Er 13 (Erftes Blaff 181. Jahrgang Zreitag, 16. Januar 1931 (tritt), m i i og li d), außer Sonntags unb Feiertag» Üetlagen Die DUuftrierte Gtetzenei {|amihenbiattei tzeimai im Bild Die Scholle Ülanats-BeiugsDrets; 2.20 Reichsmarb unb 30 Reichspiennig füi Träger» lohn auch bei Richter- Ichemen einjelner'Jlummern Infolge höherer (Bemalt 5ernsorechanschlüfi« enter5amme[nummer2251 Snfdinfl lür Drahlnach- richten Bnjeiger Liehe». PoÜldfedfonto: 8'°••Ifrri am Blain 11686 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vri-if und Verlag: vriihl'lchr UnwerftSir-v-ch. mid Stetnörudcret R. kmge In Sietzen. Sdjriftleltnng un) «-Ich2sl;1-lle: Lchuilratze 7. Annahme von Hnjetfleti für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8. ausroärts 10 Reichspsennig' für Re» kiamean;eigen von 70 n m Brette 35 Rcichspfennig^ Platzvorschnst 20“ . mehr. Thefredaltteur Dr Fnedr Wilh. Lange. Derantwonlich für ‘Pohtiil Dr Fr Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.Tyyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für öert Anzeigenteil Max Filler^ sämtlich in (Bießen. parieren und Reichsfinanzen. Aussprache im Haushaltsausschuß. — Die Volkspartei fordert die Streichung weiterer 300 Millionen am Etat. — Dietrich warnt vor dem Pessimismus. Berlin. 15. San. (VDZ.) Der Haus» haltSausschuh des Reichstages setzte am Donnerstag die allgemeine Aussprache über den Haushaltsplan für 1931 und über die Erklärung fort, die Reichs inanzminister Dr. Dietrich gestern im Ausschuß abgegeben hat. Abg. Dr. Cremer (DDP.) begründete die volls^arteiliche Forderung auf Einsparung weiterer 300 Millionen im Haus alt und erklärte, daß die Erfüllung dieser Forderung von en'.scheidmder Bedeutung für die weitere Haltung der Deutschen Bolks^artei sei. Eine Schilderung der Finanzlage könne nicht an den außenpolitischen Forderungen vorbeigehen, die eine große Mehrheit des deutschen Bo k:s erhebe. Ein so schweres Vorhaben wie die Revision der Reparationsverpflicb^ungen mache es notwendig, daß die psychol'gischen und materiellen Boraussetzungen crfü.i. werden, nämlich die Ordnung der Reichsfinanzen und die Behebung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise. Der Minister habe nicht die Bedenken zu zerstreuen vermocht, daß man in Zukunft durch Steueraussälle vor neue Entscheidungen gestellt werde. Wenn man eine Verminderung der öffentlichen Finanzen an» strebe, dann könne man an ler Finanzgebarung der Länder und Gemeinden nicht vorbeigeherr. Es müsse Desr mdung erregm, wenn trotz der Kürzung der Bezüge der Beamten und Angestellten des Reiches viele führende Männer in der Gemeindewirtschaft Gehälter beziehen, die w:it die Reichsbeamtengeh'ilter üoer- steigen. Das gelte namentlich für die Ober» bürgermeister der rheinischen Städte. So schnell wie möglich müßten auch die Deformen zum Abschluß gebracht werden, um die Sozialversicherungen auf ver- sicherunnStechnische Grundlagen zu stellen. Die Dezembereinnahmen des Reiches, so fuhr Dr. Cremer fort, zwingen zu dem Schluß, daß die Einflüsse des Wirtschastsverfalls auf die Reichs- finanzen nicht nur für den Rest des Etatsjahres, sondern auch für das Jahr 1931 nicht genügend berücksichtigt sind. Es ist die Aufgabe des Reichsfinanzmi.nsters, die hierdurch entstandene Lücke auszufüllen, und zwar nach seiner eigenen Erklärung nicht durch Besoldungskürzung oder neue Steuern, sondern nur auf dem Wege weiterer energischer Ausgabenkürzung. Tie Parteien und der Haushaltsausschuh haben die Aufgabe der Prüfung, nicht des Vorschlages solcher Maßregeln. Die Deutsche Volkspariei macht von der Vorlegung eines entsprechenden Programms vor der Beratung des Etats im Plenum des Reichstages ihre Mitarbeit am Etat abhängig. Abg. Or. Köhler (3.) sprach der Finanzvcrwaltung seine Anerkennung für die Abwicklung deS so ungeheuer schwierigen Etats 1930 aus. Manche der für die Gemeinden bestellten Staatskommissare hätten sich leider keineswegs auch als Eparkom- missare erwiesen. Materiell ist im Etat 1931 manches Begrüßenswerte geleistet worden. Trotz aller Abstriche scheint es aber durchaus nicht so, als fei Der Etat ein „Arme-Leute-Etat". Vielmehr kommt man zu dem Eindruck, als sei eS einigen Ressorts doch gelungen, gewisse Aufwendungen aufrechtzuerhalten, die durch die Rot der Zeit nicht in allen Fällen gerechtfertigt sind. Steuererhöhungen dürfen selbstverständlich nicht mehr vorgenommen werden, ebenso sind weitere Abstriche an den Beamt eng ehällern nicht möglich und politisch erträglich. Bor der 2nangrisf nähme einer allgemeinen Subventionspolitik muß dringend gewarnt werden. Die Gemeinden müßten ihre Besoldungspolitik überall den Grundlagen der Reichsregelung angleichen. Eine große deutsche Stadt spare dadurch allein 2 Millionen Mark. Abg. Ör. Hilserd ng lSoz.) war der Auffassung, daß sich das Defizit des Etats für 1931 etwa in Höhe von 1200 Millionen Mark bewegen wird. Dieser Ausfall werde so verteilt werden müssen, daß etwa die Länder und Gemeinden einen Ausfall von 400 Millionen Mark und die Knappschaften einen Aüssall von 125 Millionen Mark haben werden. Die Aufstellung eines Planes über die Sanierung der Knappschaften sei daher dringend notwendig. Ebenso sei es fraglich, ob die G e nte i n - den einen so großen Ausfall vertragen können. Wenn die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen fich im Jahre 1931 auf etwa eine Million erhöhe, so bedeute das für die Gemeinden einen Mehraufwand von etwa 500 Millionen Mark. Wo die 300 Millionen gestrichen werden sollen, deren Ersparnis die Deutsche Dolkspartei fordert, sei nicht Lar. Seine Partei Halle im wesentlichen weitere Einsparungen bei Reichswehr und Marine für möglich. Abg. Or. Schlittenb auer (Bayer. D p.) betonte, daß das Reich niemals finanziell gesunden werde, solange es für die Länder und Gemeinden den Finanzvormund spielen wolle. Die beste Lösung wäre die Einführung des Zuschlagsrechtes zur Einkommen st euer für die Gemeinden. Ferner sollte man den Ländern eine Standard st euer z u eigener Verwaltung überlassen. Der Redner betonte weiter die Rotwendigkeit eines Ausgleiches in der Konsumbesteuerung. Wohin eine einseitige Ucbctfteuerung führe, sehe man bei der Spiritusindustrie und jetzt auch bei der Drauindustrie. Reichsfinanzminister Dietrich wies darauf hin, welche Sorgen in der Etats- gebarung jetzt auch das reiche Nordamerika habe, wo man zum ersten Male die Reparationszahlungen zur Balancierung des Etats verwenden mußte. Trotzdem habe sich noch ein Defizit ergeben. Auch England und Italien hätten mit Etatsschwierigkeiten zu kämvsen. Man müsse unter diesen Umständen zugeben, daß die Reichsregierung bestrebt gewesen sei, die Finanzen in Ordnung zu halten. Man dürfe die Dinge nicht immer nur pessimistisch sehen. Gerade die schwarzfeherische Art. über die gegenwärtigen Finanzverhältnisse in Deutschland zu urteilen, trage viel zu der Psychose bei, daß jede Unternehmungslust im keim erstickt werde. Ls werde dadurch eine Stimmung erzeugt, der unsere wahre finanzielle Lage gar nicht entspreche. Für die Gesundung der Gemeindefinanzen müßten die Länder sorgen. Es gehöre zu einem der be- trübendsten Kapitel, wenn beispielsweise e i n Oberbürgermeister mehr Pension habe als ein Reichsmini st er Gehalt beziehe. Zur Abstellung dieser Dinge sei ein Gesetz notwendig, das im Reichstag einer Zweidrittelmehrheit bedürfe. Der Minister sprach sich auch gegen die hohen Gehälter der leitenden Persönlichkellen in der Industrie aus. Bezüglich der Forderung der DDP. auf Streichung weiterer 3 00 Mill io- nen im Etat erklärte der Minister, Dr. Cremer möge wenigstens Anhaltspunkte dafür angeben, wo er die Einsparungen für möglich halte. Die Reichsregierung habe bewiesen, daß sie die Führung in der Hand habe, aber sie sehe im Augenblick keinen Weg, derartige Ersparnisse zu erreichen. Zur Preissenkungsaktion erklärte der Minister, daß mit behördlichen Eingriffen in die Preis- geftaltung einmal Schluß gemacht werden muffe, da sonst eine Wirtschaftserholung nicht möglich sei. Zur Frage der Arbeitsbeschaffung wies er darauf hin, daß er in Stuttgart seins Vorschläge nicht in der apodiktischen Form gemacht habe, wie es die Presse nachher behauptet habe. Der zuständige Minister Stegerwald prüfe zur Zeit die Angelegenheit und werde zu gegebener Zeit dem Reichstag darüber berichten. Der Minister verwarf Hugenbergs Projekt einer löprozentigen Reparations- a b g a b e , das im Widerspruch zu unserer ganzen Handelsvertragspolitik ftche und außerdem technisch nicht durchführbar sei. Auch der frühere Reichstagsabgeordnete und Parteifreund Hugenbergs, Dr. R e i- ch e r t, habe in einer Denkschrift diesen Plan ab- fällig kritisiert. Ebenso wandte sich der Minister gegen den Vorschlag, zum Zwecke der Geldaufnahme durch das Reich die Neubesitzanleihe zu einer verzinslichen Anleihe zu machen. Auch ein Spar- zwang sei nicht durchführbar, da er als Zwangsanleihe wirke und die Luft am Sparen einschränke. Abg. Ersing (3 ) protestierte auf das schärfste gegen die journalistische Aufmachung der gestrigen Rede des Finanzministers. In einem Teil der Presse sei es so dar- gcstellt worden, als ob wir ein neues Defizit von einer Milliarde hällen, während die Entwicklung im Jahre 1930 zu den bisher genannten 900 Millionen und auch nur möglicherweise einen weiteren Fehlbetrag von 100 Millionen erbringen werde. Das Elend, das durch eine solche Berichterstattung in Deutsch- land hervorgerufen werde, sei so groß, daß man sich letzten Endes überlegen sollte, ob die Regierung nicht gegen eine solche sensationelle und unwahre Berichterstattung einschreiten sollte. Wenn der Fünfjahresplan in Rußland so kritisiert worden wäre wie in Deutschland die Finanzpolitik des Reiches, würden solche Berichterstatter einfach aufgehängt werden. Ferner hielt es der Redner für wünschenswert, wenn die Regierung einmal geeignete Schrille unternehme, um zur Beruhigung der Bevölkerung in der Oeffentlichkeit Klarheit über d i e tatsächlich e n K o st e n v e r h ä l t n i s s e in der öffentlichen Verwaltung in Reich, Ländern und Gemeinden zu schaffen. Von den interessierten Verbänden und Organisationen werden häufig Berichte über Verwaltungs- und Beaintenfragen verbreitet, dic sich bet einer näheren Prüfung als unrichtig Herausstellen. Bedauerlich sei auch die ablehnende Haltung der Markenindustrie gegen eine Preisherabsetzung. Dabei handele es sich durchweg um gut fundierte Unternehmungen. Wenn sich diese nicht zu einer Preissenkung von 10 Prozent verstehen sollten, sollte die Regierung ganz all- gemein d i e Preisbindunaen aufheben. — Darauf wurden die Verhandlungen auf Freitag vertagt. Schiedsspruch für Reichs- und preußische Staatsangesteltte. Berlin, 15. Jan. (TU.) In dem Gehaltsstreit zwischen der Reichs- und preußischen Staatsregierung und den Angestellten-Organisationen hat der vom Reichsarbeitsministerium eingesetzte Schlichtungsausschuß unter Vorsitz des Sonderschlichters Unterstaatssekretär a. D. Prof. o. Möllendorf, einen Schiedsspruch gefällt, der eine 5 prozen - tige Gehaltskürzung für die Reichs» und preußischen Staatsangcftelltcn vorsieht. Die Vertreter der Reichs, und preußischen Staatsregierung hatten eine Gehaltskürzung gleich der der Beamten um 6 o. H. gefordert. Frei von der Kürzung find Gehaltsbezüge bis zu einem Betrage von 125 Paris, 15. Jan. (TU.) Jaques Kayser setzt heute in der „Räoublique" feinen Kampf gegen b i e unmögliche Grenzziehung an Der deutschen O st grenze fort. In einem aufschlußreichen Artikel unterzieht er die Lage in Oberschlesien einer genauen Betrachtung. Ausgehend von der Volksabstimmung im Jahre 1921, die bekanntlich eine erdrückende deutsche Mehrheit ergab, kommt Kayser auf die Teilung Oberschlesiens zu sprechen, deren Durchführung deutlich den Willen erkennen lasse, Polen das Höch st maß wirtschaftlicher 23 orte i l e zu geben. Die Grenzziehung sei so künstlich, daß die großen deutschen Städte ungeheuer darunter zu leiden hätten. Gegenüber Deutschland seien Ungerechtigkeiten begangen worden, die direkt ins Auge sprängen. Die Grenze sei an verschiedenen Punkten einfach unmöglich. So sei Beu- then von der Grenze direkt umzingelt. Aus dem Bestreben, Polest möglichst viele Vorteile zu geben, erklärten sich die vielen Windungen der Grenze, die sowohl der geographischen Lage des Landes, als auch der geologischen Beschaffenheit des Bodens Hohn sprächen. So habe man z. B. in der Gegend von Dombrowa eine Wirtschaftseinheit, bestehend aus einer Kohlengrube, einer Zinkgrube und einer dazu gehörigen Fabrik in der Das Genfer Programm. Die Bchandluna des deutsch-Polnischen Konflikts. Genf, 15. 