Ur. 196 (Elftes Blatt 181. Jahrgang Montag, 24. August 1951 fr|d). Tine intern We hinaus n Jm 5 ßtn enlichlichei leben svrdvte, e decken bei Slrfh Laholm 'm W 'Samen julamnm gelegte Jecken h zu chtographier gtfffnet touti menge die drei 1 kamen in den 28 Toden In Macao in Thina, creigi durch die 28 P schwer verletzt die auf einei plo-jert wc Häuser, darume Touvcrneurs, in entstand eine un ^plosion ist ncx Aus her p e Provinz bamstaa unter d ®f eine ö Schusses dci «rffer Punk, t W der Ente Mel an t Me in Dlltztx .20. T yw'wal, Much der i Mn von bon L^ntrag lief J? ?'n- Da di Ls^blichen tav" krLr to;[l®ntet9nui fe fe d'L". S^'Aüddi %t ^no Ur^ sii Slnet oer »•es? M Glander ha^^mdie sw^Tier Audienzen beim König. Die Besprechungen der Parteiführer werden heute fortgesetzt London, 24. Aug. (ÖIB.) Premierminister Macdonald begab sich Sonntogvormitlag in den Buckingham-Palast, wo er dem König Bericht über die Lage erstattete. Die Audienz dauerte 50 Minuten. Aus Vorschlag des Premierministers hat der König die Führer der Op- position zu sich berufen, um aus ihrem eigenen Munde zu hören, welche Haltung die hinter ihnen stehenden Parteien zu den Vorschlägen der gegenwärtigen Regierung einnehmen. Der Führer der Liberalen, Sir Herbert Samuel, ist um 12.30 Uhr in Audienz empfangen worden. Im Laufe des Nachmittags folgte dann eine Unterredung des Königs mit dem Führer der Konservativen, Bald- w in. Nach dreistündiger Sitzung des Kabinetts begab sich Ministerpräsident-Macdonald erneut zum König, während das Kabinett seine Beratungen fortsehte. Ls wird geglaubt, datz die Besprechungen sich auf den Plan der Bildung einer neuen Regierung bezogen haben, in der alle Parteien vertreten sein werden. Ls wird erwartet, datz das Kabinett Macdonald Montag seinen Rücktritt einreichen wird. Auch wenn die Regierung nicht ausdrücklich durch ihre kurz; Erklärung am Scunstagnach- miitag die al g.'meine Aufmerksamkeit auf Die Bedeutung der Kabinettssitzung am Sonntagabend gelenkt hätte, so wäre die erwar- t u n g s v o l l e.M e n g e, die schon lange vor 19 Ufjr die Downingstreet füllte und vor de r Amtswohnung des Miiristerprasi- denten weilte, ein Beweis dafür gewesen, datz eine schwerwiegende Entscheidung zu erwarten war. Als kurz vor 21 Hhr der Andrang in der kurzen und engen Downingstreet zu groß wurde, griff die Polizei ein, säuberte die Straßen unb bildete an der offenen Seite nach Whitehall eine Absperrungskette. Auch vor dem Duckinghampalast hatte sich eine große Menschenmenge ein gefunden, um möglicherweise u erhalten. Außerdem findet eine Befprechung über die Gesamtlage ter Landwirtschaft und über die lln- wetterschäten statt, an ter neben den genannten Stellen noch die Genossenschaften, die mit ter Landwirtschaft in Beziehung stehenden Banken und die landwirtschaftlichen Organisationen teU- nehmen werden. Taten für Montag, 24 August Sonnenaufgang 5.24 Uhr Sonnenuntergang 19.30 Uhr. — Mondaufgang 18.36 Uhr, Monduntergang 0.22 Uhr. 79 n.Chr.: Ausbruch des Vesuv: Herculanum, Pompeji und Stabiä verschüttet: 1572: Bartholomäus Nacht (Pariser Bluthochzeit), Tötung zahl- reicher Hugenotten: — 1759: der Dichter Ewald von Kleist in Frankfurt a. d. O. gestorben: 1919: der Politiker Friedrich Naumann in Travemünde gestorben. Vornotizcn. Weih, den Turnern Otto Hahn. Otto Weigel, Hern, 3 u n g und dem Zöglingsturner Ludwig Aliendörfer daS Sportabzeichen de« Deutschen Reichsausschusse« für Seite« Übungen überreichen Turner Wilhelm Fey. ter schon im Delitz te« Sportabzeichen- ist. hat die Beding- gungen zum erstenmal wiederholt. Das A b - turnen des Vereins wurde auf den 11 Oktober festgelegt. Als Kampfrichter werten neben einheimischen Turnern auch Turner aus den Rachbarvereinen zugezogen. Di« Sportler des Vereins werten sich in einem volkstümlichen Dreikampf erstmalig am Ad turnen beteiligen. Preußen. Mrcie Wetzlar 0 Wetzlar, 21 Aug Die Kreisdauern« schäft Wetzlar plant für ihre Mitglieder und Interessenten eine Besichtigungsfahrt nach der Iungoiehweid« und dem Zuchtviehhos Richberg am Knüll. 0 Groß-Rechtenbach, 21. Aug In diesen Tagen wurde hier eine „S ü ß - M o st e r e i" eröffnet, welche auch die Verwertung von Obst, besonder» zu Gelee und Marmelade übernehmen will. Die Herstellung de» Süßmoste» soll maschinell im Ä erfolgen. Die neue Einrichtung wurde fehr Maingau. WSR. Frankfurt a. M., 22. Aug In ter vergangenen Rächt gegen 2 Uhr wurde da« Uebersallkommandv nach einem Krankenhaus in der DogelttHr.bftrafic gerufen. Dort hatte ein Patient beim Erwachen einen jungen Mann entdeckt. ber mit einem Revolver neben ihm stand und ihn aufforderte, die Hände hochzuheben. SS kam zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Räuber eS vorzog. zu flüchten, und »war aus einem Fenster nach dem Garten. Al« ter Patient später sein« Kleider durchsah. entdeckte er, daß der Räuber ihm die Taschen au«- geräunu hatte und dabei eine Brieftasche au« hellbraunem Saffian, di« etwa 650 Mark in Steinen enthielt, mitgenommen hatte. Der Täter w rd alS ein junger Mann, etwa 1,60 bis 1.65 Meter groß, etwa 20 Jahre alt, geschildert. 211« das Uebersallkommandv eintraf, sand man von dem Räuber keine Spur mehr. pund * dick * ohne Mund stück Oberbeffen. Landkreis Gießen. + Heuchelheim, 21.Aug. Die Brücke über die Lahn auf der Strafte nach SUein-ßinben bzw. Dutenhofen wirb gegenwärtig einer große» Neuaufführung S bij}* Se sä s» t« r»"^ü t» SSL SÄ Dekreten, °u fteHten S yt^iebene. stellten eben auch E hatte ein -J für!. feine 2j 1 I-e Deran! einen J 6aaW$?. tcmflW11 der Ingen teils beachten sigen Tetcme Zö^eltbe' Preisen hervo lende MnW 3m Anfchluv S^gcrehrung sich die Turn S'lhungs und ver hallfamer ®e vormittag un Zunächst toui ta Dreikä nerinnen tragen, denei und jum Seil ginjdtWD- sich am 6onr Tage K^er, reger Betrieb, mittag hatten Ten Sntscheid luittag gelar von 3ir.ctc||en großer Nmet Tas Profit ordmtli- reich Haltet hohe 2 Hinsicht. Tie besondere am folge öurchge fmfeit timte 68 enfoidelkr neten QuaW Kampfe. 21u Wutfkonkuirc gezeigt, die d Deisall aerai 2lm Lmmt Liebigshöhe i die sich ein g das den Tag Der Dann, des Tages sek Vereinen txm gwstten Anzal Weniger als li rinnen und Zi an ihre Fahne: Disten Sir ^ande, von Staubt man Denn auch b fc ?-e Bos ^ rank des buhten feine panisch un •7.^affeffct in ^nDergw« 6on Daumen gJW werd^ Kl« ist. heiß raunte wurde fr ®W i, "KtnaiL3 SS"-' M?fe i sg-S SÄ ÄS® Mrr fefe Verantwortlich für Lokales: l. 23. 5). ß. Neuner. Wenn Sie Drnla- Schwägerin und Tante Schwägerin und Tante M Frau Auguste Atzbach | % hat uns die große Teilnahme tief gerührt Wir danken ■ j^y1 allen herzhch für dasletzteGeleit und die Kranzspenden. Schüttwaren Marktplatz 8 5521 D Die trauernden Hinterbliebenen. SdiuhhausHerbert Tagei Nur 3 55UA empfiehlt 5525 D Per Anzug nur Mark Jugendlicne haben Zutritt (im Abonnement nur Mark 1.50) Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brfihl’schen Druckerei Heute nachmittag 3 Uhr verschied plötzlich und unerwartet Bleich wachs anwenden, dann hab. Sie die Garantie, daß ihre ,,«,v ommer- prossen u. Hautunrei- 5-6000 Mk. für Neubau auf 1.Hy» volbek gesucht. Cckr. Angebote unt. 04799 an den c»)tefi. An». Gericht erkannte an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von sechs Wochen auf eine Geldstrafe von 200 Mark. (1IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIÜ 600 Mark von Geschäftsmann, HauS- undGrundbe- fiyer, auf I Jabr geg. gute Zinsen gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 04807 an d. Gtz. An», flllllllllllllllllllllllllllllllll» Gießen (Marburger Straße 49), den 22. August 1931. 04802 Statt Karten. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Gatten und Vaters Christoph Heidelba ch insbesondere auch dem Herrn Redner für die trostreichen Worte, dem Verein Städtischer Beamten, der Stadtverwaltung, der Gießener freiwilligen Feuerwehr, dem Verein Wandervogel Höhenflug sowie dem Volks-Feuerbestattungsverem sagen wir hiermit tiefgefühlten Dank. Anna Heidelbach Wwe. und Kinder. Gießen, den 24. August 193t. gehen Sie immer, wenn Sie Ihre JDiegalll Kleidungsstücke des öfteren bügeln, dämpfen und auffrischen lassen Halte wieder Sprechstunde T otal s Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe! WegenVermietung meines Ladens müssen meine gesamten großen Warenbestände In kurzer Zeit geräumt werden. Günstigste Kaufgelegenheit für Qualitäten u. Markens Danksagung. Bei dem Heimgange unserer lieben Mutter, Schwester, Abholen und Zusenden kostenlos Amerik. Expreb-Dampf-Bügel-Anstalt „Wie-Neu“ Inh.: E. Kömpel, Schneider,Wolkengasse 23 Telephon 2503 / Reparaturen und alle einschlägigen Arbeiten schnell und billigst 5526 A | Kaufgesuche | Bnffenjfeto zu kaufen gel. [o«X HeinrichSchreinerll. Alten Buiert, Gr. Busecker ^tr. 41 j Empfehlungen) Lrocken., turzgeschn. iecttelz gibt lausend ab I. Weller, Ztmmergeschäst. Leihgestern, 5517D Tel. Gr.-Linden 259. AmillMMJm" Stahlblech- und Kesselgcttelle geb. Scherrer im Alter von 88 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. 1. A.: Adam KelbeL Gießen (Steiqstraße 76), den 21. August 1931. Die Beerdigung findet Dienstag, 25. August, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt ________04806 Lichtspielhaus-Gießen Ab heute Montag: Auf Geschäftshaus wird l. Hypothek von 8-IOOOOML gesucht.Schr. Angeb. u.04801 a. d.Gfi. An». Zahnarzt Dr. Gonter Büchertisch. — Das Malerwerk Hans Burgk- mairs von Augsburg. Die Stadt Augsburg feiert in diesem Sommer durch eine glänzende Ausstellung einen ihrer größten Söhne, Hans Burgkmair, dessen Todestag sich im Jahre 1931 zum 400. Male jährt. Die Gemäldegalerie zeigt fast lückenlos das gesamte Malerwerk Durgk- mairs. außerdem eine große Anzahl Zeichnungen und Holzschnitte. Zu diesem Anlaß gab der Konservator Dr. Karl Feuchtmahr im Auf- trag der Generaldirektion der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen einen Oeuvre-Katalog über sämtliche Gemälde Hans Burgkmairs heraus, der an kunstwissenschaftlicher Akribie nichts zu wünschen übrig läßt. Mit den umfänglichsten Kenntnissen und größter Genauigkeit ist jedes einzelne Werk des Meisters besprochen, so daß das Buch Feuchtmahrs eine vortreffliche Einführung in das Schaffen Burgkmairs darstellt. Außerdem gibt der Oeuvre-Katalog aus 57 Seiten die sämtlichen Gemälde in bester Ausführung wieder. Der Katalog erscheint im Dr.-Denno- Filser-Derlag G. m. b. H. Augsburg zum Preis von 3 Mk. (291.) — Hete wandert in den Frühling. Roman von Minna Falk. (Verlag Scherl, Berlin. Geb. 4,50 Mark.) — (271) — Eine Dichterin des deutschen Frauentums, die sich schon mit ihren früheren Büchern einen großen Leserkreis geschaffen hat, ist veranstalten wir ■■ heute Montag, den 24., H Dienstag, den 25., und Mittwoch, den 26. Äug. g| 3 große Volkstage ■■ zu ganz billigen Preisen: MW 3.PI.0.40, 2. PI.0.60,1.PI. I 0.80,Rang 1.-, S.-Balkon I 1.20, Mittelloge 1.50 RM. I I Vollständig neues Beiprogramm! I o Dienet., 26.8., 20.30 ü. Zusammenkunft bei Mitglied Sieck, Hammstr. amten der Güterkasse, bei der er vorher die fälligen Beträge zu erheben hatte, vorgespiegelt, und zwar der Wahrheit zuwider, er habe Zollgebühren in Höhe von 1700 Mark auszuzahlen, und erhielt auch diese Summe. Diese unterschlug er. Es konnte aber nicht erwiesen werden, daß er falsche Buchungen zur Berschleierung vornahm. Dagegen ergab die Beweisaufnahme, daß er auf verschiedenen Frachtbriefen mehrere amtliche Vermerke anbrachte. Das Gericht nahm eine einfache Amtsunterschlagung an, außerdem aber auch eine amtliche Falschbeurkundung im Sinne des § 348 StGB. Hierbei wurde zugunsten des Angeklagten die Frage, ob diese Beurkundung geschah zwecks Verschaffung eines Vermögensvorteils, verneint. Das Urteil lautete auf eine Gesamtstrafe von zehn Monaten Gefängnis und Tragung de'ä'Kosten des Verfahrens. Ein auswärtiger Weißbinder hat zur Vornahme von Arbeiten ein Gerüst an einem Hause aufschlagen lassen, unter dessen Dach zwei elektrische Leitungen liefen, die mit Starkstrom geladen waren. Bei den Arbeiten, die am folgenden Tage vorgenommen wurden, geriet ein Lehrling an die gefährliche Leitung. Mehrere Zeugen sahen, wie er mit dem Halse und einer Hand an der Leitung festhing und dann kopfüber zu Boden stürzte. Der Tod trat alsbald infolge Schädelbruches ein. Es wurden eine ganze Anzahl von Zeugen und drei Sachverständige vernommen. Auf Grund der Beweisaufnahme sprach das Gericht den Angeklagten schuldig der fahrlässigen Tötung. Er hätte entweder den Strom abschalten lassen oder für Isolierung der elektrischen Leitung besorgt sein müssen. Der Tod des Lehrlings sei auf seine Fahrlässigkeit zurückzuführen. Das Erweitertes Schöffengericht Gießen. Ein Eifenbahnbeamter ist der schweren Amts- Unterschlagung verbunden mit falscher Buchführung — Verbrechen gegen § 350, 351 StGB. — sowie der qualifizierten Falschbeurkundung ange- klagt Zu seinen Dienstobliegenheiten gehörte auch die Auszahlung der auf die einlangenden Guter entfallenden Zollgebühren. Er hat nun dem De- BezMesMlsstellenleiler Q tücht. Akqutsit.. Organisatoren m gut. I Allg.-Bildmreprcttent,ln8tRÜln.LRoä, ■ mögt. Fachleute, ionit erf. evt. Einarb.. B eoiort gesucht. Auch werden überall ■ nebenamtliche Werber für Gelegenbettsabschlüsse kof. d. un8, ■ nachher durch die BeztrkSleit. eingeit. ■ HoberBerdtemtu.Ausltlegmögltchkett. BAUBUND SELBSTHILFE G. B. B. H. ■ Bausparkasse und Depositenbank Gegr. 1927. 5514V H Landesdlr. Westdeutschland BH Oberb.-Osterfeld, Schließfach 60. BH Verlobungs-Anzeigen liefert die Brühl'sche Druckerei Sanitätsrat Dr. SdilteMe von der Reise zurück so haß sich die Grundmauern des Hauses an einigen Stellen senkten. Als nun heute abend em schwerer Lastwagen an dem Hause vorbeifuhr, stürzte dann die an und für sich schon rissige Wand zusammen. Schwere Wasserschäden im Kreis Groß-Gerau. 3800 Morgen Feld unter wasser. WSN. Groß-Gerau, 23. Aug. Die lanaanhal- tenden Regenfälle der letzten Wochen, die zur lieber- schwemmung der zahlreichen den Kreis Groß- Gerau durchziehenden Bäche geführt haben, haben auch hier außergewöhnlich schweren Schaden verursacht. Graß ist der Schaden besonders in Astheim und Trebur. In der Gemarkung Astheim stehen etwa 1500 bis 1800 Morgen unter Wasser, in der Gemarkung Trebur etwa 2000 Morgen. Da die Kornernte hier noch längst nicht eingebracht war, muß damit gerechnet werden, daß der größte Teil der Ernte vernichtet ist. Auch die Spätkartossel- und Hackfruchternte ist stark gefährdet. nigkeiten restlos verschwinden (2.50). Mur; Bngelspotheks. |Verschiedenes| 12000 Mk. als 2. Hypothek auf erfitL Geschäftshaus geg. gute Berzinjnng gesucht Schr. Ang. u. 04805 an d. Gfr. Anz. liehanßbeslininr 27.ii. 28 Aap.1931 Eisenacher Geldlotterie tarn Beelen des Thüringer Maecume Eisenach 3385 Gewinne naammen Mark 25000 10000 1 2000 Lose a 1 Mk. X) Pfennig mehr versendet auch cetcr Nachn. 30 Pfg. mehr A.Dinkelmann,Worms Postscheckkonto 16194 Frank!.». DL InBieBen zu haben bei: Zigarre.nh. E. Reuter (fr. Bucbacker), außerdem bei: Richard Andren, Josef Chambrö, Herrn. Kuhl, 8. Loeb, Ed. Richter. Zigarrenh. Schäfer, W. Semmler, W. Stephan, Willy Weber. In Bnlsbach zu haben bei: M. Spiegel bergen Wetzlarer StraßeG. In Heuchelheim zu haben bei: Albert Hartmann. 