Nr. 256 Lrfter Blatt 177. Jahrgang Dienstag, 1. November (927 «rschet», täglich. eefctx Soiietag» mb Meere: •iefotncr JJawtlienHättCT fjrtmal t* V Ud Die Scholle Htonati.rrjifirrrh: 2 Neich»»arti und 2D Neid»» Pfennig flr Träge» lohn, jud) bei Dichter» Idyemen rni einer 5te*»nmi infolge Hs her er Ckmall. FernfpkechanichlüNe: 51, M enb 112. «**4rtft ftr Vrahtnoch- nd)ten Anzeiger 4 fetze». PolKetffonto. firmffnri am Kein 11 SM. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Üntd wwb Dftlflfl: BtilflW UntoerfitätS'Bedb nwö Sietubnidfrei H. Lange tn Gießen. Schriftieitnng und GeschäftrUelle: 5ch«lKraße T. 3eea|Bt mi !*r kn logetnemmet dis jum ^.ochmineg r erbet. preti itr I mm tzötze tir Injeigen von 27 mm ‘Breite örtlich 8, autsärt» 10 Net4>»piennig; ftr De» hlamean r.gen üon TU n.m ft rede 35 Deitbepfeniug, Dki^eortonfi 20* mehr. Sbefrebahteer Dr. Jeiebr. Wild Gange. DeeontwonNch für Tolthb Dr. Jr Wilh Üange, ftr Feuilleton Dr Ibonot; ftr btn übrigen letl tfrnft DlLinidifin. für den Wn» leigenlHl Hurt fyllmann, ländlich in (Fieber Zehn Zahre Sowjetsiaat. von E Wutbon. Hm 7. November d. I. ooUenbet der russische 5o»|et|laat ba» Pejennium feiner Bestehen». Un- roiUturlid) verweilt der Gedanke bei diesem Weltraum in der Erinnerung an die vor zehn Jahren allgemeine Prophezeiung, ein |o abnorme» Etaat»- mejen merbe nur einige Wochen, höchsten» einige Monate efiflkren können. Und unwillkürlich regt sich die tfraflf rote war es möglich, dah biefet Staatswesen leine epbemär jcheinende (Ejtfienj zu einer dauernden machte? Die|e Frage läht sich nicht eindeutig deantwor- warten. (Ein ganzer Kampier von Faktoren, äußerer und innerer Natur, pehöN vielmehr zur Erklärung vieles gc|chichtlichen l'hänoinen». von den äußeren Faktoren sieht an erster Stelle das Scheitern der log. „roelften Bewegung', geführt von Nolilchak, Denekln und Wrongel und gefcheiterl vor allem durch die aerfagende f)dfe der (Entente, deren =ina^3n6tei bat die rasche Vermehrung der ländlichen Be- rkIkernng. b t die ungeheure .Fortpflanzung der Mufa-.k» ichon heute zur Entstehung eine» nach Millionen zühtenden ßa n b p r o l e t a r t at», eine» neuen JtixTrnhaucmtum». eine» neuen l'anfc- bvnaer» kurz einer neuen Agrarfrage geführt Und im Anfang batte sich da» ^nierMum arg durch die Naturalabgabe bedrängt gefnhu. Allein nxnm o» am eigenen Oeibe auch erfuhr, dal) die .Sozialisationen" der Noten und kne .Requisitionen der Weihen im Lau«e de» Vur- gerkrieg» aus ein und dasselbe htnauskamen, so tnuftte « doch wenigsten», daß die Noten auf seinen neuertoorbeiwn Lanboesi» lernen Anspruch erhoben, unc e» vielfach ht der Praxis brr Fall war und da» gab auch den Au » - schlag »m 'Bürgerkrieg. Die Periode de» Bürgerkriegs kann als die erste Phase her lEx'lienz de» eoroielftaatee Achen — und .zugleich als die Phase, die dieser ür'stenz die Grundlage gab Nach der siegreichen Ueberwindung der Stegner auf eigenem Boden er- öffnet sich die zweite Phase — die Anbahnung van Beziehungen zu der 21 uh en weit. Dos Vahr 1U2U ist zunächst (— in einer ruckschauenden Betrachtung cntbüHt sich eben die ganze «onfeqjcnf der Ereignisse -) der .'ieaelung der Beziehungen mit den rusflschen Nanbftaaten gewidmet: am 2 .Februar wird ein Friedeneoertrag mit (E ft • fand, am 12. V"ii mit x!ttauen, am 11. »uguft mit Lettland, am 12. Oktober mit P s»«e n und om 14. Oktober mit Finnland geschlossen, nier- ouf kommen die h- e I: (t a a t e n an die Bei he (Es ift sicher kein Zufall bah her erste westliche Staat, der mit Nm Sowietstaat in geregelte Beziehungen >u treten versuchie. England war (Vertrag am 16 chlorz 1921) Llotfd «Worin war damals und ist di» auf den heutigen lag ein eifriger Anhänger der Zuiammenarbeit mit dem -owjetstaat geblieben; „nd mabrenh Frankreich noch im 3uli 1920 Wran« Q-l ancrfannl und auch nach beflen 6fun noch starr on der Idee der Blockade Sowfetrutzlands ieft- hielt zeigte sich in jenem bnilchlusie Englands die I.alpolli iche Vnpasiungssähiakeit der britijchen voll» tijchen ‘linift. Freilich innerlich bleibt das Verhalt- ■ \-i Englands zu Sowjetruhland von Anfang an bi» auf den heutigen Tag gespalten, und diese Spaltung oerlcibt der ganzen internationalen Stellung der Sowjetunion oi» in die Gegenwart hinein einen höchst unsicheren Charakter; in hisio- rischem A'pekt aber aab die englische Initiative mit den Anstvh auch für die anderen Wcststaaten: Deutschland (Vertrag vom 6. Mai 1921), Italien (6. Dezember). Norwegen (2. September) u. a. Hond in Hand mit dieser Stabilisierung Der Beziehungen nach ausien hin gebt auch Die Keftigung im Innern vor sich, vor allem dank dem überaus langsamen, aber doch sicheren rrirtschastlichen Wiederaufbau. 1921 - - ha» Jahr der log. .Neuen ökonomischen Politik" bedeutet bic Abwendung von einem System X» ffarren Äouumini6mu». wie e» vor dem qc- terr'chi Hane, durch den Mebergang von der Nethode der Zwangsrequisitionen zur Natu- 7 alsteuer, wa» eine qrvsie Beruhigung dem Bauerntum brachte, sowie durch Gewährung eine» gewissen Spielraum» für Privathandel und Priya tirvdustrie. wa» den ganzen schwerfälligen Diri- |d>jf trappe rat etoce elastischer machte. Das hierauf einseyende Wachstum der landwirtschaftlichen und der gewerblichen Produktion kann, nach der vorsichtigen Berechnung de» bekannten Sonnet- hatistikers Grvmann zum Staat“. Hauptaufgabe der staatsbürgerlichen Erziehungsarbeit, so erklärte der Kanzler, sei die Bernitt:lung und Bettie ung unanfechtbarer Erkenntnstse über die realen Staats- Notwendigkeiten die jenseits der Diskussion stehen. Polnischer Kamps müsse sein, aber er mülfe sich aul der Achtunng vor der gegnerischen Ueberzeugung gründen. Der Ncichskanzler sprach die Erwartung aus. dasi das beut 14k Bolt diese zum Ideal der Bolksgemeinschaft jührende innere Erneuerung. eine nahrhaft staatSbürger- liche Einstellung sich erkämpfen werde. Das Echo der Kanzlerrede. Berlin. 31. Olt. Ter gestrigen Nebe des NeichSkanzlers Tr War, wirb von den Blättern grosie Beachtung geschenkt. Sie wird als der Auftakt zum Wahlkampf bezeichnet. Jedoch nur wenige Blätter befassen sich mit ihr in redaktioneller Stellungnahme. T>ie .Kreuzzeitung" stimmt mit dem Reichskanzler überein, wenn er die jetzige Koalition nur al» eine Arbeitsgemeinschaft, nicht al» eine Gesinnungsgemeinschaft bejeidjnet hat und sagt So wenig wie wir vom Zentrum eine Aenderung seiner Grundanschauung jemals verlangt haben, muffen auch wir nach wie vor auf dem Standpunkt bleiben, daß wir für uns Konservative und für die konservative Presse volle Freiheit der Betätigung unserer Grundsätze beanspruchen müssen Auch für den kommenden Wahlkampf nimmt da» genannte Blatt für die Deutfchna'.ionalen vollkommene Freiheit in Anspruch wie es Dr. War, für da» Zentrum getan habe. — Die .Deutsche Tageszeitung" bcgrüstt es. dah Dr. Warr die positive Arbeit der Negierungskoalition unterstreicht und erkennt an. datz der Neichslanzler die groben seelischen 3mponbcrübUien herausgestellt Hut, Ne für Ne Behandlung der Kriegsschuld als einer Ehren frage für h 3 gesamte deut'4h Bolt massgebend sein mutzten, dum Schl uh bemerkt da» Blatt in Anknüpfung an Ne von Dr. JTlarr betonte positive ft i tepvlltsiche Arbeit der Reglerung-koasitton. dasi die polit oe Leistung auf der Rechten umfangreicher utb fehr viel leichter zu finden sei. als auf ^ev Linken. Diese Tatsache müffe stet» in immer stärkerer Weste auch in ihrer koaliiions: 'litifchen Würdigung sich durchsetzen. Die .Deutsche Allgemein.- <*,. itun g" schsiestt ihre Stellungnahme: .Die KanzlerreN' ist ein wichtiges politisches Dokument. ?Hoge sie nicht nur im Zentrum. fonb.*m auch in den anderen Parteien, die der heutigen Nci4Xrcg e- rung nahestehen, als Signal verstanden werden, getrennt marschieren, vereint schlagen'" Die .Germania" bejaht sich vor allem mit den Ausführungen be» Kanzler» über die Krleg»schuld|rage und sagt ..Zeder vernünftige D.utf4-e ist mit dem Nesisislanzler barm einig, dasi wir in bet Kr egSschuldfrage .ledig.ich vom Standpunkte der Moral und der Sl,ce aus" kämpfen roollciL Wir stehen auf diesem Standpunkt, nicht etwa, weil wir die gewaltigen nationalen und materiellen Opfer, bi * d r B r- frag von Versailles dem deutschen Volke auserlegt hat. als gerecht anerkennen würden, nicht, weil uns bie schweren Lasten auf die Dauer als tragbar erschienen, sonbern weil wir es für unter unserer Würbe erachten, den Kamps um unsere Ehre mit materiellen Forderungen zu verquicken. Gerade u>er in dem Fr lebens vertrag nur einen Ausdruck des Macht- wlllen» der Sieger sieht, ber sollte sich auch leicht zu der realpolitischen Erwägung durchringen dasi auch eine völlige Äeinwafchung Deutschlands, von jeder Mitschuld am Ausbruch be» TDeltkriege» an den harten 'Bestimmungen des Betlai Iler Vertrages nicht einen Buchstaben andern würde. Lim die Freiheit des Handels. Oie (Genfer Staaten-Konferenz jur Beseitigung der Ein- und Ausfuhrverbote. Eigene Drahtmeldung be» ..Gießener Anzeiger»". Berlin, 1. Nov. Die seit über zwei Wochen in Dens tagende Stapten-Konserenz für die Beseitigung der Ein- und Ausfuhrverbote macht bisher wenig von sich reden. Das ist im allgemeinen ein gutes Zeichen bei einer Konferenz, well eS darauf fchliehen läßt, dah dort gearbeitet wird Im vorliegenden Falle beruht allerdings der Nachrichtenmangel darauf, dah bisher nach den ersten öffentlichm Verhandlungen fast au^schliehsich in AuS- fchüffen gearL-itet wird, nie anscheinend im harten Meinung-:lampfe um die Frage der Ausnahmen ringen, die von einem allgemeinen „V erbot der Sin- und Ausfuhrverbote" frei- gelalfen werden sollen. Im Lause die'er Woche sollen die öffentlichen Verhandlungen wieder auf- g«rnvmmen werden, und dann muh es sich zeigen, ob die NZpfJi bleit einer "Berftänbigunq überhaupt besteht oder ob diele Kon'erenz mit einem flagranten Miherfolg beendet werden muh. Der Artikel 4 des vom Wirifchaftekomitee des Völlcrbundes auägearbei.eien KonventionS- EntwurfS lieht nicht weniger a!S zehn verschiedene AusnahmefäUe vor einige davon sind zweifellos unentbehrlich, da sie sich auf bie Wahrung ter öffentlichen Sicherheit, auf die Landesverteidigung. auf den Krankheitsfchuy und auf die Erhaltung von Kunstwerken ulto. beziehen. Aber wenn auch in vielem Artikel vielleicht der Nahmen noch nicht zu weit gefpannt fein sollte, so wird in dem folgenden Ar:ilel 5 ber Möglichkeit zur Aufrechterhaltung ober zum E.chh von Sin- und Ausfuhrverboten Tür und Tor geöffnet. well er den Fall einer „Bedrohung von Lebensinteresfen" ganz allgemein alS berechtigten Grund zum Erlah von Verboten vorfieht. Die deutlcheNegierunghal g g n derartige Berwäsierung des Drundg dank ns der garten Konvention von vornherein den schärfsten Wideripruch erhoben, und eine St reichu ng des Artikels 5, fotoie eine Stn->ränkung des Artikels 4 gefordert. Auch 3 t a l i en , den, man ja in politischer Beziehung nicht mit Unrecht ein diktatorisches und Uaai0«goilti 4k» Aul treten nachsagen kann, vertritt in Gens aus wirtschaftlichem Gebiet fast genau dieselbe Tendenz, wie die von Dr. Trendelenburg geführte deutliche- Delegation, d. h. die Forderung nach dner Rückkehr zu BorkriegSzuständen. im Gegeillay zu andern Mächten, die sich mehr ober weniger nut einer Sanktionierung bes bestehrnden Zustandes begnügen möchten. Demgegenüber sind sowohl die Amerikaner, wie die Engländer, nicht gewillt, sich freiwillig Befchränlungi>i, m bezug aus den Schutz ihrer Industrien durch eine axitq. h nbe Konvention gegen Gin- und Ausfuhrverboie aaf- zuerlegen. Insbesondere vertritt die britische Delegation, geführt von Sir dnbnct) Ghapman. den Standpunk., dasi Grohbrilannlen fein Einfuhrverbot auf Farbstoffe starr feft- halten wölb. Nack» hitfem Beispiel hab n sich dann eine ganze Neih. anderer Staaten mit ter Forderung na4> Ausnahmebestimmungen für die sie interc fierenden Industrien g m Ibe , loäbr? b sich andere, so Frankreich und die Tschechoslowakei auf einen vermittelnden Standpunkt stellen, tootei der französische Führer SerruyS unter Hinweis auf die Beftunmutigen des deutfch-französifchen Hand Ie« t «nmens, da» die geforderten Äonoen iOnSbestimmung n in feinem Nahmen bereit» weitg h nd v rw.r.liche, die S-chaffunz von Garantien for c. , durch die ein Mihvrauch i»er AuSnahmed:' i.nmuiig n verhütet werde» soll. S'.-rruy» hat fchr d u:I>ch erfläri. dah die meilten Aus- u»d Oirfubr- beschränkungen lediglich spekulativen Charakter trügen, und dah es deshalb dem an gedrehten Ziel witerfpiech:. wenn man sie aufr cht- zuerhalten versuche. wird fich in dm näch t en Tagen geigen, ob eine o rnünft.z.- Lösung zu finden ist oder ob bie'er Brr lud/ am W.rt -/a':»- cgoismuS einzelner Staa en sche.t.rn muh. vorstellen, al» handle es sich bei diesem 2amps um lauter grundsätzliche, tiriaehente Differenzen schon dah die beiden feindlichen 5lüget sich auf Centn berufen, beweist eS). Die Opposition lebt vielmehr auch von einer Polemik gegen die verschiedenen Mihstänte im politischen und w rtschaftlichen Leden Der Union- die Vernachlässigung des ärmsten Bautmhnns bieUecer» harchnahine des „ Np parat»". d. h. ber Partei- burcaulratie die Enrfremdung zwischen Staat und Arve.ierschaft uiw. Und die Ge ahr liegt auch nicht Io sehr in Der Tatsache der Opposition selbst. Dah es eine Opposition in der Partei sterS geben wird, wußte bereits Lenin; aber um das Fraktionswesen zu unterdrücken, verlangt er das Necht auf offene Kritik für alle Partei Mitglieder. Für seine Kampfnarur war die Kritik nur Anregung zu neuen Hebetlegun- gen und Maßnahmen. Stalin aber hat die Kritik offenbar fatt Unb darin, dah diele einen geheimen Charakter annimmt, in Geheim- druckercien arbeitet, in Geheimrersamm un^en propagiert, kurz, dah die Opposition •?< nahe au bet gleichen Etistenz gezwungen wird, tr;e die Parte, 'elbst unter dem Zarismus — bann l:egt die Gefahr für die heute Herr chende 'Parket. denn < inegalen Kampf or en stetgern renb die e Zeilen niei'ergeschrieben wer en, br n- gen die Zeitungen aus Moskau die Nachricht von etnem Aue chlu Trotzkis und Sinow.ews au» dem Zentrailotiiitee der 'Partei im beschleunigten Berlahren"., ilnb eine Epaltunq ist doppelt btbenti.a) für eine Partei, deren Kraft und Prestige bisher ganz in ihrer Keschlofsen- hert beruhte. Hnb in das gleich: 3uailäums]abr fällt auch das grohe aufympol'.tifche Ereignis für die Sow- iet*Hntorr btt Tru* ett »nglawb. TWr beuteten betet LI oben bi« Awielpälktgteu M englih&cn Berhältnifle« jy den Sc-etstcrcnen tnseln auf den europäischen und asiatischen Kontinent. Die aeheime Unterftußunfl Lschang- tloltn«, der frill Aakotoski In 'Paris, da- Liebäugeln mit den ukrainis che n Separatisten in Polen, der offene Einspruch des britischen Dertrerers in Lettland Vaughan gegen den Abschluß eine» russisch-lettischen Handelsvertrages all daS find unDertemuxirc Glieder et nee und derselben Kette. Und so sehr wir uns bereits seit 3abren daran gzoöbiu haben, dah die SowiennachiHaber das Gespenst eines Krieges gegen die Sowjet-Union an die Wand malen: heute haben die überein ft im men- den Erklärungen Rykows. LitwinotoS. KarachonS über die außenpolitischen Gefahren der Union ihren Drun.'