!N. last S'§ < • 6 Punkt« für W» Derl°r ' E m der Ais. 1 5 Punkte für "°.rgewich, ^7-'ch,°ntschid feM ^um Dicker, der blassen mu^k; e'ne Ueber- der Alzselder bereits nach der Siebener aas bedeutete Bewertung er- Gießen Punkte 4 6 0 0 5 5 0 20 l;18 Punkten sm Kraft- und Mrv hatten lomil gleichzeitig , Kamps um die ießenern gelang sie bisher inne die Dorzugs- aus die Etamin, egen Lerkleine, !g verschiedener - insehnliche Ab- öle langsam ', !en Seit fäeinc ■ zu (ein. itll er Dutterabsah «rlm's schwach. :en konnten nicht ihnachtsbackwerk ,eren Pflanzen, L für holländische f Mrk unveran« folge des fnah* Hark anzog und ,Zentner-Tonne iarkt. i. In der ad- ist etwas besser, uf sowohl der aehmer nur aus chlhauseier. 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Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrtgeh Teil Ernst Dlumschein und für den An. zeigenteil i. D. TH.Kümmel sämtlich in (Biegen. Ertchein, täglich,cufjet Lonniags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siegener Familienblatier Heimat im Bild Die Scholle Monats-Bezuyspreir: Mit 4 Beilagen R9.>l. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, jjernsprechanschlüsse unterSammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe». Postscheckkonto: gronlfort am Main 11686. Oer Reichskanzler spricht am Donnerstag im Rundfunk. Berlin, 10.Dez. (TU.) Der Reichskanz- l e r wird in der zweiten Hälfte der nächsten Wocbe, voraussichtlich am Donnerstag, durch den Rundfunk die Grundlinien feiner Regierungsarbeit darlegen. Wie verlautet, wird er Mitteilung darüber machen, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen eine Aufhebung der verschiedenen gegen den politischen Terror gerichteten Verordnungen in Frage kommen kann. Für den Fall einer Beruhigung des politischen Lebens dürsten voraussichtlich die Sondergerichte aufgehoben werden. Auch die Verordnung über die Einschränkung der Pressefreiheit wird unter dieser Voraussetzung sollen. Die Sondergerichte wurden bekanntlich am 9. August eingeführt. Der Reichskanzler wird sich in seiner Rede auch mit dem Republik- schutzgesetz befassen, das Ende d. 3. abläuft. Soweit dieses Gesetz den Schutz der Reichsform, der Reichsfarben und den Ehrenschutz für Minister und politische Persönlichkeiten umfaßt, soll das Gesetz durch Notverordnung verlängert werden. Gönng und Kerrl beim Reichspräsidenten. 8 e r l i n, 12. Dez. (DTR. Funkspruch.) Der Herr Reichspräsident empfing heule in Gegenwart des Reichskanzlers o. Schleicher den Präsidenten des Reichstags Göring und den Präsidenten des Preußischen Landtags Serri zu einer Besprechung über die weitere Behandlung der Frage Reich-Preußen. Reichsausschußsitzung der DVp. Berlin, 11. Dez. (CAB.) Der Reichsausschuh der DÄP. trat am Sonntag in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Der Parteiführer, Abgeordneter Dingeldey, erklärte, wie die Pressestelle der DVP. mitteilt, dah das parlamentarische Sy st em, wie es heute beschaffen ist, kein Vertrauen verdiene, dah aber die große Mehrheit des Volks den pol schen Konflikt nicht um des Konfliktes willen hcrbeiwünsche. Die Vertagung des Reichstags sei mit Dingen bezahlt worden, die bis hart an die Grenze des Erträglichen gehen. Die DVP. denke dabei nicht in erster Linie an die sozialpolitischen Beschlüsse, sondern an Rahmen und Umfang der A m ne st ie. Die DVP. sehe die politische Lage auch weiterhin als durchaus e r n st an und sehe neue Kämpfe Heraufziehen, denen sie mit Entschlossenheit begegne. Die organisatorischen Ausgaben der Partei seien gewaltig. Der Parteiführer bedürfe der Entlastung und habe deshalb den Reichstagsabgeordneten Dr. Hugo als stellvertretenden Parteiführer bestimmt. Die Zeitströmungen zeigten eine Abkehr von der Massenpsychose und eröffneten für die DVP. nicht nur neue politische Aufgaben, sondern auch starke Möglichkeiten für ihren Aufstieg. Rach dem Vortrag des Parteiführers fand eine Aussprache statt; am Schluß sprach Finanzminister Dr. W a t- t a s über die politische Lage im badischen Lande. Reichstagsabgeordneter Dingeldey dankte in seinem Schlußwort Herrn Hüttendirektor Kuh- b i e r - Duisburg, der nach 14jähriger Tätigkeit in den führenden Gremien der Partei zum letzten Male an dieser Tagung teilnahm, für seine bewährte Treue. Der Parteiführer schloß seinen Rückblick mit der Feststellung, dah sich der neue Aufstieg der DVP. unter dem Zeichen des starken politischen W'cklens und der festen Geschlossenheit deutlich hervorhebe. Hitler vor den schlesischen Amtswaltern der RSOAp. Breslau, 11. Dez. (ERB.) Die drei schlesischen Gaue der RSDAP. hielten am Samstag im Messehof eine Amtswalterversammlung ab, an der auch Adolf Hitler teilnahm. Reichstagsabgeordneter Brückner führte, wie aus Kreisen der RSDAP. mitgeteilt wird, in einer Rede aus, dah die schlesiscAn Rationalsozialisten mehr denn je in Treue zum Führer der Bewegung ständen. Ohne ihn wären die nationalsozialistische Bewegung undenkbar. Hitler erklärte in einer Ansprache, dah der Kampf nach den Geschehnissen der letzten Wochen mit allen erdenklichen Mitteln schärfer denn je geführt werde. Die RSDAP. habe ein Recht auf die Macht im Staate und werde mit gesteigerterPropaganda weiterkämpfen, bis ihr Ziel erreicht fei. Amtswaltertagung der NSDAP, in Hessen. WSN. Mainz, 11. Dez. Don der Gaupressestelle der NSDAP, wird mitgeteilt: In der Stadthalle zu Mainz fand heute eine Arbeitstagung der Amtswalter des Gaues Hessen der NSDAP, stall, zu der aus allen Teilen Hessens zahlreiche Vertreter erschienen waren. Es sprach der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley über die politische Situation und die nächsten Aufgaben des Kampfes um die politische Macht im Reich. Am Schluß der harmonisch verlaufenen Tagung wurde folgendes Telegramm an Adolf Hitler abgesandt: „Alle auf der Gau-Amtswaltertagung in der Stadthalle in Mainz versammelten Parteigenossen und Parteigenossinnen gedenken in Liebe und Verehrung des Führers und geloben unverbrüchliche Treue und aktivste Arbeit". Amerika erhält seine Oezemberrate. Eine neue britische Note. Zahlung in (Hold, aber aus Amorlisationckonlo. London. 11. Dez. (XU.) Die englische Regierung hat den vereinigten Staaten eine neue Rote in der Schuldenfrage überreichen lassen. 3n ihr bedauert sie. daß Amerika das S t u n - d u n g s g e f u ch für die am 15. Dezember fällige Zahlung nicht angenommen hat und erklärt, dah die fällige Summe in Gold gezahlt werden soll, jedoch nicht auf das Zinfenkonto. sondern ganz auf das üapitalamortifalions- konto der englischen Schuld an Amerika. England wünscht eine Beschleunigung der Schuldenverhandlungen, so dah bis zum 15. Juni nächsten Jahres, wo eine neue Zahlung fällig werde, reiner Tisch geschaffen wird. Die englische Rote erklärt weiter, die englische Regierung ist nach wie vor überzeugt, dah keine andere Lösung als die Stundung die Gefahren einer Transferaktion werde vermeiden können. Die Wiederaufnahme der Zahlungen müsse zum allgemeinen Unglück führen. Die am 15. Dezember fällige Zahlung wird gemacht, weil die Zeit für Erörterungen zu kurz war, und weil die amerikanische Regierung erklärte, dah die Zahlung die Aussichten auf eine erfolgreiche Regelung der Schuldenfrage wesentlich verbessern würde. Reuter meldet: Die neue britische Rote an die Vereinigten Staaten war von allen Mitgliedern des Kabinetts gebilligt worden. Ein Gerücht, Frankreich werde das für die Zahlung nötige Geld an England leihen, wird amtlich nachdrücklich als unzutreffend erklärt. Etwas derartiges komme nicht in Frage. Wegen der Zahlung wird kein Rach- tragsbudget im Parlament eingebracht. Die Bezahlung an Amerika wird nicht als budgetäre Zahlung, sondern als Kapitalzahlung betrachtet in dem Sinne, daß sie nicht unter den regelmäßigen Ausgaben des Finanzjahres auf- geführt wird. Die Zahlung an Amerika hat die Höhe der Dezember-Schuldenrate, aber die britische Regierung betrachtet sie nicht als die am 15.Dezember fällige Rate. Rach chrer Ansicht hat sie nicht die regelmäßigen Zahlungen an Amerika wieder ausgenommen, sondern erwartet, daß die Vereinigten Staaten die Summe bei einer endgültigen Regelung in Rechnung st eilen. Tie Frage, in welchem Maße es notwendig ist, Gold narben Vereinigten Staaten zu verschiffen, wird demnächst erwogen. Sie wird aber nicht als dringend betrachtet. Es gibt Mittel und Wege, um