ASK Nn mit k/ & >'-rrLr rs--Är LZM 1 ^^tscher Lloyd ütfbeimOrefdjcn ern"Ä benodMten nim.' flfl beim Dre. n n ? Diedrich I 9r°6en Umfang fln, **«•<■*. 5J" Strof;. * $?min ouijünyl. ?;Netn tarnen n b ^genuber unb scheuer, die mit H “ar- ersaßt hatte, no2ljd)e gelegt. $re(je »rannten mit Das rgen werben bis auf ein men umkam. Menjchin uetzi worben. Der burch oen ist natürlich für ben u-h für bie Dreschgenvl- rachtlich. >hrt im Zu!i. Nach einer Mitteilung at bie Verfrachtung aus im Juli etwas erhöht. Richtungen 96S0 ben bomit in ben ersten iben Jahres etwa rund Das bebeutet gegenüber ahres ein Rückgang i außerordentlich starken ibet bas Wasserwanberi) Rach ben Feststellungen würben im Juli allein eust. Wenn man berück« ((erwanbeter wegen bet ufengebühren aus bas re Fahrzeuge über Land wird dieser Ausschwung Zunahme des Wasser- Zahlen ihren Ausdruck 1 Umstund, die /ich m hat. Das tjofeG wt> n weniger erbaut \ei\ [(T - bas \\V allerorts . unb in ihren Zelte» wng im DillkreiS. ig. (05601.) Die der mitteilt M >m der KinderlähMNg leH- ■er sanden 2Iu'na> m Ein 12ä n-e? ®a > ej Dillenburg j nach gestorben. De be> linden l'ch auh" m KrcieDe en.op aler Kinderlähmung t» ber beiden lrch au« -rzte beider Kr >fehab.« snahmen ergnl rbreitung der KraMt n 19 Aliaust. sZS Sees in - 33,8' 36 05 85 63 12 37 18 ,23 ,65 882 217 1,51 ,60 >,53 !,1< 3-9 2,13 ,021 ,326 ,707 3.36 । noten- 6.285 51,9 12,465 3,057 169-78 73.23 77.87 75.07 14,62 0,878 4.209 58,39 21,58 16,495 82,00 33.87 81,7 1,01? 0.32J 6,693 13,31 Tjranff*^_t5- 3,063 170.12 73,37 78,03 75.23 |4,66 0,382 4,217 58, 21.6? 16,535 82,16 33,93 62,1 1,021 0,326 6,707 13,36 SM 52,05 12,485 Ur. 194 Erster Blatt 182. Jahrgang Sreitag, 19. August 1952 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild ■ Die Scholle Monat» Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Hernsprechanschlüfle unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach» richten: Anzeiger Siehrn. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnttk vnd Verlag: vrühl'sche Univer^lülL-vuch. und Stemöruderei K Lange in Stehen. Schriftleitung und Gefchäftrftelle: SchuMahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Rs» blameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20", mehr. Chefredakteur: Dr. Frtedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den Anzeigenteil Max FiUer, sämtlich in Giehen. Konjunkiurumfchwung? Die internationalen Rohstoffmärkte signalisieren eine Preissteigerung, die tatsächlich mit statisti- schen Hilfsmitteln als nicht unbedeutend gemessen werden kann. Bei der internationalen Verflechtung der Wirtschaft sind die Vorgänge auf den Rohstoffmärkten für den Aufstieg und Abstieg der Konjunktur in gewisser Hinsicht entscheidend. Auf die kürzeste Formel gebracht, wird diese Entwicklung so dargestellt, daß bei «guten Rohstosfpreisen die Rohstoffländer 3n- dustrieerxeugnisse kaufen können, daß also bei einem Absinken der Rohstoffpreise die Kaufkraft der Rohstoffländer nachlassen must. So einleuchtend diese Formel an sich ist, so erschöpft sie doch nicht das Wesen der internationalen Wirtschaftskrise. denn zu dem Tiefensturz der Wirtschaft haben noch andere Ursachen entscheidend bei- getragen, die in ihrer Auswirkung den Sturz der Rohstosfpreise nicht als Ursache, sondern nur als Wirkung gelten lassen. Cs war einer der vielen Irrtümer Brünings, als er im Frühjahr 1930 auseinandersehte, die deutsche Wirtschaft hätte unbegrenzte Aufstiegmöglichkeiten vor sich, wenn sie es fertig brächte, ihre Produktionskosten den gesunkenen Rohstosspreisen anzupassen. Hätte er weiter gedacht, so hätte er darauf kommen müssen, dah das Absinken der Rohstoffpreise die Folge der absinkenden Rachfrage. war, so dah also ein Umschwung eintreten mühte, sobald die Rachfrage auf den Rohstoffmärkten wieder steigen würde. Die Preise für alle Rohstoffe waren aber im Frühjahr 1930 noch verhältnismähig hoch, im Vergleich zu hem Tiefstand, den sie im Frühjahr 1932 erreichten. Das Anziehen der Preise ist nun allgemein festzustellen, wobei aber noch nicht klar zu ersehen ist, ob dieses Anziehen auf eine Steigerung derRachfrage zurückzuführen ist, oder auf die Kreditausweitung in der Union, die ja in der Hauptsache zu dem Zweck besorgt wurde, den Rohstoffpreisen einen Auftrieb zu geben. Erst wenn feststeht, dah die Steigerung der Rohstoffpreise nur die Folge der Rachfrage sein kann, läßt das allein den Schluß zu, dah auch die Unternehmungslust, sowie der Verbrauch wieder steigen. Wenn aber ein Wiederaufstieg der Wirtschaft eintzreten soll, also ein steigender Warenaustausch, dann wird dies durch die Vorgänge auf den Rohstoffmärkten allein nicht zu erreichen sein. Hierzu gehört vielmehr, dah die Zollmauern und die Einfuhrbeschränkungen abgebaut werden, wozu sich bisher an keiner Stelle wirkliche Reigung gezeigt hat. Präsident Hoover hat zwar vor wenigen Tagen wieder an Europa die Mahnung gerichtet, die Zollmauern abzubauen, aber die Union selbst denkt offenbar nicht daran, mit gutem Beispiel voranzugehen. Dah die hohen Zollmauern dazu beigetragen haben, die internationale Wirtschaftskrise zu verschärfen, wird auch dadurch bestätigt, dah es die beiden HochschuhzoNänder sind, nämlich die Union und Frankreich, die bei sich die größten Goldvorräte angesammelt haben. 3m normalen Ablauf der Dinge sind gegenseitige Verpflichtungen der Länder durch Waren abzugleichen, aber weder die Union, noch Frankreich lassen Waren herein, so dah die Verpflichtungen in Gold oder Devisen geleistet werden müssen, was zur Ausplünderung der Schuldnerländer. sowie zur Einschrumpfung ihrer Wirtschaft infolge mangelnden Betriebskapitals führen muh. Die Internationale Wirtschaftstagung, die berufen ist, den Ausweg aus der Krise zu finden, soll ja nun erst im Herbst oder Winter zusammentreten, um dann vielleicht unter dem Druck der Arbeitslosigkeit zu übereilten Beschlüssen zu kommen. Wir dürfen aber inzwischen die Hände nicht in den Schoh legen, sondern müssen unter Einsatz aller Energien mit unserer eigenen Krise fertig zu werden versuchen. Trotz des Anziehens der Rohstoffpreise bieten sich sonst wenig erfreuliche Aussichten für die wachsende Einsicht und Vernunft bei den Staatsmännern In Ott aw a haben die Verhandlungen über das Zollbündnis Englands mit seinen Dominions einen Abschluß gefunden, der wirklich nicht so unbefriedigend für England ist, wie uns das bisher einAureben versucht wird. Offenbar hat die englische Regierung für Berichte gesorgt, um die internationale öffentliche Meinung irrezuführen, denn das. was tatsächlich in Ottawa erreicht worden ist, ist nicht gar so harmlos. England hat inzwischen seine Zollmauern so hoch geführt, dah es für andere Länder schwer ist. ohne gegenseitige Zugeständnisse über sie Hinwegzukommen. England hat in Ottawa den Dominions, die auf den Markt des Mutterlandes mehr oder weniger stark angewiesen sind, immerhin Zugeständnisse gemacht, die einer Gegenleistung wert sind. Aber was entscheidend ist, England hat auch durchgesetzt, oder scheint es durchzusetzen. dah die Dominions ihre Unabhängigkeit nicht soweit ausüben dürfen, um das System der Vorzugszölle im