Dem einstigen Vundesgenoffen! Zum 70. Geburtstag ZarKcrdinands von 6u garten am 26 Febr. 3n Koburg, einstmals beliebtes Pensionopo- lis alter Militärs, lebt zurückgezogen, aber dabei keineswegs menschenscheu, König Ferdinand von Bulgarien, der nunmehr siebzigjährige frühere Herrscher von Bulgarien. Kaum einer der ehemals regierenden Fürsten darf sich so- vieler Sympathien aller Schichten der Bevölke- rung rühmen. Ist es die von allerlei Romantik umwitterte Gestalt des ehrwürdigen Herrn, der wir -letzt toetiS8 'n. Sm !ne Qlrb% Ejg Kirch, ^nhmn, Ätl«9etbet, era^n Schnei, A gab der Dor. $*Öung und E das Vereins- des Vereins Unter diesen ,nm Johannes " und Ludwig Ä® 1. Ja- ^RederderJn- » ^ahre an. Alls rnnen ouherdm 27 l Veranstaltunsm 3«n und em Thea- eArlchastSschiehen Äuppert umps als Jung, xn. i st'-ich Ä Nr. 48 Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, 26. Zebruar lyZf Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen vnitk und Verlag: vrühl'fchk Untverfitürr-Vuch- und Stctnörnderet «. Lange tu Gießen. SchnMettung und Geschäftrftelle: Zchnsttraße 7. Erich» in« täglich,autzer Sonntags ank> Feierlag» Beilagen Otr DDuftTiertt ®tefccnei FamllienblSUei f)Ctmai im Bill» Du Scholl, monau*8e$ngsDrets; 2.20 Beichsmarb und 30 Re,chspf«nn,g für Träger- lohn auch bei Richter» Keinen etnjelner^lummeni folg, böberei Gewalt HenrivrechanlchlSff, enterSammelnummer2251 LMchnb für Drahtnachrichten Anzeiger «iefiett- Postscheckkonto 8ta*f1vrtam Main 11686 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspfennig; für Ne» klameanzeigen von 70 mne Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrist 20*, mehr. Chefredakteur Dr Frredr Will) Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für bei, Anzeigenteil Max Filter^ sämtlich tn (Biehen ■—SS Schieles Agrarprogramm und die Parteien. Deutscher Reichstag. Berlin, 25. Febr. (VDZ.) Die zweite Beratung des Haushalts des Reichsernährungsministeriums wird fortgesetzt. Die Deutschnationalen und Ratio- nalsozialisien fehlen auch heute. Abg. Renken (Chr.°Soz.) betont die enge Schicksalsverbundenheit von Arbeiterschaft und Bauernschaft. Die Landwirtschaft könne mit Recht verlangen, daß ihr die Rentabilität gewährleistet und daß in Deutschland Ra- tionalwirtschaft getrieben wird. Dieses berechtigte Verlangen dürfe nicht durch schwächlichen Wirt- schaftspazifismus durchkreuzt werden. Die Christlich- Sozialen seien mit dem Agrarprogramm der Regierung einverstanden. Sie hätten nur den Wunsch, daß die Minister Schiele und Treviranus sich im Kabinett kräftig durchsetzten Abg. F r c y b e (2ßp.). In den Zollrevisionsmaß' nahmen ist die Erhöhung der F e t t z ö l l e zu vermissen; bereits in der nächsten Zeit wird sich ein Tiefstand für Fettpreise ergeben, der sich dann in noch niedrigeren Schweinepreisen auswirken wird. Zu einer gesunden Agrarpolitik gehört vor allem Aufhebung der Zwischenzölle sowie der Bindung für Fette im Vertrag mit Schweden und die Erhöhung der Fettzölle. Die Preisscnkungsaktion durch den mehr oder weniger gelinden Druck der Reichsregicrung muß in Handel und Gewerbe schärfste Zurückweisung erfahren, wenn die Behörden selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen, haben sie auch kein Recht, vom Zwischenhandel Preisabbau §u fordern. Wirklicher Preisabbau ist nur bei gleichzeitiger Senkung der Steuern und Abgaben möglich. Abg. Dr. Fehr (Bayr. Bbd.): Die Behauptung, daß der Landwirtschaft jährlich 3 bis 4 Milliarden direkt und indirekt an Subventionen gewährt würden, sei nicht zutreffend. An wirklichen Subventionen für die Landwirtschaft kommen jährlich nur 36 Millionen heraus und diese Summe bleibt weit zurück hinter den Subventionen, die der Wirtschaft und auch den sozialen Einrichtungen der Arbeiterschaft zusticßen. Der Landwirtschaft selbst wäre cs viel lieber, wenn sie durch Wiederherstellung ihrer Rentabilität in der Lage wäre, auf solche Subventionen zu verzichten. (Sehr richtig!) Nachdem die Parteien der äußersten Rechten in Verkennung der Verantwortung, die ihre Abgeordneten mit der Annahme der Wahl übernommen haben, der Reichstagsarbeit fernbleiben, müssen die Sozialdemokraten zeigen, ob sie wirklich der Land- wirtschast helfen wollen. Das in den letzten Jahren von der Regierung verfolgte System der Agrarpolitik hat trotz aller gehässigen Angriffe der äußersten Rechten viel Segen für die Landwirtschaft gestiftet, vor allem durch das, was damit verhindert worden ist. Die Bedeutung des Exportes für unsere Wirtschaft ist in früheren Jahren maßlos überschätzt worden. Eine Folge dieser falschen Wirtschaftspolitik ist die große Arbeitslosenzahl. Wir begrüßen demgegenüber die Erklärungen des Ministers Schiele für die Stärkung des inneren Marktes. Die deutsche Landwirtschaft, besonders die süddeutsche, sieht in Minister Schiele ihren Vertrauensmann. QTbg. Meyer (DD.): In der Hcrndelsvertrags- Politik muß ein gerechter Ausgleich zwischen den Interessen der Landwirtschaft und der Industrie gefunden werden. Besonderer Fürsorge bedarf die notleidende landwirtschaftliche Veredelungswirtschaft. Die Landwirtschaft muß sich auf den gewandelten Geschmack des Publikums umstellen. aber das kostet Geld. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die in dieser Beziehung frühzeitig vorangegangen sind, leiden heute unter einer schweren Schuldenlast, weil heute die Relation zwischen Bodenzins und Kapitalzins gan3 anders ist als früher. Trotz vieler Fehlschläge führt der beste Weg der Selbsthilfe für den Dauern über die Genossenschaften. Auch die Hilfe der Derbrauchergenossenschaften ist nicht zu entbehren. Der Generalbebauungsplan kann für die Beratung des Dauern großen Wert haben, aber Zwangsmaßnahmen sind auch auf diesem Gebiet vom Liebel. Abg. Hille brand-Schlesien (DBP.) tritt für die Interessen der bäuerlichen Wirtschaften ein Die Bauern hätten durchaus Derständnis für die Lage der Arbeiterschaft; denn auch in den Bauernfamilien gebe es hunderttausende Arbeitslose. Man könne Zollerhöhungen nicht mit Preiserhöhungen glcichstellen. Der Brotpreis sei in den lebten Icchren um 25 Prozent zurückgegangen, obwohl die Getreidezölle vcrdrei- vis verfünffacht wurden. Für die kleinen Dauern handele es sich auch um die Lösung der Doden- und Pachtfrage, damit ihnen die höheren Erträgnisse nicht durch erhöhte Pachten wieder abgenommen würden. Abg. D o b b e r t (Soz.) betont, daß die Arbeiterschaft stets Derständnis für die Röte der Landwirtschaft aufgebracht habe. Was das Landvolk aber in seinen Anträgen verlange, grenze an Agrarradikalismus. Es sei die Aufgabe der Politik, den gerechten Ausgleich zwischen Produzenten- und Derbraucherstandpunkt zu finden. Rur wenn man wirkliche Dauernpolitik treiben will, wird man nicht umsonst an uns appellieren. Wenn man von Landvolknot spricht, darf man auch die Landarbeiter nicht vergessen, die ganz unzureichend bezahlt werden. Abg. Beck-Oppeln (Z.): Die Rot der Landwirtschaft im deutschen Osten ist so groß, daß viele Landwirte in diesem Gebiet allen Hetzereien zugänglich sind, leider wird diese Stimmung ausgenutzt von gewissen Führern, die aus der landwirtschaftlichen Organisation eine Hetzorganisation machen, die Mißtrauen gegen die Hilfsmaßnahmen der Regierung predigen und so aus parteiagitatorischen Gründen Verrat an der Bauernschaft üben. Weiterberatung Donnerstag. Oer Reichslandbund zur Agrarvor age. Noch immer nicht befriedigt. — Die Uuö» Nutzung der Ermächtigung soll abgewartet werden. Berlin, 25. Febr. (TU.) Der Reichslandbund veröffentlicht folgende Stellungnahme zur Agrarvorlage: „Der Reichslandbund stellt fest, daß in dem Regierungsprogramm feine und der Grünen Front Forderungen auf Lastensenkung für die schwer ringende Landwirtschaft fast völlig fehlen und hält insbesondere an feiner bereits vorliegenden Kritik an der Osthilfe fest. Vorbehaltlich der Stel- lungnahme im einzelnen kann trotzdem anerkannt werden, daß der Gesetzentwurf für die Reichsregieruna weitere Möglichkeiten schafft, selbständig auf allen Gebieten der landwirtschaftlichen Produktion den Schutz der nationalen Wirtschaft durchzuführen. Ob und wieweit dieser Oesfnung des Weges zur nationalen Wirtschaftspolitik ein wirkliches Beschreiten dieses Weges folgt, ist entscheidend für Wert oder Unwert der Regierungsaktion. Nach den schweren Enttäuschungen, di" die deutsche Landwirtschaft gerade bei der Durchführung von vorhandenen Mog- lichkeiten zur Besserung ihrer Lage bisher erfahren hat, kann die Reichsregierung nicht durch Eröffnen Brauns chw e i g, 25. Februar. (ERD.) Bei einer Kundgebung der Deutschnationalen Volks- Partei hielt Dr. Hugenberg eine Rede, in der er u. a. ausführte: Der Herr Reichspräsident hat in Beantwortung einer Eingabe unseres Dauernfüh- rers Wege den Ruf an die Deutschnationalen gerichtet, sich an der Arbeit für die Landwirtschaft im Reichstag zu beteiligen, d. h. in den Reichstag zurückzukehren. Der Herr Reichspräsident wird von seiner Umgebung nicht zutreffend unterrichtet. Das war beim Voung-Plan so, das war bei der Bildung der Regierung Brüning so. das ist leider auch heute so. Wir haben es stets für verhängnisvoll gehalten, daß die Regierung Brüning sich als .Hindenburg-Kabinett" auftat und für ihre fehlerhafte Politik Schutz und Deckung hinter der Person des Reichspräsidenten suchte. Das beschwört die Gefahr herauf, daß die Autorität des von uns verehrten Reichspräsidenten abgenutzt wird. Die letzten Ausführungen des Ministers Schiele im Reichstag beweisen, daß auch in den Zollsragen wieder das seit einem Jahre gewohnte Kulissenspiel fortgesetzt werden soll, man drückt mit scheinbaren Zugeständnissen politisch auf die Rechte, die man auf der anderen Seite von der Macht fernhalten will, die Landwirtschaft aber ist am Ende immer der leidtragende Teil. Wenn man will, ist auch heute die Rettung der Landwirt- Zn Berlin. Berlin, 25. Febr. (WTB.) Die für den heutigen Tag angekündigte große Aktion der Kommu- nistijchen Partei hat zu Zusammenrottungen in verschiedenen Stadtteilen Berlins geführt, die aber von der Polizei — teilweise unter Anwendung des Gummiknüppels — gesprengt werden konnten. So kam es z. B. vor und in den Arbeitsnachweisen in der Gormannstraße und in der Rückerstraße zu Ansammlungen. Zahlreiche Personen, die sich in den Räumen des Arbeitsnachweises befanden, bewarfen aus den Fenstern die unten Orönung schaffenden Polizeibeamten mit Bierglasern und Stühlen und gaben auch einige Schüsse ab, durch die aber Beamte nicht verletzt worden sind. Die Polizei ging daraus energisch gegen die Ruhestörer vor, räumte die Zimmer des Arbeitsnachweises und gab schließlich eine Anzahl Schreckschüsse ab. Der Sachschaden ist erheblich. Die Demonstranten flüchteten in die anliegenden engen Straßen, kehrten aber, sobald die Polizei zurückging, immer wieder zum Arbeitsnachweis zurück, so daß die Straße mehrfach geräumt werden mußte. Mittags kam es i n P a n k o w zu einem schweren Zusammenstoß zwischen demonstrierenden Erwerbs- losen und Schutzpolizei. Die Erwerbslosen versuchten einen Zug zu bilden, um nach Berlin zu marschie- ren. Polizeibeamte gingen mit dem Gummiknüppel weiterer „Möglichkeiten", sondern nur durch erfolg» bringende tatsächliche Durchführung umfassen» der nationalwirtschaftlicher Maßnahmen die deutsche Landwirtschaft retten. Im Sinne seiner bisherigen Kampsbeschliisse kämpft der Reichslandbund nach wie vor dafür, daß unter Freimachung von allen Abhängigkeiten die gegebenen Möglichkeiten sofort ungeschmälert und wirksam ausgenutzt werden? Verbilligung der landwiri- ltchen Kredite. Berlin, 25. Febr. (WTB.) Heute vormittag sand unter dem Vorsitze des Reichskanzlers Dr. Brüning eine erste eingehende Aussprache mit Vertretern der landwirtschaftlichen Z e n t r a l k re- di tin st i tute und des Reichsverbandes der deut» schen landwirtschaftlichen Genossenschaften — Raiffeisen — statt, um Maßnahmen zur Verbilligung der l a n d w i r t s ch a f t l i ch e n K r e» d i t e auf organisatorischem und sonstigem Gebiete zu erörtern. An dieser Besprechung nahmen der preußische Ministerpräsident Dr B r a u n , di« Reichsminister Dr. Schiele und Treoiranus, der Reichsbankpräsident Dr. Luther, der preußische Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Dr. Steiger, sowie die Staatssekretäre Dr G e i b , Dr. Trendelen bürg und Dr. Schäffer mit Vertretern der zuständigen Ministerien des Reichs und Preußens teil. Die Aussprache befaßte sich