rd und damit die In ausländischen Streifen st jetzt der Plan aufhalten ist. Worauf es aber unserer Delegation in erster Linie anzukommen scheint, das ist die Be- sertigun,- ‘ 1 ...... f a k to r s. 9 Schwierigkeiten für das Kabinett Herriot schaffen könnte. Rur dem energischen Eingreifen Macdonalds sei es gelungen, die ursprünglichen Forderungen Frankreichs von 25 Milliarden auf 4 Milliarden herabzusehen. Die weitere Dermittlertätigkeit Macdonalds in dieser Frage stoße auf große Schwierigkeiten, da mit ungewöhnlicher Schärfe und Hartnäckigkeit alle bisherigen Dermittlungsvorschläge deutscherseits a b - gelehnt worden seien und daher die Der- mrttlungstätigkeit Macdonalds jetzt nahezu er- schöpft sei. teiligung Deutschlands an der Wiederaufbaukafse möglich sei. Jedoch stoße die endgültige Festsetzung der Höhe dieser finanziellen Beteiligung Deutschlands cruf große Schwierigkeiten, da die französische Regierung an der bisherigen Höchst- grenze von 4 Milliarden festhält und es nach englischer Auffassung außerordentlich schwierig ist, die französische Regierung von dieser Höchstsumme herabzubringen. Man befürchtet in englischen Kreisen, daß eine weitere Verminderung dieser Summe neue, außerordentlich ernste Hern'ots Haushalissorgen. Jetzt auch in Frankreich der Zwang zum Ausgleich des Etats. pen) in der politischen und parlamentarischen Arena paradieren. Sie denken, daß man ihnen die Dinge nicht so genau nachrechnet. Wenn man von diesen Psychologischen Motiven absieht, so muß man fest- stellen, daß im Sachlichen man sich in Lausanne so erheblich nahe gekommen ist, daß ein Bruch auch nur in der Form der Vertagung nicht mehr leicht zu verantworten wäre. Politisch entspricht der deutsche Vorschlag mehr der Notwendigkeit, daß endlich der große Schwamm- strich — der „coup d’gponge" — gemacht wird. Dazu gehört natürlich auch die formelle Streichung des ganzen Teils 8 des Versailler Vertrags mit Einschluß derKriegsschuldlüge und eine befriedigende Verabredung, die die „Diskrimination" aus dem Teil 5 des Vertrages beseitigt, hier scheint man aber auch schon die Formeln vorbereitet zu haben. Londoner Stimmen. London, 4. Iuli. (TU. Funkspruch.) Politische Kreise Londons drückten am Montag unumwunden ihre Zufriedenheit aus, daß es der deutschen Abordnung in Lausanne mittelbar gelungen sei, Herriot zur Rückkehr n ach Lausanne zu veranlassen. Trotz der Schwierigkeiten werden die Konfercnzaussichten noch immer hoffnungsvoll beurteilt. Gegenüber den deutschen Gegenäußerungen verhalten sich die amtlichen Stellen zurückhaltend, verkennen aber mcht die Sachlichkeit der deutschen Gegengründe, ausgenommen vielleicht die Forderung nach Streichung des Kriegsschuld- Paragraphen als solchen. „Evening Rews" bringt den Bemühungen der deutschen Abordnung, die bestmöglichsten Bedingungen zu erhalten, volles Verständnis entgegen. Das Blatt meint aber, daß wohl nach deutscher Auffassung die beste Verwendung für die zum Wiederaufbau Europas bestimmten Gelder darin liege, sie zunächst zum Aufbau Deutschlands zu verwenden. Oie deutsche Auffassung schriftlich dargelegt. Lausanne, 4. Juli. (TU. Funkspruch.) Reichskanzler von Pa pen hat durch Legationsrat Thomsen dem Präsidenten der Konferenz, Mac- donald, ein Schreiben überreichen lassen, in dem der Standpunkt der deutschen Abordnung zu dem Gläubigeroorschlag schriftlich d a r g e l e g t wird. Das Schreiben enthält eine zu- sammenfafsende Darlegung der Auffassung, die die deutschen Vertreter in den gesamten Verhandlungen der letzten Tage dem Gläubigervorschlag gegenüber dargelcgt hat und umschreibt noch einmal den grundsätzlichen deutschen Standpunkt in den zur Verhandlung stehenden Hauptfragen. Die Zukunst der deutschen privatschulden Reichswirischastöminister Dr. Warmbold über Wege zur Krisenlösung. Feste Zahlen oder gleitende Skala? Auf der Suche nach der rechnerischen Brücke. Von unserem Q.-Korrespondenlen. utfrage endgültig begraben ist. Unter diesen Umstanden würde es sich also nur noch um eine deutsche Beteilt- Die Tributverhandlungen sind bis zum Eintreffen Herriots am Dienstag ins Stocken geraten, da die französische Abordnung vorher eine Stellungnahme zu den heute schriftlich Macdonald übermittelten deutschen Aeußerungen, die allgemein als deutscher „Gegenvrrschlag" bezeichnet wert en, a b g e l e h n t hat. QH)an darf annchmen, daß in diesen schriftlichen Aeußerungen eine äußer st e Zahlungsgretzze eine Rolle gespielt hat, bis zu der sich die deutsche Regierung unter bestimmten Voraussetzungen an den Wiederaufbau Europas beteiligen zu können glaubt, wobei die Häuptbedingung fein müßte, daß Teil 8 des Versailler Vertrages samt dem berüchtigten Kriegsschuldparagraphen gestrichenmii' ganzeTrib Lausanne wartet auf Herriots Rückkehr Kein Fortschritt -er Konferenzarbeiten am Montag. g des letzten Unsicher!) eits« k s. Wir ziehen das Risiko fixer Zahlungen dem andern Risiko vor, daß man uns zu irgendeinem Zeitpunkt mit der Ausgabe von Bonds droht, wenn wir uns einmal in einem politischen Streit nach der Meinung der andern nicht brav betragen. Dazu kommt noch ein anderes. Sowohl Herr herriot wie Herr von Papen suchen nach einer geschickten psychologischen Einklei- dung. Man soll sich nicht gegenseitig etwas vormachen. Jeder möchte, wenn er heimkehrt, mit der großen Ziffer (herriot) oder mit der kleinen (Pa- Kampf mit -er Kammer. BessereAussichtenfürdasFinanzprogramm Paris, 4. Juli. (TU.) Am Montagabend trat ein Ministerrat unter dem Vorsitz des Präsidenten Lebrun zusammen, um sich mit dem Finanzprogramm der Regierung und mit der Lage in Lausanne zu beschäftigen. Im Finanzausschuß der Kammer verteidigten Herriot und der Haushaltsminister P a l m a d e das Finanzprogramm und klärten den Ausschuß über die finanzielle Lage der Staatskasse auf. Sie betonten die Rotwendigkeit, in kürze st er Frist die für die Wiederherstellung des Haushaltsgleichgewichts notwendigen Maßnahmen zu treffen. Herriot betonte dabei, daß die Regierung drei Ziele, Regelung der Reparationsfrage, Regelung der Abrüstungsfrage und Ausgleich des Haushalts verfolge. Es sei ihm unmöglich, das Finanzprogramm in der vom Ausschuß abgeänderten <5 o r m vor die Kammer zu bringen. Er bitte deshalb um eine zweite Lesung der Regierungsvorschläge in enger Zusammenarbeit mit Palmade. Die auf Grund dieser Zusammenarbeit auf gestellten Vorschläge sollen in der Kammer zur Beratung gelangen, sobald die Lausanner Konferenz ihm die Möglichkeit zur Rückkehr nach Paris bietet. Der Finanzausschuß beschloß darauf, den Haushaltsminister erneut anzuhören. Herriot wird auf alle Fälle am Montagabend nach Lausanne abreisen, wo seine Anwesenheit dringend notwendig geworden ist. Ein Appell an das Volk. Paris, 4.Juli. (TU.) Ministerpräsident her- r i o t hat am Montagabend folgenden Aufruf an das französische Volk erlassen: gung an den Beerdigungskosten handeln, über deren Art und Höhe verhandelt werden könnte. Entgegen andersartigen Ausdeutungsvcrsuchen wird deutscherseits daran fetgehalten, daß die Gegenbemerkungen des Reichskanzlers zum Gläubigervorschlag juristisch keineswegs die Form eines deutsch «n Gegenvorschlages haben. In den khten vertraulichen Besprechungen über die Frc^e von Zahlungen, die Deutschland gegebenenfalß zum Wiederaufbau Europas leisten sollte, find inzwischen die Bedingungen für di ^Durchführung dieser Zahlungen nach den verschiedensten Seiten hin durchberaten Wochen. Schon hieraus Seht hervor, daß ein deutscher „Gegenvorschlag" im festumrissenen Sinne tatsächlich nicht vorliegt. Auf deutscher Seite ift immer wieder der Standpunkt vertreten worden, daß eine deutsche »Abschlußzahlung" nach deisi vorgesehenen dreijährigen Moratorium nur: in Frage kommen tonnte, wenn diese Zahlung im Verhältnis zu 2er finanziellen Tragfähigksit der deutschen Ge- samtlage steht. Eine bediitzslose Verpflichtung, eine Abschlußzahlung in jedem Falle vorzuneh- nen, war bisher auf deutsch r Seite auf das Entschiedenste abgelehnt tt orden. werde die Weltwirtschaftskonferenz ausdrücklich auf öie Gefahren Hinweisen, die sich aus einer solchen Entwicklung ergeben. Neuerdings scheine die Erkenntnis zuzunehmen, daß man die Geld- und Kapitalangelegenheiten der Welt nicht in Ordnung bringen könne, wenn es nicht glücke, vermöge der Ausräumung der sich dem Waren- und Geldoerkehr entgegenstellenden Hindernisse ein größeres Volumen für den internationalen Warenhandel und ein höheres Preisniveau zu erreichen. Das allgemeine Vertrauen könne aber erst wieder hergestellt werden, wenn das Reparationsproblem in Uebereinftimmung mit der deutschen Auffassung endgültig geregelt werde. So- lange man die Wiederherstellung des Vertrauens nicht ermögliche, werde die Befreiung des in Deutschland f eftgelegten Kapitals nur sehr langsam vor sich gehen können. Der Minister erklärte schließlich noch, daß der Reichsregierung viel daran gelegen sei, den aus der Da wesanleihe und der Pounganleihe sich ergebenden Verpflichtungen unter allen Umständen nachzukommen. „Ich kehre nach Lausanne zurück um dort nach bestem Können im Interesse Frankreichs und des Friedens die schweren Verhandlungen z v Crnöe z u führen. Ich hätte es oorgezogen, nach den wichtigen Vorgängen der beiden letzten Tage, nicht nach dort zurückzukehren. Aber ich lasse mich nicht beirren und ich bewahre die Ruhe, die ich brauche. Unsere Regierung, die sich ihrer Pflicht bewußt ist, sieht sich einer undankbaren Ausgabe gegenübergestellt inmitten ernster wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Und gerade um diese Schwierigkeiten zu beheben, muß sie bas Gleichgewicht des lausenden Haushalts wiederher st eilen und die Bedürfnisse der Staatskasse decken. Ich habe mir im