Ur. 159 Erstes Blatt 181. Jahrgang Freitag, 10. Zuli 1931 (8r|d)ct*t lü glich, au tzei Bonntag» nnb fteiertag* Beilagen: Die OHeftnerte Sletzener Jamditnbläna he,mal m> Bild Die Scholle eawatsBeiugspre«: 2.20 Reichsmark und 30 Reichspfenmg für Trüge» lohn, auch bei Nichterscheinen einzelnerNummern infolge höherer Gewalt. Zerafprechanlchlüsfe «nterSammelnummer'2251 Snldjrifl für Drahtnachrichten awjelget (Sieben. PotW M die Tta '$* Mm nunoen >a noch uWrecht,Ortt. irtimgen - äug, : *n Arbeit «• atme dienlicher 4 geregelt «t8 ein halbe« ' dürste die De- 6 Erscheinungen Situation in len wurden. Die Shrige Dehaüp rvaltungsgese-e lgert werden, nn jetzt würden ie Hllammenge» J-Art Werve, tbeitenunbber n. »er nur noch 25' e Abg. Don her ti. Best (W) £4? -'rZ >en ebiet. ,^egen. teil, 'nTchles. '^Deser 7^bura Mjläße J* U-Q. in ZLi l'ÜL'L irte: Do W* se bereits erfolgt dtag,^r ber^ ,(|e auch zurAe- tädterech'-s schrei' ,rlage würden W erweisen. »ntteW» k sch in 9to« Mnmilsare^s ; Semmde -«den, schlossen. Di- Der SUmd-n« ird mit 33 vtun besAbg-Donot ■ Linken ange' ^Protpreis- Lwt°2E*L «®rt ™» S S en«eM I*1 it der Dorloae zu, nschen von Gegen Lhrenbürgerrechti ’n aerben. uert, dch ®\Ätt »erben \o\ie, denn iae Temarkunoen, ehe man drauhen. Städte auch auf ehnt, war m Die Borlage starte ürftigen Aussicht;- der Borlage ihrer >eiden Äcscrenten iAat Dr. Deber n Organisationen -hätten die Dvv i könne der Dor« gelt. *"Lft« Dvr- ^^?Mchmi>' Müjiti*' JÄ **• i»1’» >'Ä; iigs AI" t*o11 Aus der Provinzialhauptstadt. ® i e ft en, den 10. Juli 1931. Reifende Saaten. Die Tage der klingenden Sensen rücken näher. Ern wisperndes Raunen geht durch das wogend« Aeftrenmeer, wenn sich im Winde Halm zu Halm neigt. Als ob sie das Kommen der züngelnden Eisen ahnten, die ihr Lebensmark zerreiben werden. damit ihr Tod sich zu lebengebender Rah- rung wandele. Zu jenem täglichen Bro!» um das die graue Frau Sorg« heute häufiger als früher durch die Häuser schleicht. Roter Mohn ist da und dort wie tropfendes Blut dazwitchengestteut Sein Leuchten ist allerdings manchem Landwirt ein Dorn im Auge. Er ist ein hrchst ungebetener (Saft. Blaue Kornblumen lachen wie die frohen Kinder aus dem fahlen (Selb, das von der dörrenden Julisonne immer Heller gebleicht wird. Das raschelt dann manchmal, als ob ganz von ferne schon die ®eigen des Erntefestes zirpten und hochbeladene Erntewagen, von lustig schaukelnden Erntekränzen umrahmt, die staubigen Wege entlang hu.rrten. Hin und wieder haben Unwetter den Stempel höherer Gewalten in die Hoffnungen des Landwirts eingedrückt. Aber wenn auch die Halme geknickt danieder liegen, wenn auch mancher Zentner Getreide nicht alS vollgültiges Korn aus den Dreschmaschinen rieseln wird, der zähe Wille. auS der heimischen Scholle daS Letzte herauszuholen. bleibt in dem echten Dauernblut ungebrochen. Weil durch Generationen das Gefühl der Derpflichtung gegenüber der Scholle oberster Leitsatz alles Tuns geworden ist. Und noch ist der Rährstand eine der festesten Säulen in dem Gefüge des Staates. Roch lebt die Liebe zu Land und Dolk in jenen Mentchen, denen der Kreislauf des Jahres ein gehäuftes Mast von Hangen und Dangen beschert. Dom keimenden Korn biS zu den Garben, die sich in goldenem Glanz zu dem Scheunen dach empor türmen werden Weil: »Kein schöneres Wappen ist in der Welt, als der Pflug im Ackerfeld." Reisende Saaten sind sichtbarer Lohn für fvr- genumdüsterte Rächte, wenn mit flirr entern Schritt die FrühlingSsröste vor den Fenstern über die frischgepslügte und ein Kig. Erfolgreiche Gießener Stenographen. Am 4. und 5. Juli fand, wie wir bereits berichteten, ter diesjährige Derbandstag ter Einheitsstenographen in Darmstadt statt. DaS mit dem Derbandstag verbundene Wettschreiben hatte eine Gesamtteilnehmerzahl von 1168 Personen auszuweisen. Don G testen tonnten folgende Teilnehmer mit Preisen ausgezeich- nit werten: (®. - l. Reichskurzschrift-Gesellschaft e. D. (Sieben; D. - Kurzschriftverein von 1861, Gießen). 22 0 Silben: 1. und Ehrenpreis (Ehrenpr. des Derbandes) Georg Wähl G. 1 80 Silben: 1. Preis Heinr. Preuher G.; 3. Fr. von Lemmers ® 160 Gilben : 1. u. E -P Dora Heh ®., W. Ries D., L: Fritz Möller ®, Oskar Winzer G., Fritz Dörfner G.; 2. Martha Pvthka G: 3. Otto Wahl G. 14 0 Silben : 1. u. E -P. Elfe Dikomeit D^ Minna Gerbig G.; 1. Rich. Strauch D.. Alfred Bormuth G„ Helmut Zfchunte D. Helm. Eckhardt D.. Luise Schade D., Herm. Kröcker G., Aenne Thein G.. Käthe Demuth G, Joh. Bohl G.. Fritz Reh D., Fr. Gorges D.. Olga Pfeiffer D.; 2. Karl Drücket G. Artur Michel D. 1 20 Silben: 1. u. E -P. Hch Schmieder G. Ernst Eckhardt D.; 1. Ma« Kay G., Ludw. Schön D.. W. Schardr G-: 2. Kari Berg G. Sllv RieS D^ Annemarie Steinberger G, Anni Lanio D.: 3. Herta Kreye G. Wtth Hofmann G., Heinrich Mosbach D.. Otti Jung D. 1 0 0 S ilben : 1 Wich. Hvnig B . Lina Kreutzer G.. Otto Wack D, Irma Dolk D, Karl Hof D. Wilh. Paulus D.. Emmy Roch G. Willi Drück- mann D^ Enra Reiniger G, Rod. Ries D.. Erna Metz G.. Aenne Fendt G, Konr. Sänger D.. Hirns Werner D.. Harrs Depperlmg D.. Heinr. Toll H, Heinz Becker D., Karl Drte G , Emmi Overbeck S . Theodor Schwarz G. Karl March G: 2. Gertrud Schäfer Manha Seiserth D, Elli Weihl D.: 3. Hch. Adolph D. Lilli Dikomeit G. Willi Dol- land G, 31nir» DtdcctL ® wonri» • oretm • UMnte A Qriupm ■ Hffrtl R ftfWUtrr ««Bte» Oil ««MW Sudiodwtsi nurmote« «tordwcil 6it Pltiit rhtotn mit dtm Win* Pit ordtn Stitiontn UtntMtn ZU» en get>tn die Trmptritur an Pit Umtn »tro«n,u O»tr eil ai«i<»« 4mI Mccrtsnivciu umotrtrantlt» Lultervt« Wettervoraussage. Mit dem Wzug ter fcitftrrigcn Störung nach Fimiland hin, nimmt der Sinsluft auf unsere Wetterlage ab. Obwohl ter hohe Druck tm Süd- westen weiter an Ausdehnung gewonnen hat. so dürste er doch bei unS vorerst noch nicht wett erbe stimmend werden, denn über ten britischen Inseln entwickelt sich eine neue Störung, die unter Zufuhr feuchter Sudwestluft wieder Rie- derschläge bringen wird. Die Temperaturen steigen datei etwas an. Aussichten für Samstag: Meist wolkiges Wetter, wärmer, zeitweise Riederichläge. südwestliche Winde. Aussichten für Sonntag: Bewölkt mit Aufheiterung, Temperaturen ansteigend, vereinzelt etwas Rieterschlag wahrscheinlich Lufttemperaturen am 9. Juli mittags: 19,7 Grad EelsiuS. abends 14,6 Grad: am 10. Juli morgens 16,2 Grad. Maximum 20,4 Grsad, Minimum 13,2 Grad. Reiferoettcrblcnfl der amtlichen Wetterdienststelle Giehen. Garmisch-Partenkirchen: 13 Grad, gestern der Jahreszeit angemessene Temperaturen, Südwesttvind, heute morgen Regen, gestern teils heiter, teils wolkig. Konstanz: 17 Grad, gestern vorherrschend kühl, Südwestwind, heute morgen heiter, gestern teils heiter, teils wolkig. < Westerland auf Sylt: 16 Grad, gestern vorherrschend kühl, heute morgen Westtvi-nd, wolkig, gestern veränderlich mit Schauern. Swinemünde: 16 Grad, gestern vorherrschend kühl, Südwestwind, heute morgen wolkig, gestern veränderlich mit Schauern. 0 Alleinverkauf: Gießen Telefon 2060 DER FEDER LEICHTE. AIIMMIMANTFI Spezialhaus für Herren- u. Sportkleidung 4584 A Nun Freund, bald geht das Hochzeitmachen los? ‘nwiESKK kannst 4583 D Einen erstklassigen Markenherd. schön weih emailliert, mit geschliffener Platte. Nickelschiff und Nickelstange, 84 x 86 cm groß, bekommst Du für Mk. 104 bei nicht. Jetzt benötigen wir immer noch unsere Kücheneinrichtung, Aber lieber Freund, da brauchst Du doch nicht so mutlos zu sein. Du wirst staunen, wie preiswert Du einen schönen Küchenherd kauten Ach, Richard, Du glaubst garnicht. mit was für Schwierigkeiten man zu kämpfen hat. AllesGeld langt Aisgaastlotz inWieseck Ziehung 16. and 17. Joli 1931 Eisenacher Geldlotterie zum Beeten de« FMringer Maieunu Eisenach 3 38 5 Gewinne zusammen Mark 25000 10000 l 2000 Lose a 1 Mk. -L versendet auch enter Nachn. 20 Pfg. mehr A. Dinkelmann,Worms Postscheckkonto 15194 Frankf.a.tH. InOleßen zu haben bei: Zigarrenh. E. Reuter (fr. Buchacker), außerdem bei: Richard Andreä. Josef ChambrS, Herrn. Kuhl. S. Loeb, Ed. Richter, Ziganenh. Schäfer, W. Semmler. W. Stephan, Willy Weber. In Bntzbach zu haben hei: M. Spiegel bergen Wetzlarer Straßeß. In Bencheiheim zu haben bei: Albert Hartmann. 4380 V Sommer- Z prossen werden unter IIFMIIR Stärke Bbesei- Garantie durch ■ LlflÜU tigt.PreisX2.75 Seidenweichen Teint nur durch Venus GESICHTSWASSER Preis .X 1.— 1.60 2.70. Drogerie 0. Winterhoff, Kreuzplatz 9/10. Hindenburg- Drogerie. Seltersweg 68a. Zum /Saison-Ansverkaiif\ Herren-Hemden besonders billig < Fr. Levermann ) Gießen, Seltersweg 71 4589 D Zwangsversteigerung 36^31 Am Dienstag, dem 15. September 1931, vormittags 10.30 Uhr wird im Amtsge- Ebenso preiswert auch alle anderen Haus- und Küchengeräte. Zwangsversteigerung Am Dienstag, den 15. September 1931, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts- gcbaude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen dem Hermann ftopp in Gießen zugeschriebene Anwesen, Neustadt 21 und 23 Vermief ungen S-Zimmer-WohDung in guter Lage an ruh. Mieter mit Mielbe- rechngungsschein au verm. Schr. Eilang. u. 03981 a.d.Gß.Anz. richtsgebäude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen dem Kaufmann Otto Göbel in Gießen zugeschriebene Anwesen, Schiffenberger Weg 24 Flur 13 Nr. 25 = 2543 qm hofreile, geschätzt 40 927 RM. Flur 13 Nr. 26 = 468 qm Grabgarten, geschätzt 3724 RM. Flur 13 Nr. 28 = 3360 qm Grabgarten, geschätzt 6756 RM. Flur 1 Nr. 956 = 174 qm hofreite, geschätzt 21 920 RM. versteigert. 4566D Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstr. 20 (Stadthaus),'zur Einsicht ausgehänat. Gießen, den 7. Juli 1931. I. A. des hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher. ■ Konzertkaffee ca. 450 Sitzplätze, Bollkonzession, vollkommen neu bergcrichtet, Zentrum Frankfurt am Main günstig zu verpachten. Grund- und Kredit-Verkehrsgesellschaft m.b.a., Frankfurt a.M., Langeiiraße32 Telephon 25 221. 4564 | Mietgesuche | 4-5-Simmet- Wims mit Bad, Balkon, Nabe Kliniken, -um 1. Okt. gesucht. Schr. Eilangeb. uni. 4579D an den Gieß. Anz. Stellenangebote Siniierl.lliäö(iien s. nachm. au 4jäbrtn. Jungen und f. leichte Hausarbeit gesucht. Borst 3-4 Uhr nachm. Schnhb. Weldemann, Seltersweg 59. n3976 oersieigert. 