nr. 107 Erster Slaü 182. Jahrgang Montag, 9. Mai 1932 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Vlehener Fam,lienblät1er Heimat im Bild • Die Scholle Monat» vezugrpreir: Mit 4 Beilagen RM. 1 95 Ohne Illustrierte , 1 80 Zustellgebühr .. . -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt, zernfprechanfchlüffe unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gieße«. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnid und Verlag: vrihl'sche Univerfität5-Vuch. und Stehiöniderti R. Lanz« in Sieben. Schriftleitung und Sefchäftrstelle: Schulftrabe ?. Annahme von Anzeigen für die lagesnummer dis zum Nachmittag vorher. Preis für t mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennlg: für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Relchspfenmg. Platzvorschrift 20*. mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. W»lh. Lange. Tfrantmortlid) für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr.H.TKnriot für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen. Oie Völker wollen nicht länger warten! Deutschlands Forderungen an die Konferenz von Lausanne.-Schluß mit der aufreizenden Ungleichheit zwischen Siegern und Besiegten. — Ohne Vertrauen keine Rückkehr zu normalen Wirtschastsverhältniffen. — Gin letzter Appell des Reichskanzlers an die Vernunft der Staatsmänner. Große außenpolitische Rede Brünings. Berlin, 8 Mai (^X^ ) Der Berliner Verband der Auswärtigen Presse veranstaltete im Neuen Rathause in Berlin- Schöneberg eine politische Matinee, in deren Mittelpunkt eine große außenpolitische Bede desRcichskanzlersDr Brüning stand, die ebenso wie die Begrüßungsansprachen aus den Rundfunk übertragen wurde. Rach den Begrüßungsworten d"s Vorsitzenden des Verbandes Dr. Thums nahm der Reichskanzler das Wort. In dieser schwierigsten und verantwortlichsten Phase der Ra tztriegsentwickelung, im Kulminationspunkt entscheidender Auseinandersetzungen außenpolitischer Art müllen alle unbefangen urteilenden Kreise unseres Volke- eS als ein Glück betrachten, daß uns eine gütige Vorsehung in der Per- s o n des Reichspräsidenten den Mann gegeben hat, der unser Land und Volk wie kein anderer als oberster Sachwalter vertreten kann. DaS außenpolitische Plus, das die mit so gewaltiger Mehrheit vollzogene Wahl Hindenburgs zweifellos darstellt, war die vorübergehende Abwesenheit von (Senf vollauf wert. Die Wiederwahl unseres Reichspräsidenten hat eine Epoche von Konflikten und inneren Zwistigkeiten beendet. Jetzt heißt es, sich einhellig hinter ferne verehrungswürdige Person xu (teilen, um der internationalen Autorität feiner Persönlichkeit bei den kommenden außenpolitischen Aktionen die moralische Stoßkrast hinzuzufügen, die der einige Wille eineS großen Volkes dem Oberhaupt Der Hatten zu sichern vermag. Rach vollzogener Präsidentenwahl bin ich bann nach (Senf gefahren, um dort mich der Behandlung der außenpolitischen Probleme zu widmen. bereu großzügiger und beschleunigter Lösung wir nicht nur im Interesse Deutschlands, sondern auch im Interesse der ganzen Welt bedürfen. Ich bitte, mich nicht mißzuverstehcn. wenn ich neben die deutschen Interessen gleich das der anderen stelle. Es geschieht das aus der klaren Erkenntnis heraus, daß ich für Deutschland nur bann bas Beste heraushole. wenn mir auch gleichzeitig der überzeugende Nachweis gelingt, daß Deutschlands Ziele mit den wohlver stände ne n Interessen der Welt z u s a.m m e n f a 11 e n. (Sehr richtig!) Das ist ja gerade das Unglück des Versailler Jriebtnsoer träges und der ihm nachgemodelten anderen Friedensschlüsse gewesen, daß man geglaubt Hal, daß einzelne Länder sich alles Gute und wertvolle dieser Erde sichern, sich sozusagen alles Glück ver- schassen könnten, während dem Unterlegenen nur das Unglück überladen bleiben könnte, den Besiegten sozusagen nur die Tränen gestaltet werden könnten, um ihr Unglück zu beweinen. Von einer solchen innerlich unwahren, naturwidrigen Friedenskonzep- flon geht alles Verhängnis aus. Sie Hal sich in der Nachkriegszeit als vollkommen irrig erwiesen. Sie wird auch, wenn keine Aenderung eintritt, die well immer tiefer in das entsetzliche Elend hinabstohen, das unter dem Namen „Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit" zur Geißel aller Kulturstaaten zu werden droht. Die größten Wirtschaftssachverstänben der Welt haben es von einer ihrer Konferenzen zur anberen wiederholt, baß zur Herstellung normaler Verhältnisse Vertrauen und wiederum Vertrauen notwendig ist. Und wie soll sich Vertrauen, die erste unabweisbare Grundlage zum Wiederauf bau, zur Herbeiführung besserer Zustände entwickeln, wenn noch immer bie aufreizende U n - aleichheit zwischen den Siegern und Besiegten besteht? Es hat sich vieles gegenüber Deutschland zum besseren gewendet. Aber in Vielem, darüber dürfen wir uns nicht täuschen, beftebt diese U n - gleichheit fort; in der Sicherung der Heimat mit allem damit verbundenen, unwägbaren, seelischen und tatsächlichen Besitz sind wir i n einem Zustand minderen Rechtes geblieben. Hiergegen bäumt sich ganz Deutschland mit Recht auf. Hierin sind sich alle einig, und hierin liegt die Bedeutung der 21 b r ü ft u n g. Ich fürchtete nicht, mißverstanden zu werden, als ich vor kurzem in Genf vor Ihren .Kollegen aus der gesamten internationalen Presse mit einer aus innerstem Herzen kommenden Ueberzeugung auf den friedliebenden Charakter des deutschen Volkes verwiesen habe. Ich habe keinen Widerspruch erfahren. Die gelegen! lief) beliebten Hinweise auf angebliche Invasionen, die von Zeit zu Zeit mehr agitatorisch als historisch begründet laut werden, kann ich gelassen beiseiteschieben. Deutschland will, wie auf allen Gebieten, so auch auf dem der Rüstungsfrage keine Sonderrechte, keine Privilegien. Ls will nichts al» die Gleichheit, als die Beteiligung des Zustandes, der es in die Kategorie minderen Rechtes versetzt und auf den Stand der Wehrlosigkeit herabdrückt. Vor wenigen Tagen wurde unser Land erregt durch bas Gerücht von einer bevorstehenden B c - setzung Danzigs. Das Geriicht war unbegrun bet Aber wie hätte es |o tiefe Beunruhigung, so tiefe Sorgen vor einem Konflikt mit allen seinen unausdenkbaren Folgen herbeiführen und uns alle aus bas tiefftc erschüttern können, wenn eben nicht diese Ungleichheit bestanden hätte. Was von der Abrüstungsfrage gilt, gilt im gleichen Maß von den Reparationszahlungen. Längst ist in allen denkenden Köpfen die Ueberzeugung Gemeingut, daß Deutschland die ungeheuren ihm auferlegten Zahlungen nicht l r i ff en kann. 3a, mehr als das, daß