üii! labe l§er, iten, —■* ?en öes öteueroerfafjtens jnippen besondere Ser: l'owie über die Heben von den Borschriften -euerpslichtige die An- kann er auf Aufsorde- ir seine Angaben nicht mn die Steuerstelle den chung von Tachverstän- Als Verweigerung der 1 in der gestellten Frist innen einer Frist von (§ 13 Absatz 1) ober im : von dem Steuerpstich- ge Veranlagung anzu^ bei bet Vürgemeisterei ntscheidung der Bürger^ m Verwaltungsstreitven Verwaltungszwangsver- >r erfolgt durch die Bür- i einzelnen Fällen aus :bnung und die von der stimmungen svgl. W e bis zu dem nach Ar- KÄNT !n eine höhere Eeldsttase b 1 bezeichneten Strafen s&rl SÄ***** 1 in Kroft. itz^^._____ 'n ’ öer DoMkirchb." Bertin^ndjen >!isi ,is 3«” 3 Nr. 5 drftes Blatt 181. Zahraang Mittwoch, X. januar 1931 arld)eint täglid),trafcei Sonntag» und Feiertag» Beilagen: Die DOuftriertt Gießener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monatS'Bejugspret«: 2.20 Reichsmark und 30 Rerchspfennrg für Trüge» lohn, auch bei Nichten scheinen etnzeinerNummern infolge höherer ©ewalt zernfprechanfchlSffe anterSammelnummer2251. Anschrift für Drahtnach» richten. Anzeiger Viehes. PoUfdiedfonto: STarffurtam Main 11686. GietzenerAMiger General-Anzeiger für Oberhessen Vrvif vnd Verlag: VrLhl'sche Univerfitülr-Vuch- unb Steinbrudcrei B. Lanze tn Gießen. Schriflleitung unb Geschäftsstelle: Zchnfstraße 7. Annahme van Nnzetgea für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm 'Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspsennig; für Re» klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20", mehr. Chefredakteur: Dr. Friedr Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, fämtlich in Gießen. Neue Wege in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit? Eine Programmrede des Reichsfinanzministers Dietrich. — Statt Llnierstühung Belebung der Wirtschaft durch Lohnzuschüsse. 61 u 11 g a r t, 6. San. (SU.) Auf der Landes- Versammlung der württembergischen Demokraten- lsprach Reichssinanzminister Dietrich über die Wirtschaftskrise, das Arbeitslosenproblem und die Reparationsfrage. Er verteidigte zunächst die letzte Dotverordnung: Zu der Sparsamkeit, die rücksichtslos eingesetzt worden sei, komme eine bedeutende Vereinfachung des Steuerwesens hinzu. Daß man die Deamtengehälter habe kürzen müssen, sei schmerzlich, aber notwendig gewesen. Wenn große Teile des Dolles um ihre nackte Existenz rängen, Millionen von Arbeitern und Angestellten brotlos seien, waren di« Beamten in einen unheilvollen Konflikt zu dem gesamten Volk gekommen, wenn sie an der Rot der Zeit nicht teilgenommen hätten. Der Preisabbau, der leider oft von einem Teil der Bevölkerung lächerlich gemacht werde, bringe einen gewissen Ausgleich für den Gehaltsabbau. Daß man sich mit solchen Aotmatznahmen -beim Dolle nicht beliebt machen könne, liege auf der Hand. Das sei aber auch nicht die Aufgabe eines Staatsmannes in einem Augenblick, in dem höchste Gefahr für das Reich und für die deutsche Wirtschaft entstanden sei. Die größte Sorge sei die Wirtschafts- Irlfe und die damit verbundene Arbeitslosigkeit, die zur Zeit noch verschärft werde durch die Auseinandersetzungen im Kohlenrevier, di« die Regierung aber zu bewältigen hoffe. Auf 2,2 Milliarden Mark würden die Ausgaben für die Arbeitslosen ohne die Dohlfahrtsunter- stühungen geschäht. 1,7 Milliarden Mark betrügen die Tributlasten, über 2 Milliarden die inneren Kriegslasten Deutschlands. Ls sei klar, daß solche unproduktiven Ausgaben von mehr als sechs Milliarden Mark jährlich eine fürchterliche, vielleicht untragbare Last feien. Die Frage sei nur: Könnten wir unser heutiges Wirtschaftssystem in dieser Fornr erhalten? Der Redner bejahte diese Frage: Er lehne den Sozialismus grundsätzlich ab, sei aber der Meinung, daß die Aufrechterhaltung des privat- wirtschaftlichen Systems nur möglich sei, wenn die Mängel, an denen es leide, aus- gemerzt werden könnten. Er fuhr dann fort: Die Hauptmängel der Gegenwart sehe ich in folgenden Punkten: Sn der Veränderung des selbständigen Unternehmer s, durch dessen Erfindergeist und wirtschaftlichen Wagemut allein unser wirtschaftliches System lich halten könne, ferner in der Zusammenballung großer Wirtschaftsgruppen aus einen oder einige Konzerne, die in ihrer bureaukratischen Organisation und ihrer Abhängigkeit von den Danken auf die Dauer eine Gefahr bedeuten. Die dritte Schwierigkeit liegt darin, daß die Arbeitslosenversicherung das Band der Verantwortung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in einem bedeutenden Maße gelockert hat. Endlich hat die Arbeitslosenversicherung das Familienverantwor- tunKsgefühl in gefährlichem Umfange zerstört. Ein System, das nicht imstande wäre, mit der gegenwärtigen ungeheuerlichen Arbeits- losigkeir aufzuräumen, wäre dem Untergang verfallen. Man darf sich daher keinem Zweifel darüber hingeben, daß es die Lebensfrage ist, nicht durch Versicherung die Arbeitslosen zu unterstützen, sondern sie zu beschäftigen. Jür den Augenblick ist zu prüfen, ob es einen Weg gibt, die wirtschaft anzukurbeln. Der Widersinn, daß wir für Millionen von Arbeitslosen über zwei Milliarden Mark ausgeben (mit dem, was die Gemeinden zahlen sind es nahezu 3 Milliarden) ohne einen Gegenwert zu bekommen, ist so ungeheuerlich, daß trotz aller Vedenken das Betreten neuer Wege gewagt werden darf, wenn wir zur Zeit in einem Monat eine Viertelmilliarde brauchen für die Arbeitslosen, so könnte es vielleicht nicht allzu vermessen sein, wenn man versucht, mit dieser Summe entweder die entscheidenden Rohproduktionen anzutrelben oder ober eine verarbeitende Industrie, die besonders viel lebenswichtige Rohprodukte verbraucht, i n Bewegung ; n bringen. Ich sehe darin keine Subventionen, wenn man in diesen Berufen das, was die Arbeitslosen kosten, zur Verbilligung und zur Vermehrung der Produktion verwendet, indem man fürjeden Arbeitslose n eine entsprechende Summe ; uzahlt. Wenn wir wieder eine Hochkonjmrkkur haben, so dürfen wir den Wohnungsbau nicht forcieren. Diese Arbeiten müssen wir für die Zeiten der Krisen zurückhalten. Wir müssen in den Zeiten der Hochkonjunktur Geld a n f a mm e In. Wir müssen Arbeiten in Deich, Staat, Gemeinden usw. r u r ü ck st e l l e n. um sie dann auszuführen, wenn die Konjunktur zurückgeht. Man wird hier einwenden, alle Hoffnungen sind vergebens, wenn die Reparationsfrage richt gelöst wird. Die Zahlung der Tributlasten bedeutet allerdings nicht nur einen Kapital- iirtzug für die deutsche Wirtschaft in einer Menge, die genügen würde, die gesamte Wirtschaft Deutschlands anzukurbeln, sondern sie bedeutet dadurch, daß wir das Kapital abgeben müssen, und durch den Verlust der Ankurbelungsmöglichkeit eine steigende Menge Arbeitsloser, die wiederum die deutsche Volkswirtschaft belasten. Sch kann heute nicht sagen, welche Schritte die Regierung in der Reparationsfrage zu tun gedenkt, aber wenn wir diese Angelegenheit anfassen müssen, werden wir sie auf d e in Boden der bestehenden Verträge anpacken. Man wird uns nicht mehr oorroerfen können, daß wir unsere steuerliche Belastung nicht hoch genug geschraubt haben, weder Bier, noch Branntwein, noch Tabak vertragen eine weitere Belastung und wenn man auf die Umsatzsteuer verweist, so berücksichtigt man nicht, daß hier eine Erhöhung eine Belastung der wirtschaft und ihrer Konkurrenzfähigkeit und damit eine erneute Gefahr für die Möglichkeit der deutschen Zahlungsverpflichtungen ist. Aun gibt es in Deutschland Wunderdoktoren, die dem Volk den Wunderglauben predigen und die ihm einreden, es gäbe ganz wundersame Mittel Berlin, 7. San. TLl. (Funkspruch.) Verschiedene Berliner Blätter nehmen zu dem Plan des Reichssinanzministers Dr. Dietrich Stellung, der der Sndustrie einen Staatszuschuß für die Mehr- beschäftigung von Arbeitern gewähren will. Der „Sag“ (Hugenberg) bezeichnet deck Plan als ungewöhnlich nebelhaft. Durch die Llnterstühung würde eine zusätzliche Warenerzeugung entstehen, die an sich zur Verbilligung beitragen könnte, wenn die Ware absehbar wäre. Das sei sie aber vorläufig nicht. Der Diet- richsche Vorschlag würde also darauf hinauslaufen, die Läger zu füllen. Außerdem würde ein solches System nur korrupten Erscheinungen Tür und Tor öffnen. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" (Vvlkspartei) hebt hervor, daß der Plan, die Mittel der Arbeitslosenunterstützung zur Verbilligung und Steigerung der Produttion einzusetzen, schon früher von namhaften Sndustriellen vorgeschlagen worden sei. Es bestehe bei dem Diet- richschen Verfahren die große Gefahr, daß diese öffentlichen Zuschüsse verewigt werden würden. Außerdem würde d e r l e i st u n g s - fähigere und billigere Betrieb durch die staatliche Unterstützung feiner Konkurrenten geschädigt werden. Sn vielen Fällen träte bei der Mehrbefchäftigung zu den Lohnaufwendungen auch Kapitalverbrauch hinzu. Wenn man also mit dem Diet- richschen Plan einen Teilversuch auf begrenztem Gebiet und für begrenzte Zeit machen wolle, so müsse man einen Augenblick wählen, in dem gleichzeitig ausländische Finanzierungsmöglichketten vorhanden wären. Der „BerlinerDörfen-Courier" (dem.) widmet dem Plan einen ganzen Artikel, der die äleberschrift „Verfehlt" trägt und in dem die er stesten Bedenken ceiußer werden. Dec Re chS- verdand der Deutschen Sndustrie habe sich stets entschieden gegen alle Subven tionie - rungen pe vaker Betriebe ausgc p ochen, wobei auch besonders auf die schlechten Erfahrungen mit der Schichauwerft ßingetoiefen wird. Dortmund, 6. Jan. (TA.) wie schon in einem Teil der gestrigen Auslage gemeldet, Hal Reichs- arbeitsminister Slegerwald seine Anwesenheit im Ruhrgebiet benutzt, um die strittigen Lohnfragen mit dcn beiderseitigen verbänden und mit einzelnen führenden Persönlichkeiten aufs eingehendste durchzusprechen. Die Besprechungen haben jedoch eine Möglichkeit der Annäherung der beiderseitigen Standpunkte bisher nicht ergeben. Das Schlichtungsverfahren wird daher am Mittwoch unter dem Vorsitz des Schlichters für Westfalen seinen Fortgang nehmen. Die Reichsregierung hält trotzdem ihren Standpunkt aufrecht, daß eine gewaltsame Austragung dieses Konfliktes bei der gegenwärtigen Gesamtlage Deutschlands nicht zu verantworten wäre und wird ihre Bemühungen nach einer friedlichen Beilegung nachdrücklich fortseheu. Da die Kündigung der einzelnen Arbeitsvertrage erst zum 15. Januar wirksam wird, bleibt hierfür auch noch hinreichend Zelt. Dom Zechenverband wird der „TTl." folgende Erklärung übergeben: und Wege, mit denen man das deutsche Volk aus seiner Aot herausführen könne. Mit Geldtheorien -und mit Reden von der Zinsknechtschaft ist weniger als nichts anzufangen. Wenn jetzt in Europa überall wieder die K r i e g s a n g st umgeht, und toerm die Völker schon wieder die Schrecken des Welttrieges zu vergessen beginnen, wenn in allen Staaten unvorsichtige Reden gehalten werden, so muß man dem mit aller Schärfe entgegen treten. Die ganze Sorge kann sofort beseitigt werden, wenn man daran geht, den Unterdrückten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Diejenigen, die heute an der Spitze des Reiches stehen, glauben an die Zukunft des deutschen Volkes. Wir haben nicht die Absicht, das Steuer des Staates aus der Hand zu geben. Wir sind entschlossen, uns durch den ungeheueren Srrsinn im deutschen Volke und manches geradezu unverständliche Gebühren, den Blick für das Praktisch-Mögliche nicht trüben zu lassen und den Karn^f ebenso sehr mit Ruhe, wie mit Energie zu fuhren in dem Bewußtsein, daß die Gegenwart die geleistete Arbeit nicht anerkannt, daß es aber darauf ankommt, wie sie in der Zukunft sich auswirkt. Subventionen zwängen die gesunden Betriebe durch ihre Steuerzahlungen, andere Konkurrenzbetriebe zu unterstützen, wodurch sie selbst unter Umständen zu Arbeiterent- lassunigen gezwungen werden würden. Der SelFsthilfegedanke würde geradezu eingeschläfert und es sei kein Wunder, wenn ein subventionierter Betrieb schließlich in die öffentliche Hand überginge. Es wird die Befürchtung geäußert, daß wir zwar vorübergehend vielleicht drei Millionen