nr. 502 (Erftes Blaff 182. Zahrgang 8re!tag, 27. Dezember 1952 Erlcheini «agltch,auh« Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siebener Familienblätter Heimat mBild DieSchollr Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte e 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bet Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, üernfprechanschlüsse unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten. Anzeiger Siehe«. Postscheckkonto: Lranlfurtam Main 11686. Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vn'ck vnd verloo: vrühl'sche Univerfitäls-Vuch- vnd Steinöruderei H. Lange in Sieben. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Schukyraße 7. Annahme von Anzeige« für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher, Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzoorfchrist 20u , mehr. Chefredakteure Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton vr H.THyriot; für den übrigen Ted Ernst Dlumfchein und für den Anzeigenteil i.D.TH.Kümmel sämtlich in (Biegen. Die deutsche Landwirtschaft an der Jahreswende. OerReichsernährungsministersprichtimRundsunküberGian-undAufgabenderLan-wirtschast Berlin, 22. Dez. (WTB.) 3m Rundfunk hielt der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Frhr. v. Braun, einen Bortrag über das Thema „Die Landwirtschaft an der Jahreswende". Er führte u. a. aus: Die Wiederherstellung der Ertragsfähigkeit der Landwirtschaft konnte im Jahre 1932 nicht erreicht werden. Gerade in den typisch bäuerlichen Gebieten des Watens, Südwestens und Rordens, deren Schicksal auf das engste mit dem Gedeihen der Di eh. und Milchwirtschaft verbunden ist, hat sich die Lage ausgesprochen verschlechtert. Die Verkaufserlöse der Bieh- uni) Milchwirtschaft waren im letzten 3ahr um mehr als 2 Milliarden Mark niedriger als im Wirtschaftsjahr 1928/29. Die Rot unserer Dauern trifft auch schwer die S i« d l u n g , auf die unser Boll für die Zukunft große Hoffnungen setzt. Denn die Erzeugnisse der Diehw.rifchaft sind die typischen Produkte der Arbeit des Siedlers. Wenn Schweine und Rinder, wenn Schmalz und Butter nichts bringen, dann kann auch der Siedler trotz härtester Arbeit nicht vorwärts kommen, ja er kann auch, wie sich gezeigt hat, seine Zinsen und seine Tilgungsraten nicht abzahlen. Die Getreideernte reichte erstmalig feil Jahrzehnten zu einer überreichlichen Deckung des einheimischen Bedarfs aus. Dadurch entstand für die Ge- treldepolitik eine recht fchwierige Lage. Trotz, dem gelang es. von der großen Ernte bereits etwa die Hälfte wenigstens zu Vorkriegspreifeu unterzubrin- gen.' Die Gewährung einer Ausfall- bürgfdjaft für die Düngemittellieferung im Herbst ermöglichte die Durchführung einer geordneten - Herbstbestellung. Am Kartoffelmarkt wurden durch Aufkauf von 110 000 Tonnen Kartoffelflocken, durch Erhöhung des Spiritusbeimischungszwanges und Durch Ausbau des Stärkemehlbeimis chungzwangs ausgedehnte Aufnahmemöglichkeiten für auftretende Lleberscyüfse geschaffen. Dem Ansturm der Rekordernte an Kartoffeln konnte damit wenigstens einigermaßen begegnet werden. A«f Dem landwirtschaftlichen Kreditgebiet wurde ein Fortschritt dadurch erzielt, daß die Preußische Zentralgenossenschaftskasse zur Deutschen Zentralgenosienschachs.affe umgewandelt und auf das Reich übernommen wurde. Hand in Hand damit ging die Sanierung des ländli- chenGenossenschastswesens, die wiederum Voraussetzung einer Ausgestaltung des 21b- satzwesens und stärkerer Durchorganisation der landwirtschaftlichen Warenmärkte ist. Don nicht zu unterschätzender Bedeutung haben sich die Maßnahmen schließlich auch für eines der drückendsten Kapitel der Landwirtschaft, für die Z i n s l a st , ausgewirkt und werden dies, wie ich annehme, weiter in verstärktem Maße tun. Das Vorgehen gegen die Zinsspannen im landwirtschaftlichen Kreditapparat Hand in Hand mit der Senkung des Reichsbankdiskonts und der Zinsen für den Hypothekarkredit brachte insgesamt für die deutsche Landwirtschaft eine Senkung der Zinslast auf den Vorkriegsstand. Während im Wirtschaftsjahr 1931/32 die Landwirtschaft noch rund eine Milliarde Mark an Zinsen aufbringen mußte, wird die gesamte Zinslast im Wirtschaftsjahr 1932 33 wahrscheinlich nur noch etwa 643 Millionen Mark betragen. Die Handelspolitik ist eines der aller- wichtigsten und vielfach weit unterschätzten Mittel für den Wiederaufstieg der Landwirtschaft. wir werden — wie ich hoffe — durch die in letzter Zeil erfolgte Kündigung unserer Handelsverträge mit anderen Ländern die Lösung unerträglicher Zollbiu- düngen der wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse erreichen und durch autonome ZoNgeslaltuog und andere geeignete handelspolitische Maßnahmen den Preisdruck der vom Weltmarkt nach Deutschland zu niedrigsten Preisen hereinströmenden landwirtschaftlichen Produkte auffangen, wir wollen weiter dafür eintreteu, daß der Deutsche nach Möglichkeit inländische Produkte verbraucht uad sie den ausländischen vorzieht. Zweifellos kann auf dem Gebiet der binnen» wirts cha s tlichen Organisation noch manches erreicht werden. Es gibt meist, wie beispielsweise beim Getreidebau, keine andere Möglichkeit der Beeinflussung des Produktionsumfangs als über den Preis. Der Preis ist das natürliche Steuerungsmittel für eine Produktion. Er wird im nächsten Jahr, wenn die Landwirtschaft nicht von sich aus bei der Frühjahrsbestellung große Zurückhaltung im Getreidebau auferleLt, auf weite Sicht gesehen, die Produktions- einschrön-kung beim Getreide erzwingen. Keine staatliche Maßnahme ist besser als der Preis in der Lage, wieder gesunde Preisverhältnisse am Ge- treidemarkt zu schaffen. Als weiteres wird der Landwirtschaft U n - k o fte ns e n kun g empfohlen. Leider sind die Möglichkeiten der Unkostensenkung für^den Einzelnen außerordentlich begrenzt; denn Steuern, Soziallasten, die Preise für industrielle Bedarfsartikel, Zinsen, Löhne, das alles sind Faktoren, die von dem einzelnen Landwirt nicht beeinflußt werden können. Und doch muß ein Ausgl ei ch zwischen den Produktionskosten der Landwirtschaft und den Preisen für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse geschaffen werden. Die Verpflichtung, an diesem Punkt mit aller Kraft zu arbeiten, besteht nicht nur für den Staat, sondern auch für die Wirtschaft selbst. Als letztes der Rezepte zur Sanierung der Landwirtschaft wird empfohlen, auf die Hebung der Kaufkraft der Städter zu warten oder diese in erster Linie anzustreben. Richtig ist es, daß die Kaufkraft des Städters beim Absatz der landwirtschaftlichen Produkte heute eine sehr wichtige Rolle spielt. kein Bauer darf außer adjt lassen, daß in den Städten fünf bis sechs Millionen Arbeitslose monatlich einen Unterstützungssatz von weniger als 50 RM. beziehen, und daß diese Unterstützungen neben den Ausgaben für Wohnung und Heizung nur noch zu kümmerlichster Ernährung hinreicht. Auch die Lohn - und Gehalts- Verhältnisse der noch in Arbeit befindlichen städtischen Bevölkerung haben sich in den letzten Jahren so verschlechtert, daß sie zwangsläufig eine Einschränkung der für Lebensmittelluschafsuag zur Verfügung stehenden Mittel zur Folge hatten. Es ist nicht leicht, zwischen diesen Kaufkraftverhältnissen und der Notwendigkeit, der Landwirtschaft zu helfen, den Ausgleich zu finden. Irgendwie muß diese Aufgabe aber gelost werden. Die Aktion der Reicysregierung zur Winterhilfe mit einem Gesamtaufwand von 37 bis 38 Millionen Mark stellt hier einen Schritt dar. Sie eröffnet für Fleisch, Brot, Milch usw. durch die Verbilligung mit Reichsmitteln Absatzmöglichkeiten, die ohne die Verbilligung durch Reichszuschüsse einfach nicht vorhanden wären. Bei voller Berücksichtigung der durch die geschwächte Kaufkraft gegebenen Verhältnisse darf man aber nicht vergessen, daß die Kaufkraft eben doch nur einer der preisbildenden Faktoren ist, der gleichberechtigt neben den anderen Faktoren wie Einfuhr und Jnlandproduktton steht. Als Endergebnis meiner Betrachtungen möchte ich feststellen, daß es kein irgendwie geartetes alleingültiges Rezept für die g.