diese Zahlungen entscheidend dazu beigetragen haben, den reirIschast - lichen Wirrwarr in der Welt herbeizu- sühren, ihn bis ins unerträgliche zu vergrößern und bei ihrer Jortbauer jede Möglichkeit der Besserung auszuschallen. Deutschland hat für den von ihm verlorenen Krieg wie wohl kaum ein Volk in der neueren Geschichte gelitten und Opfer bringen muffen. Einmal aber muffen diese Opfer i h r Ende haben! Einmal muh der Schlußstrich gezogen, einmal muß auch diese Rechnung als beglichen anerkannt werden, wenn wirklich der Krieg als beendet erklärt werden soll! In den Staatsmännerbesprechungen in Genf ist auch hierüber gesprochen und bas Gerüst für bie Lausanner Konferenz aufgeführt worden. Von ihrem Ergebnis wirb es abhängen, welchem Geschick nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt entgegengehen wird, ob sie weiter in Elend und Sorge versinken oder endlich wieder den festen Grund finden werden, von dem allein ein Wiederausbau, eine Epoche fortschreitender Entwickelung möglich ist. Auf diese Konferenz sind die Blicke der Gutgesinnten aller Völker gerichtet, hoffend und sehnsüchtig, un- I geduldig und fordernd. Die Krise geht mit Gigantenschritten ihren weg, an dem sich von lag zu lag die schwersten Opfer häufen. Und die Staatsmänner zögern. Zögern — vor der Gröhe der Aufgabe, teils vor der irregeführten Meinung ihrer Völker, denen man nach so langen Jahren bequemer Illusionen bie Wahrheit, die t volle, wenn auch harte Wahrheit nicht sagen zu können vermeint, wird dies Bekenntnis leichter, wenn man es aufschiebt? will man warten, bis nichts mehr z u b e - kennen i st, als daß die Hilfe bereits ; u spät kommt? während die Staatsmänner zögern, wächst die Distanz zwischen dem Eilschritt der Not und dem schleppenden Tempo der Diplomaten zu immer größeren, immer bedrohlicheren Ausmaßen, wer, so frage ich als Vertreter eines Volkes, das der würgende Griff der Wirtschaftskrise heftiger als andere Völker gepackt hat, ohne dessen Wiederaufstieg es aber keine Sanierung Europas, keine Ausgeglichenheit der Weltwirtschaftsbeziehungen geben iann, wer will d i e Verantwortung tragen für reelleres Zaudern? Hört man m den Staatskanzleicn und in den Kontoren der Wirtschaftskönige der Welt nicht den immer stärker anschwellenben Thor derer, denen bie beschämenbc Ergebnisarmut der bisherigen internationalen Beratungen der wirksamste Zutrciher. ihrer Extremen, ja rcuplutuv nären Fronten ist? Sieht man nichts 'daß aus den Gräbern vernichteter Völker dämonische Gei st er der Verneinung und Zerstörung erstehen? Wir können nicht mehr warten, weil dieDölkernicht mehr warten wollen und nicht mehr warten werden. Was uns not tut. ist nicht eine Multiplikation der Konferenzen, sondern die beschleunigte und die ganze Tat. (Stürmischer Beifall. > Im Zeichen dieses Tatwillens muß Lausanne stehen, sonst wird es nicht zum Meilenzeichen des Lebens, sondern zum Wegweiser des Zusammenbruches werden Wahlsieg der Linken in Frankreich. Oie Linkstendenz des ersten Wahlgangs der französischen Kammerwahlen im zweiten Wahlgang noch verstärkt. Das vorläufige Ergebnis. Paris, 9. Mai. (WTB. Junkspruch.) Das fran- zösifche Innenministerium veröffentlicht heute früh einen vorläufigen Ueberblicf über das Wahlergebnis, der 602 kammersihe umfaßt. Das Ergebnis lautet: Nachdem Nach dem Bisher. Parteien 1. Wahlg. 2. wahlg. Stärke Rechtsstehende konser- online 3 5 8 Republikan.-demokratische Vereinigung (Marin) 44 76 90 Unabhäng. Republikaner 13 28 26 Katholische Demokraten 10 16 19 Linksrepublikaner (Tardieu) 37 72 101 Rechtsstehende Radikale 25 61 90 Radikale (Herriot) 63 156 109 Sozialrepublikaner und rechtssleh. Sozialisten 9 36 32 Sozialisten 40 129 112 Unabhäng. Kommunisten 3 11 5 Kommunisten 1 12 10 Zum Verständnis dieser Aebersicht sei nochmals angeführt, roie sich nach der bis zu.den Wahlen üblichen Einteilung die einzelnen Parteien in der Sammer verteilt haben: Unabhängige 42 Republikanisch-demokratische Vereinigung (Marin) 85 Demokratisch-Soziale Aktion (ehemals Maginot) 30 Bei keiner Partei Eingeschriebene 20 Katholische Demokraten 18 Linksrepublikaner (Tardieu) 63 Soziale und Radikale Linke (ZranNin- BouiUon) 16 Radikale Linke (Loucheur) 50 Unabhängige Linke 28 Radikale 109 Sozialrepublikaner 13 Rechtsstehende Sozialisten 13 Sozialisten 111 Kommunisten 11 Daraus ergibt sich u. ch die Teran« lagung nach dem Stande von-- s Januar 1931 maß« gebenb. Mit Rücksicht aus l^le ifit t>cm Stichtage eingetretenen Wertveränderur^.^ qt Breits in bc“ Verordnung des Reichspräside,-^^ pom r. Dezemb" 1931 der Reichsmikckster der Ttiau. n1rn ermächt worden, auf dem Gebiet der Einh^.^^ewertu und der Vermögenssteuer Maßnahmen zu jreffi durch die den seit dem Hauptfeststellungszeii^ui cingetrctencn Senkungen der Vermögenswerte Ml steuerlicher Wirkung vom 1. April 19.32 an Re, H nun getragen wird Eine entsprechende Maßnahn^ wirb auf dem Gebiete der Erbschaftssteuer und bi Grunderwerbssteuer getroffen werden. Die biesbi zügliche Verordnung wird in den nächsten Tag« ergehen. Damit diele Maßnahmen bereit» für dW Ma»ate der Vermögenssteuer wirksam werdeW können, wird der Fälligkeitstermin vom 15. Mai an den 20. Mai verschoben. Wettervoraussage. Neuerdings haben sich über dem Kanal und an bD Westküste Englands wieder zwei kleinere Kerne gi bildet, durch die sowohl der Witterungscharakter a| auch die Temperaturen keine Beständigkeiten c fahren. Zunächst bringt Warmluft vor mit Semd Jung und Niederschlägen, der alsbald kühlere Ci^ nachfolgt, welche zu schauern und ®emitterftörul gen Anlaß gibt. Aussichten für Dienstag: Zunächst wärmer, wolkig bis bedeckt mit Niederschlagen bann wechselnd wolkig mit Aufheiterung, etwas kühler und gewitterartige Schauer. Aussichten für Mittwoch Wechselhaftes Wetter, teils wolkig, teils ausheiternd, Erwärmung und Abkühlung, einzelne Niederschläge gewitterhaster Art. Lufttemperaturen am 8. Mai: mittags 12,2 Grad Celsius, abends 8 ®rab; am 9. Mai morgens 5 Grad. Maximum 12,8 Grad, Minimum 0,8 Grab. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Mai: abends 10,8 Grad: am o Mai- morgens 7,6 Grad Celsius — Niederschläge 0,6 mm. — Sonnenscheindauer 4X Stunden. (Schluß des redaktionellen Teils.) Tie schwierigsten technischen Fragen sind oft nicht gerade die, deren Losung am meisten Aussehen erregt. Tic Schwierigkeiten können vielmehr in unscheinbaren Problemen liegen. Da ist z. B- die Zahn- bürste. Wie muß sie gebaut (ein, damit sie sich dem menschlichen Gebiß sowohl von außen als auch von innen an paßt? Soll sie gerade, soll sie konkav ober konvex fein? Es gibt eine Bürste, die konkav konvex ist, die Odol-Zahnbürste. die damit der Lösung Des Problems am nächsten kommt. 