,lnw "IZV- in«S 10 m; "d aus d:-, ' mich S l'Kub. |On, 5 Prozesses, 6 wischte sich gjtfhun des »Mor. und Ks Jm viertel *ltt des °°5 Dundee J*®0# hitte, “5 "nd eines imprfrt , D°gen um en "alles in morrgehllcher bas Schm, Wr UnHot. lnzdhibar uxt b't Dtganila, (gelten Did, sonderbar ton* ehnte und bas erkauf: ider rbeit *Nt DM m lu^anb, l, t, nt nge». 2500t Skt» nb 3ianbfleint, 6000 t Saab und 1200 t \tv iioot ,e" L •* 1C' h «ilbtl «• iswE" Land- «fl »' f „trt Empfang genommen werden können. — Die Ausstellung, welche insbesondere Aquarelle elsässischer Künstler, G 0 b e l i n S aus der Kunstwerk- statte von Professor W a ch - Düsieldorf sowie Modelle und Zeichnungen oleses Künstlers zu feinem Entwurf für ein Reichsehrenmal aus der Sotcnlnfcl bei Lorch am Rhein enthält, bleibt b s 13. Februar geöffnet. Die Preise der Gobelins sind von dem Künstler erheblich herabgesetzt worden. ** Der Verein für Sterbeunter- stühuna. gegründet 1889, hielt am Sonntag im Postkeller seine G meralversammlung. Rach dem Geschäfts- und Kassenbericht sind dem Verein im Dcrgongenen Iahre 120 Mitglieder bei getreten, ausgeschieden durch Tod 34, ausgetreten 8. so daß am Schlüsse deS Iahres der Kasie 1781 Mitglieder angchörten. Don den Verstorbenen gehörten 9 Mitglieder der Kasse seit deren Grün- Ablagen., tritt^.! 40 bis ' tz-rrinck 7k lfurd»" leiblUg^ jt ,ini.gu", rtranstalte' abend nv- in'olge A fic bei W" •3 Aelle an Ifa-id r Hörern ex über 'M nr.an knn' T.aiuia1^ nchdmA teurer uni Wni tle eiatioj cani in neurs von aus da- t legen mh sionMu-e. den dichte leiöenbe ■ Schar Sin «llschlevve mehr auitr in das hl sondere 2k auch nicht darin, ein« »en, das r finstersten: grau'anen Jesus LH' Finsternis dürfen toi sion schal die imuln tiakelt un zeitigt. 1 meinbegesi bet und E 2 trackt". den der seinem Äc der UniOe bewußte Q sichtigen < und der 1 TWt, dr hat rs •w danlban auch am zahlreiche selten Ori lüärmufif Kapellmel Eröffnung zug der Q verein ert Oie! Mitfwo zumGet Op. Leitung Ria Gif Schey Gesang ftniruf H Mk 1- l Bl?qt4 Gro nlt et Chinosol Katarrhen Llndvnplfttz ß. Das Wunder Ya n/O o _O 0 D 900D Dr. Faber. Orchester 703c Palast-Lichtspiele V Student erteilt f Stodent erteilt Holzwolle «'*«*■£ _ , . , '-'riet ilct). Latein »u als Dock» und Streiinititel lehr gut ge- män. Prellen. Auch 31102 i Wäsche, durchspm* dclt von Millionen Suma-Schaumperlen. welche das Gewebe durchdringen, selbst den hartnäckigsten Schmutz lockern,erfassen und emportragen. Das ist Sumaf Eintrittskarten: Mk 4.—. 8— und L— bei Firn st Challler (Fernruf 671) und abends an der Kasse. Studentenkarten Mk 1 - bei Herrn Sekretär Ritter gegen Auswelskarte. OeflTnang der Biadlklrehe Stunde vor Begins» Suma ist das neue, vollkommenere Mittel zut wirklich schonenden Reinigung Ihrer Wäsche. Suma enthält keine schädlichen chemischen Substanzen und hat aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung und seines hoben Seifengehaltes eine bisher unerreichte Waschwirkung. Ein Paket gibt vier Eimer Waschlauge: so ausgiebig ist nur Sumal Nasenspülungen und Gurgeln mit Chlooeol. 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Sie müssen mindestens 7 Jahre die Schule besucht haben. Die Aufnahmeprüfung findet am 23. und 29. März statt: sie beginnt Montag, den 28. März, vormittag» S'/. Uhr. Friedberg, den 28. Januar 1927. Die Direktion der Aufbauschule. gekommen und direkt die Kaiser straste hinaus- geloufen. wobei er Grebenau gesehen hat. wie er gerade in fein Lokal gegangen ist. Gr habe bann etwa» gewartet, sei bann den Flur hinaus- gegangen. habe angeklopft und Grebenau gebeten, herauSzukommen. wobei er ihm den Aing -um Kaufe angeboren habe. Für den Alna, der einen regulären Wert von 120 Mark gehabt habe, habe ihm Grebenau 2 5 M ark geben wollen. Darüber fei er sehr empört gewesen und habe Grebenau ersucht, ihm jn diesem ®e<*äften sehr niedrige Preise bezahlt habe. Au« dieser Äenntni» de» Manne« heran» habe er sich zu Grebenau begeben, und ihm einen Brillantrina mit zwei Aubmen angeboten. An dem fraglichen Sonntagmorgen habe er sich aus den Weg gemacht und zugleich feine --Millimeter- Mauserpistole zu Hause eingesteckt. Den bekannten ‘Brief mit dem Aamen .Aoack' habe er bet sich getragen, für den Fall, dast irgend jemand anderes bei Grebenau im Laden gewesen wäre. In diesem 'Btidc habe nur gestanden, bah er (Aoack) am Dtenstagnachmittag zwischen 3 und 4 Uhr zweck» Abschlletzung eine» Geschäfte» zu ihm kommen wolle Gegen 10 Uhr Ist Echulthe.st auf dem Franlsurter Bahnhof an- Ärt ** Psfs: iS 1 wirf 2*4 Htnx" "d-n, meÄ S 6t*W M ml1 kn ’üs."- Schuhreparaturen Sohlen und Absätze zu Äußersten Preisen bei Verwendung von nur la Material Kurt Frener seiterswea 39 Eingang von der Goethestraße Neuzeitliche mechanische Schuhreparaturwerkstatt Moderne Ago-Einrichtung. 704D tnmg an. 11 über 25 Fahre, 11 über 20 Fahre. B über 15 Jahre Diese 34 Mitglieder leisteten an Beiträgen 4335 Mk., die Kaffe aber gewährte 11 850 Mk. Sterbegeld, ein Beweis für die Bor- teile, die die Kasse ihren Mitgliedern bietet. Die Gesamteinnahme in 1926 belief sich auf 20 731,90 Mk.. die Ausgabe auf 14 519.69 Mk. Droh de» für 1927 zu verzeichnenden Bortrages von 6212,21 Mk. konnte sich der Borstand nicht entschliesten, der Versammlung eine Erhöhung de» 8ur Zeit 350 Mk. betragenden Sterbegelde» vor- zuschlagen, sondern er empfahl eine Stärkung der Reserven. Der Antrag de» Vorstandes, das Eintrittsgeld für Aeucinlretenbe, die im Alter von 40 bi» 45 Fahren stehen, auf 15 Mk. zu erhöhen, wurde angenommen. Die der Kasse angehörenden Schreiner gewähren bei Lieferung der Särge 10 Proz. Rachlast. Borstand und AufsichtSrat wurden einstimmig wiederg wählt. Weitere Mitteilungen enthält die Anzeige in der heutigen □lummer. hr. Sie Männer- und Frauenver- Einigung der MotthäuSgemeinde veranstaltete am Sonntagabend einen MisfionS- abenb mit Lichtbildern, der in letzter Stunde infolge Hnzungsschwierigkriten brr S.adtlirche in die JohanniSlirche verlegt werten mußte und bei dem der allseits fenr geschätzte Missionar 2 Keller, ter 24 Jahre in Kamerun stand, an Hand von prächtigen Bildern mit seinen Zuhörern eine große Aelle von Deutschland au» übet Madeira, Teneri a. die Goldkülte entlang nach Dikloria an der Küste von Kamerun machte. Man konnte nur staunen über die herrlich n Naturaufnahmen der afrikanischen Gegend, die sich dem Au e boten. Die er.tfagungSrciche Arb.it deutscher Missionare mit al ihren Schwierigkeiten und Hemmnissen trat ma kant in Erscheinung, die Stationen ter Basler Mission in Viktoria ganz in der stiähe de» Schlosses de» Öoilbcr» neur» von Kamerun mit herrlichem Ausblick auf da» freie Meer, in Büro, landeinwärts gelegen mit dem kleinen Kirchlein und ter Mis- Muie. die Schw.e igkelien der Aeise durch chten iltlualb hindurch und quer über reibente Zlüise hinweg, in Begleitung einer Schar dtngeborc.'.er, bn? die Tanschgegenstände mitschlevpen mus.ten SchMierig'elten, die um so mehr auslreten, je weiter die Arise landeinwärts In da» Hinterland von Kamerun geht. Die besondere Arbeit der Missionare, die sie natürlich auch nicht auf ihren Reisen unterlassen, liegt darin, einem Bolk von Einheimischen, Schwarzen, da» noch ganz verstrickt ist in die Mächte finstersten Heidentums — man denke nur an die grau'a.nen Fe.ischlänze — da» Evangelium von Helu» EhriiiuS, dem Licht, da» auch in diese Finsternis hinein leuchtet, zu bringen. Danlbar Dürfen wir auf diese Arbeit der deutschen Mission schauen, und können nut wünschen, dast die unlängst endlich wieder aufgenommene Xä- tiakeil unserer Missionare die erhofften Früchts -eitigt. Der Abend war umrahmt von Ge- metnbegefang und Orgelspiel und schlost mit Gebet und Segen. ---Arbeiter-Gesangverein »Einte a 996D gesucht. 1008D Siegen 1022V Junker Gerichtsvollzieher in Gietzen. Mäuaburg 17. 07 IT Geschäfts-Eröffnung Am 2. Februar 1927 eröffnen wir in allen unseren innigsten Dank. 0688 Großen-Buseck, den 31. Januar 1927. «WWW innigsten Dank. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir auf diesem Wege unseren Tüchtiges Hausmädchen gegen hohen Vobn gesucht 0708 Cettersweg 40. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Schwester und Tante Fräulein Henriette Weißenbach nach schwerem Leiden im Alter von 66 Jahren zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bittet Witwe Wilhelm KimmeL Kätchen geb. Weißenbach. für ZrimbkllkiSW erteilt 0702 B. Katz, Steodanit 43 Tet.tL2 d Ltr. Rm. 6.— LiiöFWPzen Kiw-Ercgerie Bahnhofstr. 51 Damen- Bedarfs-Artikel W Wochenbett-Ausstattungen r sowie alle ' hygienischen Artikel Gnminl-Beltslolle / Sämtliche Gammiwaren k Drogerie Winterhoff J Oetrenntcr Verkaufsraum Ständige Damen- '■y-? bedienung W'k 224 a F Einfach möbl. 0104 3 i hi IN e r mit etetir VirtH Stäbe b Bahnhof) z. verm. Grabenür. 4 III, r. Alt pevinteten 0716 Wetrncittgane 8 1. 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Familie Heinrich Pfeffer Familie Georg Dutenhöfer Familie Ludwig Hiinser Familie tieorgScbickedam Familie Willi Scharfe Leihgestern Watzenborn. Rödgen.Eisleben b.Halle, den L Februar 1927. Beerdigung findet Mittwoch, den 2. Februar, nachmittags 3 Uhr, In Leihgestern statt. 0722 Ht 4e. nel ü tragen betanr War; unb t in sti Haft“ S-rz i der 2 W dir ti War ®ei>a und Weiu einer Gegen und 1 den i> dem j feuifie bk g, keil f den 5 sie 'Satti nete Lh sine' tzäye" malig1 baten nett s hervo 2iechl t-sscr Die. yolili' 2öer beug') Jerru keil. ' eil»6 kanfler uni) n pon 6 Sedan bas. 3 famc i schalts gtged"' tin tri reichen fiele \ werde wa'.s Schatl Glatt dc.-ec Dille: Ramb aeir.cv auf b1 muti{ «inen fertig von! .Dich fing ohne dtellei ©racf in 6 S ttöfht' t 2uZd, fiabe f keilei innen £dji [einet Men Miet 2iatv, auf t Ms 6 no< •einen ihni i, ^elen lchen von i gelieb eigen seine • Dienstag, 1. Zebruar 1927 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für ©berljefien) Nr. 26 Zweites Blatt Jeitungsschau lderei uftrag, mit links die blanke Lilie, [ xemlenbettthxQBt?, nldjttibMtjolitJnnb neettthäubtlsiöift. ©WtnitVorienion' S fl L t it: 'D manche der in den letzten Programmreden eröffneten. inneren Werten als Jahren mit großen n L iS g z. >er )d r£ absolut nicht- verstehen. DaS Zentrum hat ein bißchen die demokratische Gemeinschaft verraten und deckt die stra:egi!che Bewegung des Lieber - laufens durch ein überzeugungstreues Papier. Lind nur der eine Vraei schien einem Reichskanzler unerträglich, der nun einmal daS pas- sende Modell für ein Gemälde „Die vergewaltigte Tugend" ist." Sprechstunden der Redaktion. 12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen. Für unverlangt eingesandte IHanuff tiple ohne belgefügles Rückporto wird keine Gewähr übernommen. A nzelgenauftrüge sind lediglich an di« Geschäfts st eile zu richten. ko er ck- >io Drin nd «ui flute Steberbelt u,offi etbr »na. wo 1. Hvvvibek oul neuerbautes-au : m beiter ünae Wiener J von viink lieb- 3‘n? Zahler gesucht H.fr votier VON b"0u l'tl für die Stadt siebt babtniet. l o> nebo e mit fltnonen Liedinflmtgen erbet, inner (MD an den Wtettener »niemer. 