die jetzigen Schwierigkeiten liegen, ebenso wisse i komme. Es bestehe daher dieS der SachwerständigenauSschuh. Es sei daher städtischen Angestellten Zeitvergeudung, unter den gegenwärtigen europäi- 'Löhne und Gehakt Löhne und Gehälter erhalten werden. Ser nächste Schritt: die Revision der Kriegsschulden OaS Slaatsdepartemcntsträubt sich. -DeeWahlkampfwirst seine Schatten voraus zu jenen typischen Erscheinungen unserer politisch bewegten Zeit, die plötzlich hochkommen aus einem Richts, wie ein Meteor über den politischen Himmel huschen und dann wieder in einem ewigen Dunkel verschwinden. angesichts der drohenden Katastrophe zeigen. Man wisse genau, wo di« wa hren Ursachen für schen Verhältnissen den Vorschlag einer Schulden- streichung zu machen. Washington halt sich zurück. Vorläufig keine neue Initiative Amerika» ■fcu erwarten. Neuyork, 20. Aug. (TU.) Die Blätter bestätigen nach eingehender Fühlungnahme mit den Regie- rungskreisen, daß der gegenwärtige Zeitpunkt für denkbar ungeeignet gehalten wird, die Schuldenrevifion anzuschneiden. Die Schwierigkeiten der inneren Lage. Insbesondere die Mt« beltslosennot, sowie die Tatsache, dah der Kongreh noch nicht einmal da» Moratorium ratifiziert Hal. bladen der Verwaltung die Hände. Bereile seht schon wird von einer weiteren einjährigen Verlängerung des h o o o e r m o r a t o r i u m s als Ausweg gesprochen, um dadurch den Innerpolitischen Schwierigkeiten zu begegnen und Hoovers für 1932 bevorstehenden Wahlkampf nicht zu beeinflussen. Es wird erneut darauf hlngewlesen, dah w i g g l n ohne offizielle Vollmachten gehandelt habe. Unlerstaatssekrelär L a ft l e geht sogar soweit, zu erklären, dah er nicht einmal den offiziellen Text de, Laylon-Verichte» anfordern werd«. Chicago in Zinanzschwierigleiten. Oer neue französische Botschafter in Berlin. Bedeutet Francois Poncet einen neuen Kurs? — Als Mann der Rechten will sich der Bot« schaster mit der deutschen Rechten ausfprechen. - Das Ziel: Ausgleich und Verständigung. pm Nachmittag vorher. Preis für l mm HStze gx Anzeigen von 27 mro rede örtlich 8, auswärts 10 Neichspfennig; für Ne- Klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Neichrpfennig, Platzvorschrift 20',. mehr. Chefredakteur: Dr. Friede. Wllh. Lang». Verantwortlich für TolthN Dr. Fr. wilh. Lange: für Feuilleton l)r H.IHyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumfchein und für de» Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Diehen. Ehlkago, 20. Aug. (ERB.) Der Bürgermeister von Ehikago erklärte heute, dah der Magi st rat seinen Betrieb einstellen müsse, wenn man ihm nicht auf dem Wege der Gesetzgebung zur Hilfe die Gefahr, dah die 20 000 am 1. September keine Der Mann und fein Programm. Sine interessante Unterredung. Berlin, 20. Aua. (XII.) Der „Hannoversche Courier" veröffentlicht einen Artikel seine- Pariser Berichterstatters, der angeblich die Auf- assung der dem neuen französischen Botschafter in Berlin, FrancoiS Poncet, nahestehenden Kreise wiedergibt. in Wirklichkeit aber auf einer persönlichen Rücksprache mit dem bisherigen Ülntcrstaatssekretär zu beruhen scheint. Die in dem Artikel nicht genannte Persönlichkeit er- ftärle dem Berichterstatter u. Schulden vergeudet werden sollte, würde man damit nur seine Unfähigkeit Oie Ernennung. Vorläufig nur auf fechS Monate. Pari,. 30. Aug. (WTB.) Der vom Minifterrat zum französischen Botschafter in Ber- l i n ernannte Unterstaatssekretär Francois Poncet hat dem Ministerpräsidenten seine Demission al, Unterstaatssekretär überreicht, die angenommen wurde. Das Ernennungsdekret ewähnt. daß die (Ernennung von Francois Poncet zum Botschafter in Berlin eine zeitlich befristete ist, denn nach der französischen Verfassung können A b g e o r tone te nur für die Dauer von sechs Monaten mit einer auswärtigen Mission betraut werden. Man glaubt jedoch, dah Poncet sich endgültig der diplomatischen Laufbahn widmen wird und daher binnen kurzem sein Abgeordnetenmantoat zur Verfügung st eil en wird. DerWaioralsHochverräler Untere Zeit lebt seriell, und schnell schwindet unS aus dem Dedächtnis. waS uns vor noch gar nicht so langer Zeit al- bedeutsam und wichtig im Laute der Dinge erschien. Wenn wir heute hören, dah in Kowno der Hochverrat-Prozeß gegen den früheren litauischen Ministerpräsidenten und Außenminister WoldemaraS seinen Anfang genommen hat, so wird eS unter unS manche geben, die sich nur noch ganz dunkel und verschwommen der Rolle erinnern, die dieser Mann einst in feinem Heimatstaate und in dessen Beziehungen zu Deutschland spielte. Sr war eS ja, der als einer der ersten fanatisch und rücksichtslos daran arbeitete, daS Deutschtum Im Memellande seiner ihm durch daS Me- melftatut garantierten Rechte zu berauben und dieses deutsch« Land zu einer reineji litauischen Provinz zu machen. Gerade unter seinem Regime nahmen die Ausweisungen Deutschgesinnter auS dem Memelgebiet ein unerträgliche- May an. und seine Initiative war mit allen Mitteln dahin tätig, da- memelländische Parlament völlig au-zuschalten und an betten Stelle die Willkür litauischer Gewalthaber zu fetzen. Heute muy sich Woldemara- vor dem litauischen Gericht wegen Hochverrat- verantworten. Unb boch war er noch vor zwei Jahren Litauen- allmächtiger Diktator, bet im Lanbe schaltete und waltete, wie eS ihm gefiel, der auch wenig danach fragte, ob da-, was er tat. dem Staatspräsi-- denten ober ber Regierung genehm war. Dor etwa sieben ober acht Jahren tauchte Woldemara- au- einem bi- dahin stillen Gelehrien- bufein — er war Professor an ber Kownoer Hochschule — in ber bretteren Oeffentlichkeil auf. nachdem er zunächst feinen Ramen ütauifiert hatte. Er verstand es. sich bald in der Regierungspartei, ber Xautininfai. eine führende Stellung zu sichern. Hab al- im Dezember 1926 jener eigenartige Militärputsch, bei bem unzufriedene Leutnants bw Hauptrolle spielten, vorübergerauscht war, berief man ihn. den glänzenden Poseur, an die Spitze der Regierung. Seine Haupteigenschaft ist stets ein« krankhafte Eitelkeit gewesen, die sich in einer Selbstüberschätzung des eigenen Könnens und Vermögen- au-lprach. und die auch schließlich der Anlast zu seinem Sturze geworden ist. Er glaubte, ßitauen gegen die Staaten auSspielen zu können. Deutschland versprach er in der Memellandfrage stet- alle- und hielt nicht-. Den Oststaaten gegenüber spielte er den lleberheblichen. der nur forderte und nie geben wollte. So häuften sich die austenpvlitischen Misterfolg«. ilnb alS bann im Herbst 1929 auf der Genfer Xagung de- Völkerbünde- auch Briand seine übersteigerten Forderungen gegen Polen mit ein paar drastischen Redewendungen beiseite schob. alS ferner der Streit mit Deutschland wegen des WemelgedietS Formen annahm. die selbst In Kowno Bedenken wachriefen, sah man sich schließlich in der eigenen Dariei de- überall Wattgesetzten veranlaßt, ihn fallen zu lassen. Er muhte au« der Regierung ausscheiden. Haussuchung im Karl-Liebknecht-Haus. Die kommunistische Zersetzungü-Zentrale. Berlin, 20. Aug (XU) Der Polizeipräsident teilt mit: ,Dom 9. bi- einschließlich 20. August war da- sogenannte Karl-Liebknecht- HauS am Bülowplah, in dem sich die kommunistischen ParteibureauS befinden, zur Verhütung gesetzwidriger Ansammlungen in der Umgebung polizeilich besetzt. Eine umfassende Durchsuchung aller Räume deS Hause- hat u m - fangreiches Beweismaterial dafür erbracht, bah sich in dem Hause die Zentrale für ZersehungSarbeit in Schutzpolizei und Reichswehr befand. Es wurden Unmengen vSn ZerfehungSmaterial und verbotenen Broschüren gefunden, die für di« Strafverfahren wegen Hochverrats von besondever Bedeutung sind. Semcr ttmrbe festgestellt, dah ein grober Xeil der illegalen sogenannten Zellen — Häuserblocks — ober De trie bSzei- tungen, die sich durch ihren besonderen seherischen Eyarakter auSzeichnen, im Karl-Liebknecht- HauS hergestellt worden sind. In einem besonderen Koffer wurde eine umfangreiche Dokumentensammlung gefunden, deren Ursprung noch auszuklären ift/5 Das Karl-Liebknecht-Hau- wurde kurz nach Mitternacht von ber Polizei f reigegeben. Sofort fanden sich eine Anzahl Angestellter bet .Roten Fahne" sowie mehrere kommunistische Abgeordnete ein und nahmen vom Karl-Liebknecht- HauS wieder Besitz. DaS HauS, da- bis 24 Ubt völlig im Dunkel lag, wurde sofort überall erleuchtet. Di« Mitternacht war der Dulowplatz scharf abgesperri. Polizeischeinwerfer beleuchteten die im Dunkeln gegenüberliegenden Häuser und auch die Dächer, und die 'Bürgerfteige um daS Karl-Liebknecht-HauS durften nicht betreten werden. Der »kleine Belagerungszustands ber um da- Karl-Liebknecht-Hau- und auf dem Dülowplatz besteht, wirb weiter aufrechterhalten. Erich."»' lügl'ch.aotzer Bowetag, unb Feiertag* Beiteeei: DU Illustriert, Bietzen« r Familien blätto ßeimal im Bild Die Scholle Rowati-Btjugspreti; 2.20 B.'chsmart und 80 Beichepfennig für Träger» lohn, auch bei Kichter» Beine« einzeln er Kummer« folgt hü Here» Gewalt. Zerifprechaifchlllß« enteiSammelnummer2251. Inschrift für Drahtnachrichten Anzeiger •iefcei. polllchecktonto: Kr«nkfuN o» Mal« 11688. Reichsreform durch Notverordnung? Höpker-Ajchoff ichlägt Zusammenlegung ber Ministerien vonPreutzcn und demRcich vor. D e r l i n , 20. Aug. (XU.) Der preußische Fi- nanzmmister Dr. Höpker-Aschofs veröffentlicht im ..Deutschen Volk-Wirt" den Entwurf zur Reichsreform, der nach den De- schiüssen der Länderkonferenz von einigen ihrer Mitarbeiter auSgearbeitet worden ist. Höpkcr-Aschoff macht im Anschluß daran Vorschläge. die daS Verhältnis Preußen- Reich unmittelbar aut Lösung bringen sollen. Der entscheideride Anstoß Aur ReichSrefvrm könne, wie er u. a. erklärt, durch folgend« Maßnahmen gegeben werden: 1. Ter preußische Innenminister wird gleichzeitig Reichsinnenmini ft er. Da- Reich übernimmt die Polizeiverwaltung und die Gemeindeaufsicht in Preußen. Die- kann durch Rotverordnung verfügt werden, toexr der Artikel 48 in Rotzeiten dem Reichspräsidenten daS Recht gibt, nicht nur die Befugnisse deS Reichsgesetzgebers und deS Landes- gefetzgebcrs aufzuheoen, sondern auchbie Lande s v e r w a l t u n g an sich zu nehmen. Da daS verfassungsändernde Gesetz Monate erfordern würde und ein sofortiges Handeln geboten ist, sind die Voraussetzungen deS Artikels 48 für eine vorläufige Regelung bis zur Verabschiedung deS vcrfassungSändernden Reichsgesetzes gegeben. 