t-, <£ •* ""“»«»fc, *l*"***hh Dr “Wt «Ä'Sfc Stau! "5$.* fest* ä9 ,owi ■SSS.S &’<Ä1 ,to@M! tau, K- llvlze Figur. Rieben. »fe ” der Ätzt exHirk- ® ?ur roch Scho- LW1 ,i>ateT MLMi , ma> bann ist jede K»s^. l°usgesMsen!" JJot danLar die W u ^hmnochemenschr hL S?f A \m!r Dmmitunz uasulich, dah diele jungt ^m9 ganz besonders nahe >g an dem sein! Don ihm t Damn drüben in Louis- MN ihm nicht. Venn all; ^'erten sich für Charles Mrs. Dingdale, die 6na- -ondon slüchüg zu Desechi e von ihrem Dutn mitgc- estessen, baä einer lange- c Geldmagnaten aller Lar.- sTchluh folgt.! 75 P<9 K imganzen28Pt atio.n« Fisch, pw au-FM-^T •*s Nr. bl (ErHes Blatt l8l. Jahrgang Zreitag, 15. März Ml ttiid)»tnt lüylich.mltz« Sonntags anb Feiertag» Beilagen vir JDuitrtertt vtetzene, Jamihenblöttei ßetmai )0rücklich einer Senkung der Reallöhne widersehen. Zur Löiung der Fragen wegen der Reform ces Tarif- und Schlichtungswesens ist es meines Erachtens abf:lut notwendig, daß in der nächsten Zeit Arbeitgeberverbände uno Gewerks '.asten viel u-fa "enter als sei he: zusa . m «. arbeite W s die im" er nehc um r tten: Arbei tsze tucrfüi 31mg anlangt, so betone ich nohmals, daß die Regierung, falls ein durchgreifender Erfolg den freiwilligen Bemühungen um eine wesentliche Verminderung drs Arbeitsl' senheeres nicht befrieden ist, ge'eh «beriscbe Vorschriften über Ai beit, streckung durch Arbeitsze: t - veriurzi. ng erlaße.» ..iUß. Wenn sich tu 'Beschaffung einer Anleihe von 1 bis 1,5 Mil- liarien zu erträgli'em Z.r.s.uß ermöglichen ließe, dann könnte ich schon morgen ein Arbeitsbeschaffungsprogramm bor egen, durch das 300 000 bL 400 000 Mensch.n beschä.t cp. werden können und in dessen Mittelpun.t die Reichsbahn stehen würde. Aber die Best a'° fung solcher notwendigen langfristigen Kredite ist in ter HauRfache eine Vertrauensfrage. Dieses Vertrauen fam aber nur kommen, wenn Staat und Wirtschaft in Ordnung gebracht werden. Daß es bisher gelungen ist, für fünf Millionen arbeitslose Volk genoi'en zu sorgen, ist eine Großtat des deutschen Volkes und der Arbeiterschaft. Die Wohnungspolitik des Jahres 1931 ist hauptsächlich auch unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, wie wieder privates Kapital für zweitstellige Hypotheken gewonnen werden kann. Das Sahr 1931 wird dem Baugewerbe sehr viel geringere Aufträge als in den Vorjahren bringen. Die öffentlichen Bauten werden stark zurückgehen, unb fürgewerblicheDau- ten fehlt meist der Bedarf. Der Wohnungsbau ist in vielen Gemeinden bereits w.itgehend vorfinanziert. Hinzukommt, daß auch die Hauszinssteuermittel für den Wohnungsbau stark verringert werden mußten. Hätte das Reich frei über die Hauszinssteuermittel verfügen können, so hätte ich mich für deren Verringerung um 80 bis 100 Millionen eingesetzt, um jene Gemeinden, die Realsteuern über dem Reichsdurchschnitt erheben, zu entlasten. Da aber eine Einigung mit den Ländern in der Realsteuerfrage wohl kaum zu erzielen sein wird, kam eS zu einet schematischen Senkung der Realsteuern, die für 1931 gegenüber dem Wohnungsbau nicht ohne Bedenken ist. Das Reich ist gewillt, für zweitstellige Hypotheken Reichsbür gs chaflen zu übernehmen und fie mit einem Zinssicherungs- fonds zu untermauern. Für den Mieter kann es an sich gleichgültig sein, ob er je Wohnung 3000 bis 4000 Mark Hauszinssteuer zu einem wesentlich verbilligten Zinsfuß erhält, was eine Verbilligung der Sahresmiete um 250 bis 300 Mark bedeutet, oder ob er für die erst- und zweitstelligen Hypotheken den normalen Zinsfuß bezahlt, dafür aber je Wohnung 250 bis 300 Mark Mietzuschutz erhält. Der M e zufchuß hat allerdings den Vorteil, daß dafür wenig r öffentliche Mittel erforderlich find als für die mit junltur. Das Grundproblem für unsere Sozialpolitik bleibt jetzt die Frage, wie der Arbeitslosigkeit gesteuert werden kann. Sn der jetzige,: Rotzeit kommt es vor allem darauf an, d ie vorhandene Arbeitsgelegen he it besser zu verteilen. Der produktiven Erwerbslosenfürsorge müssen größere Mittel zur Verfügung gestellt werden. Abg. Baltmsch (Bolksnat.) wendet sich gegen übertriebene Lohn- und Gehaltssenkung. Viel zu groß fei der Anteil, der vom Verbraucherpreis auf den Verteilungsapparat entfällt. Die Preise mühten wesentlich gesenkt werden, besonders bei Sozialdemokratische Steuererhöhungö- anträge im Ausschuß angenommen. Oie Kompensationen für das Panzerschiff B. — Oas Zentrum enthält sich der Stimme. Berlin, 12. März. (VDZ.) 3m Steueraus- fchuh des Reichstags wurde m:f den Stimmen der Sozialdemokraten und komunisten gegen die Stimmen der Deutschen Volkcparlei, der Staatspartei, der Mirtschastspartei und des Landvolks bei Stimmenthaltung des Zentrums, der Bayerischen volkspartei und der Christlich-Sozialen die sozialdemokratischen Anträge auf Tantieme- ffeuer für Auffichtsratsmltglieder und auf eine Erhöhung der Zuschläge zur Einkommensteuer in den Rechnungsjahren 1330 und 1931 von 5 auf 10 v. h. bei Einkommen von mehr als 20000 M k. jährlich angenommen. Der ursprüngliche sozialdemokratische Antrag, die Steuerzuschtäge für Jahreseinkommen über 8000 Mark von 5 auf 10 0. h. zu erhöhen, war im Lause der Debatte durch einen neuen sozialdemokratischen Antrag erseht worden, wonach die erhöhten Zuschläge nur von Einkommen über 20000 Mark im 3ahre erhoben werden sollen. Dieser neue Antrag, der ein Entgegenkommen der Sozialdemokraten gegenüber dem Zentrum bedeutet, wurde dann mit den Stimmen der Sozialdemokraten und Kommu- n'ften bei Stimmenthaltung des Zentrums angenommen. Die Entscheidung über den weiteren sozialdemokratischen Antrag auf Erhöhung der vermögens st euer wurde zurückgestellt. Sm Verlauf der Sitzung erklärt Abgeordneter Esser (Z.), daß das Zentrum die kommunistischen Anträge a b l e h n e. Dagegen habe inner» halb des Zentrums der sozialdemokratische Antrag über Zuschläge der Aufsichtsratsmitglieder zur Einkommensteuer den geringsten Widerstand gefunden. Der sozialdemokratische Antrag, der einen Zuschlag zur Einkommensteuer für die Einkommen über 8000 Mark wolle, fei aber für daS Zentrum unannehmbar: auch werde das Zentrum keine Erhöhung der Vermögenssteuer mehrzulassen. Abg. W i n s ch n h (StP.) hielt im gegenwärtigen Augenblick jede Sleuererhöhung für~ gefährlich und fei sie auch noch so geringfügig. Das gelte ebenfalls gegen die von den Sozialdemokrat^ beantragte Erhöhung der Aufsichtsratssteuer. Abg. Dr. Hugo (D. Vp.) erklärte, auch d e r politische Charakter der Steueranträge mache es für die Volkspartei zur Selbstverständlichkeit, die Anträge abzulehnen. Abg. Dr. Fischer. Köln (D. StP.) war der Ansicht, daß die Erklärung des Zentrums i n Widerspruch stehe zu der Erklärung des Reichsfinanzmini st ers, wonach keinerlei Steuererhöhung die Billigung der Regierung finden werde. Abg. Esser (Z.) beantragte, die Abstimmung über die sozialdemokratischen Anträge e r st nachmittags vorzunehmen. Rachdem von anderer Seite gegen diesen Vorschlag des Zentrums Einspruch erhoben worden war, erklärte Abg. Esser (Z.), daß sich, wenn sofort abgestimmt würde, das Zentrum der Stimme enthalten! werde, was aber noch keine endgültige Stellungnahme bedeuten solle. Hauszinssteuermitteln errichteten Wohnungen. Es ist aber zu hoffen, daß in absehbarer Zeit eine wesentliche Senkung des Zinssatzes für langfristige Anleihen ein tritt, wodurch sich die Mietzuschüsfe aus ö seitlichen Mitteln automatisch verringern würden. Es ist in den letzten Sahren vielfach zu groß und zu teuer gebaut worden. Eine Durchschnit s- Wohnung darf heute nicht mehr als 6500 bis 7000 Mark kosten. Sn der nächsten Zeit wird vorzugsweise der Bedarf an Kleinst- Wohnungen zu befriedigen fein. Aber auch auf d i e Wohnungsbedürfnisse der Kinderreichen ist ausreichend Rücksicht zu nehmen. Weiterhin ist bem ländlichen Wohnungswesen sowie der Vorstadtsicde- lung die größte Sorgfalt zuzuwenden. Abg. Graßmann (Soz.) erklärt, die Lohnsenkung sei ein untaugliches Mittel zur Besserung der Wirtschaftskrise. Schon jetzt stehe Deeutschland mit feinen Reallöhnen weit hinter den m ei st en Kulturländern kurz vor Polen. Es sei auch falsch, die Entlastung des Arbeitsmarktes nur von einer Steigerung des Exportes zu erwarten. Nachdem die übertariflichen Löhne schon längst abgebaut sind, haben wir jetzt schon die zweite Lohnabbauwelle beinahe Hüter uns. Die Wiederbelebung der Wirtschaft kann nur erreicht werden durch eine Steigerung dec Kaufkraft der Massen. Dqraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Löhne wieder auf eine Höhe zu bringen, die es den Lohnempfängern erlaubt, Einkäufe über den allernot- wendigsten Bedarf hinaus zu machen. Der Redner tritt dann für die in einer Ausfchußent- fchließung geforderte 40-Stunden-Woche ein, die ein Dauerzustand werden müsse, wenn nicht die jetzige übergroße Arbeitslosigkeit ein Dauerzustand bleiben solle. Abg. Or. Brauns (3.) führt aus: Vielfach wird der Abbau sozialpoliti» scher Einrichtungen als Erfordernis der Krisenzeit verlangt. Dabei wird oft vergessen, daß die Arbeitslosenversicherung nicht nur ein« Versicherung der Arbeitnehmer ist, sondern auch eine Versicherung der Arbeitgeber gegen die Schwankungen ber Kunden Markenartikeln, den Arzneimitteln und Drogen, beim Handwerk und bei den Tarifen der öffentl'chen Werke. Der Redner wendet sich gegen eine verfrühte Aufhebung des Mieterschutzes. Aufhebung der privaten Stellenvermittlungen. Die Weiterberatung wird dann unterbrochen durch die in der letzten Woche zurückgestellte Abstimmung über das Gesetz zur Entschädigung der gewerbsmäßigen Stellenvermittler. Mit 166 Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten gegen 147 Stimmen wird der sozialdemokratische Antrag angenommen, der im Gegensatz zur Ausfchußvorlage die sofortige Aufhebung aller privaten Stellenvermittlungsbetriebe gegen Entschädigung vorschreibt. Rach einem weiter angenommenen sozial- demokrati chen Antrag dürfen Stellenvermittler, soweit es sich nicht um Konzertagenten oder Vermittler von Artisten, Duhnenangehörigen, Chor-, Tanzversonal und Musik:m handelt, ihren Betrieb bis zum 30. Suni 1931 fort- führen. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzes zur Aenderung des Krastfahrzeugsteuergesehes. Abg. M o 11 a t h (Wp.) lehnt gleichfalls die Vorlage ab und beantragt statt dessen die Verlängerung der jetzt bestehenden Kraftfahrzeugsteuer um ein Jahr. Abg. Lind (D. Lo.) tritt für die Vorlage ein. Die Straßenunterhaltung belaste die Landgemeinden heute so stark, daß die Autobesitzer stärker heran- gezogen werden müßten. Nach Ablehnung des Antrages Mollath wird die Vorlage in zweiter und dritter Beratung gegen die Wirtschaftspartei und die Kommunisten angenommen. In einer weiter angenommenen Entschließung wird die Reichsregierung ersucht, rechtzeitig einen Gesetzentwurf oorzulegen, nach dem die Einnahmen aus der Erhöhung des Benzinzolles der Einführung des Benzol- zolles und der Ausgleichs st euer auf Mineralöle, soweit der Landkraftoerkehr da- durch betroffen ist, mit Wirkung vom 1. April 1932 Thorshj 'Rinnt ■ MtyA±_EzZX :yd'florQ-/ / / / / / /.NOKTOvai am u e Kompanie der ehemalige Ehrenkompanie o len 63er von Oppeln als Brüning. Oie Koaliiionskrisis in Thüringen. Berlin. 