> mehr denn je in der feit dem Bruch mit England oerän erten Situation. Die .J,uhnenpolirischen Sorgen. Keine noch so geräuschvolle feiern in Moskau werten deren Sorgen übertönen fönneiu Auftakt zum Wahlkampf in Frankreich. ter Parteitag der Aadiraisozialisten Eigene Drahtmeldung des ..(Siebener Anzeigers^ Berlin. 1. Aov Das 3ahr 1»23 bringt eine Mafsierung der Wahlkämpfe in allen großen Ländern. Die Bereinigten Staaten, (iiiglaitti, Frankreich und Deutschland stehen vor ter Erneuerung ihrer Parlamente. An ter Spitze zuerst Frankreich» wo Die Wahlen spätestens tm Mai ftattfinten müssen, während Deutsch- lvnd an sich noch bis zu in Dezember Seit hat. Bei den Franzosen sinn deutentsprechend auch biv 'Byn.eceilungeii nn weitesten ge. ieheu. und der Parteitag ter stärksten bürgerlichen Gruppe, der "Radikals ozialen. am Ausgang ter vorigen Woche, ist denn wohl auch als ter Beginn deS offiziellen Wahlkampfe- anzusehen. Die RadikalsoUalen baten nicht allein wegen ihrer zahlenmähigen Große ihre besondere Bedeutung, sondern auch, weil von ihrer grundsätzlichen Einstellung bk Beantwortung der wichtigsten Innerpoliuschen französischen Fragen teb.ngi wird, ob wieder so etwa- wie ein Kartell der Linken ober ein nationaler Block kommen wird. Die Entscheidung ist dem Buchstaben noch sehr scharf nach links ausgefallen. Franklin Bouillon, der den versuch machte, seine Partei nach rechts deruberzuziehen. hat eine unmißverständliche Niederlage erlitten, und auch di, Wahl des neuen Parteiführers Daladier — übrigen» das erstemal, daß einer der junaen Nach- krtegsparlamenlarier so herausgestellt wird — läßt erkennen, dost die Radikalsozialen ihren Kurv weiter nach links steuern wollen. Die Aenderung des französischen Wahlrechts hat den einzelnen Parteien freilich größere Bewegungsfreiheit gegeben, sie kön nen wenigstens für den eilten Wahlgang selbständig vorgehen, um dann für den zweiten Gang Bünd- nisie zu schließen. Aber der Wortlaut der von den Radikaliozialcn angenoinmencn Entschließung ist immer bin so vieldeutig, daß die einzelnen Lokalorganisationen sehr leicht die Möglichkeit haben, bei der Stichwahl zwischen den Sozialisten und anderen mehr nach der Mitte stehenden Gruppen zu unterscheiden. Der Hubel, den deutsche Zeitungen über den .Auck nach links" bei ben Aadikallozütlen erheben, ist deshalb auch zum mindesten verfrüht. Ss läßt sich überhaupt noch keineswegs übersehen. tote die Dahlen auigeben. Ganz Io sicher kann daS Linkskart eil auf einen Grfolg nicht rechnen. Schließlich ist doch Poincar4 der Mann, der den Franken gehalten hat und er schiebt absichtlich die Stabilisierung hinaus, um den französischen Bürger bei den Wahlen noch an der Stange zu halten und mit der Angst vor einer neuen Inflation schrecken zu können. Poinrarös Stellung ist also ziemlich stark. Wahrscheinlich wird zwar seine Koalitionsregierung tn die Luft fliegen, aber nkmanb kann saaen. ob die Aabikalsozialen die Grbschaft übernehmen. Wir Haden zudem gerade bei Herriot gesehen, daß die Unterschiede In der auS- toävtlgen Politik keineswegs s o grundlegender A r t sind. Gerate Die Aa- dikalsozlalen Haden sich jetzt eben wieder auf das für uni so unangenehme Genfer Protokoll festgeiegt. und eS würde nur IllufionS- politik lein, wenn eine neue Aera in der fran» zöflschen Politik beginnen mußte, bie mit ter Räumung tes Rheinlandes eingeleitet wird. Soweit find wir auch dann noch nicht. Die Wirffchaftskrisis des Saargebieis. Ardciiölofigleit und Steuerdruck. Ludwigshafen. 31.0h. (Woiffburemi.) 4u« der Saarpzalz wird geschneb.ii Unter der Be- uollerung de« Saargebtd« bat mieter eine iiarfe Depression Platz Qtgntfen Soivoht de französische ‘Bcruxüiuihi der Laargrüden als auch di.- Regte- rutrgskonnnisfion zeigen keinerlei Verstand- n t s für die Notlage ter Bevölkrung F ierst bat es öle (Bnililtuitg bi« hinaus zum Verwaltung» rat in Pari» abgriehn:. den caarbergleu- len eine Eittschidignng für die fünfzehn Feier schichten zu gewahren edigiich tue ganz und, teutenhei, sozialen Zulagen wurden aich ar. ten Feierschichten gewahrt Sen Protest den 50000 ooarlKialeutf gegen die ständigen .leier'chtchr.u »mb rücksichtslosen Mafseneiutostungen an bei kerduttd>rai gerichtet haben h l man mit be n stip. roei« aus die ' chl e chte Lage am Sohrn, markt beantwortet, die eigentlich noch mehr *ir- beiierenttalfuimen rechstertigen wurde. al> blt »egt oorgenommen mürben Den Bemarßeitern ind ter Der deulsch-ffchechische Handelsvertrag. Eigener Drahtdencht des Gießener Anzeiger»' Berlin 1. Aov .^w'ch n Deuftchland :nd ter T'chechollotoaksi besteht auf w.rrfcholt- lichem Beb. eie das Qlbtommen vorn 28. Juni 1928. welches auf dem Prinzip der Meist- begcnftiaung aufgebaul ist und bi.her die virtichastl.chen B.zirhunaen ter beiden Länder regelte. Bei ten gegenwärng mit ter Tschecho- slowakei geführten WinschaltsVerhandlungen will man auf beiten Gelten zu einem ordentlichen zolltg ri fliehen Vertrag lonur.er.. 6er teiter'fitig als notwendig angesehen w rd. Deutschland liegt vor allem daran iril ben letzten Resten bei in ter rfchechoslowaie bestehenden sog. Bewilligungsreglmei aufzuräumen. Die Handelsvertrag-Verhandlungen mit ter T ch.choi.owaiei sind oereinterrungs- gemäfi iruwi'chen in Prag for:ge ührt Worten. Gs ist daoei gelungen, in einer Ae he von Fragen Einverständnis zu erzielen. Die deutschen Forderungen kon.zen:r.eren sich überwiegend auf das Industrie gebiet, und zwar bet Sst.'tro- rechnik. der Maschinen, der Leder- und chemischen Industrie, während die tschecho lvwalißten 5orterung Leinen- erzeuqnisfe. GlaS. Holz- und Schnigwarrn. Schuh?. Möbe. aus gebotenem Holz. Zigaretten. Papier u. a. m. f e stge ha l t e n, obgleich diese Forderungen weit über da- hi naus gehen, was für die deutsche Wirtschaft tragbar ist. Die Tschechelc wakei l^zeichnei die deutschen lante wirtscyastZchen Zölle im Durchschnitt als höher. als die r chechof lowak. tchen und auch als höher als die deutschen Industr-ezölle. Alleräangs 'iaht man auch in stchech:^ ^owakischen D.rt'chalio- lreifen «in, daß bit te>rteru»gen der rchschc- 'irwek.schen Aeaicrung zum T«l üverfpannt lind, und dah diese j-rterungen u - nöglich auf deutscher Seite ange.u>m";cn wer en fciuifn. Brau schein auch in ter Tftch ^locoalei die Derhote anzuwenden. daß man viel fordert in der Erwartung, daß viel gegeben wird. Die oen der Tschechoslowakei geformten lanbtoirt- schaftlichcn D:f«n machen allein «in Objekt von -iira 23 Mill. Mk «uz. und ter Tfch^chäimuatei scheint cd vor allem darrn zu liegen, für ihr« Glasvroduktion oessere Ausfuhrmöglichkeiten zu erhalten. Man muß sich daher wundern, wenn jetten» der tschechoslowakischen Presse bereits der Abschluß dieses Handelsvertrags mit Deutschland so gut rote völlig sicher bingeftcllt wird. Der tschechoslowakische Handelsminister hat kürzlich in einem ‘Bortrag bt bauphi, daß d,e Verhandlungen bereit» sich dem (rndskadium nahem. Auf deutscher Seite wird jedoch bei der Fortführung der Verhandlungen, die für die zweite Hälfte de» November in Aussicht genommen sind, noch mit größeren Schwierigkeiten a ( o bisher gerechnet, wenn man auch hosft, diese Schwierigkeiten bei der Wichtigkeit des abzuschlie ßenden vertrage» zu überwinden. In der Ein- unb Ausfuhrfrage ist die Tschechoslowakei, wie bekannt, bereit, ihr Verdotssystem bis auf eine Verhältnis mäßig kleine Anzahl von Ein- und Ausfuhrverboten aufjuheben Ader auch auf diesem Gebiete ist in der für Deutschland gani besonders wichtigen Frage der Ausfuhr non Fellen und Häuten, deren Freigabe die deutsche Delegation al» eine Voraussetzung für eine gegenseitige Verständigung bezeichnet hat, eine Einigung bisher nicht er zielt worden. Saanvirtschaft ist durch Lohnabbau ein Lohn- ocrlust von 40 Millionen Franken entstanden, ter sich in einem jo eng begrenzten Wirtschaftsgebiet außerordentlich stark ausroirfl. 4866 Bergleute wurden bis jetzt entlassen ober zum Abgang (Pensionierung) gezwungen. All diese Leute können in dem wirtschaftlich auf sich angewiesenen, abgedrossel- ten Saargebiet feine Arbeit jinden und fallen der Erwerbviojenfürsorge zur Last. Dem Mittelstand ergeht es nicht besser. Dieser bat in gewaltigen Äunbjebunflcn gegen üi e erdrückenden Steuerlasten protestiert und entsprechende Eingaben an die Regierungsfommission gerichtet. Rach langem Zu warten kommt gerade jetzt, ux> diese Zeilen geschrieben wenden, die Antwort ter Rcgjerunovkommijsion. Sie erkennt die krisenhafte Zuspitzung der Lage des gewerblichen Mittelstandes an, kann aber die Forderung nach Aendcrung der Sieuergesetze nicht erfüllen. Darob Niedergedrücktheit, Depression, wo man hin- schaitt im Saargebiet. Wann kommt die Erlösung? Oie Landiagswahl in Hessen. Prüfung unb Festsetzung der Hessischen Waßlvorfchlage. Son unserer Darmstädter Redaktion. Darmstadt. I. Aov. Montag nachmittag sand ün Sitzunaszirnmer des Slaatsmtmsiertum- in Darmstadt Die Prüfung und Festsetzung der Wcchlvorschläge sür die Landtag-Wahl 192i durch ben Landeswahlleiter unb ten Lan - beSwahlauSschuh statt. Dieser Ausschuß besteht au- lech» Vertretern, die ten Parteien i)eS Landtags (mit Ausnahme her kviimrunistischen "Partei) angehören. Ten Borsitz führte der Lan- beSwahllciter Ministerialrat Borne mann. Dieser stellte nach Eröffnung ter Sitzung fest, daß sie ordnungsgemäß cinberufen wurde und verpstichtete öurd) Handschlag die AuSfchußmit- gliedcr. Ter Dorsihende teilte sodann die Dahl- vorschläge mit und die Äcnntoorte; sic würben in folacnber Aeihensolge verlesen und erscheinen auch so auf dem Wahl-eitel: 1. Sozialdemokratische Partei. 2, Zentrum. 3. Demokratische Partei. 4. Hessischer Qanbbunb und Aheinhefsifchc ßanblifte. 5. Teutschnalivnale Volks pari ei. 6. Kommunistische Partei. 7. Deut'che Bollspartel. 8. Bolksr.chtSpartei (Aeichspartei für Auf- totrtung'. Die Wahlvorichläge ter Demokraten, tes Hesiischen Lanbbundes und ter Deutfchnativnalsn ftnb provinziell gegliedert, die übrigen find Cante listen. Alle Vvrsaüäqe wurden in Ordnung befunden, in einigen Fällen tourten allerdings Hamen gestrichen, (aber ganj am Gute der Listen), weil d« Annahmecrllärungen der Kandidaten fehlleii. Auch wurde auf einem Wahlveischlag ter Zusatz JE. d. L (Mitglied teS Landtags) gestrichen, weil dies früher auch so üblich war Zu den Unterschriften, die nach ten ge- feglidKn Vorschriften bei zubrinaen waren, bemerkte Ministerialrat Bomemanu. teiß sich zahlreiche . M angel' ergeben hoben gerate so wie im vergangenen Icchrc denn Volksbegehren. Trofttem die Unierschnften diesmal auf ten Lürgermeistereien teleist.: werten mußten jo genügten sie oftmals nicht den gsfeplichen Vorschriften: e» iehli: z. B. die Bcnijsangabe ober der Wohnort Bedauerlich bleibt, daß «ich die Bürgermeistereien selbst an der Zurecht- n«ichung der Listen beteiligt halben. Wäre statt des jetzigen vffenleziungsveriaßren» der Listen wieder da» VmuIhtpcf t)ren -ulössig gewesen 'o hätte unter Umjtänben die Volksrechtrgxirwi nicht tu« erforderliche 3.1hl gültiger Unterschritten deigedracht. Aus manchen Unterschnstslisten sind Ergänzungen von dritter i)aiti) Dorgenonunen worden, einige Bürger« meister,ien haben nicht einmal Di« ,iahl ter Unter- schnjtcn richiuj bescheinigt, unb zwar zum Nachteil der Interessenten Wieder sind unglaublich viele Strichelungen vorgekammen. iroßtem da» unterlaßt war: e« sind sogar Unwi^dinften nicht e.genhäichig .andung ber Germania- zusezvgen har Vierzig Opfer des Sturme» an ter irischen Westküste. Der 2-turm in ter Auch« xxn Freitag zum LamStaa hat an der irla>.n Westküß» an Drei Stegen Schiff-umfälle oerurl. «cht. bei denen ettoa vierzig Hen'^c-i uua^rfoaimen lind. Außer- tetr tourten verlchistene ji 4>erboo:e vc».. urm überrascht und gegen bir Felsen geschleudert. DwZ Sch.ckfal ihrer Be^a^ungen tH noch ungewiß. 5d)ulfrcairr „tmtee" In punta «rena». Schulkreu.;er e4tuben" ist am 30. Dtober in Punta Arenas (Feuerlandi eingerrvften unb u»ttb von dort am 5. A^venrber nach Ev! m de re Aiva- davia (Argentinien- In Lee gehen Zwei Todesopfer eine» tiulo-UntaOe». In Roth am eer wurde bw li,zähnge. aus dem Postamt engtfteUte (fneht Breuningrr von «mein Auto, in dem junge Laute au» Lanaenberp jaß«,i. überfahren und getötet. Ter Kiabr^c Führer bt« «uio». Feich. hat sich mich teiu llriuU erhängt. Elektrizltätskatasirophe In einem fpanischen Dorf. 3m Dorfe Arcebiano bei Salamanca entstand infolge Knrzfchlusie« in einer Hochsoannungsleituog eine Feuersbrunst, bie auf faft alle Hä.s,r über« griff. Mehrere Per Ionen wurden beim versuch, die Leitung zu durchschncidan. vom Strom ac- tötet. Nach ben bitheriflcn Feststellungen wurden zehn Personen petötrt und etwa 30 verletzt. Sigenar i ze M rtive einer Brand ti tun,. In dem Methodisten-Hofpltal m Brooklyn brach aus z mä- st unbekannter Ursache ein Brand aus. der mehrere hundert Kranke ndähröc:c Infolge der starken Rauchentwicklung mußten viele au- dem Hauptgebäude getragen werden Bei dem Aettungswcrk tat sich e i n Hausdiener dur •) bclonderen .',e . e.imut hervor. Später stellte 'ich heraus daß dieser Hausdiener habitueller Phromune ist der verschieteiu- ltch wegen Brandstiftung oorbetzrast ist und auch das Feuer angelegt hat um durch Beweise von Heldenmut die Bewunderung einer Hospitalangeltellten zu gewinnen, in d.e er verliebt war Eine gbüdlidx Gemeinde. In dem 21 cutoi ei» oeuachua ri^n Freirachdorf ist durch die Orloichelle bel u.nt gemacht Worten: Jeder Bürger kann «i ch morgen beim Gemeinderechner 50 Mark a b h o l e nI“ Die Zuweisung ist cm logcny m «3 Bürgergeld, das in die em Jahre un 6u le von Holzlo en gegeben wird Tine weitere Zuwendung ist für Dezember m 2visftcht gestellt. Janf Maurer at® dreizehn Meter f- a>>gestürzi. Bei den ftokcreinecibauten aui der / > Erin' her Bereinigten Sn.tziwerke in Castrop-Rauxel lost« sich am Sam »tag tnfolg# de« Shinne« ein« in etma drei zehn Tlekr Höhe lwgente Trabuhn* Dw hinf daraus defchäiNpten 3Wuunrr stürzten m bi« J,. r. Einer der Maurer erlitt schwere V-crle^ i.gen. t- , weitere rrttUcn lrichiere. ivähoend brr fünfk- .t einigen S chr cnnm en du von kam. Dw baupohyikd)# Untersuchung ist ein geleitet. Die Wetterlage. 5 MonlaH den yMobertf ? Abends. ►< MrN k(|<< M K" f- =«i --- » , 1UI MIWIW- It 1 n* «><■ *« !