Nr. 276 Erstes Blatt (80. Jahrgang Dienstag, 25. November (930 Eriche ini lüglich.ovtz« Sonntage und Feiertag» Beilagen: Vi, ODuitriert» Otetzener FamilienblLttei Heimat im Bild Dir Scholl« monatj-Bfjugspreti: 2.20 Betchsmork und 30 Neichspfenmg für Trägt» lohn, auch bei Nichte» ßeinen einzelner Nummern folgt höherer Gewalt. zernfvrechanfchlüste anterSammelnummer2251 Anfchttfi für Drahtnachrichten flnjetger -teste«. Postscheckkonto: firaidfun am Main 11686 GiehemrAnjeiger General-Anzeiger für Oberhessen vrvik und Verlag: vrühl'sche Univerfitäls-Vuch- nnö Stctnörudcrel R. Lange In Gießen. Schrtftlettung und Geschäftsstelle: StuIHraML Lnnahme von flnjeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärts 10 Neichspfennig; für Ne« klameanzeigen von 70 । m Breite 35 Reichspiennig. Platzvorfchrift 20*' , mehr. Chefredakteur Dr Friede Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr Fr Wilh. Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlurnfchein und für den Anzeigenteil Ma; Filter, sämtlich in (Biehen Der Kampf um das Deutschtum in Polen. Das polnische Verbrechen. 3n Ostoberschlesien, auf das Polen kt neu anderen Besihtitel hat als den durch Raub und Gewalt, haben sich in der letzten Woche Dinge zugetragen, die nicht mehr die deutsche Minder heit und die polnische Regierung allein angehen, sondern eine Angelegenheit sind, die vor das Forum des Völkcrgewissens gehört Wenn der Völkerbund diesmal nicht eingreist, wenn er nicht den Minderheiten in Polen zu ihren staatsbürgerlichen Rechten verhilft, so toiri er sich selber eine Schlappe zufügen, die nicht wieder gutgemacht werden kann. Was sich die polnischen Rationalisten unter Duldung und Förderung der zeitweiligen polnischen Regierung vor der Wahl zum polnischen Reichstag geleistet haben, ist eine Schande nicht nur für Polen, sondern für ganz Europa. Offenbar um den Beweis zu erbringen, daß die polnische ,Gesittung" vor keinem Verbrechen zurückscheut, haben polnische Horden dieser Lage in Ostoberschlesien selbst die fürchterlichen Greuel der sogenannten polnischen Aufstände von 1920/21 zu übersteigern versucht. Für den 23. November waren rrämlich in Polen die .Wahlen" zum Senat und zum osl oberschlesischen Landtag ausgeschrieben, was nach den Vorgängen bei der Reichstagswahl eigentlich ein widerliches Schauspiel ist. Pil° sudski täte viel besser daran, sich aus dem Hausen. der ihn umgibt, Senatoren und Abgeordnete zu b e st e l l e n, als zuzulassen, daß die polnische Ration sich selbst bescheinigt, jenseits jeder menschlichen und sozialen Gesittung zu stehen. Die Deutschen in Ostoberschlesien sind wohl ohne jede Ausnahme länger in ihrer Heimat ansässig als da« Gesindel, das sich als polnische Aufständische bezeichnet. Was 1920/21 als polnische Aufständische Verbrechen auf Verbrechen häufte, waren zum Teil weit hergeholte Landstreicher übelster Sorte, die sich gegen Tagegelder die polnische Kokarde anslccken liehen, um als .Rationalpolen" Oberschlesicn zurüclzuerobern. Die deutsche Minderheit in Ostoberschlesien hat endlich die Vermittlung des Präsidenten des Gemischten Ausschusses, Cal ander, angerusen, allerdings reichlich spät, aber zu erklären aus den besonderen Umständen und Verhältnissen. Die polnische Regierung hat in Ostoberschlesien einen Statthalter bestellt, der nicht nur davor zurückschreckt, sondern dazu beauftragt zu sein scheint, alle Deutsche, die sich irgendwie in einer Angelegenheit an Calonder wenden, mit allen Mitteln unschädlich zu machen. Die Schandtaten, die sich vor der Rcic!)stagswahl am 16. Rovember in Polen ereignet haben, sind zwar über ganz Europa und über die ganze Erde hin verbreitet worden, haben aber in auherdeutschen Ländern kaum einen Widerhall gefunden. Merkwürdig, selbst in England, wo des Augenverdrehens und der sittlichen Empörung kein Ende ist, wenn weit hinten in der Türkei vielleicht eingeborene Stämme die Weihen mihhandeln, hat sich kaum eine Stimme erhoben, die die schamlose Unterdrückung und Rechtsberaubung der Minderheiten in Polen als eine Schande für Europa bezeichnet. Dabei sind nicht nur Deutsche mihhandelt worden, sondern auch Ruthenen und Litauer, Juden und Weihrussen. Dah Frankreich den Schild über Polen hält, kann nicht überraschen, denn einmal ist Polen noch immer der unbedingt hörige Vasall, sodann hat Frankreich selbst allerhand aus der Zeit des Ruhreinbruchs und der Rhein!andbesetzung auf dem Kerbholz. Schließlich ist doch auch noch der Völkerbund da, der doch nur dann Sinn und Zweck hat, wenn er nicht nur kostspielige Tagungen in Genf abhält, sondern sich auch um das Schicksal der ihm anvertrauten Minderheiten bekümmert. Dah das deutsche Volk die polnischen Verbrechen an den Deutschen in Ostoberschlesien und im polnischen Korridor nicht gleichgültig hinnimmt, darauf mag sich Polen verlassen. Es gibt schließlich noch Mittel, um den Polen zu zeigen, dah es nicht genügt, ein Staatsvolk zu sein, wenn man sich fremde Völker und Länder aneignet. Es kommt vielmehr auch hinzu, dah zum mindesten in Europa ein jeder Staat nur leben kann, wenn das Verhältnis zu den Rachbarvölkern friedlich geregelt ist. Wenn Polen glaubt, dadurch ein Rationalstaat zu werden, dah es die Minderheiten entrechtet, ausrottet oder vertreibt, so wird es sofort darauf stoßen, dah die Sperrung der Grenzen gegen seine Erzeugnisse die wirtschaftliche Krise den polnischen Staat zum Zusammenbruch treiben muß. Der Ort Hohenbirken in Ostoberschlesien, in dem die polnischen Aufständischen besonders scheußlich gewütet haben, wird für die Polen ein Schandmal sein und bleiben. Es muß weit gekommen sein, denn sonst hätte der sehr ruhige und zurückhaltende Präsident Calonder nicht einbegriffen, es auch nicht für notwendig gehalten, den Bericht über die Untersuchung an den Völkerbund weiterzuleiten. Der Völkerbund darf den Bericht nicht zu den Akten legen, denn die polnischen Schandtaten in Ostoberschlesien, insbesondere aber in Hohenbirken, würden unter normalen Verhältnissen eine sehr ernste Kriegsursache sein. Da nicht zu erwarten ist, dah die polnische Regierung, solange sie den polnischen Rationalisten ausgeliefert bleibt, die Rechte der Minderheiten achtet, so muh der Völkerbund Wittel und Wege finden, Polen zu zwingen, die einfachsten