*4^ 1 der ® fan. 118 rumgen, ftelüL®* «r» 5 te2!le w»^ 5^5*? "Mi? ’S'fcS'.Ä te» MÄ! toigen." 1 unseren iunoen ?ot- -ich bin heute ■ ü9 geseÜschchlL , unkunter wirklich . klagte sie. ta schiebst etwas 16 . rief der Kom. falb Olt Müühe Stellung Stangen mit sich ^ichrn kann. Du ^SS P wenig Wert M fase, tzr mußt« ne Ae gesrllschast, e dirma gwh uich N sein Haus ihm gewesen, da mr aus- nb seiner QRargatete hatte keinen Zweck, ganz anders sich das >e gestaltet hatte. Er . Melanie in dieser Er war froh, wenn 1 Meg er auch W lösch von dm Seinen den. kolgt-s n jtäten Idung Itersweg17 Jermähiu^d «unserer danken wir 06424 Aackert u.?rdU ßM ßM attiiche" W"g 'omif^'en Dorsviels auf dem Th.-ater. Der D rek o g b am En e ve zw ifelt die Fäden aus der Hanv, an denen er die sechs Personen — Menschen oder Marionetten — hatte lenken wollen. Man sah - unter der Regie von Oberspielleiter Peter F a s s o t t — eine der interessantesten und lebendigsten Aufführungen der bisherigen Spielzeit. Ihr kam zugute das im Werk des Italieners ursprünglich vorhandene echt komödiantische Wesen des Dramas, jener uraltimprovisatorische Zug zur Commedia deil’arte, zum Stegreif-Theater, das aus der schöpferischen Lust am Fabulieren geboren wird. Die kontrastierenden Elemente des Werkes, die Gegenüberstellung von nüchterner Realität und traumhaft-verwirrender Illusion waren vor allem in dem vorzüglich gegebenen Mittelakt zu frappierender Wirkung gesteigert. (Diese Szenen bildeten den Höhepunkt auch in der unvergeßlichen Aufführung Reinhardts in Berlin und in jener andern, die wir von Pirandcllos eigener Truppe, I der Compagnia del Tcatro d’Arte, gesehen haben.) Doch war der Ausklang, die Schlußszene des letzten Aktes, in der sich die geheimnisvolle heute Berlin, 2. Rov. (ERB.) Zu der . gemeldeten Erklärung der preußischen Staatsregierung, daß die Reichs- regierung ihrer Pflicht, die preußischen Staatsminister wieder in ihr Amt einzusehen, nicht nachgekommen fei, erfahren wir von zuständiger Stelle daß die preußische Erklärung insofern irreführend ist, als sie unterstellt, daß nach der Entscheidung des Staatsgerichtshofes eine Pflicht bestehe, die preußischen Staatsminister wieder formell in ihre Aemter einzufetzen. Eine solche Pflicht ergibt sich aus dem Urteil des Staatsgerichtshofes nicht. Die Reichsregierung muß lediglich dem preußischen Staatsministerium die Ausübung derBefugnisse ermöglichen, die ihm der Staatsgerichtshof zuerkannt hat. Die Reichsregierung hat die nötigen Vorschläge der preußischen Staatsregierung gemacht. Diese ist bis jetzt noch nicht auf sie eingegangen. Erklärung des Kabinetts Vraun. Fühlungnahme mit dem Reichskommissar? Berlin, 2. Rov. Wie das VDZ.-Bureau meldet, teilt die preußische Staatsregierung offiziell folgendes mit: „In der heutigen Staatsministerial- s i tz u n g stellten die Staatsminister übereinstimmend fest, daß die Reichsregierung ihre Pflicht, die nach der Entscheidung des Staatsgerichtshofes zu Anrecht ihres Amtes enthobenen preußischen Staatsmini st er wieder in ihr Amt als Staatsminister und Landesregierung einzusetzen, bis heute nicht erfüllthat." In der preußischen Regierung nahestehenden Kreisen wird dem VDZ.-Bureau weiter erklärt, daß die preußische Staatsregierung auf Grund dieser ihrer Auffassung der bestehenden Tatsachen weitere Schritte eingeleitet habe. Allerdings dürfte ein neuer Appell an den Staatsgerichts Hof vorläufig nicht in Frage kommen. Man weist darauf hin, daß es ja noch andere Möglichkeiten, insbesondere eine Fühlungnahme mit dem Reichskommissar usw. gäbe, die für die Klärung dieser Dinge erschöpft werden müßten. Eine offiziöse Erklärung drachis. Berlin, 2.Rov. (CAB.) Wie wir aus der Amgebung des Reichsministers Bracht erfahren, kann die Erklärung der alten preußischen Staatsregierung sich nur darauf beziehen, daß es dem Reichskommissar nicht möglich war, alle durch den Ministerialdirektor Brecht übermittelten Wünsche der alten Regierung wegen der Zuteilung der Diensträume zu erfüllen.. Grundsätzlich muß der Reichskommissar daran festhalten, daß die Zuteilung der Diensträume Aufgabe der Exekutive ist. Reichsminister Bracht legt aber den größten Wert darauf, die R a u m f r a g e in einer wirklich großzügigen und entgegenkommenden Weise zu regeln. Er hat deshalb sehr gute und ausreichende Räume im Wohlfahrtsministeriuin zur Verfügung gestellt, die auch der Anforderung der Zweckmäßigkeit schon deshalb besonders entsprechen, weil sie eng mit dem Landtag und dem Staatsrat Zusammenhängen, bei dem ja die hauptsächlichsten Aufgaben liegen, die der Staatsgerichtshof dem alten Kabinett zugewiesen hat. Aus rein sachlichen Gründen ist es aber nicht möglich, das Gebäude des Staatsministeriums, Wilhelmstr. 63 bis 64, zur Verfügung zu stellen. Der Fortgang der Arbeiten im Staatsministerium darf nicht gestört werden. Re.ichsminister Bracht würde es, wie weiter betont wird, überaus bedauern, wenn sich der von ihm hochgeschätzte Ministerpräsident Braun von anderen Persönlichkeiten drängen lassen würde, Prestigegründe in den Vordergrund zu stellen. Einem Verlangen, daß sich aus die Räume des Gebäudes Wilhelmstrahe 63 bis 64 versteift, müßte er aus den angegebenen sachlichen Gründen mit allen Mitteln entgegentreten. 0er Standpunkt her Reichsregierung. Auslands bekannt und, wie behauptet wird, besonders in Paris an gewisser Stelle recht unbeliebt. Die Ernennung Decks dürfte daher als ein Versuch, die Selbständigkeit der polnischen Außenpolitik in gewissen Fragen Paris gegenüber offensichtlich zu betonen, betrachtet werden. Freiherr von Leröner in Darmstadt. WSR. D a r m st a d t, 2. Rov. Wie wir hören, hat sich der Re i ch s v e r t r e te r bei den süddeutschen Ländern, Freiherr von Lersner, am Dienstag zu einer Besprechung mit der hessischen Regierung in Darmstadt aufgehalten. trauter des Marschalls Pilsudski, dessen langjähriger Adjutant er früher war. Der plötzliche Rücktritt des Außenministers Zaleski hat hier allgemein überrascht. Welcher Umstand Zaleski so plötzlich veranlaßt hat, sein Demissionsgesuch einzureichen, und was den Staatspräsidenten bewegt, den Rücktritt dieses für Polen so bewährten Staatsmannes anzunehmen, ist vorläufig unbekannt. Zaleski selbst gibt in einem Interview, das er der Agentur Iskra gewährt, Gesundheitsrücksichten als Ar- sache für sein Scheiden aus dem Amte an. Wie es heißt, soll aber Zaleski auch weiterhin dazu ausersehen sein, Polen bei den Ratssitzungen als erster Delegierter zu vertreten. Außenminister Deck ist langjähriger engster Mitarbeiter des Marschalls Pilsudski, im In- und des Aus der Verrats wurde im Urteil angegeben, Bullerjahn 9m des 15 mit des Spannung und die Verzauberung der Spielenden und Zuschauenden lockert und löst, dort mehr auf die Wendung der Commedia zur Tragödie hin gespielt, wie es dem eigentlichen Wesen des romantischen Skeptikers Pirandello durchaus entspricht. Bühnenbildner Löffler, Beleuchter Keim und Inspizient Wahlen arbeiteten mit Geschick und Routine in aller Selbstverständlichkeit wie bei einer „wirklichen" Probe und unterstützten so die Absichten des Dichters und des Spielleiters sinnvoll und sachgerecht. hätte zu Weihnachten 1924 Gew gebraucht, um seiner Geliebten, die im Prozeß übrigens nicht vernommen wurde, etwas zu schenken. Der Angeklagte hatte immer wieder seine Unschuld beteuert. Jetzt wurde er nach siebenjähriger Strafverbüßung vorläufig freigelassen, und die Wiederaufnahme des' Verfahrens angeordnet. Heute beginnt nun in Leipzig der neue Prozeß, das e r st e Wie- Am 15. Januar 1925 erschienen auf der Abteilung IA des Berliner Polizeipräsidiums zwei Direktoren der Berlin-Karlsruher Industrie- werke in Wittenau und teilten mit, der Werk- Im Ensemble stehen sich personaggi und attori, die Personen des Stückes, das gemacht werden soll, und die „richtigen" Schauspieler gegenüber. Die Schauspieler werden vom Direktor