Br.W Erstes vlatt 182. Jahrgang Montag, 18. Januar 1952 Gießener Anzeiger ”Nnif; General-Anzeiger für Oberheffen Dtud nnb Verlag: vrühl'fche Untverfitätr-Vuch- und Steinöruderei R. Lange in Giehen. Zchnstleitung und GefchäftrNelle: Zchulstraße 7. 32 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig: für Re- kiameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reicbspfennig, Platzoorfchrift 20" . mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.TKyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für den Anzeigenteil Max Filter, iämtlich in (Biehen. ■er eri3 tr| cheint täglich, außer Smntags und Feiertags, fliegen: Die 3IIu*Tierle Gebener Familienblätter Heimat im Bild ■ Die Scholle Monats-Vezugsprei»: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 ftne Onuftrierte , 1.80 Astellgebühr .. „ -.25 bei Nichterscheinen an einzelnen Nummern »olge höherer Gewalt. Heriisprechanschlüste »er Sammelnummer 2251. S chrift für Drahtnach- ätlen Anzeiger «iehe». Postscheckkonto: foiffurt am Main 11686. und) Sobel 32 <160 zversteigemng- ,n ,n jannat 1932, W ÄTA'g s Gießen d,Gießen nm anstaltung HiMsW Wtiher ui 1 Bäche, von Wird.* änmeni von Danleil •r- Felix Lampe. Glichen n. Inlireiiu. 1 wirt «J.fedljche * oethebudei erhalten sung des Gutscheins des Goethebundes. 4'8 c Forderung! nlagebüdjer bto. hiain. 'er Bejirtslparfalfe Gictzn etommen: 447D ;nb auf Namen Eberhard Bieter fiöttgen, Sieben; mb aus Namen Dr. 'Lilli >8, Gießen, Kaiserallee 2. mb auf Namen @tc:g Gießen, Katharinengafjell' nb auf flamen ßfifüb;:; i, Gießen, ßubmigftr. (' ib auf Namen Otto X i, Lang-Göns, 5; ab aus Namen Bit: lalb, Grohen-Buseck, Dtw- ,e 9; r. 24 541 laulenb auf Sc- Karl Schmidt, Gteinbad); tr. 76 378 lautend aus Sa- Käthe Ruckes, Wies«!, tenauer Weg 19; Hein zu Aufw.-SpaM 78 270 (flutenb aus Naim g, hrch. Sehrt Ww. in R» gießener Straße 17. der genannten Einlage- interlegungsjcheine werdec ,rbert, ihre Änspruche ° ei Monaten, vom Wi anntmadjung an, bei um hen anbernsalls die Krch ? Sparbücher erfolgen M 15. Januar 1932. 2b- 3a- 3b- 4a- :e 2b- 3a- 3b- 4a- 4b= mgen 17,67. 3,23, 5,25, 23,31, 3,15* 6,40, 0,80, 3,43. 8,26* 7,09. 6,08. 0,50. 11.87, 20,85 . 36,29 . 19,32. 6,03. 34,15» 4,43. 1,08» 3,82» 1,37» 8,31- 8|O8- 90 5^ 33 „ 22 „ 6„ 7» 18 „ 2 „ 3 n 2» 6„ 10, 8„ 5„ 1» 77» 65 n 60» 19 „ 4» 16» 2» 2» 4» 4St., 0,86t« 11». >rme'fter DpP#r’ Oie Konferenz von Lausanne in Krage gestellt. Ln London und Paris weiter starke Propaganda für eine Verschiebung .London, 18. 3otl Unter, elbtttc Kreise sind nach wie vor s k e p t i sch, ob bi Lausanner Konferenz zu dem festgeseh- ttn Termin stattfinden wird. Es heißt, daß 8rg(ant) bestrebt sein wird, auf der Konferenz etic bedingungslose sechsmonatige Jerlängerung des Kriegsschuldenmorato- ciniiß durch^usehen, um so wenigstens einige der ahteften Schwierigkeiten zu beheben. Man hofft, nkreich werde sich in den nächsten Tagen dazu Senil erklären, eine solche Regelung anzunehmen. Peris hat sich indessen bis seht noch nicht ge- äußert. Sunday Times läßt sich nun von ihrem Pariser Korrespondenten berichten, die Aus- sichten auf eine französisch-englische Je rst ä n d i g u n g seien keineswegs gr n st i g, umsomehr, als die britische Regierung darauf bestehe, daß Deutschland überhaupt keine Zahlungen mehr leisten soll, auch die Mt, welche es seit dem 6. Juli zahlen mußte, Während Frankreich aus den Vorschlä - ar n b e h a r r e, die es in der vergangenen Woche Den Sachverständigen unterbreitet hat. Virferver hingegen ist optimistisch. Sein diplo- molischer Korrespondent stellt die Sachlage so bar, als ob zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und England bereits eine Art Linvernehmen erzielt worden sei. Ls sri beschlossen worden, die Lausanner Konferenz nach einigen lagen schon zu beendigen; die dort vertretenen elf europäischen Länder würden tlmerlfa den Vorschlag unterbreiten, das jetzt bestehende Moratorium um weitere 6' Monate zu verlängern »nd die Beratungen Ende des Jahres wieder auszunehmen, mit dem Ziel, kirre endgültige Regelung des Repara- lions- und Schuldenproblems zu suchen. Die Erklärungen des deutschen Reichskanz- IrrS, Deutschland sei an der Grenze der Materiellen und moralischen Ausbauer, werden als mutige Haltung charakteri- fiert, die deshalb gegen ihn erhobenen Angriffe Inm ungerecht, denn der deutsche Reichskanzler 1r. bei der verzweifelten Lage seines Landes g e - zdun gen, eine klare Warnung zu er- Iflcn. Er habe keineswegs die Absicht gehabt. Kankreich zu brüskieren. Es sei nur ehrlich «wesen. — Observer beschäftigt sich mit den Angriffen deutscher Blätter gegen die Crklärun- jtn Lay tons und Keynes, die um so bedauerlicher seien, als sie sich gegen Männer richteten. die seit dem Waffenstillstand zu den tap- erltcn und beständigsten Freunden Deutschlands .jählten. So verzweifelt auch augenblicklich die Lage des deutschen Volkes sei, man könne nicht "Xtlangen, dah es. verglichen mit den »Steuerzahlern der anderen in De- ~rod)t kommenden Länder, auf Rosen gebet- " rt werde. Deutschland müsse wie jedes andere 2and auch an den Kosten der Weltre- «elung teilnehmen. »Dailn Telegraph" führt aus: Selbst wenn ^ra nkreich an der Konferenz teilneh- «kn sollte, werde es dies nur widerwillig und mißtrauisch tun. Die französische Regie- lung würde ihre Anwesenheit davon abhängig machen, daß kein versuch unternommen werde, etwas anderes als die allerpro- uiforifchften Beschlüsse zu fassen. Der wahre Grund dafür fei, daß Frankreich unter allen Imflänben auf der Weiterzahlung der ungeschützten Annuitäten nach verhältnismäßig kurzer Zeit, etwa nach zwei Jahren, öesichcn werde und einer Verminderung der geschützten Annuitäten nur infofern ;u- ftimmen solle, als Amerika ein entspre- csendes Zugeständnis mache. Widerstrebende Gefühle in Paris. yaris. 17. Sau. (WTB) Die Frage einer Verschiebung der Konferenz von Lausanne.wird U®n der Presse weiter erörtert. ,.Journal" cr- ttärt, es habe aus offiziöser Quelle erfahren, Bef) Frankreich eine Verschiebung der Präferenz um fünf oder sechs Monate ttvtgeschlagen habe. Deutschland, Italien und Gtnglanb erwägten eine Verständigung aus der Grundlage dieses Vorschlages. Dringe der eng- Ulch-italienische Vorschlag, die Konferenz doch »in festgesetzten Zeitpunkt abzuhalten, durch. Bann würden die Beratungen nicht länger -.Ai vier bis fünf Tage dauern. Die Delegierten würden sich damit begnügen, die rMbereitenden Arbeiten der Sachverständigen 7M Juli 1931 zur Kenntnis zu nehmen und ziiK neue Besprechung für dieses Jahr zu ver- Meden. Gleichzeitig würde man in einer x em einsamen Rote an die amerika- milche Regierung eine weitere Derlänae- turg des Hoover-Moratoriums um sechs Mo- rote Vorschlägen, so dah also die zweite Repa- -ntonskonferenz nach den Wahlen in Frank- Mch und in Preußen stattfinden würde. um mehrere Monate. 3n „Echo de Paris" tritt Marcel fjutin, der verbaute Lavals, für die Verschiebung ein. während der Auhenpolitiker des Blattes Einwendungen erhebt, da man mit der Vertagung nur London und Berlin in d i e Hände spie- l e n würde. Arn besten sei es. Frankreich bekunde in Lausanne seinen festen willen, die Verhandlungen a b z u b r e ch e n , wenn die sehr rnahvollen französischen Forderungen nicht in Erwägung gezogen würden, wenn man nicht nach Lausanne gehe, lasse .man d i e Zeit gegen Frankreich arbeiten. Das hoovermoratoriurn mit all den Schutzklauseln, die Frankreich mühselig hineingebracht habe, werde dann verschwinden, d.h. die Reparationszahlungen würden erledigt sein. Dem Einwand, dah man in Lausanne "ich! den Hauptgläubiger und den Schuldner a u f - einanderprallen lassen dürfe, damit auch die Gläubiger unter sich aneinandergeraten könnten, fei entgegenzuhalten, dah Frankreich in Lausanne Gelegenheit finden werde, seinen willen, die Reparationen beizubehalten, Zum Ausdruck zu bringen, wenn der deutsche Schuldner und die Gläubiger, die ihn etwa unterstützen sollten, spüren würden, dah Frankreich Schl uh zu machen drohe, würden sie sich dieses angesichts der sich daraus für Europa ergebenden Folgen vielleicht zweimal überlegen. Gewih fei dies nicht erfreulich und nicht gefahrlos, da aber Frankreich nur der rechtmähige Vertrag vom 16 3a- Paris, 16. Ian. (SH.) Der „Petit Parisien" veröffentlicht einen langen Artikel des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten und führenden Radikalsozialisten H e r r i o t, der sich unter der Heberschrift „P a p i e r f e tz e n“ ungewöhnlich scharf gegen die Haltung der Reichsregierung in der Tributfrage wendet. „Wir waren wirklich überrascht, als wir die Mitteilung erfuhren, die der Reichskanzler dem, englischen Botschafter in Berlin machte, um ihm das Ende der Reparationen anzukündigen. Wir sind der Auffassung, dah man nicht mehr an die Legitimität eines Vertrages, ganz gleich welcher Ratur, glauben kann, wenn freiwillig gegebene Hnterschriften auf diese Weise in jedem Augenblick angefochten werden können. Werden wir wieder zum alten Regime der Papierfetzen zurückkehren? Für Deutschland ist es also e i n T r i b u t, wenn es die Folgen der Zerstörungen bezahlen soll, die es angehäuft hat, der Brandstiftungen, die es anlegte und der Leiden, die es auszwang. Eher verstehen wir vielleicht noch die Zerstörung, die aus dem Zweckinteresse erfolgte. Sind aber die Düsseldorf, 17. Jan. (TH.) Auf einer von der Deutschen Dolkspartei im Zu- sammenhang mit einer Gedenkstunde an die Reichsgründung veranstalteten Kundgebung gegen die Kriegsschuldlüge gedachte der Geschästsführer des ..Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen", Dr. S ch l e n k e r - Düsseldorf, zunächst der Reichsgründung, gab einen Rückblick aus die Zeil Bismarcks und betonte, dah wir uns heule an einer Schicksalswende befänden. Schlenker wandte sich dann gegen den Reichskanzler und erklärte, dah Dr. Brüning in der Stunde der Lebensgefahr unseres Volkes, in der es sich seit acht Monaten befände, nicht den notwendigenWillen zumKampf, zur wahrhaft groben Politik im Sinne Bis- marckscher Heberlieferung ausgebracht habe. Das Gebot der Stunde sei, dah neben dem Rationalsozialismus eine Bewegung träte, die als großer starker nationaler Blöd alle Parteien umfasse, die sich zwischen den Rationa I s ozia l i sten und dem Zentrum befänden, ganz gleich, welcher Partei hierbei die Führung zufalle. Rur die nationalen Kräfte seien dazu berufen, mit Frankreich einen Modus herbeizuführen, der tragbar erscheine. R i e m a l s dürfe eine weitere Zustimmung zu den auf der Kriegsschuldlüge aus- gebauten Tributzahlungen in Frage kommen. Dr. Brüning genieste nicht mehr das Vertrauen der Partei, unbeschadet der Hochachtung, die er als Mensch verdient. Die nuar 1930 übrig bleibe, müsse es entweder zu derartigen D r u (f m i f t e l n greifen oder alles f a I- l e n lassen. Der „Temps" vertritt heute den Standpunkt, dah nur eine endgültige Verständigung aller Gläubigermächte auf eine bestimmte Formel, die auch als Vorläufer der von den Italienern ge!orderten europäischen Einheitsfront gelten könnte, einige Aussicht für den Erfolg der Reparationskonferenz biete. Die englische Formel, wonach Deutschland bis zum 1. Juli 1933 ein vollständiges Moratorium gewährt und während dieser Zeit eine endgültige Reparationsregelung vorbereitet werden soll, sei äuherst gefährlich. Dann würde man de facto auch den Vorbehalt ausgeben, den Frank- reich für die grundsätzliche Zahluttg der ungeschützten Annuitäten habe, machen müssen. Das heiße, vor der radikalen These Berlins zu kapitulieren, derzusolgeDeutschland überhaupt keine Zahlungen mehr leisten könne und wolle. Der „Temps" sucht die Engländer für seine Auffassung zu gewinnen, indem er behauptet, durch die englische Lösung werde Deutschland in eine durchaus bevorzugte Lage gebracht, um auf dem Weltmarkt dem Handel der anderen Länder Konkurrevrz zu machen. Das Wohlergehen Englands würde ganz besonders bedroht werden. Dann aber tritt das Blatt für die europäische Einheitsfront ein, die von Amerika die 6trei- chung der Schulden verlangen soll. Reparationen nicht eine Rotwendigkeit, wenn ein besiegtes Deutschland, das gezwungen ist, sich zurüdzuziehen, eine Stadt wie Cambrai zerstört, nurum zuzerstöre n?" (Cambrai wurde, wie jeder Teilnehmer der Schlacht bezeugen kann, von englischer schwerer Artillerie, Minen und Bombenwerfem zerstört noch während die deutschen Truppen die Vororte der Stadt beseht hielten.) Cs wäre deutscherseits unmoralisch, das Wohlwollen seiner ehemaligen Feinde ausnühen zu wollen, um eine vorläufige Erleichterung in eine endgültige Erledigung umzuwandeln. Wenn Dr. Brüning, der erst kürzlich mit soviel Hochachtung in Paris empfangen worden fei, aus innerpolitischen Gründen gezwungen sei, d i e gleiche These zu unterstützen wie Hitler, so gehe das die Franzosen nichts an. Durch Dr. Brüning habe der Gedanke des Friedens einen Rückschlag erlitten Frankreich werde sich nicht durch Drohungen beeinflussen lassen. Die Welt must aufhören, uns so zu behandeln, als ob wir unartige Kinder seien, die dauernd Züchtigungen verdienen. Zentralvorstandssihung in Hannover habe klar erkennen lassen, dast die Volkspartei in den Kreis der Rationalen Opposition eingetreten ist. Deutschland müsse heute von Männern regiert werden, die den Mut ausbrächten. bei den kommenden Verhandlungen e i n deutliches Rein auszusprechen. Dr. Schlenker sprach fein Bedauern darüber aus. dast der Parteiführer der Deutschen Volks- Partei an den Reichskanzler in der Frage der Amtsdauerverlängerung des Reichspräsidenten nicht den gleichen Brief gerichtet habe. wießH ugenberg. Rach einem nochmaligen Aufruf zur Vereinigung aller nationalen Kräfte erwähnte Dr Schlenker im Schlustwort einen Eah des Führers der Zentrumsparte:. Prälaten Dr. K a a s . den dieser vor einigen Sagcxi auf der Tagung des Provinzialausschusses des Rheinischen Zentrums geprägt habe und der ihn. den Redner, mit besonderen Hoffnungen erfülle: Selbst auf die Gefahr hin, dast es manchem zu weitgehend erscheint, würde ich heute bereit sein, die Partei als solche zu opfern, um den Weg der nationalen Rettung zu gehen". 3m Zeichen der zunehmenden Gottlosigkeit werde das Zentrum. so sagte Dr. Schlenker weiter, wenigstens mit starken Teilen seiner Wähler den Anschlust nach rechts finden müssen. Zum Echkuh forderte der Redner den R ü d t r i 11 des Kabinetts Brüning, um wieder den Weg zum Vater des Vaterlandes. Hindenburg frei zu machen, dem nach wie vor alle Herzen zujubelten. Scharfe Attacke Herriots. Oaö Regime der ^papierfehen". - Brünings These ^gefährdet den Frieden". Starke Oppositionsstimmung innerhalb der Deutschen Volkspartei. Syndikus Schlenker fordert auf einer Düsseldorfer Tagung den Rücktritt des Kabinetts Brüning. ‘3um lö.Sonuar. 23cm £>r. Theodor Mayer, d. ö. Professor der Geschichte an der Unmerfifät Gießen. Eine vaterländische Feier kann in unseren Tagen nicht als rauschende Festlichkeit begangen werden, ein solcher Tag der Erinnerung soll ein Sag der Besinnung fein. Besinnung tut not, denn allzusehr ist der einzelne mit sich beschäftigt, betrachtet die Welt vom Standpunkt seines eigenen Ich aus. Viele glauben, dast ihr Schicksal etwas Einzigartiges darstelle, sie sehen in der Vergangenheit das goldene Zeitalter, vergessen die Mühen und Sorgen unserer Dorsahren. begeistern sich vielleicht an „groben" Zeitaltern und übersehen, dast diese Zeitalter für die. die sie erlebten, oft recht wenig angenehm waren, dast wir sie heute als „grost" bezeichnen, weil die Menschen damals in der Erfüllung ihrer nationalen Pflichten grost gewesen sind. Auch unsere Zeit ist „grost", wenn wir die Ereignisse betrachten, möge eine spätere Generation, die von uns Rechenschaft fordern wird wegen des Erbes, das wir übernommen und an unsere Rachsahren weitergegeben haben, von uns sagen, dah wir die Pflichten erfüllt haben, die uns das Schidfal auferlegt haf l Jede Auseinandersetzung über die gegenwärtigen Zustände must mit dem finnlofen Hastdiktat von Versailles beginnen. Heute weih es die ganze Welt, auch die, die es bestreiten, weil sie sich in den Schlingen der Versprechungen selbst gefangen haben, dast die Welt nicht Aur Ruhe kommen kann, solange dieser ..Friede' besteyt. Aber auch dann, wenn er einmal nur noch ein historisches Dokument sein wird, wird das deutsche Volk noch große Ausgaben zu erfüllen haben, wird vor allem auch an s i ch selbst arbeiten müssen. Wir wissen es gut, dast bei uns nicht alles so ist, wie man es wünschen würde. Täglich werden deshalb Vorwürfe erhoben, dabei wird oft auf Frankreich und England hingewiesen, wo mehr Staatsbewusttfein, mehr nationale Gesinnung vorhanden sei als bei uns. Wir wollen statt zu tadeln überlegen, warum es bei uns so ist, wie es nun einmal ist und warum es in den Weststaaten anders ist. Wenn toir jetzt vom Reiche sprechen, interessiert uns nicht so sehr der juristische Begriff, als vielmehr die historifch-soziologifche Gestalt. Wir er- bliden in ihm eine Organisationsform des Volkes, durch die dieses als politischer Körper handlungsfähig ist. Aus dieser Betrachtungsweise ergibt sich, dah das Primäre das Volk ist. das sich einen ihm angepahten Staat errichtet und nicht der Staat, dem sich das Volk anzubequemen hat. Was ist aber das Volk? Wir wollen hier nur das eine sagen, dah Volk mehr als die Summe der Menschen ist, die ein Land bewohnen, dah Volk eine geistige, durch Sprache. Sitte, Geschichte und Herkommen, Kultur und Religion in Jahrtausenden gebildete und ewig weiterlebende Gemeinschast ist. Bei den Deutschen, dem Volk der europäischen Mitte, das immer störenden Einflüssen von allen Seiten ausgesetzt war, ist die Volkwerdung schwieriger und später vor sich gegangen als bei allen anderen Völkern. Die geographischen Grenzen haben diese Cntwidlung nicht gefördert, sondern eher erschwert. Der deutsche Raum ist kaum als geographische Einheit zu fassen, denn er drängt nicht zur Einheit der staatlichen Gliederung. Ihm fehlt ein richtiger Mittelpunkt, der deutsche Kulturboden hat im Rheintal seine Grundlinie, von der in zwei breiten Streifen das deutsche Land nach dem Osten vordringt. Aber