allbritischen Reich nicht durch Sonderverträge mit anderen Ländern zu durchbrechen. Hier kommt für Deutschland der Handelsvertrag mit der Südafrikanischen Union in Frage, der auf der Meistbegünstigung aufgebaut ist, was beiden Ländern bisher ganz gut bekommen ist. Dringt England mit der Absicht durch, das System der Vorzugszölle lückenlos zu erhalten, so wird die Südafrikanische Union den Vertrag mit Deutschland kündigen müssen, so dah unter Umständen auch in unserem Verhältnis zu Südafrika der Zustand eintritt, der visher schon im Verhältnis zu Kanada und Australien besteht. Hitler spricht zu Amerika. Eine Llnterredung Hitlers mit dem Vertreter der Associated preß. Neuyork, 19. Aug. (CNB. Funkspruch.) Die Blätter bringen eine Unterredung des Berliner Chef-Korrespondenten der Associated Preß, Loch- n e r, mit Hitler, die in den bayerischen Bergen stattgefunden hat. Hitler hat sich bei dieser Unterredung zunächst über die Frage der Teilnahme an der Regierung ausgesprochen. Zur lieber- nähme der Macht in einer Demokratie gehörten 51 Prozent, lieber diese verfüge er zwar nicht, aber er verfüge über 37 Prozent. Das wären ungefähr 75 Prozent jener 51 Prozent, die zur Regierungs- Übernahme erforderlich feien. Ohne die Nationalsozialisten wäre eine legale Regierung in Deutschland nicht länger möglich. Er könne von einer sicheren Position aus die weitere Entwicklung abwarlen. Auf die Bemerkung des Vertreters der Associated Preß, daß die Regierung von Popen von ihm behauptete, er habe für sich die ganze Macht verlangt, wie Mussolini sie ausübe, und daß er versprochen habe, die gegenwärtige Regierung gerade nach den Reichstagswahlen zu unter st ützen, antwortete Hitler, der Hinweis auf Mussolini sei niemals in diesem Z u - sarnrnenhang gefallen und sei vollkommen falsch wiedergegeben worden. Daß die Nationalsozialisten die ganze Macht niemals verlangt hätten, gehe aus der Tatsache hervor, daß sie das Reichswehrmini st erium niemals gefordert hätten. Dies ließe gewiß einen großen Machtfaktor in den Händen der Exekutive. Was die Tolerierung der gegenwärtigen Regierung anbetreffe, so habe er lediglich versprochen, die Regierung so lange zu unterstützen, als die Rationalsoziaisten deren innere und äußere Politik billigen könnten. Wenn zum Beispiel in Lausanne die Regierung ein klares Nein ausgesprochen hätte, selbst auf die Gefahr hin, die Konferenz zu sprengen, so hätte unsere Haltung eine andere sein können. Eine !ßer» ftänbigung mit Frankreich sei un< möglich, solange Frankreich Deutschland behandele, wie cs jetzt geschehe. Hitler wies mit einem ungeduldigen Lächeln und einer verneinenden Geste die Idee des Marsches aus Berlin von sich ab. „Warum soll ich auf Berlin marschieren. Ich bin ja schon dort. Die Frage ist nicht, wer auf Berlin marschieren wird, sondern vielmehr wer aus Berlin heraus zu marschieren haben wird. Meine Sturmtruppen sind die denkbar bestdisziplinierten Truppen, die es gibt, und sie werden nicht einen illegalen Marsch versuchen." Gewerkschaftsvertreter beim Reichsarbeitsminister? Berlin, 19. Aug. (CNB.) Der Re ich so r- b e i ts m i n i ft e r hat, wie die „Boss. Ztg." berichtet, die Vertreter der Spitzengewerkschaften zu einer Besprechung am Freitag in das Reichsarbeitsministerium geladen. Das Blatt nimmt an, daß diese Besprechung einem Meinungsaustausch über die Pläne für eine Auflockerung des Tarif- und Schlichtungswesens dienen soll. Im Gegensatz zu der Meldung der „Bossischen Zeitung" weiß der „D o r w ä r t s" zu berichten, daß der Reichsarbeitsminister die Besprechung mit den Vertretern der Spitzengewerkschaften plötzlich wieder abgesagt habe. Die Besprechung findet vielleicht in der k o^m mendenWoche statt. Was wird aus dem Reichstag? Der neugewählte Reichstag wird am 30. August zu feiner ersten Sitzung zusammentreten. Wenn man sich seine Zusammensetzung ansieht und dazu hält. daß so gut wie alle Parteien gegen die derzeitige Reichsregierung Front gemacht haben, dann steht eigentlich schon von vornherein fest, daß dieser Reichstag aller Voraussicht nach auf dem Gebiete der Arbeitsunfähigkeit in einen Wettbewerb mit dem Preußischen L a n d- t a g wird eintreten können. Die Reichsregierung will aber einen Versuch machen, sie will dem deutschen Volke gegenüber den Nachweis liefern, daß sie von sich aus zu einer Zusammenarbeit die Hand gereicht und sogar noch ein recht umfangreiches Programm zum wirtschaftlichen Wiederaufbau vorgelegt hat. Lehnen die Parteien dieses Programm ab, bestehen sie auf Aufhebung sämtlicher Notverordnungen, sprechen sie dem Kabinett ihr Mißtrauen aus, dann wird der n e u g e • wählte Reichstag rasch wieder in der Versenkung verschwinden. Darüber kann cs jedenfalls keinen Zweifel geben, daß die Reichs- regierung nicht zurückweichen wird. Sie wird vielmehr den Reichstag auslösen, sobald sich einwandfrei ergeben hat, daß bei ihm die Interessen des deutschen Volkes schlecht aufgehoben sind. Vielleicht kommt es aber zu sachlichen Beratungen überhaupt nicht, vielleicht wird schon die erste Sitzung den Todeskcim für den Reichstag in sich bergen, weil die Kommunisten bisher darauf beharren daß Klara Zetkin als Alterspräsi- dentin auftritt, während die Nationalsozia- l i ft e n eine derartige Regelung glatt a b l e f) • n e n. Koalition in Preußen? Hitler für den Reichkanzlerposten bereit. — Hindenburg will Papen halten. — Zur Reichstagsauflösung entschlossen. Don unserer Berliner Redaktion. Die Ueberschrift dieses Berichts ist dem „A n - g r i f f", dem Berliner Organ der Nationalsozialisten, entnommen. Dr. Göbbels, der Heraus- geber des „Angriff", war trotz feiner Herkunft aus einer Zentrumsfamilie bisher einer der radikalsten Gegner einer Koalition zwischen Zen- trum und Nationalsozialisten. Wenn er also jetzt eine solche Koalition begrüßt und sie als erstrebenswertes Ziel hinstellt, so kommt diesem mehr eine taktische als eine grundsätzliche Bedeutung zu. In gewissen Teilen des Zentrums, wie auch in der Führung der Hitlerpartei herrscht augenblicklich eine gewisse Rachestimmung gegen Reichskanzler von Papen. Ihm mißt man alle Schuld an den gescheiterten Verhandlungen zu und feinen Stur; sieht man als Voraussetzung für weitere Verhandlungen an. Daß die Nationalsozialisten die Fäden zur Reichsregierung nicht haben abreißen lassen, geht aus einer Meldung hervor, wonach zwischen dem Reichswehrminister von Schleicher und dem obersten SA.