Nr.255 SvKKarrssabL 132. Zahrgang Donnerstag, 27. Oktober 1952 Erscheint täglich,außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gietzener Familienblätter Heimat >m Bild - Die Scholle Monals-Vezugsprets: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zernsprechanschliiffe unter Sammelnummcr 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: zirankfnrt am Main 11686. MtzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dn'S und Verlag: vrühl'fche Univelfitäi§-vuch- und Lieindruckerei R. Lange in Giehen. Zchriftlettung und Geschäftsstelle: Zchul^trahe 7. Annahme von A1t3t.ua für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorder. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Relchspfennig; für Reklameanzeigen von 70 m Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20" mehr. Chefredakteur Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und 'ür den An- zeigenteil i.V.TH.Kümmel sämtlich in Gie zen. Der Kampf um den neuen Reichstag. August Wilhelm und Kube im Berliner Sportpalast. Berlin, 26. Oft. (£11.) Sn einer nationalsozialistischen Wahlkundgebung im überfüllten Sportpalast sprachen Prinz August Wilhelm von Preußen und der nationalsozialistische Fraktions- sührer im Preußischen Landtag, Kube. Prinz August Wilhelm bekannte, daß er in der nationalsozialistischen Bewegung die Möglichkeit gefunden habe, viele Fehler von früher und auch sein eigenes Versagen wiedergutzumachen. Um so bedauerlicher sei für ihn die Feststellung daß seine Standesgenossen von ehedem wieder einen Klassenkampf von oben führten. Man sabotiere die im Werden begriffene neue Volksgemeinschaft. Cs sei landesverräterisch, wenn man jetzt aus ein Anwachsen der kommunistischen Stimmen zum Nachteil der Rationalsozialisten rechne. Gerade die Besitzenden, die sich jetzt hinter der Papen-Front versteckten, würden die ersten sein, die ihr Hab und Gut bei einem Siege des Bolschewismus verlören. Die Nationalsozialisten dächten nicht daran, sich mit einer zweitklassigen Volle in Deutschland zu begnügen. Wahre Herrenmenschen ectüchteten nicht in Klubs, sondern in immer neuem täglichen Kampf. Er verbitte es sich, daß man ihm vorschreibe, was er als die Tradition seines Hauses anzusehen habe. Der Führer der nationalsozialistischen Preußen- fraktion Kube erklärte, für sie habe nicht das Wort des Kammerherrn v. Oldenburg-Sanuschau „vox popoli = vox Rindvieh" Geltung, sondern der Sah, daß des Volkes Stimme Gottes Stimme sei. Der Reichskanzler habe sich als Zentrumsabgeordneter bei namentlichen Abstimmungen im Preußischen Landtag stets an die Seite der Sozialdemokraten gestellt. Mit dem Zentrum hätten die Rationalsozialisten ohne Bindung mit dem Zweck verhandelt, das Tarifrecht der Arbeiterschaft zu verteidigen. Kube unterstrich den antisemitischen Charakter der nationalsozialistischen Bewegung, bief den Einfluß des Judentums auf allen Gebieten, die irgendwie mit dem Volkstum gusammenhängen, ausschalten wolle. Besonders unerträglich sei die Tleberant- wortung der Sagend an jüdische Erzieher. „Dreimal in der deutschen Geschichte," so schloß Kube, „hat die Reaktion eine deutsche Revolution für sich gebrauchen wollen. Aber sie möge sich hüten, denn das Feldgeschrei von heute lautet: Hitler über Deutschland." Scharfe Gwämng des Stahlhelm gegen denyrinzeuAugustWichelm Berlin, 26. Ott. (CNB.) Die Reichspressestelle des Stahlhelm Bund der Frontsoldaten, veröffentlicht folgende Erklärung: „Seine Königliche Hoheit Prinz August Wilhelm von Preußin, der die finanziellen, materiellen und gesellschaftlichen Vorteile seiner Stellung durchaus in Anspruch nimmt, die er lediglich dem erfolgreichen Kampf nationaler Kräfte gegen die Fürstenenteig- nung zu verdanken hat, hält es für angebracht, in letzter Zeit in öffentlichen Versammlungen, so auch in der gestrigen Versammlung der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei im Berliner Sportpalast, den Stahlhelm, insbesondere seine, Bundesführung, auf das