Nr. 366Kvühausgabe 182. Zahrgang Donnerstag, 2Y. Dezember 1952 Lrlcheinl täglich,außer Sonnsogs und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte (Bienener Familienblätter Heimat m Bild Die Scholle Monatr-Sezugspreir: Mit 4 Beilagen NM 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Üernfprechanschlüsse unterSammelnummer2251. Anschrist lür Drahtnachrichten Anzeiger Sichen. Postscheckkonto: fironlfrrt tim fflain 11686. SietzemrAnzelger General-Anzeiger für Oberhessen Vn'S vnd verlos,: vrLhl'sche UniverfitSl§-vuch- und Zteindruckerei B. £ame in Sletzei. Schnftleitung und Geschäftsstelle: Zchu^tta^e 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig,- für Rc- Klameanzeigen von 70 mm Breite 85 Neichspfennig, Platzvorschrist 20° , mehr. Chefredakteure Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein undttlrdenAn- zeigenteil i. B. Th.Kümmel sämtlich in (biegen. Neue Wege der deutschen Handelspolitik. Butterbeimischung zur Margarine und Ausdehnung des Maismonopols zur Hebung der deutschen Bauernw.rtschast.-Zwischenregelung mit Kanada. Berlin, 28. Dez. (WTB. Funkspruch.) Zur Förderung der Verwendung inländischer tierischer Fette ist die Reichsregierung durch eine Notverordnung des Herrn Reichspräsidenten ermächtigt worden, einen Verwendungszwang für Butter bei der Herstellung von Margarine in Ergänzung des schon seit 1. Dezember 1930 bestehenden Verwendungszwanges für Talg und Schmal; anzuordnen. Die Reichsregierung wird ferner ermächtigt, Vorschriften über den Umfang der Herstellung von Rlargarine, kunslspeisestlt, Speiseöl, Pflanzenfetten und gehärtetem Tran zu erlassen sowie einen Verwendungszwang von inländischen Oelsaaten in den Oelmühlen anzuordnen. Schließlich enthält die Verordnung noch Bestimmungen, die die Reklame von Margarine und Kunslspeisefetten betreffen, um Mißbräuchen auf diesem Gebiete entgegenzuwirkcn. Zu dieser in einem Teil unserer gestrigen Ausgabe bereits gemeldeten Anordnung wirü als Begründung amtlich rnitgeteilt: Diese Maßnahmen fallen feen bäuerlichen Wirtschaften helfen, die aus das schwerste unter der allgemeinen Wirtschaftskrise ur.6 dem Tiefstand der Preise für die Produkte der Vieh- und Milchwirtschaft leiden. Der Erlös aus diesen Betriebszweigen lag bereits im vergangenen Wirt- ichafteja'hr mit nur noch 4,3 Milliarden Mark um 2,1 Milliarden Mark unter dem Erlös im Wirt- jchafttjahr 1928-29. Das Schicksal der bäuerlichen Veredelungswirtschaft ist besonders bedeutungsvoll auch deshalb, weil von ihr das Gedeihen des gesamtwirtschaftlich unentbehrlichen Siedlungswerks obhängt. Die'jetzt vorgesehene Regelung der Fettwirtschaft stellt eine Ergänzung der Kontingentierung der Einfuhr von Butter und Schmalz dar. Sie soll den Anteil der ausländischen Rohstoffe bei der Margarineherstellung zugunsten der einheimischen tierischen Fette einschließlich Butler zurückdrängen. Die Margarineindnstrie verarbeitet heute zu etwa 97 bis 98 Prozent Rohstoffe ausländischer Herkunft, und zwar vor allem pflanzliche Oele und Tran. Ursprünglich war Rindertalg der Grundstoff der Margarine. Roch im Jahre 1913 betrug der Anteil der tierischen Fette (Talg, Schmalz) etwas mehr als die Hälfte. Der Buttermarkt soll durch Verarbeitung gewisser Mengen bei der Margarineherstellung entlastet werden. Im Verhältnis zur Gesamtmargarineerzeugung sind die für die Beimischung in Frage kommenden Buttermengen gering, so daß die Butterbeimischung keinen Einfluß auf den M a r g a r i n e p r e i s, soweit es fick um Margarine für den Verbrauch der breiten Massen handelt, haben wird. Bei der Reichsregierung besteht der Wunsch, die mit der Verordnung angeftrebten Ziele im Wege f i e i m i LI i g e r 'S e r e i n b a r u n g mit der Margarine- und Oelmühlenindustrie zu erreichen, so daß die Ermächtigung zur gesetzlichen Regelung gar nicht Anwendung zu finden braucht. Durch die gleiche Verordnung des Herrn Reichspräsidenten wird das Maismonopo 1 auf andere Getreidearten als die in Nr. 1 bis 7 des Zolltarifs besonders genannten, sowie auf Reis, Rcisabfälle, Rückstände von der Stärkeerzeugung aus Reis ufw. ausgedehnt. Der Zweck des Maismonopols war es, eine übermäßige Einfuhr ausländischer Futtermittel im Interesse der Verwertung deutscher Futtermittel fern- zuhalten. Die Lösung dieser Ausgabe wurde durch eine steigende Einfuhr von Reis und Reisabsällen mehr und mehr gefährdet. 