-Führer Röhm inzwischen erneute Verhandlungen stattgefunden haben. Diese 23er- Handlungen bezweckten, wie aus Regierungskreisen mitgeteilt wird, eine ritterlicheOppositions- füijrung der Nationalsozialisten zu sichern. Die NSDAP, hat also noch durchaus ihre beiden Eisen i m Feuer. Man darf das Koalitionsgerede in Preußen vorläufig nicht allzu ernst nehmen. Cs ist in erster Linie dazu bestimmt, auf die Reichsregierung einen Druck auszuüben, doch noch sich mit einer Kanzlerschaft Hitlers abzufinden. Der „Angriff" schreibt, daß nach wie vor Hitler als Reichskanzler bereit wäre, nicht nationalsozialistische Mitglieder in die Regierung aufzunehmen. All diese Angebote dürften jedoch zu spät kommen. Der Reichspräsident hat aus seiner persönlichen Verstimmung über Hitler keinen Hehl gemacht, und er wird auf jeden Fall an Papen sesthalten. Selbst wenn in Preußen eine Scheinkoalition zwischen Zentrum und Rationalsozialisten zustande kommen sollte, wird die Regierung sich von der bisherigen Auffassung der Loge nicht abbringen lassen. Sie scheint eher entschlossen zu sein, von sich aus den Preußischen Landtag aufzulosen, auch wenn sich für eine solche Maßnahme keine direkten verfassungsmäßigen Grundlagen finden. Ls steht jetzt schon fest, daß die Reichsregierung es im Reichstag nicht erst zu einer Annahme des Mißtrauensvotums kommen läßt, sondern dah sie schon vorher den Reichstag auslöst. Es bestätigt sich die alte geschichtliche Erfahrung, dah eine Regierung nicht mehr zurück kann, wenn sie einmal einen Weg beschritten hat, der nur mit einem vollen Sieg oder der eigenen Vernichtung enden kann. In parlamentarischen Kreisen hat man jedoch offensichtlich noch nicht begriffen, daß die Regierung kein Zurück mehr kennen darf, soll sie nicht tatsächlich wieder den Reichstag xum alleinigen Träger der Regierungsgewalt machen. Der Ohlauer Aufruhrprozeß. Br ieg, 18. Aug. (ERB.) Für den heutigen Derhandlungstag im Ohlauer Prozeß waren 40 weitere Zeugen und drei medizinische Sachverständige geladen. Zunächst wurden einige Entlastungszeugen gehört. Im übrigen drehte sich die Beweisaufnahme wieder um die Schießerei an der Ohle-Brücke und um die Rolle, die Stadtrat Manche bei dieser Gelegenheit spielte. Reuen Beweisanträgen, die heute fr-h von der Verteidigung gestellt wurden, entsproß das Gericht, lehnte dagegen Haftentlassungsanträge für fünf Angeklagte ab, obgleich die Staatsanwaltschaft zum Teil mit der Haftentlassung einverstanden war. Die Aussagen der drei medizinischen Sachverständigen bildeten den Höhepunkt der heutigen Verhandlung. Bei den meisten Verletzungen hat es sich nach den Bekundungen der drei Sachverständigen um Stich - und vchlagwunden gehandelt. Die Schlagwunden rührten von stumpfen Schlag- Werkzeugen her. Fast sämtliche Cingelieserten waren am Kopfe verwundet, einige von ihnen wiesen auch Schußverlehungen auf. Am schwersten war der SA-Mann Marx verwundet. Er hatte vier bis fünf Stiche in die Lunge erhalten und mußte einer Operation unterzogen werden, die auf Leben und Tod ging. Professor Straß- m a n n von der Chirurgischen Universitätsklinik Breslau hat auch die Leichen der beiden Todesopfer seziert. Er erklärte, dah der SA-Mann K o n i e h k i von seinen Gegnern an der Ohle- Drücke regelrecht niedergeschlagen worden sei und mittels stumpfer Schlagwerkzeuge einen Schädelbruch und mehrere Armbrüche zugefügt erhalten habe. Er fei dann bewußtlos, aber noch lebend in bie Ohle geworfen worden, sein Tod sei durch Er- Beide Dominions haben mit Deutschland keinen Vertrag, sondern behandeln die deutsche Einfuhr nach den Höchstsätzen des Generaltariss. während umgekehrt die viel größere Ausfuhr dieser Dominions nach Deutschland Vorteile aus der unzulänglichen deutschen Zollrüstung zieht. Auch Deutschland wird dazu übergehen müssen, seine Einfuhr mengenmäßig auszu. teilen, um die Länder zu bevorzugen, die Deutschland Vorteile gewähren, so daß die allgemeine Meistbegünstigung als Grundlage der Handelspolitik wohl ihr Ende erreicht haben wird. Hindenburg und LlngarnS Wehrmacht. Stuhlweißenburg, 18. Aug. (WTB.) Bei dem Regimentstag des Königlich-Ungarischen Honved-Infanterieregiments Rr. 5 St. Stephan wurde hier das vorn Regimentsinhaber Generalfeldmarschall von Hindenburg dem Regiment gewidmete Porträt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung enthüllt. Zur Feier hatte sich auch der Kommandant der zugehörigen gemischten Brigade M o d l h cin- gefunden. Der auf Urlaub befindliche deutsche Gesandte in Budapest Freiherr von Schoen war durch den Gesandtschaftsrat Dr. S ch l i m - pert vertreten. Oberst Otto Bekeh-Koos begrüßte die Gäste und würdigte die Bedeutung des Regimentstages. Feldmarschalleutnant M o d l h gab dann das Zeichen für die Enthüllung. Als die Hülle fiel» wurde das ausgezeichnete lebensgroße Porträt des Generalfeldmarschalls in ungarischer Oberst- uniform sichtbar. Das Gemälde ist ein Werk des Berliner Malers K 0 s s u t h. Das Porträt wird im Großen Saale des Offizierkasinos neben den Bildern des Königs Stephans des Heiligen und des Reichsverwesers von H o r k h y untergebracht werden. Admiral Zenker -f. Osterode (Harz). 19. Aug. (WTB. Funk- spruch.) Admiral a. D. Zenker ist gestern nachmittag nach einmonatigem Krankenlager in einer Göttinger Klinik, wo er sich einer schweren Operation unterziehen michte, im Alter von 62 Jahren gestorben. Admiral Zenker wurde am 10. August 1870 in Dielitz ss oon Untern. i Eggens?,flu» :£rS «ID WD 3wel Kinder fol &“a b t WiU ,ine Sk. e V tt Meter c0"\mUtünten\ie Sj find?'5 ?e!'Ber9' 3nge. farft, unb der löiätjrige 'un-r |o Ichwer.do 'Ö getragen werben muh. ntjaus [mb im Caufe her flsen schweren Der. ^'"nch Neuner liegt mit ren inneren Lerletzungen 5SSS«K astiSS. >UZ, Werner, um I«1* «T neigt« MW»” 4“ S ”e 184-“' j t «eiBr *»'! n: WJ# s Qil bü i&a s*n&s, yj.*» ’*[■ i jÄjs ZkuF K.» mH is> >chi P‘el?u i L etter n^Ln. VÄ nlaubi«! HMfeier [and In emem Mhnhof statt. M n ■ncr, ein paar Ireunbin lelaben vorbei und gm ot Stampfer! toat WH, lichen Frack unb sah W iflabt. milie nicht immer Fann; Hauptsache die Pslicht ob, den Charakter zu bilden, !it zu sichern. je Tchulerziehung kannte jamiiie erreichen oder er« lie Liebe zwischen Ellern ie heimlichen Ströme bei Indern wo wäre ee mcg- zu erforschen, e» wirklich 'ziehen? 3n der sittlichen > Schule so manchmal mit iligig vermiltelten lugen- 1 aber erzieht durch Leben djeinungsformtn, sie zeigt orgängen, rok zu denken 1 das Stifpitl, bat ein> I l, weit über die Vietze isi unb Ion des W a unb b'vlbtn bar Smb. Jyoler w\tb, schöbet und i Erziehungszieles haben -re Ausgaben. Der Mann besser, weil er erwerbend .z daher als Later zu, m 36107 394405 261168 Nachdruck verboten Ohne Gewähr 17. August 1932 8. Ziehungstag gezogen 173659 20 »«tolnnt jra 3000 TL 13744 168923 168181 232324 328010 380978 2872 38634 43185 45167 14168 17247 31470 49996 65521 67575 67601 69038 83701 91352 99388 100832 116743 139402 67627 67695 68540 76218 79776 89640 6 »ttoinne »u 10000 TL 9817 13393 21416 32692 34909 ber 90609 91621 94945 97361 99522 (Beroinntabc verblieben: je 500000, 100 Schlußprämien zu 2 erolnnt in 25000 TI. 252209 4 »ttrinnc >u 10000 TL 301928 129159 169084 185059 210554 249071 273218 294775 317979 373105 389148 192827 259082 291701 332409 360367 393129 3902 152829 242882 264680 295148 336819 363152 13338 19268 19603 19842 21878 22273 29146 40721 42321 46603 48304 51989 54171 60421 64951 67021 67481 102080 133136 149806 162020 176739 207793 219849 237843 276668 300975 334749 357115 380156 108618 125994 173899 254949 290824 327747 345396 375811 178 Tttoinn. ,u 500 TL 12278 19627 20598 33801 38618 38938 47135 47477 61403 52894 53100 56349 63707 73434 73325 74527 83015 84017 87169 90358 111307 133667 151052 162608 180062 208472 222460 252263 276980 301197 336446 357202 390114 110294 135807 176002 258558 294268 327920 362470 378581 123692 166530 