Ur. 156 Kvübaussabe 182. Zahrgang Mittwoch. 6. Juli |952 Erl chetnl rägltch, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte ♦ Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Üernsprechanschliisse unterSammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnach» richten: Anzeiger Siehrn. Postscheckkonto: Frankfurt am Main 11686. GieheimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche Univerf reich- Es steht m nisses zur ob es, das jc Eeneralstäben Mißtrauen ak Wort kommt, läßt mindest' nicht unerhel sind. Aus rai ten, daß die belaste und i einer Idee । gung durchau wie bekannt, Slnleiije f Pankreich nie Sparer hat ! Polens, noch tuation, von hin sie sich i wir glauben rechtigt ist. \ len geradezu nungvon nen interna der jetzigen polnische Al Kein Zw gen nicht ur das Moska gen. Es ist griffspa Friedlichkeit einer franjö ien, die ein reichs zu Po möchte. Das nien und fi dem sich Ruß, One vorbehalt M so die "ar, so ist d Aerhaltni K °°r durch M'lderung j, LPQ,nnt Da Politik P Plan und Ab anderem der h °°"e die D( Jim Besuch Mn Flotte ' man nur >u' -bsichtif. ilL^riebJ Stili die (5 tz'- ä K j*"6 dkl 2 tes l°9en- das in fc °° «ejug Wirtschaft Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M. Banknoten. 3,35 7,05 3,05 4,22 58,64 81,51 14,95 16,56 170,64 21,62 73,80 2,51 76,75 82,26 34,67 8,7 1,13 5,4 6,5 5 3,2 3,15 3,15 7 3,5 15,5 <% Oesterreich«che Goldrente 4,20% Oesterreichische Silbenente 4% Ungarische Goldrente . . 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4,/2% beSgl. von 1913 6% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Dagdadbahn-Anleihe Serie I 4% vesgl. Serie II . . 6% Nii man. vereint,. Rente v. 1903 4KA>Rumän.vereinh.Nentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente 8W% 1. Anatolier , . Olga 3 or b an*Nürnberg, Europameisterin im Kunstspringen, di« Deutsch* lcmd in Los Angeles vertreten wird. ling (Dortmund), Jean Földeak (Hamburg) und Gg. Göhring (Ludwigshafen) an. Für den modernen Fünfkampf sind die Berliner Leutnant Naudö, Conrad Miersch und Willy Sterner und für das Pistolenschießen Hein hax und Conrad Miersch als Vertreter Deutschlands bei der Expedition. Im Radfahren stützt sich Deutschland auf die bereits in Neuyork weilenden Straßenfahrer Julius Maus, Hubert Ebner, Werner Lange-Wittich und Henry Trondle. Zum Fechten treten nur Helene Mayer (Offenbach) und Erwin Casmir (Frankfurt am Main) an. Als einziger Segler ist Edgar Richard Behr (Hamburg) gemeldet. Es fahren mit: Führer, Arzt, Starter, 6och usw... Reben den Führern des Reichsausschusses für Leibesübungen werden auch von den einzelnen Sportoerbänden Begleiter den Aktiven beigegeben Am Sonntag tritt die deutsche Olympiamannschaft von Bremen mit der „Europa" die lieber» fahrt nach Amerika an. Unsere Streitmacht ist nun vollzählig, nachdem auch die Leichtathleten und die Schwimmer bei ihren Meisterschaftskämpfen die noch fehlenden Olympiateilnehmer ermittelt haben. Die deutsche Expedition ist zahlenmäßig weit stärker ausgefallen, als ursprünglich vorgesehen war. Insgesamt gehen 8 1 A k - t i v e nach Los Angeles, die für 5 5 Wettbewerbe gemeldet wurden. Im einzelnen seht sich die Truppe aus 21 Leichtathleten (16 Männer, 5 Frauen), 14 Schwimmer (10 Wasserballspieler, 3 Männer, 1 Frau), 18 Ruderer, 8 Boxer, fünf Dinger, 4 Gewichtheber, 3 Fünfkämpfer, 1 Pistolenschütze, 4 Radfahrer, 2 Fechter (1 Mann, 1 Frau), und 1 Segler zusammen. An Bord der „Europa" werden nur 76 Aktive sein, da Paul de Bruhn und die vier Radfahrer des Deutschen Radfahrer-Clubs Reuhork sich bereits an Ort und Stelle befinden. Hinzu kommen noch die offiziellen Begleiter, Trainer, Masseure, Arzt, Bootmann und der Koch, deren Zahl mit 19 nicht zu hoch geschäht ist. Die deutsche Olympiaexpedition wird also rund 100 Köpfe umfassen. 