diese beiden Streifen, die allmählich in fremdnationalen Kulturboden übergehen, sind voneinander durch die mitteldeutschen Waldgebirge und besonders durch das böhmische Massiv getrennt. Man vergleiche mit diesem aufgelösten Raum die hervorragende Geschlossenheit des französischen Raumes oder gar der britischen Insel. Cs war die Grohtat Karls des Großen, dah er alle deutschen Stämme in einem Reiche vereinigte, und die Ottos des Drohen, dah er den Zerfall in eine nord- und eine süddeutsche Ration verhindert und den Deutschen den Weg nach dem Osten gewiesen hat. Das deutsche Volk hat dann die Weltherrschaft im theokratischen Sinne übernommen, aber diese Last war für seine Schultern zu schwer, die innere Etaatsbildung vermochte nicht mit dem kühnen Ausstieg des Reichsgedankens Schritt zu halten, der Staat bildete sich in den Territorien. Dem deutschen Volk wurde nicht wie etwa den Franzosen im lOOjäbrigen Krieg gegen England durch einen Existenzkampf schon im Mittelalter der politische und nationale ®e- famlftaats- und Volksgedanke eingeprägt, denn politisches Rationalgefühl entsteht meistens unter auswärtigem Druck. Erst nach dem 30-ährigen Krieg zeigen sich Anfänge für solches Denken. Aber damals war der terr torialstaatliche Gedanke schon viel zu stark, dazu kam ein Stammesbewuhtsein, das sich freilich mit dem territorialstaatlichen Denken ebensowenig bedte wie die Territorien mit den Stammesgebieten. das aber stärker war als die gesamtdeutsche Idee. Heber 300 Staaten und Stätchen waren in den gotischen Dau des alten Römischen Reiches Deutscher Ration eingebaut. Die politische Energie der Deutschen verzehrte sich in unaufhörlichen Reibereien zwischen diesen eifersüchtig auf die Wahrung ihrer Selbständigkeit bedachten politischen Gebilden, Reibereien, die zusammen mit dem Aufwand für die vielen Hofhaltungen die Mittel des Volkes aufbrauchten. Der Blid des normalen Deutschen wurde durch die Grenzen seines Laterlänk^hens eingeschränkt, gerade dah man noch vom Rachbar wuhte, weil er einem Ungelegensten bereitete. Die napoleonischen Kriege haben mit den meisten dieser Staaten aufgeräumt, immerhin aber rU ald ^bÄ* demgegenüber Pa° formung des politischen Lebens. Freilich ist das FrankreichÄfinWVm ^n‘rumJur deutsche Volk deshalb noch keine gleichartig zer- ^rankrerchl Was hat diese Stadt für die Ein- riebene Masse. Eine Reichsreform soll das te^in h?nr flC5l?rt! ?rciIic6 ^eberlebtc abstreifen, aber sie muh i n sch a>id auch diese nivellierende, zer» der bewußten Einbeit de« ffl.fnmt. Oie innerpolitische Lage schweißt worden, denn eS wurde vom deutschen Volk gehalten. 3 b€™ Deleidigungsprozeß, den Hptm. a.D. «tennes gegen Adolf Hitler und den Chefredakteur des „Angriffs", Dr. L i p - ■ Vcrt, angcftrengt hatte, wurde vom Einzel- nchter beim Amtsgericht DerlintMitte Hitler frei gesprochen, Dr. Lippert wegen übler -Nachrede zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt. Kampf wird auch in dem schicksalsschweren 3afrc 1932 fortgesetzt werden. Wenn er 1933 beendet rst. wird sich ein weiterer Plan anschließen. Eine Weihesiunde des Kyffhäuserbundes. 3an. den «,oUJta"bi9 3um Schwinden gebracht wor- I £.*"• ^e Aufgabe der heutigen Staatsmänner sei sich em Volk zu schaffen, das nichtinn ( { zerfallen sei, dann erst könne man außen- ^"^wirkungsvolle Politik treiben. Es handelt mr? harum, daß ein Teil im deutschen Volk der Meinung ist, Deutschland müsse mit Frank- miASrantlhrnnaF?-bere 2ciI' Deutschland müsse mit England paktieren, um glücklich au werden Lon^.rn es handelt sich darum, daß ein Teil alaubt' Deutschland müsse gerettet werden, während der Deutschland müsse f er ,eötJ eine klare Entscheidung herbeizufuhren zwischen der marxistischen und der nationalsozialistischen Seele des Volkes Dann kam Hitler auf die Aufgabe der DprftXnnnfbCraU5 verstehen, damit das Volk sie verstehen lerne und bas Vertrauen tu ihnen «tc Wern erhält. Die politische Führung könne nur dem zugesprochen werden, der sie Don frühster lu9tn?han-leiibt und sie bewiesen habe' Der SnhLPrn9eb™ Gewaltig sind die Ausgaben unserer Generation. MM-SSMUMMÄ konfessionelle Unterschied noch eine gewisse Tren- nungslinie, das wird auch im täglichen Leben me ganz auf hören, wenn auch das Regative im politischen Sinne zurücktreten wird. Es war und bleibt em Mangel, daß der religiöse Gedanke, , Äm Oingeldeys Standpunkt. wüurtTr Üt einheitliche politische und nativ- Frankfurt a. d. O., 17. Ian. (ERD) Der ?f ^Jamtbo[feä war und ist. Führer der Deutschen Volkspartei Dinge, deybe- eines arfAlnffLlL hL3Jt£6 6 %Mangel faßte sich auf einer Vertretertagung des Wahl- schen Deut- Ms V mtt außenpolitischen Fragen, wobei er einander- als zusammenge- erttarte, der Standpunkt des R-irb«. ^vvdwesten, die kanzlerS, der dem Auslands die LI n m ö a - wä?e günstig^ lu^gen da^eleg't^habe.^ ve?d°ene^o^e ^9efuhrt und damit der politischen fein müssen, denWi11enzum Wi verstand ist rund Zollverein auch dadurch erkennbar werben zu lassen baß man Menschenalter vor bem Reich ge- ich ohne Zögern über die Wied'^m^^ Jahrhundert hat ?ie deS Re ich SV r ä si d7n t en v e r st ä n d^ a deutsche Wirtschaft spekulativ auf die ganze Welt habe. Vom Brief Wltir ? fchließlich zusammengebro- Reichskanzler meinte der Redner bedauernd ^er und stützende politische habe leider einen e i n f e i tTa e n hTr t e F. LL. im 19.Iahrhundert Politischen Charakter getragen Sötte mit übergroßer Schnei- man mit allen Kräften eine Volks wa b [ - Faden über die ganze Erde gespannt d e n b u r g S unterftüftt o t^rde es a», E 5k?-UsCr)-J3e9CTber felndlichem Zugriff radezu erlösend gewirkt haben 96. ^lehr Epfrndlich und ausgesetzt. Deutschland jL,./ ° Cn' Sa ^,-^r-U.bes 19. Iahrhunderts Wirtschaft- SSxiXtV t>Dr blieben, mit Riesenschritten hat es -vv »• . O t und die Industrialisierung VSN BerlMSr (Sfubettfe« fchneller durchgefuhrt als die Westvölker Aber m , ■ „ t vtllltll. Än^7Arbnun9 beTl Wirtschaft hatte einen ® e 1 "f 17/,3“n- (END.) 3m Hinblick auf die j101” und Reubau der Gesellschaft n -25‘ ??uuar stattfindenden Kammer- tocaf.bag deutsche Volk innerlich S 5 Ä^ersttat Berlin, der Handelshochschule ^^al und tonfefftonell zersplittert, da wurde Ä b fur Politik fand heute abend al in Klassen zerrissen, die wirt- c-JL Kundgebung des Nationalsozialistischen tIhnr ?1fADr9axt^Cr Zusammenarbeit verbun- ^att/ ?-ie Gepräge durch die polttisch und sozial in schärfstem Kampfe H-t ers erhielt. Hitler erinnerte ein- gegmeinander standen. “nknb an das historische Ereignis vom Spiegelsaal TiÄ .^Kennzeichen der deutschen geschicht- hnh, ®ertaiUl5' .ba* bie deutsche Einheit besiegelt Entwicklung, daß sie stoßweise vor sich ?nnbh' „ e,!L'^at'önalitätsbeflriff für Deutsches. Rach langem Verfall oder Zurückbleiben h geschaffen wurde. Dann sei anfangs ß-^S ^.hann in einem Riesentempo vorwärts, die ^e Spaltung der welt- Solge davor war, daß sich nur schwer eine feste ! standen" 9 ber Deutschen ent-- «5“blrllvn ausbilden konnte. Die Kuwen der bh^z b, A.b etarisch-marxistischen und die a™? wT9 ^arf wie weitausschla- ^s,b^uraerlich-nationalen Prägung. 3m Fahre 1918 ?Le bE^lfche Kaiserzeit und Ä TnjieJ^ Zer etzungsprozeß praktisch ausqe- Mfalischen Frieden, die Zeiten RapoleonS bem religiösen Verfall Deutschund ÖaS Iahr 1871 und wieder 1918 lanös sei ein» r.m . m.«• ... ' Schwierigkeiten in unserer bk^u^ichtigt, wird dem deutschen Volk gerecht werden können. Cs geht nicht an ganz knnaTM™*!ei,Cnf^tc? »,toi^cn ®cutf<6Ian6 unb t tcn lestzustellen und dann Urteile Eß die Ursachen der Ver- schiehenheiten aufdecken. Ein Volk kann eine Ent- Ku1^n9nh rfe ^!.ter-?I?ftänben schneller durch- iün^’ Ra. Ulcht überspringen. Unser Volk ist batte eH™ fA$t b,e ßZestigte Tradition und 5?nrI$to^Crcn »u gehen als jene J”},njere junge GeneraUon nimmt heute ?^ch als etwas selbstverständliches hin, aber das luh noch der Zeit erinnern, da E deutsche Volk noch in mehr als zwei Dutzend Staaten aufgeteilt war. Während die Deutschen eme zwei Generationen alte Reichstradition haben West Volker eine solche von vielen Iabr- torarrär€in Zufall, daß das Deutsche Reich m Versailles ausgerufen worden ist: eS JeiA Vn xm besiegtenFran^- toerhen öenn Frankreichs oberstes toat bte Aufrechterhaltung der Mitif^ QHatlofigfeit und Zersplitterung im bte"tpHrh?mim' am Frankreich siegte, war ^Zerschlagung deS Reiches fein Kriegsziel Zlol Hot es nicht erreicht! 6 ' ist von Bismarck mit Segründet worden. Wohl W«n?nÄ^ Rlänner vorn Reich geträumt, aber aSLnH cL g^chaf.len und dem deutschen l' % ioar die größte Ueberraschung daL RriA /ahen, daß das Volk öaS Reich Bismarcks und der deutschen Fürsten miL Witten übernommen hat, um es bis aufs letzte zu verteidigen. DaS Reich ist erhalten putsche Volk das Reich ge- wallt hot. Unsere Generation kann stolz darauf 9T.9t,^a6 l'e daS Erbe Bis- ^ ^‘an hat- Durch Öen Westfälischen Jrfte TbiiAn& ^^!.Efchen Kriege ist das alte Reich zerfallen, denn es bestand auS Mini- sterkaoinetten, durch die Schläge des Weltkrieges und deS Versailler Diktats ist eS zusammenge- 6.CRLd[1in9^?ufen' n- 3cm. (CRB.) Auf dem KreiSparteitag der Zentrumspartei hielt Reichs- arbeitsmmister Dr. S t e g e r w a l d eine Rede iPn^R^ o^-(ar8fÜ6rte: 3m letzten Iahrzehnt fmö ohne Zweifel nicht nur in der Weltpolitik fonöern auch in der deutschen Politik große Fehler gemacht worden. Letztere waren kaum zu vermeiden, ha wir zu lange den halbabsolu- x'chen Staat der Vorkriegszeit erhalten haben und nach dem Zusammenbruch der Uebergang xur ^emotratie ju schroff war. Das deutsche Volk , ÜÄ? n-£ase CÄ? eine Reihe von außen- , Die Listen für das nationalsozialistische Volks- »s ^.