3619V StoBeMnng Mte Bel)onölono von Dr. rned. M. Kärcher, Saarbrücken. Dem praktischen Arzte kommen täglich Fälle vor, in Denen Stuhlveistopfung und Darmträgheit sich als die Ursachen der verschiedenarligsten Beschwerden Herausstellen. So sind u. a. allgemeines Unbehagen, Mattigkeit, Kopfschmerzen, Blähungen und Kreuz- schmerzen häufig darauf zurückzuführen, Faß infolge von ungenügendem Stuhlgang Schlacken des Stoff- Wechsels und abgebauie Nahrungsreste zu lange int Körper feftgehalten werden. In diesen Fallen erweist es sich immer als das Zweckmäßigste, den Darm wieder an regelmäßige und ausreichende Tätigkeit zu gewöhnen und dadurch eine genügende Ausscheidung seines Inhaltes zu bewirken. Hierzu empfiehlt sich der Gebrauch eines rein pflanzlichen Abfuhr- mittels, das keine scharfen Bestandteile enthält und nicht, wie manche anderen Mittel durch zu starke Reizung entzündungserregend auf den Darm und schädigend auf den übrigen Körper einwirkt, sondern mild, schmerzlos und dabei zuverlässig regelmäßige Entleerungen herbeiführt. Ein solches Mittel sind Apotheker Richard Brandt'» Schweizerpillen, die aus. schließlich aus pflanzlichen Auszügen und Stoffen zusammengesetzt find. Sie wirken angenehm abführend und kräftig genug, ohne daß irgendwelche Be- schwerden verursacht werden oder bei längerem Ge- brauch Entwöhnung eintritt. Dabei bieten sie infolge der wesentlich ermäßigten Preise von 1,25 RM. die Normalpackung und —,65 RM. die Kleinpackung den Vorteil besonderer Billigkeit. 3665V tr.Dralles Birkenhaarwasser I : - Gesund «iäM durch 3302 D ei «I 5 = Das schönste III. Platz...... II. Platz...... I. Platz....... Rang......... S.-Balkon . . ..: Mittel-Saalloge. *£- E e:" £*ga% Fischereiverpachtung. Die Fischereiberechtigung in dem Bache Allna, und zwar von der Aufnahme der Ohe bei Hermershausen abwärts bis zu ihrem Eintritt in die Gemarkung Niederweimar kommt am Freitag, dem 13. d. TU., nachmittags 2 Uhr, in der Gastwirtschaft „Zur Linde" in Niederwalgern zur öffentlich meistbietenden Verpachtung, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden. Schweinsberg, am 6. Mai 1932. (3668D Freiherr Schenck zu Schweinsbergsche Renterei. paar Worte mit der Mutter zu wechseln, die sie liebevoll umsorgte. Dann aber ging sie gleich zur Ruhe. Wohlig dehnte sie sich in dem kühlen, weihen Bett. „3dj bin so müde!" „ ,, Das war alles, was sie sagte, als die Mutter sie küßte und ihr noch einmal über den blonden Kopf fuhr. Da ging die Mutter. Aenne aber schlief noch lange nicht ein. Ihre Augen hasteten an der alten Linde, die ihre verschneiten Aeste wie mächtige Anne bis ans Haus herüberreckte. , , „Rudolf Ansbrück, ich liebe dich! Und es ist Sünde! 3ch werde dich lieben bis in meine letzte Stunde." r,, Sie dachte es. Und dachte an den schonen. hoch- gewachsenen Mann, der sie so heiß geküßt^ und zu ihr gesagt hatten „Ich hole dich, Aenne. Es würde nicht sein, und es konnte niemals sein. Aber ihre Liebe zu ihm blieb bestehen. Stein starres Gesetz konnte daran etwas ändern Aenne legte das schmale, blasse Gesicht zur Seite Drüben hörte sie die Mutter mit Marga sprechen. Vielleicht würde Mütterchen entschuldigen und gütlich zureden. And alles um sie, um Aenne, die einmal vergessen hatte, daß sie nur ein armes kleines Mädel war und nicht m die Sonne, nicht in das reiche, vornehme Heim Rudolf Ansbrücks gehörte. Aenne hörte die halblauten Stimmen noch ein Weilchen, sah aber immer nur Dr. Ansbrück und schlief ein. __ Drüben im kleinen, behaglichen Wohnzimmer sagte Margen „Cs war ja zu erwarten, daß der Klemen sich einmal irgend etwas nähern mußte. Daß sie gleich das erstemal so mit gebrochenen Flügeln heun- kehrt, habe ich nicht gedacht. Ich werde aber morgen, wenn ich unsere Arbeiten abliefere, unauffällig im Salon der Madame Endiee fragen, wo man Aenne gestern abend eigentlich hmge- schidt hat. Denn damit hängt die ganze Angelegenheit zusammen." „Gewiß, Marga, das kann nichts schaden, wenn wir das wenigstens wissen." Willst du nicht schlafen, Mutter? Ich mochte unbedingt noch ein Weilchen arbeiten. Meine Augen sind Gott sei Dank noch sehr gut, wahrend du die deinen doch mehr schonen solltest." Die Mutter trat zu ihrer Aeltesten und strich ihr über das dunkle, etwas harte, glatt zuruck- getämmte Haar. __ . „Bist ein gutes Mädel, Marga: ich weiß ja. Willst du wirklich noch aufbleiben? Die Ruhe würde dir auch gut tun. Dann aber wenigstens nicht allzulange." ( „Bestimmt nicht, Mama. Ich habe nur eine Zeichnung ausgedacht und die möchte ich Madame Endiee sehr gern noch morgen früh mitnehmen. Also dann gute Rächt, Mütterchen!" TM mit der großen Besetzung: Ralph A. Roberts — A. Faulig — Ida Wüst - Lotte Werkmeister Margot Walter — Henry Bender — Harry Halm — H. Speelmanns Neue Ufa-Ton-Woche Ein Riesen-Lacherfolg! Blutarmüt Bleichsucht Schwäch ezuslande- «toe/xfen er/öfyre/ab6efi?3 gröuteröous 3nng, •’öeihnittel d. Natur, in der Schulstraße. 120000 auch geteilt, an erst. Stelle, aus Piivat- hand, für Anfang .}imi d. I. zu vergeben. Es koniinen nur allererste hiesige Objekte iuid pünktliche Zinszahler in Betracht. Schrift!. Anfrag. unt. 02925 a. d. Gießener Anz. 2 mittelschwere Pferde und ein Posten Heu und Stroh sofort zu verkaufen. msoD Delltflv'Ameriklinislste VetroleumsGeselW. Telephon 2494. la Kapitalanlage! Außergew. ertragr. Obstgarten A. d.Sand, knit nur edelsten Sorten, zu verkaufen. Schriftl. , Ang. unter 3671D an den Gieß.Anzeig. ------- -nöQOti i In neuer nung. 0232b I Jnscenierung l Goetbeltraße 30 V. Faust <1. Teil) Ullllllllllllllimiimilllllllfll I Tragödie v. Goethe. Kassen schrank massiv, fast neu, ab.zugeben. 