mer werden in 'S ln WÄ^S? ®m.j kt NS S)[W) ^Z'8L !? DorQUsfallid) i„ «?** »er sfeftg; inte. Das will In der heu. Ist sowas eben möglich, ophon spielen und wirft i auf seinem alten Ofto ? Wollen Sie Meier oder iparofen und Sie wollen haben. Warten Sie also ;en, sondern kommen Sie ■nmcdelle an. Sie werden ien, und Ihre „wirmste“ CtfSSM UTEN iodeh»01 MB >ck-Flöte tfusiklebrer wu ihardt.DieMtr.il od-Freitags anmelden örsterei krosdors, krs. auf Schriftgebote^or :091. Fö. Krofdorf (F°- Lei Gießen 4146) Distr- = 15fmÄL3--W i2. Fö. Waldhaus tz". ? 4 17b, 18c. 214 )d&i4h»uM? ei 2-5 rm. Los 5. ö äfS Salzboden, Tel. S8i®*ta *< i&M &"»#•« im ®-3a lb = 8 3a = 40 km. .00 frn,Kppe(berg, KUb;/.-40km, 45 lm. Sl-3a .n Abendster", 8 -uhrlöhne ^gein. 'S'st'L »ifS-f 6-;l& 1932.: 5 I0tpjt0e Donnerstag, 24. November 1932 182. Jahrgang Nr.277 SeübanSsave GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrvck vnv Verlag: vrühl'fche Universitälr-Vuch- und Steinöruderei B. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7. Annahme von ätijctgcn für die Tagesnummer bi« zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Re» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20 J, mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen 2cil Ernst Dlumschcin und für denAn- zeigenteil i.D.Th.Kümmel sämtlich in (ßieycn. Erscheint tägltch,auher Sonntags und Feiertag«. Beilagen: Die Illustrierte Giehener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholl» Monats-Bezugspreis: Mit'4 Beilagen fHlt 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. 5ernfprechenezuelischen Ge- neralkonfulats in Hamburg ist in Venezuela, mitten im Hrwold, eine außerordentlich reichhaltige Goldmine entdeckt worden. Der Fundort liegt in den Regionen des Alto Cuyuni in der Aahe des Flusses Chicanon. Der Entdecker der Mine hat mit einigen anderen Arbeitern in ganz kurzer Zeit riefigeMengenGolderbeu- -tKivar, wie das Generalkonsulat mitteilt über 800 000 Gramm. Man hält die Mine für die größte und reichhaltigste der Welt. Rach dem Dekanntwerden dieser Goldfunde sind Tausende T? ,2S>,eitern an de" Fundort geeilt, um dort 'pr Gluck zu versuchen. Die venezuelische Regierung hat, da die Mine auch nach dem Urteil Sachverständiger als sehr ergiebig angesehen wird, sofort eine Kommission zur ordnungsmäßigen Ausbeutung an den Fundort entsandt. hot sich zur finanziellen Unterstützung für eine solche Unternehmung bereit erklärt. Sie hat dafür die Bc- dinguna gestellt, daß die Benzin- und Oeleinsuhren einem standigenZollschutzunterworfen werden sollen. Die Regierung beabsichtigt, einen Ausschuß ein- zusetzen, der für eine nützliche Beschäftigung der jungen Arbeitslosen sorgen soll. Die Ausgaben sollen durch freiwillige Beitrage aus der Oeffentlichkeit unter Regierungsgarantie gedeckt werden. Der Zweck des Ausschusses wird sein, den Arbeitslosen körperliche Ausbildung, Erziehungserleichterung, Arbeitsgelegenheit und Kleinsiedlung zu verschaffen. In den großen Jnduftrie- mittelpunften sollen Ortsausschüsse zu diesem Zwecke gebildet werden. Wenngleich diese Geschichte keineswegs der Pointe ermangelt versah das Schicksal sie dennoch mit einem Nachspiel, um die sinnvolle Bosheit seines Waltens nachträglich gew.ssermaßen noch einmal zu unterf reifen und auszukosten. Der erfolgreiche und ge|ud)te Anwalt, der damals Konkurs-Verwalter gewesen war, verlor nämlich nach längerer Krank- beit seinen hartnäckig geführten Kampf um fein Erdenburgerrecht letztinstanzlich gegen den Tod, und man sammelte sich, um ihn zu Grabe zu geleiten. Der GeiDahrsmann für diese Geschichte, ein junger Kaufmann der auf dem Wege zur Beerdigung die Straßenbahn erwartete, traf an der Haltestelle mit einem weißbärtigen Herrn zusammen, von dem er C, k 3ur Rechtsgelehrtenzunft gehöre, wenn ihm auch sein Name nicht geläufig war. Der alte Herr aber, offenbar eine Bekanntschaft oar- aussetzend, wies Darauf hin, daß die Straßenbahn natürlich wieder einmal ausblieb, und daß man bei bem schonen Wetter den Weg zum Friedhof zu einem angenehmen Spaziergang benutzen konnte. Da nun der Laie merkwürdigerweise mit Aerzten Schauspielern und Rechtsgelehrten Fachgespräche zu KLü f cJ3af)rte iunge Kaufmann dem j^"En lauschenden alten Herrn Die ihm zufällig befannt gcroorDene Geschichte Des Keksvertrages roobe' er Die Rolle Des Berstorbenen anschaulich schilderte und nicht verfehlte, des Notars, der den afl 9«l^Io(,fen hakte, mir einigen heiteren Wen- Mahnung zu tun. Der Name dieses " t Cannes sei ihm leider nicht bekannt, sagte r,( JDuröe, er *^n m Kaufmannskreisen angelegentlich empfehlen. ber alte Herr plötzlich stehen, zeichnete vor sich niederblickend, mit dem Stock einige Kreuze unD Kreise in Den Sand und sagte: „Tjaja". Dann, .er Den erstaunten Blick Des anderen fühlte, chichtete er welke Blätter über seine Zeichnung und lagte mit einem von wehmütiger Weisheit leuchtenden Lächeln. ’ „Das haben Sie ganz richtig erzählt. Und ich gebe zu. dieser Dertrag war zwar nicht die einzige. - 000 Peseten sind ver- Ein Feuerwehrmann wurde leicht, ein Polizist schwer verletzt. den müsse. Daher beantragte er auch die höchstmögliche Strafe. Die Geschworenen haben alle Schuldfragen, die auf Mord und Raub lauteten, einstimmig bejaht. Grohseuer in einer Papierfabrik. Dieser Tage brach in der Garage der Eupener Papierfabrik Kaiser ein Brand aus, der so schnell um sich griff, daß in kurzer Zeit das große Garagen- gcbaude mit neun Kraftwagen, Darunter einem Orn- nibus, vernichtet wurde. Der Dachstuhl des Hauptgebäudes wurde zum größten Teil zerstört. Auch das ausgedehnte Papierlager, in dem mehrere tauiend Kilo oersandfertige Papiere, darunter eine Wagenladung Luftschlangen aufgestapelt war, wurde restlos Dernid)tet. Die Fabrikationsräume sind zum größten Teil erhalten geblieben, doch haben einige Maschinen erheblichen Schaden erlitten. Der Schaden soll durch Versicherung gedeckt sein. 5ur 30 000 Mark Edelsteine gestohlen. Aus Dem Tresor einer EdelsteinhanDlung Der Firma Friedrich Gracht in Berlin sind in einer Der letzten Nächte ungefaßte Perlen, Edelsteine und Halbedelsteine im Gesamtwerte von 30 000 Mark geraubt worden. , ?.er ^vermalter, ejn erfolgreicher und ge- : Mtn Anwalts betrachtete ben Hertrag burd) Idjarfc, rdnbe Mnfc wobei er fein nunseb DaH rasiertes Kinn rieb und dadurch ein peinlich r*t3en^5.