mit den gegenwärtigen Zuständen auf dem Gebiete des landwirtschaftlichen Kreditwesens und ergab Uebereinftimmung darüber, daß beschleunigt weitere Erörterungen angcfteUt und auf ihrer Grundlage die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden sollen. Die Besprechungen werden fortgesetzt. schäft möglich. Aber man. will nicht, weil sie nicht mit der Sozialdemokratie möglich ist. sondern nur mit rechts und nur auf der Grundlage eines Rechtskurses in Preußen. Wenn das Mirristerium Brüning uns einladen läßt, an den Verhandlungen des Reichstages wieder teilzunehmen, so können wir daraus nur eine Bestätigung für die ^n Haltbarkeit der Lage entnehmen, in die sich das gegenwärtige Reichsministerium hineinmanövriert hat. Cs braucht die Rechte, aber es will ihr nicht die Führung der politischen Geschäfte einräumen, die ihr zukommt, und den Einfluß der Sozialdemokratie aufrechterhalten, insbesondere in Preußen. Dieses eigensinnige Versagen in der Stunde höchster Gefahr ist eine geschichtliche Sünde. Ms wir aus dem Reichstag herauSgingen, schlug der Funke zwilchen unS und ben Herzen im Lande sichtbar zusammen. Ein jeder verstand das Bild, das offenbar denen, die als Modell dafür sitzen, so peinlich ist: Linke und Mitte allein an der Arbeit des Hohen Hauses — im trauten Bunde zur Entrechtung der nationalen Opposition, zur Verhinderung der Herrschaft derjenigen, die Deutschland allein retten können. Der Brief Hindenburgs wird in der Regierungspresse als „Drücke" zu den Deutschnationalen gewertet. Er tonnte es in Verbindung mit einem entsprechenden Briefe an das Zentrum werden, der dazu beitrüge, die Bahn für die Rechte frei zu machen. vor. Dabei wurde ihnen heftiger Wider st and entgegengesetzt. Zwei Beamte wurden verletzt, ein Oberwachtmeister, der einen Messerstich in die rechte Hand erhielt, und ein Oberleutnant, der Hiebe mit einem Schlagring im Gesicht baoontrug. Es gelang, vier der Täter festzunehmen. Gegen 12.30 Uhr versuchten etwa 150 bis 200 Erwerbslose auf dem Pri- vcumarkt am Humannplatz zu plündern, bei der Abwehr der Plünderungsoersuche wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen 12 Uhr drangen etwa 15 junge Burschen in einen Schlächterladen in der Lindenstraße mit dem Rufe: „Wir haben Hunger!" ein und stahlen für etwa 200 Mark Würste, mit denen sie die Flucht ergriffen. Das inzwischen herbeigerufene Ueberfaü- kommando verfolgte die Täter und nahm fünf von ihnen fest In eine Anzahl weiterer Lebensmittelgeschäfte in verschiedenen Teilen der Stadt, zumal im Norden, Osten und in Neukölln drangen Erwerbslose ein und entwendeten kleinere Mengen Lebensmittel. Auch am Nachmittag ist es den Kommunisten gelungen, eine Anzahl von Arbeitslosen trotz des Demonstrationsverbotes auf die Straße zu treiben. Die Züge, die sich an verschiedenen Stellen der Stadt, so in Weißensee, im Norden und Osten der Stadt bildeten, waren meistens außerordentlich schwach und wurden durch Polizeibeamte unter Anwendung des Gummiknüppels aufgelöst. Mehrmals wurden die Beamten hierbei tätlich angegriffen. Die Hauptschreier wurden sistiert. Hilgenbergs Antwort an Hindenburg. Oie Deutschnationalen fordern freie Bahn für eine Rechtsregierung. Oie Kommunisten demonstrieren. Ausschreitungen in mehreren Großstädten. — Oie Polizei löst Oemonstrationszüge auf. mer- •ebot iusern. bestimmt zu .atz 5; .. M 375' 3. M. 595z ..M. 680z . M 850.' .Innenspiegel), lode, 2 Nacht- luchhalter; mit ml Waschtisch /(Men Telephon 3573 1432D ft das Naturprodukt MW seinen geruhsamen Lebensabend begeht, ist es die Erinnerung an den Kämpen und einstmaligen Buiwesgenossen, die Zar Ferdinand so beliebt machte? Seltsam und manchmal scheinbar verworren ist der En wicklungsgang des Prinzen von Sachsen-Koburg-Kohary, der am 26. Februar 1861 in Wien geboren wurde und im österreichisch- ungarischen Heere diente. Den sechsundzwanzig- jährigen Ofiizier beruft eine außerordentlich ungünstige politische Situation zum Fürsten von Bulgarien, dem erst seit anderthalb Jahrzehnten wieder bestehenden Tributstaat der Türkei, in dem Alexander von Battenberg sich weder als Gcneralgouverneur noch als Fürst hatte halten können. Fast ebenso aussichtslos schien die Herr- schafr des jungen Ferdinand im Lande bedrängten und bekämpften ihn rusfenfreundliche Panslawisten. innerhalb des Ringes der Großmächte fand er keine Anerkennung. Fürst Ferdinand hielt sich trotz aller ungünstigen Prophezeiungen im Sattel; er entwickelte ein überraschend großes diplomatisches Talent im Verkehr mit den Widersachern auf allen Fronten, brachte sein Land zu angemessenem Wohlstand und betrieb zielbewuht eine Politik der Freundschaft zu den Mächten. ■216er erst 1896 gelang die Aussöhnung mit Rußland. Damit war das Cis gebrochen, auch die anderen Großmächte erkannten den Fürsten aus deutschem Geblüt an. Rach erfolgter Annäherung an das lange feindliche Servien konnte Ferdinand sich zum unabhängigen König erklären und 1938 die albe Zarenwürde erneuern. Damit übernahm er die repräsentative Führung der Dalkanvölker, mit denen er sich 1912 am Balkan krieg beteiligte. Durch die Tap erkeit der bulgarischen Truppen errang Bulgarien große Erfolge, seine Armee fband vor den Toren Konstantinopels. Doch im zweiten Balkantrieg unterlag der Fürst den vereinten Mühen der Serben, Griechen. Montenegriner und Rumänen, er gewann im Bukarester Frieden nur einen bescheidenen Machtzuwachs. Aus dieser politischen Situation heraus ergab sich beinahe zwangsmähig der Eintritt Zar Ferdinands in die Reihe der Mittelmächte während des Weltkrieges An.ang 1915; mit bulgarischen Truppen vereint konnte die deutsche Armee dann ihre Siege über Serbien und (Rumänen erringen. Die schweren ©ommertage von 1918 freilich brachten auch eine Aenderung der innerpolitischen Verhältnisse Bulgariens, das nach der Entscheidungsschlacht vöm 8. August einen Sonderfrieden anbot. Zar Ferdinand, der Bundes' zenosse, konnte dieser Entscheidung seiner Minister nicht beitreten, er dankte ab, um zugleich die Dynastie zu retten, und kam nach Deutschland, der Heimat seiner zweiten Gattin. Vielleicht sieht es heute so aus, als wäre dieser Entschluß zum THronverzicht übereilt gewesen, darüber liehe sich streiten. Sicher ist aber das eine, daß -3ar Ferdinand seinem Lande noch viel hätte sieben können. Ob sein Sohn Boris, der jetzige -dortig Bulgariens, das Werk des Vaters vollenden oder nur halten kann, muh die Zeit erweisen. Eine Mahnung Schieles an Kalkreuth. Berlin, 26. Febr. (CNB ) Reichsernährungs- rninlfter Schiele hat sich in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Reichslandbundes Graf Kalkreuth gewandt und ihn dringend ersucht, seinen Einfluß aufzubieten, daß d i e parlamentarijchen Vertreter der Interessen des Reichslandbundes wieder im Reichstag erscheinen und die Annahme des der hämischen Landwirtschaft schädlichen Antrages der Sozialdemokratie auf ein Gefrierfleisch- kontingent von 50 000 t verhindern. Der Ton des Briefes ist dem „Börsen-Kourier" zufolge sehr entschieden gehalten. i fesij ihe5; *U_Seltersweß_7?*: t-und ,v-Verein ■HfSfÄS fnJet.idcnbcrfl; 'Kainmlung chekänipsM -D TerVorWd. Blutige Llnruhen in Leipzig. Bier Todesopfer kommunistischer Demonstrationen. Leipzig. 25.Jebr. (IDIB.) 3m Anschlutz an eine von den Kommunisten einberufene Versammlung wurde in Leipzig-Volkmarsdorf versucht, trotz des ausdrücklichen Verbotes einen Zug zu bilden. Als sich einem Demonslrationszug von etwa 2000 Personen ein Polizeikommando entgegenstellte. wurde es mit Steinen beworfen und beschossen, hierbei wurden sechs Polizei- bcamle durch Steinwürfe mehr oder weniger schwer verletzt, während ein Beamter einen Streifschuh am Schenkel erhielt und bei einem anderen Beamten das Geschah am Koppelschloß abprallte. Darauf machte,» die Beamten von der Schuhwaffe Gebrauch, hierbei wurde einer der Angreifer gelötet, acht rocitere wurden vorwiegend schwer verletzt, drei dieser Schwerverletzten sind nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus gestorben. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch ein zwöls- jähriger Knabe, der einen Steckschuh in die Schläfe erhielt, als er in einer Haustür stehend, den Ausschreitungen zusah. 3m -reich. In München veranstalteten die Erwerbslosen trotz des Verbotes, Versammlungen und Demonstrationen abzuhalten, in den Abendstunden mehrere Demonstrationszüge Die Demonstranten bewarfen die Schutzleute mit Steinen und Eisstücken, so daß die Polizei blank ziehen mußte, um Ordnung zu ^In^N ü r n b e r g wurden die Revolutionäre Gewerkschaftsopposition und das Bureau des Kampfbundes gegen den Faschismus a u s g e h o b e n. In den Nachmittagsstunden sammelten sich trotz des Polizeiverbotes in den um das Kaufhaus Schocken gelegenen Straßenzügen größere Trupps Arbeits. loser an, denen sich zahlreiche Neuglerige zugesellten. Cs mußten Landespolizei und berittene Polizei ein- gesetzt werden, die die Menge stellenweise unter Anwendung des Gummiknüppels zerstreuten. In Karlsruhe versuchten die Kommunisten, etwa 400 jkrsonen stark, sich immer wieder zu Umzügen nach dem Inneren der Stadt zu formieren, wurden aber von der Polizei stets daran gehindert. Der kommunistische Landtagsabgeordnete Bönning wurde f e stL e n o m m e n, weil er trotz der Aufforderung zur Ruhe immer wieder zu Ansammlungen aufreizte. . In Köln sah sich die Polizei in den Abendstunden gezwungen, gegen Demonstrationszüge von Erwerbslosen, die sich im Zentrum der Stadt gebildet hatten, mit dem Gummiknüppel einzuschreiten. Don den Demonstranten wurde mit Steinen geworfen, wobei mehrere unbeteiligte Pafsanten zum Teil nicht unerheblich verletzt wurden. OerWelierwerbslosentag im Ausland. Berlin, 25. Febr. (WTD.) Nach den aus dem Ausland vorliegenden Meldungen hat der Welterwerbslosentag nirgends zu größeren Zwischenfällen geführt. Es kam in Dänemark, Schweden, Frankreich, Spanien und der Tschechoslowake» vielfach zu Demonstrationen, die jedoch, wo sie die öffentliche Ordnung zu stören drohten, von der Polizei aus gelöst werden konnten. 3n Kop enhagen kam es an verschiedenen Stellen der Stadt zu größeren Ausschreitungen, die aber überall durch die Polizei schnell zerstreut wurden. In den Hauptgeschäfts-, strahen wurden etwa 50 Schaufensterscheiben eingeschlagen, ferner wurden Lebensmittel- ladengeplündert. Die Polizei benutzte erstmalig zur Auflösung von Ansammlungen Polizeihunde. deren Erscheinen wiederholt veranlaßte daß große demonstrierende Trupps in wilder Panik auseinander st oben. An anderen Stellen gelangten Polizeibeamte in geschlossenen Reihen mitten in die Demonstrantenzüge hinein und lösten sie mit leichter Muhe auf. Sozialdemokratie und Wehretat. B e r l i n, 25. Febr. (VDZ.) Am Freitag wird im Haushaltsausschuh voraussichtlich die Beratung des Wehretals beginnen. Die sozialdemokratische Fraktion, die angesichts der Abwesenheit der Rechtsparteien eine entscheidende Stellung einnimmt, ist noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gelangt. In parlamentarischen Kreisen ist man der Auffassung, daß man bei der Sozialdemokratie gegenwärtig bestrebt ist, Schwierigkeiten für die Regierung zu vermeiden. Symptomatisch dafür war auch die Haltung, die die Sozialdemokraten am Dienstagabend bei der Abstimmung über den kommunistischen Antrag auf Ausübung des Verbots des Remarque-Films eingenommen haben. Es gilt als durchaus wahrscheinlich, daß die Sozialdemokraten sich bei der Beratung des Wehretats auf kleinere Streichungsanträge, wie sie bei allen Etats gestellt und angenommen werden, beschränken und auf die Einbringung eines umfangreichen Streichungsprogramms verzichten werden. Auch Preußen hat bekanntlich im Reichsrat in diesem Iahre, um alle Schwierigkeiten zu vermeiden, von der Wiederholung seiner Streichungsanträge abgesehen. Beamtenfragen im Finanzausschuß. Die Altersgrenze — Tie Beamten- rranlenkassen. D a r m st a d t, 25. Febr. (WSR.) Der Finanzausschuß des Hessischen Landtages verabschiedete Kapitel 15 ^Ruhegehälter" mit 9 gegen 2 Stimmen bei einer Stimmenthaltung. In der Aussprache über die finanziellen Auswirkungen der Altersgrenze auf den Pensionsetat erklärte der Vertreter der Deutschen Dolkspartei, daß die Hauptursache für die Steigerung der Pensionslasten in der Vermehrung der Beamtenzahl zu suchen sei. Von demokratischer Seite wurde erklärt, daß der Deamten- körper gerade in den Iahren nach 1900 erheblich vermehrt wurde und daß auch diese Iahr- gänge