2. Der ReichSjustizminister übernimmt die Betreuung der preußischen Justizverwaltung. Auch die- kann durch Rot- t>erorbnung verfügt werden in der Form, daß Scheinbar zog sich WoldemaraS jetzt wieder in feine stille Gelehrtenftube zurück. Aber hinter ben Kulissen arbeitete er mit doppeltem Eifer daran die Scharte auszuwetzen. Ein Meister in der Propaganda für sich selbst, erfahren in allen Rankünen politischer Machenschaften, geschickt, sich in Szene zu setzen und auf die Massen zu wirken, gelang es ihm auch bald, wieder eine starke Anhängerschaft hinter sich zu sammeln, zumal bei der Jugend, bei der er alle Minen der Hetze gegen die Regierung springen ließ. AlS er dann eines XageS in einer Versammlung der Regierungspartei sogar stürmisch gefeiert und von der jubelnden Jugend auf ben Schultern durch den Saal getragen wurde, da wurde die Regierung doch bedenklich. Staatspräsident Smetvna zwar wagte nichts gegen ihn zu unternehmen. Aber während eines wohl nur zu diesem Zweck angetretenen Urlaub» Smetana» ließ der Stadtkommandant von Kowno im Juli 1930 WoldemaraS verhaften. Sr wurde nach dem Dorfe Platellen im Kreise Krottingen an ber memelländisch-litauischen Grenze gebracht und dort unter ständige, polizeiliche Beaufsichtigung gestellt. Riemand kümmerte sich sonst mehr um ihn. er geriet in Vergessenheit. Aber WoldemaraS müßte nicht ber ehrgeizige Rankunler gewesen (ein, wenn er sich in sein Schicksal gefügt hätte. Es gelang ihm, aus seiner Verbannung heraus mit der Geistlichkeit, die der Regierung abhold war, und mit militärischen Kreisen Verbindungen anzuknüpfen. Die Anllage. gegen die er sich jetzt zu verantworte^ hat. wirft ihm sogar vor, dah em von ihm gesckmffener Geheimbund die Regierung habe gewaltsam stürzen sollen, und zwar durch einen neuen Militärputsch in Kowno, der am 17. Juli in Szene gesetzt werden sollte. Zu gleicher Zeit sollte Staatspräsident Srnewna im Ostfeebad Polangen bei Memel, wo er sich zu einer Festlichkeit angesagt hatte, von Offizieren der Garnison Memel festgenommen werden. In Polangen wollte dann auch WoldemaraS auf- tauchen und von hier aus seinen SiegeSzug nach Kowno antreten, um dort an der Spitze einer neuen Regierung wieder den Diktator zu spielen. Der ganze Plan soll durch einen Mitverschworenen verraten worden sein. Und die Regierung griff nun rechtzeitig zu und beförderte Herrn WoldemaraS in die sicheren Mauern deS Gefängnisses. bevor sein Plan Xatsache werden konnte. Der gegen ihn angestrengte Prozeß hat sicherlich das Ziel, ihn möglichst enbgülhg kaltzustellen. WoldemaraS dürfte damit, selbst wenn et freigesprochen werden sollte, von der politischen Bühne verschwinden. Wehr ein politischer Abenteurer als ein Staatsmann, zählt er scheu Zielen und ohne Phrasen wolle er sich an tote nationalen Deutschen wenden. Seine ganze Vergangenheit fei auf einen deutsch- französifchen Ausgleich gerichtet gewesen. Seine Sympachien sür Deutschland habe er auch während deS Kriege- nicht vergessen. Er sei al» Offizier an die Frort gegangen, aber selbst im Felde habe ibn nicht die Erinnerung an sein« deutschen Bekannten vetlasien. Riemal» habe er auf einen Deutschen geschossen. ®r habe feinen Dienst verrichtet, wie e» feine Pflicht war und seine Befehle mit dem 6tod in der Hand erteilt, aber niemals das Geweht gegen einen deutschen Soldaten erhoben Auch tn dem haßerfüllten Durcheinander der Rachkriegszeit sei et seiner Gesinnung und seinem Streben nach ..Apaisement" treu geblieben. Er sei so u. a. mit der besten Absicht nach Düsseldorf gegangen, wo er nicht Leiter der Micum, sondern Direktor ei ne -Pressebureau - gewesen sei. um noch Möglichkeit in beruhigendem Ginne zu wirken. Unzählige Ausweisungen habe er dort verhindert. AIS die sranzösischen Militärbehörden un Anschluß an die Schlageteraffäre den Belagerungszustand verhängen wollten, sei er mit Stsolg dagegen gewesen und habe sogar Befehle zu Erschießungen rückgängig machen können. Mit um so bitterer Kränkung habe er deshalb die Angriffe empfunden, die gerade in den Zeitungen deS RuhraebieteS gegen ihn gerichtet worden feien. Er gehe mit den besten Absichten nach Berlin, trotz der großen Opfer, die er deswegen bringen müsse Sr liebe daS deutsche Volk und achte es. Sr verlasse PariS mit dem festen Vorsatz, die Ausgaben, die er auf seinem neuen Posten tn Angriff nehmen wolle, auch fortAuführen unb wenn möglich z u einem befriedigenden Abschluß zu bringen. die ReichStegierung di« Leitung der Justizverwaltung für das Land Preußen auSübt. 3. Die preuhifcheGteuerverwaltung geht auf daS Reich über. Dieser Ueber- «kann auf Grund der Reichsabgabenordnung einen preußischen Antrag ohne weiteres herbeigeführt werden. Der Reichsinnenminister und der Reichsjustizminister würden alsdann, so erklärt Hopker- Aschoff u. a. weiter, glei chzeitia Mitglieder deS preußischen Kabinetts sein und ber preuhifche Ministerpräii- dent mühte als Vizepräsident in daS Reichskabinett e t n t r e ten. DaS ReichS- arbeilsministerium könnte die Aufgaben des preu- hischen Wohlfahrtsministeriums, das Wirtschafts- Ministerium die Ausgaben de» preuhischen Handelsministeriums ohne Berufsschulwesen, Dergverwaltung und Betreuung der preuhischen Gesellschaften, das ReichSemährungsministerium die Ausgaben deS preuhischen Landwirt fchaftS- ministcrlums ohne Berufsschulwesen und Verwaltung der Domänen und Forsten übernehmen. Oie Berliner Kommunalbeamten gegen den Gehaltsabbau. Berlin, 20 Aug. (TU.) Der Gesamtoorstand der Bezirksgruppe Berlin des Verbandes der Äommu« nalbcamten unb Angestellten Preußens E. D. nahm eine Entschließung an in der u. a. gesagt wird, daß es sich bei dem Dorgeyen ber preußischen Regierung gegenüber ben Kommunalbeamten ber Stabt Berlin um einen Eingriff in ein schwebenbes Verfahren hanbele. Es fei ein in ber Geschichte wohl einzig dastehender Vorgang, baß bie Wohl. faf)rt5unterftüßungen von Erwerbslosen gegen bie Gehälter von Beamten ausgespielt würben. Beson- bers beanftanbet wirb, daß bie E i n z e 1 g e h ä k t e r ber höch sten st ä b t i s ch e n Beamten (Bür- aermeifter, Stab träte usw), bie in ber gleichen De- soldungsorbuung nach gleichen Grundsätzen wie bie aller übrigen Beamten festgesetzt seien, unangetastet blieben. Generalanzeiger für Oberhessen . Drud Hirt Verlag: BrifrlW Uitotrlitäts-Bntfr tnrt Steilbniderri R. Lange ti «eße*. SchnftlettARg mrt SefchSstsltelle: Schnlltraß« T. Nr 194 Erster Blatt 181 Jahrgang ßreitag, 21. August 1951 GietzenerAnzeiger Roch keine Einigung über das britische Sparprogramm. Macdonald verhandelt mit der Opposition und den Gewerkschaften. — Oer strittige Ausfuhrzoll. London, 20. Aug. (TU.) Ministerpräsident Macdonald, begleitet vom Schahkanzler Snowden, empfing am Donnerstagvormittag die Vertreter der Oppositionsparteien. Die Konservative Partei war vertreten durch Reville Chamberlain und Sir Samuel Hoare, die von Baldwins Privatsekretär begleitet waren, während für die Liberale Partei Sir Herbert Samuel (für den"erkrankten Lloyd George) und Sir Donald Maclean erschienen waren. Macdonald unterbreitete der Opposition die vom Gesamtkabinett am Mittwochabend beschlossenen Vorschläge zum Ausgleich des Staatshaushalts, ohne jedoch, wie es heißt, den viel umkämpften Plan eines zehnprozentigen Einfuhrzolles auf Fertigwaren und Nahrungsmittel zu erörtern. Obwohl bisher nichts über den Inhalt der Besprechung verlautet, dürfte feststehen, daß die Konservatwen rücksichtslose Einsparungen in den jetzigen Ausgaben für wichtiger halten als die Einführung eines Schutzzolles. Die Besprechung wird möglicherweise am Freitayvvrmittag fortgesetzt werden. Man schließt hreraus, daß die Regierungsvorschläge in ihrer jetzigen Form wenigstens den Konservativen noch nicht völlig annehmbar erscheinen. Am Rachmittag begaben sich die fünf Mitglieder des SparausschusseS (Macdonald, Snowden, Henderson, Graham und Clynes) zum sozialistischen Zentralbureau, um ihre Pläne dem Generalrat der Gewerkschaften und dem nationalen Vollzugsausschuß der Arbeiterpartei vorzutragen. Die Vorschläge enthalten, soweit bisher bekanntgeworden ist, folgende Hauptpunkte: 1. Kein Abbau der Vergünstigungen der Ar- beitslosenversicherung, jedoch möglicherweise eine ErhöhungderBeiträge. 2. Vorschläge, um die Finanzen der Arbeitslosenversicherung auf eine gesundere Basis zu stellen, evtl, durch Einbeziehuny weiterer Berufsklassen in die Pflichtversicherung. L. Gehaltsabbau der Kabinettsminister' Rich, ter, gewisse Beamtenklassen, Lehrer und Polizei. 4. Eine Sondersteuer für gewisse festver - zinsliche Staats- und Industrie- papiere. 5. Einsparungen bei den einzelnen Verwaltungsbehörden. Der Vollzugsausschuß der Arbeiterpartei gab nach dem Besuch der Minister eine Erklärung heraus, in der es heißt, daß der Vollzugsausschuß beschlossen habe, die endgültige Stellungnahme der Regie- r u n g selber zu überlassen. 3m Kabinett selber blieb nur der Voranschlag für die Einführung eines zehnprozentigen Zolltarifs auf gewisse Fertigprodukte und Lebensmittel unerledigt und ist unter Umständen geeignet, weitgehende Folgerungen nach sich zu ziehen. Wie es heißt, hat Schatzkanzler Snowden als alter „Freihändler" gegen einen Zolltarif im Prinzip, gegen den er sich seit seiner Budget-Rede im April ausdrücklich festgelegt hat, mit der ihn nachgerühmten Zähigkeit Widerstand geleistet. Handelsminister Graham soll sich dagegen dem Zwang der besonderen Umstände gebeugt haben, vorausgesetzt, daß Einsparungen in größtem Aus- maß als Gegengewicht mit ihm Hand in Hand gehen. Henderson als Mitglied des Sparausschusses ziehe das kleinere liebel des Zolltarifs einer zwangsläufigen Beschneidung der sozialen Verglln- stigungen vor. Das Kabinett hielt eine einstündige N a ch t s i tz u n g ab und vertagte sich gegen 21.30 Uhr auf Freitagmorgen 10 Uhr. Die fünf Minister des Sparausschusses blieben nach Schluß der Sitzung zusammen und empfingen eine Abordnung des G e - neralrates der Gewerkschaften, die ihnen die Stellungnahme des Generalrats zu den Regierungsoorschlägen unterbreitete. Politische Kreise betrachten die Vertagung der Konferenz der drei Parteien als ein Zeichen dafür, daß die behandelten Fragen komplizierter sind, als ursprünglich angenommen wurde. Es bestehen viele Schwierigkeiten, die Standpunkte der drei Parteien einander näherzubringen. Es ist möglich, daß die Besprechungen auch während des Wochenendes fortgesetzt werden. Deutschland und die englischen Zollpläne. Berlin, 20. Aug. Die in England augenblicklich erörterten Pläne, auf Lebensmittel und Fertigwaren einen 10-v. H.