2an. (TTl.) Rach den bisher getroffenen Disposiiionen w.rden dje Verhandlungen im Völkerbundsrat über die deutschen Beschwerden gegen Polen am nächsten Dienstag beginnen. Man erwartet, daß die Verhandlungen durch eine große Rede des Reichsauhenministers Dr. Curtius ein geleitet werden, in der der Standpunkt der deutschen Regierung zu den Vorgängen in Oberschlesien dargelegt und entsprechend den Bestimmungen des deulsch-Poln'shen Minderheiten, abkommens die Aufmerksam!:it des Bo k rbunds- rates auf die Borgänge in Oberschlesien gelenkt wird. 2m Anschluß hieran wird dieAntwort- rede des polnischen Außenministers Zaleski ertoertet. die im w:s nt'ichen der bereits veröffent ichlen polnischen Rote entsprechen dürfte. Ob noch weitere Mllg ieder des Völker- bundsrates das Wort ergreifen werden, steht noch nicht fest. Die Verhandlungen über die oberschlesischen Fragen werden dann f ü r e i n i g e Tage unterbrochen werden. 3n der Zwischenzeit werden die üblichen vertraulichen Verhandlungen zwischen den einz lnen Abordnungen stattfinden, in denen versucht werden wird, die endgültige Entscheidung zu klären und vorzubereiten. Erst in diesen Verhandlungen dürfte sich zeigen, wie weit die Stellungnahme des Bölker- bundsrates den deutschen Forderungen und Wünschen entspricht. Vom deutschen Standpunkt aus scheint es unbedingt erforderlich zu sein, daß der Bölkerbundsrat zunächst grundsätzlich d i e Verantwortung der polnischen Re - g i e r u n g für die Vorgänge in Oberschlesien feststellt und hierbei seine Mißbilligung ausspricht. Der Vorschlag zur Bildung einer älntersuchungskom Mission steht nach tote vor im Vordergründe, jedoch gehen die Auffassungen über die Art der Bildung dieses Ausschusses weit au^einanber. Es verlautet, daß die polnische Regierung Vorschlägen werde, eine aus polnischen Beamten zusammengesetzte älntersuchungskommis- sion zu bilden, ein Vorschlag, der auf deutscher Seite selbstverständlich sofort abgelehnt werden wird. Rach deutscher Auffassung könnte lediglich eine älnterfuchungskommission m Frage kommen, die aus neutralen Persönlichkeiten zusammengesetzt ist und unter dem DorMark sowie der vorn Angestellten zu tragende Tell des Pflichtbetrages zur Angestellten, und Arbeits. losenocrsicherung. Ferner unterliegen Sinbcnu- schlage und Kinderbeihilfen, Dienstaufwandsentschä- digungen, Reisekosten, Vergütungen, Beschästigungs- gelber, Trennungsentschäbigungen, Nnchtdienstent- schädigungen und Umzugskostenvergütungen der Kürzung nicht. Schulgeldherabsehung in Preußen. Berlin, 15. 2an. (ERB.) Rach dem Schul- geldgeseh vom 18.2uli 1933 darf das Schulgeld an den äffen t l i che n höheren Schulen nicht den dritten Teil der Kosten übersteigen, die ein Schüler einer öffent ichen höheren Schule jeweils durchschnittlich verursacht. 2nfolge der allgemeinen Ausgabensenkungen int preußischen Haushaltsplan für 1931 hat sich der Minister daher veranlaßt gesehen, den Durch- schnittskostensah, der bisher Z50 Mark betrug, für 1931 auf 720 Mark he r a b z u s e h e n. Danach darf von Ostern 1931 ab an den staatlichen und städtischen höheren Schulen nur noch ein Schulgeld von höchstens 240 Mark jährlich erhoben werden. Weise auf geteilt, daß die Gruben zu Polen, und die Fabrik zu Deutschland kamen. Die Straßenbahn, die Beuthen mit dem 10 Kilometer entfernt gelegenen Hindenburg vcr- binde, habe extra umgebaut werden müssen, da ihre Linienführung durch die Grenzregelung an mehreren Stellen unterbrochen wurde. Kayser hat sich selbst von Beuthen mit Dem regelmäßig verkehrenden Autobus nach Kattowitz begeben, d. h. hat ein Verkehrsmittel benutzt, das täglich von Hunderten von Arbeitern in Anspruch genommen wird. Er erklärt nun, daß von einer Erleichterung der Grenzformalitäten keine Rede sein könne. An der polnischen Grenze hätten alle den Wagen verlassen müssen, um im Zollgebäude die Pässe zu zeigen. Dann Höllen sie trotz des Schneegestöbers auf offener Straße warten müssen, bis auch das Innere des Wagens untersucht worden war. Wenn derartige Unzuträg- lichkeiten für einen Ausländer, der nur einmal die Grenze überschreite, wenig Bedeutung hätten, so könne man sehr wohl die Empörung Der Bevölkerung verstehen, die täglich unter Derartigen Un* Zuträglichkeiten leiden müsse. Daß unter diesen Umständen eine vertrauenswürdige Zusammenarbeit zwischen Minderheit und Mehrheit nicht zustande komme, fei verständlich. sitz des Präsidenten C a l o n d e r steht. Dia Frage der Zuziehung des Präsidenten Ealonder, der sich zur Zeit in Genf aufhält, zu den Verhandlungen des Dölkerbundsrates, sowie die Frage der Anhörung seines Berichtes über die Vorfälle in Oberschlesien, ist noch nicht endgültig entschieden, jedvch kann jetzt bereits festgestelÜ werden, daß die Aussagen oes Präsidenten Ealonder, die sich auf ein umfangreiches Material stützen, von größter Bedeutung für die Behandlung der oberschlesischen Fragen im Dölkerbundsrat sein werden. Englands Marschroute. Ablehnung jeder politischen Diskussion. Stärkste Reserve. London, 15. 2an. (TU.) Es hat in London«; zuständigen Kreisen befremdet, daß der polnische Außenminister Zaleski bei dem Protest über die Behandlung der Deutschen in Oberschlesien und Polen, der deirtschen Regierung weitgehende politische Absichten unterstellte, die auf eine Revision der Grenzfrage hinzielen sollen. Als sicher kann angenommen werden, daß Hender s on alles versuchen wird, um die Frage der deutschen Winderhellen in rein sach- lichen Grenzen zu halten. London neigt dazu, Deutschland nahczulegen, sich bei den kommenden Verhandlungen lediglich auf die Darlegung der reinen Tatsachen zu beschränken. Sollten jedoch entgegen den von Henderson gehegten Hoffnungen in Verbindung hiermit politischa Probleme angeschnitten werden, so wird sich die englische Politik streng an bie rein sachliche Auslegung Der vorhandenen Verträge und Abkommen halten. Sollten Abänderungen der Genfer Konvention und im Zusammenhang damit Probleme der weiteren Entwicklung Oberschlesiens angeschnitten werden, so würde die englische Politik zunächst direkte Verhandlungen zwischen Polen und Deutschland für angebracht halten, um Mittel und Wege zu einer Verständigung zu finden, sich selbst aber eine starkeReserve auferlegen. Keine neue Enirvaffnungsnole? England „winkt mit dem Zaunpfahl". Paris, 15.2an. (TU.) Don amtlicher französischer Seite werden die hartnäckigen Gerüchte dementiert, nach denen dir Bvtschaster- konserenzin ihrer letzten Sitzung ein Z i.r I u * Die Zerreißung Oberschlesiens. Ein französisches Urteil über die unmögliche Grenzziehung im oberschlesischen Industriegebiet. Auftakt zur Genfer Ratstagung. tat vorbereitet hab', In Ban die beteiligten Regierungen auf bi: „21 e ft p u n f t e“ b e r b e u t- schen Entwaffnung aufmerksam gemacht worben feien. 3n dem amtlichen Dementi wird verschwiegen, ob die Dotschafterkonferenz sich mit der deutschen 2lbrüstung beschäftigt hat oder nicht und ob nicht das Zirkular dem Völker- b u nd zugeleitet wurde. Man wird also auch diese- amtliche Dementi mit Vorsicht aufnehmen müssen. Rach einem Funkspruch aus London kann es al- sicher angenommen werden, daß Hen der- s 0 n die Gelegenheit der Erörterung der Präsi- dentenwahl zur Abrüstungskvnfe- r e n - sowie die Fest.ehung des Datums der Konferenz dazu benutzen wird, um das Abrüstungs- Problem in weitem Rahmen und im Zusammenhang hiermit die politische Entwicklung in Europa mit den übrigen Mitgliedern des Döl- kerbundsrates zu besprechen. Die verschiedenen Standpunkte, die von den einzelnen Rationen zu den technischen Einzelsragen eingenommen würden, böten ihm Gelegenheit, die Ansichten gewisser Staaten zu korrigieren. Dieser Hinweis erst-eckt sich zwei eilos aus D e u t f cb l a n d. Die eng ische Poliük würde nicht verseht en, falls notwendig, den „2Vint mit dem Zaunpfahl" zu geben. Sie werde baran festhalten, baß das von Lord Eecil befürwortete Protokoll die Hinterlage der Abrüstungskonferenz ab eben solle. Sie werde sich aber mit den Ansichten, die Lord Ce:il nach seiner Rückkehr von Genf als Privatmann aukge prochen hat, nicht unbedingt identisizieren, was be'on- ders hinsichtlich der von Lord Celli gewünschten englischen Garantien gilt. Deutschland werde jedenfalls im Augenblick nicht miteiner ^Unterstützung Englands bei der Verfolgung seiner Ziele rechnen dürfen. Zur Herabsehung der Beamtengehälter in Italien. Die Nationalsoziali st ische Deutsche Arbeiterpartei, Ortsgruppe Gießen, Pressestelle, bittet uns um Aufnahme folgender Notiz: „In Italien sind vom 1. Dezember an die Gehälter um 12 d. S). gekürzt worden. Zahlreiche Zeitungen haben die Nachricht in großer Aufmachung wicbergegeben in der deutlichen auch ausgesprochenen Absicht, zu zeigen, wie sehr die deutschen Beamten doch auch bei Abzug von 6 v. H. gegenüber ihren italienischen Kollegen im Vorteil seien. Wie der „B e a m t e n - B u n d" feststellt, liegt die Sache aber wesentlich anders: 1928 sind die italienischen Beamtengehälter, weil Italien nicht zur Goldwährung zurückkehrte, im Verhältnis zum Jndexstand auf das 4,9- bis 6,48fache der Vorkriegsgehälter erhöht worden, fo z. B. in Klasse I von 15 000 auf 74 000 Lire und in Klasse XI von 2250 auf 14 580 Lire. Der Kurswert der italienischen Lira hat sich aber in den letzten Jahren erheblich gebessert. Die Lira notierte nach dem Kursblatt der Berliner Börsenzeitung Nr. 28b vom 18. November 1930 100 Lire = 21,905 NM. Das bedeutet, daß die Goldlira nur noch etwa das 3,3fache der stabilisierten Lira von 1930 wert ist. Im Verhältnis zu der 1928 Dorgenommenen Erhöhung auf das 4,9- bis 6,48- foche der Vorkriegsgehälter würde also eine Reduktion von 12 d. S). nach dem gegenwärtigen Kursstand eine Annäherung der augenblicklich weit über den Goldwert der Dorkriegszelt erhöhten Gehälter an die Goldgehalter vor dem Kriege bedeuten, weiter nichts. — Inzwischen sind auch die Ausführungs- bcstimmungen zu der Kürzungsverordnung bekannt geworden. Danach wird den italienischen Beamten zunächst überhaupt nichts abgezogen, sie behalten die 12 d. S). solange als persönlich», nicht pensions- fähige Zulage, bis bei einem Aussteigen in die nächste Gehaltsstufe durch die eintretende Erhöhung des Einkommens der Gehaltsabzug kompensiert wird. Nur neueintretenbe Beamte erhalten gleich die verringerten Bezüge. So stehen unsere italienischen Kollegen auch nach der Kürzung erheblich günstiger da als wir, da sie 100 v. H. ihrer Frie- densrealgehälter erhalten, während wir uns auch bisher schon mit rund drei Viertel davon begnügen mußten (Die höhere Schule in Sachsen 23,1930)." Kleines Dorf in Weiß. Uon Oiemar Moer.ng. Wie eine Herde, Rücken an Rücken und eng- aneinanüergedrängt, so liegen sie in der Ebene, die kleinen Häubchen, schlummernd unter der weihen Last, die ihre Dächer bis über die spitzen Giebel bedeckt. Ein Sp.ei.zeug, gut aufbewahrt und in Watte verpackt — kaum, daß aus einer der ruhigen Essen zu Zeiten Rauch sich wirbelnd in die graue Dämmerung des Schneehimmels emporringelt, ein kleines Leben zu künden. 3n den großen Städten ist es anders. Ohno Macht scheint dort der Winter, weiter geht das Leben wie immer, vielleicht, daß die Straßen, ewig trüb, das graue Antlitz nur noch tiefer verschleiern. Aber die Trambahnen lärmen fort Dlen. »€•* VtM gegen bl?6 AvrdWe. Es verliert Ausstand in leinen Kolo- ie^en und ihre Machtstel- m wütet die farbige Ral'e Ägypten wird unabhängig, nacht. Währenddessen m- mere Kämpfe und Aevo» oeih, wie lange noch!? « wieweit einmal dieses sudendorff hier vorn,Zu- einzelnen zutreffen wür^e. ioraussehungen dazu gellere ernsthaite Beachtung lili che Studie zweifellos. reisen noch sehr übL U m Alter M-chnbaM h waren, haben p|t ju un und sind daher M E ÄÄ« LZM M > chen ber -via AM ■« »'„ »£ in KJ ie tanzen ^^^zhluinen-, -ra auben f d . 