5328 v Minna Falk, deren neues Buch „Hete wandert fn den Frühling" auch jungen Mädchen in die Hand gegeben werden kann. Es sind keine ungewöhnlichen Schicksale, die der Familie Ott und der kleinen Hete begegnen' aber wie Minna Falk sie erzählt, das macht sie zu einem unverlierbaren Erlebnis. Es gibt keine Probleme in der schlichten Handlung, aber die feine Charakterzeichnung, besonders der Kinder, verrät soviel liebevolles Verstehen und soviel Kenntnis von der Unerschöpflichkeit des Menschenherzens, daß man beglückt in dieser sicheren naturnahen Atmosphäre atmet. — Geschichten um Bübchen. Von Rudolf Presber. (Verlag Dr.Selle-Eysler AG., Berlin. Geb. 1,85 Mark.) — (266) — Kein Buch für Kinder, aber dafür darf man behaupten, daß es dem Erwachsenen die sonnigste Zeit der Kindheit zum Ge- chenk macht. Mit vergnügtem Schmunzeln nistet sich elbst ein Hypochonder in die längst entwöhnte Kin» resseele ein, um oft in lautes Lacyen auszubrechen. Die sorgenfreie Kunst Rudolf Presbers widmet seiner großen Lesergemeinde auch in dieser dunklen Zeit ein leuchtendes Buch von herzerquickender Fröhlichkeit. — Die oberen Zehntausend. Roman von Edith W h a r t o n. (Verlag—Pgul Zsolnah, Berlin.) (120) — Die Autorin fuhrf' ihre Leser in die exklusive, mondäne Gesellschaft Reuyorks. wobei sie in charmant-ironischer und pointenreicher Weise erzählt. Sie gibt eine Satire des „demokratischen" Heberbürgertums Reuyorks, das nicht aristokratisch genug tun kann. Man liest die flott geschriebene Erzählung mit lebhaftem Interesse. J ^/eGükv rx. Äas jrföfenloHRerf Wb SANSSOUCI Schicksalsstunde der Weltgeschichte In der herrlichen Verkörperung Otto Gebührs gewinnt die Gestalt Friedrichs des Großen Leben von greifbarer Echtheit. 5518 c Ferner wirken mit: Renate Müller und Hans Rehmann TTm auch den Minderbemittelten. Kleinrentnern und Erwerbslosen Gelegenheit zu geben, diesen GROSS- T 0 N F I L M zu sehen. bzw.. nochmals zu sehen. I Bluthochdrucks«» Kräuterhaus Jung Hell- u.Pflegemittel d. Natur in d. Schulstr. __5513D Mahnung. Die für den Monat Juli 1931 rückständigen Kranken- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge können noch bis zum 29. August 1931 ohne Kosten bezahlt werden. 5522D Nach diesem Termin erfolgt Zwangsbeitreibung. Gießen, den 24. August 1931. Allg. Ortskrankenkasse des Landkreises Gießen. COgni Bonmflnn.TOnOonölfl. Dienstag, 25. August 1931/ nachm. 2 Uhr, sollen im Löwen, Neuenweg 28, dahier, zwangsweise geg. sofortige Barzahlung versteigert werden: Kleiderschränke, ein Diwan, eine Rohrgarnitur, Schreibmaschinen, Ausziehtische, ein Trumeauspiegel, Vitrinen, Figuren, ein Nähtisch, eine Phonola, Schreibtische, Klaviere, Büfetts, Bücherschränke, eine Kredenz, Kassenschränke, eine Schnellwaoge, ein Vertiko^ ein Glasaufsatz, eine Standuhr, eine Waschmangel, Handtücher, eine Kommode, ein Phototrockenschrank, vier Bände Meyers Lexikon, ein Sekretär, ein Spiegelschrank, eine Friseur-Ladeneinrichtung, Damen Waschtische, ein Warenschrank, Rasierstühle, Glasschränke, Schränke, Teppiche, eine Tiegeldruckpresse, ein Märklin-Modell, eine Dampfmaschine, eine Registrierkasse, eine Schnellpresse, ein Korbsessel, eine Chaiselongue, eine Rohrgarnitur, Stühle, eine Schaufenstereinrichtung, eine Stoppuhr, Herren- und Damenuhren, Uhrketten, Silbersachen verschiedener Art, Schmucksachen, wie Ringe, Brillantnadeln usw., Zigaretten- etuis. 5512D W. Hebbel, Gerichtsvollzieher in Gießen Wilhelmstraße 6 II — Telephon 4039 Bekanntmachung. Die G.meinde Oueckborn kauft einen sprungfähigen Vogelsberger Bullen sowie einen (Eber. Angebote sind umgehend an die Bürgermeisterei zu richten. 5516D Albert, Bürgermeister. Konkursverfahren. Der Antrag des Karl Beck In Gießen, Neuenweg, über fein Vermögen das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses zu eröffnen, wird abgelehnt, weil das Vermögen des Schuldners unter Berücksichtigung der in dem Vergleichsvorschlag übernommenen Verpflichtungen nicht ausreicht, um die gerichtlichen Kosten des Verfahrens einschließlich der einer Vertrauensperson zu gewährenden Vergütung zu decken (§ 22 Ziff. 5 V.O.). Zugleich wird gemäß § 24 der Vergleichsordnung heute am 21. August 1931, vormittags 9 Uhr, das Konkursverfahren über das Vermögen des Antragstellers eröffnet. Der Rechtsanwalt Krüger in Gießen, Seltersweg 89, wird zum Konkursverwal- ter ernannt. 5515D Konkursforderungen find bis zum 8. September 1931 bei dem Gericht anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretendenfalls über die im § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag, den 17. September 1931 vormittags 9 Uhr vor dem obenbezeichneten Gericht, Zimmer Nr. 201, Termin anberaumt. Allen Personen, die eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der Sache und von den Forderungen für die sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 8. September 1931 Anzeige zu machen. Gießen, den 21. August 1931. __________Hessisches Amtsgericht.___________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 21. August 1931 bei der Firma Georg Philipp Gail, Aktiengesellschaft in Gießen, folgendes eingetragen: Dem Kaufmann Ernst Höhn in Gießen ist Prokura erteilt; derselbe ist berechtigt die Firma in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitgliede zu zeichnen. 5523D Gießen, den 21. August 1931. Hessisches Amtsgericht. Montag, 24. August 1931 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Nr. 196 Zweiter Blatt SJ.-fpori 1. kreisoffene Leichtathletik-Wettkämpfe des Männer-Turnvereins. Weltgeschichte des Kaffees Wissen Run, cS Schänd«, Don Or. X Francs. Sie, was das Wort Kaffee bedeutet? ist arabisch, und darum ist es keine 2m Samstag und Sonntag herrschte auf dem idyllischen Waldspielplay des VfB. lebhaftester Sport betrieb. Der Mw. Diesten hielt in diesem Jahre erstmalig kreitoffen« leichtathletische Wett- kämpf« ab. die «ine gut« Beteiligung nicht nur der Turner, sondern auch der Sportler gefunden hatten. Außerordentlich stark war die B«- terliguna einer Reihe namhafter Vereine des Mittelrheinkreises. Darmstädter Frankfurter. Homburger Turner waren am Start, die Rachbarstadt Weylar war durch Turner imb Sportler vertreten, die hiesigen Vereine VfV. und 1900 stellten ein grcches Aufgebot an Wettkämpfern, txrschiedene Landverein« unserer engeren Heimat stellten ebenfalls leistungsfähige Tellnehmcr dl« sich auch gut zu placieren vermochten. — Leider hatte ein Verein, der Stadtsportverein Frankfurt. seine Meldungen zurückgezogen. Di« Veranstaltung, di« bei guter Organnahen einen sehr schönen Verlauf nahm, wurde am Samstagnachmittag bei wenig günstigen Wit- tcrunasvcrhältnissen mit den Wettkämpfen der Äugendlichen eröffnet und brachten bereits beachtenswert« Ergebnisse. Von den hiesigen Vereinen vermvch:« die Spielvereinigung auS 6 Wettbewerben der Jugendlichen mit ersten Preisen hervorzugehen, während der veranstaltende Männerturnverein 5 erste Siege errang. Im Anschlust an di« Wettkämpfe sand sofort die Segcrehrung statt. Am Samstagabend trafen sich di« Turner und ihre Gäste zu einem De- orühungsabend in der Restauration Faulstich und verbrachten einige Stunden in unterhaltsamer Gemeinsamkeit. Bereits am Sonntag- Vormittag um 8 Uhr begannen die Wcttkämpi«. Zunächst wurden die einzelnen Wettbewerbe sür bi« Dreikämpfe der Turner und Turnerinnen oller Altersklassen ausgetragen. denen schließlich di« Vor-, Zwischen- und zum Teil auch die Entscheidungskämpfe der Sin,z«ltSertb«wcrbe folgten. DaS Wetter erwie- fich am Sonntag weientlich günstiger als am Tage vcrhcr. und so herrschte auf dem Platz« reger Betrieb. Schon zu den Kämpfen am Vormittag hatten sich viele Zuschauer eingefunden. Den Entscheidungen, die am Rachmittag zum Austrag gelangten, wohnt« ein« stattliche Zahl von Interessenten bei. die den Wettkämpfen mit großer Aufmerksamkeit folgten. Das Programm deS Sonntags war außerordentlich reichhaltig und stellt« an die Veranstalter bo&c Anforderungen in organisatorischer Hinsicht. Die Wettkämpfe wurden aber — insbesondere am Sonntagnachmittag — in flotter Folge durchgesührt. Mit besonderer