4565D Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstr. 20 (Stadthaus), zur Einsicht ausgehänat. Gießen, den 7. Juli 1931. I. A. des hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher. Stellengesuche) Geb., junge Tamc sucht Stelle als SDtemfianöen- Mllsiu lAnfängerin), wo sie evtl, im Haushalt be- hilsl. sein kann. Auö- gezeichn.Zeugn vorb. Schrisll. Angeb. mit. 03969 and. Gieß. Anz. LMV warmen Sie Jl^rertSewerbungen auf Anzeigen ohne Dlamen Zeugnisse, Urkunden ob. sonst wichlige Papiere beizufugen: Abschriften genügen zur Einleitung v. Anstellungsverhand« mnqen. Oft lst und der Auftraggeber unbekannt' und In dicsenZällen können wir nichts tun für km/h. Ja, das konnto Onkel Mollig wohl behaupten. Hatte er doch erst vergangenes Jahr seiner Frau eine Spindelpresse geschenkt und auch seiner Schwägerin Luise die andere Presse zum Anschrauben. Von beiden hörte er stets das gleiche Lob. Sie arbeiteten vorzüglich und waren ein paar tüchtige Helfer für die Küche geworden. Vielleicht war auch das sehr wichtig, daß beide Pressen von Häuser, Am Oswaldsgarten, waren. Die Zeit der Beerenfrüchte steht nun vor der Tür und auch Sie brauchen eine tüchtige Beerenpresse, um die schönen Früchte weiterzuverarbeiten. Denken Sie an Onkel Mollig und an seinen guten Kauf, wenn Sie sich eine Spindelpresse zulegen wollen. Kommen Sie auch zu uns und suchen Sie sich eine dieser Pressen bei uns aus. Was Sie für Systeme auch heben wollen, Häuser führt sie alle. Also Ihre Beeren presse wird von J. B. Häuser sein. 3. B. H AUSER, GIESSEN AM OSWALDSGARTEN 4563 A d. Wiedererlangung der Bewerbungsunterlagen GieHenev Aureigev äsi suchi Stelle in klein. Hausb. Guie Zeugn. Schrtstl. Angeb. unt. 03978 a. d.Gieß. Anz. Verkäufe Ein miitelschwerer, brauner- [^i Wallach treu und zuverlässig, unter günstigen Bedingungen zu verk. K. Rubl, Watrcn- born bei Gießen, Unterdors 3. Hühner 1930er Leghorn, weiß hat avzug., ä 3.50 Mk. Krofdorf, Rod- heimer Str. 129. Ein Jagdhund 1'',Jahre alt, Jarbe dunkelbraun, durch- nelerttt, - verkaufen. Wilhelm Steul 111. Beitenbausen. 1.58,0 1 Schreibmaschine »Orga Privat", ein Grammophon mit Platten billig -.verk. Schrtstl. Angeb. unt. 03982 and. Gieß. An». Sie staunen über unsere billigen Preisei Sie kaufen bei unserer Riesen-Auswahll Sie sind zufrieden guten Qualitäten Sie freuen sich über die schönen Schuhei Jetzt im Saison- Ausverkauf SieTaufen! SCHUHHAUS Meyer Gießen Bahnhofstraße 30 4576 A Großer ssMMg Salatöl, la Ltr. 58 Ps. Ifllelmotgorlne Pjd. 45 Ps. Kokosfett i. Tafl. Psd. 38 Pf. to$atfoffelii 3 Psd. 27 Pf. Neue cttßl. Matjes 3 Stück 40 Pf. Blutwurst Psd. 60 Ps. EWilsWee aus eigener Rösterei' in dieser Mischung sind alle edelsten Sorten enthalten, machen Sie einen Versuch, Sie können viel Geld sparen, per Psd. 2.80 Mk. Um zu räumen Wiser Fürstenberg, Krug 4.60 Mk. König, Slrua 5.75 Mk. nur solange Vorrat reicht. [4578D Lieblgstr. 66,Tel. 3685 Geräumiges «seo 4X5-Zimmer-Haas Südoieriei. tu. Garten, in schöner sonn. Vage, unter günstig. Bedingungen-, verk Wohnung il. Stock, wird frei. Näheres A.Becker,fl,epleritr.9 Auio Gelegenheilskäufe! Perschiedene 1 To.- Lieferwagen mit geschloss. Rührei« haus, Pritsche mit abklappbar. Seilen- wänden, Fabrikate: Opel. Beckz. Essex, sehr preiswert zu verkauf. Zahlungs- erleichierung. [,^d Dlotorwag. Verkanfs- gesellschaft m. b. H„ Gießen, Frankfurter Str. 52 56, Tel,2847 48 tisu-Besten (Stahl u. Holz) Polster, Sdüafzimm.,Stahlma(r. Kinderb.Chaiscl. a.Pri- vate. RatenzL Katal.fr. Eisenmöbelfabrik Suhl MifiH weiß, mehrere Betten lvollständig), Scbrünke. Tiickc, Stühle, 1 Kahrrad usw. zu verkauf. 03.79 Brandgasse 3. Gebr. Herd zu verkaufen. [03975 Mtthlstr. 26N. | Vereine 6.D.A. Samstag. 11. Juli, abends 8.30 Ubr, tm Hotel Hopseld Monatsversammlung mit Vortrag: J«hD Soziale Sclbstvilse Der Borstand. OFF. FGF. Sonntag, 12. Juli Herbsi- verbandsiag der Freiw. Feuerwehren des Kreises (ließen in Lana- Göns. Abf.Sarnsiag- abend7.42 Uhr, Sonn* lagvorm. 9.56 Uhr n. 12.33 Uhr. Uniform: 1. Nock, Helm. U?4d Vollzahl. Beteiligung erforderlich. Die Kommandos. (7711 Verein M!§röhttchlett •V Stehen Morgen abend Kneipe mit A.-H.-Abend. Vollzähl. Erscheinen Pfltchk. 4588V Der Vorstand. Union MorgenSamstag, den 11. Juli 1931 Kneipe 458lD Der Vorstand. Saison-Ausverkauf Neue elegante Herren - Anzüge in geschmackvollen Farben, ein- und zweireihig. Blaue bocket- und Flanellhosen Gestreifte Ein Versuch lohnt! 4572 A Eingang Ecke Volksbad Kein Laden Wegen Ersparnis hoher Ladentniete 1 Treppe hoch xu sehr niedrigen Preisen 1 Nur noch bis xum 18. Juli 1931! Kammgarn - Anzüge, ein- und zweireihig. — Smoking- und Frack-Anzüge — Burschen- Anzüge in allen Größen und Farben — Blaue und farbige Gabardine-Hüntel — Trenchcoat-Münte 1 in blau — Gummi-Mäntel in blau und farbig — Loden - Mäntel in verschiedenen Farben und Größen — Sommer - Joppen — Schwarze Joppen für Eisenbahner — Lüster- Jacken in blau und schwarz — Wind-Jacken — Loden • Joppen — Schwarze Hosen für Kellner u. Musiker — Sporthosen — Knicker- BF Gießen, Seltersweg 58, 1 Treppe Hosen in allen Farben und Größen, auch für korpulente Herren — Ein großer Posten Kinder- Anzüge und -Hosen. [einer darf diese günstige Gelegenheit versäomen! Verkauf von Herr Schafts -Mobiliar Freitag, den 10. Juli und folgende Tage Schlafzimmer (Nußbaum), Fabrikat Bembe, Mainz. Schrank Steil., 2 Betten. 2 Nachtschränke, Waschtisch m. Marmor, 2 Stühle, mit Matratzen und Federzeug. Schlafzimmer (Eiche), Schrank, zwei Betten, 2 Nachtschränke, Waschtisch mit Marmor und Inhalt. Schlafzimmer In Goldbirke Schrank, Bteilig mit innenspie- fel, 2 Betten, 2 Nachtschränke, risiertoilette. Fremdenzimmer In Eiche Schrank, zweitürig, Waschtisch, 2 Betten, 2 Nachtschränke. Dielengarnitur in Eiche geschnitzt. Bank,Truhe mit Sitzkissen, Tisch und 2 Stühle. Perser Teppiche und Verbinder China-Teppich, 2x3 Meter Afgan-Teppich, 2,50x3.50 Meter Täbris-Teppich. 2,50x3,50 Meter Verbinder in allen Größen. Einzelsachen wie: Speisezimmer (Eiche),Fabrikat Schneider& Han au, Büfett 2 20 m, Kredenz. Auszugtisch, 6 Lederstühle, Standuhr. Speisezimmer (Eiche), Büfett 1.40 in, Kredenz. Auszugtisch, 4 Lederstühle, Standuhr. Damenzimmer in Mahagoni Sofa mit Umbau und Spiegel. 4 Sessel, runder Tisch, Vitrine, Schreibtisch, Kristallüster. Herrenzimmer (Elche), Bücherschrank. 2.20 m. Schreibtisch, runder Tisch, Sessel, 2 Stühle. Jagdzimmer in Elche. Büfett mit reicher Schnitzerei, Auszugtisch und 4 Stühle. Kücheneinrichtung. Schrank, 1.80 m, Tisch und "2 Stühle. Deutsche Teppiche, Vorwerk durchgewebt, 2X3 m, Velour- Teppich, 2.50x3.50 m und viele andere Fabrikate. Klubsessel, Ständerlampen, Kredenz, Büfetts, Schreibtische. Bücherschränke, Waschkommoden, Kleiderschränke, Vertikos, Nähmaschinen, Schreibmaschinen. Grammophone, Spiegel, Piano Mand, Piano Kann, Kassenschrank, Tressor zum Einbauen, Porzellan. Aufstellgegenstände, Beleuchtungskörper. Lüster, Silber - Bestecke, altes Büfett mit eingebautem Tiessor und Verschiedenes. Alle aufgeführten Gegenstände befinden sich in erstklassigem Zustand. Besichtigung und Verkauf in meinem Ausstellungs- u. Verkaufslokal. Neustadt 10 Georg Koos, Auktionator und Taxator. Uebernahme von Versteigerungen und Taxationen aller Art bei sofortiger Abrechnung. — Telephon 3904. 03977 Kukirol 20°/° billiger! Das hundertmillionensach bewährte Kukirol- Hühneraugen-pflaster sowohl wie das Kuklrol- Fußbade-Salz kosten jetzt nur noch 60 pfg. die große Packung. Der gesteigerte Wert des Geldes ermöglichte uns diesen radikalen Preisabbau für unsere Präparate, die auch weiterhin in unver- änderterGüte In den Handel kommen. Neuer Preis(A^ Sei Nichterfolg erhalten Sie unter Garantie von 1000 Mark den vollen Kaufpreis zurück. KuMol-VerlaufSstelle: Kreuz-Drogerte, Bahnhofstraße 53 4568 V iße 30 4576 a kaut )3l! ipge hoei liar eTage * wchmack- Blaae »reihig, - Brechen- - Blaue ■ Trench- tel in blau schiedenen oppen - - Meter* i-Jacken loeen für Knicker- eetrelfte auch für i Kinder- i),Fabrikat 1(611220™. Ii, 6 Leder- le), Büfett aszußtiich, iuhr. lahagoni nd Spiegel sch, Vitrine. Hüster. :he), Bücher jchieibliich' j, 2 Stühle, ehe. Büfett rei.Anstug- im»! 4572 A Schrank, Stühle. e, Vorwerk m, Velour D und viele ehe. BüM ffiSS SS ■J peppe -ÜB KiIb Lihn 40V ö c o cn E = Z5 Ä । > * Ä r-» 2 ee 48» t aS 2e4 = 2 ex 3 Sg4«8 4 £4 @1 E 9s ' 5^ = 47 = « p 2 5 S.-B £ = c c 2 = ® »SsfalS 5-="S 4 T F.Ä Sto Sero •e c 3 >4 .. e-X=5 eR £ 4-- 53 iii 2 5 B «4 S e «*S Sä4©44~ TD CJ StViE. S) t» A'^s» 3? £ € '») u€e-g x-e a s ^53 Eb'S.sP E ? = — =^: •s--? - -gf ThP; c CG tn CCL ■JS. o a !i = 45*5 o G 5. X 5b*« = ?4i e§^4 E Ein = 4 = Se 2i8ä «"89 -tiö U = 2 x5ise -> . 4, — Ecfgcg *-.= 20 c~ E'S 'S .. £■0’3 L (9E -s c c >- 8 2 tO ZD 3 N N 2-6- 2 •W K G. 5 a <3.0 O -3 LS? C B. C E _-=> 3 Est -?7 = A 4® C jQ Hxd ■3 — 9? -r> o ZD 3€? c .»-E ~ o» C E = a £ c® IS = s*. • - 2 3 c c c c ettr' c1 itli ■=•2,2- c •p- s tf> §§4 »« c « eje c - jO I P^UÄ c 4.2 _ ü. ws±'w**®8 4g.io^ =14 *e^® S » c* 2 's " Eg'us.2ÄA 3 o c ' .,5»efew . O 5jo-*2 °"®‘C ,4 =H (9 § e e 1' JÖ e X CE 6 Ei L ^3 । e w s t» «> c. = ex c - L- 5 E ZD e _2 E c 0 H 5S o O o E öS- e®K ö "T es t c ’S» a» — ia X 2 B e i 4"*.:K S|Ä *9 ö «’S*- - w - ,n x H E**-e cl±)£-t9.E: L^Z-JDLS L4«^Z L G-2X»'g$21~o:3ÄZ'G "czd X , g- 3€o i .G..S L'-L =££ g-G.c4AHZZ2^ -x^° - c^r-G-^G ä-e- o ** t = C-- 2 2 F o c^is - E» o & 3 « C -e M e G X «E 0 2 G-p" E 10 0 v — a LZ«fJKsZk s* sg^sssy r! c ' .2 VX c 3 cX £ c' &Sae»S-e'EML.5L4 . ,® -»'S ex33--— l- l. B -- W -? Eto = — °=G - „c-D Ä=9>s *•tcStE3^e' ° -Lc?"LLE^Z..2 4Z- '°-«H*e*5Ä£Sp4<5T8R 5» 2 c -r£ 'ff® (9 E El ZZ t.2 G» '- •5® 3 v Z ^3 o ist ä4^ XD " C tf> 3 3 Ö se ; ZZS C <5 * O »> gJ — Q , . C », ^3s —S5 5 -2 LA »iffL ' a 3 15 "9 C u. X=- sz 13 ^ •— — C^S:° 5 .* -fist US.2 3 C "G a y hZ 5.$S 45- D X K CT. --O P.E 3*512 x •e*X » u q'*/ L.E 3 17i-ss44c 3 2=»», e El S Ä o -— XD i*'®'p ^-ac~9 .. ° ? " C o ._ „ e a o _ » . ' LLLc a " - .2 K C o XD C ' MVl-EZ = :2*BJoä e o c. D ei 1 •G | S Z 5 B N AD 3 3 4 A T» ^5 E 3 3 E A .H 3 H 3 a E “Ö (9 c 2 = . c: P. G- 3 t- iS o XD sr Z't) A . o L. A_ A * . C 5 G :gs — -3 gS — 03 "O>Eg > X3 Ä G = Q §. -- 33 —— XD 1" — X5 S) c „ 3 —* c LZ c X ■21 = 3 0 c-e G(9 XD 31: c: a = c •3 c 3 G 2- exG 33 o£ 4^ a, 5— c C »7 SälA*°I C'l. O. 80 L x> T- = ~a . 'S'SS’s 3 1-E elf §££ 3 c <2 tS3 ' . E 3 3. l: *- o = y c U. k- ÖS E3 c 3 " 0 B "-e « .ES »> <» ;= B dSE = ° - 33 C c S= X »» *. "»> G cE’J l erc«^o^" 5LZ5««LL° --E "g -C« = XJ L! ö 5-5. öd- 53?^ @-#5 (=;- e 3 E er o Qr 61 D 3 K> X.' 3 32 3 *S- a 2-8 3 3 s> s A - D Ö're’ ST (51 go 2 a5?g^ 3 O Q. p >1 5'o* Q. "2 ccTT-S- a 3 5" 3*° 3 G" 3 S 3 sag 551 2 6 ° §a,s 3-3° 3 3 8 GM 3 J* Z-ZAÄ onacflo 3 5 iSe 5a 3 ö :ä«as g s 5C y 2. t5 3 f-Oö a 6i -13Ö2 3 re 3 61 o 2 §a«a sr-ö 3 3^5 es 3 3 g^2; - 3 SS «3 LyS 5 es --a -Z 3 »' 5 ey-"S'o 55 ys 6) <3 o* 2 ä 3 re = 5 Z'^3 „Ul w- ’• s* •? re M , 3 - -3- 3 s?45»3 3 Q 3 s ©" 612 5 fflöd 3 = a 2^33 5 2. 45» 2 3 tieati a 5 2 3 3 SZ3 <•> 3 3 3. ?