er|d)«t«t tügttch,außer öornitags enb Feien»-» Vie 3DuhrierU «tetzsnu 5er des Reichs findet in diesem Jahre am 11. August, 12 Uhr, im Reichstagsgebäude statt. Die Festrede wird Vizekanzler und Reichsfinanzminister „GrafZeppelins"Mckkehr aus der Arktis Eckener und Samojlowitsch über das Ergebnis der Fahrt hochbefriedigi. Friedrichshafen, 31.Juli. (WTB. Funk- spruch.) Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist nach seiner Arktisfahrt um 4.52 Uhr morgens unter den jubelnden Hochrufen einer großen Menschenmenge glatt gelandet. Rach der Landung wurde das Luftschiff vor die Halle gebracht. Um 5.20 Uhr erfolgte dann die Einfahrt unter den Klängen des Deutschlandliedes und wehender Flagge. Als Dr. Eckener erschien, wurde er. von dem zahlreich erschienenen Publikum mit stürmischen Hochrufen empfangen. Auch Kapitän Lehmann wurde von den Zuschauern mit Hoch- rufen begrüßt. Im Verwaltungsgebäude erklärte Dr. Eckener dann den zahlreichen Zuhörern, daß er v o l l k o m - men befriedigt von der guten und ergebnisreichen Fahrt sei; die Flugstrecke betrage insgesamt 13 000 Kilometer. Eine Aenderung der Reisetour, wie sie in den letzten Tagen in den Blättern zu lesen gewesen wäre, sei nicht erfolgt. Eckener erklärte ferner: Wir sind in keinem Augenblick darüber im Zweifel gewesen, daß die Fahrt in die Arktis eine verhältnismäßig leichte sein würde, und ich darf wohl sagen, ich habe in den letzten acht Tagen vor Antritt der Fahrt eigentlich niemals darüber nachgedacht, daß so etwas wie eine Arktisfahrt uns bevorstehe. Aber ich muß jetzt als Ergebnis dessen, was wir unterwegs erlebten, die Feststellung mitbringen, daß eine Fahrt in die Arktis das Ange- nehm sie, Schön sie und am wenigsten Gefährliche ist, was man sich vor stellen kann, wir sind dauernd unter einem Himmel von italienischer Bläue herumgekutscht bei guter Verpflegung und manchem guten Tropfen wein, wir haben die bösen Rebel immer unter uns gelassen, und es hat keine große Mühe gemacht, die großen Insel- und Küstengebiete, die noch einer gewissen Erforschung bedurften, zu erreichen und auf bequemste weise von oben aus zu bestimmen und bildlich aufzunehmen. Ich hoffe deshalb, daß der Erfolg dieser Fahrt ein zweifacher sein wird: Zunächst wird meiner festen Ueberzeugung nach dos Luftschiff sehr häusi noch für ähnliche Fahrten eingesetz werden, sobald wir das nötige Kleingeld dafür zusammenbringen können. Zweitens aber, glaube ich, wird das Luftschiff für Vergnü- aungs. und Touri ft enfahrten in die Arktis vom Publikum, das sich für die Schönheiten, die reichen und überwältigenden Eindrücke der Arktis interessiert, auch in Zukunft sehr häufig benutzt werden. Professor Samoilowitsch erklärte, daß er zwar mit dem Luftschiff das erstemal in der Arktis gewesen sei, daß diese Fahrt aber im übrigen seine achtzehnte oder neun- zehnte in d i e Polargebiete war. Er sei erstaunt gewesen, was für ein ausgezeichnetes Mittel das Luftschiff für die Erforschung der Arktis sei. Er glaube, man müsse zwei oder drei Jahre brauchen, um diejenigen topographischen Arbeiten zu machen, die vom Luftschiff aus in wenigen Tagen gemacht worden seien. Meteorologische, ärologische und geophysikalische Arbeiten hätten ausgezeichnete Resultate ergeben. Sozialismus und Weltkrisis. Oer Internationale Sozialistenkongreß in Wien. Wien, 30.3uli. (Täl.) Der hier tagend« Internationale Sozialistenkongreh nahm eine Entschließung zur Abrüstungsfrage an, die sich auf die Feststellung beschränkt, daß alle Parteien der sozialistischen 3nternationale einig sind in dem geschlosienen Willen, alle Mittel, die im Bereiche ihrer Macht liegen, gegen Friedensstörer anzuwenden. Ferner wird auf den Beschluß des Brüsseler Kongresses hingewiesen, nach dem darunter auch revolutionäre Mittel zu verstehen seien. Die Unabhängige Englische Arbeiterpartei und die Tlnabhängige Sozialistische Partei Polens hatten einen Minderheitsentwurs eingebracht, der u. a. besagt, die konstante Kriegsgefahr werde vergrößert durch die Lage in Deutschland, wo die durch die Finanzkrise und die propagandistische Ausnutzung des durch die Friedensverträge aufgezwungenen Anrechts bedingte Stärkung der nationalistischen Parteien den Frieden Europas bedrohe. Weiter sollten nach der Entschließung der Kongreß die sozialistischen Parteien verpflichten, in einem Kriegsfälle die Massen unter der Losung „Beendigung des Krieges durch Sturz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung" zu organisieren. Heber den zweiten Punkt der Tagung, die Lage in Deutschland und Zentral- e u r o p a und der Kampf der Arbeiterklassen um die Demokratie, referierte der geistige Führer der österreichischen Sozialdemokratie, Otto Dauer. Zu diesem Bericht hat der Ausschuß eine umfangreiche Entschließung vorgelegt, di« vor allem feststellt, wenn es nicht gelinge, durch «ine schnelle und großzügige Aktion internationaler Solidarität die Kreditkris« Deutschlands zu überwinden, so werde sie unabwendbar eine ungeheuere Steigerung der Arbeitslosigkeit in Deutschland, einen furchtbaren Druck auf die Lohne der deutschen Arbeiter und eine maßlose Verelendung der deutschen Dolks- massen herbeiführen. Durch eine solche Verschärfung würde auch die Arbeitslosigkeit und dep Lohndruck in der Welt vergrößert werden. Das würde Europa einem neuen Krieg« entgegenführen. Aus diesem Grunde werd« eine großzügige internationale Kredit aktivn für die deutsche Volkswirtschaft gefordert. Diese Kredithilfe müsse ohne Aufschub erfolgen und dürfe nicht an politische Bedingungen geknüpft