Hast. ^1. über die die dru,. •6Il(§ verhandelt A ’Wrfe still. .^.Mangels jeg. Skt ?'ndbörse X-.^unbete wegen Loge starte W in nur natu be. mbdamtn. Die Kurte ÄM WuDtet ,JQ? flNW ^Ä^verschiedent. deutsche Anlechen und oerungen lagen bchaup. 5,60, ähuhgebiets« ' Einheitsrumänen 4,20 buchen 35,50, Salzdet m. 39, SchL Licht und Kraft 80, M 63,75, HolMann 40, Siemens 125,50, Deichs. Nag 14,25, Horb- -W-T Wiße Ä^JUun" dort eine c$nl,eit bis ,e't6»t. lajf&fc es in Hag"" «le, wer Karten ^"dgebauie er aus 5])n“7cflellt- 3t. 30 ilbencht öchlachtviehmartt. betrug der Auftrieb 1623 in der Vorwoche). Aach rblieb etwas Ueberfianb. mb Färsen je 1 All. ein« üen infolge des nicht so pten. Ochsen al) 32—34, Dullen a) 27-30, b( 22 b) 20-23, c) 14-19. Für« , c) 25-28. ermarft mit 1487 6tüd c. Daher blieben auch die auptct, ein Rückgang von -hr ins Gewicht, obwohl :ur sehr langsam geräumt ?f/e norbbeutfd)c Kälber er Doch bezaM Käl« d) 25-30. t trotz bet erWm 3» vche leine Mchwächun, n des Mvntagsmarttes n 2-3 All- Der Handck i, flaute aber spätcr M tt geräumt werden, vchrn c) 16-19. Der WjB 134 Tiere stärker beschick!, ningen der letzten Zeit tveinemarkt eine ftac« oft, so daß auch hm b« ten. Besonders gaben gt« i M nach, aber auch güt« w bis au 3 M ein. Der h recht befnedigend, E ; ? er aber schief N ' -der Plötzlich stack Erwai &*;S« ‘ trichen. Ilackrickten. e gemeinden. «EKEL ig® 6.30; *ni6M ,nl 12,465 3.057 169,73 73,23 77,92 75.02 14,62 0.878 4,2« SB.« 21,51 16,43 81-92 33.« 81. 1,079 324 6.693 13,34 58.47 TS,« 14, 16,$ 170,g si fe 33,« • 58,23 . . . 77,74 : . • 14.58 . - • 16,44 . - ■ >6S.z . - ' 21-47 73^ ;Vm 2,49 . • ' 74. , - 81,74 : . • 33,78 rifj_____ 306 ,05 485 063 1,07 3,67 8,38 5,43 4,72 >.882 1.217 58,50 21-56 16.52 82,14 33. 82,13 1,101 0,326 6,70 13,41 Samstag, 15. August 1952 182. Jahrgang Hr. 189 Erstes Blatt Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drud und Verlag: vrühl'sche Univer^üts-Vuch. und Stetndruckeret R. Lange in Sietzen. Schriftlettung und Geschäftsstelle: Zchulsttatze 7. Annahme von Anzeige» für die Tagesnummer bi« zum Nachmittag vorher. Preis für \ mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Ns» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20°, mehr. Chefredakteur: Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Or.H.Tbyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für beit Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in (Biehen Erscheint täglich, auher Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte (Siebener FSmikenblätter Heimat im Bild Die Scholle Monats-Vezvgrprets: Mit 4 Beilagen RM. 1 95 Ohne Illusttierte , 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, zernsprechanschlüste unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Stehen Postscheckkonto: Frankfurt am Blain 11686. Deutschland und Osteuropa. 3n nicht öffentlicher Sitzung hat der Ständige Internationale Gerichtshof im Haag seine Entscheidung in der Memelklage bekanntgege- bcn. Die vier Signatarmächte des Memelstatuts, nämlich England, Frankreich, Japan und Italien, haben unter dem Vorsitz des spanischen Präsidenten G u e r e r o und unter argentinischen, holländischen und skandinavischen Beisitzern einen Konflikt behandelt und ein Urteil gefällt, das allein Litauen und Deutschland, sowie das ursprünglich deutsche Memelgebiet etwas angeht. Die ganze Fragwürdigkeit solcher internationalen Gerichtshöfe wird in diesem Urteilsspruch offenbart. Denn von der Dynamik des osteuropäischen Raumes, von den geschichtlichen Bedingungen Litauens und Preußens wird kaum einer der Beisitzer und Richter auch nur eine blasse Ahnung gehabt haben. Herausgekommen ist denn auch nur ein übliches Kompr o m i ß , das in genau drei Punkten Litauen und in den drei anderen Punkten dem Memelgebiet Recht gibt. Die Ausführung eines Kompromistbeschlusses jedoch steht stets im Belieben der stärkeren Macht, und noch ist Litauen. Dank der Unsinnigkeit des Versailler Diktats im Memelland der allein Befehlende. Dos Haager Urteil hat dem zu Beginn des Jahres durch die Auflösung des Memellandtags. durch die Absetzung des Präsidenten Böttcher, durch die Einsetzung eines rein litauischen Direktoriums heraufbeschworenen Konflikt ein scheinbares Ende bereitet. Ob auch die Wirklichkeit dem Sinn des Urteils entspricht, oder ob nicht Litauen erneut die Autonomie des Memellandes zu unterdrücken sich bemüßigt fühlt, bleibt abzuwarten. Die letzten Wahlen im Mcmelland und die anschließende Direktoriums- bildung haben dem vielgeprüften Lande, das innerlich deutsch geblieben ist und deutsch bleiben wird, eine Führung gegeben, die dem Willen der Bevölkerung entspricht und die nicht gewillt ist, das Memelgebiet zur litaui- scheu Provinz herabsinken zu lassen. Aber im letzten kommt cs in dieser ganzen Frage, in der Kowno jetzt am Scheidewege steht, nicht auf den Haager Schiedsgerichtshof und nicht auf den Bölkerbund. nicht auf den Memelländischen Landtag und nicht auf Einzelpersönlichkeiten an, sondern das deutsch-litauische Problem hängt allein von der Frage ab, ob es Deutschland gelingt, in Osteuropa eine Aufgabe zu lösen, die über die Grenzen des Staates hinausreicht und dennoch nicht imperialistisch ist. Die Borstadtdiktate von Paris haben zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee ein batfa- uisiertes Europa geschaffen, das den Ra- tionalstaatsgedanken sinnlos überspannte unb eine Reihe chauvinistischer Slaotsgebitde schuf, die zwi- schcn Deutschland und Rußland einen ständigen Herd der Unruhe bildeten. Litauen, von Ratur bestimmt, Drücke Deutschlands in dem europäi- scheu Rordosten zu bilden und Mittler zwischen dem Reich und Rußland zu sein, bildet neben Lettland und Estland den nördlichen Eckpfeiler dieses zur Umklammerung Deutschlands gc- fchaffenen Systems. Frankreich hat versucht, die aufgelösten organischen Ordnungen früherer Jahrhunderte durch seine Paneuropaidee zu ersehen. Herausgekommen ist dabei nichts anderes als ein diktatorisches Bestreben Frankreichs, seine europäische Dorherr, schäft durch eine Reihe von militärischen Bund- nisverträgen zu untermauern. Damit aber hat sich Frankreich als unfähig erwiesen, Europa und besonders Osteuropa einen neuen Gedanken der staatlichen Zusammenarbeit zu geben. Deutschland, von inneren Röten zerrissen und von ungerechten Verträgen bedroht, lange Zeit ein Spielball in der Hand der Parteien, hat es nicht vermocht, von sich aus den Gedanken einer osteuro päi scheu Föderativunion autonomer Staaten in engerAnlehnung anDcutschland als dem Reich der europäischen Mitte in den osteuro. päischen Raum hineinzutragen, in dem noch alle Grenzen fließend sind und die Völker noch nicht zur Schaffung und Gestaltung ihrer endgültigen Formen gelangten. Vor einer Woche hat die französische Militärmission sehr zum Aeraer Frankreichs Warschau verlassen. Polen hat einen Richtangriffspakt mit Rußland ge- schlossen, der in Rumänien Bestürzung hervorgerufen hat. Das polnisch-litauische Derf^ltnis ist ein denkbar schlechtes. Zwischen Odessa und der Ostsee höhlt die Wirtschaftskrise alle allein nicht lebensfähigen Staaten von innen her aus und vermehrt die revolutionären Spannungen. Wenn heute irgendwo an einer der zahllosen Grenzen zwischen Bulgarien und Litauen die Flinten los- gehen, so ist der neue Weltkrieg da. Denn auf der einen Seite steht die starke russische Mi- l i t ä r m a ch t bereit, die inneren Spannungen des Sowjetstaates nach außen zu entlaßen, auf der anderen Seite dürste man sich in allen Hauptstädten des Osteuropabalkans sagen, daß ein erstarkendes Deutschland, das über kurz oder lang mit Sicherheit seine Wehrfreiheit zurückgewinnt, eines Tages auch in der Lage fein wird, veraltete Verträge und despotische