kommandiert: ihn gibt Hub mit geflissentlicher Rüch- ternheit, nervös und betriebsam, dabei mit trockenem Humor und nicht ohne Ironie: doch hätte auch die andere Seite der Figur, die schon nicht mehr ins Komikerfach gehört, stärker zum Vorschein kommen dürfen. Fas sott als Vater: eine von ihrem Schicksal geschlagene und verwirrte Gestalt, erfüllt von ihrer Sendung, sich zu vollenden, eifervoll bemüht, auszusagen, was hier „gespielt" werden soll: vielleicht fehlte zur Rundung des Bildes jenes zweideutig Schillernde, das dieser Person anhaften soll, ein wenig Transparenz, die der irdischen Erscheinung ihre phantastische Herkunft und Entstehung beglaubigt. In diesem Sinne echtestes Kind des Dichters: die von Frl. Berger gespielte Stieftochter, von der es heißt, daß sie „ganz bebend war von Haß und Verachtung": aber auch angespannt von komödiantischem Temperament und dem leidenschaftlichen Willen, ihrem Gefühl in großen Ausbrüchen und gesteigerter Rede freien Lauf zu lassen. Schlicht und sehr menschlich die Mutter: Maria Koch: eine völlig phantastische Erscheinung, die Madame Pace der Frau Schubert-Iüng- l i n g . gut auch, obwohl stimmlich stellenweise etwas übersteigert, Herr Druck als Sohn. Auf der Gegenseite spielten Agathe Walther-Lederer und Wilhelm Dielen in kurzen Szenen hübsch und pointiert. — • Aebrigens lohnt es sich sehr, vor oder nach der Aufführung, das Stück zu lesen: auch der im Programm mitgeteilte Auszug aus der Vorrede Pirandellos zur Buchausgabe ist interessant und aufschlußreich. hth. Toten, Die Not Arbeit«r> tag am Gesa deraufnahmeverfahren des Reichsgerichts während seiner 50jährigen Tätigkeit. Vorsitzender ist der frühere sächsische Justizminister, Senatspräsident Jünger. Mit der Berichterstattung ist Reichsgerichtsrat Coenders beauftragt worden, der vor sieben Jahren dem ersten Prozeß beiwohnte und bereits damals Zweifel an der Schuld Buller- jahns gehabt haben soll. Der Kampf um die Aufhebung des Urteils war deshalb besonders schwer, weil die Verhandlung geheim war und allen Beteiligten Schweigepflicht auferlegt wurde. Allmählich wurden die Umstände, die zur Verurteilung geführt hatten, doch bekannt. Es stellte sich heraus, daß ein unbekannter Zeuge Bullerjahn außerordentlich belastet hatte. Es war dies Generaldirektor von G o n t a r d der Karlsruher Industriewerke, der inzwischen ins Ausland verzogen ist. Gonka rds Name wurde dem Angeklagten nicht genannt, der Zeuge erschien auch nicht vor Gericht, so daß im ersten Prozeß nicht geklärt wurde, was Gontard, der sein Wissen nur vom Hörensagen hatte, eigentlich Belastendes gegen Bullerjahn aussagen konnte. Man hat ihn jetzt zur Vernehmung nach Leipzig aufgefordert. Aus aller Welt Starker Reuschnee im Zugspitze-Gebiet. Im Gebiet der Zugspitze hat seit einigen Tagen ausgiebiger Schneefall eingesetzt. Am Allerheiligentag wurden am Zugspitzhaus bei 14 Grad Kälte 70 Zentimeter Reuschnee gemessen. Im Tal liegt bis zu 15 Zentimeter Höhe Schnee. Auch aus Immenstadt, Berchtesgaden, Hindelang und Oberstdorf liegen Schneemeldungen vor. Gronau in Athen gelandet. Der deutsche Weltflieger Wolfgang von Gronau teilte in einem Radiotelegramm seine Landung im Hafen von Athen mit. Gronau will als nächstes Tagesziel Rom anfliegen. Zur Beendigung seines Weltfluges liegt dann noch als letztes schweres Hindernis die Ueberque- rung der Alpen vor ihm, die mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Jahreszeit bei schlechter Wetterlage nicht möglich ist. Die Flieger werden in Rom deshalb besonders sorgfältig Wettermeldungen einholen. „Do X" in Zürich. Das Flugschiff „Do X" ist aus seinem Flug» von Mannheim nach Zürich über Friedrichshafen erschienen, nachdem es vor fast zwei Jahren, näm- lich am 5. November 1930, feine Bauwerft am Bodensee verlassen hatte. Das Flugschiff zog über der Stammwerft der Dornier-Metallbauten in Manzell eine große Schleife, wendete sich hierauf der Stadt zu, die es in niedrigem Fluge passierte und kreuzte schließlich auch noch über dem Gelände des Luftschiffbaues Zeppelin. Dann setzte es seinen Flug in der Richtung nach der Schweiz fort und landete nach einem Rundflug über der Stadt Zürich auf dem Züricher See. Tonfilm: „Das schöne Abenteuer/" Der Tonfilm, der seit gestern im Lichtspielhaus läuft, schildert ein fchönes Abenteuer, ein Intermezzo. Wenn man die Entführung der Braut, unmittelbar vor der Hochzeit, überhaupt ein Abenteuer nennen darf, während die Hochzeitsgäste warten, die Tante in Ohnmacht fällt, der Bräutigam nichts zu sagen weiß und sich alles auflöst, was vorher mit viel Mühe und Sorgfalt arrangiert worden war. Allerdings war nicht verwunderlich, daß es fo kam, denn daß die liebenswürdige, zarte und schöne Hälen den dicken, pedantischen und dabei doch übereifrigen Valentin (mit dem vielen Geld) heiraten würde, war von vornherein nicht zu glauben. Es kam alles anders, und Hälen heiratete zum Schluß ihren Entführer, den jungen, schneidigen Andrä, der ihr durch Intrigen ferngehalten wurde und später der Großmutter so gut gefiel: In diesem Film ist überhaupt (neben dem Liebespaar) die Oma die Hauptsache. — Wenn auch das Thema, um das sich nicht weniger als drei Autoren bemüht haben, keinen Anspruch darauf erhebt, neu zu sein, so ist es doch hier der Ton, der die Musik macht d. h. die Art, wie der Film die Handlung roieöergibt. Reinhold Schünzel führt Regie. Er ließ es an glücklichen Einfällen nicht fehlen. Da war so viel Liebenswürdigkeit, Humor, Lebendigkeit und Tempo im Bild vereinigt, daß man von dem charakteristischen Wörtchen „Ende" auf der Leinwand etwas überrascht wurde, obwohl sich die beiden gekriegt haben. Man wäre gern noch etwas geblieben. Die Darstellung darf hervorragend genannt werden. In erster Linie ist diesmal Adele S a n d r o ck zu nennen, die sich als Großmutter so prächtig gibt, so voll der Güte, daß man jedermann nachträglich eine solche Oma wünschen möchte. Käthe von Nagy ist eine Braut, wie sie in keinem Katalog einer Spezialfirma für Brautkleider schöner und liebens- werter dargestellt werden könnte. Wolf Albach- Retty ist der verführerische Andrä. Otto Wallburg stellt den enttäuschten Bräutigam überzeu- gend pedantisch dar und sorgt für die Komik iit ausreichendem Maße. In diesem Film der Star- besetzung begegnet man ferner Käthe Haack, die als Jeantine im Hause der Großmutter waltet. Daß der Film schöne Landschaftsbilder aus dem südlichen Frankreich bringt, sei ihm hoch angerechnet. Ein freundliches Schlagermotiv durchzieht das Ganze und unterstützt die Handlung in dezenter Weise. Die Photographie ist sehr gut, die Tonwiedergabe befriedigend. Man unterhält sich eine Stunde lang ausgezeichnet. erfolgte die vorläufige Festnahme Bullerjahns. Dezember 1925 wurde er vom 4. Strafsenat Reichsgerichts wegen Landesverrat zu Jahren Zuchthaus verurteilt. Dawar der Fall aber nicht erledigt. Als Motiv VSL J'!' w oon M oerung^ A DT24, 'tt' Höhe oon M taffen kante U dec wn Veidner un 5andesfinan?an qefkUte A'chl und die Sesah> und Zunkerniaf 2ln»er6i' WSÄ. M eines der schon! der Schauplatz glücke gewordc bisher bestosse bildet der Gesahrenp regnerischem . dem Gebirge sehr erschv wurden diese l von der Heuti englischen N mals stürzte i Hessenthal ab, trünimert touri jeden körperlici siel ein dcutsc sein Feind der Die Unglüd Hochspessa terpsahl entse Sannenina schwer zug sich lange, bi Hier bietet s schine bildet fen, unter i Anton Schi liegen. M Das Flugz Ähr Das §l sichevheitsdienst habe bestimmte Beobachtungen und Feststellungen gemacht, daß die letzte Kontrolle t.. hüllt, es regr unserer Stad schon lange i e>ngefunden. sen, bie insbe '"gleichen < Whppsplag wurden im c hielten schnei und rechts ne! rend sich die Porten. Sq5 ? und Bim xr?"a mit rot Men Feld mal niedergeb ^idjstaas, ? L"5 ei seien, /uWcmd ' lr,f9es, um aus dich geschmiedet m .