«« U3^m u?,lp(plJoa ; 180. Jahrgang Samstag, 50. August 1950 M der Finanzpo wolle, fei ein c* JerneueSandetsvertWmitIinnllinbnnterzeichnel Beseitigung der Zollbindungen für Molkereiprodukte. — Ein Erfolg Gchieles. ----1 g in der Wirtschaft und 3 p o 111 i f. Was die Reichsregierung Öicformprogramm, dos für Wirtschaft 'Z Aus dem Sommuniqud geht hervor, bafj es sich bei den Vereinbarungen nur um eine bedingte Kündigung handelt, die nur dann wirksam werden und einen vertragslosen Zustand her- beiführen würde, wenn das neue Abkommen innerhalb der dreimonatigen Kündigungsfrist dcS alten Vertrages nicht ratifiziert würde. Dieser Fall wird in unterrichteten Kreisen für sehr unwahrs.cheinlich gehalten, vielmehr rechnet man damit, daß beide Parlamente sich hinter das neue Abkommen stellen. Dann werden also der alte Vertrag und das Zusatzabkommen einfach automatisch fallen. Die Mission dcS deutschen älnterhändlers Dr. Ritter hat demnach den Erfolg gehabt, bah das Handclsvcrtragsver- hällniS zwischen Deut chlanb und Finnland durch eine freundschaftliche Vereinbarung geändert wird. Die Krittk Wetter Kreise der deutschen Oesfentlichkeit an dem alten Abkommen richtete sich einmal gegen bie langeDauer, die fünf Jahre unb für eine einzelne wichtig« Position, nämlich für Butter, sogar sieben Jahre betrug unb bagegen, bah bie Zollsätze für Butter unb Käse auf diese lange Zeit hinaus nicht ge* ändert werden konnten. Diese langfristige Bindung ist beseitigt und für die Zollkontvngente gilt der autonome Satz. 3n politischen Kreisen wird diese Regelung ouherordentlich begrübt, zumal sie ohne eine Trübung unseres freundschaftlichen Verhältnisses zu Finnland erreicht wurde. Die von Reichsernährungsminister Schiele im Kabinett vertretene Handelspolitik hat zweifellos einen groben Erfolg erzielt, die der deutschen Landwirtschaft zugute kommen wird. Es hlct> sich nun schlug bafl Da> 'Bcbanblunn El» deutscher Ilcrbänblger von Bären gelötet. Der deutsche Tierbändiger Lostmeycr von dein englischen Ztrkufl Bert Mill- würbe in Hastings lf zur Ina* Oie Weiierlaae ilud e n l n n q . .. sranzösischen. Die p e n , I o n e f ü r ) ii ii n für Doppel- r c n Hi e r will eliu’in pensionierten Beaniten, der durch Tätigkeit I tu Wirtschaftsleben ein Einkorn in e n erarbeitet, da» Bnhe- gehalt um einen diesem An rcchmmflseii,kommen «iigeglichenen Teil kürzen. Dav Anrcchinmfl»- eliifoinmen bleibt l> I o jur Höhe von 0000 711 a r f f ü r) u ii fl 6 f r e I. von dem übrigen Betrag wirb bau Einkommen bl« jur hälfte gekürzt. vtltteitung über den Nanvertrug. befsen Vibschlnsj iimnlllelbar bevorfleht, wird erfolgen. Memel, 29. Qlug. (TU.) Tkach örbffniMig befl '7)teinelländlschcn Vanblanefl am Freitag erklär le ber Qlbnenrbnek' 0) u b b a Im Hamen bcr beut* Vie lleiiorflomfütion der katholischen S\ rche in preuflen schieliet, bat nalürlkb feine Gründe. (Sie wäre längst nicht so gesäbl'llch, wie sie cfl beule Ifl, Der Einmarsch der Tschechen Der Wrliinbctnnf her ischrchlschcn Plc VIlauer Haden e« also geschafft, der iiiemcl* ländls.he Viinbluu edflleil nicht mehr. Bis |<||I ist e I Ö c n. die den Kckt)lum de» Landes ‘an i " •Mianb neräuPerten. unb ungeheure Amertta Das) auch unsere bat läst, sich nicht clufamincnarbellen bä He /jmn 'Beispiel in ächte. 'Wirtschaft '.Scbler geniacht 1,1 ft« iti H I Itlqi ■ unserer QlutoninbUfabrlfeii bufl Eindringen ber Qlmerl- inübl, zur 5X1V' Wald g c bleie« In Otierschlesten jiim Abschlust die gruudlegeiiden Gesichtspunkte bei> Entivurse» er- it' langt. Da» preusjlsitn' l'uiidivlrlschastninlulstcrtiim fahren wir von unterrichteter Selle: Der Entwurf bat seine grundsätzttchc /; n || I m in u n fl ju dem besteht au« drei Teilen: 1. den Bestimmungen über llansaugebvt bcr 3 Irma Vatu erteilt Eine umtltä-e die Penstonskttrzunfl bei Doppelrentnern. 2. beu Der tschechische Lchutzli'iilg 'Bata leinen Mnzug In bafl Äetch halten. <$r hat bafl angettchtS ber Opfer ber verfehlten Polt Hf bei Vergangenheit, der 2,5 ')Hllllonen .'Ir bettSlofen, wünschen Das pensionskürzungsgesetz Oie Gesetzesvorlage der '^eichsregierung. aw °u (Iche" $ (|dl cnölld ' Jin Kl- wünsch-, ersten AI iettsn, die di« unseri Duhe Iv" nicht rich dritte en! hahntrc St De-t rr Seist Wt frei „c wcht und 1 mußt nur Ä da« || ^ingelaich m den "alten, üb jud) von | , Imbujjn meisten & C«b«n ui, {". um । •H eine 6: . M«ui «men % &b,r üd ÄC b'st Hcn? § fessel, f£ ®oIcM6o|l «ick Jf faßet ®tl einer (Xranffurter Kundgebung ber Staats- y.l«' n n il b o mit feinen Fahnen «Ii" « 11 " b " " " c v uusmaifchierl. Wie die „ BoirefHmine härt, halte der Vertreter der Staat». Puilel Im frankfurter Reichst,anneruorstand aus« U1. । h,"/1*’ ,,,r'ärt. Ni|j Ne Ounnbo-Veute weder In w„ >u'ch mit Mn en Meinen. Der erste Bor. >n- tg.nde de» frankfurter Reichsbanner« Putt. _ \ü 1,1 V '. bnl lnl Mammenhang mH diesem Bor. ' 1 0nn6 I • i M n Vorsitz nledeIgele g I. rf sr- yuinm1' 1 ist d". Mmm-r dies- ..Haupt xu etiw ann - nicht U tun rf* e\t Äi« oh diesen hC gen. 'Bala hat ganze Seiten dieser 'vkafchinen chc-slellt nicht aber die deutschen Schuhfabriken, R»tc infolgedessen In Ihrem Kampf gegen den tschechischen Dchuhkönig Immer mehr Infl Hintertreffen gelangen Koch Ist unser Ochuhaustenhandel mit 17 Millionen aktiv, aber wie lange noch. 'S)le Tschechen marschieren nun bei unfl ein, zunächst doch nur, u in n n s e r e D ch u h s n b r I f a 11 n n a I» z u - Würgen, so bast ihnen bann gleichzeitig ber deutsche Markt unb die aufliänblschen '?II>sah- gebiete unserer Werke In ble Äänbe fallen. Dem- bewilligte Konzessionen entfremdeten unfl Immer mehr Europa, mit dem unfl doch eine Dradiilon unb unfere Shmpathte verbindet: 2. eine internationale Ursache: SaO Versprechen für eine *1B lebe r e t n v e fiel b u n g v o n T. a c n a u n d ?! r I c a, ble gleichsam unser Älsast sind, diese Frage hat ble politischen (Areignisse über* stützt Präsident Vegula hatte leg liebe niora« i l f cb e '?(u t o r 118 t verlor« n. Ö>r regierte nur noch dank feiner Polizei. Selbst dafl ^eer War seit langem uneinig unb seine gesunden Elemente besürworlelen den Sturz birsefl 'Xenl- mefl, bcifl dafl Land dem 'Huln zuführte." Qlad) dem Schicksal Vegutafl unb feiner freunde befragt, erklärte 'Bernalefl: Da« gegenwärtige Direktorium ist vollkoinineii ^err der Vage (Jfl ch'denkt nur, nie Pazifizierung befl Vanbefl unb ble V l q u I b I e r ii n a befl alten A e g 1 m e fl durchzusähren (Hfl Wirb leine Repressalien üben. Präsident Veguia unb seine Freunde und Koin- pileen Werben w e g e n H o ch v e v r a I fl a b a e - urteilt werden, gegen Ile kann die 5-obefl- ftrafe gefällt Werden Um lebe Volkfl- unb Ük- waltiustiz zu vermeiden, hat man ble Gefangenen an ’Bnrb befl .Kreuzerfl behalten. Sie flnb nun- incbr nach dem Gesangnifl auf der Sau Vorenzo- Vlnsel übergeführi, dem gleichen Gesängnlfl, bafl bei- geslürzie Diktator wäbixnb seiner elfjährigen Acnleruna für politische Gesangene verwenbete. VcoulaO Sohn Würbe ebenfallfl verhaftet. Aus hem Wahlkampf. Der 'Berliner Vlatlonalfojlallft (Breflor Strass c r bulle sich vor dem Oranienburger Skhäfsengerlchi In (eit)« Prozefsen wegen 'Beleidigung zu uerant» Bwrien. In einem Ball würbe Straf er iwgcn 'Be- lelMgung mehrerer Mitglieder der '.Neichsrcgierung z u z me I 'Dl o u a t e n c | ä n g n i « unb In einem nnbeivn stalle wegen Beleidigung des Regierungs. pmflN-nleit Dr. striedenvbiirg zu einem Monat (Gefängnis verurteilt. ♦ lDUVtH‘ clnc Nationalsozialistbfche IBäblernerfammlung. In der bcr Velchfllagflabge- orbnele Dollsried Jebcr, Vlünchen, sprach, Weilcn 'Bcrflöfjc gegen bafl Vcpubllkschuhgcscb poll- AQtlivb a u f ü e l ö st. iS'ebcr würbe von Krlmlnal- beamlen s e st g c n o in in e n und zum Polizei- präslblum gebracht. Der Saal rnustte von bcr U'ollAd geräumt Werden. ©In Bug von Aalional- fozlallsten wurde Polizeilich ausgeldst. Dabei kam cfl zu Busammcnslästen, so dast die Polizei vom Gummiknüppel Gebrauch machen musttc. notarieller Beftimmniigcn Über da« s-ttchstruhcgcld und 3. Bc Oie ^Oeuftoe Bauernschaft^ in Kessen Darmstadt, 30. 2lug. CWDV.j, Die Deut* s ch e ’B a u ernschaft kommt auch In Hessen mit einer eigenen V l ft e. An Ihrer Spihe ficht der Uanbwlrl Älllcnbranbl (*P>ennerflborf In Schlesien). Ufl folgen Molkcrclbcslhcr Bl ost (31- beflbaufen), Bürgermeister Appel (Ulrichstein), VanbWIrt Kestler (Aclttel-Veemen), Uanbwlrt Da um (Beuern) unb VanbWlrl Hrtedrtch (Vee- belm). Die Forderungen ber Vauernpariet er* strecken sich auf energische Durchsührung der Oieblung, ble dem .Kleinbauern auch finanziell ermöglicht Werben must, aus lasseren Pachtschuh gr äste re Unierslühung ber ^lbbereinigung unb Meliorationen unb wirksameren Schuh bcr ber- ebclnbcn Landwirtschaft (alfl QBelnbau Vleh- probuftc, Gemüse- und Obstbau). Die Partei strebt Welter an eine enge Zusammenarbeit zwi- feben Stadt unb Manb durch Ausbreitung befl Genossenschastflgebankenfl unb verlangt eine Besserung bcr lanbwirtschastlichen VtlbiingSmbg- llchketten. i i Parteien im hessischen Wahlkreis. WS'll. Dar m ft a b t, 2D. Aug. Vlfl gestern, bc'in Schlusttermin für die Einreichung von Wahl- Vorschlägen zur AcicbfliagflWahl, sind beim Kreifl- Wahl lei ter dc-fl 33. Wahlkreises Defsen-Darm* stobt 1 -I W ahlvorfchläge eingegangen. 3bre Kanbibaten haben angenieldet: Sozlalbcmokraleii, Deulschnatlonalc, Zentrum, Kommunisten,Deutsche Volkflpa riet, Rutsche Staatflpariei. Actchflpartci befl Mittelstandes, Aattonalsoztalistcn, ->elslschcfl Vanbiwir. Bolkflrcchtflparlel. Deutsche Baucrn- parlcl, Konservative Ballflparlel, S-Hristllchsozialer HoUflhlcnlt (evangelische Partei) und die Krtegfl- beschcldigten- unb Dlnterbllebenenpartci ber Mannfchast, ctnschliestlich bcr Abgefundenen. Vct bcr lebten AeichfltagflWahl gab cfl tu Hessen lb Vorschläge. M'tgefallen sind bieflmal Linke Kommunisten, Bblktsch-Aalionaler 'Block, Dc'nt- scher Beichflblock bcr 0>eschäbigtcn unb alte So- zialdcmosrallsche Partei 'Deutschlandfl. Aeu hlnzukamen die 'Rutsche 'Bauernpartei, die Konservative VolkSpartei und ble Kriegsbeschädigten. Poesie im Wahlkampf. . Der Fr a nk f ur t c r V ürgcraUflschust Wendet sich mit folgendem Aufruf an die 'Mih- 1er, bcr von dem Frankfurter Lokaldlchtcr strlcb- V» ^'kastl und nach dCe Melodie ..Schlaf Kindchen schla " zu singen ist- Wäfjlt Berler wählt, wcht ja. was unfl fehlt. 'IBäblt merr vor kää CXHIeppeträ- gcr, Wetterfahne, Stelleläger. Llwcrante, Brockc schnupper, Stimmvieh, Ferrit. 8ü'AL'er- <1XX »utoclavel«, PhllisterzdPP. - - Dflasesüst UN WasserküPPI M ä n ner, M ä n- i’c r dH u u u n fl notvt Männer, echt von Kon, und Schrot, stest wie Stahl un ääch so Iprcb. Wann berr sich fl um Irankfort dreht: Stlt«r (^)Wind)lillt «O> irlw Wiehler Oil y n'i»iO Irn ocDrn die Ttmptrtlur »n. Du Limtn vtrbindcn Ortr mit gltientG tut M«runir«i< umütrtcnnrltn LufldrutB WcUCVUUVüHOfllflC- Das Hochdruckgebiet mit seinem Stern über der Ostsee beherrscht weiter die Wetterlage, so das, noch keine Aendeiung clntrltt. jedoch drangt über bei, britischen Inseln kühlere und feuchte Luft südwärts, welche dort vielfach zu Gewitterstörungen führt. ü:o ist "icht ausgeschlossen, bah auch sie langsam auf das steftland vordringt und durch die hier herrschende Wärme dabei In den nächsten Tagen (beioiiteistä- runacn verursacht. ?l u »sichten für 6 o n n t a g : stoi tdauer ber herrschenden Wetterlage, jedoch auskommenbe (Üe- ivlttcrnelgung. lll ue sichten für Bl ontag : Wenig Acnde- rnug der Wetterlage. tiufttcinperaturon am 29. August: mittag» 27,1 Oiixib 0 elsius, alH’iib» 17,6 Grad: am 30. August: "wegen. 14,4 (Nrad. jDlarlmum 27,4 Grab, Mini- mum 10.2 Grad am 29. August morgen» 17,8 12'4 Stunden. Berlin, 20. Aug, (OB.) wie wir erfahren, find die Verhandlungen jlvifchen der Ischechost.iwakl- I Berlin, 20. Aug. (OB.) Da« Belchvkablnell s'hru '>«lnihfat»rll Bala 111)0 6 t RI p 11U 6 I f II I den EnkwUtf ClRCf B ' n s l II n n k ü r ’> I n a f Über den 21 u (auf de « ft I o b n 11) e r I » '• (I «(I e f e (j e s dem Beldjerat pigelellel. Heber (aner vielleicht verhindern können, steht regieren sie in den einschlägigen deutschen Probnslionfl- ftätten. '7)111 'Bala Ist cfl ähnlich Wir wissen, bah eine I roste Leipziger stabris 'Maschinen anserttgl, ble b e Schudfavrlkailon Ivefenillch Vereinsachen, so b.i) ble 'Menge ber Erzeugnisse gewaltig erhöht Werbcii kann, ohne bast ble Unkosten stet- still der Ernennung befl Btschosfl Schri'll>er zum Bisch>s von. 'Berlin Ist bc r -)\ lschosfl stnhl l u 'M eiste n v u laut geworben ')\|fl zur Oir- "u»'g elnefl Nachfolgers In Meisten wirb Blfebnf vchreilvr noch in bcr Slgenschast alfl avostoIis ch C , Abminlstra I or bcr Dlö- avc vorstehc-n Nach der Errichtung ber neuen mii.ti u |' lu!e6 ‘uu^ Ernennung elnefl i Jü«’ Mcfeii Sprengel nötig sein Bla ba- Bln wirb bcr K a r b I n a lerzI, lscho, v o n 5X6111 apostolischer Administraivr dieser Diözese. ‘Oer Sieg der Revolution in Peru. ®ne»lhibciireiilhcibreflffillr»ini»iliiitore NVT'VI »«■ In Stnnrrel» kbvnbs snchvre Sc'natflpräslbcnt von Pern Lar- lofl Bernalefl äuftcrl sich Im „sto.irnai " über llnt ,A'lYV,|,i.r',C AU,U ^'"sturz führten . .a i ^ vlQU,lJ!e il" b«QWlfcn, sagt Vcr- nakfl, mü,|e man sich daran erinnern, bast, V e qu I a sc II 19 19 P r äsIb e ntVo n P e r u ijemclcn sc. tSr sei unter derartigen Bcrhält- nlsscn gewählt worben, bast er In bcr Folgezeit um kb am 'Bubet ballen zu können, ble Der- s " s! " " 9 umänbern mußte, deren 'Batet er War. 01, stähle lang hat Lcgnia die Ncglerunafl- acu'cul Inne gehabt unb clnc wahr c »| r - latur auflaeübl mit All|c seiner zahlreichen ftrcunb« In den hauptsächlichsten ötaatflämtern Bi-rnalcfl erklärte Weiter Die Unznsrlcbc'n- >cit Wurde immer aröstcr und hatte achen. 1. eine wlrtschastlichc- ocwal clbcn. die den wteldbium also auch noch eine tschechische hlnzugesc-llen. hmfl Baliirlich beginnt dir prusion wieder In voller Höhe a>cabc nicht alfl ersreullchei Vorgang hinge- )ii fliesten, wenn da« Anrechnung«celnkommen auf- nomincii lucrben kann, stebefl auflländische hört. Werk auf deutschem Boden verringert den .'lk- xum ft ö di ft r u h r a r Ii a 11 Ifl ulrlfadi tx-r S» Ä£*®r.,K»..T.s A ä&'X'WÄ: Irre r W IrifchafI ununterbrochen fort- scheu Vkehrheil, bast bafl vom litauisch en Gouverneur dem 'Memclgehiet ausoklroierte D I - rckIorlu m 'Bciflghb-Dugnufl-O.zcflsleba bafl 'Bcrlraiwn ber ülierWlcaenbcn Mehrheit befl Vunblaaefl unb der memeuänbifchen Bevölkerung ic l ch I b e sthe. Die vom Oloiweriieur zu Lanbcfl- blvcHoven ernannten Persönlichkeiten feien Weber In politischer, noch In rein fachlicher 'Beziehung fähig, ble GchhIcke befl 'Mernellandcfl auch nur imrübcrwbenh zu leiten. Die Mehrheitflpaltctcn sähen sich dahc'r wranlastt, bem Direktorium bafl Vertrauen abzufprechen. Unter 'Bc-tommg ihvefl Paiielftanbpunklcfl schlossen sich dieser Erklärung hie Derivetcr ber Soztalbc - in oktale n u n d K o in in n niste n an. Der 'Bcrlrvlcr ber liianifchan '711 I n b c r b c l t, ble nur vier Verireiev im Landtage hat, machte den f)Hcl)ibellfl|’artelen beu 'BorWurf, sie hätten die Verhandlungen zur Dlrekiortumflhllbung dadurch erschtvert, bast sie nur zwei Kanbibaten für beu Präsidenten befl Direktoriums namhaft w'wacht hätten. (St lieantragle, über bafl Mist- truiic nflvotum zur Dagefloronung ülvrzugel^n. stn bcr auschtleüenbcn Abstimmung Wurde bem Direktorium mit 2d Stimmen bei vier Stimmenthaltungen bcr litauischen Vkindcrhelt bafl V c r - I r a ilC11 entzogc n. Vanbcflbräflbcnl Aelflghl, ö"g baraul zur allgemeinen Ueberraschuug befl lAaiifefl bkiw bcrc11fl lertlaacflclllc A u s - l ö s u n g « d cf rc t befl littNiifchcu OlDuDcrncurä ailfl bcr Diifche unb erklärte den Landtag für aufgelöst Ain stclhrcfltag ber Aallflkatton dcfl Konkor- frnlfl zlrlschen bvm Bclllaen Stuhl unb PrcusttM, dem 13. August, Ist In Boni ble a p o st o l I s ch c Bulle „piiHtoiulen (ifflcll iuimIiI" unterzeichnet yiib iwrnhibet worben. Die Huiiptbebeutung bien'‘‘ 'Bulle Hegt darin, hast den 'Bejtlinmunncn b»-fl Konkordutfl tx-zügllch ber Errichtung neuer D lözesen , her Erhebung von Dlö- zesen zu Erzdiözesen unb ber Schussuug neuer Domkapitel tlrchsiche Bcchlfllraft verliehen Wird, ^)iit bc'in Lkrsclieinen der 'Bulle sind ble neuen Diözesen 'Berlin und A u ch c- n sowie ble Prälatur Schiielbemühl ivchtflkrästlg errichtet WorbflN, ferner buhen bie Diözesen B refllau unb Paderborn ben Oha rasier von 0>rz- biVzesen und '.