Arbeitslose beschäfttgen könnten, aber mit dem Enderfolg, daß auf die Dauer auch noch ein großer Teil der heute noch in Arbeit stehenden 10 Millionen Arbeiter brotlos werden würde. Die Wirtschaft müsse von staatlichen Eingriffen möglichst frei bleiben und die Löhne müßten sich so gestalten, wie es der jeweiligen Wirtschaftslage entspräche. Schließlich wird angedeutet, daß es unmöglich sein dürste, die Mittel für den Dietrichschen Plan aufzubringen. Dcr „Sun gdeuts che" bezeichnet die Rede als das bedeutendste politische Ereignis der letzten Wochen. Der Wille zu neuen Wegen in der Arbeitslosenfrage sei hvcherfreulich. Schon jetzt müsse freilich vor unüberlegten Schritten gewarnt werden. Das Urteil über die Maßnahmen der Regierung werde sich danach richten, ob sie nur kleine vorläufige Mittelchen seien, oder ob man den großen Wurf einer planmäßigen neuen nationalen Wirtschaftspolitik endlich wage. Dcr „Vorwärts" (svz.) spricht von einem „phantastischen Projekt" und von „Wirtschaftsankurbelung auf Kosten der Arbeitslosen" und fragt, was während der Ankurbelung aus den Arbeitslosen werden solle, die keine Unterstützung erhielten. Der „L o k a 1 a n z e t g e r“ (deutschnatl.) sieht trotz der Erklärung des Ministers, er wolle keine Subventionen, in seinem Vorschläge eine Subventionspolitik, gegen die ungeheure Bedenken vorlägen. Das Blatt bezeichnet die ganze Frage als noch nicht spruchreif. „Die Schlichtungsverhandlungen im Lohnstreit des Ruhrbergbaues haben bisher keinen Lohnabbau gebracht, da sich der Schlichter offenbar unter dem Druck der Regierung nicht entschließen konnte, mit den Stimmen der Arbeitgeber einen Spruch zu fällen, obschon der Zechenvrrband im Laufe der Schlichtungsver» Handlungen mit seiner Lohnabbauforderung schließlich auf einen Satz herunterging, der sogar in den Vorverhandlungen mit der Regierung von dieser als angemessen anerkannt worden war. Wenn die Regierung jetzt erklärt, keine Zusicherungen gemacht zu haben, so muß gegenüber dem Dementi der Regierung festgestellt werden, daß die Preisabbauverhandlungen, an denen allerdings der Reichsarbeitsminister nicht beteiligt war, von der Grundfrage ausgehen, m i t welchem Lohnabbau der Ruhrbergbau als Ausgleich des Preisabbaues rechnen könne. Dach dem ganzen Gang der Verhandlungen mußte der Ruhrbergbau annehmen, daß derAeichS- arbeitsminister sich für eine Lohnsenkung von mindestens 8 v.H. ab 1. Sanuar einsetzen würde und daß er sich dabei im Einverständnis mit dem Gesamt- f ab t nett, insbesondere dem Reichskanzler befände. Wenn auch eine formelle Zusicherung nicht gegeben werden konnte, so bedeutet das Ergebnis der damaligen Verhandlungen ohne allen Zweifel eine Bindung der Regierung, ohne welche der Ruhrbergbau die Vorleistung einer Preisermäßigung ab 1. Dezember niemals auf sich genommen hätte. Das war jedoch nicht die einzige Enttäuschung, die der Ruhrbergbau in dem gegenwärtigen Konflikt erleben mußte. Die Schlichtungsverhandlungen wurden von anderer Sette offensichtlich verschleppt und als der Zechenverband Dach- richt darüber erhielt, daß die auf den 19. Dezember festgesetzten Verhandlungen verschoben werden würden, mußte er befürchten, daß e i n verbindlicher Schiedsspruch bis zum 1. Sanuar nicht vorliegen würde. Sm Snteresse der Zechen erschien es damals ratsam, diesen die Kündigung der Gesamtbelegschaft schon zum 1. Sanuar zu empfehlen, um von diesem Tage ab freie Hand in der Lohngestaltung zu haben. Von dieser Empfehlung ging der Zechen- verband jedoch auf den dringenden persönlichen Wunsch des Reichsarbeitsministers ab, nachdem Herr Stegerwald erklärt hatte, daß ein verbindlicher Schiedsspruch bestimmt so zeitig erfolgen werde, daß eine Lohnsenkung ab 1. Sanuar 1931 eintreten werde. Diese Erwartung ist wiederum nicht erfüllt worden. Ein Schiedsspruch liegt nicht vor. So sah sich der Duhrbergbau gezwungen, die Einzelarbeitsverträge zum 15. Sanuar zu kundigen, da ein Lohnabbau besonders angesichts der hohen Vorleistungen zur unabweisbaren Dot- wendigkeit geworden ist. Hätte der Zechenverband entgegen dem persönlichen Wunsch Herrn Steger- Waws die Kündigung bereits am 15. Dezember zum 1. Sanuar ausgesprochen, so würden schon heute die Zechen in der Lage gewesen sein, die Löhne den wirtschaftlichen Doiwendigketten anzupassen." Gegenüber dieser Erklärung des Zechenverbandes wird vom Arbeitsministerium darauf hin- gewiesen, daß der Schlichter eine unabhängige Instanz ist, auf deren Entscheidungen die Reichsregierung keinen Einfluß nehmen kann, der ihr die Abgabe eines Derfpre^ chens über eine bestimmte Lohnsenkung überhaupt ermöglichen könnte. Dieser Gesichtspunkt wurde bereits vor einigen Tagen unterstrichen, im übrigen ist anzunehmen, daß der Reichsarbeitsminister, der sich auf der Rückfahrt von Dortmund nach Berlin befindet, von sich aus noch zu der Erklärung des Zechenverbandes Stellung nehmen wird. Zusammenbruch der Streikbewegung. Dortmund, 7. San. (WTD.) Sm Dortmunder Bezirk war gestern ein weiteres Abflauen der Terrorakte gegen Arbeitswillige zu verzeichnen. Zur Dienslag- Morgenschicht sind auf allen Zechen die Belegschaften vollzählig eingefaßten; der Schichtwechsel vollzog sich auf allen Schachtanlagen: ohne besondere Zwischenfalle. Am Eingang den Zeche „Kaiserstuhl" wurde am Dienstagmorgerr ein Flugblattverteiler der Revolutionären Ge- werkschaftsoppvsition von der Polizei entfernt. Auch die Mittagsschicht fuhr überall vollzählig ein; nur auf der Zeche „de Wendel" fehlten von der 1500 Mann starken Belegschaft etwa 360 Wann. Sm Duisburg-Harnborner Streikgebiet hat sich die Lage Dienstagabend zu Beginn dcr Dachtschicht gebessert. Don einer Gesamtbelegschaft von 3800 Mann auf den Thyssenschächten sind estva 2500 Arbeiter eingefahren. Die Belegschaft auf Schacht II/V erschien vollzählig zur Dacht-ch cht, auf Schachtlll/VIl fehlen etwa 200 von 550 Mann, auf Schacht IV/Vlll fehlen 450 von einer Belegschaft von 600 Mann« Auf der Schachtanlage in Beeckerwerth sind« Dienstagabend 140 Mann, und auf Schacht Loh« berg die Hälfte der Belegschaft nicht eingefahren. Auf der Schachtanlage „Westend" erschien die Belegschaft vollzählig, in Deumühl sind etwa 50 Personen weniger angefahren. Die Streikbewegung ist nun auch auf sämtlichen Schachtanlagen im Mörser Bez i rk fast vollständig zus ammengebrochen. Dach dem sich die Lage bereits Montagabend weiter erheblich gebessert hatte, sind Dienstag die Belegschaften der Rheinpreußen-Zeche unb der Gewerkschaft Dtergardt-Mevissen in Rheinhausen fast vollzählig zur Frühschicht angefahren. Dur auf der Zeche Diederrhein in Deulirchen fehlten 210 von 450, und auf der Zeche Friedrich-Heinrich in Lintfort 300 von 1850 Mann. Zu Ansammlungen und Zusammenstößen ist es nirgends mehr gekommen. Gireikdemonstrationen aufgelöst. Duisburg. 7.San. (WTB.j Auf dem Dellplatz versammelten sich Dienstagnachini.tag kommunistische Erwerbslose. Sn dieser Versammlung wurden von einigen Seiten Hetz- und Schmähreden gehalten, auch wurde versucht, für den Streik Stimmung zu machen. Die Polizei löste / i Die Berliner presse ist skeptisch. Vom Lokalanzeiger bis zum Vorwärts werden starke Bedenken geltend gemacht. Slegerwalds Bemühungen gescheitert. Das Schiedsverfahren geht weiter. — Zechenverband und Reichsregierung. deshalb die Versammlung auf. 3m Anschluß hieran bildeten sich Demonstrationszüge. Als der Aufforderung der Polizei, die Züge auf-u- lösen, nicht Folge geleistet wurde, schritten die Beamten ein und lösten die Züge unter Anwendung des Gummiknüppels auf. 3m Verlaufe dieser Aktion wurden etwa 160 Personen zwangsgestellt und der Wache zugeführt, wo sie bis zur Wiederherstellung der Ruh« Derbleiben müssen. Eine große Anzahl von Arbeitern, die sich an dem Streik beteiligten und mehr als drei Schichten nicht befahren haben, wird fristlos entlassen, und nur dann wird in Einzelfällen davon abgesehen werden, wenn die Betroffenen nachweifen können, daß sie infolge eines zwingenden Grundes der Arbeit fern» bleiben mutzten. Es kommen bis jetzt 1120 Mann in Frage. Schnellgericht mit Schöffen. Hamburg, 6. 3an. (ERB.) Bei dem Hamburger Strafgericht ist mit dem 3ahre 1931 eine bemerkenswerte Neuerung eingeführt worden: Schnellgericht mit Schöffen. Bisher bearbeitete das Schnellgericht fast nur Fälle der kleinen Kriminalität, die im Rahmen der Zuständigkeit des Einzelrichters liegen. Es war aber auch die Zustimmung des Angeklagten dazu nottoenbig. Durch die Hinzuziehung von Schöffen ist nun ein orden tliches Gericht geschaffen worden, daß auchRaubüberfälle und andere schwere Verbrechen, bei denen der Täter auf frischer Tat ergriffen wurde, oder geständig ist, ohne Unter- suchungsvcrfahren erledigen kann. Hierdurch wird eine erbliche Entlastung der anderen Strafabteilungen und der Untersuchungsrichter herbeigeführt. Weiterhin wird vermieden, datz durch zahlreiche Vernehmungen Protokolle erwachsen, die später oftmals verwirrend wirken. Außerdem ist es dem Gericht unmittelbar nach der Tat diel leichter, sich ein zutreffendes Bild der Vorgänge zu verschaffen: denn die Zeugen stehen noch unter dem frischen Eindruck des Erlebten. Die erste Sitzung dieses neuen Gerichts ist auf Mittwoch, den 7. 3anuar 1931, angeseht. Kleine politische Nachrichten. Der Reichs,inanzminister hat das Gehalts- abkommen des Reichsange st ellten- tarifvertrages zum 31. 3anuar gekündigt. Dem Vorgehen des Reichs, inanzministcrs hat sich für Preutzen das preußische Finanzministerium angeschlossen. Die Ende Dezember zwischen dem Ministerium und den am Tarifvertrag beteiligten Organisationen geführten Verhandlungen sind gescheitert. Wie der Gewerkschaftsbund der Angestellten mitteilt, haben die Angestelltenorganisationen nunmehr denReichs- arbeitsministcr angerufcn und die Einsetzung eines Schlichters beantragt Die Reichsan st alt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung hat den mit den Angestelltenorganisationen abgeschlossenen Tarifvertrag zum 31. März gekündigt. Die Kündigung soll dazu dienen, einige dem Lariswerl anhaftende Mängel zu beseitigen. Wan denkt hierbei u. a. daran, dre Rechtsverhältnisse der Angestellten klar zu regeln, die von den Vorgängerbehörden der Reichsanstalt übernommen wurden. Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Schlichters für Hessen, Regierungsrat Dr. Kollath, Wiesbaden, fanden Derhand.ungen zur Beilegung des Lohnkonfliktes in der Kasseler Metallindustrie statt Auf Grund der Vorschläge des Schlichters einigten sich die Parteien dahin, datz ab 12. 3anuar die Löhne in der Spitze von 85 auf 81 Pfennig für die Facharbeiter herabgesetzt werden. Die prozentuale Verringerung der anderen Lohne ist geringer und beläuft sich aus 3 bis 4 Prozent. Die Akkorde siäd um 6 Prozent gesenkt worden. 9 3n der württembergischen Metallindustrie verliefen die Rachverhandlungen ergebnislos. Der Landesschlichter hat daraufhin den Affenkomödie. Von Helmut JtofenffcaL 3n schlankem Dogen purzeln sie aus ihrer Schachtel... Die körperlos seidigen Felle rollen sich zu anmutig grotesken galten; die braunen Köpfe mit dem sanften Kinnbart stolpern in zartem Ungeschick übereinander; und die fleischfarbenen Vorderpfoten reden ihre bizarren Gesten in den Raum. So liegen sie also nun auf der Schreibtischplatten Stoffpuppen, die sich mit dem Profil betulicher kleiner Affen masciert haben und ein gläsern unverwandtes Auge auf die Menschenhand richten, die sie zu einem possenhaft spielerischen Leben ermuntern kann, wenn sie drei Finger zur Verfügung stellt. Der Herr mit dem Einglas betrachtet sie wohlwollend. Denn der Herr mit dem Einglas ist schließlich ihr Käufer; als er sie im Schaufenster gewahrte, fiel es ihm ein, datz er Margret eigentlich schon längere Zeit nichts Rechtes zum Spielen geschenkt hätte. Er hat daher allen Grund, die Gegenstände seiner Wahl hübsch zu finden — zumal da er sich mit Vergnügen vorstellt, wie Margrets sechsjährige Fingerchen in die Hand- puppenhulle hineinschlüpfen werden, um mit kindlicher Erfindungskraft sofort eine reizende kleine Affenkomödie auszusühren. Er glaubt einen guten Kauf getan zu haben. Die Aeffchen scheinen der gleichen Meinung zu fein... Der Herr mit dem Einglas nimmt zögernd ein Tier auf. Zögernd — weil er weih, daß sich Spielereien kaum für einen Mann in gefestigterem Lebensalter ziemen — rutschen Zeigefinger, Mittelfinger und Daumen in den drolligen Handschuh ... und schon beginnt ein Aeffchen seine verstohlenen zierlichen Kapriolen, die Pfötchen zucken in spaßigem Takt bald nach rechts, bald nach links, der struppig verschmitzte Schädel dreht sich in behender Wendung beinahe rund um sich selbst, um bann unversehens, dem leisen Winl der lenkenden Finger gehorchend, träumerisch und ergebungsvoll Arabzuknicken. Das Aeffchen beginnt ein geheimnisvoll eignes Leben. England und die Revision des Aoungplans. I Oie „Times" warnt. - Oie Solidarität der Gläubiger gegen den deutschen Schuldner. London. 