-(9erau*d) hervorrief; Dann entschloß er sich nach längerer Ueberlegung zu folgender Aeuße- lung: es falle ihm nicht bei, die Rechtmäßigkeit Der Forderung zu bestreiten. Doch habe sein verehrter Herr Kollege bei Abfassung des Vertrags zwei Mca- lichkeiten nicht berücksichtigt, die jetzt zur Tatsache geworden seien: daß nämlich der Schuldner durch besondere Umstände an der Durchführung der oer- embarten Amortisation gehindert werden könne: und daß durch das (Eintreten weiterer besonderer Umstande eine unverzügliche Liquidierung der Rcst- umme erforderlich werden können. Unter diesen Umstanden müsse er, der Konkursverwalter, folgende Rechnung aufstellen: Die letzten 200 Mark seien bet normaler Abwicklung Der Amortisation in zwölf Jichren und wer Monaten fällig; bei sofortiger lZalligmachung Der an sich nicht fälligen Gesamtfor- Derun-g müsse er infolgedessen zurückdiskontieren. Dabei wolle er einen angemessenen Zinssatz von 5 Dozent pro Jahr in Anrechnung bringen, aber eittgegenfommenDcrmeife auf Die Berechnung von Zinseszinsen verzichten. Somit ergebe sich — dies las er unter nervenfolterndem Kratzen aus einigen erstaunlich geschwind hingeworfenen Zahlenreihen ab eme sofortige Fälligkeit von runö 16 200 Die Arbeitsbeschaffung in England. iHcgicruitflC-Vläne zur Äohl,vc>flü|siftun<,. L o n don , 23. Nov. Die englische Presse beschäftigt sich anläßlich der Ausführungen Macdonalds un Unterhaus ausführlich mit der Arbeitslosenfrage, wobei Die Pläne Der Regierung eingehend betrachtet werden. Es wird feftgeftellt, daß in der letzten Zeit ein besonderer Unterausschuß des Kabinetts eingesetzt worden ist, der zusammen mit Sachverständigen eine Reihe von Vorschlägen bearbeitet. Einer dieser Vorschläge, Den Macdonald bereits wiederholt erwähnte, ist die Beschäftigung von Arbeitslosen durch einen Ausbau d e s Systems der Kohleverflüssigung (Gewinnung von Benzin und Rohöl aus Kohle), wodurch gleichzeitig der englischen Kohlen- •"Duftne Hilfe geleistet werden soll. Die dahin- I gehenden Pläne sind anscheinend bereits schon Ziemlich weit gebieten. Eine englische Großfirma | Hauss für Die IS gar Versorgung de vnsner Stadl mit £e (Wen aller Md brau lausend Geld. S Spenden haben schon ober kohdm bleibt wenigstens den örin sprechen zu können, n SeldsatiMlung durchgesührl werden. Sammlerinnen werd« lang beginnen. G । Kräften'. Jede \ nommen. Vas Bei Nächsten auch mit Haden, wird allen s Befriedigung roeröer ftelftMur ®ieS€l l'che Preise. U bii 2' Festdvrsleilung anlü’ Lpielzeit des Stabil tafl, 21. November, beginnt 11 Uhr. btadttheaters untei ®raf<5 bring «it« Szenen eine, Kndsten Ausfuhrul X*n:d. Eljs, Wm Teil. Ans vberburgermeifter : tendant Dr. Pra sc musikalischen SJJ Kben unt( Ä^us'id'rektor D ödtnlteä nach 13 fej* Die Oubiläur Abonnement. um , lolgsvperette § unb mit' 618 1« SrcilQg 25 iQg “ 10 -!° tote nianV^tr ^bervortrg^ n äs S»-. LiZr- ÄÄ“t«ns K°tzen Don? oon S W ,ö> tzG- *86c *• L,W- ’5’i ® 1 Aöäche"'. Ljn^r. ßE ser.Ä büg/' 36 '^gbenk gäöchen. 3 He hauskleldee 6 $ 1 säS 1N-« Sä»»«** angenommen- _ Aus dem 1 Sk'Ä» g. Vorstellung >m Fr< >er Nosikpalast. lichkeit des a n d e s - einer photographischen Sammlung in mei- ent« von wie eine Oer Stand des südwestdeutschen Kirchenzusammenschluffes. . „ „ ... Jronb, Hauer tonnten den Saal schwer verletzt. Das Unglüd ist darauf zu- rüclzusühren, daß von einer Sprengung am Dortage in der Erde noch eine Sprengpatrone steckengeblieben war, die heute der Arbeiter Diehl, als er die Arbeit aufnahm, mit der Spitzhacke traf. Diehl wurde dabei sechs Meter weit auf die andere Seite der Straße geschleudert und es wurde ihm die Schä» deldecke vollkommen zertrümmert. Die übrigen Derletzten fanden Aufnahme in der Marburger Chirurgischen Klinik. Duhm der Dicken lieh die Dünnen nicht schlafen 3n Belgrad wurde ein anderer Klub gegründet. in den nur Leute aufgenommen werden, die unter 100 Pfund schwer sind. Diese Dünnen haben beträchtliches Aussehen und Öen Zorn der Dicken erregt, die erklären, ihr Klub sei nur eine, .klägliche Dachahmung", durch die die Würde gewichtiger Persönlichkeiten lächerlich gemacht werden solle. Man übergibt den Pah einem streng blickenden Sipobeamten, überlegt schnell, ob man nicht doch irgendwann mal irgend jemanden ermordet hat — den warum ist es sonst so streng und böse! Und während man im Restaurant bei einer Tasse Brühe ist brach während einer 15. Die Flammen griffen iorhang geriet in Bi in Venezuela. lc8 venezuelischen Geist in 1icntjuela, mit« -MW mMaltigt ottai Drr MMä Mv in dn ,n. Der SnlMet der !ten Arbeitern in ganz ngenGvlderbeu' Generalkonsulat mitteilt, an halt die Wine für tc der Welt. Aach dem ldfunde sind Tausende iinöort geeilt, um dort Ne venezuelische auch nach dm Urteil jr ergiebig angesehen -n zur crd.mngsmähi« Fundort entsandt. Flammen wurden dm rdiger Tätigkeit gelaicht, ziemlich bedeutend. 0000 Peseten sind wr- ann wurde leicht, ein Wir nähern uns einer großen roten Ziegelstadt: wir überfliegen sie, eine Seefeste, umgeben Wasser, spitz stechen ihre Dächer zu uns auf, Lanzen sind die Türme ihrer großen Kirchen, Märchenstadt, und ich erkenne sie: Lübeck. das Geräusch sich ändert: langsamer läuft die Maschine, unö der Körper fällt nach vorn, wie die Dase des Apparates im Glcitflug abwärts taucht. Durch die linken Fenster sieht man jäh überrascht die große Stadt — man muh ihr den abgerissenen Ausdruck geben: esisteinHäuser- mee r. Als Farbeneindruck hell und flach liegt sie an einem flachen Strand, und eigentlich sieht sie südlich aus. Weit ist die Hafeneinfahrt zwischen kleinen Inseln, und jetzt hält man sich fest — die Erde stöht mit uns zusammen: wir sind gelandet in Kopenhagen. Rechts und links der Dänengrenze Gesicht der Nordmark, vom Flugzeug gesehen. Don Heinrich Hauser. das Deutschtum im Osten auf, um dann ein umfassendes Bild von den Schönheiten und Kunst- schätzen Danzigs zu geben. Am zweiten Abend wird Prof. Walter den Svreewald und seine Noturschönheiten zeigen. Der Redner versteht es, vom ersten Augenblick an seine Zuhörer in den Bann seines Bortrages und seiner einzigartigen Lichtbilder zu ziehen. Es sollte sich kein Heimot- und Kunstfreund diese Dorträge entgehen lassen. (Siehe heutige Anzeige.) * •• Eine öffentliche Sitzung des S t a d 1 r a t s , die aber nur von kurzer Dauer sein wird, findet am morgigen Freitag. 