m.235 Kvübaussave 182. Jahrgang Donnerstag, 6. Oktober 1932 Erschein» täglich,außer Sonntags und Feiertags, vettagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monats-Vezugspreir: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zenrfprechanschlüfie unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sieben. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'iche IIniver^iÄ5-vuch. und Stetndruckere! R. Lange in Sietzen. Lchristlettung und SeschLstsitelle: Schulstratze 7. Annahme von Anzetgea für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher. Preis für \ mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig; für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20 °/„ mehr. Chefredakteur: Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich in Bietzen. Landnöten. Auf minbumbrauftet Höhe in der Rhön erhebt sich der Gedenk st ein der deutschen Flieger. Ein Adler, Symbol t des himmelstürmenden Wagemutes, schirmt eine steinernde Tafel, in welche die Worte eingemeißelt sind: Wir toten Flieger Blieben Sieger Durch uns allein! Volk, fliege du wieder Und du wirst Sieger Der Zukunft sein! Genau am 20. Jahrestag, an dem 1912 sich Deutschland die erste Militärfliegergruppe schuf, hat in Berlin die deutsche Luftsportausstellung ihre Pforten eröffnet. Die Ausstellung ist mehr als ein Berliner Lokalerlebnis. Sie gibt einen Querschnitt durch ein zwanzigjähriges Heldentum, das Opfer ohne Zahl erfordert hat, und in dem immer wieder der Idealismus der Jugend über alle - Bürokratie und alle Schmachdiktate übermütiger Sieger triumphierte. Verhältnismäßig spät und nachdem andere Staaten bereits vorausgegangen waren, hat damals nach heftigen Kompetenzkämpfen zwischen Generalstab und Kriegsministerium das deutsche Heer sich die Fliegerei in den Dienst gestellt. Ein leuchtender Ruhmeskranz glorreicher Damen wurde von diesem Tage an für die deutsche Geschichte geflochten. 3m Krieg gegen eine älebermacht»kämpfend, waren es dennoch die de tschen Flieger vom Dange eines Immelmann, lOoelkc. Richthofen, die Sieg auf Sieg errangen und im geschoßumschwirrten Kampfeinsiher der kämpfenden Fußtruppe Entlastung brachten. Einer kämpfte gegen zehn, und dennoch räumten die feindlichen Geschwader das Feld, wenn die leuchtend rot gestrichenen Flugzeuge unserer Kampfstaffeln erschienen. Die Fesseln des Versailler Diktats haben versucht, den Geist fliegerischer Kühnheit im deutschen Volk zu erwürgen. Sie haben es nicht vermocht. Wohl wurde die Militär- und Motorluftfahrt bis heute noch gehemmt oder uns verboten. Cs war jedoch die deutsche Jugend, die unmittelbar nach dem Kriege sich ihre selbstgezimmerten Segelflugzeuge zusammenbastelte und zum zweiten Male das Luftmeer eroberte. Ungeheure Erfolge wurden erreicht. Die gemachten Erfahrungen kamen der Sportfliegerei zugute. Auf schwachen deutschen Maschinen flogen deutsche Piloten und Pilotinnen um die ganze Erde. 3n fast allen internationalen Wettbewerben blieben die Deutschen Sieger. Die deutschen Verkehrs- Maschinen erreichten ein Höchstmaß von Sicherheit und wurden vorbildlich für den Flugzeugbau der ganzen Welt. Allein die wehrhafte Verteidigung in der Luft ist auch heute noch dem deutschen Volke verboten. Während ringsum unsere Landesgrenzen durch Zehntausende von feindlichen Flugzeugen bedroht werden, sind die deutschen Sportflugzeuge nicht in der Lage, die deutschen Städte zu schützen. Eine deutsche Militärfliegerei ist daher das Gebot der Stunde. Daß sie zwanzig 3ahre nach der Schöpfung der deutschen Militärfliegergruppe noch einmal gekämpft werden muß, beweist, wie sehr Deutschland trotz aller gleißneri- fchen Versprechungen der fremden Machthaber noch unfrei ist. Die deutsche Regierung hat vor einigen Monaten zum erstenmal den Ruf noch Wehrgleichheit ertönen lassen. Richt um Aufrüstung. nicht um ein neues Wettrüsten kommt es ihr an, sondern um den Schutz oller deutschen Volksgenossen. Wer dieser Forderung in den Rücken fällt, begeht Verrat an Deutschlands Zukunft und schändet das Erbe der Toten, die aus blauen Himmelshöhen mit schmetterndem Krach auf die Erde prallten und ihr Vlut für Deutschlands Ehre gaben. * Der Winter 'steht vor der Tür. Schon stellen diejenigen, die es können, befriedigt fest, daß die Heizung funktioniert. Vielleicht kommen noch ein paar Sonnentage, aber dann beherrschen d i e Nordwinde Europa. Sie kommen wie ein Verhängnis, um das Elend, unter dem die Menschen heute leiden, zu vervielfachen. Was früher als natürlich und unabwendbar hingenommen und ertragen werden konnte, ist heute eine Katastrophe, selbst der Wechsel zwischen Sommer und Winter. Die Hilfsquellen, die den Bewohnern der rauheren Zonen die Mittel in die Hand liefern, sich gegen die Anbilden des Wetters zu schützen, sind verstopft, sind eingefroren. 'Der hungernde und frierende Mensch, früher eine bedauernswerte Ausnahmeerscheinung, ist heute die Regel. And wenn es noch lange so weiter geht, dann wird eines Tages der Mensch als Ausnahmeerscheinung gelten können, der nicht hungert und noch in der Lage ist, sich am geheizten Ofen zu wärmen. Cs ist geradezu von grotesker Tragik, daß die Menschen verhungern sollen, an einem Winter zusammenbrechen sollen, in den wir m i t g ef üIlten Scheunen hineingehen. Rekordernten schließen den Sommer ab, Hunger eröffnet den Winter, auf den Halden lagern Kohlen über Kohlen, sie finden nid den Weg in den Ofen des Frierenden. Anter übermenschlichen Anstrengungen ist es vor einem Jahr noch gelungen, das deutsche Volk durch den Winter hinourch- zubringen. Cs ging schlecht, aber es ging. Cs fanden sich noch überall kleine Reserven, die mobilisiert werden konnten und wurden. Aber Brüning hatte recht, als er im Dezember vorigen Jahres davon sprach, daß es tatsächlich d i e letzten Reserven feien, die aufgeboten wurden, um dem Voll zu helfen, den furchtbaren Winter der Rot zu ertragen. Gibt es heute