6. 3an. (WTB.) 3n einem „Deutschland und der Houng-Plan" überschriebenen Leitartikel verbreitet „Times" aus der Reujahrsansprache des Ministers Groener an den Reichspräsidenten die Stelle, an der die Frage aufgeworfen wird, ob Deutschland imstande fein werde, die ihm auferlegten finanziellen Lasten zu tragen. - „Times" führt aus: Datz die hervorragende Gelegenheit des Äeu'ahrsemp- fang s dazu ausersehen wurde, die e Frage offiziell anzuschnewen, ist zweifellos daraus zurüclzuführeir, daß Dr. Brüning und seine Kollegen angesichts einer sehr heiklen und schwierigen Lage im Zirnern mit Recht auf Erfolg bei der Durchführung ihrer wichtigen Aufgabe nur rechnen zu können glauben, wenn es ihnen gelingt, von dem extremen Flügel der nationalistischen Bewegung eine große Gruppe der gemäßigteren Richtung loszulösen, die seit langem eine kraftvollere Außenpolitik fordert. Das allgemeine Ziel einer solchen Politik ist natürlich die Abänderung des Versailler Vertrages und besonders der wirtschaftlichen Vereinbarungen, die aus ihm hervor- gegangen sind. Diese aus weiten Kreisen kommende Forderung nach irgendeiner Art Befreiungspolitik, die die wirkliche Erklärung für den bemerkenswerten Aufstieg der Rationalsozialistischen Partei gibt, ist durch den Fortschritt derWeltdepressionsehr geitärttworden. Das dauernde Sinken der Preise hat zweifellos die wirkliche Last der Haager An» nuitäten in einem Maße vergrößert, wie es die Voung-Plan-Sachverständigen schwerlich voraussehen konnten, und Deutschland hat wahrscheinlich unter den Wirkungen der Weltdepression beinahe ebenso schwer gelitten wie England. Unter diesen Umständen ist es natürlich, daß die deutsche Regierung den Weg erforscht, der zu einer Erleichterung der Last führen könnte. Es könne inbeffen, so faat „Times" weiter, bezweifelt werden, ob eine so deutliche Anspielung auf die Möglichkeit eines Moratoriums zur Erreichung dieses Ziels beitragen werde. Aus der Entstehungsgeschichte des Voungplans gehe hervor, daß die Bestimmungen über ein Moratorium le- diglich als letzte Zuflucht gemeint feien. Diese Bestimmungen seien an die Stelle der Funktionen des Transfer-Ausschusses des Dawesplanes getreten, um die Stabilität der deutschen Währung zu sichern und durch die Einteilung der Annuitäten in einen geschützten und einen ungeschützten Teil fei klargestellt worden, datz die Bestimmungen sich nicht auf die Natur der Repara- tionsoerpflichtuna als solche, sondern lediglich auf den jährlichen Transfer bezögen. Nur eine Krisis, die so heftig fei, daß sie d i e wirtschaftliche Stabilität Dewtfch- lands unmittelbar gefährde, könne demzufolge der deutschen Regierung die Berechtigung geben, die besondere Art von Zahlungsunfähig- Feit zu erklären, die als Moratorium bezeichnet werde. Tatsächlich sei nun aber eine unerträgliche Anspannung des deutschen Budgets ober der ausländischen Wechselbestände der Reichsbank noch nicht eingetreten. Bei der zeitweiligen Krisis, die im letzten Sommer entstand, handelte es sich nicht um eine Unmöglichkeit, die Bertragsverpslichtungen zu erfüllen, sondern um eine Krisis des Vertrauens, die nicht nur durch vorzeitige Aufrollung der Moratoriumsfrage hervorgerufen werden müsse, sondern auch durch politische Aeutzerungen der Art, in denen sich neulich Dr. Kaas erging. Die Politik, Schmerz zu äußern, bevor man verletzt sei, sei in einer Welt der Realpolitik gefährlich, so zweckmäßig sie auch erscheinen möge als Mittel, den Nationalsozialisten den Wind aus den Segeln zu nehmen. In wirtschaftlicher Beziehung, könne diese Politik nur dazu beitragen, gerade b i e Kri - f i s herbeizuführen, gegen die ein Moratorium dienen soll, und in politischer Beziehung könne sie nur d i e Solidarität der Gläubiger Deutschlands stärken, wie dies die jetzigen Erörterungen zwischen dem britischen und dem französischen Schatzamt deutlich ankündigen. Schiedsspruch vom 29. Dezember 1930 für verbindlich erklärt. Das neue Lohnabkommen sieht für di« gesamte würtkembergische Me allindustrie für d:e Tarif- und Zeitlöhre eine Lohnermäßigung von 5 Proz., für die Akkorde von 6 Proz. vor. Die Lage der evangelischen Kirchen in polen. Warschau, 6. Jan. (TU.) Der Evangelische Zeitungsdienst in Posen veröffentlicht einen aus» führlichen Bericht über die Lage der evangelischen Kirchen in Polen. Die wiederholt von den kirchlichen Svnodcn beschlossene neue Kirchenverfassung hat immer noch nichtdie Genehmigung des Staates gefunden. In diesem Hinzögern der pol- nischen Regierung erblickt die evangelische Kirche ein Zeichen der Nichtachtung oder auch einen Be- weis dafür, daß die Gleichberechtigung der Kirchen in Polen nur auf dem Papier besteht. Dabei beträgt die Zahl der Evangelischen in Polen etwa eine Million. Alsdann heißt es in dem Bericht u. a. wie folgt: .Fragen des Religionsunterrichts und des evangeuschen Schulwesens in Polen bereiten der Synode Sorgen, die auch im Laufe des vergangenen Jahres nicht behoben wurden. Ist doch selbst den Geistlichen in Bromberg und Rawitzsch die Möglichkeit genommen worden, Religionsunterricht sogar an Privatschulen zu erteilen. Da immer noch viele Tausende von deutschen evangelischen Kindern polnische katholische Volksschulen besuchen müssen und ein Teil von ihnen keinen geregelten ^Religionsunterricht in der Schule erhält, müßte die Kirche besonderes Gewicht auf den Kindergottesdienst legen. Die Hauptschwierigkeit für alle kirchliche Arbeit besteht Lind da es kaum recht wäre, dem einen Geschöpf zu versagen, was man dem andern erlaubt, huscht auch der zweite Affe auf die noch freie Faust, um sich in schlanker, ruckender Verbeugung dem ersten vorzustellen. Reizend wird das sein - denkt der Herr mit dem Einglas, sich freundlich selber entschuldigend —, ganz reizend würde das fein, wenn Margret so die beiden kleinen Stofftiere einander vvrstellt... ganz reizend, wenn sie bann das eine gegen das andere ausspielt und etwa einen scherzenden Streit mit Pfoten und Mäulchen ausfechten läßt. Der Herr mit dem CinglaS versucht es rasch einmal... • 3edoch so einfach läßt er eS sich nicht durchgehen. „Eigentlich", denkt er, „ist es ja gar nicht wahr, daß ich nur deshalb hier spiele, weil ich mir ausmalen will, wie Margret mit diesen graziös unbeholfenen Winzigkeiten spielen wird. Wenn ich ehrlich wäre, dann müßte ich eingestehen, daß das für mich selbst ein glattes Vergnügen ist, wie die Affenpfötchen wirbelnd durcheinanderfahren, gegeneinander ihre Scheinangriffe trommeln und mit witzigem Gebärdenaufwand ihre seidig auf- geplusterten Hälse umklammern. Indessen, wer ist heute noch so ehrlich daß er das ruhig gelassen zugäbe...?" Der Herr mit dem Einglas wird beinahe philosophisch. „3a, überhaupt: wir und die Puppen! Kleist hat sich wenn ich mich richtig erinnere, ausführlich über die Marionette geäußert; er fand — glaube ich — die letzte Grazie nur dort, wo gar keins oder aber ein unendliches Bewußtsein den Bau eines Körpers beherrschte. Vielleicht liegt der Fall bei den Handpuppen so ähnlich — ? Wenn man ein Gelehrter wäre, könnte man wahrscheinlich ein Buch von ungeahntem Umfange darüber schreiben. UebrigenS wird dieses Buch gewiß schon lang geschrieben sein; und man soll sich ohne Rot keine Gedanken machen!" Munter, flink und hurtig stimmen die Aeffchen dem zu. Unversehens aber steht Margret mitten im Zimmerraum. Der Herr mit dem Einglas bemerkt es ein bißchen zu spät, daß vielleicht schon ein paar Minuten lanfl zwei erstaunt» braune Augen, auf seinem in dem immer noch zunehmenden Mangel an G e i st l i ch e n. Von den rund 400 Pfarrstellen sind nur etwa 230 besetzt. Ein Drittel dieser 230 Geistlichen ist über 60 Jahre alt und nähert sich dem Abgang durch Pensionierung oder Tod immer mehr." Rußland und polen. Moskau schlägt einen Neutralitätsvertrag vor. , Die Moskauer Regierung hat wieder einmal in Warschau anfragen lassen, ob Polen geneigt wäre, einen Nichtangriffspakt oder einen Neutra- litätsnertrag mit seinen östlichen Nachbarn abzu- schließen. Verhandlungen über ein derartiges Abkommen hat es in den letzten Jahren wiederholt gegeben. Sie sind aber stets gescheitert, weil in der Hauptsache die Polen keine Lust hatten, sich Rußland gegenüber zu binden und damit offiziell alle Angriffsgelüste auf die Sowjetunion abzu- schwören. Warum man in Moskau plötzlich wieder auf einen Nichtangriffspakt drängt, ist nicht recht ersichtlich. Wahrscheinlich fürchten die Sowjetmachthaber, daß es im kommenden Jahr in Rußland zu revolutionären Ausbrüchen kommen wird, die die Rote Armee fortgesetzt in Atem halten dürften, so daß sie nicht in der Lage ist, den Grenzschutz in dem für Rußlands Sicherheit notwendigen Umfang versehen zu können. Das Echo, das die diplomatischen Dorstelluygen des Moskauer Botschafters bisher ausgelöft haben, läßt aber Dermalen, daß auch diesmal aus dem von Rußland an- gesteuerten Neutralitätsvertrag nichts wird. nicht eben übermäßig erwachsenen Treiben ruhen: etwas hilflos und linkisch kreiseln die Affenköpfe auf den verlegenen Zeigefingern; und mit einer beinah verzweifelten Bewegung rudern vier Vorderpfoten durch die Luft, um sich aus ihr einen braven Vorwand zu haschen. Jedoch, die Köpfchen kreiseln umsonst; und keine Vorderpfote bekommt den Vorwand zu fassen, der einem Erwachsenen angemessen wäre. Der Herr mit dem Einglas vergißt seine Philosophie. Denn Philosophie ist nur hübsch und angenehm, wenn man allein mit ihr und ohne sechsjährige Zeugin ist. Oder sollte man Margret etwa berichten, daß man einmal Kleist gelesen hat; sollte man ihr etwa erzählen, daß die letzte Grazie nur dort zu treffen sei, wo gar keins oder aber das unendliche Bewußtsein die Bildung des Körpers bestimmt —? Margret wird sich wenig darum kümmern, sondern lediglich mit braunen und erstaunten runden Blicken auf die Tatsache starren, daß es mit der ernsten Würde der Erwachsenen nicht allzuweit her ist. Lind die Säule des Respektes käme schlimm ins Wanken. * Taumelnd purzeln die Affen in sich selbst zusammen — „Siehst du —", äußert der Herr mit dem Einglas nicht ohne hörbares Räuspern, „siehst du, wie ich mir gerade so vorst-fite, wie du, Margret, damit.. Margret holt still und langsam die Affen in den Arm. „3a also ... I", fährt der Herr mit dem GinglaS mit Aufgebot seines gesammelten Ernstes fort, „solche Affen, nicht wahr? Rebenbei gesagt: Affen..." Er macht eine sehr überlegene, sehr erwachsene Geste. Oie zähen Zoffres. Marschall 3of f re ist nun nach einem, man darf schon ruhig sagen: heroischen Todeskampf gestorben. Mit zähem Lebenswillen hat er sich bis zuletzt gegen den Tod gewehrt. Diese Bärennatur ist, wie ein Pariser Blatt erzählte, ein altes Erbstück in der Familie 3offre. Zum Beweis dafür berichtet es suS der Feder eines Augenzeugen die 2oi enera^ I44A U 0 le°e,ft, Sie einen ^Mfigoufein, SJSn *a’rsdd® Aus aller Welt. Graf Luckner wieder genesen. Das Befinden des durch seine kühnen Kreuzerfahrten berühmt gewordenen Grafen Luckner, der am 15. Dezember bei einem Autounfall in der Nähe von SBautejjan (Illinois) ernstlich verletzt wurde, hat sich soweit gebessert, daß er mit der Bahn die Reise nach Neuyork antreten konnte. Zu der Fahrt wurde ihm der Salonwagen des Präsidenten der Pennsylvania-Eisenbahngesellschaft zur Verfügung gestellt. Arbettrlosenunruhen in Amsterdam. In Amsterdam kam es im Zusammenhang mit größeren Arbeitslosenkundgebungen zu einer Reihe von Zwischenfällen. Als sich z w e i Polizeioffiziere an der Spitze einer Polizeiabteilung einem Demonstrationszuge entgegenftellten und ihn auflöfen wollten, wurden sie umringt und angegriffen. Einem Polizeioffizier wurde im Handgemenge der Säbel entrissen. Die Menge schlug den Offizier zu Boden und ließ ihn bewußtlos liegen. Auch ein zweiter Offizier wurde niedergeschlagen, ein Polizeibeamter schwer verletzt. Einige der Demonstranten trugen leichtere Perletzungen durch Säbelhiebe davon, einer wurde durch einen Revolverschuß schwer verletzt. 