Aufmerksamkeit wurden die Laufkonkurrenzen verfolgt. ES entwickelten sich bei der zum Teil ausgezeichneten Qualität des Läufermaterials spannende Kämpfe. Auch in den Stoß- Sprung- und Wurfkonkurrenzen wurden sehr schöne Leistungen gezeigt die das Publikum des öfteren zu starkem Beifall veranlaßten. Am Sonntagabend fand in den Räumen der LicbigSyöh« die Preisverteilung statt, an die sich ein gemütliches Beisammensein anschloß, das den Tag harmonisch ausklingen ließ. Der Männerturnverein darf mit dem Erfolg deS TageS sehr zufrieden sein. Don den hiesigen Vereinen vermocht« der Mtv. mit der weitaus größten Anzahl an Siegen hervorzugehen. Richt weniger als 15 erste Siege hefteten die Turnerinnen und Turner deS veranstaltenden Vereins an ihre Fahnen. Die Spielvereinigung 1900 vrr- von seinem Sinn nichts zu wissen. So glaubt man allgemein und irrt damit gründlich. Denn auch die Araber haben den Ramen Casfa für die Dohnen und das auS ihnen bereitete Getränk des Kaffeebaumes nur übernommen und wußten seinen eigentlichen Sinn nicht, der ist afrikanisch und bedeutet etwa Gebirgsbauer. Denn die .Kaffetfcho" sind Gebirgsbauern, sie haben in den Bergwäldern von Abeisinien ganze Wäld-er von Bäumen, die nach ihnen die Kaffeebäume genannt werden; der Landstrich, in den, daS der Fall ist, heißt danach Kaffa, die Frucht der Bäume wurde als Kaffafrucht oder Kaffee auch übers Meer ins benachbarte Arabien gebracht. Und nun begann der Zug des Kaffees um die Erde, wo er, nebenbei gesagt, immer noch nicht alle Völker erreicht hat. Zum Beispiel nicht die Chinesen, die den Kaffee verabscheuen. Wohl aber besonders die orientalischen und europäischen Völker, allerdings auch die erst nach allerlei Irrungen und Wirrungen, die zu den merkwürdigsten Kapiteln der kulturgeschichtlichen Pflanzenkunde gehören. Richt einmal die Araber, die dem Kaffee seinen aweitvolkstümlichsten Ramen, nämlich Mokka, verschafften, haben sich ohne weiteres mit dem Kaffe« befreundet. Ja gerade in Arabien hat er heute noch nach fast tausend Jahren Rlokkafreuden einen erfolgreichen Konkurrenten, den Cathastrauch, dessen Blätter im Absud getrunken, von Millionen Arabern immer noch aufS höchste gepriesen werden. Während auch in, der Welt von Tausend und einer Rächt die ersten Kaffeefreunde gründlich die Dastonade erhielten. Warum? Weil sie beschuldigt wurden, ein weinähnlicheS, nämlich berauschendes Getränk zu genießen. Roch um 1511 war aus diesem Grunde das Kaffeetrinken in der ganzen morgenländischen Welt verboten. Erst die Schnf »gelehrten von Kairo brachen den Bann. Sie selbst liebten das Getränk, priesen als seine Haupttugend allerdings nur, daß es sie bei ihren R achtwachen vorm Einschlafen bewahre, woraus ein Rückschluß gezogen werden mag, wie stark und unmäßig sie den Kaffee getrunken haben. Heute schätzt man ihn im heißen Arabien, dessen Küstengegenden zu den glühendsten Ländern der ganzen Erde gehören, wieder aus ganz anderem und wieder von unserer Kaffeefreude sehr verschiedenem Grund. Ich selbst hatte wochenlang das Gefühl, nur durch den Kaffee dem Der durften mochte lediglich durch B « p p e r l i n g im 800- Meter-Laus der Turnermittel stufe einen ersten Preis zu erringen; der DsB. errang durch Luh im Kugelstoßen einen 1. Sieg, der Tv. 1846 errang durch Dr. THödelmann im Schleuderball einen ersten Platz, die Universität erhielt durch Pfeffer im Hochsprung und daS Bataillon durch den O.-Gren. Jacob im Dreikampf der Turner-Unterstufe je einen ersten Preis. Einig« erste Preise gingen an den Turnverein DorwärtS Bockenheim und an den Polizeisportverein Frankfurt und verschieden« andere. Die Gießener Turner unb Sportler vermochten allerdings auch auch notib eine Anzahl achtbarer zweiter Siege in Gießen festzuhalten. Rachstehend im Auszug die Ergebnisse: Dreikämpfe. lurnerinnen-Unlerffufe. 1. E. Rahmig, Mtv., 65 P.; 2. 3. Kuhn, DfL. Wetzlar. 49 P.; 3. M. Arabin. Tv. Wetzlar, 48 P. Mit bedeutendem Punktvorsprung wurde di« talentierte Mtverin 1. Siegerin. lurnerinnen-Oberftufe. 1. S. Bickelhaupt, Mtv., 64 P.; 2. Tilli Sspach, Mtv. 47 P.; 3. Charlotte Amend. Mtv., 43 P. Frl. Dickeshaupt blieb überlegen di« Erst«. lurncr-Untcrftufc. 1. O.-Gren. Jacob, 1. Btl. I.-R. 15, 53 P.; 1. O. Lindenstruth, Mtv., 53 P; 2. W. Langenohl, Tv. Heuchelheim, 51 P.; 3. R. Becher, Tgs. Franks, a. M.-Sachsenhausen, 49 P. Sin hartnäckiges Ringen um Sieg« und Plätze! lurner-Oberftufe. 1. Bangert, Tv. Offenbach. 50 P.; 1. Glaab, Tv. Vorwärts. Bockenheim, 50 P., 2. Buch. Tv. Riederhöchstadt, 40 P; 2. Kilo, DfL. Wetzlar, 49 P.; 2. Rothermel. Mtv. 49 P.; 3. Mohl. DsB. 48 P. Auch hier gab es einen harten Wettstreit. Einzelwettkämpse: Zumerlnnen-Unferftufe. Weitsprung: 1. S. Röhmig. Mtv-, 4,49; 2- I. Kuhn. DfL. Wetzlar, 4,38: 3. M. Arabin, Tv- Wetzlar. 4,25 Meter. Kugelstoßen: 1. E. Röhmig, Mtv., 9.46: 2- 2. Kuhn. DfL. Wetzlar, 9,35; 3. M. Arabin, Tv. Wetzlar. 9,18 Meter 75 Meter: 1. S. Röhmig. Mw., 11,1; 2. M. Schäfer. Tv. Offenbart, 11,2 Sek. Frl. Röhmig setzte sich auf der ganzen Linie durch. Turnerinnen-Oberskuse. Hochsprung: 1. G. Bickelhaupt. Mtv., 1,47 Meter: 2. Tilli Gspach, Mtv., 1,42; 3. K. Preis, Tv. 1846 Gießen, 1,32 Meter. Gpeerwurf: 1. L. Braun, Tv. Bad Homburg, 30,12 Meter: 2. S. Röhmig. Mtv., 25,71; 3. E. Bickelhaupt, Mtv., 23,02 Meter. Kugelstoßen: 1. S. Bickelhaupt. Mtv., 10,66 Meter; 2. L. Braun. Tv. Bad Homburg, 9,96: 3. Hansi Stühler, DfB.. 8.70 Meter. Weitsprung: 1. E. Bickelhaupt, Mw., 4,64 Meter: 2. Tilli Espach Mw.. 4,47; 3. Ilse Kuhn, DfL. Wetzlar, 4,35 Meter. 100-Meter-Laus: 1. S Bickelhaupt, Mtv., 13,6 Sek.: 2. T. Espach, Mtv., 13.8: 3. CH. Amend, Mtv. 14,1 Sekunden. Frl. Bickelhaupt war in großer Form und überließ nur im Speer- wurf einer anderen die Lorbeeren deS 1. Sieges. entgangen zu sein. Auf meinen Wanderungen an den Küsten des Roten Meeres kaute auch ich gleich meinen arabischen Begleitern fast den ganzen Tag geröstete Kaffeebohnen, mit dem Erfolg, daß trotz einer trockenen Hitze von 40 bis 50 Grad Celsius im Schatten und sparsamster Wasserversorgung kein nennenswertes Durstgefühl aufkam. Erfuhr übrigens bei dieser Gelegenheit, daß das deutsch« Wort Dohne arabischen Ursprungs sei, denn die Araber nennen die Kaffeebohne „bun“. Diese Sitte, trockenen Kaffee au genießen, .st überall an den Küsten der arabischen Meere verbreitet, am meisten in Persien, wo man den feinsten Kaffee überhaupt nur so , trinkt", daß er schwach geröstet, zu feinem Pulver Aerstamvft und luftdicht aufbewahrt, tagsüber löffelweise ab und zu genascht wird. An sich ist durch alle Jahrhunderte hindurch die Kaffeefeindschast bestehen geblieben und hat die merkwürdigsten Blüten getrieben. Zunächst in Kairo selbst, wo das Urteil der kaffeefreundlichen Gelehrten nur zu bald von den Derwischen um» gestoßen wurde. Zuerst hatte sich der schwarze Trank, der sehr bald gesüßt genossen wurde, die Kreise der Gebildeten überall erobert. Schon zwanzig Jahre nach der ersten Rachricht über den Kaffee gab eS in Stambul KaffeesalonS als Der- sammlungsorte philosophierender Gelehrten. Das erst« Kasseehaus führte sogar den Ramen .Bil- dungsort" Imektabi iztan) ober Kaffeeweisheits- schule (Kahwa Kahves). Aber die Kaffeehausgespräche nahmen schon um 1534 bald die sattsam bekannte politische Wendung und wurden dadurch das Zentrum der Unzufriedenen. 