12.Mär-. Der Reichskanzler empfing heute mittag auf ihren Wunsch die Ab- geordneten Döbrich, Hepp. Dr. Schenk, Freiherr v. Stauffenberg, Dr. Fehr, Sachfenberg, Freybe. " Sinzendörfer, Freiherr v. Hammerstein-Loxten, Graf Westarp und Bornemann zu einer Aussprache, in der ihre Auffassungen über die ge- samtpolitische Lage, insbesondere auf dem agra- t rischen Gebiete, vorgebracht und eingehend besprochen wurden. Wie die „DAZ." erfährt, haben 5" die Reichstagsabgeordneten der Mittelparteien dem Reichskanzler erklärt, daß sie jede ne '» Steuererhöhung ablehnen mühten. Oie Erkrankung Hermann Müllers. Berlin, 12. März. (VDZ.) Lieber das Befinden des früheren Reichskanzlers Hermann M ü l l e r wir > von sozia de.no. ra scher Se.te mitgeteilt, daß sein Zustand nach wie vor ernst ist. Es liegt eine citrigeEntzündung der Gallenwege und eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vor. Die Erkrankung, die wahrscheinlich aus Rückständen in der Leber von der letzten Operation entstanden ist, lokalisiert sich in einem Abzeh, der unter LImständen durch Operation entfernt werden kann. In der achten Abendstunde fand eine Llntersuchung des Spanten statt, die von den Professoren Borchardt, Sauerbruch, Zondek und Unger sowie Assistenzarzt Dr. Hehn vorgenommen wurde. Eine für Freitagvormittag vorgesehene Operation ist aufgcschoben worden, da die Llntersuchung ergab, das; in Anbetracht des Allgemeinbefindens des Patienten von einem operativen Eingriff gut Zeit Abstand genommen werden müsse. Die nächste Konsultation ist für Freitagabend vorgesehen. Reichspräsident von Hindenburg und Reichskanzler Dr. Brüning werden laufend über den Zustand des früheren Reichskanzlers informiert. Besprechungen beim Reichskanzler. Landwirtschaftliche Fragen im Finanzausschuß. Französische Kulturpropaganda im Baltikum. Rev al. 12. März. (211.) Dem Französischen Lyzeum in Riga wurde ein Reubau Ü6erge6cn, der unter Beisein höchster offizieller Persönlichkeiten eingeweiht wurde. Wie das Re- valer Blatt „Sönumed" zu berichten weih, hat das Rigaer Französische Lyzeum in der letzten Zeit im ganzen Zuw cn düngen in der Höhe von 4 00 000 Franken durch das französische Auhenministerium erhalten. Auch das Re v a l e r Französische Cpgeum wird mit bedeutenden Summen unterstützt. Alle Unkosten der Schule werden zur Hälfte von den Franzosen bezahlt. Die Subvention dürfte nach Airsicht des Blattes über 1 0 000 Kronen jährlich betragen. Dor einiger Zeit hat der französische Gesandte mitgeteilt, dah die französische Regierung jederzeit bereit wäre, die Hälfte der Kosten für einen Neubau des Französischen Lyzeums in Reval zu übernehmen, um der Schule, die bisher in unmodernen gemieteten Räumen untergebracht ist, ein würdiges Heim zu verschaffen. Die Revaler Stadtverwaltung will dem Lyzeum tostenbos einen Bauplatz abtreten. So kann mit der baldigen Errichtung des französischen Schulhauses gerechnet werden. Auch die „Alliance F r a n $ a i f e“ entwickelt eine lebhafte Tätigkeit. So wurden in diesem Winter eine Reihe von Vorträgen durch bekannte französische Persönlichkeiten in Revar gehalten. Auf den mit der Trikolore versehenen Einladungskarten stand u. a. die Aufforderung, sich während der Deranstaltung nur der französischen Sprache im Gespräch zu bedienen, Lächerliche Strafen im Hohenbirkener Terwrpwzeß Nur für zwei Angeklagte vier Monate Gefängnis, olle übrigen freigesprochen Hengsthaltung durchaus gute Erfahrungen gemacht worden seien. Don 50 Hengsten seien 26 in Privatbetreuung und 24 im Gestüt. Bei Kapitel 85 (Landwirtschaftskammer) entspann sich eine lebhafte Aussprache über den um 33 870 Mark verminderten Zuschuh der Landwirtschaftskammer. Hierzu erklärte der Minister, dah diese Abstriche nicht als dauernd ^gedacht, aber in diesem Jahre notwendig seien. Er wolle zudem der Landwirtschaftskammer die staatlichen Landwirtschaftslehrer zu Dortragszwecken unentgeltlich zur Derfü- gung stellen. Der Minister erklärte gegenüber scharfen Bemerkungen der Landbundvertreter, dah er den hessischen Ackerbau für den intensivsten der Welt halte. Diesem Hochstand der Bodenkultur entspreche aber nicht die Organisation des Absatzes und die Standardisierung der Produkte. An Stelle des verminderten Staatszuschusses erhalte die Landwirtschaftskammer aus Reichsmitteln (Westhilfe ufto.) in diesem Jahre erhebliche Zuschüsse. Der volksparteiliche Dertreter erklärte sich gegen die Herabsetzung des Zuschusses an die Landwirtschaftskammer und gegen die vom Landbund geforderte Entnahme der Mittel aus dem Theaterfonds. Rach kurzer Aussprache, in der vor allem eine bessere Verwertung der landwirtschaftlichen Produkte gefordert wurde, wurde der Antrag des Landbundes, den um 33 870 Mark gekürzten Zuschuß für die Kammer wiederherzustellen, mit fünf gegen drei Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt. Aus aller Welt. vermißte Bergsteiger glücklich zurückgekehrt. Eine Gesellschaft von acht Herren und sechs Damen, größtenteils aus München, versuchte am Freitag von Lauterbrunnen aus über die ..Kleine Schcidcgg" und das „Jungfraujoch" über die Concorbiahütte eine Partie nach Dem Aletsch-Gletscher hinunter ins Rhonetal zu unternehmen. Die Touristen waren zuletzt noch auf dem ..Jungfraujoch'^ gewarnt worden, da das Wetter sich fortwährend verschlechterte. Infolge starken Schneesturmes wurden die Touristen nun drei Tage in der Concordiahütte zurückgehalten, so daß man bereits große Sorge um sie hegte. Als aber am Mittwochmorgen die Sonne hervortrat, konnte man die Touristen vom „Jungfraujoch" aus in der Rähe der Hütte bemerken. Am Mittwochmittag begannen sie den Wiederaufstieg zum „Jungfrauioch", wo sie gegen 19 Llhr stark ermüdet eintrafen. Einem Herrn waren Die Zehen erfroren. — Auch Drei Baseler Touristen, Die bei einer Skitour auf die Ober-Aarjochhütte vermißt wurden, sind wieder lebend zum Dorschein gekommen. Sie hatten sich auch infolge des Weimar. 12. März. (TU.) Nachdem Dienstagabend der interfrattionelle Ausschuß durch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutscher Dolkspartei und Nationalsozialisten auf geflogen ist, wodurch die Haushaltsberatungen der Regierungsparteien nicht fortgeführt werden konnten, haben die R a t i o n a l- sozialisten an Den Dorsitzenden des interfraktionellen Ausschusses ein Schreiben gerichtet, in dem sie einen baldigen Wiederzusam- mentritt des Ausschusses fordern und betonen, daß die Frage der Reichspolitik im Thüringer Koalitionsverhältnis keine Rolle spielen Dürfe. Der Vorsitzende des Ausschusses hat nunmehr Die Fraktionen der Regierungsparteien und die Staatsminister zu einer neuen Sitzung einberufen. Die Deutsche Dolkspartei hat jedoch dem Dorsihenden des interfvaktionellen Ausschusses mitgelcUt, daß sie den neuen Besprechungen zur Beilegung der Krise fernbleiben werde, da Die Nationalsozialisten ihre Pressebeleidigungen gegenüber der Dolkspartei bisher noch nichtzurückgenommenha- ben. Die Volkspartei erklärt sich jedoch bereit, Vorschläge Der Rationalsozialisten über die Beseitigung der Differenzen entgegenzunehmen. R y b n i f. 12. März. (WTB.) Der dritte Der- handlungstag im Hohenb.rkener ^rogef} begann mit der Vernehmung einer Reihe von E n t - lastungszeugen, durchweg De'wandten ter Angeklag.en oder auch Mitglieder des Aufstan- dis. enverbandes. Die Vernehmung belrä tigte jedoch den Eindruck, daß die Hetze gegen d ? Deutschen in Hohenbirken am Hebersalltage vis zur Siedehitze aufgepeitscht worden ist. Ebenso muhten die Entlastungszeugen zugeben, daß sich am fraglichen Tage tatsächlich eure Anzahl von Ortsfremden, wahrscheinlich Auf* ständiscken, im Ort befand und mit den orts- anfäf; ge.i Au'stünd'.sche.i in ei.-.e n Restaurant ei c Art Siegesfeier veranstaltet hatte. Kurz vor Schluß der Beweisaufnahme beantragte Der Rechtst-eistand Der Rebenklager die Verlesung eines Aufrufs des Aufftändifchenverbandes, Der seinerzeit in Der ..Pelonia" erschienen war und in Dem die Ausstand s.hen des Kreises Rybmk zu Gewalttätigkeiten gegen die Deutschen auf gefordert wurden. Die Derlesung wurde abgelehnt, desgleichen ein Antrag Der Verteidigung, einen Sachverständigen für die Prüfung der S ch a de ne r s a tz a n f p r ü ch e der Geschädigten hinzuzuziehen. Ter Staatsanwalt erklärte sodann, das; der Verlauf des Prozesses die Schuldlosigkeit der Angeklagten nicht ergeben habe. Aber es müsse berücksichtigt werden, daß die polnische Bevölkerung sich in einer hochgradigen Erregung darüber befunden habe, daß die polnische für Zwecke der öffentlichen Wege- Unterhaltung au verwenden und nach Dem für Die Verteilung des Aufkommens aus Der Kraftsahrzeugsteuer geltenden Schlüssel an die Länder abzuführen sind. Die Kraftsahrzeugsteuer ist vom 1. April 1932 unter Verwendung Der den Ländern zufließenden neuen Mittel zu senken. Weiter soll im Hinblick auf die hohe öffentliche Belastung des Kraftverkehrs jede weitere Verschärfung des Spritbeimischungszwanges abgelehnt werden. D a r m ft a D t, 12. März (WHP.) Der Finanzausschuß des Hessischen Landtages führte heute die Beratung des Kapitels Feldbereinigung zu Ende. Bei den Abstimmungen wurde der Zentrumsantrag auf Ergänzung des Bachgesetzes angenommen, ebenso cm Landbundantrag, die Regierung um Auskunft über die Kosten für Die Feldbereini- S, Meliorationen usw. zu ersuchen, ferner Der ag, vor Inangriffnahme Der Feldbereinigung in Den Gemarkungen einen spezifizierten, mit Finanzierungsplan versehenen Voranschlag aufzustellen und der Landbundantrag, Feldbereinigungsarbeiten einzustellen und geplante Feldbereinigungen nicht zu beginnen, wenn der aufgestellte Finanzierungsplan den Jeldbereinigungsgesellfchaften untragbare Lasten ouferlcae. Bei Kapitel 84 (Förderung einzelner Zweige Der Landwirtschaft, erklärt der Minister zu Den Aushebung des Landesgestüts: Der Aufbau der Leihhengsthaltung wird demnächst die Unterbringung einer Anzahl von Landgestütsaufschern in geeignete freie Beamtenstellen erforderlich machen. Hierfür kommen in erster Linie die jüngeren, noch im Dienst befindlichen Landgestütsaufseher in Frage. Es ist beabsichtigt, nach Maßgabe der Unterbringung solcher Beamten in andere Stellen im Rahmen des dringendsten Bedürfnisses ältere, auf Wartegeld gesetzte Gestüts* vberaufseyer wieder in den Dienst zu bringen und Deren Bezüge auf Die durch ander weite Verwendung bzw. Anstellung frei gewordenen Gehälter pon Landgestütsaufsehern zu verrechnen. Der Minister teilt mit, daß mit der Privatisierung der schlechten Wetters länger als geplant auf der Hütte auf halten müssen. Estnische Seehundjäger verschollen. Wie sich jetzt herausstellt, sind etwa 43 Fischer von Der estnischen Insel Khnö, die auf Seehundjagd waren, infolge des starken Sturme s verschollen. Da die Leute bereits teilweise vor einem Monat ihre Heimatorte verlassen haben, muß damit gerechnet werden, daß sie nunmehr den Tod gefunden haben oder daß sie sich irgendwo auf einer treibenden! Eisscholle befinden. Eisbrecher und Flugzeuge sind aufgeboten worden, um die Nachforschungen zu betreiben. Weiter werden von 18 Seehundjägern von der Insel Runö mitten im Rigaschen Meerbusen, die voretwa drei Wochen ihre Insel verlassen haben, noch fünf vermißt, von Denen man ebenfalls annimmt, daß sie Den Tod gesunden haben. Sie befanden sich in einem leichten Boot, das unmöglich den wilden Stürmen standhalten konnte. Dr. Eckener in Washington. Dr. Eckener hatte eine Reihe von Besprechungen mit dem M a r i n e a m t über eine eventuelle nochmalige Benutzung des Flugplatzes von L a k e h u r ft ehe Die dortige Luftschiffhalle nach Fertigstellung des zur Zeit in Akron im Bau befindlichen neuen Marinezeppelins nicht mehr verfügbar wird. Dr. Eckener konferierte ferner mit Vertretern der an Der Luftfahrt interessierten Kreise über die Auswahl eines geeigneten möglichst sturmfreien Landungsplatzes für den geplanten Zeppelindienst zwischen Europa und Amerika. Er verhandelte auch mit dem Postministerium über die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Uebernahme der Poftbeförderung, sobald nach Fertigstellung des in Friedrichshafen im Bau befindlichen deutschen Zeppelins, die in etwa zwei Jahren zu erwarten ist, die Frage der Einrichtung eines regelmäßigen Luftverkehrdienstes zwischen Europa und Amerika spruchreif wird. Große Erdrutsche in Savoyen. Bei Chatelard hat Der Boden, anscheinend durch Die Gegengüsse auf geweicht, nachgegeben, und eine Erdmasse von etwa 6 Millionen Kubikmeter bewegt sich mit einer StundengeschwinDig- keit von 150 Meter talabwärts. Zwei s a - vohische Dörfer sind bereits zerstört und Die Erdmasse bedroht gegenwärtig noch wenigstens 10 Häuser, die geräumt wurden. Die Ingenieure versuchen, die abgleitende Erdmasse in eine Schlucht abgulciteiL Bis jetzt haben 125 Personen ihre Wohnungen verlassen müssen, sind jedoch nicht zu Schaden gekommen. Jleue Erdstöße In Südserbien. Die Erdstöße im südserbischen Erdbebengebiet haben sich erneuert. Die Bevölkerung wagt noch nicht in die Häuser zurückzukehren. In Strumitza wo das dortige Gerichtsgebäude vollkommen eingestürzt ist, hat eine Gerichtsverhandlung unter freiem Himmel stattgefunden. Minderheit in Deutschland weit schlechter behandelt worden sei als Die deutsche in Polen (!), durch die fortgesetzten Provokationen Der Hitler-Leute und Die Gerüchte, daß ein Angriff auf die pol* nis che Grenze deutscherseits bevorstehe und daß dabei gerade Hohenbirken in allererster Linie in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Das lasse die Schuld Der Angeklagten in einem milDcrcn Licht erscheinen. Der Schulleiter Schy* manski habe durch seine Ansprachen den Zündstoff in Die hochgraDig erregte Bevölkerung hin- eingetragen. — Der Staatsanwalt beantragte schließlich gegen sämtliche Angeklagten eine „angemessene Bestrafung". Das Gericht verurteilte die Angeklagten Popella und Jambor zu je vier Monaten Gesang- n i s unter Anrechnung der Untersuchungshaft und zur Tragung Der Gerichtskosten in Höhe von j e 20 Zloty. Die anderen Angeklagten werden sämtlich auf Kosten der Staatskasse freigesprochen. In der Begründung führte der Vorsitzende aus, daß die Strafen für Popella