teidigt werden mutz. Die Reorganisation der deutschen Ostprovinzen ist deshalb eine Aufgabe, die zu den ersten Lebensnotwendigkeiten Deutschlands überhaupt gehört. Reue polnische Zwangsparzellierungen. Zehntausend Hektar deutschen Grundbesitzes werden enteignet. Warschau. 13. Febr. (TU.) Das polnische Reichsgesehblatt Rr. 8 vom 13. Februar d. 3. veröffentlicht die neue Parzellierungsliste für das 3ahr 1931, die vom Agrarreformminister angefertigt und am 7.d. IN. vom Ministcrpräsiden- feu bestätigt wurde, wie verlautet, soll von den 27 000 Hektar in Posen und Pommerellen der weitgröhte Teil auf deutschen Grundbesitz entfallen. 3n demselben Reichsgesehblatt wurde auherdem noch eine Ramenlisle über Zwangsparzellierungen auf Grund des Agrar- reformgefehss im 3ahre 1930 in den Woiwodschaften Posen und Pommerellen veröffentlicht. Unter deu 38 angeführten Enteignungsprojekten handelt es sich in nicht weniger als 28 Fällen um deutschen Großgrundbesitz. Die zur Enteignung bestimmte Fläche beträgt in beiden Gebielen zusammen 13 820 Hektar, von denen auf den deutschen Besitz 9980 und auf polnischen lediglich 3840 Hektar entfallen. Die Parzellierungsfläche in Posen wird mit 5200 und in Pommerellen mit 4780 Hektar deutschen Bodens angegeben. Das Miß- vcrhältnis zwischen deutscher und polnischer Ent- eignungsfläche tritt im Korridorgebiet besonders kraß zutage, da hier der polnische Besitz mit 532, der deutsche aber mit 4780 Hektar angegriffen wird. Oie innerdeutschen Lasten aus dem polenabkommen. Berlin, 13. Febr. Lieber die Frage der innerdeutschen Aufbringung der durch das Polenabkommen verursachten neuen Lasten ist eine Einigung zwischen den Regierungsparteien erzielt worden. Danach wird laut „Börsen-Courier" von den Regierungsparteien ein gemeinsamer Antrag eingebracht werden, wonach die Entschädigung der Liquidationsgeschädigten nach denselben Grundsätzen erfolgen soll, wie bei den anderen Entschädigungen. Zweitens soll ein Instanzenzug geschaffen werden mit dem Reichswirtschaftsgericht als letzter Instanz, und schlietzlich soll die Entschädigung nicht in bar ausgezahlt werden, sondern in das Reichsschuldbuch eingetragen werden. Dadurch würde nur eine Verhältnis- mäßig geringe Belastung des Etats erfolgen. Srdtag, U- Sebruar 1930 180. Zahrgang irr. 38 Erster Blatt eiiu ineti'.ft tl-Boot Elegien OlOlS London, 13. Febr. (WB.) Die mit großer jie lediglich der Gedanke der Humanität, der bekanntlich im Weltkriege, als durch die Hungerblockade Hunderttausend^ von Frauen und Kim nner $ 129>C ) 2 16 10 swert sware ‘t die Marke chleuchtung. WA gung heranzuziehen, selbst, wenn man anerkenne, daß gewisse Bedenken bei der Bcrwendung der vorgeschlagenen Maßnahmen bestehen. Don feiten der Arbeitgeber aus Industrie-, Handel- und Dankkreisen wurde davor gewarnt, der Wirtschaft Fesseln anzulegen, die immer wieder zu Krisen führen müssen. Wichtig sei die Förderung der inneren Kapital b i l d u n g, die aber im wesentlichen sich ausBetriebsüberschüssen ergeben müsse. Auslandanleihen seien vornehmlich in der Form von Kapitalbeteiligungen weniger durch Aufnahme hoher festverzinslicher Anleihen hereinzunehmen. Arbeitszeitverkürzung würde letzten Endes zu einer B e r - grötzerung der Arbeitslosigkeit führen, da sie rationelle Detriebsführung nicht ermögliche. Eine Verbreiterung der Expo r t b a s i s würde im Zuge der bisherigen Ausfuhrentwicklung eine Hebung des Beschäftigungsgrades bringen. Ein sinkender Zins- f u tz, Wegfall der Zinsspanne gegenüber dem Ausland, freie Verfügbarkeit der Kapitalien wären die besten Antriebe für die Wirtschaft. — Auf Wunsch der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sagte Reichsminister Schnaidt eine Fortsetzung der Aussprache zu, die im Laufe der nächsten Wochen in kleinerem Kreise stattfinden wird. das endlich die Diskussion über die Zahlen eröffnet, eine entscheidende Phase, um nicht zu agen, eine Krise der Londoner Koner e n z. Der Plan, die Flottenstärke von 682 000 Tonnen in den nächsten fünf Jahren auf 724000 zu erhöhen, bedeutet, datz Frankreich in die» er Zeit 42 000 