Laufe der letzten Woche darüber Rechenschaft abgelegt, daß dieses Werk unerläßlich ist. Die Augen auf dieses Ziel gerichtet, werde ich mich nicht einschüchtern lassen, wenn ich auch weiß, daß ich unangenehme Maßnahmen vorschlage. Es wäre geschickter gewesen, sie zu verzögern. Die Pflicht verlangt jedoch, daß sie unverzüglich durchgeführt werden. Ich erwarte von meinen Gegnern, daß sie sie mit Mut entgegenehmen, ebenso wie die Regierung selbst dringende gebieterische, wenn auch oft harte Notwendigkeiten annimmt. Ich habe Vertrauen in bas Parlament und in die Nation." Falsche Hoffnungen. Pariser Presse-Echo. Paris, 4. Juli. (TU.) Die Pariser Preffe erklärt, die Reichsregierung habe durch die Übermittlung ihrer Vorschläge den Grundsatz einer Restzahlung anerkannt. Der „Jn- tranfigeant" betont, daß man nach der Anerkennung dieses Grundsatzes durch die deutsche Abordnung den weiteren Verlauf der Verhandlungen mit größerem Optimismus entgegensetzen könne „ „ . . . feststeht, in der Weise ju regeln, daß Deutschland mach Ablauf des dreijährigen Moratoriums zunächst eine geringe be» dingungslos vorzunehmende Zahlung übernimmt und der Rest der Swlußzahlung bedingt erfolgt, d. h. nur nach So/r liegen beftimm- ter wirtschaftliche rJ23 oraussetzungen entsprechend der deutschen Wirtschaftslage. Die Ver- foinblungen über diesen ganzen komplizierten Fra- genbereid) sind aber n och völlig in der schwebe und werden ef ft nach Der Rück- tefjr Herriots in eine tntscheidende Phase ein- fielen. Eine selbstverständliche Voraussetzung ist nach deutscher Auffassung natürlich, daß der gesamte Teil VIII des 23 e r f a i m e r Vertrages aus tom Vertragswert herausgsiöst und als e n d g ü l - tig erledigt erklärt wich. getaucht, die deutsche Abschloßzahlung, deren endgültige Höhe noch keineswegs (Er| d)eint täglich, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle Monats-Bezugspreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr .. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Zernsprechanschliiffe unter Sammelnummer 2251. Anschrift für Drahtnachrichten. Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: firanffntl nm Main 11686. Lausanne, 4. Juli. Der berufliche deutsche Beobachter bei den Lausanner Verhandlungen sieht sich heute und vielleicht in noch stärkerem Maße morgen vor die fragende Verlegenheit gestellt: Wie sag ichs meinen Lesern? Man möchte es mit dieser Formel versuchen: Es gibt keinen Vorschlag der Gläubiger- müchte und keinen deutschen Gegenvorschlag, aber dieser Vorschlag und dieser Gegenvorschlag sind in ihrer rechnerischen Bedeutung im letzten Ende nicht mehr so weit voneinander entfernt, wie die verschiedenen und weit voneinanderliegen- den Zahlen es auf den ersten Blick erscheinen lassen. Vielleicht merkt der Leser, welche Erwägungen und Tatsachen sich hinter diesem scheinbar widerspruchsvollen Satz verbergen. Man kann die Aufregung nur schwer begreifen, die heute im „Deaurivage" und im „Lausanne- Palace" nach dem Bekanntwerden der letzten deutschen „Darlegungen" und „Anregungen" — immer, hübsch diplomatisch zur Schau getragen wurde. Man tat so, als ob es eine (Sensation gegeben hätte, als ob die deutsche Delegation mit ihren — also mit ihren „ Anregungen" die bisherige Verhandlungsgrundlage völlig verlassen habe. Was ist denn in Wirklichkeit geschehen? Die Gläubigermächte hätten ihre Ansprüche an Deutschland gern in einer gleitenden Skala zwischen 2 und 7 Milliarden untergebracht. Die Forderung nach 4,2 Milliarden deutscher Bonds wäre noch nicht mit unwiderruflichen Iahreszahlungen auf dieser Grundlage gleichzusehen gewesen. Die Baseler Bank wäre bei der Hinterbringung dieser Bonds auf dem internationalen Kapitalmarkt an die Aufnahmebereitschaft zu einem fest gelegten Kurs gebunden gewesen — diese Sicherung hätte zum mindesten erreicht werden können — und Deutschland hätte nur den begebenen Teil der Bonds verzinsen und einlösen müssen. Würde es unserer Wirtschaft weiter schlecht gehen, so hätte der Kapitalmarkt die Aufnahme ton 4,2 Milliarden deutscher Bonds natürlich verweigert und unsere Zahlungsverpflichtungen wären entsprechend verringert worden. Wenn anderseits ein ungeahnter" Aufschwung unsere Wirtschaft zu neuer Blüte bringen würde und wenn außerdem Amerika seinen Schuldschein nicht zerreißen wollte, so hätte nach dem Plan der Gläubigermächte die Möglichkeit bestanden, noch weitere zusätzliche Bonds in Höhe von 3 Milliarden unterzubringen. Mit dieser Wahrscheinlichkeit scheint aber bisher kein Mensch in Lausanne gerechnet zu haben. Gegenüber diesem Plan hat bie deutsche Delegation zu erkennen gegeben, baß sie nur eine Lösung ohne jeden Unsicherheitssak t o r annehmen könne und lieber ein festes Zahlung s v e r s p r e ch e n von 2 Milliarden machen werde, Verzinsung und Tilgung dieser zwei Milliarden waren etwa in der Form vorgesehen, daß nach einem dreijährigen Moratorium entweder 20 Jahre lang 160 Millionen oder 10 Jahre lang 250 Millionen bezahlt werden sollten. Man könnte sich durchaus vorftellen, daß die Franzosen uns gierig und eilig auf ein solches Angebot festgelegt hätten. Der Sperling in der Hand — nämlich die „fixen" 2 Milliarden — müßten doch eigentlich besser erscheinen als bie Taube auf dem Dach, will sagen die 4,2 Milliarden, bie an allerhand Voraussetzungen geknüpft bleiben. In den ersten 13 Jahren würbe bas. Bild bei einer Tilgung der zwei Milliarden im kürzeren Zeitraum genau so aussehen wie bei der Verteilung unserer Leistung auf der Grundlage von 4,2 Milliarden über den vorgesehenen längeren Zeitraum von 37 Jahren. In beiden Fällen würden wir in den Jahren von 1935 bis 1945 jährliche Zinsen und Tilgungslasten von 2 5 0 Mill ionen zu übernehmen haben, in denen die Beträge aus dem Hoovermoratorium enthalten wären. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit würden sie nach dem Gläubigervorschlag diese Höhe nicht erreichen, während wir nach unserem eigenen Angebot nicht mehr darunter gelangen könnten. Das englische Erstaunen ist also bis zu einem gewissen Grade berechtigt. Im „Beaurivage" scheint man direkt bie Frage gestellt zu haben, ob wir denn wirklich auch erfüllen könnten, was wir anböten. Es ist klar ersichtlich, daß in den deutschen Anregungen ber deutliche Ansatz ber rechnerischen Brücke zu dem Verlangen der Gläubigermächte ent- Amsterdam, 4. Juli. (ENB.) Der Sonderberichterstatter des Nieuwe Rotterdamsche Courant hat den in Lausanne weilenden Reichswirtschafts- minifter Prof. Dr. Warrnbold über bie — inzwischen bementierten — Gerüchte von einer A b - Wertung deutscher Privatschulden befragt. Der Reichswirtschaftsminister versicherte mit größter Entschiedenheit, baß bei der beutschen Reichsregierung keinen Augenblick der Plan einer Derartigen Maßnahme bestanden habe und daß ein solcher Gedanke niemals in Erwägung gezogen worden fei. Im übrigen erklärte ber Minister, daß bie Angelegenheit mit eine internationale Frage fei. Nach ber Darstellung Des Korrespondenten hat Reichsminister Dr. Warmbolb weiterhin noch ausgeführt, wenn das Mißverhältnis zwischen dem Wert des Geldes und dem Wert der Produkte noch andauere und die Deflation sich noch weiter verschärfe, werde vielleicht nichts anderes übrig bleiben, als daß in Schwierigkeiten geratene Unternehmungen privatim und auf geschäftlicher Basis mit ihren Gläubigern unterhandeln. Die deutsche Regierung Macdonald ist müde. Schwierige Vermittlung, da Frankreich an 4M lliarven festhält. Lausannc, 4. Juli. (TU.) Macdonald । Lf..a^.c "ach dem Schluß der Sitzung der fünf Claumgermächte, die Verhandlungen seien außerordentlich schwierig und mühsam und erforderten viel!Geduld und Arbeit auf a-ilen Setten. Er müsse unter allen Umständen a n D,n nerstagabtnd nach London iV V* •.e $ r.f n- da feile Anwesenheit zu der Vorbereitung der Ottatoafr Konferenz unerläßlich " 'CL $.c rriot werde gleich nach seiner lÄuatebr am Dienstagvormittag eine Unter- Jtoung mit ihm hoben. Macdonald erklärte dann weiter, er wäre sehr müde von den ^wieri^n und langtoietigen Verhandlungen und muffe sich letzt zunächst einige Stunden ausruhen. Man vertritt in mahgrbenden englischen Krei- ;e-n die Auffassung, daß bie von Deutschland Der- £iigte völlige Streichung des Teiles VIII des Arscnller Vertrages (der Tribute und Kriegs- IDilldluge) zu erreichen fei, weiter daß in der iNage des Zusammenhanges zwischen den inter- Qlluerten Schulden und der Tributfrage der deutsche Standpunkt Berücksichtigung finden !°mnte, ja dah auch ein Entgegenkommen in der jjiage der endgültigen Bedingungen für die Äisgabe der Bonds und der finanzieUen De- nr.|55 Lrüharrsgabe 182 labraana . 4 B j— 9 -^rgang Dienstag, 5. Juli 1932 ▼ V Annahme von Anzeigen Eichener Anzeiger ■ General-Anzeiger für Oberhessen MZ - Blumschein und für den Pn.tf .md verlog: vrLHI'sch- UntoerfratfrBi.fr und Stemöroderel R. rang« in SIttzen. Lchnstlettung und S-schüst-ftell-: Schnütrnße 7. Brand in der Marburger Frauenklinik. Seegrasmairatzen durchKaminschadeninBrandgeraien.