*> 3 a S 8 ti Q 3 ö ? c .Z^vä acfl i D o'S'B ■'S" S , eyco täm 3 A 3 8 Z-8 Cf — nPa 61 p c 3 cw re 8 G "a 61 L2.o 2.5 A 5 3 -z p. ~er£ Ul re -—• r- ‘ g 3 3 acp er ,-p o 75 ’ 3 2 p a c C/ s er A-e _. Ä? B a® 3 e S 613 5 3 8 8 .re er 2 ©3 ©e5 P 3 P a 55 B 3 M?3§ _ 2. * «• er er * a-4 _ er ^3 ts3^ «'s 3 2. CP 2,3 p. »Jlf- ^rj §5®£”S2' -•■^3 ^a a ° ä 3 L- »q Q »» ■O 3 3^2 56i°r5s' --, w-a • 3 D O ' p -o* c 51.0 n yy °a 5e - = S9 |;®SI f$a§’= (5 r. —m ^ " 8 - es * a — 3 — c o. 3 v U> 3 Hf 5-FZ.Z 3 La3- 2 2. a cp,» 2 a2= w o 2 P-1"1 B Q U> 3 « 'S; 23 —. O CP • P <7> n ~ er 71., er 7£ S’ "5 e r» = B E TU re r" E P re re re «> »2orJ7zfi0 2-^^? S o 2.-Cfl3 ^^535- 3 »Faaso- f r#-\ O ro (S2 .CP "F— 2 3 ai.2, s—2 5a3_Ea=2 - ^^°ZZ-5 Sf3 er-©- S CreO-CflS Aö-ero " 2. - a cp 2 3 o Sü a 2 3 2, 8 5 =r? 5«s^aLZ E H-a^erS 3 re a 2. ® O y 3 3 3 3.'3* Ü? er v «- -• — ? 5 3 re" p 3 a , _ e: 2. -ZALL'ZSs ----99* ?äl5»g"§- 3'5 Z UZ ca^'t:<°S?«S'31' 3-3 55, 3 o 2 61| 3 p 3 A A er u» ot-3! 9 3 a B M S B 3 R « 3 B 5 B 3 3 3 3 ti 8 « B B 8 B 3 u> 3» S-SH 5 3 W88 tS3* o o 3 o 3 er 3 " P: C ÖD 3 P 3 ÖD 0-6 p 3 sp 2.3 3 5-^a 5h 2 :3gjr»:&^I «’r " Lre N3 " 3 E CP 0-0 o -72 or Ö f P -• 3 -■ o 3 re er re er 3 ä/nS 3 P O ~ - E re g Üo O ° 3 CP —„ LS?K 0-^3 F'S « 'F'Ö^S. ^.8*2 — a~S ~^5'o "5 3 3 CP 3 * 3 •p Ul o Ul o R B p er re 3 3 p © 5 5 a3 o 27. B 5 o__ ss-5- ?c^5 p'B - p B 7 5 3 3 3 3 er 3 re Ui B p p p 3 = Cp re re - Ul 3 E 3 C 5 3 p 3« ZE 2 3cp 8.3 i ^3^ 5" 6>3 rey g-r re_3 ,op 8 5 -S. ‘s*® rs 3 ° re S.5’-' 2 °* I 3 re E । —• re "> c eo er 3 3 a o 5' E 3 3 3 Ul H p 3 B •8 to c|’5. S re a 3^2, ■f er e 3 lO &3 re-3 "re re re, re S 3 re <<> re re 2' -tSp v* * ^5ee re S.o'-re 2 2'° hL,gorg a ° 2. 3 Ul „ reo, 1 -O C er E e jls 2 5 5< "re' °" 3 re=-re- u> ^ er iif s g § 3 2.5 a tos e ea waS re 2 P re C 61 O c a a 2 61 täo o a3(C,a5.c ö - ° 2 _2.o 8 o ui er er 09 E 3-.S- ölui 8 8 E B 3 ea 3-8 W 61 S 61 61 Z = re re. 3 2-a /ÖDE CP 8 ÖD re, ro rs Sä 3‘ Cfl 3 " 61 • Gl 2 Ul 05 O a 2 «i 3 p CP a® -3 B §5 ^o s-a 8 = L'tS X3a 61 Ha rs 2. H '£■ cp 3. Cflre re M Z 61 ti 2 3 3 dfl ö3 " re ra 2. — re 2 6 3 3" LiS E 353 S'St) H 3 H re 8 äs' -■) Ul 612„. A? r-y E ' -o E Z)5 3 <-*. r-t ft) ß)3 er 2*2 6iag a= Z 610.3 _.ti E S^B CP y re 3 teo P 8 erKa§ rti (ö O rt o E *-» ö a"" -t • re q " o re, a e- >2-3 "L3' re =->a Or"33H re pg IS 3. Ul 2- cy 3 E 2 a 2 ^p i;§§3 AD " plH D 5 <7s © o=g -reSiuTre 3 3> O "re1 E re* = 8 re EP-, F 3f| Sas^. SZs^LZ ■»ö re ©toP 2 8 ö 8 ;cfl 3 3 8 3 3 e p VI 8 8 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) M. 159 Zweites Blatt Zreitag, 10. Juli 1951 SJl.-tfpott Heiligen Römischen Reiches Deutscher Ration. I Eine historische Rcminiscenz muf) bab Dieser Friede hat den unglaublichen und wider- 1 dacht werden. Straßburg batte, als es französische sinnigen Greueln des furchtbaren Krieges ein Ende gesetzt: aber der Friedensverrrag war mindestens ebenso sinnlos wie der Krieg, und ein Vergleich des Dertragsdokumentes mit der Rie- kriegerisches Ka- Befreiungskriege über Straßburg Wieder begann ein äußerst Pitel der Weltgeschichte, die gingen über Elsaß »Lothringen, hinweg: 1814 und 1815 wurde Der Friede von Frankfurt im Mai 1871 brachte Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reiche zurück. älTrd 47 Jahre hindurch bildete Straßburg nun die deutsche Hauptstadt des Landes, war Straßburg der Sitz des Statthalters der Reichslande. Dis zum Weltkriege hat Straßburg einen ungeheuren Aufschwung genommen, die Fahl der Bevölkerung wuchs auf das Doppelte — von 85 000 auf 165 000 — an. Der Wohlstand mehrte sich, die Straßburger Bürger erfreuten sich wieder in Ruhe aller Güter, die unverfälschte deutsche Kultur ihnen beschied. ...-----die Stadt sogar von den verbündeten deutschen Armeen eingeschlossen. verblieb aber leider nach dem Frieden von Paris auch weiterhin den Franzosen. Erst im Jahre 1870 schlug die Defreiungsstunde. Wieder begann ein Konflikt zwischen Deutschland unb Frankreich. Die preußische Armee des Generals von Werder schloß Straßburg ein und forderte den Kommandant der Festung auf. sich zu ergeben. Zwei Monate hindurch mußten die Straßburger infolge der sturen Haltung ihres Kommandanten die Schrecken einer Belagerung, eines Bombardements ertragen. Richts nutzte. Mehr als 200 000 Schüsse mußten Deutsche auf die deutsche Stadt abgeben. Mehr als 2100 Todesopfer forderte die Beschießung. Als ein Glück muß es bezeichnet werden, daß der Brand, der infolge des Bombardements im Thor deS Straßburger Münsters ausbrach, schnell gelöscht werden konnte. Unersetzlich wäre der Verlust gewesen, wenn das ganz: herrliche Bauwerk ein Raub der Flammen geworden wäre. Handlung gebracht werden mußte. Der verunglückte Kraftwagen wurde stark beschädigt und mußte abgeschleppt werden. Preußen. Mrcie Wetzlar 3 Krofdorf, 9. Juli. Auf der Straße von hier nach Kinzenbach hat sich gestern abend ein A u t o u n f a 11 ereignet, der noch gut abgelaufen ist. Ein von Kinzenbach kommender Kraftwagen wollte einem von Krofdorf kommenden ausweichen, fuhr dabei gegen ein Brückengeländer und von da in den vorbei fließen den Dach. Das beschädigte Auto mußte abtranSvortiert werden. Personen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Mrcie Biedenkopf. T Waldgirmes, 9. 3uli. Die (S r b b c tret n te in unfern Wäldern ist in diesem 3ahrv sehr reichlich. Rach der Abfassung der Schase haben sich in den hohen Kiefern- und Ficht cn- beständen große Erdbeerpslanzungen ausgebreitet. Auch die Himbeeren und Drombeeren, sowie die Haselnußsträucher haben außerordentlich guten Behang. Maingau. WSR. Frankfurt a. M., 9. Juli. Gestern vormittag wollte eine im Haute Hansa-Allee 109 wvhnhaf e Kontoristin Sachen ausb ge n. Das von ihr benutzte elektrische Bügeleisen wurde aber nicht heiß. Sie ließ versehentlich den Stecker in der Steckdose und begab sich an ihre Arbeitsstätte. Inzwischen war das Eisen so heiß geworden, daß es ein Möbel st ück in Brand setzte. Am Rachmittag wurde von den Anwohnern starker Rauch aus dem Zimmer wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Sie konnte den D r a n d in einiger Zeit löschen. 26. Ruder-Regatta in Gießen. Unserem ausführlichen Vorbericht ist noch nachzutragen. daß dem Programm für Sonntag auch einige interessante Nummern eingefügt sind, die von befreundeten hiesigen Vereinen bestritten werden. Um 15.10 Uhr findet als Werbeveranstaltung des Gießener Schwimmvereins ein Wasserballspiel statt und daran anschließend ein Wettrudern zwischen der acht- riemigen Jolle und dem zehnriemigen Kutter der 3ugcnbableilung des Marinevereins Gießen. Beide Boote sind seetüchtig und stammen von der alten Marine. Das Regattaprogramm ist dadurch um zwei besonders interessante Rummern bereichert worden. Die prächtigen Wanderpreise, Hcraussorderungspreise und Ehrenpreise, darunter auch ein. vom Verein Uferkritik für den Lahn-Achter wieder neugestifteter Herausforderungspreis und ein vom Lahn-Regatta- Verband, anläßlich dessen 25jährigen Bestehens gestifteter 3ubiläumspreis, sind in einem Erker des Teppichhauses Hochstätter am Kreuz- plah vom Freitag ab ausgestellt. RähereS über oen Beginn der Vorrennen, Hauptrennen, Konzert. Eintrittspreise usw. ist aus dem gestrigen Anzeigenteil ersichtlich. 25. Jahre Lahn-Oünsberg-Gau. Sauturnsest in Londorf. Am morgigen Samstag und am Sonntag findet in Londorf das diesjährige Gauturnfest statt. Heber 250 Turner und Turnerinnen werden zu friedlichem Wettkampfe zusammenkommen. 3n allen Klassen sind schöne Kämpfe zu erwarten. Besonders für die Oberstufe (Zwölfkampf) sind zahlreiche Meldungen eingegangen. Aber auch m den anderen Klassen wie Mittelstufe (Zwölf- unb Neunkampf), Reunkampf der 3ugendlichen, volkstümlicher Dierkamps der aktiven und jugendlichen Leichtathleten, wird mit guten und besten Leistungen aufgewartet werden. Besonderen Charakter erhalt diese Veranstaltung dadurch, daß mit derselben zugleich das derschrift des Diktats von Versailles im 3 ah re 1918 liegt sehr nahe. Auch in Osnabrück und Münster hat man sprachlich geschlossene Bezirke. Landstrecken, willkürlich zerrissen. Besonders im Elsaß wurden die Auswirkungen dieser sinnlosen Aufteilung bemerkbar. Das flache Land wurde zum überwiegenden Teil als französisches Hoheitsgebiet erklärt: erfreulicherweise aber blieben die meisten Städte, darunter auch Straßburg, dem Deutschen Reiche erhalten. Eine Stadt ohne Hinterland ist aber keine Stadt mehr. Straßburg, die deutsche Stadt, mit einem Kranz von Dörfern umgeben, die französisch waren: das gab ein so unmögliches Bild und eine derart widersinnige Lage für die elsässische Hauptstadt, daß dieser Kopf ohne Körper nicht lebensfähig bleiben konnte. Und diese Sachlage machte sich Ludwig XIV. zunutze, der — nach gut französischer Art — eine Politik der Eroberungen rücksichtslos durchführte, um Frankreich die Vorherrschaft in Europa äu sichern. Auch hier liegt der Vergleich mit den Ereignissen unserer Tage nahe. 3m Verlauf der sogenannten Reunionen wurde Straßburg 1681 kampflos besetzt. Und die Franzosen erfLärten mit Stolz, daß diese Besetzung sogar im Einverständnis mit dem geistlichen Oberhirten der Stadt, dem Bischof Franz Egon von Fürstenberg geschehen sei. Diese Behauptung ist leider richtig: der Kirchenfürst hatte aus der eigenartigen Lage Straßburgs, das seiner natür- lichnr Hilfsquellen beraubt war, eine falsche Erkenntnis gezogen: er glaubte, der Stadt helfen zu formen, indem er sie ebenso französisch wie das Hinterland machte. Ein 3rrtum, der sich an der Stadt Straßburg, der einstmals blühenden freien Reichsstadt sehr schnell rächen sollte. Wohl hatte Ludwig XIV. Straßburg eine Sonderstellung im Staate eingeräumt; wohl bestätigte er „feiner liebem» Stadt Straßburg'' feierlich und oft alle Privilegien. Aber nicht lange daraus machte die französische Revolutton dieser Scheircherrlichkeit ein Ende. Und wieder einmal über Rächt wurde die „freie königliche Stadt" zum Hauptvrt eines französischen Departements degradiert. Stadt war, gewiß keinen Grund, die Revolution zu verherrlichen. Aber ausgerechnet hier entstand das aufwühlende Lied der Revolution, die Marseillaise. 3m Hause des Bürgermeisters von Straßburg war es, wo Rouget de Lisle am 25. April 1792 den versammelten Zuhörern zum ersten Male sein .Sturmlied der Rheinarmee" vorsang, das alsbald das Kampflied der Revolutionsheere wurde, und noch heute die Rationalhymne der Franzosen bildet. hiesigen Vereine werden ihm das Gepräge geben. Die Vorbereitungen, für das Fest sind bereits abgeschlossen. Man erwartet einen würdigen Verlaus der 3ubUäum»feier -/- Lich. 9. 