W ih- nachtska alog einer Gießformen-F br.k. unb Der arme Braune mußte ja Ang't Haden vor so viel Kanonen und schießcriden Soldaten, galoppi.trtt- den Aeil.rn und geschwungen n Säb I u Unb nicht genug Damit, zur Besatzung eines Bau rnHofes gehörten außer anderem Ge ler auch ein txiar cm.lg und feindlich mit fp.»en Shnäöeln pickende Hühner und ein ttiuinphkrähender Hahn. goilöget $, es mußte den arnen Braunen ja ängstlich werden in der atäßlichen Schachtel. Aeg.n- toürmer und Malläfet find Oedervjlen auf bem Hühnerbof. die kl enen Deiika eslen b r Saison, tote Aebhuhner unb Krebse sür uns Unb G.jag- werben Aus gepicktwerben vorn spltzaiengen Schnabel. Geste len wer den und Betfinken Im schwatzen Grad des Hühnermagens Ist Das Schrecklichste sät einen Braunen. Was Wunder, daß es sich regte in der Schachtel. Man mußte die enge Zelle ein wenig öffnen Jam er eilends herlür neugierige Fühlet vorsä. e nd. aui sechs zierlich-behutsamen Beinen, draunglänzend bte harten Z.ügeldecken. fanft bestäubt. bic Bauasci.ea Ichwor^-weiß ornamentiert, spitz zulausend der Hinterleib ... schon begann et sachte Die glatten AückenpanzTt zu spalten, daß etn seidiges Fiügelglän-en hervordrang ... et würde doch nicht s.legen wollen. Der Unselig«, lräumeub vom Zrühiin'. betäubt, verwirrt, benebelt von win:erllL«r Vf«ntDännvd Ihn ans. fand t-cn LDventssttanß aut dem Tisch kßte th» mit spitze» Fingern miwht wir labern ihn im dichten Tannen grün forgen- voil verschwind en Dann mußten wir au<;.< en Und dann war er nicht mehr zu fin&en. Am Abend nicht, am nächsten Tat« nicht, wir vergaßen ihn, unb unsere Tochter vermißt« ihn auch nicht to«i:«r. Gestern aben*> aber, benkt Euch, finb wir sehr erschrocken Laßen bei ber Lampe in Der Ecke und dachten an gan,( a.-derr Dinge als an den Mackäser als sich plötzlich en seltsam dunkel- tönviüc» metallisches Summen erhob, als ob ein kleines Flugzeug durchs stille Zimmer führe. Stehe: da zog der Braune schwingenden Fluges seine unfi ertn K.ei'e im Warmen utcht blltztc aus ben Flügeldecken, als «r übers Abvcnts- bäumd?en strich. Dos wir. mit roten Seiden- bL.^em unb Kerzen unb fllbemem Engelshaar geschmückt auf ben Tlfch gestellt haben. Wit iahen ihm mit großen Augen »ach denn wir glaubten .t lei Inzwischen umgek ten bis et aus cimn 1 wie c um oetschw n unb nicht mehr zu haben war Ob wir ihm gleich emsig nachsputien Er war weg. Jetzt. Da ich dies schreib«. schw«bt lein Schicksal im Ung«w'Nen Ist er tot — lebt er noch träumenD von Ma» unb Wärme unb Dust unb laustem Monblicht übet abendlichen D c'cnwegen — wird unser« Nein« Tochter ihn doch zu Gesicht bekommen, mit rundem Mä ul km uab bi den Po Ischen noch ihm langen — wird gar bi« Vichtetfüll« de« Ehristbaums sich in leinen brauner Flügellchll- Den spiegeln? Wer weiß . wer weiß Biel- ..ich» datl man es gar nicht wünschen obwohl ,ch mich über jeden Tag über jede Stund« seines allHuspäten oder allz l.uhen Lebens lt«ut. und über dos ganze klein« rührend« Wunder i* Advent bth Dberhessischer GesthichtSverein. lieber .Die BcseKlgunasanloge» des mittelalterlichen iBu binnen*- sprach am ersten Vortragsabend S udienafsellor Dr Labe aus Bübingen. Der Bortraa-n'e Hal tm letzten Herbst In Gem .nlchasi mit Gewerbelehrer Ales In Bäb ngrn ckrahvngTN porgino«- men. deren Ergebnis manches Aeur ans Ltht törberte und auch mehr als einen Feßler in Der b'sderi >n Mi'chouung tvr 4* rt# Dr Lad? führte etwa lokg-ndes ins: 1131 wird ein G-7^ch von Bü>-r:e.i zum erstenma! genannt. D7t Sitz des Geschlechtes, dos Di« S-irmvogt« Das B Dingrt Woldes eines A.-ichslehe»s tnnfMnc. tret Mr Barg Bübingen Der Ker» Dieter Burg ist trnnanilch. etwa m.t Der Pfalz zu Gelnhautee dieichzeitts und hat aut hr t»<- L j< auf einer Insel gernemfcuv B«m.d< isw» 7i ist Det Dm- Nctmedlgr D rundrtK Durch all mähliche Ansteh» nastouischer Fürsten, bi dem heute Do» Eoongetijch Ibeologildx VanÄe»|nRimr anwrg*ruy dt fett noigtr. x* )abcr. sich mchrfow «mst« Schoben a* tziskrn Lchioßacbäub« .*yr.tit 8Im amam ttn* tetfuchung bard) Sourc: H»lmonn (Herborn) ergab bcangihgrnDe schützen der Dochto»|N»kba» der Dcckenvotke» und mancher Sünde in alsen Stockwerk«» stoch Uni«nu*mgf» de» Veprk»k»a irrwtor» Praicfior Dr Wtch« 11 tgnonllurtj. be» Obetrnper i»g» und Bounik» Ü«,«nbecker «Stc-ood« ) und be» 6lattf«t» Hcofefiar Ruth tvkdnch) ftnD noch weit größer« vchäden wrhaa -en, bi« ben 5 l n ft u rj d « » 3nnrn et blühe» dr^ürchk» lofien. «» |««ht bemnoch kertz«rst«llung de» gefarnken In« nrtlautt «rbalkn werden fenn Da bi« hur- durch .ntstchendcn erheblichen stastrn Me L«.'tung»' fähigkett der l.'and<»kirche übersteigen werden, hat diese sich an Dw preußsichc bwof regleruna, ben ü'indcshiuptmann m Naiiuu dzw den B^'rt»»«r fand De« *RL-„>crinti«6r) rf« «„«haben Me NMge mtrnjAoh unb an Da» stomgt.ch Hollanhetche Hau« grwondt um nMh unb Untcrftugur* 'ür ho, tzist» nIch berühmte Schloß zu erholwn. Di» lofwn wer den mit 190 000 Mark aninxonumn. Unter der vor iu»|etzung. daß da» Schloß im Fall« her Instand khintg auch fünjtlfl im ri«nft« her Erztetzuno hing«, Theologen belüften bleibt, wurden non lem Oanbe-- fonkrnütor in 1927 unb 1920 t» 10 000 Mort een brr Vljirtbkoni«realer au» MlNckn bet Bezirk« nerwoliuna 20 ÜÖC Mark unb ron bem Vertreter be« Zsix'lekonservaior» Veteitigungen an Letter eetlssen mu zusammen 50 000 Mark al» Beitzilfe» In Nu» sicht ^.'fteilt Für bi« Sufbnngune der ffolirn fern men in Betracht ber Lande »kirchlich, ^ailonb een .