<**'•«* en, *e imhxj •e1 'MOUMIW L« *•< Um« Hochdruckdrucke «rftr.ckt sich von dem mrü-, mittet unb juteuropaifchen rioctz über bie Nordsee nach tem i»ianteictzen Hoch hin Unter razchem Luftdruckanstteg weist bat k.rngzbift über ^rant- reich. Mittel- und € .bdeunrhtenb einen Barcnwur» ftonb von über 770 Millimeter auf. Em neun» Iwf h it bereit» wieder Irland unb Schottland erreicht, testen Regengebiet zur Zett tert Rietertchluge bringt 7'w Bireich hoben Druck» wird in urserem debi.t milte« aufbeitemte» Herdft werter vorherrschend Ine. Wettervoraussage S^Oenweste drühncbtl, dann vielfach wolkig und oufbetiemb. mitte und durchweg trocken Witterung «au «ochsen für Donnerstag BI »stach rodhg. rnttde unb an nörbiichen Teck DtrrviaeÜe Nieteri chläge. Lrftk: - peraturen am 31. Oktober: mittag» NI Grad llelsiu«, abends 10,4 Grad ttelflu». am 1. 'Roo.: morgen« 9,2 Grad Celsius — 6rDnmperaturen is 10 xnlimelrr liefe am 31 Dflob,r abend» 9,4 Grad ffelfiu» am 1 November morgen» 8,2 Grad Celsiu, Marimum 1L5 Grad Eelsiu», Miniwu« 7,2 Grad delfiu». — Nieterschiage: 0,2 Ailliowtsr. — Sonnenjchemdauer: IX Stunden. Au- Oer Provinziakhauptsiadh 3 i < | e n. bn I Aooembcr 192’. psovinzialousfchuh Oberheffen. 3w btT Sitzung des P.» nu.4L3u|!*uflH U»m Camfltag wurden orrba.iW »dudb bt* Couie Lich in Londorf um Orluubnie |um B»t wde c ner C4>anni .rt« Idjuft ;ui H^use Maröurg.-r Strafte 22 to.‘ »er XnwinMal -voll« iu Driuch mit o grg.n 5 6Lri.nm d e 3.6udnl.Jjdge bejaht. Mas , baiö für die Stellungnahme des ®s,nrinb«r aitfurift. Dor l*m «liege waren lubm Wrllchasten torb^a- en. von denen -5 und nach ju*i e ng ngen und im Jahre 1920 ein.- Ortir $> < Gemeinde zählt rund 950 flm- i o er. 9er «rrtsiusichust des «reifes ® fA;t in nich'ässen ! cher Sitzung ton 28. Blat 92« Oie n»,ch>eer :.otbilot Jofevh Zimmers be- tieibi m dem »o.jmannien Baute en «tass. (Jr h. I darum nachtetuch: auch die *r'...ubni* ium ^.as'chonk io Kalchenbier. Q£*etn und !p.r i o - n m erhalten. Da d.e Stadtvervrd- nct.iusr'ummlung zu Friedberg die Bedürfn »- rugc otnie: U un > das Pol zriamt Friedberg ich dem Li »bpunft b.t 3|a toero bncten an- ch^o',. b.tic das Kreisami Fr edberg BfNiu'cn, >ie nuchg<^uchte 5to ndüon zu erte.len und Icaic das Sefuch b»m Pro inzi«ilau»fchuft vor. Der Po tnz alauslchuft crtani.k unter Berücks.chti» guufl d.-flcn. das; beim riahnhof Ariedbcrfl. In betten nächster Aähe das tafe liegt, ein ftorfer BeJ.br th. dahin, hab dem Antragsteller de nachg.tuchlc Schanüo izaftion zu rrte.lv i ift Mtt den * o cn des Bert ährens wurde brr Gesuch- steiler betiftit. Das Arvt6amt D.eften balle auf Drund des • 35 der Dewerv.ordnung Antrag gestellt, dem XrtiLüi’brvr 3 in 11 Orth und seinem co .ne Aithur Orth zu tzunler- riu.t erteilten, sch aber in Ausübung dieses Getr.rbes un^i'-crLtlflg «rwicsen b- Um. Der 'D o tnsialausfchuft h dt die Sache noch Nicht für genügend geklärt und Kelch o , iDeiicrvu Beu.. e zu erbeben. Die Berhanolung wurde auf 'pater vertagt Der Bezirkswohnunaskommissar des 5t reH e6 Büdingen balle aus Drund der Be.Otbuung zur Behebung der bruigendfien Mo nungsnct von einem anlHl durch Lahmlegung der Schiff »verbi ndunaen lehr empfindlich gehört wurde Sodann berichtete der Redner von b.m Lamps der ,Äömg»berg gegen den englischen Kreuzer .Pegasus im ^afen von Sansibar, wöbet das englische «riegslchtsf von der .Äö- nig»berg“ überrascht und in e-wa dreiviertelstündigem Äampfc so schwer zusammmgcschoffen voefts Führung im O»i5e die Lbnigsberg' bi da« THunfungJcdta des Sui iiflufke. wo die .Lbmgsö»rg' schw.re.i Ma!chrer.schaden beseitigen wollte, bori aoer von den Ir.giäibern aus- gefiebert und bann da der ckngl ander nueictelang richt gr.^gmiea B>ag:c — jel)i Monate lang von zahlrrichcn engii'chen Xriea»- 'chi^rn zuletzt 21 an der Zahl oelaarrt murlc d. h. Lch.ste mit insgesamt etwa 53 003 Lonnrn und rund 6300 J:lann Be atzunge^ gegen die 3500 Lr-e.iren dI chen lufilampf der .Lön gsrerg" gegen die Diel' ach« Uebermach: des ml! allen modern m «r g*- m nein cubflerüftelen .Feindes gab. Denn aber auch dasSchift verloren war !e 19. Geschichte und Biographien 88. «unftgeichi'>te 14. Batur- wilsen'chast und Deck noloaie 53. Heer- und Seewesen 9. Haus- und Lanowirtfcha't 10 Oelunf- hßitslehre 4. Aeligion und Bbtlok'-.-bie 19. Slaatswissen chast 14. SviachioUsenschuli 16. Fre ik- pruchtickes 25 Bände 31 ach auswärts kamen 13 B nV • • (Ein Bubenstreich Ain Sonntag wurde von böswilliger Hand am Landk.niterweg. link», der Draht^iun einet (Barten•> durchschnitten Personen, di, hierüber zweckdienliche Aussagen machen können, mögen ihre Beobachtungen beim Polizei- amt mitteilen. (Eiche Anzeigenteil.s Rür Anieilun- gen. die zur Ergreifung des Tater» führen, ist eine Belohnung ausgesetzt. •• Eröffnung »abenb der Bolle- hochschule. Bit Dollehochschule eröslnete am Samötag die Äur'e des Wmierien estcrS mit einer Abendfeier im dichibeletzten Sing'aal des BmI- gymna'iums Die .Trier stand unter der Idee ..Lebensgeftaltung durch die Boflehoch'chule". D x. Heinrich Aoesc spielte ,ur Umrahmung der Borträac Wrrke von ß.riablne. Ehopin Schumann, Arger und zum Schlust feine eigene neueste «lavierphaniasir auf den Hamen Hilde- garb. Aach der Aezltaiion von Schiller» ..DaS Ideal und das Leben", und DehinelS Arbeit»- mann", sprach der Leiter der BolkShochschule. W. Hegar. über ..Durchgeiftigung deS pral- ti'chcn Leben»". 6r w.e» auf di.- Notwendigkeit bin gegenüber den irrigen Auf a'sungen. die über die Bottshochlchule verbreitet leien, immer wieder von ihren eigentümlichen Zielen zu sprechen Gr gestand dann dem BilbungSgedanken des wissenfchaftlichen wie auch deS politischen Menschen innerhalb der Boll Shoa-, schule nur bc- 'chrünkte HerrfchaslSrechte zu und trat demgegenüber für den BiUunqögebankn de» pädagogischen Blenidi n ein, der überall unmittelbar auf Le- benÄgcftaltung ziele. Vieler Gedanke müsse für den Lehrplan der Bolkshoch'chule beftimn-enb 'ein. wenn fie nicht ein popularisierender Ab- klat'ch der Universität sein woNe. Aegaliv sei für die BoUohoch'chule gerate die Zerschlagung der wissenschasilichen Synemalik bezeichnend, em Prinzip, ohne dellen Anerkennung man vergeben», versuche, die Wissenschaft dem Leben dienstbar zu machen. ’• Sozialdemokratische Wä hierum in l u n g. 9n bet r-.>n k- r S ziald« Irakischen Partei am Sonntagabend vcr nhal e- ten, sehr stark befua>:en öfLniliebenB rlammlung sprach der preußische Minister a. D Carl Severing über .Boll und Staat“. Ter B ebn er behandelte die allgemeine politische Lage int Aeich, zog die rätigkeit der «oalit-onsregierung in den «reiS seiner Betrachtungen und beleuchtete die unter der jchigen Regierung zustanbe gekommeinen qriengeb risch.m Älastnahrn n. namentlich in bezug auf Beamtenbesolbung und Aufwartung. Bebner ford rte die Anwesendnt aul. durch Abgabe ihrer Stimmzettel dafür zu sorgen, daß mit der jetzigen Regierung Sä,lüft gemacht werde. Die am 13. Aovember ftaitfin- benbe LandtagSwahl In He-s.n geb - den 'Wählern Gelegenheit, den (S.gn rn die ri i tige Antwort zu geben. Landtagsabgeordneier M .nn beftan- odte hierauf da» Thema: .Wollen wir sozialen ober reaktionären ReaierungslurS in Heis.n?" Redner beschästigte fich zunächst mit der Mnanz- lage HefsenS und sagte, trotz der Herb, ifuhrung einer «^indnzkontrolle durch das Reich halten die politisch enigegengesevicn «ontrollleamten sestgestellt. haft die hessische Kinanzv.rwaltung in besten Händen fei. Was befond rS b.n Wohnungsbau betreffe. Io stche Heften prozentual über d.m Aeichsdurchfchnitt. Bkr.n 1 rDijbem in Hef en die Wohnungsneck noch am gröftten sei, so liege da» nicht an der Aeg.erung. sondern sei bedingt durch die geographische Lage Hessens, das lediglich Wohng^bi.t fei. als Win'chastsgebiet infolge der Aachbarschatt von Kranlfurt. Mannheim ufw. nicht in Frage komme Redner richtete am Schluffe feinet Dancgungen ebenfalls an die Anwesenden die Aufforderung, am 13. Aovember sozialdemokratisch zu wählen 3n der Diskussion sprach noch ein Kommunist. ” D i e Freiwillige Gail sche Feuerwehr feierte am Samstagabend im Saale des (Safe Leib unter reger Beteiligung ihr 72. Stiftung»! eft. Däe Beranftaltung wurde ring ei eitet ^uich einige Musikvorlräge und durch eine kurze Begrühungsanfprache tei zweiten Hauptmanns Sauer. 6r begrüßte insbesondere den Bert re- ler der Stadtverwaltung. Beigeordneten Dr. Hamm, den Btnretcr d»s Är.t. a:.;t<» und der Provinzialtirel'.ion. Aegierungsafsefscr Gänge- r i ch. den Bertreter der Gieftener Freiwilligen Feuerwehr den Gefangverrin .Hriterckrif uhr. 3n 'einer Ansprache gab er 'einem Bebauern darüber Ausdruck, .ast der erste Hauptmann Wenzel leider durch «ranflKtt an 3scheinen ei Arter t'eri . X-rt sei Dann ’plgtt ein Griangsvoitlag des Gesangverein» .H.4rerlril", der freundliche Ausnatz.ne fand- Beigeordneter Dr H a m in beglun.. ü ;|4>« hierauf 1 1 Bauten de» Oberburgern ei :.r» und bei Sted venoal- :4:1g Xn Beretn au 'einem 72. St'ltuigsfest und ubeueichte den «ao-craden Breith da» Di- plrm der Stadtvervv.ttung für 15 tähltge Di.nst- Ätii Aeateiungsd'fe'for Güngerich überbracht« die Giuhe des «niiumie» und de» Oberregk- iung»rai» Dr Heft, sowie X-r Provintialvcr- itsiliunq und d.-s Provinzialdirekiors Grack und überreiche de::-, «amerabn Übe das von der he '1 cheu Aegterung vertt.hene Gdrenzetchen für 25jäbngc .'tenstzeit. 3ut .idincn der Gie- stener zrciwttligen ^euennebr begrüftt Herr liebel den Bruberver.m und gab davei der Hosinung Ausdruck, haft in drei Jahren beide Vereint gemeinsam ihr 75. Siiltungssefi leiern könnten. Än einer weiteren kurze«. Anspk. che gab der zweite Haupt mann Sauer iu>4) be- baft von b. i langen Tjiann 4>. 1 ...» Ixr- un# den, .rften Hauptmann Wenzel eine funst- lerisch ausgeführte Plakette für 3 < aftrige Dienstzeit gestiftet worden fei. die er ihm da Huupt- .. ann Wenzel leider nicht anwe>end fein könne, üoeibringen werde. Da» Programul der .i.ter wurde dann durch mu italische Durvietun, e 0- wie durch zwei weitere 3Nünnerchöre des Gesangverein» .Heiterkeit'', von denen besondeös i.d» Lied .3n der Waldlchänle" austerordenttrch febbalien Beifall sand, in vorzüglicher Weise ausgelüllt. Dfte. gegen den 22 des Straft* sahrz.niggesetzes er war na .» Umfahren eines «in.es weitergesuhven - zu einer solchen von 53 BU. verurteilt worden. Seine Bcruiung fta.te teilweise Srsolg, intern er im zweiten 3aU Freisprechung erzielte Da er a;>er bei der Berlenung deS «indes die erforderliche Aus* mcrffamkil anher acht lieft, behielt es bei .er ersten Strafe von 43 M ev 8 Lage (Defänznis sein Benxni en. Sin vielfach vorbestrafter Strafgefangene, aus dem Hessifchrn Landes zücht Haus Blarien>ch!oft hatte an* Wut über eine empfangene Arrest* ft rase mit einem Schemel verschiedene Degene stLnde - Senfteri4x11*11 ufw - in feiner dell« demoliert 3n erster Instanz wurde er zu zwei Monaten GesängniS verurteilt. Seine Berufung gegen dieses Urteil wurde mit Rücksicht auf seine Borftrafcn, auf die gezeigte BnfteÜ und Gewalttätigkeit sowie im itnlereHe , er Aus» rrchterhaltung der Ordnung in der Sivafanstalt kostenfällig zurückgewiesen. Vermischtes. Da» Bergiebra. Der Londoner rörinunn5oetfammlun4 in der Univer- iitatönula. Thema 7lcb elender Nicntch. Redner. MiffionSdirektor ilroeker DonnvrStag, den 3. November, 1. ftonte- renztag: Ta§ berricheodc Weltleid. Atettnfl, den 4. 9t'ovemder, 2. Slonferenx» tun: Ter geonenbarfe Weltbciland. SamS aa, den 5. November. 3. Konfe- renztag: Die criebnte Weltrrlöiunn. Sonntaa den l>. November, 4. stonlerenz- taq: Tic gegenwärtige Wcltmiinon. T?ifnon8Dorirnic über verschiedene Mts- noiisaebtete Webner: Mis'ionSdireUor Shroehr, Prof. MarczinkowSki .'NtsstonSdtrektor Pastor Schmidt, NiisslonStnsvekior Pastor vclb, Pfarrer )iood u. a. Tas auSlululiche Proaramm ist am Saal- eingang für 50 Pf. zur teilweisen Tcrfunj der iin haben Leib- u. Wärmflaschen in diversen Ausführungen Sitzbadewannen empfiehlt Edgar Borrmann, Glessen Eisen waren, Werkzeuge Reit- und Fahrblub Gieh«n und Umgebung Hubertusjagd AbriN Mittwoch, den 2. November 15 Uhr pünNNch, Schöne DuSficht Halali: Nindsmühle Zuschauer können daS 3 ''licke. Koblenfüller, Wasser-und Zinkeimer. Waschtövie und Wautten, Herren- und Danien-Näder w -chuhe, ?,iiaretten und Kaffee u n v. a. Versteigerung bestimmt. Ludwig Hartmetz Auktionator und Tarator '*D Neuenweg 28. Tel. 1414. SWoWMAkl aemflnldi?ni ^ugliottuBfl nilreio u.Dreisroen öle Bmuiim? Unlo.-DfBderei. H.tonge. Siegen. SLamr. 7. GESCHÄFTSÜBEIO^AIHME Mit dem heutigen Tage übernehme Ich die 9WSD SCHUHMACHEREI DES HERRN K. FRENER wovon ich meine verehrte Kundfchaft ergebend in Kenntnis fetze. Seit der Gründung vor nunmehr 5 Jahren mit dem Oefchäft aufs engfte verbunden, sehe ich mich in der Lage, den Wünfchen meiner Kundfchaft in hohem Maße gerecht zu werden. Ich bitte meine verehrte kundfchaft. das Herrn Frener gcfchenkte Vertrauen auf mich übertragen zu wollen Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenenAusmerksamfeiten sagen wir ausdiesem Wege unseren herzlichsten Dank Wilh. Genqnagcl und $rau Gießen, den 1. November 1927 Frau Martin Dörr Ww. Nordnnlege IM Spezialgeschäft für eciitei Bleikristall. Direkter Bvsu. kl Hüttenwt ike. Kein Laden 0787^ 3-ZiMÄ. mit Bad, in ruhiger, vornehmer l'age. gegen Vergütung derUm»nq»kostennn driugendWohnungS« suchenden abzugeben -chnill. Angeb uni. 07S84 a d.Eied. An». 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Orale tHbrab Oiadendarg.sorlcht Grebe «Wien ubr: ""D »Anschlllßftaar und Dirn". Allre-Zliiiin- Bfrein. Abteilung ^ienenforb. Hem l —«.Novem« der IVX7, täglich 9 6 Ubr Ausstellung u, WeihnochtS' oerhouf «elter-weg 28 < H uuitbbl i. OlrU. 'imtntt heil I #rln ÖaulAroanfl' i öfioisci oiliBiali Frau..ignppe. Fwl r Ibtti "iittwoch. den 2. November, abend» h Udr tm Ootrl Oiadendura Stadttheater Mtttivoch. 2.N0V., s muieoe «h vom VON 19* ,b.cea..?Uhr SüS «äiptDen von peilbronn Traniatilches Aarcben vonOetnr. u. flleil: •••••••••••• Nr. 256 Zweite; Blatt Giehener Anzeiger iSeneral-Anzeiger für Gderhefienf Dienstag, itoveinber 1927 Tanger, die Stad! der Vettler und des Spiels. Oer Schauplatz der italienischen Zlottendemonstration. Dem SrTanüflimaitttfenben. beffen TamMtt <*6 bet marokkanlchen ttüfu nähert birtet lüt) em herrliche« 'Bilb 3« «in« Ducht. Me Mm rmem Höhenzug e ngttchlosfen W Hegen Mt blen- benb nx -hrr. HLu'er ttnet anwbueatra.r'ch an- getrau n Ciaht unter den durchdr.ngenden Jur nrrvpüt'che Äugen so ichmerchaften Strahlen her afrtkan.'chen Sonne erglhnxtn Wo'cheen. die von malmen um g ben *mb. und den Adsthtutz b ck-» t>ro4>ngavc. m denen man sich am ®c- rud> bc* Sandelholzes .mb ber Qlmbr.ibüftc er- ftt‘d)t Äuch der fbcmaligv deutsche Kaiser der Tdiig.r am 31. Mürz 1905 auf feiner Mittel- meerreise besuchte war non der Schönheit und dem lebend igel-. Treiben in Meter Stadt überrascht und entjudr Der moderne Globetrotter wird sogar den steigenden Wohlstand de« Orte« damit beweisen wollen, dah im Jahre 1923 neue ©troffen in Tanger angelegt. vorhandene Strotzen gepflastert und d >- Strahenbeleuchtung verbessert rnnrhen ist Dieser Sortldyritt der Hygiene, der leider da« Stadtbild nicht schöner geiiiacht hat, tätzt aber Sher auf die Ansprüche des Retse- bublrfum« ul« auf gute wirtschaftliche Derhält- nM»c fchl etzen Bald wird man wohl auch au« Tanger einen ße|u«bäteort machen, wenn aber anfpruchsvolle BeHenbe sich in dieser Stadt länger aufbalten sollen, so wird man zunächst dem Unwesen der Bettler steuern müssen, den Scharen v:- . Blrnden und Aussätzigen, die ihre Gebrechen Aur Schau stellen, um das Dlitletb der Europäer zu er werken. 