3m Hinblick auf die großen inländischen Ernten an Kartoffeln, Hafer, sonstigem Fultergetreide und Futtermitteln, die die Futlerversorgung der inländischen Viehhaltung zu angemessenen Preisen ermöglichen, und angesichts ihrer Bedeutung für den gesamten Getreidemarkt war deshalb zur Sicherung des Absatzes und der Verwertung dieser inländischen Erzeugnisse auf dem Futtermiltelmarkt die Einbeziehung von Reis und Reisabfällen in das Maismonopol unerläßlich. Die Preise für Speisereis sollen durch diese Regelung nicht beeinflußt werden. Die Haltbarkeit derMargarine Berlin, 28. Dez. (TU.) Der „Vorwärts" hatte gemeldet, daß die Margarine eine Umschlagsdauer von 60 Tagen habe, während- die m.istverwendete Bauernbutter nur 12 Tage haltbar sei. Es sei demnach zu befürchten, daß b:i der Beimischung Don J&uttcr zur Margarine auch die Margarine in 12 Tagen ranzig weiden würde. Von zuständiger Stelle wird hierzu mitgeteilt, daß die Haltbarkeit einer Margarine, deren Umschlagsdauer 60 Tage betrügt, nur durch Beimischung von Ben- 3 o e sä u r e erreicht werde. Wenn diese Beimischung zur Margarine nicht erfolge, würde auch diese nach einigen Tagen ranzig werden. Nachdom nunmehr der Bcimschungszwang von Butter zur Marga- rtne omgeführt worden fei, werde auch d e r mit Butter vermischten Margarine Benzoesäure b e i g e m i s ch t werden, und dadurch dieselbe Haltbarkeit, wie bei der nicht mit Butter vermischten Margarine erzielt werden. MeiWeglinstll'U'ig mit Kanada. Berlin, 28. Tez. (WTB.) Die Anwendung des deutschen Obertarifs auf Kanada wurde seinerzeit im Hinblick auf bevorstehende Handelsvertragsverhand'u "en auf se' s Monate ausgesetzt. Diese Sechs-Ron lle-Frist läuft am 1. Januar 1933 ab. Da -_-.chandlungen mit der kanadischen Regierung im Hinblick auf die Ottawa-Konferenz in der Zwischenzeit noch nicht ausgenommen teercen konnten, haben sich beide Regierungen entschlossen, vom 1. Januar 1933 ab, sich gegenseitig autonom eine de facto - Meistbegünstigung zu gewähren. Für die Behandlung deutscher Maren in Kanada bedeutet dies, daß an die Stelle des bisher an- gewandten Generaltarifs der kanadische Mittel- tarif tritt. Verhandlungen zur Herste lang eines vertragsmäßigen Zustandes zwischen Deutschland und Kanada sirrd für die nächste Zeit in Aussicht genommen. Gin kanadischer Kommentar. Ottawa, 28. Dez. (WTB.) Der stellvertretende Premierminister Sir George P e rley wies darauf hin, daß das deutsch-kanadische Abkommen die Herstellung der Meistbegünstigung zwischen den beiden Rationen gebracht habe. Man hoffe, die Verhandlungen über den Abschluß eines endgültigen Vertrags noch vor dem Ablauf der Laufzeit des jetzigen zu einem gutem Ende zu bringen. Perfey erklärte noch, daß Deutschland schon 1930 die vierte Stelle im Außenhandel Kanadas eingenommen hat. Deutsch-französisches Zusatzabkommen unterzeichnet V e r l i n , 28. Dez. (WTB.) Amtlich wird mitgeteilt: Das am 21. Dezember in Verlin paraphierte Zusatzabkommen zum deutsch- französischen Handelsabkommen vom 17. August 1927, sowie der am gleichen Tag paraphierte Aotenwechsel zu der deutsch-französischen Vereinbarung über den Warenaustausch zwischen dem Saargebiet und dem deutschen Zollgebiet vom 23. Februar 1928 sind nach erfolgter Genehmigung durch die deutsche und die französische Regierung heute im Auswärtigen 2Imt unterzeichnet worden. Der Wortlaut des Zusatzabkommens und des Rotenwechsels wird in der am 29. Dezember erscheinenden Hummer des Deutschen Reichsanzei- gers und Preußischen Staatsanzeigers veröffentlicht werden. Die deutsch-englischen Verhandlungen. Die Möglichkeiten für gegenseitige Z gcständnisse geklärt. Berlin, 28. Dez. (TU.) Heber die englisch-deutschen Wirtschaftsverhandlungen wird von zuständiger Stelle rnitgeteilt: Wenn in amtlichen englischen Kreisen über das Ergebnis der kürzlich in Berlin geführten Verhandlungen über die englisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen Zurückhaltung beobachtet wird, so entspricht dies der zwischen beiden Abordnungen getroffenen- Vereinbarung, keine Mitteilungen über Einzelheiten herauszugeben, solange die Verhandlungen schweben. Wie nach der letzten Besprechung der Mitglieder der Abordnungen in Berlin am 21. Dezember rnitgeteilt worden ist, sind bei den Verhandlungen die Möglichkeiten für gegenseitige Zugeständnisse geklärt worden, und zwar sowohl hinsichtlich der deutschen Wünsche nach Herabsetzung englischer Zölle, die für die deutsche Einfuhr besonders abträglich sind, wie bezüglich der englischen Wünsche nach vermehrter Zufuhr englischer Kohle nach Deutschland. Die Ergebnisse werden zur Zeit den beiden Regierungen unterbreitet und die Verhandlungen vereinbarungsgemäß anfangs Januar fortgesetzt werden. Die Ausweisung des Kaplans Gilles. Brüssel, 28. Dez. (ERB.) Es bestätigt sich, daß dürSchwarz die Dame,auf andre Züge entscheidet aber Sxl7 oder Dg4). db. e'2. gb, h4. Weiß zieht und seht in drei Zügen matt. Problem Nr. 336. Don T. Taverner, Bolton. Weiß 9 Steine: Kb3; Ddl; Td5; Lf2; Sd3, f4; Bb5, eb, h3. Schwarz 4 Steine: Ke4; Te5; Sf7; Bbb. Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Partie Nr. 243. Caro—Kann-Derteidlgung. In London starb am 11. Aovember unerwartet der bekannte englische Schachmeister JateS. In nähere Beziehungen zum hiesigen Schachleben trat Jates durch Teilnahme am doppelrund'.gen Sechs-Meisterturnier zu Bad Homburg, Sommer 1927. Teilnehmer: Bogoljubow, Aeti Dr. Tartalover, Orbach, Sämisch und Jates. Wir bringen zu seiner Erinnerung die nachstehende hübsche Partie aus dem Aeuyorker Großmeister- Neues vom Grabe des Tut-ench-Amun. Stücke des Holzes, aus hem der äußere Sarg des Tut-ench-Amuns verfertigt war, wurden vor kurzem aus Aegypten an das britische Forstinstitut in Oxford zur Prüfung gesandt. Dabei ergab sich die interessante Tatsache, daß sich dieses mehr als 3000 Jahre alte Holz in vorzüglichem Erhaltungszustand befand, da es unter Abschluß von jedem Feuchtig- ikeitszutritt aufbewahrt worden war. Es zeigte sich, daß zwei Holzarten, Zeder und Zizyphus, benutzt worden waren. Das Zedern-Holz war wahrscheinlich in das Land der Pharaonen aus Palästina gebracht worden, von dem bekannt ist, daß zwischen ihm und dem Lande Tut-ench-Amuns lebhafter Ber- kehr bestand. Dagegen scheint die Verwendung von Zizyphus-Holz auf Beziehungen zwischen Aegypten und dem Land am Oberlaus des Rils hinzuweisen, eine Frage, die bisher von den Aegyptologen nicht entschieden werden konnte. Proben, die andern ägyptischen Gräbern von jüngeren Daten sowie Funden in Palästina entnommen worden sind, erwiesen sich in den meisten Fällen als Zedernholz: daneben konnte auch die Feigen-Sykomore und die Tamariske feftgeftetlt werden. Oer Haupttreffer int Gerichtsfaal. Aus einer ganz ungewöhnlichen Ursache sand eine Gerichtssitzung in Huesca, einer kleinen Stadt in den Pyrenäen, ein plötzliches Ende: in das graue Gerichtsgebäude drang die freudige Nachricht, daß der Haupttreffer der soeben abgehaltenen Ziehung der spanischen Lotterie auf das Los Nr. 28757 gefallen war. Die glücklichen Gewinner des 15 Millio- neu Peseten, das sind rund 5 Millionen Mark, betragenden Gewinns, waren sämtliche Gerichtsbe- amte, die alle gemeinsam das Glückslos flekauft hatten Richter, Rechtsanwälte, Staatsanwälte, ed)rei. ber, bis herab zu den Pförtnern, fast 100 Per Ionen an der Zahl, hatten einen Anteil erworben. Als die Jubelkunde eintraf, mußten alle Verhandlungen unterbrochen werden, da niemand in dem Meilen Hause seine Gedanken auf die Arbeit richten konnte. Die ganze Stadt nimmt teil an dem Freudenfest. Das die gleiche Nummer tragende Glückslos war in seiner zweiten Ausfertigung nach Barcelona gefallen: hier war die Hälfte in ganz geringen Anteilen von kleinen Leuten und Arbeitern Orten die in Feld und ©arten -.vorhandenen abgestorbenen Bäume und Aeste bisher noch nicht entfernt worden find. Jeder Grundstücksbesitzer ift verpflichtet, innerhalb vier Wochen noch der Aufforderung burd) die Ortspolizei seine dürren Bäume und Acske aus dcm Felde und den Gärten zu bc< Zeitigen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 30 Mark bedroht, Die Feldschutzorgane sind angewiesen, Berstöße gegen diese Borschrift zur An- Z' ge zu bringen. " Weihnachten in der Herberge zur Heimat. Man berichtet uns. Am Heiligen Abend waren in der Herberge zur Heimat etwa 80 Wanderer eingekehrt, die danl der freundlichen Mithilfe der Gießener Bürgerschaft reichlich beschert werden konnten. Der große Dereinssaal war vollständig beseht. Cs waren Jugendliche von 18 bis 20 Jahren, sowie Alke von über 70 Jahren. Der Evangelische Kirchenchor halte sich in anerlen- nenswener Weise wieder zur Derfügung gestellt und erfreute durch einige dem Fest entsprechende Lieder. Pfarrer K n e 11 hielt eine zu Herzen angetauft worden, die dafür einen Gewinn von 26Ö0 Mark davontrugen. Die Ziehung, diese große spanische Bolksangelegenheit, ging in Madrid unter heftiger Aufregung -vonstatlen. Dicht gedrängt harrte eine Menge auf der Tuerta del Sol vor dem Ge bäude, aber es dauerte drei