6 Nun ,01tensigT Sebu^idcli ’Äog,n "Ap« *ahr«nd dvte6'1 Wu*i,p . Z. iQlhron. "^°ÄL Buffalo Bills Konkurrent ist gestorben. Vor einiger Zeit verstarb in Chlkago „Deadwood Dick", der sich anno dazumal vor dem Kriege eines ähnlichen Rufes und Ruhmes wie Buffalo Bill, der Held des Wilden Westens, erfreute. Auch Deadwood Dick wurde von feinem Manager zum berühmten Präriejäger und Jndianertöter gestempelt, und die farbenprächtige Schilderung seiner Heldentaten war in den Vereinigten Staaten in Millionen Exemplaren verbreitet. Richard Clark, so hieß er mit dem bürgerlichen Namen, war englischer Abstammung, kam schon in frühester Jugend nach \zlmerita, und schlug die Militärlaufbahn ein; auch er wurde, gleich Buffalo Bill, d h. dem Obersten W. E. Cody, Äufklärungsoffizier und kämpfte in der Tat tapfer gegen die Rothäute. Natürlich hatten die Beschreibungen seiner Heldentaten weit mehr mit der Phantasie als mit der Wirklichkeit zu tun; immerhin konnte er sich neben Buffalo Bill als „gleichgeordneter Natiönalheld" behaupten. In den letzten fahren ließ aber bas Geschäft stark nach; heute will die amerikanische Jugend nur noch von Autobanditen und Ozeanfliegern lesen und nicht mehr von Jndianertötern, die überall sehr schlecht im Kurse stehen iunr/^gen D'ef 3’ff“ WH v Sahnen A M Lurgrad *■" iÜS die °°n i Snnt worben eW'ni-ine 'verschwunbene 3n\M öE Sidseeinseln, 7 «nten verzeichne! zusuchen. Dre / Aber 1930 8U Matt abgefahren. 2° w « an der AeS Am 1 3 dm 63. «Stab Jul 14. ©tob Mcher Lan ftchr, um die Aimbr be nicht zu ftnd Ctimten suchte M w V« ausgegebene W geringste Spur v L»trmgen stellte sich bi im Durchschall Md ziemlich eben tnc locgia" weiter, um di |t finden, stellte ab S ns el, deren Posilia lwgeaeben worden ist, Tn der fraglichen 6! liefe von 4000 Meter. Die U-Boot-fcrp Der norwegische P an Kapitän Willi ti on unter dem Ao hat aus Aeuhorl b er nunmehr mit de fchastlichen 3nflrum< Kn soll. Außerdem datz der Dau des ituar beendet se s »hrten Ende 3anu will diese Probefahrt Konten. 3m tyril f. d»n gehen. Auf der < .aean wird das UZE W sein, der in ! d Koruna Zwei neue Lastwogen zu erstaunlich niedrigen Preisen. 2 TONNER/I'IOC 34 lh. 6 ZyL Chassis "T W < Fünffach bereift. (Freite ob Wert tüuelsheiei o. M.) Siebenfad» bereift. I44A R M Name. . Sfrefte:. chen In Amsterdam. am es im Zusammenhang Waftnorft — Geschäftszweig« Liefe von 4000 Meter. Die U-Bool-Lxpedition zum Nordpol. gen, auf der Höhe von San Pedro in der Nahe des St. Paul-Felsens, 540 Kilometer nordöstlich !der Insel Fernando de Roronha, auf dem Meer niederzugehen. Ein in der Habe befindlicher Kreuzer nahm das Flugzeug ins Schlepptau. Zwei Amerikanerinnen brechen den Dauerflugrekord. Die beiden Fliegerinnen Bobby Trout und Edna May Cooper schlugen den bisherigen Dauerflugrekord für Frauen, der 42 Stunden und 16 Minuten betrug. Sie fliegen weiter in der Luft, da sie versuchen wollen, auch den Re - kord für Männer zu schlagen. Llly Beinhorn in Lyon gelandet. Die deutsche Afrikafliegerin Elly Beinhorn ist Dienstag, um 15 Llhr, auf dem Flugplatz von Lyon gelandet. Kampf ums Geschäft! Der Kampf ums Geschäft ist zum größten Teil ein Kampf um die Zeit. Wer schnell, ohne besondere Mehrkosten neue Absatzgebiete erobern kann, steigert seine Gewinnei Stellen Sie mit Hilfe unserer Transport- Analyse fest, ob auch Ihnen ein moderner Lastwagen zu größeren Gewinnen verhelfen kann. Wenn ja — dann lassen Sie sich sofort über die nach dem Wucht-Prinzip gebauten Blitz Lastwagen informieren. Alle Eigenschaften, die Sie von einem Lastwagen erwarten können, sind für beide Modelle selbstverständlich. Wirklich wichtig ist die Wucht-Prinzip- Konstruktion (siehe Diagramm) und der außerordentlich niedrige Preis, (Benutzen Sie den Coupon!) AN Die ADAM OPet A. G. tUMSftSRffM A. *. 52 . Alt. tASTWACfÄ Ulte »enden Sie efr Rateloge end den lereele» fit die Treoepert-Aeelyew. Itr Welt. wieder zeuch«. iirdj seine kühnen Areuzer- lenen Grafen Luftncr,' ’i einem Äutounsal! M (Illinois) ernftlid) oer- :t gebessert, baß er mit bt: iqorf antreten konnte. Z >r Salonwagen des Pros» a-Cisenbahngesellschast ziil liche Teil de- wissenschaftlichen Material-, Instrumente upto. an Bord genommen werden. 2m Gegensatz zu den früheren Mitteilungen soll die Rordpol-Erpedition des U-Dootes erst Mitte Juni von Spitzbergen aus beginnen. Der italienische Südamerikaslug geglückt. Die ersten zehn Flugzeuge des zwölf Maschinen umfassenden italienischen Geschwaders, die heute 1Z Uhr Greenwicher Zeit über der Insel Fernando de Roronha gesichtet wurden, sind 19,10 Uhr an der südamerikanischen Küste tnPortAatal eingetroffen. Der Atlan- tische Ozean wurde damit auf einer Strecke von 3000 Kilometer in 17 Stunden überflogen. Die zum Empfang ihrer Landsleute zugereisten zahl» reichen Italiener haben den Fliegern einen begeisterten Empfang bereitet. Eines der Flug- zeuge war infolge einer Motorstörung gezwun- O Legen Sie einen Gegenstand vorsichtig auf eine Wage. Dann wird die Wage anzeigen, was der Gegenstand tatsächlldi wiegt Diee entspricht dem Gewicht, das ein voll- beladener Lastwagen trägt, wenn er stillsteht. jenfunbgebungen zu einet i. Als sich zweiPoliz'" :pitze einer Polizeiableilung ug? enlgegenftellten und ihn >n sie umringt und an- Wofiijier mürbe >« -Übel entrissen. Txt fsjzier zu Boden und len. Auch em zweiter Ossi- die wichtigsten Iüllerungsfragen la der Rindvieh, und Schweinehaltung. Während früher dem Nährstoff Fett eine übergroße Bedeutung zagemessen worden sei, lege man heute besonderes Gewicht auf die richtige Eiweißfütterung und daS Borhandensein der Mineralstoffe und Ditamine. Die Bitamine seien vielfach über- und auch vielfach unterschätzt worden. Besondere Beachtung verdiente auch daS Rähr- stoff-Aatrium, das in den Pflanzen nur in geringen Mengen vorhanden sei und in einer gewissen Wechselwirkung zum Kalk stehe. Schlemm- krcide sei in der Fütterung keinesfalls zu entbehren. Besondere Bedeutung Hobe das antirachitische Bitamin D. Der Redner verwirft die künstlichen Zusatz-Futtermittel. Bitaminmangel werde insbesondere beseitigt durch Aufenthalt der jungen Tiere im Freien. Redner gab dann an Hand einer Anzahl von Futterrationen Einblick in die richtige Fütterung, wie sie in der preußischen Versuchs- und Forschungsanstalt Tschechnih beachtet wird. Eingehend behandelte er dann die Fütterung der Schweine und verwarf besonders die Suppenfütterung. die nicht als wirtschaftlich bezeichnet werden kann. Auch diese Ausführungen wurden mit großem Beifall ausgenommen. An die Dorträge schloß sich eine längere Diskussion an. Mit Worten des Dankes schloß gegen 13 Ahr Präsident Hensel den ersten Tag deS Dortragstursus. Neben-Versammlungen. Am Rachmittag hielten der Verein zur Förderung der G rünlandwirtschaft und der Hessische Siloring ihre Hauptversammlung ab. Aus den Vorstandsmitteilungen ging hervor, daß sich beide Sondergruppen weiter erfreulich entwickelt haben. Der Leiter der Grünlandabteilung beim landwirtschaftlichen Verein für Rheinpreuhen, Siebold, hielt anschließend einen Vortrag über .Neuzeitliche Grünland- und Futterkonservierungsfragen". Gleichzeitig tagte im Saalbau der Verband der Hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften und seiner Zentralstellen. Derbandsdirektor Berg stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und als Parole für das Jahr 1931 die Losung: „Arbeiten und nicht verzweifeln." lieber baß geno senschaftlicheWarengeschäft referierte Direktor Straßburger. Die Entwicklung der Zentralgenossenschaft wurde als normal und gut bezeichnet. Während der Umsatz mengenmäßig dem Vorjahre die Waage hält, ist er wertmäßig etwas zurückgegangen. 3n der Aussprache wurde insbesondere die Preisgestaltung des Stickstoffsyndikats stark kritisiert. Bankdirektor C i n n o w berichtete über das genossenschaftliche Geldgeschäft. Die Lage der LandcS- GenofsenschaftSbank sei normal, das Zahresergeb- nis befriedigend. Derbandssekretär Dr.Hille- mann behandelte anschließend grundsätzliche Fragen des Genossenschaftswesens. 3m Mittelpunkt der Schlußaussprache stand die Frage der Zinsverbilligung. Zum Schluß dankte VerbandS- vorsihender Berg den Verwaltungsorganen der angeschlossenen Genossenschaften für die geleistete und fast überall ehrenamtliche treue Mitarbeit. ©Nun losten Sie denselben GegenstandplötzlichaufdieWage fallen. Augenblicklich wird die Wage bis zum doppelten Gewicht cusschlagen Dies entspricht der Wucht der Stöße, die ein Lastwagen ■ während der Beladung und Fahrt c uszuhalten hat. ©Mit Rücksicht darauf wurden die Blitz Lastwagen nach dem Wucht-Prinzip konstruieit. - Dies ist das Geheimnis ihrer außerordentlichen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Generalvertretung: MOTORWAGEN-VERKAUFSGESELLSCHAFT mit beschränkter Haftung - Spezial-Reparaturwerkstätte Reichhaltiges Ersatzteil-Lager, Groß-Tankstelle . GIESSEN, Frankfurter Str. 52-56, Fernsprecher 2847/48 Bei den Ausgrabungen der Königsgräber in Ur ß|:ak) sind jetzt die Grundmauern des halbstes der Prinzessin Bel-Shalti- Ito m o r freigelegt worden, einer Schwester Rinig Belsazars, die von ihm zur Priesterin des Umoes ernannt worden war. Es handelt sich um eit großes Gebäude aus Ziegeln mit über 70 Räu- min und zahlreichen Höfen. Man hat dort eine Arei|e til,$krs. rZKr ÄÄ W derT ^ntt Offenen S*ä)eil- nzeugl Ä en werde ics ft^oertrettt >u Wan oebinho,» *wn WSenC * 7 « wiederholen, dah U ' t.5d),bcn Mut Un ’।e «Mehrheit an i» Misation nicht als Selbst, {er sei nicht dazu da, sich lassen uns au, reien, |o erklärte btt u f« Zuversicht, daß mir ino arbeiten.' - An, sfeuct ein Empfang statt °°ude, den eine ungeheure «e, war von der Schutz, sperrt Er kam zu Schlä, mmunisten und National, nahm einige Verhaftungen 1 -indianerl" es » ' SM Qwoitenlos O"eiter,a naro BMtcxt e "0"-» • »eetm »Schnee AOraupein. ■ HeDtl K öewitter.@Uind$tine^>, SC» CKhte- Ost nassige- Südsüdwest sturmtstne» «icrdwcsX Oie »fene meoen mit dem winde. Die Beiden Stationen stenenden Za» Kn geben die Temperatur an. Die Limen vereinten Orte mit QieldtU lut Mteresmveau umperechoeie» Luftdruck Wettervoraussage. Noch immer führt der Rücksetteneinfluß der nordöstlichen Störung durch die Kaltluft Bewölkuna und Schneefälle mit sich, welche bis in u* Gebiet reichen. Aus dem nordöstlichen Deutschland wurden heute morgen verbreitete Schneefälle und Temperaturen unter Null gemeldet. Obwohl der hohe Druck auf dem Festlande weiter an Platz gewonnen und sich noch mehr aufgebaut hat, so werden anfänglich im Grenzbereich der Druckgegensätze unter weiterem Temperaturrückgang einzelne Schneefälle auftreten, jedoch dürfte später der hohe Druck die Vorherrschaft gewinnen. Es steht somit für die nächsten Tage Frost, weiter in Aussicht. Ausslchten für Donnerstag: Teils bewölkt, teils aufklarend, Frost, anfänglich noch Der» einzelte Schneefälle. Lufttemperaturen am 6. Januar: mittags 3,5 Grad Celsius, abends 2,7 Grad: am 7. Januar: morgen» — 0,6 Grad. Maximum 3,6 Grad, Minimum —0,9 Grad. — Erdtemperaturen In 10 cm Tiefe am 6. Januar: abends 0,8 Grad: am 7. Januar: morgens 0,8 Grad. — Sonnenscheindauer 2% Stunden. 