Nationalsozialistische Demonstration in München. München, 19. 3uni. (ZU.) München war am Sonntag der Schauplatz großer nationalsozialistischer Demonstrationen, die auf die jüngsten politischen Vorgänge zurückzuführen sind. Der amtliche Polizeibericht gibt hierüber eine längere Darstellung, in der es u. a. heißt: „In den Morgenstunden des Sonntags wurden die in München und zahlreichen Orten Ober- baycri^s wohnenden Angehörigen der SA. und ES. planmäßig aufgerufen zu einer Demonstration vor der Wohnung des Ministerpräsidenten. Gegen 12 Uhr rückten konzentrisch aus der ganzen Stadt einige tausend Nationalsozialisten, größtenteils in Uniform, teils nur mit Hakenkreuzbinde versehen, gegen die Wohnung des Ministerpräsidenten in der Prinzregentcnftrahe vor. Durch starke Polizeikräfte wurde diese Demonstration schon in der Entwicklung unterdrückt. Insgesamt wurden 4 7 0 Nationalsozialisten verhaftet, gegen die Anzeige erstattet ist. Die Festgenommenen wurden vor der Entlassung ihrer Uni- sormstücke entkleidet. Linier den Festgcnommenen befanden sich folgende uniformierte Führer aus dem Braunen Haus: Prinz Waldeck. Graf Spretti, Graf Schwerin und Berkelmann." Oie Kommunisten Vollen neues SA.-Verbot provozieren München. 20. Juni. (ERB. Funkspruch.) Die Nationalsozialistische Korrespondenz will aus pioer lässiger Quelle erfahren habens daß am 16.3uni, vormittags, in Berlin eine Sitzung derReichs- führung des Rotfrontkämpferbundes stattgefunden habe, auf der beschlossen worden sein fsll. durch Steigerung des bisherigen Terrors gegen die SA., und SS..-Formationen für diese ein neues Verbot zu erzwingen. OieBezirksbauernschastTlaffau-Wehlar bleibt unabhängig. WSN. Limburg, 17. Juni. Drr Vorstand ber Vegirksbauernschaft f iPr Nassau und den Kreis Wetzlar hielt eine Sitzung ab. auf der der Vorsitzende H e p p an den Beschluß der Vertreterversammlung erinnerte, die v ö l l i g e Unabhängigkeit der Bczirksbauernschoft gegenüber den Parteien ausrechl zu erhalten. An dieser Einstellung müsse unbedingt fest gehalten werden. Bei den Reichstagswahlen werde die Be- zirksbouernschast ihre bisherige Linie beioehalten und ihren Mitgliedern die Wahl derjenigen nationalen Parteien empfehlen, die für eine konsequente Agrarpolitik eintretcn und den Umbau unseres Staatssystems im Sinne der Ueberwin- dung des Parlamentarismus und der Durchführung eines organischen, berufsständischen Staatsaufbaues wollen. Für seine Person erklärte Hepp, daß er für den neuen Reichstag nicht kandidieren werde. Neue Gegenrevo'ulion in Chile. London, 19. Juni. (Zil. Funkspruch.) Die chilenische Fliegertruppe hat eine neue Eegenrevolution gegen die zweite vorläufige Rc- gieruna gestartet. Die Flieger verlangen bi: Rückkehr vonOberftGcove. Sieben Bombenflugzeuge nahmen den Flugplatz von Iqu.que ein. Andere hielten den Zerstörer auf. mit dein Grove, Matte und andere Revolutionäre nach Juan Fernandez auf der Eruso-Insel gebracht wer- den sollten. Auch der Flugplatz Quinteros wurde von den ausständ.schen Fliegern wiedererobert. Die Lage hat sich noch dadurch verschärft, daß die Marine sich weigert, der Regierung gegen die Aufständischen beizustehen. Andererseits unterstützt sie nicht die Revolutionäre, sondern w 'bren btoohi ij. nD”n. |o l ernidJ,cnmL6l,‘t LÄÄü ei ? .^rriB btn fgj 144 , kfme" '"timen ” Ellen oft aBn X el®Q5 babei bad-, Tein," btlX 'Jolle 81euherlid)ff;fn bci 'bm Dcrbrodjtf j>, nächsten ui bem $eqc jLr nin meinen Ghm “WlbiÜten mich her D-, ,cr bor, was ich in "Much'e, ihnen op. ■ von bcr fit , t verbracht hatte, ctrn 1 wachen, ihn noch br su bringen. Aber k len mich jur eint 'tigerte sich, mich jcN wußte, wo sie sich i. Qobmin jururf Gch hn lieben gelernt hfl Dorrn, H. u. 6. J|. llmöncbutg. ? ). u. E. Albert, Do n im Geschäftsjahr» 1,071Erträge aus fr Zinsen- und fonty M. Ml>. Zum 3» insbesondere von fr zwei Jahren gcbÄr cibungcn soweit ei i weiterer "Betrag» Gvldbilanz gebilbe? l Außerdem tmirir -her unter Kredite? herangezvgcn und c vinn- und Bcrlulttt» ? Erträge in $)i>V * Unter Aerückfich!^ chresvortrag ergibt (1,91) aniir. > fe [gemeine ilnfoften ri M, Ablchreikap sich cinfchl. Torjeb^ jeffiinn von 251W § orgetragen Werder. ' 107 M.). Giermarft. 18. Juni. W r Drobuftion hat rt. Ms eine «c H ettoa 0,25 bi« OJÖJ • zumal einige on hab-». :CT9nins'.1Äcl äilii auf „len in he,er 6 W 8- ___ Geld len- 92 98 .73 185 )52 .4 57 13 73 38 )l 7 ,7 ,3 jrantforMj^ 1 tiJ 5J I.tr 51» 58.38 83 die Entstehung der Regierung v. Papen-Schleicher erfolgt sei, müßten bei den HindeTrburgwählem die schwere Sorge aufkommen Iahen, daß damit die Reichspolitik eine Richtung eingeschlagen habe, die dem Sinn des klaren Volksvotums vom 10. April 1932 nicht mehr entspreche. Das Merkmal der neuen Regierung sei ihre bedenkliche Abhängigkeit von der NSDAP. Ein solches Reichskabinett könne die Bayerische Dolkspar- tet nicht unterstützen. Darum sei die Haltung der Partei zur Regierung Papen die der sachlichen Opposition. Die Bayerische Dolks- partei wolle einen Staat, der das gesamte Volk über Parieischranken, Klasiengegensähe und Kon- fessionsgegenlätze hinweg innerlich erfasse und so das Bewußtsein der Nation zu vollem Erwachen bringe. Das Deutsche Reich der Zukunft sei mir als ein föderalistisches Reich denkbar. IreimMe-Vesplechmg in der Abriisiungssrage. ® c n f, 2(X Sunt. (511.) Die Dreimächtebesprechungen in Genf zwischen E n g l a n d. F r a n k- r.c und den Vereinigten Staaten über otc Abrnstungsfrage dauerten bis 21 Uhr Mac- DonalD und Simon begaben sich unmittelbar nach den Unterredungen nach Lausanne zurück. Von englischer und französischer Seite wird über das Ergebnis der Unterredungen lediglich mitgeteilt, dav cs sich um eine einleitende inoffi- ztelle llnterredung gehandelt habe, der wettere Besprechungen folgen würden. Der eng- lische Innenminister Sir Herbert Samuel der an den Besprechungen teilnahm, bleibt vorläufig tn Genf, um dte Fühlungnahme mit den Amerikanern und Japanern weiter aufrechtzuerhalten. Bon französischer Seite wird mitgeteilt, daß in den heutigen Besprechungen eine Auseinandersetzung grundsätzlicher Art vermieden und vne,7c’P“lun9 angestrebt worden sei, j .. i.l sich v°mP,-rd- Sie, Daß Sie hier ganz in Der Räbe meinet ©uteö sinD? Dort, hinter än Bitten e°ne halbe StunDe entfernt, Hause ich. Ich bin erst °us Westfalen zurück unD hatte Die ’avT'artc unD Sie heute nachmittag aufw- suchcn. Was macht Das StuDium?" 9 d Elisabeth gab willig Bericht unD erzählte auch von Dem Opernabend. 0 J au^ „3 toeift, wie gut Sie abgeschnitten hnhon Fräulein Elisabeth. Meine Tante Hot mir DaS über ge dmeben, unD auch einige Kritik»» id> flderen. Eigen,iich tann E o> ° n 2 o (Rom 's« p n — C". Cpp.) 5- 2 a N «2 KZ ti Leuch U». 2? tgens 55-„ eS «01 || ISP. 3_ 2« E C) wähl »32 S2 wohl 931 Demo! S- O N 2§ taten 22 Einhei 3= C Bö wähl £ 931 L . c:" CB . -p « - cs . cs"* <• * cs . cs"’ cs“ T*- — ■e —< 2® .o 2 c x> 2 t jO a Io a — <3 3" £> c o* 2® -6” E- 5® tag 11 2® a —« e — G# «2 e e a — 5- San 19 p ™ = ~Z e 85" Bei a „ S ~ p — S2 G# E S S* Oi E CS p — «ei 10 112 E ® S IQ E S <3 — Gi 5" Albach........ 84 91 1 2 1 1 1 2 10 1 94 98 64 2 49 Allenbors a. d. Lahn . . 144 138 1 — 4 1 29 21 39 — — 15 6 213 211 191 2 5 56 Allendors a. d. Lda.. . . 187 210 6 — ’ 1 3 19 10 16 1 - 15 9 578 590 524 1 1 17 56 Allertshausen..... 65 72 — 1 — 1 3 2 2 —— 1 127. 133 112 1 4 6 Alten-Buseck. ..... 243 265 1 1 2 2 136 86 140 3 — 7 6 324' 324 297 2 1 4 40 Annerod....... 153 153 — — 5 2 1 9 6 1 — 11 —— 145* 139 108 — — 6 56 Beller-Heim...... 63 73 2 — 1 1 5 2 R 7 ---- 10 •» 249 238 176 » 4 60 Belter-Hain...... 16 20 — — 2 2 1 — .— — 9 - 1371 166 110 —— — e 35 Bersrod....... 64 65 — — 2 1 1 2 6 —— 9 ! 185 177 108 _ — 4 58 Bettenhausen..... 3 6 — — 1 — 1 1 5 — 27 _ 179 177 177 — — 1 42 Beuern........ 194 207 4 1 7 4 40 24 45 2 — 20 0 276 266 203 5 6 72 Birklar........ 117 111 1 5 2 — 3 1 8 16 —— 29 1 93 82 78 — 2 3 56 Burkhardsfelden .... 173 163 2 — 2 — 5 _ 5 1 — 24 1 139 161 129 — — 15 71 Climbach....... 48 58 — -w— — 1 1 — 1 _ — 4 3 86 89 72 — — — Taubringen...... 236 240 1 1 13 3 45 34 87 5 — 8 3 190 196 160 8 3 17 48 Dorf-Gill....... 2 5 — _ — — — 2 5 • — 9 6 258 265 225 1 — 1 24 Eberstabt mit ArnSburg . 46 34 — 2 3 4 4 —— — 2 —— 43 4 222 224 2i>9 1 — 7 77 Ettingshausen..... 6 18 3 — 3 2 5 3 18 — — 30 8 269 291 227 — — 1 69 Garbenteich...... 222 224 — — 4 19 85 60 48 1 — 17 1 194 216 148 1 2 8 104 Geilshausen...... 34 63 1 — 1 — 3 — — _ — 5 — 232 227 210 1 12 20 Gießen........ 3870 4240 1138 988 165 221 1324 952 1879 19 — 645 924 9496 8299 9012 159 81 1277 2232 Göbelnrod...... 34 34 — — 1 2 2 4 4 — — 16 — 105 122 70 — 2 55 Großen-Buleck..... 347 379 1 6 1 7 25 20 62 4 — 43 14 •469 545 430 14 4 25 183 Großen-Linden .... Grünberg....... Grüningcn...... 