schärfste zu kritisieren. Renegateneiser ist bekannt. . Während des vierjährigen Weltkrieges und in der Nachkriegszeit bis 1927 hat der Prinz e i n e bemerkenswerte Zurückhaltung b e - ob aditct. Deutschland wurde vor dem roten Bolschewismus in den Jahren 1918 bis 1924 gerettet, wahrlich nicht durch die Nationalsozialisten Im Jahre 1927 kam der Prinz zum Stahlhelm und schwur bei jeder passenden Gelegenheit den Buiidesführern öffentlich die Treue. Er verlieh trotzdem nach etwa drei Jahren die Stahlhelmbewe- gun.q, weil er sich nicht genügend beachtet glaubte, seine Reden und Bilder nicht oft genug in der Stahlhelmpresse gebracht würden. Jetzt wirft per Prinz öffentlich dem Sthlhelm U n m 0 r a 11 = tät vor. Wir empfehlen ihm, sich zunächst mit der Moral in der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei zu beschäftigen, aus der namhafte Mitglieder wegen der unmoralischen Zustände laut öffentlicher Erk runfl ausgetreten sind." Nr. Brüning in Bamberg ■Bamberg, 26. Oft. B°üelzucht»«-in n-hmG-> leaeXit am Sonr agDormitlag (mir bereuten bSs darüber, eine Anzahl nerOtenler Mitglieder auszuzeichnen. Oie Ergebnisse der pränmerung: (Auszugsweise.) Q A t ft ä m m e. Ehrenpreis und sehr gut. SS Pfeiffer Gießen-Großen-Buseck, Plymouth, ^phr nut erhielten: W- Römer, Lollar, Ostfrie- Mchl litoetmöoen; A Selling. Sieben. 'Bantam schwarz; E- Rübsamen, Gießen, Pekingenten. sabek^ Mortaigne, geb. Heiner, in Gießen, gegen Bürgermeisterei Gießen vom H-Rtai 1932 wegen Versagung der Erlaubnis zum Betrieb« eines älnternehmens zur Abgabe von Milch. — Klage des Bezirksfürsorgeverban- des der Stadt Frankfurt a. M. gegen den Be- zirkssürsorgeverband des Kreises Friedberg auf Erstattung von Fürsorge kosten für Hans Ro- üwtny aus Potsdam. — Klage des Bezirks für- sorgeverbandes der Stadt Hannover gegen den Dezirkssürsorgeverband der Stadt Gießen wegen Erstattung von Fürsorgekosten für Pritz Plönigs aus Klötze. — Klage des Dezirksfürsorgever- bandes Oberlahn in Weilburg gegen den Landesfürsorgeverband des Volksstaates Hessen, vertreten durch den Bezirksfürforgeverband des Krei- fes Friedberg, auf Erstattung von Fürsorgekosten für Josef Weber aus Landau. ** Erinnerungsfeier an den Tod Gustav Adolfs. Das Hessische Ministerium für Kultus- und Bildungswesen hat in einem Ausschreiben an die Tirek'ionen der höheren Lehranstalten folgendes aus ährt: „Am Sonntag, den 6. Rovember, se ert di: evangelische Christenheit Deutschlands und Schwedens das 3 0jährige Gedächtnis des Heldentodes Gustav Adolfs in der Schlacht bei Lützen. Auch in den Hess, höheren Schulen soll vor den evangelischen Schülern dieses Tages gedacht werden. In den Anstalten mit übe.wiegeno evange.if^en Schülern ist am Samstag, 5. Rovember, in der letzten Stunde eine schlichte Gedächtnisseier für die evangelischen Schüler zu veranstalten; in den übrigen Schulen sind die Schüler in der letzten evangelistlxn Religionsstunde vor dem 6. Rovember auf die Bedeutung des Tages hinzuweisen. ** Die Do lkshoch schule Gießen eröffnet das Wintersemester. Die Gießener Volkshochschule hat nunmehr den Arbeitsplan für das Wintersemester 1932/33 herausgebracht. Am kommenden Samstag findet die Eröffnungsfeier statt. Cs gelangen Dichtungen von Paula Messer-Platz t (vorgetragen von Prof. Messer), sowie einige musikalische Darbietungen des Kammerorchesters der Volkshochschule unter der Leitung von Musiklehrer Franz Bauer zum Vortrag. ** Eine Achtzigjährige. Frau Sophie Kaiser Wwe., wohnhaft Bleichstraße 42, kann am heutigen Donnerstag in großer geistiger Frische ihren 80. Geburtstag feiern. Vornotizen. — Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Morgen, Freitag, als vierte Vorstellung im Freitagabonnemenlt, 20 Uhr, Wiederho iung des Lustspieles „Roulette" von Ladislaus Fodor in der deutschen Bearbeitung oon Sicgfrieö Geyer, Spielleitung Karl ch e y s e r. Anläßlich der Tagung der Genossenschaft Deutscher Bühnenange- häriger findet am Samstag, den 29. Oktober 