Regeln für ein befriedetes Zusammenleben der Völker in Europa zu achten. Die Dölkerbundssahung enthält genug Bestimmungen, die eine Auswahl möglich machen, wie es auch die Sache des Völkerbundes ist, erneut nachzuprüsen, ob die Polen als Staat und Volk ber die Eignung verfügen, Gebiete zu vergalten, deren Bevölkerung anderer Rationalität .st. Wenn der Völkerbund keine Mittel findet, wenn er nicht in der Lage ist, sein Ansehen auch in Osteuropa aufrecht zu erhalten, so wird er sich selbst um jeden Kredit bringen. Die Sühne für die polnischen Verbrechen ist der Prüfstein dafür, ob der Völkerbund auch Zustände und Verhältnisse zu meistem vermag, die, wenn sie nicht ihre Reuordnung finden, den Brandherd für Europa bilden müssen. Schlieh- lich, die polnischen Rationalisten wagen diese Verbrechen ja auch nur, weil sie wissen, dah die unmittelbaren Rachbam nicht eingreifen können. Wäre es anders, so würde der polnische Mut wie Spreu vor dem Winde verfliegen. Das Kabinett berät über Oberschlesien. Beschwerde des Reichs beim Völkerbund. Berlin. 24. Rov. (CRB.I Das Reichskabinett beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung mit der in Oberschlesien durch den Wah.terrvr der polnischen Aus ständischen gegen die deutsche Minderheit in Oberschlesien geschaffenen Lage. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ist der deutsche Generalkonsul in Ka11owitz, der gleichzeitig Reichs- und Staatsvertreter ist, beauftragt worden, an Ort und Stelle Erhe - b u n g e n über die gemeldeten Ausschreitungen gegen die deutsche Minderheit anzustellen. Rach Eingang seines Berichts im Auswärtigen Amt wird die Reichsregierung Prüfer, welche weiteren Schritte unternommen werden sollen. Auf Grund der Bestimmungen der Genfer Konvention über Oberfchlesien und der anderen Min- berfjtItenixrträge, die die Freiheit der Wahlhand- lung für die Minderheit sichern, wird gegebenenfalls in Genf Beschwerde eingelegt und verlangt werden, dah die nächste Völkerbundstagung sich mit der Angelegenheit beschäftigen soll. Unabhängig von dieser Beschwerde läuft zur Zeit das Verfahren, dah die deutsche Minderheit in Oberfchlesien bei der Ge m i s ch t e n S chi e d s- komm isfion eingeleitet hat. Protest des deutschen Generalkonsuls. Polnische Beamte verhöhnen Deutschland. K a t t o w i tz, 24. Rov. (TU. Amtlich.) 3n den Rachmittagsstunden des 22. Rovember hat sich durch die Strahen von Kattowih ein D e m o n - strationszug polnischer staatlicher Eisenbahn- und Postbeamter bewegt, in dem auf einem der polnischen Eifenbahnverwaltung gehörigen Kraftfahrzeug eine an einem Galgen hängende lebensgroße Puppe mitgeführt wurde, die einen deutschen Offi- zierinvollerUniformmitOriginal- erben darstellte. Das deutsche Generalkonsulat hat noch am selben Rachmittag bei dem Woiwoden nachdrückliche Vorstellungen erhoben. 3n dem Schreiben wird darauf hingewiefen, daß das öffentliche Zurfchau- stellen einer solchen Puppe eine grobe Verunglimpfung des deutschen Volkes bedeute und die deutschen Empfinden aufs schwerste verletze; es wird ferner das Befremden des Generalkonsulats darüber zum Ausdruck gebracht, daß staatliche Beamte es sich her- ausnehmen konnten, in derartig ungehöriger Form ifjren feindseligen Gefühlen gegenüber Deutschland Ausdruck zu verleihen und dah die staatlichen Sicherheitsorgane es nicht als ihre selbstverständliche Pflicht angefeben haben, gegenüber dieser herausfordernden Demonstration von den Machtmitteln des Staates Gebrauch zu machen. — Daraufhin hat sich der Stellvertreter des Woiwoden am Montagmittag beim Leiter des deutschen Generalkonsulats persönlich entschuldigt. Die Unmöglichkeit des Korridors Ministerpräsident Tr. Brann spricht in Königsberg. Königsberg, 24. Rov. (TU.) Bei einem anläßlich der Verleihung des Promofionsrechtes an die Handelshochschule Königsberg gegebenen Festessen führtc Ministerpräsident Braun u. a. aus: Riem and wird dem polnischen Volke sein Recht auf staatliches Eigenleben bestreiten. Aber so wenig ich das an der polnischen Ration verübte Unrecht früherer Zeit gebilligt habe, ebensowenig kann ich es billigen, dah dieses Volk sein staatliches Dasein auf ein Unrecht gegen ein anderes, das deutsche Volk, aufbaut. 3ch bestreite nicht das Interesse Polens an einem Ausgang zum Meer. Aber wie er dem neuen tschechischen Staat durch Elbe und Hamburg gesichert wurde, konnte er Polen auch durch Weichsel und Danzi.g eröffnet werden, ohne dah Ostpreuhen vom Mutterlande los- gerissen, Hunderttausende deutscher Volksgenossen ohne Befragung unter fremde Staatshoheit gepreßt, wo sie jetzt schlimmstem Terror a u s g e f e tz t sind, oder gar aus ihrer Heimat verdrängt wurden. Gegen dieses Unrecht werden wir i m - mer protestieren, die gewaltsam durchgeführte, willkürliche, ungerechte neue Grenzziehung werden wir niemals als berechtigt anerkennen. Sie wird immer einen Stachel im deutschen Volkskörper bilden und einer wahren Befriedung Europas hindernd im Wege stehen. Gleichwohl dürfen wir nicht uns in Protesten erschöpfen, sondern müssen mit dem durch die Siegerlaune geschaffenen Zustand als Tatsache rechnen und vor allem an der Erstarkung der Ostmark arbeiten. Der Ausbau der Handelshochschule liegt in dieser Richtung. Der Ministerpräsident schloß mit einem Hoch auf seine Vaterstadt und Ostpreuhen. Oer neue polnische Senat. Nur sieben Senatssitze der Minderheiten. Warschau, 24. Rov. (WTD.) Die endgültigen Zählungen verändern das Ergebnis der gestrigen Senatswahlen nicht unwesentlich. Den Deutschen ist es gelungen, neben Posen und Oberschlesien noch ein drittes Mandat in der Woiwodschaft Lodz zu erobern, so dah neben dem pommerellischen Mandat nur noch das Staatslistenmandat verlorengegangen ist. Hingegen werden die UI r a i - Berlin, 24. Rov. (CRB.) Wie wir erfahren, hat das Reichskabinell die heule vormittag begonnenen Beratungen über die Tarifsragen innerhalb der Preissenkungsaktion im Laufe des Nachmittags forlgefeht. Die Beratungen werden auch in den nächsten lagen weilergehen. Gegen abend hat der Kanzler zu einer längeren Besprechung die Vertreter der Sozialdemokratie empfangen, um mit ihnen die Möglichkeiten einer parlamentarischen Erledigung des Finanz- und Wirlschaftsprogramms zu behandeln. Morgen und übermorgen wird Dr. Brüning voraussichtlich mit den Führern der übrigen Parteien verhandeln, so mit der Wirtschasls- partel, dem Landvolk und den anderen Gruppen, die die Regierung stützen. 