'Der Großsultan fand, daß das Mokkaschälchen nach Tisch ihm selbst die geruhigsten Spießbürger rebellisch mache und versuchte es zuerst mit geistlichen Mitteln. Die Derwische wurden vorgeschickt mit dem Gutachten, Kaffeetrinken verstoße wider den Koran. Sie nahmen die Sache gründlich und fanden diesmal, Kaffee sei nicht Wein, sondern Kohle, denn er werde geröstet, und Mohammeds Gesetz verbiete. Kohle zu essen. Infolgedessen würden die Kaffeetrinker am Tage des Gerichts mit kohlschwarzen Gesichtem auf» ersteherc. Rur den Frauen fei das tägliche Schälchen Kaffee erlaubt, denn sie, bi« ohnebies vom Paradies auSgeschwssen feien, hätten in ihm doch wenigstens einen kleinen irdischen Ersatz der ParabieseSfreuden. Also schloß auch dieser zweite orientalische Kaffeekrieg am Ende doch wieder schelmischer Weis« mit einer Verbeugung vor dem schwarzen Trank. Ratürlich konnte eine so drollige Bekämpfung | keinen Türken vom Kaffeetrinken abbringen. Und I ein witziger Großwesir sand denn auch bald ein staatlich viel wirksameres Mittel im Kampfe gegen den Mokka. Er besteuerte die Kaffeehäuser aufs höchste, und dabei ist es geblieben. Aber die Gewohnheit, bi« Kaffeehäuser zu brang» falieren und nach Willkür zu schließen, ist in bet Türkei bis zum Sturz bed letzten Sultans im Schwange gewesen. Unb bas alte Regime war wirklich von keinem Standpunkt aus gut beraten, beim viele Regierungen unb Staatsformen sink) tatsächlich von den KaffeehauSagitatoren gestürzt worden. Für die große französische Revolution sind die Cafes des Palais Royal der Ausgangspunkt gewesen, unb auf biefem Wege ist sogar ein Kaffeehausstuhl in bas Pantheon ber Weltgeschichte eingezogen. Rämlich jener, auf bem Camille Desmoulins steht im Pathos feiner großen Dastillesturmrede. So ist er gerate im Palais Royal auf seinem so viel dramatische Wucht ausstrahlenden Standbild barg-eftetlt Und auch die Iungtürken. an deren Agitation das alte Sultanreich zerbrach, tagten zuerst in den Kaffeehäusern Stambuls. Don diesen kam der die Gemüter offenbar also doch erhitzende Trank zuerst nach England, wo tatsächlich in London die ersten Kaffeehäuser eröffnet wurden, worauf prompt auch hier der Kampf gegen sie und das Derbot anging, weil sie auch hier, wie eine Derordnung Karl- II. sagte, , Schulen der Rebellion" waren. Don da brach das Kaffeetrinken in Paris und erst bann in Wien ein, den Franzosen zuerst als baS le» vantinische Getränk angepriesen. Wenn baher allgemein geglaubt wird, das 1683 in Wien eröffnete Kaffeehaus sei bas erste in Europa gewesen, so ist bas durch neuere kulturgeschichtliche Forschung widerlegt. Der Kaffeebaum als solcher war in Europa schon seit 1582 bekannt. 1624 handelten die Denezianer schon mit Kaffe«, um 1645 soll man ihn in Süditalien allgemein getrunken haben, um 1600 herum hatte London, um 1672 Paris das erste Kaffeehaus. Erst dann kam Wien, drei Jahre danach schon Rürnberg und Regensburg, bann Hamburg unb Derlin, die erste Kaffeestadt des Reiches, gar erst 1721! Und heute? Alles ist anders geworden im Kaffeereich. Den größten Kaffeeverbrauch haben die Holländer. 4,85 Kilo Kaffeebohnen entfallen auf einen Holländer. Dann folgt Belgien, die Vereinigten Staaten (3,79 Kilogramm), Rorwe- gen, Südafrika. Schweden, ber Deutsche ist mit 2,53 Kilogramm Kaffeeverbrauch ein mäßiger Kaffeetrinker. Und bas «inst an erster Stelle stehende England ist ganz zum Tee übergegangen und braucht pro Kopf im Jahre nur noch 0.37 Kilogramm. Rußland gar 0,06 Kilogramm. Und ähnlich kaffeefremd ist auch die 2ürtei geworden. 4 X 100 » Meter - Staffel: 1. Mtv. 54,3 Sek.. 2. VfL Wetzlar, 58: 3. 1900, 59,8 6ct Die Mersterschastsstafsel war nicht zu schlagen. Turner-Unterstufe. Speerwurs: 1. F. Wolf. Tv 1859 Ridda, 41.09: 2. K Schuster, Tv- Wetzlar. 39,28 ; 3- QL Rau. Tv. Gut Heil, Grvßen-Bufeck, 37,77 Meter. 100 Meter: 1. R. Decker, Mtv-, 11.8; 2. S. Ploch, Mw-, 12; 3 L. Schwab. T.u.Spv. Dutz- bach. 12,4 Sek Ploch muhte dem besseren Der- eintameraten ben ersten Platz über lassen. Kugelstoßen: 1. O. Luh. DfD., 11.65: 2 Lipp. 1900. 11,43; 3- Obergcsr. Jacob. 1. Datl. Ins.-Regt. 15. 11,07 Meter. Der jugenbliche Luh würbe erwartungsgemäß Erster. 400 Meter: 1 S. Ploch, Mw-, 54,6; 2- H Werner. DsL. Wetzlar, 56,3; 3. K Raab, Tv. Dad-Rauheimf 56,9 Lek. Ploch errang einen sicheren Sieg. 4x1 0 0 Meter: 1. Pol-Sp. Frankfurt a. M., 46.8; 2. Mtv. Gießen, 46.8 (handbreit« zurück): 3. Tv- Vorwärts Dockenheim, 47,3 Sek. Gin überaus scharfes Rennen, daS den interessantesten Endkamps fand. 1 0 0 0 Meter: 1. Weber, Pol.-Spv Ffm., 2:53: 2 H. Hillenbrandt, Tgs. Fsm.-Sachsenhau- sen, 2: 54 Min. Weitsprung: 1. Daier, Tv. Vorwärts Dockenheim. 5,73; 2. Felsing. 1900. 5,72; 3. Decker. Mtv.. 5,65 Meter. Turner-Mittelstufe. Hochsprung: 1. K. Pfeffer, Univ. Dießen, 1,65 Meter; 2. W. Langenohl, Tv. Heuchelheim, 1.65 (durch Stechen entschieden); 3. Weller, 1. Datl. I.-R. 15. 1,55 Meter. Langenohl «rwieS sich als hartnäckiger Gegner. Kugelstoßen: 1. O. Luh, VfB, 11,42 Meter; 2. Lipp, 1900. 10,86 Meter. Luh vermochte auch diesmal wieder gut zu gefallen. 800 - Meter - Lauf: 1. R. Depperling, 1900, 2:08,3 Min.; 2. H. Weber, Polspv. Ffm., 2:12.9; 3. H Jäger, Univ. Gießen, 2:15,8 Min. Depperling setzte sich mit großem Vorsprung an die Spitze. 200 -Meter- Lauf: 1. R. Fernau. Mtv., 24,1 Sek.; 2. E. Gausert, Tgs. Ffm.-Sachsenhausen, 24,5; 3. H. Dörflinger, Tgs. Offenbach, 24,8 Sek. Fernau lief ein hervorragendes Rennen. Echleuderball: 1. Dr. H. Möckelmann. Tv. 1846 Gießen, 52,58 Meter; 2. A. Kilo, VfL. Wetzlar, 52,24; 3. W. Mohl. DfD. Gießen. 50.32 Meter. Dr. Möckelmann sicherte sich hier schon im Dorkampf einen 1. Preis. Leider schaltete ihn ein Unfall von weiteren Konkurrenzen aus. Turner-Oberstufe. 800 Meter: 1. Wagner, Tv. Vorwärts Bockenheim, 2:3,4; 2. Kuno May, To. 1860 Bad-Nauheim, 2:5,1; 3. R. Bepperling, 1900, 2:6,0 Minuten. Zur allgemeinen peberraschund mußte sich May mit einem zweiten Platz begnügen. 10 0 Meter: 1. Fernau, Mtv., 11,7; 2. (9rüb- ling, To. Vorwärts Bockenheim, 11,7 (Brustbreite zurück); 3. Heinlein, Tgs. Offenbach, 12,0 Sekunden. Fernau war im Endspurt hervorragend. Weitsprung: 1. Heß, Pol.-Sp. Ffm., 6,27; 2. Bläser, K., Tv. Bad Hombura, 6,12; 3. W. Glaab, Tv. Vorwärts Bockenheim, 6,02 Meter. Speerwurf: 1. R. Wiener, Tv. 1860 Bad- Nauheim, 50,49; 2. F. Wolf, To. Nidda, 47,60; 3. H. Rolhermel, Mto. Gießen, 44,84 Meter. Hochsprung: 1. L. Anheier, Tgs. Koblenz, 1,68; 2. K Pfeffer, Univ. Gießen, 1,60 (durch Stechen entschieden): 3. W. Becker, Tv. Bad Homburg, 1,60 Meter. Diskus: 1. Kilo, 21., DfL, Wetzlar, 42,22; 2. O. Luh, VfB. Gießen, 33,70; 3. W. Mohl, DfB. Gießen, 32,64 Meter. 1 00 0 Meter: 1. Weber, Pol.-Sp. Frankfurt a. M., 2:53; 2. Hillenbrandt, Tgs. Ffm.-Sachsen- hausen, 2:54 Minuten. 150 0 Meter: 1. 2l. Schunck, To. Vorwärts Bockenheim, 4:31,6; 2. Theo Daubel, Tv. 1846 Gießen, 4:31,8; 3. O. Bauer, Tv. Vilbel, 4:32,4 Minuten. Theo Baubel hielt sich sehr tapfer. 200 Meter 1. W Simon, To. Vorwatts Bockenhelm, 23,5; 2. K Därslinger, To. Offenbach. 23,7; 3. Georg Braun, To. BadHomburg, 23,7 Min. Stobochipruna: 1. W. Glaab, Tv. Vorwärts Bockcnlnnn, 3,20; 2. W. Loh, Tv. 1846 Gießen, 2,70 (durch Stechen entschieden); 3. H. Hillesheim, To. Nidda, 2,70 Meter. Loh und Hillesheim kämpften hart um den zweiten Platz. Kugelstoßen: 1. 21. Kilo, VfL. Wetzlar, 13,06; 2. D. Mohl, VfB Gießen, 12,74 Meter. Kilo bewies erneut feine konstante Form. 4X100 Meter: 1. Tv. Vorwärts Bockenheim, 45,0; 2. To. Homburg 46,1 Sekunden. 3000 Meter: 1. Hch. Fornoff, Tgs Darmstadt, 9:21,5; 2 Schaaf, 1900. 