^lautDeiften^5 »*'nat*1X 3irf5fIO|Änh-e ’®S’ i ule breiQUMOrt 4 r°6es Pech des^??" er Dcrb'ient n Ci,nOr®Qr|: mnl 3:1 lok1'9' ** । ihrer ZNL» Eichung. Der da ,, lun-Weißen auf £ ™l4l$Sa“aLklto’ i onmal Ä technisch besser aü chr Spiel fein Klappen, ob hieran chuU> war ...?3n ß” laJ beibetfeiU onspre- °llju viel ^'^bduex ging M«bie Weau| 2;o S ^ W& lehr euer. iElch lehr gut arbeitete 1 die Qlttadcn der Taste i 3n der zweiten Halste '-ollen der Gäste und ein; Trün-Deihen. Es kam illens für den eisten Teil • Fronhausen legte mäck- lolten Malen war Kaiser 5vre waren die Ausbeute ilhelnt ein 3. Tor erzielt, für 2sD. setzten nunmehr en mehr Dampf aus uni) noch über die Mittellinie, auf das ©äfteior, aber Beg durch die zahllosen . war der Schütze». Wit ! Partie zu Ende. DD. der eigentlich nichts jioit [fo fffl« T?93 51.95 12.465 3,057 169.73 73,23 78,07 75j07 14,635 0,878 4 209 58.40 21-53 )6.y St.37 33,82 81,97 1-049 0.« 6.693 13.34 Tw 52.05 12.445 3.063 Ä 71-23, ?rL 14.Z 0.8« 4,217 51.» 21.57 16.5 82,13 33.-4 82.13 iM 0.3Z 6.7g 13.36 "W. -T20 58.24 77-89 73-05 2^ 7490 81-79 33,68 53,48 78.2' '£ 73.35 A 82." 33,L a'iu OntL——- ,296 2,05 ,485 „063 I '0,07 13.37 18.23 75L 4,675 0,882 4,217 58,61 21.7 16-52 82.08 33,93 82-13 1,07 0,326 6,70 13-36 flntno’i ■53*^8 Srie ’ -Ü-» 15-Qlug. Die Abrndbä^ her Tendenz in fehl en den Berliner W tztahlverein je 0,25 Jn» •n übrigen Diorftgebiet-, häuftet blieben. Die nqcn Grenzen, da Ann und auch das Publilm Ö'3>. 5n4ib* yd 16,13- «{fkrtoraudiM« e. bi« &'W(l imM, stattfinden. Wie wir hieryj igseinftellung hauplsächliü n, ba& bie Dresdner San! enaufträge btt [Jirina nannte. Mim w M llr.M (Erftes Blatt 182. Jahrgang Dienstag, 16. August 1952 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monatr-Bezvgrpretr: Mit 4 Beilagen MR. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zernfprechanfchlüsse vnter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach» richten: Anzeiger Siehe». poftscheckfonlo: $tch überraschend, daß immerhin eine ganze Anzahl von Nationalsozialisten durch Schüsse verwundet und zwei sogar getötet worden seien. Der Angeklagte erklärt noch einmal, daß es unmöglich sei, daß seine Leute geschossen hätten. Teilweise im Gegensatz hierzu, wie der Vorsitzende feststellt, stehen die Aussagen des Gewcrk- schastssekretärs Strulik, der zugibt, daß die Reichsbannergruppen bereit gewesen seien, nationalsozialistische Gruppen, die ihre Freunde angegriffen hätten, zu verprügeln. Der dritte Angeklagte, Verwalter der Ohlauer Ortsgruppe des Reichsbanners Bleck, sagte aus, daß er bereits bei seiner Rückkehr aus Laskowih beim Verlassen eines Lastkraftwagens gehört habe, daß in Ohlau „etwas los" sei. Warum die Reichsbannerleute zusammengeblieben wären, könne er nicht sagen. Der Vorsitzende hält dem Angeklagten einen Brief an den Landrat von Ohlau vor, in dem dieser der Behörde mit Selbsthilfe droht, falls die Polizei beim Schutz des Reichsbanners in Zukunft versagen würde. Der Vorsitzende will von dem Angeklagten wissen, was er unter dem Begriff Selbsthilfe verstanden habe, erhält jedoch hierauf keine grundlegende Auskunft. Die Verhandlung wurde gegen 18 Ufjr auf morgen früh vertagt. Von den Angeklagten wurde als letzter der sozialdemokratische Stadtrat Manche gehört. Er erklärte zunächst, an den Schlägereien überhaupt nicht beteiligt gewesen zu sein. Auf einem Wege durch die Stadt sei er einem Zug Nationalsozialisten begegnet. Plötzlich seien Rufe ertönt: „Hier ist der rote Manche, schlagt ihn tot!" Ein Teil der Nationalsozialisten hätte sich auf ihn gestürzt, so daß er fliehen mußte. Er fei aber eingeholt und geschlagen worden, und da auch einige Schüsse abgegeben worden seien, habe er in Bedrängnis der Berhafteten und nähere Einzelheiten über den Umfang der neuen Devifenaffäre nicht bekannt gegeben. (Ein neuer Komet. Die Potsdamer Sternwarte hat einen Korne- t e n gesichtet, der am 8. August in Amerika entdeckt worden ist. Der Komet bewegt sich sehr rasch in der Richtung des nördlichen Himmelpols. Er ist schon mit einem kleinen Instrument zu sehen: mit bloßem Auge ist er jedoch noch nicht erkennbar. Feuer durch Blitzschlag. Während eines über Mülheim niedergegangenen Gewitters setzte ein Blitz das Dach des Thyssenschen Röhrenwerkes in Brand. Das Feuer fand in dem mit Teerpappe bedeckten Dach reiche Nahrung: nach kurzer Zeit schlugen die Flammen hoch empor. Der Werksfeuerwehr und der Städtischen Feuerwehr gelang es nach angestrengter Tätigkeit, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Das Dach ist in einer Länge von etwa 70 Meter dem Brande zum Opfer gefallen. Der Schaden ist nach An- gaben der Gesellschaft nicht beträchtlich. Dieder drei Alpinisten abgeskürzl. Aus Rosenheim bei München wird gemeldet: An einem der "letzten Tage stürzten an der Kampenwand drei Personen ab. Der erste Absturz ereignete sich an der Südwand. Die Leiche dieses Touristen konnte noch nicht gefunden werden. Es handelt sich vermutlich um Können geäußert?" fragte sie, nachdem Iustizrat Stoll erklärt hatte, der Malaga wäre überwältigend gut. Der Besucher zuckte die Achseln. „Er sagte nichts darüber, ob ihm Ihr Können gefallen oder nicht, nein, gar nichts. Wir sahen nämlich, nachdem wir die Vorstellung nach Ihrer Nummer verlassen hatten, noch ein Stündchen in einer gemütlichen Bierkneipe beisammen. Uefcri- genä hat er großes Glück gehabt letzthin. Vor vierzehn Tagen wurde bei mir festgelegt, daß «r von einem unserer reichsten Mitbürger, Balder Gruber, eine halbe Million Mark erhält, aus Dankbarkeit, weil er das Wunder zustande brachte dessen gelähmt« Frau zu heilen, an der schon «in Dutzend Aerzte herumkurierten, ohne sie von der Lähmung befreien zu können. Nun kann er feinen Herzenswunsch, ein Krankenhaus nach seinen Angaben einzurichten, endlich erfüllen. Diele Menschen haben Interesse dafür, aber den Geldbeutel macht so leicht keiner auf.