6’ w.a 49-, 69,— niedereP[einagen 42'3M9,M.15 6ie6en.7,uA Frilcie »t Mittwoch, Donnerst. Hreii. Pa.Lchellfischk, .Ad 3->/ZZPi. nftobcljau, t P'd.21) 32 Vs. Ueelarhc.toolbs ibm'ch.Bratfisch V'jtüue öctince, |6tilbutt.Frlsehe I Fiith-FUelB |W.ßU.50$f. I Bkh. Bruewald I BlihiÄin. 27, I Tel. 3631. oe«i Friste Mte! Mittwoch,TonnttS- lag, Freitag Kabeljau o.K.Psd.v.23Ls.a, Schellfische o.K.Pfd.v.32Ps.a. flIslPfd.väöPsL. Filet Marke „Fifi“, Wd.v.WPs.a. Flunhecht.Aelem. - öcilbttJb.sdjleien ‘MalebilligilbeiTiTiD 4, Koch Nacht Ittiatbargib Ttl.UÜ Stadttheater Gießen. Wttwock, 9. Nov., 20—22.30 Übr 6 Mtwoch-Abonit. LrercOenome TicTomavsMe". Operette >n3MM (4 Silbern) Don«; Stenaitu.ö'.RM ter MsikoonttnO Steffan. £«45 ätfürKoPf' ** at| Meter 5S.tt.J5 0 Ware- ..Meter . Quali' .Meter kräfliß6 .Meter Ji#' Iterswefl75 r<”tf 'm» Perlcg; vrLHNchc Unwc-filäis.vuch- und Steindruckerel N. Sange in Sietzen. Schnftleitung und Seschäftz»elle: Schulttr^e 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für f mm Höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspsennig; für Ne» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20" , mehr. Chefredakteur Dr. Friedr. Will). Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und *ür den Anzeigenteil i.V.TH.Kümmel sämtlich in Biegen. Eriche,nt täglich, ouher öouniags und feiertags Beilagen: Die Illustrierte Biei;ener Familienblätter Heimai im Bild Die Scholle Msnats-vezugspreir: Mit 4 Beilagen RM 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, iiernsvrechanschlüfse unter Sammelnummer 2251 Anschrift |ür Drahtnachrichten Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: Sronffurt am Mai" 11686. nr. 254 -Svüh»usgabS 182. Jahrgang - Mittwoch,9. November 1952 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Sem.e Herren in Lausanne haben sich die treu bleiben werden. Und an Sie als die Vertreter Staatsmänner, die den Vertrag über das Ende der der öffentlichen Meinung Ihrer Völker, richte ,ch Reparationen ab^lossen, verpflichtet, auch die die Bitte, an dem großen Werk der Versal) .“m rT» ;3fT • ^en SmIter!1 fchwebenden Fragen nung der Völker auf den Grundlagen Der i m Ine lte n i p i » c; p r t r a n ß I für möglich. Menn ein Rachlafsen der gegenwärtigen Spannung zwischen Frankreich und Italien in England auch herzlich begrüßt werde, so bedauere man die aus Paris kommenden Gerüchte, die erneut von einem Diermächte - Wittelmeerpakt mit England (als Bürgschaft für den Frie- wm im Mittelmeer). Frankreich, Italien und Spanien sprächen. England und Amerika hätten sich schon auf der Londoner Flottenkonferenz, als Lec bl61ei} Gedanken zum erstenmal borge- braÄL?afe e'"deutig dagegen erklärt. Der englische Standpunkt gehe dahin, daß der Pakt vEommen unnötig sei, wenn sich die französisch-italienischen Beziehungen besserten. Verstärkte französische Auslandspropaganda. Paris 8.Rov. (WTB., Dem„Intransigeant" zufolge soll tm heutigen Ministerrat beschlossen worden sein, die dem Außenministerium zur Verfügung stehenden Kredite für Propaganda imAuslande zu erhöhen. ■ ■■ ■ ZWd ■'? ■‘•■Xjg® * . S t.:d 'Ä' E ^sM ä Z - !' DM «WM- f- -;^ ”ir *' - >,|/ , /■) ' WM» z*^- ■ z f>-f .■.- ■ • tz ■ « S Hk’ ■'■• -D J M UW WUM A- .< M," ■ *$•« ' ■ v^Y'"A ■' HUW I H i. MW ». «*» ,x- *?.•, ■•• B? V V H t?. M k U Sh1'« W Ge^ Des an «ir< 'Bautet denken. der ou h:st^ m!s 8 in öer der 2Iu W ■ nach ö-> Haupt i :in N ArM w45 gern erin gen nod Iiograph^ der Südv als Laue / Schüler > lich nach Wohnsitz lLblchluh Hase fori machte |:< Als fch- b:sonders denen hie fonnkfhn MW das ßcion machte er er eine ftc ders Eesc Milorad Langescher strebt teer nein Sinn blcme de ihn lebh: eine Mil besondere Architekt r als Dors die prM habilitier sein Lie! an der Heimat, erhielt «■ jum Cßa 1915 jun ‘Bei der feine da der M halte er Geschlcht, Äniversi! Diese ( auch als §auj?t Hü T cse und W'n Aa etiter Sim « falt in und dargrf ^r bdann Km LM fAtitzten snanMm beachtet s< schien 1QQ Baukunst diesem ® schon auf 1923 troh läge ersch« M fr Lubert 3äger, ( Ä San M seins al ,n diesem 3, 'U-sgeübt. o S,'n de OKöeu ui schmückten Sä1 Suchte « ?. tzH- bitt „b".. 8» L'L »»rHani’j M' ems c A i Ab,-L^rn «®3s Urö 5)V„? A-D.I Wen L« 'N tv-j.Ms 8^A S.K arveit^nsch an. Schweizer Bries. Von unserem Knsr.-Berichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Zürich, November 1932. türmen ständig offene Stellen ausgeschrieben. Man sucht Bankkräfte, Bautechniker, Verkäufer Buchhalter, ja, sogar — Steuerkasfenoor- sicher.' Den Steuerkassen muß es ausgezeichnet gehen, wenn das Finanzdepartement des Conlons St. Gallen den Poften eines Bureauchefs mit 12 000 Franken Iahresgehalt ausschreibt yfe schweizerische „Innenpolitik spielt sich meist in den Zeitungen ab, und zwar in der Form Ich bin am Ende der Straße angekommen. «ie konnte mich nicht besser unterhalten als mit ihren kurzweiligen Menschen Wie sagte ich am Anfang? Die Landstraße ist ein Gemisch aus Pflastersteinen, Endlosigkeit und Staub Die Landstraße ist meyc, sie ist ein Gemisch aus Erlebnis, Schicksal und Einkehr. Gebieten liegen. Die Schweiz, und vornehmlich die Stadt Zürich, ist und bleibt eben eine Zentrale. Zentrale der Weltanschauungen, der kapitalkräftigen und wißbegierigen Studenten, der internationalen Spione zu Kriegszeiten und der internationalen Schieber zu Krisenzeiten. Zürich, eine von Hause aus stille, kleinbürgerliche Stadt, ist längst zu einem Teil zum Rummelplatz von den Elementen geworden, deren Tätigkeit in fast allen anderen Ländern durch drakonische Finanzgesetze unterbunden wurde. Die Zürcher Börse und