-OerOachstuhlzerstöri LPD. Marburg (Lahn), 5. Juli. Aus bisher ungeklärten Gründen entstand gegen 2 Uhr morgens in der Marburger Frauenklinik, die unter der Leitung des Geheimrats Kehrer steht, ein Brand, der sich rasch vergrößerte. Die Feuerwehr ist gegenwärtig unter Mitwirkung der Bürger- und Studentenschaft bemüht, den Brand zu lokalisieren und zu löschen. Die Patienten haben sämtlich die Klinik verlassen, ebenso das Personal. Der gesamte D a ch- sk u h l steht bereits in Hellen Flammen. Man hat sich an die Gießener Feuerwehr um Unterstützung bei den Löscharbeiten gewandt. wie wir von Kreisfeuerwehrinspektor D i ck o r ö in Gießen noch hören, wurde die Gießener Feuerwache von der Marburger Polizei zu Hilfe gerufen und mit einiger Sicherheit auf das Zustandekommen einer Endlösung rechnen dürfe. Auch der „Temps" weist auf die besondere Bedeutung der angeblichen grundsätzlichen Anerkennung der fron- zösischen Forderung hin und meint, daß man sich über die Gegenvorschläge der Reichsregierung nicht wundern dürfe, da es der Geisteshaltung des beut* schen Volkes entspreche, mit Worten zu spielen, um aus diesen Manövern möglichst große Vorteile zu ziehen. Das nationalistische „Journal des Debats" gibt der Hoffnung Ausdruck, daß man in Lausanne keine Zeit mit den Beratungen der deutschen Gegenvorschläge verlieren werde. Grand» fordert „Schwamm drüber" Keine Ausnahme für Frankreich. Lausanne, 4. Juli. (TU.) (Funkspruch.) Der italienische Außenminister G r a n d i hat dem Lausanner Vertreter des „Petit Parisien" eine Erklärung übergeben, in der u. a. folgendes auS- geführt wird: Die einzig mögliche Lösung, die im Interesse aller liegt, ist nach den dreiwöchentlichen Verhandlungen der Konferenz nur die Lösung: „Schwamm drüber (coup d’eponge). Die Lausanner Konferenz war nicht einberufen worden. um zukünftige -Zahlungen zu sichern, die nur die anormale und künstliche Lage der Gegenwart weiter aufrecht erhalten und verschärfen könnten, sondern um die unerläßliche Rückkehr zum Vertrauen und die Wiederaufnahme des allgemeinen Handelsverkehrs zu ermöglichen. Die Moratoriumserklärung der Lausanner Konferenz vom 16. Juni, durch die die Reparations- und Kriegsschuldenzahlungen zwischen den europäischen Mächten aufgeschoben wurden, hat den jetzt einzuschlagenden Weg gezeigt. Dieser Weg muh jetzt zu Ende gegangen werden. Die Regelung, Die auf der Konferenz gefunden wird, rüuh ein-» endgültige Regelung fein. Die Annullierung der Zahlungen muh sich auf sämtliche europäischen Gläubiger- und Schuldnermächte er st recken. Rur auf diese Weise kann eine allgemeine Regelung vorbereitet werden, auf die in der Moratoriumserklärung vom 16. Juni hingewiesen wird. Es ist jetzt der Augenblick gekommen, die Worte des Evangelisten anzuwenden: Vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern. Oie Arbeit der Londoner Stillhaltekonferenz. London, 4. Juli. (TU.) Am Schluß der Montagssitzung der Stillhaltekonferenz wurde folgende Mitteilung herausgegeben: Der Ausschuß, der auf Grund des Stillhalteabkommens von 1932 eingesetzt wurde, hielt eine Sitzung zusammen mit den deutschen Vertretern ab. Die hauptsächlichsten Fragen, die zur Erörterung standen, waren die Frage der Vorschußzahlungen, wie sie in dem Abkommen vom 1. März für diejenigen Schuldner vorgesehen waren, deren Verschuldung noch nicht um die vollen 10 v. H. herabgesetzt war und ferner die von der deutschen Abordnung gestellte Forderung nach einer Revision Zn der Hellseher-Werkstatt. Don Prof. Ludwig Jahn, Köln. Einen Künstler, Maler oder Vildhauer haben Sie wohl schon einmal bei feinem Schaffen beobachtet, aber wohl keinen Hellseher?! Die Gelegenheit ist gegeben: wir ergreifen sie und treten in die Werkstatt ein, denn auch ein solcher Künstler und Könner darf nicht im Verborgenen bleiben. Ein traulicher Raum umfängt uns. Dicht am Fenster der Arbeitstisch, angehäuft mit Literatur: Literatur auch in Schränken, auf Regalen und Tischen — eine Werkstatt des Geistes! Und der Meister? Ludwig Aub bringt dem Besucher eine herzgewinnende Freundlichkeit entgegen; er sucht sogleich in Kontakt mit ihm zu kommen, studiert dessen Gesichtszüge und horcht auf Ton und Stimme. Ihm sitzt ein Student gegenüber. Aub: „Sie machen Ihren Doktor?" Student: „Ja!" Aub: „Ich kann Ihnen sagen, über welches Thema." Student: „Das können Die nicht!" Aub: „Heber einen Vorfahren Shakespeares — Keat!" Student: „Das ist ja fabelhaft!" Aus persönlichem Gespräche auf musikalischem Gebiete. Aub: „Sie schätzen Beethoven ... und Wagner? Von Wagner nicht alles." „Ja — alles!", sage ich übereilt. Seine Frage in ungläubigem Ton. „Rienzi, Parsival?" Ich: „Sie haben recht, ich mache Unterschiede." Aub: „Ihre Lieblingsoper ist ... .Tristan und Isoldes" And nun wieder plötzlich: „Jetzt verstehe ich die Linie Schopenhauer—Wagner." Lotte P l a a t gebe ich einen kleinen zu- fammengefalteten Zettel in die Hand und lasse • £ 9lci<^ schließen, obwohl nichts am Ob- iekt »st was ihr irgendeinen Fingerzeig über seinen Inhalt oder seine Bedeutung geben könnte. Unverzüglich sagt Frau Plaat folgendes aus: und rückte um 3.30 Uhr nach Marburg aus. Dort brauchte sie aber bei der Bekämpfung des Brandes nicht mehr e! n z u g r e i f e n, da die örtliche Feuerwehr bereits die Oberhand über den Brand erlangt hatte. Die Gießener Wehr kam um 5.30 Uhr wieder hier an. Der Brand ist anscheinend durch Schaden am Kamin entstanden, von wo aus die Flammen eine Anzahl auf dem Hausboden lagernder Seegrasmatrahen ergriff en. Der D a ch - st u h l des Gebäudes ist niedergebrannt, teilweise sind auch die Decken eingestürzt, heute früh war der Brand so weit bereits bekämpft, daß mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden konnte. der Zinssätze. Der Ausschuß nimmt an( daß er seine Arbeiten am Dienstag beendigen wird. Oer englisch-irische Streit. Thomas fordert Londerzoll auf irische Waren. London, 4. Juli. (WTD.) Der Staatssekretär für die Dominions, Thomas, teilte im Unterhaus mit, aus de Valeras Antwort gehe unzweifelhaft hervor, daß dieser entschieden ein Schiedsgericht ablehne, das sich nur aus Vertretern des britischen Reiches zusammensehe und daß er eine Beseitigung desenglisch-irischen Vertrags erstrebe. Der britischen Regierung bleibe daher nichts anderes übrig, als heute, wie dies bereits vorgesehen sei, die angekündigte Entschließung über die Erhebung von Sonderzöllen auf irische Ware im Unterhaus einzubringen. Der Regierung soll Vollmacht erteilt werden, Sonderzölle auf irische Einfuhren nachEng- land bis zu 100 v. H. zu erheben, um ben Vetrag der von Irland verweigerten Iahreszah- lungen in Höhe von rund 5 Millionen Pfund einzutreiben. Thomas erklärte, daß England mit seinen Zugeständnissen bis an die äußerste Grenze gegangen sei. Es gäbe jetzt keinen anderen Weg mehr, als die Erhebung der Sonderzölle. Die Erhebung dieser Sonderzölle werde eingestellt werden, sobald der England vom irischen Freistaat geschuldete Betrag erreicht ist. Ein Mitglied der Arbeiterpartei erklärte im Unterhaus, der irische Freistaat beabsichtige, die England geschuldeten Landannuitäten in einen Sonderfond einzuzahlen, bis der englisch-irische Konflikt durch einen Schiedsspruch beigelegt sei. Der Staatssekretär für die Dominions, Thomas, erwiderte darauf: Ich habe erst vor einer halben Stunde davon Kenntnis erhalten. Wenn De Valera die Land-Annuitäten einbehält, weil er alaubt, daß es zu einer schiedsrichterlichen Entscheidung kommen wird, dann ist die Ausgabe bedeutend einfacher. Es wäre mir lieb gewesen, wenn ich vorher von De Valeras Absicht etwas gewußt hätte, Henn jetzt handelt es sich nur noch um die Frage der Zusammensetzung des Schiedsgerichts. • DaS Unterhaus hat in früher Morgenstunde die Entschließung über die Erhöhung von Sonder- zöllen auf irische Waren unverändert mit 223 gegen 31 Stimmen angenommen. Neue englische Zollverordnung. London, 4. Juli. (STIL) Die vorläufigen ZölleaufEisen- und Stahlerzeugnisse, die 33% Prozent betrugen, wurden am Montag durch eine neue Verordnung des Schatzamtes, die in der Nacht zum Donnerstag in Kraft tritt, bis auf weiteres verlängert. In derselben Verord- nung werden Abänderungen der Einfuhrzölle für Rasierklingen und durchsichtige Zellulose- hüllen angekündigt. Auf die Rasierklingen wird zu den bestehenden 20 o. H. ein Zusatzzoll von zwei Schilling je Groß erhoben. Der Zoll auf sich- tlge Zellulosehüllen wird auf 20 v. ch. e r h ö h t. Der „Sa ist etwas darauf geschrieben!" Und dann in rascher Folge: „Ich empfinde ein Gewühl von Menschen. Ich höre Stimmen, besonders Frauenstimmen; die Menschen laufen alle auf einen Haufen. Ich höre Lachen, ja — gar nichts Trauriges; es sind alles Menschen in guter Stimmung, Frauenstimmen in einem großen Raum — spezielle Personen kommen gar nicht in Frage. Immer wieder dieses Gedränge, als wenn jeder etwas haben möchte" — sie macht die Bewegungen nach — „lauter Geräusche und ©rängen. 2m Gedränge bin ich und bleibe „Genug!" sage ich. „Genug! Ditte öffnen Sie Ohre Hand, falten Sie den Zettel auseinander und überzeugen Sie sich selbst, was für ein Zettel das ist." Der Zettel war ein Wiegefchein (mit ausgeschriebenem Datum und Gewicht) zu einer Waage, die in der Vorhalle des Kurhauses zu Wiesbaden aufgestellt ist und wo zwei Kassen sich befinden! Kommentar ist wohl überflüssig! Dieselbe Dame wird zu einem Arzt gebeten und sieht auf dem Tisch zwei Briefe liegen. „Um Gottes willen! Da ist etwas Furchtbares geschehen!" Sie nimmt den Brief in die Hand. »Ich sehe den Mann, der diese Briefe schrieb, in Berlin gehen." Das wird abgestritten. Frau Plaat bleibt dabei. „Ich bin in Berlin! Bestimmt. Jetzt bin ich in einem großen Gehölz mit vielen (Seen." Und nun sagt sie plötzlich: „Der Mann hat Selbstmord verübt!" Auch dies wird als unmöglich hingestellt. Da klingelt das Telephon. Es meldet sich das Krankenhaus Derlin-Westend, das Rach- richt gibt, daß der Betreffende soeben eingeliefert worden ist! (Wurde eben noch vom Tode errettet.) Gr« st v on Lorenzo. Ein Bankier besucht den Hellseher. Es kommt ein Geschäft zur Sprache, das ein Bauer mit dem Bankier macyen will. Cs handelt sich um einen Grundstücksverkauf, bei dem Holländer beteiligt sind. Lorenzo bedeutet dem Bankier, den Bauer mal mitzubringen. Kaum sieht der Hellseher den Bauer, als er ihm auf den Kopf zusagt beratende Zollausschuß teilt mit, daß es noch nicht möglich