und Jambor deshalb so niedrig ausgefallen feien, weil ihnen lediglich eine mittelbare Beteiligung an Den Vorgängen nachaewiefen werden konnte, während bei den anderen Angeklagten der Freispruch eintreten mußte, da die Beweisaufnahme ihre Schuld nicht einwandfrei ergeben habe. Gleichzeitig erkannte das Gericht Den Geschädigten ein Schmerzensgeld zu, das sich zwischen 100 und 1000 Zloty bewegt. , er Reichswehr in Beuthen mit der Bataillonskapelle von Breslau zur Teilnahme an den Abstimmungsfeierlichkeiten in Beuthen ein Der Sonntag, 22. Marz, bringt eine Fülle von Abstimungsgedenkfeiern. Im ganzen Reiche werden die Glocken der Kirchen um 11.30 Uhr ein zebnminutiges Geläut anstimmen. Im Mittelpunkt aller Gedenkfeiern steht Die „Abstimungs-Gedenk- stunde des deutschen Volkes" in der Hindenburg- Kampfbahn zu Beuthen, die von allen deutschen Rundfunksendern übertragen werden wird. Einladungen zu dieser Gedenk- stunde des deutschen Volkes sind u. a. an die Reichs- wie auch an die übrigen deutschen Länderregierungen ergangen, dann auch an die Regierung von Oesterreich und Danzig. Hauptpunkt des Programms ist die Ansprache des Reichskanzlers Dr. Oie Abstimmungsfeier in Oberschlesien. Tcr Reichskanzler wird inBeuthen sprechen. Beuthen, 13.März. (WTB. Funkspruch.) Anläßlich Der Wiederkehr des Tages, an dem vor zehn Jahren die Bevölkerung Oberschlesiens ihre Treue zu dem deutschen Vaterland in einer Volksabstimmung ohnegleichen bewies, haben die „Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschlesier" ein Programm von Gedenkfeiern ausgestellt, das die Zeit vom 19. bis zum 23. März umfaßt. Gleichzeitig mit der Uebergabe des Reubaues des B e u t'h e n e r Museums werden am Donnerstag. dem 19. März, eine Abstimmungsausstellung, eine oberschlesischeJugend- a u s st e l l u n g und eine Buchausstellung eröffnet. Die Buchausstellung bildet gleichzeitig einen Teil der aus Anlaß der Abstimmungsgedenkzeit geplanten „Ob erfchlesischen Literatur- w o ch e". Der Freitag, 20.März, bringt die „Gedenkfeier der Oberschlesischen Jugend" am Zehnjahrestage der Abstimmung, die in der Hindenburg-Kampfbahn zu Beuthen um 9.30 Uhr ihren Anfang nimmt. Diese Feier wird im Rahmen des Schulfunks über ganz Deutschland verbreitet. Für Oberschlesien ist bekanntlich „schulfrei" angeordnet worden, während im übrigen Preußen eine G e - denkstunde für Die gesamte Schuljugend vom Kultusministerium verfügt worden ist, die auch den Kultusministern der übrigen deutschen Länder anempfohlen wurde und von sämtlichen angenommen wurde. Am Samstag, Den 21. März, trifft Die 2. Kompanie des 7. Infanterieregiments, die Traditions- Die flc Bleyli trägt dem tischen Kle 9'eichem | Sport und' reichhaltig den verwö Osmvny Merrenw Oamenp xM SÄ -er AM fehlen Form mrd auch b-' hat, m't sSyi ’S*? be II in dieses A g jL die tt E" i Oochen na S dürres !/sarten zu fini derOchtet, Da Ion heißt tneder. g&tüden und.A »u reinigen- oder Muugsberech gehalten, dah die 2äume binnen acht Machrichtigung du reinigen sind- Bei Zutoiderhani Hcpen Minmungei strafe erkannt loerde auf Aasten des 6ou SMingsbelämpfus fern 3m Anilsverkun darauf Hingeünesen, besonders geeignet is Br — Tageskaler für christliche Erzieh, Mions- und Lieder, Lichtspielhaus, Lahn rin". - Astom-Lich Palast-Lichtspiele im „Afra", 2030 llhr. - Aus dem wird uns geschrie gen, Samstag Abonnement । Aus der provinzialhauptstabt. Gießen, Den 13. März 1931. Oie Ernährung des nervösen Kindes. Don Dr. med. ei Phil. Trendtel, Altona. Die Frage der Nervosität spielt nach Den Erfahrungen Der letzten Jahre nicht nur im Erwachsenenalter, sondern auch im Kindesalter, ja selbst beim Säugling, eine größere Rolle. Viele Dinge, welche im Volke unter einer sogenannten »Neuropathie", D. h. krankhaften Reizbarkeit Des Nervensystems verstanden werden, gehören gar nicht in Dieses Gebiet, und es ist schwierig, Die einzelnen Zeichen Des echten nervösen Kindes klar- zumachen. In einer Frage herrscht jedoch Lieber einstim* mung, und hier hanDelt es sich um Den Zusammenhang zwischen Ernährungsstörungen Des Säuglings, KleinkinDes unD Schulkindes und seiner nervösen Veranlagung. Solche KinDer leiden oft an einer abnormen Llnruhe, Verkürzung Der Schlafzeiten, und gerade Diese Llnruhe, , Diese nervöse Grundeinstellung, führt schließlich zu einer Dauernden Abnahme Des Körpergewichts und einer Steigerung Des Stoffwechsels. Ist eine solche Abnahme des Körpergewichts cingetotyj, so steigern sich gleichzeitig Die nervösen Erscheinungen, und wir können nur helfend eingreifen, indem wir das Kind zum Gedeihen zu bringen versuchen. Hier dient die Milch als Grundlage der Ernährung solcher nervösen Kinder. Gerade Die Nervösen nehmen nicht viel Nahrung zu sich, Darum muh Diese möglichst konzentriert verabfolgt werden. Gibt man in Milch Butter und Mehl hinein, so erhöbt man hierdurch beträchtlich deü Nährwert und gleichzeitig Das Sättigungsgefühl, und es kommt, besonders beim Säugling, zu einem raschen Gedeihen und Damit einer Aen* Derung seiner nervösen Grundeinstellung. Beim nervösen Säugling, Der noch von der Mutter genährt wird, hat man vielfach als einzige Erscheinung eine rasche Ermüdbarkeit nach Dem Trinken an der Brust festgestellt. Man muh sich Dann entschließen, schon eher eine Ziehmilchernäh- rung, D. h. eine Mischnahrung von Frauenmilch und Kuhmilch, zu geben, um das Kind zum Gedeihen zu bringen. Vielfach ist in solchen Fällen auch die Milchsekretion bei Der Mutter sowieso schon herabgesetzt. Man kann hier einen sehr raschen Erfolg sehen, wenn das Kind ausreichend mit einem künstlichen Milchgemisch ernährt wird. In vielen Fällen hilft man sich einfach so, daß man stark gezuckerte Vollmilch oder Vollmilchbrei selbst Dem Säugling von 4 bis 5 Monaten schon löffelweise zu seiner Brustnahrung zugibt. 'Besonders Die nervösen Kleinkinder leiden nun unter einer großen Reihe von Schwierigkeiten in der Nahrungsaufnahme. Bald handelt es sich um eine Geschmacksüberempfindlichkeit, bald um eine allgemeine Ehunlust. Eigentliche Ernährungsstörungen, Die durch allgemeine Milchnahrungsgabe des Säuglings entstehen, sehen wir heutzutage selten, weil jede vernünftige Mutter schon vor dem 1. Halbjahr dem Kinde meist Obst- oder Gemüsesaft usw. gibt. Kommt man im Kleinlindesalter mit Der bisher durchgeführten ErnährungsmethoDe nicht recht zum Ziele, so muß wieder auf die Bedeutung Der gemischten Kost hingewiesen werden. Falsch wäre es, einem Kinde etwa in Der Geschmacksrichtung zu folgen, das nur saure Speisen, wie Outten, Salate usw., verlangt. In kleinen Mengen sind Diese ein sehr erwünschter Bestandteil Der gemischten Kost, außerdem Gemüse, Obst und Milch* breinabrung in jeder Form. Ganz besonders wichtig ist es aber für _ Das künstlich genährte Kind, chronische Durchsallstörun* Oie Wetterlage. ©wolkenlos. © neuer. 3 naib Dedecut.» woiKifl. O Ofutcti •Refle» ¥ Schnee 4 Graupeln, c Nebel K Gewitter.© Windstille. O-« seh/ «enter Ost nassiger Südsüdwest ’S stürmischer lordwest Oie Pfene fliegen mit dem Winde Die oeiden Stationen stehenden Z«h» .en geben die Temperatur an. Die Limen verbinden Orte mit gleicher» auf heeresmveau umoererhnrte» Luftdruck Wettervoraussage. Während im nördlichen Deutschland durch den Abzug der Ostfeestörung kältere maritime 2uft vorherrscht, welche diir Temperaturen um Null Grad hielt, hat sich in Mittel- und Süddeutsch* land kontinentale östliche ßuft eingestellt, die unter Herausbildung eines fla ;cn Hochdruckgebietes Frost brachte. 3n unserem Bezirk lagen Die Morgentemperaturen 5 Grad und in Süddeutschland bis zu 14 Grad unter Null. Vom Atlantischen Ozean rückt eine neue (Störung heran, die ihren Einfluß gegenwärtig über Island und Schottland entfaltet. Die Vorherrschaft des hohen Druckes Dürfte zum Schwinden kommen, so daß nach anfänglichem Frost allmählich die Ausläufer d«S neuen Fallgebietes Milderung bringen werden. Aussichten für Samstag: Dunstig und bewölkt mit Aufheiterung, Nachtfrost, tagsüber Milderung, noch trocken. Aussichten für Sonntag: Aufkommend« Niederschlagsneigung und mildere-, meist wolkiges Wetter wahrscheinlich SN1-126 >'cz,'Äör"C [!«!(» UfM»“, r^Thbutj)^ -sTr? SÄG- fegg tzüSS OK- nb 4 gen zu vermeiden. Aus der plötzlich auftrctendeir Ernährungsstörung wird leicht eine chronische, und die chronische Störung ist schwierig zu behandeln. Wenn man sieht, dah bei regelrechter Behandlung mit einer Teepause und vorsichtiger Milchabgabe der Erfolg auSbleibt, so erinnere man sich, dah man in den letzten Iahren mit einer sog. Sauermilch. Früchte-Kur große Fortschritte gemacht hat. Wir sehen, auch hier wieder kann man die Milch bei der nervösen Durchfallsstöruna in anderer Form als beim nervösen, nicht gedeihenden Säugling verwenden, und di.' gleichen Erfolge, die man mit der Milchsäure-,Zitronensäure-Dollmilch, Ei- weihmilch. Buttermilch im Säuglingsalter erzielt hat. können auch beim nervösen Kleinkind, ja auch beim Schulkind, mit einer Sauermilchernährung, gemeinschaftlich mit reichhaltiger Ditamingabe und Früchten, erreicht werden. Obstbaum-SchädlmgSbetämpfung. Alljährlich fallen bis zu 40 Prozent der deutschen Obsternte den Schädlingen zum Opfer. Alm diesen Ausfall zu vermeiden, ist eins gute Obstbaumhaltung für die Dolksernährung unbedingt erforderlich. Deshalb ergibt sich für jeden Gartenbesitzer die moralische Pflicht, die O b st- b a u m sch ä d l i n ge mit allen Kräften zu bekämpfen, um so mehr, als auch sein eigenes Interesse mit der Erhöhung der Erträge verbunden ist. Darüber hinaus besteht aber auch eine gesetzliche Dcrpflichtung, auf die das Kreisamt Gießen im Amtsverkündigungsblatt vom 6. März hinweist. Dort heiht es u.a.: „Es^besteht die Verpflichtung für Baumbesiher, binnen" 4 Wochen nach Aufforderung der Orts- polizei dürre Bäume und Aeste aus Feld und Gärten zu entfernen ..." „Baumbesiher sind verpflichtet, Bäume, Sträucher und Hecken von Aaupennestern zu befreien." Es heiht weiter: „Die Bäume in Feld- und Gartengrundstücken und Hofreiten sind von M i st e l n zu reinigen." Schließlich ist für Baumbesitzer oder Nutzungsberechtigte die Verpflichtung fest- gehalten, dah die mit Blutläusen behafteten Bäume binnen acht Tagen nad) der öffentlichen Benachrichtigung durch die Ortspolizeibehörde zu reinigen sind. Bei Zuwiderhandlungen gegen diese gesetzlichen Bestimmungen kann nicht nur auf Geldstrafe erkannt werden, die Polizei kann vielmehr auf Kosten des Säumigen die Durchführung der Schädlingsbekämpfungsarbeiten durchführen lassen. 3m Aintsverkündigungsblatt wird zum Schluß darauf hingewiesen, dah die gegenwärtige Zeit besonders geeignet ist zum Bespritzen der Bäume. Bornotizen. — Tageskalcnder für Freitag. Bund jur christliche Erziehung in Hous und Schule: Re- zitations- und Liederabend, 20 Ufjr Johannesfaal. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Privatsekretärin". — Astoria-Lichtspiele: „Das Mädchenschiff". — Palast-Lichtspiele im Einhorn: Sensations-Gastspiel „Afra", 20.30 Uhr. — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute geschlossen! Morgen, Samstag, 20 Uhr, im Freitag- Abo nnemen t einmaliges Gastspiel von Max Adalbert mit seinem Berliner Ensemble in der Komödie „Der Mann der schweigt" von O. Malin. Zu diesem Gastspiel haben Zchncr- karten keine Gültigkeit, Abonnenten zahlen ermäßigte Operettenpreise, Vichtabonnentcn Ope- retlenpreisc. — Sonntag. 