^JNpolitrschen Vorgängen erleben, ehe begehren auf Auflösung des Landtages in a « bnTHHA Cf^n.S8t.r95toerben konnte, u O l d e n b u r g sind geschlossen worden. In- „ hvlitisch, tvirtschaftlich, finanziell und sozial Mlschen sind die Listen aus den verschiedenen re?f$A.emK9t0VenraIIer Kriege in der Gebieten soweit in Oldenburg eingetroffen, daß m finH A SeuH^lanb verloren hat, 206000 Wahlberechtigte von den insgesamt rund tnrtDrHUn8: 6011 diese- OB?g 6aben, ob er j if«Ibft aif Iöf en toTaS 1 weitergegangen werden, oder der augenblicklichen Politischen Lage ist dies nicht sotten wir uns erneut auf den Weg der wahrscheinlich. 9 1 nK9t sAkr9 nd Wirrungen abörän» * . A^.aus einem Abirren resultierende In R o st o ck fand die Wahl öcS Amtshaupt- te.Uer werden würde, müßte das manns statt. Als Kandidaten waren von den Kampf h?nte ^n seiner Gesamtheit bezahlen. Der Bürgerlichen der bisherige Amtshauptmann ^nter Öen Kulissen, öer in den letzten Zhlefeld ^Dnat.) und von der RSDAP der u Md ■ « eine u t - W a b l Hin d - N. WfforSr. öecker -nfgestellt worden. D-i Lr SV“1!1 .JOr ah Renten geführt Stichwahl wurden 12 Stimmen für Amtshaupt- das AntehPn x^uf die Verehrung und mann ^hlefeld und 11 Stimmen für Dr. Decker anm^ 'm b 3R.b^c.^^^räsident in der abgegeben. Durch die Stimmen der Deutschnatio- "SeIt gEeßt für Deutschland geradezu nalcn, der Landbündler und der Sozialdemokraten L L$dACnb- Dus deutsche Volk hat demnächst wurde Ihl ef e ld w i ed er gew ählt m der Tat nur zu wählen, ob eS den Weg der » unTQSiefADZ>embpn ?^9 der wirtschaftlichen xnb,r?0^Öfchen Vernunft gehen teilt Der Weg öer Demagogie führt schnurstracks in Öen Dürger- rricg, der Weg der politischen und teirtschaft- hchen Vernunft langsam, aber sicher wieder auf» waris. Die Mehrheit des deutschen Volkes ist bestimmt für den letzteren Weg zu gewinnen. Die öemembe der politischen Vernunft muß dann vi^795^-./bbr viel größere Akti- i gern zweiter « FF« Relchsgmndungsfeier men^Cn ,n ber Lt auf9€rufcn toVxb- angenom- f&ÄsÄt« »tääMss Linn^-0’ ^9a^s? am Samstag mit einer Kundge- den Vereinigten Staaten 302 911500 Dollar und bu"» m de- Stadtholle. Der erste Dundesfüh. 1 680 000 Pfund SterUno RrantaiA 2qn. EÄ L »Ä IfiÄ w e? ist bi»7r Ünd°fchm7rz!ich fiku™ *£ ® 253 2°° Kronen und 32 344 670 Sodor. ötefeu Sag nicht in unserer Uniform festlich be- __ ötehlhefm Cnn.?af .^Niformverbot kann den Aus aller Welt. ^adlhelm auf seinem Wege tm Schicttalsjabr 1932 mebt auf galten. OBir stehen jetzt vor den schweres Eisenbahnunglück in Frankreich. Die Preußen^ sowi^e dte Reichspräsidentenwahl Abb^v?N^ ift1Q^A M°Lk^L9 ^QrU~ stehen vor der Tür. Wir wissen aber auA dast U,m. bel Saint-Iust-en- Wunder geschehen wird, durch daS Preußen finfnJ ?.nR91 Eisenbahnunglück bei und Deutschland wieder in Ordnung kommt Nichts 2 e b »6ei b^-^ e V Personen umS wrrd uns von unserer Rot abgenommen werÄn -u La Ln wahrend zwanzig verletzt wur- Rur Griff um Griff werden wir diese schweren wadrscheinlich aus den Achsenbruch Dinge lösen können. Wir haben mit unbS b ? ^gens zuruckzufuhren. Das Llnglück ereig» Volksbegehren genau gewußt was wir wnt^ l/H ku^z vor dem Bahnhof der kleinen Station ten. Es war nicht nur die Beseitigung der Ä ^amte2uft Trotz des Achsenbruches fuhr der ^"Wirtschaft, sondern auch die Bereiniguna^der Ms ^nn Ä verminderter Schnelligkeit, politischen Linie vor der ReichsprAdent^ toD die Katastrophe Wan wird eine geschlossene nationale vte^W«?" den beschädigten laufenden Front vorfinden, die zur BolkSwabl sprangen aus Öen Gleisen. Zwei Reichsprasiöenten antreten kann. Wenn ich öaS Lf?ff\9l"9e)Un Trümmer. Dicht an der r e u 6 e n t u m hier so hervorhebeso tue iA W ÄrÄk ftanb em. ® e i d> e n ft e 11 e r t, a u S, ^31-^1! dler m der norddeutschen Tieseben/hlis nä3-^0rlfl??nmen eingedrückt wurde. Drei Schicksal Deutschlands enltokbcn toirb (mir R?nhh^r ’a' im Augenblick der Kato, stehen lur, vor den Preutzenwohf en.Der | fchLer v??"7ht w°Lm6c!an6m' "ni> Aus der Provinzialhaupistadt. Dietzen, den 18.Januar 1932. Wunder der Technik? Wir sind so stolz auf unsere hochentwickelte Technik. Die Erfindungen jagen sich: auch in den schlechten wirtschaftlichen Zetten hat eine deutsche Behörde Hochkonjunktur. Wir meinen hier nicht die Pfändung-- und Beitreibung»stelle deS Fi- nanzamtes, sondern da- Reichspatentamt, auf dem fich die Erfinder danach drängen, ihre neuesten Arbeiten prüfen und durch den Patentschutz sichern zu lassem Soviel« basteln und probieren zu Hause oder im kleinen Laboratorium herum, damit sie ihren LieblingSgedanken, dessen Ausführung einmal die Wett verbesfcrn und glücklicher machen soll, verwirklichen. Wir sind so stolz auf die vielen weisen Dor- - schritten, die von den Behörden herausgegeben worden sind, um die leider immer noch große Zahl von Unfällen au vermeiden und stets drohende Desahrenquellen zu verstopfen. Um rinder zahlreichen durch Vorschriften geregelten Gebiete herauszugreifen: Es bestehen strenge Verbote. mit offenem Lichte oder schlecht gesicherter Lamp« den Boden des Hause- zu betreten. Wo man neu baut, da wird im Zeitalter der Elektrizität eine gesicherte elektrische Leitung auch gleich In die Bodenräume verlegt — lieber alljährlich ein paar Pfennig Etromkosten mehr als ein einziger Dachstuhlbrand, der soviel Werte vernichten kann. 3a, an derartige Dinge ist vorsorglich gedacht: und allmählich wird es trotz der stumpfen Gewohnheiten der Weichheit Tatfache, daß derartige Derhütungsvorfchritten peinlich beachtet werden. Aber im gleichen Zeitalter läßt beispielsweise die Reichsbahn in ihren Güterwagen, di« dem Transport lebender Tiere mit Begleitpersonen dienen, die einfachsten und veraltetsten Stall-Laternen noch immer brennen. Die Zeitungsnachricht dieser Tage hat gezeigt, waS so ein rückständiger Unsinn für folgen haben kann: die hin und her schwankende Lampe löst sich los. ergietzt den Brennstoff in daS Lagerstroh, die ^kmtme züngelt darüber hin, und sofort ist ein ganzer Wagen in Brand. Datz ein Mensch und ein Pferd sich retten konnten — auf schneller Fahrt! —. ist ein ungewöhnlicher Glücksfall: ein anderes wertvolles — aber darauf kommt eS noch nicht einmal so an — Tier kam in den Flammen um. Das ist nun das Zeitalter der hochentwickelten Technik! Die Epezialwagen der Reichsbahn sind zwar mit Lustdruckbremse und Kühlvorrichtung und was nicht alles ausgerüstet, aber zu gleicher Zeit auch noch mit der stets gefährlichen Petroleumlampe. Wo eine elektrische Anlage mit Akkumulatorenbetrieb technisch nur eine Kleinigkeit bedeutet! AlS ein« schwere Eisenbahnkatastrophe vor einigen Jahren nachwieS. datz schon GaS- lampen in den Zügen eine schwere Gefahrenquelle bedeuten, wurden die Beleuchtungskörper in den Dahnen schleunigst umgebaut. Warum mutz immer sich erst ein Unglück ereignen, ehe ein Fortschritt zu erzielen ist? -sn-, Verein für das Deutschtum im Ausland. 3m Vortragssaal deS Gietzener Etudenten- hauseS sprach am Freitagabend nach einführenden Worten von Studienrat Dr. König über die Zielsetzung des VDA Dr. theol. Scherer, Berlin, der Generalsekretär deS Reichsverbandes für di« katholischen Ausländsdeutschen, über das Thema: „DolkStum und Kirche im Ra- tionalitätenkampf". 3m Volk der Deutschen, so führte er u. a. aus, herrsche von jeher ein tragisches Zerspaltensein. Heut« lebten zwei Drittel der Deutschen im Mutterland und ein Drittel im Ausland versprengt. Der Vertrag von Versailles habe viel« Deutsche von der Heimat losgerissen. Rach dem Kriege gerieten die Ausländsdeutschen in schwere Gesahr. Rot bedrängte alle. Der VDA. setzte zur Hilfe in der äutzersten Rot ein, dazu kam aber die seelische Rot- Von den Ausländsdeutschen seien 20 Millionen Katholiken Mangelhafte Seelsorge herrsche überall, 10 Millionen Deutsche seien im Auslände ohne ständige Seelsorge. Die Schule habe schwer zu kämpfen Auf dem Gebiet der Seelsorge und deS Schulwesens erwachse der protestantischen, wie auch der katholischen Kirche gemeintem eine Fülle von Aufgaben Beide Konfesfionen fanden ein grohes MisfionS- felb vor. Wesentlich fei, das Evangelium den Ausländsdeutschen in deutscher Sprache darzubieten. Die katholische Kirche habe «s sich in der Erkenntnis des Zusammenhangs zwischen Kirche und Volkstum stet- angelegen sein lassen, mit der dem Volke eigenen Muttersprache an die Menschen beranzutreten, deren Gebräuche zu ehren und zu berücksichtigen. Die katholische Kirche habe nie versucht, die völkische Eigenart abzuwandeln, sondern von ihren Priestern stet- Anpassung verlangt und anbefohlen, religiöse Wahrheit in vertrauter Form darzubieten. Die Sprache sei ein unveräußerliches Gut: DolkStum und Art seien Gerechtsame, die nicht ungestraft in das Gegenteil verkehrt werden dürften. Der Staat solle Schützer und Erhalter dieser Wert« sein, und die Kirch« habe das Recht, den Staat in dieser Richtung zu beeinflussen. Leider lasse gerade in dieser Hinsicht die Kirche in manchen Gebieten der unter fremder Hcrrswaft stehenden Minderheiten zu wünschen übrig. Die den Minderheiten übergeordneten Staaten versäumten oft gröblich alle Pflichten, machten eS aber auch der Geistlichkeit schwer, ihren Pflichten am Volke nachzukommen. 