56* FL'Llb-- ff «Ws?®» chland 1 ™SfÄ M« jz „"fr* tolHl fünf uni tortfe ZdlntK «ÜMt 6.4h”; ' fcer Lust. Tn?on franij. m ht den Dauer- ^^käch^cheZett- ÄESte ®“ b'shenge Frauen- mn als drei Tage tote bei allen &. Lust Qufgefüllt. - trat nach der Der- es als weitere erleich. »angstonversion für die öhten Teil der mittel. Durchschnittszinssahder Prozent, 1930 7,3 Pro- .932 6,4 Prozent.> irch die Zinslvn- ifsentlichen Körpeischas« da, abgelchen von den Iden, ein weiterer gis- bereits Zinslähe hatte, ilentt wurden. Auch ist Steigerung der Schuld« ^Verschuldung von 1931 . Mark) zu einem Teil n. Immerhin ergibt sich ft von Reich, Andern von 1928 bis 1931 fast 31 eine Wnahme um etwa 6 Prozent. An M. K 1928 tpajcv den falt gleichstark bo nbborje M. Qhia.. An der Abend- » Gefchäftsstille. hing Dallftteets und nachte kaum Eindruck, tischen Mrhältmsse zu n, die noch verstoß gemeldeten Dechlel m ,m sowie infolge der In, Die Kurse lagen nur knapp bchmM lilii'ben die Mittags« ch xi!chilchufdbuchf°'> i,i(6t ah. W™ i*> 'ÄS „ srünbcrg. SÄ Süß >63 .07 4 76 05 85 58,25 *,39 !<-« 16,»6 16?-$ ui 5,49 ,55 1-60 58,49 77,71 ü,5l • '6-z 73.10 4 rr^ 7276 52,05 12,485 3,063 170,07 73,12 77,73 74,37 14L 0,897 4,217 58,53 21,6j 16.^ 11.94 33,88 Ö,13 0,941 6.787 13-31 ,12 ,78 ,97 ,61 897 s £ 1,93 1,88 ',13 ,941 ,326 ,70 3.31 notrn- MR TTiT 51,95 12,465 3,057 169.73 72,98 77,57 74, 14,56 0,893 4,209 68,41 1,60 16,50 81-78 33,82 81,97 ,939 0,324 6-693 13,29 --- Ur. 200 Erster Blatt 182. Jahrgang Zreitag. 26. August 1952 Erscheint täglich, auher Sonntags und Feiertags Btilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monatr-Vezvgrpreir: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsprechanschlüsse anter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach- richtens Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: gtonffurt am Main 11686. GietzenerAnMer General-Anzeiger für Oberhessen Crud unö Verlag: vrLHI'sche UntDerfräts-Bad). und Steinönideret H. fange in Sietzen. Sdiriftkftung und SeschäftrfteNe: fchulftratze 7. Annahme von Anzetaen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspsennig; für No» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Ncichspfennig, Platzvorschrift 20°., mehr. Chefredakteur: Dr. Friede. Wilh. Gange. Derantworilich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den Anzeigenteil Mar Filter, sämtlich in Gießen. Der Eingang zum Gerichtsgefängnis in Seuthen, in dem die zum Tode verurteilten ^A.-Leute sich befinden, wird von einem starken Schupoaufgebot bewacht. Die Polizetbeamten sind mit Stahchelm und Karabinern ausgerüstet. (dielten, aber nicht völlig regieren könne. Wolle die Reich Das Llrteil von Beuchen Um die Begnadigung der verurteilten SA.-Leute. in die I l l e g a 111 ä t. Zu einer Bemerkung der „DAZ.", in der die Frage aufgeworfen wurde, „ob etwas später eine Beteiligung der Nationalsozialisten im Reichskabinett durchführbar sein sollte", heißt es in dem Artikel: „Wir können die Regierung heute schon versichern, daß sie sich auch mit dieser Stimmenhoffnung genau so einer Täuschung hin- flibt, wie mit der Drohung der Reichstagsauflösung. Die einzige wirkliche Lösung der Krise bleibt stets dieselbe: Uebergabe der Staatsführung an Adolf Hi11er. Je schneller sie vollzogen wird, desto besser für Deutschland." Die Haltung der Deutschnationalen. Berlin, 25. August. (TU.) Die Haltung der Deutschnationalen umreißt der Leiter des Pressedienstes oer DNBP., Brosius, in den „Mitteilungen der DNBP." wie folgt, nachdem er einer sofortigen Wiederauflösung des Reichstags zu stimmt: „Wir haben zu wiederholten Malen betont, daß die Deutschnationalen den Weg begrüßen, der mit dem Sturz der Regie- rung Brüning und der Abkehr vom Weimarer Parlamentarismus eingeleitet wurde. Wir werden jetzt jeden Schritt unterstützen, der eine Rückkehr z u den parlamentarischen Methoden der Bergangenheit verhindert. Aber nur dann, wenn die Regierung den eingeschlagenen Weg auch wirklich entschlossen bis zum Ende geht. Die Befürchtung, daß personelle Fehlgriffe, daß die übertriebene Rücksichtnahme auf das Zentrum die Entschlossenheit des Kurses lähmen, hat auch heute ihre Berechtigung nicht verloren. Dazu kommt die Frage, welche Wirtschaftspolitik cheLl- n i e die Regierung einzuschlagen beabsichtigt. Diese Frage ist berechtigt, denn weder personell, noch sachlich ist zu erkennen, wohin der Weg führen soll. Diese Fragen zu stellen, sind gerade die Deutschnationalen berechtigt, weil ihr Führer S) u g e n b e r g bisher der einzige in Deutschland ist, der im organischen Zusammenhang Pläne für eine Gesundung ber Wirtschaft entwickelt hat. Die Frage ist berechtigt, wig die Regierung zu diesen Plänen steht." Die Meinung der Bayerischen Dottspartei. Was kommt nach der Reichstagsauflösung? Neuwahlen oder zeitweise Negierung ohne Parlament? München, 25. Aug. (ERB.) Die B a y e r i s ch e Bolksparteikorrespondenz befaßt sich mit der Frage, was geschehen soll, wenn der neue Reichstag bei seinem Zusammentritt am 30. August die Regierung stürzen würde, und wie dann weiter regiert werden solle. U. a mcim die Korrespondenz, das Wort „irgendwie muste regiert werden schäfte die Schwierigkeiten nicht aus dem Wege eolange die geltende Verfassung bestehe, werde es sich immer wieder zeigen daß man den Reichstag wohl in sehr großem Umfange aus- : . .. L . u , , nirhi n o 111 g ohne I h n könne. Wolle die Reichsreaieruna den Boden der Serfaffung nid)t oerlaffen Jo muffe f.e sich dem neuen Relchsta gstel len und das Risiko der Mißtrauensvoten auf sich nehmen Der Gedanke, sich einem Mißtrauensvotum dadurch zu entziehen, daß der Reichspräsident den neuen Reichstag wiederum auflöse, bevor es zur Abstimmung über ein solches Mißtrauensvotum komme, sei verfassungsrechtlich nicht tragbar. Um die Koalition in Preußen. Entscheidung Mitte nächster Woche? Berlin, 26. Aug. (VDZ. Funkspruch.) Wie dos Nachrichtenbureau des VDZ. meldet, wird in gut unterrichteten parlamentarischen Kreisen angenommen, daß die Entscheidung über dar Zustandekommen der preußischen Koalition zwischen Z e n t r u m und Nationalsozialisten bis späte st ens Donnerstag nächster Woche zu erwarten fei. Zugleich wird bekannt, daß der Präsident des Preußischen Landtags, K e r r I, in einem Schreiben an Reichskanzler von Papen gegen die Auffassung des stellvertretenden Reichskommissars Dr. Bracht Protest eingelegt habe, als ob die kommissarische preußische Regierung dem Landtag gegenüber nicht verantwortlich und an feine Beschlüsse nicht gebunden sei. Aationalsozialistischr Regierung in Thüringen. Weimar, 26. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der Landtag von Thüringen hat heute vormittag mit 34 Stimmen gegen 15 die neue Regierung gewählt. Sie setzt sich wie folgt zusammen: Ministerpräsident Sauckel (Natsoz.), Dolksbil« dungsminister W ä ch t l e r (Natsoz.), Finanz- und Wirtschaftsminister M a r s ch l e r, Ohrdruf (Natsoz.). Der Landbund Hot einen Staatsrat gestellt. Falsche Gerüchte über Hitlers Gesundheitszustand. München, 26. Aug. (ENB.) Zu der Meldung eines Berliner Blattes, Hitler habe einen Nervenzusammenbruch erlitten und deshalb ein Sanatorium aufsuchen müssen, erfahren wir von nationalsozialistischer Seite in München, daß diese Nachricht jeglicher Grundlage entbehrt. Don unserer Berliner Redaktion. Wieder einmal scheint der Weg zur Reichs- tagsauflösung mit vertraulichen Koalitionsbesprechungen gepflastert zu sein. Man soll sich jedoch keinen Trugschlüssen hingeben: die G e m e i n s a m k e i t in den Wirt- schaftszielen zwischen Teilen der Ratio- n a l s o z i a l i st e n, dem Zentrum und Teilen der Sozialdemokratie überbrückt nirgendwo die absolute Gegensätzlichkeit der weltanschaulichen Klüfte, die sich zwischen den Parteien auftun. Es kann heute schon festgestellt werden, daß am Tage des Reichstagszusammentrittes keine tragbare Regierungskoalition gebildet sein wird. Die Regierung Papen hat Dierfünslel des gesamten Reichstags gegen sich, und sie wird diesen Reichstag nach hause schicken, wie sie den vorigen nach hause geschickt hat. Getragen vom Vertrauen des Reichspräsidenten, der seinerseits von der absoluten Mehrheit des deutschen Volkes gewählt worden ist, wird die Regierung daran gehen, ihr Reformprogramm zu verwirklichen, das sie Ende der Woche noch verkünden wird. Wie aber liegen die verfassungsrecht- lichen Möglichkeiten, ohne Reichstag oder gegen den Reichstag zu regieren. Kann über- . Haupt der Reichstag aufgelöst werden, ehe sich ihm die Regierung gestellt hat, und ehe er ihr sein Vertrauen oder Mißtrauen auszusprechen in der Lage ist? 3n einem besteht Klarheit: eine nochmalige Auflösung des Reichstags ist sehr wohl möglich. Strittig ist jedoch allein der Zeitpunkt, wann diese Deichstagsauflösung erfolgen darf. Die Derfafsungsrechtler selbst sind sich in dieser Frage nicht vollkommen einig. Ihre Mehrheit ver- tritt den Standpunkt, daß diejenige Derfassungs- beftimmung, welche die Reichsregierung vom Vertrauen des Reichstags abhängig macht und Reichs- kanzler und Reichsminister bei Annahme eines Mißtrauensvotums zum Rücktritt zwingt, gebrochen würde, wenn ei-ne vorzeitige Reichstagsauflöfunq seiner Entscheidung Vorgriffe. Es gibt jedoch auch Verfassungsrechtler, die im Falle dringender Staatsgefahr von einem „übergesehlichen Notstand" sprechen. Das Reichsgericht hat in mehreren Straf- Prozessen diesen „übergesetzlichen Notstand" anerkannt und z.B. Bauern freigesprochen, weil sie in der Abwehr der Zwangsversteigerung ihres Hofes zu ungesetzlichen und teilweise terroristischen Mitteln gegriffen haben. Es wird letzten Endes beim Reichsgericht liegen, ob dieser „übergesetzliche Notstand" auch unter Umständen auf das Verhalten einer Regierung ausgedehnt werden kann, die zur Rettung des Staates die Der- faffung etwas g r o & j u g i 6 ° u sie g t Denn wie der Einzelne ein Notwehrrecht besitzt, fo muß natürlich auch der Staat in der Gewalt (eines Reichsoberhauptes die Möglichkeit besitzen, unter Umständen gegen die Ver fas s u n g b en Staat zu retten, wenn die Gefahr besteht, daß der Staat bei einem formalen Inhalten Der Verfassung zugrunde gehen würde. Es gibt andere Verfassungsrechtler die ein Mißtrauensvotum als nicht gültig anzusprechen geneigt sind, wenn es nicht durch die einheitliche W i Heus met nung politisch und weltanschaulich verbundener Oppositionsparteien zustandegekommen ist, sondern, wen es lediglich den Zweck verfügt eine De - gierung zu stürzen, um der Revolution die Wege zu ebnen. Vertreter dies^ Auffassung ist der westdeutsche Staatsrechtler H e r r- f a h r d , der kürzlich diese Dedankengange in einem Leitartikel der ..Dheinisch-Wcstfälischen Zeitung" ausführlich begründete. Ob die Regierung jedoch auf dieses Gutachten, dem sich inzwischen auch andere Staatsrechtler angeschlos- fen haben dürften, zurückgreift, ist fraglich. Eine weitere Frage von entscheidender De- Deutung ist die: läßt sich der Verzicht auf die Ausschreibung von Neuwahlen verfassungsrechtlich rechtfertigen, kann also die Regierung eine Zeitlang ohne den Reichstag regieren. Der Artikel 23 der Weimarer Verfassung schreibt vor daß spätestens am 60. Tage nach Auslosung des' alten Reichstags die Reuwahl ftattfinöcn muh Spätestens 30 Tage darauf muß alsdmrn dieser neue Reichstag zusammentreten. DieRegierung kamr also ein Vierteljahr Zeit gewinnen, um durch eine großzügige Re- formarbeit und staatspolitische Erfolge das Volk eines Besseren zu belehren. Aber auch hier darf nicht vergessen werden, daß die to- Verfassung niemals daran gedacht habem daß in einem deutschen Reichstag mne absolute Mehrheit der beiden revolutionären Flugelparteien zu. stände kommen könnte. Die Weimarer Verfassung sieht weder eine Hinausschiebung oder Unterlassung von Reuwahlen vor noch macht es der Ar. tifcl 48 der Reichsverfassung möglich das Wahl al ter heraufzusetzen oder den ®runb, satz der Verhältniswahl umzugestalten. Hier enthält die Verfassung von, Weimar eme offenkundige Lücke. Hnb gerade dteiemgen, die auf dem Boden des Ordnungs- und Verfasfungsstaates stehen, sollten rechtzeitig erkennen, daß rn Zellen revolutionärer Entwicklungen mit dem starren Vermögensabgabe oder ZwangSanleihe? Berlin. 