sein. Von deutscher Seite müsse die Hilfsaktion dadurch erleichtert werden, daß die deutsche Regierung aus eigenem Antrieb den Rationen, die Deutschland helfen sollen, das Minimum an möglichen Garantien dafür gibt, daß die Hilfsmittel einer Politik der Demokratie und des Friedens dienen sollen. Gleichzeitig müsse das Moratoriumsjahr zur endlichen Reuregelung der Frage der Kriegsschulden und der Reparationen auf der Basis der Streichung der aus dem Krieg hervor- gegangenen Schulden ausgenutzt werden. Diese Frage sei nur in Zusammenhang mit der Frage • der internationalen Abrüstung lösbar. Dietrich halten. Wenn auch das genaue Thema feiner Rede noch nicht feststeht, so verlautet daß der Reichsfinanzminister sich mit der Bedeutung des Freiherrn vom Stein in Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen wird. Auch Reichskanzler Dr. Brüning wird auf der Verfassungsfeier eine Ansprache halten. Weitere amtliche Feiern, sei es von Preußen ober von ber Stadt Berlin, werden aus Sparsam- keitsgründen nicht abgehalten werden. Aus aller Wett. Line BiermilHonenftiftung an die Sladt Berlin für die Errichtung einer Kinder-Zahnklinik. Durch Vermittlung des amerikanischen Botschafters Sackett hat der in Deutschland bereits durch eine große Stiftung bekannte 3ulius Rosen- w a l d aus Chicago dem Oberbürgermeister Dr. Sahm seine Absicht kundgetan, der Stadt Berlin eine Stiftung in Höhe von «inerMil- l i o n Dollar zu machen. Die Stiftung ist f ü r die Errichtung einer Zahnklinik für Kinder im Alter von 3 bis 6 3ahren bestimmt. Der Magistrat hat sich grundsätzlich mit der Annahme der Stiftung einverstanden erklärt. Goldene» Priesierjubiläum des Kardinals Bertram. 2km Freitag begeht Fürst-Erzbischof Kardinal Dr. Bertram von Breslau, dem noch das neue Bistum Berlin und die Prälatur Ermland unterstehen, sein 50jähriges Priester- und 25jähriges Dischofsjubiläum. Papst Pius XI. hat dem 72jäh- rigen 3ubilar ein herzliches Glückwunschschreiben zugehen lassen. An Stell« jeder äußeren Feierlichkeit wird eine besondere 3ubiläumssp«nde zurLinderung der R v t verwandt werden, Abschluß des „Ring"-Zyklus in Bayreuth. Mit ber „Götterdämmerung" am Donnerstag wurde das Rina-Drama in eindrucksvoller Weife zu Ende geführt. Den musikalischen Ansprüchen in der Götterdämmerung wurde Karl Elmendorfs mit dem glänzend disziplinierten Orchester in vollem Umfang gerecht. Seine musikalische Leitung war nicht ohne versöbnliche Rote. Er bevorzugte eine raschere Tempinahme und war demnach in der Partiturauslegung nicht immer „traditionstreu". Richt zu unterschätzen ist die Sicherheit und Ueberlegen- heit seiner Stabführung. An dem im ganzen gesehe- nen sehr großen Erfolg des ersten Ring-Zyklus kommt Elmendorfs ein gewichtiger Teil zu. Durch ihre überragend geistige Erfassung und Durchführung der Brunhilde-Partie machte Ranny Larsen- To d s e n starken Eindruck. Gotthelf P i st o r hielt als Siegfried vortrefflich durch. Wilhelm Patsche war ein vorzüglicher Hagen. Die übrige Besetzung war durchaus zufriedenstellend. Einem brausenden Gewittersturm glich der Männerchor. Das Publi- kum wurde zu stürmischen Beifallskundgebungen hingerissen. Mögen an manchen Einzelheiten der nunmehr verflossenen sieben Aufführungstage Beanstandungen nicht zu unterdrücken sein, so ist doch eines gewiß, daß man in Bayreuth mit heiligem Eifer am Werke ist. In der Folge des Wagner- Gesamtkunstwerkes ging Bayreuth auch in diesem Sommer den richtigen Weg und damit ist auch seine Zukunft gesichert. Bernarb Shaw bei Stalin. Zn Moskau wurde Bernarb Shaw von Sta - l i n empfangen. Dem Empfang wohnten auch Lorb Astor und Gattin, Lord Lothian und der Volkskommissar des Aeußeren Litwinoff bei. Die Unterhaltung zwischen Stalin und seinen Gästen dauerte zweieinhalb Stunden. Gefängnisstrafe für einen englischen ivirlfchaftführer. Der Präsident der bekannten Royal Mail Dampsschisfahrts-Gesellschaft, Lord Khlsant, wurde am Donnerstag von dem Geschworenengericht zu einem 3ahr Gefängnis verurteilt. Unmittelbar nach DerlÄndung des Hrteils wurde er verhaftet und abgeführt. Lord Khlsant war angeklagt, als Leiter b«r Gesellschaft in den 3ahren 1926 und 1927 falsche Dilanzen ausgegeben zu haben mit der Ab- sicht, die Aktienbesitzer über den wahren Stand der Gesellschaft zu täuschen. Don dieser Anklage ist er jedoch freigesprochen worden. Er wurde vielmehr wegen des zweiten Punktes der Anklage verurteilt, der ihm vorwarf, «ine Zeichnung s a u f fv r d e r u n g mit wissentlich falschen Angaben im 3ahre 1929 verbreitet zu haben, um auf diese Weise Personen zu 3n- vestierungen in die Gesellschaft zu verleiten. Lebenslänglich Zuchthaus für einen Raubmörder. Das Schwurgericht Offenburg verurteilte den 21 3ahre alten Steinhauer Panther aus Waldulm zu lebenslänglichem Zuchthaus, und den 23 3ahre alten Gelegenheitsarbeiter Bogel aus Straßburg zu 15 3ayren Zuchthaus. Die beiden waren in Gengenbach in das Anwesen der 73jährigen Witwe Schilli eingedrungen und hatten sie berauben wollen; dabei war die alte Frau erwacht, worauf sie von Panther und Vogel erdrosselt wurde. Opfer ber Berge. Am Etan?on-Gletscher in den französischen Alpen wurde die Leich« deS aus München gebürtigen 32 3ahre alten Bergführers S o l l e d e r aufgefunden, der vor einigen Tagen bei der Besteigung des Meija, wohin er zwei holländische Touristen begleitet hatte, von einem niederstürzenden Felsstück in bi« Tiefe gerissen worden war. Bel einem Lastwagenunglück verbrannt. Auf ber Chaussee Rostock—Stralsund in ber Nähe von Damaarten wurde Heller Flammenschein gesichtet. Hinzueilende Personen fanden dort einen Lastkraftwagen in Hellen Flammen vor. Der Fahrer und Beifahrer waren bereits bis zur lircn iriQö 3J, 5'0 [IO< \16 2L 1R 'erimMJ* ,0 0 . />' 75===. -Jan Moytn. i owonunlos. 