5.1er leibt em Winve ist da- eine harte Anforderung an die Uneigennützigkeit einer Partei, die schon fast an Brüskierung grenzt. Ruch die Bestimmung der neuen Minister durch den Stimmzettel der Fraktion, wie sie bei den Deutschnationalen erfolgt ist, entspricht nicht dem Geiste der Derfassung und beeinträchtigt die gesetzliche Befugnis des Reichspräsidenten und des von ihm betrauten zum Reichskanzler auSerschenen DerhandlungsleiterS. Auch hier verstimmte wieder das einteilige Dorgehen der Zentrumspartei und der Deutschnationalen und die fehlende, gebotene Rücklicht auf die dritte Partei, die Deutsche BolkSpartei, bei deren offenem Einspruch doch das yanze Gebäude zusammengebrochen wäre. Das sind Unerfreulichkeiten, die wohl noch ausgeglichen werden, die man aber lieber von Anfang an vermieden hätte. Die Deutsche Dolkspartei kann über sie hinweg- gehen. da vom Reichspräsidenten in den ehrendsten Worten an ihren stets durch die Tat bewiesenen Opfersinn und ihre tradivnelle Unterordnung der Partei unter die Sache des Vaterlandes appelliert wurde. Man darf auch sicher sein, daß durch den Einfluß beä Reichspräsidenten noch einige Unstimmigkeiten verbessert werden. Gegenüber der großen Bedeutung des ganzen Wandels in unfern Regierungsverhältnissen. die wirklich eine Wendung in der deutschen Politik bedeuten können, sind solche Vorkommnisse nicht von entscheidender Bedeutung. Immerhin sollten sich Zentrum und Deutsch- nationale von Anfang an ge'agt fein lassen, daß die Deutsche BolkSpartei nicht daran denkt, ihre Selbstlosigkeit und Sachlichkeit zu übertreiben, und daß zu einem aussichtsreichen Wirken des neuen Kabinetts einmütiges und loyales Zusammenarbeiten gehört. Die Deutsche Dolkspartei ist bereit, auf dem Boden des aufgestellten Programms mitzuarbeiten, aber sie ist auch bereit, wenn dieser Boden zugunsten einseitiger konfessioneller Bestrebungen verlassen würde, oder das Kabinett der drei Parteien sich praktisch zu einem Regierungsbündnis von zwei Parteien entwickeln sollte, die gebotenen Folgerungen zu ziehen. Heren Leistungen einen entschiedenen Fortschritt gemacht und eine stärkere Ausdruckskraft erlangt. Wenig herzlich find die Begrüßungsworte, die die „® er m a ni a“, das Berliner Z ntrumsorgan. an die neuen Verbünd'len richtet. Das Blatt schreibt: „Die Rechtskoolition ist also da. Rasch sind die Tage der Silverbergschen Rede verflogen, als fast das ganze politisch denkende Deutschland von der Rotwendigkeit eines Zusammengehens der Arbeitgeber mit den Arbeitern in Wirtschaft und Politik erfüllt war. Die neue Koalition eine Dernunftehe zu nennen, wäre kaum eine treffende Bezeichnung. Schließlich ist jede Koalition eine Dernunftehe. Aber auch bei einer Dernunftehe pflegt eine Reigung wärmerer oder kühlerer Temperatur mitzuspielen. 3m vorliegenden Fall indessen ging, wie bekannt, die Reigung des Zentrums in anderer Richtung. Kühl bis ans Herz hinan stehen wir der neuen Verbindung gegenüber Rennen wir sie eine Rot- gemeinschaft.--Es ist das erstemal feit dem Weltkrieg und seitdem Deutschland parlamentarisch regiert wird, daß wir eine Reichsregierung mit den Deutschnationalen unter einem Zentrumskanzler haben. Als Luther seine Regierung mit deutschnationoler Beteiligung bildete, verblieb Brauns nur sozusagen als Horchposten des Zentrums im Kabinett. Abgesehen von den Fragen der Verfassung und der Außenpolitik ist die Kluft zwischen Zentrum und einer verständigen sozialdenkenden konservativen Partei nicht unüberbrückbar. Aus Reden von Stegerwald und anderen christlichen Gewerkschaftlern konnte man öfters herausklingen hören, daß das Zentrum in mancher Hinsicht von der Deutschen Volkspartei und den Demokraten durch einen weiteren Abstand getrennt fei, als von den konservativen Deutschnationalen — und den Sozialdemokraten. Die Treue gegen die Tradition nimmt auch der radikalste „Linls-Zentrumsmann" den Deutschnationalen nicht übel. Was aber in den Herzen von Hunderttausenden von Zentrumsanhängern einen Wall gegen eine Verbindung mit den Deutschnationalen aufrichtet, ist deren stets ablehnendes Verhalten gegen die sozialdemokra- tische Partei, die nun einmal einen erheblichen Teil des arbeitenden Dolles unseres Vaterlandes umschließt. Don Marxismus ist bei der heutigen Sozialdemokratie keine Rede mehr, und die Er- ÖHÄTbri tMrudr 19:17, nncbmliiagfl 3 Uhr, nelanaen auf hm t. l'oluti.fHtDltT, ß K. Chinesische Generalstabs-Astrologen. Für die Astrologen, die früher bei der Heer- führung im Reich der Mitte eine so große Rolle spielten, ist jetzt eine schlechte Zeit angebrochen. Sie haben sich nämlich bei dem wechselnden Kriegsglück der letzten Jahre allzu oft blamiert, und trotz der „glücklichen Tage, die sie auswählten, trotz der vorher verkündeten Siege sind die Generale oft geschlagen worden. Die chinesische Strategie ist durch Jahrhunderte von den Generalstabspropheten beeinflußt worden, und kein Heerführer der alten Zeit verzichtete darauf, einen besonders angesehenen Astrologen mit ins Feld zu nehmen, geradeso wie Wallenstein ohne seinen Seni nicht in den Krieg zog. Der Astrologe hatte bei den Beratungen des Generalstabs nicht nur eine wichtige, sondern die ausschlaggebende Stimme. Wenn er den Zeitpunkt zum Angriff für unheilvoll erklärte, so konnten die lichtvollsten Ausführungen der Strategen, die das Gegenteil bewiesen, nicht durchdringen. Zweifellos wurde die Art der Kriegführung im Reich der Mitte dadurch sehr vereinfacht, denn die Generale brauchten sich nicht mehr selbst die Köpfe zu zerbrechen, sondern konnten sich auf ihre Astrologen verlassen, und wenn sie geschlagen wurden, dann konnten sie den größeren Teil der Schuld den unheilvollen Sternen zuwälzen. Aber allmählich hat der Geist der westlichen Kriegsführung, der von den Südarmeen bei der Organisierung der Heere durchgeführt wurde, das Ansehen der Propheten, deren Spruch sich die Generale der Rordarmeen unterwarfen, schwer erschüttert. Troy der bestimmtesten Dorhersagun- gen der Astrologen siiO die Generale der Rord- hecre immer wieder geschlagen worden, und die also reingelegten Heerführer entluden die Schale ihres Zorns übet ihre Generalstabspropheten, (Ein hessischer Schatzfund aus der Bronzezeit. Funde auS der Bronzezeit sind in Hessen, namentlich im Gebiete des Unterlaufet des MainS sehr selten; darum verdient ein solcher Fund, der in der Rahe von Offenbach gemacht wurde, besondere Beachtung. Bei Daumrodungsarbeiten im Offenbacher Walde stießen, wie der Offenbacher Geologe Julius Renck in der Zeitschrift für Vorgeschichte „Mannus" (18. Bd., Heft 4) mitteilt, im vergangenen Sommer einige Waldarbeiter beim Ausheben eines Daum- strunkes auf fünf unmittelbar nebeneinanderliegende Bronzegegenstände, nämlich zwei Lappenbeile, eine Lanzenspitze, einen Bronzehammer und einen Dronzemeißel. Don den Beilen wird gesagt, daß sie von typischer, oft wiederkehrender Form sind, während die Lanzenfpitze ein schoneS feines Ringornament aufweist, und zwar jeweils zwei näher zusammengerückte Ringe, dann wieder zwei weiter voneinander entfernte. „Weit seltenere Formen als diese erwähnten stellen die beiden anderen dort gefundenen Gegenstände dar, der Hammer und der Meißel. Der Hammer ist von kurz gedrungener Gestalt, zeigt deutliche Metallumschlagsspuren unten an der De- nutzungspartie (Aufschlagstelle». An der Leffnung weist er einen doppelten flachen Wulst auf, sowie auf den beiden Breitseiten je ein Winkelornament, je zwei sich umschließende Winkel. Der Meißel ist ein zylindrisch rundlicher Spitz- meißel mit nicht vier, sondern bloß zwei Zu- spihungsslächen. Trotz eingehender Rachsuchung in der rä;eien und auch der weiteren Umgebung dieser Fundstelle ließ sich nichts weiteres vorfinden. 3n der Rähe befinden sich auch kleine Hügelgräber. Diese sind erst in weiter Ferne zu finden, allerdings da'elbst auch an mehreren Stellen im Walde in teils größerer Anhäufung. In wie weil dieser Schatzfund, der seither, abgesehen von einem kürzlich bei Obertshausen bei Offenbach a. M. gefundenen, wenig gut erhaltenen §tadtthe?‘e,r. Vereine Polks- gegenstand ist sein wächsernes Herz.---- Man behauptet, die hohe katholische Geistlichkeit habe den Bund zwischen dem Zentrum und den Deulfchnationa en gestiftet und gesegnet, wie sie einst die Dolche der Guisen für die Bartholomäusnacht Wechte, und „Rom bewaffnete den Mörder" — nicht, wie bei Schiller, gegen die königliche Elisabeth, sondern gegen die Geistessreiheil, die Schule und die protestantische Kultur. Obgleich da« alles entrüstet geleugnet worden ist, rechnet selbstverständlich daS Zentrum für die Preisgabe der „Volksgemeinschaft" auf einen nicht zu knappen Lohn. Das Herz dcs Herrn Marx mag wächsern sein, aber der Magen der Kirche ist groß. Weil bei den deutschna.iona en Geistesfreunden Verständnis für die römischen Interessen zu finden ist, schlich Herr Marx diesmal nach rechts. Dies ist der liebliche Gedanke, der daS Haupt der blanken Linie hin und her bewegt. Kinder, welch' ein KabinettI Wenn es einen Charakter hat, dann doch nur den einer Gesellschaft auf Gegenseitigkeit, wobei die Gegenseitigkeit in der gcccnfeitigen Täuschung und llcbcrDortellung besteht. Die Deutschnationalen bezahlen Ministersitze mit ihren heiligsten Prinzipien, v er Portefeuilles mit der Ho- henzollern leone, beugen sich, um durch die Tür der Macht zu gelangen, vor der schwarzrotgoldenen Fahne und hoffen, gleichzeitig ihre Wähler und ihre Mitregierer ß int erd Licht führen zu können. Wunderhübsch war es, tote fie im Fraktior.szimmer bis zuletzt, homerischen Helden vergleichbar, um die Beute sich balgten. Hergt dem Lindeiner, Graes dem Wallraf dasPorte- feuille aus den Händen riß, und wie sie durch die groteske Idee, den Sieger in einer Ab- ftimmung zu küren, aufs neue bewiesen, daß le vom parlamentarischen System noch immer Professor Hammann ist nicht allein durch fein langjährige« Wirken in Bensheim mit dem hessischen Kunftleben verbunden, sondern Schöpfungen von ihm waren, feitbem er nach München über- gesicdclt ist, hier des öfteren zu sehen. Die eigenem feiner Kunstanschauung offenbaren auch feine jetzt ausgestellten Bilder, vorwiegend Kohle» und Buntstif.Zeichnungen Eie sind sparsam In den Dusdrucksmitteln und suchen das Charakteristische einer Landschaft, eines Baumes usw. festzuhalten Es i't aber kein nüchterner RaturaliSmus. sondern das Gegenteil, eine Stimmungsmalevei. die Widergabe eines Raturgefühls. das manchmal sich von einer gewissen verträumten Romantik beeinflußt zeigt. Scheid hat mit Hammann höchstens das Skizzenhafte gemeinsam, wenn überhaupt ein Vergleich möglich ist. Er steht in einer ganz anderen Welt, mehr in der Wirklichkeit. Das Objekt seiner Darstellung ist in erster Linie das Pferd, dessen Formen und Bewegungen er meisterhaft im Bilde wicderzugeben vermag. Schcld ist ein flotter Zeichner, dessen Pferdedarstellungen aus Marokko. Zirkuspserde und elegante Reitpferde, auf den Darmstädter Ausstellungen stets ein lebhaft interefsiertes Publikum fanden Hans Dielmetter ist der jüngste unter den Künstlern; er ist noch ein Ringender, der noch nicht wie jene seinen eigenen Stil gefunden hat. Von den zahi- rc'chen Aquarellen, die auf der Ausstellung von ihm zur Schau gestellt sind, heben sich zwei Arten als charakteristischer ab: es sind seine Kinder- darstellunqen und seine Landfchaftsbilder. Auf diesen Gebieten hat der Künstler gegenüber frü- B. Bat Bronzebeil, der einzige Bronzefund der weiteren Umgebung Offenbachs geblieben ist, mit den Hügelgräbern der benachbarten Waldparzellen in Verbindung steht, läßt sich nicht sagen." Wie weiter mitgeteilt wird, werden die Zundstücke jetzt im Landesmuseum in Darmstadt aufbewahrt; sie gehören der jüngeren Bronzezeit an. Weniger auf Resignation eingestellt ist Herr Georg Bernhardt von der „D 0 ssischen Zei- t u n g“. Seine Beurteilung der Zentrumspolitik kommt schon fast einer Kampfansage gleich, wenn er schreibt: „Riemand würde es dem Zentrum verübeln, wenn es bei parlamentarischen Abstimmungen heute in Kultursragen mit der Rechten, morgen in sozialen und wirtschaftspolitischen Fragen mit der Lucken votiert. Ader der System- Wechsel bei einer dauernden Koalition wiegt doch schon schwerer, Unb daß derselbe Mann heute rechts und morgen links regieren kann, ist doch etwas, was dann nicht faßbar scheint, wenn fein genügender Grund zur persönlichen Frontände- rung vorliegt. 