17.30 Ufer beginnend, im Sitzungssaale des Stadthauses, Bergstraße, statt. Auf der Tagesordnung steht Eselei, die ich den .tariatsprak's beganaea liber, wenn ich die Lj it mcinem verewigten ’önnie." Unterschlagungen bei derLimburgerpost WSD. Limburg, 23. Dov. Der Unter» schlagung und schweren Urkundenfälschung wurde ein jüngerer Teamter des hiesigen Postamts überführt. Da Verdunkelungsgefahr nicht besteht, wurde er einstweilen auf freiem Fuß belassen. Der Täter brachte u. a. Postanweisungen nicht Aur Auszahlung, sondern fälschte die Unterschrift des Empfängers. Dasso gewonnene Geldverjubelteer. Die Höhe des unterschlagenen Geldes steht noch nicht genau fest. Buntes Allerlei. Castelli und Groct. Als, einmal Dastelli und ® rod, die beiden „großen Dummern", in einem DarietL zusammen auftraten, unterhielten sie sich sehr angeregt miteinander. Und als sie sich verabschiedeten, bat Dastelli den berühmten Clown, seinen Damen in ein Zigarettenetui eintragen zu lassen, auf dem er alle bekannten Kollegen versammelt habe. Dabei reichte er Grod ein silbernes Etui, das über und über mit Goldplättchen bedeckt war, auf welche die verschiedensten Damen graviert touren. ©rod willigte ein, nahm das Etui und begab sich am anderen Tage damit zu einem Goldschmied. Als vorsichtiger Mann fragte er zuerst nach dem Preis und fiel beinahe auf den Rücken, als er feörte, daß er sieben Mark betrug. „Diiit mbööglich. Waaarum?" „3a, das Goldplättchen kostet zwei Mark und jeder Buchstabe eine Mark — macht sieben Mark." ©rock dachte angestrengt nach. Plötzlich strahlte sein Gesicht auf. Er schrieb etwas auf einen Zettel, reichte ihn dem 3uwelier und sagte: „Schön — machen Sie das. Aber mit diesen Buchstaben, dann kostet es nur drei Mark.. Und der fassungslose Mann sah auf dem Zettel Grvcks Damen stenographiert. Oer Klub der Dicken. Die Dicken von Belgrad, die sich zu einem Klub zusammengeschlossen haben, sind fest entschlossen, ihre Rechte gegen eine „unlautere Konkurrenz" au verteidigen, die die Dünnen unternommen haben. Der Klub der Dicken nimmt nur solche Mitglieder auf, die an Ort und Stelle nachweisen, daß sie über 200 Pfund wiegen. Diese wohlbeleibte Gesellschaft tagt in einem Restaurant, das wegen seiner guten Küche und seiner vortrefflichen Weine berühmt ist. Dor dem Klub-Lokal ist eine Waage aufgestellt, und jeder, der sich hier als glücklicher Besitzer eines Gewichts von mehr als 100 Kilogramm ausweist, wird in diesen erlauchten Kreis ausgenommen. Er muß allerdings beim Eintritt allen Mitgliedern, die an diesem Abend anwesend sind, ein Festessen geben, eine kostspielige Sache, wenn man den ungeheuren Appetit dieser Herren in Rechnung zieht. Der Aber auch die Höfe sind anders gebaut, nämlich geschlossener. Die Gebäude stoßen in rechten Winkln gegeneinander. Meist liegt das Wohnhaus in der Mitte -wischen den Wirtschaftsgebäuden. Auffallend viele Autos kriechen auf den Landstraßen wie fleißige Käfer und zeigen vorsichtigen Charakter, wenn es um Kurven gebt. Die Telegraphenstangen haben eine nationale Eigentümlichkeit: es sind jedesmal zwei, die gekreuzt sich gegenseitig stützen wie bei einem Eügebvck. Seltsam ist es. wie tatsächlich jede technische Ration ein persönliches Muster von Telegraphen- stangen und 3folatorcn entwickelt hat: Gegenstand einer photographischen Sammlung in meinen Mappen, ebenso wie Laternen. Und dann, muh ich gestehen, bin ich eingeschlafen: denn was wäre einschläfernder als das gleichmäßige Dröhnen der Maschine und die sanfte Massage des ewigen Bebens der Kabine. 3d) könnte mir vor stellen, daß die Aerzte schlaflose Patienten in die Luft schickn und über ihren Betten kreisen lassem Aber man erwacht, wie n iner Romanischen | r kurzem dahmgc ch Sieoogt war bilöde ■Bss ifeit war, -eigen Affler ID , Slevogk ging '• ,i7z5oman-lchc r nur'ns ffiKt leger oW Iu& MH- zu U Zeichnungen 3 SS P S2 »Si ■SftfeS land- 'C Zerleger - -MLZ bjSg andern .CoD,tntafin ' chrnfol? » feinen isJk Der Belunjenen jJJ1 !l,'i rjug. ' 5ooDttl ,'."venl er hi» die @rünh» r'e 6l6na!e 8 ar™ «««[iS! ® W getroffen. 4Dgeorönefe Ernenn tnutb» 9^ Ableben" L wie dem langjäbriaen l tiefempfundenen Aach! darauf für die Dauer 3mm dal ein Sie gehörte 14 nndtog an und hat fjch 1 der charitativen und ugendsürforge und 3u- Aorfihende und @rün- wesverbandes. des Kaub stellvertretende Bor- Frauenbundes Deutsch- Einige Minuten später kommt die Ostsee uns gegen drohend und grau, mit einer jagenden Nebei- bö. Das Flugzeug zittert unter ihrem Stofe; cs senkt sich: man hört den Wind sausen durch den gedrosselten Motor. Ein Wasserstreifen scheint hin- aufzugleiten, und mit einemmal stellt er sich schräg, als würde eine blaue Wand errichtet — man bekommt Angst für die kleinen Boote da unten, daß sie etwa von der Wand herunterfielen. Aber nein: es ist das Flugzeug, das schräg in der Kurve liegt; und im Augenblick, da man vermeint, im Wasser zu landen, treffen die Räder auf festen Boden auf. Es rollt der Apparat mit wippendem Schwanz wie eine Bachstelze und mit stoßweise brummendem Motor vor die Flughallen von Travemünde. Verein der Hessen in Berlin. Aus Berlin wird uns geschrieben: Das Stis- tungsfest im 6. Drreinsjahr des Bereins der Hessen in Berlin gab in diesen Tagen Öen in Großberlin kbcnöen südöeutschen Lanösleuten, die in landsmannschaftlichen Dereinen zusammengeschlossen sind, Gelegenheit zu einer gerade heute besonders bemerkenswerten Kundgebung. Den Höhepunkt der Feier, die im Stammlokal der Hessen in Berlin, dem Hotel „Russischer Hof" am Bahnhof Friedrichstraße, abgehalten wurde, bildete der freudig begrüßte Einzug einer Zahnenabordnung des Bereins der Württemberger (Trachtengruppe). Mit Angehörigen anderer süddeutscher Trachtenvereine, der Bayern und der Badener, waren sie mit dem Dorsitzenden der Trachten- arbeitsgemeinschaft, Herrn K a p l a n e k vom Derein der Bayern, erschienen, um den Hessen zu zeigen, wie sie in Treue zu ihnen stehen. Heller 3ubel und Freude wurde ausgelöst, als die Gäste noch württembergische Volkstänze zur Aufführung brachten. Der Führer der Württemberg s ,en Trachtengruppe w es auf die Bedeutung der Erhaltung der Dolkstracht auch fern von der Heimat hin, aus den Wert, die Tracht auch in Berlin immer wieder anzulegen, wenn sich dazu die Gelegenheit biete. Er erinnerte an die Trachten-Kundgebungen des vergangenen 3ahres im Sportpalast (17 000 Besucher) und an die bedeutungsvolle Fahrt der Trachtenvereme zu den deutschen Brüdern in Danzig im Sommer dieses 3ahres. „Ehrensache", so führte er aus, „ist uns die Erhaltung der vaterländischen Tracht unserer Heimat. Wir haben ein Stück Heimat bei uns, der Heimat, in der unsere Dorfahren, Däter und Brüder lebten und leben, der Heimat, die wir nie vergessen. Aus der Asphalt- wüste der hastenden Großstadt flüchten wir hier in unseren landsmannschaftlichen Derein, pflegen den heimatlichen Dialekt, Bolcsl'.eder, Sitten und Gebräuche unö wissen uns so zu erhalten. t gefaßt seiner Verhaftung entgegensieht, bekommt man den Paß visiert zurück: Gottlob! Wunderbar ist die Spannung, in der man bet See entgegensieht. Wir kämpfen mit dem Wind, der uns hart gegen den Propeller weht. Aber warm ist es in der Kabine, und siehe da: sollte es etwa schon einen Kamin im Flugzeug geben? Warrn und rot glüht es vor mir auf in kleinen Flammen aus einer dunklen Ecke der Wand vor meinem Sitz. Dein, das ist die Funkstation, sie ist in Betrieb; und was da auf glüht, sind die Lautverstärkerlampen, die sich in den roten Kupferteilen spiegeln. Wir haben zwei Piloten und zwei Telegraphisten im Apparat — unö einen Passagier: ich komme mir vor wie ein hoher Herr, der vierspännig fährt. Da ist die See! Weife ist der Strand, dann kommt die Wasserlinie in einem hellen strahlenden Grün; unö wie wir sie überfliegen, vertieft sich das Grün zu wunderbaren leuchtenden Türkis- farben. Wie klein sind jetzt die Schiffe! Sie scheinen stillzustehen: nur an ihrem Kielwasser kann man sehen, daß sie fahren. 