der Bundesrefervebank den notwendigen Betrag durch ein Papiertransfer zur Verfügung zu stellen. Auch Frankreich zahlt. Die Kammer fordert Einberufung einer Schuldenkonferenz. Paris, 12.Dez. (WTB.) Der Auswärtige Ausschuß der Kammer hat am Samstag mit 24 gegen 6 Stimmen, der Finanzausschuß der Kammer mit 25 gegen 4 Stimmen bei zwei Enthaltungen die von einem Unterausschuß vorbereitete Entschließung in der Schuldenfrage angenommen. Die Entschließung beginnt mit der Beteuerung, dah Frankreich nicht an einen einseitigen Bruch frei übernornmenerVer- pflichtungen denke, weist aber dann darauf hin, daß der wesentliche Umstand für die Schuldenregelung zwischen Frankreich und Amerika unbestreitbar das Regime der Zahlungen gewesen sei, die Frankreich von Deutschland auf Grund der bestehenden Verträge erwartet habe. Die Wiederaufnahme des Zinfendienstes könne französischerseits daher nur ins Auge gefaßt werden, wenn man den wichtigsten Teil der im Poungplan vorgesehenen Zahlungsfristen wieder in Kraft setze. Eine derartige Maßnahme würde aber zur Annullierung der Abkommen von Lausanne führen und einen allgemeinen Bankrott herbeiführen, der für die Interessen der Vereinigten Staaten selbst schädlich wäre. Aus diesen Gründen möge, so endet die Entschließung, die Kammer die Erklärung abgeben, daß die wesentliche Frage gegenwärtig der möglichst baldige Zusammentritt einer internationalen Konferenz fei, die allen internationalen Transferierungen ein Ende zu bereiten habe, die nicht durch Wert- oder Warenübergabe gerechtfertigt seien. Die Arbeiten dieser Konferenz müßten mit denen der Weltwirtschafts- konferenz verbunden werden. Die Zahlung am 15. Dezember lönne nur dann zugelassen werden, wenn die Vereinigten Staaten vorher den Zusammentritt dieser Konferenz vor der nächsten Derfallfrist annähmen. Die Regierung hat darauf in einem Kabinettsrat am (Sonntaghormittag einstimmig den Beschluß gefaßt, der Zahlungsverpflichtung am 15. Dezember unter gewis- fcn Bedingungen n achzu kommen. Der Wortlaut der Regierungsentschließung wird sich im wesentlichen an den Entschließungsantrag der beiden Kammerausschüsse anlehnen. Montagnachmittag wird der Ministerpräsident zu Beginn der Kammersihung den Entschluß der Regierung bekanntgeben und bei der Abstimmung die Vertrauensfrage stellen. Herriot wird der Kammer darlegen, daß für die Haltung der Regierung zwei Faktoren besonders maßgebend gewesen seien: einmal der Wunsch, eine Parallele zwischen der französischen und der englischen Haltung zu wahren, zum anderen das größere Entgegenkommen der zweiten amerikanischen Rote, das durch die letzten aus Washington eingetroffenen Rachrichten noch unterstrichen wurde. Das Echo der Genfer Einigung. Befriedigung in London. London, 12. Dez. (WTB. Funkspruch.) Zu der Einigung in Genf schreibt „Daily Telegra ph": Trotz der scheinbaren Einfachheit dessen, was endlich vereinbart worden ist, schließt die Erklärung gewisse Zugeständnisse ein, auf die noch vor einer Woche so gut wie keine Aussicht bestand. Aber wenn jetzt der Weg für einen neuen Fortschritt in der Abrüstungssache freigeworden ist, fragt es sich, wie weit die Konferenz ihn gehen wird. — „News C h r o n i.c l e" erklärt, daß die Nachricht, daß Deutschland zur Abrüstungskonferenz zu rück kehre, sei die beste, die seit langer Zeit aus Genf gekommen sei. Deutschlands formelle Teilnahme werde der Konferenz bestimmt einen kräftigen Anstoß geben. — „Daily H e - r a l d" drückt seinen Unwillen darüber aus, daß ein mehrmonallicher „Streik" Deutschlands notwendig gewesen sei, um die Anerkennung eines Anspruches zu erreichen, über den seit Beginn der Konferenz Klarheit bestanden habe. — „T i m e s" erklärt, es habe sich während der letzten Monate gezeigt, daß ohne Deutschland ein Fortschritt der Konferenz unmöglich sei. Es sei besonders befriedigend, daß gerade die deutsche Regierung d i e Drücke habe bauen helfen, deren Bildung so viel Sorge im Auslande verursacht habe. General von Schleicher habe dadurch, daß er seine Zustimmung zu der mit Hilfe seines befähigten Mitarbeiters, Freiherrn von Neurath, ausgsarbeiteten Formel gab, viel für die Beschwichtigung der Bedenken der anderen Staaten getan. Parts ist geteilter Meinung. Die Boulevardpreffe schlägt Alarm. Paris, 12. Dez. (WTB. Funkspruch.) Nur die regierungsfreundliche Presse lobt das in Genf getroffene Abkommen über die Gleichberechtigung. Die übrigen Blätter verhalten sich kritisch, einige sogar ablehnend. Der offiziöse ,-,P e t i t Pan- s i e n" nennt die Zurückführung Deutschlands auf die Konferenz ein Ergebnis von erster Bedeutung. Nach seiner Ansicht ist ein wesentlicher Erfolg darin zu erblicken, daß man eine ständige Kontrolle haben werde, und daß man in dem Kompromiß den Grundstein für einen europäischen Pakt gegenseitigen Beistandes — wie Briand ihn gewollt.habe — erblicken dürfe. — „Excelsior" meint, der Wert der Genfer Erklärung werde von dem Willen der deutschen Regierung abhängen, sich dem Geiste dieser Erklä- rung anzupassen. Jedenfalls würden die französi' schen Unterhändler noch harte Kämpfe zu bestehen haben, damit die Gleichberechtigung nicht zur e i n • jeitigen Abr üstung Frankreichs führe und Deutschland ungeniert und ohne Garantie für seine Nachbarn aufrüsten könne. — Der sozialistische „Populaire" begrüßt die Rückkehr Deutschlands zur Konferenz, warnt aber d o r Illusionen über deren Aus gang, da die Fünfer-Erklärung auf die „berühmte" Sicherheit an spiele, hinter der der französische konstruktive Plan stecke, und dieser Plan sei nicht dazu angetan, das Abrüstungswerk zu erleichtern. „Figaro" (nationalistisch) ist davon überzeugt, daß Deutschland dem Abkommen nur beigetreten sei, weil es insgeheim allerhand Versprechungen erhalten habe. Das Blatt fragt: Wer hat Deutschlands Rückkehr b e • zahlt? Was hat Amerika gegeben, was England, was Italien? Was haben wir versprochen? Wenn diese Fragen unbeantwortet bleiben, werden die Franzosen wissen, daß von heute ab für sie eine Aera der Knechtschaft beginnt. — „O r d r e" ruft aus: Wieder einmal ljat Deutschland d i e Partie gewonnen. Unsere Vertreter haben die Sicherheit Frankreichs geopfert.— Auch „Echo de Paris" schlägt Alarm. Es sc, zu befürchten, daß die französische Regierung in dem Wunsche, die Linksmehrheit zu befriedigen, mit einer Voreiligkeit gehandelt habe, die durch das Kompromiß nicht gerechtfertigt werde. Das Abkommen beweise, daß Herriot und Paul-Boncour n a d) gegeben hätten. Die besondere Gefahr für Frankreich liege in der Erklärung Macdonalds und Normal'. Davis', wonach Deutschland nicht ermächtigt sei, die Gleichheit durch Aufrüstung zu erreichen. Daraus gehe deutlich hervor, daß die Rüstungsgleichheit durch die Abrüstung Frankreichs erreicht werden soll, d. h. die augenblickliche Organisation der französischen Armee solle geopfert werden. Oie nationalsozialistische Opposition. Halle, 11. Dez. (CNB.) In Halle fand eine Fühlungnahme zwischen aus der NSDAP, ausgetretenen Nationalsozialisten, der kürzlich gegründeten De utschsozialisti- schen Partei und dem Werwolf statt. Es wurde beraten, ob und welche gemeinsamen Schritte unternommen werden sollen, und die Möglichkeit eines Zusammenschlusses erörtert. Die Verhandlungen sollen fortgesetzt werden, da man zunächst die weitere Entwicklung des Falles Gregor Straßer abwarten will. Am gleichen Tag fand auch eine Konferenz der Revolutionären Nationalsozialisten statt, in der Major Buchrucker sprach. Polizeiaktion gegen kommunistische Organisationen. Erfurt, 10. Dez. (WTB.) Wie die Polizei bekanntgibt, war festgestellt worden, daß der verbotene R o t f r o n t kä rn p f e r b u n d besonders in letzter Zeit eine starke Aktivität entwickelte. Sv wurde ermittelt, daß die Ortsgruppe Erfurt, die sich in ihrem Bestände stark vermehrt hatte, regelmäßige Wehrsport - und Schießabende, nächtliche Uebungen usw. veranstaltete. Auch für die Nacht vom 9. zum 10. Dezember war vom RFB. ein derartiger Abend a u f dem Gelände des Arbeiterschützenbund es Gispersleben bei Erfurt angesetzt. Ein größeres Aufgebot von Schutz- und Kriminalpolizei I besetzte das Gelände. Beim Eindringen in die Baulichkeiten wurde der Polizei heftiger Widerstand entgegengesetzt, der sich zu tätlichen Angriffen steigerte. Die Polizei war daher gezwungen, zur Brechung des Widerstandes von der Schußwaffe Gebrauch zu machen, wobei ein Mitglied des RFB. verletzt wurde. 