-genroärtig zu treibende Agrarpolitik gibt. Keine Schlagwortpolitik kann uns helfen. Eine organische Agrarpolitik ohne Schlagworte ist der 'Weg, der gegangen werden muß. Es gilt nicht, wirtschaftliche Theorien durchzusetzen und zu verwirklichen, sondern es gilt, „das wirtschaftlich Vernünftige zu tu n." Es sollten alle, die deutsches Korn bauen und deutsches Brot brechen, einander nicht als Gegner, sondern a l s Weggenossen betrachten, die zusammen gehalten werden durch gemeinsames Wut und durch deutschen Boden. Das berliner Echo zur Erklärung Paul-Voncours. Berlin. 23. Dez. (TU.) Zu der Regierungserklärung des Kabinetts Paul-Doneour, die am Donnerstagnachmittag im französischen Parlament verlesen wurde, nehmen vorläufig nur wenige Blätter Stellung. Der „Lokal-Anzeiger" schreibt u. a.: Die von Paul-Boncour gegebene Auslegung der Genfer Fünfmächteformel bedeute nichts ame^es als lc.t Entschluß, die „Ab- rüstungs"-Konferenz im bewährten Sinne ihrer Chef-Regisseure Paul-Boncour, Denesch und Po- litis rein formell weiterlaufen zu lassen und bedeute darüber hinaus in ihren letzten Worten eindeutig den Versuch einer erneuten Sicherung der grundsätzlichen Bestimmungen Des Diktates von Versailles. — Die A Z." jagt, Deutschland müsse der Regierungserklärung Paul°Dcn:ours Die Tatsache entnehmen, daß die „Fortsetzung der Politik Herriots" auch in dem Sinne zu verstehen ist, daß von seinem Rachfolger ein wirklich konstruktiver Beitrag auf dem Gebiete der Abrüstung und Gleichberechtigung nicht erwartet werden kann. — Die „V o s s i s che Zeitung" hebt unter Hinweis aus die Stellungnahme Paul-Doncours zur Abrüstungskonferenz hervor, daß kein Funke einer schöpferischen 3dee sichtbar werde, keine neue Brücke zur Verständigung geschlagen werde. Es bleibe bei der selbstgefälligen Feststellung, daß Frankreich einen konstruktiven Plan in Genf vorgelegt habe, den auch die neue Regierung verteidigen wolle. Die französische Sicherheitsthese habe er in einer Form proklamiert, Die sich von den früheren Erklärungen Tardieus nur wenig unterscheide. Das Blatt nennt Paul-Boncour den Platzhalter Herriots und sagt, am Ende der Wintersaison werde wohl wieder ein von Her- riot geführtes Ensemble die französische Szene beherrschen. — Der Börsen - Courier bezeichnet die Erklärungen über Abrüstung und Gleichberechtigung als von einer Deutbarkeit, die sie wie weiche Stacheln wirken lasse. Sie bedürften einer sehr genauen Prüfung auf den letzten Sinn, in dem der Anwalt des „konstruktiven Planes" sie wolle verstanden wissen. Vor dem Frühjahr keine Initiative der USA. in der Schnldensrage. Warum Roosevelt seine Mitarbeit verweigerte. Washington, 22. Dez. (WTB) Präsident Hoover hat Jemen Telegrammwechsel mit dem zukünftigen Präsidenten Roosevelt veröffentlicht. Der Präsident begleitet die Veröffentlichung mit der Bemerkung: „Gouverneur Roosevell hält meinen Vorschlag, die außenpolitischen Probleme gemein- s a m zu bearbeiten, für unerwünscht. Ich respektiere seinen Wunsch. Meine Regierung wird daher lediglich etwa auskommende Fragen bearbeiten, ohne d i e neue Regierung jedoch irgendwie zu binden." Präsident Hoover hatte vorgeschlagen, daß Oberst House oder Owen D. Ä o u n g zum Vorsitzenden einer Kommission ernannt werde, die sich aus beiden Parteien zusammensetzen und mit jedem der Schuldner st aalen einzeln verhandeln solle Er hatte dabei auf die Verbundenheit von Schulden, Rü st ungen und Wirtschaftsfragen hingewiesen und weiter in Vorschlag gebracht, daß dieselbe Delegation auch diese drei Probleme behandeln solle. Der zukünftige Präsident lehnt in seinem Antworttelegramm ab, irgendwelche Vorschläge zu machen, da er sich dadurch zum mindesten moralisch binden würde, ohne bis zum 4. März verfassungsmäßig irgendwelche Funktionen ausüben zu können. Rooievelt betrachtet die vom Präsidenten angeführten drei Probleme als vollkommen getrennte Gebiete. Er stimmt zwar dem in Genf unterbreiteten Plan Hoovers über die Abrüstung zu, glaubt aber nicht, daß schnelle Ergebnisse zu erwarten seien, obwohl eine Begrenzung der Rüstungen und die Abschaffung gewisser Angriffswaffen heilsam auf die Schuldenfrage und die Weltwirtschaft einwirken dürften. Durch die Stellungnahme Roosevelts ist die Annahme, daß die Schuldenfrage noch unter der Regierung Hoovers behandelt werden würde, endgültig als erledigt zu betrachten. In republikanischen Kreisen herrscht starke Verstimmung über Roosevelts Entscheidung, für die von demokratischer Seite angeführt wird, daß Roosevett viel bessere Fortschritte machen würde, wenn er am 4. März, am Tag der Uebemahme seines Amts, .völlig neue Verhandlungen beginne. Roosevelt könne auch schwer eine bevorzugte Behandlung des Auslands und besonders Frankreichs befürworten, solange nicht Maßnahmen für eine Erleichterung der Hypothekenschulden auf amerikanischen Farmen und Eigenheimen getroffen sind. Die Unabhängigkeit der Philippinen. Washington, 22. Dez. (WTD.) Die gemeinsame Konferenz der Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats, in der die Frage behandelt wurde, welche Art von Gesetzgebung erforderlich sei, um denPhilippinen die Unabhängigkeit gewähren zu können, hat zu einem vollständig befriedigenden Abschluß geführt. Cs wurde ein Abkommen getroffen, wonach den Inseln inzehnIahre n volle Unabhängigkeit gewährt werden soll. Eine allmähliche Erleichterung der Einwanderungsbestimmungen und der Handels- mäßigen Bindungen wird darin gleichfalls vorgesehen. Die Vereinigten Staaten behalten sich a 11 e militärischen und m a r i n e tech n i s che n Maßnahmen auf den Inseln für alle Zeit vor. Der Präsident soll gebeten werden, mit den auswärtigen Regierungen in älnterhandlungen darüber einzutreten, daß die Inseln, nachdem ihre Unabhängigkeit verwirklicht ist, als neutrale Zone erklärt werden sollen. Der Senat hat dies Abkommen bereits angenommen. Es wird nun dem Repräsentantenhaus zugeleitet werden. Oie Weltarbeitslosigkeit. 