^ürstlüschof I >, 'Bertram CBrcfllau) and Bischof D. Klein (Paderborn) Nn r.llcl Srzlüschos erhalten. Damit ist die 'Heu- nrbnunfl ber vivnstischcn klichlichen Provinzen, wie sie Im Konkordat zwischen bem Welligen ^s"bl und dem p reust Ischen Staat vorgesehen War, In Kraft gefcht worden. Der Staat Preustcn iimsastt nach der fehl gen '7keuordnuiia diel tSrzbifl- •ümer, acht 'Bistümer und eine Prälatur. 0>r }ft’ aufneteilt In die Kirchenprovinzen Köln, Breslau und Paderl»orn. Bur Kiiehen- Vrovinz Köln gestöi-cu die Diözesen '.'lachen, W 1 b n v g . Osnabrück unb Trier, zur Kirchen- provinz 'Breslau ble Diözesen Berlin und Oani- lönd und die Prälatur ocbnelbcmübl chenprovinz Paderborn endlich die dc'fllielm unb F u I b a. also „ . . vom vrenstischeo Staat In i'üivrfdjlefleii ein r teil u» fl W a I b n e I ä n de e r II unde n, auf bafl er groste Fabriken u n b Siedlungen gegenüber ist bafl .lugcsländnifl 'Balafl, n u v deutsche Arbeiter zu beschästigen, unbe- beulcnh, Wenn an a n derer Stell e d c n l f ch c '7l r b e i l c r b v o II o fl werben. Wann herrsch borniert, blitzt unb flerrt, — Un die Dach gesehrlich werb. - Die sich wehr'n for unser Stadt, Äerzhaft, wann se's nethig hat. — Männer ächt von Gritz un Geist, — Dast mer net bernetoe schmelstt; — Grih Im , Hern anstatt en Knopp, — Trifft den Hagel Beira« von 1 2000 feflzufehen. Die Ke- uff en Kopp ; Un vor allem: -erz un Hand fllcrmifl Ist diesem QJunfdx Insofern gefolgt, al« For befl deutsche Baterlanbt rNistverhällnlffe beseitigt worben sind. Die Regelung --------- W vor, bast nach f Uns jähriger lällg- feit In ber letzten Stellung ble volle AUS OllCr «toClt. höchst Pension nach bem Gesetz gegeben &urnna“ ||mü werben so». Bel kürzerer Tätigkeit wirb ber _ Ä e "»uropa siegte. Betrag ber Pension entsprechend gekürzt, bei & nil "3cltrcnnen zwischen den L)zeanriefen Mt'""""‘Z h'",C T H ” f,-,|Ur c“n" W ill«, lällfifrl rnlfprrdjeub rarnlorr bl. ,u rin« f„mnlä- dsk Rürzung ii i iu n < m ■ 'n11 i-miem 3ubei begrüßt n weiter Ifl noch clnc Rell-e Bestimmungen In ba« Pafsagieve befl Uloydbampserfl den örfolg Gesetz ausgenommen, In benen verschlcbeue schon 'vrefl Dchlsscfl. bestehenbe Llnzclgesetzc zusammengezogen sind. Der Lin Flugzeug stürzt aus ein hau», m 'rl" " lu " ** '®,r, 3" «°ch-l°rl »erungtüdte ein Mllllärlla». aufjer den Beamten bc« Nciä-e« auch alle Bc- zeugschüler, ber gerade sein Pilolenzeugnlfl er- amten ber C ä n b e r unb Gemeinden. Er hallen hatte, mit seinem r^lugzeug. .Der Pilot hat r ü re n n e n d e n " A l u g - (lenen Pensionen, doch gewährt er ben Betroffenen " Kischirmwurf war jedoch zu weit, eine U in ft c H u ii fl « i c M von sechs Monaten. 1° Fallschirin f berPilotjebochh _________________________________' _______________ V e l> i ii r ii in. Da per Ä8U n senkte, > c ra b ft ü r aIc unb u m fl । .. , , - Absturz mitten über der - ölabt erfolgte, fiel ber Apparat auf bafl ÄS I Auflösung des Memelländischen Landtags | MZMMM b.iiimV Dchreben ber Negierung hi Kowno bahin, sich Käsig beschäftigt, alfl einer der Bären anscheinend von der unbeauenien Volksvertretung in Meine! zu durch ble Hitze wild wurde unb ihm befreien unb ble der meinel änblschen Bevölkerung einen Datzochleb in» Gesicht versetzte Vier anberv vertraglich zugestcmbenen Rechte nach unb nach ab- Bären fielen sofort über den Bändiger ber 4 ii bau en. Von bcr vlclgerühmten AnIono - der aus den Boden aew orten unb in le her Mcmellänber Ist in ber Tat nicht mehr f u r ch t b a r z u g e r l ch t c t wurde. Andere Mli- ullzu viel b' ig geblieben. Litauen hat unter bem ulieder befl Zirknfl' trieben ble Best den mit Siscn- deo über bas Menn-lgeblct m-rhängten Kriegs- staugen in clnc Ecke unb trugen ben bcwusttlosen Aiiflanbco bas Mcuiclstatut zu einem Blatt Lostrneher aufl dem Käfig. Der Bändlaer Papier zu machen »cumstt, hat sich aber Im ftarb eine Stunde später ' u ■ wesentlichen doch Immer so verhalten, bast ihm _ ,, , wlrrilflK Berit äste gegen bas Statut nicht nach- Dafl schreibende Telephon. aenüelcn werden konnten Trohbcm Ist es den Bet der Netchspolt beschäftigt man sich mit einem ft a l Iben j)errld>ern möglich gewesen, ihre Ent- Plan, dessen Durchiührnng unser Fernsprechnetz zu bcutschi ngvpolttlk mit .Hochdruck sortzusetzen. E« den modernsten der Welt machen würde. Ev Han- ehen ja noch -wöl Gesetze In 'Aussicht, die In ber beit sich um eine Konstruktion, bei der der Fern- ßiarhj b,e Jöe leit lau ng bcr Selbftoer- Iprerfjapparat mit einer' '21 rt Fern - n» a 11 u n fl ber Mcmellänber bcbeiitcn unb ble wohl b r u cf c r verbunden wirb, einer elektrischen |c|)t während des parlamcntilofcn Zustands zur Schreibmaschine, ble Mitteilungen sowohl schreibt Durchführung gelangen werben. Es ist höchste Zett, wie auch empfängt. Der Fernsprechteilnehmer würde das, die Leiben bcr Mcmellänber im B Ülker- mit blcfcm Apparat seine Mitteilungen, wo es rat- bu n b zur Bcl)anblung kommen. Dav Mcmelgebiet (am erscheint, auch schriftlich telephonisch weiter- cibst kann sich alterbingv In Gens fein Gehör ver- neben können. Hat er z. B. einen schwer verstand- schassen, ev must sich unter den Vatomächtcn einen ltchen Namen, liegt Ihm daran, bei seiner Adressen- Anwalt suchen. Deutschland hat sich berdterHärt, für auaabc 5)örfehler zu vermeiden, so konnte er bem ble Mcmellänber einzuspringen, kann das aber erst, Gesprächspartner feine Anschrift durch das Telephon wenn eine B e r le tz u n g des Mcmetstatutv hinüberschreiben. Einem Teilnehmer, ber sich n I rf) t nachwe vbar Ist, Die Untersuchung der letzten Bor- meldet wird man kurz Bescheid hinterlassen gängc Im Memelgebiet wird nmnehr einsetzen. Sw können. Narf) einer bestimmten Anzahl von Klinnet- bald eine furlstlschc .handhabe ^Ür uns gegeben ist, zelcl)cn sci-altet sirf) nämlich ble Telephon schreib- weihen wir die erforberUrfjen Srf)ritlc In Gens ein- maschine des abwesenben Teilnehmers milomalHd) leiten und dafür sorgen, dast das 'Bcrlxiltcn Litauens »'in, unb bcr Anrufer kann feine Mitteilung fchrlst- ctnnml grünblirf) In ben Mittelpunkt des öfst'iitlirften ftrf) nteberlegen. Dte Einführung der Konstruktion für Interesses gerlirft wird. | ble sirf) ein graste» 'Werk clnsetzt, wäre vcrmulftch nur bann möglich, wenn ble Post ben neuen Fernschreiber obligatorisch als Teil des F. sprecherv vermieten würde. Tan Rhytri. rio ird- HordojMj llo Rhtrdeti wi 2.6 "U Torunn- Aus der Provinzialbauptfiadt. (Stehen, den 30. August 1930. Auf den ersten Blick! Unser alter Lehrer sagte stet«, wenn irgendeiner nicht mit dem Einmaleins zurechtkam oder «in bekannte- Wort zum zwanztgftenmal falsch schrieb. ..E-s ist gut. dah die Natur die Anlagen verschieden verteilt hat. 2» muh auch Dumme geben Und der Trost für die Dummen ist der, dah sie meinen, es gäbe immer noch Dümmere!" Merkwürdig war aber, dah gerade diese Dummen nachher beim Spiel oder bei anderen Gelegenheiten unserer Anführer, unsere ..Hauptleute' waren! Wenn e- galt, einen Daum zu erklettern oder eine Wassermühle zu bauen, dann hals uns die Aechtsrcheibung nichts, auch nicht bas grvhe Einmaleins Da muhte man den rechten Griff, den ..richtigen Schnick", wie wir Duden sagten, haben. Wie ost bade ich einige meiner Kameraden um diesen ..Schnick" beneidet! Ebenso wie ich es heute noch manchmal al- ungerecht empfind«, dah es Menschen gibt, die so musikalisch sind, dah sie «ine Melodie, die sie einmal hören, sosort in Roten auszeichnen können. W»r andern Sterblichen müssen sie schon viele Male hören, bi- ft« sich endlich unserm Ohre einprägt. 3m Kleinkrieg gegen die unseligen Hausgeister wünsche ich mir aber oft die Gabe ..aus den arsten Blick'. Wir kennen sie all«, die Kleinigkeiten, die uns da- Leben schwer machen wollen, di« unsere Nerven aufregen und unS nicht zur Ruhe kommen lassen. Da will die eine Türe nicht richtig schlichen, eine ander« schleift, di« dritte endlich klemmt sich irgendwo, der Wasserhahn tropft, der elektrische Schalter ist lahm, der Wecker bleibt plötzlich obne Ursache stehen, da- Dügeleisen wird nicht yeih, die Wanduhr müssen wir ganz schief hängen, damit sie überhaupt geht usw. usw. Da muh man schon starke Qlcrotn haben oder gar keinen Ordnungssinn, wenn man diese täglichen Quälereien erdulden soll. Dar ost ist nur ein kleiner Handgriff nötig und alle- ist wieder in Ordnung. Aber dieser Handgriff sehlt eben den meisten Menschen. 3a, Sn ihrem Spezielsach. bet ihren Düchern. b«i ihrer Arbeit, da sind sie Meister. Aber wenn die -Stau kommt und bittet um eine Kleinigkeit, um da- Anziehen einer Schraube oder dergleichen, dann versagen schon viele, schauen gar nicht fange hin, rufen nach dem Handwerker oder fassen alle- so lange schleifen, bi- es gana hin ist. 3ch hatte einst «inen Freund, der brachte in seines Vaters Hause, ehe man überhaupt an elektrische« Licht in den Wohnungen dachte, eine Klingel im Zimmer an, die ein Zeichen gab, wenn das Hostor ging. Wurde aber dann die Haustür geöffnet, fo schaltete sich ein kleines Flutlicht ein, da- beim Schlichen der Zimmertür wieder erlosch. 3ch weih noch, dah ich damals al- zehnjähriger 3ung< diese- Wunder bestaunte, als wenn e- au- einer anderen Welt käme. ES klappte alle- tadello-. Aber nicht lange danach hatte mein Freund die Sache wieder umgeändert Da- ist ja gerade typisch für -alle Dastler, dah sie nie ruhen, bah sie immer verbessern und ergänzen wollen. Mitten im Gespräch verstummen sie plötzlich, nehmen einen Bleistift und werfen eine Skizze auf einen Zettel: denn ein neuer Gedanke ist ihnen gekommen. Solch« Leute haben die Gabe „auf den ersten Blick". Du aber denkst, da- kann ich auch. „Probieren geht über studieren!" Du nimmst deinen Wecker, der feit einigen Tagen steht und durch kein Aütteln zum Ticken zu bewegen ist, auseinander und willst den Fehler suchen. Durch Putzen und Oden glaubst du alle- in Ordnung gebracht zu haben. Aber beim Zufammensetzen hast du immer zwei Rädchen übrig! Siehst du, der rechte „Schnick" fehlt dir. 3m kleinsten Dorfe, ja. in jeder Verwandtschaft, gibt e- solche „Allerweltskerle", geschickte Bastler, die eben alle- machen können. Sie werden geholt, sie werden gehätschelt und verwöhnt. eingeladen und bewirtet. Solche „Allerweltskerle" sind keineswegs gelernt« Fachleute. Da- sind Gaben, sagt der Bauersmann. Man hat sie, oder man hat sie nicht! Schau nur, wie solch ein Künstler eine Sache betrachtet! Du weiht nicht recht, wie du ein Brett zuschneiden sollst, drehst und wendest lange. Unb schließlich wird die Sache doch falsch. Gerade im Zuschneiden, da- wird dir jeder Hand- wetksmann bestätigen können, liegt die Hauptkunst. Wie oft geht eS bei ungeschickten Händen so, dah man glaubt, in dem Gegenstand stecke ein döset Geist. Da- ist die Tücke deS Objekt-, sagen wir frei nach Vischer Aut so ein Allerweltskerl lacht und sagt: Da« ist doch ganz einfach. Du muht nur die andere Seite nach oben drehen!" 3a. da- sind die Leute. die sich ihre elektrische Klingelanlage selber machen, ihre Rundfunkgeräte bauen, den Kindern alle Spielzeuge in Ordnung halten, überall verbessern und ergänzen Dah auch von diesen Bastlern eine große Anzahl von Erfindungen stammen, wissen wir. Denn in den meisten Fällen wollen sich die Allerweltskerle do« Leben leicht machen und suchen nach Gelegenheiten. um ihre Arbeit zu vereinfachen, und schon ist eine Erfindung da! Hoffentlich hast auch du. lieber Leser, unter deinen Bekannten solch einen geschickten Freund, der dir über ärgerliche Kleinigkeiten hinweghilft. Oder bist du gar selber in der Lage, dir zu helfen? Dann stelle dein Licht nicht unter den Scheffel, sondern springe deinem Nächsten bei. Gelegenheiten gibt e- genug. D. (Yictzcncr ^ochcnmarktpreise. SS kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Duner 160 bis ISO. Matte 30 bi« 35. Käse Oer Landstraßenbau in Oberheffen 3m Gegensatz zu den betben letzten Zähren, in denen bi« Verwaltung unserer Provinz Ober- Hessen em umfangreich«- vtrahenbaupro- gramm durchführen konnte, mußte bas Dank'togramm für dieses 3ahr wegen der großen Finanznot weitgehend eingeschränkt werden. Wurden in den beiden letzten Fahren sowohl auf den DStraßen, wie auch auf den 8-Straften ansehnliche Strecken neu gebaut, so mußte man sich in diesem 3ohre im großen unb ganzen auf Ausbefserunasarbeiten und Nachbehandlungen beschränken. Don den V-Straßen, zu deren Herstel- luna und Unterhaltung in erster Linie die Mittel Der Kraftfahrzeugsteuer zur Verfügung stehen, wurden auf den Straßen Lauterbach-Angers- bach—Fulda, Rissfelb—Hörgenau. Rebgeshain— Ulrichstein und Ermenrod—Schellnhausen gewisse Strecken der Oberflächen neu- und nach- behandelt. Dafür war ein Betrag von 31 700 Mark erforderlich Aus der Strecke Grebenhain— HartmannShain—Gedern machte sich auf «ine Entfernung von 2.3 Kilometer eine Nachbehandlung der Straße erforderlich, wofür an Kosten 11 500 Mk entstanden Die Ausbesferung von etwa 80 Kilometer Heißteer- unb Kaltasphalt- Oberflächenbeläge erforderten eine Ausgabe von rund 80 300 Mk. Ferner wurde auf der Straße Großen-Linden—Lang-Göns eine Asphalt-Fein» betonbede rückgegeb. wird» unt. 6024V a. d. Gieh. Anz. ülniiofltt- iteroong in der Elnheitskurz- schrisi für Damen n. Herren unt. Leitung eines staatl. geprüft. Kurzschriftlehrers. Unterrichtsg. 12 Mk. Weitere Kurse beginnen: 8. Sevtemb., 19 Uhr: Fortbildung in der Berkehrsschrist. 8. Septemb^ 20 Uhr: Redeschrift für Auf.: Diktat 60-80 S. 9. Sevlemb^ 19 Uhr: Prakt. Hebung i.d. Redeschrift; Diktat 100/120 S. 9. Sevtemb^ 20 Uhr: Fortbildung in der Redeschrift: Diktat 140 S. u. höher. Anmeldg. u. Ausk. d. den 1. Bors., Herrn Franz Haustein, Wilhelmsiraße 6 II, oder zu Unterrichtsbeginn. Kursschriftverein v. 1861 m. Damenabtlg. E.V. [6003D Metzger- Lehrling sofort gesucht. 05372 Mtzgennsir. tzeuvl tumöfl bei Grünberg. Herrschaftl. Haus für 2 Familien, beste ruh. Südl. Einf., Vor- und Rück er. 1000 qm Etage beziehbar s.gerinff. Steuer., für RM 25000.