563 79 619 239 129 5 8 1 2 11 1 10 7 5 24 6 2 34 23 13 14 71 26 13 , 1 11 2 1 1 1 13 47 44 25 11 1 686 808 186 675 813 217 572 874 162 6 2 1 2 22 4 95 243 79 Harbach....... 76 95 I _ 2 — 2 1 3 — — 51 3 101 144 45 2 — 1 80 Hattenrod....... 21 28 — — 1 3 1 — 6 — 15 1 147 173 109 — — 2 48 Hausen........ 100 115 — — 3 9 42 14 24 . —— — 11 100 119 83 3 — 4 34 Heuchelheim...... 783 785 8 3 20 30 63 58 87 6 — 35 32 610 600 485 6 12 32 187 Holzheim....... 133 136 1 — 1 — 5 — 3 4 — 142 22 332 371 336 3 4 32 224 Hungen........ 286 352 29 18 5 7 12 5 5 5 — 15 3 647 640 603 10 8 32 74 Inheiden....... 104 142 — — 1 1 —— 4 1 — 2 — 155 162 130 2 — 3 10 Kesselbach....... 94 112 3 — 2 1 3 — 2 — 3 3 111 101 96 o — 13 25 Klein-Linden..... 330 368 5 9 6 12 28 20 49 3 — 39 20 504 513 431 3 2 56 177 Langd ........ 11 12 8 1 312 325 304 1 — 2 19 Lang-Göns...... 283 319 _ 2 8 10I 5 4 16 7 — 66 37 560 584 486 — 1 20 176 LangSdorf...... 50 57 4 1 4 5 5 3 9 1 — 54 8 268 291 280 5 4 17 123 Lauter........ 16 27 4 3 3 7 1 — 5 1 — 19 18 125 157 140 — — 1 20 Leihgestern..... 193 179 8 6 39 123 63 38 38 1 — 36 17 362 476 340 6 4 14 104 Lich mit Hof Albach. (Soin* hausen u. Mühlsachscn. 560 576 54 46 7 16 18 17 29 6 —— 35 18 678 592 764 4 3 56 133 Lindenstruth ...... 84 76 — — — 1 11 8 13 1 —— 30 1 43 66 28 — — — 53 Lollar........ 674 620 12 8 31 73 25 16 51 6 —— 28 19 481 400 483 8 13 69 131 Londorf........ 202 216 3 — 5 3 8 2 9 — — 4 6 349 337 310 1 4 23 39 Lumda........ 31 60 — 3 — 1 1 _ —— 6 — 173 203 170 — —— 3 . 16 Mainzlar....... 108 121 2 4 — 1 9 7 19 3 — 7 — 260 217 184 5 7 52 Münster....... 11 10 _ 1 — 3 15 2 12 1 —— 11 1 75 80 81 — — 9 42 MuschenheimmitHof-Güll 42 65 1 — 2 2 6 — 7 5 — 35 8 203 202 191 1 2 1 66 Nicder-Beisingcn.... 31 24 2 — 1 7 22 6 22 — — 14 3 94 ‘ 100 6! 1 — — 49 Ronnenroth...... 18 30 — 3 2 6 —— — 1 — 11 4 136 154 127 2 — —— 24 Obbornhofen..... 128 144 1 — 5 7 3 4 9 — — 18 2 174 153 151 1 1 2 21 Ober-Bessingen .... 6 9 1 — — 3 4 2 1 4 —— 27 2 76 98 72 2 — 9 72 Ober-Hörgern..... 3 2 — 1 2 — — — —— 105 2 113 126 96 —— 1 120 Odcnhausen m. Appenb. 57 71 1 — 3 2 10 1 6 — 7 — 93 104 106 1 —— 3 3 Oppenrod....... 38 45 — ' — 1 1 1 2 : 2 — 11 2 94 97 39 _ —• 1 59 Qucckborn....... 67 80 — — 4 1 1 3 6 — 8 19! 203 128 1 — 9 73 Rabertshaus. m. Ringelsh. 1 3 — — — 2 — 2 1 — — — 89 97 84 —- — 6 Reinhardshain..... 10 16 —— 2 1 2 1 — 1 — —— 11 — 93 119 66 — 3 36 Reiskirchen...... 179 188 5 — 11 5 22 25 34 1 — 48 2 187 232 201 — 5 83 Rodheim mit Hof Graß . 8 32 —— — 1 1 6 1 2 — — — 199 183 171 —— — 1 1 Rödgen........ 165 207 _ — 5 7 20 22 37 3 —— 10 7 101 88 86 1 — 6 69 Röthges....... 29 42 — — — 2 5 1 1 1 — 6 62 75 31 — 1 33 Rüddingshausen .... 173 194 — — 3 1 17 6 15 —— 25 3 218 250 182 — 2 39 Ruttershausen m. Kirchb. 95 74 1 — 4 20 9 20 31 3 — 26 2 103 107 37 — 1 8 87 Saasen mit Bollnbach, .Vcilsberg u. Wirbcrg . 112 116 - - ——- —— 4 3 4 15 2 — 3 126 148 123 1 3 3 9 Stangenrod...... 51 60 — — — 2 1 —— — 1 — 121 126 115 — — 13 Staufenberg m. Friedelh. 313 287 2 — 1 1 7 10 19 6 — 6 185 214 171 1 — 7 38 Steinbach....... 211 216 —— — 1 5 2 3 6 3 — 35 3 323 342 270 2 6 7 116 Steinheim...... 42 52 _ 2 2 4 — — 1 2 227 238 222 — 5 4 Stockhausen...... 10 14 — — — 1 — — —— — 6 37 39 29 _ — —— 31 Trais-Horloff..... 98 100 4 7 — 6 18 3 7 — — 5 118 116 87 — — 4 17 Treis a. d. Lda..... 288 306 3 3 3 1 26 11 39 — — 18 4 396 400 306 — 15 85 Trohe ........ 53 56 — z — 2 71 61 67 — 3 22 18 16 1 —— 2 7 Utphe........ Villingen....... 71 88 _ 1 2 5 1 3 8 7 9 185 194 171 — — 3 22 173 221 1 — 5 1 19 9 30 2 11 301 343 246 1 3 5 86 Watzenborn m. Steinberg 549 589 2 1 11 33 56 26 69 2 8 6 676 682 579 1 2 1« 68 Weickartshain..... Weiiershain...... 8 27 — — 2 o — — — 5 146 ry> 127 — 28 3 6 — 4 : 1 2 —— — 13 25! 260 24« —— 3 37 Wiescck........ 813 764 13 15 16 19 699 50C 88C 1 — 81 7 443 426 351 9 1 13 124 Gesamt 15239 16390 1346 1151 476 758 3173 2195 4183 185 —— 2230 | 1321| 2812! 27607 25410 284 204 2111 7181 03822 4662V wurde eingetragen: >*r Zum ßßuJtenu./^irJpu&n dßrWaAcfitfi fe iftxfyJzeJnürtt-Pfy. 4673 D Durch die Tat geschrieben, bestehend aus: 4167V 4683V Kaufgesuche Bezirksvertretung in Gießen: 4671 v Ein Fritz Reiber, Gießen, Bleichstr. 23,Tel. 2714 E.R.Niederhausen&Co Seltersweg 17, I Ruf 3941 Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum {Verschiedenes 4621 D gert werden: 4664V Für die Braut W 1QO . noch 100." mit der bewährten Typenkorbumschaltung das Oberhemd den Kragen die Krawatte die Handschuhe find erloschen. Gießen, den 18. Juni 1932. den Stoff zum Kleid die Wäsche den Schleier den Kranz die Strümpfe die Handschuhe KLEIN- SCHREIBMASCH. Für den Bräutigam 14. Juli 1932 Anzeige zu machen. Ulrichstein, den 17. Juni 1932. Hessisches Amtsgericht. Dienstag, den 21. Juni 1932, nachmittags 2 Uhr, sollen im „Löwen", Jleuen- weg 28, dahier, b;nv an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Lokal) zwangsweise gegen sofortige Barzahlung verstei- Wlr vergeben städte- bzw- bezirksweise das Alleinverkaufsrecht ein. völlig neuen, konkurrenzl. untent= amtlich geschützt., großen, vornehmen Massenartikels auf dem Gebiet des Heimat Schutzes Von keiner Konjunktur oder Saison abhäng., ohneNisiko. Erforderl. Kapital je nach Größe des Bezirks NM.400-4000. Es komm, nur Firm. od. Einzelpersonen, Herren wie Damen, in Frage, die den festen Willen haben, zielbewußt, nach gegeb. Verkaufsrichtlinien zu arbeiten. Fachkenntnisse und Kundenvesucb nicht erforderlich. Cff. nn Signal-Apparatebau 6. m. b. 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Zwangsversteigerung^ Am Donnerslag, dem 30. 3uni 1932, vormittags 9 Ahr, wird im Amtsgerichtsgebäude zu Gießen, Zimmer 107, das Anwesen Vilhelmstraße 10, dem Johann Otto Schneider in Gießen im Grundbuche zu- Fas pont ? i Mr meine W Für die herzliche Anteilnahme an der schweren Erkrankung und dem schmerzlichen Heimgang unseres unvergeßlichen Walter für die tröstenden und ehrenvollen Worte bei seiner Beerdigung und die zahlreichen Kranzspenden bitten wir nur aut diesem Wege unsern innigsten Dank aussprechen zu dürfen. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Clara Bley Witwe. Gießen, den 20. Juni 1932. Flur 5, 31 c. 283"’/wo = 196 qm Grasgarten, Flur 5, Nr. 283"Vioo = 305 qm hofreite, Flur 5, Jlr. 28 307/ioo = 77 qm Grabgarten, geschätzt 45 442 RM., versteigert. Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 27. Mai 1932. I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsgerichtsoorsteher. Haus-, Küchen-, Büro- und Ladenmöbel aller Art, Stöcke, Schirme, Hüte, Herrenwäsche, Herren- u. Damenschuhe, Strümpfe, Anzugsstoffe, zwei Anzüge, Schreibmaschinen, mehrere Radioanlagen, Mandoline, 1 Friseur-Ladeneinrichtung, vier Bände Meyers Lexikon, 2 Kesselglieder Badewanne, Herde, Motors zwei Kassenschränke, Spülstein, 1 Auto, Heftmaschine, Ferngläser, Mikroskop, Schleifbänke und -maschine, Goniometer, Klavier, Noto- und Bohnermaschine, 1 Grammophon mit Plat ten, Vulkanisieranlage. Wilh. Hebbel, Gerichtsvollzieher, Gießen, Telephon 4039, Wilhelmstraße 6II. TSfe eint berühr Staaten j in SrenMU"0 Sx ftaafenede, wo Mderlande unb & r, Hf« s'i lchive-st oe> 2iubrrlricg von sv' Ä fti lauf so furchtbare Ä Utn unb Deulschomei Ausblicke bieten allerliebsten kleinen z seelcnkunbige Holland an der Grenze auf richtet Hal, so bah m aber Aosen einsam kn Niederlanden au gelbem Kuchen über 1 Dich herübergereichl kn Gast hier die Briefmarken, Devisei sch,-volle Kellner tr angemessenes Trinkgl Io vom Deich über b ’ belgisches Geb' scrnung von unseren Tuben und Müde Sprache natürlich hier ringsherum Ho art gesprochen ... Gin kurzes Stück Hochgefühl des 3bi)l derungen der „Men' bie befaityen herre ben Menschen gleichen chinesische Mauern er üorftabf Aachens l Srenzziehung, die [ Cs gibt Enklaven un sten Tr! Wir fahren Ltrahen durch belgi nachher mit der bel< durch reichsbeutlches links und rechts von Kilometer Grenzen, karte naturgetreu dc vielleicht milder, her Paragraphenmähigen Denn der Bauer seir ^ner Diese über clraße auf die and ^-'ben will, braucht < Todes-Anzeige. Allen Bekannten, Freunden und Verwandten die traurige Mitteilung, daß unsere liebe, gute Mutter, „ Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante FrauKafliarineBollerWwe. geb. Reichhardt im Alter von 72 Jahren nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden heute vormittag 2.30 Uhr sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Boller IV. Familie Karl Boller II. Familie Wilhelm Boller Familie Otto Boller. Lang-Göns, den 20. Juni 1932. Die Beerdigung findet Dienstag. 21. d. M., nachm. 1.30 Uhr, vom Sterbehaus, Bergstraße 5 aus statt. ___________________________________________________4682 0 M Glol Von Pet Nachdruck, auch mit 2ch hatte den Torzi n Os.o zu kin. Ig/ Ä ?1 ^tcin vo S? y Erdteile ä?Qx. unter völligem Sfinb des Herrn Sot Überall in ■, Abenteur feMT Mr aö ^rer, das <£ Ä. Li ««ufet, d" kleroard MI i?l\3en- '^Vrediger ln9 Dergendos,! ^,öu S-Shten M,der loiurwAlr' dem Dc NÄ Pfeils S.