3n unterrichteten Kreisen glaubt man, dah diese Besprechungen schon etwa bis Donnerstag zu einer gewissen Klärung führen werden, so dah der Kanzler dann seine Entschlüsse über die weitere Behandlung des Finanz- und Dirtschaftsprogramms fassen kann. wie der „vorwärts" zu dem Empfang der Führer der sozialdemokratischen Reichslagsfraktion ergänzend berichtet, dauerte die Besprechung mehrere Stunden. Dabei sind auch die Abänderungswünsche der Sozialdemokraten zu den Rolverord- Der neue Sabotageprozeß in Moskau. Die Anklage gegen die Industriepartei und Frankreich. K o w n o, 24. Rov. (TU.) Am Dienstag beginnt in Moskau die Verhandlung gegen die Mitglieder der sogenannten Industriepartei, die Ende September von der GPU. verhaftet wurden. Die Anklage wird der Generalstaatsanwalt der Republik, K r y l e n k o, vertreten, der auch als Ankläger in dem bekannten Schachty-Prozeh aufgetreten ist. Die Verhandlung ist auf zwei bis drei Wochen bemessen; sie soll öffentlich sein und u. a. im Rundfunk verbreitet Werdern Zur Teilnahme an den Gerichtsverhandlungen sind auch 27 ausländische Pressevertreter zugelassen worden. Allerdings wurden am Montag die bereits zuvor ausgegebenen Zulassungs- karten wieder zurückgezogen. Sie sollen einer nochmaligen Kontrolle unterzogen werden. Die Anklage gegen Ramsin und Genossen lautet auf planmäßige Schädlingsarbeit, Unterhöh- lungdesIndustrialisierungsplanes unb Zus ammenarbeit mit einer fremden Macht (gemeint ist Frankreich) zur Herbei - führung eines 3nterventionskrieges gegen das bolschewistische Regime. Die Angeklagten sind sämtlich hervorragende Führer von Industriebetrieben und Organisationen. Ihnen wird zur Last gelegt, zunächst ein industrietechnisches Zentrum zur Schädigung der Sowjet- Wirtschaft und sodann eine politische Partei, nämlich die Industriepartei, gegründet zu haben, um mit Hilfe Frankreichs einen Sturz des Systems herbeizuführen. In der Anklageschrift werden u. a. die Ramen Poincarös, Driands und dreier französischer Generalstabsoffizierr genannt, von denen die Angeklagten unterstützt worden n er und Weißrussen im neuen Senat nur über vier Sitze verfügen gegenüber 13, die sie Im vorigen Senat besaßen. Die Juden tonnten überhaupt kein Mandat erringen gegenüber 6 im vorigen Senat, so dah sich die Vertretung der Minderheiten auf 7 Se - natssitze der Deutschen und Ukrainer verringert gegenüber insgesamt 24 Mandaten im vorigen Senat. Das Wahlergebnis zum Senat lautet somit folgendermaßen: Regierungsblock 76 (früher 46), Zentrolinke 14 (31), Rationaldemo- kraten 12 (9). Ukrainer 4 (13), Deutsche 3 (5), Korf an ty-Gruppe 2 (1), Juden — (6). Polendebatte im Auswärtigen Reichstagsausschuß. Berlin, 24. Rov. (DDZ.) Der Auswärtige Ausschuß des Reichstags wird in der nächsten Woche zusammcntreten, um zu den Vorgängen in Polen Stellung zu nehmen. Der Vorsitzende des Ausschusses, Staatsminister Dr. Frick, hatte die Absicht, den Ausschuß schon jetzt einzuberufen. Auf Ersuchen des ReichS- auhenministers ist die Einberufung jedoch bis zur nächsten Woche zurückgestellt worden, da der Minister noch wichtige Berichte erwartet. Die nationalsozialisttsche Reichstagsfraktion hat bereits eine Interpellation für diese Verhandlungen vorbereitet. nungen eingehend erörtert worden. Die Verhandlungen fallen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Nach der Berliner „Börfenjeltung“ soll Reichskanzler Brüning den Sozialdemokraten auf ihre Abänderungswünsche geantwortet haben, daß er grundsätzliche und weitgehende Abänderungen des Programmes nichlzulassen könne und auch nicht die Absicht habe, sich mit dem Reichstag in wochenlange Verhandlungen über die Finanzgesetze einjulaffen. Wenn sich die Parteien untereinander aus einige wenige nicht so wichtige Abänderungen einigen würden, so würde er dem Rechnung tragen. Einschneidende (Eingriffe In das Programm kämen jedoch für die Regierung nicht in Frage. Der Kanzler will Freitag oder Samstag das Ergebnis seiner Besprechungen dem Reichskabi- nett in einer besonderen Sitzung vorlegen. 3a parlamentarischen Kreisen hält man es nicht für ausgeschlossen, daß schon in dieser Sitzung d i e Entscheidung fallen wird, ob die Reichs- regietung überhaupt noch auf weitere Verhandlungen mit dem Reichstag wert legen ober sofort zur Verkündung des Finanzprogrammes auf Grund des Artikels 48 schreiten werde. seien. — 3n zahllosen Kundgebungen der verschiedenen AroeiterkomiteeS und GewerkschaftS- organisationen wird seit Wochen gegen die Angeklagten das „Höchstmaß der Strafe" gefordert. Cs ist demnach damit zu rechnen, dah sie zum Tode verurteilt werden. Falsche Gerüchte um Stalin. Kein Wechsel in der Leitung der kommunistischen Partei. Kowno, 25. Rov. (TU.) In letzter Zeit waren Gerüchte über Unruhen in Moskau verbreitet. Aus gut unterrichteten Moskauer Quellen verlautet hierzu, dah die Gerüchte zum mindesten stark übertrieben sind. Stalin hatte in letzter Zeit im Politbureau Riederlagen erlitten. Er ist wiederholt niederge- st i m m t worden und mehrere seiner Anträge sind im Politbureau mit Mehrheit abgewiesen worden, wodurch Stalins Stellung erheblich erschüttert wurde. Es hat sich aber im Politbureau eine neue politische Gruppe unter Führung Woroschilows, des Krtegskommissars, gebildet, die 'die Politik Stalins unterstützt, um den politischen Status irn Lande aufrechtzuerhalten und gewillt ist, alle Verstöße der Rechts- und Linksopposition zu unterdrücken. Woroschilow und die Mitglieder feiner Gruppen find der Ansicht, dah ein Wechsel im Politbureau der kommunistischen Partei heute unmöglich sei, da die Stellung der Partei, zumal aus auhenpolifischen Gründen, nicht weiter erschüttert werden dürfe. Die Riederlagen Stalins sind mit der Lebensmittelkrise und der Politik der Deflation in Zusammenhang zu bringen. Roch besteht in den leitenden Kreisen der Partei in Moskau und auch in der Mehrheit der OGPTl. kein Zweifel, dah ein Wechsel im Politbureau zunächst nicht zu ec- Parteien unb SamernngSprogramm. Oie Sozialdemokraten beim Reichskanzler. — Noch in dieser Woche fällt die Entscheidung. Was geht in Rußland vor? Der ungarische Besuch in Berlin er ihre fci- köln, 24.Jloo. (Tel.