84MittiardenMarkAusgaben für die Unterstützung von 24 Millionen Arbeitslosen. Genf, 23. Dez. (TU.) In einem Bericht des Internationalen Arbeitsamtes über die Arbeitslosigkeit in der Wett wird u. a. festgestellt, daß die Arbeitslosigkeit ausnahmslos in allen Ländern stark gestiegen sei uni) bereits ein Viertel, in einigen Ländern s o • gar ein Drittel der gesamten Arbeiterschaft umfasse. Die Not dieses Winters werde alles übersteigen, was in diesem Jahrhundert schon erlebt worden sei. Die im Laufe der letzten zwei bis drei Jahre für die Arbeitslosen zu zahlenden Unterstützungsgelder hätten sich in den meist eil Staaten verdreifacht und vervierfacht. Der Bericht macht dann ausführliche Angaben über die B e - 1 a ft u n g der Haushalte der einzelnen Staaten durch die Arbeitslosenunterstützungen. Die Unmöglichkeit, für einen großen Teil der Arbeiterschaft die notwendigsten Anschaffungen zu machen, wirke lähmend aufJndustrie und Landwirt« sch a f t. In dem Bericht wird schließlich auf Grund von Untersuchungen in 24 Ländern festgestellt, daß die Unterhaltung von 24 Millionen Arbeitslosen bisher rund 84 Milliarden Mark gekostet habe. Die außerordentlich kritische Lage führt zwangsläufig zur Erörterung der Frage einer allgemeinen Herabsetzung der Arbeitszeit. Oie Gewerkschaften und das Kabinett Schleicher. Narm für sachliche Arbeit. Berlin, 22. Dez. (TU.) Im „Alarm" schreibt der Vorsitzende des ADGB., Theodor Leipart, die Gewerkschaften müßten verlangen, daß die Regierung Schleicher es ernst nehme mit ihrem Vorsatz, Arbeit zu schaffen. Da die Regierung ent- schlossen zu sein scheint, aus den schweren politischen und psychologischen Fehlern der letzten Monate zu lernen, und da sie anscheinend ein Gefühl dafür habe, daß der Kampf, den gerade die deutsche Arbeiterschaft in den letzten Jahren gegen die tägliche Not geführt habe, die tieffte Bewunderung verdiene, so würden die Gewerkschaften zunächst abwarten, ob die Taten der Regierung ihren Worten entsprechen würden. Jetzt komme es einzig und allein auf eine produktive Politik an. Wenn ein Schiff vom Untergang bedroht sei, würden es nicht die retten, die im Kampf mit den Wellen s i ch über d i e beste Navigation streiten, sondern allein der, der den Mut zum Handeln aufbringe, wenn noch theoretisch bessere Möglichkeiten zur Steuerung des Schisses bestehen sollten. Der Bundesvorsitzende des GDA., Gustav Schneider, schreibt in der gleichen Nummer des „Alarm" u. a.: Nichts ist schlimmer als Ermattung in einem Zeitpunkt, in dem nach menschlichem Ermessen die Wendung zum Besseren beginnt. Jetzt muß entschlossen gehandelt werden. Die Arbeitslosen brauchen Arbeit. Nachdem die Deckung der privaten Initiative nicht geglückt ist— es könnte sogar gesagt werden: durch politische Experimente vereitelt wurde — muß der Staat eingreifen. Es gibt nur noch eine Möglichkeit, den verkrampften Arbeitsmarkt aufzusockern: ein Arbeitsbeschaffungsprogramm der öffentlichen Hand. Alle Bedenken müssen zurückstehen, denn die theoretischen Auseinandersetzungen haben schon allzulange gedauert. Wer Arbeit schäfft, bringt den Arbeitslosen Selb ft» vertrauen, dem ganzen Volke neue Hoffnung und eine Entspannung der parteipolitischen Gegensätze, die dem wirtschaftlichen Wiederaufbau weit schädlicher sind, als die Parteifanatiker glauben. Oer Gran-Chaco-Girett. Auch hier die Vermittlung des Völkerbundes erfolglos. Genf, 22. Dez. (TU.) Die militärische Auseinandersetzung Bolivien - Paraguay ist trotz des unmittelbaren Eingreifens des Völkerbundsrates und des Washingtoner Neutralen Ausschusses noch immer nicht beigelegt worden. Paraguay hat am Donnerstag dem Generalsekretär des Völkerbundes mitgeteiU, daß es den Vermittlungsoorschlag des Neutralen Ausschusses a b 1 e h n e , da nach dem Vorschlag bolivianische Truppen auch weiterhin Zwcidrittel des Chacogebietes b e - setzt halten würden. Paraguay verlange: 1. Vollständige Räumung des Chacogebietes durch die bolivianischen Truppen. 2. Entwaffnung der Truppen. 3. Feststellung der wahren Urheber des Krieges. Demgegenüber fabelte Bolivien, daß es den Vermittlungsoorschlag grundsätzlich a n - nehme, jedoch seien infolge der scharf ablehnenden Hallung Paraguays zunächst weitere Verhandlungen überflüssig. Der Neutrale Ausschuß hat den Generalsekretär des Völkerbundes verständigt, daß er an feinem Vermittlungsvorschlag e, der eine gerechte, den Interessen der beiden Länder Rechnung tragende Regelung enthalte, fest Halle. Die Fviedensvermitllung des Völkerbundsrates, der in diesem Falle die eigentlichen Verhandlungen ausschließlich dem Washingtoner Ausschuß überlassen hatte, ist somit bisher in Südamerika ebenso erfolglos geblieben, wie im Fernen Osten. f k t t 2 n ti (i 3 i n l. s t r 1 i i i 5 1 s 1 i LarovonderAnklagedesMineids freigesprochen Oer pr vatkläger Veifchek bezahlt die Kosten. Berlin, 23. Dez. (2D 16. Funkspruch.) Das Landgericht sprach heute nach sechsmonatiger Verhandlung des Prozesses gegen Geheimrat Caro den Angeklagten von der Anklage des Meineids frei. Dem Nebenkläger, Laros Schwiegersohn P e l s ch e ck, einem Sohn des bekannten tschechischen Kohlenmagnaten, wurden die ko st en des Verfahrens und die dem Angeklagten erwachsenen ko st en auferlegt. In der Begründung des Freispruches wird gesagt, daß dos Gericht alle Verdachtsmomente erwogen habe, ober es sei zu der veberzeugung gekommen, dah nicht nachgewiesen ist, dah der Angeklagte die Mitgift nicht gegeben habe. Ls müsse zwar, wenn keine Mitgift gegeben sei, die Quittung gefälscht sein. Ls sei unwahrscheinlich bei dem Verhältnis Laros zu seiner Tochter, dah Laro keine Mitgift gegeben habe. Line besondere Belastung sei der Lid Ignaz Petfcheks in Auhig. Das Gericht nehme nicht an, dah Ignaz petschek einen wissentlichen Meineid geleistet habe, aber es halte es für möglich, dah petschek nach zwölf Jahren die Quittung einfach vergessen habe. Lin Racheplan Laros sei ebenfalls unglaubwürdig. Schliehlich spreche auch gegen seine Schuld, dah er immer darauf gedrungen, daß Ignaz petschek vor einem deutschen Gericht als Zeuge aussage. Das Gericht sehe nach allem als nicht widerlegt an, dah Laro die Mitgift gegeben habe und zweitens, dah er die von ihm beschriebene Quittung erhalten habe. Der Vorwurf der Lidespflichtverlehung falle also zusammen. Nach Aufhebung der Sitzung wurde Caro vor dem Gerichlsgebäude von einer großen Menschenmenge empfangen, die in Bravorufe oucbrach. Photographen und Filmoperateure hatten vor dem Gericht Ausstellung genommen. Caro nahm, einen Blumenstrauß in der Hand, weinend in seinem reich geschmückten Auto Platz, während Polizeibeamte sich bemühten, hie Menge, die Verwünschungen gegen die Petscheks ausstieß, zu zerstreuen. Wie wir hören, werden die Vertreter des Nebenklägers Dr. Petschek gegen die Freisprechung Geheimrat Caros Berufung beim Reichsgericht beantragen. Die Kosten des Prozesses, die dem Nebenkläger auferlegt worden sind, sind noch nicht berechnet worden, dürften sich aber — entgegen phantastischen Schätzungen — um 1000 00 bis 150000 Mark herum bewegen, da sie sich ja nur aus den eigentlichen Gerichtskosten, den Gebühren für Zeugen und Sachverständigen (von denen die letzteren das meiste kosten werden) und den gesetzlichen Gebühren der Verteidiger zusammensetzen. Natürlich werden die privatim vereinbarten Honorare, die Dr. Petschek nicht zu ersetzen hatte, bedeutend höhere Summen ausmachen. Aus alter Welt. Frecher Juwelenraub in Hannover. Mit einer Dreistigkeit, die trotz allem, was man in neuerer Zeit schon erlebt hat, ihresgleichen sucht, wurde in Hannover ein großer Raub von Brillantenschmuck ausgoführt. Am Hause des Juweliers Richard Levin fuhren zwei Unbekannte in einem dunkelfarbigen Kraftwagen vor. Einer von ihnen sprang heraus, zerschlug mit einem, in Papier gewickelten Backstein die große Schaufensterscheibe des Ladens, riß mit größter Geschwindigkeit ein Tablett mit Brillantringen heraus und sprang wieder in das Auto. Ohne daß einer der vielen Passanten der verkehrsbelebten Straße es zu hindern vermochte, fuhr der Kraftwagen in schnellstem Tempo davon, um die kostbare Beute, dis einen Wert von etwa 20 000 Mark hat, in Sicherheit zu bringen. Das Auto trug das Erkennungszeichen IP 2881, das aus dem Herkunftsbezirk Schleswig-Holstein schließen läßt, falls es nicht gefälscht sein sollte. Firma hat ein Zehntel des Wertes der geraubten Schmuckfachen für deren Wiederherbeifchoffuna und bis zu 2000 Mark Belohnung für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Drei Todesurteile im Lemberger Ukrainer-Prozeß. Mit drei Todesurteilen hat dieser Tage der Protest gegen die vier Ukrainer-Mitglieder der geheimen ukrainischen Militärorganisation vor dem Lemberger Ausnahmegericht geendet., Tie Angeklagten Danhlyßyn, Dilas und Zu- rakowski wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Sache des vierten Angeklagten K o s s a k wurde dem gewöhnlichen Gerichtsverfahren überlassen. Die drei zum Tode verurteilten Goaren des Raubüberfalls auf das Po st amt Grodeck bei Lemberg angeklagt, i Den Ueberfall haben sie ihren Aussckgen gemäß I auf Befehl ihres Geheimbundes als Terror- I a kt zu dem Zweck vollführt, für die Organisation I Geld zu beschaffen. Die Sach« des Mordes gegen I den Regierungsabgeordneten Holowko, der im August v. 3. in Truskawiec verübt wurde, wird nach Erklärung des Staatsanwalts Gegenstand eines gesonderten Verfahrens bilden. Cs ist auffallend, daß es der Polizei bislang nicht möglich gewesen ist, in diese dunkle Mordgeschichte etwas Licht zu bringen. vom Auto ersaht und schwer verletzt. In dem Dorf Weiler bei Bingerbrück bemerkten spielende Kinder infolge des dichten Nebels ein herannahendes Personenauto zu spät und versuchten sich auf die Gartenmauer am Straßenrand zu retten. Der Wagenführer bremste so stark, daß das Auto infolge des Glatteises ins Rutschen kam und gegen die Gartenmauer geschleudert wurde, auf der der elfjährige Karl Scheid Zuflucht gesucht hatte. Ein Bein des Kindes geriet zwischen Mauer und Auto: dabei wurden die Fleischteile von dem Bein- knochen gerissen. Der Knabe wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ihm das Bein amputiert wurde. Er liegt hoffnungslos darnieder. Den Wagenführer dürfte keine Schuld treffen. Mordkol in einem memelländischen Dorf. 3n dem memcllündist.,en Dorf Grabuppen wurde ein bestialischer Word entdeckt. Als der Besitzer Schnell sein 30jähriges Dienstmädchen Emilie Platuschaite wecken wollte, war die Kammer des Mädchens leer. Man durchsuchte das ganze Gehöft und fand das Mädchen im Diehstall ermordet auf. Der Kopf war fast ganz vom Rumpfe getrennt Reben der Leiche fand man eine schwere Kartoffelhacke, an der Dlutspuren und Haare des Mädchens klebten. Dem Morde muß ein erbitterter Kampf vorausgegangen fein. Die Kriminalpolizei nahm den 17jährigen Kutscher Ewald Matze lei fest, an dessen Kleidern frische Blutspuren bzw. frisch gewaschene Stellen gesunden wurden. Zwischen dem Kutscher und der Ermordeten bestand seit langem eine heftige Feindschaft. Aus -er Provinzialhauptstadt. AZeihnachtsferien. Als wir noch Kinder waren und versuchten, für unser Butterbrot etwas Marmelade oder Bienenhonig zu fordern, lehnte das die sparsame Mutter ab. „Das können sich nur Leute leisten, die zwei Häuser haben", sagte sie. Wenn ich heute von meinen Kindern das Wort „Weihnachtsferien" höre, fällt mir manchmal meine Mutter ein, die uns ein doppeltes Bestreichen des Brotes nicht erlaubte. Hier aber in diesem Wort sitzt die doppelte Freude: Weihnachten, das schönste Fest für die Kinder: Ferien, ein Wort von seltsam starkem Wohlklang für jedes Schülerherz! Und trotz der Fallen, die ja unsere deutsche Rechtschreibung in fast allen schönen Wörtern stellt, können es die kleinsten Kinder richtig schreiben, dieses Wort: Weihnachtsferien! Es zeigt sich auch schon hier die Wahrheit des allen Sprichwortes: Lust und Lieb' zum £>ing, macht jede Müh' gering! Wir wissen alle, daß nach den schönen Sommermonaten, wenn Ernte- und Herbstferien vorüber sind, in der Schule ziemlich scharf gearbeitet werden muß. Da kommen nun diese Ferien wie gerufen. Die Kinder werden am heutigen Tage erleichtert aufahnen. Für zwei Wochen sind sie schulfrei. Da kann jeder treiben, was er will. Und wenn das Wetter hält und die Eisbahn bleibt, bann haben sie keine Angst vor den nächsten Tagen. Vielleicht fällt auch gar noch Schnee! Das wäre herrlich! Weiter kommt hinzu, daß es jetzt an Weihnachten keine Zeugnisse mehr gibt. Auch dies ist für viele eine große Erleichterung. Wie oft mischte sich früher in die Freude und in die Weihnachtshoffnung eine trübe Ahnung von allerhand Zahlen, die immer größer als eins und zwei waren! Und unter manchem Weihnachtsbaum fehlte die rechte Stimmung weil gar noch eine kleine Bemerkung über ^künftige Ereignisse an Ostern unter den Noten land. All dies gibt es nicht mehr. Unbekümmert, orgenlos liegen die nächsten Wochen vor unserer Jugend. Zu diesem Wonnegefühl über die freien Tage gesellt sich der feste und starke Glaube unserer Kinder an die Herrlichkeit des Weibnachtsfestes. Etwas wird es schon geben, denken sie wohl alle, wenn Vater und Mutter abwehren und von den schlechten Zeiten reden. Und sicherlich haben die Kinder auch recht, denn für sie wird immer noch etwas zu erschwingen sein. Schon ein kleines Geschenk macht da große Freude. Tag für Tag haben sie nun gezählt, sorgfältig den Abreißkalender studiert, ob nicht bald der 23. ist. Nun ist es so weit. Die Kinder stehen am Vorabend großer Ereignisse. Schon morgen können sie schön in den Tag hineinschlasen, dann das Weihnachtsbäumchen schmücken und mit klopfendem Herzen den Heiligen Abend erwarten. Unfern Landkindern aber sind die Weihnachtsferien die schönsten Tage im ganzen Jahre. Nun können sie wirklich einmal ausruhen. In den andern Ferien gab es immer noch etwas Arbeit draußen im Feld. Da mußte kräftig zugegriffen werden. Nun aber sind die paar häuslichen Verrichtungen rasch erledigt, und draußen wartet die glatte Eisbahn ... Hoffen wir, daß ihnen der Wettergott keinen Strich durch die Rechnung macht und sie sich alle gut erholen können. Sie haben es nötig und müssen neue Kraft sammeln: denn im neuen Jahre beginnt das längste und