Uebcrgrif fc nicht lebensfähiger Zwergstaaten auf anderem Wege zu revidieren, als über den Völkerbund, ober den Haager Ge- richtshof, wo Südamerikaner deutsche Lebens- Probleme zu entscheiden haben. Wer den heutigen Zustand verneint und dennoch die Schrecken eines Krieges vermeiden möchte, in dem Osteuropa zwischen den beiden Großmächten Deutschland und Rußland zerrieben wurde, muß vom Reiche her eine außenpolitische Idee ver- Hillers Besprechung mit dem Reichskanzler. Bis 14 Uhr noch keine Entscheidung bekannt. Don unserer Berliner Redaktion Hinter den Kulissen hat ein Ringen eingesetzt, wie es wohl noch niemals während einer Regierungsbildung festzustellen war. Das ist erklärlich. Diesmal geht cs ja nicht nur um die einzelnen Ministersessel. Diesmal geht es um eine grundsätzliche Entscheidung. Die Frage, ob wir weiter von einer Präsidial- Regierung. oder wiederum von einem Koalitionskabinett regiert werden sollen, berührt einen Kernpunkt unseres staatspolitischen Systems. Unb bahintcr eröffnet sich außerdem noch die Perspektive eines absoluten unb in einen Folgen unübersehbaren Kurswechsels, wenn Hitler in ber einen ober in ber anbeten Form das Rennen machen sollte. Trotz der Stockung, die durch die verzögerte Aussprache mit Hitler herbeigeführt wurde, ist bisher, wenigstens im negativen Sinne, schon eine wichtige Klärung erzielt worden. Die Erklärungen der Zentrumsvertreter können nur so gedeutet werden, daß das Zentrum das Kabinett Papen in feiner gegenwärtigen Form nicht unterstützen will. Herr von Papen würde also auch dann ohne parlamentarische Mehrheit sein, wenn er die Nationalsozialisten trotz ihrer ultimativ an- gcmelbeten Forderungen noch zu überreden oen möchte, in seine Regierung einige Männer ihrer Partei als Minister zu entsenden. Auch in Regierungskreisen ist von Stunde zu Stunde mehr die Hoffnung zusammengefchrumpft, daß das nach allem Vorausgegangenen noch in die Rechnung eingestellt werden könnte. Vollkommen preisgegeben scheint die Idee von Herrn von Papen noch nicht zu sein. Der neue kräftige Vorstoß gegen die Kommunisten wurde vielfach so gedeutet, daß Herr von Papen den Nationalsozialisten hätte zeigen wollen, daß er an Strenge unb Rücksichtslosigkeit bes Vorgehens gegen ben Linksrabikalismus auch von einer Regie- rung Hitler nicht übertroffen werben könne. Aber kann unb wirb das noch etwas nützen? Nach dieser Entwicklung ber Dinge hat man nun in der Wilhelmstraße auch schon offiziös burch- blicken lassen, baß ber Reichspräsident nicht unter allen Umständen an dem Gedanken des Präsidialkabinetts festhalten werde, wenn ihm nämlich eine parlamentarische Mehrheit eine Persönlichkeit unb die programmatischen (Brunblagen einer Koalitionsregierung zu präsentieren vermöchte, wenn also aus biese weise die Gewähr für eine in sich gefestigte unb bauernbe Regierung geboten würde. In diesem Falle wäre zwar eine neuerliche Distanzierung bes Reichspräsibenten von Kanzler unb Regierung zu erwarten unb ber Artikel 4 8 müßte zunächst in der Versenkung verschwinden. Der Reichspräsident legt den größten Wert darauf, streng verfassungsmäßig zu handeln. An dem Präsibial- kabinett hält er nur dann fest, wenn eine Mehr« heitsbildung zu positiver Arbeit weiterhin wie schon seit Bahren nicht möglich ist. Für Hitler ist nun die Frage so gestellt, ob er ohne den Artikel 48, gestützt aus eine parlamentarische Mehrheit, also mit dem ständigen Zwang zur Rücksichtnahme auf die Wünsche des Zentrums die Führung der Reichsregierung übernehmen will. Offenbar um diese Frage zu klären, hat er sich gestern noch einmal mit den übrigen führenden Persönlich, leiten seiner Partei zu einer Beratung zurück- gezogen, ehe er dem Kanzler und später dem Reichspräsidenten heute die Antwort geben will. Die beiden Hauptorgane des Zentrums, die „Germania" und die „Kölnische Volkszeitung", haben deutlich ihr Einverständnis damit ausgesprochen, daß ben Rationalsozialisten entsprechen!» ihrer Par- teislärke eine Beteiligung in ber Reichsregierung jugeftanben werben soll. Entsprechend ihrer Stärke, das wird schließlich darauf hinauslaufen, daß man ihm die Führung nicht versagt. Was aber soll geschehen, wenn Hitler sich den Bedingungen nicht unterwirft, die ihm vom Reichspräsidenten und vom Zentrum im Zusammenhang mit dem Angebot der Führung gestellt werden? Dann bleibt natürlich nur noch die Möglichkeit einer Präsidial-Regierung. Ob diese aber unter allen Umständen den Hamen Papen tragen wird, das ist noch k e i - neswegs gewiß. Wenn Hitler keine Männer seiner Partei in diese Regierung entsenden will, so ist damit noch keineswegs gesagt, daß er diese Entsendung auch dann ablehnt, wenn dieses Präsibialkabinett von einem an- bern Manne, etwa von General v. Schleicher, geführt würde. Man weiß, wie stark der Wunsch des Reichspräsidenten ist, die R a t i o n a l s o z i a l i st c n durch die Verantwortung an den Staat zu binden. Wenn sich irgendeine Möglichkeit dazu eröffnet, so ist wahrscheinlich, daß sie ergriffen wird. Hindenburg gegen Parteiregierung. Berlin, 13. August. (OB. Funkspruch.) Die entscheidenden Besprechungen, die heute eine Klärung der Regierungssrage bringen sollen, haben heute vormittag mit einem Besuch Adolf Hitlers bei Reichswehrminister von Schleicher begonnen Diese Unterredung ist als die Vorbereitung der Verhandlungen des nationalsozialistischen Führers mit dem R e i ch s k a n ; l e r und dem Reichspräsidenten auszusassen. 3n einigen Berliner Morgenblättern wurde angekündigt, baß nur ein Empfang beim Reichspräsibenten in Gegenwart des Reichskanzlers ffattfinöen werde. Das ist gestern wohl so geplant gewesen. Inzwischen ist die Prozedur aber dahin abgeändert worden, daß Adolf Hitler sich nach dem Besuch bei General von Schleicher zunächst zum Reichskanzler begibt. (Das ist gegen Mittag geschehen. D. Red.) Dieser wird dann dem Reichspräsidenten über seine Unterredung Bericht erstatten, und darauf folgt schließlich der Empfang Hitlers beim Reichspräsidenten. Der Reichspräsident hat die Absicht, den Wünschen der Rationalsozialisten soweit entgegenzukommen, wie es mit seinem persönlichen Standpunkt irgendwie zu vereinbaren ist. Dieser persönliche Standpunkt hält aber, wie in der Umgebung Hindenburgs heute vormittag mit Rachdruck betont wird, daran fest, daß die 11 e b ertrag u n g des Reichskanzleramtes an Adolf Hitler nicht in Frage kommt, unb zwar deshalb nicht, weil der Reichspräsident nach den Erfahrungen der letzten Jahre entschieden gegen jede Barteiregierung ist. Die Beauftragung Adolf Hitlers würde aber nach seiner Auffassung die Ersetzung des Präsidial- kabinetts Papen durch eine Partel- regierung bedeuten. Deshalb gehen die heutigen Besprechungen von der Basis aus, daß Hitler im Rahmen der P r ä s i d i a l r e g i e r u n g das Amt des Vizekanzlers und des preußischen Ministerpräsidenten übernimmt. Heule nachmittag bei Hindenburg Berlin, 13. August. (OB. Funkspruch.) wie wir hören, ist die Besprechung des Führers der RSDAP-, Hitler, beim Reichspräsidenten, die ursprünglich für heute mittag angeseht war. auf heute nachmittag verschoben worden. 