15. März, 14 Uhr geschlossene Gcwerlschaftsvorstellung, „Weekend im Paradies", Spielleitung Heinrich Hub, 18.30 Uhr als FvemdenvorsteUung zum letzten Male der diesjährige erfolgreiche Faschingsschwank „Das öffentliche Acrgernis", Spielleitung Heinrich Hub. — Der Goethe-Bund hat, wie er uns mitteilt, für kommenden Sonntag die bekannte dänische Di^terin KarinMichaeliszu einem Dortrag der Werkstatt einer Dichterin" mit anschließender Dorlesung aus eigenen Werken nach Gießen eingeladen. Mit dieser Deranstal- tung bietet der Gocthe-Bund wieder ein interessantes literarisches Erlebnis. Denn es- ist eine seltene Gelegenheit, diese bedeutende Frau und Dichterin persönlich kennen zu lernen. Der Besuch des Abends ist dringend zu empfehlen. (Siehe heutige Anzeige.) — D i e Volkshochschule bittet uns, auch an dieser Stelle nochmals auf den morgen, 20 Uhr, im Großen Hörsaal der Universität stattfindenden m u ° sikalischen Volkskun st abend hinzuweisen, der von dem Kammerorchester der Volkshochschule unter Mitwirkung von Frau Minna Wolff (Ge- sang) und Frau Elfriede Fischer (Klavier) ausgeführt wird. Näheres siehe heutige Anzeige. — Familienabend der Lukasge- meinde. Man schreibt uns: Lieber Luthers t Leben, namentlich in seiner späteren Zeit, sind wir sehr genau unterrichtet. Der Gießener Kirchenhistoriker Gustav Krüger hat sestgestellt, daß wir für manches 3ahr, Tag für Tag. über den Reformator Bescheid wissen. Besonders auch weiß die Geschichtswissenschaft die Reisen, die Luther gemacht hat, darzulegen. Da ist 'es von besonderem 3nteresse für unser engeres Dater- land, festzustellen, wann Luther das Hessenland berührt hat. Reichsbahnamtmann Dörr hat sich seit Jahren damit beschäftigt, über Luthers Reisen durch Oberhessen ins Klare zu kommen und will am nächsten Sonntag bei einem Familienabend der Lukasgemcinde über seine Ergebnisse Mitteilung machen. Die Deranstaltung wird außerdem noch durch musikalische und gesangliche Darbietungen ausgestaltet werden. (Siehe heutige Anzeige.) — Militärkonzert. Am kommenden Sonntag, 20.15 Uhr, findet im Caf6 Leib ein Militär- konzert der Kapelle des hiesigen Bataillons unter der Leitung von Obermusikineister L ö b e r statt, («iehe heutige Anzeige.) Daten für Samstafl, 14 März. 1803: der Dichter Fr. G. Klopstock in Hamburg gestorben; — 1804: der Komponist Johann Strauß in Wien geboren: — 1883: der Sozialist Karl Marx in London gestorben. ** Der Gießener Stadtrat wird sich in seiner Sitzung am nächsten Dienstag, die wir gestern bereits meldeten, u.a. mit folgenden Vorlagen zu beschäftigen haben: Erhebung der Getränkesteuer und der Biersteuer, Kanalgebühren, Müllabfuhrgebühren, Neufestsetzung der Wasserprcise, Arbeitsvergebungen der verschiedensten Art, Krediterweitcrung für Für- sorgearbciten und eine Anzahl Kreditbewilligungen für Arbeitszwecke. *• Fremdenvorstellung im Gießener Etadttheater. Man schreibt uns: Am Sonntag, 15. März, wird das Etadttheater im Rahmen der sonntäglichen Frcmdenvorstel» hingen den neuesten Schwank Franz Arnolds ..Das öffentliche Aeraernis" unter der Spiel- sührung Heinrich Hubs zum letzten Male zur Aufführung bringen. Der Schwank beherrscht seit dem Weihnachlstage 1930 den Berliner Spielplan und konnte vor einigen Tagen mit demselben Erfolg wie bei seiner Araufführung die 75. Ausführung erleben. Beginn der Vorstellung 18.30 Ahr. Ende 20.30 Ahr. *• Schulpersonalie. In den Ruhestand versetzt wurde auf sein Nachsuchen mit Wirkung vorn 1. April ab der Fortbildungsschullehrer Theodor Zeltler an der Fortbildungsschule zu Gießen. ee 8 2. Geburtstag eines Gießener Bürgers. Seinen 82. Geburtstag begeht am 15. März in geistiger und körperlicher Frische der Kriegsvcteran von 1870/71 Herr Adolf Ä reu ter, Sonnen strahe Rr. 6 wohnhaft. Der alte Herr ist ein gebürtiger Gießener. ** Oberschlesien-Gedenken in den hessischen Schulen. Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen hat an die hessischen Schulen einen Erlaß gerichtet, in dem es u.a. heißt: „Am 20. März 1931 sind zehn Jahre seit der Abstimmung in Oberschlesien vergangen. Ich empfehle, an diesem Tage in einer geeigneten Stunde des Unterrichts der Bedeutung des Tages zu gedenken." Der Minister macht außerdem die Schulen mit Rundfunkanlage auf die Übertragung der in Preußen stattfindenden Gedenkfeiern der oberschlesischen Jugend aufmerksam. ** Wer i ft der Eigentümer? Von der Polizei wurden vor einiger Zeit die aus Gartenhauseinbrüchen eines jungen Paares herrührenden gestohlenen Gegenstände sichergestellt, indessen von den rechtmäßigen Eigentümern noch nicht abgeholt. Es handelt sich um eine feldgraue Hose, ein schwarz- seidenes Halstuch mit grün-roter Einfassung, eine kleine weiße Tischdecke mit Blumen ein Damen- Sommerkleid, geblümt mit schwarzer Halseinfassung, eine kleine blaue Strickweste, blau abgesetzt, ein Paar schwarze Damenspangenschuhe eine Beißzange, einen Meißel, einen Schraubenzieher und um ein Taschenmesser mit gelber Hornauflage. Eigentümer wollen sich an die Kriminalpolizei wenden. ** 3m Lichtspielhaus läuft zur Zeit mit gutem Erfolg ein hübsches Tonfilmlustspiel „D i e Privatsekretärin" unter der einfallsreichen und geschmackvollen Regie von Wilhelm Th iele, der die großen Zugstücke „Liebeswalzer" und ..Drei von der Tankstelle' inszeniert hat; dieses jüngste Werk (Greenbaum-Emelka- Produktion) ist ein modernes Märchen, eine opc- rettenhafte Begebenheit von liebenswürdiger An- Wahrscheinlichkeit, deren psychologische Wirkung vollkommen klar ist. Selbst wer einsichtig genug ist, zu erkennen, dah die Aeberschrift „So ist das Leben!" für die scheinbar ganz zwanglos unferm Alltag entnommene Fabel nicht paßt, wird immer noch getrösteten Herzens nach Hause gehen, — denn: so könnte das Leben doch einmal fein! Ein Wunschtraum: die kleine Sekretärin, die nicht nur ihre Anstellung in der großen Dan! bekommt, sondern auch noch Herz und Hand des gewaltigen Bankdirektors dazu. Die niedliche. gar nicht divahaste Renate Müller (aus dem „Flötenkonzert" bekannt), der immer sympathische Hermann Thimig und Felix Dres- s a r t, ein Komiker mit Gemüt, spielen die erste Geige im Ensemble. Zu dem Manuskript von Franz Schulz hat Paul Abraham ein paar luftige und fangbare Schlager komponiert. — Man verbringt einen unterhaltsamen Abend. "Sparerbund, OrtsgruppeGießen. Die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Sparerbundes hielt am Mittwochabend im „Prinz Earl" einen öffentlichen Lichtbildervortragsabend ab. Der Vorsitzende, Stadtratsmitglied Rentier Reiber, wies auf die wirtschaftliche Lage hin, gab einige geschäftliche Mitteilungen und erinnerte an die Deranstaltung des Sparerbundes am 26. März im Katholischen Dereinshaus, in der der Engländer Divian Stranders gesprochen hatte. Der jetzige Abend stelle gewissermaßen die Fortsetzung des damaligen Dortragsabends bar. Sodann sprach Herr Lorenz an Hand einer Lichtbilderserie über das Thema „1000 3ahre französische Raubpolitik". Ein großzügig angelegter geschichtlicher Rückblick vermittelte einen Eindruck von der Machtpolitik der Franzosen, als deren Opfer sich Deutschland immer dann erwiesen habe, wenn die ilneinigteit die deutschen Dolksstämme in Ohnmacht warf. Ein zweiter Bildstreifen gab einen ileberblid über die durch den Versailler Friedensvertrag dem deutschen Daterlande entrissenen Gebiete. Anter dem Titel „Was wir verloren haben" lernten die Besucher die landschaftlichen Schönheiten Elsaß-Lothringens, der Provinz Posen, des Memelgebietes und Oberschlesiens kennen. Ein dritter Film zeigte in übersichtlicher Weise den Derlust des deutschen DolksvermögenS, der durch den Dawes- und Doungplan veranlaßt, zur Verarmung unseres Volkes geführt hat. 3rieffaffen der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) G. S. Lv. Zu 1.: Die Möglichkeit bestand erstmalig für das Rechnungsjahr 1926; zu 2.: bei Belastung bis höchstens 20 v. H.; zu 3.: erst für das Rechnungsjahr 1929 vier Klassen: 1. ohne Belastung, 2. 10 v. H. Belastung, 3. bis 20 v. H. Belastung, 4. bis 30 v. H. Belastung; zu 4.: Anträge mußten bis spätestens 31. März des jeweiligen Rechnungsjahres bzw. der beruhenden Rechtsmittelfrist gestellt sein. Falls trotz Antragstellung eine Entscheidung noch nicht getroffen, dürfte eine Erinnerung unter Darstellung des Tatbestands genügen. L. R. K. 1. Der Geschäftsstelle muß, wenn sie Offerten zustellen soll, eine Adresse angegeben werden. 2. Bei postlagernden Sendungen ist nur Angabe der Chiffre nötig. 2TI. Sch. in 23. Die Höhe der Witwenrente nach dem Reichsversorgungsgesetz richtet sich nach dem Alter und dem Wohnort der Witwe. Ist die Witwe 50 Jahre alt oder erwerbsunfähig (66,66 v. H), so beträgt die Witwenrente z. B. in Ortsklasse D inonaL lief) 41,55 RM., ist sie unter 50 Jahre alt, monatlich 34,65 RM. lieber die Höhe des Witwengeldes kann die zuständige Regierung Auskunft geben. Kaffee Hag morgens. Kaffee Hag spät abends Mokka Hag nach Tisch — Hag bekommt immer Jetzt nur noch RM 1.62 das groBa Paket, 81 Pfg. das kleine Paket, RM 1.71 die Vakuumdose ndesalter mit der biß* ungsinethvde nicht recht auf die Bedeutung der t werden. Falsch wäre )cr GefchmaÄrichtuns Speisen, wie Gurken, tleincn Mengen sind Tesiandieil der fit* nnüse, M und Milch- ist es aber für das wnische Durchsallstörun- n * '"to’Ufoni ®t. '"desMs^ug. Sinh« ner- SL- chselsV^ und Ssa bt* versuchen Ablage der Ernäh- ; D-rade die Tn- $8 zu sich, darum ^.^rubfalgt wer- ""und Mehl hin- Z Kchstich den L^^ungsgefichl, vrun Gauglmg, iU \ tanrt einer 2en> Umstellung. der noch von der M. 1 W als einzige Man muh sich c eme Ziehmilchernäh- 'una Don Stauenmild) Kind zum ®c- ’ 5 '"solchen Fällen der Mutter sowieso ann hier einen sehr das Kind ausreichend gemisch ernährt wird, m sich einfach so, dah lch oder Dollmilchbrei bis 5 Monaten schon chrung zugibt. Besonder leiden nun unter chwierigleiten in der handelt es sich um lichlcit, bald um eine entlichr Ernährungs- neine Milchnahrungs- )rn, sehen wir heutzu- künftige Mutter schon Kinde meist Obst- oder Die flotte Bley le-Weste Befreiung von Zinslasten durch Inl1/:Jahrenüb.4Mill. D9..cn2|>fln| Reichsmark Baudar DäUSpärcIl! leben bere>tgestellt. Billigste Tilgungsdarlehen zum Bau. Kauf oder für Hypothekenablösung, unkündbar und zinsfrei bei größte! Sicherheit u. langfristiger Amortisat. mit vollständ. prämienfreien Lebens- versicherunpsschutz d.den Deutschen Sparerbund tttr Eigenheime e.G.m.b.H. (Der Bund ist einem Staat!, konzess. Rgvislonsverband an^eschlossen ) Sitz: I üsseldorf. Klosterstraße 10a. Fernsprecher '--3(198 und 24487. Genera Vertreter: Robert Lens, Barbera a. d. Lahn, Bebn lofstraße 36. '184>Ö I ZUCKERKRANKE tragen Sie Ihren Arzt über A. 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Inf.-Ke t. zu Gießen unter persönlicher Leit ung des Herrn Obermusikmeisters VV. Löben Zum Vortrag kommen Chöre von Beethoven, Mende ssohn-Bartho’dy, Hegar, Hofmann, Zöllner und Musikstücke von Wagner, Lortzing, Offenbach, Rossini, Strauß, Lehar und Blankenburg. Eintrittskarten: Mk. 1.50, 1.-, beide numeriert, Mk.0.80 und 0.50 im v orverkauf bei Friseur Lotz (Sc loßplatz), Kaufmann Buß (Unterstadt), Kaufmann Pies (Konsumverein), und Buchhändler Volkmiinn (Obers'adt). _________ Cheviot-Qualitäten ganz neue und außerordentlich kleidsame Musterungen, aus sehr strapazierfähigen Qualitäten und besonders schöner Paßform 20.- 28 - 38.- 48.- 68.- Kammgarn-Qualitäien neue, fein abgestimmte Farbtöne, vorzüglich durciigearbeitete Stoffe, elegante 1 und 2reihige Formen in unserer bekannt guten Ausstattung 28.- 38.- 48.- 68.- 82.- „Die fünf Blauen“ unsere seit Jahren beliebten dunkelblauen Spezi al Anzüge aus reiner Kammgarn wolle hergestell in vollendeter Paßform u. 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Sanguini-Doppelblutorangen 3 Pfund Mark 1.- und Mark 1.25 MUlk Schnlstraste 5 Televbon 2103 und auf dem Wochenmarkt in der neuen Markballe Ecklaube Brandvlatz Bekanntmachung. Am 30. März 1931, 10/< Ahr, wird an Gerichtsstelle das Anwesen der verstorbenen Eheleute Zigarrenfabrikant Christoph Rrieb meistbietend versteigert. 1865D Es handelt sich um ein Wohnhaus mit Fabrikgebäude (Zigarrenfabrik), Auto-Ga- ragen, Acker und Gartenland. — K. 42/29 — K. 47/30 — K. 3/31 — Amtsgericht I Gladenbach. Düdd. leistunaSf. Handstickerei u. Wäsche- sabrik biet.Damen m. gut. Auftret. dauernd, hohen Nebenvevdienft durch Hebern, einer la StoUeft. in handgest. Bett- u. Leibwäsche. Se. bsteriieiigu dah. btll. Preise. Bornehmes Arbeit., höchste Provis Gar. für Reellttät. Bewerb, u. N. B. ü. 350 an Ala-Haasens eln & Voglar, Nürnberg. 01478 U 186öA mittags 3 Uhr, in Staufenberg statt. 01492 W V* Die tieftrauemden Hinterbliebenen: Frau Katharine Sommer, geb. Moos nebst Kindern. Staufenberg, den 13. März 1931. Die Beerdigung findet Samstag, den 14 März, nachte H* Am ll.d.M. wurde infolge einer schweren Lungenentzündung mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Bruder, Schwager und Onkel He r Louis Sommer, Schlosser im Alter von 46 Jahren von uns gerissen. Wem oämicuui der segnet mal unverhofft das Zeitliche, das Gesindel wartet ja nur darauf. Bauen Sic vor und stellen Sie dafür einen dauer- haften Drahtzaun auf. Was Sie dazu brauchen, erhalten Sie preiswert bei mir. J. B. H AUSER, GIESSEN AM OSWALDSCARTEN Todesanzeige. Am 8. d. M verstarb unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Beurteile Widner, y.« nach soeben vollendetem 80 Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Landmannstr. 5), Stratfort (Kanada), Berlin, Gitborn. den 12. März 1931. Die Einäscherung tand in aller Stille statt - Beileidsbesuche dankend verbeten. Nr. 61 Sweiles Blati Lietzener Anzeiger tSeneral-Anzetger für ©berhefien) greitag, P. März V)5l Zum 150. Geburtstag Karl Friedrich Schinkels Oie Rechtsverhältnisse Der Kommuna angestellten. Don der Gewerks chast hessischer ® c * meindebeamten wird uns geschrieben Der Hessische Stä. tctag ha! sich m «einer letzten Sitzung mit ucm Antrag der Gewcrtschast hessischer Gemein, ebearnten aus Neuregelung der Rechtsverhältnisse der städti- schcn Angestellten besaht. Es wurde,deich. osscn eine Kommission cinzusetzen, die prüsen soll, ob die Regelung durch Ortssahung oder Regierung ohne Machi. Macdonalds Pakt mit den Liberalen. - Um e.ne zugkrästlge Vahlparole. Don unterem g.