noch Reserven? Beamten- und Polizeifragen im Hessischen Landtag. Anträge der NGOAP. Darmstadt, 5. Olt. (WHP.) Vor f a st leeren Tribünen eröffnet Präsident Dr. Werner die Sitzung. Das kommunistische Verlangen auf sofortige Beratung der Anwetter- geschädigten-Cingaben wird abgelehnt. Cs folgt die Beratung verschiedener Anträge der Rationalsozialisten. Kommunisten und des Zentrums über die Mitgliedschaft von Beamten zu Organisation en der RED AP., auf Aufhebung von Maßregelungen gegen Beamte anläßlich ihrer Zugehörigkeit zu politischen Parteiorganisationen, auf politische Betätigung in den Schulen, über die Zugehörigkeit von Polizeibeamten zu politischen Kampforganisationen, auf Einstellung von Beförderungen von Beamten aus politischen Gründen, auf Verbot für Polizeibeamte, an ihren Wohnungen Parteifahnen und -abzeichen anzubringen, und schließlich über das Verhalten einzelner Polizeibeamter. Abg. Jung (Rat.-Soz.) bezeichnet es als An- versrorenheit, daß 3nncnminifter 2euf ebner wieder im Landtag erscheine. Die nationalsozialistische Fraktion erkläre feierlichst, daß sie nicht ruhen werde, bis der Minister aus der hessischen Regierung verschwunden fei. Das Verbot für Polizeibeamte, Mitgl.ed der RSDAP. zu sein, widerspreche der Reichsverfassung; eine in der Zeit des notorischen Verfassungsbruches nicht verwunderliche Tatsache. In Hessen sei die Polizei nicht mehr objektiv, sondern zu einer Prätorianergarde des Systems geworden. In den gesamten oberen Polizeistellen sähen Beamte mit dem roten Parteibuch. Der Full des Polizeidirektors" M a s ch m e y e r- Worms werde allmählich zu einem Skandal. Trotz schwerster persönlicher Vorwürfe sitze dieser Herr mach immer im Amt. In zahlreichen Fällen seien lPolizei- und Gendarmeriebeamte wegen des Be- «suches von nationalsozialistischen VeZammlungen durch Familienangehörige gemaßregelt und versetzt «worden. Kreisdirektor Stammler- Alsfeld sei an den Verwaltungsgerichtshof in Darmstadt versetzt «worden, weil ein Besucher seines Hauses angeblich den Hitler-Gruß ausbrachte. Die NSDAP, werde keinem Polizeibeamten erlauben, einer Parteikampforganisation anzugehören. Abg. Heinstadt (Z.) erwidert, er habe zu feinem großen Leidwesen den Vorredner angehört, dessen Ausführungen dem Staatsgedanken abträglich feien und die eine Herabsetzung der hessischen Polizeibeamten darstellten. Einzelverstöße von Beamten werde das Zentrum stets ahnden. Nachdem der Herr Reichspräsident den Führer der NSDAP, als würdig für ein Rlinisteramt erachtet habe, nachdem der nationalsozialistische Rcichstagspräsident Göring den Lid auf Reichsverfassung und volksrechte abgelegt und nachdem die NSÄAP. in den letzten Monaten, vielleicht nach schwerem, innerem Ringen, sich zur Demokratie und den parlamentarischen Regeln bekannt habe, sei das verbot für Polizeibeamte, der NSDAP, anzugehören, nach zu - prüfen. Das Zentrum werde für Aufhebung dieses Verbotes stimmen. Das Zentrum erweitere den nationalsozialistischen Antrag dahin, daß allen dem gesamten Volke dienenden Beamten verboten sein soll. Partei sahnen zu zeigen und in Parteiuniformen öffentlich zu erscheinen. Abg. Lorenz (S.) lehnt die nationalsozialistischen Anträge ab. Ausgerechnet der Redner des Parteibuchbeamten Adolf Hitler wolle der hessischen Regierung das Prinzip der Parteibeamtenbevorzugung vorwerfen. Die Tatsachen in Thüringen, Oldenburg und Birkenfeld bezeugten das restlose Donzensystem der Rattonalsozialisten. Den Beamten müsse gestattet sein, ihre Verfassungstreue zu bekunden. Nie Antwort der Regierung. Staatsrat S ch w a m b verliest eine Erklärung, in der es heißt: Cs besteht für die Regierung kein Anlaß, von ihrem Standpunkt abzugehen, wonach dem Polizeibeamten die Teilnahme an den Organisationen der RSDAP. und der KPD. sowie die Betättgung für sie oder ihre Anterstützung verboten ist. Der höchste preußische Disziplinarhof für nichtrichterliche Beamte hat noch im Februar d. 3. die Frage, ob die Zugehörigkeit eines Beamten zur RSDAP. ein Dienstvergehen sei, bejaht und sich dabei auch auf die zahlreichen Entscheidungen des Reichsgerichts, die die RSDAP. betreffen, berufen. — Es kommt hinzu, daß — wie in dem gegen einen Polizeibeamten durch geführten Dienststrafverfahren festgestellt worden ist — die RSDAP. in Hessen einen geheimen Rachrichtendien st auf gezogen hat, in dem auch Polizeibeamte zur Beschaffung vertraulichen Materials verwendet und damit zum schwersten Bruch ihrer Dienstpflichten verleitet worden sind. Das ist durch eidliche Aussage und Dokumente belegt. — Die Regierung hält es für ihre ernste Pflicht, diesen Zersetzungsversuchen nachdrücklich entgegenzutreten. Ich habe weiter den Auftrag, den gegen die hessische Polizei erhobenen Vorwurf der mangelnden Objektivität entschieden ; u - rückzuweifen und zu erklären, daß das. was zur Begründung dieser Behauptung vorgebracht worden ist, in keiner Meise geeignet war, einen so schweren und für die Polizei- beamten kränkenden Vorwurf zu rechtfertigen. Gegenüber dem Vorwurf, daß die leitenden Polizeibeamlen nur nach politischen Gesichtspunkten ausgewählt feien, habe ich festzustellen, daß von den sechs Polizei- direktoren in Hessen nur einer der Sozialdemokratischen Partei angehört. Ich habe weiter festzustellen, daß die fachliche Befähigung und Erfahrung des Polizeidirektors Maschmeyer in Worms, der dieser Tage sein 25jähriges Dienstjubiläum feiern konnte, von allen objektiv Urteilenden vorbehaltlos anerkannt wird. Der Vorfall, der ihm hier zum Vorwurf gemacht wird, ist seinerzeit von dem Kreisamt untersucht worden. Das Kreisamt hat keinen Anlaß gesehen, gegen Polizeidirektor Maschmeyer einzuschreiten. Staatspräsident Adelung hält es in «dieser zerrissenen Zeit für unbedingt notwendig, «bi e Politik von den Schulkindern sernzu halten. Wenn Lehrer in Konflikt ge- Irieten zwischen Amt und Parteibetätigung, müßten sie die Folgen