schwierigste Semesterstück, das bis Ostern dauert. P. Oer postdienff an den Weihnachisfeieriagen. Das Postamt Gießen hat für die Weihnachts- tage folgende Anordnungen für den Postdienst getroffen: Samstag, 24. Dezem der : Schalterdienst bis 16 lUhr wie werktags, ab 16 Uhr nur noch 1 Annahme von Telegrammen und Gesprächen? Briefkastenleerungen wie werktags, die beibeit letzten Leerungen fallen aus: Orts-Driefzustel- lang, Orts-Geldzustellung, Orts-Paketzustellung und Land-Zustellung erfolgen wie werktags: Der- zollung von Weihnachtspostpaketen beim Haupt- zollomt von 7.30 bis 13.30 Ähr. Sonntag, 25. Dezember: Schalterdienst wie Sonntags: außergewöhnliche Briefkaftenlee- rung von 6.15 bis 7.30 21 hr, die Leerung von 8.30 bis 9.45 Ähr fällt aus, Briefkastenleerung am Rachmittag wie Sonntags: Orts-Brieszuste^ lang wie Sonntags, aber keine Geldzustellung, Ortspaketzustellung von 8.30 bis 13 älhr, eine Dries- und Paketzustellung nach allen Landorten. Montag, 26. Dezember : Schalterdienst und Briefkastenleerung wie an Sonntagen, der übrige Bestelldienst fällt aus. Hauptzollamt und Iveihnachtspostverkehr. Zur Abfertigung von Weihnachtspostfenbungen, die aus dem Auslände eintreffen, sind die Amtsräume des Hauptzollamtes Gießen, ßiebigftr. 8, am ersten Weihnachtsfeiertag von 10 bis 12 Ahr geöffnet. Hessische Landwirtschaftliche Woche. Die Hessische Landwirtschaftliche Woche wirb vom 3. bis 5. Januar 1933 in Darmstadt stattfinden. Mit der Tagung ist ein Vortragskursus verbunden, der folgende Vorträge bringen wirb: Dienstag, 3. 3 an u ar: Dr. Schindler vom Deutschen Landwirtschaftsrat über „Der Kampf der landwirtschaftlichen Veredelungserzeugung um die Erhaltung und Erweiterung ihres Absatzes auf dem 3nlandmarkt"; Dr. S ch m i t t von der landwirtschaftlichen Versuchsstation Darmstadt über „Die Voraussetzungen für die beste Wirksamkeit der künstlichen Düngemittel unter besonderer Berücksichtigung ber Phosphorsäure-Düngemittel"; Mittwoch, 4.3anuar: Professor Dr. K r ae- mer, Direktor des Tierzuchtinstituts ber Universität Gießen, über „Die Fleckviehzucht und ihre Bedeutung für die hessische Landesrindviehzucht"; Kreis-Oberinspektor Braun, Radolfzell, über „Umstellung im deutschen Obstbau"; Donners- tag, 5. 3 a nu ar: Direktor Straßburger dvn der Landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft Darmstadt über „Aktuelle Fragen in der Ge- treideverwertung": Direktor Feldmann, Köln, über „Wirtschaftskrise im genossenschaftlichen Geld- und Kreditgeschäft". Die Veranstaltungen der landwirtschaftlichen Fachvereine und Organisationen bringen folgendes: Diens- t a g, 3. 3 a n u a r: Landesversammlung des Hessischen Landbunbes mit dem Hauptthema „Der Verzweiflungskampf des hessischen Bauernstandes (vier Redner). Mittwoch, 4. 3 an u ar: Hauptversammlung des Vereins zur Förderung der Grünlandwirtschaft in Hessen und des Hessischen Silorings, verbunden mit Silo» Futterschau und Vortrag von Dr. Hildebrand, Königsberg, über „Die Silo-Futterbereitung in der bäuerlichen Wirtschaft": Generalversammlung des Landes-Pferdezuchtvereins für Hessen mit Vortrag von Tierzuchtdirektor B ö l l h o f, Münster i. W. Donnerstag, 5. 3 an u ar: Bezirksbe- sprechung des Verbandes ber hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften und seiner Zentralstellen: Versammlung des Landesverbandes der landwirtschaftlichen Haussrauenvereine für Hessen. Daten für Freitag, 23 Dezember. 1827: der österreichische Admiral Wilhelm von Tegethoff in Marburg an der Drau geboren; — 1865: der deutsche Heerführer Herzog Albrecht von Württemberg in Wien geboren; — 1870: Rom wird Hauptstadt 3taliens. 13 Fortlktzung Nachdruck verboten Set Am ooi M Roman von Margarete Anlelmann. Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale) 3oe war klug genug, die Vorteile zu sehen, me ein Geben mit dem Fürsten mit sich brachten. 6ie wäre mit ihm gegangen, auch wenn sie nicht bettelarm gewesen wäre. Der alternde Fürst war bald völlig im Banne der Frau. Es bauerte nicht lange, und seine Geliebte beherrschte ihn, konnte von ihm haben, was sie wollte. Wenn ihr an einer Ehe mit dem Fürsten gelegen gewesen wäre, hätte er sie ohne weiteres geheiratet. 2(ber 3oe wollte nicht gebunden sein. Riemand konnte wissen, was noch kommen würbe. Rikolai Potapow überschüttete 3oe mit jebem erdenklichen Luxus. Sie besaß die herrlichsten Kleider, den kostbarsten Schmuck; sie besuchte Theater und Bälle; sie machte weite Reisen. Trotz der Eifersucht und ber Wachsamkeit des Fürsten verstand sie es, andere und jüngere Männer zu betören. Dis sie endlich selbst die Liebe fennenlemte und mit einem jungen Rumänen auf und davon ging, dem alten Manne nichts hinterlassend als einen kalten Abschiedsbrief .Don da an begann ein abenteuerliches Leben für 3oe Rowakowska. Zwei Monate nur dauerte die Liebe zu Karol Korku, dann kam ein anderer an die Reihe, ein Italiener, mit dem sie nach Paris ging. Zu spät erst merkte sie, daß sie einem Hochstapler und Verbrecher in die Hände gefallen war; dann erst, als sie allein und verlassen In ber Srofjen Stadt sah, als ber Italiener mit ihrem eld unb ihrem Schmuck bavongegangen war. 3oe wäre in der Gosse verkommen, wenn sie nicht den deutschen Maler gefunden hätte, Hans Paris arbeitete unb ber sich in ba« bildschöne Mädchen verliebte. Gr nahm sie m L Dlodell unb als seine Freundin, und die beiden verlebten in 3talien zwei glückliche 3abre, die immer verklärt in 3oes Erinnerung standen. u Hans Richter mußte 3talien fluchtartig verlassen, ohne daß er 3oe mit sich "Amen tonnte Gr mußte sofort in den Krieg unb fiel schon in den ersten Monaten. rsn ^Hweiz geblieben, mit dem wenigen Geld das ber Maler ihr hatte geben über gelang es 3oe, sich als Pflegerin durch bas Leben zu schlagen. Krieg zu Ende war, das Inter- nationale Geben wieder pulsierte, hielt sie eS auf ihrem stillen Posten nicht mehr aus. Die kam nach Monte Carlo, und dort lernte sie den Mann kennen, ber ihr Geben unheilvoll umbiegen sollte: Titus van 3olliet, einen belgischen Hochstapler. Zetzt wußte sie erst, daß sie nie zuvor in ihrem Geben einen Mann geliebt hatte. Mit einer rasenden, gierigen, unersättlichen Giebe hing sie an diesem Menschen, ber alles mit ihr anfangen konnte, was er wollte. Titus van 3olliet hatte 3oe bald da, wo er sie brauchte. Gangfam und allmählich erzog er sie zur Verbrecherin. Mit kleinen Warenhaus- und Hoteldiebstählen fing es an. Dann, als 3oe sah, dah sie Erfolg hatte, merkte sie selbst die kribbelnde Freude am Verbrechertum, wurde sie immer gewandter unb immer großzügiger in der Entwicktong ihrer verbrecherischen Fähigkeiten. 3hr Aussehen und ihr Giebreiz waren ihre beste älnterstühung. ileberall, wo bas bilbschöne, zarte Geschöpf auftauchte, war eS von einem Kreise von männ- licpen und weiblichen Freunden umringt. 3hr süßes Gesicht, ihre Unschuld, ihre Kindlichkeit bezauberten die Menschen, und man zog sie überall sogar in- die exklusivsten Kre.se. Sie wurde zu Bällen unb Privatfestlichkeiten eingeljiden. Unb niemand wäre auf den Gedanken aetommen, das entzückende Mädchen des Dieb- stahlS zu beschuldigen, so oft auch Schmuckgegen- ftänbe unb anbere Kostbarkeiten bei solchen Gesellschaften verschwunden waren. 