3m einzelnen setzt sich die deutsche Olympiamannschaft wie folgt zusammen: Leichtathletik. 10 0 Meter: Arthur Ionath-Bochum, Erich Dorchmeyer-Bochum, Helmuth Körnig-Berlin, Ernst Geerling-Frankfurt a. M, Fritz Hendrix- Aachen: 2 0 0 Meter: dieselben: 400 Meter: St. Otto Peltzer-Stettin, Adolf Mehner-Frankfurt a. M., Rehb-Raffatt, Max Büchner-Leipzig, Dorchmeyer: 800 Meter: Dr. Otto Peltzer: 5000 und 1 0 0 0 0 Meter: Syring-Wittenberg: Marathonlauf: Paul de Bruhn-Reu» York: 50 Kilometer Gehen: Hähnel Erfurt, Paul Sievert-Berlin: 4X100 Meter: Ionath, Dorchmeyer, Hendrix, Körnig, Geerling: 4x400 Meter: Peltzer, Mehner, Büchner, Rehb, Borch- meher: Kugelstoßen: Emil Hirschfeld-Wüns- borf, Hans Sievert-Eimsbüttel: Diskuswerfen: bieselben: Speerwerfen: Gottfried Wei- mann-Leipzig: Zehnkampf: Hans Sievert. 4,20 58,40 81,19 14,89 16,50 169,96 21,54 73,50 2,49 76,45 81,94 34,53 7,1 3,3 15,5 9,25 5,5 6,65 5,6 8,75 5,45 6,6 5,4 3,25 3,25 8,7 1,15 5,45 6,5 4,75 3,13 3,1 3 6,9 3,3 400 Deutsche fahren zurOlympiade Abreise am Sonntag an Bord der „Europa". - 81 aktive Sportler treten zu 55 Wettbewerben an. 2lS. Cannes. Spanien: AC. Bilbao. 3talien: 3uventus Turin. England: Everton (Meister), Rewcastle ilniteb (Pokal). Schottland: Motherwell. Dänemark: Boldklubben 93 Kopenhagen. Schweden: A3K. Stockholm. Norwegen: Odd- Skien Oslo. Finnland: 3drottsforenningen Kam- raterna Helsingfors. Litauen: KSS. Memel. Lettland: Rigaer FC. Pvlen: Garbania Krakau. Rumänien: Resplatia Bukarest. 3ugoslawien: Belgrader SK. Aus der neuen Welt verzeichnet man folgende Meister: Argentinien: Boca 3u- niors. Bereinigte Staaten: Fall Rivers Brooklyn. Uruguay: Penarol Montevideo. Geld I Bries Einlegung von Feierschichten angepaßt. ^Im Entlassungen an sich entbehrlicher Arbeitskräfte möglichst zu vermeiden, ist auf Grube Sortuna mit dem Bersuch eines Krümpershstems begonnen worden. f/rr^eUAf^e Dampfschiffahrts-Ge* feilsch ast „Hans a", Bremen. Die Gene» ralversammlung erledigte die Regularien (0,67 Millionen Mark Derlust) und genehmigte ein» summig die Herabsetzung des Aktienkapitals von 62 JKHIionen Mark durch Einziehung von 8 Millionen Mark eigenen Aktien und Zusammen- egun?^. des Restes im Verhältnis 2:1 auL 12 Millionen Mark. Frankfurter Abendbörse freundlich. Frankfurt a. M., 5. Juli. Die Abendbörse zeigte zwar ein ruhiges Aussehen, war aber in Erwartung einer dicht b e o o r ste h e n d e n lr n t I che idung in Lausanne weiter zu- ™e£r ,-1 7?11 $ gestimmt, zumal die weitere Aufwartsbewegung der deutschen Bonds im Aus- lande befriedigte. Die Umsatztätigkeit beschränkte m elne Äaufe der Spekulation, während das Publikum nicht im Markte war. I. G. Farben er- ofjneten nur mäßig höher, lagen aber später ca. 0,75 o. $). über dem Berliner Schlußkurs. Reichsbank gewannen lo.H., während Gelsenkirchen und ^tahlverein eher offeriert blieben. Im Verlaufe ^tzten sich verschiedentlich neue Befestigungen im Bruchteile eines Prozentes durch. Am Rentenmarkt erhielt sich weitere Nachfrage nach deutschen Anleihen, ebenso waren Gold- und Liquidationspfandbriefe auf dem erhöhten Mittagsnlveau gesucht. Reichsschuldbuchforderungen blieben behauptet. Altbesitzanleihe 42,75, Neubesitz- anleihe 4,80, Schutzgebietsanleihe 2,80, 4proz Rumänen 3,5, DD.