3 Wflrt Äen non & S"İ -'Sst» sy-ssi drAen. h anün- .“Ää SrSW sS-s-Ls fiJgsflSs Jrts en Clne neue NNbrSike In tiganbtL Eine neue Bcucke uixt txm 2lu in Uganda wurde feierlich von dem Gouverneur von Kenya eröffnet der den ersten Zug über die Drücke fuhr. Die Drücke befindet sich in der Rähe deS Diktoriafees und eröffnet den westlichen Teil Uganda- für den Eisenbahnverkehr. Die Drücke ist die einzige, die den 2lil südlich von Ehartum überquert. Ihre Daukosten belaufen sich auf 1 440 000 Mark. biS zu 1 .00 M k. zwar erwogenwor [ei. daß man jedoch von einer Aenderung des bestehenden Zustandes abfehen müsse, da hierdurch beträch l cheE niahmeausfälle entstehen würden, die mangels einer entsprechenden Cinnahmevermehruna nur durch eine a 1 l - gemeine Tariferhöhung wettgemacht bis zum IQ Jahre dürfen Sie für die empfindliche Haut Ihres Kindes nur die milde NIVEA KINDERSEIFE verwenden. Nivea-Kinderseife wird nach ärztlicher Vorschrift hergestellt; schonend dringt der reiche Schaum in die Hauiporen ein und macht sie frei für eine 60Pfg. gesunde ti kräftige Hautatmung. An rauhen Tagen, beim Wintersport NIVEA* CREWE Und zwar vorher einreiben, bevor Sie In die rauhe Luft hinausgehen. Nivea- Creme dringt vollkommen In die Haut ein. ohne einen Glanz zu hinterlassen. Sie kräftigt und belebt die Haut und macht sie widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. 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An einen einleitenden Dor» trag über das Betriebsrätegesetz und die Bedeutung der Betriebsräte in der Wirtschaft schloß sich eine Aussprache in Form einer ArbeitSge» mcinschaf t an Alle von den Anwesenden au'gewvr» fenen Fragen aus der Praxis wurden einer eingehenden Besprechung unterzogen und die entsprechenden AechtSfragen aus dem Detriebsräte- gefetz erläutert. Der Leiter verstand eS. daS schwierige und umfangreiche Gebiet in klarer und allgemeinverständlicher 'Form zu behandeln. Das neue Präsidium der Handelskammer (Stehen. In der gestrigen ersten JahreSfiyung der Industrie- undHandelskammerGiehen wurden durch Zuruf einstimmig, gewählt: Herr Zigarrenfabrikant Ludwig Rinn als Dor sitzender, die Herren Kommerzienrat Gustav Ramspeck und Dankdircktor Ludwig Griehbauer als stellvertretende Vorsitzende, und Herr Kaufmann Karl R ö h r als Rechner. Der bisherige stellvertretende Dorsihende. Herr Kommerzienrat Adolf K l i n g s p o r . der durch Krankheit am Erscheinen verhindert war. hat die Kammer wissen lassen, dah er wegen seines Gehörieidens in Zukunft keinerlei Amt in der Kammer mehr bekleiden könne. Taten für Lamstag, 17 Januar Sonnenaufgang 7,58 Uhr; Sonnenuntergang 16,23 Uhr. — Mondaufgang 7,49 Uhr; Mond- unter gang 14,30 Uhr. 1600 der spaniiche Dramatiker Don Pedro Ealdcron de la Darca in Madrid geboren; — 1706. der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin in Doston geboren; — der Politiker Ludwig Windhorst in Osterkappeln geboren. Pornotizen. — Tageskalender für Freitag. Stabt- lheater: „Der Widerspenstigen Zähmung", von 20 bis 22.30 Uhr. — Christengemeinfchaft: Vortrag „Der unbetannte Schiller und die Gegenwart". 20.15 Uhr im Horsaal 51 der Universität. — Bund für djrift- liche Erziehung in Haus und Schule: Familienabend 20 Uhr im Iohannessaal. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße^ „Das Flotenkonzert von Sanssouci". — Ästoria-Lichtspiele: „Der geheimnisvolle Kavalier" und „Der fatsche Freund" — 21 u s dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute um 20 Uhr Erstausführung des Lustspiels „Der Widerspenstigen Zähmung" von Shakespeare in neuer Inszenierung. Spielleitung Peter Fassott Mitwirkende: Damen: Schwend. Wal- ther°Lederer. Wielander; Herren: Bruck, Fassott. Hauer, Hub, Linkmann, Nieren, Schelcher, Votck, Wesener, Zingel. Morgen. Samstag, 15.45 Uhr. als Schülervorstellung zu kleinen Preisen: „Der Widerspenstigen Zähmung" von Shakespeare. — Vom Konzertoerein wird uns geschrieben: Das nächste 2lbonnementskonzert am 22. Januar im Stadttheater ist wieder ein Orä-ester- konzert. Daß es möglich geworden ist, für dieses und das im März folgende dritte Orchesterkonzert unser Darmstädter Landestheaterorchester zu gewin. nen, wird allseitige Zustimmung erfahren Die Leitung liegt wieder in den Händen unseres Um- oersitätsmusikdirektors Dr. Temesväry Das Programm bringt Werke von Richard Wagner und von Bruckner. Von Wagner die Ouvertüre zum Fliegenden fioUänber und das Siegfried-Idyll Von Bruckner die früher hier schon einmal gehörte und mit so großem Beifall aufgenommene 4., die „romantische" Symphonie. Programm und Ausfuh- renbe lassen also wieder einen festlichen Abend erwarten! Das Konzert beginnt pünktlich 19 30 Uhr, da die Darmstädter unbedingt noch den Abendzug erreichen müssen. Die Saaltüren bleiben nach Beginn des Konzerts geschlossen, lieber den Termin des noch aufgeschobenen Orgelkonzerts von Günther Ramin wird demnächst berichtet werden, da die Verhandlungen darüber vor dem Abschluß stehen. Für das Konzert am 22. Januar ist die erste Karte der jetzt fälligen dritten Rate des Abonnements gültig. Näheres in den Anzeigen. - Familienabend der LukaS gemeinde. Am Sonntag, 20 Uhr, wird die Lukasgemeinde in ihrem Saale wieder einen Familienabend veranstalten Als Redner wurde der bekannte Kenner des oberhessischen und besonders auch des Gießener VollStumS. Amts- gerichtsrat Franz Gros, gewonnen Er totrb über das Thema „Aus Gießens alten Straßen und Gassen" sprechen. Mit musikalischen Darbietungen wird die Veranstaltung eingeleitet und beschloßen werden. Näheres in der heutigen Anzeige. , . — Der Obst- und Gartenbauverein Gießen veranstaltet am Sonntag, 15 Uhr, einen Vortrag im Saale des Hotel Hopfeld. Obstbau- Oberinspektor Mazarin - Worms spricht über „Steigerung des Stein- und Beerenobstanbaues". Näheres in der heutigen Anzeige » ** Fremdenvorstellung im Gießener Stadttheater. Man schreibt uns: Arn Sonntag, 18 Januar, bringt der Spielplan der regelmäßigen sonntäglichen Fremdenvorstellungen des Gießener Stabttbeaters eine Komödie des Engländers St. John Ervine zur Aufführung „Die erste Frau Selby. eine Gesellschaftskomödie, die bisher nur stärkste erfolge erzielte Die Spielleitung hat W Bäuerle, die Titelrolle spielt Maria Koch. Die Intendanz macht darauf aufmerksam, daß diese Komödie zum letztenmal zur Aufführung gelangt. Beginn 18 30, Ende 20 30 Uhr. — Die geschlossene Vorstellung am Sonntag „Robert und Bertram" beginnt bereits um 1 4 U h r (nicht 14.45 Uhr). Die neuen Realsteuersatze und die Termine zur Entrichtung der verschiedenen Real- fteuerraten werden von der Stadtverwaltung im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes bekanntgegeben. Die Steuervflichtiaen feien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen. •• Winterfport-Omntbussahrt der Gießener Dost nach dem Hoherods- köpf. 3m heutigen Anzeigenteil gibt das Gieße- ner Postamt bekannt, daß auch am nächsten Sonn- tag wieder ein Kraftomnibus ber Reichspost von Gießen nach dem Winterfportaebiet auf dem Hoherodskopf verkehrt. Diese Wintersport-Fahrmöglichkeit hat bisher starken Anklang bei den Wintersportlern gefunden, und sie dürtte sicherlich mich f’-r den nächsten Sonntag begrüßt werden ©voixenios. o«eite», <» naib Pedecit» ■'orxia • • Reflex » Vhnte a Graupeln a Kehel K Gewitter.©wmastiHe «W eicnte» Ost nassige» tudMidwtst Murmtsene« ^ordwcsl Oie Pfeile fiieoen mit dem winde Pie oei den Stationen jtenenaen Zat» «en geben die Temperatur an Die Lrmen veröindeo Orte mit oieuntD) auf neeresniveau »mgereetineie» lultdrucK Wettervoraussage. Durch die nördlichen Tiesdruckstörungen hat sich über Deutschland eine Westströmung entwickelt, welche zu Temperaturanstieg führte, so daß die heutigen Morgenwerte überall über dem Gefrierpunkt lagen und im nordwestlichen Teile des Reicher schon bis zu 7 Grad angestiegen sind. Auch Niederschläge traten in Form von Regen auf. Der Zustrom milder ozeanischer Luft hält vorerst an, wodurch der Witterungscharakter unbeständig bleibt Ferner treten bei wechselhafter Bewölkung zeitweise Regenfälle auf. Die Temperaturen liegen nachts über Null und steigen weiter an. Aussichten für Samstag: Temperaturen über Rull, wechselnd bewölkt mit mehr schauerartigen Riederschlägen, westliche Winde. Aussichten für Sonntag: Fortdauer des unbeständigen Wetters. Lufttemperaturen am 15. Januar: mittags —1,5 Grad Celsius, abends 0 Grad, am 16 Januar: morgens 4- 1,5 Grad. Maximum + 1,7 Grad, Minimum 0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15 Januar: abends — 1.4 Grad; am 16 Januar: morgens — 1 Grad Celsius. — Niederschlag 0,2 mm. — Sonnenscheindauer drei Viertelstunden. Amtliche Dintersportnochrichten. Vogelsberg, Hoherodskopf: Bedeckt, — 4 Grad, 30 cm Pulverschnee; Ski und Rodeln gut bis sehr gut. Sauerland, Winterberg: Rebel, — 1 Grad, 38 cm Schnee, verharscht; Ski und Rodeln gut Schwarzwald, Feldberg: Leichter Schneefall, — 6 Grad 30 cm Schnee: verharscht; Ski und Rodeln sehr gut. Alpen, Garmisch - Partenkirchen: Bewölkt, —6 Grad, 12 errt Schnee; Ski und Rodeln sehr gut. Aus der prvvlnzialbuuptstad« Gießen, den 16. Januar 1931. Reichsbahn und Preisabbau. Vom Verband reisender Kaufleute Deutschlands wird uns geschrieben: Ein Pfund Zucker kostet 28 und nicht 30 Pf., ein Pfund Salz 6 und nicht 10 Pf. Für eine Fahrkarte 3. Klasse Personenzug über 6 Kilometer läßt sich die Deutsche Reichsbahn jedoch 30 Pf. und nicht den eigentlichen Preis von 22 Pf. (6x3,7=22.2) bezahlen, d h. sie rundet die Fahrpreise bis zu 10 Mk. auf 10 Pf., höhere Fahrpreise auf 20 Pf. und sogar 1,00 Wk. auf. Dabei hat sie aber schon vorher die Kilometer- entfernung „abgerundet". 5,4 Kilometer wirkliche Entfernung ergeben nach ihrer Rechnung 6 Tarif-Kilometer. Was würde man wohl zu einem Kaufmanne lagen, der z. B. den Preis ür 5,25 Meter Seidenband, die er für 7 Pf. pro Meter anbietet, wie folgt berechnen wollte: 5,25 Meier werden abgerundet auf 6 Meter. 6X7 Pf. = 0,42 Mk. abgerundet = 0.50 Mk. an Stelle von 0,37 Mk. . Die Achtung vor dem Pfennig und die Rückkehr zur Pfennig echnung wird immer wieder als eine- der Mittel' zur Gesundung unserer Wirtschaft empfoh en. Run wird man allerdings bei der Fahrpreisberechnung nicht mit Eiuzel- pfennigen ar eiten können. Warum müssen aber die Preise gleich auf 10 Pf. abgerundet werden? Würde es nicht vollauf genügen, sie von 5 zu 5 Pf. zu staf ein? Die Deutsche Reichsbahn- Gesellschaft bestreitet das. Sn einer dem Verband reifender Kaufleute Deutschlands auf einen entsprechenden Antrag erteilten Antwort heißt es. daß die Abrundung der Personenfahrpreise auf 5 Pf. bei Beträgen Oie Mainzer Oberb-rgermeisterfrage. Bcigcortmeier Dr kraus Kandidat der Sozialdemokraten. Mainz, 15. Jan. (WSN.) In der gestrigen Fraktionssigung der sozialdemokratischen Partei wurde beschlossen, den Beigeordneten Dr. K r a u s als Nachfolger für den fetzigen Oberbürgermeister Dr. Külb in Vorschlag zu bringen. Ein Gegenvorschlag vonseiten einer andern Partei liegt bisher nicht vor. Nachdem jetzt Dr. Kraus offiziell für die Wahl herausgeftellt worden ist, werden die übrigen Parteien sich mit diefem Vorschlag zu beschäftigen haben. Don der Zentrumsfraktion wird erklärt, in der Personensrage ohne jede Bindung zu fein. Die Fraktion der Not- qemeinschaft will einen Antrag im Stadtrat zur ^Ibftinunung einbringen, nach dem die Oberbürger- meifterfteüe ausgeschrieben werden soll. Oie Wetterlage. Aus aller Drfi. Berlin hat 4,3 Millionen Einwohner. Auf Grund der vorläufigen Ermittlungen über < bie Bewegung der Berliner Bevölkerung hatte a m 1 Januar 1931 das Groß-Berliner Gemein- wesen 4 332 112 Einwohner. Damit ist seit der im Jahre 1920 vollzogenen D e r s ch m e l z u n g einer Reihe Vorortgemeinden mit der Reichs- Hauptstadt zu einer einheitlichen Gemeinde