3o:s un'chulds- volles Kindergesicht, ihr labhlikes Wesen täuschten immer und überall. Die ließ sie sich mit Titus zusammen in der rri sehen. Sie wohnten immer im selben Hotel, aber sie kannten sich nicht, wenigstens nicht vor der Welt. Daß sie sich des Rachts heimlich trafen, wußte kein Mensch. Titus van 3olliet war ein schöner und sehr eleganter Mann. Er galt als reich, und er tat alles, diesen Rimbus aufrechtzuerhalten. Daß er falsch spielte, war sein Geheimnis und die Quelle seines Reichtums. Dkit Gelassenheit faß er stundenlang am Bakkarattifch, keine Miene verziehend, wenn er an manchen Abenden hohe Summen verspielte. So lange, bis er die Zeit reif fand, feinen Coup to^ulaffen. Er war so geschickt, daß er nicht zu entlarven war. Aber er brauchte unheimlich viel Geld; die Tausender zerrannen ihm nur so unter den Sünden. Deshalb war er entzückt, als er in 3oe endlich die Partnerin gefunden hatte, die er brauchte und die er seinen Zwecken nutzbar machen konnte. Skrupel kannten die beiden nicht; auch darin paßten sie vorzüglich zueinander. Die brandschatzten ihre Umgebung, wo eS ging. Zahre hindurch führten sie dieses Geben. An allen mondänen Plätzen tauchten sie auf: überall baß gleiche Spiel treibend. Unb es war wunderbar genug, daß man bisher keinen von ihnen erwiscyt hatte. 3oe liebte Titus nach wie vor mit glühender Leidenschaft; auch er hing an 3oe, deren Geschmeidigkeit ihn entzückte. Aber — wertvoller war sie ihm noch als Gehilfin. 3eht waren sie schon seit einigen Wochen in Berlin. Ter letzte Winter war schlecht gewesen und unergiebig. Sie hatten keine großen Fänge machen kö.iren, dir Menschheit war ausgepowert; es war schwer, zu Geld zu kommen. Und dabei rann das wenige, was erbeutet worden war, wie immer, unter den Händen weg. Ein ordentliches Hotel konnten sie sich schon nicht mehr leisten, sie wohnten in einer kleinen Pension; hier hatte 3oe das Qnferat gefunden. Es mußte etwas geschehen; die Leute im Hotel sahen sie schon mit scheelen Augen an, weil sie die Rechnung lange nicht mehr bezahlt hatten. Ohne sich weiter um Titus zu kümmern, hatte 3oe ihre Toilette beendet. Sie sah fabelhaft aus in ihrem dunkelblauen 3ackenkleid mit dem Silberfuchs und dem kleinen Hütchen. 3hren Kleiderfundus hatten sich beide erhalten; ohne dieses Handwerkszeug waren sie verloren, das wußten sie. Eine halbe Stunde später meldete sich 3oe Rowakowska beim Portier des Hotels „Adlon"; ein Liftboy führte sie hinauf in das zweite Stockwerk. • Magdalene Winter war fast ein wenig müde. Achs Damen waren schon dagewesen, ohne daß ihr eine davon sonderlich gefallen hätte. ©ie wollte keine dieser ein wenig armseligen, larmoyanten Damen, denen man bie Srjiebung unb bie Äinöerftube zwar an ber Nasenspitze Sa? •’ a .. ouch bie Langweile unb die ilnmög- lichkeit, amüsant zu sein unb angenehm. Eine war spießbürgerlicher gewesen als die andere; alle hatten sie angeftaunt wie ein Wun- bertier als ob sie noch nie eine Frau in einem schwarzseldenen Phmma gesehen hätten. Rein, das war alles nichts. Sie hatte eigentlich keine Lust mehr, heute noch mehr Damen zu empfangen. Ra, diese eine wollte fte sich noch ansehen. Der Rame klang nicht schlecht: 3oe Rowakowska. Vielleicht, daß eS enb- lich doch etwas war. Interessiert sah sie auf, als sie die neue Bewerberin jetzt vor sich stehen sah. Die sah ganz anders aus als alle bie übrigen. Unter dem kleinem bunteiblauen Strohhütchen quollen braunrote Locken hervor, die ein feines Gesicht überschatteten Das dunkelblaue Kostüm faß wie angegossen, bie ganze Erscheinung wirkte damenhaft unb doch mondän. Graziös, elegant, raffiniert fast — so ungefähr hatte sie sich ihre Gesellschafterin vorgrstellt. „Gnädige Frau...!" Wie voll und schön diese dunkle Stimme klang; es war angenehm, sie zu hören. „Haben Sie schon einmal einen ähnlichen Posten bekleidet. Fräulein Rowakowska?" fragte sie, nachdem die ersten Sätze gesprochen waren. „Eigentlich nicht, gnädige Frau! 3ch bin zwar sehr viel gereift, aber immer mit Verwandten, habe allerdings hier unb da Gesellschafterin bei ihnen gespielt..." „Sie sind keine Deutsche?" „Rein, ich bin Russin, habe aber viele 3ahre in Deutschland gelebt. 3ch spreche ebenso perfekt deutsch wie russisch, französisch, englisch unb italienisch." Magdalene war entschlossen, 3oe Rowakowska zu engagieren. Ein Gkückszufall hatte biese Frau zu ihr geführt. „Wie alt finb Sie, wenn ich fragen darf?" „Dreißig 3ahre, gnädige Frau!" „Dreißig 3ahre? Oh, ich hätte Sie für viel jünger gehalten. Sie sind also fünf 3ahre älter als ich, das paßt mir sehr gut. 3ch glaube fast. Sie finb das Richtige für mich." „Oh, gnäbige Frau...!" „3a, ich will Sie engagieren! Was bisher da war, war nichts für mich. Sie gefallen mir. 3ch suche keine Angestellte, sondern einen Menschen, ber zu mir paßt, dem ich vertrauen kann, der mir freundschaftlich nahesteht. Unb es scheint mir, baß Sie ber Mensch finb, ben ich suche." „Sie machen mich glücklich, gnäbige Frau, burch fo viel Güte unb Freundlichkeit..." „Erzählen Sie mir, bitte, etwas von sich, da- mit ich weiß, mit wem ich gufammenleben werde", bat Magdalene. 3oe Rowakowska berichtete. Sie erzählte von ihrer 3ugenb in dem polnischen Gutsbesitzerhause, von ber Liebe ihres Vaters, bog alles so, wie es für sie am vorteilhaftesten war. Sie erzählte von ihrem „Stiefbruder" Titus van 3olliet, der nach dem Tode ihres Vaters liebevoll für sie S-sorgt hatte, durch eine unglückselige Veickettung bon Ereignissen um fein Vermögen gekommen toar unb ihr jetzt nicht mehr helfen tonnte, so' baß sie gezwungen war, sich selbst chr Brot zu verdienen. Magbalene Winter war sehr befriedigt von dem, was sie erfuhr. Tas alles bestätigte ihre gute Meinung unb ihr Gefallen an dem schönen Mädchen. Schnell war alles erledigt, bie Bedingungen festgesetzt. (Fortsetzung folgt.) soielhi iftori tineit »• berich polij6 Ma etwa nach" Miz Jin aüär durch in 6( dem auf «Dior M Mi niinal W, einem tafl ° geftot Schla 0ora. werbi »• 6(iii grupp klbah Ml i Aieife dem a Mtgli gend zin-Li viele abend famrm dicht I tonnte Freud radsch Eigen Front -ab e der L sei, d raben Dtfet Dieter Ma Stätte Ziele trelent ner! er in der D (ung l bas 1 pries. Beste 'Jlotof öahur terlan der ( ÄuM tigtn Stahl Sich! grups wechs heiter lief d eine l aller ♦♦ ■ am 1 nacht- unter ben ? lieber dem 1 selben nehm, Mpr über: ber gestrigen Neuyorker Börse blieb ohne Einfluß. Im Durchschnitt betrugen die Besserungen 0,25 bis 0,75 v. H. Stärker befestigt lagen Reichsban anteile und Süddeutsche Zucker mit 3 o. H. Der relativ günstige Abschluß der Krupp- Werke hielt einiges Interesse für Montan werte wach, so daß an diesem Markte Besserungen von 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Am Chemie-, Kunst scide- und Schiffahrts-Aktienmarkt ergaben sich Erholungen bis zu 0,65 v. H. Am Eloktromarkt gaben Be- füfa und Lechwerke Augsburg leicht nach, ©esfüre* len war