3etzt streckt sich eine Landzunge uns entgegen; sehr seltsam, eine Robinson«3nsel, weiß umkantet von Sand und ganz betupft mit kleinen Deichen und Tümpeln wie mit Granattrichtern. Wenige Häuser, wenig bebautes Feld, und ganz am äußersten Zipfel steht ein altes, halbverfallenes Haus mit ein paar Bäumen, und in Gedanken nehme ich Besitz davon: das war Fehmarn. 3ch spähe nach der Karte, die der Funker zwischen seinen Händen abrollt, den roten Strich des Kurses verfolgend: was jetzt kommt, hinter dem zweiten blauen Ostseearm, ist Dänemark, ist L a a - land. Und jetzt erlebe ich eine große Ueberraschung: nämlich ich habe geglaubt, daß man vom Flugzeug aus die nationalen Grenzen nicht erkennen könnte. Aber hier sieht man mit vollkommener Deutlichkeit: dies ist ein anderes Land: diese Felder sind ganz anders geschnitten, ganz anders bearbeitet als die unseren. Länglicher im Format und glatt, wie gewalzt; und das Schema des Pflügens oder die Anlage von Dränröhren zeichnet ihnen ein Muster ein: zwei Diagonalen, die sich kreuzen; jedes Feld wie ein Briefum- Nichts kann die Phantasie mehr anregen als ein Fahrplan. Sieht man die Züge nach Kopenhagen nach, dann wird der Blick ganz unwillkürlich weit: elf Stunden fährt der V-Zug. Wenn man dann aber auf den Flugplan sieht, bann meint man auf einmal kurzsichtig zu fein: Kurz vor zwölf Uhr startet man in Hamburg, um zweieinhalb Stunden später in Kopenhagen zu landen: sozusagen gerade in die Suppe hinein. Verändert hat sich der Flughafen in Fuhlsbüttel, seit ick ihn zum letztenmal sah. Das ist ein großer Bahnhof geworden, mit einem langen Blick in die Zukunft gebaut. Und während ich als einziger Passagier und Gast durch diese weiten Hallen gehe, da denke ich, daß es doch schade ist, daß das alles so schnell ins Große wächst. Wie schön war die Zeit, wo Flugplätze nur ein paar Wellblechschuppen trugen! Wo man mit dem Gefühl, alle Hohen der Zivilisation erreicht zu haben, in dem winzigen Kasino der Flieger eine Tasse Kaffee trank. Wo man mit unendlicher Vorsicht, um kein Loch in die Leinwand der Tragfläche zu treten, sich in die offene Karosserie quetschte. Wo man davor gewarnt wurde, mit den Händen die Drähte der Steuerung festzuhalten. Wo man seinen Piloten die Hand schüttelte mit einem Blick, der treu um gute Aufbewahrung unseres Lebens bat. Jawohl, so war das vor zehn Jahren; aber vielleicht war es bloß so schön, weil wir damals jünger waren. Weife Gott, ich bin der einzige Passagier. Wir starten; in dem vertrauten Rumpeln über den hartgefrorenen Boden sehe ich mich ein bifechen um. Da liegen in den Gepäcknetzen Schwimmwesten, weil wir doch über ein paar Stückchen Ostsee fliegen; und in der Decke ist ein weißes Quadrat, darauf steht „Notausgang". Es hat etwas lächerlich Beruhigendes, so ein Schild; man denkt; „Laß doch das Flugzeug in die Tiefe stürzen; ich steige einfach aus durch diesen Nolausgang und gehe meiner Wege." Ein unerschütterlicher Glaube an behördliche Inschriften liegt uns Deutschen schon im Blut. Im übrigen, während man inzwischen längst über der Heckenlandschaft Schleswig-Holsteins schwebt, fühlt man sich wunderbar erhoben und hat nichts auszusetzen außer an der teuflisch giftgrünen Blumentapete der Kabine, die mehr in das Iäger- stübchen eines Dorfwirtshauses als in ein Flugzeug paßt. Man sieht, daß die Umrisse der Feldmarken eines Dorfes ein zackiges Vieleck formen, dem Grundriß einer Festung ähnlich ober einem Kristall. Man sieht auf entlaubte Wölber herab unb entdeckt daß bie Bäume wirklich bas Haar ber Erbe find. Man verfolgt das Nivellement eines Geländes an den unglaublich klar gezeichneten Windungen ber Bäche. Kräften? Jede Spende wird mit Dank angenommen. Das Bewußtsein, dem hilfsbedürftigen Rächsten auch mit dieser Spende beigestanden zu haben, wird allen freundlichen Gebern zur inneren! WSN. Frankfurt a. M., 23. Nov. Auf der Befriedigung werden. am 28. November stattfindenden Tagung der Evangelischen Landeskirche Frankfurt a. M. wird u. a. Helstalle durch dieGetdspende! nVf ÜÄn. Ä=S ,e ° ! stadt, Kassel und W a l de ck zu einer südwestdeutschen Landeskirche behandelt werden. lieber den gegenwärtigen Stand dieser Angelegenheit ersah- n , m <= S3Kt ry.;. ren wir: Der von den fünf Landeskirchen im Jahre BÖlun oÄ b2r5.i=^t325iäl)tigen M» uÄ? tofl'. 27/ 7?v«mber. ^Zesetzt Dle ^Vorstellung Derfassungsausschufe sollte einen Verfassungs- beg.nnt 11 Ufer. Das gesamte ©nfemble öeS 2 '' af für bie aemeinfame f ü b ro e ft = <5tabttfeeater8 unter von 3ntendant deutsche Landeskirche ausarbeiten, während bringt rn buntem Wechsel marlan ber Finanzausschuß die finanziellen Fragen, die tester Szenen emen Ouer^ultt unserer bedeu- mjt ber Bereinigung Zusammenhängen, prüfen sollte. t*ndsten Aufführungen Dattnrch, Hauptmann Ausschüsse haben eine Reihe von Sitzunaen von Kopen.ck Elisabeth von Evglanb Cgm^ abgehalten und haben im Frühjahr 1932 ihre Ar- AilkAm ^ll. Ansprachen werden gehalten von beUen abgeschlossen, so daß der Gesamtausschuß in Of>erburg€rmctfter ®r. Heller unö Don 3n Psingstwoche kn Marburg wieder zusarnrnen- tendant Dr. Pr a s ch. ^rahmt w.rö ^tMatt treten ^stnte. Er konnte aber zu keinem Abschluß von musikalischen Darbietungen des Orchester- Arbeiten gelangen, da inzwischen der Nas- verems Gießen unter der Leitung v°n Un^r- Landeskirchentag in Wiesbaden beschlossen L^"?^r-ektor Dr T e m e s v a r y Ende des ^„e, außer dem Zusammenschluß der südwestbeut- Festakles nach 13 Ufer. Kartenverkauf ab ge- ' Kirchen auch noch die M ö ...... stern! Die 3ubiläums-Festvorstellung ist außer j f v assauis Abonnement. Um 18.30 Ufer gelangt die Er- bje « l t p r e u ß i s ch e Landes- folgsoperette „Die Tom aus Wien als äremben- f. f > e prüfen. Diesem Vorgehen hat sich auch vorstellung zu ermäßigten Preise zum letztenmal bie ^Qf(»(er Kirchenregierung auf Grund eines -ur Ausführung Schülerkarten babwi ®ul^^feit frui)eren Beschlusses ber Kasseler Landeskirchenver- Ende 21 Uhr. D'L im vorigen Monat erstmal.g rarnmtunq angeschlossen. In ber Sitzung des Ge- eingesührte und mit großem^^Deifall au genom- ^tousschusses am 18. TlaU erllärten barauf bie mene Reueruna des -^acht-Kabarett soll eben- Vertreter ber Darmftäbter Landeskirche, daß sie falls am 27. Rovember 22 Uhr wiederholt wer- unter liefen Umständen ein Weiterarbeiten des Ge- bcn mit gänzlich neuem Programm unter ocr