-Un.) Das Hochwasser des Rheins hat besonders die Gegend von Andernach und Reu mied in Mitleidenschaft gezogen. In Andernach stehen die schön gepflegten Anlagen gänzlich unter Wasser. Das Bollwerk mit dem hel- dendcnkmal stehl mitten in der Flut. Die Autostraße am Rhein ist gesperrt. In Reuwied wirkt sich das Hochwasser katastrophal au». Heber die halste der Stadt ist in Mitleidenschaft gezogen, von drei Sellen ergießen sich die Fluten in die tiefer gelegenen Teile der Innenstadt. Am Oberlauf des wiedflühchens sind viele Dörfer von der Hochflut betroffen, von den im Rorden der Stadt liegenden großen Gärtnereien ragen nur noch die Dächer der Treibhäuser hervor; der Schaden ist noch nicht zu übersehen. Die größten Verluste hat die Hochwasserflut auch diesmal wieder den Winzern zugefügt. Der wein war noch nicht durch die Gärung, als die kalten Fluten der Moftl in die Keller eindrangen und die Gärung so zum Stillstand brachten. Der Lualitätsverlust des Weines ist durchweg sehr groß, da nach dem Rückgang des Wassers die Gärung erneut und zwar künstlich fortgesetzt werden muh. vom Oberrhein wird stellenweise geringes Fallen des wasserst andes gemeldet. Starkes Fallen wird von der Saar und von der oberen Mosel gemeldet. In Köln ist noch ein ganz geringes Ansteigen zu verzeichnen. Die gröhte Gefahr Schwere Hochwasserschäden im Rheinland Andernach und Neuwied besonders Hari betroffen. — Große Schäden der Moselwinzer. — Langsames Fallen der Flut. einer ausgedeckten Verschwörung gegen Stalin im Zusammenhang ständen. Einige der Verhafteten, die Widerstand zu leisten versuchten, seien auf der Stelle erschossen worden. Die Straßen, durch die man die Verhafteten transportiert habe, seien für den gewöhnlichen Straßenverkehr völlig gesperrt gewesen. Das Blatt glaubt, daß durch die letzten Verhaftungen die Verschwörung gegen Stalin restlos im Keime erstickt worden sei. „Dobry Wieezor" bringt eine Meldung aus Wilna, wonach dort angeblich eine Moskauer Funkennachricht auf gefangen worden sei, in der es hieß, die Diktatur in Sowjetrußland hatte nunmehr Woroschilow übernommen; " werde der Bevölkerung und der Armee Rechte zurückgeben. Stalin sei hierbei mit nem Wort erwähnt worden. Deutschlands einseitige Entwaffnung. Eine Gefahr für den Frieden. London, 25. Rov. (WTB. Funkspruch.) Heber die Genfer Mrustungserörterungen sagt I. 21. Spencer im „Rews Chroniele": Wenn ein verantwortlicher Mann wie Reichsminister C u r- ti us in der Weise spricht, wie er es in der vorigen Woche im deutschen Reichsrat getan hat, dann müssen wir das als bedeutungsvoll betrachten. Wenn man nicht anerkennt, daß die Entwaffnung Deutschlands den anderenRa- tionen die moralische Verpflichtung auferlegt, dann wird woyl keine deutsche Regierung imstande sein, der Bewegung der Rationalisten erfolgreich zu begegnen. Deshalb sollte, solange es noch -Zeit dazu ist, erklärt werden, daß die Regierungen, die die 2lbrüstung verhindern, nicht für unbegrenzte Zeit darauf rechnen dürfen, daß ihre vormaligen 2llliierten die einseitige Abrüstung Deutschlands unter st ühen werden. Mussolini hat bereits angedeutet, daß er in dieser Frage mit Deutschland sympathisiert, und wenn auch keineswegs zu wünschen ist, daß er oder ein anderer ehrgeiziger Mann eine Auf- rüstungsbewegung einleitet, so werden doch nicht einmal die Pazifisten dafür sein, daß Deutschland dauernd in einem Zustand bet Unterlegenheit gehalten werden soll. Lloyd George gegen Frankreichs Gicherheiismonopol. -späte Erkenntnis eines Vaters des Ber» zähligen Haushaltungen mit der Margarine Clcverstolz gekocht, gebraten und gebacken wirkt Brasilianer entgiften ihre Nahrung. Niemand würde cs wagen, Maniok, eines der wichtigsten Nahrungsmittel, zu verwenden, wenn der giftige Bestandteil, den die Maniokknolle ent- hllt, nicht entfernt wlrc. Audi die Caju-Maron«, eine beliebte brasilianische Frucht, enthalt ein Gift, das sich aber durch die Röstung dieser Frucht entfernen läßt Wie ist's nun beim Bohnenkaffee ? Das Coffein, von dem ein Kilo Kaffee rund 12 g enthalt, kann durch den Röstprozeß nicht aus der Kaffeebohne entfernt werden. Es gibt viele Menschen, die das Coffein nicht vertragen oder Schlafstörungen danach haben. Diese Menschen brauchen deshalb nicht auf den Genuß des liebgewordenen Bohnenkaffees zu verzichten. Der coffcinfreic, vollkommen unschädliche Kaffee Hag Ist feinster echter Bohnenkaffee, der an Geschmack und Aroma nicht zu übertreffen Ist Mehr Genuß und gute Gesundheit durch Kaffee Hag. BiW NIMM Babnbofstr. 27, Fcrnivr. 3631 3d W 3IW Für Mittwoch. Donnerstag und Freitag empfehle ich: Pa. Schellfische o.K. 3-4pfündig........Mund 38 im ÄuSichnitt......Pfund 42tz ff bliitcnbcllen Kabeljau o. SL 5—8pfünbin.........Pfund 38 tm Aufschnitt......Pfund 42 tz «Vriidtc Goldbarscheo.K^Pf. 40 tz Bratsch «fische ?->i8A ff Nordsee..........Pfund 40 tz (tirünc Heringe.....Pfund 30 tz Seehecht......... Pfund 70 tz Frische Fischfilets ofannenfettiß enigrätet und abgewogen .....Pfund 60 u. 70 tz Frische Bücklinge Mittwoch und Donnerstag eintreff., das Pfund 50 4 die 5-Piund-Kifte Mk.2.20 Frische Sprotten dte 3-Psd.-Kiste 2.20,Psd. 25 tz eingemachtes Sauerkraut 10 Pfund Mk. 1.50, das Pfd. 20 tz Stadtiheater-Abonnement Die Einlösung des dritten Abschnitts der Abonnements für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannes, straße 3, zu erfolgen, und zwar: Freitag, den 28. November für die Freilags-Abonnenten: Montag, den 1. Dezember, für die Dienstags-Abonnenten: Dienstag, den 2. Dezember, für die Mittwochs-Abonnenten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr. 7912C Nach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 37210 Kasse des Stadt, theaters Gießen erfolgt Uebersendung der Abonnementskarten. Die zu zahlende drille Rate beträgt für: Proszeniumsloge, Rangloge und RM. 1. Rang (Reihe 1 und 2) 20 1. Rang (Reihe 3 und 4), Sperrsitz (Reihe 1 bis 11) 15 Logenrückplatz, 1. Rang (Reihe 5 l -n und 6), Sperrsitz (Reihe 12 bis 14) | 1 Sperrsitz (Reihe 15 bis 18), 2. Rang (Reihe 1) 8 2. Rang (Reihe 2 und 3) 6 2. Rang (Reihe 4 und 5) 5 Die Einlösung muß vor der 9. Abonnementsvorstellung erfolgt sein. Gießen, den 24. November 1930. Der Oberbürgermeister. I. D.: Klingspor. Donnerstag, den 27. November 1930, vormittags 11 Uhr, soll am Faselstall, dahier, ein 7943V fetter Bulle sowie ein Ziegenbock öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. Laubach, den 24. November 1930. Högy, Bürgermeister. Bekanntmachung. Betr.: Wahlen zur Industrie- und Handelskammer Gießen. Bei den am 20. November d. I. vorge- nommenen Ergänzungs- und Ersatzwahlen find die nachstehenden Herren zu Mitgliedern der Industrie- und Handelskammer Gießen gewählt worden: 7947V 1. für den Wahlbezirk Gießen-Stadt: Kaufmann Rudolf Nowack Bankdirektor Ludwig Grießbauer Fabrikant Dr. jur. Georg Gall Fabrikant Wilhelm Poppe sämtlich zu Gießen: 2. für den Wahlbezirk Gießen-Landr Kaufmann Wilhelm L. Rühl in Großen-Buseck. Es wird dies mit dem Anfügen bekannt- gemacht, daß die Wahlprotokolle nebst Anlagen für die Wahlbezirke Gießen-Stadt und Gießen-Land vom 26.