Stunden, bevor die ersten Nachrichten herausdrangen. Das neue aulo malische Kontrolisystem hatte versagt, und man mußte wieder zu der früher üblichen Bedienung mit der Hand übergehen. Leute, die besonders begierig waren, bei der Verkündigung des Ergebnisses zugegen zu fein, standen, seit fieben Wochen immer wieder vor dem Hause. Ein Mann verkaufte in der letzten Nacht seinen Platz in der ersten Reihe für 29 Mark. Oie Trinker-Prüfung. Bei den finnischen Gerichten, wie auch in anderen baltischen Provinzen, ift man in jüngster Zeit dazu übergegangen, mit Hilfe einer originellen Methode Personen, die der Trunkenheit beschuldigt und dem Gericht vorgeführt werden, zu ubersuhren. Der Angeklagte muß in ein Glasgesäß atmest, das eine Lösung von übermangansaurem Kali und Schwefelsäure enthält. Wenn in seinem Atem auch nur die leiseste Spur von Alkohol vorhanden ist, der nicht einmal mit dem Geruch wahrgenommen werden kann, so verändert die Lösung sogleid) ihre Farbe von Rot in Weiß. Als Finnland das Aiko- holverbot aufgehoben hatte, standen viele Automobillenker vor Gericht, weil sie in trunkenem Zustand gefahren waren. Biele von ihnen mußten mangels Beweises sreigesorochcn werden. Heule aber erlangt nur ein Prozent aller Beschuldigten einen Freispruch. 21 Nationen in einer Stadt. Nicht viele Städte Deutschlands in dec Größe Leverkusens dürften eine so bunt zusammengewürfelte Bevölkerung aufweifen, wie man sie dort antrifft. Aicht weniger als 21 verschiedene Aationen sind hier vertreten. Außer 27 Staatenlosen gibt eS 3 Amerikaner, 10 Belgier, 3 Dänen. 22 Danziger, 15 Engländer, 111 Holländer, 26 Italiener, 7 Jugoslawen. 6 Letten, 1 Litauer, 11 Luxemburger, 3 Norweger, 45 Oesterreicher, 88 Polen, 2 Aussen, 9 Schweden, 36 Schweizer, 173 Tschechoslowaken, 6 Ukrainer, 5 Ungarn. gehende Ansprache. Qaü Abendessen, das dank der freundlichen Stiftung eines Jägers aus Hasenpfeffer mit Kartoffel- und Krautsalat bestand, schmeckte allen vorzüglich. Die Abendstunden verliefen bei einer Zigarre und einem Glas Ber und unter dem Gesang der alben lieben Weihnachts- liedcr viel zu schnell. Durch Spenden von Ansichtskarten und Briefpapier wurde mancher Gruß nach Hause ermöglicht. Die gewöhnlich am ersten Feiertag stattfindende Kleiderparade litt leider unter den vielen vorhergegangenen Sammlungen. ** Warnung vor einem Betrüger. Kürzlich wurde vor einem Betrüger gewarnt, der in der näheren Umgebung Frankfurts Leute bc Kund Grüße von Verwandten und Bekannten llt. In den letzten Tagen ist er als angeblicher Justizassiftent und als Paketzusteller Siebert ausgetreten. In mehreren Fällen ist cs ihm gegfücH, kleinere Beträge zu erhalten. Er gibt vor, einen Autounfall erlitten zu haben. In einem anderen Falle wollte er ein Motorrad gesteigert Haden und fehlten ihm nod) sechs Mark zur Bezahlung. Der Herr Aeichspräsident und die Reichsregierung haben am 24. Dezember 1932 zu einem A o t w e r k der De u t s ch e n I u g e n d ausgerufen. Gemeinsinn und Hilfsbereitschaft aller Teile der Bevölkerung sollen in diesem Aotwerk Zusammenwirken, um die arbeitslose Jug^id körperlich und geistig gesund und lebenstüchtig zu erhalten. Das Aotwerk soll folgende Aufgaben umfassen: 1 arbeitslose Jugendliche bis zu 25 Jahren während der Zeit der unfreiwilligen Arbetts- losigkeit beruflich zu ertüchtigen, sie durch ernste, praktische, berufliche Bildungsarbeit gegen die Folgen der erzwungenen Untätig» leit zu schützen: 2. sie gemeinschaftlich zu verpflegen und ihnen zu helfen, ihre Arbeitskleidung zu erhalten und zu ergänzen: 3. ihnen Gelegeiiheit zu sportlicher Betätigung zu geben und sie dadurch körperlich zu stählen: 4. ihnen geistige Anregung und Fortbildung zu bieten. Das Aotwerk soll den jungen Arbeitslosen täglich mindestens 4 Stunden ohne die Dauer der gemeinsamen Mahlzeit sinnvolle Beschäftigung Ge'egenhrit zu.n A gr.ff au, Zuhörer ungenutzt vorübergehen zu lassen. Besonderheit des Silvestertages Rechnung tragend, wird die Spielleitung eine Aeihe hübscher Abwechslungen als Ueberraschung einstreuen, für deren musikalische Leitung Kapellmeister M o e h l sich einsetzt, der auch die Leitung der Jazzkapelle hat. Die Silvester-Borstellung ist außer Abonnement und zu ermäßigten Preisen. Ende 22.30 Uhr. — Am Äeujahrstag findet 15.45 Uhr eine Wiederholung des Weihnachtsmärchens „Aschenbrödel", sechs Bilder mit Musik, Gesang und Tanz (Spielleitung Karl Bolck) statt. Auch zu d.eser Torstellung gelten die besonderen Märchenspielpreise. Ende 