sarnlausschusses für fruchtlos hielten, ehe nicht die künstlerischen Leitung. von Wol ganSi K uhin, söcrt)anblungen Wiesbadens und Kassels mit der Kapellmeister Moehl Balleltmeister Ewald ^tpreußischen Kirche abgesch'ossen seien. Diesen Be- Daulke. Ganz kleine Preise! Ende 24 Uhr denken Darmstadts haben sich die Vertreter Frank- Vortrag über Alt-G ießen. Am angeschlossen. Es wurde infolgedessen beschlos- Freitag, 25. Rovember, 20 Ufer, spracht auf Ter- ' Arbeiten des Gesamtausschusses vorläufig anlaffung der Manner- und Frauenvereinigung ’n (affen 2a bie Verhandlungen Wisebabens ber Matthäusgemeinde der bekannte Giestener ufib ÄaHel5 mit ber altpreußischen Kirche b i s Familien- und Geschichtsforscher Oberkr.egs- beute noch nicht zum Abschluß gekom- gerichtsrat Koch dahier im Matthaussaal K:rch- e n s i n b, hat der Gesamtausschuß in ber Frage sirahe 9, über „Alt-Gießen. Bilder aus Gießens Vereinigung ber sübwestdeutschen Kirchen bie Dergangenheit". Eintritt frei. (Stehe gestrige An- Beratungen noch nicht roieber ausgenommen, zeige.) Gäste sind herzlich w-.Ukommen. _ , - Die Dortrags-Gemeinschast Schweres Sprengungluck mMarvurg. Goethe-Bund, KaufmännischerDer - I DSR. Marburg, 23. Rov. Heute gegen 8.30 ein und Gewerbe-Derei-N, veranstaltet, ereignete sich am Kaffsee, wo zur Zett ein wie man uns schreibt, am kommenden Montag Qfbfeang abgegraben und Sprengungen vorgenom- und Dienstag ihre zweite gemeinsame Dortrags- men poerden, um Erde für den Ausbau der Auto- Deranstaltung. Der deutsche Austausch-Profeslor Umgehungsstraße zu gewinnen, eine Sprengstoff- W al ter, Lund t Schweden, ist zu zwei Licht- erplosion. Dabei wurde der Arbeiter Riehl aus bUdervorträgen über öle deutsche Heimat ge- Haddamshausen auf der Stelle getötet, Wonnen worden. Am ersten Abend wird der $rci mcitere Arbeiter aus Marburg wurden Redner über die sehr aktuelle und interessante | Ostfrage sprechen. Ausgehend von der geschicht- I lichen Entwicklung Danzigs zeichnet et zunächst | den kulturpolitischen Werdegang und die kul- turdle Bedeutung dieser deutschen Stadt für Aus der proviuzialhaupistadi. Gießen den 24. Rovember 1932. I die Rechnungsablage der Stadtkasse für das ... Rj. 1929, ferner die Niederschlagung uncinbrmg. Spenden für die Wnternothnfe. lieber Außenstände zu dieser Rechnung. 3m An- _ . m i p ft p ne r schluß an die öfsentliche Sitzung wird eine nicht- Don der Geschäftsstelle der Gieslener ^fenlli^ Beratung stattsinden. für d°« W^rhM- , lä ° "L u u " g! °^r l Ä« Ml ?irS6Äe,& 1 P-,°r H^fchuhc, LnNLr°E?er°nft°I^ M? Ä 3a,^naÄm6^T®amint>Är m«t«r um gtanffurt a. W, f°mit °uch uon 6RiT^6<6»ü?«nm‘ltat,r6O'Cn' 2 ®amW Xwart“nn\e™^Ä9unner^mnn,To?: i SteS mben 5 Siu. fuhrt um 2. Dqember °->u 0 Uhr ab, am 3. unb «inderbös-^n 2 K^^ider 4. Dezember, zur Rück fahrt am 2.. 3., 4. Dezem- 5 Kkid«rfchür,chan, 2 schlüpfar. 2 Paar Damru: ^d-r^Pückr«ifa>^ '2 U6t (”>atcf,er Wen. 1 Paar Siudarhafen. 21 Wüyen. div-rfe ®meTbun3üUßlättinilUnG Stubierenben war ein solcher Rückgang bereits seit , .r , 1928/29 zu beobachten. In ber gleichen Zeit erhöhte für die Wmiernotynfe! sich aber bie Zahl ber weiblichen Stubcnten um ’ runb 34 Prozent. In bem nunmehr einsetzenben Zur Versorgung ber hilfsbedürftigen Familien Rückgana bes Frauenstubiums bürste sich neben ber unserer Stadt mit Lebensmitteln unb Bekleibungs- Wirtschaftskrise besonders der Einfluß der Unsicher- stückeu aller Art braucht bie winleruothilse fort- n.'Von^ben^l7 tito weibliches StubTe- lauf enb Gelb. Die bisherigen bankenswerten ren6en jm Reich find 11147, das sind rund 62Pro- Spenben haben schon manche Rot linbern Helsen, zent, evantzelisch, 4650, das sind rund 24 Prozent, aber ttuhd-m nuchf-hr°f-fiumn. n fuihoUfch,^ fonfef^. wenigstens ben bringenbflen Lrforbernlssen ent na|jum5( während die Erwerbung eines Reifezeug- fprechen zu können, muß jetzt bie nisses über das Realgymnasium usw. vorherrschend , , , . ist. Mehr als ein Drittel ber weiblichen Studenten Geldfammlung VCI Ollen JJlltbÜrQem sirebt das höhere Lehramt an, rund ein Fünftel durchg-führ. meröen. JrdmiUig, Summt« Sammlerinnen werden heute mit dieser Samm- nen) Viele wollen bibliothekarische Verwendung lung beginnen. Gebe jeder nach besten finden. Aus dem Gau Gießen-Wehlar wie- Gauklaffe l. Abteilung Gießen. II 1931/32 Wirtschaft Gauklasse I, Abteilung Grimberg. Unentsch. 6 vorher Gauklasse H, Abteilung 7. Spiel- um Gau klasse II, Abteilung 8. Nach Z)dtum 95,13 39,65 54'75 : 54,25 Banknoten. 6,1 01 26,75 : 27,25 s 5 o. H. 0 0 0 0 0 4,55 21,3 26 54 135 4,55 21,5 24^5 52,5 135 96,5 141,5 29 40 33 97 29 40,5 32 69 95,25 54 72 78,5 72,65 120 98 40,5 55,75 20 28,5 178,5 68,5 4,20 53,13 71,16 13,72 16,42 168,81 21,49 70,11 2,47 73,15 80,74 34,26 Gew. 4 2 2 1 0 0 1 2 5 bereits Pkte. 9:3 6:2 6:4 5:7 0:10 Pkte. 11:1 9:3 8:4 8:8 6:8 2:6 2:10 Verl. 1 Pkte. 12:4 12:4 10:4 10:4 9:7 8:8 8:10 7:7 5:11 2:16 1:11 und Spiele 6 4 Spiele 8 9 7 7 8 8 9 7 8 9 6 Spiele 6 6 6 8 7 4 6 behielt 97 39 54,25 21 27.9 177,5 67.75 Unentsch. 0 40,75 76,25 38,5 76 4,22 58,37 71,44 13,78 16,48 169,49 21,57 70,39 2,49 73,45 81,06 34,40 Gew. 5 4 4 4 3 1 1 Verein Garbenteich Großen-Vuseck Butzbach II Lich Niederweisel Heuchelheim Dutenhofen Steinbach 1900 Gießen III VfB. Gießen III Wieseck Garbenteich, Sn der ersten Rovemberhälfke hat die Belastung in allen Arbeitsamtsbezirken des Landesarbeitsamtes Hessen, mit Ausnahme im Arbeitsamtsbezirk Kassel, wo noch eine Abnahme zu verzeichnen war, zugenommen. Die Erhöhung des Bestandes der verfügbaren Arbeitsuchenden betrug 4911 oder 1,6 v. H. des Standes von Ende Oktober d. 2. Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 5488, also Verein Geilshausen Ulrichstein Grünberg Flensungen Villingen Geilshausen Oie Arbeiismarkilage im Bezirk des Landesarbeiisamis Hessen Emil H i r f ch f e I d hat am Mittwoch in Königsberg mit Fick. Johanna Schmalbach den Ehebund geschlossen. frankfurter Maichwes . . Sritzner........ Mainkraftwerke Höchst a. M. Süddeutscher Zucker . 6,5 3,4 3,45 3,45 56,75 61,5 43 29 18,5 44,5 42 160 I. ®. Farbcn-Jndustrte. Scheideanstalt..... Goldichmidt...... RütgerSwerke..... Metallgesellschaft. . . . 10 1 6,05 5,65 6,5 3,4 3.45 3,4 5,5 9,15 4,65 21,4 3,3 ' 3,4 3,4 | 5r5 | 4,5 21,25 I 54,75 46 4,65 Riebeck Montan . . . . Bereinigte Stahlwerke . Otavi Minen..... Kaliwerke Aschersleben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth . 33,25 70 96,75 55 73,25 73,75 122 113 41,75 78 39,5 78,5 97,5 58.25 63,75 43,5 94.4 19,25 46 35,75 42,75 159,5 Verein Leihgestern II Lichll Steinberg II Hochweisel Butzbach HI Muschenheim Niederweisel II Leihgestern II 5.9 5,75 5,8 6,4 3.3 3,4 3,35 . b . 8 . 0 . 6 10 i 6 . 8 , 0 . 8 4’A 10 . 6 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. io | 1 I 5,8 5,6 58,4 63 44 29 19 46 43 161 2 4 4 3 5 . 