*>5 03*) Mark. Beihilfen im verfolg be« Drt*rrmm» rom 14 )» er utfpeünq sich mit einem Äo’u-n iiifoonh von etmo *5 000 Mk geplant war. adgeiehen werden können, be bst «riet- bertidxn Bäume cOftn burch Nulleitung be« Haupt aebäub«« zu gewinnen sind Im Termin mor aOn Mng» gesagt, daß man auch ebne dielen Nnba» mit einer Abrundung de» stostentzedarl» aus etmu 160 000 Mark würde rechnen müßen Nu» bi dm Gründen ist dem Lande»klrchenwg rn Me«b#iüfl sicher Antrag belr. bl« «tederherftell,ng be« kchlo je» in Herlom jugegangen, ttieset wird nunmehr über bat cdjithal be» wen vollen Baubeefimb |u • nlldwibcn hoben. eberweftcrwalNkretb. 3 Höhn. 30. Nov Gestern eemHitog er 1 t i > löcuve Alessandria ein schwerer llngsückssall. bem der Bergmann Born aus Zehnhouien im Kreile Westerburg zum Opfer siel Böen war In btt Orubc mit dem Lvshouen von Kohlen b-kchäskigt. als Plötzlich übet ihm «räßere Brocken einet Kohlenflözes losbrache» unb auf ihn herabsiürzrc i Die Warnungsrufe einet in der Aähe stehenXn Aecierbeamten kamen leibet mi spät. Der Bertchüttete wurde I« tchwer- verleytrtn Zustande fofort über Zag gebracht Der Atzt der In wenia-n Ul muten zur 6lellt war brachte Ihn Im Krafttoogen ins Krankenhaus nach Mart.-nberg zur Operation. Während der Opt- rution verschied der Verunglückte. Er holte durch D r J und sechs unversorgt«, d X noch schulpstlchtige Kinder. Ärcil Limburg. B€71. Dl«z (Lahn), 30 Na» Bel ben Satz, fenaMleilonearbetlea zwischen bem Metze bei Scheidt unb fr in Lahnkrastwetk Crumderg geriet gestern der liMitr öbriflun Prinz unter einen um stürzenden stippmagen Dem bedau«rn»wert«n Monn« wurde der Vrustkarb eingedrückt, |a daß bee lob halb Darauf et»- trat. Der verunglückt, hinterläßt eine Frau uad zwei Sinder lung von Burgmann, n una Hon Werker» mb* stand auf der aeg«nüberllegend«n größeren 3»M Des Seemenhach's ein Gem.iawren. das Dem Umfang« noch langt fein hkl b brnn erst 1377 erhielt es ein ftc;acn>m Gotteshaus 3n einer Urfunbt. Dt« etwa aas Dem 3abt^ I2A) stammt, geht hervor, Dost Büdingen mit « n.m Graben. cHo auch einem TD II. hei :tgt war. 1317 w rb Büdingen noch .mUi“. 1321 Stadl" genanaL Um Dtest Zeit tour\ m.t ber Erbauung der Stadtmauer, deren Stärke 122 Meter betrügt, begonnen. In Dem der Stadt von Heinrich v»n i I3&3 ausgestellten toerDn ausdrücklich tU Bürger zur llu«' Drung und Instandhaltung der Mauern oervl tcht-.t gl ich- MÜlg werden zwei Ploei nbrücken eiwähm Di« der Südfeit« der älteren Stadtmauer voego- Italen halbrunden Türme sind nicht gkdchssrtttg mit ihr. sondern, nxc >« llmetkachungeu ergaben. erst Im 15 Zoheßundert entbanden Du.ch Grabungen tm lePtrn Herb t wurde Der tritr'ee Vertäu' Dee O‘rt«il» der alten 21aint letgrttdU. Durch die Grabungen das Vortragenden und Des Gewerbe.«drers Hirt wurde c-waken Daß bW lieuhabtrno! er Ha bet AsillaDi tm Aorben vorgelagerten Damm an Det W« «seit« Durch dar» balbruiiDm Turm, an der OIMeitc Durch He gerades JHaucrftfid mit ID he gang ab i gdtex Aeu angelegt wurden damals Die Ober- und Urj.-rploclt und der HaitctMU ■«« den Törma» längs des logenumitm Hirtch«nd»ms Um.t Bufr* a>.ho»:uer l» nord-lüblicher Achtung Dw Mauer l» fwr Länge von etwa i2 Meter fori gefetzt wodurch bW Bestreichung De» »orgelag rten Li«'eng,lLndaS etwibgl:* wurde. Das lebt. Gib Des große» Brtc'iigung-'tzstema bildet Ht .Puloerturm' auf Der gr.-^en Tammcnüg« östlich Des Schlosses Ihr Verlaus IonnN «den alls Durch J'rchjnjm gesichert. werden. Damil war um 150) de B^csti- aur g Der Stadt obgrtchlollen. - Aeicher Brtfall tx kle dem "Bortragc'^rn für sei»« Qar*. üoev- ih sich« IXirfteilu; i. Dw durch treffliche ÄAt* b-tDrr glücklich bereichert würbe. Dr. w. Maiagtra. •MOL o. M. » 'Xt* Moss'ftral har einen Bericht bf* Aechi«e-amlcs tbrr tH<3a6r« u 6 D o n 33 028 65 M k ab IBte au» der S n^el^i ch- Wrtfwng beiwegebl hat Me lausende Verwal- rvna 192p einen 8<|lbei r a a von 2674908 -BUrt ergeben, »der trog würbe ajüge- «jlidirn durch brr Uevc rschuft der Mlbtr- Wallung 1925. txx noch der Finanzvrdnung dem Aachnung» ahr 1926 »ugule kommt — Der Ala- rttel bat deschlollen, auch den »wellen Aus- ae der SiedlungPraunheim im Um» tangr von rund 400 Wohnungen aU Herrn- tOtten zu »ergeben, und »war