Nr. 126 Erster Matt ITT. Jahrgang Mittwoch, I. Juni (92Z Somrtogs »eh 5*rtegi Bsttagea: Wr^twa «r fleir.at te SKb Die Scholl ■»•eis-»tfimrii: 2 9Ui^«art web » *ei<$spf«w«ia fix Irtg» teh». a»ch bei Nicht«». ch» riataHaBa tafelg« N6N** ®*©aÄ. Jern|pr«*ee|*ie||«: ri*t«c Iwyrigtr Birst»,. PHf*d!ewte: IreiffwrtcüiÄel* 11«. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen t>nf iwt Derlofl: Vrihl'fche U»tversiltlsv»ch. mö Siehrtratferel R. tav-e te Siebte. S^rtftlettiej eeö ^fchäftrstele: SchelKratze 7. 1110m mb lejclüta ftr bw lUgtseaee* M» je* NechmMeg vor Hs«. Preis ftr 1 em 5He ftr üejtiqen »«, 27 ntte Brrcte irtlidb 8, au»wirt» 10 keichspfcvmg- ftr Ne» Mc-.ean.iH4«« eea 70 r öl Frrtte 35 ke:h»ptemu^ TloteocHrih »’. »ehr. tbrfrrb aktra? Dr. 3rie»r. ®IQ>. Cargo. Srraetwrth*
  • anbuxrf» unendlich oh bedroh! unb ihn auch .hflen Beraub«runoen unter w gen. Da» fjanb- werk mufjle unb wußte sich in bief« neuartigen Der- bäitmfie zu schicken, wenn md) der Rumpf an unb für sich noch fortbauert Andererseits bart nicht verkannt werben baß eine Mühende Industrie in hohem Mast« beiruchxnd auf bas f)anb tue rt einAuaxrftn oennog. Diese günstigen Husumrhmgen sind lehr Mi bearüfwn unb haben den grd st! en Anteil daran, bost sich di« vage des Danbrwrf* meierort» bedeutend heben konnte. timet solch«- günstigen (Fntrouflunfl ist aber das aberhesfische rtanbroerf hn grosten unb ganzen nicht fetUyaftia geworden (»rsiesien besitzt feine pro- bereu SobuHncb« urte unb stellt noch vid weniger ein eniheittiches, qeschiosienes inbtnlridlc» Dlrt- ■gebiet bar. Hls H. für bas ober- hessische Aanbroerf spielt also die Clnbufhie ein« sehr untergeordnet« Notz«. Vie oNefchiaggebenbe Bedeutung kommt in Ober- besten der Land wirtschaft ml In. wirstchastlich ausgoglichenen 3att zu fristen, malten sehr piek Handwerker hn siebenernv,5 bi« Landwirtschaft betr.-fden. Ls hat aüerbina» den A.ischem. unb die Merkmale mehren sich kni bk s chlimmste Zeit nun- mehr für absehbar überwunden Hl. Langsam .zumeist nur macht sich diese Besserung der mirt- schostlichen Lage geltend Tei.a Bauhondwerk war b:c günstig« Auswirkung zuerst zu verspüren. Hier- bei. aber auch darüber hinaus noch bei anderen Handwerk^zweigen must bei der Betrachtung ein Unterschied gemacht werden hinsichtlich des Handwerks in den Städten unb dem auf dem stachen Lande Die Belebung, in erster Vink des Bau- gcwerbo machte sich Minüchst vor altem in der stabt geltend. Die Bedingungen, unter denen allerdings der Handwerker arbeiten muf>te, können durchweg nicht als besonder» vorteilhaft bezeichnet werden. Das verdingungswefen ifl lewer :nener noch nicht allgemein so geregelt, dast es den berechtigten Rorberungtn der Handwerker enstpre- dien cui;t* Nach wie vor müsten die »chlreichen Auswüchse des Sudmifsionc-wesens geradezu als Rrcfcrtd>2i)en bezeichnet werden. Ls wäre an der Zeit, dast all« Beteiligten sich hier in einer Hrt und Lest« oerstänbrgten. die beiden Teilen gerecht würde Ls darf bk Hoffnung ausgesprochen werden bah die allgemeine Belebung be r Bautätigkeit feine nur vorübergehende Erscheinung ist, und dast sich damit auch gunftiaer« Aussichten für weitere Handwerk ob etrted« eröffnen. 3u irgendwelchem idwtri ebenen Dptimunni* liegt ,edoch k«inertei Ber- -mfaffung vor Namentlich die kleineren Handwerks- betriebe »oben zudem noch tarier den Lrtchrtn.ingen eines unlauteren Wettbewerbe» zu leiden Che nicht entsprechende p^etziiche Be i rnnumgen er. bic Hand 3’ en werden, wirb es leider nicht möglich fein, bie verderblichen Auswirkungen der log. Schwarz- I zu unterbinden. In diesem Zusammenhang must auch immer wieder auf toe hohe £ t e u « r (a ft hingewiesen werben bi« gerade bas hessisch« hanbroert gar. 5 befdnb«rs bekiftrt. Di«!cr Druck muh nennenswert gemildert werden, um wieder bie Bora-idetzunge.i hlr eine wünschenswerte Nenlabisilät ber handwerklichen Bertted« zu schaffen. Die wirstchaftstch« Notzeit hat da» Honbwerk in Hessen veranlostt. mit aller Tatkraft den Scg ier Selbsthilfe Mi beschreiten. Hinsichtlich be* Pro bitt» für Nohstof'bezug ober für Bauten hat c~ die Helshchc Handwerkskammer Derftanbcn. so gümtige Moäichkeiter zu schossen wie es wohl in feinen zweiten brutschen Land« der -vaE ist. Sehr aroste eummen fomnrr.1 hier in Betracht bi« gerade yj(f> in Obcrbcfifn äustertt befruchtend gewirkt haben. Um meiterb n brr. Virkungsgrab brr Handwerks- Han spricht heute ntri vorn .Untergang bei Handwerks-. Kaum rtn« Phrase entbehrt in Ihrer Verallgemeinerung so sehr der Derechrtgung als diese. Skwih hat leit bem 2nUl«IaÜtT. bet Blütezeit des HandwetU. sich etm Leihe von anderen gewerblichen Betneds- tonntn neben das Handwerk gestellt, besonder« di« Fabrik hat durch den Uebergang von der Nunbenprobuktivn, der Herstellung von Daren für einen bestimmten Kundenkreis, zur Darenprvbuktion. deren Cr»eugnist« stch «rst einen Markt suchen, dank der Lrweiterung des letal begrenz ten Absatzmarktes zum nationalen, ja zum Weltmarkt durch di« Verbesserung der Verkehrsmittel, das Fallen der Dirmenzv'.lgrenzen unb die Umwälzung der politischen Derhältnisl«. dem Handwerk gcwalf.gen Abbruch tun Bnnen. Aber in erster Linie sind davon Handwerkszwerge betroffen worden, di« entweder ihre Entstehung einer übertriebenen Derussfpaltung verdankten und deren Tätigkeit die Fabrik nun wieder in einem Betriebe er- ernigte. oder HandwerUzweige. deren Srzeugnisse die Fabrik dank vorteilhafter arbeitender Pro- bufhonlmittel besser, billiger unb schneller Herstellen konnte Die grvsten, innerlich kräftigen Handwerke jedoch sind auch heut «noch unentbehrliche Glieder unserer nationalen Volkswirtschaft. wenn sich auch in mancher Beziehung bei ihnen Produktionsweise und Madgebiet verschoben haben Ta« Handwerk hat sich nicht mehr barauf ^schränken können, für einen festen Kundenkreis bestellte Ware her,ustellen. es ist in vielen Fällen Kleingewerbe geworden, da» auf dem grosten nationalen Markt Absatz für feine Srzeugnisle sucht oder Dorarbeiten leistet für Produkte, deren Desamtfertigstellung in anderen BetriÄ»sfr>rmen erfolgt 3n welch hohem Maste das Handwerk fich bei dieser Umstellung heute bie Ergebnisse der modernen Technik zunutze machen kann, namentlich durch Derwenbung von Kleinkraftmaschinen. haben wir in einer Reihe von Bussätzen gezeigt, bie aus An!ast der Gartenbau- und LlektrizitÜtSaussteliung im Herbst des vergangenen Jahres im Diestencr Anzeiger ver- ossentlicht wurden. Di« vorliegend« Sondernummer zur (hÖffnung der (Siebener Vewerbe- ausstellung will nun versuchen, da» damal» irm- risicne Dild von dem belebenden Oinfluft der Technik aut die Entwicklung des Handwerks und 5«eingewerbes nach der politischen, wirtschaftlichen unb tu ItureKen Seite hin zu ergänzen. Hanbwerk unb Kleingewerbe sink» ein ®lieb der nationalen Volkswirtschaft, Rechte unb Pflichten stellten sie in den Staat als ber politischen Organisation des gesamten Bolkskör- per». in dem sie berufen sind, als wesentlicher Pfeiler be» au» ben Krieg»- unb 3nflatlenttrümmern sich langsam neu erhebenben Mittel- stanbe» am sozialen Ausgleich zwischen Kapital unb Arbeit cntschrtdcnb mitzuwirken unb damit bie vornehmste politische Ausgabe deS beginnenden hvchkapitalistischen Zeitalters einer Lösung entgegenzusühren Geschichtliche Entwicklung Wirtschafts-Gesinnung und Derufse'genart machten das Handwerk schliestlich auch zu Mitträgem deutscher Kultur in Dergangenhett und Gegenwart. Sich desien innigst bewußt zu sein, hecht in hohem Maste ech'sche Forderungen für die Zukunft stellen, die in Zetten überwiegend wirtschaftlichen Denkens allzu leicht ins Hintertreffen geraten, zum Rachtel des Standes. Vie des Dollsgansen. Ttete Wechselwirkung en zwischen dem Handwerk etnerteits. Dirtfchas' Staat unb Kultur andererseits will die vorliegende Sondernummer ihren Lesern unter verschiedenen Gesichtspunkten auszeigen. Ginmai soll dargelegt werden die Förderung des Handwerk» unb Kleingewerbes, sei es au» s i ch selbst betau» durch zweckmästtge Berus»vorblldung. durch Rationalisierung ber De triebe, durch Organisation der Kapitalbeschasfung des Rohstossbezuges. de» Absatzes, durch Anwenb-.ing aller Möglichkeiten der modernen Kundenwerbung, fei es von außen her durch staatliche Mastnah- men verschiedenster Art, bie naturgemäß nur unterstützend den inneren Gesundung »Prozeß günstig deeinslusien fönnen. 3um andern soll gezeigt werden, in welch hohem Maße da» Handwerk geeignet ist. gerade in unseren Tagen Wirtschaft. Staat unb Kultur zu befruchten, und warum deshalb Regierung und Bvlk allen Anlaß haben. Hbndrverk und Kleingewerbe tn ihren Bestrebungen nach wirtschaftlicher Gesundung und Hebimg der Berufsethik nach Kräften z» fördern. Heben den engen Wechselbeziehungen zwilchen Handwerk. Disienlchafl und Kunst in Dergangenhei t und Gegenwart sei hier vor allem auf die hohe erzieherilch« Aufgabe hin- gewiesen, die dem Handwerk um so mehr obliegt, al» einer der bedeutsamsten Grzichungssakiorrn. das Heer, dem deutschen Bvlk durch den Versailler Vertrag genommen worden ist. 3n ber Schule des Handwerksmeister» soll untere Iügend wieder Treue Im Kleinen. Liebe zur Arbeit. Freude am Derk Bürgerpslicht unb Volksgesinnung lernen. Da» Handwerk für biefe Aufgabe gesund unb stark, stolz unb selbstbewußt zu machen, ist in höchstem Same Dienst am Volke. Derm in diesen Zeilen unb mehr noch auf den solgenden Seiten vornehmlich vom Hanbwerk die Rede ist. da» ja im Sinne streng wisienschaft- licher Systematik nur einen Zweig de» Gewerbes bildet, so wirb ein Gang durch bie Gießener Ausstellung biefe begnfffldx Beschränkung voll unb ganz rechisertigen. 3m Dirtfchaft»bezirk unserer vberhesiischen Heimatprovinz baut ba» Gewerbe abge chen von einigen wenigen großen 3nbuftrien, die sich andere Bet rieb» formen geschaffen haben - auf dem Handwerk auf. Au» der Vereinigung von Tradition unb Wirtschaftsetho» des alten deutschen Handwerks und dein lebendigen. aufgeschlossenen Veist einer in Rot unb Kamps hart gewordenen Zeit erwachsen unserem heimischen Gewerbe die besten Kräfte zur Behauptung feiner bevorzugten Stellung in Vokks- wirtfchafi. Staat unb Kultur. fammer zu erhöhen, sind besondere Nebenstellen geia-a'ien worden, davon zwei in Ob«.heben mit dein sitz in Ließen unb Friedberg. D-.ete .'xuid- werkOkennrner-NebensieUen haben sich bereits ui der kurzen Zeit ihres Bestehens als em« sehr legens* reich« Ginnett.mg für das Handwerk erwiesen. Die Nebenstellen halten regelmäßige Sprechtag« in den Hauptorten ihres Bezirks ad unb erfüllen vielseitig« Ausgaben cie stehen kechi'uchenden Handwerkern zur Bcrsügung, bai rbetten ba» Handwerk siche Dr- aantfations- und Prütungswesen. Äreärtungtiegen- Helten, verbinmmgs- und Sudemisionssvagen. bas b'.ndmerkliche Lenosienschastsweten unb Demtitldn die rterbindnng mit der Hmchwerkskarnrner. 'chließ- !,ch benrähen sie sich noch um außergerichtliche Beilegung von Sireii aJen aller Art. Mü deu Sitz in Ließen bat b« Handwerks- fammtr weiterhin ein« Mrtebsberatungsften« für Handwerker «rrichtet. Auch bi«fe Stell« ist von wach- ’enber Bedeutung. Sie sieht den Handwerkern bei b triedllchen Beranderuncen. vornehmlich bei Einrichtung oan maschinellen Anlagen, kostenlos be- tütend zur Seite Die Veiriebsbeoatruwssiell« bearbeitet ferner u. a. Muftetschutzangeiegenbetten und ü rhndungen. die von i\mbcomem gemacht werben unb dl« teüber auf dem Weae zur pro krischen Durch» siihruog oieltech m siAiche Hände geraten sind. von ■or’tigen Maßnahmen zur Hebung des Handwerkentanbes seien an btrer Stell« noch genannt die Durchführung »hloeicher F a ch k u r s «, besonder» auch von &jdrübrungs!jren Letziere namtnrnd) smb von bdanderer Dick>ngkeit. Zahllos« bfred)tigw 6teuerTffiamationen würden cH rmf größerem Lrfolge von feiten ber Handwerker ver- rocht en werden können, wenn in größerem Umfange. 3k das bidmg noch brr Fall ist. regelrecht Buch geführt würbe. Schlicßlich müssen noch bi« bdonberrn Schiedsgerichte genannt werben, denen die Schlichtung von Streitigkeiten, unter tiermribung bts regelrechten Rechtsweges unb daher oidfad) rech, unnötiger Kosten, obliegt. Das hanbwerttich« Lenofsenschasts- wefen hat in der Gegenwart thdfad) ein« h«rvor- ragrnbe wirtschaftliche Beben tun g grwmnen können. Die Erfolge auf birtrm Gebiete sind, wenn bi« be treffenden (BrunMcgm von vornherein hinreichend trag'ähig gestaltet mürben, durchweg recht ermuii- genb. (Es bedarf kaum itner brfonbenen Erwähnung, baß die HaiDwtrfsfammer durch Bermittltina ihrer Hambwerkerzentralgenoflenichosi auch hier -od) Kräften Beistand geleistet hat. Die Lewerdeausstellung. bie irtz, in Gießen oenmflaltet wirb, darf oon uns cbtnfall» als ein tauaüdx» Mittel, dem Handwerk in Ober- heften zu dienen, herzlich begrüßt werben. Wir hoffen mit den Veranstaltern, daß sie rricht Früchte tragen unb sich die w-mcha'isiche Auswu.'un in einem recht weiten Unnange zeigen nwcx Das Handwerk führt h«ue emen schweren Kamp', aber es ur.tb in btefan Ttrngen um Bestand unb Fon- entmuflung mdx untergeben. In einer vroom; wie Dberbesien bat bas Handwerk einen geradezu ge- fibiAdid)en Anspruch herauf, sich auf cmr|ge gilt, do nur ha” Jur gen um die Erisicnz im Kamps gegen die Ointereryu;ung im großen da» hantu-fit erfüllt, sich eigenilid, resigniert auf den Slandounkt sielten: Warum für ein« Dtrtorene Sache kämpfen, lieber die Kräfte in ben Dienst ber neuen Sache stellen und dem Handwerk den rationellen Gebrauch der Maschine und die (Ein- flcüung auf rein mechonifche Htttu vermitteln Gut. da» letztere feil m a n 0 u ch , aber die Arbeit ber Gewerbeförderung». und Beiritbsbcra- nmgsfleilen ber Handwerkskammcrn. Doch daneben haben wir auch Kulturaufgaben anderer Ärt, haben eine Tradition zu erhalten und auf ihr auf zubauen und Haden, in dem mas über dem Alltag steht — und dazu gehört auch im f^nt-c." nicht nur die gute Hupform. sondern auch tte kunstterisdre Form — eine Mission xu erfüllen. Zwei Dinge sind die Grundlage, wenn mir ■ diesem Bnne arbeiten wollen. ®ir müssen dis handwerkliche Geschicklichkeit zu erhalten und zu beben* oerfudjer und das Formgefühl entwickeln Für ba» erstere kommt neben ber Meisterlchre die Erziehung Aur weftifdK« Arbeit in den e,hnetrfftßtl,r der »^achfchu - in Frage 3rnunfl,n Fcchverd-rnde. Handwerkskammern ufw. Haden trilawiU it p.- tfrfolg hi erde' mitg» ;rb ttrt und Richtlinien 'ur mekhod'lch aufgedaut, Lehrgänge ausgearderie» Z-t tkrzlehung zum fiormorfüt: f jnr mohr#n6 der 2onb in Hand gehen in welchen, soweit e» ku nf» Hand werf- «ich, Berufe ongeht. <> d alter Tradition und alten Arbeitsgänaen autdouend neu-- Ausdruck »formen unserer ,stistt gefunden werden fallen. l Diese» Aitt oerfoip« v B. M Töpferfachschul, Netzen.t tf, jo(l. und nur Io kann man dem Handwerk noch dlefer Seile hin helfen, die (Grundlage qe- jchafien werden, th, vom QunfiUr erionnen, ,,orm wertgerecht nochfudlend itf Ichasien oder fetdit b*m Material fünffteriWr norm zu geben tbir fo kommt die stunst wieder in» Handwert, und mir können hoffen dah hierdurch dem Handwerk neue strSft, zugeführt werden. d«e ,» möglich machen, wieder non einem stunfthandwerk im guten alten Ginn zu sprechen. Die Sörherunfl des HanbweilS durch den VolkSstaal Hessen. Don Ministerialrat Paul Hechler. Abteilung für Handel und ^tzewerbe im Hessischen Ministerium für Arbeit und Alrlfchas». Don jeder hot sich der H«flifche Glool die Ford, rung de» Handwerk» ganz befonder» angelegen sein lassen. Es würde zu weit führen, im Nahmen diese» Artikel» dir einzelnen Fürforgnnaiznohmrn rtwo In grschichtlicher 'N,>h,nfolge darzuftellrn. h soll oieimehr nur darauf hinge wiesen werden, inwieweit der hessische Staat do» Handwert zur Heil Si fördern bestreb» ist. Dabei sei in erber Linie oirf e Stellung de» Stoak»kommtssar» bei der Handmerk»tommer hingewiefen. Gelt Beitehen brr Handwerkskammer ist dieser aus (Brunö rrichsaesetzlicher Dorschrist ein Stan»»' kommlssar beigegeben. Ursprimglich war seine Auf- ?,be. die Handwerkskammer, der doch in erster inif di, wahnina der handwerklichen Inter,sten obliegt, hi.rbei zu überwachen. Seine Stelliinp Hot 'ich. wenigsten» insoweit die hessssiden Derhültnille m Betracht komm. a. inzwischen i nkkstondig verlcho- ben. Der Sloatakommiffar Hot l ich gerade zu zu einem fursprechenden Organ der Handwerkskammer bei der Regierung herousg,bildet, denn er wohnt >eder Dorstond-sigung der Handwerkskammer bei. erfährt davei ellr da» Handwerk berührenden Ange- legenbriten und ist. da er qteich^itig da» VImt eine» 'hiniltcrlolbeamlen bekleid,l lomli In die Lage ver lebt. 61, Autoreifen de» Handwerk» an v'-st,-.ebender Skekie mirfunfl«Doll zu nerlreten. And.rwärt» hak man mit der i-inrichtimg des Slootskommiflar» allerdings nicht überall di, gleich günstigen (früh rungen gemocht. Handwerkskammern anderer Glon« ten drängen deshalb auf dessen Veseikigung. Sollte e» bei Erlast der neurn Neichshandwerk,ordm,ng wirklich dazu kommen, so denkt In Hessen weder dl, Negierung noch die Handwerkskammer an Aende« rung de» derzeitigen Zustande«, wenn auch der Slaolskommissar dann unter anderem Namen für da» Handwerk tätig fein wird. Zweck» Förderung de» gediegenen handwerklichen Nachwuchses hat der hessisch, Staat immer ganz besondere Aufmerksamkeit dem gewerb« Ischen Schulwesen gewldmel. Don dem Staak allem werden unterhaltene die Höhere Landesbau- Schule In Darmstadt, die Fachschule für Slfenbeln- rfinhu-rcl und verwandte Gewerbe in Erbach und le Webschule zu Lauterbach, an, denen allen schon ganz dervarrogende Handwerker hervorgeganaen sind. Welter weist der Staat neben den Gemeinden und weiteren stommunalverbänden den allenthalben im Hesienland non den Ortsgewerbevereinen Ins Leden gerufenen und zur Pliir gebrachten Gewerbeschulen alliöhrllch recht namhafte Beträge zu. G'n zur Zeit In Ausarbeitung begriffenes (llefest fall die Zuschuhpflicht d,s Staate» einfuhren und etwa in derselben Weise mir bei den höheren Schulen regeln. Außerdem sind bei den Fortbildungsschulen Haupt- und nebenamtliche Lehrkräfte in gewerblichen Fach- klaffen tätig. Somit ist dem h-ran wachsenden Handwerkerstände im Lande ausreichende Möglichkeit zu einer aediegenen Ausbildung gewährlelltet. Neben dem gewerbllchen Schulwesen bietet weiterhin da» vom Staat unterhaltene Gewerbemusenm nebst Gewerbebibllothek dem Handwerkerstand die Mäglichkekt zu guter Ausbildung. Bekde Anftltute ergänzen insbesondere Inso- weit einander, al» die Werke der Bibliothek durch hl« Sammlunaen de» Museums vervollständigt wer- den. Letzter« sind In erster Linie dazu bestimmt, auf den n#n**hrn,n Gebieten de» Handwerks technische und tachwerklich, Anregung zu geben. Der Ge- werbebibliothek Jl zudem die vom Nrichsvatentamt unterhalten, Dotentschristen abteilung ungegliedert mit über 430 i*ki Batentbeichrelbunaen in Lsin.zrlhellen. Allwöchentlich erscheinen zwischen di» 1000 neue Nummern Ähre Benutzer psi,gen bei Einsichtnahme der Heste di, lachknndige Beratung unb Hilfe der angeslelltrn Vlbliotheksbeamten in orostem Umfange In Anspruch zu nehmen. Da- durch dost der Staat solch, durch seine Beamten «,derzeit und kostenlos erteilen Ififot trägt er nicht unwelentlich zur Hebung qualitativer Leistung»- fahigkeit bf» Handwerks dei Auch aut dem Gebiet« de, stredilwesei»» it r al» ein« ihrer Hau ptm-sg-den r,n- w(nm Handwerkern Brtriehskapnal \u mih ifm Z«n»fust «u crmiuMn. Da» hm1 «:< nur. wrr. hn sie leldi' di, dche mi flkg, de» ÄrrbtB »Mfta zu machen. Soiche Betrage frell,n bi, <Är i ainf«r aber nur *j« Der- fupung, rwrm der S«oot rnrtprrAmfc/ Bürgschaft Idfirt Da» ist denn auch au» Grund ,tn„ G, fest,, wegen Uebernahme «n,- Bürgichait de» Lande, Hessen für Dartehn an di, befst chen ^»rlichatts o#rird6nn«r x>m 23. v.iei 1928 reichem F .v gdchehen Hierdurch im* hitt hi.- (Beroch- nmq oau Io» Bheir Zchrkretzrlem ist mit Hilke V» Staat«, h, Mögl chkeik geboten. rr-nnjur»cl‘'rtörben. Nicht<77^71 i’t von rjir-n rvn sind trogen diesen Wüoichen de» Höndwerk» ÄHmueÄ. 2stte Uebernahwe d-irch w S«hörden wich wähl te tüvy durch do, «ma^m»imsteriMn an- gmb-’d erber Auch Ne Betamp .ng der log. B f a f ch «r oder Schwor »a «bell löstt sich der Staat N*5tnmm rrit t*-T. Handwerk -ingr'.fge* Mn. Ur-rr T-i'-i*- der Schwar-z.rbn! oerchcht man Scheiten, die *«• bilrrn nd Ardnirr noch flblrfnmeibnr bc pt- b«ru üchm Täuufrv anörnnrt-p 'r-bstündiO oerrich ten ober bei anderen De r-erbetreibenden gegen 8« ierste« Ldanest," boeon. hast bw aezrstlich bea »pe arbe-.t« w t fr- nürsteeung und »er G-i: dbrit br, Ache--enden dienen '»ll. beNrntfi Ne I» a leistete Mehrochei» einen un$41äfftyn Srtl- bewerb gegenüber dem seldstündigen nontenrrf»- kftnr» unb nrw Nirdjau» pi m-izdiUi^nbr Bmchrün- t ma d«r A-b<" chk^t *vr Erw rb,t", Ei, ist berhzfb yr b#f ein« st, oechteiende Gefches- n-'riArr* besteh» zur Zeit noch nicht, wenn auch an Fördert das hessische Handwerk! Geleitwort ÖH Reichslommiffars für öae Handwerk und öas ffleinqewerbe Den Voeten 25ie*mnqswefen« burch Staat unb Gemeittven war ein grohir Teil bc» Houdw,rk,rstanb«« un>ufrieb«n. Man beklagt, sich hauptsächlich darüber, bah allzu oft an ben IRInbefttorbcrnben wr»»eben wurde, einerlei, od lein Angebot eine gediegen« Ausführung de, Werkvertrags ober bet Sachlelftung pereährfeiflen konnte oder nicht. Daneben erfkebte da, Hand^rk bi« ffefllegung eine» einheitlichen Berbingung»- I altem» für Bau leist, ingen in allen deutschen Ländern und bi, Lintudrung einheitlicher lechnticher Dorfchrikten für Bouleisiungen iowle etn« wirklich mahpebenber Stell, schon erwogen moeten II». «In solche, Derbot zu rrl-iikn Abhilfe wirb zur Atlt nm besten dadurch geichi'fen. Nih bie Gewerkschaften ober ber Betriebsrat in jedem ihnen bekannt werden- den stalle den betreffenben Gehilfen aber Arbeiter veranlassen, freiwillig von der Mehrarbeit obzufehen. Die Okrofrff(bauten sind von ber Negierung ersucht worben in diesem slime täUg zn iHn. im* haben ihre Mitarbeit zugesagt Im ixfrigm haben die zu- ständigen Behörden Weisung erhallen, darauf hin- Via>trf,n. bah in ben abzufchliehenden lari»vertrügen Bestimmunaen ausgenommen werden, wonach jeher Mlhdrauch de» Achtstvnbeniaae, den Arbeitgeber zur Ä inblff'jr.fl de, A»bett,vertrage» oder gar »ur solo rügen ilnl'iahunfl de» Schuldigen berechtigen 'oll. Der Nench-ta., hat kllrglch bef Derablchkedung de» Arbett,zeitnc»tgefelle« die Negierung rrlucht. im- flelflumi in eine Brllfung einzutreten ob und welch- ge'edgrb,rischen Masii-ahm.-n zur Bekämpfung ber Schwarzarbeit erforderlich unb mäg!'* nb f) fmad) ft* z» eewarten bah das H'-dwer» nnt staatlicher Ht0e bal>i * ran der >er m Bede heibtr.ien aoiduterer Soidunee* betreu werd 9- dem 1. April k#17 werdet» ur Deutichn, Reich Arbeitsgerichte « rrüchn. bener b»e (Ben*:»bar?eit ir 8rt< *yr -N e<ü Da» mab« werf ih an ihnen tzauprlSchlich fo eeif inte ressten, ci« es ceVdUM^a* «er bnen - mer-.Aich Necht |H her h-i >a bjreerti*en Äer? twt baoa grasten Wert boraef. bet flUrr beefrr Senchten besondere Banurewi für bc«. Handwerk i"anbw«rkSGerichle> rmgf r *t«i V» sehen damit die au» berr Aenbeerteaee- b,.m- ent'pringenden StrettifteHen von achkun- b-err Berkm-^-' mit eng ch ede- werben Der HeWche Staat wird bwiem Begehren de» nung tragen weit auch er die» für die beste Ldstmg im Srcrref1, de, tXmbwrterftor*e» hält 5«nb iomtt btt s-fernsten Mastnohmen bw ber Hessische Staat bem HaMdeoers im allgemeinen an* gedeihen M%t. ii erafcew 3Nert ge kenn zeichne» so Mt der Gtrnrl auch bei bofon deren Gelegenheiten un#td?üii#nb dem Handwerk zur Sette gestanden. w«, derixneleweif« bei der sog. Nhem-Nuhr- aknon. bei ber ber Hessische Staat au, dem Fond» für Umerftüeuna be» Mttietftorche» er ptoeern, «et- ber zum ;hin erfoigni. Da» weist da, H^ndwerf. Um deswillen hat sich auch tm Lauf« ber Jah r lehnt« zwilchen der Hosst'chen Negierung unb bem Danbtrwrf in»br-ander, besten berus«ständischer Bertret^ng. ein des ander» antee Derhälrw» her««f«t!1Nl von dem nur yi tri-H*ea tgNch gemacht ©O hak M, 3rbdt»»etfe des Geweri •tro'rwRl mehrfach gewech'elt Das oberste Jtd 16 immer das gleiche geblieben Es ist der Munfch. je nach dem Gebot her 6tun*e mit besten st- ♦»«« dem Gewerbe zu dienen Aus der frmntteilen 8*t» sorg« des Vandesgewerdevereins Ist <4 längst berou^gr 'o*»rn. •« Ist heute eine staatliche Anstatt unb Unterst «Hk dem TtinlRerirm für A ^eik und Dirtichast Alle -'v-'chtungen des Grwerdeuuifeun-» hnb nach Bldgi chkr t dem Bedarf der Gewerbe -toew» den angepaßt Ter L’eMaa! and M, Bacher» Aufgabe sind mit Bus nahm« brr Mittagsstunden von 12 30 di« 3 Uhr ber. ganzen Zag achtel, 'm Minter bi» T Uhr Im Örntmtt ht» v Ubr. Samstag nachmittag unb am Sonntag Ist Me Bibliothek getchtosken^ Gewünschte Bücher werden sofort dem Besteller anügebdnMgl. 1he Benutzung ist u^kgeltlsch Ger «rsordetklche Bürst» zu zivilen Preisen bei Speiiallesdiilt 19 Beachten Sie bitte meine 5 Schaufenster Teppiche - Gardinen Linoleum - Möbelstoffe Bahnhofstrahe Nr. 31 • Telephon Nr. 1565 Verlangen Sie Oratiszmenching meines illustrierten Kataloßes e i G -» 5' = — 0 ft. u 8 'M* 2 *- -W -w Z -£ Hassia Mmaeditnee HeAmoecMiwii F0nlrW*br1, do» U - du-. ’Sertodmbe btlbetr. frf5 bei brr Jugend ar ttrjnb üd-tlrrn u-ch her dtiberen rette 'all durch b*de SeWdynprulungen cn. einen Vrt)rtinti. her sich zur c rlemunq fte, grtnabltm Berufszwchge» md>: eignet, gegebenenkiü» einem anderen Be* Bon Rudolf Röhe, cgnlifu» bet henbDerfsfommrr-TtrtrniteUe Stegen. fBtU ein Bott die Beruf Hüdjupf eit unb Duoti* ■i folgen ober wtniäM-:•*, Rot n Är» fTtrtm hmoe Ämtern fa fft M * Stille rr. idtwubetf 'örtern. ie mufc ei fangen, ftmn die uugmi Wi Traarrm be» Gewerbe» *ur bie Jnhinft. Sche-i b. Amht baden in der erster .^ouhzeit ihrer QntwH iung erkannt, du tpidy g bie Äuibiibung ihre. Rach wüchse, hur lüchkigkeu ist. unb wie em •rtfiuags* Motb, 9* ... ifcÄ Sunt U-ig( 7>str 'ntmrv n, ?'*n. I, stg'ei ;n* gut Schastung een Dunlttfltsartm heran* iJbtlben fll* Reuerung in ber jorNchreitenben Vrtritegs* auetnkümg toben nach geirofvnrr Berafswuhl unb ftd’.^unbmer e prüfung in bestinMUen .Sn* - txnra.imen .t»i'fl)rnprü|ungen obrot’ ren merben. hx SuHdjUh geben »ollen über bie erworbenen Äm-itniRf un> Fertigkeiten In der |u* n.dae lebten Äuebuh i„»ieit Aerobe durch derartige benpru«uneen tollen der Lerneifer und die Br* beiWreu^'jMt l.'twe da» Dnirrrlle an bem zu er* iStj werben unb i- ihnen be» jjrtrrene imb fr, .<■ j-ig für ben , iMtcu- Aochder.- geweckt rwrt Sttem -'wie grstHtiche verrrerir bt, bei der So bi be» Be rtrtf» auNötoogebenb fmb muhen über Beru' Be- nffDBbglMbfeiten Huiftttflen eingehend auf. grfUn werben B -nberc '.uknerSamk.i awR bar- auf MTDcnbi werter bem ftanbwert per .Kirn Rocht»: ch» tn genügenbem. aber auch eriertert Am uutfrim 0 ne wm< artn.,' -mastige <>ach as^ttdunc wirt rrwibr.. v ta üaNdwerNichen Bcmeber n denen k Sdmnart bet Artost»^ '< — du ständig, 3i*tm rmurb,.- de» . Awurftcr» >ter fluebtlbrr x. mit hm L*ebrt:r.g oder N i»^» buLenbm -- oerturßß ist unb b» flurtilbung durch quahfuient mit der Führung de» y jpenber «irbung gelchioaen hat nach Btbgiichkeii ou»Mnerzm unb mit aller traft unb änerw, b»« ' Arn RachWUchi,» dst Beruf»tuchiigke'i unb Duolität»arbeit jn ft*,m Vst für do, honbroerf tn Br macht fonwne*btn Berus»anwaner fetzen sich ststt oud*H,hii* au» den au» ber BoIk »f chuß e Entlassenen zu* lammen Wrlche bittere Erfahrungen muhte man In ber sttzim Jahren mit diesen Jugendlichen machen r*r Umfiand buh in bm erflm Jahren nach bem üriree die Lpannr uostchm bem k'ohn be» gdernttn Artest er» unb bem de» lingdemim nur ganz gering war. verdräng!, bm Snreiz für die 3ugei* sich einer ordnungßniastlgen Cd>rau*i(bunfl im Hand* werf zu unferzlehen. fWrouegemwnmm ganzen Leden Tw« Beruf » wah ! em scheid,! übet tw« luhmftige Episkraz unb über do» Left.n»gluck E» muh daher m dufunh ille, daranarfetz! extbm. untere gewerbliche Jugmb zum roobren ®,n*.lxn i um .ihren sie au« zu klaren hast mir 'Ochliche Tüchtigkeit tn anbairmber fneblicher Arten leptm Ende, einem Vonbe atme febrm cinzrfnen leibft Gluck. SchKianb unb ,3neben bnngt. T < Berufsberatung ist infofgebeflert eine der tinemfiHten Sus* gaben in ber Für!arge für uniert ,. u.ctbstchr Ju* gmb Vie bereits mderort» arfchistmer B t - ruf»berafunfl, ft eilen biri.r. i dem ml, deren Rindern Ge'eoenheit zu eingehender flufflä- rung über bie ein flnm Berufenen unb sind auch msbeloHbere durch >hm stete Fühlungnahme mti den einzelnen handwerNichen Beruf:-zweinen in der Lage, über Dauer der erforderliche? 9 iNnfbung»* zeit unb fl jdldrtimoalids'etiHi der einzelnen 5emf zweig, Linichluii unb Beratung »i rncilcn. d, ist daher den Elfem dringend tzu mipsthlen. bie zur Berufsberatung eingerichteten Stellen vor der enb* «n Sabl rinn Beruf, für ihre Rinder in fln- Vi nehmen ond sich mich ineöefonbere darüber Sndoltrfe cn der er*otcherf'chen 3afcl geeignet,: I< enter Hrteiter fehU .stvar form o».ch ber ua* «Um», Srteüer mancherlei HrVn von Erteilen orr- richten aber tuest Urteil ist w* bieibt immer nur uwge^rme ueb tr*riorheflm untergeordnete Arten wMrrr-e ihm «eiutrr der geirrm, Arte*ter unb hier wieder gor.- drfonber, brr chandwrrfer immer wieder übergeordnete 8 achard , 11 au» Zufuhren in der Vage tft. und fei sie auch abweichend von (einem bti.-mber, gekmlen Beruf — gedacht ist hier lB. an bm -ch!.-'«cr. ber in allen metaBoer» orbeiieeben rteroertebetneben Befähigung finben faen. rtemn wie der Sattler unb Lch-Hmacher in den letwrwr ’rteitenben. die Bogner unb Schreiner in dm hMgverarbeitenden (Beatertebetneben u. a. m. Auf «len (Artiefm d«, ? Proz V» en manch, , vlatz^ noch mehr, iielkn bi, u n - 'fach wie vor wird e» ba* Beftrrtm be-> beut* >chen /xurtwert* und inodefondcre ber ,'lachv,ibAiide Irin bm ^ochmuch» im Aanhinerf durch gefti^rne fluebiltung in bm ? taub zu fetzen den Hnferte* runaen brr farstchreilMben Llirstchoft^niwitÄung ! : gerecht w< ZU Ion nm und dadurch selbst wertvoll sie Artest ZU leiftrn zur ilebung be» deutfchen ftanbmerf,. werten da* uni er, tugendtlchen Beruf »amnä rter udn bm rr- -hnen ja wähl end,- kuosLge» Beruf b'Jtib de^';crt''ch, Wfrtr„nce-i ert*- tm wobei dceiemgen tee sich bet j-^drrntm 3r>en ’rfux dst fcn im? sie rrierafraw flW* Ipitn, tetir i Jidflirara* nähmet dm ’n fyMr rtm Itlri* W’1114, N* ibiif’.r* dst W KM MMtJS btt Ltstst S anzchch. ngnt .Ichv igrtrtrbtbm Welkt 3,. itvefl nitin* g mohtnWT itroUt le« m (Trtrte« eiten » ich kV Sf Sinn Hand« äsen mit nan nicht gtfioil -en, |p Mit ick und füllst ivdhl ir bet ig trat dfkstt -r Heult li dütsnisst bet wie für kit ngcWit trieft hferrr. arte, auch ii Technik i* JTtegin'.jrr-P len imw;-’ et ‘r -W K Kt Düchrf« HfjglMj •y gc“mn- 116 ö ch- m 'n idxrtPtrNn Die neu rfahn^ eti^ol^ Alleinverkauf seit 1883: das führende Spezialgeschäft . 