11 nö die daraus resultierende Gefahr einer Dertrauensminderung erstreckt sich ja nicht nur auf den Führer. Auch ein Teil der Zentrumsmitglieder selbst läuft Gefahr, Sympathie und Vertrauen zu verlieren. Man denkt unwillkürlich an die Führer des linken Flügels, an Dr. Wirth und den Arbeitersekretär Joos. Beide haben ebenso wie ein Teil ihrer Freunde als ein unveräußerlicher Bestandteil der deutschen Linken gegolten. Ihrer Feder ist das „Manifest" entflossen, das den erneuten Beweis für ihre politische Zuversicht, im Sinne einer lircksgerich- teten Politik erbracht hat. Und nun befinden sie sich auf den Bänken der Regierungsanhänger gegenüber einer Opposition, der die altenWassen» brüder zugehören. Das mag einmal erträglich sein, aber wenn dieses Changieren des Zentrums zu einem dauernden Bestandteil der deutschen Politik werden sollte, so wird sich in Zukunft der Kampf der Linken in stärkerem Maße, als es bisher der Fall war, doch auch gegen den Bestand der Zentrumspartei richten müssen. Man hat ihr bisher eine Sonderstellung eingeräumt. Und eigentlich hat die Zentrumspartei bis zum heutigen Tage doch auch wohl eine gewisse Verpflichtung aus dieser Sonderstellung heraus gefühlt. Die Verpflichtung mindestens, nicht ohne weiteres die Führung gegen links selbsf zu übernehmen. Wenn sie aber für die Zukunft unbedingte Freiheit der Cntsä-eidung auch gegenüber Links für sich in Anspruch nehmen will, wenn sie selbst nur als eine Partei unter vielen gelten will, so werden die Linkspolitiker sie künftig auch im Wahlkampf mit anderen Augen betrachten müssen." Die begreifliche Derstimmuna, die in den Reihen der Dollspartei über die Art und Weise der Regierungsbildung herrscht, bringt Heinrich Rippler in der „Täglichen Rundschau" mit folgenden Sähen zum Ausdruck: „Das Zustandekommen der neuen Regierung war nicht nur langwierig, sondern auch wenig erfreulich. Wenn Herr Dr. Marx am 17. Dezember nach dem Wunsche der D. Dp. mit den Deutschnationalen verhandelt hätte, wäre uns vielleicht die Krise und das wochenlange Hin- und Herbeschiebe, für das man im Volk draußen kein Verständnis hat, erspart geblieben. Auch nach den Verhandlungen des ReichswirtschaftsministerS Dr. CurtiuS mit den Deutfchnationalen war die Einigung eigentlich schon gegeben, und es war nicht eine Förderung sondery eine Hemmung des wirklichen ehrlichen Zusammenschlusses, wenn einige Tage durch die Verhandlungen des Zentrums mit den Deutschnotionalen der Anschein geweckt wurde, als ob nicht eine bürgerliche Mehrheit, sondern ein schwarz-blauer Block geschaffen werden sollte. Auch die Verteilung der Ministersitze ganz ohne Rücksicht auf die bisherige Stellung und die bisher geleistete Arbeit der Parteien nur nach dem Zahlen^erhältnisse war ein Schauspiel, das man her Ö ffentlichkeit hätte ersparen können, unb das nicht zur Festigung des neuen Kabinetts beiträgt. Wenn die Deutsche Volks- Partei zum Danke dafür, daß sie von Anfang an in zieloewußter Welse selbstlos und mit sehr großen Opfern die Entwicklung in die ihr vorn StaatSinteresse gebotene Dahn gelenkt hat, von ihren drei Ministersihen einen abgeben soll, fo Theodor Wolff verabschiedet sich im „2 e r - flner Tageblatt mit folgenden finnigen Sätzen von dem alten Bundesgenossen und ehemaligen r:publüani'chen Pras.dentschafiskandl- baten Marx: Man spricht von einem Kabinett her Köpfe", wenn eine Regierung sich aus hervorragende., Kapazi ä en zufammenscyt. Das Rcch'.skabinelt Uä Herrn Marx kann man wohl -etter em „Kabinett der Charaktere" nennen. Wie cS mit dem Talent, den Fähigkeiten, dem politischen Scharfblick steht, ist äußerst zweifelhaft. Avec im Leben des unbestechlichen Cato, des unbeugsamen Sassius und des starren Republikaners Verrina kann man nicht so viel Charakterfestigkeit, Selbstlosigkeit, Ehrlichkeit und Ueberzeu- guugstrcue finden, wie auf dieser deutschen Mt- nifterbanf. Herr Marx, der bewährte Reichskanzler. n acht eS. je nach Auftrag, mit unrund mit recht«. Gr ist wie die blanke Lilie, von der Platen gesungen hat, ein lieblicher Gedanke bewege ihr Haupt hin und her. Als das Zentrum darauf bestand, daß er dec gemeinsame republikanische Kandidat in der Präsident- schal tsschlacht sein müsse, soll es Republikaner gegeben haben, denen diese Heldenehrung ein wenig übertrieben, dieser Werver nicht hinreichend werbe.'rästig erschien. Indessen, man tröstete sich damit, das, der Führer gut geführt werde, denn ein kluger Mitarbeiter geleitete damals Herrn Marx auf allen Wegen, wie der Schatten den Wann, den Chamisso schuf. Der Schatten ist inzwischen abhanden gekommen. An- he.e energische Ratgel er wiesen dem selbständigen Willen deS Herrn Marx neue Ziele und der Kanzler, der eben die republikanische Volksgemeinschaft gepriesen hatte, legte dieses Ideal auf den schwarzblauen Block. Wir haben die anmutige Geschick.ichke.t bewundert, mit der er sich einen republikanischen Paß für die Reise an- fertigen ließ. Nachdem er dieses Papier, diese von den Deutschnationa en öffentlich verleugneten „Richtlinien", in d.e Tasche gesteckt hatte, empfing er a!S Kollege Herrn Hergt und hätte, ohne den plötzlichen Widerspruch entsetzter Freude, vielleicht auch stillschweigend jenen rechtsradikalen Gracs geduldet, der, in Ermangelung anderer staatsmännischer Taten, einmal als Vizepräsident deS Reichstags, durch unziemliches Betragen gegenüber dem Reichspräsidenten Ebert bekannt geworden ist. ES kann sein, daß Herr Marx sich nur ihm auferlegten Geboten beugt, und vielleicht hat er, bevor er das Opfer brachte, in stillen Röten mit sich gekämpft. Der Opser- bie auf gewaltsame Weise inS Jenseits befördert tourben. Es ist also heute keine so leichte und angenehme Stellung mehr, chinesischer Heercs- astrolog zu fein. Aber ba sich alte Ueberliefr- rungen nicht so schnell ausrotten lassen, so gibt eS immer noch einige konservative Generale, bie auf bie Prophezeiungen ihrer Astrologen schwören. Ein englischer Berichterstatter in China erzählt von einem solchen Beispiel auS der letzten Zeit. Der Gouverneur her Schantung-Provinz, General Chang Taung-chang, sammelt jetzt ein Heer, mit dem er gegen die Kanton-Regierung kämpf»., teilt Da bie Rekrutierung nur sehr langsam vor sich ginn, so ließ er am 3. Dezember ben gelehrten Astrologen Wang Vi-Yuan zu sich kommen unb sagte zu ihm: „Finde mir einen glücklichen Tag auS, an dem ich mit der Aushebung her Truppen beginnen kann." Wang Pi-yuan versank In tiefe« Dachsinnen und befragte bie Himmelskörper, währenb der Generalstab feierlich auf daS Ergebnis wartete. Spät in der Rächt erklärte her Astrolog: „Der 4. Dezember ist ein glücklicher Tag." DaS war aber dem General zu früh. „Forsche weiter," drängte er, und Wang befragte wiederum die Sterne. „Ich finbe, baß her 7. ebenfalls ein glücklicher Tag fein wirb," erklärte er schließlich. Damit war General Chang zufrieden und ordnete nun an, baß bie Truppen am 7. Dezember zusammengezogen werden sollten. Wenige Tage später begann er seinen Vormarsch nach dem Gäben. Cr glaubt noch fest an ben Zauber her Heeres- aftrologen, denn er hat sich in früheren Kriegen lange Zeit von einem blinden Seher, Tsui Hsui- shih, beraten lassen, her ein hochgeehrtes und ständige- Mitglied seines Generalstabs war. Auch Marschall Sun Chuan-fang, der gegen die Kanton-Regierung kämpfte, vertraut auf bas Wort her Astrologen. Aus der Höhe seiner Erfolge ließ er einen Wahrsager auf sein Kanonenboot kommen unb befragt« Ujn nach der Zukunft. Der Weise prophezeite ihm Unglücf, worüber brr Marschall sehr bestürzt war. Die Prophezeiung ging auch In Erfüllung, aber Ungläubige schreiben bie Rieberlagen Suns wohl mit größerem Recht ber schlechten Verpflegung unb bem Mangel an Disziplin bei seinen Truppen zu, als bem Einfluß bet Sterne. Kunstausstellung in der Darmstädter llunsthalle. Dieser Tage wurde In der Darmstädter Kunst- Halle am Rheintor eine Ausstellung der Maler Professor H a m m a n n - München, Karl Scheid- Darmstadt unb HanS Vielmetter- Darmstadt eröffnet. Bisher war eS üblich, zu bem Sröff- nungsakt ein zahlreiches Publckum zu laben; man bat diesmal bavon abgesehen, auch tourben keine Ansprachen gehalten. Fehlten biese Aeußerlich- keiten, so bietet bie Ausstellung boch mehr an sahrung hat gezeigt, baß diese Partei in ber Praxis um so weniger antireligiös wird, je mehr fie politisch mit dem Zentrum gUfammcngeßt. Die These, daß nur gegen die Sozialdemokratie regiert werden könne, ist und bleibt für daS Zentrum unakzeptabel. Wir bebauten, daß dies im Zentrums-Manifest nicht ausdrücklich fett- gestellt ift Unser Gefühl für die Genllnchaft des ganzen Volles, unser soziale- Gewissen, unser Horror vor einer Spaltung deS Volkes in B e Linksparteien doch am Ruder. Doppelt notwendig, daß sich jetzt dort nichts ändert. Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum, die sog. Weimarer Parteien, haben in der schwersten, trübsten Stunde deutscher Geschichte gegen die Opposition von Deutscher Volkspartei unb Deutfchnationalen ben Bestanb des Reichs und die soziale Ordnung gerettet. Solche Erinnerung verblaßt nicht. Rur unter Zwang und nicht ohne Wehmut marschieren wir vorübergehend getrennt Wege. Die neue Koalition wird man dereinst nach ihren Früchten bcuttcUen. Die Erfahrung lehrt, daß Mi'ch- blut in der Regel die Untug ?nbri beider angestammten Rassen erbt. Richt der reine Apfel heilt den faulen, der kranke verbreitet die Fäulnis unter den unverdorbenen. Möge e3 in der neuen Reichsregierung anders gehen. Mögen die Deutschnationalen die nunmehr anerkannten verfassungsrechtlichen und außenpolitischen Drunb- sätze mit ber UcberzeugungStreue beS Zentrums beobachten. Dem einen oder anderen ihrer Koa- litiDnSgenoffcn aber könnte eS nicht schaden, wenn er sich etwaö vom robusten Machtinstinkt seines neuen Partners ancignete. Im deutschnationalen ,T a g“ deS Herrn Huggcnberg findet Schulze-Pfälzer folgenden Hymnus für Marx, den wandelbaren ZentrumS- felbherrn: „Es gab natürlich allenthalben verdutzte Gesichter, als Herr Marx ben Oberbefehl über bie neue Front übernahm. Aber bie Fähigkeiten eines Strategen finb ja deshalb nicht geringer, weil er schon anbere Armeen geführt hat. Marx ist ein nüchterner Kopf mit vielseitigster politischer Erfahrung. Darum vielleicht boch zur Uebettoinbung ber Anfangs- unb auch bet späteren Alltagsschwierigkeiten geeignet Seine häufigen Mißerfolge erkläven sich wohl gerabe ba- durch, Kiß er keinen richtigen Instinkt für bie Auswahl ber brauchbaren Mannschaft hat. Auch feine Ausflüchte bei ber jetzigen Ministerernen- nung finb wenig erbaulich. Verraten nicht ben klugen Entschluß. Roch hat er das Wetterwendige nicht übertounben. Wenn bieser zu so vielen Gestaden verschlaget« Obysseus, bieser neudeutfche PolytropoS, bemuxf) ben heimatlichen Hafen sänbe, so würbe unsere Politik vielleicht von mancher Unruhe befreit. Die bösen linksbemokrattschen Winbe haben ihm oft das Segel zerfetzt, wenn er auf fie vertraute. Seit er aber weiß, baß aus blefer Ecke nur noch ber offene Wiberstand bläst, wirb er vorsichtiger manövrieren. ES mag ihm heute noch etwas wiber ben gewohnten inneren Strich gehen, auf ben letzten Hochsitzen ber Demokratie als Gegner zu gelten. Aber allmählich wirb er barüber froh fein; benn dies« Sippen hätten ihm unter neutraler Flagge toeit übler mitgespielt. Wenn die ehemaligen Ver- bünbeten tosen unb toben, dürfte der Landgraf Marx eher hart werden, als wenn fie ihn listig loden. Darum, kalt Blut, Herr Marx! Wenn Sie sich vor sentimentalen Rückfällen hüten, werden Sie auch andere davor bewahren!" ?erÄI Älter* au- E albend e 'vC'1!!!!!:—— KxS Slarnnun ’e.x.hruat. wie», Übten Armbänder u. bergt) meistbietend zai der- iieifleriiiin nflD Luche eine gutgeh. Bei - evtl, mit kl Men - zu vachten; menn möglich mit b'S'.ct' barer 2-3'Zimici Wobnun 1’, Jfriunon ItannneutHtmnbin. Lchr. Snnto.it. 0'/' an den Wen "An*. >MU lelifil I Bahnhofstr. 