4932 eine Wiederholung des Zeitstückes „Der 18. Oktober" von Walter Erich Schäfer statt unter der Spielleitung von Peter Fas sott und in der Besetzung der Erstaufführung. Es sind noch für alle Platzgattungen Karten erhältlich. Als Fremdenvorstellung, außer Abonnement, findet am Sonntag, 30. Oktober 1932, 18.30 Uhr, die erst« Wiederholung der mit großem Beifall ausgenommenen Operette „Die Toni aus Wien" statt. Die Erstaufführung dieser Operette war ein großer und nachhaltiger Erfolg. Spielleitung des an szenischen Einfällen reichen Werkes hat der Intendant. Den Orchesterpart der eleganten und farbigen Instrumentation führt Kapellmeister Möhl. Für die Tänze zeichnet Ballettmeister Ewald B ä u l k e verantwortlich. Ende 21 Uhr. Pfeiffer (Steinberg), englisch« Kampfer. Sgl erhielten: H. Ruhl (Garbenteich), Brahma hell; K. Habicht (Homberg), Langshan schwarz; A. Lenz (Klein-Linden), Rhodeländer: W. Brauer (Gießen), Wyandottes rebhuhnfarbig; L. Kreiling (Gießen), Wyandottes gestreift; H. Kirbach (Homberg). Holländer; W. Bender (Launsbach), deutsche Zwerge, goldhalsig: W. Schmidt (Wie- seck), deutsche Zwerge, silberfarbig; Philipp IV. (Steinberg), engl. Kämpfer; H. Pfeiffer (Steinberg), englische Kämpfer; W. Schmidt (Gießen), Bantam schwarz; W. Frey (Lang-Göns), Bantam Goldsebright; H. Pfaff (Launsbach), Antwerpener Barlzwerge; W. Wagner (Launsbach), Paduaner Chamois. Tauben: Ehrenpreis und sg. erhielten: I. Kolter (Bad-Rauheim), französ. Bagdetten; W. Aus der proviuzialhauptstadk. Gießen, den 27. Oktober 1932. Oie Winterhilssmaßnahmen der Gemeinden. Die Frage der Winterhilfsmaßnahmen der Ge- meinden wird demnächst wieder akut werden, da damit zu rechnen ist, daß man an die Gemeindever- rretungen mit Anträgen aus Bewilligung von Winterbeihilfen für die bedürftige Bevölkerung heran- treten wird. Nach dem Ergebnis der letzten Verhandlungen im Hessischen Landtag ist nicht damit zu rechnen, daß der hessische Staat Mittel für solche Maßnahmen zur Versuaung stellen wird, vielmehr wird er lediglich der Zentrale der freien Wohlfahrtspflege in Hessen einen gewissen Beitrag über- weisen. Der Vorstand des Provinzialoerbandes Oberhessen des Hessischen Landgemeindetages unter dem Vor- sitz von Bürgermeister Dr. D ö l s i n g (Alsfeld) beschäftigte sich in seiner in Schlitz abgehaltenen Sitzung ebenfalls mit dieser Frage. Er faßte dazu einen beachtenswerten Beschluß. Er empfiehlt seinen Mitgliedsgemeinden, etwa eingehenden Anträgen auf Gewährung von Winterbeihilfen an Unterstützunasempsänger erst dann näherzutreten, wenn die Antragsteller zugleich auch brauchbare Vorschläge machen, in welcher Weise die Deckung der bei der Durchführung der Anträge den Gemeinden entstehenden Kosten erfolgen soll. Im übrigen wird die Regelung individueller Winterhilfsmaßnahmen jeder einzelnen Gemeinde unter Berücksichtigung ihrer besonderen Verhältnisse überladen. Io-Io. Weil Deutschland keine Sorgen hat, spielt alles jetzt Jo-Jo. In Wald und Feld, in Dorf und Stadt spielt man es forsch und froh. Das Auf und Ab des Lebens zeigt die Spule an der Schnur; und wie sie fällt und wieder steigt, ist tiefres Sinnbild nur. Iojodelnd steht der Bayer da im weißen Firnenfchnee. Der Preuße trudelt mit Hurra die Spule in die Höh'. Und von der Etsch bis an den Belt vergißt man im Jo-Jo die Röte und das Leid der Welt und wird jetzt spielend froh. Urahne, Großmama und Kind verjodeln ihre Zeit. Die Sorgen schlägt man in den Wind mit dieser Richtigkeit. Wenn der Kommerzienrat erschreckt, die Kurse fallen sieht, » erfrisch er, heimlich und versteckt, jojodelnd sein Gemüt. Bald gibt es Klubs und Meisterschaft der Deutschen im Jo-Jo, und Dauerspieler voller Kraft die spielen irgendwo. Die Polen lachen voller List, wenn man die Spule schwingt, weil die Erfindung polnisch ist und Nutzungsgelder bringt. Der einst geleuchtet und geblitzt, der deutsche Geist, entfloh. In spielerischer Dummheit schwitz! b'-r Deutsch'? im Jo-Jo. Vielleicht auch zeigt