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O< gab bei uni eine 3r'f. in der man in vielen Ktet'rn an den Untergang bei $anb- werki glaubte Doch in brm ödurter Programm der Lo» aidein5.'rat>lchrn Partei hieh es ,D-.r Ökonomische enttpüflung der bürgerlichen Gesell- schalt fuhrt mit ^laturnotwenNgkeit »um Untergang bei Kleinbetrieb** Laftachlch belanb sich auch bai Handwerk um die Mine de» borgen 3adrhunderts, in brr Zeit, in brr bie’e Anschauung eniBane, unter der Konkurrenz des immer mehr vor dringenden Großbetriebs in einer Überaus gefährdeten L'agc. 3n Ncfer x5eii ’.nb vor allem unter dem starken Ginssuh von Schulze- Delitzfch — jene Kreditgenofsenlchasten. Borfchustkossen und Dmksbanken entstanden Welche die Aufgabe halten, auch dem HanNvcrk nach MLgtichfait di, Vorteile \u r rscha .n Welche der Gros,betrieb in w nschaltlicher u:ib technischer Hinsicht durch seine grohe Kap-.tal- macht besah. Aür den Handwerker und seine wirtschaftliche CJNtAeibiflMt bat de Krebitgewäyrung durch 'elche Institute eine lehr groß, BeSeu'nni. Wo ihm ein ' !cher Kred.t zur Dersugung stehl, da kann er mit feiner Hilfe b;e Boh- und H l's- hoffe die er für seinen Betrieb braucht, bar bezahlen Gr ist ferner In der Lage für feine WerKtatt sich die erlorberl.chen dinr^chtunpen die Maschinen und dergleichen. anzufchassen. ohne in beiden ALIIen in wirttchaftl che Abhängigkeit von seinem Lieferanten zu geraten. Denn gerade in der Geschichte des Handwerks waren die Fälle nur zu häufig, und sie kommen auch heute ncch vor. bah der Handwerker dadurch feine Öelb- handiakeit verlor, bah er in finanzielle und damit wirtschaftliche Abhängig- feit, vor olleni von dem Lieferanten feiner Dorprodukte, der Bob- und Hilssslofse. kam Aus diese Weife find in der Vergangen- heil viele selbständige Handwerker in die viel- hing eine* abhängigen He.marbeiters herabge- brüdt worden Diesen Gefahren gegenüber haben seit Jahrzehnten In erster VI nie die Kredit- genvsfeafchas ten dm Handre ktrstand wertvrile Dienste geleistet. Zwar Lnb viele Teile des Handwerks dem C'rofo betrieb unterlegen und bieler Prozeh nimmt auch heu c noch da und dort seinen Fortgang Das Halle aber vorwiegend technische Ursachen. Man denke nur an den ®r’ao der Böttcherwaren durch da» auskommende ömail Aber an anderen starken Wandlungen, d irchoi» behauptet, und an inanchcn Punkten, besonders auf dem flachen Lande noch an Baum gewonnen. Freilich war da* Handwerk keineswegs ungünstigen Gntwick- lung. dast der Handwerker in den Stand gefetzt wurde für seinen Betrieb über das nötige Kapital zu verfügen und denselben barmi auch technisch auf der Höhe zu erhallen. Arc,!ich handelt es s.ch habet nicht nur um die technische Seite der Frage, denn abgesehen daron und von der rein fachilch-Hewerbuchen Ausbildung muh der Handwerker auch über das nötige kaufmännische und wirtschaftliche Können verfügen, um sich dem Grohbetrieb gegenüber weiter behaupten zu können Alle diefe Fragen sind auch heute noch für das Handwerk non ganz besonderer Bedeutung. Die Nationalisierung im Grohbetrieb geht heute in technischer und wirtschasthcher H.nficht in einem Tempo voran, das frühere Zeiten kaum gewinnt haben, und es ist für das Handwerk eine Lebensfrage, hierbei nicht zu stark zurück- zubleiben Aber bet all den Aufgaben um d'.e es stch bi bei für den ft- frerlrr h.....»>t immer Wiede t r r* gu- 'prechende Kapital ent i» e t" n ■ Frage ist heute vor allem ei v? g - js • . * der Handwerkerstand a^ohe ueile In fapitcls durch die 3-Hat ?i e-egeb-- • Xr , r diele ..wecke stehe» dem Ha tuxr« d.. 11 er Hauptsache Gene'sevfchotrsbanfer. un*» Spor:: In zur Verfügung ^ e n •! f e r | a n . n lind tm allö<“ir new aus dr» alten Kredit-rno ' schäften hervergega-ngen und haben nur. brm' Laufe der Zeit 'nlgei v nzch und nach - alle G.schä'rK»we-ge überuo n-n. Nr in . c Bankae>chü't falle» Ihre Grundiazen fmb ar-r noch die alte» genossenschaftlichen gebt ich.-? Ihre frifigen Kredit zu g..*en he find wie man Ich?- gc'^gi t- * - ' en Unternehmer und Kaufleute 71 eben diese» Sinr btungee bit.-n >jn» Nr Sparkassen eine ähnliche Ausgabe. Auch he tetr Aber» verfchustweise Kredite an den JH.ttel- and Aosanas des Jahre* H25 hatten i b bie preud schei Sparkassen mehr als SX1 Mi!! one» Kredit- an den gew-rklich-n M ttelstand g ' *ben t* ' > Zeitteilung .- der gee im-.'e ^Wfin hrr a szuö lde-1 en tri*:.- Ärr.fe te der B: -ilerung. 1 ch -hb ol- u. r br-fi Handwerk rn dir c.hcb- l>che Bedrnlen tragra. >r.. w.fche T-ar!ehen und Kredit, .i- > - * -h«ne n, hr einmal brt Ge- nr''rittbc'i *. 2* *r«i r*‘er Spar' :'>e». M 'n glaubt vir. ach ein che» eigener .Kraft Nann zu ' he», r r Krrd!.- aus« ko-nme» und bei eigenen gitrn B»fe zu schade», w in m.-. int geliehen,m Geld aro.i: t S fr.ch.- 'n fon-jng rcht n cht mehr in d heutkoe Zeit hin: n ble wrtN Gen? ', .Ich,'len und Sparkasse» '.i-it.r anbei, , horc.e ■ ; und Nr.jungen gegeben al* ein kurzlnii ger 7L>ädrend der letzter, in der Aeg,! oie.'ach Per'onalkre- dt! w rd bei der Aufnahme e nes Anlage- •ruf- l-7. ig tgenN-, ? cherheitslri» stung k ch den Sch'.'lbner er rr'erlich lei -. Der eine r - her a der, Kr.-d t Nm* bei w ufchaft» lachen Ciarhi' g und Hebung des Handwerks be'rnber# w chrig ist es nur dast babd Betneds- und InlagefreNte n.cht nur non der kre'itgewibrende" Anstalt sondern auch von den Schulbi ern scharf aus. nander gehalten werden. ÄurOnfttp aulgtnonmene 7H ttd. Nc nach wen - gen 7)1 malen <-ru«kgezah!t werden müssen, bar*,» niemals eine ianglr.hige Derwenbung » nben. Smit L-n-.tn für den Schuldner erhebliche Schwie- ujftiten entstehen, wenn er an dem Aückzabl -ngs- lenntn nicht über Nr notigen Mittel verfügt, feine Schuld zurüikzusahke» ©er hessische Minister für Arbeit und Wirtschaft zur Eröffnung der Gewerbeausstettung Gießen Oie Äedeulung, die Gondel und Gcwekbe in der Wirsschufi der Provinz Oderhessen erlangt hüben, soll durch die um i.Juni b. 3. in Gießen deginnendeAussiellung uusgezeigl werden. OieTutsache, daß sich die maßgeblichen kreise aus Handel und Gewerbe zu solchen Deranflaliungen cnlschließen, isi ein gutes Zeichen für den Geist und den festen Dillen dieser Streife, sich selbst zu Helsen, soweit dies im Bereich der gegebenen Möglichkeiten zu schaffen ist. Oie Ausstellung wird sicherlich der breitesten Oeffentlichkeit von dem Umfang und der Leistungsfähigkeit des oberhcsflschen Ge« werbes Zeugnis ablcgen und dadurch wesentlich dazu beitragen, die Bevölkerung nicht allein mit den Erzeugnissen des einheimisä cn Gewerbes bekannt zu machen, sondern auch den Willen zur Unter« siühung des einheimischen Gewerbes bei der Bevölkerung günstig bceinsiuffen. Oem ernsten Dillen zur Eell'stbilse wird, da die Selbsthilfe immer die bestez^ilse ist und bleiben muß, sicherlich auch in Hinsicht auf die Bestrebungen der oberhessischen Wirtschaft, ein guter (Lrsolg bcschieden sein. Daß bei den großen Schwierigkeiten, die durch die Entwickelung der Verhältnisse unserer Zeit, dem Er« werbsleben fortgesetzt entstehen, die Selbsthilfe allein nicht aus« reicht, ist ganz selbstverständlich. Oie gesetzliche Hilfe und sonstigen Hilfsmaßnahmen der Regierung dürfen natürlich nicht fehlen. Daß dies auch inZukunst in ausreichendem Maße derFall sein möchte, sei mein Wunsch, den ich am Tage der Eröffnung dieser Ausstellung zum Ausdruck bringen bars. Möge dieser Ausstellung, zum Dohle von Handel und Gewerbe in Oberhessen und damit zum Dohle der gesamtenWirtschaftunseresLandes, ein vollerErsolgbeschieden sein. Darmstadt, den 23. Mai 1927. Hessischer Minister für Arbeit und Wirtschaft. 0s sinh vor allem fogenaimtc Ä I e l n ? r e M t e. welche die Sparkaffe gewährt Gerade die Spar- faflen hnb für diele Aufgabe sehr bedeutsam, weil lie Ne Spargeld.r aus allen Kreisen der Bevölkerung an f.ch ziehen und deshalb über relativ hohe Beträge für Me Kreditgewährung verfügen Seitdem Ne Sparkassen auch den Wechfelscheck-Giroverkehr ufw. ansgebaut haben können sie ihren Kunden auch Xefe Se.te des Bankv.rkehrs nutzbar machen. So w-.e Ne Sparkassen in erster Linie Kleuikredlte, d h. vor allem solche an den Mittelstand, geben und bestrebt find sich von den eigentlichen 3nbuftrcfreNten femzuhalten. ko liegen bei den Kreditbanken Ne Verhältnisse umgekehrt Denn auch da und hort Ausnahmen Vorkommen, so beginnt sich doch zwischen Banken und Sparkassen eine w rtschaft - Kr.dik ohne Gesahr für den Schuldner. Tic entliehen? Summe muh p oduktiv verwendet werden, d. h. fo dah Ne Ari der Der- wendung dem Schuldner die Möglichkeit gib! bei ZüUigkeit Nn Kredit zurüchzuzahien. Aufgenommene Ärcbite In d^sem Sinne 'ollen also immer der Erweiterung und Stärkung des eigenen Betriebs Nennt Der Kredit w.e ihn der Hank- erfer tm allaemHnen aufnimmt, trägt gewöhnlich ja auch diesen Lharakter G r ist vor allem kurzfristiger Betriebe . ?it. vielleicht für den Einkauf von Aoh- und Hilfsstossen. 3n Nesem Falle kann Ne aufgenommene Schuld aus den laufenden Erträgnissen des Geschäftes zurückgezahlt werden. Freilich kann ek für den H^-dwerket auch nötig sein. log. Anlagekredit zu erhal!--n. Hationalifierunfl im Handwerk. Jion Dr ch'.theim 8 u I e r, a. o Professor an der vandesunioersttät Diesten. Die *rrütturag der deutschen Wittschatt alt .''olflf.-n.t.-inung de, Seltfnege, und der judfienz- -enilchievden Jn ’.ction ztoan^ den deutschen Ih :er» ne^rnrr zur Anspannung und 3u'anuncnfaffuDg aller strafte zweck» hebung der VrodukUoitat und tvtlung öanbe<»-. .r.h untentehmungen usw.) Nschrankte -nachte sich m neuerer Zeit auch im Handwerk da» Verlangen nach rationeller Suogefl.iltung de» Betriebe» geltend. Der zunehmende WettderoerH»kamps zwang die Handwerksbetriebe dazu ihre flrttehM»eife umju- stell?n und hie mg,n kennzeichnen die 'Jleuenmgen auf kaufmänni schem Boden. Die fortschreitenN technische und winschast- liche (kntwicklung im Handwerk bat e» mit sich gebracht, dast die Grenze zwischen dem Handw r!»- betriebe und dem industriellen Unternehmen stark verwischt ist. unb dast die Erkenntnis von Nr Bedeutung Nr mit Nr Hebung Nr WirstchaiNichkeit zusammenhängenden Fragen In weiten streifen N» izandwerks pfotzgreis, Der Wille jur Ratio- nallfierung, Nren stristallifations- punkte bie SteigerungberL* eiftung und Die Berringeruna der 8ufroenbunaen unter beslinögt icher Ausnutzung ber vorhandenen Einrichtungen sind, wird führend. Wenn wir nun die Mastnahin, n zur Durchführung der Nationalisierung im Handwerk näher in» Luge fassen wollen, io müssen wir die technischen von Nn kaufmännisch- wirtschaftlichen Mahnahmen scheiden. Aus Hand- werkstechnischem Gebiete treten uns vor allem die Materialwirtschaft, die Ferti- gungswirtfchast und die Wärme wirt- 'chatt als Beobacytunasselder entgegen In der Materialwirtschaft must die Ausnutzung der Kohstofse unter Nm Eesicht»winkel gröstt.möglicher Ersparnis an Materialien erfolgen. In »besondere ist hier auch der zweckmastigei, 'Umvrnnng der tibfaUe Beachtung ui schenken. Weiter ist die veroollkomm- nung und Vereinfachung de» Ttaterialprüfungsoer- 'ährens zu erstreben. In der e r t i g u n g • ro I e l - «hast Ip den vor allem die Verdelseriing Nr zu benutzenNn Werk-.e.ige und die mirt'd>alihdic ter- iDenbung non Maschinen eine Hauptrolle. Ti die Maschine für Nn banbruerfer ein verbessertes Werkzeug barfteUt. unb die Betnebamittef, welche dem ixinöroerfsbetneN zur 'J'erhJgunq stehen, in der Siegel deichronft sind ist die ilrage der Rentabilität vor Anschaslung Nr Maschine eingehend zu prüfen. Auf Nm Gebiete der Wärmewirtschaft sm- bit Untersuchung, wrich» bezüglich brr ürenefiöff- »rsparnts unb ber Ser ring# rungbtr ^rrnnfto^faftm irgefkllt wurden, yj beachten. Besondere, Imeresj» erheischt die B e r r i n g t* runfl üe» Zei ta«fwa»d«» hn AertiMMßS gonge, ter Al ust he, < r b «11 • e « r r o h rem Jrtö der durch die Öryufrjng bebingie richtige Betlauf muh durch Bnorbnung unb E-onchtder /6erfoll) sind Art und Umfang des Betriebes ent- lÄrtbenb. Von grühter Wichkiakeft Ift es, bah an An- Ichlust an die Aahrr^bschluhbiichungen imb die In- nenturaulftrUung die Jahresbilanz aezogen ipirb. viroeifmdhifl und empfehlenswert ift bte Aufstellung von Zwischenbilanzen und -er- folgsrechnungen hn Lause des Wahrer etwa halb- ober olertelionrlid) dzw In noch kürzeren Zett- abstSnden. Pon ganz besonderer Bedeutung ist die Arage Nr Kalkulation. Die einzelnen «ostensattoren lOii'ien genau ersaht und ausa»z»ichnei werden, bannt ein richtiger ©elbftfoiienprei« ermittelt wird, auf besten Grundlage die Prelsstellung zu er- folgen hat. Als Rostenelemente lammen in (trage: I die (f inf auf ef offen; 2. die R o st e n de r U r 5 e u a n n q; 8. die «ollen der Berronl- tun«, i öle Be r f o u f e f o h e n. * beachten Ift insbesondere, bah unter den Rolfen die Abschreibungen der Antngegegenltande. wie ökbaube. Maschinen, der Werkzeuge ufw., die Zinsen für da« len Betrieb» investierte eigene unb fremde tdjltal sowie eine auf Erfahrung benchend, Bilifopramie für die Ausfdlle für bi» treMgeroabrung. für ouherorbent- lich, Breioschn'anfungen. höhere (bemalt und der gleichen eiiszimetzmen sind. Aalsch» 5’.»■ I |M| J~O bo.v t-ttr-r : Mi • mögen, weiche unter Urrhänber. den .^uiammendruch ho SeGsb kosten niien RonkurrewzunkShrakett nn: ihren schädlichen Wirkungen hervor. Die Radonalrstervn? mug (,ch auf fämtlid)» Äofter.’aftoren er'freien. Wrti ,ur Rationalisier ung der Emtau-,wngkert ftnv die schosnung von tfiDfaufeger-oRemdwifie'-. b m lose« tfm' uffiwteintgimam mnrrix-ib der hon btwrfet- organt^i’cr.er, *.t Lbschtuft oon tiiech em« 3rage bet technischen Rationalijwrung. Seien!- ich ist di» fwrabbT-'^ ia der Berwolllmgskoiten durch ÄilionaBfurungs.nahnaünun. be bürte Rosten infolge chlechter Orgaeifattan in manchen Betrieben einen grogen Raum tm Äoftemeflk entnehmen. Wir erkennen hier gleichzeitig die Verbindung zwilchen Rolkutation unb Vreirtte0ung. Die Brei», fiel tun« baut aut den K rch »ine lorertltiw Äolfulotion ermirteiten 5elbftf:'ten auf. fw ist nicht eine 3rag# der srtfcffföfterrtdu* mg. welche telnrilch den w rkltchen Aufwand sriftellen soll. >o- hem der Breispolillf. f)ier ift vor rllem zu brrutffi^ondwerksbetr,»de» Str 1,ochs»ar bie*fr -teste nicht oeriehlen i!» Ergvmpmg «j unteren d rch Me Kaumbeichecknkung bedingten kurzen d »rührungen ani Ne Abstand iura en der betriebswirrichIftlichen flbtrtlung de» ?or-i7.iLr der ö.-^:ng loll in einen Beni« gebracht werden in dem er alle feine Rrüste voll entfallen und betätigen, in dem er etn Blanmum an Leistung erreichen und auch ein Marimum an Befriedigung finden tann «ein Zweifel, haft biefer letzte Gef.chtspunkt der höchst? ist unb dast es überaus wünfchens- wert wöre. könnte man kws Berussvroblem oon ihm aus betrachten. Aber die Berufe sind n-cht aus den Ansprüchen des Menschen, sondern aus den Zvrderunaen des MirifchaftslebenS heraus entstanden, und die wirtschaftlichen 7lotwend»g- keifen zwingen den Menschen immer wieder »ich den gegebenen Möglichkeiten an^upaf'en. Sv ist eine ^scheibung notwendigfreilich darf diele den lozial-ethischen Gesichtspunkt nicht voll- kominen aufheben, er muh vielmehr die beiden anderen Betrachtungsweisen durchdringen und so yi einer berndten Aus- safsung von den Aufgaben der Berufsberatung unb vorn Beruf — führen Die Beru.Aichkigung bi eses Gesichtspunktes wird da besonders notwendig fein, wo es sich um Me 3rage handelt, ob der Jugendliche in einen ungelernten Beruf gehen oder ob er eine regel rechte Lehre durchmachen fott. Die wirtschaftliche Bot macht es beute vielen Eltern schwer den Iuaend«chen noch eine Aeihe von Jahren zu unterhalten, er soll sobald wie möglich verdieisen. sich selbst erhalten und bie Eltern unterstützen Gerade hier aber gilt es zu bedenken, irrte 'ehr eine aeordnete Lehre nn Interesse de« Jugendlichen selbst liegt Ich meine nicht nur 'n leinte w-rrichalischest ■ri'f ix der Tai' x. dost her gelernte Ar» brtui rer "ehe v.: ".n.- Zszfi er in Zernen btt st Tifis es le.cht.-r bat In brr Lehre m der geordnet en ^rulsaneritdu.ig htden vielmehr noch andere, höher zu 'ch^ sende Brtt. Sv wertvoll es it wenn her Iugendtich, Geld verdient <0 liegt m dielen Um «taub doch auch eine Gefahr be’pnbert bie Rnegs- erittbntngen Haden dtes rech' eindemgltch geingt Der Iugendlrche. der lich d-urch 'eine Arbeit klb* KU erb.'.!ter. verarg der nnadhdnglg wird gewinnt hami leicht eine ganz heft mm:< Hallun, Nr Dell gegenüber, er gLiebt, fertig n Irin, chts mehr btrmdenwe »■ müllen, alles »u lr-nurofttaM gilt knes wie 1 B Günther Dehn baci wir lehr f.ffgrt.Wrb* Bertaat er etnee tüchtigen Meitzer her letiw Aufgabe rocht oertetf und brr ihn wirklich ausbilden unb e nen tüchtigen Berufsvertreter aus ihm machen wtll. bet darauf achter heft er jede Arbeit tauber, ordentlich, gewillenhall ausnshrt. fo Warden stch-d»»4e *ür Mr Griamtbaltung so u tgewtn wichtigen Gtaen- fchallen überhaupt in ihm ntffelww. wert übet das Geb et der bloten Berufsarbeit hinaus Dw wirtschaftliche Unselbhsndigteir wird ihn auch tonst erziehentchen Einflüßen zugänakicher nsachen Dazu kommt bte andersartige Behandlung Na er erfährt er ist .Lehrling* der Ungelarwtt aber .Arbeiter* der oon bei erwachfetmn ArdellO- geführter als folcher behandelt vrtd So hält e» felbst stch leicht für erwachten und glautt. es brn Ertvachkenrn tn jeder Beziehung ql -ichtun zu müllen Sv gibt er 1IB ihren Unter dal tunoen. an denen er vom erste 3* t o ■ i c Oer Arbeit bte er Ichor, am eigenes Selbe lyurt 2Ba* laue »ft» bte Arbeit bebrüten? L » rtrt» oft Ich«, Don ben 3ungrn al* fiat unb Plage auf gelabt aus biefer Gebe aus brr All- chglichkeil etneb fwublo’en L-r"«ns lucht <$,: welche btt &ibunNuera- inr unb ber fitlm bieten Schon vor einer Aethe oon Jahren bat dedtr Altenlob gezeigt koch bte betten unb bauerbaheteen ÄmeMu5er bie ungelernten 3ugenbU4rr fbtb. um Io baurrchafter je trüber bte lerbäfmtfte Hub gj4 bmm ’ie kommen unb je ober bte Arbeit if! bu fie yi verrichten haben Dem Crirtbig vermag hingegen ;rt- 'T^i »Lxd'i>gur.r«n hin ®ew*rb* und ^ubenert •tlbh für Betriebe von mittlerer ^;r*»e von Jabr zu 3ahr l&mer.ger geweedeo Die kapz- ialb-r1<;f Groh ndnArie gri" »ue L«U durch '.ypeuwä ^erteaurg von srwerbllcheu oder Uabevrfltr.cHgen Sabnlaicn mmrr mehr te dos Hebet:»leib bei Gewerbes und ^anbwertt et* Auf der ander* Sette nahm ber Gedanke des ge^L'ltti'chaiflichen .^ufaMmeniarlu"«» der Xoe- -ursenre-.ichai! »sndiO en Kral: »u und «ührte schlublich dahin, beb man über den Maren verkauf i* JUtmer. e ner Genoffer chatt b.naiiS- ging und jur Moren p r o b u f t i v n im J*e» NOlirnicha'isbetiiab« scheut Zwilchen dielen beide» ”iü6!U< mni hebend brachten Gewerbe unb ^anb** trerf !*tler gca ordert feien. 3m Geaenieil. der Siiikenzlampf ift für beit* noch viel schwerer gcwvrde.i Menn du Angehörigen biefer beiden, lur unter aan** . clleltben Io auherurdenllich wichtigen Schichten sich unter den neu*dfilmen Dirilw.iitsdeMngnnge' beha »»len ober nach Möglichkeit früher verlorenes -erram turüdge- Winnen wollen Io müllen lie neben der Sorge für dekle Quallkäisarbeii auch der. r. eren Afe? hoben der Adlatzhcigerurg durch Me rb n ng ihre tiu qr 3. wenden srf. wenn der HanbWerfer ober ®etoerbelreibende übet die Ron- lurrrru eines Kcmfumi er. m» ober bie 5,hal- ■ einzig unb allein nach t.-r stärkeren Steuedchraude für diele unbequemen Konturrenien rufi Gewih It bie Fvrdeiui g ba‘ auch in hcuerlicher Hin- 'icht i gii 'ich durchaus l‘r • v- en biefer Forderung komm: bet ®f Wer bei reibende ob r Hanbuerker nicht voran, und feldft n>rnn ilche von ben th noch lange Nicht gesagt bah Hanbu^ed unb Giiverbe damit die Schlacht gewonnen ballen. Ss ift vielmehr als licher anlunebnu-n bah bann das Hingen um den Abfan nicht nur weiter- c-hi ipnbem unter Aufdi«lunq besonderer JHit- in :i es bee Arbettslelbes. be.* Abiave» weit mehr Beachtung zu Ichenken. als es bisher von ben meisten eben gelchel en ift. Diele geistige Waffe verlangt Anpassung an die n.uzeiiiichen Methoden der Kundenwerbung, bedeutet It«indiges Äerantreicn an die Ronlumen- tcnlrcife mit kein Angebot keiner Daren Der 2Beg ber persönlichen Fühlungnahme ist in bet Kegi..cher Grupp,eruna dem Auge ber Be- *i*trr berieMefen freilich must er «w! einer solchen Scha- damit rechnen Ne hebe Konfunm» unmittelbar neben sich zu leben, was Ivntr wohl • eist ich« ber Fall ist Der aber Ni* gute Bewus-tfein hat nur qualitativ ,'vr.x r: egendes tu Ivliben retten brm Kunden aiuudietrn. bc; t-r. aub ben vertchärtten De:tdewerv. bas lesth-ftere Hingen um Me Gunst des Konsumenten n.ch« tu furchten Lell'ftverftändlich kommt es hier aber auch nicht allem auf die Qualität brr Darr und ihren Preis an. ®ine gröstrre Holle als sonst üblich 'weit bei dielen Gelegenheiten bte Gestaltung des Bi des der Darengruppe 3e ge'chlckler und origineller Me Aufmachung Ist. . h .< leb# •'* • larkiichiei. ii'chen ä! ...ahc. anzunehmen desto uwbr wirb ein AussteilungA- ftanb Ne 3ulmcrfftamfeit ber Belucher auf sich lenke. Um hier >eftehe- zu können must ber Aussteller natürlich Gipfelleistungen gefchäitlichee Püchtlgkeit und gediegener Gestaltunas-'a "! ooll- bnng.il Tie Aussicht auf nachhaltigen Orfolg, der über bie Pauer einer solchen Ausstellung hlnauswirki. wirb Ihn dazu anlpornen Der Mesen Deg einmal belchriiten hat. wirb ihn stets wieder gehen, sobald i,ch die paffende Geleaen- belt bazu bietet, denn die HManweibimg auf dem Dege bei lu-'iellung ist eben'» bedeutungsvoll Wie die In Wendung der .Zeitungsanzeige Paß der Gewerbetreibende unb Handwerkei darüber hinaus auch noch Me foa. Neinen Mittel ber Werbearbeit a mixenden muh wenn er ben Kreis feiner gesch.iltlichen Pätigfeii immer nwiter »,ehen Will ist IdbhoerftänNictK Hierher gehdrt für Ladengeschäfte Me gediegene Herrichtung ber Schaufenster in origineller, ge- fchmackvoller Prägung unb mtl möglichst oft rvech- i Packung der Daren Originalität in geschmackvoller und wirtfamer Detfe befunden kann, durch Ausheften von Firmenbezeichnunaeit In Dor! ober 2Mlb nach eigenen 3deen ufw sollte gleichfalls nicht überfwn werben Das fprechenber ^erncktichtigung der betrieblichen Ber- hältnisse auch für das Handwerk, das in weit höherem Mähe als disher sich ber neuMÜ- lichen Mittel der Kundenwervung bedienen sollte, denn es ha, 'in Meter Richtung bisher allerlei versäumt unb dadurch manche vorteilhafte Lhance ungenünt telassen Tie Hrflame ist einer ber bedeutendsten Faktoren für die HbfabfUigerung des Gewerbes und Handwerk- Pi Anwendung in ber rechten Weife verbürgt den erstrebten Gr- solg. Man vermeide Kurpfuscherpraktiken. tvie he auch aus diesem Gebiete vielfach angct»rwfen werben Der bet der Kundenwerbung sich bei Möglichkeiten bedient, bie wir hier m großen Strichen als bie wirksamsten angegeben haben, wirb auf dem rechten Dege fern und ben Jluden auch aus feinen 3ahresabfchlüllen feftstellen Sfioto~Ama teure! tun der Camera hinaus in den lachenden KrühUngk phpfpqrLpbieren Lufus? ZRein, denn schon mit billigen Apparaten kann man schöne Wilder machen. Äevor Eie einen Apparat kaufen, erkundigen Hie sich bei einem Fachmann mit langjähriger (krfahrung. Set (frwtrb einer Kamera sichere ich ^hnen kostenlose Cfrfmtunq dw Pbotograpbieren» zu Dollen Hie )hre Aufnahmen gut behandelt wisten, so machen Hie einen Versuch bei mir. Das Resultat lassen Hie selbst urteilen. Htete einwandfreie, ftischc Platten und Papiere, sowie sämtliche einschlägige photoarttkrl ersser Fabrikate' auf Lager. 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Juni Uhr FazzbandMusik mit Tanz in der Dolkshalle Auftreten des Tanzpaares Joe und Nino Berns in ihren klassischen Spitzen- und Nationaltünzen. Freitag, den 3. Juni Uhr abends: Tanz in der Dolkshalle. Vorführung moderner Gesellschaftstänze durch das Tanz-Lehr-Institut Bäulke, Gietzen Samstag, den 4. Juni Uhr: Konzert auf dem Altan. Uhr: Große Gietzener Revue, ausgeführt vom Ballett-Korps und ersten Kräften der Frankfurter Oper, sowie ersten Mitgliedern des Gietzener Stadttheaters, Kinderballett. Sonntag, den 5. Juni (1. Pfingjtfeiertag) Uhr: Frühschoppen-Konzerl. Uhr: Konzert auf dem Altan. Uhr: Grotze» Konzert, ausgeführt von der Kapelle Topp. Montag, den 6. Juni (2. Pfingstfeiertag) Uhr. Frühschoppen-Konzert. Uhr: Konzert auf dem Altan. und an unseren von vormittags 6 bis 10 Uhr in allen Stadl- teilen anzutreffenden Milchwagen Zentralheizung*- und Lüftungsanlagen aller Systeme Neuheit Zentralheizung* Anlagen für Siedlung*- und Einfamilien- häulcr durch Vereinigung eine* Kachelofens mit einem Hefzelnfatz für Warmu afferheizung Keine fanilarc \nlagen lür Wohnhäuser. Hotels. Badcanltallen. Kurbader Sanatorien u dgl / Arbeiter-Wohlfahrtseinrichtungen Eigene Fabrik für fanitare \rmaturer na<.h schweren neuzeitlichen Sonder Modellen Gegenftromapparate für Warmwafferhereitung. \hwarme Verwertung* \nlagen Ingenieurbefuche. Beratung. Projekte und KöllenanfchUgc auf Wunfch Dienstag, den 14. Juni "hr: Konzert des Ausbildungs-Bataillons des 15. Infanterie-Regiments Marburg unter Leitung des Herrn Musikmeisters Grosse. Miltwod), den 15. Juni Uhr abends: Konzert und Tanz in der Volkshalle. Donnerstag, den 16. Juni Uhr abends: Unterhaltungskonzert in der Dolkshalle Bunter Abend Herr Alois Resni, früheres Mitglied der Frankfurter Oper. Freitag, den 17. Juni Uhr: Kinderfest iFahnenpolonaise, Bretzelverteilung. Uhr: Tanz und Konzert in der Dolkshalle. Samstag, den 18. Juni Uhr: Konzert auf dem Altan. Uhr: Konzert und Tanz in der Dolkshalle. Sonntag, den 19. Juni Uhr Frühschoppen-Konzerl. Uhr: Konzert auf dem Altan Uhr: Grotze Gietzener Revue, ausgefuhrl vom Ballett-Korps und ersten Kräften der Frankfurter Oper, sowie ersten Mitgliedern des Gietzener Stadttheaters: Kinderballet. 8-12 Uhr abends in der Dolkshalle: Dorführung moderner Gesellschaft tänze durch das Tanz-Lehr-Institut Bäulke, Gietzen. Tanz. Eröffnung der Ausstellung täglich vormittags 10 Uhr Führungen von Schulen undVereinen nach vorheriger Vereinbarung Mittwoch, den 1. Juni 3% Uhr Eröffnung der Ausstellung 3’/t— 7 Uhr: Konzert auf dem Altan. Gewerbe-Ausstellung Gieften vom 1. bis 19. inm 1927 Edmund Holland / Oieben 1668 Fernfprecher 1668 Gewerbeausftelhmg Giefeen vom 11. bis 19. Juni 1927 Halle C, Stand Nummer 5 SUDFRUCHTE-IMPORT Orangen / Zitronen / Weintrauben / Landesprodukte 8-12 4- 7 8 10 H.Schaffftaedt,G.m.b.H.,Giefoen Fabrik geiundheitstechnlscher Anlagen. Malchinen- u Armaturenfabrik Fernfprecher Nr 844 und 845 • Schanzenflrabe 12 / 7,\xeigmederlaffungen in Berlin. Hamburg. München. Düffeldorf. Königsberg i Pr / 300 An geftellte und Arbeiter Uhr: Freiballon-Aufstieg des Frl. Elvira Wilson, Hamburg. Uhr abends in der Dolkshalle: Dorführung moderner Gesellschaftstänze durch das Tanz-Lehr-Institut Bäulke. Gietzen; Tanz Donnerstag, den 9. Juni Uhr: Konzert auf dem Altan. Uhr: Konzert in der Dolkshalle. Freitag, den 10. Juni Don 8 Uhr abends Tanz in der Dolkshalle. Samstag, den 11. Juni Uhr: Konzert Uhr: Grotze Gietzener Revue, ausgeführt vom Ballett-Korps und ersten Kräften der Frankfurter Oper und ersten Mitgliedern des Gietzener Stadttheater Sonntag, den 12. Juni Uhr: Frühschoppen-Konzert. Uhr: Konzert auf dem Altan. Uhr: Freiballon-Aufstieg des Fräulein Elvira Wilson aus Hamburg. Ballon-Derfolgung durch den Oberhessischen Automobilklub. Montag, den 13. Juni Ilr.l- Vi< Schuh Mm tii ttrlrtt br H Mta •b v* l hü4« d I kw M d fre* d 2rch srreefcfl, t« raeera M brr Mia- m Türkei y. N* kt e*11!! foi *_•*< Cehr ter. i—•• ■ i KN". (irr i d W r> ff# pr SW - S** ttr t »rti < tu tcfrtr 'eon Ja XiffldT e<3t Itmnli rtX titlnfl $ht T k« «■ »t kto 3d Mdl bt vnv af NM ra s,® ä“: ür. 126 »weites Biart Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffenf * ****** * 11 J I ■ I - I I - fMB -- _ _ .. - ‘ - ■ diutwod?, (. Jmu 1927 Die Dreibunbpolitik. Gegenfar-c im Treib«nd mähre«d der Balkan wirren i. 3. 1913. Äm Dr fr u ft a o R o l o f f. t Pr. ilhc des Durch» schnlits' Roch viel ungünstiger find die Wahlen in den Bez'.rken. wo der Grvtzgrui >brt>tz ausgesprochen überwiegt Der ostprei fch .str.ts Rei- denburg hat knapp A4 erreich', also 'ast den deutschen Länderrekord von TtcdXnt ^rg-Ctrel n (32). Die Greife Iohanntsburg. Deutsch-Krone. Rummelsburg überbieten diesen noch mit 2° im Durchschnitt. Grimmen Demmin Angcrmfinde komme., trotz ihres fruchtbaren Boden»- nur auf 40 bis b0. Gs aibt Grosigüterbezirke im Osten, wo die 3afrlen vis auf 12. in einzelnen Fällen bis auf 4 finken, soviel wie in den ödesten Moor- gebieten von Rordschottland! Die aber steht es n Polen? Dort ist zunächst die Geburtenziffer 42 auf das Zü.i'cnb, doppelt 1 o hoch wie in Deutschland Sogleich nach der Abtretung sand - ftrom aus dem sogenannten Svongrefrt»; len in das früher deutsche Gebiet statt. Die amtliche polnische Statistik gibt für Posen unb Pommeretten iDest- pveutzcn' 98 pro Quadratkilometer an. für bte Wojewodschaft Lodz 118. für Galizien Q5. Der polnische Durchschnitt ist mit Ausnahme ber weihrussischen Teile, reichlich ICO. verhüll sich also »um deutschen Ostgebiet wie 2. 1 Die Folge dieses Verfrällnisles ist. dah ber Menschenmangel auf ber deutschen Seite zwangsläufig ausgeglichen wird durch den Men'cken- rudfrtum auf der polnischen. Berlin mit seiner Geburtenziffer von 9.4 aus das Tausend verschlingt so viel wie den Geburtenübertchuh von ganz Oftpreutzen. Pommern und Brandenburg, Der aus dem flachen Lande heute noch bis auf 27 rnm Taufend anfteigt. Damit konnte sich d.e Reichshauptstadt gerade auf ihver heutigen Höhe von 4 Millionen frinwohnern halten. Sie wächst aber «ortdauernd, und anderen . tun es auch Di e Kosten trägt das Land, unb btt Abwanderung vom Lande zur Stadt ist dort am stärksten, wo der Großgrundbesitz überwiegt Der verstorbene Oberpräftdent ?. Schwerin in Frankfurt a O der 3aier des t eMunaü- gedankens zur Ret'ung unterer Ostgebiete, hat gesagt .Bei der toe-, irren Tendenz zur Berm.nde- ' rer.a der Bevölkerur^ in den Gutebeztrken Tiefs - wir tn den Gebieten mit vorherrsch, ndem Grrhgrunbbrtitz vor dem truur gen Bilde der Entvölkerung des Laubes" 3m 3obre 1925 waren in Deutschland über 130 000 ausländische Arbeiter meist Polen für bte bte Industrie Die wirkliche Gesamtzahl ist schwer au schätzen, aber fle ist vermutlich vtti art'her da lehr viele Polen, um in D.mtfchlanb Arbeit zu suchen, oho.- Päffe. wx man sagt . über d.e gr ?.e •renne" kommen fr« mögen gut 400 WO ausländische Arbeiter tn Deutschland fein, und bade; gingen in den letzten Jahren mehr als 100 C00 e ten. nach Kanada. nachBratillen. Arger.tm en ufw. Rich« nur Oftpreutzen und Pommern, fonbern auch die Regierungsbezirke Frankfurt a O Potsdam. Merteburg. Magdeburg Liegnitz sind voll von polnischen Wanderarbeitern. In der Mark Brandenburg gibt es Güter tr? nur noch die Herrschaft deup.'otzgrunk>vesin ist teils verpslichtet. teils willig. Boden herzugeven. Ginen siedlungswilligen Uebcrfdtufi von Bauernsöhnen haben wir in ganz Süd- unb Westdeutschland Zu einem erheblichen Teil find das Leute, die gar keine oder nur eine geringe Staatsbeihilfe brauchen. W! der ländlichen Siedlung av1 Sigrnbesitz steigen auch wieder die ff^burtenfreubigfeit und die .stinder-^dl. ticbcln nf>r r L n [ r n1 ’n lautet der Titel einer Flugschrift des Deutschen Ostbundes tvon Hermann Pifchke, M. d. 0.). die in ihrem Titel unsere Frage im Äem trifft unb die wir unfern Leiern empfehlen. Bulgarien habe nach bei Grwerbung Adrta- nopel» leine Forderung mehr an den Sultan unb könne sogar ein Bündnis mit ihm sch liehen. Sein anderer Rivale, Griechenland, dagegen werde sich tu die konservative Politik des Dreibundes nicht etnffigen Gs werde, da über ebne Million Griechen noch tm türkischen Gebiet wohnten, durch die panhellenische TktDequng stets zn einer anti» türkischen Politik gezwungen sein Dieser ^Ausfaffuna trat die deutsche Regierung tn wesentlichen Punkten nicht bet Zunächst sie es nicht für ausgeschlossen, durch geschickte Behandlung Serbiens bte Beziehungen erträglich zu gestalten, aber abgesehen davon setzte sie viel weniger Hoffnungen auf Bulgarien Allerdings ift Bulgarien der stärkste Faktor auf der Ballanhalbinsel. sagte Staatssekretär von Iagow. unb in diesem Dewuhtseiii wird e«. wenn es aus diesem Kriege mit groher Verstärkung hervor geht, darnach trachten, eine vorwaltende Stellung vor seinen Rachbam zu gewinnen, aber sich nicht dem Dreibund anschliehen. Detm bisher bat es dazu nvch keine Reiaung gezeigt; die jahrelangen Bemühungen Oesterreichs sind vergeblich gewesen, nach wie vor dominiert der russische Ginflust tn Sofia Schon aus diesem Grunde farm dem Dreibunde eine bulgarische Bormacht auf der Balkanhalbtnset nicht willkommen fern, und überdies hx-rhen sich die andern Staaten gegen ein übermächtiges Bulgarien zu- sammenschliessen, womit dem Dreibund ebenfalls nicht gebient ist Der Drei düng ntust daher nach einem unaefähven Gleichgewicht zwischen Bulgarien und Serbien streben, im rumänisch-bi'Igartfchen Streit aber Rumänien unterstützen Sine Begünstigung Bulgariens würde Rumänien verstimmen. ohne Bulgarien zu gewinnen, eine Bundes genoffenschaft zwischen beiden in Anlehnung an den Dreibund ist bei der Gesinnung der Bulgaren vollends ausgeschlossen. Ö8 wäre aber un- po. ' ich 'jgte Iagow wiederholt »ne Bismarck br. ähnlichen Gelegenheiten einen fächeren Bun- besgeno'sen für ene unsichere Kxuhini,.