- bei I/a Anzahlg. zu verkaufen. Angeb. erbeten unter D 6821 an Annoncenmayer, Frankfurtmain. Hausverwalter von hiesiger Korporation perl. Oktober d.J. gesucht. iReden- berui gestattet.! Ausführliche Angebote m. Zeugnisabschrift, unter 6Ö00D an den Gießener Anzeiger. |LU erhalten Sie sich ■ BlH schön und voll bei iBmOI tägl. Gebrauch des ■■■■ eewe®! Echten Brennnessel Haarwassers nach Hofaoo- theker Schaefer. Haarausfall, Schuppen u. Kopfluckenverschwindeu.Fein parfümiert Flaschen mitbringen. */, Liter 0.75 RM., */?Lit. 1.25 RM. Nur erhältl.Engel-Apotehek. 3g. StSuiein (mit niehrj. Tätigkeit tnVertrauensiteUg.i perf. Stenogravhie, Schreibmaschine, m. sonst. Büroarbeilen vertraut, sucht pass. Stelle. Schr. Ang. u. 05369 a. d. Gieß. Anz 1 200 ccm SchüttoH- Motorrad, steuer- u. sührerscheinsret, fabrikneu RM 700. 1 390 ccm Ü-T „Ja?“ Luxusausf.m. Boschlicht u.Horn,fastneue Bereit Baus. 1929. 1 350 ccm U-T,,Black- bnruo"Borsührungö- maschine, kompl. mit Boschlicht, Horn. Tacho usw. 1500 ccm,,Triumph“, Mod.28,i. tadelt. Zust. 16 20PS„Brennabor“ voll!, überholt, mit neu.Ltchtanl.,Scheinwerfern u. Batterie, saft neu bereift, zu jed. annehmb. Preis. GenannteMotvrräd. sindvollk.etnwandsr. tn Ordn. u. werden preiswert weg. Neuanschaffung abgestov. N. Appel, Gießen Kaiserallee 45 Telephon 4067. [^D Förinlo- leparaiorwerkslalte äußerst günstig gelegene Räume nebst Wohnhaus m. Laden zu verkaufen. Schr. Anfragen unt. K 301 postlagernd Herborn Montag, 1. Sept. 20 Uhr 5988D Hotel Köhler Sonntag, den 31.0 HL, oon 9.30 Hör öorm. an auf dem V. f. B.- Waldsportplatz: NinHiliihtapt 5(ööne 5-Zimmer- Woönung mit allem Zubehör, tu guter Lage, kann gegen Umzugskoiten für sofort od. später sreigemacht werden. Schriftl. Angeboie.u. 05304 a. d. Gt e st. A n z, Mietgesuche | Suche beschlagnahmefreie Wohnung 4-5 Zimmer, Küche, Bad u.Zubeh., vart., mögt. Südviertel, für 1.-15. Oktober. Schriftl. Angeb. ifttt. 05330 a. d Giest. Anz SOLBAD UND LUFTKURORT WimefetiaN. | Ste!lenangebote| Leistungsfähige Wcinbandlung am Rhein sucht b. Wirten und Privaten gut eingeführie Bertreler gegen Hobe Proois. Schriftl. Angeb. unt. 5977D a. d. Giest.Anz. Älzieer echt Nustbaum hoch- glänzend poliert, Schrank, 3türig, 180 cm groß, Waschtisch mit Marmor und Spiegel- Gebrauchter gut erhaltener ältiniwen sofort gegen Kaffe zu kaufen gesucht. Schillerstr. 34. Vier verschließbare Sammelbüchsen zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 05340 a. d. G l e st. A n z. | Kaufgesuche | 5-oö.6-3lmniei- taentais in guter Lage gegen dar zu kaufen ges. Schriftl. Angebote u. 05364 a. d. Giest. Anz. Zuschr. unter 5996V an den Giest. Anz. Gebildete, tn guten Verhältniss. leb., auf Büro täligeSVjäbr. Dame sucht f. Tour., Sport,Theat er besuch usw. ebensolchen Partner Getrennte Kasse. Bei Zuneigung sp.Heirat nicht ausgeschlossen. Schr. Angeb. u.05339 an den Giest. Anzetg. Diskreiton zugesich. Bad-Nauheim Aus Privathand zu verkaufen: 5976 V Haus mH Garten Karlstraste 32, 12 Ztmmer, in guter Rur- u. Vermtetlage. Näh. b. Hartmann, Bad-sliauheim, Forsthausstrahe 14. 2 HinOeiOelten 1 kl.Dauerbrenner emailliert, aus gut. Hause, zu verkaufen. Wo s. d. Geschästsst. des Gieß. Anz. [^ Gebrauchte 6023V 3 mmer mit el. L. z. 1. Sevt. zu vermieten 0j351 Seltersweg 812 ,,111. Fcol. möbl.Zimm. zu vermieten 05368 Dammstraste 34, Ecke Rordanlagc. Möbliert. Zimmer sofort z. Derrn. 05384 Laakfgr.VMi.Viio i,t. SMöa mööl. Zimmer in ruhiger Lage zu vermieten 05377 Moltkcstr. 2 1. GMrmierten der Luthergemeinde; 11: ftinber- nrthc; Psr Len,. — Elisabeth kleinkinderfchule. 8.15: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petru,» gemeinde; 9.4rv Pfr. I.ie Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. Pfr. Lie Waas. — stleln Linden. 9: Hauptgottesdienst ; Christenlehre für die weid» Ilche Jugend; 10: Äinbergottesbienft. — Mief eck feierliche (Eröffnung de» Konfirmandenunterrichts; Opfer für Die evangelische Jugendarbeit. — Ullen- Bufnf. 1: Psr. Sattler. Wieseck. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die weibl. Jugend; 13.30 Mainzlar. — llausen-Garbenleich. 11: Hausen; 13: Garbenteich. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die weibliche Jugend; 12.45 Kin» dcrgottesdienst; 14: Pfarrvikar Draudt. In beiden Gottesdiensten Kollekte für die Innere Mission. Katholische Gemeinden. Samstag, den 30. August. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Sonntag, Den 81 August. Gießen. 6.20 Uhr: Beichte; 7: Messe; R: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt. 11: Messe mit Predigt. 14.30 und 17 30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — fjunqen. 8: V)od)amt mit Predigt — Cid). 10: Hochamt mit Predigt. — Ridda. *.30: Hochamt mit Predigt. — Sdniltcn. 10 30: Hochamt mit Predigt. — Stockheim. 15: Saal Sdjmittberger: Diaspora-Katholikent- gung. Donnerstag, 4 September. Gießen. 17.30 Uhr: Beichte. Freitag, 5. September. Gießen. 6.15 Uhr: Segenoaml. Lonntaasdicnit d.'Aerne u.'Avotbeken am 8t 8 tü Dr. W. Allein Ur. Wolf. Velikanapotheke. ____________Zahnarzt: Dr Jäger__________‘D fixiue Kaare nicht färben! 1 = ■ M CNTRIFAL gn 4m — Jehr— bewlw» txM» , > 9 *cM Hier»Urtv- tOhrt aeec>,w»wwch« e*< wfOrMche We>ee - ' T /■ *e ehwneli»« —wlenrMhe« deher ® • // *r*Nw**- Mö> » - e v o-brevc»v »Meck w i 3 3 W *Md»cA u cdcnhc>l lebst, kleine glück.ick-c In- fel. Wenige willen, bah der stille, vom rauschen- den Strom abbiegende, unter überhängenden Zweigen hinschlüpfende Wasserarm zu deiner Heimlichkeit führt. Und für diele Wenigen bist du, wie für mich seit gestern nicht mehr erre.ch- bor. liebe, kleine 3nfcl Da mich das leichte Faltboot mit lautlosem Padbcllchlag nach gewohnter Weile den versteif- len. vielgewundenen W ifserveg gleiten lieh, engten die versandeten und verschlammten Ukr dl« Fahrtrinne mehr und mehr ein, bis an der Pforte zum See der Kiel flodtc. Als hätten die herbstlichen Winde wie durstige Mäuler d.c Riesenschale des Sees zur Hälft« leer geschlappt, so ragten rings breit aulgewulstete Sandran- det vom klein gewordenen Wasserspiegel zu den Litern hin. Auch vor die Mündung des Wasser- arms hatte sich ein mächtiger Sandricget geschoben. jeden Zugang zum See sperrend. Rur den kleinen, schwarzgrüncn Kröten war es möglich, über die schlammigen Massen zu hüpfen, in denen überall überrafchte und hilsloS zurückgebliebene Muscheln steckten. Roch immer leuch- tete wie ein weifte« Band bas zusammengeru- delte Dolk der Möven an deinem Strand, kleine Insel, und vereinzelt stelzten hochbeinige Rclher wie Schulmeister unter wimmelnder Jugend. Aber in den Kronen deiner alten, breitäsligcn Bäume loderte der Hcrbstbrand wie di« letzte Fackel eine- verrauschten Festes. Im Frühling begann es. Als Rohr und Binsen das erste Grün histten und die Weidengertcn zwischen den grau- unb gelblamtnen Raupen ihrer Blüten sich mit schmalblätterigem Laub bebüschelten. Wohl spielten Aprillaunen noch unberechenbar mit Regen und Böen, aber es gab doch Tage, an denen der blaue Himmel über der See und dir, seinem wasserbehüteten Kleinod, wie ein gütiges Auge strahlte, kleine Insel. Da hoben mir das Boot anS Ufer und durchstreiften deine erwachende Schilf- und Weidenwild- nis. dem frohen Schnarren und Zwitschern der kletterlustigen Rohrsänger und -ammern lauschend. Später, als die Iunisonne deinem Sand die letzte kühle Feuchtigkeit ausgeglüht und ihn warm und weist gemacht hatte, dast er wie Silberstaub durch die Finger rieselte, sahen wir, am Boden ausgestreckt, den gefiederten Schwimmern und Tauchern zu, den Wildenten, Wasserhühnern und Haubentauchern, die alle ein Schlemmer.'eben führten in diesem Paradies der Wasserkäser. Spinnen, Würmer. Köcherslicgen. Larven und kleinen Fischen. Selten breiteten diese in der Luft schwerfälligen Vögel ihre Schwingen, um zu flüchten. Am unbeholfensten benahmen sich hierbei die Wasserhühner. Sie strichest so niedrig über den Spiegel, das; ihre hängenden Füll« das Wasser patschen konnten, als brauchten ihre Flügel diese Hilfe Weiche Künstler waren da- gegen die slinkslügeligen Möven, die mit schwalbenartiger Eleganz auf» und niederslitzten! Manchmal sah in dem atemwarmen Gra«. das an anderer Stelle dicht wie ein Tierfell dir wuchs, kleine Insel, ein« blonde Frau an meiner Seite. Wir vergasten die Stadt, der wir entslohen waren, die aber irgendwo hinter dem See und den Pappeln des Stroms ihre Türme unerbittlich wie mahnende Zeigefinger reckte. Wir träumten von der Inselwelt der Südsee und nannten dich kleines Eiland mit allen Ramen, die Sehnsucht nach fernen, «infamen Küsten unS finden lieh Jack Londons Abenteuergeschichten waren unsere liebste Lektüre. Die himmelblauen und lupfcrfarbcncn Libellen. die im Pfeililug unsere Stirnen streiften. und die gelben und feurigen Falter, die in schwärmerischem Liebesspiel einander jagten, be- wunderten wir wie nie gesehene Eroten. Nie hatten wir den 'Balzflug des Rohrsängcrmänn- chcns gekannt. Jetzt beobachteten wir den kleinen Bogel, wie er schräg hoch aus dem Schilf schost und die Flügel steil nach oben schlug, al« ob er sic über dem Rücken zusammenklappen wollte. Sine neue Welt schenktest du uns. Leine Insel, deren tausendfältiges Leben unS wie ein verwirklichtes Märchen beglückte. Keine häst- liche Ucberraschung, nichts Feindliches trauten wir dir zu. Die haardünnen stechenden Schnaken, die wir natürlich Moskitos nannten, kamen vom Wasser her. Wir vertrieben sie mit Rauch. Wenn die Zigaretten nicht genügten, mit qualmendem Schilsseuer. Sonst hatte auch der See nur Schönes für uns. Seine Luft roch nach dem herben Duft der Wasserpflanzen, die mit breiten Blättern aus der Tiefe wuchsen und ihre weihen und gelben Blütcngestchter neugierig auf das Wasser legten. Wir umflcuerten vorsichtig dies« geheim- Der moderne Mensch reist zum wesentlichen Teile, um seinen Urlaub an anderer Stell« zu verbringen, um „hinauSzukommen". um sich zu erholen, um andere Länder kcnneuzulcrncn — er reift hauptsächlich. um deS Reisens willen. Aber die Reise als Selbstzweck hat sich erst im Laufe der Jahrhunderte allmählich entwickelt. Auch d>e Phönizier, die Rormannen. d.e Wikinger, die auSsuhren. sind natürlich im heutigen Sinne nicht „gereist": sie waren Kausleute oder Eroberer. Denkt man an Reisen der Antike, fällt uns des Odylleus Meerfahrt ein, di« sicherlich keine Vergnügungsreise gewesen ist. oder wir erinnern uns, dast die jungen Römer reiften, und die reiften wirklich schon in ziemlich neuzeitlichem Sinn. Denn wie heute der Amerikaner seinen Europatrip erledigen must, so gehörte cs zum guten Ton, die jungen Leute aus Rom an die Zentren alter Kultur nach Griechenland und Alcrandria zu schicken. Aber man kann versichert sein, dast solche Reisen höchst unvergnügliche Strapazen waren. 3a. eine Strapaze ist da« Reisen noch sehr lange Zeit geblieben, wobei man weder an die Völkerwanderungen noch an die Kreuzzüge zu denken braucht. Freilich, die Kreuzzüge brachten die Kunde von den wunderbaren Menschen und Tieren, die es in anderen Erdteilen gab, es kam die Rachricht von märchenhaften Fabcl- schähen. die Landsknechte durchstrichen das Land und erzählten, und cs erstand die Druckkunst und half, solche Schilderungen zu verbreiten. Aber wie war es mit diesen Daganten kläglich bestellt. Greisen wir aus des ThomaS P l a t- t c r Lcbenserzählung — Anfang des 16. Jahrhundert- — wahllos eine Stelle heraus: „Bon dort zogen unser acht wieder hinweg auf Dresden ju; kamen wieder in Rot, dast wir wieder grohcn Hunger litten. Da beschlossen wir, uns auf einen Tag zu teilen. Etliche sollten nach Gänsen ausschcn, etliche nach Rüben und Zwiebeln. einer nach einem Topf, wir Kleinen aber sollten in die Stadt Heumarh gehen, die nit weit davon an der Strahe lag, und sollten nach Brot und Salz sehen. ... Da war einen Büch- senschust vor der Stadt ein Brunnen, dort wollten wir die Rächt bleiben, aber wie man in der Stadt das Feuer gesehen hatte, schost man zu uns heraus, sie trafen uns jedoch nit ...“ Allmählich aber wird aus dem Zwcckreisendcn und dem Baganten der kuriofe Kavalier. Wie follte man sich hierbei nicht an Goethes Valcr erinnern, der sich die römischen Stiche und ein Gondelmodell aus Venedig in seiner Wohnung aufbängte, um anzudeuten, dast er ein weitgereister Mann fei? Weitgereist und weiter« fahren: das wurden jetzt ehrenvolle Bezeichnungen. Denn fchon hatte sich auch das Verhältnis des Menschen zur Landschaft grundlegend gewandelt; die fcntimcntale Zeit war herauf- gckommen, und hatte sich der einzelne früher einmal gegen die Ratur und ihre Erscheinungen abgeschlossen, so gab er sich ihnen jetzt in einem pathologischen älcberschwang hin. „Es denkt sich gar so schön in dem weiten Raum cineS offenen Landkreises", lagt ein Kind dieser Zeit, „bei dem Glanz eine« klaren oder mit Licht und Schatten vermengten Himmels, wo breite Ströme fliesten ober fünfte Bäche raufchen ..." Das find schon sehr moderne Klänge. Da- Reisen ist nun wirklich ein Vergnügen geworden, in dem die Grundlosigkeit der Strahen bei schlechtem Wetter, die Langsamkeit de« Tempos — noch herrschten nisvollen, undinischen Lauscherinnen, wenn die untergehende Sonne uns zur Heimkehr zwang. O. was muhte eine Rächt allein mit dir. kleine Insel, mit deinen Seerosen und Sternen, deinen Rachtschmetterlingen und träumenden Vögeln wundervoll lein! Ich werde diesen Wunsch als Sehnsucht in den langen Winter tragen, denn ich hab« dir 2eb«- wohl sagen müllen, kleine Insel. Aber ich werde wieder zu dir kommen und bei dir weilen, wenn dein Frühling über den Strom herüber mich ruft. Zwllchcnsällc sehr oft Anlast zu den hübschesten gesellschaftlichen Veranstaltungen geben konnten. Kein Wunder, dast im achtzehnten Jahrhundert auch eine neue Epoche des „Rciscromans" cinsetzt. Aber noch immer Dagierten die Unbemittelten zu Zust die Straste entlang, denn da« Reifen war eine teure Sache, und nur der war eigentlich von allen Zufälligkeiten ziemlich unabhängig, der in feinem eigenen Wagen reifen konnte und genügend Bedienung mit fich führte. Denn arg war es mit der Post bestellt, deren Regal der Familie T h u r n und TariS bis zum Jahre 1866 gehört hat. Mehr als fünf Meilen am Tage waren in Norddeutschland mit ihr kaum zurückzulegen, und um die Mitte des Jahrhunderts fuhr fic zwifchen Dresden und Berlin nur alle vierzehn Tage einmal. Die Wagen waren unbequem und ermangelten des einfachsten Komforts, und wer einmal in- Münchener Deutsche Museum kommt, mag sich die dortigen Kutschen ansehcn. Um die Mitte de« Jahrhundert« priesen es die Zeitungen al« eine neue Errungenschaft, dast die Wagen zwischen Berlin und Hamburg künstig ein Verdeck haben sollten. „Was mit der Post reift", sagte man damals, „muh eines Lastträger« Rücken und den Deutel eines Fürsten haben." Dazu kam die Grobheit und Erpressung der Knechte und Posthalter, die den wehrlos Reisenden in ihrer Hand hatten. Wer wollte «S ihnen verwehren, dem Fuhrgast mehr Pferde aufzudrängen, als er brauchte, um sich den Gewinn cinzustecken? So war allo die Reife noch immer keine Unterhaltung für da« Volk geworden. Als Iung-Stilling einmal ein neun Stunden entferntes Dorf besucht, merkt er an, dast „vielleicht seit hundert Jahren" niemand von feiner Familie fo weit gewandert war. Bald aber ereignete sich ein wenig bekannter Umstand: schon um bie zwanziger Jahr« be« neunzehnten Jahrhunderts erlebten die Straften eine Verstopfung durch Fahrzeuge aller Art, daft sich die zeitgenössisch« Karikatur mit diesen Zuständen mehr oder weniger drastisch befassen muftte: die Straften waren so überfüllt, dast man einen Verkehrsschutzmann hätte postieren können, denn die Verkehrsdichte war nach der Besiegung Rapoleon« und mit wachsender Industricali- fierung unmäftig gewachsen. Als ein Jahr nach Goethe« Tode Friedrich L i ft au« den Vereinigten Staaten nach Deutschland zurückkehrte, erschien seine Schrift: „Ueber «in sächsisches Eisen- bahnsvstem als Grundlage eine« allgemeinen deutschen Eisenbahnshstems und insbesondere über bie Anlegung einer Eisenbahn von Leipzig nach Dresden". 