^kerland Q, fc &6,n81 ?ten miiis & ?Ekr 'eien L/'n Sei Ä <"C| Herland i Jte^ die 69, "chnier Ä S&i ®he t|t in & Und Lagerverwalter W. Bullerjahn. Werks durch die 2nterallierte Militär- Kontrollkommifsion, bei i>er verschiedene Waffen gefunden wurden, auf Angaben zurückzuführen sei, die ein Angestellter des Werks der Kommission gemacht habe. Die Direktoren fügten noch hinzu, daß das gesamte Material des Werkssicherheitsdienstes der Polizei zur Verfügung stände, die sich wegen der Auslieferung nur mit einer bestimmten Stelle der Industriewerke in Verbindung zu setzen brauche. Am gleichen Tage meldete ein Kriminalbeamter, der wegen einer Dieb- stahlfache im Werk zu tun hatte, nur der Ober- lageroerroalter Bullerjahn, der die Verhält- nisfe im Werk genau kenne, käme als Verräter in Betracht. Am 24. Dezember 1924 und am 5. Januar 1925 war die Militärkontrolle gewesen. Am 10. Februar Der Schlußakt des Falles Bullerjahn Oas erste Wiederaufnahmeverfahren vor dem Reichsgericht. Lin Flugzeug vom Typ „Junkers F 13", dem auch das verunglückte Flugzeug angehörte. e n mit. Gronau )on von zahlreiche Kassetten. Eine unruhige Wahlversammlung. Die Gießener Ortsgruppe der Deutschnationalen Volkspartei veranstaltete gestern abend im Saale des Cafe Leib eine öffent-liche Wahlversammlung, in der Minister a. D. Exzellenz He r g t-Berlin und Rechtsanwalt Zimmer- Gießen sprachen. Der Saal war schon zu Beginn der Versammlung gestartet war, hatte kurz nach dem Passieren von Würzburg durch Morsezeichen dem Frankfurter Flughafen seinen Standort gemeldet. Von diesem Zeitpunkt ab war von dem Flugzeug nichts mehr zu hören. Lin Waldarbeiter aus Weibersbrunn hörte kurz vor 13.30 Uhr das Motorengeräusch, das Flugzeug selbst war aber wegen des dichten Rebels, der über der Talmulde zwischen dem Forsthaus Echterpfahl und Weibersbrunn lagerte, nicht zu sehen. Um 13.29 Uhr hörte er einen leichten und wenige Sekunden später einen sehr starken Knall. Der Waldarbeiter alarmierte sofort die Behörden von Weibersbrunn, die unter Führung des Bürgermeisters zur Hilfeleistung herbeieilten. Erst gegen 18.15 Uhr konnten die ersten Leichen geborgen werden. Die Leichen waren zum Teil stark verstümmelt und es ist anzunehmen, daß alle fünf Personen sofort tot waren. Nach den bisherigen Feststellungen ist das Flu^ zeugunglück bei Echterpfahl auf den Bruch eines Flügels zurückzuführen. Wenigstens fand man diesen Flügel einige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der das Flugzeug förmlich in den Boden eingegraben liegt. Das Flugzeug ist in ein dichtes Gehölz abgestürzt. Die Wipfel einiger Bäume sind bei dem Absturz glatt abrasiert worden während der schwere Flugzeugkörper sich tief in die Erde gebohrt hat und nur noch eine wüste Masse bildet. Einer der Getöteten liegt noch unter dem Flugzeug, während drei der Insassen m der Nähe des Flugzeugs aufgefunden wurden. Nach dem fünften Verunglückten, der nach Aussage einiger dortiger Bewohner abgesprungen sein soll, wird noch geforscht Am 4. November sind zehn 3ahre seit der Entdeckung des Trabes Tut-ench-Amuns vergangen, einer Entdeckung, die in der gesamten Archäologie nicht ihresgleichen hat. 3m Nachstehenden schildert der Entdecker Howard Carter das unvergeßliche Erlebnis der Oeffnung des Königsgrabes. Endlich waren wir soweit, das Geheimnis der versiegelten Tür zu lösen Der Verabredung gemäß trafen sich um 14 Uhr vor dem Grab alle, die bevorzugt waren, bei der Feierlichkeit zugegen zu sein, im ganzen etwa zwanzig Personen. Um 14.15 Uhr war die ganze Gesellschaft versammelt; wir entledigten uns unserer Röcke und zogen den schrägen Gang ms Grad drungen und hatten sie die Grabstätte des Königs erbrochen? An der Ostseite waren die großen Flügeltüren verschlossen und verriegelt, aber nicht versiegelt. Sie muhten uns die Frage beantworten! Eilig zogen wir die Querriegel zuruck und schlugen die Türen auf. 3m 3nnern befand sich ein unversehrtes Siegel! Wir beschlossen, die Siegel nicht zu erbrechen, denn unsere Zweifel waren behoben, und wir konnten nicht weiter ein» dringen, ohne das Denkmal zu gefährden. 3ch glaube, in diesem Augenblick wünschten wir gar nicht, das Siegel zu lösen, denn schon beim Oefi- nen der Türen fühlten wir uns als Eindringlinge. Dieses Gefühl wurde vielleicht durch den ergreifenden Eindruck eines mit goldenen Rosetten verzierten leinenen Bahrtuches verstärkt, das über den inneren Schrein herabhing. Wir fühlten, daß wir in Gegenwart des toten Königs waren und ihm Ehrfurcht erweisen mußten. 3n unserer Phantasie konnten wir die Türen der nachfolgenden Schreine sich eine nach der anderen öffnen sehen, bis der allerinnecste den König selbst enthüllte. Sorgfältig und so leise wie möglich schlossen wir die große Flügeltür und schritten weiter zum anderen Ende der Kammer. • Dort wartete unserer eine große Ueberra- s ch u n g , denn östlich von der Sargkammer gewährte eine niedrige Tür Einlaß zu einer weiteren Kammer, die kleiner als die äußeren und nicht so hoch war. Dieser Durchgang war, ungleich den andern, weder verschlossen, noch verriegelt. Von unserem Standpunkt war es möglich, eine genaue Uebersicht über den Inhalt dieser neuen Kammer zu gewinnen. Ein einziger Blick genügte, uns zu zeigen, daß sich hier die größten Schätze des Grabes befanden. Dem Eingang gegenüber, an der andern Seite, stand das schönste Denkmal, das ich jemals gesehen habe — so wunderbar schön, daß man vor Staunen und Bewunderung den Atem anhielt! 3n der Mitte dieses Denkmals stand ein großer schreinartiger Kasten, der ganz und gar mit Gold überzogen und oben von einer Hohlkehle aus ^lräusschlangen abgeschlossen war. 3hn umgaben freistehende Standbilder der vier Schutzgöttinnen der Toten, anmutige Gestalten mit schützend ausgebreiteten Armen, so natürlich und lebendig in ihrer Haltung, so votl Mitgefühl und Erbarmen im Ausdruck ihrer Gesichter, daß man das An- schauen fast als Entweihung empfand. 3ede dieser Schuhgöttinnen schützte den Schrein an einer Seite. Während aber zwei ihren Blick fest auf das ihrer Obhut Anvertraute gerichtet hielten, war den andern beiden ein Ausdruck ergreifender Natürlichkeit verliehen. Sie schauten, ihre Köpfe zur Seite wendend, Über die Schultern nach dem Eingang, als ob sie vor einer Aeberraschung Wache hielten. Es liegt eine schlichte Größe über diesem Denkmal, und ich schäme mich nicht ein- zugestehen, daß es mir unmöglich war, auch nur ein Wort herauszubringen. Ohne Zweifel ist es der Schrein, der die Kanopen enthält, die Kruge, die eine so wichtige Rolle bei den Einbalsamierungsgebräuchen spielen. Noch eine Anzahl anderer wunderbarer Sachen befand sich in der Kammer. Aber damals wurde es uns schwer, sie genauer anzusehen, so unwiderstehlich wurden unsere Augen wieder und wieder von den lieblichen kleinen Göttinnen angezogen. Unmittelbar vor dem Eingang lag die G e st a l t des Schakalgottes Anubis auf seinem Schreine, in leinene Gewänder gehüllt und auf einem tragbaren Schlitten, und hinter ihm der Kopf eines Stieres auf einem llntersatz — beides Sinnbilder der Unterwelt. An der Südwand der Kammer standen viele schwarze Schreine und Kasten, die alle verschlossen und versiegelt waren, außer einem, dessen geöffnete Türen Statuen Tut-ench-Amuns auf schwarzen Leoparden stehend enthüllten. An der Rückwand standen noch andere schreinartige Kasten und Miniatursärge aus vergoldetem Holz, die zweifellos Totenstatuetten des Königs enthalten. 