Tonnen n e u e n. S ch i f f s- raum und außerdem rund 200 000 Tonnen Ersah b a u t e n für überalterte Kriegsschiffe, im ganzen also etwa 250 000 Tonnen neue Schiffe als Ziel legen will. Linker dieser Voraussetzung ist Frankreich allerdings bereit, mit den anderen Mächten ein genau fest gelegtes Bauprogramm, das auch eine Baupause für Schlachtschiffe vorsehen würde, bis zum Jahre 1936 zu vereinbaren. Bei dieser Form der „Abrüstung" würde also der Streit, ob Einschränkung nach Kategorien oder Gesamttonnage, keine Rolle mehr spielen. Die Baupause für Schlachtschiffe ist freilich an den Vorbehalt geknüpft, datz „keine Schiffe des kürzlich aufgetauchten neuen Schlachtschiff - typs" gebaut werden. Mit diesem deutlichen Hinweis aus das deutsche Panzersch.ff hat Tar- dieu seinen zu Beginn der Konferenz angekündigten Vorstotz verwirklicht. Alsbald ist auch wieder das Gerücht von der bevorstehenden E i n- ladung Deutschlands zur Flottenkonserenz aufgetreten, so datz Macdonald bereits in der gestrigen Unterhaussitzung zu einem Dementi gezwungen war. Interessant ist in der französischen Denkschrift auch der Ausfall gegen Italien, der darin liegt, datz ein Krieg Frankreichs mit England und den Vereinigten Staaten als undenkbar bezeichnet, von Italien, dem nächsten Rachbarn und Rivalen Frankreichs, jedoch nicht gesprochen wird. Wie sollte auch Italien, ohne seine Flotte ungefähr verdoppeln zu müssen, mit diesem Programm Schritt halten? Es darf auch nicht übersehen werden, daß Frankreich unbedingt an semer „und es könnte gezwungen fein, ihn während derselben Periode völlig aufzubrauchen, follfen neue Schiffe desfelben Typs gebaut werden". Frankreich würde daher, falls Floltenferien für Panzerschiffe bis 1936 vorgefchlagen wer- den, gewillt fein, solche Ferien bis insgesamt 105 000 Körper? 101025 imluel fleflen Kranker tdjit Schwarm. rbeevW .wnbisß ttneuctnb Iuva, Stbnliiwt Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mnt Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspfennig, für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platzvorschrift 20" , mehr. Chefredakteur Dr Frredr Wilh Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr Wilh. Lange, für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschcin und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich m Dießen. Mfugtn Tonnen anzunehmen. 2. Angesichts der Bedeutung, die sie dem Grundsatz der gegenseitigen Abhängigkeit der Rustungen beimiht, besteht die französische Regierung in Uebereinstimmung mit ihrem Memorandum vom Dezember 1929 von neuem auf der Tatsache, daß jeder Beschluß der Londoner Konferenz über Flollenrüftungen im Zusammenhang mit dem Problem der Beschränkung der Land- und Luftrü ft ungen gefaßt wird. Frankreichs Flottenprogramm entspricht einer rein defensiven Politik in Uebereinslimmung mit den internationalen Abmachungen, die es unterzeichnet hat, insbesondere dem Briand-Kellogg-Pakt. Frankreich ist, wie es stets wiederholt erklärt hat, weiterhin bereit, künftig jede Form eines Abkommens für eine gegenseitige Slcherheilsgaran- lie zu erwägen, deren Wirkung sein würde, die absoluten Erfordernisse jeder Macht in relative Erfordernisse umzuwandeln. * Die französische Denkschrift zur Flottenfrage bringt inhal'.lich keine Lieberraschungen; sowohl die Tonnageforderungen, als auch das abrüstungspolitische Programm Tardieus, das dasjenige aller bisherigen Regierungen ist, sind seit langem bekannt. Trotzdem bedeutet Das Dokument, Berlin, 13. Febr. (Tel.-Lin.) Amtlich. Linker Vorsitz des Reichswirtschaftsmimsters Schmidt fand unter Mitbeteiligung des Reichsarbeitsministeriums am Donnerstag eine Besprechung mit den Spihenverbänden der Wirtschaft über die wirtschaftliche Lage statt. 