tragen. Beamtenmaßregelun- igen aus parteipolitischen Gründen seien nicht erfolgt. Im Falle des kommunistischen Lehrers H a m - mann und des nationalsozialistischen Lehrers Weber habe die Regierung beide Male Dienstentlassung beantragt. Nie Abstimmung. In der Abstimmung wird der nattonalsozia- listische Antrag, der die Regierung crussordert, den Polizeibeamten die Zugehörigkeit zur NSDAP, zu erlauben, von Nationalsozialisten, Zentrum und Bürgerlichen angenommen. — Bei Stimmenthaltung des Zentrums wird den Polizeibeamten auf nationalsozialistischen Antrag hin die Zugehörigkeit zu folgenden Kampf- organisationen untersagt: Kreuzschar, Reichsbanner, Eiserne Front mit Unterorganisationen, Kampfbund gegen den Faschismus (Antifaschistischer Kampfbund), Roter Frontkämpserbund, Jungdeutscher Orden, Wehrwolf, Stahlhelm, Schwarze Front, SA. und SS. — Annahme finden die na-' ttonalsozialistischen Anträge, die Regierung solle Strafen, Maßregelungen usw. gegen Beamte anläßlich ihrer Zugehörigkeit zu politischen Parteiorganisationen aufheben und den Polizeibeamten das Anbringen von Parteifahnen und -abzeichen an ihren Wohnungen verbieten. — Alle anderen Anträge finden keine Mehrheit. Von Regierungsseite wird mitgeteilt, daß die Regierung beabsichtige, die Schlacht st euer einzu führen; sie werde jedoch vorher die Frage im Finanzausschuß besprechen. Abg. Claas (Rat.-Soz.) begründet den Antrag, Beförderungen von Beamten aus politischenGründenbis auf weiteres nicht vorzunehmen, mit angeblichen Plänen der Regierung, vor Toresschluß noch rasch Parteifreunde unterzubringen. Der Redner nennt Ramen, die angeblich durch „Deziehun- g e n“ vorangekommen seien. Staatspräsident Adelung teilt mit, daß von sechs Polizeidirektoren ein Sozialdemokrat und von 18 Provinzial- und Kreisdirektoren einer Sozialdemokratund einer Zentrum s m a n n ist. Die unlogischen Erklärungen und Verdächtigungen des Vorredners verdienten schärfste Zurückweisung. Cs fei ungehörig, ohne den Schatten eines Beweises zu liefern, Ramen Dor einem 3ahr reifte die Erkenntnis, daß kein Volk in der Welt aus sich selbst heraus die Kraft entwickeln kann, um aus den Schwierigkeiten herauszukommen. Mit dieser Erkenntnis paarte sich die Forderung nach einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Völker zur Aeberwindüng der Weltwirttchaftskrisis und es tauchte der Plan auf, nach endgültiger Regelung der Reparationsfrage eine Weltwirtschaftskonferenz einzuberufen, der es obliegen sollte, die Zollmauern niederzubrechen und Maßnahmen für einen freieren und regeren Güteraustausch zu treffen. Die ursprünglichen Absichten gingen dahin, bis zum Jahresende 1931 die Reparationsfrage zu erledigen, im folgenden Frühjahr die Weltwirtschaftskonferenz einzube- rufen, damit, wenn der Dauer seinen Acker bestellt, er schon die Hoffnung hat, daß die Ernte in eine bessere Zeit fällt als die Saat. Aber- internationale Probleme kennzeichnen sich durch ihre Verzögerung. Die Reparationsfrage wurde nicht im Herbst, nicht im Frühjahr, sondern erst im Sommer erledigt. Aber als die Staatsmänner in Lausanne versammelt waren, hieß es, daß die Weltwirtschaftskonferenz im Rovember dieses 3ahres zusammen treten solle. Man hatte gleich erhebliche Bedenken gegen diesen Termin, weil er z u spät kommen würde und die Konferenz sich damit selbst um die psychologische Wirkung bringen würde, den Optimismus zu wecken, der immer vorhanden fein muß. wenn es gilt, sich aus einem Sumpf herauszuarbetten. Alle Sachkundigen waren sich darüber einig, daß die Maßregeln von denen man einen Auftrieb der darnieder liegenden Weltwirtschaft und außerdem politische Beruhigung erhoffte, vor Einsetzen des Winters in Gang gebracht und mindestens beschlossen sein müßten. All die Hoffnungen, die man an die Weltwirt- schaftskonserenz schon mit Rücksicht auf den jetzt brechenden Winter geknuvf hatte, sind durch den Genfer Beschluß des Ratskomitees zur Or- ganifation der künftigen Wirtschaftskonferenz zer- stört worden. Man ist auch letzt noch nicht in der Lage, sich auf einen bestimmten Ter- mi au einiaen sondern nennt nur ein ungefähres DaLm zwifch-n dem 1. und bem 20. Februar. Ein Sachverständigenausschuß soll den Wint^ über die vorbereitenden Arbeiten erledigen. Rach den Erfahrungen, die man leiöer in ®enf hat machen müssen, gehört nicht viel Prophetengabe dazu, um vorherzusagen, daß die Konferenz nicht im Februar, sondern vielleichter st imSom- mer des nächsten 3ahres zusammentreten wird. Die französischen Politiker scheinen auch unter der Leitung Herriots das Prinzip zu verfolgen, zunächst einmal gegen alles zu fein, gegen alle Konferenzen, und vor allem gegen alle Termine. Warum ist es immer Frankreich, das, wenn es gilt, einmal wirklich zu zeigen, daß die Völker aus der furchtbaren Vergangenheit'die richttge Lehre gezogen haben und zur Zusammenarbeit bereit sind, gegen den Willen der Zusammenarbeitenden den ersten Widerstand erhebt? ES gibt heute in Deutschland und wohl auf der ganzen Welt so ein schreckliches Wort, das von vielen Kreisen des Volkes leider allzu oft gebraucht wird: z u a 11, wir brauchen junge Kräfte! Allein dieser Grundsatz bei der Personaleinstellung hat es mit sich gebracht, daß viele sich älter machen, als sie in Wirklichkeit sind, daß sie Mut und Kraft schon zu dem Zeitpunkt aufgeben, an dem in früheren 3ähren die Menschen erst begannen, sich einen festen Platz im Leben zu erkämpfen. So ist wohl die Lage im heutigen Deutschland, aber schon nach zwanzig 3ahren wird man anders über diesen Punkt denken, dann wird man nämlich von einer Dera reisung des deutschen Volkes sprechen! Statistiker sind wieder einmal am Werk und haben herausgerechnet, daß der starte Geburtenrückgang es mit sich bringen wird, daß wir im 3ahr 1980 fast zehn Millionen — Greise haben dürften. 