3n der Mitte der Kammer zur Linken des Amibis und des Stieres stand eine Reihe prächtiger Kasten aus Elfenbein und Holz, mit Gold und blauer Fayence eingelegt und verziert; ein anderer, dessen Deckel wir aufhoben, enthielt»einen herrlichen Fächer aus Straußenfedern mit elfenbeinernem Griff, so frisch und fest, als ob er gerade angefertigt wordea hinunter. r 3n der Vorkammer war alles vorbereitet. Denken wir jetzt daran zurück, so können wir uns vorstellen, was für ein seltsames Bild die Kammer geboten haben muß! 3ch glaube aber nicht, daß uns damals solche Gedanken kamen. Nur eins wußten wir: Dort vor uns war die versiegelte Tür, und wenn wir sie jetzt öffneten, so würden wir3ahrtausende übe r b r u ck en. Wir würden uns in Gegenwart eines Königs befinden, der vor 3000 3ahren herrschte. Meine eigenen Gefühle waren seltsam gemischt, und meine Hand zitterte, als ich den ersten Schlag führte. Zuerst suchte ich den hölzernen Querbalken über der Tür, brach dann den Mörtel sehr vorsichtig ab und nahm die kleinen, die oberste Schicht bildenden Steine heraus. Die Versuchung, jeden - c-t-----,, toor Bornotizen. — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das Ensemble des Stadttheaters gastiert heute auf Einladung der Kurdirektion Bad-Nauheim im Kurtheater Bad-Nauheim mit einer Aufführung des Lustspiels „ Freie Bahn dem Tüchtigen" von August Hinrichs. — Für morgen steht als fünfte Vorstellung im Freitagabonnement eine Wiederholung der erfolgreichen Operette „Die Toni aus Wien" von Ernst! Steffan (Spielleitung: der 3ntendant; musikalische Leitung: Kapellmeister Moe hl; tänzerische Leitung: Balettmeister Bäulke) auf dem Spielplan. — Die zweite Schülervorstellung dieser Spielzeit bringt am Samstag, 5. November, 15 45 ilfjr zu Schülerpreisen eine Wiederholung des Zeitstückes „Der 18. Oktober" von Walter Erich Schäfer. - Zum letzten Male gelangt am Sonntag 6 November, das hier in Gießen mit großem Erfolg aufgeführte und aufgenommene Lustspiel: Freie Dahn dem Tüchtigen" von August Hinrichs als Fremdenvorstellung außer Abonnement zu ermäßigten Preisen zur Aufführung. 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Die Nachricht von dem entsetzlichen Unglück verbreitete sich erst verhältnismäßig spät, so daß man bei den amtlichen Stellen erst um 15 11 hr die ersten Nachrichten von dem Unglück erhielt. Sofort nach dem Bekanntwerden begab sich Staatsanwalt Cahn, Aschaffenburg, zur lln- glücksstelle, ebenso trafen eine große Anzahl Landespolizeibeamte und Sanitäter aus Aschaffenburg ein. Bei der Bergung der Leichen waren Waldarbeiter behilflich. Das Flugzeug enthielt Postsachen, vor allem plombierte Die Ursache des Unglücks. ** Personalie d e r Dresdner Bank. Wie man uns mitteilt, wird Direktor Simon- Wolf s k e h l demnächst aus der Direktion der t)ic- figen Zweigniederlassung ausfcheiden, um in die Direktion der Filiale in Remscheid einzutreten. ** Don der Kraft post Gieße n—21 n n c» rod—Steinbach—Albach. Das Postamt Gießen teilt uns mit: Infolge Verschieb ung der Arbeitszeiten verkehren an Samstagen die bisher 13.10 und l/.-ro Uhr von Gießen über Annerod und Steinbach nach Albach abgegangenen Kraftposten erst um 13.5d und 17.55 Uhr. Die Kraftposten ab Albach 18.05, an Gießen 18.40 und ab Gießen 18.45, an «tem- bad) 19.14 fallen an Samstagen wegen der sehr schwachen Benutzung aus. Die werktäglich außer Samstag um 17.25 ab Gießen Bahnhof verkehrende Kraftpost fährt am Bahnhof bereits um 17.20 ab. Für Albach unt> Steinbad) ist die bisl>crifle Ab- fahrtszeit des Dormittagswagens von 6.50 und 7.00 auf 6.45 und 6.55 festgesetzt worden. Mm ichogerichl w »n ta 6W Sfc ?er. jJW um die Aul, Haft besonders schwer ( *tn>ar£Unb 119t oufericgi wurde ft?*' ?'eJUr $erurtei’ Es stellte sich Mer Zeuge Bullerjnhn Me. Es war dies Eene- tutd der Karlsruher In- !hen ms Ausland verzogen Angeklagten j!.e eiW{" auch nicht vor ^ten Prozch nicht geklän 0^ mli Wen nur vorn Irlich Belastendes gegen mnte. Man hat ihn jetzt zur >>» aufgejordert. Iler Self. e im Zugsplhe-Sebiel. )W hat seit einigen Tain ee fall eingesetzt. Am den am Zugspitzhaus bei 70 Zentimeter Neuschnee egt bis zu 15 Zentimeter ins Jimnenstadt, 2e:chtes« ) Oberstdorf liegen Schnee- Athen gelandet. ieger Wolfgang von ® r o • Rabiolelcgramm seineLan- Schweres Flugzeugunglück im Spessart Fünf Tote? - Zlügelbruch die Ursache des Absturzes. zesziel Dom anfliegen. Zur Beltfluges liegt dann noch Inderms die lieberque- vor ihm, die mit Rücksicht ie Jahreszeit bei schlechter sich ist. Die Flieger werden iders sorgfältig Mttemel- “ in Zurich- )o X" ift auf (einem *' hmch über yüeWWn vor säst Mi W"- nJ’ 930, seine Bauwerft am oo- las WM « £.« n Aluqe postierte und IrcuM M bem * nn es seinen Flog tat unb 1*1« 3* °u> ID 571. Frankfurt a. 211., 2. Rav. Aus dem $luge oon Nürnberg-Fürth nach Frankfurt a. ZU. verunglückte heute gegen 12.50 Uhr das Flugzeug D 724, Typ Bunkers F 13, bei Echterpfahl, in der Nähe von Rohrbrunn im Spessart. Fünf Insassen kamen dabei ums Leben. Die Namen der verunglückten sind: Oberregierungsrat Weidner und Regierungsrat Eschen b a ch vom Landesfinanzamt München, der kaufmännische Angestellte Richter von der Münchner Flugleitung und die Besatzung Flugzeugsührer Anton Schul; und Funkermaschinist Karl Frank. An öer Stätte des Flugzeugunglücks. WSN. Rohrbrünn, 2. Nov. Der Spessart, eines der schönsten Gebirge Deutschlands, ist heute der Schauplatz eines der schwersten Flugzeugun- glücke geworden, die die deutsche Luftschiffahrt isher betroffen hat. Llmdiese3ahreszeit bildet der Spessart von jeher einen Gesahrenpunkt für Flugzeuge, da bei regnerischem Wetter dichte Nebelschwaden über dem Gebirge liegen, die die Orientierung sehr erschweren. Schon vor zwei 3ahren wurden diese Nebelschwaden etwa zwei Kilometer von der heutigen Llnglücksstelle entfernt einem englischen Privatflugzeug zum Verhängnis. Damals stürzte das Flugzeug in der Nahe von Hessenthal ab, wobei die Maschine völlig zertrümmert wurde, die beiden 3nsassen aber ohne jeden körperlichen Schaden davonkamen. Diesmal siel ein deutsches Verkehrsflugzeug, D 724, diesem Feind der Luftschiffahrt zum Opfer. Die Tlnglücksstätte befindet sich mitten tm Hochspessart, etwa einen Kilometer von Echterpfahl entfernt. Sie ist mitten im dichten Tannenwald gelegen, der außerordentlich s ch w e r z u g ä n g l i ch ist. So dauerte es ziemlich lange, bis man zu der Unglücksstelle kam. Hier bietet sich ein schreckliches Bild. Die Maschine bildet einen großen Trümmerhaufen, unter dem die Leichen des Flugzeugführers Anton Schulz und des Bordfunkers Frank liegen. Wie das Unglück geschah. Das Flugzeugunglück ereignete sich um 13.29 Uhr. Das Flugzeug, das um 11.55 Uhr in Fürth Zum Konzert des „Sängerkran;". Man schreibt uns: Für die Besucher der am nächsten Sonntag stattfindenden Aufführung der „Schöpfung" von 3os. Haydn dürfte es von 3nter- esse sein, einiges über dieses einzigartige, wundervolle Werk zu hören. Haydn komponierte die „Schöpfung im 6o. Lebensjahre mit einem Feuer, welches sonst nur die Brust eines 3ünglings zu beleben pflegt. Trotzdem dauerte es drei 3ahre, bis das volkstümlichste aller Oratorien vollbracht war. Wie Schöpfung arbeitete. Täglich fiel ich auf meine T slücbtia in der Ausführung geschmückt. Knie nieder und bat Gott daß er mir Kraft uVerft ft>äter zur glücklichen Ausführung dieses Werkes t>er < -allen sein, für den Augenblick war unser leihen möchte! So kam es auch, daß in| c;n,jacr Gedanke nur der Schrein und seine Un- Andacht"her°fcht.