allmählich in das P ens i o n s a l te r einrückten. Zur Einschränkung des Pensionsetats solle die Regierung künftig nicht mehr Beamte in den letzten Iahren vor der Pensionierung noch einmal befördern. Auch der Vertreter der Volks- rechtpartei trat für eine Aenderung des Altersgrenzgesetzes ein. Der Zentrumsvertreter betonte, Parteienkrisis in England. Lloyd George und Macdonald. - Absplitterung von der Labourpartei. Die Nachkriegszeit hat auch das politische Partei- wesen Englands so gründlich umgestaltet, daß von der jahrhundertealten Ueberlieferung nicht viel übrig geblieben ist. Das Zweiparteien-System gehört der Vergangenheit an, wie denn auch die Bezeichnung Tories und Whigs schon seit Jahrzehnten überlebt ist. Die Tories haben sich in Konservative verwandelt, die heute nichts weniger als eine geschlossene Partei bilden, nachdem die Zeitungslords Beaverbrook und Rot- herinere ihre imperialistische Reichs- partei gegründet haben. Wenn das liberale Fähnlein, das Lloyd George noch im Unterhause folgt, scheinbar dem Führer die Treue hält, so ist das nicht das Ergebnis einer politischen Gesinnungsgemeinschaft. Lloyd George hat den Vorzug, daß die Unterhausmitglieder der liberalen Partei die überragende Begabung des großen Walesec anerkennen, sicher aber darauf vertrauen, daß die Erfahrung dieses parlamentarischen Taktikers der liberalen 'Partei auf Grund des neuen Wahlgesetzes einen neuen Aufstieg bringen kann. Das Spiel zwischen Lloyd George und Macdonald ist so. daß eigentlich niemand so recht weih, wer schiebt und wer geschoben wird. Die Liberalen haben kein Interesse daran, daß die Konservativen zur Macht zurückkehren, während der Labourpartei alles daran liegt, die heutige Porteimehrheit solange wie möglich aufrechtzu- erhalten. Neuwahlen werden der Labourpartei sicher eine Niederlage bringen, es sei denn, daß es Lloyd George und Macdonald gelingt, sich über eine gemeinsame Wahltaktik zu einigen. Das liegt in weitem Felde, denn die Labourpartei will unter allen Llmständen d i e Mehrheit erobern, also in keiner Weise durch Rücksichten auf die Liberalen gebunden sein. Run hat auch die Labourpartei den Wurm im Gebälk, denn es drohen ihr Absplitterungen, sowohl auf der äußersten Linken als auch auf der Rechten. Die sogenannten Lin - abhängigen, die mit einem sehr dünnen Tropfen marxistischen Oels gesalbt sind, sind noch zu keiner Zeit mit der parlamentarischen Taktik Macdonalds zufrieden gewesen. Neuerdings hat sich innerhalb der Labourpartei eine Gruppe unter Führung des Abgeordneten Sir Oswald Mosley gebildet. Er ist ein steinreicher Herrn, der seine Neigung für den Sozialismus, wie er sehr dünnflüssig in der Labourpartei verzapft wird, sich bei den Fabiern geholt hat. jener gelehrten Gesellschaft, die sich aus wissenschaftlichem und politischem Interesse mit dem Problem des Sozialismus beschäftigt. Sir Oswald Mosley ist Macdonald und Snowden wiederholt sehr lästig geworden, trotzdem Macdonald glaubte, diesem Außenseiter einen Sitz in der Regierung anbieten zu müssen. Er hatte indessen kein Arbeitsministerium, sondern nur einen Posten, der eine glänzende Vertretung nach außen verlangte. Das hat dem Ehrgeiz Sir Oswalds nicht genügt, der im Unterhaus überdies die Entdeckung machte, daß nicht nur in der Labourpartei mit Wasser gekocht wird. So hat er mit feinen engeren Freunden den Entschluß gefaßt, aus der Labourpartei auszutreten, um eine eigene Gruppe mit imperialistischem Einschlag aufzuziehen. Selbst wenn bei Neuwahlen Sir Oswald durchfallen sollte, so wird er mit seinen Freunden der Labourpartei doch unter allen Umständen Abbruch tun. Und das ist wenig günstig für Macdonald und die Seinen, die aus den bisherigen Ersatzwahlen schon gelernt haben, daß die Konjunktur von 1929 vorüber ist. daß in der jetzigen Zeit, wo ein großer Teil der Iugend arbeitslos sei, auch aus die Iugend Rücksicht genommen werden müsse. Ohne dos Altersgrenzgeseh wäre es z. B. nicht möglich gewesen, die Zahl der Beamten so erheblich herabzuse.hen, wie man das in den letzten Iahren getan habe. . Von sozialdemokratischer Seite wird die Beseitigung der Beamtenkrankenkassen gefordert, weil die Verwaltungskosten gegenüber den Ortskrankenkassen zu hoch seien. Die Regierung weist demgegenüber darauf hin, daß die Verwal- tungskosten der Beamtenbetriebskrankenkasse pro Mitglied 6,44 Mark betrage gegenüber den Sätzen zwischen 6,84 Mark und 10,52 Mark der größeren hessischen Ortskrankenkassen. In Prozenten der Bei- träge bezifferten sich die Verwaltungskosten der Betriebskrankenkasse auf 4,44 Prozent, bei den größeren hessischen Ortskrankenkassen dagegen auf 6,39 bis 10,92 Prozent. Für die Beamtenkrankenkasfe sprechen sich sehr warm die Vertreter der Deutschen Dolkspartei, des Landbundes und der Demokraten aus. Der sozialdemokratische Antrag auf Auflösung dieser Krankenkassen wird daher mit acht gegen fünf Stimmen abgelehnt. Fortsetzung der Flottenverhandlungen. Die Engländer in Rom. R o m, 25. Febr. (TU.) Am Mittwoch um 19,45 Uhr trafen He nderson, Alexander, Crai- gic mit ihrem Gefolge in Rom ein, um die Flottenverhandlungen fort^usühren. Die englischen Gäste wurden am Bahnhof von Außenminister G r a n d i und dem Marineminister S i - r i anni empfangen. Die Ankündigung des englischen Besuches ist in Rom mit größter Genug- tuung aufgenommen worden. Die zuständigen Stellen haben aber ihre bisher beobachtete Zurückhaltung nicht auf gegeben. Das „Lavo ro Fascista" stellt mit Genugtuung fest, daß die Romreise der englischen Minister die Gerüchte über eine Sonderverständigung zwischen Paris und London endgültig widerlegt. Es betont, daß die Römer Verhandlungen nichts außergewöhnliches darstellten. Das Wort „ F l o 11 e n g l e i ch - heit", das in den italienischen Berichten bisher eine große Rolle spielte, ist in diesen Tagen aus den Spalten der Rom-Blätter verschwunden, augenscheinlich, um eine Verständigung nicht zu erschweren. „Malin" meldet ebenfalls aus Rom, es verlaute aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle, daß Mussolini geneigt sein soll, aus das Wort „Flottenparität" zu verzichten, das eine Verständigung zwischen Italien und Frankreich auf der Londoner Seeabrüstungskonferenz im vergangenen IaHre verhinderte. Mussolini wäre im Einverständnis mit dem italienischen Flottensachverständigen bereit, an Stelle der Formel „Parität" eine andere Formel zu wählen. Die Getreideüberschüsse Südosteuropas. Einigung in Paris. Paris, 25. Febr. (WTB.) Die Verhandlung des von der europäischen Studienkommission eingesetzten Ausschusses, der sich mit dem Absatz der Ueberschüsfe der Getreideernte von 1 930 zu beschäftigen hatte, ist durch Unterzeichnung eines Schlußaktes zum Abschluß gekommen. Der Ausschuß nahm zwei Entschließungen an, die erste betrifft das Brotgetreide. Sie erklärt, daß die vorhandenen Ueberschüsfe nur einen geringen Teil der Bedürfnisse der europäischen Getreideeinfuhrländer darstellten. Die für die Einfuhr ausländischen Brotgetreides in Betracht kommenden Länder und auch die anderen Länder zeigten sich bereit, Getreide aus den in Frage kommenden mittel, und osteuropäischen Ländern im Rahmen des Möglichen zu beziehen. Die von dem Ausschuß in Aussicht genommenen Maßnahmen würden bald den Absatz der Getreide- Überschüsse im Gefolge Haden. Die zweite Entschließung betrifft Mais und G e rft e. Die vorhandenen Ueberschußmengen seien geringer alß der Gesamtbedarf der europäischen Einfuhrländer für das laufende Jahr. Die Einfuhrländer seien geneigt, einen Teil ihrer Einfuhr von den in Frage kommenden Ländern zu beziehen. Die Arbeiten des Ausschusses stellen eine weitgehende Verständigung dar Die interessierten Getreideausfuhrländer an der Donau (Rumänien, Südslawien, Bulgarien, Ungarn) sind für die Erleichterungen, die die Getreideeinfuhrländer ihnen in Aussicht stellten, empfänglich. Die einzelnen Abmachungen sind natürlich besonderen Verhandlungen vorbehalten, da bei dem Absatz die Frage des Preises und der Qualität eine große Rolle spielt. Die Frage des russischen Dumpings ist während der Verhandlungen in Paris nur gestreift worden; aber die Ungewißheit des Faktors Rußland ließ bei allen derartigen Berechnungen eine große Lücke, solange Sowjetruhland abseits steht. Die Bereitwilligkeit Englands, (Betreibe aus den Donauländern abzunehmen, ist durch die Verpflichtung Englands, kanadischen Weizen zu beziehen, eingeschränkt. Kleine politische Nachrichten. Reichskanzler Brüning wird an der beabsichtigten Reise nach Wien nicht teilnehmen. Die Delegation der Reichsregierung wird unter Führung von Reichsauhenminister Dr. C u r t i u s und Staatssekretär in der Reichskanzlei Dr. P ü n d e r am 2. März abends nach Wien abreisen. Die Rückreise erfolgt am 5. März, abends. * Die Schinkel-Wache inDerlin LI n ter den Linden wird bekanntlich zur Zeit umgebaut, da hier das Reichsehrenmal nach dem Entwurf von Prof. T e s s e n o w Platz finden soll. Die Arbeiten sollen so beschleunigt werden, daß mit der Einweihung der Gedächtnisstätte für die Toten des Weltkrieges zu O stern zu rechnen sein dürfte. Im Haushaltsausschuß des thüringischen Landtages wurde der Antrag der Nationalsozialisten, die Gehälter der Minister von 16 0 0 0 auf 12 000Markherabzusetzen,mitden Stimmen der Nationalsozialisten bei Enthaltung aller übrigen Parteien angenommen. Der Regierungsvertreter stellte fest, daß diese Gehaltskürzung sich nicht auf die drei derzeitigen Minister auswirken werde, sondern nur auf die künftigen M ini st e r. In der Verhandlung über die Umbildung des Bremischen Senats, an der die Nationalsozialisten, die Deutschnationale Volkspartei, die Deutsche Volkspartei, die Gruppe der Hausbesitzer und die Wirtschaftspartei teilnahmen, ist der Versuch, eine bürgerliche Senatskoalition zu bilden, gescheitert. Die Deutsche Dolkspartei erklärte, daß eine bürgerliche Mehrheitsbildung in der Bürgerschaft, die über nur eine Stimme Mehrheit verfüge, für die erstrebte Regierung nicht tragbar sei. Die Vertreter der Nationalsozialisten, Deutschnationalen, der Wirtschaftspartei und der Hausbesitzer kündigten darauf dem gegenwärtigen Senat schärfste Opposition an. * Eine geschlossene Gruppe von dreißig früheren Kommunisten, die sich nach dem Ausschluß aus dcr KPD. als unabhängige kommunistische Partei selbständig organisiert hatte, hat um Aufnahme in die Sozialdemokratische Partei gebeten. Der Bezirksvorstand Berlin hat diesem Antrag stattgegeben. Linker den dreißig früheren Kommunisten befinden sich die preußischen Landtagsabgeordneten R a d - d a h und O b e n d i e ck, die Berliner Stadträte Letz und Licke sowie die Stadtverordneten Hilmer und Frieda Rosenthal. Aus aller Welt. Der Anschlag aus den Schwedenzug. Vor dem Schwurgericht Prenzlau sand die Verhandlung gegen den 25jährig. Arbeiter Ernst Ladewig aus Berlin statt, der am 26. November v. I. einen Anschlag auf den V-Zug Berlin—Stockholm verübt hatte. Zu Beginn der Verhandlung gab der Angeklagte an, er habe sich seit seiner Ende September 1930 erfolgten Entlassung aus den Diensten der Gasanstalt Mariendorf, infolge der Höhe der Miete und der unzureichenden Arbeitslosenunterstützung in einer sehr schlechten wirtschaftlichen Lage befunden. Am Tage der Tat habe er zu seinen Eltern fahren wollen, aber dann den Plan gefaßt, sich das Leben zu nehmen. Später habe er jedoch diesen Plan wieder umgeftoßen. An einem Brückengeländer an der Strecke Prenzlau—Berlin habe er die aus 0-Eisen hergestellten Brückenpfosten aus dem weichen Erdboden gezogen und einen davon auf die Schienen gelegt, angeblich um zu sehen, wie der Pfosten von einem Zuge breitgedrückt würde. Da der Brückenpfosten die Böschung heruntergefallen sei, als die großen Räder eines Güterzuges darüber hinweggeganaen seien, habe er den zweiten Pfosten geholt und ihn diesmal auf die innere Schiene des rechten Gleises (von Berlin aus gte rechnet) gelegt. Dann will der Angeklagte fort» gegangen fern, weil nach einiger Zeit kein Zug mehr gekommen sei. Der Angeklagte wird wegen vorsätzlicher Transportgefährdung in Tateinheit mit versuchtem Mord zu sieben Iahren Zuchthaus verurteilt. 