im Augenblick dies Spiel am Gängelband das Auf und Ab der Bolitik Geschichlcn vom Grafen im Bari". , X’Ä Mit dem Grafen Pofadowfkh ist ein« Zierde Kieler Sprotten entnahm. Ich taumelte und erde s deutschen Beamtentums dahingefchieden, eine blaßte tief, meine Mutter hat mir Zeit ihres Le- bedeutende Persönlichkeit, die in allen Kreisen bens nie wieder Sprotten vorgesetzt... die höchste Achtung genoß. Aus naher Bekannt- c- schäft heraus hat Marie von Bunsen in ihrem 5)101111/ !ch herauslieh und es höflich ablehnte, jemand mitfahren zu lassen. Der Zeuge, der den Kutscher Wagner gelegentlich einmal bat, ein Stück Wegs mitgenommen zu werden, wurde von Wagner ebenfalls abgewiesen. Der Zeuge wurde im Gerichtsgefängnis 12 Männern, unter d-nen sch Förster befand, gcgenübergcstollt. Er bezeichnete sofort Förster als denjenigen, den er mehrfach aus dem Kuttcher- boct g. sehen hatte. Die Polizei hat die 'Beobachtung dieses Zeugen an einem andern Beispiel erprobt und als ganz besonders gut festgestellt. Sänaertag des Gaues „Rrddatal." Ober-Widdersheim, 25. Okt. Iin Deißschen Saale fand hier am Sonntag der ®nu'länger tag des Gaues „R i d d a - t a I" unter zahlreicher Beteiligung statt. 17 Der- eine hatten ihre Vertreter entsandt. Die beiden Platzvereine, ..Fidelio" (Chorleiter Lehrer A l - l e s) und „Eintracht" (Chorleiter Lehrer Gan h), waren vollzählig vertreten, um der Tagung den gesanglichen Rahmen zu geben. Die beiden Vereine eröffneten die Veranstaltung mit einem gemeinsam gesungenen Chor, der das prächtige, frische Stimmenmaterial, über das beide Vereine verfügen, gut zur Geltung brachte. Für den wegen Trauerfalles entschuldigten Vorsitzenden der „Eintracht", Steinbruch- be'iher R i d c I, entbot Lehrer Ganh den Will- kommgruh. Sodann begrühte der 1. Gauvor- 'ihende Lehrer G. Diehl (Ober-Schmitten) aufs herzlichste die Versammelten, gab einen Heber- blick über das abgelaufene Gaujahr und berichtete über die Liedertage in Geih-Ridda und Schotten lowie das Deutsche Dundessängerfest in Frankfurt a. M. Er gedachte des tragi'chen Todes des allverehrten Vorsitzenden des Deut- schen Sängerbundes, Geheimrat Dr. Hammer- s ch m i d t, und des zu frühen Ablebens des Dundeschormeisters des Hessischen Sängerbundes, Kapellmeister Otto 11 a um a n n (Mainz). Die Rechnungsablage erstattete der Gaurechner Heinrich Lind (Geiß-Ridda). Nachdem die beiden Rechnungsprüfer Michel (Ober-Schmitten- und M i h e (Eichelsdorf) die Eintragungen geprüft und für richtig befunden, wurde dem Rechner mit Dankesworten Entlastung erteilt. Der Kassenbestand beträgt 113,95 Mark. Der Gauliedertag für das Zahr 1933 soll am 21. Mai in der Turnhalle zu R i d d a stattfinden. Man entschied sich für einen frühen Termin, um nicht durch die ernlehenden Feldarbeiten gehindert zu -ein. Es ist wiederum ein Wertungssingen geplant, zu dem auf allgemeinen Wunsch Musiklehrer Heinrich Blaß (Gießen) als Wertungsrichter ausersehen ist. Zeder Verein hat zwei Wahlchöre zu singen, von denen eins ein Volkslied sein muß, das unter dem Leitwort „Lenz und Liebe" steht. Der Dom He'sischen Sängerbund ausgegebene Pflichtchor soll im Anschluß an das Wertungssingen von einzelnen, durchs Los bestimmten Gauvereinen vorgetragen werden. Als Ma'senchöre wurden gewählt „Oh, du mein Deutschland" von Mangold und „Deutsches Volksgebet" von Ianoske. Eie sollen mit dem Sängergruß vom ganzen Gau auf geeignetem freien Platze der Stadt zum Vortrag kommen. „Sängerkranz" Ridda erklärte sich bereit, die Musikkapelle für den Fahnenumzug unentgeltlich zu stellen. Als Ort für die Abhaltung des nächsten Gausängertages wurde Cichelsdorf bestimmt. Von den Vertretern der verschiedensten Vereine wurden die Schwierigkeiten erörtert, die an den Hessischen Sängerbund abzuführenden hohen Beiträge aufzubringen. Der Vorsitzende wies darauf hin, daß jedenfalls auf dem Bundes- fängertag in Bad°Rauheim am kommenden Sonntag eine B e i t r a g s se n k u n g zu erwarten sei. Zrn Schlußwort dankte der Gauvorsitzende den beiden hiesigen Vereinen und ihren Chorleitern für die schönen Lieder, mit denen sie die Tagung umrahmt, und gab dem Wunsch und der Bitte Ausdruck, auch weiterhin, über Stand und Partei, das deutsche Lied als edelstes deutsches Kulturgut zu hüten und zu pflegen. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) An die Polizei- und Sladlbehörden. -Rehr Schutz den Schulkindern, vor allem in der heutigen Zeit, in der durch den modernen Verkehr täglich die Nerven der Kleinsten schon auf eine harte Probe gestellt werden. Es werden in allen Stadtteilen solche Gefahrenquellen sein, jedoch soll hier lediglich der Schulweg Licher Straße, Kaiserallee, Moltkestraße, Senckenbergstraße, Walltorstraße usw. behandelt werden. Wenn man morgens ober mittags sich einmal ansieht, wie die Schulkinder mit ängstlichen Gefühlen die Straßen überqueren müssen und von dem größten Teil der Kraftfahrer nicht die geringste Rücksicht geübt wird, so wirft sich doch wohl die berechtigte Frage auf: Kann man hier Abhilfe schaffen und die Nerven der Kinder etwas schonen? Es ist doch m. E. eine moralische Pflicht, dies zu tun, um so mehr, als ein großer Teil der Kinder nicht mehr die Ernährung hat, die ihnen eigentlich zustände, sei es, daß die Eltern arbeitslos find, sei es ein sonstiger Umstand, wodurch allein schon die Nervosität der Kinder gegeben i t. Wenn man nun diese Hetzjagd betrachtet und an ehen muß, daß die Kinder mitunter in gefahrvoll ter Weise die Straße passieren müssen, so darf man wohl erwarten, daß die zuständigen Behörden Abhilfe schaffen. Z. B. müßten an den Kreuzungen: Moltkestraße / Kaiserallee, Ostanlage/ Senckenbergstraße, Brandgasse/Walltorstraße, sichtbare Schilder angebracht werden, die vielleicht folgenden Wortlaut hätten: Achtung! Vorsicht für Kraftfahrer und sonstige Fahrzeuge! Schulweg! Aber dies allein genügt nicht. Die Polizeidirektion muß ihre Beamten anwei-sen, in rücksichtsloser Weise gegen jeden vorzugehen, der sich nicht fügt. Wenn man täglich sieht, welche Geschwindigkeiten von Autos usw. gerade in der Licher Straße / Kaiserallee gefahren werden, dann kann man nicht verstehen, daß die Polizei nicht schon längst ganz energisch durchgreift. Ich selbst bin Auto- und Motorradfahrer und kann mir daher ein Urteil erlauben. Hoffentlich werden die Behörden nicht achtlos an diesen Zeilen oorübergehen. F. R. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) G. SL in Gießen. 1. Ja, wenn Vermögen über 10 000 RM. vorhanden ist. — 2. Hessen erhebt keine Vermögenssteuer, nur das Reich. Sie beträgt jährlich bis 30 000 RM. 3 vom Tausend, bis 50 000 RM. 4 o.T., bis 2-50 000 RM. 5 o. T. Daten für Tonnerstafl, 27. £f tobet. 1728: der Forschungsreisende James Cook tu Marton geboren; — 1760: der Feldmarschall August Graf Neidhardt von Gneisenau in Schildau geboren- 1782: der Geigenkünstzer Niccolo Paganini in Genua geboren; — 1858: der amerikanische Staatsmann Theodore Roosevelt in Neuyork geboren; — 1870: Kapitulation von Metz. Sprechstunden der Redaktion« 11.30 bis 12.30 Ithr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen A n,eigenauf träge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu rich'err Handball im Gau Hessen (O.T.) Die Ergebnisse des Sonntags. M e i st« r k l a s se: Tv. Pohlgöns — TSV. Butzbach 2:4; Tv. 1846 Gießen — Tgin. Friedberg 0:6; Tv. Goßfelden — Tv. Cappel 5:1; Tv. Alsfeld - TSV. Marburg 3:2. ^-Klasse: Tv. Großen-Linden — Tv. Lich 13:4; Tv. Gedern —Tv. Ridda 7:5; Tv. Ortenberg — Tv. Hirzenhain 4:1; Tv. Rieder-Mörlen — Tv. Dorheim 3:5. 6 - Kla ' se: Tv. Wetzlar 2— Tv. Braunfels 4:5; Tv. Münchholzhausen 2 — Tv. Klein-Linden 1:6; Tv. Groh-Rechtenbach — Tv. Krofdorf 3:2; Tv. Dornholzhausen — Tv. Riederkleen 8:2; Tv. Griedel —Tv. Holzheim 6:3; Tv. Gambach — Tv. Pohlgöns 7:2; Tv. Goßfelden 2 — Tv. Rieder- asphe 17:2; Tv. Rauborn — Tv. Dutenhofen 6:3. E - Klasse: Tv. Krofdorf 2 — Tv. Heuchelheim 2 — 1:1. Jugendklasse: TSV. Butzbach — Tv. Gambach 4:4; Tv. Wetzlar — Tv. Großen-Linden 17:1. MTV. Gießen 1. — Sb. Freiendiez 1. 