noch mehr die „schwarze" Neben- börse, verhalfen Zürich zu einer gewissen Weltgeltung. Als deren primäre Folge Zürich zu einer der teuersten Städte Europas hinaufrückte. Ein ordentliches Mittagessen kostet immer noch drei bis vier Franken, ein Herrenmantel mindestens 90 bis 100 Franken und ein Paar Schuhe nicht unter 12 bis 15 Franken. Das sind für unsere derzeitigen Begriffe sozusagen Vorkriegspreise ... Trotz der wach- sendem Arbeitslosigkeit sind übrigens in allen Zett HochscbulnacKncbten. Professor Dr. jur. Dr. rer. pol. Dr. phit. Hans Reichel, Ordinarius für Staatswissenschaften und bürgerliches Recht sowie Direktor des Seminars für bürgerliches Recht an der Universität Hamburg hat den vor kurzem an ihn ergangenen Ruf an die älniversität Frankfurt abgelehmt. Rn der Universität R o st o ck soll in der nächsten Zeit ein neuer Lehrstuhl für deutsche Vorgeschichte errichtet werden. Für diesen Lehrstuhl ist Pros. Dr. Herman Wirth in Aussicht genommen. Eine junge deutsche Faltbootfahrerin, Fraulem Müller aus Hamburg, die dieser Tage von Calais in ihrem kleinen Boot abgefahren war, um den Kanal zu überqueren, ist seither verschollen. Die französischen Hafenbehörden haben bereits Nachforschungen nach ihrem Verbleib angestellt. Ein Schleusenwärter erklärte, er habe das Boot bald nach der Abfahrt mit seiner Insaftin tm Vorhafen von Calais gesehen. Ein Leuchtturmwärter und ein weiterer Augenzeuge haben die Faltbootfahrerin ebenfalls beobachtet, als sie bei der steigenden Flut die französische Küste verließ. Raubüberfall in Gelsenkirchen. Zwei bewaffnete Räuber drangen in ein Lebensmittelgeschäft in Gelsenkirchen-Erle ein, halten Verkäuferinnen und Kunden mit einem -Kc* volver in Schach und raubten den Inhalt der Tageskasse. Auf der Flucht kam den Zaubern auf der Haupttreppe der Hausbesitzer entgegen, den sie durch Schüsse so schwer verletzten, daß er während der Einlieferung in das.Krankenhaus starb. Di« Täter konnten e~'° kommen. Vom Kasernenposten versehentlich erschossen. Ein schwerer Unfall ereignete sich in einer der letzten Nächte in der Kaserne des 7. (baijerijetjen) Pionierbataillons in der Winzererstraße m München. Ein Gefreiter dieses Bataillons wurde vom Sta ernenpoften für einen E i n b recher gehalten und nach mehrmaligem Anruf auf den keine Antwort erfolgte, durch einen Schuß s ch wer verletzt. Der Gefreite verstarb noch m der gleichen Nacht im Standortlazarett. Die Goethe-Medaille für Andre Gide. Der deutsche Geschäftsträger in Paris, Botschaftsrat Dr. Forster, hat 'm Namen des Reichspräsidenten dem französischen Schriftsteller ' Andre Gide die Goethe-Medaille überreicht. Zeitschriften. — Die Süddeutschen Monatshefte (München) geben in ihrem Sonderheft „Kurpfuscherei?" einen interessantenilebcrbhcf überdiewe- sentlichsten außenseiterischen Heilmethoden. Das Heft ist nur von Aerzten geschrieben, teils von Anhängern der Schulmedizin, teils von Vert^- kein der Sonderrichtungen in der Heilkunde. 3n einem historischen Tleberblick gibt Schweishermer (München) einen Bericht über Methoden, die früher von der offiziellen Medizin abgelehnt wur^ jetzt aber in sie aufgenommen sind. Erwin Lrek (Danzig) berichtet über zünftige und unzünftige Wunderheiler. Die moderne Raturheillehre wird von einem Raturheilarzt geschildert: Friedrich Katz (Stuttgart. Rikolaus Müller (München) bespricht die Lehre des Mazda^nan. Don besonderem Interesse sind die Ausführungen von Fritz G. Zeileis, dem Cohn von Valentin Zeileis, über die Gallspacher Heilmethoden. Ueber das weitverbreitete System der D,ochemie berichtet A^ruh (Charlottenburg). über Oi ultismus und Medizin K C Weiß (Stuttgart), über Augendiagnose Franz Schweninger (München), über die Dathes- methode der Augenschulung G. Fock (Helmstedt). Ungewöhnliche Mitteilungen macht Bernhard Aschncr (Wien) über alte und neue Erfolge mit der magnetischen Heilmethode. Alfred Reumann (Wien) gibt einen zusammenfassenden Bericht über die außenseiterischen Methoden in der Krebsbehandlung. Don dem wesentlichen Standpunkt des ganzen Heftes, nämlich der Forderung der genauen Untersuchung der außenseiterischen Methoden zur Verwertung des Brauchbaren in der offiziellen Heilkunde geht auch der einleitende Brief von Salzer (München) aus. Herriots kürzliche, aufsehenerreaende Kammerrede, in der zum ersten Mal ein französischer Ministerpräsident den Vorschlag machte, die Berufsheere abzuschaffen und sie durch nationale Milizen zu ersetzen, rückte die Schweiz in den Mitelpunkt des Interesses. Ist doch diese inmitten des großen Weltenbrandes neutral gebliebene dreisprachige „Staatsinsel" die beglaubigte europäische Urheimat der nationalen Miliz. In der kleinen Schweiz gab es schon immer eine große Armee. Jeder Bürger der Eidgenossenschaft ist nämlich Soldat, wenn auch seine militärische Ausbildung nur zwei bis d rei M o - nate in Anspruch nimmt. (Selbst die jährlichen Manöver dauern für die Reservisten nur knappe elf Tage). Und jeder gute Schweizer hält es, trotz der „antimilitaristischen" Grundeinstellung, für seine Ehrenpflicht, die Reserveoffizierscharge zu erreichen. Das mag reichlich paradox klingen. Aber nur auf den ersten Blick. Denn mag auch die Milizeinrichtung theoretisch die Verneinung von Militarismus in französischem Sinne sein, so stellt sie in der Praxis die mehr oder minder vollendete Konzentration der pflichtgemäß zu erfüllenden (und auch tatsäch'ich erfüllten) allgemeinen Wehrpflicht dar. Vollendet für diesen besonderen Staat. Ist auch von einer „Vorherrschaft" des Soldaten- ftandes in der Schweiz keine Rede, darf anderseits