3uli. DaS Konzert des Berliner Mvzartchores. das am Montag in der Turnhalle stattsand, war sehr gut besucht. Außer einem wohlgelungenen Sprechchor und einigen Volkstänzen wurden von den etwa 100 jugendlichen Sängerinnen und Sängern Chöre wie der gegeben, die mit bewundernswerter Reinheit, Sicherheit und klarer Aussprache zum Vortrag gelangten. Dem Chor und feinem verdienten Leiter, Chormeister Erich Steffen, wurde reicher Beifall zuteil. ]) L i ch, 10.3uli. Gestern gegen 17 Uhr ereignete sich auf der Landstraße Riederbessingen— Lich In der Kurve etwa 500 Meter vor dem Ortsausgang Riederbessingen ein Autounfall. Rach der Darstellung von Augenzeugen hat sich der Unglückssall wie folgt abgespielt: Der Schaf- Herdendesiher 3oh. Hch. Eß aus Dom-Assen- heim befand sich mit seinem Personenauto auf der Fahrt von Riederbessingen nach Lich. 3n der Kurve wich er, vorschriftsmäßig rechts fahrend, einem entgegenkommenden Motorradfahrer aus, verlor dabei die Herrschaft über seinen Wagen und stürzte in den linken Straßengraben, wobei sich das Auto überschlug und den Führer, sowie die mitfahrende Frau Philipp Schwa lz Witwe (Riederbessingen), die in Lich Einkäufe besorgen wollte, unter sich begrub. Die beiden Verunglückten wurden von den 3nsassen eines hinzukommenden Autos aus ihrer mißlichen Lage befreit. Eh kam bei dem Unfall mit dem Schrecken davon, während die Frau leichtere Verletzungen am Kopse, an den Händen, an der Brust und an den Deinen davontrug und mit dem hinzukommenden Auto nach Lich in ärztliche De- 25jährige Deichen des Gaues gefeiert wird. Der 3ubiläumstommers am Samstagabend wird der Auftakt fein, An diesem Abend sollen die Turnerführer Daüpert. Wiefeck: Schmidt, Launs- bach, und Lotz, Wieseck, geehrt werden. Der Sonntag ist ausgefüllt mit der Durchführung aller Wettkämpfe. Am Rachmittag werden die Freiübungen geturnt, außerdem turnerische und sportliche Darbietungen vorgesührt. Man erwartet auch diesmal guten Verlauf der Veranstaltung. Handball im Lahn-Oünsberg-Gau. Wißmar k — Schiedsrichter I 6:4 (4:2). Am Sonntagmorgen wurde auf dem Wiß- marer Sportplatz ein Handballspiel der Schiedsrichter-Vereinigung des Turngaues Lahn-Düns- berg gegen Wißmar I audgclragcn. Die Schiedsrichter-Vereinigung bestand aus erstklassigen Kräften, welche sich jedoch zu Anfang im Zusammenspielen noch nicht recht verstanden, so daß Wißmar durch gutes Kombinationsspiel für kurze Zeit in Führung gehen konnte. Rachdem jedoch die Schiedsrichter kurz nach dcr Halbzeit schon den Ausgleich herbeiführten, entspann sich bis zum Schluß ein äußerst spannendes Spiel, das jedoch Wißmar durch 2 Tore sicher für sich entscheiden konnte. Wißmar ll — Schiedsrichter II 4:6 (0:2). Wißmar II konnte infolge der technisch überlegenen Schiedsrichter in der 1. Halbzeit kein Tor erzielen. 3n der 2. Halbzeit gestaltete sich wohl das Spiel für Wißmar besser, der Vorsprung der Schiedsrichter war aber nicht mehr auszugleichen. Abendsportfest in Bochum. Trotz Regen 3000 Zuschauer und gute Leistungen. Das am Mittwochabend von TuS. Dochurn veranstaltete Sportfest wurde von einem Dauerregen empfindlich betroffen. Dennoch kamen 3000 Zuschauer und wenn diesen zunächst auch die Absagen von Körnig, Verger und einigen anderen Athleten eine weitere Enttäuschung bereiteten, so wurden sie doch im Laufe des Abends durch eine Anzahl von schönen Kämpfen entschädigt. Die Sprint- holte sich 3onatb leicht, LammerS spielte feine Rolle Lieber 400 Meter lieferten sich Borchmeder und der österreichische Rekord- mann Rinner einen packenden und zermürbenden Kampf. auS dem der Hochschulmeister Hocke als lachender Dritter und Sieger hervorging. Der erschöpfte Rinner gab auf. Dr. Peltzer fertigte über 800 Meter den Studenten Danz knapp ab und im Weitsprung nahm Mölle (Köln) Revanche an feinem Bezwinger in Stamford Bridge, de Boer. Gute Ergebnisse gab eS auch noch im Diskuswerfen. Hier und im Kugelstoßen kam Emil Hirschfeld zu einem Doppelersolg. (Kugelstoßen 14,53; Diskus 43.71 Meter.) Dom Nürburgring. Runtsch auf NSU-SS Sieger dcr Klaffe 1000 ccm. — Ruttchen, Erkelenz, auf NSU-SS schnellster deutscher Fahrer. Don allen internationalen Motorrad-Wettbewerben dieses Jahres hatte wieder dcr „Große Preis von Deutschland" der am 5. 3uli auf dein 28.3 Kilometer langen Kurs des RürburgringeS ausgettagen wurde, die hervorragendste Besetzung gefunden. — Insgesamt 61 Fahrer wurden vom Starter auf die beschwerliche Reise geschickt. Während die Fahrer der kleinen Maschinen 13 Runden = 367,9 Kilometer, die Fahrer der 350er Kategorie 14 Runden - 395,2 Kilometer zurückzulegen hatten, mußten die Konkurrenten der 500-ccm- und 1000-ecm-Klasse 15 Runden =» 424 5 Kilometer bewältigen. 3n der 350er-Klasse standen nur vier deutsche Maschinen gegen acht erprobte Ausländer. Leider war es den deutschen Fahrern nicht vergönnt, den Sieg zu erringen. — Die Halbliter klasse, in weicher der Kamps am stärksten tobte, war von der Elite der englischen Rennfahrer besetzt. Rur die drei NSU.-Maschinen, welche für diese Klasse gemeldet waren, vertraten die deutschen Farben: leider stürzten die beiden NSU.-Fahrer Reheis und van HamerSfeld schon nach kurzer Zeit, doch konnte sich der NSU.-Fahrer Rüttchen behaupten. Er beendete das Rennen mit wenigen Minuten Zeit-Differenz im DurchschnittS-Tempo von 102 Stunden - Kilometer und erhielt den Ehrenpreis als schnellster deutscher Fahrer auf schnellster deutscher Maschine. Der NSU.-Fahrer Runtsch beendete als Sieger der 1000-cem-Klasse daS Rennen in der Zeit von 4.02.27 = 104 9 Stunden-Kilometer und erreichte damit die drittbeste Zeit des Tages mit nur 4 Minuten Differenz gegenüber der TageSbestzeit der schnellsten englischen Fahrer. 12. Rhönsegelflug-Weitbewerb. 3n der Zeit vom 22. 3uti bis 5. August geht in der Rhön mit dem 12. Rhönsegelflug-Wett- betoerb die größte Veranstaltung des deutschen Segelsportes vor sich. Die traditionellen Flüge von der Wasserkuppe haben eine erfreulich große Zahl von Rennungen erhalten. 3nsgesamt wurden 60 Meldungen abgegeben, die sich allerdings nur auf Deutschland erstrecken. Reben den bekannten Fliegern Kronfeld, Groenhoff, Mayer usw. haben auch eine Reiße junger Flieger gemeldet. Mit Rücksicht auf die beschränkten älnterkunftsmöglichkeiten werden die Veranstalter die Anzahl der Flugzeuge auf 40 reduzieren müssen. „Rund um Scholien". Die deutsche Molorrodmeisterschafk. Arn 19.3uli startet im Rennen „Rund um Schotten" der dritte Lauf um die deutsche Meisterschaft für Motorradfahrer. Das Rennen verspricht eine ganz ausgezeichnete Besetzung. 14 Tage vor dem ersten Rennungsschluß war die Zahl der Meldungen schon höher als die Endzahl des vorigen Jahres, man rechnet mit Bestimmtheit bamit, daß die Zahl von hundert Teilnehmern erreicht wird. Die einzelnen Felder sind ganz hervorragend besetzt. Mit besonderer Spannung erwartet man den Ausgang der Meisterschaftskämpfe. Rach den Rennen auf der Eilenriede und dem Sachsenring Das Diktat von DersaillesrißElsaHothnngen wieder von der deutschen Mutter weg. Straßburg wurde geraubt und soll heute eine französische Stadt darstelten. Dem Süßeren Eindruck nach ist das richtig: in einem wütenden Kampf gegen alles Deutsche haben die Franzosen überall ihre Bezeichnungen anbringen lassen, sie haben au8 deutschen Einrichtungen französische gemacht, deutschen Sttaßen und deutschen Plätzen französische *71 amen gegeben. Aber all das ist nicht mehr als Tünche: wer mit den Straßburgern näher zusammenkommt, spürt, immer wieder eindringlich, daß sie trotz der Zeit der Reunionen, trotz des Diktats von Versailles Deutsche geblieben sind. Oie Köchin als Medium. Eine spiritistische Komödie, bei der eine findige Köchin die Hauptrolle spielt, ist dieser Tage tft Lyon enthüllt worden. Eine reiche Witwe, die bem Okkultismus ergeben ist, entbedte in ihrer Köchin hervorragenbe mebiale Eigenschaften, und entzückt über diese Begabung des dienstbaren Geistes, veranstaltete sie mit ihr regelmäßige Sitzungen, bei denen die Küchenfee in ständige Berührung mit den Bewohnern des 3enseits trat. Unter denen, mit denen fk eifrige Zwiesprach pflegte, befand sich auch der verstorbene Gatte ihrer Herrin, mit bem die Witwe bei Lebzeiten nicht sehr gut sich vertragen hatte. Desto größere Ehrfurcht brachte sie bem Geist bes Verflossenen entgegen und hörte sorgfältig auf alles, was er mitteilte. Der Geist gab nun durch den Mund des Mediums immer häufiger und immer eingehender Ratschläge, die sich besonders auf die Führung des Haushaltes bezogen. Der Geist des Gatten zeigte plötzlich ein außerordentliches 3nter- effe an den Löhnen, die die Dame ihren Hausangestellten zahlte, sowie an der Zusammenstellung der täglichen Speisenfolge, und zwar forderte er, daß die Dienstboten viel besser bezahlt würden als bisher, und empfahl besonders Gerichte, die die Hausfrau selbst nicht gern aß, die sich aber in der Küche großer Beliebtheit erfreuten. Alle diese Wünsche, die aus dem 3enseits in so autoritativer Form geäußert wurden, mußte die Dame natürlich erfüllen, und so führte die Köchin infolge ihrer Tüchttgkett als Medium ein herrliches Leben. O Straßburg, o Straßburg..! 73on Ernst Wesner. Vor 250 3ahren, im 3uli 1681, wurde Straßburg im Zuge der Reunionen mit Frankreich vereinigt. Wer auf bem Wege nach Frankreich ben Dvbcn Straßburgs betritt, spürt bort ben ersten Eindruck romanischen Geistes. Wer umgekehrt ostwärts fahrend die elsässische Hauptstadt erreicht, begrüßt in ihr den Vorposten deutschen Landes. Zwei Kulturen, eine fast so alt wie die andere, haben sich hier in Straßburg aufs innigste vermengt, sich befruchtet und damit dem künstlerischen und geistigen Leben dieser Stadt außerordentliche Impulse gegeben; stärkere und reichere vielleicht, als mancher anderen deutschen Stabt an Deutschlands Strom, die auch einen Vorposten des Deutschtums darstellt. Straßburgs ungemein günstige geographische Lage — drei Kilometer vor der Mündung der 311 in ben Rhein, — brachte es mit sich, baß schon zu Zeiten der Römer an ber Stelle bet heutigen Stabt ein blühenbes Gemeinwesen sich erhob. Die römische Sieblung blieb allerbings nicht lange bestehen; im fünften Jahrhundert tourbe der Ort durch die Hunnen grausam und umfassend zerstört. Aber längst hatte sich in der Straßburger Gegend ein wichtiger Knotenpunkt der großen römischen Heerstraße zwischen Germanien und Gallien gebildet. Es war selbstverständlich und natumotwendig, daß an diesem Knotenpunkt e.ne Niederlassung neu errichtet wurde, diesmal von Alemannen und Franken bewohnt, die ihrer neuen Siedlung nach römischer Art den Namen Strataburgum — die Burg an der Straße — geben. Die Alemannen auf dem rechten Ufer des Rheins nannten sich allerdings .3Iisazono", die Stadt der in der Fremde Weilenden. Zur Zeit des Abschlusses des Vertrages von Verdun im 3ab re 843 wurde Elsaß hem mittelfränkischen Reiche Lothars zugesprochen und so entstand der Name Lotharingien gleich Lothringen. Rach dem Tobe Lothars und seiner Söhne wird das Land zwischen Ludwig dem Deutschen und Karl dem Kahlen aufgeteilt aber bis zum Abschluß des Westfälischen Friedens zu Osnabrück und Münster im 3ahre 1648 verblieb das Elsaß ein unantastbarer Bestandteil des Oberheffen. Landkreis Gießen. g. Klein-Linden, 9. 