180448 194028 240124 260029 283146 313884 363929 384496 394974 161847 247508 286719 315935 351291 375735 114204 134128 158806 169445 185071 212872 225154 256317 277106 305096 344573 381500 394663 127243 167171 184309 196160 245912 260543 294636 315007 368596 385491 173281 248120 286979 331192 353341 383324 119990 136913 160319 173065 186201 215173 225746 258318 284123 307617 348455 362816 394885 118309 148739 208356 270496 312284 339742 366075 121278 60507 124194 269725 106878 130550 173439 188390 214160 251543 274842 299495 319915 375724 390988 122476 170325 230994 272711 314579 342773 366684 129065 146449 161912 176448 204551 217718 231226 266360 300077 327160 352254 370830 399887 114490 139413 175222 169852 215090 254119 275366 307903 346295 378833 392282 172752 181033 164963 309882 125989 172179 232481 289992 320373 343471 389511 156238 246463 271517 311742 342787 368211 111978 139309 199030 262984 297458 337947 365057 399763 40773 11944 216771 120782 141300 160685 175331 199136 216698 228126 259142 292247 326879 349997 363975 398675 302489 86604 377371 151693 222381 261953 293271 336348 360429 12892 Sonntag: Noch Fort» Wetterlage. heiß unb trocken. Aussichten für bauer ber herrschenden Dberbeffen. Landkreis Gictzcn. 122978 146992 176150 193111 225865 258259 278917 311153 363435 383991 393732 Im 8 ®e»tnn« zu 5000 TL 387150 Gewinnauszug 5. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Prcuß.) Staats-Lotterie. brochen seien unb im ganzen Lande Gewalt» toten verübten. Sie hätten verschiedene Geschäfts- leute durch Messerstiche verwundet und ent» führt. Außerdem hatten sie Einbruchbieb» st ä h l e in Privathäuser verübt, worauf sie mit gestohlenen Kraftwagen geflüchtet seien. 2 Prämien zu je 8000, 2 Gewinne zu je 5 ) 000, 2 zu je 300000, 2 zu j^200000, 4 zu je 160000, 6 zu je 75000, 6 zu je 50030, 22 zu je 25000, 142 zu je 10000, 336 zu je 5000, 736 zu je 8000, 2124 zu je 2000, 4206 zu je 1000, 7058 zu je 500, 21082 zu je 400 M. Sie 3rieWe als Werkzeug eines Erpressers. Kompliziertes Trick eines Briestaubenzüchters. — Oie Kriminalpolizei Gießen entlarvt bett Täter. 8n der heutigen DormlNaaszlebung wurden Gewinne über 400 M. 12 eilie, zurückgebliebene und 163D RASSOL abends 8.30 Uhr: 04817 Nur noch kurze Zeit dauert unser Total-Ausverkauf Lächerlich billig sind jetzt unsere Preise Es gibt für Sie nur eine Parole 5313 A Photo-Winterhoff Kreuzplatz 9 5915 A --und jetzt noch RESTE Schmücker Gießen, Seltersweg 87 5696 A Schuhqes. m. b. H 1 gr. Fl. MK. 1.50 Kaufen • kaufen • kaufen denn unser Verlust ist Ihr Gewinn! jeglicher Art zu kaum glaubhaft niederen Preisen Weiße Leinen-Schnür- u. Spangenschuhe mit weißer Gummisohle, besonders billig, für Damen Aparte Leinen-Opanke mit Gummisohle und Vollgummi - Absatz in reizd. Farbwirkungen solche mit steifen Deinen, gesunden und entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes Die unsterbliche Johann • Strauß • Operette DieFledermaus mit Anny Ondra, Georg Alexander nsw. 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Während die 3i unter den ungünstigen durch Ebbe und Fl beim Frischen Haff dm sicht zu nehmen, da bet mit das Haff von UBaffi Ebbe und §lu! fa(t voll. | We GMldung der Bo j. B. bei der nicht, da der natürliche die Frische Gehrung, d übernimmt. Einige Angaben übe . genden Arbeitslräsle, i - ften der Neulandgewir ren Ueberblick über i lichen Wert bieji fere bedrohte Ostprovi Gewinn: 2 bestei Frische Haff ifi 1° llroß wie dos Fürs publik San Marino rnaustchou zusammeng « Gesamtgebietes oo TR WWIUlMsW TT — (Gau Hessen) —■ GauVolkSturnen Austragung von Illelsterschasten für Turnerinnen und Turner am Sonntag, dem 21. August 1932 auf dem D.f.B-Waldsportplatz Ab 9Uhr Mehrkämpfe, ab 10.45Uhr Einzelkämpfe ab 14 Uhr Entscheid» ngskämvfe Eintritt: Erwachsene einschl. Programm 50 Pf., Erwerbslose und Schüler 20 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet [5910D die Gietzenev Tuvuevsibaft Nowadi?lOOeSommennäntel:HÄ= Rausumjeden Preis Unsere Läger müssen bisl.September unterallen Umständen geräumt werden Heute morgen entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Tante Frau Christine Wagner, geb. Horn im 96. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Familie Theodor Albach nebst Verwandten. Burkhardsfelden, den 18. August 1932. Die Beerdigung findet Samstag, den 20. August, nachmittags 2% Uhr statt. Mhesfi behandeln wir in unserem modern eingerichteten Labor Ihre Arbeiten. Wir verwenden nur das beste Markenmaterial, well es lür ständig gleiche Qualität bürgt. Auch beim Kauf Ihrer Platten, Filme und Papiere bevorzugen Sie im eigenen Interesse gute Marken, deren minimaler Mehrpreis wirklich durch die Qualität berechtigt Ist. I KbÜ, Jfa’iÄ'1’»» I SjÄPgsl loJ ebt h r^n95oerl 5Iuq,(N x n/n|Qr h; .3,1 Pli. KM I ’^dien3 bcn verschied. 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August (952 Trummen ertönt in lare Oie Bergung des Wracks der „Niobe" reis wert unser auf Der Klüverbaum der „Niobe" ragt zwischen den Hebeschiffen „Wille" und „Kraft" aus dem Wasser. iserePreise ole HUA lern un- .September iumtwerden Heber die kündet den ächzen den aufen iewinn! Letzte Garbe! Stoppeln fegt der Abendwind und Herbst an. Die letzten Kornfuder wenige Hocken stehen hier und da auf den Feldern. Es sind die letzten Garben, die sich gc- spensterhaft vom Abendhimmel abheben. Es scheint, als würden sie ein uralt Geheimnis hegen und es all denen zuraunen, die mit dem MtlUtli Eliieti. Drehet bis 60 000 Siedlern und damit Stärkung des Deutschtums. Wirksames Mittel gegen Landflucht und unerwünschten Zugang zu den Städten. Gewinnung von 308000 Morgen Neuland, davon 264 000 Morgen erstklassigen landwirtschaftlich nutzbaren Bodens. Teilweise Unabhängigkeit von der Einfuhr u n e n t b e h r l i ch e r L e b c n s w i t- t e l. Billiger Abtransport der landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf dem Wasserwege und damit Nachweis der Konkurrenzfähigkeit. Merkliche Ankurbc- lung der Wirtschaft im bedrohten Osten. Wird die Nehrung bei Kahlberg durchstochen, so wird der Transportweg vom Reich und See nach Elbing um 46 Kilometer kürzer: es entstehen für das Hinterland Elbings, d. h. einen Teil von Ostpreußen und das ehemalige Abstimmungsgebiet Westpreußens, große wirtschaftliche Erleichterungen. die evtl. Ersparnisse im Osthilfeprogramm zulasscn. I übernimmt. Einige Angaben über die Zahl der zu beschäftig $ sieuden Arbeitskräfte, über die Größe und die Ko £ jten der Neulandgewinnung mögen einen ungefäfy l reu lieberblick über den Volkswirtschaft I i d) c n Wert dieses Kulturwerks für un- je re bedrohte Ostprovinz geben. Gewinn: 264000 Morgen besten Bodens. Das Frische Haff ist 770 Quadratkilometer groß, s, groß wie das Fürstentum Liechtenstein, die Re- »vblik San Marino und unsere frühere Kolonie Kiautschou zusammengerechnet, oder sieben Achtel des Gesamtgebietes von Groß-Berlin. Nach Abzug Trockenlegung -es Krischen Haffs. Neue Möglichkeit zu großem Landgewinn in Ostpreußen. — Raum für 40000 bis 60000 Siedler. Don Negierungsbaumeister a. O. Eberhard Keiler. Die Nachrichtenabteilung der Marinestation der Ostsee in