die Be- völkerungszahl Groß Berlins, die sich 1920 auf 3 858 300 Köpfe belief, um annähernd eine halbe Million (473812) Personen gewachsen. Das Schicksal des Hamburger Forfwers Dr. Borchardt. lieber das Schicksal des auf Sumatra Io tragisch verunglückten Mitgliedes des ynft tuts für Schiffs- und Tropenttankheiten, Privatdozenten Dr Werner Borchardt, liegen nunmehr authentische Nachrichten vor Danach ereignete sich wahrend einer Besteigung des Sultane TO era p i au 6u. matra eine S r u p I i o n . die Dr Borchardst der bereite den Kraterrand erreicht hatte, jum R u ck - zug genötigt hat Dabei hat sich Dr. Borchard, zumal Nebel herrschte, offenbar im Urwald verirrt Sein eingeborener Begleiter, der ihn aus den Augen verloren hatte, und cjn zweiter Eingeborener sind gerettet worden, während Dr Borchardt selbst trotz tagelangen Suchens nicht aufgesunden werden konnte Nach menschlichem Ermessen muß deshalb mit feinem Tode gerechnet werden D,e holländischen Kolonialbehorden haben in dankenswerter Weise alles nur Denkbare getan, um den Verum glückten aufzufinden. Eine Abteilung von 400'Soldaten und viele Bewohner haben sich aufopfernd und unter eigener Lebensgefahr an diesem leider vergeblichen Suchen beteiligt x Fahlbuschs lob. Der Verteidiger Fahlbuschs, Rechtsanwalt Graf v. d. Goltz, erklärt zu dem plötzlichen Tod feines Mandanten, daß er vorläufig noch vor einem Rätsel stehe. Fahlbusch sei mit leinen 30 Jahren ein kerngesunder Mensch gewesen, bei dem man weder an einen Herzschlag noch an einen Selbstmord glauben könne. Es bleibe nur die Möglichkeit, daß Fahlbusch die ihm bisher verschwiegene Tat- fache erfahren haben könne, daß die Vereinigten Staaten ihm die beantragte Rückkehr zu feiner drüben wohnenden Frau und feinem Kind verweigerten Das amerikanische Generalkonsulat habe dem Anwalt mitgeteilt, daß Fahlbusch im Sinne des amerikanischen Gesetzes als deportiert betrachtet werde und deshalb niemals wieder nach Nordamerika zurückkehren könne, obwohl er drüben eine Farm besitze und seine Familie habe. Diese Ablehnung habe der Verteidiger seinem Mandanten gegenüber verschwiegen, weil zunächst noch einmal versucht werden sollte, Im Hinblick auf die Amnestierung Fahlbuschs in Deutschland die amerikanischen Behörden umzustim- men. Vielleicht habe Fahlbusch von der Ablehnung vorzeitig Kenntnis erhalten und sich so darüber aufgeregt, daß er einen Herzschlag erlitt. Das ital’enifdje § u"gefchwaber in Rio be Janeiro. Die italienischen Transozeanflieger, die am Donnerstagvormittag von Bahia zum letzten Etappenflug nach Rio de Janeiro aufgestiegen waren, sind 16.30 Uhr (brasilianischer Zett) uberRio eingetroffen, über dem fie unter dem Jubel der Bevöl.-crung in geschloffener Formation ihre Kreife zogen. Sie gingen dann auf die Bucht von Rio nieder. Damit haben von den 14 Wasserflugzeugen, die am 17. Dezember von dem italienischen Secflughafen Orbetello zu dem Brasilienflug gestartet waren, 12 Flugzeuge die 10 000 Kilometer lange Strecke tn kcchs Flugabschnitten glücklich zurückgelegt. Brillantenraub auS dem Schaufenster. Auf dem Breiten Wege, der Hauptverkehrsstraße von Magdeburg, wurde zur Zeit des lebhaftesten Straßenverkehrs ein unerhört drettter Schaufensterraub verübt Ein junger Mann schlug plötzlich die Schaufensterscheibe eines Juwelier- geschästes ein, raubte ein Kissen nut 15 Drillantringen und flüchtete darauf in eine Seilenstraße. Mehrere Passanten nahmen ne Verfolgung auf und konnten den Täter in einem Hausflur "stellen. Das sofort alarmierte Aeber- fallkommando brachte ihn zur Wache. Bei feiner Durchfuch?ng wurden noch 7 Brillantringe gefunden. Die übiigen Ringe hatte er auf der Flucht verloren, doch konnte ein Teil wieder herbei» gefchafft werden. Die gestohlenen Ringe hatten einen Wert von etwa 5000 Mark. Oaxaca durch das Erdbeben jerftörL Das Erdbeben in Mexiko hat am schwersten die Stadt Oaxaca heimgcsucht. Der Militärkommandant berichtete dem Präsidenten, _ dah mindestens 25 Pers onen getötet oder verletzt wordaer Spieler mit dem Ball zu unglücklich, daß er sich den ch al s* wirbel ausdrehte und bereits kurze Zeit später starb Die Polizei hat sofort eine Unter- fudjung^ eingeleitet, um sestzustellen^ ob nicht fahr» werden könnten. Also ultima ratio Tar ferhöhung! Damit schlagt man in reichlich bequemer Weise so ziemlich alle Anregungen und Anträge tot. Und dann spricht die Deutsche Reichsbahngesellschaft von Preisabbau — wenn es sich um die Vergebung ihrer Aufträge an die deutsche Industrie handelt. O e Parade der Gießener Garnison. Dom Kommando des l. Batls., 15. Inf.- Rgts. zu Gießen wird uns mitgeteilt: Infolge späterer Festsetzung des Militärgottesdienstes findet Appell und Truppenparade erst 12.15 Uhr statt. Der Anmarsch des Bataillons erfolgt über SüdaiUage. Westanlage, Reustadt. Kirchstraße nach dem Oswaldsgarten. Abmarsch deS Bataillons über Westanlage, ©übanlage, Gavtenstrahe. Kaiser-Allee, Licher Strafte. Die Absperrmatznahmeir. Wie das Polizei amt Gieften bekannt- gibt, wird am nächsten Sonntag anläß.ich der Truppenparade auf Oswaldsgarten ab 11 Uhr der Verkehr mit Fahrzeugen aller Art gesperrt in ber Kirch strafte von Reustadt bis Arn Pfarrgarten, die R e u st a d t von West- anlage bis Tiefenweg. Der Oswaldsgarten wird abgespecrt im Rordwesten an der Rordanlage, im Rordosten am Feuerwehrdepot, im Südosten einschließlich der Kirchstraße nut Ausnahme des südöstlichen Bürgersteiges und im Südwesten einschließlich Reustadt, mit Ausnahme des südwestlichen Br rgersteiges. Den Anweisungen der mit der Absperrung beauftragten Polizeibeamten und Reichswehrcmgehörigen ist unbedingt Folge zu leisten. Nochmals die Bürgersteuer. Von der Stadwerwaltung wird uns geschrieben: Zur Vermeidung unnötig?r Reklamationen wird darauf hingewiesen, daß durch die Rot- Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 1. Dezember 1930 die Bestimmungen über die Bürgersteuerpflicht nicht selbständiger Personen insofern eine Aenderung erfahren haben, a's für 1930 noch Steuerpflicht besteht, während für 1931 die Pflicht zur Bürgersteuerzahlung wegfällt. Für die jetzt (a so für 1930) zu zahlende Bürgersteuer sind demnach Söhne und Töchter, die sich, ohne einem Erw'rb nachzugehen, im Haushalt der Eltern auf halten oder aber, die ohne selbständiges Einkommen sind, mit der Hälfte zur Bürgersteuer Pflid)tig Wegen des fehlenden Einkommens etwa Antrag auf Befreiung für 1 930 z u stellen ist zwecklos, da nach den gesetzlichen Bestimmungen cinkommensteuerfreie Personen ausdrück'ich als bürgersteuervslich ig erFärt sind Gs sind sonach Referendare. Studenten, im Haushalt der Eltern lebende Töchter und Söhne, soweit sie kein selbständiges Einkommen haben und die sonstigen Voraussetzungen zuirefien (am Stichtag - 10. Oktober 1930 - in Gießen wohnhaft und über 20 Jahre alt), bürgersteuer, pflichtig und haben die erste, also die jetzt fällig cc c = £- IC® *'6'0 C 'z e 9 v s s k £5 2 g 6 o Jh a,n i: 0 _ s ’ VL° «- a-G V A h * ® v c :a im Alter von 45 Jahren. Verkäufe -64 0 Donnerstag, den 15 d. M,verschied meine liebe Frau (jiejjen - ZozDcngcuse 2o Auguste Mayer, geb. Stute Gießen, den 16 Januar 1931. 467 D Oöllnnflfiarteilwereiii Bieten Gießen 0271 im 58. Lebensjahre. | Stellenangebote Gäste willkommen. lieh zu zahlreichem Besuch ein. 1. Die trauernden HinteibHebenen. 2. 3 statt: 461D Vereine 471 D 4660 nnzua- Im Namen der Angehöligen: Georg Mayer, Vermessungsrat Familie Familie Familie Familie Karl Wallbott Georg Pauli Dr. Fritz Witwe Lehrer Haas. Verein Rudersport Gießen 1913 Kleider Pullover für Damen, Herren und Kinder Westen Wämse Jumper u. a. m. Lohn achtbarer Eitern, nicht über 16 tiajte, findet angenehme Beschäfti ung. Zu eifr. i. d. Gefchst deS (Äien.Anr. 472D der 1930 festgcstcllt. Gießen, den 12. Januar 1931. Hessisches Amtsgericht. Stadttheater Gamstaa. t7.Jan.. v. las 4 b. gen. 18'/,Ur Lchüler-Vorstellniig Auirer Abonnement Kleine 'l Die Einäscherung findet in der Stille statt Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitte ich absehen zu wollen. Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Wbttuung B, wurde am 10. Januar 1931 eingetragen: Annerod, Fronbausen, Kirchbrombach, den 15 Januar 1931. Die Beerdigung findet Samstag, den 17 Januar, nachm. 2 Uhr statt __________________________________________________________________________________________________2255! In tiefer Trauer: Ludwig Luh IX und Frau Ottilie, geb Weber nebst Kindern. Grofien-Linden, den 16. Januar 1931. Die Beerdigung findet Samstag, den 17 lanuar. nachmittags 3!4 Uhr, vom Trauer hause, Frankfurter Straße 57, aus statt In tiefer Trauer: Familie Wilhelm Balser Familie August Reuter nebst allen Angehörigen. Freibank Samstag, den 17.Jannar31, von 8 Ujt ab l»»i- Ileischverkauf. Kind wird tn l.cbcvolle Pflege genommen, a. iteoiten Mädchen. Schr. Ang. uni. U263 an den Gieß. Anzeig. Heuie nacht 1 */? Uhr verschied sanft nach schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Sch wes er, Schwägerin und Tante Frau Marie Scheid,geb.Grofe im 70. Lebensjahre. Danksagung. Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgang unseres Entschlafenen sagen wir aut diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Hofmann X. Heuchelheim, den 16. Januar 1931. Danksagung. Für alle Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem I ode meiner lieben Schwester und für die ihr durch Blumen- und Kranzspenden erwiesene Liebe und Ehre sage ich im Namen der Hinterbliebenen herzlichen Dank. Johanna Wolff, geb. Engel. Gevelsberg (Westfalen). 16. Januar 1931. _________________________________________462 D________ 35 Rpf. • Auf je 100 RM. des Gewerbekapitals von 55 Rpf. auf 65 Rpf. Auf je 100 RM. des Gewerbertrags von 220 Rpf. auf 300 Rpf. zen die vorläufigen Steuersätze für das Rechnungsjahr 1930 wie folgt erhöht: Auf je 100 Mark Steuerwerk der Gebäude und Bauplätze von 27 Rpf. auf Oeffentl. Vortrag der Aerzfin Frau Or. pihen, Gießen, üb .r das Thema: Die körperliche und seelische Erziehung des Kindes Sonntag. 18. Sauuav adends 8l4 Uhr, im kleinen Saal des Kathol. Vereinshauses, Liedigstraße. (Eintritt 20 Pfennig. (§s ladet Damen und Herren dazu ein der Kaih. deutsche Frauenbund und beim Einkauf von mindestens 1 Pfd. an sogar 10%Rabatt! ist die bllllgstel Wir beraten Sie. Wir entwerten Wir drucken gut. Brßhl’ache Druckerei, Gießen, Schulstraße 7, Anruf Nr. 1251 Gestern verschied unerwartet mein lieber, einziger Bruder, Schwager und Onkel Dr. Heinrich Wilhelm Weber ordentlicher Professor der Forstwissenschaft an der Universität Gießen SD.-Bfl.UW Auf uns. Svortv atz find kommend Sonn- ton, 18. Jan., folgen» de Begegnungen tut 61016611 Ferner extra starke und vornehme Sport-Pullover, in weiß und farbig bietet Ihnen wirklich allergrößte Vorteile | Herren Piiliover mil ReiBcersclilnft wieder einoetronen! | Auf sämtliche Strümpfe PakattV für Damen, Herren und Kinder /O ' 1881-1931 Dte Damen, die oe* rntut und. eine Ailersoelkvl'lllig au gründen, treffen sich am Moitta »- abend 8 Uhr tm „Bavcriichcn Hoi", Bahnboiurahe. Rege Beteiligung erwünscht. 10235 undAkad.Ruder» abteilung e.V. EamStag,17.Jon„ abcndo 8.30 Uhr: Monats -VersammiuBg im BootShauc«. Tagesordnung- Etngänge.Bertchtüb. letzte Borstandsü.g. Zahlreichen Besuch erwartet 14530 bkr Vorstand. Auf alle Wollgarne 57o e Sonntag, den 18. Januar, 15 Uhr im Saale des Hotel Hopfe Id, Friedrichstraße 1 45 d Vortrag von Herrn Obstbau-Oberinspektor Mazarin-Worms über: Steigerung des Stein- u. Beerenobstanbaues als Mittel zur Gesunderhaltung der Famil.e nebst Angabe der dazu nötigen Winter- und Frühjabrsarbeiien Der Vortragende gilt als Kapazität auf dem Gebiete des Obstbaues Wir laden daher unsere Mitglieder recht herz- FmcUlilteo zu verkauf. [449L Vraugafle 6__ l fast neue Blech- ii. Eisenschere kombmieri. Original- München. btS 60X10 mm schneid. vreiStv. zu öetr. Schr. Ang. n. 0240 nnj>. (Mich Anz. | Kaufgesuche | 1— -Etagenhaus ober Eia.amllienhans v. Privatmann geg. Kasse zu kaufen ges. Lä r. Angeb. u. 0265 an den Gt-K Anz. | Empfehlun ei| öt.idic Mazzen etngeiroffen «241 Bäktcrei Katz Neustadt 14. Heute mittag 2 Unr versehi d nach langem schweren Leiden meine herzensgute Frau, unsere gute Mutter. Schwiegermutter, Großmutter. Schwiegertochter. Schwägerin dnd Tante Frau Margarete Balser jeb.Kolb SZWGeüöfl. « wi T ®K- verein] Gießen u. Ömo. 1897 e. V. Samstag, ö. 17 ö.fll. abends 8'/, Ufr bet Gastwirt Henkel Monuteversaninilang. 