war, die beabsichtigten en d g ü l t i g e n S cy u tz z ö l l e für die englische Eisen- und Stahlindustrie sestzusetzen, da infolge der Reorganisation dieser Industrie außergewöhnlich verwickelte Fragen zu lösen seien. Gegen Auswüchse der Wah'propaganda. Berlin, 4. Juli. (WTB.) Der Reichsinnenminister hat bei den Landesregierungen angeregt, entsprechend dem Vorgehen bei der Reichstagswahl 1930 und der Reichspräsidentenwahl 1932 zu erwägen, ob es sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Reichsteile empfiehlt, für den Tag der Reichstagswahl und den Vortag den Ausschank von Branntwein und den Kleinhandel mit Trinkbranntwein zu verbieten. Ferner hat der Reichsinnenminister die Aufmerksamkeit der Landesregierungen auf den Aufruf des Deutschen Bundes Heimatschuh gegen d i e Verschandelung des Heimatbildes durch Auswüchse der Wahlpropaganda gelenkt. Er hat zur Erwägung gegeben, ob sich nach den Erfahrungen bei früheren Wahlen polizeiliche Vorschriften zum Schutze des Heimatbildes und des Denkmalschutzes wie des Schuhes des Eigentums überhaupt gegen die Auswüchse der Wahlpropaganda empfehlen. Reinhold Spitzenkandidat der Staatspartei in Hessen. WSN. Frankfurt a. M., 4. Juli. Die Staatspartei in Hessen hielt in Frankfurt einen außerordentlichen Parteitag ab, der der Vorbereitung der Reichs- tagswahl galt. Nach einer eingehenden Aussprache, in der man kih u. a. auch mit der hessischen Landtagswahl besl! astigte, und in der der entschiedene Wille zum Aufdruck kam, die Nationalsozialisten von der Regierung, gleich welcher Form, fernzuhalten, wurde eine Entschließung angenommen, in der es heißt: „Der Parteitag ist der Auffassung, daß die Partei allein und entschieden den Wahlkampf zu führen hat. Darüber hinaus wird von der Reichsparteileitung verlangt, nichts unversucht zu lassen, damit bie 9te ft ft Immen nicht verloren gehen." Der Parteigtag beschloß ferner, den Reichs- sinanzminifter a. D. Dr. Reinhold, der an der Spitze der staatsparteilichen Kandidatenliste in j) e f • sen - Nassau steht, auch für den Wahlkreis Hessen an er st er Stelle aufzustellen. An zweiter Stelle steht der Wohlkreisvorsitzende Oberstudiendirektor Dr. Weiner (Offenbach). Oie „Frauenfroni 1932* an den Reichspräsidenten. Hamburg, 4^ Juli. (ERD.) Die am SamS- tag gegründete „Frauenfront 1932" hat an den Herrn Reichspräsidenten ein $ele<- gramm gerichtet, in dem sie mitteilt, daß sich Frauen der verschiedensten politischen Richtungen in Hamburg in der „Frauenfront 1932“ zur Verteidigung der Frauenrechte im Staat, Familie und Beruf zufammen- geschlossen hätten. Ihr Kampf richte sich insbesondere gegen Geist und Methoden der G e waltinunserempolitischenLeben. Diesem bedrohlichen Treiben müsse unverzüglich Einhalt geboten werden. Die Erwartung, daß nach Aufhebung des Uniform» Verbotes der uniformtragenden Verbände eine Beruhigung des politischen Lebens eintreten werde, habe sich nicht erfüllt. Lungdeutsche Vorschläge für Arbeitsdienst und Siedlung. Reichsführeriagung des Berlin, 3. Juli. (ERD.) Der Iungdeutsche Orden hielt unter dem Vorsitz seines Hochmeisters Arthur M a h r a u n eine Reichsführertagung ab, die sich vor allem mit den Fragen des Freiwilligen Arbeitsdienstes und der Siedlung beschäftigte. Die Sachbearbeiter aus den einzelnen Landesstellen berichteten über die Erfahrungen, die in über 13 0 jung- deutschen Kolonnen des Freiwilligen Arbeitsdienstes sowie in der jung deutsch en Siedlungsarbeit gemacht worden sind. Auf Grund dieser Erfahrungen forderten die jungdeutfchen Führer, daß endlich der weitere Ausbau des Freiwilligen Arbeitsdienstes beschleunigt werde. In den jungdeutschen Forderungen Küßt es u. a.: Für den Freiwilligen Arbeitsdienst müssen unterstützte Arbeitslose jeder Llnterstühungsart, besonders alle Jugendlichen bis zu 25 Jahren zugelassen werden. Die Frage der Bedürftigkeit darf nicht einengend für die Ausdehnung dieses volkspolitisch sehr wichtigen Gebietes wirken. Die zulässige Förderungsdauer für den Arbeitsfreiwilligen muß von 20 Wochen auf mindestens ein Jahr, für die Leiter von Arbeitsgruppen auf vier Jahre verlängert werden. Die nach Pressemeldungen geplante Schaffung eines Reichs- k o m m i s s a r s und eines Beirats für Freiwilligen Arbeitsdienst im Reichsarbeitsministerium wird von den jungdeutschen Führern grundsätzlich begrüßt, aber jede einseitige parteipolitische Besetzung des Reichs- kommissariats muß auf das Schärfste ab- gelehnt werden. Die Führer des Jungdeutfchen Ordens befaßten sich ferner mit der Frage der bäuerlichen Siedlung und forderten eine umgehende Freigabe der 2 Millionen Morgen des nicht mehr sanierungsfähigen Großgrundbesitzes im Osten für die Siedlung zu erträglichen Landpreisen. Auch die jetzige Reichsregierung habe die Pflicht, das Versprechen der Regierung Brüning zur bäuerlichen Aufsiedlung dieser Ländereien einzulösen. Die preußische Staats- regierung müsse ferner das in der Dezember- Zungdeutschen Ordens. Rotverordnung gegebene Versprechen, 2 00 000 Morgen Domanenland kostenlos für die Siedlung zur Verfügung zu stellen, sofort durchführen. — In den Vorträgen auf der Reichsführertagung wurde aus mehreren Provinzen berichtet, daß die wilde Siedlung von landhungrigen Bauernsöhnen und Landarbeitern mit unzulänglichen Mitteln unheilvoll zu wachsen beginne. Das Reich habe die geschichtliche Verpflichtung, im Sinne des Freiherrn vom Stein eine Ostsiedlung von bisher ungewohnten Ausmaßen durchzuführen, wenn der Osten überhaupt gerettet werden solle. Die jungdeutfchen Forderungen wurden der Reichsregierung und dem Reichspräsidenten übermittelt. Aus aller Wett. _ Rumänische Leprakranke revoltieren. Aus dem Lepralaaer in E i r p h i l e st i brachen die dort untergebrachten Leprakranken in der letzten Rächt aus und tauchten in der kleinen rumänischen Stadt Isaceä auf, wo ihr Erscheinen eine Pani kauslöste. Alle waren in Lumpen gekleidet und halb verhungert. Sie gaben an, daß de« Lagerarzt vor einem Monat nach Bukarest gefahren sei, um Geld und Lebensmittel zu holen, aber nicht zurückgekehrt sei. Die alarmierte Polize itrieb die Kranken zusammen und transportierte sie ins Lager zurück. Ueberschwemmungen in Japan. Wolkenbruchartige Regengüsse haben im meft- lichen und südlichen Japan Hochwastser und ausgedehnte Ueberschwemungen her- voraerusen. In der Nähe der Stadt Kobe werden 30 Personen, die wahrscheinlich ertrunken sind, vermißt. Bei K a g o s ch i m a stehen 9000 Häuser unter Wasser. 14 Brücken sind weggespült worden-. Die ganze Stadt Okasaki war mehrere Stunden lang überschwemmt. Im Bezirke Mitschi wurden 3000 Häuser unter Wasser gesetzt und 15 Brücken zerstört. 43 Personen werden vermißt. „Sie sind ein Betrüger! Die Sache mit den Holländern ist erfunden!" Der Bauer war sprachlos in wahrstem Sinne des Wortes: er verließ das Zimmer ohne einen Gruß. „Warum haben Sie diesem Schwindler Geld gegeben?“, fragt darauf Lorenzo. ..Ich habe dem Manne kein Geld gegeben!“, erwiderte der Bankier. „Dann haben Sie mich belogen, denn ich »sehest wie Sie dem Bauer Geld geben!“ Tatsächlich hatte der Bankier dem Bauer Geld gegeben, was er aus naheliegenden Gründen verschweigen wollte. Frau Wieghardt wird ein verschlossener Briefumschlag gereicht. Sie legt diesen auf ihren Schoß und bedeckt ihn mit der rechten Hand. Ihr Gesicht nimmt einen gütigen, frohen Ausdruck an. Sie betont das Gute und Liebe, das vom Briefe komme und behauptet plötzlich, es handle sich um eine Dame und diese Dame sähe dem Fragesteller ähnlich! Kurz darauf wird ihr Gesichtsausdruck traurig, und sie sagt: „Sie ist tot; aber noch nicht lange, denn ich s^he sie noch ,hew hinter Ihnen fiepen!“ Die Dame hatte richtig „hell“ gesehen, denn der Briefumschlag enthielt eine Photographie der verstorbenen Schwester des Fragestellers, dessen Aehnlichkeit mit der Photographie hinterher von den Anwesenden einwandfrei festgestellt wurde. Der Hellseherin wird jetzt ein in Papier gut eingewickelter Gegenstand überreicht. Frage: „Was ist in diesem Papier?" Frau W: „Ein Buch, ein gutes Buch von einem Heben, guten Menschen!" Frage: „Was für ein Buch ist dies?" Frau W.: „Ein Gebetbuch! Sie hat das Buch nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen von einer Dame, und hat in Holland gelebt. Sie hat das Buch an einem wichtigen Tage geschenkt erhalten. Ich kann Ihnen auch sagen, wie die Dame aussah und wie sie gekleidet war: Hoch am Halse geschlossenes Kleid mit Dörichen, darunter eine Reihe Knöpfe. Rock weit, bauschig und gerafft. Die Aermel sind an der Schulter weiter, auch bauschiger und werden nach unten hin enget; das Haar ist in der Mitte gescheitelt. Die Haare sind einmal seitlich und einmal mehr nach hinten, und dann ist es wie ,mit Zöpfen' gemacht!!'' Sämtliche Aussagen waren genau zutreffend. Der eingewickelte Gegenstand war ein holländisches Gebetbuch von des Fragestellers Mutter, die solches in Holland anläßlich der Kommunion geschenkt bekommen und viel benutzt hatte, linb was die Porträtierung im ganzen anbetraf, ft> könnte man danach fast ein Gemälde von ihr malen; sie entspricht genauestens den betreffenden Iugendbildern aus der Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts! Die Dame trug gedrehte Locken (holländisch: „Krullen"), daher die Bezeichnung „wie mit Zöpfen gemacht". Wohlzutun und mitzuteilen. Je höher die Zahl der Arbeitslosen steigt, je län> der die Krise dauert, desto häufiger werden die Fälle, wo Familien wegen Mietsschulden exmittiert werden müssen. Die Betroffenen wehren sich gegen diese Zwangsmaßnahme und in Berlin wohnt in einem Hause ein Arbeitsloser, der, trotzdem seit einem Vierteljahr ein Exmissionsbeschluß vorliegt, nicht exmittiert werden kann. Wenn der Gerichtsvollzieher mit seinen Leuten kommt, rotten sich all« Bewohner des Hauses vor der Tür zusammen und lassen den Beamten nicht durch. Einige Häuser davon entfernt steht ein Haus, dessen sämtliche Mieter arbeitslos sind. Der Besitzer des Hauses ließ am 1. Juli keine Miete einkassieren, sondern ließ jeder Familie, die in seinem Hause wohnt, einLebens- m i t t e l p a k e t überreichen, enthaltend ein Brot, ein Pfund Butter, eine Wurst und ein halbes Pfund Konfekt. Bravo! Auch ein Hausbesitzer soll in dieser Zeit nicht vergessen, wohlzutun und mitzuteilen. Er muß aber dazu in der L a g e sein. Die Exmittierungen find in der Regel keine Schikane gegen Erwerbslose, denn hinter dem Hausbesitzer lauert auch die Gefahr der Zwangsmaßnahmen gegen ihr und sein Haus, wenn er infolge Fehlens der Miet« nicht in der Lage ist, die fälligen Zinsen und Steuern zu bezahlen. Str $ -r.Sbe zoSeblii Doll un vocden w * Dienst > Seine 2 Jahrzeh acwun'i' o uni) 0sfrnb len gelten s fahl! nw nach 24 U wechsel mit bah" W glitt* ritlf Ifl I) * Personenzu werden Au Bad-Nau rück 1,50 2 Bad Sa!, rück 2,10 1 Bräunst! 