Kiel teilt mit: Die Hebung der „21 i o b e“ ist soweit fortgeschritten, daß der Schiffskörper nur noch zwei Meter unter Wasser liegt. Da der weiche Boden beim Absehen des Schiffes aber noch immer nachgibt, ist es notwendig, den Schiffskörper noch weiter an Land zu bringen. Der Zeitpunkt der Aufrichtung des Wracks und der Bergung der Leichen ist daher noch nicht zu bestimmen. Die Heberführung der Toten wird durch das Marinegarnisonlazarett in Kiel ausgeführt werden. Es ist übrigens damit zu rechnen, daß einige der an Bord befindlichen Toten während des Transportes vom Fehmarn-Belt nach dem Kieler Hafen durch den starken Wasserdruck außeiibord getrieben worden sind. Aach den letzten Meldungen sind die Bergungsarbeiten jetzt zu einem gewissen Stillstand gekommen, da die schwierigen Grundverhaltnisse in der Heikendorser Bucht die A n l a n d - bringung der „21 i obe“ außerordent- lich erschweren. Wie der Leiter der 23er- gungsgesellschaft, Kapitän Fuhrmann, der seinerzeit auch die Bergung des in der Loire- mündung gesunkenen französischen Passagierdampfers „St. Philibert" geleitet hatte, erklärte, wären bei festem Boden die Hebungsarbeiten längst beendet. — Für die Bergung der Leichen haben sich 25 Mann der Stammdivision der Ostsee freiwillig gemeldet. Scheunen zu. Der Dreschmaschine :tönt in allen Dörfern. Rur noch Oie lustige Schmiere. Der beliebte englische Komiker George Graves erzählt in einem unlängst erschienenen Erinnerungs» buch aus seinen früheren Tagen, in denen er mit einer Wandertruppe herumzog: „Die Schmiere zog van Stadt zu Stadt, um sich jeweils durch ein Gastspiel das Nachtquartier zu verdienen, denn die Kaste wies wieder einmal.heimtückische Leere auf. Da kommen wir also einmal in einer Stadt im Süden Englands an und machen dem Besitzer eines kleinen Theaters unseren Vorschlag. „Gut, jedoch die Theatermiete muß im vorhinein entrichtet werden, und zwar auf Heller und Pfennig." Unsere Kasse kann nicht mit einem Viertel des Betrages aufwarten. Wir bestürmen den Gewaltigen. Aber dieser Shylock bleibt/ hart. Da fällt einem unter uns ein lustiger Streich aus der Schulzeit ein. Mit einigen Winken haben wir uns verständigt. Schon haben wir unfern Shylock umringt, in die Garderobe der Primadonna gedrängt, Tür zu, Riegel vor. Was blieb uns sonst übrig? Wir hängen die Theaterzettel aus. besetzen die Kassen, und in wenigen Stunden haben wir die nötige Mietsumme eingenommen — so daß wir unseren hohen Gefangenen befreien konnten! ... Aber auch die schöne Einnahme dieses Gastspiels war in unbegreiflich kurzer Zeit zu Wasser geworden, so daß wir bald wieder widersinnigerweise auf dem Trockenen saßen. Es mußte also em Zugstück her, der Theaterzettel „Hamlet" wurde ausge- hangt und die Vorbereitungen zu einer ergreifenden Vorstellung waren in vollem Gang. Da kommt plötzlich einer der ersten Schauspieler zum Direktor gerannt und verlangt stürmisch einen Vorschuß von 2 Schilling. „Sie hat wohl der Hader gestochen, mein Herr! 2 Schilling — heute ausgerechnet — wo denken Sie denn, mein Herr, daß ich sie hernehrnen soll — und sagen Sie, wofür brauchen Sie dieses Kapital? Unsinn — ab!" Aber der hoffnungsvolle Musensohn läßt sich nicht abweisen, und mit verzweifelter Entschiedenheit erklärt er: „Also ich kann einfach nicht in einer Stunde den Hamlet spielen, ohne mir vorher die Haare schneiden und mich rasieren zu lassen." Worauf der Direktor, erblassend, hinausläuft und ruft: „Halloh — Halloh — Theaterzettel abnehmen. Hamlet ist abgefetzt. Wir geben heute abend Macbeth." Eine ständig wachsende Bewegung in Ost- Preußen fetzt sich für möglichst baldige In- angriffnahme der Trockenlegung des Frischen* Haffs ein. Wie die Stadtoer- trelung von Elbing, hat jetzt auch diejenige von Frauenburg die Unterstützung dieses Planes beschlossen, dessen große Bedeutung für den schwer um seine Lebensgrundlagen kämpfenden preußischen Osten ohne weiteres in die Augen springt. D. Red. Einfacher als die Zuidersee- Trockenlegung. Der Gedanke der Trockenlegung des Frischen Haffs ist nicht neu. Drei Umstände find es aber, die gerade jetzt geeignet find, die Aufmerksamkeit Deutschlands von neuem diesem Plane zuzuwenden. Das sind die Trockenlegung des Zuidersee in Holland, die Arbeitslosigkeit in allen Berufen und das Siedlungsproblem. Die Hauptbauten zur Trockenlegung des Zuidersee sind beendet. Ein Teil der trockengelegten Fläche ist bereits unter dem Pflug, und damit ist die tech- lusche Ausführbarkeit bewiesen. Die Verhältnisse beim Frischen Hass liegen noch günftiger. Zu- nächst ist die geringere mittlere Tiefe des Haffes von etwa 3,2 Meter beachtenswert, die Zuidersee ist dagegen durchschnittlich 5 Meter tief. Von we- srötlicher Bedeutung für die Verzinsung des Baukapitals ist ferner der Umstand, daß bei dem Süß- raassergehalt des Haffes die volle Ertragsfähigkeit des gewonnenen Neulandes bereits im ersten Jahre nach der Trockenlegung garantiert ist, während die Zuidersee salzhaltig ist und infolgedessen längere Zeit vergeht, bis der Salzgehalt aus dem Boden ausgelaugt ist. Ueberdics hat die Ausspülung von Flächen an der Frischen Nehrung mittels Haffschlick (Haffboden), wie sie bereits seit innreren Jahren in größerem Umfange betrieben wird, gezeigt, daß dieser Boden außerordentlich fruchtbar ist und sich daher sehr gut zur Weidewirtschaft eignet. Der Antransport der zu den Polderdeichen not- wendigen Baustoffe, wie Dammboden und Maschinen, aus den Glbinger Bergen und den Weiden- pflnn,3ungcn im Weichsel- und Nogatdelta, ist gün- Minien ’Ä'ft ■TOaU>fportp( bitt« ^»«schatt Dampfboote." „Ist Ihre edle Familie zahlreich?" „Ich habe bloß fünf elende Mißgeburten." „Wie ist das werte Befinden Ihrer liebenswürdigen Gemahlin?" „Das alte Weib platzt vor Gesundheit." OaS höflichste Dost der Welt. Die Chinesen sind, wie es heißt, das höslichste Bolk der Welt, und wenn auch jetzt infolge des Eindringens der europäischen Zivilisation und den zahlreichen inneren Wirren die alten guten Sitten abnehmen, so gibt es doch noch immer weite Teile des Aiesenreiches. m denen die Sohne des Himmels an den uralten Armen ^chinesischen „guten Tones" festhalten. Besonders deutlich zeigt sich diese Höflichkeit in der Begrüßung Man wendet dabei bei bestimmten Gelegenheiten die verschiedensten Zeremonien an, deren passende Durchführung ein ganzes Studium erfordert. So erbebt z D. der Chinese alten Schlages bei feierlichem Gruß die beiden aneinandergepreßten Fäuste wiederholt bis zur Höhe der Sttrn oder er legt die Hände ineinander, breitet sie bann weit erkundigt sich nach dem ..erhabenen 2lamen“ und eine gewöhnliche Besuchskarte ist etwa in folgenden Wendungen gehalten: „Der zärtliche und aufrichtige Freund Eurer Herrlichkeit und der unermüdliche Schüler Eurer Lehre stellt sich hiermit vor, um feinen elenden Besuch abzustatten und seine Derbeugung bis tief auf die Erde zu machen." Ein englischer Reisender im Innern Chinas, der diese Dinge beobachtete, berichtet von einem Gespräch bei einer zeremoniellen Gelegenheit, das mit den Worten eingeleitet wurde: „Wie gebt es meinem berühmten und glorreichen Freunde?" Antwort: „Wein verächtlicher 23alg