im Verlauf bis zu 1 v. H. fester, AEG. und Siemens waren behauptet. Von Einzelwerten gewannen Deutsche Atlantik-Telegraph 2,40 o. H^ Gebrüder Iunghans 0,25 v. H. Am Rentenmarkt setzte Altbesitzanleihe zu« nächst um 58,25 v. H. unverändert ein, sväter war sie auf 59 v. H. gesteigert. Späte Reichsschuldbuch« forberungen waren mit 74,50 behauptet. Am Auslandsrentenmarkt setzten Ungarn ihre Aufwärtsbewegung auf 6,80 v. H. fort. Rumänen lagen et« was schwächer. Am Pfandbriefmarkt zeigte sich Interesse für Goldpfandbriefe, und auch Kommunal« und Liguidationspfandbriefe tendierten fest. Todesfall durch Paratyphus. V Gedern, 22.Dez. Der Paratyphus hat heute in unserer Stadt ein Todesopfer gefordert. An dieser gefährlichen Krankheit starb der 45 Jahre alte Sattler- und Polsterermeister Wilhelm W i e ß n e r, der als tüchtiger Geschäftsmann in unserer Stadt und in der Umgegend geschätzt wurde. Erwerbslosenkrawalle in Frankfurt. WSN. Frankfurt a. M., 22. Dez. In den heutigen Abendstunden kam es in den Haupt- geschälts st raßen der Stadt, namentlich auf der Zell, zu Demonstrationen von Erwerbslosen. An mehreren Stellen, besonders vor den großen Kaufhäusern, bildeten sich plötzlich größere Gruppen von Erwerbslosen, die fortgesetzt „Hunger" riefen. Die Polizei griff überall energisch ein und zerstreute die Ansammlungen. In einem Falle wurde bei der Säuberungsaltion ein Polizeibeamter von den Demonstranten so arg bedrängt, daß er sich nur durch Abgabe einiger Schreckschüsse befreien konnte. Es sind einige Festnahmen erfolgt. Erwerbswsendemonstration in Darmstadt. WSN. Darmstadt., 22. Dez. Heute vormittag demonstrierte eine Anzahl jüngerer Erwerbsloser vor dem hiesigen Stadthaus und forderte im Sprechchor eine Winterbeihilfe. Die Polizei räumte die Straße und nahm einen Demonstranten mit zur Wache. Plünderungsversuche in Mainz. WSN. Mainz, 22. Dez. Gestern abend versuchten die Demonstranten, die aus der Seiler, und Korbgasse überraschend herauskamen, ein Lebensmittelgeschäft am Liebfrauenplatz zu plündern. Sie schlugen eine Fensterscheibe ein und entwendeten verschiedene Gegenstände. Die rasch eintreffende Bereitschaftspolizei verhinderte weitere Ausschreitungen. Die Täter enttarnen unerkannt. Kirchenpräsideni Schulin f. WSA. Frankfurt a. M, 22. Dez. Am 20. Dezember ist der Präsident des Evangelischen Landeskirchenrats Frankfurt a. M.. D. Richard Schulin, nach kurzer Krankheit im 70. Lebensjahr gestorben. Der Verstorbene war seit 1. Oktober 1919 Konsistorialpräsident im Rebenamt und stand seit 11. Februar 1925 an der Spitz« der Frankfurter Landeskirchenverwaltung. Rach dem Wegfall des landesherrlichen Kirchenregiments hat er den Llmbau der Frankfurter Kirchenverfassung geleitet und die neue Verfassung der Landeskirche • zur Durchführung gebracht. Wettervoraussage. Durch die nördliche Störungstätigkeit rücken weitere Staffeln feuchter und milder Luft heran, gleichzeitig behauptet der hohe Drück über den Donauländern seine Standhaftigkeit. Unsere Wetterlage dürfte jetzt mehr in den Grenzbereich der beiden Witterungscharaktere zu liegen kommen. So werden im nördlichen Teil unseres Gebietes langsam Milderung, stärkere Bewölkung und Nebelbildung, ferner stellenweise auch leichtere Niederschläge zu erwarten sein, während im Süden in Bodennähe noch leichter Nachtfrost zu erwarten ist. Vorhersage für Samstag: Meist neblig und dunstig, vereinzelt etwas Nebelregen, im ganzen milder, jedoch nachts noch Temperaturen in Gefrierpunktsnähe. Vorhersage für Sonntag: Fortdauer der Grenzwetterlage, im südlichen Teil des Bezirks nächtlicher Temperaturrückaang bis in Gefrierpunktnähe, im nördlichen Teil fortschreitende Milderung, Nebelbildung, vereinzelt etwas Niederschlag. Lufttemperaturen am 22. Dezember: mittags — 0,7 Grad Celsius, abends — 0,3 Grad: am 23. Dezember: morgens + 0,3 Grad. Maximum + 0,5 Grad, Minimum —0,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe: am 22. Dezember: abends —1,3 Grad: am 23. Dezember: morgens —0,9 Grad Celsius. RtnMirfw 7?4rl»g (oonnnts A.3 Giöert) Neuenweg 18. (o7484 Besondere Gelegenheiten In Schreibmaschinen bei Niederhausen Seltersweg 17,1. Stock v. Kleiderhaus Köhler3sMu | Verkäufe | Motorrad 198 ccm, Bücker, s. gut erb., zu verkauf. Zu besichtig. Beste, Franks. Str. 59.07476 Radio! Inf. Ltromwechsel Eurovaempf. (Mem demderA.E.G.,bill. abzugeben. Erfrag. Leinweber Am Kugelberg. »«»70 8 KalMBtiler ®r.55x65xl20cm, Inhalts. 150 Pfund Röstkance, i. gutem Zuft., auch eins. z.v. Schanzenstr.3,Büro 1 Tr., SeL 3673.07179 V| KATO ü glichen Schau punst«'« H8Q4D ^nklelnen Mengen rXaroßhandlung w e E E s « o A £ *o N S o# «» E s B Hs oEeeSöae p _p- — E ft» — ö 2.“-^.» c • «ft AM2 Cj •83 = EE ZIL'SS M er? - i 5E=sg s E ft»H« ft» jO E ox. U -EN 81 C e»zd a ft» e SE 5€ L - E-E5 N 3 GZ5ZHA SE.? ftx'g- X 3 •p 3 « 3 e» E •4* g D(9 3 y C C ZD<5 3 c 3x> aessv 3 S4* 3 §^Z.E E 'S 5 9 (9 s E E £) 5 2€ «Eä tip ^ZL> 5 E"® •2 g5-© a g g *e «e L E*» E e e-eo^ t3 ±5$ -Sg A «-i= e © ft» <3) A 2 m-; S>~=3 c a §■5 Ä© © ©L e a es^S 3 e>X AA N a 2 E *c ö -E" :fD C <5 S) ■3 L 2 E 05 3 «ft 65 X cy 2 H C *G 5^Z 8' € ^8E E ’ 8.^ •. _. « i9 *» 3 e'E LZ. a .tp 8 SS ;-£C? -3 <5* & e ä- a *° 2 *2 E 3 — 3^K _ . "£■ — a >°S e »*"»» ZM ft» c ■s* ZS GOa'i E© . ZS a ±*6' 2 HU E§L E«S 3 c _ ; Zc?e^ e±.2^- 3-: 3ääE S< ES V a •£> _ es “Ea . 3 e e .5 p«E- ^ZS)L . >-«e E “e; sä’® 2^5*2 = 5E L-UL =5^ e ea 3 rr'pA s ä -r 3 «p -■§B 3 Z — a e -» Q C © Q„ EE;=-e •sse~ E &’ <«8» n*^e_ E 3 2 2 D S es/e5.e di Ul u*r « r- ft» 8 tfi — 5 5 za 21.5» 9 w g s^is Es'5e§ ^EZL tri sfi'S'-t'E' jo A <9 © öj5-19 ISÄijr ä=eils| S§®i®§E IL^LZ-ZZ E «* . 2^ 'S'S'3 <3 u2 E«^^-‘ ZZZLZ2 .E.-Ü 5=ö K =■?- . 5 3 O 8 »•— 3 -o o ---E E 9 CX ~ ■ X* *O Q-»— ä« m j=-e — 5 9, E © o ■& 3 « £>,o 13 g5 S 52 e - a:3^ § g w2Art *=>2— st*— L e t; -o c ’s •—— *-* E.4;(9*2 °4 -i»i§=Stos 3§Z ® ı g° «ee-g *”fgw9e§s H« .«eä*0? 2"^ — 3 3 3 g «> -3 E^ä -S*4 2 M:O Oß S 5 " « 6öS=s”s^ = cggpS-ri55 sä i- c> *^;2 5 >e m» j-. e «ft IO P " ^3 ft» 19 3£=?E u 3 3 3 rj(*) m"‘ ft» © ft. ’ Ä p:3($) Eäö«öömS - a X »»'S?— <3= 3 e (9 *° 5 ft» 3 ft» e « — 2. ‘'S e d=*-»Eo-a*-»o3 K-2 g lD^ ° xa .8 « E M E E-Z s 8-Exe3_ 3 8-22 i© 5f «if e'25' bZZZWZGZ .«u5vos 2A---S- «®Ä^-£ög? .. 8 2 oÄ-8- ä 8 -L E 8 «s» <9^^ da •.5«d2 S— s~ .5? 8 _ft» 8 E 8 ft» c P = 2 Ä 3 E e ©^E r?S3^c ’S x sSööm« E =5^ Z28 3 30 5 *• SA a €• = E« ZSL E — -a L 8 es ««-2 8 He e -e-S A s E ® a .•s® "4- a 3 3 a3^ ^-SPo e. g E a »e ■e A |1 e 8 todo d 3 w:=> 3 e O « m E c -2 28 a HLZ X3 ®s=a (9'S g^»e HL ®2 '»,— e N © §?8ZBrtL'LL-©L Bä • 8 3 Z°H o A^6P E<» 8 3 >-» ,2 «ft — E ° 2© g E «» o E a L k) 3 -7^ 3 SS 8 _$» "o A e >2 :S °:3 ■2»» EL-.ffE" E - § ° o « 3 . E c ft» Eza E 53 _2- 8 3 e «A 3 Z8^ e^Z eA- 2 ’S o E E> e» l3 8 X ZEÄ E = i| «A *6",_. &» SX o vC- oN^ ä§ E-g^si H °P>ZS)e {£e ft»E^g ±: LZ Le ^■•S'gS L3 e .. oA-H-sPA A 'S M = =219 « E 5ZN-. '■“ Ö5e 192- O ft» *. «ft FL L (9 c MH H ImE L H e — — % 8 M eS.-^ V Ed E ° 2 <9 iÄ€E8 KZL 3 M-® -®19 = ö-ge §3a "=ä-5 , E dX SS - 3 LZ L^H o g — 8 . L 5 3 m _ E SL?LZ2 es)v o ?E^« ^as § s Aza 3 3 eBSgo ^*2 o» 3 S .E5 .Z.I -A 3 "e ,a -»M _,- g® HZ© M ZF-ZZ Ö Bm SP E53 2 7M -rt - *e c ■2 2^2 .