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Gegenstand des Unternehmens ist die Wetterführung der bisher unter der Firma „von Münchow'sche Universitätsdruckerei Otto Kindt" in Gießen betriebenen Druckerei und Buchbinderei. Das Stammkapital beträgt 20 000 Reichsmark. Geschäftsführer sind? Prediger Karl Peters, Flensunger Hof bei Mücke (Ober- Hessen), und Verlagsbuchhändler Wilhelm Schmitz in Gießen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 9. Dezember 1930 fcstgestcllt. Jedem der bestellten Geschäftsführer steht nach dem Gesellschaftsoertrag die selbständige Vertretung der Gesellschaft zu. Die Geschäftsführer bedürfen der Genehmigung des Aussichtsrats zum Erwerbe, zur Veräußerung und zur Belastung von Grundstücken sowie zum Abschluß von Pacht- und Mietverträgen für eine längere als fünfjährige Dauer. 470B Gießen, den 10. Januar 1931. Hessisches Amtsgericht. Soskats PWcht dir Ausgeber v. Stellen» angebotm Ist es, die ein» gegange-^Sewrrburg«» u-'ttrfagen (Zeugnisse, Zeugnisabschrift-. -Licht» vilber o.dgl.) schnellstens ,urstav>s. Die Slellunz» luchenben stnd dankbar dafür, wenn man Ihre Bemühungen zur Sr» longuna ein. grclgnetm Tütlglet t aus diese Welse untersteht und stnd auf diese selbstverständliche pflicht auch angewiesen. GieHenev Slnreisev Oberhessischer Kunstverein und Oeseilschaft der Gießener Kunstfreunde (Gesellschaft der Freunde des Kunstwissenschaft!. Instituts) Montag, den 19. Januar. 8% Uhr abends, im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts, Ludwigstraöe 34 Vortrag mit Lichtbildern: Moderne Kunst vom Expressionismus zum Ueberrealismus von Or. Herman Kell Kunstmaler in Frankfurt am Main. Eintritt für Mitglieder obiger Vereine frei. Nichtmitglieder 50 Pfennig. Stunierende 30 Pfennig. 454 D Lutierhaus Rheingold, Gesellschaft mit beschränkter haslung in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb jegücher Lebensmittel, insbesondere jeglicher Molkereierzeugnisse und von Eiern. Das Stamnuapital beträgt 20 000 Reichsmark. Geschäftsführer ist Otto Wald in Alsfeld. Der Geselljchaftsverttag ist am 7. Novem- .... . .. .. ... 469D Wieseck, Rödgen, den 15. Januar 1931. Die Beerdigung findet Samstag, den 17. Januar, nachmittags 3 ühr, vom Trauerhaus, Wieseck, Ludwigstraße 2, aus statt. __456 D Hühneraugen WarAen.Hornb.lten beietiigt reittos auch in den hartnäckigst. Bällen todsicher nut. Gar. tttnetü. 5—0Tg. Hübneraiigeo-Eapid Erhältl. nur Löwen- Drogerie W. Mllblnter Nacht, Seltersweg 79 a [Verschiedenes | gtflBüßerpoii iss SWISott WmvskM mit nebeiAten Omnt» buffen, bet genügen der Betetttanna - m Sonntag, 18. Jan. sowie an den-olgend. Sonntagen. Fahr« preis 5 RM. Karten- ausgabe Postamt 1, Schalter 6, oder Anmeldung teraspre- cier 3634. 14880 [Vermietungen | 5= 3t" niet’ Wohnung m. Sttbeb- el. V. II. Gas evtl, n tt Vager ob. Werl statt, ab 1.2. au ncrmieien 0219 Strinstr. 69 v. iiiiiiliiliiiliüiiiiiinilllliiin 2- US 3-3immer- Bainung mit '-'>ad. in der Schnbertstra -e au oermieten. Desgl. Garagen t. d Händel' stratre. Wolj Architekt Ph. 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Rate bis zum 25. April 1931 fällig. Den Steuerpflichtigen werden über diese weiteren vorläufigen Steuern in den nächsten Tagen besondere Steuerbescheide zu- gestellt. Gießen, den 14. Januar 1931. Der Oberbürgermeister: Dr. Keller. Brennholzversteigerung Zreitag, den 23. d. 21L, von vormittags 9% Ahr ab, in der Wirtschaft des Georg Sommer VI. zu Watzenborn aus den Forstorten Brauhof, Hasenkopf, Sch'.ffenderg, Schindanger und Häusersette der Försterei Baumgarten: 458D Scheiter rm: Buche 1,5 1. Kl., 14 2. Kl., Eiche 71 l.Kl., 4 2. Kl., Esche 25 l.Kl., 1,7 2 Kl., Rüster 3 1. Kl., 0,5 2. Kl., Birke 1,1, Aspe 1, Pappel 7 2. Kl., Erle 5 1. Kl., 1 2. Kl., Elsbeere 0.6, Kirsche 1,5, Kiefer 2,4 1. Kl., 1 2. Kl., Fichte 3 1. Kl., 3,9 2. Kl., Lärche 0,4; Knüppel rm: Buche 1,9 1. Kl., 7,3 2. Kl-, Eiche 3,9 1. Kl., 11,7 2. Kl., Esche 18,9 1. Kl., 1 6 2. Kl., Birke 1,3, Aspe 0.5, Erle 0,4, Kiefer 1,5 1. Kl., 2.1 2. Kl., Fichte 5 6 l.Kl., 7,6 2. Kl.: Knüppelreisig rm: Eiche 2,2, Kiefer 19, Fichte 20; Stamm- reisig. 100 w"llen: Buche 9,1, Eiche 3,7; Astreifig, 100 Wellen: Buche 34, Eiche 16, Esche 7, Pappel 0 5, Birke 0,4: Stöcke rm: Buche 11. Eiche 14, Esche 13, Erle 1, Pappel 1,8, Fichte 0,5. Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen. Gießen, den 15. Januar 1931. Hessisches Forstamt Schiffenberg. I Nicolaus. Nur die beste Drucksache neben der Zeltungeenzel&e kann Ihre Werbung wirksam unterstützen Geringwertige Drucksachen schaden mehr eie eie nützen. Deshalb sparen Sie bei Herausgabe der besten Drucksache: eie Geg. 85 BH. Wochen- lohn we d i. ö. Bez (Breiten 'Helfen «D i pöiI. «nie qe.udjt. KnrAetzrobeA. I.«v K. Heilmann, Leipzig C, 1. 803. Marhth.-Str.18. Laubercs Mädchen für idgiidi einige Ltnnden ncfiicbt o»? __(üloetbeiir. 35 II. Stellengesuche) Mädchen 223r inrbt Stellung t u Haush. fo'or i od. bis 1. 2. 31 Gute Zeugn. ooib (0’260 E. Friedrichs, Srflnhero, Graben 10 2 ttbr: m.r v 6leoen,n.UL — irwtt.ll.Mimisch. 3 llbr: Val.MnvstlJ.Z.8 15 — moo, l Manmch. W d. Ziv.-Snp. Auf die beuteabcnd S'/illbr tm Vereins« lo'nl staitfindcnde Jahres - naoplver- samm. ng lution ch« mals Inn icrotefcn it, um Aahtteiches Er« scheinen gebeten. 0S57TcrPo stand. SPFZ/AL - .'VOlLSE'SCH&FT Wim >is andieäuR Lg*&g?WgJ| in^erein Bner ktlreundß htwissen8ch.tlLlnttM 8 4 Uhr abends, nlnrtihrts, Lodwigtfrafc 14 Jildem: Kunst UeberrealismuB »Kell •t am Main, Wd«taüWHw > tu Pfennig. ftjQ iWW ieo 18, Januar, IS Ubr es Hotel Hopleld, riedrictastrabe 1 « g on Herrn Obstbau-Ober- | Mazarln-Worms üben ig des Stein-u Beeren- ues als Mittel zur Veraltung der Famil e abe der dazu nötigen id Frühjabrsarbeiiea t au/ dem Gebiete des | k Hittfledei t«ht beiz- « Gliste willkommen. o (9 CI «■g ZZAZ s A,oAg? A^-o? E Q 3 Q to*= ES ta N o 67^ B — Tf 3 E AZ ■S'~S 5gts Ü.O— = cfi a» go a o~ ® «s e « E± =z^ 4L *E=.x ‘35 ES 3 (9 B -5 B = 19 = H es ° p a = ö» s 31 = «J» o(9 B p^~Bo£ o -® E -E •=-e GZGU 5 "TTO — 3^ es -LLsr S® c E> A 9(9 E / etc. 5-e-3 o £ = - = = =5(9 E :O C ^(9e 2ZgZ e=^:= es =; Ie§ E = = S = •5-E ZZ iS b AZ Es ' _ §D^ 0.9 E:= = E^-E'S SLS c =19 = = 5 _ .89 *• XD = e-.w D ~ E 3 tf»-0 Ä ° E ß e =*H -L:O E I1N E£© = ^2=0-5=^ = =19 5 = B^ Ö^t'3 2 H9? = § SSf = 3-S?^ § =E-O c-, 2==-=® 3! i 5 =t?D ZW58 ci Ö- «S v — ^LA) = h« s.g »-< Eg- x?-= 2 5 2 t: 5 E E aoa J u = 9z= 2 _ *• o *” E M e B £ " _ • 3 st: x. ~ z: .*•* **" ® CT*-* C ^3g CBE2-5 »5§ > U _ =*■ 2 E o t t ifslt! So®*'; £E§S’g®«^i £5 3 ä 5- 0.-21=£ c 3«< = — L- c3c£1w ©(9(9 o s E±t 5(9 a-g Ä t 0 2 3S- 2 = = ° =.Ew = o.35’«^ - 2=_X2ö_ .. ~ o!=" B Ö 2 = W ö2 S i3- *g«E 3 A9« .l E . 35 c J5 -c (9 o = (9§ o^=^?-2 5 ’S B -3 5(9 2 LS 3 ■e 2*5-19 B 5(9t = ■€" A © ö» E /D 2S V~s E >a ty o a® 2D® o B C7 X t-, € « i> 2 S^-' F?S E c, A ®a=H3i 5 9 31-2 Au" 0^.19 3EL§SZp ElS^A^2 F 2* 2 r-v 5 ZI «g Eß'?? -K 3 cß S E =• E =-=LB " H «2 -ie 0k* 2(92 53 2 E E 5 p E ä (9 2 L-S a a 1 2« । L-55^ e- :O 5 g =-9-6 »-•e M (95 N-6 2 u(D g 2 2 * Stadl^£ e B u E© 2 2 = -gA ; M E a> E 19 „ E« ZV-Z s "e = 5 50 Pa 0/2 2N ■EE" «Di. e t- = 2 3 £ oD Efc U -c 3 3 = S 'S 2 = -bi. (9 W OB C o 'S 3 fi <£•= E .5- E jKN j,.Hen 5 and) idmlt. r mit. -vra. o - u J ^Z- o A EK> = «- u E E=- E ex « ^A i«t IHM I0&» Verein Rudersport Gießen 1913 undAkad.Ruder abteilun] e. V. Lamstaa, IT-JA« abends s.3O Ubr. toiMtm* im Bootsbaus, t-flccorbnunfl' 6mflänflt«H6iü» ■ letzte 1-orstands' .a. Bavlreichen W ermattet iw» brr Dorstand. cvovc muten» äbditn- Al. VSti ünjelfl- 2 2 19 «'3'" :OIO “ 5 E© a»g? i-Ä .Ee E u e 5 2 2 = 2 o»E - iieffen mW»’ ir im H0I ' L-e^ = : 55. A 2 Z 19 ö 5 a°£^il9Ä : e E-o^E = c'5(D - ® := E 5 C -) OKt O 2 EN® 2 = 2 -S- löwen- lbln;ef »J 73« nes] W W W! Dnmt» lügen ta m Jan. Igend. 9al)i- irten- nut l, rtün= E |4t58D 3 g e*- •© 5 fc •- w — o: (9 3 «e- 5^(9 >ctp 3 Ubr: ® 'IU ?ViüÄteO''1'3 L^rÄonnewenl 2 ©PO a E ?/QC7'5 _ o = E oes J*1"', ‘"'n fr sgsr® WZ leroff.1 „ mor«’6 sind iiok 181 'id-saric« C^Äflbc- ein.Klo^J^ " E t'6'5 "" ®B Huf unf. Snoriv atz find koni'neod §°nn' WH ilalt 2 Ubr: mH WlIL.T . iisoojl.«®»* 5-E i "^-E = ” " L = CA ä Z© •e = = 3 2 e e e 2-ee^ E 3 Eü-O-X—s'3 = ® *E^ 3 3 £e9A£-c-3 S-S®« 3 " E 3X3i?€3n (9Ls?§L^EL ?)£32^ 19 «e = c äH«5^A ©Se- c 3 o 3 " E o 3 u S c 3^5 r E-5 S _s 3 fliflW öDffC 3 sr ® es E p E 3 Bts A 2 2 3 2 E 3 A (9 '9 3 E 2 2 E 2 to 2 2 2 E 2 C JX er- o (9 1» 2 5? 2 u Z <3 " c °*= g!?»» o qj * X* Q O 2 AS3D CS O X öff C: = S 3 t3a 0 2. ts re te> 45'S’A sr©95- 2^5 S.8 S. Q 2S eSgn ®3 3 S 3 2>§^®3 n n 2 " •? 2 ia rs -3« _o" gs.'i 9. So 2 g = 6) H - öo3 S T §-■§ ? G) 3 " S LS A>n e 33 =>B c E c< a-o Gl Ä> S Z>" 5f3 6) I §8 Zs a(jl= ÖS LS ÄS E&3 ? •■*■ 8 o 3 8-S t = S = S2 2.3'tory 5. ao 3-5" a-o s Z Z ?o ti 5 5 3=5 a -3 S. 61 rao 5 e-g" »s. 2 -S>° 5 " 3 5 3:6 » e Z"5 O-X) 2. 8 3 8 = 3 3 63 |5tH = p S Z-3 jgHä^3-; »3 2. e 'S S 2. LS-2 re^a3 = w s3 D ui 2.E a® 3.6 0 s:3 3 §re 3t y ä'iä 8 o 3 Z's.L3 2.8 3 § ?3 D:^ o co a 8 S = s® 3§. e«s. ass ® 61 77-3-8 S 3 s 85 roS-3 o.‘ 2. re Qflöo 3 ä ‘ 88§ = D -' = o 3- cr-z" 8 O 2 ® aSr.” Z8 3*p ® 3tZä 3 o 3- o —- a . 8 3 8 §-3-s-h< re CO -i C O u> ■(=> IZ_... ZHZZS o- V> 1 §5* D" H 3 3 = OcX-tS fr _ p. 3 * 8-^" LSL2o § 5 LS re §3 §2 8 3Z 3-S--.3re§ 3 ,^^"5 3 3 Aff ^8 gfl C 3'O 5 es c -Ert 3-3 3 '2.3 5 = ^g @®s» g 3 3 er' 5 ® 2 8=® ®33So IT3 eg’* 3 6) Pz & 6 " 3 3 ag 3^2 l^s-sea 2 3 ö §2* a- 3 5 8^~ 5 sa 3 o re ’ 5; 3 ^oßäo '-2-3 8 W ==2 3-' 5«J = 3 D ö^to s-g re 2. öS re Sgs-<öa 61 Cfl=5g e ** tf. 3 5-^3-3 3 ® — s§i Bflr^ö ^,2. L>8aq v> 2-a KZ-82 3 ’aq - e ^52 3 <-^-9- 50= 8 g — • U> -t 3 C Ef63|S §8’8S a = 3 3 8 5 6 ^3 2 a3 613 W ICT’.at' 0,0 S; ^3 7 Cör,ypo ‘ & 3 O r- S 3 2 re 3 re @h l±5O O 3 S-" 61612.5 L- -KZ e=» a«fä's re' re a* 3 a, er {g 59 = 9 '^'o’ ®e re 3 re <-t pr *- 2. o- rr £7 - re _ * s2-'2 2 5 6UE. O S= o 3 3 §|3f«3 2Ö2 re D re CO 2>-«3Z- fei o re 3 c3 LZ-Z3 :^a3 3 O ■ — 8 '»2. §2. 0 8Z-L-Z- 0 0 5 g3 M61"^ 2 "Öre 3 -< a^-O'reQ? re Q re «§ c-S-X® O re Z.co 3 re re, (-y re —, pre re • re re CO O 5 re "re; 9.-" o J2, 3 o, = 'S 61 ~ o U) o a, C* re""2. CP M o r-.. re re re re, . ' 2Z -ZF AZ-ffa-re ^fg8 2-=^ ^ß°2.LS-2- = 53 ®3 3a- S- o 3 3a 3 3 ^2.® Z „.Sore 3 -3- ~ ■ 3 re „ 77 2 5-33'?3ffi’= 5 „ n o a- re 2 sn « e ffla?" o-_2 £: o o"e 8 L>2 § - gS^" ..re — re = - re, 5* T1 P c?3 re tO"E?_ 3 o Ö2 3 a-77öSd»3 2 o 2. o y» 2 6) S-r-re «• 3 A 3 3 8 8 8 3 8 8 8 6 "5 8 8 8 :-e Cfl 'M 3 3 E 5 o 3 <0 KO k>2 3^.3 Z-Z'R «g? 0 V =1-^ re 33 3 3 Q O ® §0 3 — er B s r?1 ™ re sZZa W U-—. O- re ? G a ° o M I ge®”? ti 3 ö a-m re" O re 8 a* y cp er co ~ 2 . P 3 er 3 a-2 8Z re re. ” o 3 6>3'E 8 re 6)0- ■^3 2 LS @5* Sc-3- O-B 3 ifi Ä>re 2. re 2 a- b-'S 3 «S = sa- _ R. p 3 3 3 —T. . reCO ** 35:®°' aen-nlOa c 6)3 m8 ® © 8-2. S.5 re- :~S61 ,a* 8 a* ÄZZ E 2 3 3 3 ÖO S.® L4-.L?. 61'5 3. , _ -i J1 o 2. e CO a* - 7^ re — re re re- re- re rere „ Ist3»-* ® ^CP LZ S-a geoffl re 2. w 8 61 P tyoj 8 61 5 C re." rereBS 3 2.8 a «g &2. SrB'S-.re’ä* #V. re- 3 O O 3 *t p* X» • c TS 61 Ä Sr 3 TS z — re" "re or er a- 9 er o er W> E S re 3 2 er -- er er er o ee l» — er e< 3 re 3 -3- er E LS = 2 ® 6) 3 2. “ er ee O re ” ez er q L3 ry L> a* 3-^«2" 3 TÜl’ a- p re d O x'T* Of Ur « d n d n crej o zr*^l Z.3.Z8 re 3-^ Z ° O 3 ® re 5,5 3.