befindet sich nicht schlecht." „Wo liegt Ihr kostbarer Palast?" Antwort: „Wein elendes Hundeloch liegt in Hankau beim Landungsplatz der aus und murmelt sanft dabei: „Tschin, tschin". was soviel wie „Ditte, bitte“ bedeutet. Sehen sich zwei Söhne des Himmlischen Reiches nach langer Trennung wieder, so fallen beide auf die Knie, beugen sich vorn über und berühren mit dem Gesicht mehrmals die Erde. In einigen inneren Provinzen des Landes ist der folgende Gruß üblich: Die beiden einander Begegnenden heben möglichst zu gleicher Zeit die Mütze auf, entfernen sie vom Kopf, und zwar je weiter desto besser, kratzen sich am rechten Ohr und strecken die Zunge heraus, wobei ebenfalls ein möglichst weites Her- ausbringen ein besonderes Zeichen der Höflichkeit darstellt. Roch reicher ausgebildet als diese pantomimischen Handlungen sind die Redewendungen, die der chinesische Gruß-Kodex vorschreibt. So ist es für jeden, der auf ein feines Benehmen hält, unerläßliche Pflicht, bei der Begrüßung den Angeredeten möglichst zu erhöhen, sich selbst dagegen nach Kräften herabzusetzen. Spricht man z. D. mit einem älteren Herrn, so nennt man sich selbst den „törichten jüngeren Bruder": hat man einen jüngeren vor sich, so gebraucht man von sich die Wendung „törichter Älter" oder gar: „die alte Fäulnis". Seine Gattin nennt man im Gespräch „die niedrige Konkubine", fein Haus, mag es auch noch so stattlich sein, „die baufällige Scheune". Erwähnt man seinen Sohn, so nennt man ihn etwa verächtlich „das Grasinsekt". 2lie* mals wird der gebildete Chinese, wenn er ein Hrteil fällt, vergessen hinzuzusehen: „Aach meiner albernen Meinung". Dagegen wird der andere mit den überschwenglichsten Schmeicheleien bedacht. Don-seinem 23ater spricht man nur als von dem „ehrenwerten Gestrengen", ddij der Mutter als von der „Halle der Langlebigkeit", von der Tochter als den „tausend Goldstücken". Man feiD® ... »fl-Schn^' *el6’’ ond»'1 ,1.; örtlichen Abständen ungefähr die gleichen Entfernungen auf. Die Arbeit der Zukunft wird es fein, auf sämtlichen Stationen Stützpunkte durch die Einrichtung von Z w i schenlandungs- plätzen einzufetzen, die mit Tank- oder Ersatzteil- lager, Funkpeilstationen und Wetterwarten ausgerüstet werden müssen. Sind die Vorbereitungen geschaffen, so kann mit einem Verkehr in beschränktem Maße begonnen werden. Für eine Ozeanüberquerung käme jedoch in der ersten Zeit nur ein Po st verkehr in Betracht. Allerdings plant Dänemark bereits die Einrichtung eines Personenverkehrs. Es bestehen Verträge, wodurch die Trans-America-Line-Corporation für die Zeit von fünfundsiebzig Jahren das ausschließliche Recht der Errichtung von Flugplätzen und Radiostationen auf ganz Island eingeräumt worden ist. Aehnlich lautende Verträge sichern der Gesellschaft ebenfalls das Landungsmonopol an der Ost- und Westküste Grönlands und auf den zu Dänemark gehörenden Faröer-Inseln. Bei der Einrichtung eines Verkehrs wird der Ausgangspunkt Detroit fein. Von dort nimmt die Linie den Weg quer über Kanada, die Hudfon-Bay, das Baffin-Land, die Davis-Bay nach der Westküste Grönlands, wendet sich von dort nach Island und über die Faröer-Infeln nach den der Nordspitze Englands vorgelagerten Shetland- Inseln. Insgesamt soll der Flug Europa—Amerika in zehn Etappen zurückgelegt werden. _ Einen Verkehr plant man jedoch nur mit Zugmaschinen kleineren Typs, die mit starken Mötoren ausgerüstet sind da diese den großen Luftfahrzeugen also auch Zeppelinen, an Leistungsfähigkeit und Bet'riebsersparnissen überlegen sind. nötigen Aaturverstehen sich an sie wenden. Großmutter hat es schon erzählt und sie weiß es von ihren Ahnen, daß in den letzten Garbenhaufen der Korngeist wohnt, der sich von Hocke zu Hocke, von Garbe zu Garde vor den Mähern flsichtet. Ist aber erst die letzte Garbe vom Feld genommen, so ist auch er unschädlich. Der Dolksmund hat sich immer lebhast mit dem Korngeist beschäftigt und ihm Zugeständnisse gemacht. Man ließ früher ein Düschel Halme auf dem Felde stehen, um so dem Korngeist einen Tribut zu zollen. Aber auch die letzte Garbe, in der er am längsten wohnt und aus der man ihn ausgetrieben hat. wird gefeiert in der Dollspoesie. Sie ist oft größer ober kleiner als die übrigen und wird doppelt gebunden. Man schmückt sie noch heute in den verschiedensten Gegenden Aord- deutschlands mit grünen Zweigen und Dlumen. Kornmutter. Roggenmutter. Kornmuhme, die Alte, heißt sie in den verschiedenen Gegenden. Man umtanzte sie auch vielfach, machte eine Figur aus ihr. die den feierlichen Erntezug durchs $orf anführte, die dreimal um die Scheune gewälzt wurde, der man z. D. in Westfalen beim Crnte- schmaus Speise und Trank vorsetzle. In alten Zeiten wurde dieser Kult mit der letzten Garbe derart übertrieben, baß Geistlichkeit und 23c- hörben dagegen einschritten. So erzählt eine Hr- funbe von 1249, daß Dewohner einiger preußischer Landschaften dem päpstlichen Legaten Jakob von Lüttich geloben mußten, dem Götzenbild „Die Alte" nicht mehr zu opfern. Regelmäßiger Transattaniik- Flugverkehr. Wettlauf um die Eroberung des Ozeans. Von Wolfgang Breitner. Ist es möglich, mit den augenblicklich zur Verfügung stehenden technischen Mitteln einen Luft» rcrkehrzwischen denbeibenKontrnen- len Europa und Nordamerika einzu- riditen und aufrechtzuerhalten? Es ist jedenfalls nicht unmöglich! Die Technik hat bereits den Stand erreicht um den Ansprüchen für einen regelmäßigen Transatlantikverkehr zu genügen. Alles übrige ist nur noch eine Frage der Zeit, der Organisation und der Finanzierung. Die oftmalige UeberfliegungdesOzeans von Westen nach Osten und umgekehrt hat genügen- den Beweis einer Möglichkeit zur Ueberquerung des IZordatlantik gegeben. Es ist nun Zeit, die Grund- läge für einen regelmäßigen Verkehr zu legen und die entsprechenden Organisationen zu schassen. Wei- tere Flüge werden allerdings noch vonnöten sein, ' um aufs gründlichste die Wetterverhällnisse auf dem Diean zu den verschiedenen Jahreszeiten zu erforschen. Die beiden amerikanischen Weltflieger Mattern funb ® rif fin haben kürzlich gezeigt, daß nichts im ®eqe steht, Großstädte zweier Kontinente in kürzester Zeit zu verbinden. Gronau unternimmt einen neuen Ozeanflug. Italiens Luftfahrtminister ist da- bti, ein Geschwader ozeantüchtiger Flugzeuge aus- Michten, mit dem er im Frühjahr 1933 den Nord- allantif zu überqueren gedenkt. Das amerikanische Repräsentantenhaus und der Senat haben kürzlich eine Gesetzesvorlage angenommen, derzufolge das amerikanische Postministerium ermächtigt wird, mit d«r bekannten Goodyear-Zeppelin-Gesellschaft lang, triftige Beförderungsverträge für den 3cppclin= verkehr nach Europa abzuschließen. Man fenn also auch bald mit der Inangriffnahme des At- lontikverkehrs durch Zeppeline rechnen. Den ersten cd)ritt zur Verwirklichung beginnt man mit der Erst Öffnung einer Luftpostlinie zwischen Neuyork und der p Bermuda-Insel zu Anfang des nächsten Jahres. Für einen Transatlantikoerkehr kommen zwei L Flugzeuge in Frage, die einzuschlagen sind. Ein • n üblicher führt über Neufundland, die Südfpige . Grönlands, Irland nach Europa: der andere, süd- p li.hy, geht über die Bermuda-Insel, die