3. Klasse hii Kahensui preis 3. Kl Lich, Fa üJlarburi 1,60 Marl Wetzlar, Der G sechsten 2 Durg @1 Wirken t Hurganla, bemüht, d Reihen sei Mitglieder unb Land auch der । stattfinden! genannt 6 betragen. 1 Werbung i Gleibergfre wenn (inan Erfolg gebu der alljähr unterhaltun 6o hielt diesjährige rigen Mitt neten Der! fette vom f schein die k Land grüß« auf seine ( kvrei'yelt m M. Tc beim Qhuna letzte Stich Fahrzeuge, angenehme Schatten sp än kühler recht bald Mit schm stücken kil Mufikkahel Sum Tanz, Anze den ner Anshrc Dereinsvor Ausgab, mattreue , Sleibergh^ Anschauung genommenen ner. Drohen .Lahntal" n>°tliedern set > Dicht des t U.-n a r, t ?andvlin «WM 5?»5 ten x^en a s* leine »Sy s< rK tot te‘‘v Wt,aen 't । a a r a m t Wettrennen mit den Engländern. | 1885 fie ^tI&r?€iCnhä-V?f° toeit «u überreden, daß !>^p>'^^--^oöeltsrechte vorläufig an die beiden IÄ? ?m meisten macht Ki- Oie Ausflugs-Irückfahrkarien -er Reichsbahn. waren sich darüber einig, daß er dies in oollkom- SI Sing nun seiner. ipan. ibtn im nxfl' wasser uni langen her- .Stöbe nwrM unten sind, «r- X> Hauser unter [f worden.'^ie brere Stunden WifftfH wurden ni 15 Brücken - i A«s der Pwvmzialhauptttadi. G i e h e n. den 5.3uti 1932. 40 Jahre im Dienste -er Llniversi^tS-Bibliothek. 32* tfett. . an be. o**n^rcin ehemaliger hessischer Ak' °r"e r des Kr eises Gießen. "L bet ulamwen, ’ x Nch inäbt. oliietet Hefti brachen en tn bei letz« Heinen rumä* 5)otü\ dwt i MM geltet' s :n an, bch der ■ nach Dukansi 1 nifki w Holm. Die alarmiert« en und tränt« chulter weiter, iten hin enger; :It. Die ;r nach hinA tn‘ gemacht" i zutreffend, r ein holländi' ellers Muttetz et Kommuluo cht W M >n anbetraf s näße Wv den betttfsen e feW Sie Dam öpfengeMch^ «n, 200 000 lenloä füt iu stellen, s» «gen aus der ehreren Pro- Tiedlung s ernsöhnen I unjuläng. > wachsen be. »chtlichr Der. b Herrn vvw | on bisher s durchzusiihren, t gerettet - bringen wur- t Reichspräsi, !«bänbe eine eintrete! Schwurgericht Gießen. aeritftf‘fnÜh V \ 3uIi\ ®or bem hiesigen Schwur- 9*J JJ xö Jeute unter dem Vorsitz des Land. Jh.^ne*mun® des Angeklagten und der zahl- telte sprach ibn"e> ^^^?^h?he>fstraße mittags bet- L-Z? »s «ÄSTA^Ä.'BaSrÄ hü^m9'?9611 bann 'N eine andere Wirt- •*4; 4?,r C 5 M Ifliu erstrebt: nämlich die Siedlung Lnd daß diele toh-h^r ^afchennicht warten, bis ihnen geholfen wird sondern sich selbst helfen, als Beispiel ü! 2°°°^ dafür, da't dies» Heilen- ÄO i f Ö e n e ?m J-x '„wehrens Lud »»'S her Gericht ‘rotten f.* «ton»«? AiJÄj c# wA nd-Me" Ä-r n 9eter^ hlens ,(en Uni® fä± toe^nJD[I- es nic6t ,£ nur Futterheu trägt ^Ä^meinen Verkehr zu öffnen, selbst wenn für nirff ,®lc&cncr em „reizender Blick" verloren geht, den man wo anders genau so schön haben lelble .Prinzipiell ist zu sagen, daß es jedem selbst wenn er geringfügige Opfer bringen muh' Auen sollte, daß junge Menschen mit eigner toal Ur6 etwas. beginnen, Buntes Allerlei. Arm, aber verrufen. hS bst man sebirglgen Teil dieses Lan- v Dlc° auf Spuren von Kulturen die auf ein weit größeres Alter als da« •» Mer der Juden^eit ist fchlsesten iaffe^ lön tit — c. r im Verlauf dieser a^^bl?b>elegt, deren merkwürdige Anlage uus die straegifchen Absichten dieser Arbevölk^ menfür^®elmtfta™ Ä’cÄrtS * "lernen WiNenschaft ®n Ehepaar überfahren und gelötet °m Sam-b,°" I« M 3n der unübersichtlichen Kurve zwischen dem Schub Haus und der Försterwohnung kam ein Eh aus Friedewalds mit dem Motorrak ^n?096"- unfer bie Räder des ' An e r s 1 n e s schweren L a st a u tos Beide bedauernswerte Leute wurden zu To de mar9 fofor ^an h ^sgericht von Ober-Aula war sofort an der llnglucksstclle. En-e -er Landvolkpafiei im Kreise Wehlar. lar, 4. 3uli. Einen Beschluß der Ende der Landvolkbewegung im derÄnd^?^^^ bedeutet, haben die Führer der Landvolkgruppe im Kreise Wehlar gefaßt S.C nrJ?f C!Leine ^Körung, in der sie die Wäh- L Ä^rdern bet der Reichstagswahl einer ober6 ter" ®Ä^C?tß,’rarteien’ ber RSDAP. 0D€r der Deutschnattonalen Volkspartei die Onilhhnrth11 ^E.ben. da eine Stimmabgabe für die ^bvolkpartet die Zahl der verlorenen Stirn" ?m fn Lberrtten würde. Dieser Beschluß ist um so bemerkenswerter, als der Kreis Wetzlar b(Z etften gewesen war, der den Land- na<^ seinem Austritt aus her t&an-rtertcVuf ben Schild erhob und Bifhcn hnrl tanrbl!?Ca ®rut)t)e öer Bauernpartei Hört n^If; ^ch Hepp hat, wie bekannt, er- klart, nicht mehr zu kandidieren. Ein Stahlhelm-Mann von Kommunisten erstochen. Sieben I-chre Zuchlhaus für den Täler ~'S4* ÄUm X H» Wirtschaft „erließ, folg e chm Se ’S'Ä?? '"zwischen seinen Broder bTnaX Ä ^?^e n" Ä e‘ f^UeTt S Ihn Duntebrm'RSrd)roUr9erid)I 3U verantworten, 'bn unter Versagung mildernder Umstände wegen Totschlags zu sieben Jahren Fuchtl Haus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilte. Ein großer Mensch stirbt. deutschen Geschwa- . s, das im Herbst emtrifft, kann der Ausstrrnn, medergeworsen werden. RachtigE ist in all Monaten unermüdlich tätig rsede » o“r? 9€j5°^en werden, er fühlt die ganze 1885 Ä ÄÄSrff Cin' S' ■?0, ^ni rrbt er auf hoher See mit einem SMbnHa„,..a ^lensch, | wurden seine Gebeine nach Kamerun überführt ton ^fit±rn€Kn?artCT >s RegierungspalastL strndä & ‘ f€me Icöte Ruhestätte ge- &a^PrCiS ^Kwsse hin und zu. 3 A^ufels oder Braunfels—Oberndorf, Fahrpreis 3. Klaffe hin und zuruck 1,30 Mark. U ’ p xa^enjurt oder Braunfels über Weklrn- p»'» 3 SrL bin und zurück 1,50 Mart 6 ' 3' S'“”e hi" und zurück 0,90 Ml l,W Mar?' Sa,,rprei5 hin und zE Zu den vielen Fahrpreisermäßigungen der Reicks- nur Nraulfütt° a,'M,‘° unb Ostenbach a. M. ausgegeben werden. Die Kar- ten gelten für die Hinfahrt von 12 Uhr ab die Rückfahrt muß spätestens bis 24 Uhr anaetreten m?h Ä?4 D1)ne Fahrtun,erblschurL b lua SÄ ml‘ i,Em ""chst°n anschließenden Cis. oder Personenzug zuruckgelegt werden °in (fl ; p e, 0 n °"L"^“^uS-'Uck'°hrkar,en ausoeg-ben noch “ rn^tbO^^ bahrpreio 3. Klasse°hin un?zu. 2Tn Äauö^ort übereinstimmenden Stellen aus S merkwürdigen Ausgrabungen. l Mönche vor einiger Zeit crusführ- Gunter dem Hinweis, sie hätten wahr^einlick biblisü!^^ diese uralten ötäbte des biblischen Lasters, endgültig entdeckt und ihm™ fn?Si ^oren Platz in der modernen Geschichts- fo^chung durch diese Ausgrabung angeMe$u Sobom und Gomorrha - diese beiden Z^riffe SVSStÄi, ££•■£: Se^h^Jn9; s?wi) SU Unfruchtbarkeit, Tod und -verderben in sich trägt. 3n diesen beiden TV* griffen spiegelt.sich die alte These daß Hochmut tommt, in der geschichtlichen Vision des weichlichen, cruklösenden Luxus^KlektasiÜts fin^Cn^to0^r’ Morgen oder vom Abend her hIiL9^nÖe’ ursprüngliche Völkerstämme in diese SÄT 2 Ca^raft^in9cftrömt' haben sich ^n!E^^LEmacht, sind reich geworden, sirZ ^ dorden, verfault, weggeweht von einer neuen Evasion anderer junger Völker. a6er nun, wenn wir die Wissen- M Wort kommen lassen, wenn wir hören, Siffol, hUn8^ diesen beiden wurmstichigen De^ griffen von Sodom und Gomorrha zu sagen hat? Bei den Ausgrabungen fand man zwei Dörfer tn 'hrer Anlage den kleinsten arabischen Siedlung gen nicht unähnlich, Stätten großer Dürftigkeit großer Armut, äußerster Primitivität. Wie vereint man die Vorstellung der rauschenden Fest- ÄS'-Öie Gattes Zorn erregten — mit der Au^che jen^ ärmlichen, halb in den Erdboden 2 SoUÄra 61 ?-e dort vorgefunden wurden? Wie vereint man die Vorstellung von Üppigen Geraten und überentwickelter Kunst mit der ZA SÄÄÄS SSL «äb %±. ase «Äw’S.Eä.-SSB Em deutscher Arzt erobert Afrika Gustav Aachligal- Heldentaten im Schwarzen Erdteil. Don Paul A. Hofer. ^^^'irektvr der Universitäts-Dibliothek, Prof € ^.dessen Lebensaang gelegentlich seines unr?! ^,^bener Anzeiger" und in ■To“ und Schotte" (Jahrgang 6, 1928) dargestellt worden ift kann am 6. 3uli auf die 40. Wieder- repr des Tages zurückblicken, an dem er in den Dwiist der älniversitäts-Dibliothek getreten ist ©eine Verdienste um die Bibliochek in diesen vier Jahrzehnten find in den erwähnten Aufsätzen gewürdigt worden. y n St - »’S «WM aii'S «*¥“■“ furt —’1 ®cr3u9 Frank- Sranffurt wegen schwacher Benutzung ^s Konzerte in der Reroen-Klinik -r corbia" @i 2nf.-Regt,^von^^ coröta , Gießen und von dem Mandolinen-Gitarren. auck'"au^r?^'^"m?^ Dirsftion der Klinik dankt 154cln? äCm der Kapelle des 1. Batl. i..,* "l‘6”C9t unb den genannten Vereinen die X5r£ ausgezeichneten Darbietungen die jiran! «"reu" ha?e 6er Ä,ini' >n '°-b„l°,-r W-jfe h ** u ü ’.f $ e 5 D r i g i n a 11 o n 3 e r t, bei * ™ .T^u/ck, Gesang und Nationaltänze ruffi eher mnn 'U vielseitiger Auslese geboten wurden, konnte man am Samstag« und Sonntagabend in einer Ver« anltattuM im C°ss Leib f|ören. ürof I D o n < t o 3etgte sich dabei in erstaunlicher Weise als Meister iDnÄCbhnCr Musikinstrumente, bei denen es sich I lmpbi UT ^?rwoniken mit einer Klappe und h™L?On.ensU^ mit Zwei Klappen und vier Tönen handelte und die zum Teil ein geradezu staunens- 1 MS'bl: Sä ä"s^° k^Äk9^i^d'etungen waren von famosem Balaleika- in/i!