3m übrigen bleibt es dabei, daß der Reichskanzler vorher dem Reichspräsidenten über seine Besprechung mit Hitler Bericht erstatten und dann gemeinsam mit Hitler vom Reichspräsidenten empfangen werden wird. SiS jetzt leine Ablehnung Hitlers Frankfurt a. Bl., 13. Aug. (WTB. Drahtmeldung.) Eine Eonti-Meldung über eine ablehnende Haltung Hitlers scheint den Tatsachen mindestens vorauszueilen. Hitler befindet sich, wie wir hören, zur Zeit (12.50 Uhr) noch beim Reichskanzler. Die Unterhaltung dauert fort. Abberufung des Berliner Rundfunk-Intendanten. Dr. H. F l e f ch , seit 1929 Intendant der Funkstunde Berlin, ist infolge der Neureglung der Rundfunk« Organisation von seinem Posten zurückgetreten. Berlin, 13. Aug. (ERB.) Wie die Blätter berichten, ist der Berliner Rundfunkintendant Dr. Flesch, der von seinem Urlangen, die im Großen nachholt, was im Kleinen im vergangenen Jahrhundert sowohl in der österreichischen Monarchie, als im kleindeutschen Reiche Bismarcks gelöst worden war, nämlich die U e b e r= tragung ehrlich föderativer Grundsätze auf einen Raum, in dem es heute noch chaotisch hergeht und der nur bann politisch unb wirtschaftlich eine Einheit bilben kann, wenn er von einem politisch, wirtschaftlich unb kulturell überlegenen, aber nicht eroberungssüchtigen unb bie Rechte ber Völker anerfennenben Staate in Form gebracht wirb. Es ist nicht mit einer preußischen Derwaltungs-, ober einer Reichsreform getan. Die Innenpolitik hat immer nur ein Volk reif zu machen für seine große außenpolitische Mission, ©be bie Welle ber Nationalstaatsentwicklung im Sinne ber liberalen Ibcen ber französischen Revolution im europäischen Osten einen falsch verstandenen Nationalismus hochzuchtete, vermochte, ber überftammesmäßige unb überstaatliche preußische Staatsgebanke Litauer unb Rhemlanber, Polen unb Branbenburger zu einen. Unb dieser m bie Weite unb Größe weisenbe Staatsgebcmke bes Deutschen Reiches muß künftig im Osten bie Führung gewinnen Neuer italienischer Botschafter in Vertin. Rom 12 Aug. (WTB.) Rach einer soeben von der '„Agencia Stefani" veröffentlichten amt- lichen Mitteilung über den Wechsel in der diplomatischen Vertretung Italiens im Ausland ist der bisherige Botschafter in Rio de Janeiro, Vittorio Cerruti, zur Leitung der italienischen Botschaft in Berlin berufen worden. Der bisherige italienische Botschafter in Berlin, Orsini Maroni, ist. wie auch die Botschafter in Washington, Paris, London und Madrid in den Ruhestand verseht. Botschafter Vittorio Cerruti steht im 52. Lebensjahr. Er begann seine diplomatische Laufbahn vor dem Kriege in Wien, stand in den Jahren 1915 16 an der Front und nahm später an den Friedensverhandlungen teil. Im eul in der Wüste', extrastark, bestellt. Ich will dieAufstellungsarbeiten leiten und habe alles bei mir. Benn ich nun mein Gepäck von dem Grillenzirken e.Haften könnte, wäre mir bas sehr angenehm. Also, wie ist es damit? Der besonderen Umstände halbe: lasse ich Ihnen die Appara- tur für drei Monate nit einem Rabatt von fünf- undzwanzig Prozent of die reguläre Standmiete. Schlagen Sie ein, unb Sie werben ber Begründer einer Aera strahlenbste. Erfolge für Krahwinkel sein! Krahwinkel wirb bn ersten Rang unter ben Kurorten ber Mark einnehmen. Krähwinkel wirb ..." „Rehwinkel, bitte!" »Ist ja ganz piepe! Alo wir sind einig, nicht- wahr? Mein Monteur wih bie Apparatur sofort aufstellen. In einer Stund muß ich weiter. Ich schreibe eine Quittung über fünfzig Mark aus... Der kleine, rundliche Hoteiesitzer überwachte persönlich die Montage. Es havelte sich um ein System von Metallröhren, die »je kleine Orgelpfeifen aussahen. Sie wurden an aen möglichen Stellen des Gartens im Grase verstckt unb waren burch Drähte untereinanber unb mt bem Hotel verbunden. Nach Herstellung bes Kntakts unb Einwurf eines Zehnpfennigstuckes gab es so etwa wie ein vielstimmiges Räuspern in be- Orgelpfeifen „Alles in Orbnung!" erklärte.'ucian Böhm „Warten eie den Abend ab, bann inb bie atmosphäri- 'chen Bebmgungen für eine pompte Arbeit bes Apparates gegeben. - Los. ScHlze. höchste Zeit!" Er stieg in seinen Wagen un brummte ab — Gleich am Tage banach richtet, ber Hotelier ben folgenden Brief an die „NagemaG. m. b. H." Berlin w 50: 4«4'$c?r- $crr .Böhm hat einen A parat Nummer 117 bei mir installiert. Dasselbe i ein Skandal. Meine sämtlichen Gäste sind abgreift, weil sie gestern Abend im Kurpark Schak'lgeheul gehört haben. Ich verlange Schadenrsatz. Hochach- tungsvoll Franz Winkler, Hotelbesitzr. P. S. Noch dazu hat dasselbe irrige Kontakt- feblers die halbe Nacht angehalten, weil starker Wind war und wir ohne Laternen s der Dunkel- heU die Röhren nicht finden konnten. Auf dieses Schreiben ging bem Hoteler nach sechs Wochen nachstehenbe Antwort zu: „Sehr geehrter Herr! Der Schaben ist ganz auf unserer Site. Böhm, bas Kamel, hat irrtümlicherweise in 1- r Wüste hinter bem Menahouse bas : ü r S i e be stimmte .Grillenzirpen' m oi t i er 11 Hochachtungsvoll Nagema-G. m.\ H.". **<■£ N 3 worden, I ß'Ä Ä* einen anf! ' auf. Lieser W * Pontrehna ein D" net Touristen. M nahmen von der d stieg nach dem Mot Mute zu kennen, di fern abfteigen. S> passieren, der wege Die Dame wurde b( einem Stein am x und stürzte über tief ab. Ähre Bec Pontresina. wieder ein Jal In Stuttgart wu heiratete Mechaniker bald von Oetisheir gen Herstellung falschen Iwei- festgenommen. Lagen in. seiner Wc Zwei« und Fünsmor! gestellt. lodesslur; Der belgische Cölilit Kortrhk in Degleitur mit einem Militärs! Höhe ausgestiegen, w slüge auszusühren nicht angebunden ha zeug und war sosoi Die englische Jliegi Rach einem §luc die englische Fliegeri eines Motors und Leitung ihren Dau hat damit die Welche wohl aber die eng dir 50 stunden 38 M bchmnn M Aoch der währei England hrreingebi insgesamt 10 Mer fielen, setzten Plötz und Hagelstür anrichteten. Das über Aordwestirla Teile Englands h waren die Telepb Straßen über sc tonen sind vom Kirchen und Häufe, Bitten. In Lond ^trahenzuge im j M der Verkehr Verden mußte. Trigen -> »SS ML M 'Uäne”k"4»6- ieTfeÄ •9 gelandet. '^Sang DOn « »’n ■ an xL^ L öurch,i§ ffj» Küste L ?S nach Tokio vlanc noch nicht $oln“ oeturltifL ÄJSt "Polen-, tzchiri 6»irngg» Santa inj „ 1 »b«r di- tanjw, M tofmji einen fut Wen |i iMkn, üranwalllchast im Lalmette-Prozch. d/ten Aeviiionß. ilmannS im Tal« iyPreWelk in ßübed :lflfrWb gegen Pro« '.beamteten Juristen nchen einer gei« des AmtsgerichtSratj arztlichm Urteil ist renautobusverkehr auf Sie brauchen nidjt Sril« ife sich blaß deshalb |o nen Apparat nnt M- e muffen w. fen, -h b'N Menahoufechotel b- >n Abnehmer, ha b« her Düfte', extraflark, ingsarteiten leiten und > nun mein Gepäck oon konnte, wäre mir das es damit? Der b^ ich Ihnen die Appara L5'SL rKZ L S-g-S? ff? ft *,,n * »«'KL"1’ so'1 i" »nd ° e 2 bfit der -h öchst- Schil;e, ob. - n un.brumm«. ben richtet'd-^°?L-r> lagemaS-'"-^" inen Apar^ oslelbee'" „eil l>< inb ,Db2( feb^lC tri Kn?lK'; ArntSgerichtSrat Wibel lediglich infolge der mit her Leitung des Ealmette-Prozesses verbundenen ^Arntsüberlastung erkrankt. Er wrrd voraussichtlich nach den Gerichts ferien fernen Dienst wieder an treten. Spinale Kinderlähmung in Schneidemühl. Nach einer Mitteilung des Kreismedizinalrates ist festgestellt worden, daß im Stadtkreis Schneide- mühl ein neuer Fall non Kinderlähmung aufgetreten ist, und daß ferner außerhalb Schneide- mühls erkrankte junge Mädchen nach Schneidemuhl zugezogen sind. Um Infizierungen zu vermeiden sind alle Schulen Schneidemuhls auf 14 Tage geschlossen worden. Tödlicher Abstur, in den Sergen. Wie aus Zermatt gemeldet wird, wollten dieser Tag« zwei junge Touristen, der 23jahrige ©tu- bent Hans Mittasch aus Mannheim und der etwa gleichaltrige Student der «Rechte Wllll Wolf aus Pirmasens, führerlos die De- steigung des Matterhorns von der als gefährlich bekannten Tmutt^Srat-Seite her durchführen. Sie hallen etwa ein Drittel des Weges zurückgelegt, als Mittasch auf dem vereisten Gestein ausglitt und etwa 33 Meter in die Tiefe stürzt« . seinen angeseilten Kameraden mit sich reihend. M. war auf der Stelle t o t Sein De- gleiter erlitt einen Rippen- und einen Beinbruch. Da man von der Schönbühlhütte aus den Vorfall beobachtete, war eine Dergungsmann- schafl ziemlich rasch zur Stelle. Wolf wurde ins Krankenhaus nach Drieg gebracht: für ihn besteht keine Lebensgefahr. Die Leiche Mittasch' wurde in Zermatt aufgebahrt und wird später nach Mannheim übergeführt werden. Dieser Tage ereignete sich am Mount Pers bei Pontresina ein Bergunglück. Drei St. (Salle- ner Touristen, zwei Herren und eine Dame, unter- nahmen von der Diavolezza-Hütte aus einen 21b- stieg nach dem Materatsch und wollten, ohne die Route zu kennen, direkt nach dem Berniner Häusern absteigen. Sie mußten dabei einen Abhang passieren, der wegen Steinschlags gefährlich ist. Die Dame wurde bei Begehung dieser Strecke von einem Stein am Kopfe getroffen, glitt aus und ft ü r 3 t e über eine Felswand 3 00 Meter tief ab. Ihre Begleiterin holten sofort Hilfe in Pontresina. wieder ein Falschmünzer feffgenommen. 