—28. November 1930 in der Zeit von 10—12 Uhr vormittags und 3—5 Uhr nachmittags, auf dem Bureau der Industrie, und Handels- kammer Gießen (Lonyftraße 7) zur Einsicht der Wahlberechtigten offenliegen. Ein. Wendungen gegen die Wahlen ober die Gewählten sind innerhalb dreier Tage bei der unterzeichneten Kammer vorzubringen. Gießen, den 24. November 1930. Industrie- und Handelskammer Gießen. Schirmer, Kommerzienrat. Mittwoch, den 26. Aov. 1930, nachm. 2 Ahr, versteigere ich dahierÄeuenweg 28, imLöwen zwangsw. gegen Varzahlung: 1. eine Schreibmaschine (Deutschland, Nr. 150) eine größere Partie Schreibmaterialien, und zwar Noti)-, Register-, Folio-, Lohn- und Bestellbücher, Quart- bücher (gebunden), Hauptbücher, Ringbücher, Unterschristsmappen. Kohlepapier, Stahlfedern, Reißzeuge, Füll- sederhalter, Bleistifte, Radiergummi, einen Schreibmaschinensluhl, eine La- denlheke mit Glasaufsahkasten, Rechenschieber, einen großen Aleischwolf, einen Tischwolf, zehn Kisten Konservensalz, Gußkroppen, Wärmkrüge, emaillierte Schüsseln Wasserkessel, Kaffeekannen, Rodelschlitten. Durchschläge, Sägen- blälter, Hobeleisen, ein vollständiges Zazzschlagzeug. Vetfieigerung zu 1. bestimmt. 2. Bücherschränke, Schreibtische, eine Registrierkasse, Kleiderschränke, eine Leder- walze, eine Schuhmacher-Nähmaschine, Warenschränke, Zimmerteppiche, Näh. maschinen, Sofas, Büfetts, Chaise, longues, Gummibälle, Vertikos, ein Ladenregal, einen Oelbehälter mit Meß- apparat, einen Eisschrank, eine Laden-' theke einen Kassenschrank, Tortenplat. ten, Markttaschen-, Künstlermappen, ein komplettes Eßzimmer, einen Bilder- schrank mit Bildern, einen Dauer- wellenapparat, einen Warenschrank und verschiedenes andere. 7949V Junker, Gerichtsvollzieher in Gießen Wiefecker Weg 16 — Telephon 3383 Wissenschaftliche Werke Sondergeoiet oer Brühl'schen Druckerei o X r r i X- v.._ liliih, '''K * 5' II IlJJllM tu V*W1U' 3* •***'" I I1 jffff 1II [Vftl ttfA l ’t“ •n • • Jede gute Hausfrau weiß es Cleverstolz, die immer frische Margarine, wird oft nachgeahmt, doch nie erreicht Achten Sie daher beim Einkauf auf den Namen, und verlangen Sie stets nur diese bewährte Qualitätsmarke. Jede Wanne trägt die Marke deutlich erkennbar. MARGARINE cs 2-9 ClEVER-SroiZs, ' immerfrisch” Ä von Nowack Seltersweg 85 Gießen den praktischen Trenchcoat, mit und ohne Futter, in allen Preislagen Gummi - Mäntel, uni und farbig, In Seide, engl. Batist und Halbseide, In nur guten Qualitäten Wollserge-Mäntel, imprägniert, wetterfeste Strapazier-Mäntel, mit und ohne Futter, in allen modernen Farben 7181 A — Wetter-Mantel Regen-Tage 3 Uhr auf dein Neuen Friedhof statt. 0«29b In tiefer Trauer: Für die Hinterbliebenen: J. Schmidt, Polizeimeister a. D. Gießen, Donaueschingen, Schlitz, Wetzlar, Mainz, Mannheim, den 24. November 1930. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 26 November, nachmittags 2 Uhr, aut dem Neuen Friedhöfe statt 7912D Gestern verschied unerwartet meine liebe Frau, unsere Mutter und Großmutter Wilhelmine Weist im Alter von 72 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Karl Weist. Gießen (Liebigstraße 73), den 25. November 1930. Die Einäscherung findet Donnerstagnachmittag RudolfRödiger, Gießen Fernruf 2497 ■ Walltorstraße 35 Gestern morgen entschlief nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute, stets sorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Fran Käte Statu, Seh. Breinig im 63. Lebensjahre. | Vermietungen | 3-3lmmer-®ohnung mit Wohnküche und Bad. zentral geleg., 1. Ian. ob. später an ruhige Mieter nb= zugeben. evtl. möbl. Mietvorauszahlung. 5dir. Ang. u. 7950D an den GieK. Anz. r-Zlnilli.-Mn. mit Badez., Küche. Balkon 60 qm grob ab 1. 12. z. um. TMSD Schubertttr. 2. Mietgesuche | Beamter mit Dring- Uchkeiicichein sucht 2-4-Ammer- Gesundheitstechnische Anlagen WMIA Große Ausstellungs- Räume Zentral-Helzungen aller Art Be- und Entwässerungs-Anlagen Elektrische Licht-, Kraft-, Klingel , Radio- und Verstärker-Anlagen Bade- und Wasch-Einrichtungen Wohnung. Schriftl. Angeboie u. 07285 a. d. Gletz. Anz. MöbLZimmer gesucht für besseren Herrn. Schriftliche Angev. un er 7951 u an den Gies;. Anz. Große Auswahl: Linoleum-iE: Stückware zu bedeutend herabgesetzten Preisen Fehlerhafte Stücke äußerst billig Tapetenhaus Ferd. Nennstiel Plockstraße 14 7°39 * Adreßbuch Sladlplan und Einwohner- und Geschästsverzeichniffen von 2 Städten und 74 Ortsgemeinden mit etwa 100000 Einwohnern nebst wertvollem Wirt- schasts- und kulturgeschichtlichen Sonderabschnitt / Preis 10Tieichsmark Oberhessischer Adreßbuchverlag, Gießen, Schulstr. 7 Schlafstelle für sofort gesucht. Schr.Angeb. unter 07293 an ü Gfr. Anz. |Stellenangebote| wßv wavneer Sie JbrrrtBttPtrbungen onf Anzeigen ohne Jlamen Zeugnisse, Urfunden ob sonst wlchstge Papiere beizufügen: Abschriften genügen zur Einleitung o. Anstrllungsvrchand» unqen. Oft l|l and der Auftraggeber unbekannt und in diesenZüllen fön» nen wir nichts hin für d. Wiedererlangung der Bewerbungsunterlagen Gßetzenev Älnreigev Müller- knechi Sofort aeiuchi für Sation 1931 Kräuter* saannler o. Aufkäufer Kräuterdaus Karl Scbintcr, Gunzen baufcniDHfr.) >gn D [Stellengesuche! Ziijoor. maomen in allen Zweigen des HaushaUS erfahren, 07281 inm hellere Stelle. Vittfl Schellbaas, Nieder-Obmen. | Verkäufe | Junger, wachsamer Hofhund zu verkaufen. Schr. Angebote uni. 07287 a. d. (Steh. Anzeiger. 