02927 Schulstraste Ecke sonnenstraste. | Kaufgesuche | ÄolllffiuBroanö gebraucht, gesucht- Schr.Ang.m. Preis' ang. unt. 02930 an den Gießener Anz. Zentrifuge gebraucht, gut erhalten, zu kauf, gesucht. Schriftl. Angebote unter 02924 a.d. Gieß. Anzeiger. „Gute Rocht, Marga!" Sie küßten sich, und die Mutter ging. Vorsichtig trat sie hinter den bunten Vettschirrn. Aber sie hörte tiefe, rasche Atemzüge. Einmal warf Aenne sich herum. „Ich — liebe ihn doch. Ich — kann doch — nichts dafür, daß ich ihn liebe." Wie ein Kinderweinen klang es, und die Mutter senkte tief den grauen Kopf. Faltete die Hände und trat zum Fenster. Am tiefblauen Himmel leuchteten unzählige Sterne und mitten unter ihnen der Mond der einen hellen Hof um sich hatte und neue Kalte anzeigtc. , , , „Lieber Gott, ich habe dich so oft gebeten, mir dieses Kind zu schützen. Run ist es doch gefom- men, was vielleicht einmal kommen mußte. Doch führe alles zum Guten, Gottvater. Laß sie an einer Enttäuschung nicht zugrunde gehen, meine kleine, sonnige Aenne." Marga Ohlen arbeitete mit verbissener Wut. Ihre Gedanken weilten bei dem Geschehen der letzten Rächt, von dem sie keine Ahnung hatte und das sie doch nicht zur Ruhe kommen ließ. Morgen würde sie ja alles Weitere erfahren. Wenn es doch schon wieder Tag wäre! Sie brachte die endlose Rächt am besten damit zu, daß sie unentwegt arbeitete. . _ Am andern Tag wußte Warga OhlSsti zu wem man Aenne geschickt hatte. Sie notierte sich sorgfältig die Adresse und fuhr dann nach Hause. Für Aenne aber reihte sich grau und traurig ein Tag an den andern. Einer wie der andere begann früh acht Uhr mit der bisher so lieb- gewordenen Arbeit, der das junge Mädchen letzt müde und traurig nachging. Sie erfüllte ih^ Pflicht wie sonst, doch lachte sie nie mehr fröhlich mit den anderen jungen Mädchen. Und Madame Endiee betrachtete sie heimlich voll Sorge. Sie hielt so viel von diesem jungen Machen Aenne tat ihre Pflicht wie fönst. Sie ließ sich nicht die geringste Rachlässigkeit zuschulden kommen. Dennoch war sie anders wie sonst. Ganz, ganz anders, wie Madame Endiee erstaunt feststellte. t , ,. 2lenne wurde nach und nach wieder ruhiger. Es hatte keinen Zweck, einen Traum zur Wirklichkeit zwingen zu wollen. Träume blieben immer unwirklich, blieben Schemen, blieben etwas, an das man zurückdenken konnte. Ein Traum! Ein Traum, daß Rudolf Ansbrück sie so heiß und innig geküßt! Ein Traum, daß sie für einen einzigen Abend seine Frau gewesen war! , Aenne hatte keine Ahnung, welchen Weg ihre Schwester Marga eines Tages gegangen war. Hätte sie es ahnen können, dann wäre es mit ihrer wühsam erkämpften Ruhe vorüber gewesen. (Fortsetzung folgt.) P1FENNIIG * S IP AMR IBUC IUI der 1H AMUS1F1R A\ U wird mit 3 Mark in bar eingelöst! 3030 a Achtung! 1 Radikalerpreisabbau im LICHTSPIELHAUS Der wirtschaftlichen Notlage Rechnung tragend ab heute: Volkstags-Preise JflUoWW.“ Vornan von Geri Gothberg. Copyright by Martin Feuchtwanger, Hall«. 10 Fortsetzung. Dachdruck verboten! Die Mutter! Und Marga! Sie würden fragen! Würden das und jenes von ihr wissen wollen. Iraend etwas würde sie ihnen ia auch zahlen müssen. Den größten Teil des gestrigen Geschehens Oder vielmehr, des Geschehens dieser Rächt. .. ml .„Dann aber würde sie beharrlich schweigen! Sie würden nichts weiter erfahren Sie würde das Beste, Schönste, Herrlichste, >Ditterste, Grausamste, Demütigende für sich ve° Wer baut modern, preiswertes Einfamilienhaus Nähere ausführliche schriftliche Angebote unter 36811) an den Gießener Anzeiger. llllllllllimillllllllllUIIIIHIH Handtäschchen mit Inhalt 7. d. M., mittags vevlove«! Goethestraße nahe Südanlage, ftinöer erhält gute Belost- D Mittwoch, 11. Mai, abends 8'1? Ubr Hindenburg. Stadttheater Gießen. W!«D Dienstag, 10. Mai, 19—24 Uhr: 30. Borstellung i. DienStag-Abonn. Gewöhnliche Preise ..Guten Abend, Mütterchen. Wie müde die junge Stimme klang! Aenne er» schrak vor der eigenen Stimme, und die Mutter ^Aenn/duÄchAtdrasch den verschneiten Garten der Villa, und dann öffnete sie die Haustur. Der Hauswirt, ein freundlicher alter Herr, ging gerade zu seinem Skatabend und grüßte sie lächelnd Er hatte immer seine Freude an dem schönen, kleinen Mädel. Ein bißchen Sorge hatte er auch. Er dachte manchmal, daß es doch recht schade sei. daß sein treuer Ohlen so früh sterben und seine Familie so hilflos zurucklassen muhte, daß nun dieses auffallend schone Madelchen so in all die Gefahren der Großstadt hinaus mußte. Aenne ging die Treppe hinauf Die Tür war weit geöffnet, und ein heller Lichtstrahl fiel zu ihr auf die Treppe und grüßte sie heimlich und vertraut. Und dann kam die Mutter ihr entgegen, schloß sie in die Arme. ... Mädel Mädel, wir haben uns. doch so um dich geängstigt' Run komm aber schnell! Es gibt dein Leibgericht. Komm, ich helfe dir! Du ziehst dich 9* Ser 1®uft ihres Lieblingsgerichts mischte sich mit dem Duft gebratener Aepfel. Renne schritt über die Schwelle, umfaßte mit einem Blick das kleine, traute Heim. „Mütterchen, ach Mütterchen! Die Reaktion kam. Laut weinend vergrub sie das Gesicht an der Schulter der Mutter Da wußte Frau Ohlen, daß das Schicksal irgendwie grausam in das junge Leben ihres Kindes eingegriffen. Und sie schwieg! Die Mutter schwieg! Sie fragte Nicht ! Sie strich nur ganz leise und zärtlich über das feine Goldhaar von dem sie die Mütze genommen. Dann half 'sie der Tochter beim Auskleiden „Denke an nichts, Aenne. Denke, du hattest alles nur geträumt! Und geh nie mehr mit, wenn man dich lockt!" , . Der Mutter Stimme, die gut und »erstehen0 diese Worte sprach. Aenne küßte die gütigen Hände. Rach einem Weilchen sagte sie. „Ich komme doch noch ein bißchen mit hinüber, Mütterchen." Frau Ohlen nickte ihr §u „Das ist recht von dir, Kind. Du mußt unbedingt etwas essen. Komm nur, es ist schön warm. Und dann saß Aenne mit an dem kleinen, runden Tisch vor dem Sofa und zwang sich, einige Bissey zu essen. , , . . , . ,,, Marga sah sie finster an. sagte ledoch Nichts. Da die ältere Schwester sonst auch zuweilen |o mürrisch dasaß. fiel das heute nicht auf. Aber Aenne dachte, daß Marga irgend etwas un Schilde führte. Sie war aber so müde und zermürbt von all dem. was seit einem Tage auf sie eingestürmt war. daß sie ihre Gedanken nicht auch noch auf | Marga konzentrieren konnte. Sie zwang sich, ein Haupt-Niederlage: 4668 V Engel-Apotheke,jnarktplati_______ Dissertationen liefert die Brühl'sche Druckerei Verschiedenes Familien-Drucksachen Verlobungsanzeigen Vermählungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstraße 1 . —। Alllo [Vermietungen I GelegenljeilSlöUse! Mehrere 4—8 PS- meiner Opel-Personenwagen ** * k Limousinen 11 offen, J llPTl sehr billig. 2534A WH Opel. Gießen . I ^rau t'urter Str. 52. m 3-Znnmer-W oh- — nung sofort zu veim. ttuchenscyranre Neustadt 24. I Küchenüsche 1 I 2*S“ od.Wohn.,2Zimm., Vormittags. 02922 jed.l Bett,Ävchgele- - f genheit, mögt. groß. Äfl DEtlflUWIl! Garten, a. d. Laude I «5 . ... , zumiet.gesudit.Off. ^ßMMNierttiobel u.m.K.17502bef.Ru- nud) emz., lehr bin. doll Blosse, München. Mod. Wascht om- -----------------I mod.m.Spreg.irOM. I,, , , 1 Bücherschrank 50M. Verkante I Antike eingelegten —I Lekretar, 50 M. Gebrauchtes 2viegelsckirank40M 6enenfflhHaö '"rsrcib,,“D 1 Anzujeh. zu verkamen. 