soll M< Ber- (irbvng -um grosseren teil unter Forderung einer Anzahlung von 500 Ml. zu einem kleineren teil an geeignete Aamilen auch ohne Anzahlung et- foigeiL In einer Anzahl der ncix.m HkimstLnen >lnd logen. Einliegerwohnungen eingebaut die von den Heim'iä lern zu 30 Ml. nionatemte'f vermietet wer>71. so daft einer» letf» brr Srwerd der Aeim,tätle erl -ichtert toinb und anders eil» ttMte Kreise di» Akdgl chteil erhalten zu verhä!:nis»3hig niedrigem 7lk etlache eine Liedlunzvwvh rang zu dezi'hen — In der letten Sitzung des Franks u r ler Der- kehrsvereint fonnle mi grieili to riXn. daft da» »eschäsl^ahr 1926 mit rnen Ueder'chuh von 39 677 All. adlchlietzt 3n der Aussprache wurde allcrbing» geltend gemacht bifo der städtische Auf «buh in Meiern Jahre 30 030 AN betragen habe und daft die Stad: den Zuschuft nicht gc- ßwn hülle, wenn die günstige Lag? deS Verein* annl grtDvfrn wäre WSA Hanau, 30 Aov Da» vierjäh- tige Ldbnch « n eine* 2kbe.l t* wurde gestern morgen im Schlafzimmer dewuft11 o* ausge unben Au* dem gereizten Ofen im Schlafzimmer waren Ho!z- und Äob'.enftudc beraub- ad allen und entwirf l en einen derartigen A a u ch. duft da* Zimmer volis ändig davon erfüllt wurde. Da» Kind wurde in do* LandeLkrankenhauS verbracht. wo e* nachmit agS an den folgen der Rauchveraiftung flarb — Heule früh kurz nach 6 Uhr erfolgte In den Deutschen D u n I o p - Werken eine Explosion de» bchlciuch- b c i 3 f e H e I ». Dabei wurden von den umstehenden ■rbellrrn einer getötet und fünf schwer verlegt Die Verletzten wurden in» Krankevhau» gebracht. Lebensgefahr besteht bei ihnen nicht lieber die Ursache der Explosion ist noch nicht» bekannt. OfHMxr C*crf&rftrr- Ikrttmb Dee 27. »rbentli*« Aeebanb*l ass würbe am Aloe.tag in FvanDurt a. M abgebalten. Weit über 130 hdherc Fvrstverwallung»- beamle waren zur Steile. Der V^itz.-nde. Ober- fvrstmeister Heyer, begrüßte Me Dersammlung und hieft insbesondere den Landl orstmeist^r Hesse und Me weiteren AessierungSvertreier willkommen. *r gab einen Rückblick über da* vergangene Verband*sahr Da» Derftä'.tnis mit den hessilchen Forstern und den .ToefUrfreldren ist ein gute», wo* bei den levihrn abg^aUmen Arfteitsgemeinfchaf slidungen sichtlich zum Ausdruck kam. Die wi11enschaIrlichs- Fortbildung und insbesondere di« neu« V.-iriebswillenschast Würbe eingehend behandelt Am Schluß der Versammlung sprach Obenorsimeifter Augst im 'Samen des Verbandes dem 1. Vorsitzenden Dank für keine bewährt<• Führung im abgdaufenen Jahre au* Amtsgericht Gießen. • (Siehrn, Za. Koo. Der vielfach vorbestrafte Sv B au» (8. erschien eine» Nacht» mit einem Bekannten vor der Xiir eine» Mädchen» Lus den Huf. ..Aufmachen hier Polizei!" öffnete diese» bk lür. Der Ängeflactc Nemmie den fsuft in die Zür und drang ein. ra» Mädchen wie» Ihn mehrfach oer- gebltd) au» dem Zimmer Schlieftlich nahm der Hn- geklagte eine Uhr an stch und behauptete, da» Mädchen habe ihm noch etwa» zu bezahlen. Dann verschwand er. Da» Mädchen eilte ihm auf die Strafte nach, lieft ihn durch einen Polijeiwachtmeister fest- nehmen und zur Wache bringen Dort gab der iln- geklagte ohne weitere» die Uhr wieder her Strafe wegen Hausfriedensbruch» und ArnisanrnaftunA eine Cöefaintftrafe von zehn Tagen Gesang- n I » Bon der Anklage de» Diebftahl» wurde er frei- gesprochin, da nicht jesksland. duft der UngefkigN bk Uhr dauernd behalten und sich anetgnen wollte Durch feine tkrtrauen»kliafrit schwer geschädigt wurde ein hiesiger junger Staufmann, der einen Luchervertrieb hak Einem Bekannten gab er eine» Tage» 100 '.Reub-mart nebst einer Poftjcheckuber- Weisung mit der Bitte, den Betrag auf der Post ein- zuzahlen Der „Freund" unterschlug da» Geld. In der f)oupt»«rhanblunfl leugnete er den Sachverhalt, wurde aber durch die Beweisaufnahme überführt Skale 1 5 H Reichsmark, im Fall der Uneinbringlichkeit 90 Tage Gefängni». Hine hiesige Frau, die bei einem Bäckermeister Xage*arbeU verrichtet, hatte von diesem 60 Alk. erhallen, um sie bei der Poft elnzuzahlen. 3n einem Laden legte sie das Geld auf die OrtwcfbA. um bi »-»«1 Tasche Kleingeld z, lachen Beim Weggehen lieh sie da* Geld liegen. 