26. Aug. (TU.) 3m Zusammen^mg mit der llntcrrcbung, die am Donnerstag fut>- rende Persönlichkeiten des Reichsverbandes der Deutschen Industrie mit dem Reichskanzler hatten, berietet der »Berliner Dörsen-Curicr", daß man entgegen den offiziellen Versicherungen, daß kein Rückfall in planwirtschastliche Tendenzen zu erwarten sei. in Kreisen der genannten Wirtschastssührcr offenbar gegenteilige Befürchtungen habe. Das Blatt fährt fort: »Es verlautet, die Regierung erwäge das große Arbeitsbeschafsungspro- q r a in m, das Landrat Dr. Gereke. der zum Reichskommissar für Arbeitsbeschaffung ausersehen ist, entworfen hat. entweder durch eine dreiprozentige Vermögensabgabe, oder durch eine d r e i P r o z e n t i g e Zwangsan l e i h c zu finanzieren. Auf der Grundlage von zufätzlichem Geld soll die Wirtschaft in einem solchen Maße angekurbelt und ftcuenraftig gemacht werden, daß infolge der zu erwartenden starken Goldrückflüsse zur Reichsbank und zu den Staatskassen leine Sn f l a t i on s ge f a h r entstehen würde." Die endgültige Entscheidung über diese Fragen soll heute (Freitag) fallen. Es scheine beabsichtigt zu fein, von der dreiprozentigen Zwangsanleihe auf das Vermögen die Industrie, d. h. das fe st liegen de Kapital. auszunehmen. Es könne natürlich zu Schwierigkeiten bei der Zwangsanleihe insofern kommen, als es den Steuerbelasteten manchmal nicht möglich sein werde, die erforderlichen Summen bar aufzubringen. Sn solchen Fällen würde, wie man annehmen föime, eine Stundung gewährt werden, und es gebe ja für das Reich Wege, seine mobile Forderung in Lombardkredite umzuwandeln. Aus Anfrage an unterrichteter Stelle wird darauf hingewiesen, daß über den Inhalt der Besprechungen zwischen dem Reichskanzler und den Sndustrieführern völliges Stillschwei, gen vereinbart worden ist. Aus der Meldung des „Börsei^Eouriers" könnten daher {einerlei Schlüsse auf den Gang der Besprechungen oder auf die Pläne der Reichsregierung ge-ogen werden. Berlin, 26. Aug. (VDZ. Funkspruch.) Von gut unterrichteter Stelle wird das Nachrichtenbureau des VDZ. auf die Schwierigkeiten hingewie- fen, die sich für die kommissarische preußische Regierung in der Frage der Begnadigung Der in Beuthen zum T o d e v e r u r t e i l t e n S A.- Le u t c ergeben. Man könne Damit rechnen, daß in Der nächsten Woche Die nötigen Unterlagen aus Beuthen in Berlin eingehen und daß Die Angelegenheit Dann sehr bald dem Kabinett unterbreitet wird. Dabei sei hervorzuheben, daß man in weilen Kreisen Der Oeffentlichkeit v o r E r l a ß d e r T e r r o r n o t - oerorDnung immer roieDer mit NachDruck verlangt habe, daßmitderganzenSchärfeDes Gesetzes gegen die Friedensbrecher vorgegangen werde. Die Regierung habe sich l a n g e ü b e r l e g t, ob sie diesem Verlangen entgegenkommen und zum Mittel Der Einsetzung von 5 o n D e r g e r i ch t e n greifen solle. Nachdem aber Die eonbergeridjte gebildet feien Dürfe man im Interesse rem sachlicher Gesichtspunkte ihre Wirksamkeit nicht Dadurch wieder aufheben, daß man dauernd von dem Mittel Der Begnadigung Gebrauch mache Das fei weder Dem inneren Frieden, noch der Staatsautorität dienlich. In der Tat wäre es daher. so argumentiert man weiter, für die kommissarische Regierung leichter, im Falle des Beuthener Urteils dem Rechte seinen Lauf zu lassen, als eine Begnadigung auszusprechen, die angesichts Der Schwere Der Tat außerDem nur in Der Umwandlung in eine haheZuchthausstrafe bestehen könne. Wieder Ruhe in Beuthen. Beuthen 25. Aug. (TU.) Nach den Ausschrei, tungen Des gestrigen AbenDs herrscht heute in Beuthen wieder völlige Ruhe. Nach Mitternacht ist es nirgends mehr zu irgendwelchen Zwischensällcn gekommen. Im ganzen wurden im Verlauf Des gestrigen Abends 13 Personen von Der Polizei fe ft genommen. Nach Mitternacht, als Die Polizei auf Grund der Bannkreisverordnung der Oppelner Regierung, die Umgebung des Landgerichts räumte, wurden auf dem Franz-Iosefs-Platz zwei erheblich Verletzte angetroffen. Oer OeutscheOstbund fordertRevision. Berlin. 25. Aug. (ERB.) Der DeutscheOst « b u n d setzt sich in einer Erklärung sowohl für eine Wiederaufnahme des Verfahrens, wie auch für Anwendung des Begnadigung Festhalten an unzeitgemäßen Grundsätzen die Revolution nicht aufgehalten, sondern beschleunigt wird. Richt derjenige wird von der Geschichte als Retter des Staates gepriesen werden können, der mit der Verfassung zugrunde geht, sondern nur derjenige, der die Grundsätze der Verfassung über die starren Formeln stellt und die Verfassung erweitert und ergänzt. Sm Letzten aber entscheidet im Leben der Völker niemals die formale Aeuherlichkeit, sondern die lebendige Tat. NSDAP. und Reichsiagsaustösung. München, 26. Aug. (ENB. Funkspruch.) In einem Artikel, der u. a. die Überschrift trägt: „Eine Warnung vor dem Staats st reich von oben" beschäftigt sich der „Völkische Beobachter" in einem aus Berlin datierten Artikel mit der innerpolitischen Lage und den Gerüchten über eine Auflösung des Reichstags. Das Blatt behauptet, diese Gerüchte lasse die Reichs- regierung durch die ihr nahestehende Presse verbreiten, und es geschehe in der Hoffnung, durch die Verkündung dieser Absicht einen Druck auf jene Parteien ausüben zu können, die eine Neuwahl nicht wünschen, „wozu sie", so sagt das Blatt, „äußerst naiv auch die NSDAP, rechnet. Auf diese Weise glaubt sie die Führung der deur- schen Freiheitsbewegung unter Druck setzen und bei Fortführung ihrer bisherigen Zermürbungstaktik ihren Wünschen