3ulL 3n ber jüngsten Gemeinderatssitzung wurde zunächst die Wahlkommission für die am 2. August ftattfin- benbe Beigeorbnetenwahl gewählt. Die Einführung der allgemeinen Wertzuwachssteuer wurde abgelehnt, da eine nennenswerte Einnahme aus dieser Steuer nicht zu erwarten steht. Die Instandsetzung einer OrtSstrahe soll vorerst zurück- gestellt werden. Dem Gesuch eines außerhalb des Ortes wohnenden Bürgers um Zuleitung ber Waiserleituvg wurde unter besonderen Bebin- Singen stattgegeben. Das Gesuch eines anderen inwohneeS um Zuleitung ber Wasserleitung xu feinem Bauplatz wurde zurückgestellt. Die Ausführung ber Installationsarbeiten sowie ber Kana'.isationSarbeiten ber Gemeinbegebäude wur^e den in Betracht kommenden hiesigen Ge- schästSleuten übertragen, unter ber Voraussetzung, die Ausführung ber Arbeiten zu bem Dor- SnschlagspreS deS Hessischen HochbauamtS Gießen vorzunehmen. — Der hiesige Schützenclub .Roland' beriet in feiner Mitglieberversamm- lung über seine Beteiligung an dem am 2. August zu Krofdorf staltfindenden DundeSschießen. Während dreier Mebungsschießen sollen die fünf besten Schützen des Vereins ermittelt werden. 3m Anschluß an das Bundesschiehen findet für die nächsten Sonntage Ehrenscheibenschiehen und Königsscheibenschießen statt. Mit Rücksicht auf die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse sieht der Verein von der Abhaltung eines PreiS- schießenS ab. $ Aus dem Buseckertal, 9. Juli. Die Regen- fälle in den letzten Tagen sind den ausgetrockncten Fluren sehr zu statten gekommen. Gemüse, Kartoffeln und sonstige Hackfrüchte zeigen jetzt frisches, üppiges Wachstum. Auch das Ergebnis der ©rum- meternte wird dadurch sehr günstig beeinflußt. Die überall vorzüglich stehende Getreidefrucht dürste bei günstiger Witterung bald zur Reife gelangen und keine Enttäuschungen' bringen. — Die Imker sind mit der diesjährigen Honigernte nur teilweise zufrieden. Während hier und da die Schleuder fleißig in Gebrauch genommen werden konnte, stehen andere Imker, besonders solche, die unter starkem Schwarmtrieb ihrer Völker zu leiden batten, vor fast leeren Honigräumen. Bei manchem Imker dürften Kosten für Winterfutter und Mittelwände kaum ausgeglichen werden. Dg. Großen-Duseck, 9. 3uli. Rachdem man sich vor einiger Zeit über die Plahsrage einigte, wird nun bas Ehrenmal für die im WeltlriegeGefallenenanberRord- se:'e der Kirche errichtet. Aus grauen, von einem S:c.nhauer in Beuern bearbeiteten Steinen wirb ein breit ausladender Altar erbaut, auf den ein gebrochener Eichenzweig auS Bronze zu liegen lammt. Hinter dem Altar werden in der Kirchenmauer Bronzetaseln mit den Rainen der Gefallenen angebrach:. Mm ein geschlossenes Ganzes zu erhalten, wird der seitherige Zugang zur Kirche verlegt und ein weiterer an der Rord- se.re deS Kirchhofes als Aufgang zum Denkmal geschaffen. Grünanlagen um das neue und das siebziger Denkmal werden den Abschluß bilden. k Reiskirchen, 9. 3uli 3n einer gut besuchten Versammlung des hiesigen Gewerbe- vereins sprach Geschäftsführer Kirchner- G eßen übet die Abgabe der Vermögenssteuer- Erklärungen. Der Redner erläuterte zunächst die in Frage kommenden geseh.ichen Bestimmungen, um sich dann eingehend mit bet Vermögen s- steuer-Erklärung und ihren Anlagen zu beschäftigen. 3n der anschließenden Aussprache wurden auch andere Steuerfragen eingehend besprochen. Lang-Göns. 9. 3uli. Am kommenden Sonntag begeht die hiesige Freiwillige Feuerwehr ihr 50. Stiftungsfest. Zugleich ist bamit ber 11. Derbanbstag ber Freiw. Feuerwehren bes Kreises Gießen verbunben. Außer ben Verbands wehren haben auch eine Anzahl Feuerwehren aus anberen Kreisen ihre Beteiligung zugesagt. 3m Rahmen ber Veranstaltung wird ein Festzug burchgeführt. Fünf Feuerwehrkapellen, Reiter- unb Wagengruppen, sowie die Beteiligung ber Ml! ■Q Cf 5:9 O ■«51 üh ' S/k) 3 0,, " c o» " 2K- MM 5 5 ert „ S5 M-s- IH cea SSL if» * 33 c ; * K-S " 0 O »5 ?5Z »**• "5 A.C W ■c"6 SO 2 W -öS" SffH ?MV^ 'S1' S^.3 0 «30 5 Hä ® 3- 3 3 * S s* 0 1. 5 I 5 3■'65 1 " »nt- ; = -1 3 n g ? *• i - 28-, n er? O 1? Ifri ZS3? -2 o = “ to ero » — 30 öl2 Ä 2 o * > *1^0 11 Grillenburg ist die Frage nach dem deutschen Meister völlig ungeklärt, es führen lediglich Huth (Breslau) mit 10 Punkten in der 500er- Klasse und Roe se (Düsseldorf) und Prelle (Altenhagen) mit je 7 Punkten in der 1000er- Klasse. in den beiden kleinen Klassen ist noch keine Klärung erfolgt. Da „Rund um Schotten" die Vorentscheidung bringen muh. ist auch die Beteiligung der Fahrer so groß, da hier noch mancher sich die Anwartschaft auf den Titel eines deutschen Meisters erringen kann. Die 17,6 Kilometer lange Rennstrecke ist in einer tadellosen Verfassung, der veranstaltende Klub hat mit hohen Kosten Kurven verbessern und die Straße stellenweise frisch einwalzen und verbreitern lassen, die früheren Rekorde dürften wohl überall fallen, alle Vorbedingungen für einen guten Sport sind gegeben. Hand-allimLahn-Oünsberg-Gau AOT. Oie Kämpfe um die Meisterschaft. Mit dem Entscheidungsspiel Londors-Garben- teich schloß unser Spieljahr 1930/31. Die einzelnen Tabellen zeigen den Weg bis zum Gaumeister. 1. Bezirk. gew. verl. unentsch. Punkte Dorlar 10 2 2 22 Ahbach 10 3 1 21 Garbenheim 9 4 1 19 Launsbach 8 5 1 17 Waldgirmes 6 6 2 14 Rodheim 4 9 1 9 Wißmar 1 9 4 6 Erda 1 11 2 4 Im l. Bezirk war die Spielstärke ziemlich ausgeglichen. Bedauerlich war, daß Launsbach vorzeitig ausschied. Dorlar konnte mit Glück seinen ersten Platz behaupten. 2. Bezirk. gew. Verl. unentsch Punkte Londorf 14 — — 28 Aliendorf 1 10 3 1 21 Staufenberg 9 2 3 21 Lollar 5 6 3 13 Ruttershausen 4 8 2 10 Allendorf II 3 9 2 8 Londorf II 2 10 2 6 Laubringen 2 11 1 5 Londorf lag unangefochten immer in Führung. Allendorf gelang es, durch Entscheidungsspiel gegen Staufenberg den 2. Platz zu erringen. Die anderen Mannschaften lieferten sich abwechslungs- volle Kämpfe. 3. Bezirk. Stelle wurde nie gefährdet. Garbenteichs erste Wieseck gelang es, knapp gegen Albach sich als Zweiter zu behaupten. gew. verl. unentsch. Punkte Garbenteich 12 — — 24 Wieseck 8 3 1 17 Albach 8 4 — 6 Burkhardsfelden 6 5 1 13 Beuern 3 9 — 6 Hausen 2 10 — 4 Steinbach 2 10 — 4 Die zweiten Vertreter eines jeden Bezirks ermittelten durch Pokalsystem den vierten Teilnehmer. Lleberraschenderweise konnte sich der Favorit Allendvrs nicht durchsetzen. Ahbach gelang es, dieselben zu schlagen. Jedoch mußte sich Ahbach im nächsten Spiel Wieseck beugen. Wieseck konnte sich aber nicht in den Meisterschaftsspielen durchsetzen. Meisterschaftsspiele. gew. verl. Punkte Londorf 5 1 10 Garbenteich 5 1 10 Dorlar 2 4 4 Wieseck — 6 0 Goumeister wurde durch ein Entscheidungsspiel Londorf. Wie nicht anders zu erwarten, waren Londorf und Garbenteich die Rivalen. Dorlar hielt sich ganz gut, während Wieseck durch zweimaliges Nichtantreten an letzter Stelle blieb. Im Entscheidungsspiel tonnte Londorf mit viel Glück und Härte den Titel erringen. Garbenteich gelang es, knapp vor Dorlar zu kommen. Hausen schlug sich tapfer. 1. Bezirk (Jugend). gew. verl. unentsch. Punkte Garbenteich 3 1 — 6 Dorlar 2 1 1 5 Hausen — 3 1 1 2. Bezirk (Jugend). gew. verl. unentsch. Punkte Londorf 6 2 — 12 Lollar 6 2 12 Allendorf 3 4 1 7 Kesselbach 3 5 — 6 Staufenberg 1 6 1 3 Londorf und Allendorf lagen in der Vorrunde in Führung. In der zweiten Runde gelang es Lollar, bis zu Londorf aufzurücken. In einem spannenden Treffen, setzte sich Londorf im Spiel gegen Lollar an die Spitze. Beim Entscheidungsspiel gelang es den durchschlagskräftigen Lon- dorfem über Garbenteich zu siegen. Wirtschaft. Inlandweizen-Vermahlungszwang von 97 Prozent. 3m Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft fanden gestern unter Vorsitz des Reichsministers Schiele die angekürrdigten Besprechungen über die Handhabung desVer- mahlungszw a n gs-G e sehes im kommenden Wirtschaftsjahre statt. Minister Schiele bezifferte den durchschnittlichen Weizenbedarf einschl. des Saatgutes auf etwa 4,8 Millionen Tonnen, so daß auch bei einer Weizenernte von 4,5 bis 4,6 Millionen Tonnen, mit der infolge der verstärkten Umstellung zum Weizenbau zu rechnen sei. am Schlüsse des Crnte- jahres noch ein Einsuhrbedarf von einigen 100 000 Tonnen verbleiben dürfte. Hm einer Preis- depression, die sich aus der durch den Geldmangel der Landwirtschaft bedingten Beschleunigung der Emtemobilisierung und der begrenzten Aufnahmefähigkeit der abnehmenden Hand ergeben konnte, entgegenzuwirken, sei es nottoenbig, den höchstmöglichen Sah für das gesamte Wirtschaftsjahr als Vermahlungsquote für Inlandweizen festzusetzen, und zwar 97 Prozent. Zur Lieberwindung eines Saisondruckes, insbesondere im Herbst, soll ein Weizenexport ermöglicht werden und damit im Zusammenhang ein sich über das ganze Wirtschaftsjahr verteilender Re-Import. Durch diese Maßnahme werde gleichzeitig ein Qualitätsaus- tousch zwischen deutschem Weich- und ausländischem Kleberweizen stattfinden können. Allen an der Getreidewirtschaft und am Getreideaußen- handel interessierten Kreisen wird die Gelegenheit gegeben werden, die aus dem Export sich ergebenden Chancen voll auszunutzen. Die Plane über die Schaffung von Weizen- export- und Reimport-Möglichkeiten laufen darauf hinaus, den Export nicht mengenmäßig, sondern nur zeitlich, wahrscheinlich b i s Dezember 19 31, z u begrenzen, während die Einfuhr sich auf das ganze Wirtschaftsjahr verteilen könnte. Sollte diese Absicht voll verwirklicht werden, so wird auch das Bestehen des 97prozentigen Vermahlungszwanges, der im übrigen so früh, als es die Ernteverhältnisse nur immer erlauben, in Kraft gesetzt werden soll, die Vermahlung großer Mengen von Auslandweizen verhindern. Die bei der Ausfuhr von Weizen ausgestellten Expvrtscheine, die dem Inhaber das Recht auf Wiedereinfuhr der gleichen Menge gewähren, allerdings wahrscheinlich unter Entrichtung dieses Teilbetrages des gellenden Zollsatzes, wurden dem Müller nämlich mengenmäßig auf diese Vermahlungsquote für Inlandweizen verrechnet werden. Lieber diesen Punkt schweben zur Zeit noch Verhandlungen dahingehend, ob überhaupt irgendeine Begrenzung vor genommen werden soll. Die Arbeiismarkilage in Hessen und Hessen-Nassau. Lieber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt a. M.: Die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden ist in der zweiten Iunihälfte um rund 2000 a u f 252 142 zurückgegangen. Als eine Besserung der Arbeitsmarktlage kann dieser Rückgang nur sehr bedingt gewertet werden, weil er nach Berichten der Arbeitsämter in der Hauptsache auf der Aussteuerung aus derArbeitslosen- versicherung beruht. In den verschiedenen Berufsgruppen ist die Entwicklung nicht einheitlich, die Veränderungen bewegen sich jedoch in engen Grenzen. Die verfügbaren Arbeitsuchenden nahmen hauptsächlich ab in der Landwirtschaft (um 424), im Bergbau (228), im Rahrungs- und Genußmittelgewerbe (643), im Verkehrsgewerbe (136), in der Gruppe Lohnarbeit wechselnder Art (140); in den Angestelltenberufen beruht die Abnahme hauptsächlich auf dem oben angeführten Grunde. Gestiegen ist die Arbeitslosigkeit besonders in der Lederindustrie (Zunahme 250), im Bekleidungsgewerbe (-j-140) und im Baugewerbe (-(- 365 Daufacharveiter). Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung ging um rund 5800 auf 79 836 zurück; in der Krisenunterstützung ist sie um 1458 auf 52 765 gestiegen. ♦ * Metallgesellschaft AG., Frankfurt a. M. Infolge der allgemeinen Wirtschaftslage sieht sich die Metallgesellschast AG., Frankfurt a. M., genötigt, ihre mit etwa 500 Mann belegte Hans-Heinrich-Hütte G. m. b. H. in Langelsheim a. H. zum Teil stillzulegen. Von dieser Maßnahme werden rund 150 Mann betroffen. • Wintershall AG-, Kassel. In Verhandlungen zwischen Werkleitung, den zuständigen Behörden und der Arbeitervertretung wurde beschlossen. das Werk Bismarckhall Bischofsrode der Wintershall AG., Kassel, wegen Absahmangels vorübergehend stillzulegen. Die Belegschaft von 260 Mann kommt am 15. Juli zur Entlassung. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 10. Iuli. Tendenz: matt. Nachdem man im vorbörslichen Verkehr bei starker Zurückhaltung noch gut behauptete Kurse gehört hatte, trat zu Beginn der offiziellen Börse wieder eine Abschwächung ein. Als Hauptmotive hierfür wurde die Beunruhigung durch die „Kampfbeschlüsse" ter extremen Rechtsparteien und die daraus möglicherweise resultierenden innerpolitischen Komplikationen angegeben, ferner war man sich nicht darüber klar, welche Bedeutung dem Entschluß des Reich-bankpräsidenten von Paris direkt nach Berlin zurückzukehren, ohne auf feiner Reise Basel zu berühren, zulommt. Diel erörtert wurden die bei den Prüfungen der Nord- wollekonzernverhältnisse zutage kommenden Ergebnisse. Man setzt diese Vorkommen in eine gewisse Parallele zum Favag-Zusammenbruch Es waren wieder Entlastungskäufe zu beobachten, die das Kursniveau bei zögernder Geschäftstätigkeit allgemein senkten. Die meisten Papiere hatten Kursrückgänge von 2 bis 3 Prozent aufzuweisen. Besonders schwach eröffneten IG.-Farben, Scheideanstalt, AEG., Licht & Kraft, Eesfürel, Schuckert und Siemens, die Verluste bis zu 4, 5 Prozent erlitten. Von Montanwerten senkten sich Gelsenkirchen unter Berücksichtigung des Dividendenabzuges um 3,5 Prozent, Harpener am 3 Prozent, Buderus und Rheinstahl um je 3 Prozent. Am Marktgebiet der Bank- werte hielten sich die Kursermäßigungen irr engen Grenzen. Rur Reichsbankanteile waren mit minus 3,75 Prozent stärker gedrückt. Deutsche Linoleum, Salzdetfurth und Aku wurden je zwei Prozent niedriger gehandelt. Auch Schiffahrts- Werte schlossen sich der nach unten gerichteten Kursbewegung an. Der Anleihemarkt neigte sowohl für deutsche als auch für ausländische Papiere zur Schwäche. Am Pfandbriefmarkt waren Liquidationspfandbriefe eher etwas angeboten. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,5 Prozent schwächer. Im Verlaufe waren die Kurse etwas besser gehalten, obwohl eine Geschäftsbelebung kaum zu bemerken war. Verschiedentlich erfuhren die Kurse leichte Erholungen, da die Spekulation keine Rückdeckungen vornahm. Am Geldmarkt war Tagesgeld infolge des Steuertermins mit 8 Prozent gesucht. Am Devisenmarkt stellte sich die Reichsmark gegen Dollar auf 4,2135, gegen Pfund 20,5050. Im Llsancenverkehr nannte man London gegen Reuyork 4,8660, Paris sehr fest mit 124,00, gegen Mailand 92,96, gegen Madrid 51,05, gegen Schweiz 25,0725, gegen Holland 12,0825. Berliner Börse. Berlin, 10. Iuli. Rach fast geschäftslosem Dorbörsenverkehr wurde es kurz vor Beginn überwiegend schwächer, und die Börse eröffnete dann zu 1 bis 3 Prozent niedrigeren Kursen. Die Zurückhaltung und Hn- sicherheit wurde verstärkt durch Meldungen, nach denen der Reichsbankpräsident in Paris gewisse Schwierigkeiten haben soll. Aus jeden Fall hält sich die Börse bis zur endgültigen Erle'dr- gung der Anleiheangelegenheit stark zurück. Hinzukommen Mitteilungen einer amerikanischen Zeitung, nach denen gegen zu großen deutschen Kredit in gewisser Hinsicht Stellung genommen wird, da man Befürchtungen hinsichtlich des amerikanischen Geldmarktes durch zu umfangreiche Auslandanleihen hegt. Derstimmend wirkten ferner innerpolitischeDedenken. Man verwies dabei auf Schwierigkeiten, die der (Regierung bereitet werden könnten. Ratürlich wurden auch, wie immer in solchen Tagen, unkontrollierbare Gerüchte ausgestreut, die die Spekulation zu noch größerer Vorsicht veranlaßten. Es kam umfangreiches Material auf den Markt, das nur auf dem ermäßigten Riveau Aufnahme fand. Verschiedene Werte, wie Schwarzkopf, Deutsche Erdöl und Rütgerswerke wurden minus-minus notiert Rur Schlesische Zement und Oesterreichische Sie- mens-Schuckert waren Plus-Plus. Dessauer Gas und Holzmann verloren bis zu 4 Prozent, Westeregeln 6 Prozent Oberbedarf. Bergmann, Oesterreichische Siemens-Schuckert lagen 1 bzw. 2,5 Prozent fester. Svenska konnten sich weiter um 4,75 Mark erholen. Deutsche Anleihen waren nicht einheitlich, Ausländer etwas niedriger. Reichsschuldbuchforderungen verloren gegen gestern Schluß etwa 1 Prozent. Der Pfandbrief- marEt hatte ebenfalls schwächere Tendenz aufzuweisen. Am Geldmarkt ist eine ganz minimale Erleichterung zu verspüren, doch lagen die Sätze unverändert. Die Tatsache, daß das Reich den Rest des Kredits nicht in Anspruch nimmt und die gesamte Summe schon zurückzahlt, machte einen guten Eindruck, der Geldmarkt wurde aber hiervon wenig beeinflußt Am Devisenmarkt war die/Nachfrage, soweit sich bis jetzt übersehen läßfT geringe r. Im Verlaufe gingen die Kurse weiter zurück, doch konnten sie sich später wieder auf Anfangsniveau erholen. Früherer Beginn des Frankfurter Schweineinarktes. WSN. Frankfurt la. M., 9. Iuli. Der Frankfurter Schweinemarkt dauerte bisher von 9 bis 12 Llhr; vom nächsten Montag ab wird er versuchsweise in der Zeit von 8 bis 1 1 Ll h r abgehalten werden. Es soll durch den! früheren Schluß, der einen früheren Beginn nötig macht, ermöglicht werden, den gesamten Auftrieb bei der Notierung zu berücksichtigen, was bisher nicht der Fall sein konnte. Schweinemarkt in Marburg. ][ Marburg, 9. Iuli. Dem heutigen Schweinemarkt waren 605 Ferkel und fünf Läufer zugefahren. Bei mäßigem Handel kosteten 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 20 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 30 Mark das Paar und Läufer 25 bis 40 Mark je Stück. Berliner Produktenmartt. Berlin, 9. Iuli. Nach den starken Preisschwankungen der letzten Tage machte sich an der Produktenbörse heute eine Beruhigung geltend. Die Verlautbarungen, denen zufolge für das neue Erntejahr der Vermahlungszwang für Inlandweizen auf 97 v. H. festgesetzt werden dürfte, vermochten sich preismäßig noch nicht auszuwirken. Das Inlandangebot von Reuweizen bleibt allerdings gering und die Forderungen waren hoch gehalten; Gebote lagen etwa auf gestrigem Niveau. In Reuroggen kommt verschiedentlich wieder etwas Offertenmaterial heraus, die Preise sind aber wenig nachgiebig. Brotgetreide aller Ernte wird nur vereinzelt umgeseht. Am Lieferungsmarkte eröffnete Weizen bis zu 2 Mark fester, während Roggen kaum behauptet war. Am Mehlmarkte zeigte sich für beide Mehlarten etwas mehr Kauflust für Herbstlieferung, dagegen ist prompte Ware nur für den laufenden Bedarf abzusetzen, obwohl die Forderungen für Roggenmehl entgegenkommender lauten. Hafer war im Effektengeschäft gut behauptet, zumal ilntergeböte von der ersten Hand weiter kaum zugesagt werden. Neue Wintergerste - liegt auf dem gestrigen erhöhten Preisniveau stetig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märkischer, 249 bis 250 (Brief, ruhig), Iuli 258 bis 258,50 (Geld), September 228,50 bis 232 (Geld), Oktober 230 bis 232,50; Roggen, märkischer, 187 bis 192 (ruhig), Iuli 187 bis 186,50 (Geld), September 181 bis 181,25 (Geld), Oktober 182 (Geld); neue Wintergerste 154 bis 162 (stetig); Hafer, märkischer, 156 bis 162 (fest), Iuli 169,50 bis 174, September 149,50 bis 151, Oktober 151 bis 153. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Rettgivnsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 11. Iuli. Vorabend: 7.45 Llhr; morgens: 8.30 Llhr; abends: 8.55 und 9.35 Llhr. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bi* 12.33 llhr, 16 bis 17 llhr. Samstag nachmittag geschlossen. Anzeidenaustroge sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten. .Tür unverlangt eingesandke Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr Übernommen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 o.H., Lombardzinsfuß 8 v. H. Frankfurt a. Ul. Berlin Schluß« l*U(>r« Schluß« Anfang« kurs Kurs turs Kurs Datum 9.7.. 10.7. 9.7. 10.7. 6% Deutsche Relchsanlethe V.1SS'. 78,5 — 78 — 7% Deutsche Reschsanleihe 0.1929 94,5 —— 93,75 — 671% Boung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit 70 — 70,1 — Auslos^Rechten....... 50,13 49,8 50 50,1 Desgl. ohne Auslos>Rechte . . . 8% Hess. Volksstaat von 1929 5 4,85 4,75 lrückzahlb. 102%)...... Oberhessen Provinz-Anleihe mit 87,5 — 86,5 — AuSlos.-Rechten....... Deutsche Komm. Eammelabl. — — — — Anleihe Serie 1....... 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 46,55 — 46,25 — 15 unkündbar bis 1935 .... 7% Franks. Hyp^Bank Goldpse. 98 — — — unkündbar bis 1936 Serie 16 . iVi% Franks. Hyp^Bank Liqu.. 92 — — — Psandbriese......... 85,25 _ 47i% Rheinische Hyp^Bank-Liqu. Goldpse........... 8% Pr. Landespsandbriesanstalt, 86,25 — — — Psandbriese R. 19...... 7% Pr. Landespsandbriesanstalt, 100 __ 100 — Pfandbriefe R. 10...... 95,5 — 95,5 — 4% Oesterreichische Goldrente . . _ 19,2 _ 4,20% Oesterreichische Silberrente 1,2 — 1,25 1,2 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 15,9 16,1 16 14,5 — 14,5 4'/,% desgl. von 1913..... — 14,5 - 5% abgest. Goldmertkaner von 99 9,13 —— 9,75 _ 4% Türkische Aollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahu-Anleihe 2,5 2,45 — Serie I........... 2,35 ■ __ . _________ 4% desgl. Serie II...... 2,5 _ 2,6 _ 5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 7,25 _ 7,3 14,1 _ 4)i%RumänDereinh.Rentev.i9is 14 _ 4% Rumänische vereinh. Rente . 