18.15 Uhr. 2) Uhr zu ganz kleinen Preisen „Kabarett" unter der künstlerischen Geltung Wolfgang Kühnes. Zum ersten Male wirkt in der bunten Aeihe eines durchweg neuen Programms der oberhrßifche Heimatdichter Georg Heß mit, der im Trachtenkostüm eigene Dichtungen in oberhessischer Mundart zum Dortrag bringen wird. Außerdem sieht das Programm Sketsch, Gesang, Musik und Tanz vor, unter Mitwirkung von Solomitgliedern des Ensembles, sowie Ba- lettmeister B ä u l k e und Frau mit den Girls und Kapellmeister Moehl mit seiner Jazzband-Kapelle. Ende gegen 22.30 Uhr. — Die Kasse macht abermals darauf aufmerksam, daß vorbestellte Karten unbedingt bis Samstagmittag 13 Uhr abgeholt sein müssen, da die rege Aachfrage nach Karten zwingt, über vorbestellte und bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholte Karten anderweitig zu verfügen. Für auswärtige Besucher bleiben die Karten wieder bis eine halbe Stunde vor Beginn Das 3obrl933 und sein Kalender. Das Jahr 1933 des Gregorianischen Kalenders ist ein Gemeinjahr von 365 Tagen. Das astronomische Jahr beginnt bereits am 31. Dezember 1932 um 20 Uhr 20 Minuten 38 Sekun- den. Es endet am 1. Januar 1934 um 2 Uhr 9 Minuten 24 Sekunden. Das Jahr 1933 ent- spricht dem Jahre 6646 der Julianischen Periode, dem Jahre 5693 94 der Juden, dem Jahre 4569/70 der Chinesen und dem Jahre 1351/52 der islamitischen Welt. Das Jahr beginnt mit einem Sonntag und endet mit einem Sonntag. Der Eviphaniaskag ist ein Freitag. Fastnachtsonnntag ist der 26. Februar, Aschermittwoch der 1. März. Palmarum fällt auf den 9. April. Der Karfreitag ist am 14. April, Ostern am 16. und 17. April. Christi Himmelfahrt wird in diesem Jahre am 25. Mai gefeiert werden, während das Pfingstfest am 4. und 5. Juni sein wird. Fronleichnam fällt auf den 15. Juni. Mariä Himmelfahrt (15. August) fällt auf einen Dienstag, Allerheiligen auf einen Mittwoch. Der erste Advent ist am 3. Dezember, Mariä Empfängnis fällt auf einen Freitag und das Weihnachtsfest wird am Montag und Dienstag gefeiert, während der Heilige Abend ein Sonntag ist. Die ostro- nomischen Jahreszeiten sind folgende: Frühlings Tag- und Aachtgleiche ist am 21. März. Der Frühling beginnt um 2.43 Uhr. Sommers Anfang ist am 21. Juni 22.12 Uhr. Herbstbeginn ist am 23. September 13 U£|: 1 Minute und der Winter beginnt am 22. Dezember 7.58 Uhr. Das Jahr 1933 wird nur zwei Finsternisse bringen, und zwar zwei ringförmige Sonnenf'.nstemisse, die eine am 24. Februar, die aber in unserer Gegend nicht sichtbar ist, die zweite am 21. August, bie in unserer Gegend beobachtet werden kann. Llmlagen und Sondergebäudesteuer des Kre.ses Gießen. roerbeertrags 4. Auf 1 RM. des staatlichen Sondergebäudesteuersolls 1931 (unter Senkung des vollen Jahresbetrags für das Rj. 1931 um 20 v. H. von den Steuer- werten: a) bis 7000 Mark b) über 7000 Mark bieten. Grundsätzlich sollen hiervon durchschnittlich mindestens 2 Stunden täglich auf berufliche Dildungsarbeit verwendet werden, mindestens 2 Stunden täglich sind auf Leibesübungen oder auf gemeinsame geistige Beschäftigung, die der geistig-sittlichen Ertüchtigung dienen soll, zu verwenden. , v Mit der Durchführung des Aotwerkes sind die Arbeitsämter beauftragt. Das Arbeitsamt Gießen wird die erforderlichen Maßnahmen im engsten Einvernehmen mit den Körperschaften, Verbänden, Bereinigungen usw. einleiten und durchführen, die sich nach ihrem Aufgabenkreis mit der Hilfe für die arbeitslose Jugend befassen. Beim Arbeitsamt Gießen ist nur ein Teil der arbeitslosen Jugendlichen bis zum 25. Jahre bekannt. Tlm die Hilfe allen arbeitslosen Jugendlichen zuteil werden lassen zu können, ist es deshalb notwendig, daß sick> alle arbeitslosen Jugendlichen bis zum 2 5. Lebensjahr sofort beim Arbeitsamt bzw. bei feinen Aebenstellen. spätestens bis zum 3. Januar 1933, für das Aotwerk der Deutschen Juoend persönlich a n m e l d e n. Das Arbeitsamt bittet Alle darum, arbeitslose Jugendliche hierauf aufmerksam zu machen. Die Narrenkappe. Splitter und Sparren vom RedakttonStisch. Rätsel. „Paß mal auf, ob du das raten kannst: Zn einem Wirtshaus sitzen drei Männer und spielen Zeder hat eine Mark bei sich. Aber als sie weggehen, hat jeder vier Mark bei sich. Wie kommt das?" „Wie soll ich das wissen?" , Du Schafskopf, es waren M u fi f a n t e n!" " (Luft. BI.) Die Kostprobe. Auf einem Panzerkreuzer der alten kaiserlichen Hochseeflotte fuhr lange Fahre vor dem Kriege ein schneidiger Bayer als Erster Offizier. Eines