3n den Minderheiten von Rumänien, im Danat, in Siebeichürgen, in Bulgarien sei heute die Kirche der einzig« Träger des Deutschtums. In Jugoslawien bestehe zur Zeit ein privates inter- konfessionelles Lehrerseminar, in Bukarest ein katholisches Priesterseminar: die evangelischen Geistlichen würden nach wie vor im Mutterlande ausgebildet. In Ungarn liege die deutsche Seelsorge sehr im Argen. Der deutsche Religionsunterricht werde vernachlässigt, allenthalben herrsche Indifferenz. In Oberschlesien, in Posen und Pommerellen werde das Deutschtum immer mehr verdrängt und der deutschen Seelsorge kaum Raum gelassen. Um die kulturelle und religiöse Rot zu bahnen, bedürfe es der Anspannung aller Kräfte. Wahrhaftes' Erwachen des deutschen Volkes in seiner Gesamtheit zur Volksgemeinschaft werde nur dann möglich sein, wenn alle Schichten des Volkes einig seien und über die Partei hinweg einander helfen. Man müsie Volkstum wollen und handeln. Weitere Abspaltungen Deutscher von deutschem Geiste müßten vermieden werden. Die katholische, wie die evangelische Kirche werden dabei Schulter an Schulter kämpfen müssen, die Kluft zwischen beiden Konfessionen dürfe sich nicht vertiefen, im Kampf für das Volkstum müsie die Brücke gefunden werden. Der gemeinsame Kampf sei für die Gerechtigkeit und für die Wahrheit und der Kampf sei für die wahre Herrschaft Christi. Dem Redner wurde lebhafte Anerkennung zuteil. '{Aornoliwn — Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus, Dahnhosstratze: „Derge in Flammen". — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 19. 3a- nuar, 20 Tlhr, zum letzten Male, „Hanneles Himmelfahrt", Traumdichtung von Gerhart Hauptmann. Spielleitung hat Peter Fassott. Ende 22 Uhr. 15. Vorstellung im Dienstags- abonnement. — Mittwoch, 20.3anuar, 20 Uhr, als 15. Vorstellung im Wittwochabonnement, Erstausführung der Kriminalsatire „Kopf in der Schlinge" von 3ohn v. Bradley. Spielleitung dieses spannenden Stückes hat Wolfgang Kühne. Ende 22 Uhr- — „Lahnkanalifierung und Arbeit S b e s ch a f f u n g." Lieber dieses Thema spricht auf Einladung der 3ungdeutschen Bewegung Redakteur B l u m f ch e i n morgen, Dienstagabend, in einem Staaisbürgerabenb im Hotel Köhler. Zu dem Vortragsabend, der um 20.30 Ufr beginnen wird, haben auch cingefüfrte Gäste Zutritt (Siehe Anzeige vom Samstag.) — „Heiterer Alexander - Starke - Abend" in Gießen. Kan schreibt uns: Der nächste Vortragsabend de» Kaufmännischen und Onsgewerbeoereins steht im Zeichen des deutlctxn Humors. Es ist den Vorständen gelungen. Dafür den bekannten Vortragsmeister Hleranber Starke du gewinnen. Unter dem Titel „Deutscher Frohsinn von Hans Cochs bi» Ringelnatz" bietet die reichhaltige Dortragsfolge außer einigen heiteren Liedern zur Laute aus aller und neuerer Zeit auserlesene Proben deutschen Humor» vom 9)1 ittelalter bis zur Gegenwart. Wer wieder einmal herzlich lachen will, versäume nicht den Besuch dieses genußreichen Abends. (Siehe heutige Anzeige.» GefchäftSjubiläum. Frifturmeister Friedrich Büttner, Landgraf-Philipp-Play 12. kann heute auf da- 30jährige Bestehen feine# Geschäftes zurückblicken. Der Frifeurmeister Hot heute noch einige Kunden, die er bereit- bei der Eröffnung feines Gefchöstes bediente. "EineFünfundfiebzigjährige. 3n großer geistiger und körperlicher Frische feiert heute die Witwe Katharine Veite, wohnhaft Dahnhofstrotze 8, ihren 75. Geburtstag. •• Keine monatliche Pension von 2 4 0 M a r k. 3n der WSR.-Meldung über den Raubmord in Offenbach wurde berichtet, die ermordete Postbeamtin Kreuzer, die seit acht 3ahren im Ruhestand lebte, habe eine monatliche Pension von 240 Mk. bezogen. Da auS dieser Angabe falsche Meinungen über die Höhe der Besoldung der Telcgraphenbcamtinnen gezogen werden könnten, wird von den Beamtinnen des Gietzener TelegraphenamteS Wert auf die Feststellung gelegt, datz die angebliche Pension von 240 Mk. monatlich nicht den Tatsachen entspricht. Wie festgestellt wurde, war die Ermordete nicht pensioniert, sondern abgebaut und im 3ntereffc des Staates auf Wartegeld gesetzt. 3fr monatliches Einkommen von der Poft belief sich netto auf 137 Mk. Wie und hierzu aus Frankfurt noch mitgeteilt wird, hat die Ermordete neben dem vorgenannten Wartegeld von der Post noch andere Einnahmen gehabt, die irrtümlich zusammen mit dem Wartegeld als Pension angegeben wurden. " Ein VerkehrSunfall ereignete sich am Samstag gegen 14 Uhr in der Kaiserallee Dort lief einem Radfahrer, der die Stratze frrunter- fufr, ein Kind in die Maschine, wodurch der Mann stürzte und auch das Kind zu Boden geworfen wurde. Der Radler erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und Verletzungen am rechten Knie, das Kind trug einen Blutergutz im Gesicht und Hautabschürfungen davon. Beide überstanden den Unfall zum Glück noch verhältnismätzig glimpflich. Rätselhaftes Verschwinden eines (Studenten. WSR. Frankfurt a. M. 16. 3an. Der Student an der Technischen Hochschule in Darmstadt Kurt Wunderlich, geboren am 19. März 1910, wird seit dem 10. d. M. vermißt. Wunderlich, der aus Arolsen stammt, fuhr an diesem Tage von dort nach Darmstadt und hat von Frankfurt aus einen unfrankierten Brief an seine Eltern gesandt, der feinen Studentenausweis enthielt. Seither hat man von ihm nichts mehr gehört. Wunderlich ist 1,80 Meter groß, kräftig und hat Fechtschmisse auf beiden Backen. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) F. W. Eine Herabsetzung von Lebensversicherungsprämien kennt keine bisherige Rotverordnung. Ei« sind an den im September 1931 eingegangenen Versicherungsvertrag gebunden und hätten vor Qlbgabc Ihrer Unterschrift künftig« geldliche Leistungsfähigkeit brüten müssen. Wenn Ihnen die Gesellschaft kein Entgegenkommen zeigt, besteh: die Gefahr, datz Sie von ihr auf Zahlung der Prämien verflogt werden. vie Wetterlage tu OVoiitnlos.® neuer ®mid Mde<«i » votu» ®» an Stelle von bisher 23 Pf. berechnet Die Staffelung bleibt ,m übrigen unverändert. Das Automatenga» reduziert sich von 13 auf 12 Pf Der KokspreiS wird vom 18. Ianuar um 10 Pf je Zentner e» jnäfngt Weiter werden die Schlachtgebühren vorn gleichen Tage um 8 Prozent herabgesetzt. Der Magistrat ist dein Vorschläge de« Zweckverbandes Ueberlandwerk Hünseld—Schlüchtern zur Senkung der Strompreise beigetreten. Danach wird der Strombezug von 40 auf 38 Ps. ermäßigt. Mrcie Wctzlar 00 Groß-Rechtenbach, 17. Januar Die Einwohnerzahl der Gemeinden de» Amtes Rechtenbach beträgt nach der jüngeren Personenstandsaufnahme von 1931: Dornholzhausen 503 (512), SbersgönS 444 (450). Groß- Rechtenbach 640 ( 638), Hochelheim 964 (955). Hörnsheim 678 (671), Klein-Rechtenbach 342(340). Lützellinden 1196 (1194), Münchholzhausen 997 (980). Riederkleen 558 (543). Oberkleen 517 (531), Reiskirchen 426 (426). Vollnkirchen 273 (267), Volpertshausen 355 (347), Weidenhausen 220 (240), zusammen 8113 (8094). Die Zahl der Haushaltungen beträgt insgesamt 1640 (1644). Die in Klammern gesetzten Zahlen stellen daS Ergebnis der Personenstandsaufnahme von 1930 dar. Auf dem hiesigen Standesamt wurden im abgelaufenen Kalenderjahr beurkundet 95 (109) Geburten, 40 (49) Eheschließungen und 54 (34) Sterbefälle. Die in Klammern gesetzten Zahlen stellen die Beurkundungen des IahreS 1930 dar. provinzialausschuß-Sihung. In der am Samstag im RegierungSgebäude zu Gießen stattgehabten öffentlichen Provin- zialausschuß-Sitzung erkannte der Pro- vinzialausschuh zu Recht: 1. die Klage der Margarete Bäth in Trohe gegen den Bescheid des Kreisamts Gießen wegen Verweigerung der Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschast auf der Mittel-Mühle in der Gemarkung Alten-Buseck als unbegründet zurückzuweisen und ihr die Kosten des Verfahrens zur Last zu fetzen- Streitwert 500 Mk.; 2. den Polizeidiener Klein in O ck ft a d t, gegen den ein Disziplinarverfahren mit dem Ziele auf Dienstenthebung eingeleitet wurde, freizu- f p r e ch e n und die Kosten des Verfahrens der Staatskaffe aufzuerlegen. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oesfentlichkeit statt: 3- der Klage des Albert Bartels in Schot- t e n gegen den Beschluß des Kreisamts Schotten vom 19. Dezember 1931 wegen Verweigerung der Erlaubnis zum Betriebe eines Eafös mit Ausschank von alkoholischen Getränken in dem Hause Hauptstraße 94 zu Schotten stattzugeben und die beantragte Konzession z u erteilen. Die Kosten des Verfahrens wurden dem Kläger auferlegt und der Wert des Streitgegenstandes auf 1500 Mk. festgesetzt. Rekordkälte von — 65,2 Grad gemessen worden, und es ist daher mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß das Thermometer dort bis auf — 70 Grad sinkt. Eine Vorstellung von dem schrecklichen Frost, der hier herrscht, gibt die Tatsache, daß der Atem sofort gefriert. Man darf sich übrigens den Kältepol nicht als einen bestimmten Ort vorstellen, sondern so, daß er sich über ein größeres Gebiet von vielleicht 1000 Quadratkilometer erstreckt. Zeitschriften. — „D e r Ä u n ft ro a r t.** (Verlag G. D. W. Callwey, München.) — Im Januarheft richtet u. a. Wilhelm Michel einen „Reuen Blick auf die Kulturkrise". Das „Proletariat" untersuch» Clemens Bauer auf seinen soziologischen, historisch begründeten Tatbestand und seine ökonomischen Voraussetzungen hin. Die mandschurische Machlsrage umreißt Karl Megerle von weiten Gesichtspunkten aus. In mehreren guten Gemäldewiedergaben und Beitragen von Carl Lin- fert und Walter Unus werden der Maler laoer Fuhr und die verstorbene Künstlerin Maria Slavona oorgestellt. lieber das Theater schreibt Franz Graetzer, die Dichtung ist durch eine Erzählung , Sorgenfrei" von Karl Benno von Mechow vertreten. — Der Kunstwort kostet jetzt nur noch 4 Mk. im Vierteljahr. Hochschulnack) richten. Der durch den Weggang von Prof. Hans Raumann an der Frankfurter Universität erledigte Lehrstuhl der deutschen Philologie ist dem Ordinarius Friedrich Reumann in Göttingen angeboten worden. Zur Wied^besehung des durch die Emeritierung von Geheimrat Otto Kern an der Universität Halle erledigten Lehrstuhls der klassischen Philologie ist ein Rus an Professor Dr. Karl Reinhardt in Frankfurt ergangen. Profeffor Dr. Iofeph Schacht in Freiburg i B r. hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der semitischen Philologie an der Universität Königsberg i. P r. als Rachfolger von Prof. Erich Bräunlich erhalten. Der durch das Ableben des Geheimen Medizinalrats Prof. Carl Hirsch erledigte Lehrstuhl der inneren Medizin an der Bonner Universität ist Profeffor Dr. Paul Martini in Berlin angeboten worden. Wirtschaft. Holzversteigerungs-Termine. Dienstag, 19. Januar. Graf Solms-Loubachsches Forstamt: Zusammenkunft im Gasthaus „Zur Traube" zu Laubach. 10.15 Uhr. Bürgermeisterei Mainzlar: Zusammenkunft am Waldeingang der Hachborner Straße. 10 Uhr. Fürst zu Solms-Lichsche Forstverwaltung: Zusammenkunft im Riedwald, Pfaffenschneise Hattenrod—Ettingshausen (Waldeingang). 10 Uhr. Fürst Solms-Lichsche Oberförsterei Hohensolms: Zusammenkunft im Gerlachschen Saal in Bieber. 9.30 Uhr. Oie Bilanzkurse. In unserem heutigen Virkschaftsteil veröffentlichen wir die am Samstag, 16. Januar, festgesetzten und an der Berliner Börse amtlich verkündeten Vllanzkurse. Interessenten seien besonders darauf aufmerksam gemacht. Oer Reichsbankstaius Mitte Januar. Berlin, 18.3on. (WTB. Funkspruch.) Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 15. Januar hat sich in der zweiten Januarwoche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 250,7 Millionen auf 3880,1 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und »schecks um 266,5 Millionen auf 3587,6 Millionen Mark abgenommen, die Bestände an Reichsschahwechseln um 6,3 Millionen auf 23,4 Millionen Mark und die Lombardbestände um 9,5 Millionen auf 108,5 Millionen Mark zugenommen. 2ln Reichsbanknoten und Renten- b an ksch ein en zusammen sind 195,0 Millionen QUarf in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 194,0 Millionen auf 4381,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 1,0 Million auf 412,2 Millionen Mark ver- rmgert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 15,1 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 384,3 Millionen Mark eine Abnahme um 32,9 Millionen Mark. Die Bestände an Gold und deckungs- fahrgenDevisen haben sich um 20,2 Millionen auf 1121,1 Millionen Mark vermindert. Im einzelnen haben die Goldbestände um 128 Mil- wnen auf 966,2 Millionen Mark und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 7,4 Millionen auf 154,8 Millionen Mark abgenommen. Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfahige Devisen beträgt 25,6 Prozent gegen 2 4,9 Prozent in der Borwoche. DasMitteldeutscheBraunkohlen- L£-n *LlLa t a u f fünf Jahre erneuert. WTB.-Handelsdienst erfährt, hat der Reichs- kohlenrat den neuen Vertrag des Mitteldeutschen Braunkohlensyndikats genehmigt. Da der Reichs- wlrtschaftsminister gegen die Genehmigung des Dertrages durch den Reichskohlenrat kein Beto eingelegt hat, ist die Entscheidung endgültig. Die Laufzeit des neuen Syndikatsvertrages beträgt fünf Jahre. Zwischen der noch außerhalb des Syndikats stehenden Deutschen Erdöl°AG. und dem Syndikat werden die Verhandlungen fortgesetzt mit dem Ziele, entweder zu einem nachträglichen Beitritt der Deag zum Syndikat zu gelangen, oder mit der Deag ein Abkommen über die Verkaufs- und Preispolitik zu treffen. * 21 b a m Opel Aktiengesellschaft, Rüsselsheim. Den Ausführungen in einer Auf- fichtsratsfitzung der Adam Opel Aktiengesellschaft Rüsselsheim a. Main war zu entnehmen, daß es der Gesellschaft gelungen ist, ihre Belegschaft mit annähernd 6000 Arbeitern und Angestellten über den Winter durchzuhalten. Seit dem 4. Januar wird pro Woche wieder 5 Tage ungekürzt gearbeitet. Trotz der Wirtschaftskrise und des allgemein abgleitenden Absatzes im Jahre 1931 ist es der Adam Opel AG. gelungen, nicht nur ihren prozentualen Anteil am Gesamtabsatz der deutschen Automobilindustrie im Jahre 1931 weiter zu steigern, sondern auch überhaupt eine höhere Zahl von Opelwagen abzufetzen als im Jahre 1930. Die Steigerung des Absatzes über die Vorjahrsziffern hinaus, ist im wesentlichen auf die Steigerung des Exports zurückzuführen. Dies ist um so erfreulicher, als der dauernd steigende Export von deutschem Material und deutscher Arbeit durch die Firma Opel ein beachtliches Aktioum für die deutsche Handelsbilanz darstellt. Berlin unsicher. Berlin, 18. Jan. (WTB. Funkspruch.) Rach den starken Steigerungen der Vorwoche zeigte sich zu Beginn des heutigen Verkehrs eine gewisse Unsicherheit. Die verschlechterten Au ‘ sichten für den Beginn der Lausanner Konferenz am 25. d. 2R. hemmten die Unternehmungslust der Spekulation, zumal auch aus Reuyork vom Samstag schwächere Kurse Vorlagen. Auch bei den S t i 11 - Halteverhandlungen scheinen sich noch einige Schwierigkeiten vor dem endgültigen Abschluß herausgestellt zu haben, ebenso hörten die Käufe heute anscheinend auf, die aus reinen Währungsbefürchtungen in der lehren Zeit getätigt worden sind, nachdem die Regierung alle ©erüdjte von Devalvations-P'änen und ähnlichen Befürchtungen energisch zurückgewiesen hat. Ein weiterer verstimmender Faktor war der heute erschienene Reichsbankausweis, dessen Deckung zwar von 24,9 auf 25,6 Prozent steigen konnte, der aber einen neuen Gold- und Devisenverlust um 20,2 Millionen brachte. Die sonstige Entlastung um 250,7 Millionen und ^5 Verminderung der umlaufenden Roten um 194 , Millionen ist als normal anzusprechen. Das Geschäft kam heute nur sehr zögernd in Gang. Die Kurse gingen infolge der geringen Aufnahmefähigkeit der Märkte teilweise zurück, die Al^emeintendenz mutz aber als uneinheitlich benannt werden. Während Clektrowerte und Banken relativ gut behauptet waren, lagen die in öen letzten Tagen bevorzugten Rebenwerte im Angebot und um 1 bis 2 Prozent gedrückt. Die 9JL-$pott Kußball der Gießener Mannschaften. Auf dem DfB.-Plah wurde vor vielen Zuschauern ein interessantes Verbandsspiel ausgetragen. Die Marburger Kurhessen waren auf dem Waldsportplah zu Gast. Beide Mannschaften lieferten sich einen rassigen und spannenden Kamps, den die Marburger durch ihren entschlossenen Sturm mit 2:6 (1:4) für sich entscheiden konnten. Im Feldspiel waren die VfEer durchaus gleichwertig. Die Ligareserve des VfB. war spielfrei, der Gegner der 3. Mannschaft (Heuchelheim) blieb aus. Die Handballmannschaft konnte gestern gegen den Tv. Lang-Göns mit 4:1 ihren ersten Sieg erringen. Die Liga der Spielvereinigung 1900 weilte in Dillenburg und schlug die Platzbesiher nach einem interessanten, aber harten Kampf mit 2:6 (1:4). Die II. gewann gegen Ehringshausen II. 2:0 (1:0). Die III. blieb gegen Wieseck I. mit 4:2 (3:2) erfolgreich. Die IV. verlor gegen Leihgestern II. 1:4 (0:3) und die V. Mannschaft muhte gegen die II. von Lollar mit 0:4 (0:2) die Segel streichen. Das Spiel gegen Krofdorf wurde von Krofdorf abgesagt. Die Spiele der IV. und V. Mannschaft wurden mit nur je acht Mann bestritten. * Die Tisch-Tennisabteilung des D f D. gewann den Klubkampf gegen den Tisch- Tennisklub „Grün-Weih" Dad-Rauheim mit 10:5 Punkten. rad „überfuhr" Hanau 93 mit 11:0 (6:0) und Heusenstamm erlitt in Isenburg eine 0:6- (0 :3-) Schlappe. Sonja Henie und Karl Schäfer Europameister. Bei den am Freitagabend im Pariser Sportpalast begonnenen Europameisterschaften im Eiskunstläufen tarnen die beiden Europa- und Weltmeister Sonja Henie und Karl Schäfer wiederum zum Meistertitel. Der