3« der Ut begegnete ihr eine Vchriflenver suierin Diele legte sofort ihre Mappe auf da* offen da- liegend« Geld bot kurz chre Schnfien an und verschwand mitsamt dem Ge.d Die vergeblich« Frau kam bald aufgeregt wieder und lammertc wegen fe* Verluste» Der Verdacht fiel loiv.i aus die Lchnsienverkäulertn. d e Angeklagte D>« 3 il lallet ter in und eine zufällig anwe'ende Kundin gingen der Angeklagten nach trafen sie. Wie sie au» dem Aedenhaus herauekam und forderten sie auf. mit zurück m den Laden zu gehen und da* Seid he rauszugeben. Sie tat tue*, breitete Ceunal den ganzen Inhalt ihrer Mappe au* I Seid war nicht da. AI* man bann energischer in sie drang die Kundin hatte gefchen wie die Mappe auf das Geld gelegt und dann umständlich von bei Angeklagten weggenommen wurde -- erklärte die Angeklagte zur GX Möbel auf oequem TeiiMhiung Chaiaelonguee Divans Korb-Möbel Klein-Möbel Hausrat GemelnnOttlge Möoelve reorgung * für das R hem-, Main- uns Lahe- gebiat 6. m. b. H. GIESSEN 150 tb 125 tb 165 tt Es macht schlank und erhält schlank! nieren dee Stoftwechaei» und reinigt das Blut Wenr Ihre inneren Organe gut arbeiten, so werden Sie auf natürliche Weise Ihr übermäßiges Körpergewicht allmählich abbauen und Sie werden weh frisch und wohl fühlen. Ungenügendes Funktio- I nieren der Stoffumwand- . lung un Körper sowie schlechtes Arbeiten der Nieren ist sehr oft die Ursache von allzu großer i Körperfülle. Man sieht vielfach Damen mit 20—30 Pfund zuviel Gewicht,d h. j jemand, der 125—130 Pfund wiegen sollte, wiegt 150—i t>0 Pfund und mehr Nehmen Sie , ’b jeder. li in warmem Wasser Kruschen-Salz, das er |\ hält die Nieren und • Leber in guter Ordnung, sorgt für gutes Funktio- Drucksachen aller Att KKTl» Ile Sriidl Irbe UAiversttätr Vnickirri, B. taaze. Eietzea. 7 7, Pfd. kostet SO Pf. Dezember Tischdecken ab Mk 135 Weibnachl Selbstbinder . .Mk. 0.65 Herr.-Normalhosen ab 1.65 Dam.-Schlüpierm Futter Mk 1.45 Kinder-Anzüge eeatrtdit. Mk 3.90 Herren-Hosenträger Mk 0.75 Zugaben sind nichts anderes als Lockmittel. Bleiben Sie bei der bewährten Rama Margarine ,b ul ter fein! Beim Einkauf von Rama erhalten Sie keine Zu gaben, sondern nur Qualität, die Ihnen wertvoller sein muß als zweifelhafte „Geschenke**. ' JBitte, überzeugen Sie sich, holen X Sie noch heute mmimnnH ian anm«Kn n i n 11 h i < i h 111 ui i ii h 11 m 1111111 nHMniMHMNraBNHanMntMiMMMNg | Ferner empfehle: Bettflcher, Kolter, Bettdecken, | | Ein»at»-Hemden. Ober-Hemden, Kragen, Hand- = | Kilo he Taschentücher, Strick-Werte«, Palloier, = 1 Sdhala, tnterteage u. viele andere Artikel billigst = WMWWWWWWWWWWWW Moritz Köhler* Kietzen Am Oswaldsgarten — Neustadt Nr. 79 Rama bxrtterjein Schuhhaus Neumeier Sonnenstraße 20 GIESSEN Sonnenstraße 20 7 - bewahren vor Nasse und Erkältung? BWMI$rilfl]|CafeAstoria Heute großes Plockftrahe 5 fplodillrafte 5 Londorf, den 1. Dezember 1927. Das prima gute 0R5R7 v, ?tau tzslelWikl .10 vk 30 Df. , , - « 30 Pf 30 Pf Samstag. 3. WM 10615a Samstag und Sonntag, ab 18 Uhr WWMEWmM.WW SWM! Oel • Wechwbvleen Max Marum/Gießen Bahnhofstraße 4 foeuo ItaifilsMlIlOM Auf Schuhwaren bis 30*/» Rabatt IM Qrwfnnr tau r»m Wart Driesch Kaffee HirzenhainerBuderus-Oelen Autn-Npph amerikanische Dauorbrruner u. Irische. HUIU IIUUU System. blin")anb|chuhc 2a|d)cntüd)cr JNetzel suppe 'Bettholter *Bettoorlagen Stickereien Strickwolle | Moritz Gregori.Spielwaren | i Gießen, Krcuzplatz 14,Telephon 788 $ $ ____________I0W1D | Inletts rd)i türf. rot. •Bettlebern faOualtidtrn Schürzen lür fltnber und tfrroacbfcne Am I l - - n. ndrr Vflkisahta- ferkelt ■ • hiuliil kerek|«iiiHti Pretsea. Hcichhiitlff* Auswahl abzugeben. Gießen, den 29. November 1927. Der Oberbürgermeister. I. D vr. Hamm Teppiche, Läufer la deuifche Cunliiät eVcrf Muster' biQlflii - Chnc Ytmablunn — 9 Monat-rateu Ti.'krcie flbroicfr» lang UnDcrbtnbL Pettreierbefuch Vlnlraneit unter ..<1. T." Nr M an ADooeten-Exiedltisa J. Daaasbsrg, Frankiert a. L., BaBsarkt 7. , ,1» In Waehwtochen Wandechonern Es banbclt sich um nur gute Qualitäten Tte bi!» Harn Pt eise find nut brebaib möglich, weil ich meine Abschlüsse rechtzeitig, dab sehr günstig getätigt habe ram Beiten de« Ihti/.nger Miucumm, Eisens eh. Ziehung bestimmt am 17. Dezember 1977 Die beste Bezugsquelle EDGAR BORRMANN Eisen warm. Werkzeuge. Gießet». KOFFER-BETHGE nur tileBrn. Bahnhofstraße M Hill. Heeairequclle in Offenbacher Für die zahlreichen Glückwünsche undÄufmerk« samkeifen anläßlich unserer goldenen Sochzeif sprechen wir hiermit unseren herzlichen Dank aus Dem Gesangverein Frohsinn" danken wir bt* sonders für das freundliche Gedenken. Eduard Äecker und Zrau Nur fach m Ann lieh erprobte edle Robkiffem komme« zur ROsterei Speoalmtschung I das Pfund 4 Mark alsdann In (Heßee bei StaatLLott.-Bnn. Flimm außerdem bei Koor Emmerich, L, Jost Hermann Kuhl 8. Loeb.Wilhelm Kleider.Stoße, Mantel. Stoffe, Wasch Samte und KSper.Samte (nur Lindener Qualitäten) zn äuhtrh billigen Itretfen lag. und Nacht Hemden für Damen und Herren — Prin-efz. Unterröche Orchester-Konzert Geöffnet bis 4 Uhr! KINOS find in den langen Winterabenden die beite Unterhaltung und dabei ein praktlldi Weihnadnigelchenk für lung und alt Orofce Aeswahl bietet dl# Central-Drogerie Sdubtraie £. Akt MS Stria Laden, gegenüber der Höheren Mädchenschule Bar-Rabatt otil alte nicht besonders derabge- zeichn. Nuttel ca. 7 -10 Ski»Ausrüstungen £^port»Haus 1/ohlen, Frankfurtl.kaiserstr.66 Ubtr *i« e«*«H- Mdra New« BW ewd »bi.GeG-V »are-t.*H w«..rrd.