9:25,1; 3. Gerhardt, 1900, 9:42,2 Minuten. Schaaf war nicht in Form unb konnte dem Darmstädter nicht gefährlich werden. Olympische Staffel: 1. Tv. Vorwärts Bockenheim, 3:51,3; 2. Tv. Bad Homburg, 3:55,8 Minuten. Schweden st affel : L Mtv. Gießen, 2:11,4; 2. To. Vorwärts Bockenheim, 2:15,4; 3. DsL. Wetzlar, 2:17 Minuten. Mto. zeitt^ete sich in allen Staffeln durch vorzügliche Stabübergabe aus und errang nicht zuletzt dadurch sich in diesem Rennen einen sicheren Sieg. Die Ergebnisse ber 3ugenbroett- kämpfe werden in der morgigen Ausgabe veröffentlicht. Fußball der Gießener Mannschaften. Am gestrigen Sonntag weilte eine Anzahl ber Mannschaften ber hiesigen betben Sportvereine auswärts, um zum Teil Dcsellschafts-, zum Teil Pflichtspiele auszutragen Die erst« Mannschaft des DfB. verlor bas erste DerbandSspiel gegen Dorussia Fulba überraschenb hoch mit 7:1. Die zweite Mannschaft gewann gegen Rieder-Weisels erste Mannschaft auf bem Universitätssportplatz 10:2. Die zweit« Jugend getoamx gegen die dritte Jugend der Spielvereinigung 1900 ehen- sallS, und zwar mit 3:1. Die Schülermannschaft, die gegen bi< zweite Schülermannschast von Wieseck in Wieseck antrat, mußt« «in« knappe Weber la (je 1:0 «instecken. Die Spielvereinigung konnte ebensallS eine Reih« von Siegen verbuchen. Rachdem am Freitagabend die Ligamannschaft gegen Spottverein WetzlarS Erste bereits mit 4:2 gewonnen hatte, konnte die Mannschast auch im Rückspiel gegen AlSsell) 06 in Alsfeld siegreich sein. 5:3 endete das Tressen für 1900. Die zweite Mannschaft, die dtttte unb die viert« Mannschaft konnten chre Spiele gegen die zweite, dtttte bzw. vierte Mannschaft deS Sportverein- Wetzlar sämtlich siegreich gestalten, die zweite gewann mit 3:1, die dtttte mit 6:1 und die vierte mit 3:0. Sine schön« Erfolgsserie! Deutscher Zuverlässigleitsflug 1931. Rach Beendigung des .Deutschlandflug 1931" geht bi« Luftfahrt mit allen Kräften an bic Vorbereitungen für ben letzten großen, nationalen Flugwettbewerb bieseS Jahre-, ben .Deutschen Zuverlässigkeitsflug 1931", bic jährliche große Prüfung bet deutschen Amateurflieger. Am 15. August, dem Rennungsschlußtermin, lagen beim Veranstalter deS vierten .Deutschen Zuverlässig- keitSflugeS 1931", bem Deutschen Luftsahrt-Der- banb e. V., für ben vom 18. bi- 20. September zum AuStrag gelangenben Wettbewerb insgesamt 97 Meldungen von Sportflugzeugen vor. Damit sind alle bisherigen Ergebnisse ber früheren Jahre erheblich übertroffen worben. Wenn von ben abgegebenen Rennungen in biesem Jahre wegen ber beschränkten Mittel — an Stelle von Geldpreisen stehen für Streckenentschädigungen 40 000 Mark sowie weitere, vom preußischen Ministerium für Handel unb Gewerbe, für preußisch« Teilnehmer gegebene 10 000 Mark zur Der- fügung — auch nur 50 Rennungen berücksichtigt werben löimen, so läßt ber starke Qlnbrang doch eine weiter« günstig« Sntwick- sv schwer glaublich daS auch ist. Oesterreich ba- gegen, daS an bem Wiener Kaffeehaus gemessen wohl in ben Augen ber meisten alS sübrenb er- fcf)eint, steht mit 0,87 Kilogramm in btefer Liste ganz hinten. Die Welt ist rund und keine Sitte ist unveränderlich. Der Mann mit dem besten Gedächtnis. Als der Besitzer bes besten GebächtnisseS der Welt wird von römischen Blättern ein italienischer Physik-Professor Dr. Vincenzo Mancini bezeichnet, der erstaunliche Proben feiner Begabung abgelegt hat. Er ist ein älterer Herr und bereits außer Dienst, ber in seinem Bekanntenkreis schon immer ben Rus einer fabelhaften Erinnerungsfähigkeit besaß. Im Verlauf einer Prüfung, die mit ihm dorgenommen würbe, beantwortete Dr. Mancini alle Fragen über Einzelheiten, die ihm aus dem italienischen Reichskursbuch vorgelegt wurden. Er wußte die Abfahrt- unb Ankunftszeiten aller Züge sowie bie Haltestellen ber einzelnen Strecken. Er zählt« die Ramen aller Maulttere auf, die von ben Artillettebttgaden bes italienischen Heeres gehalten werden, wußte bie Bevölkerungsstatistik sowie andere stattstische Angaben in jedem Land- bezirk, die Ramen der Kapellmttster aller Regimenter unb aller Regimentsmärsche unb konnte ebenso mit Telephonnummern unb Daten, bic sich auf ferne Länder bezogen, aufwarten. Man hatte den Eindruck, wie wenn sein Gehirn ein ganzes großes Lexikon darstellt. Um dies« Begabung auch prakttsch auszunutzen, wurde ihm eine Kiste mit 150 alten zerrissenen Büchern aller Art vorgelegt, deren Blätter durcheinander gern engt waren. Die Bücher hatten keine Titelseiten, feine Kapitelangaben, waren in Format und Aussehen gleichförmig und hatten auch keine Seitenüber- schttsken. Trotzdem gelang eS Mancini. bei all diesen Büchern sofort die Titel unb Verfasser an» jugeben unb die Seiten der Reihe nach zu legen. Hochschulnachrichten. Der Pastor Lic. theol. Dr. Helmuth Schreiner, Vorsteher des evangelischen Io^nniS- stiftes in Berlin-Spandau, hat einen Ruf als ordentlicher Professor für prakttsch« Theologie an di« Universität Rostock als Rachsolger von Professor R. Hupfeld erhalten. Amtlich wird die Ernennung des Prioatdozenten Dr. Hermann Heimpel in Freiburg i. B. zum ordentlichen Professor der Geschichte an der dortigen Unioersität als Nachfolger des nach Berlin berufenen Professors E. Caspar bestätigt. lung des Lufts Portes erkennen. Der Flug besteht aus drei einzelnen Tagesstreckenflügen, die über eine Gesamtstrecke führen, deren Länge gleich 15 Flugstunden mal Reisegeschwindigkeit der Flugzeuge ist. Demjenigen Teilnehmer wird der Preis zugesprochen, dessen erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit der angenommenen Geschwindigkeit am nächsten kommt. Unter den Rennungen stehen an erster Stelle Klemm-Flugzeuge. Dom Reichsverkehrsminister ist ein Zusatz Preis gestiftet worden, der aus einem 80l>8-Drei- sihigen Sportflugzeug besteht. Wirtschaft. Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviebmarkt. Die schon in der vergangenen Woche beobachtete unregelmäßige Tendenz am Frankfurter Schlachtviehmarkt prägte sich in der abgelaufenen Berichtswoche noch erheblicher aus. Die Krise, die sich immer noch, wenn auch in erheblich vermindertem Umfange, auf dem Geldmarkt und im Zahlungsverkehr bemerkbar macht, steht der glatten Abwicklung des Diehgeschäftes noch hie und da im Wege, wenn es auch nicht zu verkennen ist, daß eine erheblich« Besserung^ Platz griff. Der Antrieb war durchweg etwas größer, namentlich bei Kälbern und Schweinen, so daß in erster Linie auf diesen beiden Marktgebieten die Preise sich nicht voll behaupten konnten. Der Bedarf macht sich immerhin bemerkbar, so daß kaum nennenswerter Heberstand verblieb. Der Aufstieg der S ch w e i n e p r e i s e, der seit einigen Wochen cinsehte, wurde hier unterbrochen, da es sich wieder einmal bestätigt hat, daß zu starker Auftrieb auf die Preise ungünstig einwirkt. In der Tat brachte dann auch die wesentlich erhöht« Beschickung (6711 gegen 6379 Stück in der Vorwoche) einen sehr ruhigen Geschäftsgang, der gegen Schluß der Märkte sogar einen stark ab- flauenden Charakter annahm, so daß bei bis zu 5 Mark rückläufigen Preisen etwas Heberstand verblieb. Durch ebenfalls ziemlich erhöhten Auftrieb (1629 gegen 1362 Stück) wurde auch die Preislage für Kälber ungünstig beeinflußt. Rach durchweg ruhigem Handel wurde der Markt jedoch geräumt. Die Preise zeigten indessen Rückgänge von 1 bis 3 Mark, wobei die einzelnen Gattungen ziemlich gleichmäßig erfaßt wurden. Der Rindermarkt war mit 1485 Stück etwa gleich stark beschickt'wie in der Vorwoche. Bei anfangs regem, später aber merklich nachlassendem Geschäft wurde ausverkaust. Die Preise für 'Bullen und Kühe zogen um je 1 Mark an, während sie sich für Ochsen und Färsen auf der Höhe der vorwöchentlich gezahlten hielten. Das angetriebene Vieh war im ganzen von mittlerer Qualität. Der Schaf markt verzeichnet« bei ruhigem Geschäft und trotz erhöhter Zufuhren Preisbesserungen von 2 bis 4 Mark, so daß der Preisverlust der Vorwoche wieder aufgeholt wurde. — Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 43 bis 47, a2) 38 bis 42, bl) 33 bis 37; Dullen a) 36 bis 39, b) 30 bis 35; Kühe a) 34 bis 37, b) 30 bis 33, c) 22 bis 29; Färsen a) 43 bis 47, b) 38 bis 42, c) 32 bis 37; Kälber a) —, b) 54 bis 58, c) 49 bis 53, d) 42 bis 48; Schafe al) 42 bis 46, b) 34 bis 41; Schweine a) —, b) 53 bis 57, c) 53 bis 57, d) 52 bis 57, e) 50 bis 53, f) und g) nicht notiert. • D i« Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Rassau. Hebet di« Arbeits« Marktlage in Hessen und Hessen-Rassau berichtet das Landesaroeitsamt Hessen in Frankfurt a. M.: Die Verschlechterung der Arbeitsmarktlage hat auch in dieser Derichtszeit angehalten. Die Zahl Der Arbeitsuchenden ist um 8211 oder 3,2 Pro- ?ent auf 263 841 gestiegen. Am meisten wurden Die männlichen Berufe belastet, die einen Zugang von 6408 zu verzeichnen haben, während die Zahl der weiblichen nur um 1803 gestiegen ist. Von dem Zugang waren am stärrsten belastet di« Cruppen: Metallindustrie mit 1374, Baugewerbe mit 1370, Lohnarbeit wechselnder Art 1354, Leder- industrie 544, Rahrungsmittelgewerb« 413, Häusliche Dienste 392, Bekleidungsgewerbe 350, Land- w r.schäft 318, Steine und Erden 309. Die Zahl der Hnterstützten in der Arbeitslosenversicherung ist um 1337 auf 69 166 gestiegen. Krisenunler- stützeng erhielten 63 123 Personen, das sind 2142 mehr als am 31. 