2>er norwegische Professor Sverdrup, der erne Schabe selbst rasch u. mühelos zu besohlen. Wird mit einem Messer wie Butier aindteSohlegeurichen. verwandelt fich über Nacht au einer solid, ledei gleich. Sohle. Wasserdtch, geschmeid., biegsam, daiierhast.Wunderv.Gehen. nicht so hart wie Vebet, nicht so weich rote Gummi, nicht schlüpfrig, hinter! keine Albdrücke, liebt aas roie Vebet. Schuhe laut Ge- brauchSanroeisungm.dtu-Sohle besohlt, brauchen nie wieder neubeloült A werd. DieErsvai ns tit ganz enormlEme Dose f.OPaarLchcheAureoar.koit.OM. Kann weg. Zädfiusiigkeii Nicht in Tuben oder kiein.Doien verpackt wer dendes gibt nut Di tg. Dos. a. VotAugSpteiö bis 20. Jan. Aiitwett.E nsühr.4.50M vorto-u.spesenfrei an jedermann. Mein Geld einsenden. Garant. 211leinoettretei pro öeztik ob. em Aeln. Vandesieilez.vergeb Vukrattve Ermen», kl. Kapital eriorder! '21 Üe Zuschriften und Bestellungen erbeten an: Nu-Sohle Haupt Vertriebs*«eile Frankfurt».M.. HermcswegÖ I I Wenn Sie eine AbnahmeJhrer Sehkra't od. bei angestieagt. Ar- beit eine Etmat mng Ihrer Äugen fpürcn.bnnn sollt. Sie das feit 120 I. bewährie Trainers Augenwasser verrvend.Alletn- verk.'ürGiesren: Drogerie Wmterhoff | Kreuzplatz 10. lt;*A Die Beerdigung findet Freitag, den 9. Januar 1931. nachmittags 2'/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen Jakob Bausch, Lehrer i. R. Dr. Heinrich Bausch, Finanzrat Langsdorf und Darmstadt, den 7. Januar 1931. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 8. Januar 1931, nachmittags 3 Uhr in Langsdorf statt. II. Camilla Horn Werner Futterer m In tiefer Trauer: Familien Klenker und Dunkel. Mein Herz gehört Dir spannendes Gesellsehafts - Schauspiel in 7 Akten In den nächsten Tagen beginnt ein Kinderkursus für Mädchen im Alter von ungefähr 9’12 Jahren in rhythm. Gymnast k verbunden mit Gesellschaftstanz Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgänge unserer lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. r ie trauernden Hinterbliebenen: Familien Bouffier u. Sommeriad. Sonntag, d. 11. JannV Giehen-Wibmar- Ruttershaus—Salz» bödera!-Schmelz-« tZronhauien, 4'/? Std. Abmarsch lOUbr.Ui3 tersuhrung in bet Ederurane. 152A Die»» drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien-Drucksache bietet Ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Auefdhrunge- erten zu mäßigen Preisen die Verloren Vlockstr.-Go-tke- ftrnfic Antoküh- lerbaube. Wieder- brlugrr erhält Belohnung. „ Otoe Katierallee 3 v. Sonnersiag 0.8 3ci* abends 7 Uhr, begmui in der G oetbeichulc, Weuanlage, ein Anfänger- Lehrgang in der 6lnheiisrnt3M f. Tauten u.Hertttt Anmeldung Al Unterrichtsbeginn. Knrrschrlltverili von 1861 mit Vowiv abteilMB» e. V. Iw® Jahreshauplversaniinlw Samstag, 10, Jaaniii um 2JJ0 Uhr, In dr Stadt Lieh. Tagesordnung tleW §9Zlfferld.Satziink Näheres ferner H der Bnndeszeumil Nr. 1 vom 5. t. 31. Kameraden erschei» vollAähUg 16U1 Zwei Freund» 24 u. 26 Jahre, eo- wünschen die Be kauntschasl Aweier neuen, iol. Mädels au machen Aw cks fDötittt Seliol. Zufchrtiten ui. Bild, das Aurückgefandt wud, unter 076 an den Gie». Anz, erb. Gebr. Imheuser • Am Marktplatz 41 A Schöne Büroräume mit Heizung, in sehr outet Aeutraier Geschäftslage au verm Schr Ang unt. 01 0, an den Gieh. AnAkig. | Todesanzeige. Montag abend 10l/e Uhr verschied plötzlich im Alter von 65 Jahren meine herzliche, treue Gattin, meine treubesorgte Mutter Fran Marie Bansth, geb. Giildner Auswärtige Weinhandlung sucht per sofort oder später Kellereien, Lager- und Büroräume Seb ritt 1. Angebote u. 0101 an den Gieß. Anzeiger erbeten. NMeWome iv. 5.-10 Jan. incl.l Garantiert 16./17. Jan. Ziehung Wohlfahrts- Geld-Lotterie 37126ewinn.u.2Präm. 12500 6000 5 OOO Preis 50PL,Doppellos 1,-M.Port. u.List.30Pf. L F. Obnacker. S Stahl. Lotterie- Einn. I Darmstadt,Schulstr.15 B lalle Ve kaulss eilen | Gestern morgen 8 Uhr verschied nach langem schweren Leiden meine herzensgute Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter. Großmutter und Schwägerin Frau Emilie Klenker geb. Mühlenhenrich im Alter von 62 Jahren. Heute früh verstarb nach kurzem schweren Leiden meine Hebe Frau, unsere herzensgute Mutter. Schwiegermutter u. Großmutter Frau Marie Philippi geb. Oehler In tiefer Trauer: Heinrich Philippi. Bauinspektor Franz Sauer und Frau. geb. Philippi Alfred Kohlhase und Frau, geb Philippi Hugo Philippi und drei Enkelkinder In Gummi, braun und schwarz, von 6” MWMllk Te. Kurs II590 Goethe fällt heute aus. Näh ster Abend: Milt' woch, 14. Januar. £ Uebersdiuhe... Astoria-Lichtspiele Heute biselnschl.Sonntag Doppel-Programm: . Rin-Tin-Tin derKönig derWildnis mit Davey Lee (Sonny Boy aus The Smglng Pool) und Rin -Tin-Tin, dem bei Ohmten deutschen Schäferhund nur für Gesellschaftstanz können sich noch einige Ju ngen und Mädchen im Alter von etwa 11-13 Jahren beteiligen / Auskunft und An mddungen zu jeder Zeit Tanzschule Bäulke Wolfstraße 21, Fernruf 3835 Nach kurzem schweren Leiden verstarb heute nacht 3Uhr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter u- Tante Una TbeB Wwe.,öeb.Zoni im Alter von 47 Jahren Welche Familie luüioe einem uNä eben. 7i Jahr nlL liebevolle Pflege geben? Gteheu bc- vorAugt. Pfte >ege!d n.Bereinb. yuetfr.i. d.Gejchst. d. GH. Ans. [Verschiedenes Trock. osenserliges taoholz (Hartbolz) b.Abnahme v. 5 Zent. L Zent. 1.20 RM. tret HauS. E'che Garten« Pfosten, Letthöl^er u. Kalten abAuneb.“*16!.» ÄlWellhöser Televbon2313 MarburgerStr.24 Sie kleii ^Dttidn k-l Fortsetzung. ' ..«Derzethen Sie - mDeleuchtugg ist ( | .®un olfo' Dann . Ansitze ich H. ■■ Son geht noch eii L 2? "^sen s ,'W Stimme Hai B-Hl «B« 4* wtidi® -xj nut hr-jÄ I ein warmer MS 1 Fest &e remlte »ines Tages jw Bestandteile A Sen. ein ge*® rs ia auch. ! , Bekanntlich denn nurhte W aber ein len noch die W J lied gescheh sich nun iM UmW Dis jetzt ha' ,te" iu verzeichnen, um ioch tieler in met , vurde ihn üöerhach len lassen, jedenfalls schenke. Ganz allgemein m tae llLeihnachtssest wWW Detätig, gttoirfi hei, in mein allein mindestens v (Betrieb genommen fetzt klimatisch bebii geschlossenen Fenste ;um Sommer sind erfolgreich zu Dru so häufig benutzt rechtigte HosfMNg. Don den neuen nicht auch noch red immer etwas iliwei Motorrad, das meii nachtsöaum gefunix , fäfcgen. Seine 2kac • intensivsten, und sei ckustisch direkt intet ftrument doch gar ni im Verhältnis zu se mir lieber als Kur Lechnil sowieso nich 1 2ch Weih ieyt ei für Muhestunden, i nicht seine Schaub mir aus, wie es nä leicht gründe ich aus nrelnes Gesicht Pickel, Mitesser werden unter Garantie . ..VIF NH Q (StärkeA)beseitigt durch VElivv Preis 2.75. Gegen Sommersprossen (Stärke B). i938V Divgertc C- Wmtcri'off. ÄreuAvlav 9'1U Hiudcuburg-Drogerie, Seltercweg 68a Auskünfte inNechtd-, Stras-.Fainil.-Ange- legen aetten, Gesuche. Verträge, Beobachtungen. Ueberwachg. und Ermittlungeu vreiSro^ streng dtskr. u. an all. Orten ert. u. erledigt Detektiv- Earean-n.Änsknnitei Inh.K.Gerz,Bal-Nau- heim. Knritr. 17. "'•y* verrschaituche neue 4-Zimmel-Wohnung mit Bad, Balkon, Wintergarten, Het- Aung, flteü. Wasser, beichlagnahmeiret, in bester freier Lage, ab LAvrtl zu verm. Näheres A. Becker, Kevlerstr.»l. ■ <« | Enowsky hatte s ' lange schon a : k zemeb die Far । ia? malen i $$$®s< I Möglich _u , Febi? S : hätte Ä» fei &lk «!?’*** adt m.elektr.Licht u Gaß geeignet s.Werkstatt. Lager m Bitro. AU vermieten. Rittergasse 17. Donnerstag, den 8. Zanuar 1931, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im „Löwen". sNeuenweg 7tr. 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: zwei Kassenschränke, sieben Büfetts, fünf Schreibtische, sechs Diwans, fünf Kredenzen, sieben Sofas zwei Rauchtische, sechs Vertikos, acht Chaiselongues drei Gläserschränke, ein Wirtschastsbüfett, einen Badeofen mit Wanne, zwei Spiegelschränke, zwei Sessel, einen Sekretär, zwei Teppiche, sechs Spiegel, fünf Regulatoren, eine Berkel-Schnellroaage, einen Wäfchefchrank, eine Rotations- maschine, einen Kastenwagen, eine Flurgarderobe, zwei Standuhren, einen Arz- neischrank, einen Bücherschrank, einen Dauerwellenapparat, einen Klubsessel, einen Serviertisch, eine Schreibmaschine, eine Vitrine ein Klavier, einen Gasherd, einen Eisschrank, einen Waschtisch, einen Instrumentenschrank, einen Einspännerwagen, zwei Horch-Personenwagen, zwei Damenfahrräder, zwölf Bilder, sechs Kopfkifsenbezüge, drei Ueber- züge, zehn Nähmaschinen, eine Korbmöbelgarnitur, zehn Lodenmäntel, fünf Grammophone mit 45 Platten, sieben Tische mit 45 Stühlen. 166D voraussichtlich bestimmt: einen Fuchspelz, ein Vertiko, einen Kleiderschrank ein Schränkchen, ein eisernes Kinderbett, einen Tisch mit vier Stühlen, zwei Steppdecken. Gießen, den 7. Januar 1931. Deen Gerichtsvollzieher in Gießen Steinstraße 13 — Telephon 4101 uckerkranke 668U V Kein Hung. mehr nötig. Gr. Erfolge. StoffenL AuSk.n.Tatsachenber durch Ph.Heroeri. W esbadsn. Rückertstr. 266 Selbständiger Metzgergehilfe nach Bad-Naubeim gefucht. Schriftliche Angeb. unter 157U an den Gieß AnA. Äcltcres. besseres Mädchen mit beit Zeugn., tm Kochen u. Haushalt felbftnnb^ f. 1. Il.gef. Schr. Angeb. un er 1601) a. d Gien.AiiA. Stellengesuche| Aelferes Mädchen sucht Steilung in besserem Hauie. Zu erfragen in der Geschäitsst. des G'efi. An,. 1351) Verkäute | la SchlacliLiilw and Legehühner au verkaufen 095 Beuftoot 55. IIIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIII Verkaufe mein im Liidvierte! gelegen, hübsches Haus au billigem Preis. Etne 3-Ztm-Wohng. kann sofort beAvgen werden. Schriftliche Angeb. unt. 098 an den Gieß. Anz. erb. OlllllllillllllllllllllllllllHIIH Geschäftshaus allererste Lage, für 25000 M. bei 00*0 'M. Anzahl, au verkauf. L 'den mit 2 L-chau- fenstern bezi hbar. Schritt!. Angeb. unt. 0108 an d.Gieu. AnA. Wenig gebt. B. M.W sowie ein 0111 Lieferwagen 650M. au verkaufen. 0. Faber, Fahrzeuge. entlaufen Nottweil. Hündin nut 2 Jungen ans Angaben nachT W i ß m a r, 15. Jan. Am Samstag fand die erste diesjährige Brennholzversteige- rung hier statt. Die Preise blieben hinter denen des Vorjahres zurück, so daß etwa die Dorkriegspreise erzielt wurden: Buchenscheit Holz wurde mit 9 bis 11 Mk., Stammknüppel mit 7,50 bis 8,50 Mk., Astknüppel mit 5,50 Mk., Eichenreiser mit 40 bis 50 Pf., Buchenreiser mit 1 Vkk. bezahlt. Wegen des schlechten Wetters war der Besuch von außerhalb schwach. Die nächste Versteigerung wird voraussichtlich in 14 Tagen sein. — Die neue Eisenbahnbrücke zwischen Wißmar und Lollar wird seit einigen Tagen befahren. Zur Zeit wird die alte Brücke abgebrochen und ein neuer Fußgängerweg geschaffen. z Launsbach, 6. Jan. Der Turnverein Launsbach hielt am Sonntag seine diesjährige Generalversammlung ab. Den Derich- Wenn Ihre Empfehlungsanzeige in der Freitags- oder in der Samstagsnummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung werben soll dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf ten war zu entnehmen, daß im vergangenen Jahre in allen Abteilungen reges Leben herrschte und beachtenswerte Erfolge erzielt wurden. Nach der Dorstandswahl setzt sich der V o r st a n d wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Rudolf Winter: 2. Vorsitzender Heinrich Schmidt: Kassierer Hermann Schmidt: Schriftführer Hermann Pfaff: 1. Turnwart Reinhard Hörr: 2»Turn- wart Wilhelm Müller: Spiel- und Sport- Wart Reinhard Schiefer st ein: Gerätewart Albert Pfeiffer: Beisitzer Philipp Müller und Karl Rolshausen: außerdem Ehren- turnwart Wilh. Schmidt und der seitherige 1. Vorsitzende Reinhold Winter, der wegen seiner großen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. CO Lützellinden, 6. Ian. In seiner jüngsten Sitzung befaßte sich der Gemein de rat mit der Erhöhung des G e m e i n d e z u s ch l a g e s auf die staatliche Steuer vorn Grundvermögen und die Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1930. Angesichts der außerordentlich schwierigen Lage und der Tatsache, daß für das laufende Rechnungsjahr bereits eine Umlageerhöhung um 50 v. H. oorgenommen werden mußte, lehnte der Gemeinderat die Erhebung einer Nachtragsumlage einstimmig ab. J Groß-Rechtenbach, 6.Ian. Bei einem im hiesigen Jagdbezirk stattgehabten Kesseltreiben wurden 67 Hasen zur Strecke gebracht. ' Tagung der Oeutschnaiionalen .Volkspartei. ♦ Frankfurt a. M., 6. Jan. Am 4. Januar tagten in Frankfurt der Erweiterte Landesvorstand und der Landes-Frauenausschuh der Deutschnationalen Dolkspartei, Landesverband Hessen-Darmstadt. Die starke Beteiligung an dieser Tagung zeugte von dem großen Interesse, mit dem die Mitglieder der Partei die politische Arbeit der Parteileitung begleiten. Nach einem Vortrag des Landesvorsihenderr, Exzellenz v. Hahn, über die politische Lage wurden wichtige organisatorische Fragen erledigt. Die Mitarbeit der Jugend erforderte die Zuwahl jüngerer Parteimitglieder in den Geschäftsführenden und Erweiterten Landesvorstand und die Verjüngung der Ortsgruppenleitungen. Die Aussprache ergab Liebe re instim- mung mit den Wünschen und Zielen der Parteileitung und das feste Vertrauen der Mitglieder, daß sie die kommenden schweren politischen Auseinandersetzungen zum Wohle des Vaterlandes meistern wird. Wirtschaft. Holzversteigerungs - Termine. Donnerstag, den 8. Januar. Versteigerer: Bürgermeisterei Lich. Dersieigerungs- ort: Kreuzungspunkt der Mittel, und Suhlschneise,. Distrikt Eisenkaute. 