ÄSZ o re A CT- re in 3 g- 3 co 5 % 8 8 o3 ’ js5'*co 3 '8 " re 61 E EÄ O 3, re 2 'S* g »o er 8 g zaÖO o cp S §2.3 ® x 0 e zr 5 5 ft tj> 0 ** q q a CT- 8 3 ® 8 co a*a ®' 3 E LS3 33 A Zs-L (7)5- X33 2 a -,61 2 3-Zt lk> 8 ®3 - 3.3 § 53® 3 3«. °a re CO — §2re< AZ-Z«3 * a "45 - ■ ->® 2 3 ta3^ 6I0 -§"§8 8 ^S D 618-LS 3 — re -• o: — --C D t-^re taS ? o — er re ” 616"4 »5 er O X re_ 3 * iS re 8 2*® 2.2 T^Z ZÄ §_-S? 3 2 2 tZ-52 3 X CT T- 3 — E 13 re' 3 ßt"g:§ ■^3 56ia = :« re „3 8 m-r sag®- 61y 'S* re" era Mß-ZZ- rv K a o X* 73 2g ® /re 2 " re 6)2 O ■• ö. E . ^W3, ^32.ga5~a ® t3 o: re, 6) 2 313-® 3 3 re’ £2 re " 2. re CZ re 2, — -- ——- pz - 'er re 2 £ LS 8" o* re H 3 S 6I33 O 3 S o 8 ff.7 3* 61 S CT’®'re §.p re. 2-3 3 er L8ff Za i?r3gi o3cr SZ 2.3 8 fftxiZi w^a = er _ "■ •3 ®, TO 3 8 o-E ar-ery >^re 3^^5re-o S5ZKM 3 — re°OO3p3 a=S Der Ausstellung war schon am Samstag sehr lebhaft. Das gute Wetter am Sonntag lockte ebenfalls viele Interessenten. Zahlreiche Käufe lonn- ten getätigt werden. Der ©eslügttzuchtverem Lang-Göns, der unter der Leitung von Wagner- meister Otto May steht, tonn mit dem Ergebnis dieser dritten Schau sehr zufrieden fein. In der nachfolgenden Übersicht werden m Den jeweiligen Klassen nur die Hauptpreise (Ehrenpreis — E., erste Preise = 1» mitgetcuL Stämme. Brahma: Ph. Hasser, R.oder Weisel. E. Weiße Wyandotten: Qlorbert ©rünebaum, Lang-Göns, E. Engi. Zwergkäm' wird em Anspruch jedoch gegeben sein auf ©rund des Dersicherungsverhältnifses Demjenigen Ehegatten, gegenüber Dem Der Unterhaltsanspruch gegeben ist nämlich der leiblichen Mutter, oder des leiblichen Vaters. Es ist zu vermuten, daß m Der Werkstatt des Gesetzgebers unter dem Einfluß politischer Kompromisse und dem raschen Tempo Der ©esehgebungsrnaschine ein Konstrukttonsfehler »unterlaufen ist. Es war zu erwarten, daß dieser ■ Widerspruch aufgeklärt würde.- -ine Gelegenheit I hierzu war gegeben. Die Rotverordnung des Dominikaner: Willi Decherl, Lang-Gvns, E.. Alfred Ro.nvs. Lang ©jn5, »->ei 1. Sach.e.chühner: Karl Lauder. 2ang-®3n6, ®. und 1. Hamburger, schwarz. Wilh. Bergk, Gambach, 1. Andalusier: Karl Alles HL, Lich. -oei 1. Silberb.-ak-l: Hugo Doller, Lang-Gons, 1. Leghorn: Lehrer Heil, Langsdorf, L, Jakob Zimmer, Rieder Weitet. 1. Z lv erge. Lang han, blau: Dich. Kaiser, Lana- Göns, E. und 1. Langshan, schwarz: Fr. Thal- acker, Lich, L, Karl Müller, Lang^Göns, 1. Wyan- btLten, schwarz. Ludw. Klinket, Lollar, E., Otto Heß, Lang-Göns, 1. Wyandv ten, weih: O.to Heb, Lang-G. ns, zwei E und 1. W o do t?n, ve^huhn- farb.: Otto Doller, Lang '©ms, S., Wilh. Brauer, Gießen. 1. Wyando.tcn, gold: Alo. Hache', burger, Beienheim, 1. Deutsche Zwerge: Hch. Wagner, Trotzen Linden, E. und 1. Federfarb. Zwerge, Porz, ohne Bart: Karl Müller 11., E. und 1. Federfarb. Zwerge, mit Bart: Karl QKüIIer II., Lang-Göns, E. und 1. Federfarb. Zwerge, b'.au- porz.: Karl Müller IL, Lang-Göns, 1. Bantam, schw.: Aua. Felsing, Giehen. E. und 1. Bantam, gold: Willi Frey, Lang Göns, E. und 1. Antwerpener Barizwerge: Karl H:h, Trotzen Linden, E., Karl Müller II., Lang-Göns, 1. Zwergkämpser, birkenfarb.: Karl Philipp IV., Steinberg. E u. l. Tauben. Steigerkröpfer, rot: Rich. Weisel, Gambach, E. und 1. Elsterkröpfer, rot: Gg Spran- kel, Bersrod, 1. Hess. Kröpser, blau, mit Bart: Alb. Schmids, Lang-Göns. S. und 1., Robert Pfarrer, Weclesheim, 1. Hess. Kröpfer, tigerscheck.: Hch. Wagner, Gr.--Linden, 1., Gg. Reuhl, Hadamar, 1. Dunkeltiger: Hch. Wagner, Gr.-Linden, drei E., Robert Pfarrer, Weclesheim, 1. Hess. Kröpfer, schwarz: Gg. Reuhl, Hadamar, E. und 1. Hess. Kröpfer, gelercht: Willi Römer, Lang-Göns, 1. Hess. Kröpfer, weih: Rich. Kaiser, Lang-Göns, drei E. und 1. Steinheimer Bag- detten, Weitz: Hch. Müller, Rutlershausen, E. und drei 1., Rich. Weisel, Gambach, 1. Elster Tümmler, schwarz: Dob. Pfarrer, Weclesheim, E. und 1' Nürnberger Lerchen: K. Knitz, Ridda, 1. Thüringer Flügeltauben, si bwfarb.: K. Knitz, Ridda, 1. Psautaube, weih: K. Knitz, Ridda: 1. Porzellantauben: H Wagner, Dannenrod E., Lud v. Wagner, Alten-Buseck, 1. Schönheitsbrieftaub:n, rot: Adolf Trüller IL, Beienheim, E. und 1. Schwalben, rot: Hch. Maul, Beienheim, 1. Strasser, rot: Gg. Pice, Weclesheim, E. und 1. Koburger Lerchen, gelercht: 3. Kranz, Schotten, E uird 1. Reife- brieltauben, Flugleistung: Karl Müller IL, Lang- Göns, 1. Wassergeflügel. Indische Laufenten, schwarz: I. Kranz, Schotten, 1. Aonnen-Enten: Adolf Trüller, Beienheim, zwei 1. Cajuga-Enten, schwarz: Otto Hetz, Lang-Göns, E. u. 1. Schneeputen: Wilh. Rühl, Lang-Göns, 1. — Für die beste Gesamtleistung war von den Muskatorwer- ken ein wertvoller Leistungspreis gestiftet worden. Er sollte für die beste Gesaintleistung in einer Rasse und Farbe bestimmt sein. Anwärter für diesen Preis waren die Züchter Richard Kaiser und Karl Stoll, Lang-Göns. Das LoS entschied sür Karl Stoll. Landkreis Gießcir. * Grotzen-Buseck, 14. Ian. Der Turnverein Grohen-Dusecl hat sich entschlossen, in diesem Jahre von der Abhaltung eines Winterfestes abzusehen und an dessen Stellt im Frühjahr lediglich ein Anturnen zu veranstalten. t Trais a. d. Lda., 14. Ian. Heute konnte die älteste Frau unseres Dorfes, Witwe Elisabetye Amend, geborene Will, in geistiger und auch fast körperlicher Frische ihren 91.Geburtstag feiern. 0 Göbelnrod, 14. Ian. Der Gesangoer- ein „Eintracht" hielt in seinem Vereinslokal seine diesjährige Generalversammlung ab. Der 1.Vorsitzende, Kern, erstattet den Jahresbericht, der bewies, daß der Verein auch im vergangenen Jahre fleißig gearbeitet hat und auf der Höhe geblieben ist. Sodann wurden einige Mitglieder (Bur- germeister Weber, Hch. Velten VIII. und Louis - Berges) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Rech- - nungsablage ergab einen Ucberfchuh von 111 Mark. Die Vorstandswahl brachte die alten bewährten Führer wieder an die Spitze des Vereins: lediglich für den freiwillig ausfcheidenden 2. Vorsitzenden Wilh? Steih wurde Ludwig Berges gewählt. < Birklar, 13. Ian. 3m Saale des Gastwirts Engel fand am Samstag der Jahres- ab sch tuß des Konsum-Vereins statt. Aufsichtsratsmitglied Heinrich Gerhard leitete die Versammlung. Der Vorsitzende des Vereins, Heinr. Wagner, gab bekannt, daß der Warenumsatz gegen das Vorjahr um 4000 Mark zurückgegangen sei. man sei aber trotzdem in der Lage, eine um 1 Prozent höhere Rückzahlung als im Vorjahre zu gewähren. Da gegen die Geschäftsführung und Die von Karl Engel gestellte Rechnung Line Einwendungen gemacht wurden, konnte dem Vorstand Entlastung erteilt werden. Die Wahl ergab Wiederwahl des Vorsitzenden H. Wagner und des Aufsichtsratsmitgliedcs K. Ott II. Reu trat in den Aufsichtsrat Karl L o t h ein. Eine Rachversammlung, in der eine Viehverwertungsgenossenschaft gegründet werden sollte, kam zu keinem positiven Ergebnis. ' Lich, 17.3an. Am Donnerstag, 22., unb Freitag, 23. d. M., findet im L i ch e r Stadt- Walde je eine Ruh- und Brenn Holzversteigerung statt. Auf die Anzeige tm heutigen QVatte sei h ngewiefen. I Münster bei Lich, 14. Ian. Der Gesangverein „Harmonie" veranstaltete am Sonntag einen Familienabend. Der Chor des Vereins fang unter der bewährten Leitung von Lehrer O 11 einige Volkslieder. Im Mittelpunkt des Abends stand die Aufführung einer Posse von Niebergall. Die Spieler brachten das Stück mit viel Geschick zur Darstellung. Die Zuschauer danken mit reichem Beifall. Verlosung und Tanz beschlossen den wohlgelungenen Abend. KreiS Fricoberg. *—* Butzbach, 13. 3an. Der hiesige E v a n g. Arbeiterverein veranstaltete im „©am* brinus" einen Vortragsabend. ®er erste Vorfi'ende, Pfarrer Linden st ruth, begrü" te den R dner. D rbandssekr für Lauser (Darmstadt), die Mitglieder unb die Gießener Gäste. Der Vortragende erinnerte an die schweren Lasten, die auf unserem Volk ruhen, zeigte aber auch die Kraftquellen, die uns befähigten, diese Lasten zu tragen: Evangelium und Vaterland. Weiter sprachen noch Vorsitzender Kirchner von der Ortsgruppe Gießen, ferner der hiesige zweite Vorsitzende, Kaufmann Ölern, ebmso Pfarrer Schneider. Die Ansprachen wurden umrahmt von Gedichtvorträgen, durch Sologesänge der Frau Pfarrer Linden st ruth, durch Tylophonvorträge der Herren Klaus und Bach und durch Musik- und Gesangsvorträge von Mitgliedern der Eoang. Mädchen- und 3üng- lingsvereine. — D:r hiesige Alice-Frouen- ve rein veranstaltet Rä h stunden für Mädchen, die wöchentlich an zwei Abenden in der hiesigen neuen Stadtschule abgehalten werden. — Das Auszeichnungsfest des DHC., d-as in dem kleinen Saale des „Hessischen Hofes" abgehalten wurde, war den Zeitverhältnissen entsprechend einfacher gehalten als die früheren Feste. KreiS nrgcn. △ Ortenberg, 15. Ian. Die längere Zeit betriebene private A u t o l i n i e Ortenberg — Bergheim — Gelnhaar — Ufenborn wurde kurz vor Weihnachten st i l l g e l e g t, da durch den geringen Verkehr der Zuschuß der beteiligten Gemeinden sehr in die Höhe stieg. Wie bestimmt vertäutet, werden zur Zeit Verhandlungen mit der Reichspost um die ilebernaf>me der eingestellten Linie gepflogen. Seit Einführung der drei Landposttraftlinien im Kreise Büdingen sind die Orte Bergheim. Gelnhaar mib llfenbom dem Postbezirk Büdingen zugeteilt unb haben täglich eine zweimalige Bestellung. Mit der Aufnahme der Autolinie Ortenberg — Bergheim — Gelnhaar — Iltenborn durch die Reichspost wurden die Orte wieder dem Postamt Ortenberg zugetellt. 3m Interesse der abseits liegenden Dörfer wäre es zu wünschen, wenn der Autoverkehr durch die Reichspost wieder auf genommen werden konnte. Kreis Lauterbach. Lauterbach, 13. Jan. In der am Samstag beim Kam. B e i l e ck e avgehaltenen Generalversammlung der ehemal. 116er konnte dcr erste Vorsitzende eine ganze Anzahl Kameraden aus der näheren Umgegenö willkommen heißen. Im Anschluß daran erstattete er den Jahresbericht, dem u. a. zu entnehmen war, daß die Vereinigung auch im verflossenen Jahre bedürftige Kameraden unterstützte. Das Geschäftsjahr ergab einen äleberschuh von 243,64 Mark. Ein ansehnlicher Betrag ist autzerdem festverzinslich angelegt. Einstimmige Annahme fand eine Satzungsänderung, die vorsieht, daß ab 1932 jeweils nur die Hälfte des Vorstandes aus- schridet. Sodann stimmte die Versammlung dem Beitritt des Vereins zur Kriegsgräberfürsorge zu. Einer Anregung aus der QUitte der Versammlung, alle Vierteljahr eine Versammlung abzuhalten, wurde stattgegeben. Die alljährliche Gefallenen-Gedächtnisfeier ist für den Monat März vorgesehen. Die Vorstands- Wahl ergab die einstimmige Wiederwahl des alten Vorstandes. Wirischast. Holzversteigerungs - Termine. Samstag, den 17. Januar. Versteigerer: Gemeinde Wißmar. Versteigerungsort: Gastwirtschaft Bittendorf in Wißmar. 9.30 Uhr. 6 Brauerei Stein-Häußer-Windecker AG-, Friedberg. Die gestern abgehaltene Generalversammlung der Gesellschaft genehmigte den Abschluß für das Geschäftsjahr 1929/30 unb setzte die Dividende auf 7 Proz. fest. Rach Mitteilung der Verwaltung ist brr Dierabsatz infolge der ungünstigen wirtschaftlichen Lage unb der fortschreitenden Steu r-rhöhungen we t r zurück- gegangcTL Unter den gegenwärtigen Umständen lasse sich die fernere Entwicklung nicht voraussehen. • Sunlicht Gesellschaft AG.. Mannheim-Berlin. Das Geschäftsjahr 1929/30 brachte bei der Sunlicht Gesellschaft AG., Mann- Heim-Berlin. nach Vornahme normaler Abschreibungen (i. D. 274 596 Mk.) ein Ergebnis von 735 904 Mk. (i. 03. Rohgewinn 746 479 Mk.. Reingewinn 567 521 Mk.). Die Generalversammlung beschloß, von einer Gewinnausschüttung auf die Stammaktien in Höhe des Vorjahres abzusehen und nach Hebcrtoeifung von 35 800 Mk. an den Reservefonds, sowie nach Zahlung von 1800 Mk. Dividende auf die Vorzugsaktien, den Saldo einschließlich des Vortrages aus dem Vorjahre in Reserve zu stellen. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 16. Jan. Tendenz schwach. Im heutigen Vormittagsverkehr machte sich von neuem Abgabeneigung bemerkbar, nachdem bereits an der gestrigen Abrndbörse neue, z. T. erhebliche Kursrückgänge erfolgt waren. Hinzu kam die schwache Auslandsbörse, die die an sich sehr gedrückte Börse erneut beeinflußte. Es tagen wieder einige Verkaufsaufträge vor. die aus neuen Exekutionen und Positionslösungen stammten. Daneben schritt auch die Tagesspekulation und das Publikum zu Angstkäufen, so daß sich das Kursniveau weiter erheblich senkte unb ein neuer Tiefstand erreicht wurde. Außerdem lagen aus der Industrie und Wirtschaft verstimmende Rachrichten vor. So machten die Ausführungen des Reichsfinanzministers Dr. Dietrich und Dr. Hilferdinq im Haushclltsnusschuß über Reubesitzanleihen einen außerordentlich ungünstigen Eindruck. Auch die bevorstehenden Genfer 03er- handlungen drückten auf die Stimmung. Rach den ersten Kursen konnte sich die Stimmung etwas bessern, da Material ausgenommen wurde und die Spekulation von dem nichtigen Riveau zu einigen Rückdeckungen schritt. Die älnsicherheit war weiter stark, da man noch nicht weiß, ob zu den Kassaanleihen Exekutionsmaterial an die Märkte kommt. Gegenüber der gestrigen Abendbörse betrugen die Kursrückgänge auf allen Märkten 1 bis 3 Proz. Darüber hinaus verloren I.