5| I Wegamr ui* kchme Zu verleihen. Löbechr. 11 p, Reelles Gesuch I fl|r, coarigei- uw v baldise I Heirat ta „ «nöiteiier und SZST, 5 S-br. -u °> g-w I Turnen, Sport und Spiel. OerKroschmit-erMaske Vornan von Edgar Wallace. 55 i^orticHung JtaMrutf verboten Der Minister mar humpelnd In einem der Dorsale verschwunden, kam aber fast gleich darauf zurück und winkte mit dem Finger. Dick folgte ihm, an weißhaarigen, scharlachroten und goldenen Dienern vorbei, bis sie an eine Tür kamen, vor der ein Lakai wartete. Aus ein geflüstertes Wort klopfte der Lakai, und eine Stimm« bat, einzutretcn. Der Diener öffnete vor ihnen die Tür. Don dem Tische, an dem er gesessen batte, erhob sich ein Mann, der die scharlachrote Uniform eines Generals trug. Quer über feine Brust schlang sich das blaue Band des Hosenbandordens. Aus seinen Augen blickte soviel Güte und Menschlichkeit, wie Dick sie hier kaum zu finden erwartet hatte. ..Wollen Sie Platz nehmen? Bitte erzähle« Sie mir seht den Fall so schnell Sie es vermögen, beim ich habe noch eine andere Verabredung, und Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige", lächelte er. Er hörte aufmerksam zu und unterbrach (Dorbon hier und da mit einer kurzen Frage. Als Dick zu Ende war, nahm er die Feder und schrieb mit kühner, mannhafter Schrift ein Wort, löschte es ab und händigte das Dokument dem Staatssekretär ein. -Hier ist Ihr Aufschub. Ich freue mich darüber", sagte er. Dick, der sich über die ausgestreckte Hand beugte, hatte das Gefühl eines ungeheuren Triumphes und vergaß für einen Augenblick die schreckliche Gefahr, in der Ray geschwebt hatte. Als er in das Ministerium des Innern zurück- kehrte, verabschiedete er sich mit einem sehr ernsten Ausdruck der Dankbarkeit von dem cholerischen aber gütigen Minister, flog die Stufen zu seinem eigenen Bureau hinauf und riß das Hörrohr an die Wange. „Verbinden Sie mich mit Gloucester 8585 Amt", sagte er und wartete aus das Fernsignal. Es kam noch wenigen Minuten. „Tut mir leid, keine Verbindung mit Gloucester, die Linie ist gestört. Die Drähte abgeschnitten." Dick stellte' langsam das Telephon nieder, llnd in diesem Augenblick erst entsann er sich dessen, daß der Frosch'noch lebte, — wachsam, — mächtig, — rachsüchtig, wie immer. Dr. Ztreseniann über den Sport. Man wird sich erinnern, daß im Herbst vorigen Jahres Außenminister Dr. Str ese - mann auf dem Kölner Parteitag der Deutschen Volkspartel eine Rede hielt, die sich u. a. auch mit dem Sport beschäftigte Seine Worte sind von all den Kreisen, die aus ihrer Gegnerschaft gegen den „(Seift des BicepS" kein Hehl machen, mit großer Freude ausgenommen worden, sie waren ihnen willkommene- Material im Kampf gegen den Sport. Die Sportler waren ihrerseits natürlich nicht einverstanden, fegten sich zur Wehr. Man konnte es einfach nicht verstehen, daß ein so weitblickender Mann wie Dr. Stresemann sich in einer so abfälligen Weise über den Sport im allgemeinen geäußert haben sollte. Der Reichsaußenminister hat nun die 'Bitte deS Deutschen Reichsausfchusscs für Leibesübungen, ihm für feinen Zeitungsdienst einen Reujahrsbeitrag zu liefern, als willkommene Gelegenheit benutzt, darauf hinzuw-isen, daß feine Worte mißverstanden worden feien, und zum Ausdruck zu bringen, tote er tatsächlich über den Sport und feinen Wert denke. Dr. Strefe- mann schreibt in seinem Antwortbries an Exz. Dr. L e w a l d, den Vorsitzenden des D. R. Ä., folgendes: „Ich glaube, daß jeder, der die letzte Entwicklung der sportlichen Verhältnisse bei uns verfolgt hat, daraus klar ersehen wird, wie weit ich mit der sportlichen Bewegung mitgehe und wo meine Kritik einsetzt. Ich halte Ihre Bestrebun- gen speziell im Reichsausschuß für Leibesübungen für außerordentlich verdienstvoll, und Sie werden be mir, an welcher Stelle ich auch immer stehe, stets die tatkräftigste Unterstützung sin- den .... Alles, was dazü beitragt, uns von der Erziehung zu befreien, unter der ich selbst als junger Mensch gelitten habe und dir an Stelle von Wanderungen, Sport und Liebe zur Vatur die reine Stubenetziehung fetzt, alles, was ich dazu tun kann, um uns von dieser Cinseitig- keii und Engherzigkeit zu befreien, werde ich jederzeit tun. Ich glaube deshalb mit gutem Gewissen sagen zu können, daß ich nicht nut rin Freund jodet sportlichen Betätigung, sondern auch einer Betätigung in sportlichen Vereinen bin und daß ich dem deutschen Sport für die Vorbereitungen der nächsten Olympiade von Herzen ' guten Erfolg wünsche. Wogegen ich mich aber wende und wo meine Kritik anfängt, ist die Art und Weise, wie alles, was zum Sport gehört, jetzt in die Orsjent- lichkeit gezerrt wird, daß weiter an Stelle eines körperlichen Trainings, das den Körper während des ganzen Lebens gesund erhält, die Hervorhebung der einzelnen Rekordleistungen tritt, und wie dadurch schließlich die Selbstverständlichleit des Sportes, ich möchte sagen, die Natürlichkeit der sportlichen Bewegung immer mehr dadurch AUtüdgeörängt wird, daß alles Geschehene in das Rampenlickt der Oessentlichkeit kommt und der Ucbergang geschaffen wird von der sportlichen Ausbildung neben dem Berufsleben zu jenem Berufssportshstem, dem ich seht wenig Geschmack abgewinnen kann, und letzten Endes zu jener in der Öffentlichkeit bemerkbaren Lieberschätzung jeder Einzellei st ung, die zu einem Zurückdrängen des Geistigen in der öffentlichen Bewertung führt, das nicht im Sinne einer gesunden Sportentwicklung liegen kann. Ich glaube, daß ich es mir versagen kann, für diese einzelnen Darlegungen viele Beweise bringen zu müssen. Ich bitte Sie, eine Montags-- 'zeitung aufzuschlagen und einmal zu sehen, wie seitenlang über jede Veranstaltung berich.et wird, 1 die für einen hochstehenden geistigen Vortrag r wahrscheinlich nicht dcn kleinsten Teil ihres Blattes zur Verfügung stellen würde. Ich bitte weiter, Hinweisen zu dürfen auf das, was von der Deutschen Turnerschast in Jahren und Jahrzehnten im stillen ohne großes Tamtam an Erziehungsarbeit im deutschen Volke geleistet worben ist. Auch sie trat mit Recht in ihren Turner- festen vor das ganze deutsche Volk, auch sie hatte ihre Kernriege, die sie auch in fremde Länder sandte, aber das alles ging natürlich und selbstverständlich vor sich, und es wurde nicht jeoe Veranstaltung zu einem Ereignis gestempelt. Die besten Leistungen wurden unbewußt dargeboten und nicht mit dem Bewußtsein, vor der Kritik des Sportredakteuers richtig zu bestehen. Was die Rekordleistungen anbelangt, so verstehe ich ihre Bedeutung im Sport, aber ich möchte die Frage aufwersen. ob nicht das Drängen nach dem Rekord an sich dazu führt, bah der einzeln« Mensch sich überanstrengt, um während der Jugendzeit einmal einen Rekord zu erzielen, und dann vielleicht für die weitere Entwicklung seines Lebens nicht mehr auf der Hohe bleibt. Meine stärkste Abneigung aber geht dagegen, in welcher Weise beispielsweise einzelne professionale Boxer und Radfahrer gewisser- maßen zu Rationalhelden gestempelt werden. Ich betrachte Veranstaltungen, wie sie das Sechs- tage-Rennen sind, als etwas, was mit Sport sehr wenig zu tun hat. Ich vermag nicht zu verstehen, warum auf der ersten Seite ernster Zeitungen Entscheidungen über den Boxkamps stehen, und warum diese Dinge in einer Weise behandelt werden, als wenn es sich um große nationale Angelegenheiten handelte. In meinem Gymnasium stand über der Turnhalle das Wort „Mens suna in corpore saho“. Das ist das Ziel, dem, wie ich glaube, auch der Reichsausschuß für Leibesübungen zustrebt. Je mehr die sportliche Bewegung sich selber gegen die Auswüchse wendet, die ich bekämpfe, um so mehr wird sie die Zahl derer vermehren, die den durchaus gesunden Kem der deutschen Svvrt- entwicklung begrüßen und fördern." V. f. B. V. f. B.—Hanau 94 7:4. V. s. B. Ligafejerve—Dillenburg Ligaresetve 5:2. V. f. B. Dritte—Friedberg Pol.-Spv. 2:1. (=) Die A. f. B.-Mannschaft hat durch diesen Sieg die Schar-e vom Aorsonntag wieder aus« geroetzt. Sie hüt das im vorigen Bericht Gesagte durch ihr glanzendes Spiel als richtig bestätigt. Daß V. f. 25. mit diesem hohen Resultat siegen tonnte, verdankt es mit in erster Linie seinem ge° rrteinfamen Siegeswillen. Hanaus Tempo ließen die Platzmannschaft vorerst nicht zur Besinnung kommen' deren Verteidigung sich nur mit Mühe der ungestümen Angriffe erwehren konnte. Bald erwiderte sie jedoch mit forschen Gegenangfissen, von denen einer überraschend schnell zum Erfolg führte. 1:0 für B. f. B. Hanau erzielte darauf in kurzer Zeit Ausgleichs- und Führungstreffer. 2:1 für Hanau. 