8« smd bescheidene Leute, die mcmal« direkt um et ne Gabe bitten, sondern den Ikn-ülxtgebenben nur die Worte: Gotte« Segeti aut d.ch zurufen. Aber nur Touristen pflegen ihnen etwa« zu geben, während die Gangeborenen, die sich an den Anblick der 'Vertier seit langem gewöhnt haben, die ärmflen mit dem Trostwort abfpeisen: .Allah wird helfen!" Wenn die Kaufleute aber auch über 'chlech- len Gang ihrer Geschäfte klagen, weil ftc durch di« poliNachen Greignisfe von chrem na türUdAn Hinterland abgeschmtten toorben find, wenn der Verkehr im Hafen auch nachi.cht. so ist doch eme andere Industrie aufaeblüh: (34 gibt in dieser Nemen Stadt, olwodl Artikel 52 de« Tanger- Statut« da« Hata^spiel verbietet noch unrner etwa 25 Spiv-lhöUcr. in denen gewöhnlich Tag und Lacht Meinet ist. Dort kann man mindest en« k> gut wie in Monte Garlo bei Bouleite. Shemm bc "Ser Baccarat und ähnlichen Cf1 leien kein Geld verlieren, (hing ebenem und 8u- rvpäer verfammeln s«h um die grünen TiMx und in derselben Stadt, deren zahllose Bettler eine unerträgliche Plage bilden, werden täglich grotze Beträge am Spieltisch vergeudet Von allen begehrt stet« umstritten niemand gegönnt Ist langer mchr und mehr au« der wirrtchafrtichen und geographrschen Einheit zu der e« nun einmal gehör. herauAgctrennt worden: nachdem sich nun endlich der politische Zustand die Austeilung cw.'chen Spanien und Frankretch unter französischer Vorherrschaft. eingebürgert hat. wird e« durch Italien, scheinbar mit Unterstützung Gnglands wieder au« feiner vrientallschen Luhe auf geschreckt Polen unter amerikanischer Finanzkontrolle. 4* ist den Polen also doch glücklich gelungen nach harten Kämpfen die amerikanische Anleihe zu bekommen. Allerdings um welchen Preis' Wenn man den niedrigen Ausgabekur« und den Zinsfutz zusammenkvppelt ergibt sich eine Verz.nsung von reichlich 10 Prozent, wozu noch hinzutritt. datz die Polen sowohl in der Verwendung der Gelder toic auch in ihrer ganzen Finanz wirtschaft unter strammer amerikanischer Kontrolle stehen. Da« Finanz» fontrolle an sich hecht, da« merken wir in Deutschland ja gerade in diesen Tagen, wo der Lepara- tton«agxiu feine Stirn in ernste Falten legt und un« Schwierigkeiten nicht allem in der Beamten- befolbung. sondern auch in der Entschädigung unserer Auslanddeutsche >t macht Trotzdem haben mir im Vergleich zu den Polen doch noch ein sehr viel größere« Stück unserer Finanzhoheit gerettet Datz Herr Pittudski in dielen sauren Apfel nicht gerne gebissen hat. ist schliesslich verständlich zumal, da er gegen den '2U?’d)luü der früheren Anleihe die hn wesentlichen auf den gleichen Voraussetzungen aufgebaul war geharnischten Protest cinlegte. 71 un hat er boaj dasselbe tun müssen was ihm einst für die pvl- n.sche Ehre unerträglich dünkte: realpolitisch gesehen konnte er allerding« kaum ander« handeln, weil ohne die amerikanische Anleihe der Zusammenbruch nicht nur der polnischen Währung, sondern auch der polnischen Wirtschaft unau«* bl eidlich war. Die Anleihe ist ziemlich bettächtlich. sie geht auf mehr al« eine Viertelmilliarde das sollte reichlich genügen, um sogar die polnischen Finanzen in Ordnung zu bringen. Wenn allerding« die polnische Regieruna allein darüber zu sagen hätte, würde sie auch diese« Geld verwurschteln. Kein TDunber. datz die Amerikaner daraus bestanden haben, einen Lreuh änder in Warschau anzusiedeln dessen Rechte formell begrenzt. praktisch aber unbegrenzt sind, so datz man thn wohl al« ben künftigen Finan^diktator von Polen ansprechen kann. Gr hat nicht nur darüber zu wachen, dah da« Geld zweckmatzig angelegt und vor allen Dingen der Zloty stabilisiert wird, er hat auch dafür zu sorgen, dah der Zloty stabil bleibt und dah die Gelder eingeben, die zur Verzinsung und Amortisation der Anleihe erforderlich sind. Ctr wird also rücksichtslos auf sparsame Wirtschaft drücken, das kann den Polen nicht« schaden Politisch freilich bedeutet die Anleihe auch so noch einen groben Erfolg für die Polen, den sie gar zu gerne in den Handelsvertrags- ©er Weltkrieg im Film. Lichispielhatt» Vahntzosslrahc. Ein historischer Zllm. zusummengeftellt nach amtlichem Material der europäischen Krie^s- archrve. Der erste Teil bebanbeit die Gut- stehuiissid'schtchtt des Kriege« und die Greignisse dis 1915. Knapp zwei Stunden dauert da«, aber in diesen zwei Stunden scheint die Zeit ftUl» -ustehen. f .idlt man sich ruckverwandeit tn die 'Tage von damals: in icncin 'ch ckf alSschweren August erst beginnt für un.« die wir im dunklen TU um sitzen, der x)etgcr der Deltuhr wieder vorwärts zu rücken .. und wir. die wir bas alle« erlebt und gesehen und empfunden und erlitten haben, erleben es jetzt in dielen zwei Stunden abermals. a(« wenn es vor Tagen, und nicht vor langen Jahren gewesen wäre Hier, an einem solchen Derk, kamt man,einmal die ganze Magie der Zilm-Gttindung spüren: die .3eitLofigklt Bieter Bilder hat etwas Un- beiml.cheo und ä2el»erfinnliches in sich Ist es nicht seltfam. Menschen lebendig, redend, handelnd wieder vor sich zu setzen, deren 71 am en darna.s tausende auf den Lippen hatten, und die nun seit fo vielen Jahren schon begraben finb? Vnd zwischen thnen die heuae noch Lebenden. Da steht TSoelde, da (Tnuneünann. da erscheint Weddigen neben dem schmalen Unierfee- bcotfturm, da schreitet der russische Zar die Zrvnt feiner^Tieg;menter ab. da umarmt 3offre franzö'ische Truppen^ührer. die «ich auszeichncten, da rollt die engkil-che König«karvs'e. da kehrt Hiir- benburg heim aus der Tannenbergschlacht... Ünb mut) man nicht daran denken, dah wir in zehn, in zwanzig, in fünfzig Jahren so gut wie heute, und an jedem beliebigen Ort, die Zeit wiederum Inllstehen lassen und die Vergangcrnhert zurück- holen können... vor Kindern und KindeSkin- dern? 5ah unfern Enkeln mit den gleichen Worten von der weihen Leinwand her zugesprvchen werden kann, wie heute uns: denkt h^jan! Schaut her und vergeht es nicht, so ist das gewesen: so sind wir im August 14 ausgerückt, so haben wir Abschied genommen daheim, so haben wir den Pflug im Acker stehen lallen, so sind Sag und Äacht die Züge über die Brücken gerollt mit Mann und Aoh und Wagen, fo sind wir marschiert und marschiert und marschiert. fo haben wir Geschütz und Gepäck durch Hitze und Kälte, durch Staub und Schlamm, kurch St« und Kleberschwemmung und ins Gebirge hinein geschleppt so haben wir gehaust, so haben wir geschanzt, so haben wir geftürmt. so find wir zurückaezogen unb wieder marschiert und marschtert und marschiert... Ss hat etwa« Erschütternde«, diese endlosen Kolonnen zu sehen, diese ewig im Taft sich hebenden Fühe und Hufe und die rollenden Ttäbcr. So haben wir gekämpft in Frankreich, von der Tlorofee bi« zur Schweiz, im Osten, tief in A uh land, in den Alpen, in ‘Rumänien, in Italien, in der Türkei in Afrika... über die gamc Welt marschierten die hunderttausend Jühe. rollten die Aäder. Mnb nicht auf der Erde allein: so stiegen uniert Flieger auf. so hingen die Fesselballons Himmel und so stürzten sie ab. . fo zogen unsere Schiffe auf allen Meeren gegen den Feind Und abermals — schaut her! So ist gerüstet worden. zahllose Hände bearbeiten Millionen von ®e schossen ... ,o ist gehungert worden dünne Finger zahlen äng'tlid) trockene Scheiben schlechten Brotes ... so sind sie gefallen, die jungen Freiwilligen bei Langemarck, mit dem Deutschlandlied auf den Lippen. so ritt der Tod durch Flandern, um Verdun imb über die Karpathen, durch den Schnee der Alpen und den heihen Sand der afrikanischen steppe, so war der Tod in der Luft, im Daher und unter der (Erbe in hunderterlei (Be^br. Denkt daran: über die ganze Dell verstreut sind die Kreuze für den bekannten und den unbekannten Soldaten. So ist das gewesen: bi- Landkarten werden lebendig Im Südosten zuerst, wo in oerajetoo der verhängnisvolle Mord geschieht. Schwelend gret’t der Brand um iith, fnht sich hinein nach TOitteb europa, jünbet in den Zentren der Möchte. Petersburg. Berlin. Dien, London, Paris ... so laufen die Grenzen, und gegen die Grenzen schieden sich eilige schlangen nach Osten und Westen entfalten sich, stellen iich gegeneinander, rücken auf, bilden eme Linie vor der feindlichen Llme. oerbeihm sich in- einander, lösen sich wieder, verteilen und verstärken sich ... alles ist so klar und übersichllich erkennbar: die Umfassung der Stuften bei Tannenberg, unter zu rück geworfen er Flügel nach der Marneschjacht. die mähliche (Erstarrung der beoeafr eben Front im Stellungskriege. Verhandlungen mit Deutsthiand ausnutzen wurden. Fragt ’iä» mir. .nw.eweit Ihnen da« etwa« hilft. Sie haben chre Zolle innah wen verpfändet, der amenkan.fche Treuhänder ist also start daran mtetcffien. datz die Zollla"en möglichst gefüllt werden, und dazu ist die erste Boeaus'etzung. datz Polen mW feinen deutschen Aachbarn. der nun emmal der w.chtigfte Vertragspartner .st. an Handelsablonmen ab'chliestt. 9« ist allo dafür gtlorg: datz die polnischen Bäume nicht den Himmel wachsen. IInb wenn auch d»e Polen gar zu gerne »etzt b*e Gelegen de. l au*- : üben mMtttn. um chre Forderungen in den HandelAbez.ehungen mit Deutschland zu übersteigern. ’d rr rb der amerikanische Vertreter auch dafür 'orgen ^atz endlich der deutsch-polnische Zollkrieg tx-enbe1 w.rd Woran letzten Gnde« ja alle Telle gle.chmätztg inttrcflKrt sind Diese Klarheit, Sachl chkeit und schmucklo'e Watzrhaftigkeil. die aus jedem einzelnen Bilde. auS jeder Figur und jeder Zahl >>ch zu erkennen gibt, machen den großen und bleibenden Wert dre'c-s Films aus. Sin Dokument will er sein, nichts weiter: nur zeigen fo ist das gekommen, 'o ist das gewesen. Vichts weiter Keine Tendenz, feine Zerrbilder, keine Ausschmückung und Verblendung, kein Hervortreten e.nzelner ISchau- spicler) au« der Meng«. Detm es war nicht die Sache einzelner. 1 ankern aller: jeder hat mit- geipielt. initgekämpft, mitgelitten mitgetrauert, jeben hat da« grobe Sch cttal des Kriege« irgendwie eriatzt ober gestreift Wir erkennen un» alle selbst wieder in namenloser Gestalt, spiegeln uns in ‘remben und dennoch vertrauten Gef ichtern im marschierenden Soldaten, in der absch ehttnnten- ben Fron, im Kinderschtvarm fogar. der aus der Schule stürmt, einen jungen Sieg zu fc.ern. Qlie- mand kann unbeteiligt, unangerührt bleiben, wie von rgenbeinem anderen .Fitzn. der erfunbeu ift. der fremdes Glück, fremdes Leid. fverndeS Schicksal enthüllt. Dc« gebt uns an. dies ist unter eigenstes Schicksal, nichts ist erfunden an diefem Film, wir alle lind Darsteller, groh« und klein.- in irgendeiner Gestalt, an irgendeinem Ort. und an uns. die wir heute leben, an un« ift es. das gewicht.ge und ernste B.ld dessen, was damals gefchad. zu bewahren und den kommenden Ge- Ichlccktern zu überliefern, rein und unverfälscht, wie es wirüich gewesen ist. Dokumente, wie dieser Film vorn Kriege sie bewahrt, werden olchem Zweck am besten bienen. H er redet das stumme Bild eine unverfchle:erte und erschütternde Sprache, die jedermann verstehen muh. er mag .dabeigewesen" fein oder nichts 'Xiemanb möge versäumen, dieses Bild an Nch vorüber- ziehen zu lassen. -r- WerkstoffEchau in Berlin. Vom 22 Oktober bis 13. Aovember findet in Berlin eine grvhe Wer kstvf f schau statt, die der Verein Deutscher Ingenieure, der Verein Deutscher 6ifenbüttenleiüe. die Deutsche Gesellschaft für MetclllLmde. der Zenrralverbctnd der Teuttchen Gfektrotechmschen Industrie unter Mitwirkung zahlreicher anderer Verbände sowie des AussteLmgs-, Mette- und Fremdenverkehrs- Die Liebesabenteuer der Königin Marie von Rumänien. Von Zoe Beckley. I. Wie König Zerdinand von feiner Semaylin bederrschlwurde.-SiemißverfiandeneZrau Hi un* unter nicht unl*rttad)t- l täten Sch wreri gleiten und finanziellen Opfern gelungen eine Artikelserie au« Nm Au«lande v. erwerNn. mit deren fortlaufender VclufteniUchunu mir unseren tiefem eine ungewöhnliche, überaus mier- e'lante Lektüre zu bieten in der Lage *tnb: Zoe Beckley, die mttme Freun- bm der Queen Mary, erzählt in einer Aech- von techs groften Aufsätzen, die sich oft wie die Memoiren einer französischen Marquise und Abenteurer-, n des Dir- burtieme leten, von ihren Grlebnlsfen un jllcrengficn Familienkreise de« rumäni- >chen Königshoie* und von den Liebschaften der Königin Marie die gewitz nicht ohne Grund ein europäische« Aufsehen erregt haben Vie Leute haben mich oft gefragt Hatten ftch die beiden lieb — König Ferdinand imb Königin Tla riv von Rumänien?' Ich fragte einst Königin Marie selbst die gleich Frage, zur Zeit. aU der König noch am Letzen war. und ihr.- Antwort war frei uni offen: .,3a mir haben une wirklich lieb Denn einem von uns etwas kirn ft e» passierte würde der andere schwer betrübt und traurig fein. Wir find gute Freunde, die sich verstehen — heutzutage Das .Heutzutage' ist bezetchnend Ferdinand war 1 eben- undzwanzig. als er die englisch Pnnzeffm heiratete. und Marie war siebzehn. Sie waren so verschieden, wie es zwei menschlich Deien nur sein können Ferdinand war schüchtern, mist» ttauisch. zurückhaltend, neigte zu trüben Stimmungen oft sogar zur Verzweiflung Marie war frei und offenherzig, freundlich eitel, selbst- vertrauend reizend voller Lust und Leben und hatte die Gabe, glücklich zu sein Ferdinand war auf jene steife deutsche Art erzogen worben, mit starren Idealen der Pftichl stet» vor seinen Augen und absolut keiner Begabung, etwa» aus sich heraus zu schaffen, sondern er konnte nur anderen folgen. Marie dagegen hatte eine glücklich Jugend gc- noffen, mit sehr viel guten Freunden, absolut feinen Pflichten, keinen Verantwortlichkeiten, und ohne alle Kenntnis de« Leben« und seiner Bürden. Der Prinz Ferdinand wurde au« seinem neugezimmerten Lande in die Welt geschickt, um sich eine passende Gemahlin zu suchen, und er fand Marie Königin Viktorias Enkelin. Tnfchn de« russischen Zaren Alerander des Zweiten mütterlicherseits. .Für ihn eine großartige Verbindung. In der Tat. und doch trat es für ihn eine reine Liebe »angelegen he. t Wie hätte es auch ander« sein können? Ein 'chüchterner. schweigsamer, linkischr junger Marrn, zulannnengebracht mit dem Prach11np eine« weiblichen Wesen«, welches er natürlich anbeten muhte, lieblich wie ste war, bi« zur Fuhspitze! Er liebte sie auch btö zur äuhersten Grenze 'einer Fähigkeit. Aber seine Liebe war die materielle. fleischliche Art von Liebe, eher als eine innige Gemeinschaft geistigen Verstehens und intellektueller Zuneigung. Er liebte ihren Körper. konnte aber ihrer Seele nichts geben, so gern er dte» getan hatte u>at< rr dazu imstande gewesen. Er konnte die glückliche )latur ber iiuiq-fn Frau in k.mr Weife eedleben Er selbst lieble nicht harmlose Vergnügungen n»cht einmal gemütliches Beisammensein tm kleinen Kreise Streng erlogen wie er war und daron gewöhnt das Leben stet« al« etwas S r i st e « zu benagten selbst wenn man nicht hiferic. 