*beftn..ng autflugebm. Damit würde man nur Ruhland in die Hände arbeiten, das schon lange bemüht sei. Rumänien aus de Drebunte herauszuilehen. Unb. sagte Iagrw we.vi auch die RuB.cht auf Gnechenland. einen kui't.gei Bund »sgenof i en. verbietet, für Bulgarien Parte >u nehmen Iu- nächst ,tz es für Dreibund am vvrte.lhafte'ien. wenn das umstnttene Sa'.ontki an Gnechenland fällti Griechenland wird es brn fremden Handel ollen halten. Bulgarien wird wirtschaftlich 'chuic: gke.ten machen und seine Bsbsutnng als Tranfitplatz vermindern Bor allem ist bvch- nnchng. Griechenland zu gewinnen, tnctl dadurch die maritime Pofinvn des Dreibundes im öft- lichen Minelnieer verstärkt und den Inrerrllen der Mittrtn.ächte In Äldnalten geb.ciu w.rd 3n der Seite Dreibundes w rd Gr.echenland die Pvlink aul Srhaltuna der Türke unterstützen. an der Seite des Dreiverbandes dagegen den entgegengesetzten Bestrebungen anheimfallen. Im Gegenfätz zu Bulgarien ift aber m Griechenland eine starke Reigung sich an den Dr<- i-tmb anzuschliesten^ vorhanden Ruch mit Italien stimmte Deutschiaid nicht durchweg zusammen Hier handelte e» sich vor» wtegend um Griechenland Gs Hane die ä,r. 'chen Italien war einverstanden unter der Beb.liguiig. dast Griechenland in Südalban.en feine Rn'rruche beschränke Deutschland wünschte dagegen, dast die Pforte die Inseln zurückerfr.elt«- und wenn da» nicht möglich war. dah Griechenland toentg- ftens die unmittelbar vor den Dardanellen gelegenen und deshalb der Türkei unentbehrlichen Heinen Gilande zurfickgebe und auf den übr jpunk» Deutschlands wurde durch bte Oreianiffe gerecht- ♦ cnigt In der Tat verdieMen die > > geringes Vertrauen, die "Regierung des Jarcn Ferdinand suchte in der Hoffnung auf russische ungeachtet aller österveichischen unb deutschen Mahnungen zum Gntgegenkommen nur eine ScheinverHandlung mit Rumänien zu führen, um es zur ReutnaliÄt bestimmen, während he mit Serben unb Griechen abvechne Als diese Politik an der Festigkeit Rumäniens scheiterte, war die bulgarische Regi«ung verblendet genug, allen drei Staaten gegenüber auf ihrem Dillen zu beharren, obgleich auch die Pforte feinen Iweisei llest. bei einem stampfe unter den christlichen Balkanftaaten sogleich wieder nach Adria- nnhei zu greifen. Oesterreich suchte trotzdem feint Beschützervolle fortzusetzen. Als bte ersten 3u- sammenftfthe zwischen den ehemaligen Verbündeten bereits begonnen hatten und Rumänien feine Armee mobilisierte (Onbe 3iati). forderte Graf Berchtold Deutschland möge Rumänien ar Herabsetzung seiner Ansprüche an Dulgarten, womöglich zu seiner Unterstützung bestimmen, aber Iagow lehnte ab. Bulgarien habe durch feint Hinterhältigkeit den stömg starol gezwungen, das von ihm beoTifpruchte Gebiet gewaltsam in Besitz zu nehmen .in dem Balkanchaos ift für Schuhmacher und Poet... Qkm Dr. Hans Lhhrivt. Das der männlich-aufrechten, kämpferischen Gestalt des deutschen Ritters Ellrich von Hutten zeitlebens vertagt gebneben ift und fürder bleiben Wirb als gesammelter, sinnvoll-lebendiger Ausdruck feines Jahrhunderts zu gelten - ist unter seinen Zeitgenossen nächst Luther vielleicht nur einem beschleden gewesen: dein Rürnbera.schen Schuhnuich« unb Poeten Hans Sachs Hutten bat ein Qtnfamer unb S nzelner bleiben mfiffen. ihn hatte sein Sch.ckkal als späten Schöfrling einer adeligen Blüte in ein fremdes Jahrhundert wurzellos binetngetenll Ritterzeit lag dahinten, war begraben, versunken, vergessen zumeist (amt seiner zlerlichen, höfisch gel'flegtcn Kultur •ine neue Gpoche war brausend hermngedrochen. unb Lolumdus. Gutenberg. Berthold Schwarz hatten ibe wuchtig die Tore aufgestosten. hatten mh ihren Entdeckungen unselig, h -ll'ringe-.O und glfick- verheistenb zugleich die Brücken w schlagen begonnen und die Dege gewiesen, nie aus mittelalterlicher frage in eine grobe und noch kaum begriffene 3uhmft führen sollten Aus der Rittertzeit wuchs das bürgert.che Jahrhundert, das frrbe der Höfe, der .dürften unb Lehnsberren fiel an die Städte, die Bürger unb Äaufieute, Ratsherren und Handwerker. Alle stultureelldenzen wurden gestürzt unb ver- gellen. neue waren mit Mauern. Türmen. Giebeln und Gassen, mit stirchen unb Märkten unb Mellen — breiter, behäbiger, dauernder als jene — etfxiut worden unb regierten blühend, wachsend und schassend auf gediegenem Boden, bereit für die Zukunft, die Stunde. . Urtier ihnen eine ber schönsten, bald mächtigsten und statt- Nchstcn ist Nürnberg gewesen. Dort wurde am 5. Rovember 1454 dem ehrsamen Schneider Jörg Sachs unb feiner Frau Christine, in der Äotoiffe. unweit von Sankt Lorenz, ein Büblein geboten, dis den Barnen Hans erhielt. Von seiner Kindheit .st nicht viel mehr bekannt als dah er nnt sieben Jahren in die Latemichule kam. um m der Rhetorik. Dialektik unb Mullk unterwiesen zu werden, zwei Iahte später tn ein hitziges rteber fid unb 15C9 zu einem Schuster In tr.e Lehre gegeben wurde Rebenfrer aber hatte den Buben der Leineweber 'Armfrort Rumienbed in der Meistersinger holbsel.ge Kunst emgeführi 1511 schnürte ber junge Ge'ell fein Bündel unb machte sich auf die grobe süddeutsche Dandertchaft. bie ihn über Regensburg. Pal'au. Salzburg Mün- chen und Dürtbura später bis nach Frankfurt. ÄHn unb Aachen sfihrte. so dah er schon früh rin auf Stück des Heiligen römischen Reiches zu se Vieles unb Vielerlei er sich zu erschlietzen gcwutzt hat. womit er vertraut war, was alles er in sich ausgenommen unb verarbeitet hat. frr kannte sich mit einer immerhin auch für seine Zeit erstaunlichen Geläufigfeit bei den Alten aus. et las griechische und römische Autoren. Opid. Livius, Plutarch dazu manchen Kirchenvater; ihm waren bie deutschen Volksbücher bekannt, die Ritterromane und allerlei Lhrvniken unb Reifebücher er hat. im Geschmack feines Iabrhunberts unb einer literarischen Vorliebe ber rteitgcnD'len folgcnb. die halbe Bibel in Reime gebrackt. zu Legenden verarbeitet, in Gestalten aufs Theater gestellt, er hat endlich aus dem Boecaccw eine Fülle von Anregung und novellistischem Rohstoll übernommen, eingesuhrt unb sich mit der Verbreitung solcher Literatur um viele, bte nach ihm kamen hohe Verdienste erworben R-.emanbem wird aber auch, gerade an- «sichts der riesigen Schaffensfülle des Meisters Hans Sachs, eine andere Sette seine- Bildes verborgen bleiben; man wird, wenn man die bunte Vielfalt zu durchdrinaen unternimmt, bald empllnden. wie treffenb unb glücklich die volkstümliche T.— amfjn; gewählt hat. die po.t. Schuhmacher und Poeten Ipr .cht. Die Hans Sachs von früher Jugend bis ins hohe Alter hinein nach Geist unb Deien cm echtes und nie verdorbenes Äinb seiner bürgerlichem Umwelt geblieben ist. fv hat er auch als Schaffender gleichsam das Schurzfell nicht abgetan und ist tm tiefsten Grunde stets ein Handwerker geblieben; ein geschickter, lleihiger ehrbarer, bttiwret Handwerker, eine Ztertze der Zunft imb feiner Vaterstadt, bte anfangs durch ihn vielleicht berühmter gewesen ist, att durch bte Dürer und Vischer unb Kraft und Stotz. Aber eine Künstlernatur ist er tm Innersten nie gewesen Dazu war er zu unproblematisch und dem nüchternen Leben zugeboren; er hat nie, wie Dürer es mutzte, mit dem Derk gerungen in bitteren Stunden, gekämpft um die Gestattung und gelitten untenr. Zweifel an sich selbst frr konnte schveiben und er schrieb, (cidjt, gefällig, mit natürlicher Formbegabung mO rr-.e Hemmungen. Da« er nicht konnte. Netz er links hegen, oder tappte grob unb behäbig btan rbd, ohne datz es ihm unb den andern Vit verschlug Für die Tragödie fehlte ihm Gefühl. Sftm unb Ärafl. Diele«, was er unter diesem Romen hinterlietz. zwingt uns freute kaum ein Lächeln ab. oder ein Achselzucken ob Io blutrünstiger QHorita: fr« kam ihm auch nicht darauf an. denselben Stoss tn mehrere Formen zu gtetzen, ihn über diesen ober jenen Leisten »u schlagen; wie denn überhaupt, zumal denn Drama seine Stücke leicht, flüssig, ohne scharfe Abgrenzungen durch äftfrettsche Gesetze, ineinander ufxrjrt>cn; Schwank. Fastnachtsspiel Romödie und Tragödie . . gefällige Arbeiten schlichtbürgerlichen Schaffens. eines emsigen, ge'chaf•i-^*ni. von Aufregung, lieber schwang und Leibenschafteii unbefchwerten Gewerbeflettzes Selbst die Satire bet Han« Sach« hat ncht« von ber grimmigen Verbissenheit mancher seiner Zeitgenossen; und auch das stimmt zu Sachfen« Bilde wenn man so oft m seinen Schriften einen warnend ober mahnend er- f?obene.i eigesmger gewichtig und nachdrücklich die Moral, guten Rat und frei Harne Ruhcntten» düng begletten zu sehen vermeint Und endlich noch bte«; von ber seiner Zett eigenen Lehr- bafngfeü, die eine Fülle längst vergessenen bi» oakttschen Schrifttum« hc nmrgebracht hat. war Han« Sach- io wen^g frei, to t von dem starren unb ausgetüftelten Regeltorten, von den mancherlei Redmefftreten unb dem staubigen Tabulaturenkram der von Bolz tmb Rrstnplüt begonnenen Meistersingereu Frei ist er aber — und frier muh man wieder zum frohen Lobe de« Pegnihschusters das Dort führen — fast ganz vom Dchmur. unb Unflat fernes .knotigen, kotigen unb zotigen" Jahrhundert« da« die berüchtigte Figur des Grvbianus geschaffen hat; toenia berührt warb er auch tn seinem literarischen Schaffen von bei unheimlichen unb oft fo unfruchtbaren Streitsucht unb Hänbelbereitschaft der Reformationszett. die eine kaum wieder erreichte Flut von Polemiken, Pamphleten unb anansfslufugen Fluablätterp entstehen ltetz. Dohl aper frat er — etn schönere^ ben Dreibunb Aumänien her einzta fHh ’Jtrnft unb trrr können bae'Hb# ohne schwere Des ah r für unten zutünknaen Beziehungen ch» gewa.i- fam zu einem An>chkuft an Bulgarien drängen von bttn «* sich keinen Sortrl r-ett peuch 1 38 bäht dem Ansehen des Dretbunbes in Buka- rtft schc,n erheblich geschadet. bah Oesterreich l'ch so kebenvig für Bulgaren vetwerbel hab« man fürchte, bah es mehr TBetl auf Tkrigonrn als aut Rumänien lege "Die bekannt, unterlag Bulgarien unb muftle in der Ichiiehl.cher Regelung tAug-'t 1913. nach allen Leiten Op*#r bringen An verdien mufft# es erhebliche bisher von ihm besetzte Teile TBaiebonirM, an M« P'ott# Adrianooei an Griechenland außer Oalontf ben Haien Kawa la auslickern unb an Kumänirn mehr abtrrlfn. als Nckes ursprünglich gckorbert hatte Trotz großer Blutopser verstärkte es sich tnsolgebelfen weniger all Mn# Kochbarn Vielleicht Höll« ein rechtzeitiger krästiger gemeinsamer Druck Oesterreichs unb Deuffchtands die Valoren *ur Mäßigung gegen Driechen!inb unb Aumänien bestimmen können fo bof) es vor Serbien n.cht so weit zurücktzuweichen brauchte aber bi« Kki- nungsv«richrekxicheilcn zwischen Berlin unb W en haben es zu einer lolchrn konsequente« Aktion nicht lomm.'r lassen So finb bie Bilka noerhäck- nisse durch bie bedeutend« Vergrößerung Serbiens zuungunsten bes Dreibundes verändert "worben twar var brr unter russischem Protektorat geschaffene Balkanbunb. der außer brr Psort, auch Oefterreich-Ungarn bedroht hatte, gesprengt aber dieser Bortell wurde ausgewogen durch den Tlachteil. daß Kumänien an dem österreichischen Borg«) n schweren Anstoft genommen halte unb bet voller TBürMaunq und bankbarer Anerkennung b«r deutschen Polttik sich doch nicht mehr dem Dreibünde so httfrenbcn fühlte wie vorher Das deutsche Auswärtige Amt hatte richtig gesehen hat österreichische Ziel Bulgarien zu gevin er. ohne Aumänien zu verlieren war unerreichbar Der Schade ist auch r.;d>t wieder gut gemacht worden. Trotz aller Mahnungen aus Berlin hat bie Wiener Aegierung. zum Teil durch innerpvlitifche Momente bestimmt, auch für die Zukunft mehr von Bulgarien als von Au- inänlen ertönrtff unb fv viel dazu begeiragen. laß Aumänin beim Ausbruch k»es Weltkrieges sich sogleich unfreundlich zu den Mittelmächten gestellt hat Land und Rohstoffe. Tic 3iclr brr itaitcnijchtn irrpansiottopofitit. Bon unserem römischen k -Korrespondenten. Aom, 30 Dai Der Grundgedanke der italienischen Politik. Antrieb >i^h Ziel deke' end. läßt f>ch mit einem Mussolini lächelnd mit S-Hamderlain oder brv bend mit Belgrad spttcht ob die römischen Adler über Abessinien kreisen oder der kübne Welten- slteger De Pinedo den Gruft der Rome rterna über dre Meere trägt, ob der König Don Spanien über das neue oder ®raf Bethlen über bas alte Mer# noetrum dahergefohren kommt, immer Hingt dasselbe Leitmotiv an. der zur Aational- doktrin geworbene, lauter und lauter anschwellende Aus ..L and und Avhsl ofsef Selbst auf der Weltwirtlchastskonserenz in Dens tritt Italien nicht als Aedner auf, der nach dern Beispiel ber andern einen Gürtel voll Platzpatronen in das alademifche Maschinengewehr schiebt, sondern als Fordernder. Land unb Avhstvffel Das Ausdreitungsmotiv ist kontrapunktistisch gebunden, an den (".tintus firmue der lieber- völkerung, die italienische Politik eine zwangsläufige. Sin paar Jahre natürlicher Entwicklung haben genügt, um den Glauben an die Dndgültigfeit der in Beesailles . bereinigten" Grenzen nicht nur au erschüttern, sondern in sein Grqenteil zu verkehren. Imperialis- nnil. Militarismus. Marinismus unb Materialismus gelten in dem Lande, bas sich anschickt, den vierhundertsührigen Todestag Ma- chiovellis feierlich zu begehen nicht mehr als jene verwerflichen Vatlvna leigen tainlichkeiten, die eine lotbiale «Mente der Heuchelei einem de- stimmten Bolle vorwersen zu müssen glaubte, sondern als Itoltoenbia (eilen. Dir Weltaspekte eines Satten, der sich In einem üppigen Bette rükeln kann. hnb eben andere, als die eines Be-ngten dem der Platzmangel ins Fen- f:e: grinst Mulvlini in Inner geraden Art bat vor einiger Zeit das Problem fernes Bolles rp das Dilemma Ausoret ten oder er- plodie renk" zufammengckafit heute erklärt er nicht minder deutlich. ' h für bas erstere entschieden zu Haden. Ss wäre unnütz, mit ihm darüber in Genf markten zu wollen Wäre Italien noch aus dem innerpolitischen Aiveau au' dem fich deffpicksweffe nach dem Krieg# Deut'chlanb befand und noch heute de- findet fo würden die Pannen bewußt d-e Auge« vor ben Forderungen der Aatur schkfestend. ihre Grammvph^piaften raffel» lassen Kolon'm brauchen wie nicht' Es gibt noch genug uphdti-' viertes Land in Inuerens Zuerst Bro« beww Schiffes lind so werter. Dre Mr oNe kennen Bnr ja In Italien ist sie verpönt, in Italien merkt «etzt auch ber letzt: Soldat ber von Mus'olini in ihrer ehernen Ar Nvendigkeit so klar rrlanxtrn Getrnbelchlrchr baft der nackte Fels wenn man mit dem ^errn# tätliche» Wok« Ist ab ber irtfrt- ' ationale« Solidarität bagegenf* i ;? nackt und rls bleibt, Einmal kommt bni.kd«n iu unterhalten, weil feine Aachbarn friedlich gesinnt seien, denn mit demselben Recht Bimte man dann behaupten. Ehile brauche feine Schiffe, Veil auch sein Aachbar. ber Binnenstaat Bolivia. keine Mar.ne habe. Kann man solchen (debar.kengängen einer von ber bisherigen Heuchelei sich abwenbenben neuen Staatspolitik bie Logik abstreiten? Kaum Ader wenn es auch Sophisten Spatz machen wurde das saszistikche Italien schert sich gewft nichts drum Der Weg ist vorgezeich. et. e s wirb ihn geben, unbekümmert um bas Stirn runzeln der Pazisisten. uiK.neebenl ber schönen Denier Aeden im Bewutzt'nn seiner Stärke unb des Zwanges, ber feine lieberlegung zulaht Italien lan,i nicht anbers. Den grötzten Stein aus feiner t^ffpansions- politik Hal ihm bas freie Amerif a aus dem Wege geräumt, als es die Einwanderung drcssclte. Tine Weile stutzte man in Aom. är- gcrie fich. dann fchlug die Beklemmung in ein Gefühl nationaler Befreiung um. Warum sollen wir noch länger den Dünger für solche Lander abgtbenV Ist nicht jeder Italiener, der feinen Schweifs einem nichtitalienischen Boden vpsert, für das Vaterland verloren? Drehen wir also den Spiest um. verbieten wir die Aus» tTKinbenmfl nach Ländern, die nicht der italienischen Oberhoheit unterstehen! Und so geschah es. Die heimliche Auswanderung wird jetzt als schweres Verbrechen geahndet. Wohin aber nun mit dem lieberschuft? Tunis drängt sich in den Vordergrund Italienische Arme haben diese blühende Kolonie geschossen. Italiener sind dort weitaus in der Mehrzahl Ist es italienische Schuld, wenn «ich kreich taub ftvlit? Hot Franireich nicht allein an Marokko mehr, als es her bauen kann? Komme man uns nicht mit Tripolis, Tripolis blüht bereits auf. wir hoben dort Vorbildliches geschaffen. aber die Zeit, um die Wüste in einen Garten zu verwandeln, haben wir nicht. Kolonien I Italien braucht Kolonien, also f o r b e r t es Kolonien. Alle europäischen Kabinette finb voll solcher Bestellzettel, in benen eine peinlich kurze Lieferfrist vorgeschrieben wirb. Bisher haben sich zwar bie Manbatssadrifen als auflrrrfcuf! erklärt aber Muffolini käst! kas incht gelten. Geschick? »e st er bie deu^chen H.-.'vrüche zu v-erwer«n. indem er sie unterstütz: m bet Voraussetzung dost gleich»e tgi bd'rr zuerst .Italien befriebegf wird W e feste »»an » Ktrr gehegt :t aa de» fetvrffle« Ode!; der Pcfittk des Auftrutze * zu glauben, «ekgt des geradezu etgöni che Beifpiel die'er Tage Hai da Lord Arihermere in feinem Aerger über die Aegierung d e Aeg rrung Seiner brtn'rw cklung bet Ballanfäben Mim gord 'chen Knote« vermag de» ttallrnische« Kred t zu schwachen. Heun Thamkat- Icia sähe einen Al««a-deth Mu'fvt.nii durch» aus n.cht fe ungern wie et es gern# wahr haben möchte Die Bewertung des gewerblichen Betriebsvermögens. Einreichung der BermögenssteuererdlSrung bl» 30. Hurtt 1927. Bon Viruetfvndikus Dr jur «t Die Vermögen Zerstörung für 1927 nach dem V> rmögensstande vom 1. Januar 1927 ist ta bet Zeit vom l Juni bis 3 0 3b ei !92 7 ob- Aufleben. Da damit gerechnet werden mutz, datz das beflariette Vermögen später das Anfanas- vermögen für die Verrn Kg enizuwa Hs steuer btl» ben wird, deren Erhebung b^anntl'ch nur bis Aum Zk. Dezember 192^ ausgefetzt ist erscheint besondere Ssrgsalt geboten Das Formular für die Bern ögrnserstbrung des seitg.nv!len nach Ständen und Zünsten, nach Alter unb Geschlecht mitsamt ihren Lastern unb Schwächen und Dummheiten. Landsknechte. Mönche. Schalksnarren und Bauern. Mann imb Weib unb Greis fröhlich unb unbekümmert Aevue puff Irren Unb wo er bies farbige Vielerlei mit den Lichtern seines gutmutigen und behäbig schmuiizelnben Humors vergoldet, in Schwänke« unb Saftnadll- fNelen, ba Ist er Meister getreten und Meister geblieben auch ohne Leisten und Pechdraht. Ahle unb Pfriem da ist er uns heul noch, nach 400 Jahren. Heb und wert Die Feit nach feinem Tode hat ben Schuhmacher unb Poeten bald vergessen kein minderer als Goethe ober bat ihn und feine schlicht« Poesie aufs neue erweckt, unb die Meisterffngervper hat ihm ein Denkmal gefetzt, das last dauernder Icheint, all das Erzmonument feinet lieben Vaterstadt Gewerbe und Sprachwissenschaft. Von Dr. Alfred Götze. 0. Prvsellvr der deutschen Philologie an der Vondesuniverlität C'.eften Johann Fffchatt. der Straßburgei Dichter vom Ende des 16. Jahrhunderts, hat 1573 fein lustigstes Werk, den .Flvbhaz". »um erstenmal bem'isaegeben Als er 1577 Ne zweite stark überarbeitete Auflage folgen lieft sagte er auf dem Titelblatt, er bubt He .auf ain neues abge- ftofen vnd behobelt Di ff es .a b g e st v s e n" ist lange mißverstanden worden Vie hcrfömml.ch# Deutung war .vorn Stapel getanen' mit ihr hat 1984 einet unserer besten Fffchattkenner gebrochen. aber wenn er .poliert’ an Ne Stelle letzen will, fo ersetzt et Irrtum durch Irrtum. Aostosten ist ein altes ScheemerwvN für .ad- hobeln". Der mitteldeutsche Tilchler lehnt heute noch hobeln als unzunltiaes ffod ab. ebenso wie fügen: er stöftt und fchnekdet Da» ganze, eben erst aufgeklärte Mitzvet- ständnis kann zeigen, wie ernsthalt unsere gelehrte Sprachbetrachtung in Gefahr ist Ne Füh* lung mit der sinnlichen Zlustenwett al- dem ge- funben Aährboden alles Denkens zu verlieren. Die Mahnung, man solle dem Handwerker in der Werkstatt zuhören. um zum rechten Verständnis der Spr)ar.bttxrf abrt bat das alte Wort in leinen Bereich gewöhn unb stets sinn- kräftig erhol,, n Ausßeden in Wenwmg«» wie .viel au*» stehen muffen * 6nrt> von untere» 1# ehrten Wbttrrt ichern zu ans tn ber Bedeutung .tu G-nbe gestellt mchi recht überteuoend wem» man etwa Im Augsburger etaNri* her 1710 lieft .Soll keiner «um 2t# i. r .ngrnomrnen werben mäge^. er hob. ben sein« reden! ich, TiVinbrrtwtt. näraltch Nrt Jahr na^ der Lehrzeit autzgrst -den Hier tl ^us'ieden tute munbartli® noch oft) in Irffch Itnnlichet Aus- q-inflgt beutung als .breufint ft -bm draußen letn" o«brauch« und vor hier Siis ;dangt ma' w einer giaubhotte Ableitung des heutige« Sinns das .wlexb des Wander butt chen lein Wmoefttw der Hetmat. läftt ihr Md durchmachen auch Md Leib t r f • b r « r. wie wir mn einem Bild aus detleldea Umwelt lagen, der unter Cb? ochteben foMd verdanst Gute lachbattchaff etil bem hnrmbehr» Leben txw Gewerbe und Handwerk ze Halwa, ist auch lur den geistigen Ardetttt - das dock in brr Um?, ff.iutzstabt bet unserem kurtet« Knlah wohl getagt werden - «ter D'llcht Me noch »irmeU ungestralt oeckänmt Werder ist. Wenn fv oh Wert und Hrafi bet AnragUng gerühmt worden hnb. Ne alles Gewerbe gerade der beuckchra Weffenschaff banfx. Io dock etrawi auch auf bc* um gekört« Verhälirns M-erW*#** werde» Aich« leicht gib« es ein Geb.««, au» bm Mi Ne erbbalte >iNamf«u -ihm Aiutrn- spvache fv UMWthrmhin und dem Sprschtockchw 'S lehr' ch dardätze. eW in Gewerd« ekb N* weck Kn»s!ssidene önier-Wasdie Die grobe Mode! IrnfteMni» WiHWpt *>k tUn in vielen fa/bcr j 7 w bllLHetiiNk Mi Wer 325 U geifreifte W|f' <50. V Kunstseidene Miose * 5" •< ip< der Pli.<« <Ä 4 75 lf toMene rnterüeMer gUtt nit Lautnruhcoittf 1-^ gute QualiUi X2S L hittßeiOMe UHterhleiöFr £* le geetr 5k erc in «Ikiberb 7 5 V hunsiseid. 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Hpnl Ur. 99, verdstentrichten halben 6a"ie bet rrmuielicn Berkaus, wert» angelegt Ein Abschlag für die laufende fioi- den de ifl unzukälsig. «nlwl» an offenen standelageseUschasten jnbÄom manbitgelellldxiflen gehören nicht »um heucrpflld)- Eigen Vermögen, do» Vermögen dieser (Rer um Auiwertung»'c>rdenmprn handelt, die am 1 Januar I9.T2 fällig werden, sind sie mit K7 o. st ihre» Auswertungsbetrage» zu bewerten Bet Forderungen in au»lanfci*d)rr Wahrung hat die Umrechnung in Reichsmart nach dem im Steuer* furexetlel veröffentlichten laufenden stur» (Mittel- kur», für Abzahlungen zu geschehen 6. Schulden. V» gilt hier grundsätzlich da» zu 5 Gesagte *1 u f* wertun geschuldet,, die am 1. Januar 1932 zu tilgen sind, werden demgemäß mit 87 o. st de» Aus- weriuiig»betrag» angesetzt Nicht ab iug« fähig sind die Belastungen auf Grund de» Jnbustriebelastungsgesetze» und de» Aufbrinaungsgesesze» sowie die Belüft mn au» (Hrurb brr NentenbanfVerordnung und de» Besehe» über die 1‘iquibiening de» Umlauf» von '.Rentetibanl* scheinen. Dagegen wird insbesondere für die am 1. Januar 1927 noch nicht bezahlte U m s a tz li e u e r für 1926 sowie die für 1926 noch nicht entrichteten Bewerbe*. Grund* und stauszinssteuern eine Rücklage gebildet werben können. Bezüglich der Gewerbesteuer ergibt sich die» in.besondere au» der Entscheidung br* Reich»finanzhose» vom 2. August 1925 (IA 59.25 b. Mr s. nach der m. E. auch die Bewerbesteiier für da» 1. Biertel|ahr 1927 gründ fähfich wird zurückgestellt werden können stürz erwähnt seien ferner etwaige Rücklagen für Ver lüfte au» schwebenden Verträgen, standelt e» sich um ein schwebende» Berkaus»geschast so ist die Bmuf(i*tiauna de» Verlustes möglich, wenn noch den Verhältnissen am Stichtage (1. Januar 1927) die sich au» dem Geschäfte ergebenden Leistung»Verpflichtungen infolge Steigen» bet Ihn* fou,»prelle. Spesen ulw. die korrespondierende Forderung an Wert ubertressen tUrteil de» Reichs* sinanzhos» vom lb. Juni 1924; IA 4h 24). Bei Der- liistbringenden Einkäufe n kann eine Rücklage für einen voraussichtlichen Vertust gebildet werden, wenn der Unternehmer sich zur Abnahme von Waren nach dem Stichtage verpflichtet Hot und der vereinbarte Saufpreie höher ist al» der Marktpreis am Bllonzstichtage. P r o z e sz r e s e r v e ii sind zulässig (Urteil vom ,1 April 1925; VIA 2 2-r>i. wenn der vorau»sichtlich ungünstige Ausgang de» Prozesie» am Stichtage erkennbar gewesen ist; lediglich die Möglichkeit eine» Verlieren» de» Prozesse» genügt nicht. Katholischer Frauentag In Dietzen. Der ; Gieren bei Ä a t b e11 • iten r e u 11 < e r 5 r a ue ebunbef xt- < ^haftete tmm 28. btö 3? Mu in un’ertr Ct:fct einen er'ien Frauentag 3e Xabrnr- b-.r'rr . rranhaltirr J ki-N™ am Cf-nr' ; ibr-ib N- rensten Aula bet Unit-ertitAi esr r^ert^-Se Der ■rägr hat! Aach kur» Tegt »un( oorten > e flrau De 3uel*9 eher ’rrot) ergr-h der erfte 2tebner bei 71 benhe Um* •*Jro» Dr C t e i n • büchek-Gießen. 9ti Trrt |n leinen Vortrag über Bert and Derbe brr Fran Dee Vortragende führte » a TSann unb Vrau find verschieden 7n Weiens. Haden oder auch manches Gemein»ame 'M he erfljr.MT. r-Kinbcr Seinen Wert Hot der 71 r 1 h erst ^-cvn n bat der Krau liegt in ihrem Men am Leden bei Menschen hat nur bann einen 31 ri Dee sittliche Wen eine* Menschen häng _n o-n ben Opfern die et im Streben -um Cbullr.n «ebracht hat Mar n unb Frau heben iich gleich tm lampt um b He ' ttl.che TDcrt'chci--..- g nie Men'chen »rllen einand r bfrnhLjr 'ein vrti tin Gemeinlchastsleden zeigt sich die Kultur 3ow»hl Monn als Frau müssen in dem fulturcllen Oe- meinfchaft sieben mitarbciier. Mutr ' gefunben trieb. Klar ist dost d.. rch die M tardet der .ir ; Kulturschoffen fne Bereicherung edabr Hot die Stau ist gleich bem Man c b.-ru am Kulturgut zu arbeiten Die .Trau hat . .r?. Der! in ihrem Menschentum ihre Dürbc tn ihrer Befonberheit al» Weid TBcnn stegel die Frau mit einer Pflanz? vergleich!. Io urteilt er richtig, b.nn durch .hven TH u 11 erbe r u f. der ihre Lebenswürbe uuärnacht. hebt die Frau ben Quellen des Lebens nahe ihr Instinkt unb Gefühl linb erben -aber als beim Monn Die Mutterschaft ist aber nicht bas einzig w^s die Frau zur Tvürbe erhebt, denn bann könnten alle Die Frauen nicht zur Menschenwürbe gelangen die aus irgendeinem Grunde nicht Mutter werden tonnen. Zum TBefen der rechten M-üt.r gehören alle jenen E.genfchaiten und TB-Ttj-* ute. die zur rechten Mütterlichkait gehören. 2ud) Jungfrauen sind dieser rechten Mütterlichk >: fähig 3n der fozialen Tlot der Gegenwart wirb die Frau häufig gezwungen einen 'Beruf zu ergreifen, der ihr Wesen als Frau oerfümmern lästt; lie ist dann leicht geneigt, will sie sich (3r- ; olung und Zerstreuung verschaffen, ihr d) ub- tum nur zum Oenusle tMnvbtvtei^ .^tcr ms, dann die unverheiratete Sozi liveumtia ihrer verheirateten Schwester zur stciferin werden. Solche helfende Mütterttchkett tut in unserer mechanisierenden Zeit besonders not gegenüber ben Wesen, die man gemeinhin als gefallen bezeichn et. Verstehende Liebe farm hier vieles heilen und manches wiedergufmachen Die Frau must zur Erzieherin am Manne werben, sie muh in ihm die Achtung vor dem TDeibe und die Ehrfurcht vor dem Geheimnisvollen im TDeibe toeCcn. Alle sozialen Frauenberufe muffen durchdrungen sein von echter Mütterlichkeit. Mütterlichkeit ist Liebe. Liebe ist Leben mit anderen Menschen. Liebe ist ein Sichverfchenken. Liebe rechnet nicht, sie liebt auch noch, wenn sie abgetoiefen wird. 3n dieser Liebe besitzt die Frau einen Wert, der zur Ergänzung deä Mannes notwendig ist Jm Stinbc finden sich Mann unb Frau noch einmal wieder Weil die Frau den Quellen des Lebens näher steht, ist sie metaphvfifcher als der Mann, durch He verstehen wir Sein und Sinn des Menschentums. Fran Helene Weber. Ministerialrat unb M d A. die alsdann das Wort zu ihrem Vortrag die Frau al» HlUgdtallerln de» öffentliche Ceben» nahm, führte u. a. aus Die Frauen werden in immer größerer Zahl in die Berufe gedrängt. 3n vielen Drost- und Mittelstädten bat sich deshalb ein Zerfall der Familie bemerkbar gemacht. Aich', alle Frauen treten aus freier Wahl unb aus leigu^g fr. einen 'Beru* efn riHr -reibt das Schukf.' dazu -.eben dm Haust:, .enp'l.ch!«---. auch »och die eines Berufet auf Iich »- »ehmeo «?* km»! hto»u. dost Iich in ben Städten und ou* auf bem Lande der O ei W der Oeffeni* Iichkeit breit mach; Ihc Frau ' rht hast kde Oestentfich-eit durch die Pre^e die strnr-s Ne Lustba^k. en oder '-nstw'.e auf ihr Kind ein- trirft das e doch gern leib*! und «Nein ach Frau tritt deshalb tat b»e C'c0entli±fci! ein. um k- eien Oeih in ihrem Sinne ungugelalte**. Ti-ch her Aevvlution gab man den Frauen ^»s Stima'.- recht Sie wurden nit! einem Schlage in Ne grobe Verantwortung um den zerbrochenen beut- Ichen Staat hinnngesteilt Au- tragt man f,ch ^at Ne Frau das xu geben, was die Zeit brauch.' um zu ge'unben? Die Antwort must Tauten Tie Frau kann ihre Aufqade nur ban- erfüllen wenn sie ausgesta'tet ist mit der geisti gen Mutte rfchofl. lie must d'c TR» Iler des Volkes trvrbcr Tret Aufgabengebiete hnb es die bei Tätigkeit bet Frau trsirim Ta kommen zunächst 3u'gaben bie auf bem C*»b;rt der Liede hegen :*ie hinauswachien muß ü er den Kreis der Familie und des "Berufe# um den zerbrochenen Et'stenzen wieder oufzuhelfm und die Mafien- nvt zu lindern die insbesondere in den Q'roA- Näbtm in eniiehlichem Mab.- herrscht Zu Ne'er Mastennot frnnnt die Aot der I u g e n b . der bie Mütter oft ahnungslos gegenüber stehen unb das Älnberel e nb in ben Großstädten Täglich werben dort Kinder von ihren «Titern verlassen Qm treit< * Feld sozialer und charttativer Tätigkeit bietet iich hier der Frau Zum andern müssen die Frauen Nrn M u t hoben aufzutreten gegen bie Mmstände der Zeit Sie müssen bestrebt sein, eine öffentliche Meinung zu gestalten, bie von ihnen gr*ragen wird Die Frauen müssen die Gleichgültigkeit abichütteln unb lagen, was sie zu tun für r cht j halten, um bie Auswüchse der Zwilisat.on zu te’c.r.gen Endlich mästen alle Frauen, bie in der parlamentarischen Arbeit stehen ihre garue Persönlichkeit etn- ’eben, um ihren großen Aufgaben gerecht zu rinnen werden, neben dem Verstand dar' das Herz nicht schweigen. Tic Verbundenheit mit dem Volk bad nicht verloren gehen, die .yrau muh Mutter des Volkes werden, dann wird wahr werden, was der Dichter sagt Das ewig Weibliche zieht uns hinan. Starker Deifall bankte beiden DoNrggenben für ihre gebanfenliefe und gehaltvollen Ausführungen. Mit Dorten dcs Dankes schloß Frau Dr. M u e s die gutbesuchte Veranstaltung Verband der hessischen Kreise und Provinzen. 'Offenbach a. TR. 28. Mai Gesten wurde hier im neuen Kreisamls- gebäube bie Mitgliederversammlung des Verbandes der hessischen Kreise unb Vrovinzen abgehattcn. die aus ollen Zeilen des Landes sehr gut besucht war Aus Oberhestea nahmen daran teil Provinzlalbirektvr Groes. Gießen Provinzialrat Wolf, Obcrrcgicrungärat Dr Heß die Kreisdirektoren aller Kreise und die gewählten Vertreter LandtagSaba Fenchel. Landtagsabg. Dr V i e p o t h - Schlitz Bürgermeister M e n gel - Schotten unb AmtsgerichlS- bireftor SchmahI - Dießen Seiten- des hell Ministeriums des Innern waren Ministerialdirektor Spam er und Staatsrat Dr. Aeitz erschienen. Minister v. 'Brentano hatte lein Vichtkommen mit Krankheit entschuldigt Vach (Eröffnung der Versammlung durch den Voditzcnden des Verbandes. Prvvinzialdirekior Graes, sprachen Oberbürgermeister Granzin- Offenbach a. M namens der Stadt und des Hess. Städtetags und Londtaasabg. Bürgermeister V i tz e l-Michelstadt im Auftrage des hell Landgemeindetags Worte der Begrüßung und ftaben der Hoffnung auf ein einheitliches Zu- ammenarbeiten der drei Verbände Ausdr-uck Hierauf wurde der Geschäftsbericht ei- ftaitei au» dem sich die umfangreiche Tätigkeit das Verbandes auf sozialem, finanziellem und wirtschaftlichem Gebic: und demjenigen der Verwaltung ergibt Insbesondere landen Verhandlungen und Beratungen über den Arbeitsnachweis. die Wanderer- und Wohnungsfürsorge, die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Erwerbs- losenversicherung Fstrforgepslicht. Ablö'ung htteTi'lichc-r A"'<- ^c— er"Nr*ejrr ve-i b.bcirte» Grur'dddi» >* -' be: b•' n S^-Ien in Hettrn. Verwaltr^gsrdoe» b<< V r*1 tNTjng#a»hali für gerrc -ikstichc Beamt Der- -ikedeomiengdctz u'w statt 2 'ch Genehi - gung her ^echnungs- h “b dc» 2' ■ ra11 1 r 193? wurde als S r'e.i Äre # Mrehtu D Gaßner - Vud rgen her weg< Archeiisul-erlastung varüd» tte war t 1 G bba r " - rmed» bc-4 al« B rtrttfr » Ob .