0neuer.»nambedeckt.»woikiaev"eckL * Schnee graupeln ■ Hebel K dewit^r.© Windstille. 5d* leichter osi d «lässiger sodsodwest q stürmisch© HordWesl Die Piene wegen mit dem Winde. Die oei den SUtiojicn stenenden Za> len geben die Temperatur an. Die Linien verbinden Orte mit-gleiche» |fen, ben Delage» L je» Nö 8t !5'3, T10 ufi »< •jft «*» yi*** -i/Sr-d 31>:Äb- lin>n,l,llöiö Juli: lief« % ®rab gtunb^ !•*> «M ./schaue^' rfrt^Sw Selbstverständlich müssen olle behindernden Der- fd)nürungcn der Kleidung sofort gelöst werden. Ebenso muh der Kragen geöffnet werden. Nachdem da» geschehen ist. wird allmählich die Blässe de» Gesichts von einer zunehmenden Rötung obgelöst. Das Erwachen aus der Ohnmacht läßt bann nicht mehr lange auf sich warten. Wenn jetzt ein Anruf erfolgt, wird er in der Regel schon eine Reaktion zur Folge haben. Ist das Auftreten der Ohnmacht häufiger und offenbar grundlos, dann empfiehlt sich auf alle Fälle eine eingehende, ärztliche Untersuchung. In derartigen Fällen ist die Möglichkeit eines Herzleiden» vorhanden. Bisweilen sind aber diese gehäuften Ohnmachtsanfälle nur Anzeichen geistiger lieber- arbeitung. Segen die Zahlungsunlust. Der Einzelhandel»v«rband Diehen bittet unS um die Veröffentlichung folgenden Aulrufe-: „Die gegenwärtigen Schwierigkeiten in der De» ichaffung von Zahlungsmitteln haben leider in manchen Kreisen zu einer Zahlunäsunluft geführt, die weit über dasjenige Maß hinausgeht, dadurch die Krise gerechtfertigt erscheint. Danz abgesehen davon, dah e- leider sehr viele Schuld» ncr gibt, denen di« mangelnd« Geld flüssig leit ein willkommener Vorwand Dafür ist, die Bezahlung fälliger Rechnungen obzulehnen, hallen viele Leute, die ohne große Schwierigkeiten ihren Verpflichtungen nachkommen könnten, mit der Bezahlung zurück, um sich da- Bargeld „für einen eventuellen Aotfall" zu reservieren. Diese- Beginnen ist auherordentlich wirtschastsschädigend. Der Einzelhandel muh heute mehr denn j« kurzfristig oder bar regulieren und er kommt, da Kredite aar nicht oder nur zu unerschwinglichen Zinsen zu haben sind, in größte Schwierigkeiten, wenn er nicht bei seiner Kundschaft rechtzeitig Rückendeckung findet. Gerade im jetzigen Zeitpunkt, wo infolge der Rotverordnungen der von den Bankinstituten regulierte Zahlungsmittel- umlauf gehemmt ist. sollte jeder, der auch nur irgend dazu in der Lage ist, auf Barzahlung sehen und offenstehende Rechnungen fo rasch w.e irgend möglich bezahlen, damit Die Wirtschaft in Dang gehalten werden kann. Wer ander- handelt, der macht sich mitschuldig an eventuellen Zusammenbrüchen und an einer weiteren Verschärfung der Krise, die letzten Endes die Gesamtheit und somit auch ihn selbst schädigen muh." Oie Zahlung rückständiger (Steuern. Mahnung in letzter Stunde. Die Frist zur Zahlung rückständiger Steuern läuft am 31.3uli ab. Mit dem 1. Äugust 1931 treten die in der Verordnung de- Reich-Präsidenten über die Zuschläge für Steuerrückstände dom 20. 3uli 1931 festgesetzten Verzugszuschläge sowie Verzug--. Aufschub- und Stundungszinsen in Kraft. Es wird in letzter Stunde nochmals nachdrücklichst darauf hingewiesen, dah derjenige, der mit seinen Steuern im Rückstände ist, und sie bis zum 31. 3ult d. 3. nicht bezahlt hat, hohen Verzugszuschlägen unterliegt, die für jeden halben Monat 5 Prozent betragen. Die Zuschläge sind verwirkt, ohne dah eS einer vorherigen Mahnung bedarf. Wer sich daher vor empfindlichen Mehrzahlungen schützen will, tut gut daran, die letzte Frist zur Einzahlung der Steuern ungesäumt zu benutzen. Die Vorschriften der obigen Rotverordnung werden unter allen Umständen durchgeführt. Mit einer Milderung ober sogar einer Aufhebung dieser Bestimmungen ist nicht au rechnen. Di« Befolgung dieses letzten Appelbr liegt nicht nur im 3ntereffe einer geordneten Finanzverwaltung, Aus Der Pnwinzialhaupifiadt. Diehen. den 31.Sufi 1931. Was ist Ohnmacht? Don Dr. meb. Günter Ziedig. Ohnmacht stellt eine plötzliche und vorübergehende Blutleere des Gehirns bar. E» liegt in der Natur der Ohnmacht, dah sie niemals lange anhalten kann. Würbe sie langer dauern, dann aäbe e» kein Erwachen aus der Ohnmacht mehr. Obwohl Ohnmacht an sich keine seltene Erscheinung ist, muh man doch wohl zu ihr disponiert, b. h besonders veranlagt sein. Ebenso, wie es Menschen gibt, die noch niemals in Ohnmacht gefallen sind, wirb es immer andere, besonders Frauen, geben, die bei jeder postenden und unpassenden (Belegenheit in Ohnmacht fallen. Das mit der „passenden" (Belegenheit ist natürlich gleichbedeutend mit „für die Betreffenden nässend". Auch Ohnmacht kann eine Kau» der Wirklichkeit darstellen, zu der n Mensch veranlaßt sieht, weil «r sich den m Augenblick gegebenen Berhältnisten nicht gemachen fühlt. Nicht umsonst spielt die Ohnmacht in alten Komödien eine fo beliebte Rolle. Doch da» ist in der heutigen, sportgestählten Zeit Scwiß nur noch in den seltensten Fällen zutreffend, lud) das schwache Geschlecht wird heute nur bann in Ohnmacht fallen, wenn ein besonderer Aniah dazu vorhanden ist. Solche Anlässe können durchaus entgegengesetzt sein: körperliche Erschöpfung, Schreck, Merger, aber auch Freude. Wichtig dabei ist in der Regel nur da» Plötzliche der Wahrnehmung. Ohn- macht ist gewistermahcn ein Reflex, dessen ursprünglicher Sinn die sofortige Abwehrbereitschaft