029311 zw. 11-1 u. 5-7 Uhr, 51rofdorferStr.37 • Lndwigstraße 1. Sie würde es für alle Zeiten für sich behalten, W daß der schöne große Mann ihre Dienste und - «ihre Liebe hoch bezahlt hatte! Daß sie das Geld zuruckgewiesen. das Wußte ■ 2 nur er. Und es war gut so. daß er es wußte, daß er Aenne Ohlen nicht mit andern Frauen f die er gewiß so und nicht anders einzuschatzen datke. nicht zu vergleichen brauchte. S)Qa Leben würde weitergehen. Der Alltag, arau mkK eintönig, würde sie wieder umspinnen. . Nnd niemand würde wissen, daß Aenne O^en ffÄrnol Zn ^usNug..ins Glück gemacht! Für Sturze Zeit reich unA glücklich war. Borb?^In ein Rickes zerronnen! Wie Träume ^ja stets in esii R cht?^rr'unen. Daß dieser Traum M em R chts M cntE)a[tcn hatte, das an- e nichts an sA^m Schicks«!, dennoch m ein *• MD -St: -~Ad' s-.M- «2* 05s Mehener r ,(lnn dvch _ ' nil «ne Silt, 5 Sn *4Us s'pS S'M Ä'iWK lnn na- Haule. u Ä ? traurig ct wie btt anbtt? « biKr |0 g ugc Mädchen jetzt 0,c erfüllte -re E "'emehr fröhlich ,cn- älnd Sabamc > »oll Sorge fr en Mädch^. M lieb sich eit Unschulden kam, s wie lonft. ©am "Nd'ee erstaunt sch. ach wieder ruhiger i. Traum m Dirk- aume blieben immer blieben etwas, an L ah Äudvls AnSbrüä t! Ein Traum, das, nd seine Frau ge- I. welchen Weg ihre >gcs gegangen war dann wäre eS mit ihe vorüber gewesen folgt.) e/ en müssen, z Schwa» c kochend« ifi sMe )-XbWn oiwasche" rrev durch \t< "•rert “"/.kerei et>ruck5, o o <Ä x-* o cn Ch> ♦eg S F5 r-» o e 53 Ä E E ö c -o öl o c o s ö e o ö> »- £* « r*> B ‘6 4 s 10 'S JS ?L js-s. Q ■»K S«E*x <0^Z k-5 o — . zs Si. -SS5 s s 2 xs " = A — ct A — 3« ?± := 2 s KK e4Bs = '9±^ r ac. = « =<5 Z B X CT u- CT x o £ ■- * B A - — 10 = .2 -- " 3 ct = ± 5 _54^. tST0 - v 2, -JL - - 5 | 1«. Itii r» ct_ 55 c"J£ Z4-- ! = = . A E :«, = «- 5-H = J; cj*x 5 US •5? ixz = = 3 Lff = al-e *- 3 L- 5 -•€ - :o -O H E 3 -S2 = A — Se 2» § h s 'S --S ■? *-• Ä A E'o 2 “ -e = ■» = - *2$ «-2 2 iö^ e 4 -ZZ5- «A X. ““ ■5*«SSS — 2 •* -°Z-Z CT „ — 2 = x^r zs — Z> = v c ------ = Ä2Ü = »=1 2 s-e5* 2«« es = -XD2 R'O -~ = «* •- >~ CT— — JO o - I- — — i=ii 9?? = ö 5» ofih = = 2= ac 'Z Z S>2^ ’ 2 zs^ 2 & E - 2 « € 9P £ G S (D5— ». =* 2± = -o 4 -v 2 e ÜE= t 4 2 •* h X^y 55 2 «“ -Z el cB~ |2| o -E = <0 4- Q ■- A? = Äf CT — — K> “ 2 • A.o^ 's 12 XD C t= - 6. Se Z2 „JE f =| 2=i o = * 2 *<5 C n 222 CT 3 Mi S.s-5 L«0 X2 — le — Q X * c 52 3 - = c t?« ^ssS =i 7.5'2 -§« = SS 9 =-.2 - •«—2: 8'S ß •”? (D; eS=..L 7=5 = *• — = 52 = ä de- = 2“2£*g; H c Ä— ,= -i .»_ =s -— C.= o« - 2 I" = ^•=■2 _ -Ä 3 :O >- o = i 4 5 = 58=;- -- —T * - A = 3- □ f«2 = 3 — »- u. X 3" "Ä J= CT ■& - s s = 5«h? xO e § - ’S 3 V — 5 2 „ • S u •- " u s» ■“■ >- w 2- 2? Sg£s" S 2^2 ° •2 * 2? o c 2 Z 55 (0 s 2 ±10 E 2 2 5 8 L £ L 2 2 i E o o - EU) 2- e, CT.-C =?;± 2 it 5 ■* t ±'9 t: ^5 Z- t« g ex « 4 2 zso — ^xr=’ “ -2 =• »(0 GtO — i- ZA° - _ C a = 5 Z? SJ Z o o = — o -ßAA - k = 10 L2- -6-5— 2®g i3*3 io ='4-e ZZZ =oL5=ÄS «7 CT X i X — — Ä5Ss:itii 4 = 5 = = 37 = - .9 r 2 -—’3 _ E ± 2 — । ZZ.«DJ- = s e Ji C a ■e =2 - :=^i I ?? = 9 4§± 2?A£ — => X CT. =44 = . . c ■2 t = 2 io 2 = 5 CT 3 — = “ 6S ~ ZS x = E .2 °X2^ 1 ff. = L. ’S o §P s i «i ± X JE a. CT X 2.42 = =-S e- „ 2 t ~ 2 ■§.•§■ Ä ■“ni S «- X = ±-o X '. - X 2 2'^. 5 t = =4 EA x ct— 9±ä5 ct'3 = 3.2 = -e x ■e' ct- XL ts®’ 2 := üÄ . e11^- ■ 2^ E± *x» 'b . q; e o cx =‘E^-"=S CT X = CT ” *5X _ o "E' 4, — zs 5,5} g(D ® " 2 a.. CT-= = l= = Z ^162 = Es.g| 324^H %□ »2 -4iä" =s - 3 '- —■ ; A 2 2 = _e . 42Zc_ a. CT 3 b:± JE = X> c x— - - X -85 3 = St 2 = e»Z8Ä^c . L ctjx . 2 3 -e = ct-2 e ? - — ZS " X y — *- ghs«s s- 2 ff CT 4 Z.- !x" « ® 2 •o 3 ZS c e JE £> "e 5 CT = CT o 84 A r3 CT CT O ö w « R ZS 3 V 3 A <0 zs c 3 ■e 3 ? TB >CT 8- 8 o'g:'1 "^8 * ©8 ra o V* 5 8 8 O g o ® @2<§- 5 5 5" §r 8 u» -§■"8 Z = 8 Bö 5ca Sc 8 " Sagt = s (piß" 3 öo 8 ö 2 a? e =<3 G® — Ö S' DZ 8 C8 = "8 5 3 8 8 §-§=• 2 3- s8 S-3 8 5 s y?=- s 5a- - ß-S- ■— Z © Cfld = a grt. x> ® = O O t 5C 3 eS's es t STG 5 e a-s 3 c ~3 »HS R- 3 = (f)c 52 7 8 ö8 8. @fO #—< £<2 «8 2 2 «» o me 8 = c ö T ts- 58 8 i 2 8- 8 A = |3u L §5 ,a-Z3 a» s £5 .-©= s * te S3.3- Sfa^.z- ZT SZ L->" H-'-e Lö(K 2 £ Ö8 8^0 :•« ® 3 A 7 3.0 v> caS a- «Jtig 2 r ©■■» 5D y-5 " 3 H X" o er g-3 8 ? AÖO-T' 8 ? CflS 3 M2Z Lö o 0. ®ßi - A C$1 A tS-a? -st tyföa o-® c- 8 c Ö»g öS» 2Xn Ö* ©2 a?a 3,5 8 »t ZII 2:5 sa* 3 s«5 Zt ACH 8 -o&iP-tä -3 2? 2.-ti a-o ■t LSZ d 2 D G Q 3 - oL © tbsAZZ- = 5 Ys 8-s (Pc 8 a- n 8 E: c=:^ 77 8 Z § 2 2- S 22 §£2‘ c 2 8 -3- §g?a m- S'S MX A'M§'2«-Z 2. -1 8 e ? ■A*-J oS'g 3 J© = 3 D s r 8 öS 8 5ZZ 3 = ä-2 a-’f a- 8 A Z-Lff- 3 d -*2 3 8 L 6r L2.- « CT: => 8 ist li s cXS> Ist " = «§■ 3 LA Eöx> GT 3 2. y «2 O" CJ2.5 t; * X cX 8. - c »3c 2 äBw 5« AZ «• CD §i " 3- :"^8 o I 3-_ 88^2 " 3 SS 2 -» | ?§1 Bxie 3 0 SS). Öö©3 8 2.® SS S©- s*5 3 zs'- o: o A S' ZS 7 ZSZ &6>Za^ C- v> - 3 'ZS ©^3 oZ.Z'S v> 3 S-8 5 3-ti o* (5) ä KZZ? 8 >r2?a lp- kZD = S)2 ZZ-2L-L __ 5 = ^-3" 8 öS* 8. ss-«g s"> 2 8 o ®o 3< 3 5-5.= 3* tS ss =5' n.Z=° mtZS 5^5 5 iS MX X- ±. ® o 2. " «3 3,3- ?3'7 25 - - X o Lff-RrZZ = ©L X- — 3 o -• ~ hier e* .JteQl um JL111 em Qn rfff* 1 >8 ff,'./ °oer in Änos und. kAau ??' den 3$S 0 3 5 3 v> cfl= q o — M 3 5- % C^O - 2 5. (Jlo 3 9’§.3g5- 3 =,= 2. ”;-■ " M^ — 3 W Lt^M§ 3c-S~ 2 » S -, ~~s MrZ -3t8 8' 5 2 rings k>n Jor iS ÄÄ m ®£,mcn w,Äeirum. 1 Sndni ®"5tiu -6«1” «■■fit» nQmcnL l eie n ist Tatsache- c'e ugegeben, f W lau liehen M e untersuchen, um ftl sondcres lur g« tun muhien wie in der flJMJ Behauptet lvird, 0 wie seines Lem> natur emsach m Leberspannung sev liegen, unter der Victschastsdiktatar Tscheka. Äserschinsk zur Lache Sollte Stalin lot schwinden, so würde wehr bedeuten als Italien. 2er Faschisn sich stärker, als der ä er nicht, gleich dieser Spaltungen durchsetz schastlich gesunder ist Bescheid weiß, dem sir unter der saschistische> ,c- ober als Ganze- selten Jüßen. 3n Rus bare Energie o tung-erlcheinungen u Dssenheit ausgebra plan;' willen die Ra! bare zunehmende De schen Leben; zu iqnc ab, so ist nicht zu i dann in Rußland au Am besten über lokia und Lon klare Darstellung do sieren kann, darum mende ein. In To! mfinötn Aresseoerti M »a& Japan bk Hungen an der n nt Ruhe ansähe, je' ,in den Streit vü mandschurischen Re meldet da; offiziell Moskau, »ie politij sich sehr jugeipiyi; trage jedoch die ja] , gierung Puji zu treibet die japanif Rußland und schar' diesen „Märchen" , 3apan verbreitete 7 mandschurischen @re Mögen hätten. f)h smes „russisch-m a n lOMische Armee nid .Der „russisch-mand 83- L S 3-S-c -“2.g Madndei Don iHMen schmutzjgk 'M ^üden jindei Mark, Madrids. (fjn' jMen worden zu 8?" ? mcrbcn- 2 »einc ^erm tÄer Quf- 3mr MTegenstände, i Ö .cn lleworsen in .'".Trödler 00 aus dem ^aa *Ä*\ Men, vom Ld ■ SW.'