10 Uhr. Versteigerer: Hessisches Forstamt Rabenau. Versteigerungsort: Saal von Heinrich Theiß, Rüddings- hausen. 10 Uhr. Versteigerer: Bürgermeisterei Großen-Buseck. Ver° fteigerungsort: Waldeingang Eichwald an der Ra- benauer Straße. 9 Uhr. • Der Aktienindex. Der vom Stattstischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 = 100) stellt sich für die Woche vom 29. Dezember 1930 bis 3. Januar 1931 auf 85,1 gegenüber 85,0 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 78,8 (78,9), Gruppe verarbeitende Industrie auf 74,6 (74.4) und Gruppe Handel und Verkehr auf 108,9 (109,0). Für den Durchschnitt des Monats Dezember 1930 ist der Index mit 87,3 gegenüber 92,3 im Durchschnitt November 1930 ermittelt, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie 81,3 (87,4), Gruppe verarbeitende Industrie 76,6 (81,4) und Gruppe Handel und Verkehr 111,3 (115,5). • Rückwirkende Frachtermäßigung auf ThomasmehL Der Verein der Thomasmehlerzeuger teilt mit, daß sich die Thomas- Phosphatfabriken G. m. b. H. entschlossen hat, die vonseiten der Reichsbahn erst am 1. Februar für Thomasmehl eintretende Frachtermäßigung um 8 Proz. schon für alle im Januar erfolgenden Abladungen, und zwar mit Rückwirkung ab 2. Januar, zu gewähren. * Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Röhler, Frankfurt a.M Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, der für den 27. Jan. einberufenen Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 10 Proz. (wie im Vorjahre) auf die Stammaktien und von 5 Proz. auf die jungen Stammaktien mit halber Dividendenberech- ttgung für das am 30. September 1930 abge- laufcne Geschäftsjahr vorzuschlagen. • Weitere Verbilligun g des Kali- bezuges. Die Deutsche Reichsbahn beabsichtigt ab 1. Februar eine Senkung der Frachten für Düngemittel um etwa 8 Prozent. Hierdurch werden sich die Frachten für die kalibeziehende deutsche Landwirtschaft, die bereits durch den vom Kalishndikat eingeführien Frachtenausgleich nicht unwesentlich verbilligt worden sind, erfreulicherweise noch weiter ermäßigen. Dem Vernehmen nach hat sich das Deutsche Kalishndikat entschlossen, darüber hinaus auch die Ersparnisse, die es bei den von ihm übernommenen Frachten durch die achtprozentige Tarifsenkung' der Reichsbahn machen wird, der Landwirtschaft voll zugute kommen zu lassen. Berliner Börse. Berlin. 7.Jan. Nachdem im heutigen Dvr- mittagsverkehr hauptsächlich außenpolittche Bettachtungen. die durch den Rückgang des Poung- anleihekurses im Ausland ausgelöst waren, auf die Stimmung gedrückt und eine Llnsicherheit an die Märkte gebracht hatte, eröffnete die Börse, allerdings bei sehr kleinem Llmsatz gegen die gestrigen Schlußnotierungen gesehen, in wenig veränderter Haltung. Rur bei einigen Papieren betrugen die Verluste bis 1 Pro,eni und zo en bei Salzdetfurth, bn Elektr. Licht und Kraft und bei Lahmeyer bis 2 Proz. an. Bei Polyphon war das Angebot etwas größer als an den übrigen Märkten, und der Kursrückgang betrug eher 2,75 Prozent. Das Angebot, das seitens der Kundschaft vorlag, war nicht übermäßig groß und fand bei der Kulisse ziemlich schlanke Ausnahme. H'er- bei wurde die Spekulation in der Hauptsache durch festere Auslandmeldungen boeii^slußt. Reichsbankanteile machten einen guten lÄndruck. Anleihen lagen still. Von Ausländern bröckelten die Bosnischen Aktien etwas ab. Der Pfandbriefmarkt war weiter ruhiger, jedoch nicht unfreundlich. Am Geldmarkt trat für Tagesgeld eine Ermäßigung auf 3,5 bis 5 Proz. ein. Teilweise konnte man auch einen Sah von 3,75 Proz. erzielen. Monatsgeld stellte sich auf 6,25 bis 7,50 Proz., Warenwechsel taxierte man etwa 5,30 Proz. Rach der einheitlichen Kursentwicklung des Eröffnungskurses wurde di« Tendenz auf Deckungen fester, das Geschäft nahm aber an Lebhaftigkeit nicht zu. Später gingen die hierdurch erzielten Gewinne aber wieder verloren und die Kurse gingen! teilweise noch unter Anfang zurück, als bekannt wurde, daß die heutigen Schlichtungsverhandlungen an der Ruhr ergebnislos abgebrochen werden muhten. Allerdings wird es Ende der Woche zu neuen Verhandlungen kommen. Besonders schwach lagen Svenska, die angeblich auf Abgaben' der Deutsch-Holländischen Arbitrage erstmalig die 250°Grenze unterschritten. Auch Reichsban'.antei e gingen dann unvermittelt auf 231,75 Proz. zurück, nachdem sie vorübergehend bis 237 Proz. bezahlt worden waren. Frankfurter Börse. Frankfura a.M., 7.Ian. Tendenz: behauptet. — Die heutige Börse eröffnete nach den leichten Abschwächungen an der gestrigen Abendbörse auf Deckung der Spekulation in etwas freundlicherer Haltung. Anregend wirkten der festere Schluß der gestrigen Neuyorker Börse und verstärkte Käufe in Reichsbankanteilen, die nachträglich von Auslandsseite etwas gedrückt waren. Der verminderte Kaliabsatz im Dezember wirkte etwas retardierend. Das Geschäft war im ganzen ziemlich klein, doch war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich. Die Reden Dr. Dietrichs und Dr. Brünings machten kaum welchen Eindruck, begegneten allerStirtp auch verschiedenen Meinungen. Die Kursfestsetzung ging sehr schleppend vor sich, die Umsätze waren infolge der Orderlosigkeit sehr klein. Don Chemiewerten konnte sich J.-G.-Farbenmarkt bessern, während Metallgesellschaft leicht zur Schwäche neigten. Am Elektro- markt kamen AEG. 1^ v. H. höher. Mainkraftwerke büßten 1 v. H. ein. Der Montanmarkt stand im Zeichen der ungeklärten Lage im Ruhrbergbau. Das Geschäft war klein. Mansfeld setzten 1 v. H. niedriger ein. Kaliwerte unverändert. Arn Dankenmarkt zogen Reichsbank 1 v. H. an, besserten sich aber im Verlaufe weiter etwas. Commerz- und Dresdener Bank gaben dagegen je 1 v. H. nach. Von sonstigen Werten verloren Süddeutsche Zucker, Zement Heidel« berg und Schiffahrtsaktien bis zu 1 v. H. Anleihen ruhig. Neubesitz eröffneten unverändert. Ausländer vernachlässigt, Pfandbriefe still, doch gut behauptet. Im Verlaufe ging das Geschäft fast voll« kommen zurück. Die ergebnislosen Verhandlungen im Ruhrgebiet machten keinen nachteiligen Eindruck, da man der Ansicht ist, daß es die Reichsregierung nicht zu einem Streik kommen lassen wird. Die Kurse lagen im allgemeinen unverändert, bzw. knapp behauptet. Nur Elektrowerte gaben auf Schweizer Abgaben bis 1 v. H. nach. Am Geldmarkt machte die Erleichterung weitere Fortschritte. Tagesgeld wurde auf 2% o.f). ermäßigt, Monatsgeld war mit 6Z v. H. leichter. Am Devisenmarkt lag das Pfund international etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2018, gegen Pfund 20 3975, London gegen Kabel 4,8546, gegen Paris 123,66, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 45,70, gegen Schweiz 20,0550, gegen Holland 12,0590. Frankfurt?- Getreidebörse. Frankfurt a. M.. 7. Jan. Am Produktenmarkt zeigte sich etwas freundlichere Stimmung für Brotgetreide. Da das Angebot vom Inland für Weizen und Roggen knapp blieb, zeigten die Auslandmeldungen festere Tendenz. Bei mäßiger Nachfrage blieben die Preise im allgemeinen gut behauptet. Die Gerste lag etwas niedriger. Für Weizenmehl wurde die Offerte abermals um 0,25 Mk. erhöht, Roggenmehl dagegen unverändert. Futtermittel stettg, bei kleinen Amsähen. Tendenz ruhig. Es wurden notiert: Weizen 275 bis 276,50, Roggen 171,50, Sommergerste für Drauzwecke 215, Hafer, inländischer 155 bis 160, Weizenmehl, südd. Spezial 0 41,50 bis 42,50, Roggenmehl 26 53 b s 27,50, Weizenkleie 8,75 bis 8,90, Roggenklcie 8,60. Letzte Nachrichten. Oie Schlichtungsverhandlungen im Ruhrbergbau ergebnislos. Essen, 7. 3an. (TA. Drahlmeldung.) Das heule morgen eingeleilele Schlichtungsverfahren leitete der Schlichter Professor D r a h m. Nachdem die Parteien auf weitere Parteiverhandlungen verzichtet halten, verlieh er sogleich die Schlichterkammer. Da in dieser eine Mehrheit für den Schiedsspruch nicht zustande kam, ist auch das neue Verfahren ergebnislos beendet worden. Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v.H. Hranstur, a. 2R. ZJerlln Zrontfun a. 1>I. 1 ZJerlln Schluß-i für« 1 Idftjr« fluni Schluß«! für« | IMnfa.’ y Aurt Ech-uß-! turS | 1-tlhr- flrd Schluß-, lurS Bnfang- Kuro Datum 6.1 7 b 6.1 7-1 Datum 6-1 7-1 6.1 7-1 6% Deutsch« Reichöanleihe Hamburg-Amerika Pater ... 7 62,5 — 62,4 61,75 von 1SS7 ......... 85 —r 85,5 — Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8 —- —- 157 157 7% Deutsche Reich »anleihe Hania Dampfschiff.....10 — — — von 19-29.......... 100,25 100,8 — Norddeutscher Lloyd.....8 62,5 62,25 62.65 62,13 Deutsche 8nI.-Dblül^SchuId mil Allgemeine Deutsche Eredttansi. 10 98 —— 98,75 98,4 Llurloj.-Rcchten....... 53,3 —— 53.4 53.4 Barmer Bankverein .... 10 100 100 100 100 Detgl. ohne Nutlos.-Rcchte . . 5,2 5,2 5,3 5,25 Berliner Handelsgesellschaft . 12 120 — 120,5 120,75 6% He«. AoUrstaai von 192» Commerz und Prwal-Bank. 11 112 111 112 111 äüdtablb. 102%)...... 89 •e-V 39,5 — Darmstädter und Nationalbank 12 145 —— 144 144 Oberhcstcn Provbiz. Anleihe mti Deutsche Bank und eiuelol^Scditcn...... 50 — DtSconto-Etesellschast, ... 10 Dretvner Bant......10 111,5 — 111,75 111 Deutsche Komm. Sammelabl. 112 111 112 111 Anleihe Serie 1....... 8% firanll. Hnp.-Bank Goldpfe 50,5 50,2 Reichsbank........12 234 235 233,5 236 XIII unlfinbbat bl» 1934 . . . 99,5 —— —- -— S.E.G............8 91,13 93 91,9 92 7% RranlL Hyp.-Bank Goldpfe Bergmann.........9 109 — 108 107,5 unlünobor bis 1932 ..... 92 — — Elektr. Lieserungögefellschast. 10 93 — 92,5 4%% Rdcinliche Ht,p.-Bank 88,65 Licht und Kraft......10 111,5 — 112,5 110,5 £!Iqp. (Üolopfe......... •— —— —e. Feiten L Guilleaume . . . 7% 77 — 77 76 1?yo Pr. LanderpfondbricfanstaU, Äeselstchast für Elektrische $fan6brie|e Si. 1S...... 100 — 100 Unternehmungen .... 10 92,5 — 93 93 8% Pr Lonvesplanobriefanstalt, Hamburger ElektryttätL-Werke 10 ü> betuliche Elektrizität .... 9 —— 107 — Somm^Lbl. N. 20...... 7% l'r. Landespiandbriesanstalt, 97 97 «r-> — 115,75 —— 97 Schtcsiiche Elektrizität. ... 10 — •— 101 101,75 Pfandbriese R. 21...... E.5.®. abg. BorMegS-Obstgalio- — 97 Schuckcn L Eo.......11 109,75 — 110,9 110 Siemens L Halske ..... 16 144 — 145.5 146,25 ncn, rückzahlbar 1932 ..... 94,5 — — w Trousrodlo ......... 8 — 125 Labmeyer L Eo...... . 10 116 — 115 113 4% Oesterreich ische Soldrente . . — 26,13 — Buderus..... .... 6 _ _ 46,4 __ 4,20% Ocsterreichilche Eilberrente 2,9 •— — — Deutsche Erdöl ....... 6 61,5 _ 60,13 60 4% Ocsterreichilche Einheitliche Nscaer Steinkohle ...... 8 —— Rente........... — — — — Gelsenkirchener.......8 82 — 82 01,75 4% Ungarische Goldrente . . . 21,65 — — 22 Harpcner..... O 76 __ 77 76,73 4% Ungarilche Staattrente v. 1910 17,5 — -d Hoesch Eisen........6'/, — 64 63,9 4fc% deSgl. von 1913..... — — — 18,25 SU|e Bergbau ...... 1( 165,5 — 165 164 4% Ungarische ßtonenrente . . • 1,3 — 1,35 —— Slöcknerwerke..... 7 56 — 56,25 4% Türlllche Lollanleibe von 1911 3,2 — 3,1 — Köln-Neuesten........ 7 — 70 — 4% Türkische Bagdadbahn-Anl 3,05 Mannesmann-Röhren .... 7 63.75 63 64 63 Serie 1........... •— — 3,15 Manrfelder Bergbau.....7 33,5 —— 34 33,13 4% de«gl. Serie 11....... 3,05 •*— — 3,15 Oberschles. Eiieribedarf .... 6 35 — 35,5 — 5% Rumänische vereinh. Rente Obersckstes. Koküwcrke.....7 — — 67,5 66.5 von 1903 .......... 8,75 — 8,85 8,8 Phönix Bergbau...... 6','. 