-Zoll zu legen, werden in Berliner politischen Kreisen mit Interesse verfolgt. Man ist der Auffassung, daß die Durchführung dieser Pläne einen grundlegenden Umschwung der Handelspolitik der letzten Jahre bedeuten und den Richtlinien der großen Wirtschaftskonferenzen völlig widersprechen würde. Auch der Layton-Bericht wendet sich ja gegen eine Schranke für die freie Güterbewegung. Oie Regierungskrisis in Ltngarn bahnte, ging über geschichtliche Tatsachen hinweg, vor allem auch über den Gegensatz, daß es Italien war, das Ungarn von der Adria verdrängt hat. Bun hat auch Mussolini die Annäherung an Ungarn nicht deshalb gesucht, weil ihn die Tragik Ungarns erschütterte, sondern nur deshalb, um Südslawien auch vom Vörden her einzukreisen. Wirtschaftlich und finanziell hat diese Politik Ungarn verhältnismäßig wenig Vorteile gebracht, aber politisch insofern genützt, als sie dem ungarischen Volke national den Rücken stärkte. Es gibt in Ungarn mit wenigen Ausnahmen keinen Menschen, der nicht eine Wiederherstellung der nationalen Grenzen fordert, vor allem, soweit es sich um die dichtbesiedelten ehemals ungarischen Gebiete in der Tscheche! und Südslawien yandelt. Aber gerade das hat den Gegensatz zur Tschechoslowakei vergrößert, so daß es des Wiener Zollprotokolls und der Möglichkeit eines ungarischen Anschlusses gar nicht bedurfte, um Be- nesch zu veranlassen, Ungarn in die Enge zu treiben. Ob ihm das gelungen ist, läßt sich nicht sicher feststellen, denn einstweilen ist darüber nichts bekannt, welchen Preis Ungarn für die Zusage einer französischen Finanzhilfe zahlen muß. Frankreich hat diesmal geschickter operiert als bei der Finanzhilfe für Oesterreich, wo der Versuch einer politischen Erpressung von der Dank von England abgefangen wurde. Wenn auch Graf Dethlen selbst erklärt hat, sein Rücktritt sei aus Zweckmäßigkeitsgründen erfolgt, so bleibt gewissen Deutungen doch Tür und Tor geöffnet. Der Vachfvlger Bethlens, Graf Karvlhi, ist seiner ganzen Vergangenheit nach nicht verdächtig, einen außenpolitischen Kurswechsel herbei- führen zu wollen, der den lebenswichtigen Interessen Ungarns zuwiderläuft. Auch Gras Ka- rolhi hat sich immer als leidenschaftlicher Gegner der Pariser Verträge bekannt, ja, noch bis in die letzten Tage wiederholt feierlich ausgesprochen, daß es eine Befriedung Europas und den wirtschaftlichen Aufstieg nicht geben könne, ohne daß zuvor das Unrecht an Ungarn wieder gutgemacht worden sei. K e i n e Regierung in Ungarn würde sich auch nur einen Tag halten können, die diese Politik preisgäbe, selbst auf die Gefahr hin, stärkstem Druck ausgesetzt zu sein. Aber für Deutschland besteht alle Veranlassung, den Gang der Ereignisse in Ungarn aufmerksam zu verfolgen, zumal in Hinsicht auf die Verhandlungen Ungarns mit der Tschechoslowakei über ein engeS Zvllbündnis. Ungarn kann wohl gezwungen werden, seine Grenzen der tschechoslowakischen Industrie zu öffnen, aber das bietet seiner Landwirtschaft keinen Ersah für den deutschen und österreichischen Markt. Rätselraten um den neuenKurs Knüpfen die Franzosen politische Bedingungen an ihre Finanzhilfe? Budapest, 20. Aug. (TU.) In der ungarischen Presse wird in den Kommentaren zum Regierungswechsel in erster Linie heroorgehoben, daß weder in der inneren noch in der auswärtigen Politik ein Kurswechsel zu erwarten sei. Die Ernennung des Grafen Karolyi zum Ministerpräsidenten gelte als der beste Beweis dafür, daß in der Innenpolitik keine weitgehende Verschiebung nach links, in der Außenpolitik auch keine Abkehr von der italienischen Orientierung und keine Anpassung an Paris erfolgen werde. Diesen Behauptungen gegenüber führt das rechtsoppositionelle Blatt „Magyarorßaa" aus, daß Graf Karolyi ein Franzosenfreund sei und seiner Gesinnung auch die reservierte Haltung Quo vadis Hungaria? Die Geschichte Ungarn» seit dem Zusammenbruch der Donaumonarchie ist ein Leidensweg, auf dem sich daS madjarische Doll mit dem unbeugsamen Glauben weiterschleppt, daß am Ende der Passion die Wie derherstellung deS Landes in seinen nationalen Grenzen stünde. Ungarn ist vom Fieber deS Bolschewismus geschüttelt worden, eS hat zweimal einen Staatsstreichversuch des letzten Kaisers der Doppelmon- avchie aushalten müssen, um sich bann endlich 1922 "in der Goldenen Bulle eine Verfassung zu geben, di« die einer Monarchie auf Wartezeit ist. Das zertrümmerte Ungarn ist auf die Dauer - wirtschaftlich ebensowenig lebensfähig wie Oesterreich selbst, wobei der Unterschied darin liegt, daß die Masse der ungarischen Bevölkerung sich zur Vvt von der unverkäuflichen Agrar- produktion erhalten kann. Das ist ja die Tragik Ungarns, daß es eingekeilt wird von Polen und der Tschechoslowakei, die wohl ihre Industrieerzeugnisse an Ungarn verkaufen wollen, aber nicht daran denken, Ungarns Getreide und Dieherzeug- nisse abzunehmen. Bei einem Außenhandel, der sich in Einfuhr und Ausfuhr mit je ungefähr 750 Millionen Mark ausgleicht, steht bei der Einfuhr Deutschland weitaus an erster Stelle, während bei der Ausfuhr Oe st erreich diesen Rang einnimmt. Das erklärt auch, warum Ungarn das Wiener Zvllprotokvll mit außerordentlicher Spannung beobachtet hat, weil das Werden einer deutsch-österreichischen Zollunion in mehr als einer Hinsicht über das wirtschaftliche Geschick Ungarns entscheiden muß. Hier hat ja auch eigentlich die Gegenwehr derTschechoslowakeiundFrankreichs eingesetzt. Ein mitteleuropäischer Wirtschaftsblock, der Ungarn einbezieht, muh die Tschechoslowakei auf die Seite drängen, wenn sie es nicht vorzieht, den Anschluß zu suchen. Diese Gegenwehr hätte die vorsichttge und überlegt« Politik Ungarns nicht beeinflußt, wenn nicht die internativ- naleWirtschaftskrise wie ein Hagelwetter gerade über Ungarn hereingeb rochen wäre. Cs muh seinen Ueberfluh an Agrarerzeugnissen ab- stohen können, oder aber darauf verzichten, Waren «knzusühren, die ein europäisches Volk von hoher Gesittung nicht entbehren kann. Der Zusammenbruch der Wiener Credit- a n st a l t ist an Ungarn nicht spurlos vorüber- geaangen. Denn ist es ein Zufall oder von außen gelenktes Schicksal, daß die finanziellen Schwierigkeiten Ungarns gerade zu der Zeit unüberwindlich anwuchsen, als das Wiener Zollprotokoll auf der Tagesordnung Europas stand? Auch die deutsche Iuli-Krise hat Ungarn nicht nur gestreift, denn bei der engen wirtschaftlichen Verbindung beider Länder muh die Erschütterung der finanziellen Grundlagen beide Länder gleichmähig treffen. Das ist auch geschehen. Denn auch Ungarn hat Bankfeiertage einlegen müssen, um unmittelbar über die Krise hinwegkvmmen zu können. Aber auch Ungarn steckt in einem Fehlbetrag, den es durch die Mittel seiner Wirtschaft nicht abdecken kann, so dah nichts anderes übrig blieb, als finanzielle Hilfe im Ausland zu suchen. Wenn dem Reichsverweser Horthy das geschichtlich« Verdienst gebührt, Ungarn von der bolschewistischen Herrschaft befreit zu haben, so gebührt dem Grafen Dethlen nicht weniger das Verdienst, Über alle inneren und äußern Hemmungen hinweg auS Ungarn ein Staatswesen gemacht zu haben, das aus der europäischen Politik nicht Wegzudenken ist. Graf Dethlen hat den Mut gezeigt, alte Tafeln zu zerbrechen, denn der Weg. den sich seine Politik nach Italien Ungarns gegenüber der deutsch-österreichischen Zollunion zuzuschreiben sei. Eine Abordnung der Regierungsparteien bat den Grafen B e t h l e n, zumindesten dem neuen Kabinett als Außenmini st er anzugehören. Graf Bethlen erklärte, er werde eine Regierung des Grafen Julius Karolyi gern mit Rat und Tat unterstützen, jedoch kein Ministerium übernehmen, da die Lage des Kabinetts Karolyi viel leichter fein werde, wenn er außerhalb des Kabinetts bleibe. Der Präsident der Regierungspartei, Paul Pesthy, erklärte dem Vertreter der „Telegraphen-Union" nach dem Besuche, es würden weder in der inneren noch in der auswärtigen P o - litik Kursänderungen eintreten, höchstens würde auf wirt sch astspolitischem lebtet eine neue Richtung eingeschlagen werden. In unterrichteten Kreisen werden die Gerüchte, wonach die Franzosen für die Gewährung der vor einigen Tagen zustande gekommenen Anleihe politische Bedingungen stellten, als unrichtig bezeichnet. Die Franzosen hätten lediglich eine Sicherung des Haushaltsgleichgewichtes gefordert. Wer ist Graf Karolyi? Die Persönlichkeit des neuen ungarischen Ministerpräsidenten. Der mit der Neubildung des ungarischen Kabinetts beauftragte Gras Julius Karolyi steht im 61. Lebensjahr. Vor dem Kriege war er Ober- gespan (Oberpräsident) von Arad. Im Kriege kämpfte er als Husarenleutnant an der russischen Front. Während der proletarischen Diktatur in Ungarn im Jahre 1919 gründete er in Arad eine gegenrevo- lutlonäre Regierung, die jedoch infolge der rumänischen Besetzung nicht zur Geltung kam. Damals flüchtete er nach Szeged, wo er ebenfalls Ministerpräsident der gegenrevolutionären Regierung war, seine Stellung jedoch nach kurzer Zeit abtrat. Nach der Revolution nahm Graf Karolyi zunächst nicht mehr am politischen Leben teil. Aus seiner Zurückgezogenheit trat er erst im Jahre 1928 wieder hervor, als er zum Kronhüter gewählt wurde. Im Dezember vorigen Jahres übernahm er dann das Außenministerium und vertrat seitdem Ungarn in Genf bei den Dölkerbundsratskonferenzen. Amerikanisches Getreide für China. Washington, 20. Aug. (WTB.) Auf die An- frage der chinesischen Regierung, ob es möglich fei, Getreide für d i e Opfer der lieber- schwemmungskatastrophe im Pang 1 se- tat zur Verfügung zu fteUem hat der Farmboard zustimmend geantwortet. Man ist bereit, in Verhandlungen über den Verkauf von 15 Millionen Bushels einzutreten, lieber die Zahlungsmodalitäten verlautet einstweilen allerdings noch nichts. Diese Seite der Frage ist noch nicht erörtert worden. Aus aller Welt. Lin Wettbewerb für die Ausgestaltung des Reichs-Ehrenmals. Der Vorstand der StiftungReichsehren- mal, deren Ehrenvorsitzender Reichspräsident von Hmdenbura ist, erläßt für das Ausscheiden über die Ausgestaltung des Reichsehrenmals für die deutschen Gefallenen des Weltkriegs in Form eines Ehrenhains bei Bad Berka (Thüringen) auf dem vom Landkreis Weimar zur Verfügung gestellten und dem unmittelbar angrenzenden Gelände Bedingungen. Nähere Unterlagen über Ort und Gelände sind gegen Einsendung von 2 Mark auf das Postscheckkonto der Stiftung Reichsehrenmal Berlin 162 000 zu beziehen durch die Geschäftsstelle der Stiftung, Reichsministerium des Innern. Der Vorschlag soll sich im Rahmen der durch die Not der Zeit und die innere Würde der Aufgabe gebotenen Einfachheit halten. Die Beteiligung an dem Wettbewerb steht jedem künstlerisch tätigen Deutschen (Reichsangehörigen) frei, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist. lieber die Vorschläge entscheidet ein Preisrichterkollegium. Das Preisrichterkollegium wählt aus den eingereichten Vorschlägen die 20 besterscheinenden aus und bringt sie in die engere Wahl. Es wählt ferner aus feiner Mitte eine Aus - ft e 11 u n g s t o m m i f f i o n, die im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden darüber entscheidet, welche eingereichten Vorschläge, außer den zur engeren Wahl genommenen, öffentlich ausgestellt werden sollen. 