Azoren nach Spanien. Beide Flugwege weisen auch in ihren von 15 Prozent für die Dämme, Wasserstraßen, das Wege- und Entwässerungsnetz ergibt sich eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche von 264 000 Morgen, von denen neun Zehntel zu Ost Preußen, ein Zehntel zu Danzig gehören. Die kosten würden sich einschließlich der Ausgaben für das einmalige Auspumpen des Haffs mit 2 bis 3 v. h. der Baufumme und für die Entschädigung der Fischereibetriebe mit ebenfalls nur einem sehr kleinen Prozentsatz auf schätzungsweise 60 Millionen stellen. Da der Lohnanteil an den Gesamtkosten etwa 75 Prozent betragen dürste, so entfallen also auf Arbeitslöhne 45 Millionen. Es läßt sich aus diesen, selbstverständlich nur angenäherten An- gaben leicht ermitteln, wie groß die Zahl der zu leistenden Tagewerke ist und wieviele Erwerbslose dadurch der Arbeitslosenfürsorge entzogen werden können, je nachdem, wie man die Bauzeit mit Rücksicht auf die Finanzierung und den Arbeitsmarkt einrichten will. Vier Jahre dürsten dabei unter normalen Verhältnissen die u n t e r ft c B a u- zeit-Grenze fein. Mindestens weitere vier Jahre kämen hinzu, das gewonnene Land mit einem Kostenaufwand von etwa 100 Millionen zu erschließen und zu besiedeln, von denen wiederum etwa 50 Prozent auf Arbeitslöhne entfallen würden. Die außerordentliche Fruchtbarkeit des Haff- bodens und feine besondere Eignung zur Vieh- und Weidewirtschaft ist bereits kurz angebeutet. Um seinen Wert in Verbindung zu bringen mit einigen Einfuhrzahlen Deutschlands für unentbehrliche Lebensrnittel mögen auch hier einige Angaben folgen: Die gesamte Nutzungsfläche von 66 000 Hektar ist ausreichend zur Viehhaltung von 6 6000 Kühen, deren jährlicher Milchertrag etwa 240 Millionen Liter Milch bzw. 160 000 Zentner Butter betragen würde. 3n Reichsmark umgerechnet ergäbe das einen Betrag von 19,9 Millionen Reichsmark, das ist das Zweiundzwanzigfache der jährlichen Milcheinfuhr Deutschlands nach dem Stande von 1931. Oder nimmt man an, daß die Fläche mit Weizen oder Roggen bestellt würde, dann ergäbe das einen Ertrag von 3,25 Millionen Zentner Roggen, gleich 29 Millionen Reichsmark. Das wiederum würde das Dreifache der Oefamtroggen» einfuhr Deutschlands im Jahre 1931 sein. Die Kosten der Trockenlegung auf den Morgen erstklassigen Bodens umgerechnet würden etwa 2 3 0 RM. je Morgen betragen. Das sind Zahlen, die sehr vorsichtig angenommen sind, aber trotzdem ein ungefähres Urteil darüber zulassen, ob die Trockenlegung des Haffs wirtschaftlich genug ist. Da es sich bei der Trockenlegung des Frischen Haffs um gemeinnützige zusätzliche Arbeiten handelt, so wären die Vorbedingungen zur Ausführung der Arbeiten auKbem Wege bes Freiwilligen Arbeitsdienstes gegeben, wodurch sich eine erhebliche Kostenoerringe- rung erzielen ließe. Arbeit auf Jahre für Tausende. Selbstoerstänblich wirb ein so gewaltiges Unternehmen noch eine ganze Reihe weiterer Vorteile bringen. Diese sollen mit ben bereits Gesagten kurz zusammengestellt werben: Wirtschaftlichkeit bes Unternehmens. Beschaffung von Arbeitsgelegenheiten auf vier bis zehn Jahre. Beschäftigung unb Kauf- kräftigwerben von etwa 7300 Arbeitskräften über diesen Zeitraum. Ansiedlung und Erwerbsmöglichkeit von 40 000 slig und durch die Möglichkeit des unmittelbaren Transportes auf dem Wasserwege außerordentlich billig. Während die Bauarbeiten an der Zuidersee unter den ungünstigen Wasserverhältnissen, wie sie durch Ebbe und Flut gegeben sind, leiden, ist . beim Frischen Haff darauf überhaupt keine Rück- I sicht zu nehmen, da bekanntlich die Ostsee und da- I mit bas Hass von Wasserspiegelschwankungen burch I (v.bbc und Flut fast völlig frei sind. Eine unmittel- I bare Gefahkdüng der Bauausführung durch Sturm- I (Inten, wie z. B. bei der Zuidersee, besteht ebenfalls I nid)t, da der natürliche Schutzwall gegen die See, । tie Frische Nehrung, die Abwehr dieser Angriffe wilM- Wt 4- 9 Wirtschaft 4 [Stellenangebote 04805 Unsere weithin bekannten HOSENTAGE SCHUHHAUS | KaufgesucheMWMSI-I>l>U! vo^ Mk. 50— t -Em gebrauchter nntfimoiarirfi rohonpttirmhfp Ballon-Räder, ve S 5 a» an von Mk. 50— an Ballon-Räder, ver- z -,^8§ chromt, Mk. 65.— a*-eQs : Reparaturen 9:= ‘ij; X verdienen nachweislich redegewandte äußerst billig. (04,11 Hier unsere Spitzenpreise SS «iS Asterwcg 3. 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Wieder waren es in der Hauptsache Spezial- werte, die größeres Geschäft und größere Kursbesserungen aufzuweisen hatten. Im Vordergrund standen, wie schon gestern abend in Frankfurt, Montanwerte unter Führung von Mannesmann. Aber auch Reichsbankanteile mit plus 3,13 v. H., Bremer Wolle mit plus 3,25 v. H., Dortmunder Union mit plus 2,25 v. H., Polyphon mit plus 3,50 v. $)., Goldschmidt mit plus 2,50 v. H. und Elektrische Lieferungen mit plus 2,13 o. H. waren erheb- £ Damen und Aevven bei angenehmer Reisetätigkeit. Nichtfachleute werden angelernt. Meldungen am Samstag von 10 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr Seltersweg 31 II. — Ausweis erforderlich. 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Hinzu kommt, daß die Märkte börsentechnisch stark bereinigt tu JE' Ea cJOOOpaarStrümpfe S.Jl.-'fport Aus -em Lahn-Dünsberg-Gau DrettHrommotot VI,—2 PS, 220 bis 380 Volt, zu kaufen gesucht. 04811 Heinrich Döring (hroben-Bnseck. 2EE K 4- _ Wenn Sie Fulj- Schmerzen haben lassen Sie kostenlos einen Fuß-Abdruck auf Dr. Scholl** Pedograph machen. Unsere Fuß - Spezialisten sind nach Dr. Scholl's modernen Methoden ausgebildet/ sie stellen an Hand des Pedograph-Abdrucfcs den Zustand Ihrer Füße und die Ursachen Ihrer Fußbeschwerden genau fest. Um Ihnen zu zeigen, wie schnell und sicher Dr. Scholl's Fußpflege-System Ihnen helfen kann, führen wir Ihnen bereitwillig die Dr. Scholl-Einlagen oder Hilfsmittel vor, die Sie für Ihren Fall brauchen. Hierdurch entstehen Ihnen weder Kosten noch Verpflichtungen. Während unserer Fußpflege - Werbetage vom 18. bis 25. 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H. ein, und nur vereinzelt waren unbedeutende Erhöhungen eingetreten. Besonders am Montanmarkt und bei Linoleumwerten blieb die Tendenz wider st and s- fähig. Aber auch sonst änderte sich trotz der kleinen Kursrückgänge an der freundlichen Grundstimmung wenig. Am Geldmarkt trat heute endlich die schon seit Tagen erwartete kleine Erleichterung ein. Der Sah für Tagesgeld ging auf 5,38 Proz., vereinzelt auch auf 5,25 Proz. an der unteren Grenze zurück. Am Diskontmarkt erfuhr die Situation heute keine Veränderung. Frankfurt freundlich. Frankfurt a. M., 19. Aug. (WTB. Drahtmeldung.) Die freundliche Tendenz der letzten Tage hielt auch an der heutigen Börse an, obwohl besonders anregende Momente nicht vorlagen. Bom Publikum lagen zwar weiter kleine Kauforders vor, doch beschränkte sich die Umsatztätigkeit hauptsächlich nur auf einige Nebenwerte. Gegen die Abendbörse traten durchschnittliche Kurserhöhungen von % bis 1 Proz. ein. Erhöhtes Interesse zeigte sich auch heute für einige Montanaktien, für die Käufe aus dem Revier vorgelegen haben. Mannesmann, Rheinftahl, charpener, Phönix und Stahloerein erzielten Besserungen von 