1826 hatte Harkort da« erste Dampfschiff den Rhein hinabgesteuert. Aber List war schon verzweiflungsvoll in den Tod gegangen. al« die großen Länder 1838 ihre ersten Strecken eröffneten: Berlin — Potsdam und Wien—Wagram. Damit beginnt ein neuer Abschnitt der Geschichte und de« Reisens, aber es sei auch der Merkwürdigkeit wegen noch erwähnt, dast da« erste Frachtgut einer deutschen Bahn zwei Fässer Bier einer Nürnberger Brauerei gewesen sind, die schüchtern und .versuchsweise" nach dem nahen Fürth befördert wurden. AuS winzigen Anfängen entstehen die grasten Entwicklungen ... Wanderfahrten. Bieder — Hekshol; — Hohensolms — Bechlingen — tiftlar. Nachdem wir von Bieter au« da« lieblich« Biebertal durchschritten haben, schlagen wir kurz vor der Cbcnnuble den Weg zur Rechten em und kommen durch eine Pappelallee. Bald darauf teilt sich wieder der Weg. wir gehen den linken und treffen alsbald die 'chwarzcn Punkt«, die vom Dünsbcrg kommen (an dieser Stell« hübscher Rückblick nach der Obermübk). Das Zeichen führt uns über einen Steg und einen Wiefengrund zum Wald. In steter Steigung gelangen w.r tn zweistündiger schöner Wanderung nach HohenlolmS (Wirtschaft. Führeri. Unterleg« geniesten wir prächtig« Blicke aus Königsberg. den Dünsberg sowie auf die Westerwälder Höhen. Von H. folgen wir schwarzen Dreiecken, die unS an zwei Mühlen vorbei über Altcnstädten und Bermoll nach Oberlemp (mit schönen alten Holzhäuserni bringen Von hier weisen un« zunächst rote Striche, später schwarz« Punkte nach Bechlingen, wo wir jetzt blaue Striche antreffen, die un« durch ein ziemlich enges, anmutiges Wald- und Wiefentälchen nach unterem Endziel Atzlar leiten. Wanderzeit insgesamt 5 Stunden. Londorf — Decken doch — Goldborn — Meitershaln — Grün berg. Diese Wanderung ist*, da sic viel durch Wald führt, für die hc-stc IahreSzcit empfeblcn-wert. Von unserem Au-gang-punkt Londorf leiten uns rote Vierecke durch den schönen Oberwald nach Rostberg, von wo wir gelben Strichen nachgehen lieber Höingen und Deckenhoch (in beiden Orten gute Unterkunsti führen un« bie Zeichen zum Goldbvrn. einer im Wald liegenden idyllischen Quellenanlage, einem idealen Rutzc- plähchen. Von hier folgen wir jetzt in südlicher Richtung blauen Kreuzen zuerst durch prächtigen Buchenhochwald, später über würzig duftende Triften mit hübschen Blicken aus Ulrichstein und den gesamten Vogel-berg über Schadenbach und Wcitershain (gute Einkehr!, später über Stangenrod nach unserem Endziel Grünberg. Wan- derzeit 5 Stunden. Reisewinfe. Tonten Sic an eine Traubenkur! Der Wein wächst, und Heuer werden die Trauben faflig. Rach d:csem sommerlichen Fericnregen hofft die Menschheit, dem Gesetz be« Ausgleichs gernäft, einen schöneren Herbst erwarten zu bür- sen, der un« alle entschädigen soll für das bisher so rniesc Weltergesicht deS Himmel- Dann kommt die Zeit der Traubenreise und mit ihr die der Traubenkuren an Rhein, Ahr, Nah« und Mosel. — Wenn die Blätter sich leicht zu färben beginnen, must man sich aufmachen, um ein stille« Plätzchen zu suchen In einem traulichen Winzerdorf. Doch «S gibt auch Traubcnluren mit Musik. Kreuznach z. D bat fein Kurvrchester, ebenso Bad Bertrich, Bad Salzig. Bingen, RüdeSheim. Boppard — alle« vorzügliche Plätze zu einer Traubenkur, ilnb wenn man sie lange genug au«- dehnen kann, Hot man meisten« auch noch Gelegenheit, den füften Wei nm ost bzw den Fede» weistcn direkt beim Winzer zu probieren. Höhenluftturort Tobel im Schwärz t ald. An die Pasthöhe zwischen Alb- und Snztal schmiegt sich auf weiter, mählich sich senkender Bcr^hochsläche, reich an wundervollen Fernblicken. inmitten grüner Wiesenmatten, da« anmutige Pfarrdorf Dobel. Seine einzigartige Lage im schützenden Kranze unübersehbarer Tanncn- hochwäldcr in 690 bi« 850 Meter Seehöhe hat da« idyllisch stille Schwarzwalddorf übcrrafchend schnell zu einem beliebten Höhenluftkurort und Winterfportplah Schwaben« gemacht. Reine, ozonreiche Wald- unb GedirgSluft streicht stets erfrischend von allen Seiten frei über den Ort und läht bei relativ hohem Feuchtigkeitsgehalt nie lästige Hitze auf kommen, trotz intensiver Sonnenbestrahlung. Bequeme, fast ebene Wald- spazicrgänge mit zahlreichen reizvollen Ruheplätzen, wie Ausflüge und Touren jeder beliebigen Länge und Schwierigkeit bieten sich. Günstige Kraftpostverbindungen stellen den Anschluh Dobel« an da- Eisenbahnverkchr-netz in Höfen pez.: Handkäa. Apfelwein.frische Milch. Kaffee. Kuchen. — Fernspr. Grünberg 4. Walüresianrani u Sommerfrische „Bahertns“ Beueni (Kr. Gießen) idyllisch gelegener Ausflugsort inmitten ’ierrlicber Laub- und Nadel Waldungen. \ngenehm. Familien aufenthalt.Wochen- nd. Solide Preise. Von der Bahnstation ■ ir.-Buieck in 50Min. erreich bar.Autolime in 10 Minuten. Inh.: Heinrich Baier. Suva «Siaufenbevg Herrlicher Rundblick auf Vabn- und Lumdalai — BogelKderg. Babnanichlüffe: .vriebclbaufcn, Lollar. Dlamdar. Taubringen. Iernivrecher Amt Lollar 21. Moderner Saalbau. GefeUschasSztmmer. .Ttembtniimmer. Gute t,die Heimstätte hervorragend schöner altertümL Bauten (darunter das einzigartige Ratbaus, eine Perle gotischer Baukunsti u. eines hochinteressanten Heimat- .Museums. — Anmutige Umgebung, gute Verpflegunga gelegenheiten. Prospekte durch den > er kehrs- und Verschönerungsverein. 4671D Bad-Nauheim Gasthaus zur Waldlust de st. fett 1880. — GröftteS bürgert. Garten- restaurani am Platze. — Eigene Schweine- metzgerei. eigene Avfelwetnkelt. Bürgert. MittagSfllch. Rcichh. Abendkarte Bittigste Prelle Aufmerkiamste Bedienung 107D lü. Frits Haas. Eckt laajt- L Taaaisatr. 4546 D 3490D Teichbaas Bad-Nauheim Inh.: Georg Selber Herrlich ae Wasser gelegenes Cafe-Restaurant Schattiger Barten. Behagliche tUume. Nachmittags Luftkurort Rodheim a. d. Bieber bei GleBen. Anm. OebirgsUndschih, herrliche, weiausgedehnte Lxub- und Nadelwälder, mit Naturschönheiten reich ge»egn. Wald- und Wiesentllchen, reizvolle Spazierwege, gute Unterkunft in Oast- und Privatnlusem, pro Tag 4 JO bis 5.50 Mark Auskunft durch den Verkehrsverein. 3534D Annerod, ZurKrone* Gartenwirtschaft — Eigene Metzgerei und Apfelweinkelterei toäUU Jeden Donnerstag frisch geschlachtet Be«.: Karl U allbott, Tel. Gießen 2490 Autoverbindung ab Ludwigsplatz NWI £1® 47IID Für Wochenend und Sommer- frische besonders geeignet Herbstein Vogelsberg. 455 Meter. Wald nnd H auer in nächster Nähe. Angenehmer Ferienaufenthalt Pensionspreis bei 4 Mahlzeiten Mk. 4.50. Bastian ui Bttzgsrel Heb. lotk, Tel. 11. Prospekt aut Wunsch. 4676D Sommerkur für Nervenkrank und Nervös-Erschöpfte Sgeaialkeraaalalt Bolhel im Taaaei bei Frankfurt a. M. — Prospekte durch San-Hal Dr. M. Schnlie-Mahlejss. Burg Gleiberg Fernsprecher GleBen 3444 Schöner Ausflugsort. Rundblick über das Lahntal. den \ ogclsberg und Taunus. Schöne Säle und Gesellschaftsräume. Gute Verpflegung. Autofahrt ab Gießen. UlllllllllllllllllillllUllllllllllllllllllllllllllllillllllllllllllllllll rkkofiev Avnsbuvgk Schönst gelegener Ausflugsort Sehenswerte Klosterruine Beste Derpficgung in der Klostermühle Sommerfrische jiwd Aukobusverb. (Sonn» und Feiertag- ab Gießen 13.30 (Ihr, zurück 18.15 Uhr. Dlen-tag,Dvnner-tag,Samstag ab 13.30 llhr. /iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiimimin Eine Amerikareise rr»v ist mehr als ein Vergnügen . . • . ... sie ist eine Lebensbereicherung. Unvergeßliche, unvergleichliche Eindrücke nehmen Sie mit sich. Eine vierwöchige Gesellschaftsreise mit einem der we tbekannten Dampfer der WHITE STAR-LINIE kostet ab Frankfurt und dahin zurück nur 1033.- Mark. Ruhige Fahrt Größte Bequemlichkeit. Vorzügliche Verpflegung. Viele Sehenswürdigkeiten. Leichte VerständigungsmöglichkeiL Verlangen Sie Prospekte durch Gebr. Julimann, GleBen Bahnhofstraße 65,Telephon 354t Beginn: Montag früh! Beachten Sie Waren u. Preise in unseren Fenstern! • Sie werden gerne zugreifen! Gehn lmheuseram Marktplatz —' ' ' ' 1 1376A Vergessen Sie nicht: Ausverkauf!!! Oberhessen. Gemeinderat in Grünberg. + Grünberg, 30.2lug. Die jüngste Ge - m e i n d e r a t s s i h u n g zu der zehn Gemeinderäte erschienen waren, sand unter dem Vorsitz des ältesten Gemeinderatsmitgliedes, Schlossermeister Heinrich Schmidt II. statt, der während der Beurlaubung des Beigeordneten Keller die Bürgermeistereigeschäfte versieht. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung betraf den W i r t s ch a f t s p l a n für den Stadt- Wald für 19 31. Die zu fällende Holzmenge soll 3000 Festmcter betragen, gegenüber 3200 Festmeter im verflossenen Jahre, da die augenblicklichen Marktverhältnisse für das Holst einen geringeren Hieb bedingen. Auch mit Rücksicht auf noch etwa sich ergebendes Windfallholz, das gerade im letzten Jahre den vorgesehenen Holzhieb bedeutend erhöhte, ist eine geringe Menge angeseht worden. Das Gesuch des Heinrich Jockel, Queckborn, der sein Steinmetz- und Kunststeingeschäft nach Grünberg verlegen will und um Abgabe eines Bauplatzes aus der Käswiese an der Licher Bahn ersuchte, wurde gegen drei Stimmen ab- gelehnt. Die Mehrheit vertritt den Standpunkt, daß dieser Platz, der einen Teil des für den Gallmarkt nötigen Geländes dar- stellt, unter keinen Umständen eine Verkleinerung erfahren dürfe, außerdem sei günstig gelegenes Baugelände für ein derartiges Geschäft an anderen Plätzen hier zu haben. Rach eingehender Aussprache wurde die Aufnahme eines Kapitals von 40 000 Mark bei der Hessischen Girozentrale zur Förderung dcsArbeitsbeschaffungsprogramms beschlossen. Der Zinssatz ist 8 Proz. zuzüglich 1 Prozent Tilgung, die Auszahlung beträgt 95 vom Hundert. Eine Kündigung, sowie Heraufsetzung des Zinsfußes seitens der Girozentrale ist ausgeschlossen, die Gemeinde kann vor dem Iahre 1935 ebenfalls keine Kündigung des Kapitals vornehmen. Es wird bemerkt, daß bei etwaiger Richtinanspruchnahme des ganzen Kapitals für den genannten Zweck damit kurzfristige Anleihen mit höherem Zinsfuß getilgt werden könnten. Landkreis Gietzen. ch Alten-Buseck, 29. Aug. Die Versteige. rung des Grummetgrases aus den Gemeindewiesen erbrachte durchweg für den Morgen Wiesengras erster Güte 8 bis 9 Mark, mittlerer Qualität 5 bis 8 Mark, geringerer Qualität 3 bis 5 Mark. Die Rachfrage ließ zu wünschen übrig. Im allgemeinen war der Graswuchs auf fast allen Wiesen als gut zu bezeichnen. Lang-Göns, 29. Aug. Nächsten Montag,' 1. September, feiert der in weiten Kreisen bekannte Händler David Grünebaum seinen 8 5. Geburtstag in voller geistigler und körperlicher Frische. LJ Großen-Linden, 29. Aug. Dieser Tage hielt die hiesige Ortsgruppe der "J? o I f 6 nationalen Reichs Vereinigung eine Mitgliederversammlung, zu der auch Gäste eingeladen waren, im Saale der Gastwirtschaft Post ab. Lehrer K r a u s ch (Gießen) sprach über die Rotwendigkeit der Gründung der Staatspartei. In der regen Aussprache wurden alle Fragen aus der Versammlung zur Zufriedenheit beantwortet. Kreis Friedberg. B a d - Nauheiin, 29. Aug. Eine der Unterprimen der hiesigen Ern st-Ludwig- Schule hat sich zu 14tägigem Aufenthalt nach Dresden begeben. Von Dresden ift eine Unter- t e r t i a als Austauschklasse hier eingetroffen. Kreis Schotten. § 11 lrich stein, 29. Aug. Am Dienstag wurden unter Leitung von Schulrat Hasenzahl, Schotten, auf dem hiesigen Turn- und Sportplatz die Reichsjugendwettkämpfe im Bezirk Ulrichstein ausgetragen. Die Schüler der beteiligten zehn Schulen waren unter Führung ihrer Lehrer hierhergekommen und zeigten in Hoch- und Weitsprung, Wettlauf und Freiübungen ihr Können. Zumeist wurden sehr schöne Leistungen erzielt und durch Verteilung einer größeren Anzahl von Preisen anerkannt, so baß die Kinder in den Mittagsstunden freudestrahlend nach Hause zogen. Der hiesigen Oberklasse wurde als Preis eine Bronzefigur (Olympischer Sieger) zuerkannt. — Seit einigen Wochen wird hier von Beamten des Vermessungsamtes Grünberg eine neue Katastervermes- sung vorgenommen. Leider ist diese Maßnahme mit erheblichen Kosten für die Gemeinde, wie für die privaten Besitzer verknüpft. — Am Sonntag, 31. August, können Lehrer i.R. August Lenz, und am Montag, 1. September, Lanäoirt Johannes LippV. ihren 75. Geburtstag begehen. Die beiden Iubilare erfreuen sich körper- “ Notstandsarbeiter nicht eingestellt, ausgenommen Kriegsbeschädigte bis zu 30 v. H. Erwerbsbeschränkung. 5. Wohlfahrtserwerbslose ober sonstige Unter- stützungsempfcinger, deren Ehefrau oder Kinder, soweit die letzteren noch im elterlichen Haushalt leben, eine Erwerbsbeschäftiguna ausüben, werden nur dann in die Fürsorge übernommen, wenn 70 v. H. des Arbeitseinkommens der Ehefrau und 70 v. H. des Arbeitseinkommens der Kinder nicht den Richtsatz der allgemeinen Wohlfahrtsfürsorge erreichen. Der Unterschiedsbetrag wird in bar aus« bezahlt, dafür ift eine dem Stundenlohn von 65 Rpf. entsprechende Zeit zu arbeiten. Die sich hiernach ergebende Arbeitszeit kann für ein Wochen- oder Mo- natsenbe zusammengelegt werden. 6- Die erforderlichen Arbeitsgeräte haben die Arbeiter selbst zu stellen, ausgenomemn Spezialgeräte. 