2)ie Urheber der in die engere Wahl genommenen Vorschläge werden aufgefordert werden, ihre Ideen nunmehr in Form ausgearbeiteter Entwürfe einzureichen. Sie erhalten eine Vergütung von je 1000 Mark. Für den engeren Wettbewerb werden mindestens drei Preise ausgesetzt im Gesamtbeträge von 10 000 Mark, die nach dem Ermessen des Preisrichterkollegiums auf die besten Arbeiten verteilt werden. Italienische Schulschiffe zu Besuch in kiel. Am Donnerstag um 20 Uhr liefen die beiden italienischen Schulschifte „Christoforo Colombo" und „Amerigo Despucci" in die Holtenauer Schleusen ein, und schleusten zur Förde durch. Sie gingen zwischen den deutschen Kriegsschiften an die Bojen. Am Freitagfrüh findet «in« Pressebesichtigung der Schulschifte statt. Admiral D e r d a n c i und der Marineattachö Kapitän zur See Graf Trebiliani hatten sich zur Begrüßung des italienischen Admirals eingefunden. Die beiden Schulschifte werden in Kiel «men dreitägigen Aufenthalt zum Besuch der deuftchen Marine nehmen. Die „Arnerigo Despucci", die die Admiralsflagge führt, hat eine Wasserverdrängung von etwa 4000 Tonnen und ist beträchtlich größer als die »Cristoforo Colombo". Beide besitzen eine hervorragende Takelage nach dem Muster der Fregatte »Vittorio Emanuele", eines ruhmreichen Schiftes der sardinischen Flotte. Die Segelfläche zählt mehr als 2000 Quadratmeter und ist auf drei Masten verteilt. Mit elektrischem Antrieb erreichen die Schifte eine Geschwindigkeit von etwa 11 Seemeilen. Die diesjährige Reise, die am 12. Iuli in Livorno begonnen hatt führte über Lissabon, Brest, Amsterdam, Kiel, dann weiter nach Danzig, London und Ceuta. Admiral von Truppe! t- Admiral a. D. Oskar von Truppe!, der früher« Gouverneur von Kiautschau, ist am Donnerstag in Berlin-Frohnau gestorben. Truppel wurde 1854 in Katzhütte (Schwarzburg- Rudolstadt) als Sohn eines Pfarrers geboren. 1871 trat er als Kadett in die Kaiserliche Marine ein. 1890 tat er als Erster Offizier auf der „Ho- henzollern" Dienst. 1897 wurde er Kommandant des in Ostasien befindlichen Kreuzers Prinz Wilhelm". auf dem er vor Manila Zeuge der Ereignisse des spanisch-amerikanifchen Krieges war. 1899 rückte er zum Kapitän z. S. auf und wurde gleichzeitig Abteilungschef im Reichsmarineamt. 1901 wurde er Gouverneur von Kiautschau Mit großer Umsicht hat er das deutsche Schutz» gebiet zehn Iahre lang verwaltet. 1911 wurde Truppel als Admiral zur Disposition gestellt. Die Lisenbahnaltentate in Jugoslawien vor der Aufklärung. -> Durch Crheoungen der österreichischen Sicherheitsbehörden wurde festgestellt, daß in der Rächt zum 1. August in Schwarzach—St. Veit mit dem v-Zug Paris—Wien zwei Ausländer ankamen. die in der folgenden Rächt mit dem D* Zug 31 von Schwarzach—St. Veit nach Bad Gastein weiterfuhren und auch in der Rächt auf den 3. August diesen 0-Zug in der Richtung gegen Villach benutzten. An Hand der Personalbeschreibungen dieser beiden verdächtigen Personen konnte festgestellt werden, dah es sich um zwei kroatische Emigranten handelt, von denen der eine zweifellos mit Stanko Hraniloviz identisch ist. Rach Aussagen mehrerer Eisenbahnbediensteter, welche dies« Züge begleiteten. richtet sich gegen die beiden der Verdacht, während der Fahrt des v-Zuges 31 auf der Strecke Schwarzach—St. Veit—Villach d i e Sprengkörper, welche am 2. bzw. 3. August 1931 in D-Zügen zur Explosion gelangten, angebracht zu haben. Die,Bundespolizeidirektion verständigte alle Sicherheitsbehörden, diese verdächtigen Personen sofort zu verh^te^. Schweres Unwetter im steirischen Mürztal. Das Mürztal wurde heute nachmittag von einem verheerenden, orkanartigen Unwetterheim- gesucht, das etwa 15 Minuten dauerte. Groß« Hagelschlvßen vernichteten In den Ortschaften längs der Mürz von Bruck an der Mur bis Mitterdorf, Wartberg und Krieglach die O b st - kulturen und Feldfrüchte. Di« Schloßen lagen teilweise 10 Zentimeter hoch. Der Sturm richtete in den Waldungen, an Häusern und elektrischen Leitungen schweren. Schaden an. Die Wassermassen der hochgehenden Mürz und ihrer Wildbäche setzten Straßen und Plätze vieler Ortschaften und die Keller unter Wasser, so daß die Feuerwehr überall schwere Arbeit hatte. Bei der ohnehin schwierigen Wirtschaftslage int Mürztal bedeutet das Unwetter eine Katastrophe. Eine Kinderichlacht in Berlin. Eine Kinderschlacht bedenklichen Umfanges entwickelte sich im Rorden Berlins in bet Döttgenstrahe. Schulkinder im Alter von 10 biS 14 Iähren aus der Puttbuser Straße rückten mit Latten, Eisen st angen und anderen Geräten bewaffnet gegen ihre Mitschüler aus der Döttgenstraße an. Cs entwickelt« sich eine Schlacht, die erst durch das Erscheinen einer Polizeistreife beendet wurde. Der größte jEeil der Kinder, man rechnete fast 100, ergriff die Flucht, zwölf konnten von ihnen ergriffen werden. Ihre Rcrrnen wurden der Schulleitung mitgeteilt. Ob es dabei zu Verletzten gekommen ist, konnte noch nicht festgestellt werden. 300 000 Mark veruntreut. Auf Veranlassung der Karlsruher Kriminalpolizei wurde der Landwirt Iohann Eschbach aus Karlsruhe in Zürich verhaftet. Er hat im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Personen um rund 300 000 Mk. betrogen, in der Hauptsache kleine Geschäftsleute, die er um ihre Ersparnisse gebracht hat. Eschbach hatte in Karlsruhe ein Treuhandbureau, das ihm als Deckmamel für seine umfangreichen Betrügereien diente. , Ein Urenkel des Marschalls Blücher in England gestorben. Fürst Blücher, ein Urenkel des berühmten Feld- Marschalls, ist in Boscümbe im Alter von 65 Jahren gestorben. Fürst Blücher, der mit einer Engländerin verheiratet war, hat den größten Teil seines Lebens in England verbracht. Bei Ausbruch des Krieges begab er sich mit seiner Gattin nach Deutschland, kehrte aber später wieder nach England zurück. Vor zwei Jahren hatte er eine Operation durchgemacht und war seitdem leidend. Oie Weiterlage. Bartl 3R 15 a ocrote n- Parts _ vzn ’ ° a ilaotril0 MM .'S,Ü 0 wortenlos <3neuer. ®haft> Bedeckt ® wolkig, G Bedeckt • Segen, * Schnee ^Graupeln eMeBel "RGewitter.^)windstille. «Q-. sehr «eichte- Ost . «lässige» Südsodwest h stürmische- «ordWesl Sie Piene fliegen mit dem winde. Pie Beiden Stationen dienenden Zahlen geBen die Temperatur an. Pie Linien veroinden Orte mit.gleiche* tut Meeresniveau umoerechneten Luftdruck Wettervoraussage. Der Kern der britischen Störung ist bis zur Nordsee weitergewandert, und der Kaltluftzustrom an der Rückseite hat bereits eingesetzt. Im Bereich der kühlen Ozeanluft, die jetzt auf das Festland gelangt, nimmt die Witterung einen unbeständigen und unfreunb- lichen Charakter an. Das warme Wetter ist somit beendet, und Temperaturrückgang tritt ein. Mit der wechselnden Bewölkung folgen öfters Regenschauer. Wenn auch durch die Zufuhr der Kaltluft der Luftdruck ansteigt und dadurch die Wetterlage sich etwas beruhigen durfte, so ist doch eine durchgreifende Besse- rung vorerst nicht vorauszusehen. Vorhersage für Samstag: Unbeständig und kühl, wechselnd wolkig, Regenschauer. Lufttemperaturen am 20. August: mittags 20,6 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 21. August: morgens 13,7 Grad. Maximum 21,3 Grad, Minimum 12,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. August: abends 20,2 Grad: am 21. August: morgens 15 Grad Celsius. — Niederschläge 0,5 mm. r-t um. Nachdruck verboten Ohne Gewahr 19. August 1931 v. Ziehungslog 1000 M. 21795 27730 31726 32497* Vornotizen. 61651 391188 137166 138157 Prämien zu ft Gelbe Rancherzähne ä, % das für 43113 99881 139934 184929 2'25541 286976 340627 119729 141650 156083 180629 203254 244750 277292 287146 8289« 4 346 I 2 372876 394493 103265 156484 225719 352613 73966 105160 131881 155992 173972 200687 228682 252547 283301 318952 351673 379278 399855 109262 143966 197442 225991 287178 357510 123213 144992 157047 183364 '20 1368 256071 279901 312853 331624 852669 373501 396007 104351 175521 236146 353144 140957 167080 217363 263807 30'2 547 323832 333790 359492 383528 108278 136440 160833 179222 229925 255978 288382 321681 ?v/, >56 379486 125771 146172 177515 187548 222328 268018 283779 313135 334918 363332 381363 397878 109885 140498 163329 180367 214345 233380 259030 296632 323368 355770 384021 146192 177723 102598 227710 268464 283868 316857 3 »991 365732 383326 153631 184426 226557 283569 307712 326640 351618 389076 385910 133684 160900 212954 270612 326870 371703 149968 178012 199525 241499 269477 285281 316430 337827 369482 384358 110037 159965 187529 242615 284467 311279 327864 356357 369448 388555 148300 170727 191695 217123 246667 260496 314614 340667 360626 389427 166418 213913 276283 328636 378706 112683 164289 198997 243401 290448 312599 328258 357491 374876 396168 150082 172421 19>528 220810 250143 277464 314712 342040 373577 395526 ient >ltch 3000 W. 157603 2000 W. 115954 198477 239892 361745 127196 146308 209678 237678 290908 359213 147160 180980 219096 272646 306446 325083 342183 362556 384463 131286 159739 211798 265351 324521 365808 147178 166033 186444 216439 243254 260153 306463 3 19084 360025 389024 153717 170348 200999 243387 276898 285316 :i 8801 943911 371070 391917 für bas f)ttr, für den Reichstag u. a. m. sprachen in der Gegenüberstellung -u den vorkriegsauswen- düngen in den gleichen Positionen eine eigene und deutliche Sprache über die veränderten Verhältnisse 8903 19321 69788 60637 159477 161872 177617 1345 34288 68600 98409 118576 125102 143291 199723 203492 206177 254750 304160 348772 2888 29961 32167 37789 392861 98 •etolnnt |u Gewinnauszug 5. Klasse 37. Preubisch-Sübbeutsche (263. Preuß.) Elaats-Lotterle — Xage»Ialenb«r für Freitag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Alraune". Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen. Anzeigenaustr'äge sind lediglich an dl« Geschäfts st elle ju richten. Jür unverlangt eingesandte Manuskript» ohne belgesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen. Aus der Provinzialhauptstadt. Gießen, den 21.August 193L Oer Obstbaum im Hose. 3n der heutigen Dormlltagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen 2 »ttDlnne iu 100000 M. 144722 2 »«pinne iu 25000 M. 164417 2 »«pinne m 10000 W. 217558 22 »ewinne in 5000 «HL 106313 155278 195832 206998 213957 214709 298415 312928 366734 387910 388833 26 »«Pinne fu 3000 TL 13968 26668 74633 117258 186934 222514 234795 235342 256002 301363 322005 357888 387406 48 »ewinne iu 2000 9JL 21302 39698 41293 78054 82502 97851 127211 157943 161465 183233 184872 185011 224050 224073 229046 235367 291689 307784 314916 318260 382725 371085 383443 Im Gewlnnrade verblieben: 2 _ . 600000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 6 zu je 75000, 6 zu je 60000, 24 zu je 25000, 136 zu je 10000, 328 -u je 6000, 670 zu je 8000, 2020 zu (t 2(00, 40(4) zu je 1000, 6546 zu ie 600, 19926 zu je 400 Mark. 6 »«pinne ?u 22 »«Pinne >ü 105867 157254 233981 50 »ewinne in 3n der heutigen Nachmiltogszlehung wurdeii Gewinne über 400 M. gezogen Auf jede gezogene Rümmer find zwei glelch hohe Gewinne gesallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Rümmer in den beiden Abteilungen I und II 2 »«Pinne |u 10000 UL 205949 6000 M. 61561 129724 300189 397703 184 »«pinne p 500 M. 7749 21283 23089 24250 25350 27687 27744 37306 38063 42738 47666 50267 53017 63057 65381 70334 71307 73173 ----- 86633 87817 92928 93744 93932 97563 ------ ------ 110155 119867 121706 62609 72111 83754 87192 90253 ----- ------ ------ 137866 •• Erweiterungsbau der Provin - zialpslegeanstalt. Aus dem Gelände der Provlnzialpslegeanstalt wird zur Zeit ein Gr- Weiterungsbau erstellt, der im Rohbau nahezu fertig ist. GS handelt sich um die Errichtung eines Kinderheimes, daS in ähnlicher Form bereits bestand. DaS neue Gebäude soll etwa 40 Kinder beherbergen und voraussichtlich zum Ende de- Frühjahres 1932 feiner Bestimmung übergeben werden. Die Bauleitung liegt in Händen des Stadtbaurats Dravert. Die durch diesen Neubau freiwerdenden bisherigen Räume des Kinderheimes sollen für die Männerabteilung der Provinzialpslegeanstalt verwandt werden. •• Heimattagung auf dem Schiffenberg. Zu dem Heimattag auf dem Schissenberg wird unS noch mitgeteill, daß Vorsorge getroffen worden ist. die Deranstaltung auch bei ungün- ft^ger Witterung durchzuführen, zumal Auto- Pendelverkehr vom Ludw gsplatz zum Hchifsen- berg und zurück eingerichtet ist. Di« Ansprache wird der 2. Vorsitzende der Heimatvereiniaung, Bürgermeister Dr. Hamm, halten. (RäyereS ES ist schon lange her. Aber je länger desto wärmer grüßen die Erinnerungen aus der Jugendzeit in daS spätere Leben oirvin. Eine solch« lieb« Erinnerung sind mir zwei Daume un Hof« deS elterlichen Hause«, ein ^p^kofenbaum. der in der Blütezeit und viel mehr noch bei der Fruchtreife die Herzen der Kinder erfreute unb ein mächtiger Maulbeerbaum nut feinem schat- tigen Laubdach und seinen schwarzen, 'ndec Jeder spricht In Gießen. In einer gutbesuchten Versammlung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei sprach am Mittwochabend im Coss Leib der Reichstagsabgeordnete Feder über das Thema: „Wirtfchafts- fragen, Wirtschaftspolitik und nationalsozialistischer Staat". Alle Augen feien zur Zeit, so führte er aus, auf die NSDAP. gerichtet. Die Partei habe es sich zur Aufgabe gewacht, Deutschland aus seinen Nöten zu reißen. In diesem Zusammenhang seien drei Fragen zu beantworten: Wie steht es? Wie kam cs? Was soll werden? In der Beantwortung der elften Frage gab der Redner einen Ueberblick über die augenblickliche Lage in Deutschland. An Hand eines umfangreichen Zahlenmaterials charakterisierte der Redner die Steuerpolitik, sprach von den Notverordnungen und den mannigfachen Delastun- gen, die Volk und Wirtschaft bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit drängten. Den Nationalsozialisten sei der Vorwurf gemacht worden, daß sie dem Kolke Unwahrheiten unterbreiteten. Das habe, fo führte der Redner aus, die Partei nicht nötig. Die Zahlen der Steuerpolitik, die Gestaltung des Reichs- Haushaltes, der Derwaltungsaufwand, der Aufwand In diesem Zusammenhang ging er besonders auf die Haltung der NSDAP, bei der Bewilligung des Gefrierflelfchkontingentes ein. In der Beantwortung der dritten Frage legte der Redner eine Anzahl grundsätzlicher nationalsozlallstischfr Forderungen bar. (Er sordete zunächst an Stelle von Wirtfchasts- egoismus den Gedanken, der dem Volksganzen gegenüber verantwortlichen Wirtschaftspolitik, er sprach gegen den wirtschaftlichen Kollektivismus, da jener gegen die elementarsten Grundsätze laufmän- nischer Praktiken verstoße. Der Staat müsse, so fuhr er fort, über der Wirtschaft stehen, müsse sich da fernhalten, wo die schöpferische Persönlichkeit das Besicre leiste (in der Produktion); erst in der Zirku- lationssphäre zwischen Produktion und Kon ' tion (in geldwirtschaftlichen und verkehrspolltischen Dingen) sei der Staat einzugreifen berechtigt. Geld- I wirtschaft und Verkehr seien naturgegebene Domänen Des Staates. Im übrigen müße der ®irt- fchaft freie Hand gelassen werden. Allerdings müffle dem Staat ein Eingriffsrecht im Intereffle der All- I gemeinheit vorbehalten bleiben. Der Staat dürfe I aber niemals der Besitzer von Kuxen fein, denn er werde dadurch zum wirtschaftlichen Interessenten I und verliere den Charakter als Vertreter des Volkes. Das nationalsozialistische Programm wolle wei- ter der Arbeit und dem Ertrag der Arbeit bas Primat verschaffen, bas zur Zeit bas Finanzkapital an sich gerissen habe. Die Arbeit bürfe nicht mehr Sklaoendienst sein, sondern Arbeit, die Ertrag und Eigentum bringe. Die NSDAP, sei stets für bas | (Eigentum gewesen. Kernfrage ber Gegenwart sei! aber die Wiebereinglieberung von 5 Millionen Arbeitslosen in den Wirtschastsprozeh. Als Heber- gangsmahnahme (und fei es nur aus erziehlichen Gründen) wolle die NSDAP, den Arbeitsdienst eingeführt wissen sie werde sich ferner dafür ein- I setzen, daß die i)auszinssteuer Denjenigen Hausbesitzern erlassen werde, die Rechnungen über die Vornahme von Reparaturen an ihren Häusern oor- legen könnten und damit dazu beigetragen haben, Erwerbslosen Arbeit zu oerfchassen. Um der Zinsknechtschaft entgegentreten zu können, werde sich die Partei für die restlose Verstaatlichung des Geldverkehrs einsehen. Oefsentliches Interesse liege außerdem bei Der Elektrizitätsversoraung vor, Die ebenfalls verstaatlicht werden müsse. Alle diese und andere Maßnahmen könnten aber nur dann durchgeführt werden, wenn Die politische Macht auf der oeite Derer sei. Die sich für Die Allgemeinheit verantwortlich fühlen. Die NSDAP. roerDe alle Kräfte aufbieten, Diese Macht zu erringen. Die innerpoli- tische NcuorDnung, Die Wiedererringung Des außenpolitischen Ansehens und schließlich die Vereinigung I des deutschen Volkes zu einer einzigen großen Schicksalsgemeinschaft seien — und damit schloß der Redner — weitere große Ziele, Die sich die Partei '— Der Vortrag wurde mit lebhaftem ausgenommen. Nach einer Pause sprach 132 »rtoiwne |u 1000 W.---- 49989 08426 71162 73221 75907 130464 - 166542 201615 248303 298755 322944 333145 359470 377440 Den. Zu Dem festgelegten Stick>tag sind Drei Wahl» Vorschläge eingeveicht worden und zwar: Beigeordneter Hemrick) Vilmeter. Kausmaimund Unteverdeder Otto Hen«ch«. Avchidekt Philipp Ha m b a ch. Dem diesmaligen Ergebnis De» Wahlganges si«ht man mit Spannung entgegen. Starkenburg. WSR. Darmstadt, 19. Aug. Die Rational- svzialiften haben sich letzt auch in Darmstadt «tu .Braune» Haus" zuaelegk. Die Villa de» Rechtsanwälte» Dr. Reuschasser an der Ecke der Frankfurter Straße wurde ihnen zu diesem Zweck vermietet. Da» Hau- erhält den Ramen .Erich- Ioost-Heun". nach dem gleichnamigen jungen Wann aus Lorsch, der eine» der ersten Opfer der RSDAP. in Hessen war WSR. Dreieichenhain. 20 AugDonner»- tagmitiag wurde die Ehesrau Marie Bardonner im Ziegenstall ihre» Anwesen» Zreigasse 10 in einer großen Blutlache liegend tot aus- gesunden. Der Kops der Leiche wie» be- trächtlicheSchädelverletzungenaus.di« mit einem harten Gegenstand beigebracht worden sein müssen. Da bisher kein Raub oder Diebstahl festgestellt werden konnte, nimmt man an, daß Frau Bardonner nach einem Streit getötet wurde oder daß ein Racheakt vorliegt. Rach Ansicht de» medizinischen Gutachter» muß die Tat ein bl» zwei Stunden vor der Aussindung der Leiche vor sich gegangen sein. Staatsanwaltschaft und Morbkommission weilen zur Zeit am Tatort, um weiter« Erhebungen an- zustellen. Rheinheffen. WSR. 0H al n». 20. Aug. Zwischen Stahlhelmern In Uniform, die von einer Beerdigung heim- kchrten. und politischen Gegnern kam es am Mittwochabend in Momdach zu einer Schlägerei. Der Führer der Mainzer Ortsgruppe de» Stahllxlm», Staatsanwalt Wolf, erhielt eine Stichverletzung in der Rähe be» Auge». Man brachte ihn in» Krankenhaus, da« er aber nach ärztlicher Behandlung wieder verlassen hat. In Der Republik In weiteren Ausführungen wandte sich Der ReDner Der Beantwortung ber zweiten Frage zu, gab in großen Umrissen einen Ueberblick über bie Entwicklung des letzten Jahrzehnts, über Die Technik, Der Inflation und über Die stetig anwachfenDe Deutsche Verschuldung im In- und Ausland«. Insbesondere gab er an Hand vieler Zahlen ein Bild von dem Ausmaße ber Schuldbelastung Der öffentlichen Hand. Schließlich ging er aus die Außenhandelsbilanz ein, nannte die Beträge, die jährlich für aus- ländisches Obst, Fleisch Gemüse, für Fertigwaren, —- - . Autos u. Dgl, in Das Ausland ab wandern, und da- ___________ i|er Spielplatz. Dort ber grobe mil bftn deutschen Volksvermögen verloren gehen. Sändhäufen, echter Rheinland, der jede» Früh- | gn biefem Zusammenhang ging er besonders auf iobr erneuert wurde, au» dem wir dl« runden, platten Kirfelsteinchen und Muschelchen zum Spielen herau»suchten und wo im Sande KlndeShände unb Klnde»phantasle die mannigfaltigste An- reaung und die kühnste Betätigung sanden. Wie lange die Bäume schon standen, wußten wir nicht. Der Vater hatte tan Aprikosenbaum ge- pslonzt, ber Maulbeerbaum, ein prächtiger Daum mit stattlicher, regelmäßiger Krone, ein Bild von Kraft und Schönheit, da» den ganzen Hosraum belebte, war wohl schon vom Großvater gepflanzt worden. Sin Finkenpaar war in der heimisch, in deren Zweigen e» nistet« und sein junge» Volk großsütterte. 