23. f. B. nahm nunmehr die Führung an sich und stellte bis zur Halbzeit das Resultat 4:3 für V. s. B. Auch nach Wiederbeginn zeigten sich die Einheimischen weiter leicht überlegen. Ein Durchbruch schloß mit rasantem Torschuß ab. 5:3. Bei einem Gegenangriff der 94er hals Singel mit den Händen etwas, um den bereits im Strafraum befindlichen Kontrahenten vom Ball abzudrängen. El Meter und 5:4 war der Erfolg, aber auch der letzte ür Hanau. Dann wurde das Schluhresultat auf 7:4 ür V. f. B. erhöht. Die Gesamtleistung der Mann chaft war desmal recht gut. Spielvereinigung 1900 Bietzen. ö. Das Ringen um die Lahnkreismeisterschaft ist jetzt in das höchste Stadium eingetreten. Durch den überzeugenden 6:2-Sieg in Dillenburg und die gleichzeitige Riederlage des Tabellenersten ,Germania"-Marburg in Wetzlar, ist 19C0- Gießen mit an die Spitze gerückt. Das Spiel in Dillenburg entwickelte sich von Airbeginn an recht spannend. Die Gießener Mannschaft fand sich zunächst auf dem kleinen Platz nicht so zurecht. Dillenburg übernahm die Führung durch Verwandeln eines Elfmeterballes, den der rechte Lauser in höchster Rot durch regelwidriges Angehen verursachte. Erst kurz vor Seitenwechsel kam Leben in die Gäste. Zunächst verhinderte eine klare Fehlentscheidung des sonst gut amtierenden Schiedsrichters den verdienten Ausgleich, doch dann verwandelte Gießens rechter Verteidiger einen Händeelfmeter und stellte dadurch die Partie remis. Kurz darauf stand das Spiel 2:1 fut 1900, und damit ging es zur Pause. Vom Wieber- anstoß weg, setzte Dillenburg den Gästen mächtig zu. Die Platzbesiher erzielten aus einem Eckball den Ausgleich. Die Blauweißen schickten nun durch weite Schläge fortgesetzt den eigenen Sturm zum Ml—«HMM————MMIM............. —I I.1W I XXXV. Durch! Als Elk in das Zimmer des Staatsanwaltes trat, faß Dick am Tisch und füllte ein Telegrammformular »ach dem andern aus. Sie alle waren an den Direktor des Gloucester Gefängnisses adressiert und enthielten die kurze Mitteilung, daß ein Urteilsaus- schub für Jim Carter auf dem Wege fei. Jedes Telegramm war nach einer anderen Route aufzugeben. „Was heißt das?" fragte Elk. „Das Telephon Nach Gloucester ist gestört", sagte Dick. Und Elk biß (ich nachdenklich auf die Lippen. „Rihm", sagte er gedehnt. „Run also, wenn das Telephon gestört ist, bann wird vielleicht auch —" „Daran möchte ich noch nicht glauben!" schnitt Dick ab. Elk Nahm den Apparat zur Hand. „Verbinden Sie mich mit dem Zentraltelegraphenamt", sagte er. ..Ich möchte den Ches sprechen, Fräulein. Ja, hier Inspektor Elt. C. P. D." Rach einer Pause meldete er sich wieder. „Wir wollen ein paar Telegramme nach Gloucester senden, die Linien sind doch hoffentlich in Ordnung?" In seinem Gesicht bewegte sich keine Muskel, während er lauschte. Dann sagte er: „Danke, — vielleicht föilnen wir mit Urnmeglinien arbeiten? Welches ist denn die nächste offene Stadt?" Dann wartete er. „Also, so steht es, — danke." Cr stellte den Apparat nieder. „Alle Drähte nach Gloucester sind durchschnitten, die Hauptkabel an drei Orten zerstört, die Verbindung mit Birmingham, die In einer unterirdischen irdenen Rohre läuft, ist an drei Stellen In die Luft gesprengt worden." Dicks Augenbrauen zogen sich zusammen. „Versuchen Sie die Radiogesellschast", sagte er. „Sie haben seist eine Station in Deolzes und eine andere in der 'Jlalje von Cheltenham, und sie könnten eine Botschaft hinüberschicken." Elk ging ans Telephon. „Ist dort Radiostation? Hier spricht Inspektor Elk, Polizeidirektion. Ich möchte eine Nachricht nach Gloucester schicken, nach dem Gefängnis, über--, mhm?--Aber ich denke, solch eine Schwierigkeit kann man doch beheben? --Ja, feit wann ist es denn verstopft? Danke schön?" sagte er und stellte dos Telephon von neuem nieder. „Cs ift irgendwo eine Verstopfung", sagte er. „Die RadioleMe sagen, daß irgend jemand im Lande einen geheimen Apparat hat, der von den Angriff. Vier weitere Tore innerhalb 20 Minuten waren der Lohn für das schöne, flache Kombinationsspiel der Gießener, dem die Dillenburger Hintermannschaft erlag. Die Lehrmannschaft weilte bei dem Meisterschaftfavoriten der A-Rlaffe, Sportverein Heuchelheim und unterlag 2:0. Die Heuchelheimer sind gegenwärtig in ganz besonders guter Form, was man von den 1900ern nicht behaupten kann. Bei Halbzeit stand das Treffen noch 0:0. Die 1. Jugend besiegte sehr ersatzgeschwächt den D. C. in Wetzlar 2:0. Die 2. Jugend gewann gegen Große n-Buseck 1. Jugend 5:2, nur die 3. Jugend unterlag gegen Grünbergs 1. Jugend 1:3. Freier Turn- und Sportverein Wieseck. Wieseck 1 — Heuchelheim I 1:0. £ Wie wenig der < :0-Sicg Heuchelheims am Vorsonntag der tatsächlichen Spielstarke dieser beiden Mannschaften entsprach, bewies der Verlauf des Rückspiels am Sonntag in Wieseck. Beide Mannschaften betraten mit Ersatz den Platz, Wieseck zeigte gegenüber dem Vorspiel eine glücklichere Aufstellung. Bald nach dem Anstoß versuchte sich Heuchelheim in der Spielhälfte des Gegners festzusehen, konnte zwar auch einige Ecken und eine Reihe gut plazierter Schüsse anbringen, die aber keinerlei Erfolg brachten. Sehr bald war cs mit der TteberlegeNhett der Gäste vorbei, Wieseck wollte offenbar die letzte Riederlage wettmachen. Torlos endete der technisch feine, spannende Kampf zur Pause. Rach dem Wiederbeginn drückte Wieseck immer starker auf das Tempo und lag ständig im Angriff. Immer wieder arbeitete sich der vorzüglich spielende Sturm Wiesccks nach vorn, nur unter äußerster Kraftentfaltung gelang es der Heuchelheimer Mannschaft. Erfolge der kleinen Stürmer Wicsecks zu verhindern. Ebenso mißlangen alle Angriffe Heuchelheims. Bei einem Angriff des Mittelstürmers Wiesecks wurde dieser im Strafraum unfair zu Fall gebracht, der dafür gegebene Elfmeter wurde auf den Mann geschossen und gehalten. Planvoller und zahlreicher wurden jeht die Angriffe der Wicsccker, die stch nunmehr die Feldüberlegenheit sicherten. Endlich wurde der Dann gebrochen: Wiesecks' Halblinker schoß für seine Farben das erste und einzige Tor des Spiels. Ein Teil der Heuchelheimer Spieler legte nunmehr dem Schiedsrichter gegenüber ein Verhalten an den Tag, das die,er Mannschaft einen großen Teil der sauer erworbenen Sympathien kostet. Wieseck konnte als verdienter Sieger den Platz verlassen. Der Schiedsrichter, dessen Ehrgeiz großer als seine Fähigkeiten zu sein scheinen, konnte nicht befriedigen, mit ihm waren beide Parteien unzufrieden. Wieseck Jugend — Heuchelheim Jugend 2:1. Aus dem Bestreben heraus, der vorzüglichen Wiesecker Jugend unter allen Umständen die Stirn bieten zu wollen, fungierte im Tor der Heuchelheimer ein Spieler der 1. Mannschaft. Dies hinderte die Wiesecker Jugend aber nicht, kurz vor Halbzeit die Führung zü übernehmen. Als die Wiesecker in der zweiten Halbzeit ein weiteres Tor erzielten, ging besagter Tormann in die Stürmerreihe, um von da aus mit seiner körperlichen llcberlegenfjeit olles über den Haufen zu rennen. Aber auch dies gelang vorbei. Lediglich ein eigenartig zustande gekommener Strafstoß sollt« den Heuchelheimern einen billigen Erfolg bringen. Fast während des ganzen Spiels zeigte sich eine spielerische und moralische Ueberlegenheit der Wiesecker Iugendmannschaft.' Wetzlarer Futzball. 3- 6.05 — Germania Rlarbuxg 4:1 (1:0). tz. Der Sieg des F. C. gegen den Tabellenersten Germania Marburg mag für manchen eine Tleberraschung bedeutet haben. War man doch überall der Meinung, daß es Germania nicht schwer fallen würde, gegen F. C. zu gewinnen. Immerhin überrascht doch die offensichtliche Tleberlegenheit des F. C., verglichen mit seinem Spiel am 23. Januar gegen B. T. W. Von Anfang an war F. C. im Vorteil. Der Kampf spielte sich meist in Germanias Hälfte ab. Rur ver- Deutschen während des Krieges verwendet wurde, und mit dem man Sendungen der Radiostation unmöglich machen kann." Dick sah nach der Uhr. Es war jetzt halb zehn. „Sie können noch den 10.05 nach Gloucester erreichen, Elk, aber ich glaube, daß er nicht durchkommen wird!" Als Elk sich von neuem geduldig an das Telephon begab, sagte er: „Als Teleohonexperte habe ich viele Eigenschaften, die mich sozusagen zu einem großen Manne stempeln, denn--hallo! Verbinden Sie mich mit der Großen Westbayn, bitte — Groß-Westbahn, Stationsvorstand, — — denn ich habe ein tadelloses Organ, eine unendliche Geduld, Vertrauen in meine Mitbürger und--hallo, sind Sie das, Herr Stationsvorstand? Hier Inspektor Elk, C. P. D. Ich sagte Ihnen das vorher--- nein, das war jemand anderer, Inspektor Elk, C. P. D.---ist irgendeine Störung auf der Lime hellte abend?" Diesmal war die Pause langer. „Gott Im Hinnmll!" sagte Elk. J3ibt es irgendeine Möglichkeit, durchzukommen? Was?---- Gar keine? Wann werden die Züge wieder laufen können?--Danke bestens!" Er wendete sich zu Dick. „Drei Bahnübergänge und eine Brücke bei Swindon in die Lust gesprengt. Zwei Leute verhaftet. Einer vom Eifen- vahnwackner erfchoffen. Zwei Uebergänge in Reading nieoergeriffen. Die Schienen in Slough in die Luft gesprengt. Ich werde mir nicht noch die Mühe nehmen, die anderen Linien auzurusen, denn wie ich sehe. Ist der Frosch durch." Dick Gordon öffnete feinen Schrank und entnahm Ihm einen ledernen Mantel und einen weichen Lederhelm. Er holte aus feiner Schublade zwei bedrohlich aussehende Brownings hervor und prüfte ihre Magazine, bevor er sie in die Tasche steckte. Dann wählte er ein halbes Dutzend Zigarren aus und verpackte sie sorgfältig in die Drusttasche seines Mantels. „Sie denken doch nicht daran, allein zu gehen, Kordon?" fragte Elk ernst. Dick nickte. „Doch," sagte er, schicken Sie mir ein Pcllizeiauto nach und befehlen Sie den Leuten, daß sie vorsichtig fahren. Ich denke nicht, daß man mich diesseits von Newbury aufhalten wird. Ich fahrt es noch erreichen, bevor es ganz finster wird. Sagen einzelte Durchbrüche der Germanen brachten diesen mehrere Ecken ein, die jedoch vom Torwart alle unschädlich gemacht wurden. Das erste Tor erzielt F. C. durch Strafstoß. Mil dem Ergebnis von 1:0 wurden die Seiten gewechselt. Weiterhin war F. E. überlegen und konnte noch zweimal einsenden, bis der M. L. vorübergehend wegen Verletzung auSschied. Da gelangte auch Germania zum Ehrentor. Sin« kurze Unsicher- beit deS F. E. wurde rasch überwunden und durch einen Prachtschuh daS Endrelullat festgestellt. F. C. hat mehr als verdient gewonnen. Der lachende Dritte ist nun Gießen 1900, die durch den Ausgang dieses Spiele« mit der Germania Marburg an der Spitze punktgleich stehen. Die Futzballergebuisse vom Sonntag. Hessen-Hannover. Bezirksgruppe Nord: Iura Kastel — Sp. v. Kassel 1:7. Mainbezlrk. F. S. V. Frankfurt — Karlsruher"F?W. 1:2. Spielvg. Fürth — Eintracht Frankfurt 5:3. Sp. Dg. Griesheim — V. f. L. Neu-Isenburg 1:6. Kickers Viktoria München — Germania Frankfurt 5:2. Bayern. Bayern München — 1. F. C. Nürnberg 3:5. V. f. R. Fürth — S. D. 1860 München 2:4. F. C. Fürth — Wacker München 1:2. Schwaben Augsburg — 1. F. C. Dayreuth 3:4. Jahn Regensburg — A. S. D. Nürnberg (Ges.- Sp.) 0:4. Württemberg-Baden. Sportfreunde — Kickers Stuttgart 0:4. S. C. Freiburg — Stuttgarter S. C. 0:2. Phönix Karlsruhe — F. C. Freiburg 0:0. Rheinbezick. D. f. R. Mannheim — Spvg. Sandhofen 8:1. Mannheim-Waldhof — V f. L. Neckarau 1:1. F. C. Pirmasens — 1903 Ludwigshafen 2:1. Rheinhessen-Saar. F. D. Saarbrücken — S. D. Wiesbaden 2:1. Wormatia Worms — Eintracht Trier. Worms kampflos gewonnen. f)a[fia Bingen — Borussia Neunkirchen 3:2. Westdeutschland. Hier hatten die Ausscheidungsspiele der Gruppensieger um die Rheinbezirksmeisterschaft unerwartete Resultate. Sülz 07 — C. f. R. Köln 3:0; Oben» kirchen 07 — F. D. Neuendorf 6:0. Im Ausscheidungsspiel um dl« Westsalenmeisterschaft schlug Ar- minia Bielefeld Borussia Rheine 4:0. Die Meister- schäft der Gruppe Nord des Hesten-Hannoverbezlrks hat S. V. Kastel durch den 7.1-Sieg über Iura Kastel gewonnen. Im Niederrheinbezirk schlug Duisburger S. V. Meiderich 06 6:2, verlor Duisburg 08 gegen S. 93. Homberg 3:6. Im Ruhrbezirk waren Schwarz-Weiß Esten und D. 9L Altenesten mit 2:1 gegen Sportfreunde Esten bzw. Preußen Bochum siegreich. Berlin - Königsberg in 2 Stunden 25 Minuten. Der Flugzeugführer Albrecht stellt« am Samstag mit einem IunkerS-VerkehrSslugzeug der Type G 24 «ine prachtvoll« Leistung auf, da er die Strecke Verlin —Daozig—Königsberg in einer bisher noch nicht erreichten kurzen Zett von 2 Stunden 25 Minuten bewältigte. Sparta-Köln schwimmt einen neuen Rekord, vo. Arn Freitag abend wartete der Krefelder SC. von 09 mit einem Werbefest In Krefeld auf, zu dem Sparta-Köln, sowie KüpperS-Viersen Rekordversuche angemeldet hatten. Sparta-Köln startete zu einem Versuch in der 3 mal 100-Meter- Bruststasfel mit Vudig, Kaufmann und Sommer und verbesserte die bisherige Bestleistung von 4:02,4 auf 4:01,1. KüpperS-Viersen blieb im 100-Meter-Rückenschwimmen jedoch hinter dem deutschen Rekord mit 1:14,4 noch ’/io Sekunden zurück. Sie Fräulein