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Anlchrist für Drahtnachrichten Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: 5ronlfvrt am Main 11688. GietzemrAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Brrc* vpb DctIob: vrühl'sche Unive stlälr-vich- «nd Steinörnderet H. Lanze m Sietzei. ZchrMlettnng und Geschäftsstelle: S^n^aSe 7. Annahme von Anzeige« für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm HSHe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8, auswärts 10 Neichspsennig: für Reklameanzeigen von 70 mm Brette 35 Rcichspsemrig, Platzvorschrift 20' , mehr. Chefredakteure Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich fürPolttik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich in Gießen. Derpreiskommiffar überBier-,Butter- undBroipreis Berlin. 29. Febr. ($11.) Am Montagabend sprach der Reichskornmisfar für Preisüberwachung Dr.Goerdeler im Rundfunk über seine Tätigkeit. ter wandte sich zunächst dem Bierstreik zu und erklärte, die Brauereien seien durch Qtot- Verordnung gezwungen worden, ihre Preise um 10 v. H. zu senken. 3n längeren Verhandlungen sei die Senkung um 2 Mark je Hektoliter fest- gelegt worden. Diese Senkung de- Bierpreise- abe zwangsläufig nicht dem Gastwirt überlassen werden können, sondern hätte de m letzten Verbraucher zugeführt werden müssen. Da die Verhältnisse im Reich zu verschieden gewesen seien, habe er die Sachkunde der örtlichen Behörden - eingeschaltet, um in den Gastwirtschaften einen gerechten DicrpreiS einzuführen. Da somit bei der Dierpreissenkung Härten vermieden würden, liege kein Grund dazu vor, den Brauereien die Bierabnahme und dem Verbraucher den Bierausschank zu verweigern, müsse klar ausgesprochen werden, dah e i n Steuerst reik niemals zum Erfolg führen könne, da jede öfsentltche Gewalt, die in diesem Punkte nicht unnachgiebig sei, da» ganze Staatswesen der Auslösung aussehe. 2m übrigen würden die Mittel aus der Bier st euer von den Gemeinden meist f ü r Arbeitslosenunterstützung verwandt. Die Crhcyung der Butterpreise sei durch die Erhöhung des DutterzolleS bedingt. Er habe jedoch die Hoffnung, dah der Butter- und WilchpreiS insbesondere durch Beeinflussung etwa übersehterHan- delSspannen sich nicht nur halten lassen, sondern zum Teil sogar eine rückläufige Bewegung haben werde, da die Milcherzeugung der Landwirtschaft ab Februar stets an- st e i ge. Der TJrot preis sei in den letzten beiden Monaten in ganz Deutschland herabgesetzt worden. Durch Mahnahmen der Reichsregierung sei es gelungen, die Roggenpreise und die Roggenmehlpreise, die in den letzten Tagen gestiegen seien, nach unten zu beeinflussen. Die Getreideoorräte in Deutschland würden vollkommen ausreichen, um die Lrotversorgung bis in das nächste Erntejahr hinein sicherzustellen. Um in Zukunft vor lieber« rajchungen geschützt 3u sein, sei eine Meldepflicht für beabsichtigte Brotpreis - erhöhungen eingeführl worden. Solche Erhöhungen würden in Zukunft erst drei Tage nach Anmeldung in Kraft treten können, fo dah die zu- tändigen Stellen Zeit haben wurden, die Berechti- ;ung der Preiserhöhung nachzuprüfen. Zufammen- assend stellte Dr. Goerdeler fest, dah er seit Antritt eines Amtes eine Senkung der Richtziffer um 7 o. H. erreicht habe. Roch niemals feit der Inflation fei eine fo starke Senkung der Richtziffer in etwa 2 Monaten erreicht worden. Die Landwirtschaft und der Bergbau hätten von weiteren Senkungsmöglichkeiten ausgenommen werden müssen. Die Preisbewegung sei jetzt auf einem ewissen Beharrung szustand angelangt, oweit nicht die wirtschaftliche Entwicklung automatisch eine weitere Preissenkung herbeiführe. Bei der Behandlung der zukünftigen Ausgaben für die Preisüberwachung wies der Redner darauf hin, dah mit einer weiteren Senkung der Postgebühren vorläufig nicht gerechnet wer- den könne. Dr. Goerdeler betonte, daß er für d ie gebundenen Preise weitere Senkungen für notwendig halte. Im Augenblick mühte aber dieser Gesichtspunkt hinter der Notwendigkeit zurücktreten, zunächst einmal in der Ge- samtwirtschast eine Beruhigung eintreten zu lasten. Vlerstreik und Siersteuersenlung. Berlin, 29.Februar. (WIB.) Amtlich. Die Reichsregierung hat in der vorigen Woche mitdem Deutschen Gastwirte-Verband unb den Brauereivertretern über die Frage der Biersteuersenkung verhandelt. Sie hatte die Absicht, abgesehen von dem erforderlichen Benehmen mit den Ländern und Gemeinden, die Bet- handlungen in diesen Tagen fortzusehen und beschleunigt zum Abschluß zu bringen. Dieser Absicht stehen jedoch nunmehr die zur Zeit im Gange befindlichen Streikbewegungen entgegen. In Berlin hielt der Kampfausschuh der G a st w i r t e eine Versammlung ab, in der der kommunistische Abgeordnete S) o f f m a n n über den Stand der Gaslwirtsbewegung und die Regierungserklärung ausführte, dah über den Streik nichts Neues zu berichten sei. Er schlage die Annahme einer Erklärung ohne Aussprache vor. Damit war die große Mehrheit einverstanden, unb die Erklärung wurde widerspruchslos angenommen. Sie besagt, dah der Vorschlag der Regierung, e r ft den Streik abzubrechen und dann zu verhandeln und eine geringe Senkung der Biersteuer vorzuneh- men, abgelehnt wird. Sie wendet sich ferner gegen die Lokalkvmmission und den nationalen Gast- wirteverband, die hinter dem Rücken der Gastwirte verhandeln wollten. Endlich beschließt sie, von heute ab die Auhenbeleuchtung der Gast st ä t - ten ganz einju ft eilen und die Innenbeleuchtung auf 25 v. H. einzuschränken. Der Vorsitzende der kommunistischen Stadtoerordnetenfraktion Wischnewski erklärte, dah die erste Streikwoche einen ■»teuere, usfall von einer halben Million bebetrte. Die Hamburger fordern Abberufung des Präsidenten Köster. Hamburg, 29. Febr. (ERB) Die Groh- Hamburger Dierstreikleitung sandte ein Telegramm an den Deutschen Gastwirteverband nach Berlin, in dem der Rücktritt deS Präsidenten Köster gefordert wird. Dem Vernehmen nach ist eS zu einigen Unstimmigkeiten innerhalb der verschiedenen Streikleitungen gekommen, da e n Teil wenigstens auf Grund der Erklärungen der Reichsregierung den Boykott abzubrechen wünscht. Am Sonntag wurde von Streikenden eine Demonstration im Hauptbahnhof versucht, um den Ausschank von Bier zu verhindern. 3n der Rächt zum Sonntag war im Wartesaal des Dah.chosS bereits ein Kanonenschlag- „Attentat' erfolgt, das eine kleine Panik unter den zahlreichen Gästen hervorrief, durch daS aber niemand zu Schadm gekommen ist. Auf der Mitgliederversammlung des Hamburger GaftwirtevereinS von 1571 wurde einstimmig die Fortsetzung des Dierstreiks beschlossen. Auch eine Gastwirteverfammlung des Rorddeutstben Gastwirteverbandes entschied sich für Fortführung des Dierstreiks. Protest der Bäcker gegen die preisverordnung. D e r l i N'. 29. Febr. (62103.) DaS Däcker- gewerbe Groh-Derlins, Bäckermeister und Brotsabrikanten, erklären: Die durch Rundfunk verbreitete und sofort rechtskräftige Rotverordnung des Reichspreiskommissars über das Verbot der Erhöhung der Drotpreise für Groh-Berlin ist ein brutaler Eingriff in das freie Selbstbestimmungs- recht und eine Vergewaltigung. Trotz unserer rechtzeitigen Rachricht sind wir bisher von keiner amtlichen Stelle gehört worden. Wir fügen uns diesem Machtdiktat, um nicht durch die berechtigte Erhöhung des Drot- preises unsere ‘Betriebe durch Schließung der Geschäfte zu gefährden. Drohe Massenproteste in allen Teilen de- Reiches sind für OHttb- woch vorgesehen. 0ie Genkung der Werktarife. DaS Mittelftondslaricli droht mit einem Lichtftrcik Berlin, 29. Febr. (TRD.) In einer 2kr- bandsführerbrsprechung dcs Reichskartells des Mittelstandes wurde folgender De- sch.uh gesaht: Die Beschlußfassung über den Eintritt in einen Licht st reik ist Sache der örtlichen Organisationen. Das Reichskartell des selbständigen Mittelstandes wird für alle in den Lichtstreik tretenden Orte eine Zentral- streikleitung bilden, die für die örtlichen Aktionen Richtlinien auf (teilen wird. Diese Richtlinien sollen jeweils um die örtlichen Erfahrungen ergänzt werden. Es sollen sofort Verhandlungen mit der Regierung ausgenommen werden mit dem Ziele der Senkung der Werksgebühren, der öffentlichen Tarife und aller öffentlichen Abgaben, an die sich bisher die Regierung und der Preiskommissar nicht heranwagten. Bei dieser Gelegenheit erhebt das Reichskartell schärfsten Protest dagegen, dah Preisabbauverordnungen durch Rundfunk- bekannt gäbe, wie gestern im Falle der Drotpreisbindung, Gesetzeskraft erhalten sollen. An das Ortslartell Berlin soll bereits eine Eingabe der Thea ter d ir e kt or en und des Vergnügungsgewerbes ergangen fein, in der die Bereitwilligkeit zum Lichtstreik zum Ausdruck kommt. Aus Kreisen des Reichskartells wird betont, dah im Falle eines Scheiterns der Qterljanblungen mit der Regierung Berlin schon Ende dieser Woche mit dem Lichtstreik beginnen werde. Die Deutsche Dolkspartei rüst zur Wiederwahl Hindenburgs auf. Berlin, 29. Febr. (TU.) Reichsausschuß unb Parteivorstand der Deutschen Volkspartei erlassen zur Reichspräsidentenwahl folgenden Aufruf: „Sieben Jahre steht Reichspräsident von Hindenburg an der Spitze des Reiches. Reinste Vaterlandsliebe und höchstes Pflichlbewuhtfein haben ihn dem Rufe der Millionen deutscher Volksgenossen das höchste Amt zu übernehmen, folgen lassen. Nicht im Dienste einer Partei, treu allein seinem Gewissen hat er sein Amt geführt. Liebe und Verehrung des ganzen Volkes hat er sich verdient, die Achtung der Welt hat er dem deulfchen Namen erworben. Wiederum aus höchster vaterländischer Pflicht stellt sich Hindenburg auf den Ruf von Millionen der besten Deutschen aus allen Kreisen für eine neue Wahlperiode zur Verfügung. Für die Deutsche Dolkspartei, die ihn schon 1925 mit auf den Schild gehoben, aibt es keine andere Parole als die unbedingter Treue und Gefolgschaft. Kein Besserer, kein Würdigerer kann das höchste Vertrauensamt des Volkes bekleiden, als der ruhmreiche Heerführer, den heute das einmütige Urteil des Volkes den Vater des Vaterlandes nennt. Die Deutsche Volkspartei erstrebt als Gegengewicht gegen die demokratische Parlamentsherrschaft eine Stärkung der Macht des Reichs« Präsidenten. Wer dem Reichspräsidenten Bedingungen für die Führung seines Amtes vor« fchreiben will, schwächt seine verfassungsmäßige Stellung und schiebt ihn in die Niederungen des Parteikampfes hinab. Mit den Kreisen der Rechten steht die Deutfche Volkspartei in Opposition zur gegenwärtigen Reichsreaierung, mit den Unzäh. ligcn aber, für die Dankbarkeit, Treue und echte Vaterlandsliebe noch stärkere Begriffe sind als parteipolitische Interessen, steht sie, wie zum ersten Vorbild für diese Tugenden, zum Feldmarschall von Hindenburg. Die Deutsche Volkspartei setzt ihre ganze Straft, um seine Wiederwahl zu erreichen, als ein S y m- bol der Zusammenfassung der Kräfte für die Sicherung des inneren und äußeren Aufstiegs der deutschen Nation." Hiller empfängt die ausländische preffe. München, 29. Febr. (CNB.) Wie der „Völ- kischo Beobachter" meldet, empfing Hitler in Berlin Vertreter der ausländischen Presse und erläuterte ihnen den 'Brief, den er am Sonntag an den Reichspräsidenten o. Hindenburg gerichtet batte. Die Tatsache, daß er sich in dieser Angelegenheit jetzt an die ausländische Presse wende, begründete er mit dem Hin- weis auf die Lage seiner eigenen Presse unter Handhabung der Notverordnung. Es stelle ein Novum dar, daß man bei einer innerpolitifdjen Frage das Ausland mobil mache und erkläre, wenn der Gegenkandidat gewählt werde, fo könne das zum Kriege führen. Ein Sieg der NSDAP, könne auf die Außenpolitik nur günstig einwirken. Der Führer der NSDAP, verlas dann den Brief an den Reichspräsidenten und erklärte, wie „Daily Erpreß" ergänzend berichtet, u. a. noch, er protestiere aufs schärfste gegen die Auffassung, daß eine Macht ergreifunej durch ihn und seine Partei in irgendeiner Weise d ie guten Beziehungen zwischen Deutschland und auswärtigen Mächt en schädigen würde. Im Gegenteil sei es sein fester Glaube, daß diese Beziehungen sich bann bessern würden, daß seine Wohl in keiner Weise den Weltfrieden gefährden würde, ausgenommen natürlich dann, wenn irgendein Staaal absichtlich seine Wahl als eine Herausforderung und eine Gefahr zu betrachten wünsche. * Der Brief Hitlers und die Konferenz mit den Vertretern der ausländischen Preise werden in den -München«? Renesten Rachrichten" scharf kritisiert. Das Blatt schreibt: Daß ein solcher Brief im guten Glauben geschrieben werden konnte, dah weiterhin der Führer der nationalen Opposition das Bedürfnis fühlt, der ausländischen Presse gegenüber feine friedlichen Absichten z u beteuern, dies alles ist so grotesk, als ob dieser Wahlkampf in einen Tanz von nächtlichen Gespenstern verwandelt werden sollte. Man mag diesen -Empfang" der ausländischen Presse durch Hitler für eine dekorative Sache halten, wie sie als Zeichen von „Diplomatie" der schlichten Vorstellung von vielem geheimnisumwobenen Gewerbe entspricht, wir haben aber bisher nicht geglaubt, daß es zu den Ausgaben einer national-deutschen Opposition gehört. um gut Wetter beim Ausland zu bitten. Daß Hitler es glaubt, ist eine böse Enttäuschung für alle, denen es mehr um Deutschland geht als um das Wohlwollen des Auslandes gegenüber irgendeiner Partei oder irgendeinem Präsidentschaftskandidaten. Oie Wahlpropaganda der NSOAp. München. 29. Febr. (TN.) Aus einer Mitteilung im „Völkischen Beobachter" geht hervor, daß währerck» des Wahlkampfes für die Reichspräsidentenwahl von der RSDAP. jeden Abend 3000 Versammlungen abge - halten werden sollen, insgesamt also rund 50 000. Acht Millionen Broschüren und 12 Millionen ZeitungS-Sonderausgaben werden »erteilt werden. Außerdem sollen eine Million Bildplakate angeschlagen werden. NSOAp. und Reichstag. Antik des „Völkischen Beobachters". München, 29. Febr. Unter der Ueberschrift »Das Ende deS parlamentarischen Spstems" schreibt der »Völkische Beobachter" heute in seinem Leitartikel u. o.: Seit von der Weimarer Verfassung nur noch her § 48 in Krast ist, ist den Verhandlungen oesReichS- parlamentS jegliche Bedeutung genommen. Wir Rationalsozialisten haben diese Tatsache dem deutschen Volk seinerzeit mit unserem Auszug auS dem Scheinreichstag klar vor Augen geführt. Daß dieses Gremium die letzte Verbindung mit den VolkSmassen verloren hat, zeigten am deutlichsten die Abstimmungen der soeben beendeten AbstimmungS- periode. Die Mißstimmung gegen daS Parlament ist so allgemein, daß man sich wundem muß, wie die Herren Parlamentarier eS wagen können, im Gegensatz zu ihren Wählern dem System eine wenn auch brüchige Mehrheit zu verschaffen und damit eine neue Galgenfrist zu bewilligen. Wir Rationalsozialisten kennen die Sehnsucht und da» stürmische Verlangen nach einer endlichen Reuordnung, die die Volksseele bewegt. Ein Wahlaufruf der Eisernen Front. Berlin 29. Febr. (TU.) Die Reichskamps- leitung der Eisernen Front verbreitet folgenden Ausruf: „Wir schlagen Hitler. Am 13. März wird bei der Reichspräsidentenwahl die große Schlacht für Dolksrecht gegen Dikta- t u r geschlagen. Alle Anhänger der Eisernen Front gehen in diesen Kampf mit dem festen Willen, schon im ersten Wahlgang den Sieg zu erringen. Die politische Führung der Eisernen Front hat das Ziel bestimmt: weder ein Hitler noch ein Düsterberg darf Reichspräsident werden. Auch nicht mit Hilfe der Moskauer Gewalthaber, die mit der Kandidatur Thälmanns ein Sprungbrett für Hitler stellen. Mag sich Thälmann noch so sehr bücken, auch über seinen Rücken hinweg darf Hitler den Stuhl Friedrich EbertS nicht erreichen. Weil Hindenburg den Eid auf die Verfassung nicht nur schwor, sondern gehalten hat. weil er verfassungsmäßig sein Amt versah, darum will man ihn vorn Platze stoßen. Der Weg zum Staatsstreich und Dersassungsbruch soll frei gemacht werden. Eiserne Front! Jetzt gilt es zu kämpfen. Hitler muß geschlagen werden. Schlagt Hitler und die faschistische Front zerbricht. Die Eiserne Front kämpft, sie diskutiert nicht. Jetzt gilt es in eiserner Disziplin der Führung zu folgen. Sieg ist die Parole. Sieg unserer Sache, nicht eines Ramens. Hindenburg ist nicht ein Mann der Eisernen Front, aber Hindenburg steht gegen Hitler. Jede Stimme für Hindenburg ist ein Schlag gegen Hitler. Jede Stimme für Thälmann ist eine Stimme für Hitler. Darum entscheidet sich die Eiserne Front für Hindenburg und kämpft gegen Hitler. Auch ein Kandidat. Rach den bisherigen Anmeldungen für die Reichspräsidentenwahl wird außer den bisher genannten Kandidaten Feldmarschall v. Hindenburg, Hitler, Thälmann und Düsterberg a l s fünfter der sogenannte De t riebsanwal t Gustav Winter aus Großjena bei Raum- burg, der sich gegenwärtig in der Lan- desstrafanstalt befindet, kandidieren. Gustav Winter ist der Mann, der „rot gestempelten Tausendmarkscheine", der die Rettung Deutschlands durch eine Dank- und Börsen- refonn verkündet. Die notwendigen Unterschriften, und zwar 35 000, sind für ihn beige b t a d) t worden. Gutes Vorankommen der Ostsiedlung. 