57 — 57,25 57,65 4yt% Rumänische veretnh. Rente 13,17 Rheinische Braunkohlen . . 10 148 — 149 149,5 von 1913 .......... 13,1 •— r— Rheinstahl...... . . t> 67,25 ■W 67,25 67 X Rumänisch« oerebch. Rente . 6>8 •— 6,55 i C-eJ - t 77 i 75,13 Frankfurt a. Mi. Berlin Schluß-! hird | 1-Uhr- Ku r4 Schluß- funS Anfang- .i0»crung Geld fine Geld firn Amst.-Nott 168,96 169,30 168,97 • 169.31 Pur n.-AireS 1,302 1,306 1,305 1,309 Brst.-Antw- 58,57 58,69 58,56 58,68 Christionia. 112,20 112,42 112,18 112,40 Kopenhagen 112,17 112,39 112,17 112,39 Stockholm • 112,36 112,58 112,35 112.57 Helsingfors. 10.56 10,58 10,56 10,58 istalieil. . . 21,975 22,015 21,98 22,02 London. . . 20,379 20,419 20,379 20.419 Neuhork .. 4,1975 4,2055 4,1975 4.2055 Baris. - » . Schwei; . . 16,471 16,511 16,473 16,513 81,32 81,48 81,34 81,50 Spa >ien . . 44.21 44,29 44,61 44,69 Japan . . . 2,080 0,382 2,084 2,078 2,082 'foio be Jav 0,384 0,376 0,378 Wien in D- Ceft abges! 59,025 59,145 59,04 59,16 Prag . . . 12,44 12,46 12,442 12.462 Belirad . 7,430 7,444 7,424 7,438 Luauv.st. 73,37 73,51 73,37 73,51 ibui arien 3,038 3.044 3,040 3,046 Listabon . 10,81 18,85 18,81 18.85 Damtg. . 81,46 81 ,62 81,46 81.62 Konst.iitin 1.784 1,789 1.784 1.789 Slthcn. . 5,435 5.444 5,435 5,445 Canaoa . Uru uat). 4,186 4,194 4,181 4,189 2,947 2,953 2,927 2,933 Cairo .« 20,903 20,943 20,90 20,94 LN ßtniieni.w ' T *r efiem 2?eden k°Mr iÄjffpä ^?"°'2rn *>#»!& ^bls zu i v.h. Achi^ ‘ ?f?3ert;au51* ‘ÄW gut behauptet Geschäft fas, voll« J ergebnislos Derhand- Ä xT nad>kilifl=n 'MF. daß es die Reich-. Streik kommen lasten wirb, emeinen unverändert, b?a> Elektrowerte gaben aut 1 v.Y. nach. Am Geld- leichterung weitere geld wurde auf W, o.j). wr mit 6§ v.ch. leichter. 15 Pfund international et' tmnte Mark gegen Toller 3975, London gegen Kabel 366, jicgen Mailand 92,75, gen Schweiz 20,0550, gegen Grtrei-ebörfe. 7. Ian. 2m Produkten'. tloas freundlichere rotgetreide. Ta bd für Weizen und Roggei Qluälanbmelbungen feftn c Nachfrage bWft h einen flut bechauh- was niedriger. FürM- rie abermals um 0,25 M gegcn unverändert. Fülle? i Umfähen. Tendenz ruhig, ^zen 275 bis 276,50,2og- -eiste für Drauzivecke 215, bis 160, Weizenmehl, sudd. 250, Nvggenmehl 265) Di । bis 8,90, Rvggenklcie 8,60. lachn'chken. igsverhandlungen hau ergebnislos. . DraWmelbung.) Das lichtungsverfahrev leileteda ahm. Nachdem die Parleicr eioetbanölungenotr- a er sogleich bie SchM ldll zustande kam, ^hren-rgebn.sl-. N'K hö*« »«Sch. 3e!ltl9en Abend^MEn 'n etwa° s°rfe °u, "regend D)irJreunb. ' ?°uy°rk Ä- » 5b;nfanleikn$bjr.|e u? , etwas gebrüctfe »ursfeö?.““* rer. inknolen. ijilling eti^. 1,30» 58,56 112,18 112-'! "2-Z 10,5 21,93 ?,i| 1!S 44,61 2,07 0,376 53,04 12,442 73,37 3-0<» 18-»' SÄ l’S -Md__ —si» 58,33 111-88 20.34 16,44 • 188-^ 21.92 112,05 53,8f 2,442 112-18 «'S 43.96 12,41 73,19 Lrn "W 58,68 11’8 112, W 112. l0,5j 22-02 20,41? 4,205» i@ 81.« 44.^ 2.08. 0,378 59.1$ 12-45 7,4« 73,51 Z,»« 18.« 81J2 5^ 4.1« S erli" ro jw IM 1,306 58,69 112-42 112'8 112, 10.58 22,015 0,419 4,2055 1 511 81.48 44.29 2,084 0,384 Sb,'" «2,40 7.444 73,»1 014 ,85 .62 789 444 ,19 ' 2,953 ! 20,943 “T2Ö3 58,57 112.32 20,42 16.502 169.32 22,00 112.49 59,12 2,502 112.62 81-Ö 44.14 12.47 73,49 o.in. 7 Jane» 9JLtfpott I Gporigrößen von 1930. F Helene Mayer, Siegerin in mehreren großen Ausland-Fechtturnieren. Westdeutsche Hochschulmeisterschasten. 3m westdeutschen Hochschulsport stehen in den nächsten Wochen eine Reihe von Meisterschafts- endkämpfen bevor. 3m Handball steigt zunächst am 17.3anuar in Köln das noch ausstehende Vorschluhrundenspiel der älniversitäts- Mannschaften von Köln und Bonn. Der Sieger trifft am 11. Februar in Münster auf die dortige Universitäts-Elf. 3m Hockey sind für den 21.3anuar zwei Vorrundenspiele, Bonn—Köln in Bonn und Technische Hochschule Rachen— Universität Münster in Aachen, angesetzt. Das Fußball-Endspiel zwischen Köln und Münster geht am 28. 3anuar in Köln vor sich. Um Pokalsiegerehren. 3n der bevorstehenden Zwischenrunde stehen sich in Mannheim S ü d d e u t s ch l a n d und Westdeutschland unter der Leitung des Berliner Schiedsrichters Zander gegenüber. Wegmi seiner Meisterschaftsspiele kann der Süden, der mweachtet dessen schon seit einigen 3ahren dem Pokalwettbewerb nur geringes 3nteresse entgegenbringt, keine allzustarke Mannschaft stellen. Da aber auch der Westen seine disqualifizierten Repräsentativen aus Schalke und Gladbach ersehen muh, erscheint der Ausgang des Kampfes durchaus offen. Süddeutschland: 3akob (3ahn Regensburg): Schütz, Stubb (Eintracht Frankfurt): Heid- kamp (Bayern München), Brehing (Waldhof), Mantel (Eintracht Frankfurt): Schaller, Chmer, Möbs (alle Eintracht Frankfurt), Hörnle (Phönix Ludwigshafen), Hofmann (Bayern München). Westdeutschland tritt in folgender Aufstellung an: Duchloh (Speldorf): Dusch (Duisburg), Weber (Kassel): Kluck (Rheine), Münzcn- berg (Aachen), Schlösser (Barmen): Albrecht Hochgesang (Düsseldorf), Riggemeyer (Mülheim), Zar- gcs, Schmidt (Sülz). 3n der Hindenburg-Karnvfbahn in Deuthen treffen im zweiten Spiel oes Tages S ü d o st - deutschland und Mitteldeutschland zusammen. Die Sachsen stellen eine geschlossene Mannschaft, die sich lediglich aus den Spielern des Dresdner SC. und Guts Muts Dresden ;u- sammenseht. Gefühlsmäßig muß man daher die Mitteldeutschen im Endspiel erwarten. Heber das Endspiel hat der DFB. noch keine Beschlüsse gefaßt Erst nach Feststellung der Teilnehmer an der Endrunde werden Termin und Austragungsort festgelegt. Fußballklub 1926 (Sroßen-Buseck. FL. 26 Großen-Vuseck Liga — 56.21 Wetzlar 3:1 (2:0). Am Sonntag zeigte die Mannschaft von FS. Grohen-Duseck eine beachtliche Leistung: denn sie schlug auf eigenem Platze die in stärkster Vertretung erschienene Ligamannschaft von Wetzlar- Riedergirmes mit 3:1. Wit diesem Sieg bewies Grohen-Duseck erneut die gute Veranlagung der jungen Elf. Der Platz befand sich, trotz der Riederschläge, in guter Verfassung. Deide Mannschaften befleißigten sich der größten Fairneß. Wetzlar stellte alte, wettspielerfahrene Spieler, die durch ihre flotten Angriffe oft das Busecker Tor in Gefahr brachten, aber auch die Großen- Dusecker waren immer wieder schnell vor des Gegners Tor und erzielten bis zur Pause durch den Halblinken zwei Tore. Rach dem Wechsel gestaltete der Plahbesiher das Spiel überlegen für sich und erzielte einen weiteren Treffer durch den Linksaußen. Kurz vor Schluß raffte ,ich Wetzlar sichtlich auf und erzielte den verdienten Ehren treffer. Handball im Lahn Oünsberg Gau Der vergangene Sonntag brachte mit nachstehenden Spielen die Fortsetzung der Derbandsspiele und den Beginn der Nachrunde. To. Haufen I — To. Burkhardsfelden 1 2:3 (1:2). Sofort nach Spielbeginn ging der Platzbesiger in Führung, konnte sich aber nur einen Augenblick dessen erfreuen, denn die Gäste glichen schon fünf Minuten später aus und errangen außerdem ein weiteres Tor. Die zweite Hälfte brachte beiden Mannschaften noch je einen Erfolg und den knappen Sieg der Gäste. To. wieseck I — To. Beuern I 6:2. Der Platzbesitzer war während des ganzen Spieles leicht überlegen und sicherte sich durch einen verdienten Sieg die ersten Punkte der Nachrunde. To. Ahbach 1 — To. Dorlar I 1:3. Auf fast grundlosem Spielgelände wurde dieser Kampf ausgetragen. Während das Spiel meist von Atzdach leicht überlegen durchgeführt wurde, brachte die zweite Spielhälfte der Mannschaft, bis auf das Ehrentor, durch die schlechte Schußkraft detz Sturmes keinen weiteren Erfolg. Der Kampf stand bereits bei der Pause 3:0 für Dorlar. Dorlar Jugend gegen Hausen Jugend 1:0. Albach I — Steinbach I 5:0 (2:0). Am Sonntag standen fid) in Albach die Mannschaften der Turnvereine Albach und Steinbach zu dem ersten Derbandsspiel der Nachrunde gegenüber. Sie lieferten sich ein hartes Treffen, das die Platzmannschaft verdient für sich entschied. To. Garbenheim 1 — To. Erda l 5:0. Ein überaus schnelles und vonseiten Erdas hart durchgeführtes Spiel sah man in Garbenheim. Trotzdem hatte der Platzbesitzer das Spiel jederzeit in der hattd und siegte sicher. To. Wißmar I — To. Rodheim I 1:0 abgebrochen. Bereits in der ersten Hälfte hatte der Platzverein durch ein Tor die Führung übernommen, während den Gästen nichts gelang. Das Spiel wurde zehn Minuten vor Schluß abgebrochen. To. Londorf II — To. 5 taufen berg I 0:1. Der Vorkampf dieses Spieles endete seinerzeit in Staufenberg mit 15:2 für den Platzbesitzer. Staufenberg hatte im Rückspiel Mühe, seinen in der ersten yälfte errungenen Erfolg zu halten, denn der Platzbesitzer war meist überlegen, verstand aber nicht zu schießen. Polizei Butzbach — To. Garbenteich 3:1 (1:1). Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften in • Butzbach zu einem Freundschaftsspiel. Obwohl die Polizei den Turnern körperlich stark überlegen war, waren sich beide Mannschaften gleichwertig. Bereits in der 8. Minute ging Garbenteich in Führung. Nach verteiltem Feldspiel stellte die Polizei kurz vor Halbzeit den Ausgleich her. In der zweiten Spielhälfte konnte die Platzmannschaft noch zweimal erfolgreich fein, während ein zweites Tor der Turner nicht gegeben wurde. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf entsprochen. Der Schiedsrichter konnte nicht immer gefallen. Deutschlands drittes Sechstagerennen. Dortmund beginnt am Freitag. In der Dortmunder Westfalenhalle nimmt am kommenden Freitag das 6. Sechstagerennen feinen Anfang. Für die lange Reife wurden folgende Mannschaften verpflichtet: Rausch-Hürtgen, Bremer- Damerow, v. Kempen-Stübecke, Krüger-Funda, Goe- bel-Dinale, Guerra-Linari, Ehmer-Tietz, Broccardo- Blanchonnet, Kilian-Pützfeld, Preuß-Resiger, Pijnen- burg-Schön, Manthey-Maczinsky, Charlier-Deneef, Tonani-Schenk. — Das Dortmunder Rennen wird einer der bestfrequentierten Winterbahnveranstaltungen des Jahres sein; wurden doch allein im Vorverkauf schon 40 000 Karten abgesetzt. Schrneling Ex-Weltmeister. Die Neuyorker Boxkommission hat Schmeling des Weltmeisterschaftstitels für verlustig erklärt, nachdem Jacobs, Scbmelings Manager, sich weigerte, den Titelkampf seines Schützlings gegen Sharkey im nächsten Juni ohne vorherige Ausscheidungskämpfe anzunehmen. Skistaffelläufe in der Internationalen Wettlaufordnung. Der DSV. will bei der nächsten Eis-Tagung in Oberhof die Aufnahme der „Staffelläufe" in die Internationale Wettlauf-Ordnung beantragen. Man hofft, daß von den nordischen Staaten die Schweden diesen deutschen Antrag unterstützen werden, denn die Schweden waren es bekanntlich, die schon in den 70er 3ahren des vergangenen Jahrhunderts sogenannte „nationale Eilboten- Rennen" über große Strecken auf Skiern veranstalteten. 