3n Der nahen Mauer De» Hause» hatte In einem Loch ein Rotschwänzchenpaar fein Rest. War da» ein Fliegen, ein Zwitschern unD Singen unD — ein ©taunen unD Forschen für Da» KinDergemut. UnD welch« Freu De. wenn Die Schwälbchen Ihren Jungen tm Reste unter Dem Gesirn» Des D«tz» am Hau» die Fliegen in Die weit geöffneten Schnäbel Dar- reichten. In Der Schule hatten wir gichörf unD gelernt, wie nützlich Diese kleinen Vögel seien In Feld unD Garten, weil sie Da» Ungeziefer vertilgen. Das Den Obstbäumen Schaden bringt^Sine schwere Sünde nannten e» Die Eltern unD Großeltern, den Singvögeln nachzustellen und ihre im 69. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: 04715 04716 IGiWMlWS'MsleimW Mittwoch, den 26. August, vormittags 5455D Der Vorstand. 04723 Fritz Wenzel Wasserballspiel — Scherzeinlagen 5468 D Anschließend im Dors: Gemütliches Beisammensein mit Tanz. KV Außerordentlich preiswert AD e. G. m. b. H. 5454 A | Stellenangebote| reigen, Leiterpyramiden. TANZ. 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Herrenzimmer, Eiche Schrank, 1,80 m, Schreibtisch, Sessel, runder Tisch, 2 Stühle. Elisabeth Schmidt, geb. Eurich Dr. med. Feldner und Frau Elisabeth, geb. Schmidt Heinrich Habicht und Frau Ottilie, geb. Schmidt Peter Kabel und Frau Anna, geb. Schmidt und alle Verwandten. Gießen (Plockstr. 12), Weinheim a. d. Bergstr., Butzbach, Darmstadt, den 20. August 1931. Die Beerdigung findet Montag, den 24. August, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Die Beerdigung unseres lieben Kameraden Wilhelm Schmidt Weichensteller i. R. findet Montag, nachm. 2 Uhr, statt Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. _________5156V 40 PerserTepplche und Verbinder bester alter Provenienzen, in allen Größen und bevorzugten Farben, Zimmerteppiche bis 4X5 m, Brücken, Vorlagen und Verbinder in besten schönen Vorkriegsqualitäten. Einzelsachen wie: Klubgarnitur (Leder),Ständerlampen,Bücherschränke,Schreibtische, Waschtische, Kassenschränke. 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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstr. 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehängt. 4379D Gießen, den 1. Juli 1931. 1.21. des Hessischen Amtsgerichts Gießen Leo, Ortsgerichtsvorsteher. Sertvetev für den Verkauf von Futterkalk, Milch- kraitsutter undBieb- Emulnon, sowie and. BedarfSarr.anLano- roitte gegen hohe Provision ges. Chemische Fabrik Dr. Aubart A Co. Bitburg (Eifel). L<65d G.F.F. F.G.F. Hierdurch erfüllen wir die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dein Ableben unseres Kameraden Christoph Heidelbach in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet SamStag. 22.August 1931, vorm. 11 Uhr, statt. Zusammenkunft 10'/, Uhr am Ein» gang deS Neuen FrtedboseS. Uniform l. Rock und Helm. Das Kommando Der Vorstand. Lieblgshöhe. Am 19. d. M., abends 9 Uhr, verschied nach kurzem schweren Leiden mein nimmermüder, stets treusorgender Gatte, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Schmidt, Weichensteller i. R. 9 Uhr, wird das Grummetgras von den fiskalischen Wiesen in den Gemarkungen Garbenteich, Leihgestern, Schisfenberg und Watzenborn, das Gras von Schneisen, Mähplatten, den Eisteichen, dem Peters- weiher und der Klosterwiese in der Wirtschaft des Georg Sommer VI. zu Watzenborn versteigert. 5461D Gießen, den 20. August 1931. Hessisches Forstamt Schisfenberg. warmen Sie JljrtnSttotrbungen auf Anzeigen ohne 5?amen Zeugnisse, Urfunbtn ob. sonst wichtige Dapicrt beizusügen; Abschriften genügen zur Etnleitung v. Anstellunasvechand- lunaen. Oft ist uns der Auftraggeber unbetannt und in biesenZÜIIen kSn- nen wir nichts tun für d. Wiedererlangung der Bewerbungsunterlagen Gießener Anzeiger »Billiger Verkauf ■ von Herrschaftsmobiliar ■ A A Bade-Anzügo 1 Illi für Damcn unct Herren, ans ■ la Baumwoll-Trikot, in mod. | U V Farbstellungen, in all. 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September 1931, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts- gebäude zu Gießen, Zimmer 106, das im Geundbuche von Gießen dem Paul Adler in Gießen zugeschriebene Anwesen Plock- strahe 5 (Universitäts-Tasch 5205D Jlur 1, Jlr. 134 = 285 qm hofreile, geschätzt 81 591 Reichsmark, versteigerL Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20 (Stadthaus), zur Einsicht ausgehangt. Gießen, den 4. August 1931. I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher. Sonntag, den 23. August Gchwimnrßeft des Marburger Schwimmvereins in dem herrlichen Waldbad in KirchverS. Beginn: 13 ühr. Eintritt: Erwachsene 30PI., Kinder bis 16 J. 20PL Elnzelkämvfe — Staffelschwimmen — Damenreigen Am Samstag Vormittag bringen wir — entsprechend den jetzt allgemein so sehr gesunkenen Preisen Männer Turnverein/Glelien Zu unseren Samstag, den 22., und Sonntag, den 23. August 1931, auf dem Wald- Sportplatz des V.f.B. stattfindenden Volkstümlichen Wettkämpfen laden wir hiermit alle Freunde und Anhänger des Turnens und des Sportes freundlichst ein- Samstag, nachm. 3 Uhr: Jugendkämpfe. Anschließend Siegerverkündigung auf der Kampfbahn. Abends 8'/, Uhr: Begrüfeungsabend für die auswärtigen Wettkampf - Teilnehmer im Vereinsh , H. Faulstich, Bahnhofstr. 57. Sonntag, vormittags 8 Uhr: Beginn der Dreikämpfe. Vorm 10 Uhr: Vor- u.z.T, Entscheidungskämpfe in allen Klassen. Nachmittags 2 Uhr; Entscheldttngskämpfe. Abends 7 Uhr: Siegerverkündigung und gemütliches Zusammensein auf der Wandervogel Höhenflug, Giefeen Hierdurch setzen wir unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Mitgliedes Christoph Heidelbach geziemend in Kenntnis. Wir werden unserem treuen Anhänger und Förderer ein ehrendes Andenken bewahren. , Trauerfeier: Samstag, 22. August, vorm. 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes. [Vermietungen \ Wohnung 5Zim., Küche, Badez. 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E*C N E 2 e >=■ E e z li c 8 Z = O a E 3 o -s-s e B s $ :a «'S (D * = X A- 0 M z A E 2^e tvEZ -> (9 E *4 §LZZ ® Pi •E ft-N 0 E ä.-G’lD^ ® ittag s 3 a-«L •e (9.2. SS 190 E 3 -e = E A? N o'L L 19 A e H aL -8 a N = E to 2 e -Z <9 §A E S L A B Z P = L-Zo 53 6 Mi 8 e eirfa — >- V — A «sG-LZ 0 E N N Z to L 2 o a a z tr 2 S sSEE0 4 w 2 c Ba « LE --■c = 19 B « S-e LKR8« 540?* Bö^H t?£ö e s 2to-2 Schulst tt.± =X9 ZS E E f S 6 E tf c® ■e 8 E E E Q O AN 3 o» E _ ® » c E° 8 E 4 19 2 s § N § s 8 § t a Eö E- a E q -es61 €■ o N !§i O,-D -r Eft 9 €-=■§ o « a LZL 4 3 8 a c E Ä di s •3 2 c ri c 4 E E ö E A- <7 ä-E L4 s 3 eto § « C ° a 2-e e «c?A 5X=Oc «-N 5? Z E § € E — .p A@ Z S Q •e 2 i E ‘<3 Q LU)-- ■K B it: 3 •» A- E 3§ u« o E » J±E MA 0 E§ ö88 eS<9 ° 3 _ d« tri 2. Sb o -r sl9 w« E a^-1 O «i A“ M 2 E 5" t =~ ZP52 Sb = c7 Sa Aö 2-2 “i Z Mo 5 ° O K-Äi9rt L 2 C *53 19 § |"a LN^ = ^■^0 = -■= o(9 2(9 2 (9 Q = E E C * A = « — o x o A -'-•S-e't £ 5SeH Gerichts Tithk» ivchehrr. ?en. 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E i: IL (SO. 2:2 «- A "" e- & = 5 3 a — dd ex • 2-- = 3 9-D 3 *- 3^- c 3 u £*•— 5 0 o T7 oef etl! 8=e f®3 js 5 > .1-7! 2 ^'€*(9 «E-E -G^Ax 4 — C 5 2 o m Ms-^doE-a W L . Mugufl 1931, 1 rlmdgnichl»- im ©runbbudx litt und befitn jel, in Sieben ur 1 9?r. 1150 r. 13, gtlfäi (ft n* rS. ftuzan 'vreign, m#d in mit tan^, «3 E EJ5 & SS-gaE-St L «=2h§ “Ub« =0=4-2 E£c« = 43 * * 7E^L) ZK-?4Z«zs s 2-e- A E Q “ EZZU) e A 3 * 3=3 35(9xSö«5 S — L- -— A C a“ c n e _ 4> 3 s E — e> 51 ist! o oto ^ejL' E — ml. 3 — c 1 SLe H1m = e M a” =L o - ft * . r-4 E-e E = E o §“ftft Boes ® O 0 _ e«KH rz „ A u = 2.x cv = Bl o =e£ s B^ EÄ5 ?L = ~ O - ®-a I M. e-sSii SEM k- Q — O JS'— ■ AA;5:Ö 3 N S ■?I| X ® e "o L _ = o 5 AUg? - S- c?(9t — = ■=•0 NL-r^N - 3 ö* «. «a5Ä£ S g§ “ “'S ft A lil g5* « A E o X ** P O o *e.E-c=f tf = = Bisc5V & S A^ — , - ■ 10 c — Q A ± o-F E r e ciH* -2*8 E 5(9 DZLZztz 53 •=-.. a «s ZWZ e u-es®-0 t 2 — E E ex .<5 • — E?Eew 5 X2 o^jng’S1 J2g«g 3 LU <9T®4' :Ol?3“SA __ A E 10 53 ®A ö EPA — E 0 E Äf»E =?®s 3 Zs A =48^2Sa — r - — E P O 4x g a E 5= g E “ S.E-5-«E • s§ ga ■6“ o a§ 0 = o ss = o S8ßx-?B .A o H b. o L - = 2s(9 oto »-gb 2aL = 4G-^4 !Fril8 I”iE® 2E AZ-H- eeB» S =4= E e — k'A'X. o — f = ?« o to®s6= sfiE® s«2i S- § E °^ZsZ M.4Ebe — 53 o 2 Q „TT $. 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E 5 2_§ü o c o6* « =to.E ■E c — 3 M A t ■— § c 2 77 3^-° A O 9 (9 EÄ s ®9«^U e=^7 L-^S^FÖ53 88gSe® . ij> -ex : to o sSl.2" \ Et. ffll b t C c ecö t'-Q g e i c * «53 -£ z = A 2 S.E = 5=^=^^:= ZKs§-Zk: tr=r o E *< o 19 Vc 8 E = K-ß ■e a B e to (9 w 8 (9 O 2 - 9 8 ^19 E o-e N 2 :® E ® ^E 7.19 B E B ® a E E (9 E 8 E E 'S« 61 - 3 SA 5 S 3 8 s 5 o-- ^8 c-> A sr= & <8$? s- s « 3 s> Bo g s 3 §. b §§t 3, £ S 8 ,B 'S-3 §\&o - 2 ®a r® H sft?3 cd «> A c -g: = «2-® 5 AZL^««X 2 8 e 3 et .'8*'g*a iSg'Hco VI 3 LS« 8 t§. g" 3 5 /»-iCT i£ 8 2 er tn 8* 3 « = ° S Sf3 ags 3 ^S-/. 3 D 8-2 L- rs rs t -ers ö'S-” = tS re 3ca LS 6)3 8 3 Z3A do ,5^2-3 2 g o üSSB o 2 d 3. «*8s = srsZ 12 «■=■ Z§gS es? t» iri 8 8 o »G3 S Z8-Z. aff 8« 3 »Hf? .«* 3 - 2.8 o 8 5 gSfexg^ — - ' P 14<» 2.N §2 XB~ 8'3 Ö 3 e «. eg o 61 3 2. A"§L r-*3^Z §y t«* «8,5 gy“8«§ Z.rSLi« Z333-A 3 L8Z CD g er 3D . I=oß 3 3 3 s 3 m 3-c & 3 6 2 8" ti2 2 61 = 3 X t3 ®D I o 5 3 - AP to3 ■ga öl«* !-8« 8s 61° B-q. s or. 5" D 2.61 o 3 8 8 9 rs 8 8 _ Ui =" 5 8 t? 3^ s.ils Öl 5 8 8 An 3 "3 5 P 5 ° _ 3Z Jri'o’g« ff®« 2- 3 o =■ w n s = ©S'?' g o *-i 5 3 Z-^8- SG;° -■2 8 §^3 -5 — rsD: n.2 CD re-A3?3 « 2 er — — o -t v ® e*rer - « -ZL rss^L 5 «A e3t3E ^o=2e« Glo 4« 5 « So « er « g 3 « tu 2, « So (?) « o 8 rs" Z 5 ®2. o -tt'*« "o* A 8'§)or öl O- 3 « 3 - 3 B° H «* **•!£— Q, er D O’-’-Ä °’Bcr3. ro ‘ »"Aff ^§-8^re 3 h? 2=*= 3 tei -« 8 ?!1 = 8^0° o 3 8 Ö?2.~ !?LSo P "B- »-». Z&§ OB • 3 ■38'= “ ► 8 §>8'3 8' ?‘3§2. ts- -3Ä-A. 5®’ 2.' ** crB* q,o» g B'-S' z-ä« 5 o O: ; « Z-A"Z'?Z2.° Z A A f=8'_=^a-|-aäg- 3 P>B- 3 « 3 - « ZAZA^^° 3?i x « ',ini Sa's"= §7>? 3-5 ao^a S_2.! = n 3 5 s L « 5* -=■ 5 « — — Or tZ3°?3 b4 | rn er er er ?j « öü t2 o,-°* Ö c । B* 2 re - 3 « 2-S. m —X 3 er s£-E. 3'8 ^3 3 2 2.. Scp =?B^° S"S " cr±,a « S «K 2Z = ~ &'§ir c er - -Z8 o« § > er.-*" 3 o> -O" e b-3,3. v- — O3 A E W ro E.« — Äo2-- 5 E * 2/ »h»K L?=ZA«SS D 3 er o» g CO 2 = R 3 O--.3 A 8-8 = H UZ^Z 3 «Aw ö) 3 8 AölS.= «ä'oA’Sf 3 o 3 o = "«7 s^ 3 LS« s!5> o "y ro = JE) 2 - ?' 5-S3.3-O-W 5 rs ort « 2 2 § g 5 -=■• § -a « -5 Z6>M ZS-^-S » x 8* 2,8 O. « Oeg-’tD ” 2 o ®!?8A^.3 s Szq 3 CD. 8-S Z « s 8'8'7 re (4« « u E««cfl‘ « 3 — =• t H' g =. a D _. 5.« „ = re 8 « g V “■ .dflv> o 5 3 5 3 B; 3 8 3 3 8 8 3 8 g-jf» " c 33 8^ “? 8 °'-■ %■ re ES. ÖÖ« = xe 8 S3® 5AO e 8§Z a'o* =: rs A? Ö8 e a-E p D D 5:R' re"« g« 5? 61 5 8-Z-SAZA !-?3 ^s- g E öS 3 §S sx 3 t- Lre Z 61 g°^ g 3 2. 