“ Lil blickte den Iustizrat seltsam an, und er fragte ein wenig befremdet: „Habe ich etwas geäußert, was Sie verletzte, gnädiges Fräulein, der Wein machte mich geschwätzig, und Sie wollen sicher nicht von Dr. Sturm hören." Lil schüttelte den Kopf. „Doch möchte ich von ihm hören. Lieber guter ^err Iustizrat, wiederholen Sie mir, bitte, noch einmal was Sie erzählten. Nicht wahr, ich habe Sie richtig öerftanöen, Werner Sturm hat von dem reichen Balder Gruber eine halbe Million ^halten für sein Krankenhaus und das schon vor vierzehn Tagen?" Iustizrat Stoll antwortete erstaunt: „Sie haben mich ganz richtig verstanden, gnädiges Fräulein." Lil hatte plötzlich groß« Tränen in den Augen und schluchzte laut auf: „Oh, wie schlecht bin ich denn nur, wie abgrundtief schlecht. In Grund a- muß ich mich ja schämen." — Der Iustizrat hatte sich ein zweites Gläschen ein- geschenkt, aber er trank nicht und stellte es auf den Tisch zuruck. „So wahr ich gern und gut frühstücke, gnädiges Fraulein, so wahr begreife ich keine Silbe von Ihrer Selbstanklage." Er fügte hinzu: „Kann lch Ihnen irgendwie mit Rat und Tat dienlich sein, dann verfügen Sie, bitte, über mich." Lil war fest überzeugt gewesen, Werner Sturm war nicht aus dem selbstsüchtigen Grund zu ihr gekommen, den ihm Melchior Stampfer! unterschob, aber im ersten Augenblick der Anklage, die der alte Clown erhoben, war sie verdutzt gewesen. Ihr Derstand hgtte flüchtig geglaubt, was ihr Herz sofort verneint. Sie hatte ihn dann gerufen. Werner! Werner! war ihre Stimme hinter ihm hergeflogen, doch er war schon zu weit gegangen, und sie war zu feige gewesen, ihm zu schreiben: Ich glaube dir, Werner! Oder noch besser hätte sie ihn aufsuchen müssen. Ihr einen Bergsteiger aus Rosenheim. Kurz darauf verlor der 18jährige Hilfsarbeiter Andreas Renner das Gleichgewicht am Staffelstein und verunglückte ebenfalls tödlich. Auch seine Leiche konnte noch nicht geborgen werden. Das dritte Opfer forderte die Nordwand des Ostgipfels. Dort stürzte der 17 Jahre alte Hilfsarbeiter Siegfried Lemp aus München ab und blieb schwerverletzt liegen. Eine Rettungsexpedition brachte ihn ins Aschdauer Krankenhaus, wo er noch nicht zum Bewußtsein gekommen ist. Drei Arbeiter in einem Brunnen verschüttet. In Neumünster (Schleswig-Holstein) waren dieser Tage drei Arbeiter damit beschäftigt, aus einem alten, seit vielen Jahren unbenutzten Brunnenschacht die Steine herauszuholen. Als die Arbeit größtenteils beendet war, und die drei Männer zum letztenmal in den sieben Meter tiefen Brunnen hinabstiegen, stürzten plötzlich die Wände zusammen und begruben die Arbeiter unter sich. Der Feuerwehr gelang es, durch oorsich- tiges Ausschaufeln der oberen Erdmassen von zweien der Verunglückten die Köpfe freizubekommen. Erst nach angestrengter Arbeit war es möglich, diese beiden Arbeiter noch lebend herauszuholen. Eine Rettung des auf dem Brunnenboden liegenden dritten Arbeiters war von Anfang an aussichtslos. Nach einstündigem Graben fand man seine Leiche. (Eine ganze Familie an Pilzen vergiftet. In Neu-Serbitz bei Teplitz hatte der Bergmann. K r a h l selbstgepslückte Pilze mit nach Hause gebracht, die seine Familie zum Abendbrot verzehrte. In der Nacht zeigten sich bei den Familienangehörigen schwere Vergiftungserscheinungen, so daß die Aeberführung Ins Krankenhaus notwendig wurde. Drei Personen sind bereits gestorben, drei anbeie ringen mit dem Tode. Verschont blieb nur die 12jährige Enkeltochter Krahls, die die Pilze nicht aß, da sie ihr zm bitter schmeckten. Schweres Verkehrsunglück in Toulon. — 40 verletzte. 2n Toulon geriet «in vollbesetzter Autobus zwilchen zwei Straßenbahnwagen. Der Zusammenstoß hatte verheerende Folgen. Nicht weniger als 40 Personen wurden mehr oder minder schwer verletzt, 12 von ihnen mußten sofort ins Krankenhaus übergeführt werden. Indisches Fährboot gekentert. — Etwa 100 Personen ertrunken. Aus Bombay wird gemeldet: Eine Giftschlange verursachte bei Niepani in Kolapur das Kentern eines Fährbootes und führte dadurch den TodvonetwalOOMen- s ch e n herbei. Die Fähre stieß bei der Aeber- B r i e g, 15. Aug. (CNB.) Bor dem Brieger Sondergericht begann heute früh die Verhandlung wegen der Ohlauer Zusammenstöße zwischen Reichsbannerleuten bzw. Anhängern der Eisernen Front und N a t i o n a l - soziali st e n am 9. Juli, bei denen zwei Nationalsozialisten getötet und 30 Personen verletzt worden waren. Auf der Anklagebank sitzen 45 Perso-. n e n. Auf Grund der Verordnung über die Son- dergerichte kommt die Angelegenheit, die ur» f£rungndj vor der Großen Strafkammer durch- gefuhrt werden sollte, vor dem Sonderge» r i ch t zur Verhandlung. Protest der Verteidigung. Gleich nach Eröffnung der Verhandlung legte Rechtsanwalt Dr. Foerder (Breslau) gegen die Zuständigkeit des Gerichts Protest ein. Es sei einzig dastehend in der deutschen Iustizgeschichte, daß die Angeklagten auf Grund einer Verordnung abgeurteilt werden sollten, die bei Begehung der Straftaten noch nicht bestanden hat. Man müßte größten Wert darauf legen, zu der Verhandlung ßraienn$ter hinzuzuziehen. Diesem Protest schloß sich der Mitverteidiger, Rechtsanwalt Dr Braun (Magdeburg) an. Der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Herzog . erklärte, daß die Zu. ständigkeit des Gerichts von Amts wegen nachge- pruft werden würde. Oie Vernehmung der Angeklagten. Darauf wurde zunächst der Hauptangeklagte, der Kreisleiter des Ohlauer Reichsban- uers, Dur nick, vernommen. Er schildert die Kundgebung des Reichsbanners und der Eisernen Front in Laskowitz. Bereits dort habe man zu hören bekommen, daß die Nationalsozialisten geplant hätten in Ohlau „aufzuräumen". Aus diesem Grunde habe man abends in Ohlau eine Zusammenkunft der Ortsgruppenleiter verabredet, um Schutzmaßnahmen für das Gewerkschaftsbüro und den sozialdemokrati- schen Konsumverein zu besprechen. Zwei der ein« geteilten Gruppen seien unterwegs nach ihren Stellen gewesen und bei dieser Gelegenheit von Nationalsozialisten überfallen worden. Er selbst hrbe versucht, seine Leute zurückzuhalten. Diese seien aber 3U aufgeregt gewesen. Am Sportplatz sei es trotzdem möglich gewesen, Reichsbannerleute, die mit Latten auf die Insassen eines Kraftwagens ein« |u,.agen, zurückzurufen. Auch habe er sich darum beruht, einen nationalsozialistischen Führer in Sicherheit zu bringen. Die Erregung habe sich da« durch gesteigert daß man gewußt habe, sämtliche Zugänge nach Ohlau seien durch die Nationalsozialsten besetzt worden. Auf die Frage des Vorsitzenden, woher er das gewußt habe, konnte der Angeklagte keine Auskunft geben. Inzwischen tei es zu einem Sturm auf ein Wohnhaus durch Nationalsozialisten gekommen, wobei zwei Frauen durch Schüsse verletzt worden seien. Von dieser Schießerei habe das Reichsbanner überhaupt keine Ahnung gehabt. Später habe sich dann eine größere Schießerei am Schloßplatz entwickelt. Dahin seien nun allerdings die noch vorhandenen 40 Reichsbannerleute gestürmt und hätten die dort anwesenden etwa 2000 Nationalsozialisten auch angegriffen. Er selbst sei hinterhergegangen, um seine Leute wieder zurückzuholen. Seine Leute seien bereits im Begriff gewesen, die Straße zu verlassen, als das Ueberfallkommando der Landjägerei er chien. Vorsitzender: Wurden die Polizeibeam- ten nicht von Reichsbannerleuten mit Latten geschlagen und von Reichsbannerleuten auf die Polizei