3n Deutschland ist man auf Grund der in den letzten Jahren in Bayern und in den Mittelgebirgen gesammelten Erfahrungen von den ursprünglich ungewöhnlich langen (teilweise über 1OO Kilometer) Strecken abgekommen. Man wählt jetzt grundsätzlich Strecken zwischen 35 bis 50 Kilometer. in Staffeln zu Fünf, so daß also jeder Läufer 7 bis 8 Kilometer zurückzulegen hat. In diesem Winter finden in Deutschland derartige Staffelläuse am 25. Januar (Mitteldeutscher Derbands-Staffellauf) im Taunus, am 1. Februar (Sauer lands-Derbands-Stafsellauf) auf dem Winterberg, am 15. Februar (Fränkische Staffelläufe) in Bischofsgrün und gleichzeitig Schwarzwälder Staffel-Meisterschaft in Schönwald, sowie schließlich am 22. Februar (Schlesische Staffelmeisterschaft) in Landeck statt. Außerdem umfaßt natürlich auch die deutsche Meisterschaft in Lauscha-Ernstthal wieder die „Deutsche Staffelmeisterschaft". Kurze Sportnotizen. Ein Rekord-Meldeergebnis hat das vom 30. Januar bis 8. Februar stattfindende Berliner Reitturnier gesunden. Von den über 3000 eingegangenen Rennungen entfallen allein 130 auf den Großen Preis der Republik, der mit seiner Dotierung von 35 000 Mk. das wertvollste Jagdspringen der Welt darstellt. Reben der deutschen Elite verzeichnet die Teilnehmerliste auch zahlreiche Ausländer aus Schweden, Holland und Italien, von denen letzteres den Deutschen den Sieg nicht leicht machen wird. Weltmeister Erich Möller startet am Samstag erneut im Brüsseler Wintervelodrom und trifft dort auf Linart, Thollembeck, Wynsdau und Serss. *** • Walter Gaß I., der ausgezeichnete Thüringer Skispringer, hält zur Zeit im Schwarzwald im Auftrage des Skiklubs Freiburg Kurse im Springen ab. Aus der Wax-Egon-Schan-e am Feldberg sprang Glaß bis zu 49 Meter. e. Der 12. Fußballkampf München gegen Berlin endete mit einer katastrophalen Riederlage der Reichshauptstädter, die am Dreikönigstage in München mit nicht weniger als 7:1 (4:1) geschlagen wurden. Bei Berlin versagte fast die ganze Mannschaft, während die Münchener hervorragend in Schuß waren. Die erfolgreichen Torschützen waren Köpp! (Wacker) mit drei, Schmidt und Haringer (Bayern) mit je zwei Toren. Berlins Ehrentreffer erzielte Pahlke (TB), der mit seinen Vereinskameraden Schmidt und Kauer noch die einzigsten Lichtblicke bei den Berlinern waren. Eisrennen auf einer vier Kilometer langen Rundstrecke auf dem Titisee veranstaltet der Mv- forrtabclub Freiburg t. Br. am 25. Januar. • HansvonStuckundCarraccivla.die Europa-Bergmeister im Automobil, wollen sich demnächst auch als Bobfahrer betätigen und haben zum Wanderpokal in Arosa gemeldet. Siudenienschastsiagung in Marburg. • Marburg, 6. Jan. Die Deutsche Studentenschaft hielt vom 3. bis 5. Januar in Marburg ihre zweite Tagung über Fragen der Hochschulreform ab, an der Rektoren, Professoren und Studierende der verschiedenen Universitäten und Hochschulen Deutschlands und Oesterreichs teilnahmen. Als erster Referent sprach Prof. Dr. Stach- 1 i n , Münster, über „Hochschule und akademische Berufe". Ausgehend von Art und Wesen des echten Akademikers kennzeichnete der Redner die verschiedenen Mißstände des heutigen Hochschulstudiums und machte Vorschläge zur Abänderung. Stadtschulrat H a r t n a d e, Dresden, sprach über das Thema: „Masse und Auslese". Seine Aussüh- rungen, welche auf gutes statistisches Material gestützt waren, zeigten die große Gefahr der Heber- füllung der akademischen Berufe und waren ein fcharser Hinweis auf die Rotwendigkeit, schon im Rahmen der zum Studium vorbereitenden höheren Lehranstalt eine sorgfältige Auswahl der künftigen Studierenden zu treffen. Dr. Laenen, Berlin, schilderte in einem Vortrage die rechtliche Sage der Hochschule, während Pfarrer Kunze, Leipzig, die Frage „Hochschule und Volkstum" behandelte. An die Referate schlossen sich Aussprachen an, in denen sowohl Professoren, als auch Studierende zu den verschiedenen Punkten der Hochschulreform Stellung nahmen. Rebenher gingen zur Behandlung von Sonderfragen Besprechungen der einzelnen Fachgruppen der Studierenden. Mainzer Haushaltsziffern. WSR. Mainz, 6. Jan. Auf Grund einer liebersicht des Oberbürgermeisters über den ordentlichen Haushalt der Stadt Mainz s ü r 1 9 3 0 ist nach dem Stande vom 30. Rovember 1930 ein Fehlbetrag von 1 572 167 Mark festzustellen, der sich am Ende des Berichtsjahres schätzungsweise auf r u n b 2 395 0 0 0 Markbelaufen dürfte. 11. a. beträgt beim Kapitel Wohl- fahrtspf 1 ege d'e Mehraufwendung gegen den Voranschlag bis 1. Dezember 786 363 Mark. Bei den Gemeindesteuern rechnet man mit einem Ausfall von 2 bis 300 000 Mark. Die Ersparnisse durch die Kürzung der Deamtengehälter und Pensionen für die Monate Februar und März werden mit etwa 80 000 Mark beziffert. Sprechstunden der Dicoattion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten. G-iessen Monkfsfr. 4- — 8 WWm 1 Kleiderstoffe i In ] i posten U.IV A Neider-Tweed......... A t posten reinwollene |,QU M Kleider-Schotten p.rßne do vhln“ A Mp MW 1 Posten vrepe ft 1h K<-. M ■„ mod. färben, ca-lOuem^jg UM breit, reine Seide W i posten Crdpe Georgette « qE K’seide, doppelt breit, j) gj M rückende BalWarben......V 1 ! Posten Velout'me « nE 3 !J011e mit Seide, 130 M \ breit, extra billig...... Er bringt die größten Vorteile und die billigsten Preise, unser Inventur-Ausverkauf! Meyer Gießen, Bahnhofstraße 30 So billig wie noch nie verkaufen wir Rest- und Einzelpaare und haben wir diese teilweise bis zu öU /o ermäßigt Auf alle Winter- und Ueberschuhe...... 20‘/q Auf alle nicht zurückgesetzten Waren.. 10% Jetzt müssen Sie kaufen! Schuhhaus Beachten Sie unsere Schaufenster! 147 A Gießener Konzertverein Meisterprüfung 1931 DerGewerbevereinGlefien läßt für die Meisterprüfungen Sonntag, 11. Januar 1931, 17 Uhr, Universitätsaula ln dlcsem Jahre 3 Vorbereitungskurse abhaben. FÜNFTES KONZERT Anmeldungen hierzu werden in dem Büro der neuen Klavier-Abend Luise Gmeiner Werke von Beethoven, Schumann, Chopin, Liszt Der Bechstein-KonzertflOgel ist vom Pianohaus Schönau, Seltersweg Eintrittspreise: 4.-,3 — und 2 RM. bei Ernst Challier (Fernruf 2671) und abends an der Kasse Studentenkarten RM. 1.— bei Herrn Sekretär Ritter und im neuen Studentenhaus gegen Ausweis. 44D Die zweite Rate des Abonnements ist abzuholen. Gewerbebank, Goethestraße 7, 1 Treppe hoch, täglich von 4- 6 Uhr nachm., bis 10. Januar entgegengenommen, wo auch jede weitere Auskunft erteilt wird. 62 o ———— Kurzgeschnlüenes ioBbtal 1 liefen 149OD Damplsägewerk Lollar «. Nubn. A. (S. —— Aulo-Beizuos • Dalli-Kobleo Bosch-Dienst - Akku-Dienst Ruhl * Fetzer Gießen, Schanzenftr. 3 Telephon 2534 59) ib Mein Inventur-Ausverkauf 146 D LICHTSPIELHAUS GIESSEN Richard Tauber Ab 8 Uhr 0116 Gesellschaftstanz EM. Höchst- nnd Hauptgewinne EM. EM. 1 Prämie Versteigerung Von der Reise zurück Laden Fürstlichen Oberförsterei Televbon 2103 0120 STOFFE fabelhaftbillig Teilweise sind unsere Qualität» Schuh waren im Preise bis zi Anfangszeiten 4, 6, 8,30 Uhr Telephonische Kartenbestellungen unter 4077 erbeten Alleinverkauf der vr Viehl u. Hassia-Stiefel Schulstrafoe 10 / Fernsprecher 1435 Inventur- Ausverkauf 5000. 4000 1000. usw. Uebermorgen Ziehung! Offenbacher Geld-Lotterie 3185 Gewinne zusammen EM. 10000.- / zurück- 0 gesetztl in best Lage, Seltersweg- Kreuzplatz per 1. Juli od. 1. Oktober gesucht Angebote mit Lageplan, Grundriß, Miete usw. und wann beziehbar, erbet an Wegen deszu erwartenden Andranges zu den Abend Vorstellungen bitten wir nach Möglichkeit die Nach mittagsvorstellungen besuchen zu wollen Schellfisch ä Psd. 28 <*. 10102 feige, <5ontienftr.fi. abends 8.30 Uhr. im Heim. Wegen der Wichtigkeit des Vortrages erwarten wir starken Besuch 163D_____________Der Vorstand. Fichtenbohnenstangen, langschäftig, hart, aus Saatbestand des Distriktes Jßelscheid (bei Frankenbach). Gute Abfahrt zur Landstraße. 60 hdt. Stück. Im ganzen oder in 6 Losen, je 10 Hdt. Stück, gegen Meistgebot. Angebote an Förster Wack in Erda. Neuzeitliche, fast konkurrenzlose Anlagen, Archttektenbesuche, Provision, sofort. — AuSsührl. kchrtstl. Angebote, Tattgkett, Empfehlungen uiro. u. 168D a. d. Gieß. Anz. Los nur 50 Pf. Ziehung garantiert SBxD.H-V. Die Arbeitslosen- Versicherung Vortrag Herrn Regierungsrat Dr. Bues, Leiter des Arbeitsamts Gießen, Donnerstag, dem 8. Januar, Montag, den 12. Januar, werden im Langeberg versteigert: 1560 a) Brennholz rm: Scheitholz: Eiche 3, Kiefer 7, Fichte 18; Knüppel: Buche 15, Eiche (z. T. auf Pfoftenlänge geschnitten) 55, Kiefer 4, Fichte 32; Stöcke: Kiefer 2; Reisholz (Wellen): Buche 50, Eiche 1200, Hartlaub 200 (dabei gute Forstwellen). b) Nutzholz im: Schnittholz: Kiefer 3. bis 5. Kl. 15; Lärche 2. Kl. 4; Fichte 2. bis 3. Kl. 6; Wagnerholz: Eiche 2; Bauholz: Fichte (langschäftig) in kleinen Losen 50; rm Spalierholz: Fichte (1,55 lang) 6; Stielholz: Esche 6, Pfosten: Eiche 2. Zusammenkunft: 10 Uhr. Kreisstraße Rieder-Bessingen; Langsdorf: Waldein« gang. Weitere Brennholzversteigerungen sind geplant: Montag, den 19. Januar: Höler, Fuchsstrauch (sämtliches Brennholz); — Dienstag, 20. Januar: Riedwald, Meilbach, Münchwald (sämtliches Brennholz). Ge« naue Veröffentlichung Ende der Woche. Hauptrollen: Margit Suchy — Bruno Kastner - Hella Kürtly Im Beiprogramm: TOD-WOCllB und MiCky-MflUS Emmericher Waren-Expedition Emmerich Niederrh. _____________153 D sec^®'6-S°cCKen? s^nen ft | 1.00 1 Vas \ f)amen-öatua ..... Zigarrenhaus E. Reuter vorm. R. Buchacker Bießen/Lahn, Neuen Baue 11. 75 d Größtes Stoff-Spezialhaus am Platze ___________________55 A bef“ 8. Januar 1931 LBERNARD Plockstraße Nummer 16 Bienenhonig Pfd. 1.35 Kräuterhaus Jung ou4 Sckulttraße 5 Fran Dr.RolMerger Aerztin Bahnbofstr. 76 / Telephon 2172 Süllen- und Eber-Verkauf. Die Gemeinde Langd beabsichtigt, einen zum Dienste untauglichen Bullen, zirka 20 Zentner, und einen Eber wegen Inzucht auf dem Submissionswege zu verkaufen. Letzterer kann noch zur Zucht benutzt wer- den. Angebote pro Zentner Lebendgewicht wolle man geschlossen bis zum Freitag, dem 9. d. M., nachmittags 3 Uhr, auf der Bürgermeisterei abgeben, wobei die Bedingungen entgegengenommen werden können. Langd, j^en 6. Januar 1931. 145D Hessische Bürgermeisterei. Fritz.________________ Das Land des Lächelns nach der gleichnamigen Operette, die Tausend© begeisterte Musik von Franz Lehar WWW SeMs EMM 0. 5k. Psd. 35 Pfg. »WS Psd. 50 Pfg. M.8MW Telephon 3685. Schellfische o. K. Kabeljau o. K. Holzungen, Fisch« HetS, FlschkoleletlS lebende Karpsenu. Schleien,Fleisch-u. Heringssalat Marinaden Räucherfische U. Still« Bahnhofstr. 59 Tel. 3866. 167D UMÄnl Heute ab 4 Uhr Tanz-Tee Ich gewähre auf sämtliche regulären Schuh- *4 0/ Ra- die waren,auch für Dr.-Diehl- u- Hassia-Schuhe II'«/ /O batt Winterware Eine sehr günstige Gelegenheit zum Einkauf bester Schuhwaren I Bürgersteuer 1930. Um Härten bei der Einbehaltung der Bürgersteuer durch Lohnabzug zu vermeiden, sind die Arbeitgeber ermächtigt, in den Fällen der wöchentlichen Lohnzahlung tbie Lohnabzüge auf zwei Lohnzahlungen zu verteilen. Es können also die am 10. Ja- ?nuar (März) 1931 fällig werdenden Bür- gersteuerraten von 3 RM. bzw. 4,50 RM. gleichmäßig in Höhe von 1,50 RM. bzw. 2,25 RM. auf die beiden in die Zeit vom | 11. bis 24. Januar (März) 1931 fallenden Lohnzahlungen verteilt werden. Eine Einschränkung dieser Ermächtigung gilt dann, wenn ein Arbeitnehmer aus dem Arbeitsverhältnis bei dem Arbeitgeber, in dessen Diensten er am 10. Januar oder 10. März 1931 gestanden hat, vor Ablauf des ^tägigen Verteilungszeitraumes ausscheidet. In diesen Fällen hat der Arbeitgeber den an der vollen Bürgersteuerrate noch fehlenden Betrag bei der letzten Lohnzahlung einzubehalten. 9C Die Abführung der auf diese Weise einbehaltenen Beträge an die Stadtkasse hat mit dem ganzen Betrag (3 RM. bzw. 4,50 RM.) spätestens bis zum Ablauf einer Woche nach der letzten in den Verteilungszeitraum fallenden Lohnzahlung unter Beachtung der auf Seite 4 der Steuerkarte aufgedruckten Anordnung zu geschehen. Gießen, den 6. Januar 1931. Der Oberbürgermeister: Dr. Keller. Holzversteigerung. Dienstag, den 13. Januar, vormittags 9Uhr, werden in der Dillschen Wirtschaft zu Treis a. d. Lda. aus den Staatswalddistrikten Hege, Scheid und Himberg der Försterei Treis versteigert: 141D Nutzholz. Stammholz, Abschnitte: Fichte (Schnittholz), Güteklasse A, 4b 1 Stück -- 1,63 lm. Kl. 5 2 Stück - 3,83 km; Güteklasse N, 4a 3 Stück - 4,94 fm (Hege Rr. 736 bis 739, 748, 749), Kiefer N, 3a 1 Stück = 1,09 fm (Hege Rr. 745). Derbstangen: Fichte 1. Kl. 86 Stück, 2. Kl. 115 Stück, 3. Kl. 217 Stück; Reisstangen: Fichte 4. Kl. 174 Stück, 5. Kl. 70 Stück (Scheid 21 Himberg 1). Ruhscheiter (2,5 m lang): Eiche 1 rm (Hege Rr. 743). Brennholz. Scheiter rm: 132 Buche 1. Kl., 5 2. Kl., 16 Eiche, 2 Aspe; knüpvel rm: 165 Buche, 60 Eiche, 3 Aspe, 1 Kiefer, 3 Fichte; Reisig 3. kl. rm: 258 Buche, 30 Eiche (unaufgearbeitet); Stöcke rm: 3 Buche, 0,2 Fichte (Hauklotz). Das Nutzholz wird zuerst versteigert; blau unterstrichene Drennholznummern kommen nicht zum Ausgebot. Auskunft durch Herrn Förster Bing zu Treis a. d. Lda. und das Forstamt. Gießen, den 4. Januar 1931. Hessisches Forstamt Gießen. Alte Konzern Vers.-Gel. hat ihre Agentur besondere Reihe. Gießen mit Bestand neu zu besetzen. T licht. Vertreter wollen sich umgehend melden unter ü. 70G9 an Annonccnmaver, Fraukturtmatn. mV Achtung Hausfrauen! Nur heute und morgen billiger Kopfsalate Krüchte-pink,Gchulstr.S WM gegen Verstopfung, tolerhaodoj Osram- Aut o* Lampen alleTyven am Lager L.Lltlwtt.Wellanl.31 Hosd. Fa.DernLCo. Tel. 4335. UwD