1931 rund 100000 Menschen krisenfest angcsiedclt. Derlin, 29. Febr. (ERD) Die Gesellschaft zur Förderung der inneren Kolonisation hat heute vormittag eine Tagung abgehalten, auf der Geheimrat Prof. Gering in einem längeren Dortrag insbesondere die Ostsiedlungsfragen erörterte. Aus Kreisen des preußischen Landwirtschaftsministeriums erfahren wir, daß Land in ausreichendem Maße vorhanden sei. Die Hauptaufgabe sei, den Zug vom Lande in die Stadt und vom Osten nach dem Westen abzustoppen. Die zweiten und dritten Dauernsöhne müßten durch eine ausgedehnte Siedlungstätigkeit fest gehalten werden. Der große nationalpolitische Gedanke der Ostsiedlung sei darüber hinaus aber, den Massen im Westen den Weg nach dem Osten wieder zu eröffnen. Durch die Siedlungstätigkeit der preußischen Regierung seien im vergangenen 2ah re rund 1 00 000 Menschen auf insgesamt einer halben Million Morgen krisenfest zur Ansiedlung gebracht worden. Es ist den zuständigen Regierungsstellen gelungen. nn Laufe des Jahres eine erhebliche Verbilligung der einzelnen Siedlung zu ertet^ chen. Gegenwärtig stellt sich der Preis für eine Siedlung von ca. 30 Morgen auf etwa 8—10000 Mark einschließlich der Materialkosten und De- rechnung der Mitarbeit des Siedler-. Roch vor wenigen Jahren muhte für eine solche Siedlung der doppelte bis dreifache Betrag aukqewend« werde«. Bor einem neuen Lappo-Ansfland in Umland. | Oie Sauern sammeln sich und drohen mit einem Marsch auf Helsingfors. helsingfors, 29.Jebr. (I1L) Au» allen Teilen de» Lande» gehen in helsingfors Nachrichten über Unruhen ein. 3n 2Häntjä(ä (etwa 50 Silometer nördlich von helsingfors) sammelten sich während des Sonntags rund 2000 Mann aus Ta- vaftlandt und dem westlichen Teil Jinnlanb». weiterer starker Zuzug wird heute envartct. Wie verlautet. beabsichtigen die Lappo-Anhänger nach helsingfors zu marschieren, heute nacht wurden die Straßen nach Mäntsälä von Aufstän- dischen beseht. Alle Passanten wurden durchsucht. heute früh wurden alle Eisenbahnzüge von Militär und Polizei an der Station Aredriksberge. außerhalb von helsingfors, an gehalten und untersucht. Rach einer Meldung des helsingforser Korrespondenten der Zeitung „Socialdemokraten" soll der frühere Chef des Generalstabes, w a l l e n i u v, der Führer der Bewegung sein. Auch in Sämäjoki sinden Konzentrationen statt. Der Lappo- Führer Ko so la sprach gestern abend in Vasa, begab sich aber unmittelbar nach der Versammlung nach Sämäjoki. Der Befehlshaber des Schuhkorps, General Malmberge, hat sich mit einem Flugzeug nach helsingfors begeben. 3n Tammerfors hatte der Korrespondent des „Svenska Dagbladet" mit Kosola eine Unterredung, der erklärte, die Lage werde jetzt äuherst kritisch werden. Das Programm der Lappo-Be- wegung sei eine Aenderung des Systems, das in den letzten 3ahren in Finnland geherrscht habe, hinter der Bewegung ständen große Gruppen in den verschiedensten Teilen des Landes. Diese strebten nicht danach, das Land zu führen, da dazu geeignetere Kräfte vorhanden seien. Sie forderten aber, daß der Marxismus mit der Wurzel ausgerissen und dah an Stelle der jetzigen Regierung eine Regierung geschaffen werde, die diese Aufgabe zu lösen versteht. Die Mäntsälä- Männer hätten am Sonntag einen Aufruf an den Präsidenten der Republik gerichtet, worin sie ihre Forderungen und Ziele dargelegl haben. Line Frage, ob die Männer einen Marsch nach helsingfors planten, wurde damit beantwortet: was hätten wir da zu hin? Der Chef des Freiwilligen Schuhkorps teilte mit, alle Gerüchte über eine Alarmierung des Nordens zu einem Marsch gegen Mäntsälä seien unzutreffend. Zensur und drohender Belagerungszustand. Helsingfors, 29. Febr. Die finnische Regierung hat heute die Ausgabe gedruckter Rach- richten, Mitteilungen durch Telephon, Radio und Telegramme unter Kontrolle gestellt. Der DerKhr Bewaffneter ist verboten. Die Zahl der in Mäntsälä versammelten Lappoleute wird von der Finnischen Telegraphenagentur auf etwa 30?0 geschätzt. Rach Angaben der gleichen Stelle haben oi*9her keine Kämpfe stattgefunden. Das Militär, das regierungstreu ist. hat umiangreich« Saiuhmahnahmen getroffen. Es ist mit der Verhängung des Belagerungszustandes zu rechnen. Oer preußische Staatsvoranschlag. Deckung des Fehlbetrags durch Ausgleichszahlung des Reichs gegen Hergabe von Anteilen der Siedlungs- und Landesrentenbant. Berlin, 29. Febr. (WTB.) Die preußische Staatsregierung hat heute den Haushaltsplan für 19 32 veröffentlicht. Die Haushaltspläne und -berechnungen Preußens waren bis zum Beginn des Rechnungsjahres 1930 im Endergebnis ausgeglichen. Das Rechnungsjahr 1930 hat mit einem Fe hlbetrag von 204 Millionen Mark abgeschlossen. Das Rechnungsjahr 1931 schließt voraussichtlich mit einem Fehlbetrag von 245 Millionen. Die Ursache liegt darin, daß die Deckungsmittel sich in größerem Umfange verschlecht tert haben, als es gelang, den Zuschußbedarf der Hoheitsoerwaltungen zu vermindern. 1932 müssen sich diese Schwierigkeiten infolge des beschleunigten Rückganges der Deckungsmittel verstärken. Der Ausfall des reinen Staatsanteils an Ueberweisungs-Steuern gegenüber dem haushalt 1930 wird 258,4 Millionen Mark betragen. Die Betriebe werden mit 31,9 Millionen hinter dem Vorjahre zurückbl ' n. Die preußische Steuern und Abgabei rden einen Ausfall von 60,8 Millionen Mark ..^fweisen. Die übrigen Einnahmen der allgemeinen Finanzverwaltung sind um 27,6 Millionen Mark geringer zu schätzen, hinzu tritt der Rückgang der Einnahmen bei den hoheitsverwaltungen mit 26,3 Millionen Mark. Die Einnahmeseite verschlechtert sich daher um 402,7 Millionen Mark. Die Ausgabeieite verschlechtert sich zwangsläufig um 75,9 Mill. Mk. Die Verschlechterung setzt sich wie folgt zusammen: Erhöhung um 42 Mill. Mk. durch die Aufnahme der bisher auS Anleihemitteln bestrittenen Ausgaben in den Haushalt; 10,3 Mill. Erhöhung bei den persönlichen Ausgaben, 23,6 Mill. Erhöhung der sachlichen Mehrausgaben. Die Gesamtverschlechterung des Haushalts 1932 gegenüber 1931 beträgt mithin 478,6 Mill. Mk. Auf feiten der bisher zur Verfügung stehenden Einnahmen hat sich dieser Ausfall nur in ganz geringfügigem Maße ausgleichen lassen, die Deckung des Restes von 476,6 Mill, mußte daher auf der Ausgabeseite versucht werden. Die durch die preußischen Rotverord- nungen bei den persönlichen Ausgaben erzielten Ersparnisse erbringen 207,2 Mill. Mk., die bei den sächlichen Ausgaben 74,7 Mill. Mk., insgesamt ergibt sich hiernach eine Ersparnis von 2 81,9 Mill. Mk. Weiter sind die Dau- Unterhaltungsfonds weiter ermäßigt worden. Hieraus ergibt sich eine weitere Ersparnis von 15 Mill. Mk. Darüber hinaus sind schließlich noch weitere sehr starke S a ch a b- st r i ch e vorgenommen worden, die eine Rettoverbesserung von 92,1 Mill. Mk. gebracht haben. Insgesamt betragen daher die Gefamter- sparnisse 389 Mill. Mk. Hiervon sind bereits 10,4 Mill, bei den Heberschüssen der Betriebsverwaltungen und 2 Mill. Mk. bei der Senkung der Einnahmen berücksichtigt, es verbleiben mithin für die Deckung 389 minus 12,4 gleich 376,6 Mill. Mk. Die Deckung des noch bleibenden Fehlbetrages von 100 Millionen Mark muh durch Erhöhung der Einnahmen erfolgen. Da die Befürchtung geäußert wurde, die Einführung einer neuen Steuer werde die Preissenkungsbestrebungen der Reichsregierung stören, wurden zwischen der Reichsregierung und der Staatsregie^ung Verhandlungen über eine Ausgleichszahlung aus Reichsmitteln ein^eleitet. Diese Verhandlungen stehen vor dem Abschluß. Preußen gibt für die Ausgleichszahlung Anteile der Siedlungsbank und der Landesrentenbank her. Die Desihverhältnisse der Preußenkasse bleiben unberührt. Rach der grundsätzlichen Seite der Finanzpolitik hin betonte Minister Klepper, dah auf die Dauer ein Zustand praktisch nicht durchführbar sei, bei dem zwar die Selbstverwaltung aufrechterhalten, die Selbstverantwortung aber aufgehoben oder doch außerordentlich stark eingeschränkt werde. Bor Sinfleflimg der FeiudsrliMeu in Schanghai. Erfolgreiche Waffenstillstandsverhandlungen. — Eine Friedenskonferenz in Schanghai unter Teilnahme der interessierten Mächte geplant. Genf, 29.Febr. (WTB.) Angesichts der neuen Lage in Schanghai trat der Völkerbundsrat heute irachmittag zu einer überraschend einberufenen Vollsitzung zusammen. Der englische Außenminister Sir 3ohn Simon machte dem Rat Mitteilung von den Verhandlungen, die gestern auf einem englischen Kriegsschiff in Anwesenheit des britischen Kommandanten zwischen Vertretern der chinesischen und japanischen Streitkräfte slattgefun- den haben. Die Verhandlungen hätten zu einem Ergebnis geführt und beide Parteien hätten s i ch grundsätzlich über ein Abkommen zur (Einteilung der Feindseligkeiten geeinigt Die diesbezüglichen Vorschläge seien den Regierungen in Nanking und Tokio unterbreitet worden. Der Vorsitzende erklärte, es sei nunmehr Ausgabe des Rates, seinerseits dazu beizutragen, daß den imgange befindlichen Besprechungen zur Wiederherstellung des Friedens ein Enderfolg gesichert werde. Der Völkerbundsrat schlage deshalb vor, dah in Schanghai sofort eine Konferenz einberufen werde, an der China und 3apan sowie die Vertreter der anderen interessierten Mächte teilzunehmen hätten. Das Ziel dieser Konferenz sollte die Einstellung der Feindseligkeiten und die Wiederherstellung des Friedens in Schanghai fein. Der Vorschlag des völkerbundsrales besagt im einzelnen: Die nach Schanghai einzuberusende Kon- ferenz hat die endgültige Einstellung der Feindseligkeiten und die Wiederherstellung des Friedens in der Gegend von Schanghai zum Ziele. Verhandlungsgrundlage der Konferenz wäre: 1. 3apan hat nicht beabsichtigt, noch beabsichtigt es in Zukunft, politisch oder territorial eine japanische Konzession in Schanghai zu errichten oder auf irgendeine andere Weise die ausschließlichen japanischen 3nlcressen zu begünstigen. 2. Ehinanimmlan der Konferenz teil unter der Annahme, dah die Sicherheit und Anversehrtheit der internationalen Konzession und der französischen Konzession aufrechterhalten bleiben in Anbetracht der Abmachungen, die diese Konzessionen und ihre Bewohner gegen jede Gefährdung sichern. Die Einberufung dieser Konferenz geschieht unter der Voraussetzung, dah an Ort und Stelle Abmachungen über die Einstellung der Feindseligkellen getroffen werden. Dec Völkerbundsrat rechnet daraus, dah diese Bedingungen sehr schnell erfüllt werden. Der Völkerbundsrat fchlägt vor, dah die militärischen und zivilen Behörden der anderen in Schanghai vertretenen Mächte diesen Abmachungen ihren Beistand verleihen. Der japanische Delegierte Sato erklärte: Er nehme den Plan an, vorbehaltlich der Zu - slimmung seiner Regierung. Der chinesische Delegierte Pen gab ein Telegramm seiner Regierung bekannt, wonach diese den vom englischen Admiral Kelly gemachten Vorschlag zur gegenseitigen Zurückziehung der Truppen zweckmäßig und annehmbar findet. Ein Schreiben des amerikanischen Gesandten Wilson an den Generalsekretär des Völkerbundes teilt mit, dah die Regierung der vereinigten Staaten gern die Gelegenheit ergreife, sich den Bemühungen der Mächte Zur Wiederherstellung des Friedens anzu- s ch l i e h e n. Erneute Angriffe der Japaner. Schanghai, 1. März. 10.45 Ahr. (WTB. Funkspruch.) Am 8.30 Ahr gingen öle japanischen Streitkräfte an der ganzen Tschapeifronl zum Angriff über. Sie dringen allmählich im Bezirk des Hongkew-Parkes in südlicher und westlicher Richtung vor. Die Chinesen leisteten erbittert Wider st and. Auch an der Kiang wanfront ist ein Angriff im Gange. 