->s»ÄE, ebenso tanzkünstlerische Darbietungen pbm f PnCrC etm t Kosakentanz, die Fräu?ein Das nhmoArn $ere,-Ri^^ohung eine Viederlassung errichtet jede **-*-- * --- — ® ^Ilchaft eines besonderen Königs SIrrfA sollen auch natürlich nach außen hin die Genscher sein Es gibt endlose Rei^-ei^ Zu daß auch England schon seine Ätrecktz^^ nac6 diesem ideal gelegenen Platz hior Roi «I-, ~ ruagr naturitm daß er einen alten europäischen Anzua besitzt und o.n»n viel zu kleinen Zylind^hut, au® I Aufsckritt'U^^»^ goldenes Schild mit der -aunqjnrt „xmg Bell prangt. Er ist der erste der ! 1 Wagoner ves Kreises Gießen Aber praktisch ist' das Dem Ehrenmitglied des Vereins Iustizoberinsäk- .A>enn morgen ein englisches kor i. R. Anton Dopf (Gießen) wurde die ! landet, und den Llnion Jack bistt „Hassia"-Ehrenmünze und dem Gendarmertekom- k gewesen. 3n diesen Karl (Butzbach) Sfe k>l°Nialer Eroberungen gilt einfach d^ Klette verliehen. Der Verein besucht V?türl?^'Gekommenem rP7pin' 37h m Gemeinschaft mit seinem Paten- sch^ Absickt BvÄtz n i ^gländer von der deut- l'ch^u Eingesandt in dieser Angelegenheit wird __rMM„ ,V.ielt -'Notwehr, oder mindestens Putativnot- Dn« rn°Ä^9^d und beantragte Freifprechuna. „etW'.a mu IÄ ju I ga“r36nmonPar: MW daß Notwehr Nicht in Frage komme Die w- I »: erstrebt: namlick dii» <.?1 I DQrc^nj0^en‘ bewiesen fei aber fein Tötungs- ffieölar, Fahrpreis 3. Kl. hin und zurück 0,70 Mk. Gleibepgtag 1932. s-^»^^^rgverein, der nun schon im Mo ®r^Cnnt^'SEmer und Betreuer der OBir^n 1 n "ud dessen unermüdlichem Bur^>7tn7l - .heutigen guten Zustand der f rganlage in erster Linie verdanken ist stets ^nmht, das Gefühl der VerbundeZeit in'Ln miÄ£nCtrnUmr bin halbes Tausend zählenden o tnr Preußen und Hessen, in Stadt und Land zu fördern und zu pflegen Dazu soll ^jährlich im Sommer au? stattfindende Gleibergtag. oder wie e^fZL? genannt lmirde: das Sommer- oder Burgfest 1 b^ragen. Die Veranstaltung dient aber^ &r £ neuer Mitglieder, denn noch zahlreiche Gleibergfreunde stehen dem Verein fe^ lind ^?n slnanziell ein — wenn auch bescheidener — Afr>lg gebucht werden kann, so ist er dem Verein UNWÄL^OZL'^ Ä,e[ iUr XÄÄÄÄÄd schein t ärgert an im hellsten Sonnen- ?1??lau-orange Vereinsfahne, weithin ins Land gruß^id und verkündend, daß der Gleiberg I °us.se-ne Gäste warte. Und die kamen^ zuerst bannJn Scharen, im Postauto und Schweißtröpfchen wurde <Ä7 her griffen, auch wenn nur der der Linde, dem Halteplatz der m-o-meK’ 8«s\?Ur9 du uehmen war. Doch die "Iä fe“cn SÄ ÄÄt «ite ^Ansprache b«gMßt° L SÄft Pvovinzialdirektor Gräf die Festteilnehmer, dabei auf die hobc> '' 0I di-Ausgaben des ^/L b^doutzrug und niattreue und heimatliebende Deutsche sei dem Gleibergverein willkommen, gleich welcher B^l^ Anschauung er huldige. Mit einem Wster^u - genommenen Hoch auf den Verein scklost Ton^ben Okifar, 'fand Ä TngoTrTin -ß ahn tal" von Dorlar, der mit seinem matliedern sehr zur Hebung des Programnüs^ei- minderes Lob erhielt die Mädchen- ! ’SThtn ?°^^^,^?ungsausschusses blV'?c ?cl&e alter Dauerntänze in Hesfentracht darbot und dabei von dem 3La n ^ol' nenklub Wißmar, der auher- aufwartete, beglei- wurde. Scherbenllirren am alten Burakellc>r L7?tC'&r1>On ^ekfsicherem Wurf mit dem ^Holz- fhnnmSkr 31061 Groschen konnte jeder seinen Zer- ^W^ug an aufgehängten Flaschen, Krügen to? hopfen auslassen. Brauchbare Preise wink- darunter ein Freiflug nach granffurt Auch Markes Gedränge, wo '°ne I w alles b-s Hi-r"S7'ß-°°mii"'L-m bic Unterhaltung der Kin- t^ffaurf,^^-^ ^nb ins Gespräch: spä- ! g, ^'orgt. Es war ein farbeirprächtiaes Bild I vm auch noch die Fpau des ersteren hinzu Röll LLn paar hundert Kinder^mte Fähigen Ä/? flr0&e ^ben- wenn er anfange, ginge’ alles 'W^mnrU-U7er Kinderliedermarsch L den W" u a.m. Gegen 21.30 Uhr ging man fort. 2>ie ah marschierten und ein Tännchen horfnAt»T. I ^ahnhofstraße hinunter gingen zuerst hi? ftrnn hoc bann an Kasperls Ln^r- und fein ßre?nd?ih^e?folkt° Rö" (£111®®?’ ruJ?b Brezeloerteilung, Klet- Da sie Schausteller und Neuburg. i^h^^Ä^^nappen und dergleichen ÄßA0? ,7^rf^en wollten, gingen diese in die Xtt"1 7cl Freude für groß UZ kl^w N unb .bann durch den Tiefenweg n d tnJ wan«" herrschte freudig gehobene S iNeustadt. D.e anderen waren weitergegana?n Nun Ä uicht'°anLr/( ^ fr ““» Än ®W L er merkt-!'b'aß L ihn n die F°nn- Der Betrieb blieb bis 77* sollte, und der Frau zu einer Auseinander- n bie Mitternacht in bestem Zuge. !$™g m deren Verlauf Röll die Fnm angriff et , * Sefc ^tzte sich mit ihrem Schirm zur Wehr und Hausabbruch in der Rnnn.»rt c. ^r,e- Als ihr Mann und Neuburg das hörten |)ur enbgüüigen Äegulierunn her r n n e n ft r a |j e. eilten sie herbei und verabreichten dem Rökl /in7 ^ Verbesserung MLk^r-ver^ 9e^e Ir^t Prügel, als ihnln Uesse7 Benchmen r-adtoerwaltung Verhandlunapn " ?.,e ^zahlt worden war. Röll fiel dabei zu Boden - Zweck 5'1 -ugerufen' wurL7>u Mlrme vorspringende Haus an ber fftfe Gnn^n" fte? bod) °7 ' taf er dies. Neuburg ging Me/Kreuzplatz zu beseitigen Die Ähm mit ^ch erhobenen Armen auf ihn zu: alle Neunen tom zu dem gewünschtes Eraebni?7^ "agen waren sich darüber einig, daß er dies in volttom? damit gerechnet werden ba& nfl* Uin\ F5 rm.e,n friedlicher Absicht tat. Röll ging nun feiner- W- mit dem Abdruck des' f?ören?e? fflehöül" 9Z.eut>uro9 Zu, schlug chm mit der linken Pnnen werden kann. Damit wird eine ftit^nhr §ani bent 21 rm herunter und mit der rechten £7en angestrebte Serbefferunq ,n her finnn?«’ ^ust auf die Brust: daß er hierin ein feststehendes endlich erreicht. 9 m Sonnen- Messer hatte, sahen die Zeugen erst jetzt als New Srlaß von Rundfunka-bü^^»» bürg einige Schritt nach vorn taumelte'und dann kr.Arbeitslose und 2krbe?tsd^nst ert 7?r' ba ber Stich die Schlager am ^willige. Mit Wirkung J f'M' getroffen hatte, alsbald tot. Röll bedrohte trÄ> 7-^ Postämter die Dundfun^bübr^ n^? ben Schausteller, als dieser ihm jetzt mit k ** b-sh-rtgcn D-dioguog-n'-mfTog ouch ■S’fS’t.W*, 4**,'"™» du Ln“ 9 aucy Aun kam die Polizei, er wurde festgenommen. i !°n^a? ^vvrt nicht allzu oft gebrauchen- aber dieser Doktor Gustav Vachtiga war wiAttck e-r nf4. Rührend in seiner feiner tiefen Liebe zu allem Le- Db 1toa^ ?ic wurzeln seiner Erfolge olx^bie 2luladSoliman, die Wadais ovcw ore Bewohner von Dar-Fur waren — sie aller Feindschaft vor der Lauter- keit dieses Charakters beugen. Er hat nickt nu« Gstick gehabt. Er hat das Schicksal ge^wu^ fetefe 3^ ern. Ein Heiner, unbekannt^ u -aun iiyen die Deutschen in Tasche s ü r Ds einen Pfennig in der in Delltown und warten deü obert. ®eu™ ?> ft af rita er- * in Wirklichkeit entschleiert. Warum sollte ein Gott dieses kämpfende Bauernvolk mit Zorn und Lin- terqang bestraft haben? Müssen wir wirklich in Zukunft auf diese schlechten Vorbilder verzichten und uns anderwärts in der Geschichte oder der Gegenwart nach schlechten Beispielen umsehen? Denn wir wollen Sodom und Gomorrha, diese armen verrufenen kleinen Dörfer, doch nicht weiter mit unseren ungerechten Flüchen belasten... Ein brennender Strom von 2Rum. Der ganze Ort Port of Spain, die Hafenstadt der westindischen Insel Trinidad, wurde mit Vernichtung durch einen Riesenbrand bedroht, der in den Morgenstunden ausbrach. Wie von dort berichtet wird. breiteten sich die Flammen über die Häuserblocks im Geschäftsviertel aus, in denen sich auch die Regierungsgebäude, die Banken und die Lagerhäuser der Regierung befinden. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, das Regierungsoiertel zu retten, das vollständig niederbrannte, doch konnte das Feuer von der übrigen Stadt ferngehalten werden. Ein seltsam phantastisches Schauspiel entstand dadurch, daß auch die Lagerhäuser von dem Feuer ergriffen wurden, in denen riesige Alkoholmengen untergebracht waren. Aus den Fässern ergoß sich ein wahrer Strom von Rum auf die Straße, der in einem Feuermeer zum Hafen herunterfloß. Es dauerte viele Stunden, bevor dieser seltsame brennende Rumstrom erlosch. SJL-tfpott MTV. Gießen Sieger im Wetzlarer Handball-Turnier. MTV. Gießen I — TV. Wehlar 1847 I 9:1 (5:0). Was wohl niemand erwartet hätte, trat ein; auch das letzte Spiel der Wetzlarer Jubiläumshandballwoche endete mit einem hohen Siege der Gießener MTB.-Mannschaft. Dieses letzte Treffen führte am vergangenen Freitagabend in Wetzlar die erste Mannschaft des Gießener Manner-Turnvereins mit der gleichen Mannschaft des Veranstalters, des Turnvereins 1847 Wetzlar, zusammen. Der erneute Sieg der MtVer zeigt jedenfalls, daß sich die MTV.-Mannschaft auf ansteigender Linie bewegt, und sie wird auch — vorausgesetzt, daß sie ihre derzeitige Spielstärke behält — in der höheren Klasse, der Kreisklasse, ehrenvoll bestehen können. Der Spielverlauf: Leider hatten die Gießener, ebenso wie beim Spiel gegen TB. Wetzlar-Nieder- girmes, abermals das Pech, bei starkem Regen und schlechten Matzverhältnrssen spielen zu müssen. Rach kurzem Drängen der Gastgeber eröffneten die Männerturner durch zwei kurz hintereinander erzielte Treffer den Torreigen. Die Gastgeber arbeiteten zwar auch einige schöne Chancen heraus, konnten sie jedoch nicht ausnutzen. Außerdem war die Gießener Hintermannschaft in großer Form. Auch der Rest der ersten Halbzeit sah die MTV.