3eder fünfte Erwachsene ist dann über 65 3ahre alt, und es wird mehr alte Leute als Kinder unter fünfzehn 3ahren geben. Es versteht sich wohl von selbst, daß die Großstädte an der Spitze des Geburtenrückganges stehen; die Landbevölkerung hingegen hat glücklicherweise immer noch ein Wachstum aufzuweisen. Unter den Großstädten stellt Berlin den Rekord auf, der gleichzeitig ein Weltrekord ist: 3m 3ahre 1931 kamen auf das Tausend der Bevölkerung nur 8,7 Geburten, während Paris 14,7, London 15,8 und Reuyork 20 Geburten auf brachten. Es ist ausgerechnet worden, daß bei gleichbleibenden Geburtsverhältnissen und wenn keine Zuwanderung mehr stattfinden würde, Berlin nach fünf Generationen auf den Stand von Freiburg im Breisgau kommen wüßte; in hundertfünfzig 3ahren von vier Millionen auf hunderttausend! Da wir heute vorwiegend ökonomisch denken, muß zuerst an die wirtschaftlichen Gefahren bei der Überalterung eines Volkes gedacht werden. So hat man für Deutschland festgestellt, daß zunächst die Invalidenversicherung besonders bedroht ist, was sich schon jetzt beobachten läßt. Der Fehlbetrag des 3ahres 1931 — früher gab es stets Ueberschüsse! — wird von 3ahr zu 3ahr anwachsen. Für 1938 müssen wir mit einem Fehlbetrag von einer halben Milliarde rechnen; und dieser Fehlbetrag dürfte sich 1950 bereits verdoppelt haben, während 1975 das Defizit sogar zwei Milliarden betragen wird. Bei den Krankenkassen werden sich wegen Ueber- alterung die Kosten der Kassen pro Kopf bis 1975 um etwa 30 Prozent erhöhen. Dieser Cinschrumpfungsprozeh der Einwohnerzahl ist aber nicht allein auf Deutschland zu beschränken, sondern ganz Europa — ausgenommen den slawischen Osten, 3talien und die Riederlande — ist von ihm erfaßt. Beispielsweise wird Polen, das 1925 ein Viertel Bewohner weniger hatte als Frankreich, dieses in fünfzehn 3ahren bereits überflügelt haben. Lind 3 t a l i e n wird schon im 3ahre 1960 hinter Rußland und Deutschland die drittstärkste Ration Europas sein. Diese Entwicklung ist natürlich für die politische Zukunft unseres Erdteils von größter Bedeutung. Die slawischen Gruppen, die heute etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung Europas ausmachen, werden bis zum Ende des 3ahrhunderts so anwachsen, daß sie die Hälfte umfassen. 3ntereffant sind noch die Berechnungen des Standes der wehrfähigen Bevölkerung im 3ahre 1960. Gegenüber 1925 wird 3talien zu diesem Zeitpunkt 50 Prozent, Polen aber 85 Prozent mehr Wehrfähige $ur Verfügung haben. Frankreich und Polen, bie in dieser Hinsicht heute zusammen dem Deutschen Reich gewachsen sein dürften, werden dann etwa 25 Prozent mehr waffenfähige Männer in Reserve haben als Deutschland... Wohlverstanden, so behauptet die Statistik. Aber die Ratur kümmert sich um Rechenkunststücke nicht immer. Sie weih sich selbst zu helfen und wird hoffentlich auch dafür sorgen, daß die „Vergreisung des deutschen Volkes" nur ein Alpdruck der Theoretiker bleiben wird. Resormwiinsche -er ianhoemeinoen in Preußen men. Das betrifft insbesondere die unorganische und schematische Zusammenlegung der Landkreise, die ohne jede Anhörung der ländlichen Selbsloer- waltungskörperschaften, meist sogar im schärfsten Widerspruch zu diesen, erfolgt ist. Die Landgemeinden begrüßen nach wie vor jede Maßnahme, die geeignet ist, Verwaltungsausgaben zu vermindern und verschließen sich nicht der Notwendigkeit, in bestimmten Kreisen eine den örtlichen Verhältnissen angepaßte neue Grenzziehung durchzuführen. Die Verwaltung wird aber nicht dadurch verbilligt, daß man die ländlichen Behörden schematisch und ohne jede Rücksicht auf historische und geographische Zusammenhänge zahlenmäßig vermindert. Dadurch tritt nur eine verhältnismäßig geringfügige Entlastung der Skaats- finanzen auf Kosten der Gemeinden und der ländlichen Steuerzahler ein. Echte Ersparnisse lassen sich nur durch eine Vereinfachung der Gesetzgebung und des Verwaltungsaufbaues, durch Verminderung des Bürokratismus, durch Einschränkung des Leerlaufs und des heute übertriebenen Schriftverkehrs und insbesondere durch Verringerung und Verkleinerung der Zentralinstanzen erreichen. Berlin, 5. Oft (TU.) Der Gesamtvorstand des Derbandes der Preußischen Landgemeinden trat im Reichswirtschaftsrat in Berlin zu einer Tagung zusammen, in deren Mittelpunkt das Arbeitsbeschaffungsprogramm und die preußische Derwaltungsreform standen. Aach einem ausführlichen Referat des Präsidenten, Landrat a. D. Dr. G e r e k e (Pres- sel), und nach einer lebhaften Aussprache, in der von allen Seiten auf die durck die steigenden Wohlfahrtslasten unhaltbare finanzielle Lage der Gemeinden hingetviesen wurde, sagte der Vorstand einstimmig eine Entschließung zur Arbeitsbeschaffung: Eine fühlbare Entlastung des Arbeitsmarktes ist durch die bisherigen Maßnahmen der Reichsregierung, deren Wirkung zur Auflockerung eingefrorener Kredite und zur Stärkung bestimmter Wirtschaftskreise nicht verkennbar ist, nicht zu erwarten. Angesichts dieser Tatsache muß erneut die Forderung erhoben werden, beschleunigt im Wege von öffentlichen Aufträgen einen erheblichen Teil der Arbeitslosen wieder in Lohn und Brot zu bringen und damit die ständig sinkende Steuerkraft der Gemeinden zu heben. Auch im Qnteresse der notleidenden den Ausiprache mit d:m belgischen Ministerbrä- «identen den deutschen Standpunkt in oi«|€t Frage nachdrücklich vertreten und insbeson- , AE^ck gebracht, daß die Frage Eupen-Malmedh für Deulschland mit der jetzigen Regelung, keine sinngemäße Ausführung des Ver.ailler Vertrages darstelle, in keiner Weise erledigt sei. haben streikende Fischer die Wohnhäuser angezündet und greifen diese auf der Straße mit Pistolen an. ^n Ferrol haben unbekannte Täter eine Kirche erngeaschert. Kunst und Wiffenschast. Stefan George Anwärter auf den Nobelpreis? »«ffemdbungen belicht di- Möglichkeit, daß der literarische Robel - ?,reJ6- über dessen Verteilung in Kürze ent- sch.eoen wird, zwischen dem Franzosen Paul . m offiziellen Kandidaten der sran- zofifchen Akademie, und dem Deutschen Stefan George geteilt wird. Außerdem werden als Anwärter genannt der Grieche Palmas und die Aussen Maxim Gorki und Iwan Bunin. 