3apanische Flugzeuge und Artillerie werfen unaufhörlich Bomben auf Tschapei. Die japanische 11. Division in Stärke von 12 000 Mann ist an der Panglse-Mündung gelandet worden. Amerikanische Flottenkonzentration im Pazifik. Washington, 29. Febr. (WTB.) Das Ma- rinedeparlemenl hat angeordnet, daß die Hauptmacht der amerikanischen Kriegsslotte im Stillen Ozean stationiert wird. Die Stärke der amerikanischen Flottenftreilkräfte, die sich nach lleber- führung des Gros der amerikanischen Kriegsflotte noch dem Stillen Ozean dann insgesamt dort befinden werden, beträgt 199 Kriegsschiffe, nämlich 12 Panzerkreuzer, 17 Kreuzer, 33 Unterseeboote, 81 Zerstörer, 3 Flugzeugmutterschiffe und 53 Hilfsdampfer. Offiziell wird diese Maßnahme damit begründet, daß die Kriegsschiffe der Atlantikflotte an den Manövern im Stillen Ozean t e i l n e h m e n sollen, bei denen eine „blaue Flotte" versuchen wird, einige Punkte an der Küste des Pazifik zu besehen, was die „schwarze Flotte" vereiteln soll. Rußland sammelt Truppen an derGrenze derMandschnrei London, 29. Febr. (ERB.) Wie Reuter aus Tokio meldet, hat der japanische Konsul in Wladiwostok seinen vorgesetzten Behörden über angebliche militärische Vorbereitungen Rußlands in der China angrenzenden Provinz Hssuri berichtet. Danach sollen in der Rähe von Wladiwostok beträchtliche Truppenmengen zusammengezogen worden sein und in Sedanka an der Amurbay sowie an der Olgabay technische Verteidigungsvorbereitungen im- gange sein. Die Eisenbahnstrecke im Hssuridistrikt werbe von Freiwilligen bewacht. Der Konsul meint in seinem Bericht, Rußland rechne mit Konflikten, sei es wegen des Mandschureiproblems oder wegen der Frage der Fischereigerechtsame. Der Korrespondent des „Daily Telegraph" meldet aus Charbin. daß die russischen Vorbereitungen zur Besetzung der mandschurischen Grenze bereits weit vorgeschritten seien. Die Russen hätten ausgedehnte Schützengraben ft ellungen geschaffen. Die Hauptsammlungspunkte der russischen Streitkräfte seien Wladiwostok, Charbarowsk, Irkutsk und Tschita. Große Tranportzüge mit Munition und Flugzeugen seien ebenfalls eingetroffen. Der russische Kriegskommissar Woroschilow und General Blücher hätten bereits eine Besichtigung der russischen Linien unternommen. Es sei beinahe unmöglich, Pahvisen nach Wladiwostok oder Charbarowsk zu erhalten. Befriedigung in England. London, 1. März. (WTB. Funkspruch.) Die Blätter äußern sich befriedigend über den Fortschritt in den Bemühungen um die Wiederherstellung des Friedens im Fernen Osten. „Times" chtet aus Genf, Gerüchte, daß Großbritannien um einen Aufschub der für übermorgen ein- b< ufenen Völkerbundsversammlung bemühe, würden von der dortigen britischen Delegation energisch dementiert, doch deutet das Blatt in einem Leitartikel an, daß ein solcher Aufschub vielleicht wünschenswert sein würde, damit sich herausstelle, ob eine vorläufige Vereinbarung zustandekomme oder, wenn nicht, wer für den Fehlschlag verantwortlich sei. Die Nachrichten von der Zusammenziehung einer amerikanischen Armada von 200 Kriegsschiffen im Stillen Ozean wird von beni Blättern ohne Kommentar gebracht. Nur der liberale „News C h r o n i c I e" weist mißbilligend darauf hin, daß diese „überraschende Nachricht" unmittelbar auf die Meldung von aussichtsvollen Friedensverhandlungen folge und fürchtet, daß die in der Welt herrschende Erregung dadurch nicht gerade verringert werden würde. Kleine politische Nachrichten. Der Prasidentder Vereinigten Staa- t c n hat auf die Glückwünsche des Herrn Reichspräsidenten zur Feier von Washingtons 2 0 0. Geburtstage mit nachstehendem Telegramm geantwortet: Euer Exzellenz gütigen Beweis der Verehrung von Washingtons Andenken zum 200. Geburtstage des Gründers seines Landes habe ich dankbarst erhalten. Gern benutze ich diese Gelegenheit, um Euer Exzellenz und durch Sie der Reichsregierung und dem deutschen Volk namens der Regierung und des Volkes der Vereinigten Staaten sowie in meinem eigenen Namen Gegengrüße und gute Wünsche zu senden. * Der britische Botschafter Sir Horace Rum- bold hat dem Reichskanzler die Absicht der australischen Regierung mitgeteilt, das Ramensschild des im Kriege untergegangenen Kreuzers „E m d e n“ als Anerkennung der ritterlichen Haltung der Emdenbesahung zurückzugeben. Reichskanzler Dr. Brüning hat dem britischen Botschafter für das hochherzige Anerbieten den Dank der deutschen Regierung ausgesprochen. Aus der Deutschen V o l k s p a r t e i sind ausgetreten der Vorsitzende des Wahlkreisverbandes Berlin, Stadtverordneter Dr. F a l tz , und einige andere Vorstandsmitglieder, ausgeschlossen wurde der frühere Reichstagsabgeordnete Bergwerksdirektor Hueck (Gelsenkirchen) in Zusammenhang mit Bemühungen, den Wahlkreisoerband Westfalen-Süd ohne Wissen der Parteileitung den Deutschnationalen zuzuführen. Die Genannten sind der Deutsch- nationalen Volkspartei beigetreten. Der Präsident der amerikanischen Labour Party, William Green, veranschlagt die Zahl der Arbeitslosen in be n Dereini gten Staaten am 1. Februar auf 8,3 Miktionen. • Rachdem die englische Einsuhrzollvorlage vom Oberhaus endgültig angenommen worden war, erhielt sie di? Unterschrift des Königs und ist damit offiziell in Kraft getreten. Der französische Botschafter in Berlin, Francois Poncet, hatte fein Abgeordueten- einzuholen und der Polizei zu ermordet aufgefunden. Da die Möbel erbrochen und durchwühlt waren, wird angenommen, daß die Mörder es lediglich auf einen Einbruch abgesehen hatten. ermorden zwei Kinder. wurden in der Wohnung einer In Warschau Arbeiterin deren beide Kinder von 4 und 11 Jahren einen der Räuber übergeben. Einbrecher mandat immer noch beibehalten und sich für feinen Berliner Posten nur mit einer sechsmonatigen Mission betrauen lassen. Diese läuft demnächst ab. Francois Poncet hat sich nunmehr entschlossen, sein Abgeordnetenmandat endgültig n i e b e r gute g e n und sich der diplomatischen Berufslaufbahn zu widmen. Aus aller Welt. Don einem Schneebrett in die Tiefe geriffem In Spindlermühle im Riesengebirge ereignete sich ein außergewöhnliches Unglück. Eine Gesellschaft von 7 Skifahrern, 6 Herren und 1 Dame, hatte einen Ausflug von Spindlermühle über den Ziegenrücken auf die Rennerbaude unternommen und stieg in zwei Gruppen über den Langen Grund ab. Äabei bracht die obere Gruppe bei der Hollmannbaude ein Schneebrett ab, das auch die untere Gruppe erfaßte und in den Klausengrund etwa 500 Meter tief mitriß. Alle 7 Personen wurden verschüttet. Obwohl sofort Hilfe zur Stelle war, konnten die Verschütteten erst nach langer Zeit befreit werden. Ein Teilnehmer, der 24- jährige Kaufmann Kleinteller aus Prag hatte das Genick gebrochen. Der Beamte der Böhmischen Unionbank, Dr. Moller, Sekretär des Ministers a. D. Schuster erlitt einen Beinbruch. Die anderen Skifahrer wurden nur leicht verletzt. Den ganzen Tag über herrschten im Riesengebirge heftige Schnee st ür m e bei einer Temperatur von 14 bis 18 Grad Kälte. Viele Personen haben Erfrierungen baoongetragen. Tod in den Alpen. Etwa eine halbe Stunde oberhalb der Hochalm im Alpspitzgebiet stürzten zwei Reichswehrsoldaten, die ein Schneebrett losgetreten hatten, in die Tiefe und wurden getötet. Rcttungsi- kolonnen der Bergwacht aus Partenkirchen sowie Angehörige der Landespolizei fanden die beiden Leichen nach längerer Suche. Sklarek-Prozeß. Im Sklarek-Prozeß schilderte Stadtamtmann Bandczus, wie Direktor Schröder nach der Aufdeckung der Unregelmäßigkeiten bei zwei Bezirksämtern zu den Sklareks hingeschickt wurde, um zu revidieren und mit dem Ergebnis zurückkam, daß alles in Ordnung sei. Die Sklareks Ratten ihm nämlich die extra für diese Revision gefälschten Bücher vorgelegt. Direktor Schmitt soll in einer Besprechung mit Schröder und Hoffmann gesagt haben: „Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es nicht an, daß Sie in so scharfer Form gegen unsere besten Kunden vorgehen." Rechnungsdirektor Reumann habe die Vorlegung der Originalrechnungen verlangt und auch Bandczus war für eine weitere Aufklärung. Hoffmann habe aber zu ihm gesagt: „Sie greifen ja nach Schlangen." Vorsitzender: „Schmitt stellte also einfach fest, die Sache ist in Ordnung, und man schlief weiter. Das ist doch haarsträubend. Als Sie weiter nachforschen wollten, fuhr Ihnen Hoffmann in die Parade." Man er- • örterte dann noch sehr eingehend die buchtechnische Erledigung der Bevorschussungen und Hereinnahme der vordatierten Schecks, ohne klären zu können, nach welchem System diese Eintragungen eigentlich gemacht worden waren. Raubüberfall. Ein Kolonialwarenhändler in Berlin- Rosenthal und seine Frau wurden in ihrer Wohnung von drei jungen Burschen überfallen. Zwei der Burschen klopften an die Flurtür, die zur Wohnung des Kolonialwarenhändlers fi'chrt. Sie baten um etwas Warmes, da sie wohnungslos seien und Hunger hätten. Der Kaufmann lieh sie eintreten. Während die Frau ihnen Kaffee zu trinken gab, stand der Ehemann in der Tür, die zum Laden führt. Einer der Burschen ging dann in die Küche, um der Frau die Tasse zurückzugeben. Gleichzeitig zog er aber eine Pistole und rief der Frau zu: Hände hoch! Geld her! — Ehe die Frau noch der Aufforderung nachkommen konnte, fiel bereits ein Schuß, der aber glücklicherweise fehlging. Während des Vorfalles in der Küche wurde auch der Ehemann von den anderen Burschen mit der Waffe bedroht. Gleichzeitig kam vom Flur aus ein dritter Bursche herein- gelaufen und stürzte sich auf den Mann. Der Kaufmann aber ergriff einen Ochsenziemer und drang damit auf die Räuber ein. Die Frau war unterdessen zum Fenster hinaus auf den Hos gesprungen. Auf ihre Hilferufe tarnen Hausbewohner herbei, und die Räuber flüchteten, ohne irgendwelche Beute gemacht zu haben. Es gelang, Wettervoraussage. Irn deutschen Ostseeküstengebiet liegt eine flache Störung, welche dort vereinzelt etwas Schnee und wesentliche Milderung gebracht hat, die aber bei uns keinen Einfluß gewinnen dürfte. Vielmehr wirkt sich noch der hohe Druck aus, unter dessen Einfluß es zu nächtlichen Strahlungsfrösten kommt, die aber langsam ab nehmen. Aussichten für Mittwoch: Nächtlicher Strahlungsfrost, tagsüber weitere Milderung, stellenweise dunstig, sonst meist aufheiternd, trocken. Aussichten für Donnerstag: Noch leichter Nachtfrost, sonst teils neblig-wolkiges, teils aufheiterndes Wetter. Lufttemperaturen am 29. Februar mittags 2,0 Grad Celsius, abends minus 1,3 Grad; am 1. März morgens minus 4,5 Grad. Maximum 2,5 Grad, Minimum minus 5,2 Grad. Erdtempera turen in 10 Zentimeter Tiefe am 29. Februar abends minus 0,7 Grad; am 1. März morgens minus 1,0 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 9Vi Stunden. Amtliche Wintersportnachrichten. Vogelsberg, Hoherodskops: Klar, minus 10 Grad, 20 cm Schnee, verharscht, Sportmöglichkeit im Walde gut. Rhön, Wafserkuppe: Klar, minus 8 Grad, 12 cm Schnee, verweht, Svortmöglichkeit gut Schwarzwald, Feloberg: Klar, minus 6 Grad, 35 cm Pulverschnee, Sportmöglichk?it gut. A l p e n, G a r in i s ch - P a r t e n k i r ch e n: Klar, minus 12 Grad, 23 cm Pulverschnee, Sportmöglich' feit sehr gut. Aus der provinziakbauvtffadt Drehen, den l.Wärz 1932. Eine unhaltbare Entscheidung des Preisdiktators. Der Beauftragte bc* Reich-kommissar- für Preisüberwachung für Hessen und Hessen^Nassau in Frankfurt am Main hat durch Verfügung t»om 27. Februar für den Freistaat Hessen den Prei» pro Liter offene Vollmilch frei HauS des Konsumenten (HauS- preis) auf 26 Pfennig festgesetzt. Weiterhin hat er neue Bestimmungen hinsichtlich der Der- dicnstspanne deS Kleinhändler- getrosten, die auf 7 Pfennig pro Liter festgesetzt wird. Das Preis- diktat, bas am 2. W ä r a in Kraft treten soll, findet kein« Anwenduna m den Kreisen Al-seld, Büdingen, Schotten unb Lauterbach, ebenso gilt eS nicht für die Stadt Offenbach. Soweit Stadt und Kreis Sieben in Betracht kommen, muh man leider feststellen. daß der Preisdiktator mit feiner MilchpreiSfeftsehung aus 26 Ps. Danebengehauen hat. Er hat den Milchpreis senken wollen, wie auS seiner Verfügung hervoraeht, ihn für Dieben aber um 2 P f. erhöht, da man hier schon feil längerer Zeit die Milch für 2 4 P f. pro Liter frei HauS bezieht. G4 ist bedauerlich, das) der Preisdiktator, ebenlo wie im Falle der Gastwirte, auch hier wieder eine diktatorische Bestimmung getroffen hat, die sachlich anfechtbar ist und seinem Aufgabenzweck völlig zu- w i d e r l ä u f t. Man muh erwarten, daß dieses Diktat schleunigst korrigiert wird und vor künftigen Entscheidungen erst ausreichende und einwandfreie sachliche Unterlagen beschafft werden, ehe man durch verfehlte Bestimmungen wie im vorliegenden Falle, die Oeffentlichkeit beunruhigt. Wählerliste einsehen! Don Donnerstag, 3. März, bis einschließlich Sonntag, 6. Mörz, liegt im Stadthaus, Bergstraße 20 — Zimmer Nr. 13 — die Wählerliste für die Wahl de» Reichspräsidenten zur Einsichtnahme offen. Personen, die bis zum 13. März 1932 das Wohlalter von 20 Zähren erreichen, Stimmberechtigte, die in letzter Zeit ihre Wohnung gewechselt haben, bzw. erst zugezogen sind, oder durch Verheiratung einen anderen Namen führen usw. mögen nicht versäumen, sich von der richtigen Eintragung in die Wählerliste durch Ein- sichtnohme zu überzeugen. Das Wahlrecht können nur diejenigen ausüben, deren Namen richtig in der Wählerliste verzeichnet find. Man beachte die heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung. Oie Vereinheitlichung der Grund» und Gewerbesteuern. Der Reichsminister der Finanzen hat dem Antrag verschiedener Länder, darunter auch Hessen und Preußen, auf Hinausschiebung de« 3n- krasttretenS der Grund- und De werbe st euer - Rahmenvorschristen stottgegeben. Dementsprechend finden in Hessen, Preußen, sowie in verschiedenen anderen Ländern die Vorschriften der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 über die Vereinheitlichung der Grundsteuern, sowie der Gewerbesteuern für daS Rechnungsjahr 1932 noch keine Anwendung, sondern die Veranlagung und Erhebung der Grund- und Gewerbesteuern erfolgt nach den alten landesrechtlichen Vorschriften. Nationalsozialistische Kundgebung. Am Sonntagavend sand im EasS Leib eine stark besuchte Kundgebung der NSDAP, in Gießen zur Neichspräsidenlenwayl statt. Der erste Redner rr. Wagnc r - Boxheim erklärte u. n., bei der Reichspräsidentenwohl gebe es darum, mit dem System i>on 1918 endlich Schluß zu machen. Bei dieser Wahl stünden neben einem bedeutungslosen Kandidaten noch drei andere: 1. Thälmann, 2. Hindenburg, 3. Hitler. Die Kandidaturen Thälmann und Hindenburg lehnte der Redner entschieden ab, wobei er seiner Hochachtung vor dem Generalseldrnar- 'chall Ausdruck gab, aber betonte, daß di« Wiederwahl Hindenburgs nur dein gegenwärtigen System zugute komme. Die Nationalsozialisten seien dagegen überzeugt, daß am Abend des 13. März oder des 10. Avril die Meldung durch die Welt gehen werde, daß Adolf Hitler zum Reichspräsidenten gewählt ict. Hitler sei der einzige Mann in Deutschland, der die Fähigkeit und den Willen habe, das deutsche Lolk au» seinem Unglück herauszuführen, weil er eben ein Führer sei, der diese Eigenschaft im bisherigen Verlaufe seines Lebens bewiesen habe. Der Redner kam dann auf die wirtschaftliche Not unserer Zeit zu sprechen und betonte dabei u. a., auf der einen Seite stunden als Ergebnis der bisherigen Politik 6 Millionen Arbeitslose, auf der anderen Seite eine Verbraucherschaft ohne Kaufkraft. Er forderte zur Bekämpfung des wirtschaftlichen Not- itande» den Aufbau einer Deutfdjcn Binnenwirt- chatt und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch die Einführung der Arbeitsdienstpflicht für alle jungen Leute zwischen 18 und 22 Jahren. Wenn die NSDAP, zur Macht komm«, werde sie alsbald zwei Millionen dieser jungen Leute ohne Unterschied von •Rang und Stand der Familienväter zur Slrbeits- dienstpslicht heranziehen und zur Kultivierung von DeManb einsetzen. Die Mehrerzeugung auf den kul- livierten Flachen werde dazu dienen, die Lebens- mitteleinsuhr aus dem Auslande immer mehr ab- judrosseln, damit hierdurch der Binnenmarkt gestärkt werde. Am Schlüsse seiner Ansprache forderte der Nedner noch einmal zur Wahl Adolf Hitlers auf. Nachdem ein junger Nationalsozialist in einer kurzen Ansprache besonder- an die Jugend Vie Aufforderung gerichtet hatte, in die Reihen der NSDAP, einzutreten. beschäftigte sich der zweite Redner Dr. K u l z in etwa zweistündigen, zum großen Teil geschichtlich rückblickenden Ausführungen mit dem Werden und den Ausgaben des deutschen Volkes nach der Einstellung der NSDAP. Der Redner formulierte das politische Dcschehen in der Vergangenheit und in der Gegenwart nach den drei 'Begriffen: Berlin. Rom, Moskau. Er kam dabei zu dem Ergebnis, daß die Politik Berlins nur ein Anhängsel von Pari- •mb Rom fei, Rom aber auch über Pares dominiere und die letzten Entscheidungen über da- po- itisch« Geschehen beim Kardinalstaatssekretär lä- jen. Nachdem er den Marxismus und Leninismus Moskaus als Todesgefahr für Deutschland bezeichnet hatte, polemisierte er weiter u. a. gc- jen die politische Betätigung RomS und feiner kirchlichen Diener, ferner wandte er sich bei einer Betrachtung der deutschen Innenpolitik gegen den Xurs des Kabinetts Brüning und gegen die *5PD. Zum Schlüsse erklärte er. bei der Reichspräsidentenwahl gehe es um die Frage Brüning oder Hitler, also Rom oder Hitler. Hitler fet nicht Rom-Hörig, sondern nur Deutsch-Hörig. Des- halb müsse Hitler als .Feldmarschall der deutschen Zukunft" gewählt toerben. Zehn Jahre