die Schweiz als der Soldatenstaat par excellence gesehen und gewertet werden. Ein, wie gesagt, nur scheinbarer Widersinn. Ebenso wie so manches andere im Bundesstaat. Nicht zuletzt seine oft betonte, sprachlich bedingt« „Reutralität", die theoretisch weder während des Krieges, noch nach dem Kriege vorhanden war. Selbstverständlich verherrlichte in den Jahren 1914'18 die Presse der französischen Schweiz die Wasfentaten der „großen" Armee, und naturnotwendigerweise standen in den deutsch- schweizerischen Blättern., die deutschen Heeresberichte an erster Stelle. Reutralität und Sympathie sind eben zweierlei. Rach dem Weltkriege treten fast alle Zeitungen der Eidgenossenschaft generell für die ErhalHing des europäischen Friedens ein. Im Dienste dieses Jdealzieles geht jedoch gar häufig das Verständnis für die innerpolitische Lage der kriegsteil- nehmenden Großmächte verloren. So schrieb die Reue Züricher Zeitung erst kürzlich: »Es gibt noch Richter in Leipzig — so kann man das Urteil des Staatsgerichtshoses im Streit um die Reichsexekution gegen Preußen überschreiben". Die wenigen Zeilen beweisen nur zu deutlich, daß die Schweiz die grundsätzliche Einstellung national- deutscher Kreise zum Weimarer Staat, des Zusammenbruchs. entweder überhaupt nicht kennt, vder aber nicht versteht. Rationalismus in Deutschland und in der Schweiz sind halt ebenso zweierlei wie das Soldatische für deutsche und schweizerische Begriffe. Die vorstehend zitierte Reue Züricher Zeitung nimmt zum Beispiel für Anzeigen ausländischen Ursprungs 30 v. H. Aufschlag zur Wahrung eidgenössischer nationaler Belange, die — im Sinne der neutralen Ueber- parteilichkeit — vornehmlich auf wirtschaftlichen von „offenen Briefe n". Die letzte diesbezügliche Wortflutschlacht wurde zwischen dem Vaterländischen Verband und der Internationalen Frauenliga „für Frieden und Freiheit" ausgefallen. JHtt dem nicht anders erwarteten Ergebnis, daß die „Vaterländischen" sich $ur gemäßigten Fortschrittlichkeit bekannten und die „Internationalen zur antiinternationalen und antirevolutionären Gestn- nung. Sonst bleibt aber alles still, friedlich und, wie tcnöcn Turmbaues thront jsdoch der Cerberus, ein Keiner Dorfköter, der alle Eigenschaften eines entarteten Mischlings in sich vereinigt. Er ist häßlich, vorlaut, bissig und falsch. Auf einem Inlett, getragen von einer Tischkante und einem Kistewdeckel, hält er seine scheußliche Wache. Alle Habe, kaum eine Reichsmark wert, behütet er mit einem Zorn, als sei es der Hort der Nibelungen. Zum Lohn dafür wird er gefahren. Wohin sie wollen? Ins Moor, eine Hütte bauen, aus Sumpf und Torf ihr Brot ziehen. Da stirbt das Lächeln auf den Lippen über die Karikatur me,es Umzugs. Die Rumpel- un-d Trödelfuhre ist für die Leute alles, ihr Leben, ihr Anfang zu einem neuen Dasein. Die Ziehsamilie hat Mut, weiter nichts, und der Cerberus auf ihrem Möbelwagen hütet ihn. Draußen auf der Landstraße sehe ich e i n Schneckenhaus a u f Rädern. Das ist kein Naturwunder, sondern die Erfindung eines Arbeitslosen. Sie bringt ihm hundert Mark und hundert Tage Verpflegung ein. Er will von Ntünchen nach Hamburg reifen und spart die Fahrt. Die hundert Tage Verpflegung schenkt ihm die Landstraße. Ist etwa der kriechende Mensch auf der Landstraße im Zeitalter des Benzins etwas anderes als eine Schnecke? Ein Tippelbruder braucht nur Zeit, und daran mangelt es ihm nicht. Nur wenn es herbstet, sehnt er sich des Nachts nach einem Dache überm Kopf Mein Tippelbruder im Bruche hat es bei sich. Damit er es nicht zu tragen braucht, ist es auf zwei Räder gestellt. Sein Schneckenhaus auf Rädern ist eine Schäferkarre im kleinen. Stube, Kammer und Küche find eins. So steht sie vor mir und zwingt zur Bewunderung. Ein Faltbootwägelchen ist nicyl leichter als dieses kapitallos gebaute Eigenheim, das jeden Tag feinen Garten wechselt. Ein Feuer loht vor der Deichsel und bescheiM die S,zene, die wie ein Abenteuer im auftranfmen -tmicy anmutet. Das Nachtmahl wird bereitet, usarme Mar= toffelfuppe mit Brot und Speck. Dann knecht der einsame Wanderer in sein Schneckenhaus, jchiu.st darin nicht schlechter als im Gasthof und Zieht es, wenn die Sonne aufgegangen ist, mit einem luftigen Liede auf den Lippen durch die Heide. Zufriedenheit und das Glück, in Erb gebunden heck zn leben. Die Kaffeetafel im Kartoffelfelde wird Symbol. Braune Erde hat die Kartosielfucher erd- arben gemacht. Erde hat sie geboren, Erde nährt ie, und die Erde ist ihr Altar, auf^dem sie ihre Tafel' wie einen Opfertisch bereiten. Sie tun es nicht um der Symbolik willen; sie tun es aus schlichter Liebe zur Ackerscholle, die sie trägt; denn sie ist es wert, daß man sie mit einer solchen Tafel chmückt. Ich grüße, steige ab und nehme teil. Das ist niederdeutsche Art. Und jeder Tippelbruder, der das Gckick hat, diese Straße zu ziehen, bekommt als Wegzehrung einen dicken Streifen Butterkuchen. Die Straße führt ins Dorf. Es ist wie ausgestor- ben. Nur eine Fuhre kreuzt meinen Weg. Sie reizt zum Lachen; denn eine Ziege fährt ins Wochenend. Schnurriger ist kaum ein Tier am Samstagnachmittag gefahren worden. Ein Bauer reitet auf einem stahtroß, das vor einen Handwagen gespannt ist. Die Ziege sitzt im Wagen und kutschiert, d. h. ohne Zügel; denn der Bauer weiß ohne hü! und hott! den Weg. Gelassen schaut mich die Ziege an. Sie errät, die Neugier ist auf meiner Seite. „He, Bauer!" rufe ich dem Reiter vor der Ziegen- kutfche zu. „Wohin des Wegs mit eurem seltsamen Gefährt?" „Mine Zeege malt ne Wochenendfahrt" spöttelt er zurück. „Mäh, mäh!" meckert die Ziege dazwischen, als wolle sie sagen: Was geht dich, Pe,daltrampler, meine Wochenendfahrt an. Ich hüte mich, noch mehr zu fragen. Der pfiffige Bauer geht liebel' den geraden Weg im Joch, als daß ?r sich den krummen von einer Ziege führen läßt. Bauernschlaue geht über Städterwitz. 