^ 9 QU^_1_,^ 1 Versehrtheit. Waren die Diebe in ihn einge- Das aus drei Teilen bestehende Werk beginnt | mit einer das Chaos vorstellenden Orchestereinleitung, die an kühner Stimmführung und Dissonanzbehandlung geradezu modebn anmutet. Hieran schließt sich der erste Teil, in dem der Engel Raphael die Erzählung der Schöpfungsgeschichte beginnt. Der Chor führt diese Erzählung weiter bis zu der berühmten Stelle: „Und es ward Licht!" Nun lösen sich die drei Engel: Uriel, Gabriel und Raphael mit dem Chor in der Erzählung der weiteren Schöpfungstage ab. Mit dem befannten prachtvollen Chor: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" schließt der erste j^eil. Der zweite Teil umfaßt den fünften und sechsten Tag. Reizende Koloraturgesänge der Solisten, sowie die vom Orchester veranschaulichten Naturminiaturbilder schildern die Erschassung der Bewohner der Luft, des Wassers und des Erdbodens. Den Eintritt des Menschen in die Schöpfung feiert Uriel mit der Arie: „Mit Würd und Hoheit angetan“. Der Schluß des zweiten Teils, mit dem gleichzeitig das Ende des Schöpfungswerks erreicht ist, wird von den himmlischen Heerscharen mit der großen Chorszene: „Vollendet ist das große Werk, alles lobe seinen Namen!" jubelnd besungen. Der dritte Teil zeigt uns Adam und Eva im Paradies. Die von drei Flöten getragene 3n° ftrumentaleinleihmg gibt die Stimmung einer gesegneten Landschaft beim Erwachen eines fajonen Tages entsprechend wieder. Duette von Adam und Eva und der große Schlußchor: „Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit" geben dem ganzen Werk einen würdigen Abschluß. Die „Schöpfung" wurde 1799 zum ersten Male in Wien öffentlich aufgeführt und trug Haydn bis zu seinem am 31. Mai 1809 erfolgten Tode unzählige Ehren und Auszeichnungen ein; fte bildete das musikalische Ereignis des 19. Jahrhunderts in der ganzen Welt und bat noch heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebuht. Alles in allem ist es ein Werk von wunderbarer Schönheit, das für jedermann leicht verständlich ist und von Anfang bis Ende einen Melodienreichtum aufzuweisen hat, wie kaum ein zweites. ff" •*»"*; «rtteÄ^Morcn, e*tat öonbp?n iS r 3e[htnJet»ntt 9'cruL "nt 9 ,n ®atmftabt Aus der Provmzialhauptstadt..! Gießen, den 3. November 1932. Totengedenkfeier der NSDAP. Die N a t i o n a l s o z i a l i st i s ch e Deutsche Arbeiterpartei veranstaltete gestern nachmittag am Gefallenendenkmal der 116er auf dem Land- araf-PhitiPPsplatz eine Gefallenengedenkfeier. Der Himmel war in ein einziges Grau gehüllt, es regnete, leicht aber stetig. Viele Einwohner unserer Stadt Hutten sich trotz schlechtem Wetter schon lange vor Beginn auf dem Platz der Feier eingefunden. Pünktlich kamen die SA.-Mannschaften, die insbesondere Träger dieser Ehrung waren, im gleichen Schritt und Tritt auf dem Landgraf- Philippsplatz an. Etwa 30 Fahnen der Bewegung wurden im Zuge mitgesührt, zwe, Musikkapellen spielten schneidige Märsche und nahmen dann »nts und rechts neben dem Denkmal Aufstellung, wahrend sich die SA.-Leute, eng ausgeschlotzen, gruppierten. Das Denkmal war mit Tannengirlan- den und Blumen prächtig geschmückt. Ein großer Kranz mit roter Schleife, mit dem Hakenkreuz im weißen Feld, wurde im Lause der Feier am Bent- mal niedergelegt. Reichstags- und Landtagsabgeordneter Gauleiter Lenz hielt eine kurze Gedächtnisansprache Novembertage seien, so führte er aus, Trauertage für Deutschland Man trauere um die Toten des Weltkrieges, um das gestorbene Deutschland, um die Toten der Nation und die Nationalsozialistiiche Partei tue es um die Toten ihres Freiheitskampfes. 14 Jahre seien seit dem Kriegsende vergangen, der Geist der Toten sei aber noch lebendig um uns, und aus diesem Geist müsse das neue Deutschlano geschmiedet werden. „Deutschland muß leben, auch wenn wir sterben müssen!" das sei das Bekenntnis zu den Toten, die nicht umsonst den Tod für das Vaterland gestorben fein sollen, die nicht umsonst ihr Leben geopfert haben wollen Aber den Toten müsse eine Gloriole gewoben fein, wie sie Walter Flex in einem seiner Gedichte zeichnete. Biele seien unter de. Teilnehmern der Feier, die mit im Felde standen, manchem Kameraden das Auge zudrückten. Deshalb feien die Gefallenen nicht vergessen und sie würden nie vergessen sein. Ihr Opfer und das Opfer der Nationalsozialisten werde erst dann seinen tieferen Sinn haben, wenn das Vaterland in neuem Glanze erstehe und einer besseren Zukunft entgegengehe. Nach der Rede spielte die Musik das Lied vom guten Kameraden dessen erster Vers mitgesungen wurde. Sodann erklang das horst - Wessel - Lied, in das die SA.-Mannschaften und viele andere Teilnehmer der Kundgebung einstimmten. Wie der Aufmarsch so vollzog sich auch der Abmarsch der schätzungsweise 2000 SA.-Leute, die aus allen Teilen 'Oberhessens und zum Teil auch aus benachbarten preußischen Gebieten nach Gießen gekommen waren, in aller Ruhe und Ordnung. Das Wunder des ägyptischen Kvnigsgrabes Wie wir Tut-ench-AmunS Ärabkammer öffneten. Von Howard Carter. bis auf das letzte Plätzchen besetzt, darunter zu gut dreiviertel von uniformierten SA.-Leuken. Exzellenz Hergt als erster Redner gab zu^ nächst seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß in den Parlamenten häufig durch Zusammengehen der Nationalsozialisten und der Kommunisten eine Mehrheit gebildet wurde. Bei diesen Worten gab es schon allerlei Zwischenrufe. Als Hergt dann davon sprach, daß „nicht ganz disziplinierte Elemente, wenn sie ihre Hoffnungen bei der NSDAP, enttäuscht sähen, den Abmarsch nach der anderen Seite antreten würden", rief der bekannte nationalsozialistische Redner stud. theoL Wendnagel- Hungen aus: „Wir haben doch _----- ... . . keine Arterienverkalkung." Aus diesen Zuruf hin Augenblick innezuhalten und hineinzuschauen, forderte der Versammlungsleiter, Rektor Kling, unbezwinglich! Nachdem.ich, nach ungefähr zehn den Rufer auf, den Saal zu verlassen. Wend- Minuten, ein Loch gemacht hatte, das groß gering nagel widersprach der sachlichen Berechtigung war, führte ich eine kleine elektrische huu- für diesen Saalverweis, jedoch beharrte der Dor- hurch. Staunenerregendes enthüllte ihr Licht, sitzende auf der Durchführung seiner Anordnung, Kaum ein Meter von der Tür entfernt stand dort da Wendnagel den Redner bisher schon oft etwas, was sich so weit, wie man nur sehen konnte, durch Zurufe unterbrochen habe. Wegen dieses erstreckte und den Eingang in die Kammer per- Saalverweises gab es eine lebhafte Erörterung, sperrte. Allem Anschein nach war es eine die Polizei erschien mit starkem Aufgebot im Mauer ausmassivemGold! Saale und nach Rücksprache des Führers der Aach der Entfernung einiger weniger Steine war Polizei mit We n d n a gel verließ dieser frei- &ag Geheimnis der goldenen Mauer gelöst. Wir willig den vaal, wobei die gesamte SA. eben- ^ren am Eingang der Sargkammer des falls mit abrückte. Wendnagel wurde von Königs! Was uns den Weg versperrte, war seinen SA.-Kameraden auf den Schultern hinaus- eines riesigen Schreines, erbaut, um getragen, immer wieder ertönten laute Hitler- q u p^en und zu schützen. 3eht konnten Rufe der SA-Leute, ebenso das Horst-Wessel- aul Zuschauer in der Dorkammer diesen Lied. Dieser Teil der Versammlung war von Schrein im Schein der Lampe sehen. Wie ein Stein großer Spannung erfüllt, jedoch kam es dank der nQ(i) £>em ant>ercn entfernt und die goldene Außen- allseits herrschenden Besonnenheit und guten Litß Schreins allmählich sichtbar wurde, konn- Disziplin erfreulicherweise zu keinen weiteren tßn toxt to,e durch eine elektrische Leitung das Komplikationen. ___ „ Prickeln der Erregung spüren, in das die Zu- Rach dem Auszug der SA. sprach Exzellenz ^^uer hinter der Schranke gerieten. Wir, die Hergt weiter. Anschließend hielt Rechtsanwalt arbeiteten, waren wahrscheinlich weniger er» Zimmer seine Rede. Während der beiden An- regt denn unsere ganze Kraft wurde durch unsere sprachen gab es aber noch eine sehr große An- Ausgabe in Anspruch genommen - die Mauer zahl temperamentvoller Zwischenrufe von An- ^iftall einzureißen. Jüngern der ?SDAP. m Zivil Vo daß J*r Aber endlich war auch diese Arbeit erledigt, die Dorfchende wiederholt bewogen [ab, ine Anwen- Steine wurden entfernt, und der Weg in bung -nes Hausrechtes, anzudrohem E reu- Kammer lag offen vor uns. Es war sicher weife konnten aber auch beldlAm Teil der , Ztveifel die Sargkammer, in der wir aMammlung toeüere bedauerliche Vorkommnisse Dor uns türmte sich einer der großen oerputet toeroen. , r» h _ vergoldeten Schreine auf, unter die die Könige lieber die Darlegungen der beiden Redner wer 9 So ungeheuer war dieses Bauden wir morgen noch auszugsweise berichten. 