Bennett, daß der Aufschub des Urteils unterzeichnet ist und daß ich auf dem Wege zu ihm bin." Elk schwieg, aber er folgte seinem Vorgesetzten auf die Straße hinaus und stand so lange neben dem Pollzeimalin, der das Auto bewacht hatte, bis Dick den Benzinbehälter und die Pneumatiks aufs sorgfältigste geprüft hatte. Dann winkte er dem langen gelben Wagen nach, solange er noch etwas von ihm unterscheiden konnte. Dick nahm den Weg nach Bath, und eine kleine Gesellschaft von Schützen, die ihn an den beiden Flugfeldstationen von London erwartet hatte, um Ihn abzuschießen, falls er den Luftweg wählen sollte, wartete vergeblich. Er vermied die direkte Straße nach Reading und nahm einen längeren Umweg. Er kam um elf Uhr nach Newbury und hörte von ein paar neuerlichen Sprengungen von Uebergängen. In der Stadt gingen die wildesten Gerüchte um. Zwei vollbesetzte Personenzüge waren auf der unteren Linie aufgehalten worden, und bas Ge° bränge der Passagiere flaute sich in den altmodischen Straßen der Stadt. Er sprach mit dem Lokalpolizei- Inspektor. Die Straße war anscheinend noch in guter Verfassung, denn kaum zehn Minuten vor Dicks Ankunft war ein Auto aus Swindon eingelangt. „Bis Swindon sind Sie auf jeden Fall sicher," sagte der Mann. „Die Gegend ift zwar in letzter Zeit von Vagabunden durchschwärmt worben, aber meine berittenen Patrouillen, bie gerabe zurückgekommen finb, haben auf der Lcmbstraße nichts bemerkt." (Ein Gebonke burchblitzte Dick und zog den Inspektor mit sich In das Polizeigebäude. ,Lch brauche ein Kuvert und ein amtliches Pa pier," jagte cr. (Er setzte sich an das Pult und fertigte eine rohe Kopie des Urtellsauffchubes mit all feiner seltsamen Terminologie an siegelte das Kuvert mit Wachs und steckte es in die Drusttasche. Dann nahm er das echte Dokument, zog den linken Schuh und Strumpf aus und legte es sorgfältig unter feinen bloßen Fuß, «he er Strumpf und Schuh wieder anzog. Dann sprang er ins Auto und fuhr vorsichtig den Weg nach Didcot weiter. Seine Scheinwerfer beleuchteten bcn Weg vor ihm, trotz dem fuhr er nur mit halber Geschwindigkeit und einer der Browning» lag auf dem Sitz neben ihm. (Fortsetzung folgt.) 8. c7-cS □litt» für Schwarz MM i 6 ö dürfte die Rochate noch 5 5 3 2 34. Lf2-g3 35. Td2xd5 6 ö 5 5 3 2 London Schwarz: Schwarzmann, Paris. fefct werden. übliche ranz beschloß die Veranstaltung. Kreis rilsfclv. hier ■a 36. LB*-114 37. Tel -fl 38. Tfl-f2 39. Tf2 — f I 40. Kgl-f2 41. Kf2xf! 8. Sgl - ra 9. 5c3-b5 Turnier zu 1927. Idirn. f2-f3 Lf4-c3 Tdl-b2 a?xb3 b3-b4 Lc3xa7 b2xc3 La7 —f2 f3 — f4! f4-f5 nach den neuerlichen Festflellungen Uhren, Ainge und Soldwaren im Gesamtwerte von rund 1 0 000 Mark In die Hände gefallen. Sb5-d6+ Dg4xg7 Sr3xe5 Dg7xf6 Se5-f3 Ul-b5 Lb5xc6 Schach-Ecke. gearbeitet von W. Or ba* der Dame,feite 20. . . . 21. Tfl-el 22. e2-c3 23. Tal-dl Weih. Weih zieht und seht in drei Zügen matt. Weih: 8 Steine Kf3; Db4; Ld8, f5; Sdl. h7; Bd2. h2. Schwarz: 9 Steine Kh4, Dg5; Ta6, h5; Lc5; Sr8; Bb3, CD, h6- Lösung dcS Problem- Ur. 55 Von P. Andrews. 1. Se6- f4!l usw. 1. c2-ct 2. d2-d4 3. Sbl-c3 4. Lei -gd 5. e4-c5 6. Lg5-d2 7. Ddt-g4 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 9. 10. 11. 12. 13. 14 15. 16 17. Si3xd4 18. Sd4-b3 19. Ld2-f4 20. 0-0 3n dieser Position nur eine einzige versäumt hatte. Sin gutgelun« 8enes Theaterstück und andere unterhaltende Dar- klungen schufen einen genußreichen Abend. j Londorf, 31. Ian. Am Samstagabend leierte der hiesige MänNergesan averein Frohsinn, Mitglied des Deutschen, hessischen und des Lal-nialsängerbundes, im Saale der Gastwirt- schast ..Zur Stadl Gießen- seinen diesjährigen miliennbend, der einen sehr schönen verlauf n Buntes Allerlei. Der älteste «lob. Die Tage des ältesten Klubs, nicht nur des Hub« reichen und 'liebenden Englands, sondern der Welt überhaupt, des White's Klub, sind, wenn sich nicht ein zahlungskräftiger Käufer findet, gezählt. Denn in fünf Jahren läuft die Pachtzeit des Klubgebäudes ab, und da sie nicht erneut werden kann, muh der ! vorzuzlehen fein. 20. Ld7-b5 21. Sfö-d7 22. f7-f6 23. Lb5-c6 24. h6-h5 25. I.c6-a4 26. U4>b3 27. TcS-b8 23. c5xb4 29. b4xc3 30. Tb8-b7 31 Ke7-f7 32. Th8-e8 33. 5.17-eb! Sin sehr guter Zug. 34. eO-io 35. 15 M4!! DillkreiS. W2A. Herborn, 31. Ian. Bei dem bereits gemeldeten Einbruch In das Goldwaren» geschält von Heinrich Schneider sind den Dieben, von denen bisher noch jede Spur fehlt, 1. e7-e6 2 d7-d5 3. Sg8-f6 4 Li8-b4 5. h7-h6 6. Sf6-d7 7. Lb4-fS Preußen. Kreis Marburg. || Marburg, 31.Ian. Der Iu b ilä u ms- bau für die 400-Iahrfeier der U n i d e r 11 • iät stehl jetzt unter Dach und Fach: man ist eifrig mit der inneren und äußeren Ausgestaltung beschäftigt. Der Magistrat hat beschlossen, weiteres Gelände zur Verbesserung des nördlichen Zugangsweges flif« lungsweije zur Verfügung zu stellen, ferner sollen die an der Diegenstrahe stehenden kleinen Allee- bäume in der Frontlänge des Gebäudes entfernt und an besonders markanten Stellen durch Pappeln er- Partie Nr. 70. Gespielt im internationalen Hyktes am 25. Januar Französisch. Weih: I. GuNsberg, Die Narrenkappe. Splitter und Sparren vom AedakttonSttsch. Der Kunstkenner. „Auf meiner letzten Aelle habe ich wieder Herr, liche Bilder von Rubens gesehen!- »Ach, das ist der, der so viele falsche Bilder gemalt half DaS Flüssige. AIS Gottfried Keller in feinen älteren Jahren von einem schmerzhaften AheumatiSmu» geplagt wurde, lieft er den Arzt kommen und fragte: .Sagen Sie, Doktor, kommt dos vielleicht vom Efsen?" Der Arzt, der die Dorliebe Meister Gottfried« für einen guten Trunk kannte, erwiderte schonend, aber anzüglich: »Dein, vom Flüssigen." .Da siehst du e«, Regel," sagte daraus der Stabt- schreiver von Zürich vorwurfsvoll zu seinerSchwester, die ihm den Haushalt führte, .das hast du nun von deinen ewigen SuppenI" Der alte Fritz und sein Arzt. Aus den InlpekiionSreisen seiner letzten Jahre hatte der alte Fritz bisweilen seinen Leibarzt Hol- beck bet sich. Als sie eines bvsen AovemberrnorgenS auf Schweidnitz zufahren und den König wieder das Podagra yc.nigt und der Husten, grollt er: .Keine Kunst taugt nichts, Holbeck, kann nicht lachen machen. — Kriegt Sr mich bei deM Hundewetter einmal zum Lachen heut, hak Er Ehampagner in Schweidnitz: sonst sauft Er ^tüneterger I Mach Er nicht solch lange« Gesicht. Seine Aase wächst ohnehin noch länger Tag für Tag/ .Befehlen Majestät ihr dod), auszuhaiten!" „®ut, gut. Bester, aber noch nicht gelacht! — Wie iommt Er überhaupt zu der Teufelsnase. lang und spitz?" .Majestät sind in allem mein Dorbild." .Auch In der Aase?" .Gewiß, - nur steckt meine sich nicht in jeden Dreck, Majestät." Da lachte der König laut und fuhr bann belustigt fort: .Also hat Er mir doch Bataille und Douteille abgewonnen!" 00 Kirtorf, 30. Jan. Bel der heute stattgehabten Beigeordneten st ichwah l zwischen dem Landwirt Wilhelm Wolf und dem Land- unb Gastwirt Karl Stumpf wurde Stumpf mit 215 Stimmen zum Beigeordneten der Stadt Stirtor gewählt. Der Gegenkandidat erhielt 186 Stimmen. Etwa über 100 Stimmberechtigte haben von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch gemacht. Der neue Bei geordnete ist als großer Iortschrittsmann hier bekannt-, er hat sich schon vor wenigen Jahren bei der (Einführung des elektrischen Lichts um dos Gemein- wohl sehr verdient gemacht. ____ Die unter Leitung seines bewahrten Dirigenten, Mu- miebrcn Kaste n (Gictzenl, oorgetragenen Chöre legten Zeugnis ab von dem hohen Können der Sän- getschar. Gut cefpieltc Theaterstücke. Volkslieder- spiele sowie Musikvorträae trugen weiter zur Aus- chmuckung des Abends bei. Vier Sängern, Gcora ijorm^ais, Georg Schäfer, Konrad L i ch und Johannes Jam mer, die über 40 Iahrcdein Klub feine Pforten schließen oder sich nach einem neuen Heim umseheN. Der White s ftlub reich! zurück bis in die Tage des 17. Jahrhunderts, und fein Name stammt von feinem ersten Leiter. (Er war der Lieblinqsaufenthalt der kühnsten Spieler unter der britischen Mriftolratie zu einer Zeit, da sich der Adel noch wenig um Kartenspiel und Würfelspiel kümmerte. Dieie Tage sind vorüber, aber die Wett- bücher des Klubs, die noch heule ausbewahrt werden, wissen noch manche Geschichte aus jenen Tagen zu erzählen. So wird von einem großen Wetiag im Whiie's Klub eine bitterböse Geschichte erzählt. (Ein Mann sank tot zu Boden, als er das Klub- gebäude betreten wollte, und wurde hineingetragen. Sogleich begannen die anwesenden Mitglieder eine leidenschaftliche Weite, ob er tatsächlich tot sei ober nicht. (Ein Arzt wurde herbeiaerufen, aber, so erzählt Horace Walpole, einige der Wettenden erhoben Einspruch gegen seine Hilfe, denn diese wäre ein Eingreifen in den Verlauf der (Ereigniffe zugunsten einer Partei. Für das große Ansehen, das dieser Klub genoß, zeugt auch die Ausnahme, die die Regeln des Brocks Klubs, des bedeutenden politischen Klubs des 18. Jahrhunderts, machen. Den Mitglie dern dieser Vereinigung war es streng unterlagt, einer anderen anzugehören, mit einer einzigen Ausnahme: dem White's Klub. White's Kluv hat viele berühmte Mitglieder und gar manche seltsame Originale darunter. Zu diesen gehörte auch Lord Allen. (Er war so an den Lärm des Londoner Verkehrs gewöhnt, daß er nicht schlafen konnte, wenn dieser ihn nicht in den Schlaf sang. So mietete er jedesmal, wenn er aufs Land ging, einige schwere Fahrzeuge, die vor den Fenstern feines Schlafzimmers jede Nach! auf» und abfahren mußten. Oberheffen. Lanvireitz Metzen n. Großen-LindkN. 31. Ian. Der ä l < teste Mann unseres OricS. Ludwig Schaum, geboren am 31. Mal 183?. ist gestern vormittag verstorben. ch Garbenteich, 31.Jan. In großen Mengen treten in diesem Wrnter In unserer und der be» nachbarten Hauseuer Gemarkung die Maulwürfe aus. Im allgemeinen ist ja der Dützen d<« Maulwurfs weit größer als fein Schaden, jedoch kann er bei reichlichem Dotkommen auch sehr lästig werden. Die Wiesen am Lückebach südlich der Gelnhäusencr Sisenbahnlinle sind trotz ihrer tiefen und nassen Gage mit Maulwurfshügeln geradezu übersät. d. Heuchelheim. 31. Ian. Die hiesige Ortsgruppe des D. H G. hielt am Samstagabend in der Turnhalle ihr diesjähriges AuS- zeichnunaSfefi ab. Acht Damen und Herren konnten mit dem goldenen Abzeichen auSge- zeichnet werden. Hierunter ist besonders der säst ZO'aljrlge Beigeordnete F. TB. Kreiling zu er wähnen, der von sämtlichen Pslichtwanderungen Die Derpslegung wird in der AnstaltSküche hergcslellt: zur Zeit bezahlen dir Schüler für die volle Verpflegung Im Tag 1,10 Mark. Auch Vie Schüler, Die nicht im Schüler heim wdhnen, können daS Essen in der Anstall-küchr haben. — Für die Schüler, die im Besitz einer „vollen Freistelle" sind, bezahlt Der Staat daS 5ft rnne hoher« Schule, teucksoollen Worten öbrenurf unten überreicht. Der die ihre Schüler tn oLatnu9 Vorsitzende des Frohsinn sprach ten ausgezeichneten in S Jahren zur Aeife ^hrsi Sw heißt Aufbau- eängeroeteranen Anerkennung und Glückwunsch des schule, weil fi« auf da« 7. Schul;ahr ter Dolks- yere]n9 0u6| worauf in deren Namen Kg. SchS- schule aufbaut, wahrend für b‘« steten höheren f,r banhr .Nach Ablauf de, reichhaltigen Pro- Schulen die vterjährcge Grundschule: die ^unte Gramms folgte Tanz. Es trar ein wohlgelungener läge bildet. Die Gesamtschulen ist für alle höte- &benb auf Jfn brr Cerein mit vefrtedigung zurück ren Schulen g^.ch. 4-j-r---6. Da ter Lehr- b(i(fen fann stoss der Aufbauschule von mren Schülern in • Quedborn. 