3m Straßengraben des Nachbardorfes hält eine Umzugsfuhre. Es ist Ziehzeit. Der Hüter diefer Fuhre ist der Cerberus auf b e m D? o b e l - wagen. Möbelwagen, Pferde ober Trecker davor handfeste Packer, ein trollender Hund zur Lecke und eine obdachlose Familie, die ihrer Habe das Geleit ins neue Heim gibt, ist nichts Seltenes. Doch dreier Möbelwagen ist eine wackelige Käst en führe rmt Gerümpel, so daß ich anfangs im Zrveisst bin, ob mir ein Lumpensammler ober eine Ziehfamilie begegnet. Die roten Betten, die zwischen ben zerbrochenen Stuhl und Schomeldeinen hervorlugen, bestätigen jedoch den Möbelwagen Der Vater wischt den Schweiß von der Stirn, die Mutter ruht auf einem Wegfteine, und der Bub pflückt die letzten Herbstblumen am Wege, um die Iammenuhre damit zu schmücken. Oben auf der Spitze des schwan- Die Ehrengäste beim Abschreiten der Ehrenkompanie In der General Manner he im, der Führer der Weißen Armee im finnigen e9' ,?e"eDr n von Hamm erstein, Chef der deutschen Heeresleitung, und Kronprinz Gustav Adolf S ch w eben ... Landstraße. Don Rudolf Behrens. Die Landstraße ist ein Gemisch aus Pflastersteinen, Endlosigkeit und Staub. Sie riecht nach Mobckvl und Walzbrüdern. Wer sie nicht notig hat, meidet sie. Wer sie braucht, hält sich an ihre Inschriften, der Autler an die Warnungsschilder, der Tiopetbruder an ihre Kilometersteine. Fährst du jedoch mit dem Rade, so bist Du freier weil dich kein Benzinteufel jagt, und weil deine Fußsohlen nicht brennen. Auf dem Rade bist du gegen Vchnellig- feitsretorb driD Pftastermüdigkeit gefeit, kannst du das richtige Tempo für Ausschau und Ein schau mne= halten, Langeweile durchfliegen'und Kurzweil, wenn du Lust hast, verlängern. Ich fahre in die Heide. Nur keine Angst! Sie hat längst ausgeblüht und verführt nicht mehr zu einer Lvrckiade wie sie jeber Heideverehrer zu schreiben für nötig hält. Was ich mit Der stillen Hewhohe, Der sterbenden Birke, den gespensterhaften Mach- angeln, Dem schwermütigen KiesernstanD, Dem nebelhaften Bruch oder Dem bleichen Moor im Hervst zu erzählen habe, bleibt stumme Zwiesprache. Was aber Die Landstraße an Kurzweil schenkt, das will ich preisgeben. Es hätte einen 'Jtyabe ober Jeujd), einen Spitzweg oder Simmel erfreut. Meine Straße führt zehn Kilometer geradeaus. Das ist eine wenig verlockende Angelegenheit, wenn sie sich niujt aus Kurzweil verstünde. Da winkt schon die erste Begegnung: der Geburtstagskaffee auf dem K a r t o f f e l f e l d e. Die Waldblöße neben der Straße enthüllt em Kartoffelfeld. Erster Fegen hockt in Säcken auf dem umgelegten Acker. Das ist ein Grund zum Feiern. Heute ist Rodetag, und Da Der Bauer jein Wiegenfest begeht, läßt er sich nicht lumpen, sondern tre» denzt den „Uttleiern" an Ort und Stelle einen Geburtstagskaffee. Dieser Geburtstagskaffee auf Dem Kartoffelfelde stellt alle ähnlichen Kaffees in ben Schatten. Im aufgewühlten Sande sitzen Burschen und Mädel paarweise nach Alter und Neigung um ein ausgebreitetes blütenweißes Linnen, eins von ben größten aus Omas Lade. Ein Kranz geblümter Schälchen umrankt vier hohe Butterkuchenberge, deren frischer Duft über die Landstraße weht. Die Altmagd geht mit einem unförmigen braunen Ton- fruge um' und schenkt ein. Wenn einer leer ist, holt sie den nächsten Die Jungen schmatzen, die Deems lachen, die Alten schlürfen und tunken em Scherz und Schnack auf den Lippen würzt die Tafel. Aus ben Gesichtern liegt der Segen der Erde, die gehabt, zwischenstaatlich. Insbesondere die Kunst Bis auf die Filmtheater allerdings! Die m ben französischen Kantons spielen nämlich heute noch grundsätzlich nur Entente-Filme, und in Zurich zum Beispiel laufen ausschließlich deutsche lonftreifen. lieben einen deutschen Film mittleren Kalibers thrieb die Preße folgende begeisterte Kritik: „Eine istig ersonnene und elegant zu Spannung und Pla- tik gebrachte Einbrechergeschichte". Ich weiß zwar nicht wie man eine „listig" ersonnene Filmsache elegant" zur „Plastik" bringen kann; mehr Aner- fennung deutscher Produktion darf man aber von ben biederen Schwyzern wirklich nicht verlangen! . . Aus aller Well. Gronaus Start jum Alpenflug verschoben. Der Weltflieger Wolfgang v.Gronau teilt aus Genua in einem Funkspruch mit, daß er bei dem schlechten Wetter über ben Alpen seinen Start nochmals verschoben habe. Gronau wird nach feinem Weltflug mit dem Dornier-Wal-Flugboot in Friedrichshafen, wo er in Deutschland seine erste Landung beabttchttgt, im Ramen der Reichsregierung und der wurttem- bergischen Staatsregierung vom wurttembergi- schen Staatspräsidenten begrüßt werden. Don Friedrichshafen wird er sein Flugzeug an den Heimatort List, dem Ausgangspunkt des Weltfluges, bringen. Von einer Landung in Berlin wird in Anbetracht des unsicheren Rovember- Wetters ^abgesehen. Von Gronau wird von Liit aus mit seiner Besatzung nach Berlin retten und hier vom Reichspräsidenten von Hindenburg empfangen. O-Zug Paris-Amsterdam entgleist. Der O-Zug Paris—Amsterdam ist auf der Strecke Poris—Brüssel auf den Bahnhof Buysinghen bei Hal entgleist. Die Lokomotive fprang bei einer Weichenkreuzung aus den Schienen und zog den Zug nach sich. Personen wurden nicht verletzt. Diphtherie in Stuttgart. — Bisher drei Todesopfer. In Stuttgart tritt gegenwärtig die D i p h t h e r i e in bösartiger Form auf und hat in