°L7' ÄtsS^i S^Ä?^ 3tQ(tro nok fann 1 :rtz-Ä SsÄ Ar-L: standtejs- n. [""t ler Zohlen und i* ^r ::s-K SKtSsp 6ehle Lüns *5i wssf brach ' it m>cd Ss >si d°L Da mal Japaner 3 D O 3 to=,|§ s &= = GS ° o — -1 2 3 /sO® SZ-Z^Z §'=.-3, ~2 2 « OfCÖ U)® "ZT — *7 V* **7 77 _ _ > O-2 o CVx S 3 3 2 ’S ZSZ-8 «•2 3.—, 013-” § 3 »» *"* 2 .«-3 (5)3 ’2 8 2 t- ,a-3 ' c» ?3gS^ 8. 8 Cr? rö ö — 8 — 3 « 2 5T— Z3.Z-Z^-S — 3 o": D (?) 5^ ^5--za-«5 3 s a-a q §2= = 8 gr-gs’i Z-^Z-Z- ^KZsZ-82. - 3 lo •-t » «öS Z-L 5^o-| M ??e = 8 “ K’5 ^Zf: £=Z E iTs 3 g.g 2 — = — o-a-3 z -S-8-ZW© 2 . * er 8 3 —S 3 5,3 3 3 ” Z o- HS L8 2 3 ZZ §3 3 8 LS3 _ ®c -i ■ 3 -< Afi t 3 ejO 3 q.— * 2 » 2 0 2. ^3 Sf " ~ 3% 8 a?n82. q * ,,3- 3 O Ä A ca s 3 8 8 s- 8 8 = ss 3 8 6) 8 Ö) 8 8 H a 3 8 8 8 Ä 8 8 8 M 8 8 8 = ca 8 8 Ö" 8 3 5 H_ u> 8 lgS‘* 8-tf* 8 D 3 2-3-1 -a- ' ff© 3§- 8 5.2 7 —=“ Z-°Z S.H- » » 3 = 3-S in - 3 -2,o ö 8 öl D 0 II - ty= 2 61 lO’ll - i JJTi, a s h=h? lM a?*l s s 1' öÖ7(0o ts?B ME - 7- "'ti-.n 2.5ti„ « 2 ■So^i 2i 2.^0: 5?S ?£ ög1*: jsg tf3S« ^.^Ss--."s0.L dVV-^yrocrP ;, xSfffS > = 33-. , " i> S 3 : . -o rficr 'S- - o (II o 3-en 5'2,6/-.f? 2^ ” o Z "n -» y r~!'>~ s»2 Nr. (ÖZ Zweites Blatt KnegswolkenimFemenOsten Don Dr. Paul Rohrbach. Die Lage 'm Fernen Osten wird immer ähnlicher der vor zwanzig Jahren, vor dem Ausbruch des russisch'japanifchen Krieges von 1904. Es ist damit noch nicht gesagt, daß es auch diesmal zu einem Waffengang zwilchen den Aussen und den Japanern kommen wird, ober man muh mit der Möglichkeit rechnen. Auf der russischen Seite liegt, anders als vor 1904. wo Rußland in der Expansion begriffen war und Die Japaner geradezu herausforderte. allerdings keine Neigung dazu vor. Japan ober ist heute im Vorbringen und Rußland sieht seine Stellung in Ostasien gefährdet. Gin sehr wichtiges Moment dabei scheint zu sein, daß Japan wiederum, wie vor zwanzig Iohren, \ m Einverständnis mit England handelt. Man darf nicht vergessen, daß der russische Diktator Stalin nach ollen Aochrichten. die darüber zu erhalten find, ein schwerkranker Mann ist. Die Berufung ausländischer Aerztc. namentlich deutscher Autoritäten, nach Moskaus ist Tatsache. Sie wird in der Sowjetpressc auch zugegeben, mit der etwa- merkwürdig klingenden Begründung, die hohen Fuktionäre in Moskau liehen sich regclmähig von Zeit zu Zeit untersuchen, um festzustellen, ob sie etwas Besonderes für ihre Gesundheit und Arbeitskraft tun mühten. Ob Stalin an Krebs erkrankt ist, wie in der russischen Emigrantenpresse in Paris behauptet wird, ob er ein Gehirnleiden hat, wie seinerzeit Lenin, oder ob auch diese Riesennatur einfach im Begriff ist, der unausgesetzten Ueberspannung seiner seelischen Kräfte zu unterließen, unter der vor einigen Jahren der zum Wirtschastsdiktator ernannte frühere Chef der Tscheka. Dserschinski, zusammenbrach, tut wenig zur Sache. Sollte Stalin tatsächlich vom Schauplatz verschwinden, so würde das für Sowjetruhlond noch mehr bedeuten, als etwa der Tod Mussolinis für Italien. Der Faschismus in Italien ist darum inner lich stärker, als der Bolschewismus in Rußland, weil er nicht, gleich diesem, heimlich von tiefen inneren Spaltungen durchsetzt ist, und weil Italien wirt- lchaftlich gesunder ist als Sowjetrußland. Wer näher Bescheid weiß, dem sind zwar auch die matten Stellen unter der faschistischen Vergoldung nichts Unbefann les, aber als Ganzes steht das System relativ auf festen Füßen. In Rußland ist es n u r d i e f u r ch t bare Energie Stalins, die bisher alle Spaltungserscheinungen unterdrückt und dazu die Entschlossenheit ausgebracht hat, um des „Fünfjahres- plans" willen die Nahrungsnot und die deutlich sicht tare zunehmende Verkümmerung des ganzen russischen Lebens zu ignorieren. Geht er Mit dem Tode ob, so ist nicht zu übersehen, welch ein Wirrwarr dann in Rußland ausbricht Am besten über diese Dinge unterrichtet sind Tokio und London, und weil man dort eine klare Vorstellung baooei hat, was »in Rußland passieren kann, darum richtet man sich auf das Kommende ein. In Tokio, heißt es, ist den dort an- roefenaen Pressevertretern „amtlich" mitgeleilt worden, daß Japan die russischen Truppenzusammen- Ziehungen an der mandschurischen Grenze zunächst mit Ruhe ansähe, jedoch unter Umständen bereit sei, „in den Streit zwischen Rußland und der neuen mandschurischen Republik einzugreisen". Umgekehrt meldet das offizielle Blatt der Sowjetregierung in Moskau, die politische Lage im Fernen Osten habe sich sehr zugespitzl; die vollkommene 'Verantwortung trage jedoch die japanische Regierung, „die die Regierung Puji zu einem Konflikt mit Rußland treibe"; die japanische Presse bringe Märchen über Rußland und schasse so eine Kriegsstimmung? Zu diesen „Märchen" gehört jedenfalls auch die von Japan verbreitete Nachricht, daß die Russen an der mandschurischen Grenze neun Divisionen zujammengezogen hätten. Hinzugesügt wird, daß im Falle eines „russisch-mandschurischen Konflikts" die japanische'Armee nicht werde neutral bleiben können. Der „russisch-mandschurische" Konflikt ist natürlich Madrider Bilderbogen. Don Hans iHofel Zwischen schmutzigen, engen Gassen, wie man sie nur im Süden findet, liegt der ..Rastro", der Trödel- r markt Madrids. Ein ganzes Stadtviertel scheint abgebrochen worden zu sein, um hier zum Verkauf aus- geboten zu werden. Alles, was auch nur im entferntesten noch eine Verwendungsmöglichkeit zeigt, taucht hier wieder auf. Immer gibt es noch ärmere Leute, die die Gegenstände, ine andere schon zehnmal in den Müllkasten geworfen haben, wieder benutzen können. Der Rastro ist der große Umschlaghafen für alle gestrandeten Güler. Sjat jemand eine Wohnungseinrich- K tung, die vor Altersschwäche fast oder ganz zersallen ist — ein Trödler vom Rastro kaust sie immer noch. Will ein junges Paar ein Schlafzimmer erstehen — f; auf dem Rastro wird cs aus Möbeln aller Stile und Jahrhunderte zusammengestellt. Alles ist hier - zu haben, vom Hosenknopf bis zum Wäscheschrank, oon der Ocllampe bis zum Radio. Man kann einen Grabstein erstehen, unter dem früher ein Marques & begraben lag. man kann sich aus vielen Einzelheiten : ein Auto zusammenbauen lassen, das wahrscheinlich nicht viel weiter als den Berg hinunter fahrt. Gin 1 Schuhputzer kann mit ein paar Peseten auf den Rastro gehen und als Minister nach Hause kommen, lorerofoftiime, die vor kurzem noch in bunter Seide "i. ereinh.Rentev.l913 8,6 4% Rumänische vereiuh. Rente 3,9 — 3,9 3.85 ty4% I. Anatolier...... 