31. Ian. Da» seither von 6 Jahren bewältigt werten muß und dir Au bau- obetteffifeben Kalk- und Stetnindustrie Butz- schule da- gleich« Ziel hat wie die andern höheren berrtebene Dasalkwerk In Queck - Schulen, kann sie nut gut teaabte Schüler auf- born isi auf die VefeNschaf t für Benehmen, bie auch körperlich den erhöhten An- I t D n, unb Eisenbetonbau m. b. H. forberungeh gewachsen find. Dießen. Abteilung Dasaltwerke Gießer., Die Ausvauschule in Fkiedterg stellt die @ m 5 H. Liebigsiraße. übergegangen. Die etwa deuischkundlichen Fächer in den Mitt«punlr tes 30 Mann starke Deiegschaft ist von ten Basalt- tinterrich:- (also Deutsch, De>chich1e, Erdkunde, rverken Dießen mit übernommen worden. Es Kunstgeschichte, Musik). Erste ,;rrmdtprache ist beabsichtigt, ten Betrieb Weiler ckuszuteh- feit Ostern 1926 bat SnMche; hinzu kom,n« und nrn DaS Gelände ter srüheren B 0 ur11- zwar auch als Bfilchtsach^von der tinlersekunda ^erke In Münster wurde ebenso durch die ab das Latein. Da auch Mathematik und ^alur« Basaltwerke Gießen mit ten aufstehenten Ge- wissenschasten gründlcch getrieben teerten, vt die bäuocn und Maschinen käuflich erworben, um Ausbauschule fn Friedberg etwa den, Aesonn- eigenen Betriebs- und Gisenbahnanfchlutz- rcalgtimnallum zu vergleichen- Alle anderen Aus- ln Münster zu erweitern. bauschulen In Hessen (In Alzey. Benshelm und 5rais»Korlofs 31 3an. Untere Darmsiadt) beginnen mit Latem alS erster Fremd- „ nknble„ar! si e ' ' G ctocr f l k,* bis- unmlllelbar n.chl« »u XX™hÄ V« ><5. SWbaubdrieb. Huns öU den soll gänzlich aufgegeben worden An leine ©teile hei S°wortenen Bäume ein. Ml m C*ular?rttee die Bahnlinie Gießen-Vclnhllu'en hin bewegen. Dl» Ubauschule »st eine neue Schularsi die in bleiern Gelände auch der Frledhos aber schon vor dem Krieg von ter*.. rragenten untctc« ^'□rfeS Heal ist eine Derlegung des» S%hÜnnet?selben geplant. Denn der Abbau wurde allmäh- »llrmuB ba« ^ito-ugni. >'» «gß *■ dri. Sriobh°I teilen.^ 6=6 trgenbetAcr v-m^ter1 b' »abdaoaHAen 0Gn3ul Detrcebes stünde. Der Friedhof soll auf xtoel 3o.)tc auf einem tter pädagoa^chen .. cn*oeacn(» cc~ 3eitc des Dorfes acg*n die Institute in Darmstadt und in Mainz sntdleren. m?üßr> n;n ocrlcat werd n Die Gruoenleitung Dieses Aei'ezeugnis kann auch aui her Ausbau- natlne »u MAaffen !£l!C ^m^htnC and>° unb einen neuen Friedhof anzulegen. falls es ihr JgSf Ä Möglich ist. 9?btennnDlDiCn eF eertoÜtnt*tI wenn wohl auch mancher aus Gründen der Pietät Pftiifir iiRnfM^^nlriif tm^SchüTmT-sin' Hcflcn cinc Gräb^rverlegung ist. so widerspricht WkÄelm itüsiri es anderer,ecis doch auch menschlichem Empfinden, wohnen. Das Wohnen im schulet)rtm iit uurt . . .. her Tot"n inmitten eines unh itoot Fm Oohf lonbet« (üfjtbat würde die,-, 3ufianö Bei De- Ät unb ,toat im 3aet erdigungen sich geltend machen. 8 u B £ S s — a d «nten. 9. c5xd4 10. U8xd8 11. Ld6xc5 12. Dd8-f6 13. Sd7xf6 14. Sb8-c6 15 Lc8-d7 16. b7xc6 17. c6-c5 18. Ta8-c8 19. KtS-e7 Verwenden Sie in Ihrem Haushalte täglich nur Quaker Oats Vermeiden Sie jede Mahlzeit, welche nicht die nötigen Nährstoffe im richtigen Verhältnis enthält. Tausende fühlen sich matt und abge* spannt infolge unzulänglicher Nahrung. 1030a Wirtschaft. Don den Schlachtoiehmärkten. An den Schlachtviehmärtten der vorigen Woche hat sich in der Marktlage für Rinder. Kälber und Schafe gegenüber der Dorwoche keine wesentliche Verschiebung ergeben: dagegen gestaltete sich die Marktlage für Schweine noch beträchtlich ungünstiger. 2m Einklang mit dieser schlechten Verfassung des Marlies stand bei Schweinen eine schärfere Abwärtsbewegung der Preise, beides — schlechte Marktlage und rückläufige Preise — in erster Linie bedingt durch eine starke Steigerung des Auftriebs. Für bie übrigen Gattungen wichen die Auftriebsziffern nur ganz unbeträchtlich von denen der Vorwoche ob, und auch in den Preisen sind größere Schwankungen nicht zu verzeichnen. Auf den nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert: Rinder Kälber Schafe Schweine Berlin 20-62 45-90 30-59 58-70 Bremen 26-60 43-85 — 53-68 Breslau 18-59 48-77 20-56 61-72 Chemnitz 20-56 55-80 40-52 55-74 Dortmund 23-60 50-98 35-50 60-73 Dresden 21-60 54-80 36-62 60-75 Düsseldorf 25-64 50-85 — 58-70 Elberfeld 20-62 50-85 — 60-74 Esten 23-63 50-115 43-54 62-74 Frankfurt M. 22-60 52-80 32-49 60-72 Hamburg 18-60 30-92 25-59 56-69 Hannover 20-60 40-82 35-55 50-70 Husum — — — Karlsruhe 20-60 66—76 — 72-78 Kastel 30-57 54-70 —— 64-75 Kiel 19-51 33-69 24-57 45-73 Köln 22-62 50-105 48-52 58-70 Leipzig 25-60 45-78 30-60 62-76 Magdeburg 20-58 35-72 28-50 60-73 Mannheim 14-59 50-82 32-46 58-74 München 17-58 60-86 — 50-74 Stettin 15-55 30-82 15-52 60-72 Stuttgart 13-59 56-81 — 50-75 Zwickau 15-55 60-82 35-56 65-77 • Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Bedarf) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Rcichsamts für den Durchschnitt des Monats Januar auf 144.6 gegen 144.3 im Vormonat. Sie hat sich sonach um 0.2 v. H. erhöht. ' Federzeichnung der Krupp-Anleihe. Die Zeichnung für die deutsche Tranche von 45 Millionen Reichsmark der Krupp-Anleihe mußte sofort nach Eröffnung geschlossen werden, weil allein die Anmeldungen für Stücke mit sechsmonatiger Sperrverpslichtung das zur Verfügung stehende Material um ein Vielfaches überstiegen. Dos Ergebnis der Emission ist ein über alles Erfvorten günstiges. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 1. Febr. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 29,50 bis 29,75 Ml.; Roggen, inländischer, 21 bis 25; Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 27,50; Hafer, inländischer, 21,25 bis 22; Mais (gelb) 18,75 bis 19; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 40,25 bis 40,75; Roggenmehl 38,25 bis 38,75; Weizenkleie 13,50; Roggenkleie 13,10 Mark. Tendenz: ruhig. *3örl entarte. Frankfutt a.M. Berlin Sd)ln-,.i Akts 1-Utzr. Nur» Schluh-iAnfang flnrs ; Hari Tatam: 31. 1. 1 2. 31. 1. | 1. 2 5°/, TtuHtfie NrichScmleibe . 4°4 Truische Rcichsanlech« . U. 905 1.8825 0.89 0,885 1,8725 0,88 3 TcMsche 'Und) San leite — —» u.895 : 0.865 3% Deutsch- 'JicidjSanleite - Teutfdjc 5 parpramienanieite 0.87 0,5625 — 0.885 0.57 j 0,875 4% Preußische KonsolS . . . 0.8S — ) 8807 0,865 . ftffifn........... 0,85 ,-- — _ 3V*% Hessen.......... — 0,89 — H-ss-n........... _ — — _ Teuiscoe Sertb. Tollar-Anl 100 — — 1 — vio. Doll.-Schatz-Anwetsug. . — — — 1 —- 1R 18 5 49,25 220 17,9 1 49 | fS' . (’ÄnfhmcriFfiTTCT . . . . • . Berstoer HanbrlSaesellschast. (Sommers-- und Privat-Lank. Z17 285 217 289,75 222 Taanft. und 'Jtadonalbant . 291 299 5 290.5 298.5 Tcutidie Bank. ....... 215,5 211.75 210 21!.5 TiSkonto lüommanbit .... 195.5 260 198 191,5 191 178 196 189 177.5 _ 182,5 182.5 y/hitelbeutidx Crebitbank. . Ocste.-reichifche Erebitaustalt. 195,25 10 12 189.5 194.12 198 197 199,5 10,55 187,5 192 10,15 195,25 142 148,75 144.5 149 — — — 193 210 104.5 199.5 Welfenttrtbener Bergwerke. . 195.25 203 195.9 202 9 213 222.5 211 221 Kaliwerke Aschersleben. . . . 181 195 182 195 I9ü 5 197 1911 5 198 9 L'autabiiltc........ • • Mannesmann..... .» U7.5 244 5 112 243.5 108.4 241,5 113 244.25 153 6 162,5 152 159 9 Ebcrbcbnrf..... . » » 124 125 128 Phöntr Bergbau....... 146.5 149.25 146.25 14.8 Aheinisch. Braunkohlen . . • 298 307 297 25 206 Ahcinstahl........... 221.5 227,25 220 227.5 tHicbcct B.'ontan........ 185.5 191 188,5 — 122 — —— Pcreinigic Stahlwerke.... 157 160.75 156 160.5 Hamburg Amerika Paket. . . — — 173.5 174.75 Aorbbeuiichcr Llovo 159,5 158.5 159,75 159,5 Eheramische Werke Albin . . — — — — ^cmcnllverk Heidelberg . . . A'nf)iitniiil 163 75 — — — lb2 1X9 182.25 - 9f nntn LCrut (Stiinnn . . . . > 136.75 Chemische Mayer Ataptn. . . — — .......... 166 166 165,5 Holjvcr oiilung........ o W ^ni cn^nbnftrit. . . 99,25 <25 25 1UU 334 -23,25 — 335 Riitgcrvwerlc......... 146.5 154 146 146 5 Echeibeaii/iaN. . ..... 261.75 271,75 — -- ANg. Eletirijiiäts-Gesellschast 175.6 1 178 174 4 178.25 V'.’rpniTitiH . . 191 26 190 195 1«5.75 Elektr. Lieferungen...... 187,9 187.25 185,75 Licht und .tiraft........ 199 1 201 199 75 260.9 Maintraiwerke ....... 137 — — — Echudcrk............ 179 t8:r 178 183,25 Siemens & Halskr ...... 213 I 219,75 213 220 75 Ablcrwcrke Kleyer ...... 123 1 127 122.25 125 Daimler Molaren....... 107 109 '■> 107 109 Hevligeusiaedt......... 39 5 — — Meguin.......... • . Mannheimer Motoren . . . 66 — - — — 41,25 k?rmilfurter Armaiuren . . . 24 — — — .ikouservcnsabrik Braun . . 80 — Metalig. leil'chaft Frankfurt. -09 5 — • — Bei. Union §1.4?........ 130.5 — 131.5 — jprr; . . . . . . 83 — 78,5 6 Sichel........... . . 2.6 — — Kellftoff Aschaffenburg. . . . 186,5 194 185 188.5 Kf[lftn11 . . . . . . Z66 219,5 267,5 131.5 163 280 Zuckerfabrik Frankenthal . . ?,nckerfabrik Waghäusel • . . 134,9 162 161 Berliner Börse. Berlin, 1. Febr. Die Aktienbörse erlebte heute bei äußerst regem Geschäft eine Haussebewegung von besonderem Ausmaße, die ihren Mittelpunkt am Montanmarkt hatte. Der Kaufandrang der Provinz setzte sofort bei Börsenbeginn stürmisch ein, während die Platzspekula- tion per Medio Februar gleichfalls beträchtliche Engagements einging. Außer den anscheinend anhaltenden Käufen von westdeutscher Industrieseite hat sich eine größere Mitläuferschaft dem Gebiet der Montanaktien zugewandt, da die großen Projekte der Kohlenocredclung das Interesse für Kohlen- werte besonders anregte, ferner finden die Absatzsichten der Schwerindustrie für die nächste Zeit eine günstige Beurteilung. Die Kurse der Montan- altien zogen daher trotz der bisher schon erfolgten Steigerungen erneut sprunghaft an. Auch Elek- troaktien haussierten. Das Interesse für I.-G.- Farben erfuhr auf Kosten des Bankenmarktes eine Belebung. Bankaktien lagen zwar weiter fest, aber erheblich ruhiger. Von der Haussebewegung der Hauptwerke ging eine Anregung auf den gesamten Effektenverkehr aus, der sich äußerst lebhaft gestaltete. An den Mallertafeln erschienen bei den ersten Notierungen auch für die Nebenwerte Pluszeichen. Die beruhigende Mitteilung der deutschen Regierung zu der Entscheidung des Haaaer Schiedsgerichts ermöglichte auch die Wiederaufnahme der Notierung für die sog. Entschädigungswerte. Die Kurse hielten sich, nachdem ein Teil des starken Angebots zurückge- stoßen wurde, über den gestrigen Freiverkehrssätzen, aber wesentlich unter den letzten amtlichen Notierungen. Völlig unbeachtet blieben heimische Staatsrenten bei abbröckelnden Kursen. Freigobewerte waren auf die äußerst pessimistische Nachricht über das voraussichtliche Schicksal der Freigabebill abgeschwächt. Schiffahrts- a k t i e n wieder angeboten und fast durchweg niedriger. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld stärker gefragt. Der Satz zeigte zwar eine wesentliche Anspannung, doch blieb die Versorgung reichlich, so daß eine Beeinträchtigung der Haussestimmung von der Geldmarktseite her nicht erfolgte. Im Devisenverkehr waren nennenswerte Veränderungen nicht festzuftellen. Oslo und Spanien waren fest. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewahr.) 31. Jan. 1. Febr. Amtliche ctzclb Jtori rung Briei Amtliche Notierung >?clb Briet -lmst-Noii 168,38 168,80 168,37 168,79 ^n?n. Aire4 1,741 1.745 1,740 1,744 Brss.-Antw 58.615 58.755 58,615 58.765 Christiania. 108.94 109.22 109. 