3*n Stuttgart wurde der 26 Jahre alte verheiratete Mechaniker und Doldarbeiter O. Heu- bald von Oetisheirn (Oberamt Maulbronn) wegen Herstellung und Verbreitung von falschen Zwei- und Fünfmark st ücken fest genommen. Reubold hat feit etwa 14 Tagen in seiner Wohnung in Oetisheirn falsche Zwei- und Fünfmarkstücke in gröberer Zahl hergestellt. lodevslurz aus dem Jlugjeug. Der belgische Militärflieger Renten« war in Kortrhk in Begleitung des Leutnants Tel tour mit einem Militärflugzeug in etwa 1000 Meter Höhe aufgestiegen, wo er plötzlich anfing, Kunst- s l ü g e auszuführen. Leutnant Teltour, der sich nicht angebunden hatte, fiel dabei aus dem Flugzeug und war sofort t o t. Die englische Fliegerin Bruce bricht den Dauerflug ab. Rach einem Flug von 54 Stunden mußte die englische Fliegerin Bruce wegen Aussehens eines Motors und Undichtigkeiten in der Oel- leilung ihren ©auerflug a b b r e ch'e n; sie hat damit die Welthöchstleistung nicht überboten, wohl aber die englische Höchstleistung, die 50 Stunden 38 Minuten betrug. Schwere» Unwetter über ganz England. Rach der während dec letzten Tagen über England hereingebrochenen Hitzewelle, der insgesamt 10 Menschenleben zum Opfer fielen, setzten plötzlich schwere Gewitter- und Hagel stürme ein, die großen Schaden anrichteten. Das Unwetter entlud sich zuerst über Rordwestirland, später wurden fast alle Teile Englands heimgesucht 2ln vielen Stellen waren die Telephonleitungen unterbrochen, die Straßen überschwemmt. Zahlreiche Personen sind vom Blitz getroffen worden, Kirchen und Häuser haben unter den Blitzschlägen gelitten. 3n London verwandelten sich einige Straßenzüge im Umsehen in reißende Bäche, so daß der Verkehr an vielen Stellen eingestellt werden mußte. Aus der proviuzialhaupistadt. der Maßgabe, daß die freigegebenen Beträge insgesamt 10 000 Mk. pro Konto und Kalendermonat nicht übersteigen. Dießen, den 13. August 1932. Lob her Dahlie! Ebenso wie man schon seit Olim einen .Rosenmonat" hat, müßten eigentlich sämtliche Siedlervereine und sonstigen kleinagrarischen Verbände bei den Kalendermachern vorstellig werden, daß nun auch ein Monat offiziell als .Dahlienmonat" eingeführt wird. Das könnte nach dem dichten und bunten Stand dieser botanischen Dinge nur oet August sein. Denn auch die Astern sind nach dem .Rosenmonat" dichterisch soweit festgelegt, daß jeder weiß, wann er die .letzten roten Astern herbeizutragen" hat. Alle übrigen „Kinder Floras", Die für den Hausbedarf in Frage kämen, sind Waisenknaben gegen die Dahlie und sie sind immer mehr aus 6er .zweiten Heimat" des Städters verschwunden, die er gepachtet oder sich erftottert hat. Als die heutige Dahlie noch fremdländischer „Georgine" hieß und demgemäß sich erst ein- bürgem muhte, hätte auch der verliebteste Garteninhaber nicht vorausahnen können, daß die Georgine sich nach ihrer Ilmtaufe in diesem Sturmschritt die Herzen aller derer erobern würde, die sie jetzt in kaum „faßbaren" Sträußen vom „Busen der Mutter Ratur" in den „Zauber Der stillen Häuslichkeit" verpflanzen. Wenn man das Verhältnis in agrarpolitisch verständliche Begriffe einordnen teilt, dann kann man die Rose ruhig als .Königin der Blumen" aus ihrem Thron lassen. Sie hat ihn sich feit Jahrhunderten ersessen. Aber die Präsidentin ist dann unstreitig die Dahlie. Sie ist, und will es zweifellos auch fein, demokratischer. Sie hat bei dem Volke mit dem beschränkten Raum hinter ©arten- zäunen das erdrückende zahlenmäßige Heber- gewicht. Und die numerische lleberlegenheit ist es Volkes Stimme. Run muß man es allerdings der Dahlie auch lassens sie paßt sich in jede Geschmacksrichtung mit einer Vielseitigkeit in Form und Farbe ein. die bestimmt keine ßeitengängerin im weiten Gottesgarten hat. Vom kleinsten „Goldhähnchen", das auf den zierlichen Hausschuhen einer verwöhnten Dame als Troddclchen groß geworden sein könnte, bis zu Sonnenblumen-Rachbildungen: von Eternschnuppen-Kopien bis zu Chrysan- themen-Abbildern und in unzähligen anderen Varianten feiert der Mendelismus züchterische Triumphe. Die Buntheit und die Tönungen schöpfen alle spektralanalytischen Mischmöglichkeiten ins Unbegrenzte aus. Kurz, die Dahlie ist unter den Blumen ungefähr das, was die Futuristen in ihren farbigen Phantasien sich nicht annähernd gemalt haben. Sie hat die Palette restlos in ihre Atome zertrümmert. Ein Regenbogen ist dagegen die Arbeit eines Anstreicherlehrlings, den der Herrgott unbeaufsichtigt gelassen hatte. Wenn man das Lob der Dahlie in allen Tonarten fingen wollte, zu denen sie Die Roten liefert, Dann müßte man sämtliche WeltrekorDe in Hymnen drücken. Die Dahlie ist das Hohe C in dem Lied von der Kleingartenschönheit. Und außerdem teilt sie mit den Kaninchen, die in diesen „Kolonialländern" nicht minder beliebt sind, ihre sprichwörtliche Fruchtbarkeit — sachgemäße Einwinterung voraus — und in Torfmull eingesetzt! Wer noch einen „Rosendienstag" schreibt, wird statt der Reseden oder Astern nur noch Dahlien „auf den Tisch stellen" können. Autorrechte Vorbehalten. Und schließlich würde heute mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit Der Zwergkönig Laurin seinen Rosengarten abholzen unb Dafür ein DahlienparaDies anlegen. 12 Gebote für die ziiegenvernichiung. Die Fliege ein Feind der Gesundheit. 1. Der beste Zeitpunkt zum Beginn Des Kampfes gegen die Fliegen ist der Vorfrühling. Aber auch nachher ist es nie zu spät, Denn solange es überhaupt Fliegen gibt, müssen sie unD ihre Brut mit aller Energie vernichtet werben. 2. Acht bis zehn Tage brütet Die Fliege. 3n unbeDcdten Schutt oder Müll, verfaulenDe Pflanzenteile unD verwesenDes Fleisch legt sie ihre Eier. Selbst wenn Dieser Unrat währenD Der Brutzeit zugeschüttet toirD, kriechen Die jungen •• Geländemarsch unseres Bataillons. Zu früher Stunde marschierte gestern unser Bataillon mit klingendem Spiel zu einem Geländemarsch aus. Der Weg führte nach Wetzlar. Dort wurde Rast gemacht, die Mannschaften verpflegt, und außerdem einige Zeit bei Feld- bienftübungen zugebracht. Der Rückmarsch führte bie Truppe auf Dem Weg über Garbenheim Wieber nach Gießen. Die Mannschaften waren mit mittlerem Gepäck ausgerüstet. Um neunzehn Uhr trafen bie Soldaten wieder in ben Kasernen ein. Mus een und Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Eintrittspreisen geöffnet. * Der nächste Rindvieh-(Ruhvieh-) Markt findet am Dienstag. 16. August, statt. Räheres ist aus der heutigen Bekanntmachung ersichtlich. •• Devisenerleichterungen für den Reiseverkehr. Während bisher die Freigabe von Alt- und Sperrguthaben nur für Reisen der Kontoinhaber selbst in gewissem Umfang erfolgen konnte, ist sie nunmehr auf Reisen dritter Personen ausgedehnt worden, jedoch mit Fliegen noch auS. Man sorge deshalb für restlose Beseitigung jeglichen Abfalls, denn damit entfernt man die Hauptbrutstätten der Fliegen. Rur durch Verbrennung wird Müll restlos vernichtet. Schutt und Müll dürfen nicht unbedeckt sein. Verwende dafür fliegensichere Behälter. 