-Um in de Bor- ' ' - 'd he s Bert. : - : ■ .des gewählt unb be11. •" m. d. ß bie » • sr je Mit^ .ederver» «cmmlura ar. ,--nem mM, i. Mi One tn Oberwellen stattfindm toll Rur n-ehr hielten BNnisterialrat Heyl» Tanrhar* und Kreisbirrkt r ferner-Olde Ausfpr a onlchloß 5strrch bie Xte6- f tBoäbnung lollci» t- lannilich in Starken- b i: r g üb.-T IOC AX' Morgen Land das seither i»foi>:>- von 3- der Giundwaster völlig unbrauchbar w .r in fru * . .ren (?;unb unb Boden umgewar hellen jmlangrci4.e Öen Ueberichu emmungen des Vhems unb ber in ihn Hieficnben Bache aus- aefechte Ländere en zwilchen Vhe.nkürfh<-im unterhalb Worms unb Bvdenheim ederhalb Vlainz enttväster: werben Die Gefamtko'ien des ganten Vreicheö ns d.-s Ärci’eö Lauterbach mü einem sch: lehrreichen Vortrag de» Kreisschulrats Lorentz- Qautcrbad) .der Der Kre.S'ilm als Heimal- und 21‘er: ■ : . anregend und harmonisch verlaufene Tagung Rundsunß-Prograimn dcs frankfurter Ecnders. (Aus der.Vadlv-Umschau".) Ponnert tag. 2. 3uni. 16JO bi» 17.45 Uhr Konzert be» Hau»orchester»: Reue Schlagermusik. 17 45 bi» 18.05 Uhr: Die Lese* ftunbe. 18.15 bi» 18.45 Uhr: Rektor Heinr. Staub, vberzwehren, spricht .Zum 200. Iobe»lag non A. H. Uramke". 19.15 bis 19.4.'> Uhr Italienischer Sprachunterricht. 20.15 bi» 21 15 Uhr Ucbcrtragung von flafld Liederabend Guido Schützendok! ..Du- mor im Lied von alt zu neu*. 21.15 bi» 22 1'. Uhr. Uebertraguno von Staffel: „Musikalische» Allerlei*, ausgeführt 6om Blu.orchcfter de» Deutschen Mu* slkeroerbondc» Anschließend Spät stonzert de» Hausorchester»: Johann Strauß. ^urcrfjfhnibcn brr 9irbaftioti. 12 bl» 1 Uhr mittag». 5 bl« 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag gelchlossen Für unverlangt eingdanbte 7Nanu | kstpte ahne beigefügte» Rückporto wird keine Gewähr übernommen Mnielgenaulteägr linb lediglich an bk Ge|choft»stelle ju richten kommunaler Giroverkehr ♦ An unö verkauf von Wertpapieren ♦ Ausstellung unü Einlösung von Reisekreüitbnefen Annahme von Spareinlagen bei gunligtt unö zeilgcmaher wgl chce Verzinsung Führung von provistonsfreicn Konten tin Scheck- unb Kontokorrent-Verkehr Einzug von Schecks unü wechseln viskoilNerung von Wechseln auf alle Plaste kombacbkarleh Gewahmng von Oarlehen unü Krcüiten gegen Hypothek Ächulbschem unü Bürgschaft Sonk-Kontcn: Reichsbank-Girokont^ - ßessischc Girozentrale, Oarmstaüt/ Deutsche Girozentrale, Zweigstelle Zranlfurt am Main öffentliche Sparkasse mit Gemeinüehaftung - Gegmnüet lsZ4 • Munöclsicher ♦ Giestcn^ Zohannesstraste Nummer 5 jiernsprech-Anschlusse Nr. or unö 64 * Drahtanschrift: Sparkaffe Giehen • Postscheckkonto Nr. 5070 Frankfurt a. M. *- 1.20 Sportvorhemden u. 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M. wegen Laden-Umbau. Während dieser Zeit gewähre ich trotz teilweise zurückgesetzter Preise e Hermann Mettenheimer Inhaber: C Kerber & W. Menges Lirot' ■' HW % r Sgl#*1* r I gt • Tttrfb$ *nn bi VUb 1 barm Gütern geboren nun um. oiiB». Kälteanlagen tu» sy.^t )t abtcBon. bett linb et. bie eit leben hnb. nim» «5ruber baute man i letzten, ble wahre Wui fünft mären, auch Äofofofernfpredier gab e» — brüte loht man |ie durch ihre gebrungene. einfache. Sluolere 1 öflnnoninms werb lachaomak il vrelSwert ge* «nmm, u. tepar. 6.6terl‘££ 6irtn.metfnLii lelerbon 2408. Ankeelflbr. fllae. u. varnwoteml Stöneiöerin nimmt noch Kunden an. m r.nb aufeer bem £«ufe. tfäbercf FriafcfvLltr. Hi! iigteü ift. , . . . Cnt ifi um Io schwanger ic »einer itab golft igrr bte Wert« fuib. um deren gerechte Btt* teilung es sich handelt. Zu dreien schwer wag- — " - auch ble ungeheuren ibiniqen der Lechni! Lin neuer Handsernfprecher. San «ar 8'1«--' («achbrmk »erboten (Siner der ®tontpuafle brr Leipuaer Tedjnd* i.biflfcrtmefte war etn neuer ftsnbferniprecher btt ^cf'eutung der ®r*:nbir rüden, bte Beschreibung io tun- ror. Nichtsachtund,-en «rflfflL aber toepn man 'ich gen, be.Ü«* autbruden anü. weU balar •b «an muh Irotz k 3d> Bblcd} nicht ta oeebogeii wird, bah " dauern* den -chaden if bH uni nie mehr aut arbeiten fein M tee ehrt |t he« gestellt «erben. tat i-t mn ^cherixit b« bette Serfuefl ergibt Em seiterer Sorte«, di natürlich bte beguetne Uutrnech «ribcrteit. namentlich in Berbinb tng mit der Siütg. I? trir*i man • (finfomiften- l Haus I mit S Räumen fot । kblüFelterrie ver I geben roerben. Nn erlagen Maren ad ^cmitaa. b. 4. Zunt. \ l' oq 2 I16r an abge« ■et> l: I «ifropbon. Mm unb hinten, 2 n«m* . ertapfel. "I Äiktopdongehaus« 4 Halterin- für «,fropbonflfbdu(ebe einem einzigen l=tua das au» einem austel- vntll* a>«beWtanb*fäbt4en 3fofierprehhe‘( üe'ei ift «Bild l. unb die l)edlr0«m<} des Fern Dtmamvmojchine unb den Bunsenbrenner Isfort der LUgem.-nhe t Ichenflcn UDh auf alle dr- finderrechte verzichteten. gehören zu bm Aus- n ahmen. Hieraus erhellt die ungeheure W Ltigkrtl des Patemtweten« lieber 400 00? Patente linb tn Deutschland ertc.U worden was auch kaum wundernehmen kann, wenn man bedenkt, tat) fetbf! der Tkinfte technische Zortfchrltt geträhnlich durch em Patent für den Erfinder ober für deklen Strma gelchützt ipitb Es ergibt sich auch die »mgeheure Ardr!. die geleistet werden muh. um ft> ptde Bvrrechir — lebest erteilte Patent WeCt ja etn Borrecht dar — einig«Nischen gerecht zu verleihen und gegen andere Üecbtc ab- »grenzen Man geht wohl nicht fehl m der Annahme. bah in Deutschland über lautend wissenschaftlich gebildete Manner teils als Beamte des Patentamts, teils als Patentanwälte tn einer dem Aechtsanwolt völlig entfvrechen- ben Stellung, und teils als Angestellte der Industrie als Patentingenieure" an dieser gewaltigen Arbeit mtttmrfen. M e bat man sich nun die Tätigkeit eines Patentanwalt "rriuftellen? Bun. eines Tages teilt ihm ein Erfinder mündlich ober schriftlich eine Erfindung mit und wünscht ihre Anmeldung al» Patent P?r Patintanwalt hat also zunächst die Patentschrift abzufaslen. Hierbei hat er aus I Eisschränke' empfleblt «,,>» EdfiarBomnänn i. mit Strom gelprtft wirt' —. ober ob ee «ich um tfbdrrr bandet, ble jo dekanntttch etwa |e KXXi > i LibeIsland hoben muffen. Kber diese Spulen - »en ebenfalls rrihenrnähig hergestellt unb auf . Magnete einfach aufaoschvben. so bah blcf« klein« Eichung die lkknheitltchkeit der fterftedung in fei- Seife stören kann. W» einen der wicht pst,„ teile brr tfembörerfaplel sehe ich an. bah ihr anet nicht einfteUbar ist. bat klingt (onberbor. Irin man btdl bisher bie Eiiihellbarkeit für einen , rzug Die rauhe Wirklichkeit sieht aber ander» |<; last alle einstellbaren Fernhörer sprechen nicht lut. wie man es nach der Sorgfalt ihrer Ferstel i j erwarten sollte, weil eben die E infteUvarriw DUd 1 Der neue Fandfernfprecher rtier» al» stapfet (thlb 2i bu einfach ie ben Fand । niprecher eingelegt wirb unb dadurch ihr« leiten* m Berbinbungeti bekommt Beim «ifropbon »chl« man bo» — obgesehen Mn de: stinberzeit «n iierniprrdxre - immer ichon fo. aber die 6er* Ostung des Aernhsrer» ot» stupset ist ein ganz •wr. groben Erfolg oerspr.chenber Gedanke und »war au» zuhtre'chen Gründen So ift eine iolche •arnbdrerfapffl em Gegenstand der hr^ wie kaum 0 anderer zur '-leihen* unb «.>iki'h,r'!«llui»g eig- e See w.rh allo billig unb kann für alle « der 9ipt in VeNocht kommenden Zwecke Mllkommen »heitltch btrfldteUl werden Sur die ‘.‘•«flungen al bem «oqneifn muffen oerschiebene Windung» gen Haden. |e nachdem ob es sich um ein Gerat Ortebatlerie - wöbe, der Hpparat leÜHt mit »»dl von ^zeichnungeii glücklich eingereicht so vheg: das Patentam: gewöhnlich nach einigen Monaten den .Bescheid zu geben, bafi das Paten' <, cht erteilt werben fbnne wei Idee angebliche Et1'nd..'ng bernl* bekannt le« Bach dem .\dient ,nchi «rt.il' werben könne weil die an- Lieber m Inland ollenfunbig oottmuht ober tn »vier Druck'chnlt der legte hundert Jahre beut'.» begruben ,st 3» werden allo solche Druck- »chnltcn .entgegengehuiten". und namentlich amt» rilamlche Patentschriste,, von denen es etwa ander'bald JHtUttmen gibt, hnb hierbei fahr behebt Ader auch engt,Ich.- deuflche franzo'tlche ttnd sonstige Paientlchi'sten fowte Vefrrbüd)*. n'ihenfcha'tl'che Ir,tlchnNen unb bergleichen werden in den Bescheiden des Patentamts als patent hindernd auigesühn -Hun bat allo dur Patentanwalt zu prüfen vielleicht Im bei er tast sich der Prüfer geirrt hat. dast bie enlgegen- gehaltenc Stelle doch etwa» anderes bärifh als die von ihm perieibigte Erlti düng, vielleicht Itnbet er auch, dast he »war her Erfindung nahe kommt, aber sie doch leincea gs völlig vorweammmt. Panu gilt es .einzufchränken' unb tn scharjen Begnllen abAuarenAcn. wo bas Alle aufhvri ,rxb das )leuc beginnt, und zugleich ben Prüfer tavon zu überieugen. tast bie v. rgenvmmene 3b- grenzrmg genüg: Erklärt sich der Prüser befriedigt, so wird die Anmeldung bekannt gwnacht. um «Obermann •*elcflcnb" zu geben. Dies wirb 'ich bie .Konkurrenz, wenigstens wmn es sich um etn wertvolles Paf«n! hanbeit. meist nicht zweimal lagen lassen. Ile grabt auch «hrerleits alte Ohcta* turftellei, au» oder weist auf eigene ober Irombe Bordonudung hin. unb bet stampf nimmt nun mitunter fogxir etwas lebhaftere Hormon an. als mit bem stets im trockenen Amtsfnl versehrenden Patentamt Mitunter kommt es auch zur mtinb- lichen Borstandltma. und bie Sache kann auch durch mehrere Instanzen verfolgt werben Bef alledem müssen zwo! Seelen In der Brust >es Patentcmwalt» wohnen. Er ist einmal bet Techniker, der bie techmlchen Eobankon des Erfinder« nachdenkt, verteidigt ober, wenn es sich um den Angriff auf fremde PatwNanmeldungen ‘ ;ebenfalls voll verstanden haben must Er ist aber zweitens auch Jurffl; denn bei all diesen Kämpfen handelt es 'ich ja um bte Hefllestung von Brchten Streng genommen ist jede Patentanmeldung ein Akt nicht etwa der Aechtfprechung. lonbem der Eefeh- SrInnig, ober Hefe Eefehgebung must sich natürlich reng im Böhmen der durch bafl Patentgeien aelchaffenen Hvnn halten Doch auch hiermit find die Aufgaben des Patentanwalts noch nicht bte ll«m< stöpsel «m ach weg und jetzt eine neue rin ba» ist b.» Werk von öelunben. diese» Verfahren tripan *•« Selb und «rrger unb man bat dann «den nicht einen notburfhg Inftandgeietziei, Rein- burtr lonbem einen reöfonimen neuen mit ollen leinen guten Eigenschaften Der gan,e f>onb'< rnfprtd>et mit seiner gesslligen Rorm. an d«m sich kein, Vernickelung ovn «eiall teilen cbgreifen kam, wo» immer schlecht au»f,eht. wenn e» i<»rr. Äppeioim «Bild 3 und 4) eirfl brr nooe AanbienH-, Tr*ft b< .mdor« schön, unb r en» man sich erst daran geWöhnt bat Io mag man die alten labfubrur.gpfonnen gar nicht n edr ehrn. Bnch 'm fc fmb vbiißf«» d e Spparel, 'edr wr* ,.n acht worden. msPefor ?rrt die »ix weiteigehende •tnterberungühf mt! stücksraye und «eihenichatnirg uim. stnb nicht Webe bebfe. ein Glanzpunkt deshalb, weck er aus hem Gebiete mehr al» den üblichen kleinen stört* rtnaL ßmei Neuerungen , Hentlidx E*riU< oorwärt» an, I, ln»!»«ni Dr«| Wl»»rtiotl • rrn^ct »in. 1111« Generalvertreter: Ingenieur H. Brinkmann / Gienen Fernsprecher 681 Gewerbeausstellung Gienen vom 1. bis 19. Juni 1927 Generalvertreter: Inüenieur H. Bnnbnann / uiesen Fernsprecher 681 Geuerbeäussteln Gienen vom 1 bis 19. Juni 1927 alRIED1MEK W»se» »M end Breerewiren Ftbrik A -e. AUGSBURG rer Mengereien Wrrrtfibrtten. Ilernledertieea. "«"öS^Winscmnen. Felnkoswcyfit^ Kon- iemififcrifcei.londltorelen.SchokeladefabrtUi. Meikerelee. Land alter uw. usw, alt und Uni tuerzenmg. Mo le» Panzergürtel» ist der Damm buri inen Abbruch brt 'Bohrt IBeHerlanb erwarten Technisches Allerlei einen guten bei Georü Meißner/Neustadl 19 Heinrich Hahn, Gießen Kleinhandel Großhandel :N»b»en Im I ni W7 Kreuzplatz Ecke Seltersweg Rasenmäher, Gießkannen, Blumenspritzen. Obstbaumspritzen. Raffiabast, Kokosstricke Blumen-. Gemüse- und landwirtschaftliche Sämereien Telephon Nr 1403 Bahnhofs trabe. Ecke Wolkengasse » Mr- Tro» • fwe* >*ar*-/**n*\ •x*r*t*< T?> noch fr. Hnm tre--$er ivngeschntteren Zustand der Berkrchd^ beenden 3'-’ w rkl cher Steinkohle also au e ner Kohle bei Nr h r B.-rkoh'.-m^ r-oilWänbr st 'chernt erne P lzkultur untnbg^ch zu s«M ßig*it ist e-.n ausgezeichneter A LH rinden. W»h rerd Lnthra.«tt ein verdäitr mtJ:*-. g 'chiech^- st 21 uf e -er ungted)-'^ ae« .stöhle qrteQr T üulture- be<1er auf der braune-. le:len * auf den QtänxnNn Geschäfts-Eröffnung! Der verehrien krmn>obnrtlDeg nfätze bar. indem die Gunsten d e heraebracht-- Ordnung. die Techniker die ansturmende TMt neuer Gedanken vertreten Sn ist rt gewitz au Ngrühm datz es doch noch Berufe gibt, die die verschte- tujjnui u>Nui>2xi tptj ut tuPuniq?u»»^u® iui}u*Q Die Bahn durchs deutsche Wattenmeer. 3ur (Hoffnung bro Tanimbaue» nach ZnU Bon Willy Aordert. Aun ist es fertig, das gewaltige Derk da» (ü 3 n f e l Sylt an da» deutsche Festland ' ^VieNf. da» eines Lesseps würdige TSerf. < Jen Zweifeln jum Trotz ift es gelungen. Ob wohl die 'S eilen Den nach Sylt die ganze hohe Bedeutung de» Sylter Dammbaue» ahne-, wenn sie ab 1.3uni von den breiten Fenstern N» Speisewagens im D-3ug Berlin Hamburg Westerland zu beiden Seiten hinabfehen auf die IDalfer Nr Bord'ee. über die sie so schnell und sicher babinfahren? 3m FolgenNn mögen deshalb einige positiN Angaben die Drötze und da» eigenartige Entstehen de» Werke» schilNm, Nffen neue Konstruktion»- und Bauart rrtrt Vkarich- t tp*> führt. D e Streckt über da» IHetr ist fast 12 Kilometer lang. Auf der 3nfel stötzt sie tm Bogt" auf die stlichste. Nm Festland nächste S*eife Cr,it.‘ Abkle Bon hier »ährt he Bahn rr*e'te: Zunächst durch tte* ausgtlchachtetrt Klt"- gekänN und «päter auf hohem Damm weaen der h'er N* Sturmfluten unter Da ff er stehenden *enn-- an den alten Sylter Ortn BkorIum Archsum und Keitum vorbei nach Westerland Dte oNre Dammstr-tte beträat mit Aückircht auf die für Nn Cli’enbabnbetneb notwendige Sicherheit 11 Meter Die Bafis drt Damme» ist rurb 5? Meter brr: und lagert auf Nm Meere»grunN. Befestigt tst Nr Dan-m -tit einer St<" d'cke von wechielnNr Breite zwilchen 4 bt» 9^0 Meter). Diele Pflasterung ein sogenanntes ..^klvrenmaueewerf. besteht aus reinem Bala 11. Die etwa ?0 Zentimeter hohen, fast gleichmätztgen Basaltblöckc st am -en au» Linz am Ahein. Str -~ da» Wa^er lo(I tu |r Hauptsache zur Bew-Hercng vor. rr^br ck» X0O3 Hektar Ackeriand d enen, während |r überschütttge '2Ba’,ernenge in einem Wal'erkratz. werk zur önerc e-0 rzeugung ausgenutzt »er den w rb. Stratzenpflasterung mit fechtz. eckigen Betonplatten 2 < crenfir.l.;< feit zvet Jahren zur StratzenpflasteruT-a e> brfor.bert An fechkeck ger IktonpUtten de ft» wohl be. Nn Berfuchen da auch während tn Betr ebrt vorzü l ch< <3r;e'?"gev ng: h • UeNr IbOOOO OuaNatmeter Stra" en'läche 'M Nre ti mit dielen Platten Niest w-»rNn Te- gleich»versuche Haden aezeigt, datz die Dd«. ftandafäh'.gleit von secheeckrgen Platten grötzn ist al» die von chgrotzen v ereckiaen. K leichter in der Atchtung von e ner 3tnhu:.g ihres Aufgab«nkreiles auf der einen veile und zum anderen auch durch die vteÜache Personalunion der beiderseitigen Aerttetcr eine außerordentlich wert- »olle Aufgabe ,u lösten hat. Während der DdNerdund die f^'. ch« Arbeit vollbringt steht den Ingen die viel bedeutsamere Arbeit bet Verbreiterung und Verallgemeinerung ter Idee des Völkerbundes in aller Welt zu. Unb insofern tragen ihre Be- fchlstfse immerhin einen vorbereitend programmatischen chharokter 3n ihrer ersten Vollvertammlwia nahm die Cumma vor allem die bedeutsame Tlek'-lutu-m cml Grund eines Berichtes des srantzöstschra Me- gterten «affin an. nach der die ^ammlima den dr^Genden Wunsch aussprich«. da- Drasi tien. Argentinien und Spanien. deren juu- »rMl im Völkerbund immer so Wirts am und so überaus hoch grtchätzt gewesen ist. doch geneigt lein mögen, in diesem Bund den Platz zu be- halten, bet ihnen zukommt und nicht ihren Veschlust aul^utrelm zur Ausführung bringen, «eit« sind t»on Bedeutung die einstimmig an- gerommriHm Resolutionen aus Grund der Berichte der C onbeHommtnimt für Erziehung und Publika «ton. in bäum unter anderem gefordert wird, dah in allen Ländern bie Ter» safsung des Inter-nationalen Arbeitsamtes und die Satzungen^ des Völkerbundes im Unterricht behandelt werden und da- eine Welterziehungskvnserenz cinberusen werde. Weiler wurde eine C;xi'J)lubuiia angenommen. die bie 3ufamnwnarbet: ber Crgani- satimmn der »vübcwn Kriegsteilnehmer mit dem Weliverband für den Frieden fachtel. 3m Rohm-n der Besprechungen de» Berichte» des vondennieschusse» für nationale Minderheiten wurde vor allem der Ausfchuhbericht selbst, der sich stn einzelnen mit den Forderungen ber oer- ichlebenen Minderheiten br'djäftigt. angenommen. Do über die Fraye der Minderheiten in Südtirol sich eine Besotut'on nicht erzielen liest, wurde die- 'ckbe dl» zur nächsten Zusammenkunft vertagt. Durch Hnnabmr rhwr oom loztalwirtschustiichen Ausschuß oorgelegten Enstchtnüung bestötigte die Vacharmntuna aus» neue die Pflicht ber Gefellschas- ten, an ber Verwirklichung de» Arbeit^Programm» bei tntrrnuii oralen Hrbeil anee» mitzuwirken Die» ist nur ein Teil der (kntschlichungen de» Kon- grtfle». ble aber immerhin 'chon insofern eine graste Bede.iluna Habers al» sie doch gewisse D i • rtftioen in der vehandiuna dieser Fragen zu geben oermbgen. Und hierin pivl da» völferparta- ment von 35(i Mitgliedern eine wertvolle hilft für die Entwicklung all dieser Fragen, deren endgültige Lösung setbstverstandlick) den ewzeinen Regie- r u n g e n oorbehotten bleibt. Die Schlußsitzung. Barlin. 31. Mai. (Wolfs) Die heuUge Vollsitzung des Weltverbandcs der Dölkervunds- gesrllschaften bestötigte durch Annahme einer oom sozialwirtschastlichen Ausichuh vor. .legten önt- schl'tstung auss neue, dast ble angeschlossenen ÖV- sellschasten bie Pflicht haben, an ber Verwirk» lichung brt '2Lnx’.ttv vgramms des Interna t i on a len Arbeitsamtes zu arbeiten. 01 ne weitere GntschUrtiung enthält den Ausdruck ber Genugtuung üt>er die Ratifikation des A r • baitszeitabkommens durch Belgien und über die vom französischen Parlament vorbehaltlich ber Ratifikation durch Srostbrriannien und Deutschland ausgesprochene Billigung dieses Abkommens Die Tcdammluna stimmte auch einer Entschließung zu. in ber btc 2lo:nxmMqfci: betont wird, Tn einem internationalen Abkommen bi« Bedingungen festzulegen, bie In allen zivili- stettcn Ländern bet ber Behandlung verhafteter ober eingekerkerter Personen befolgt werden müssen. Die Aachmitlogssidung. die letzte PlenarfU- zung tiefer Berliner Tagung des Weltverbandes, war juristischen und politischen Fragen gewidmet. 5ür die politische Kommst ton begründete Professor B o v e l • Schweiz eine Grklärung. in ber gehört, hat ’dbftix-r- ständlich auch eine ölnlabung au der Sitzung erhalten. Wenn er ihr Folge leisten kann. Io wirb er sicher die Zusammenkunst der Dorstandsmit« :>crqc!x*n lallen, um seinen Standpunkt eingehend darzul^en. Dast er nicht daran denkt, nachzugeben, gebt aus den Auö- sührunaen hervor, die er in der geschlossenen Acichspanner-Dersaminlung in München gemacht Hal. Qr sagte u. a.: 3ch gehe den Weg der demokratisch-republikanischen Entwicklung weiter, u i- b c t r r t um m c , n . . feit Had) meinem republikan,lche„ Herzen sehne ich den Lag herbei, wo diese Aegterung (Aeichseegierung» nicht mehr eziftiert. Lind auS diesem Satz soll mir nun sozusaaen ein Parteiprv' ast gern acht werden. Achmen Sie es nicht tragisch, ich nehme es auch nicht tragisch. Das. was ich in Königsberg gesagt habe, werde ich noch in sehr vielen Versammlungen und noch viel deutlicher sagen." Dr. Wirth veröffentlicht übrigen» In seiner 3eü» schrist „Deutsche Republik" den Brief be» Vorabenden ber Zentramapartei. Reid)»fan)ltT Dr. Illarz. wegen ber am 15. Mai auf brr ReidjabannerDer- jammiung in Königsberg gehaltenen Rede In bie* jem Schondra wird »rrvahnt. bah von Mitgliedern brr Deutschnationalen Partei Befchwerdr gegen die 8Ui»führungen Wirth« erhoben worben ifL «eiter wird au »geführt ..Es geht nicht an, bah ein beroorragenbe» Mitglied der Partei Angehörigen einer anderen mit ber Zentrumspartei in Koalition befindlichen Parte i den Vorwurf einer Gesinnung». Ium per e, macht Ganz unbegreiflich tft et, wenn Sie die Mufforberung an die Versammlung gerichtet hätten, die nicht republikanische Regierung im Reiche möglichst bald zu beseitigen. Diese Bemerkung enthält einen unerhörten H n • grifs gegen bie Regierung. Ne wirklich noch nicht un grrmgften eiau» getan hat. toat den Vorwurf rechtfertigen kömüe. sie verholt« sich temb- lich gegen die beftchende Staatsonn ber Republik. Die vanerfung tft aber oom Standpunkt de» Zentrum» au» unerträglich weil da» Zernrmn, nachdem die foziolbemakratische Partei die Bildung einer Regierung rmt chr urxiu>giid> gemacht hotte, die jetzl Im 3mt befindliche Reich'reglerung au» wohlerwogenen flaat»erhalten- den Gründen mit geschaffen bat* Da» Schreiben erbittet Mitteilung darüber ob die er wähnten Ausführungen tatsächlich gemacht worden sind. E» erklärt im Falle der Beladung bah ber Vorsitzende im Interesse be» flnfebrn» und der Würde der Zentrum »Partei sich genötigt sehen würbe, die ihm erforderlich erschein enden Mah - nahmen zu ::el'cr. »all-" Dr. Wirch nicht tue Schritte tut die sich in einem solchen Fall von selbst verstehen Dr. Wirth erklärt in einer Bemerkung zu diesem Schreibens Herr Marz trägt etwas stark auf. ®r glaubt, dast ich in Königsberg nach kincin Briefe ben Satz geprägt habe .Sorge« Sie dafür, dast die republikanische Aegierung In Prcusten bleibt und dast die ntchirepublikanische Aegierung hn Reiche möglichst bald verschwindet. Das must bei der nächsten Aetchstagswahl entschieden werden." Ich bestreite vorerst noch durchaus, ob das der genaue Wortlaut aus meiner in Königsberg gehaltenen Aede ist. Ich würde auch in diesem Wortlaut durchaus etwas p o l i't i s ch Zulässige- leben Ich mache eben aus meinem Herzen keinen Hehl Ich stehe der heutigen Aeichsregterung ablehnend gegenüber. Ich stehe zu ihr in Oppvfltion. Dem wurde mehrmals deutlich Ausdruck gegeben. Mein .Ae i n" ist unw l der ru f bar! Denn man also zu einer Regierung in Opposition steht und da- auch deutlich durch den Sttmrnzektel erklärt, fv ist es ganz selbstverständlich dast man diese Regierung möglichst bald gestürzt sehen will unb alles tut, diese Regierung zu Fall zu bringen. Wenn also M« Zentrum-Partei glaubt, dast meine Oppositionsstellung mit der fugehbrigkeit zur Zentrurnspartel nicht vereinbar ist, so bitte ich um eine einfache klare Mitteilung darüber. Ich werde jehl schon alles tun. um für die kommende Reichstagowahlbcwegung zu Wirten und zum Aufbruch zu mahnen, und auch der Gruppe der Zentrumspartei meine stützende Hand )u leihen, die eine ft ü r t c r o Vertretung Ihrer Meinun aen In der Fraktion erfhrebt Von Herrn TRarj stammt doch das richtige Dort' Die heutige Zenirums- fraftion entspricht nicht mehr der Zusammensetzung ihrer Dähler! Die Abrüstungskampagne. Befreiung der Wirtschaft vom Rüstungszwang. (Eigener Drahtberichl be» ..Giehener Anzeiger»*. Berlin, 1. Ium. Der amerikanische Präsl - bent Eoolldge hat die Gelegenheit eine» striogsgejaUenen-Gedachlnie-eagk» benutzt, um auf den amerikanischen Vorschlag ber neuen 6 ee • H b • rustung»konferenz zuruckzukommen, bie angesichts de, Verhalten» ber übrigen Möchte freilich nur eng begrenzt auf England, Amerika unb Japan siatfinden dürfte, unb er hat damit einen Appell an die Gesamtheit der Völker verbunden, „bie alte Gewohnheit de» Nüstung»wcttbewerb, aufyjgeben* und oernunftgemähe Rüstungsbeschränkungen anzunehinen. Sr hat damit daS Dhema wieder angeschnitten. da- in allen europäischen Sröttcrungcn der neuesten Zeit mitschwingt unb das insbesondere durch tve Arbeiten der Deltkonferenz der Bölkerbundsligen ein neues Gesicht bekommen hat. Bei den meisten europäischen Mächten besteht die Ansicht. Abrüstung könne nur in dem Mähe erfolgen. in dem Sicherheit besteht, es mütte also zuerst diese geschossen werden. Bei der Abrüstungskonferenz verkroch man sich hinter dem Fehlen der ausreichenden Sicherheit unb kam fo tn eine verhängnisvolle Sackgasse, weil man sich nicht zu der Erkenntnis durch- zunngen vermochte, dast erst eine vernünftige Abrüstung die Sicherheit herbeifühn, dah a!'o di« Sicherung des Friedens eine Folg« ber Rüstungsverminderung fein wird. Bon dielem Gedanken aber waren die Verfasser des Bölkerbundpaktes und die Mächte, di« im Versailler Vertrag Deutschland ein« weitgehende Abrüstung auf erlegten, ausgegangen, wie die bekannte Präambel zum Anikä 5 besagt. Von bielcrn Gedanken hat man sich weiter entfernt a l s je. Statt Abrüstung, mindestens Rüstung-Herabsetzung preist man heule schon die Begrenzung der Rüstungen auf den statu» quo als eine befreiende Lat, da sie dem Wettrüsten Einhalt geböte. Aber dieses Wettrüsten ist gar nicht mehr die eigentliche Ge- labr. In Washington find bereits he See- rüstungen begrenzt worden unb worden demnächst weiter begrenzt; Deutschland ist aus dem Rüstungswettbewerb auSgeschieden, hingegen steht Frankreich mü feinem .Gesetz über die allgemeine Organisation ber Ration für die Kriegszeit" auf einem Punkte, über den sich Rüstungen schlechthin nicht mehr hin- auf fiel gern lassen. DaS Charakteristikum ist also für die heutige Zeit die Ungleichheit der Lüftungen, und ist weiter die Sinbeqichirng der Wirtschaft in die Aufgaben und Anforderungen der Rüstungen. Unb hier ergibt sich in der Tat der Angelpunkt. von dem aus ein Gesinnungswandel ber» beigefühn werden muh. Denn die D l r i - schäft Europas kann flch den Lu»uS unproduktiver Produktionszweige nicht mehr leisten- die Rüstungsindustrie schaNl aber eine Summe unproduktiven Werte: sie muh Material bereit halten für den ganz bestimmten Einzelfall des Krieges, und fie muh sich einstellen auf dessen Ansorderungen zum Aachteil einer produktiven Ar» beit Di« hierfür dauernd brach gelegten Geldmittel würden in der produktiven Wirtschaft grohe zivillsatorische und volkswirtschaftliche Fortschritte zum Autzen der gesamten Menlchheu ermöglichen. Aur die Tatsache, dah es den Staaten bisher freisteht, schon Im Frieden durch gesetzliche IXcgelunfl der sogenannten wirtschaftlichen Mobilmachung Vorbereitungen zu treffen, beengt eine volle Entwicklung der Win schalt in einem unb. utzlichen unb et' DeltwiNicha^iSkonserenz in Genf h.'t deshalb eine grohe Aufgabe versäumt, als he es unterlieh. die FvrberuTig nach V e f r e i u n g von einem solchen Zwange aufzuftellen. Der Bericht über die O^befeftigungen. Berlin L 3uni. (pdo.-IeL) General o. Dame l st. bet sich vor einiger Zeit nach Königsberg begeben hatte, um sich txm der erfolgten Sprengung ber Unterstände ber 0 H f r ft u n - gea )■ überzeugen, hat fernen Bericht irrtiggrfteHL Der Bericht wird nunmehr dem Beichskabi- nell oorgelegl werben, das sich über die Mrt ber Verifizierung an bi« Botschoftrrkovfereuz schlüssig werben mirö. Eine Bankttrcöc Strcfcmanns. Tic psycholpgiithc Bedeut«»., des Völkerbundes. Berlin. 31. Mai WDB > Tu Deutsch« Lhga für den Böllerdund veranstaltete heute abenb im Esplanade anlählich ber 11 T.igung km '? fern daS gebe, wonach sie alle verlangen: Friede und Derständlaung Dies seien die BorauS- setzungen für den geistigen und wirtschastlichen Fortschritt eines jeden Volkes. Rach ber Rebe Dr. Stresemamis gab Pro- sessor A u l a r b einen Rückblick über Ne Sch« Irrigkeiten und die Ersvlge feiner Aehnjährigen ,u» sammenarbeit, bie ihn mit Gras Bernstorf, besonders verbinde. Er betonte den Ginlluß ber Arbeit des Kongresses aus die *1H inori t ä f r nr frage unb begrühtc in dem Retchsauhenminister den Dertteler des Geistes von ßoeanw vnb Thoirch. Sr schloß unter lebhaftem Beifall, die Veeständlgung bestehe bereits in den Geisiern. ihre Äüfübrung Ict nur in b. r 7 : : tu erzielen. — Lady Gladstone als Spr-'ck- rin ^ic cnglttche Liga hob den fndular^i hervor, der nicht nur. wie früher de-, Engländern vorgeworfen wurde, tn ihrer Heimat, sondern in jeber einzelnen Ration g r» o « r h öß u ■ a des Arichs- vostminifter- Schästrl Tbe Frag« sei zu ersrtern ob nicht btt Betrieb« verbessert und Odbatuwaen gemacht werden könnten Bon einer Derber erung bei Postwrstns, ncunenilkfc auf dem tlachen Land«, hab« der Postmiuister nicht gesprochen, nicht- von Sonntag-bestellt» ng oder von « er der vermehrten Einrichtung von Postagenturen gesagt. D'« Landwirtschaft sei dauernd von der Poft schlecht behandelt worben und He let durchaus gegen bi« Portoerh-hnngen. Der "Ätimrt verteidigt nachdrücklich den Standpunkt. bad die deutsch« Landwirtschaft dazu kommen wüfte. da - deutsch« Delk zu ernähren und <* darin von Ausland unabhängig zu machen. Alt» bem Io» Agrarveoaramm sei nichts anzusangen. der Bauer werd« sich setzt und m Zutuns» nicht svziattfieren lassen. Di« Landwirte mürben sich an die Parteien halten, bi« bisher di« 3ivertl1en der VanfirirtSbüh vertreten hatten 'Stil Programmen kt der Landwirtschaft überhaupt nicht gebient. Die Deutsche Bviks- porlei sei immer für einen ^nMchntz gewesen, und zwar nicht für Hochlchutzzolle. sondern für einen müßigen Schutzzoll. Die deutsche Wirtschaft werde schwer durch die Mehleiiriuhr geschädigt. Die Lage des Wernbages fei trotz - lcv. am Ahein und in den Wetnbaugebtcten sei wegen des deutsch-sranchfischen Aandelsprvvllo- riu.-ns grob« Beunruhigung, und Die Ausrrnrtun- gen des Vertrage- feien ein Preisbruch gewesen. Vom Weinbau lebten in Deutschland mehr als zwei TniUtonrn Menschs für He müft« bi« XegietuBO kberMit «intret i Abg. D- »üller loomt rot eiiwm Dpnmlmnus in der Beunri' »n r x: gnif-cxiriiatn Wirtschaftslage. zwar Hütten sich bi# 3ifftm der 'sterfonenbesörderuirg aus der Bahn gehoben, ebenso bk Oiiiem ber Äabtenförbenmgen, und bk Srberti- tosenztftern singen zurüch. Aber h hätten die Pro- birfUogükr keinen gröberen Absatz gefunden. Daß die Brauerei«n, die Schokoladen ßibriken und bi« IcdiHnbuftrie aufdlühtl-n, Jet gerade fein Vorteil für die deutsche Wirtschaft fie Teb-iuptung, bah « der LendwirNchtt gut geh«, weil bk Spareinlagen »tinebrnro. sei dahin richtig zu stellen. baß -.B die 6lartmburgfr Spar- und Kreditgenossenschaften nur zum kleineren I eil Landwirte alt Mitglieder hätten. Die Erfahrungen Im übrigen Deutschland lehrten, baß del den r e l n l a n b wirtschaftlichen Sparkassen die (Einlagen am geringsten seien Mit ollen Mitteln müsse der innere Markt gefördert werden, allmählich (ahm euch die Streife ein. bk bk Ausfuhr förderten, bas, der dnlanbinartt wichtiger sei. weil er 70 bie AO Prozent der (Erzeugung auszunehmen veemSae Die Landwirkschoft sei als Abnehmer ber Pfeiler ber Induftr e Dir Landwirtfcha'l erzeuge so viel iX» ^n bahne und (Bewerbe zusaumien genommen. (Eine Berminberung der dinfubr fei mög- lich, namendid) aus bem (Beb iet« ber 13e• benemitteloerforgung; Hand in Hand damit müsse bann eine Förderung der b « u t • 'chen tanb wirtschaftlichen Probat- U o n sehen. Die Press« für -Schweinefleisch wurden kunsRlch hochgr-ulten: die Ludenoertauf»prelle lügen 100 Prozent hoher als blt Lebenbgewuhtsprets« für Schweim- Lpttuu wüte nicht abzufesten gewesen, gleichzeliia wären aber graste Mengen oon hollän- dsscdem Blumenlvhl eingefüfcri warben. Notwendig fei es. bie S rwerdslofen in ben Stabten ber Landarbeit zuzuführen, aber folange in den Städten bk (Erwerdslofen höhere Unter (Innungen erhielten als die Landarbeiter Löhne, k« diese txmflnhtge Maßnahme nicht blirchzu fuhren Bk rückständigen #Mtimmnngrn werden herauf "otg chandetsoe^rüge bewegen. Dee Aedner »oiemdiwt baxw gegen Ke 29aronHden und stell' K>« Rmtze von ,rogrornrna:- >ren For« berungen evL SinUtet Hfl* rrNckrt. der Bertaut ber Debatte g* e-a.^ ttch für ,ßn kennen Ai '.aß |u »detchen au# orete oon den Vorrednern behandelte Proste'n« bade chrifcn und (eine Aegurrung keinen Smlluß. 