7i bis VA Prozent. Sehr fest tendier- • ten ferner Reichsbank, Deutsche Erdöl, Goldschmidt und am Elektromarkt Gesfürel, die VA Prozent anzogen. IG. lagen etwas vernachlässigt und blieben nur behauptet. Auch die großen Werte des Elektromarktes lagen meist unverändert, nur Schuk- tert gewannen 1 Prozent. Am Schiffahrtsmarkt traten keine wesentlichen Veränderungen ein. Kunstseide- und Bauunternehmungsaktien blieben gut be- hauptet. Am Rentenmarkt war die Tendenz weiter [t i H, Deutsche Anleihen lagen gut behauptet, von Auslandrenten zogen 4prozentiae Rumänen bis Yi Prozent an. Oefterreichische Silberrente lagen zu 17* Prozent unverändert. Goldpfandbriefe tendierten bei kleinen Umsätzen eher etwas fester. Dagegen neigten Liquidationspfandbriefe weiter etwas nach unten. Wieseck, W. Platt, Rodheim und W. Güther, Mainzlar, je 113 Punkte. Schü ler, Klasse B (Siebenkampf): 1. K. Klapp, Londorf, 123 Punkte: 2. H. Schäfer, Waldgirmes, 122; 3. W. Äachtigall, Londorf, O. Dols- hausen, Launsbach, W. Reinhardt, Launsbach, G. Wolf, Allendorl a. d. Lda. und Fr. Mandler, Launsbach, je 118; 4. C. Albach, Ruttershausen, 117; 5. Grw. Junker, Lollar, K. Müller, Hausen, O. Schwicker, Ahbach und W. Will, Waldgirmes, je 116; 6. S. Glück, Allendorf und L. Keil, Allen- dorf, je 115; 7. K. Meckel und Rich. Vogel, beide aus Mainzler, je 114; 8. W. Rabenau, Londorf, E. Merscheck, Wißmar und H. Schönfeld, Kesselbach, je 113; 9. W. Dittendorf, Wißmar, 112; 10. E. Weimer, Lollar und H. Reinhardt, Allendorf, je 111 Punkte. Schülerinnen (Sechskampf): 1. E. Schmidt, Wieseck, 111 Punkte; 2. E. Koob, Lollar, 109; 3. 3. Braun, Wieseck, 108; 4. E. Hofmann, Lollar und E. Dech, Wieseck, je 107; 5. A. Wirbelauer, Wieseck, 106; 6. 3. Schneider, Wieseck, 105; 7. 3. Rink, Odenhausen und F. Henkelmann, Staufen- C E ■ * - 5 5 ’S tilt-'O E o berg, je 104; 8. A. Weßling, Wieseck und G. Moos, Staufenberg, je 103; 9. M. 3ung, Wieseck, 102; 10. Fr. Depler, Staufenberg, 101 Punkte. Handball im Lahn - Oünsberg - Gau. Mit dem kommenden Sonntag beginnt auf der ganzen Linie wieder der Kampf um die Punkte. Die bisherige Einteilung besteht auch weiterhin, daß in drei Bezirken gespielt wird und in der höheren Klasse der Gauklasse. Als Neuerung ist das Schülerwettspiel eingeführt worden. Hier sind vier Bezirke geschaffen worden. Mit nachstehenden Treffen wird die neue Spielzeit eingeleitet: G a u k l a s s e: Allendorf — Staufenberg, Londorf — Lollar und Atzbach — Wieseck. Die Spiele in Allendorf und Atzbach sollten aller Voraussicht nach jeweils von den Platzvereinen gewonnen werden, während das Treffen in Londorf die größere Spielerfahrung des Altmeisters entscheiden sollte. B e z i r k 1: Wißmar — Kinzenbach, Launsbach — Rodheim Garbenheim — Waldgirmes und Erda — Atzbach II. Sämtliche Spiele find als offen zu bezeichnen. Bezirk 2: Lollar II — Ruttershausen, Kesselbach — Allendorf II und Allertshausen — Nordeck. Auch hier ist eine Vorhersage kaum möglich. Bezirk 3: Steinbach — Burkhardsfelden. In diesem Spiel sollten die (Säfte die Besseren sein. Schüler: Bezirk 1: Garbenheim — Waldgirmes, Dorlar — Atzbach; Bezirk 2: Launsbach — Rodheim; Bezirk 3: Mainzlar — Londorf; Bezirk 4: Albach — Steinbach. Die Schüler treten zum erstenmal in Aktion. Ab SamstagVormittag verkaufen wir — solange Vorrat - weit unter Preis: Wilh. 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I®=- 'S Z to „ s ~ 5*..^«e.^z^—x.ü i ;äAöU) g(D mE~.3(D 1 «e b •»E'E.. a.^^ -E.5 S o = 5 £A 3-g 2«e= ^2^^ E ^>’s «f 3 EuaCÄ- rte«.:aE o m 8 E «J .Sa 5 E O.'O B 3 «J 3eZ2§-° H=^.e2 re 6- e E a> E " BS’Sf IDÄ e oiD L ”5?£iD S^e67:3* e 'M o .E.— LS Sä Sa 3 -- x3»-. «»xa N a :xd _ sf ^|« ®I^« e-S.E e> Q®S fi-s ’fiz“" * eö£ = P C c - E5 .2. 2 o - 2^” B^E o m e 8 c £ ® u E a ~_.5:"- .SS re^S u.- B 3 a ■ffsig .5 a A « g eZ§? 2-S Ec? .7 sl££ jOEÄ w E 3 V 'M 6 a--c=-iD'0 fi «e ® .** N- s*g e 8 Ito» to £ Bo S « € E 8 E»g( -M-e 5 «-> o 3.e3 oiD y o C? e “®Eä ® i s «e sä .y£an'S® c-.ä 8 to 8 3 tocL E 3 8 8?5 £ rr-» LZ- 8 E - 9 •a c S-51D8 °^bE7 g X EM s es = « E 'M a» E u = 7E Z" e> E MarMstraBe Weitergasse 5928 A LM iE Cm M &m«Ä "?Ä “wUh-HaPP.'' »ÄSL 3"«e h L a «M moderoa Methoden idruds den Zustand 3j gpnan /krt. Um FußpBege-Systan Dr.SAo^Biilasai Aen. 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S52E|eä® - Ml’SE^h «ID e t •B-Cre-r ® §e'E toa L-e §®sbä” f ii :g= .3» H-«c6^ LZ. b c» t- = p° -§E e „ ä-€H|u L?E^.K | !®ZZ a=^8 M £ J3"9 c.*” E «’S £ E® u E-iS 2 S 7= £ msJei® uh §Aolfie-g S2ÖE f x «3x> E 3 3A2 « 2^S eS^ C 'M D |_ — O ZD 3 8 E=- - «ft E g tf.*s jide.seh; desPa=r plattiert; desPaar ide.vier; des Paar eumm1' big meL' d>r j.schön0 l>Paar B V— = _ :3 3 ® LW3S-, 3 _ 'M r- = €3 2 c- E " £■—-E. jfiz» g e c C? t ^2 --•■*• id 3 -ö's:«^H -o* 3 *E= = EE «ä-’e 5 1 o— E jjj « ”5 •e-P'-; ^-c> — ,5 — E -« -- t7-° ^"5 s ^«§2 » «-e GZZ^LZ 8s ^•§8 gW-2 — V -s8 3^S Ä E E^ ^2^0-7 2^= §>#? p| dB • E c? 2, «Z.^.aL = e ID — — S . 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Es könne der Reichsprösiden' des Reichsta fähige Regie den, die sich auf stützen kann. Solar imstande zeige, hal Möglichkeit, auch t Votums gegen dw diese Reichsregieru vertrauens m nehmung der Reg trauen, bis ein M men sei. Sollten öb eine von einer Mel den, dann würde ui das Kabinett vor Dauer der Legi« geschäslssü! Mit Hinweis Hiera rischen Kreisen ni Annahme eines M gierung von Pape lösung des Re Man argumentiert Koalitionsverständig NSDAP, in Preuß Herbeiführung einer gegeben wären, woz N der Preußische $ M greiiatz aus Ä unmxttelbaT m binduna We und war, ossiM einen narsitzungde- Bishcr steht ledig! Fra ktionsvor vor dem 2-Z.Augu für die Landtagst Abstrich Neue besprecht «-ff 8 O- 3 er* 3> 0 o Q" a-r- 61ff*^ * ff3,61 8 -■ cl — ff 8 "> o ff. 3 aas« 3 a _ ff a==r 6' 5 8 a er©3 n C'S’3:S 3- ft C- LI 3 ro"=o Sa = a sr<3 2 ,E o 3 x^CO 3 o-Se * 61© AAöes -I O 3 E ga^ sg^Kö A5«3- S L - o 612 3 3a 2 n MH- 3 =a 0 — ca 5 w s 8 f _ O Q. A @8ff* 3 3 iä-t-i E 2. S a ti e a —: 5 q.8 so a -ff© 2.= rA —t ZS *r\ g'f ^ff2. -5^-s 2.5^2 3. J Öd' -.0.6)2;; ,5 -ff-Q r, “5= . 62 ®69^" ff.aa- §- 3 = 0 ^2 3" a 1 | D 2. ,ct3 " -ff ■* _ CO E: — O ® 5 3 ~ rf) o 3 * o. «> 3 ® a =■ " 5 so ff" 0 Maöi3 w-ffas 3 ©«• ö ro r-( — ff O 2. ff 2.3Tff 3a Aga ’ Sff § 3 io ff ti^-ff ■3 er ^2. O O 3 E 3 a-we aff — 2 • a a 8 * a ö3 2 Berlin. 19. öes Aeichskal iwei Stunden. 3n ü?ni die Frage ^beabsichtigten erledigen, und , J.10 Millionen Ml iionen davon war N"S erzielt Word, "urzung der restl nKnCn ^^sorts ( ‘■Ä 'ung besaht. säS*«? die '"druck, durchaus? 9 m,t ?n Sröfex^ bQUDthn, 68 6 9eiD°röcnpntQmm- übenden z- ^eil 1 Ausschnitts ^kaktionss Äffi* *t( ?cl» Ä?( .4u,Qt °^ba°Ntete üb JM und ^eter D & dem Ö“nn du Ww ueueu - 'J'nöu L’u hofften q »9§ de D<9Qnb( E H 's _ _ O Ö) a-a=„a e> . - o: E" O -3 «5- ;■ 3, 3 o 0 0 ia2.rv“m3Eg Öl ff ff 3 a 0'3'*' 5 = • aff©aff3 ""-SsZZ'8'S' 3 er* ff ö3-ff —■ r» TO a Z---ZS s 2-^ s 7 erif 3 9g:§2 g§ÄA S-3 2ii 3 3 3 § 0-3* 3 O-Z.- "• * 0)3.* Sas?^q ■CJSo 3 = «» O- -* o05 6 o cy — — M.^3^^05 O« CS o 2 3 O TO 5-3 g g'p " 2 *< 3 g oa -E! craiffS *«2.®ff 5 F sh? * 8 Hff C- 2. 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