3n den Stubaier Alpen verschüttet. Von Sterzing aus unternahmen zwei bekannt« Turiner Skifahrer eine Tour in die Stubaier Alpen. In der Pecher Hütte an der österreichisch- italienischen Grenze schneiten die beiden ein. Als die Lebensmittel zu Ende gingen und das Wetter sich besserte, versuchten sie abzufahren. Schon nach 200 Metern wurden sie jedoch von einer La- mine verschüttet. Einem von ihnen gelang cs, unter großen Anstrengungen sich aus dem Schnee herauszuarbeiten. Hilfsmannschaften find an die Unfallstelle abgegangen, es besteht aber nur wenig Hoffnung, den Vermißten noch lebend zu bergen. Durch die großen Schneefälle der letzten Tage sind die Ortschaften Sulden und Trafi im Drtlergebict von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Heber dem Grandhotel Sulden ging eine Lawine nieder, die den Speisesaal und ein danebenliegendes Magazin zerstörte. Auch das Elektrizitätswerk wurde von den Schneemassen gestreift. Es entstand Kurzschluß, bei dem alle Maschinen verbrannten. _ Der Fall DJolf Der Llntersuchungsrichter hat mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft beschlossen, Dr. med. Friedrich Wolf gegen Leistung einer Sicherheit in Höhe von 25 000 Mark mit der weiteren Linier» suchungshaft zu verschonen. Der württembergischz Iustizminister Dr. Dey er le wandte sich im Landtag gegen die Behauptung, daß Dr. WKf aus politischen Gründen verhaftet worden sei. Dio Versuche, mit Demonstrationen, Straßeirumzügen, Telegrammen an das Justizministerium auf das Verfahreir cinwirken zu wollen, weise er zurück. Solange der §218 StGD. bestehe, sei der Fall Wolf ein rein juristischer, aber kein politischer. Auch für die Entlassung Wolfs aus der Llntersuchungshaft gegen Kaution seien rein juristische und nicht politische Gründe maßgebend gewesen. Regelmäßiger Luftverkehr von China nach Deutschland. Eine Gruppe Flugzeugführer und Mechaniker ist mit zwei Flugzeugen der Lufthansa von Deutschland in Schanghai eingetroffen und wird binnen weniger Tage bereit sein, einen Probeflug von Schanghai nach Mantschuli an der russisch-mandschurischen Grenze zu unternehmen. Dies hofft man, wird der erste Schritt zur Einrichtung eines regelmäßigen Flugzeugverkehrs nach Berlin im April sein, in welchem Monat noch zwei weitere Flugzeuge verfügbar fein werden. Alle vierzehn Tage soll dann ein Flugzeug abgehen, das von Mantschuli aus längs der sibirischen Bahn fliegen wird. Explosion in einem Zelluloidlager. In Erfurt wurde in einer Werkstatt zur Anfertigung von Zelluloidartikeln ein Zentner Zellu- loibftanaen durch Funken einer Maschine in Brand gesetzt. Während die Feuerwehr sich anschickte, den Brand zu bekämpfen, kam es durch Vermischung der Zelluloidgase mit dem Sauerstoff der Luft zu einer schweren Explosion. Durch eine 20 bis 25 Meter hohe Stichflamme erlitten vier Feuerwehrleute, darunter der diensttuende Brandmeister, erhebliche Brandverletzungen, glücklicherweise jedoch nur an den Händen, da sie wegen der Verqualmung der Brandstätte Rauchmasken trugen Bier Arbeiter im Kalkbruch verschüttet. In einem Kalksteinbruch der Groß-Strehlitzcr und S-arnauer Kalkwerke Gebr. Edlinger gerieten infolge des Tauwetters und der Schnec- schmelze plötzlich große Gesteinsmassen ins Rutschen. Von den im Bruch beschäftigten Arbeitern wurden vier Mann verschüttet und vollständig unter dem Gestein begraben. Trotz anstrengender Bemühungen war es bis gegen 18.30 Llhr nicht möglich, die Verunglückten zu bergen. Es besteht keine Hoffnung mehr, sie lebend ans Tageslicht zu schaffen. Die Bergungsarbeiten schreiten nur langsam vorwärts, da die betreffend« Stelle des Kalksteinbruches sehr eng ist und immer nur etwa zehn Arbeiter an der Fvrtschaffung des Gerölls arbeiten können. Es muß damit gerechnet werden, daß die Leichen erst Donnerstag» früh geborgen werden können. Die getöteten Arbeiter sind sämtlich Familienväter. Rauschgiftdiebstahl. Ende Ianuar wurde ein großer Rauschgiftdieb- stahl zum Schaden einer Dortmunder Firma ausgeführt, die eine Kiste mit drei Kilogramm Kokain, 500 Gramm Morphium und einem Kilogramm Opium an das Werk einer Berliner Firma in Grenzach (Baden) geschickt hatte. Di« Kiste enthielt, als sie an ihrem Bestimmungsort ankam, anstatt der Rauschgifte nur einige Ziegelsteine. Einem Dortmunder Kriminalbeamten, der sich als Käufer ausgab, gelang es jetzt in einem Oberhausener Hotel mit den Dieben und ihren Helfershelfern eine Zusammenkunft herbeizuführen und die gesamten Rauschgifte, für die ein Preis von 14 400 Mark von dem Kriminalbeamten vereinbart worden war, zu beschlagnahmen. Die beiden Verkäufer und vier weitere Personen konnten fe st genommen werden. Riesenseuer im Osten Londons. Durch ein gewaltiges Feuer, wie es London sei! dem Brande des Wachsfigurenkabinetts der Mm Dame Tuffaud nicht mehr gesehen hat, wurde im Osten Londons der Holts pal oft vollständig zer stört. Fünfzig Feuerspritzen und mehrere bunter: Feuerwehrleute bekämpften das Feuer, mußten sich aber schließlich auf die Sicherung der Nebengebäudk beschränken. Das Flammenmeer war kilometerwci: zu sehen. Die Bibliothek, eine Orgel im Werte vor 120 000 Mark und die Turn- und Schwimmanlage' wurden ein Opfer der Flammen. Das Gebäud' wurde vielfach zu Versammlungen und sportlicher Veranstaltungen aller Art verwandt. Blalkrnepibcmie in Kalkutta. In Kalkutta herrscht seit einiger Zeit eine schwer' Blatternepidemie, die von den Gesundheitsbehördcr energisch bekämpft wird. Trotzdem sind im Laufe br- letzten sechs Wochen nicht weniger als» 167 '43 e r■ fonen an den Blattern geftoroen. Bisher konnte etwa eine Million Menschen mit Schutzimpsun gen gegen Blattern versehen werden. Schweres Schisfsunglück in China. Associated Preß meldet aus Kanton, daß e tr| mit 500 Personen besetzter Dampf«! auf einen Felsen im Perl River ausgelaufeln und gesunken ist. Don den Passagieren, ci<| soeben das chinesische Neujahr gefeiert hatten^ sollen etwa 100 ertrunken sein. Ki-ker § bisher M Staates a « mit W* ondj auf dem A Miede" -onkenMge Aussührunger teud zu hem der in keiner qendvelchen. fein Leite ei tionalsozmly' deshalb au8 nicht imstam und die 2ei nate d im ' Ilche.. ppn hs^ einl^ se'^in gc vnb da EL»»! um gW eu7tmfl£n WÄ Unter WV nfet auch/' sAldemo^ Armel-tung Staatsbürger WbewuM 3n diesem tDClt Wählern W hätten. End Sozialdemoki nalsozialismi täglich auf« der Ängst preisgebe, tr Tvzialdemol Legierung' tatur ‘Btüni fit auf dem es keinem ' giening, i Die Iungd der Ansicht Der Tolks Selbstverwi bewußtem sich der 2 wobei er z verteidigte Hationalfoj sie nur eine tränend der und das Tei weil beide Kriegsschuld beschästigte deutschen O sohlenen P luter Gleic flung zwisä Politik, die dere auch sozialjsten, von Hitler, richtig angi daß der Dcrständigu der beiden L digung aus denn nut d freihoit gew eine gerecht w aus de der Zi< tet sini unsen und । ousge Vier Orier lieh b< So ist einigt bringt Wnsert ander 1nigtt ftlt f* littet '-Tour ö bekanii e an ? bie beib trtN in9«n und basl, 41 '^kahren S ®tlte 0(b Don #i/°n nM MS’ ®ulben JrJf&tr 'BentDeltVn? v.tal 'dhotcl ÖiSben?9 al " Gol unbeinPtl> •Mito Äff?« ineemah o;ftI,0B Äöls7 Sä-ÄS sS ätttt Unter ‘^W. daß Dr D^ 'haftet worden sei •Mssia i%vä "!»« °d»i^ w M^ung ÄSffiJj tujloerkehr h Dcutlchland. ifü^tet und Äechanikrr n >r Lusthensa voi • cmgetrvsscn und feit) reit lein, einen Prob-, ch Mantschuli an dr "enze zu unternehmen c erste Schritt zur Ein ihigen Flugzeuge l i n im April sein, t vei weitere Flugzeuc Ale vierzehn Tage so >en, das von Mantlchr Dahn fliegen wird. m Zelluloidlager, einer Werkstatt zur *fr« titeln ein Zentner Hellmer Maschine in Braü Mehr sich anschiltte, M m es durch Bemtschll'j i Lauerslosf der Lust > o n. 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Der Iungdeutsche Orden und die Vollsnativ- na le Reichsvereinigung veranstalteten am Dienstagabend Im Saale des Das6 Leib eine öffentliche Versammlung, in der Studienrat Dr. Gebhardt von hier als Versammlungsleiter in feinen einführenden Worten nachdrücklich Stellung nahm gegen die Propaganda des Hasses und der Unduldsamkeit in unserem politischen Leben und dafür die Herstellung einer großen Schicksals- und Notgemeinschaft als einzig wirksames Mittel zur erfolgreichen Durchführung des Kampfes um die Wiedergewinnung der deutschen Freiheit forderte. 2llS Hauptredner des Abends sprach dann Dr. Kuermann vom Iungdeutschen Orden. Er Vies zunächst auf die Notwendigkeit der engsten Zusammenschweißung unseres Volkes als geschlossene Nation hin, ebenso auf die dringliche Wiedergewinnung der innerpvlittschen Freiheit. Unter scharfer Ablehnung der kommunistischen und nationalsozialistischen Dittaturbestrebungen, aber auch unter entschiedener Bekämpfung der sozialdemvkrattschen Vorherrschaft in Politik und Verwaltung forderte er die Schaffung eines Staatsbürgertums, das auf der Grundlage starker politischer Ethik und höchsten Verontwortlich- keitsbewußtscins für das Volksganze beruhe. In biefenn Zusammenhänge bezeichnete er eine weit regere Mitarbeit der Frau als bisher an den politischen Ausgaben deS Staate als dringend notwendig, ferner trat er mit Entschiedenheit für die unbedingte Aufrechterhaltung des Rechts der Selbstverwaltung, auch auf dem Gebiete des Wirtschaftslebens, unter entschiedener Ablehnung der sozialistischen Gc- dankengänge ein. Im weiteren Verlaufe seiner Ausführungen bekannte sich der Redner mit Nachdruck zu dem Gedanken des wahren Volksstaates, der in keiner Weise etwas gemein habe mit irgendwelchen Diktatursorderungen. Er übte in diesem Teile seiner Rede scharfe Kritik an den Na- tionalsozialisten. denen er vorwarf, sie seien nur deshalb aus dem Reichstag ausgewogen, weil sie nicht imstande seien, sachliche Arbeit zu Irrsten und die Versprechungen einzulösen, die sie den Wählern vor bet letzten Reichstagswahl gemacht hätten. Sodann polemisierte er scharf gegen die Sozialdemokratie, die auS Angst vor dem Nationalsozialismus sich selbst und ihrem Programm täglich auf8 neue ins Gesicht schlage und infolge der Angst vor den Rechtsradikalen alles daS preisgebe, was das Heidelberger Programm der Sozialdemokratie an Forderung enthalte. Me Regierung Vrüning, die der Redner als ^Diktatur Brüning" bezeichnete, scheine mit ihrer Politik auf dem richtigen Wege zu fein, denn sie mache es keinem recht und fei jcbenfalld die erste Regierung, die mit wahrer Tatkraft auf räume. Die Iungdeutschen und die Volksnationalen seien der Ansicht, daß Volk und Staat eins fein müßten. Der Volksstaat müsse begründet sein auf wahrer Selbstverwaltung und diese auf verantwortungsbewußtem Staatsbürgertum. Sodann beschäftigte sich der Redner mit außenpolitischen Fragen, wobei er zunächst Strefemanns Rheinlandpolitik verteidigte und in diesem Zusammenhänge den Nationalsozialisten zum Vorwurf machte, daß sie nur eine Revision des Vvungplans forderten, während der Iungdeutsche Orden den Voungplan und das Versailler Diktat völlig beseitigen wolle, weil beide auf der unwahren Grundlage der Kriegsschuldlüge aufgebaut seien. Der Redner beschäftigte sich dann u. a. mit der vom Iungdeutschen Orden schon seit einigen Iahven empfohlenen Politik einer ehrlichen und auf absoluter Gleichberechtigung beruhenden Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich, eine Politik, die anfangs von der Rechten, insbesondere auch vom Stahlhelm und den Nationalsozialisten, abgelehnt worden sei, heute aber auch von Hitler, Seldte und den Deutschnattonalen als rießtig angesehen werde. Der Redner forderte, daß der wirtschaftlichen deutsch - französischen Verständigung durch den Eisen- und Kohlenpakt der beiden Schwerindustrien die staatliche Verständigung auf der obengenannten Grundlage folge, denn nur dadurch könne Deutschland Ellbogenfreiheit gewinnen und seine politische Kraft auf eine gerechte Lösung der unhaltbaren Verhältnisse an unsere Ostgrenze richten. Eine gedeihliche außenpolittsche Lösung sei aber nur möglich. wenn unser Volk als Nation geschlossen auftrete. Zum Schlüsse seines Vortrages empfahl der Redner noch ein Volksbegehren zur Verlängerung der Reichspräsiden tschaft Hindcm- burgS auf Lebenszeit, denn unter der Führung Hindenburgs könne unser Volk einer besseren Zukunft entgegen schreiten, alS unter der Herrschaft von Parteiinteressen, Im Anschluß an den mit langanhaltendem starken Beifall ausgenommenen Vortrag fand eine kurze Aussprache statt, die eine Bekräftigung der Darlegungen des Redners brachte. (Senkung der staatlichen und gemeindlichen -realsteuern. DaS hessische Gesamtministerium hat auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten vom 1. Dezember 1930 mit Zustimmung deS Reichs- finanzministers unter dem 17. Februar folgende Verordnung erlassen: Die Senkungssähe der staatlichen und kommunalen Real steuer betragen für das Steuerjahr 1931 bei der Grundsteuer je 6Prozent und bei der Gewerbesteuer je 12 Prozent. (Lietzener Wochenmarktpreisc. Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter von 110 Pf. an, Butter 120—130, Matte 30-35 Pf. das Pfund, Eier 11—12 Pf. das Stück, Käse 10 Stück 60—140 Pf.: Wirsing 25 bis 35, Weißkraut 12-15, Rotkraut 15-20, Gelbe Rüben 12—15, Rote Rüben 12—15, 6binat 35 bis 40, ilntcr-Äoßlrabi 5—6, Grünkohl 20—25, Rosenkohl 45-50, Feldsalat 100—150, Tomaten 70—80, Zwiebeln 10, Meerrettich 30—60, Schwarzwurzeln 36—40, Kartoffeln 3,5—4, Aepfel 30 bis 45, Birnen 20—40, Dörrobst 30—35, Honig 40 bis 50. Nüsse 50—60 Pf. das Pfund: Sunge Hähne 90—110, Suppenhühner 90—110 Pf. daS Pfund, Tauben (Stück) 70—80; Blumenkohl 40 bis 70, Salat 30—35, Endivien 20—50, Ober- Kohlrabi 10—15, Lauch 5—15, Rettich 10—15, Sellerie 10—50 Pf. das Stück: Kartoffeln 2,50 bis 3,00, Weißkraut 8—10, Wirsing 20—25, Rotkraut 10—12 Ml. per Zentner. Bornotizen. — Tageskalender für Donnerstag. Gießener Konzertverein: „Der Messias", 19.30 ilßr, Stadtkirche. — Akademische Kurse für Kaufleute und Gewerbetreibende: Vortrag „Grundzüge des Arbeitsrechts" von Privatdozent Dr. Bötticher, 20.15 ilßr, Hörsaal des Dorlesungsgebäudes der Hnit>erfität. — Hausbesitzer-Verein: Hauptversammlung, 20.15 Uhr, im Saal deS „Hindenburg". — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Liebeswalzer". — Astoria-Lichtspiele: „Die große Lüge" und „Opfer des Harems". — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Freitag, 27. Februar, 20 Uhr, Ben Ionsons lieblose Komödie „Volpone" in der Bearbeitung von Stefan Zweig unter der Spielleitung von Peter Fasfott. Sonntag, 1. März, 15 ilßr, geschlossene Vorstellung „Nachtasyl" von Gorki. 18.30 Uhr, als Fremdenvorstellung, Marcel Pagnols Schauspiel „Marius ahoil", Spielleitung: Intendant Prasch. Am Donnerstag, 5. März, 19.15 Uhr, findet aus Anlaß des 175. Geburtstages Mozarts im Mittwoch- Abonnement ein einmaliges Gastspiel des Darmstädter Landes theaters statt. Zur Aufführung gelangt Mozarts Meister-Oper „Die Hochzeit des Figaro". (Opernpreise.) — Vom Goethe bund wird uns geschrieben: Es ist gelungen, für kommenden Montag den bekannten Astronomen und Schriftsteller Bruno H. Bürgel zu einem seiner beliebten Lichtbildervorträge über „Werden und Vergehen der Welten" zu gewinnen. Seine Werke sind weitverbreitet und in fast alle Kultursprachen übersetzt. Was Bruno H. Bürgel in seinem Vortrag an Hand zahlreicher interessanter Lichtbilder von Weltschöpfung und Weltuntergang zu sagen haben wird, dürfte für jeden ein starkes Erlebnis werden. (Siehe heutige Anzeige.) DaS Vvlksbad an Sonntagen geöffnet. Vielfach geäußerten Wünschen und einem besonderen Antrag entsprechend hat sich die Stadtverwaltung und die Direktion des VolkS- bades entschlossen, probeweise ab 1. März das Vvlksbad (Schwimmbäder, Brause- und Wannenbäder werden abgegeben) auch an Sonntagen in der Zeit von 8.30 Uhr bis 13 Uhr vffen- zuhalten. Man will dadurch den Werktätigen, die das Bad an Wochentagen nicht benutzen können, Gelegenheit gehen, diese Einrichtung zu einem anderen Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen. Die ständige Osfenhaltung des Volksnahes an Sonntagen ist allerdings von gutem Betuch abhängig, denn auch daS VolkSbad kann unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältniften nicht mit Unterbilanz arbeiten. Es liegt im Intereffe aller in Frage kommenden Berufskreise, von diesem Entgegenkommen der Stadtverwaltung regen Gebrauch zu machen. «Siehe Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil.) •• Städtische B rennholzver st et gern n g. Aus den Waldungen der Stadt Gießen, Stadtwald, wurden bei der gestrigen Brennholz« Versteigerung im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Eichenscheiler (1. Kl.) 8 Mk.. Kiefernscheiter (l.KI.) 9,60 Mk . Kiefernscheiter (2. Kl.) 8 Mk., Buchenknüppel 10 All.. Kiefernknüppel 8 Mk., Kiefernstöcke 5,20 Mk. Fichtenstöcke 2,20 Freude bereiten macht Freudei Spenden erfreuen! Städtische Nothilfe 1930. Mark pro Raummeter, Kiefernreisig 18 Mk., Fichtenreifig 12,60 Mk. pro 100 Wellen. Fichten- derbstangen (l.Kl.) 2 Mk.. (2. Kl.) 1,60 Mk.. (3. Kl.) 0,60 Mk. pro Stück, Fichtenbohnenstangen 12 Mk. pro 100 Stück. ' Akademische KursefürKaufleute und Gewerbetreibende. Die von der Industrie- und Handelskammer Gießen und der Gießener Hochschule gemeinsam veranstalteten Kurse finden am heutigen Donnerstagabend mit der zweiten Vorlesung über das Thema „Grundzüge des Arbeitsrechts", von Privatdozent Dr. Bötticher, die am 19. d. M. wegen Erkrankung des Referenten ausgefallen war, ihre Fortsetzung. " Die Schädlingsbekämpfung im Obst- und Gartenbau. In der gestrigen Versammlung von Gartenbesitzern der Stadt Gießen wurde als lose Vereinigung ein Zweck- verband zur umfassenden Bekämpfung von «Schädlingen im Obst- und Gartenbau gegründet, nachdem Pros. Dr. Sessvus und Dr. Decker vom Landwirtschaftlichen Institut der Universität aufschlußreiche Vorträge über die Bedeutung einer gemeinschaftlich durchgeführten Schädlingsbekämpfung gehalten hatten. Hoher die Versammlung werden wir noch berichten. ** Einbruch in eine Metzgerei. In der vergangenen Nacht wurde in der Metzgerei Rausch in der Neustadt ein Einbruch verübt. Die Diebe stiegen über die Mauer, gingen mit einem Beile gegen das Gitter an einem Fenster der Wurstküche vor und stiegen durch das Fenster ein, das offen vorgefunden wurde. Den Einbrechern fielen Wurst- und Fleischwaren im Werte von etwa 25 Mark in die Hände. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange. ** Einbruch in ein Schu 1 haus. In der letzten Nacht wurde in A i l b e l ein Einbruch in das Schulhaus verübt. In sämtlichen Schulräumen rour» den die Katheder erbrochen und dadurch erheblicher «Sachschaden angerichtet. Dem Einbrecher fielen etwa 40 Mk. Bargeld in die Hand. Die polizeilichen Ermittlungen find im Gange. Erweiterles Vezirksschöffengericht Siegen. • Gießen, 25. Febr. Ein früherer Rechtskonsulent aus Friedberg und der verantwortliche Schriftleiter des in Frankfurt erscheinenden Blattes „Laterne" hatten sich wegen Beleidigung eines Amtsgerichtsrats in Offenbach zu verantworten. Unter dem Vorsitz des Richters hatte das Schöffengericht Offenbach den Rechtskonsulenten wegen Ruckfall- dicbstahls zu neun Monaten Gefängnis verurteilt; dessen Berufung dagegen war verworfen worden. Nunmehr zeigte der Verurteilte den Richter wegen Rechtsbeugung an und veröffentlichte in der „Laterne" einen Schmähartikel, in dem in den schärfsten Ausdrücken der Offenbacher Richter im besondern und die hessischen Richter lin allgemeinen der größte» Gewissenlosigkeit bezichtigt wurden. Der Richter und das Iustftministerium hatten Strafantrag gestellt. Die Hauprverhandlung heute ergab auch nicht den leisesten Verdacht gegen den Richter; der Artikelschreiber behauptete dies auch selbst nicht mehr; er habe nur die Iustizzustände und ihre Mängel allgemein geißeln wollen. Da er wegen Beleidigung noch nicht beftraft ist und nach gerichtsärzilichem Gutachten piychopathiiche Zuge ausweist. wurde, im Hinblick auf die Schwere der Beleidigung, auf eine Gefängnis st rase von drei Monaten erkannt. Der Redakteur, der den Artikel mit der ausdrücklichen — allerdings rechtsunwirksamen — Berufung auf die Verantwortung des Einsenders veröffentlicht hatte und die Beleidigung zurück- nahm, erhielt eine Geldstrafe von 150 M k. Außerdem wurde dem Beleidigten das Recht zuerkannt, das Urteil in der „Laterne" auf Kosten der Verurteilten zu veröffentlichen. Ein gewesener Schupowachtmeister aus Butzbach wurde wegen N 01 z u ch t s v e r s u ch s , begangen an einem jungen Mädchen, das er bei einer nächtlichen Motorradfahrt mitgenommen hatte, zu drei 9JI 0 n a t c n Gefängnis verurteilt. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oefsentlichkeit statt. Oie Wetterlage. ur$ % Io. —uaicCgr |W5- -- lagern —-9 _o Owoixenlos. <5neuer. Qnato Deneat ® worxig. • oeetdi • # Schnee a Graupeln, e neDel K 6ewiner,(§)Uind$tiiie.-O^ sdv «icnte» Osi nissiger Südsüdwest stürmischer nordwesl Oie Pfeife fliegen mit dem winde Pie oeiden Stationen stehenden Zat» •en geoen die Temperatur an. Die Linien veroinmo Orte oft gleiches) auf MeeresmVeau umoeracnnetc» Luftdruck Wettervoraussage. Der hohe Druck wurde über Deutschland weiter abgebaut, und entsprechend dem Laufe der Isobaren hat eine Westströmung die Vorherrschaft gewonnen. Unter ihrem Einfluß sind die Temperaturen angestiegen, so daß sie in fast ganz Deutschland den Gefrierpunkt überschritten haben. Im westlichen Deutschland hat heute morgen eine Milderung bis 9 Grad stattgefunden. Da wir vorerst im Bereich ozeanischer Luft verbleiben, dauert das milde, wolkige Wetter mit Niederschlägen noch an. Aussichten für Freitag: Bewölkung mit vorübergehender Aufheiterung wechselnd, zeitweise noch Niederschläge, westliche Winde. Lufttemperaturen am 25. Februar: mittags 0,4 Celsius, abends 2,3 Grad; am 26. Februar: morgens 3,9 Grad. Maximum 4,3 Grad Minimum 1,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. Februar: abends 0,2 Grad: am 26. Februar: morgens 0,2 Grad. — Niederschlag 1,7 mm. Amtliche Winlerspoclnachrichlea. Vogelsberg: choherodskopf: Nebel, — 2 Grad, 100 cm Schnee, vereist, keine Sportmöglichkeit. Sauerland, Winterberg: Schneefall, 1 Grad, 78 cm Pappschnee; Ski und Rodeln gut. 50s y-ti * i M . • ... ... ____ < EXTRA rxcrUMG MAKEDON PERFEKT • ZIGARETTEN . aus dem Tabakhandel ergebenden Zufälligkeiten, die den Geschmack der Zigarette verändern, bei unseren Marken vollkommen ausgeschaltet sind? Denn schon auf den Tabakfeldern Makedoniens werden von unseren erfahrenen Fachleuten alle Tabaksorten, die den Geschmack und das Aroma einer guten Zigarette beeinträchtigen, sorgfältig ausgeschieden. Vier volle Jahre lagert dann der Tabak noch in unseren Orient-Magazinen, genau nach Herkunftsdistrikt getrennt und pfleglich behandelt, ehe er zur Fabrikation gelangt. So ist der gesamte Werdegang der Zigarette in einer Hand vereinigt und jeder Zwischenhandel, der unnötige Verteuerung mit sich bringt vermieden. 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Ser.II Streifenhosen. 2 Die Trauerfeier findet am Montag, dem 2 März, um 14 Uhr, in der Kapelle des Alten Friedhofes statt; anschließend die Beerdigung von Freitag, den 27. Februar 1931 bis Samstag, den 7. März 1931 efinschl. Wir haben zu diesem Zweck große Posten sehr preiswerte Hosen erworben. Bei dieser Belegenheit weisen wirerneut auf unsere preiswerte Berufskleidung hin,worin wir gutsortiertes Lager unterhalten. des < He Herr, suchsweise geöffnet. Es werden Schwimmbäder, Wannenbäder und Brausebäder Abends: Programm 50 Pfennig. _______________145 b Beaimenkam.<3 erw. Pers > sucht größer. 3* oder 4-Zimm.ÄZoHng. anm 15. 3.31 ob. spät. Mtetberechiigungö- schein vorh.Swr.Ang. u. 01113 n. d.Gß.An-. In tiefer Trauer: Otto Kempff, Major a D. Sophie Herzog, geb. Kempff Mathilde Koettschau, geb. Kempff Dr. Ludwig Herzog, Sanitätsrat Hans Koettschau, Oberst a. D. Sophie, Gerda, Hans-Ludwig Koettschau. Stadttheater; Freitag, 27. 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Steding. 36B Außerdem: Knaben-Leibchenhosen 1.95,1.25, 0.95 Ser. VI Breecheshosenl ^75 Streifenhosen |Ö Ser. VII Knickerbocker in modernen Farben. Breecheshosen Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die zahlreichen Blumenspenden beim Heimgang unseres Heben Entschlafenen sagen wir aut diesem Wege herzlichen Dank. Besonders danken wir noch für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, für die ehrenden Nachrufe und allen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gegeben haben. Helene Klinkerfub und Angehörige. von Seeiachs, Kabeljau. Schellfisc.i und Goldbarsch Fischhaus .Cuxhaven1 Marktstraße 23 907a Telephon 2417 .1.95 5.95 Unsere liebe, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, herzensgute Großmutter, Schwester. Schwägerin und Tante Frau Lina HeinzmannWwe. wurde uns unerwartet durch einen sanften Tod entrissen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Sonnenstraße 14), den 24 Februar 1931. Die Beerdigung findet Freitag, den 27. Februar, nachmittags 2y2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Ser.lll Anzughosen in vielen Farben ... Die AutzMvMleigerung vom 17. d. 2H. in Watzenborn ist genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine bei den zuständigen Kassenstellen, Ueberweisung und 1. Abfuhrtag am 27.1.2H. Ablauf der Zahlungsfrist für unverbürgte Holzgeld- schuld am 23. wärz L 3. 