*l U« Mmdrtwß» ee . M. ee.ee _ ■■ u / ee _ ee U 18.la. • 1— M.. | lO OOO f 2000 Freitag, den 2. Dezember, von 18 Uhr ab Metzelsuppe X’K ins» j Qfl garantiert weint Seide . -a XaVV ......... Zähne m f u. 3 -A tn Kost- flienen. vrfik ten. Dion,den )' luna von mviurriich 20 bi* 30 IRarf zu gewähoro. Antrag fanb Ik-ruiquna, ba Me zurzeit noch schwebenbk Aegelm^ ber enbflülttgen Besoldung btt Oemeinbebeamten abgetoartet werben «oll. j- n«^ Die Äxrfhm für Me M* letzt erfebifftri Lr- betten haben R4> >m Aadmen be* B-rom'chlages „hnlwn unb betrugen hn runb 4000 Mart. I Allnflelbbf er e Stell«, iowee ba« 00 tleiiSlnbee iiche •emelnbecaltf abend hatte al* er >en P Schil bber g würbe bednigungswerie gen. hingt Damit tfl ba* Gewann Schlbtzerg al« RtuoJänbe erschlossen worben. — In einer ber letzten Sitzungen war für Me In Me Schulstraße «ranünbenbe unb mit ber Franksurte» ©trabe parallel Liulcnb.- neue ©trabe Me Bezeichnung .Walbweibe" geschafsen worben. Hun würbe durch da* Staatsarchiv in Darmstadt diese Bezeichnung bcan* Fandet, ba ba* dort liegende Gewann unter ber- selben Bezeichnung eingetragen ist. Die ©trabe erhält bewbalb die Bezeichnung .An ber Da l bwel be". — An Me ©teile be* freiwillig augicheidenden (DewcinbetaMmitol tebe*, Daaemneisier AKlhelm Zecher, tritt Kaufmann Ernst Holler > 'M a i n 11 a r, 30. Lov Tin tnoMadimgcner mi|lion*abe Ob er klasse der hiesigen Bolksfchule plant einen Weihnacht*» abend an dem u. a. die Stücke „örbenlcib unb Weihnacht«freud" und ..Zwerg Aase" zur Ausführung kommen sollen. Bi* jetzt kennt man allgemein im Dorfe noch nicht bie glück! ichen Lotterlegewinuer, von denen In bet Samstagnummer de* ..Dich. Anz.' berichtet wurde. Allendorf (Lahns. 3D. Aov. 3n diesen Sagen waren 25 Jahre verflossen, bah ba* hiessge E hriftliche Berein*ha u* ernge- weiht unb bannt die Christliche Gemeinschaft gegründet wurde Au* diesem Anlaß fanden am Samstagabend unb Sonntag 3 u bi- iäum*Dcrfammlungen statt. Me |ebc*- mal von hiesigen tote auch < u*tt>drtiflcn Ge- meinlchaftsgiledern stark besucht waren, Zugend- vandsekretär Kreuzkamp Braunsel*. tvr au* frühren Jahren in unserer Gegend gut bekannt ist, fottHc Prediger Melng. Drohen-Linden, hielten Ansprachen, Me durch passende Sedlchworträ»- cuiigcr Jungfrauen und Viebervocträgcn de* Gemischten Shores unter Leitung de* Dirigenten Kars GSrth würdig umrahmt wurden: auch trug der Posaunenchor durch Begleitung der gemeinsamen Lieder zur Verschönerung der Beran- ftalhmgm bei. Hrcie ^ricDbcrg 5 ffriebbera, 30. Rov. Mit den für bu- 1» r- Ziehung fo bedeutsamen Fragen der (Segen- wartspsychologie will sich der Bezirk»- lehreroerein Friedberg • 8 a b • 'Jl a u • beim in nächster Beit eingehender beschäftigen. Weftor Stau bad) (Ißdfr'Jlauheim) leitete die vorgesehene Tlortrag»reche vor einer sehr gut besuchten llerfammlung heute ein mit einem gründlichen Bese rat über die Gegenwarispsychoiogk Die Äusfüh ningen gaben nach einer geschichtlichen (Einleitung einen anschaulichen Ueberbiid über da» Gesamt- gebiet. Die verschiedenen Richtungen der Gegen- warttpsychologie wurden bargefkllt und kritisch ge- würdigt, vor alle min ihrer Bedeutzino fur die Pädagogik. Die weiteren Vorträge sollen sich mit eng begrenzten Linzeigebieten beschäftigen unb vor allein auch durch Aussprachen nrrtieft weichen •f. Jricbberg. *0. Aov. Die feierliche Ueberreichung der Gesellenbriefe an 112 Junggesellen be* Bezirks .Tnebb.-ru fand gestern nachmittag im ©aale be* Hotel Trapp" statt Die Gesellenstücke waren ausgestellt. Die Versammlung wurde durch Wilhelm Adam H e h mit Worten bet Begrüßung. die er vor allem an Me erlfttanenen D,ttveter der Behörden richtete. eröffnet. Den Junggesellen überbrachte er Kameraden. Boman von Feliz M o e s ch 11 n. Copyright by Lari Duncker, Berlin W 6i. 26 Aortsetzung. Nachdruck oerboten. .Ja, ich komme wieder mit meinem (Erleben, und ich glaube Daran, dah diese» (Erleben wichtiger ist al» betn Besten. Ich weih nicht, uxeuieie «Dlülionen Hektar vorhanden s>nd. aber ich spüre, dah au» die- lern Boden alle» kommen muh. Da» habe ich hn Schützengraben erfahren." „Lusgerechnel hn Schützengraben? Meinst du. da» Schicksal hätte une umfonft so tief in 6k LrM gesteckt f' ..Jetzt kommst du noch mit dem Schick,al. ..Nun. Du bist in auch mit dem Schicksal gekom- men. Bei dir heißt e« Seit und verkündet, dch unsere Seele chrc Mogüchkeiten erschSpft h,be. Ich komme au» dem Schützengraben. Du mutzt also ent- schuldigen wenn ich da» Wort Schicksal noch im Munde sichre Damal» war man geneigt, in all m einen Sinn zu setzen. Diesen Vinn, den ich dort ge- fehen. habe ich noch nicht vergessen.' ..Der Mensch hat immer Me Gewohnheit. In alle» einen cirw hineinzulegen.' . (iuL tasten wir ihm Me Gewohnheit. Jm Schützengraben bin ich wahrhaftig zum erstenmal recht mit der (Erbe in Berührung gekommen. l»arlxr habe ich gar nicht gewußt, was (Erbe