4:6. Die erste Mannschaft des MTV. bereitete eine bittere Enttäuschung, indem sie sich von der an letzter Stelle des Lahnbezirks stehenden Mannschaft des Tv. Freiendiez mit 4:6 schlagen ließ. Zwar traten die MTDer mit Ersatz an, trotzdem hätten sie das Spiel für sich entscheiden müssen, aber das Glück stand auf des Gegners Seite. Die Freiendiezer überraschten durch ihr wuchtiges und schnelles Spiel, während die technisch besseren, aber körperlich weitaus schwächeren Gießener viel zu weich spielten, um sich durchsetzen zu können. Gleich zu Beginn des Spiels fiel nach schönem Durchbruch des Gießener Mittelstürmers ein reguläres Tor, das der Schiedsrichter aber nicht anerkannte. Dann kamen die Gastgeber durch schnelle Durchbrüche zu zwei Erfolgen, während der MTV., der im Feldspiel überlegen war, bei zahlreichen Lattenschüssen nichts erreichen konnte. Rach dem Wechsel waren die Gießener drückend überlegen und erzielten durch schöne Kombinationen des Znnentrios den Gleichstand 4:4. Dann kamen die Gastgeber, durch eine Verletzung des Gießener Tormanns begünstigt, zu zwei weiteren Toren, die ihnen den Sieg sicherten. Der Tv. Freiendiez kam durch dieses Spiel zu seinen ersten Punkten. MTV. Gießen (Zgd.) — Tgm. Friedberg (3gb.) 2:3 (1:3). Ein Freundschaftsspiel! Die MTDer waren gegen die körperlich überlegenen Friedberger dadurch im Rachteil, dah der Ersatz eingestellt werden muhte. Zn der ersten Halbzeit, die die Gießener mit 10 Mann bestritten, zeigten sich die c^iebberger als gute und flinke Feldspieler, denen aber die Gastgeber kaum nachstanden Durch ihre Durchschlagskraft tarnen die Friedberger Stürmer iju drei Erfolgen, während die Gießener nur ein Sor erzielen konnten Zu Beginn der zweiten Halbzeit schossen die MTDer ihr zweites Tor. als dann noch ein Mann durch Verletzung aus» scheiden mußte und sie nur noch mit 9 Leuten spielten, flaute das Spiel merklich ab, auch bei den Friedbergern wurde nichts rechtes geleistet. Kurze Sportnotizen. Oesterreichs Tennis-Rangliste wird bei den Herren von Matejka vor Artens und bei den Damen von H. Eisenmenger angeführt. * Neun Nationen, und zwar Deutschland, Polen, Frankreich, Japan, England, Oesterreich, Italien, Tschechoslowakei und Jugoslawien haben ihre Teilnahme an den vom 5. bis 8. Januar in St. Moritz stattfindenden Internationalen Akademi- ker-Skiwettkämpsen zugesagt. * Einen Olympia-Kommissar hat die Stadt Berlin in der Person von Obermagistratsrat Dr. Lieb recht ernannt. Der Kommissar hat alle mit den Olympischen Spielen 1936 zusammenhängenden Fragen zu bearbeiten * Z u den Deutschen Gerätemeisterschaften am 12. und 13. November in Berlin hat die Stadt Berlin eine Plakette gestiftet, die Oberbürgermeister Dr. Sahm dem Sieger überreichen wird. Dr. Sahm wird auch die auswärtigen Teilnehmer namens der Stadt Berlin begrüßen. * Den erstenKreditin Höhe von 100 000 Mk. hat bereits die japanische Regierung für die Vorbereitung für die Olympischen Spiele 1936, die in Berlin stattfinden, bewilligt. Wirtschaft * Weitere Mehlpreisermäßigung. Die Süddeutschen Grohmühlen, die belanntlid) am Montag dieser Woche ihre Mehlpreise um 0,30 Mk. pro Sack ermäßigten, haben nunmehr eine weitere Preissenkung ihrer Fabrikate um 0,40 Mk. pro Sack eintreten lassen. Die Preise stellen sich für süddeutsches Weizenmehl Spezial 0 Oktober-Dezember-Lieferung auf 29,80 Mk., für ögl. Sondermahlung mit ausländischem Weizen auf 30,80 Mk., für süddeutsches Weizenmehl Auszug gleicher Mahlart und Lieferzeit auf 32,80 bzw. 33,80 Mk., für süddeutsches Brotmehl auf 21,80 bzw. 22,80 Mk. für den Doppelzentner frei Mannheim. Sronffurfer Abendbörse still und freundlich. Frankfurt o. M., 26. Okt. Die Abendbörfe zeigte wieder eine freundliche Grundstimmung, die sich besonders auf dem Aktienmärkte auswirkte. Das Geschäft hielt sich, wie in letzter Zeit stets an der Abendbörlfe, in den denkbar engsten Grenzen. Die Besserungen gingen nicht über 1 v. H. hinaus, JG.