Mädchen-Berufsschule. Am DamStagvormittag sanden sich in der Mädchen-Berufsschule an der Kirchstrahe die Lehrkräfte der Schule, sowie alS Gäste Damen der (Siebener Frauenvereinigungen ein, um eine Ausstellung yi besichtigen, die von der Schule auS Anlaß ihre- zehnjährigen Bestehens veranstaltet und von Frau Rektorin Weitzel eröffnet wurde. Die Leiterin der Schule schilderte nach kurzen Worten der Degrübung die mannig- sachen Schwierigkeiten, gegen welche die Berufsschule zu kämpfen hatte, bis es möglich war. im Zähre 1930 in dem neuen DerufSschulgebäude Einzug zu halten. Die Rednerin sprach besonders von den Schwierigkeiten, die sich dadurch ergaben, daß der Unterricht der einzelnen Abteilungen an drei verschiedenen Stellen, im Norden, im Zentrum und im Süden bet Stadt abgehalten worden mußte und dadurch außerordentlich erschwert war. Sodann umriß sie die Ausgaben, die sich die Mädchenberufsschule gestellt hat und deren Erfüllung mit allen Kräften angestrebt wird. 3n erster Linie gelte eS. die Mädchen auf den eigentlich weiblichen Berus, den der Haus- srau und Mutter, vorzubereiten und außerdem die im Berufsleben stehenden Mädchen in ihrer Ausbildung zu ergänzen. In der Berufsschule seien besondere erwerb-berufliche Klassen (für Schneiderinnen. Putzmacherinnen, Friseusen), sowie Kurse für Buchführung, Deutsch, Bürger-- künde vorhanden, und schließlich füllen den Lehrplan nicht zum unwesentlichsten Teil die Hauswirtschaft lichen Arbeiten, die Gesundheit-- und Säuglingspflege und naturgemäß das Kochen auS. Dadurch sei das Arbeitsgebiet der Berufsschule sehr groß, und den Schülerinnen fet viel Gelegenheit geboten, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern. Die Ausstellung, die am Sarn-tagvormittag jum Besuch frei gegeben wurde, war ein Spiegel der vielseitigen Beschäftigung der Mädchen in der Berufsschule. Die Unter-, Mittel- und Oberstufe hatten ihre Näharbeiten ausgestellt. Den Haustöchtern wie den Hausangestellten ist die Möglichkeit gegeben, sich Kenntnisse im Schneidern anzueignen, den berufstätigen Mädchen in Schneiderinnen-. Putzmacherinnen-, wie auch im Frifeurgewerbe wirb umfassenber, sorgsälttg aufbauender Unterricht zuteil, in dem. wie die Ausstellung bewies, ansprechende Arbeit geleistet wurde. Auch die Schülerinnen ber anderen Klassen, die nicht so intensiv an die Arbeit des NähenS und Schneiderns herangeführt werden können, haben unter denkbar geringstem Aufwand an Material recht brauchbare Kleidungsstücke geschaffen. Daß man dabei stets bestrebt ist. auf die geschmackliche Bildung bewußt einzuwirken, wie auch das schöpferische Element in den Mädchen lebendig werden zu lassen, sei besonder- bemerkt. Die weitere Ausstellung in der geräumigen Küche der Derufschule verdiente ebenfalls mit Aufmerksamkeit betrachtet zu werden. Mit viel Sorgfalt und Geschicklichkeit waren die verschiedensten Speisen. hauptsächlich Gerichte für den Abendbrottisch zubereitet und in einer Form auf den Tisch gebracht, die eine angenehme Lleberraschung darstellt und rückhaltlose Anerkennung verdiente. Die Ausstellung in ihrer Gesamtheit lieh erkennen. daß den Mädchen neben den theoretischen Fächern hauptsächlich umfangreiche praktische Kenntnisse mit auf den Weg gegeben werden, die es ihnen später wesentlich leichter machen - sollten, ihren Berus als Hausfrau und Mutter auSzufüllen. als wenn sie ohne diese Vorbereitung ihren verantwortungsvollen Aufgaben gerecht werden müßten. Taten für Dicnstaa, 1. März. Sonnenaufgang 7.12 Uhr, Sonnenuntergang 18.04 Uhr. — Mondaufgang 4.38 Uhr, Monduntergang 10.52 Uhr. 1268: Markgraf Dietrich von Landsberg beurkundet die Leipziger Messe: — 1837: der Schriftsteller Georg Ebers in Berlin geboren; — 1871: Einzug der Deutschen in Paris, — 1929: der Kunsthistoriker Wilhelm d. Bode in Berlin gestorben. Gießener Wochenmarktpreise. Gießen, 1. März. Auf dem heutigen Wochen- marlt kosteten: Kochbutter 90; Süßrahmbutter 130; Landbutter 110, Watte 25 bis 30; Käse (da- Stück) 5 bis 10; Wirsing 10 bis 20; Weißkraut 10 bi- 12; Rotkraut 10 bis 15; gelbe Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 bis 12; Spinat 25 bi- 30; Unter-Kohlrabi 6 bis 8; Grünkohl 15 bis 20; Rosenkohl 25 bis 30; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 60 bis 70; Zwiebeln 18 bis 20; Meerrettich 30 bis 60; Schwarzwurzeln 25 bis 35; Kartoffeln 4; Aepfel 8 bis 15; Birnen 10 bis 12; Dörrobst 25 bis 30; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 100; Suppenhühner 80 bis 90; Nüsse 35 biS 40 Ps. daS Pfund; Eier 8; Blumenkohl 30 bi- 70; Salat 25 bi- 30; Endivien 15 bis 30; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 biS 15; Sellerie 10 bis 40; Tauben 60 bis 80 Pfennig daS Stück; Kartoffeln 3 bis 3,50; Weißkraut 6 biS 6,50; Wirsing 10 biS 15; Rotkraut 8 biS 10 Mark der Zentner. Vornotizen. — Tageskalender für Dienstag: Stadttheater, „Erna Sarafin", 20 bis 22.15 ilbr. — Handels- u. Dcwerbebank e. G. m. b. Sy, 20 Uhr, .Lindenburg". 73. ordentliche Generalversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der weihe Rausch". — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute. 20 ilbr, zum le- tcnmal als 20. Vorstellung im Dienstagabonnement: .Erna Earasin". Schauspiel von A. H. Zeiz. Leben und Schicksal einer kleinen Angestellten. ein aktuelles Thema. Die Rolle der Mutter Sarafin spielt für die erkrankte Agathe Walther-Lederer Frau Auguste Prasch-Grevenberg. Ende 22.30 Dhr. Morgen, Mittwoch, 2. März, 19.30 Uhr. als 21. Vorstellung im Mittwochabonnement .Die tolle Lola". Operette von Ka- delburg und Redner mit der Musik von Hugo Hirsch. Spielleitung Hrch. Hub. der zugleich die Hauptrolle spielt und singt Am Pult Walther Moehl, der die musikalische Bearbeitung vor- nahm. Tänzerische Gesamtleitung Ewald Bäulke. Girls: Tanzgruppe Ewald Bäulke. Ende 22Dhr. Gewöhnliche Operettenpreise. — „Sexuelle Not und ihre Heilung." 21m morgigen Mittwoch, 2. Mär;, 20.15 Uhr, spricht im Hörsaal 41 der Universität Dr. Hermann H e i s ; ler - München über das Thema „Sexuelle Not und ihre Heilung". Der Bortragende wird u. a. auch vom religiösem Gesichtspunkt aus zu den einzelnen Fra- flen Stellung nehmen. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. •• Das Wohltätigkeits-Konzert »um Besten der Gießener Winternot- hilse. da- am nächsten Donnerstagabend in der Aula der Hninerfität in Form eines Shinpho - niekonzert - von unterer Militärkapelle unter Leitung von Obermusikmeister K r a u ß e veranstaltet wird, sei erneut der Aufmerksamkeit der Bürgerschaft empfohlen. Die Solistin Frau Gretel 5) a u 6 c r aus Ludwigsburg-Stuttgart ist eine Künstlerin von hohem Rang, die ausgezeichnete Kritiken über ihr bisheriges Auftreten besitzt. Die DortragSfolge verspricht einen erlesenen musikalischen Genuß. Kartenvorverkauf bei Ehallier und im Bureau deS Derkehrsvereins. Die Preise sind sehr niedrig bemessen, damit jedermann der 'Besuch möglich ist. ** 40 Jahre Restauration Grünewald. Am heutigen Tage kann Frau L. Grünewald Wwe, die Inhaberin der Restauration Grünewald in der Mühlstraße 33, auf das 40jährige Bestehen der Gastwirtschaft zurückblickcn. Die betagte Inhaberin steht noch heute dem Betrieb in aller Rüstig- teil vor und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. *• Die Sektion „uberbeffen“ deS Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins veranstaltete am Freitag im Singsaale des Realgymnasium- einen Vortragsabend. Es sprach General von Lerch au-Wien über .Hochalpine Leistungen der Verteidiger Tirol- im Weltkriege". Bei der Kriegserklärung Italien- an Oesterreich galt eS, eine ausgedehnte HochgebirgSsront von der Schweizer Grenze an der Hilssee-Iochstrahe biS nach Kärnten äu schützen. Hierzu standen zunächst nur Stanö- schützen — Landsturm-Kompanien — zur Verfügung, zu denen dann Kaiserjägerregimenter und daS Deutsche Alpenkorps traten. Der Redner führte die Hörer zunächst in die Ortlergruppe, er schilderte mit vortresslichen, packenden Worten die ungeheuren Anstrengungen der Truppen in GiS und Schnee in Höhen biS säst 4000 Meter bei beständigen Kämpsen. Sv wurde an der .Hohen Schneide" (3261 Meter hoch) in monatelanger Arbeit ein mehrere Hundert Meter langer EiSstollen bi8 zur Spitze gegraben und in wechselvollen Kämpfen um den Gipfel gestritten. Fast jeder dieser Eisriesen, wie besonder- Königsspitze. Eeredale, hat seine Kriegsgeschichte. Der Ortler selbst war dauernd ohne Rücksicht auf Schneestürme und Lawinengefahr, bei einer Kälte bis zu 45 Grad beseht. Reben diesem Gebiet waren besonders die Adamellogruppe und die Dolomiten Brennpuntte des Kampfes, in letzteren vor allem die Königin der Dolomiten, die herrliche .Marmolada". Hm den Col di Lana — den Berg in Flammen — Monte Pian und unzählige andere wurde jahrelang auf8 schwerste gerungen. Bei der heldenhaften Verteidigung konnten Die Italiener keine nennenswerten Erfolge erzielen. insbesondere gelang es ihnen nicht, über Cortina nach Toblach und Inichen vorzustoßen und damit das für die österreichische Kriegsführung so wichtige Pustertal abzuschneiden. Schöne, von dem Redner selbst aufgenommene Bilder unterstützten den Vortrag, der in einem Appell für die Deutschen in Südtirol ausklang. Die zahlreichen Zuhörer dankten dem Redner für die vortrefflichen, höchst anregenden Schilderungen mit starkem, herzlichen Beifall. " DHC. Gießen. Man berichtet un8: Dor einer dankbaren Zuhörergemeinde hielt am Freitagabend Amtsgerichtsrat Gros im VHC. Gießen einen Leseabend. Der Vortragende, selbst VHE.-Bruder, ein ausgezeichneter Kenner ober- hessischen Lebens und Treibens, schilderte aus den zahlreichen Kindern seiner eigenen Muse EelbsterlebteS und Erlauschte-, Wahrheit und Dichtung auf das glücklichste vereinigt. Sämtliche Erzählungen sind aus dem tiefen Born der Heimat geschöpft und atmen vor allem einen köstlichen Humor, der in der heutigen schweren Zeit so bitter not tut. Heitere Szenen aus dem oberhessischen Landleben, die auch mitunter einer gewissen Tragikomik nicht entbehrten, wurden von dem Vortragenden in unermüdlicher Weise zu Gehör gebracht und ernteten wahre Lachstürme. An den lebhaften Beifall der Anwesenden knüpfte am Schlüsse der Vorsitzende herzliche Dankesworte an den geschätzten Heimatschriftsteller, dessen Werke es wirklich verdienen, mehr als bisher der breiten Oeffentlichkeit bekannt zu werden. Strafkammer Gießen. • Gießen. 26. Febr. Auf dem Bahnhofsplah wurden zwei junge Leute, die der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei angehören und an jenem Mittag Zeitungen verkauften, von polittschen Gegnern angerempelt. Während es dem einen gelang, an Den Kolonnaden in ein Geschäft zu flüchten, wurde der andere ZeitungS- verkäufer von drei Gegnern körperlich mißhandelt, indem ihm der eine mehrere Kratzwunden am Halse beibrachte, und die anderen ihm wiederholt ins Gesicht schlugen. Einer bedrohte dann noch den Mißhandelten, er wolle ihm Den HalS abschneiden, wenn er Anzeige erstatte. Wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung wurden Die drei Angeklagten durch das Amtsgericht Gießen zu je zweiWochen Gefäng- n i s verurteilt, außerdem der eine von ihnen wegen Bedrohung noch zu einer Geldstrafe. Während Der eine Angeklagte das Urteil anerkannte, verfolgten die beiden anderen zum Zwecke ihrer Freisprechung Berufung. Da in der heutigen Verhandlung mehrere Zeugen sich unmittelbar widersprechende Aussagen machten, muhte die Sache zwecks weiterer Aufklärung ausgesetzt werden. Gelegentlich des Frühjahrsmarktes in Butzbach wurden im vergangenen Jahr verschiedene Ta- schendieb stähle begangen. Als sich wieder einmal zahlreiche Zuschauer vor einem Stand zu- lammenorängtcn, sah zufällig eine Frau, wie ein fremder Mann einer anderen Frau Den Geldbeutel aus deren Handtasche zog unD in feiner Manteltasche verschwinden lieh. Zwar konnte bei seiner Festnahme Der Geldbeutel nicht bei ihm gesunden werden, doch wurde ein Zeuge ermittelt, Der beobachtet hatte, wie Der fremde Mann im Augenblick Der Fest nähme Den Geldbeutel fallen lieh. Als der Taschendieb wurde ein wegen Diebstahls wiederholt vorbestrafter Arbeiter aus Frankfurt a. M. ermittelt. Der hartnäckig leugnete. Wegen Rückfalldiebstahls verurteilte ihn das Amtsgericht Butzbach zu einem Jahr Gefängnis. In der heutigen Verhandlung legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Seine zwecks Herabsetzung Der Strafe eingelegte Berufung hatte keinen Erfolg. In Anbetracht Der Gemeingefährlichkeit seines Tuns wurde das erstinstanzliche Urteil bestätigt. 1 Oberbeff en. Landkreis Gießen. • Alten-Duseck, 1. Wär». Gestern abenb sollte in unserem Orte eine Versammlung der RSDA P ftattfinDen, in der ein Redner auS Eberstadt bei 'Darmstadt sprechen sollte. Die Versammlung wegen nicht rechtzeitiger An- melDung vom Kreisamt nicht zugelassen war. wurde von Der Polizei Darauf aufmerksam gemacht, daß die Dersammlungsleitung gegen Die Notverordnung deS Reichspräsidenten verstoße, wenn Die Versammlung abgehalten werde. Da dieser Hinweis ohne Erfolg blieb, wobei man erklärte, e- handle sich um eine Mitgliederversammlung mit Gästen, wurde Di« Versammlung polizeilich aufgelöst. Als die Anordnung der Polizeibehörde nicht befolgt wurde, wurde da- Ilebersallkom- mando auS Gießen berbeigerufen, daS gemeinsam mit der anwesenden Gendarmerie das DersammlungSlokal und die angrenzenden OrtS- strahen säuberte. Z Lollar, 29. Febr. In der hiesigen Volk»« Hochschule hielt Rektor Keller einen lehrreichen Vortrag mit Lichtbildern über „Die Ausgrabungen in Ur in Chaldäa", der starkem Interesse begegnete und fehr gut besucht war. • Lang-Göns, 29 Febr. Der hiesige Gewerbeverein hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Schuhmacher- meister Wilh. K. W en ze l gab den Geschäftsbericht bekannt. Er wies besonder- auf die heutige Wirtschaftskrise und Die Not deS Handwerk- und Gewerbe- hin. Sodann gab er einen Bericht über Die Tagung DeS Handwerk-- und Gewerbeverbandes am 27. und 28. September 1931 in DenSheim. Anschließend wurden die Ginkommen- unD Llmsatzsteuererklärungen eingehend besprochen. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt und durch zwei-weitere Mitglieder ergänzt. Der vom Rechner erstattete Kassenbericht wurde in Ordnung befunden und die Entlastung erteilt. Die Mitgliedeyahl hat sich wesentlich erhöht. 