°G.-Farben 3,25 Proz. Kaliwerte minus 4 Proz., Rheinische Braunkohlen, Süddeutscher Zucker und Schuckert je 0,75 Prvz. Bankaktien verloren von 1 bis 2,25 Pro-., wobei Da- natbank im Vordergründe stand. Schiffahrt unb Kunstseidewerte setzten bis 1.75 Proz. niedriger ein- Deutsche Linoleum, gestern stark honoriert, lagen heute abermals stark gedrückt. Von Internationalen Aktien büßten Ehadr 4 OKarf ein. Am Anleihemarkt war Oleubesitz angezogen. Kurse kamen zunächst nicht zustande. Die Taxe lautete auf 3,50 Proz. Altbesitz lag niedriger, Pfandbriefe ebenfalls schwächer. 3m Verlause fetzten sich kleine Deckungen der Kulisse unb Intervention fort, so daß sich das Kursniveau erholen konnte. I.-G.-Farben waren lebhaft gehandelt unb gewannen 2 Proz. Die ©nmbftimmung blieb tpei- terhin„ unverändert. Tagesgelb mit 5,50 Prozent 'unverändert. Monatsgeld gesucht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2090, gegen Pfund 21,4313, London gegen Kabel 5,8443, gegen Paris 123.88, gegeh Mailand 92,74, gegen Madrid 48, gegen Schweiz 25,0713, gegen Holland 12,0675. Berliner Börse. Berlin, 16. Ian. Die heutige Börse eröffnete in ausgefprodjen schwacher Haltung. Anscheinend hatten die gestrigen Kursrückgänge und die matte Neuyorker Schlußbörse bei den Effektenbesitzern neuen Ver- kaufsdrang ausgelöst. Es kam jedenfalls wieder auf allen Märken sehr ungleichmäßiges Material heraus, und an den Maklertafeln erschienen zahlreiche Minus- Minus-Zeichen. Einen ungünstigen Eindruck machte ferner die vielbesprochene Erklärung des Reichs^ finanzministers Dr. Dietrich in bezug auf die Vteu- besitzanleihe. Die ersten Kurse zeigten Verluste bis zu 3 v. H. und häufig bis zu 6 v. H. Mit Minus- Minus-Zeichen waren Bank für Elektrische Werte, Gebr. Korzina, Zellstoff Ascyaffenburg, Buderus, Hoesch, Ilse Deutsche Linoleum, Licht & Kraft und Rheinische Elektrische AG. notiert. Als Ausnahmen und mit kleinen Erholungen waren Hackethal, Transradio, Sachsenwerk und BMW. zu nennen. Anleihen behauptet. Neubesitz waren mit Minus-Minus-Notiz ausgesetzt. Don Ausländern find Türken etwas fester. Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 7 o. H. und vereinzelt auf 4,75 v. $)., Monatsgeld auf 6,25 bis 7,5 v. H. Warenwechsel auf zirka 5,25 v. H. Nach den elften Kursen wurde die Stimmung etwas freundlicher, da das Ausland eher Kaufneigung bekundet haben soll, später trat dann aber wieder Abgabeneigung hervor. Berliner Proon^terrmarkr. Berlin. 15.3an. Besonderes Interesse beanspruchte heute der Hafermarkt auf Grund dec Gerüchte über eine angeblich beabsichtigte Wiedereinführung von Einfuhrscheinen für dieses Produkt. Die stärkste Auswirkung war am Liese- rungsmarlt zu beobachten. Die Eröffnungsnotierungen für Hofer lagen noch bis zu 4,50 Mark über gestrigem Dchlußniveau, nachdsw im Vormittagsverkehr wesentlich höhere Preise erzielt wurden. Das Cffektivangebot in Hafer ist naturgemäß stark zurückhaltend unb in den Forderungen erhöht, auch die Käufer sind ziemlich vorsichtig. Roggen ist vom Hafermarkt beeinflußt, da Uebertegungen angestellt werden, daß bei Erteilung von Einfuyrfcheinen beim Haferexport auch für Roggen wieder besondere Mittel zur Okrfügung gestellt werden könnten. Bei etwas kleinerem Effektivangebot liegen die Preise um etwa 1 Mark über gestrigem Riveau. Weizen ist knapp offeriert, Forderungen sind 2 bis 3 Mk. höher gehalten, teilweise werden auch die erhofften1 Preise bewilligt. 3n etwa gleichem Ausmaße waren die Lieferungspreise für Weizen unb Roggen befestigt. Weizenmehl wird von den Provinzmühlen verschiedentlich zu unberänberten Preisen offeriert. RunSfunkprogramm. Samstag, 17. Januar. 7.15 ölhr: (Gießen): Militärkonzert des Musik- korps des 1. Hessischen Grenadier - Bataillons 15. Infanterie-Regiments Gießen. 10.20: „Selbsterlebtes aus dem Dreißigjährigen Krieg", ein geschichtliches Hörspiel. 12: Schallplattenkonzert. 13.05: (Bon Köln): Mittagskonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Violinkonzert. 17: (Von Köln): Rachmittagskonzert des großen Orchesters des Westdeutschen Rundfunks. 18.15: „Arbeitslosigkeit als Gefahr des geistigen Lebens", Vortrag von Dr. A. Waas. 18.45: „Erlebnisse unter: Strafgefangenen", Vortrag von Lemka v. Körber. 19.15: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: „Der fidele Dauer", Operette. 22.15: Schlager. 22.45 bis 24: Tanzmusik. Aus aller Well. Ein prähistorischer Fund. Einen wertvollen prähistorischen Fund machten Steinarbeiter in Arques in der Rähe von Lille. Etwa 5 Meter unter der Erdoberfläche legten sie das Skelett eines Mammut« frei, das als ein Prachtexemplar seiner Art angesehen werden kann. Die beiden Stoßzähne weisen die Länge von fast 2 OKetcr auf, während die Backenzähne die Gröhe eines Pflastersteins haben. Bisher hat man von dem Aiesentier lediglich den Kopf freigelegt, der sehr gut erhalten ist. Unter der Leitung von Wissenschaftlern werden die Arbeiten fortgesetzt, um das Skelett nach Möglichkeit unversehrt zu bergen. (Ein ZHotorboot mit acht Personen gesunken. Während eines heftigen Schneesturmes ist in der Rähe der norwegischen Ortschaft Kabelvaag auf der Lofoten-Insel Svolvaer ein Motorboot mit acht Personen an Bord untergegangen. Man befürchtet, daß alle Insassen Les Motorbootes umgekommen sind. Bisher konnte eine Leiche geborgen werden. Eine ungarische Giftmischerin hingerichtet. An der Bäuerin K a r d o s aus Ragyrev, die zum Tode durch den Strang verurteilt worden war, weil sie ihren Gatten und ihren Sohn m it Arsenik vergiftet hatte, um sie beerben zu können, wurde im Hof des Szol- noEer Gefängnisses das Urteil vollstreckt. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H.» Lombardzinsfuß 6 v.H. 1 Sratifhin o. M. Berlin Frani'ur, a. 2)i. Berlin «Schluß» lurd | 1-Uhr- Kur- «Schluß- iur- Ansa g- fiurt Ea).uß- knrs 1-Uhr- 9 re (Schluß-lAniong- furrf Datum 15.1. 16.1. 15.1. 16.1. Dalum 15.1. 16.1. 15.1. ,16.1. 6% Deutsche ReichSanleihe von 1027......... 7% Deutsche NeichSanIeihe von 1929 ........... Deutsche Anl..M>Iöi.-Schuld mli 85 99,5 51,6 4 89,5 50 49 99,5 92,75 89,55 100 97 97 26,25 2,13 1,25 21,5 17 1,35 2,85 2,9 2,9 9 13,4 6,85 I I 21 I 1 । 1 1 1 1 1 ’ 1 ! II 1 1 1 1 1 1 II 1 II 85,1 100 51,5 4 89,5 49 100 97 97 26 2,4 1,5 21,9 17,9 1,45 3 ,95 13,3 6,9 51,5 25,9 2,4 1,65 17,3 18 1,4 3,05 3,13 8,7 13 6,75 vamvurg-Amertka Bakei ... 7 Hamburg-Südam. Dampsschiss. 8 Hama Dampsschiss.....10 Norddeutscher Lloyd.....8 AllNtmeine DeuticheCreditanst. 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner HandelSgelelllckast . 12 Üommerz. und Privat-Bank. 11 Darmilädl-r und Nattonalbanl 12 Deullche Bank und DiLconio-Gelelllchaf», . . . io Dresdner Bank......io Aeichsbank........12 A.S.G............8 Bergmann.........e 'Slettr. LiclerungSgelellschast. 10 Lichr und llrasl......10 Hellen & Guilleaume . . . 7y. lSeiellichasl tüt ölektriiche Unicrnehmungen .... 10 Hamburger Elelirizirütt-Werke 10 »bemilche Elekrrijilät .... 9 Zchlelliche Llektrizilclt. . . . 10 LchuäcrtLCo.......u -icmcns & HalSle ..... 16 Irantiaoto . ........8 > ak>m<'ner L Co.. ..... 10 Buderus .......... ö Deutiche Erdöl . ...... 6 Gclleiikirchencr ....... 8 Harvcner. ....... 0 i'ceid) Eilen........«’/, I>le Bergbau ....... 10 Klüchmriverks . ....... 7 Köln-Sleueilcn........ 7 Manncömlinn-Rökireu .... 7 tDlanrfelBer Bergbau . .... 7 Cbcrichici. Etienbedarf .... 5 Cbcridilcl. KolSwerke.....7 Plwnir Bergbau......6y, Rbeinilcke Braunkohles . . 10 Rbelnstahl.....• . • . 0 Riebeck Montan ...... 7,3 52,75 53,5 96,5 100 117 106,75 137,75 106,5 106,75 220,5 84 88 67 84,13 105,75 94 136 106 41 51 71 159 49 53,5 30,5 49 137 56 51,5 52 100 106 135,5 105,75 219,5 91 - - 135 49,25 69,5 66 51,25 133,75 53 113,75 94,75 63 97 100 117,5 106,75 137,5 106,75 106,75 221.25 84.4 83 90.4 89,5 68,5 84,75 99,5 105 91,25 94,75 137 119,25 101 40 50 71,65 68 53 160 47.25 58 53 30.5 30 59,5 49 137,25 56 68,5 51,75 114 94,5 52.75 96,5 100 115.5 106 135,5 106 106 219,25 83,25 85 89,5 86 65,13 82,25 97 98 99,5 91,13 135 120,5 35 48,5 70,25 67 50 154 46 50,4 56,25 47 134,75 53 fcesfll. ohne TtiiJloWHccfite . . 8% Hell, ütelhfinat von 1999 (rüdtahlb 102%)...... DbctMIcn Provinz • Anleihe ml' 8u#lol.v!Krimibbriefanftall, $lanbbrie|f «. i» ..... 6% Pr fcanbeirian:6riefanfiali, fiomm^Ebl. 31. 20...... 7% Br. Landeo, 'andbrieiaustalt, Psandbncse R 21 ..... A.E.G odg. BorunegS-Obligatto- <% Oeftetrftd)i|»e Goldreste . . 4,20% Oesterreichiiche Silberrente 4% Oesterreichiiche Einheitliche Rente........... 4% UnflorW Goldrente .... 4% UnflariW Siaairrente V. 1910 4% Ungarische Kronenrente . . 4% türllidie Aollanlethe von 1911 4% rürltiche Bagdadbahn-Anl Serie 1........... 4% trtfll. Serie N....... 5% Rumäntiche Verein!». Rente 4y»% Rumänische vereinh Rente von 1913 .......... 4% Rum »Nische Verein-. Rente . itranfnm a. . | Berlin Banknoten. Schluß« lurs 1-Uhr- fiuni Schluß« lurs | Anfang» fiurS Berlin, ) 5. Januar Geld Brief Amerikanl'che Noten ...... Belgische Noten ....... Eug'ijche Noten ........ Holländische Noten ....... HlMlentsche Noten........ Aorwegiiche Noten....... Deullch-Oesterreich, 4 100 Schilling Numänliche Noten....... Schwedische Noten ....... Schweizer Noten ........ Spanische Noten...... . Tichechoilowakische Noten..... UngariidiP Noten ... Devisenmarkt Berlin 4,202 58,45 111.98 20,425 • 16.45 168,76 22.01 112,03 58,99 2.48 112,23 81,32 42,81 12,405 73,15 - Frankfurt 4.222 58,69 112.42 20,505 16,51 169,44 22.09 112,47 59,13 2,50 112,67 81.64 42.99 12,465 73,45 L.M. Datum 15.1. 16.1. 15.1. 16.1. vereinigte Stahlwerke . ... Olav« Minen......16'/, Kaliwerke Aicherileben ... 10 Kaliwerke Wesleregelu . . . 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15 g. G. Karben-Industrie . . . 12 Dynamit Nobel ....... 6 Scheideanstalt..... 9 Goldschmidt........6 RütgerSwerke ........ 6 Metallgelelllchast.......8 PhüiVP Hohmann......7 Zcmenttverk Heidelberg . . 10 Cementwerk Karlstadt. ... 10 Töayß & Riel)tag......8 Schultheis Patzcnhoser ... 16 Cfiroedc.........12 2Iku...........18 Bemberg.........14 Zellstoff Waldboi .... IS'/. Hellswfi Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Tcssauer VaS........9 Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ...... Maschinenbau A.-G. . . . . . O Nat. Automobil ...... 0 Lrensteln 8 Koppel.....6 Leonhard Tietz ...... 10 Svcneka.......«... ,frankfurter Maichineu . • h . 4 Britzner........ . 6 Hevligenstaedt .......O Jung bans.........6 Cedirocrfe..........g Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8 Miag...........10 ®ebt. Roeder...... . 10 Boigt 8 Haeffner ...... 9 Süddeutsche Zucker .... 10 52 116 123 178 113 118,5 32 39.5 64,25 66 65 32,5 44,5 43,5 85 19 81 90 226 14,75 7,25 72 €3,6 78 148 111,75 50,5 112 120 175 109,75 116,25 38 62,5 65 33 43,25 59,5 79 71,5 — 108 52 30 117 124,75 179,13 113,75 55,75 32,4 39,5 64,25 66 35 137,5 117 45 43,5 35,25 61 75 91,25 20 86,5 27,9 39 92 226 15 30 28 57 147 109 50,25 29 114,5 122 175 110 31,5 37,75 64 64 133 113 43,5 42,75 83,5 73 88,5 18 26 38,25 89,5 222,5 15. Januar 16. Januar Amiliche Notierung o>rio | 3ric| Amtliche Notierung Geld ! Aries Amst.» Nott. Bu'n.-AircS Brff.'Nnttv. Cbristinnia - Kopenhagin Stockholm - Helnngfors- Italien. . - London. . . ViCUUDCt . • Bari«.... Schwei; .. Sva ktt . . Japan . . . -Hio de Jan. Wien in D-- Ceft. abgeft Prug . . . Bel irad . . Buoup.'st. . iUiii arten "'ssabon . Danüg.. . -stoilst utin. Ai en. . . Lanaoa Uru uay. . Cairo . . . 