geschossen? Angeklagter: Don uns nicht. Der Vorsitzende hält dem Angeklagten vor, oah seiner Darstellung nach von Reichsbanner- I Lil preßte di« Handflächen fest gegeneinander und erklärt« Stampf«rl weiter: „Ich liebe Werner und habe noch nicht aufgehört ihn zu lieben. Ich kann ihn nicht weniger und nicht mehr lieben. Mühsam beiseite gedrängt habe ich meine Liebe, als ich glaubte, Werners Liebe wäre klein, aber jetzt, seit ich ihn wiedergesehen, weiß ich ganz bestimmt, er ist der einzige Mann auf Erden, ocn ich liebe, und meine Liebe bleibt ihm, solange ich lebe. Ich will ja nichts mehr von ihm, aber es wäre schön gewesen, wenn ich ihn, solang« ich in Frankfurt bleibe, manchmal hatte sehen dürfen." Sie schluckte heftig. „Ein Glück hätte das für mich bedeutet, ein grenzenloses Glück. Unb immer würde er, wenn du das nicht gesagt hättest, gut an mich gedacht haben. Was soll ich jetzt tun? Wie ein Alpdruck quält mich die Frage." Der alte Clown strich mit seinen Händen über die schwarzseidenen Aufschläge seiner Hausjoppe. „Dann schreibe ihm doch, Lil, schreibe, du glaubst ihm, daß er nicht zu dir gekommen wäre aus selbstsüchtigen Beweggründen" Lil erwiderte fast heftig: „Das kann ich doch nun nicht mehr oder ich müßte wahrheitsgemäß gleich hinzufugen, was ich von Iustizrat Stoll gehört habe. Er ist dann natürlich überzeugt, ich glaube ihm erst, seit ich vom Iustizvat er- r‘^ne halbe Million von einem Frankfurter Herrn erhalten und brauchte folglich mein Geld gar nicht. Wie soll ich ihm klar machen, daß ich ihm doch geglaubt habe, mit Dm Herzen geglaubt, aber der Kopf ließ sich von deinen Worten einfangen und zögerte und überlegte, wo es für das Herz nichts zu übet» tegen gab. Sie machte eine heftige Bewegung mit ??n .^rnien. „Nein, ich kann ihm jetzt nicht mehr Iwreiven. Aber das glaube mir, wie ein Schatten toirD das fortan zwischen uns beiden stehen. Du hast etwas Wunderschönes zerstört.“ Melchior Stampfer! blickte ganz hilflos. . Er stotterte: „Aber, Lil, ich habe es doch immer nur gut mit dir gemeint und dir doch nur gut raten wollen." Er seufzte: „Jetzt redest mi schon eine ganze Weile mit mir und noch « r<«n einziges Mal hast du mich wie sonst „Onkel genannt“ ^Fortsetzung folgt.) Das Drack der „Jtiobe“ im Kieler Hafen. Wie die Marinestation der Ostsee in Kiel mit« teilt, ist der Bergungsdamppfer mit dem noch unter Wasser befindlichen Schiffsrumpf der „Niobe" in den Kieler Hafen eingelaufen. Für die Aufrichtung und Hebung des Schiffsrumpfes, sowie für die Bergung der Toten werden drei Tage benötigt werden. Der Bergungsplatz wird aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Ein Zeitpunkt für die Beisetzungsfeierlichkeiten steht noch nicht fest. Wieder fünf Devisenschieber verhaftet. Den Beamten der Zollfahndungsstelle Berlin ist es gelungen, eine neue Devisenschiebungsaffäre aufzudecken und fünf Personen fe st z u n e h m e n. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Reichsdeutschen und vier Ausländer, und zwar um Litauer und Polen, die deutsche Effekten für ausländische Rechnung verkauft und den Erlös nicht, wie es die Devisennotverordnung vorschreibt, auf Sperrkonto angelegt haben. Die Festnahme des einen Schiebers erfolgte, als er gerade in einem Berliner Bankgeschäft Effekten verkauft hatte. Der Erlös der Wertpapiere im Betrag von 29000 Mk. wurde ihm abgenommen und beschlagnahmt. Gegen sämtliche fünf Devisenschieber sind bereits vom Dernehmungsrichter Haftbefehle wegen Vergehens gegen d i e Devisennotverordnung und wegen Verdunkelungsgefahr erlassen worden. Mit Rücksicht auf die weiteren Ermittlungen der Zollsahndungsstelle und der Staatsanwaltschaft werden die Namen In seinen braunen Augen hatte dabei das wundervolle Licht der Liebe gestrahlt. Er war zu ihr gekommen, weil sein Herz ihm befahl, ihr klarzulegen, warum er sie damals hatte gehen lassen. Er hatte ja nur von seiner Mutter gehört, daß sie seine Liebe jämmerlich klein genannt. Sie senkte tief den feinen Kopf. „Herr Iustizrat, nein, Sie können mir nicht helfen. Verzeihen Sie mein befremdendes Benehmen, meine Nerven sind immer ein bißchen in Schwingung, seit ich berühmt wurde." Sie brachte sogar ein Lächeln zustande, das dem Iustizrat zwar nicht ganz glaubhaft schien, aber er merkte auch zugleich, weitere Fragen von ihm waren unerwünscht. And so trank er denn sein zweites Gläschen Malaga, schob noch ein Kaviarschnittchen in den sich- Kaum war er gegangen, ließ Lil Melchior Stampferl rufen. Er kam in seiner eleganten damastseidenen Hausjoppe, da er vormittags gern bequem herumllef. L" stand mitten im Zimmer und sah ihm mit tränen verschleierten Augen entgegen. Sie erzählte mit zitternder Stimm« und sich überstürzenden Worten, was sie soeben vom Iustizrat gehört und schloß: „Wie häßlich war ich zu ihm, tote entsetzlich häßlich! Nicht im entferntesten hat er daran gedacht, irgend etwas von mir zu wollen. O du, warum mußtest du auch so bös« Singe sagen, und ich, tote durfte ich auch nur «ine Sekunde lang zögern, ihm zu beteuern, daß ich ihm glaubte. Ihm und nicht dir!" Melchior Stampferl seufzte: „Wir sind alte Menschen, Lil, ich hab' mich geirrt. Kann er aber, Der sich gar nicht darum gekümmert hat, too du damals geblieben bist und was aus dir wurde, einen riesengroßen starken Glauben von dir verlangen? Hast du ihm Anrecht getan, gut, er hat schon viel mehr Anrecht gegen dich auf dem Gewissen. Hast du in all der Zeit, seit du weg- gelaufen aus dem Hause, das dir seine Mutter verekelte und er dir nicht besonders angenehm 3u machen versuchte, etwa an irgendeinen Mann gedacht außer an ihn? Er aber verlobte sich mit «mer hübschen Frau, weil sie ihm zu seinem Krankenhaus verhelfen wollte, und er wäre heute langft mit ihr verheiratet, wenn nicht plötzlich eine | SM/' SiEL vM" gatte 7 daß K tr,n fer beit* Ms Sieb Mdeblum« •> sÄ m®* stnftg stsäl 3a$r neue Sorten gen formen nut oen ne Sin San*- schoken« usw. V U die Meichnr schielt, bezeichnete Ä 3Wet Dal Kaltusdahl-.en, » u'tD„ wie sie M ' ben im schönsten ö Einen hervoiM ten haben sich du ren Farbenpracht reinsten Weiß Ge intensivste Leuchter mit allen erdenk! und Punkten selb! liebhaber in jede, Gladiole ist in 2 Blume von der a: lvendbarkeit, sei es pen als Gartenschn Schnittblumen, ist den letzten zwanzig Sloten richtig in gebürgert, da man I blume für Tasenstr menliebhabem ist c daß ein Stengel l nur zwei ober br Walser gestellt, t in ber Spitze zur im Zimmer bilben beutenb sarbenprä 'm Freien, wo sie geletzt sind. Die Kultur der in bezug auf den 6. risch, sie wächst fow Sonne, es ist nur iMMchen, damit sv W Zuschlägen von Nmg April' Land, je nach bet tief und lbbisU Z 2 st bet ’S oben ju mit altem Kompc und verursacht einzelnen Stenge bunben werben, Die Blütezeit be August bis in i das Laub gelb : dem Joden Herrn dann in einem re 'rostfreien Raum aufbewahrt. Die Edelwic von wunderbarer stammt von der a Wen wohlriechende We ab. Sie ist !