29 Personen wurden festgenommen. Erhebliches Material sowie eine Anzahl Waffen wurden beschlagnahmt. * Der 14. Bezirksparteitag der Kommunistischen Partei, derinderDortmunderWestfalen- halle eröffnet wurde, ist auf Anordnung des Polizeipräsidenten wegen dringenden Verdachtes der Vorbereitung illegaler Maßnahmen -aufgeloft worden. — Der Pommersche Bezirksparteitag der KPD. wurde ebenfalls aufgelöst, nachdem die Polizei die Versammlung durchsucht und dem Vortragenden die Erörterung seines Themas untersagt hatte, weil diese eine Vorbereitung zum Hochverrat barftelite. — Auch in Bremen wurde die Bezirksoersammlung des Kampfbundes gegen den Faschismus, die von etwa 160 Personen besucht war, wegen Verdachts der Vorbereitung zum Hochverrat polizeilich aufgelöst. Kommunistenunmden in Spanien Madrid, 12. Dez. (TU.) In der spanischen Universitätsstadt S a l a m a n c a ist der Generalstreik erklärt worden. Die Streikenden plünderten die Läden, wobei es zu Zufammen- stoßen mit der Polizei kam. Später mußten In- fanterie und Pionierabteilungen eingesetzt werden. Der Streik hat sich auch auf die Proomz ausgedehnt. Bisher find 200 Ortschaften von der Streikwelle ergriffen worden. Der Autobusverkehr ift Überall unterbrochen worden. Auch in Nordfpanien dauert der Streik weller an. In Gijon haben Arbeiter die Bahngeleise aufgerissen und elektrische Anlagen gesprengt, wodurch der Betrieb in mehreren Gruben stillgelegt worden ist. In Oviedo ist der Stierkampfplatz in Brand gesteckt. Der Sonntag hat allenthalben eine Verschärfung der umstürzlerischen Agitation gebracht. In zahlreichen Städten haben Demonstrationen stattgcfun- den und sind Bombenanschläge verübt worden. Der Allgemeine Arbeiteroerband hat an alle ihm angeschlossenen Arbeiter oraunifationen ein Rundschreiben gerichtet m.t der Aufforderung, die Umtriebe der aufrührerischen Elemente (Syndikalisten und Kommunisten) zu bekämpfen, die systematisch die Republik unterhöhlten. ©eneraireinigung in der kommunistischen Partei Rußlands Moskau, 11. Dez. (WTV.) Das Zentral- kornitce der Kommunist schen Partei der Svwjet- union hat angeordnet, daß im Laufe des Jahres 1933 eine sogenannte „Tschistka", eine Säuberung und Revision des Mitglieder» bestandes der Kommunistischen Par- t e i sowie der Anwärter für die Parteimitgliedschaft durchgeführt wird. Weiterhin wird vom 11. Dezember ab eine Aufnahmesperr^ sowohl für die Mitglieder als auch die Partei- anwärterschaft für das Gesamtgebiet der Sowjetunion in Stadt und Land verhängt. Derartige Parteisäuberungen haben wiederholt stattgefunden. In den Jahren 1922 bis 1928 schieden rund 260 OOO Personen aus der Partei aus. Eine neue „General-Tschistka", von der besonders die Anhänger der Trotzki-Opposition erfaßt werden sollten, traf praktisch besonders die Rechtsopposition, die inzwischen zu einer neuen Gefahr an gewachsen war. Die neu angekündigte Generalsäuberung soll wiederum oppositionelle Aus Ser provinzialhauptstaSi Aus aller Welt 3 ftortlefiung Nachdruck oerboien sprechen!' (Fortsetzung folgt.) Einflüsse zurückdämmen und durch hartes disziplinarisches Lurchgreifen den Gehorsam der Par- teimassen gegenüber der obersten Führung sichern. Die „Prawda" begründet die Reinigungsaktion mrt der politischen Lage auf dem flachen Land. Der Klassenkampf im Dorf habe neue Formen angenommen: gegenwärtig werde nicht erne Agitation für den Austritt aus den Kollektiven getrieben, sondern der Wider st and gegen die Landkollektivs, die „Kolcho- fen", v^rde von innen heraus organisiert. D:e,e Sabotage werde insbesondere durch Leute gelernt, ui Augenblick an eng aneinander angeschlossen. Der lustige tatkräftige blonde Theobald hatte das Herz des verschlossenen August erobert: eine twfe Freundschaft blieb zwischen den jungen Menschen. . y Telegraphenstation am Flusse Jenissei unterwegs waren. Man hat auch die Leiche von Tessen gefunden. — Die „Maud"-Expedition war 1918 von Amundsen von den nordsibirischen Inseln aus unternommen worden mit dem Ziel, mit dem Polarstrom über den Rordpol zu treiben. Aach drei Jahren muhte jedoch der Versuch aufgegeben werden. Die Strömung verlief anders, als man vorausgesetzt hatte. Ztagif*»r Ausaana einer Schwarzfahrt. — ’ Drei Tote, zwei Schw.'rverlehle. Auf der Landstraße -perleberg—zodtenberge hat pd) am Sonntag gegen 3 Uhr morgens ein folgen« Ichweres Autounglück ereignet. Auf einer Schwarzfahrt, die der Chauffeur Otto Cölln aus Tas beste wäre es natürlich, das Gut an den Mann zu bringen versuchen. Aber ich hänge so sehr an meiner Heimat... Wenn ich sie nur be- halten konnte! Leichter wäre es natürlich, soviel .traj)tet die neuen japanischen Flottenabrüstungsvorschläge nicht nur als völlig unannehmbar, sondern man will sich in Washington nicht einmal auf ihre Erörterung einlassen, so daß sie dem Ma- rinedepartement überhaupt nicht zur Prüfung vorgelegt werden. Eine amtliche Stellungnahme der 'Vereinigten Staaten dazu wird wahrscheinlich nicht erfolgen. In amerikanischen Fachkreisen erblickt man in den Vorschlägen die tatsächliche Gleich st ellung der japanischen Flotte mit den amerikanischen Seestreitlräften. Gin Antrag auf Abschaffung der Linienschiffe in USA Washington, 11. Dez. (WTV. Reuter.) Das demokra.-fche Mitglied des Repräsentantenhauses, Mc. Clintic, hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der Vorsicht, daß sämtliche 1 5 Linienschiffe der Vereinigten Staaten außer Dienst gestellt werden sollen. Mc. Clintic ist ein eifriger Befürworter der Anschaffung schnellfahrender Flugzeug, mutter-Kreuzer. Er behauptet, daß die Linienschiffe zu langsam fahren, schwer zu manövrieren seien und daher den ar greifenden feindlichen Flugzeugen ein gar zu leichtes Ziel böten. Der Vorchende des Marineausschu,! >s des Repräsentantenhauses sagte eine eingehende Prü- fung des Gesetzentwurfs zu. Der Leiter der Marineluftstreitkräfte, Admiral M off et, weist in seinem Bericht an das Marinestaatssekretariat auf die Notwendigkeit hin, möglichst bald die in dem Londoner Flottenabkommen den Vereinigten Staaten zugestandenen elf Flugzeugmutterschiffe zu bauen. @enf, 10. Dez. (TU.) Die japanische R e« gierung hat am Samstag durch das Generalsekretariat des Völkerbundes der Abrüstungskonferenz ihre Flottenoorschläge übermittelt. Die japanische Regierung verlangt, daß der endgültigen Regelung der Flottenabrüstung Verhandlungen zwischen den großen Flotlen- machten England, Frankreich, Italien, Japan und den Vereinigten Staaten vorauegehen und daß ein allgemeines Abkommen über die Größe der Schiffe und der Geschützkaliber, über die Verminderung der Zahl der Großkampfschiffe, der Flugzeugmutterschiffe und der großen Kreuzer zwischen den fünf Großmächten abgeschlossen wird. In einem Sonderabkommen soilen die technischen Einzelheiten der Flottenabrüstung geregelt werden. Aach den neuen japanischen Flottenvorschlägen verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen der englischen, amerikanischen und japanischen Flotte gegenüber dem in Washington festgesetzten Verhältnis von 5:5:3 nunmehr auf 6:6:5. Die besondere Bedeutung der japanischen Dor- Alage liegt in der von ihnen empfohlenen neuen Derhandlungsmethode. Japan hält es für u n • zweckmäßig, im Rahmen der Abrüstungskonferenz eine Gefamtlösung anzustreben, die unter Beteiligung aller Mächte ohne Rücksicht auf ihre^Bedeutung und Interessen ausgearbcitet wurde. Statt dessen sollen zwischen den Hauptseemächten Vorbesprechungen über ein sogenanntes allgemeines Abkommen stattfinden, das die bereits skizzierten Bestimmungen zu enthalten hätte. Dieses allgemeine Abkommen soll durch regionale Abkommen ergänzt werden. Zu diesem Zweck sollen die Seemächte in vier geographische Gruppen eingeteilt werden, in eine pazifische, atlantische, eine europäische und eine sudamerikanische Gruppe, wobei ein mit mehreren Gruppen eng verbundenes Land an den Verhandlungen aller in Betracht kommenden Gruppen teilnehmen soll. betrieben, die an wichtigen Stellen als Buch» fichrer, Magazinverwalter und Hilfsinspektoren ständen. Die „Prawda" nennt diese Saboteure „vielgewandte, mit guter Schulung ausgerüstete Kula.en", Vertreter der rechtsoppcs.t onellen Strömungen. Die vorgeschriebene Getreideablieferung an die Staatsorgane sei mancherorts von Leuten sabotiert worden, die „ein Parteibuch