3ahlronhen Wün'chen non rechm und ftntg B**« et zustunmen. er werd« 'ich auch für den von dem Vorredner grewnM)i etflärt »ich im all- gemeinen *d den Aasfüdrongen des Ministers einverstanden, verlangt aber besseren Zoll» schütz für bi« Landwirtschaft; die Ae- gienmg feile tn diese» Sinne ttt Berlin wirken. Iiachdem der Aebner noch eine Arihe anderer Wünsche geäußert hatte, werben um 2' . Uhr Ke Verhandlungen abgebrochen und kN« nächste Sitzung auf Mittwlxh 10 Uhr an&eraumt. Der Zinanzatwfchnß hielt am Samstag und Montag Sitzungen ah. »in Antrag »es 3bg. Kindt Uxcen Orgängiuxi de» Art. 4 des »ete»eg über te» linste llnna des Perfonalavbaues in ^ffen und Aenderung des Pertvnalabbaugeteses oom 8. 10. 1925 wurde vorn Ausschuß der Aegkruna wir Berücksichtigung «mpkohl-m. «folgender tttlaß des ?ftnan.»mrnistets wurde zur Kenntnis genommen; 3» Br.' blüh an meint D..tstßlkßuug vom IÄ. I 2tz bestimme ich au» Druad b-:x § ICH 71 0 bet 21ri. i letzter Absatz des Heft. Ausf.»drung»- gefetzes zum Zinanzausgkich vom 21. März 24 Wohnung-urudauten. die Im Kalender» fahr 1927 begonnen werden, bleiben für das zur Zeit der .Fertigstellung laufende und für die nüchstsotgenben 5 3ahte aus Antrag qr unb- steuerfrei. Entsprechendes g'.U für den Vev- dälinismüKgen Teil der Grundsteuer von solchen Neubauten, dte nur »um Teil Wolinzwe ckmr bienen. Pin Bau gilt tn dtriem Sinne als begonnen. wenn mit der Austübrui,g des Mauerwerks angefangm wurde Das bebaute Orunb» stück wirb während der Dauer der Steuerfreiheitz des Aeubaues zur Grundsteuer so herangezoaen. als oh es unbebaut geblieben wäre. — «ne große Zadl von Anträgen und Vorstellung«« wurde vom 2tuoschuß für erledigt erklärt. Der Proteststurm ge$en die Porroerhöhung tttui' Stttfchließttsg der Hochschttlen. Berlin. 30. Mat. (XäL) Der Verband der Deutschen Hochschulen hat an bas Reichspast- mini fiert um sollend«- Schreiben gerichtet: .Aach Ztitungsnachrichl^-n steht eine Erhöhung des Portos in AuSfichl. Der Verband der Deutschen Hochschulen, w. lcher korpocaliv alle reichsdeutschen UniPtrHtäten. Technischen Hochschul.m. Zorstliche». LandwirNcha»tltchen und Tierärztlichen Hochfch^ len. sowie die Bergakademien umfafit. tollt recht- r-itig auf die -^cfahr Hinweisen, welche hierdurch ü r daS geistige Leben Deuifchlands und insdrivndere für bk Wisfenlchuit herauf- teschwvren wirb. iBetehrk Hab auf regsten Meinung-- unb Schriftenanstaufch angetvielen. Porioertzöhung bedeutet daher für feden einzelnen Del ehrt en ein« durchaus nicht gan* geringe Last. Wir ditten baßer, zu erwägen, ob Ke IHebr^nnabmt aus einer Porto.->oduna den Schaden auftoiegt. welcher ber Arbeit auf allen chedicten beul che. Wiffentchafi »ugefugt werden wurde und beantragen, es bei ben jetzigen Portosätzen, zum mindesten für Brief«. Postkarten und Paletlendungen von Akten und toiftenfchaflUchem Material, zu b«lallen.” Der preußische Handelsminifier gegen bie neuen Gebühren Berlin. 31 Mai. f‘»TB.) «k ber Ihntiid* Preußische Pressedienst auf (Jrunb ber Intwort bet preußischen ßonbelsmiiusler» auf eine Anfrage nNiger VaeOiagtobqeorbiwttr miOeüt ist bi« preußische £ t'-iatertgienuig ber Ansicht, baß her ^mmarhat Zeitpunkt für ehte Srhshimg Nr Posta «dich r«n *«Qt ungünstig ist. Di« entfdKibung über bk Er- dohung der Poirgebichren strht nach bem Ke»ch«oost. "n-mzgrietz in erster Vinte bem bei b«r Deutschen Keichspost besttKnden Berwaltungsrate zu- auf besten Vntfcheibung Preußen nur «inen beschränkten Üintti'ß hat Dte SteaKregierung mirb , eh och nach Magttchten batwu hlnnurkrn baß Mr Zeit oon einer -etzührrneshohung Abstand genommen wird Eine Kommunistische Geheim« druckerei aufgehoben. Berlin. 31. Äat . WTB Leute tourK durch Beamte ber politischen Poliun in einer Laubenkolonie tuw vollständig eingerichtete Urudrrct sestg« stellt und befchiagnahnn Ss handelt sich nach ber 3utteiluxa bn» Polipri- vra'identen um «ine Deheimdrucker«. K« ausschließlich bar Herstellung tomaxu- ni stischer Druck'chrttten gegen Polizei unb Acichswetzr b ent« Werter '.Triebe in einer anbervt Druckerei Material be- 1 t-iqrmb»! das von ber eewshnten Peheim bruderrt zur Fertigstellung bes Drucks abgeaeben »erbe* man Mchrrrr beteiligt Bcriotwn Würben teügimirnrnrn. Dte äontnriungra gehen Wetter Die NorbmarKreise des ReichsprSfibenten. Pensbnrg. M Mai. 1W0M ) Ans Am- laß des Beswßes bH A«^spDbHß«MteM von ttnbenKug * an* bet ganten lingt>»4 w allem a mch ans ben «baetreienen Gebieten. zahlreiches Puhltrnm her- »eigelrbmi Gegen tl IS Uhr «Hit* <*» :khnth des»er bem AEthans 31 den x>u|abrt,:t*ette«we epa'.mr A» Aartzans- Lai «aeb »aba-n ne Orncteng statt wsb-«er- dürgermeister Di T»b'<» den AeeLspräftsten- rte an bee JKrdgr« »e des Reichs» herzllch Ddlbacu t. ß l c r. ber Ctzei btr Marin«teitung. Ab- IN not Zenker, unb Bi.ieabmirai Dr Tleeb e r foiute ctaotofefmir Dr. M« ißn « » b«Haben, an einem ttmpfaiig beim fRcgierunaepiäftiVetee Dr. Johannsen teil, zu Nm etwa 90 Personen geladen waren. Bei Nr «uckfatzn nach Annettenhöh« bildeten zahlreich» Vereine unb Berbänbr Hadri,patter. Morgen früh beaibt sich ber Re.ch»präHNnt tm EonNrzi a nach Wfanbfll zur ckinw«lhun> bee 6q 111 r Damm««. 245 Millionen Angestellten« verficherungsdeitVÜge. Berlin. 1. 3unL (PrioVLel.) Dem Berichs des Direkiortums Nr Aeichsveri icherungsanfteckr für Angestellte für ist zu «ntnebmrn. haß an Gel amtbeiträgen tm letzten 3aKx 2*5 Mll- lionen Mark et «gingen. Dte Zahl b«r Ber- sicherten wird auf 2.8 MÄionen geschätzt. Der Berwaltungskostenaufwanb beträgt 3.4 Prozent ber Beikragseinnahmen. Gestiegen find bte Leistungen ber Versicherungsanstalt. Znsaefamt traten 1*420 107 934 Renten (gegen 83273 im 3ahro 1925) zu zahlen. Schwere Nieberlage Tschangtsolins. Oeling ttoi de» Z ab truppen bedroht. Paris. 31. Mai (W» Der Soosertzsricht. erftaürr Nr Haoasoarntur berichtet au» Peking von einem oUgemrincn Xuck zua ber Horbtrup- p«n. Sunschuansana unb Ischalifuntschong batten van rschangtzolin 3.'«bi rchulten. sich zurückzu- reben. Iichaaatiolin wolle p r »oll o r 114) P «' i n g halten. Der Rückzug ber ttortnuppen fei ju- rückzufuhren auf bte Angriff» bet Bauern • f reif chürler unb bi» öriNgt be« «oueenmuro der Proo«) Lichmsi. Nr oon Moskau Nstochen sei. 2>* oubnuppen hätten btt Oberhand, unb bas Zu- fammengebea Nr ctrettfräfte van Nanking. JXjnfau unb (B i.kieHiuifl. bte (nb mit t-rianderer Schirk m ben in latzitr Zmt Huri b«rvo4tv-n Gemüter In U**be neriett wem, he über den Weg läuft. Arden Meter tneerrthinten Schon tebendre Kotzm» alter Aasten wirt auch altes vrrtteten tern. was h* ie ber Kunst, tm Jbintucwetbc. Literatur ubw mit der Katze befaß« Selbst dte Kode ass vptet- zeug wirst nicht lebten 5 steuere, ■etennb—gllif Au) der Heimkehr von rtnro. Tanzvergnssr» stürzte zwei suno« Leute ans Hänselst bei 3* f» »glücklich mit ihrem Bll ««er ad hab ein» wenige Minuten baroul kbu-e Tu*ld G Du Aach« Die C« e»b »an« nun aut be* Aloeaer ein D«rd«ch »01 In M» Jifbnart Nn«n Tag hott« man sich gemhnscht. den ein firabienbrr y/.mmr! Mti mtt »«W '»•O« mch L'eechem- jubtL T«Miß. mee bat nur »entg davon, »ml man flb*r die Arbeit atbeu» tJL **r bann «rd wann einmal einen 2Mi<# te bto Mhni 6onn«n* lichter die aber di« Slruftc huschen. Ader man frort sich doch de« ttrublcnb foanitftn laus Hua aber iß 3»gen brand« und Trübe. Dervrteßttch WM« man weber «en. Doch keine frohen, keine schönen Ttthimt mehr die un» umgeben. Da» Drüllen eine» Autos schreck! einen schGeftlich auf Da lacht die Sonn« frrunbü* tx» Zimmer. Man glaubt ibr nicht reche. 2Uan reibt di, Augen Hat man denn den Arge» nur ae- träwmiT Aein. aber der Morgen hat bte Mock» vechcheucht. mit heller Virahlenfrone ift di» Coene über Ne Berge getzieaen hat Ich tn tu ulend bllafuiNn Tropfen gt'pugrlt und hat »Kragt Bia ich nicht fchbnr U*b alle Weil Hai e» freien dllch beiahi. Die Giehener Gewerdeausftellung 1927. wich ab heute nach nittag 3* , Uhr dem Publikum zugä?,gl.ch fein. Heule mittag Habet bi< (3tdftnuiM va Scoenwart geladener Gäft« statt. Die heutige gesellige Abendveranstaltung dringt ein Konzert unter«, Militärkapelle unter Vettita« de» Sdemnusikweisters 2 bder. TBtqtit der Antritt »prrlte verweilen wir ouf die heutige Anzeige. Bornotizen. — Lageskalenber für Mittwoch. Gewerbe-AusßeNtmg Diehen l«7. 3.30 Uhr nachm. Grbffnung, 8 Uhr abend» Konzert in der Dolkshall«. - Deutfchnatwnalc Dolbparttt und Di ulIchnaklonale Studentenschaft^ 8.15 Uhr, Hotel .Hindenburg- Vortrag CReichstagsabgevrd- neter Pt. ®üenb«f) — Verein VuhcrfPOtt: 4 Uhr. Dovtshans. außeeordentkiche Generalvee- latnmlung. — Ghernalige Lerbgardiften 8 30 Uhr, Ile rein» lokal. FamUlenabenb. - Lichllpielhau» Bahnhvsstraß« .Safier der Menfchh«'- — Ahvria-SichOptele: .Der Staatsanwalt dem- iraßt". — r*rui|d) nationale Volk»Partei. (?. bei drm Swbicnrat Vr. «Ile adelt (Bettln) fprechen nxrb über ..veatsch« Studentenschaft und «ul- I u • m I uI ft • r Vr B < <«re (Siehe «eftr^e Hn- 3aLr Du Su- berfdjtflgr in der gtt:ngen BklNagachund, war« h befug, daß dir WieitA innerhalb aanj kurper Zeit *
    ■ •tpfri bi» yjm ffrtboDen einen bfeifhhartigen 6*mfen cj» dem Spiintholz bereu», die wie Schiäre an ben ^achbarbbumen hängen bi leben. Nachdem qeftern abend noch mehrfach erhedUch Segen lalle etebergegongen waten, brach tn bär Koch kur, mrch 2 Uhr ein neue» «chwer« Gewrtber IO», da» bet heftigen eiektnfchn Ünrtabungrn Hhr starke 3egenaüfle mil hch brach, tton edmben durch diese» Beller Ü un» b« ytr Stunde Rich» de fonnf geworden. Da» «edeeich hat durch be< Wte- berfdWöpc eine fehr willkommene Durcheuchtung erfahren. aüerbtng» ist die Temperatur H4d) wie vor nach schwul geblieben. •• Zur Abgabe der Bermdgenoer» flarung für 1 927 fordern di, Finanzämter unlerc» t'< yrt» die Steuerpflichttg« n heutigen «n^mgentetl auf Wir empfehlen dies, Sekaant» wachona der besonderen Beachtung. DSTl. Sonntagdfahrkarten - u den Vftngfl tagen. An den D^ngl,»e«rra -.ei g eiten bte Lonntag-lahrkarten der 3«..4t*oaba zur Hinfahrt am Freitag von vormlNaad 12 Uhr an. am ganzen Samstag am ^nadionnti 1 unb GHnmnnontog. ,ur AürtfahN am V'ingitionntag am A ugstmontag und am Dien»tag bis 9 Uhr NCM tf " Glln-ende B r 4 tat i • r u n g » - • t • folge bei oberheffilchen Viehes Auf der A) .^»pillung bet Deutschea Qanbutlrt- Ichafts-IDcieUichaH m Dortmund war her Vcmb- wirtschaft »tarn m«r-AteGchaß für bi» Prvvtn- Oserheffen aut 13 Stüd Vieh der Dogeiederger XaHe unb 15 Ziegen vertreten. Sämtliche .vn Ober Hefen gezeigten Sarnmluogea erhioUen erste Prell«. ImVveNdewerd mit bön| anderen Sammlungen zusammen gestellt an» den verschiedensten Zuchig . ten mMeldeutschen Aottnehe». wurde dem KrtlArntberzuchtverrin Schotten bet 1. Preis wgdnrcKtxn. bei brn grohen Sammlungen wurde TDeftfc’.en von OöerbcHcn ge'chlagen Der Verband her oberbefhkbei .-n^-muchrv- reine er» hi eit im Thettbewerir mit sech» anderen Ziegen- .-^chwer.-ü.üxn dxnjalli den l. an.aüuM»(it< 1». Arm den au*g«1Hllien Ziegen wurden 13. von den Vogelsberger Aindern 12 Stück xum Teil mU höchsten Ausdetchnungen prämiiert. •• 0 e f f e ■ 111 d) e Bücherhalle. 3m Mai wurden 1181 Bände auoaeliehen. Davon kommen auf Erzählende Literatur 647. Zeitlchriften 105. 3u- aendfchriftev 56. Literaturgeschichte 10, Gediche unb Dramen 25. Länder- und Bölkerkunde 4«. geschichte 22. Gcfchcht» und Biographien 9t>. Äunfb aefchlchte 17. Naturwiffenfchast unb Technologie 47, f)err- unb eecivelen 10. ijau*- unb Landwirtschaft 13, Gesundhrtttlehre IL Keligion unb Philoiopbie 34. Ltaatewilsenfchaft 6. Sprachaeiffenfchaft 4, fremdsprachliches 26 Bünde. •• tlrbeH»)ubiLaum. Der 3nfiallat«ur Wilhelm f) q M p t, Schiffen de rger Weg M wohn- hast, kann heule. 1 3uni, auf ein« 23pbngc Arbeit»- zeit bei der ^iflallation»flrma Georg 2lp p e l zu- rdrtbhdcn. •• Das Gleihecg-Sommerfeft des chkeidergixretaA wird in diesem Jahre am 19. 3un 1 tattfinbea. 06 sind dafür allerlei inlwttfente gesellige Darbietungen vorgesehen. Di« Vereine werden von dem gemeinnützigen O Irnberg »etc ix gebeten bei der Zeftfehung ihrer VeranAaltungea den 19 3imi freuulaflen. VÜ- Here IllitNdungea werden noch erfolgen — 3 u dem Unfall in der Ludwig- > rabe-O d« Tvilhelmstrahe. über den wir am TRontag denchötten. teilt un» die Firma Virkenst 0 ck fr Schneider aut. daß der Unfall bei Arbeiters Sran.r Heil Inne schlim- w Salgen gehabt har Der THana habe am TTvatagmorgen bte Arbeit fortgefatzt. 0 ae Ichwevc Quettchung. wie a»aa ur'veuagllch annahm. habe er nicht erlitten Beim I^unwfütimi fei es u.cht Holzinacher.br auch, sich einer OttNe |u bedienen. 5m übrigen fei eine Leiter zum Deßeig.n de» Vaumes vorhanden gewesen. allerdfwGs nicht ia Höhe von 20 his 32 Meter. •• Altersvereiniaung 1869 — 1819. Gin schöner Brauch. der schon seit vielen wahren hier eiagttührt ift und in dem unsere Stabt für manche anker« Orte vorb.ldlich war. sind bte Mer t-eftehexdcn Dereiniaungen von Alters» wUegex Arn» unb reich, hoch und niedrig. Aw» geffbruje aller Stünde. Parte.en und Äonfefl^nea vereintgea sich dabei, um in zwangloser Weise Griaaeraag
    ahr tn feinsinniger Delle auf dem klav.er begleitet. Segteret trug auch einige Klaviersoli meisterhaft eor unb leitete ben Obor- ge’ang. sowie einige ettnenbe Dor pelguaNette Oine angenehm« Abwochswng boten < n Vta'.elt- vortrag und ein Duogesang von Aldersbolleg« u 2IÜ1M rasch verflogen bei gemeinsamem Gesang. Ansprachen und sonstigen Vorträgen die Zeit, and nach Mut--macht «8 beachte bet Autobus einen großen Teil btt befriedigten Teilnehmer nach Haufe, während der 3cH den and rechenden Taa benutzte, um zu Zuß durch ben maienfnscheu Wald, vmn Gelang bet erwachen Dsgel begleitet. nach Hause lursckbußehren Grohseuer im Marburger Univerfitätsgedünde. H Werburg. 31 Mai. Heute obteb gegen 9 Uhr brach im Dachgeschoß de» erst eor wenigen Äahren n,»erbaut,a ilaioerfi- tüt»»«rweituag»g«hiube». gegenüber be< UnnNtiüüt am Lahmoe. bem fog. Land - grafenhau». Feuer aua Die gesamte Frei- wtlllg« h«a«rw«hr ging mit chrnttichm» Geräten Dem Brand« ,u Leid, auch lechmsche Rochüfe unb ÄMr mürben eingefetzl. BW 11 Uhr übende war der Dachstuhl de» nach der Umo«rfltüt»ftrub< zu gelegenen Flügel» bereit» »»liftündig »lebte- gebrannt. Man ift eifrigst bamüH »in Umftch- greifen de» Feuer» auf bie anliegenden alten Bür- gerbäufc», die teilweise schon geräumt werden muh- ten. zu verhindern. (Aach einer späteren Reibung ist der Dachstuhl be» ganzen Gebäude» den Flammen zum Opfer gefallen.) Huf telephonischen Hilferuf von Warburg wurde mit Genehmigung be» Mbt Feuermehrbez«menten in Giesten die MotarsPriV« ber Gießener städtischen Feuerwache zur frfleletftung nach Warburg entsandt. Die Wache rikhe um 10J5 Uhr in Gießen ab unb traf gegen 11.3t) Uhr in Warburg ein; sie braucht, indessen nicht mehr in Itztigkttt vu treten, sondern neblieb zunächst in Reser»«. Gegen 3 Uhr morgen» traf bi« Motorspritze wieder in Gießen ein. Huf der Rückfahrt tarn die Mannschaft bei Miten-Bufert in ba» schwer« Gewitter, welche» in ber letzten 3!acht hernieder» ging unb so heftig war, baß bie Wache be» starken Regen» wegen untereeg» auf freier Landstraße anhaiten mußte, ba feg (ich« Sicht unmöglich war. Berliner Börse. ter heutige Gfsekteu-ArÄhtzerleßr Berlin, 1. 3unl CWfD Funstpruch.) Auch im heutigen Frühverkehr hält bei groß-i Lusttofigkeit und Unlicherßett bte schwache Haltung an. Das Pubstdan löst ftch weiter erheblich von feinen Sngagemcnts. so man feinere Kursrückgänge befürchtet Man hört mir einen Fardeaturs von ca. MO Prozent vermischtes. Ein oencr Baifan. D « Barts Jung eine» neuen Tßcktans gehört heute *u bau SeUenheiten. und fo ver dient denn der Ls ttcht eenes engtttchen Offi- *'.«* bttoabett Buhnerflamltu. der m der ättf- r««cx .3Cu8r.ft»en 3etnu»ge woedergegeb« tt-txB, Jvgcn chnbe des Krieges tm Jahre 1918. batte ei« mg..’ 4xt C*fige«t. ber ben truppen des angkv^ägvr'N'chen S banö angehört«, ben Aust» rrw «rhaäcn a bet Aäh« des AudoB-Secs tn i?*ldfr.'a cm reuen w'4.»ä«ttchen Poften an» .-legen Der ArchaLt-S« bcf.nM ftch an dch Steile wo Ade-N ni« und bk dem <1^1 Mkü G«o »e des Sudan, des Uganda-Prvarttvratch -id der Xc -3r^wc «u^ammenstoften Das ’.awggHhrrtTf (beehrt bübei einen teil des Aordenbe« des -Grvfxn Ostatrihrmsch« ®ro« Sen»" e nes durch 0 ntruch entstandenen rie- hgcti Ta es das «tn gev og.'ches Segenstück bildet »u unkrer oöerrhei»!ichen T etebeva *2&tt bet kw» der Kaitettttchl als Deine» Bullangebcnat au'aeich chtci .st. *0 smd auch am drohen O|« a'r .to: Ichen Graden «atztr* che Vultone rnftlan» ben. vor. denen der bekannteste unb gröstte der .st lunar lscharv -ß. Ais nöedlrchtzer Bulfan dieses *c_- ctr» gatt d aher b«c nur XX3 Bieter hoho Teirk -Bullan am vüdende des Audvif-Sees. bet 1SSS -.vn dem ungarischen Grafen letefi mit bem See lu'ammen entdeckt wurde Dies« Pull an bat ch 'st >1 bkfmn Gebiet beobachtete der engl.iche Offuier am Aordende des Audvlf-Sees das Auffteigen gewaltiger Raachmafteri. di« ben gan*en Hortsont verhüllte. Um «'nen Duschbranv konnte cs sich nicht hanbein. da die Erscheinung ui Ian« dauert» unb an einer ganz beWrnrntem Stelle blieb Ginen 3uIIanb«g konnte er nicht beobachten. Da die Stelle an» abeft.nltcheen Gadiet log. muhte ex sich au» ttrftmbtgungmi beschränken unb erfuhr, dah sich dort ein neuer Ärater gebildet batte, ber aber in der Ebene selbst toa. Di« Gescheh» nung wurde bann mehrere 3abt« beobachtet, aber ia der letzten Attt stnb bte Aauchichwabem vettchwunden. Gs dürfte sich ade« halb wieder em neuer Vulkan bilden, denn der gai^e Unter- gründ des Audvlf-See» ist ttn einziger Herd unter, rdischer iWuigetoaltcn. bte sich bolb bter. ball) dort einen Ausweg suchen müssen. Aoch unerklärt ist die merkwürd.ge Tatsache, baß neu« vulkanische Ausbruch« mit Hocketanden des Sees ui • a mmen ’ all en. O» h anbei t sich wohl bei der Gni'tehuag der neuen Vulkan« stet» um eine «in- malige große (Trplofion auf hie gleiche Werse sind offenbar in Ttentschlanb bi« Haare der Grfel unb ber Laacher Se« entstanden. Lin »ogea »ofl uau Gogh» für nicht»? Der grobe holländische Waler van Gogh teilt mti anbvre« bahnbrechenden Genies bee Kunst da» Schicksal völliger Äettennung bei iteö- jciien. A>ährcnd heute leine Werkst auf» hbchfte bttDunberi unb nicht minder hoch bttohlt werben. wurden Ire noch vor einem 'ÄerttUabr- hundert verachtet unb al. GrasDölzBflg eine» gröberen Baumfttia» zu vergeben 04123 Vierbnrg. Str. 15. Oiherie Motorrad mit elektr. 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Don den Damen: rirbe- d47 / echten b mit urauf» er. der tXrm man I rinfübren Die :5nd>» beten Mn öilfabon“ Dichter f:aö jeder überfandre, fchickre ifan der Antwort einen oierfeiligen pTdfrtfd) bviatigen tnollten und üqer. ihm billigen Tribut durch eben bei , vflbr.rtf eilen und In rüden 3nbt> nur P nattonalisnnis sich daher bei 3ugrnb ffu^beü Link» irojmt eine fietne gns JCTT 2btbee. machen Sie Perüden. immer den und nicht» andere» al» Perücken " Sie bind« den f lichen avheenyNih mdgsicht ihm die gedeutet. Schade, ai diesen viel zu lila darf, wäre etwa» zu Al» ein Perückenmacher namens Andre Voltaire eine fünfahige Xtagöbic .Da» Orb» Schleier bluSend, Pfirsiche und Hautet: ein Pan he» auf Erden ein neuer Äonen Eden Pandit bri^t he önbii-i er. Huf dem Ileinen Zeitungsschau Ärgebni» de» fvzfaldernokru tilgen Partei Btotz oor dem Bahnhof fpirh bw neue tarftkte » nrrlledl im Ärun aüschen Rücksichten, sondern p ftriefte önffaltung fahler Äunt. nicht geurteilt werden. De» ferneren schien un» Vesser» er- schemi b et wn»trf1i und träumen, und leiem so enicudi vom Büro® den *ünmrfMau«n er*len Der Ä4u*oQ ne: —sinbei dimer der en Sliheuette von 9lc•• ?el_ ein kühler Sbe-Kroirfi »* non brr See herüber und halb sitzen mir weher im weichen dotftet de» 3uge* and crusten noch rnmal im Dämmerlicht die grünen Wiesen unb bunten (Bärte a. dar Maur 9cer und all die Schön» beit, die ein warmer Sonnenstrahl erst«den lies». Brn Itrtüjbfj;?»'ene" Hat da,selbe Äebränar fic. rlbe Geschiebe !' Jbr 5 beeter and Kuchen aus her drude klingelt die e:r?.hfnb.: ‘•ft. die Schisse pfeifen die Bote? tuten und bald dl man ‘efbft weder mitten Im Äetriebe und oc*ii Feiertage in her ruht ng»sonne bleibt nicht» al» «n Schmuck insberg* jetein. f ag, 3. 91* 8?,Udr V fit^nufle** vt MEÄ m "lem-j (j#nm hat übet der eingesessenen Bevölkerung Bietzens, der ganzen Provinz Oberheffen und des benachbarten preußischen Lnhngebiets ist der im 177. Jahrgang erscheinende (Siebener Anzeiger mit seinen drei in eigener Redaktion bearbeiteten und in eigenem Betriebe gedruckten regelmäßigen Beilagen (Siebener Familienblätter der Unterhaltung und Belehrung dienend durch sorg- faltig ausgewählten, gediegenen literarischen Lesestoff Heimat im Bild der heimatlichen Landschaft, ihren besonderen Eigentümlichkeiten und ihrer Kultur in Bild und Wort gewidmet Die Scholle vonI-achleutenundKcnnernderHeimaterde für dieLand- wirtschast und Gartenbau treibende Leserschaft bearbeitet Für die Geschäftswelt. Behörde und Familie, für Wirt, schäft. Handel und Verkehr ist der Gießener Anzeiger ttwodk MB' DM roeift Ipidan könnte ) Stab der . Subbolltonig* den dreien ober vieren, um die es sich ebne Preisausschreiben — lohnt, nicht zuzurechnen iß. würbe besche den an- Frühling über der lllarmara. Bon ui,er em o. H Berichterstatter (Bachdruck nu4> mit Dueüenaigab«. oerboum lonfianlinepel. SUi 1927. Dir Sonne brennt zum edlen mal com f)tznmdterb< amtm schwitz« a oor Hrted. 3<Üur.gtjungen un? Nuhoertäuser «len w hm und her unfi über dem allen liegt ctn cbrntbetdjber.?,? Lsrrn langen Drid dcr hi hundertfacher Mlederholung nur folgende DvNe enthielt .Machen Sie Pe» Eine literarische Zeitschrift, tn der eine Arbeit von Detlaine erlebten en war, zahlte ihm biefe in jünffranfftüden. 2ta übernächsten Tag erscheint Detlaine beim Kassierer und haucht ihn an: .Schämen Sie sich beim gar nicht. Sie haben mit vorgestern ein faNches SünfftanfcnfHkf ge- schulgc eB. für da» der Part^.'.aa des Zentrums mt: a 'er eintral wurde erneu! schärfster Kamps angdagt und dr» Mmntni» *ur weltlichen Sch ul c Wiederau cheg.-nüder betr rdderalismus des /entrum» .'et.'nie 5jUf rdtn' m 'einer de« deutfan-e« Rede die du-» (ManiWüd de» Parteitag» b.lbetc m>! Rach>rud den 0!nhett»staat, der bte Sestaldernokraiie err-.r. :en wolle 3m- trum und Soitaldemokratle sind sich alle in allem wesentlichen unr.: g aber man kuinpst in Preustrn Schul er an Schuller get>r. die bürget, brn Par« teieu hu 'vr.-uken . *> Jx :‘.h d nicht der So- zialden-.okratte .'mMifcrn Wien an' von einem 'ozialdcmoki.. i chen Aeg.mmt da» Dor: Diktatur das bi <• unerfahrenen Provtnzvedner ge» brauchten tnurde von der Parieile-.tung abge» lehnt — nichts wisim wollen Dankenswert war auch da» offene Mennlnt». dah der Parteitag da» Retchsbander n„r als Schuhtruppc der So- Malbc ttMrafc ansirh: aut eie sich bte .0.affen» pestn bet künftigen inneren R .npfen un.'ebingt uerialler ’önnc Kkntrum und Deinolraiw al*et führen Meter rein so»iald<«>trattfchen Truppe tu innere Rümp e Uiannschatten au» ihren Reihen zu und bürgerliche Führer beider Parteien 'iven ün Dvrstande der svglaldetnott«! ischen Äampffrmt .Rein Dui der. bah bet solcher Verworrenheit Uneinigkeit und Verschrobenheit tn den burgir! 4xn Äamplr» iben der Sozialemo- kratte der Mut v<:chst und sie dm Antritt ihrer Herrschaft bald feiern zu tonnen glaubt .. Demettmswert war da» Bingettünbnt» 4n- sviens bah die internationale Sö»ialbenrofrohe einen ItarlviTf erlebt b»ibe und kein Mmsch mit ihren i?rgebnifei zufrieden fein tonne. Der 3nternatinnMt«TU#. len unsere Sozialdemokratie predigt scheiten immer wieder an dem Rationalismus der Sozialdemokraten anderer Länder, die genau wissen, dah sie jeden Boden bei ihren Bdlkem verlieren würden wenn sie den Enterten Auswüchse einer an sich gefunden Srkenntnts von der Lolwenbigkrii körperlicher Betätigung Sitten sehr lufttil an die Wand gemalt werden nnen. es lag nahe, eine Satire zu schreiben. Unter den Händen von Reimann und Schwarh ist nicht» daraus geworden. Mir entsirrnen uns Voll» Regie betätigte sich veichl.ch geräuschvoll. war "iigftsich daraus bedacht nicht die ge- dngfk Belanglosigkeit uni er den Ttlch »arten zu lallen und trat vieles unnötig breit, wa» ener» gisch hätte wfammengeeafft werden müflen. Dr. Th. Was ift eine Oper? Die meisten von uno. die wir nut Dagner auf gewachsen sind, giaubeu noch beule, daß Me öruirrtdlung der Oper sich von den Anfängen über Olud. Mrzart Weber bis zu 'Dagner wie eine Dt rhtl.ilbahn in gerader Richtung aufwäNs betöret habe und dah ihre levle Station, eben 'Dagner, zugleich die höchste ü'^rhuupt erreichbare sei. Daneben bri sich frei Ich die Erkenntnis Bahn, l-ah Wagners geniale Vofung des musiDramatischen Problem» nicht die einzig mbg- liche war. und wir gelangen zu e nem a er echteren Urteil über and.ri» geartete OvernschSpfungen Sv auch üb. t Händel» Opern, denen der bekannte Musikhistoriker der Berliner UrooerfU lät Profesior Dr Hermann Aberi tm Juni- hell von Belhagens ft Älaftng» Monatsheften f iten höchst bedeutenden Aufsatz widmet Händet« Opern verfügen weder über einer literarisch wertvollen Ter», roch eine dramatisch fefsilnde Handlung, noch eine individuell geführte Gtjarchetenltoidlung Die Handlung ift Rebenfache. Staffage, mit dem einzigen e Teilung" beleuchtet die innere Vage Der Partei und schreibt .«3* ist sch- schade, dah Über den soeben tn Äiel vu ®nbe gegangenen sozialdenu-kratilchen PaNeuag nicht von der qefamten Presse in voller Aus- führsichkcit berichtet werden konnte, fv ausflchr- sich werckgflcns. wie e« tm Dortvürt« geschehen ist. mehr übel als wohl, denn dieses Zentralorgan der Parket hat chi icftanDenertna5en die Aufgabe, nach auhen hin die Einheitlichkeit der Partei zu wahren und mdgllchft nur die Meinung des Parteioorstands zu Won fnurmm zu lasten, und seine Redakteure haben, wie der Hauptschriftleiter selber tn Ätd erklärte, keine Meinungsfreiheit gegenüber den Parteikdrperfchaften. 3n den Auseinandersetzungen des Parteitags klang es aus dem Part ei Vorstand von Beschuldigungen der Hetzerei. Kriecherei und Angeberei, und aus der De^enfeile von brutaler Rücksicht»losiglcii des Parteivorftand». Unterdrückung der Meinungs- freifh h und Persvi entult, von der einen Seite höhnte man. bah der preussische Mlnlfterpräsi- bent Braun als ctn Staatsmann von Format gefeiert werde, woaogen wiederum vom Bor- ftanh einige Parlelolätter beschuldigt wurden. Partelbeschtüfsc fo gchäfsig berabudehen dast einem der Siel höchstdge; es wurden Anträge ein* gchracht zugunsten der Arbeiter und Angestellten der Parteibetriebe In denen versucht werde, die sozialen Sinrichtungin abznbauen und die Arbeitszeit zu verlangeen' es v-urde gcfLigt. dast dieser Parteivorsiond sich mit (Bemalt tn den Besitz von Zeitungen bringen und unbequeme Redakteure htnauswersen wolle: die einen meinten. die Partei dürfe keinerlei Beschränkung der geben." .Regen Sie sich nicht aus. Herr Berlalne. hier ist ctn anderes." sagte der Staffierer Verlaine steckte ev< ein. .Wo Ist denn nun das falsche Stück?' fragte der Kassier« .Mein falsches Stück" schrre Derfatne in erneutem Rorn. ..Sie wagen es zu rellamieveo. wo ich fotrtd Müh. harte, es unk r»ubnngen!** P. M. Gerard de Aerval schrieb an Murger' .Lieber Freund, ich bin heute xum Abendesien änaclabcn. fanr.f: du mir vielleicht einen Frack leihen, wenn du emen haft?^ Murger antwortete .Sem du muht mir nur deine Hole schicken, damit ich ihn btr bringen kann." Kleine Geschichten von berühmten Leuten. Der fvanzSsifche Fabetdichter Lafontaine war sehr zerstreut. Sines Tages unterhielt er nmitten einer »ihlreichon C lange mit einem jungen Mann. AlS der Jüngling sich entfernt hatte, fragte der Dichter .Der war diefer nette ftmge Marrn?" .Das war doch 3br Svhnf Ferdinand T u g u der seinerzeit ein viel genannter Dramatiker war. war oft zerstreut. Als fetr THitarbeilcr Alice: Bourgeois gestorben war und jemand Dugu<- fragte .Rommen Sie morgen aut Baldigung T' antwortete er. .Morgen farm ich leider nicht, aber übermorgen bestimmt." (Siebener Stadttheater. Xeintann undLchwnry: „Tcr^nstballföntq" Sommert Heater' Gestern sind wrr svzusag»n mit beiden Beinen in die Sauregurkenzeit hin ein- gesprungen. Man konnte es schon nach den ersten fünf Minuten merf.-n Da# Rouheirncr .Rur- theater. da» uns als (diehener Stabttheater nicht unbekannt Ist. gab allhier fein erstes (hastspicl i3» ward dazu der . Fustballkönig' au»- ersehet und mitgebracht. das unseres Dtstens jüngste Mufensind von Reimann und Schwartz al» welche sich leit langem der Schwankfabrtkation ergeben haben und durchaus keine Reulinge mehr tn dieser Branche sind Mündern muh man sich allerdings, dast sie von ihrer gesegneten Tätigkeit mit der Zeit nicht mehr gelernt haben Bei dieser letzten Reuigkeil ist ihnen beiden jedensalls erschreckend wenig eingefallen. (Man wolle uns hier nich: mistverftehen wir haben Berständtr» für die Forderung leichter Theaterwaoe in der sommerlichen Saison, aber wir sind der Meinung mühte auch an einen einfachen Schwank mehr Mitz und iDrazie und vor allem Geschick und Handfertigkeit gewendet werden. gerade well die 21achfrnge so grost ift. Ratürlich ist auch da» Angebot grost. es gibt sogar viel mehr solcher Thea ter'nicke, als man auf fahren kann. Trotzdem wäre ein Mäcen. fröhlich und gebefreudig, dringend zu wünschen, der ein gutbezahltes Preisausschreiben veranstaltete. §ür ganz gemeine anders als unsere, nicht schlechter, und hat den Borkig, dah fie_ ur- und grandmusikallsch ist. "len nicht an alle rnög- detzerr ’ A-uen Die schnurgerade ctrabe bi» zu»' Äsirr hinunter tft tauber und rein grfegt San hat bc« (Befahl, datz fite Bewohner N<|er eines Weltreiche», die »altfen md Sultane der Türken In ihrer größten Seit gelebt. Hier war der M'ttelounkt der »al- serzeit Byzanz, hier stand die grüne Fahne des Beherrscher» aller cklaubigen Noch heute wie ehedem ist e» der schönste Fleck Buropo». Blumenoerzierte gut ger'legte tlnlapf. uinfäumtn die Grundmauern und Neste von Mach! falle und geichichllicher Gröhe. Und wer hier steht und htnüderschaui — sink» auf da» Hasrngeirtebe, die eilenden Boote und ragenden Äasten fier llederseeschiffe, auf da» Goldene Hom und dahinter auf da) teralknformlg ansteigende Galata mit feinem Dahrzeichen. dem Genuefer — türm, gerade au» auf da» Tlflbloue breite Band des Bosporus und die grünen Ufer Anatolien» mit ben roten Häu- fermürfrln unfi recht» auf bk Bastion von 6fu- tarl und da» spiegelglatte, fllberglifambe Marmarameer der könnte niederknien oor der Schönheit und den Schöpfer Im Geschaffenen verehren. Ist es ein Wunder, dast Mete» himmlische Stückchen Erde teil Hunderteü von fahren ein .fanfapfrl der Völker ist und dast Tausende von Menschen um diesen Preis ihr L'fbm gaben. Zwischen schlanken Zypressen und grünem Malen steht lew oor den Maliern de» Ballfen al» Zeichen der neuen Heil da» eherne Standbild des Mannes, der da» Volk der Türken im Augenblick de« Untergangs noch einmal hochrtst und mit ihm in seltener (Fnergi. den Erds.ind zum Uanbe hinaus trieb und die Sei fenbtofe eine» Grostartechenland mit dem Schwerte des nationalen Freiheitsdranges zerschlug. Den, Manne aus dem meisten Marmorsockel Ist ee anju- l*fan er kann nur vorwärt» stürmen ober stürzen, IMÜckhllten iästt er sich nicht. Deist leuchtet die Marmora unter der Frühsinas- sonne wie grün bemooste Hünengräber steigen Die Miyenlnleln vor un» aus der Flut, In der Ferne schimmern In unendlich zarter blaugrüner WeDen- Hnle die Randbergr stlelnostens und darüber, rein und Har, erhaben schön, der schneebedeckte Zacken des bichynischen Olymp Schon Ist da» Schiss in Haidar Pascha. Schnell herunter, damit man im Fua noch einen Platz erwischt. Dtelr Dagen sind ideal schon, die Gänge breit, die Sitze bequem und rie|cn-irofa Fenster Tür und Fenster stehen offen, durch den Wagen weht oom Meere her ein srtscher Lusttug. doch so angenehm, so welch, rote »hn nur der Süden aebcn kann. Die ganze Welt scheint in ein einziges Meer von (Brun getaucht, ein (Brun mit kleinen bunten Tupfen. Sdjroangrüne stelle 3w>reffen stehen links am Hang grohe schattige Pinten, dunkelgrünes Moos, lenchtendgrüne Wiesen ziehen sich wie frik kaum drei ober vier witzige Stellen tm Tert gehört au haben. Und man hat es nun schon allzu oft im Theater erleben müssen, bah ein Mensch auf der Bühne tm dritten Akt noch immer nicht beariffen hat was jebem tm Parkett und im obersten Olvmr» spätestens fett dem zweiten schrecklich klar geworden ift. 3n unferm Fall: dast die röchet nd.