°"ders köstlich u JJ* D'e Man. Joöen unb etwas |u kultivieren. Es dauernde, die Q[$ l äfcrs ter« w ?s*sy: Und in orS toetb sä* Qn3ler eines!« ^ur°rt Fr 'loflanfafls. " in' £S£ figW ^P’Äam k^kK," ^°«lwch nicht zL ,WTOw MWtet «fc,.‘. Ät I* Men Brunnen 'lohllch die Wände üben die Arbeiter gelang es, durch vorsich. oberen Erdm°I,en von "e Kopfe freijubelonunen. •beit war es möglich, diele end herauszuholen. Eine Brunnenboden liegenden 1 Ansang an aussichtslos, n sand man seine Leiche, an Pilzen vergiftet. t>!ih hatte der Bergmann Silze mit nach Hause ge« ie zum Abendbrot ver« eigten sich bei den Ja- x Dergistungsc» > die Uebersührung itti wurde. Drei Personen , drei anbei e ringen mit eb nur die irjahiige En- e Pilze nicht ah, da sie iglütf in Toulon. - richte. n oolibe/etzter Auto- Strafjenba f)nti>a> fratte perfceienbe gol* ) Personen t»tM erletzi.Uvvnvchm nhans nberzesührt wer- ntert. - Ewa 100 Per- ttunken. gemeldet: Eine Gift- bei Wepam in Mapur s Fährbootes und vonetwa 100 Mcn- ire stich bei der Ueber- swä^Aachde^ch gekümmert und b-mhe ätte, kommt er und dreht les, was recht ist, W- retwegen nicht ausregen. nicht auftegens St? Olein- das kannst ‘»•SSiS höher oder neier iw *i«\ ..lieben. ? ÖS »L rgeschen. W ftS&S S.tgffc !nchm?l g Me das * nit!«"?’ $SUte w Mite, te ®eWÄ"anni4 "m! ich °°l-A -bai-^ V*T** 'S lten und br^ jhm kl« t Di« oli he, mit a acglaubl <2 «h AZLS *£■#**•* r gemein getzt mit ^,5 teA»»««S ®(0[jU Aus der Provinzialhauptstadi Wirtschaft deutschen Boot, Wenn WALDORF-ASTORIA G. Ost-Texa». dem bereite einer Stun- trinken. 22 lobeeopfec beim Wirbelsturm In sjt.-'fpont Olympia 1932. querung des Flusses mit einem schwimmenden Daum zusammen, auf dessen Zweigen eine grobe 'Giftschlange in das Boot herüberkroch Die Fahrgäste wurden dadurch in eine derartige Panik versetzt, daß sie alle nach einer Leite des DootcS drängten, so daß dieses kenterte. Die etwa 100 Insassen fanden den Tod durch St« Arn Samstag wurden in Los Angeles dre olympischen Wettbewerbe bis auf das Jagdspringen abgeschlossen. Das Wetter konnte kaum schöner sein und was auf den verschiedenen Kampfbahnen geschah, war dazu angetan, um un- vergehlich zu bleiben. Ueberall drängten sich wieder die begeisterten Zuschauer in Massen. Für die Deutschen gab es an diesem Tage noch einmal einen kleinen Medaillensegen. Nachdem schon am Freitag endlich ein größerer Erfolg unserer Bertreter zu notieren war, gab es fünf .Silberne" und außerdem noch zwei gute vierte Plätze. Erwin E a s m i r war auch im Säbelfechten der einzige deutsche Teilnehmer, während Ungarn, Italien, Frankreich und Amerika je drei Mmrn stellten. Der Frankfurter gewann seine Gefechte gegen die stärksten Gegner, verlor andererseits gegen schwächere Gegner. Das Endklassement war: 1. Piller-Ilngarn 8:l-<5iege; 2. Gaudini-Italien 7 2-Siege: 3. Kabos-Ungarn, 4. Erwin Casmir- Deutschland: 5. Petschauer-Ungarn: 6. Huf mann- Amerika, alle 5:4-Siege. Unsere Boxer hatten in den Schlutzkampfen Pech, sie verloren ihre Endkämpse, holten sich Küste des Golfs von Mexiko dahinbrauste, 2 2 Personen getötet worden. Oer Tod des Astheimer Feldschützen. WSR. A st h e i m (Är. Groß-Gerau), 15. Aug. Wie bereits gemeldet, wurde im Schwarzbach bei Mainz-Ginsheim die Leiche des 35jährigen Feldschühen Ferd. Burger aus Ascheim gefunden. Es wurde nunmehr festgestellt, daß der Tod Burgers durch Ertrinken eingetreten ist, Zeichen eines gewaltsamen Todes wurden nicht gefunben. Man nimmt als sicher an, daß Burger beim Baden ertrunken ist. sich mit erhöhtem Interesse widmen. Schweizer Glückwunsch an Professor Kraemer. . eingeschworene Raucher I anderer Marken auf die Sberst übergehen, wiffen sie warum/ denn Sberst-Formal, Sberst-Sualität 1 und Sberst -Soldaten -Vitder gibt es nur einmal. Nach den letzten Meldungen sind bei gemeldeten Wirbel st urm, der mit dengeschwindigkeit von über 120 Kilometer über die Die letzten Entscheidungen der olympischen Ruderregatta hatten 75OOO Zuschauer angezogen. Als erstes Rennen wurde der Vierer ohne Steuermann gefahren. 3n einem harten Endkampf gewann England sicher vor dem ~ das nur mit letzter Anstrengung Gießen, den 16. August 1932. Modeblumen des Gartens. Von den Modeblumen, 'die jetzt unsere Gärten so hübsch zieren, die in den Blumenläden und auf dem Wochenmarkte uns entgegenlachen, sind es hauptsächlich die Dahlien, die uns durch ihre Höhe vor allem in die Augen satten. Als diese Blume zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in Deutschland eingeführt wurde, kannte man sie zunächst nur als die einfache Georgine. Die Kunst des Gärtners hat aber im Laufe der Zeit aus der einfachen Form eine Reihe prächtiger Farben und Formen geschaffen, und jedes Iahr neue Sorten und herrliche Reuzüchtun- gen hervorgebracht. Während man für die alten Formen mit den verschiedenartig gebauten Blumen in Kamelien-, Ranunkel-, Rosen-, Arti- schoken- usw. Form und in den prächtigsten Farben die Bezeichnung Georginen zunächst bei- beHielt, bezeichnete man die neuen Sorten nach dem Züchter Dahl als Dahlien, Edeldahlien, Kcvk'tuSdahlien. Riesendahlien, Pompondahlien usw., wie sie jetzt in vielen Gärten in allen Farben im schönsten Schmucke prangen. Einen hervorragenden Platz in unserem Garten haben sich die Gladiolen errungen, deren Farbenpracht und Farbenabwechselung vom reinsten Weiß, Gelb, Rosa und Lila bis in das intensivste Leuchtend- und Dunkelpurpurkarmoisin mit allen erdenklichen Schattierungen, Streisen und Punkten selbst den verwöhntesten Blumenliebhaber in jeder Beziehung befriedigt. Jede Gladiole ist in Bau, Größe und Farbe der Blume von der andern verschieden. Ihre Verwendbarkeit, sei es zur Bepflanzung ganzer Grup- pen als Gartenschmuck oder zur Getoinnung von Schnittblumen, ist allgemein anerkannt. Erst in den letzten zwanzig Iahren haben sich die Gladiolen richtig in unseren Blumengärten eingebürgert, da man früher ihren Wert als Schnittblume für Vasensträuße verkannte. Vielen Blumenliebhabern ist auch heute noch nicht bekannt, daß ein Stengel der Gladiole, selbst wenn er nur zwei oder drei offene Blumen zeigt, ms Wasser gestettt, bis auf die letzten Knospen in der Spitze zum Aufblühen kommt. Gerade im Zimmer bilden sich die einzelnen Blüten bedeutend farbenprächtiger und schöner aus, als im Freien, wo sie dem Wind und Regen ausgesetzt sind. , , _. ._ Die Kultur der Gladiole