3 61* ©S- rs?. s.LS- 5 »o 3.H D 5* ßl=- 8 cd erS2 - er er jo B-« « ='■ 3 3 = 3L« LZ« Ö2 6 8° Zs 5"3 8* tg’t t3' 3 3 8 «■=? §3a = y 3 So 2 8 3 to. A Q. D 4 Ls 5 SS. 3 §§ 3 p- H LS S3 3 3 o: H3 g^- 53 8* 5 8'° y.? 5? 2 «5 2 2, CT« St re E W 3 Cfl5 srBjd Cito S3 re 3 Bo 83. v> -- to' ■3§i Z°°8LS .— reo o 5 er .w’B’« e ? 3 B-S 3 5.2 ro re' 8 sv»= 3 ö $3 er 2 ö ,3 ö" ^5>=: 61 CD W — re O re «re. — ,-rCT £? -'S - er 8 ~ MM : 0 01*3 = :.ö)8-”° 3^g= « § f s __T3 re "" 2 ___ g" = 5 2. = re. re X er CD 5 - So: 5 2 ©■ «■«£ S«.re "" « Sg 6) 3 g o o g'S-'^ : re cd q g «> 3g3o§pr g re o re 8’cftrenCD o CD —-r' re ^B3: SssS"°LL*S§ 3 ALZMs^ ZL>°ssS§!8Z §2® = ^e®° = lla^'^ägSss B'IlB ,—GfiS 2 3 S 3 6)°X fit? ti-ts « 2-3 — 5" Höü® 3 A « öd, e> X —,tj 2. re,- E-CDS" =. öl- 3- =,s 3 ü' 6 -• 0,0 N_ O-CO re öE.613 05 5 3 o„B = * ^3™ 3 er ti- ° 3 3 ° a ^Bre^f 055 5 3 re 5 ZXZ--C2 -_ro fZ5 3 3 ZA2^Zö «3 2 B « o re S X3 5 2 2 §er re « s 3 pr = - re OCT O'er 3 «>2 ÖCT O _ B'öBBre'E 8 o « 3 3 3. g re o re kjo B — =: 3 re « — -- re S «5-3 «5^3 —- E D C. re X SCT«5 3 CD re CD H B g CD 5 « = re re V-B*3 ° - AL3 613 re. > °> 2--B* re- • re 8 5 8 8 8 8 2 -z 3- V. reg 6 3 re3* X-L re. A” 3 - - A-re 3 « o Ö '-'* 8 !gr? s= rs «a Öl§<5> 3 'S" AB er 8 >2* 3 re 5. A —. * 9 3 « Gl Bt A BLS^X -rf Q. 3^x3-rs 8 8 rss l!=Of :5 11 3 ? 3 K 8 CflD 33 5 -Öl s 3 ° i 2.B Sä to rs JTö re o re, V* g3 3*® -ALS er 3 o 3 = K8> 3-1 X 3 8 s So« 8-AS« « a2- — « 3 re JA X*-* 3 A er o er = 3=3 o v> re «'S- ' 5 3 8 6>« 3 re g« Ig r®L® ■■3 o1«?- xx? q J3p 3 g 3«§- r->A ÖD Öl re o —0)5 “- 3 8° -» -reo K» rer-* re CD B - °-° ~ (flölre re A = 3 3. 5-^ 2-.61 §«°T* B g« 3 8 8 « A CD re e QT D er E O o = « o G v> 3 er re 3 O CD s D E v> rs d E re CD re 8 D V» 8 CT 3 CD 3 , O 3 Z Q s D E s 3 B or = ;- 5 3 G Ö1B o : - A -2.5 re- er sF . E er er <- 3 E 8-” - 3 Cfl2. 27! 3 Ac2 L. re re » re er* re ° E 2- •5 l E -c. 3 re. 3 re U> er 3' ex. . E D = , I«1 CD CD B2 —' 5 re * 3 2 3ss O: 5 SA re 3 " 3 Z -h- j: er 3 CT qcA to^CT —c2- ‘CT er q er X 5 5 0 o g ui y6=S Wl Mal zütt tiU 3 5-05 co 3 er a ’o. •* c - f 5-55 2®'3 S ' ~ -1 c L- : c 8 r< MS.» =S䔣 * 6er J - 3 SA - : if* s 2 .85^* CM ~ 3 3 •»-» 2- 5° 1 S 2-5- eFfd » £ 4 bfhf HM Geschichten aus aller Welt SJi.-'fpOTt 1931 abgelehnt, da die Bürger mit Rücksicht auf den legung der Feldmark erfuhr durch den Bau der Wasserleitung und Kanalisation und der • Tod des berufenen Kommissars eine unliebsame 3npfen, Malz und Belehrung verloren sind, gab es auf, die kleine Frau von der Richtigkeit seiner Einstellung zu überzeugen und beschränkte sich einfach Darauf, kein Geld herauszurücken. Ieter Tag begann in der Folge mit „Gib Geld", und jeder Tag endete damit, daß es keins gab. Die Tagung ging zu Ende, man fuhr nach Haufe. Der Generaldirektor sah der mutmaßlich strengen Zollrevision an ter ungarischen Grenze mit stoischer Ruhe entgegen. Die Grenze kam, ter Zollbeamte kam, aber Die Revision blieb diesmal aus. Die ganze Sache spielte sich so friedlich wie einst im tiefsten Frieden ab: „Haben die Herrschaften etwas zu verzollen? Nein? Danke!" Der Beamte entfernte sich und Madame warf ihrem übervorsichtigen Gemahl einen Blick zu, der diesen erschauern ließ. Nun wußte er genau, daß er zeitlebens ihre Vorwürfe zu hören bekäme. Dem mußte abgeholfen werden. Aber wie? Da kam er auf eine rettende Idee. Er ging unauffällig Dem Zollbeamten nach und erreichte ihn im nächstliegenden Wagen: „Hören Sie mal, Herr Grenz- Direktor, Sie könnten mir einmal einen Gefallen tun! Revidieren Sie doch noch einmal unser Abteil und wühlen Sie formhalber ein bißchen Das Gepäck meiner Frau durch. Sie wollte nämlich Spitzen schmuggeln und ich habe es ihr verboten. Sie verstehen doch, Ver- ehrtester: ich muh ihr beweisen, daß man dabei schwer hereinfallen tann! Also, tun Sie mir die Liebe, ja?! lind hier em paar Zigarren für Ihre Mühe!" — Der Beamte kam nach einer Weile zum zweiten Male und herrschte die Insassen des Abteils diesmal barsch an: „Koffer öffnen!" Der Generaldirektor strahlte. Madame erbleichte. Der Beamte wühtte. Aus dem Handkoffer ter Gnädigen kamen allerhand niedliche Gegenstände zum Vorschein. Allerhand verzollbare Gegenstände und — ein Berg echter Brüsseler Spitzen. Der Beamte stutzte, die Gnädigste errötet» und ter Generaldirektor erbleichte. Der Scherz kostete ihm ein kleines Vermögen. Das damit verbundenen Hausinstallationen eine starke Belastung erfahren haben. Mit Rücksicht darauf, daß der seitherige Schutzmann Gronke am 1. August 1.3. eine Stelle als Strommeister in Duisburg» Meiderich angetreten hat und Der Flurschütz seit dieser Zeit den Polizeidienst versieht, ist Die Einstellung eines Hilfsfeldschützen nötig geworden. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, zwei Wohlfahrtserwerbslose mit der Ausübung des Hilfsfeldfchutz« Dienstes zu beauftragen. Der Lohn bemißt sich nach Der seitherigen Wohlfahrtsunterstützung. Kreis Büdingen. X NidDa, 19. Aug. 3n Den letzten Tagen zeigt sich in unserer Gegend eine Belebung Des HeuhanDels. Täglich werten mehrere Eisenbahnwagen voll von einem hiesigen Aufkäufer am Bahnhof NiDDa verlöten. Die Landwirte von hier und Den NachbarDorfern erhalten für Den Zentner Heu 1,50 Mark. Recht mühevoll unD gegen sonstige Jahre weit zurück ist in Diesem Sommer Die Ge> treiDeernte. Eine große Menge Weizen unD Hafer sitzt noch auf Haufen auf Den Aeckern, weil Die Einfuhr bei Dem wechseloollen Wetter schwer möglich ist. Demzufolge können auch Die Dreschmaschinen nicht ununterbrochen arbeiten. Vereinzelt sieht man noch auf Aeckern Den Hafer angeschnitten auf Dem Halm stehen. Kreis Schotten. ? H e r ch e n h a i n, 17. Aug. Mit ter Fruchternte ist man noch sehr zurück. Durch das anhaltende Regenwetter konnte das Kom nur zum Teil gemäht werten. Die aufgestellten Puppen wurden immer wieder nah. Gerste und Hafer haben sich xum Teil gelagert. Iedoch besteht noch Hoffnung, daß ein so großer Schaden wie in den Iahren 1925 und 1927 nicht eintritt. Ate lernen- Dover Wirtschast kann, als er Ansprüche Zinken vergüte wird der Börjenvorstand am Vanknoten. iiiiiiiiiiiinitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii|iiiiiiiiiiiiiiiiinii Mie 04097 10 Stück 0.71 IGARREN MBA ..................................................................................................... W DasistdasneueModell für StraSe und Sport, kleidsam und so recht zum Strapazieren Fett-Bücklinge Pfd. 0.35 Markts t: Eck eSenckenbentstr.P.BJUnss. Jack Tempseh, der amerikanische Grwelt- meister, hatte bei einem Schaukampf in Rena da- Pech, von dem Kanadier Jack Bea-lcy in der zweiten Runde k. o. geschlagen zu werden. • Wegner- neue deutscheDestletstung im Stabhochsprung, die er mit 4,12 in Amsterdam aus stellte, wurde jetzt von der DSD. al- neuer deutscher Rekord anerkannt, da im dortigen Kampfgericht auch deutsche Vertreter tätig gewesen waren. einen Zusammenstoß mit einem Last- vagen erlitt Rudolf Earacciola in der Rähe von Dien Während sein Wagen völlig demoliert wurde, kam Earacciola mit leichten Verletzungen davon. Daten für Freitag, 21. August. 1838: der Dichter Adalbert von Chamisso in Berlin gestorben: — 1914: Sieg der Deutschen bei Metz. ? h 3ur Ingenieurschule Ilmenau in Thüringen. Maschinenbau und Elektroteohnlk. WiaaenecTiani'che BetnebefQhnjnQ. Werkmeisterabteiifl.. Uliiflöefleii zu verkaufen Löberstrahc 3 v. l i a. Der Käufer, der wer „ nehmen bereit war, braucht insoweit keine zu entrichten, der Verkäufer, der weniger ubenschir« Sermftültunj Dinbe wurden e Augbabnm amrtlich kbc A- dazu de htigt, so fmb tlich hoch yi issm bet ein» \ (25 Taubm )dm; Preis öad'Äau- , A-W: I. Bloch. Fran!- HessenW rter, jronliurt ben: l-en- 5d)iebt n: rta.21. KAM Bel der Slidtklrefce „Der lachende Dritte“ 10 Stück 90 Pf. Fnlatei flQes. Bohnerwachs Ltr.-Kanne LD lose Ltr.2.— M. f. Parkett Linoleum u. Möbel. Drogerie Noll Bahnhofstr. 63. HtUt WuA Mt Sauf, ® auch hjrr Jtrebif ?nUf zu der. beide nnt ?Wlufr blieb jut»aäft «HS bem Mi lute bat. Dn Oie toitberma N in bet» “n einen fl«. whnomi oiM Dargarcie wurde in- u wird 6td- ’t u-a. etn 'tung. 6te n Ziehen inheiw- ÄS IN W und Le 5 «W« Sie«lag "pllLrstadt Pv- S sv'g^ W6”' uni i VtefuD H LRMAN NS FROITZHEIM Seltersweg 27 6IESSEN Bahnhofstr.14 Mneo-onottuet-Sogtn ebftlcitcrn — Treppenleitern emofie< preiswert 5449A Edgar Somnann, Sisenhandlrmg Die Neuregelung für die Abwicklung der Börsengeschäfte. Da die Berliner Wertpapierbörse im Monat August 1931 geschlossen bleibt und der Zeitpunkt ihrer Wiedcrerossnuna noch nicht seststehl, ist es notwendig, die Behandlung der am 31. August fälligen Termingeschäfte in Wertpapieren und Reichs- markdarlehen zu regeln. Der Borfenvorstand hat deshalb eine Bekanntmachung erlassen. Der wesentliche Inhalt der darin vorgesehenen Maßnahmen ist folgender: Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatend Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden für das Rj. 1931 liegt vom 22. August L 3. ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interesienten offen. 545IQ Einwendungen dageaen können inner, halb der Offenlegungsfrist schriftlich ober mündlich vorgebracht werden. Es ist eins Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Klein-Linden, am 19. August 1931. Hessische Bürgermeisterei. Jung. Mielewerke A.ti. Gütersloh /Westfalen Zu beziehen durch die Fohrrcdhondlungen. • Keine neuen Internationalen Stickstoffverhandlungen. Don verschiedenen Seiten ist die angeblich aus London stammende Rachricht gebracht worden, c« feien zwischen Deutschland. England, Holland und Delgien neue L Eckstoss Verhandlungen ausgenommen worden, und eS sei daraufhin auch wohl eine Wiederauf- nahme der Verhandlungen mit Thile zu erwarten. Ruf Erkundigungen an maßgebenden Stellen erfahren wir indessen, dah dort von neuen Verhandlungen nichts bekannt ist. • 25 Jahre Dar m st ädter Motoren- f a b r i k. Die Darmstädter Motorenfabrik AG. feiert am Donnerstag ihr 25jährige» Bestehen. Gleichzeitig begeht der Leiter, Direktor Friedrich May, sein 25,ähriges Dienftjubilfium. Die Fabrik widmet sich heule zum überwiegenden Teil der serienmäßigen Herstellung von Dieselmotoren, Gasmotoren. Saug- gasanlagen und selbstfahrenden Motordandsägen. Durch die Erschließung aufnahmefähiger Auslond- märftc ist die Firma auch heute noch mit Aufträgen gut versehen. * rchwcinemarkt in Grünberg. 