in der Tasche führten". Ein solcher Feind sei gefährlicher als ein offener Gegenrevolutionär und müsse mit der ganzen Strenge der revolutionären Gesetze bestraft werden. Hamburg mit dem Maybach-,^jeppelin"°Wagen HH 1112 des Margarinevertreters Hinrich Voß aus Hamburg unternommen hatte, verlor Cölln in der Kurve beim „Waldhaus" die Gewalt über den Wagen. Der Wagen fuhr mit großer Geschwindigkeit gegen einen Baurn und wurde vollkommen zertrümmert. Die Insassen wurden herausge- schleudert. Drei von ihnen, ein Kellner und zwei junge Perlebergerinnen, wurden getötet. Der Chauffeur und ein anderer Mitfahrer wurden in schwerveletztem Zustande nach dem Wittenberger Krankenhaus gebracht. Autounglück bei Cochem. — Ein Toter, drei Verletzte. Ein Auto mit 15 Nationalsozialisten, die zu einer Koblenzer Versammlung wollten, stieß etwa 10 Kilo- meter hinter Coch.m an der Mosel gegen den Pfeiler einer Eisenbahnunterführung. Der 50 Jahre alte Nat.onalsozialist Zetter aus Nennig an der Obermosel, Vater von 10 Kindern, war sofort tot; ein Insasse wurde schwer zwei wurden leicht verletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht fest- gestellt. Drei Mörder zum Tode verurteilt. Dor dem Torgauer Schwurgericht wurden der 21iährigs Schmiedegeselle Willi Bernth und der 2chahr:ge Fabrikarbeiter P i e tz s ch k e wegen Mordes z u m T o b e und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, ferner die 55jährige Witwe Emma Thieme wegen Anstiftung zum Morde ebenfalls zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Die Witwe Thieme, die in Seegrehna (Kreis Torgau) wohnt, ist Mutter von fünf Kindern. Diese waren verwildert und verkommen. Der 29jährige Sohn Otto führte zusammen mit Bernth und Pietzschke zahl^icht Diebstähle aus. Da es in der Fami- Iie öfters zu Streitigkeiten kam und besonders zwischen der Mutter und dem Otto Thieme ein äußerst gespanntes Verhältnis bestand, hatte die Mutter sich wiederholt dahin geäußert, ihr Sohn Otto müsse „um die Ecke gebracht werden: nach ihm krähe nachher kein Hahn mehr." Sie versprach dem »Laß deinen Vater in Ruhe, Theo! Sr hat wirklich ganz recht. Und es wäre besser gewesen, mein Vater hätte es so gemacht wie der deine, aeweten svr OTmMrÄ* k;’h» I Dann stünde ich heute nicht so da. Wenn er mich a xtdror » 'S-!? Ängstens hätte Landwirtschaft studieren lassem Unb "> Lugust Aber ba8 wollte er absolut Nicht b^ew Ich leben, im, ,r nut ott.bern f.,«3 Krmte mir immer einen OkrtoaUer toftei er ?>err Dottor. ein Herr wünscht Sie L sich auch nicht mit dem ÄrirnskrarnS ubze- Schmiedegesellen Bernth und dem Fabrikarbeiter Pietzschke Geld für die Ermordung ihres Sohnes. Beide erklärten sich aus Furcht vor der Aufdeckung der gemeinschaftlich begangenen Diebstähle zu dem Verbrechen bereit. Am 8. Juni d. I. war vor der Strafkammer in Torgau ein Gerichtstermm angesetzt. Otto Thieme hatte gedroht, alle Diebstähle vor Gericht aufzudecken: um dies zu verhindeln, wurde er von den beiden Komplizen kurz vor dem Gerichtstermin aus dem Hinterhalt erschossen. Raubüberfall auf einen Berliner Arzt. Rach Meldungen Berliner Blätter wurde der Berliner Arzt Dr. Leo Hirsch von Verbrechern durch Telephonanruf zu einer angeblich verunglückten Frau in eine Laubenkolonie in Lichten- Berg hinausgelockt, dort auf eimamem Gelände überfallen und schwerverletzt. Die Banditen, die es auf den Raub seines Autos abgesehen hatten, wurden im letzten Augenblick durch Laubenkolonisten verscheucht und entkamen in der Dunkelheit. Die Kriminalpolizei konnte kurz darauf zwei der mutmaßlichen Täter festnehmen und ins Polizeigefängnis einliefern. Der Hebetfallene, der eine schwere Gehirnerschütterung, klaffende Kopfwunden und eine bedenk- I:d)e Verletzung an einem Auge davon getragen pat, wurde zunächst ins Kran.enhaus gebracht, konnte aber von da in seine Wohnung r bergesührt werden. Er wird mehrere Wochen das Bett hüten muifen. * Dor den Augen der Muller tödlich überfahren. Die zehnjährige Schülerin Elli Landler in Wiesbaden, die mit Zeitungsaustragen beschäftigt toar, wurde baä Opfer eines Derkehrsunfalls. Das Kind, das zu seiner Mutter auf die andere Straßenseite wollte, wurde von der Mutter auf cer- orum.ft a>:... x ax , I uünftig, wenn er fein Geld nicht kn Löbbau hin- cSS®S4.UÜ L SS Ä er schtießUch^Aer^^ ir9enö ettoad mu&te die ginge so mit draus. Unter dreihunderttausend Vater de^ immer mit seinem recht? Vielleicht, daß er doch mehr versteht als ^teb^er ge^r^xftoar ” men' -ch Aber sag mal. Gust, dein Vater scheint sehr in Vws 2e5CLan ^rbei-iehen. nützt nichts, ihnen Vorwürfe zu machen. Damit Bobbau nicht mehr so gut ging wird auch Nichts an den traurigen Tatsachen ’ CrrLUH Er erst nach dem Tode des geändert. Es handelt sich nur darum, ob und wie Vaters Damals schon wußte er, daß seine Eltern «b aus dem Unglück herauskommen kann, weit über ihre Verhältnisse gelebt hatten. Aber ’ 1 wie schlecht es wirklich o^.^obbau bestellt war; niemand hatte ihm die 0evlf.net — zu einer Zeit, wo er vielleicht Möglichkeit gehabt hatte, einigermaßen Ordnung in die Zustande zu bringen. "lt sah er klar. Jetzt erst laS er die Aufzeichnungen, erfuhr er, wie mf$toenberifuäd& immer weiter | Der Anmeldung des Mädchens folgte der De- junidging mit Lobbau. Wenn er m den Ferien I such auf dem Fuße nach Haufe kam, sah er wohl, daß eines der „Gust..." kostbaren Zimmer nach dem anderen verschwun- I „Theo, du?" - tt>ar" । August Richter toar aufgesprungen und umarmte staunend den Freund. „Jawohl, mein Junge, ich selbst in eigener Person. Hoffentlich freust du dich, Gust, daß ich da bin?" Die Vorderfront des Schlosses sah auf einen immdenwll gepflegten Rasen, durch den sich ein schnurgerader Weg bis zu dem großen Portal ^nzvg. Eine altersgraue, dicke Mauer umgab Schloß und Rittergut, die beide durch eine mäch- k^-^ostanienallee miteinander verbunden waren orüber wurde jeder Mensch gesiebt, der das große Tor der Schlohmauer passierte; kein Fremder hatte es wagen dürfen, die Kastanienallee unerlaubt zu durchschreiten. Selbst noch zu Lebzeiten des vor zwei Jahren verstorbenen Amtsrats Richter war es dem Gutspersonal streng verbog, den Herrschaftsweg durch die Allee und den Park zu benutzen. Jetzt hatte sich daS gründlich geändert. Landarbeiter. Knechte und Mägde schlüpften durch das Portal, um sich den Weg abzukürzen; Bauernfrauen wanderten breit und behäbig daher, um sich ihre Milch zu holen. Tagelöhner karrten ihre Schubwagen über den breiten Platz vor dem Schloß, und sie blieben mitten auf dem Kiesweg stehen, um sich auszuruhen. Rtemand kümmerte sich um diese Vorgänge Der gegenwärtige Besitzer des Schlohgutes, der lunge Doktor August Richter, war ja nicht hier; er ging in Heidelberg feinen Studien nach und kümmerte sich nicht um feinen Besitz. Er überließ alles seinem Verwalter und ließ ihn schalten und walten, ohne danach zu fragen, ob der in feine eigene Tasche wirtschaftete und Löbbau immer weiter herunter brachte. Es war August Richter ziemlich gleichgültig, tme es auf Löbbau ausschaute. Die Hauptsache w^r, bah es so viel Geld abwarf, daß er sein fröhliches Heidelberger Leben ungestört fortfetzen konnte. Es herrschten böse Zustände auf Löbbau. seit- bem der alte Amtsrat tot toar. Der Verwalter toar früher schon nicht ganz ehrlich gewesen; jetzt handelte er nur noch zu seinem Vorteil, und es war ihm gleichgültig, ob. das Gut vollends in die Binsen ging. Lind seine Frau unterstützte ihn nach Möglich- Jw beschnitt die ohnehin niedrigen Löhne der Arbeiter, wo es irgend ging, um das Geld |ur sich auf die Seite zu bringen. Sie schraubte me Preise für Eier. Butter und die anderen Erzeugnisse in die Höhe, wobei der Verdienst natürlich in ihre Tasche ging. Alles, ging drunter und drüber auf dem Schloh- gut. She Arbeiter und Tagelöhner wechselten ständig; ferner hielt es lange dort aus. „Ob ich mich freue, Theo! Wenn ich auch sonst keinen Grund habe, mich zu freuen.“ »Steht es denn so schlimm, Junge?" „Ganz schlimm steht es, Theo. Ich lebe auf einem Grund und Boden, von dem mir so gut ßbbbiTmtebt $^°£d)8 b^rl^W^" I ^l! UniTtoa« das Schlimmste ist >u herrliche Wochen, die - ich komme mit leeren Händen!" ^--Erungen der beiden Freunde „Das wußte ich schon, Theo. Ich habe es toirf- b°rte. ernste Amtsrat hatte lich nicht anders erwartet." den wilden, draufgängerischen Jungen gern gehabt und über seine luftigen Streiche gelächelt. Freundschaft-zwischen August Richter und T^ovald Fischer toar geblieben, auch bann, als Lchwbald in feine Vaterstadt zurückkehrte, um ?n die väterliche Fabrik einzutteten, und August in Heidelberg studierte. A :i fc'S* teS; $->ni *• «tft '*Ä“ SkS i«w mH' ‘««Ifrähf umt SM Lh^:tnetÄ- J-i^Wraoa *?QuJ gebracht mun9 tbetgcführ übnsahreu. 