3um Schluß gab Der Schriftführer Zimmermeister Wilh. Euler einige wichtige Hinweise über die Abgabe von ©teuererflärungen. Kreis Büdingen og. Ortenberg, 29. Febr. Seit gestern wird die Kraftpostlinie Ortenberg — Hirzenhain, Die bisher bis Gelnhaar verkehrte, bi- WeningS Durchgeführt. Zwischen Orten berg und WeningS werden täglich folgende Fahrten ausgeführt: Ab Wenings 6.58 Urjr über Gelnhaar, Usenborn und Bergheim nach Ortenberg, an 7.39; ab Ortenberg 19.23 ilbr, an WeningS 20.10 ilbr. Außerdem verkehren werktäglich zwischen Ortenberg unh Usenborn die Wagen ab Ortenberg 10.02, an illenbom 10.35 und ab ilsen- bvrn 12.00, an Ortenberg 12.22 ilbr. Preußen. Kreis Wetzlar. > W i h m a r, 29. Febr. AuS bet Gemeindevertretung ist zu berichten: Auf Vorschlag ber Rechnungsprüfungskommission wurde Die Rechtmäßigkeit der Ausgabe- und Sin- nahmeanweisungen deS Gemeindevorsteher- für das Rechnungsjahr 1930 beschlossen und die Einnahmen mit 194 122,69 Mk., die Ausgaben mit 179 927,04 Mk. festgestellt. Von dem verbleibenden Bestand mit 14 195,29 Mk. sind 13 981,32 Mk. erbebbare Reste. Ferner wurde beschlossen, dah die Hvlzkäufe, für die keine zahlungsfähigen Bürger gestellt werden können, oder die nicht bi- 8um 15. Mai 1932 bezahlt sind, wieder gut Verfügung der Gemeinde stehen. J Odenhausen (Lahn), 29. Febr. In Der Generalversammlung des hiesigen Gesangvereins ,Liederkranz' erstattete zunächst der erste Vorsitzende, Landwirt Gottfried Fritz, Bericht über das abgelaufene DereinSjahr. Cs sind 40 Singstunden abgehalten worden, die gut besucht waren. Leider hatte sich Die finanzielle Lage des Vereins im letzten Jahre infolge Arbeitslosigkeit vieler Mitglieder Derart verschlechtert, daß Die Abhaltung weiterer Singstunden in Frage gestellt war. Mit Dem Dirigenten wurden deshalb Verhandlungen gepflogen, Die von Erfolg gekrönt waren, so daß nunmehr toieDcr regelmäßige Gesangstunden gehalten werden können. Dem Rechner Heinrich K a r b e r wurde nach Der Rechnung-ablage Entlastung erteilt. Bei der Dor- standswahl wurde Der alte Vorstand wieder- gewählt. Er seht sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender ist Gottfried Fritz, 2. Vorsitzender; Gottfried Speyer, Schriftführer: Wilh. Ott. Rechner: Heinrich Kar der, Beisitzer: Karl Schwarz, Heinrich Wagner, Friede. Fischer, Zeugwart; Ludwig RöhrSheim, Fahnenträger: Christian Speyer, VereinS- diener: Ernst Schneider. Kreis Biedenkopf. T Waldgirmes, 29. Febr. Die !R e g ul l c <■ rungsarbeiten am Schwalbenbach wurden vorn Kulturamt Dillenburg dem Tiefbauunternehmer Wagner aus Krofdorf für 6600 Mark übertragen. Es sollen dabei besonders einheimische Arbeitslose beschäftigt werden. Briefkasten ver Redaktion. lRechlsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) S. in JL Die Erhcbuna Der Krisensteuer der Veranlagten stützt tidf auf die zweite Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen vom 5. Juni 1931 (Reichs- gesetzblatt I. S. 279, insbef. 6. 298). Die Krisensteuer beträgt, wenn da- Einkommen 3600 Mk nicht übersteigt, 0,75 vom Hundert des Einkommens Die Errechnung erfolgt nach Abzug des steuerfreien Teils, aber vor Abzug Der Fainillen- ermäßigung. Beim Vorliegen besonDerer wirtschaftlicher Verhältnisse, Die eine wesentliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit Des Steuerpflichtigen begründen, kann nach § 56 DeS Einkommensteuergesetzes ein Erlaß oder Ermäßigung Durch das Finanzamt bewilligt werden. Ob die Voraussetzungen hierfür in Ihrem Falle gegeben sind, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Kirchliche Nachrichten. Mittwoch, Den 2. März. IohanaeSkirche. 18 Llhr, 4. PassionSandscht. Pfarrer A u s s e l d- Alle Brudhleidende werden auf das heutige Inserat des Spezial-Ban dagisten K. Rufflng aufmerksam gemacht “"B Marie Renner e'ha Gießen, Frankfurt a. M.. den 1. März 1932. 1655D für» Ar. 16 1670 D pass., fof. zu verm. Lang-Göns, den 29. Februar 1932 1662 V Tweed, das Modegewebe H 7E f.d.Frühjahr,neueDess.,Mtr. Ui I U Dam.-Strümpfe,echtn Ärt ägyptMako,mod.Straßenfarb. Ue ■ U JäfelSilber^estecke “w bie j (1) 3m i Kaufhaus HANSA Gießen Schriftliche Angebote unter 1666D an den Gieß. Anz iwet :: Wieseck, Gießen, den 1. März 1932. Die Beerdigung findet Mittwoch, 2. März, nachm. 2 Uhr, vom Trauerhaus, Neu en weg 6, aus statt. Frau Kath. Rompf, geb Ebel Familie August Wilh.Weber beweisen Unseren Willen, in schwerer Zeit Ihr treuer' Helfer zu sein Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Erna Gottlieb, geb. Renner. Damen-Nachthemd m. lang. Arm u.Stickerei-Weste Montag nacht gegen 2 Uhr verschied nach schwerem Leiden unsere liebe, treusorgende, unvergeßliche Mutter, unsere Hebe Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Znhalts-ll Ausfiihru Ein Sonder-Posten Trikot-Kleider in mod. Farbstellungen, mit Lackgürtel, Gr. 40-42, jetzt nur massiv Silber 800 Rest., weiterhin Bestecke mit 100er Silberaullage. z. B. komplette 72.teilige Garnitur M. 115.-, Vornehmste Ausführung. 50 Jahre schriftl. Garantie. Langfristig Ratenzahlung direkt an Private. Katalog u. fiel, sofort kostenlos. Besteck-Fabrik MOELLERS 4 CO. SOLINGEN. 1650 V |Verschiedenes| Kleiner grauer Bütten-Wet (mit langen Ohren) entlaufen. Wieder- bringererh. Belohn. 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Nebenstehende Auf ®n Mm 4. Mai lWB. 192 Am 28. Februar verschied plötzlich und unerwartet meine liebe Frau, Mutter, unsere liebe Tochter und Schwiegertochter Dina Becker, geb. Minke im Alter von 29Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen ; Wilhelm Becker. Gießen (Krofdorfer Straße 10), den 1. März 1932. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 2. März, nachmittags 2Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 01293 BelocMer gesund, en., über 20 I., mit höherer Schulbildg., tüchtig im Haushalt, zu alt. Beamt.-Ehev. ges. Selbstgeschr. Leb.- Laui, ISntof. u.Bild u. 16481) an d.G.A. ßroBgarage am Aulweg (Oberh.essische Nebenwerkstatte) Billige Garagen 01 r für Wagen in jeder Größe la Betriebsstoff ■ Wagenpflege. Telephon 4240 m N ®n Mnisse 1 631 lReich KEe tSiWe Mittwoch, Donnerstag, Freitag ff. grobe Schellfische o.K............Pfd. 40 und 454 Kabeljau.........Pfd. 35 und 404 Seelachs ........ 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Nr. 5' Zweites Blatt Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Dienstag, \ März 1952 Auf der Flucht vor den Japanern M' Chinesische Flüchtlinge werden durch das Rote Kreuz verpflegt. :clmc onisti'che Jhtf.muß Erfolg haben, wenn nach der srihändlerischen Seite um Hw i n g e n soll. nttkf ,j Dominions, i h r Hebung de Hon Or. Heilmu ^homasius ifitania" sank, haben schen Küste in einer in der Nähe der r. 3n dieser Tiefe trüber gewinnen können. ff: aufgewendete Mühe r do große Werk !s«cnimengesehte 2t *i_hcd Schiffes > Wracks inzwischen rforschl wurde, hat loch keine Klarheit I der Versuch einer in gc :l>cn die Weltwirtschafts« die Parole für eine usgab, sind die Zoll- n Kontinent, im gan- nicht gestiegen. Dafür c ii V ander, allen trauen : r rieft 11 ’.nen uni 2Bd 1 haft 23atf Irt'cheiduii, tote, so et] „Lusitania" kling-Imperium? Don Ctto Gorbocb. 4'bunq des ganzen Lch.sfelngendeine Aussicht <■' Erfolg bietet Deshallhat man sich ent« ffcl»l|en. dieses Ziel vorersyar nicht ins 2lugc 1 ayrscheinlich schon firb an Ort und fff, ffld fff r die kranke Wirt- bares Heilmittel zu ,-nwenden zu können vor- i igland immer n» 60 Prozent feiner Cr- I fc außerhal seine- Weltreiches ab. n vierten Teil -r Erde uinfastt. Schon geht hervor, w lehr die bisherige frei- 'sche Propagand^en Lebensinteressen des en. Volkes entfachen haben must und -in gesährl^bes Spiel es ist, lland die ihm Irbliebene groste Kund- erhalb seines Olperiums durch Kampf- n?eqenmaftnahinJ herausfordert. rklichkeit handelns sich auch um ganz der und einen groben Teil Latein-Amerika-, vor allem Argentinien, mit umfassen würde. Der Abschliehungsgedanke verwandelt sich im Handumdrehen in ein neues expansives, welteroberndes Prinzip: denn schon melden sich in England Stimmen, die auch Holland, ja Deutschland und schliehlich ganz Mitteleuropa von einem „Sterling-Empire" mit umschlungen sein lassen möchten. AuS einer solchen Umgestaltung der protektionistischen Vewegung in England könnte sich sehr wohl mit der Zeit eine begrüßenswerte Initiative für den Wiederaufbau einer gesunden Weltwirtschaft entwickeln. An und für sich unterliegt e$ keinem Zweifel, dast der gesamten Kulturmenschheit durch die Fortdauer gegenseitiger 2Q>- schliestung der Völker der Untergang droht. Vach den „Commerse Reports", dem Organ der Handelsabteilung der Washingoner Regierung war der 2Bert der von Land zu Land verkauften Waren im Jahre 1930 um nicht weniger als 6,5 Milliarden Dollar geringer als im Iahre 1929, oder um durchschnittlich 22 Millionen Dollar für jeden Arbeitstag. In solchen Ziffern kommt deutlich zum Ausdruck, w i c teuer den Völkern der Wirtschaftskrieg zu stehen kommt, den die Weltmächte seit dem 23er- farller Frieden um die Vorherrschaft auf dem Weltmärkte gegeneinander führen, den sie um dieses Kampfes willen vorläufig völliger Zerrüttung preisgegeben haben, so dast alle Lander sich zwangsläufig mehr und mehr auf innere Kraftquellen und eine autorkische Wirtschaftspolitik angewiesen sehen. Ein Land aber, dast in dem Maste wie England aus dem internationalen Warenaustausch Vorteil zog, kann u nm ögIich im Ernst fein Heil darin suchen wollen, sich an der Erschwerung und Behinderung dieses Austauschs zu beteiligen. Ei" englisches Blatt vergleicht den Sterling i a n t> e r e 6. Sei , vom Iahre 19 e Zollabrüstung us dem europäis« । nmen, wenigsten i e ü b c r f e e i f Tonfilm: „Oer weiße Mansch". Wieder ein Ski- und Bergfilm, abermals: die Wunder des Schneeschuhs, aber diesmal ganz von ber heiteren Seite her gesehen und ausgenommen Ein Schwank auf „Brettln" — soweit hier über- Pfut>tJ)Dn Handlung im dramctt schen oder filmi- schen Sinne die 2tebe sein rann. Die Regie hat «I-'c 2lrnold 5 a n d, der dem Kinobesucher und üfifreunb von früher her noch in guter Erinnerung j ft, er möchte - wie feine Ansprache ans Publikum tm Programmheft erklärt — den von ben mancherlei Sorgen der Gegenwart beschwerten und nieöcrgeörüdten Menschen des Tieflandes und der großen Städte im belebten Bilde hinausführen ‘n öte le.cbte und gesunde Luft der Schneeberge und ihn im Anschauen der reinen winterlichen ärcuDcn im Gebirge für eine Stunde ober zwei vergessen lassen, was der graue Alltag in Deutschland ihm iuträgt. Das ist der Sinn und die Aul- gäbe dieses Films, der zwar stofflich kaum etwas Aeues bringt, aber eine Menge schöner und technisch vollkommener Aufnahmen (z. T. unter Zeitlupenverwendung) und sportliche Leistungen die dem Kenner das Herz im Leibe lachen und den blutigen Laien einfach glotzen lassen. Dazu allerlei gute Bekannte, wie Leni Ri es en stahl deren komische Talente man früher kaum vermuten konnte, hier tobt sie im Schnee umher mit den großen Kanonen des weihen Sports - Hannes ©djneiber, Audi Matt, Guzzi Lantsch- Shlh<>iIh1hr'Ef.Of!er unZ> uoch ein paar Atzend der besten internationalen Skiläufer. 2luch dat und Patachon in Gestalt von zwei original- hamburger Zimmerleuten befinden sich darunter aI.Icr^nt> halsbrecherische Dinge. 3m Mittelpunkt eine lange (etwas reichlich ausgesponnene < Fuchsjagd mit allen erdenklichen Schikanen und anschliestender Schneeballschlacht -- iet 5ilm, seit gestern im neuen Programm des nJh L Cm V,-® • ^and ein interessiertes unö erheitertes Publlkum. ceben mi_______ 'Hast ein u n Wch weitere zwanzig 211 r hinab bis zum Meeresboden. Z'2Lgleich die Umgebung . "♦i fad) auf das genaue sie yi vis jetzt doch immer k rund« Sten# t c g nrnbe t hts d> sch fdium c-f de .ilche t riei 1 ilt' Int E, ugnil Ij8 d< arau# njlifd vld). enn i Last c le z In l ftra mfert tigern teuer. mit einem Schiff, das seinen sicheren Platz im Hafen aufgibt, die Anker lichtet und aufs offene CHleer fährt. Der ganzen Wett* kann aus der Loslösung des englischen Geldes vom Golde Segen erwachsen, wenn bei feiner -Steuerung durch die Weltwirtschaftskrise in den britischen Staats- und Wirtschaftsführern die seemännischen Tugenden der Begründer des Imperiums wiedererwachsen. Dann wird man bald erkennen, dast sich das Pfund Sterling und die englische Wirtschaft nidrt durch Aufrichtung einer chinesischen Mauer um das Imperium, und sei es auch ein erweiterte- ..Sterling-Empire", retten lassen, sondern nut durch eine grohzügige Planwirtschaft l i ch e Entwidlung der noch so austerordentlich dünn bevölkerten Dominions unter Mitheranziebung der Bevölkerungsreserven und aller produktiven Kräfte Gesamteuropas. Die ..zweite industrielle Revolution", als die man in Amerika die durchgängige Rationalisierung und Mechanisierung de» Wirtschaftslebens einschliestlich der Landwirtschaft, ausfastt, kann die Absatzkrise, die sie hervoi- ries. ebensowenig ohne MasfenauSwanderung und großzügige kolonisatorische Unternehmungen in unentwickelten Drdgegenden überwinden, wie ein ft die erste, die die Anwendung der Dampfkraft im Arbeitsprozeß einleitete. £ - lierung ’ i,“9- M,eJ V>) bereits getroffta», dic 'PiDcndung lomm«Gen E tiiqcftdlt und < rprobt. schäft steht zur Bei 2l)ieszeit günstiger erscheit ben Frühjahrsmonaten- •Stile mit den Arbeiten bel neu. I öetl im Iahre 1915 die , ■. ______ ,_____ d Erörterungen darübei nicht aufgehörl, ob » möglich sein wird, das i >iff wieder zu heben. Fortgang des Unternehmens. Die Stelle wo die „Lusitania" liegt, wird noch etwas von Ebbe und Flut beeinflußt. Deshalb ist in der Mitte Der Röhre em bewegliches Glied eingefügt. Hebt und senkt sich der Schlepper, so gibt der obere Teil der Röhre entsprechend nach. Der untere mit der Kammer bleibt unbeweglich. Die Art und Weise, wie man bei den Bergungsarbeiten vorgehen will, steht noch nicht fest. Sie werden auf alle Fälle damit beginnen, öao rings um das Schiff herum von ihm photographische Aufnahmen gemacht werden ebenso von sämtlichen Teilen des Deds, vom Meeresboden und von seiner Umgebung. Um diese Photographien herzustellen, hat man eine be- onöcrc Kamera gebaut, die mit elektrischer Aus- lofung versehen ist und selbsttätig Reihenbilder aufnimmt, also Bilder, die sich eins ans andere anschließen. Auf Grund der Prüfung dieser Bilder wird man sich entschließen, ob man vom Deck Oer durch Luken ins Innere vordringt oder ob man von der Seite her durch ein vorhandenes > Innere steigt, oder ob man das Deck durch Sprengungen in größerer Ausdehnung aus- reißt. Die Untersuchung der Bilder wird auch erkennen lassen, ob man sich auf die Bergung der im Schiffsraum vorhandenen Güter wird beschranken müssen, oder ob man hoffen darf ugcnb einmal auch das ganze Schiff zu heben.' Der Schwerpunkt für das weitere Vorgehen liegt also darin, was die Photographien ergeben werden. Damit ist ohne weiteres gekennzeichnet welche Wichtigkeit ihnen für die Zu- hinft des Tauchwesens und der Hebung von Schifsen zukommen dürfte. Die Reihenkamera wird ein unentbehrliches Ausrüstungsstück bei Taucherarbeiten werden. Für andere Zwede, vor allem für die Aufnahme ganzer Gegenden vom Flugzeug aus benutzt man sie schon länger. Die durch sie erhaltenen Bilder dienen zur Herstellung von Land- kartem Wahrend man nach den alten Verfahren öob Gelände in monate- oder gar jahrelanger .arbeu im einzelnen vermessen mußte, kürzt die mit dem Flugzeug verbundene Reihen- kamera die Arbeiten ganz beträchtlich •x v niehrfache Aufstiege zu vermeiden und sogleich noch während des Fluges erkennen zu können, ob die mit der Reihenkamera gemachten oder sonstigen Aufnahmen ge- hingen finö ßat man jetzt sogar ein Flugzeug mit einer Dunkelkammer ausgerüstet. In ihr befindet sich alles zum Entwideln und Fixieren der Platten und Filme nötige. Besonders reines -Daller wird mitgeführt, um die nötigen Auswaschungen vornehmen vi können Eine eigene Trodeneinrichtung ist vorhanden, die ein schnelles Lage festhalten. Weitere der Balten dienen als einfache Krane dazu, um Werkzeug und sonstige Gerate in die Tiefe hinabzulassen, sowie das aus dem Innern des Schiffsraums herausbeförderte Gut in die Höhe zu ziehen. Die Rohre hat einen Durchmesser von zwei Meter und endigt unten in einen Beobachtungsraum von vier Meter Länge und drei Meter Breite. Der Beobachtungsraum stellt einen Kasten dar. dessen untere Seite die Form von Schlittenkufen hat Gr