- Mannschaft, die noch drei weitere Treffer erzielen konnte, stark im Vorteil. Obwohl der Wetzlarer Sturm in der, 2. Halbzeit die bessere Spielseite hatte, gelang ihnen nur ein einziger Erfolg. Die Männerturner drückten auch jetzt noch stark und erzielten durch die guten Leistungen ihres Sturmes noch vier gültige Treffer. Durch diesen erneuten Sieg kamen die MTVer in ben Besitz des gestifteten Ehrenpreises. Olympischer Sport-Elub Gießen. Mit drei errungenen dritten Siegen gingen die Teilnehmer des OSC. an den leichtathletischen Wettkämpfen des Ballspielklubs 1899 Offenbach nicht ganz leer aus. Grölz, OSC., belegte im 5000°Meter-Laufen den dritten Platz. Seine Zeit von 16.20 Minuten läßt eine starke Der- besserung ernennen. Luh belegte im Kugelstoßen in der Klasse 1 und 3 jeweils den dritten Platz. Seine Stöße von 11,69 bzw. 11,79 Meter liegen weit unter seiner Leistungsgrenze. M o h l und Schäfer konnten die Fahrt leider nicht antreten. OT.: 59. Gauturnfest in Gießen. Oie Ergebnisse. Meislerschaftsturnen. Reck: 1. Adolf Ahrens, TG. Marburg, 55; 2. Willi Sinnwell, To. 1860 Bad-Nauheim, 5214; 3. Rich. Seth, Tv. Großen-Linden, 51% Punkte. Barren: 1. Adolf Ahrens, TG. Marbura, 52%; 2. Rich. Seth, Tv. Großen-Linden, 52; 3. 21. 6ber« fpächer, TG. Marburg, 51 Punkte. Pferd: 1. Karl Reuter, Tv. 46 Gießen, 52%; 2. Alfred Eckhardt, Tv. Nidda, 50%; 3. A. (Eber« fpächer, TG. Marburg, 50 Punkte. Körperschule: 1. A. Eberspächer, TG. Marburg, 54 Punkte. Sonderoorführungen, Bodenübungen: Turnverein Großen-Linden (5 Teilnehmer) 27% Punkte; Keulenschwingen: Turnverein 1846 Gießen (18 Teilnehmer) 29 Punkte. Oberstufe Sonderklasse. Zwölfkampf (3 Teilnehmer, 3 Sieger): 1. W. Sinnwell, To. 1860 Bad-Nauheim, 210 P.; 2. Alfred Eckhardt, To. Nidda, 188 P.; 3. Fritz Weitershaus, Tv. Großen-Linden, 186 P. Oberstufe. Zwölfkampf (17 Teilnehmer, 13 Sieger): 1. Heini Keil, T. u. Spo. 1860 Marburg, 196; 2. Willi Hartmann, Tv. 1846 Gießen, 179; 3. Karl Leinweber, Tv. Treis a. d. Lda., 177; 4. Karl Würtz, Tv. Krofdorf, 169; 5. Karl Keßler, Tv. Großen-Linden, 168; 6. Hch. Jung, To. Großen-Linden, 166; 7. Ldw. Urff, T. u. Spo. Butzbach, 165; 8. Karl Seipp, Tv. Großen-Linden, 162; 9. Karl Bücking, Tv. Alsfeld, 159; 12. Rich. Greb, T. u. Spo. Butzbach 151 Punkte. Zehnkampf (5 Teilnehmer, 5 Sieger): 1. Rich. Seth, Tv. Großen-Linden, 172: 2. Aug. Eberspächer, Tg. Marburg 169; 3. Karl Schick, Tv. 1846 Gießen, 152; 4. Robert Urff, T. u. Spo. Butzbach, 146; 5. Ludie Scheid, T. u Sp. Marburg, 144 Punkte. Mittelstufe. Zwölfkampf (30 Teilnehmer, 27 Sieger): 1. Rich. Künstler, Tg. Friedberg, 190; 2. Ldw. und Hch. Herbert (Zwillingsbrüder), To. 1846 Gießen, W. Bohnacker, Tv. Schlitz, je 185; 3. A. Knorz, To. Dutenhofen, 182; 4. Adolf Leib, To. Krofdorf, 181; 5. Karl Bücking II., Tv. Alsfeld, Ernst Rinn, Tv. Krofdorf, je 179; 6. Fritz Mertz, To. Schlitz, 178; 7. Gustav Zeiß, Tv. Gambach, 175: 9. Kurt Mohr, To. 1860 Bad-Nauheim, 173; 10. Rich. Frank, Tv. Grünberg, 172; 11. Otto Stahl, Tv. 1846 Gießen, Rich- Dreier, Tv. Lang-Göns, je 171; 12. Gustav Rumpf, To. Gambach, 169; 14. Fritz Herrmann, To. Lich, 167; 15. Hch. Kröhl, Tv. Alsfeld, 166; 16. Wilh. Hofmann, Tv. Hungen, 165; 17. Karl Jmmelt, To. Freienseen, 158 18. Karl Hahn, To. Dutenhofen, 157; 19. Kurt Faber, Tv. Großen-Linden, 155 P. Unterstufe. Neunkampf (224 Teilnehmer, 179 Sieger): 1. Otto Gasterstedt, T. u. Spo. 1860 Marburg, 215 P.; 2. Fried. Bayer, Tv. 1846 Gießen, 212; 3. Karl Schöndorf, Tv. 1846 Giehen, 210; 4. Georg Schwan, Mtv. Gießen, 206; 6. Heinrich Hofmann, Tv. Gambach, 202; 7. Fritz Kauze, To. Grünberg, 201; 8. Georg Rahn, Tv. Grohen-Eichen, 200 ; 9. Karl Strauch, To. Homberg, 199; 11. Erwin Katz, To. Münzenberg; Jakob Interim, Tv. Alsfeld, je 197; 12. Karl Hahn, Tv. Gut Heil, Großen-Buseck; Georg Zimmer, To. Alsfeld, je 196; 13. Ernst Emmerich, Tv. Hungen; Albert Spengler, Tv. Nidda; Rich. Ritz, Mtv. Gießen, je 195; 14. Karl Reitschmidt, Tv. Eberstadt, 193; 15. Ludwig Brunner, Tgm. Laubach; Karl Weber, Tv. Heuchelheim, je 192; 16. Heinrich Bücking, Tv. Alsfeld; Otto Völzing, To. Groß-Felda; Otto Nickolai, Tv. Großen-Buseck, je 191; 17. Max Hardt, Tv. 1846, Gießen; Albert Faber, To. Hörnsheim, je 189; 18. Ferd. Becker, Tv. Grüningen; Walter Mehl, Tv. Großen-Linden; Heinrich Schmidt, Mtv. Gießen, je 187; 19. Karl Herzog, Tv. Alsfeld; Fritz Boller, Tv. Gambach, je 186; 20. Heinrich Faber, Tv. Hochelheim; Otto Peter, Tv. Großen-Eichen, je 185; 21. Karl Jung, Tv. Hungen; Heinr. Schmadel, Tv. Grünberg; Adolf Lind, Tv. Freienseen, je 184; 22. Ernst Engel, Tv. Grüningen; Jacob Singet, Tv. Grüningen, je 183; 23. Wilh. Will, Tv. Kirch-Göns, 182; 24. Georg Heuser, Tv. Alsfeld, 181; 25. Peter Philipp, Tv. Lauterbach; Nud. Jung, Tv. Klein-Linden; Wilh. Weller, Tv. Heuchelheim; Georg Dolp, Tv. Steinfurth, je 180; 26. Otto Sigel, Tv. Dutenhofen; Karl Schäfer, Tv. 1848 Hungen; Fritz Leicht, Tv. Krofdorf; Albert Jäger, Tv. Grüningen; Eugen Müller, T. u. Spo. Griedel, je 179; 27. Friedrich Bach, Tv. Hochelheim; Alfred Katz, Tv. Münzenberg, je 178; 28. Hans Textor, Tv. Großen-Linden; Heinr. Schmidt, Tv. Schotten; Heinrich Rinn, Tv. Heuchelheim; Friedr. Schäfer, To. Homberg; Heinrich Weber, Tv Freien- • feen, je 177; 29. Otto Röhrsheim, Tv. Krofdorf; Hans Happel, To. 1846 Giehen, je 176; 30. Willi Menges, Tv. Lich; Gerhard Weiß, To. Münzenberg, je 175; 31. Heinz Grotjahn, Mtv. Gießen; Karl Sauer, Tv. Homberg, je 174; 32. Heinrich Rumpf, Tv. Gambach, 173; 33. Ernst Weil, Tv. Muschenheim; Karl Leib, Tv. Krofdorf, je 172; 34. Albert Ninnemann, To. Lich; Heinrich Sigel, Tv. Dutenhofen; Wilhelm Weber, To. Dutenhofen, je 170; 35. Karl Philippi, Tv. Homberg; Albert Schreiner, To. Hungen, je 168; 36. Willi Ohlemutz, To. Gambach; Willi Gigge, To. Großen-Felda, je 167; 37. Ernst Fischer, Tv. Burg-Gemünden, Wilh. Merle, Tv. SIlsfeld, Erich Bowitz.Tv. Lich, je 166; 38. Karl Bingel, Tv. Grüningen, Konr. Schaaf, To. Treis an der Lumda, Wilh. Diehl, Tg. Laubach 1848, je 165; 39. Willi Schmidt, Tv. Krofdorf, Otto Volz, To. Groh-Felda, je 164; 40. Hch. Rühl, To. Steinfurth, Fritz Eckhardt, Tv. Hochelheim, Paul Koch, To. Krofdorf, Jof. Lehner, T. u. Spo. 1846 Butzbach, je 163; 41. Wilh. Hofmann, Tv. Grüningen, Wilh. Philippi, Tv. Steinfurth, Lothar Maletzke, T. u. Spo. Butzbach, je 162; 42. Rich. Jung, Tv. Hochelheim, Hch. Prediger, To. Lauterbach, je 161; 43. Karl Reu- her, To. Homberg, 160; 44. Wilh. Alt, Tv. Gambach, Paul Stein, Tv. Grünberg, Hch. Nickel, Tv. Treis a. d. Lda., Albert Mittermayer, Tv. Lich, je 159; 45. Rich. Ohlemutz, Tv. Gambach, Karl Müller, Tv. Nieder-Ohmen, Gust. Wcfche, Mtv. Gießen, Otto Kroppenstädt, Tv. Groß-Felda, je 158; 46. Walter Winn, Tv. Großen-Linden, 157: 47. Karl Steuernagel, Tv. Lich, 156; 48. Slug. Schäfer, Tv. Dutenhofen, 155; 50. Hermann Gutbub, Tv. 1846 Gießen, 153; 51. Friedr. Reichhold, T. u. Spo. Butzbach, 154; 52. Erw. Eller, To. 1860 Bad-Nauheim, Herrn. Weil, Tv. Muschenheim, Hch. Stein, Tv. Groß-Felda, je 151; 53. Fritz Feldmar, Tv. 1846 Gießen, 150; 54. Arthur Schleenbecker, To. Krofdorf, 149; 55. Hch. Arnoldi, Tv. Steinfurth, (9g. Schmidt, Tv. Alsfeld, Hans Wahl, Tg. Laubach, je 148; 56. Karl Wirth, To. Muschenheim, Rud. Sann, Tv. Nieder-Gemünd- den, Wilh. Heyer, Tv. Treis a. d. Lumda, je 147; 58. Hans Roth, Tv. Lauterbach, 144; 59. Hch. Weiß, Tv. Burg-Gemünden, Karl Geibel, Tv. Homberg, Karl Müller, Tv. Alsfeld, je 143; 60. Wilh. Fischer, Tv. Burg-Gemünden, 142; 61. Willi Kröll, To. SIlsfeld, 141 Punkte. Attersklasse I. Neunkampf (24 Teilnehmer, 24 Sieger): 1. Heinrich Keller, To. Burgsolms, 174: 2. Anton Nies, Tv. Nidda, 166; 3. Karl Schmidt, T. u. Spo. 1860 Marburg, 163; 4. Fritz Nies, Tv. Bad-Nau- heim, 162; 6. Heinrich Post, Tv. Alsfeld, 149; 7. Hermann Neufer, Tv. 1846 Gießen, 147; 8. Otto Hofmann, Tv. Großen-Linden, Hermann Hofmann, Tv. Hungen, je 144; 9. W. Keßler, Tv. Lang-Göns, 143; 10. Wilhelm Euler, To. 1846 Gießen, 142; 11. Heinrich Mehl, Tv. Dutenhofen, 141; 12. Hermann Dreut, T. u. Spo. Griedel, Wilhelm Junker, Tv. Großen-Linden, Friedr. Bellof, Tv. 1846 Gießen, je 137; 13. Karl Müller, To. 1846 G-ehen, 137; 14. Friedr. Jung, Tv. Hochelheim, 133. 15. Otto Wagner, T. u. Spo. Butzbach, Adolf Jung, Tv. Wetzlar, je 132, 16. Wilhelm Semmler, Tg. Laubach, 129; 17. Adam Keil, T. u. Spo. Butzbach, 128; 18. Gustav Pfeiffer, To. 1846 Gießen, 118; 19. Jakob Diehl, T. u. Spo. Butzbach, 106 Punkte. Attersklasse II. Neunkampf (7 Teilnehmer, 7 Sieger): 1. Hch. Amend, Tv. Krofdorf 157; 2. Heinrich Hammel, To. 1846 Gießen, 156; 3. Emil Wagner, Tv. Krofdorf, 153 4. Ernst Jung, Tv. 1846 Gießen, 143; 5. Ernst Bender, Tv. Krofdorf, 133; 6. Robert Köhler, Tv. Wetzlar, 132; 7. Heinrich Henes, To. 1860 Bad-Nauheim, 127 Punkte. Wilhelm-Will-Slaffel. 10X100 Meter: 1. 1. Bezirk 2.4Vs Min.; II. 5. Bezirk 2,5Vs Min.; III. 2. Bezirk 2,52/5 Min. Fechten. Männer-Ober st ufe — Säbel — (10 Teilnehmer, 6 Sieger): 1. Heinz Berlich, TB. 1860 Bad-Nauheim, 6 Siege 21 Treffer; 2. Ludwig Gerhardt, TB. 1846 Gießen, 5 S. 20 Tr.; 3. Walter Gerhardt, TB. 1846 Gießen, 5 S. 27 Tr.; 6. Ludwig Krämer, Turn- und Sportverein Butzbach, 2 S. 31 Tr. Frauen-Oberstufe — Florett — (14 Teilnehmerinnen, 9 Siegerinnen): 1. Luise Kühn. TG. Friedberg, 5 Siege 14 Treffer; 2. Else Wirth, Tv. 1846 Gießen, 4 S. 16 Tr.; 3. Erna Kutscher, 3 S. 20 Tr.; 4. Christel Gröninger 3 S. 20 Tr. (beide Tv. 1860 Bad-Nauheim). Vereinsriegenturnen. Jahnklasse: 1. Tv. Krofdorf (Pferd) 110V2 Notenpunkte, Note „Sehr gut“; 2. Tv. 1846 Gießen (Barren und Keulen) 1073/4, sehr gut; 3. Tv. Großen-Linden (Neck und Barren) IO6V1. sehr gut; T.