3. Menschliche und tierische Ausscheidungen sind, falls keine Kanalisation vorhanden, zu vergraben. Gruben sollten für diesen Zweck hoch gelegen und gut abgedichtet sein. 4. Tote Tiere sind so schnell wie möglich ein- zugraben. — Bewahre keine faulenden oder schimmelnden Speisen usw. auf. Verbrenne oder vernichte sie sofort anderweitig. 5. Abfall darf niemals unbedeckt herumstehen, nicht einen einzigen Tag! Decke auch alle Eß- toaren zu, kaufe niemals RahrungSmittel, zu denen Fliegen Zutritt haben. 6. Halte Deinen Mülleimer rein. Desinfiziere ihn häufig mit Petroleum ober einem anderen guten Mittel (Chlorkalk usw.). 7. Decke Speisereste gut zu. Verbrenne ober vergrabe sie baldigst, falls sie nicht als Diehfutter Verwendung finben. 8. Bebenke stets: Wenn du Fliegen siehst, be- findet sich ihre Brutstätte wahrfcheinlich in nicht weit entferntem Schmutz. 9. Töte bie Fliegen burch Leimfängcr ober noch besser mit Flit usw. Dabei ist es besonders wichtig, daß auch bie Brut vernichtet wird. Dies erreicht man nur durch geeignete Flüssigkeiten, die mittels eines Zerstäubers verteilt werden und so in der Luft verdunsten. 10. Benutze während der Fliegenzeit Fliegengaze-Fenster. 11. Bürger und Behörden sollten sich zusam- menschließen. diesen gefährlichen Feind des Dol- kes zu vernichten. Rufe deine Mitmenschen zum Wohle Der Gesamtheit zum Kampfe gegen die Fliegen auf. Hilf selbst, Den Feind zu vernichten! 12. Töte Die Fliegen! Dor allem aber vernichte bestehen De unD verhülle das Entstehen neuer Brutstätten. Talen für Samstag, 13. August. 1802: der Dichter Nikolaus Lenau (Niembsck von Strehlenau) in (Tfatab geboren; — 1913: August Bebel in Passug bei Chur gestorben. Vornotizcn. — Tageskalender für SamStag: Bvvtsplah des Vereins Rudersport, Militär-Konzert. — Kavallerie-Verein, 20.30 Uhr, Hess. Hof. Monatsversammlung. — Kurzschriftverein von 1861, 20.30 Uhr, Cafö Ebel, Vereinsabend. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Leichtsinn, Liebe und ein Mädel". — TageskalendersürSonntag: Reuapostolische Gemeinde, 9.30 Uhr, Einweihung Der neu erbauten Kirche. — Arbeitsgemeinschaft Der Militär- unD Regimentsvereine, 15.30 Uhr. „Lie- bigshohe", Großes Militärkonzert. — Bienenzüchter-Verein, 14.30 Uhr. bei Kraft, Versammlung. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: „Leichtsinn, Liebe unb ein Mädel". Jahresversammlung her Trinkerheilstatte -Haus Burgwald Von der Gießener „Loge H a s s i a" de» Deutschen Guttcmplcr-Ordens wird uns mitgctcilt: Der Verein „Trinkerheilstatte Haus Burgwald" hielt feine Jahreshauptversammlung im „Haus Burgwald" (bei Darmstadt) ab. Den Berichten des Hausvaters, Diakon Z i e s ch e, und des Anftaltsarztes Dr. Georgi- NiederRamstadt war zu entnehmen, daß mit wenigen Ausnahmen die Insassen der Trinkerheilstätte gerne im „Haus Burgwald" sind und nach ihrer Entlassung gerne an die Zeit zurück- denken, die sie in dieser Heilstätte verbracht haben. „Haus Burgwald" ist eine sog. offene Heilstätte. Das Leben in ihr unterliegt aber naturgemäß einer bestimmten Ordnung. Die Behandlung der Insassen erstreckt sich in der Hauptsache auf seelische Einwirkungen. Der Wille der Kranken soll nach unb nach gestärkt werden, so daß sie nach ihrer Entlassung den Versuchungen zu widerstehen vermögen. ,Haus Burgwald" liegt in einem der landschaftlich reiz- vollsten Täler in der Nähe von Darmstadt. Das Haus macht von innen unb außen einen sehr freundlichen Einbruck. Neben einer Verwalter- familie ist cs von etwa 30 Männern bewohnt, benen bas Leben übel mitgespielt hat, bie aber den ehrlichen Willen haben, Genesung von ihrer Krankheit zu suchen. Die Anstalt ist leider in Kreisen der interessierten Organisationen (Krankenkassen, Wohlfahrtsämter, den Stellen, die für die Fürsorge der Alkoholkranken zu sorgen haben) noch nicht genügend bekannt. Die Anstalt verdient auch au» den Kreisen der Privaten höhere Ausmerksamkeit. Die Trinkerheilstätte „Haus Burgwald" ist für frei- willige Zuwendungen, oder durch die Unterstützung als Mitglied des Vereins „Trinkerheilstatte Hau» Burgwald" sehr dankbar. 2luskunft erteilt die Guttemplerloge „Hassia" in Gießen (August Weigel, Neuenweg 30). Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 14. August: Carmen: Anfang 19.30 Uhr. 15.: Geschlossen. 16.: Rigoletto: Anfang 20 Uhr. 17.: 3m weißen Roßl; Anfang 20 Uhr. 18.: Zirkus Aimee. Anfang 20 Uhr. 19.: Die Toni aus Wien; Anfang 20 Uhr. 20.: Zum Male: 3m weißen Roßl; Anfang 20 Uhr. 21.: 3n neuer Einstudierung: Iphigenie auf TauriS; Anfang 20 Uhr. 22.: Geschlossen. Schauspielhaus: Sonntag, 14. August: Freilichtaufführung auf Dem Römerberg: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit Der eisernen HanD (Urgoh); Anfang 20.15 Uhr 15.: Des Esels Schatten; Anfang 20 Uhr. 16.: Freilichtaufführung auf Dem Römerberg: Geschichte Gott- fricdens v. Berlichingen mit Der eisernen Hand (Urgöh); Anfang 20.15 Uhr. 17.: Dasselbe; 18.: Freilichtaufführung auf Dem Römerberg: Eg- mont. Anfang 20.30 Uhr. 19.: Dasselbe. 20.: Freilichtaufführung auf Dem Römerberg: Geschichte GottsrieDens v. Berlichingen mit Der eisernen HanD (Urgöh); Anfang 20.15 Uhr. 21.: Dasselbe. 22.: Freilichtaufführung auf Dem Römerberg: Egmont. Anfang 20.30 Uhr. Wettervoraussage. Weiterhin wird sich der sommerliche Witterunas- charakter wenig ändern, wenn schon durch das Zufließen ozeanischer Luft sich Bewölkung einstellt und die Möglichkeit zu Gewitterstörungen fortdauert. Vorhersage für Sonntag: Wolkig mit Aufheiterung, warm, Fortdauer der Möglichkeit zu Gewitterstörungen. Aussichten für Montag: Im wesentlichen keine Aenderung Der Wetterlage. kSchluß des redaktionellen Teils.) Wieder ist da» Abflußrohr verstopft! Unangenehm, wenn sich das Wasser im Abflußrohr staut. Lassen Sie es niemals so weit kommen. iMi will Ihnen dabei helfen. Eine heiße iMi-ßöfung in das Abflußrohr geschüttet — nimmt alle Verunreinigungen rasch mit sich fort, entfernt jeden Geruch, und das Rohr hat immer freien Durchlauf. Verantwortlich für Politik: I. V.: Ernst Blumschein. •? FORD-FUCHS3ACD1932 "Halaiil Die Jagd beginnt! Uber 300 als Ford-Füchse gekennzeichnete Ford-Wagen fahren vom 15. August bis 15. 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Für die bei unserem schweren Verluste so zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die vielen Kranzspenden, sowie für die Ehrungen am Grabe, insbesondere für die überaus trostreichen Worte des Herrn Dekan Gußmann sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fran Karoline Henkelmann, geb. Kall Die Laödsinanöschall Darmstadiia I. A. d. C: Erich Heil F. C. wir betrauern das Ableben unseres lieben A. H. Dr. Willi Wallenfels Studienassessor in Schotten aktiv 1918 19 Vermietungen! i-Zimmer-Wd. II. Et., Ecke Schul- u. Sonnenstr., zu vermieten. Näheres: ssr^D Eentral-Drogerie. 3-Zinmer-tomg mit Zentralheizung und Bad, nebst Warmwasserversorgung, preiswert zu vermiet. Näheres: Hausverwalt.Ernst, 62.?aD Wietzen, o,fber Straffe 75 p. 4-Zimm.-W mit Zubehör im 3. Stock zu verm. P. Jos. Mobs, Mühlstr. 34. lss2sD Beethovenstr. 6 ist eine mit Bad v.sofort ob. später zu verm. <»20 Näheres Lieber Str.5. Saal mit Nebenzimmer, 85 Quadratmeter, zu vermieten. 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Beteiligung bis 17» Aug. an Balzer melben. 04 736 Jeden Donnerstag abenbs Keaelabenv Cafs Leib. Heirat evangelisches Mäb., 311., 1,70 Met. gr., gute Erscheinung, schlicht u. herzensg., im Besitz von Aussteuer u. Vermögen, ersehnt Neigungsehe mit aufrichtig., lieb. Menschen, am liebsten Beamten. Witwer m. Kind n. ausgeschl. Ausführliche, nicht anonyme Zuschriften unter 04705 an b. G. A. „Heiterkeit“ Sonntag abend Städchen Treffpunkt 20 Ubr „Germania".[ S823D Der Vorstand. 3000.