kann also verhältnismäßig &,n unZ> h^ gezogen werden, was mit H"fe der von den Kranbalken herabführenden Seile geschieht. Um das Hin- und Herzi'ehen zu ermöglichen, ist die Röhre etwas beweglich gemacht, sie gibt um ein geringes nach. In ihrem Innern führen Stufen hinab, die im Be- obachtungsraum endigen. Außerdem find in ihr Behälter zum Einpumpen von Wasfelballast. elektrische Leitungen und Fernsprechleitungen vorgesehen. Der Beobochtungsraum enthält Fenster und starke Beleuchtungskörper, mit denen die Umgebung erhellt werden fann. Außen sind an ihr Winden und Krane angebracht. Die Deobachtungskammer soll während der ganzen Dauer der Arbeit auf dem Deck der „Lusitania" ruhen, das. wie die Untersuchungen ergeben haben, fast vollkommen waagerecht liegt. Das Hinabsteigen in sie findet unter gewöhnlichem Druck statt. Der Dedel. der die Röhre oben verschließt, bleibt offen. Ehe die Taucher aus der Kammer auf das Deck herausgehen, müssen sie sich an den in der Tiefe herrschenden höheren Drud gewöhnen. Zu diesem Zwed wird ie nach den Umständen, entweder der Dedel der Röhre oder die zwischen Röhre und Kammer befindliche Tür geschlossen. Die von der Kammer nach außen ins Meer führenden Türen können erft geöffnet werden, wenn der im Innern des Raumes herrschende Drud genau der gleiche ist wie der äußere. Zwei Doppeltüren, die beim Oeffnen in Führungen dicht anschließend nach unten gleiten, ermöglichen das Heraustreten, ohne daß Wasser in die Kammer strömen kann. Erst wird die innere Tür geöffnet, der Taucher tritt in den Zwischenraum zwischen beiden Türen. Hierauf schließt sich die innere Tür, die äußere öffnet sich. Außer den in der Kammer vorhandenen Scheinwerfern sind auch noch sehr lichtstarke bewegliche Beleuchtungskörper vorgesehen, die die Taucher mit sich führen können. Andere Beleuchtungskörper werden von den Kranballen herabgelafsen und finden während der Arbeiten auf toi Deck Aufstellung. Sie sollen derart angeordnet werden, daß durch sie eine Arbeitsfläche von etwa 20 Quadratmeter sehr stark aufgchellt wird. Simon Lake hofft auf einen ununterbrochenen deutend erhöht. England, das sich vergebens bemühte, die Außenwelt zum Freihandel zu bekehren, macht wenigstens eine letzte verzweifelte Anstrengung, sich feine eigenen kolonialen Gebfete. im besondern die nachgerade fast vollständig unabhängig gewordenen Dominions, als beooraimte Absatzmärkte zu erhalten. In diesem Sinne hat das neue Zollgesey zunächst nur die Bedeutung einer Geste. Auf der Reichskonferenz in Ottawa im Juni dieses Iahres soll sich zeigen, zu welchen Gegenopfern zugunsten englischer Exportindustrien die Dominions bereit sind um ben ilebergang des Mutterlandes zu einem Schutzzollsystem, das die Kolonien. 2Nandats- gebiete und Dominions nicht als Zollausland behandelt, zu rechtfertigen. Erst davon wird es abhängen, ob die Londoner Regierung in der Lage ist, dauernd schutzzöllnerifch zu bleiben. Dis dahin handelt es sich bei dem neuen Zoll- gesetz. dessen Grundlage — ein Generaltarif von 10 Prozent ad valorcm — an und für sich noch feinen protektionistischen Charakter hat. um ein Provisorium, das das Provisorium einer oom Golde gelösten Pfundwährung ergänzt. 2cichts ist bezeichnender für den vorwiegend fi- nanzstrateqischen Charakter auch des Zollgesehes. als die 'Bemühungen um eine Angliederung derjenigen Länder, die durch den Pfund stürz am stärksten in Mitleidenschaft gerieten, an das englische Währung-- und Wirtschaftssystem. Kaum hat man ben ersten Anlauf gemacht, ben alten Traum pon einer all-britischen Zollunion unb einer briti- 'chen Reichswährung zu verwirklichen, so sieht man sich gezwungen, diesen Traum in einen noa) schöneren und größeren von einem „Sterling-Imperium" sich auflöfen zu lassen bas nicht nur das gesamte britische Weltreich, sondern auch die skandinavischen Län- VezirkSschöffengericht Gießen. * Gieße n. 26. Febr. Ein als ProvisionS- reisender tätiger Kaufmann hat die Firma, für die er tätig war. geschädigt, indem er sich für fingierte Bestellungen Provision bezahlen ließ, ferner Geld unberechtigt einkassierte und behielt, und sich Waren rechtswidrig aneignete, statt sie abzullefern. Er wurde zuvierMonatenGe- sängnis verurteilt. Gin Schlosser hat ein von ihm unterschlagene» Liesersahrrad weiterverkauft und, um den Anschein zu ertoeden, als gehöre eS ihm. dem Käufer eine gefälschte Quittung vorgelegt. Strafe: zwei Rkonate und eine Woche Gefängnis. Sin vielfach vorbestrafter ..Schweinemeister" erhielt für einen einfachen Diebstahl, ber ihm 100 Wk., und für einen schweren (mittels Einsteigens). der ihm 9 Mk. einbrachte, beide begangen im wiederholten Rüdfall. eine Gesamt- gefängniäftrafe von einem 2 ahr und zwei Monaten. Ein vielfach vorbestrafter „Gipser" hat. bald nach feiner Entlassung aus der Strafanstalt, rasch nacheinander zwei Autos und ein 2Hotorrat> gestohlen. sie eine große Strecke gefahren und in mehr oder weniger beschädigtem Zustand stehen- gelassen. Ferner ist er, angeblich nur um Zigaretten zu stehlen, in eine Wirtschaft eingestiegen: er wurde aber rechtzeitig entdeckt und an der Ausführung des Diebstahls gehindert. Die Strafe lautete auf ein Jahr und sechs Monate Gefängnis. Ii» P c-ndel der DozsSstimmung nicht sehr bald Tkber nach ber fuhänblerischen Seite um- ft von etwa sechzig 211 »bet sich bas oberste . !- Bon da sind es mplteile der zur sind fer- 1 e®3ul eingeübte Sobald die rran ■€_ Bereinigten c aten, aber auch die Zollmauern b e - tt, daß dieselbe Wähler- n > 2t ch ließ, als er sie zu einer »ug lasten h icrcr Zölle heraussor- chc es zlweifelhast, ob die « protektimi^tifchen Kabinett ein Mandat ha ärz,tl.che BeßinJung gegeben, ohne von ihren Heilmethoden schon überzeugt zu fein, wie ein x rankes sich woh auch irgendeinen Kur- wendet. n> ,in Aerzte, die sein 23er- besaßen, ihn- nicht helfen konnten. Die 3- fassen, sondern sich dfNt zu begnügen, den Erhalt zu bergen. Er ist p'tbar genug und wird ff aufgewendete Mühe Mich lohnen. eine ganze Anzahl von -al 5-1 zahlreiche Erfindungen o ffirhvesens gemacht und X ■ton Die Dorbeckeitunaei x SchutzzpUnerm nm Wenige, die nicht im ■ ihres Herze» im Freihandel das clement des btischen L Imperiums sähen. :eisen zirj proktionistisfl ltoirb. Don ihm •tot seitwärts eine ^eih^waltiger Kran- löi'ci hinaus, die auf der bes Bootes i0ii(| entsprechende Gewi - geglichen sind. !«dcß dieses gerade liegt Stm einen der IwiTbalfcn hangt der wich« ' teil des ganzen lUlernehmens. eine aer l Slayltrommeln $>4;.nmengcfehtc 2ttote, bi”!^ arf das Ober- des Schiffes hinadre , Sie kann durch -Hrü^en und Wegnehmcm veiner Trommeln B« dig verlängert 1 oder > Irr werden. Don ihrigen ÄranhnlNe 9»htseile hinab. Öüum die unter dem W. p^nndlichen Teile ftc Röhre herumgeführt les und sie in ihrer Miedern des englischen Unter- M50 Anhänger ber „nationalen" Won Diesen sinb 450 seit langer weniger entschweben für einen I Bruch Englanbs mit Ipb c lsprinzip eingetreten. ^Mehrheit scheint für eine lange .Dauer t ij mil Dem neuen Zollgefey eingcleüetcn IHuyzöUmIrilchen Aera.bes Mutterlandes moöer- nn. Dennoch lut man gut. diesem Schein nicht Ine weiteres zu trauen. Die englische Wählerdast ist in ben letzten Jahrzehnten, besonders i nfolge der Einführung bes Frauenwahlrechts, '■ erf an ^'chwollen: bis Zahl derer, bie sich zu stimmten Parteien unb cnbgiüigen Meinungen in prinzipiellen Streitfragen bekennen, bübet lerin eine Minderheit. Der Sinn ber gewaltigen Mehrheit, die sich bei ben letzten Wahlen [ir bat Programm bet „nationalen" Koalition egab. besteht darin, daß die breiten Massen ber (uUuierenben Elemente unter dem- indrud standen, baß die Grundlagen des Dolks- Wohlstandes auf* Idtoerftc erschüttert seien unb ma öetijcnü'n Kandidaten seine Stimme In Dirklichkeit git es auch unter ben eng- l'Ätn ' ’ "" Ä " JRaub im Zuge Wefilaf-Llsingen. 3000 Reichsmark Dienstgelder gestohlen. Wetzlar, 20. Febr. (W-'ltz) Wie erst jetzt be- kannt wird, hat sich auf der Strecke Wetzlar — Usingen am Samstag ein nach unaufgeklärtes '.Räuber ft üd zugetragen. Die Stationstasse Wetzlar sandte mit dem Personenzug Wetzlar—Usingen, der Wetzlar um 14.25 Uhr verläßt, in einer oer- schlossenen Geldtasche 3 0 0 0 M a r k Dienst- gelber an die Stationskasse in Ufingen. Die Gelb* taftße wurde, wie üblich, in dem Gepäckwagen unter »^..Obhut des Zugführers gestellt. Als man das Geld in Ufingen abliefern wollte, stellte sich heraus, daß die Tasche ausgeschnitten und der Betrag entwendet worden war. Der Borsall ist noch völlig ungeklärt. Trocknen der gewässerten Platten gestattet. Sogar die Möglichkeit ist gegeben, sosort Positiv- btlöer anzusertigen. Wenn man beim Entwickeln erkennt, daß irgendwelche Aufnahmen nochmals gemacht werden müssen, wird der Flug ohne Zwischenlandung wiederholt. 2lus diese Weile hat man die Gewißheit, daß man bei der Rückkehr fießer gute Bilder mitbringt unb nicht mehr in Ungewißheit schwebt, ob der Zweck des Ausstiegs auch wirklich erreicht worben ist. 23ei Probeflügen des mit der Dunkelkammer ausgerüsteten Flug- ^ugs war die ganze Ausbeute eines längeren Fluges bereits nach einer Stunde entwickelt unb kopiert. Die Bilder waren trocken unb konnten sofort weiterverwendet werben. J'Xber auch darüber hckchten geraume Zeit durch Zweifel, wie iv ins Innere des Misses gelangen lalle. Scbbem. die Techniker H."e Frage lange genug ff; unb her gewälzt fcttn. entschloß man fiel nblich zur Durch- Rtcung eines Plane-, dc ’on dein bekannten jAncrseetechniker Simon 11 M^rrüßrt. Lake ooten gebaut, it Gebiete des besonders er- Wirtschaft Nachdruck verboten Ohne Gewähr 27.Februür 1932 17. Ziehungstag Arid Srtr »rl1 Vdlingfot» . Wien 72655 75292 78505 90595 90786 99691 19825 23368 25660 38655 41304 42^38 42634 57 <,3 Hiei Elffl Es tut mir nur leid e; dich, daß du so neu Nachdruck verdaten. 25 ftortleßung t wollte ihn überkomm Las die mer Gesellschafter", 188005 231128 267536 282286 303866 343560 377747 223020 263037 274773 293397 337661 373661 392074 62751 110296 156713 194657 206392 240801 269221 293635 312887 366592 396753 107480 144513 182981 225955 244739 285479 342240 364002 130054 159899 196187 207041 249640 269313 298037 319431 370444 397054 194969 237238 267809 289263 316958 347822 378296 109031 147302 184226 231093 252534 315477 346575 376456 197349 250502 268991 289440 322382 353931 384940 173654 20>229 235383 253891 274918 299044 337879 374049 erlittene Enttäuschung ! . — so war's recht. Er 333275 82101 105833 165425 315944 187287 01725 53045 *85973 394974 109626 144120 1856121 3231 35 287851 303684 362803 386136 p t e >ähr 130370 160725 199565 2 6967 251033 274696 298471 335429 371457 397062 2235 10 2651.23 2779 29 2954 84 3392 30 3776 25 397t 66 105326 137564 181618 203859 243629 282416 330609 362615 394535 152 >a ist heute kein angenehl- te 3na zu Rose. 79649 2206.1 3948' 15990 30285 e °ie Wa sichtlich 102016 135-43 1812 9 200830 2425 2 264570 329147 358366 389777 die er einsilbige Antscten gab. Jetzt war . dem Kommerzienrätchj nicht gut Kirschen es|en. Besser, man ging ihr ms dem Wege. Wie er Andree Co° angesehen! Musternd von oben bis unten. Millnern Blick, der zu sagen „Eva, lies!" Eva warf nur einen flüchtigen Blick auf Geschriebene. 2484 2*76 2-198 3 154 ?J33 :J|84 Gewinnauszug 5. Klasse 38. Preußisch-Sübdeufsche (264. Preutz.) Staats-Lotterie 11636)- 117805 15216Q 175659 184912 197497 236414—239448 256270 29*713 317186 324915 349294 357832 377149 383295 139924 140--94 '.78536 186637 205333 206030 239107 239^ 6 255524 259'94 verteilt hiernach eine Dividende von 9 (14) o.H.. während die Siemens-Schuckert-Werke für das am 30 9.1931 abgelaufene Geschäftsjahr ohne Gewinn und Verlust abschließen (i. 23. VA v.H. Dividende aus 9,83 Mill. RM. Gewinn). • 3. P. Demberg AG., Wuppertal — Oberbarmen. Die GB. der Gesellschaft ge- nehmigte den Abschluß für 1930/31 und beschloß, von dem Berlust von 7,07 Mill. Mk. 4 Mill. Mk. aus der Reserve zu decken und den verbleibenden Berlust von 3,07 Mill. Mk. vorzutragen. Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M. Stei Kinderbei 2 Suppent Getnüsesc Suppenteii 1 Satz (5: *°rtenp|ai Puddingtc •'fannkuc Jakaokai "Cringsk; Sand-Seif ^aschgar Alun Wäschest 3 Eß-Löfi Butterdos Salatseihi Kochtopf Milchträg Wasserke Fleischte Kehrsch« %-Liter-l Nachttopf Wasserke Spülschü SalatseiV Fenster- Eimer, । Fleischt Toilettei Eimer, \ Sand-Se, Milchträ; Kochtopl Ovale W; Milchkocl „Wir wollen ihn fragen, Eva. Gib sie her!" Eva schüttelte den Kopf. „Wo kann ich sie hinpacken?" „Dort in den Koffer, bitte." Sie wies auf Les Geheimrats Reisekoffer. Als Eva sich mit dem Packen im Arm bückte, fiel aus ihm eine Karte heraus. Ottilie hob sie auf. Es war eine Ansichtskarte. Ottilie erkannte sofort, daß diese aus Flinsberg war. Sie laS die Adresse: Lina Knorpe. Wie kam diese Karte hierher? „Wirf sie doch einfach fort', sagte Eva. Ottilie wollte es eben tun, als ihr Blick auf die Worte fiel: Morgen ist Fastnacht. Wir freuen uns alle sehr darauf. Herr Kommerzienrat ist mit Frau Geheimrat im Auto nach Breslau gefahren, um Fastnachtskostüme zu kaufen — Frau Geheimrat war glückselig. Ottilies Hand, die die Karte hielt, zitterte. Prag . Budapest . Sofia Holland Oslo Sopcndage». Stodholm London Buenos iltre* Neu vor! Bruftel Italien Pari» Schweiz Spanien Tanztg .lapon Kto de Sian.. 3ugollawte». Ltiiadon 3n der heutigen Vormiitngsziehung rourberu&etümne über 40Ü M. gezogen 2 Gewinn, zu 26000 M. 27681 I 2 Gewinn« iu 10000 M. 26515 4 Dewinn« >u 6000 Di. 1'32415 391683 22 Gewinne ,u 3000 M. 632 36342 61057 89333 93755 138138 190129 283801 359190 386854 3906.1 52 Vewinn» mi 2000 M. 240-16 32500 66’83 72358 85900 100308 109891 150278 162049 183028 184022 180914 188129 193127 205702 212922 221100 230001 26’444 278671 284344 28i ,30 299416 335760 367602 379740 136 Gewinne »u 1000 M. 7444 11346 11371 12559 14804 25828 29929 47265 6603t) 60627 66427 71717 Sprechstunden ,>r Redaktion. 11.30 bis 12-30 Ui)t. l/’Jlis 17 Uhr Sak »lag nachmittag geschlossen Zur unverlangt eingeichle Manuskr ohne ^eigefügtes Rückpc-^ wird keine Gi 14 Gewinn» in 3000 M. 110058 161873 193552 36 Gewinne iu 2000 ®(. 152426 155295 168974 205427 213685 223454 369601 377055 392566 „Korrespondenz zwischen Dienstmädchen, kann uns doch wirklich nicht interessieren, Mama. ‘ Aber Ottilie starrte aus die Karte. Es klopfte. Das Mädchen kam. um zu sagen. Last Lina Knorpe da sei, um zu fragen, ob sie ewinn« IN 600 M. 2137 9236 13234 17084 3n der heutigen Nachmittagsziehung vzrden Gewinne über 400 M. gezogen' 2 Gewinn« n- 25000 M. 19203 2 Gewinn« |U 10000 91U 32162 Echt Tassen ml| Frfl?wiebel frühstucks ..«Mer, Kuchentelh Abfall erlebt. Run, d-i*Mrst du auch w der * "" .1 Um 8 Gewinne |u 6000 W. 23592k 395936 65005 66710 67003 7439b 74818 85617 ------ ------ 132W6 ----- verhältnismäßig gut gehalten, ebenso waren private Bankaktien nur wenig verändert. Bon Kunst- seidewerten lagen Aku eher etwas fester, Bem- berg etwa 1 Prozent niedriger. Schiffahrtsaktien nannte man unverändert. Am Rentenmarkt bestand, wie schon erwähnt, größeres Angebot. Bei ziemlich lebhaften Amsähen gaben Goldpfandbriese 1—2 Prozent, Reichsschuldbuchforderungen 1 Prozent und Liquidationspfandbriefe durchweg 0,5 Prozent nach. Besonders schwach tendierten Kommunalobligationen, die überwiegend 2 Prozent ein- büßten. Bon deutschen Anleihen gingen Altbesitz um fast 1 Prozent zurück. Schutzgebiete blieben dagegen gut behauptet, Auslandrenten geschäftslos. ; , _ 2m Verlaufe bröckelten die Kurse infolge der Geschäftslosigkeit weiter um etwa 1 Prozent ab, wobei jetzt auch in ReichLbankantcilen etwas Material herauskam. Während Siemens weitere 1,5 Prozent verloren, lagen Gesfürel etwa 1 Prozent höher. 