willfähriger machen zu können. Wir können die Reichsregierung", so heißt es weiter, „schon jetzt versichern, daß diese Spekulation ein Fehl- sch l a g ist." Sollten diese Drohungen aber nicht den gewünschten Erfolg zeitigen, so scheine die Regierung tatsächlich auch mit dem Gedanken zu spielen, einer Reichstagsauflösung keine Neuwahlen folgen zu lassen, sondern die Wahlen zunächst für eine Zeitlang auszusetzen und ohne Parlament weiter zu regieren. Das wäre, erklärt der „Völkische Beobachter", der Sprung rechtes für die Verurteilten von Beuthen ein und y nach der der französische Abgeordnete F r i Hot entsprechende Eingaben an die zuständigen bourg, der Berichterstatter der Kammer Ä ?n9a\ i9nu I Aus fr er Pwvmzialbauptstadi. r t • Die Zusammenkunft habe, wie in Londoner die Aus aller Welt Braugersten-Ausstellung in Lich. Kem Kurzschluß. im der soll und und und Ge- und auf vor dem Schicksal Magdeburgs bewahrt und zugleich die Glaubensfreiheit feiner Bevölkerung gesichert habe. Darauf sprach der Rektor der Nürnberger Handelshochschule Prof. Dr. Sven Hel an der. 3n der Rettung von Luthers Wort durch Gustav Adolf knüpfte sich aufs neue die schwedisch-deutsche Kultur zu gemeinsamem Lebensschicksal. Als politischer Vorkämpfer der protestantischen Religion sei Gustav Adolf 1630 auf deutschen Boden getreten. Oberstleutnant Dergren als Vertreter der schwedischen Gesandtschaft in Berlin überbrachte den herzlichen Dank des am Erscheinen leider verhinderten Königs Gustav von Schweden und der schwedischen Regierung für die Einladung zu dieser Feier der fränkischen Städte. Gustav Adolf sei nicht nur ein großer Feldherr, sondern auch ein großer Staatsmann gewesen. Er hat Nürnberg vor dem Schicksal Magdeburgs gerettet. Es Stellen gerichtet. Cin Gnadengesuch. Essen, 26. Aug. (END.) Die Frau des zum Lode verurteilten Nationalsozialisten L a ch - mann hat, wie die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" von gut unterrichteter Seite erfahren haben will, telegraphisch ein Gnadengesuch an den Reichskommissar Dr. Bracht gerichtet. 3n diesem Gnadengesuch weise Frau Lachmann auf das furchtbare Unglück, das bei Vollstreckung des Todesurteils über ihre Familie kommen müßte. Reichskommissar Dr. Bracht habe, wie die Zeitung weiter berichtet, darauf heute geantwortet, daß er allein für die Begnadigung nicht zuständig sei. Das Begnadigungsrecht stehe nur der gesamten preußischen Staatsregierung zu. Die Angelegenheit könne auch erst dann entschieden werden, wenn der Bericht des Gnadenanwalts und die schriftliche Urteilsbegründung in 'Berlin vorlägen. Der Reichskommissar habe Frau Lachmann empfohlen, sich direkt mit dem Beauftragten für Gnadenangelegenheiten in Verbindung zu setzen. Neue Sondergerichts-Ltrieile. Kempten, 25. August. (WTB.) Vor dem Schnellgericht des Amtsgerichts Kempten wurde heute gegen 20Kommunisten verhandelt, die wegen Ausschreitungen anläßlich des Aufmarsches der SA. und SS. am 17. 3uli in Kempten und Kottern angeklagt waren. Das Gericht erkannte auf Gefängnis st rasen von einem 3ahr gegen sechs Angeklagte, von acht Monaten gegen einen und von sechs Monaten gegen sieben Angeklagte. Vier Kommunisten wurden freigesprochen. Gegen den flüchtigen Kommunistenführer 3ohann Schmid aus Kottern wurde Haftbefehl erlassen. Zwei weitere Angeklagte waren zu der Verhandlung nicht erschienen. Die kleine Spinne aber webt und webt in einem fort. Sie muh die Zeit nutzen: denn viele Tage find ihr nicht beschieden. 3a, kurz ist ihre Zeit — kurz, wie Maiengrün und Heideblüte und alles, was des 3ahres Lauf an Wunderwerken bringt. sch. Vornotizen. — Tageskalender für Freitag. Licht- spielhaus, Bahnhofstraße: „Mitternachtsliebe". zielten Kreisen erklärt wird, keinerlei politische Bedeutung. Die Minister treffen Montag in 3erseh ein und begeben sjch Mittwoch nach Guerneseh. Herriot wird von dem 3nnenminister Chautemps und von dem Minister für die Handelsmarine Leon Meyer begleitet und kehrt Mittwoch wieder nach Frankreich zurück. Gegen Versailles. „Einer der teuflischsten Verträge." N e u h o r k, 25. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der Bürgermeister von Winnipeg (Kanada) nahm auf einer 3ahresversammlung der American Legion von Minnesota u. a. zur gegenwärtigen weltpolitischen Lage Stellung. Er forderte die American Legion auf, auf die Regierung der Vereinigten Staaten dahingehend einzuwirken, daß sie mit dem britischen Empire zusammengehe, um den Versailler Vertrag zu beseitigen, den er einen der teuflisch st en Verträge nannte, die jemals in der Geschichte der zivilisierten Welt geschlossen worden seien. durch Gustav Adolf vor den Kaiserlichen. Oberbürgermeister Dr. Luppe begrüßte Festversammlung. 3n herzlicher Weise hieß er die Ehrengäste aus Schweden willkommen, dann die Angehörigen jener Nürnberger Patrizier- und fränkischen Adelsfamilien, die vor 300 3ahren in den Reihen des Schwedenkönigs mitgekämpft haben. 3ubelnd sei vor 300 3ahren Gustav Adolf in Nürnberg begrüßt worden, weil er es gewesen sei, der die Stadt Das Gustav-Adolf-Lahr in Nürnberg Deutsch-schwedische Erinnerungsfeier im Nathaussaal. Nürnberg, 25. Aug. ($11.) Seit Donnerstagvormittag steht Nürnberg im Zeichen des Gu- stav-Adolf-3ahres. 3n dem festlich geschmückten Rathausfaal, in dem im 3ahre 1649 das Friedensmahl stattgefunden hat, das den eigentlichen Abschluß des Dreißigjährigen Krieges bildete, fand die H a u p t f e i e r der Städte Nürnberg, Fürth und Zirndorf statt zur Erinnerung an die Errettung Nürnbergs im Dreißigjährigen Kriege jagt hat, werden sie wieder frisch ans Werk gehen. Dann wird es wieder hervortreten, dieses Gewirr glänzender Fäden. Unter des Silbers Glanz wird die Farblosigkeit verblichener Gräser Dolden zunichte werden. 3n reifen Früchten herbstlich gefärbtem Laube wird es leuchten glitzern. Merkwürdig: dies feine zartweihe spinst tilgt die Erinnerung an Gewesenes verheißt Kommendes. 