14590 Gießen, den 25. Februar 1931. Hessisches Forstamt Schiffenberg. Nicolaus. Ser. IX Knickerbocker Q78 In schönen Dessins......... zwei Schlafzimmer mit Spiegel und Marmor (Eiche), ein Büfett (Eiche mit Nußbaum-Borte und -Füllung), Kleiderschränke, Waschtische, Nachttische, ein Bücherschrank, Herren- und Damenräder, Herrenanzüge. Versteigerung bestimmt. Ludwig hartmeh Auktionator und Taxator. Neuenweg 28 — Telephon 3414 Ser. 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Die Pachtbedingungen können vom Bür« germeisteramt in Groß Rechtenbach (Kreil Wetzlar) gegen Voreinsendung einer Gebühr von 2 RM. bezogen werden. Nähere Auskunft erteilt der unterzeichnete Jagdvorsteher. Volpertshausen (Kreis Wetzlar), den 24. Februar 1931. ■ Der Jagdvorsteher: Watz._______ Gebildetes Mädel 27 Jabre, in Steno- aravhte, Schreibmaschine und Buchsühr bewandert, nut gut. Zeuantsst lucht vall. Stelle, evtl, auch als Sprechllundenhtlie, da zuletzt 2'/, I. al Sekretärin bet ein. Arzt tätio. Schrtftl. Angeboie unt. 14t>6D an den Gießener Anzeiger erbeten. Ser.VIII Knickerbocker I q?s Breecheshosenl ö Unsere geliebte, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Emilie Kempff geb. Uhrig ist nach kurzem, schwerem Krankenlager im 78. Lebenjahre sanft entschlafen. I 27. 2., 20 Uhr: | B. R. 20' . Uhr; in Ste. 1904 D | Verkäufe | •Buomgen direkt am Bahnhof gelegene ,,„v Wit für Obstwetnkelteret u. 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Trfimpert Abends 8 Uhr in der Johanneskirche: Musikalische kklWisImR die im Weltkrieg Mi nen Mitwirkende: Frau Gertrud Weyl (Gesang), Org. Habicht (Orgel), die Kapelle des 1. Bat. 15. Inf.-Regts. unter Leitung des Obermusik- GBladen Schulstraße und Sonnenstraße, mit 6 Schaufenstern zu vermieten. 1452d Näheres Emil Karn, Schulnraße. 1-2 Simmel mit Küche v. ktnderl. Ehepaar -. miet. gcs. Schrtftl. Angeb. unt. 01110 q. d. Gieß. An- Jg. Ebep , ktnderl., f. möbl. Zimmer mit Kochgelegenheit. Schriitl. Angeb. unt 01111 an d. Gß. An-. | Stellenangebote| Ich suche fürin-Hau - halt ein tücht., brav. WW das alle Arbeit gewissenhaft besorgt. 2 Personen. 114011) Frau Ida Kall, Gut möbl. Zimmer möglichst mit voller Verpflegung für jungen geschäftstä- tigen Herrn per sofort gvauvtiu Sehr. Ang. m. Preis u,1468Da.d.Oieß.Anz. Ott 2 . 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März 1940 öffentlich meistbietend verpachtet Bekanntmachung. Am 2. März 1931 findet eine Schweinezwischenzählung in den Gem. Gießen und Schifsenberg statt. Die Schweinebesitzer haben den Zählern die notwendigen Angaben bezüglich ihrer Schweinbestände bereitwilligst zu erteilen. Auf die Bekanntmachung des Kreisamts Gießen, angeschlagen in den Aushängekasten der Stadt Gießen, wird besonders hingewiesen. Gießen, den 25. Februar 1931. (13750 Der Oberbürgermeister. 3.23.: Dr. Rosenberg.. Jagd-Verpachtung. Die Iagdnutzung des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Veidenhausen soll am Samstag, dem 14. März 1931 nachmittags 2 Uhr in der Wirtschaft Kuhl auf einen neunjährigen Zeitraum, und zwar vom 1. April 1931 bis zum 31. März 1940 öffentlich meistbietend verpachtet -vrdl. möbl. Zimm. Selicreweg, Miete 25 ML los. -u verm. Schrtftl. An geb. unt. 01119 an d. Gß. An-. Garagen auch mtt Het-ting -u vermieten. 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Verschiedenes Der VorHtand. in bekannten ir 1931 >31 einschl. oße Posten n. eistungen: shosenIgTe iosen >ocker i ^7» :ar6en / / shosen1 bockerlfl« shosen/ bockef 978 1S1I"1......... fj5,0.9| .. 1.95 5.95 Heger ^.PQnktUc^ !tller w>rken mit e°(Orgel) (L H Uy/A* irsorge ' Tr6™pert irche: en /on erunterhalten ter teOh"01"1' ues Ubermosik. ““ 50 Pfennig. i '"Pachtung. te'*1*" ÄL. N ri11931 bis zum zi Du verpaß !“ml;6f275ha8tau Nboigdten RehwL nb- Dolpertshaulen fr Jn9 mit her Stabt BthS yn können VVIN?ü- Erob-Aechlenbach (frr Soremfenbung einer 9 i-bezogen werben, injt erteilt her unterjtib n (Ärets Wetzlar), ruar 1931. dvorsteher: Watz. Hr. 48 Zweites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen) Danrerstag, 26.8 bruar !05f Oberbeffen. Oer Büdinger Kreisvoranschlag. L 'Bübingen, 25. Febr. 3n der heutigen Sitzung des Kreisausschusses des Kreises Büdingen wurde Der Kreisvoranschlag, einschließlich des Voranschlags des Kreiswohl- fahrtsamtes und des Kreiskinderheims CBingen- heim, für dos Rj. 1931 beraten und in Eirmachme und Ausgabe auf 604 554,03 Mk. feftgcfct)t Die Kreistagsf ihung wurde auf den 14. März anberaumt. Der Kreis-Haushaltsvoranschlag für 1930 schloß in Einnahme und Ausgabe mit 600 832,76 Mk. ab. Gemeinderat in Grünberg. - Gründer g, 24. Febr. 3n der jüngsten Gerneinderatssihung machte der Bürgermeister zunächst Mitteilung, daß die Holzschneiderei ®g. Haas & (So. Los I der Holzsudmission zu ihrem Angebot übernehmen will und sich auch bereit erklärt hat, anstatt der ursprünglichen Menge von 350 Festmeter die jetzige Menge von 514,35 Festmeter zu kaufen. Los 11, das die Holzhandlung Friedrich Dahmer zu den gleichen Preisen erhalten sollte, kann nach Ansicht, der Forstbehörde nicht geschlagen werden, da der für den Stadtwald vorgesehene Hieb von 3000 Festmeter in diesem 3ahre schon erreicht ist. (Sine weitere Mitteilung des Bürgermeisters besagte, daß die Einführung einer gilialftcuer jetzt nicht mehr möglich ist, da dies nach reichs- aesehlichen Bestimmungen vor dem 1. Januar 1931 hätte geschehen müssen. 3n der Frage des Nachtschuhes schlug der Bürgermeister vor, den jetzigen 6 Nachtwächtern, durchschnittlich älteren Leuten, demnächst zu kündigen und dafür einen jungen Mann von 25 biS 35 3ahren anzustellen. Die seitherige Aufwendung von 120 Mk. im Monat würde sich dadurch nicht wesentlich erhöhen. Grundsätzlich ist man mit einer Aenderung des jetzigen Zustandes des Nachtschuhes einverstanden, jedoch soll die Finanzdeputation die Frage erst noch einmal beraten, besonders auch prüfen, wie weit eine Heranziehung des Feldschutzperionals zu diesem Zwecke möglich ist. Da die als Notstandsarbeit vorgesehene Herstellung von 100 Kubikmeter Klopssteinen beendet ist, sollen nochmals 100 Kubikmeter gewonnen werden unter der Bedingung, dah der Mindestlohnsah für den Kubikmeter 5,80 Mk. beträgt. Zu dem Punkte Massermesfer verlas der Bürgermeister ein Gutachten der Materialprü- sungsstelle der Technischen Hochschule in Darmstadt, das sich für Mehrstrahler mit Flügelrad und Naßläufer ausspricht und die Fabrikate der drei Firmen: Siemens & Halske, Berlin: Friedrich Lux, Ludwigshafen, und Bopp & Reuther, Mannheim, als gleichwertig bezeichnet. Ein Gutachten von dem Wasserwerk Offenbach erwähnt, dah nach dem Einbau von Mehrstrahlern der vorher bei Einstrahlern bestehende Wasserverlust von 33,33 Prozent auf 12 Prozent zurückgegangen fei. Nach längerer Aussprache wurde gegen 5 Stimmen die Einführung von Mehrstrahlern beschlossen und gleichzeitig in geheimer Abstimmung mit 6 Stimmen die Lieferung der Firma Siemens & Halske, Berlin, übertragen. Landkreis Gießen. : Beuern, 24. Febr. Die Spar- und N o rschußkasfe I Beuern hielt im Saale des „Holländischen Hof" ihre diesjährige General- Versammlung ab. Präsident Hofmann begrüßte die Mitglieder. Direktor Sommeriad erstattete den Geschäftsbericht über das abgelaufene Jahr, aus dem zu ersehen mar, daß sich die Genossenschaft günstig entwickelte. Der Umsatz betrug im Jahre 1930 614 000 Mk., die Spareinlage 87 009 Mark und der Wert der eigenen Papiere 5020 Mark. Die Rechnung für 1930, die mit einem Gewinn von 2262 Mark äbjchließt, wurde genehmigt. Die Zahl der Mitglieder ist auf 109 angewachsen. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. 20 o. H. des Gewinnes sollen auf die ein» gezahlten Geschäftsanteile verteilt werden Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Direktor Sommerlab einstimmig wiedergewählt, wäh- Sintflut in Nord- und Süditalien. tlR ii i Uli n i; r i' 1 ■ U ; Der Markusplatz In Venedig unter Wasser. renb vom Aufsichtsrat Karl Hofmann- Beuern und Gemeinderechner S tumpf > Reiskirchen mit 30 und 44 Stimmen wiedergewählt wurden. 3m Anschluß daran fand eine rege Aussprache statt, in deren Verlauf das Vorstandsmitglied Rechnungsrat a. D. Schiff nie-Gießen feiner Freude über den wachsenden Sparsinn der Landbevölkerung Ausdruck gab. — Der hiesige Volksbildungsoerein hielt hier einen Vortragsabend im Saale des „Holländischen Hof" ab, in dem der Amtsarzt Dr. Binfack von Gießen über „Krankheiten und deren Verhütu na" sprach. Der Vortragende führte in klaren Worten, die durch eine Reihe von einschlägigen Lichtbildern noch unterstützt wurden, den aufmerksamen Zuhörern vor Augen, wie man leben, wohnen und sich verhalten muß, um sich selbst und seine Angehörigen vor Krankheit zu schützen. Die wertvollen Winke und Anregungen fanden reichen Beifall. + Grünberg, 23. Febr. Am Samstagabend fand im „Taunus" die Hauptversammlung des Turnvereins statt. Aus dem Jahresbericht des ersten Sprechers und den Berichten der einzelnen Fachwarte ergab sich, dah der Verein im abgelaufenen Jahre sich rege an den Gauveranstaltungen beteiligte: er konnte 47 Einzelsiege und 2 Mannschaftssiege erringen, darunter einen ersten Sieg in der Unterstufe auf dem Gauturnsest in Kirchhain. Die Gründung einer Handballabteilung erfolgte, erfreulich war der Zugang an jüngeren Mitgliedern. Die Mitgliederzahl betrug am 1. Januar einschließlich der Schüler und Schülerinnen 189 gegenüber 185 im Vorjahre. Die Rechnungsablage ergab bei 3287,18 Mk. Einnahme und 3168.03 Mk. Aus- gäbe einen Hebcrschuß von 119,15 Mk. Setp Verein war es möglich die auf dem Turnplätze neben der Halle noch ruhende Restfchuld von 300 Mk. zu tilgen. Den Bemühungen des Vorstandes gelang es, die dem Verein, als gemeinnützigem Verein, zustehende Ermäßigung der Sonder- gebäubeftcuer für die Turnhalle zu erreichen. Die Dorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Lehrer Wenzel 1. Sprecher. Dermessungsrat Lichtenfels 2. Sprecher, Fabrikant Karl Schmidt Kassenwart, Buchhändler Karl Büt - t e I Stellvertreter. Kanzleibeamte Heinrich L i st- mann Schriftwart, Fabrikant H Schmidt III. Stellvertreter, Schreinermeister Fritz Gehringer Zeugwart. Da der seitherige Turnwart Ludwig Frank infolge Wegzugs fein Amt niedergelegt hat. wurde an seine Stelle Karl Schma - Del als erster Turnwart gewählt, dem als weitere Turnwarte Philipp Bender, Karl Keil und Karl Möser beigegeben wurden. Als Frauen tu rnwarte wurden Fritz Gehringer, Gertrud Bock und Friedrich Frank gewählt, Leiter der Llltersriege wurde, wie seither, Heinrich Schmidt III., für volkstümliche Hebungen wurde Otto Ma11hies gewählt, der mit Schulamtsanwärter Heinrich Seid auch die Schülerabteilung leitet, während Lehrer Wenzel und Gertrud Bock die Schülerinnen übernehmen, für Spiele wurde Otto Römer bestimmt. Als Vertreter für den Gauturntag wurden Lehrer Wen- z e l und Heinrich Schmidt III. gewählt. ES fand noch eine rege Aussprache über turnerische Angelegenheiten statt, u. a. regte Turner Noll (Göbelnrod, früher Gießen) die Gründung einer Fechtriege an, deren Leitung er übernehmen will. Kreis Schotten. Eichelsdorf, 23. Febr. Unter Verwendung eines zinslosen Darlehens konnte die hiesige Pfarrei einen Lichtbilderapparat (Epidiaskop) erwerben. Tie Anschaffungskosten sollen durch Zuweisung von Heberfdjüffen sowie durch Leihgebühren und freiwillige Gaben aufgebracht werden. Kreis Alsfeld. l. Nieder-Ohmen, 24. Febr. Am Samstagabend fand in der Wirtschaft von Hch Ziegenhain die Generalversammlung des hiesigen Kriegervereins statt. Der 1. Vorsitzende, Lehrer Schäfer, erstattete den Jahresbericht Der Verein zählt 97 aktive und 6 passive Mitglieder An Unterstützungen wurden von der „Hassia" und dem Verein zusammen 480 Mi ausgezahlt. Der Rechner verlas den Jahresabschluß, wonach ein Heber- schuß von 59 Mark sich ergab. Das Vereinsvermögen beträgt rund 1400 Mk. Nachdem dem Rechner Entlastung erteilt worden war, schritt man zur Wahl des Vorstandes. Durch Zuruf wurde Der alte Vorstand wiedergewählt. 