3x5-5im.-9nas in guter Verkehrs» strahe. für Geschäft geeignei, da Laden vor and., günstig zu verkauf Sehr Ansr. ».07289 a. d.(Äh.Anz. 4-PS- Onel-Limousine fast neu, vreiswert abzugeben. Gelegen- heilskauf. 7.846D Ooei AMo ©leben frankfurter Str. "2. Gut erhaltenes Bliilta-Klavier Umstände halber zu verkaufen. Zu erfragen in d. Gefchü. d. (Mich. Anz. 07295 Grolle Höhensonne e nach dem inzwischen verschwundenen Kinde wiederholt. Es hatte sich bei einer offenbar mit Mutter und Kind unter einer Decke steckenden Nachbarin unter dem Dache verborgen. 2n der nämlichen Vormundschaftssache hat die Angeklagte kürzlich erst eine Geldstrafe erhalten, weil sie eS versucht hatte, durch allerlei betrügerische Manipulationen, wie durch Fälschung der Ramensunterschrift der Vormünderin das Kind, das schon einmal einer Anstalt überwiesen war, wieder an sich zu bringen. Diesmal erhielt sie eine mehrtägige Gefängnis st rafe. Ein schon vielfach wegen Betrügereien vorbestrafter Reisender hatte sich diesmal als Stätte seiner betrügerischen Tätigkeit das flache Land ausgesucht. Die Betrogenen waren Kranke und Leidende. Diesen redete er vor, sie würden beim Gebrauche seiner Kur, deren Heilmittel er nach Zahlung an ihn durch seine Firma besorgen lasse, gesunden. 2n Wirklichkeit kam es ihm aber nur darauf an, für sich Geld in die Hand zu bekommen. Vier gleich oder ähnlich liegende Fälle standen zur Aburteilung. Der charakteristischste Fall spielte sich in einem Rachbarort ab. Hier hat der Angeklagte dem Kranken die angeblichen Heilmittel, die dieser bei sofortiger Zahlung von etwa 35 Mk. bei ihm bestellt hatte, alsbald geliefert, nachdem er sie k. H. in einer hiesigen Apotheke für 3 Mk. gekauft hatte. Der Reisende erhielt eine Gesamtgefängnisstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen. Wirtschaft. Oer Zinszuschlag für Aufwertungshypotheken. Das Reichskabinett hat nach wiederholter Prüfung aller in Betracht kommenden Umstände beschloßen, dem Reichsrat einen Verordnungsentwurf vorzulegen, nach dem der Zinszuschlag für A u f w e r t u n g s h y p o t h e k e n vom 1. Januar 1932 all auf 2% v. H. festgesetzt wird: das entspricht unter Berücksichtigung dec bestehenden Derwal- tungsspanne dem Pfandbrieftyp von 7 v. 5). Die Verordnung soll gleichzeitig mit dem zur Zeit dem Reichstag vorliegenden Gesetz über die Festsetzung des Zinssatzes für Aufweriungshypotheken m i t Wirkung vom 1. Oktober 1930 ab in Kraft treten. Rindermarkt in Gießen. Auf dem heutigen Rindermarkt in Gießen standen 1432 Stück Großvieh und 191 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 550 bis 650 Mk., 2. Qualität 300 bis 500 Mk., 3. Qualität 200 bis 300 Mk., Schlachtkühe 150 bis 400 Mk., Rinder, 1bis 3,jährig, 125 bis 200 Mk., 3 i- bis 2jährig 200 bis 300 Mk., tragend 300 bis 500 Mk., Kälber das Pfund Lebendgewicht 50 bis 65 Pf. Ausgesuchte Tiere über Rotiz. — Marktverkauf ruhig, geringer Lieberstand. • Das neue Produktionsprogramm der Adam Opel AG., Rüsselsh eim. Auf einer Versammlung der Opel-Automobil- Händler gab die Verwaltung der Adam Opel AG., Rüsselsheim, Kenntnis von ihrem Produktionsprogramm für 1931. Das Programm sieht vor allen Dingen die Herstellung des kleinen 4-Zylinderwagens mit 1,1 Liter Zylinderinhalt vor, der jedoch gegen bisher wesentliche Verbesserungen und Veränderungen aufweist. -Rach etwa zweijährigem Versuch wird außerdem ein neues Modell herausgebracht, ein 6-Zylinderwagen mit 1,8 Liter Zylinderinhalt, der eine Kraft von acht (5teucr»PS und 32 PS Dauerleistung hat. Außerdem fommen zwei neue Lastwagentypen auf den Markt, ein 2,6 Liter 4-Zylinderwagen und ein 3,5 Liter 6-Zylinderwagen, der eine Tragfähigkeit von l1/: bzw. 2 Tonnen besitzen. Der Absatz der neuen Typen soll gefördert werden durch erhöhte Garantie für den Käufer auf Ersatz und Einbau sich etwa nicht bewährender Teile des Wagens. Daneben sollen bei einem verbesserten Kundendienst Reparaturen in den Opelwerkstätten nur noch nach festen Preisen ausgeführt werden. Bekanntlich soll dem Export besonders große Aufmerksamkeit zugewandt werden. Dabei wird sich die Opel AG. in erster Linie der über fast alle Länder verbreiteten Exportorganisation der ihr befreundeten General Motors Eorp. bedienen. Frankfurter Börse. Frankfurt a.W., 25.Rov. Tendenz: leicht erholt. — Die heutige Börse eröffnete leicht erholt, nachdenl schon gestern abend kleine Ansätze zu einer Besserung zu verzeichnen waren. Die Spekulation schritt, ungeachtet des heutigen Prämien-Erklärungstages, zu weiteren kleineren Deckungen. Eine gewisse Anregung ging auch von der zum Schluß lebhafteren gestrigen Reuyorker Börse, dem regen Zuwachs der Spareinlagen und der merklichen Erholung der Boung-Anleihe an den Auslandbörsen aus. Die Umsätze waren etwas größer als an den Vortagen und nahmen zeitweise sehr lebhafte Formen an. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich in der Mehrzahl Besserungen bis 1 Prozent. Größere Gewinne hatten nur Kaliwerte: Salzdetfurth zogen 4 Prozent, Westeregeln und Aschersleben je 4,5 Prozent an. Auch am Elektromarkt stellten sich etwas größere Besserungen ein; Siemens plus 3 Prozent, AEG., Schlickert und Licht und Kraft gewannen bis 1,25 Prozent, während Lahmeyer 2,5 Prozent niedriger eröffneten. An einigen Märkten kam zum Teil noch etwas Prämienware heraus; so bei Holzmann und einigen Montanwerten. Die Rückgänge betrugen bis zu 1,5 Prozent. Am Chemiemarkt eröffneten 2.-G.-Farben, Deutsche Erdöl und Rütgerswerke bis 1,25 Prozent höher. Montanwerte lagen uneinheitlich, die Veränderungen nach beiden Seiten waren jedoch nicht groß. Höher eröffneten außerdem Aku (plus 1,25 Prozent), Conti Gummi (plus 1,5 Prozent) und Süddeutsche Zucker plus 1 Prozent. Bankaktien konnten sich bis zu 1,5 Prozent erholen. Am Anleihemarkt gaben Altbesitz weiter nach, während Reubesitz und Zolltürken 0,13 Prozent höher lagen. Rach den ersten Kursen gingen die Llmsätze wieder zurück, nachdem die Spekulation ihre Deckungen erledigt hatte. Die Stimmung war jedoch weiter etwas freundlicher, zumal der inzwischen bekanntgewordene Reichsbankausweis, der eine weitere Entlastung des 2nstituts aufweist, befriedigte. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Prozent etwas leichter. Geld über Ultimo 6 bis 7 Prozent. Am Devisenmarkt lag die Mari weiter fest, Madrid und die Schweiz schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1935, gegen Pfund 20,3650, gegen Paris 123,61, London gegen Kabel 4,8560, gegen Mailand 92,78, gegen Madrid 43,67, gegen Schweiz 25,07, gegen Amsterdam 12,0650. Berliner Börse. Derl in , 25. Rov. Ziemlich unvermittelt hatte heute das starke Angebot für Effekten nachgelassen. War man noch kurz vor den ersten Kursen auf neue Exekutionsware und weitere Glatt- stellungen gefaßt, so stellte sich dann zu den ersten offiziellen Rotierungen heraus, daß die Rachfrage überwog. Die Stimmung war, nicht zuletzt auf festere Auslandmeldungen und das Anziehen des Voung-Anleihe-Kurses in Reu- York auf 71, in London auf 73 und in der Schweiz auf 72, wesentlich beruhigter. Die LIltimo- liquidation in Paris trat heute etwas in den Hintergrund, und es wurde hier von der Spekulation zur Liquidation eher gedeckt. Beachtung fand u. a. ein heute früh in einer Fachzeitung veröffentlichter Brief Dr. Luthers zum neuen Bankgefetz, nach dem keine Rede von einer Abänderung des Generalversammlungsbeschlusses fein könne. Aber auch der Reichsbankausweis für die dritte Rovember-Woche, der eine Entlastung um etwa 90 Millionen, und eine wettere Besserung der Deckung auf 55,1 resp. 66,8 Proz. brachte, machte einen guten Eindruck. Die erstem Kurse stellten sich dann auch überwiegend 1 bis 2 Prozent fester. Bayerische Hhpv- thekenbank verloren auf ein Angebot vom 6 Millionen 2 Prozent, auch Holzmann, Rord- deutsche Wolle und Transradio lagen eher gedrückt. Größeres Angebot bestand aber nur in Reichsbahnvorzugsaktien, die auf 86,25 Prozent nachgaben. Deutsche Anleihen behauptet. Don Ausländern lagen Mexikaner etwa- schwächer. Der Pfandbriefmarkt lag still. Reichs- schuldbuchforderungen, besonders für spätere Fälligkeiten, bis 0,25 Prozent schwächer. Am Geldmarkt setzte sich die Abwärtsbewegung für Tagesgeld mit 3,5 bis 5,5 Prozent fort; die übrigen Sätze blieben unverändert. Bemerkenswert war die festeHaltung derMark, die auf D e v i f e n v e r k ä u f e zurückzuführen ist. Es verlautet im übrigen, daß die zu diesem Termin fälligen Gelder vom Ausland auf Wunsch auch über den Iahresultimo prolongiert worden sind und daß auch neue Gelder zu^Miveränderten; Zinsen reichlich angeboten werden. Rach den erstem Kursen wurde es auf Deckungen allgemein fester. Verstärkt wurde die Bewegung durch Käufe für ein Privatbankhaus in Spezial- werten wie Farben, Rheinische Braunkohlen, Da- natbanE und AEG. Aber auch sonst waren verschiedentlich ein- bis zweiprozentige Gewinne gegen den Anfang festzustellen. Salzdetfurth konnten sich sogar um 3 Prozent erholen. Später konnten sich diese Höchstkurse allerdings nicht immer voll behaupten. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion beim Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Der Fahrplan der Vieberlalbahn. Die Fahrplanwünsche an die Biebertalbahg mögen von Heuchelheim aus berechtigt fein. Aber bekanntlich fährt die Biebertalbahn bis R 0 d h e i m und Bieber. Aus diesen Ortschaften kommen auch junge Leute (Schüler und! Studenten), die an verschiedenen Tagen nachmittags noch einmal zu» Stadt müssen. Rur bei möglichster Beibehaltung des jetzigen Fahrplanes ist es diesen möglich, ein warmes Mittagessen am Elterntische einnehmen zu können. Eine Vorverlegung des Zuges 13.20 auf 13.15 dürfte nicht im 2ntereffe der Schüler von Realgymnasium und Oberrealschule liegen; denn wenn diese sechs Llnterrichtsstunden am Vormittag haben, können sie wohl 13.15 LIHr noch nicht an der Bahn fein. Ein Interessent. „Jeder Vorschlag, der die Arbeitslosigkeit vergrößert, wird abgelehntl" Dem Vorstand der Arbeitslosenversicherung empfehle ich, Schilder mit dieser Aufschrift drucken und in den Ministerien aufhängen zu lassen, in das Reichsfinanzmini st erium aber zwei, wenn auch dadurch einige Verfügungen verdeckt werden sollten. Wo zwei Menschen zusammenstehen, reden sie über Arbeitslosigkeit, Stillegungen und grauenvolles Elend, Selbstmorde. Die Schulkinder sprechen davon, beinahe so viel, wie über Sport und Sportgröhen. Lind da sollen die Minister Schilder bekommen? Lächerlich! Lache nicht! Lese die Tabak st euervorlage der Regierung. Mit beispielloser Brutalität soll die Zigar- r e n i n d u st r i e, die rund 200 000 Menschen beschäftigt, bewußt abgewürgt werden, zugunsten des Zigaretten-Konzems. Bewußt, sage ich. Die Vorlage sieht schon die Entschädigung der Arbeiter und Angestellten vor, auch eine für die verkrachten Fabrikanten. Bei der auf zwei 2ahre bemessenen Entschädigung für die Unternehmer weih man nicht, ist sie gut gemeint oder blutiger Hohn! (2ch bin kein Zigarrenfabrikant, auch nicht an einer Zigarrenfabrik beteiligt, sitze auch in keinem Aufsichtsrat.) Also Schilder herbei! Lind ihr 3 Millionen Arbeitslose, die ihr wieder Zuwachs bekommt, denn den Angestellten der Zigarrenfabriken ist bereits gekündigt, die ihr das grauenvolle Elend am besten kennt — alle tiefempfundene Anteilnahme in Ehren — gebt jeder einen Pfennig, errichtet ein riesiges Schild in Berlin: „2eder Vorschlag, der die Arbeitslosigkeit vergrößert, wird abge- l e h n t.“ R- ( Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe der zuletzt beschiosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 0. H. Frankfurt a. Dl. | Berlin Schluß»! kurd | l.Uhr» fiurd Schluß»! (urd | Anfang» Kurs Datum 24 11- 25 11 24 11 25 11 6% Deutsche Retchsanleihe von 1927 ........ . 86,5 _ 86,9 _ 7% Deutsche RetchSanleikie von 1929 .......... 98,25 _ 98,75 Deutsche An1.»M>löi.»Schuld mit AuSlos.-Rechten....... 52,75 52,5 52,8 52,6 Desgl. ohne AuSlos.-Rechte . . . 5,5 5,65 5,55 6,5 6% Hess. Bolksstaat von 1929 trückzohlb. 102%)...... 88,5 88,9 _ Oberhessen Provinz • Anleihe mit AuSloi.-Rechten....... 50 _ _ _ Deutsche fiomm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 . .... 50,5 _ 50,5 _ 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse XIII untünbbat bis 1934 . . . 98,5 _ _ _ 7% Franks. Hyp^Bank Goldpse uniündbar bis 1933 ..... 93,25 _ _ 4%% Rheinische Hyp^Bank ütqu. Goldpse......... 84,75 _ _ 8% Pr. LandeSplandbriesanstalt, Psandbriese R. >9...... 