5,65 5,85 5,85 L k% >. Anatolier....... 14 — 14,13 14,3 Frantfuri a. M. Berlin Schluß- kurs 1-llhr- Kurs Schluß« kurs Anfang- Kurs Datum 9.7. 10.7. 9.7 10.7.. Hamburg-Amerika Paket . . . 6 46 45 45,13 44,5 Hamburg-Südam. Dampfschis! . 0 — — 90,65 89,25 Hansa Dampfschiff .... . 0 — —— 76 76 Norddeutscher Lloyd .... . 6 48 47 48,4 47,25 A.G. für Verkehrswesen Akt. —— —- 47,13 47 Berliner Handelsgesellschast . 8 —— — 102,5 102 Cotymerz- und Privat-Bank. 7 100,5 100,25 100,5 100,5 Darmstädter und Nation alban 8 100,5 100,5 100,5 100,5 Deutsche Bank und Disconto-Gesellschost. . . 6 100,25 — 100,5 100,5 Dresdner Bank...... 6 100,5 100,25 100,5 100,5 Reichsbank........ 12 130,5 127,25 127,75 136,13 A.E.G........... . 7 90,75 87 89,75 87 Bergmann........ . 9 — — 68,65 — Elektr. Lieserungsgesellschast. 10 — — 101,5 101 Licht und Kraft...... 10 112 107,5 111 108,13 Felten & Guilleaume.... 6'A 65 64,25 64,5 63,5 Gesellschast für Elektrische Unternehmungen .... 9 105 102 103,5 102 Rheinische Elektrizität . . . . 9 —— — 93 92 Schuckert & Co. ...... 11 — 116 118,75 117 Siemens L Halske..... 14 149 146 147,5 146,25 LahmeyerL Co....... 12 107 — 107,5 — Buderus......... . 4 39,5 37,5 39 37 Deutsche Erdöl...... . 6 60,5 60,5 62,5 —— Gelsenkirchener...... . 8 67 — 66 58,5 Harpener......... . O —- 55 58 55 Hoesch Eisen........ . 6 — — 48 —— Ilse Bergbau....... Klöcknerwerke....... 10 . 6 50 — 145 50,5 145 48,75 Köln-Neuesten..... . 6 71 — Mannesmann-Röhren . . . . 6 59 58,75 60,5 59,5 Manöselder Bergbau .... . O — — 27 26,5 Lberschlei. Koköwerke . . . . 8 — — 60 59 Phönix Bergbau...... 17, 41 41 46 39,5 Rheinische Braunkohlen. . . 10 154 153,5 151 Rheinstahl ....... . 6 66 67,13 66,75 Frankfurt a. Ul. Berlin Schlußkurs t-Uhr- Kurs Schlußkurs Anfang- Kurs Datum 9.7. 10.7. 9.7. 10.7. Riebeck Monian......7,2 Vereinigte Stahlwerke .... 4 Otavi Minen......16'/, Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth . . . 15 I. G. Farben-Industrte ... 12 Verein, chem. Industrie Frank- 40 115,5 120,5 187 129,75 49,13 120 36 39 54,5 73,5 51,5 84,75 23,25 76,5 89,5 24 57 83 223 252 9 64 105 39 185 126,5 39 17,5 115 121,5 186 128,4 37,5 17,25 111 115,5 183,25 126,9 Scheideanstalt.......10 Goldschmidt.........0 Rütgerswerke........6 Mctallgesellschc"......5 Philipp Holzmann......8 Zementwerk Heidelberg. ... 7 Cementwerk Karlstadt.....7 Wayß & Jreytag......0 Schultheis Panenhoser ... 15 Aku (Allgemeine Kunstseide) 0 Bemberg......... O Zellstoss Waldhos.....12 Zellstofs Aschaffenburg ... 6 Dessauer Gas........9 Daimler Motoren......0 Deutsche Linoleum ..... 5 Orenstein & Koppel.....O Leonhard Tietz.......8 Svenska.........16 Chade ............ Frankfurter Maschinen . . . . O Gritzner..........0 Matnkrastwerke Höchst a. M.. . 6 Süddeutscher Zucker .... ID siii . i I i iaiiiIi£i siii iiis 35,25 39 54,5 73 25 124,5 75,13 88,75 62,5 58 110,4 23,75 55,75 36,5 82 223 8,5 28,5 104 69 122 74,5 88,5 61,65 107 22,65 54,5 * 82 227,75 249,75 Banknoten. Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M. Berlin, 9 Iuli Geld Bries Amerikanische Noten....... 4,217 4,237 Belgische Noten......... 58,81 59,05 Dänische Noten......... 112,61 113,05 Englische Noten......... 20,49 20,57 Französische Noten........ 16,487 16,547 Holländische Noten........ 169,52 170,2 Italienische Noten........ 22,11 22,19 Norwegische Noten........ 112,61 113,05 Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling 59,145 59,385 Rumänische Noten...... . 2,498 2.518 Schwedische Noten........ 112,93 113,37 Schweizer Noten......... 81,73 82,05 Spanische Noten......... 39,92 40,08 Ungarische Noten........ 73,20 73,50 9.3uli 10. Juli Amiliche Notierung Amiliche Notierung Geld Dries Geld Dries HelsingforS . 10,593 10,613 10,593 10,613 Wien. . . . 59,195 59,315 59,20 59,32 Prag . . . 12,472 12,492 12,479 12,492 Budapest . . 73,38 73,42 73,45 73.59 Sofia . . . 3,051 3,057 3,047 3,053 Holland . . 169,55 169,89 169,55 169,89 Oslo.... 112,72 112,94 112,72 112,94 Kopenhagen. 112,72 112,94 112,72 112,94 Stockholm . 112,86 113,08 112,86 113,08 London. . . 20,475 20,515 20,475 20,515 Buenos Air« 1,330 1,334 1,326 1,330 Neuyork . . 4,209 4,217 4,209 14,217 Brüssel. . . 58,77 58,99 58,77 58,89 Italien. . . 22,045 22,085 22,055 22,095 Paris . . . 16,478 16,518 16,48 16,52 Schweiz . . 81,67 81,83 81,72 81,88 Spanien . . 40,06 50,14 40.01 40,09 Danzig. . . 81,89 82,05 81,89 82,05 Japan . . . 2,081 2,085 2,081 2,085 Rio de Ian.. 0,314 0,316 0,314 0,316 Jugoslawien. 7,436 7,450 7,438 7,452 Lissabon . . 18,68 18,72 18,66 18,70 UlüM. 9. M tzn "dvnSbi- lou durch d«, 1 ^egimi nihi mten Aus, ^ücksichtiM. Ire. bürg. Wigtg «tW imb Hdtoletai M 8 bi« 13 >at Paar und SÄ** 5*S Ä Quli eirre San» &««&* nicht in ^unme 'chvn Anbruch Mage, '> minoeT zurüch Anfang««' & > •äöfe ÄZ ».Ä $as martt. Italien Preis« chle sich ander )igung geltend, folge für das i»ang für 3n« Verden dürfte, nicht auszu- eutixiyn bleibt mgen waren i auf gestrigen verschiedentlich tau«, diePreile vtgetveide alter seht. Am ßide» bis zu 2 Warf behauptet war. >ridr Tierarten Lieferung, da- ■ ton laufenton mtonmgen fiu lauten. Sja'iet stäuptet, zumal nb weiter kaum gerftc liegt auf veau stetig. Ss izrn, märftfdxr, i 258 bis 258.50 (®elb). Oktober jcr, IN bis IN ie[b), September 82 (M); neue [); Hafer, mär- 169,50 bis ttt. er 151 bis 153. ften. t. Gottesdienst mstag, 11.3ull j0 ühr; abends: edaktion. j Uhr. 5a®ilfl9 Mich w * T!dno|ftlP,f > keine Sewahr iffudoJL —sssu 77-äs i « i0,593 S.Z ‘SS i($ 5$ tS 11' 112;? *•*2 |,326 U® ti,77 22055 16,« 81-72 40,01 j,89 2,081 59,32 12,492 73.5» 3.053 ii ■$ 112-9* 11$:”. Ä 81,” 40-” y j 2,R ,31* 7 4S SaiSOTV^5^; Ausverkauf Auf alle im Preis nicht zurückgesefzfen Schuhe troll ///%/- billigster ■ Ä 1'0 Preise Rabatt Rabatt Auf samt!. Überschuhe und Winter. HA Schuhe ZI/ Restposten u. Einzelpaare teilweise bis JJfO ermäßigt Besichtigen Sie unsere Fenster gefragten, bcr einen guten Eindruck machte, für erfunden zu halten, zumal noch manche Anhaltspunkte vorhanden tnaren, die für die Wahrheit des Vorbringens sprachen. SS vermochte ihn daher des erwähnten Vergehens nicht für schuldig zu erachten. Deshalb ging aber der Angeklagte nicht straflos aus. denn fr hat selbst zugestanden, daß er an dem fraglichen Lage außerhalb seiner Wohnung auf dem Wege nach Wetzlar die Waffe mit sich führte. Auch dies ist verboten. DieUeber- tretung des Verbots trug ihm eine Geldstrafe von 20 Mark ein. Die Straßenkreuzungen oberhalb deS Eisenbahnviaduktes in der Ludwigftraße nach der Schönen Aussicht zu können auf Grund polizeilicher Erfahrungen als Gefahrenstellen für Kraftfahrzeuge bezeichnet werden. Jetzt hatte sich wiederum ein Autoführer, ein hiesiger Student, zu ner an rannten, weil er nach der Anklage durch Richtbeachtung der einschlägigen Fahrvorschriften die Schuld an dem Zusammenstoß zweier AutoS an der Kreuzung der Ludwig- und Liebigstrahe getragen habe. Er fuhr die Ludwigstrahe hinauf, während daS andere Auw aus der Liebigstrahe kam. Mit welcher Geschwindigkeit sich die Autos, deren Führer Signale gegeben hatten, dem Kreuzungspunkt genähert Havert, konnte mit Sicherheit nicht festgestellt werden, Wohl aber stand auf Grund der Beweisaufnahme fest, daß der Angeklagte kurz vor dem Zusammenstoß mit einer vorschriftswidrigen, übergroßen Geschwindigkeit gefahren ist, lediglich aber um deswillen, weil er versuchte, im letzten Augenblick an dem anderen Auw noch vorüberzusähren. Die ganze Situation sprach zugunsten des Angeklagten, der offensichtlich den Zusammenswh noch nach Möglichkeit vermeiden wollte. Das Gericht konnte deshalb eine schuldhafte Verletzung der Führerpflichten durch den Angeklagten nicht festzustellen und sprach ihn freu Gießener Jugendgericht. 3n der jüngsten Sitzung des Jugendgerichts wirkten als Zugendfchvffen mit Frau Lilli Wacker von Wiefeck und Verwalter Wilhelm Riebel von Gießen. Zum zweiten Male innerhalb verhältnismäßig kurzer .yrist hatte sich das Zugendgericht mit einem Vergehen gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten zu beschäftigen. Auch diesmal wieder war es ein noch recht junges Mädchen, das als Angeklagte erschien. Tie Angeklagte, für die bereits durch Beschluß deS DormundschastSgerichts die Fürsorgeerziehung angeortmet worden war, wurde zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. Die Strafverbüßung wurde au-gesetzt, da zunächst die Fürsorgeerziehung zur Durchführung kommen soll. Gießen Bahnhofstraße 60 Wetzlar Eisenmarkt 2 Amtsgericht Gießen. Der bewaffnet eine politische Ve r - hmmlung besucht, riskiert eine GAängms- •cfe von mindestens drei Monaten. Rur mit ."inDet Rot entging ihr ein Besucher einer fol- o,i meinem benachbarten Ort. Gelegentlich einer ? sitation wurde bei ihm in der Hinteren Lasche en Schlagring vorgefunden. Damit war an sich i r Tatkx stand des 8 3 des erst neuerding« er- i (yrn Gesetzes über den Waffenmihbrauch er- i t Selbstverständliche Voraussetzung der An- pivwig dicker Gesetzesstelle ist. daß der Dc- rVfenc mit Wissen die Waffe bei fich trug. Der 3«dingte bestritt dieS. Derartige Behauvtrmaen h solchen Fällen liegen nahe; sie stellen sich cher meist al« leere Ausreden heraus, denen her Erfolg versagt ist. Anders im Fragefall, Vrtn der diensttuende, in derartigen Dingen er Kbrene Wachtmeister hielt daS Vorbringen des «^geklagten auf Grund dessen Verhaltens bei der Kifitation und kurz darnach für glaubhaft. Dieser h.ll den Schlagring am nämlichen Tage, bevor nach Wetzlar ging, zum Schuhe gegen dortige Erwerbslose, mit denen er auf Grund früherer Drsokhrungen Konflikte fürchtete, zu sich gesteckt, Iber nach feiner Rückkehr, als er eilend« sich h die Versammlung begab, es versäumt haben, kpq wieder au« der Tasche zu nehmen. DaS Gericht Lite keine Veranlassung, die Angaben deS 2n- Ein junger KaufmannslebrNng ist trotz ihm bekannten Verbotes mit seinem Fahrrad in der Richtung Llniversität^ebäude—Südanlage durch die Goethcstrahe gefahren. Sr suchte sich damit derauszureden, daß vor ihm ein Soldat Hergesadren fei, der das gleiche getan habe. Dem Polizeibeamten gegenüber, der ihn zunächst verwarnen wollte, wurde er frech Rur mit Rücksicht auf die schlechte finanzielle Lage des Vater« des Beschuldigten behielt es bei einer geringen Geldstrafe fein Bewenden. Sprechstunden der Redaktion« 11.30 bis 1233 Uhr. 16 bl» 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen. Aozei^enauftröge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten. Kinderhaarpflege. DaS Kinderhaar muß besonders sorgfältig gepflegt werden. Nehmen Eie hierzu ein mildes Ehampoo, wie eS „Schwarz- kops'Extra" ist. Außerdem liegt diesem „tiaar* glanz" bei, jenes ideale Mittel, das Laar elastisch, straff und gesund zu erhalten. Was aber die Kinder besonders begeistert, ist die neue „Schaum- briöe", die als Lulle von „Echivarzkops.Ertra" bient Eie verhütet, daß den Klemm Schaum oder Waffer in die Augm kommt und macht ihnm die Haarwäsche zum Freudenfest! 