13,5 - 13,65 13,7 ;viani|un u. 2)1. 2)cnu. Schluß. furtf 1-Uhr-. Äuri Schluß« Ium Ansaug« Sura Datum 7.5. 9.5 7.5 95. Hamdurg-Amerlka Patel . . . 6 13.5 —- 13,13 12,9 Homburg-Güdam. Tampsschlss . 0 —- —• 37 — Hansa Dampsschiss ... . 0 — — — Hl— Norddeutscher Lloyd .... . 6 14 — 13,9 13,9 öl.G. sür Verkehrswesen Alt. — 33,5 33,5 Berliner Handelsgesellschaft . 8 82,5 — 82.5 — Commerz- und Prtvat-Bank. 7 18,5 — 19 w— Darmstädter und Nattonalban 8 20,5 20,5 —— Deutsche Bank und 1 Ditconto-cSelellschaft. . . 6 37,5 —— 37,5 — Dretdner Bank ...... 6 20,5 — 20,5 —— ReichSbank ....... 12 . 115 115,9 115,25 115,75 a.G.a..... . 7 26,75 26 26.5 26,4 Bergmann........ . 9 — 16,25 —— Elektt. LleserungSgesiNschaft. 10 54,5 —— ’ 54,5 — Licht und Krall...... 10 71,5 —- 71 72 Felten L Guilleaume. . . . 61, 37 40,4 39 40 Gesellschaft sür Elektrische Unternehmungen .... V 56 — 55,5 56.75 Rheinische Elektrlzitäl . . . . 9 69,75 — 70 —— Echuckert & (So....... 11 52.5 — 52,4 53,5 Siemens & HolSls . • • • • 14 107 107,5 107,5 108.5 Lahmeher S Co....... 12 84 84 85 Buderus......... . 4 25 -1- 25,25 25,5 Teulsche Erdöl...... . 6 59,5 59,9 59,5 59,75 Geilenkirchener...... . 8 36,25 36,65 36,13 36,13 Harvener......... . 0 39,75 —- 40 40,73 Hoesch Eilen........ . 6 —- —— 27,25 27,9 alle Bergbau....... IC —— — 122 —- Klöcknerwerke....... . 6 25 —— 24,75 24,9 Küln-Meueslen....... — — — —- ManneSmann-Röhren . . . . f —— — 36,5 37,5 Mansselder Bergbau .... . c 14 — 14 15 cberlchles. KokSwerke . . . . 8 — — 35,9 35,25 Phönix Bergbau ...... 4H 19.75 —- 19 18,65 Rheinische Braunkohlen. . . IC 151,5 — 152 153 Rheinstahl........ . 6 — 39,75 40,4 Jranffuri a. UL Scrlln Schluß« lurd 1-Uhr« Kurl Echluß-l lurü 1 Ansang« Kurs Datum 7.5. 95. 75. 9.5. Riebell Montan ...... 7,2 Bereinigte Stahlwerke .... 4 Olavi Minen......16’/» Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15 I. ®. Farben-Inbusirie... 12 Beteln, chem. Industrie Frank- surt o. M........... Scheiveanstalt...... 10 Rütgerswerke........6 Metallgelelllchaft.......5 Philipp Holzmann......8 Zementwerk Heidelberg. ... 7 Tementwerk Karlstadt. .... 7 Waytz L Frevtag .....0 Schultheis Patzenhoser ... 16 Aku (Allgemeine Kunstseide) 0 Bemberg....... 0 Zellstoss Waldhos.....12 Zellstosl Alchassenburg ... 6 Dessauer (Mal...... . V Daimler Motoren......0 Deutsche Linoleum.....6 Orenslein & Koppel.....0 Leonhard Tietz.......8 Svensla.........15 Thade ...... Franksuricr Maschinen . . . . o Grtpner..........0 Malnkrastwerke Höchst a. M.. . 6 Süddeutscher Zucker .... 10 16,25 11,5 82 93 143,5 98,25 127,5 18,5 31,5 31 39,5 42,5 41,5 4,5 39,75 41 30,5 26 n 35 56 201 98 16,13 89,25 95 148,25 98,25 127 44 — 40,25 — — 11.75 37,5 16,25 11.25 83,5 92,5 144 97,9 19,5 32,5 32,75 39,75 59,4 39.25 39,75 30,5 26,5 89.4 11,5 36 24,4 56,75 11 201,75 19,75 96,5 11 88,5 95,75 148 98 32,5 31,25 39,75 60 40,5 41,4 31,25 25,75 89,75 12 37,5 24,25 200 _ - Devisenmarkt Berlin — i fronkfurl a. 2IL 7. Mal 9. Mai Amtliche Notierung New | Brie! Amiliche Jlollcrung Geld | Aries ^elsingso« . 7,123 51,95 7,137 52.05 7,143 51,95 7,157 52,05 Prag . . . Budapest . . 12,465 12.485 12,465 12,485 —— — — Sofia . . . 3,057 3,063 3,057 3,063 Holland . . 170,93 >71,27 170,88 171,22 OSIo. . . . 78,52 78,68 78,72 78,88 Kopenhagen. 84,42 84,58 84,67 84,83 Stockholm . 78,92 79,08 79,32 79,48 London. . . Buenos Aires 15,45 15,49 15,47 15,51 1,018 1,022 4,217 1,018 1,022 Neunori . . 4,209 4.209 4,217 Brülle, . . 59,09 59,21 21,74 59,14 59,26 Italien. . . 21,70 21,71 21,75 Paris . . . 16,61 16,65 16,61 16,65 Schweiz . . 82,22 82,38 82,27 82.43 Spanien . . 33.57 33,63 33.67 33,73 Danzig. . . 82,77 82,93 82,67 82,83 Japan . . . 1,369 1,371 1,359 1.361 Rin de Ian.. 0.299 0,301 0,304 0.306 Iugollawi«. 7,423 7,437 7,423 7,437 Liiiaboo . . 14,09 14,11 14,09 14,11 Banfnolen. Äerlin, 7. Mai Geld Srlef Amerikanische Noieo...... 4,20 4.22 Belgische Noten ........ 58,93 59.17 Dänische Noten......... 84,23 84.57 Englische Noten ........ 15,41 15,47 Französische Noten........ 16.57 16,63 Holländische Noten........ 170,56 171,24 Italienische Noten...... . Norwegische Noten........ 21,71 78.34 21,79 78,66 Deutsch-Oesterreich, 1 100 Lchwtng Rumänische Noten....... 2.49 2,51 Schwedische Noten . ....... 78,74 79.06 Schweizer Noten...... . . 82.04 82.36 Spanische Noten......... 33.43 11.57 Ungarische Note» . ....... Leitung hten. L-i'i Der Lt intetnahonolcn t heutigen Ätzung tungsrats crmöi' üeichsbank gc« fällig werdenden )O Millionen wn 3 ® o n fl t c n Slevaktion. ! 17 Uf)t. 5om»lag 1,iu 51,95 12,4« 3,057 170,88 78,72 64,67 79,32 15,47 1,018 4.209 52,05 12.485 3.0« 'HZ U.Ü ItM !5jl 1.0??, 4,217 04! Kleyttt- ai. (TU- Draht- der Adler- Kleycr V.-G, >" c. Aomnerzicnrat ule vormittag im icn einer Erivvc- )ar der Begründer und des Fahrrad- id in Deutfchland seine Lebensarbeit iu dem beuw" «lenerIfflHflM i Adlerverlen vor. t seinem Tode den ronthn^L- g,W> — -TiÄWS U,** A&Jon ' $r,|l ber (Tk-i ^druck geh ?n‘ ^ichseiiig' feh S Ä" 3,r' t>er »te s jUerMkn iX !^"S die Pa' Mr "N.des Balail. . J e£,e da, Bcfuch bes n m|lilari!d)e aiÜD1n hinaus ju äahlreichkn ju, »ithtn. °r einem Jahre. 11 Minen Bahn. l8 reichen Mi cn ^ornmunificn Älteren geW. Hetzen hatte drei Alcher flörtxt. Defängnir der- Angeklagten, dem lprehend, frei- an feiner Täter- .war ton dem Anklage, Trink- >vl in den Verkehr hen worden. ist war ohne Tr« durchaus möglich, den SchnapS mit ellner von Frank- geeicht Bad^lau- s verurteilt vor- meister um einen habe. Die heutige >hmc weiterer St- Oberheffen I Llm die Buhbacher Bürgermeisterstelle. WSR Butzbach. 7. Wai. Bei der 2ku- fcfcoung der hiesigen Bürgermeister kl eile toben sich neuerbmg» Schwterigkellen ergeben. Die Neuwahl war bereits aus den 3 d. M. test- gesetzt, wurde dann aber m letzter Stunde ocr- ■ schoben Wie verlautet, Iollen über k . beiden ti die engste Wahl gcftcllieu Stanbibaten — Syndikus Dr. H ae te au- 3cna und Burger- rieifter 5)r . Ä t a f t aus Steinau bei Schlüchtern rod) weitere Erkundigungen eingezogen werden, e 3e iiach ihrem Ergebnis wird man evtl, den Kreis der Bewerber erweitern, um dann erneut . 