2n eingehender Besprechung wurde von den Gewerkschaften aller Richtungen übereinstimmend vorgeschlagen, Auslandkapital zur Ankurbelung der Wirtschaft heranzuziehen, um die bestehenden Hemmungen zu beseitigen und auf diesem Wege den Bau- mar k t zu beleben, der zur Zeit bei zwei Millionen Beschäftigten und 60 v. H. Arbeitslosigkeit das größte Kontingent an Arbeitslosen stellt. Ferner müsse man in verstärktem Umfang durch Auftragserteilung der öffentlichen Hand für Beschäftigung sorgen. Die privaten und sozialen Versicherungen müßten alle verfügbaren Mittel zur Hergabe von Hypotheken bereitstellen. Die für Eisenbahn und Post aus der internationalen Anleche demnächst zu erwartenden 400 Millionen sollten möglichst bald der Industrie zugeführt werden. Eine Arbeitszeitverkürzung scheine geeignet, um die Zahl der Beschäftigten zu erhöhen. Angesichts der großen Beunruhigung in Arbeitnebmerkreisen sei es notwendig, alle Mittel zur Hebung der Deschäfti- le, Ptd. 0-50 ile.Ptd-O-55 (Erld) c int lögiich,außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Siebener FamilienblLNer Heimat im Bild Die Scholle motats-Beiugsprets: 120 Reichsmark und 30 Aeichspsennig für Tröger» !«hn, auch bei Richter- scheinen einzelnerRummern '»folge höherer Gewalt. Hernfvrechanfchlüste ajUerSammelnummer2251. Unichrist für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Postscheckkonto: ^ranlfurt am Main 11686. Oie Wirischafiskn'siö. Die EpihenverbSnde der Wirtschaft haben eine Besprechung über die aktuellen WirischastSprobleme beim Jieichswirtschastsminister. S-J Frankreich veröffentlicht seine Klottendenkschrist. Ausrüstung oder Mittelmeerlocarno.-Tardieus Vorstoß gegen den deutschen Panzerkreuzer alten These vom Zusammenhang des gesamten Abrüstungsproblems sesthä.t, und damit alle Vereinbarungen über die Flottenfrage nach wie vor von der Entscheidung über den Gesamtkomplex des Sicherheitsproblems abhängig macht, ja seine Wünsche in dieser Hinsicht derart in den Vordergrund stellt, daß es eine gewisse Beschränkung seiner Forderungen für den Fall der Verwirklichung seiner seit 1919 verfolgten Lieblingsidce, eines gegenseitigen Garantievertrages, in Aussicht stellt. Der erste Eindruck in London. London, 14. Febr. (WTB. Funkspruch.) Die Blätter begnügen sich im allgemeinen mit der Veröffentlichung des Inhalts der Denkschriften der französischen und der japanischen Delegation. Fast alle Blätter heben die Stelle der französischen Denkschrift hervor, in der auf ö as deutsche P anzerschifs angespielt wird. — Der „Daily Expreß" sagt, der Tlbßih der französischen Denkschrift über die 70 000 Tonnen sei ein von Paris nach Berlin gerichteter deutlicher Wink, die fünf nach dem Versailler Vertrag noch erlaubten Panzerschiffe nicht zu bauen. — Der „Dailv Chro- nicle" bezeichnet das französische Schriftstück als eine „Bombe". — „Limes" übt eine zurückhaltendere Kritik an den französischen Forderungen durch den Hinweis darauf, daß es nicht notwendig sei, die von der französischen Delegation unterbreiteten Zahlen allzu genau nachzuprüfen. Bis eine endgültige Vereinbarung erreicht sei, müsse es jeder Macht freistehen, ihre Forderun- gen nach oben oder nach unten abzuändern, um sie den Forderungen der anderen anzupassen. Die Hauptsache sei, daß die französische Delegation jetzt eine genaue Liste ihrer Forderungen gegeben habe. — Der „Daily Herold'* piuod °’70 d 0.55^5 Wenn nicht die ganze Londoner Flotten- kvnferenz uns täglich zum schmerzhaften Beb'ußtsein brächte, wie sehr Deutschland aus allen Dingen der Weltpolitik jetzt ausgeschaltet ist, dann könnte es uns eine grimmige Freude bereifen, jetzt zuzusehen, wie die angelsächsischen Mächte sich vergeblich gegen die anderen Staa- 1 len um die Abschaffung der U-Boot- Spannung erwartete heute abend von Tardieu aus- gegcbenc Erklärung der französischen Sw äffe bemühen. Selbstverstä^ndlich: hierbei spie- I Delegation auf der Londoner Flottenkonferenz len für England und Amerika keine machtpolili- besagt, Frankreich habe verglichen mit der Dorschen Gesichtspunkte eine Rolle, vielmehr bewegt frjCg5}Cif feine Flotten st reitkräste b e - sie lediglich der Gedanke der Humanität, der be- , r - . ((j . vermindert, heute besitze Frank- M'EtliZ im Weltkriege, als durch die Hunger- Tonnen, das sind 457 192 Tonnen we- Vblockade Hunderttausend^ von Frauen und Km- , TfAffonmnAipn hem in Deutschland dem Tode preisgegeben tour- niger als 1914. von allen großen ^°"enmachlen den, wahrhafte Orgien feierte. Das Llnterseeboot fei Frankreich im Jahre 1929 d l e e i n ; i g e , deren ist eine Angriffswaffe, so deklamieren Ftotlenbudget niedriger als sein vorkriegsbud- ble Engländer. Deshalb muh es a b g e s ch a f f l ge( sei. Dies fei der Grund, weshalb es verpflichtet werden (mit Schlachtkreuzern und Torpedobooten ^i, im aktiven Dienst überdieAltersgrenze kann man bekanntlich keine Angriffe unternehm hinaus eine bedeutende Tonnage alter Schiffe, j nun!)