des Organismus ist. Es kommt auf Grund dieses Reflexe» zu einer momentanen Verengerung der Gefäße, die der Straffung der Muskeln dienen soll. Bei an sich dazu disponierten Menschen kann dieser Reflex über fein Ziel der Abwehrstellung hinaus- gehen. Die Verengerung der Gesäße betrifft dann mit plötzlicher Wucht auch die Gefäße de» Gehirn». Der beabsichtigte Effekt, dem ja der ganze Reflex- Vorgang dienen soll, ist überschritten und damit oer- dorocn. Aus der Reaktion auf eine nicht genau feft- aestellte Wahrnehmung, die der Abwehr dienen sollte, ist eine Ohnmacht geworden, durch die der Betroffene erst recht dem ausgelicsert fein würde, vor dem ihn sein Organismus reflexartig schützen wollte. So ein Ohnmachtsanfall ist immer eine aufregende Angelegenheit. Zwar nicht einmal fo sehr für den Betroffenen, als für die Umgebung. Dabei ist die Ohnmacht selbst gewöhnlich ein harmloser Vorgang. Das Bild der Ohnmacht dagegen wirkt beängstigend. Der Ohnmächtige liegt nach plötzlichem Zusammenbrechen mit leichenblassem Gesicht da. Die Augen, halb ober ganz geöffnet, lassen die erweiterten Pupillen sehen. Die Muskulatur ist schlaff. Die Atmung schnappend oder anscheinend aufgehoben. Der Pul» ist nur schwach zu fühlen ober wirb in ber Aufregung gar nicht wahrgenommen. Auf Anruf erfolgt zunächst keine Reaktion. So kommt es, daß ber Ohnmächtige bisweilen für tot gehalten wirb. Glücklicherweise ist ber Zustand gewöhnlich gerade bann vorüber, wenn bte Aufregung der Umgebung auf» höchste gestiegen ist. Vorbeugen und Behandeln ber Ohnmacht besteht in ber Anregung der Blutzirkulation. Der Ohnmächtige wird am besten flach auf den Boden gelegt. Der Kopf soll dabei möglichst tief liegen. Es kommt darauf an, dem Kopse mehr Blut zuzuführen. Die Anregung ber Herztätigkeit geschieht am besten und einfachsten durch energische Hautreize. Abreibungen mit Alkohol ober alkoholischen Lösungen, wie Franz- branntrocin ober Kölnischem Master, Dürsten ber Haut und nicht zuletzt Auflegen von naßkalten Tüchern auf bic Stirn, finb altbewährte Mittel. sondern in erster Linie Im persönlichen 3nteresse de- Steuerzahlers. Taten für Freitag, ZI. Juli. Sonnenaufgang 4.47 Uhr Sonnenuntergang 20.15 Uhr Mondausgang 21-27 Rhr. Monduntergang 6.21 Uhr 1843: Der Schriftsteller Peter Rosegger in Alpt bei Kr.eg-lach geboren. 1886: Der Komponist Franz Liszt in Bayreuth gestorben. vornotizen. — Ioge»falenber für Freitag. DHC. Gießen: Monatsversammlung bei Hopfeld. — Rad- sahreroerein „Die Wanderer": Generalversammlung, 20.30 Uhr, im „Psälzer Hof. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Jlinber vor Gericht". — Marinekonzert t n der Dolk» halle. Arn morgigen Samstag, 20 Uhr, finde» in der Dolkshalle ein Marinekonzert ausgeführt von der Flottenkapelle des Linienschiffes „Schlesien" statt. Näheres in der heutigen Anzeige. — Familientag der Luka-gemeinde. Am kommenden Sonntag. 15 Uhr. veranstaltet di« LukaSgerneinde im Saale der ..Liebig-höhe" einen Familien rag. Die Kinder der Kinderkirche versammeln sich um 14 Uhr an der 3ohannes- kirch« und ziehen geschloffen nach der ..Liebigs- höhe". Erwachsene, die sich aäschließen wollen, sind willkommen. Das Programm si«ht Ansprachen, gemeinsam« Gesänge, Ausführung von Reigen und Singspielen durch den Mädchenbund und «in« Darbietung der Vereinigung der männlichen konfirmierten 3ugend vor. Der „Verein für christliche Musik" hat seine Mitwirkung ebenfalls zu- gesagt. RähereS in der heutigen Anzeige *• Iustizperfonolie Der Iustizoberwacht- meister beim Amtsgericht Büdingen Kaspar Rickert wurde auf Grund des Astersarenzegesetzes mit Wirkung ab 1. September in bjn Ruhestand versetzt. •• Zahlungsmittelkrise unb Gemeindebeamtenschaft. Die Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten nimmt in einem Ausruf an die Vertrauensleute der Organisation Stellung zu dcr Finanzlage der Gemeinden und ihr« Auswirkung auf die Gemeindebeamten und Angestellten. Den Beamten und Angestellten wird empfohlen, alle nicht sofort verwendbaren Gehaltsbezüge in dcr gleichen Weise wie seither auf di« Banken und Sparkassen überweisen zu lassen. Trotz dec schweren Opfer, die von den Beamten und Angestellten zu tragen seien, müsse Ruhe und Besonnenheit gezeigt werden, um fo die Stimmung in der Bevölkerung günstig zu beeinflussen. ** Aufgehobene Straßensperrung, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club (A. o. D.), Gießen: Die Sperre der Ortsdurchfahrt Klein- Linden in Richtung Klein-Linden—Lützellinden ist aufgehoben. •• Sparkassen und Reichsbank. Wie WTB. erfährt, hat die Reichsbank auf Grund der in den letzten Tagen geführten Verhandlungen den Sparkassen einen weiteren Betrag von Zahlungs- Mitteln zur Verfügung gestellt, der ihnen die Auszahlung der in ber Notverordnung vorgesehenen Beträge für die nächsten Tage ermöglicht. Infolge dieser Gewährung weiterer Geldmittel seitens ber Reichsbank sind auch bie Sparkassen im Rheinland und Westfalen, di« für die Auszahlung in den letzten Tagen nur geringe Beträge zur Verfügung hatten, In ber Lage, die Auszahlungen im Rahmen der Notverordnung durchzuführen. •• Darf am Montag gekündigt werden, wenn der letzte Kündigung« tag auf einen Sonntag fällt ? Das Reichsarbeitsgericht hat dies« Frage bejaht. 