& sich ö -^>ig Adelnde '^ndei^'"«Ne 5 ?atfn- i ntCtnQnt S ttan(?Qu^ ii i*Ä'3 SM i Alles ingroßer Auswahl im ModehausSalomonSchulstr, beweisen wir den Wert der Krankenversicherung bei unserer Gesellschaft. Allen Anfeindungen zum Trotz verteilen wir alle Ueberschüsse des Jahres 1931 von mehr als 2 Millionen Mark restlos an unsere Versicherten und geben den Versicherungen, die im vergangenen Jahre schadenf-ei geblieben sind, wieder 4 Monatsprämien als Dividende. Durch diese hohe Gewinnbeteiligung bieten wir tatsächlich die billigste Kranken-Versicherung. Wir zahlen fortlaufend an Versicherungsleistungen täglich zirka 60 000 Mark. Unsre Gesamtleistungen seit 1924 belaufen sich auf über 110 Millionen Mark für Krankheitskosten, über 10 Millionen Mark für Versicherten-Dividende steigt dem Onkel Mollig In die Nase, wenn er in die Küche tritt. Und das Wasser läuft ihm im Munde zusammen, sieht er die tüchtige Hausfrau die schönsten Gerichte auf dem neuen Roeder- Gasherd kochen und braten. Das war doch ein guter Griff, als er zu der Firma Häuser am Oswaldsgarten ging und den schönen Herd in die Küche stellen ließ. Seitdem ist ein ganz anderer Zug im Hause, denn die Liebe geht nun einmal durch den Magen. Sollte die Laune noch so rosig sein, ein gutes Mittagsmahl, gekocht auf dem Roeder-Gasherd, macht sie noch rosiger. Das sollten auch Sie sich zu Herzen nehmen und Sie sollten es nicht versäumen, sich solch ein notwendiges Möbelstück anzuschaffen. Kommen Sie ruhig einmal in unsere umfangreiche Ausstellung. Sie finden dort die neuesten Modelle praktischer Gas- und Küchenherde. Sie sind auch nicht all zu teuer. Wir erwarten Sie. __________Hessisches Amtsgericht.__________ Konkursverfahren. Heber den Nachlaß des Schuloerwalters Karl Deimer in Sellnrod wird heute am 17. Juni 1932 nachmittags 3.45 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet, da Ueberschul- dung des Nachlasses vorliegt. Der Genossenschaftsrechner Karl Funk II. in Sellnrod wird zum Konkursverwalter ernannt. 4667V Konkursforderungen sind bis zum 14. Juli 1932 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretendenfalls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände, ferner über die Art der Verwertung des Grundbesitzes und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag, den 22. Juli 1932, nachmittags l'A Ahr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an die Erben des Gemeinschuldners zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Geschäftsdrucksachen Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarten bei Brühl. Schulstrafle 1 Vereine Für die aus Anlaß meines 80. Geburtstags erwiesenen Aufmerksamkeiten danke ich t?eräiid> Schäfer Großen-Linden, den 18. Jun! 1932 Auto-ße egenheilskäufe! 4 PS Opel-Licfer- wagen mitKasten- aufb.,gesch! Führer- baus, generalüber- bolt, sehr billig 3I19A Opel. Gießen Fr». Str. 52, Tel. 2847 Heu-und Grummet-Ernte von 6''-Morgen abzugeben. 03814 stiodbeimerStr. 50. ANW Um falschen Gereichten entgegenzutret., erkläre ich,daß meine Verlobung mit Frl. Anna Schlaudrafs Annervder Weg 2, ovn mein. Seile aus gelöst worden ist. Erwin Graf Müblstrabe 2. Nachhilfe- Unterricht. Oberprimaner erteilt Sextanern des Realgymnasiums Nachhilfeunterricht m Latein. Schriftl. Anfragen u. 4679D an den Gieß.Anzeig. Mädchen nicht unter ^Jahren, für Hausarbeit per sofort ob. l.Juli gesucht. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle des Gieß. An;. 4ai~d Suche per sofort älteres, tüchtiges Hausmädchen welch, schon in groß. Geschästshaushalt tätig ivar. 4675V Großschlächterei Löwenstein Niederwelsei. | Verkäufe | WllMM reinrassig, 9 Wochen alt, Rüde, in gute Hände abzugeben. 0,81 Goctbestr. 22. Willy Bremen ist der 12 jiitirige Klavier-, Ak- kordeoip u. Xylophon-Virtuose! Er gibt ein kurzes Stägig. Gastspiel im Bürterhof,Plodisli.5 Eröffnungs-Konzert des Wunderkindes am Dienstag, dem 21. Juni 1932, nachm. 4' ... Uhr. Das junge Musikwunder spielt Werke von Bach'. Beethoven. Mozart, Schubert, Chopin. Liszt, Sinding, Paderewski, Boccherini, Durand, Confrey u.a.m. Trotz hoher Spesen beträgt der Unkostenbeitrag für den Jungen in den Nachifi.-Konzerteu nur 10 Pf. in den Abend-Konzerten nur 20 Pf. pro Person. — Jedermann ist damit die Gelegenheit gegeben, trotz schwerer Zeiten sich dieses Musik wunder anzuhören. Für Speisen und Getränke keine Preiserhöhung 1 — üebllche Konzertpreise! Es ladet freundl. ein .Josef Paulas. NB. Kritiken erster Häuser im Aushang: Musikhaus Challier, Neuen weg, und Bürgerhof, Plockstraße._____4665D Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abteilung A, 03821 natürlich, ausgl., mitErgänz.-Neu- tralsalz und Lebenselixier, das ideale Erneu-* erungsmittel. Mageren dient zur Erlang, eines besseren Aussehens Basen- Nähr-Diätmittel. Kräuleftas Jung, das Fachgeschäft in der Schulstrafle Hühneraugen Warzen,Hornbrillen beseitigt restlos auch in den bartnäckigü Bällen totsicher unt. Gar. innerb.5-6 Tg Hühneraugen-Rapid Erhalt!, nur . Löwen- Drogerie W. 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Juni 1932 bei der Firma Alois Hoffmann, Bonn, Zweigniederlassung Gießen: Die Firma ist erloschen. Am 9. Juni 1932 bei der Firma F. E. Winter in Gießen: Die Firma ist erloschen. Am 9. Juni 1932 bei der Firma Daniel Wirths Nachfolger in Gießen: Die dem Kaufmann Theodor Geilfus in Gießen erteilte Prokura ist erloschen. Der Karl Geilfus Ehefrau Elise, geborene Hagenow, zu Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 17. Juni 1932. __________Hessisches Amtsgericht.__________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 17. Juni 1932 bei der Firma Buderus'sche Eisenwerke Wetzlar, Zweigniederlassung Lollar, folgendes eingetragen: In der Generalversammlung vom 6. Mai 1932 wurde in Verfolg der Verordnung des Reichspräsidenten über Aktienrecht usw. vom 19. September 1931 — RGBl. I Seite 493 — auf Grund von Artikel VIII hinsichtlich der Paragraphen 12, 13, 15, 16 (Aufsichtsrat) und des § 25 Ziffer 6 (Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats) des Statuts der Gesellschaft beschlossen: die Paragraphen 12, 16, 25 Ziffer 6 bleiben unverändert, die Paragraphen 13 und 15 bleiben mit den Aende- runHen bestehen, daß bei § 13 in Absatz 2 Satz 3 gestrichen wird, nach Absatz 2 vier neue Absätze eingefügt und der jetzige Absatz 3, Absatz 7 und Absatz 4 Absatz 8 werden und daß bei § 15 dem Absatz 2 ein neuer Schlußsatz hinzugefügt wird. Die Prokuren Fritz Grau und Friedrich Eckert 5 Nr. 142 Zweites Blatt Montag, 20. Zum 1952 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Sechsstaalensahri durch westdeutsches Grenzland. Don Or. Or. Friedrich Lange. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten?) „WaS sind schon 150 Kilometer?", fragt txr Schulkamerad vom Kurfürstendamm, wie er die frühsommerliche Wärme durch echt englischen Whisky mit Soda bekämpft' „150 Kilometer in einer Zeit, die in Kontinenten denkt!" — „150 Kilometer", meine ich, „ist zwar nur die Entfernung zwischen Bremen und Lübeck, ist so weit, wie heut« das Weichbild Berlins von der neuen tschechischen Grenze entfernt liegt oder von der neuen polnischen Grenz« oder von der jetzt ungeschützten Ostsee. 150 Kilometer ist die Luftlinie von Baals in Holländisch-Limburg bis nach Lothringen nahe der Saarschleife, eine Linie, die innerhalb des deutschen Sprachgebietes seit Versailles sechs Staaten berührt." „Wer denkt heute noch in Grenzen und Gretrzländern?", fragt der Kur- fürstendammtrotter, „heute, wo Wirtschaft die Grenzen illusorisch macht?" ... Don Aachen, der westlichsten reichsdeutschen Groststadl, hat der Feinschmecker die Wahl zwischen zwei Wegen zur niederländischen Grenze. Der eine führt ihn nach Baals in eine weitbekannte Schlemmerstätte, in deren Garten er die erlesensten Leckerbissen des holländischen Kolonialbesitzes für ein Spottgeld bekommt. Der andere führt in die Bähe der Dreistaatenecke, wo das Deutsche Deich, die Niederlande und Belgien sich berühren. Hier ist der höchste Punkt der Niederlande (mehr als 320 Meter über dem Meere), und vom Aussichtsturm schweift der Blick nach den Höhen der unmittelbar nicht sichtbaren Maas, die seit dem Bruderkrieg von 1866 nicht mehr das politische Deutschland bespült und die 1918 in ihrem Oberlauf so furchtbare Kämpfe zwischen Deichsdeutschen und Deutschamerikanern gesehen hat. Friedliche Ausblicke bieten an der Dreistaatenecke jene allerliebsten kleinen zweisitzigen Lauben, die der feelenkundige holländische Gastwirt unmittelbar an der Grenze auf reichsdeutschem Boden errichtet hat, so das) man. im Deiche unter Flieder oder Dosen einsam oder „zweisam" sitzend von den Diederlanden aus edelsten Kaffee mit goldgelbem Kuchen über den auf der Grenze stehenden Tilch herübergereicht bekommt. Was flimmern den Gast hier die Sorgen der verschiedenen Briefmarken. Devisen und Baluten? Der rücksichtsvolle Kellner weist auch in Deichsmark ein angemessenes Trinkgeld zu schätzen. Wir schauen so vom Deich über die Niederlande hinweg a u s belgisches Gebiet, wo in 30 Meter Entfernung von unserem Tisch ein paar einheimische Buben und Mädel fingen: in deutscher Sprache natürlich, denn weit und breit wird hier ringsherum Hochdeutsch in Aachener Mundart gesprochen ... Ein kurzes Stück Weges weiter weicht das Hochgefühl des Idylls und es beginnen die Niederungen der „hohen" Politik. 