- Mott als 1. Hypothek für ein Zweifamilien- Haus in ber Nähe Gießens sof. gesucht Schriftl. Ang. unt. 04701 an b. G. A. Junger strebsamer Herr mit eigenem Ge« schäft wünscht bie Bekanntschaft eines netten orbentlichen Mädels im Alt. v. 20-22 I. zwecks spät. Heirat. Schr. Ang. m. Bilb u. 04730 a. b. G. A. Vereine Vienenziichter- Verein Gießen u. Umgebung. Sonntag, 14. b.99L, nachm. 2.30 Uhr, bei Kraft, Gietzen Versammlung Tagesorbnung siebe Biene. seisD Bodenbender. Samstag, 15. August 1952 (vletzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) * Ht. 189 Zweites Blatt 5-1931 SSfctJ M «W.Dt.ffcjJ 3000.- i(| als l.Hyvothek für em Zweisamilien« Ä m der dlähe 'SWIof.gefudjt SKristl. Ang. uni. 0-1701 an d, G, A. Junger fttebfamet Herr mit eigenem Ge« ichäst wünscht die Bekanntschaft eines netten ordentlichen Mädels im Alt. ö. 20-22 9. zwecks spät. Heiratr Schr. Ang. m. Bild u. 04730 a.d.G.A. Heirat evangelisches Md., - 311., 1,70 Met.gr., S'e Erscheinung, id)t u. öerzensg., , im Sefiß von Aus- I fteuer u. rBermöflcn, erfetjnt Neigungsehe mit amtiäM Hieb. MeniÄen, m Uiebsten Beamten. jVÜwer m. Kind». \ nusgeschl. Arissub? ^Uiche, nicht anonnme - Zuschriften unter 04705 an d. G. A. ,SS it i gs»s* t ßarlN« M'S __Vereine | SieUtzüW M Wen u. LlMbnng. SStW VerManunlonR Tagesordnung stetze 8ie&eüb«&- SJixfporl Der 14jäbrigc Olympiasieger lar II. — Frohnhausen I. IV. Truppe: den II.; Grüningen I. Nachdruck ocrbotenl 3 Fortsetzung meldeten Flugzeuge, ferner die drei schwanzlosen Flugzeuge, die Fieseler-Kassel im Dau hatte sowie di« drei Maschinen, die Papenmeier-Ham- bürg, ein noch junges Flugzeugbauunternehmen, gemeldet hatte. Dollständig erschienen ist die Mannschaft Italiens mit 8 Flugzeugen. Rechnung geht auf. und einer ist dem anderen nichts mehr schuldig." Er lächelte bitter: „Lebe- wohl, Lil! Ich habe mir heute nichts weiter von dir holen wollen als deine Dergebung, nichts weiter." Roch ein letzter Dlick traf sie, dann war Wer- ner Sturm gegangen. Gar nicht schnell genug konnte er das Haus verlassen, gar nicht schnell genug. Und so hörte er nicht mehr, wie Lil ihm angstvoll nachrief: „Werner! Werner!" Der alte Clown aber kniete vor Lil. die auf einen Stuhl niedcrgesunken war und mit großen verzweifelten Augen ins Leere starrte. Er kniete vor ihr und hielt ihre schmalen, feinen Finger zwischen seinen knotigen Händen. „Lil, vergib mir, ich wollte dich ja nur vor neuem Leid bewahren." Lils Augen sahen jetzt in das gute alte, von hundert Fältchen durchzogene Gesicht und sie nickte: „Du hast es bestimmt gut gemeint. Onkel- chen, ich weiß ja. wie sehr du an mir hängst. Und' es ist auch wohl alles recht so. wie es kam. Ich will den Tag von heute vergessen und alles ist wie vorher." „Geht denn das. Lil?" seufzte der alte Mann. „Du hast den Doktor ja noch immer lieb, das ist das Traurige." Sie erwiderte nichts, aber aus ihren Augen tropften ein paar große Tränen nieder auf die Hände des alten Clowns. 24. Kapitel. D i e gefeierte Lil! Im bestellten Auto fuhren Lil und Melchior Stampfer! zu chrer ersten Dorstellung in Frankfurt Lils Zofe war schon lange vorausgefahren, um 'in der Garderobe alles für ihre Herrin vor- zubereiten. Lil sagte zu dem Alten: „Es ist für mich ein ganz eigenes Gefühl, heute vor den Frankfurtern aufzutreten. Es kommen sicher viele von meinen früheren Bekannten, um zu sehen, was ich als bezahlter Clown leiste. Es ist nur gut. daß ich ihre Meinungen nicht hören brauche." Melchior Stampfer! antwortete: „Die Frankfurter werden mit dir zufrieden sein, dein Kön- nen wurde überall, wo wir auch auftraten, anerkannt Menschen, die vor llebersattrgung sonst kaum noch den Mund verziehen, wenn sie etwas Lustiges sehen, haben sich bei deinem Auftreten wieder Lebensfrische und Genußfähigkeit ange- lacht vertrocknete alte Düchermännchen haben geschrien vor Lachen wie junge Gassenbuben. Wer an deinem Können mäkelt, tut's nur aus Nieder- tracht oder Reid, hast ja noch m keiner Zeitung eine schlechte Kritik bekommen." Lil nickte. „Ich habe ja auch kein Lampcn- fieber Onkelchen, es ist mir nur so sonderbar zu- Hungcn II. — Großen-Lin- — Lich L; Lang-Göns I.— 805 vkiWe Mel. Original-Roman von Anny von panhuys. Copyright by Verlag A. Bechthold, Braunschweig. „Lil", sagte er fast heftig, „bitte, beruhige mich und erkläre mir. daß du mir etwas fo Selbstsüchtiges und Raffiniertes nicht zutraust." Lils Atem flog, aber sie antwortete nicht. Melchior Stampferl warf ihm scharf entgegen: „Sie haben doch Lil vorhin erzählt, die Gräfin wollte Ihnen helfen, Ihr Krankenhaus zu schaf» fen und Sie waren ihr dankbar und verlobten sich mit ihr. Wenn Lil Ihnen jetzt Geld gibt, find Eie ihr vielleicht auch dankbar und verloben sich auch mit ihr, wenn es Ihnen nicht möglicherweise peinlich sein sollte, den berühmten Clown ). Es erleichtert alle Spül- und Reinigungsarbeit außerordentlich. Blitzende Sauberkeit in Küche und Haus macht Freude und schafft Behagen, (^ist erstaunlich vielseitig, sehr billig und ergiebig im Gebrauch. Beim Geschirraufwaschen genügt ein Kaffeelöffel^^) für eine normale Aufwaschschüssel. 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Marode Stilformen sind chMnns religiöser 2nbr gotischer Sieilheit, breit Festlichkeit lagern sich Kirche die einstigen t j Häuser. Buntes geschah dem Platze, aus dem fehlt. Dicht dabei, doch i Hunderten, liegt im Kreuzgang, erir Rosengärtchen der Grünewald auf öu Jsenheim in so r MJfür die Stifts! Meister mehrfach Al fiÄT und die sogenannte ( Moria-Schnee-Kapelle xl'chung Christi" do, &nJ9e Jahrhunderte ft test, “äs 400 Tem2V°^" SSSb ssss &b«bijWettS MM .?!chq Wandern und Reisen • Bäder und Sommerfrischen tuttc“, von Dr. QL Mozart. 22.45 von Zweitägige Knüllwanderung Rundfunkprogramm [ (RadSal5hau6en0^en1 1/7BEWÄHRTE HEILQUELLEN • SCHÖNER ALTER PARK PREISWERTE PAUSCHALKUREN__________I Doneinn Wirth berg, 3 Min. v. ©tat. We'ckartsbainhim PcUSlUD Wil Ul sog.Teental, inm. herrl.Wiesen u. Wald., v .. in wohlt. Stille, kurz d. Erbolungoitatte ^«PMk. an s.jederm. Reichl, u. abwe.chllungsr.Kuch., o-ca MK. an. , r au Wnfr n • llllllllllllllllllllllllllllllllllll 3.25 Mk. an. »uP Frankfurter Hof lll, Ul Ivl Besitzer: Heinrich Leeg U llllllllllllllllllllllllllllllllllll 49T1D 51894 240840 niM 275264 7577 299804 26084 10822 78057 31087 15653 128656 141729 180433 196003 224255 129354 143993 182179 202302 224845 249793 278853 299985 88248 102281 333128 KeineNebenkosten Rheinterrasse. »„«v alter Buchen und Eichen, vom Erholungssuchenden abseits vom Trubel der Welt. f. lederm. ytetcni. u. "«r - 4 Mahlz. f. nur 2,80 Mk.ieTag.Anfr. a : Heinrich Seim, Lardenbach (Cberbcff.) Empfehlungen von Bädern und Sommerfrischen finden durch den GießenerAnzeiger beste Verbreitung. iO. August 1932 ^9 Würben ©etoimtt jejogen 96 199118 281873 17 48733 88770 103908 & ra" 42 42310 4552874890 6488 189449 196793 8852 262490 255262 3113 360322 374811 1 7750 13788 16934 114 65542 5687960811 29889 131626 145488 2560 168032 178260 5066 196281 198496 7170 227199 247608 4232 295282 299284 5325 342242 342323 4878 380365 383606 1 11849 13112 17112' 320 41596 44882 45431 996 61138 80950 85667 101740 104747 108246 aufragenden Basal tkegel, den wir jedoch umgehen. Wir kommen weiter durch schönen Duchenhoch- wald, an einem Fvrstgarten vorüber zu der schon von weitem sichtbar werdenden „Kreuzeiche". Don hier leitet uns ein Weg abwärts durch daS Feld zum gegenüberliegenden Wald, an dessen Olustritt uns ein herrlicher Blick auf das obere Gfzetal und namentlich auf das malerisch an einem Derghange gelegene, von einer Schlohruine bekrönte Homberg überrascht. Wir steigen zu dem hochgelegenen altertümlichen Städtchen empor, wo wir uns von der 4^/zstündigen Wanderung erholen und unsere Blicke an den Zeugen seiner alten Wehrhaftigkeit und den stolzen Giebel- und Fachwerks- Häusern erfreuen. Haben wir noch genügend Zeit, dann besteigen wir noch den Dchlohberg, um von dem alten Gemäuer die unvergleichlich schöne Rundschau zu genießen. Don Homberg erfolgt über Treysa die HeimfahrL Besucht die perle des Shmtales Homberg, Ohm, Oberheffen Gute und reichliche Verpflegung. Auto »Garagen - Große Terrassen Badegelegenheit - Eigener Park. 8893 319810 321140 1328 329948 337826 >917 361399 362430 992 377167 382606 038 392094 394444 jung wben ötroinnt Werkhäuser. 