- L1-Doot ist eine Derteidi- ill5befonbcrc Schlachtschiffe und Kreuzer, zu halten. , LL» d°g°g°n^Wi° ,ind Khfn' die Il°in-n wenn öle auf öet Sanieren) Mach'- II Seemächte und müssen doch das Recht haben, als Grundlage für ihr Abkommen die Schaffung unsere Küsten zu schützen. eines Bauprogrammes nehmen wollten, das von Riemandem entgeht das sarkastische Lächeln, 1930 bis 1936 läuft, fo würde die französische Dele- das die Vertreter dieser Seemächte dabei auf galion bereit fein, diese Methode anzunehmen mit den Lippen haben, denn die Franzosen wissen dem doppelten Vorbehalt, daß die vier anderen sehr genau, daß das Llnterseeboot im Verein Mächte dasselbe tun, und daß das französische ni.it ihrer überlegenen Flugwasfe heute eine ge- Darlament eine solche Regelung ratifiziere. Die rabcau lebensgefährliche Bedrohung Englands französische Flotte würde dann am 31. Dezember barftdlt. Sie denken nicht daran, es abzuschaf. ^4 479 Tonnen umfassen. l^bcr“!t5,"^tU-0°""^ tort un?(Ämpf«n9- )ie beut5 it wild ei' Wgi'chle' kitta Hollon. enlfIflnl geschlossenen großen bürgerlichen Front, die um so dringlicher erforderlich ist bei der überall in steigendem Maße zu Tage tretenden Wühlarbeit des Bolschewismus, und streifte dabei die von starken nationalen und idealen Gedanken getragenen Bewegungen, die volksnationale Vereinigung, die volks- konservatioe Vereinigung und die der Dolkcpartei angehörende Reichs Vereinigung junger Dolkspartei- ler, die von tatkräftigem Willen zur Mitarbeit am Staat und im Staat beseelt sind. Ein kurzer lieber- blick über die hessischen Verhältnisse folgte. Mit dein Hinweis auf die dringende Notwendigkeit der Mit- arbeit auch der Frauen am Wiederaufbau Deutschlands schloß die Rednerin ihre klaren und warmherzigen Ausführungen, die lebhaften Beifall sanden und eine längere angeregte Aussprache veranlaßten, die von dem regen und verständnisvollen Interesse der Anwesenden an den aufgeworfenen Fragen zeugte. Staatsbürgerliche Bildungstagung in Alsfeld. Alsfelb. 13. Febr. Dieser Lage fand hier im großen ©aale des „Deutschen Hauses" die diesjährige staatsbürgerliche Bildungstagung der Reichszentrale für Heimatdienst, Landesabteilung Hessen statt, die aus Kreis und Stadt Alsfeld gut besucht war. Rach einleitenden Begrüßungsworten des Dor- sitzenden Ollmert (Frankfurt a. M.), in welcher dieser die Hauptziele der Reichszentrale für Heimatdienst erläuterte, folgte als erster Vortrag „Dom Dawes-Gutachten zum OJoung- P l a n", den Privaldorent Dr. Riffen (Frankfurt a. M.) hielt. Der Redner verstand es, das schwierige Thema recht anschaulich zu erläutern. Seine Ausführungen kamen zu dem Ergebnis, der Reue Plan bringe keine rein wirtschaftlich befriedigende Lösung, er sei durch politische Erwägungen beeinflußt. Es könne nicht bestritten werden, daß er gegenüber dem Dawes-Plan gewisse Vorteile bringe. Es dürfe uns aber zur Beruhigung dienen, daß auch der Voung-Plan keine endgültige Lösung bedeute. Dr. König (Gießen) sprach alsdann über „Paneuropa und das europäische Rationalitätenproble m". Der Redner vertrat den Grundsatz, bevor eine Großform europäischen Lebens möglich fei, müsse das Ra- tionalitätenproblem gelost sein. Der Mensch habe durch die Geburt von Rcttur aus ein Recht auf sein Dolksium. Die Erlämpfung des Rechts der Dolksminderheiten, im fremden Staat ein Eigenleben zu führen, sei eine allgemeine Rachkriegserscheinung. Den dritten Dortrag hielt Pfarre* Lic. Schafft (Kassel) über das Thema .Der Kampf um den inneren Friede n“. Der Redner wies darauf hin, es gäbe kaum ein Dolk der Erde, in