3n Eupen zeigen die belgischen Herren, das) Versailles zwischen den Menschen gleichen Blutes und gleicher Sprache chinesische Mauern errichtet hat. Die einst so rege Vorstadt Aachens leidet bitterböse unter der Grenzziehung, die hier besonders gehässig ist. Es gibt Enklaven und Enklaven der verschiedensten Art. Wir fahren auf reichsdeutsch gehobenen Straften durch belgisch gewordenes Land und nachher mit der belaisch gewordenen Vennbahn durch reich^deuiiches Land: zwei b'.to. vier Meter links und rechts von der Fahrbahn laufen v.ele Kilometer Grenzen, die Wicb auf keiner Landkarte naturgetreu darstellen lassen, die gestern vielleicht milder, heute aber wieder mit aller paragraphenmästig-^n Strenge überwacht werden. D'nn der Bauer fein Vieh von der einen Sette seiner Wiese übet die Ausland" gewordene Strafte auf di« andere Seite derselben Wiese treiben will, braucht er einen Paft. Zwilchen den Landesüblichen haushohen Duchenhecken findet sich an der reichsdeul chen Straste ein Gasthof auf belgischem Ged.et, der nur dann betreten wer- den darf, wenn von zuständiger Seite em Auge -ugedrückt wird. Was das dem soliden Handel wie der Zollüberwachung für Erkchwerungen bietet, braucht wohl kaum angebeutet zu werden. Dem reizend gelegenen Eifelstädtchen Monschau. das beim Deiche belassen worden ist. hat man in einer völlig willkürlichen, nachträglichen Zufahentscheidung über Versailles hinaus den Bahnhof genommen, ähnlich w.e Garnfee und Dischofswerder an der ostpreuhischen Korri- dorgrenze oder Tirschtiegel in der Grenzmark Posen-Westpreusten. Ganz arg ist die Grenzverwirrung im Groft- herzogtum Luxemburg. In Versailles wurden die letzten Bande der über tau'cnb- jährigen Zugehörigkeit des Landes zum politischen Deutschland zerschnitten. Jetzt gehört es zum belgischen Zoll- und Münzgebiet, die Dahnen sind französisch, die Post luxemburgisch. Schon in Wasserbillig bei Trier stehen belgische Zöllner und nehmen gegen reichsdeutsche oder deutsch-österreichische Reisend« ihre Pflicht sehr genau. Seltsam ist die Sprachverwirrung: obgleich das Land zum geschlossenen deutschen Svrachbercich gehört, hat es französische Amtssprache. In der Stadt Luxemburg, deren Vororte so ..echt französische" Damen wie Pfaffental, Pulvermühl und Verlorenkost führen, sehen wir nahe dem prachtvollen Viadukt der Deichsbahn, jetzigen französischen Slaatsbahn, ein altes Schild von 1877, das noch rein deutsch ist. Aufschriften aus der Zeit bis etwa 1890 sind dann deutsch und französisch, die späteren bis 1914 französisch und deutsch und seitdem, wie z. D. auch heute die neuen Schilder für den Kraftwagenverkehr, nur französisch: ein nachdenkliches Stück Politik in diesen „Ta- ferln". aber auch ein Kapitel binnenheutscher Gleichgültigkeit. Neuerdings hat der Siegeszug des Volksdeutschen Gedankens zwischen Südmeer und Nordsee, zwischen Memel und Maas auch die luxemburgische' Jugend stärker aufhorchen lassen und manche finden bereits den Mut. Gutes auch dann zu loben, wenn es aus dem Reich kommt. Aber von Bekenntnis zum deut'chen Volke ist. man in Luxemburg meist noch weit entfernt, ein Lichtblick ist es schon, daft der Höhepunkt der rein französischen Welle im Geistesleben augenscheinlich überschritten ist. Deutschbewuftter ist man hinter der nahen West grenze im Belgischen um Arel. Hier leben, vergessen vom Deich und ohne Unterstützung durch die neuerdings so betont germanisch eingestellten Vlamen noch an 40 000 Deutsche, also mehr, als es in ganz Estland gibt. Die Jugend verwellcht zusehends, aber die Aelteren halten noch fest an Väterart und Muttersprache Hier gibt es behäbige Bauernhöfe und besinnliche Kleinstadtwinkel, in denen so manches Stück deutscher Vergangenheit zu finden ist, und von aussichtsreichen Hügeln schweift der Blick über die Grenzen Luxemburgs und des nahen Frankreich. Ganz eng von neuen Wirtschaftsgrenzen ist der rheinische Regierungsbezirk Trier umschlossen, seitdem Luxemburg zum belgischen und das Saargebiet zum französischen Zollgebiet gekommen ist. Auch hier gibt es Enklaven. Exklaven, neutrale Grenzwege und Fluft- strecken, alles Kümmernisse der Grenz- und 3ou- überwachungsb"amten. Durch d:ese Zustände wurde fast noch mehr als unmittelbar durch die französische Besatzung das Treiben des Separatistengesindels erleichtert, ganz ähnlich wie in der Dheinpfalz. die heute nach der 'Abtrennung Elsaft-Lothnngens und der Eingl'ederung Saardeutschlands in das französische Zollgebiet ebenfalls von Zollausland Im Globetrotterklub. Don per Schwenzen. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten?) Ich hatte den Vorzug, Gast des „Trampelaget" in Oslo zu fein. Das „Trampelagef ist ein streng e.klusiver Verein von Globetrottern, die mindestens zwei Erdteile ausgiebig durchstreiften und zwar unter völligem Verzicht auf die liebreiche Hand des Herrn Cook oder Genoffen. Ueberall in der Welt gibt es natürlich „Tramps", Abenteurer oder Forscher, nirgends aber wohl mehr als in diesem Land der Auswanderer, das allein in Kanada und Amerika mit annähernd der gleichen Kopfzahl vertreten ist wie im Mutterland. Der Klub setzt sich keineswegs aus programm- schweren. planbewuhten Deisefexen zusammen. Da gibt es Schuster, die zehn Jahre für die Chinesen sohtten, Barbiere, die ihren Schaum m Minneapolis schlugen, es gibt Schriftsteller, die Steward auf kanadischen F.uftbooten und Sonn- tagsprediger bei den Australnegern waren. Etn- gcführt wurde ich durch den Journalisten Erling Dergendahl. der die 'Angewohnheit hat. die größten Flüsse dieser Erde von der Quelle bis jur Mündung im Faltboot hinabzufahren, er hatte an diesem Abend einen Lichtbildervortrag ür die Globetrottergemeinde zu halten Zunächst atzen wir auf dem Dachgarten, eine ungleich zu- ammengefehte Gesellschaft. Ein eleganter lunger Komponist, der sich die Motive zu feinen Schlagern persönlich aus allen Weltwinkeln zusammen- stiehlt, der paddelnde Journalist, em paar a te. prächtig verwittert« Tramps, die in den Hasen irgendeinen unromantischen Berufes em gelaufen waren. Alles in allem waren wohl an die hunderttausend Kilometer auf dem Plateau dieses einzigen Hochhauses in Oslo versammelt. Natur- lich tränt man Pjaltcr (Wh.sky unt> Soda,, h-er das A und O aller männlichen Angelegenheiten. Dann gingen wir in die Klubraume. n den Wanden hängen Negerwaffen. 2,: er flauen, Geweihe, kurz: die Embleme der Cycrne. von der Wand herab ein riesiger Albatros. Em erwartungsvolles Murmeln geht durch die ziemlich wortkarge Schar. Soweit man überhaupt c_lto .in dem Gewölk aus etwa dreihrg Pfeifenkopfen erkennen kann, stehen Da auf einem -L.nch an d hundert Bierflaschen und einige Traglasten bayerischer Weiftwürste. Das nämlich ist hwr im hohen Norden die absolut« Höhe der Gemutlichkett, das stereotype Herrenessen. Dieser ganze Aufwand wurde nun höchst stimmungsvoll von Lichtbildern überstrahlt. Bei der siebenten Wurst war ich. soweit ich mich erinnern kann, im südlichen Kanada Wir paddelten indessen auf Strömen nor- wegifchen ..Bat)ers". von lieblichen und schroffen Landschaften auf dem ausgespannten Bettuch und von der witzigen und pausenlosen Rede des Journalisten begleitet, bis in die nördlichen Gefilde. W'r fuhren hernach mit einem vortrefflichen Fluftdampfer. Der bei der neunten Wurst im Schlamm Des Flutzbettes stecken blieb. Lichtbildervorträge sind in den Tagen des Tonfilms reichlich fofül geworden, eine Einladung zu einem Lichlbilderoortrag wirkt nicht viel anders als eine Einladung zu einer §ahrt mit einer. Pferdebahn. Hier aber hatte die --ache einen ganz anderen Reiz. Es war nicht das gewöhnliche Publikum, das sich eine Sache besieht, um Anschauung zu gewinnen, es war wie eine behagl che interne Reminiszenz, die Mitglieder mochten gemeinsam einen Rundgang durch ihr Klubhaus — die Welt. Das Haus ist allerdings recht geräumig. Es gibt da natürlich Korridore und Räume, die man noch nicht kannte. Aber mitunter, wenn eine Landschaft, eine Stadt, ein Antlitz groß auf die weifte Fläche rückte, kam aus Der dunklen edjar ein unterdrückter Aufschrei, ein frohes Brummen und Grunzen: Da war ich — das kenn ich — ho, Käpten, lebst Du auch noch? — Em a ter Knabe, Der 20 Jahre lang als Tramp durch