'onbern nur einem starken Herrn folgen bunte, belast er weder einen angeborenen Snm für Humor noch irgend etwa« aus Inner Jugend, was ihm helfen konnte, da« lebhafte, leben»- hungrige junge Weib zu verstehen das er geheiratet hatte Andere bewunderten he jeder bewunderte he benn he erschien stets tiing. reizend und voller Lebenslust Ferdinand« Gefühl dabei ttmr eine A r t ängstlicher M i tz b i 11» g u n g . ähnlich dem Gefühl der Henne, bic u n freiwillig Mutter eines Entleins geworden Jt. Marie umr eine vollendete Tänzerin verfett im Sattel, wie in allen anberen Sports fte lachte viel und gern, verstand es. jeden zu fdfein und war immer zum Spielen bereit. Ferdinand hatte keine Veranlagung um sich mh diesem über- Iprudelnden Geist ab-uftnden. er konnte lediglich versuchen, ihn zu unterdrücken und je mehr er die Stirn runzelte und murrte, desto toller tobten die Lebensgeister Denn Marie begann nach dem ersten Jahre tritbcn Palastleben» -nn Bukarester Hofe, sich den L u ( u « einer Heinen Rebellion zu erlauben Sie hatte diele« Dasein bis obenhin satt und brannte plötzlich durch, sozusagen. Sie machte allrtbanb Dummheiten, erlaubte sich Scherze stellte bie verstaubten Palastansichten auf den Kopf. machte unpassende Bekanntschaften, kurz, sie machte alle# verrückt Der arm^, Ferdinand stand am Enten mutter. Aber sein Frauchen plätscherte ftöhltch umher nicht im geringsten daran denkend, was sie beging, noch an dessen Folgen, immer weiter er- perimentierend riskierend und in zweifelhafte Tiefen tauchend. Diejenigen, welche Matte liebten. wurden ängstlich, aber Marie lachte sie nuS. ging -hren Weg lustig weiter und verftest sich instinkriv auf den Xei.< ihrer Pettönlichkeft. um eventuell Verwickelungen zu entgehen und Vergebung für alle« zu gewinnen. Rach der ziemlich ernsten 'Penode ihrer indiskreten Freundschaft mit einem qe- wifsen jungen Offizier der rumänischen Armee — einer Assäre, die sich direkt au« der fatalen Unterdrückung und Strenge des Hof- lebens entspann war Ferdinand noch mehr bedrückt als früher Als aber die Versöhnung stattfand und Marie nach Bukarest zurückkehrte, wurde die häusliche Atmosphäre etwa« reiner Es bedarf tm tieben manchmal solcher Greign.sfe, um eine Verständigung herbeizuführe!, Jedenfalls hier wurde ein besseres Verständnis daraus. Wenn auch die Liebe in gewissem Sinne abnahm, es begann eine gewisse Freundschaft zwischen Prinz Ferdinand und seiner schönen Gemahlin Vielleicht ist der beste Teil der Ehe die Freundschaft! Jedenfalls diesen beiden Königs- ftnbem ging es tote vielen anderen Sterblichen, dah sie nach dieser Unterbrechung glatter miteinander auskamen als je zuvor Wenn die Höhepunkte der Leideiischnfl und E.iersucht weniger beroortreten, entstehen Gefühle des freundamte« der Stadt Berlin veranstalte? Schon aus der Zusammensetzung der Veranstalter geht die allgemeinwirtschaftliche Tendenz Bieter Wcrkstofk- schäu hervor, die nicht nur für den Indufttiellen, sondern «sich für die gesamte Oefsenllichteit von grohem Interesse ist Der Zweck einer Aus- s'.ellung pflegt normalerweise direkt den Einzel- inteodfen der au «stellenden Firmen, die neue Käufer toerben wollen, und erst tTidirekt der Desaninni rtschäft bzw dem Export zu dienen. Aber dtete Werksdottlchan in Berlin hat nichts mit der Reklame für einzelne Unternehmungen zu tun sondern entsprechend ihrer gemein-toirT- schastlichen Tendenz sott sie einmal Zeugnis von der bereits geleisteten Qualüätdarbeil deutscher Industrie ablegen, soweit sie >ich auf Werkstoffe erstreckt zum andern durch ihr streng toilfen» schaftlich aus gebautes System gegebcmenfallS neue Wxg- in der Vervol 1 fonmunmg her Technik toeifer. Unser Mitarbeiter hatte Gelegeni^it bie Werkstvsfschau in allen Teilen eingenb zu besuhtigen. Das äuhere Bild bestätigt die sachliche Balich für die Gebv te der «Hrftro« technischen Industrie tue Isolierstofte. Das Gan^e ist gegliedert in eine Wettstosfprüftchau und m eme Weckstoffüberl ich» Eine Ergänzung «i der Werkftosfprüft ckau bildet die 2PerfftDt1überuht nn? einer belehrenden Abteilung. Die deutsch» Industrie braucht eine solche Schau, um auf btefe Weife durch umfassende und im Gedanfen bet Qualität auszusührente llniedudxr'.qen besser« Ausnutzung der verfügbaren Werkftosfe äu erreichen und dabei gie-.a>*euig zu einer Oüehr- letfhmg der Prvduknon zu gelangen. In Metern Sinne ist tne Werktzc,tt'ch^u auch für unser» E?pvrrwirrsch-s: von höchster -deöeunmg Und toerm sie Gttvlg hat und ben Beweis brrru^t, dah auch bei den Werkstoffen für die deutsche Industrie der Qualitätsgedanke ausschlaggebend ist, bann wird sie dazu beitrogen, der 3ntmfb*e den KlmkutTverrzkamps wn Ausland« zu erleichtern. lichen SrrtcfegmfryrTTnKTTfl, Me alles Weber gut machen. Sv liefen f.ch beide geflenicitig ihre getrennten Wege gehen. Ferdinand zu seiner vor- geschriebenen Routine von KabinettsfiHungen. 'ikrrlament6erÖffnungen. Bittschriften studieren, Gesetze unterschreiben und sonst noch was. Mar.e zu ihrem gesellschaftlichen und Wohl tat igkeirs- werk, zu ihren Lchre-.bangelvgenhe,ten unü ihren Reisen, ihrer .persönlichen Politik sowie ihrem Haushalt. Mindern und Gürten. Mit Ausbruch te« Krieges, glaube ich. wurde de Freunölcha^t zwischen Ferdinand und Marie »o^ar stärker, b;c gemeinsarne Sache und das nat^nalc D.faster brachte f;e enger zusam- men. 3n 1914 starb König Tarol und Fer- dinand bestieg den Thron. Die Freundschaft zwischen -hm und seiner Frau, die königliche Gemeinschaft. die existierte, ward aller Welt offenbar Al« Ferdinand feinen Herrschern d leistete, schuf die Äönioin ein neue# königliches Verfahren. indem sie ihren Platz an feiner Seite < innahm und als er vvrtrat. um den Eid zu leisten, warf sie ihren Lrauerschleter für den toten -Mönifl zurück und stand lächelnd neben dem lebenden König da, als ein Symbol für die versammelte Menge, dost auch sie mitherrfche. Die menge verstand dies Symbol sie nahmen den nicht gesprochenen Eid mit enthusiastischer Zuneigung entgegen. Man hatte Ferdinands englische Prinzessin immer geliebt. Die beiden haben gut miteinander gearbeitet. Ihre Freundschf.ft wurde mit den wahren immer inniger. Des König- frühere Härle und Eifersucht ging allmählich m einen nachsichtigen Slvli über. Sie hatten ein gerne.nsamet. wirklich aufrichtiges Interesse an ihren Kindern. Sie iDurcn beide gute Eltern, gewiffetchaft und verständig. Die Kinder lieben beide — Elizabeth. die älteste Tochter, heute S f f ö n i g i n do n Griechenland, ist ganz auf der Seite ihres jkJterG, aber die anderen scheinen Ile beide gleich lieb zu haben und zu verstehen. So haben sich König und Königin erfreulich miteinander vertragen. Wenn jemals Blendwerk vorhanden war. Io ist die- sicher in Maries Herz erstorben und Freundschaft trat an seine Stelle - Freundschaft und eine Art liebevolle Zuneigung. 3n ihrem Boudoir verstreut, wo sie auch immer fein mag, selbst aus Reisen mit der Eisenbahn oder beim Aufenthalt in Hotels findet inan b i e schönsten Geschenke, die ihr der König im Laufe der Iahre gemacht hat. So hol» ich einft eine kostbare Zlgarettenüose aus weistem Rephrit auf, mit einer Krone und den R. M. lRegina Maria) in Diamanten auf einer Seite ..Sin kleines Geschenk von meinem alten Kbnt g ", lädyelte Marie — mit scherzhafter Betonung der etwa- hählichen Worte. König ficroinanb begann eine neue Kron- juwelsaminlnng für seine Gemahlin anzulcge i einige prächtige Stücke mit Diamanten besetzt, Perlen und riesige Saphire — die früheren Kvonjuwelen waren nach Ruhlaud zur Aus- Ixtoahrung gesandt irorden, als der Krieg aus- brach und waren nie wieder zurückgekommen. Wenn der König jemals krank war, war ehrliche Sorge in Maries Herz. Sie sagte mir einst, das,, wenn der König vor ihr sterbe., würde, sie durchaus keine Anstrengung machen würde, einen Machtstandpunkt einzunehinen und öafj sie vorziehen würde, zugunsten ihrer vielgeliebten Schwiegertochter, der reizenden Prinzessin Helene von Griechenland, der Gemahlin deS unartigen Garvl, zu verzichten — „Der König und ich, sagte sie, .haben wie zwei alle Freunde in gemeinschaftlichem Interesse gearbeitet. Unser ehrliche« Interesse ist immer nur Rumänien gewesen. Was wir auch immer für Fehler gemacht haben Mögen, wir meinten jedenfalls das beste und ich bin überzeugt, das BoÜ weist dies auch" Dann sagte sie noch von ihrer Heirat fpre- e t ha geb. Reichhardt können am 4.Rovember das Fest der goldenen Hochzeit begehen. 2 Rödgen. 31. Olt. Die Winterveranstaltungen unserer Vereine haben gestern mit einem Konzert des Gesangvereins „Konkordia" urLi Leitung des Ehormeisters Konrad Ricolai «Drosten-Buseck, und unter Mitwirkung des Ei enbahnerquartetts Giesten und der Kapelle ehemaliger Militännufiker- G testen ihren Anfang genommen. Die zahl reichen Zrchörer nahmen die abwechslungsreichen Darbietungen dankbar entgegen und waren sichtlich gepackt von der gebotenen Musik und den gut durchgearbeiteten Ebören. Die schönste Leistung bot her Batin in Dem Werte „An der schönen blauen Donau" von Straust. Hier spürte man deutlich die geschiclle Arbeit des erfahrenen Dirigenten und stellte mit ‘Befriedigung das ejaftc Zusammenwirken des Ehvres mit dem Orchester fest. Es ist zu begnmen., dast daS Programm nicht nur Kunstchöre aufwies, sondern auch daS Volkslied berücksichtigt wurde. Mit aus diesem Grunde und dank der ckuster- ordentlichen Fertigkeit des Solisten auf feinem Instrumente erntete das Tylophonsolo in einer Variation über »Lang, lang ist» her" ungeteilten Beifall. Ausmerklam lau|d;te man auch dem fauberen und gewandten Spiel des Orchesters und dem seinen Solospiel des Herrn Schwarz- lose. § Alten-Buseck, 31. Oft. LandwirtsclwstS- assessor Dr. B ö ch e r vom Landwirtschaftsamt Grünberg hielt qeftern abend in einer gut besuchten Versammlung einen fesselnden Vortrag über: ..Die Wichtigkeit der Bodenbakterien für die Landwirtschaft und ihre Förderung buraj zweckentsprechende Bodenbearbeitung." Anfchliestend sprach der Redner noch über: ..Die bessere Ausnutzung der angewandten Dünger und ihre Be- öeutung für da» Wachstum der Pflanzen." Die Aussprache war sehr anregend und zeigte, welche -lebeutung man den Ausführungen des Redner» beimast. - E 1 i m b a ch. 31. Oft. 3m bief .gen Schul- faal hielt gestern nachmittag Landwirrschafts- affeffor Dr. Seezer vorn Landwirtschaft samt amt Grünberg einen lehrreichen Vortrag über . Düngungsmastnahmen im Herbst Den Ausführungen deS Redners wurde mit grostem 3rt:refle gefolgt. J X r e i s a. ö. Lda.. 31. Oft. Die Ortsgruppe TreiS-Allendorf a d Lda. de» .Deut- scher Scevereins" veranstaltete g hem im Lempfchen Saale dahier einen Vortragsabend, zu dem als Redner Reichsbahnob^- sekretär ® o e r 1 e au» Offenbach gewann:n war. Rach einleitenden Worten des Vorsitzenden, Pfarrer Böchner. in denen er die Ziele des Vereins Herr Goerke in äusterst packender Weif: die lühnen Fahrten des Hils-kreuzr» »Möwe' im Atlantischen Ozean während des Weltkrieges, die er als SchissSofsizier mitgemacht hat. Vorzügliche Lichtbilder, eigne Aufnahmen des Redners. ergänzten und erläuterten den interessanten Vortrag. Die am gleichen Abend stattgchebt. Wahl deS Vorstandes hatte das Ergebnis, dast der seitherige Vorfitzcnd:. P'arrer Böchner, wiedergewähik. Förster Bing zum Rechner und L. L e m p zum Schriftführer neu- gewählt wurden. Reinhardshain. 31. Oft Im Zusammenhang mit der geplant en Gefallenen- Ehrung. über die schon berichtet wurde, wird auch eine Erneuerung unsere» Kirchleins durchgefühn. Dast indc Erneuerung nö ig war. darüber war man seit Iahren einig. Schon um eine groricrt Anzahl von GotteSdienstrn in unserer Gemeinde, die bei fa>lxf)t:m Wetter einen schwierigen Kirchweg auf den Wirberg Hal, zu ermöglichen, mustte man der Renova'ionssrag nähertreten Seither hielt i).t Pfarrer feine freiwilligen Gottesdienste me.ft im Schulsaale. R.kch der Herstellung unseres Kirchlein», die augenblick- lich von Weistbindermeister Laub und Schreiner- meister Römer vorgenommen wird, wird unfcr Pfarrer trotz der Schwierigkeit sein.'» D en st es nach Möglichkeit noch weitere sreiw.ltige Q'oltc»- dienste in unserem Kirchlein abhait i und fo besonders den Alten und Kranken, die den Weg zum Wirberg scheuen müssen. G legenheit zum Besuch dcS Gottesdienstes geben. t Wirberg, 31. Oft Mit dem Ernte- dankfest auf dem V.itrbcrg am letzten . tage find die Erntedankfeste in unserem Kirchspiele alle gehalten. Vor 14 Tagen waren di: Feiern in der Wirberger Kirche und in Harbach. Unter starker Beteiligung der Demeind.n und Mitwirkung der Kinder, die unter Gesang und Aussagen von Sprüchen die Emtegaben zum Altar brachten, nahmen beide Feiern einen har- monischen Verlauf. Vor acht Tagen fand dann die Feier in Beltershain statt, die wie die Feiern auf dem Wirberg und in Harbach stark besucht war. so dast das GotteShauS kaum auSreichte. die feiernde Gemeinde zu fassen. Auch hier wirkten die Schulkinder, wie in den anderen Kirchen mit vnd verschönten mit ihren Gesängen die Fei«. Bei der letzten Feier auf dem Dettsbrra wurde von den Schulkindern in Saasen daS Erntefest s p i e l von Pfarrer Dr. Lic. Stumps bar- geboten. Wie in den anderen Kirchen, so hatte auch hier der Organist Lehrer Huber die Einübung der (Mange und des Festspiels übernommen. Ihm wie den anderen Organisten ist der Dank der Gemeinden sicher. Auch auf dem DeitSberg war die 'Beteiligung der Gemeinde so grob, dast die Kirche kaum auS- reichte. Die Kollekten in den vier Kirchen am Erntefeste brachten schöne Beträge, die bet unherkömmlich für das Werk der Diakonie bestimmt sind. ri Lich, 31. Oft Am gestrigen Sonntag, dem hiesigen Erntedankfest, hielt StiftSdechant Lenz, der nach Gießen versetzt ist und dort am nächsten Sonntag seinen Dienst antreten wird, in der vollbesetzten Marienstistskirche fein: Abschiedspredigt. Im Go:tesdienst wirkte der Gesangverein .Cacilia" mit. her auch im Rach- mittagsgotteSdienst einen Chor anlählich des Erntefestes fang. Pfarrer Lenz war etwa-über 10 Iahre hier tätig, zuerst zwei Iahre als StiftS- psarrer, dann, nachdem Kirchenrat Klingel- Höffer in den Ruhestand getreten war. al» Kameraden. SRoinan von Selig Moeschlin. Copyright by Carl Duntfcr, Berlin W 62. 