einer einzigen Klasse einer Mädchenschule bereits drei Todesopfer gefordert. Diese Schule ist vom Städtischen Gesundheitsamt auf längere Zeit geschlossen worden. Junge Deutsche im Aermettanat vermißt. Die 306=3abr=®ebenIfeier der Schlacht bei men Blick auf die Feier am Gustav-Adolf-Stein vor der Kapelle in Lützen während der Ansprache des Kronprinzen Gustav Adolf von Schweden. Aus der Provinzialhauptstadi Äon Viktor Schweizer. in Buntes Allerlei Gießen, den 9. November 1932. Geh. Baurai Prof £>r. Haupt ge lmann. der Vorsitzende des Wetzlarer Ver- eins. , Paul 28 a l l o t hat ihn erbaut, vor mehr als einem Men.chenalter. Unter Bismarck wurde eT eingewc.ht. In die mächtigen Steinquadern I oberhalb des pompösen Portals wurde in meter- groficn Lettern eingcmcifeclt: „D e m deut- i ch e n V o l k e". Uni) in seinem Namen wurde d^e-es erste umfassende deutsche Parlament dem Verkehr übergeben. Wie lange hat es gebraucht, bis sich in feinen Zäumen, an se neu Wänden, überall die dicke Sch.cht von. Tradition ansammelte, die merkwürdigerweise dem demokratischen System und >e n n fe erl chen Parla nenten innewohnt? Nicht v el tanger als ein.ge Jahrzehnte. Der „Kultur- kampf war ausgeeämpft, das Sozialistengesetz erlaßen und zurüagenommen, die Fehde zwischen Wind hör st und dem deutschen Kanzler hatte > ch auLgetobt — und der Wallot-Dau, damals an d.e dreißig Iahre alt, oder noch nicht einmal ganz hatte ,ich wie ein Löschpapier vollgesogen mit Ge,chichte. Anekdote, Vergangenheit. Der Lapidarstil seiner Fassade schien dadurch noch zu wachsen, beschwert von Geschehen und Er- -?ben. Der .Reichstag. der anfänglich nur ein Stuck Ze.tgc,ch^chte war, erhob sich in den Nang e.nes lebend gen Folianten der Weltgeschichte. Dann: Krieg, Revolution, Demokratie des Dürgertums. Auf seinen Treppen war das Dlut von Politikern geflossen, in seinen Sälen hatte der Aufbau einer neuen Epoche begonnen. Bolks- b^rctungen kamen und gingen, Negierungen bildeten >.ch, diktierten, verschwanden, nächtliche Sitzungen dehnten sich bis in die Morgenstunden aus, v.el wurde geredet, viel Schicksalhaftes und viel Papier. Der Neichstag alterte. Immer Zker durfte er sich in den letzten Iahren zur Nuhe setzen, da seine Abgeordneten Ausgang hatten. Langsam, ganz langsam fetzten gewisse Alterserscheinungen in seinem Niesenbau em. Das Leder der Ministersessel welkte. Schwer und etwas schlaff hingen die großen Kronleuchter herab. Die Atmosphäre in ihm wurde immer gediegener und angejahrter. Zu dem Charakter eines Parlamentes der Gegenwart trat der Charakter eines Museums der Vergangenheit. Seine Benutzungsfrequenz sank im Iahre 1932 auf den tiefsten Punkt seit seinem Bestehen herab. An den großen Re^sefüh-ern 5er Stadt Berlin st:ht der Re.chitag als Sehenswürdigkeit mit zwei Sternchen c.ngezeichnet. Iedcn Nachmittag der Woche können neugierige Menschen aus dem Reich ihn sich, begleitet von einem staatlich bestallteii Fremdenführer, für ein Eintrittsgeld von 50 Pf. ansehen. Aus den Statistiken, die über diesen Fremdendesuch geführt werden.^ geht erstens hervor, daß die Mehrzahl der Personen, die den Reichstag von innen kennen zu lernen wünschen, Frauen sind, daß nur etwa 5 Prozent aller Besucher Einwohner der Stadt Berlin sind. Ebenso erfährt man aus ihnen daß vor allem östliche Völker, in der Hauptsache Chrnesen und Japaner auf seine Bekanntschaft Wert legen. Was bekommt der Besucher bei einer solchen Führung zu sehen? Und welchen Eindruck wird er, wenn er aufmerksam ist, mitnehmen? Der Eindruck, unter dem man nach dSr Führung durch die schweren Flügeltüren wieder ins Freie kommt, ist merkwürdig, ein wenig beängstigend j sogar. Man hat das Gefühl. • ein Haus zu ver- la.sen, in dem etwas geschehen ist, ein Haus, < Hausfrauen! Denkt an die pfunösp-nde i>er Frauen-Wmierhüfe! Cebensmiffelfpenöcn aller A r t Geruchsverirrungen. Ungewöhnliche Erscheinungen, die bei dem am me-.sten vernachlässigten Sinn des Menschen, dem Geruch, auftreten, find in letzter Zeit beobachtet worden nachdem man den Erkrankungen des Geruchsinns mehr Aufmerksamkeit zugewendet hat. Ern amerikanischer Arzt Dr. Ernest Sey- dell aus W.chita in Kansas hak jetzt eine größere Anzahl solcher Fälle gesammelt, aus denen wir einige besonders merkwürdige Irrwege des Geruchsinns mitteilen. So rochen einem Kranken, der selbst Arzt war, alle Veilchen nach Phos- phor. E:n anderer hatte eine unüberwindliche Fbscheu gegen den Geruch des Asphalt, der zur Straßenpflasterung benutzt wird, und wurde beim Riecyen des Asphaltes krank. Ein dritter Patient glauote, daß alles wie Kohl rieche. Sehr viel glücklicher war ein anderer dran, dessen Ge- rmhsernpfinden gestört war: ihm erschien es nämlich, tote. wenn die ganze Welt nach Heliotrop röche. Eine Person, die eine Dosis Antipyrin nahm, erklärte daraufhin, daß sie einen dauernden Zimt-Geruch in der Rase habe; eine andere wieder, die eine Dosis Santonin erhielt, empfing davon eine dauernde Geruchsempfindung, durch die ihr alles angebrannt roch. Merkwürdig war auch der Fall eines Totengräbers, der eine Leiche ausgraben sollte; er empfand dabei einen starken Verwesungsgeruch; aber als der Sarg geöffnet wurde, stellte sich heraus, daß er vollkom- men leer war. Es gibt auch Menschen, deren Geruchssinn normal erscheint, die aber nicht erkennen, was sie riechen, bevor ihnen der betreffende Geruch genannt wird. Das ist ein Zeichen, glaubt Dr. Seydell, daß das Geruchszentrum des Gehirns irgendwie angegriffen ist. Im allgemeinen sind die Störungen des Geruchssinns und ihre Ursachen bisher nur wenig erforscht. angeblichen