4561 A eltte. die Sreisscfilacfit im ^aison-Jlusverttauf das waren Tage! Bullenverkaus. Mittwoch, den 15. 3uÜ 1931, vormittags um 11 Uhr, verkauft die Gemeinde Ober- Bessingen, aus dem Hose des Halters Heinrich Rühl 11. einen fetten abgängigen Bullen durch öffentliche Derfteigerung. Bedingungen werden vorher bekanntge- geben. 4577D Oder-Bessingen, den 9. Juli 1931. Hesi. Bürgermeisterei Ober-Bessingen: Keill Lungenverschleimung hartuäck. Husten Luftröhrenkatarrh. Keuch- düsten, Bronchialkatarrh, Asthma etc. behebt und lindert selbst in veralteten Fällen der schleimlösende Oellheim's Brust» u. Lungentee Preis Mk. 1,25. Zu haben in den Avo- theken bestimmt: Pelikanavotheke Mieden, StrcuWldti 2. 7426D Jetzt noefi weitere 1O°I» billiger also Rabatte von 60%, 50%, 40%, 30%, 20% Sieflen, Jltartttstraße, Herren- u. Jfnaöenbebleidung Täglich neue Käufer - täglich neue Be geisterung. Immer noch gute Qualitä . Trechsler tnst^.73,Tell3ö81 ieberverkäuier «INE tielwaap h'lifl au verkaulen. Utnratnrwerfcitltte iarl Schmidt ioderstraste 19. [jWT4 ten — und was die Hauptsache ist — Immer neue Schlager! Hier dürfen Sie nicht fehlen. Eilen Sie sich. Es ist bald Schluß. -eupin - Creme Uieiilach bew. bei flechte ^•1«, Jucken, Ans- '^ai.HAmorrhoiden . Belnichäden. ■1 haben 5546V wUven-Drogerle •• lilblnger Macht., ^Selters weg 69. Rechnungen u*ert Brühl, Oleßen ^rhuhhaiiR NAumeier < Sonnenstraße 20 6.000.000 Zerstäubt FLIT Kur echt in der gelben Packung mit tchicarzem Band. Fliegen verbreiten die Krank- < heitskeime von Typhus, Kin- derdurchfall, Scharlach und anderen gefährlichen Krankheiten. Fliegen nisten auf Unrat und Dunghaufen und übertragen Krankheitserreger auf die menschliche Nahrung. Schützen Sie sich gegen die Fliegen durch Zerstäuben von Flit. KRAMKHE/T5KEIMB AUF EIHER FLIEGE* Flit vernichtet Fliegen, Mücken, Schnaken, Flöhe, Ameisen, Motten, Bettwanzen, Schaben und deren Eier. Flit-Zerstäubung ist für Insekten tödlich, für Menschen jedoch unschädlich. Bequem anzuwenden, fleckt nicht. Verwechseln Sie Flit nicht mit anderen Insektenvertilgungsmitteln. Alle Schweine, zurückgebliebenemid solche mit steifen Deinen, gesunden und 163D entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes RASSOL mengen. Verlangen Sie nur echtes Raffo! in Originalflaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller: Engelapotheke (Biehen. Zu haben in allen Apotheken. Nachdruck verboten. 4. Fortsetzung. Ms die gab am Das heißt: Nie mit nassem Körper sonnenbaden! Und stets vorher einreiben mit WC DRUCKSACHEN WW (£■ RA ö Brühl'sehe Druckerei Röders billige Koffertage 4573 D Ab Samstag, 11. Juli: Sport-Kleider 4585 A Modehaus ben Stunde essen wir zu Abend." „Bis dahin sind wir wieder im Hotel", Bertram mit finsterem Gesicht zurück. In betretenem Schweigen schritten sie NIVEA-CREME ZTE"1 A . (Hautfunktions-1 IM I ▼ IA LFLlu. Massage-ölJ Bekanntmachung. Die Züge 17 (ab Bieber 7.65 Uhr) und 18 (ab Gießen 8.30 Uhr) verkehren ab 15. Juli 1931 nur Samstags. 4580D Dieberlalbahn. Strand hin, der nur noch wenig belebt war. Vom Meer her kamen scharfe Windstöße, der Himmel hatte sich bewölkt, ein Gewitter schien zu nahen. „Bun?" fragte Cva Witter. „Ich dachte, du hättest mir etwas zu sagen." Bertram blieb stehen. „So kann es nicht weitergehen, Eva!" stieß er erregt hervor. Sie sah ihn gelassen an. „Willst du dich nicht näher erklären?" „Du wirst wissen, was ich meine, Eva! Seit Tagen bitte ich dich, den Verkehr mit Herrn von Grabow, der mir nun einmal zuwider ist, einzu- schränken oder ganz aufzugeben: statt dessen bist tu mehr mit ihm zusammen als vorher!" Cva zuckte mit den Schultern. „Ist das ein so großes Verbrechen? Ich spiele nun einmal leidenschaftlich gern Tennis, und da 1O°/o Rabatti Offenbacher Lederwarenvertrieb C. RÖDER, Gießen, Kirchenplatz9 Las eir ist nach lunWM sich daM Wie in einem Taumel verlebte sie die wenigen Wochen, die Helbing in Düsseldorf verbrachte, ehe er nach Brasilien ging, wo er im Auftrag der dortigen Negierung den Bau neuer Eisenbahnen leiten sollte. Am liebsten hätte er Hanna mit hinübergenommen, und er hatte nicht geruht, bis sie ihm versprochen hatte, ihre ohnehin zerrüttete Ehe auszulösen und, sobald sie frei sein würde, nachzukommen. Aber Hanna hatte dann die Kraft zu dem entscheidenden Schritt nicht aufgebracht. Don ihrer Sehnsucht nach dem fernen Geliebten gepeinigt und doch nicht stark genug, ihren Mann zum Verzicht auf sie zu zwingen, hatte sie sich schließlich in ihr Geschick ergeben. Dis unerwartet der Tod ihres Mannes sie frei machte. Sie gab Stefan Helbing davon Kunde. Seine Antwort war ein neues Bekenntnis seiner Liebe; der letzte, schwerste Abschnitt seiner Arbeiten in Brasilien beginne nun, in einem Iahre hoffe er, nach Deutschland, zu ihr, Hanna, zurückzukehren. Dann kamen seine Briefe seltener. Manchmal schien es Hanna, als wehe eine Kühle ihr aus seinen Worten entgegen. Liebte Stefan sie nicht mehr so innig wie früher? Seine Rückkehr verzögerte sich mehr und mehr. Das halbe Jahr war vorüber, ein ganzes Iahr verstrich, anderthalb Iahre... seit langem wartete Hanna vergeblich auf Nachricht von Stefan Helbing... Hatte er sie vergessen? Würde er überhaupt nicht mehr zu ihr zurückkehren? Diese Fragen wichen in den letzten Monaten nicht mehr von Hanna Moest. Tiefe Niedergeschlagenheit erfaßte sie und gab ihrem ganzen Wesen einen starren Ernst. Sie wollte sich zwin- gerr, nicht mehr an Stefan Helbing zu denken, aber ihre Gedanken rankten sich immer wieder um den geliebten Mann, den sie verloren zu haben glaubte... Nun war attes anders, als sie gedacht hatte! Stefan liebte sie noch, er würde zu ihr kommen, in wenigen Tagen würde er bei ihr sein! Hanna sprang auf. Am Samstag wollte Stefan bei ihr in Düsseldorf eintresfen, schrieb er; das war in drei Tagen schon. Noch heute muhte sie ihm nach Brüssel telegraphieren, daß sie sich in Norderney befinde und ihn hier erwarte. Eilends verlieh Hanna wieder ihr Zimmer. Als sie unten durch die Halle hastete, kam Iörg Leu- tri»1'" Die- ktehA, SA Du Mal« 2.20 91ei ich ertrage deine Bevormundung nicht!" sagte sie eigensinnig. „Ich habe bisher immer getan, was mir behagte, ich werde es auch künftig so halten! Wenn ich dir nicht gefalle, so wie ich bin, dann trennen wir uns besser heute als morgen!" „Eva!" Sie achtete nicht auf seinen entsetzten Ruf, son-i dern machte kehrt und schlug den Weg zum Hotel ein. Während sie sich nachher für den Abend umkleidete, dachte sie über den Zusammenstoß mit Bertram noch. Der gute Paul fing an, ihr lästig zu werden. So hatte sie sich die Sache mit ihm nicht gedacht. Sie hatte diese Liebelei angefan-i gen, weil der hübsche Schauspieler ihr gefiel; turn; ihm sich bevormunden zu lassen, siel ihr aber im Schlafe nicht ein. Sie war nach Norderney gekommen, um sich nach Herzenslust zu ^amüsieren; wenn sie sich hätte langweilen wollen, hätte sie ebensogut mit ihren alten Herrschaften nach Marienbad gehen können Für wenige Minuten weilten Evas Gedanken bei ihren Eltern, deren einziges Kind sie war. Franz Witter, ihr Vater, hatte sich von unten zu einem reichen Manne emporgearbeitet: er war heute einer der bedeutendsten Bauunternehmer Berlins und besah an Geld und Häusern ein Vermögen, das nach Millionen zählte. (Fortsetzung folgt.) Höhenluftkurort B ■ ■ B I im württ. Schwarzwald, 720 m ü. d.M., ■ zwischen Wildbad u. Baden-Baden, in schöner, ruhiger Lage, inmitten herrl. Tannenhochwäld. mit prächtiger Fernsicht. Höhensonne. Heilkräftiges Gebirgsklima? besonders geeignet für Nervöse, Herz- u. Asthmaleidende. Kurarzt Lesezim.Gute Oasth.Zahlr.PrivatwohnBillig.Preise.Prosp.dch.d.Kurverw. llIIIIIIIII!IIIIl!IIIIIIIIIIIIIIIII!IIiI!!IIII!IIIIIIIIIIIIIIII!IN!!IIIIIIIIIIIIIII!I!II!IIIIIIIIII!II!!WIIl! iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Proz. Rabatt Rabatt iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiii 4575 A 11111111111111H11111111111111111111111! 11! 11111 Auf alle anderen, nicht besonders genannt. Sommer- war., wie Kiel. Waschanz. außer Wolle und Kurzwaren u. Blusen, r\ Drell- u. 1 J I Bayern- /II hos. usw. V/ BBk ■ ■ ■ ■ BB W MB Auf alle anderen Waren, M 10:: MKWUIWU Nur noch Strümpfe Damenstrümpfe, kstl. Seide 2.—, 1.75, 1.40 Damenstrümpfe, kstl. Seide, mit Flor platt. 2.25, 1.75 Damen-Tennissöckchen........0.65, 0.50 Herren-Socken........... 1.25, 0.80, 0.60 Herrensportstrümpfe, B'wolle... 1.60, 1.25 Herrensportstrümpfe, Wolle .... 3.25, 2.40 Kinderkniestrümpfe...... 1.50, 1.—, 0.50 Kindersöckchen mit Wollrand .. 0.75,0.50 Kinderhaferlsöckchen ......... ab 0.50 Kinderkleidung Strickkleider, reine Wolle . 6.50, 5.—, 3.— Spielanzüge u. Kittel.....3.—, 2.—, 1.25 Sporthemden u. -blusen ... 3.—, 2.50, 2.— Unterkleidung Damen-Unterschlüpfer, B’wolle . 0.80, 0.70 Damen-Schlüpfer, Waschs. 2.50, 2.—, 1.25 Damen-Schlüpfer, Waschseide, platt. 2.—, 1.75, 1.50 Damen-Hemdchen, Mako.......... 1.— Damen-Hemdhoscn, Mako ,.....1.75, 1.60 Damen-Hemdhosen, Waschseide 6.50, 3.— Damen-Rockhemdhosen, Waschs. 6.50, 3.— Damen-Unterkleider, Waschseide, mit und ohne Spitzen.......... 4.50, 3.50, 2.50 Damen-Schlüpfer dazu.........3.—,2.50 Herren-Netzjacken....... 1.25,1.—, 0.75 Herren-Kniehosen ............ 1.25, 1.10 Kinder-Schlüpfer,Waschs.l .50,1.—,0.75,0.50 Kinder-Hemdhosen, Mako. 1.75, 1.50, 1.20 Wollwaren Damen-Westen o.Arm 8.50, 6.—, 4.50, 3.— Damen-West. m. Arm 12.—, 9.—, 7.50, 4.50 Damen-Klubjacken, reine Wolle .... 10.50 Damen-Pullov. 0. Arm 7.50, 5.—, 3.50, 2.25 Damen-Pullov.m.Arml2.—, 9.—, 7.50, 4.50 Damen-Tennis-Pullover ... 7.50, 5.—, 3.50 Herren-Sport-Pullov.o.Arm 5.—, 4.25, 3.50 Kinder-Westen..... 9.50, 7.50, 5.—, 3.— Kinder-Pullover .... 9.50, 7.50, 5.—, 3.— Kinder-Sportpullov. 0. Arm 4.—, 3.50, 2.75 Badeanzüge D.-Badeanz., B’wolle, 3.50, 2.75, 2.25, 1.50 Wolle................. 6.—, 5.—, 4.— Knd.-Badeanz.B’wolle, 2.—, 1.50,1.—, 0.75 Wolle................. 3.75, 3.—, 2.50 Badehosen...................1.—, 0.75 wenige Tage! Herren-Sporthemden mit Kragen Q75 und Krawatten........4.75, Herren-Oberhemden, Popeline ... 5.50 Herren-Einsatzhemden. 3.25, 2.75, 2.25 Herren-Sportgürtel, Leder 1.25,1 .—,0.50 Krawatten, reine Seide.. 1.75, 0.75, 0.50 Ping-Pong-Schleifen........ 1.—,0.75 Damen-Blusen, ohne Arm ... 4.—, 2.75 mit Arm..............5.85, 5.—, 3.15 3NH.GEORGFALKENSTEIN/GIE<6EN/SELTER5WEG16