-Derichterstatter Abgang «orgen, muh m ossener FelDscylacht lallen und Parolen f ü r den Wahlkamps mit hinausnehmen. Und es gibt keine Parolen in dieser zweideutigen Situa ion. die nicht durch den offenen Bruch zwilchen zwei Parteien entstand, sondern durch die allgemeine Auflockerung aller Parteien Geht es Oo-q nicht nur um Gewerkichaftsgesetz und Wahlre,orm im heutigen England, sondern auch um welt^oliti che, reichspoii.ische und vor allem um toirtla>altäi>o iti che, reichspoii.ische und vor allem um wllllcha tspoli.i^che Fragen. Außen- politisch hat Macdonald den Mißerfolg dec vorjährigen tonuDnct 5unfmäd)te-,,lotten o ferer.z, die nur zu einem Dreimächte-Flottenpaki führte, wettgemacht. Der Pakt von Rom und die vorläufige Dertagung einet E.lNche.dung in der fran- zöllsch-italienischen Flöt e.irivalität runden den vorjährigen Dreimächte-> ak. a , und be rcien England von der sorge, von einem We.trüsten zwischen den la.einischen Schwestern in All L icensa-aft gezo.en zu werden Wobei freilich noch unklar bleib , wie weit «ich Eng.and in der allgemeinen Abrüslungsfrage bei die er Gelegenheit gebunden hat Aber es ist ja längst still geworden von jener auch von der Arbeiterpartei einst erhobenen Forderung, eine von F a 'krnh unabhängige auhen- pol ti.che ß nie cin^u, alten Ein we.teret ^r«o>g wer Regierung Macdonalds ist die Beilegung der indischen U n b o i- mähigkeitsbewegung. Zwar ist dieser in- zogen tühlt, ivndern mit den Konservativen eine Fühlung aufnimmt, die lehr viel dauerhajter zu werden venpricht, als es die Zu ammenarbeit zwischen ßibetalcn und Arbeiterpar feilem war Kommt es zu einer vorzeitigen Neuwahl tn England, findet die Regierung Ma.douald einen günstigen Moment für den Deizicht au, die Macht, die sie nicht anzuaenden vermochte, dann haben die Kon ervativen zweifellos die günstigsten Ehancen. Baldwin hat alle Aus- fid) , die Folgen des Führerstreits in seiner Parier zu uverwinven und mit icr Forderung eines rück- sichtslo en Hochschut z lls glanzende Gesch. sie zu machen. Natürlich w.rd die er Hohschutzzoll nicht als olcher gekennz.ich -et. 3n E kennt ms dieser Gefahren vecuchi die Arbeiter.eg erung auf Umwegen die Zollmauern zu erhöhen und kam dabei aui den Gesanken eines «iskali chen Zolles aut alle importierten Waren Ader es dürst zu spät für olche Diahnahinen sein das Dolk at al zulange vergeblich aus durchgreifende Reso m- plune gewartet Die n ichste Re herung mag fie nun bald o. er f pater kommen hat kicher eine zuverläs.igere Mehrheit im Unterhaus jur Beringung. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verbo enl London, Marz 1931 Als die Labourparty nach den letzten Wahlen die Regierung übernahm, ob oohl fie im Parlament m der Minderheit Iah, da glaubte man, dah dies Ekperiment in dem Augenblick ein Ende mit Schrecken nehmen würde, in dem di e Liberalen ihre schützende Hand von dieser Regierung Macdonald zurückziepen würden Cs ist ganz anders gekommene die nur halb lebens-. fähige Minderheitsregierung Mac v ald opfert sich und ihre Partei dafür auf, dah 'io ' Der Macht b.eib, die sie nicht anwenden kann. Es ist nach Aniich, mancher A bei erpaneiler ei - eilen ohne Ende Tie Hauptaufgabe einer arbeiterparteilicben britischen Regierung muhte die Schaffung eines neuen Gewerkschaftsgesetzes sein, das die von Baldwin erla lenen Einschränkungen der Gewerlschaftstätig eit beseitigte. Tie Derhandlungen um die Durchdringung dieses Gewerklchattsge eyes gingen manchen Radikalen in der Arbeiterpartei zunächst viel zu lang am, so dah im ersten Jahr der neuen Regierung Mac- donalds der linke Flügel der Arbeiterbewegung an Boden gewann aber diese Verhandlungen schienen doch aussichtsreich, weil eine feste Mehrheit der Arbeiterpartei gewillt war, gegen die liberale Unterstützung des Gewerl.chaftsgeseyes ihre Zustimmung zu t>cn von den Liberalen verlangten Wahlreformen einzuhandeln. An sich hatte die Arbeiterpartei eigentlich Irin Interesse an dem neuen Alternativ-Wahlsystem, das die beiden stärksten Parteien, die Konservativen und die Arbeiterpartei in gleicher Weise getoi ser Vorteile beraubte und das darüber hinaus doch Jiiaje Friede von einem Konservativen, Dem Dtze- tönig für Indien, Lord Irwin, abge«chlo fen worden, aber d.e Kon eroative Partei will an diesen ihren früheren Abgeordneten nicht mehr gern erinnert werden und Dürfte an «einem Derk scharfe Kritik üben Um o me^r kann die 2Itb itcrregic- rung den Erfolg für ich buchen, der oyne Zweifel darin liegt, dah Die indi.che 1 o ilottbemegung gegen engliiche Waren prakti ch a u f h ö r_t und dah die Möglichkeit einer neuen Rornd-Table- Konferenz, an der «ich dann auch der indische Kon- greh beteiligt, auftaucht Aber auch die er Er olg nimmt ja nicht die Haupt orge von England, nämlich die Wirt- schaf lsnot, die in der Ziffer der Arbei slolen nur eine ihrer vielen Erscheinungsformen bietet. Die Dirtscha ts.riie und i re Bekämpfung ist d a s Zentralproblem, an dem sich die Geister scheiden Da die Regierung nach dem F.hlsch.agen aller ihrer bis>er gen Mahnahmen zu: Bekäinp- sung Der Arbeitslo itzkeit ubrjaup; kein großes WirtschaitsProgramm vorgewiesen ha, da sie sich im Gegenteil durch den Zwang Der ®r j pxiffe nur in Gegen atz zu ihre n eigentlichen Programm zur Beibehaltung und D l igung > o i Zöl e.i e t chlie- hen muhte, herricht gerade in Der für England wichtigsten Fragei FreihandeloderSchuy- zoll- ein beilpielloses Durcheinander Es ist e.ne agitatori ch rechi ungünstige Position, wenn sich eine Regierung zu den von immer weiteren Kreisen geforderten Schutzzöllen nur im Gegensatz zu ihrem eigenen Proiramm und deshalb nur in verschleierter Form entschlichen kann So erklären «ich auch Die für englische Verhältnisse überraschenden Anfangser olge Der .neuen Partei" Mosleys, der, von der Arbeiterpar ei her- kommend, Hochichutzzoll fordert. Solist es I vielleicht auch zu erklären, dah sich ein Teil der | Liberalen nicht mehr zur Arbeiterpartei hinge- auch den von der Arbeiterpartei ab plittemDen Gruppen günstigere Möglichkei.en für parlamentarische Erfolge bot. Aber das Zugeständnis der Wahlreform kostete ja nicht so viel, weil zunächst einmal der schroffe Wider,pruch des Oberhauptes sicher war. Der Pakt zwischen Liberalen und Arbeiterpartei schien gesichert zu sein, die Vertragstreue weder Lloyd Georges nach Macdonalds war anzuzweifeln und so schien, wenn auch mit einigen Verzögerungen, die Labour-Regierung doch zu ihrem Ziel zu kommen. Da kam es zu einer regelrechten RevolteindenReihenderLiberalen. Wie bei den Konservativen und wie bei der Arbeiterpartei zeigte sich nun auch bei den Liberalen, dah Die allzu grohe Belastung parteipolitischer Grundsätze durch führende Taktiker nicht ins Ungemessene zu steigern war. Soweit ging die immerhin beachtliche Beweglichkeit britischer Parteien Denn doch nicht, dah die Liberalen ge chlossen rinem Geiey zum Schutze unbedingter Streitfreiheit zustimmten. Es kam zu dem liberalen Zusatz- antrag zur Gewerkschaftsnovelle, in welchem Streiks in lebenswichtigen Betrieben verbo en wurden Es leuchtet ein, dah die an sich schon weit gezogene Begrenzung des Begriffes Lebenswichtige Betriebe'^ durch eine geschickte Auslegung der jeweiligen Regierung unbegrenzt auszudehnen gewesen wäre. Damit hatte die Gewerkschaftsnovelle für die Arbeiterpartei jedes Interesse verlo en. Und während Macdonald durch betont per ragstreues Verhalten in der Frage der Waylrechtsresorm die abgerissenen Faden wieder zu knüpfen und dem Vertragspartner Lloyd George leine Anhängerschaft wieder zuzuführen sucht, wird nun Die Opposition in den Reihen der Arbeiterpartei selbst immer kräftiger. Immer mehr Stimmen werden laut, die Die Gefahren eines sofortigen Wahlkampfes nach dieser ergebnislo«en Regierungszeit noch für geringer halten als die Nachteile einer Fortsetzung dieses Regierungs- expenments. Aber es ist ja auch ein Verzicht auf Die Macht nicht so einfach durchzuführen. Wenn Macdonald, was vorläufig noch nicht der Fall ist, das Rennen aufgibt, dann muh er für einen guten Karl Friedrich Schinkel, Der hervorragende Baumeister und Maler des Klassizismus, wurde vor 150 Jahren, am 13. März 1781, in Neuruppin geboren Er wies der Architektur, dem Kunstgewerbe und der Malerei seiner Zeit neue Wege und schmückte Berlin und seine Umgebung mit Bauwerken, die noch heute zu den Sehenswürdigkeiten der Reichs- Hauptstadt gehören — Im heutigen Familienblatt bringen wir eine ausführliche Würdigung des berühmten Architekten. Oben. Die Neue Wache in Berlin. — Unten: Das Alte Museum in Berlin. * Ländliche Erinnerung. Von paui Ernst Zum 65. Geburtstag des Dichters Paul Ernst erschien der 2. Band seiner Er- innci ö:n .Iünglingsjahre (Lw 9Mk.), dem mit Genehmigung des Verlage Georg Müller, München. Der folgende Abschnitt entnommen ist Im Frühling war das Umbrechen des Ackers. Der Knecht führte mit beiden Händen Den Pflug, welcher mit glänzendem Strich Die Scholle ab- schnitt, die sich langsam umlegte, brach und brodelte, er hatte die Leine um den Hals gelegt, und die PierDe jrgen ruhig und gleichmäßig Eine Lerche stieg zum Himmel hoch und jubelte, Die Sonne blitzte und funkelte aus kleinen Tropfen Der Furche, eine frische Luft ging, und Die umgebrochene Erde Duftete Weit ging Der Blick üoer das ebene Land Dann tourDen die Weiden vorbereitet. die Bülten wurden glatt gehackt^ und gestrichen die Drähte angez gen. welche die Stücke umzäunten Der Hirt trieb Die Schafe aus und setzte sich draußen, neben ihm sah der Hund und merkte mit gespitzten Ohren eifrig auf Ich letzte mich zu dem Hirten, und er erzählte mir, von Schafen und Schäfern. Hoch war über uns der hellblaue Himmel, und Die Scha.e fraßen unD trappelten. Das Vieh wurde auf Die We.dc gebracht, lange wurde überlegt, wie man es mit dem Stier halten sollte, er war schlimm, man mußte ihn aus einer Tür führen, welche einer Wand gegenüber lag Der Verwalter und Der Kuhmeister führten ihn, als er auf die Schwelle trat, Da riß er den starken Männern die Ketten aus den Händen, nahm Den Kopf zwischen Die Beine und stürmte los. gerade gegen Die Mauer. Er prallte mit seinem mächtigen Schädel an und wurde einen Schritt zurückgeschleudert, daß er in Die Hinterbeine sank: aber er erholte sich, wich zurück und stürm.e mit gelenktem Kops Dumpf nochmals gegen Dte Wand, kleine Kalkstückchen riefelten aus den Fugen, es war als ob die Wand wankte, und er prallte wieder zurück Roch einmal wiederholte er das, dann war er zahm, die beiden Männer nahmen die Ketten wieder in die Hände: plötzlich hatte er eine Kappe vor Den Augen-, nun wandelte er schwer zwischen den beiden hin zur Weide. Weit hinter ihm läuteten und klingelten die Kühe, sie würden von den Mägden geleitet, welche Ruten in den Händen hatten und ihnen zuriefen, sie drängten sich und schoben sich, eine hockte sich einer anderen auf, dann setzten sie sich plötzlich in schnelleren Schritt und die Mädck>en mußten laufen, indem sie ärgerlich schimpften So tarn alles am Tor des Kn.cks an, die Herde wurde eingetrieben, das Vieh zerstreute sich, blieb stehen, blies und graste, und die Stangen wurden wieder vor das Tor geschoben. Cs mußte nach den Tieren gesehen werden Als ich sie daß erstemal besuchte, da hatte ich ein Hündchen mitgenommen, ist hatte nicht gewußt, daß das gefährlich ist. Ich kam mit ihm bis auf Die Mitte der Weide, Da liefen neugierig schwerfällig von allen Seiten Die Kühe herbei. um das Hündchen zu betrachten. Daß Hündchen bekam Angst und rettete sich zwischen meine Beine und nun umstanden mich die Kühe mit ihrem Stier im Kreis, alle hatten den Kops gesenkt und Iahen nach dem Tier zwischen meinen Beinen, das mit eingeklemmtem Schwanz zitterte. Die hinteren Kühe Drängten, der Krc s wurde immer enger Wäre nicht Der Stier Dabei gewesen. Dann hätte ich auf Die nächste Kuh los gehen können unD ihr einen leichten Schlag versetzen, sie wäre ausgewichen, und Da < hätte mir Den Weg frei- gemacht, Den ich bann vorsichtig bis zum lieber- stieg des Knick) hätte gehen können, immer auf Der Hut. daß sie nicht ungestüm hinter mir fjerrannten und mich unter Die Füße kriegten. Aber ich mußte fürchten, daß Der Stier gereizt wurde Cs fiel mir eine Rettung ein, ich ergriff den Hund am Kragen und verhaute ihn, er erhob ein jämmerliches Geschrei, und als ich ihn