19.20: Deutsche Reden. Paul Ernst sprichL 19.45: Sinführungsvortrag zu „Cosi fan “ * - - ’ ' 20: Cosi fan tutte. 10894 >730 58789 163 67877 539760281169 Oper in drei bis 24: Don Berlin: Nachtmusik. Mmpajal. bei Boppard e AUSKUNFT : HESSISCHE B A D E D I R E KT I O N • Gasthaus Hessischer Hof Sommerfrische in schönster Höhenlage des Vogelsbergs, ringsum Laub- und Nadelwälder, Badegelegenb. in 2Seen, Veranda u. offene Liegeteraste mit herrlichem Ausblick. Luftige, saubere Zimmer u. gepflegte, anerkannt gute Küche. Pennons- preis Mk. 3.50. «cf.: I. H-Kubel. K°blr°biz^ 8- big R » ’ bis 6 10. 20, ?'Met Ty. lernen 15 J. ®l), mL^^bir J; Salat 8 J? 10. ia.*su4 2tobi«. i bi! ÄaÄ ** Marburg. •Mur" S^rigen deine, dnrunie! u« Settel 8—io '!3 Q[(- 50 Dark pro 6tüd. ’ W Mi dttt °b M>r |t tinet 5 J« den beiden onb II vom Glanz dieser einstmaligen Mittelrheinischen Residenz. Don dem Schöpfer des Englischen Gartens in München ist der Schönbusch bei Aschaffenburg geschaffen, mit Schlößchen, Seen, Tempeln, Pavillons und einem Dörfchen. Das Schöntal, der ehemalige Bischöfliche Tiergarten, gehört mit seinen Gewächshäusern, Seen und dem Magnolienhain zu den gärtnerisch reizvollsten Parkanlagen seiner Art. deutschen Insel. 21: Schallplatten-Konzert. 21.15: Tewes heiratet. Eine niederdeutsche Bauernkomödie. Don Georg Michael Waldeck. 22.20: Zeitbericht. Deutschlands Standpunkt in der Abrüstungsfrage auf der Genfer Abrüstungskonfe- rem. 2315: Unterhaltungskonzert der Tanzkapelle der Stuttgarter Philharmoniker. Dienstag, 16. August. 7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert der Kurka- pelle. 12: Konzert auf Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Rachmit- tag. 17: Nürnberg: Konzert. 18.25: „Der Mittelstand in der Nationalwirtschaft", Dortrag von Dr. Fritz Wider, Stuttgart. 18.50: ,Dichter-Olym- piade" von Gustav Hartung. 19.30: Freiburg: Akkordeon-Duette. 19.55: Neue schwedische Lyrik. Gesprochen von Fritz Wilm Wallenborn. 20.15: Volkstümliche Musik lebender deutscher Komponisten des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 21.30: Dem Elfen und Geistern. 22.45 bis 24: Nachtmusik. Mittwoch, 17. August. 7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert der Kurkapelle. 10.20 bis 10.50: .Praktische Ratschläge für jeden Tag", von Dr. Lleberalu 12: Unter* Haltungskonzert. 13.30: Konzert auf Schallplatten. 15.15 bis 16.00: Stunde der Iugend. 17: Nachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: .Kreuz und quer durch Neuyorks Alltagsleben", Dortrag von Elisabeth von Schmidt-Pauli, München. 18.50: .Dom wandernden Komödianten — Einst und jetzt". Eine Plauderei von Fritz Richard Sommerkar für 3970V g| Nervenkranke und Nervös-Erschöpfte Spexlalkaranitalt Hofhelm la Tannas bei Frankfurt a. M. — Prospekte durch B San.-Hat Dr. M. Scbolie-Kahleyss, I Lauterbach (Hessen) 10 Minuten v.Bad-Salzschlirf, am Südost- «bhang des Eichbergs mit großen In die Waldungen des Eimbergs übergebenden varkanlagen. Neuzeitliches Schwimmbad -in nächster Nähe. Ruhige, sonnige Höhenlagen sichern beste Erholung. 39530 Volle Pension sm 3,50. Bad 5 Nauheim Gasthaus zur Waldlust bell, seit 1860.—Größtes bürgel. Garten- restaurant am Platze.—Eigene Schweme- metzgerei. eigene Avfelwemkelt. Bürgeri. Mittagstisch. Reichh. Abendkarte. Billigste Preise. Aufmerksamste Bedienung. ‘^D Iah. Frlti Haag. Ecks Hanpt- ». Tannnsstr. f. wenig Geld - schönste Sommerfrische! Landhaus Seim, Lardenbach t Vogelsberg, 3 Min. v. Stat. Weickartshain), im Sonntag, 14. August. 6.15 bis 8: Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Katholische Morgenfeier. 9.15: Stunde des Chorgesangs. 10.30: Dom Jungfraujoch: Bergandacht. Gehalten von Nicolaus Balt. 11.30: Lyrik aus Schlesien. Don Herbert Brunar, Breslau. 12: Internationale Marschmusik. Gespielt vom Philharmonischen Blasorchester Stuttgart. 13: Mittags konzert. 14.10: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend. 15.30: Siegsdorf bei Traunstein: Dolksliedersingen vom Chiemgauer Heimattag. 16.45: Mannheim: Aichard-Wagiler-Konzert. 18: „Warum photographieren Sie?", Dortrag von Dr. K. H. Llsener. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 18.55: „Mozart und Haydn". Dortrag von Dr. Karl Geiringer. 19.30: Anbekannte Löwe-Balladen. Gesungen von Kurt Wichmann. 20: Don Breslau: 300 Jahre Militärmusik. 21: Mittsommernacht. 21.45: Berlin: Konzert. 22.45 bis 24: Nachtmusik. Montag, 15. August. 7.05: Frühkonzert. 10.10: Austausch-Sendung: Aus Frankfurt von ebedem. 12: Mittagskvnzert der Kapelle Dobescy-Dobböe (vom Cafs Wil- Helmsbau). 13.30: Konzert auf Schallplatten. 15.20: „Religiöse Dichterinnen der Gegenwart. Anna Schieber, Ruth Schaumann und Gertrud v. le Fort". — Don Dr. Lilly Zarncke. 17: Köln: Konzert. 18.25: .Währungsregulierung ohne Gold", Dortrag von Dr. Hans Jokisch, Frankfurt am Main. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Don Leipzig: Gitarre-Soli. Heinz Albert. 20: Don Hamburg: Helgoland. Das Bild einer Aschaffenburg am Main. Don Hermann (Spannring. Der rastlose Reisende von heute ist ein armer Mann, lieber dem fernen Ziele, von dem er im Oeifte schon im V-Zugwagen träumt, verliert er bws Beste, was sich ihm unterwegs nicht ohne wei- t-res vom O'Zugfenster im Fluge zeigt. „S t e i - «en Sie in Aschaffenburg aus!" sollte i!'m der Rhythmus der Schienenstöße ins Hirn Iwimmern, wenn er zwischen Würzburg und Frank- hrt im V-Zug dahinjagt und die dunklen Sil- Duetten des Spessarts in Sicht kommen, den schon Las uralte Nibelungenlied wegen seiner reichen Wald- und Jagdgefilde rühmend nennt. Aschaffenburg liegt in einer Art Dornröschenschlaf. Die „südlichste Stadt Bayerns" hat sie einmal jemand genannt, obwohl sie im nördlichsten Unterfranken liegt. Richt mit Unrecht. Dem letzten .„ßrinjen", der sie aus langem Schlaf wieder wach küßte, dem Bayernkönig Ludwig I., war sie das „ myerische Nizza". Frühblühende Mandelbäume, Zeigen und Agaven, eine mächtige Libanonzeder uib pinienartige Gewächse gruppieren sich in süb- limbischer Anmut um den felsigen Hang, auf dem d-s Pompejanum, die treue Nachbildung des Hau- les des „Eastor und Pollux", als ein Aschaffen- btrger Wahrzeichen in die weite Mainebene schaut. Aon der Terrasse des Pompejanums, das hier im Dtorben einen fo überraschend guten Eindruck römi- scher Wohnkultur vermittelt, hat man gleichzeitig ben schönsten Blick auf Aschaffenburg, dessen Stadt- bllb von bem mächtigen Schlosse St. Johannis- in Aschaffenburg geboren wuroe. Reich an Kunstschätzen ist auch bas Schloß, lieber «OO Gemälbe, Altbeutsche unb Nieberlänber, eine Kupferstichsammlung von 18 000 erlesenen Blät» tarn europäischer Zeichenkunst ber Vergangenheit, eine große Bibliothek mit einer weltbekannten Abtei- Emg alterHanbschriften u. ein ansehnliches Museum, las sind anbeutungsweise seine Schätze — Reste Neiseliteraiur. — Deutscher Hotelführer 1 9 3 2. Verlag „Deutsche Hotel-Nachrichten vereinigt mit Küche unb Keller", Heinr. Eisler, Hamburg 3. — Die in ber Praxis bewährte Neueinteilung bes Vorjahres ist beibehalten worben. Der Hotelführer stellt sich in ben Dienst ber innerdeutschen Derkehrswerbung. Auch ber neue Führer erfüllt alle Anforberungen, bie ber reisende Geschäftsmann, ber Berufsreisenbe ober ber Erholungsuchenbe stellen können. Seine besonbere Aktualität in diesem Jahr liegt in ber genauen Angabe ber Ietzt-Preise für Logis unb Verpflegung in guten Häusern aller Kategorien. — In dem Heft „Kur unb Erholung im Harz und Kyffhäuser" wirb baS bisher vorwiegend von Touristen besuchte Mittelgebirge auch als Kur- unb Erholungsgebiet beschrieben. Pros. Dr. med. Rhese zeigt in dem Aufsatz über „Das Harzklima unb bie Heilquellen bes Harzes in ihrer Beziehung zur menschlichen Gesunbheit", welche Kurmittel unb Heilerfolge ber Harz bem Erholungsbedürftigen und dem Kranken bietet. Es folgen kurze Ortsbeschreibungen der bekannteren Heilbäder, Luftkurorte, Sommerfrischen unb Touristenpläne mit Preisen für Unterkunft unb Verpflegung. Mehr als 100 Abbildungen unb eine Liebersichtskarte ergänzen den Text. Erholung? 