3ult 1931. * Die Reichs st euereinnahmen im Juli. 3m Monat 3uli betragen die Einnahmen des Reiches aus den Besitz- und Verkehrssteuern 550,2 Millionen Mark, aus den Zöllen und Der- brauchsabgaben 278 Mill. Mk., zusammen 828,2 Mill. Mk. Das Aufkommen aus der veranlagten Einkommensteuer, der Körperschafts- und der Umsatzsteuer wurde erheblich durch die Vorauszahlungen, die im 3uli fällig waren und durch Abschlußzahlungen für 1930 beeinflußt, das Aufkommen aus den Zöllen durch die vierteljährlichen Zollagerabrechnungen. Das 3uliaufkommen aus diesen Abgabezweigen ist deshalb nicht ohne weiteres mit bem Auskommen des Vormonats, des 3uni 1931, zu vergleichen, in dem, abgesehen von den Abschlußzahlungen, derartige Zahlungen nicht zu leisten waren. Das Aufkommen im 3uli 1931 ist gegenüber der Dorschätzung um 186 Mill. Mk., gegenüber 3uli 1930 mit 1097 um etwa 268,8 Mill. Mk. zurückgeblieben. 3m übrigen wirken die Verzugszuschläge und die erhöhten Verzugszinsen fördernd auf das Aufkommen; im August lauten deshalb die Steuereingäng« günstiger. * Metallpreisindex. Die Preisindexziffer der ,Metallwirtschaft, Metallwissenschaft, Metalltechnik" stellte sich am 19. August 1931 auf 63,2 gegen 63,2 am 12. August 1931 (Durchschnitt 1909,13 = 100), blieb also unverändert. Für die einzelnen Metalle wurden folgende Einzelindex- ziffern errechnet: Kupfer 55,8 (56,0), Blei 71,9 (71,9), Zink 47,2 (45,7), Zinn 61,5 (62,8). Alu- minium 118,1 (118,1), Rickel 107,7 (107,7), Antimon 79,2 (77,7). * Die Finanzierung der deutschen Weinernte 1931. Auf Einladung des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft findet in Verbindung mit dem Deutschen Weinbaukongreß am Samstag, 29. August, in Bingen eine Konferenz von Regierungsvertretern der weinbautreibenden Länder statt. Sie soll sich mit der Finanzierung der kommenden Weinernte befassen, nachdem das hes> fische Ministerium bereits Vorarbeiten hierzu geleistet hat. * Ueberlastete Kraftverkehrswirtschaft. Wie der Auto-Presse-Dienst mitteilt, sind die Lasten, welche die deutsche Kraftverkehrswirt- schaft jährlich aufzubringen hat, bei fast gleichbleibendem Verkehr in den letzten sechzehn Monaten um 235,4 Millionen Mk. auf 544,8 Millionen Mk. gesteigert worden. In der Krastverkebrswirtschast waren 1930 noch 528 000 Personen beschäftigt. Da der Grad der Motorisierung Deutschlands sehr viel geringer ist als in den anderen Kulturstaaten und clbft als in Ueberfeelänbern, wie Argentinien, Bra- ilien, Australien usw., so bestand trotz der sich ner» chärfenden Wirtschaftskrise die Aussicht auf ein — wenn auch verlangsamtes — Anwachsen des Kraftverkehrs und damit für die zusätzliche Beschäftigung einiger zehntausend Personen. Infolge der steuer- lichen Ueberbelaftung aber sind in diesem Jahre in sämtlichen Betrieben der Industrie, des Handels, der Garagen, der Reparaturwerkstätten usw. um- fangreiche Entlastungen oorgenommen worden. Die Zahl der in der Kraftoerkehrswirtschaft arbeitslos gewordenen Personen hat seif Sluguft 1930 die 100 000 erheblich überschritten. Die Mindereinnahmen des Reiches, der Länder und Gemeinden aus den allgemeinen Steuern der Kraftverkehrswirtschaft dürften sich in einer Größenordnung von 250 Mill. Mark bewegen, wozu die zusätzlichen Kosten der Arbeitslosenfürsorge noch hinzuzurechnen sind. Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZU. 22.August 24. August Amtliche Notierung Amtliche Notierung (»ClD Sricf Geld Aries Wellington . Wien. . . . 10,59 10,61 10,59 10,61 59,15 59,27 59,16 59,28 Prag . . . 12,47 12,49 12,47 12,49 Budapest. . 73,43 3,057 73,57 73,43 73,57 Sofia . . . 3,063 3,057 3,063 Holland . . 169,78 170,12 169 - 170,12 Örio.... 112,49 112,71 11 X 112,71 Kopenhagen. 112,49 512,71 112, 112,71 Stockholm . 112,54 112,76 112,54 112,76 Landon. . . 20,451 20,491 20,449 20,489 Buenos Aires 1,173 1,171 1,173 1,177 Neuyorl . . 4,209 4,211 4.209 4,217 Brüffel. . . 58,67 58,71 58,68 58,80 Italien. . . 22,03 22,07 22,03 22,07 Paris . . . 16.495 16,535 16.49 16,53 Schweiz . . 81,86 82,02 81,92 82,08 Spanien . . 37,21 37,29 37,21 37,29 Danzig. . . 81,70 81,86 81,70 81,86 Japan . . . 2,078 2,082 2,078 2,082 Rio de Ian.. 0,261 0,263 0.261 0,263 gugoflaroien. Ciffahon . . 7,413 7,427 7,413 7,427 18,55 18,59 18,55 18,59 Banknoten. Serlln, 22.August (Selb Arles timetitanildie Noten . . . 4,20 4,22 Belgische Noten..... 58,48 58,72 Dänische Noten..... 112,23 20,395 112,67 Englische Noten ..... 20,475 Französische Noten .... 16,465 16,525 Holländische Noten.... 169,36 170,04 Italienische Noten .... 21,96 22,04 Norwegische Noten.... 112,23 112,67 Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling 59,07 59,31 Rumänische Noten .... 2,46 2,48 Schwedische Noten.... 112,28 112,72 81,69 82,01 Spanische Noten. . . . . 36,77 36,93 Ungarische Noten .... 72,85 73,15 Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 24. Aug. Auftrieb: 1575 Stück; darunter 330 Ochsen, 215 Bullen, 540 Kühe, 465 Färsen; Kälber 521; Schafe 112; Schweine 5735 Stück. Es wurden bezahlt für 100 Pfund Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwert, jüngere 42 bis 46, ältere 37 bis 41, sonstige vollfleischige jüngere 34 bis 36; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 34 bis 37, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 28 bis 33; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Echlachtwerts 33 bis 36, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 29 bis 32, fleischige 24 bis 28; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 43 bis 47, vollfleischige 38 bis 42, fleischige 32 bis 37. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 53 bis 57, mittlere Mast- und Saugkälber 48 bis 52, geringe Kälber 42 bis 47. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel: Weidemast 42 bis 46, Stallmast 32 bis 40. Schweine. Fettschwein« über 300 Pfund Lebendgewicht 56 bis 58, voll- fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 56 bis 58, von etwa 200 bis 240 Pfund 55 bis 58, von etwa 160 bis 200 Pfund 54 bis 57, fleischig« Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 51 bis 54 Mark. Marktverlauf : Rinder schleppend, geringer Heberstand; Kälber und Schafe ruhig, geräumt; Schweine schleppend, Heberstand. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt Die 50 »k 0|)nuog T-»lt "khr |o Regit. övin, ——i * tvt H1931 kulant «sog 1808» 3,38654 145'» 398511 1 11956 2636U 1 59535 । 161041 279066 389456 ö 27293 I076D5 132172 225806 26-189 3-977 MM 7 M* 4b'.» i TOMI ) IM 'ß 175660 193636 i 206230 > 223064 176086 l 316270 > 350073 I 390121 en in |« t 80X00, eW ft sm itim iw LA m» MD 37'740 1 19157 I 51931 847,9 124019 143422 1614)3 198139 211910 239077 265507 280111 306784 324970 336526 36467» 319644 Iflülnnt t toanbie lachten lein ow* mafe über ie et auf, int hager« ibrude m ehcn. ryhifl, iLÄuslicht wie vom mi da ein üd, den er nd« W A- ien (ffjnane1- M und ne Mini* at er WM m iber iw» Lt empor, nach.