1. Deutscher Hochschultag in Danzig. Or. von Hülsen kommissarischer Oberpräsident von Hessen-Nassau. Berlin, 5. Ott. (WTB. Amtlich.) Das preu- tz'.scye Staatsministerium hat eine Aeihe Per- Veränderungen in leitenden Verwaltungs- stellen beschlossen. Unter anderen wird mit der kommissarischen Verwaltung des Oberpräsi- h? Qnfftr rovinz H e s s e n - N a s s a u m Kassel der Kurator der Universität Marburg Eine Entschließung zu der preußischen VerwaltungSresorm -besagt u. a.: „Gegen die von der kommissarischen preußischen Staatsregierung eingeleiteten Maßnah. men einer VerwaltungSresorm müssen die Land- gemeinden erneut Verwahrung einlegen, da sie auf die Belange der ländlichen Selbstverwaltung und der Landbevölkerung keine Rücksicht neh- /'Die elf Schill'schen Offizieren Dieser Film, aus der Produktion der bisher kaum genannten Märkischen Film G. m. b. H., setzt die statt- rJnTr* öecn ^Vten Jahren gedrehten pa- tttopschen Historien fort und schildert die bekannte Affäre des preußischen Majors Ferdinand v. Schill; |eme irreguläre Truppe wurde in einem unglücklich verlaufenen Straßenkampf in Stralsund von den jrando|en aufgerieben; Schill selber fiel; elf seiner llssiziere wurden gefangen genommen und nach dein «pruch eines Kriegsgerichts in der Zitadelle von Wesel erschossen. Es mag dahingestellt bleiben, ob oie|e dabei gerade für eine filmische Gestaltung her- rnJxfSm aengnet erscheint. Drehbuch und Regie: ^E'nert; ihm ist zum Bewußtsein ge- rammen, daß die Episode nicht übermäßig ergiebig .Cnx t,cr, bemüht, durch Ausschmückung und Einflechlungen die Handlung zu strecken. Die Inszenierung zeigt Gefühl für malerische Bilüaus- imnitte und volkstümlich-anekdotische Einzelzüge. or.e.r mil "'cht unerheblichem Aufwand an i.rüt at unö Personal gedreht worden. In der n? »rnf?areh2!nf,Se?eöun9 steht Friedrich Kayßler ° M cr Abt in feiner männlichen und dem Breiherrn von Trachenberg ein n»nrtr*Cx ?^?sü- Don den jungen Offizieren zeich- mj}. s'^ darstellerisch Hans B r a u s e w e t t e r und 1 “Z.arlQn (ein Sohn des verstorbenen Dichters) “Vn""er ^ht man u. a. Theodor Loos, Carl rffc®Dft' und Ferdinand hart. Hertha Thiele fftj^'er seit den „Mädchen in Uniform" wohlbekannt. luudliches Liebespaar: Eugen R e x und Si®’’Herr Curt Richter (Gießen) h»“f-:ne9,nn£öer Aufführung im Lichtspielhaus einen beifällig aufgenommenen Prolog. —r— Welt von oben. Von Hanü Friedrich Blunck. Seicrabcnb gemacht, möchte mich für Die Aibeck des Tages belohnen und mir einige Früh- birnen schütteln. Aber der «lamm des Baumes ist b0£l? ff“™!1' er läßt sich nicht bewegen. -r ^.uull jedoch einige von den prachtvollen reifen suchten haben von denen die hälfte ohnehin über hnh«.^rCnhC aU . ^achbarfcld niederregnet, ich habe gerade in diesem Augenblick einen Bärenhunger öarauf. Bleibt nichts anders übrig als einzusteigen. ds gebt mit dem Klettern noch immer viel besser als ich gedacht hatte. Erst komme ich vom Grenz- himnnft11 Wildapfel, der allerdings jämmerlich Ichwankt — von da mit einem Schwung in den unterften dicken Zweig des Birnbaums. Dann steige ich über drei Aststümpfe, die wie eine Treppe da- und schon bin ich mitten im Äronenkorn bes ®aumes und fühle mich, geheimnisvoll von Welt ^er^hohe "^6eäcn, in einer befremdend neuen Wie verändert sieht alles von hier oben aus, ich fenne meinen Garten kaum wieder. Das Birnen- pslucke'» habe ich vergessen ich staune durch einen großen hohlen Auslug auf Haus und Garten die ich noch niemals unter solchem Blickwinkel sah,' und x ra6rt»e dieser Birnbaum ist die Achse 311,6 Ä?“.!? öic Iiefc firf> D=r (Stäben ist schauerlich schwarz, viele Gänse schwimmen im Gras statt zu stelzen, und die Spargelbeete tragen statt ihrer Früchte schillernde rote Tautropfen iün ?n n!1 *(!0Cn u e6vn trennen und glänzen. Der junge Nachbar aber, der Hinterm hecklor die Stop- U,9 ' ^ucklich zu fein, und seine Pferde AnsthenrUrdbeini0 ubcrs ck-ld, es ist kaum noch zum 011 ?‘C "lte Birne gehe, kommt die ol^cherstochter ubers Feld; ich werde neugierig, Warum ff dUT. Sonntag bestellt hat? S1 bQ5 dumme Ding nur quer über die - warum Schwesterchen bei sich hat «ri?1 * junger Bogel nicht auf der Landstraße. Aber cm hübsches Ding ist es schon Krnb mifb9r. ^Ol)Iid,e Besicht und auch den großen Wenn ich nich" beginnen" mod,,c id> -in MenbAprbch 69 tzui, einmal unbemerkt zu bleiben Wie die beiden Äschen schon am Gatter sind, höre ich die Aellere der Jüngerm raten- Sieb M VÜxbCn £nlcrm Birnbaum liegt." - c selbst sinkt auf der Feldweite in den blauen Wursten heraussammelt. Und während ich wie eine Qrnle aus dem Laub hinterdrein schaue, trabt Marie durch den Garten, ihr Schwesterchen an der Hand. ~‘e„ 'ff-Lb,e ^eine auszufragen, schaut sich halb abergläubisch nach dem Birnbaum um und wiegt öen Kopf ob auch alles mit rechten Dingen zuge- gangen ist. 00 Sie sieht wieder recht kurzbeinig aus, das kommt von meinem Hirschstand hoch oben im Baum, ginge neben ihr, würde vieles anders sein.. Das heißt wahrscheinlich nicht vieles, aber ist es nicht fein so aus dem Baum einem hübschen Mädchen nachzu- gucken, stolz, daß man es wider Willen vor An- fechtung bewahrte? Wie herrlich, einmal guter Geist aus dem Himmel 3U sein auch wenn er nur die höhe eines Birnbaums hat. von Beamten auf bet Paclamentstribüne herab- zuwürdigen. Die hessische Regierung vertrete ganz klar den Standpunkt des Berufs- beamtentums. Abg. Heinstadt (Zentr.) fragt die national» soziausten, ob fie ihren Antrag einmal selbst durchführen wollten. Das Zentrum lehne den Antrag ab, der das Derussbeamtentum untergraben muffe. Abg. Dr B e st (Rat.