7. Die Bestimmung der^auszuführenden Arbeiten bleibt der Bürgermeisterei nach Anhörung der Bau- kommission überlassen. Schließlich wurden noch verschiedene kleinere Vorlagen erledigt. Die Kosten für bie Visitation der Stabtkasse burch bieOberrechnungskammer.die einen Zeitaufwand von 19 Tagen erforderte, in Höhe von 867,20 RM. wurden genehmigt. Dabei wurde be- anstandet, daß den Gemeinden auch ein entsprechender Teil des Gehaltes der revidierenden Beamten für die Zeit der Revision zur Last gesetzt wird. oder tariflich bestimmten Personengruppen zu entnehmen ist, grundsätzlich die Arbeitsnachweise in Anspruch zu nehmen. Weiterhin empfiehlt er, nicht nur bei vorkommenden Reueinstellungen hiernach zu verfahren, sondern auch zu prüfen, ob in der Frage der Doppelverdiener und der Rebenbeschäftigung von Beamten gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Klagen über Doppelverdiener und Rebenbeschäfti- gung von Beamten werden immer und immer wieder vorgebracht. Es ist ohne weiteres ein- zusehen, daß bei der großen Erwerbslosigkeit derartige Zustände kaum tragbar sind, und es wird von den Erwerbslosen selbst als eine bittere Härte empfunden, wenn ihnen durch die Doppelverdiener oder von Beamten, die in festen Gehaltsverhältnissen stehen, die Derdienstmöglichkeit hinweggenommen wird. Es erscheint aber auch, vom Standpunkt der allgemeinen Wirtschaft aus gesehen, notwendig zu sein, auf eine bessere Verteilung der freien Arbeitsplätze bedacht zu sein, um so die finanzielle Rotlage des Reiches, der Länder und der Gemeinden durch die große Zahl der Erwerbslosen und Ausgesteuerten nicht noch mehr zu verschärfen. garischen Truppen in dieser Zeit schilderte. Im zweiten Teile verstand er es, den Humor der Feldgrauen zu Wort kommen zu lassen. Pfarrer L). Fritsch brachte daraus ein Hoch auf unser; Vaterland aus, dem das Deutschlandlied folgte. Preußen. Kreis 'Wetzlar. cf 2) u t e n f) 0 f e n, 29. Aug. Auf dem außerhalb des Ortes liegenben Dreschplatz ist in ber Nacht zum Donnerstag eine D r e s ch g a r n i t u r Derbrannt. Der Branb ist von den Ortsbewohnern nicht bemerkt worben. Der Dreschwagenbesitzer und seine Mitarbeiter hatten nach Feierabend gegen 8 Uhr den Arbeitsplatz verlassen. Am anderen Mor- gen, als die Drescharbeiten wieder beginnen sollten, fand man bie leergebrannte Stätte. Die Entstehungsursache des Branbes ist bis jetzt nicht ermittelt. d" Atzbach, 29. Aug. Einern hiesigen Einwohner wurde in Abwesenheit ber ganzen Familie ein Geldbetrag aus einem Schrank ber Wohnung gestohlen. Jedenfalls hat ber Dieb ausgekundschaftet, wo die auf dem Felde arbeitenden Hausbewohner den Hausschlüssel hingelegt hatten, so daß er aufschließen und ungehindert in die Woh- nung gelangen konnte. Derartige Diebstähle sind in letzter Zeit schon mehrfach vorgekommcn. Sie bürf- ten, m bezug auf bessere Bewahrung fies Haus- schlüssels zur Warnung bienen. Das Europa - Wasierballturm'er. Deutschland schlagt Belgien 3:1. Am Donnerstag wurde das Europa-Wasser- ballturnier in Nürnberg nach einem Ruhetag bei ausgezeichnetem Besuch fortgesetzt. Der interessanteste Kamps war die Schluß-Begegnung zwischen Deutschland und Belgien, wo es der deutschen Sieben gelang, den Belgiern mit 3:1 (1:1) die erste Niederlage beizubringen. Zu Beginn waren unsere Spieler etwas nervös und ermöglichten dadurch den Belgiern, durch De Pauw in Führung zu gehen. Aber noch voo der Pause schoß Amann den Ausgleichstreffer. Rach dem Wechsel wurden die Deutschen zusehends besser, obwohl Schulze, Magdeburg, ein glatter Versager war. Rachdem Dennecke Deutschland in Führung gebracht hatte, stellte Amann mit einem dritten Treffer den deutschen Sieg mit 3:1 sicher. Auch die beiden übrigen Spiele brachten hartnäckige Kämpfe. So konnte .Ungarn die stark verbesserten Schweden nur mit 7:3 (4:2) bezwingen. England blieb fhit 5:2 (1:1) gegen Frankreich Sieger. Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom NedaktionStisch. Alles hat seine Grenzen. Sie zeigte sich auf dem Rundgang durch die Pelzfarm höchst wißbegierig. „Und wieviel Fell« bekommt man von jedem Silberfuchs?" fragte sie. Der Führer setzte ein ernsthaftes Gesicht auf. »Drei", erklärte er schließlich. „Wenn man ihm das Fell noch öfter abziehen wollte, würde er es Übelnehmen." (Lust. Bl.) Sommerfrische. In den Sommerferien wollte Fräulein Mayer einen einsamen, idyllisch gelegenen Gebirgsort aufsuchen. Sie schrieb an den Ortsschulzen einen Brief, in dem sie anfragte, ob sie Wohnung und Badegelegenheit in dem Dorfe bekommen könnte. Der Schulze schrieb zurück: „Wonungen sind da genuch Aber Baden Tun Sie sich lihber Ehe Sie her Korne n." Mark Twain Als Mark Twain, der große amerikanische Humorist, Redakteur in der Missouri-Zeitung war, schrieb ihm ein Abonnent, daß er in der Ausgabe des Blattes eine Spinne gefunden habe und nicht wisse, ob dies Glück oder Pech bedeute. Umgehend antwortete Mark Twain, daß dies weder das eine, noch das andere auf sich habe. Die Spinne habe sich lediglich über zeugen wollen, ob der Abonnentauch fleißig inseriere. Leider wäre dies nicht der Fall und nunmehr sei es für das Insekt hohe Zeit, sein Netz an der Ladentür des Inhabers aufzuspannen. Dort wird es sicher infolge mangelnden Verkehrs unbehelligt bleiben. Aaf alle Wasch ; Bades 20% Rabatt G! ESSEN* MÄU6BURG ICT INI A ■“ Mate-Tee den Harntlurefelnd. gute Wirkung bei: Nieren-, Gallen- und Blasenleiden. Gicht» Rheuma — Anregend und mild Im Geschmack Täglich. H suegetränk für Hera-, Magen-, Nerven- u. Zuckerkranke. (0018D Beachten Sie mein Schaufenster! Central - Drogerie, Schulstr. Kapok Matratzen Auch Aularbeiten sowie Modernisieren preiswert Biniels Möbel Werkstätten GIESSEN Kaplansgasse 5 und 5a GIESSEN 5575 a 50781) Wleseck, den 30. August 19JO. Alten-Buseck. Lollar. Leihgestern, den 29. August 1930. 60071» Klein Linden, den 30. August 1980. 05)79 FranenantDr.M 2 Stauden gratis I 0>3H Steinbach, den 80. August 1830. 6021D Klein&Stiefel 1WUD liefen 48D l (RadioJhriage machen Sie 6016V Leihgestern, den 29. August 1930. MZ 5613 V CRübsamen Nr. 3659. 2 59871 billigst ab 5132 D Unsere in bester Qualität liefert 6010D nilllllllllllllllllllllllllllllllllllllltlllllllllllllllllllllllllllllllll Heinrich Vetter Verkauf und Lager nur WiesenstraBe 4 Telephon 2534 5611D 5961A ................................................. ttiemgeo KHnile Beachten Sie meinen Ausstellungsraum Ecke Sonnenstr.-Neuen Bäue We rkst&tte für Möbel und Innen-Ausbau Heute morgen 8*/e Uhr entschlief sanft unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter. Grofanutter. Schwester. Schwägerin und Tante Schreidtiichlamvcn, ferner: Die Beerdigung findet Sonntag, den 31. August, nachmittags 2*/t Uhr vorn Sterbehause. Hot bürg strebe 12 aus statt. Tellxablunt direkt ab Fabrik, daher 50"/. billiger. Fabrik Cyk/op, Berlin, Hoist. Ufer 25 26. ijröbte Radiolabrik Deotichlands tflr Priratrenand. Maschinenfabrik, Fulda Unsere Maschinen Wiederbeginn der Sprechstunden Sprechtage In Ulrichstein jeden 2. und 4 Mittwoch im Monat, vormittags, Im Gasthaus Ptannstlel 60J5D leistungsfähig Fragen Sie bei Bedarf bei uns an Dankaagung. Alien denen, die uns beim Helmgange meiner lieben Frau, unserer guten Mutter herzliche Teilnahme bewiesen haben, und allen, die Ihr das letzte Geleite gegeben, sowie für die vielen Kranzspenden und trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schultheis von Grollen-Linden sagt Innigsten Dank. Für die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Diehl. Varia-Dienst - Bosch-Dienst Instandsetzung sämtlicher Elektroanlagen an Kraftfahrzeugen Ruhl * Fetzer (Heben, Schanzenftr.3 OTeStrnt etile «träte ISt rentable Oeflögeizix*L Ultart. etfliwältal in Tlngtntbtim FS. Äetateq kefirnfrti Für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres Heben Kindes, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bremmer danken herzlich Heinrich Klein und Frau nebst allen Angehörigen. Betten, Kleiber unb Stütbenidjränfe, Stühle, 1 Binder Svort» unb Liege- wagen. 1 Käieichneibemaidrine, ein Badv Waschtisch, biberie Nivv und AuifteUiakben, föhne: verichiedene Anzugstone u.v.a. Versteigerung bestimmt. L. Althoff RonkurSvcrwaltcr beeidigter Taxator unb Auktionator. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer vielgeliebten, unvergeßlichen Tochter, Schwester. Enkelin und Patin Fräulein Luise Haas nagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Steiner von Hausen für seine trostreichen Worte am Grabe, und für die vielen Kranz- u. Blumenspenden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Haas Wwe. GM l»ank*ugung. Für die überaus, große und liebevolle Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem unerwarteten Heimgänge meines Heben unvergeßlichen Mannes Otto Seuling sage Ich auch im Namen aller Hinterbliebenen meinen herzlichsten Dank. Harle Neuling, geb. Reuter. Eberhard Schwarz Gartenarchitekt Cafe-Restauration - Millelstmiibleti.Trohe direkt. Wen üb. FiugeafL Stolzenmorgen. 'BabniiQi.Wööflrn Stnffee.3rorif(t)entudjen, Sai-ue 50 Pi. Pension — Sommerfrische. Mein Geschäft befindet sich ab 1. September Neuenweg 32 Aug. Gernand M3i, Fahrrad- u. Nlhmaschlnenhdlg. Ersatzteile, Re parat.-Werkst fltte KurzgefchnilieneS kmachholz Grotze wl« s-vtllimelm findet Piontag. den I. SevL, nachmit- tand i 11 br. vünfihrt) und beittinniL O rte Moltkeitraiic Raiierallee im saal statt, und kommen zum Anogrdof: r Schreibmaschinen ((»outinenfal), 2 betreib in aidiincntiittic, 4 >vlo maicu Schreibtische, < groire elften schranke, l Nivellier Avvaraf. 1 her- stellbarer und l a. Zeichentisch, zwei Büchergekielle. i Akteuregal.2 Schreib- ttirtiicficl, verschied. Tische (rund, mit Messing, u. a.1. Stuhle. 1 Lederioia, 1 Schränkchen m. Schiebetür, 2 elcftr. Akku. la. 4 Volt.......... Größte Klangreinheit ■ WWW und Lautstärke/ gHrsichilerlle, bestehend au«: 3-Röhren-1- emempfänger 29 50 Grolittächen-Laut sprech. 15.0b HochleisL-Anode, l(X) Volt 6.5o •* 8L0 Fluhkies, Splitt und Sand gebrochenes und gewaschenes Material für alle Betonarbeiten 176D Lv lavnR Lederwaren I ■ Ul UIJ Neuenweg 32 Ich habe mich in Schotten als Rechtsanwalt niedergelassen Hans Rappolt Bureau: Hauptstr. 3 Fernsprecher Nr. 56 Sonntags Uebungs Tanzstunde für die neuesten modernen Tänze heg. nm Sonntag, dem 31. Ang., normitt. von 11—12 Uhr, wozu nur unsere ebcin. Schülerinnen und Schuler Hiermit Höri einladen. 5907V Tanzinstitut Bäulke 'Sicher Str. Tel.3835. -CM am Lutherbergweg Es blühen jetzt sehr schöne Stauden I Daher lade ich alle Blumenfreunde zur kostenlosen Besichtigung am Sonntag, dem 31. August freundlichst ein / Geöffnet von 9 bis 7 Uhr / Jeder 30ste Besucher erhält ein Sortiment von öschönen Enölish ConversatiOD bietet Tbe Enßlisb Club ot ibe üDA Weitere Beteilig, laufend möglich Auskunft GDA. Haus Schwarz Telephon 4124 Sirv die Tdchtev! Oläischwesternausbttdunq In Bad Sversseld an der 'taaiilch unerkannten städtischen HauSHaliungSschule in Verbindung nut dem Sanatorium Wtg- beriShöhe und den Instituten des Kur- bade». Dauer 1 Jahr. 5964V Veituno; Dr. med. Rouge, leltcnb. Arzt des Kurdades und des Sunatortnm» Wig- dertShöbe in Gersfeld. «ad Ersfeld, in iandfch. Herr!. Umgeb, geb bietet ideale -luSbildungsmäaüchfeu. Proloef»e und yinmelbnaam buid) die Direktion der Siädi. HuuShaliungSlchule, LerSfeld. dieumurki 11 'Svze.imSgebäude'. Achtung! Bringen Sie Ihre Schuhe zum Befohlen in die MWW SW- 3nfloWiuiQ5-Wälle Wicken, Friedrichstraße 5 Zerren-Sohlen von Dtk. 3.10 an. Damen» Sohlen von Mk. 2,20 an, geklebi ober „e- nhbi Mk.0,30 Auivreis. Herren» Absätze, Wiumiu oder Vcber. Hit L-, Damen»«b» sätze. (Miimtni ober i'eder. Mk. 080. (-599» G Kinderwagen In groBer Auswahl Einige zurückgesetzte Kinderwagen gebe ich Damplsägewerk Lollar «. Aubn, «.»«. Prima Spelle- o. Soioi- fiorioffelo W. Hankel Neuen Däne 7.'"D Televbo । 2 <• i tisu Betten «Stahl cUlolii PoieL. Mahl- matr JCladerb-Chaleel. aa laden. Teil,»big. Kat»' fr. Ktoenmdbelf a b ri k SuhLTh. Fran Katharine Müller Wwe. geb. Benner im 69. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Seuling. Bank^Rom. Gesch. Gebe. Kusche o. öanöelsflcfelliiöoli OoBiingWn LID. ■ 1. Svvotheken ■ ab 7*, Zinsen biö 100', Barauszahlung vorfchufiios ab 5000 iuS 500000 RM für LPobudauler unb auch zu crhcllcnbc Neubauten foro:cPanbrotnicUa!ieii.(.yrof>- bankkonzern-^eiireier. lüOu AuSzahlg. in nein Deuischland. 15971V Seriöse Bertreter ebensalls gesucht. Hllerooire la ollen ilhaiefiaageo Bauichicuen und Träger Zeltbabnmaterial aller Art sowie sonstiges -iuveiien, gebraucht aber flui erhalten, nrxtaufi lehr billig (3001D Hermann Heb, Gieben Scbfilienatr.fZ, alle Bailackt WaUspiaztrsi HAUS-STANDUHREN direkt ab Spezial-Fabrik le Sdiwars- ■ald ohne Zwie.bcuhandel. Fraditlr L «Irrung — oebrjlhrtte Uaraalto - b 11111 ii e Preiae ,o= Rmk.58.- aa über 15000 Kunden Adi-re Sie geaee aut die bekannte Firma E. Lautier, ’ Schwenningen a. N. (Sdiwanwald) So ort eile a melee Keadoa* BOeeelehelm. 27.1» 2& Na» Auflagen e nee Uhrmacher» tot die g eiche Unr la keinem Getchlfl unter SOO We-d>»m»rk »u erhalten ib.i mir 220.-) F. M. H. Hunderte ihnl. DaakKhreibeo aef Wuo*<» la bett Abadir.lL Verlangen Sie ko»t eelo» Katalog Gelegenheitskauf ! 3 neue Obstkeltern 8 neue Hüben** und Brocketmühlen I neuer Kultivator weit unter Preis zu verkaufen I gebt. 4-Sitzer Opelw.. fahrbereit, versteuert bi! litte Dezember 1 gebr. Fahrrad 1 gebr. Nähmaschine I gebr. Wäschemangel alles nuKern billig zu verlausen. (05 >74 E. PFAFF Kinzenbach. | Vorbereitung »um Physikum wird übernommen. 3u erit. I. d.Gefch'i b Gietz. Anz. 05259 An einem Schüler-Tanzkursus können noch einige Schülerinnen unb Schuler ictlncbiucn Schr Aair. u. 05261 (in den Gieg. An». verkaufe wegenRäumnngmH za% wen SarüflflfieBte Wogen für bie üitftt oes Btelles Kaiser-Magazin SelirrSweg 2 (05335 ► £ e t» mix>«s*,/Ak»c+ < ^gig^E****'»--.'*jw^>v - -=- —- - - S^^^i/W&^y-STOFFEN _ 6 iilkaUfhaM H AN SA MietNM BRÜDER SCHMIDT Seltersweg 83 (0o6D aus Kruppschem V2A-Material, dem idealen Metall iür Küche und Tafel. Dauernd silberähnliches Aussehen, kein Geruch, kein Geschmack, unempfindlich gegen Speisesäuren, leichte Reinigung. — Illustriertes Prospektmaterial kostenlos. Beachten Sie bitte unser Schaufenster. SILITSTAHL KOCHGESCHIRRE außen inoxydiert, innen besonders harter Ueberzug, zu jeder Speise verwendbar, kein Anbrennen, bequeme Reinigung. Billig, praktisch, unverwüstlich, hygienisch einwandfrei. CROMARGANKÜCHENGERÄTE »f» n ^7,,''iS LM fl Ig |s M £i=?S l«j fl Speisezimmer 2 Meter breit, Vitrine, Auszugtisch 100/130 cm, 6 Stühle mit Stoffpolster nußbaum poliert, Büfett RM. 870- Möbelfabrik Karl Hahn /Löberstr. 17 < jjy Sperrholz riU»! a in Eiche, Gaboon u. Kiefer 3-25mm Bt e Bretter und Dielen aller Stärken, r “ 2£ schwedische und bayerische Hobel- •>£ -g breiter, Spalierlallen, E chen- u. I a «Z Buchen'Schnttkwaren liefern in B h »q allen Stärken |lÄ7D yii fingen Dürr & Go., Wen Televbon 3949. Latten In allen Stärken prompt lieferbar Sichere Existenz für jeden durch DIAMANT Strickunterricht und Ausk. erteilt Elite- Di am ant-Strick- Schule Gr. Kommarkt 181. - Flich-Strick-Misehii. 053ig Für den Herbst 5993 D Anfertigung auci nach Maß von Strümpfe anstricken Hildebrandt L Cie. Lieber Straße 19 e (früher Kreuzpiatz 1) die bequeme Strickkleidung in bekannter, guter Q alität Meine Praxisräume habe ich von Bahnhofstr. 