Amerika gestreift war, erkundigte sich nach Dem Vortrag bei dem R'edner mit zitternder Stimme nach einer alten Eskimofrau, Die er roicDererlannte. Damals war er jung gewesen, sie auch — so etwas, ja, ja. Das Leben, Teufel nochmal . Nachdem etwa tausend Kilometer und eine Um iabl Abenteuer, die ich alle gläubig vernahm, vorüber waren, hoste ein alter Kapitan, Der einst eine Fregatte in Den chinesischW Piratengcwassern kom manDiert hatte, das-Segel nieder. Der Redner ver- lieft das große, als Rednerpult aufmontierte Steuerrad und mischte sich unters Volk. Alte verwitterte Burschen, Druckten sich heran, zerquetschten ihm unter sonorem Dankesgcbrumm die Rechte, fragten nach alten Freunden, Weihen, Indianern und Eskimos, Pfarrern, Goldsuchern und Schmugglern. Der Sekretär des Klubs weihte mich in Die Statuten ein. Ja, Dieser Klub von Weltenbummlern, von Horizontspastern, D,e ihre Nase wie einen ewigen Wegweiser Durch Die West tragen, trunken von Ferne unD über alle Lebensangst erhaben — Dieser Verein hat ganz ruhrenD strenge Statuten. Diese Freiheitsfanatiker Haden sich — eng umschlossen wird. Die deutsche Art der freiheitsliebenden Bevölkerung hat in der Bauern- schlacht von Wittlich im Bezirk Trier wie bei der heldenhaften Separatistenvertrebung von Pirmasens im Jahr« 1923 gezeigt, wie Rheinland und Pfalz über di« franzö'.schen Eroderungs- pläne denken, und das nicht minder deut'ch- bewuftle Saargebiet w.rd es mit dem Stimmzettel 1935 bei der Volksabstimmung zeigen. Wie deutsch ist hier das Land ringsum. Ob man durch die Straften der Mofeldörfer wandert oder das Schaykästlein des ’agcnumfpon- nenen. märchenhaft phantastischen Pfälzer Fellen- landes um Schönau und Dahn oder das Hochöfen- und burgenreiche Land der Saar, überall kämpft deutsch« Jugend zukunftslicher gegen die Not und den Druck des Alltags, benutzt sic diele Schwierigkeiten der Armut und der Arbeitslosigkeit, um nun erst recht sich durchzusetzen und zu ihrem Teil dem künftigen Europa den Stempel ihrer Art aufzudrücken. Wir schauen vom Winterberg bei Saarbrücken auf die neue Grotzstadt zu unseren Füßen mit dem anspruchsvollen Regierungspalast, in dem die Saarländer nichts zu sagen haben, den sie aber bezahlen „durften", auf den weiten Kranz der farbenfrohen Randsiedlungen ringsum, und dann nach der anderen Seite zu den Spicherer Höhen, wo 1870 deutsche Jugend in den Tod ging ui^d nun wieder Frankreichs Militär und „surete“ gebieten. Ja. Elsaft-Lothringen. daS Schmerzensland! Durch Za der n. Has heule wieder so betont deutsche, fließt träge der Rhein-Marne- Kanal. von dessen naher Gebirgstunnelstrecke der Deutsch-Elsässer Bouchholtz in seinen soeben erschienenen Ferienerinnerungen „Vakanza" so köstlich auf elsässisch „babbelt". Das Lichtspieltheater muh wegen ilcberfüllung geschlossen werden, weil es gerade „zwei Herzen im Dreivierteltakt" gibt! Deutsch di« Sprache von jung und alt. deutsch die alten Wirtshausschilder (Die neuen müssen in Der „Staatssprache" abgefaftt werden) in Zabern wie in Straßburg, wo wir an einem Haufe den verehrlichen „Fuchs, der den Enten predigt" wiederfinden (wer sprach soeben vom Völkerbund?), ferner das rundliche Wild- schweinchen „Zum Hauer" mit der Jahreszahl 1601, den „Bärenbeck", das Bäckerhauszeichen dcs Bären, der an einer Strasburger Brezel knabbert mit ebenso „fchuldbcwuhtcn" Augen wie ein harmloser Mitteleuropäer, der an einer durch Der- tattles verbotenen Frucht naschen wollte. Alles überragt durch Meister Erwins deutsches Münster mit der bis in den badischen Schwarzwald hin sichtbaren Turmnadel, di« den Weg weist zu dem. der Herr ist über alle Grenzen und iln- friedensdiktate. Sechs Staaten im deutschen W c st - land! Welch ein Wirrwarr von Uniformen. Münzen. Marken sowie w.rtschaftsfeiNdlichen Geboten und Verboten, von fremden Lockungen oder Drohungen, die an deutschen Seelen zerren. Denken wir daran, daft di« Staatsgrenzen nicht die Volksgrenzen sind, und helfen wir alle dazu, daft sie niemals Kulturgren- ze n werden! Gasfachntänner tagen in Essen. Die 73. Jahreshauptversammlung des Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern e. V. fand in Essen statt Der Jahresbericht des Vorstandes weift aus diesem Anlaß daraus hin, daß das Gasfach auch in der Arife seinen Platz in Der Deut- schen Wirtschaft ausgezeichnet hat behaupten kön nen. Seit Dem Ausgang Der Ruhrbesetzung war cs bis 1929, wenn man Den Zechcn-Gasabsatz mit berücksichtigt, möglich gewesen, Den jährlichen Gasvcrkaus von ca. 2,8 auf c a. 4,3 Milli a r D e n Kubikmeter zu heben, also fast zu verDoppeln. Der Bezug englischer Kohle ist trotz Der verlockenDen Angebote nach Dem Psund- sturz auch heute noch in stänDigem Rückgang begriffen. Seit Beginn Der Krise hat der Gasabsatz nach dem Gesetz des inneren Ausgleichs — einen Paragraphenzaun um ihre Gemeinschaft gebaut, der einem Kanarienvogelzüchteroerein alle Ehre machen würde. Latte steht dicht an Latte, damit nicht allzuviel unqualifizierte Asphaltfüße sich ein- zwängen können. Man will unter sich sein. Jedes Mitglied Darf nur einmal im Jahre einen Gast einftihrcn. Ich jedenfalls war einmal in einem Jahre Da. Rahm Die Sehnsucht mit, von Quellen bis zu Mün- Düngen zu reifen, eines schönen AbcnDs Durch Tabakswolken hindurch Das Gesicht eines FrcunDes aus Feuer- oDer Grönland auf einem ausgcspnnn- ten Bettuch wiederzuerkennen, soviel Luft zu schlucken wie diese alten prächtigen Tramps. Auch mit Lichtbilddarbictungen habe ich mich ausgesöhnt. Und überlege zur Zeit, ob ich nicht nach Hause schreiben und mir Die Laterna magica schicken lassen soll, mit Der ich als Quintaner Die fünf Erdteile inklusive aller Kriege und Kulturen an Die Wand warf. Aus meinem Fenster blicke ich auf eine große öde, verputzte Hauswand. Wenn ich an lauen Abenden am Fenster sitze, könnte ich Die tote Wand mit Bildern der Ferne beleben ... Der „SMinernachtslraum" im Marburger Schloßparttheater Shakespeares „Sommernachtstraum", der als zwe.tL diesjährige Macburger Zestspielaufführung im Schioßparilheater über die Bühne ging, war für das sehr zahlreich erschienene Publikum wirklich ein Traum der Sommernacht, ein toller Spuk voller Gegensätzlichkeiten und bizarrer Romantik. zugleich aber auch «in wundersamer Spiegel der das menschliche Leben mit seinem bunt wirbelnden, oft tollen Durcheinander eindringlich zu Gemüt« führt«. Wo könnte sich denn aua) die phantastische, musüdurchwobene Elfenwelt belfer austobcn. das Spukhafte, Abgerrsicn- Traumhafte zu besserer Wirkung gelangen, als auf einer Freilichtbühne, über der sich ein prachtvoller Sternenhimmel wölbt und wo sich liebe, zarte, anheimelnde Mendelsfohnsche Melodien mit dem Rauschen der Bäume verbinden. Gegenüber der Aufführung des Vorjahres hatte das Stück infolge Verstärkung der mitw rkenden Hagener Tanzschule durch Marburger Damen noff wesentlich gewonnen, wie auch die Buhne durch zweckentsprechende Umbauten für das tantrische Spiel bester'erschlossen ist. Der Phantasie und Willkür des Spielleiters, Dr. Fritz Dudde, nur ganz geringfügige Abschlag« zu verzeichnen. Am Gaskoksmarkt hat Di« Krise keinerlei Storungen hervorgerufen. Die Ware wird seit 192b fort- dauernd glatt abgefept und hat leflar_ oftmals bi» in Die letzten Monate hinein gefehlt Für Die übrigen Nebenprodukte ist Durch Absatzverträge einigermaßen gesorgt, obzwar hier fühlbar Wertminderungen und schleppender Abruf zu rerzeichnen sind. Neubauten und Erweiterungsbauten sind leit Kri- lenbeginn bei Den Gaswerken verhältnismäßig stark eingeschränkt worden, wie ja überhaupt Das (Bae- fad) sich Durch t r a D i 11 o n c 11 vorsichtige Investierung-- und Erpansionspoli- t i k auszeichnet. Ader Die Tendenz, an Den Werkanlagen zu sparen, hat auf Grund her taiDmunalen Finanzbedürsnise teilweise schon gefährliche Formen angenommen Ersatz für Den ausfallenden Auslandsmarkt Hofft man zu finden nuf den Gebieten Dee VraunkoHlenvergofung, Dutd) Apparaturen für Erhöhung der Betriebselaftizität von Gaswerken, alfo Wassergasanlagen sowie Anlagen für Netzdruckerhöhung und Srudrcgelung, schließlich auch Apparaturen für hie Lieferung giftfreien Stadtgases. Die Fabriken für Gasherde, Badeofen ufm leihen mit dem Baumarkt, der früher seine neuer ft eilten Wohnhaus block s bis zu KO und mehr Prozent mit Gaseinrich- t u n g e n versah. Einen guten Vorsprung bietet augenblicklich Der gasbeheizte KleinHeißwasserbereiter. Eine Reihe von Vorträgen gesf stete Die Tagung Des Deutschen Vereins von Gas- unD Wasserfachmännern außerordentlich interessant. Dr. Retienmaier ftachbom berichtete über „Neues aus der Gasaufbereitung mit Tiefkühlung, Turinreinigung und Schwefelestraktion". lieber Fortschritte der „Industriellen Gosverwendung" sprach Direktor Dipl Ing. D. Wolf-Essen. Direktor Gebhardt-Essen spraich über „Gasvcrwendung im Gewerbe". Die Erfahrungszahlen uorbanhener Anlagen geben schlüssige Beweise für die hervor- ragenden wirtschaftlichen und technischen Eigenschaften des Brennstos- f e s Gas, und selbst In her heutigen Krise zeige Die fortdauernde Umstellung von Gewerbebetrieben auf Gas, daß sich hier eine technische Entwicklung vollzieht, die stärkste Förderung verdient. Schweres Autounglück in Herbstein. teilte Tote, mehrere Schwer- und finiflc Leichtverletzte. & Lauterbach. 