losließ. Da war Die Angst vor meinen H eben größer, als Die Angst vor Den Kühen, er rannte mit gesträubtem Fell gerade zwischen Den Kühen durch fort, ehe die sich klar machen frnn en, was geschah, al ß es ihnen klar wurde da wendeten sie und im Galopp gings mit erhobenen Schwänzen hinter ihm her aber Da war Der HunD schon an Der Hecke hatte eine Lücke entDedt und kroch hindurch, indes en D:e Kühe staunend im Halbkreis um da' Loch standen und ich nach der a'.dem Seite, langsam gehend um nicht wieder ihre Aufmerksamkeit zu erregen, zum Ücberftieg ging. Oer wortkarge König. Von Richard Zoozmann I. Der Mann Der Königin Luise war wegen seiner überaus lakonischen Redeweise bekannt. Er hatte eine staunenswerte Geschicklichkeit darin, sich mit ganz wenigen Worten, ost nur mit einem einzigen, auszudrücken. Als er einmal unerwartet in den Speisesaal trat, der zu einem kleinen Gastempfang hergerichtet wurde, überraschte er einen Diener, der sich gerade über eine Flasche Rotwein hergemacht hatte. Der höchlichst Crschrodene setzte in Der Bestürzung das Glas so hastig vom Munde ab, daß Der Wein auf seiner weißen Weste bedenkliche Sieden hinterließ, die der Diener vor Den scharfen Augen des Königs umsonst mit der Serviette zu verdecken suchte. .Künftig Weißwein trint.nl“ sagte der König und schritt weiter. II. Als sich Generalleutnant von der Marwitz im Jahre 1827 vom König verabschiedete, sagte Friedrich Wilhelm IH. .Sehr leid getan, ausgezeichneten General verlieren." Damit traf Der Monarch aber nichi die Wesensart des trefflichen Mannes, Der nun in ehrlicher Erwiderung sein früher gegensätzliches Verhä tnis zur Regierung berührte. Darauf schloß der König Die Unterredung mit den Worten. „Mir bekannt, immer nach Grundsätzen gehandelt zu haben." - Hierdurch wollte er Den märkischen Edelmann kennzeichnen. der sich 1811 von Hardenberg hatte auf die Festung Spandau schiden lassen, statt auf fein Recht zu verzichten, das auch er „Auf Gottes Gnaden" zurüdführte. III. Alexander von Humboldt führte Dem König einst ein Chamäleon vor, das in allen Farben schillerte und sich immer Den Farbtönen der Umgebung anpaßte. Der Gelehrte machte Den König besonders daraus aufmerksam, Daß das Tier seine Augen fabelhaft verdreh ?n könne, so dah zum Beispiel eines gen Himmel und Das andere gleichzeitig zur Erde zu bilden vermöchte. .Machen meine Konfistorialräte auch", sagte Friedrich Wilhelm. IV. Als Friedrich Wilhelm einmal zur Kur in Karlsbad weilte, erzählte ihm sein Adjutant, daß sich unter Den Kurgästen ein ungarischer Gutsbesitzer befände, der an Kürze der Aus- drudsweise mit ihm wetteifern solle. „Kennenlemen", sagte der König. - Mair zeigte ihm also auf der Brunnenpromenade den Gutsbesitzer, Den Der König freundlich begrüßte; worauf Friedrich Wilhelm folgendes Gespräch begann .Woher?" - Pest. - „Baden?" — Trinken. - „fieber?“ - Galle. — „Erfolg?" - Abwarten! — „Militär?" — Magnat. — „So!" - Polizei? — „König!" — Gratuliere! - „Adieu!" V. Minister von Kleewitz, ein arger Bureaukrat, gewissenhaft, ab.r immer schweifwedelnd, geist.os und Doch sich für witzig haltend, hatte zwei Scherzratsei erdacht, mit Denen er die Hofgesellschaft seit Wochen langweilte. Das erste hieß: „Was würden Sie tun, wenn Sie ein Taucher wären ?" - Antwort ,Ich würde mich ins Meer der Vergessenheit stürzen." Die zweite S erzfrage hieß: „Was wurden Sie tun, trenn Sie ein Zahnarzt wären?' — Antwort: ..Der Zeit Den Zahn ausziehen.“ — Nun hatten Den Minister einige Herren überredet, diese beiden Rätsel bei Der nächsten Gelegenheit doch einmal dem König vorzulegen, was den hohen Herrn gewiß belustigen würde Der Minister lächelte geschmeichelt. und bei einer bald daraus stattfmdenden Abendgesellschaft wandte sich Kleewitz an Den König mit Der untertänigsten Bitte, Majestät zwei Rätselfragen vorlegen zu Dürfen. Friedrich Wilhelm nick.e schweigend D r Minister begann: „Was würden Ew. Majestät tun, wenn Sie ein Taucher wären?" — ..Der Zeit Zahn ziehn", sagte Der König ernst, Dem Die beiDen Rätsel natürlich längst bekannt waren. Der Minister machte ein langes Gesicht, Die Hofgesellschaft brach in ein schallendes Gelächter aus. — Run sagte der König zu ihm: „Auch Rätsel aufgeben. Erste Silbe frißt Vieh, zweite Silbe find ich bei Ihnen nie!" — Ietzt wurde das Gesicht des Ministers noch länger. unD die Hofgesellschaft kicher.e boshaft, denn Die Lösung konnte doch nur ..Kleew tz sein. Der König aber sprach; »Lösung: Heuschreck!" Tarifvertrag erfolgen soll. Inzwischen hat die Gewerkschaft je einen Entwurf eines Tarifvertrages und einer Ortssahung ausgearbeitet und dem Hessischen Städtetag zur Beratung vorgelegt. Großes Schöffengericht Gießen. * Gießen, 11. März. Ein Postschaffner aus einem Landort war geständig, in der Zeit von Mai bis September 1930 in einer ganzen Reihe von Fällen ihm amtlich anvertraute Gelderunterschlagen zu haben. Er hatte sowohl ihm zur Auszahlung an Private von seiner Dienststelle ausgeh"indigte Geldbeträge nicht abgeliefert und die Empfangsbescheinigungen gefälscht. als auch ihm auf seinem Dienstgang zur Einzahlung bei der Post übergebene Gelder behalten. Sn seine Bücher machte er dementsprechend falsche Eintragungen. Die späteren älnterschlagun- gen nahm er vor, um die ersten zu verdecken, ©eine Behauptung, er habe das Geld nicht für sich gebraucht, sondern damit einem inzwischen verstorbenen Bekannten ausgeholfen, war nicht zu widerlegen. Da er überdies geständig war und den der Post entstandenen Schaden alsbald gedeckt hat, verurteilte ihn das Gericht unter Zubilligung mildernder Amstänte zu acht Monaten Gefängnis. Erweitertes Schöffengericht Gießen. * Giehen, 11. März. Ein Angehöriger der Schutzpolizei hatte sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. Als er beim Waffenreinigen seine Pistole auseinandernehmen wollte, entlud sich plötzlich seine Waffe. Der Schuh ging einem anderen, hinter ihm befindlichen Polizeiwachtmeister durch den rechten Oberarm, der infolge der erlittenen Verletzung sich für längere Zeit in ein Krankenhaus begeben muhte. Vach den Feststellungen des Gerichts hatte der Angeklagte in mehrfacher Hinsicht fahrlässig gehandelt und dadurch die Körperverletzung seines Kameraden verschuldet. Zunächst hatte er sich vor dem Auseinandernehmen der Pistole nicht davon überzeugt, dah seine Waffe auch ordnungsmäßig entladen war. Dadurch war ihm pflichtwidrig entgangen, dah eine Patrone sich noch im Laufe befand. Weiter hatte er der ihm bekannten Dienstinstruktion dadurch zuwider gehandelt, dah er beim Auseinandernehmen der Waffe den Lauf mit der Mündung nicht nach unten hielt. Da dem Angeklagten aber im übrigen ein gutes Zeugnis ausgestellt wurde, sah das Gericht von der Verhängung einer Freiheitsstrafe ab und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe« von 100 Mk., die im Llneinbringlichkeitsfall mit 10 Tagen Gefängnis zu verbüßen sind. Aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde ein aus der hiesigen Gegend stainmender Arbeiter, der sofort nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus Vilbel sich auf die dortige Bürgermeisterei begab und unter Vorlage einer von ihm fälschlich angefertigten Bescheinigung, wonach er bei einer Firma in Chemnitz in Arbeit' zu treten habe, sich das Fahrgeld dorthin erschwindeln wollte, was ihm aber nicht glückte. Zuvor hatte er sich noch von einem anderen Arbeiter, der auch mit ihm im Krankenhaus lag, unter unwahren Versprechungen dessen Schuhe und Strümpfe erschwindelt. Wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrugs wurde er zu einer Gesamtstrafe von 2 Monaten 3Wochen Gefängnis verurteilt. SJl.-l’port Winter-Gerätewetturnen des 2. Bezirks Hessen DT. Am Sonntag hält der 2. Bezirk des Turngaues Hessen D. T., der sich von Grünberg und Laubach über Giehen bis nach Wetzlar erstreckt, sein Winter-Gerätewetturnen ab. Die Zurüftung des Wettkampfes, der alle Altersklassen vom Turner über 18 Jahre bis zum Schüler von 12 Jahren umfaßt, bat wieder unsere Vachbargemeinde Heuchelheim übernommen, zumal bei ihrer zentralen Loge im Gaugebiet, die sie mit Giehen bis zu einem gewissen Grave teilt, und im Hinblick auf ihre schöne, geräumige Turnhalle die Hessenturner gerne dort einkehren. Anter der Leitung der Be- zirlsturnwarte Paul Schüler (Wetzlar) und Karl Reuter (Tv. 1846 Gießen) wollen die 2e- zirksvereine aus Stadt und Land unter den Augen eines geschulten Kampfrichterstabes zum Abschluß bringen, was sie den Winter hindurch im Geräteturnen vor sich gebracht haben. Bei der reichen Auswahl an Betriebsformen, mit denen die Vachkriegszeit in geradezu stürmischer Aufspaltung des Begriffs Turnen um die Jugend geworben hat, ist es von großer erzieherischer Bedeutung, daß die Turner auch dem langen und mühevollen Weg zur Höhe des Erfolges an den Geräten nicht aus- weichen. wie er bei den Kunstgerätewettkämpfen zwischen Stadt- und Landvereinen und Verbänden in der begeisterten Anteilnahme von Tausenden von Zuschauern zutage tritt. Gauwaldlauf im Lahn-Dün6berg-se Bergbau ....... 10 182,5 71 70 183 70.5 182 70,75 d% Züilltoe Zoll anleihe von 1911 4,4 — 4,45 — 79,9 79,75 81,5 79,25 80.5 4% Türkische Eagdadbahn-Ank. Mannetmann-Röhrai • . • • 7 81 Serie I . . . . 4% beiflk Serie U....... 4,4 — 4,5 4,45 **• Mansfelder Bergbau . .... 7 Lberschles. Eilende darf .... 5 — —- 38,5 38,25 5% RÜmchrtiche vereitch. Stellte Lberschles. LolSwerke.....1 — —— 80,5 80,25 von 1903 ... . . 4)4% RumLltsche Verein-. Rente w— ■ r. 9,4 66 185 65,75 66,5 185,5 66 15,8 Rheinische Braunkohle» . . 10 185.4 ton 1918 ...... i% RumLsische vereknh. Rente . 15,6 15,5 7 9 Rbetnftclt ........6 83 25 83 82.9 84,13 82 — 7,8 — 7,85 Rielteck Mvnt«......7,2 .tranffun a. j)i. 3crhn Schluß»! t-llhr« hird | flur< Echluß- turs Anfang» Rur« Datum 12-3. 13.3. 12.3. 13.3. Bereinigte Stahlwerke..... Ltaoi Minen .... 16’/» Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15 66,5 34.4 142 148 220,75 I I I I I 66,4 34,5 141 147 220,25 66,25 34,5 220 I. ®. Färben-Industrie. - 12 143,9 143,75 143,75 144,25 Tynamii Nobel .... . C — Scheideanstalt..... . 9 132 132.5 — _ . 5 46.65 46 46 46.25 Rütgerswerke..... . G 54.75 55 55,25 55,25 Metällgeielllchaft. . . . . 8 — — 81 Philipp Holzmann . . . n 91 — 91,25 90,75 Zementwerk Heidelberg 10 79 — Eementwerk Karlstadt. . 10 —— — — — Saö6 & Frevtag . . . . 8 44 — 44 — Schultheis Patzenhoser . 15 _ — 175 176 Lstwerke....... 12 — — Aku......... 18 75 75,5 75 75,75 Bemberg....... 14 81 80 80 80.75 Zellstoff TSaldbos . . . 13'/, 112 — 112,25 112 Zellstoff Aschofienburg . 12 88 —— 89 Eharlottenburger Wasser . 8 — — Dessauer Gas..... . 9 — -— 129 130 Daimler Motoren . . . . 0 33,25 — 33.13 33 Deutsche Linoleum . . • 107,5 105 106,5 105,5 — — Rar. Auwmobil . . . . 0 — — —— — Ctenfieln 8 Koppel . . e . 6 — — 57 56.5 Leonbaro Tietz .... 10 120 —— 119.5 119.5 EveuSka ...... • • - — —- 269 267 Frankfurter Maschinen . . 4 14 13,75 14,5 __ Gnnner ...... . 6 35 — 35 — Hevligenstaedt . • . • Jung bans. . 5 . . . . . 0 . 6 — Lechwerke....... . 8 —— — Matntraftwerke Höchst a. 2JL . 8 — — — — Murg........ 10 — — — ■ ■■ Gebe. Roeder..... 10 — — — ___ Voigt L Haefsner . . . . 0 — -— — — Süddeutsche Zucker . . • 10 - - 127 - Banknoten. Serlin,)2 März Geld »rief Amerikanilllie Noten...... 4.139 4.209 Belgiiche Noten ....... 58,25 58,49 Dänische Roten ....... 111,95 112,39 Eng'ische Noten ........ 20,36 20.44 Yronzüslsche Noten....... 16.405 16,465 Holländische Noten....... 167.96 163,64 Italienische Noten........ 22.04 22,12 Norwegische Noten....... 111.95 112,39 Deutsch-Oesterreich. 1 100 Schilling 58.83 59,07 Rumänische Noten....... 2,475 2.495 Schwedische Noten....... 112,10 112,54 Schweizer Noten........ 80.58 80,90 Spanische Noten........ 45.96 46 14 Tlchechoslowakss-t>e Noten..... 12,40 12,46 Ungarische Noten ..... 72,97 73,27 Deoi enmartt Berlin — Frankfurt a. ZH. 12.Mär; 13.271413 Amtliche Notierung Amtliche Notierung Meld »rief Geld Erie» «mst-Rott. 168.25 168.59 168,21 168.55 Buen.-Aires 1.462 1.466 1,453 1,457 vris.-AotN). 58,49 53,61 58,49 58.61 Tbristiania. 112,25 112,47 112,25 112.47 Kooendagcn 112,23 112,45 112.22 112,44 Stockholm . 112,38 112,60 112,39 112,61 HelstngforS. 10.56 10.58 10,56 10.58 Italien. . . 21.985 22,025 21.99 22,03 London. . . 20,391 20,431 20.388 20,428 Neuyort .. 4.1965 4,2045 4.197 4,205 Paris. . . . 16,421 16,461 16.421 16,461 Schwei» .. 80.735 80.395 80.72 80.88 Spanten . . 45,85 45.95 45.52 45.62 Japan . . . 2,077 2.031 2,077 2,081 »Rio de Jan. 0.348 0,350 0,345 0,347 Wien in Ceft abgeft. 58,99 59,11 58,99 59,11 ^tag . . . 12,434 12,454 12.434 12,454 Beizrad . . 7,373 7,387 7.367 7,381 Laoapest. . 