1 Wandler in SnMligi DerkehrsunsaU auf die andere der Autler aul aufmerksam «. « der anderen rochen von dem »er verletzt. >h. Der 'Uropa. «iNn." ,Dr tz. lch'.Mann-Ailikn- l?n Mr Formen, ldirellor rrblicken. Ute sich den Bart !r ode gemütliche e Werkstätten ar< r der Leitung von wir müssen doch früher. Las Kind rburg eine lanb einen Tank mit ibilprobuttion. der Opel weit in den n und Omnibusse, elektrischem Licht id Flugzeuge und f les, was mit Ma- usammenhängt, ist dieses Jahrzehnts eure. Darauf muh; Berfuchsabteilung i. e fanjt, chauffiert,; eften tonn. Dort Puppenhaus mit na, Äaratz? und T>as wird dann Saison Aber jetzt kommt auch schon eihnachten!" die Führung. Son oieso nicht viel, ich Aber der moderne ein Erlebnis. Und -__—1 is folgte der De« rungen und um- selbst in eigener ch, Gust, daß ich tun ich auch M wen-“ rs»“! d em mir so gut z Schlimmste ist Ich habe es wirt' M nreln A __ es war all« £^5 1 SÄ ‘Ä’Sf** NS.» s foL und # ■äS iS*-** ien kann- d°-7L.. n 'H- -ch. somc> najyr2 fort- ’ * . _ Mt ni^ ’ 5•* e be!s^-eine 5*5*1 ttcht fielt. 0 nun bin td) nur gespannt auf das Interview mit dem vsterhäschen. $)• o. M. Oberhejfifche Gesellschaft für Natur- unö Heilkunde. 3n der Sitzung der Oberhrssifchen Gesellschaft für QZatui- und Heilkunde am Samstag sprach Dozent Dr.Gicklhorn aus Prag über „Bio- elektro st atik und Bitalfärbun g“. Der Redner berichtete über neuartige Methoden der Untersuchung am lebenden Organismus, deren Ergebnisse und Deutung seit mehreren Jahren die Aufmerlsarnleit der biologischen Wissenschaft auf sich ziehen. Dabei handelt es sich zunächst um di« Erscheinung (die als solche bereits länger bekannt ist), dah in Farblösungen bestimmter Zusammensetzung bestimmte Bestandteile lebender Ticre oder Pflanzen Farbe annehmen, während der übrige Körper farblos bleibt selektive Vita lfärbu n g"). Die Prager wissenschaftlich: Schule, deren Mitglied Gicklhorn ist, hat den hier vorliegenden Bereich von Fragen (als dn wissenschaftliches Grein geb et) in Form einer Arbeitsgemeinschaft in Angriff genommen, an der neben den Biologen auch Physiker und Chemiker beteiligt s nd. Unter gegenseitiger Kontrolle der verschiebe. en Fachvertreker wurden die Beziehungen untersucht, die zwischen der vitalen Färbbarkeit und der „eigenelektrischen Struktur" der Organismen, d. h. der Verteilung elcktris.er Ladungen auf ihrem Körper, bestehen. Der Redner s^ildertr die subtilen Mekhoken mitrretektr.s er Älessu gen an lebenden Organen, Zellen und Zellbestandteilen und begründete an Beispielen (Atmungs- und Ausscheidungsorganen verschiedener Tiere) die Hypothese, dah die elektrostatische Charakteristik (die durch Potentialmessungen erhalten wird) und die vitale Färbbarkeit (die £>it prächtige und klare Bilder ergibt, wie zahlreiche Diapositive bewiesen), in ihrem jeweiligen Verhalten als ,Ccho einer bestimmten Funktion des lebenden Organismus" aufzufassen seien. Diese Deutung der Befunde führt zu stellenweise erstaunlich vertieften Einblicken in Geschehnisse am Lebewesen, allerdings gelegentlich auch zu Widersprüchen gegenüber bisher vorliegenden Auffassungen. Die zahlreich erschienenen Zuhörer folgten mit Aufmerksamkeit der ungewöhnlich eindringlichen Darstellung, und eine rege Diskussion erwies das besondere Interesse von Biologen und Medizinern verschiedener Fachgebiete an dem gewiesenen Reuland. A. Bornotizen. — Tageskalender für Montag. Stadttheater, 20 bis 22.30 Uhr. „Die Toni aus Wien". — Coethe'-Bund und Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, 20 Uhr, Neue Aula, Lichtbildervortrag über „2000 Kilometer auf dem Pangtsekiang". — Frei- willige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz, 20 Uhr, Sonnenstraße 2, Beginn des Ausbildungskurses in der ersten Hilfeleistung bei Unglücksfällen. — Freiwillige Gailsche Feuerwehr, 20.30 Uhr, bei Kamerad Arnold Monatsversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Drei von der Kavallerie". • Der Silberne Sonntag brachte unserer Stadt gestern wieder sehr starken Besuch von auswärts. Die Eisenbahnzüge aus allen Richtungen waren vollbesetzt und wurden mit mehr Wagen gefahren, als sonst üblich. Der Zustrom der Besucher setzte schon mit den Mittagszügen ein und hie.t auch am frühen Nachmittag unvermindert an. Daneben tarnen weitere Besuchermassen aus den Orten der näheren Umgebung zu Fuß oder mit den Krastomnibusjen der Reichspost. Das trockene, schöne Winterwetter begünft.gte den Zustrom in hohem Maße. In den Straßen des Gefchäftsoiertels war wieder Hochbetrieb. Diesmal war der Käuferverkehr in den Geschäften noch erheblich stärker, als am Kupfernen Sonntag. Mit den Abcndzügen sah man nach allen Richtungen hin viele Besucher unserer Stadt reich beladen mit Paketen heimwärts fahren. Ziemlich beladen machten sich andere $u Fuß auf den Heimweg. Neben den Warengeschäften hatten erfreulicherweise auch zahlreiche Gaststätten guten Zuspruch. Als Gesamtheit gewertet darf man wohl sagen, dah der Silberne Sonntag für unsere Geschäftswelt befriedigend ausgefallen ist. ** D i e Militärkonzerte zur Förderung der Verkehrswerbung und zur Unterstützung des Gießener Winternothilfswerks, die von unserer Gießener Militärkapelle unter Leitung von Ober- musikmeister Krautze am morgigen Dienstag von 17 Uhr ab auf dem Lindenplatz und von 17.45 Uhr ab Ecke Plockstratze-Johannesstraße veranstaltet werden, seien noch einmal der allgemeinen Beachtung empfohlen. Die Kapelle und ihr Leiter stellen sich in dankenswerter Weise uneigennützig in den Dienst der gemeinnützigen Aufgaben. ** Verbilligte S t r a ße n b a h n fa h r t e n Wieseck — Gießen und zurück. In einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil wird von der Leitung der Straßenbahn darauf aufmerksam gemacht, daß die Fünferkarte bzw. das Fahrscheinheft zum Preise von 65 Pf. m t sofortiger Wirkung auch für die Strecke Gießen Marktplatz — Wieseck und zurück Gültigkeit hat. •• Im Winterzug nach Stubai - und Innsbruck-Tal. Die Reichsbahndirektion Mainz hat gemeinsam mit dem Spessartbund Aschaffenburg und der Darmstädter Deisever- «inigung in der Zeit vom 25. Dezember 1932 bis 2. Januar 1933 einen verbilligten Wintersportzug vorbereitet. Durch die überaus günstigen Preise wird vielen Wintersportfreunden Gelegenheit geboten, die Weihnachtstag« sorgenfrei bei mchedingter Schneesicherheit in der Landeshauptstadt Innsbruck (Tirol) oder an der Eingangspforte des Stubai-Tals in Mutters zu verleben. Der Spessartbund Aschaffenburg und di« Darmstädter Reisevereinigung haben «ine genügend« Anzahl guter Quartiere sichergesteLlt, so daß in dem gesamten Pauschalpreis auch die volle Verpflegung enthalten ist. Die Ski-Schule Innsbruck wird die Ski-Anfänger und Fortgeschritten« die weiß« Kunst lehren. Der Zug fährt am 25. Dezember abends gegen 20 Uhr in Wiesbaden ab, führt über Mainz, Darmstadt, Dieburg, Aschaffenburg, Gemünden und nimmt gegen 24 Ahr in Würzburg die leh^n Fahrtteilnehmer auf. Außer einem Ski-Pac wage t wird noch ein Derpflegungswagen mitgefu.,... Sämtliche Sportgeräte, wie Skier und Rodelschlitten, werden kostenlos transportiert. Besonders günstige Gelegenheit ist für die Jugendlichen gegeben, da eine ständige Auflicht während der Fahrt so- wie in Mutters durch die Ski-Schule Rammers- dorfer beigegeben ist. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtl'ch. ** „Da s Erwachen der Seele." Am Samstagnachmittag • und am Sonntagvormittag fanden im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, Kullur- fUmoorstellungen besonderer Art statt. Es wurde em psychologischer Großsilm gezeigt, der erste ferner Art, dessen Gegenstand sich grundsätzlich von dcrn unterschied, was man im allgemeinen in einem Kulturfilm zu sehen gewohnt ist. Es handelte sich um die Entwicklung des Kindes. Der Bildstreifen fordert« vom Zuschauer viel Aufmerksamkeit und ebensoviel Beobachtungsoermögen. Der Film machte es sich dabei gar n cht zur Ausgabe, lehren zu wollen, er wollte vielmehr nur zeigen, wie sich eine Entwicklung oollz.eht, die sonst selten so genau beobachtet wird. Daß besonders Müttern Anregungen gegeben wurden, Rücksichten zu nehmen auf eine natürliche Entwicklung, war der tiefere Sinn des Filmes. Biele Bilder waren zusammen getragen, in sorgfältigster wissenschaftlicher Arbeit, gezeigt aus dem natürl.chen Milieu des Kindes tm Elternhaus, zusammen getragen aus Mütterheimen, Frauen- klmiken, Säuglingsheimen, geordnet und vor Augen geführt in einer klar zusammenhängenden Folge, 3 daß das Werden eines Kindes vom hilflosen, sich einer selbst unbewußten Säugling bis zum sclb- tänbig denkenden Menschen, zum bewußt handeln- )en Menschenkind erkenntlich wurde. Man sah das Kind im Alter von wenigen Tagen unbewußt und ohne äußere Veranlassung lächeln, ein Lächeln, das aus Weltenferne und aus Generationen zu kommen chien; erste 21 eufeerungen der Bewegung auf Sinnesreize, eines Instinktes der Selbsterhaltung (Saug- Instinkt), elfte Andeutungen eines Willens; Spuren, Reflexbewegungen, und erste Andeutungen einer Verbindung zw.schen Sinnesreizen und beginnender geistiger Tätigkeit. So beobachtete man die Entwicklung des Kindes in den ersten Wochen, Monaten und im elften Jahre feines Lebens, eine Entwicklung, die sich mit Riesenschritten vollzieht und in den weiteren Lebensjahren n.cht wieder das gleiche Ausmaß erreicht. In zwei weiteren Akten folgte man dcrn Kind im Bemühen um einen zweckdien- lichen Gebrauch feiner Glieder (Kriechen, Stehen, Gehen), sah es beim Essen, im Verhältnis zur Mutter. bei erstem Spiel, um es in allem in eine Lebensgemeinschaft hineinwachsen zu sehen, in der es ich später bewegen soll. Mit einem entzückenden moralischen Konflikt (auch dem ersten) schließt die Bildfolge ab und bautet eine Etappe, von der ab das Kind zum mittätigen Glied in der Familie wird. Der Film soll, wie man hört, fortgeführt werden und die Entwicklung des Menschen bis zum achtzehnten Lebensjahr erfassen. Man kann nur München, daß auch die folgenden Teile hier zu sehen ein werden. Bedauerlich bleibt nur, daß diesem Werke nicht di« Beachtung zuteil wurde, die ihm auf Grund seiner hohen wissenschaftlichen und allgemein-menschlichen Bedeutung zukommt. *• Vereinigung ehemaliger 116er- Landwehrleute. Die Bereinigung der ehemaligen 116er Landwehr beging bei Kamerad K e i l im Cafe Krämer ihr diesjähriges Winterfest. Entgegen der seitherigen Gepflogenheit hatte man lediglich eine schlichte Zusammenkunft veranstaltet. Der Vorsitzende, Kamerad Wilhelm D o p s (Gießen) begrüßte die Teilnehmer und gedachte der Gefallenen des Regiments im Weltkrieg. Er gab einen Rückblick über die Teilnahme des Regiments am großen Vöikerringen, streifte die Marneschlacht, die Kämpfe in der Champagne, die Stellungslämpfe in den Argonnen und feierte die Kameradschaft. Beim Gesang alter Soldatenlieder und dem Austausch gemeinsamer Erinnerungen nahm die Feier einen schönen Verlauf. * Weihnachtsfeier des Sturmes 12/116 der 6 QL Der Saal int Cafe Leib war gestern abend bis auf den letzten Platz besetzt, als die Kapelle Äiebergall mit schneidiger Musik di« Weihnachtsfeier des Sturmes 12 der Standart« 116 der Gießener SA. einleitet«. Einem Prolog (gesprochen von Scharführer Kirchner) folgt« d«r Einmarsch des SA.-Sturmes 12. Eine kurze Begrüßungsansprache des Sturmführers Höbe! hieß di« zahlreichen Teilnehmer willkommen. Ein« längere Ansprache hielt der Kreis- adjutant H a n ß. Der Redner sprach von der Bedeutung des Weihnachtsfestes, von Weihnachten als einem Fest der Erinnerung an die Kindheit, und einem Feste der Freude. Das Weihnachtsfest knüpf« an altg«rmanische Sitte an, erinnere an den Tag der Wintersonnenwende, der für di« Germanen in ihren unwirtlichen Gebieten als ein Tag der Freude und der Wiederkehr des höheren Sonnenstandes galt und entsprechend gefeiert wurde. Wintersonnenwende sei der Tag des siegreichen Kampfes des Lichls gegen di« Finsternis gewesen. Der Weihnachtsbaum sei ein Symbol des aufgehenden Lichts. So wie der Tag den Vorfahren ein Tag der Hoffnung gewesen sei, so sei er es auch heut« den Gegenwärtigen, di« hoffen, dah die Macht der Finsternis bald gebrochen werd«. Das hoffe man im unbedingten Derttauen auf den Führer, dessen man gedenke mit dem Gelöbnis unwandelbarer Treu«. Mit einem dreifachen „Heil" auf Adolf Hitler beschloß der Redner sein« beifällig aufgenommene Ansprache. Fräulein Rau sang, begleitet von Frau Elfriede Fischer, einige schöne deutsche Lieder und fand dankbare Zuhörer. Der Abend brachte in seinem weiteren Verlauf ein unterhaltsames Programm. Durch Mitglieder des veranstaltenden Sturmes wurden verschiedene „Lebende Bilder" („Kriegers Abschied", „Am Lagerfeuer/', „Verwundet", „Heimkehr") gezeigt, die ebenfalls lebhaften Beifall fanden. Ein lustiges Theaterstück führte in die Militärzeit vor drm Kriege zurück und gab Gelegenheit zu herzlichem Lachen. Einige Gesangsvorttäge unterhielten ebenfalls ausgezeichnet. Zum Schluß des offiziellen Programms marschierte der Sturm 12 zur Bescherung auf, und d^r Rikolaus händigte unter humorvollen Worten, aber auch unter häufiger Anwendung seines Stockes jedem einzelnen ein Geschenkpaketchen aus. Die Veranstaltung nahm einen wohlgelungenen Verlauf. tticttcrvurmiemtie Das kräftige Hochdruckgebiet, das sich von Skandinavien südöstlich bis nach den Balkanländern erstreckt, führt uns weiterhin kontinentale Lust zu, unter deren Einwirkung der stark« Frost zunächst anhält. D.e Temperaturen kommen in der nächsten Nacht noch 6 bis 8 Grad unter Null zu liegen. Da sich aber im Westen die Störungstätigkeit weiter ausbildet und mildere Luft dadurch vorgeschoben wird, — das täglich über Darmstadt auftteigende Wetterflugzeug registrierte in 1300 Meter Höhe bereits 7 Grad über Null — ist dann, mit aufkommender Bewölkung und einem Rückgang des Frostes zu rechnen. Es besteht die Möglichkeit, daß bis Wochenmitte sich auch Niederschläge einstellen, die in Form von Schnee auftreten. Aussichten für Dienstag: Roch starker Frost und vielfach aufklarend, vorübergehend auch leicht bewölkt, troefen. Lufttemperaturen. Am 11. Dezember: mittags minus 1,7 Grad, abends minus 6,3 Grad. Am 12. Dezember: morgens 7,7 Grad; Maximum minus 1,6 Grad; nächtliches Minimum 8,0 Grad Celsius; Sonnenscheindauer 6% Stunden. Oberhessen. Dekan Waldmann-Fockenberg f. * Rockenberg, 12. Dez. Am Freitag verstarb hier der katholische Pfarrer, Geistliche Rat und Dekan Georg Waldmann im Aller von 79 Jahren. Der Verstorbene, aus Seligenstadt a. M. gebürtig, wurde als Mainzer Diakon im Dom zu Speyer zum Priester geweiht. Er wirkte später in Niederraden, in den bayerischen Orten Alzenau, Birkenfeld und Hsinrichstal und lange Zeit auch in der Diözese Würzburg. Ferner war er als Kaplan in Gonsenheim, Viernheim und Gaubickelheim tätig. Er amtierte noch in Osthofen bei Worms und in Groß-Steinheim. Ser.t dem Jahre 1900 wirkte er als nimmermüder Seelsorger in Rockenberg und hat sich in dieser langen Zeit als Erzieher der Jugend, als geistlicher Führer der katholischen Einwohnerschaft, wie auch als ©efängnlsfeelforger sehr verdient gemacht. Im Jahre 1923 ernannte ihn der Bischof zum Geistlichen Rat. Im Jahre 1927 konnte er fein goldenes Priefterjubiläum feiern. Deutsch Britische Gesellschaft in Bad-Nauheim. WSR. D a d - R a u h e i m, 11. Dez. In Wiesbaden wurde vor kurzem, wie damals berichtet, die Deutsch-Brit.sche Gesellschaft (Anglo-German- Club) gegründet, eine freie Vereinigung von Korporationen, Einzelpersonen und amtlichen Stellen, die den Zweck verfolgt, durch Verkehr und Gedankenaustausch das Verhältnis zwischen Deutschland und England enger zu gestalten. In einer Besprechung, die dieser Tage unter dem Vorsitz von Professor G r o e d e l her stattsand, kam man zu der Lieberzeugung, daß die Gründung einer Ortsgruppe dieser Gesellschaft auch im Interesse unseres Kurortes liege, und man vollzog die Gründung einer Ortsgruppe. Die Führung der Geschäfte bis zur endgältigen Konstituierung der Ortsgruppe übernahm Bürgermeister Dr. Ahl. Landkreis Gießen. Wieseck, 12. Dez. Am Samstagabend fand bei Gastwirt Rich. Weller di« Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Konsumvereins«. G. m. b. H. statt. Geschäftsführer Hildebrandt erstattete den Geschäftsbericht, aus dem zu entnehmen war, daß auch beim Konsumverein die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorübergegangen ist. Die