3e mehr das Gold den Bäumen hervortritt, desto größer wird der Silberglanz zu ebener Erde. Der leiseste Wind aber, der kaum die Blätter zu rühren vermag, trägt die feinen Fäden durch den blauen Herbsttag. Aber sowie er nur ein wenig stärker weht, mischen sich erste welke Blätter mit diesen taumelnden, losgelösten Fäden, diesen wehenden Fahnen — Boten des Herbstes. Marienfäden und erstes Herbstlaub gehören untrennbar zusammen. G i e ß e n, den 26. August 1932. 1 Der Altweibersommer ist da. Erste silberne Fäden glänzen auf herbstlicher Flur. Sie schlingen sich um Dusch und Daum und dürre Gräser. Sie steigen empor und fallen herab: sie führen über Gräben und Hecken und andere Hindernisse. Lacht die Sonne, dann wird das ganze Wunderwerk offenbar, dies Durcheinander von Fäden, die kreuz und quer laufen, dicht und dichter werden, bis sie irgendwo ein engmaschiges Netz bilden — ein Kunstwerk in seiner Art. Und wer ist der fleißige Weber? Eine kleine Spinne ist in diesen Tagen lachender Herbstsonne und lauen Windes am Werk. 3hre Arbeit, das feine, im Sonnenlicht glitzernde Gespinst, das der Dolksmund „Altweibersommer" nennt, sehen alle, aber den kleinen, flinken Weber kennen nur wenige. Und dabei ist er ein überaus bemerkenswerter Vertreter in dieser bunten Welt der Kleinen. Dort, wo das Weidengestrüpp mit dem Schilf kämpft, und die Erlen den Birken das bißchen Boden streitig machen, ist ein sauerer Grund. Das ist die Geburtsstätte dieser kleinen Spinne. Hier im Versteck dichten Blattwerks hat die Alte im Frühsommer ihre Brut abgeseht. Feinde bedrohten sie — Feinde aus der Vogelwelt, Feinde auch in Eidechsen, die hier unentwegt auf Beute lauern. Hier hat der Fliegenschnäpper, der doch gewiß auf dem Posten ist, fein 3agdgebiet: hier streicht der Raubwürger über die Kronen: am glatten Stamm der Fichte hängt die Kohlmeise, und nebenan huscht die Sumpfmeise durchs Gezweig. Aber keiner von all diesen erspähte die Spinne in ihrem Versteck. Auch die Eidechse nicht, die auf moosbedecktem Stubben Ausschau hält. Fürwahr: eine arg gefährdete Kinderstube! Und doch — die Brut kommt aus in ihrem sicheren Versteck. 3etzt, da die 3ungen sich selbst überlassen sind, wagen sie die Fahrt ins Weite, die fröhliche Sonnenfahrt und schaffen den Altweibersommer, dies Stück Herbstpoesie, an dem wohl niemand achtlos vorübergeht, das den Menschen nicht minder packt, als Frühlingsgrün und Blätter- gold, Neuschnee und Rauhreif. Der frühe Abend mit Kühle und Feuchtigkeit wird ihrem emsigen Schaffen ein Ende bereiten, aber morgen, wenn die Sonne den Nebel ver- kommission für Mitteleuropa, am Donnerstag von Reichskanzler v. P a p e n, vom Reichswehrminister v. Schleicher und von Staatssekretär v. B ü l o w empfangen wurde. Die Unterhaltung habe die wichtigsten deutschfranzösischen Probleme berührt, besonders auch die Frage der Gleichberechtigung und sei von dem Wunsch nach gegenseitigem V e r st ä n d n i s für die besondere Lage der beiden Länder getragen gewesen. Französisch-russischer Nichtangriffspakt? Paris, 25. Aug. (TU.) Herriot bestätigte der Presse, daß er mit dem Sowjetbotschafter D o w g a l e w s k i über die Frage des f r a n - zösisch-rufsischen Nichtangriffspakte s gesprochen habe. Der Unterredung komme jedoch keine außergewöhnliche Bedeutung zu. Der Botschafter habe bereits mehrfach zum Zwecke einer laufenden Fühlungnahme am Quai d'Orsay vorgesprochen. Gemeinsame Ministerferien. London, 25. Aug. (WTB.) Der französische I Ministerpräsident Herriot und der britische Staatssekretär Sir Herbert Samuel werden * Berlin, 25. August. (CNB.) Heute stand vor dem Berliner Sondergericht der Bäcker» geselle Boleslaus P a w l i ck i, der wegen schweren Landfriedensbruchs angeklagt war. Er hatte am Abend des 16. August an einer Zusammenrottung vor einem nationalsozialistischen Verkehrslokal teilgenommen und soll die Scheibe des Lokals zertrümmert haben. Der Staatsanwalt beantragte wegen einfachen Landfriedensbruchs auf Grund der Notverordnung gegen politischen Terror eine Zuchthausstrafe von zwei 3ahren. Das Sondergericht sprach den Angeklagten frei. 3n der Begründung wurde u. a. ausgeführt, daß zwar ein Heberfall auf das nationalsozialistische Verkehrslokol planmäßig vorbereitet gewesen sei: es bestehe aber die Möglichkeit, daß der Angeklagte durch Zufall dahin geraten sei, ohne daß er das Bewußtsein hatte, die Menge wolle Gewalttätigkeiten begehen. * Breslau, 25. Aug. (WTB.) Das Breslauer Sondergericht verurteilte den 27- jährigen 3nstallateur Fritz Reinert wegen Totschlages unter erschwerenden Umständen aus § 214 StGB, und wegen Einbruchdiebstahls zu zwölf 3ahren Zuchthaus und fünf 3ahren Ehrverlust, den 21 3ahre alten Fabrikarbeiter Heinz Hoff richt er wegen gemeinschaftlichen Einbruchdiebstahls zu zweieinhalb 3ahren Zuchthaus und drei Dahren Ehrverlust, und den 21jährigen Bruder Fritz Reinerts, den Transportarbeiter Oswald Reinert, wegen Beihilfe zu schwerem Diebstahl zu einem 3ahr Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte gegen Fritz Reinert lebenslängliches Zuchthaus und dauernden Ehrverlust beantragt. Fritz Reinert hatte am Abend des 24. Mai in die Wohnung des Oberpostschaffners Schubert in Breslau einen Einbruch verübt und dabei die 59jährige Ehefrau Schuberts erschlagen. * Gleiwitz, 25. Aug. (WTB.) Das hiesig« Sondergericht verurteilte nach dreitägiger Verhandlung den 42 3ahre alten Monteur Lach e t t a wegen schweren Landfriedensbruches und schweren Aufruhrs zu zwei 3ahren Zuchthaus, zwei weitere Angeklagte zu je einem 3ahr sechs Monaten Gefängnis, vier Angeklagte zu je einem 3ahr Gefäng- n i s und einen Angeklagten zu vier Monaten Gefängnis: fünf Angeklagte wurden freigespro- chon. Dem Prozeß lagen Zwischenfälle zugrunde, die sich in der Nacht vom 19. zum 20. April in H^?^b"rg'Z°borze abgespielt hatten und bei denen Polizei beamte von den Angeklagten mit Pflastersteinen und Schüssen angegriffen wor- oen waren. 