0 . 0 6 6 G I 6» 0 io teur-Achletik-Alnton erfüllt. Die Annahme erfolgte einstimmig und schon ab l. Januar 1933 soll in Amerika bei Leichtathletikfesten bas Metermaß angewandt werden. Kurze Sporinoiizen. Zum erstenmal wird im nächsten Jahre eine Rad-Rundfahrt durch die Schweiz für Berufsfahrer ausgeschrieben werden. * Für das Winter-Olympia 1936 tritt jetzt neben Garmisch-Partenkirchen, Schreiberhau und Schierke noch Krummhübel als Austragungsort auf. * Eine „Olympiade des Fernen Ostens" will im Jahre 1934 der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf Baillet- Latour, in Schanghai oder Melbourne zum Aus- trag bringen. Mehrere hundert der besten Ski- laufet aus aller Well hoben heute schon ihre Meldungen für die vom 6. bis 13. Februar in Innsbruck stallfindenden ?I8-Rennen abgegeben. Seinen 2 0 0. Trabersieg in dieser Saison feierte am Mittwoch, dem Tag seines 44. Geburt?" tages, der bekannte Trabfahrer Charlie Mills, der bereits 14 mal an der Spitze der erfolgreichen Fahrer stand. * Dülberg/Wissel nehmen als einzige deutsche Vertreter an dem am Montag beginnenden Sechstagerennen in Neuyork teil. 1;. . o 0 (> 6 9 33 70 97 55 72,65 73,13 121,75 114 41,25 77 39,75 78,75 39,13 130 98,75 39,9 55,65 20,4 40,5 28,4 180 68,4 97,5 : 56,75 I 61 I 43,25 । 29,25 92,9 19 ; 44,75 । 35 42 159 ! Gew. 5 5 5 5 4 3 4 3 2 0 0 Verl. 1 2 2 3 0 waren 54, 45 I 55 4,7 i schäft auf, die zugleich in beachtlicher Spielstarke hcroortrat. Lollars II. stand in der vorigen Serie an zweiter Stelle. Bieber hat an Spielstarke gewonnen. (Im vorigen Jahre stand die Mannschaft an letzter Stelle.) Steinbachs II. hat sich auf berr 4. Platz durchgerungen. Krofdorf nimmt zum ersten Male an den Verbandsspielen teil. 1900 Gießen IV. hatte sich im Vorjahre die Meisterwürde erringen können, fiel aber jetzt sehr zurück. Dem Verein Dutenhofen scheint es noch an geeignetem material zu fehlen. Verl. 2 2 0 0 1 2 0 1 1 2 1 Unentsch. 1 2 2 2 3 3 5 3 5 7 5 konnte, so steht dieser Frankfurter Kampf zur Zeit im Bordergrund des Interesses der Boxwelt. Man ist um so gespannter darauf, Qteufel wieder einmal in einem deutschen Bing zu sehen — seine meisten Kämpfe hat der Westdeutsche im Ausland ausgetragen — weil ja die Gefahr besteht, daß uns auch dieser Mann bald nach Amerika entführt wird. Reusels Frankfurter Gegner ist der bereits erwähnte Engländer Willie Al nto i n. Ein zwar in Deutschland weniger bekannter, aber doch sehr guter, schneller und hartschlagender Monn, der in England zu den größten Hoffnungen des brill- schen Boxsports gezählt wird. Alntoin Hot im letzten Jahre allein zehn Kämpfe durch k. o. gewonnen. Sein Londoner Kampf gegen Reusel wurde als „mörderischer Fight" charakterisiert. Reusel wird also am Samstag in Frankfurt nicht nur eine „Schau" geben, man wird ihn in einem harten Kampf sehen. Dem Hauptkampf steht ein bemerkenswert gutes Rahmenprogramm zur Seite. Sranffurf und Nürnberg ohne Hallensportfeste. Die geplanten Hallensportfeste in Nürnberg und Frank,urt sind in diesem Jahre vom Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband nicht genehmigt worden. In der Begründung heißt es, daß diese Beranstaltungen in den letzten Jahren ziemlich hohe Fehlbeträge aufzuweisen hatten und auch in diesem Jahre das finanzielle Risiko zu groß ist. Auch Amerika bekommt Metersystem. Der anläßlich der 10. Olympischen Spiele in Los Angeles von den europäischen Sportführern vorgebrachte Wunsch, auch in den USA. in der Leichtathletik das metrische System Anzuführen, wurde auf einer Tagung der amerikanischen Ama- ,, Großen - Buseck, Butzbach Sieinbach gehörten bereits in der Spielzeit ________ der Gauklasse I an: Gießen III stieg auf, Dutenhofen qualifizierte sich ebenfalls. Die anderen teilnehmenden Mannschaften wurden, ohne hierzu qualifiziert zu fein, zur Gauklasse I geschlagen. Das geschah besonders aus wirtschaftlichen Erwägungen. Man hofft dadurch den Spielbetrieb völlig aufrechterhallen zu können. 32,13] 69,25 ! 95 I 54,5 I 72 j 78,25 72,5 20,65 in ! 40,25 75,75 38,75 77,5 38,4 97,5 38,65 54,4 40 27,65 177,5 67.75 A.E.S.......... Bergmann....... Elektr. LieferungSgesellschast Licht und Kraft ..... Felten & Guilleaume. . . Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen . . . Rheinische ElekmzitLt . . Schuckerr & Qo...... Siemens L Halske .... Lahmeyer & Co...... Buderus........ Deutsche Erdöl..... Gelsenkirchener..... Harnener........ Hoesch Eisen....... Ulse Bergbau...... Ilse Bergbau Genüsse . . Klöcknerwerke...... Mannesmonn^öhre» . . ManSselder Bergbau . . . Oberschlei. Kokswcrkc . . Phönix Bergbau..... Rheinische Braunkohl«. . Rhetnstahl....... Rach den vorläufigen Feststellungen der 2Ir> beitsämter wurden Mitte Rovember 317 870 Ao , seine bisherige Spielstarke bei. Die Mannschaft stand bereits im vorigen Jahre an zweiter Stelle. Steinberg behauptete ebenfalls seinen Platz. Hochweisel, Butzbach III, Muschenheim, Lich II und Niederweisel traten zum ersten Male auf den Plan. beitsuchende und 307 631 Arbeitslose gezählt. Die Zunahme war in den Arbeitsamtsbezirken Darmstadt und Treysa mit 5 bis 5,1 v H. verhältnismäßig am stärksten, erheblich noch in den Bezirken Fulda, Limburg, Marburg und Riederlahnstein. Die Entwicklung innerhalb der einzelnen Berufsgruppen läßt sich nicht übrrfthcn, da eine Aufgliederung der Bestandszahlcn der Arbeitsuchenden nach den einzelnen Derufsgruppen für den Stichtag vom 15. Rovember nicht erstellt worden ist. Da die Arbeitsämter mit der Durchführung der Almstellungsarbeiten vom allen zum neuen De- rufsverzeichnis beschäftigt sind, entfällt zu ihrer Entlastung während der nächsten drei Monate die Auszählung nach Derufsgruppen zu Monatsmitte. Das neue Verufsyxrzeichnis für die Arbeils- marffffatiflif wird mit dem Stichtag vom 1. Januar 1933 zur Einführung gelangen. Die Aufgliederung der Bestandszahlen der Arbeitsuchenden nach der Systematik des neuen Berufs- o o o o 0 . 7 . 0 . 0 . 0 . 6 . 0 12 577 mehr zu als die der verfügbaren Arbeitsuchenden. Reichsschuldbuchforderungen je 0,25 v. H. höher bei relativ lebhaften Almsätzen. Ferner hielt die Rachfrage nach Kommunalobligallonen, die bis zu 1 v. H. gewannen, an, und auch Goldpfandbriefe waren etwa 0,25 bis 0,5 v. H. höher. Reu- besitzanleihe 6,70, Schuhgebietsanleihe 5,90. Allbesitzanleihe 57,5, Reichsbank 128,5, Buderus 41,75. Harpener 78,5, Mannesmann 55,75, Rheinstahl 68,5, Phönix 28,5, AEG. 33,25, Bekula 108,5. Demberg 63. Conti Gummi 110,5, Licht & Kraft 96,75, JG.