5805 0 1. Tag: Neukirchen — Urbachtal — Hof Richberg. Der Knüll, eines unserer schönsten Mittelgebirge, bas sich weniger durch Erhabenheit und Großartigkeit, als vielmehr durch seine Lieblichkeit und Innigkeit auszeichnet, verdient es wirklich, mehr als bisher von wanderfrohen Naturfreunden ausgesucht zu werden. Eine überaus lohnende zweitägige Wanderfahrt sei hier beschrieben: Wir fahren Über Treysa nach dem in einer engen Talmulde gelegenen freundlichen Städtchen Neukirchen. Hier haben wir wohl Gelegenheit, die schmucken Schwälmer Trachten zu bewundern. Linser Weg führt uns von hier weißen Punkten nach, dem LI r b a ch t a l aufwärts, einem dew reizvollsten Täler des Gebirges, zunächst durch Feld, später auf schönen Waldpf aden nach Hauptschwenda, einem echten Knülldörfchen. Hinter dem Ort schlagen wir einen Feldweg ein, der uns an einer großen einzel- stehenden Buche vorbei und bald darauf zum Wald führt. Oberhalb der Knüllherberge gelangen wir wieder ins Freie. Angesichts des vor uns liegenden Knüllkopfs gehen wir am Wildsberg entlang und überschreiten bei der Schutzhütte „Windeck" die Straße. Don hier führt ein ausgebauter Weg zum Endziel des ersten Tages, dem gut bewirtschafteten H0f Richberg, wo wir für die Nacht Llnterkunft finden. Wir benutzen unseren Aufenthalt noch zur Besteigung des nahegelegenen K n ü l l k 0 p f s (632 Meter) und find entzückt von der großartigen Aussicht; denn bei klarer Luft kann man vom Taunus bis zum Jn- selberg, vom Sauerland bis zur Rhön schauen. Wanderzeit knapp 3 Stunden. 2. Tag: Hof Richberg — Allmershausen — Homberg an der Lsze. Linser seitheriges Zeichen (weißer Punkt) zeigt uns auch am zweiten Tag den Weg. Zunächst durch jüngere Bestände, später durch herrlichen Hochwald, ab und zu von einer Lichtung und einem zu überschreitenden Tälchen unterbrochen, gelangen wir durch den Hof Kämmershagen, später über den Silberberg (527 Meter) nach Allmershausen. Don hier gehen wir in der Richtung nach dem Streutlingskopf, einem stolz Erholungsaufenthalt tn Hochwaldbausen - Vogelsberg« 500 Meter ü. b. M. Vrivatvension .Maldeslust", P. Meier. Lage direkt a. Wald, absolut staubfrei, kein Autoverkehr. Liegewiese am Haus. Schwimmbad. Gut bürg. SHicbe, 4 Mahl,. Preis 3,50 Rm. Babnstat. Ilbeshausen. Telephon Herbstein 55. »eerD Die Fasanerie, an das Schöntal anschließend, leitet von ber künstlerischen Gartenanlage in bie freie Spessartwalbung über, bas uralte Jagbgebict ber Nibelungen, ben Königsforst ber fränkischen Könige unb ber Karolinger — heute roleberentberft bem roanbernben Liebhaber still rauschender Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 14. August. 12. nach Trinitatis. Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker; zugleich Ehrt- stenlehre für die Neukonfirmierten ber Markus- gemeinde; 9.30: Pfarraffistent Knell. — Iohannes- kirche. 8: Pfarrer Bechtolsheimer; zugl. Christenlehre für bie Neukonfirmierten ber Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Ausfelb; zugleich Militärgottesbienst; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal, Pfarrassistent Knell. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: P arrer Groh. — Llisabeth-üleinkinberfchule. 9.45: Wald- gottesdienft im Bergwerkswald, Pfarrer Lic. Waas. — klein-Linden. 9: Gottesdienst; anschließend Christenlehre für die männliche Jugend, 10.15: Kinder- gottesdienft. — wiefeck. 13: Gottesdienst. — Alten- Vuseck 10: Gottesdienst; Kollekte. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmiert« männliche Jugend; Kollekte f. die kirchliche Jugendarbeit; 13.30: Mainzlar; 20: Daubrinaen. — Haufen- Garbenleich. 10: Hausen; 10: Garbenteich. — Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesbienst mit Christenlehre. — Gröningen. 10: Hauptgottesbienst. —- Cid). 9.30: Stiftspfarrer Draubt. Katholische Gemeinden. Samstag, ben 13. August. Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte; ein fremder Priester wirb Beichte hören. Sonntag, ben 14. August. 13. Sonntag nach Pfingsten. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Jungfrauen unb Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Prebigt; 11: Messe mit Pre- bigt; 14: Anbacht; 16.30 unb 19: Beichte, ein frem- ber Priester wirb Beichte hören'. — (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt unb Christenlehre. — Cid). 7.30: Hochamt mit Prebigt; 20: Christenlehre unb Anbacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Montag, den 15. August. Fest Mariä Himmelfahrt. Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre- digt; 14: Festanbacht mit Segen. — (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 14: Fest- andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Dienstag, den 16. August. Laubach. 7.30 Uhr: Messe. Mittwoch, den 17. August. Hungen. 6.15 Uhr: Messe. Sonntagsdienst d.Aerzte n-Avotheken am 14.8.32 Dr. Neurnann-Svengel. Dr. Schäffer. Hirsch- Avotbeke. — .*Zivilvroz. streng diskr Svrechst.:9b 12'/, 3—6 Uhr MWen Mod. 6-Sitzer-Lim. Kilom. 15 Pf. 04718 Telephon 2375 „ , Einige GröolungsöeöBtff. oder Hetonooiesienteu findenSonne,Ruhe, Erholung in behagl Arzthaus in herrlich. Höhenlage. 5738D Tr.Zllavsch.Hohen- solmS, Kr. Wetzlar. ÄtoWm Kilometer 15 Pf. 6- u. 4-Sitz.-Lim., auch ohne Fahrer. 0*740 Tel. 3219. Verdingungsunterlagen können in der bautechnischen Abteilung des Ueberland- werks Oberhessen in Friedberg, Hanauer Straße 9 (Zimmer 22), soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis während der Dienststunden in Empfang genommen werden, woselbst auch Auskunft erteilt wird und die Zeichnungen eingesehen werden können. Angebotsunterlagen werden jedoch nur an solche Firmen abgegeben, die schon größere Eisenbcton- bauten ausgeführt haben. 'Angebote, die mit den Unterschriften versehen sein müssen, sind gebührenfrei und verschlossen, mit entsprechender 'Aufschrift bis spätestens Samstag, den 20. August d. 3., vormittags 10 Uhr, ohne Verbindlichkeit und Kosten für das Ucbcr- landwerk einzureichen, woselbst im Beisein erschienener Bewerber die Oeffnung der Angebote erfolgt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Friedberg, den 13. August 1932. Ueberlandwerk Oberhcssen Friedberg, v. Stadler. Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat dürchberatene Voranschlag für das Rechnungsjahr 1932 liegt vom 15.1. Hl. ab eine Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. 58170 Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll oorge- bracht werden. Allendorf a. d. Lda., 12. August 1932. Hessische Bürgermeisterei. Schneider. M. CH. Mühlstein Sackfabrik Gießen An der Margareten- Hütte 5, Televlwn Nr. 2132. Unter Garantie Staatsoberförsterei Krofdorf verkauft Samstag, den 20. August, 17 Uhr, im Jrcunöfdjen Saale ,u Krofdorf öffentlich meistbietend' Fö. Krofdorf, Distr. 10a, 22b 24c, 27b, Fichten-Stä. Kl. 1b 3 fm Kl. 2a 29 fm, Kl. 2b 13 fm, Kl. 3a 2 fm' Kl. 3b 3km. 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