3n der Urteilsbegründung betonte der Vorsitzende ausdrücklich, daß es sich hier um Vorgänge ohne jeden politischen Hintergrund gehandelt habe. Zusammenstöße in Halle. H a l l e, 25. Aug. (WTB.) Zum Einzug einer Batterie des Artillerie/Regiments Nr. 4 in Halle hatten sich neben Tausenden von Zuschauern auch viele uniformierte N a t i o na l s o z i a - list en emgefunden, die wiederholt versuchten geschlossene Züge vor der Truppe ^u. bilden. Als die Polizei einschritt, kam es zwischen ihr und den Nationalsozialisten zu Z u - sammenstöhen. Am Steintor wurden die Beamten mit Niederrufen empfangen und tätlich angegriffen so daß sie von dem Gummiknüppel Gebrauch machen mußten. Starke Polizeikräfte drängten die Menge in die Seiten- strahen ab. Eine größere Anzahl Personen wurde feftgenommen. Reinhard Mumm f Berlin 25. Aug. (VDZ.) In seiner Berliner Wohnung ist heute früh um 5 Uhr D. Reinhard ber frühere Reichstagsabgeordnete des Christlich - Sozialen Volksdienstes, nach längerem schweren Leiden gestorben. D. Mumm hat ein Alter von 59 Jahren erreicht. Er ist der Schwiegersohn des vor dem Kriege bekannten Parlamentariers Stöcker und hat sich in der christlich-sozialen Bewe- S seit Jahrzehnten eifrig betätigt. Mitglied des istags war Mumm von 1912 bis 1918. Dann gehörte er der Nationalversammlung .„?CtI1ln-ti26 QIu9- (TU.) Berliner Blätter geven eine Havasmeldung aus Paris wieder, * Saasen, 25. Aug. Zu dem Bericht i,.. „Gießener Anzeiger" vom 23. August über den Brand in öer Scheune d e s Landwirts Ludwig Kraft teilt die Direktion des Elek- trizitätswerks Gießen mit, daß die Der- mutung, das Feuer lei durch Kurzschluß ent- standen, nicht stichhaltig ist. Das Elektrizitäks- werk Gießen hat den Vorgang untersucht und fest- gestellt, daß in dem Raum, in dem das Feuer aus- gebrochen ist, sich stromführende Lei tun- nn ?bJrJ)a»pt nid)t befunden haben. Die Ursache des Feuers muß demnach eine andere sei verständlich, wenn das damalige Volk von Nürnberg dem König mit ungeheurem 3ubel dankte. Daß diese Dankbarkeit auch jetzt noch in Nürnberg vorhanden sei, sei für Schweden außerordentlich erfreulich. Enthüllung einer schwedischen Gedenktafel in Wöhrd. Die Vorstadt Wöhrd prangte aus Anlaß der Custav-Adolf-Feier im Flaggenschmuck. Nach dem Einzug der schwedischen und deutschen Ehrengäste in die Dartholomäuskirche und dem Gesang von Gustav Adolfs Schlachtlied bei Lützen „V e r- zage nicht, du Häuslein klein" begrüßte Kirchenrat Dekan Weigel namens der evangelischen Kirchengemeinde Nürnbergs die Teilnehmer und gedachte besonders der 64 schwedischen Offiziere, die damals bei den Kämpfen um Nürnberg gefallen und in der Kirche bestattet sind. Als Vertreter des schwedischen Generalstabs sprach Generalfeldzeugmeister H a m m e r s k o l l in deutscher Sprache. Zum Zeichen unauslöschlichen Gedenkens für das, was die damals gefallenen schwedischen Offiziere geleistet hätten, ober auch zum Beweise der Dankbarkeit für die freundschaftliche Gesinnung, die die Stadt Nürnberg alle Zeit für Schweden hegte, habe der schwedische Generalstab eine Gedächtnistafel g e st i f t e t, deren Hülle jetzt fallen möge. Die Gedenktafel zeigt das Bildnis Gustav Adolfs und zwei 3nschriften: einen Wahlspruch des schwedischen Königs sowie die Widmung des schwedischen Generalstabes. Es sprachen noch Pfarrer Klingler (Nürnberg) und Major von He l l i n g s b r u n n e r, der mit einem schwedischen Offizier einen Lorbeerkranz an der Gedächtnistafel niederlegte. 3m Opernhaus fand die Festaufführung von D e v r i e n t s Schauspiel „Gustav Adolf" und in der St. Lorenzkirche ein deutsch-schwedischer Fest- gottesdienst statt. 1 Großfeuer in Darmstadt. ru»Sno*S9?nTftabti Am Z>onnEr6io0, nira nach 22 Uhr, wurde die Feuerwehr nach der Kaftamenallee alarmiert, wo auf dem L a g e r p l a ß 5tm®rQ "unternehmens auf noch ungeklärte Weise Feuer ausgebrochen war. Der Brand, oer in den dort lagernden Dachpappen und trockenem Holz reiche Nahrung fand, griff auch aus ein benachbartes Wohnhaus über. Gegen 0.30 Uhr ™Qr es den vereinten Anstrengungen der Wehren gelungen, den Brand auf feinen Herd z u b e • unntcn ""b größtenteils abzulöschen. Die Be- wohner des bedrohten Hauses, die, nur notdürftig bekleidet, ihre Wohnräume verlassen hatten, konnten dorthin zurückkehren. Ein Feuerwehrmann trug bei öen Loscharbeiten leichte Verletzungen am Arm da- von. Der Sachschaden ist beträchtlich und M nur zum Teil durch Versicherung gedeckt fein. Sine polizeiliche Untersuchung über die Ursache des Brandes ist eingeleitet. Zigarettenschmuggler erschossen. Aus Düren wird gemeldet: Ein Zigaretten- (chuiuggler, der mit seinem Kumpan auf dem Motorrad oon einer Zollstreife im Walde bei Vicht aufgespürt wurde, wurde oon den Beamten nach längerer Verfolgung erschossen, da er das Mo- torrad trotz mehrfachen Warnungsschüssen nicht ab» stoppte. Der Begleiter des Getöteten entkam. Pakete mit 11 500 Zigaretten wurde aufgefunden und, ebenso wie das Motorrad, beschlagnahmt und im Hauptzollamt verwahrt. Restaurierung einer historischen Kirche in England. Die Abteikirche in Lucksuth am Devon, die erste nach der Reformation in England erbaute katholische Kirche, die in den letzten 25 3ahren von Mönchen restauriert worden ist, wurde dieser Tage von dem päpstlichen Legaten Kardinal Dourne geweiht. Ein Erzherzog in Barcelona verhaftet. London, 25.Aug. (WTB.) Wie der Reutervertreter aus Barcelona meldet, ist der Erz- Herzog Karl von Habsburg und Bour- von, Sohn des verstorbenen Erzherzogs Leopold, dort verhaftet worden, weil er angeblich in die egte nwnardjiftifrfje Verschwörung verwickelt sein soll. Die Menge versuchte, den Kraftwagen des Erzherzogs in Brand zu stecken. Wettervoraussage Das umfangreiche Hochdruckgebiet schrumpft all- mählich zusammen und verlagert sich mehr nach SL6?" rt?mtr5rerrl &efQnb sich