ist. TOeine allem sind ;war Bauern gewesen, aber schon als Bud Mibe ich an Maschinen gedacht, unb lange Jeu studierte ich nur Maschinen. Meine Väter und vor odter Hitzen ihre Setter umgepflügt und umgegra. ben. Ich habe erst im Schützengraben einen Spaten in hie (Erbe aestoßen und diese Lrde in Me Ha ad genommen Man konnte sich denken, da» 'n nun fo dne Hand voll, wie man sie einem loten ine Grad nachwirtt. vielleicht war das in einer 6hi tbe i*on der Fall vielleicht auch erst am natbuen Tage nber man konnte auch denken, daß au» dieser Letze alle» Leben komme, und daß da» eigentlich eine große und seltsame und unerklöttiche Angelegenheit sei unb daß das Leden immer wieder Die Neigung und da» Bestreben habe, über da» Tote dinwegzu- wachsen. Ist e» nickt merkwürdig, baß man einen m den Schützengraben stecken mußte, damit man da» lerne? IE» ist ja nicht ganz richng, ich hatte schon vorher Me» und jene» gesehen, aber ohne den schützen graben und diese Leit zum Nachdenken wäre ich nie gescheit geworden Hat man denn je vorher ^eit gehabt, um nachzudenken? Nein, man ist aus einem Betrieb in den anderen gekommen, unb wenn man auch in Deutschland herumgewandert ist, die Ärculer-Er. .nerunasperi* zum Andenken an den weitbekanntes! Züchter unb ba» frühere 7^retn*mttglieb Pd l pp ©übler । J*vi.;..nbcn) der laut Berfammlungs- beschluß aus da» beste Tier In Großg-llugel mi, Bundes-Amg N2; vergeben wird 3n bet Tbvev lunfl Kamnchen ist der beste Preis ein besonderer Siegerpreis Da der Beiuch bet Aufstellung iehr lehrreich unb intcreflam ist. Dürfte eine rege Beteiligung von hier und bei guter BXtterung auch vtm auswürt» zu mpar.cn sein (-) Großgelda. 30. Nvo. Zur tBaifer* Versorgung unserer Gemeinde, mit der sich der örmtinbrnii schon wiatzerholt oeichatttote, ist jetzt der Ankauf neuer Quellen beschloss sen inorbrn Die Quellen liegen auf einem Wiesen grunbftütf be» Surgenneiftcr» DeIsentzach in ber öWmarfung Kestrich. 3Xit den DtSumung»* unb (frbaibcttrn soll in Kürze begonnen werben ©tarttnburg. • Darmstadt, 30. Avv Der rhein - mainische Tcrbanb deutscher Gastwirte veranstaltet in der Zeit vvm 5 bi* zum 14 Mai eine Ausstellung in ber h e igen Hesthallc An der Auine Aeichenberg bei Aeichelsbeim im Odenwald haben Baurat Krauß unb Ingenieur Heil Ausgrabungen veranstaltet, um Klarheit über Die alle Streitfrage zu erlangen, ob die Burg einen Bergfried hatte Die Ausgrabungen waren fetzt von Erfcüg gekrunt. Die Grundmauern de» T u r m c e, die drei Weier dick find, wurden entdeckt unb frei gelegt. Meinhessen. WSN. W o r m ». SV. Nov. BI» ein ll a ft t r a i t wogen mit Anhänger de» Spediteur» S ch I e d a ck noch vor ber Hasrndahn ba» «lei» überfahren wollte stieß er mit der Ha s e n d a h n zusammen Der Last wagenanhanger wurde vollstündig zertrümmert, und der 20 Jahre alte Betfahrer Neu au» Dorm» fo Ichwer verletzt, daß er auf dem Transport in» Kron kcnhaif verstarb Wirtschaft. 2Birtfd>aff0(aflc und Börse Die Dresdner Bank ,4)reibt In ihr- Monatsbericht u.a. Die konjunkturelle Aufwärtsbewegung fcheint zu einem g e - ©iffen Stillstand gekommen zu fein. Di- L'age läßt ftch etwa dahin kennzeichnen, daß bu Saifoneinwlrkungen. die bisher durch die Kon- iunHutbeucegun i überdeckt wurden, fehl mehr ober weniger zur Geltung kommen, die Wirtfchaft*- foniunltur aber trotz dieser Einflüsse aus dem erreichten hohen Stand horlllusig noch Im allgemeinen verharrt Da Ausmaß und Tempo des bisherigen Konjunkturablauf* durch die sremde Kapitalhilse ausschlaggebend bev ntluM war so ist die Wetterführung mit Unterstützung des Auslande* wirtschaftlich auch nur solgerichttg: der Versuch einer größeren ckinaii-ipattoei vorn Au*landkapttal müßte im gegenwärtigen Augenblick notwendigerweise eine Herunterdruckung des Produktivnsniveaus zur Folge Haden, was seht, wo die Entwicklung*mögltchkeiten der Wirtschast gelernt hatte, al» ich studierte. Wir spazierten abend» über ben Berg, na, nxie man ba unten einen Berg nennt, wir würden dahetnt von einem fleünn Hügel nedeii. Nun aut, diesen Be.g, den Wryerberg, bade tch nie oergetzen. S*. sind setz wohl vierzehn Jahre her. Was sag ich nun aus diese« Paß aus. Ich lüge nicht. 2ch sah Noggenacker, präd) tige Noggenacker. Ich sah Buchwetzcnacker, prächtige Buchwe«>'nacker. Ich sah Äartoffetöder. prächtige ÄurtoiMötfcr. Streifen, im Besten über den Berg. Streifen neben Streifen. Unb roa» meinst bu, wa» sah ich noch?' „Äirlleichk Ha,eracker?" ..Cs Ift möglich, daran erinnere ich mich nicht mehr." Er backte nach. ,^o, ich glaube, auf der einen Seite war auch ein Haferseid Über ich meine etwa» andere». Etzen ba». war ich nie mehr vergeßen habe, wenn e» auch natürlich mit ber Zett zurück- trat, daß man glauben konnte, man habe e» vergess cn Ich dachte wieder daran, ai» ich bei Sternen» und Schuckert zum elften Male mit Bodenmolaren zu tun bekam." „Nun. wa» sahst bu denn," sagte Peter ein wenig gelangweilt (Er begriff nicht recht, wohin diese» ganze ®etpräd) führen sollte Ich fab Maenöe». Ich will versuchen, mich aan) sachlich aurzudrücken. 