Wiener Karl Schäfer war seinen Gegnern, obwohl diese gutes Können zeigten, besonders in der Kürübung überlegen. Den zweiten Platz sicherte sich der Berliner Ernst Baier vor den Wienern Erdoes, Dr. Distler und Otto Hartmann. Der deutsche Meister Maier-Labergo verzichtete in letzter Minute auf den Start, weil fein Betreuer nicht als Preisrichter zugelassen wurde. — Sonja He - n i e gewann zwar klar und sicher wieder ihren Titel, erwies sich aber ihren Konkurrentinnen nicht mehr in dem Mähe überlegen wie in früheren Jahren. Den zweiten Platz belegte die Wienerin Fritzie Burger vor der Schwedin H u 11 h 6 n , während die neue österreichische Meisterin Hilde H o l o v s k i mit dem vierten Platz vorliebnehmen muhte. Oie deutsche Eishockeymannschaft doch in Lake placid. Rachdem sich der Deutsche Eislauf-Verband nun doch noch entschlossen hat, die Olympischen Winterspiele in Lake Placid zu beschicken, wurden jetzt die Vertreter des Verbandes bestimmt. Die deutsche Rational-Mannschaft, die von Kleeberg (Berlin) geführt wird, besteht aus sechs Berlinern, nämlich Jänecke, Rudi Ball, Korfs, Römer, Heinrich und Herker, sowie den Bayern Leineweber (Füssen), Slevogt, Schrottle und Strobl (München). Die Abfahrt erfolgt am 21. Januar mit dem Hapagdampfer „Hamburg", der Reuyork am 29. Januar erreichen soll. Oie deutschen Eisschnellauf-Meisterschaften. Bei herrlichem Wetter wurden am Sonntag die deutschen Eisschnellaufmeisterschaften vor etwa 20 000 Zuschauern zu Ende gebracht. Der deutsche Meister Barwa, Berlin, konnte feinen Titel erfolgreich verteidigen. Das sportliche Ereignis war ganz ausgezeichnet. 3m 1500- sowie im 10 000-Meter-Lauf wurden jeweils die Rekorde unterboten. Auch die 3unioren lieferten sich über die 500-Meter-Strecke erbitterte Kämpfe. Das Endergebnis lautet: 1. Barwa, Berlin, 211,39 Punkte; 2. Sandtner, 'München, 212,65 Punkte: 3. Donaubauer, München, 224,67 Punkte: I 4. Seelike, Berlin, 229,71 Punkte. Kußball in Hessen-Hannover. Mit Ausnahme der Riederlage von Sport Kassel in Rortheim mit 0:1 Toren gab es auf der ganzen Linie die erwarteten Siege der Favoriten. 3n der Sü dgruppe schlug der Tabellenführer Borussia Fulda den Tabellenzweiten Germania Marburg mit 5:0; da Hessen 09 Kassel in Ockershausen mit 7:1 erfolgreich blieb und die Marburger Kurhessen in Giehen den VfB. mit 6:2 abfertigten, liegen drei Vereine mit gleicher Derlustpunktzahl hinter den führenden Borussen (24:4) an zweiter Stelle, nämlich: Germania Marburg (19:9), Hessen 09 Kassel (17:9) und Kurhessen-Marburg (17:9). 3n der Rord- gruppe war die Sensation des Tages die Riederlage Sports gegen Rortheim, während Herrnannia Kassel die Hersfelder Hessen mit 5:2 abfertigten und der Spielverein Kassel Einbeck 06 mit 6:1 nieberfanterte. Rur knapp mit 2:1 behielt der Tabellenführer Göttingen 05 die Ober» hcmd über den Lokalgegner FC. Grone. 3n dieser Gruppe führt Göttingen 05 unangefochten mit 26: 2 Punkten vor Sport Kassel (21:9) und Spielverein Kassel (20:8) Punkten. Lleberraschungen in den süddeutschen Endspielen. Die Endspiele um die süddeutsche Fußball-Meisterschaft haben am Sonntag in beiden Abteilungen lleberraschungen gebracht. Die schwere 6^-Niederlage von Bayern München auf eigenem Platz gegen den württemberaischen Meister FC. Pforzheim ist eine Sensation. Unerwartet kam aber auch der 1:0- Sieg des Außenseiters Rastatt 04 in Stuttgart über den VfB. Stuttgart. München 1860 verlor mit dem »ieden von 1:1 in Karlsruhe beim Karls- V. einen wichtigen Punkt. In Nürnberg endete das große Lokalderby zwischen den Rivalen SpDg. Fürth und dem 1. FC. Nürnberg mit einem knappen, aber verdienten 2:1-Sieg der Fürther. In der Abteilung Nordwest sicherte sich die Frankfurter Eintracht ihre führende Position durch einen klaren 36-Erfolg über den SV. Waldhof. Auch der zweite Frankfurter Endspiel-Teilnehmer r^sV. Frankfurt blieb in Saarbrücken erfolgreich unö konnte in einem außerordentlich spannenden Äampr den FV. Saarbrücken mit 3:2 (1:1) schlagen. Enttäuschung bereitete seinen Anhängern der i)SV. Mainz 05. Auf seinem eigenen Gelände über- Iieß er den Sieg dem Saarmeister FK. Pirmasens, der mit 1:0 den Kampf beendete. Eine glatte Angelegenheit war das Spiel in Neckarau zwischen BfL. Neckarau und Wormatia Worms. Mit 4:0 mußten sich die Wormser geschlagen geben. Punktkämpfe in »er Gruppe Main. Dis auf ein Spiel (Kickers Offenbach — Germania 94) hat nun auch die Gruppe Main ihre Verbandsspiele hinter sich. Da bereits alle Entscheidungen gefallen sind, und auch in der Ab- stlcgsfrage nur noch dann eine Aenderung eintreten kann, wenn Biebers Berufung beim Der- bandsgericht Erfolg hat, so brachte man den betben spielen des Sonntags keine besondere Beachtung mehr entgegen. 3m übrigen endeten die oprele mit überraschend hohen Torziffern. RiederKurse des freienHandels sind natürlich nicht den gestern veröffentlichten „teuren" Dilan- zierungskursen g'eichzusetzen, de rein rechnerisch auf Mittelkurse zwischen Juni und September 19 31 ermittelt wurden. Diese liegen meist ganz bedeutend über den augenblicklichen Kursen des Freiverkehrs, und zwar gehen die Differenzen häufig bis zu 50 Prozent. Auch am Anlagemarkt hielt sich das Geschäft heute in engsten Grenzen, die Kurse für Pfandbriefe erfuhren nur geringe Veränderungen. Anleihen tendierten teilweise etwas niedriger. Für Kommunalanleihen und Stadtob igationen bestand dagegen noch eher Interesse. Deichsbahnvorzugs- aftien waren behauptet, Farbenbonds büßten etwa 1 Prozent ein. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 18. Jan. Der Frankfurter Getreidemarkt verzeichnet weiter befestigte Tendenz, vor allem weil das Angebot in Mehlgetreide wiederum sehr gering war. Das Geschäft war jedoch nicht besonders groß und beschränkte sich nur auf Deckung des notwendigsten Bedarfs. Von Mühlenseite wurden einige größere Käufe vorgenommen, besonders in Roggen. Das Futtergetreide blieb dagegen vernachlässigt, ebenso Braugerste. Die Mühlenkonvention hat ihre Mehlpreise uni 0,25 M k. per Doppelzentner erhöhe JJn Roggenmehl erfolgten größere Abrufe. Am Futtermittelmarkt lag Kleie sehr still, die Preise aber gut behauptet. Oelhaltige Futtermittel begegneten nur geringem Interesse. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 235; Roggen 222,50 bis 225: Sommergerste für Brauzwecke 185; Hafer, inländ., 147,50 bis 155: Weizenmehl süddeutsches Spezial 0, mit Austauschweizen, 35,35 bis 36.25; Sondermahlung 33,60 bis 34,5u; Weizenmehl, niederrheinisches, mit Austauschweizen 35,35 bis 36; Sondermahlung 33,60 bis 34,25; Roggenmehl 30,75 bis 31,75; Weizenkleie 8,65; Roggenkleie 9,25; Erbsen, je nach Qualität, für Speisezwecke, 30 bis 38; Linsen, je nach Qualität, für Speisezwecke, 27 bis 56; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 5 bis 5,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 4 bis 4,25; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 4 bis 4,25; Treber, getrocknet, 12,25; Tendenz: befestigt. Jndustrie- kartoffeln hiesiger Gegend 2,75 Mark per 50 Kilogramm, Frachtparität Frankfurt a. M. bei Wag- gonbezug. Tendenz: ruhig. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. QU., 18. Fan. Auftrieb: 1757 Rinder, darunter 382 Ochsen, 165 Bullen, 655 Kühe, 498 Färsen, ferner 615 Kälber, 202 Schafe, 5021 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 29 bis 31 Mk., (ältere) 25 bis 28, sonstige vollfleischige (jüngere) 22 bis 24; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 25 bis 29, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 20 bis 24; Kühe: jüngere, vollfleifchige, höchsten Schlachtwerts 22 bi£ 25, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 18 bis 21, fleischige 14 bis 17; Färsen (Jung- rinder, Kalbinnen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 29 bis 31, vollfleischige 25 bis 28, fleischige 22 bis 24. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 36 bis 40, mittlere Ma stund Saugkälber 31 bis 35, geringe Kälber 26 bis 30. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 23 bis 26, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 18 bis 22. — Schweine: voll- fieifchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 39 bis 42, von etwa 200 bis 240 Pfund 38 bis 42, von etwa 160 bis 200 Pfund 37 bis 41, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 34 bis 38 Mk. - Marktverlauf: Rinder schleppend, Lleberstand. Kälber und Schafe schleppend, geräumt. Schweine schleppend, ausverkauft. Frankfurter Eiermarkt. Frankfurt a. M., 16. Jan. Die Reupro- duktion nimmt infolge des milden Wetters täglich in stetigem Umfange zu und die Preise neigen durch die sehr schwache Rachfrage des Konsums weiter zur Schwäche. Bei anhaltender günstiger Witterung ist mit einer weiteren Zunahme der Produktion und nachgebenden Preisen zu rechnen. Einen starken Einfluß üben auch dre dringenden Angebote von Auslandseiern aus, die zu jedem Preis in Deutschland Absatz finden. Es notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt am Main: Bulgaren 8,00—8,50, Jugoslawen 8,00—8,50, Rumänen 8,00—8,50, Russen 8 00-8,50, Polen 8,00-8,50, Holländer 7,75 bis 10-50, Flandern 9,00—9,50, Schlesier 8,50 bis Bayern 9,00—9,50, Dt. Frischeier 7,25 bis 11,00, In» und ausländische Mittel- und Schmuh- eier 6,50—7,00. x *- 5 >o6S CEO "3M =r-e*-e E (9.x £ = :3 0 ET g-^w c CT. w 4. “ <~ E 4 A§S E LE to «i u u i, ' c- , r, _ X CJJ c. -6" ° O S:3X>3 E E o g toS A(9s(9 (LtL»r ess c? « ® N - E E.EL X =e t! Ä o B -- 4 SA fl ±tf? T E x> = © in-e = 2 = 3 B = ^■c £»&*£ B 19 2 3 = Eiy5 S e o e = H.E- E 3 -e -2 - 2 —' 19 2 B ö E^.e ES e o B . 