-Soz.) bezeichnet es als System der letzten 13 Jlahre, den Staat als Deute der Partei anzusehen. Der Antrag wolle Richt- nationalfozialisten, die fachlich und charakterlich gnalifiziert find, nicht aus Staatsbeamtenstellen fernhalten, sondern lediglich Schiebungen vor dem Regierungswechsel vermeiden. Abg. 3 u n g (Rat.-Soz.) nennt Hamen von katholischen Rotoren, woraus er auf die Bevor- öuZuug von Zentrumsanhängern schließt. Ministerialdirektor R e u r o t h erklärt, seit 1926 seien 20 Rotare — sechs Katholiken, 14 Richtkatholiken — anaeftellt worden. Unter den 63 Rotoren Hessens befänden sich sechs jüdische. Das Justizministerium lasse sich bei Rotarernennungen lediglich von sachlichen Gesichtspunkten leiten. Abg. Dr. Riepoth (D. Vp.) hält dem Zentrum vor, es sei bei seiner Personalpolitik sicher nicht zu kurz gekommen. Bei den ©teilen- befetjungen im früheren konstitutionellen Staat waren keinerlei parteipolitische Gesichtspunkte maßgebend. Auch die alten nationalliberalen Führer „feien nichts geworden". Bach Ausführungen der Abg. Heinstadt (Z.). Lorenz (Soz.), Hauck, Dr. Best (Rat.-Soz.) und Storck (Soz.) weist Staatsrat Schwa mb nach, daß die Angaben des nationalsozialistischen Abg. Claß gegen eine Beamtenanwärterin falsch sind und legt schärfste Verwahrung gegen den Versuch ein, di e Frauenehre von Beamtinnen herabzuwürdigen. (Beifall.) Öae JRegierungsorgan. Kommunistenterror in Spanien. &rid 5.Olt. (TU.) An verschiedenen 0r- ten Spaniens haben die Kommunisten die Arbeitslosen zu Gewalttätigkeiten ^5hetzt. So haben in Cuenca arbeite loje Kellner mehrere Restaurants und Kaffeehäuser mit Steinen beworfen. Auch eine Schule tour^ von einem Steinhagel getroffen, wodurch bte Kinder schwer gefährdet waren. Die Arbeits- lofen sind vor das Zivilgouvemement gezogen und belagern das R e g i er u n g s g e - bau de. Polizelverstarkung ist aus Madrid an- geforbert tooröen. 3n mehreren Dörfern der ™ baben die Arbeitslosen die R^^^fe überfallen und rauben die Schafherden und plündern die Mühlen. 3n D i g o Abg. Dr. Best fordert Einstellung des Regierungsorgans „Darmstädter Zeitung", das ein sozialdemokratisches Hetzblatt übelster Sorte sei. (Widerspruch.) 2TbÖ- Heinstadt (Z.) hält es für selbstverständlich, daß jede Regierung ein Organ benötigt, um ihrer Meinung Ausdruck geben zu können. Staatspräsident Adelung erklärt, daß die Zeitung keine öffentlichen Mittel beansprucht. Auch eine nationalsozialistische Regierung, beten Auffassung ebenfalls manchmal von der ihrer Presse abweichen dürfte, könne auf eine eigene Zeitung nicht verzichten. Rach weiterer Aussprache vertagt das Haus. Abstimmung und weitere Beratung auf Donnerstag. Die Abgeordneten Wesp und Stoll iZ.) haben folgenden Antrag gestellt: Die Rcichsregie- rung wird ersucht, einen gerechten Ausgleich für Die einseitige Belastung aller Handarbeiter, die sich aus der Rotverordnung vom 4. und 5. ©ebbet ergibt, dadurch herbeizuführen, daß die Lohnabzüge, die ab 15. September 1932 eintraten, denArbditern g u t g e schr ie b e n Avroen und vom Deutschen Reich als ^.^^hÜfchuldner übernommen werden. Die Auszahlung dieser Beträge hat in dem 3ahre nacp dem Fortfall der Zuwendungen an die Unternehmer zu erfolgen. Durch diese Maßnahmen' wurde ein Unrecht gut gemacht und das Durchhalten für die Arbeiter in der sehr schweren Zeit erleichtert. Diese Tat, welche auf dem Wege der Rotverordnung erfolgen kann, würde den ersten Posittven Schritt einer den christlichen Staat be- lahenden Reichsregierung auf dem Wege christ- licher Gerechtigkeit bedeuten. 1 $n wurde dieser Tage in Anweseyheit von Vertretern von 45 deutschen Hochschulen der ?.* ® ® u t^ch e Hochschultag von dessen Vor- sitzenden Pros. Dr. Tillmann .Bonn) eröffnet 3m Ramen der Technischen Hochschule Danzig begrüßte Rektor Prof. Dr. Heuser die Ta- und wies u. a. auf die gefährdete Lage hin. in Der sich Danzig befindet. Der Danziger Kultussenator W i n d er l i ch sprach im Rainen der Dan- -^gierung. Er schilderte den deutschen Wis- ^enf<^iftlern die Rote der alten Hansastadt. Prof. Tillmann dankte den Vorrednern und er- kein Gewaltspruch werde trennen. waS ^Hunden habe. 3n diesem Sinne ist auch die ^ochschultagung nach Danzig verlegt worden als x e .JVP is z u dem gemeinsamen ^CU1;tf(5ecn Daterlande. Ein besonderer Gruß Prof. Tillmanns galt den an den Hoch- I^hulen Deutschlands zur Zeit Studierenden. Wei- ter führte er u. a. aus: Schmerzlich empfinden der Ueberfüllung unserer Hochschulen. Dazu kommt die Rot, zusehen zu müssen, daß Ungezählte in den fruchtbarsten fahren ihres Lebens ohne Beruf und Brot dastehen sollen. Das Programm der Hochschulreform nimmt einen breiten Raum auf dieser Tagung ein. Es sei nicht verkannt, daß die For- mel, diese Reform müsse unter dem Primat des Polittschen stehen, einen gesunden Kem haben EL1™*- %err bittere Erfahrungen haben die deutschen Wissenschaftler darüber belehrt, daß unter dem Polittschen zumeist das Parteipvlittsche verstanden wird, und dageaen werden wir uns wenden um der Hochschule und Wissenschaft willen ' mit unserer letzten Kraft. Wir sind stolz, daß es uns gelungen ist, einen Schlag abzuwehren, der bis an die Wurzeln der deutschen Hochschulen ging. •Shr haben deshalb auf das äußerste gegen die ZefAttgung der Emeritterung der deutschen Hochschullehrer gekämpft, und das geschah wahrhaf- ttg nicht aus materiellen Gründen. — Pros. Dr. a«-9 € r hielt dann einen Vortrag über „Sinn und Grenzen einer Hochschulreform". Aus aller Wett Die Landgemeinden und ihre Bevölkerung erwarten, daß sie endlich als gleichberechtigt mit Den Städten anerkannt werden. Cs hat stärkstes Befremden erregt, daß beispielsweise bei der an NM notwendigen Ve r w a l t u n g s r e s o r m für Groß-Berlin die Selbstverwaltungs- korpenchaften weitgchendst eingeschaltet worden sind, während man bei der keineswegs ? Dringlichen Reugliederung der Landkreise die ländlichen Selbstverwaltungslörpeischäften nicht e i n m a l a n g e h o r t hat. Mit dieser landfeind- Iichen Einstellung