dem die religiösen und politischen Gegensätze so scharf seien, wie in Deutschland. Alle stünden sich fremd und verständnislos gegenüber, die geistige, kulturelle Cinheitskultur des Mittelalters sei verlorengegangen. Mit Radikalmitteln sei nicht zu Helsen. Ieder müsse versuchen, innerhalb seiner Partei eine andere Stellung anzubahnen, wir müßten wieder die Solidarität eines gemeinsamen Volkstums verspüren als Menschen, die sich in gemeinsamer Verantwortung zusammenfinden. Der Vorsitzende schloß die anregende Tagung mit Dankesworten an die zahlreichen Zuhörer. Tagung ter hessischen Standesbeamten. WSR. Darmstadt, 12. Febr. Zu der in Frankfurt a. M. abgehaltenen Tagung des Landesverbandes hessischer Standesbeamten waren gus den drei Provinzen zahlreiche Mitglieder erschienen, als Vertreter der hessischen Regierung Iustizrat Dr- Menges , Regierungs-Assessor Dr. Knoh für die Hessen- Rassauischr Regierung, sowie der Vorsitzende des Reichsbundes der deutschen Standesbeamten, ferner Vertreter der benachbarten Derufsverbände. Iustizrat Dr. Menges überbrachte die Grüße und Wünsche der hessischen Regierung, nachdem der Derbandsvorsihende S.'andesamtsvorsteher Happel die Anwesenden begrüßt hatte. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Dortrag des Landgerichtsrates Dr. W 0 daege , Gießen, „Aus derPraxis des hessischen Standesbeamte n", an den sich eine lebhafte Aussprache anschloß. Der Derbandsvorsihende teilte u. a. mit, daß der Verband in den drei Pro- In den ersten 10 Jahren sollte jede Mutter ihr Kind ausschließlich mit der reinen, milden NIVEA KINDERSEIFE waschen und baden Dem Kind wird dadurch später manche Sorge um die Erhaltungseinesguten Teints erspart bleiben Nivea- Kinderseife Ist überfettet nach ärztlicher Vor- Brtnge morgen auf den ""ochenmarkt zum ersten Mal einen großen Bosten dlut-Sval-Orangen Marke Taube, die belle spanische Sorte, unüucrtrcniid) im Aroma, b, 10, 12, 15 und 20 Stück zu 1.—Mark. Aussuchen gestattet. Svüchtepwk 01047 aus dem Wochenmarkt und im l'abea# Schulstraße 5, Telephon 2104 Nlfellung: Die sexuelle Frage. — Astoria-Licht- 'stelle: „©ein bester Freund" (mit Harry Piel). Aus dem Stadttheaterbureau Unreines Gesicht Pickel, Mitesser werden In wenigen Tagen durch das Teintverschönerungsmittel Venne (Stärke Ai Preis Mk. 2.75 unter Garantie beseitigt. Gegen Sommersprossen (Stärke B) Preis Mk. 2.75. 3554 Droperle 0. W nterfcolt, Krenxp’.atx 9 10, HiedeaburB-Drogerte, Seitenweg 68a. Zum 1. Jult d. Z. in zentraler Vage gesucht Gtase ca. 7—8 Zimmer, parterre ooer L Stock für Wobmma und Büro neetanet ifeoar. Etuaangi möglichst Zentralbetitmg. Aus- iübrltche schriftliche Angefo e mit Angabe des Mietpreises erbet.u.01038 a.d.Gß.Anz. * Fernsprech - Selbstanschlußamt im Gießener Bahnhof. Das Fernsprechwesen im Gießener Bahnhof und bei den übrigen Dahndienststellen in Gießen wird im Lause der nächsten Monate eine starke Vereinfachung durch die Schaffung eines Selbstanschlußamle' für den Reichsbahnfernsprechdienst erfahren. Sämtliche Dienststellen der Bahn werden dann ihre Fernsprechverbindungen selbsttätig Herstellen können, jedoch wird für den Verkehr mit den außerhalb des Bahndicnstes befindlichen Fernsprechteilnehmern eine Fernsprechzentrale beibehalten. Die neue Fernsprechaniage soll zum Teil Im jetzigen Telegraphenbureau des Bahnhofes und in anderen früheren Bureauräumcn uniergebracht Werdern Im Telegraphenzimmer der Reichsbahn werden durch Verminderung der Morseapparate von jetzt 15 Stück auf etwa vier Stück, die an einen großen Klappenschrank angeschlrssen werden, Ersparnisse erzielt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage wird im Laufe des Sommers erfolgen. ** Eine Achtzigjährige. Am morgigen Samstag, 15. Februar, begeht Frau Pauline Wtgandt, geb. Zwesch, Löberstraße 5, in geistiger und körperlicher Frische ihren 80. G.buristag. ** Der Hubertus, Verein weidgerech- t e r Jäger, S i tz Gießen, hielt am Mittwoch im „Hessischen Hof" seine Monatsversammlung ab. Zunächst erfolgten einige Mitteilungen aus dem Jahresbericht der Gesellschaft für Jagdkunde, sowie