73,15 73,29 73.17 73.31 Bui ancu 3.040 3.046 3.040 3.046 Lissabon 18,83 18,87 18,83 18,87 Taung - . . 81,43 81,64 31,45 81.61 Konst ntm. 1,784 1,789 1,784 1.839 Sltben 5.445 5,455 5,445 5,455 6enta03 4,196 4,204 4,196 4,204 Uru LU». . 3,277 3,283 3,267 3.372 totro . . . 20,91 20,95 20,91 20,95 Oberheffen. OerVoranschlagdesKreisesBüding^n. • Büdingen. 13. März. Der Kreistag des Kreises Büdingen wird sich morgen mit dem Haushaltsvoranschlag für daS Rj. 1931 beschäftigen. D:r Voranschlag schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 604 554,03 Mark ab (im Borjahre 600 832,76 Marl). Davon entfallen auf die Betriebs- rechn u n g 516890 Mark (530531 Mark), auf di« Bermögensrechnung 87664,03 Mark (70 301,76 Mark). 2ln Kreis st euern sollen 210 000 Marl, wie im Vorjahre, erhoben werden. Den wichtigsten Posten im Voranschlag stellen die Aufwendungen des Kreiswohlfahrts- amtes und des Kreisjugendamtes dar. Dieser Voranschlag verzeichnet eine Ausgabe von 261 275,22 Marl, eine Einnahme von 117 779 Mark, so das; 143 496,22 Mark aus KreiSmitteln zu decken sind. Der Voranschlag des Krelskrnderheims in Bingenheim schließt in Einnahme und Ausgabe mit 36 325 Mark ab und erfordert keme Zuschußleistung des Kreises. Die Vermögensübersicht nach dem Stande vom 31. Mi rz 1931 verzeichnet ein Vermögen des Kreises in Höhe von 120 681,26 Mar! und Schulden im Umfange von 69 868,14 Mark. Landkreis Gießen. * Watzenborn-Steinberg, 12. März. Unsere Spar- und Darlehnskasse e. G. m. b. $). wurde im Jahre 1891 von 91 Einwohnern gegründet und zählt zur Zeit 450 Mitglieder. Laut Bilanz für 1930 beträgt das Betriebkapital 558000 Reichsmark bei einem Jahresumsatz von 3,1 Milionen Reichsmark. Der Kleinsparversehr brachte in 1930 rund 40 000 RM. ein. Am 7. d. M. fand in Verbindung mit der ordentlichen Generalversammlung die Feierdes40jährigenBe stehens statt, an der 200 Mitglieder, Vertreter des Revisionsverbandes und der Landesgenossenschaftsbank teilnahmen. Direktor P i tz erstattete einen ausführlichen, sehr interessanten Bericht über den Werdegang der Kasse. Der Bezirksrevisor betonte in seiner Ansprache, unsere Kasse gehöre in bezug auf Führung und Entwicklung zu den besten in ganz Hessen. Direktor Balthasar P i tz III. erhielt für langjährige treue Mitarbeit im hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen eine Ehrenurkunde. I Garbenteich. 12.März. Der Frauenverein Garbenteich hatte für leh'enMontag zu einem Elternabend eingeladen. Leider reichte der Rathaussaal nicht aus, um alle, die kommen wollten, aufzunehmen. Rach kurzem Degrüßungswort von Pfarrer Steiner (Hausen) hielt Kreis-Medizinalrat Dr. B i n s a ck (Gießen) einen Lichtbildervortrag über Derchü- tung von Kinderkrankheiten. Sn anschaulich lebendiger Form wurde den Eltern gezeigt, wie viel man tun kann, um Krankheiten zu verhüten und gesunde Menschen heranzuziehen. Deutlich trat eS vor Augen, wie leicht Eltern sich aus Lin- kenntnis an ihren Kindern versündigen können. Eine sehr geschickte Auswahl guter Lichtbilder unterstrich sehr wirkungsvoll so manche Warnung, so manchen guten Ratschlag, der hoffentlich nun auch beherzigt wird, damit der wertvolle Abend nicht vergebens gewesen ist. • Großen-Duseck 11.März. Der Fußballklub 1 926 Großen-Duseck, Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes, hielt feine Jahresschlußversammlung ab. Rach dem vom 1. Vorsitzenden, Reich^bahnbediensteten Ludwig Brück, gegebenen Rückblick über das verflossene Sahr erstattete der Spielausschuh Bericht über die ousgetragenen Verbands- und Freundschaftsspiele, sowie über die Teilnahme an Derbands- r. Veranstaltungen. Die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes und der Unterausschüsse erfolgte ein- 5stimmig. Der junge Verein, der besonders im Interesse der körperlichen Ertüchtigung der Land- ' jugend gegründet wurde, kann mit Befriedigung auf seine bis jetzt erzielten Erfolge zurückblicken. Gut durchgebildete Fußballmannschaften und eine erfolgversprechende Sugendabteilung lassen auch für die Zukunft weiteren Fortschritt erwarten. Der Verein ist gut geleitet und verfügt über erfahrene Führer. v Londorf, 11. März. Am Sonntagabend veranstaltete der Männergesangverein „Frohsinn" in der Volkshalle ein Konzert unter Mitwirkung von Frl. Leni T ä u b e r t (Gesang), Frl. Minni Bock (Klavier), Dr. Hillebrand, Gießen, (Cello) und Karl Rabenau, ßonitorf, (Violine). Das Programm brachte Chöre und Volkslieder, einige schone Lieder für Alt sowie Kompositionen für K avier, Cello und Violine. Der Chor des Vereins unter der bewährten Leitung von Chormeister Kasten, Gießen, brachte die Lieder eindrucksvoll zu Gehör und erntete damit starken Beifall. Der Solisten und ihrer Begleiterin am Klavier wurde ebenfalls starker Beifall gespendet. Die Musikvorträge fanden gleichfalls ein dankbares Publikum. Vier Mitglieder des Vereins, Bürgermeister Aumann, Ludwig Göb^el, Isaak Simon und Louis Pfeiff wurden für 40jährige Zugehörigkeit zum Verein von Lehrer Gengnagel, Grünberg, mit der Sängernadel des Hessischen Sängerbundes ausgezeichnet. • Gberstadt, 12. März. Der Radfahrer- Verein „Wanderlust" beabsichtigt am 28. Suni sein 10 Stiftungsfest in Verbindung mit dem Dundesfest des Oberhessischen Radfahrerbundes zu feiern. Am Sonntag fand eine vorbereitende Sitzung statt, in der eine rege Aussprache über die gegenseitigen Verpflichtungen und über die Art der Durchführung des Festes gepflegt wurde. An der Veranstaltung werden sich etwa 30 Dundesvereine beteiligen. Oie Nahrungsmittelkontro le in Gießen. Oie Arbeit der AahrungSmitte'polizei im Jahre 1930. Das Polizeiamt Gießen bittet uns um die Veröffentlichung des nachstehenden Berichts. — D. Red. Die Rahrungsmittelkontrolle wird im allgemeinen in der Oeffentlichkeit wenig beachtet. Hin und wieder verschafft ein auffallendes Gerichtsurteil einen Einblick in diese wichtige Aufgabe der Polizei. Sn welchem weit größeren Umfang aber sich diese polizeiliche Tätigkeit im Laufe eines Sahres auswirkt, möge die nachstehende Schilderung zeigen: . Es wurden im Sahre 1930 vom Polizeramt Gießen 491 Proben von Rahrungs- und Genußmitteln dem Chemischen Llntersuchungsamt Gießen zur Rachprüfung übergeben. Es waren folgende (die Zahl der Beanstandungen ist in Klammer genannt) : Mehl-, Back- und Teigwarcn 19 (3) Koitditoreiwaren, Fruchtsäfte, Obst und Obstkonserven 14 (1) Zucker, Sirup und Honig 3 (0) WUrst- und Fleischwaren 9 (5) Milch und Milchkonserven 373 (39) Butter und Käse 36 (9) Wein und Obstwein 9 (0) Bier und Branntwein 6 (3) Wasser und Mineralwasser 6 (2) Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade 4 (2) Essig, Gewürze und Spezereiwaren 8 (2) Sonstige Gebrauchsgegenstände 4 (0) Von sämtlichen untersuchten Proben wurden 66 Proben <= 13,4 Prozent beanstandet gegen 12,6 Prozent im Vorjahre. Wie die Aufstellung ersehen läßt, erstreckt sich ein sehr großer Teil der Untersuchungen auf Milch und Milchpräparate. Weiter wurden 12 21 Milchproben durch die Rahrungsmittelkon- trollbeamten vorgeprüft. Sn 23 Fällen, bei welchen die Milch verdächtig erschien, mußten bei Landwirten in verschiedenen Ortschaften von unseren Kontrollbeamten in den Früh- und Abendstunden Stallproben erhoben werden. Wegen Rahrungsmittclfälschungen wurden 10 Anzeigen erhoben und erhebliche Strafen verhängt. Verschiedentlich mußte auch gegen Lieferanten von Vorzugsmilch eingeschritten werden. Außerdem wurden 1711 Revisionen in allen Gewerbebetrieben und Handlungen, in welchen Rahrungs- und Genußmittel zum Verkauf stehen, gelagert und hergestellt werden, z. B. auch in Backstuben, Mehlkammern, Wurstküchen und Speiseeisherstellun^räumcn auf Reinlichkeit, sachgemäße und vorschriftsmäßige Behandlung der Ware vorgenommen. Hier wurden zum Teil erhebliche Mängel festgestellt. Es wurden verdorbene Fleisch- und Wurstwaren vor- gefunden, beschlagnahmt und der Abdeckerei zugeführt. Bro gewichtsrevi i. nen wu'.'. en 281 vor- genommen, wobei auch das von auswärts zugefahrene Brot der Gewichtskontrolle unterzogen worden ist. 63 Brote, die Mindergewicht bis zu 150 Gramm hatten, wurden weggenommen und die betreffenden Bäcker zur Anzeige gebracht. Auch auf die Kohlen, die in Säcken den Verbrauchern zugefahren werden, wurde ein besonderes Augenmerk gerichtet. Bei 192 Stichproben konnten strafbare Fälle von Mindergewichten in den Säcken nicht festgestellt werden. Ferner sei hier noch erwähnt, daß der Wochenmarkt, der Straßenhandel, der Fleischtransport, das Vorrättghalten von Hach.eisch in der Sommerzeit und die Fleischeinfuhr unter dauernder polizeilicher Kontrolle sie'en. Wegen verbotswidrigen Vorrätighaltens von Hackfleisch wurden zwei Metzger angezeigt und bestraft. Am die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu schützen, ist reichsgesehlich geregelt, daß alle Tiere, deren Fleisch zum menschlichen Genuß besttmmt ist und nicht re' os im eigenen Haushalt verwendet wird, vor und nach der Schlachtung von einem amtlich verpflichteten Fleifchbcschauer, oder Tierarzt unte lucht werden. Sn Gießen ist durch eine besondere Polizeiverordnung geregelt, daß alles frisches Fleisch von Rindvieh, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden und Hunden, das von Metzgern, Händlern, Hotels und Wirten von außerhalb eingeführt wird, auf dem kürzesten Wege zur Rach- fchau in den städttschen Schlachthof zu verbringen ist. Hier fei zur Unterrichtung der Einwohnerschaft noch erwähnt, daß die Einfuhr von frischem Fleisch in Gießen in den Monaten April bis September nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr und von Oktober bis März nur von 7 bis 19 Uhr stattfinden darf. Auf die Einfuhr von frischem Fleisch zur Rachtzeit mit der Eisenbahn wurde besonderes Augenmerk gerichtet. Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung mußten in acht Fällen erhoben werden. Gleichzeitig wird daraus bingewiesen, daß auch auswärtige Metzger, Däcker und Händler Fleisch- und Wulltwaren usw. nach der Ladenschlußzeit ihren Kunden in der Stadt Gießen nicht mehr zubringen dürfen. Bei aller Strenge, welche die Polizei auf diesem lebenswichttgen Gebiete übt, ist die De- anstandungsziffer, 13,4 Prozent, immer noch verhältnismäßig hoch. Cs wird deshalb an die Verbraucher die Bitte gerichtet, alle ihnen bekannt werdenden Mängel auf diesem Gebiete zur Kenntnis der Polizei zu bringen. Die Polizeibeamten haben Weisung, diesem wichtigen Gebiet ihrer Tätigkeit unausgesetzt die schärfste Aufmerksamkeit zu widmen. ch Lich, 13. März. Der Männergesang, verein „Cacilia" Lich, Mitglied des Deutschen, Hessischen und Lahntalsängerbundes, veranstaltet am kommenden Sonntag, 15. März, in der Turnhalle zu Lich ein Chor- und Orchester- Konzert. Es werden Chöre von Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Hegar, Hofmann und Zöllner zum Vortrag kommen. Der Chor verfügt über erstklassiges Stimmenmaterial und hat schon oft Proben seines Könnens abgelegt, wie auch die schönen Erfolge auf dem Gesangswettstreit in Lang- Göns beweisen, wo der Verein bei starker Konkurrenz den zweiten Klassenpreis, den Hauptehrenpreis, den Dirigentenpreis und den Amerikapreis erhielt. Das Mufikkorps des Gießener Reichswehr-Bataillons unter persönlicher Leitung von Obermusikmei- fter Löber wurde zur Mitwirkung bei dem Konzert gewonnen. (Näheres im heutigen Anzeigenteil.) Kreis Büdingen. * Ridda, 12. März. Rach 58jähriger Ehe verstarb hier innerhalb von drei Tagen das Ehepaar Weißbinüermeister Konrad W a l »t h e r und Frau, die beide an Grippe erkrankt waren. Die Ehefrau, eine der ältesten lebenden Einwohnerinnen unsever Stadt, hatte sich von der Krankheit schon so weit erholt, daß sie wieder leichte Hausarbeit verrichten konnte, als sie von einem Schlaganfall betroffen wurde und bald darauf verschied. Drei Tage später folgte ihr der Ehegatte infolge Grippe in ein besseres Senseits nach. Die Ehefrau war 84 Sahre, der Ehemann 86 Sahre alt geworden. Kreis Scholten. V Gedern, 11. März. Der Pferdeversicherungsverein Gedern hielt seine diesjährige Generalversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Landwirt Karl Franz UL, Gedern, erstattete den Geschäftsbericht, dem zu entnehmen war, daß die Mitgliederzahl nach 11 Zugängen 302 beträgt. An Prämien wurden 2 Prozent erhoben. Versichert waren 392 Pferde mit einer Ge° famtversicherungssumme von 289 600 Mk, entschädigt wurden 21 Mitglieder mit 8636 Mk. Der Geschäftsgang gestaltete sich im Berichtsjahr schwieriger als in den Vorjahren, denn die Rotlage blieb nicht ohne Rückwirkung. Der Rechner Karl Franz IV. erstattete die Rechnungsablage. Den Einnahmen von 12 785,99 Mk. stehen 9762,25 Mk. an Ausgaben gegenüber. Von dem verbleibenden