heute morgen über m°[l,Dltbeutfd)(Qnb und Polen. Die aus ihm aus- stiebende kontinentale Luft wird zunächst das heitere Wetter erhalten und die Temperaturen weiter an- steigen lassen. Sowohl oon Island als auch von der Biskaya dringen allerdings Tiefdruckstörungen vor, bie unsere Schönwetterloge gefährden. Durch das Biskayatief find über Frankreich bereits Gewitter entstanden, die auch zu Niederschlägen führten. Mit seinem weiteren Vordringen noch Deutschland hin, was durch den bei der starken Erwärmung stattsin- oenden Luftdruckfall begünstigt wird, kommt es pater auch bei uns zum Aufzug oon Bewölkung sowie zur Bildung örtlicher Gewitter. sieten für Samstag: Zunächst noch ausyeiternd, dann aufkommende Bewölkung mit Jietgung zu Gewitterstörungen, warm, auch nachts nicht mehr so kühl, wie seither. Aussichten für Sonntag: Teils auf- heiternd, teils bewölkt mit Neigung zu örtlichen Gewittern, oder vereinzelten Niederschlägen, warm. Lufttemperaturen am 25. August: mittags 23 Grad inSra' 14,8 Grad: am 26. August: morgens U),2 Grad. Maximum 23,2 Grad, Minimum 7,5 «nr "7. Erdtemperaturen in 10 cm liefe: am 251 abenb5 24'2 Grad: am 26. August: mor- gens 18 Grad. — Sonnenfcheindauer 13 Stunden, Erdbeben-Katastrophe auf den Philippinen. Nach Meldungen aus Manila wurde die nördliche Philippineninsel Luzon von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Besonders heftig wurde die an der Westküste gelegene Hafenstadt San Fernando betroffen. Hunderte von Häusern sind eingestürzt. Tausende von Einwohnern irren obdachlos umher. Die Erdstöße waren so stark, daß der Erdbebenmesser versagte. „Daily Herald" meldet aus Taihoku (For- mosa) daß bei einem Wirbel st urm, der den Nordteil der 3nsel heimsuchte, 50 Per- ' 0 nJ? J1 de" Tod gefunden hätten und großer Sachschaden angerichtet worden sei. Unter £jn Toten befänden sich 20 Passagiere eines Eisenbahnzuges, dessen Wagen umgeworfen und von den steigenden Wassermassen eines Flusses überflutet worden seien. wieder ein Toter der „Niobe" geborgen. Westlich des Fehmarn-Belt-Feuerschiffes wurde, einer Meldung aus Kiel zufolge, durch das Torpedoboot „Wolf" die Leiche des mit der „Niobe" untergegangenen Kapitänleutnants Siegfried Heinrich Engel aus Königsberg i.P. geborgen. Gronau auf den Meuten gelandet. . N-Ug or !, 26. Sluguft. oot in den Hafen eingelaufen, und dann hatte ,ie stille, selige Stunden gehabt. „Sobald der Krieg zu Ende ist!" hatte Klaus immer leuchtenden Auges gesagt. Lind sie hatten sich darauf gefreut. Gezittert hatte sie um sein Leben, wenn er hinausfuhr. Wie oft war sie die Förde entlang gefahren, so weit man damals durfte, wenn er hinausging. Oder sie hatte am Kanal gestanden und dem kleinen, grauen Ding, das ihn hinaus- trug, Grütze gewinkt, solange sie noch eine Spur davon sah. In dieser Zeit hatte Andresen, ihr jetziger Gatte, sie verehrt, und seine Mutter hatte auf jede Weise versucht, Renate ihrem Sohn günstig zu stimmen, denn Renate war nicht nur hübsch, sondern auch reich. „Hübsche reiche Waisenmädchen gelten etwas!" lächelte Frau Andresen schmerzlich. Karl Andresen hatte aber mit Hilfe seiner Mutter ausspioniert, wer schuld war, dah Renate nicht die geringste Neigung für die Werbungen des jungen Kaufmanns hatte. Renate hatte nichts gegen den Mann, aber er war ihr völlig gleichgültig, da sie ja Klaus Dehrens liebte, der da draußen auf dem Meer war. „Wenn ich untevgehen sollte, Renate, dann wirst du es fühlen!" hatte der Kapitänleutnant einmal beim Abschied gesagt. „Denn wenn die Seele frei wird, kann sie doch wohl hingehen, wohin sie will! Ich wenigstens glaube daran! Lind darum werde ich dann ganz gewih bei dir sein! Du wirst es wissen, ehe die Nachricht kommt!" Sie waren so eins, wie nur so junge Liebe es sein kann! Renate war so unsäglich stolz auf ihn gewesen! Klaus war ihre Welt! Klaus war ihr alles, ihr Leben und Tod, ihre Seligkeit und ihr Schmerz, wenn sie Angst um sein Leben hatte. Da blieben plötzlich seine Briefe aus. Renate war unruhig geworden. Als viele Wochen vergingen, wagte sie sich auf die Station und fragte nach ihm. Die Auskunft wurde verweigert, wenn sie nicht nachweisen konnte, inwiefern sie durch verwandtschaftliche Beziehungen ein Recht zu dieser Auskunft habe. Sollte sie sagen, sie sei seine Braut? Er hatte doch gebeten, die Verlobung bis zu seiner Beförderung geheimhalten zu dürfen. So schwieg sie. Als sie heimkam und sich bläh und verängstigt zum Abendbrot setzte, erzählte Karll Andresen mit amerikanischer Gelassenheit, dah wieder zwei Llnterseeboote gesunken seien, und er nannte die Nummern. Klaus Behrens' Boot war dabei. Renate zuckte zusammen, ihr Herz war zu Tode getroffen. Die alte Frau Andresen mühte sich um sie, war unendlich zart und gütig und verarllahte sie, endlich von Kiel fortzugehen, das Klima sei greulich im Winter und alles erinnere so sehr an den Krieg. „Ia, alles erinnert an ihn!" hatte Renate gedacht. Wie oft war sie tief erschrocken, wenn eine grohe, kraftvolle Männergestalt in der geliebten Uniform daher kam. Lind er kam doch nicht mehr. In der Zeitung hatte das Doot als vermißt gestanden. Die Nachricht hatte ihr Geschick besiegelt. Sie band um seine Briefe ein schwarzes Band und tat das Gliederarmband dazu, das er ihr geschenkt hatte. Sie genierte sich, es zu tragen — es war so schwer und wertvoll. Alle Damen lieferten ihr Gold fürs Vaterland, nur sie konnte sich von dem Stück nicht trennen, weil es von ihm war. So schloß sie alles in das kostbare, silberne Kästchen, das auch ein Geschenk von Klaus Behrens war — er hatte es mal von China mitgebracht —. und dies Kästchen war seitdem ihr Heiligtum, ihr silbernes Geheimnis, wie sie es nannte. Frau Andresen hatte sie überredet, mit ihr nach Dresden zu gehen. Renate hatte es getan. — Dielleicht, um die blauen Uniformen nicht mehr zu sehen, deren Anblick ihr stets das Herz von neuem zerriß. Sie waren lange in