ist emsach. Sie ist in bezug auf den Standort durchaus nicht wählerisch sie wächst sowohl im Schatten, wie in der Sonne, es ist nur deshalb ein geschützter Platz vorzuziehen, damit der Wind die Blumen nuyt so leicht zerschlagen kann. Man legt die Zwiebeln von Anfang April bis Mitte Mai in gut rigolte« Land, je nach der Gröhe 8 bis 10 Zentimeter tief und 15 bis 20 Zentimeter voneinander entfernt. Ist der Boden zu mager, so untermische man ihn mit altem Kompost, frischer Dünger ist schädlich und verursacht Krankheit der Zwiebeln. Die einzelnen Stengel müssen an Stäbchen angebunden werden, da sie sonst leicht umbrechen. Die Blütezeit der Gladiolen dauert von Anfang August bis in den Oktober. Wenn im Herbst das Laub gelb wird, müssen die Zwiebeln aus dem Boden herausgenommen werden: sie werden bann in einem recht trockenen, luftigen, aber ganz frostfreien Raume bis zum nächsten Fruhiahr aufbewahrt. , , ,, ., Die Edelwicke, eine wahrhaft edle Blume von wunderbarer Formen- und Farbenschönheit, flammt von der auf Sizilien und Ceylon heimischen wohlriechenden Platterbse und der panischen Wicke ab. Sie ist eine ideale Schnittblume besonders köstlich und fein zur Füllung kleiner Vasen. Die Pflanze ist einjährig und m gutem Doden und etwas sonniger Lage gut und leicht zu kultivieren. Cs gibt aber auch eine aus- dauernde, die als schöne Schlingstaude zur weite- ren Verbreitung empfohlen werden kann. -Bet Der Anzucht der ausdauernden Wicken erwart man die alljährliche Aussaat und Anzucht, auch bildet das schöne, Üppige, frischgrüne Laub zür Richt- blütezeit einen Schmuck bei Bekleidung niedriger Gitter und eine Abwechslung in den mancherlei Schlingpflanzen. Unfere schönen ®.a,£tcn®, haben auch viele Schwestern, die wildwachsend unsere Fluren schmücken. Der Gartenfreund soll nicht allein die Gartengewächse kennen, sondern seine Kenntnisse auch auf die gefamte 5)cnnat- flora ausdehnen. Denn die Gartenwissenschaft muh mit der heimatlichen Raturwissenschaft Hund in Hand gehen, um so größer wird dann das Interesse und die Liebe am Garten und an Der freien Ratur werden. Da ist in Den Wiesen und in grasbewachsenen Straßengräben die Ichone Wiesenplatterbse mit ihren gelben Blüten, Die Erdnuß (knollige Platterbse) mit ihren schonen roten Blüten, die Sumpfplatterbse und andere. Wer nun ein Auge für die wildwachsenden Platt- finanzhof hat das im Urteil vom 13.4.1932 — IV A 14 32 (St. u. W. Rr. 731/32) für zulässig erklärt. Die Begründung geht dahin: Die Einlegung eines Rechtsmittels in Steuersachen ist ein einseitiges Rechtsgeschäst. Danach bedarf der Minderjährige zur Einlegung des Rechtsmittel- an sich der Einwilligung des geietzlichen Vertreters. Wenn aber die Behörde, bei der das Rechtsmittel eingelegt wird, es unterläßt, die Einwilligung in schriftlicher Form zu fordern und mangels Beibringung die Einlegung nicht unverzüglich zurückweist, so gilt das Rechtsmittel als rechtzeitig und ordnungsgemäß eingelegt. Ausfallend ist es, daß hier der Reichssinanzhof für das Steuerrecht einmal absolut analog eine bürgerlich-rechtliche Bestimmung, nämlich den § 111 BGB., anwendet, während er sonst bei der Uebertragung bürgerlichrechtlicher Hormen auf das Steuerrecht immer feh- skeptisch ist. Im Interesse des Rechtsschutzes ist aber die Anwendung der bürgerlich-rechtlichen Vorschrift des § 111 BGB. für den vorliegenden und ähnliche Fälle durchaus zu begrüßen. aber als Zweite immerhin drei silberne Medaillen. Ziglarski war im Bantamgewicht diesmal zu nervös, er verlor gegen Gwynn- Kanada knapp nach Punkten. Schleinkoser hätte im Federgewicht einen Sieg gegen den wild boxenden Argentinier Robledo verdient gehabt, denn er war klar überlegen. Als das Schiedsgericht den Sieg des Argentiniers nach Punkten verkündete, gab es auch einen wahren Protest- sturm im Publikum. Unser dritter Finalist, der Weltergewichtler Campe verlor gegen den Amerikaner Flynn ganz knapp nach Punkten. Er wurde aber zum Schluß säst ebenso stark gefeiert wie der Sieger. Reben den Entscheidungen der Boxer standen noch die Endkämpfe der Schwimmer und der Ruderer im Vordergrund des Interesses. Frankfurt weiter befestigt. Franks urt a.M, 16. Aug. (WTD. Drahtmeldung.) Die heutige Börse eröffnete in weiterhin freundlicher Tendenz, doch war das Geschäft wesentlich stiller als gestern. Reue Anregungen lagen nicht vor, und da auch das Publikum weiterhin Zurückhaltung bekundete, bewegte sich das Geschäft hauptsächlich nur innerhalb der Spekulation, die verschiedentlich noch kleines Kausinteresse zeigte, aber auch anderseits einige Gewinnmitnahmen vornahm. Die auf Grund der neuen Aufwärtsbewegung in Reuyork genannten Vorbörsenkurse wurden nicht immer beibehalten. Bevorzugt waren vor allem solche Werte, die aus dem Arbeitsbeschassungspro- gramm der Reichsregierung profitieren könnten. So zogen von Bauunternehmungswerten Holz- mann 2,25 Proz. und Zement Heidelberg 1,50 Proz. an. Auch Deutsche Linoleum und AG. für Verkehrswesen lagen bis zu 1,50 Proz. höher. Am Eleltromarkt standen Rhein. Elektro, Mannheim, mit plus 1,50 Prozent im Mittelpunkt des Interesses, die übrigen Werte lagen bis zu 0,50 Proz. sester. IG. eröffneten mit 89.50 Proz. nut knapp behauptet, nachdem noch vorbörslich ein Kurs von über 90 Proz. genannt worden war. Chemienebenwerte lagen dagegen bis zu 0,50 Proz. höher. Am Montanmarkt stellten sich Erhöhungen von 0,50 bis 1 Proz. ein. Dis zu 1 Proz. sester eröffneten dann noch Reichsbank, Contigummi, Schisfahrtsaltien, sowie Kunstseiden- toerte. Der Rentenmarkt lag außerordentlich still bei meist nur knapp behaupteten Kursen. Gold» und Liquidationspfandbriefe hörte man unverändert. Industrieobligationen lagen vereinzelt bis zu 1 Proz. hoher. Auslandrenten waren unverändert. Im Verlaufe waren die Rebenwerte weiter ziemlich stark befestigt. Rindermarkt in Gießen. Auf dem heutigen Rinder- (Ruhvieh-) Markt ht Gießen standen 788 Stück Großvieh, 163 Fresse- und 215 Stück Kälber zum Verlaus. Auswärtige Käufer waren zahlreich vertreten. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe: 1. Qualität 350 bis 400 Mark, 2. Qualität 200 bis 300 Mark. 3. Qualität 100 bis 155 Mark: Schlachtkühe: a) 150 bis 260 Mark, b) 50 bis 100 Marl: Rinder: bis »/.jährig 70 bis 125 Mark, 8/<- bis 2jährig 100 bis 180 Mark, tragend 180 bis 330 Mark: Kälber: das Pfund Lebendgewicht 25 bis 30 Pf. Ausgesuchte Tiere über Rotiz. Marktverkauf: Milchkühe: Rachfrage. Schlachtlühe: schwer unterzubringen. Tendenz: allgemein lebhaft, s^ä er abist, wie ein Verein erzieherisch auf seine Mitglieder einwirken kann. — Da für die diesjährige : ^erbftauf füttcrung den Imkern leider kein steuerfreier Zucker zur Verfügung gestellt wird, muß jeder Imker sehen, wo er seinen Zucker am billigsten bekommt. 