Rest in Höhe von 3023,74 Mk. entfallen 2517,71 Mark auf Außenstände, während 506,03 Mk. bar vorhanden sind. Die Rechnung war von den Landwirten Wilhelm Z i e s i n g und Wilhelm Diehl II., Gedern, geprüft und für richttg befunden worden. Dem Rechner und dem Vorstand konnte Entlastung erteilt werden. Kreis Alsfeld. Ö# Alsfeld, 11.März. Sm Physiksaale der hiesigen Ober-Realschule fand der letzte Vortrag der diesjährigen Vortragsreihe des Kunsthistorikers Dr. K r o e b e r (Weimar) über das Thema „Der moderne Mensch und sein Werk" statt. Sn fein durchdachten Ausführungen behandelte der Redner den Smpr^sionismus, den lieber gang zum Expressionismus, das neue Banen, das Maschinenze'kalter und den Rhythmus der neuen Welt. Die heutige Kunst bringe die ringende Freiheit zum Ausdruck und sei daher eine starke Aeußerung als Spiegelbild unserer Zeit. Als eine neue Persönlichkeit auf diesem Gebiete bezeichnete er Albert Schweitzer. Sm Anschluß an den sehr interessanten Vortrag zeigte Dr. Kroeber eine Anzahl ausgezeichneter und gut ausgewählter Lichtbilder, sowie Bilder moderner Bauwerke. Mit diesem Vortrage schloß die dir °jährige Vorttagsreihe, die sich stets eines guten Besuchs erfreute. Preußen. Starke Schneeverwehungen im Westerwald. WSÄ. Vom W e st e r to a I d , 12. März. Der Sch neest ' rm, der gellem über den Westerwald brauste, hat die Straßen des hohen Westerwaldes stark verweht. Stellenweise hat der Wind mannshohe Schneeschanzen gebildet, so daß zahlreiche Autos stecken blieben und ausgeschaufelt werben muß.en. Auch die Eisenbahn hat schwer mit der Schneeverwehung zu kämpfen. So mußte auf der S! recke zwischen Westerburg und Fehl°R tzhausen gestern nachmittag ein Dampfschneepflug eingesetzt werden, weil die Strecke an mehreren Stellen völlig zugeweht war. Am schlimmsten wütele der Schneesturm in der Gegend des Salzburger Kopfes. Hier blieben mehrere Wagen so tief im Schnee stecken, baß sie weder vorwärts noch rückwärts fahren konnten und vorläufig stehen bleiben muhten. Kreis Wetzlar. # Wetzlar, 11. März. Der Vorsitzende des Kreisausschusses, Landrat Miß, hat jetzt das Gesamtergebnis der Wintersammlung für die notleidende Bevölkerung bekannt gegeben. Das Ergebnis muß als sehr gut bezeichnet werden. Cs sind im Kreise, einschließlich der Stadt Wetzlar, insgesamt zur Ablieferung gekommen: Bargeld und Gutscheine für Lebensmittel 8898,95 Mk, Kartoffeln 2065 Zentner, Gemüse 321 Zentner, Mehl 8,5 Zentner, Roggen 7 Zentner, Hülsensrüchte 4,5 Zentner, Fleisch, Wurst und Speck 7 Zentner, Butter und Fett 1,2 Zentner, Brote 243 Stück, Kohlen, Briketts und Koks 218 Zentner. Außer diesem Sammlungsergebnis sind noch eine ganze Reihe von Gebrauchsge^enstän- den, wie Kleiner, Stoffe, Schuhe u. a. in. gesammelt worden. Die Gaben sind unter der Mitwirkung der Wohlfahrtsausschüsse in der Hauptsache in der Stadt Wetzlar verteilt worden. * Krofdorf, 13. März. Die Intendanz des Stadttheaters Gießen macht darauf auf- merlsam, daß zu dem am Samstag, 14. März, stattfindenden GaftspielinderhiefigenTurn- Halle die ersten und zweiten Plätze numeriert sind. Zur Aufführung gelangt das musikalische Lustspiel (Jazz-Operette) „Meine Schwester und ich' von Verneuil. 4Launsbach,11. März. Auf Veranlassung des Kreistugendamtes veranstaltete der Turnverein Launsbach (ADT.) am Samstagabend im Saale des Gastwirts Rinn einen Filmabend zur Werbung für Turnen, Sport und Spieß Gezeigt wurden ein Turn- und Sportfilm, z. T. mttl Zeitlupenaufnahmen, als Zugabe d^x Flug des „®raf Zeppelin" nach Amerika, sowie zvdi Lustspiele. Kreis Marburg. ][ Marburg, 11.März. Der hier am 3. und 4. März unter dem Ramen Dr. phil. Fehr« auf getretene Logis- und Warenbetrü- ger ist von der Kriminalpolizei in Wetzlar fe st genommen und als der 33jährige, in Tilsit geborene Chemiker W. L o r a t festgestellt worden. Auch in Wetzlar, Kassel, Braunschweig und Halle hat er ähnliche Betrügereien verübt. Maingau. WSR. Frankfurt a. M., 12. März. Sn der vergangenen Rächt drangen drei Einbrecher in die hiesige Riederlage der Zigarettenfabrik „Abdullah" in der Hohenstaufen- straße ein und stahlen 80 000 Zigaretten. Trotzdem die Täter von Hausbewohnern, beobachtet worden waren, konnten sie unerkannt mit ihrer Deute entkommen, da die Belvohnev aus Furcht keinen Alarm schlugen. Gewlnnauszug 5. Klasse 36. -Preußisch-Süddeutsche (262, Preuß.) Etaats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beide« Abteilungen I und II 26. Zichungstag 10. März 1931 In der heutigen Vormiltagsziehung wurden Gewnne über 400 M. gezogen 4 Srwlnnr »u 25000 M. 215876 228090 2 Gewinn« en 10000 M. 351269 6 iSeminnc ju 5000 M. 162008 201389 364789 16 öctoinne »u 3000 M. 82290 157870 218220 219283 281061 285921 365916 382546 50 Gewinne zu 2000 M. 2919 9895 13441 17863 67655 72878 86086 111659 120457 179905 201590 207587 227275 287188 289236 317765 318936 339488 341209 356719 357428 357685 362700 372111 381542 104 Gewinne zu 1000 M. 5259 20294 21432 64022 65770 67006 75392 84478 99462 109650 109880 115205 122877 123204 128294 132945 136816 152855 154950 161826 162670 177416 184242 197479 199838 207747 213344 230408 233800 242470 253448 257620 259116 259175 265920 266114 266231 277423 278511 283519 285209 287693 295047 301025 305440 321305 321497 326351 350048 381882 391100 392876 188 Gewinne zu 500 M. 358 4207 5548 5707 14246 20682 24082 25439 27199 31887 34278 43315 48422 54075 59917 61403 68950 70895 74302 77831 81607 83718 85661 89739 94642 95031 95228 115474 128600 130155 140201 141718 144944 155862 156285 156723 158830 162067 172204 174340 187014 190121 190465 190354 193562 194623 199742 204300 222425 223447 227524 229722 230710 231226 236586 238610 241351 241706 241854 259601 260042 260217 265427 269283 272232 273950 274990 278064 278496 282580 293113 293269 298511 300090 300766 300835 306727 312284 312662 322089 334938 336219 337861 347504 351776 354591 358823 360625 360881 380212 380764 383774 389307 394441 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinn« über 401M. gezogen 2 Gewinne zu 25000 M. 24343 2 i ewinn» zu 10000 M. 44635 8 Gewinne zu 5000 M. 117957 260640 322843 333711 16 Gewinn« zu 3000 M. 33802 44383 124644 158776 174084 174221 286520 298119 48 Gewinn« 2000 M. 19507 20753 28439 28467 113492 119370 155988 159794 174677 201654 201861 203860 237657 241105 244727 251526 269681 275403 308327 327925 361709 372985 380661 382666 80 Gewinne zu 1000 M. 11538 20022 30683 34508 49738 68799 72056 76551 80719 105856 106488 113290 126477 149951 150556 155562 160758 172827 197194 198988 212487 224855 230135 245027 246762 253791 254575 262418 268501 277065 282657 310275 313219 322095 336867 336939 339662 340849 341948 390000 182 G-wwne zu 500 M. 2288 14351 44636 60488 54498 55612 60776 64227 68122 79741 80184 82145 82781 88484 100934 120833 121192 133904 14036/ 149638 151030 152969 159665 161467 164144 173897 174783 190813 195514 195551 198454 199892 201071 202171 206016 208061 210309 210727 212937 217052 226507 227298 237901 238448 238325 241596 244030 257678 260141 261680 262212 266456 273265 273564 280335 281387 283069 285512 285532 286510 288339 292141 297436 297968 306234 316523 317365 321594 323421 325802 332020 333360 335151 339919 340459 341688 343244 350459 357618 3630.75 367923 370161 379530 380597 382147 384081 385024 391500 393094 394468 397430 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000, 2 Gewi ne zu je 25 000, l0 zu je 10000. 40 zu je 5000. 95 zu je 8000, 822 zu je 2000, 564 zu 'e 100". RRß ,II e 500 2954 zu ie 400 M. NK521 * In den ersten 10 Jahren nur die milde und reine, für die zarte Haut der Kleinen besonders hergestelite 1NIVEA KINDERSEIFE „ Sie macht die Hautporen frei für eine gesunde, kräftige Hautatmung. Und was das bedeutet, merken wir Erwachsenen an uns selbst. $: Wohlbefinden und Gesund- fg. heil hängen von ihr ab. Regen, IVind oder Schnee! wie das Wetter auch sei Die kältere Jahreszeit verlangt ständige Hautpflege mit NIVEA* CHEME Reiben Sie Gesicht und Hände täglich damit ein, nicht nm allabendlich, sondern auch am Tage, bevor Sie ins Freie hinausgehen Nivea-Creme schützt Ihre Haut vor den ungünstigen Einflüssen rauher Witterung u. erhält sie weich u. geschmeidig Zu ersetzen ist Nivea-Creme nicht, denn ihre besondere Wirkung beruht auf dem nur Ihr eigenen Gehalt an hautpflegendem Eucent / Dosem RM o.20-1.20 • Zinntuben t RMo.60 n.0.80 Z A E KZK E § ff 5 ?■ s L 5 E -L g* I ÄS' ’S lii L K II 2Z -sL_-U G§ 8 „ 5,cy >8 J äEE = E to £ - 2 y E A « «’J L5 3a c 5 = c 3 V™. HZ Bs ■=. ri.5^2 u«»; H L ZZU) ■§RC E B§f ’S E o .72 7r o o, w S«e £ b«j?i ££ L II f»:1S8 t? ^UC 2 =-S s 2-0 = 2 S 8 C4 L 2~ E 47504 R : 2 g c <0 y LZ Wllil ;ib f 'S B 5§* «lei to. 5=>S & ■e ■WiW •C-Eg A 2 D § C N L E-s er auch s Wetter s G' W mit autplleße :=55 M gezogen 5876 228090 - -Z ®sK Z c •e <3 l O ri ■ci 2 L 5 8 sf Hall® 2-ZLLk: ^G gE 2 3 «3 fc « 944030 273265 285532 306234 332020 >19 9895 13441 17883 120457 179905 201590 19236 317765 318936 7428 357685 362700 >9 20294 21432 64022 9462 109850 109880 6294 132945 136816 ,2670 177416 184242 13344 230408 233800 59116 259175 265920 78511 283519 285209 05440 321305 321497 .oEes S®e" !E^r 3£s o a-a g-Ecu§“ iSi ZHZH LuG =. ZM 82 sg: Zs? o ="GC g t C »llrflf Et ucro 2J S| LG t; i; =e ®= •§i :O zS E O * a u_ s 5 g« A SeES*3® Z^L-ZG^LL- au _c7 ,u Z-b- gl®lt äffg =“ L r- r-_ :ö -c- ID £G», m c —c EZ i?Z L--S Z°HZr^Z ==lle^ ■ = O c ä *e c — E = G S =' o Sas°c_-Egs£^ IO1 WZ Ifü «F 2 G §19 2 sL° §S Ei ü ZF =« Ijgri« 8 §§»fs til a-61f G'sSK) o“ C Ä“ g C u 5-e rii NZA^yLLIaSzS z-Z 5 eil E = ä 5U-S Lt- M eSy«10“» ~s §ZNG^KL2^LL I ^2 W s» .. E ±. -bo'. 1 «,5- «5e .§igH=i I li £ 2 eS=S?5s® LZ°ZZ§Z^ cES'mSc.u- 2 a^° g Lg e- ZZ Z-L e*!ctI£ -EGG* ° ==£It« i4«Hs :2 = -^5$ to'E U Ä-unU Z«-ZLL'L "-Itoff'l — CL> .« S~ « — 5** r-n r- l- ^unflttutba®* . fltjo6tn 14343 ® 260640 322843 02 44383 124644 158776 S«"S 159794 174677 6 s s 91100 392876 4207 6548 5707 14245 9 31887 34278 43315 3 68950 70895 A02 1 89739 94642 9o031 30155 140201 141718 66723 158830 16-057 s s s s s >Zr.gs®=» >-o — EGeca HEffZZL^ t'=-bZ»Z rsFLZ-L- coS=5^E~ ® S W!7« li *g M • ht nu> ;f*S -,7-S. .hreyS kw’äTJ^ 25 (W -1,0 it ’PlIIi ZZZm b L^S ä ie<8 a- l- a; c-. = =^U - :SSJ!^ .»£"32 K'Z O sesilf g 3 s 257578 273j64 2S6j10 80 ZK Kl 0SS» H'JIÄ Ir/KSZ^S E«22 Sggpl.3 g< rfls g 5 -ZSZM§KE ZZ-ZZ"^ te.=5 «=•=§ = ES®JssB3 AZL 55Ä Lj-Kz k “• ’ I-2?^ 'Unfet kt#,ni e in de^itlvir. toorb^ ®uW«5e ^Mnban» u macht bnrn,^ «z stQ9 14 ®n U( Qub *T??8 -n^Ä gäbe btt ui "ut urg. n’S.miS.una Ä * z-h„ &W' -iüSS u. $t. 12. Mn. 3n AU ta 8t;: der 3iQa. , .^t. Tohenstmsen« 50000 Siflateb ron Hausbewohnern turnten |k unerkannt \ da di« Dctzvhner »lugen. E-g-E M G'E'^- -c' E »’S S u «SF sSES^E g :?KZ5Z§Z g«®« i= ” - ja ■E2 = e a»if =:s» ^ZFlZ^Z HZsbZZIZ°°Z- _ _ - ..»a*3«*Ä "€“c = w® — - -o — -fl- EM-Z =il&is8= s'if^'s i=s. ^LxZ°°Z -^g"^ "-S“ — 5=3 .IS- w °^®C=W ±^ES-^e* Q « X - 3 og 'LüdbruG ^Lotlerie Nachdruö verboten t (int» zwei gleich >d zwar je tlntt nct In den beide, inb II “1£-S=“- &S5-»®'Ö C C Q 3 X> g rO-H) Kia§AE»e-^g£®'S' s —•= - E c? . u «> ei •JLE®SߣS±S®t .2=567 g ."TobEA §U o wy ° —= «SZZ cJ- = «3 ®Mg-gS»>gGJg' siliiNil S2s'hs!BM: s«l =KS-= rZs-ZOZZ Ec^= ffSels §°-S ■ g«b DZZß eas^u® o = ■ IsffsC: i=®:iif g.3 =£g ®G “ G 3 - 'S 3 : »®S“=s=. = .O — r -r Z u *-• *" -— -r 2K5öggfc.«t^ toc*.= c-gG5c3 slll^iis.1 g5» -.3“ £5 J -rG c, ö lTN = S^^S£5-2 = y. 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KaI s s og 3 a^a fflg’&CS sS.® 2.2 ^öS^öia SStiiSs g jur vereint Betr.: Die Erhedun Pferde und Unter Bezugnah werden die Besitzer aufgefordert, diesen Bürgermeisterei ihr« darauf aufmerksam, wagen zur Anmeldu Die Ttempelabao 1931 bei ffleibung bc festgesetzten Strafen * Sie Jahres- 'Pferden sowie von } /- Wer in den Bes zelangt, welche zum «"gehörigen bestimm Wohnorts ober Aufei m ” c 3 WS.? _a.o 5 "3 - 5 0-33 ^61 a. „ _ — re« 3 5 3 3 ">5£§=-S^Sß o 3.0 o?3,?o3(o3™ß3E 2 s- Z-O 2 3 «cras 3 8 Oisvisg o2rat3n--oE ti q 5 2.2 co o S «Z q /ft Die Lernieffun es sich n'ch> um re" bereinigung handelt, 2?s Cante» meffungsämter " in allen Angel, in Angelegenf nifche Anor. von dem M 8-Z ' e < o m e m^or «2 S " 8 2 hS- "A2 ,«^8 ö 0 S* co ÖJ2 = E 2 -s O = E. a a 61 8 a 0 ™ । H'sjg = 2=3 ® Um *Äsi d'^Äuf diesen ÄÄ-t6(1 getroffen: Die Ausgaben,^ Teibbereinigu"5flbtcl Uau-gMdas §.caS'2=i2 -•Ort« E-^3 .■SB 2 CD 3 LS- O"^wagcn^L"^ SSSt*' Z.61H 3 2 ca ß-o Li E «■- 8 E--" C:g:8 r*. crO"3O2 m q w- 3 = 3 er 5 o o er sä 8 g -3IE ffi/OS* 3 E a 3 q3 o a r- -< —c2=;2.e- = m = ~ 2 or Ö3 O Sp°nm 1 ML gSI ZM '«'"’wR* '“«äfratfio? 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