100 100 8% Pr. Landespianvbrtesanstalt, Komm^Obl.R. 20...... 97 97 7% Pr. LandeSplandbriesanstalt, Psandbriese R. 21...... 97 97 AE.G. abg. BortriegS-Obligatio- nen. rückzahlbar 1932 ..... —- _ 4% Oesterretchiiche Goldrente . . 4,20% Oesterretchiiche Silberrente 26,25 — 2,65 1,5 — 4% OeNerreichische Einheitliche Rente........... 1,45 4% Ungarische Goldrente .... 23 23,1 93.4 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 17,75 — 18 4N% dcSgl.von 1913 .... 19 _ 19.1 4% Ungarische Kronenrente . . . — _ 1,5 4% Türkische Zollanleihe von 1911 3,45 3,4 3,2 3,25 4% Türkische Bagdadbahn-Ani Serie I........... 3,3 — 3,2 3,25 6% Rumänische vereitth.Rente 3,3 —- 3,2 3,25 8,25 8,45 8,13 4K% Rumürrische vereinh. Rente 13 — 13 13 4% Rumänische vereinh. Reni« . 6,5 — 6,5 6,5 Frankfurt a. M. Berlin Schluß»! kurd | 1 »Uhr- Ku rS Schluß» kurd Anfang- KurS Datum 24 11 25 11 24 11 25. 11 Hamburg-Amerika Paket . . 66,75 66,75 66 66,4 Hamburg-Südam. Dampsschiss 8 —— — 147.55 149 Hansa Dampsschiss..... 10 — — 119 120 Norddeutscher Lloyd .... 8 67 Jii 67,25 66,75 67 Allgemeine Deutsche Creditanst. 10 97 97,5 99 Barmer Bankverein .... 10 100 100,5 100 100.75 Berliner Handelsgesellschaft . 12 125 — 125 125 Commerz- und Privat-Bank . 11 109 109.25 109 109,25 Darmstädter und Nationalbank 12 146 147,5 145,5 146 Deutsche Bank und Disronto-Geselstchast, . . . 10 107 ■— 107 107,25 Dresdner Bank...... 10 107 — 107 107,2 Reichsbant........ 12 — — 210,13 211 A.E.G.......... . . t 100,75 101,75 100 101,5 Bergmann....... . . 9 122 122,5 122,5 Elektr. LieferungSgeselllchast . 10 108 108 108,5 107,5 Licht und Kraft..... . 10 117 117,5 116,25 117,5 Felten & Guilleaume . . . ’iy* 85,5 85,5 85,5 85,5 Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen . . . Hamburger ElektrizitätS-Wer . 10 109 __ 109,25 09 le io — — 102 100 Rheinische Elektrizität . . . . 9 — — 116,25 —— Schlesische Elektrizität. . . . 10 —— —— 102 103 Schuckert LEo...... . 11 — 117,75 116,4 117,75 Siemens & Halske .... . 16 159,5 162,5 159,5 161 Transradio ....... . . 8 — Lahmeyer L Co.. .... . 10 123 120,5 122,5 118 Buderus........ • . 6 49 48,75 48,75 49 Deutsche ErdSI . . • • • . . 6 — 57,9 56,75 56,4 Essener Steinkohle . • • • • . 8 -— — Gelsenkirchener . • • • • • . 8 81 — 81 81 Harpenei. . • . 0 76 — 75,5 75 Harsch Eisen. ..«••• . c y, — -— 66 —— Ilse Bergbau ...... . 10 — 169,5 169 Klöcknerwerke ...... • . 1 — — 63,25 63,5 Köln-Neuesten...... • . 7 — — 73,5 75,5 ManncSinann-Röhren . . • • 7 63,25 63,5 63,9 63,6 ManSsclder Bergbau . . . 7 38 37,75 37 38,25 Obertchles. Estenbedarf . . • . 6 35 36 — Oberjchles. KokSwerle. . . . . 7 — 64 64 Phönir Bergbau..... . 6% 58,25 58,6 58,5 58,5 Rhcinstche Braunkohlen • . 10 —- 153,25 152,75 153 Rhein stahl ....... . . 6 67,5 — 67,5 67,5 Riebeck Montan • • • • • . 7,2 — — — — Frankfurt a. M. Berlin Schluß» furd 1-Uhr» Kurs Schluß» furd Anfang- Kurd Datum 24 11 25 11 24 11 25 11 UiprHrHnfp . _ . . . 63,75 63,5 63,5 32,4 63,5 32 Otavt Minen..... 1 6 */. Kaliwerke Aschersleben . e e 10 146,5 151 147,75 150 Kaliwerke Westeregeln . e • 10 149 150,5 151 151,75 Kaliwerke Salzdetfurth . • • 15 231 235 232 234 I. G. Farben-Industrie. - - 12 130,65 131,5 130 130 Dynamit Nobel .... . 6 —— 61,25 . 9 — 129 — — Goldschmidt ..... . 5 43,75 43,25 43,65 43,6 Rütgerswerke ..... . 6 43 43,5 44 44 Metällgelellichast. . . . . 8 84 84 84,25 — Philipp Holzmann . . . Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt. . . 7 69 67,4 68,5 67 • 10 10 — 79 — Wayb & Freytag . . . • S 44,25 46 — Schulthets Patzenhoser . 15 — — 167,75 168 Ostwerke....... 12 — —— 131,5 132,25 Aku......... 18 63,5 64,5 63,13 64 Bemberg..... • 14 65,5 — 65 66,25 Zellstoff Waldhof . . . e 13'/, —— —- 103 103,5 Zellstoff Aschaffenburg . e e 12 76 75,5 77 —— Charlottenburger Waste» • e . 8 — —— 79 79,6 Destauer KaS ..... . 9 — — 104,25 104,13 . 0 24 24 24.25 23,6 Deutsche Linoleum . . ■ e e - 105,5 — 104.5 104,25 Masckstnenbau A.-G. • • e • . 0 —— —— 30,25 —— Nat. Automobil . . • • M e . 0 — •— — — . 6 — — 43,5 43 Leonhard Tietz . . • • e • 10 112 —— 111,75 112,25 Svenöka..... • • • • • 271 — 269 279 Frankfurter Maschinen . • . 4 — — — — . 6 28 — 27,75 — . 0 —— — —— — KunghanS....... . b 28 -— 27,5 — Lechwerke....... . 8 —— —— — —— Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8 — •— — —— Miag......... 10 —— 65,5 —— Grbr. Roeder..... 10 —— — — Balgt L Haefsner . . . . 9 — — 150 — Süddeutsche Zucker . • • • 10 134,25 — 134 — Banknoten. Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M. Berlin, 24- Rovember Geld Bries Amerikanische Noten...... 4,182 4,202 Belgische Noten ....... 58,22 58,46 Dänische Noten ......... 111,78 112,22 Englische Noten ........ 20,333 20,413 Französische Noten ....... 16.435 16,495 Holländische Noten ....... 168,31 168,99 Italienische Noten........ 21,88 21,96 Norwegische Noten....... 111,78 112,22 Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling 58,83 59,07 Rumänische Noten....... 2,475 2,495 Schwedische Noten....... 112,20 112,64 Schweizer Noten ........ 81,06 81,38 Spanische Noten ........ 47,11 47,29 Tschechoslowakische Noten..... 12,385 12,445 Ungarische Noten........ 73,10 73,40 24 November 25 November Amtliche Notierung Amtliche Notierung Geld Brie' Geld Briet Amst.- Rott. 168,63 168,97 168,56 168.90 Bucn.-AireS 1,439 1,443 1.440 1,444 Brss. Antw- 58,42 58,54 58.40 58,52 Kbriftinnia. 112,05 112,27 112,03 112,25 Kopenhagen 112,06 112,28 112,04 112,26 Stockholm . 112,46 10,567 112,44 112,66 HelsingforS. 10.547 112,68 10,542 10,562 Stallen . . . 21,93 21,97 21,92 21,96 London. . . 20,349 20,389 20,342 20,382 Neuyork . . 4,101 4,199 4,1895 4,1975 Paris.... 16,457 16,497 16,453 16,493 Schweiz .. 81,19 81,35 81,12 81,28 Spanien. . 47,45 47,55 46,60 46,70 Japan . . . Rio de Jan. 2,080 2,084 2,078 2,082 0,394 0,396 0,398 0,400 Wien in D-- Ceft. abgeft 58,97 59,09 58,965 29,085 Prag . . . . 12,429 12,443 12,425 12,445 Belgrad . . 7,410 7,424 7.408 7,422 Budapest. . Bulgarien. 73,27 3,046 73,41 3,042 73,25 3,034 73.39 3.040 Lissabon . 18,80 18,84 81,53 18,80 18,84 Danzig. . Konstantin- 81,37 81,37 81.53 1,784 1,789 1,784 1.789 Athen. . 5,43 5,44 5,428 5,438 Canada . 4,196 4,204 4,196 4,204 Uni .uay. 3,297 3,303 3,297 3,303 Cairo . . 20,87 20,91 20,87 20,91