'Zimsthen diesen Hetftm lagen drei Streifen Lantz, vielleicht vier, gleich kmp ane die anderen und gleich breit und mit dem gleichen Boden, natürlich, es hatte nicht anders sein können, bat wirft bu doch auch zugeben Wenn Unk» ein Noggenacker ist unb recht-, ein Noggenacker. dann könnt, doch jichertich In der Mitte auch ein Noggen- acker sein"' ..Selbft verständlich .. . Weißt du. wa» mitten brin war? Heide, Heide, Hqde .. M,t ein paar kleinen Birten und Fähren, J3ö zwei, drei Ebereschen. Da» Land war also schon lange Herde." „Da» Land war eben noch nicht kultiviert." ..Nun schon da» wäre idjlimm qenug in einer solchen Lage In Tat unb Vahr hei: war e» noch idjlimmir. Da- Land war dis in di< neunziger Jahre hinern kultiviert gewesen, bann war e» von ber Großbauern auf gegeben worden, fie hatten zu- r-.ei L'JnO verstehst bu. Sie hatten es nicht nohf Dabei gibt e» bort Bauern, die nicht genug Land biben. unb Xagläbner, bie gar keine» Haden. Be greifst du nun, daß etn solcher Anblick tm Gebächk- ni» poften Mdbt?r „Ein Susnohinefall ..." „Nem, ein Symbol! Dr« tage lang bin ich damals herumgegangen und habe nur an diese Heide- loubftnifen gedacht- Ich hatte im Sinne, In einer Bremer Zeitung baruocr ;u schreiben, etwa so: Offener Brief an bk acht Großbauern von Worpswede. Ich tjlajbv, c» waren acht. Aber wie e» so geht, ich ließ e» bleiben, wa» hält, e» schließlich auch geholfen. Aber nun soll mir keiner konunen und lagen, wir hatten kein Land unb mit unserem Boden fei es zu Ende " „Du darfst doch nicht aus Mefem einzigen Beispiele solch« entschecdenbe Folgerungen ziehen. Da» ist Doch kein Beweis." „Nein, e» ist kein Bewe,» für dich, darum handelt es sich auch nicht. Ich habe Mr schon gesagt, daß Ich nicht bie Laicht habe, etwa» zu beweisen. Aber diese» Beispiel hi! mir die Äugen ausgerisien zum erstenmal, andere» fügte sich hinzu, unb im Schütz/n. graben wurden mir die Äugen noch rirunol aufge- rissen Und darum sage ich, nicht weil ich e» beweisen kann. 1 andern weil ich e» glaube unb weil ich Deutschiarw vor mir gri üb« .SonNtagsheiligung und Ver- । n u fl u n a e । u » I'. Aach ein« kurzen gelchicht- .chil Eintatuna und einem H.nwe.» aut Mr besonderen g^cylrchm Bestimmungen betonte der Redner daß die S.^nnragsruh BorveMngung für eine r.-ch'- christliche Sonn agsd.-tligung sein muß The Sonntagsruhe rech , verhalt en fr Sache des Staates, die vonntaa-ruh- In aukrecht- u«holtei durch eine klare cheietzgebung. durch si* Vorbild d« iVefetzgeb« und durch bte strenge Durch'uhrung Mr bet reit en den EeieHe Pt Sonn- tagsh,: 'g-> tp.rb« in Irüher« schön.-r Decke zu erreichen, müife die ernste Erzt hungsausgab« der Kirche fein. D« Vortrag sand Me «üanüt.y BU gung des Dekanatsiages unb wurde d.rch «ine reg. Aussprache «flämt. an der «tch auch di« weltlichen Abgeordneten b.-t .tligtm Es wurde beschlossen in nächst« Zeit an die Behörden Vereine und chem .-inden mit b.*r Bi te h ranzu- tteten. der S--nntagsruhe und -heiltaung*in untren Gemeinden zum Recht zu v rb Iten und bn allen Veranstaltungen wieder mchr Rücksicht «ck die gofesd'.enstlichen Zeiten zu n-hm.-n. Nur ein Bois das seinen Sonntag w.eder findet und zu fetn« seelischen EHebung benutzt wird einen Aufstieg erleben Nach Erl digung etmyrr fe- schäftliwen Angeleaenhettcn wurde der D kana.»- tag mit Gebet « Pf arr« D « rn « r - Ul -nboen, und Lied gelchloilen Ein gemeinlames Mittagessen im .Hotel Stern- unb eine Plarrkvnserenz schlossen sich an Rom, 1. Dez. beute lag Weizen wesentlich f:ft«. Die vorbörslich: No- tterung war um 0.50 Mark höher Di7 Gesamtstimmung ift etwas freundlicher 3n M:hl klagen die Mühlen über lchl:chten Abruf Guter deutsch« Hafer wir> besser gesucht und üb« die amtliche Notierung bezahl'. Mais liegt ebenfal 4 fester SS wurden notiert: W h-n. 1. Qual tät. 25,50 25,75 Mark: W.izen. 2. Qurüät, 2t bi» 24.25: Weizen Wetterauer. 22.5^- 23.50: Nvggen, inländischer. 25: Sommer terfte, für Brauzwecke 26.75 26; Huf«, inländi ch«. 22.75 bis 23,75; Mais (ge(b) 20.75; We zenmehl. in- ländisches. Spezial 0, 37,75 -39.75; Noggenmehl 35 -35,75: Weizenkleie 13,63; 'iog^Tnstc - 1525 bis 15.50. evratttyiirtcr Lchlachtv»c!ima^kt. 5 r a n f f u r t a. M , 1. Dez. Austrieb 56 Rinder, 853 Kälber, 583 Schafe und -503 Schweine E» no tierten: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 67 bis 71 Mat mittlere Mast und Saugkälber 60 bi» 66; gering, alber 50 bl» 59. — S chase : Mast- lämmer und jüngere Masthärnmel IWeidemast) 40 bis 45; mittlere Mastlämmer, älter Masthärnmel und gut genährte Schafe 36 bis 39; fleisch ges Schaf- vieh 28 bi» 35. — Schweine: vollsleischig, von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 57 bi» 59; von etwa 200 bis 240 Pfund 57 bi r- 58. von etwa 160 bis 200 Pfund 56 bis -58; fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 53 bis 55 Mark. — Marktoerlauf: Sverrmarkt Kälber und Schafe ruhig, au»oerkauft. Schweine schleppend und etwa» Ueberstand. Kirche und Schule. Dekanatstag de» 6o. Dekanat» Bübingen. )( Büdingen. 