Entlastungszeugen, die er zur Verhand- lung mitbrachte, wurde er überführt. Während das Gericht hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der genannten Zeugen im Hinblick auf ihre Einstellung zu dem Ungesagten erhebliche Bedenken hatte, hielt es die Aussagen des erst 15 Jahre alten und nur desha.b unbeeidigt gebliebenen Lehrlings der als ein wahrheitsliebender und arbcitsfreudiger 'Junge geschildert wird, für vollwertig, zumal sie durch andere Zeugen, namentlich durch das Aussage-Zeugnis eines Gesellen des Angeklagten, wesentlich unterstützt wurden. Die Feststellungen aus Grund des Zeugenbeweises und des ärztlichen vuEerichts gingen dahin, daß der Angeklagte mchrfach ohne besondere Ursache seinen Lehrling .geohrfeigt, mit beschuhten Füßen getreten und mit einem Besenstiel geschlagen hat, so daß sein Körper blutunterlaufene Stellen aufwies. Er hat dadurch die Pflichten, die ihm als Meister und als Ein verzaubertes Haus Der deutsche Reichstag, von innen gesehen. Tüten oder Päckchen im Gewicht von 1 Pfund werden zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Familien erbeten. Annahmestelle der Spenden: Alte Klinik, parterre rechts, Montags, Mittwochs und freitags, von 9 bis 12 Uhr. 3n dieser Woche sind besonders Linsen erwünscht. D.cfe Auszeichnungen waren wohlverdient, denn auch als Gelehrter und als Schriftsteller nimmt Haupt nach der Anzahl seiner Werke und nach c;e und Gedankenreichtum seiner Studien einen Ö^ven Rang ein. Naturgemäß galten diese in erster L.nie dcr Renaissance, deren Entwicklung er fast in allen europäischen Ländern verfolct und dargestellt hat. Auch eine Neubearbeitung der berannten Geschichte der Renaissance Wil- ^ubkes ist dabei zu nennen. Daneben be- Icha.ttgten ihn aber auch die Ansänge der ger- mamschen Kunst, die ihm mit Recht viel zu wenig beachtet sch:enen. Als Frucht dieser Studien er- sch en 1909 „Die älteste Kunst, insbesondere die Baukunst der Germanen", ein Werk, das auf diesem Gebiete bahnbrechend gewirkt hat, wie schon äußerlich daraus hervorgeht, daß bereits 1923 trotz der schweren Zeiten eine zweite Auflage erscheinen konnte. Dr. L. Suberiusfeier 1932. Das herkömmliche Hubertusfest des AH ubertus. Verein weidgerechter Säger, S i h Gießen E. V", das am Samstag im Saale des Hotels „Hindenburg" stattfand, hat seine alljährliche starke Anziehungskraft auch in diesem Iahre wieder aus Mitglieder und Gäste ausgeübt. An 90 Weidmänner, alte und junge, viele in der grünen Forst uniform, aus allen Ständen und Berufen, füllten den tcrnnen- geschmückten Saal und drängten sich vor den großen Tafeln, auf denen die Weidmannsernte des Iahres 1932. die Geweihe und Gehörne, übersichtlich geordnet angebracht war. Ihnen allen entbot während des gemeinfannen „Schüssel- t reibens" der 1. Vorsitzende, August Pascoe, den Willkoinmensgruß. Besonders herzlich begrüßte er die anwesenden Vorsitzenden der benachbarten Vezirksvereine des A. D. I. V. aus Butzbach, Wetzlar und Marburg. Ebenso galt fein Gruß den Herren vom Forstinstitut der Universität, Prof. Dr. Vanselow und Prof. Dr. Baader, wie auch Dr. Karl Rudolf F i - scher und vor allem^der forstlichen Iugend, vertreten durch cand. forest Moos als den Vorsitzenden der forstlichen Fachschaft und Studierende i>er Forstwissenschaft. In gleicher Weife y'.eß er die zahlreichen Iagdfreunde der Mitglieder und schließlich diese selbst willkommen. großen Zügen entwickelte er die Ideale eines Iagdvereins, der, wie der „Hubertus", in der öoröerung wahren gerechten Weidwerks an allen t fß-n2 Hauptaufgabe sieht. Diefem I fcin Horrido. Für den Landes- Hessen und den Bezirks- ve^in Buhb^> uberorachte Obermedizinalrat Dr. Druße und Worte herzlicher Ber- bundenheit. 3m Austrag des Präsidiums des überreichte er dem Senior des 03er» Wta nhÄ?tat Hoffmann, das S'fe Übrige Mitgliedschaft hn DZwiders herzliche Begrüßungs- - ch ete Prof. Dc. U f f e n o r d e 3?arb£r£er, Bezirks-Vereins des HZ^elitus. Er sprach von der großen Hochachtung, die der Verein sich dadurch in weilen Kreisen erworben Labe, daß er den Kugelschuß auf Schalwild, vor allem auch auf Rchwi.d, ohne staatlichen Zwang freiwillig fernen Mitgliedern zur Pflicht gemacht habe. Das entschiedene Festhalten an diesem Grundsatz selbst bei Gefahr *on Milgliederverlusten, habe' seinen Eindruck i icht verfehlt und weit über den lokalen Rohmen des Vereins hinaus gewirkt und sei auch schon duach den Zugang sehr wertvol-ler iaad- lich pochst'hender Mitglieder belohnt worden Sein Wunsch war eine weitere rege Zusammen- arveit. Darum bat auch Rechtsanwalt Dr En- 1U«binq5, ,e. die "d in S "lche Vieren fcen- We ÄrjÄ» und'L "l Ä**' Sell. Iu9 WM. ®-®tDnau teil* Är btn C |lb,en habe . btm ^^hasen, tco«. lvUtttm- * tourttembergic toerbm. Lon an den Mi des Welt. *9 .üi Berlin cheren Avvember- ick %Von List Dellii reisen n donHinbrn. i entgleist. 'st auf der Streike ^.Luysinghen bei • sprang bei einer nen und zog btn nicht verletzt. !t drei Todesopfer. die Diphtherie t in einer einzigen iß drei Todes« ist vom Städtischen ü Mosjen worden. itilM onmitzt. aotfchM, Fräulein biesei üige von Ca- abgeschm mar, um en, qlschn ver- hasenbchvidr» haben ihrem iBetbhib mge- irHärte, er hckr das nit seiner IM» m . Ein LeuchtturnMi- teuge Haden die Fai'.