der Hinweis auf neue von dieser herausgebrachte Salzlecken. Alsdann berichtete Oekonoinierat Hoffmann über die mit der diesjährigen „Grünen Woche" verbundene Ausstellung „Der deutsche Jäger im Ausland". Als weiteres Referat folgte eine Behandlung der Frage: „Die Bedeutung und Anlage von Dauerremisen und fliegenden Remisen zur Erhaltung und Hebung der Niederjagd" durch Studien rat Hölzel. Der Vortragende ging von den Veränderungen der Landschaft durch Feldbereinigung und landwirtschaftliche Maßnahmen anderer Art aus, wodurch das Wild in der Brut- und Setzzeit dauernd beunruhigt, oder seiner Deckung beraubt wird. Als wichtigste Gegenmaßnahme muß versucht werden, ihm die ungestörte Ruhe und das Gefühl der Sicherheit wiederzugeben. Dazu können in hervorragendem Maße Remisen als Schutzinseln beitragen, die als Dauerremisen mit Holzpflanzen angelegt werden können, die sich aber auch auf Pachtäckern mit gutem Erfolg unter Verwendung geeigneter Pflanzen, wie Helianthi. Topinambur u. ä. schaffen lassen. Dabei sind die Kosten im Verhältnis zu dem Erfolg gering. Der Vortrag wurde in sehr angeregter Diskussion noch ergänzt und schließlich beschlossen, die Ergebnisse in kurzer Form allen Mitgliedern mitzuteilen, um dadurch anregend und für die Steigerung der Jagderträgnisse zu wirken. ** Frauengruppe de r Deutschen Volkspartei: Man berichtet uns: Die Monatsversammlung der Frauengruppe der Deutschen Volkspartei war diesmal Betrachtungen auf dem Gebiete der Politik gewidmet. Die Vortragende, Frau Landtagsabgeordnete Maria Birnbaum, knüpfte an ihren letzten, im November gehaltenen Vortrag an und zeichnete noch einmal in großen Umrissen den Weg, der vom Ruhreinbruch bis zur zweiten Haager Konferenz geführt hat, bei dessen verschiedenen Etappen die deutsche Politik immer nur zwischen dem größeren und dem kleineren Uebel zu wählen hatte, um unter Ausnutzung jeder sich bietenden Möglichkeit, trotz der Geschlossenheit der Gegner und der Ohnmacht und Zerrissenheit des eigenen Landes, Deutschland allmählich von den Fesseln des Versailler Diktates zu lösen. In Verbindung mit dem Polenvertrag schilderte sie die große Not des deutschen Ostens, die nach der Bereinigung der Fragen im Westen und der Wiederherstellung der Souveränität Deutschlands im Rheinland und Saargebiet dringendst nach Hilfe verlangt, und zwar nicht nur nach Behebung der landwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Not, sondern auch nach einer Grenzregelung, die unserem nationalen Empfinden und den wirtschaftlichen Belangen Rechnung trägt. Im Hinblick auf die großen innerpolitischen Aufgaben, das im Vordergrund des Interesses stehende Sparprogramm und die verschiedenen geplanten Reformen, z. B. auf dem Gebiete der Verwaltung, des Versicherungswesens usw., betonte die Rednerin nachdrücklich die Notwendigkeit der Schaffung einer Wind und Wetter, Kälte und Feuchtigkeit entziehen Ihrer Haut ständig lebenswichtige Stoffe und begünstigen dadurch vorzeitige Faltenbildung. Ihre Haut braucht aber frische Luft. Da schützt Nivea- Creme sie vor den ungünstigen Einflüssen der Witterung. Nur Nivea-Creme enthält Eucerit; sie bewahrt die zarten Hautgewebe vor dem Austrocknen und beugt der Bildung von Falten und Runzeln vor. Dosen RM. 0.20 - 1.20, reine Zinntuben 0.00 u. 1.- ; lernen, und beide werden Gewinn davon W prn. Dort aber, wo man zielsichere Arbeits- § der »Mchea'. tiile nicht schitzt, hat ein tüchtiger junger Mann iL5 zu suchen. . Üud> dieser Gesichtspunkt hat ferne Berechtig, wenn er auch heute bei der großen Arglosigkeit in der praktischen Durchführung m einige Schwierigkeiten stoßen wird. I .Tnimerhin: Das ist wohl sicher, daß man nicht id ntoeit kommt, wenn man den Mund zu sehr »Mlriimmt. Anderseits natürlich gibt es wohl t.i) viele, die ihr Licht unter den Scheffel stellen, hm und brav ihre Arbeit tun, mehr tun, als ytiun mühten und tun sollten, well sie weder l&c ikeiinung noch sonstige Würdigung bekommen, Mrn He, die sehen, wie andere, indem sie für sich ■iiciic6lg R ei käme zu machen verstehen, über- < jijcln, obwohl ihre Leistungen