- Stserfucht des Rudelfabrikanten Tirdemann toanun et. Mob in unfern Schwänken fo viel Rudelsadrisim gibt! aus leinen Proluristen Müller gänzlich unangebracht ift. weil dieser, ein Fufchallmctstcr vor dem Herrn übrigens, bannt das .Rind einen Tarnen hat. well nämlich der die Tochter meint und n.cht die (Baltin tmb Mutter. Sonst wäre vom Inhalt der drei Akte kaum mehr aufzufahren, als dies, dast denn doch Einiges wenigstens ins Schaufpieieiische um irden Preis hinüber gerettet wurde 3um Beispiel wenn ® ol L ein kleiner Othello im Schlafrock äugen- rollend imb wutschnaubend dem vermeinten Der- fahrcr und seiner eigenen Frau auf den Hals rückt, die doch gar kein Tal em zur Desdenwna hat . Wenn er dagegen in Unterboten zum Fustbollfpiel aitiritt. dann erwerh dies nur. wozu die Fabrikanten tn OrmangeiutM von Deiftrs- blitzen ihre Zuflucht nehmen tnufaen Oder wenn Bold einen ganz «chten Pallen- bergtrm zum besten gibt ur.fi al»' Grundstücks- maller C3n>er.ftein fiem begriffsstutzigen Proku- riften galai te Lehren erteilt Sin neuer Bonvivant stellte sich vort Hans iWielil» uotrlatflit'lt ierin Aaularbthtfl, dchen Kbttr.Wfc® aema!tä.f* [l fllowfai. difftiiimi «i r. für des 1 lee« . iill aus- 7Betminflfftct5eit bulben. Mc axtbrrr herfon^tm Unterordnung der Meinung«frechen uc:,r di« Interessen fr*t ‘Partei der PaNdvorfitzenbe 'prach von Zwie.rächtsti?lern, von organikerter —uerilnberei, gefpuft mit Moskauer Gdb. von HLml'chrn Bernerkungen dn« Parteiblaftrt. zu denen man nur Psur Leute! sagen kdnne TDer-r. mit solchen Ldnen verfochtene Gmenfätz, schon m-alich sind in einer Partd. deren Anhängerschaft nervuNden ist durch den Dillen nur Macht gegenüber dem Erstehenden, so dar? man D-ohi an- nehmen, baß es, Venn fia einmal in ihrem .{ufunfteftaat zur Macht käme, mit der Freihdl Gleichheit und Brüderlichkeit mintMterJ mcht besser rvaHrscheinlich aber schlimmer oestellt sein würde al« in dem gewiß mcht idealen Ctaal*, und Gesellschast-wesen von heute Für manche Idealisten, innerhalb und außerhalb der Partd mag da» freilich L eder eine enttäuschende und bedrückend» 8rfenntnt» sein, di« die Leitung. an der Herbeisührung jene» Zukunftstaatrt mitju- wirken, mcht beflügelt. Der Verlauf des Partd- tag« behärtqt aber auch was man schon vorher wußte bah in der Sozialdemokratie Atnat im wesentlichen Ueberdnstimmung besteht über das sonialist.sche Gnbz',1. keineswegs jedoch über die Lichtung, in der es erstrebt Verden soll Herr Löbe der es versteht, dn gescheuter nach allen Leiten verbindlicher Ldchstoaspräli- denk und zugleich dn lehr radikaler Sozialist au sein, fordert die entschiedenste Opposition argen die Bürgerichen, und zwar mit der Begründung bah es jetzt nicht länger mehr um den Schutz ber Lepublck sondern, nachdem diese gdichert erschnnt nur wieder um beu Gegensatz von CoAtaliimu« und Kapitalismus gehe Die Begründung ist zweifellos richtig Vie so manche ander- Erkenntnis, die Herr Löbe schon vor dem Parteitag im .Vorwärts" zum besten gab. »um Bdspiel auch die. dah es der Partd an den geeigneten Führern gefehlt habe die das Staatsschiss in neue Bahnen lenken, bi« Wirtschaft ohne tödliche Grschütierunqen enlschddend umformen sollten, und dah die Partd gar manchen guten Mann auf Posten stellen mußte, die er nicht entfernt beherrschte. Di« andere Auffassung vertritt Herr Severtng. der aus feiner Grfah- rung als Minister des Innern gelernt hat. welchen Einfluß man in der Legierung ausüben kann, und der dn ebenso angefebener Parteigenosse ist wie Herr ßb6e; er verlangt, bah die Partei alles daran setze, um Männer ihres Vertrauens an dir Macht zu bringen und diese Machtposition gegen leben Ansturm zu verteidigen, bas heißt paririvollMdw Machtpolitik und iu diesem Zweck Koalition mit den Bürgerlichen )aß diese partdpvlitische Macht- und Koalltions- polttik nur mit großen Zugeständnissen auf Kosten des Par. -Programms möglich wäre, ist zu selbstverständlich. als baß Herr Severing es nicht dnfflb? D ef« E nfichr hindert ihn aber Wied-.rum nicht, so einseitig wie irgendein Heiner Agitator gegen eie Deutschnationalen zu eisern, weil sie ihrerseits die grundsätzliche Opposition um jeden Preis und auf jeden Fall preiSaegeben und — um der gleichen Macht willen, die der Sozialdemokratie recht sein soll — in widerlichem Schachergeschüft politi'che Grundsätze gegen Mi- nifterposten sdlgeboten hätten. Wo so beroor- ragenb dnflußrdche Führer wie Lbbe unb veve- ring über die praktische Politik der Gegenwart und bet nächsten Zukunft so entgegengesetzter Meinung sind da wird sich so bald kein Gr- blld gestalten, bas für nichtsozialistische Parteien besriedigend wäre oder gar dem Wunsch entspräche, dn« Legierung von bet Sozialdemo, fratie bis zu den Deutschnationalen «rftehen zu sehen Gs wirb also sch-n nichts anderes übrig- bltiben als mit der jetzigen Koalition im Leich sich welterzuhelsen. die sich bisher als die einzig mögliche erwiesen hat, mit der man unter dem parlamentarischen Unstern positive Arbeit auf einig« Sicht hinaus leisten kann Wie s-.ch in S teuften die LeaierungsverhÜltniss« gestalten, die ute von der Linkskoalition mit sozialdemokrati- >tr Spitze beherrscht sind, wirb wesentlich von der Sozialdemokratie selber abhängen: wenn sie vabrmachen will, was Herr Hilferblng in Kiel gesagt bat daß Preußen zu einer starken Stütze des Sozialismus gemacht werden müsse, bann weröen auch dort di« Grenzen immer deutlicher, die II« von b«n andern Parteien trennen" In den .Leipziger Leuesten Lachrichten" schreibt Paul Harms . In der politischen Kinderftub« Deutschland ist man immer noch gewohnt, die Begriffe des Partdsreunb«s und des Parteigegners mit den Hegriffen gut und schlecht zu setzen. W r sind nicht ungestraft das Volk der doppelten Spaltungen, der politischen und der konfesfiei-ellen Wir haben uns von so vielen inneren Hemmungen und Fesseln ,">ch nicht frd gemacht, die glücklicher - Völker schon vor 100 und 200 Jahren ab- zustreifen anaefangen haben, daß Wir von der urwuchf'gen Ans Hauung nicht loskommen Mdn Glaube, fd's religiöfer. sei« politischer Glaube, ist gut. bet Glaub« der andern ist nicht nur anders. fondern schlecht, ist böfe von Grund auf. und seine Lieber! rächtigkdl den dgnen Anbän- gem täglich von neuem darzulegen. ist heiligste Pflicht tvdes Gesiiinungstüchiigen Der .Vorwärts" bat. bei Gelegenßc.l des Berliner Stahl- delmtaaes und gegenüber den Angstgefühlen der Ashaltdemokratie. sehr dchtig dernerkt es verrate die primitivst» Stufe politischen Denkens, wenn man den bloßen Anblick des Gegners nicht ertragen könne Man darf den beherzigenswerlen Satz aber wohl dahin erweitern und aus der primitivsten Stufe politischen Handelns verbarre fih wer jebvn Tag für verloren hält, an dem er nicht dnen ober mehrere politische Geg- n«r mit Dretk beworfen hat Gs ist schon so das deutsch« partdpvlitische Handdn sowohl wie Mis Denken entfalte! seine stärkste Kraft nicht wenn es für etwas sondern Immer nur. wenn es aegen etwas ist. Mnb da jeder sich am liebsten da betätigt, wo er sich am tüchtigsten fühlt fo fühlt M» deutsche Paridpolitik hj> weder recht wohl noch recht kicher, wenn Ile sich nicht polemisch ausloben kann Das polemische Verfahren, wie es in Lorft- deutschland üblich geworden. Ist von dner öden Ginerleiheit Wochenlang wurde die geplante Ta- aun.i des Stahlhelms in Berlin als dne schwere vefahr für die Lepublti hingcstellt und die Regierung ju schärfsten Maßnahmen dagegen au’ge- putscht, als die Tagung ohne jede ernstlich» Störung der Luhe bedauk-n war. wars auch nicht recht, und sie wurde nachträglich zur 'I'eb»ulunii#- losigkdt um gelogen Wochenlang wurden Die Dcutschnationalen als unAutwrlämg» Kantonisten ja als meineidig» Sch^iditnge der ^egierungs- rnehrhdf atzeetnau kum beben fte der Lepudlik qegdvn. was von ihnen als mit regieren der Partei zu fordern be» Aevubltk etn Lech? harre te bagdie es n der Sucksprdl« Bdchimpfungen auf btt Deukichrationalen. weil sie bas getan batten.' Des Haltlot« Taumeln von ctrxm Wider- pruch in den andern toarau doch nur daher Me Vewegu.-vz. b e unter Führung des .Vorwärts" unb des .Berliner Tagebtutts steht, -ühl: 'ich stark als Segcnbetoegung und wenn bu Durd- mühlen. gegen M» tote rufend focht umgefall m find, w richtet le in itzvet erreg:..- Phantasie schnell neue «nch um nur weder .gegen" etwas wüten zu können Freudigen Herz: J Verben. die Deutkchnat onalen dem vrrlängrrren Schutzado fet es mcht rcch: und nicht genügend, vcr müßten erst noch .moralisch" abrüften. eße wir auf halbwegs anständig» Behandlung Anspruch erdeben könnten, fo verbi N en vir uns das nicht ohne zureichen' ■— Gründ Lus dem gleichen Grunde werden es Ich Die Deutschnational en verbitten dürfen, daß ihr« Zustimmung bte erst döhnifch hi Zweifel gesogen worden, bnei jetz: wo sie erfotgt ist. al# dn Zeichen moralischer Berlumpung angefreibd werde. Denn nutzt daraus kam n !> r zur Geltung kam Man wirb belberselts aus Mele Zufammenkunft mit Befrlebigung zurückblicken. f Gründer g, 31. Mai Die Bezlrksspar- kaffe Gründerg hielt ihre die»jährige ordentliche Mitgliederversammlung in Gegenwart der Vertreter von 35 Gemeinden ab. Da» Krei»amt Gießen al» üufsichtvd.Hörde war vertreten durch L«glenmg»rat Tr. Kruger. Der Bericht b, • Vorstände» über da» Geschäftsjahr 1926 wurde von dem Direktor, Dekan Schmidt, ooraetragen. Au» dem Bericht ging btroor, daß bie Entwicklung der Kasse hn abgdau fenen Geschäftsjahr durchaus günstig a>ar Di» Spareinlagen sind gestiegen von 954 Konten mit dnem Bestand von 343864 Mk. aus 1267 Konten mit einem Bestand von 598 712 Mk Dk Einzahlungen auf Spareinlagen tm Jahre betrugen einfchi. der kapitalisierten Zinsen 390 841 Mk. denen an Lückzahiungen 136 992 Mk gagenüberstehen. Die Sparbücher oerteHen sich nach d,r Hohe der Guthaben wie folgt: unter 100 Mk. 37" Sparbücher, von 100 bl» üK) Mk 545 Sparbücher von 500 bie 1000 Mk 101 Spvirbücher. von UM) bi» 3000 Mk 128 Sparbücher, über 8000 Mk 24 Sparbücher. Die von ber Kaff» elnaerlchlewn 13 Schulfparkaf- | e n wiesen am Jahreeschluß einen Gesamtbetrag von 9705 Mk ouf. Auch die 3*ihl der au »gegeben en Heimsparbuctzien hat sich cm G«lchosl»jabr lv.-'entllch erhöht. 3m Kontokorrenlverkehr hielt der rege Geschgft»o,rtehr an. Der Umsatz war höher nie hn Vorjahr. Am Jahr,»end, betrugen auf 249 Konten die Guthaben der Kunden 115 58V Mk.. bk Schulb ber Kunden 234 376 Mk 3m Darlehn»- verkehr tonnt, bk Kasse da» Hypothekengefchäft wictzer mehr pst,gen. Am Ende b,» 3ai)r», waren rur.b 80 Prozent der Sparrintagm In Hypotheken angdegt. Lechnet man noch di, im Kontokorrentverkehr gegen Sicherung»bypvth< mH Au»nahm, von solchen, weich, nicht b,r Satzung entsprachen ober au» anderen Gründen abgdebnl werben mußten, zu b.c -»aus'chuß be« Aufstchterat» oorgenommene fach h:'t«sten voraeschicht- ItÄm 3dt bis In Mi* Zdtalter beg nn«no«r G^ fchichte Cdbrr konnten Idol« eines lechnffchen Manqds Me berrilliegenden Lichtbilder nicht vor- gduhrt Werften. Der Vortrag zu dem «Ich auch aus der Umgegend «in« Ansatz! tntewdkrtrr Personen dngetünben hatten, hätte einen bdferm Bduch verftirn! Bür^rmdtzer Fendt sprach dem Lebner bm Dank brt HrdanmedItn aus Blllingen 31 Mal > bn HiPs- unb Werbe Woche des Vereins f Ä r da s Dentschtnm I m Ausland« wurden pvn brt Meftgm Voikstchvle 40 Mark gdaiomdt •_ b an Ne uitäni-.y Stell» aut e*me»g gedrachi Auch Hai <4) eine Schu lgruppe unter - "'ung nm Lehrer Walter geb*Iber Mrri* Ariedderg e K11ch Göo ». 31. ÄaL 3ci 3un; Merl un-<; 3 , f a n g p , : ei r .Germania" Mn 50t4b r ig«* Bestehen unb Perbtxftei bcnru Fahnrnweitz« lovu eir.cn großen Gesang s- •_ e : 11 r e 11 Di» Vorarbeiten zu dem .reste Ichrdten rüft'g vorwärts Außer den wettKrd- leiden Tercnte werben '.ch nvtz aus ber nutzeren und weiteren Umgebung 2' Ge'ai-g7-cht über da» ubgelaufene Gejchsffjabt lautele günstig. Di« Bilanz für da» Pah IM6 schließt in E.nnohm, unb Abgabe mit 35 400 Mark ab. E» murtze etn Aeingewinn oon 755 Mark erzielt. über dessen BeNtiluna die Versammlung be* schlvi,. Der Beitritt zur Obstverwertungsgenosten- sch,»« In Bübingen, über bu i>anbwlrt|chofi»afsestor Kaaei (Büdingen > bericht, lr wurde deich osten und lunadjft die Uebernahmc von zwei Ünteden genehmigt. Zi'.-hrtxm mivt die Gcnosienlchalt eine Keini- pur.flemafd)ine für Saalgut an|4)o|fen. — Der y rauenotrein Hz eit gestern seine bie»|ähdg» Pahreeoe'rjamml u n g ob und feien, durch ein gemütliches Zusammensein («in 3 a b r # »le ft Pfatter Kahn grüßt, dankte und gab ben Jahres- bericht unb bi- »oblag, Prin», Ernst zu Stolberg-Koßiu. bie eber'aQ» lednabm. übernahm den Jbrerwrfin be» ®»rein». Bei Kaffee, Kuchen, gesanglichen unb in sltätlichen Vorträgen ber Damen 9 unb G. Göllner. S Davidfohp und E. Bogel und gememjamen Difbem oerkbtm bk Teilnehmer einen schönen Nachmittag Der Verein zählt gut Zeit 107 Mit- glledet. # Bab-Salzhaufan, 31. DUl Hier lauft dn» vrßentlich» Horstanbsfttzuna brt Säng«rbunb»s .Mit tl»«»s Ltbda- t a 1" statt Sämtlich» 11 ’DunftrtMtdne waren her Irrten Der Bu i besvoefitzentz». ürftrrr Otto L»ntz von G«iß-Lidda »rfiatt»t» Bedcht Obr« bas Bunbrtfingrm zu Fauerbach ®r betonte, batz sämtliche Bunbesverdne tn bezug auf ihr» Öd- ftungen musikalisch unft technisch in bdlänMge» Fortschrnten begriffen find, obwohl In dn*efnei Berd nm gewiss, Hemmnisse au ützarwintzen warm Ldber muft M« vvrgnehen» Bundes- fahrt an ben 3bein um dn Iaht ber- 'choben werben, ba sich statt ber nytaxnMgrn Tdlnehmerzahl von OCX) Personen nut etwa 300 dazu betet; erklärt Hatzen Gs würbe bd$L"" ler von Cftottr". Gg Deitz in Ltzot^m Onginoltrachf grüßte tn bumoevaüem ^etztcht Ml« Teilnehmer »dgten fsch bai»ar Hr Mn warmherzigen •mpfang ur.ft Mr vnetrdtiiche Vs«' Hlegung Ss mögen über bX pedewwn ?r*te fdn. Mr an ber Sonbedahrt tr.!~.we Ma'nz. Worms Wi.-sb^bim Darmtzabf Ktzftets- hettn. Ohmbach br» Lhd-, ber. MaM jU L e i chWva hn ßt rektt »n M ai ng g«M|«i _ jrd Nifät. daß lu ih-e » gca n 7 öt6cmmrr 3mw Dir Sehnte* trurN gleit en ujiD O*»nfrr.!rr. unterer beulten für billiges Geld »ugäng. ch macht, du wünschen wSrr. daß oud) untere eioene Reichs» bottoNrrfnon .^tonflun ich brr- ^otb.lD an» 'hisste Um 7 45 Uhr «ubrtr. Nt I«iln«^cui hochdefneNm über da» ®eteb r.e und gebotene BHtbrr In ihr« Hetmat |urüd 2ta gleiche Las« bet» Cor.rUQj ’aeb totebmim bai Nrt Wj* Hetorrabrcenen .Rund ur. Schot» tcM" vorn ktfijm luionsM» unb M rorrad» tub ueter tarier Beteiligung Wart Sa» Den er Dar Aeftcrt «Intig bte für boi Rennen om>- 2,4achte ^citnba*1 i‘: lanNcha'tlich taunbctwil Mr örrrdc 'ühn über RuNnashan Popper.. Hrv* Oteob« U r t>Nrtr W^"»r»erk Schatte' Boc altem it die fttrrdt te sparst cher .^ »Ncht . rbtlbtlch fcürftr Ctr.awiger. 'chüll'r Äerorn i;nb vorhanden Dos Ifrän hatte ein# en» Kbrurr v^bl 3u<»-rga"gliche Bedeutung bas Gotteslied im Dech'cl unb Dandei der Zeit en. In Freud unb Leib brr Alenschrn unb Ddlker besitze. nüber allen schmutzigen Bsnkellsngeriledern werde baS Lied »ur ®bre unb »um Pi elfe Gottes sein« ewige Lebenskraft beweisen. Sie Grüße des Se- kanars U -uterbacb überbrachte Dekan Schlds - fer. Nachmittags bewegte sich ein großer 8efl- »ug vom Marktplatz in den nahen Dald. wo in der herrlich gelegenen .Kahl" unter Beteiligung einer taulenbfopfigen Älcnge eine schöne Nachfeier sich antchloß Bei verschiedenen Ansprachen, einem Ma"eitchor der Klrchengefangvevrine: .Die beste Zeit im Jahr iß mein", zahlreichen S'nzd- gelängen der Dekanat «vereine nahm auch diese Beranstaliung einen wohlgelungenen Dcrlaus. Mit Rücksicht auf die heim«ährenden Gäste wurde schon um d Uhr der Rückmaifch zur Stabt unter fröhlicher Marschmusik ang-treten. Starkenburg. DSL Rüsselsheim. 31 Mai. öm verheirateter Zugschaffner. Baler mehrerer unmündiger Kinder, fiel beim Rangieren von einem Güter, ug Ss wurden ihm hierbei beide Füße abgefahren. Bach Anlegung eines Aotveibanbes kam der Berletzie ins Kran- n e n goß ein Isitzhnges Mbdchrn Spiritus t r ber brennen ben Apparat D Sim 23|tttiger Metzge s'ktzm von Heidesheim, der oo- einer Br te'oßn vom Aachen ans Wer «prigen wollte siel h l7h«i > r. den AtzetN unb mußte da er Ns Schwimmens unkundig »ar gan, matze em Ufer ertrinlen Preußen. Mrri» rSeylar. DSL Metzlar 31 Ma ave Mvrvr- t ^a-ehügiet kamen am Sonntag n Hohen- i»: m« te einer Kurve Io heftig zu Fall, hast he beide schwere Verletzungen davor- trüge- Ser eine mußte « bie G echener Sh rurg.'che Ätimf überführt werden da eine ernte Opera t on an ihm vorgenommen werben mußte An te nem Auskommen wird gezweifelt o Bellor. 31 Hal. 3ur Kontrolle bet > . • ie 3 i e | e I ft e I n e (sog. Backsteine) f e I b ft he r - teilen unb brennen. Ei werben log ,felb- »ranbiieaelbfen errichtet, an bie verschiedene poli$ei- hdx «rorberungen gestellt werben 00 Slkfflilbo, 31- Ma> Nachdem die langtflbnae nebamme k) oßdach vor kurzem gestorben «st. Ist es der elnstlmmiae Wunsch der de- meinbeeiB»obner unb auch ber (ßemeinbevertretung. eine Nachfolgerin au» ber (Bemeinbf au», bilden zu teilen. Die K r e I i o e r w a 11 u n g ist Nicht geneigt, bleiern Anträge Itatpugcben. sie will viel- mehr einer anderen Hebamme bei Kreises, die nach der Neuregelung bei Hebammenweseni keine kie- berlaffungiainehmigung erhalten hat. bie hiesige ßrbamrr.enltelle übertragen. Die (Brmeinbe beharrt lebod) auf ihrem Anträge, so baß man gespannt ist, ob bet Rret» ihm nicht doch flattgtbl. Die Dauer ber fluibilbung einer neuen Hevamme betrügt 18 Monate. j Hürniheim. 31. Mai. Dem Landwirt Otto Schneider wurde auf ber LanbwirtschafUichen Huifirllung in Dortmund für ein Sogeliber- per iR I n b der erste unb (khretioreis erteilt. s (stroß-Kechtenbach. 31. Mai. Der Bau einet T i e n (t g e b ä u b e •: für bie hiesige L* anbjägereiflation steht nunmehr endgültig fest '.'lachdem vor kurzem durch eine Stegierungt- kominisflon eine orUiche Besichtigung stattgesunben. hat jebl der Staat am Dorfausgange nach Klein- '.'llchtenbach an der Prooinzlalstrahe Itiilhlar—Butz- bad) einen Bauplatz käuflich erworben. Mit bem Bau bei Gebäudes soll halb begonnen werben. Die Bau- kosten sind auf runb 15 0W Mark veranschlagt. Au den Kosten bet Bauplatzes leistet die Gemeinde Groh-Rechtenbach einen Zuschuß. O Dornholzhausen. 31 Mai. Die hiesige Spar- und DarlehnSkaffe hielt dieser läge in der Gastwirtschaft Aühl Ihre dies- idbnfle Generalversammlung ob. Aach uroffnunj der Derfammlung durch den Auffichts- ratsvorsltzenden Straßhefm erstattete der Vebrcr Watz de" Gefchüftsderichi für Nis abgelaufene Gekchäftiiahr Hiernach sühlt Ne Kasse zur Zeit 76 Alitglieder. Sie Haftsumme betragt je Mitglied 1000 Reichs mark. 3n erfreulichem Umfange Haden Ne Svarr nlaarn »ugcnDOuncn. so daß Ne Kafse von dem bisher geübten Verfahren. Geld nur aus Wechsel abzu- 11 11,1 . U.-* i-JU» J.*.e a-uJNcr ÄA* L>-.- sehe gtgr*. 'S.:tg'chast ;rhrn koemtr Se kreN.- brdürfn ''e >er Akltal <->rr frnTitrn restlos bete. eNa: werde Jet bie Ge'chLhsanterle werde-. h Prozent dtnfe® vergütet Trotzdem bte Ko"e ge^er! ch nicht verpflicht et «st aufzuwerten will fte doch ihren TidgücNem Ne N-rch bte 3r.‘la: rn perl?reo gegangene" Spareinlagen te bestchrürcktem Umfange awheerrrn Auf bte 3n- Nnunrii der Kasse ÄJtenJ-bnml. Sür^rrtmi- cu'huu ukw) tonale ein entsprechender Betrag abge'chrcchen werde" De rer wurde auf Anregung brr Miialieder ins Augc ge'aßi nun Inn-' aniu'cha'ten Str Ainskütze Betragen lui Zeit für SchulbderrLge 10 Prozen: unb für Spareinlag - 8 Tnumi 3« ein katzun;e na^.g auskcheiberNs Vorstands- und Austlchtirals- orttglrb wurden durch Anruf einstimmig wieder- greSbit Arets Marburg Marburg. 31 Ma Heut, nachmir:ag wurdc im Stadtverordneten ttzungsf aale derneue Oberburger «r eiter von Marburg. Mueller in feiersichee Meile durch dm *Xe- iieru-g^prüfident Sr Zriebensdurg aus lalle! in Irin A m t ur4) Durch'chneldeu der Halsfchlagader mit e nen Lakchenmester getötet — Die Z'iahnae Haus- angeftellic Lhnstlne Glock d'.e infolge eine* schweren -rplolionsunglücks In der Aorsthausstraßc kürzlich lebensaefühtllch verletzt wurde, ist setzt Im Krankenhaus Ihren schweren Bra ndvunden erlegen 3n der Vll- helm'traße wurde h»er vor einigen Tagen das Fahrzeug des Droichtenbe'itzerS Heinrich Beitz von einem überholenden Kraftwagen an der durch den Anprall zur Seite gefchleudert wobei Beltz vom Bocke stürzte Unb fo schwere Verletzungen erlitt, daß er fetzt im Krankenhause verstarb Inzwischen hat 'ich Ne Staatsanwaltschaft der Sache angenommen und Ne Leiche beschlaanahmt Der Autvlenker. der Chauffeur M ü Her. wurde In Hast genommen. Süchcrtisch. - Htlaire Belloc .M H11onür wider Dillen" Aus N-m Snglischen übertragen von Hellmuth Wedel und Hans Jacob Mit 22 Illustrationen von G. K Thestenon. iAomane der Welt. Herausgeber Thr ma» Alunn unb H G Schessauer ) Th knaur Aach' Derlag. Berlin W 50. Ilmsang 320 Veiten 6 . In Ganzleinen gebunden 2.85 All. - So einfach Ne Zabel Neses Romans auch ist. so überraschend und mitreißend sind Ne Verwicklnnaen Ne sich in rascher Folge aus einen scheinbar unbedeutenden Sreignis ergeben Begleitet von den witzigen Zeichnungen des berühmten G k Ehesterlon erleben wir Ne spannende und seltsame Geschichte unfreiwilligen Reichtums, bte durch Nm humorvollen Autor zu überlegener Zeilkrltik gestaltet wirb 3M 3Ui.c Ur »du Sie f vlklor - stifche Arbeitsrnethoba Begestudet do Julius Krohn unb wcitergeführt VON nvrdtsche- Krachern Oslo A'chehvug Leipzig. e.» Itic 167 S SSO «k Dec hrfanr.i. ftnni,4>f Ttekkskundle« Icel bie« Ne reichen ®*. frn: !’. 'e der iwrN'che Irorfchun^tzmetHoden »o Ne )4 den unfrtgen weit ix»rau*geetlt hnb. •: gibt uns ein ie der Hauptsache rein pvaknkchei es soll jeiacn. velchc Wege bte s.nrcklch vollskundl ch< *crt ..-j gegangen ist. und welch utegr Dollstundefr i'chung . derhaup« zu gehe hat Aach einem , ^leitenden Kapitel N»s de gewid- «I ist unb zugleich de Berhültnillc. unte denen Nrte Blethodc gr.**! wurde 'childen gren« bet DerlaNcr bas Arb«irss«i d so ci> N- volkskundliche Zer'chung erfaßt das Bolkswllsc «oweit es 1 .riiNt snall. 2 von der Phania'te bc- arbeitn und 3 echt vofksrümilch Ist Mit btest tehr c gen Bearrnzung — «s ist hier Nicht be ON in eine Ortrterung der lehr h< ß umstritten« Frage nach der Aufgabe unterer Zvn aus dem Gedier de Bolls.'und« aus'cheiden wollen. Demgemäß richt« ...istigen Bolksül.rl eterungen in ber Huupi lache auf Volksglauben unb BollsNchrung Htei y-trb t* cinönngfi der Schürfe und Klarheit ba* Ler'ahren für Wahl de» Tchemas. Beschaffung Sichka g und Ordnung des Stolls für Ne Motiv- analtzfe zur drlanguna ber Normal- unb Gründ form etwa eines AlÜrchens' dargestellt (Äar 1 bis y Di« Gesetze Ne brt -der Entstehung der vvlkziüm! chen Phanra'IegeNldr^. ferner N. lentgen Ne be ber zeitlichen und räumliche. BerHieitung wirllam 'inb. werden untersuch so der *3 nfluß bet Bergest!ichkeit Srweite runge- unb llmgestaliangstriel' u. a. (Kap N» 13). Unter Autzung aller Nefer Grundkßtz ist N< Grundform einer Volks« imstchrn liebet liescrung »u gewinnen erst bann Ne Zrage na«* Hetma:. Wa,tdcrung Sntstehungszeit zu beani wvNcn i31n tiefg.chi-.dx-s Schlußwort übet Nr Wahrheit-Verpflichtung des Forschers schließt Nr wertvolle und anregend« Arbeit (8^ Sr 8 Maurer .Die Bierte Wand". Organ der Deut'chen Theater-Ausstelluna MagNburg 192- - Dir Festnummer der .Merten Wand", bi. zur ÖrtPnung der Deutschen Theciter-Ausstellun erschienen ist. Hai einen wesentlich DcrÜlrflci Umfang unb bietet einen außerordentlich reiche, Inhalt. Aich« weniger als 64 Beitrüge aus bei. besten Aebern sind In ihr vereinigt Aamhasi« Wisienfchaftler der THeatersorlchung umreisten In '-undlegenden Beitrügen den Fragenkreis des heutigen Theaters Ne Praktiker des Lheatc kommen daneben eingehend zum Wort Bühnen bilbnet, Regisseure unb Darsteller Dte 3vf.- nunimer entbot auch eine Reihe von bishei unvcrüssentlichtem Material, s. Brief« Carl Maria i> Webers und unbekannte ThaaterdriAe Heinrich Laubes urrdjflunbrit brr Redaktion. 12 bl» 1 Uhr millogt. 5 bl» 7 Uhr nachmittag-. Sam»lag nachmittag grschlosten Gießen fernruf 369 feilersneg 91 paßende Strumpf! PAi )ede\ Schuh der V-l Vie< Unser Pfingst-Angebot Schuhe 5- Für Ausflüge ütiololohe-seneo tf'anb •yiunb Vfunb 25er fflefeniifier MiiEkg 1.45 Vund 2d>otb:el t**3 Set- Bllüeler wusln '"L, 0.15 ölfflöeer-Sliüj ,aton',"Ä 0.90 10 Riegel Schokolade 0.95 «00805 1.80 Htöheeten 2'Hhinb'Tofr frtf. * jtfia « Jur- mM Heut«* Iftxter Ta« Aeta In » r< viraß t -3, Fernsprecher 102 Schiflenberger Weg 24 Fabelhaft billigl Kaffee : tu Astoria-Lichtspiele MITO : (* itiflAiio (Mr HolfJbflb. Rein Vabrn. Wegen Breparala keker Laleielete 1 Tregge keü 24n (föeoloöener 23er Oppenhelmei la «epfelroeln öPflKUonnnDeifl Hüpleröery 6olö MHM WM BESTE OESCHAFTSÄEKLAME IST STETS EIN INSEÄAT IM GIESSENER ANZEIGER 1 1 I 1 1 1 1 zu billigsten Preisen in Riesen-Auswahl 1.90. OroDgeoöe Bonboas SOMMER DER MUSIK ■ FRANKFURT HM MHIM L80 i Tote , 0.30 u. O.SO IMTERHRTIOHflLE AUSSTELLUNG 11. JUNI-28. AUGUST *3* L" Oberhessische Auto- und Fahrrad-Industrie Otto Göbel / Gießen IflflIW Hulffibtuofl 5 Uhr HOL' 0111(005 öoi 5Weig ms Ulitwirleaöe 300 Bflmtr der 5Iqö( uoö BernlMoolileftr IflieiPullet Oelloröloen2Zofen 0.95 Der Kleine Hanomag« hat einen Bruder bekommen! Blofimorif VoiRcmn ZkMlOlIMil C*|iirir.rr 1.60 1.80 1.48 0.78 0.48 HANOMAG/HANNOVER-LINDEN Amer. Vertretung. Die jtrrM polflerwerfftdtte Adam Wehrheim in Aießen,Löberstraße Jlr.il hat In Derblnbung mit brr IHfbtffabdT Karl Hahn aus der Gewerbe- Ausstellung Gießen, Volkshalle JidUm 23, l»rc erfistafilg« arjeugnilfe au*?dtrnt SemllilillOmlie-Sm £. Bofenjroeig Slkßkv. Seirtrsroeg 58. l Treppe **• Heutr letaler Tw Der Staatsanwalt beantragt Ab morgen L.« rinachL Fonaiae (L Frirrtar » VonSpürhunden verfolgt Die Geschichte eine» treuen Kameraden In 7 Akten. In der Haupte- I Rle • Tin -TI*, der bertbtete deutsch* Srhlferhnnd. Ferner Liebe und Alkohol Luatapl#*l la 2 Akten. sowtr Immer mit der Ruhe Grotesk* tat 2 Akten. SWkiZklW inner ööaineriflle (iümeinijetl con..u Orangen »?,, • «,«>» 1.35 aitronea faltige. • Iiütf 0.20.0.25 Aart enoerkauf m Viebea Giehener Terkebrsbartae, Sehcrsmeg. (Einje »arten: Ulk 250. Mk 2.00 Mk. I.5O (numerierte Plätze) 'Programm 00 Pfennig. «ashrolt In Harburg: Bniebrsonrtn Zwangsversteigerung 3m Auftrage der Verneindekaste In 5trrfhnrf versteigere td) am DonnerSta I. dem 2. Juni d. 3m nachmittag- 3 Uhr, In der Gastwlrlfchaft Wolf in Wist- mar »vangSweife. meistbietend gegen 'Banabhmg, folgende Gegenstände: 1 NHlchkuh, 9 Hühner mit Hahn, 1 Kastenwagen. r?dltpreste, Zentrifuge, Sofa. Wanduhr. Dich. 2 Studie. 7 Zementpfühte für Garlenzaun Laun-bach. den 31. Mai 1927. smid ________Rüger. Vollziehung-beamtet. • S& F-Kaftee • vortunliche Miichungcu Vt Pfund 2Uw. 2.00,1.80, 1.60,1 JO Laster der Menschheit Ab morgrn bis elnschl. Nonntw U. Feiertw > tol. 1.95.1.15,0.60 Meyer Gießen, Bahnhofstr. 30 (neben Schede L Füllgrebe) 3 Tafeln Milchschokolade ... 0.95 4 Tafeln Kremeschokolade .. 0.95 Für die Bowle: HJeihroeln direkt vom Oafi. Vner 1.15 । «H m. ®L Drudjad)en aOcrllrt ÖMÄ die vrRdl fche UaiserßtLt, vra-rret, st. £eapei v. Mk 5.— an LlBter-16eke, Ichtoart und blau Mk. 1H—. Wlilleckei in allen Preillaaen Blase Arbelie-Aailie von Mk. 7— an. Weilklaler- Aulae Mk 10.—. ■eaekeater-leeee von Mk KDO an. BeetrelHe leeea In allen Garden und Öxdhen von 1NL 0 nn. lekwarae leeea für Kellner von Mk. HX— n Haler-Aulae aal -leeea, Schleudert'retten. ■ebreaekti Aaaiae noch lehr gut erhalt, von Mk. II.— nn Fraok-, leeklae-, Schreck . Cataway-Aaitie lehr blQIg. leeea, «oioie Kellner-WeetenJiifadt vtei-wert iHarbnrger Sefifpiele 1927 vom 27. Mat bis 12. Juni Er hat dne krlfn.v Konstitution, ein flinkes Wesen und ateilt wenig Ansprüche. Seine l,ebens«ifgabe Ist eine andere, denn er ist ein Klein-Lastwagen von 'h-1!* To Tragkraft Die vielen Vorzüge die er mitbringt billiger Betrieb, niedngcr An* idiaffungsprds und hohe Ixistungsflhi^keit in Bezug auf TngkraiL Stdgcvcnnögen und Schnelligkeit machen es jedem vor vim'trebcnden OeathAfimtann zur Pflicht, sich wenigstens sofort über den neuen HANOMAG-Klein-Lastwagen zu unterrichten Illustrierte Drucksachen werden kostenlos gesandt, eure Vorführung des Wagens ist für Sie unverbindlich. Bitte wenden Sie sich an unsere anrer Vertretung Wir liefern CMsake. Prits ir. Lahmen der £au»bdü»ertoe .irrang bletbl. rr-r.H die Vee»ögen*r«chn»»g «.ne 3M: er dm 0 321 439SO 2H! g< imübtr i 367 555 2E! ■ Vorjahr,. auf und ist bam.t fo gtewlrg fpruagfra^ in die Höhe geschnellt daß man da» trt« Erstaunen - Lur^ertrewohl t*r* Rehen kann. D el«» Zr.x ai'cn der Btrmbgcn*- tMnmg tnnert> a.' Mart '.361 es gerecht en gt erlchernen och wir bi dem Aechnur»«r i leültrl* len zu otfiPen. das» wir In dem neuen W rllchall»- |alr den testen Ar gleich »Rock mit 300 000 Mk zur Dedung der VedOrfwP« mit in Anspruch nehmen müllen DU Ueber1chu''c aus Irubercn Jahren werden banrU, wie die Stadtverwaltung tn ihren Er lÄutenmgrn «uni Voranschlag ausdrücklich her- vvehedt erschL-pf« fr.n Ob es gut und r.chr.g Dar, den Haushallsous., anziehung aller Arierven herdrizufühve». erscheint uns zweifelhaft W r hätten es lieber gesehen. wenn man eine Bqgelung getrvf- fte hätte br. der auch weiterhin ein fi- «ngkellet Aückhal, m Höhr von etwa zwei ♦rtitdn des nunmehr mjriefcten Kelte» des AirAgteichstocks verblieben wäre. Die völlige 2ui- zehruna aller Arierven wirb sich, so fürchten wir, schon beim nächstjährigen Voranlchlag lehr empfindlich bemerkbar machen. Veirachlei man bte Lusgadenlette der Dermdaensrechnuna Im eingeinen. io muh man sagen, bah hier nur Dinge vorgesehen sind, über deren Dtingllchkrit bei uns Ml Zweifel besteht. Zur Beschaffung von Schulraum für die Volks» und Fortbildungsschulen ist ein erber Teilbetrag von 1 Tlillton Mark eingesetzt worden. Wer unser» Schuluntet- *e kennt, lai n gar nicht M darüber lein, dah diese Summe unter allen UmUflnbm bewilligt werden muh veil 1896 ist auf Mdem Gelieie nichts Durchgreifendes mehr achchehen, mttllerweile ist die Einwohnerzahl un- lem Stabt von 22 932 im Jahre 189c aut 34 310 nach dem Stand vom 31. Januar 1927 an gewachsen und damit hat sich auch die Zahl der Kinder vergrbhert. Wer wollle angesichts Meter Sachlage und Im Hinblick auf die ossenkundigen harten Mängel In den *djuluntctfün<-rorch- nete» über den Verwarrur.gsoorich!og hi-aus- gehee. werben — D-enifltieni fr; “er. T es t-er Verwaltung mbgltch lew wird -m nächst- »ähngen Voranschlag für diele» Titel ausrer- Lende Bitte'. bereuzustelle» denn auch hier gilt es voe kern t» frühere» Vahren Veri-mte» lehr viel wieder gut zu machen Mit Vesnedi- gung kann man TetteUen. bah lür die Um- Wellung de» Ltrahenreinigung». betrieb» und der Müllabfuhr aul mrbeme Orunbiagc bte vetteren erforderlichen Mittel vorgesehen sind S» ist I» der lat hohe Zett dah den alten, hygienisch auberrrdentlich oedenklichen Zuhänden ^ldm. glich'; rin Ende gemach« wird Die bedeuten dir en Summe» der hier -m einzelnen noch nicht regttzrier- ten Mehraufwendungen IN der Bermbgens- rechnung betreffen d».e Finanzierung des Wvh- nungsbauprograrnm» 1927 aus Kar-.talm.neln m*J 1 360 350 Mk und die Lusgieichsontte» an die Betriebsrechnung zur Deckung des Fehl- betraae» :n Höhe von 750 000 2Ef Zieht man aus dieser Betrachtung der Lusgabenheigerung nach dem Voranschlag bas Schlußergeonis. so muh man anerkennen, dah in dem Entwurf der Verwaltung tatsächlich nur bte alletbr.ng- lichhen Aufgaben Berücksichtigung gefunden haben. So schwer den Stadtverordneten auch die ng werden mag ' nicht umhin können, dem Doranschlagsantrag der Verwaltung hinsichtlich der Dermögensrechnung ohne Abstriche ^uiufttmroen. Den Stadtverordnete» mag habet die Tatsache zur Seite heben, dah He febt die unweigerliche Pflicht Haden, nun endlich zum guten Teil das r.at)\ubolen. was früher aus den verschiedensten Gründen versäumt wurde, und dah eine wettere Verzögerung der Orhillung d eser Ausgaben einfach unmöglich th. 3n einer Hinsicht haben wir allerdings noch eine sehr oedauerltche za machen- wir vermissen in dän Voranschlag die Dereuftellung von Mitteln für bi« Grbauung eines Viehhoses Für diese Smnchtung hatte sich schon im vorigen Jahre gelegentlich der öffentlichen Erörterung der weitaus gröhte Teil der ui der Kommunalpolitik tätigen ’Jkr- sonen entschieden Mittlerweile ist auch seitens der damaligen Opposition anerkannt worden, bah ein Dirhhos in chiehen lehr am Platze ist, und man bat sich infolgedessen , Ü r die Schaffung dieses Unternehmens ausgesprochen. Auf Grund d:e,cr Sachlage hätten u. ®. die erforderlichen Geldmittel in den Voranschlag rubtg mücmgeitclli werden sollen. Wie die Dinge liegen, wird man nun wobl hoffen dürfen, dah im Lause dieses Jahres für diesen Zweck noch eine Aachtrags- forberung vorgelegt werden wirb Dah im übrigen ein Siebener Viehhos auch in den Austriebsziffern seine Vegründung findet, Seht aus der nachstehenden zilsemmähigen Aus- ellung hervor. vuftrieb auf de» Girhener viehmsrkic». Märkte Rindvieh Schwein t 1900 29 16 977 10 234 1901 88 19 792 12 645 1902 41 24 412 17 239 1903 • 41 24 035 7 344 1904 38 19 321 10 745 1905 36 26 159 14 720 1906 28 27 894 8 886 1907 20 27 669 10 488 19U8 22 29 372 10 489 1909 23 32 794 8 958 1910 13 20 881 6 148 1911 Maul- unb Klauenseuche; , tetn Markt 1912 10 8 121 1 754 1913 16 22 088 3 894 1914 U 17 724 3 881 1923 U 5 675 982 1924 16 8 249 1694 1925 19 14 682 1803 1926 Maul- und Klauenseuche; kein Markt Letzter Huf trieb an den Vieh ha nbrispi ätzen Bamberg (10. Mai 1927 ) 246 €tud Berlin (13. Mai 1927 — Viehhof» 701 „ Dinslaken (3. Mai 1927) 500 „ Dortmund (18. Mai 1927 — viehhos) 810 „ Kirchhain (17. Mai 1927) 316 „ stobienz (21.8pnl 1927 — Btehhos» 268 . Leer (UL BUt 1927 - viebhas. 