3n der Urteilsbegründung heißt «S: Um diese bisher strittige Frage zu bcaniworien, darf man nich^ am Wortlaut des § 193 BGB. haften, sondern muh. wie bei jeder Gefehe-au-legun^ auf Sin» und Zweck der strittigen Bestimmung zurückgvci« sen. § 193 BGB. bringt den RechtSgedankenl zum Ausdruck, dah — abgesehen von entgegengesetzten Parteiabreden — an einem Sonn- ode« Feiertag niemand eine Leistung fordern und wider feinen Willen zur Vornahme von Rechtshandlungen gezwungen werden dürfe, vielmehr ist Dafür der nächstfolgende Werktag gültig. Der Gesetzgeber bezweckte, dah alle an einem Sonntag abzugebenden Willenserklärungen ohne Rücksicht daraus, daß die- zu einer 2X-rkürzung der sonst nach Paragraphen 187. 188 BGB zu berechnenden Fristen fuhren muß, recht-gülttg auf den nächstfolgenden Werktag verlegt werden. Da- Recht, auf Grund einer Kündigung da- Angestell» tenr-erhältnis enden au lasten, stand der Beklagten bis einschließlich veS Sonntag- zu. Da dieser Tag ein Feiertag war. konnte km Ablaus allein ihr Kündigung-recht nicht vernichten. Anstelle de- SonntagS trat vielmehr gemäß § 193 DGB. Släufig der folgende Montag, fo daß bie _ung dieselben Folgen hat. al» wenn sie am Tage vorher ausgesprochen worden wäre. IRiniflerialraf Heyl triff in den Ruhestand. WSR. Darmstadt. 30. 3ult. Am 1. August tritt Prof. Dr. Georg Hehl. Ministerialrat und Vortragender Rat in der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege deS Hessischen Ministerium des 3nnern, in den Ruhestand. Prof. Hevl. der feine pharmazeutische Laufbahn al» Lehrling in einer Darmstädter Apotheke begann, promovierte an der älniverfität Heidelberg und habilitierte sich an der Darmstädter Hochschule für pharmazeutisch« Ehemi«. 1902 wurde er Professor. 1903 Vortragender Rat im hessischen Ministerium de» 3nnern. 1909 wurde Pros. Hevl außerordentlicher Prvseffor an der Darmstädter Hochschule mit einem Lehrauftrag für Pharmakognosie. Bekannt find feine Werke ..Das hessisch« Äpoihekcrwesen" und ..ErNärung der technischen Prüfmethoden de» deutschen Arzneibuche-", ba» in keiner hessischen Apotheke fehlt. 3n der Amtszeit Prof. Hehl» fällt auch Die Errichtung de« hessischen Äpothekerkammer. an deren Zustandekommen er eifrig mitgewirkt hat. Beitragserhöhung der Sranffurfcr Ortskrankenkasse. WSR. Frankfurt a.M.. 28. 3ult DaS VersicherungSamt als Aufsichtsbehörde hat heut« eine Erhöhung der Beiträge der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Frankfurt a. M. von 6,75 auf 6.9 Prozent beschlossen. Gleichzeitig sollen die Leistungen der Kasse auf das gesetzliche Mindestmaß herabgesetzt werden. DaS bedeutet u. a. eine Herabsetzung des Krankengelde» von 55 auf 50 Prozent. Dadurch werden monatliche Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben in Höhe von rund 130 000 Mark erzielt, Die e» ermöglichen. Einnahmen und Ausgaben zu balancieren und gleichzeitig eine kleine Rücklage zur Abdeckung de» in der ersten Hälfte des 3ahre- entftanbentn Defizit» von 1,5 Millionen gestalten. kirchliche Tlachrichten. Israelitische Rcllglonogemelnbt. Gottesdienst in der Synagoge (Sübanlage). Samstag, 1. August. Vorabend 7.30 Uhr: morgen» 8.30; abends 8.25 und 9.05 Uhr.__________________________________________ Verantwortlich für Lokales: i. D. H. L. Neuner. 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Zur Erreichung dieses Zwecks kann die Gesellschaft sich an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher. Art in jeder ihr genehmen Weise beteiligen. Das Grundkapital beträgt 600000,— Reichsmark und 150000,— Goldmark. Vorstand ist der Kaufmann Heinrich Zimmermann zu Dillenburg. Der Gesellschaftsvertrag ist am 15. Dezember 1922 festgestellt worden. Aenderungen des Gesellschaftsoertrages find am 6. Dezember 1924 erfolgt. Besteht der Vorstand aus mehreren Mitgliedern, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Vorstandsmit-' glieder oder durch ein Vorstandsmitglied und einen Prokuristen. Oeffentliche Bekanntmachungen erfolgen im „Reichsanzeiger". 50780 Gießen, den 30. Juli 1931. Hessisches Amtsgericht. Verein Frohsinn1864 Samstag. 1. Ang., 20'/, Uhr somD Trotze Kneipe. Der Vorstand. 1866-1931 Samstagabend, d. 1. Angnit, sotiD 8 Uhr pünktlich bet „Hindenburg". 1875-1925 Samstagabend 20.30 Uhr gemütliche MNMNltlNsl b.Atterskoll.Senkler Frankfurt. Str. lo«3t>T V. f. B. 08 Sonntag. 2. Aug., ab 3 Uor nachm. Jamilien- und Kinderfest auf dem Waldiport» platz. Wir laden herzlichst ein. 50760 Der Vorstand. heil Vaüe eine «- :Mlnen ■'«i0.35 Ä.150 n"*tofle. - ‘•indanthr II 7C bMn 1.10,1113 i-ne “"«toffe. «etnmtert, . . Wdlnen, 1 Efi ;ken, 2.50, I.JU Wäsche «er.Halbl,- rwelß/blaufi QC Rebn 0,45. UiUU her, Halb-Ä _ ileinen.CTiin|| Cfi ßestr.,0.65, U. vU er. Haiblei- leinen, weiß isäumt und besonders t 1.25, 1.00 loemet- A __ rbiä3.50 in,darob- ickt,mod.» ■« er. 1 eroli. 9 Im reis.5.00, fciUU h anzuzeigen D Lender 111931 04334 .geb. Ml f* enMnk rn Dan! WO • «ESafe M».— Verein Frohsinnlfi64 6* Kneipe. H5 E c o o> Ä- « r-> ii i« Ä ■** C Ä e> O Sö 19 o s = 5^ c CX £ c — c: u* EC - t c 5 HLZ Kz c ±?32 CZ Q k- k- js c £ — c — •5°E Bl| AZk 3 C ‘ »I ’S J5 E 7> - - c: gfffl© = LZ S'o’S J--3 - HK SS^S‘5 H - L ? • k CZu 5 — - u. 3 c — E -E" c- ® ■c s T E o E K19Ü5 j= = A =' 2§ ZE -ö 5 E E B = c A “«&■ "SS -o C U. O = = 2 ? S| o o e: £ J' .A-Ät*a e> — a-A g * |19 J = o — P G L- K sL 3 - -* x> — CG ü 2: 2^'«o — C Q CX T C - £19 «tga U-e^ = 2 o e ■“ e-e . C- C o c (9 19 K D = to. ® e ,(9 5 o <3 cy «> C A « « B (9 «> JO O c c = A S19® c? Le u)£sr 5$5 = LLD 5cy$5 tr »,-e •%ec— »> 3^E ÖAS A B E A E <3 © -O *3 © u- e» J=~ 2 :O N 0 jQ O C “ 5 £ <3 ±!fl K s C c -3’2 •2 3- C «1 fcSL —’ c 03 — 2 .E sc u je- o öS c .3 3 «' 2 . C Ul U k — JS-JC 2£ *= c(9^ 2 3 3 5|t| .s«i "6“^ C tf» CE — 5" * £.