64 nach Bahnhofstraße 50 (Ecke Westanlage) verlegt. Dr. med.G. Sehe erbarth Homöopathischer Arzt, Gie&en, Fernruf 3533 Sprechstunden: 9—1 Uhr vorm., 3—5 Uhr nachm. Samstags nur vormittags. Hypothekengeld än I. Stelle, nur gute Wohn- und Geschäftshäuser, zu kulantesten Bedingungen in kürzester Zeit Bankhaus Herz & Co. Telephon 2741 und 2742 39370 Sonderverkauf bis einschließlich 13. September Porzellan Teller,tief od.flach, Feston weiß, 6 St. Dessertteller, 19 cm, Feston weiß, 6 St Terrine, oval, für 6 Pers., Feston weiß Terrine, oval, für 12 Pers., Feston weiß Salatieren,4eckig,224cm,Feston weiß Salatieren, 4eckig, 26 cm, Feston weiß Salatieren,4eckig.294cm, Feston weiß Platten, oval, 27cm, Feston weiß.... Platten, oval, 30 cm, Feston weiß.... Platten, oval, 36 cm, Feston weiß.... Saucieren, Feston weiß............ 2.75 1.75 3.60 | 5.25 ® 0.75 i i.io 5 1.50 ST 0.80 1.15 1.80 1.15 Satz Schüsseln, 3 Teile, weiß............1,10 Satz Schüsseln, 3 Telle, bunt............1.50 Kinderteller, tief und Kindertasse dekoriert zusammen..............................0.60 Tassen, hoch oder nieder, weiß, geringe Sortierung, 5 Stück......................1.00 Porzellan Gedecke (Tasse und Teller) Streublumen 0.65 Gedecke (Tasse u.Teller) buntes Markenporzellan ...............................0.95 Mokkatassen mit Fuß Rosenthal... i.....1.00 Tafelservice, 23 Teile, Feston, Goldrand und Kaffeeservice, 9 Teile, hierzu passend für 6 Personen, zusammen..............25.00 Tassen, hoch oder nieder, Goldrand 3 Stück................................1.00 Dessertteller, glatt oder Feston, Goldrand 3 Stück.................................1.00 Tassen, hoch oder nieder, indischblau, geringe Sortierung, 5 Stück................1.50 Dessertteller, Feston, indischblau, geringe Sortierung, 5 Stück......................1.50 Kuchenteller, indischblau, geringe Sortierung .................................0.75 Glas Römer, mit grünem Stiel, glatt..........0.25 Römer, mit grünem Siiel, geschliffen, 6 Stück.................................2.25 Weinkelche, mit Mattband, 6 Stück.....2.00 Bierbecher, Goldrand, 6 Stück..........1.25 Kompotteller, gepr., 6 Stück............0.50 Schüssel, 22 cm, schönes Muster......0.65 Schüssel, 184 cm, mit matten Blumen .. 0.70 Schüssel, 23 cm, mit matten Blumen ...1.20 Kuchenteller, 29 cm, schönes Muster... 0.65 Kuchenteller, 31 cm, schönes Muster... 0.85 Butterdose, gepreßt, schönes Muster ...0.30 Käseglocke, gepreßt, schönes Muster... 0.65 Sahneservice, gepreßt, 3 Teile..........0.95 Jardlniere, gepreßt.....................1.00 Steingut Waschgarnitur, klein, Elfenbein, 5 Teile.. 2.75 Waschgarnitur, mittel, Elfenbein, 5 Teile 3.75 Waschgarnitur, groß, Elfenbein, 5 Teile . 4.25 Waschgarnitur, sehr groß, Elfenbein, fünf Teile...................................4.75 Waschgarnitur, klein, bunt, 5 Teile......3.75 Waschgarnitur, mittel, bunt, 5 Teile.....4.50 Waschgarnitur, klein, Goldrand, 5 Teile. 4.75 Waschgarnitur, mittel, Goldrand, 5 Teile 5.75 Waschgarnitur, groß, Goldrand, 5 Teile . 7.25 Waschgarnitur, sehr groß, Goldrand, fünf Teile...................................8.25 Satz Schüsseln, weiß, 6 Teile.......... 1.25 Satz Schüsseln, bunt, 6 Teile..........1.50 Topflappen- oder Zwiebelbehälter......1.20 Kinderbecher, mehrfarbig...............0.15 Bei Barzahlung 10% Rabatt während des Sonderverkaufes auf alle übrigen, nicht besonders ermäßigten Preise außer Rex- und Weck-Einkochgeräten Verkauf nur solange der Vorrat reicht Besichtigen Sie unverbindlich meine große Auswahl 5595 A Nr. 202 vierter Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Zamrtag, 50. August 1930 Wirtschaft. Anhaltende Seldflüssigkeit. XiofontientuHflöboffnunflee. In der abgelaulenen Woche hat die Geld- fülle nicht nur in Deutschland, sondern auch an allen anderen Plätzen angehalten. bemerkenswert ist daß international eine neue Di«kontfenkung»welle erwartet wird, die ihren AuSgana von einer Ermäßigung de« Di«kontsatze» der Dank von England nehmen soll. In Londoner Finanzkreisen erwartete man bereit» in der Berichtswoche eine Ermäßigung, die jedoch noch ausgeblieben ist. Diese Erwartung wurde umsomehr gehegt, al» sich der englische Psundkur» gehoben hat und in der Belastung der Bank von England durch Goldkäuse auf französische und schweizerische Rechnung eine erhebliche Erleichterung eingetreten ist, die auf die Intervention der Bank für Internationale Zahlungen zurückgeführt wird. Anderseits ist aber der englische Psundkur» noch nicht soweit gebessert und hatte auch in der abgelaufenen Woche noch Heinere Rückschläge au verzeichnen, al» dast englische Banken am offenen Londoner Vold- martte bei den Versteigerungen konkurrenzfähig auftketen können. Weiterhin ist zu betonen, daß selbstverständlich eine DiSkontsenkung der Bank von England entsprechende Vlahnahmen der Rotenbanken in Reuyork, Zürich und vor allem Pari» zur Voraussetzung hat, da sonst der englische Psundkur» eine neue, unerwünschte Schwächung erfahren würde. Die Lage an diesen Deld- märften ist für eine DiSkontsenkung noch reifer als die deS Londoner Geldmärkte-. Was den de u t s che n Geldmarkt anlangt, so sind Privatdiskonte unverändert notiert; am TageSgeldmarkte haben die Sätze im Zusammenhang mit der Finanzierung deS bevorstehenden Ultimo» angezogen. Sie werden selbstverständlich weiter steigen, ohne dast sich dadurch an der sehr leichten Grundtendenz deS Geldmarktes etwa» ändern wird. Au» dem Ausweis der Reichsbank für die dritte August-Woche geht hervor, daß da» Wechselportefeuille mit 1 346,7 Millionen Mk. einen Rekordtief stand erreicht und dast die AuS- fchaltung der Reichsbank vorn offe- nenGeldrnarkte weitere Fortschritte gemacht hat. Ob die Reichsbank einer etwaigen neuen DiSkontsenkungSaktion folgen wird, erscheint fraglich, zumal bei dem niedrigen Stand de» Geldes in der ganzen Welt ein in» Gewicht fallender Einfluß neuer Diskontsenkungen auf die Gestaltung der Konjunktur nicht zu erwarten fein dürfte. Verschlechterte Geschäftslage beim Handwerk. Rach dem Bericht de» ReichsverbandeS de» Deutschen Handwerks zeigt ein Rückblick auf die Wirtschaftslage deS Handwerk» im Monat August, daß gegenüber dem Vormonat ein toe i - terer Rückgang in der Geschäftslage eingetreten ist. Selbst die HandwerkZzweigc. die für den täglichen Bedarf arbeiten, haben unter ter geschwächten Kaufkraft de» Publikum», namentlich unter den Auswirkungen der ungewöhnlich hohen Arl-eit-losigkeit zu leiden. Auch in den HandwerkSberufcn, denen durch die Erntezeit für gewöhnlich vermehrte Aufträge erteilt werden, war die Beschäftigung durchaus ungenügend. Besonders kennzeichnend und für die Wirtschaftslage de» Handwerk» ausschlaggebend war die nahezu völlige Stil le auf dem Baumarkt. Aufträge gingen so gut wie gar nicht mehr ein, und keine Kammer berichtet über eine befriedigende Beschäftigung de» Baugewerbe». Selbst für die Vaunebengewerbe lagen nur wenig Aufträge vor Man erhofft eine nachhaltigere Besserung von dem Arbeit»- und Woh- nung-beschaffungöprogramm der Reichsregierung. Preisabbau und Absatzlage. Da» Institut für Konjunkturforschung bringt in feinem letzten Wochenbericht eine interessante Untersuchung über die industrielle Produktion der letzten M o n a t e , auf Grund deren in den Produktion»güterindu- ftrien ein verschärfter Rückgang scst- gestellt wird. Diese» scharfe Sinken wird vor allem auf den starken ?lbsahrückgang auf den AuSlandrnärkten zurück geführt. Im Gegensatz zu den Produktionsgüterindustrien sind dagegen die Rückgänge der Produktion In den De r - brauchSgüterinduftrien gegenwärtig zum großen Teil nicht mehr so stark, wie in den verflossenen Herbst- und IBintermcnaten. Teilweise sind sogar gewisse Produktionsbelebungen festzustellen, z. 2. bei Schuhen, Porzellan. Baumwollgarn ufto.. so daß da» Institut eine zunehmende Entspa nnung in den Der- brauchSgüterinduftrien feftstellen zu können glaubt. Daraus wird gefolgert, daß die konjunkturelle Entspannung bei letzteren am meisten fortgeschritten zu sein scheint, wa» bei den ProduktionSgüterinduftrien noch nicht der Fall ist. Die Feststellung de» Institut» für Konjunkturforschung ist insofern besonder» interessant, al» bekanntlich vornehmlich feiten» der Kartelle be ft ritten wird, daß sich durch Preisherabsetzungen über eine Anregung der Kauflust auch eine Erhöhung de» Absätze» einstellen würde. Die Schuhindustrie hat al» eine der ersten eine erhebl iche Preissenkung für die verschiedensten Artikel vorgenommen, und der Erfolg ist der. daß bei ihr die Depreffion al» überwunden gelten kann, da sich die Schuhproduktion im ersten Halbjahr 1930 um rund 7 Prozent über DorjahrShöhe hält. M?n sieht also, daß in» Gewicht fallende Preisherabsetzungen sehr wohl den durch sie beabsichtigten Zweck einer Absatz belebung erfüllen können, wenn auch damit nicht gefügt fein soll, daß etwa nun unmittelbar auf die Preisherabsetzung die Absatzerhöhung folgt. Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt. Die freundliche Stimmung der vergangenen Woche konnte sich zu Beginn der neuen Woche nicht erhalten. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie die schwache Reuyorker Börse. Aber auch weitere Betriebsstillegungen im Ruhrgebiet und die Verschlechterung der ArbeitSmarktlage im Reiche wurden als ungünstige Zeichen bewertet. Der Ordereingang war so minimal, daß die Spekulation nicht den Mut aufbringen konnte, Deckungen vorzunehmen. Da» Geschäft bewegte sich daher in den denkbar engsten Grenzen. Doch wurde die Tendenz wieder etwa» freundlicher, al» die im Rahmen de» Arbeit-- beschaffungSprogramme» herauSgegebenen Aufträge an die Wirtschaft auch in Börsenkreisen lebhaften Widerhall auSlösten. Da» Geschäft erfuhr trotzdem keine nennenswerte Belebung. Rur Spitzenwerte konnten hiervon etwa» profitieren und sich im Kurse bessern. Aber auch diesmal hielt die Zuversicht nicht lange an. G» kam ziemlich Material an den Markt, und zwar veranlaßt durch einen KurSeinbruch an derAmsterdamer Börse, wovon der deutsche Markt nicht verschont blieb. Besonder» betroffen wurden Spezialwerte und auch diese Papiere, die international gehandelt werden. Die Kulisse reservierte sich stark und nahm nur Abgaben vor, so daß da da» Angebot nicht gerade dringend war. schon kleinste an den Markt kommende Stücke genügten, um teilweise erheblichere Kursdifferenzen zu verursachen. Aber eine gewisse Widerstandskraft war auch diesmal im Grundton der Börse nicht zu verkennen. Auch der bevorstehende LiquidationStag brachte etwas Material heraus, obwohl diesmal schon bei dem kleinen EngagementSumfang keine Äeberwindungs chwie- rigfeiten zu erwarten waren. Der Ultimo galt bald alS glatt überwunden, und die Tendenz nahm wieder ein freundlicheres AuSIehen an, zumal auch die AuSlandbörfen wieder fester lagen, insbesondere die Arnsteraamer Börse. Verschiedene Wirtschaftsmeldungen liehen eine belfere Beurteilung der Lage »u, so daß eigentlich einer regeren Geschäftstätigkeit nicht- mehr im Wege gestanden hätte, wenn der mangelhafte Ordereingang nicht gewesen wäre, wovon eine starke Depression ausging und fast jeder Ge- fchäftSentfaltungSkeim unterbunden wurde. Einige Werte machten jedoch eine Ausnahme und waren sogar zeitweise recht lebhaft gehandelt. Sonderanregungen boten hier einen Anlaß. Dor allem bestand am Glektromarkt für Felten und Guilleaume Rachfrage bei einem Gesamtgewinn von etwa 9 Proz. Die Interessennahme der amerikanischen Schwachstromindustrie an diesem Unternehmen wirkte stimulierend. Aber auch die übrigen Llektrowerte waren gesuchter und konnten sich gegenüber der vergangenen Woche um bi» zu 3 Prvz. bessern. Von internationalen Werten war Chade auf die schwache spanische Valuta etwa 4 Mark niedriger. 3 -G -Farben schlossen 2.50 Prvz. fester Hervorzuheben waren noch von WarenhauSaklien Karstadt, die sich um 3 Prvz. besserten Kaliwerte lagen nur wenig erholt Auf holländische Abgaben büßten Aku 3,50 und Bembera 2 Prvz. ein. Im großen und ganzen war die KurSgeftaltung nicht etnheitlich. doch überwogen 2eff e tungen. Die Situation wurde günstiger beurteilt, und die Börse schloß bei etwa» regerem Geschäft freundlich Erwähnenswert waren noch AG für Verkehrswesen und Allgem. Lokalbahn, die bi» zu 4 Prvz. anzogen. Don Banken lagen Danatbank 2.50 Prvz. schwä- cher Arn Rentenmarkt bestand durchweg etwa» Interesse für Deutsche Anleihen. Von Ausländem waren Türken und Oesterreicher fester. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 3 Prvz. lehr leicht und flüssig, erst gegen Ende der Woche trat infolge be» Ultimo» mit 4.50 Proz. eine Versteifung ein. Am Devisenmarkt war Spanten nach anfänglicher Besserung wieder sehr schwach Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt. Der Frankfurter Produktenmarkt hatte in dieser Woche im allgemeinen eine weitere tüd- läufige Tendenz zu verzeichnen. Während noch zu Beginn der Woche die Preise für Brotgetreide und Hafer etwa» anzogen, verstimmten gegen Schluß der Woche die flauen Au-land- melbungcn härter, fo daß die Preise teilweise recht erheblich nachgaben. Die weiter günstige Wetterlage übte einen ziemlichen Druck auf den Gesamtmarkt au». Auch die Auswirkungen der gesetzgeberischen Maßnahmen der letzten Monate auf dem Gebiete der Agrarwirtschaft machten sich in immer stärkerem Ap» nahe fühlbar, fo daß die Abschnürung Deutschland» vom Welt- getreibemarh immer beutlicher in Erscheinung trat. Da» Geschäft bewegte sich wiederum in sehr engen Grenzen. Hafer alter Ernte, der zu Beginn dieser Woche noch sehr fest lag, gab im Verlaufe der Woche beträchtlich nach. Da» Angebot war indessen weiter knapp. Gegen Montag war ein Verlust von 8,50 Mark per Tonne zu verzeichnen, während gegen die Vorwoche nur ein solcher von 2,50 Mark eintrat. Auch Reuhafer war infolge der unbefriedigenden Qualitäten ziemlich matt. Der Konsum ist gegenwärtig nur wenig aufnahmefähig. Weizen lag bei großem Angebot sehr schwach. Die Mühlen nahmen nur den notwendigsten Bedarf au» dem Markt. Gegen die Vorwoche trat ein Rückgang deS Preise» von 8,50 Mark per Tonne ein. Auch im Termingeschäft gingen die Preise ziemlich zurück. Bessere Qualitäten wurden über Rotiz, dagegen abfallende niedriger bezahlt. Da auch die Qualitäten im allgemeinen hinter dem vorjährigen Ergebnis zurückbleiben, Nagten die Mühlen über schlechte Mahlfähigkeit, und man vertrat die Ansicht, daß die hohe Dermahlungsquote für Inlandweizen dadurch nicht lange aufrechterhalten werden könne. Roggen ebenfalls angeboten, doch blieb der Preis gegen die Vorwoche gut behauptet, nachdem zunächst noch eine leichte Steigerung zu verzeichnen war. Trotz der Berliner Festigkeit war Roggen zu den entsprechenden Preisen nicht unterzubringen. waS wohl auch daraus zurückzuführen ist. daß am Frankfurter Markt keine Stützungsstelle vorhanden ist. während die hohen Berliner Dotierungen auf StützungSkäufe bet Reichsstützungsstelle beruhen. Das Mehlgeschäft war weiter von ber Lage am Brotgetreidemarkt abhängig. Trotzdem die Preise für Weizenmehle von ber Mühlen- tonvention um insgesamt 1 Mark per 100 Kilo ermäßigt wurden, war das Geschäft nur auf den äußersten Bedarf beschränkt. Roggenmehl lag dagegen etwas fester, doch war auch hier die Umsatztätigkeit fkhr klein. Futtermittel bis 1 Mark niedriger, ohne besonderes Geschäft. Hülsenfrüchte und Rauh- futtermittcl unverändert. Stärker angeboten und weiter recht schwach lagen Kartoffeln. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 262,50, Roggen 167,50, Hafer alter Ernte 197,50, Hafer neuer Ernte 172,50, Weizenmehl, südd. 42 bis 42,75, Weizenmehl, niederrhein, 42 bis 42.50, Roggenmehl 27 bis 28. Weizenkleie 7,75 bis 7.60. Roggenkleie 7,25 bis 7. gelbfleifchige Frühkartoffeln per Zentner 2,75 Mark. Wochenbericht vom Frankfurter Gchtachtviehmarki. Infolge de» zumeist sehr großen Auftrieb» und der warmen Witterung war die Geschäftstätigkeit am Frankfurter Schlachtviehmarkt äußerst gering und der Verlauf im allgemeinen schleppend. Lediglich am Rinder» markt bestand etwa» mehr Interesse, da hier namentlich der Srpvrt verstärkte Rachtrage bekundete Da auch der Auftrieb an diesem Markte acringer al» in ber Vorwoche war unb gute Qualitäten nur wenig vorhanden waren, wurde der Markt bei anziehenden Preisen geräumt Etwa 52 Prvz de» Auftrieb» wurden wieder hauptsächlich nach Helsen. Hefsen-Rassau und der Rheinprvrinz auSgeführt. Der Kälbermarkt verzeichnete überwiegend schleppende» Geschäft, doch wurde der Markt bet 3 bi» 5 Mark niedrigeren Preisen geräumt. Schafe bei eben,all» sehr stillem Geschäft unb etwa 1 Mark schwächeren Preisen au»verkaust. Schweine bei großem Austrieb unb anfang» mäßig regem, später aber sehr schleppendem Handel auSverkauft. Die Preise gaben bt» zu 3 Mark nach. Der Gesamtauftrieb bestand au» 1407 Rindern. darunter befanden sich 310 Ochfen, 140 Bullen, 438 Kühe unb 382 Färsen, ferner au» 1441 Kälbern, 290 Schafen und 5619 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb ber vergangenen Woche waren 179 Rinder weniger am Markt, während 200 Kälber. 70 Schafe unb 525 Schweine mehr zum Verkauf standen. Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 59 bi« 62. *2) 54 bi» 58, hl, 50 bi» 53. Bullen a) 55 bi» 58. b) 50 bi» 54. Kühe a) 49 bi» 52. b) 44 bi» 48. c) 40 bi» 43. d) 35 bi» 39. Färsen a) 60 bi» 63. b) 56 bi» 59, c) 50 bi» 55. Kälber b) 76 bi» 81. c) 70 bi« 75, d) 62 bi» 69. Schafe al) 50 bi» 53, b) 43 bi« 49. Schweine b) 65 bi« 67, c) 66 bi« 69, d) 65 bi« 68, e) 64 bi« 67. • • Kommerzienrat Dr. h. c. Ernst Schmid, der Generaldirektor und Gründer der Maggi-Gesellschaft in Singen am Hohentwiel (Baden) und Berlin, begeht am 1. September da» 4 0jährige 3 u bll ä u tp feiner Tätigkeit bei diesem führenden Unternehmen der deutschen Rahrung«mittelindustrie. • Großer Qlrbetterabbau im Main- zerBezirk. Die sinkende Wirtschaftskonjunktur macht sich im Mainzer Bezirk hauptsächlich in der verarbeitenden Industrie bemerkbar. So sah sich die bisher immer vollbeschäftigte München- Augsburger Maschinenfabrik. Riederlassung Mainz-Gvstav-burg. genötigt, etwa 200 Arbeiter zu entlassen. Der allgemeine Riedergang zieht auch die ficinen Industriewerke in GinSheim, Bischofsheim und Trebur (Ried) stark in Mitleidenschaft. Auch hier finden umfangreiche Arbeiterentlassungen statt. • Veränderungen im Vorstand und AufsichtSrat der Adam Opel A.-G. Der Vorsitzende des AussichtSrat« der Adam Opel A.-G.. Geheimrat Dr.-3ng. h. c. Wilhelm von Opel, teilt dem WTB -Handelsdienst mit Die Reorganisation der Adam Opel A.-G ist so weit fortgeschritten, daß nach Herrn Keith Wood nunmehr auch Herr Irving I. Reuter nach Erledigung der ihm übertragenen besonderen Aufgabe planmäßig auS dem Vorstand unserer Gesellschaft ausgeschieben ist, um wichtige neue Ausgaben zu übernehmen. Da« Ausscheiden der beiden bisherigen Mitglieder unseres Vorstände« hat weitere Veränderungen erforderlich gemacht: Herr Rechtsanwalt Wronker-Zlatow. der seit Jahren al» Rechtsberater mit besonderem Erfolg mit allen Seiten der Automobilindustrie besaßt gewesen ist, ist au6 unserem Aufsichtsrat au»* geschieden, um nunmehr seine ganze Kraft unserer Firma al» Mitglied de« Vorstände» zur Verfügung zu stellen. Außer ihm sind der bisherige Finanzberater der Adam Opel A.-G. Herr SR. Palmer, und Herr A. I. Wieland, einer der besten Kenner de» deutschen und be« deutschen Erport-Automobilmarkte«, zu Mitgliedern be« Vorstanbe« ber Abam Opel A -D. ernannt worben. An Stelle be» Herrn Rechtsanwalt» Wron- ker-Flatow tritt ber bisherige Leiter ber Tauf» hall-Automobilfabrik. Herr R K E v a n », in den AussichtSrat unserer Gesellschaft ein, um feine reichen allseitigen Erfahrungen insbesondere auch auf technischem und fonftruftioncllem Gebiete in den Dienst unserer Gesellschaft zu stellen und al« Delegierter de» AuffichtSrat» die Leitung und Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskoni 4 o. H., Loinbardzinsfuß 5 o H. Jranfton a. Tt. Berlin Rranfton a. M Berlin Schlu«. für« edtiuii. Sbtnd. We Schluß kort Schluß« yiinag» b#dr (Pd'lub» furt Stbenb» Mrfe tur« BHIußt. Tritt ay WKt tXatum 28 8 29 * 28 8. 29 1 Datura 28 8 29 8 28 8 ] 29. 8 6% tKuiidx Ktu»Miurux B0H l»r7 ......... 7% Teutltie SteldrfanlrilN von 1929 .......... Tturifre *nL.«Nfll.-64uI» mti aullot.-Rrtbtm....... THflL obnr ZuMc1..St<6te . . 8% voltt«aal Bon 19» (tMjablb. 109%)...... Cbetbeiien «rortni • Hnldb« eV ■nttol -Redtten...... Tru riebt eomtn. SammelabL •nlrtbe «rrir 1...... 8% Rtanfl. Hvv-Banl »olbpik XIII unkündbar dl« 1931 . . 7% Rrmtn. tzov-vank ®otop|c unkündbar bU 1939 .... «HX Sbtm«-Bank . 11 TeraMbtrt and Rartonalbatf 11 rtutkbt Bant und tttcontc-»dtUI<»att, • • ■ 10 trHtnrr Ban!......1° ................» - .........J tldn. etzfmagiflrkffldxrft. 10 Sickn und Kraft......10 Reiten Ä ®uültflunte . . . •rteQiMt tot «eftrMAe Unttrncbraungen .... IG tzarakarsor Bett»,ttLtd-ESaLk 10 Aberatfckx Se!imt:Li . . . . i et'.eWtbt eirtnut^l. ... 10 edtudrn Ü L-.......11 e e=:en«« tollte.....16 Iranirabto . ...■•••. 8 8<4eroer Ä le.......10 BuOeru«.....•••••# Deurtdx ............« efievt e.-rtttow......e »elfen................8 Hatten tr ....... v HoeicktSUen........ Berg das.......1‘ •Öl=-Seueikt>• Kanxeicann-SUbra • • • • • tKanlfelbet Beta bas . . . • CberltWeG diienbtbarl -6 Cbedtld. trHsette. . . . • ■ ebbntr Bergbau...... Lbernvckt Br.r-tiL • • 10 .................-6 ...............V 91.5 - 92.25 108 116.25 143 129 180 124 124.75 - 139,5 I 113.5 • 142 - 194 160 10,5 109.5 97 90 »q 77 202 26,25 91.5 91.25 107,75 116.25 143 129 179.5 124 124.25 247 138 m 114,75 141 — — 158 60.5 97,5 I 81,25 — 86,5 91,4 - 92.25 108 116.13 142.5 128.9 179.5 123,75 124.75 248 139,5 167 130.5 139 114,5 140,5 153.25 193.75 160 60 71 109,75 97.5 •7.75 80 85 -4.25 53l5 86 77.4 202 66,75 ST 155.5 91.25 107 9 116.13 143.5 129 179 123.5 124.25 247 138,75 167 130 1121.” 141 132 140 152.75 194 159.75 60 71.25 110.5 58 <7 221 'S -5.75 77.65 m “2 BX Br LanbeSv«ancbrtkta>flalt ...... 7X Br. eanbriylaabbtiefaaflal: f Vr.tbn.-Ir 9L 10...... ■M. abg. ecrtrr^CWleatlo nett. rückzahlbar 1932 ... 4% CtflcrrrWiOx «Astbrrn» . 4,2ü% Ceftenetdnitbe attrtifcttB tTbaTlrrr?.1-^!--T fic't ... 11 X ... t %.5 95.25 96.5 55.5 t en au et «et . . . — — U3.65 134.25 Tatc-'-t Hatetes . . ....(> 27,5 <27.5 28 27.75 Tetiritbe £ooleno . iM 180 179.5 177 öc'äteenbcu tL-9. . . . . . 0 — — — 19.65 Rai. Inutr.chJ . . . . . . . 0 — 9,5 9.25 Crenftera S flsrpd . e - fl — 59.65 59.25 8err.bci5 Bretz , . . ... 1C 132 — 135 6eentto . • . 286 300 786.5 293.5 Rtaftoner 4 72.25 23 22 22,75 »rum et...... 30.75 30 29.25 30,5 — --L .... 6 32 31,5 32 32 Sei yette...... .... 8 95,5 -5,5 — _ Kr-kcfDerte a. UL . . 8 — — — — ÖMt - - ... 10 82 86 64 85,5 »ebr. Lseder . . . . ... 10 SS.5 98.5 — — BrtgiS Haeltoer . . • 4 . . » 151,75 151,75 150 150 ethben.*** Ss4et . u. 10 — 145,5 146 Deoikamorft Berlin — Frankfurt a M Benin, 29 flugufl <*etb 3rtd 8tnen!antil< Roten...... 4.167 4,187 velgilck« Roten ....... 58,30 58.54 täntfebe Roten ........ 111.93 112.37 (hi9'rite Roten ........ 20,343 20,423 firanjulri&t Roten ....... 16,44 16,50 HoULndrickte Roten....... 168,28 168,96 3taltenri±' Roten ........ 21.99 22,07 RorwegtILe Roten....... 111.83 112,27 i.eurid>-Cefierretd), 4 100 Edtülfrj 59.20 59.44 Rumintidie Roten....... 2,47 2.49 e4>Bxbtld)e Roten....... 112,20 112.64 ettoilorDohld>t Roten. .... 12,37 12.43 ttngarifdx Roten . . ..... 73,20 73.50 28 8luai.il 29 CuguR erathd* Obeif Kotierung ynr ■mibdx Dotierung ftelb JDrie* Wort. 168.51 168,85 168.54 168,88 Buen. Sirr* 1.513 1,517 1,468 1,472 Breil anrichten. )tn groben ude, in benot rma befinden, 1 Schaden, zu Miete komm, Seist. ?rben ter jehung btt ter , ter ®e. " bie Aus. des J ember ab M. unb ber 'btt oufter. ' tatsächlich »°n Aus. Nftralz .'4°n tet tflungen e bie Stadt, hat, M ®®Onaie Kl! ‘bithiteu S^bt. ?nken test botaug. , Heule um erSSttner ettod Wn* nit vvrge- I«, seiner Td'che der Mutet icf um HM- (omvlicen. 7 unerkannt Mt nach btf zterfanene P tteln. Ziffern 1 und 2 vorstehender Befannf- madjung erst vom 1. September 1930 ab in Kraft treten können. Welche finanziellen Auswirkungen die Einfchränkungen der Leistungen für die Kasse haben werden, wird innerhalb drei Monaten festgestellt werden. Sollte eine Ermäßigung der Beiträge auf Grund dieses Ergebnisses möglich sein, so wird dem Kassenausschuß eine dahingehende Aende- rung der Satzung zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Wir wissen, daß die Notverordnung den Versicherten schwere Opfer auferlrgt und bitten, davon überzeugt zu fein, daß es nicht der Wunsch der Kasse ist, die Versicherten zu schädigen, sondern daß die Kasse nur ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt. Sic wird bemüht sein, soweit es in ihrer Macht steht, alle Härten zu vermeiden. Wir bitten aber auch unsere Versicherten, der Kasse bei der Er- füUung der gesetzlichen Aufgaben keine Schwierigkeiten zu bereiten. ______________________Der Vorstand. Versteigerung. Dienstag, den 2. September, nachmittags 3 Ubr, versteigere ich in Langsdorf am Babnbof 51)83D ein Lanz - Großbulldog PS 22/28 zwangsweise gegen Barzahlung. morl. GklWMlhikM in m. Bullenverkauf. Die Gemeinde Reinhardshain beabsich- tigt auf dem Wege des schriftlichen An- gebots einen abgängigen Simmentaler Lullen zu verkaufen. Angebote pro Zentner Lebendgewicht können bis zum Mittwoch, dem 3. September, nachmittag» 2 Ahr, auf der Bürgermeisterei eingereicht werden, wo auch die Derkaufsbedingungen bekannt- gegeben werden. 05375 Reinhardshain, den 30. August 1930. Hess Bürgermeisterei Reinhardshain: Gieß. znWeyMmiW des Landwiltschaftsfammer- Ausschusses für Oderhessen Montag, den 8. (September 1930, vormittags 10 llhr, in Tlidda. Gemeldet sind 14 Sutten der Hess. Fleckviehrasse,!! Lanbschweineder und 4 (Zdelschweineder. »hid Gemeinden u. Zuchtgenossenschaften iss hier beste Gelegenheit geboten, gute Faseltiere zu erwerben. Gießen, den 25. August 1930. LandwiTtschaftSlammer-Ausschuß ___________für Oberheffen.________ BetChifh-DniCkSaChen Rechnungen Brlefblllter Briefumschläge Postkarten bei Brühl, Schulstraße7 6e»chlfti karten Im Handelsregister, Abteilung A, wurde heute bei der Firma Heinrich Heller IV. in Lich folgendes eingetragen: Die Firma ist erloschen. 6013D Lich, den 26. August 1930. __________Hessische» Amtsgericht. Bekanntmachung. Durch die Verordnung des Reichspräsidenten vom 26. Juli 1930 sind wir gezwungen, folgende Aenderungen eintreten zu lassen: 1. Das Krankengeld wird erst vom vierten Tage der Arbeitsunfähigkeit an ge- wahrt. Es beträgt für Ledige 50 v. H., für verheiratete 60 0. H. des Grundlohne». 2. Das hau»gcld beträgt 50 0. H. de» Krankengelde» (seither 50 0. H. de» Grundlohnes). 3. Das Taschengeld mit 0,30 RM. täglich für Ledige bleibt bestehen. 4. Fällt nach der Bescheinigung de» Arztes der Schluß der Erkrankung auf einen Sonntag, oder einen staatlich allgemein anerkannten Feiertag, so wird für diesen Tag Krankengeld nicht mehr ge- zahlt. 5. Dor Inanspruchnahme eine» Arzte», Zahnarztes ober Dentisten durch da» Mitglied ober eines Familienangehörigen ist stets ein Ausweis bei ber zuständigen Zahlstelle, gegen Entrichtung einer Be- bühr von 50 Pf. zu erwirken. 6. Für Arznei und Heilmittel (Brillen, Bruchbänder usw.) ist vom Milgliede für jede Verordnung ein Anteil von 50 Pf an den Lieferanten zu zahlen. Verordnungen, die diesen Betrag nicht erreichen, sind nur in Höhe ihres Wertes zu begleichen. 7. Arbeitsunfähigkeit ist mittel» der vom Arzt ausgestellten Bescheinigung der Kasse sofort anzuzeigen, denn der An- spruch auf Krankengeld ruht, solange die Arbeitsunfähigkeit der Kasse nicht gemel- bet ist. Das gilt aber nicht, wenn die Meldung innerhalb einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit erfolgt. Wird die Meldung erst später erstattet, so hat der Versicherte nur Anspruch auf Kranken- gelb, von bem Tage ab, an dem er sich bei der Kasse gemeldet hat. 8. Anspruch auf JamllienftUfe bi» zur Dauer von 13 Wochen haben Versicherte, die in den letzten 6 Monaten vor Inanspruchnahme ber Familienhilfe mindesten» 3 Monate auf Grund eines Reichsgesetze» gegen Krankheit versichert waren. Die Leistungen für Familienangehörige haben sich bei unserer Kasse dahin erweitert, daß die Hälfte der Kosten für Arznei und kleinere Heilmittel (Brillen, Bruchbänder usw.) von uns getragen werden. Die Aenderungen sind zwar auf Grund der Verordnung sofort in Kraft aetreten, die Erhebung der Gebühr für den Kranken- schein unb die Beteiligung an den Arzneikosten kann jedoch erst am 1. September 1930 erfolgen. Gießen, den 28. August 1930. Allgemeine Ortskrankenkasse de, Landkreise» Gießen. finden. 5807C statt: 5807C 6014D werden, und zwar: 59200 werden: 1. 2. 3. RM. 60 40 30 Abon- tieftraofl oon fianaitfattonsattiteln. Die Lieferungen zur Fortführung der Kanalanlage der Stabt Ai»feld sollen unter Hinweis auf die R.-V.-Ordnung vergeben 2500 m. Kleinpflasterherstellung in der sog. Tiefenbach, Straße „Lollar—Lande»- grenze" von km 10,855 bi» 11,525, Länge der Straßenstrecke 670 m. walzarbeiten mit Oberflächenbehand- 2. Rang (Reihe 2 und 3) 2 Rang (Reihe 4 und 5) Die Ausgabe unb Bezahlung ber Gebrauchte SchretasciiM von 30.— Dif. an auch in Wochenraten von 2.50 1’1 L Enni Heinz LG.. Wicken, Leiter»- weg Hk Rui 4291 Marburg.Nahnbos ltratzc 22, Rui 397. Reparaturwerkstatt. I. Schreibmaschinen aller Sviieme. l’ltg- non-Griavtetle. '**!> Öeburt*- An zeigen" liefert Brühl, QleBen Bekanntmachung. Der nächste Viehmarkt In Gießen findet Die Abonnementskarten sind gegenüber den Tagespreifen um 30 v H. billiger, bei Nichtbenutzung der Abonnementskarten können, wie bisher, für Schauspiel und Gastspiele gegen Entrichtung einer Gebühr Gutscheine gelost werden, die für die ganze Spielzeit, auch für die Sonntagsoorstel- lungen, Gültigkeit haben. Der Preis für die 32 Vorstellungen ein- schließlich der Gastspiele ist gegenüber den Vorjahren unverändert und beträgt mit Dienstag, 2. September 1930, Rindoieh- (Nutzvieh.) Markt; Mittwoch, 3. September 1930, Schweinemarkt. Auftriebszeit an beiden Markttagen von 7—8^» Uhr vormittags. Auf dem Rind- vichmarlt wird sämtliches Lich gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft. Gießen, den 30. August 1930. Der Oberbürgermeister. I. D.: Klingspor. Lieferung der Steinzeugröhren oon 20 bis 45 cm l. W, zusammen etwa 1850 Meter, Lieferung der Zementröhren von 25 bis 45 cm l. W, etwa 312 Meter, Lieferung ber Strahensinkkasten, Schacht- deckel ufw. Pläne und Bedingungen liegen auf unserem Amte offen. Leistungsverzeichnisse können, soweit der Vorrat reicht, sowohl von uns, als auch von bem Stabtbauamt Alsfeld, kostenlos bezogen werben. Eröffnung der Angebote beim Stabtbauamt Alsfelb am Mittwoch, dem 10. September 1930, vormittags 10H Uhr. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 14 läge. Gießen, ben 29. August 1930. Hessische» Kulturbauamt. H Steinbach, Regierungsbaurat. nementskarten erfolgt in acht Laten, die erste Ratenzahlung verpflichtet zur restlosen Abnahme de» bestellten Abonnement». Anmeldungen zum Abonnement sind bi» spätesten» 10. September 1930 nur schriftlich bei ber Verwaltung de» Stadttheaters — Iheatcrgebäude — unter Angabe de» Abonnementstage» einzureichen. Die letzt- jährigen Abonnenten haben Anspruch auf Beibehaltung ihrer Plätze an ihrem Abon- nementstage, wenn sie die Bestellung bis zum 6. September bewirkt haben. Gießen, ben 29. August 1930. Der Oberbürgermeister. I. V : Klingspor. Rotstandsarbeiien. Auf Grunb der Reichsverdingungsordnung sollen in. öffentlichen Wettbewerb die nachstehenden Arbeiten unb Lieferungen für bie folgenben Straßenstrccken vergeben Verbreiterung der chauffierten Fahrbahn der Straße „Lihberg—Orlenberg—Selters“ auf eine Länge von rb. lung: a) Ilbenstadt—Kaichen—Heldenbergen (km 2,330 bis 5,300). Länge rb. 3000 m ; b) Grund-Schwalheim — Salzhausen (km 30,454 bis 35,600), Länge rb. 5150 m; c) Büdingen — Landesgrenze (km 65,900 bis 69.794), Länge rb. 3900m , d) Alsfeld—Lauterbach (km 2,200 bis 5,200), Länge rb. 3000 m , e) Ortsdurchfahrt Diefeck (km 1,084 bi» 2,600), Länge rb. 1500 m; f) Gießen—Daubrmgen (km 0,000 bi» 4.360), Länge rb. 4400 m; g) Butzbach—Hochweisel (km 0,800 bis 4,200), Länge rb. 3,400 m. Leistungsverzeichnisse werben, soweit Vorrat reicht, auf unserem Bureau in Gießen, Ostanlage 331, abgegeben, wo- selbst auch Einsicht in die Pläne und Be- bingungen genommen werden kann. Die Vergebung der Arbeiten in verschiedenen Losen bleibt vorbehalten. Angebote sind verschlossen und poftfrei bis Freitag, den 5. September d. 3-, vor- mittag» 10 Uhr bei uns einzureichen, wo- selbst die (Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Anbieter erfolgt. Gießen, den 26. August 1930. Prooinzialdirektion Oberhessen. I i e f b a u. Steuer: Proszeniumsloge, Rangloge, 1. Rang (Reihe 1 und 2) 1. Rang (Reihe 3 und 4), Sperrsitz (Reihe 1—11) Logenrückplatz, Sperrsitz (Reihe 12 bis 14), 1. Rang (Reihe 5 und 6) Sperrsitz (Reihe 15 bis 18), 2. Rang Bekanntmachung. Schmückung der Kriegergräber an Allerseelen, Totensonntag und Weihnachten. Der Volksbund Deutsche Krirgsgraber- fürsorge übernimmt es auch in diesem Jahre, Kriegergräber im Auslände im Auftrage ber Angehörigen zu schmücken. Wünsche auf Gräber- schmückung wolle man bei dem Rechner der Ortsgruppe, Herrn Vock, Gießen, Stephanstraße 38, anmelden. Dort ist auch Näheres über bie Preise der Kränze zu erfahren. Deutliche Angabe von Vor- unb Zunamen, Dienstgrad, Truppenteil, Todestag, Friedhof (Üand, Provinz) und möglichst Grabnummer des Gefallenen ist Für Allerseelen müssen die Bestellun- gen umgehend, für Totensonntag bis zum 15. Oktober 1930, für Weihnachten bis zum 19. November 1930 in die Hände der Ortsgruppe gelangen. Der Volksbund wird selbst die Sammel- gröber schmücken, in denen große Scharen meist unbekannter Toter ihre Ruhestätte gefunden haben. Er bittet hierzu um Hilfe ber Oeffentlichkeit. Zu diesem Zweck wirb im Monat September 1930 eine Haussarnmluna stattfinden, um deren freundliche Unterstützung gebeten wird. Gießen, den 30. August 1930. Volksbund Deutsche krieasgräberfürsorg«, Ortsgruppe Gießen. Trümpert, Landgerichtsrat. Siadttheaier Gießen. Abonnements-Einladung. In ber Spielzeit 1930/31, bie vorn 1. Otto- ber 1930 bis Mai 1931 bauert, werben an ben Tagen Dienstag, Mittwoch unb Frei- tag je 32 Abonnementsoorstellungen flott' MM? Hoflotöetong jnrWe öer Steueierllörungen Iflr öle 9etöflöe[oalflfloao 1930. Die Steuererklärungen für die Einkorn- menfteuer, Körperschaftssteuer und Umsatz- steuer finb von den Steuerpflichtigen, deren Wirtschaftsjahr zwischen dem 1. Iaunar unb 30 Juni 1930 geendet hat, in der Zeit vom 1. bis 15. September 1930 unter Benutzung der vorgeschriebenen Vordrucke abAugiben. Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet sind, erhalten vom Finanzamt einen Vordruck zugesandt. Die durch das Einkommensteuer- fiesetz, Körperschaftssteuergesetz und Um- atzsteuergesetz begründete Verpflichtung, eine Steuererklärung abzugeben, auch wenn ein Vordruck nicht übersandt ist, bleibt unberührt; erforderlichenfalls haben die Pflichtigen Vordrucke vom Finanz- amt anzufordern. 5962V Gießen, Butzbach, (Brünberg, Hungen, den 26. August 1930. Die Finanzämter. Bekanntmachung. Am 1. September 1930 findet eine Schweinezwischenzählung in ben Gem. Gießen unb Schisfenberg statt Die Schweinebesitzer haben den Zählern die notwendigen Angaben bezüglich ihrer Schweinebestände bereitwilligst zu erteilen. Auf die Bekanntmachung des Kreisamls Gießen, angeschlagen in den Aushänge- kosten der «ladt Gießen, wird besonders hingewiesen. 5807C Gießen, den 22. August 1930. Der Oderbürgermeister. I. V.: Klingspor. Pianos oder Harmoniums werden erfrfL u vreiSrv isstiwi 1. repariert tut* Erwin Minter Mio 01er leämiter u. geor. Summer. Bertaut von neuen u.gebr.Piano» M Gießen, Leiters- roea /9a. XeL 36PI daher im Gebrauch am billigsten? Frühzeitige Herbstdüngung mit KALI sichert vollen Ertrag und schützt vor den Gefahren des Winters. Erst die KALI-düngung dann die Saat! ' : ... Oie Hygiene im Schlafzimmer Wir Deutsche können uns keinen Begriff davon machen, wieviel Schmutz es ehemals in unseren und auch in anderen Landen gab, wo das Naturvolk keine Körperpflege kannte. Italiens Lazzaroni- kinder und Ungarns Zigeuner mögen als Beispiel dienen, wie es in den kümmerlichen Zeiten in dem von Kampf und Fehde zerrissenen Deutschland zu- ging. Enge Häuser, kleine Fenster, weil das Glas zu teuer, die Bürste ein seltenes Ding, der Haarbesen unbekannt, Seife zu teuer, Leibwäsche kostbar, das einzige Hemd des Sohnes oft ein Erbstück des Baters, der gemeine Mann nackt auf der Ofenbank schlafend, das sind Andeutungen, wie es vor Alters in unseren Gauen aussah. 5378A Daraus entnehme man, wie viel Schmutz und Unrat, unbeachtet, einfach als natürliches liebet liegen blieb: vor allen Dingen auch im Bett. Wieviel Krankheitserreger sich zu dieser Zeit in den in Gebrauch befindlichen Betten vorfanden, läßt sich gar nicht annähernd ausdenken. Wie manche Hausfrau glaubt doch ihre Schuldigkeit am Bett voll und ganz getan zu haben, wenn sie jährlich einmal ihre Betten bei dem großen Hausputz ins Freie bringen läßt, sie ordentlich ausklopft und richtig durchlüftet. In Deutschland wird noch heute im allgemeinen dem Bettwerk viel zu wenig Sorgfalt zugewandt. Man glaubt schon bei der Anschaffung, und zwar zum Schaden der eigenen Gesundheit, am Bett sparen zu müssen, dagegen für sonstige Einrichtungsgegenstände größere Mittel aufwenden zu dürfen. Alle menschlichen Bekleidungsgegenstände, wie Schuhe, Kleider, Stoffe usw. werden, wenn sie abgenutzt sind, immer wieder erneuert. Beim Bett will man die Abnutzung nicht wahr haben. Es ist keine Seltenheit, daß Eltern ihren Kindern bei Ver- heiratung die Federn aus den großelterlichen Betten als Ehebetten Herrichten lassen und, um es zu verschönern, werden höchstens dieselben mit neuem Inlett bezogen. Man meint etwas ganz Außergewöhnliches getan zu haben, wenn man diese alten Federn gar noch reinigen läßt und vielleicht auch noch ein Pfund neue Federn nachfüllt. Hier kommen wir auf ein Gebiet, welches unbedingt der öffentlichen Aufklärung bedarf. Haben denn nicht Deckbetten, Kopfkissen und Matratzen, in denen Menschen verschiedenster Generationen, oft Verwandte, Freunde, oder auch Fernstehendere, geschlafen haben, ihre Schuldigkeit voll und ganz getan, wenn man bedenkt, daß solches Bettwerk 30 bis 40 Jahre im Gebrauch war und hiervon mindestens ein Drittel dieser Zeit, also ungefähr zehn Jahre, oder 3650 Tage Tag und Nacht ununterbrochen benutzt wurde. Diese Betten haben alle möglichen Ausdünstungen, Transpirationen, in Krankheitsfälle^ auch verschiedene Arten von Bazillen ausgenommen. Solche Arten von Betten bilden die besten Brutstätten für Bakterien, Bazillen und Pilze. Sie können unter den Hüllen ungestört leben und gedeihen. Diese Betten im Verein mit der Luftverderbnis im Schlafzimmer sind häufig der Grund für die Ausbreitung der Tuberkulose. Man muß immer wieder hervorheben, daß solche Betten auch durch Reinigen und neu Beziehen immer noch wertlos bleiben, denn das Rückgrat der Federn ist gebrochen, dieselben haben ihre Elastizität verloren, geben dem menschlichen Körper während seiner Nachtruhe nicht mehr die gewünschte Wärme, sind klumpig, schwer und hart und gehören in den Mülleimer. Durch solche Betten wird die Haut des Schläfers in der naturwidrigsten Weife von der Luft abgesperrt und er in einem Gemisch von Ausdünstungsgasen begraben. Es ist zu schade, daß die größte Anzahl unserer Hausfrauen nicht sehen kann, wieviel Staub, Sandkörnchen, gebrochene und verbrauchte Federnkiele, sowie andere Arten Schmutz und Abfall aus einem Deckbett, welches 20 Jahre im Gebrauch war, bei einer Reinigung herausfallen. Wie wenige Hausfrauen denken daran, ihre Betten, denen sie tagtäglich ihren gefunden Körper anvertrauen, auch einmal von Grund auf zu reinigen, aufzuarbeitsn und frisch zu machen. Aehnlich verhält es sich in den meisten Gaststätten, wo noch niemals daran gedacht wurde, eine Hauptreinigung des Inhalts der Betten, sowie auch eine Waschung des Bettbarchents (In» Ictts) vorzunehmen. Die Besucher dieser Gaststätten müssen doch wiederum bedenken, daß nachts zuvor, und zwar jede weitere Nacht zuvor stets ein anderer Mensch in diesen Betten geschlafen hat, wo nur die Bezüge wechselten, aber der Inhalt der Betten, der in einem großen Ausmaß die übelsten Gerüche, Bakterien und Bazillen ausgenommen hat, unberührt bleibt. Das Schlafen wird bann anstatt zu einer Erholung und zu einem Genuß nur zur Qual und evtl, zur Erkrankung und dauernden Schädigung des vorher gesunden Körpers. Damit es jeder Hausfrau möglich ist, sich einigermaßen ein Bild von dem vorstehend Gesagten machen zu können, sind wir gerne bereit, jederzeit zu gestatten, einer Reinigung von Deckbetten und Kopfkissen sowie bei Aufarbeiten der Bettkeile beizuwohnen, wie wir sie auf unserer einzig dastehenden hochmodernen Reinigungsanlage täglich vornehmen. Die Bettfedern- Reinigungsmaschine ist durch eine Glaswand abgetrennt, so daß jedermann den Vorgang mit ansehen kann, ohne im geringsten von Federstaub oder Federn belästigt zu. werden. Beiten-Bär, Gießen Geliersweg 20 / Marktstraße 29 SONDERANGEBOTE ZU DIENSTEN 5859D 5982 D Ludwigstraße 37 p verlegt. 6022 D Dr. med. H. Knauff, homöopathischer Arzt 5957 D oder gepresstem StaMblech Alicenstrafee 11. 5953 D mundgeblasenen 5999 A Warum? empfohlene 2585 V Porzellanhaus Löwer» Bechslein Fernsprecher 3484 Neustadt 2 — 4 6002 A der KORPULENTEN ZENTRALHEIZUNGEN UND FEINERE SANITÄRE EINRICHTUNGEN H. SCHAFFSTAEDT G.M.B.H GIESSEN Sprechstunden täglich von 9-12 Uhr vormittags von 3-5 Uhr nachmittags Mit erstklassigem Material erzielen Sie stets einen guten Anstrich Paul Thomas, Inhaber: Otto Mühlberg Land- und Industriemaschinen Frankfurt a M., AmTiergarten48, Fernruf: Carolus 45605 5951V Gegen Haarausfall« Schuppen, Jucken der Kopfhaut, das altbewährte echte Brennefscllraarwaffer von Hofavotheker Schaefer, sein var- tümiert. Flasch, mitbring,1/, Liter 0.75 NM., Liter 1.25 NM. Allein - Übertretung Nniv.-Avotbeke Zum goldenen EnneI: Fordson-Traktoren 30/35 PS in verstärkter u.verbesserterAuslührung werden greifbar Grobes Ersatzteillager. Fachmonteure Autorisierte Fordvertretung für Traktoren Well er der einzige Düngerstreuer ist. der mit einer Streubreite von 2 Meter nur RH. 170 — ab Fabrik kostet und dieser günstige Preis nicht etwa auf Kosten der Qualität geht, sondern W «11 er tatsächlich besser Ist wie die meisten anderen Maschinen Well er neben den trockenen Düngersorten, wie Thomasmehl, Kalkstickstoff usw. auch das leicht klebrig werdende Snperphosphat u.dergl. einwandfrei streut Weil er sich rascher und bequemer reinigen läßt, wie jede andere Maschine Well er Ihnen wegen dieser hervorragenden Eigenschaften 270 D im wahren Sinne sparen hilft! AusführL Prospekte kostenlos. Alleiniger Hersteller: Georg Schieierstein / Lieh Fernruf 317 Fritz Bieler, Gießen Bahnhofstr. 92 / Haus Schwarz Telephon 2003 Heute neu eröffnet Kaffee, Tee, Kakao Weine, Spirituosen, Feinkost Obst, Südfrüchte Qualitäts-Lacke und Farben für alle Zwecke, z. B. für Fußböden, Treppen, lüren, Fenster, Küchen-Möbel usw., sowie sämtl. Hausbedarfs-Artikel finden Sie bei Obermann & Co G. m. b.H. Größtes Farben-Spezialgeschäft am Platze — Hur Schulstraße Nr. 6 auf alle ohnehin schon preiswerten Waren gewähre. — Ein grober Posten Reste weit unter Preis! €ta&enSesdiäft fonnefiorn Fehlt Ihnen die kaufmännisdie Ausbildung ? Dann verlangen Sie sofort kostenlos unsere aufklärende Druckschrift Neue Kursei 15. Oktober 1930 Vogteche Handelsschulen (Heben und Herborn Direktion! Gießen, Goethes trabe 32 Dr. Ernst Richters Frühstückskräutertee Man wird darauf schlank, elastisch und bleibt gesund und leistungsfähig. Dr.med. J.H. in L. schreibt: Ohne Diät sind 12 Pfund weg; tadellos bekömmlich. 1 PaketMk.2. —, Kur-Packung Mk. 10.—. In Apotheken und Drogerien, wo nicht: „Hermes", Fabrik pharm. kosm. Präp., München SW 7, Oüllstraße 7. erfordert keine anstrengendenGe- waltkuren, Hungern oder Schwit- zen, sondern eine gesunde Oe- wichtsabnahme. Gründlich, un- 1 schädlich u.dabei biutauffrischcnd und lebenssteigernd wirkt der angenehm schmeckende, ärztlich Ich erfülle — .der Zelt entsprechend — die Forderung nach Preisabbau indem ich vom 30. August bis 6. Sept W°loSlabatt Geschäfts-Eröffnung Meiner verehrten Kundschaft und allen Interessenten zur Kenntnis, da& ich ab 1. September 1930 Gießen,Westanlage31 wieder meine Werkstätte eröffnet habe. Es wird nach wie vor mein eifrigstes Bestreben sein, durch preiswerte und fachmännische Bedienung in zuvorkommendster Weise meiner Kundschaft als Berater und Helfer zur Seite zu stehen. 5954D Auto G Licht G Dienst Emil Althoff, Gießen Akku-Dienst für Auto und Radio. Fernspr. 4335. BaoMeiUiile Me, Wage 1 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, auch Zuschneiden und Anfertigen von Wäsche und Kleidern. Besinn des Dnterricöts: Montag, den 1. Senf. 1930. Unn-Konservengläser kauft — Sprungsicher, festschliefeend unter Garantie. Kein besseres Glas auf dem Weltmarkt. — Alleinverkauf: Achtung! Hausfrauen! Es gibt kein Verdruß mehr mit Einkochgläsern, wenn Ihr die nahtlosen, Qualitäts-Schuhwaren für Damen, Herren und Kinder in großer Auswahl kaufen Sie gut und billig im Bernhardt Gießen, SchulstraDe 10 Alleinverkauf der Dr. Diehl- u. Hassiasana-Schuhe 5994D Rentable Existenz durch konkurrenzloses, uns allein patentiertes und bereits ersolareich ctngesübrtcs Verfahren. — Meine Fabrikation! — Wir vergeben an geeignete Bewerber die Lizenz für die noch Teien Bezirke Deutschlands und Auslandstaaten. — Erforderlich 3000—5000 Mk. Angebote unter „2678" an Annoncen-Erved. Siegeler, Berlin SW 68. 5969V Habe meine Wohn- und Praxisräume von Goethestraße 40 nach Sparen, sparen.... das Gebot der Zeit! heißt: den Diingeriireuer.Sdiiefeillein* D. R. P. angem. M, Äik wählen! Wellblcchbauten aller ArF^fÄbei Wolf Nettera, Jacobi-Werke BERLIN Y'Vs - "IWNENTilOPi V; LEIPZIG 029’ BÜHL i.B. Telephon 4165 Neustadt 11 X/telefoniert-\®flS^X' ^»--»-^vverai es kalt wird Arger und Wrdruß ersparen Sie sich .wenn Sie schon jetzt" den Ofen von Edgar Borrmann Eisenwaren, Haus- und Küchengeräte nachsehen- prüfen und insfandsefzen lassen 59R3 A