19. Juni. In Der Nacht auf Sonntag gegen 24 Uhr ereignete sich in Herbstein in unmittelbarer Nähe Der Weberei Ruhl ein Verkehrsunfall, bei Dem H Personen, davon Drei sehr schwer, verletzt rourDcn. Eine Frau Rockel aus Schlechtenwegen ist kurz nach Der Einlieferung ins Herbsteiner Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Ein Lieferwagen, Der mit Personen aus Altenschlirf und Schlechtenwegen besetzt war und sich aus her Heimfahrt von Der nationalsozialistischen Sonnwendfeier auf Dem HoheroDskopf befand, wurde in Der scharfen Rechtskurve bei der Weberei Ruhl von einem anheren, ebenfalls mit Versammlungsteilnehmern von Hoherodskopf besetzten Lieserwagen i n he r Flanke angefahren, so Daß Der hinter- teil des Wagens gegen einen ft arten Baum geschleudert wurde. Infolge des heftigen Zusammen- pralls ging der Wagenaufbau in Trümmer und sämtliche Insassen wurden herausgesd)leudert. Aon Den 15 Fahrtteilnehmcrn wurDen H zum Teil schwer verletzt. Wie wir noch erfahren konnten, soll außer Der Frau Rockel aus Schlechtenwegen, Die eine halbe StunDe nach Der Einlieferung ins Kranken- Haus ihren Verletzungen erlegen ist, auch Der Ehemann s o schwer verletzt sein, Daß an seinem Auskommen gezweifelt werden muß. Außer ihm liegen noch 2 Schwerverletzte im Krankenhaus: die übrigen Verletzten konnten nach Anlegung eines Notverbandes die Fahrt fortsetzen. Marburg, bot sich hier ein unbegrenztes Feld, das er auch voll ausvunutzen verstand. Das war ein Springen und Hüpfen, ein Gleiten und Schweben im Tafte der stimmungsvollen Weisen. Ausgelassen und wild sprang Buck umher, die Elsen durch den Zauberwald daherj^gend und Zettel, der Weber, führte die Handwerkergruppe in groteskem Schreien und Stelzen an. Was man sah und frrte. war Sommer und Jugend. Neckisch, lebhaft und naturwahr gab diesmal Günter Heft den gutmütigen Elementargeist Droll. Die beiden Liebespaare Lysander H:rmia und Demetrius - Helena hatten in Theo Leitner und Erich Strömer sowie Hansi Nassee und Marte, Hein in richtiger Erfassung des Eharnkteristischen beste Darstellung. Hugo F i r m b a ch als Herzog von Achen und Nora v. S ch r e n ck als Hippo- lyta verkörperten mit Würde ihre Rollen. Al- Königin der Elfen erfreute Hanna Mertens durch schöne TeweLungen und eine wohlklingende Stimme, ihr zur Seite Leopold Debertt ols Oberon Vorzüglich von derber und doch behaglicher Komik erfüllt waren, die Handwerker- und Rüpelfzenen, bei denen in erster Linie Georg August Koch als Zettel. Rudolf Blümner als Squenz und Karl S t r i e b e ck als Flaut-Thisbe durch ihr groteskes humorvolles Spiel hervortraten. Bei dem ausgezeichneten Zulammenfpiel des ganzes Ensembles war es nicht verwunderlich, daft aus der Auslührung ein großer Erfolg wurde, der sich in freudigen Beiiallskundgebungen am Schlul e äufterte und.hoften läßt, daft noch mancher das Schloftparktheater auffucht, um dort den wirklichen Traum einer Sommernacht zu träumen. W. Oie diplomatische Antrittsrede. Als Der fchweDische Graf Königsmark, Der zum Gesandten in Frankreich ausersehcn war, in Pans feine Antritlsaudienz abhielt, blieb er mitten in seiner üonleinftuDierten Rehe, Die er in schwedischer Sprache hielt, stecken. Er behielt jedoch kühles Blut und begann, um sich keine Blöße zu geben, das schwedische Vaterunser herzusagen, und Da ihm das zu kurz Dünkte, fügte er auch noch Das Glaubens- befenntnis hinzu. Der ganze Hofstaat, Der um ü^n Thron Des Königs versammelt war, lauschte Ringerin en Der mit großem Feuer und geschickter Betonung vorgetragenen vermeintlichen Glanzprobe der ReDelunst, unD nur das Gefolge Des Gesandten hatte große Mühe, angesichts des Ernstes Der Zuhörer das Lachen zu verbeißen. Wirtschaft Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H. Hl 10,9 10,9 124 |J25,75 67,25 54,5 40,9 43 126 20,75 64 42,5 34,75 32 26,5 17 11 28,5 54 174,5 3,13 16 24 40 13,5 17,5 158 42,5 11 19,75 12,25 26,75 86,5 16 18,5 30,25 18,5 52,75 56,5 117,5 77 26 63,65 41,75 47,5 23,25 40 32,5 20,9 57 66,75 14,75 48 100 14,65 100,25 49,5 34,25 25 17 80,5 11,25 0 6 8 7 8 6 6 12 , 7 20,13 18,4 61,5 68,25 37,25 52,65 56,5 117,25 76,5 26,25 63,9 43,4 47,5 26,75 88 23,75 40,25 12,75 33 18 157 43,13 12,13 27 15 0 0 12 6 . d . 0 . 5 . 0 . 8 15 4,85 5,75 4,55 2,4 2,5 2,45 4,3 7,4 3,13 15,9 6er 22 bis 28 Mark; Schweine, vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 41 bis 44, von etwa 200 bis 300 Pfund 41 bis 45, von etwa 160 bis 200 Pfund 40 bis 44, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 36 bis 42, Sauen. 33 bis 37 Mark. — Marktverkauf: Rinder langsam, lieber- stand, Kälber und Schafe schleppend, geräumt, Schweine mittelmäßig, zum Schluß abflauend, ausverkauft. Hamburg-AmerUa Paic. . . . l Hamburg-Südam. Dampsschiss. o Hanla Dampfschiff . 5 . 8 . 0 . 6 io . 6 6Vi . 6 . 0 . 8 4V, 10 . 6 4% Oesterretchtsche (golDrente . . 4,20% Oestcrreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente . . 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/t% bc<6l. Dirn 1913 6% obgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische ftollnnlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I . 4% beSgl. Serie II 5% Mhimän. vereint,. Rente v. 1903 4^<%Rumän.vereInh.Renlev.l9i3 4% Rumänische vereint). Rente Anatolier 50,5 34 31,75 25,9 81 11,4 29 22,4 54,25 172 Helsingsor« . Wien.... Prag . . . Budapest . . Sofia . . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Ian.. Jugoslawien. Liligbon . . 9 4,75 5,75 5,13 2,25 2,3 2,3 2,35 2,3 7,13 3,1 15,5 . 9 1" 1') GVi v 11 14 12 Schwan, Mtv. Gießen, Minna Roth, Tv. 1860 Bad- Nauheim, 62, 25. Margot Katz, Mtv. Gießen, 58; 32. Martha Seifarth, Mtv. Gießen, 51. Mannschasts-, Staffel- und Sonderkämpfe. Bölsungenkampf(6 Mannschaften): 1.Tv. 1860 Frankfurt 981; 2. Tv. Bieber 920; 3. Tgd. Rödelheim 863; 4. Tv. Homburg 786 Punkte. Jahn staffel (5x100 Meter; Oberstufe; fünf Mannschaften): 1. Tgd. Fulda 60,4 Sek.; 2. Tgs. Offenbach 60,4; 3. Tv. 1860 Frankfurt 60,5 Sek. Emanuel-Schmuckschikd (5X100-Meter- Staffel; Anterstufe; 11 Teilnehmer). 1. Tv. 1860 Hofheim, 62,1 Sek.; 2. Tvgg. Kirn 62,4; Turnges. Offenbach 63,2 Sekunden. Brunhildeschild (4X100-Meter-Staffel, Turnerinnen; 2 Mannschaften): 1. Mtv. Gießen 42,2 Sek. (Tilli Espach, Charlotte Arnend, Erika Röhmig, Else Dickelhaupt), 2. Tv. 186p Frankfurt 46,3. Weithochsprung (Einzelkampf; 12 Bewerber): 1. Libbach, Tv. Borwärts Homburg, 3,00/1,60 Meter, 2. Dommersheim, Mtv. Cron- bevg, 2,90/1,55, 3. Langenohl, Tv. Heuchelheim, 2,90/1,55. :?ranrturi a.-V . | Aerün bis 1899 (69 Bewerber, 66 Sieger): 1. A. Schall, Tv. 1860 Frankfurt a. M., 93; 2. Karl Kurt, Tv. Bieber, 89; 3. Emil Barbe, Tv. Bockenheim, 87. Turnerinnen (163 Bewerberinnen, 143 Siegerinnen): 1. Else Bickelhaupt, Mtv. Gieße n, 101 P. (erreichte im Hochsprung 1,55 M e - ter!): 2. I. Bochnick, Tv. Neu-Isenburg, E. Biron, Tbd. Wiesbaden, 89; 3. L. Schäfer, Tas. Sachsenhausen, 88; 4. Erika Röhmig, Mtv. Gießen, 80; 13. Tilli Espach, Mtv. Gießen, 70; 15. Käte Sohnemann, Tv. 1846 Gießen, 68; 17. Käthe Körner, Mtv. Gießen, 66; 19. Charlotte Amend, Mtv. Gießen, 64: 20. Annemarie Lack, Tv. 1860 Bad-Nau- Heim, 63; 21. Käthe Barth, Tv. Heuchelheim, Ria schon nach einmaligem Putzen mit der herrlich erfrischend schmeckenden „Chlorodont-Zahnpaste", schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Schultheis Patzenhoser . . . Aku (Allgemeine Kunslfelde) Bemberg... .... Zellstoff Daldhof..... Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer AaL....... Daimler Motoren..... Deutsche Linoleum .... Orensiein K Koppel . . . . Leonhard Ties»...... SvenSka llbave .......... 