4- iS rünberg, 20. Rüg. Der heutige Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 466 Ferkeln. ES wurden folgende Preise erzielt: bis 6 Wochen alte Ferkel 12-15 Mk.. 6 bis 8 Wochen alte 16-20 OHL, 8 bi« 13 Wochen alte 20-25 Mark. Dei flottem Geschäft verblieb etwas Lieberstand. Schweinemarkt in Vutzbach. pb. Du Hb ach, 21. Aug. Rach vxrmona tiger Sperre fand gestern wieder der erste, mit 547 Ferkeln beschickt« Schweinemarkt statt. Es wurden go zcchlt für 6 Wochen alte Ferkel 11—13 Mk., für 6--8 Wochen alte Tiere 13—17 Mk., für 8—13 Wochen alte und ältere Ferkel 17—23 Mark. Der Handel ging flott dvnstatten, es verblieb jedoch etwa« ileberstand. Vevifenmarkt Berlin — Arankfntt a. M Fsle.TaleHirneo -um Esten und Einmachen. Pfd. 10 Pf. solange Vorrat reicht abzuaeben. 5466D Westanlage 31. boten, für Otogen besteht gute Rack^ragv ZüKt Erport und für Rechnung der nur schwach versorgten Mühlen, insbesondere ist der Rhein laufend mit Kauforder« im Markte. Die Effekttv- und Lieferungspreise für Weizen lauteten um etwa 3 Mark fester. Das »rportgeschäft von Roggen ist im allgemeinen gerina. lebhafte« Rachfrage besteht nur für die Tschechoslowakei, infolgedessen werden höhere Preise in erster Linie für schlesische Provenienz bewilligt. Die Preise liegen im allgemeinen um etwa 2 Mark Über gestrigem Riveau. Heute gelangte zum erften Male Dezemberlieferung zur Rotiz, die bei Wetzen und Roggen nur einen geringen Report gegenüber Oktober aus weist Mehl ist auf Grund der Preissteigerung für das Rohmaterial in den Forderungen um 0,25 bis 0,50 Mark erhöht, böbcrc Preise werden aber nur bei dringenden Bedarfkäufen bewilligt. Hafer bei ziemlich Seinem Angebot und guter Äonfumfrage ebenfalls weiter feft; auch ®cnte ist von der Aufwürtsbewegung mitgezogen. Aus aller Welf. wieder drei Touristen In den Alpen abgeftürjL Drei englische Touristen, die die Jungs rau vom Iungfraujoch au« bestiegen, sind beim Abstieg vom Gipfel oberhalb deS Rotthal-Sattels am Südhang der Jungfrau abge stürzt. Don Lauterbrunn wurde eine Bergungskolonne abgesandt. Man vermutet, dah die drei Touristen tödlich verunglückt sind. 452 Todesopfer der Schiffskatastrophe vor SL Razaire. Die Gefamtzahl der Toten der Katastrophe de« Dampfers St.Philibert an der Loiremündung konnte jetzt endgülttg fcftgeftelU werden. ES sind 452 Personen in den Wellen um« Leben gekommen, von denen 4 0 0 geborgen werden konnten. 300 Leichen konnten identifiziert werden. 3m ganzen sind 460 Personen an Bord des Schisschens gewesen. Zwei sinder verbrannt. In einem Holzhaufe in der Umgebung von Mäh» risch - Vstrau brach ein Brand aus, der in kurzer Zeit da» Gebäude, sowie vier benachbarte Scheunen vernichtete. Auf dem Hausboden kamen in den Flammen der zehnjährige Sohn des Besitzers foroie ein achtjähriger Waisenknabe um. Ein IVjähriaer Sohn de» Besitzer» sprang aus dem Fenster in die Aeste eine» Apfelbaume», wo er mit schweren Brandwunden hängen blieb und gerettet werden konnte. 20 Todesopfer eine« Schneesturm« in Südafrika. In den Dergen von Ratal wurden die Leichen von 20 Eingeborenen gefunden, dl« vor sechs Wochen auf dem Heimwege von der Arbeit in den Bergwerken deS Rand von einem Schneesturm überrascht wurden und dabei ums Leben kamen. Louttllei nch- c die-jährizcn met ihren 2n« islerschtslcn ift ! traten Duda- r Wit- d r n schönen Cm« mit diesem den idrachien. tiefe 'ZropM ÖJÜltifl in den xfianM ingS Ak so M ducken- !ttr deutsch« n Ml“"»» ■ lesiangi sch c'eich» D. denen DeE i hat. 5 i saft dcn2i^ geben. denen und über Turin-und ^sch-rnnm-n. flafftl eben- Mden w/rd' a. zu dem « « von V'eÄ A men. Die zum Teil recht schönen Spiele endeten mit folgenden Resultaten: Zklasse A: 1. Kohden, 2. Watzenborn-Steinberg. 3. Berstadt. . Klasse B: 1. .Helvetia" Sieben, 2. Bvrsdorf. 3 Seib-Aidda. ÄlaffiC: 1. Dilling«n, 2 Inheiden (1. Mannschaft), 3. Rodheim, 4. Obbornhofen. Im Anschlub an die Spiele beweate sich ern 8 e st z u g durch die Strahen untere« Dorfe« Sm | |ur sportliche Haltung und geschmackvolle Kleibung j cuSgc'eyter Preis fiel dem Sportverein Berstadt zu. Arbeiter-Turn- und (?porfbund. 3m weiteren verlaus der Srei.Nasienfpiele wird ei» interessantestes Treffen am kommenden Sonntag ia» Spiel Gießen I - Wieseck I auf dem Trieb zum «u'ttag kommen. Beide Mannschaften haben sich immer schone Spiele geliefert die abwechselnd die eine ober andere Pattei im Vorteil sah. Am vor- 'm Mag mußten beide Mannschaften auf völlig auf- t.iveichten Spielfeldern empfindlich« Niederlagen «instecken. Der Ausgang de» bevorstehenden Kampfes 2luffbem Heuchelheimer Platze stehen sich Heuchelheim I und Nieder-Wällftadt 1 gegenüber. Die Gäste, Heren Spieistärke im 3. Bezirk wenig bekannt ist, fonnten die zwei ersten Spiele geaen Dorheim und trbftabt für sich entscheiden. Heuchelheim wird deshalb schon sein ganze» Können entfalten muffen, nenn eine Ueberraschung verhindett werden soll. Nauheim I muß nach Erbstadt. Wenn sich die Säfte mit den ungewohnten Platzoerhältnisien im 6. Bezirk abfinden werden, durften sie auf Grund hrtr seitherigen Leistungen einen Sieg mit nach ^Auf den^Wiesecker Platze stehen sich Wieseck II Snb Großen-Buleck I im Freunbschastsspiel gegen- her. Auch hier bürste ein interessante» Treffen zu «warten (ein. Die Gäste haben ein Plus. Vorher flehen sich Wieseck 1.3ugenb unb Grotzen-Bufeck II gegenüber. Hier werben die Platzbesitzer wohl die besseren (ein. Außerdem treten sich Rodheim Jugend unb Wieseck 2. Jugend gegenüber. Kurze Sportnoiizen. Deutsche Ruderer werden sich an der Hol- land-Becher-Regatta am 18. und 19. September auf 5er Olympiastrecke in Sloten beteiligen. 3n Aussicht genommen sind Mainz Kasteler RG. im Achter, I Berliner RE. (Buhtz-Boetzelen) im Doppelzweier und Geniorciner Frankfurter RD. 1865 (Sauer) und ,gaar“ Saarbrücken (Host) im Iunioreiner foroie her Frankfurter Paul im Seniaretner. • Dr Otto Peltzer hat seine feste Zusage ac- •eben om 20. September an einem internationalen Gporl'fcft in Budapest teilzunehmen. Er trifft hier u. a. auf den ungarifcyen 800-Tleter-fDleifter Barsi. William Tilden, der Tennis-Weltmeister der Berufsspieler, wurde bei den Schaukämpfen in Almea von dem englischen Berufsspieler Al- ; bett Butte mit 6:1, 2:6, 7:5 geschlagen. Heroorzuheben ist ferner, dah für die auf den 31. August abgeschlossenen Prämien-, Stellage- und Nochgejchäfte der Erklärungstag auf den 27. August festgesetzt worden ist. Des weiteren ist bestimmt worden, daß am 31. August die fälligen Prämien, die bis zum 31.Auaust entstandenen Report- und Deportzinsen, die bisher entstandenen Zinsen für lausende Börsentermingeschäfte und für Reichsmark- darlehen zu entrichten sind. Die Fälligkeit der om 31. August an sich zurück- zuzahlcnben Reichsmarkdarlehen muß eventuell hinausgeschoben werden. Zum Schutze des kleineren Geldnehmers ist die Fälligkeit von Darlehen bis zu 100 000 Reichsmark auf den 30. September hinaus- geschoben worden, während die größeren Darlehen am 10. Werktage nach Wiedereröffnung der Wert- papierbörfe, jedoch nicht vor dem 15. September fällig werben. Der Zinssatz für die Zeit nach bem 31. August wird vom Dörsenvorstand festgesetzt werden. Schließlich ist noch eine Erleichterung für die- jenigen vorgesehen, die ihren Verpflichtungen aus den bis zum 11. Juli abgeschlossenen Kassageschäften nicht bis zum 6. August nachkommen konnten. Um Härten zu vermeiden, hat der Börsenvorstand bestimmt, dah die gestellte Rücktrittsfrist nicht vor dem fünften Tage nach ?öicbereröjfnung der Wertpapierbörse ablaufe. Hierdurch erhalt der säumige Teil die Möglichkeit, sich an der Börse die zur Lieferung fehlenden Stücke ober zur Abnahme sehlenben Selber zu beschaffen. Kirchliche Tlachnchten. ^Israelitische Gemeinden. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst In der Synagoge (Sudanlage). Samstag, 22. August. Vorabend 7.15 Uhr , morgens 8.30 Uhr: Predigt; abends 7.40 und 8.20 Uhr.__ Verantwortlich für Lokales: l. D. H. L. N e u n e r. Lome und Naumann's weifte Kernseife !lnd die wahren Freunde Ihrer Wäsche. Naumann'» Kem- rife ist besonder, rein, mild und fetthaltig. Sic erleichtert «urchchren reichen Seifenschaum die Arbeit beim Waschen und Putzen. Naumann's weihe Kernseife reinigt Ihre Wäsche ebenso schonend wie die Sonne sie bleicht, ganz im Gegensatz zu scharfen Wasch- und Bleichmitteln l Zu Jedem Markttag Konkarrenzlos biilifi! Prima neueVollheringe Berliner Produktenmartt. Berlin, 20. Lug. Die Preise am Produkten- rnatttc zogen heute weiter kräftig an. Sowohl Weizen al« auch Roggen blieben knapp ange- Freibant LamStag, bett 22.fUuo.1931, von 8 Uhr ab (swD zieischverkaus. 31m Hark auf L Hvvotbek für Wohnhaus «Neubau) gesucht. Zu erfr. Lb. Leschst. d. Gtz. A. P,7M Oameu- avmbanduhr vevloven. Gegen hohe Belohn, abzugeben. [04714 | Kaufgesuche | mein-, seii- unöoaüeresioffflen zu faulen ges. Schr. Angebote uni. 04711 an den Gieß. 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Aus diese Weise gelangt ein Teil der bisher entstandenen Kursdifferenzen zur Feststellung. Die Differenz zwischen dem Prolongationskurs und bem vereinbarten Kurs ist aber nicht sofort, fonbern erst am 7.Börsentoge noch Wiebereröffnung ber Börse fäl- Der Käufer, der weniger erhält, als er abw- ' "---icht insoweit keine Zinsen der Verkäufer, der weniger I efern wollte, erhält für diesen Teil einer en vergütet. Die Höhe dieser Zinsen ' 28. August festsetzen. Er wird sie für die einzelnen Papiere so bemessen, bah ein Anreiz zur Erfüllung eines möglichst großen Teiles des Engagements geschaffen wird. Die gleiche Stellung, wie zwischen der Liquidationskasse und den Mitgliedern des Liquidationsoereins muß auch für das Verhältnis zwischen Bankier und Runben gelten, da der Bankier bie Möglichkeit haben muß, bie Hinausschiebung seiner Ansprüche an bie Liqui- dationskasse gegenüber seiner Kundschaft geltend zu machen. Durch diese Regelung werden Börsenbesucher wie Kundschaft veranlaht, die von ihnen abgeschlossenen Termingeschäfte im Rahmen des Möglichen abzuwickeln. Vullenverkauf. Die hiesige Gemeinde hat einen schlachtreifen 5463D Vogelsberger vollen Zu verkaufen. Angebote, auf je Pfund Lebendgewicht lautend, sind bis spätestens zu dem am Montag, bem 24^ August 1931 nachmittag» 4 Uhr wi Dienstzimmer des Unterzeichneten statt- findenden Eröffnungstermin bei bem Un- frtjeidjneten ein^ureuhen. Salzböden (Kr. Wetzlar), 18. August 1931. Der Gemeindevorsteher. Bodenben der. Verkäufe Billiger Resteverkauf! in Kleiderstoffen, Tuchen. Leiden, Lammcte, Roftüm- und Mantelstoffen. Ster« Eing. v. Neu- betten. (Sein Laden.» Frae Barl» Benter, Ebelstr. 14II. (04700 Weiße Badewanne ft Cien u. lange« Robr au verk. «ni Goethestr. 721. 20. 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