> chtet, als sie bei der X Küste verließ. lelsenkirchen. drangen in ein ft« kirchen-Srle ein, hieß mden mit einem Ae» übten den Inhalt Flucht lam den Zauber Hausbesitzer ent- sse so schwer vcr- । bet Einlieferung m ;-ohdem spricht er mit einer Stimme als ob im Nebenraum über Tod und Leben des Deutschen Reiches entschieden würde. Er spricht, wie m Gegenwart eines großen Toten. Er eignete sich vorzüglich zum Wärter eines Mausoleums. „Und dies, meine Damen und Herren, ist der Plenarsaal, wo die großen Tagungen abgehalten werden." Laßt uns also nähertreten, meine Damen und Herren. S-err kann sich jeder, wochentags um 14 Uhr. für 50 Pf. Eintrittsgeld auf den Stuhl des Präsidenten setzen. Hier kann jeder auf der Bank des ncten Platz nehmen, den er in seinem Wahlkreis am 6. November gewählt hat. Die Stimme des Führers, obwohl le se, schwingt in der Leere des Raumes lange nach. Dies ist berechnet als der Höhepunkt unserer Führung, dieser Augenblick ist allein 30 Pf. teert. Wir nehmen Platz, rechts und links. Einer ist die Balustrade zum Präfidentenstuhl herausgestiegen und sucht nach seiner Glocke. Die ist nicht da. Andere sagen „Hört, hört", mur mein Nha- b a r b e r, lassen private Zwischenrufe vom Stapel die vom Rednerpult unwidersprochen bleiben. Sie „hen da wie Kinder an Vaters Schreibtisch spielen mit dem Verschluß der Tintenfässer, ent- gmern die Namen der Abgeordneten an ben -Bunten. Einige stellen sachkundige Fragen. Und die anderen — ob sie wohl träumen? Ich glaube: nein. * „Als man dann wieder auf der Straße ist fölagt einem der Lärm um das Brandenburger Tor doppelt laut ans Ohr. So laut . . ., daß er eurem fast „parlamentarisch" vorkommt. -=lPw*’4ee' 4 kurzes.flirt Einige von auswärts gekommene Leute, die sich noch |pat abends in einer hiesigen Wirtschaft auf- hielten, gerieten mit andern Gästen in einen Disput, der in Tätlichkeiten auszuarten schien. Doch verließen sie noch rechtzeitig die Wirtschaft. Eine Anzahl d-r erwähnten Gäste folgte ihnen sofort nach, voran der Angeklagte. Dieser holte sie ein und verletzte einem von ihnen mit einem Schlagring heftige schlage auf den Kopf, infolge deren der An- gegrissene bewußtlos wurde. Die Aerletzunaen waren nicht erheblich Mit Politik hatte der Vorfall nichts zu tun. Ein Decktoß gegen die Verordnung über den politiichen Terror war daher nicht gegeben wohl aber eine solche wegen Waffernnißbrauchs im Sinne des § 1 des Gesetzes vom 28. 3. 31. Der um bestrafte Angeklagte erh elt deswegen, sowie wegen Körperverletzung eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen. Eine vollauf geständige, noch nicht bestrafte verheiratete Inhaberin eines Metzgergeichaftes batte 'die Arbeitskraft eines Gehilfen insofern in straffer Wetze cnisgenutzt, als sie diesen während etwa eines Jahres vielfach weit über acht Stunden, )a zeitweise bis zu 12 Stunden täglich in ihrem Geschäft und Laden arbeiten liefe. S i e und nicht der Ehemann, war deshalb als Gefä)äfts- inhaberin auf Grund der Arbeitszeitverordnunaen vom 21 12.23 unb 14.7.27 zu bestrafen, obwohl fraglos der eigentlich schuldige Teil der Ehemann gewesen ist, der genau Bescheid wußte und dem es ein Leichtes gewesen wäre, die erheblichen Ueverfchreitungen der gesetzlichen Arbeitzeit zu velhindern. Dies wurde auch bei der Strafzumessung berücksichtigt, und die Angeklagte nur zu einer Geldstrafe von 30 Mark, im Uneinbringlichkeits- fakle zu einer Gefängnisstrafe von 10 Tagen verurteilt. Des Todes des am 27. Oktober zu Hannover an einem Gehirnschlag verstorbenen Geheimen Baura-tes Pros. Dr. A l b re ch t H a u p t zu gedenken, hat auch Gießen allen Anlaß. Mit ihm ist wohl der letzte Schüler Hugo v o n R i t g e n s, der ausübender Architekt und nicht nur Kunst- historikir war, dahingegangen. Dadurch wird nochmals die Erinnerung an die Zeit wachgerusen, in der unsere Universität noch die Möglichieit der Ausbildung zum praktischen Architekten bot. Am 18. März 1852 geboren, bezog Haupt nach dem Besuche des von seinem Daler Georg Haupt geleiteten Gymnasiums seiner Vaterstadt im Herbst 1869 die Universität Gießen, um Arch.tektur zu studieren. Seiner hiesigen 'Stu- d:enze:t hat er sich noch bis in fein hohes Alter gern erinnert unb seinem Lehrer Hugo v R i t - gen noch 1927 im 2. Bande der Hessischen ^'^raph.en, S. 385, ein Denkmal gesetzt. Nach der Rückkehr aus dem Feldzuge 1870-71 war er praktisch tätig und ging dann als Schuler I. Durms nach Karlsruhe und schließ- N ^Hannover, das nun sein dauernder NN-h b-e-ben sollte. Dort trat er nach dem ch uß se.n-r Studien, die hier besonders C. W Hase forderte, in das Atelier E. Opvkers ein V, c Architekt selbständig.' st.lgerechter W:ederhersteller alter Bauten besonders solcher der deutschen Renaissance, von denen h:er als die auch weiteren Kreisen be- kan'U.esten nur die Stadtkirche zu Bückcburg, dic Stiftskirche M Fischbeck, Schloß Schaumburg und uas Leibnnzhaus zu Hannover genannt seien, 'Nichte er sich bald einen Namen. Daneben schuf tT 2l^i;a,hl von Neubauten (besonders Geschäftshäuser und Dillen), so Schloß Wiligrad in Mecklenburg und das Gebäude der Langeschen Si.ftung in Hannover, wobei er bestreut war, d.e deutsche Renaissance in modernem S:nne weiter zu entwickeln. Auch die Pro- blenie des modernen Städtebaues beschäftigten ihn lebhaft, to;e sein Entwurf „Nekropole für <:ne Million" verrät. Weiter hat er sich ganz besondere Verdienste um den Bund deutscher Architekten erworben, den er mit begründet und als Vorstandsmitglied mit geführt Ijat. Aber die praktische Tätigkeit genügte Hauvt nicht. So habilitierte er sich 1880 als Privatdozent für fein Lieb'ingsgebiet, die deutsche Renaissance an der Technischen Hochschule feiner zweiten Heimait. Als Anerkennung seiner Lehrtätigkeit erh.e.t er 1893 den T tel Professor, wurde 1905 ^aurat, 1914 zum Geheimen Baurat und 1915 zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt -Bet der Feier feines 75. Geburtstages ehrte ihn .seine dankbare Hochschule durch die Verleihung der Wurde eines Dr. ing. Die des Dr phil hatte er bereits 1896 nach der Vollendung seiner Geschichte der Renaissance in Portugal von der Unmerptät Leipzig erhalten. D 6'0 5- ui.die iHetdjsanieiDe v. 192, 73 73,13 72,5 73,25 yamburg-Ameruu 'Bau « 17 18 16,9 17,4 RIebeck Mvnian...... 