-Bank 30,5, Berl. Handelsgesellschaft 88,5, Reichsbank 131,5—131,9—39 ©eilen» Archen 30, Aschersleben 95,25, Westeregeln 105 Rheinstahl 49,25, AEG. 25, Deutsche Erdöl 69,9—70' Licht und Kraft 73, I. G. Farbenindustrie 92—92 5 Gesfürel 59,25, Holzmann 35,5, Schuckert 61 9 Sie»' mens 124,75, Hapag 12,25, Rordd. Lloyd 13,39 ’ Rheinische 21®. für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation. 3n der Bilanzsitzung der Rheinischen AG. für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation würbe auf Vorschlag bes Vorstandes beschlossen, ber auf ben 2. August' einbeiufenen Generalversammlung bie Einziehung von 8,1 Millionen Mark Vorratsaktien. bie Verteilung von wieber 10 Prozent Divibe be auf bas im Umlauf bleibende Aktienkapital, die Rückstellung bes auf bie einzuziehen- ben Aktien entfallenden Dividenbenbetrages unb die Herabsetzung ber Aufsichtsrats-Tantiemen um em Viertel vorzuschlagen. Der Drikettabsah im lausenben 3ahre ist runb 10 Prozent geringer als im Vorjahre. Die Stapelbestänbe sinb auf bie Produktionsmenge von brei Arbeitstagen ber» minbert. Die Herstellung wirb bem Absatz weiter- bie zum großtenteil namentlich feststehen. Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees find Dr. L e w a l d , Karl Ritter v o n H a l t. Die Führer der gesamten deutschen Mannschaft sind Dr. Carl D i e m und Dr. Arthur I e n t s ch. Die weiteren Begleiter: Arzt: Dr. Heiß: Masseur Ernst Müller, ein Koch (vom Lloyddampfer „Europa"), Starter (Leichtathletik) Miller (München): Boxen: Friedrich Burger (Berlin), L. Mandler (Berlin)- Schwimmen: H a x (Berlin), Georg B i n n er (Breslau): Rudern: Regierungspräsident Pauli (Berlins- Schwerathletik: Fritz Eickeldraht (Essen) W' Steputat (Berlin): Frauen: Frau Dr. Matz (Stettin). u Europas Fußballmeister 1931/32. Nachdem am letzten Sonntag nun auch bie Schweiz ihren Meister ermittelt hat, stehen jetzt alle Titelträger der Fuhballsaison 1931/32 fest. In ber nachstehenden Aufstellung sinb die QHei» st er aus 24 Nationen erfaßt, so bah damit fast alle Fuhballsport treibenden Länder der Erde genannt sind. Die neuen Titelhalter heißen: Deutschland: Bayern München. Oesterreich: Abmira. Tschechoslowakei: Sparta Prag. Ungarn: Ferencvaros. Schweiz: FC. Zürich. Holland: Ajax Amsterdam. B^gien: Liersche SK. Frankreich: FC. Mühlhausen (Svchoux-Pokal), ' In den Frauenwettbewerben treten über 100 Dieter Maria Dollinger-Nürnberg, im Hochsprung: Helma Notte-Düsseldors: für Dis» kus»unb Speerwerfen sind Grete Heub- lern-Barmen, Ellen Braumüller gemeldet. Schwimmen: -)nn OtmWeterRücken: Ernst Küppers-Bremen: 2 0 0 M e t e r B r u st : Erwin Sietas-Hamburq: Kunstspringen: Leo Esser-Wünsdorf: Wasserball: Erich Rademacher-Magdeburg (Tor) Cordes-Magdeburg, Fritz Gunst-Hannover (Verteidigung), Emil Benecke-Magdeburg (Berbin- dung), Hans Schulze-Magdeburg, Reiko Schwartz- Koln, Joachim Rademacher-Magdeburg (Sturm) Hemz Schumburg-Magdeburg, Hans Eckstein-Leipzig, Pohl-Berlin (Ersatz): Kunstspringen für Damen: Olga Jordan-Nürnberg. Rudern: Einer: Herbett Buhtz, Gerhard Boetzelen (Berlin): Doppelzweier: dieselben: Vierer mit Steuermann: Joachim Spremberq, Horst Hoeck, Walter Meyer, Hans Eller, St.: Karl Heinz Neumann (Berliner Ruderclub): Vierer ohne Steuer: Hans Meier, Walter Flinsch, Ernst Gaber, Dr. Karl Aletter (Amicitia Mannheim): A ch t e r : Hans Maier, Walter Flinsch, Gerhard v. Dusterlho, H. W. Heidland, Heinrich Bender, Theodor Hüllinghoff, Ernst Gaber, Dr. Karl Aletter, St.: Fritz Bauer (Renngemeinschaft Amicitia Mannheim / Germania Frankfurt a. M.): Ersatz: Robett Huber, Hans Gelbert (Mannheim). Für die schwerathletischen Wettbewerbe sind folgende Mannschaften gemeldet: für die Boxwettkämpfe treten Werner Spannagel (Barmen), Hans Ziglarski (München), Josef Schleinkofer (München), Franz Kartz (Oberhausen), Erich Campe (Berlin), Hans Bernlöhr (Stuttgart), Hans Berger (Duisburg) und Heinz Kohlhaas (Münster) in den Ring. Zum Gewichtheben find Helmuth Schäfer (Mannheim), Johann Wölpert (München), Rudolf Jsmayr (München) und Josef Straßberger (München) gemeldet. Zum Ringen treten Jakob Brendel (Nürnberg), Wolfgang Ehrl (München), Gg. Sper- Abschluß des Tauschgeschäftes Kohle — Kaffee. Von maßgebender Seite wird bem WTB.» HanbSlsbienst mitgeteilt: Die schon vor einiger Zeit von der Brasilianischen Regierung und den brasilianischen Staatsbahnen eingeleiteten Verhandlungen wegen der Lieferung von Ruhrkohle gegen brasilianischen Kaffee sind nunmehr endgültig zum Abschluß gekommen. Der Vertrag, den die Firma Fr. Haniel & C i e. G. m. b. H., Duisburg-Ruhrort, durch die brasilianische Vertretung, ber Firma R. Petersen & Cie. ltd., Rio be Janeiro, zusammen mit bem DeutschenKohlenbepotHamburg abgeschlossen hat, sieht bie Lieferung von 3 5 0 0 0 0 To. R u h r k o h l e bis in bie ersten Monate des nächsten Jahres hinein an die brasilianischen Staatsbahnen im direkten Tauschwege gegen zusätzliche Einfuhr von brasilianischem Kaffee vor. Von ben erwähnten Kohlenhanbelsfirmen ist Vorsorge getroffen, baß ber Import bes Kaffees in den Händen des eingesessenen freien Fachhandels bleibt. dem bie besitzenden Schichten alle Vorrechte genießen, die Arbeitnehmer aber unter Ausnahme- recht gestellt werden. Das würde zu einer Vergiftung des nationalen Gedankens und zum völligen Zusammenbruch führen. Im Sinne Steins fei ein Volk.zur Erhebung wider feine Feinde untauglich, solange es nicht aus freien Männern bestände, denen das Vaterland auch verteidigungswürdig fei. Die Weckung der freien Initiative des sich verantwortlich fühlenden Staatsbürgers, insbesondere aber der freien und ihre Angelegenheit selbst ordnenden Stände, sei das Vermächtnis Steins, das jetzt zu verwirklichen fei. Es gelte, zwischen der alles nivellierenden Vermassung und jenen Individualisten, die nach Freiheit der Persönlichkeit und Wirtschaft rufen, in Wahrheit aber schrankenlose Willkür für sich und für die anderen Unterordnung fordern, eine neue ständische Ordnung aufzu- richten, die auch den unseligen Parteigeist überwinden werde. Der Redner warnte die Reichs re gierung, etwa um billiger materieller Augenblicksvorteile willen eine Verständigung mit Frankreich zu suchen, die unsere politische Knechtrolle verewigen müßte. Das deutsche Volk sei berufen, im mitteleuropäischen Raume zu führen: diese Aufgabe gäbe der deutschen Jugend wieder Sinn und Ziel ihres Lebens. In diesem Glauben an Deutschlands Kraft und Stärke beendete die Kaufmannsjugend des DHV. ihre Zeltlagerwoche mit einem gemeinsamen Liede. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die^ hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o. H. Lombardzinsfuß 6 v. H. OHV.-Zugend im Geiste Steins. Im Anschluß an eine Zeltlager-Woche der Kau f- mannsjugenb bes Deutschna^ionalen Handlungsgehilfen-Verbandes an der Lahn mit zweihundert Teilnehmern aus dem Main-Weser-Gebiet, zogen — wie man uns berichtet — am Sonntag diese Jungmannen nach Nassau, wo sie mit anderen jungen DHVern am Denkmal dos Reichsfreiherrn vom und zum Stein einen Kranz niederlegten, daraufhin unter Musikbegleitung zu seinem Stammschloß zu einer eindrucksvollen Kundgebung für unser Deutschtum marschierend. Die Bevölkerung von Nassau und Umgebung nahm cm dieser nationalen Feier regsten Anteil. Dkach dem Singen einiger Lieder begrüßte Nassaus Bürgermeister «imon die frohgestimmte junge Mannschaft und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sie weiterhin zu einem nationalen und sozialen Verantwortungsbewußtsein im Geiste Steins sich heranbilden und in diesem Simme wirken möchte. Gauvorsteher Auerbach- Frankfurt erinnerte an Steins Forderungen in seiner berühmten Nassauer Denkschrift: „Soll die Nation veredelt werden, so muß man dem unterdrückten Teil derselben Freiheit, Selbständigkeit und Eigentum geben und ihm den Schutz der Gesetze angedeihen lassen." Daran knüpfte ber Redner die Mahnung an die Regierung, nicht ein Vorkriegssystem aufzurichten, in Buntes Allerlei. Ein Land ohne Schulden. Es ist fast unvorsteUbar, daß es heute noch ein schuldenfreies Land auf der Erde geben soll wo die Stricke der gegenseitigen Verschuldung ct” gcbil&ct haben, in dem die Staatsmänner aller Lander hoffnungslos zappeln, wie gefangene Fische. Man könnte es auch für eine ,merente &a[tcn' wenn dies Land nicht T;Lnm Aare, "dem es keinen Hochsommer gibt. 2llfo Alaska ist das gelobte Land es steht rem und unbefleckt da, ohne Makel und ohne einen Pfennig Staatsschulden. Die Regierung darf nach der Verfassung des Landes nur gegen bar kaufen, und es ist ihr untersagt, eine Schuldenwirtschaft' m irgendwelcher Form einzuleiten. Außerdem hat Alaska die niedrigsten Steuern, die es in den Vereinigten Staaten gibt. Alaska ist ein Wunderland, zahllose Reiseschriftsteller und Abenteuerdichter haben es als solches geschildert. hatte es Gold, jetzt nur noch Holz und -al X^der sind die niedrigsten Steuersätze nicht mehr wert als alles Gold, das einst aus dem Flußbett des Klondhke gewaschen wurde? Niemand wurde es verwundern, wenn nach Annahme der neuen Steuersätze in den Staaten ein neuer Zug nach Alaska einsetzt, ähnlich dem der Goldgraberzeit: Wie vor alters her zog die Argo — kann uns heute keiner wehren, — aus- SuSlehen, rin-tin-tin, — um das goldene Fließ (ter Steuerfreiheit) zu scheren! D Sprechstunden der Redaktion. " 30 big 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachtnUfag geschloffen 9 I Amerikonilche Noten....... Belgische Noten......... Dänische Noten......... Englische Noten......... Französische Noten........ Holländische Noten........ Italienische Noten........ Norwegische Noten...... Deutsch-Ocsterreich, » 100 SchiNInö Rumänische Noten...... . ° Schwedische Noten..... Schweizer Noten...... * Spanische Noten..... * Ungarische Noten.......' > -an u rter Schluß» furd Echlußk. Abend- böric Schluß« turS Schlußk. Mittag« börse Datum 4.7 5 7 4.7 5.7 6% Deut,che Reich-anteche o. 192. 