Dresden. Der alten Dame sagte das Klima dort besser zu. Sie fürchtete auch in Kiel stets englische Angriffe. Renate lenkte die fremde Stadt ein wenig ab. Sie erholte sich etwas und fing an, sich damit zu trösten, daß so viele deutsche Mädchen den Geliebten verlieren muhten, und daß noch kein Ende war. Karl Andresen kam oft auf seinen Geschäftsreisen zu ihnen. Seinen Bruder Heinrich hatte sie damals noch gar nicht gekannt. Er war Frontsoldat. Nach einem Iahr hatte Renate müde und trostlos dem dauernden Werben Karl Andresens und dem Zureden seiner Mutter nachgegeben. Sie hatte ihn geheiratet. — Damals hatte sie sich nichts weiter gewünscht, als einen kleinen Sohn. Den wollte sie Klaus nennen und er sollte Seemann werden wie der, den sie nie vergessen konnte. Aber Klein-Gertrud wurde geboren. Seit der Geburt des Töchterchens war Renate leidend, wenn es in den ersten Iahren auch noch nicht gefährlich ausgesehen hatte. So war die Ehe Frau Andresens ohne besondere Freuden, aber auch ohne besonderen Kummer, es sei denn, daß man ihre damals noch kaum merklichen Krank- heibserscheinungen dafür ansehen wollte. Das Mutterglück war Balsam auf ihrer Herzenswunde. Das kleine Mädchen lächelte mit seinem süßen Kindergesicht ein Glück in seiner Mutter Seele, von dem sie nichts geahnt hatte. Wenn es auch ein anderes Glück war, als das der großen, seligen Liebe zu Klaus, die ihr so voll erwidert worden war. — Die Iah re waren wieder hingegangen und auch der Krieg: Der November 1918 brauste durch das arme, vom Kriege und Hunger schwache Deutschland. Der Krieg war zu Ende. Renate dachte an Klaus Behrens. An seine heilige Daterlandsliebe und fein festes Vertrauen. Aber sie dachte zum ersten Maks, dah es für ihn gut sei, dah sein Doot untergegangen, daß er das Ende nicht hatte zu sehen brauchen. Der Gedanke, dah ihm solch großer Schmerz erspart war, hatte ihr Gemüt befreit. — Sie interessierte sich wieder für manches, was ihr längst gleichgültig gewesen war. Sie schmückte wieder ihr Heim, sie fing an, sich wieder schön zu kleiden. Andresen verdiente ungeheure Summen. Sie zogen nach Berlin. Klein-Gertrud lief schon und fing an zu sprechen. Das Kind war entzückend, und hinter dem Mutterglück versank ein wenig das Erinnern an die geliebte, nie vergessene Rittergestalt Klaus Behrens'. Aber dann kam das Furchtbarste! Renate war an einem Sommer tag mit ihrem kleinen Mädchen am Strande von Warnemünde gewesen, hatte dort in der Nähe der Kurkapelle auf einer Dank Platz genommen und sich der lang entbehrten Musik erfreut. Da war ein hochgewachsenes Paar die Strandpromenade entlang gekommen — Er war es, der heih betrauerte, der geliebte Totgeglaubte — Kapitänleutnant Klaus Behrens. Auch er hatte überrascht aufgeschaut, hatte dann mit einem unendlich verächtlichen Ausdruck seinen Hut gezogen. Renate aber hatte ihn angesehen wie eine Erscheinung. „Mein Gott, — Klaus ..." Sie griff sich an dis Stirn. — Er lebte? Er lag nicht auf dem Meeresgründe? — Er hatte nur mit einer kalt höflichen Verbeugung gesagt: „Was erschreckt Sie so, meine Gnädige? Ich habe bisher versäumt, für die Aufmerksamkeit zu danken, mir Ihre Derlobungs- anzeige sogar in die englische Gefangenschaft zu schicken. Es war tatsächlich eine Lleberraschung!" — Es klang höhnisch, eisig, abscheulich! — Renate wuhte nicht, was sie denken sollte, geschweige denn was antworten? Klaus, Klaus Behrens lebte? — Er war nicht untergegangen? — Lind sie sollte ihm eine Verlobungsanzeige in die englische Gefangenschaft gesandt haben? Wer hatte das getan? — Hätte sie ihn lebend gewußt, sie hätte auf ihn gewartet — gewartet — und wenn sie alt und grau dabei geworden wäre. Lind während sie dort bleich und mit klopfendem Herzen auf der Dank saß, sinnend, ihr Hirn zermarternd, kam wie ein ekles, häßliches Tie« der Verdacht auf ihren Mann! — Er hatte ihr damals die falsche Nachricht von Klaus' Llnter- gang gebracht. In der Zeitung hatte nur gestanden, daß das Boot überfällig und vermißt war! — Erst die Tatsache, daß jede Nachricht von Klaus ausblieb, hatte ihr die Gewißheit der traurigen Nachricht gegeben! Hatte Karl Andresen auch seine Briefe unterschlagen? — Sie mußtg Gewißheit haben! Sie wollte Klaus aufsuchen, ihn fragen — aber die Frau! — Ganz gleich, sie muhte ihn sprechen! (Fortsetzung folgt.) Gießen, Bahnhofstraße 6026 A Hanau Markt 11 Wetzlar Eisenmarkt 2 Fulda Marktstraße 17 Weilburg Vorstadtstraße 1 Jetzt kann jede Mutter ihrem Kinde einet Freude machen. Unsere Modelle sind so billig und schön,wie sichs alle erträumten Aschaffenburg Landingstraße 6 SONNTAG, DEN 28. AUGUST 19 3 2 12. Herbst-Regatta des Lahn-Regatta-Verbandes Festplatz: Bootshaus des Verein Rudersport Gießen 1913 16 Vereine ---59 Boote--- 295 Ruderer Beginn der Vorrennen: Sonntagmorgen 8.20 Uhr Beginn der Hauptrennen: Sonntagnachm. 2.50 Uhr llllllllllllllllllllllllllllll Insgesamt 30 Rennen! 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P — S e E_ w 5-ö(9S o 3 S°Z 2 S cS'9'S • S=ID o:= Z -S x- -S L" = ?s.8ör e ZS 8« - Ef^Üs ID 3 T 8 3 O Z-Z B 3 -s L'JS J-. Q o ; 5« . iZ-4 I Ä — (D (D to 3 EI « s E 3 •u 3 3 - e 3 (D >2 i ■n i- a ä S 3 CT I f 3 = 9 ZZ £Ib| E 3 3 1— E «O 2 E -O tu — tu --z - ze. a sO _ E ’S o Bo Ci. o EPO’ E E e = = 5S”a E.S.o.5 ■ -=^ = 2 A § i* B = t= z > U E — U. ,C?S c ■=> - . _ZO = 3 MS EETtÄi.iEEE — e _ 3 «* 3. m e e. 3 — tu — •; 02 “ O e 3 a — a -CÄ-Q2 «£e €=s = 5° -€>=> o-E* g. "" e>C >- ä 05— o O M e o y = -8L ®Ejtö£za . i XD E e 3 E -: S. - . - E i O'._ ,® 2: «IDä'Es'S 2 = S 0:0 C ~ 05 Ne Cw Nu SsZ5': ^-LLLLSHZZ- ——e 3^.2 -e M je g ^.-- ±:O = tf>n oE 5 AZZ o’±) E(0 u(9 ®55nu «(D(DS« oJdA'B E s u- - m ce“ ■ u i JE- O «Ä®3 2 tu E E Ä i — u c ^3 c__ °L°-ZES-L°«-°^LZ^L « %uJg'o-o-See BZ- o ■O'te '— o o —.2- VtoE_u— ■= c:- a, "s 5 ■Q': Z3 -u -O *U> U ,E E ^* ■ ,— O «— o zs *— . <7ä OE zO ZD ■£ — O E C. 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