Tages kam er an der Mannschaftsküche längs und sah zwei Obermatrosen mit einem dampfenden Kessel heraus kommen. „Löffel bringen!" Krischan Mewes, ein Finkenwärder Fischerssohn, öffnet die Lippen zu einer Entgegnung, aber der Erste rollt fürchterlich mit den Augen: „Wird's bald?" Der Löffel ist da, und der Erste nimmt die Kost probe. „Sakrament, das ist ja ein Saufraß! Das schmeckt ja wie Abwaschwasser. Was ist denn das für ’ne Suppe?" Krischan Mewes macht die Finger lang: „21 b wa'schwasser, Herr Kaptein!" Die Spende. Nach einem vornehmen Wohltätigkeitsfeste in Lon don werden die Sammelbüchsen geöffnet, und man findet neben zahlreichen größeren Geldmünzen drei einzelne Pennystücke. „Das Geld hat sicher ein Schotte gespendet", bc merkt ein Komiteemitglied. „Wieso einer?" tönt es zurück. „Es waren natürlich drei Schotten. (Lust. Bl.) Der Ausschlag und die Erhebung der Umlagen erfolgt wie bisher gemeinsam mit den Gemeindeumlagen. Die Umlagen werden in sechs Zielen jeweils zum 25. der Monate Mai, Juli, September. November 1932, Januar und März 1933 erhoben. 3. a) auf je 100 Mark des Gewerbekapitals b) auf je 100 Mark des C. lief g«i vei L frei Dc n a nui Eri Be in m i Ian fall d e r i Di toe QI t>( un m< ße .Auswahlmannschaft an. Die Aussichten in diesen beiden Begegnungen sind verschieden. Man ist leicht geneigt, das Münchener Spiel als das leichtere h'.nzustellen und gibt unserer Vertretung in Bologna keine Chance. Der Papier^orm nach ist dcte Prognose richtig. Da aber bekanntlich nicht die Papierform entscheidet, sondern das Können, wird uns erst der Sonntag Aufklärung geben. Der Kampf in Bologna. Daü größere Interesse der beiden Länderkämpfe beansprucht das Spiel unseres Nationalteams in Bologna gegen 3halten. Der DFB. hat gegen Italien bis jetzt viermal im Feld gestanden. In den vier Begegnungen stellte Italien dreimal die siegreiche Mannschaft, während Deutschland nur einmal erfolgreich war und zwar am 28. April 1!'29 in Turin. Das Länderspiel in Bologna ist also das fünfte seiner Art. Deutschland tritt mit folgender Mannschaft an: Inkob (Jahn Negensburg): ha ringer (Bayern München), Wend! (1860 München); Gra m - lich (Eintracht Ffm.), Leinberger (Spvgg. Fürth), Knöpfte (FSB. Frankfurt); Welker, Krumm, Rohr (alle Bayern München), Mah- _i t (Beuthen), Kobierski (Fortuna Düsseldorf), Spielleiter ist der Belgier L. B a e r t. Was die Ausstellung der deutschen Mannschaft anbetrifft, so kann man dieses Mal mit ihr zufrieden sein. Neben bewährten Kämpfen wie „Lchorfch" Knöpfte, Leinberger, Grämlich u. a., stehen wieder einige junge Leute in der Mannschaft. Die Hintermannschaft erscheint sehr zuverlässig, wenn auch in der letzten Zeit Jakob, der lange Degensburger, in seiner Form etwas zurückgegangen ist. Haringer und Wendl werden ihre Posten gut ausfüllen. Auch die Läuferreihe verdient Zustimmung. Knöpfte ist wie immer zuverlässig und Grämlich wird sein Pensum mit der ihm eigenen Duhe und llcberlegung erfüllen. Wenn am Sturm etwas auszusetzen ist, so ist dies Mahlik auf dem linken Verbinderposten. Kuzorra hätte sich in die- fer Mannschaft zwischen Dohr und Kobierski sicherlich besser zurechtgefunden. Die italienische Mannschaft ist sehr sorgfältig zusammengestellt worden. Die bekanntesten Leute im Team sind der Argentinier Orsi, Meazza und Constantini. Das Schlußdreieck wurde vollständig dem FC. Florenz entnommen, vir Läuferreihe verengt in Bertolini, Monti und Pizziolo drei Könner großen Formats. Das Münchner Spiel. Die süddeutsche Auswahlelf spie't in München gegen Oberitalien. Die Aufstellung ist noch nicht endgültig. Wahrscheinlich spielen für Süddeutschland: Ertl (1860 München); Bader (Bayern München), Muntert (1. FCD.); Breindl (Bayern), Kraus (1. FCD ). Mantel (Eintracht Frankfurt); Langenbein (Mannheim), Fischer (Pforzheim), Panzer (Hof), Vollweiter (Ulm 94), Merz (Pforzheim). Der beste Teil der Mannschaft ist die Läuferreihe. Auch der Sturm, der gegen Paris fünf Tore schoß, sollte am Sonntag ein schönes Spiel liefern. Tie Hintermannschaft ist gleichfalls sehr zuverlässig. Die Gästemannschaft ist zur Zeit noch nicht zusammengestellt. Bei seinem großen Spielerreservoir wird aber Oberitalien keinesfalls in Verlegenheit kommen, eine schlagkräftige Mannschaft aufzu bieten. Am Sonntag, 1. Januar, wird zum fünften Male der Länderkainpf Deutschland—Italien im Fußball ausgespielt. Diesmal ist Italien, und zwar die Stadt Bologna, der Schauplatz der Austragung. Dr. Paul