52,5 54,25 52,5 53,25 7% Deutsche Neichsanleihe v.192£ 58.75 60 59,13 60,4 5/t% Doung°Anleihe von 1930 61,75 62,25 61,25 62,5 Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuid mit ÄuSlos.-Rechten 41,5 42,25 Desgl. ohne Ausloi^Rechte . — — 4,2 4,55 8% Hesi. Volksstaai von 1929 lrückzahlb. 102%) 45 46 45 49 Oberbessen Provinz-Anlethe mit Aueioi. Rechten 36.5 36,5 Deutsche Komni. Sammelabl. Anleihe Serie 1 37,25 37,75 37,75 37,75 8% Franks Hnp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935 66 7% Franks Hyp.-Banl Goldpse unkündbar vis 1936 Serie 16 . 4y.% Franks. Hgp^Bant ßiqu.- Dsandbriefe. . 77,65 78 _ 4'/-% Rheinische Hyp.-Bank-Liau. Goldpse. 76,75 77,75 8% Pr. Lanbespsandbrielanslalt, Psandbriese R. 19 64,5 64,5 64 65 7% *ßr. Landes,isandbriesanstalt, Psandbriese R. 10 tranf'ur 0. >' Berlin .Franuuc u. Ml Deel, Schluß« kurs Schluß!. Abend- börs Schluß« turs Schlußk. Mittag« börse Schluß« kurs Schlußk. Abend« börse Schluß« turs Schlußk. Mittag- börfe Datum 4 7 1 5.7 4.7 5.7 Datum 4.7 1 5.7. 4.7. 57. Hamburg-Amerika Pate, i Hamburg-Südani. Dampsschiss. 0 Hansa Dampsschiss o Norddeutscher Lloyd 6 A.G. für Verkehrswesen Ml. Berliner Handelsgesellschast 8 Commerz- und Privat-Bank . 7 Darmstädter und Nationalbanl 8 Deutsche Bank und DiSconio-Gesellschast. . 6 Dresdner Bank...... 6 Reichsbank .......12 A.E.G. . ? Bergmann.........g Elektr. LieserungsgeleNschaft 10 Licht und Kraft io Felten & Guilleaume e>/- Gesellschast sür Elektrische Unternehmungen 9 Rheinische Elektrizität .... 9 Schuckert & Go.......u Siemens & HalLke.....14 LahmeyerL Co.......12 Buderus ....... 4 Deutsche Erdöl ....... 6 Gelsenkirchener ....... 8 Harpener . ....... 0 Hoesch Eisen. ........ 6 Flse Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke .......6 Köln-Neuessen.......6% ManneSmann-Röhren ... 6 ManSselder Bergbau ... 0 Oberschles. Kokswerke . . 8 Phönix Bergbau . . 4yt Rheinische Braunkohlen... 10 Rheinstahl..... 6 12,25 89 18,5 30 129 23,5 63 71,5 38 58,75 62 121 77 26 68,75 32,5 53 41,5 16,75 176 48,5 12,25 13,4 88,5 18,5 30,5 131,4 25 73 40 59,25 61,9 124,75 78,5 70 30 53 16 49,25 12,25 12,25 29,4 88,5 16 18,5 30 18,5 129,5 23 62 71 39 58,5 66 61,65 121,5 76,5 26,25 68,4 32 13 52,5 28,25 23,9 40,5 31 16,4 175 48,4 12,25 36,5 13,5 29,5 88 16 18,5 30 18,5 130,5 24,25 64 73 40,5 59,5 70 61,75 123,5 75 26,75 69,9 29,75 52,5 26,75 131 24 41,25 13,25 32,4 16 177,5 49,13 Riebect Montan . . . Vereinigte Stahlwerke Otavi Minen . . Kaliwerke Aschersleben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetjurth I. ®. Farben-Jndusme Verein, chem. Industrie furi a.M..... Scheideanstalt..... Goldschmidt. ... . Rütgcrswerke..... Metallgelellichaft. . . PHUipp Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Temeniwerk Karlstadt. Wayß & Freytag . Schultheis Pagenhofer Aku lAUgemeine Kunst Bemberg . Zellstofs Waldhos . . . Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas..... Daimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . . Orenstetn & Koppel . . Leonhard Tietz . . . . SvcnSka....... Chade ....... Frankfurter Maschine» . Gritzner ..... Mainkrastwerkc Höchst a. Süddeutscher Zucker . . Fr ei' M — 2 S ä 'OOiOlO CO C- C» Q lOOOOKPOOOOtDO . 0 0(00 " -