9^9 fpätßr ^nden 5,0:3,30 und 2,73 Gedächtnisfeier für Josef Haydn. hoch), daß es fast die ganze Kammer ausfullte; nur ein Zwischenraum von ungefähr 65 Zentimeter trennte es an allen vier Seiten von den Wauden, während sein Dach fast bis zur Decke reichte. Don oben bis unten war es mit Gold überzogen, und in seine Seiten waren Füllungen aus leuchtend blauer Fayence eingelassen, auf denen wieder und wieder die Zauberzeichen dargestellt waren, die ihm ©tarfe und Sicherheit verleihen sollten. Auf dem Boden rund um den Schrein standen Totengaben und an der Nordseite fanden sich die sieben magischen RuL, die der König brauchte, um sauber die Gewässer der Unterwelt fahren zu lassen. 5üe , schön- M dcr ®rQUtl’ LhnnAL auflöst, waj «tin Wj L MI JU gl«"' •n »»'S D*'““iu« •rs, und »eien 1 er, den £ ®UIÖe Intrigen Jr'ld 3n W& utter jo 9"' ^espaarP'6 neben W bos W _ Wenn auch cn he- -HM ei« T«tat W' j -LE'SZ t !» o»«"i8’5' «"L j'i Mtche" "obwohl s>>st . «W «Man wäre« »MK; sie 'F ‘ Albach' lutkle'del / ' ** 9* L Ä I <« I rM\ wäre. 3n verschiedenen Teilen der Kammer zerstreut befand sich eine Anzahl Schiffsmodelle. vollständig mit Segeln und Tauwerk versehen, und an der Aordseite noch ein Wagen. To- war nach einem schnellen äleberblick der Anhalt der Schatzkammer. Wieviel Zeit wir zu diesem ersten Heberbiid über die Wunder des Grabes brauchten, vermag ich nicht zu sagen, aber sie muh denen endlos erschienen sein, die in der Vorkammer harrten. Vicht mehr als drei auf einmal konnten mit Sicherheit eingelassen werden, und nachdem Lord Carnarvon und Lac au herausgekommen waren, gingen die andern paarweise hinein: zuerst Lady Evelyn Herbert, als einzige anwesende Dame, mit Sir William G a r - st i n , und dann nacheinander die übrigen. Es war interessant, von der Vorkammer aus zu beobachten, wie sie einer nach dem andern in der Tür auftauchten. Allen glänzten die Augen, und alle nachein» ander erhoben ihre Hände, wie in unbewußter älnfähigkeit, mit Worten die Wunder zu beschreiben, die sie sahen. 3a, sie waren nicht zu beschreiben, und hätten uns auch Worte zur Verfügung gestanden, so war doch die Bewegung zu tief, die sie in uns erweckten, um sie anderen mitteilen zu können. Es war ein Erlebnis, das keiner von uns Anwesenden sicherlich jemals vergessen kann, denn in unserer Phantasie waren wir bei den Bestattungsfeierlichkeiten eines längst verstorbenen und fast vergessenen Königs zugegen gewesen. Ein Viertel nach 14 älhr waren wir in das Grab hinuntergestiegen, und als wir drei Stunden später erhitzt, staubig und ermüdet wieder heraus in das Tageslicht traten, erschien uns das „Tal" selbst verändert und in einem besonderen Licht, älns war die Freiheit wiedergegeben. Hubertuöiag Oer Tag der weidgerechten Jäger Alljährlich, wenn das Herbstlaub fällt, feiern di« deutschen Jäger den Tag ihres Schutzpatrons St. Hubertus als den höchsten Festtag des Jagd» jahres. Erst in verhältnismäßig später Zeit hat der Hubertuskult bei ihnen Einzug gehalten, und manche sind dem abtrünnigen Jäger Hubertus darüber heute noch gram, daß er nach der Legende zu einem Iagdgegner wurde, nachdem er zuvor ein leidenschaftlicher Vimrod gewesen war. Wir wissen auch, daß das Symbol der Hubertusjünger, der Hirsch mit dem ragenden Kreuz zwischen den Stangen seines Geweihes, eigentlich dem heiligen Eustachius zuerkannt werden muß, den auch Dürer auf seinem Bild, das fälschlich oft als „St. Hubertus" bezeichnet wird, dargestellt hat. Dessen ungeachtet kommt dem Hubertustag für den Jäger eine besondere Bedeutung zu. Festtage sollen nicht nur Tage der Freude, sondern auch Tage der Selbstbesinnung und des Rückblickes sein. Der Weidmann feiert das Hubertus- fest unter dem Zeichen des Hubcrtuskreuzes, das ihm zürn Mahn- und Wahrzeichen geworden ist, zum Symbol der weidgerechten Jagd. Ein hohes Ideal verknüpft sich für den deutschen Jäger mit dem Begriff des Weidgerechten. Iagen ist em rauhes Handwerk und wird es notgedrungen immer bleiben müssen. Deswegen betrachtet es ab.r der wirklich weidmännisch empfindende Jäger als sein oberstes Ziel, seinem Wild Rot und Qual zu ersparen, wo und wie es nur möglich ist. Diese Einstellung des heutigen Weidmannes unterscheidet sich vollkommen von Iagdmethoden früherer Jahrhunderte. Der deutsche Iä^er ist stolz darauf, daß diese veränderte innere Einstellung zu einer Veredlung des Weidwerks geführt hat, die allerdings noch entwicklungsfähig ist. Der Weidmann, dem das Weidwerk Herzenssache ist und nicht ein Feld für die Betätigung seiner hemmungslosen Schießkunst, sieht sein höchstes Ziel darin, als wahrhaft weidgerechter Jäger vor sich selber dazustehen. Es ist so leicht, „Jäger" zu werden. Der Staat verlangt ja von einem Motorfahrer viel mehr persönliche Kenntnisse und Fähigkeiten, als von einem Menschen, der die Erlaubnis zum Führen einer Jagdwaffe anstrebt, Unbescholtenheit und der Besitz der Iagdpaßgebühr reichen in deut- am 3. November. schen Ländern meist aus, um einen Menschen mit Büchse oder Flinte auf alles loszulassen, was da kreucht und fleucht. Kann man es vielen von ihnen dann eigentlich Übelnehmen, wenn der Weidmann sie nur als „Jagdscheininhaber", nicht aber als „Jäger", und der Witzblattredakteur als dankbare Objekte seines Spottes betrachtet, wenn sie der Oeffentlichkeit Zerrbilder des wahren Jägers vorführen, wenn sie in mangelnder Erkenntnis ihrer eigenen Unzulänglichkeit ein Wesen und eine Selbstüberschätzung an den Tag legen und mit tönenden Worten verkünden, daß der alte Jäger sich bekreuzigt vor solcher Kumpanei? Darf man sich dann noch wundern, wenn Unverstand zu einer Verödung unserer schon eintönig genug gewordenen Statur führt, wenn durch sinnlose Jagdmethoden Gemeinden und Staat fortgesetzt geschädigt werden und wenn keiner sich bewußt ist, daß er als Verwalter eines nicht unbeträchtlichen Bestandteiles unseres Volksvermögens auch Verpflichtungen der Allgemeinheit gegenüber hat? Der Weidmann ist sich seiner eigenen Unzulänglichkeit stets bewußt, er weiß, daß die Jagd alle Tage neu ist und ihn immer vor neue Aufgaben stellt, die er nur meistern kann, wenn er über die nötigen moralischen und sachlichen Fähigkeiten verfügt. Ihm ist sein Revier sein Heiligtum, über das man nicht redet und prahlt in großen Worten, und das man hegt und Pflegt, als etwas Großes und Schönes. In diesem Geiste pflegen sich am Hubertustag deutsche Weidmänner zu versammeln, alte und junge, aus allen Ständen, aber geeint in dem einen Gedanken, auch fernerhin zu wirken für deutsches Weidwerk, das in seiner inneren Einstellung einzig dasteht auf der Welt, jener Geist, wie ihn Hermann Löns vor allem in seinem Buch „Mit Kraut und Lot" gepredigt hat, in dem jeder Jäger sich selbst suchen sollte, um seine Fehler wie in einem Spiegel zu schauen, und in dem Geiste Wildungens, der die herrlichen Leitworte geschenkt hat: „Das ist das Jägers Ehrenschild, Daß er beschützt und hegt sein Wild, Weidmännisch jagt wie sich's gehört, Den Schöpfer im Geschöpfe ehrt." Handball der Sp.-Bg. 1900. 1200 I — OSL. Gießen I 3:2 (1:0). Das Treffen fand bei schlechten Wetter- und Do^ei.vrrhiiltnissen statt, was sich natürlich auch auf die Leistungen der beiden Mannschaften aus- 'wirlte. Bei den 190Cern tarn noch hinzu, daß beide 3nnenftürmer erseht werden mußten. In der Fünferreihe wollte es daher nie recht klappen. Die Hintermannschaft arbeitete bis auf zwei grobe Schnitzer des Torhüters, aus denen heraus auch die beiden Gegentore des OSC. rührten, sehr zufriedenstellend. Bei der unterlegenen Partei dagegen war der Sturm der bessere Mannschaftsteil. Läuferreihe und Verteidigung wirkten zwar mit immensem Eifer, der aber in seiner Art nicht gerade schön wirkte. Man verstand es kaum einmal, einen Angriff der 1930er anders als durch eine Regelwidrigkeit zu unterbinden. Bei weniger geschieltem Arbeiten des OSC.