alles andere als sind, was man als „erstklassig" bezeichnet. llrt> trotzdem lernen sie nichts daraus, llnö woll- I: lie lernen, sie hätten wohl kein Geschick dazu, Waschseide, feinfädig nur modernste Farben Paar 2,20, 1.93, 1.50 Mark M. G. Grode Frankfurter Straße 19 __________________ 1047A nkunabeldiebstühle m juLit, aut:zuwerten, zum Erreichen eines wei- ek stand der 26 Jahn kn > Vorteils. rMbibliolhek aitgi> 85 ist leider schon so, daß viele heute trotz aller r Urdtch vor io Klgheit, die man zu besitzen glaubt, auf den aus btn Beftönd:! »N^der" hineinfallen. O.S. Taten siir Samstag, den r; Februar. iae remm Brunat Sonnenaufgang: 7.15 IHjr, Sonnenuntergang: Äe Äin [Iß Ahr. - Mondaufgang. 20.17 Uhr. Mond- M4: der Physiker und Astronom Galilei in SÄ? Juen P* ? « geboren; — 1763: Ende des Siebenjährigen •; m„S„M l.i-zes; — 1781: der Dichter Gotthold Ephraim VTlSt'rnh " sing in Braunschweig gestorben; — 1855: der Durch geschM 0 7 Mer Hugo Bogel in Magdeburg geboren; — 0 gen Hai M.llrq Psychiater Emil Kräpelin in Reu- g maskiert. v>e m ^boren: — 1923: der englische Lord Her- 5 die mrt Henry Asquith in London gestorben. Sornotiac«. > Sparkasse zu eivü —Tageskale nderfür Freitag, ©tadt- ’bibliotfKf veranlagt'. Maier: „Die andere Seite", 19.30 bis 23 Alftr. — itlichen nur den W Haus und Schule: Familienabend, 20 llßr, iae" zugeaebcn. Dr Zohannessaal. — Elisabethenverein^ Wohl- kües Komische' ■ten KupsersüchiuM ll er verbrannt im bauten Nr >nschas>'-che3nM im kostenlose s« , ocrichlei, mü ■wno«i« her Entwendung W nä«*„-T'b ßus der Provinzialhauptstadi. t Gießen, den 14. Februar 1930. Oie Bewerbung. las ich von einem, der Stellung suchte, was mn. Wenn man alfes unkrrtllch Hinnahme, er anbietet, er wäre der Mann, der einzige n, der für einen gut bezahlten aussrchts- >n verantwortungsvol.en Posten in Betracht . Denn er kann — feinen Angaben nach — htbin alles. Er ist Virtuos in allen Fächern, affiger (natürlich nur erstklassiger!) Dispo- vortrefslicher Organisator, beherrscht fünf E ^ichrn fließend, ist weit in der Welt herum- ,e «nmen, so daß es überhaupt wohl kein P-äh- mehr gibt, bai er nicht kennt. Alles kennt in alles versteht er, und mit dem Können ist Hi vlcht anders. Wie alt der Wann ist? Run, toe 26, in Worten: Sechsundzwanzig Iahre. Ir ins erklärt sich seine reiche Erfahrung, feine rtze Kenntnis, seine überragende Fähigkeit. Hie gesagt, wenn ich zu bestimmen hatte, um ticnb einen gut bezahlten, uerantwortungs» i^en Poften zu übertragen, ich tourte nur Han Mann anstellen? Olein, denn er hat nach Itiirem Dafürhalten etwas nicht gc.ernt, das I3"r heute nicht mehr sehr begehrt wird, aber imerhin noch gute Münze ist: Bescheiden- i t und Takt. Venn alle schreien, muß man — 711(61 mit- fidtaien, und wenn niemand bescheiden ist, so Hirn man es trotzdem sein, ünt) man fährt oft» kW besser damit. Wenigstens dann, wenn man Hi mit Menschen zu tun hat. die auch Bescheiden- ftrt und eine stille, ehrliche und zielsichere Ar- :M zu schätzen wissen. Wer aber ehrliche, zie.- l|;:c-re Arbeit nicht schätzt, nun. der hat schließ- II:: den Blender verdient und den Reinfall mit Reichsbahn-Beamte und Anwärter! Sonntag, den 16. Februar 1930, nachm. 2 Uhr, im gut geheizten Saale des Gewerkschatts- hauses in GIESSEN, Schanzenstrahe 18; Oefientliche Beamlenverfammlunö für alle Reichsbahn-Beamten und Anwärter. Tagesordnung: 1. Der Kampt der Gewerkschaftsvertreter bei den Verhandlungen des Eisenbahnorgani- sations-Komitees in Paris und die Rechtsstellung der Reichsbahn-Beamten im neuen Reichsbahngesetz; 2. Besoldungs- und Beförderungsfragen. Referent: Kollege Paul Kramer, Berlin Leiter der Beamtenabteilung des Einheitsverbandes. Freie Aussprache! Es ladet freundlichst ein: Der Einheitsverband derEifeobahner Deuticlilands Ortsverwaltung (Ziehen. i3ool LicbisDielhaus/ßieben Samstag, den IS. Febrnar 1930, nachmittags 3 Uhr: Ein Gastspiel des Pädagogischen Instituts itir Lehr-u. Kulturfilm, Berlin-Schöneberg Program in: Girgenti u. seine berühmten Tempel Ein Lehrfilm mit wunderbaren Naturaufnahmen aus vorchristlicher Zeit. Die