2 5 E 2 — EN . c € = e Sc se •€"-E D 3 «i 55 €2 ± E N a E ä? L A 3© - N E eZ A ESS A = £= € 2 X> AÄ <9 = L A B N- e» Z C? ©sA ® B fc 2 = t L E^ N Sv P Q. A B E? S ?<* B W B B- L ° 2 - - « E ÜH 3 2 ?cä 2 E e-e e E -5 9 BEE l5- IS Zs- »tye = = zd e "sas LL (9 E = ;E?V ä19c7? I9t»ä^ Irft8 ** © 3 19 S 2 o » «- 2. -ec y e E E 2 SN = ©E 3 e 0 3 4 9 9 s H E .E^l Zz° n K5 H E x ee sZ . e o A = ee E E P 5^ € 9 E = ! 535 4 3 N E e 2 e w Z «, Sc e _ «- Baä E s ■=U) 4- E« E 2 x> & e C E NL_ — x c E 3 4 13 14 14 i3 :d;i> =© p Eg ■£ 3 E EÖ£ q >r> ?4 3 c, 19 c ö ö o >, A 3 5 e- <- V o “ «o 2 c e □ L>N^ B Sc öS c- E E®I! CQ 2 i 58.57 80.76 14.6J 16.55 169.« SÄ J4» SÄ 35-67 ?(9 A.. |S b 5 S^A irft Die Hcut>ro* Weiters tä^ )ie Preise nei* rage des Äon* i anhaltender : weiteren Zu« gebenden Prei« M üben auch landseiern aus, nd Mah sin« Stück ab loco 8,00—8,50, > 00—8,50, Men länder 7,75 bis lesier 8,50 bis ischeier 7,25 bis >[. und Stutz' E:c = ^(9‘E §AC7 «aA Ij1 ö:e PZ ä« 2 EÄ« C 3 1 = — = ^»S3 chmarkt. Austrieb: n, 165 Bullen, 615 Aalber, wurden notiert: > ausgemätzetc, 9 bis 3! M, schige (jüngere) >. vollfleischige, sonstige voll« S 24; Kühe: HIachtverts 22 c ausgemäsiete örsen (3ung- ausgemäsiete, volisleischige 25 Kälber: beste mittlere Mastige Kälber 26 r und jüngere l 26, mittlere und gut ge- weine: voll- bis 300 Psund etwa 200 bis ) bis 200 Psund n etwa 120 bis ritverlaus. Kälber und eine schleppend, e c E O S u ~=.o ^a=?to s Sc ZwUsLZA ~ c<5? **(9?* ES XD - Z-ZL; e x 3 c L LHZ e E rfutl a- ul 18.3g»1« __ imilid* TtettmnH Mb »nr t~ jC - c «3 _"h B LS EX ■?e - c 19 - =s JC 2=ö 19 N^4 e B O© 2 E ± XD 8«-US •5". E M r- 3 e eeeS Ö ,o •- « ätä 50.« 12.U5 59.0« 3.0Ö 169-77 79.2» 80,5» 81.0 14.64 1,052 4,217 58.71 21.9 16.58 82.2 35.74 62.03 1,572 0.261 7,447 13.36 Hl! Ake c E *: . i.’X^c&C « — B O w-Sc? « eö o jO E e 55 X.2 -3(9 g».E®: C 5 E^u-Ee o ■n. Ee ,094 9.95 1,465 >8.94 1,057 >9,43 8,12 0.42 0.92 4,60 ,048 ,209 9,59 1.15 ;,54 2,12 >.66 1,87 ,568 ,259 ,433 3,34 ex-.3 c c H o = 19 B57 .to E ” 5 c5 E 2; . E ^e = LNN L _ Z . E« C78P€-=^c u a v s ee -Oes ^S'.EAä ^^..3A1I = =.8 EL tOto S, E 3 : o 3 E cy = 3±.ß _G eS 5 o ä e~ » «> e •- p B »Mo Q -- ü. C C e^-c «e S^ELE^- e(9.2 O Q Q E c, Z.'=* Ti >— S?TreA c-S;u Aasr>r> sex-sE 5‘c- c S X 55 bä©.= w o i— ae ■° k = sx . o 5 e ,X B = B#Se‘ ernt’■ ir IP xj.E . E« = SS> 3 - es ^5$i = ffsZZT e | -x SEB IM er d^-kben. unbj^en- ’äS* ÄZ * ZL b»tie. ö'Äb0'. pa unb uvtwendia. SL y. 0 • 2 5 A t. ’tÄ» Avg. Al FutL „Ar Preis, ?9e Sutter. n Interesse, fö, gesund, ’ Aoggen 1 ^rauzwecke '.Weizenmehl iÄ-S'35 8 »4,50; Wei. ft?1*'» '.60 bis 34,25- eiMlleie 8 65- 1 Qualität, \üt noch Qualität "'süddeutsches Ken- und M Weizen, s V5, Treber, •9t. Industrie- ter 50 Mo« ■ W. bei Dag. H x LS ^=-1 73 O o M ce~H o CO--.. BL^^- - X.: e §S ii®» ;=H <0 *,?> ^CC ■= ’9 c >p- >- E o E e uas».E = .— v — -- E ± e B S ’o tr 5== t -E~B sE£^e=. 8H^ä« । issl! = :©(9© L «- N ^E = 1 =19 E Cll©c3 t9^ANc ^äA(9 £-S c 2 5l9ibAA -N^>9 o s SEE«--g=® E .E e, C B cN e = ASÄ S S C o: — cx * js — o 3X-=19 3<9 «6 S^Z.«« “ _ k- c e a XAA «ö = 5— — — es -x se .u^Sf -SepSSZ “■■&e8z‘5J2>e c QQ _ xrzp o o .=•« c =g?~es--- L. »-S o-o SE« h «xIe! 2 — -o o _ *« = ^B «2 = &SK £S£E Lx E^-D*e8 = = u= i=; ö=y)Ä 3 C «tB s* 3»E>e E §0*1- Ä =3 u5- E E S—e B'OX'C A «2 E .2 s " S eIe b O L B.st S| = - - EXİS2T® © “— 3 — X cP— c= r = K*-—^2 _ A- es ■csH (9 21 c- -J u. u. 5 BoSjj e—a m s 33S is s = ° c. «§§2 o^«-Sc7 1*« IeE5!gH --.LßEL t = — E % -K LZ©^49 U K Z (9 3€^^i= ”-A § « _ Q.— -P —— ™-— U.» — “ S Ä3 p O Q *>•f Z. = = © .cSc ?x e® SA rt. Le —L«» Po© C 5 5 X-o »- eÄ = «= =e BFZ ^N ZZ.,ZN ««El «*• « . « = ® ° c c© 5.1 - = - o .^a€i tS§5 2 c€ A eeä E Sia E1- Eee’e = Z E — E = 5 LAZ B E 3 (y E u<9 2 3-L B & E E E E d E ß» %B L AJ5 B (9 E es B B <0 B B © E © A B E L E A z © E © B S B © P B 2= ©4 u5J © C4 -i B e B äs?. © — E C7 - p. E-=« E © E © B B B 2 2 M. Q- 6)€36)?® or'S*Ö 8 5t g 3 A •s 3 s tg o- g 2. •ä> 3 ® 2. 8 A 512.« £ •n 3 13 "G-t in Sä'» re tS"2.?. AE 2-3-6 6 E 2.5 ZAE: ö^E" B=ä 8 = L-.cz c> 8 a Oo o in • ™ a = 5 s - 3§ 3 = K 5 6) 3* g 2. 2.onc 3 a- 3- t 55.2 ZS-^ZI 8 or» S 2 8 §re"6)3 'n:™ 6 ■G- O at 8 -9 3 2.5 - 3 G)3 3 ZK «■ 2:=^ 9 :5 8 xZ-ZZ 3.5 g »> 2.K ts fll §.<£• 3#-t <0 3 W fl’j 3 -n O 3 a 2 ra 1 3 e* O Q>- ° 5 5 =2 2 o=2 S*s ET 6) a g; S‘= 3 — g 3 :-3 -A^t : 3 3 5 ZT° ffZL re .2, _ n 2 -e<» ^2, 5 •G 3 3 3 Ar re g co 9- 3g 3 ’ 8 er-3 3 t Z E 9 SG)3

o ^2:° 3 "5 » 1' Q. 2 3 2 re 3 -a g 3°5 Sls-iia3 C 3 3 G)A3 3 -Z3 So~A^~ 3= B 3 re O 2 = ®AW™ V> 5- =•„ 2 o Eeg-o 2 8 3 3 =^O »3 D 5-13= S'&S.S •2®. 3 g^ä? ZZtoro 3 3 - 6)ZZ- 2.S^ S&a3?«? ™ — 3 O 3 c CO _t3 re er E — 3 Sgssg »g '«ÖS?2®(J|HD Z st gsrs^ss Enns 3® 0 2 = S^A|:f E 3, -I 3-1 2 ZIL AU* E t3o — D Ul nO' tt(O g.«3 2.9_,6 *3? 3 ,,c o 3 3 Scy 3 O-tio 9 re ~3 2-^0 g A — 2 re 3 3. c _ =■3'3 3 2 2 ö" 9-0-2 ~ o j- -g re 3 n -. a a §>«ZZ^ 2.3 Z ZgA 2c- = -z= a •- 9° 3^nw o ja. 3 g ■ kigsSfo re ®O I 3i2P ^'W B-ro 5 59 *3 K9D E -. 0:3 3 A h 2,o ” Sag' &§3 af«3'i 2 ~ a. 3 2-X--2? Z2 b » 3 ~ 2 3 3 0 2 o 3 Q< o *; o o =' =°® 3 3 <7 5 «gAZZ^-o- er -• 2 o 3 G A 2. re re *-t .-t 3 v“ re -3 0 333 = 3 er co „ <» ?5 5 3 8 SA G) G)" S:° S 8 8 8 Z- 8 2.8 Z® E Gö 8 G)u‘ S'S' n 3*3* 3'8 a Sin Cfl B C a w - 3 g A 2 2 A y$3 2 in 3 AS - o e -•3 g A E- Ö v> C: w A 8 ry o W "i A5 3 2 3 g »■Ag AAB’o aA® -3 SS« 8 :A 0 A 3 G)9-E 3 3 A ö ö = D L-^Z A o^g- 6) E A §o -es A = 3 £f - 3 3 org A 3 - in 2.3 A 5 'S - 3i^.3 5-9G)g V)"^ ^=--3o»E 3 35^9- 3 8 8" ° u> 3 3 3 8 o-5 A8 5 st 3^t G)' Bk--— ro QTCO 3 «w- 3 3 a E (2A 3 e e g ö G)A o‘ ■t’ ,A o Aa a 3 D — 3 3 O Q 8 9- 45^0-9 O 0-2. E M^t3 ’S-® 8 D «5 A' «ö? $ i 3 CO 3 S LS öt§^a§ m o 35 _ n, ® i—1 •t 2. 3 3 cxco — — "3? Z8 0^3 O O _ g ’■’ C: q ftS cz a o 3 ÜÖm 3A 3- »3 A - O O: A 3 O E C3D A83 ®nS E -3-° E O 0-3 G)9- 3 3 -t K_Ä A°RM g|»fä M 0 2 S'o'S 2-3 2;5 3L- n -3* s »: 3 ° 2. 3 2. 3 08 SffA»3t 3 3 O A 3?^ ^-sL§ 53-a92 8 3 rs-9» ö® G)° A 8 6 S ro. t)g O 63 = ”A I OASo 1 E-A E 8 3 ZS @ty1’ 2 • J2 O z 5 a cz -B- g'SAo g £ la»’ 2a5,A3 « 2 o. o -9 — £5 3 t E= 3 3 or ZLZ "a* —< 3 3 co y 2.Ao E 2. X E 3 3 3$D 'S aÄ ' 2 oh 0,2 g-9»a § 3 - .CO '3'3'2. t 3Ö=' S 2 n> o* 8 >0 a o o ' 3«3^ _b^A °'2«o2. S>2. r o 2 3 3«tl’=;ä §1 sg.g=?Z.a' .S g_ B ” B " '=■ M= Kc a 5. «ZA -WAs.Z E 3 S 3 o 3 ez 3 o 3 3 As 0 o o —75 d n> ‘>59-3.5 3 " w..2 B cz eÖ3» <0 B 0 A — B iss»-s 8 3 8 8 3 8 8 3 8 2-' ?g 01 5^ G)?8 6 3 ö o’ -LS o 5 s ö c Z u» 3 Qr S’ 3 8 8 2-SG) LS Z 3 A~.A 3 5 -C o — 7 s ä « 3 2A ö o g (j)AA § o 2—^ 2 „ ora 3 G)S Eis LS '§«g 3 A in O gA 3 g 3 ZS =5P« eam ZS A 3=5 3?A ä 2 3 ^9 3 S® §2.®«- 8e 3 «§. LS A 8 O w® 2,a a5 8 iS" 8 o 3 CO y?) = Gl A - I 8 2 E AE: A DZ So STö o A cä >1 - <5> G)A = A? 3 S®’ K)o:g 3§- a S« — %o LS8 •■ er A st* 89 a ^8 BCfle 3 3 8 A3 a Cri o ö 5*9«®33 AZ« 2 d u> a = *-*■ — o D:3 *° E ■« 5 •* BÖ^CO 3 § 3 An Si®9ti'39 E 39z 3 D Ö2. öp 5 2 G!O n GlGlco 2 iS e 2 HCflui B B D g «-C 5 ~IS 3 gA52S 3 3 2.m =:-• -2.g A 2 ÖA A-9 o 3 Z-3 3 oA 8 a 9 es : ftO(Q 3 3 8. 6)5 tLZ-?93 L-3 in ■Rt B.8 r B ra 3 S 3B Q. _ ' 8®ffl Ä?>vZ 5 WO 2.A 3 3 DZ 0C3 Sa a E 2 3 «2:« 5 98 9ezAA9Z E O « H 3 a 2 2. 5 : SS3 •-zS's s 3 iao crAn 833 «21» % Ö A 2 A A X •ti »2 O 3 AS 9 3 ^A * »:®2 " Z9 6 StSAiy3 5-%cflZ5 2. -"03X0 °a®33 3.® E 9 ö 2 O A o < 2, g o g-E 3 a S: 2:8-öZA 3 3 A 918 2 o 9g A tS^ -3 3 2« 8 o 'n«? 3Z?.ZG)L Sco in 01 ^3 AÜ _g. 2 A cz S LS-" o c- g ©Sa 8 o-- „ o —SG)3 8 a g9g-a co in A 3 9 e 9 3 o® E 3 3oa C 8 5 A H 8 E-A _..3 A _ 3 A"3 o a 3 3 A-9 9§3 8-3 3 G)ö yS.«^ -=r —• W) 5 3 qJöoG)8 a o B t«|s Aö« « E ro A~ S’H»'» 885aa tiea93 5 q «> CO A ro E a Q .^E5-- (SG = B* ro »reo ' ® 3 3 G 3 CO 8 = 3 -er- 00 3= a' ro •* 2 -EI g:9qa —9 _ Zo- 2. in m =-A—. g ®9g A 98- |t«s 3 , re re to in $§35§.si5s ^f38f9“M^ a'P'Ag’A 3°Es®e33 teflsas g ’ S- o 2-3®' 5 3 afc5® 'S 2« ä 8e ^6)§Z agf« „_g©"5.3® 8=9 8'3 " 9 iTSA.*«Z9v3 Z § ty 3 2 9 re 2 ÖS 9=0 LS W 2, D re P, 3 er 3 re- 3. v-A 2.- ■ g x> g A 3 S-152S@S§8= “ q. ezts Gore 595 5 S 2 GA -• G 2 G 3 O °9- §' o a, 3 „ =t _, SI o> re B-Jre , sä re »Lff» " 2 g-9 3 2. DAS. ß8~Ö)GiH E O O n m =c. -Z 0 ;iS9=99 »Slfties j-ser 0 G re 3 fca AA-9re.^ Z-A3 3-9 8 2.® 1X1 -.9 g S-99Z 3 «s» Are g.*©-3 5«Z9Z-3-.3- 3 3 SGML =-B'ro 2 S.re ua E5 3 3 ZS 6)A2 © O *r_ o o q.—i rr A2.^A£;-** o o m-J» " 0 a.? 3 ö‘c^'ä§ 5 O *1 o ^r» 3 E w t—* r/ o _ _ —* a:Cfl" a L' - 23 »rya. | fagfss^ff ^52:asA5a^zS 3® ,_ts A a =:8 g»E2.g 8 3 3 o ° g in —. —• w E cz A» 2 Cfl re Whfl Z3«A G3 2.-5 g95,A- re E: G g- o E 2. re G 7 A in ?=- 2. r-3 8 3A ES 3 LS" §•8 3 3 8 8 8 3