muß unter allen Umständen gebrochen und dem Lande diejenige Stellung etngeraumt werden, die ihm bei dem Aufbau des deutichen Staates gerade im gegenwärtigen Augenblick zukommt." Schließlich faßte der Vorstand noch folgenden Beschluß: „Bedauerlicherweise ist durchweinen Urantrag im Preußischen Landtag der bereits 1927 von allen ländlichen Organisationen ein» mutig abgolehnte Plan der Heranziehung des platten Landes zu Gast schul beiträgen für die stadtischen höheren Schulen wieder aufgegriffen worden. Die An--ahme dieses Planes wurde eine neue ungerechtätigte De- laitung der Landgemeinden bedeuten. Es muß daher erwartet werden, daß der Preußische Land- tag dieien Urantrag ablehnt, sofern derselbe nicht zurückgezogen werden sollte." Schlagschatten meines Baumes, und wie ich recht zuschaue fehlt auf einmal auch der Nachbar im StappelfelÖ hinter den Pferden. Und so sehr meine ff exU9*erLbem Fräulein zu folgen wünscht, ch ^be statt der schonen Fleischerstochter nur noch cm uenrrtes Schwesterchen zu Besuch. J°U Jd) "S?1 einmaI Engel im Himmel fpielen? Ich recke mich so lang ich kann, da habe ich einen Zweig mit einigen goldgelben Birnen zu fassen nnnrbh$ dem Kindchen die erste Frucht iS m einem Freudenruf danach nh!?nhrS°* 'ch pflücke rasch noch einmal, mff wx,d) rcd)t Ian9 auf die Zehen heben platfd), platsch, fallen wieder zwei Birnen und leuchten im grünen Gras — 2Bas hätten wir als Jungens getan? Erft einmal ©lütf 9aSn 2Iber uiefe^ Schwesterchen ist soviel fi-h hJ ' , ruft und ruft: „Marie, Marie, sieb doch mal an!" ' ' ,?larie nod) QUf der gelbfeite unter memem Baum. Und weil mich die Stille unheimlich aU 5.Oktober -Datum Amtlich» Dotierung ®£!5_L_5_rid 71 94.25 49,5 u f 56,75 56,75 73 4,65 73,25 I IrGT »■20 r?r 58.46 75,00 < 165,51 167,25 28,5 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse Schluß, für« 10 25 0 0 29 125,25 29 126,5 4,025 6 9,75 5,13 18,9 0 0 i ■ ■ 75 61.75 125 31,25 16,13 28,25 16,65 40,13 91,75 53,5 Schluß, lur« 16,9 30 28,13 17,75 41,25 90.75 53.5 14,49 16,44 168,81 21,52 73,00 2,46 74,40 80,92 34,25 kl 68 o 9 iß 96 34,25 52,25 20 25,75 172 641 69,5 76 72,25 117,65 117 39 73 37,25 73,9 35,75 127 25 95.9 33.75 52,13 20 36.65 25,75 170.5 64,25 7,25 3.85 28,5 1 50.5 i 125,51 10 ; e . 6 . o . 8 *V1 10 . c> 69 83,9 66.5 52.9 6,55 I 63 ! 75,30 14,55 16,50 169.49 21,60 73,30 2,48 74,70 81.24 34,39 95 136 27,25 40,75 34,5 53 56,25 53.75 46,4 29,5 88,75 20,13 45,13 33,75 45,75 56,13 50,5 45,75 29 20 45,5 45,5 165 Geilenkirchener . . Harpetier.... Hoejch Essen. . . . elfe Bergbau ... Bergbau Aenüsse ' Jflarfnetwcrfe . . 1Rannc»mann.«5brtn «anifelbet Bergbau . Oberschiei. Kvkswerkr " BHSnix Bergbau . . . . R^inttide Brarwkokten. oiheinftahl..... K. Löber (Freienseen), K. Dopf II. (Langgöns) P 2uh (Gambach) und H. Seipp (Treis-Mün- zenberg). Zuchtstuten mit Saugfohlen (Ar- beits'chläge): H Dreut II. (Griedel) 1. Preis 3. W:ld (Rockenberg) 2. Preis,- F. Diehl (Dorn- Abenheim) 3 Preis' W. Ehr. Haub (Nieder- Wei'el) 4. Preis: H. Wallbott XII. (Garbenteich) 5. Preis. n 70 83,6 66 53 6.55 63,5 52 49,75 75,5 75,25 79,3 80 72,5 75 61,75 125,5 31,9 20.75 65.5 85.75 54,5 94,75 27,5 40,4 34,5 tHiebed OTontan . . . Bereinig,c Stahlwerke . Otavi Minen..... Kaliwerke Ascher-leben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salibetsurth . 6,264 51,95 12,465 3,057 169,18 73,18 75,37 74,58 14,53 0,890 4,209 58,37 21,58 16,48 81,10 34,39 81,82 0,999 0,294 6,144 13,23 je 2.; E. Schmidt (Fauerbach) und H Fenchel L , -* H Dender (Dorf-Güll) und O. W Velten (Lang-Göns) je 4. Anerkennung: G. Schmidt (Griedel); Ä. Dops (Lang-Göns) $ mulf tf2tci6emünA€n6crg), P. Duß (Gambach i, P Hoffmann (Hof-Güll) und H. Müller XI (Ob r- Hörgern). 32 66 86 55.25 71,13 76 72,25 117 117,5 38,5 73 37,5 74 6,276 52.05 12,485 3,063 169,52 73,22 75,53 74,72 14,57 0,894 4,217 58,50 21,62 16,52 81,26 34,45 81.98 1,001 0,296 6,106 13,25 70 83.9 66 53,1 6,55 63 10,13 1,25 7 6,75 7 3,65 4.05 3,8 9,5 5 18,75 $l8fonto.(BcfeU|aU und paiüarb in Jronf. r- ®fer erfolgreichste Dauerfahrer in der abgelaufenen Saison war der deutsche Exweltmeister Walter S a - wall der in 66 Rennen 28mal siegreich war und Nunkt statistischen Zusammenfassung auf 2.38 G" ^wall war damit gleichzeitig der me.stbeschaftigtste Steher. Weltmeiste? P a i l ?a r d (Frankreich) startete nur 46mal und ging 27mol als S'eger durchs Ziel. Mit 178 Punkten behauset er Zeiten Platz in der Liste vor Ärewe/(172) M o l ler (166) und Metze, der es im ersten Jahre kmer Steherlaufbahn schon auf 133 Punkte brachte Mud) der deutsche Nachwuchsfahrer Schindler pn 9no^. ”or den guten Franzosen Grassin und Laquehaye. Hille, Thollenbeek, der Spanier Prieta Maronmer und Smart sind die Nächsten in der Liste' Stu-enienfußball:Oeuischland-Zialien 1 Studentenschaft ist für den fCl" ..Fstbball-Länderspiel gegen Da 'toll^'schem Doden vorgesehe^ Dafurdie deutschen Studenten dieser Termin in- f lge der gerade zu Ende gehenden Ferien sebr ungünstig liegt, versucht das deutsche Turn- und Spor.amt Setzung d«s T-^inÄ"u, I4 *-age spater zu erreichen. Zucht st Uten mit Saug fohlen (Wagen- ichläge). E. Strahheirn (Griedel) 1. Preis- P Duh (Garnbach) 2. Preis: G. H. Dender (Dorf- Gi-ll) 3. Preis: C. Rühl (Eberstadt) 4 Preis- ®. Schmidt (Griedel) 5. Preis. Anerkennuna' ^Oer Ww^.G mb ch), K.Wil elm sDecken- Vach). K Dopf ff. (Lang-Gons). K. Duck (Treis- Munzenberg). Zuchtstuten, erkennbar tragend(Ar- beit.chlage): H. Dreut II. (Griedel) 1. Preis- L. Häu er (Rieder-Weibel) 2. Preis- A Hoffmann (Langsdorf) 3. Preis: 3. Wild (RrÄen- b«rg) 4. Preis. Anerkennung: W. Ohlv (Rieder. Wei'el). 3. Krausgrill VII. (Rieder-Li?e7) 3. Krausgrill VIII. (Rieder-Weisel), A. Häu^' (Rieder-Wei-el), F. Diel II. (Dorn-Assenbeim) U Schulcheih l. (Echzell), H. Wallbott XH (Garbentelch) K. Kühn (Ober-Dessingen), Ehr.