- u. Spv. Griedel (Pferd) 99, gut; Tv. 1847 Wetzlar (Barren) 99, gut; Tv. Grünberg (Neis) 97, gut. Götzklasse: Tv. Treis a. d. Lda. (Pferd) HOV2 Notenpunkte, Note „Sehr gut“; MTV. Gießen (Pferd) 109, sehr gut; Tv. Burgsolms (Neck) 104, sehr gut; Tv. Heuchelheim (Neck) 98. gut; Tv. Gambach (Barren) 96, gut; Tv. Butzbach (Pferd) 92V2, gut; Tv. Münzenberg (Neck) 92V2. gut; Tv. Homberg (Pferd) 92, sehr gut. Schmuckklasse: Tv. 1860 Bad-Nauheim (Barren) 112 Notenpunkte, Note „Sehr gut“; Tv. Lang-Göns (Pferd) 103, sehr gut; Tv. Alsfeld (Freiübung) 101, sehr gut; Tv. Hungen (Pferd) 96V2, gut; MTV. Bad-Nauheim (Barren) 95V<>. gut; Tgm. Laubach (Darren) 94, gut; Tv. Lich (Körperschule) 92, gut; Tv. Dutenhofen (Pferd) 90, gut; Tv. Grüningen (Barren) 871/2, gut. Wirtschaft. Oie Sparkasseneinlagen. Ende Mai beliefen sich die S p a r k a s s e n e i n « lagen bei d e n deutschen Sparkassen auf 9 905,12 Mill. Mark, gegenüber 9 955,84 Mill. Mark Ende April. Der Berichtsmonat weist demnach eine Abnahme um 50,72 Mill. Mark auf, gegenüber einer Zunahme um 4,64 Mill. Mark im Vormonat. Im einzelnen betrugen die Einzahlungen 373,34 (April 488,84) Mill. Mark, davon aus Aufwertung 11,45 (46,47) und aus Zinsgutschriften 6,89 (17,445) Mill. Mark. Die Auszahlungen stellten sich auf 424,06 (484 19) Mill. Mark, die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen auf 1259 (1250,66) Mill. Mark. * * „I nag" Jndustrie-Unternehmun« gen AG., Berlin. Die GV. der zum Siemens« Konzern gehörenden „Jnag" Industrie-Unternehmungen AG., Berlin, genehmigte den Abschluß für das Geschäftsjahr 1931, der einschl. des Derlustoor- trages aus dem Vorjahr einen aus der Reserve zu deckenden Gesamtoerlust von 975 471 Mark aus- weist. Dieser Verlust ist auf Währungseinbußen und auf die gedrückten Preise für die Erzeugnisse der inländischen Tochtergesellschaften zurückzufuhren. Heber das laufende Geschäftsjahr wurde mitgeteilt, daß infolge der verschärften Wirtschaftskrise die Verhältnisse weiterhin ungünstig seien, da die Umsätze bei den meisten Beteiligungen gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang aufweisen, so daß für 1932 kein günstiges Ergebnis erwartet werde. * Gläubiger - Versammlung der Herrn a n n Wronker AG., Frankfurt a. M. In Berlin fand gestern die erste Gläubigerversammlung der Hermann Wronker AG., Frankfurt a. M., statt, in der ein Status per 16. 6. 32 oorgelegt wurde. Hauptgläubiger ist die Dresdner Bank mit einer Forderung von 3,88 Mill. Mark. Warengläubiger haben 2,60 Mill. Mark zu fordern. Für die Masse verbleiben Aktiven in Höhe von 0,73 Mill. Mark. Es wurde in Aussicht genommen, die Kleingläubiger (bis 100 Mark) voll zu befriedigen, für die übrigen Gläubiger wurde eine unter gewissen Voraussetzungen in Frage kommende Quote von 27 Prozent ^genannt. Die Versammlung wählte einen Gläubigcr- ausschuß von 15 Mitgliedern. Frankfurter Abendbörse weiter fest. Frankfurt a. M., 4. Juli. An der Abendbörse blieb die Tendenz weiter fest, bc>ch bewegte- sich die Umsatztätigkeit in recht engen Grenzen. Die sehr festen Auslandbörsen und besonders die starke Aufwärtsbewegung der Bounganleihe in Paris machten einen guten Eindruck. Daneben wurden die Lausanner Verhandlungen weiterhin günstig beurteilt. Auf kleine Deckungen der Spekulation ergaben sich gegen den Berliner Schluß neue Besserungen bis zu 1 v. H, Scheideanstalt lagen gegen den Frankfurter Schluß 2 v.H. höher. 3m Verlaufe stellten sich meist nochmals kleine Besserungen um etwa 0,5 v. H. ein. Am Nentenmarkt blieben Mbesihanleihe gut behauptet, Neubesitz zogen leicht. Sehr fest lagen weiter späte Neichsschuldbuchforderungen und auch am Pfandbriefmarkt erhielt sich die Nachfrage. Auch auf den übrigen Gebieten des festverzinslichen Marktes herrschte feste Stimmung, wobei sich vielfach Materialmangel zeigte. Altbesitz 41,5, Neubesitz 4,35, Zolltürken 3V8, DT-Dank 30, Neichsbank 129, Gelsenkirchen 32,5 Westeregeln 102, Mannesmann 41,5, Nheinstahl 48 5 Stahlverein 14,5, AEG. 23,5, Deutsche Erdöl 6875, Scheideanstalt 137, 3G.-Farben 91,75 bis 92' Lahmeyer 77, Nutgerswerke 34,75 bis 34,25 bis 343/s, Schlickert 62, Siemens 121, Hapag 12,25. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.Reichsbankdiskont 5 v.H. Lombardzinsfuß .vranrur Mi. Serini Schluß« furd Schluß!. Abend« börie Schluß« fürs Schluß!. Mittag« börse. Saturn 2-7. 4 7. 2 7. 4 7. ü% Deunche 'JteiManieitje v.192-. 50 52,5 52,25 52,5 7% Deutsche Retchsanleihe d.1929 — 58,75 59 59,13 5y2% Doung-Anleihe von 1930 . 60.75 61,75 60.9 61,25 Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit 41,5 Auslos^Rechten....... 39,5 — 39,65 DeSgi. ohne AuSlos^Rechte . 3,9 — 3,95 4,2 8% Hel!. Bolksstaa, von 1929 lrückzablb. 102%)...... — 45 — 45 Oberhessen Provinz-Anleihe mit 36.5 Auslos.-Rechten ..... 36 — — Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1...... 36.25 37,25 36 37,75 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935 64 66 — — 7% Franks. Hyp.«Bank Goldpse unkündbar vis 1936 Serie 16 . 64 — — — /r% desgi. von 1913 — — 4,9 5,4 6% abgesl. Goldmerikaner von 99 4,75 4,75 —— — 4% Türkische Hollanleihe von 1911 2.8 3,13 2,95 3,25 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I 2,8 3,1 2,8 3,25 4% besgl. Serie II 2.8 3 2,95 — 5%Rumän.vereinh.RenIe d.190! — — — 4^%Numän.vereinh.Nentev.l913 6.95 6,9 7,1 7,05 4% Rumänische vereinh. Rente 3,05 3,3 3,1 3,05 l. Anatolier...... 15,5 — 15,9 — Franttun o. M. Berlin Schluß« kurs Schluß». Abend- bSrse Schluß« fürs Schlußk. Millag« börie Datum | 2,7, 4.7 2.7. 47. Hamburg-Amertta Palm . b| 10,75 12,25 10,75j 12,25 Hamburg-Südam. Dampfschiff 0 — — 32 — Hansa Dampfschiff .... . 0 —— — 19,5 — Norddeutscher Lloyd .... . 6 11,13 — 11 12,25 A.G. für Berkebrswesen Akt. 27 — 28.25 29,4 Berliner Handelsgesellschaft . 8 88.5 89 88.5 88,5 Commerz» und Prival°Bank . 7 16 — 16 16 Darmstädter und Nationalbank 8 18,5 18,5 18,5 18,5 Deutsche Bank und DiSconto-Gesellschast. . . 6 30 30 30 30 Dresdner Bank...... 6 18,5 — 18.5 18,5 Reichsbank........ 12 127 129 126 129,5 A.E.G........... . 7 21,75 23,5 21,13 23 Bergmann........ . 9 — —— — — Elektr. Lieserungsgesellschast. 10 61 63 59,5 62 Licht und Kraft...... 10 68.5 71,5 68 71 Fellen & Guilleaume.... 6'/- 37,5 38 37,5 39 Gesellschaft für Elektrische 56,4 58,5 Unternehmungen .... 9 56,5 58,75 Rheinische Elektrizität . . . . 9 65,75 — 65 66 Schurken L Co..... . 11 60 62 59 61,65 Siemens & HalSke ..... 14 118,75 121 118.75 121,5 Lahmeyer S Cv.. ..... 12 75.75 77 75.25 76,5 Buderus......... . 4 25,5 26 25 26,25 Deutsche Erdöl...... . 6 64,25 68.75 65,4 68,4 Gelsenkirchener ...... . 8 32 5 32,5 32 32 13 Harvener. ....... . 0 51 53 50.13 52,5 Hoesch Eisen........ . f — — 26.25 28,25 Ilse Bergbau....... 10 —— 127,75 — Klöcknerwerke ...... . 6 23 —— 23 23,9 Köln-Reucssen....... ey. —— — —- ManneSmann-Röhren . . . . b 39 41,5 38.4 40,5 Mansselder Bergbau .... . 0 13,5 — 13 — Oberschlef. Kokowerke . . . . 8 — — 29,25 31 Phönix Bergbau .... 4% — 16,75 16.25 16,4 Rheinische Braunkohlen. . . 10 170 176 169 175 Rheinstahl........ . 6 44,25 48,5 44.25 48,4 Frani,un a. Dl. | Derlin Schlußkurs Schlußk.l Abend» I börse | Schluß« fürs Schluß!. Mittag« börsc Datum 27. 4.7. 2-7. 4.7. Riebeck Montan......7,2 —- — — — Bereinigte Stahlwerke .... 4 14,25 14,5 14 14 Otovi Minen......16’/, 11,13 — -- 10,13 Kaliwerke Aschersleben ... 10 — 93 90.5 94 Kaliwerke Westeregeln ... 10 99 102 99 102 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15 161 — 160 165 I. G. Farben-Invustrte . . . 1L Verein, cbem. Industrie Frank« 89 92 89 91 ■ Scheideanstalt.......1» 133,5 137 — — Goldschmidt.........0 16,25 16,25 16,25 17,25 Rütgerswerke........6 Metallgesellschaft.......6 33,5 24 34,4 25 32,9 24 34 25,25 Philipp Holzmann .... 8 28,5 31 28,25 30 Zementwerk Heidelberg. ... 7 37,5 38,5 Cementwcrk Karlstadt. .... 7 — — — — Wayb & Freytag......0 3,1 Schultheis Patzenhoser ... 15 Wu (Allgemeine Kunstseide) 0 — — 50,25 52,25 34.5 — 34,65 35,25 Bemberg ... ... 0 30 — 31.25 32,75 Zellstoff Waldhos ... 12 — 25 24,5 Zellstoff Aschaffenburg ... 6 16 — 14,5 — Dessauer Gas........9 — 83 86,5 Daimler Motoren......0 10,75 29 11,5 11 11,75 Deutsche Linoleum..... —— 29,75 30 Orenstein & Koppel..... — —- 22,25 23 Leonhard Tietz....... 54 58 56 58,5 — 7 — Chade........... 175 — 176 183 Frankfurter Maschinen . . . . — — — Gritzner.......... 14,75 — 16,5 17,25 Mainkraslwcrke Höchst a. M.. - — — — Süddeutscher Zucker .... K 101 —— | 99 — Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211, 2.3uü 4.3uli Amtliche Notierung Amtliche Dlollerung Seid | ?riei Selb | Drie' Helstngsor» . 6,493 6.507 6.394 6,406 Wien.... 51.95 52,05 51.95 52.02 Prag . . . 12,465 12.485 12,465 12.485 Budapest . . Sofia . . . 3,057 3,063 3,057 3.063 Holland . . 170.28 470,62 170.33 170,67 Oslo. . . . 74,28 74,42 73.93 74,07 Kopenhagen. 82.02 82,18 81,62 81,78 Stockholm . 77,12 77.28 76,82 76,98 London. . 15,06 15,10 14.99 15.03 Buenos Aires 0.938 0,942 0,938 0,942 Neuyork . 4.209 4,217 4.209 4 217 Brüssel. . 58,56 58,68 58,56 58,68 Italien. . 21,50 21,54 21,51 21.55 Paris . . 16,55 16,59 16,55 16,59 Schweiz . 82,17 82,33 82 16 82,32 Spanien . 34.67 34.73 34,67 34,73 Danzig. . 82,22 82.38 82.22 82,38 Japan . . 1,159 1,161 1 .179 1,181 Rio de Jan. 0,325 0.327 0,325 0,327 Jugoslawien 6.693 6,707 6,693 6,707 Lissabon . 13,74 13,76 13.69 13,71 Bantnoten. --Äerlln, 4. Juli Geld Dries _ Amerikanische Roten . . . 4,20 4,22 Belgische Roten..... 58,40 58,64 Dänische Roten..... 81,44 81 , /6 Englische Roten..... 14,95 15,01 Französische Roten . . . Ä ■ « ■ 16,51 17,57 Holländische Roten .... 169,96 170,64 Jtalienisehc Roten .... 21 ,54 21,62 Norwegische Noten.... 73,75 74,05 Deutsck>Oestcrreich, ä 100 Schilling — — Rumänische Noten . . . . 2,49 2,51 Schwedische Noten . . . . e e e • 76,65 76,95 Schweizer Noten. . . . . e e • • 81,98 82,30 Spanische Noten. . . . . e e • • 34,53 34,67 Ungarische Noten . . . . • • • • —