Laven wird im Südwestfunk über das ganze Spiel berichten, während die übrigen deutschen Sender die zweite Halbzeit des Spieles übernehmen. Die Uebertragung beginnt um 14.30 Uhr. Daunheim noch ein Tor entgegen sehen konnte und sich so geschlagen bekennen mußte. wieseck (Jugend) — Alten-Buseck (Jugend) 3:2. Im nochmaligen Entscheidungsspiel um di« Gruppenmeisterschaft standen sich diese Mannschaften am 1. Feiertag auf dem Trieb gegenüber. Wieseck trat mit Ersatz, Alten-Buseck mit nur 10 Mann an. In einem flotten Spiele führte Alten-Buseck bei Halbzeit 2:0. Dach Seitenwechsel war jedoch Wieseck stark überlegen und konnte trotz zahlreicher Verteidigung bald den Ausgleich und kurz vor Schluß durch überraschenden Schuß das Siegertor erzielen. GroßenBnseck I — Gießen (fombinietl) 3:0. Beide Mannschaften lieferten sich in Großen- Buseck ein flottes, faires Spiel. Die Platzbesitzer waren heute eifriger am Ball und konnten so bis Schluß einen glücklichen Sieg für sich buchen. Allendorf (Lahn) I — Grohen-Linden I 3:0. Die Gäste, mit Ersatz, lieferten dem Platzbesiher ein gleichwertiges Spiel. Bis Halbzeit gelang es keiner Partei, zum Erfolg zu kommen. Dach Seitenwechsel kam Allendorf zum Führungs- und kurz darauf zum zweiten Tor. Großen-Linden ging nun mächtig aus sich heraus, konnte jedoch zu keinem Erfolge kommen. Allendorf erhöhte kurz vor Schluß auf 3:0. Handball. Rieder-Florstadt I — Gießen I 4:5. Vor dem Kreisllassenspiel standen sich die genannten Handball-Mannschaften in Florstadt gegenüber. Die Platzbesiher stellten eine gute Elf, die den Gästen den Sieg nicht leicht machte. Erst in den letz'.en Minuten konnten sich die Gießener den Sieg sichern. Brand in einer Menbahn-Ausbefferungswerkstäiie. WSD. Frankfurt a. OIL, 28. Dez. Gestern gegen 21 Uhr brannte in einer Halle des Eisenbahn-Ausbesserungswerkes in der Idsteiner Straße ein Personenwagen vollständig aus, auch ein zweiter Personenwagen fing Feuer und wurde beschädigt. Durch das Feuer in der Halle geriet auch das Dach in Brand. Die Dachdecke und ein Teil der Eisenkonstruktion wurden beschädigt. Die Ursache des Brandes dürfte auf Selbstentzündung zurückzuführen sein, da tagsüber in der Halle Schweißarbeiten ausg-eführt worden sind. Die Feuerwehr, die das Feuer aus 6 Leitungen bekämpfte, konnte nach 1 '/-stündiger Arbeit den Brand löschen. Der Schaden beträgt schätzungsweise 80 000 bis 100 000 Mark. Schwere Auiounfälle im Taunus und Westerwald. WSN. Westerburg, 28. Dez. Ein -mit sieben Personen besetzter holländischer Wegen verunglückte in der Nähe von Westerburg schwer. Auf stoiler, g'atter Straße wollte der Führer schalten, der Gang sprang aher nicht ein, ur.6 da s Auto rollte rückwärts bergab. Durch zu scharfes Abbremsen kam der Wagen dann ins Rut- fdjen, glitt eine hohe Böschung hinab und landete in einem Bach. Sämtliche Insassen erlitten Arm- u n d Beinbrüche. Glassplitter fügten -ihnen erhebliche Schn ttwunden zu. — Zwischen Ergeshausen und Wingelbach (Unterlahnkreis) geriet iln einer Kurve ein Auto von der Straße ab ■unb rannte gegen einen Baum. Der Beifahrer wunde durch die Wucht unkündbar biü 1035 0% ehem. 7% Franks. Hip.»Bant — 86,75 - — tyoldvse. Ui unkündbar bis 1930 6'4% ehem. 4"% Krauls. Hi,v. — — ■ — Bank-l_'wu.. Pfandbriefe ..... 6'/i% cficm. .i'/3% Rheinische Hnv -Banl.Liou..OioIdps»-. .. 85,5 85,9 — 86 86 - — 6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand biiesanslalt. Pfandbriefe R. 19 81,5 81 82 6% ehem. 7% Pr. LmideSpfand briefanftall, Pfandbriefe R. in 81,5 83 - — <% Oestereeichifche (Molöreiiie... 4,20% Lesterreichische Silberrente — 1 1,2 d% Ungarische Wolbrenie .. 7 4% Ungarische Glaalflrenic v. I9io 4'/■ % deSgl von 1913 6"o abgeil. (Molbmerifmter van 00 6,4 4% Türkische gallanlclhe van 1911 4.1», 4,05 4,1 4% Türkische Bagdadbahu-AnIell-e Serie 1........ 1,15 4,2 8.5 4,15 4J5 4,2 4,2 4,25 4,2 4% deSgl. Serie II............ 6% Ruman. vereinh. Rente v 1903 4>/.%Numün.vereinh.Reniev.,9rg 1,75 9 4.65 22.4 Rumänische vereinh. Mente .. ü%% Anatolier .............. 4,6 21,75 4^6 22.25 4,5^ 21,9 ;yran>iur> u. jji. Seron Schluß» kurü Schivßk. Abend, börfe Schluß. kurS Schlußk. Miiiag- börfc Zlalum 27-12- 28-12. 27.12. 28.12. Hamburg-Amerila-Patel .... i 18,25 18 18 18,13 Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa Dampffchiff........... 0 0 27 26,65 Norddeutscher Llvhd ......... 0 18,9 18.5 18,75 18.4 W.W. für Verkehrswesen Alt. .. 0 44,25 45 44,9 45 Berliner Handcb'aeiellschaft.... 