2. Fortsetzung. Nachdruck verboten. .Nein, nein. nein, ich kann meinen Blinden incht verlassen!" .Ist nictst ein Mmm den andern wert?" ..Wir haben ein Änb." „Ste tonnen mit Georg noch viele Minber hoben ." Sie verbarg das Gesicht mit den Jjanben „Still, still J3d) muh einen anderen Weg suchen. Ich »nutz die Schuld auf mich nehmen." ..Und loenn Georg darüber zum jrocüenmal zugrunde ginge?" fuhr er unbarmherzig fort ..Ich nehme an das, ein Mann, der eben erst aus einem 'tebeniäbngen Irresein aufersteht, nicht sehr rotber ftanb^iabig ist." Sie gitterte. ..Da» ist bas Schwere dao sagt auch der Professor. Er sagt, mir dürften ihm die Wahr bett erst nach und nach beibringen.' „Nun gut. man konnte ja beispielsweise tagen. Sie seien verreist. Unterdessen wird die Scheidung georbnet. Au» too» für (Äninben wurde die erste Scheidung ausaesprachen?" „Wegen unheilbarer Geisteskr msheit." „Sehen Sie. Rim ist der Unheilbare geheilt. Der Weg zur Diederoerheiramng steht offen." „Aber er „Wer er?" „Mein Mann ..." „Sie werden verstehen, das, tch keinen «niast habe, auf Ihren Mann Rücksicht zu nehmen ' Sie jammerte: ..Da» fofl man hm* Georg ..Vielleicht lästt sich die Ängetearnhc auch auf eine andere 'Weise ordnen." sagte örunbt lang augigrn schwer^te. 9r schien »hre (»tedanken zu erraten, ckm (Mra- mnsptitter bat mir bas Antlitz jerrtflen. Ich habe es nicht mehr nötig, mir auf einer Mcmur ein paar Schmisie zu holen. Ich habe fte weg. Der Arzt bat nicht viel gekonnt, aber ich must chm dankbar fein. Er bat mir jeberJaUs bas Lieben gerette' Wenn man nun für dieses Leben überhaupt dankbar fein soll. Er bat mich zusammengeslitkt eiten.~ Die Hernctztft der Einäugigen'" Sie lachte rücksichtslos. Das «Tiefste in Ihr war beleidigt. „Darum mcht^" lächelte er. ..Die Zweiäugigen werten oenwrrt durch d,e Fülle der Er'chernungen. Ihre Haltiing ist unsicher, denn fit sehen h*bes 2?rng i>on zwei Setten an. Nur die Begrenzung und Ein »ettigfeil schafft die Vorbedingung zur Mach: A'.r . :idüa zu rächen hat. der weist auch d,e Peif che zu schwingen. Der die Nücksichtsloftgkelt erfahren, weist ZU fern." „Mein Mann Hot beide lugen verloren, ober er ist n.cht bitter." Keine Kunst ... rmt Ihnen!" Hast. NerS und Etferiucht UKir in feiner Stimme Unwillkürlich wich fte zurück und schwieg eine Delle. „Er Hl auch vorher rurtx biaer gewesen." iagM sie dann Itanbbaft. Er rnustie brrrmal operiert wer den. es gehört Wut daz Er hat me ern Hortes Dort gesprochen. Er sagte, er fei bonfbar. dast er Dechant br? MorlenBft» Hrtcr oft fehr schtvle- rigen CBerbJitnibci hat er im Krieg und tn der Rachkriegszeit seinen nicht le.chten Ttmft mit Tatkraft und Ilmlicht getan. Die Gemeinde verdankt hm die Gründimg e ine» Pvlaunemchvrs. t -fkn Ontung er mit Sachtenntnis und Eifer in die Hand nahm. Si» wird eine längere 3nt vergehen, bis die Stelle wieder besetzt werben lärm. Inzwif -en soll der Stiftspfarrer den ge- famten Dienst verfch.'n. Da er auherdern noch Pfarrer ron Ried..desfingen ist und bet btm h.rrfcxr.ien Mangel an Geistlichen Aushilfe von auswärts kaum zu beschaffen ist, treten sehr zum Schaden t r meir.de Schwierigk ilm m d r geidlichen V^r argung der Stadt ein. So mutz Ä- V ein so biüi-vnbes und segen-reiches Werl, wie >te fe.! u . r 3D Iahren best hrnd: Kinder- kirche. bi» auf weil.res au» refcyt werden. Auch können d.. Gct esdienste nicht in der Regel- mäbißf.u gehal en werden, wie es wünschenswert wäre tl Ottin^ebcufen. 31. Oft In einer flut besuchten orauenoerfammlung sprach h er am Sc ■ jg Frau Oeerjult ^inf veiror Kahn von Gi ' ü. er d ' Ausgaben d e r "e v angel Ischen Bahn Hof »Mission. Der V,r- trag, t.r eine Menge von eigenen Erl.bnistca ;v. -'r:a::c. ’ant» das unge Interesse Der oubörer rxnen. die sich dav?n überzeugten. lab durch die Babnb'fsnullion eine noiweni. ge und segensreiche Arbeit getan wird In einer Sammlung, die für die gute Sache 30 Mark ergab, kam der Dank der Zuhörerinnen zum sichtbaren Ausdruck. Ara» Friedberg sf Friedberg, 30. Okt Auf der Tages- citnung der jüngste:, Stadtverorbneten- Übung stand auf Antrag des Stadw Beutel (Äcmm. • Die Debatte über bas Reichsschul- gefetz. Sic S:adtv. Schröder unD Prof Gebhardt erschienen nicht und erklärten in einem Bnc daN fk eine Debatte über das Reichsfchulgesetz innerhalb der Stadtvervrdneten- jiyung ablehnen. Bürgermeifter Dr. Sehd steht auf dein Boden der Limuftanschule und hält das Rcichs'ch-ulgcsetz deshalb für nicht annehmbar, ebenso au» Sparsamkeitsgründen, da er in der Annahme de» Geseves une große Belafftmg der Städte und Gemeinden sieht Als TkvtrtWe der Deu: che-.i Volkspartct verlas Geh. Rast Win deck er folger, c «Irtlärung ‘einer Parteifreunde: .Di Fraktion der Deutsch.-n Volks- Partei der Sladtverordnetenversammlung stehst auf bem StavdpunN. dast im Reichöfchulgesetz die dauernde Erhaltung der christlichen Simultanfchule in Jj>effen im Interesse des fonfeffionelfen Freden» und zur Vermeidung finanzieller Melrrlielastung der etäbte und Gemeinden unbedingt sicherge stellt werden must. Wir halten eine Beschlustfafsung der Stadtverordnetenversammlung um fo weniger für ver- anlastt, alS die hessisch: Staat-regierung bereits Stellung genommen h l, und werden uns bei der Derhr.ndlung und Abstimmung über den At» trag des Herrn Stadtverordneten Beutel nicht beteiligen." Rektor Koch bedauerte, dast eine Debatte über eine fo bedeutsame Frage fo wenig Anklang finde und stellte den Antrag, die Stadt» verordnetenversannnlmig möge in Form einer Resolution das ReichSschulgesetz ablehnen. Jer Vertreter der Mfeterpartei betrachtete da» Gesetz von finanzieller Seite ans und beantragte, eine Kommission zu ernennen, die sich damit eingehender befassen soll. Dieser Antrag wurde nicht angenommen, wie auch der des Stadtv. Beutel abgelebnt wurde. Der vorerwähnte Antrag des Stavtv. Koch sand Annahme mit 12 Stimmen. Pb. Butzbach. 31. Oft In der jüngsten Gladtverordneten-Sitzung drückte vor Eintritt in die Tagesordnung Stadtverordneter Dr. Schmidt feine Freude über die Wiederherstellung de» Rathauses au» und regte die Bildung einer besonderen Beratungs- kommifsion für die Wiederher st ellung alle r btellger .iddiccrfbautcn an Da» Gesuch de» Schutzmanns Reith um Erwerb Unser Rat für Korpulente ist folgender: Rehmen Sie mornen» nüchtern, nach dem Mittagessen und vor den, Schlafengeben ierorUt 2 bl» 3 loluba-.Qerne Tiefe Kerne wirken fett- ACbrenb und nnfnULeibmbernb unb find »ür» Hers unicüablid). sie erhalten Zolubfl-.Qeme mit aennurr tbcläJteibimn übet irkuna. Zufan,menlegung. befal mit ärztlichen Urteilen tn den Kvotheken ...«1 noch hören und denken könne. Er glaubte nie daran, dast ich ihm die Hand rcichcn werde, in diesem letzten, tiefen Sinne t'barohi ich «hm tausendmal vor- lx*r d,e Hand gereicht hatte, dis ich es tat. wollte er sie nicht annehmen. Waschlappen'" stiest er hervor. „Er hatte bas Recht, alles zu oerkingen unb alles yi erhatten." „Es gibt kein solches Rccht. es atbt nur ein Glück Vielleicht am: es nicht rnrnal das Äe beugte ich *ef. „Doch ich mutz gehen." Eie raffte sich auf. „Und Ihre Bitte?" traalr er. „Meine Bitte?" roiröerbcl:.- fie gcinesabwefend. .Ia. jetzt erinnere ich mich. Ich wollt«- Sie bitten, chn ju besuchen, mir irgendwie zu helfen, über diesen Abgrund hirrorgjufonrnen. Es gebt wohl auch allein." j'chlob sie nerrolrrt. .Ich werde ju :bm gehen." sagte tr jcharf „Sie dürfen nicht zu ihm gehen." antwortete tze beftift „Sie hätten mir bas Teiraramm nicht teigen sollen Die «dresic weist ich. Wer kann mir den (Bang verbieten?" „Illi verbiete es Ihnen " Sie stand grotz unb : acht ig da. „Tie [irau. die ihn betrogen und verraten hat. da er ck! hn Orrfinne. will es mir. de-n Freunde, verbieten?" Sie sank zusammen, verlor den Haft, wollte .rroas antworten und brachte fetn Sort über Me Jippen. Sie harrte blotz in diese .'ndurchdringllchen chwarzei- allster roie in dic klugen eines loten Dann drehte Jte sich mühsam um unb gmg mit Meppenben Fützen hinaus Unter Cuy hat tstlück." sagte der Direktor der 3rcenarrtalt y, rinem Ljfistenten. ..Stellen sie sich vor. dast er roahrenb der Dahl des Keichsprösiden- len, gesund geworden wäre oder im vergangenen Frühtzidr ober im Herbst 1V23. Er wäre wahrichen»- iich wieder verrückt geworden." Der Ä ststenr la tdte zuovrkonuiiend: In der Tat. Herr Tro;eiior. unter« heutigen pewitzer- matzen normalen B^rhalw'ste schon en günstige Vor- bebtngungen." -ia. normale Derhälrnesje. das ist ein wenig zuwel gesagt." Er fcha i.'e gedankenvoll m die duft Monsetzung folgt.) ein«» • eI8n befl t< Wen» bd leinen *Bau- pU| Wurf* genehmig! ebenen da» Baugefuch des ftouhnann» Becker in bet Wetzlarer 6trafw *iet zwecks Berge öfterung leine» Gaben» leinen M au»bauen will. Der Ankauf der Holrett» Qetbifl in bet AomgaHe zum Preik non BOOC Hart würbe genehmig Weiler würbe Ne Herftelluima der Sufeflttge mir Z«eni' platten bi bet Wetzlarer Strafte nach längerer Debatte gen. dmigl Die Anlieger < ifelcr bentelben Preis für den Quadratmeter Wie die Anlieger her ®ei|eler Strafte Dem Antrag der .Kema Aumpl & Sohn, bte fflauertuafe» oen bet Wetteler Strafte bi» zur Badborngatte mit Alphaltbelag bettzultelle'' Würbe unter ber Be- btnaung gemehmlai daft bie Firma h er,« ehren Zuschuft non 3000 Mk leistet Der a ig e n - Halm Baugelelllchalt Wurde ber Antrag an! Vergebung ber zu erbauenben Aeuwofenung an P'arrer .aft. hielten. gefolgi von ihren Kindern, in wundervollem Diererzug ihren Einzug in das Städtchen, die Schützengilde au» dem 13 Jahrhundert marschierte mit der alten Glldenfnhiu' au* Iagdtvagen mit reicher Jagdbeute schloffen fich an Die alten öei:en würben lebendig, in farbenfreudigen Ko- ftümen folgten die abm, mit ber Geichicht, un'eres Städtchen, fo eng herbunbenei: Arntsp rlonen. ber Hesfen-Aaffauer unb der Stolberg, r Schultheis. Ne alten Marktmeister unb Büttel. Ne Bürßergarbe und Tambouren, die verschsedei en 3imung n der S^>uhmaven und Waacn waren die Dercine. Ne Olhi i.tapellm di' Seftbamen ber Stabtvorstanb unb bie Schulkinb« eingeordnet Allgemein war das ©iaunen, daft es innerhalb von knapp 14 Tagen gelungen war. diesen schönen und farbenfreudigen Zeftzug zustande zu bringen. Auf dem Marktplatz angekommen, be- arüfete Bürgermeister Pfeiffer N? riesige Jestversammlmm. Uebtet Heu f ohn (Lorbach), der verNenstvolle Forscher urtb Herausgeber de» Festbuches .Ortenberg. Burg. ©caN unb Landgericht unter ber Linbe". hielt dann die Fest- rebe, bie Ne Stchöver m Ne reiche unb bewegte ftXWrt-te S,-schicht.- N-r S > und d r Märkte Ortritvtg» z .rucktührte. d.m d.r' H» vX,ultv;x)i? die grotze Menschenmenge d,n F tplap mit 'einen zahlreichen Schau buben. Ne alter ürnlichen Straften und elnlc;enNn Gastwirt che t,-n der FeststaN Erster log uut> Pferbernnrh • Ortender« 31 Olt Dichte ?lc»el I rauten übrr bem A dbena. als f te morgen 4.30 Uhr nach alter sch er -? ne d e dumpfen Wirbel d,-r Martttro iml« b 1*. sfe u» dem S-Llase tpetfien und Hä 5 m '■'erbe- burfchen und Geschästsleuten b * b.-n -dl*en. daft der erste Al a r k t - und Arbeitstag angebrochen sei. Sondenüge halten b ■ vorgestern unb gestern eine gro^f 21t P' :be beranflc'db w- Ilana. Die Schausteller machten bereits gestern und heute gute Geschalte Gros, 2ln».ebung»lr j ' den Massen verkehr zu bewältigen. Man «d >t die Sahl der gestrigen Besucher auf über 10 000 Menschen. der He Älsseld, sollen natfetolgenbe Arbeiten und Lieferungen oergetz.n uterben Voe 1: Pumpwerksnebai.de- Los 2: uucllfafiiinfl und eanunelfammer Lo» 3: Hochbehälter (ItWicbm Inhalte. Lo» 4: Siohmep u. Jiau*an|d)lulie (Äuft rohre 41—1DU mm L®.|. Plane und Bedingungen hegen auf un irrem Amt rar Einsicht offen. Angebots oorbrutfe sind zu je l,5ü Mk.. für Los 1 unb 1 unb zu ,e 2 Mk. für Los 3 .mb 4 von un» zu beziehen. '"34l) 6roffnungvtermin Donnerstag. 10. Jlo- oembf r, oormittag» 10* Uhr. bei ber unter- zeichneten Behörde Zuschlagsfrift drei ttoifecn: freie Auswahl Vorbehalten. «ieftrn. fern 28. Oktober 1927. Hessisches Kulturbauamt. H. SIeIndach, Reg. Baurat. s2lrbcit6Hicrgcbuitg. irur die Aeldbeteinigung Cautrr sollen aus der Bürgermeisterei zu Lauter Drainagearbeiten zu 8943.60 Rm Lieseen von Pslocken zu 4i Rm. twranftfeiagt, in einzelnen Losen vergeb»» »erben. 9935D Die Verdingungsunterlagen liegen auf nefl. Burgcrmcisttrei offen, wohin die An geböte in Prozenten des Poramchlags vet idjlniien. mit entsprechender Aufschrift verleben. poftfrei bi» zum (Eröffnungstermin am Montag, dem 7. November 1927. vormittag» 10 Uhr. cimureidxn sind. ^uichlagsfrift 3 Wochen Gießen, ben 28. Oktober 1927. Hesjuche» Kulturbauamt. H. 8 1 e I n b a ch. Reg. Baurat. Bullenoerhauf. Die Gemeinde (Brüningen verkauft auf dem Submissionswege einen jungen fetten Buden. 9948 D Angebote finb bis Freitag, ben 4. Ro- oember, mittags 1 Uhr. auf ber Bürgermeisterei abzugeben, woselbst auch ber Zuschlag erteilt wirb. Euler. Bürgermeister DUTTIDMl lcmscife Henhe’ler 5^720Jahren beliebt u.unerreicht in Güfe^ilde u. Wohlgeruch. Uberdllzu haben-Preis pro Stock 35 Pfg. 6UNTHER&MAUSSNERA:G. Seifen-und P-vfumeiieCibnk.Chemnta " ।rundet 1662 ) Holländerin Bulfermilchseife lo belieben lard die firma: W)" Benner, krümm k Seeer. Gieheu. Bahabehlr. Oie 23enleiacrung ber tzodkl- ü. MMWoe iomie Des Halos findet um Mittwoch, bem 2. ^otxmber nicht statt. Junker Gerichtsvollzieher in Gießen. MeWilM- UlsleijielW! TonncrCtnn, ben 3., unb ftreitaa. 4. 32oPw vorin. 10 llbr UcaiuneBb, versteigere ich meihbicirnb neuen ^arzablunq in^rnnffurtn.iJl ,?aunueftr.35 In nächster Räbe be> vauüibabnbof» 9oleljooeolo( des Hotels Luitpold. 30 Fremdenzimmer. Doppel- -inbiicr. Heu. dunkel Eiche und n.ifebauui vollen <»nschtilchc mit Marm- 2vleqel'chränkc. l. Ilhan«, »ofne. Tleche. MOhle. Spiegel and Bilder. Per^onelbetten, *1ntratxrn. I.Änfer. Vorhänge. Kleiderhalfer. dlverae Uefen, Bade- nennen. Wnach • l.arnllnrrn und vieles ungen. t^id-i’lobiltar. Beelchtlgnnr: Donnersta«. den 3 November, vormittag»ad^lldr. rawnweetretie 3.7. 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XMf tiMdtf in der ersten Halbzeit überlegen uob lag b,S ,ur Pauk schon mit 4:1 in Führung Auch tn bet zweiien Halbzell Var Gieften unlang- überlegen und stellte da- Erg'bni» bald auf V I. Orit jetzt tauten die Marburger richtig auf. ihr etiirni durch eine Umstellung durch- IchlägBkrältiger gewcrden. konnte in rascher Folge !-.d4> drei Tore erzielen, denen Dieften bi- zum Schluft mir noch ein- entgegenzusetzen vermochte. 5 für B f B. (Einen besonders guten lag hafte die 1 Schüler elf cif » in ne die Schuler ftIein-Lindens mit S 0 ab, trotzdem sie nur mit 9 Spielern angetreten war. Spielvereinisung 1900 (Ziehen. 