- Farben und Bemberg lagen je 0,50 v. H. und Jung- hans 0,75 v. H. fester. Lahmeyer fetzten «dagegen bei Minus-Minus-Notiz ihre Abwärtsbewegung um weitere 1 v. H. fort. ♦ Am Renten markte lagen späte Reichsschuld- buchforderungen nach der Abschwächung im Mit- tagsoerlehr unerholt, Altbesitzanleihen waren dagegen behauptet. Von Ausländern konnten Bagdad Serie 2 um 10 Pfennige anziehen. Zm Verlaufe herrschte fast vollkommene Stagnation, die gebesserten Kurse vermochten sich mit Ausnahme von IG.-Farben, die leicht abbröckelten, behaupten. Neudefitz 6,20, Altbesitz 48,39 bis 48,50, Bagdad Serie 2 3,50, Deutsche Bank 75, Reichsbant 125, Buderus 37,75, Harpener 70,75, Phönix 25,50, Stahlverein 21,75, Aku 54,75, AEG. 31, Cha de 154, Deutsche Erdöl 69,39, Licht und Kraft 83,13, IG.- Farben 94 bis 93,90, Goldschmidt 25,50, Lahmeyer 100, Metallgefellschaft 33,75, Tietz 43, Reichsbahn- VA. 87,50, Nordd. Lloyd 16,25, Anatolier 19,75. Schwcincmarkt in Nttzlar. O Wetzlar, 26. Oft. Der gestrige Schweinemarkt war mit 365 Ferkeln und 13 Läufern beschickt. Trotz schlechter Witterung war der Markt von Käufern gut besucht. Bei lebhafter Rachfrage und flottem Handel wurden bezahlt für fünf bis sechs Wochen alte Ferkel 10 bis 11 Mk., für sieben bis acht Wochen alte Ferkel 12 bis 13 Mk. für neun bis zehn Wochen alte Ferkel 14 bis 15 Mk. je Stück. Rach Läufern bestand wenig Rachfrage. Der Markt wurde geräumt Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die Dinier Öen Papiecen angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H. Krankfu Schluß- kur» n a. 2J1. SchluKt. Adcnd- börte Se c^chluß- lure rlln Schlußk. Miltag- borst Odium 25.10. 26.10. 25.10. 26.10. 6 u Sniudie Jfcid) >aniedK v. IVü. 71 — 70.75 70,5 ■>% eI)cm.7%$,t.Äetd)üanl.ö.l$>M!i 87,25 86 25 86.9 86 öuung-tinlclhc vvn 1030 Ecufidje «lnI.-MIÜI.-Echulv mb 71 71 71 71,25 t’luSlo|.-9fed)tcn..... 48,75 48,5 48,6 48,4 Tcofll. ohne 9lu»loL*9tedite . . 6% ehern 8%0eli. fc'olfoftaai 1929 6,25 6,2 6,05 6,15 (rud^ablb. 102%)..... überholten Provtnz.Nnlethc mu 65 — 65 65,25 Üluelol.-Rechle» Deutsche ftomm. Eammelohl - - - — Anleihe Serie 1 6% ehern. 8% .7rimks. Hyp.-Bani 47 47 47 46,75 ttolvpie. 15 unkündbar bW 1935 6% ehern. 7% ßranti. Hnv.-Baul 75,75 76 — - (Duioule 16 unkündbar blo 1936 ehern. e QJulotente 11,5 11,25 11,13 11,2 4.20% Oesterreichijche GUbencntc 1.05 1,05 4% Ungarische Goldrente .... 6,4 6.45 6.45 6,4 4% Ungarische Slaakerente 0.1910 6,4 6,2 6,4 6.35 <'.% be#ol. von 1913 . . . 6.4 6,35 b% abgelt. Goldmepkaner von 99 5.75 6.13 6 6,65 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türktsche Bagdadbahn-Vlnletb. 3,25 3,25 3.25 3,15 Certe I . . . . be»ol. Serie II - 3,5 3.25 3,5 3,5 3.4 _ ro NumLn. verctnh Rente b. 1903 5,5 5,2 8,25 5,25 8,4 5,45 8 *> 4Zi%Ruman.vereinh.Reniev.l91S 8,4 4% Otumantsche vereint?. Rente 2|fc% Anatolier 4,5 19.5 4,5 19,9 4,5 19,6 4,55 19.8 jranffu rt a.2)L S- rlin Ächluß- furd Gchlußk. Abend- bßrfe «Schluß- hirei Schluß). Millag- borfe Oatum 25.10. 26.10. 25-10. 26-10. vaniburg-Amerna ’Jjaie. . . . c Hamburg-Südam. Dampfschiss. 0 Hansa Dampsschssj . . . i Rorddeuischer 2lono.....t A G. für BerkehrSwesen Akt. . 0 BerUner Handelsgesellschaft . 4 Commerz- und Privat-Bank . 0 Darmstädter und Rationalbank 0 Deutsche Bank und DiSconto-GeseUschast . . 0 Dresdner Bank...... 0 Reichsbant .....1 A.C.G . 0 Bergmann.........0 (fleht. LteserungSgeseUschaft. 5 Licht und Kraft...... e stellen & Guilleaume.... 0 Gesellschasl für Beklrische Unternehmunaen .... 4 Rheinische SlektrizitLk ... dB Lchuckert & Co....... 0 Clemens & HalSIe..... 9 Lahmeyer & Go....... 10 Buoeru. . . .....4 $eutld)c Srdül.......0 Gelsenkirchener.......8 Harpener..........0 Hvesch Eisen.........6 Ilie Bergbau.......10 Ilse Bergbau Genüsse..... Rlodnenvcrte........6 MannermannGllhren .... 6 M-mrfelder Bergbau.....0 Lberschles. Kollwerke .... 8 Phönix Bergbau......4',. Rbeini,che Brannkvhle»... 