7,. — — tzelimgior» . Wien. . . . 5L95 52,05 5L95 6,066 52,05 <>% ehcm.7%Tt. ReichSanl.b.tSLS 87,5 89 87 88,75 vamburg-Slivam. Dampfschiff . 0 - — 27 31 Bereinigte Stahlwerke . . . . O 23,65 25 23,25 24,75 Prag . . . 12,465 12,485 12,465 12,485 5&% yuünn-'linieibe von 1930 71,25 72 71,25 71,25 Han,a Dampsichtsi . . — 26,5 27,4 Ltavi Minen....... 0 16 17,5 16 17,9 Budapest . . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtl 54,4 55,25 54,1 55,13 Norddeutscher lilotjb .... . ( 18 19 17,9 18,4 KaliwerkeAschersleben . . . 6 101 104 100,5 103,5 Sofia . . . 3,057 3,063 3,057 3,063 AuSloi.-Rechten ... A.G. für Verkehrswesen Ml. . 0 38,5 43,25 40 42 Kaliwerke Westeregeln . . . 6 108 105,5 107 Holland . 169,48 169,82 169,33 169,67 DeSgl. ohne Auslei ^Rechte . . 6,75 6,95 6,65 7,175 Berliner Handelsgesellschaft . 4 90,5 90,5 90,5 91,5 Kaliwerke Salrdetfurth . - - 9 161 165,25 160 166 Colo . . . 70,68 70,82 70,78 70,92 6% efiem 8% veli Volksstaat 1929 Commerz, unv Prlvat-Bank . 0 53,5 53,5 53,5 53,5 Kopenhagen 72,33 72,47 72,43 72,57 141 141 Buenoi, Atre 0,918 0,922 0,918 0.929 Deutsche Komm Gatnmclabl 50,4 49,75 Dresbner Banl...... 0 61,75 61,75 61,75 61,75 Golbschmibt........ . 0 27,5 30 27,4 28,25 Nenoork . . 4,209 4,217 4,209 4,217 Anleid - Serie i 51,5 52,25 Reichsbanl........ 1 127,75 130 128 130 RütgerSwerke....... . 0 40,25 42,4 40,13 41,75 Brüssel. . . 58,54 58,66 58,52 58,64 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bant 79,25 79,75 32,5 35,75 Metallgesellschaft...... . 0 35 36 35,25 Italien. . . 21,56 21,60 21,56 21,60 ® oicrn . i > unkündbar bis 1935 • — A.C.G......... . c 32,65 35 Pa is . . . 16,53 16.57 16,52 16.56 6% ehem 7% Franks. Hyp.-Ban! Bergmann........ . 0 - — 20,75 Schweiz . . 81,13 81.2 81,07 81,23 OoIod 16 unkündbar biS 1936 — — — (Sehr. Lieserungsgesellschast. 6 69 70 68 70 Philipp Holzmann..... . 0 55 56,25 55 55,9 Spanien . . 34,47 34,53 34,45 34,51 6y2°„ ehem iy2% -rrantf.Hyp.- Boni t'tau 'Bidiiobriefe 83,25 84 — — Licht unb Kraft . . . zelten & Gutlleaume.... 6 0 88,25 54 93,5 56 88,75 53,75 93 56 flementroerf ßciDeCbctQ • < • Cementwerk Karlstadt. . . . . 4 . 0 49 50 50 51,75 Danzig. . . Japan . . . Rio oe Jan.. 82,04 0,839 82,20 0,891 81,97 0,869 82,13 0,871 6'/2% ehern. 4^,% Rheinische 84,25 Gefellfchast für Clektrifche 68,25 72,75 72,5 War>b & Freptag .... . 0 4,7 5 4,75 5 0,294 0,296 0,294 0,296 Hn» Ban eiou «Goldp.e. . 85 • —- Unternehmungen . . . 4 68 Jugoslawien 5,634 5,646 5.634 5,646 6% ehem 8% 'Br. LandeSpsand« Rheinische Elektrizität . . b'B 72,5 75,5 — — Lissabon . 12,75 19.77 12,76 12,78 brietaufin 'Bfanbbrkle R. 19 74,5 76,5 74,5 76,5 Schuckert L Co....... 0 70,5 75,5 70,75 74,4 Schulchetv Payenhofer . . . Aku kMlgemeine Kunstseide! Bemberg... .... Zellstoff Waldhof..... 0 _ _ 58,25 63,4 6% ehem. 7% Pr. Landespfand. brlefanflaii Pfandbriefe R. V 74,25 76 — - Siemens & HalSke..... Lahmeyer 8 Co....... 9 10 117,5 107,5 109,75 116,75 107,25 122,75 109 0 o 56,5 56 59 56,25 58,5 58,5 62,75 Banknoten. 0 43 45 42 44,5 25cr(ln, 8-November Selb »rief 4% Oesterreichlsche (Solvrenie . 4,20% Oesterreichlsche Stlberrent, 11 10,75 — - Buoeru.......... . 4 — 41,25 39,65 41 Zellstoff Aschaffenburg . . . 0 29,75 — 28,5 Amertlannche Noten . . . 4,20 4,22 1 1 — 1,05 Deutsche Erdöl...... . t 73,25 75,5 72,25 75,25 Dessauer Gas....... . 7 — 89,75 20,75 92,75 Belgische Noten..... 58,36 58,60 4% Ungarische Goldrente ... 4% Ungarische SiaalSrente v. 1910 6,2 6,275 6,25 6,2 Gelsenkirchener...... . b 37.75 40 37,75 39,75 Daimler Motoren..... . 0 20,9 21,5 21,4 Dänische Noten..... 72,06 72,34 6,15 6,15 6,05 — Harpener......... . 1 74,5 78,25 74,25 77,5 Deutsche Linoleum .... . 0 44,5 46,75 43,75 44,75 Cnglische Noten..... 13,87 13,93 4Vr% 00001. von 1913 — — — — Hoesch Eisen. ...... . t — 36 37,5 Orcnstein & Koppel .... . 0 — 34,25 36 französische Noten.... Holländische Noten .... 16,48 16,54 5% abgest. Goldmexilaner von 99 1,13 6,13 6,13 — 3Ue Bergbau....... Ilse Bergbau Genüsse . . . 1' — — 129 135 Leonhard Tiey...... . 6 44 45 44 45,5 168,96 169,64 4% Türkische gvilanlethe von 1911 3,5 3,55 3.45 3,5 96,75 97 97 98 Cvenska......... 0 — — — — Italienische Noten .... 21,50 21,58 4% Türkische Bagdadboyn-Anleih Hlodnenuerle....... . 6 33,25 34,75 34,5 Shabe.......... 12 162 162 161 161 Norwegische Noten .... 70,61 70,89 Serie l 3,5 3,6 3,65 3,6 Mannesmann-Rühren . . . . 6 53,25 56,5 52,65 55,25 Deutsch. Oesterreich, • 1OO Schilling 4% vesgi. Serie li ... 5% Rumän. ver inh. Rente v. 1908 3,4 3,5 5,5 — 3,5 Mansselder Bergbau .... . O 19 20 20,65 22 Rumänische Noten .... 2,47 2,49 5 5,25 5,9 Oderschies. Kokswerke . . . . 8 40 42 Frankfurter Maichtnen . . . Gritzner......... . 0 _ - - Schwedische Noten.... 73,35 73,65 4^%Rumctn.veretnb.Renlev.i91« 4% Rumänische vereinh. Rente 8 8,75 8 8,8 Phönix Bergbau...... 4’/, 27 28,5 26,65 27,75 . O 26 26,5 - 27 Schweizer Noten..... 80,89 81,21 4,3 4,5 4,35 4,5 Rheinische Braunkohlen. . . Rhelnftahl........ 10 162 168 161,75 170 Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 4 53,25 55 - Spanische Noten..... 34,31 35,45 Anatnlic 20 19,9 20 19,9 67 69,75 66,25 69,25 Süddeutscher Zucker . 8 133 132,5 132 Ungarische Noten ....