16 109,34 Kopenhagen 112,30 112,58 112,39 112,51 Etoikholm . 112.43 112,71 112.41 112,69 Helüngforä 10,598 10,638 10,604 10.644 Italien. . 18,09 18.13 18.06 18.17 öonbon. . . '0,439 -0.449 20.4 7 20.489 Aeunork . . 4,214- 1,2245 4.2145 4.221.5 Ports. . . i6.cn 16,64 16,595 16,635 Schweiz . . hl.US »1,28 >1.05 61,25 Svantcn . 70,59 70,77 70,87 71,05 Jovan . . . 2.060 J,Cu4 2,058 2,062 'Hio be Jan 9.500 i,502 h.493 0,500 Wien in T. / £eft. abgeft 59,45 59,59 59,47 59,57 Prag .... 12,473 12,513 12,476 12,516 Belgrad . 7,41'7 7,427 7, ”06 7,426 Dubapesi. 73,75 73,91 73,09 73,87 Bulgarien 5,05 J.U6 d.H5 5.06 Lissabon . .'1,565 21,6iö 21,565 .1,615 Danzig. . . •>1,30 81.oü 61,uO *11,60 .«onftantin. 2.145 .',155 2,165 2,175 Athen. . . 5.52 5 64 5.59 6,61 ranaba . 4.‘.'04 1.217 4.207 4,217 Uru uav ■ | 4,245 4,255 4.245 4.255 Tatro • • ■ l 20.959 21.011 20.964 21,016 Frankfurter Börse. Frankfurt a. M.. l.Febr. Tendenz: weiter fest. Obgleich der lokale Frankfurter Geldmarkt weiter etwas angespannt ist, wird die Geldmarktlage im allgemeinen recht optimistisch betrachtet, besonders im Hinblick auf den raschen Absatz der Krupp- Anleihe. Die Gesamthaltung der Bö r s e war heute f e st, unterstützt durch neue rheinische Kaufaufträge und sonstige Publikumsorders. In den Vordergrund traten wieder Spezialbewe- g u n g e n , so vor allem Draunkohlenwerte, Kali- aktien, Elektrowerte, Zellstossaktien und Bankaktien. Die erneuten Schwierigkeiten in der Freigabeange- legenheit verstimmten etwas für Freigabewerte, ebenso lagen Kolonialwerte auf den ungünstigen Ausgang des Haager Schiedsgerichts weiter gedrückt. Schantung 9 bis 9,5, Nordlloyd 158.5. Am Montanmarkt gewannen Rheinische Braunkohlen 5, Mansfelder 4,25, Aschersleben 5, Rhein- Elbe-Werte 2, Rheinstahl olus 7 Prozent in Verbindung mit J. G.- Farven, die ebenfalls 4,5 Prozent höher cinsetzten. Von Elektrowcrten gewannen Siemens & Halske 3,25 Prozent, Bergmann 5,75, Lahmeyer 1 Prozent. Von Petroleuin- aktien zogen Rütgerswerke um 7,5 ProzZ-.t an, während Deutsche Erdöl ruhiger lagen und nur 1 Prozent gewinnen tonnten. Die Werte der Metallbankgruppe folgten der Aufwärtsbewegung nur zögernd. Bankaktien wurden überwiegend rtalUi$rt. Corn merzbank minus 2, Deutsche, Dresdner und Dis- conto je minus 1,5 Prozent, dagegen fest: Darmstädter, plus 2, und Bayerische Hypothekenbank, plus 2 Prozent. Von variablen Werten Zellstoff- aktien erneut höher. Waldhof plus 5,5, Aschaffenburg plus 4 Prozent. Bauwerte gut befestigt. Holzmann plus 6,5, Zement Heidelberg plus 2,75, Wayß & Freytag plus 1,5 Prozent. Von Autoaktien gewannen Stieger 4 Prozent. Stark erhöht Spinnerei Hammersen, plus 10 Prozent, Hoch & Tief plus 5,5, Goldschmidt plus 4 Prozent. Heimische A n - leihen blieben stark vernachlässigt. Kriegsanleihe 0,887i, Schutzgebiet 15,75. Von fremden Ren- t c lagen Türken weiter fest. Zolltürken 18,5. Der weitere Börsenverlauf unterlag mehrfach Schwankungen, wobei die Hauptwerke, wie I.-G.-Farben und Rheinstahl 3 Prozent verloren. Am Geld- markt blieb Tagesgeld noch angespannt mit 5 Prozent. Monatsgeld unverändert 4,75 bis 6 Proz. Berliner Produktenbörse. Berlin. 31. Jan. Die Ermäßigung der argentinischen Forderungen blieo am Berliner Produktenmarkt nicht ganz ohne Einfluß, so daß sich im Lieferungsgcichäst allergrößte Zurückhaltung seitens der Käufer zeigte. Die Aniangs- notierungen waren deshalv für Beizen dis 1 Mark niedriger. Auch Roggen mit Ausnahmen des Juli nicht voll behauptet. Das Inland war mit Angeboten kaum am Markt und auch in den Forderungen zu hoch. Gerste nach wie vor nur in guten Brausorten umgesetzt, sonst vernachlässigt. Für Haser hält guter Konsumbedarf an. Auch geht das Geschäft in Saatware besser. Die Tendenz bleibt im allgemeinen fest. Der Wehl- handel liegt verhältnismäßig sttll, auch in der Marktlage für sonstige Artikel hat sich wenig geändert. Es wurde notiert für je 1000 Kilo. Weizen, märk. 268 bis 272, Roggen 253 bis 256, Sommergerste 217 bis 245, Wintergerste 194 bis 207, Hafer, märk. 191 bis 203, Mais, loko Berlin 190 bis 192; für je 100 Kilo: Weizenmehl 35,25 bis 38, Roggenmehl 35,25 bis 37,25. II I ■ I M .■'T'i Bohnerwachs weiß und gelb la Qua'liHt Farben haus D. Minski $ Co. Flockst raße 10 Tel. 1215. nos Bekmiutuinrliuug. I Die Anmeldung der mit Beginn des I neuen Schuljahres (25. April 1927) schul- pflichtig werdenden Kinder hat zu erfolgen: I. für alle Knaben: Montag, den 7. Februar 1927, vormittags 9—11 Uhr, in bet Pestalozzischule (Knabenschule)Nord- anlage 8; 2. für alle Mädchen: Dienstag, den 8. Februar 1927, vormittags 9—11 Uhr, in der Schillerschule (Stadtmädchenschule), Schillerstraße 8. Bei der Anmeldung ist der Impfschein und bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein vorzulegen. Die Schulpflicht besteht für alle Kinder, die bis zum 1. Mai 1927 das 6. Lebensjahr vollendet haben. Es können jedoch zu derselben Zeit auch solche Kinder angemeldet werden, die bis zum 30. September 1927 das 6. Lebensjahr vollenden, und die geistig und leiblich alö schulreif erkannt werden. Ein weiterer Termin für die Schulauf- nahme findet nicht statt. Gießen, den 1. Februar 1927. Stadtschulamt: I. B. l)r. Alles.. 10038 Holzversteigernng des Gräflichen ForstamtS zu Laubach. Donne.stag, den 3. Februar, vormittags 10'/« Uhr, im Schlörbschen Saale zu Ruppertsburg 1. aus den Distrikten Aliengericht, Eichberg, GlaShan, Biberloh, Vol- pertskopf und Hirschrot des Reviers Ruppertsburg — Rin. — Scheiter: 237 I., 8 II. Buche, 1 Birke; Knüppel: 108 Buche, 6 Esche, 5 Eiche, Birke, 7 Fichte, Lärche; Stöcke: 120 Buche: Reiserknüppel: 55 Buche; Zopfrciser: 370 Buche. (Scheiter und Knüppel in der Hauptsache aus Glas- hau, dieselben sitzen größtenteils an der Chaussee.) Kohlreiser mit) Leseholz flächenweise. Auskunft erteilt Förster Becker zu Laubach. 2. AuS den Distrikten Birken 4, Wein- aärtnerskopf 3a, Eselskopf und Dörnberg des Reviers Gonterskirchen kommen an ^demselben Tage noch kleine Mengen Buchen Eichen-, Birken- und Nadel-Scheiter, ' -Knüppel und -Reiserknüppel zum Aus- - gebot. 994 D Holzsnbmission Tie Gemeinde Rüddingshausen beabsichtigt nachbenanntes Nutzholz auf dem Wege des schriftlichen Angebots zu verkaufen : Eichcn-Schettholz 2. Klasse 3 Stück — 2,15 Fstm. 3. „ 2 „ = 1,11 „ Eichcu-Bauholz 2. Klasse 2 Stück --- 1,70 Fstm. .3. ,, 12 n ~ 8,40 25 m«5tamni 11,97 K leset cholz 2. Klasse 2 Stück 2,91 Fstm. 3. 17 ~ — 16,36 II 4. „ 24 n = 18,19 n 5. „ 13 n — 4,46 Grubenholz 37 „ — 6,46 „ Fichteu-Ltmmnholz 2. Klasse l Stück — 2,89 Fstm. 3. „ 15 = 26,35 4. „ 32 = 32,56 53-Kl. 136 --- 90,03 5b. SU. 304 ff = 94,53 n Die Angebote sind bis Freitag, den 4. Februar 1927, nachmittags 3 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung erfolgt. Tie Bedingungen werden vor der Eröffnung bclanntgegebcn. Nähere Auskunft erteilt Förster Kalberlah sowie die Bürgermeisterei. 959D Bürgerin. Rüddingshausen (Post Londorf) Müssig. WOwüOiWtMW im Fürstlichen Forstrevier Hungco, Distrikt Fuchsslrauch bei Garbenteich am Samstag, den 5. Februar d. IS Zusammenkunft 11 Hbr vormittags am Bahnwärterhaus Fuchsstrauch. Zum Berkaus kommen: Fichten-Terbstangen 2. Kl. 183 Stuck 8—13 m lang 3. Kl. 497 Stück 6—11 m lang Fichten-Reisstangen 3194 Stück 3—11 m lang Fichten-Bohnenstangen 452 Stück 3 m lang Fichten-Prügel 7 rm und Fichten-Schlagraum. Braunfels, den 31. Januar 1927. Fürstliche Rentkammer: Forftabteilung. 1004k) Nutzhotzversteigerung I Nutzhotzversteigerung ttttX Afri in den Waldungen der Gemeinde Ettings- und Submission 4. Klasse 28 Stück 13,13 5. Klasse 63 Stück = 20,58 fm fm fm fm Fstm. Fstm. 2 26 22 72 175 fm fm fm fm fm 2,58 44,26 22,11 57,32 51,88 3. Klasse 7 Stück = 4. Klasse 6 Stück — 5a-Klasse 32 Stück — 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl. 5a Kl. 5b Kl. 7,39 Fstm. 6,73 Fstm. 24,- Fstm. Fichten-Terbstangen: 1. Kl. 118 Stück = 14,16 2. Kl. 325 Stück = 17,57 Stück = Stück = Stück — Stück — Stück — Donnerstag, den 3. Februar kommt im Muschenheimer Gemeinde- und Markwald nachstehendes Holz zur Versteigerung. Fichtenstämmc: Die Fichten 3. Klasse sind sehr geeignet für Schreinerholz. Zusammenkunft vormittags 9% Uhr auf dem Buchstumpf. Ettingshausen, den 1. Februar 1927. Bürgermeisterei Ettingshausen: Opper 1007D Hausen, am Freitag, den 4. Februar 1927: Kieferne Stämme: 5d-Klasse 21 Stück = 5,40 Fstm. 379 Std. Fichten-Derbst. — 9,48 Fstm. 317 Stck. Fichtcn-Reisst. — 3,— Fstm. Hainbuchenstämme: 12 Stck. 3., 4. und 5. Klasse — 2,38 Fstm. Kicfernstämmc: 14 Stck. 3., 4. u. 5. Klasse — 4,98 Fstm. Eichenstämme: 3. Klasse 2 Stück — 0,78 Fstm. 2. Kl. 1 Stück --- 1,13 3. Kl. 8 Stück = 9,53 Fichtcn-Ltämme: 6. Klasse 65 Stück — 15,51 Fstm. 10 Rm. Buche-Werkscheit 4 Rm. Birke-Nutzreiser. Zusammenkunft vormittags 9% Uhr am Wetterbergskopf. Freitag, den 4. Februar, nachmittags 3 Uhr, kommt folgendes Holz im Wege schriftlichen Angebots zum Verkauf. Eichenstämme: 4. Klasse 23 Stück -- 13,35 Fstm. 5. Klasse 32 Stück — 13,86 Fstm. 6. Klasse 10 Stück -- 2,88 Fstm. Tie Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben. Angebote sind bis zum vorgenannten Zeitpunkt bei uns einzu- reichen. Eröffnung erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bieter. Muschenheim, den 28. Januar 1927. Bürgermeisterei Muschenheim. Becker. 995D Saalbau Sauer Morgen Mittwoch: fr" Die zweite große Masken-Redoute Nur gatqekltidete Baekae hab. Zutritt kta Mm Die aus der Lotterie Kiinstlcrbilfe 192t» narb Gießen und llmnenenb entfallenen Gewinne find emgetroffeu und tönnen während der AuSfieUungSzetten: Sonntags, Man agS, Muiwo.chS, .vicitagö, von 11—1 Uhr. MinwoctiS auch von 3 blö 5 Ubr in unterem Ausstellungsraum int Turmhaus am Brandvlatz gegen Abgabe der Vofc bis 13. Rfcbruat 1927 in Empfang genommen werden.(999c Aquarium Walltorstratze 5 von morgens 10 Uhr art Well- fleisch mit Kraut. ioap Morgen Mittwoch Metzelsuppe Drucksachen allerArt i liefert in jeder g-wünschten AuMtittung stilrein und I orciiwert die Brütil'.cbc Univ.-Druckerei. R. Laote Ter Vorstand, 9841) 8rW gische w< L50 3.- 30. 35. 40. 45. Ter Beitrag beträgt pro Sterbefall und Person 25 Pf. An Sterbegeld weiden gezahlt z Bt. 3du Ml. Anmeldungen nehmen entgegen die Herren Schreineriuiir' Reitz, Ederstraste, und Schneidermeister Diehl, Selierdweg. sow-e alle Mitglieder. Ml. 1.4’) alles ans fernsten engt 4 t ringen die 1-L ter- Tole 00 Pf. E'cht. Etnmcntbaler «chwelzer Hält, kirfchgelochi und vo fähig, frisch vom Laib, das Pfd. Mk.2.—, im Ausschnitt Hit 2.20 Mittwoch früh 9 Ubr etntresicnd: I ft. Schellfische im Ausschnitt. . Pfund 65 Pf | Pa. Cabitau o. 5k. 35 Pf., im | AuSichnttt...... Pfund 4 0 Pi. | 2eelachS,iinAuSschnitt Pfd 32 Vt. £ blolbbarid) . . Pfund 4i> Pf r netto 5 Pfund Rollmops BiSmarckheriuge Heringe in Gelee Sardinen Bratheringe Griinc Heringe, Pfand 34 P, PortionS-SchcUstiche. Pfd.35P> Fischkoteletts, Pfd. 35 u. 45 Pf. Frische DückUnge das Pfand 30 Pf, die stifte mit Der Plan übet die Herstellung von unter- irdischen Telegraphcnlinien in Großcn- Linden liegt bei dem Postamt in Gießen von heute ab 4 Wochen aus. Gießen, den 31. Januar 1927. Telegraphenbauamt. 1011D 'Verein für Sterbe- Unterstützung, ®iei$en. TieBeitrittSmöglichketi bestehl für alle gefunden Personen bis aum 45. Lebensjahre. Das EtnirillSgeid beträit: bis »um 25. Lebensjahre Ml. 1 — UMASIMO Babnbofttr. 27 5crniVr. 1631 S 1016a