1. Vorsitzender Lehrer Schäfer, 2. Vorsitzender Mehgermeister Kratz, Schriftführer Otto Erb, Rechner Hch. Becker XL; Gegenschreiber Lehrer Dem; als Beisitzer: Dr. mcd. Kistner, Hch. Theist, Hch Grün IV., Fr. Laub und L. Wistner, DereinSdiener A SchellhaaS DaS langjährige Mitglied JohS Schäser wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Von einem Scheibenschiehen soll vorläufig abgesehen werden. Mit dem hiesigen Kleinkaliberschützenverein ist wegen der Benutzung des Schießstandes ein Vertrag zustande getommen, der in der vorliegenden Form angenommen wurde. Am 7. März soll ein Lichtbildervortrag von Oberstleutnant von Hagen übel »Die Kämpfe um Verdun" gehalten werden. -------------- J Oie Eisenbahnberaubungen bei Steinau. WSN. Hanau, 25. Febr. DaS Erweitert« Schöffengericht Hanau hatte sich gestern mit den schweren Eisenbahnberaubungcn, die vom August bis Dezember 1929 zwischen den Stationen Steinau und Schlüchtern auf der Strecke Frankfurt-Debra stattg^funden haben, zu beschäftigen. Angeklagt waren sieben Personen, nämlich der wegen Eisenbahnberaubung bereits schwer vorbestrafte Arbeiter Wilhelm Jahn aus Steinau, der Schuhmacher Wilhelm Lotz aus Steinau, der frühere Kaufmann Karl Bauer aus Frankfurt a. M., der frühere Dahnschaffner A. 3 ahn aus Steinau und die drei Söhne der Besitzerin der Dielmühle bei Steinau, Heinrich, 3o eph und August Müller. Die infolge des ansteigenden Geländes bei Steinau langsam fahrenden Güterzüge waren bestiegen, die Wagen erbrochen, die Bahnsendungen hinausgeworsen und dann in die Dielmühle geschafft worden, um dann später im Auto und durch die Dahn nach Frankfurt zu kommen, wo sie Karl Bauer in Empfang nahm und an unbekannte Personen veräußerte. Wilh. Jahn erhielt eine Gesamtstrase von vier 3ahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust unter Einbeziehung einer im September v. I. über ihn verhängten Strafe von drei Jahren Zuchthaus: Wilh. Lotz erhielt neun Monate Gefängnis: Heinrich Müller zweieinhalb Jahre Gefängnis: Joseph Müller zwei Jahre, August Muller vier Monate, Karl Bauer ein Jahr neun Monate Gefängnis und fünf Jahre Ehrverlust, Adam Jahn zwei Wochen Gefängnis. 1000-Oollar-preiS für einen deutschen Dichter. ■ / U. Manfred Hausmann, der junge Worpsweder Erzähler und Lyriker, erhielt für fein Buch „Kleine Liebe zu Amerika" den von dem amerikanisch.n Industriellen Ralph Beaver Straßburger gestifteten Jahrespreis von 1000 Dollar für deutsche Literatur, die Amerika zum Gegenstand hat — Viele unserer Leser werden sich der Im „Gießener Anzeiger" erschienenen Arbeiten Hausmanns mit Vergnügen erinnern. Taten für Freitag 27. Februar 1869: der Kunftschriftsteller Karl Scheffler in Hamburg geboren; — 1924 der Schriftsteller Eugen Zabel in Berlin gestorben. Die Entdeckung des Schnupfen-Erregers. Die Vermutung eines deutschen Forschers in Amerika bewiesen. Von Dr med n 10000 M. 23312 6 Gewinns ja 6000 M. 15145 1 80036 203210 22 Gewinne »u 3000 M. 2009 28502 32864 43228 63932 81387 96096 110390 112325 197839 281253 54 Gewinne zu 2000 M. 12082 14145 21247 28540 32374 48343 49300 52064 62539 76801 82808 83878 88762 99778 100702 112323 122266 132066 134185 143982 149182 265490 286786 290525 317689 323677 340756 112 Gewinne,u 1000 M. 14301 19130 24475 31811 32912 43244 66374 61795 78528 61179 86058 99183 100783 106666 111062 111291 124881 129962 134691 139260 161689 153822 157753 161688 161865 164320 165151 184524 184618 189625 201029 203303 212006 217462 244622 272105 276439 278001 280524 280786 286017 298510 333367 334511 348122 348348 354209 362414 368390 385175 389845 390222 390882 394032 399014 399568 164 Gewinne zu 600 M. 8629 12788 17720 19883 20565 26394 31244 35813 36826 40222 46886 49084 61753 60359 61177 68079 79619 84232 84881 86312 90179 91351 96753 108682 110696 121238 122960 130262 131397 143374 143772 146661 148271 161060 164193 169764 171858 172226 172693 183016 191782 209909 210081 215933 218681 224327 229952 236375 239323 246835 262640 258516 259095 268345 270654 279753 282220 288936 293545 302347 309003 312041 319945 320450 320524 327487 337647 338734 341894 343263 348831 350148 358637 363772 367805 368610 372276 372476 379590 382277 385887 396092 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 2)1 gezogen 6 Gewinn« >u 10000 W. 14489 152966 240437 6 Gewinne iu 6000 M. 10770 290337 381373 18 Gewinn« »n 3000 M. 6495 91226 103673 137932 178506 191025 199288 247944 346201 48 Gewinne >u 2000 M. 26331 44085 56825 67497 101889 102356 125099 206134 209126 240059 243892 248971 256062 258913 267281 276066 296058 320964 323397 343407 347542 373242 383430 393144 84 Gewinn« zu 1000 M. 7811 11814 20816 26982 49735 66117 91450 111445 114900 118814 127392 140099 150368 151963 164231 174405 183695 193814 198885 208519 215651 229575 231246 245056 260416 267040 274950 279805 279962 293973 310485 310528 310805 326274 331637 338690 351539 360177 365741 387655 393279 399753 170 Gewinn« ju 600 M. 2284 2462 5299 6125 8224 16558 18014 27271 28292 34777 36129 39295 42333 42661 45093 45954 64962 56349 69965 66161 69781 72297 81357 85341 91186 100275 111134 113418 114309 118812 121351 121798 121918 122388 123239 150418 159886 165765 167837 168267 173276 175546 180814 187956 191123 206393 208334 208709 219946 220297 228241 239149 245099 249159 263772 263812 273010 273191 275017 278999 280477 288776 289569 290382 293897 294375 296445 298008 301440 314210 320527 330916 331092 340724 342144 347096 359367 362165 363647 364291 372889 376248 387016 390939 398333 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 600000, 2 Gewii,ne zu je 500000 2 zu je 300000, 4 zu je 75 000, 2 zu je 50000 22 zu je 25000, 84 zu je 10000 234 zu je 5000. 520 zu je 8000, 1598 zu je 2000. 8110 zu je 1000, 4936 zu je 600, 14956 zu je 400 M. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v.H. Jranflun a. Berlin ___________________________1 Sranthirl a. 5R. Berlin Jrantfun a. IX. Serlin Schluß- fur< Mur« Schluß«! für« । Anfang. Kur« Schluß- fürs 14chr. Kurs Schluß« hir» Ansong- Kurs Schluß- hird 1-ilhr- KurS Schluß- furt Anfang- Kurs Datum 25.2. 26.2. 25.2. 26.2. Datum 25.2. 26.2. 25.2. 26-2. Dalum 25.2. 26.2. 25.2. 26.2. 6% Deutickie Reichtianlethe von 1927 ..... 7% Dcu ticke Reichsanleihe von 1929 . ....... Deultcke AnI.-Adlöt.'Schuld mtl Au«lo>.-Reckten ... Deegi. ohne AuSlos.-Rcchte . - 0% Hess. Bollislaai von 1929 (rfidiablb. 102%)...... Oberhellen Provinz - Anleihe mit Aueloi.-Reckten..... Demtcke komm. SammetabL Anleihe Serie 1 - - - 8% Rron!|. Hnp.-Bank XIII untünbbar bis 1984 . . . 7% Rtanfl Hpp.-Bank «oldpfe unfünöbar bis 1932 . l%% Rbciniicke Hnp.-Bank Slqu. Äolvvie. ...... 8% Pr. LandeSpsandbrtesanstalt, Piondbriei« R. iS H% Pr LandcspianvbriefanftaU, «vmm..Lbl.N. 20..... 7% Pr. LandespiandbriefanKaU, Piandbricse M. tl ..... AEG abg. Borrnegs-Obligatio- neu. rückzahlbar 1938 4% Oesterretchiicke «olbrente . . 4,20% Ocfterretchtfche Glibenente 4% Lclierreickiicke Einheitliche Rente 4% Ungarische Goldrente . . . . 4% Ungarische StaatSrente v. 1910 Wt% Mfll- t>on 1913 <% Ungarische Kronenrente . - 1% Tbrliscke Zollanleibe von 1911 1% Türttiche Bagdadbahn-Anl Serie! . . 4% beSgl. Serie N ..... 5% Rumänisch, veretnh. Rente von 1903 . 4%% Rumänische veretnh. Rente von 1913 ... ...... 1% Rumänische verelnh. Renis . 84,75 98,4 53,1 5,25 90,5 51 52,7 100,5 92,75 89,5 100,5 96,5 24,25 19,7 s 4,25 4,25 7,5 i i X'«' । । • । । । । । 1 2 * 4 1 H 111 * 15 11 l an 85 98,5 53,5 5,25 90,2 51,9 100,5 96,5 24,25 2,4 19,65 16,5 17 12,25 4,2 4,2 9,2 14,8 7,6 SS ” C1 '*11111 II 1 I 1 1 1 1 1 i i i i i Hamburg-Amerika 'Batet ... 7 Hambury-Südam. Dampfschiff. 8 Hania Dampsschiti .... 10 Norddeutscher Lloyd.....8 Allgemeine DeutsckeCreditanft. 10 Barmer Bantverein ... 10 Berliner HandelSgelelllchast . 12 Commerz, und Privot-Bank. 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bant und TtSconto-Gefellichast, ... 10 Dresdner Bant......10 Reichsbant........12 Bergmann.........9 Äetir LieserungsgeseUIchast. 10 Licht und Kraft......10 Hellen & Guilleaume . . . 7% Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen .... 10 Hamburger EtettrizttätS-Weicke 10 Nbetuliche Elektrizität .... 9 Sckleiiicke Elektrizität. ... 10 Eckuckert L Eo. ......11 Siemens L Hauke.....16 Tranerovto..... 8 Lahmeyer L Co.. ..... 10 Buderus ...... b Deutsche Erdöl ....... 6 Essener Steinkohle ...... 8 Gelsenkirchener . ..... k Harpener ........ 0 Hoesch Eilen. ....... 6% Ilse Bergbau ....... 10 Klöckncrwerke . ....... 7 KSln-Reuellen........7 Mannedmonn-Nöhrea .... 7 Manlfelder Bergbau .... 7 Oberschlcs. Eiienvedarf .... 5 » Oberschles. KokSwerke..... 1 Bhönir Bergbau . .... 6% Nhetnllche Braunkohles • • ic l Lübeck Montan......7,2 62,5 64,25 123 107,25 134,25 106 106 101,13 116,25 80,5 UM 121 178,5 123 48,5 75 73,5 56,5 67,75 34,5 55 — 70,5 64,5 107,13 106 101,5 115,75 178 66,75 70,25 62 126 102 63,9 123,5 107,25 134,5 106 106 100,65 115,13 118,75 116,5 81,25 111,75 112,5 121,75 178,25 124 48,5 66,13 76 73 64 169 57 70 67,9 34,5 73,75 55 159,25 70 62,25 64,13 123 107,13 134,5 106 106 101 117,5 115,75 79,5 111 112,5 123,75 178 47,5 65,75 75,5 71 168 57,13 67,4 34,2' 73,5 158 69,25 Bereinigte Stahlwerke . . . Olavi Dilnen .....16'/, Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... VS fl. ®. Farben-Invustrie ... 12 Dynamit Nobel ....... 6 Scheibeanstalt....... .9 Goldschmidt ........ 6 RütgerSwerke..... 6 Metallgelellschast.......8 Philipp Holzmann......7 Zementwerk Heidelberg . . 10 Eementwerk Karlstadt. ... 10 Wayb & Kreyiao .....8 Schultheis Patzenhoser ... 15 Ostwerke.........12 Aku...........18 Bemberg......... H Zcllstoss Woldhof .... 18'/, Zellstoff Aschaffenburg . . . 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer AaL ..... J Daimler Motoren ......0 Deutsche Linoleum ...... Maschinenbau A.-G. ..... 0 Nal. Automobil ...... 0 Orenstein & Koppel.....6 Leonhard Tietz......10 SvenSka ....... frankfurter Maschinen .... 4 Grihner ........ Hevllaenstaedt.......I ^ungeans......... 1 Leckwerke.......... Mainkraftwerke Höchst a. M.. . Miag ........IC Gebr. Roeder ......IC Boigt & Haeffner ...... C Süddeutsche Zucker .... IC 57,5 128 133,5 195 135,5 123 37 48,5 79,75 78 67,5 61 70 23,25 98,5 111 262 11,5 34 — — — — — — — — 194,5 135,75 48,65 78,5 41 68 62 94,75 22,75 99 57,5 35 128 133.5 196 135,13 37,5 48,9 80 79 41,25 169 68,4 62,5 94,75 114,5 23,5 98 46,75 111,25 262 11,75 34,75 121,75 57,5 34,75 128 134 196 135,25 37,5 49 78,25 76 169,25 67 61,25 94,75 114,4 23 97,65 45,75 111 260 Banknoten. Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M. Berlin, 25-Sebruar Geld Brief Amerikanllcko Noten...... 4,194 4,214 Beigllcke Noten ....... 58,38 58.62 112.18 112,62 Englische Noten........ 20,405 20,485 Französische Noten ....... 16,45 16,51 Holländische Noten ....... 168,31 168,99 Italienische Noten........ 22,06 22,14 Norwegische Noten....... 112,21 112,65 Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling 58,95 59,19 Rumänische Noten ....... 2,483 2,503 Schwedische Noten....... 112,28 112,72 Cckwei;er Noten........ 80,865 81,185 Spanische Noten........ 44.71 44,89 Tichechoiiowatische Noten..... 12,405 12,465 Ungarische Noten . . 73,05 73,35 25. Februar 26. Februar Amtliche Notierung Amtliche Notierung (Selb 1 »ries Geld Aries Linst.. Rott- 168,58 1,380 168,92 1,384 168,62 1,381 168,96 1,385 Brss- Antw 58,57 58,69 58,59 58,71 Ebristiania - 112,42 112,64 112,43 112,65 Kopenhagen Stockholm • 112,44 112,66 112,44 112.66 112,51 112,73 112,50 112.72 Helnngfors- Italien. . - 10,577 10,597 10,578 10,598 21,995 22,035 22,005 22,045 öondon. 20,421 20,461 20,42 20.46 Neuyork . . 4,2025 4,2105 4,2040 4,2120 Paris... 16,465 16,505 16,469 16,509 Sckwct; • . 80,945 81,105 80,98 81,14 Spa tert - . 44,59 44,67 43,16 43,24 Japan • - . 2,079 2,083 2,079 2,083 Rio de Han. 0,361 0,363 0,360 0,362 Wien tn D - Ceft- abgest 59,055 59,175 59,075 59,195 Prag • - - 12,49 12,69 12,450 12,471 Betirad - - 7,390 7,404 7,394 7,408 Budapest. . 73,27 73,41 73,30 73,44 •bul arten . 3,044 3,050 3,047 3,053 Lissabon . 18,84 18,88 18,85 18,89 Danzig . . Konst utm. 81,65 81,81 81,67 81,83 1,784 1,789 1,784 1,789 Athen 5,445 5,455 5,445 5,455 Lanaoa 4,201 4,209 4,201 4'209 Uru uav ■ 2,937 2,943 2,937 2,943 Tatro 20,93 20,97 20,93 20,97 sji.-’fpoit konnte während der ersten Halbzeit ein Tor erzielen und stellte nach dem Wechsel durch einen verwandelten 13-Meter-Ball den Sieg sicher. To. Beuern I — To. Garbenteich I 1:2 (1:0). Der Spitzenführer und Meister des 3. Bezirks errang nur einen knappen Sieg. Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit sehr schnell durchgcführt, der Platzbesitzcr lag meist im Angriff, und die gegne- rische Verteidigung hatte alle Hände voll zu tun, ohne verhindern zu können, daß kurz vor der Pause doch ein Tor siel. Nach dem Wechsel wurde das Spiel härter, der Sturm des Meisters fand sich besser zusammen und vermochte bis zum Schluß zweimal Den gegnerischen Torhüter zu überwinden. Lollar I — To. Mendorf I 4:3 (1:1). 3n Lollar traf sich der Tabellenzweite des 2. Bezirks mit Lollar im fälligen Derbandsfpiel. Es stan- den sich zwei gleichwertige Gegner gegenüber; der Glücklichere entschied das Spiel für sich. Nach einem gleich verteilten Feldspiel erzielten die Gäste das Führungstor, der Ausgleich fiel aber noch vor dem Wechsel. Nach Halbzeit drängten die Lollarer einige Zeit sehr, schließlich aber wechselten die Durchbrüche ab, zehn Minuten vor Schluß führten die Allen- dorfer 4:2, die Lollarer vermochten aber nur noch ein Tor aufzuholen. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Das angesetzte Spiel Atzbach—Launsbach gelangte nicht zum Austrag, da die Launsbacher nicht antraten. Atzbach erhielt kampflos die Punkte. Deutsche Zugendkrafi. Bezirk 2Det(erau. In der Klaffe A empfing am Samstag Heldcnbergen die Mannschaft von Ober-Mörlen. In einem sehr schönen Spiel konnte Heldenbergen mit 4:0 Sieger werden. Ober-Mörlen hat sich sehr zu seinem Vorteil geändert und dürste im kommenden Herbst einen beachtlichen Gegner abgeben. In der Klasse B empfing Rockenberg Ober- Mörlen und nach einem durch die schlechten Bodenverhältnisse sehr beeinträchtigten Spiel teilten sich die Gegner mit dem Ergebnis von 3:3 in die Punkte. Friedberg hatte Rieder-Mörlen zu Gast. 2luf einem Spielfeld, das fast einem See glich, konnte Friedberg sein flaches Kombinatior^spiel nicht entfalten und dadurch war Rieder-Mörlen die Möglichkeit gegeben, die größere Körperkraft voll zur Geltung zu bringen. Immerhin war Friedberg dauernd überlegen. Die beiden Tore Rieder- Mörlens resultierten aus Durchbrüchen. Das Spiel endigte mit 4:2 für Friedberg. Westdeutschlands Kußballprogramm. Der erweiterte Derbands-Fuhballausschuh des Westdeutschen Spielverbandes hielt in Düsseldorf eine Sitzung ab, auf der auch verschiedene Fragen erledigt wurden. Erfreulicherweise konnte die Feststellung gemacht werden, daß die Fuh- ballbewegung im Westen weiter im Wachsen begriffen ist, auch der Besuch der Spiele ist gleichstark geblieben. Für dieses Iahr sind folgende vier Repräsentativkämpfe vorgesehen: 26. April gegen Luxemburg in Luxemburg; 31. Mai gegen Ostholland in Arnheim; 4. Iuni gegen Brandenburg in Düsseldorf und 6. September gegen Rorddeutschland in Kiel. — Der bis- Schwimmen im Gau Hessen der D. T. Am Sonntag, fand in Gießen die 18. ®au» vvrfchwimmerstunde statt, die sich ganz auf einen Wasserballehrgang eingestellt hatte. Rach kurzen einleitenden Worten des Gau- fchwimmwarts Sauer, Gießen, übernahm der KreiSwasferballobmann E g e r t mit Hilfe des Turners Cräxmann, Offenbach, die Leitung deS Lehrgangs. Don den einfachen Würfen ausgehend bis zu den vollendetsten Formen wurde im Trockenen in Gegenüberstellung und Kreisstellung am Dormitlag in der Turnhalle des Tv. 46 geübt. Auch ein kleine- Wasserballspiel im Trockenen munterte alle Teilnehmer zu diesem schönen und lehrreichen Spiele auf. Rach der Mittagspause folgte dann im Städtischen Dolks- bad eine ausgiebige Belehrung der Ballbehandlung im Wasser. Im Anschluß daran sand dann eine Schiedsrichterprü- f ung statt. Rach dem praktischen Teil versammelten sich die Teilnehmer zu einer kleinen Aussprache, die noch manchem wertvolle Aufschlüsse über die Auslegung der Wasserballregeln mit auf den Weg gab. Klein-Kaliber Schießsport der Studenten. Die sich am Kleinkaliber-Schießsport beteiligenden Derbindungen schlossen das Wintersemester mit etnem internen Preisschießen am 23. und 24. Februar ab. Bedingung war je drei Schuh liegend freihändig und kniend auf Zwölferringscheibe abzugeben. Bei dem herrlichen Wetter herrschte auf dem Schießstand am Llniversitäts- Sportplatz reges Treiben. Die mit Preisen ausgezeichneten besten Schützen waren: Grabenstedt (Silvania) 63, Ianke (Silvania )60, Pier (Germania) 57, Reeh (Wingolf) 55, Moos (Germania) 55, Kleibrömcr (Silvania) 53, Hirzel (Hasfo- Rasfovia) 53 Ringe. Handball im Lahn-Dünöberg Gau. To. Crda — Tv. Rodheim 2:0 (1:0). Erda und Rodheim trafen sich zum ersten Male in Erda. Beide Vereine begannen das Spiel mit großem Eifer. Erda war den Gästen jedoch überlegen und konnte kurz vor Halbzeit durch einen sicheren Treffer in Führung gehen. Die Stürmerreihe der Gäste fand sich zwar gut zusammen, jedoch vereitelte die Erdaer Hintermannschaft und besonders der Torhüter den Ausgleich. Nach Seitenwechsel führte ein 13-Meter-Wurf für Erda zum zweiten Treffer. Tv. Dorlar I — Tv. Garbenheim I 1:2 (0:0). Die Niederlage des, allerdings ersatzgeschwächten, Platzvereins überrascht allgemein. Die erste Spiel- hälfte stand im Zeichen einer leichten Uebcrlegenheit Garbenheims. Nach dem Wechsel war das Spiel vollständig ausgeglichen; Garbenheim gelangte aber bald durch ein etwas zweifelhaftes Tor zur Führung. Der Ausgleich lieh nicht lange auf sich märten. Kurz vor Schluß konnte der Gast durch einen Fehler des Dorlacr Torhüters zum zweitenmal erfolgreich fein und den Sieg sicherstellen. To. Erda I — To. Rodhcirn I 2:0 (1:0). Der Platzbesitzcr errang in diesem Spiele seinen ersten und durchaus verdienten Sieg in der Spielsaison 1930/31. Der Gastgeber spielte sehr eifrig, herigc AuStragungsmobur der Enbfplele des WSB. soll beibehaltcm bleiben. Am Spielshstem für 1931/32 wurde nichts geändert. HauptauSschuß-Sihung der OT. Die nächste Hauptausschußsitzung der DT. findet am 28. und 29. April in Charlottcnburg statt. Diese wichtige Zusammenkunft der DT.-Führer gilt vor allem der Dorbereitung deS im August stattfindenden Deutschen TurntageS. — Der Turnausschuh tritt bereits am kommenden Wochenende in Berlin zusammen und besaßt sich in der Hauptsache mit der Reufassung der Wett- kampf-Destiminungen und mit dem Deutschen Turnfest 1933 in Stuttgart. 50 Klm Oauerlauf der Holmenkoilenlstennen. Steuer Erfolg von Ole Sirenen. Den Auftakt der traditionellen Hvlmenkollen- Rennen in der Rähe von Oslo macht« am Mittwoch der 50-Kilvmeter-Dauerlaus. Don den 130 Teünehmern fiel der Sieg an den Norweger Ole Steenen, der trotz der wenig günstigen Schneeverhältnisse die Strecke in der guten Zeit von 3:47,5 Std. zurücklegte. Den zweiten Platz belegte fein Landsmann Kolbjörne Sevr« !L, der nur 15 Sek. mehr benötig'.« und vor dem Ror- wegcr O. Aaas-Haugen einkam. Bierter wurde der Schwede Lohn Lindgren in 3:50,56 Std. Deutsche Skierfolge in den Vogesen. Bei einem von der Föderation de Vosges durchgeführten Skispringen um den Wanderpreis von Markstein konnte der deutsche Meister Gustl Müller (Bayerisch Zell) den weitest gestandenen Sprung mit 56 Meter erzielen. Sehr gut schnitten auch die Schwarzwälder ab, deren Der- treter Hermann (Reustadt) erftmalig den Wanderpreis in den Schwarzwald entführte. Böck Dritter in USA. Die Wettbewerbe um den Bcck-Pokal des Amerikanischen Ski-Verbandes wurden mit dem Sprunglauf auf der Olympia-Schanze in Lake Placid fortgesetzt. Sieger blieb der Norweger Otta Satre mit zwei gestandenen Sprüngen von 58t un 57$ Meter vor seinem Bruder Magnus, der im 18- stilorneter-Langlauf den ersten Platz belegt hatte. Der deutsche Skilehrer Ludwig Böck-Nesselwang übersprang zweimal 50 Meter und kam auf den dritten Platz. Sieg und Niederlage von Cilly Äußern. Bei den Endkämpfen um die internationalen Tennismeisterschaften von Monaco siegte Cilly Außem im Damen-Doppel zusammen mit der italienischen Meisterin Dalerio gegen die Französinnen Mathieu/Darbier mit 6:4, 7:5. Im Einzelspiel dagegen wurde die Kölnerin von Frau Mathieu mit 7:5, 3:6, 6:4 geschlagen. Im Herren-Einzel fertigt« im Finale der Spanier Maier den Wiener Artens mit 6:2, 5:7, 6:1, 6:3 ab, und der Sieg im Herren-Doppel fiel mit 6:3, 3:6, 4:6. 6:2, 6:4 an Doussus, Lesieur gegen del Dono/Gaslini. Kurze Sportnotizen. Eine Minute Toten-Gedächtnis soll am 1. März aus Anlaß des Dolkslrauertages für die Gefallenen bei allen Fußball-, Handball-, Rugby- un Hockeyspielen eingeschaltet werden. Die polnischen Skimei st erschuften , in Wisla wurden mit dem 50-Kilometer-Dauerlauf beendet. Sieger blieb der Pole Motyka in 5:28:12. Die Strecke war ungenau abgesteckt, so daß sich von 41 Läufern nicht weniger als 24 verirrten (!). Briefkasten 0er Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) B. 214. Wenn die betreffenden Bäume erst nach dem Inkrafttreten des Bürgerl. Gesetzbuchs, d. i. nach dem 31. Dezember 1899, gepflanzt worden sind (der Nachweis ist heute wohl schwierig), fo können Sie auf Grund des §85 des Ausführungsgesetzes zum Bürgerl. Gesetzbuch die Beseitigung der Bäume selbst verlangen, sofern sie mehr als 2 Meter hoch sind, da Bäume nur in einem Abstand von zwei Meter von der Nachbargrenze entfernt in diesem Falle gehalten werden dürfen. Der Abstand ist von der Mittelachse des Baumes bis zur Grenzlinie ztt meßen. Der Artikel 85 findet jedoch nach 2Irt. 87 keine Anwendung auf Bäume und Sträucher in Gärten, sofern die Gärten (also etwa auch der ihres Nachbarn) mit einer festen Umfriedigung versehen sind und die Bäume ober Sträucher zu einer Zeit angepflanzt werden, zu welcher der Garten nicht an Weder oder Wiesen grenzt. Nach §910 Bürgerl. Gesetzbuchs kann der Eigentümer eines Grundstücks herüberl-ängende Aefte abschneiden und behalten, wenn der Nachbar eine angemessene Frist — etwa zwei oder drei Wochen — verstreichen läßt, sofern das Herüberragen der Zweige den bisherigen Gesetzen nicht widerspricht. Artikel 3 des .ixssischen Gesetzes vom 23. Januar 1861 besagt für die vor dem 1. Januar 1900 gepflanzten Bäume: „Derjenige, über dessen Grundstück die Baurnäste seines Nach- barn herüberragen, kann letzteren zur rechtzeitigen Abschneidung dieser Aeste anhalten." Hiernach kommt jetzt § 910 (s. o.) des Bürgerl. Gesetzbuchs in Frage, d. h. Sie müssen eine Frist setzen und haben nur selbst das Recht der Selbsthilfe nach deren fruchtlosem Verstreichen. BI. B., Heuchelheim. Da Ihre Tochter nid)t in Der- sicherungspflichtiger Beschäftigung ist, kann sie in eine gesetzliche Krankenkasse nicht ausgenommen werden. Dagegen dürfte ihrem Beitritt zu einer Privatkrankenkaffe nichts im Wege stehen. 2l.fi. in 2t. Zur Erlangung des Führerscheins für Kraftwagen ist eine besondere ^lusbildung und Prüfung erforderlich, auch wenn Eie schon den Führerschein für ein Motorrad haben. Wegen der Höhe der Kosten erkundigen Sie sich am besten bei einem Fahrlehrer. Kircklickie Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Freitag, den 27. Februar. Kapelle des Alten Friedhofs. 18 Uhr: Passions- andacht; Pfr. Lenz. — Estsabclh-Klcinkinderschule. 20: Passionsandacht; Pfr. I.ic. Waas. Katholische Gemeinden. Freitag, den 27. Februar. Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht. 3|raelitifd)e Gemeinden Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 28. Februar. Vor- abend 5.45 Uhr; morgens 9 Uhr: Gedenkfeier zu Ehren der Gefallenen. Abends 6.10 und 6.50 Uhr. Israelitische Religionsgefellfchaft. Sabbatfeier den 28. Februar. Freitag abend 5.35 Uhr; Samstag vormittag 8.30 Uhr; nachmittags 4; Sabbatausgang 6.50. — Wochengottesdienst: morgens 7; abends 5.30 Uhr. — Dienstag, 3.März: Purim. Vorabend 6; morgens 6 Uhr. DPHRE KAISER’S WERBE-WOCHE noch bis 2.Män noch bis 2.Män In unserer Filiale rirv Gießen, Mäusburg 5 KAISERS KAFFEE-GESCHÄFT *• 1 ^udlläums-Kaffeedose bei Einkauf für ZMk 1 Tafel Kaiser s Schokolade ... 2 1 Niegel Kalser's Schokolade ... 1 (Zucker hierbei ausgeschlossen) Verlangen Sie ein Jubiläums - Sparbuch! ■■■■■b Es bietet Ihnen noch einen besonderen Vorteil. 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Bekannten, besonders aber jenen, welche sich mir nahe fühlen, ein herzlich. -Lebewohl! Gonrob Steinhäuser. 01109 Beschäfts-Drucksachen Rechnungen Brlefblhtter Briefumschläge Postkarten bei Brühl, Schulstraße? Beschäftskarten 1.30 1.10 IO Stück CTolie SCHADE & FULLGRABE Frische Magneteier schwereHolländ.. 10 Stck Frische Sledeler Frische Sledeler qa mittelgroße ... 10 btück "»OU 1 Siück (200-225 g) aa Romadour-Käse -.u2 Junge Schnittbohnen „ qk 2-Pf und-Dose......... "UU 3 AUSNAHMETAGE beiS&F von Donnerstag,den 26.Februar, bis Samstag,den 28.Februar d.J. Wir führen nur frische Eier Deutsche Frischeer * in extra große - -10 Stück ■■ ■!! Besonders preiswert: Vollmilch-Erdnuß- Schokolade W, Sultaninen kaliforn., z. Back.u.Rohess.,1/,Pfd. "■ IU