2.-G.-Farbenbonds büßten gegen gestern mittag 2 Prozent ein, ReichLbahnvorzugs- aktien blieben unverändert. Am Geldmarkt hat die Lage noch keine Entspannung erfahren, Tagesgeld blieb zu 8 Prozent gefragt. Berlin verhättnismähig gut gehalten. 118 Gewinne »n 500 W. 195958615 29099 362 65 39064 53472 71288 112696 5398 135837 141260 168549 160048 160322 *-Än tnnno» 1'550 177764 186" 22 2f;f70------ ----- - Aus jede gezogene Stummer sind zwei gleich hohe Oe’.cinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II Am Ende gar über z heulen wie ein altes Richt mehr daran b\ lauschte wieder auf di,_üusik. Rose hatte Gäste. ging es lustig zu. Er erinnerte sich ihrer Aforderung, mit dabei zu sein. Sofort erhob er h, tastete sich durch das dunkle Zimmer, klingelidem Diener. Befahl ihm, das Licht einzuschalteNlnd ihm dann eine Tasse starken Kaffee zu brinn. 3n Hast trank er h schwarzen Kaffee, den John ihm zehn Winub später servierte. Rauchte eine Zigarette dazu. >nn ging er zum oberen Stockwerk hinauf. Ltgsam, schwerfällig, mit Deinen, die schwer wiKlöhe waren. Zum Lustigsein waijhm eigentlich gar nicht zumute. 3n dem Moment, a er Roses Salon betrat, verstummte die MusikRan begrüßte sein Kommen mit Hallo. Destillte ihn mit 'Fragen, auf * Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die für den 24. Februar berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 100,1 gegenüber der Dorwoche fast unveränert. Die Index- zif^Vrn der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 95 7 (plus 0,6 v. H.), Kolonialwaren 90,9 (plus 0,7 v.H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 91,3 (minus 0,1 v. H.) und industrielle Fertigwaren (minus 0,4 v. H.). Die Indexziffer für Produktionsmittel stellte sich auf 120.0 (120,1)—— minus 0,1 v. H. und für Konsumgüter auf 122,5 (123,3) — minus 0,6 v. H. ' Herstellung des Opelwagens in Oesterreich. Wie WTB.-HandelSdienst von der Adam Opel AG., Rüsselsheim, hört, sind die seit einiger Zeit schwebenden Berhandlungen zwi- schon der Adam Opel AG. und den Steyr-Wer- ken AG. zum Abschluß gekommen. Die Stehr- Werke übernehmen aus Grund der Dereinbarun- gen den Bau und Vertrieb des Opel 1,2-Lrter- Bierzylinderwagens in Oesterreich. Solche Teile, deren Herstellung in Oesterreich erhebliche Investierungen in Werkzeugen und Maschinen erfordern würden, werden von der Adam Opel AG., Rüsselsheim/Main, bezogen. Die Steyr-Werke sind dadurch in die Lage verseht, dem österreichischen Markt einen in Anschaffung und Betrieb wirtschaftlichen Kleinwagen zu bieten. • Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG., Berlin. Die Generalversammlung der Gesellschaft erledigte die Regularien für das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 1930 '31 und setzte die Dividende auf 6 (10) v. H. fest Don der Berwaltung wurde mitgeteilt, daß ber Wert des der Gesellschaft im Kriege geraubten Eigentums rund 60 Mill. Mk. betrage, während der Gegenwartswert der hierfür gewährten Entschädigung sich auf etwa 1 Mill. Mk. belaufen dürfte. * Die Abschlüsse des Siemens-Konzerns. In den Generalversammlungen der Siemens & Halske AG. und der Siemens- Schuckert AG., Berlin, wurden die Abschlüsse für 1930/31 genehmigt. Die Siemens 6- Halske AG. „Herrgott, daß man immer so allein ist!" klagte Ottilie Tönnies. Hans-Achim sah sie kaum mehr. Der vergrub sich förmlich in seine Arbeit. Und bei Rose traf man immer fremde Menschen. Zu Roses Freunden, mit denen man die Wochen in Borkum verlebt, hatten sich neue gefunden, die ihr ebensowenig gefielen. Und Rose schien es auch gar mcht gern zu sehen, daß sie kam. So ging es ihr auch mit Eva, die sie zuweilen aufsuchte, wenn sie wußte, daß ihr Mann nicht da war. Ihm ging sie aus dem Wege, weil Rose und ihr Vater es von ihr verlangten, daß sie sich von ihm fernhielt. Das kränkte Eva. Und nun hielt diese sich von ihr zurück. Tags zuvor hatte sie Eva telephonisch gebeten, zu ihr zu kommen, um ihr beim Umräumen ihres Schlafzimmers zu helfen, das sie vermietet hatte. Da hatte Eva geantwortet, sie wisse noch nicht, ob sie abkömmlich sei. Aber dann war sie um acht Uhr früh doch bei ihr erschienen. „Bis Mittag habe ich nur Zeit, Mama. Werden wir bis dahin fertig sein?" „Ich weiß nicht, Eva. Es ist ziemlich viel zu tun. Die Schränke und Kommoden müssen aus- gekramt, mein Bett auf den Boden geschafft werden. Aber das Hinauftragen macht der Portier. Der kommt um elf Ayr." „Wieso? Dein Bett brauchst du doch?" „Rein, ich werde im Wohnzimmer auf der Chaiselongue schlafen", sagte sie und seufzte schwer auf. „Aus was ich noch werde verzichten müssen! Ach Gott, es ist bald unerträglich, dies Leben! Es besteht nur noch aus Sorgen und Entbehrungen." Eva, die wenig für dieses Klagelied übrig hatte, mahnte: „Ich denke, Mama, jetzt gehen wir an die Arbeit. Sag mir, bitte, was ich zuerst machen soll." „Papas Wäschekommode auskramen. Die steht noch unberührt so da, wie Papa sie hinterlassen hat. Ich habe mich davor gescheut, an Papas Sachen zu rühren, um nicht schmerzliche Erinnerungen wachzurufen." Eva begriff das nicht. Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln sah sie die Mutter an. Dann ging sie an ihre Arbeit. „Was macht man mit Papas Wäsche? Friedrich paßt sie nicht. Und Achim — ob er sie tragen wird?" Eva sah auf den Packen Oberhemden, die sie auf dem Arm hielt. Frankfurt abgeschwächt. Frankfurt a.M., 1. März. (WTD. Draht- Meldung.) Nachdem es bereits vorbörslich sehr unsicher und eher leichter war, eröffnete der offizielle Freiveriehr1 in abgeschwächter Haltung, wobei in erster Linie das große Rentenangebot aus Berlin einen starken Druck auf die Stimmung ausübte. Die Spekulation bekundete stärkste Zurückhaltung, zumal auch aus Reuyork wieder schwächere Kurse gemeldet worden waren. Richt zuletzt blieb auch der geringe Geschäftsumfang nicht ohne Einfluß auf die Haltung, ebenso mahnte der Wahlkampf etwas zur Vorsicht. Anderseits blieben die feste Haltung der deutschen Werte in Reuyork und das Anziehen des Markkurses im Auslande, sowie die europäische Farben-Verständigung ohne Eindruck. Aus relativ kleines Angebot senkten sich die Kurse gegenüber der gestrigen Abendbörse um etwa 1—2 Prozent. Elektroaktien standen im Vordergründe, AEG., Siemens & Schuckert verloren bis zu 2 Prozent, Gesfürel sogar 3 Prozent. Unter Berücksichtigung des Dividenden- abzuges von 5,4 Prozent blieben Licht & Kraft gut gehalten. Am Chemiemarkt setzten I.-G.- Farben. Scheideanstalt und Rütgerswerke etwa 1—1,5 Prozent niedriger ein. Montanwerte gaben um Bruchteile eines Prozentes nach, dagegen schwächten sich am Daumarkt Philipp Holzmann um 1,5 Prozent ab. ReichLbankanteile blieben Ein Gefühl von Wc t wollte ihn überkommen — er kämpfte e »sder. Das fehlte noch! Von Geld Md Me Vornan von Grete von Saß. Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle Rose lachte. „Er hat ’nen Dnmschädel. So was schafft ungemülliche Stimmig. Und Aerger hat er auch gehabt. Laßt U mal." „Hätte er unten >leihen sollen", bemerkte Andree. ' I „Lassen wir uns hs nicht unsere Stimmung verderben — tarier? fj“ schlug Frank Hasse vor. (Föritz hg folgt.) EinschrSnlimg der Kohleneinfuhr. Der Schrumpfungsprozeß im deutschen Kohlenbergbau hat sich in den letzten Monaten in erschreckendem Maße fortgesetzt. Während z. B. die arbeitstägliche Förderung an der Ruhr im Durchschnitt des Jahres 1929 rund 407 000 Tonnen betrug, ist sie im Februar d. I. bis auf etwa 240 000 Tonnen gesunken. Die deutsche Dergarbeiterschaft wird von dieser katastrophalen Entwicklung in unerträglicher Weise betroffen. Die Belegschaft an der Ruhr, die im Jahre 1929 noch 361 000 Köpfe betrug, ist bis auf etwa 200 000 Mann zurück- gegangen und muß trotzdem häufige Feierschichten mit ihrem bei den gesenkten Löhnen um so empfindlicheren Verdienstausfall in Kauf nehmen. Diese Lage hat den Reichskohlenkommissar veranlaßt, die Kohteneinfuhr für den Monat Mär; um 50 000 Tonnen und für Monat April um weitere 50 000 Tonnen zu kürzen. Kinhermorft in Gießen. Auf dem heutigen Rinder-(Rutzvieh)Markt in Gießen standen 468 Stuck Großvieh, 45 Fre ser und 84 Kälber zum Berkaus. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe: 1. Qualität 300 bis 400 2 Qualität 200 bis 280, 3. Qualität 100 bis 180’ Schlachtkühe 60 bis 250 Mark; Rinder Vr" bis »/.jährig 60 bis 120, 3/<- bis 2jährig 80 bis 180 tragend 150 bis 300 Mark. Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 30 Pfennig: ausgesuchte Tiere über Rotiz. Marktverlauf: am Anfang lebhaft zum Schluß abslauend, kleiner Heberftanb. schien: Deinen neucüelcganten Smokinganzug hast du dir für mein ssd bauen lassen. And Ina Stevenson, die ein s.j elegantes Teekleid aus rosa Crepe de China^g und eine Perlenschnur um ihren langen n eren Hals, hatte er mit gleichem Blick gemu,t „Dein verehrter 9 helfen sollte. „Lassen Sie sie herein", befahl Ottilie. „Wozu?" fragte Eva. „Hier gibt es nichts für fie zu tun." Aber da stand Lina schon in der Tür. „Lina, wie kommt diese Karte hierher?" fragte die Geheimrätin. Linas Augen leuchteten auf. „Ach die — die hab' ich schon lange gesucht. Kommerzienrats Mädchen hat se mir geschickt vorigten Winter. Ich hab se Herrn Geheimrat — wissen Se, Frau Geheimrat, es war an dem schrecklichen Tage — vormittags gab ich se dem Herrn Geheimrat — n’ paar Stunden später war er tot und..." „Gehen Sie!" sagte Eva. „Rehmen Sie Ihre Karte gleich mit!" Lina sah sie mit einem bösen Blick an und verschwand. Ottilie war totenblaß. Ihre Lippen zitterten. „Mama, was ist dir?" „Herrgott, Eva, begreifst du nicht? Papa hat diese Karte gelesen — hat aus ihr etwas her- ausgelesen, das ihn in begreifliche Erregung versetzt hat." Ihre Augen füllten sich mit Tränen. And dann brach es unter fassungslosem Schluchzen, aus ihr heraus: „Hätte ich damals diese unglückselige Einladung Münchmehers nicht angenommen — ich tat es aus Trotz gegen Papa — Papa hat darunter gelitten — ich fühlte es ganz deutlich, wartete darauf, daß et mir ein gutes Wort geben, mich bitten sollte, nicht zu reifen, und während ich auf diese Ditte vergebens wartete, vergrub ich mich mehr und mehr in meinen Trotz. O Gott, hätte ich das doch nicht getan!" Ihr Weinen wurde heftiger, es schüttelte sie örmlich. Eva führte sie zu der Chaiselongue. „Leg dich nieder, Mama. Versuch ruhig zu werden!“ Sie redete ihr gut zu. „Versuch es nicht, mich zu trösten, Eva. ur mich gibt es keinen Trost — ich verdiene auch keinen — denn glaub mir: ich bin schuld an all dem Anglück, das uns betroffen." Bald, nachdem sich Eva verabschiedet hatte, erschien Münchmeher... Das war nun der Dank für alles, was er ür die Familie Tönnies getan! Der Kommerzienrat war außer sich. Aus jedem Wort, das die Geheimrätin zu ihm gesprochen, hatten die bittersten Vorwürfe geklungen. Danach war er schuld an all ihrem Anglück. War schuld an der Entfremdung zwischen ihr und ihrer Tochter. And zuletzt hatte sie ihn fortgeschickt wie einen Bettler! Rachdem er Wut und Enttäuschung in zwei Flaschen Rotwein ertränkt hatte, fuhr er nach Hause. Es war bereits vier Ahr nachmittags. Er schickte den Diener zu Rose, um sie zu sich bitten zu lassen. Sie war auch eben erst heim- gekehrt und erschien sofort. „Ra, was war?" fragte sie. „Kann man dir gratulieren?“ ■ (< „3a, zu dem Rausschmiß, den ich erlebt. Rose sah in sein Gesicht. „Du hast getrunken, Papa?" „Ja! Einen Spaß muß der Mensch doch haben! Also hör zu — kannst du das verstehen: sie hat mich mit Vorwürfen überhäuft — mit ganz sinnlosen. Ich kann dir die natürlich nicht wiederholen. Daß wir beide — du und ich — eine völlig falsche Auffassung vom Leben und unseren Pflichten gegen andere hätten, das war noch das Mildeste. Ra ja, und danach hat sie mich abgefertigt, in einer Weise — na, ich kann dir sagen, so was hast du noch nicht erlebt. Als wäre meine Dank bereits verkracht und ich hätte um ein Almosen bei ihr gebeten. Im Treppenhause stieß ich dann noch auf deine verehrte Schwägerin, die Chauffeursgattin. Ich war über diese Begegnung so sehr perplex, Laß ich den Gruß vergaß — das wird man mir natürlich nie verzeihen." Rose sah ihn kopfschüttelnd an. „Ich begreife das nicht, Papa, aber Las ist ja auch nicht nötig. Für mich ist eS so, wie es gekommen ist, gut! Ich freue mich, Papa." Sie legte ihre Arme um seinen Hals, sah ihm mit hinterlistigem Lächeln ins Gesicht. Berlin, 1. März .(WTB. Funkspruch.) Rach einem sehr rußigen Vormittagsverkehr lag auch noch die heutige B'örseneröffnung verhältnismäßiggutgehalten. Die Spekulation beteiligte sich wenig am Geschäft, zumal für heute eine Reihe von Geschäften vorlag, die zumindest retardierend wirken dürsten. Einmal sprach man von Schwierigkeiten bei der Verlängerung des Re- diskontkredites durch Frankreich, weiter wollte man von einem erneuten Ansteigen der Arbeitslosenziffern wissen und drittens glaubte man an eine Radikalisierung im Bier- und Lichtstreik. Auch die neue europäische Farben-Einigung wurde mit gemischten Gefühlen ausgenommen, da die Quote für Deutschland eine Verringerung erfaßten hat. Ausschlaggebend für die Tendenz war jedoch wohl wieder die geringe Anternehmungs- luft der Kundschaft, an dec sich vor einer Reform des augenblicklichen Börsenverkehrs, besonders was die Frage der Kursverössentlichung betrifft, kaum etwas ändern dürfte. So genügte schon relativ kleines Angebot am Elektromarkt zu Kursverlusten, die bei Gesfürel, Licht & Kraft (abgesehen von Dividendenabschlag von 5.4 Prozent) und Siemens bis zu 3 Prozent und mehr betrugen. Die übrigen Marktgebiete wurden hiervon im Verlaufe ebenfalls beeinflußt, und abgesehen von wenigen Ausnahmen bröckelten die Kurse langsam ab. Verhältnismäßig widerstandsfähig lagen Bankaktien und Kunstseidenwerte, auch einige Spezialitäten wie Contigummi, Julius Berger, Kaliaktien, Thüringer Gas usw. blieben beachtet, während anderseits Schubert & Salzer, Daimler, Rheinische Braunkohlen, Schultheis, Dessauer Gas, Charlottenburger Wasser usw. ziemlich empfindlich gedrückt waren. Auch am Farben- und Reichsbankmarkt war das Geschäft wesentlich ruhiger als gestern, kursmäßig waren diese Papiere aber ziemlich gehalten. Obwohl sich die Gerüchte über neue Zinskonvertierungsabsichten des Zentrums inzwischen aufgeklärt haben — cs handelte sich um einige am Freitag^ cinge- brachte und auch angenommene Zinsanträge, die sich aber nur auf eine Senkung der Zinsen im reinen Kreditgeschäft bezogen —, hielt das Angebot in festverzinslichen Werten an. Wiederum verloren diese Papiere etwa 1 Prozent im Durchschnitt, und auch Reichsschuldbuchforderungen und Deutsche Anleihen waren schwach veranlagt. Färben-Bonds konnten sich dagegen auf gestrigem Riveau behaupten, auch Reichsbahnvorzugsaktien neigten nur unwesentlich zur Schwäche. Am Gel^ markt änderte sich nach dem Altimo bisher noch nichts, Tagesgeld war auch heute nicht unter 8 Prozent zu haben. Arie 6.657 50.05 12.485 57,06 3,063 170,02 79,63 81,00 81.03 14.69 1,072 4,217 58,70 21,92 16,60 81,65 32,71 82,18 1,401 0,249 7,477 13,36 B (*> ' ' s«. * aus bi» i Ä x ~ Hre Lnch. Hcilm< ^DerteidigunS 5M e»" “J -mar manches u "U Tormann n aber -Zer Sturm io Im Gewinnrade Derb! en: 2 Prämien rju- je 5C0000, 2 Gewinne zu je J000, 2 zu je 20vo>>X), 2 zu je 100000, 2 zu je ' 90, 4 zu je 500r X), 10 zu je 25000, 80 zu je.fOO, 21 ß zu je 50t) K), 432 zu je 3000, 1220 zu ^XX), 2472 zu je 10( JO, 4088 zu je 600, 11792 zu' 400 M. 29. Februar BmtUcke Kotierung 72 Aeto.nne «u 1000 M. 4807 52266 66656 70t:5S 80742 87199 118997 142968 U)22 164290 156987 172569 176506 178581 18k>!4 188406 191095 199600 230585 232994 23« >8 255669 268?’70 272574 274764 2 79 34 1 281-78 291163 305 067 344090 350984 360186 38 "29 389197 3987 73 399001 übernommen. $ Auzei-ena fträizzsind lediglich at die Geschäftsstelle iu »ciften. vergessen. Leg dich nun ] eine Stunde hin. . fünf Ahr erwarte ich 5»^? zum Tee. Wirs du ßerauftommen?