3m Anschluß an diese Mitteilung sprach der Vorsitzende, Herr Dodenben- der, noch kurz über die Einwinterung der Dienen. Als geeignetste Zeit hierfür sah er den Anfang des Monats September an. Zum Schluß wurde noch die Deteiligung des Vereins an der im Herbst stattfindenden Werbewoche in Gießen beschlossen. Man will damit den Hausfrauen De- leaenheit geben, echten deutschen Dienenhonig zu sehen und auch zu erschwinglichem Preise zu laufen. •* Einlegung eines Rechtsmittels auch durch Minderjährige. 3n den vom Wirtschaftsprüfer und Dücherrevisor Herrn. Will zu Gießen herauSgegebenen »Aktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Rr. 16) lesen wir folgendes: Ein Minderjähriger hatte gegen einen feinem gesetzlichen Vertreter zugestettten Steuerbescheid selbständig ein Rechtsmittel eingelegt. Der Reichs- Berlin freundlich. Berlin, 16. Aug. (WTB. Funkspruch.) Da die innerpolitische Situation heute keine Veränderung erfahren hat, war man für die Beurteilung der Tendenz an den Effektenmärkten auf die wirtschaftlichen Momente angewiesen. Neuyork hatte wieder eine kräftige Befestigung gemeldet, auch die Warenpreise kannten sich erholen, vor allem regte aber an, daß die Kundschaft bei den Banken zunehmendes Kauf- interefse zeigte. Dieses erstreckte sich aber zunächst nur auf die Kurse niedrigstehender Papiere, oder auf solche Werte, die im Rahmen des A r b e i t s - befchaffungsprogramms profitieren könnten. Inwieweit bei diesen Käufen Befürchtungen hin- sichtlich einer Kreditausweitung eine Rolle spielten, ist natürlich schwer festzustellen, sicher ist aber, daß Stillhaltegelder vom Auslande weiter angelegt werden. Eine AEG.-Erklärung, die von einer Einschränkung des Verwaltungsapparates sprach, hatte vorbörslich für das Papier Zurückhaltung ausgelöst, doch zeigte die erste offizielle Notiz im Rahmen der allgemeinen Entwicklung eine Besserung von % o. ch. Ueber l^prozentige Steigerungen waren selten. Kaliwerte konnten bis zu 2 v S). anziehen, Linoleumaktien bis zu 2,25 o. S), Ilse um 3 v. $)., Charlottenburger Wasser um 2 v. f). und Dauwerte, unter Bevorzugung von Holzmann bis zu 2,25 v. H. Nach den ersten Kursen waren allgemein nur kleine, nicht ganz einheitliche Veränderungen festzustellen, allerdings neigte die Tendenz eher etwas zur Schwäche. Einmal verstimmten die Außenhandels- ziffern per Juli, die nur noch einen Ausfuhrüberschuß von 66 Millionen nach 90 Millionen im Vormonat zeigten, wobei in der Hauptsache die Ausfuhr zusammengeschrumpft ist (allerdings fehlen nach den Lausanner Vereinbarungen die Reparationssachlieferungen), zum anderen stellte es sich heraus, daß das Hauptinteresse des Publikums doch noch nicht so groß ist, wie man ursprünglich geglaubt hatte. Die Spekulation stellte daraufhin eher Gewinne glatt. Für Spezialwerte zeigte die Arbitrage aber anhaltend Interesse. Fe st verzinsliche Werte hatten freundliche Tendenz, Reichsbahnvorzugsaktien gewannen 0,50 o. h. Deutsche Anleihen lagen uneinheitlich. Reichs- schuldbuchforderungen waren bis zu 0,25 v. h. gebelfert. Arn Geldmarkt ist der Medio im Termin zwar überwunden, di« Sätze erfuhren aber nur zögernd eine Erleichterung, anscheinend weil heute immer noch Einzahlungen auf die Reichsbahnanleii)-' geleistet werden konnten. Der Tagesgeldsatz ging nur vereinzelt unter die Grenze von 5,50 o. h. auf 5 25 v. h. zurück. Monatsgeld war weiter 6 bis 8 v'h. nominell. Auch für Privatdiskonten blieb die Nachfrage klein, ebenso wurden Reichswechsel und Reichsschatzanweisungen nur wenig umgesetzt. BOBERST li auch ohne Mundstück Der Vorstand der Abteilung für Landwirtschaft an der Eidgen. Technischen Hochschule in Zürich hat Professor Dr. K r a e m e r das nach- tehende Glückwunschschreiben zugehen lassen: Hochgeehrter Herr Professor! Die landwirtschaftliche Abteilung der Eidgen. Technischen Hochschule entbietet 3hnen zur Vollendung des 60. Lebensjahres ihre herzlichsten Glückwünsche. Wir sind stolz darauf, daß Eie aus unserer Hochschule hervorgegangen ind und haben stets mit besonderer Befriedigung eststellen können, daß Sie feit 3hrem Austritte die Fühlung mit uns aufrechterhalten haben. Wir wünschen 3hnen herzlich ein weiteres er- olgreiches Wirken in 3hrem Fache zum Vorteile 3hrer Studierenden und nicht minder zum Wohle Deutschlands, das, wie wir gewiß sind, aus den heutigen Tagen der Wirrnis bald den Weg zu neuem Aufstieg finden wird. Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebener A. Volkert, Vorstand. Gießener Wochenmarktpreisc. ' Gießen. 16. Aug. Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter 100, Süßrahmbutter 130, Landbutter 120—130, Matte 25—30 Pf. das Pfund, Käse 5-10, Eier 8 Pf. das Stück, Wirsing 6—8, Weißkraut 6-7, Rotkraut 10, Gelbe Rüben 10, Rote Rüben 8, Spinat 20, Romisch- kohl 8, Dohnen grün und gelb 10—15, Unter* Kohlrabi 6—8, Erbsen 20, Tomaten 20—25, Zwiebeln 10, Pilze 20—25, Kartoffeln 3,5 Pf. das Pfund, 3,00 Mk. per Zentner, Frühapfel 15—25, Dirnen 15—30, Dörrobst 30—35, Honig 40—45, Stachelbeeren 15—20, Pflaumen 15—20, Zwetschen 25-30 Mirabellen 35-40, Reineclauden 25, Pfirsiche 35—60, Himbeeren 15—20, Brombeeren 25 Iunge Hähne 80—90, Suppenhühner 60—80 Pfennig das Pfund, Tauben 50—70, Blumenkohl 30—60 Salat 8—10, Salatgurken 10—25, Einmach- aurfen’ 2—4, Endivien 10—15. Ober-Kohlrabi 8 bis 10, Rettich 10-12 Pf. das Stück, Radieschen 8—10 Pf. das Bund. Bornotizen. — TageSkalender für Dienstag: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Leichtsinn. Liebe und ein Mädel." * *♦ Don der Landesuniverfität. Aus dem hessischen Staatsdienst entlassen wurde auf sein Rachsuchen vom 1. Oktober 1932 an der ordentliche Professor für Experimentalphysik an der Landesuniversität Dr. Walther Bot he. ♦♦ Eine 76jährige Frau Franziska Hammel, wohnhaft Schiffenberger Weg 30 begeht morgen, 17. August, in körperlicher und geistiger Frische ihren 76. Geburtstag. — Eine 86jährige. Frau Katharine Schneider, An der Iohanneskirche 4, Witwe des hier noch in bestem Andenken stehenden Gendarmeriewachtmeisters Schneider, feiert heute tn bester körperlicher und geistiger Verfassung ihren 86. Geburtstag. Die alte Dame ist eine Rk^in- Hessin von Geburt und hängt noch sehr an ihrer alten Heimat, mit der sie zahlreiche Erinnerungen verknüpfen. ., , _ _ •’ Ehrungen im Hessischen ©änger* bund. Für 40jährige aktive Sangestatigkelt wurden vom Hess. Sängerbund mit der ©ubernen Ehrennadel ausgezeichnet Wilh. Haas I. (Heiterkeit) Annerod, Georg Seipp (Eintracht) Leihgestern. Für 25jährige Dorstandstatigkelt