5u der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Hliegermißgeschick bei einem l?lugtag. w 21 (e f e l b, 8. Mai. 2er Hierein «Luslspor: r-fffen“ in Mainz Halle für den gestrigen Sonntag r nen Flugtag in unserer Eiabt angekündigl, zu b-m etwa 4ie in Verbindung mit dem Markt »»r gesehene Verlosung sieht lOOOO Lose zu 50 Ps. * >or. Entsprechend den allgemeinen Zeitverhält- n Hon wurden nach Möglichkeit die Ausgaben beschränkt. Der Voranschlag wurde genehmigt. Die Finanzierung der Kraftposten ■n Kreise Alssetd für das Rechnungsjahr 19432 war schon wiederholt (Segenftonb von Er- I Störungen mit dem Zwecke, den seitherigen Zu- Schuft der Stadt, der nach 2lbAug des Staaks- • iuschuslcs jährlich rund 2000 Mk. betrug, aus * ,i llgcmcinetr Ersparnisgründen zu mindern Das Arci»amt machte der Stabt einen neuen Finan- ;K ^ierungsvorschlag. wonach sich fünftig der städtische t Zuschuft für bas 3abr 1932, unter Berücksich- tgung der freiwilligen Erhöhung des Zuschusses i>cr Gemeinden an der Strecke AlSseld—Zella, auf 125 Mk. stellen wird. Dieser Plan wurde an- j genommen, jedoch wurde gleichzeitig beschlossen, 'aft Verhandlungen wegen Minderung der Zu- chüsse für die Linien Alsfeld -Meiches und Als- cld öingelbad) cingelcitct werben sollen. Zur Zeit verkehren von Alsfeld aus sechs Kraftpost- inten, von denen nur eine Linie ohne Zuschuft ■ betrieben wird. Wegen der Fortführung der allge- k- meinen Kanalisation erscheint die Ver- U legung bes Schmutzwasserkanals in der HerS- M fclber Strafte aus betriebstechnischen Gründen | in Verbindung mit der Kläranlage notwendig. ■ 58 wurde daher die Aussührung der otrede ■ Amehmigt und der vom Stabtbaumeiücr vor- ■ gelegte Voranschlag genehmigt. Die Ausführung ■ erfolgt im Wege der Fürsorge- und Pflichtarbeit. Unter Mitteilungen gab der Vorsitzende die U r»nn Stadtbauamt vorgelegte R e n ta b i l i t ä t s- beredinung des ft ä b t i f . — Die durch die Olicberlegung des ■ Bürgermeisteramtes des seitherigen Bürger- ■ nrcifterd Wilhelm Schmitt erforderliche Reu- I vrahl des Bürgermeisters ist auf den । 25. 3uni angefetzt worden. Wie man hört, sollen I irehrere Bewerber um den Posten in Betracht 1 kommen. - Grünberg, 7. Mai. Dieser Dage hielt der hiesige Schützenverein seine Hauptverfamm- 1 Eung im „Hessischen Hos" ab. Der erste Vorsitzende I ilhrniachermeister Friedrich 3 o d c l gab einen ( kwzen Rechenschaftsbericht. Die Rechnung gab 51 Beanstandungen keinen Anlaft; es war wie- i terum möglich, von dem noch einige 100 Mark -j betragenden Restbetrag auf der Schuyenhalle die ■| Summe von 150 Mark abzutragen. Die Vor- j s'andswahl ergab Wiederwahl des seitherigen Vorstandes: Fr. 3 öck e l erster Vorsitzender. Karl Schott zweiter Vorsitzender. Karl Möller als ^Rechner. Rentmeister 1. R. Mcnzinger als Schieftwart, neugewählt wurde als Schriitfuhrer Lber-Dahnmeister K i tz. der an Stelle des ver- Äogcnen August Trinkaus trat. Besondere | Pflege will man in Zukunft dem Älcintaliber- | ffhieftfport zuwenden, insbesondere hierfür unter ter Jugend zu werben suchen. * | 0 Holzheim, 8. Mai. Die Pachtsä tze ? für die Psarräder und -Wiesen wurden um 2 5 wochvorstellungen des Stadttheaters in Giehen unter günstigeren Bedingungen besuchen zu können. - - L i ch, 7 Mai. 3n voller geistiger und körperlicher Frische konnte gestern Frl. H. Wagner ihr 8 0. Lebensjahr vollenden. Stifts- dechenl Kahn überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und der Kirchenbehörde. Am Abend wurde der 3ubilarin von dem Posaunenchor und dem Frauenchor ein Ständchen gebracht Fräu- $.l-fport ©er Start zur ©rutschen Fußbailmeisterschast. ^avoritcnjiegc auf der ganzen tmic. Mit der gewohnten großen^ Anteilnahme oer- fplgic am Sonntag die deutsche FuhboUgein. nbc die ^orrundenkampse um die Deutsche Fuftballmeiftel schaff. Die 16 Bcrlrctcr der Landesverbände traten in acht Spielen an, die durchweg die erwarlcien >ci<- ge ^oldatenmannichaft von Hindenburg Ällenslein ganz überlegen mit 6:0 (4:0) abfertigt'' Ziemlich 1 berzeugend fertigte auch der 1. FE Nürnberg in Furth vor 12 00*9 Zuschauern den westdeutschen Zweiten, Borussia Fulda, mit 5:2 (2:U) ab. Die Nürnberger hatten bereits eine 5:0.Fuhrung, als sie verhaltener spielten und Fulda zu den fflcgentrdfern kommen konnte. — Schwerer hakte es der süddeutsch^ Zweite, Bahern Mun chen, her in Manchen bei Minerva 93 Berlin »nmerhin harten lüiöerflant) zu überwinden halte, ehe er mit 4 2 (1:1) einen keineswegs imponierenden Sieg ersocht. Süddeutschland hat also alle drei Vertreter In die Zwischenrunde gebracht. Vehnl!ch erfotgreid) war nur noch Norddeulichland, heilen Vertreter HSV. und Holstein gleichfalls siegreich geblieben sind. Der j) amburger SB. kam allerdings in 21 Ilona gegen VfL. Benrath erst in den letzten acht Minuten zu den zwei Treffern, die seinen 3.1 (1:0)- Sieg sicherstellten. Dagegen gewann Holstein St i e I in Breslau gegen den SC. 08 4 1 (2:0) mit weniger Mühe, als man glaubte. Nur je einen Vertreter haben Berlin, Mitteldeutschland und WestSeutjchland durchgebracht. Der Westen wäre zur allgemeinen Ueberraschung fast ganz ausgeschieden, denn sein Meister, S ch a l k e <>4, konnte in Dortmund gegen den unterschätzten mit teldeutfchen Pokalmeister SuBC. Plauen erst in der Verlängerung knapp mit 5:4 (2:1) gewinnen. Berlins Meister T e n n i 9 b 0 r u 11 La gab in Berlin von 200" Zuschauern gegen Viktoria Stolp nur eine höchst maftige Vorstellung Mit 3:0 wurde Stolp geichlagen und damit der Baltenoerband ganz ausgeschisst. Mitteldeutschlands Meister, PolSV. Chemnitz, hat in Chemnitz den südostdeutschen Meister Beuthen 09 iiberrafdjcnb glatt mit 5:1 (3:0) bc'mungcn. So ist also auch Siidostdeutschlattd aus geschieden. Zußball der Gießener Mannschaften. Die Spielverejnigung 1 900 hatte die Liga von Weidenau zu Gast. Die Siegerlander zeig- kn nicht viel und wurden khr sicher mit 3:1 geschlagen. Die Lchrmonnschaft verlor in Schotten überraschend mit 5:0 Toren Die 5. spielte in Lich (2.) unentschieden 2:2. 2. und 4. Mannschaft waren , eifrei. Die 1 Jugend wartete wieder vergeblich auf den Gegner aus Nidda. Die 2. Jugend gewann in Schotten 3:1. Das Spiel der 3 Jugend fiel aus. Die 1 Tchuler nahmen In Butzbach an einem Turmer teil, gewann gegen Wicseck mit 1:". gegen Hanau "3 mit > 0 und gegen '.steu-Zsenburg mit 1;". Gegen Wetzlar verloren sie allerdings 0:3. Sic- c. r :m Wcitnewerb wurde erwartungsqemaft die Schülermann'chaft der Spieloere:nigung ^urth. Die 2. Schuler genxannen argen Wiefeci 2. Schüler mit 3:1. Die Liga des VfB weilie bei Viktoria Älchuifen- bürg ui ttzast und 'chlug 8.«Diersitzer Bverrnabov, 6/25. u. 8/32-PS.« Limousine 3673 D zu jedem annehmbar. Preise zu verkaufen. Autobebarf Wagener/^'- 3669 A Kaufhaus n I Ausverkauf in Damen » Kinder- diese, »wW* Wege» 6 . . die beste Gelegenheit, Ne.h bietet ««^uätswasen xu bervorragendeu . oderkehrenden Wien®*11* d — L ansationsPrctien _ eDieTota,ra «iiwt werden «.-elfen • w Ftist dutchgeftihr* xukaufen - halb kürzester