° Farben 97 bis 96,5, Gesfürel 73,25, Lahmeyer 113, Schuckert 73,75, Schö.ferhof-Dinding 142,5, Reichsbahn-Vorzugsaktien 90,60, Ha- Pag 17. Die ländlichen Sportvereine im Gau Gießen- Wetzlar beteiligen sich auch in diesem Jahre neben öen Mannschaften der Veline der Städte Gießen und Wetzlar lebhaft am Verbandsspielbetrieb. Eifrig ist man allenhalben bemüht, die Position zu verbessern und mancher erbitterte Kampf wird auch auf jenen Spielfeldern ausgetragen, die nicht von Tausenden umlagert fein können. Um einen Ueber-- biirf über den Stand der Spiele in den Gauklaffen zu vermitteln, seien nachstehend die Tabellen dergegeben, die rasche Information gestatten. Fußball-Länderkampf Oesterreich-England. Für dieses wichtige Länderspiel, das am 7. Dezember in London stattfinden wird, werden auf beiden Seiten große Vorbereitungen gemacht. So führten die Oesterreicher am Mittwochabend ein Probespiel der möglichen Mannschaft gegen den Drigittenauer AC. durch. Dieses Probespiel. das 2:1 für die Auswahlmannschaft ausging, hatte aber nicht den gewünschten Erfolg, da sich die Englandfahrer zu offensichtlich schonten. Es wurde daher auch durch die 4000 Zuschauer in nicht mißzuverstehender Weise Stellung gegen die Rationalmannschaft genommen. Der Wiener Der- bandskapitän will daher das nächste Probespiel unter Ausschluß der Oeffentlichkeit durchführen. Die Auswahlmannschaft spielte in folgender Aufstellung, die auch die wahrscheinliche für London ist: Hi den (WAE.); Rainer (Vienna), Sesta (W2lC.); Mock (Austriä), Smistik (Rapid), Rausch (Austria); Zischeck (Wacker), Gschweidl (Vienna), Sindelar (Austria), Schall (Admira), und Vogel (Admira). Walter Aeusels boxt in Frankfurt. Don Waller Reusel, dem westdeutschen Schwergewichtsboxer, sagt man seit seinem großen Sieg über den Schwergewichtsmeister des britischen Empire, Larry Gains, daß er „in den Spuren Schme- lings" wandele. Sein Aufstieg hat denn auch etwas frappierendes an sich, er hat sich fast noch "rapider und ungetrübter vollzogen als der Echmelings. 1929 trat der Dochumer erstmalig als deutscher Schwergewichtsmeister der Amateure in den Vordergrund. Er war damals 19 Jahre alt. 2lls er dann wenig später Berufsboxer wurde, setzte eine selten gesehene Siegesserie ein. Reusel hat in den zwei Jahren über 30 Kämpfe ausgetragen, von denen er nicht einen einzigen verlor. Allein 17 Kämpfe gewann fcer Westdeutsche durch k. o. Seine schwersten Kämpfe führten ihn in London gegen den Engländer Willie Alntoin und in Paris gegen den DHu» latten Larry Gains. Beide Kämpfe getoann der Deutsche nach Punkten. Seit diesem Pariser Kampf gegen Larry Gains reißen sich die Groh-Ringe um ihn. 'S'a Reusel bislang nur von der Frankfurter Festhalle für einen Kampf verpflichtet werden Frankfurter Abendbörse freundlich und leicht gebessert. Frankfurt a.M, 23.Rov. An der Abend- börse beschränkte sich die Umsatztätigkeit in der Hauptsache auf den Rentenmarkt, während am Aktienmarkt mangels jeglicher Anregung das Geschäft sehr gering war. Die Stimmung war aber freundlich und zum Teil konnten sich neue Besserungen um Bruchteile eines Prozentes durchsetzen, besonders am Montanmarkt. IG.-Farben eröffneten mit 97 v. H. unverändert, bröckelten aber im Verlaufe auf 96,5 v. H. ab, während im übrigen die Kurse gut behauptet blieben. Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesitz und <% Gefierteid)l|d>e ©olBtetue . 4,20% Oefierreichische SÜBenenir 4% Ungarische Goldtente .... 4% Ungarische Staatsrevtr v. 1910 *¥i% beSfll. von 1918..... 6% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische floUanlcihc von 1911 4% Türkische Bagdadbaho-Anleihe Serie I . . <% öeSfll. Serie ll . . ... 5% Sumin, veretnh. Rente v. 1903 eretalj.8lenlcb.l913 4% «nmäntjche verechch. Rente 8Ä% i Anatolier ... Verzeichnisses wird erstmalig für den Stichtag von Ende Januar 1933 erfolgen. Die Entlassungen haben auch während dieser Berichtszeit in den Außenberufen, also in der Landwirtschaft und Gärtnerei, der Industrie der Steine und Erden und im Baugewerbe, weiterhin st ä r k e r a n g e h a l t e n als in den übrigen Berufen, doch sind weitere Entlassungen besonders auch noch im Gastwirtsgewerbe und im Holzgewerbe erfolgt. Infolge der zum Teil beendigten Zuckerkampagne hat auch die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden im Nahrungs- und G e n u ß m i 11 e l g e w e r b e zugenommen. Der Beschäftigungsgrad in der ch e- mischen sowie in der Lederindustrie war dagegen weiterhin verhältnismäßig günstig, was auch in der chemischen Industrie durch Belebung der Wachswarenindustrie, größtenteils jedoch nur saison- mäßig bedingt ist. 3u der Arbeitslosenversicherung wurden 30 724, in der Krisenfürsorge 57 183 hauptunlerslül- zungsempfänger gezählt. Gegenüber den Bestandszahlen vom Ende Oktober hat sich danach die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um 173 erhöht, in der Krisensürsorge ist sie um 1802 zurückgegangen, so daß sich in beiden Unterstützungsarten zusammen eine Abnahme um 1629 ergeben hat. Bei Notstandsarbeiten waren Ende Oktober d. I. insgesamt 6687 Personen beschäftigt; von diesen waren 512 Wohlfahrtserwerbslose. Die Zahl der aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung unterstützten Kurzarbeiter ist zurückgegangen; sie betrug in der letzten Septemberwoche rund 9700, in der letzten Oktoberwoche nur noch 8100. den, der nie in Frage stand. Beide Mannschaften traten in folgender Aufstellung an: Universität: Lott; Niemann, Schott; Schorr- kopf. Loht, Becker; Wolf, Schmidt, Ploch, Acker, Schott. «tadtmannschaft: Balser (VfB.); Birkenstock (1900), Fischer (1900); Schmidt (1846), Wagner (1846), Mohr (1846); Reitz (1846), Schmidt (MTV.), Krämer (MTV.), Betz (1900), Vetter (1846). Es entwickelte sich ein überaus heftiger, manch mal auch harter Kampf, der von Anfang bis zum Ende mit unvermindertem Eifer geführt wurde. Die Mannschaft der Universität war bedeutend überlegen, sicherer in der Ballbehandlung, rascher im Angriff, entschlossener und weitaus .jielficfjerer im Torwurf. Hier tat sich besonders der Frankfurter Acker, wie auch der Halbrechte Schmidt mit Bombenwürfen hervor. Für die Universität ist das Ergebnis um so bedeutsamer, als die Mannschaft das erste Mal in dieser Aufstellung spielte. Es eröffnen sich günstige Perspektiven. Die Stadtmannschaft spielte weniger einheitlich. Man sand sich nicht gut, einige spielten egoistisch, in der Kombination waren sie ihrem Gegner nicht ebenbürtig, auch in der Ballbehandlung unterlegen. Mancher Ball wurde über und neben die Latten gejagt, manche günstige zwingende Chance nicht ausge- nützt. Zwar kämpfte die Mannschaft mit großem Eifer, die Verteidigung manchmal reichlich hart, die Erfolge der Studenten konnten aber nicht verhindert werden. In schönen Kombinationen brachen jene immer wieder durch und zur Halbzeit lautete das Ergebnis bereits 7:3 für die Universität. Balser im Tor patte keinen sehr guten Tag, einige Bälle waren aber auch unhaltbar, da die Studenten sehr placiert warfen. Gleich nach der Pause gingen sie wieder durch und beschlossen einen hervorragenden Angriff mit einem unhaltbaren Tor. Bald lautete das Ergebnis 9:3. Dann kam die Stadtmannschaft vorübergehend auf (da von der Universität ein Verteidiger verletzt für einige Zeit ausschied), sie verkürzte auf 9:4, die Universität erhöhte auf 10:4, die Kombinierten holten mit 10:5 auf, und während gegen das Ende des Kampfes die Studenten etwas nachließen, konnten beide Parteien noch je ein Tor erzielen. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Der Schiedsrichter Geismar (1846) amtierte völlig korrekt. Handball: Universität — Stadtmannschast 11 6. Mit wenig Glück trugen die Studenten am vergangenen Samstag ein Fußballspiel gegen die 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1900 aus. Nunmehr trat auch die Handballmannschaft der Universität auf den Plan und spielte gegen die Stadtmannschaft, um hierbei einen sicheren Sieg zu lan- Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Divid.nde an. - Reichsbankdiskont 4 o. H., Schultheis Patzenhofer . . . Lllu ('ällgememe Kunstseide) Bemverg........ Zellstoff Waldhof..... Benftoff ältfjaffenbarg . . , Dessauer Gas....... Daimler Motoren..... Deutsche Linoleum ..." Dienftein & Koppel .... Leonhard Tietz...... SveuSka......... Thade.......... Amerikanische Roten....... Belgische Noteu......... Dänische Noten......... lenMche Noten......... französische Noten........ Holländische Noten........ Italienische Noten....... Norwegische Noten........ Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Roten........ Schwedische Noten. ....... Schweizer Noten......... kpanische Noten...... . . . Ungarische Roten........ 7 95,4 : io 141,25 0 29 1 o 39,65 i öl 33 ! , , und Villingen ______ _________ würdige Vertreter der Gauklasse I. Ulrichstein und Flensungen stiegen auf. (Brünberg war ursprünglich der Gauklasse I zugeteilt, mußte aber infolge technischer Schwierigkeiten in die Gauklasse II zu- rücktreten. Villingen büßte in diesem Jahre sehr an Spielstärke ein. Philipp Hotzmann......0 Zementwerk Heidelberg.... 4 Zementwerk Karlstadt.....0 Waytz & «Drehtag......0 Verein Spiele Gew. Verl. Unentsch. Pkte. Lollar III 8 5 1 2 11:5 Lollar II 5 4 1 0 9:1 Bieber 6 4 0 2 8:4 Steinbach II 5 3 0 2 6:4 Krofdorf 6 3 0 3 6:6 1900 Gießen IV 7 2 0 5 4:10 Dutenhofen II 7 0 ö 7 0:14 Lollar stellte zum ersten Male eine dritte Mann- Frankfurt a. 2Z1. ■Berlin Schluß« Iure Schluß!. Abend« bSrse Schluß» für# Schluß!. Ulittag« börsc Datum 22-11- 23-11. 22.11. 23-11. 6% Dfuriche Retchsanleche v. 192. 72,5 73 72,5 73 b% ebcm.7A.Dt. RelchSanl. 6.1929 87,5 89,5 87,75 89 6*A% Bcunn-Anleihe von 1930 . Deutsche Aul.-Wldl.-Schuld mH 72,5 73 72,5 73 AuSIol..Rechten....... 56,5 57,5 56,4 57,13 Desgl. ohne Auslol.-Rechto . . S°Lehem 856He1i- Bollsfiaat 1999 6,55 6,7 6,5 6,7 (rudiatjlb. 102%)...... Oberheften Provinz-AnleHe mil 66,5 67,5 67 67,75 AuÄof.-Rechten...... Deutsche Komm. SammelabL 55 55,25 — — Anleihe Serie 1...... 51,75 52,75 51,5 52,75 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Qolppfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hnp.-Ban! 79,25 79,7 — — Goldple 16 unkündbar bis 1936 614% ehern. 4yt% Franks.Hyp.- Bank Liau Pianvbrtese . . . — 79,4 — — 82,5 82,75 - — 6%% ehem. 4%% Rhetnifche Ht>v..Banl.Llau.^Soldp!c. . . 82,75 83,4 — _ 6% ehem 8% Pr. LandcSpsand. brWanftai Psandbriese R. 19 «% ehern. 7% Vr. San verpfänd- n.5 77,5 77 77,5 bricfanftali. 'Bfanbbriefe R. io 77,5 77,5 - — »ramiun u. jji. Berlin Schlußkurs Schlüße. Abendbörse Schlußkurs Schlüße. Mittag« börfc Datum 22.11. 23.11. 22.11. 23.11. vawvurg-Ämerua Pare. . . » 16,75 17 16,4 Hamburg-Südam. Dampfschisf. o Äanla Dampfschiff . . . i Norddeutscher Lloyd.....< 17.75 18,13 28,5 17,65 27 18 A.G. für Berkehrswefen Akt. . C 60 41,5 41 49 9S Berliner HandelSgesellschast . 4 90 90 89,5 89 S Commerz, und Privat-Bank. 0 Darmstädter und Nationrübauk 0 53,5 53,5 53,5 53 5 - Deutsche Bank und Disconio-Gesellschast . o 75 75 75 75 Dresdner Bank...... o 61,75 61,75 61,75 61,75 RetchSbank.......i: 127,5 128,5 126,9 128,25 Frankfurt a.M. Berlin Schluß- kurs Schlußk. Abend« börs- Schluß« kurs Schlußk. Mittag« börle' 22-11. 23-11. 22.11. 23.11. — 25,4 26,25 25,25 25,75 17,4 17,25 17,5 17,25 103 104,5 103 104 109 110,5 109,5 110 166 166 166 167,25 22-November 23-November Amtliche fflelD Notierung Srie> Amtliche Geld Notierung Arte« Heisings orS . 6,014 6,0/6 6,024 Wien. . . . 51,95 52,05 51,95 52,05 12,435 Prag . . . Budapeg. . 12,465 12,485 12,465 Sofia . . . 3,057 3,063 3,057 3,063 169,52 70,42 71,67 73,47 13,80 0,897 4.217 58,41 21,53 16.505 81,08 34,46 81,98 0,851 0,296 5,646 12.78 Holland . . 169,18 169,52 169,18 OSlo.... Kopenhagen. 70,08 71,43 70,22 71,57 70,28 71,53 Stockholm London. . . Buenos Wrel Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schwei» . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio be Ian.. Jugoslawien. Lissabon . . 73,18 13,74 0,898 4,209 58,29 21,55 16,475 80,92 34,40 81.82 0,839 0,294 5,634 12,76 73,32 13,78 0,902 4,217 58,41 21.59 16,515 81,08 34,46 81,98 0,841 0,296 5,646 12,78 73,33 13,76 0,893 4,209 58,29 21,55 16,465 80,92 34,40 81,82 0,849 0,294 5.634 12,76 Berlin, 23.November_______ «elb Ertef ”1.8 Ach bti AMlNtl n «"ÄL Kewal Der! Äff L WllschB- eben d- angrenjenben beugen befraget werben müsse. Die starke, mit Aufw geführte Propaganda Dj leit' im 'Huslanbe, öie un Lchri len unb Suajern Stellen in den einzelne marsch der Wahrheit ur wenbigkeit einer Revi nicht mehr aushalten, t Parlamentarier unb 3o len, aus eigener A Zustände in ber Ufrar deshalb sogar eine Hei Loslösung ber l beim Völkerbund einge Angüsse ber polnischen lungnohme ber össentlil niens haben biefe Ans« stärkt, wie insbesondere Lloyd George in Dr(o Südgabe des W Deutschland als b Wbensberuhigung be betonte, bah die Frage nicht mehr aus ber Di Sicherheit in Europa diese Worte in ganz G sehen erregt, als Llvyl Zeichnern oes Frieden Die Enttäuschung, polnische Staat durch gegen die Bedüchch'e eigenen naturgegebene) gunften einer rein militi tonrue nidft belfer M die natürliche hyn Weichsel, um beret nn Polen abgetreten m flnben lieft unb.ich Men Polens im Fy Mitteln durch den Ä Hafens Gdingen a len die Hillel, welche von Gdingen unb feim mit Ober^ei'ien aufqe beute auf insgesamt 6! Zum Ausbau der auf bch Weise zur Ber uerkehrs beigetragen, t Wartungen der ediöpfi ^ages erfüllt urZ ®en aufgaben der jels teilzunehmen. Seit! LÄS ■Mllung nß S.Ä*. ZW !'e englische auPf°01 zu einem „Ä.?n ff Island und ? X 2Qfens bereiten Hn bereits l. 5 “bei che2lbu)ür' '5I we| ^trag Ä des bu, ä ^e'ftQQtes ^^ K'chen 3eif ?nen 9er ?tilgens ?r ?°ch 51 bjn.ru'eni, Q[sn.s Um i bi5? «Unit" »LÄ