1900 spielt in Kirchhain 0:0. ö Die Dlauweihen war:n vom Anfang tn* zum (Jnäc mit grobem Gif er bei der Sache. Sir tonnten 90 Proz dr» Sp.ele* zu ihren Dunsten gestalten und dennoch nicht et ne einzig? der zahllosen Torchancen zum Erfolg au»nutw i. nicht einmal einen «5lfmclerba(L Wohl erzi lten die Diehener einen Treffer, der aber vom Schiedsrichter. der sehr gut leitete, nicht anerkannt wurde Der Derein für BcwegungSspi le Kirchhain hat einen ganz anzüglichen jungen Torwart. Dieser zeichnet allein verantwortlich für M 0 O-Tteful- tat Technisch war der Platzverein den 1900cm weit unterlegen. Bei den Diesienern waren die beiden Auhensturmer schlecht disponiert. Kirchhain wurde nur bei einigen schnellen Durchbrüchen etwa* gefährlich Die dabei au» weiter Entfernung abgegebenen Schüsse wurdrn aber eine leichte Beul' de» Dirftener HüterS. Die Ligareserve und die Ls-Mann- s ch a s t mufften infolge Erkrankungen usw. auf mehrere gute Kräfte verzichten, so daft beide Treffen gegen den Lokalpegner V f. B. verloren Die l.Ougenb hatte ®riinbergö l. Jugend al» Vast und fertigte den Gegner mit 7:2 ab Die 3. Jugend unterlag in Wetzlar gegen Wetzlarer Sportverein 3 Jugend 0:3. Die l.Schülerelf kam kampflos zu zwei Punkten. da Heuchelheim» 1 Schüler zu Hause geblieben waren. Die 2. Schülerels konnte mit 3. 1 Garbenteichö l. Schüler schlagen. Die Berbandsspiele im Arbeiier-Turn- und Sportbund. (Biegen I — Vorheim I 6:1 (2:0). Dorheim, da» mit nur 10 Wann bin Platz betrat, griff vom Anstost weg energisch a;i, ohne jedoch die Diehener Hintermannschaft überwinden au können. Fast 10 Minuten dauerte es. bi» Diehen sich stärker behaupten konnte. Nach der ersten Ecke für Dieben konnte deren Halbrechter thu Torchance rech: gut bevauAarL^iien, Halb» link» fchoh unhaltbar zum 1. Tor ein. Erü kurz vor Sa^uh brr rJtm Halbzeit kam Hefter, zum Seiten Erfolg, -lach 2*en Seiten..echtc. oar ieffcr. tonünaelenb. Tiner Ecke für Di fwn folgte in der 8 TFuuite das 3. Tor Do pxirn wurde nun fehr e ?rgisch. einige Minuten ixitei wurde e;n Sirafttoh zum 1 Tor etngelpc>(f«i Nu crz.clte D.ehen eine Neid.' 8en da* 6. Tor. ddenpcrbältni» 7:0 für Die'.en. da» damit den zweiten Piatz in der ersten Gruppe der Kreisklasse erringen konnte. Wetzlar I — sti-jel- I 3:2 (1:1). 3n der ersten Halbzeit konnten die drei Alsfelder Sturmer nicht mr recht oft geläh-l ch werden, sondern nu4> da* Führungstor 1 drehen. Bald daraus glich Hkfckir au* Nach dem Wechsel kann der Alsfelder Nechtsauhen abermals für seine Mannschaft die Führung übernehmen. 3n prächtigem DndfpuN tonnte Wetzlar in den letzten Th nut en zwei P rächt tore schief'en und so sein letztes Berbandsspie. recht knapp gewinnen. Naunheim I — Gieften Ib 5:1. 3n Oiaunheim kam die Diehener I d-Mannschaft mit einer glimpflichen Niederlage davon. Naunheim trat unvollständig und mit Sitolg an und war demzufolge nicht auf 'einer sonstig.'.! Höhe, immerhin langte eS zu obigem Nesultat. Grohcn Linden l — Wirlcrf I 1:2. Der knappe Lieg Wiefeck» gegen die In einer niederen Klaffe spielenden Drohen-Lindener läftt deine besondereii Anstrengungen WiefeckS vermuten. Da» eine Tor für Drohen-Linden war ein Selbsttor Wiesecks. Der zu kleine Platz liest kein zusammenhängendes Spiel auskommen. (Droben-Ctnben II — gegen wicseck äugend 0:1. Der Wielerker 3ugenb gegenüber hielt sich die zweite Mannschaft G rotzen- Linden* recht tapfer, wobei der knappe liO-Steg Wiesecks auf einen zähen Kamps deutet. (Dirbcn II — Naunheim II. Naunheim verschenkte durch Nichtmitreten die Punkte kampflos. Leun I — Zehnhausen I 0.-6 (0:3). der zweiten Klasse endete mit einem unerwartet hrhen Sieg der Westerwäldei Zehnhaufen entpuppte sich als eine Nlannlchaft von rech', gutem Kennen. Da* Halbzeitergebnis von 3:0 für 3ebnbaufen entsprach dem Spielverlauf '«haft. die aber den ballsicherrn. ruhig und überlegen spielenden Drohen-Buseckern nicht gewachsen war, so haft diese den hohen 6kg errangen. Der Schiedsrichter auS Friedberg war dem Spiel ein gerechter Detter. Handball. Hesse n»P reu den — Kurhessc» Pol. 5:3. Der Bezirk»meister geschlagen! BiS kurz vor vchiust führten die Hessen-Pvcuhen noch mit 4:0. 3m OnMaxnpf holten 6k Kurhelfen-Polizisbon axn. blkben aber geschlagen. Das Orgebnl» hat die Folge, dost beide mrmnehr wieder punktgleich sind. M-W- 1. BezirtsNasse Hessen - Hannover. Heffan 0 9 Kassel — Spielv. Kassel 41 Mit diesen, Sieg bkibt Hessen CO ein ernster Degne- tv* Meister» Nurhessen Der (Srfola ist rein zahiemnästig etwa* hoch 'ausgefallen. Herrn annia Dassel -- Dbttingen 05 1 3. Die öttingcr bewiesen schmi immer ein achtbares Durchschnitts können und halten stet» einen guten Mittelplatz .n der Tabelle Hen- mannia ist nicht mehr bk Mannschaft mit dem guten Können de» Vorjahre» Germania Marburg — S. 6. 03 Kassel 1:9. Bi» Halbzeit hielten ftch die Oermanen mit 0:1 noch ganz gut, fielen aber dann der präzisen Flachkombination der 03er tum Opfer 03 ist wohl eben die beste Kasseler Manns «haf t* c i nhei t. Borussia Fulda D. f B Diesten 8 0 Die Borussen feierten ihr 23. Stifftmasfest mit einem unerwartet hohen Sieg. M.w. 2. BezirksNasse Lahnkreis. Kirchhain - Diesten 1900 0:0. Sifin eter und diverse Lattenschüsse der (Siebener blieben ohne Srfolg Der eine verlorene Punkt kann die ItKXkr teuer zu stehen kommen, während Kirchhain sich bet kinem Wiedereintritt In die 2. Bezirkski alle recht gut rinsührte. M.W. D. f. B L'iga — Borussia Fulda 0L LMgareferoe — 6p. Ogg. Ligareserve 5:2. Dritte — 6p. 23g g Dritte 2:0. Handballmannshaft — 6p. Bgg. »)anbba(Imann- schäft 1 12. 1. Jugend — RtcderGirme» 1. Jugend ID. 2. Tugend — Steinborf 1. Jugend 4:3. 1. 6chüler — Stkin-L'inhen 1. Schüler 8^). Die L* i q a m a n n f d) a f t muhte sich in pulba mit 8:0 geschlagen bekennen. Denn auch von vorn- hftein mit ziemlicher 6icherheit feftftanb. dah eine Niederlage nicht zu vermriben war so überrascht doch deren Aöhc und das „zu null“. (Fe ist unum- ivimbcn zuzugeben, bah Borussia" weitaus bester war und dlirchaus verbicnt gewann, jedoch nicht mit diesem Torverhältnis das dem Spielverlauf nach beftenfalto 4:0 für Fulda dätte lauten musten. wenn nicht der Diehener Torhüter einen mehr als schlechten Tag gehabt Hüfte. Die der Meisterschaft zu- t'teuernd.n ..Borusten“ waren in ganz aroher ?orm. A. f. B. war wie rom Gkgntr selbst bestätigt wurde. ?cjfer als das Nekuliat vermuten län:. Das befen- crift. mit dem die EI' durchbielt bis zum Schluß. Bei der Baule berei's mit 0 s im Hintertreffen liegend. vermochte sie trotzdem das ganze Spiel offen- zubalten. Einen sehr beachtenswerten Sieg erfocht dir Ligareferve über die ipielitarfe Neferve der diesigen S p i e I v e r e i n i g u n a Mit Ausnahme "er ersten zehn J'Hmitrn mar sie ihrem (tzegncr ftan- 'iq überlege i und verstand es. ihre llcberlegenheit in «ahlbarcn E folgen juni Ausdruck zu bringen Auch di- Tr tte aeroann gegen die gleich- des floialgcg-.rs m t 2:" Dem Spielverlauf nach ist der Sieg als >oHüut o«i ort zu bezeichnen. Di- 1 endmaunichast schlug die 1. Jugend von 9?;eher ,mf bnrt-a«>m B'atz mit 1 0. Schach-Ecke. Bearbeitet von W- Orb ach. Problem Nr. 138. Don 0. Dehquist. 8 6 5 3 4 i b c d e f g h IW, Weist. Weist zieht und setzt in zwei Zügen matt Weist: 4 Steine Kdö; Db2; Tc5; Sd7. Schwarz: 3 Steine. Kd3; La2; Be3. Partie Nr. 89. ©elpiilt Im Länderwettlamps zu London. Französische Partie. Weist: Waroczy (Ungarn). Schwarz: Netl (Tschechosiowakei). 1. e2-c4 1. e7-e6 2 d2-d4 2. d7-d5 3. Sbl-cl 3. Sg8-f6 4. e4> f6 13. Se5-f3 am besten. 13. . 13. Db6xb2 EtwaS zu 'orglos gespielt: Weih erlangt nun einen gefährlichen Nochadeangr-.fs. 14 Sc3-c2 5. Sß-h4 16. Sh4-ß 17. Se2-g3 18. Ddl-O 19. Kgl-hl 14. Db2-t>6 15. TfS-e8 17. Sb8-d7 18. Db6-c7 19. Lf8-g7 20. TH-gl 20. Kg8-h8 21. Sg3-h5 21. LgftxfS 22. 00x15 22. Sd7-f8 23. Sh5xg7: Wie die Fortsetzung deS Weiften lehrt, besser al» SxfB. 23. .... 23. Kg«Xg7 24. g4-g5 24 Sf8-g6 Nach fXg hätte 25. Dxg5-f-, 3g6 26. k4 noch schneller al» in der Partie entschieden. 25. g5xf6+ 25. Kg7-h8 26. Tgl — g4 26. Te8-e6 27. D?5-h5' 27. Dc7-d8 Selbstverständlich hätte nach 27 Txf6 28. Th4! entschieden. 28 f?-f4 Weih führt den Angriff energifch und -icl- bewuht. 28 28 DdBxto Der Nachziehende wird den Figurverlust wohl ohne anderweitigen Nachteil nicht vermeiden können. z.D. folgt auf 28 Txf6 29. f5,^f8 3O.Dg5 29. 14-ß 29. Tc6-e3 30. I5xg6 30. Df6-f3+ 31. Khl-h2 31. Hxg6 32. Dh5-h4 Hm sich nach dem Figurgewinn etwa- sicher zu stellen, und nicht dem Dcgner noch gelegentlich ein NemiS durch ewige» Schach zu gestatten 32 32. 1,8-18 33. Tg4xg6 33. TfS-f4 34. Dh4-h6 da Schwarz hierauf usw. behielte. 43. Schwarz da» Matt, auher durch Turrnverlust, nicht vermeiden kann. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 41 34. Df3xh3-t- 35 Te3>-h3-f- 3h h7xg6 37. Tf4>-d4 38 Td4-M 39. Tbl-bl 40. Tbl-11 41. T11X134- 42. ,7-15 Dh6xh3 Kh2xh3 Tal-cl! Tel -c7 a2-i3 Ld3xg6 Te7xb7 Kh3-g4 Kg4-g5 Aul gegeben, da Natürlich nicht 34. Tg4 . die NemiSchance 34 Txd3 35. cxd, De2 + ßöfung be» Problems Nr. 130. Ton N. Molch. T. U7-b8*. Dh5Xh8 2. TcS-e8, ObSxeS 3 c7-cß Spr. matt 1. . . Dh5-hl 2. Dh8-f84- usw. Andere» einfach. Losung be» Endspiel» Nr. 41. Ton Mattison. 1. Tc4-d4:, c2-clü 2. Fd4-b4+. Kb5xi5 (2. Kxb4 3. Sd3*) 3. Se5-c64-. K'x5-a6 4 Sc6-b8♦ land hält durch ewiges Schach auf c6 und b5 remis, da Kab wegen I*b8 matt nicht angeht). L Kb5- a6 3. Tb4-b6+ '. Kabxi5 (3 .... K17 4. Sc64- usw) 4. Se5- c4-s-, Ki5-a4 5. Sc4 - o2-b bom 3eg .«d 5.0. Tc# Ent^che..>»ng-'piel um die ster- Ichaft dc^ 3 2kAirT» cmdeie mit einem recht brbem Cirg der Wetzlarer Detz'.ar ist damit Me.strr der ^ugendsiasie Jroabdolrn Jagend — Ülten-Pukd 3ugrn?> 0-3. Die sich stän.-tz i*erbc .e Schulermonn» fchaft reseck* diejenige ^ro en-Vin» den» ertotfrtung*gcmän 2 0 schlagen 8. (<. im2o 1 «hlar I 2 3. Zum fälligen Terbanbiiptd traten sich icle Mann'chasten am Gonntaf ■: fon: bei . nel mit viel tfMütf für siltz enr *k 5c Hi ■ If wtt ftan5 da:- ausgeglichene Spiel 2:1 für Atzl i Die zwen- Spieihäls:.- gehörte wichen, bae sroci lort erzielte, wovon ,edoch nur eins iugeben roarbe. ssthlor konnte noch ein drittel Tor schief,en. <1. Ooubrinqen I — Lollar 11:1. Das Spiel sand am Sonntag aus dem Daudrin» ger Walbsportplatz statt. Bi* rialbyit stand es n id) wechselooUem 6picl 1:0 für Dollar. In der ,(ucilcn Halbzeit gelang Taubrirmen der Ausgleich, |o dost do» epiel mit 1:1 fein vnbe fanb. Zlleitt Linden I — Heuchelheim 11 3:2. Zum fälligen Verbands rückspiel trafen sich diese Mannschaften am Sonntag i . Heuchelheim. Wie Im Vorspiel. (5:4). so gelang e» auch diesmal Klcin-Lindeu. die an der Spitze der Tabelle stehende Mannschaft zu schlagen Buntes Allerlei. Der Löive im Abfluhrohr. Der Inhaber eines weftberühmlen Zirkus. S H. Bostod. erzählt in feinen soeben in London erschienenen Erinnerungen, die dcn Titel .Menagerien. Zirkusse miß Theater'' tragen, die .avenleuerlichste Lbwenjagv". die ihm bekannt ist. Sie sand in den Kanalisationsrohren von Virmingham statt, und ihr Held war der Bruder de» Teil aller*. 6. F. Bosrvck. Die Bvstock'chs Menagerie befand sich damal» aus dem Jahrmarkt von Birmingham, und bet der Uebcrfub» rung eine» Löwen von einem Käsig in einen andern entkam die Bestie. Der Löwe letzte in großen Sprüngen über den Rummelplatz weg Sin lunger Mann. m>hr kühn al» klug, bekam ihn am Schwanz zu packen und wurde beifeite geschleudert. Der Löwe verschwand dann in einem offenen Abflußrohr. Die ihn verfolgende Menge stand verdutzt vor der dunklen Oeffnung, d e in da» unterirdische Kanalisationsnetz der Stabt führte. Sine grvhe Aufregung bemächtigte sich aller, und mehr al» 40 000 Bkuschen versammelten sich, um die wertere Jagd zu verfolgen. Bo stock ersann eine List, um da» ängstlvche Publikum zu beruhigen. Drn verdeckter Wagen. In dessen ebnem nicht sichtbaren Abteil ein zahmer Löws war. wurde vor die NLHlvenösfnung geschoben. Jedermann glaubte, der Wagen sei leer. Der ö6tPenbünMger Ovenzo kroch bann tn txe Nöhre, mit einem Revolver, einer Anzahl SchwchTmer, ebner Brrrtpskftms und einem Stock ausgerüstet. Er feuerte brtruwn seinen Nevolvev ab. bvannte die Schwärmer ab und machte auf der Pfanne einen Höllenlärm. Dann wurde auf rin gegebene» Signal der ht dem andern Ablrik befindliche Löwe m den vorderen 5käs g gelassen und der Masse mm der gefangene Löwe gezeigt. .Sie haben ihn, s'te haben ihn!" erscholl etf tausendstimmig, und bei den nächsten Vorstellungen war Nr Zirku» überfüllt, weil alle» den gefangenen Löwen sehen wollte. Tatsächlich aber 'ah der Ausreiher noch immer in der AbNuh- röhre Unter strengster Deheimhallung wurden nun 200 Leute al» Wach ausgestellt Bostock ging mit einem Vaurüden. einem Revolver und Ferserwerk in die Nöhre. während in die derlebt ebenen Luftlöcher Seile mit Schlingen h rab- aelassen wurden. Begleitet von drei tapferen Heisern kroch Bo stock durch den Tlbfluhkanal. Der Hund bellte, zwei glühende Augen zeiqlcn. dah er sich mit dem Löwen Stern gegen Stirn besand. Bostock nahm leinen Dunmiiknüppel. stülpte sich et nett Dimer über den Kopf und kroch an die Bestie heran. WähreTtd der Hund von dem Löwen sofort niedergeschlagen wurde, rettete der Eimer die Lage Sr fiel herunter, erfchreckle den Löwen durch fein Krachen, dieser floh und geriet in eine der Seillchtmgcn, mit der er heraus gezogen wurde... Da» Pferd behauptet sich. Aus einer Konferenz der englischen Xierärte hielt Prvsclsor Wordbrid^e eine Ansprache, tn der er die überraschende Taftach - mift üb', d ft gegenwärtig in London mehr La tpserk-r g h I'cn werden, al» im Jahre 1913. Diese Erscheinung ist ja bet dem Anwachsen be» Verkehrs an und für sich nicht erstaunlich, aber fic widerlegt de fo oft gehörte Behauptung, daft das wackera Noh durch den Kraftwagen verdrängt werds und auf dem Au»sterbeeta: steh' AaB bei unS ist ja der von P ert-en gezogene Lastwagen durchaus noch nicht au» am Sirahenbisi) vcr chwun- den und wenn auch dirie sich langsam bety g nbnt Gefährte häufig eine 6 txlunq im Verkehr Hervorrufen. fo behaupten fic doch weiter ihr Leben »recht. Der sehr einfache Grund dafizr tst der, daft der von Pferden gezogene Wagen bei der Beförderung von Lasten von Tür zu Tür, bei denen häufige» Anhalten und W rftm not- wendig ist, sich noch immer am bill grten stellt. 