10 N dein st ich!.........6 16,13 16,5 90,5 53,5 75 61,75 125 31,13 65 83 52 66,5 71 69,25 112,13 104 37 70,5 36,5 70,5 96 32 49,13 19 25,25 159,5 63 15,75 16,25 38 88,75 53,5 75 61,75 125 31 65 83,13 52 67,5 71,5 68.5 112 100 37,75 69,75 37 70,75 96 31 49.5 19 25,5 159 64 16,25 16,25 37,75 90 53,5 75 61.75 124,9 30,9 83 52,13 66,5 71,75 68 112,5 104.25 36,75 70,4 36,5 70 34,25 95,5 30,5 48.4 18,75 38,5 25,25 161 63,13 15,65 27 16,13 ->38 89.5 53,5 75 61,75 125,65 31 64,25 83.5 52 67,4 71.5 68 112,13 101 37,5 69,9 36.65 70,25 34,13 31,5 49,25 18,9 38,25 25,25 158.25 63,5 Franlfun a. JJ1. Serlin (Schluß- kurs Gchlußk. Abenb- bürfe Echluß- furä Schlußk. Mittag- bSrse •-Datum 25.10. ' 26.10. 25.10. 26.10. MebecI Montan...... 7a —— — — Bereinigte Stahlwerke . . . . c 21,5 21,75 21,5 22 Olavi Minen....... c 15 14,75 15 14,9 Kaliwerke Aschersleben . . . 6 97 97 97 Kaliwerke Westeregeln . . . 6 100,5 100 100 100 Kaliwerke Sal-deisurtü . . . S 162 161 161 161,25 3- ®. Farben-Jndustrle . . . 7 __ 93,9 92,75 93,5 Echeideanstalt....... 10 139,25 140 - Goldschmidt........ . 0 25,25 25,5 25,25 25.13 RülgerSwerke....... . l> 38 37,75 38 37,5 Metatlgesellschast...... . 0 33,5 33,75 34 Philipp Hohmann..... . 0 53 52,5 52,5 52,25 Zementwerk Heidelberg. . . . 4 48.5 48 - Hementwerk Karlstadt. . . . . 0 49 47 - Wanß & Rretnan ... . 0 4,75 4781 - - GdjulthcU Patzenh»ser . . . 0 _ _ 56,75 56 Wu | Seiet Helslngfor» . 6,064 6.076 6.064 6,076 Wien. . . . 51,95 52,05 51,95 52,05 Prag . . . 12,465 12,485 12.465 12,485 Budapest . . — — Sofia . . . 3,057 3,063 3.057 3,063 Hostanb . . Otto .... 169,73 70,43 170,07 70,57 169,53 71,13 169,87 71,27 Kopenhagen. 72,23 72,37 72,68 72,82 Stockholm . 72,33 72,47 72,68 72,82 London. . . Buenos Aires 13,88 0,918 13,92 0,922 13.98 0.918 14.02 0.929 Neuyork . . 4,209 4,217 58,66 4,209 4,217 Brüssel. . 58,54 58,54 58,66 Italien. . . 21,55 21,59 21,54 2L58 Paris . . . 16,56 16,60 16,54 16,58 Schweiz . . 81.31 81,47 81,22 81,38 Spanten . . 34,52 34,58 34,55 34,61 Danzig. . . 82,07 82,23 82.12 82,28 Japan . . . 0.959 0.961 0 949 0,951 Rio de Ian.. 0,294 0.296 0.294 0.296 Iuaoslawien. Ltjiabon . . 5.594 12,64 5,606 12,66 5,594 12,76 5.606 12,71 Banknoten. »erlln, 26.Oktober Selb l“ 2Mef - Amerikanische Ävten....... 4,20 4,22 Belgische Roten......... 58.38 58.62 Dänische Roten......... Englische Roten......... 72,31 13,91 72,59 14.00 granjöstsche Roten........ 16,50 16,56 Holländische Roten........ 169,16 169.84 Italienische Roten....... 21.49 21,57 Norwegische Roten........ 70,96 71,24 Deutsch-Leirerreich. * 100 LckMt-g Rumänische Roten........ 2,47 2,49 Schwedische Roten........ 72,50 72.80 81,04 81,36 Spanische Roten......... 34,41 34.55 Ungarnche Roten ........ Schwierigkeit, rcg'crung hot i toc stn, daß es lchäf tSorbm Landtages! des gcgeniDärtii Damals hH mi Bestimmungen \ Ministerprasidcn der Dinge um Wie man nur die Praxis erg Braun und Bi loyalen Willen zweifeln auch ni tat. Wir zweife Wille zur Lohn lassen. Hessen dem 6d)attenrei' führende Schott' wirkliche Pflicht haft zu bleiben, sowohl der poli parlamentarische: desto lieber von Dir Deutsche dem englischen 1 denke n". Dozi zu jung gewesen, greif lich, wenn d Sorgen, die wir näheren Umgcbir als doh w arohen ? e gewinnen legentlrch notweni ropa losreiben, verlieren für die dorbereiten,- aui W nüht hte ^zehnten sich. unhh^A »•».V Pan bchen « den und P^liatiÄ^ar ^ndroh^ ^Hun£ det if u1 batm ll$ dreh Ssw «-ÄS 0.2»" s-A । dkl vghirnrt Pmüiuyi'nier22 5«*Är** 1 I«s8& KL S i ,„,Yrn aber t sät®» fc' I tn 'M« lat ®lt Sridjt nur bie jkimg lst. Dch hnen zu emem^ «bl, bve 2erst das Vernünftige bett Füllen das Mer. die nfl tote die prechm Digen tonnten, ta vor stellen Mr Konfliktsuä mi besonderer ‘ praktisch auspw Dinge in den -K Braun im Amte benzimmer. Mo t a g s w a h l e n der neue Reichs wird man erken Leipziger ilrtei In iedem Fa weg, daß die Pi sich so schnell I oberste Pflicht j u bilden, i Zweifel auffomn