älmsatzzahlen olei- ben hinter denen im gleichen Zeitraum von 1931 zurück. Der allgemeine Preisrückgang von zirka 15 Prozent und die Arbeitslosigkeit der Mitglie- derr wirkten sich hier aus. Die steuerlichen Lasten sind stärker geworden und betragen vom 1. Januar bis 1. Oktober zirka 5030 Mk. Das ausscheidend« Vorstandsmitglied Heinrich Benner wurde wiedergewählt. In den Aufsichtsrat wurden gewählt: Wilhelm Erb, Heinrich Hofmann, Wilhelm H o s, Karl Balser auf 3 Jahre und Otto Jung auf 2 Jahre. • Alten-Duseck, 12. Dez. Am gestrigen Sonntagabend hielt unser Frauenchor im Röhlschen Saal seinen Familienabend ab. Zwei Theaterstücke tourten von Mädchen gut gespielt und einige Zwiegespräche vorgetragen. Eine ganze Reihe von Liedern kam unter Leitung des Dirigenten, Chormeister R i c o I a i von Großen- Duseck, zu Gehör und legte Zeugnis ab von den schönen Leistungen des Vereins. Was dargeboten wurde, war sehr gut, und der den Sängern und Spielern gespendete Beifall war ein Zeichen für die freundliche Aufnahme, die das gesungene und gesprochene Wort bei den Zuhörern gefunden hat. :/: Beuern, 11. Dez. Di« Reihe der Vortragsabend« des Volksbildungsverein s in diesem Winterhalbjahr wurde am Samstag mit einem Vortrag des Dolksschriftstellers Heinrich R a u m a n n eröffnet. Der Redner sprach über „Ratur und Technik im Lichte der Ewigkeit" und stellt« den zahlreich erschienenen Zuhörern die dem Menschen gezogenen Grenzen in Ratur und Technck deutlich vor Augen. Preuöen. Guter Zang der Marburger Polizei. Marburg, 10. Dez. (WSN.) In der vergangenen Nacht wurden von der hiesigen Polizei drei Einbrecher fe ft genommen, die einen an der GisseIberger Straße stehenden Personenwagen erbrochen und daraus einen Damen« Lederkoffer mit Kleiderstoffen, eine schwarze Lack- lcdertasche, sowie einen größeren Posten Zigarren und Zigaretten gestohlen haben. Die sofort in der Wohnung des einen hier wohnhaften Einbrechers vorgenommene Haussuchung führte zur Besch.ag- nähme einer Anzahl Goldmünzen, Silbergeld, alter Münzen, Schmucksachen, eines Photoapparats, eines Automagneten, Jagdgewehren, sechs Pistolen mit Munition und einer Anzahl Sammlergegenftänbe. Man nimmt an, daß es sich hier um ein Diebeslager handelt. Raubüberfall bei Biedenkopf. * Biedenkopf, 11. Dez. Wie der „Hkßter- länder Anzeiger" meldet, wurde gestern vormittag der 22 Jahre alle Vorarbeiter im freiwilligen Arbeitsdienst, B. Reif, von hier von seinem A r - beitskollegen Karl Ruppert von hier, der ebenfalls als Vorarbeiter beim freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigt ist, auf dem gemeinsamen Wege nach der Arbeitsstelle in räuberischer Absicht überfallen. Ruppert versuchte, Reif die Lohnsumme für die Mitglieder der Arbeitsdienstkolonne zu rauben und verletzte bei dem Kampf« den UeberfaUenen durch Messerstiche am Hals und Kops so schwer, daß Reif, der sich blutüberströmt noch bis zu seiner Kolonne schleppen konnte, nach Marburg in die Klinik gebracht werden mußte. Ruppert flüchtet« nach der Tat, kehrte aber später zu seiner Arbeits- kolonn« zurück, wo er ebenfalls mit Stich Verletzungen ankam. Ob er sich di« Wunden selbst beigebracht hat, steht nach nicht fest. Er mußte ebenfalls der Klinik in Marburg zugeführt werden. Raubüberfall in ffranifuri. Frankfurt a. M., 11. Dez. (WSN.) Heute kurz vor 22 Uhr wurde auf den Kaufmann Julius Bierbaum ein Raubüberfall verübt. Als er sich mit feiner Ehefrau im Vorgarten feiner im Hause Krögerstraße 1 gelegenen Wohnung befand, traten ihm plötzlich zwei maskierte Männer mit vorgehaltenen Pi st ölen entgegen, entrissen ihm, eh« er sich zur Wehr setzen konnte, seine Aktentasche, die die Tageseinnahme der von ihm verwalteten Kinos in Höhe von etwa 800 Mark enthielt und flüchteten eiligst. Die von der Polizei sofort eingeleiteten Ermittelungen haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Seköns weiße Zähne erhallen Sie bei täglichem Gebrauch von Chlorodont, der Zahiwaste von höchster Qualität. Sparsam im Verbrauch. Tube 80Ps. und 80Pf. Verlangen Sie nur Chlorodont und weisen Sie jeden Ersatz dafür zurück. Än Sie einmal nach München dann wär’s doch recht interessant für Sie, bei der Gelegenheit die <$äbrik> in der Sli ngans erstrasse 130 zu besuchen, aus der monatlich so an die 165 C/Hillionen O B ERST-Zigaretten in die Welt gehen.Wir glauben, Sie würden dort im Geburtshaus der OBERST den Eindruck gewinnen; OBERST ist nicht von schlechten Eltern. OBER die 3/3 Pfg-Zigarette, bei der nach teurerJlarl^en Jlrt sich Jiilde mit A ROMA paart. V. I (5escn ff>'- acfot<»,. 'Et E^ l=®g iiU Nun weiß ,Er“, was er seiner Frau schenken soll. Diese Anregungen gab ihm der Weihnachtsmann: Den praktischen seit über 60 Jahren bewährten Umbach Dampftopf, Backhaube Küchenwunder, Dampfhaube Columbus, Aluminium Turmkocher. Und wenn’s Ihnen noch nicht genügen sollte, so finden Sie noch andere sehr schöne Geschenke bei J.B.Häuser-Gießen Am Oewalosgarten — Rut 214j u. 2146 ._____________85 <3 A Wirtschaft. Berlin zuversichtlich. Berlin, 12. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die Börse stand heute unter dein Eindruck der gestern in Genf in einem für Deutschland durchaus befriedigenden Sinne erfolgten Einigung über die deutsche Gleichberechtigung. Dieser außenpolitische Erfolg der Regierung Schleicher wirkte sich um so stärker aus, als die freiwillige Vertagung des Reichstags schon ein beachtlicher Fortschritt in den Bemühuntzen um eine innerpolitische Beruhigung gewesen ist, so daß der neue Kanzler während der kurzen Zeit seiner Regierung bereits zwei wichtige Probleme der Lösung nähergebracht hat. Die Spekulation zeigte sich recht zu versichtlich und bekundete einige Unternehmungslust, der sich das Publikum, welches wohl von den Banken über die Tendenzentwicklung informiert worden war, später mit Käufen in Spezialwerten anschloß. Man bemerkte zu Beginn des Verkehrs nahezu ausschließlich Besserungen, die bei bevorzugten Werten bis zu 2 v. H. betrugen. Ganz vereinzelt waren kleine Verluste bis zu 1 v. Sy festzustellen. Besonders fest tendierten Siemens, die 3,75 v. H. höher eröffneten. Im Verlaufe sprach man davon, daß sich die Aussichten für eine Geschäftsbelebung in Jnlande sowie für eine Besserung der Exportlage durch die politische Entwicklung und durch die kräftige Erholung des Pfundes gebessert haben. Daraufhin vermochten sich weitere Besserungen bis zu 1 v. Sy, bei Siemens sogar bis zu 1,5 o. H., durchzusetzen. Gegen 13 Uhr erfolgten einige Realisationen so daß sich gegen die Höchstkurse Abbröckelungen bis zu 0,5 v. H. ergaben. Von Renten lagen Deutsche Anleihen freundlicher. Altbesitz gewannen bis zu 0,5 o. H. Reichsschuldbuchforderungen, in denen weiterhin Stillhaltegelder zur Anlage zu kommen scheinen, besserten sich bis zu 0,5 v. Sy, Reichsbahnvorzugsaktien zogen sogar um 0,75 o. Sy an. Jndustrieobligationen lagen bis zu 0,75 o. Sy, Vereinigte Stahlbonds sogar 2 v. Sy gesteigert. Auch Pfandbriefe waren bei nicht sehr lebhaftem Geschäft freundlicher. Ausländer lagen ruhig. Bosnier gewannen insgesamt 1 o. Sy, während Lissaboner Stadtanleihe 1,15 d. Sy verloren. Am Geldmarkt war die Stiuation heute etwas steifer als am Samstag, was im Zusammenhang mit den Steuerzahlungen vom 10. d. M. steht, da heute erst die Schecks fällig werden. Der Satz zog auf 4,40 bzw. 4,25 v. Sy an der unteren Grenze an. Privatdiskonten waren weiter eher angeboten, die Nachfrage war nur gering. Reichswechsel per 10. März und Reichschatzanweisungen per 18. April blieben fast geschäftslos. Frankfurt lebhaft und fest. Frankfurt, 12. Dez. (WTB. Drahtmeldung.) Die Börse stand zu Beginn der neuen Woche vollkommen unter dem Eindruck der überraschenden Einigung in Genf in der Frage der Gleichberechtigung. Da auch bezüglich der innerpolitischen Lage eine merkliche Beruhigung eingetreten ist, war man für eine Weiterentwicklung der gesamten politischen Lage recht zuversichtlich gestimmt. Das anhaltende Interesse des Publikums, besonders am Pfandbriefmarkt, blieb auf die Kulisie nicht ohne Einfluß, die ihrerseits zu Käufen und Deckungen schritt, so daß bei sehr fester Tendenz lebhafte Umsatz tätigkeit zu verzeichnen war. Im Durchschnitt betrugen die Kursbesserungen von 0,50 bis 1 v. Sy Darüber hinaus lagen eine ganze Anzahl von Papieren von 2 bis 3 v. Sy fester. Stark erhöht lagen vor allem am Elektromarkt