im gleichen Verein erhielten die Ehrennadel »Für Verdienst": Ioh. Ruppel und Hch. Link- m a n n (Eintracht) Butzbach. "DieAbendkursederHoherenPri. vatschule Gießen, Rordanlage 15, bereiten die Teilnehmer schnell *ur Obersekunda-Reise oder zrim Abitur vor. Es können auch einzelne Facher belegt werden. Räheres ist aus der gestrigen An« zeige zu ersehen. " Der .Bienenzüchter-Verein Gießen und Umgegend" hielt dieser Tage im Restaurant .Tannhäuser" seine Monatsversammlung ab. Herr Pfeiffer, Launsbach, hielt einen Vortrag über feine Beobachtungen bei Der diesjährigen Revision aus Seuchen. Es wurden im ganzen 68 Bienenstände untersucht, worunter sich nur drei mit dem Verdacht auf gutartige Faulbrut befanden. Die einzelnen Bienenstände waren im allgemeinen in Ordnung doch fanden sich auch Mißstände der verfchiedensten Art, dies allerdings fast ausnahmslos bei solchen 3mkern, bie keinem Verein angehören, woraus zu ersehen erbsen hat, wird seinen Edelwicken im Garten Gr. bi? Italiener auf ben britten Platz verweisen tonnte. 3m Doppelzweier führte Deutschland bis 1500 Meter, bann ging Amerika in Front, um sicher zu gewinnen. An britter Stelle folgte Kanada, an vierter Italien. Der mit Spannung erwartete Achter wurde eine Deute der Amerikaner. Sie siegten in 6:37,3 Min. mit einem Meter Vorsprung vor Italien 6:37,4 Min. Dritter wurde Kanada in 6:40,2 Min. knapp vor England. Auch im Schwimm-Stadion herrschte am letzten Tag noch einmal ein lebhafter Betrieb. 3m 200-Meter-Bru st schwimmen ging als einziger Europäer der Deutsche S i e t a s in den Endlauf. Nachdem der Deutsche bis 150 Meter geführt hatte, liehen seine Kräfte nach, jedoch konnte er noch einen guten vierten Platz belegen. Sieger wurde wieder der Amsterdamer Olympiasieger Tsuru t a-3apan. Das 1500-Meter- . Crawlschwimmen gewann der erst 14jährige ja- | panische Schüler Kitamura in der olympischen Bestzeit von 19:14,2 Min. Helen Madison brachte es im 400-Meter-Crawlschwim- m e n der Damen auf einen neuen Weltrekord. Die einzelnen Ergebnisse waren: 200-Meter°Bru st schwimmen: 1. Tsu- ruta°3apan 2:45,5 Min. (Olympischer Rekord): 2. Koike°3apan 2:46,2 Min.: 3. 3ldefonso-Phil° lippinen 2:47,1 Min.: 4. Sietas-Deutschland 2:47,9 Min. 1500-MeterCrawl: 1. Kitamura-3apan (Olympischer Rekord) 19:14,2 Min.: 2. Makino- 3apan 19:14,1 Min.: 3. Christy-USA. 19:39,6 Min. 400-Meter-Crawlschwimmen der Damen: 1. Helen Madison-USA. 5:28,5; 2. Knight- LISA. 5:28,6: 3. Maakal-Südafrika 5:47,3 Min. Turmspringen der Herren: 1. Harold Smith-LISA.: 2. Coleman-USA.; 3. Kurtz-LISA.: 4. Staudinger-Oesterreich. I U S A. 215 29 40 DClä LOO zfau E. ITALIEN UI. FINNLAND 14 8 '69 p V SCHWEDEN 9 e VI. JAPAN VHDEUT5CHLAND VH, UNGARN Gold. Medaillen Silberne Bronzene IV FRANKREICH 2 0 Hl 7 IX. ENGLAND 6 6 ■aal t MM Unser Bild gibt das Ergebnis der olympischen Erfolge der einzelnen Nationen wieder, wobei eine Goldene Medaille mit drei, eine Silberne mit zwei und eine Bronzene Medaille mit einem Punkt bewertet sind (ohne Berücksichtigung des Kunst-Wettbewerbs und der Sonder-Medaillen für die deutschen Alpinisten, die Münchner Brüder Schmidt). Es zeigt sich in dieser Zusammenstellung noch deutlicher, welch gewaltige Ueberlegenheit bei den diesjährigen Olympischen Spielen Amerikas Sportler (Gesamtergebnis 215 Punkte) besaßen. Sie errangen mehr Punkte als die vier im Klassement folgenden Nationen zusammen, und nur eine Goldene Medaille weniger als die fünf Sportnationen insgesamt. DeuWeTennismeisterschastenmSamburg Einen großen Tag hatte das deutsche Tennis — wir berichteten bereits kurz darüber — am Sonntag bei den Meisterschaften in Hamburg. Zum ersten Male seit 1928 wieder gelang es einem deutschen Spieler, den Titel eines Deutschen Tennismeisters zu erringen. Gottfried d. Gramm, der Held der großen Davispokal-Erfolge Deutschlands in diesem Jahre, schlug den vorjährigen Meister und tschechischen Spitzenspieler Roderich Menzel leichter als erwartet 3:6, 6:2, 6:2, 6:3. Nur im ersten Satz zeigte v. Gramm einige Unsicherheiten, dann lief er aber zu ganz großer Form auf und beherrschte seinen Gegner in allen Lagen. Roderich Menzel hatte vorher einen schweren Diersatzkampf burchgekämpft, war also nicht mehr ganz frisch, außerdem machte ihm die mörderische Hitze viel zu schaffen. Schließlich kam er mit dem flotten Tempo v. Gramms nicht mehr mit. Unter tosendem Beifall der fünftausend Zuschauer beendete v. Gramm das Spiel mit einem wundervollen Querhandflugball. Eine Enttäuschung bereitete Frl. Krahwinkel, mit deren Sieg in der Meisterschaft man viel eher gerechnet hatte, als mit dem Erfolge Gramms. Die Schweizer Meisterin Lolo P a v o t erkämpfte sich mit 6:2, 1:6, 6:4 Sieg und Titel. Frl. Krahwinkel machte bei ihrem Spiel viele taktische Fehler, ihre eigentliche Klasse ließ sie nur im zweiten Satz sehen, den sie mit 6:1 gewann. Auch die nunmehrige Meisterin spielte nicht ohne Fehler, sie war anfangs reichlich unsicher und ließ sich in den ersten Spielen des dritten Satzes durch Frl. Krahwinkel vollkom- men aus dem Schlag bringen. Die Meisterschaft im Damen-Doppel wurde ebenfalls wieder nach Deutschland zurückgeholt, nachdem sie sich feit 1926 in ausländischen Händen befunden hatte. Frl. Krahwinkel machte hier wieder etwas gut, denn sie schlug mit Frl Peitz - Düsseldorf als Partnerin die Engländerinnen Heeley/Stammers glatt in zwei Sätzen 6:3, 6:2. Frl. Peitz hatte großen Anteil am Siege, sie machte während des gan- zen Matches nur vier Fehler und bereitete Frl. Krahwinkel die Bälle wunderbar vor. Das Herrendoppel war auch in diesem Jahre wieder eine Angelegenheit des Auslandes. In einem langweiligen Kampf gewannen die Australier Erawford/Hopman mit 7:5, 6:3, 3:6, 6:3 gegen die Engländer Hughes/Lee. Einen weiteren deutschen Sieg gab es dann im Gemischten Doppel. Frl. Krahwinkel/von Gramm hatten die englische Kombination Betty Nutthall/Lee zum Gegner. Nach sehr hartem Kampfe waren die Deutschen mit 9:7, 5:7, 6:3 siegreich. Wettervoraussage für Mittwoch und Donnerstag. Der hohe Druck im Westen dehnt sich über Deutschland aus und wird zur Fortdauer des sommerlichen Wetters führen. Aussichten für Mittwoch : Sehr warmes, meist heiteres Wetter, trocken. Aussichten f u r D o nne r s t a g : Weiterhin sommerliches Wetter. Verantwortlich für Politik: I. V.: Ernst Blumschein. Mit über 500 Studierenden schließt die Ingenieurschule Weimar das Sommersemester 1932, um Mitte Oktober mit dem Wintersemester 1932/33 zu beginnen. Besonders erfolgreich arbeitete sie auch in der Flugtechnik. Ihrer Flugzeugingenieurabteilung gliedern sich eine Fliegerschule und Lehrwerkstätten für Flugzeugbau an, in denen anerkannte Fachleute wie der Kunstflugmeister Achgelis und der Weltrekordsegelflieger Kronfeld mitwirken. 