4 89 89 89,5 89.5 Commerz. und Privat Bank... O 53,5 53,5 53,5 53,5 Deutsche Buick und XiSroiito« Gelellschusl................ O 75 75 75 75 Dresdner Bank.............. 0 61,75 61.75 61,75 61,75 McichSbank ................ 1 145,5 144,5 144,25 144,25 A.E.S..................... 31,25 30 31,13 29,9 Elektr. LleferuugSgeselllchaft ... 6 78,5 79,25 78,5 79,65 Licht und Arafl ............. 95 95,75 95,25 96 Reiten & OtnlÜeaume ........ O 55,5 54,5 56 54,5 Gesellschaft für Elektrische Unter- nebmungen............... 1 76,5 76,9 76,25 76 Rheinische Elektrizität ........ 5 98,5 95 98 95 Gchuckerl & (So.............. O 86.5 86 85,5 85,25 Siemens & HalSke......... < 124 124 124 123,75 Lahme her S Co.............. 10 118.4 117,5 116 Buderus ..... (f 45 44,5 45 44,5 Deutsche Erdöl ......... 4 85,5 85,5 85.75 85 Gelsenkirchener............ 0 53,25 52,5 53.5 52,75 Harpener .. .............. (J 89 75 Hvqlch Eisen—Küln-Neuelien.. 0 53.9 54*75 ."Ute Bergbau ........ 7 — — 132 132,5 tzlse Bergbau Genüsse........ 7 103 101 102,5 101 Klbcknerwerk' .......... 0 48 48,65 48,5 49,25 ManneSmauu.Rühren........ 0 62.5 6", 75 62 62,75 Mansselder Bergbau .... 0 25,5 24,5 24,75 24,65 Oberschles. Koküwerke......... 0 77,5 76.95 Phünir Bergbau........... 0 37 37,13 37,5 37,5 Rheinische Braunkahlen .... 0 202 200 203,5 200,75 Rheinstahl.................. 0 75,25 74,13 75 74 Hranksurt a.M. Berlin Schlußkurs Schluß! Abend» bürs- Schuß- kurs Schluß!. Mi.lag- bör e Latum 27.12. 1 28.12. 27.12. 28.12. Bereinigte Stahlwerke...... .. u 36,65 36,5 36,9 36,75 Otavi Minen ............. . 0 16 16 15,9 16.25 Kaliwerke SlscherSIeben...... . ti 112 114 113,5 114.5 Kaliwerke Westeregeln...... .. 6 116 119 117,5 119 Kaliwerke Salzdetfurth..... .. 9 167 170 171 171,5 3- G. Farben Industrie..... 96,13 96,4 96,25 96,13 Scheidcaiislalt............. .10 152,5 152,5 Goldschmidt .............. . 0 29,65 27 30,13 30,5 RütgerSwerke............. . 0 44,25 44 44.4 44 Metällgelellschaft........... .. 0 33.5 33,25 34 33,5 Philipp Halzinann......... . 0 58,25 60,5 58 60,25 Zementwerk Heidelberg .... . 4 46,25 47 Lcuientwerk Karlstadt....... . 0 57 57 _ WayßL Frehtag ........... . 0 5,2 sTsl 5,25 5,4 Schultheis Pahenhafcr...... . 0 - 100 100,9 Mu iAIlgemeine Kunstseide) . . 0 49 47,5 48.25 47,5 Bemberg................. . 0 60 57,5 59.75 57,5 Zellstoff Waldhof .......... . 0 46 45,5 46.25 46 Hellstosf Afchasfenburg ..... . 0 28,5 29,25 28.4 28,25 Dessauer Ga8............. . 7 - —— 105.4 105 Daimler Motoren.......... . 0 19 19 19,5 19,5 Deutsche Linoleum ........ . 0 43,5 43 43 43.5 Orensteln & Koppel ........ . 0 39.75 40.75 Leonhard Tieh............ . 6 39,5 38,5 39.5 39,25 ahade.................... .12 143 143 143 142,75 Grihner.................. • °l 29 29 1 29,75 1 29,75 Mainkrastwcrke Höchst o.M. . 61,9 63,5 - Süddeutscher Zucker ....... 8| 144,5 — 1 144,9 145 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M 27-Dezember 28.Dezember Amiliche ff-rir Jlolierung Arie Amtliche (Selb Dotierung ! Nrie Heisings ors.. 6,134 6,146 6.134 6.146 Wien...... 51,95 52.05 51.95 52,05 Prag....... 12,465 12.485 12,74 12,84 Budapest ... — — — — Sofia..... 3,057 3,063 3.057 3,063 Holland .... 169,13 169,47 169,18 169,52 £61u....... 72,13 72,27 72,13 72.58 72,27 72,72 Kopenhagen. 72,58 72,72 Stockholm... 76.37 76,53 76,42 76,58 London ..... 13,99 14,03 14.00 14,04 Buenos Aue-' 0,858 0,862 0,858 0,862 Neuhork.... 4,209 4,217 4.209 4,217 Brüssel.... 58,27 58,39 58,30 58,42 Italien..... Paris..... 21,55 21,59 21,55 21,59 16.42 16,46 16.42 16.46 Schweiz ... 80,99 81,15 80.96 81,12 Gnanlen.... 34,37 34,43 34,37 34,43 Danzig.... 81,72 81,88 81,72 81.88 Japan..... 0,899 0,901 0,889 0,891 Rio de Ian. 0,269 0,271 0,269 0,271 Jugoslawien Lissaban... 5,574 12,76 5,586 12.78 5,574 12,76 5,586 12,78 Banknoten. Berlin, 28-Dezember (peld Mel Amerikanische Noten ... 4,20 4,22 Belgische Noten.................. 58.14 58,38 Dänische Noten ................. 72,21 72,49 Englische Noten ................. 13,96 14,02 Franchsische Noten............... 16,38 16,44 Holländische Noten............... 168,81 169,49 Italienische Noten................ Norwegische Noten .............. 21,49 21.57 71,96 72,24 Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling —— Rumänische Noten............... 2,46 2,48 Schwedische Noten............... 76,25 76.55 Schweizer Noten................. 80,78 81.10 Spanische Noten................. 34,23 34,37 Ungarische Notei»................