£•& s-ii 0 = 3 2 E.s >3 — — - "qs'k .E 03 u .3*=- e- e iiiizs 5 5 ä^c | = sr E LZ s §MZZ B^-Z D tÄ<9 B B (9® E B E s o x> c « c c Ä s 3 c •&< 19 ä c N 'S >E JO c 3 E Q a o *5 >0 3 35 B B tf> Q B § cy .a 3 t* c L o <9 c in E E c 19 a< 0 -.se A w » ■5 ** ■*“ ja V ZD ’JX •k C 3 s :O 2 ec "2 2c-- o C L Z ° >- 2S O D *V •e § T 2 G 3^ o * ® *3- c -e .3 219" 3 »r» Q = 0 O O 2 o-H -s-L-v = = — £ O 3 . — C 3 __ o 3.-—^o s Bro 3 cx ja 2 2:=< N oW O = Q 3 “ X> — i ® s ■: es«* 3 — c. 0 3 «- Ä 3'C ® A._ o — = 2 .3 2 9 JS o e# ZL ii ei . 3 o>; ® 3 S 3 - Z- — sa .- i ° 3 2 a o — 3 C o c ® «Sg* S = es 19- 3(9 "2 £e L-- 19 A E (9 Z.sr A L E E 5v E <9 19 (9 e <9 V S o e o A ©2 3 - — 2 (9^3 (9 ■ o N 2 ±2 « E- Ii E 2 5 S) o * ß; JO ä*e li? Q 2 3 —. «e-Jl C — •R5 G 3 c: ito /-> 3 7= > 3 3 3 .— —■ er. ?3 j, cE2 5 -S: Ck -c js — u; ec 5 3 a a ■*» X: o C5 ” G :C _ c- - 3 X a-x> G c o- ■219 E i * = c €^=2 - c^‘2 ^-(9 o e3- *r sr E «. 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E 8 / 'S rv 3 ff 1 ZZff 2^3 Z 3 rs ~ ' ff:«1 3 ff D 3 cy er* ff 3-" S Z«. 3 ©3 3 ? 0 8»äSS ^aa ZZIZ S*^§.5 E 3 *X 3«ff3 X-• fl er ». IP ö • re « — Ö3ff ~~-3 3 2.^2 3 D: ff D ff 3 ZZ 8 0 sä « S - ff 2 2 3 2 _Z,^ ff Asiff K 3 _ _ re ffl^3 E£.3§ ^AS-S 5^>ff re •8 3? 3® E x3^A«l 3© er&g d ff-,ff- 3 re rs ' 3K0S Ad EEd-2 =3 3 ,2. So 0 re — «£ ff338 E 3. ff ir. re Äoig'Zf s ' ff - re rs 2 e 3*=; - -5 Zea ° 5 3 M .5 S3R??i Ä 8- 8" * a ’ 3 ®D:0 3 re o: cm 3 3 re E g -ff -0® 5 D 3 3 E 3 3 o- A ff E K3 3 2 rZEs- * sE ff D Iff -I ff- o 0Z303y= fffFg§s-» 2: ff. S re* re Ä D 3 ^2.§^3 2. D:"§"® ff OO0\S = ® Z-Ä E3.3 ff-K § a E § $s o 3i=® re ff g ff D. Ser 3 re ' D Z! fs 03 § re’ E ” — o S= 2 8-Z ZZ-3.H. Ö0o?^ 6 AZ 3 2,0— 3 DD3Cy o" 3 "o- 5 Ö>° ' re 3*8 re ® 2 §3 D ■ 3 3 3 9 •?« 3 2- ä" 3 2 0 -'ff 3 3 3 !grepCflre p* EE 5‘ n Sc*?'®' 2. re S °'3 D re - X er „ § 3 3 2 li&w K igCP^ LE^g.3-3 —-3— D 3^° A, ADZZ |^0f-i3 3ti®gpre§ D O — ff c3 o 6 ^*re ®3'ff 8-t3u< o~.S ‘ 8 £-2, Kre re 3 re c-3 - c"Kxp “ rö_ o 5 g a 3 a'-ffCF 2^ 6 3. ® —n 2 ff 3 er r>. rs O — r— = og-e» -,S «| 2.y§.® ;®g^»s --Z ß 2 3 3 5'2.-S'3 8 ff re re — e. cw ^1§I ff O: _-ff 2 £ ff re 0 in DFLff 3 $9 2:3.8 2 «* S re atiss; $g„ 5"= re n, '»tS ff 0.-3 re D 2 ?ZZ^ : 3 o< p, *-t Jf 39-&0 H-ff yerP^Z S-. ?W3S' 2.02___ re KFZ ff «*5 cd er 3 2 re 3 .gn» Z . 5 -ff.«' * 3 C- 2. y re §:.S'-8-re@Sf^ Z3^°'-T»s'ZZL»s: ö Ä« 8.2,2 e;i = । er ff cd 2 2 0 8 re 3 in S3 §.g D X re §. '333cyn : 2 re. ff rs er re —-3® 2, 3 3 3 3 5 *5" 3 3 2. ' ff rs s er B ff re gor«re D 3 -ff re 2- a 3 er gmff® 3z 3 2 5 3 _ • M 3 O n s c*> y O* 2 re " ' re y 3 3* ä’a'gs^s □ * LZ3 aS-°,D Z o fh DZÄ äJä*ep re cm ff er er ,re ff § D re'3 3 u> 3 s Z Zy^ 3i! Sb* P 8 Jof ®re ro y7.3L g । = 2.0-5,2 3 1 .cd ö"_>5 yH 3 3 er 3 o re , 0 3 PZ.5 Z^ZZ-K re" §* 3 D re. 5 re" — -'3 B".'' 3 3 in S££>3 8 p 3 B " 3*3 ?® ZZ 3£X ä§sS3« ® *• 8 * «3 Sf ° I =■ ? oi>X 313 3 re 2 c ~a£2 Ä^3g§ y° 8 C ’ ffitS SU?S 2 °LZ g 1p" ™ ™ E® r:03 ■ 3 er 8 । XÄ rs^Z. ff Rj^. a tg inx g er m Sre g-K-'L D'd; q. e ff 3 2 38,ff re ff — re, ff ff cd t"** re Cfl" r 3- 3 8 Hes „ re 3 ö-1» 0S§ff3 2-- re" re"" 2 3. 3 D 8 re 3 £ Niederklee n 29. Juli. Die hiesigen, Iu- gendpslege treibenden Vereine (Turnverein, Gesangverein, Radfahrerverein, Kriegerverein, 'Frauenverein und Mädchenverein) haben sich zu- sammengefchlossen, um eine Turnhalle zu bauen, in der die 3ugend betreut werden soll. Die Vereine haben von den Vereinigten Werken für Dahnmaterial AG., Butzbach, eine Lagerhalle gelaust, die unter Vornahme entsprechender Erweiterungen und Aenderungen zu einer Turnhalle umgebaut werden soll. Die Halle wird an der Straße nach Lang-Göns am Dorf ausgange errichtet: den Bauplatz hat die Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung gestellt, ebenso wird sie das Bauholz aus dem Gemeindewalde unentgeltlich abgeben. Die Mauersteine sind von Vereinsmitgliedem im Gemeindesteinbruch kostenlos gebrochen worden. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens werden auf rund 16 000 Mk. geschäht. Hiervon werden d ch unentgeltliche Ar^itsleistung von feiten der Der- einsmitglieder sowie durch Spenden usw. rund 7500 Mk. aufgebracht. Die Leistungen der Gemeinde stellen einen Wert von rund 3500 Mk. dar Den Fehlbetrag in Höhe von 5000 Mk. hoffen die Vereine als Staatsbeihllse zu bekommen. Die Maurerarbeiten werden durch den Maurermeister Zöller,- Kirch-GönS, und die Zimmerarbeiten durch den Zimmermeister Metzler, Oberkleen auSgeführt. Die Halle geht im Rohbau ihrer Vollendung entgegen. w. Mudersbach. 30. 3uli. Der Gesangverein „Harmonie" feierte am Sonntag sein 20jährige- Bestehen. Am Nachmittag fand zunächst eine Ehrung der Gefallenen des Weltkr eges am Denkmal statt. Werkmeister Willershäuser hielt eine eindrucksvolle Ansprache und legte im Namen des Verein- einen Eichenkranz nieder. Zur Feier deS Stiftungsfestes waren viele Gäste aus der Umgebung erschienen. Nach einem Begrüßungslied de- Gesangvereins b’.elt Werkmeister WillerShäuser auch hier die Ansprache und forderte zur Einigkeit auf. Vom Chor des sestgebenden Vereins wurden Johann unter der Leitung von Musiklehrer Fritz Leib-Giehen einige Sieber zu Gehör gebracht, die großen Deisall fanden. Maingau. WSN. Frankfurt a. M.. 30. Juli. Donnerstag früh gegen 5 Uhr stieß in der Weißsrauenstraße eine Autokaxe mit einem Möbelwagen zusammen. Die Insassen der Taxe, zwei Herren und eine Dame, wurden verletzt, darunter die Dame fo schwer, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Der Unfall ist darauf zurückzuführen, daß der Chauffeur betrunken war: er ist nicht verletzt worden. Srieftaften der Redaktion. G. 500. Wir