^ hinüber- . gefault et« sei«* *■**5 ihnen U FCÄ nen^unö wenn * -'S 11 .helfen o o r-6 o e> o Ä se sO ■ i = « s= tu o Ä- 3 O> s Ä •r n ö o X= O E E e « w Ä- e r> ID c SP E 3 H *2 |s z> AB xr xs -o c ®£ SZ C V ÄZ 2u — -O E E K t. B B Ea — o K - 3 •e = iS c.it Z^Z w C € -O — = 57 E E Z B c E u -c e£ e xr & = *3° 55 |<3 -LZ ■e«», I A C 3 S C = z (D i2± p 3.= C O 3 *3 53 O 8*= oERts-ßÄ :»s = = ÜS io °“ u « •-^se i^r4$ xj * 5, — ä — x, — C JD (D £ E E c C E -° E «■ • A - E =5E = e e «43-K aE€^ Q X E E E E E «ZEZZ cx»e«,3 i|?s? ©A-fsPto ’s S»OC 5 I L 525 g ö i. 3 ± ASS JE Z c • 5-= c? cA sg Eg t^s 2°cE ** jO jQ- 3 u o le :=2-ilM3d ZM h E <- — O v = E B B » ca e 3 ♦. . t?"8D oS.c * E 12 e e c g --o« o t E — - X -o ai i: * • 1 = 3 ?O- -ci^t 28R ea'9»u Tci^r3$ - C x> c x. o — . 2 | — A*S I x,*S c ** .o E JrAC . ÜA-*- O u ö" Z» c ~ a o !--Hs W ar: -E2 s p^I.= 8t ef-eä.sTj S£L.flKs e B E --X c i«« 2cE 3 in c 3 — — O _ s» V xr Ja •* _ ?s-°z -clD-c «* — M r- C€’a e t- ER O . . ®ee 2 «-z e-ui? 8^.--SR e 2ZMM »D «- s: SP -e «» E 4 r- 53 ■e = i E H » = B c? -o-e 5 8 SRä ZZD £ 2Ä 25-sr-Z e 4 = ^S12.9 B sEs.®(5 B B .SP SZ* sMe »SR BS gC8P B E* H D g « A £ 2 £-S< =-STB re C — «io- I L z e- •e'5 a,5 E iCAu - r> = -6-.n E c"Z 25 eS Eh=Ai Ü3X.T :j Ec?>3 as ü a£ KZ e'Z § cZS S = °- JtsSS x»U) 2 U. <-• P 2 53.2! E 8 a. 2 - x=_ -5 SOVa g^i. EZ Ex »n= 33b|&6^®|» r* U « . . ~ E « a2 ae E« eil! B~ = E P3 = Cx> Z C = c b o J“ ZUK«iE5Z , •C c-P S Ä Sa »-S-C 5l«t H u- 3 to ~..aEa& B=s -5 ~ B sc-e-w ie^^'s^c'S O W — Q 2 »-<1 O • — EE*ZA c@ Etoi-B S5°£E3 c E c E 3 _ CO a O5i E E t 3 « B Dies £A C Li S B=£ EA<;== > -X-2 o - B M • E ^oa=*u L- 2! ■®eE ? f r3ä^ e? i c E SR5X»u‘s« tPA^cSclD" __:P je o ~ **> — T7 *P i/D M^dEX-Ä" FZZ -S-.Bäc Ö$A =8£^o| ■ (D=a B tot? o * 2? k u uwi M g Ä D-V E^L-L .V E L E jd wjn^P AA ^2 .53 2 = A £ = *- »e LZ __ u® c.(D| IZZ O5S g ;ae v - =»,ä-8 x C --»».X 35-0- E *111« c ^Ä-ioX E 3 t E ä SPx-ei. E 2 3 o eEj"®?® - r 3 ä — _• O «s.= 5 z 'S .E £ E E £ «g C —• . r- , . re- .SSgE^A 2 « * .. to B L X E e d e LZ B 4L B ö - Z.- Zs Ae c o8? piZ2L^ o B o 7 E »|e ,. A 9 V V f _ CS- 0*0 § t? 25f H® ew.E _ 3 v ID a - E « B • 3 = 2 = 0 :L EP iBfr cH A-Z o^S S o e@____ ^—®(0.E --P Es6«&*8 B „-3E-« Z- £ i c — ZK E 3 E i £-3 0-0 uug 2 - £-xo± § > [i» c?_«c?^ZZ A.C7. sä’ti- £ pHfAO* S 2! «-9 i 53 E S s EP B Z.E B §2 E E K3 § c -O .5® « i Z D C O L? ..3 *2 §2 8(5 e s.S' g« « 3 -E g * o «eg E 5 ca i* 2 0» 0 Q u h *E eE If i äOÄ«f e B9ä g £■ 2” = : ®€a w 3 c , E C n A a L l 553 ■E • iAA . Z ti E >- Ä jo 3 E — s § ’s B a2 e E tf» 8 -i.2 3 SR « ti K 3 Li- tC» 3 ExL 44--i jQ ., i E Isl -2A'3 -—- . c B ti° ° A ZD 2 3 ID JO E C ti Ä E=£ «2 ti-e j 8 0 2 E ;T ■ v ^xr XL. E « ■Hg p 2 c; X, za 53£ Z" = = E^Uj g ez E C ti ES V ö ES ,. Qi — E «lile 1fsd — = :SO®g ^iss | U>3 -h! D — c L c A 8*3 Io p 2 s 3 t3 3 E Q A E ti A = G E = O 3 P X> w 2« o. Z^ - ti a- C1 E O i ti i EL N-o 5 m®. 8 3 3 3:8 ro re »n o O -1 C-V^T1 CT—, ■5 r- -ITcO re-M’ 2 2 (3 = 2. 5 §B?3^ o 3 q = 2° 8 E 3 O: ,3-t 5 3 ^(D <3 3 Öl n 2 D 2 3§§ s 2.8 y3® o ?m g 8 8 o 3«« 8« 3 e D> 3 E a °»lu =3 -5 Ö y 5 (j>o C 9^=8 :-c S3° 2 2 3. -sS-KL T° Cri o re" ra Gl 2 M gS 8 8 D- — 38 »□33 e-st3 3 S-a Lol2 5‘ 2 2 g*^«-3 5 i"~«3 'S3 3^3 £«3 „3 g St Hl 2 c (52 a .2 t$re d §3 (O 2 t<- Ä2- as-< a C:8 w S = 3 2 8Z Q 3 "L> -3 0:3- • L2 2 re S Gl 7T° -$>’ L(Sr^ T u» 3 3 3 er er re D v> = E tic#® S(S ein „2.0 ffi a 3g §? 3 in = A re re ^iß* ,.i3°:ro 2 8 Gfl 3 3 O'9‘g;5:^0 -- D 3 =.x (5 *a ?=3 2 (S »3 W S?2.re eE: •=r X 2 ^a, 2 D —" B O rm _ ? -r! re g A Öl'1 3'^'= o 8 vI A g Lre o-3 S re o c 9k •£> 3 2 re Cfl_re 3 ^-9? re, 3 M Ä o 8 § 3 03 re o ® re 3" r» ‘ 8 8 D 38 o m3 rs2.B.3Ss o 3 tr 2 E ^g 2 §-re3 Igtif® 3-= ty= « * Q 3 ■« ZaZ ro ä|o O re 3 e 2 8 ö>3 6)^ 3 o " e>?.S ^?3° re 3 re --L- . re re re ^§>§Z> •— o 3 2. 3.3 = 01 re 3 tl 8 g=3 2=0, re Are gOö . ° g 3^ re 3 g32C^ O re- re g 3 D 3 3 re Gl = 8Ztzre3 3§e.l Ss$®' re ff.'s- re -j §8 । Vie Dem trationsko er ■"" ti re re ^re 2 S?5.3 5.6)3 e«3 S Seit Tagen ml menge dieloeiM White Hall und Schritt breite Street, wo r hinter schmualo Zimmer und Aa» sie auf ihre Ko etwas gMyen. nalb ift nid) Uni) wie man a" flut), der den 211 Atmen dramati @2 3 °o8,! ,»Ö1® 3 ifi (5 re S" M- «•3 3 2.3 o® V> 3 D Sffv re re X 5" re re 2 3 3 01^5 = 2 er tifs , E (5 re- •A" 3 o ö er® o re 5' erD g Oö0Q 3 re H2 re 3 :tt>e = =. 1 C ' re re ! 3 —— er er 1 UD 3 32 re D 2 ~3 D 3 3.5 ZZ4« fl1 6)re§ 3-^Or 83" Gig 8 re" 2 2 3 5 8 Glä' LZ h3 - -"Löi3 (s-s- S^® er o- E re re er 13S re 3 re re •7' - w** _a A re 5 o-S« c (3 3 8 2 8 re re E - 3 0 o s3 333^.5 3 3 A _3Cfl 61° g Ä 32-re' 2 =_re re . 2-= At3 „ n. «• = re er — 3 2 3 Dmv g3 3 6)2, 5§.o! G) 3 C3 er E c o o J = 3 I £ O LL w o 3 =5 a3^ 3 re 3 Ö' E° So re re er o “"o ÖD 2 3 re 3 ° 3 er re re 3 3 1-1 g Q 3 ® ®2 re *1*2 E 2d s-i-i3 tz>3 "eZö>o Ä-c ^7,ty o'?° ?r“ er 19 re O » ^8 3 ’ re er M" »I A3 65-- 3 t ff3 3 3 SIS1« 8 « = 0 •* =ü _■?— bs53&äM 'S*«’3 @2 3 2 re-3 2. C- o * 33 Ö8 2 "35 2 2: er 3 re «■ re _ er E BI re 3 ® eSZU-8.3 SySg^r = 153 re= @ re" "^3 2 "® re -iT-O-ö1 (go-— Ereo-jif2S re 2. g 3-3 re „ ° 3=2^ G)2f-re ® "re Z-re« Z3 3*1 re re ” g g, g- (gre 6 3 §-3-Z-= 3 re 3 3 g&f?ä *§ 2.1c -A.KZ. •re 8 3 -5^@hn o G) = 3. re <5^3 H2.-^3« 8 3 X : 2.® re J ö-2 ►*: re öö’ Ser A Wla> Don unse (Dachdruck, auch »»02,2 = 8 | " 8 8"-c o 3 3 ö)3- =-3 g " 2 = O:CPe: re 8 re X» Ao 3 . O O re re E g?S? IZ7ZS re’er re 3 re *. re^T« 3"re 'EE = 3g 'S2^3|l:? re® C «e re"3" - ksS ? er C o" Ö 3 ffi' ffZZrssZZZ^ re O re O Q.Ö 1 o <3* D:- Md 5 3 S-’S'Köo re 3 ä 3 (5 o ä g3 2^= <»§.§§■ H)2* re •=r=- -' D r o«3§l§.8go^g8§ ».I« * ’*Ä( %i« 5dlot WiawBjM Jo «E.Ä tzs -igrt* anid) Ifffl?" n4,Ä ^A3„?Ä o re S 77 3 » re, 3§ reg eS B M3 3 3 er firn’#:, ro A § X 83 = :»="8 ° 2-30 ~ei;6ic- o o.-g* q. — o E 3 ■O • re 3 2 O3 % 2 2 Q E ' 3 32*5:3 • ä a „. s ’ =• re g 5 8 &O 32,“ sf3g 3 0-3 ” X® « re’p: er® e JS2-S‘8 or-»3 3 s£0) 3 3 33 ® 5- O: 2, /re3 E ' re ro ® §ö)2 51" ' M3 ® o 2. O: Ö 3 reg® ro 2 X re, -re ic 3 re = 2* D -Ö® o +5 §Z 1s« or(33 © re " 8 SZ. O D g 5* 3 Öl 2 D 7n 3 = 3 o 3 — re. re ‘ 3 ” 53® ö^toS o "S”3®- Isfl "3 e>ä.—,0 er c/" Q C o e* ° 3. 2 o- re re : •gl're'i 2 38 <5® b’3 3 o *g 3 ® □ ff reg3 Z’ -Zs 8§ 3 o A^ißl, 3 3 3 3 3‘ o g 3 ä’ 3 f 3: ^3 e"3 B d re er Q d « re 3 re re ■ ^'"□p G* Oy. 3 2 3 re .g- ^ D 72. ~ ?3^ er 2 5" 3 3 8 H-sG? "' O tS're' »re re E:» 35.5§g;g Jseg&sa . o re re re CO E hi g^ 3 > 3 o ^2.^ i g E re or •• 8 e> 3 8 3 3 re" —‘.3 8 re g 3 E re • 8" 2 re • "g D3 ^61 öS-^ 32 ~regm C 3 er o - re 2 3 eror D re -■ CT D er G)re y« ® A, = 3® «5> gAjS^re 2.33-5,3 2 2 -.‘re* g S -3*3 re 3 A -3? 2.re 2.0 8 T. —■ M-3- 3 E T335 =3 s* au 3 A o re „.■«■ 2 C — 3 3 O re 8 O 5* 2 r- tS~ 3X10-2, o §■ re 2.3 n 5"re g 3 2.Z, C re D q" E"re -ä* 3 ZJ g* J-= o 5 3 3 ** re —-9* «33g-5^ |3^ = 3^|g*re S„^2 3 3-?3 g A> 2 r* q Q 7o e c» c i J i: O 3 reO, O ---re 3 re ®. 3 E" iE® 2 re crJB,X ' er#' <5.779 3 ö?cpo 2.0 6d«:=3. o O *W 'M M. (aSÖ>3 (55’aS'® Sre 3.® 3-Z '*»§.'£o?® 5* ) ----- re O-re 3 .„re ,3 =® 5’o^ce: 2 re o -x?-"3 Z^'Z§§^Ö)^ZM ^Mg^^re 6)Z I. ^.3^1555 ?X)lre S?„s3 g2.-S 53 8 ■*3 0 SMZ -Lg3 re 3=° 3 E: 2* 2 3 CD >2-=«S-=S- = 3 ■« 61X12.-Ö ■=«: y 8 6) 5 p "«mM 8 ° ren.or 0-3 ~E: re 5 2 re^rere 3S3 "e3©38 3 re 5 ö (J)(DT5.H^ y««°:s 3 —- — ®- re. 2 .re, -• -■ - re o X re- re" re crjD B E re _ «*^%7Fb § 3 |öB«« 3 33.o- 3 -O-re 3 ~3re re*3*«;^ 2. 3 3 2.2-3 S6)?-« „§y-t53 3 M Ö)gjS 2-e/re o." S3|3*gy^| « A3 3a:p:Gi"a «er ^-=0 S35.3. ffZ§.^LZ-Zs.s 3 5^9 J * g - ä 8 — = 77.3 ro ® 72S@-S 6) "5* c- o 31 tpt3 *“*■ ** Ä *< o —. »** *1 » 3» 8 3 3 8 k- I 8 '8 8 3 8 ye y to 8 3 S- 3 8 3 032 ' 2. Ofl 8 8 re 8 3 8 S 3 8 Acm *8 9 8 3 3 Sre 3 2 fs -o* r* o. 3 o - A3 0:3* -3 GZ«---* 2-Cn« re =*D re M’ E: 3 « H-