169,16 1,270 58,555 112,31 112,30 112,50 10,575 22,005 20,405 4,2035 16,475 >1,365 42,93 2,079 ,392 59,08 12.-44 7,428 73,505 3,044 18,84 81.57 1,784 5,445 4,191 2,757 20,905 169,40 1,274 58,675 112,53 112,52 112,72 10,595 22,045 20,445 4,2115 16,515 81,525 43,01 2,083 0,394 59,20 12,464 7,442 73,545 3,050 18,88 81.73 1,789 5,555 4,199 2,763 20,945 169,13 1,272 58,575 112,34 112,33 112,50 10,579 22,00 20,41 4.205 16,475 81,39 42,91 2,081 0,389 59,115 12,447 7,430 73,425 3,049 18,84 81,59 1,784 5,442 4,193 2,777 20,92 163.47 1,281 58.695 112,56 112.56 112,72 10,593 22.04 20.45 4.213 16,515 81,55 42,99 2.085 0,391 59,225 12,467 7,444 73,565 3,055 18,88 81,75 1,789 5,452 4,201 2,783 20,96 >11 Rn arhmoino de,onder» auch NranNnche, UuC scylveßize, zurückgedtievene und olche mtl ttetfen Deinen, gelungen und I63D entwickeln ftch überraschend schnell, wenn Sie durch iedes Futter 1 Ttzlöffel voll echtes RASSOLirs mengen, verlangen Sie nm echtes Xofiol in Originalflaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. 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Der Tausch de- in dieser Verteidigung so nutz, lichen Lameniäu'erS, charakterisiert so recht Rimzo- wilch' bizarres Spiel, die Partie nimmt auch bald ein Ende mit Schrecken. 7. Ddlxf3 7 Sb8-c6 8. d4Xc5 Hm aus der offenen d-Linie Kapital 1. Sg8-f6 . 2. b7-b6 3. Lc8-b7 4. c7-c5 5. e7-c6 6. Lb7xf3 Partie Rr. 210. Die nachstehende scharfe Angriff-Partie wurde im intern. Meisterturnier zu Lüttich August 1930 gespielt. Damenindische Verteidigung. Weitz: Marihall. Schwarz. Aimzowitsch. . _ guter Zug, der dem Anziehenden einen groben Stellungsvorteil einräumt. a b 13. ... 13. Dc7-bS 14 Dg3-h4 14. g7-g6 15. Ld3-e2 15. Sh5-g7 16. Lei—b2 Mit der starken Drohung 17. Df6: 16. ... 16 f7-f5 17. b3-b4! Hiermit nimmt Marshall den auf, den er auf sehr feine Art beendet. Für die Hochschul-Skimeisterschaften Deutschlands am 17. und 18. Januar in Garmisch-Partenkirchen sind nunmehr insgesamt 250 Meldungen eingelaufen, davon 115 für den Abfahrtslauf, 84 für den Langlauf und 54 für Den Sprunglau,. Den Titel kann Helmuch Lantschner. Znnsbruck. wegen seines am Sonntag erlittenen Beinbruches nicht verteidigen. Oer Sport im Reiche. Auch dieser Winter macht keine besonderen Anstrengungen, sich als rechtes Kind seiner Zeit zu zeigen. Seine Stimmungen wechseln zwischen falt und lau und seine Ünluft verhilft uns Stad.crn bei seinen Schwankungen noch zu einem tüchtigen Schnupsen. - 3m Wintersport ift man dagegen wegen der Durchführung der zahlreichen wichtigen Veranstaltungen am Sonntag unbesorgt, denn tn den Bergen sind Eis und Schnee nx>3) gangbare Artikel. 3mEissPort werden die Meisterschaften im Kunstlaufen in Schierke und die Eishockcy- meisterschaft in Garmisch ausgetragen. Dre Bo b - Meisterschaft im Zweier- und Viererbob wird m Schreiberhau ausgesahren. Hochbetrieb herrscht im S k i,frort, wo folgende Kreise ihre Metsterschasts- läuse abwickeln: Thüringen in Oberhof QUittel- deutschland tn Gersfeld, Allgäu in Fassen, Harz in Braunlage und die Hochschulmeisterschaften in Garmisch. . 3m Futzball werden in allen Derbanden die Punktespiele fortgesetzt. 3n Berlin gibt es eine weitere interessante Begegnung zwischen dem deutschen Meister Hercha-BSC.. mit dem DfB. Pan- kow. 3n der süddeutschen Mcisterrunde treffen u. a. Spiel-Bgg. Fürth und der Titelverteidiger Em- tradit Frankfurt zusammen. — Wegen der schlechten Bodenverhältnisse dürfte es im Hockey kaum zu nennenswerten Spielen kommen. Das wieder von Turnern und Sportlern gemeinsam veranstal- I tete und bestrittene Magd.karger Hallenspvrffcst erfreut sich aus beiden Lagern einer guten •-Beteiligung, so datz am Samstag mit ausgezeichneten Leistungen zu rechnen ist. Bei den Turnern belebt sich die Wcttkampf- tätigfeit wieder. 3n der Hansestadt Lübeck streiten die Vertreter von Harburg-Lüneburg und Lübeck im Kunstturnen, in Remscheid Hasten-Köln und Witten und in Zeulenroda trifft Guts Muths Berlin auf die besten Kunstturner Ost-ThüiIngens. — oiber auch im Schwimmen sind neben dem Klubkampf von Sparta und Poseidon Köln die I Turnervercrnstaltungen in Potsdam, Plauen und Kassel hervorzuheben. — 3m Hallentennis setzen Bremen und Hamburg ihre W^piele um den Hansa-Hallenrokal fort. Ei ien Stadtekampf liefern sich Mannheim und DariS, während Köln- Vertreter in Spanien weilen und sich mit der Spitzenklasse von Barcelona messen. 3m Radsport gehen Rennen bereits am Samstag in den Winterhallen m Stuttgart, Köln Bei rissiger Haut Penaten- Creme. und Brüssel vonstatten. Die Breslauer Sporiarena veranstaltet am Sonntag em 100-Kilometer- Mannfchas tSrennen. Tagungen halten am Sonntag der West deutsche Spielverband (Wahl ersrnnm- lungl und die Bereinigung Deutscher Radsport- Verbände (VDRD.) in Stuttgart ab. zu Gast sein. Der Meister dürfte auf einen schweren Rivalen treffen, der ihm |d>on öfters die Lorbeeren zerpflückt hat. Auf den Ausgang des Kampfes darf man gespannt fein. Vorher liefern sich die Ib-Manoschasten beider Vereine einen Stampf, in dem den Gästen ein kleines Plus zuzusprechen ift Dor diesen Spielen treffen sich die ersten Äugendmannschaften beider Vereine. Handball. In Lollar werden sich am Sonntagvarrnittag die Handballmannschaften von Wieseck und Lollar im Freundschaftsspiel gegenüber stehen. Hier dürsten die Gäste auf Grund ihrer gröberen Spielerfahrung Sieger bleiben. Eiöschieß-Meisterschasten von Giößen. Um neuen Anreiz und eine lebhaftere Beteiligung am Eisschießen herauszufordern, veranstaltet der Eisverein am kommenden Sonntag lokale Eisschiebmeisterschaften, die offen sind für Gießener Dereine, studentische Verbindungen usw. Sine Mannschaft besteht aus vier Eisschützen. Die Wettkämpse bilden den Au-takt zu den am 25.3anuar ebenfalls in Gissten stattfindenden Eis schietz-Me ist er schäften des sud- westdeutschen Eislauf-Verbandes: die von ungefähr 15 Mannschaften bestritten werken. Auch der Gießener Eisverein wird mit zwet Mannschaften vertreten sein. 250 Meldungen für die Hochschul-Skimeisterschosten. Amtliche Gpieltermtne für Sonntag, IS. Januar. Liga: Herrnannia Kassel gegen Spielverein VfB.-Kurhessen Marburg gegen ZE. Ockers- ^Bezirk -klasse: Wiesenbach gegen 1900 Sieben. Wetzlar gegen Germania Marburg. Borussia Fulda dürsten an diesem Sonntag zwei Punkte kampflos zusallen da^।^5*7 Mannschaft zur öeit an den ^ecbands vielen nicht teilnebmen darf, solange em Urteil über die Dor- aänae° auf dem Platz öer Hessen (wir berichteten Stuber) nicht gefällt ist. Die Ligamannschaft des blefiaen VfB. ist verbands.pieliret, ba entgegen der ursprünglichen Festsetzung eine Änderung berbeigeführt wu.de. die nunmehr den Ockers- Hausen zu einem Verbandsspiel gegen den Lokalgegner VfD.-Kurhe.sen Marburg verpf.ichtet. Fußballklub 1926 Großen.Vuseck JC. GrohenVuseck — DfB. Ahlar. Dos Borfpicl in Aßlar verloren die Busecker nur [nalw Das Rückspiel auf dem Gelände der Ge> meinde Srotzen-Buseck sollte aber den Platzbesitzer als Sieger sehen. VfB. Ahlar stellte zwar bereits im Vorfahre eine Mannschaft von groher innerer Festigkeit ins Feld, von einer Ueberlegenheit kann aber kaum gesprochen werden. Die Grohcn-Busecker Tlf versteht wohlüberlegt Futzball zu spielen, und sollte das Tressen für sich entscheiden können. Erwähnenswert ist. datz keiner der Spieler in dieser Saison des Platzes verwiesen wurde. Die Spieler der Iugendmannschasten können sich wahrsd-einlich nicht an dem geplanten JJugenb- Wandertag nach Lich beteiligen, da sie am conntag- normittag kirchlichen Verpflichtungen nachzukommen haben. Man sollte mit Rücksicht daraus von Spiel- ansetzungen auf dem Lande an Sonntagvormittagen Abstand nehmen. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. Spv ceihgeslern I — vfv.Giehen III. Am Sonntag empfängt die 1. Mannschaft der Spielvereinigung 1926 Leihgestern die 3. Mannschaft des VfB. Giehen zum fälligen Verbands- spiel in Leihgestern. Die Gäste, die als stärkster Anwärter für die Meisterschaft der ©aufiaffe 1, Gruppe II, gelten, werden sich sehr anstrengen müssen, wenn sie einen Sieg gegen Leihgestern erringen wollen. Andererseits wird Leihgestern seine ganze Kraft aufwenden müssen, um nicht von der Spitze der Gruppe verdrängt zu werden. öonöboll im Gau Hessen (O.T.) Auf dem HniversitätSsportplatz wird sich am Sonntag entscheiden, wer sich Meister der Gau- klasse im 1. Spielbezirk nennen darf. Die Gegner find der Tv. Grosten-Linden und der Tv. Heuchelheim. Tie gleiche Spielstärke der Mannschaften stellt ein interessantes Treffen in Aussicht. Der Glücklichere wird Sieger bleiben. Handball im Latin-Dünsberg-Oau 1. Bezirk: Waldgirmes—Atzbach, Rodheim- Garbenheim und Launsbach—Dorlar. Der Aus- gang der Spiele ist kaum vorauszusagen. 2. B e z i r k Lollar—Staufenberg, Allendors I.— Ruttershausen, und Londorf I.—Londorf II. 3n den beiden letzten Spielen dürften jeweils die Platzvereine Sieger bleiben der Kampf in Lollar stellt gleichwertige Mannschaften ins Feld. 3. Bezirk: Garbenteich - Burkhardsfelden. Wieseck- Albach, und Hausen-Steinbach. WA- rend das erste Spiel einen sicheren Sieg Jur Garbenteich ergeben sollte, sind die beiden nächsten Treffen als offen zu bezeichnen. 3n der 3u g e n d - G r u ppe spielt Lollar- Londorf. Arbeiter-Turn- und Sportbund wieseck I — Raunheim I. Am Sonntag wird der diesjährige Lezirksmclster . Raunheim zu einem Frcundfchaftsspicl in Wieseck Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw sind zu rieten an bie Schachredaktion des „Gießener Anzeigers" Problem Nr. 283 Don Otto Futz. Schwarz. M Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom RedakttonSttfch. Gründlich. „Kann ich mal den Herrn Landwirtschaftsmini, '^©näfrge Frau, er ist sehr beschäftigt, um waS handelt es sich denn?" „Ach. meine Geranien auf dem Balkon wollen gar nicht recht gedeihen ..(Lust- Bl.) Vas Auge des Gesetzes. Ein Auto überschlug sich. . Umgekehrt lag es auf der Straße. Darunter lag der Fahrer. Ein Schutzmann nahte sich. Hat gar keinen Zweck, daß Sie sich darunter uer- stecken. Kommen Sre man raus und wachen sie keine Plätzchen, sondern zeigen olc mal ätzten Führerschein'.- Der Athlet. „Sehen Sie hier, meine Muskeln", prahlte der athletisch gebaute junge Mann, „mit einem Arm kann ich ein Auto stoppen!' , „Ra, wissen Sie, ich zweifle ... „Zweifeln gibfs nicht! 3ch bin doch.Eh aus. feur!" (Luft. BU) Das mihratene Kind. Vater Hollocher sah vor dem rohgezinunerten Familien tisch und wartete auf das Rachtmahi. Ungeduldig, denn sein Magen knurrte bereits bedenklich. ~ . „Polln", rief der Vater nach seiner Tochter, „wo steckst denn so lang?“ „3 tooar bein Steingruaber um a Kohin. "Hd guat, aba j eh tn kunntst endli am al s Rachtmahl einibringen!" , _ Glei, Vatter, z'erscht muatz i mr do Hand waschn!" krähte das Töchterlein von der Küche Da hob der Vater Hollocher drohend feine solid gebaute Rechte. „Wooos? Händwaschn muafct? ? Du Fratz, du, wannst du m'r aa anfanalt in 11 bera mo fernen Kosmetik...!!.' 99 Kzl-hl 22. eö-e5 ‘ 22. . ■ Lxg5 an 23. Dxg5 nebft TXg?^ fcheiter, und 22 ... Td8 wegen 23. g6.( hxgO 24. vib! nicht erspriehlich ist. 23. Lb2-d 23- 24. TalXd 24. Sf7-h8 25 c4-c5! Schwarz gab auf. da die Drohung 2d. Lc4+ vernichtend wirkt. Diese Partie erinnert h 2 v 2 d 3 b — » W" .VV 'A ■ LA Ich kränkelte Dort einer genabten Hipp», leue.aiuuüung, war blutarm und äußerst neroös, schlaflose Nächte waren nichts seltenes. Als letzte Hoffnung gebrauchte ich Lecifernn. schon nach 3 Flaschen ze gte sich der Erfolg, wie ich ihn nicht erwartet halle; ich ww de lebensfrischer. Schlaflosigkeit ließ nach, ich konnte wieder meinen Haushalt besorgen. Kühe 0. L Klingenthal. straff .m f€«1 S.. 'N- Ze'tun0..n„ig.n dureh Einpr^eam m oe> 'ernt rvltgSMÜÜS, gvpklSglS Werbe- WlrkMM 'n d*» F«rtX drucksachen gut unterstützen. Mu» eo oerSI und o«Hafer« 6'* au günetigen Oreieen die Brthl’Khe Druckerei, OleBen, Schulstrefie 7, Anruf Nr. tZSt A • schmeckt sehr angenehm und wird gut vertragen. Preis M. 1.75, gr. Fl. M. 3— in Apotheken und Drogerien. 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