12,25 26,5 86.5 16 18,5 30.25 18,5 124 20 17,75 18,75 36 52,25 56 117 77 25,5 64 43 47 Das 79. Feldbergturnfest. Die Gießener Männer-Turn«Vereinerinnen verteidigen erfolgreich den Brun- hildisschild. — Else Bickelhaupt gewinnt den Bierkampf. frankfurter MafchMeu . ... o Gripner o Moinkrvstwerke Höchst a. M.. . e Süddeutscher Zucker .... io 5>ag älteste der deutschen Bergfeste, das am Samstag und Sonntag zum 79. Male zur Durchführung kam, übte auf die Turner des Mittelrheinkreises und darüber hinaus auch auf benachbarte Türnkreise wieder seine alte Anziehungskraft aus. Mit über 1200 Wettkampfteilnehmern un ?000 Fe st gast en war der Beweis für die un- verbrüchlicke Treue der Turner und der Taunusbevölkerung zu dem sagenumwobenen Berg- Zipfel erbracht. Nach altem Brauch nahmen auch Vereine unseres Heimatgaues, des Turngaues Hessen wieder an den Wettkämpfen teil. Aus 12 Vereisten des (Saues waren annähernd 70 Teilnehmer gemeldet, oon denen 56 Sieger wurden. Von den Siegen des Gaues Hessen entfallen 25 auf die Oberstufe (Män- n.er)» 14 auf die Unterstufe (Iugendturner), 2 auf Die Altersklassen und 16 allf den Turnerinnen- Vierkampf. Die Erfolge der einzelnen vereine ersieht man. aus folgender Zusammenstellung: Mtv. Gießen 17 Siege (5 O., 3. U„ 8 Ti., 1 Mannschaftssieg; Tgm. Friedberg 10 Siege (6 0., 1 U., 3 Ti.); T. u. Spv. Butzbach 6 Siege ( 4 O., 1 U., 1 A); Tv. Heuchelheim 6 Siege (1 O., 3 U., 1 Ti., 1 Sondersieg); To. Großen-Linden 4 Siege (3 O., 1 U ); Tv. 1860Bad-Nauheim 4 Siege (2 U 2 Ti); To. L i ch 4 Siege (3 O., 1 U.); To. 184 6 Gießen 2 Siege (1 A., 1 Ti); Tv. Hochelheim 2 Siege (1 O., 1 U.); Tv. Ober- Mörlen 1 U.; T. u. Spv. Griedel 1 £).; To. Nieder-Mürlen 1 O. Die heimischen Sieger. Der nachstehende Ueberblick über die Wettkampfergebnisse nennt in jeder Stufe die drei ersten Sieger und bringt weiter in einem Auszug aus der umfangreichen Siegerliste die Preisträger aus dem Gau Hessen und aus einigen Vereinen der Nachbargaue Kinzig und Lahn-Dill. Oie Dierkämpfe. Männer (495 Bewerber, 442 Sieger): 1. Sieg A. Ritzel, Tv. Bieber, 97 P.; 2. V. Spielmann, Tgs. Seligenstadt, 94 P.; 3. Ernst Stengel, Tv. Großen-Linden, 93 P.; 9. Otto Lindenstruth, Mtv. Gießen. 85 P.; 12. Werner Langenohl, Tv. Heuchelheim, 82 P.; 19. Ludwig Müller, T. u. Spv. Griedel, 75 P.; 22. L. Schwab, T. u. Spv. Butzbach, L. ilrff, T. u. Spv. Butzbach, 72 P.; 23. Ernst Stern, Tv. Großen-Linden, 71 P.; 24. Erich Ploch, Mtv. Gießen, 70 P.; 25. Ludwig Malko- mesius, Mtv. Gießen, R. Künstler, Tgm. Friedberg, 69; 26. H. Schmidt, Tgs. Büdingen, Erich Schb, Mtv. Gießen, L. Krößmann, T. u. Spv. Butzbach, 68 P.; 27. Karl Seipp, Tv. Großen- Linden, 67 P.; 28. H. Henning, Tgs. Büdingen, 66 P.; 29. Otto Schmück, Tv. Büdingen, 65 P.; 31. Albert Mittermaier Tv. Lich, 63 P.; 32. Rich. Greb, T. u. Spv. Butzbach, 62 P.; 33. Albert Görlach, Tv. Rieder-Mörlen, Herm. Weber, Tv. Hochelheim, Rud. Fernau, Mtv. Gießen, 61; 34. Karl Dietrich, Tv. Büdingen, 60 P.; 36. Herm. Walter, Tv. Lich, Walter Trapp, Tgm. Friedberg, Heinz Metz, Tgm. Friedberg, 58 P.; 38. Karl Traut, Tos. Büdingen, K. Herbarth, Tv. Büdingen, R. Kraft, Tgs. Büdingen, 56 P.; 40. Willi Menges, Tv. Lich, 54 P. Jugendturner (303 Bewerber, 254 Sieger): 1. W. Schupbach, Tv. Runkel, 98 P.; 2. Konrad Jehner, To. 1860 Bad-Nauheim 97; 3. W. Jstel, Tv. Villmar, 95; 10. M. Keil, Tv. Ober-Mörlen, 83; 11. K. Strack, Mtv. Gießen, 81; 16. H. Berg, T. u. Sp.v. Butzbach, 76; 19. H. Barth, Mtv. Gießen, 73; 21. Wili Wagner, Mtv. Gießen, 71; Richard Mack, Tv. Hochelheim, 68' 26. Erwin Reusch- ling, To. Heuchelheim, Kurt Faber, Tv. Großen- Linden, 66; 33. A. Kehr, Tv. Heuchelheim, W. Stork, Tv. Lich, A. Walz, Tgs. Büdingen, 59; 37. O. Neidel, Tv. Heuchelheim, 55; 38. Ä. Gläser, Tv. Büdingen, W. Faatz, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 54. Altersturner: Iahrg. 1887 und älter (53 Bewerber, 50. Sieaer): 1. H. Petri, Tbd. Wiesbaden, 90 P.; 2. K. Weber, Tgm. Darmstadt, 88 P-: 3. A. Lehrmann, Tv. Schwanheim, 85 P. — Jahrgang 1 88 8—9 2 (53 Bewerber, 51 Sie- ger): 1. F. Tritschler, Eltag-Spv. Frankfurt a. M., 97; 2. Gg. Burkhardt, Tv. Sindlingen, Ernst Köster, Tv. Kirdorf, 90; 3. F. Kraus, Xgm. Sorten- beim, 88; 4. Hrch. Koch, To. Herborn, 87; 20. Karl Müller, Tv. 1846 Gießen, 62; 22. Karl Schlemm X. u. Spv. Butzbach, 59. — Jahrgang 1893 Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse. Die hinter dei» Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v. H. Norvdeullchcr Lloyd .... A.G. für Verkehrswesen Alt. Berliner HaodelSgelellschast . Commerz, und Prival-Bank. Darmslädler und Nationalbank Deutsche B?nk und DiSconto-GeseUschast. . . Dresdner Bank...... Rcichsbank........ A.E.G........... Bergmann Glcltt. LieserungSgesellschaft. Licht und Krasl Felten & Guilleaume. . . . i Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen .... Rheinische Elektüziläl . . . Eckiuckeri & (So...... Siemens L HalSke .... Lahmeyer L Co. .... . Buderus Deutsche Erdöl...... Gelsenkirchener....... Harvencr. ....... Hoescy Eilen......... Ille Bergbau Klöckncrwerke . Köln-Neuehen < ManneSmann-RLhren . . . , ManSfeldcr Bergbau ... Lberschlel. KokSwerke . . . . Phönix Bergbau . ... t Rheinische Braunkohlen. . . Rheiuüahl..... . . . Geld 4,20 58,38 83,18 15,22 16,50 169.76 21,58 74.65 2,49 77.94 81,79 34,53 Vries 4,22 58,62 83,52 15,28 16,56 170,44 21,66 74.95 2,51 78.26 82,11 34,67 man im großen und ganzen mit einem solchen Ausgang gerechnet hatte. Die Kurssteigerungen an der Neuyorker Samstagbörse übten auf die Kursgestaltung ebensowenig Einfluß aus, als die Befestigung des Reichsmarkkurses im Auslande. Im Vorbörsen- oerkehr waren gegenüber dem Samstag vereinzelt einige Besserungen zu hören, doch dürfte dies mehr auf Zufallorders zurückzuführen gewesen sein. Zu Beginn der offiziellen Börse war die Tendenz knapp behauptet. Die Kursgestaltung ließ einige Einheitlichkeiten erkennen, doch ergaben sich Kursrückgänge um Bruchteile eines Prozents. Von Montanpapieren eröffneten Gelsenkirchen 0,5 v. H. niedriger, während sich Mannesmann um 0,40 v. H. bessern konnten. Stahlverein lagen behauptet. Am Chemiemarkt eröffneten IG. leicht gebessert um 0,25 v. H., gaben jedoch dann etwa 0,25 v. H. unter dem Vortagskurs nach. Bei Elektropapieren unterlagen Licht 8c Kraft etwas stärkerem Kursdruck (minus 1,75 o. H.), dagegen tarnen AEG. 0,75 o. H. fester zur Notiz. Am Bankenmarkt fielen Reichsbankanteile durch eine Kurssteigerung um 2 v. H. auf. Im freien Markt konnten sich Adlerwerke um 3 v. H. bessern. Am Rentenmarkt bestand für Deutsche Anleihen etwas mehr Interesse, so daß hier eine freundlichere Tendenz vorherrschte. Altbesitz wurden etwa 0,75 v. $)., Neubesitz 0,25 v. H. höher bewertet, Reichsschuldbuchforderungen konnten 1 v. H. an- Ziehen. Am Pfandbriefmarkt waren Liquidationspfandbriefe eine Kleinigkeit höher bewertet. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 20. Juni. An der Getreidebörse ist noch immer der unsichere Faktor vorherrschend. Die Händler legen starke Zurückhaltung an den Tag. Das Angebot für die geringe Nachfrage ist ausreichend. Am Mehlmarkt hat Weizen- unb Roggenmehl durch die neuerliche Preisermäßigung keine Belebung erfahren. Futterartikel haben ebenfalls keine große Geschäftstätigkeit zu verzeichnen, lediglich für Braugerste und Hafer war vereinzelt Nachfrage festzustellen. Es notierten: Weizen 267,50 bis 265 Mark, Roggen 220 (nominell), Sommergerste für Brauzwecke 200 (nominell), Hafer (inländischer) 170 bis 180, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austauschweizen) 38,60 bis 39,75, Weizenmehl (niederrheinisches, mit Austauschweizen) 38,60 bis 39,50, Roggenmehl (70 o. H.) 27 bis 28, Weizenkleie 8,25, Roggenkleie 8,75 bis 8,50, Erbsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 26 bis 35, Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 24 bis 50, Weizen- unb Roggenstroh (brahtgepreßt) 4,50, Weizen- unb Roggenstroh (gebündelt) 4, Treber (getrocknet) 10 Mark. — Tendenz: sehr ruhig. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 20. Juni. Auftrieb: 1467 Rinder, darunter 371 Ochsen, 148 Bullen, 498 Kühe, 432 Färsen, 712 Kälber, 48 Schafe, 4213 Schweine. Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 31 bis 35, ältere 28 bis 30, sonstige vollfleischige 24 bis 27 Mark; Bullen, jüngere, voll- steischige, höchsten Schlachtwerts 28 bis 31, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 23 bis 27 Mark; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 25 bis 28, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 22 biz 24, fleischige 16 bis 21 Mark; Färsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 31 bis 35 vollfleischige 28 bis 30, fleischige 24 bis 27 Mark; Kälber, beste Mast- unb Saugkälber 33 bis 36, mittlere Mast- unb Saugkälber 29 bis 32, geringe Käl- 7.077 52.05 12,485 3,063 170,47 75,13 83,43 78.18 15.29 0,952 4.217 58,58 21,54 16,58 82,15 34,73 82,38. 