5853V Ein bedeutendes Ehemisches Werk veranstallet zur Zeit in der Passage der Firma Earl N o w a ck praktische Vorführungen einer Putztasche zum Putzen von Fenstern, Spiegeln, Möbel, Metallen usw. Die Vorführungen finden täglich bis auf weiteres von 9 bis 1 Uhr und von 3 bis 7 Uhr statt. 5862A Eewknnauszug 5. Klaffe 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie. Ohne Gewähr Nachdruck verholen 5. Ziehungstag 13. August 1932 In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 78146 50883 59550 3457 4349 8293 124999 37690 165039 122025 143208 170863 188131 203507 229827 290776 302689 329779 348408 389953 191218 212299 251378 262316 298801 364398 136429 183872 202804 238201 253369 271927 334526 377259 116774 132308 155050 183389 195853 220805 261972 298987 323256 339327 369154 141745 187054 205423 249635 256613 285174 348776 388534 117224 132476 162824 183478 200098 221490 277957 301849 327740 348177 375932 149840 190002 209749 250238 257476 286408 362887 394753 123142 147792 172138 191227 213135 234134 291560 306690 332131 359445 396248 35289 392848 111555 155725 197160 230875 251674 269204 304504 367426 149492 174322 193002 216656 247095 294500 308721 332471 363565 118253 179612 200652 235874 253222 270859 311884 377202 150653 182812 194056 216838 257818 297669 312907 335210 366008 21898 311436 291285 293908 298469 331126 360324 397586 3297 23241 26748 35401 3307 5297 25451 148934 159900 16 Gewinne zu 3000 M. 139745 194314 307259 44 Gewinne zu 2000 M. 42952 110725 116790 208863 234018 272488 317990 319801 322986 200 Gewinn- zu 600 M. 726 1066 ---- ._ ------ 9111 10911 11387 14980 19035 24792 28211 28464 31277 41341 52000 53026 63460 67507 59578 69258 79819 80471 80663 81234 81298 81969 87637 87750 88351 96633 103548 103888 109063 110669 110677 ----- ------ ------ ------ ------ 127223 112 Gewinne zu 1000 M. ---- 40755 44773 66923 73646 111051 ------ ----- ------ 162468 2 Gewinne zu 50000 M. 240667 2 Gewinn« zu 25000 M. 9668 2 Gewinne zu 10000 M. 392838 12 Gewinne zu 5000 M. 35691 105200 226835 273736 In bet heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 6 Gewinne zu 10000 M. 101609 292238 372438 6 Gewinne ,u 5000 M. 122228 161846 242138 344617 10 Gewinne zu 3000 M. 10297 336582 339706 342820 378793 2592 27715 29326 32253 168177 183297 196973 155755 131641 321349 296495 250185 211703 220292 243447 339743 340243 348684 62 Gewinne zu 2000 W. ------ - - - ---—_ ----- 51548 52274 83975 93242 95104 10o487 110276 124293 ------ ------ 205924 208127 210266 360229 359969 94 Gewinne zu 1000 M. 207647 209431 285313 292976 330936 330198 351994 132137 126206 129471 158241 224950 123569 138018 165329 192807 237478 258025 278320 314687 361059 1439 19749 23784 26236 73237 79631 83696 83705 145114 217273 276070 323903 91036 ! 116457 132319 151536 180288 220009 248834 271360 312414 355727 153844 220510 119572 133958 162065 190322 228428 256669 277091 313542 360321 138799 166716 200000 242075 258327 287572 328013 362326 145295 169503 203085 245166 260516 305878 346793 375353 117863 216271 274389 323408 349107 149102 170641 217635 248274 269863 306295- 354601 392654 249860 265941 305904 322961 331630 348144 386467 28674 28956 62001 66525 ----- 84612 96680 109990 110032 113426 116697 gi,.™ 361379 369512 ------ 162 Gewinne zu 600 M. 4903 5528 34107 38646 43769 44655 45508 49544 56438 67303 61231 61677 64429 67966 68079 68112 69749 74145 85124 89804 --- 91790 99107 99365 100148 105748 112700 Im Gewinnrabe verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 100 Schlußprämien zu je 3000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 8 zu je 50000, 24 zu je 25000, 164 zu je 10000, 892 zu je 5000, 842 zu je 3000, 2496 zu je 2000, 4872 zu je 1000, 8178 zu je 500, 24468 zu je 400 M. gestern abend sanft entschlafen ist. Fronhausen (Lahn), den 15. August 1932. 04772 586ID Watzenborn versteigert. Gießen, den 15. August 1932. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 18. August, nachmittags 2 Uhr statt Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Emma Hoß, geb. Eichler. Suche für meinen Gasthof a. d. Lande tüchtig. Mädchen nicht unt. 20 Jahre, das auch Gäste bedienen kann. Eintritt sofort. Schr. Angeb. unter 5857D an den Gießener Anzeiger. 5865 D was ist Reico r AlimekgM'lMelgerW. Samstag, den 20. d. 2H., vormittags 9 Uhr, wird das Grummetgras von den fiskalischen Wiesen in den Gemarkungen Garbenteich, Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn-Steinberg, das Gras von Schneisen, Mähplatten, den Eisteichen, dem Petersweiher und der Klosterwiese in der Wirtschaft des Georg Sommer VI. zu Todesanzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Sohn, Binder, Schwager, Onkel und Enkel, mein lieber Bräutigam Heinrich Andermann Hessisches Forstamt Schiffenberg. Nicolaus. Soziale «Nicht der Aufgeber v. Girlien- angebolen ifl cd, die ein» gegangen J8ttoerbung<« unterlagen (Zeugnisse, Zeugnisabschrift., Lichtbilder u.bgi.) schnellstens xurüdxuf. Oie Stellung- tuckenden sind dankbar dafür, wenn man Ihre Bemühungen zur Erlangung ein. geeigneten Tätigkeit auf diese Weise unterstützt und sind auf diese selbstverständliche pflicht auch angewiesen. Gietzenev Anzeiger Hiermit die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater und Großvater Herr Peter Hofs Reichsbahn Sekretär a. D. heute morgen 4.30 Uhr im Alter von nahezu 27J ahren nach kurzem, schwerem Leiden in der Chirurg. Klinik zu Gießen verschieden ist. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Andermann Gretel Weller, Braut. Lützellinden, Klein-Linden, den 15. August 1932. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 17. August, nachmittags2 Uhr, vom Trauerhause (Lützellinden Nr. 151) aus statt. ___________________________________________04769 Werbe-Drucksachen bei Brühl. Schulstraße 7 (Vermietungen | 3-Ziinniep-Wohnung Neub., nächste Nähe Gießens, mit fämtl. Zubeh. ab 1 Sevt. o.sv.s.vreisw.zuv. Schrift!. Ang. unt. 04763 an d. G. A. ] Mietgesuche | Große 5 6-Zimm.-- Wohnung parterre ob. 1.Stock (Stadtmitte) fofort gesucht. Schr. Angebote unt. 04771 an ben Gieß. Anzeiger. 3 bis 4 Zimmer und Küche per sofort ober später gesucht. Schristl. Angebote unter 04773 a.b.Gieß. Anzeiger. 2 Zimmer m. Köche i zu mieten gesucht. Schristl. Angeb. an Unterfeldw.Lchupp l.Kmv.Inf.-Rgt.l5 | Stellenangebote| Mittwoch, den 17. August 1932, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, „Zum Löwen", zwangsweise gegen Barzahlung: 1. 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