^Torwartes wäre das Schicksal der Mannschaft schon durch die sich aus den Struswürsen ergebenden gegnerischen Chancen besiegelt gewesen. Schiedsrichter Weber (Polizei Butzbach) hatte keinen leichten Stand, da ziemlich aufgeregt gekämpft wurde. Er blieb jedoch stets Herr der Lage. 1900 II — vfe. wehlac I 3:10. Das Spiel fand in Wetzlar statt. 1900’8 zweite Garnitur zeigte wieder fast gleichwertiges Feldspiel, im Sturm fehlte aber eine zielbewußte Führung. Am Wurfkreis konnte daher nicht viel Zählbares erreicht werden. Das Spiel, das zu Halb- z5.it die Wetzlarer 4:2 im Vorteil sah, wurde äußerst fair ausgetragen. Tisch-Tennis der Sp.-Vg. 1900. 1900 schlägt Frankfurt-West 7.5 Wider Erwarten konnten 1930’s Tischtennisspieler siegreich aus Frankfurt zurücklehren. Das knappe Ergebnis von 7:5 Punkten beweist, wie scharf der Kampf geführt wurde. Es zeigte sich einmal mehr, welch starken Rückhalt eine Mannschaft mit ausgeglichenem Können, wie sie die Spielvereinigung 1900 selbst unter Verwendung von Ersatzspielern am Sonntag stellte, bietet. Man darf gespannt fein, welchen Verlaus nach einem so guten Start die weiteren Turniere nehmen. Rächst ehend die Ergebnisse. Einzelspiele (Gießen jeweils zuerst genannt): 1. Dietrich — Schäfer 21/16 : 11/21 : 17 21 : 15/21: 2. Gebhardt — Raith 19/21 : 19/21 : 21/12 : 19/21; 3. Beil — Widmann 14/21 : 21/18 : 21/19 : 23/21; 4. Hof — Cndner 21/13 : 21/16 : 21:12; 5. Petsch — Kapphahn 17/21 : 17/21 : 18/21 6. Günther — Kurz 19/21 : 21/13 : 21/15 : 21/18; 7. Berger — Schott 18/21 : 21/15 : 21/14 : 21/19; 8. Fr. Hauser — Koch 22/20 : 19/21 : 16/gl : 19/21. Punktwertung 4:4. Doppelspiele: 1. Dietrich-Gebhardt — Schäfer-Kurz 19/21 : 21/18 : 20/22 : 20/22 ; 2. Berger-Günther — Widmann-Endner 21/14 : 14/21 : 21/18 : 16/21 : 21/18; 3. Fr. Hauser-Beil — Raith-Kapphahn 18/21 : 21/15 : 21/19 : 21/17; 4. Hof-Petsch — Schott-Koch 21/15 : 21/15 : 21/10. Punktwertung 3:1; Gesamtwertung 7:5 für 1900 Gießen. Arbeiter Turn- und Sportbund. Erbstadt-Kalchen — Gießen 7:2. Gießen brachte aus Erbstadt eine unerwartete Enttäuschung mit nach Hause. Gießen Unterbot sich diesmal in seinen Leistungen selbst. Vorerst sah man verteiltes Spiel, bis Erbstadt nach zwanzig Minuten in Führung ging und bis Halbzeit auf 3:0 erhöhte. Nach der Pause war Gießen mehr im Vorteil, man ließ aber die sichersten Sachen aus. Erbstadt kam zum vierten Tore, dem Gießen aus einem Strafstoß das erste Tor entgegensetzte. Dann erhöhte Erbstadt auf 6:1. Ein Elfmeter brachte Gie- ßen den zweiten Treffer. Der Gastgeber erhöhte zum Schluß auf 7:2. Wicseck — Altenstadt 4:3. In Wieseck standen sich auf einem tadellosen Spielfeld beide Mannschaften gegenüber. Wieseck legte ein Spiel vor, wie man es lange nicht sah. Altenstadt mußte zahlreich verteidigen. Die wenigen Durchbrüche der Gäste wurden alle gut abgewehrt. Aber erst in der 40. Minute kam Wieseck zum Führungstreffer, um bis Halbzeit auf 2:0 zu erhöhen. Nach der Pause erhöhte Wieseck in kurzer Zeit aus 4:0. Dann macht der linke Verteidiger einige Schnitzer, die der flinke Jnnensturm der Gäste geschickt ausnützte und in kurzer Zeit drei Tore auf- hvlen konnte. — Vorher Wieseck III — Annerod I (Serienspiel). Handball. Wieseck — Buhbach 2:1. Die Butzbacher rissen zunächst die Führung an sich, während auf der Gegenseite der gute Hüter jeden Erfolg verhinderte. Nach der Pause gelang Wieseck Ausgleich und Führungstreffer. Dann wurde das Spiel sehr hart. Inzwischen war die Nacht hereingebrochen und der Schiedsrichter amtierte nur noch auf Zuruf. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Henne und Winkler fahren Weltrekord. Die Weltrekordoersuche, die die deutschen Motorradfahrer Henne und Winkler auf der berühmten Tatstrecke bei Budapest am Dienstag anstellten, waren von vollem Er olg begleitet. Ernst Henne (München) fuhr auf einer 750er BMW= Maschine über einen Kilometer bei fliegendem Start eine Stundendurchschnittsgeschwindigkeit von 239,680 km heraus, wobei er den alten Rekord des Engländers Wriaht bedeutend übertraf. Winkler (Chemnitz) verbesserte gleich vier Rekorde, und zwar mit fliegendem und stehendem Start für eine Meile und einen Kilometer. Sawall in Paris Sieger. Vor 10 000 Zuschauern wurden am Dienstag auf der Pariser Winterbahn Steherrennen ausgetragen, die in sechs Verfolgungsrennen unud einen 30-km- Lauf eingeteilt waren. Gesamtsieger wurde der Berliner Walter S a w a l l, der Marechal, Lacquehay und Grassin hinter sich ließ. Der Weltmeister der Berussslieger, Scherens, gewann einen internationalen Fliegerkampf und endete im Rundenzeitfahren mit dem Pariser Michard im toten Nennen auf dem ersten Platz. Segelk-ugrekorde in Rußland. In Rußland nimmt man sich mit besonderer Liebe des Segelfliegens an. Daß dabei auch große Leistungen herauskommen, beweist eine Meldung, wonach in Kotebel der Segelflieger Golowin mit einem Passagier 10 Stunden und 56 Minuten in der Luft blieb und damit den von dem deutschen Segelflieger Schulz gehaltenen Rekord von 9 Stunden 21 Minuten übertraf. Auch im Höhenflug wurde ein neuer Rekord ausgestellt.. Der Russe G a b r i s ch erreichte eine Höhe von 2200 Meter und brach damit den Weltrekord Kronfelds, der auf 2025 m stand. Buntes Allerlei. Schicksal eines australischen Farmers. Als Beispiel eines Heroischen Ringens gegen ein widriges Schicksal wird aus Adelaide in Sud- Australien der Fall eines Farmers berichtet, der durchaus nicht allein steht. Lance Powell, ein studierter Mann, der vor einiger Zeit einen großen Landbesitz und prächtige Viehherden besaß, schlägt sich jetzt mühselig als Diehtreiber durch. Rach dem Kriege hatte er am Rande des noch unerforschten Gebietes am Rordende des Eyre- Sees in Mittel-Australien sich ein Autoren geschaffen, das er mit einer stattlichen Vich-Herde bevölkerte. Aus dem Sande heraus schuf er sich ein kleines Paradies; drei Jahre ging alles gut, Regen fiel reichlich, und die Herde wuchs immer mehr an. So lebte er glücklich ustd stolz mit seiner jungen Frau und hoffte, seinem Heranwachsenden Sohn einen wertvollen Besitz vererben zu können. Dann aber bra cheine furchtbare Trocken- hei therein. Alles, was er mit unsäglichen Mühen aufgebaut hatte, sah er lanhsam dahinschwinden. Während er vergeblich um Regen betete, brausten Sandstürme daher, von glühend heißen Winden getrieben. Bisweilen war die Lust so dicht vom Flugsand erfüllt, daß selbst zur VMtagszeit ein Mann nicht die Ohren des Pferdes sehen konnte, auf dem er ritt. Alle die Weiden, die er angelegt hatte, verdorrten und verschwanden unter dem heißen Sand. Immer wieder hoffte er: es muß besser werden. Es muß ja einmal regnen. Aber es regnete nicht. Als schließlich nur noch Gerippe aus Haut und Knochen von dem übrig blieben, was einst eine fette Viehherde war, da gab Powell sich verloren. Er verlieh mit seiner Familie sein Haus ,wi ees stand, mit der ganzen Einrichtung an Ort und Stelle und den Tüchern noch auf den Tischen. Alles, was sie in mehr als lOjähriger Arbeit errungen und woran sie ihr Herz gehängt hatten, blieb in dem dem Unter» gan ggeweihten Heim zurück. Rach zwei Monaten hatten die erbarmungslosen Stürme den Sand bis zu den Fenstern aufgetürmt. Dann endlich war der Dann gebrochen: Regen fiel. Das Land fing wieder an zu grünen, aber Powell wird nie mehr in fein einstiges Paradies zurückkehren... Literaturpreis für Kinder. Die Bestrebungen, dichterische Begabung schon in früher Kindheit festzustellen, haben in Frankreich zur Schaffung eines Dichterpreises für Kinder geführt, der von einem Schiedsgericht dem Verfasser des besten literarischen Erzeugnisses, der nicht über 13 Jahre sein darf, zugesprochen wird. Dieser Preis ist nun zum erstenmal verliehen worden, und zwar der 11jährige Radine Roubakine für ihr« Geschichte „Der Kuckuck, di« Rachtigall und der Esel". Die Preisrichter mußten sich durch etwa 250 Manuskripte durcharbeiten, von denen 200 von Mädchen eingesandt waren. Der Preis beträgt nur 100 Mark, aber die Gewinner sollen besondere Vergünstigungen für ihre weitere Ausbildung erhalten. Wirtschaft. * Betriebserweiterung und Neueinstellung. Die Firma Gebrüder Strauß, Cannstatt,' Spezialfabriken feinster Schweizer-Stumpen, Herstellerin der „Geska-Stumpen", konnte, heroorgerufen durch die gesteigerte Nachfrage, ihren bereits vorhandenen Betrieben einen weiteren Betrieb angliedern. Dadurch finden neben der bereits vorhandenen beträchtlichen Belegschaft im Laufe der nächsten Wochen weitere zirka 100 Arbeiter Beschäftigung. Eine Verkürzung der Arbeitszeit findet dabei nicht statt. Frankfurter Abendbörse geschastslos. Frankfurt a. M., 2. Nov. Die Abendbörse war bei sehr geringen Umsätzen im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen gut gehalten. Infolge der unklaren innerpolitischen Lage herrschte Zurückhaltung, wohl auch wegen der uneinheitlichen Kursmeldungen von den Auslandbörsen. JG.