Siemens mit plus 3,75 d. Sy, Schuckert mit plus 2,75 d.Sy und Elektrische Licht und Kraft mit plus 2,65 v. Sy Die übrigen ElektrLitatsaktien verzeichneten Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. Sy Sehr lebhaft war das Geschäft in Chemiewerken für IG. und Scheide- anftalt. Letztere erschienen zunächst mit Plus-Plus- Zeichen und kamen sd)ließlich 2,5 v. Sy höher zur Notiz. IG. gewannen erst 1 o. Sy und später erneut 0,75 v. Sy Deutsche Erdöl lagen etwa 2 und Rüt- gerswerke und Metallgesellschaft bis zu 1 d. Sy fester. Ziemlich lebhaft lagen auch Montanwerte, von denen. Buderus, Mansfelder und Rheinstahl bis zu 1,75 d. Sy gewannen und die übrigen Werte Besserungen von 0,50 bis 1 d. Sy erfuhren^ Salzdetfurth und Westeregeln waren 1 bzw. 1,65 v. Sy fester. Kurserhöhungen bis zu 1 v. H. hatten ferner Aku, Bemberg, Reichsbank und Deutsche Linoleum, ferner Reichsbankanteile. Der Schiffahrtsmarkt lag etwas ruhiger, und die Kurse zeigten nur geringe Veränderungen. Nach den ersten Notierungen setzten sich allgemein neue Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. Sy durch. Am Rentenmarkt standen Stahloereinbonds im Mittelpunkt des Interesses. Der Kurs zog von 65,25 auf 67,50 v. Sy an, lag aber später 0,5 o. Sy rückläufig. Von Deutschen Anleihen gewannen Altbesitz 0,5 u.Sy, Neubesitz 0,25 v. Sy Späte Reichsschuldbuchforderungen waren um 0,65 v. Sy befestigt. Im Freiverkehr wurden Goldpfandbriefe meist 0,5 bis 1 v. Sy höher tariert. Kommunalobligationen blieben stark gesucht. Liquidationspfandbriefe waren nur wenig verändert, mit Ausnahme von Rheinische Hypotheken Mannheim, die 1 o. H. gewannen. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 12. Dez. Auftrieb: 1572 Rinder (435 Ochsen, 143 Bullen, 542 Kühe, 423 Färsen), 530 Kälber, 177 Schafe, 4240 Schweine, davon 90 Memelländer. Es notierten: Rinder: Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jünJetzt ist „Er“ froh! gere 26 bis 29 Mark, ältere 23 bis 25, sonstige oollfleischige 20 bis 22; Bullen: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 24 bis 27, sonstige vollfleischige oder ausgemäftete 20 bis 23; Kühe: jüngere voll, fleischige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 25, sonstige vollfleischige oder ausgemäftete 20 bis 22, fleischige 17 bis 19, gering genährte 12 bis 16; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 27 bis 29, vollfleischiqe 24 bis 26, fleischige 20 bis 23; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 35 bis 37, mittlere Mast- und Saugkälber 31 bis 34, geringe Kälber 25 bis 30; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 23 bis 25, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 22; Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 39 bis 42, von etwa 200 bis 240 Pfund 38 bis 41, von etwa 160 bis 200 Pfund 36 bis 40, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 34 bis 38 Mark. — Marktverlauf Rinder schleppend, geringer lleberftanb; Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig, ausoerkauft. Lühka Kolessa die bekannte Pianistin vonWeltruf.konzei tiert am Donnerstag, dem 15 Dezember, 20 Uhr. in der Neuen Aula der Universität zusammen mit ihrer Schwester Christ ja (Cello) im 3. Konzert des Konzertvereins. Eintrittskarten RN. 2. — . 3.— und 4.— bei Ernst Challier.e78oD I Ab beute Montag verkaufe ich im Garten des früheren(5af6Ernst Ludwig, Neuen j B^ue, ein großes Lager von BtlMMM Erst kl. Bäume in jeder Größe, v 0,5-5 m Ferner Blautannen und Weißtannen au niedrigen Preisen. i 07*78 Otto Lotz aus Villluge». In tiefer Trauer: Aliendorf a. d. Lahn, den 12. Dezember 1932. Familie Bechtold Familie Schütte Familie Geib Anna Menges. Die Beerdigung findet Dienstag, den 13. Dezember, nachm. 3 Uhr statt. _____________________________________________________________________ «792D Samstag nachmittag 3% Ubr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Katharine Volk IV, Witwe im Alter von 63 Jahren. Weihnacht Sportzug nach Innsbruck- Mutters vom 25. 12. 1932 bis 2. 1. 1933 Fahrt — Pension — Bergbahnen Klasse B: 88.— RH. Anmeldung: Klasse C: 68.— KM. Hapag-Reisebiiro: Loeb, Seltersweg 89 8785 V iwiwimmiJiiiiiiiiiiiiiiiiim Kaufen Sie auch Ihre Hausschuhe Ortsgruppe Gießen 8790V im Schuh-SpezialgeschaftI Sie haben die Auswahl und kaufen billiger Reichsverband Deutscher Schuhhändler Allerfeinste Mako-Popeline 4 JC gestreift od. Klein-Karo, Mtr. 1.95, la** W 6773 A Salomon Schulstr. 4 Geld sparen! Oberhemden selbst anfertigen I Oberhemden-Stoffe besonders preisgünstig! Zephir kariert oder gemustert.....Meter Hemden-Popeline flotte mod. Streifen .. .Meter 1.25, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Germer sowie für den erbebenden Gesang des Gesangvereins Harmonie und lür die zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Emilie Walther nebst Kindern. Grofien-Linden, den 10. Dezember 1932. 8771V Vereine 5^T.V. Dienstag, 13. Dez. Monats-Versammlung im Augustiner. 87SIV Evang.Arbeitervereio Mittwoch, 14.12.32 um 8 Uhr abends Hörsaal des Botan. Instituts lBrand- vlatz4): Teilnahme an dem von dem Guttempler-Orden veranstalteten Lichtbilder • Vortrag des Herrn Prof. Küster über „Deutsche Gärten^8794D !lllllllllllllll!illllllllllll|||||l Stadttheater Gießen. Dienstag, 13. Dez. 20 gegen 23 Ubr ll.Dienstg.-Abonn. Gewöhnt. Preise Tie endlose Straße Ein fhontitürf in 4 Bildern von Sigmund Gran u. Carl Ernst Hinbe. Illlllllllllllllllllllllllllllllilll Statt besonderer Anzeige. Heute entschlief nach langem schwerem Leiden meine liebe Gattin, unsere liebe Mutter.Tochter,Schwester und Schwägerin Frau Ida Johanna Hidcel geb. Michel im Alter von 49 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Theodor Hickel nnd Kinder. Lieh, den 9. Dezember 1932. Die Beerdigung findet in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. o-aee Bekanntmachung. Betr.: Straßenbahnfahrpreise. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Fünferkarte (bzw. Fahrscheinheftchen) zu 0,65 RM. mit sofortiger Wirkung auch Gülligkeit für die Strecke Gießen—Marktplatz—Wieseck und umgekehrt hat. Gießen, den 12. Dezember 1932. Direktion der Städtischen Straßenbahn. ______________St ölte.________8779D Bullenverkauf. Die Gemeinde Großen-Vuseck verkauft im Submissionsweg einen schlachtreifen Simmentaler Dullen. 8795D Angebote sind bis zum Donnerstag, dem 15. Dezember L 3„ mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo ansd)ließend die Eröffnung erfolgt. Die Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben. Großen-Buseck, den 10. Dezember 1932. Hessische Bürgermeisterei. Gans. Oie Gastwirtschaft Amend in der Weidenhäuser Straße 71 ist vom 1. Januar 1933 an auf Biervacht anderweitig su verbackten. Bierumsatz im Geschäftsjahre 29/30 158 hl. 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I« y.>nb Schafe und £ t±) L as Z LS. 3 a n? °srZ- Se: Z «s EZ-LA^S-- _. =s «> a „S 2 „ o 2 - ■ ZZM ä'ä-S o?2 'L 3 s£ E o Ei. = *C ej ui U.3.A n, ä T> = _ ft?ez = = =e-=. =>e n» §L® *21"^ M e' ” aj o ,r~> H o . ,o öS o£5 9- sö^a ©weg •n 3 ä cn °Ze^ s o ■=* — 53 ft a> -A L2- c »&-S = R o=ES -OS v> J5- 2? = ^5=^ = 2 esS -8t| K 3 <9 to6ss«i" K .e|s s§2S f<®S । «a c - ^Sc?-E- o a = c cn5 ®’S s »2 S = 2 3 2 S e£ c L _2i TELZ oZe o S5 S ? = ä^sS U. C _ <7> e E 19 E <= = >-. 8 “r" ®8 ^•--5 K3 ZZ-LZ g |Wn V5- 5 :E 9>C? to = =e. -eS '2 e^ S Z - m c-t-g — A »-.S K S’g« =”' Iplal 3 2 to=> s o o C .. 2 <5 >- 'S ^e i Kolessa Pianistin ^konzertier, Verstau, dem ;mber- 20 ,euen Aulader ltät ZuMmmen 'er Schwester 'V^Nim | des Konzert- | Eintrittskarten I • d ~ und t- tChallier^M) . — o " 3 JS *a o a> o ft Cx <= 3 Sf§ e= 8(9 g .. ='e •Je _ Qi^GOa «1 E PZ -Z-Z^ =e _ft. - § e r< — 2 O ft ^2 = u ft) e="©s 3 ■"*'s± ft C c»3fcS Qj C <2 -T — rj - 8 !k.2 q 2 Z g « p<9 J*g?^.tf( o c — - 4=-^— c .2’' & -s cn i- *t3 .£ "J. f«öi Zs zsZ-e^°ZZ e^Fw^s ^£2§ 8*19 *33 s •o ZJZ i® 5 "e ~"i - =f ft =<„ft E =- ^=: " ~g « eso 31 § Z Z - se s; ft =Q L-S 3 K s o L^ S§ " 3 L a^ft-e ss ts «g^grjp3^ ■x 2 .ft iS a & 8 osA t) Cft-S a cy p 8 S •P’Ä'2 3 S^f-5 3 8 £=13. r-» -r^ Ee; ■5® = a E 3-°c9 8^8 E _ - E '.?to 8 5 S 3 E W£ E E a 3 G s -Ä <£> 3 3 E 8 E V 8 8 8 3 p V L in 2(9 3 £ a H, 8, r- £"ft g s? 3 E in L.b se ■“ 3 q:3 O 3 Sw® er ■Wg3 3 cd BASS g •a* ff» eg 5 ro 3 3 8 5 5 ra 8 ° 3 8 3 ©S-3 «2 2 E ■a- 2. 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