1/91 0,327 7,007 13,91 Berlin ruhig. Berlin, 20. Juni. (WTD. Funkspruch.) Das Geschäft har sich auch in der neuen Woche nicht beleben können. Man hatte vormittags eher mit einer etwas freundlicheren Tendenz gerechnet, und auch an der Borbörse hatte man die Kurse meist eine Kleinigkeit höher taxiert. Da aber Orders der Kundschaft nur in einigen Werten und auch nur in geringem Maße Vorgelegen haben, waren nur ganz vereinzelt kleine Besserungen f.estzustellen, denen wiederum Abschläge im selben Umfang gegenüberstanden. Rur in Reichsbank, Bekula und Gelsenkirchen waren die Umsätze etwas lebhafter. Vorbörslich hatte man Gelsenkirchen auf Grund der Rachricht, daß die Verhandlungen zur Uebernahme des jetzt im Besitz der Charlottenhütte befindlichen Pakets durch das Reich bzw. die Dresd. Bank kurz vor dem Abschluß stehe, mehrprozentig höher taxiert, da durch diese Transaktion ein störender Faktor für die Börse genommen worden ist. Es lag aber zum ersten Kurs doch ziemlich umfangreiches Angebot vor, so daß gegen Samstag ein Verlust von 1,63 Prozent zu verzeichnen war. Man motivierte dies damit, daß das Papier in der Erwartung einer Transaktion in der letzten Zeit bereits gestiegen sei, so daß die Tatsache jetzt exkomptiert wäre. Reichsbank konnten sich um fast 2 Prozent bessern. Bekula, in denen die Tauschoperationen im Moment aufgehört zu haben scheinen, eröffneten zunächst fester, wozu auch die lOprozentige Dividende beitrug, im Verlaufe gaben sie aber ihren Anfangsgewinn wieder her. Die vorliegenden Momente übten kaum Einfluß auf die Tendenz aus, so die gestrige Wahl in Hessen, die nur eine geringe Veränderung gegen die letzte Wahl gebracht hat, ferner die freundliche Newyorker Samstagsbörse, die Festigkeit der beut- schen Werte im Auslanbe unb bas weitere Anziehen der deutschen Reichsmark. Man sprach mit Inter- esse über die gestrige Rede des früheren Finanzministers Dr. Dietrich, der eine Ermäßigung des Reichsbankdiskontes auf 3 Prozent fllr unbedingt erforderlich hält, um die Wirtschaft anzukurbeln. Deutsche Anleihen waren gut behauptet, eher sogar fester, vor allem Neubesitzanleihe, die lebhafter gehandelt wurden. Auch Reichsschuldbuchforderungen zogen bei größerer Nachfrage um 5 Prozent ca. an, während Goldpfandbriefe eher angeboten waren. Im Verlaufe blieb das Geschäft außerordentlich ruhig, und die Kurse bröckelten zunächst meist etwas ab, doch konnte sich später eine leichte Erholung um Bruchteile eines Prozentes durchsetzen 2lm Geldma r k t machte die Erleichterung nach dem Medio weitere Fortschritte, und man rechnet damit, daß der Halbjahresultimo verhältnismäßig leicht überwunden werden wird. Tagesgeld stellte sich auf 5 Prozent in der unteren Grenze, Monatsgeld blieb 6 bis 8 Prozent nominell. Frankfurt lustlos. Frankfurt a. M., 20. Juni. (WTB. Drahtmeldung.) Zu Beginn der neuen Woche herrschte an der Effektenbörse st ä r k st e Z u r ü ck h a 11 u n g. Da von keiner Seite Anregungen vorlagen, blieb die Unternehmungslust sehr gering. Von Publikumsseite lagen faum Aufträge vor, und auch die Spekulation verhielt sich abwartend. Das Ergebnis der Wahl e n in Hessen machte keinen besonderen Eindruck, da Berlin, 18. Juni__________ Ainerikaniiche Nolen....... Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten DenIck». Österreich, 1 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Nolen Schweizer Noten Spanische Noten. ....... Ungarische Noten . . Rundsunkpr-oqramm. Dienstag, 21. 3uni. 1 7-20 (Don Bad Pyrmont): Frühkonzert der Kurkapelle (Dresdner Philharmonisches Orchester). 12: Konzert: Horvath Sandor mit seinem Orchester. 13: Konzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen- Rachmittag. 16 (Aus Schuberts Geburtshaus in Wien): 10. Internationales Musikfest; Schubertiade: Franz Schubert. 17: Rachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: „Die Entmündigung", Vortrag von Dr. jur. Robert Bloch. 19.15: Zehn Minuten aus Kunst und Wissenschaft. 19.30: Russische »Volksmusik, gespielt vom Balalaika- orchester „Wolga". 20.30 (Von Leipzig): Meister Oelze von Johannes-Schlaf. 21.30: Symphonie- Konzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 22.50: Zum 14. Todestag des Dichters Hermann Essig, Gedichte und Prosa, vorgetragen von Emil Heß. 23.10 bis 24 (Mannheims: Rachtmusik. 0.30 bis 1: Tanzmusik. In den ersten Morgenstunden aus Chicago: Weltmeisterkampf Schmeling gegen Sharkey. Mittwoch, 22. Juni. 7.05: Bad Pyrmont: Frühkonzert der Kurkapelle. 10.20 bis 10.50: Schulfunk: Hörbild vom Flughafen. 12; Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 13: Konzert auf Schallplatten. 15.15 bis 16: Stunde der Jugend. 17: Rachmittags- konzert des Rundfunkorchesters. 18.25: „Freizeitgestaltung des Arbeitnehmers: Das Buch in der Freizeit", Vortrag von 5)r Waas, Frankfurt a. M. 18.50: „Der Forscher ^5. C. Bose und das Innenleben der Pflanze", Vortrag von Dr. H. v. Bronsart. 19.20: Börne-Saiyren. 20: Aus Breslau: Bunter Abend. 22: Karlsruhe: Mandolinenkonzert. 22.45 bis 24: Rachtkonzert. Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Dienstag, 21. Juni, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Das Land des Lächelns. Mittwoch, 22. Juni, 20 bis 22.30 Ahr: Erstaufführungen: Die Magd als Herrin. — Der arme Matrose. — Die spanische Stunde. Donnerstag, 23. Juni, 19.30 bis nach 22.30 Ahr: Margarethe. Freitag, 24. Juni, 20 bis 22.45 Ahr: Fidelio. Samstag, 25. Juni, 20 bis gegen 23 Ahr: Andine. Samstag, 26. Juni, 20 bis 22.30 Ahr: Das Land des Lächelns. Schauspielhaus. Dienstag, 21. Juni, dvn 20 bis 22.30 Ahr: Wetter veränderlich. Mittwoch, 22. Juni, von 20.30 bis nach 24 Ahr: Freilichtaufführung auf dem Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand (Argöh). Donnerstag, 23. Juni, 19 bis 24 Ahr: Faust (1 .Teil). Freitag, 24. Juni, 20.30 bis 23 Ahr: Wetter veränderlich. Samstag, 25. Juni, 20.30 bis nach 24 Ahr: Freilichtaufführung auf dem Römberberg: Geschichte Gott- friedens von Berlichingen mit der eisernen Hand (Argöh). Sonntag/ 26. Juni, 20.30 bis nach 24 Ahr: Freilichtaufführung auf dem Römerberg: Geschichte Gottsriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand (Argötz). Briefkasten -er Re-aktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) D. R. 1. Die von Ihnen gestellten Fagen erb rechtlicher Art gehen über den Rahmen einer Briefkastenanfrage hinaus. Wir raten vor der Errichtung eines Testaments stets dazu, gerichtliche oder nota- rielle Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sonst immer hie Gefahr besteht, daß das Testament wegen seiner Form ober feines Inhals der Anfechtung verfällt, wodurch bann immer später Streitigkeiten ober Prozesse entstehen, bie bei rechtzeitiger Zuziehung eines Rechtskunbigen hätten oermieben werben können. Der Testamentsrichter bes Amtsgerichts erteilt, auch wenn nicht sofort ein Testament errichtet wirb,' u n • entgeltliche Auskunft unb ist hierzu verpflichtet. Dem Ehegatten steht im übrigen ein Pflichtteil zu. Der Erblasser (Erblasserin) kann bem Ehegatten ben Pflichtteil entziehen. Siehe hierzu bie Paragraphen 2335 ff. bes BGB. — 2. Die Frage, ob ein aufgesetztes Testament gültig ist, kann mit Sicherheit nur beantwortet werben, wenn bas Testament einem Rechtskunbigen im Original oorgelegt wirb. Schöne weiße Zähne au. u> M. jji. Acr. Schluß- IurS 4-Uhr- Schluß- lur- Ansa.g- Nur« Nur« Datum 18.6. 20.6. 18 6 20.6. t>% Deutichc iHeutioanieihc D.l'JZ. 51,5 — — 7% Deutsche RcichSanlcthe 6.1929 59 — _ b'/t% Vvung-Anlcihe dort 1930 . $eutfd)e Anl.-Ablös.-Schuld mit 59 — 59,5 — AuSlos.-Rcchten....... 37,75 38,25 37,9 38,25 TeSgl. ohne AuSIos.-Rechte . 8% Hell, tyolfeftaal von 1929 3,45 3,75 3,55 3,75 (rückzahlb. 102%)...... Oberhellen Provinz-Anleihe mii 46,5 — — — Auclos.-Rechten .... Deutichc Komm. Gammclabl. 36,5 — — — Anleihe Serie 1 ... 8% Franks. Hnp.-Banl ©olbpfe — — 34 — 15 unkündbar bi# 1935 7% firanlf. Hyp.-Bank Goldpse 66,75 — — — unkündbar bis 1936 Serie 16 . V/t% Franks. Hyp.-Bank Liqu.- 66,75 — — — Psandbricse........ 4*/i% Rheiniiche Hyp.-Banl.Llqu. 77,13 — — — Goldp.e......... 8% Pr. LandeSpsandbrlesanskalt, 75 — — — Psandbricse R. 19..... 7% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, — — 68,25 — Psandbricse R. 10 — — ~n > Franisurt a. JJl. ZJerlin Schluß« 1-Ubr« Schluß- Anfang- turd R r« lurs Kurs Datum 18.6 20.6. 18 6 20.6. Niedcct Montan......7,2 Vereinigte Stahlwerke .... 3 16 '— 16,25 Otavi Minen......16'/, 10,75 __ Kaliwerke AlchcrSIeben ... 10 84 Kaliwerke Westeregeln ... 10 91,5 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15 146,5 — 147 91,5 147 I. G. Farben.Indv.Nrie ... 12 Verein, dient. Industrie Frank- 91,5 91,75 91,5 91,4 suri a. M........... Scheidcanstalt.......10 134 —- Goldschmidt.........0 RütgerSwerke..... 5 Mctallgesellschaft.......6 16 32,75 25 32,25 16,75 33,25 25 16,9 32,65 Philipp Holzmann......8 32,5 Zementwerk Heidelberg.... 7 38,5 38,25 Zementwerk Karlstadt.....7 Wayb & Frcytag......o 4 — 4 — Schluß« lurd 1-Uhr- Kurs Schluß-1 lurd | Ansanq- KurS Datum 18.6. 20.6. 18 6. 20.6. 18.3unl 20.3uni Amtliche Notierung "ein | Ariel Amtliche Notierung Geld | Arie' 7,093 7,107 7,063 51,95 52,05 51,95 12,465 12,485 12,465 3,057 3,063 3,057 170,13 170,47 170,13 74,83 74,97 74,97 83,37 83,53 83,27 78,12 78,28 78,02 15,26 15,30 15,25 0,943 0,952 0,948 4.209 4.217 4.209 58.54 58,66 58,54 21,50 21.54 21,50 16,54 16,58 16,54 81,97 82,13 81,99 34,67 34,73 34,67 82.22 82,38 82,22 1,289 1,291 1,289 0,325 0.327 0.325 6,993 7,007 6,993 13,94 13,96 13,89 Banknoten