-Farben gaben 0,25 v. H. nach. Deutsche Anleihen waren im allgemeinen gut gehalten, nur Neubesitzanleihe zog um Bruchteile eines Prozentes an. Von fremden Werten büßten Lissaboner Stadtanleihe gegen den gestrigen Mittagskurs 1,5 v.H. ein. Neubesitzanleihe 6,40, Altbesitzanleihe 5,13, Schutzgebiete 5,90, Lissaboner Stadt 24,50, Berliner Handelsgesellschaft 89, Reichsbank 125,90, Gelsenkirchen 37,25, Aschersleben 97 Westeregeln 100,50, Mannesmann 50,13, Phörnx 26,25, Rheinstahl 64,75, Aku 54,75, AEG. 32,65, Bemberg 54,50, Daimler 18,50, Scheideanstalt 140, Deutsche Linoleum 44, Lichk & Kraft 85,25, JG.- Farben 94,50 bis 94,90, Gesfürel Einheit 67, Holz- mann 54, Lahmeyer Einheit 107, Metallgesellschaft 33,50, Rütgerswerke 39,25, Tietz 44, Norddeutsche , Lloyd 16,75, Hapag 16, Junghans 14,75. Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M. i> 0 66,9 67,5 66,9 66,5 53 53 48,75 48,5 49,13 18,5 77 77 76,5 81,9 81,5 73,25 73,75 73,75 73,75 Banknoten. 74 73,75 11,25 6,3 3,35 Rheinstahl Die den eren a n 4,25 20 71,9 87 71,9 6,13 3,25 71,65 85,9 71,75 71.9 85,5 71,9 O 0 <1 0 6 G 0 1,05 6,25 . 6 . 6 . 0 . 8 4'/i 10 . 6 11 11 72 87,75 71,9 3,6 3,4 6,3 6,2 5'2' 11 9 10 81,9 j 81,9 ! 3,55 3,45 5,3 8 4,15 20,2 3,55 3,6 5 50,5 6,4 51,1 6,3 11,1 1,05 6.3 6.2 6,3 6,25 3,3 8,05 4,2 20,3 50,5 6,4 51,13 6,4 6,13 3,3 i!L(L®........... Bergmann........ Elektr. LlelerungSgelellschaft. Licht und Krall ...... gellen & Guilleaume. . . löciellichall für Elektrische Unternehmungen . . . Rheinische Elektrizität . . . Schucken «Co....... Siemens & Halske . . . . Lahmeyer «Co....... 6 D- iiliche itteichsanlciye v. 11)2. u% ehcm.?%Dt. RcichSanl.v.lOLV 5'/,% Zoung-Anlkihe von 1930 . Deulich.- Slnl.-Abliss.-Schuld mii Auslch.-Rcchten...... Desgl. ohne VluSlol.-Rechte . . 6% chrm 8% Mi. Bolksllaat 1929 iD. 102%)...... Oderhelicn Provinz-Anleihe mll Auelos.-Rechten .... Deutsche Komm. Eammelabl. Anleihe Serie l...... 0% ehem. 8% ffronlf. Hyp.-Banl (Kolonie. > > unklindbar bla 1035 6% ehem 7% iytanlf. Hyp.-Banl ÖJulOuii' 16 unkündbar bis 1986 O'V’o cOcni. 4'/,% zranks.Hyp^ Bank «Inn 9-imivbrtcse . 5>/a% ehem. 4y,% Rhcintlche Huv Ban'-Llau.«Goldpie. . . 6% ehem 8% Pr. Landeopland- brlclanflui Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landelivland, brieianktaii Psandbriele R. io 11,25 1,05 6,3 6,2 3,5 3,4 4,9 8 4,2 20,13 Buberwi...... Deutsche Erdöl . . . Geilenkirchener . . . Harpencr...... Hoesch Eilen..... alle Bergbau . . . . Ille Bergbau Genüsse illudnctwcrtc . . . . ManneSmann-Röhren ManSleider Bergbau . Oberschlei. Kokswerke . . 4 . . 5 . . 8 . . 0 . . 6 . 10 Hamvurg-Ämerua Pme . . Hamburg-Südam. Dampslchis,. Hansa Dampslchisl . . . Norddeutscher Lloyd..... A.G. für BerkcbrSwclen Akt. . Berliner HandclSgeiellichalt . Commerz. und Prival-Bank . Darmstädter und Nationalbanl Deullche Bant und DiSronto-Gelellschasl. . . Dresdner Bank...... Reichsbank........ 4% Oestcrrelchstche Goldrente . 4,20% Oesterrelchllche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische SlaatSrcnte v. 1010 4'/r% dcsgl. von 1913..... 5% abgest. Boldmexikaner von 99 4% Türkische »ollanlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I......... 4% desgl. Serie II...... 5% fliiimän. ver Inh. Mente v. 1008 4^%Rumän.vereinh.Nentev.l91g 4% Rumänilche veretnh. Rente Analster...... Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. die Höhe der zuletzt deichlossenen Divid.nde an. - Reichsbankdtskont 4 o. H.. Lornbardzinsfuß 5 v.H Frantsun a. 2)1. Berlin Schluß« kurS Schluß!. Abend« börs- Schluß« kurS Schluß!. Mittag« börse 'Datum | 1.11. 2-11. 1.11. 2-11- Rlebcck Montan......7 — — — — Bereinigte Stahlwerke .... 0 23,25 23,4 22,9 23 Olavi Minen....... 0 16 15,5 16 15,6b 97,5 Kaliwerke Aschersleben . . . 6 100 97 100 Kaliwerke Westeregeln . . . 6 103 100,5 102,25 100,75 Kallwerke Salzdetfurth . . . 9 165 163,5 165 163 I. G. Farbe n-Industtte . . . 7 95,5 94,9 95,13 94,75 tzchcidcanstalt....... lf 139,5 140 — — Goldlchmidl........- 0 26,5 26,5 26 26,5 RulgerSwcrke........ 0 39,75 39,25 39,5 39 Metallgclellichaft....... 0 33,5 33,5 33,5 Philipp Holzmann...... Zementwerk Heidelberg. . . Ccmcntwcrk Karlstadt..... 0 4 0 54 49,5 50 54 49,5 50 1.1 54,9 Wanst & Freytag...... 0 4,8 4,8 Schultheis Patzcnhoser . . . Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg......... Zellstoll Waldhof..... 0 — — 56,75 56 0 0 0 55,5 54,5 43 54,75 54.5 42,75 56 55 42,75 54,75 54,5 42,25 Zellsloss Aichassenburg . . . 0 29 29 30 28 Dessauer Ga»....... 7 —- — 89,5 88# 5 18,5 Daimler Motoren..... 0 19,5 18,5 19,65 Deullche Linoleum .... c 44,5 44 43.9 44 Orcnstein & Koppel .... 0 —— —- 34,25 33,25 Leonhard Tietz...... 6 44 44 45,5 44 Svenüla......... ( — — — — Chade .......... 11 — — — 159,75 Frankfurter Malchlnen . . . — — Äriyner......... 1 27 SÄ I 27,75 — Mainkrallwerke Höchst a. M.. 54,75 — Süddeutscher Zucker .... — — I 130,25 130,5 Franssurl a.M. Berlin Schluß« hird Schluß!. Abend« b6rp Schluß« hird Schluß! Mittag« bör'e ■Dalum 1.11. | 2-11- 1.11, 2.1b Frankfurt a. M. Berlin Schluß« hird Schluß!. Abend« bflr!» Schluß« iurd Schluß!. Mittag, börse Dalum 1.11. 2-11. 111. 2.11. 1. November 2-Novemler Amtliche Dotierung Amtliche Dotierung <»p|6 | Brlc Geld Brlc HelssngsorS . 6,024 6,036 6,074 6,086 Lien. . . . 51,95 52,05 51,95 52,05 Prag . . . 12,465 12,485 12,465 12,485 Budapest. . Sosta . . . 3,057 3,063 3,057 3,063 169,38 169,72 169,48 169,82 70,48 70,62 71,13 72,73 71,27 Kopenhagen. 71,93 72,07 72,87 Stockholm . 72,28 72,42 73,29 73,37 London. . - 13.83 13,87 13,98 14,02 Buenos Airet 0,918 0,922 0,918 0,922 Reuyork . . Brüssel. . . 4,209 4,217 4,209 4,217 58,52 58,64 58,52 58,64 21,56 21,60 21,56 21,60 ^aris . . . 16,52 16,56 16,52 16,56 81,10 34,50 81,26 81,12 81,28 Spanten . . 34,56 34,52 34,58 Danzig. . . 82,10 82,26 82,08 82.24 Japan . . . 0,879 0,881 0,889 0,891 Rio de Jan.. 0,294 0,296 0,294 0,296 SÖST: 5,624 12,76 5,636 12,78 5,634 12,76 5,646 12,78 16 16 16 16 —— — 24,5 —- — — 28,5 28,5 17 16,75 16,75 16,5 41 40 40,4 39.75 89 89 90 89,75 53,5 53,5 53,5 53,5 — —— — — 75 75 75 75 61,75 61,75 61,75 61,75 127 125,9 127,65 125,65 33,25 32,65 33,5 32,9 — 20,75 20,75 68 67,5 67,75 67 85,75 85,25 86 86,25 54 53 54,13 53,25 70 67 69 66,4 73 74 73,5 70,5 69,5 70 68,5 118 115 116 115 106 107 107 107 39 38 38,75 37,75 73,75 72 72,5 71 37,9 37,25 37,25 37,25 72 71 71,13 70.13 •— 35,25 34,5 — — 126 — 97 97,5 97,75 97 33 33 32,25 32 50,25 50,13 50 49,5 20,5 19 19 19 38,75 38,65 26,25 26,25 26 26 165 165 164 160,75 64,75 64,25 64,25 Berlin, 2-November Geld Brief 4,20 4,22 Belgische Noten......... 58,36 58,60 Dänische Noten......... 72,35 72,65 13,91 14,00 Französische Noten.....- - - 16,48 16,54 Holländische Noten........ 169,11 169,79 21,50 21,58 Norwegische Noten. . . . ^ . 70.96 71,24 Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling — — U UM (in Ische s3?otcn ........ 2,47 2,49 9?oten ........ 73,05 73,35 Schweizer Noten......... 80,94 81,26 Spanische Noten......... 34,38 34,52 Ungarische Noten....... — —