“ 'al Er ließ sich in etney'tffel fallen, zuckte mit den breiten «Schultern ..'ufaß stier vor sich hin. Rose eilte, daß sie at: sm Zimmer kam.--- Münchmeyer rieb fidS^ Augen. Starrte verbiestert in die Finster üj die ihn umgab. Eine leise, einschmeichelnde ejiE war über ihm. Er lauschte darauf. Es b-)de eine geraume Zeit, bis er sich darauf des ec wo er sich befand — was gewesen. Er lehnt- h wieder in den «Sessel zurück, schloß die Aug^e.irnn über das, was er bei Ottilie erlebt, nad I.März_______ AmlUSrc .Notierung 6.663 6,677 6,643 49,95 50,05 49.95 12.465 12,485 12,465 56,94 57,06 56,94 3.057 3,063 3,057 169,73 170,07 169,68 79.57 79,73 79,47 80.84 81,00 80,84 80,97 8- ,13 80.92 14,67 14.71 14.65 1,063 1,067 1,068 4,209 4,217 4,209 58,59 58,74 58.58 21,88 21,92 21,88 16,56 16.60 16,56 81,40 81,56 81,49 32,67 32,73 32,65 82,02 82.18 82.02 1.309 1,311 0,251 1.399 0.249 0,247 7,463 7,477 7.463 13,34 13 36 13.34 Vanknoten. Berlin, 29.Februar (Selb »rief Ameritaniicde Nolev 4,20 4,22 xJ?oten . , ■ • ■ 58,43 58,67 Sänildif Sloten ..... 80,66 80,98 CFnnlifdiP Wirt >11 ... 14,63 14,69 .^ranzösilciie Nolev .... 16,52 16,58 £>ollänDiidie Noten . . . 169.36 170,04 3tQltenilche Noten . . . 22,11 22,19 Norwegische Sloten . . 79.39 79,71 Deutich-cesterreim, < 100 Schwing — — fRumänifdir Noten ».49 2,51 Offlinebifcfip 9?oten , . . . . 80,79 81.11 Schweizer 81,22 81.54 Svanttche Noten ...... 32,53 32,67 Ungnriiche Noten — — Beichsbankdiskont 7 o. k> Lomdardzinsfutz S o h. Es bedarf keiner Vorrede Eisoffers Serientage sprechen für sich selbst Hier einige Beispiele Emaille Echt Porzellan 50 13,95 üllt Glas 945 6k Sofa-Kissen, bunt Satin u. Streifenmuster . und I Salatbesteck . zusammen 1 95 50 1 50 1 50 Putz-Artikel u. Holzwaren 1 50 1 Bohner, reine Borsten mit Schutzkante, 195, Spiegel, in weiß. od. br. Rahmen 195, 95, 50 25 Putztuch, gute Qualität, hell 50, 95 4teilig 345, 245, 195 95 95 25 50 Kaufhaus SJ.flsojQfer ä 95 95 95 95 50 50 25 25 Kaffee- oder Teekanne, in chinablau . Eß-Service, Feston, Goldrand, 23teilig . Unser Personal wird sich treuen, Ilm en ohne jeden Kaufzwang die vorteilhaftesten Serien vorzulegen 25, 50, 25 25 50 50 75 95 345 195 645 50 75 75 95 25 25 50 l I 337661 373881 392074 Wt 109628 144120 18'. 21 323136 95 25 25 25 25 50 95 95 75 95 95 95 95 75 75 95 95 95 25 25 25 25 50 Mengenabgabe vorbehalten! Nur solange Vorrat reicht! 50 95 295 195 50 75 HMttion. tl W So- 25 25 25 95 125 125 395 10 25 25 25 50 50 50 50 75 125 145 Pf. 50 50 10 25 25 50 10 10 25 10 10 25 25 50 95 95 25 10 25 25 50 25 75 PL 50 50 25 25 10 25 e Pf. 10 10 50 50 75 75 3 Tassen mit Untertassen, moderne Form . Kaffeekanne, in verseh. Ausfuhr. 125, 95, Sauciere, Schüssel, 24 cm, Fleischplatte, 28 cm, Feston, Goldrand,.... Stück Obstsatz, 7tellig, in mod. Ausführung . . . 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Butterbrotpapier, fettdicht, 125 Blatt . . . 6 Rollen Krepp-Klosettpapier Strahlregler für Wasserhahn Kartoffelschäler, vernickelt Küchenmesser, rostfrei 1 Paar Backenbestecke, durchgehend, Solinger Fabrikat Likörservice, mit Nickeltablett, 7teilig . . . Kuchenteller, 30 cm, Blauglas mit geätzten Früchten Butterdose, gepreßt 3 Glas-Teller, in schöner Ausführung . . . 3 Teebecher, mit Schliff 3 Likörgläser, Kristallglas mit grünem Stiel Schüssel, 23 cm, in modernem blauem Glas Puppen, in allen Ausführ. 295, 195, 95, 50, 25 Stadtkoffer, durchgenäht, In mod. Färb. 95, 50 ä i [ 333278 j 82101 105833 K5425 6 315944 Damenschürze, zum Sticken Kinderstrümpfe, moderne dunkle Farben, für 5—14 Jahre, Paar . Frottiertuch, groß, in guter Qualität .... Kopfkissen, mit Bogen Damenschürzen, aus modernen Stoffen, mit farbigem Besatz Einschlagdecke, prima Molton 1 Paar kunsts Damenschlüpfer, Charmeuse Damenhemd, m. Stick, u. Motiv, eleg. Ausf. Kopfkissen, mit Stickerei und Einsatz . . . Damen-Strümpfe, eleg., extra stark, Hausmarke Knaben-Sporthemd, aus prima Zephir, moderne Dessins Dreieck-Tücher, reine Wolle, Neuheit, nur aparte Farben Strumpfbandhalter, extra breit, aus Damast, mit 4 Haltern ........... Normal-Unterhose, wollgemischt Kleidchen oder Strampelanzug, schöne Verarbeitung Erstlings-Garnitur, Ueberjäckchen m. Mütze Kinder- oder Konfirmanten-Leibchen, aus gutem Drell Sofakissen oder Mitteldecke, gezeichnet, schöne Dessins Klammerschürze oder Küchenüberhandtuch, aus prima Nessel Zierdecke, mit aparter Spitzen- und Einsatzverzierung Mädchen- od. Knabenschürze, bis 4 Jahre, mit schönem Besatz......... 70t 55 2Ä 1666’87 ’ '88406 19K m 8 265659 288 70 ! 905(67 ’ 389197 398778 Fleischtopf, weiß, 12 cm, gestanzt . . . Kehrschaufel, grau, gestanzt i/2-Llter-Maß, weiß Nächttopf, 22 cm, weiß Wasserkessel, in verseh. Farben . . . . Spülschüssel, 35 cm Salatseiher, grau Fenster-Eimer, weiß Eimer, grau, 28 cm Fleischtopf, grau, 18 cm, gestanzt . . . Toiletten-Eimer, bes. Gelegenheit . . . Eimer, weiß, 30 cm Sand-Seife-Soda-Gestell, weiß Milchträger, 3 Liter, weiß oder grau . . Kochtopf, 26 cm, schwere Qualität . . . Ovale Wanne, weiß, 40 cm Milchkocher, ca. 3 Liter Inhalt, weiß . . Die Waren sind In beiden Etagen aut Tischen übersichtlich aufgebaut. — Des groben Andranges wegen benützen Sie bitte die Vormittage! Aluminium Wäschesprenger, gerillt . 3 Eß-Löffel oder -Gabeln Butterdose, mit Schraubverschluß. . . . Salatseiher, 24 cm Kochtopf, 24 cm, unbordiert, schwer . . Milchträger, 2 Liter Wasserkessel, mod. kantige Form, 22 cm Tischdecke, 130/160, ganz mod. Zeichnung 195 Unterkleid, elegant, Seidentrikot .... 245 Pf. 25 25 25 50 50 50 50 50 50 50 95 95 95 95 95 95 95 : 2 Wmni ja v, 2 ju jt 20.0 0, 4ju je enoro, . 218 je 50'0, 2472 jö je 10,0, M. Steingut Kinderbecher, mit bunten Bildern . . 2 Suppenteller Gemüseschüssel, tief, 19 cm Suppenteller, mit Goldrand, Feston . . 1 Satz (5 Stück) Gemüseschüsseln . . Tortenplatte, moderne Muster .... Puddingform, in verseh. Ausführungen Pfannkuchenteller, rund Kakaokanne, mit Nickeldeckel .... Heringskasten Sand-Seife-Soda, mit Holzgestell, kompl Waschgamituren, in verseh. Ausführung. Echt Porzellan Tassen mit Untertassen, in Goldrand oder Zwiebelmuster Frühstücksteller, in Goldrand oder Zwiebelmuster, Feston Kuchenteller, in schöner Ausführ., 24 cm . Blechwaren Kohlenschaufel, mit lackiert. Holzgriff . . Kaffeesieb, mit lackiert. Griff Kuchendraht, 36 cm Springform, bis 28 cm Springform, mit 2 Böden, 26 cm Zink-Eimer, gute Qualität, 28 cm . . . . Fleischmaschine, verzinkt, Nr. 5, mit fünfjähriger Garantie Brotbüchse, lackiert 295, Brotbüchse, Emaille, schwer .... 745, Küchenwaage, mit Laufgewicht, Fabrikat Krups, mit 2 Messingschalen .... Textilwaren Handtuch, Halbleinen, gute Qualität . . . 3 Handtücher, Halbleinen, grau kariert oder Gerstenkorn Schelben-Gardinen, engl. Tüll Spannstoff, engl. Tüll, in mod. Mustern . . 3 Meter Landhaus-Gardinen Landhaus-Gardinen, weiß, mit färb. Streifen und Einsatz 1 Meter Querbehänge, breit, Etamin, mit imlt. Filet- Verschiedenes Portemonnaie, aus einem Stück gearbeitet, echt Leder Brieftasche, echt Leder Aktentasche, echt Leder Schulranzen, in verseh. Ausführungen . . Schulranzen, echt Leder, für Knaben und Textilwaren Kinderstrümpfe bis 8 Jahre, Paar Kinderschlüpfer, warm Topflappentaschen, zum Sticken 2 Nachttischdecken, mit Spitze od. z. Sticken Damen-Hemd, mit Feston, schöne Ausführ. >hfU| Griffelkasten, in groß. Auswahl 75, 50, 25, 10 Schiefertafel, nach Vorschrift Rasiercreme, Tube 50, 25 Köln. Wasser, 70% Alkoholgeh., Flasche 50, 25 Zahn-Pasta, gute Qualität, Tube . . . 50, Blutstiller, Stück 10 Rasierklingen, Edelstahl 50, Rasier-Apparate, in verseh. Ausführ. 50, Rasier-Garnituren, neue Ausfuhr. 125, 95, Rasier-Pinsel, vulkanisiert, reine Borsten 50, Isolierflasche, mit Bakelithbecher, Liter . Waschkörbe, in verschied. Groß. 495, 395, 295 Korbtische, Peddigrohr, Platte 60 cm . . 595 Osterkörbchen, rund u. oval, bunt, groß . . 25 Gummibälle, besonders vorteilhaft 95, 50, 25 Fahrtier, zum Nachziehen 25 Sandwagen, Buche 50 Statut 1532 (durchaus haltbaren) Ball warf. Geraume Zett ftant) daS Ergebnis 1:1. (Erbittert wurde um den Torerfolg gekampfr. die HKXOcr behielten die Oberhand und Wallau kam nut zu sehr wenigen Durchbrüchen. 3n der 35. Minute erst fiel das zweite Tor, ein icharfer. dicSmal unhaltbarer Schuh von Milhclmi besiegelte den Sieg der Gietzencr. Wenige Minuten ter wurde ein Elfmeter.Ball (eine stark anfechtbare Entscheidung des Schiedsrichters) für 1900 zur 662049 i&F'3 ÄU ' 1'7805 Mb ; 197497 ;°'-9 *239448 SG ^3849634 M ■ >S£ 'Ä berger, Wtthelmi. Arnold, Lippert) hatte einen guten Tag. Der SchieDsrichtcr Dafür einen um fo schlechteren. Der Kampf begann mit Hilfe des WindeS mit einigen stürmischen Angriffen der Dattauer. Die sich in Der 3. und 5. Minute vor dem Tore der 1900er festsetzten, zwei Ecken herausbeschworen, die allerdings nichts einbrachten. Die 1900er, die bisher, wie es schien, etwas verhalten spielten, gerieten dann etwa» besser in Fahrt, rückten auf. obwohl das der Wind sehr schwierig machte. Immerhin mutzte der Tormann Der Gäste verschiedentlich eingreifen. Sine sichtliche Ucbcrlcgcn- hcit der Blauweitzen kam allerdings auch nicht zum Ausdruck. 2n der 23. Minute nahte das Derhängnis in der Gestalt eines Eckballs. Dieser, schön getreten, wurde vom Wind zur allgemeinen Ueberraschung ins Tor getragen, ohne dah ihn die Mallauer Stürmer auch nur zu berühren brauchten. Mit Dem Ergebnis 1:0 für Mattau wurden Die Seiten gewechselt, nachDem Die Gäste viele Chancen ausgelassen hatten. Die 2. Halbzeit sah die 1900er nicht nur in Windvorteil. 3n der Zusammenarbeit von Sturm und Läuferreihe ttappte eS vorzüglich. Die Mal- lauer wehrten sich zwar energisch, kamen aber in der Folge immer seltener an den Ball, mutzten sich cs vielmehr gefallen lassen, datz in der 12. Minute nach der Pause ein prächtiger Schutz von Schmidt den Weg ins Ach sand, nachdem sich der Torwart Bruchteile von Sekunden zu früh nach dem Grvtzen-Bus«-, dem sich im weiteren Verlauf des Spieles noch zwei weitere Treffer anreihten, so datz die Platzbesitzer auch im Spiel gegen Den Wind den Sieger zu stellen vermochten. Handball im Mannertuniverein (O.T). L Jgb. Mio. (Sichen — I. To. Lützellinden 6:4 (4:1). DaÄ am vergangenen Sonntag auf dem Mtv- Sportplatz zum AuStrag gekommene Handball- ZreundschastStressen nahm für Die (Siebener Männerturner einen unerwartet günstigen AuS- gang. 2lls Gegner war die erste aktive Mannschaft deS Turnvereins Lützellinden. Die in den letzten DerbandSspielen zu den spielftärksten Mannschaften der A-Älafte gehörte, verpflichtet worden. Beide Mannschaften taten ihr Bestes, um ein jederzeit schönes und faires Spiel vor- xufübren. Ausschlaggebend für den Sieg der Gic- tzener war lediglich das technisch bessere Zusammenspiel. dem die Gäste nur ihren gröberen Eifer entgegensetzen konnten. Tödlicher Llnfall beim Boxkampf. Bei den regelmäßigen Freitags-Boxkämofen im Berliner Spichernring gab e» einen tödlichen Unfall. Der junge Berliner Dölkner wurde im Kampfe gegen Labottke wiederholt angeschlagen und brach schlietzlich in feiner (Ftfc zusammen Als man Den Verletzten in das Krankenhaus überführt hatte, konnte man dort nur noch feinen inzwischen ein« getretenen Tob feststellen. Der Unfall ist offenbar auf eine Gehirnblutung zurückzuführen und stellt einen nur selten vorkommenden Zufall bar, für den feiner Der Beteiligten verantwortlich gemacht werden kann. Spielvereinigung 1900 Gießen. 1W0 (Liga) - 5®. Wallau (Liga) (2:1 (0 1). Das DerbandSspicl zwischen der Liga der tZpiclvercinigung und Mallau stellte nicht nur an ine Spieler, sondern auch an die Zuschauer hoha Anforderungen. Ein eisiger Wind fegte über Den Aortplay an der Liebigshöhc, beeinträchtigte daS Spicl wesentlich, bestimmte eS sogar: die Zuschauer dagegen froren nicht wenig, hielten aber cuts biS zum Stzlutzpfisf. Tatsächlich verlief daS Spiel sehr spannend. Die Wallauer erwiesen sich alS eine schwer zu nehmende Mannschaft, sie waren eifrig, schnell, in der Kombination tatsächlich cr- ’taunfld) sicher und ideenreich: im Sturm mangelte eS aber immer wieder am entscheidenden »orschutz. Schmidt im Tor Der 1903er war eigentlich nie sehr beschäftigt. Sein Gegenüber mehr. Die (Siebener bewiesen auch in diesem Spiel wieder ihre jederzeit gute Form. Die Läuferreihe lchenrich, Hellmann, Glitsch, arbeitete vorzüglich, tne Verteidigung (Zetter, Jäckel) kämpfte mit Dem (Ansatz aller Straft und schuf immer wieder Cuft -Der Sturm war wieder sehr schutzfreudig, gab ,war manche» über Daß Tor (besonders in Der zweiten Halbzeit), viele Bälle blieben aber auch dem Tormann in Den Fingern, der sich als recht i verlässig erwies. Adelberger (Dr. Adelberger übrigens) war wieder mit von der Partie, blieb !i;bet hinter der srüher gezeigten Form zurück. 5er Sturm in seiner Gesamtheit (Schmidt, Adel- il fallen, zuckst mit I h stier vor |i<6 M I Zimmer kam. - - I ie M I t»at uta ita « eine geraume M 1 Dieter mden«^ n über daS, °>at er wollte iKjÄ war« rechts eru 303584 elnsatz, 1 Meter Stör, mit imlt. Fileteinsatz Stör, am Meter, mit breitem Einsatz, 1,80 m hoch, drillierte Franse, 1 Meter ... 125 Künstler-Decke, 110/130 cm 195 Damasttischdecke, schöne Ausführung . 245 Kunsts.Tischdecke, weiß, m. färb. Rand 495, 395 Bettvorlage, einfache Ausführung 75 Bettvorlage, Tapestrie, schöne Muster . 195 ....... 95 Mädchen 495, 395 Damen-Handtaschen, in schönen Ausführungen 295, 145, 95 Federmäppchen, echt Leder, mit Inhalt . . 75 ch, dah du so' -ft du auch tv ne Stunde hin. M pim Lee. Mr' i du f Kaufhaus HANSA Gießen Dessins, 140 x 280 .9.75, Diwandecken kräft. Strapazierqual, in modern Wellenrips in modern.Farbstellungen,Schal- fl OK breite .............».«..Meter UivU Landhausgardinen in vielen Ausführungen und Far- fl O ben...........Meter 0.45, 0.35, stunden ßeier sollen einzeln weg angetrc daß Die Aeg derstand Starke: singsors Dormarsch a chen. Dor b- trol^e statt den Fordern letzten Ender hinauslaufen, nung. daß di aus dem De Verden könne General W a Pressevertretc beigelegt wer thisiere mit i des Mar? dem dringen des Staates rung zu sch Nach den sich d i e L a bessert, a sation der durchgefu nenb inne: eingewiss LaMteute qi her bestimmt bilifierung durchgesi „helsingin ! sierung als folge hat di- sola, Waller Am Montai Soama" b e Die Regil in der es u. von Mntsäl korps seien l Die Äegieru durch die Lc den verleiten geben werde: teilungev nach Qnen: Lchpoleute z .Di« Lappc lassen, wona »i-- Taz sehen und haben. Fern oer Regi 1 ■