empfehlen Ihnen, sich an daS Der- sorgungsamt Gießen. Lessingstraße, zu wenden. Erweitertes SezirlSschöffengericht Gießen. Sin GastwirtSehepaar in Friedberg hatte sich wegen wiederholten Betrugs, wegen Ur» kundenfälschung undAnlerschlagung zu verantworten. Beim Verkauf seine- Anwesen-, in dem er mit seiner Frau eine Wirtschaft betrieb. hatte der Angeklagte dem Käufer vor- gespiegelt, die Wirtschaft bestehe schon seit 1920, da- Inventar, einschließlich eines Klavier-, da- sein Eigentum sei, werde mitverkauft und sei im Kaufpreis einbegriffen. Wertzuwachssteuer sei nicht zu bezahlen. Der Käufer, der sich hierdurch zum Ankauf bestimmen ließ, wurde um mehrere tausend Mark geschädigt. Da- bereit- verkaufte Anwesen verkaufte der Angeklagte unter den gleichen Vorspiegelungen, bei denen die-mal seine Frau ihn unterstützte, an eine Wirtin weiter, die um mehrere tausend al- Anzahlung geforderte und bezahlte Mart geschädigt wurde. Ferner verkauften die beiden Angeklagten an eine hiesige Firma ein Büfett, da- bereit- anderweit zur Sicherung übereignet war. Um die kaufende Firma zu täuschen, legte der Angeklagte eine Freigabebescheinigung vor. die er selbst geschrieben und mit falschem Namen unterschrieben hatte. Beide Angeklagte leugneten alles ab und beteuerten ihre Unschuld, sie wurden durch die umfangreiche Beweisaufnahme — es wurden 16 Zeugen und ein Schriftsachverständiger vernommen — überführt. Der Angeklagte erhieft eine G e- famtgesängnisstrafevvneinem Jahr vier Monaten, die Frau wurde zu acht Mo- naten zwei Wochen Gefängnis verurteilt. G.Ji.-'fport Deutsche Tennismeisterschaften. Die Meldeliste zu den Deutschen Tennismeisterschaften vom 2. bis 9. August in Hamburg- Rothenbaum weist 74 Namen auf und zwar neben 51 Herren 23 Damen aus 13 verschiedenen Nationen. In den Einzelspielen finden sich auch die Titelverteidiger Doussus (Frankreich) und Lilly Äußern vor. Von der deutschen Elite mit Gramm, Nourney, Dessart, Frenz, Haensch, Froitzheim usw. fehlt nur Daniel Prenn, der durch seine Disqualifikation an der Teilnahme verhindert ist. Bei den Damen sind die beiden Wimbledon-Finalistinnen. Äußern und Krahwinkel, ferner von Reznicek, Peih, Rost, Friedleben und Kallmeher zu nennen. Vertreten sind Spieler und Spielerinnen folgender Nationen: Deutschland, England. Frankreich, Indien, Japan, Norwegen, Oesterreich. Polen. Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei und Ungarn. Oie Schwimmer in Königsberg. Trotz der geographisch ungünstigen Lage des Meisterschastsortes und trotz der Wirtschaftsnot hat das 4 0. Verbandsfest des Deutschen Schwimm-Verbandes am Samstag und Sonntag in Königsberg i. Pr. für die Anwärter auf die Meistertitel doch genügend Anreiz ausgeübt, um in allen Wettbewerben ganz erstklassige Felder zufammenzubringen. Nur wenige Titelanwärter fehlen und bei diesen sind es meist berufliche Schwierigkeiten, die ihnen den Start versagen. Sogar zahlenmäßig entspricht die Besetzung dem kühnsten Optimismus. Qualitativ konnten, so geht aus den Meldungen hervor, die Kämpfe kaum besser besetzt werden. Deutsche Motorradmeisterschast. Nachdem drei Prüfungen zur deutschen Motor- | radmeisterschaft erledigt sind, wird die Wertung mit dem Schleizer Dreiecks-Rennen am 23. August abgeschlossen. Die (Ermittelung der Meister läßt diesmal ziemlich lange aus sich warten, steht doch nach „Rund um Scholten" in dem Breslauer Werner Huth nur in der 500er-Klasse der erste Titelhalter fest. Mit 10 Punkten in sicherer Führung kann Huth von den Nürnbergern Fleischmann und Mühlbacher, die es bisher nur auf 4 Punkte brachten, nicht mehr geholt werden. Die besten Aussichten in der 1000er-Klasse besitzt der Düsseldorfer Rvese mit 10 Punkten, den allerdings noch Prelle-Altenhagen mit 7, ferner Rüttchen-Erkelenz, WeyreS-Aachen und Iecker-Aachen mit je 5 Punkten noch erreichen können. Einen recht scharfen Kampf liefert sich die 350er-Klasfe, wo S ch n e i d e r - Dülleldorf mit 8 Punkten sich knapp vor L o o f - Godesberg und Ley-Nürnberg mit je 7 Punkten in Front behauptet. Auch in der Klaffe mit 250 ccm dürfte die Entscheidung erst im letzten Rennen zwischen Kahrmann - Fulda mit 10 und Ge iß - Pforzheim mit 9 Punkten fallen. Um die Landbattmeisterschast de- Sudwestdeutschen Turnverband«- (ADT). Am Sonntag stndet in Gießen auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1 900 das Endspiel um die Handballmeisterschaft des Südwestdeutschen Turnverban- des (ADT.) statt. Das Spiel wird beftritten von dem Gaumeister des GaueS Wetterau, Turn- und Sportverein Friedberg-Fauerbach, und dem Gaumeister des Tumaaues Lahn- Dünsberg, Turnverein Londorf. Beide Mannschaften sind als sehr spielstark bekannt und man erwartet einen harten Kamps. Vorher tragen die Handballmannschaften der Turnvereine Albach und Burkhardsfelden ein Gesellschaftsspiel aus. Auch wenn die Sonne strahlend am blauen Himmel steht, flieht das Bild, fließen Wald und See in ein farbenschwaches Grün-Grau zusammen. Wie einer der führenden Landschafter Finnlands, der junge Maler-Graphiker Sennlng, Finnlands Landschaft in seinen Werken so meisterlich schildert. Aber am Abend belebt sich das Bild. In den graugrünen Emst des Tages zaubert plötzlich die anbrechende Nacht strahlende Märchen und tausendfältiges. leuchtendes Leben. Wir sahen auf einem Granitfelsen, schweigend dieses Schauspiel in uns ausnehmend. Don unten klang das Rauschen der Bäume und deS Sees. „Aurinko nou- sec“, sagte die Finnenmaid neben mir — und dann deutete sie mit dem Finger zu dem Daum über uns. „Lintu Lau’o!