3n England lind daher verschiedene Firmen, die bereits zum Transport mit Lastk.aitw-gen über- gegangen waren, wieder zum Pferdetranepork zurückgelehrt, unb so dürfte daS Roh, daS au» dem Drr^chkenverkehr immer mehr v rschwindet, sich al» treuer, griwldiger und anspruch»loser Lastenbesörderer noch weiter erhaltcn. Die man den Fischadler durch Schreckschüsie schuhl. Der stolze Anblick eine» kreisenden Fischadler» wird m unserem Vatrrlande immer sek- Selbstrasierer! Vor dem Eln-ekn die Hee fr*ndto> ftHl NMACREME ewcbenl Edotg Sdimerztoaes ßutcrtn Meidendes Sc* - rtden des Messern, kernt Reizung der Haut , Pm m di - u iä eener, und es fallen immer neue Öen Waßnohmsn der 5^-i)t>äd)ter zum Opfer, denen er aller» ding» rech» oei'-u lenden Schaden oeruriachen fann. Auf eine eigenartige 'Utet^oOc -en 5ifd>- aMer zu schützen ist daher der Aüieilungs- öireftor am ^:r oinzialmu'eum -öairiODcr Dr. D^^old oerf'Hien und ec berichtet darüber im neue’ten Heft dcc ^cklchri't , -er Vaturioricher Die Fischadler finden mit unlesbarer Scherbett die fischreicher Se^nsser und haben fie erst einmal einrn ,Zischleich entdeckt der ihnen bbe dicht stehenden Karpfen und Schleien bequem barbietet. ’o verweilen sie und hären in jeder Zugzeit wieder dorthin zurück. Die K'cherei- püchter haben zum Schutze der .fische oft zum Pfahleifen gegriffen, obwohl e» verboten ift. Steht da» Eilen ai* scheinbar bequemer Sitz zum Kröpfen der geschlagenen Zische mitten im Teich oder See. so fängt sich her Adler mit grober Sicherheit. Aus d-ele Weise teueren auf den Kischteichen in «Selle im Jahre 1924 nicht weniger alt 14 Adler «fangen. Man darf daraus nicht folgern, dih diese Qiieienbeule be* toeiie, das, bic Zischadler noch nicht selten sind, die Sache liegt viel ichr so. a.ih einige i^enige, besonder» bequem für den A'-ler zu besuchende Teichreviere nach und nach alle noch übrigen Adler an sich ziehen und erledigen können. Dr. Weigold hat nun versucht, an diesen gefährlichsten Teichen die Adler gründlich ai»zufchreck:n. damit sie nur auf den großen Gewässern ®o hc feinen merklichen Schaden anrichten. fi ch?n. irr baute die beiden gangbarsten Modelle v.nDir- b^S-Alarmschnl en so um. daß sie statt durch fine Abzugs chnur durch den Trager eine» Sitz- hrlz.'S ebenso auSgelöst wurden .vie sonst das VafokHcn. Dieser Lrioskschuß wird an einen in b. n Seeboden gerammten Psahl angeschraubt, dann gelaten und gespannt. DaS Siyholz lockt den Adler an, er kommt und teilt daraus rasten oder kröpfen — im Augenblicke ter Berührung aber donnert u> .nttelbar unter seinem Bauche der Schuh los und ragt der Pfahl nur wenig auS dem Wasser, so geht der Luftdruck b.r Pulverladung in» Wasser und wirst dem Vogel eine ganze Spiitzslut gegen den ^iuch Man kann sicher sein, dah der Vogel fortan diesen Fischteich meidet. Wirtschaft. Bfaunkohleniliöustrie und GrohgaSverjorgung. Die vor etwa einem Vierteljahr von Kreisen der mitteldeutschen Braunkohlenindu ftrie, hinter denen rtma 40 Prozent Cer gesamten deutschen Braunkohlenforderung stehen, gegründete GcscllschaftzurFörderunader Braun- k o h l e ii g a s e r z e u g u n g in fiaue we st in einer an die zuständigen 5t rperschaslen gegebenen Dar ftcllung aus die einschneidende ll m g e st a l - lung hin, die eine deutsche Lroßgasoer forgung im Rheinland und Westsalen im deutschen Ga^ivesen Hervorrufen würde Insbesondere weist die Aeußerung darauf hin, daß irrtümliche Auffassungen über den Ga » erzeu gungs - und (Baeabgabepreiß auferge- wohnliche (Beroinnausfidjtcn für die öffentliche Hand zu versprechen schienen. E» sei dabei aber oft ver- gessen worden, daß der (Baeabgabepreiß das Drei- bl» vierfache bei llZaserzeuaungspreisev ab Gaswerk bziv des Gaslieferpreises frei Gasbehälter an Ver- teilungsgaswerke jetzt und auch künftig beträgt Ebensowenig wie der deutsche Verein von Gas- und Wasserfachmannern, eriuarl. t ble Braunkohlenindu ftrie eine iimstiirzende schlagartige Steigerung im Gasverbrauch, macht aber geltend, dah ein Gas Mehrverbrauch innerhalb des Gebietes aus Braunkohlen zu decken fein wird. Es wäre falsch, eine zentrale Gasversorgung auf ein ein- zelnevim Westen gelegenes Kohlenrevier zu grün- den, well zur Gaserzeugung geeignete Kohlenvorkommen mitten im Reiche, in der Lausitz, um Kassel, im Geijeital, in Bagern usw liegen Das um so mehr, als die deutsche Oelwjrt- schast auf die leer , Del- und Benzinherstellung aus Braunkohlen nicht verzichten kann, die In der mittel deutschen Braunkohlenindustrie künftig auflcbf Die Denkschrift belegt dies ziffernmähig und stellt ihre Ausführungen folgendermahen zusammen 1. Die bisherigen Pläne für eine deutsche Groh gasversorgung im Rheinland und Westfalen tragen nicht einem allgemeinen volkswirtschaftlichen Interesse Rechnung, do sie Veränderungen im Gas-, Koks, Teer- und Kohlenmarkt herbeiführen würden ? Die notwendigen Kapitalaufwendungen und llnift Hungen sind nicht durch die zu erwartenden Vorteile zu rechtfertigen 3. Die Pläne tragen der im ( .inge befindlichen Entwicklung der vraunkodlengaserzeugung nicht Rechnung. Es sind erfolgreiche Arbeiten in grohtech nilchem Ausmaße mit besten Ergebnissen durch geführt worden. 4 Ein vorzeitig gebildetes deuisches Retz muhie lich binnen kurzem a(h auf falsche Ausgangspunkte Seg rundet und damit als zu teuer und unrichtig imenfior.icrt ergeben o 3m gegenwärtigen Zustande durch^etfen^er ter anberungen muh ein rocugehendes Ga-orogramm auf Koksgrundlage nut g»g»nwartig lar.gj.iftigen Binäungen vertagt werden, weil die Braunkohlen- Industrie an jeder Art künftiger Gasbeiieferung maßgeblich beteiligt fein wird * Der Reichsindex für d I e Lebenshaltung im Oktober. Die Reich-.ndekziffer für die Lebenshalnmgs.osten ((Ernährung. Wohnung, Heizung. Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Bedarf, beläuft sich noch den Feststellungen des Statistischen Reich-amtcs für den Durchschnitt des Monats Oktober auf lb0L gegen 147,1 im Vormonat. Sie ist demnach um 3.1 Prozent gestiegen. * Die Spareinlagen in Preußen 'Rach einer Statistik der „Deutschen Sparkassenzeitung" sind die Spareinlagen in Preußen vom Dezember 1024 in Hohe von 40.4,1 Millionen Tlar* in un- unterbrochenem Ausstieg b s zum August 1927 auf 2727,ft Millionen TI ;rf gestiegen • Geheimrat Robert Müser t. In der Nacht zum Sonntag ist der Vorsitzende des Auf sichtsrates der charpever Bergbau A G. Geheimrat Robert M ü s e r, im 78. Lebensjahre gestorben. Geheimrat Miiser war der Lohn des Begründers der fjarpener Bergbau 21 G und gehörte teil dessen Tode dem Tcrroaltungsrat der Gesellschaft n * Aussperrung in der Zigarren- inbu ftrie in Westfalen und Lippe. Die westfalisch lippischen Zianrr-nfabrikanten haben laut „Vorwärts" etwi 20 000 ^igarrenarbeitern zwecks Aussperrung gekündigt. Dies" Maßnahme der Zi- garrcnfabrifanlen haben die Sortierer, Tatter und Fertigtnacher mit sofortiger Arbeitseinstellung be- antroo'tct. • Die Bank von Norwegen erhöht den D i s k o nt. Die Bank von Norwegen erhöht ab 1. November den Diskontsatz von 41 auf 5 Proz. Franks rk?r .. sc. Frankfurt a. TI., 1. Tod. Tendenz etwas erholt. — An der heutigen Börse konnte die Ten denz sich überwiegend etwas erholen, ohne das; das Geschäft eine Belebung erfuhr. Auch heute verhielt sich das Privatpublikum wieder vollkommen teilnahmslos, und die cp-ridation beschränkte sich auf Deckungen, nachdem sie gestern ziemlich viel Material vorgageben hatte. Einen Anlaß hierzu bot die Tatsache, daß auch gestern der Prio.ttdis- konlsatz in Berlin unueränlKri belassen worden ist, wodlirch die Diskussionen über eine evtl. Erhöhung des Reich-ixrnkdiskontes etwas zurück- traten. Ferner befriedigte die für langfristiges Geld cingelretcne Entspannung am Geldmärkte, wenn auch Tagesgeld noch gesucht war. Von den Effektenwerten , nwren Elektropa- f> i e r e bevorzugt. Siemens plus 3 Prozent, Ges- ürel aber trotz lebhafter Umsätze nur plus 1 Pro» 3 ent. 3m allgemeinen ergaben sich a n den Ak- tlen markten Kurserholungen von 1 bis 2 Prozent. I.-G.-Farben plus 1,5 Prozent. Von Montanwerten zeigte sich für Mannesmann stärkeres Interesse (plus 2,5 Prozent) im Zusammenhang mit der Zulassung dieses Papieres zum Terminhandel an der Düsseldorfer und Essener Börse. Kali werte etnws erholt, obwohl auch in der zweiten Oktoberhälste der Kaliabfatz unbe- iriedigend blieb Bankaktien vernachlässigt und nur knapp behauptet. Schifsahrtswerte lagen auf Realisationen etwas schwäck)er. Die Renten in ärkte blieben weiter geschästslos. Im Verlaufe hielt die große Gefchäftsstille an, auf vereinzelte Deckungen konnten jedoch die Kurse über- wiegend bis zu Ich Prozent anziehen. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7.5 Prozent. Im Devisenoerkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel mit 4,1871; gegen London 20,394. London-Kabel 4,8690. Paris gegen London 124,08; Mailand 89,15; Madrid 28.55. tkrliiip* Börse. Berlin, 1. Tod. Die ersten Kurse entsprachen den vorbörslichen Erwartungen. Im allgemeinen behauptet, wiesen nur wenige Werte über 1 Prozent hinansgehende Kursoeränderungen auf. Bei dem an und für sich kleinen Geschäft machte jtch das Fehlen des Orderseinganges au» den katholischen Gebieten infolge des heutigen hoben Seiertageö noch starker bemerkbar. Die Spekulation verhielt sich abroartenb, da eine Tendenz noch nicht erfennbar war. Schon anfangs fiel die widerstandsfähige Haltung der CEleltroiuerte auf. di« Gewinn« von 1 bis 3 Prozent erzielen konnten. Von Montan werten lagen Phönir 0 25 Prozent ichwächer. B a u w e r t e uneinheitlich, Beizer minus 4 Prozent, Holzmann plus 3 Prozent. A n - leihen behauptet Ausländer uneinheitlich. B'andbrie'e g.chaitrior. aber bchniptet. Der ichemt alait u e.wund n zu fein. T.^es- gel? er n< ::e sich auf 6,5 bis •» Prozent Die ubri- ■xn -ätzc blieben unverändert. Man wollte -mssen. daß der Prioatdi.konHan b«uk fine Lvmäßigung erfahren würde, und schritt im Verlaute zu Deckun. gen Auch die Wirtlch-stsberichte einiger Groh- banken fanden größere Beachtung und veranlaßten Heinere Rückkäufe wodurch die 'Ührenden Serie .UN 1 bis 3 Prozent an&ctw konnten unter Bevorzugung von Elektrowerten Lionztton. di« Ichon zu Be.nnn 9 Prozent fester tagen, gewannen weitere 6 Prozent. frankfurter ktetrrj»ebörse. Frankfurt a. TH. 1. Ao Die leiefrt Erhöhung. die für La Plata-Drizcn e ngetveten ist, während Man lo a-W^icn unperänbert no- t erte. blieb o ne ö nflufj auf Anlan>weizeu Da# Angebot in Inland lchem Drizei ist verhältnis- mäßig gering, d.s'lrichen die Tta ’ f g . iufol ze- delsen bled das ” t klein. .7. o ft das Weizenmehlcekchrält. -'o; r# aber die Abnahme gefaulter v en. sch. ppend. Fut e.-mittel licg:n Ire ter fest. Weizen g such: bei anzieh md.m Preilrn. Es tourten notiert Wo zen. 1. Qualität. Lt>. Weizen. 2. Qual.t u, 21,'5. We zen. geringere Befchasfcnb.it, 22,75 b s 23.50, T-'ozgen nlandischer, 25 b » 25.25, Co merger c für Brau zwecke 26 bis 23, Sjafer, «Uind scher, 22,75 bis 24. Hafer, auslän scher, 24 50 b s 25. Das» (gelb) 19. Weizenmehl. inlän> schcs Spezial 0. 37,75 bis 33.25. yojqcnmcf)l 34 2, bis 35. Wei- zenlleie 13, Jiojg^n.leii 13,75 6.6 14 Mk. frankfurter Ztartoffettuarkt Frankfurt a.M, 31. Oft. Es kosteten In dustric. hiesiger Gegend. 3,75 Mt.. weißscholige. hie- jiger Gegend, 2.60 Mk. je 50 Kilogramm. Tendenz lehr ruhig. efv.iiit* v P.srv martt. Frankfurt a. M., 31. Okt. Aul dem gestrigen Pferdemarkt standen ca. 300 P'crde aller Gattungen und Qualitäten zum Verkauf. Der chandel । war ruhig infolge des Zusammenfallens des Pferde- • Marktes in Ortenberg mit dem Frankfurter. Ein größerer Teil der Händler war dort vertreten. Lchlachtp'crde wurden mit 2-5 Mk. pro 50 Kilogramm Schlachtgewicht bezahlt. Der nächste Pferde- markt findet am 5. Dezember statt. Bückertisch. ^Albrecht Schaeffer Dergoldne Wagen. Legenden und Mlfthen. 250 Seilen 8e. 3m Jnfel-Qkrlag Leipzig 1927. — Ss wurde dieses Buchs nicht bedurft fjaben, um zu erroeifen, daß Albrech' Schiel er. oblchon von keiner TH'be .gemacht", feiner .Aich ung“ verschworen, auf g f ä lige W^rbckr mmel i und Publikumszuge- nändt.iise verzichtens, mit seinem Werk, wie cs bis aus den heutigen Tag vor uns liegt, zu denen gehört, die nicht in fünf oder zehn Jahren vergessen sein werden. Wa. sondern als ein Dichter, der durch ein Werk voll unsterblichen Geistes die Herzen zu erfüllen und hinzureißen vermochte Die Ausstattung ift ausgezeichnet, der Pr?is sehr wohlfeil. 561 -- Kgl. Preuß. FeldartiUerie- A eg im ent Ur. 241. Aach amtlichen Quellen und periönlichen Erinnerungen bearbeit« von LXfizieren des legiinentfl 124 Serien S Mt 22 Viidern und 16 Äartenllmen. Band 216 der Zchrt tenkolge ..Erinnerungsblätter de-t'cher Ae- ■imenter*'. Verlag Gerhard Ctalling. Oldenburg i O. — 3n scharfer ^,usammenfaNung des ubeneiden Stoffes Haden die Dcrfslfer einen ileberblick über die Kriegserlednilse des tm Jrüb- iahr 1915 oulgcflellten Äegimcm» geschaffen, alt Anhack für die Erinnerungen des Ernzelnen an den bunten Wirbel der Xnegtjahre Es ift die Son:; eine» sachlich lehr klaren, überllcht- lichen Gefechtsta.ender» g.wählt worden, der bei aller Kürze außerordentlich inhaltsreich ist Es ist auch daraus Bedacht genommen, daß die Kämpfe des Legiments in den großen Rahmen des Krieges eingepaßt und so der iufammen- i,ang des Erlebens in der Truppe mit dem Gange der weltbewegenden Operationen erkennbar gemacht wurden 3m Kriege hatte der Sconi- lömpfer in der Hegel wenig Ahnung von Mel em ..u'ammenhange er wird e» destza'.b begrüßen, i^aß ihm feine Regimentsgeschichte diesen zum rechten Verständnis der eigenen irlebnifle unentbehrlichen Einblick gibt. Die Ehrenta el am Schlus c de» Grinnerungsblattes und Schlachten- namen toie Verdun. Somme. iSambtai, 7U>So fäu ite Sii yutlud und - Sit SpaUtLj Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt bclchlostenen Dividende an. — AeichSdankdiskont 7 Prozent. Lombardzinssub 8 Prozent. lainui: D« nn ciil Wtr 4 il-.,. .i ntt» »Soldne 4 Hu. .. . - .tu «»IC 4' . . ,it von 1913 * 4 £.1.1 . tfUüiik'or u ivii 4 . trt ■ 3nl * nc i 4 •. e.|j — 1 —» 4 _ 14. IJ — U — — 14.1 11 * 19 11 14 4 — 11,3 — • * — i*9 ■— • w.U * E. .‘V . * 41" — 1 43 114 Hl.» 14. i - 154.7 Ml — IM 1 '■0.7: — — .1 - rr> V I<* i» -i <1. * 1 4.7.1 15 14' 147 i. »its«utircheocr t- I « Horrenrr e fckn ........5 JlPr firjbau . - ... .8 slLcku. rrocrfr ......1 «51. ^ciuflea ... V , 4nnr»aidnn f V, ft < ^an4 clder 7 CKriäjici itlrnb- Besart c L trt'tlf1 ÄctiirrrU • sbovi. r'rre-ou l 3 3 N« • ciauufebUfl 9iyur"tat)t o *Rtrbt.t -IVcuttin * tkntnifltt etabüo. f. J 1 L taui mtem i n «alt «JuU-Urr.-la Ic R-lh»crf CaU6.«4»ah t Mt .... u 140 184.5 irr :U 141.* 171 st N 1-7.15 -1,] 44.15 III.5 07.75 -14 ,73 i*.; 111.5 • 61 61 46.» 1*1 144.4 174,4 161.4 194 143 174 MJ.75 l»,4 i;eü 179.5 -47.4 >71 148 15 67.74 -N «4 160 5 IM.5 157 119.5 44 5 14.1 141.4 ISS.5 171.IJ i US.5 146 95.5 1» 137.tl US 75 177 143.4 133 147 144. - lll.S ti.4 69.1 i;i.; wr i 4 » 153 74 Ul 1-3.. III 76 7. IUI.5 Uti L 15< ^1 3.5 l-il 1. .97 141 v II 155.-5 172 :6t.. I 95.74 1.-7.75 ut IM 17» 14.75 147 145 4 iti.is »3.5 *7 -15 « 172 149.75 107 155 IW.75 I C0 Ä5.5 IUH.7.' i^rnnfhirt a. s» SHüch Muri Uhr. Um Schlotz- »rtaeg Mari Mur» tation: 31. 10 l. 11. 31. 19. 1. II. »öiUDp Hoi «manu IW — 167 ,70 Hridridororr linnrnt 6rmcn- soel'-adt IU 136 192.75 i aol t ftrutaj >13.7» 141 ettmitbril faKHboftr CRrwrlr U - — 3S7 66 «V -67 73 Ver »larjfloH 1 * — i“3 Ul Vewterg * — Ul ckellrto - tPülbbef Mhtofmibarü . 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