5-S6 . Main; '.">enn 341. Oldenburg 789. Vraunlchnxig 278. Anhalt 185. 'Bremen 1330. die übrigen Länder 3277. 33.7 Pro-, der Auswanderung des letzten Jahres (22 124) entfallen auf tue Industrie, etn- schlietzlich Bergbau und 'Baugetoerbe. LandwiN- schast. Gärtnerei. Tierzucht und Forstwirtschaft sind beteiligt mit 21.4 Proz. (13 283); Angehörige des Hchidild den Gerichtsbehörden zugeftellt werden wird. Das | Merkblatt ist dazu bestimmt, den Laienrichtern bte | Erfüllung ihrer Aui aade ui er eicht er» es gibt hren etuei Ueder ck über hrc A chte und P'. chte«. Im e nwlncn g.?t da» Blatt d e Voesch r'ter. befanr.t, bte die Ablehnung des Amts rechtfertige», bie Heranziehung der H llsfchö'fe» od«r H.I'sge'chworene» und die Ent.i-.dung von der Dzenstteistang regeln. -:ib weist aul die folger. une»tfchul. fiter Veriäu.nung e.ncr S.tzung - rer. h.crdurch b e l*e» i orderen Ordnung »straten ettra ai:s.,e' chloren werden Dodenbenuhungsertrebttug v des Bürgermeisters Granzin zulammen ?,u:n Gesä-äftlSfühoer wurde Derwaltungsamtrnann H « I m st a e d t « r. Offetibach a. BL, geh Au» der Fülle des BeratungSstosles seien her- vovgehoben die Erhebung einer Semelnb«- bierfteuet unb einer allgemeinen Wertzuwachssteuer. sowie der Entwuri M ® e - meinbebeanttengelehe#. Die Tagung war zugleich ein Abschied tüt den in den tretende», auch um den Hessischen Städtriag hochverdienten Bürgermeister Dr. Kayser, Bao- Bauheim, für dessen im Plenum und In den Kommissionen vorbildlich«. nie '>ersagende Arbeitsfreude der Vorsitzende hrrilichfte Wort« der Anerkennung fand. An dem Scyluh der Veranstaltung nahm auch eine Abordnung der Stadt Herkulanum. Vcm Gustav W. Eberlein (Bomi Herkulanum, End» Wal Der Vulkan war schlechter Daune. Den hohlen Swckzahn vorreckend, rauchte er krumpflg wie rin Anfänger, spuckte wie ein Matrose und zeigte sich überhaupt von seiner schlechtesten Selle. Es kochte in Ihm. Der Professor der ihn zu überwachen bat, musterte Ihn kritisch, bdtierte den Krank- dritsbericht, den Sie ja gelesen haben, und ll«d Den Blick durch »rin Observatorium wandern Das neue, das jetzt en paar hundert Bieter unter den fauligen Stockzahn, dem 1930 zerhörte» und ausgebrannten, liegt. Storni gingen wir hinunter, begrübt en Nm König hörten Mal url an unb machten uns daran auszubuddeln, was der alte Misanthrop vor einiger Zell, er war damals kcho» genau fo all und griesgrämig, und man schrieb das Jahr 79. tn den Boden getreten hatte. „Hervulanum eHodicodum cst“ stand auf ber silbernen Spitzhacke zu lesen, bte der König als erste» schwang. Den zweiten Schlag tat der Korn- mtslär der Provinz Eampama, ten dritten der Minister Je del« Dann ging nn Bauern und Bütteln und Schultern und Schütteln durch die Erd», wenn man ben grauen Grub ft em über Herkulanum so nennen will, mvtorllche Kraft Hob t» die Hände der Arbeiter über, bte den kurzen Spaten rinbrüdten. Schutt bröckelte ab. fTtrae Schulterkörb« hngen ihn auf. Vollwagen schafften ihn wen — da» historische Werk begann Bi®« lange, so blätterten «ich unter dem unwider- ftehllchen Druck moderner Technik die Schichten ab. tn denen bisher alle Ausgrabungsveriuch» nad> kurzem Anlauf stecken geblieben warm, rin Haus hd sich auf wie eine Türe. Zentauren brechen durch bie gemalten Säulengänge wir tun einen Schritt vorwärts und stehen aus dem Mofaik- bvden still und erschüttert, als hätten wir das Geschichtsbuch zugrichlagen. das rmt dem Jahre des Behitxnrfbn: fte# «dh’ e': Bun beginnt jenes unsagbare Schlendern durch eine Stadt des Altertums, das fielen von Pompeji her vertraut Ist. Aber diesmal, sagt Professor M a i u r i. werden wir nicht die Dächer rinschlage« und uns den Weg zu ihren stummen Bdoognem mit Brecheisen bahnen sondern bescheiden anklopfen, wie es sich geziemt! Vtellricht. caro profetsore — schwärme ich aus — geraten wir gleich tn rinr Bibliothek, hören tote Neues über Spikur. finden wir diesmal wirklich die Bücher des Titus LrviuS? Und der Mann, der die soeben der Oeffent- lichkett übergebene Straf)« der Verlassenheit tn Pompeji mit Suppenlöffeln sozusagen auskrümeln lieh um ja nichts zu zerstören, lächelt mehr als eine Hoffnung. Er ist seiner Sache gewiß. Die Welt dar« sich rreb! nur Museen voll Bronzen, archäologisch« Schätze von unnennbarem Wert erwarten, sondern auch eine reichhaltige Literatur. vielleicht die letzten Aufschlüsse über die vorchristlich« Zell. Denn es ist zum Glück nicht so. wie man bisher meinte daß eint zwanzig bi» dreißig Meter hohe Lavaschichl von aruni- teuer Härle Herkulanum mederacwalzt habe, an den meiste» Stelle» füllte n.clmcbr rin? nicht sehr schnell vorrückend? vulkanische Schlammlovint die Straßen und nach und nach die Häuser aus. mehr konservierend, als zertrümmernd. Es wird etne griechische Stadt sein, durch die wir wandelti. meint Protessor Ealza. der Leiter der Ausgrabungen m Ostia bei Born. Bautenwucht allo erwartet uns. sondern erlesene Kultur. Herkulanum war Tuskulum unb Sommerfrische der Vornehmen und Beichen. der Künstler und Dichter. Ob die Heutigen, die jetzt in rraubenhafte» Klumpen auf ihren bunten Häuterwürteln «itzen. Ne Baifont mit Blumen überladen haben. Ne bedecken der Berten zu de» Fenstern heraushängen und ihrem König nimmermüde au jubeln unb zuüallchen. ob das Völkchen von BtTtna unb Portici wohl fo weit benft? Ach nein, es ist wie kalisorTusch« Goldrausch über fte gekomon-.i, jetzt brauchen fte Ne Nachbarn von Pompeji nicht mehr zu beneiden, unter ihren Kellern liegt -ja die alte Wunderstadt, von der Ne Großmütter erzählten, von ber Küche auS können sie in Ne Schlag auf Schlag sich erweiternde Schatzkammer binunterschauen! Was jetzt der Boden wert ist, waS rum Fremd? kommen werden! BI an sieht Ne Gesichter förmlich strahlen In diesem denkwürdigen Commcrtag Aus dem Schiss ertappe Ich mich dabei, tote ich den grauen Vulkanschlamm, der mtr beim Durchztoängen In Ne Taschen geraten toar. durch die Finger rieseln unZ> ins Meer gleiten lasse Ss ist Ne gleiche Sorte, die mir der Vesuv geftem in bte Hanb spuckte Mit uiiheimlucher Gela'sen- bell sieht der Alte auf uns zritarmes Ungeziefer herab. Was sind für ihn zweitausend Jahre? Wunder in Reustadt. Von Bla» Jungnickel. 3» Neustadt, im Thüringischen, too Ne Puppen Herkommen, ging gestern ein großes Wunder um. Die Postpakete wurden dort bisher auf einen zweirädrigen Karren ausgefahren. Neustadt wird groß unb größer; nur so ein zweirädriger Karrer wächst nicht mit. Also wurde rin Postwagen unb ein Postgaul eingestellt. Für der Vormittag vorläufig. Zum Postaaul gehört auch rin Postillion. Es fand sich ein krieg«beschädigter Kavallerist. Immer na»ch «?r* ch. immer noch umtanzt txxi abenteuerlichen stolzen Erinnerungen. Gestern fuhr er los Märchenhaft toar das Weißbiau feine Kle bung. Lange, glänzende StirieL Lackhut mü weißem Feberbusch, unb ein Posthorn, ganz übervoll von SicheTidvrff-Ltedem. Unb bie Postkutsche! Er hatte «ie mü ganzen Beraen von Feldblumen ausgeputzt Die Kullche bevte ordentlich unter dieser Blütentlui. Das toar leine Postkutsche mehr Das toar ein Hochtzeitstvagfn Nein, das toar rin Karren, der durch tau«enb Märchen humpelte. Durch Ne Speichen fpranaende Kobold». 2fcn Pferdeohr ein närrisches Geisterlein. Unb da« in Neustadt! Wo bie barte äiriv.t fitzt, too fte f.ch plagen unb fchinben müssen, too bas Leben um ben sauren Groschen Nrumgebt. Wo kein alter Turm mehr Lchildtoache steht, too kein altes Tor mehr (narrt unb rasselt, kein greifet Brunnen tröpfelt, keine graue Brücke sich über ben Fluß baut All bas hat ja rin wilde» Feuer vor langen, langen Iahten auf- gefressen. Unb ber Postillion fährt' Numenumnidt liebetfeüfam. märchenbetrunken. Es Ist. all ob an der Straßenecke ein Mann herumgeisterl, stehen Heibt unb versonnen vor «ich h nlächelt. E» ist wohl ber Herr von Lchwinb Dort im Schlafrock rin tounberiamer Kerl! Wie er w.nkt! Da» ist doch bet Spinweg Er rennt auf ben Postillion zu. will ihm eine Pri«e anNeten. Da. hinter der Postkutsche wieder ein Mann. Ein Dvaukvps. Im feinen Gehrock. Sk-.»enbach in der Hand Unb immer tute er .Halt! E nen Augenblick nur! Ich muh dich zeichne»!' Das ist der Ludwig Nicht er Er ist von e ner Cominer- wvlke gekommen und will fein letztes BTr.ftete stück ins Skizzenbuch he»en Dann will er toiebet tn den Himmel Und ber Postillion fährt Lieder firi -nen unb riefeln au» dem Hori. Die Schuijugend ist verzaubert. Die Alten willen Nicht ob sie weinen oder lachen sollen. Da stehen zwei von jener Sorte, Ne das Märchen au» ihnen Tagen verjagt buben. Die nie an ein« blaue Blume geglaubt haben. Zwei Verbissene. S e stehen unb fangen an, mit ihren Schimpfwort en Ne T7jrr,m- pvstkutsche umzuschmrißen. Der Postill.on hält an unb wirft ihnen ben fälligen Auf auA dem Götz von Berlichingen mitten auf den Blunk Heute ist der Postillion wieder auftgefabtei Keine Blumen waren da. tetn Posthorr^ied. Auch Spitz weg hat gefehlt. Der Bichter Ludwig auch. Der Herr von Schwind toar auch nicht zu sehen, Unb der Postillion faß au< bem Bock tote ein gewöhnlicher Psstkufcher. bet alle Bio- ■ate fern Gehalt empfangt unb Ui soundfoviM Jahren pensionsbevrchtigL ist. 6: Pölten 6r. Tß tw teil bu sich gtgm- wärLg über bi« Tkiwaliungi«. nrxbiuraen hr Stabt 0ffrnbarp ntlbrr Kur 0*r brave Bod tm »ton Kleid wripri* le* 3ägrr ■h'.t OniaDMhtil. 2a» 51 • t e i ( b bet «turäi imb Hedi em en Sttieibr, «h»o tm T3alb bu £rernten >tzm taa Ctben lauer machen. Der f)ui* btginr.t jm fegrn. Suhien werben gern eittnenawt. an* coljiedee müssen «om»*rgeeiltn t»erb*n. em fW ba* Befb an» Krmrr u»«in ollen Du Tiere fetzreu ffüb#* Da» gleich« gilt für ba» Damwild. Schwarzwild Irin gern auf bi« FeiLrr tm Schutz, der Nacht au». Doch werden Lechs«1 unb Zetten bei Hustretrn» sehr wenig Ml etngehalten Da) Nehwikb trdar iein Eommerflrtb. Dir Nicken haben geteftl unb ftr4m tnü ihren Kitzen gern im Otetrnb« oder m bwbun iltiN) jiyni n der Lohe der Hdiirg aut De« über ^L-ernefchtOHen. Luch der Hock Hebt » ehe m der Flur und äft oaes'chNG unb oh futKtnb an ^rttroinen. ®rab«nrtnb*TW oder ^utterWbflfn ^nnidxn den ftrlbtnu Der ftaf« ftnte» für feine gingen ,etz! reichlich Deckung. Di« Lu dicht«- |ur butt» Jahr ich-enen gut ui fein. Lllentha.be a steht man q*1 eofwufeltr 3uap- nofm bee erste» Satze» Die pinnen Nedhuhner fallen auo» die Kala n e n ' -ren 3unflt- Die Ltz uerente ist b»e ta- forptr Schätzerin ihre» Schoost» 3m i1ud)»bau wachst ba» llieheck heran mit ihm da» Ji ibrunttabebur-•» unb bannt die ümibtuft der Ulten. ’flWne ba» Geheck nicht ouWaulen lall, ist m höchste Zeit, mit Sclbmorm uno llrtzo h.veu»»;» ti'ljüm und den flhnterlau zu graben. Mb bat bw nute ba» Geheck in btt Keiber und einen Kotbau entführt. Dann ist e» zu ipdt. Der Vach» sticht nacht» m Laib und Klar nach Larven. Engerlingen unb anderen SchdbiIngen. on ollen Setten au» dem 3dÖ* de« Hauen dem Dorfe zu. 'Diube kriecht Rare in leine Autle, weil er die ganze Nacht draußen gehetzt hatte, wahrend er jetzt aussteht, al» tonnte er kein Waüerchen trüben. Pelz- unb Beeren» jucher oerbienen oft die defonbere Beobachtung und Itiuftnetflamreit der W idmann». Kur wer iem 9U» »irr zu allen Zeck.ii 'M Luge b<-t)ftlt. wirb bi« n nabte inner Arbeit ernten Nubertn». Turnen, Sport unb Spiel. Das (Bauturnfcft der D. L. in Heuchelheim. . Alle Lurfchust« für da» eom 9. bi» lL3uli in Heuchelheim stattstobende Gautu rufest brr D T. find tn raWoier Tätigkeit, die Arbeiten für bi« Her- iich'.ung de» .festplage» find vergeben unb mit bet llmyiununq ist bereit» begonnen worben, tfinlabun- gen stnd an 159 Gau vereine versandt, und bald werden die Plakate überall zu sehen fein. Man rechnet mit einem Massenbesuch. Die Ümwohnerschast von Heuchelheim hat dem Wohnung»au»ichuh alle verfügbaren Quartiere beretunilligfi zur Äerfugimg gestellt, fo das, zu hoffen steht, sämtliche Turner und Turnerinnen in Burgerquartieren unterbringen zu können, üinzelne Hauser haben sich erboten, bis zu lech» Personen aufzim. hmen. gewttz ein schönes Zeichen von Gastfreundschaft. Di« Turngeräte sind von der Kirma o. Dolfs» di Helle in Braunschweig IrAmeil« unentgeitlich zur Verfügung gestellt worden. D. f. V. B. 1. B. 2lga — D f. B. jrutMxrg 2 4 B s. B Dritte — D^iud ringen Erste 4.3. Auch biete* Treffen hat wieder bewiesen, halt die Liga vollkommen ubetfpieü ist. Die JKcnmsfeft fotlte unter keinen UmÄJnbea mehr vor Ict Sperre Spule au »tragen, sondern mit aller 3n'vnhtat ba» Training auf nehmen. Dast hie .in^liun Spieler Den körperlichen TlnforDe- ritnaen eine» Wettspicl* bei weitem nicht mehr gewachsen ftnb. zeigt, sich gerade am Sonntag m aller Druillchkrll «Sieben lag in der ersten Halbzeit zweuna! in Führung mvae sich aber beibemal den Ausgleich unb kurz vor bet Panfe ein Dritte* Tor gefal'm lasten, obgleich es 8 riebbe rg trch 'ch Überlegen war. 3* 3'Jjng ber zweeten Raffer1 war he Gkagma ntcha«' 4 re* Gegner aTyr-ÜL« durch det'errs Felbipi«! Har tm Tfort.il erb vermocht« ihn sogar für rmgr »e Vüafrrvrih war trotz neuer Besetzung ins über he Halbzeit haao* recht gut. l est aber bau- mestr und netze nach bi» man »oe Herr Geisten» kam* noch etwa* merkt« Der o ei «a weiche öttra hör« bei etwas mehr Gut4ch ol entert und Tvacht he* Sp ei m* bemleOm Muttei qrtpmnrw Übe r* ®rou>- .'.enswen ist bw Autze unb iairm* tnrt der ha» Ttrlkw "oe brbrw Aannschafwn not Ausnahme h* hie*r rr Mt Nekk^ees hirchgedststrt würbe Die Dritte hüte bi« Grste von $ a u b r i n- c « n iA Gast unb lonnte trotz mmst überltynen epicl» nur «inen knappen 4 3-6.m gegen den a'Jfrhng* fetzr fpeeksto Len Degner heraushc:-.t. Ideen die TUnRfcfrift m dieser Austeilung mn» einigt Lpeele ablolDtcn. dürfte sie. zumal bei dem guten Geist, brr tn ibr steckt noch hebenfrnb an ^-r'.’tdr'.' gewinnen. Die Zweite büeb trotz Chelab^t* ertt TBerbcrf rl)ne Gegner Pfinoftfahrt Des Oberrhein» Malnkreises im D. K. D. Der 0st«rtzein^7sta.n-Krei» des Deufche» Äann-TkrhanM «D. K.D ) veeonstat es auch bi bte’cm Oegre keine trohtlonHIe Pf kn gstwnn- derfahrl. ba he Ärvibfabren arck der Sahn wnb dem THain in den Iahten 1985 unb 192» bet stärkst.« Beteiligung überall grcchen Beifall fanden. 3m letzten Jahre nahmen an ber Dbngst- ' des Kreil«*, deren glanzende Durchführung allMt'g anerkannt würbe über UK) .^altbooee aus allen Teilen he* Kreil«*, aöo vmn Ahern. ‘Redet. TNam. Lahn Alolei unb Saar, teil Die bte*i«lbrk» ^ahrl fuhrt ofTtiiril in btet Tagen durch ba* tzadtsche Land von Alk-'Drrifach rheiaabwärts nach Äkannhetm. Inoifiziell begann jedoch die *Subrt schon am Montag. 30. Mai. in Friedrichshafen am Tobenfee. unb führt tn fünftägiger ^add'lfa-rt über Meersburg. Heber- fingen. JTainau. Ko.it an.). Arichcnan. AadolfzeU. Schafkh-uEen. Basel nach Breisach. st> daß die ^tilnshmer dieser Fahrt Freitag. 3. 3uni. tn Breisach ctnlreffen. Hier ftnbel abend* bie De- grutzung aller Teilnehmer statt. Der Pfrngst- camfltag. Der Zag de* offiziellen Begnms ber Kreisfahrt bringt dir Ahenwanberer von Breinich nach Kehl tn dessen 22he da* grotze Zeltlager cutgtbaui wird. Pfingst-Sonmag Netzt bie ipabbkr auf ber Fahrt nach Karlsruhe, wo eine grotze Au"ahrl bet Faltboot-Flotte und Begrünung durch Vertreter ber Behänden erfolgt. Der zweite Mingstsrnerlag fährt btt Kanufabtw übet Speyer nach Mannheim. Dem Ziele brr ‘Säuberung, doch werden von hier au* noch mehrere Boote am folgenden Tag ihre Rhetrv- fahrt bi* Mainz ober sogar Koblenz fortfestm. Buntes Allerlei. Xapoleon» Finch« vom Ciba. 3n Den Memoiren Der Königin Hortense, bte feit längerer Zeit tn Der .Bernie des beni mDrohe*" veroffeiallchi werden, findet sich auch etne interessante Schilderung seiner Flucht von Glda. die di*her unMannte Gründe über seiner, plötzlichen Aufbruch unb fein Erscheinen In Frankreich cntbdtL . Bapvteon haue auf Gltza eine kleine Besitzung nach ber «r täglich ritt." schreibt feine Stieftochter. .Ader dieser Ausritt aenägte fein«*- weg* feinem Tätigst«tsdran^ Gr nagte auch viel Darüber, ba& er so schlecht unter gebracht feL 3u feiner täglichen Gesellschaft gehörten nur die Prinzessin Pauline, seine Mutter und einige Personen seines Gefolge*. Briefe au* Frankreich kamen nicht nach Glba. unb so erfuhr er nicht Da* geringste über bie Vorgänge m Frankreich. Ganze Äochev hindurch blieb er ohne jede 3«lxng. Qnb- '.ich aber tmfen auch einmal viele Btärrer ebu Die gerade,u verschlungen wurden, und daraufhin fastet ber Kaiser Den Gntschlnst. bie Insel sofort zu verlasse». Bur fnne Blätter war tn seinen Plan rngetre bt und durfte mit niemandem Darüber sprechen. Da man befoaber* bei der Prtnzefsm Ponllne fürchten mutzte, bah he nicht Den Mund halten könne. Boa ber enttcheidevdea llnterHaltung bie am öoeubenb ber Flucht erfolgte. Hai mir bu Kaiserin-MuNer fpck'^r et» z»!, vu g-ugen »aaf« im Garten axf und 2d Tr feg:# der K*rch G* b**? täglich ommer mcN" oee feiner Mach- .Laing ein. zn der ich «* cr>S.Kn habe. 3a* bdirit bu >w. meinem Plan. Xumrt Ich bin» u*l -bei Lust, e* an* feiner Sage zn tw freie»* Seme Mutter erwiderte davvn» ■»* ganz unter dem *nbcwf teefet XluihiM. ,Ü>9 mich erst «neu Lagen-<>ck a.-* Muiter ba -*rr achdeMd-U. ?«•* 8i*egrfNw .Tn«ei in fettet- Dir Am* der Vü*c Letzen feinem Pferd teunt ber lieber Mchi* 2Bxr.»elUtr* als ’nirt -und und er bd «in Aecht iu tedtr l-rrschäv-vg. denn der "Bute- e- tzund der i» « feiner Ln «benfe stoch swüchtet u-id oetlevfet «nCrüdrtt mm de* arm» . pe Bollatnr. Tto'er Hund gestört fieer uralt cn y.iHe an und tarn aei feine Ldtzar-.mung •» üvtz fern wie ui rgrwDr - Lnstrsra: In eit- arc:i|*n DrnchgrnLden. D« um XNM n «r e-ustanden, fiestt man bett1.!* Zü*r solcher -undr die al* Bente au* dem Kriegen mu den Müsten» stämmen den Phcrar* oooMführt wurden. Ihre schlanke, schöne Gestalt raucht in beit kostbaren ‘Miniaturen auf. auf denen 3 -grienen bet am- N# rie Bolle, und r.an fann MMtotlen. ba» sie fich feit Iahriau'enden nrcht wefentlich verändert haben. Sie behü ten bte Gestalt und bie S gevstdaften. he he für brn Beduinen am besten qc. gr- machen. Denn noch heute Die vor Jahrtausenden z rstt der B smah ber Düste mit feinen -erden feinen Kamelen, fernen Pferden und Hunden anrrt Der Sonne und den Sternen De* Himmels umher .Gin mebrnuJcnber Blitz, der einem ander , Blitz folgt «v wird ber Saluki tn arabischen Dichtungen genannt, wenn er Die schnelle Gazelle sagt. Gr mutz «benfo viel Ausdauer wie Geschteindigkeit entwickeln, denn die wild« chetze gehe ia nicht nur übet den rollenden Sand Der Du'te. sondern auch über Hagel unb Felsen. Der Araber jagt mit beni Salnkl nicht nur Die Gazelle, fonbem auch Schakale. Hasen und andere rasche TM Votiere. Wer jernal* einer solchen Iaab mit DilRenhunben beigewohnt hat. her wird Dir Eigenschaften diese* Tiere* und feine Schönheit Pollauf bewundern. Die Saluki* «etzen besonder* scharf. im>. obwohl ll« auch einen feinen ' n haben doch nur was Itc fetzen. In ber Farbe sind sie sehr verschieden, bald leuchten ffe bi jenem fahlen Gelb, ba* her tn fernen Hund verliebte Araber al* -Goldeso" preist, ober he ftnb avriko««nfarben. haben he e reden Korn*, ftnb Weitz unb logar schwarz 3* überwiegt aber eine Dem leuchte.:. rch x-.Vr eferbau auf hr Sonam hr.nr Aückfich» umste m« uchmen f ranchnr Die Stellumt he Storni xxri> H* te brx nächst« 20 Joste er fetze tvränDc.n Sre werden fich rnchst mege t».ex um he H a^ächDr-ll küri- rrn. Nn e«f- tri'che* Rxjn. Icuitgni unb Hwpen xr-.mgttl bte btte nun Man w«d mich: r»ehe Hanfe kochen, wte man heu» mchr eegr M chwrfe wäscht, sovderv da* sttten werd ol* «r.m Teiepstom» im# an* Nr jQgrwtaa Ä..-x gdkfer: Die KTnhmg Der .Framen w,rh mmur veattttchee werdum und fte werden auf der Sir aste «-.um Herrn um Fever für ibte Ztg-rvr bitten, wte Dem Da* ba* Sellchserstänbllchstr von Der Sfeü wäre S.c heute der K a twagrn. hält Dann ba* Mngpeng vor dem Hans. unD .F. ag» nach De BemmvUten S.aaren. mch Iustten unb üb* hr Weit werden •'tw.fo einfach und beguen fein wte heute he Belle « hr »:fenb* «am wird gam» lenst» mtt .ehern Xct[ der Beit t* phonieorn können, und ch glaube, dast man fech nnerstaB 2Ü Iahvtn auf ein» geuminfamn Spruche gtetmet haben mach tatet» türf fercht* getDowr* Aerchandigung ZUn'chen ba BölstteM nvttwrnbig macht. De HeiLrntze wtetz bann um« Bunber g. ch. r:; haben. Ich g aube. hast da* Geschlecht Der Kinder Nun vor der Gebet fich totrb drstEvten laffen. unb hast ma Da* "Ba tzch Ium der T^enstchev Durch Kenntni* der Drüfmv hmtitmteu wmd rcyrin ha Ist st* Shutam werben he Kinder befhermte Bohrung unb Bv- bai-.DiK.ig emrfa:igm. um ’iK-ri herrujrelchaftm» M» entwickeln, bte ast» wü-'chen. sit er Gtuwik und man :r d> etek Krankhe.tm heiser deiävipim, ’5nnrr. Ader <* w-rb am» neuer-. GiUich zum Kloa* geben. Berftoefeg« nervbfe Krc ..'bett* werden entstehen, bene untere Sinne wer dm» immer mehr Berfemm. unb der Lärm ber Givch ftäbte wirst nur eeträ .s .ch fein, wenn man Schutz- ne t- MW -n le ■ Bel Mm tn de» grrchen S äb: .-n. dte benmber. tabn*e beginnt schon fetzt, unfern lugen iü - fern Zähnen w schaden T'Jixm r rb «eh i »rtge Grwugra txm •eüs'Gcn schwer wwtit exb Den ol* einen Berber per betrachten. See auf bne Boden ivvckr Ich glaube Nicht, dotz wir b:vn dm Zeit he* .ewigen Srwbr'.*'' hoben werden, vielmehr Mellte ch -ich« daran. Dafl hr Kinder unterer Kinder den konzentrierten Tiabeuee*» saft oder he Boheu^^pllfem. die sfe M fich nehmen, geniesten werten, wu -end sie Vafeta* rmt*angMw Filme von htn* baren Schlachten fetzen unb durch den Bunt*unk den Lärm 'chmch sicher Kn ege Haren Die ibn^oedfunn der BtKery schat» fergl für .Tode*sfr^ -'.«n". ‘nr bitimrm Bomben unb andere ZwtöruiWstma'chnm...* Dom Bücherlesen. Boe Hermann Hesse Gs M ein eingeborene* Bedürfnis unfern* Geiste*. Dchpen auf-ustellen unb di« Menschheit nach tbrnm dntutaiteu. Bon dem ,*haratteren" de* Thavpenst unb den vier -r .-m: vr.:ean unterer Grvtzväier h* tu Ne m >rnfte phxtzo- loate hinein ftz ba* Bedürfet* nach Tvpen- c-rDmmgen *u 1 "ii f Unb auch unhwutzt ItK feher Mensch die Menschen i te Appen rtn, nach Aehnllchkellm mtt shaeak» terrn. Dte tn feiner Kindheit Ihm wicht a geworden hnb So fhrDrrnk» und austchlutzrei* gewährt Der bekannte englische Gr lehrte und Orftnber Pros 2L M Low hi einer Schll- berung, die nicht al* utopische Phantast«, •om- Dem al* durchaus tm Bereich des AlSgllchen li«aend gedacht ist .Als ich vor einiger Zell behauptete", so schreibt Low. . bah Fernsehen möglich sei und hab wir von London nach Aetv-Gorf leievtzvnieren ßrmten. hörte ich vom vielen Semen, solch« Bunher seien unmöglich Jetzt hnb btek Dinge m beS Bereich ber Mögllchkeit a-rückt und wahrscheinlich werben in 20 Jahren noch ganz andere Tvunber unser Leben heherrfchen. bie Doch nicht ttninhetbaecr erscheinwi. als TüutD- fenk und Flugschiss unteren Grvftvätern erfch enen hie noch dte Schneüigsti» «ine* Gifenb.'hnznaeS mit 35 Km. in bet Stunde für ungeheuerlich hielten. Beim Mr 3nf)n* 1980 feine Morgen- wi tung hetzt, bann' wirb er fe London hch für Dw Greigntsse tn Imeriho eben#» tntertfewrm wi- letzt für Die Lokalnachricht en. i\mn er tanw mit Amerika fo leicht «vrechen tme Heurzutage mtt einem Freuod in her Stadt. Hrnter feinem Stuhl wird ber Apparat stehen, ber chrn da* Ferefehen nun solche Ginteil engen ftnb. « Zeiten ist e* t-ennvch rech« gut unb frroch Dar Den i'uete 'chnin durch da* Brich ber Gr ahruntz auch ehte mol ander* zu legen unb setzzustei'ei. bah feder Mensch Züge vve federn Dtzirns an hb trögt und hast die diverfen üdancktere und -rnperrmenstv fich. als einanber abiößenbe Zu'iünh auch lunev» halb einer einzelnen Gersbrltchsell finden lassen. Werin ich tm felgenden Drei Typen «der besser, dem Stufen von Buchertefen aufeelte. fe rrwirrr «ch berm auch Damit nicht, bah Die Lrferwei» stch tv btefe drei Oibf.ungrri teilt, fo hast der eine biefer. der ändert fener GattiOiE -N gehörte SonDern feder vrei an* gehör» teilweise M dieser teil weife zu frner Strippe Da ist fevti der mrtx Leser -feder von an* ltest M Zeiten natt* Dieter Srfcr nimmt ein Buch zu f‘d> w«e der G'sende eine Spelle, ee It tetagiich B.-tzum7ider. er tkst und ' iugr ich voll, fei «* al» Knabe am ItzdianerbWch. al* Dienstmggd am Gräffnntnroman ober al* Dte- berrt an vchopenhauer Dirftr tfeftr «rh*M stch zum Buche nicht wie Gerten w Perfnn. Elegante Dam.-Lack-Spangenschuhe In renchiedauco *n»fQhrun»e» 17X10 3Ü tiM 1**30. Dameo-Span^enachahv bei*« oder hellgrau, imitiert. L XV Abeata 17M OJOi t2d> Damen-Lack -1-0 en eiiach iriie »ehr modern Lack-Spangenschuhe beliebte- Form. Gr*8e » A L-tzs 2U-« CS CW 1» oft Beige oder gra« Spaegcnnchuhe 6 Herrea - Halbecb ehe i»bn« Fbrw. brau» Cm «tiwjri HJO. KW O Ksttz UM MB. Herren-Agraffe«-Stiefel wweehledun* Amifllbrunreo 11110. IUH I1X Mk Herren - Lack-Haib* je» Ute«. ja, raffinierte Örter. riaeratttS w* tchsner tittcratur tocldte b«*me yrr .Haffe Mr Aetvee »ebbrnL ferihew |Der ae etotin*rn r.tdk bängw. fte ’^hvn rtiwe "X&- :nae *um Brifpiel nkfc! nach Mn beete Wk fonBnrrfen ZofeOdllrn ober Heiraten ein aber 'le n ebenen fee Dichter leibt. Ile nehass« bas Left hell Ich, am Bmtze cbLig obidtto, fit »► n eben ober citeibee bte Stbcir-cu-jee fe» Rb* tert mit. fit fügten stch in lernt vtrillm-- rate* Mk TMt mrfPnenwn «in. uni über* vM*e swtlo* dte StuTdn^c). toriche Mr T-dUrr HM Mnrn »rffiibunflen gibt Was bew W*- :n Beeten Ototl. QHiheu and 2MnMuea ifc. rat ift biete« tMitimraerra Öden bu Äeafc. Me Sprache, tue TWlbung bei Dichters tetwe " itheteu — bte mtzmer. fte «U NW Ofe* tiveB, aü lebten enb hSchhen B*n einer Dich- fung fen. «wete tote brr h*Oc Betet Wed 78Oys die Laten Dtb vhanerhinds all tnriüch- licht Werte, als Wltstlchftrit btmttimnt Vieler naive Oder iß. tu letnem Bet-Lil- rulte -ur tiriTüee. •aber>auö< nicht Perlon wicht et MM! »t toertet bte Orichwhmffic eine* h» maxte rach ihrer Spannung nach tbrrr De- süfetichlrit, ihrer Svotik. tfrmn Dian- ober ölcnb. ober er B«erui tati briten few Dichter, »fern er bdten 'Jri’tung ex WaftstLfe« einer Aesthe- rt! eibt. bte Ja doch Immer eine kurtzfriftsge Äx>m nentir-n btetbt Dieter tiefer nimmt ohne toritered an, ein Buch fei einM fegu ba. jrtmi unb au*- metÄam jricten unb tn feinem 3nball ober feiner Form gnpaefeat I* »erben. TR an farm aber |u allen Dingen tn der Well unftlo au| |ua Buch, auch eine vötlln an bet« Teilung ebmebmtn Sobald bet Alenfch feiner Xatur folgt unb nicht feiner Blldung. fo toirb et Kind unb fegirwü mit den Dtn- Kw spieten. das Brot toirb dn Berg, in man Lunmde hohe, «nb bat "Bett »er Hütte »um Garten. 4um Schnedtld GNvaA Don tAetwt Znndkichftll unb diesem Spielgelde neigt der ztoeitt Typ von Oder. Dieter tiefer schützt totber Stoss noch stvrm ri-es Lteches ei» teim et neigen oder richtigsten Werte. Dieser tiefer kvech tote die Äinber es toilfen, das) jedes Fiat »ebn unb hundert Bedeutungen und Sinne baten tonn Dieser Oder kann zum Beispiel einen Dichter oder Philosophen zufchaucn. tote er sich Mühe gibt, feine Deutung unb Ba» tnerfung der Singe 'ich selber und dem. Seiet euw »uerden, unb kann dazu kücheln und in der scheinbaren Willkür und Frll>-u des Auwrs lediglich ,ttDa«a und PaslivtrLt leben. Steter tiefer ifi schon lr> weit, dach et toeih es gibt lösche Dinge, tote Irtte IBubi Ms Stosses aub Der 5rnn. gar nicht. Wo bet tilteraturtxftrriber sagt Schiller wählte Anno f» und Io bieten Stoff unb entschloß sich, tfei t« fsuNußiaen Jamben au beurbette« - ba weiß bidet timt, bat) totber der Stoff «och bte Samben dem Dichter au freier Wahl o'fen Banden, unb fein Vergnügen besteht bart«, daß et nicht den Stoff In den feines Dichters fleht, sondern den Dichter im Lßvang feinM Stoffes Aür liefen Standpunkt fallen bte sogenannten Ssthe» tiichen Werte ganz Mbm -anb es Exmn gerade bte und ^h*6ect-rtiei bew xkr arbhers Anz web Wn, taben Sm« feder tiefet folgt dem Dich:-r nicht tote das f rb dem Rex4 ort sondern tote brr 3Ajrr einet Führte unb ein plbtzlich k*etbc«rt Bluk m das Ienfeirs der scheinb-arv« OlchSiririlfel' b*w- ttx I« fes Dichois 3toer| unb »Fcbunbeto» hell. kann tbn m.-str enettefve. als alle Artet einer guten Technik unb einer Mtuwenru Sprach- tunb. Tbrf btefen Wege nrch eine letzte 6n* »etter heb* to*r den brüten mb letzten TW des Qteits. Mrchmals fei beton:, bah keiner von uni eurem, hidcr Dtzpem baucrub aw gebbeew berwA* fest Mder ne* uns heute bet »Witte wegr- bet beute« ». '.7-norg»n wieher ber erßen Stufe a^ ?< 5*rt« taen TUm alle bie bntie unb letzte Stufe Ste iß «,'chei* «end bur mum llmiehrung besten toal nun udkichertoeife einen .guten tiefet" neev Sielet dritte Wer it fe lehr Pedaolchteir iß fe sehr « fewß. ba» er feiner tiefeßre völlig fern gegenüber »ehe br will weder 'ich b * den noch sich unlerbalten. er benützt ein Bmch nicht anders als jeden SogenLond bet Well, es iß ihm '.edigktch 2lusgaAgsv«ffi enb In- rraun4 »4 iß chm im Jnnti einerlei, was •t bet »r lieft einen >DhtiosophaU nicht «m ihm w 7i»»b«n. auch n.cht. um ibn ,« bo- fein brn. ober zu kritisieren er ließ einen Dichter nicht, um sich bte Welt von itne baten zu (Affen ®t batet seiber Lr iß. toenn man fo will, osllig Ktnd. är «ptelt mll allen unb von einem flttoil'en StWnbtznnll ans iß n.chts fachtbarer und ergiebiger als mit allem gn fpielen Hindet dieser tiefet In cuwm Buche eine ichhnt öenlenA eine Weisheit eine Wahrheit mesgdpeochen so dreht er ße probewdfe erß einmal um 9r toeih längst, ba» von jeder Wahrheit auch das Scgente'.t toufrr iß Sr toeih läng», da» feder geistige Standpunkt ein Pol ift. au dem es einen gleich guten Gegenpol gibt ®r iß insofern Kind, als er das alloMalioe Denken liebt, nur kennt er and) das logische. Heb fo kann btefer tiefer, fo kann jeder von uns m ber Stunde, tn ber er biete *ru'c einnimmt, lesen n>a# irgend er toill. einen Ao- umb, eine Arcumnallk. . Inen Fahepten. Schrift- pooben einer Sntdetvi. In der Stunde too untere Phantasie und ANoziationMühigkeit auf nobler Höhe »ft. leaapt n_- ch ein öder? 3t nicht die Stufe des tiefer» die »ch als deine und letzte nenne, gerade T\e nie- briefer kindllchße barte:nfchfte? Wo Ndbi für einen »otchen tiefet die Ziy'rf Abtrit t bte Sndem'ch-': tirnaus der Wille Lt.mbhnll. dm Wei« Shakdpeares?' Der «3 .ntoaub iß ncheis Ser tiefer ber bnnre Stufe it fein tiefer wte Sa# Mußer eines Lepp chs ober bte Ord ung ber Stent tn einem ^dwAwff toärr chm genau fb «d toert »e bte fchönße Seite tat bet* Buche Das einzige Srnch für ibn wäre ein Titel Mit freu Bmch! -den des Wphabei? Sv ift es der tiefer bet fetzten Stute ift überhaupt kein Seiet mehr Gr mmh: f^ch u chts aus Doetde Sr braucht Shakdpeo« nicht. See Oder der letzten Siufe Ret überhaupt w<«6< mehr Wozu Bücher? Hat er nicht bte gange Well tn sich leider? 