^ Haub (Rieder-Weiiel), 3. Häuser l (Rd - Weisel) und F. Schmidt (Dirklar). Z u ch t st Uten, erkennbar tragen d (Wa- gen-chlage): H. Hoffmann (Hof Güll) 2 Preis H euchel (Griedel) 3. Preis: E. Dietz (Griedel) 4 Preis: H. Müller Xl. (Ober-Hörgern) 5. Preis Anerkennung. E. Strastheim (Griedel), Gg H ^ühl (Eberstadt) A Tröster (Griedel), Gg. Schmidt (Griedel). O. W K^Vnr/^^?^' \^aub (Mieder-Weisel), SLei6e%ind€nber9)' H Fenchel (Grie- Schepp (Griedel), Dender Ww. (Gam- ba.ch), W. Wetz (Griedel) und R. Schmidt (Stein- fani, . (®rieML uni> 5,So,m?nn ^rgcnnüye) fintfe Sä ber Landwirte zu verzeichnen ™ ' ^6ren(t |oa>ie elektrische Antriebe für Der- rfer- Seitenwechsel wird das S.pnlff ^hr aufgeregt durchgefuhrt. Beide Parteien n°ch ein Tor. Burkhardsfelden Jugend en?schie^2:2."'^ 3uflcnb spielten ebenfalls un- Krofdorf I — Gleiberg I 0:4. ??r‘ei 3“ erfolgen ■ r u*r t5^d)m)'b c- & ftüHgrabe AG., Frank- ‘ «ROT ' n- gegründete, mit 1 Mill. ~ ■ Kapital ausgestattete schade & Fiillgrabe AG Sm"! Urtra weist für das am 31.3.32 ab- Hrf» hprnm@e,d??ft5»|af,’r e,nen Bruttogewinn obzüg. ' Ä0 ®n^h,nfD,ten Don 683 559 (i. D. 813 773) ä swä:1 ää ^nh?ini?ÜDä-rafl aus 1930/31 auf 131 973 NM. er= C u^^'chnet (in Mill. RM.) flüssige S lf55 Warenoor. 7?/r 0,9f ^^0)'und Kreditoren mit 1,26 (1,51). Der Refervefonds erscheint mit 0,47 (0,43). frankfurter Abendbörse stilt. hr&r£n ?2-La- ?■' 5- vkt. An der Abendborse bl.eb das Geschäft auf allen Marktgebieten sehr klein di- 9h?craUhln- ?Cr ?lne C1fröers vorlagen und auch HA ^uslandbor en ferne Anregung boten, verhielt stch d'e Spekulation abwartend. Gegen den Berliner Schluß blieben die Kurse -meist unverändert IG - Warben lagen etwas freundlicher. Bon Montan- beachtet Phönix und Stahloerein etwas beachtet, ohne daß eine nennenswerte Kursoerände- runQ nu Dtriei(f)nen war. Im Verlaufe schrumpften die Umsätze auf em Minimum zusammen IG - °ied-7,U?rL 3UrÜ't' marCn abcr'fpätcr x arM h°"schte Geschästsstille. ffln ? ab- ^lOr?erun0cn lagen etwas hoher, ^e?^Liquidationspfandbriefe waren angeboten k ¥ 0 H Neubesitzanleihe Mbeschanleihe 53, Schutzgebietanleihe 5,20, b.> XV^"/^ Hypothekenbank Gold, Reihe I Liquidation 79,30, Reichs- ^Elstnk'rchen 37,5, Mannesmann 52,25, S bnT/nnu-20'75' '2IfU 57' Bekul^ 111,75, JG.-Farben 95,40 bis 95 (nachbörslich 95,2.5) Reform der Ireichsmitielbehörden in Hessen. WSR. Mainz, 4. Okt. Rach einer 3nforma» öed. ..Mainzer Anzeigers" ist damit zu £?nCL?ab?et F°"sstaat Hessen im Rahmen der kommenden Reichsverwaltungsreform ent* hiroiH Landesfinanzamt oder die Oberpost- Darmstadt verlieren wird, während eine Srf.G<£Un9 xCr ^elchsbahndirektion Mainz aus au^f^-h Un-^ r5^t.I,^en Gründen von vornherein 2e'?re- ^ach dem gegenwärtigen Stand der 0en Aer mit einer Aufhebung des ^?^sENSamts Darmstadt, als mit einer Auf- hebung^der Oberpostd„ektion Darmstadt zu rechnen. v>m Falle einer Auflösung des Landes- flnanzamtsbezirks Darmstadt würde wohl ein 6« ^lehigen Landesfinanzamtsbezirke Darmstadt und Kassel erfolgen. Kirchliche Nacheichten. israelitische Gemeinden. israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 8. Oktober Vorabend 5.30 Uhr: morgens 8.30; abends 5.55 und o.ud upr. 8 SÄ Religionsgeseklschaft. Sabbatfeier den Freitag abend 5.20 Uhr: Samstag vor- w 8’»-na>j,mi afl5 4: Sabbatausgang 6 35 — Wochengottesdlenst: morgens 6.30; abends 5 Uhr. Handball. Luhbach I — mieferf I 2:7. 2Wefetf n>ar । arlri icrHrVe-tÖJ^Iä9^ (schwere, einzeln prämi- 5k!*m Ä“ ÄÄUK a' miiert) VstenXrf Än) S& ”5Cr'n^‘Je^1 ZU Zwei weiteren Erfolgen, korrigiere!^ f°nn C büS Schlußergebnis nicht mehr Heuchelheim II — Launsbach I 5:0. ?pia-c !onnte.n die technisch besseren Platzbesttzer mit obigem Reisultat verdienter Sieger werden. Heuchelheims Fugend - Naunhe ms L- .qen^i trennten sich mit 2:8 Toren für Naunheim. Heuchelheims «chüler — Naunheims Schüler 0:2. , riltenstadl I — Dorheim I 3:1. ... ^.uch Dorheim mußte auf dem schwierigen Ge 406 bie Daubringen I — Gießen II 3:1. Mannschaft war mit reichlichem ^br H rin?naUwl?2^Ju ®aft unb nutzte von den nchmen 9 Platzbesitzern eine 3:1-Niederlaqe Hin- Saasen I — Großen-Buseck I 1:3. fid> in Saasen sehr an- mnrtiA^'sn11 ?'C ^atzbefttzer bis Halbzeit eine gleich- ^ührunA^xrtlC ?° in' Saasen übernahm sogar die nn* nn9'hbOt& t?r,ac^tc em Elfmeter Großen-Buseck selbes ause den Ausgleich. Nach dem Wech. |ei fiel Saasen merklich ab. Londorf I — Wißmar I 4:1. pi^mar war in Londorf zu Gast und traf hier auf einen gleichstarken Gegner. In einem flotten jroni)or^ bei Halbzeit mit 2:0 Toren. 2^? S Seitenwechsel fielen noch zwei Treffer ro^nteB16mnr nUr bQ5 Ehrentor entgegensetzen Phllipv Holjmann .... o| Zementwerk Heibelbcrg. . ' ' Cevientwerl ftatiftabt. ... n Wat)ß & Freytag...... ßj Vamburg-Ämerua Pare. ” „ bamburfl.Sübam. Tampsschjsi. n Han|a Dampfjchiss , «vrbbcusscher Llonb . . , «.«. für SfrfebroiDclen Wt. ' o «trliner Hanbeli-gefelsschaft . üommer). unb Drivat-Bank Darmssäbter unb 91 al Iona» an! Deutsche Bank unb Datum 6"„ Tfinidx* Hicidu'anictbe u. 19z. Reich«an1. u.1929 A Bounq-Anlethe von 1080 Deutsche «Inl . Ungarsjchc Goldrente StauMrente v. 1910 •* 2% bfifli. oon 1913 . Vchdmrpkcmervönuu In ö°Umi,elhe von 1911 ^rrirl^0 ^°Odobbahn.AnIeih< <% Serif 11 . J’ere(1b Rente v. 1903 ^-^rr^d.Renlev.igig ÄWtCfnl'- «ent- clnatDUer .... Mamkraltmerie Höchst «.'w ' ' J wüdberuscher Zucker . . . ’ ' J| Berlin Schluß, I^ußs für« I büre 410. | 5.10. <5diiupr. 4lbend» börse 5-10. Arbeiter-Tui-n- und Spofibund. Dieseck I — Riederwöllsladl I 4:2. Letztes Spiel der Vorrunde in der Kreisklnsso nnf * ~ encnf (FinlLimwJi lSaste scheiterten an der Abwehr der Eiill)eimischen bis es ihnen in der 9. Minute ge- mieiprf « 3U ^ehen. Dann wurde auch m; ? gesahrlicher, erhielte Ausgleich und Führung lam dann Wollsta-dt zum zweiten Treffer Dieseck II — Lollar I 1.1. r„Man s°h ein flottes, aber auch hartes Spiel Tor- EMMZW Heuchelheim I — Raunheim I 1:5. tüsnare- *",» uyÄ&i Si»ure.*