23 Nov. Heute vormittag trat im hiesigen Genmudesaal in Amoe' nh.it des Superintendenten der Provinz Ob7rhessen. Oberkirchenrat Wagner (Sichen*, der Deka natätag unseres Dekanats zu leinen Beratungen zusammen. Fast sämtliche gastliche und weltliche Abgeordnete mar. n erlebten en. Der D kana'st^g wurde eingekitc* durch ein- Andacht über Evgl 3oh Kap 14. Ber» 1 6. die Psarr« Adam (Düdinam» hielt Dekan Schäfer begrüßte die Abgevrdnet.m. iusbesond«? dm S^lp«intenden- ten, und gedach e in einem hblichen Nachruf de» p«ftorben.m BizepräsideutTN der Hettischen Landeskirche. Geheimrat D. f)r. Bernbeck >Damr- ftabt). sowie her sei! dem letzten Dekanatstag t>rr- ftorbenen AI'geordnet en Dietzel > Eckart s- baufen) und Pfarrer Adam (Vihbera) D« Nechenschastsb«tchi über den rclia öi-llirt:4>~n Zustand der Dekanatsgemeinden, über den wir schon berichtet haben, lag gedruckt vor nnb gab Anlaß z i einer lehr auesührlichm Aussprache. 3m Mittelpunkt der Berbandlungm stand ein Amtsgericht Gießen. • Gießen, 24 Nov Eine Frau von hier, d»e In Zwangsmiete wohnt und zur Räumung recht»- kräftig oerurtfilt ift. machte vor tangerer Ze« Schwatzereien, durch die sich ihre vermtaerin beleidigt fühlte Die Aeußerungen wurden der B«- mieterin erst vor kurzem bekannt, wesdalb erst fetzt Prioatklage erhoben wurde. Vie Angeklagte wurde irvst ihres Leugnen» zu zwei Geldstrafen von zusammen 30 Mark verurteilt, während ihre »üitk-rtlafle abgcwiesen wurde Diese war nämlich nur deswillen erhoben worden, weil die Vermietertn. al» ihr die beleidigenden Aeußerungev mltfleteilt wurden, gesagt haben soll, eine 5rau wie die An geklagte könne sie nicht beleidigen Da» Gericht ging hierbei von der Ansicht au», daß di, Pewattlagenn hierbei in Wahrung berechtigter Interessen ohne »e leibigung» abficht gehandelt Hobe Uundsunkproqramm. Freitag. 2. Dere nder. 13 bis 14 l*b- Um» Mur» «tu. . ken l-Ub*. Men ui«4- n tüaiw 5*4* »an 1 Ubr- Km Ker» »Jom ■ er» Tat um: » II. 1.11 30. H. 1. 11 n-nfwwr Jn II. 1 11 |» 11 1 12 Tanrei- 30- II 1 11 • 11 1 1- »•, -<*t lUiDUtnlrnx o IW? S i NM Ndl." -f tnl» mii »••2 — n B. <1 9.........7 143 ti Ich- 11) ih rwuro ajtui . i$T «u iJU.Ü *^tuntnn:t ...» IK. i . IM - Crnwrt | 1 Ti 31. ti 41.4 ie.» ii.« lium. ttffmmetn . . Io IM 134 |M 111.33 ümnt' ÄirUt »t n 1» 111 r . Hnr -#t 0» br* unhinbbet bt* ito « . 9tb»inl (v C-er -ö«iH “■tu H 13 11.1 ii.» aat Irc't . ... io 114.15 IM *. cot * Rrrfeoc 1( 127. X 9,1 a.i — i i - •rfltri i «eia-aeuw . c ®d • »Idir llnrrm . . lu f-wio M^ftt f?«5rr 7 1-N.7L irn.i <•;. Crftrrvtcb.1*« Äclbrt« B _ Iran rabte • • . . * -■ — II» 3 11«. 7 ’• cWaarr » 1*2.73 Kl. 13 *M* • C«*trr i* tHtwriw « f, nn «Hl tHtr 4.3 « « _ t xbm«ü-T k . » 147 — 113.53 137 I ütmUr T.'ctrtru.....o «.3 ■ «».3 * — * •— Vuotru» .... o M M.U KJ 73 Irorac .... o —■ *J u IlnaauKlr ÜHlbrti 14.4 — .4.4 24.4 7nit<*« »rt.t......* II».» 113.» 114.» 114. i •TXT*« ft tort . . . 0 11.3 «I.» «1 KV V , • .thtjjni®f eu-it*« f — JltfMi 6'«1eto|i« . . .M C^-.^ntirAtwrr f. *4 <1 « E» I’J »' e»n lvi3 L«2J 11,11 — —• — IJP 12» -3 IJP.» in »9» CRUi . . . J« Ul »4 »rr ♦* . UnjanUb« Mrcniinit ♦ lud. ioUenIrt»# o IWI U.l IO II 1,1 M » iv.» 171 161.83 11* 1-04,3 IM ' Crtrtkln 1 tz »r ! 104.3 < t;c l 14.» •t»41wnr«d- ...... Ä'ln-Krornrn ... S», 114.7» 114.4 117 73 114.3 4 br«t. e«rK II 11.1 Ul 137 *, .-tumöniW tonred ÄK 4.4 annr«m«fta -t- 'S» A « 130.4 137.4 11*.M p fan*1 1 E "7W oOo c IdlCrt • e e e t 110.4 74 3 113 184.21 |U • '.NutiMnrn ilcltco' nou IVI» ■Q» Lenttch« tfu » ».» 81' evätn ' ......> •CtCfYT-~T*Ttt ...... » Bhoo ......K IC.» TamoNchit » r-'orbMuti^r rlcW < r>na T#u!i.i>< \irrcitaa«. io 141.73 1» 23 IN.» HO 143 1» 1» »Ü 1» 7^ M 4 134 ie.» ue.» Ädede'.Bf • ...... • kwr» Ur- « ...... • V*r lorbr- ......K 12. ■» » 1» — | — tHarm t iv in tJI i m.ui 131.1 leh »M6n 3 .... 147 S »«nm«, (>aiu'ti*a i«af*. U tc-iramn- unb fntMV l«0 l»4 tti.i» IM m.» 130.4 — 147 3 i» 134 tofb Redrr 1X1 in.» T iirmB n 1 #> 5 ■ nw.' M». » 11* > Baafnotru Krnll*« ibant tu ul — 1404 IM.) tll.l 1 *"* • ä'i*laeto-v»«l«aiÄ6t: lat iC IU 4 144 i IM.» ut.:» IU 1» 117 13 1 •VIR t*TW Trv^enrt KSwf tu 117.74 11- . < 1#'* -eiii't 1*1 74 i.r “ 4 " tS'uwih in.:i »risflert-« *eH . . 1* 7.» n.M 71!» J.4M t.A» - "tfcee ».» ».« «I.l» M.74 tniua i.u; 4.141 a ■ 4.4*4 edbri i Ttllg 16 i> * br l,\r [Mrr iobn :^3 üitMJ NA sü lt*m rus iB/*rrth*rn ^Irr ni rrfprl VllÜi« fr? Unrau fbi ftcküch ■Mn Itbert fta I Wiel 1 * r-ftchi 1»