3ft er nicht hn Stand« ber Dnade? chat nicht tetü ibn *g«tzdri l Wer danemb ai4 Meter Stufe ftbnde würde ri.chks mehr Iden Ader noch niemals tanb ein Wen'ch baue mb auf dieser Stufe Wer m- beffeit btde Stufe überhaupt nicht kennt, fei es auch nur als aufblltzendes ärtebr. e seltener Qiagen bilde, ber th ein schlechter, dn mnmfer Qr chetn unendlich mehr Wert, mehr Saft unb Honig ziehen als jemals vorher. Denn bte Werfe Dodhes sind nicht Doethe unb die Bänd, Softojetosfe» lind nicht Doslojetoskl. Re find nur fein Versuch, fein zweifelhafter unb me zum Ziel gebrachter Versuch, die ptelftfnmdge. Diri- feurige Well deren Mittelpunkt er tr>er. zu bannen. Versuche ein eintzigesmal. eine kleine De- banfen reibe, toic ste dir IM Spazierengehen kommt. fcitÄMbaltcn! über, scheindar leid ter dnen einfachen träum, den du in der Aacht gehabt haft! Du hast etwa geträumt, ein Mann bedrohe dich erst mit einem Strxk. verleihe dir bann aber einen Orden. Ader wer war der Mann? Du besinnst dich, du findest an ihm Züge deines freundes, feiner selbst, feines ,yein- fes aber etwas an ihnt ift uu4 anders, ist weiblich er hatte, nichi zu sagen tote, etwas an sich was dich an dne (feliebte. an eine Schwester erinnert Unb fei» Stock, bet dich bedrohte. Halle dne Knute die erinnert dich an den Stoch, mit fern bu eint feine erste Ferientoanderuug als Schüfet gemacht haft, und da brachen hundert- tau'enb Grinnerungen ein, und wenn bu den CTn- bclt des einfachen Lraumes fefthaiten unb auf- fchreifen wMst. lei es auch nur stenographisch unb tn Stichwonen. so UeuÄ du. ehe du rate bis wm Orfen teuueJL Icho« ee Buch noll gdchi eben Haden, ober vtoei ober >efet Denn der Traum 1 n.ches als bas tivch. durch das bu in fen Inhalt feiner Serie ste-ft und feder Inhalt iß die Wri- m* «he unb nicht «tow der als die Welt die gante Well — Unb te - t fein Besuch feine« träum autzuschrrid««. '.ch *ur Weit verhüll, he fein Tnxum amlaftt. Io verhält fich das Werk fes Autors pi feei. Mi er sagen too 11 he Am zweiten Xed von Goelhes . Haust" ha- den Deiche:, unb Liebhcher nun bald hunfert Jahre her« geben«. '« Hafen fee Kfen'tm und fee fem-iften. fee neffim unb banalste« Sntningcn gduefen Ader in ftbem SichteNveri ist. toenn auch verhüllter heimlich euer fei Qtzerildche f ete »amenlote V rifeurigtelt vorhanden. diese . Ueferfeterm mrrtfei! fer Obern hole" tote bte neuere Plhchologie lagt Cfeio ste. '<■ es auch nur «in c2 Vi Pfund nur 50 Pfg. g.DieRanu vöm KteinenCdcd" oderDie /Rama JV# vom lustigen Tips" gratis Herde Ofen Kamine Ke6ieesdiirf6.ltediiDea LiLWIcIntiirlseiiaft hebe Ich In godrflngtor Auswahl HaUe B Stand 1S auaoestelU Rieaonauswahl finden Sie auöer- dem in meinen Geschäftsräumen am Oameldsgarten. - - Fachmännische Auskunft an beiden Stellen borettwllllgst J.B. HäuserGießen Am Oswaldsgarten, Eisenwaren-Klein- u. Gro8fcaudh*fl Luftkurort Dillenburg jUml ä awrlleb.r AisSasaort im Dül- dte. 1* re ui werter Wocheuou. -ti thaU Ate 1 uuneLen und Krafllohrvr. tValdroiche L'mKebong. lohnende Aeefiuxe: eebdee Aa»’cht»D«wk-• Sthdt Kurbaeo dir. am WUde. 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Geffentliche Aufforderung zur Abgabe e iurr Vermög eu^rliärung für 1-27 L Ax Bbpabe einer ffrflönmg über chr gr'arnte» steuerpflichtiges vermögen fmb verpflichtet 1. :Ik natürlidfen Persoexn (Deufldje unb Tltdroe^tidje). bie im fryrf her unterrichteten 5tnany« amt er entweder ihren Wohnsitz haben ober sich im Reichsgebiet mehr als fed)i Monate auf ballen. wenn sie bei Beginn bei 1. 3armor 1927 ent- a) ein fteuerpflid)tiot5 (Bejomtoer- mögen (In- unb ausiänbifd)es vermögen) im Werte von mehr als 51X10 AM besessen Hoden ober b) inländisches landwirtschaftliches, f orft öi rt((har titlet ober gärtnerisches Vermögen ober inländisches Grundvermögen besessen Haden ober c) inländisches Betriebs oennäaenim Werte von mehr als 5000 AM besessen Hoden: 2. a) Aknenoeiellschoften. Äommon- ditgesellschoften auf Aknen. Äolo- nialgesellschoften. bergboutreibenbe rechtsfähige Vereinigungen unb nichtrechtsfähiae Bergaewerkschos- t«, GesellschaNen mit beschränkter Haftung. Genossenschaften, Der- sicherungscxreine aus Gegenseitig- kett. Hypothekenbanken. Echftfs- befeihunasbanken. b) rechtsfähige und mchtrechtssähig« Vereine. Anstalten. Stiftungen, andere Hweckoermägen unb inn- fhfle nicht unter a fallende Äör* perfd)üften des bürgerlichen Hechts. c) offene fxmddsaefellidyiften unb Kommanditgesellschaften. d) Kreditanstalten des öffentlichen Rechts. wenn der Sitz ober der Ort der Leitung im Bezirk der unter* wichneten Finanzämter Hegt. II. Zur Abgabe einer ErNäruna über das Im Bezirk der unterzeichneten Finanzämter beleaene lrd 192? TMfcrenb in Europa imt- in Qünmfo bte TMt na technttchen F^r 'chrltt tzohtrttaumelte während alte Reiche zufammenbrachm uni» mut erstanden. während bn 'Shtxllrem der Ereignis' Lotter und ÄAn«'?# ihre Ärmer verloren urt> und Dahrherten als abgetan ki de RumpeUomrarr bei ddtgddxbm» «leien. die Menschen bebet aber um gar nichts klüger ober glücklicher warben, scheinen in Marokko die 3j!>t- bunbrrte sttllgest ent-m zu haben Ein dtberr*. ein ruhevolleres L'rber. oirrtt Y et TA--.'. ;i.i.A< tn einem TtoumLmbt zu wetten da» voll von Mündern ist. Die vornehmen TI raren tarnen den Hpr:«chrill Europa« da viele unter ihnen In Paris «wesen sind, aber fte belächeln ihn. 3a. wenn ihnen Europa ge!.-hrt hätte, die Lepra -u hetten, der Liebe ihre Dornen ku nehmen, ober das Geheimnis des Ienteits zu lösen, dann würden Ne tt.ch dem Wehe- aber AUah sei nicht hn Hasten Europas Denn man den vires) hört, um tue ' eine gläubige Menge lorrmflt so (Ingen im Moghreb die 36um# und die Blumen Heben, golbene Bügel tragen Talismane bn Schnabel und mächtige Time heilen armen Sttaven ,u unermeßlichem Reichtum. Denn ein Abendländer das $>au* eines reichen Mauren betritt, so glaubt er sich ins Märchen versetzt. Äaian daß man sich aus weichen seidenen Missen niedergesent Hal so erscheinen schwarz« eflotmacn. die einem lautlos das Haupt mit Dcchlg«r.!chen txmehen. dann reichen sie den, Gast au« l’ll»emrr Schale Aolenwasser und neben 'ich bescheiden tn die Irauengemächer zurück. Der Hausherr begrüßt den ^rri-.ben mit ausgesuchter Höflichkeit. jede leine Bewegungen ift von einer edlen Geschmeid.gtat. jede» Dort gewühlt und poetisch Mit vor geschriebener 3wmonic parfü- mlert er den Lee oder den Mokka, der in winzigen Lassen gereicht wird, und spricht über Dinge, die das Herz erheben sollen. 3ft man im Hause vertrauter geworden. Io werden dem ®afte M • mit Liebesgedichten und Heldenlegenden gtgetat. deren Veiten von persischen Künstlern mit Bildern verziert worden Und. und die als Schatz ausbewahrt werden. Der lag eines vor- nehmen Mauren i^erläust recht regelmäßig. Den Morgen verbringt er tm vlumenae'chmückten Patio, der keinen Einblick von der 6traße gewährt Zur Stunde des Gebetes begibt er lich In die Moschee, nach Mulc., .«bru* oh« weilt dort In stiller Sammlung eine halbe Stunde, begibt sich dann lanqlam nach Hause, wo chn die Frauen beim Frühstück bedienen und ihm seidene Riffen für die vielt a zurechtlegen. Denn er erwacht. schmeicheln weiche (yitarrmflänge sein Ohr. dann aus einen Dink. reicht Ihm ein Sklave den Koran oder Schriften von aradifchen Deismu Denn die Abendfchutien fallen, wird ihm sein weißes Maultier an sllber- und gvldverzierstem • brt und er reitet hinaus * Küntgsgrübern der Mtriniden, oder er ergreift den zierlichen Käfig. In dem ein Kanarienvogel sitzt, und geht mit Ihm zu Fuß langsam in die n- und Palmenhaine vor der Stadt und lauscht dem Gesänge des Vogel» bis hie feier- liche Stunde des Gebet« au »gerufen wird. 3n der Rächt schließen sich hinter Ihm die Türen des Harem Für den Mohammedaner liegt die ganze Deisheit des Deltalls im Koran Das nicht Im Koran Ift. Ift Tüufchuna Aber der maurifche Deisc glaubt deshalb nicht, daß schon alles, was im Koran geschrieben ist, g-beutet und ergründet worden Ist. dem Kommentansten und dem .Fr-rfcher eröffnen sich neue Horizonte, die das bisher offenbar Gewordene erneitern und vervollständigen Meint doch auch Emerson, daß zrckünftige Geschlechter in kommenden Jahrtausenden beim Lustauchen neuer Gedanken und Empfindungs- arten entdecken würden, das, alles das schon bei Plato zu finden gewesen sei und daß nur unser «trübtet Blick es nicht zu erfassen vermochte. Die Gesetzgebung, hie Moral, die sozialen Bezichun- gen. das wissen und das Studium, alles wurzelt bn Koran, und so. wie es vor Jahrhunderten war. so ist es auch noch heute Seit den Leite« von Eordova und Cranaba har flch im äußeren Tempo des Lebens wenig geändert Selbstverständlich steh' auch das öertruM der Maurischen Dttsen«chaft die MnitxTftiät von Feg. ün Banne des tm*. Die Studenten müssen werugstens 10 bis 12 Jahre in den Dar begännen der xatraotna lernen he fw für vurdzg de- «unben werden den .3dchaza". d. h den Dvlior- ftld. zu rrballrrr der ihnen zwar trne Aeichtümer. aber rtr hohes Lnfehen im T'un re;ch ver- lecht Beben der Ernests des Koran, den fie auswendig kennen müi'en. studieren ' i Rechts- lehre Logik. Metaphyfck usw.. sofern dtac Fächer auf den Koran Be>ug haben, auch 21ebuin, Gr- Ichichte unb Aftronomu wird ihnen gelebt: auch in die Lehre von Talismanen in bei Einfluß der Engel und Geister müssen he sich vertiefen und Meister tn mugi'chen Künsten wrften Derm die Magie Ist tn Marokfo eine Drfser (chaft. d,e mit Ernst gepflegt wird Jedoch fein Dillen soll dem Gläubigen als reiner Broterwerb dienen, auch lein materielle» 3iri bar« das Studium bo-. Hu len. nan •- irde darin eine Entweihung der D."e-.'a)a«! rblufm und die TratHtim der -lnioerstttät besudeln Die x • xn pflegen trotz ihres . Einflusses unb trotz der hohen Achtung, dte fte bei hoch unb niebng genießen, sehr um zu sein, sie werben burch Ctun-nbun au» den K rchrngütem erhallen und die Stuben'en sind oh au« Dmosen angetokien. die fte auf den Bahren einsammeln Das StuderUenleben tn Fez hat keine Aehnllch- kett mit dem auf >-i. ivpaifchcn unb amerikanttchen Universitäten, es gibt feinen Sport, lebte Kneipen unb keine hübschen Kellnerinnen Aber in TBc- coklo ebenso wie tn der Heimat, schlagt den jungen Leuten ein junges Herz In her Brust. 3n den geweihten Hallen der Untoerhtäi suchen sie mit vorbildlichem Emst nach Deishet: außerhalb bilden sie eine luftige Boheme die zu allerlei Streichen und Abenteuer i neigt. 3n her. bunf- leren Aächten. wenn Bein henf e» geftottet. Wahren- ein kleines Orchester bie teilIam monotonen unb oir in ein kopier-u Becken, m dem Kohl»« alüher Hn-bra unb ca’ron. unb wenn die b.iitenben Rauchwolken auHtcaen reglnnen die bre Frauen ihren betörenden lockenber 'ani. der .n vielem dem an bolustschen Tor.c -> ähnelt. Die schöne Khavza Hot ben Rus der gefährlichsten Frau ron Fez Bor ihrer Tür bat stcb rin Student cm» V*bev: vchondrte zu Bringen--—“ Auch was Viel über kn. U n 1 al l ts-r4 i4>mii^ unb 3nr*u‘ iIwDedia auf C*nmb der Er- «abtung aus einer lanfli -b: jen Prart» lagt ift wenig .rfreulich Er bt .Der E.danke, den JnoaTibeit der Arbeit unb des Lebens ein lotgen- «reies 2ll»rr zu verschallen, ift menschlich gewiß schön und eines großen Kulturvolles wardig Ader auch hier hat die Umsetzung de» Ge- hinfcnO in die Dirllichkr.t durch Neu Staat die ursprüngliche Idee arg verzerrt. Dos sehen wir? Prankhaftc Verwallur.gspaläftc einen riesigen Beonuenapparor unüberlehbare Berge von Allen. Gutachten Berichten uftv. endlose Scherereien der Arbeitgeber unb der Versicherten mit Karten. Äkt^emarfen. Koni rollen unb aus der anderen Seile Naron als Erfolg dieser Jttefenonaantlation dn paar Marl .llrvalibenrcnte. zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Saß durch die Allersversicherung dcr Üparfhui bebioßt. vielfach vernichtet wird Ist eine oft gemachte Beob» IMre es nicht klüger u flparflnn des normalen Mensche . nicht an. »ahiten die Kosten der Uebrrorgönlsatton in Gestalt bcflerct Löhne direkt an untere Arbeiter und ließen den Einzelncn wieder selbst für feinen Lebensabend fotgenf Auch für die moralische Schädigung unseres Volke» durch die 2 rwerbeiof en Versicherung finktet Lief fcharle aber gewiß mcht immer uiiber.^pttgte Dorte wenn er schrei bl .Lohn ohroe Vdfhmg bedeutet auf die Dauer Arbeitsscheu. Unzu- frlektenheu. Vernichtung des Sparsinns." Und al» Biologe urteil’ er über untere Hvgten«- Politik geradezu vernichtend mit dein Satz .3ft e» wirklich wunfchenou'ert. daß wir jeden, auch den denkbar fchtecht Deranlagten Säugling Hochziehen? 3ft es klug, daß wir Idioten und Epileptiker in Musteoanstalten pflegen, während gesunde. arbeit »freudige Dolktzgenosten weder Obdach noch Aahrung finden? Da» toir trc.ben ist ganz b.-unifit negative Auslese. Ist Förderung der Lebens schwachen und Lebensimtüchftgen zuun- 6rosten der gut Veranlagten .,. Die heutige »iale Fürsorge ift mehr Kratcklx-itazüchtung als -fürdheit^p«lege .. (Ich habe z.B. während eines Studiensemefters viel In einem vegetarischen Spei lehn u» berf t trifft man viele V deren einilger Berus es ift, auf chve Gesundheit zu achten. Bieten fte einen irgendwie erfreulichen Anblick? Ganz gewiß nicht, es sind durch die Bank Kerle atme Mark unb Saft, die schließlich an nichts anderes mehr denken, al» an ihr liebe« Ich Da» hier die Sekte an einzelnen Personen verbricht, was in Einkinderehen btt Überängstliche Mutter dem Kinde antut. bat der moderne Staat großzügig an einem ganzen Volke versucht.. Malen Versicherungen werden nur zu laut unb zu häufig al» erhobene Kulturgüter gepriesen. Gewiß steht bie Fürsorge für den tarnten ober altersschwachen Mivmenschoii an der Schwelle jeder Kultur, cbertfo fieber bebewtet aber auch die übertriebene Fürsorge den Ausflan^ ein.t Kultur . Arne- r I la. Ist uns tixto Jrobnfiäe und Technik an- langt, nad) Aussag.' aller berufenen Kenner um ivinbestens »ürofzi, >re iwcau» und liach menschlicher Beurteilung nicht wieder einzuhofen. Unb bod> famt man dort die Sozialversicherungen nicht. Ich habe viele aviftig hochstehende Amen- fcinrr aesprochen, alte kannten bte Gesahren der Kra nkhe> tsstvyung fte sahen sehr wohl ein. Daß der Kampf um# Dasein in Ihrem Lande mit rückiichteloser Härte unb mit vielen, vielen Opfern geführt werde Unb trotzdem. es sei eine wünschenswerte Auslese, bie ben Millionär ohne Geld. Der Roman einer Wette. von 6. Philipp». Copyright by Augufr Stherf ® m. b. j)., Berlin 29. Fortfetzung. Nachdruck verboten. .Lch gche mcht nut dir cfjenl E» hat keinrn Sinn. Ernst Mein« Hauswirtin hat mir gekündigt. E» ift au» mit mir. Heule fchreide ich an Malier Denn er mich will, gehe ich zu ihm zurück. Ich muß an meine Schwestern denken!' Aber e» liegt dir doch nicht» an diesem Master»?" „Natürlich nicht. Du n e ißt recht gut. daß du der einzige bist, den ich liedhabe unb überhaupt je lieb Haden kann. Aber e» ift umsonst. Ein Motorführer mit se«h»unddreißig Schilling Wochenlohn kann feine Frau ernähren und noch die Sorge für ihre uvei Schwestern aus sich nehmen. De»ba,b will ich dich mchi mehr sehen." vliß fchwlcg. Sie betrachtete fein Gesicht, und ihre Äugen füllten sich mit Tränen. „Ich habe e» mir überlegt: Ich will doch mit dir eisen gehen. Dir ' > n uns an unteren Flasche Medoc tonten, wenn du mag'i und viel- leicht werden die Mustfonten dort wieder spielen. Ich bin so mube und traurig. Und bann. Ernst, muffen wir un» Lebewohl sagen ' Sie gingen In das kleine Restaurant, und wie gewöhnlich studierte iie mit ihm zusammen die topeifetarte und wählte billige Gerichte au». Nie zuvor war st» ihm so begehrentweN erschienen. So mager sie auch geworden war. ste hatte doch nicht die Anmut ihrer Bewegungen verloren, durch die sie aussiel, trotz ihrer abgetragenen Kleider, und groben Stiesel. Eine gewiße herbe Strenge, die sonst oft an ihr gewesen, ichien heute zu fehlen. Sie febnte sich in ihrem Stuhl zurück und überließ sich dem Genuß de» Augenblicks 3b einer der M.ttiker leise zu geigen begann, lauschte sie mit daldgeichtasicnen Lidern. Ihr Kops, ja ihr ganzer Körper sch en sich lauft nach dem Klange der Mustk -u wiegen. So faßen jie Hand in Hand fast zwei Stunden. Dann blickte Blitz auf die Uhr. .Jtomm mit bis zur Remise! In einer Viertelstunde muß ich mit meinem Autobus aussahren." Draußen nahm er ihren Arm. Ste zog ihn nicht zurück, fdimiegte sich im Gegenteil enger an ihn. .Liebling " sagte er. „es gibt Dinge, die ich dir nldfl erklären kann. Du glaubst, ich tei irrsinnig weil ich hort, wo du keinen Ausweg siehst, Freiheit und Gluck für un» kommen sehe. Ich misttzte. baß bu mir oertrouftl!" Sie seufzte. „Das haft du schon so ost behauptet. Liebster Denn du Hoffnungen haben darist, solltest du sie mit mir teilen. Ich hebe solche Geheimnistuerei nicht. Ich habe dich jo so lieb, aber ick, kann nicht länger so weiter leben. Ich werde es vielleicht bitter bereuen, aber lieber mache ich mit Herrn Master» eine kleine Zeremonie durch und werde seine Frau und sorge für meine Schwestern. Und dann — will ich ouenißen. Dos vor allem möchte ich. — au»ruhen" „Du wirst dich ousruhen Lmuen, tooiel du willst, aber nicht bei Herrn Master». Da» ich dir |eyt sage, sind feine leeren Worte: Ehe icch» Dockten um sino. werde ich in der Lage k-n. dich zu heiraten und betnen Schwestern zu heften! Hab' roa) die kleine Steile vertrauen zu mir' Aerstöre nieht dein und mein Leben!" Sie verzog ein wenig den Mund. Zwei große Tränen glänzten in ihren Augen. ,Hch mußte, daß e» so kommen wurde, wenn ich überhaupt «roch einmal mit bir ausginge." „Du versprichst e» mir also?" „Ich verspreche e» dir. Eiromal noch will ich'» versticken. Etwa fünf Dachen später wurdc Bliß, der nun die Route nach Piccadilly fuhr, plötzlich nomGeh- steig angerufen. Ein schlanker, sehr elegant gekleideter junger Mann batte sein Monokel sollen lasten und fuchtelte erregt mit dem Spazierftock in der Lust herum. „f)t- rief er. .Heda" Blitz brachte den SuiDbu» zum Stehen Dir fahren nach Hammersmith und Bornes", sagte er höflich. „Dollen Sie emfietgen?" J5o!' mich der Teufel!" waren bie ersten jujam- merchöngenden Worte, die Dick Hvrrertvn hervor- bracht- Jtornmen Sie mit! Er kostet nur vier Pence sür die ganze Strecke. Ich kann meinen Onrnibu» nicht den garrzen log ßta basten lasten." Beim Hyde Park Corner mntzlen sie lange märten, und Honerton erschien plötzlich wieder vorn. Cr hotte sich inzwischen cta>a? gefaßt. „Ernst, alter Freund, ich habe Sie schon überall gesucht." „Wirklich?" Honerton räusperte sich. Er schien etwa» ocr- legen. ..Stenn kann ich Sie aus ein paar Minuten unter vernünftigeren Umständen sprechen?' „Nun. noch der Arbeit habe ich nicht viel Zeit. Sobald ich fertig bin, treffe ich mich mit meinem Madel. Habe Ich Ihnen eigentlich erzählt, daß ,ch verlobt bin?" ,Zch kann mich nicht erinnern." ..Allo, e» ist so! Meine Braut hot eine prooiso- olche ctelle al» Stenotypistin ganz in der Nähe unserer Remise. Das ift heute meine letzte Tour. Dann höbe ich vier Stunden frei, do roiro sie mich sicher abholen. Dollen Sie nicht bi» zur Enbstotlon niHabrm. wenn Sie Zeit hoben?" Der Omnibu» fuhr weii.r und langte an jeinem Bestimmungsort an. Blitz schlug die Bein« überein- ander, und al» er sich auf seinem Sitz umwondie, sah er Honerton auf dem Pflaster warten. ..Also letzt", lud er ihn ein. Honerton stützte seine mit tadellosen Handschuhen bckleidete Hand auf eine reine Stelle an brr vor verseile de» Omn-tuflt» und lehnte sich vertraulich vor. „flöten Sie, lieber Blitz Seit ich Sie bamals am Strand verlosten habe, ist mir Ihr Schick,ol nicht aus dem Sinn gegangen. Ich habe die 0k- fchichle bann mit ein paar allen Freunden besprochen unb ihnen den . orjcßlag gemach: unb ferner bat sich ou»geschtosten. Do -st zum piel Fredy Lancaster, der doch noch nie viel gehabt hat. unb den wir immer |o aepönleli haben, weil «r so fnickrrig war. Er hat da» Geld hingelegt, noch eh« wir ihm bie ganze Sache erzählen formten, unb wir batten d e größte Mud« die Mädel» bevor, abzu- ballen, auch mitzutun." „Um was handelt es sich eigentlich?" „Einfach um folgende»: Einig, von Ihren ftühe- ren Bekannten wollen Ihnen gemeintem ein Diner geben — da» Datum können Sie selbst beftim- men —, und am Schluß werden sie Ihnen einen steinen Scheck überreichen — der nicht zu verachten stt, da» kann ich Ihnen schon jetzt versichern —. bann: Sie nach Amerika gehen formen oder wohin Ste wallen, onö von neuem beginnen, oder auch ßter unter un», wenn Ihnen da» lieber ist. Aus jeden Fall, wie Lancaster betonte, ist e» nur eine gtrte<;<- Gegenleistung für all die Gastfreundschaft und wüte, bte Sie vielen VON un» erwiesen hoben, al» wir in der Patsche faßen, unb um — hm — Ihnen zu betodfen — hm — unb fo weiter." Blitz blickte starr oor sich hin auf die belebte -trotze. Und plötzlich schienen olle Fahrzeuge durch- einanderzusohren, unb die Gesichter der vorüber- flehenden verschwomi.il n. Honerton zündele um- ländlich eine Zigarette an und trat ein wenig zurück, um Feuer zu bekommen. ,.No — oller Freund?" fragte er. .Lch kann nicht viel logen — da» alle» kornmt mir so überraschend! Stellen Sie allen mitteilen, doh ich die Einladung mst großer Freude an nehme, und wenn es nicht zu fr ul) ist, mochte ich arm, baß da» Dln Bausailon sollte durch den privaten Kavitalmarkt ein Betrag von rund 1200 Mill. Mk. aufgebracht werben, wie sich jetzt herausstellt, »st mit Beträgen In dieser Hohe ab nn au« 192» oon rund 56000«X»> Darf, au» Dem eine ; Dioibenbt von 7 Drozenl oul die Vor zug»aktien in Hohe von 40.4 Betonen zu zahlen sind Da» cstesamteegedni« de» <5i c j d> i •: • | a b t e » 1926 kann al» zuirieden ft eilens bezeichnet I werden ftad) bem bteber^m Bertauf be» 7^hr, - ' 1927 können normale Smnahknen erwartet werden. Der Bermaltungerat het sich im Bnlchlust an | «ine dnfpe#hen«ret|« einzelner seiner D tgiirö-r Im KuhrgedIet mit Der Frage der kelteren Be- frVOiaung be» v«rkeh:--brüur'ni"«». m«besondere be» Verionenoerkebr», in Mrem Eebut delchsstigt. Die ftauptoeruMllur.t wird beauftragt werden, be- I stimmte Vorschläge oorzulegen. Neuordnung der preuhifchen Eleklriziiätswirkschast. Dem Preustlschen Staatsrat ist seitens de» Preu- stischen ftanb«,»mtniflertum« der Entwurf eine» 6),- lehe» zur Fusommensassung aller preu- stischen (t a a 111 d) e n 6 1« f tr11 i 161• I n I e r- essen In einer neu zu gründen den Aktiengesellfchajt »uqcgangen. Die neue Gesellschaft Ist st.ro hl F u - 11 o n • g e f e 111 d) a f t. da sie d>e drei völlig in Etaal«besitz befindlichen (stesellfchoften ststrosttrast- werke chonnooer, vberwejer und Maln-Weser) fusioniert, und cholblng-Otesellschoft Insofern, al» In |le die Bk.Ienbetelligungm de« Preustlschen Staate» an anderen Elektrizlläl»tintemehmungen. soweit er hi.r die Majorität dzw die Minorität hat. etngebracht werde'. Die Einbringung eriolat gegen Gewährung von Aktien der neuen Äefellschalt. die rückwirkend ab 1. April 1927 gegründet werden soll. Da» Aktienkapital wird in den Gesetzentwurf mit 30 Mill. Mk. geschützt, eine Summe, die notwendig ist. da auch die seitens be« preustilchen Staates an bi« einzelnen Gesellschaften gewährten Baubarlehen, die In Elnzelsälien da» Aktienkapital übersteigen, von der neuen Gesellschaft al» Gläubigerin gegen lieber- gäbe von Aktien übernommen werden sollen. Da» otaateminlflerium verspricht sich o»n blefer Iran»- aftion wirtschaftliche und ftnanzielle Vorteile, vor allem für den Anleihebedarf, der sich natura«mah bei her Wesensart eine« Elektrlzilatounlernehmen» und seiner Ausdehnung von Zeit zu Zeit elnftcUt. Mit dieser Umorflanifotion zieht sich also der preustische Staat von der vielumstriltenen Finanzierung seiner Elektrlzltätsunternehmungen zurück, und da» preustische f)anb«lemlni|lerium betreibt keine Sraktlsche Elektri,ität«polltlk mehr, ein Schlagwort, a» von der privaten Elektrizitätsindustrie oft Im Sinne der Kritik angewandt worden Ist. Allerdings must die» mit einer gewissen Einschränk mg gesagt werden, denn In der neuen (ileselllchast wird den Vorsitz im Vussichisrat der ziisiändigc Minilterial- direktor führen und die Interessen des preustischen Staate» wahrnehmen. Aus der anderen Seite wird mit dieser Neuregelung zweiello» eine Trennung der wirtschaftlichen Interessen und allgemeinen Aul- gaben der Ltaatvboheitsoerwaltung erreicht. Die Fusion bedeutet in nlnbllrf aus die Vereinheitlichung der gesamten deutschen Elektrizftätswirtschaft nur einen Schritt vorwärts. Sie wird dl« Ausstellung der Sad)oerftflnbiaengutad)t«n. die gegenwärtig im Neich»wirtschast»rat zweck» Ausstellung eine» (Be- neralplane» brr deutschen Elektrtzilätewlrtschast au»- aearbellet werden, erleichtern Der weitere und schwierigere Weg In Richtung der Vereinheitlichung ist jedoch die öuiammenarbeit mit den übrigen deutschen Mroszoersorgern, wofür Vorau»setzung vor allem die Einigung zwischen dem preustischen Staat und den Elekftowerken ist. Die (BolbHuMuationen der Bank orn England. Die nicht unerheblichen Dolbabflüss« aus Öer Bank von Englanb, welche sich In Öen legten Tagen vollzogen, haben In Lvn- Öoner Eitvkrrlsen ein gevllses Unbehagen aus- gelöst. öa» feinen Au»bruck tn einzelnen Kommentaren der Finanzblätter findet. Allaetn.-in wirb al» feststehend angenommen, bah «tn Teil be» Dolbe» nach Zrankr«tch geflof'en ist. und zwar im Zulummenhal g nnt der Bück'orberuna des seinerzeit durch die Bank von Frankreich während des Krieges verpsäirdeten ®olbe». Di« . Finmiclat Bews" finden c» zwar seitens der Bank vvn Frankreich wenig sreundlchaftltch. dast He dieses ®olb im gegenwärtigen Momente, wo sonst arob« Fluktuationen sich zeigten iBü kill ehe n russischen Erlbe». ziemlich erhevllch« Avtran». Porte nach Jnblm), zurückruse und gleichzeitig Pfund Lterttng gegen Dollars adstode. Ta« Blatt fordert «ine engere Zusammenarbeit zwilchen den beiden Botrninstllulen. Frankreich Id gegenwärtig von einer regelrechten Kreblftnsiation bedroht. die ihre Ursachen Im stündigen Aufkauf fremder Devtsen durch di« Bank von Frankreich habe. Diese» Borgehen verge Petahren in sich. Im ganzen dürften In den letzten Tagen ca 3 Mill. Pfund Sterling Barrengold der Mrtallreterve entnommen worden sein, wa» zu einer fvürbaren Berknappung der londoner «Ddb.»er 6 Mtnlpe führte die sich in etnem starken Anziehen des Privatdiskont» ausdrückt. Da mit weiteren Sdd- «ntnahmen aerechnet werden muh. dl« 15 Mill Pfund Sterlina ucerftctgen büriten. glaubt man einstweilen nicht bah In absehbarer Zeit eine Berbilligung de« Bankbiskont,» auf die man ü! eigen» schon lange hofft, elntreten werde T D i e Aetchsrnberzlffer für dl« Oeben»haltung»kosten In TU al Ei- nuhrung. Dehnung. Heizung. Beleuchtung, Kleidung und sonstiger Bedarf) ist nach ter. Feststellungen des Statistischen Aeichsamt» für den Durch'chnirt des Monat» Mai mit 1465 gegen 146 4 m Dormonat nahezu unverändert geblieben. * Magst 6* Fretztagsche Bau- und Slnonilerung»-®ef«rUd!>4fl m b r a n I f u r L Die in der octen'.llcheii Äautxtxr* lamnr.lurg der Tva^h 6» Fredtag 14 bereit» MU geteilt wurde, hat dirir Trtrlllchaft eine ®. m b. H. mir einem Kavit- von 5>? 000 Mk gegründet. Die « leugränbung wurde nunmehr unter der Firma TSarst B Frertagtche Bau- und Finanzlerrmgs-Er^lllchaft m. b H. in das Handelsregister eingetragen Gegenstand des Unter- nehmens ist b;e Ausführung und Finanzierung von Baar en jeglicher Art. tnibd outete von TSvh- nungs- und Ci <9#- felltchaften bilden schon seit geraumer .-Wit eine wirtschaftliche Einheit Di« Merke briaff« 'Ich fett Jahrzehnten mit der HetKeUung und dem Berttleb von Eifenerzen. Handelsguhwarer aller Art all eiferne Zimmeröfen. Kacheiofrne nfätze. Hau«HaltunasLer^e Marke ..Orontef. Guhkvch- rt# Ly-.'rf)' ' > l .* * .'n -. Marke ..Franll' Vorstand und Aufichtzrot 'trö die bisherigen Herren der Inhader-Fomtl'en Börsen k»rs«. Terwwr IKI I« U 14 Ifc iw.i» 197.5 1*4,4 l»7 II« m.u 174.4 lll 74.74 nao eutcrtiit4*e1»« Voww ...... 'nd-'che WoNn .... tm"% Äofur...... Kott«..... ti^-Ctrtrn ,41® Kem re »anUche Ko«« w6t!i« Tiowa ...... •rter Note . . ... nt tbr 9?o«-e...... lk» I-;r*geI5 au# 6 5 bi» 8 Prozent. Mo:.at,geib auf 7L bi» 9 Vroier*. Br 'erst certrtmmtnb wrttt i-ch cügi#t zu « Dir «este Stund* oertief auf dem äimou der stark « rmäbI § t «n Anfangakurs«. Be.zeichn*n> Ist. bast bet Eröffnung 22 Werte an den Maklertofein mit Rinu»- Sichen erschienen Die ftaupiwert» verlorrn gegen- «er den ichw 'chen Frankfurter Abendkurs»« noch- mal» » bi» 10 Prozent verschiedene Papiere auch 10 bi» 12 Srvzent. so Duberu» l(L5 Drozent. Ä1M- nrr 10J. Ddrrbedort 10 Khein braun 10,5. Aschaffenburger Zellstoff 10 Drogent. ilhtrn auher- ordentlich ft nfen z rrluft von 21 Drozmt «rtlttfn ie11stoff Walbhof 3m übrigen verloren eftertgdn •/ Brozeni Kiebeck-Montan 9. Stuckert 9J5 3.- ®- Warben 9,25. Wanst 1 Freytag M. Scheidn'initalt 9. Daimler Motoren 9A eaoi M. Tisu 5.75. stieg" 5A Deutsch« Bank 3.23. Tlorblloob 16. Dn.ftch« Erdöl 5A ^wlzmann S Prozei: Arn Anleihemarkt tagen tbio [ungerentrn stau mit ISA Schutzgebiet mit 7 L. Bon frembea Kenten tagen Turf en unb Buffen OJ bl« 1 Prozent schwächer. Der Geldmarkt nreichungen bet der Keichsbank etwa« leichter, doch unoeränbert S frei. dograen 1R oral »gelb wefter angefponnl mit 6L tzt« oifenverkehr laa vollkommen ruhig unb ohn« Veränderungen Mailanb gegen Conbon mätztg b, festigt iTrautfurtcr (*ctrrt»ft?i>r1c. Frankfurt, 1. Hunt Es wursten nntim Weizen iTDvtfrtnurr' 31J5 b4s 31 JO Hl. Avagen rtnLi 29.23 bis 29.50. Hafer IbtL) tztz. ^kiffr ioirsl ) 24.30 bW 27 Matt (getb) Weizenmehl (htl. Spezial 0> 42» bis 42 T* Vvgg^nm^bl 39JO bis 4025 IMgenfleW ll bt* 13». "Xogoenflete 15.» btt 16. — TciNtm Stetig. Berliner ProdnktenbSrse. Berlin. 21 Wal Im Frstbverkahr fanden die kräftig erhöhten D«iz«nforb naturaeinsst ist« awttau» gröstte .V.N Nr weibtlchru 7» iglirber In Nrchifttzen störpertchoften In den Städten zu finden Ist. «o tst «« doch beachtrnewert. dost auch in kleinen Ikandgemrtnben hier uni do Rrauen In den Vertretungen der stttch« mftarbesten 3n ganz Heften e«rtrtlm sich bt« to« blichen M'i- (lieber auf 127 Ifonrien. unter denen 31 in Ob e r* r||en llrani Damit tft sestgeftellt. bast nur tm vierten Xril der getarnten evangellfchen vfaeerie® be» veftenlonde» weiblich« Mitglieder dinge na in bt« kirck>lich,n störr«rich ften gefunden haben, eeb« lehrte t; Ist auch die Frtistellung. bist hterbei uberwiesenb um verheirate ie groucn nAd »ii »en hantzrit Tr-. den 1114 w«idliche> Bor hebern unb verirrt,rn sind nur M2 ledtt. und zw>» mitz unter der M riete{ Cerigen 64 L‘e|ftn*wa uni 8u stranfenschwesten». ftü# dcm 'rlmtsvcrkuudillstngsblatt. • Da« Aml»»erkünbigung«bloti Br 41 vom 31 «ai enthält Die drstednog bet fturteft und bet vakegeidet zu vob-BaNdeiM. — -e'.«hn.ng bet V Izlemmler — Statistik bet ®*N- mrti. unb Cther-t, .m I- r« 19t7 - cklrrtchmos- Reinigung unb £r»mfehien bet Gast and öiMh’ Moeser / Gießen Selteraweg 38 und Filialen Hessenfeuer würz in und pikant, vollendet aut- geglichen / die bekannte 15 Pig.-Zigarre Den Vefnchern der Gewerbeausftettung in Gießen zur gefdlliqtn Kenntnis, daß ich das C ARTEN »CAFt auf dem Lussiellungsplah übernommen bade. de werden sämtliche dafShaus-Getränke, sowie auch Ausschankwein und Nonditoreiwaren in de- kannter Güte oeradfolgt. 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