«e . ä gae= --e a 3 i * * =' —e p =-3 „ E —■ ft» e 8 a 5 S 8 -iS za — E o o(4) o g-9 -p-SH Z -H2- S^SÄg 3-22 ö ft» E os -p ce‘5 ±l _e-S’ 35 8-^ 5? « %ZQ =®s»älL . 'iE- r- --■ ft> 3 jö<9 8 S C'S EE^ I^L-Z ,HE 5=^ag ZMZLiE <*< 9 A § a 3 m Z s® 5 8J5 §K53 3 ® ft» E rt 3 8.c a«- 5 := Seä^3to8 esj?22s® ei 8 «LH OE Ä _ = «3-s LH. SHZ g Sä äts Z ft»'S (9 -H^8 _ 3 3 3 3 8 £ 3 9 s»r. 3f^xA«=g Q :S — . _ ft» g® LZ •5 -i£ 2 ilr^s : 77 »- o w CP C ö-55g§i *- E> .8 «ft M ZZIZ^ -ZOg3^ „-s 3^a * ^Äg BZ-e L^ZHLLHL 1s^15:e A _ o g§|SÄ^ «^e ®15 2-§ 319 !Ü 3 e 5 2 «9 -gS-3! =88 ft»31 -* E-P E o^-ft» SO”3rC^a 53o33e> 8- •*-•:a «Ee3 3 3 e^ Ei E e O »» »Ee ,■ = = u s js-3"s-°_p ^e3 e-g- =9 > M - _8±: 3 L e*- 3 in". ag-g$s§^=§g«s = ®' H 2.9- A 8 8N &»L-H 2 < E°»Ä - — 2 - 53 »» e s ^> E E) CP^E o ft»- 3ZL® 5K"L ft^- ft» ft» -3 E — (9>= fS e LLg^2 Xe 0 ES X-® . £±*» 3 — dfr E Ezjft ft» ft» _r^»»E.*- «5 — — oft»—: ZZLZ-ZL e: e: 53 zd P 9 ?*8 3 a“’H3 — ■g, «ft r: 2, E — 3 § Er £) d 3 «ft ---- , Ä- «ft E p . 8 ft» — ft» e - -’s 3 c !Zehs.§lO — e ft» ft. ä 53 3 — O «dfr M 53* E e>8^ 9 2X o ö *=‘Ä, 9 “ ^E-K-e «*2 ’e-ns ~ ^■eTs:-« 7"°X§IS) ft»*E -aZa^H- 83-2HZW2 p a E <3 w K Q E L> Z> w TJ» E <3 O 8 E <3 £> -S M P a o 0» •ö 3 M ZD r- o <0 ZD s E ft» <65 ft» s 4 3 ? RQ «O P -Qg.__= -•'5 3 5 5'ti ■63 = s ®--°3 in 12 i=g »S’ir3' h-2, — 2 d r. Ars^Z “E »X 2 61 * 3 $9 3^2.9 ° V> 3 r 5 ’SS ÖÖbK 61A«A SSKÖlÖ SÖCA yAKA ti3 -t ft r ?ö D s® eZ. 58 2^o* 'S? 3 «5 o> C ?S?3 33 Ä. §iSo 3 3Z3 3 §'S 2. 5.9,5« s sr iSK s>MZ. 5 2*3 3 Zs ~ 3 3 3 B 3. ff □ 3 s tß ,3 ro a> 3 B d Ul 3 O ymsH-ae.jraeesrff 3-°=2.o«1'-«S-=^3^<ä=6353.-so •=I3 •t —- o ti .2, 3: ft B ©g äg?«e» 5 3 = 3" 3i ?3 '= " £ A2. 3* ff S8 A 8gl 3;E 3 3-5 ca A3 5*3?« _3 o* ^^3 5 3 5-3 Gi* *33 2 ft 1 3 3 ff 8- 61A ■3tO 2-S.Stft 33.61- Z.® gst Z-st61L-3 ff- 8 cfl=S. u> ‘^3 = M Z 2^ 2.3 Z 3 * g a® ^fg?5 5- es A 3 3 £§ -t 8 2 3 er 8 2. -*5 ff ■5.5 rsK3 Lff 2^2 A 2. ff 3- O: O 5§ ifä E 61' &6>ff ZZZ ‘£>23- = ff 613 5 ä'h O-A es « s =' = 5 3 ff 3 st L st 3 2 3 & 68 2.Z-S-, §.«*§* »§* D D. _ ra ütr.3 -■.? 2 ff 32 O a 2 61 u» <3 xg s Ul 8 5 E c~ KS ■co 61 -SS" n l. £ 8* I 3 8 ft 8 S 3 t ? 3 o ft 3 61 S-3 2 2 ti 2 n n G 2 I-3 Tb 3 ’ 3«? A 3 3 3 ff ®= rs ft»- 2 5' 8 L 60 3 E 3 8 D i ft m lsss :-S32 <Ä T 5" ö3 3 £ e £5 ? E 3 £■ 8 t •es gE's m3* LZ sr ? s s.01 ff- ö?ff- o *- **t p 3 Ul S-ti ff 2. 3 = a<= R?S Z- 3? ffZL 2e-3 3 « 52 38 3 3 — 61~3 3 5 3 ff-^ '**3 3 2.- ft- sä? fcp 2 3 y •ft Ul — 3" CS- LZ AOÖ61 — o "Z /t. «3 3? -3§L- !i ffA 3 ff- ■o 3 Z SSI = ffs Sorä 3 2.K ff®’ ®ro o-g 3-Hd 3 C.fte D -» Q ex 2 e- ?SS- ö3 L ?3-- A dZ o *• CO es3 Z 3? R“ -=S*£J? I^Sftl S3? 2-Cfl3 -5.2.- S 53= 2 “* §2 AffZ. T 3 xs> ^?cygl§ ffgfto f e ' eo 3ff^ $=:« LS 3 5 * 3 -3 85 fftaSti g3§ff®« ty E O- 2. Z» ö V । ^2 Sr_3 ffg ^3 LZ' * D 3 ZA ^■ftcO _ 8 o 6}3 s rö’8 « 3 ff 3 " ffffff-Z- 3 3w? -M a-^3 2-ß. ^3-Z 2&J? =c3-^=5 2,%-ff «J 3ö| ro T3 U> x-— 3 ^ff Igft 33-- = ^36! 2 3 3 er ff ? 3:ö~ L 2 2.61-». E «• t?13§”iaäa «► -9 <- ü, — °ffi ^n, ___ <9 B'O-E T 3 2 2.3 5*. 3 3 ■^8 3 2. Au® ft&- ffgff -32 er©3 tSffi^C O* 3 ~:g. «30- _g “8 Sä @2 2 3ft -3 tj> O* tes-s 3333 er ö-i E SZ ff 2.~: 3 So 3 es15 ft' A DT* c2 - ssrsZZ fa-e sZ-Z-L §ss«5§ l®l L-5. -.2 Zff^3LZ7Zff s3|'s = 2 o ff 3 §1 ro i» 2 5 — ZSHZZ Ul * Ul Ei i- — er 2 — —erff ö 3 «> 3 _ — er §=:! !-f3 ff 3 zr o er 5 3 3 8g ff3 a " 3 3» —. g 3 ff § -ff 3 2 to s'itU Im. H. ff R C ft' 612'ff 3Z8-3t=s sft—iftrS 2 8 ft -?L«3E E “ —.rö 3 .-' 5. ft 3 ff 3 8 S'ZJ 61- - ?öS g 'S —eF - 3 9 ft E = — ?8§«s l^ftff 4ff3® - 2 3^ e«o- 3 3 3.3 2 E 5- Q: 3 E 0 —jcS 3 —: 2 otA3 g m3 To o3 3 °: —- 3 3=Cfl ' ff3 «’ 's 8-^ ■ ft — <1 613 E ft g 3 —3 o ro D ft 8” Q £sS. S 32 3 . LZ 3 3 ro t- 3 ?» 5 ff2 ff* »9' Z-^Z.8 = 3"c 8 ft" ft 2.3 3 2 8 2 8- _ff-öc=r3 CO 3 ft y 3P 0 _ E o" "> — 61 3 er KD 3 5.3°,6E1_ 0 2. -* Walthers gefallen 1 >hren Uni Jl herrsä Dir alle | Tott tut, i Sämonenfi &ta®raf ffier biejt te|li)Q!tig n °'rheißung L™ Sinn, »neben aU< W ba^ oen Querte- W 65 °uf der Ui PQn9 mit ??r men ® Jen mö| ® g 3 2-0 1 5 » •yfflff ^f§ff 3 0 0*2 3 CO C3 Z.L8" ff3ff2. E O —3" - sts i§5? r3f| - ffg-ff 5 ff 3 Sb Sr^3 S L=?Z-U 3 2. -3. -- d d c§ ff 0 -=3/j)tr • — Qr • »Slj A61CZ Az3 »ya 3 »oj E E 2, g. E 3 &!£2_ 2 9*3 gffo3§ 2*'^’ff 2® /?»ft 2 -= 61 tS = 3 5^3 -3 = S-§- °f=3 <5r= ^E -®*g 8 8- O <-t ft er ro ft ß — ft w ft ca ? ft 0 ff 3 2 ff’ft-3 ” S§-33 = ff m3 ff 3 2 ff*ft E 2,0 3 = 3 o L-CO 2 — ft ft £?: °3 2.0* in O: _ ft . * ^ft ÖÖ gff*3§ —• = 3 = E ff °SSZ-- O CX 2 (pr ff S 8 qy- ^5=338= S-5 -.X3 3«es«3» CD ft , ft 3 T ui 3 ff <-rtz?K ^3 3 O 3 Z3^ 7'3« e 2. 2 _ft g 3 a —. * ft o* ft^o 3 61® 61 ft. b O ®3 ff ^iFffSffft Ä’P O _ Sf^s 5 A, —S** g § Yo 2.00? 3 Lo-?2.K^ ff 13 ft qr'5* i^fg Z3^-u. -■"< «-Zft 61 5 ■3'? «3 ZZ-MA? 5 ui 2 ffff;- 3 E L3 3 S 3 ff g ft 2. 2- ? ZFMffL w 3 ’3*' e -.Orä-Z3 (S E ft ro or 3cOöj OS ?* ft - O O: qp —ff! O- ft a^T «* 3 2 3 c: • s.ff'S ■• ■ c=3 2. e 3 P. Aui-Z-^ — ft : —■ er g-ff; b 5 ft 3 32 3Z„- ft 3 B B 3 ff ti CF ft B B^Lff-F-3 S -LffstL-." o-S3 5 3 CO DgZ^-ZHst^LJZZ^ *-*- , rvO* f. LT. 2, ZT r ft- 3 ft 8H|^a o 2 E & ff 3 3 . A 3 tiiS' s’fga“ tSft 3 S z ft ft g- <• 3Z§ Ö" ff-" ey® ff 3 cx ft ff _, 3 3 = 3f-f ■•' 5^§sgt n p ßr»11 SÄ' @itfitneI Ao*K g.e-s=fai~ 3 co zf ft 3 5 z "ft=g ststst-Eo =•? 3 3 3SZ-2 o 3 7? 3 co- g 2 - 3 -fföj st= SrrS’Hg.ff 33.2 3 3 D ft.^3'st ?»!•? stZ ssLss- K§ZZ,S 3H.Z- = -*y ä S. - 2 3 ff £53^.3 7 ft-Sift =--3go^3 3 2i:=D"=^^ o " 2 3 =r O | ft O S ft ft ff 1 O ^J3 3 B ft o * 3 I 3iS J ff-iS" st-8«ZZ-^3^ ft r3 1-t _2, u> B B" —ft O O ft ft O gicS^^B^s. 3 3 = er^ 5.2 3 D 2 ft o 2: 3. ft r- O ff §2 3" =1 l=X^- SKZ>3 gggiöi^ y° 2.ff2,-^3 " 3 ft “-zz TL.s-FTs's ZS>J^Stz- O- (80* <2^0- iS 2 5 5’ ?^-3:- 3 X'S ft ft* ff 2.-ff ft 2. ©33ffzl3 ft — ft ft ft o ffti=-5 = 26 - <6)3 ä>_.° XrtsZ2Z 2.^= S=ciTz3 S-7 ^Ig £5-5 E *O Ul — 30 83 o 8* = 5 3 iS3g ft ff H.X ft" ~ er ~ft 3 —• ffi^r 2 —" 3 — 3 >_, ft r» ff.Zr3 e äc ft g 3 "ffft E 3 ="^ftst3ft 3 Q-tS3 5 3 O = 3X^^3z O ft B ft ft 2, ff' = Ul un . " - ti ft Z " ' §?33& =.ggf^5’ff 2. ff ?srgAz^= 53 61- 3 3 =2.2 5 B ö’2 x 2. g 3 • ^H3 _ ft D % B 3'6 fff " D ’ 2.0 $ ft ft-3 ^2 3§2 3ft£c2 = — ft ff Ö „ 3 ft r- Er ft Z 3 —- — Öl 2. ft =• 3 «r§3Z.3Zft3B.- ft E — gr «ä5 - J S^2>® ff =r L S'§& gr^Uift . «s Kn“ i?tt0 K j« QlÄ di i«Ät" ss«Z°LK = -^ a* - stZ§Z ft 2 5 ® o'S'3 3-3' 3 K' o I* 3 ti 2. ff 5 3 ff. ft or 3 E 3 ff. 3 3 ft b '» ft 3 ff3 CD 5 5 3 O - “* cr • 3 ft -2-st 61 Z.KK5 2. ft ' ff- ff »38 3 § 3 Zg 3 ft — 3 rhFsa:a3t^i- g ff' Z.3.3 2.-3(5)8^* gSZ'-xstSAZ-Lft^Z S»iu>?o:3=!=5ff!33o:ft 3 3 = r 2*6= 3 y^3 o2 KFZZ^-s 2. CO ft ■2. y3 « S3C=.äff.g,S “p:3 ÄgpS *S 2» 3 e ft, ft s 5 = ,°^tiE ZssKs ,Zft ' Z '•°*9 - —.'ft^5-2 ^2 2 ft D ft D 3 ff ft ft 3 ff 3 E 2* 3 —.ft, ft ft 5 g'S = §?a s’-®'" e.- 2.5°- = ? ff Z cy ff <3 0*3: er O: = 32DroQft3ft13ft er 3 z- o — ft- ft -ff ; § 8'8 s 2 5 an 5 5.2 = ff K2-Z" 8 8»s s-?§ ex O b ff ft SE ff ft 3 3 ft 5 = ff -st3 = ■- 3* 3 5 5 2 r S t s l ff- Q t 3 3