“ — und es klang wie Musik: „Sie Sonne geht auf — und ein Vogel singt dazu!" Wie sorglos läßt es sich unter diesen Menschen leben und — reifen! So verschloffen und finster sie zuerst erscheinen — so naturhaft-naiv und offenherzig-freundlich geben sie sich, sobald man als Fremder und — immer wieder sei es dankbar betont! — als Deutscher an ihre Hütte klopft. Das Land ist groß und leer: auf einem Gebiet wie Preußen und Bayern zusammen wohnen soviel Menschen wie etwa in Hamburg! And so irrt man sich leicht in den Entfernungen. Der Finnländer reift deshalb nachts: denn die Wagen sind für lange nächtliche Fahrten bequem eingerichtet, besonders die Schlafwagen mit ihrer raumverschwenderischen Ausstattung und ihren schiffskabincnartigen Abteilen. Aber auch tagsüber ist das Reisen bequem und unterhaltsam. Dor allem deshalb, weil — bis auf das mutwillige Ziehen der Notbremse und das Rauchen im Nichtraucherabteil — nichts, gar nichts verboten ist. Jeder kann tun und lassen was er will und sich auf seine Weise die Zeit vertreiben. Wir taten das oft in der primitivsten Form. Stundenlang habe ich auf den Trittbrettern gesessen — weil die Sonne so lachte, weil es im Wageninnem so heih war und weil man dort draußen viel mehr und besser sehen kann. And kein Schaffner legt sein zorniges Veto ein — er stellt sich dazu, ein finnischer Dauer gleichfalls, und dann versuchen wir drei eine „Konversation". Die meistens durch das hilfreiche Eingreifen einer „weihen Mütze" schließlich zu einem beiderseits befriedigenden Ergebnis führte. Wie sorglos ist das Reisen im Vergleich mit den südlicheren Ländern Europas! Eine Nativ- nal-Eigenschakt des Finnländers, die so recht zu den Hellen Nächten paht, ist die mit Recht so berühmte Ehrlichkeit. „Du wirst deine gol- I bene Ahr verlieren", heißt es in einem finnischen Sprichwort. .Nach zehn Tagen wirst du sie wiederfinden — und sie wird sorgsam aufgezogen sein!" Wenn auch mit der fortschreitenden „Zivilisation" sich darin manches geändert haben mag, als Ehrakterzug bleibt diese Eigenschaft finnländischen Wesens auch heute noch bestehen. Diese Ehrlichkeit ist altnordische Ueberlieferung — ebenso wie die sprichwörtliche Reinlichkeit des Finnländers. Die „Sauna" — die berühmte finnische Dadestube mit ihren paradiesischen Badesitten! — spielt eine ungeheure Rolle im Lande. Ja, man kann geradezu von einer .Badstubenkultur" sprechen — und ein Reisender, der Land und Leute seit Jahren kannte, verflieg sich sogar zu der Feststellung, die „Sauna" sei der Grund Dafür, daß es in Finnland fein „Proletariat" in unserem Sinne, keine Klassengegensätze gäbe, — daß der einzelne Finne, und sei er noch so arm, aufrecht und stolz sein Haupt trage — und daß mit der körperlichen Reinlichkeit auch die moralisch-charakterliche ausgeblidet worden sei. Zur „Sauna" gehört das „Puuko", das dolchartige finnische Messer, das für den Finnen ungefähr so viel bedeutet, wie für den Kavalier des 13. Jahrhunderts der Degen und für den japanischen Samurai das Schwert. Die Russen hatten — nicht ganz ohne Grund! — diese gefährliche Waffe verboten. Mit dem Tage der An- abhängigkeitserklärung Finnlands wurde sie feierlich wieder zugelass . " -4 t Q Vllf * - A 1 I L. ! -k. • Cif.. gerichtsgebäude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen dem Friß Busch und Ehefrau Helene geb. Riemer in Gießen zugeschriebene Anwesen Llndenplah 12 Flur 1, 71 r. 426 = 120 qm hofreile, geschätzt 23 440 Reichsmark, versteigert. Die amtsgerichlliche Verfügung kann an der Ortstafel. Bergstraße 20, Stadthaus, Schachenmayrs Nomotta-Wolle (mottensicher) bürgt für beste Haltbarkeit und Qualität - Größtes Lager nur im 5012A „Spezial-Wollge schäft" .EIseDittmar. Gießen, Löwengasse 10 Anleitungen gratis la, da« konnte Onkel Mollig wohl behaupten. 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Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I.d.N.: Lieette Althof, geb. Bernhardt, u. Kinder. Speisezimmer, Eiche, Barock mit reicher Schnitzerei, Fabrikat Molzahn. Büfett 2,50 m. Vitrine, Auszugtisch für 24 Personen, 8 Lederstühle. Speisezimmer. Eiche Büfett, Kredenz. Auszugtisch, 4 Lederstühle, Standuhr. Speisezimmer, Eiche Büfett, Kredenz, Auszugtisch und vier Lederstüble. Schiafzimmer, Eiche, modern, Schrank, dreiteilig. Waschtisch, zwei Betten. Nachtschränke. Stühle und Einlagen. Schlafzimmer, echt Mahagoni, Schrank, dreiteilig, 2 Betten, 2 Nachtschränke, Stühle, Frisiertoilette, und Einlagen. Frühstückszimmer, Eiche, .Aö? 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Sine weitere Mahnung erfolgt nicht mehr. 50420 Gießen, den 29. Zuli 1931. VezirkssVarVaffe Gietzen Zacheis Dieses Mal kaufen Sie noch billiger im Haufftaus Hansa 5065 A Geschäfts-Eröffnung! Das große 5060 D geneigten Zuspruch bittet 5050 D Heinrich Rau, Gießen, Marktplatzl mänsbnrgl5,Tel.3612 - B.D. A. Fischer, wird herzlich eingeladen. 5057 D DerKirchenvorstand. DerVorstand des Gemeindevereins fürdieFerien 5084 D Zahnarzt Dr.med.Petsch Pfennig Neustadt 10 GIESSEN Telephon 3904 5077 A Solomon 0433t Hause, sofortige Abrechnung, eventuell Barvorschüsse. Schulslr. 4 kann daher auch den höchsten Ansprüchen gerecht werden, zumal mir außer der eigenen Fachkenntnis die Erfahrung meines Vaters aus einer 37jährigen Tätigkeit in der Zigarren-Industrie zur Verfügung steht. — Um Die Kinder der Kinderkirche versammeln sich nachmittags 2 Uhr an der Johanneskirche und werden von da aus nach der Liebigshöhe geführt. - Die ganze Gemeinde Am 1. 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