goldene Mttrchenwe.t im Film: Das goldene Krönlein! Ein Märchen Großfibn mit wunderbaren Naturaufnahmen und von großer Wirkung. Das Märchenreich — Das Wunderland — Schloß Märchenstein — Der König des Märchen’andes — Der ErDyrlnx - Die Königstochter — Der*Hoinarr — Im Zwergenreich — Die Wald.ee — Las Waldgerieht — Die Blumenkönigin — Der Herold — Das Krönlein — Der Zanbersprnch — Der Hexenkessel. Heitere Lustspiele Als Lehrfilme vom Zentralinstliut für Erziehung und Unterricht anerkannt Vom goldenen Vlies! / Veiler rühr mich nicht an! Eintrittspreise: 30 Flenn g und 63 Pfennig, Eltern und Begleiter zahlen 20 Pfennig Aufschlag. Kassenöffnung eine halbe Slnnle vor Beginn. [1224C Tanz-Unterricht Donnerstag, 20. Febr., beginnt ein neuer Tanz-Kursus für Anfänger in sämtlichen modernen Tänzen. Vorherige Anmeldungen erbeten Tanz-Lehr-Institut Bäulke 5om5tig715.3eöt.,in lämii Raumen Des 68fti)8ii!e5 Scann, MM MttMeiM mit Brimllemng oir WUm AMW M-WM! l|StellengesucheJ Solide-, ehrliches Mädchen vom Vanbe sucht ht gutem -Onufe Aum 1. MürA Stellung wecks weiter erAuS- btlbunfi im K oct eg n. foning. <öoudQrb. ,,amilienanschl. et* wünscht. Echr. Ang. H.U1026 a. b.HH.Anz, Verkäufe Boxer IN. Stammb» >6Mo- itnte nlt, i. nt. Hande btU. abAuneb. 01032 (Weiten, Vinter der _®3citanl(t(ic 9 p. BuW in guter Vage billig au verfansen. Echr. Ansr. unter 01033 an den Wieg. Anz. Gesciiälts-, Etagen-, Uod-Hänser sowie Villen mh kl. Seidenglanztwist, i. Etui 50 Pf. Armblätter 2 Paar 50 Pf. Damen-Strumpfbänder 25 Pf. 10 Pf. 25 Pf. Nahtband, schwarz und weiß 10 Pf 25 Pf. 10 Pf Gard.-Ringband, 3 Mtr. 25 Pf. 25 Pf. 25 Pf. 10 Pf 25 Pf. 2 Paar 10 Pf. 2 Stück 10 Pf. MA 2 Stück ä 10 Meter Halbleinenbanti 6 Stück a 2 Meter. Gardinenkordel 2 Stück ä 7 Meter. Stahlstecknadeln 2 Dosen ä 50 Gramm Sicherheitsnadeln 2 Bügel ä 3 Dutzend . Durchziehband 3x3 Meter Mangelknöpfe Karte mit allen Größen Schneidermaße Wachstuch Nähnadeln Brief (25 Stück) Patenthosenknöpfe Karton (1 Dutzend)... Stopfei Schnürriemen 100 cm lang Fingerhüte aus Aluminium 1 Hemdenpasse aus Stickerei Durchziehgummi 3-Meter-Stück, u. 1 Dtzd rund gerüscht Baumwollstopftwist 5 Knäuel Stopfnadeln... 2 Briefe 25 Pf. Strumpfbandgürtel ... 50 Pf. Einkaufsnetz, extra stark 50 Pf. Klöppelspitze..3 Meter 50 Pf. Lagen-Wolle (leicht angeschmutzt)...^ Lagen 50 Pf. Druckknöpfe zus. 25 Pf. Seidenglanz-Stopfgarn Knäuel 5 Pf. Schneiderkreide, 3 Stück 5 Pf. Hosenknöpfe, 2 Dutzend 5 Pf. Lockennadeln ... 3 Pack 5 Pf. 1 Meter Feston 5 Pf. 1 Meter Gardinenzacke 5 Pf. Haarklemmen Zelluloid 2 Stück 10 Pf. Reißbrettstifte, 3 Karton 10 Pf. Glasknopfstecknadeln bunt und weiß, 100 Stück 10 Pf. o ALLES PUR 50 J | Vermietungen Gewandte jüngere gesucht 1309 D Babnbokstr. 66. von anneiehenem Hanse Gleitens io» foit. spätestens zum 1. Avril, gesucht. Schrlilliche Ange- doie unter 12530 an den (Mten. AnA. erb 9rö WWea das einem guten kleinen vniidü. Vorsteven kann, für io* fort gekuchi. Schrillt. Slnicb. mitnuörüDTl. Ang wen und :Hef. u. 1316V a d. GH AnA. 2 bis 3 Zimmer mit Küche und etwas Grabgarten, zum 1. Marz Nahe Gie- hens aii vermieten. Schruil Angevoie unirr 1314D an den Gieh. Vtna- ct beten. Soziale tzMcht der Ausgeber v. Elellen- ongebofta ist es, die ein» gtdangriJSttotrburad« unterlagen (Zeugnisse, Jeugnisabschnst., Lichtbilder u.bgl.) schnellsten« xurüdjuf. Oie «Stellung» luchmdm sind dankbar dafür, wenn man ihre Bemühungen zur Erlangung ein. geeigneten Tätigkeit auf diese Weise unter|Mt und finb auf diele seibstverstLndllche Pflicht auch angewiesen. Gletzenev AnzeLgev Tüchtiges Mädchen |Stellenangebote| In i ein von d. Land- wirischastöiammer anei kann en gärt» neriichenVehrbeirieb d. TierAuchltniiiiuts der Universität Ist tm Frühjahr eine Lehrstelle neu AuoefeGen. Bewerbungen mit Lebenslaui n. Zeug- nlsabschrltien sind baldmögl. schriftlich einzureichen. 1315D Gicstcn. Cbcrer Hgrdtbos. | (Viietqesiiche | ®röö 5 7-3lmmet- moljnur.g gesucht. Tausch geg. kleinere 4—5-Z m. Wobng. in bester y.iae. Schnstl. Angebote unter 01045 an den Gien. Ain. Gut uiöblicrtcö Simmet? feuar^ nut Vtdit und Hei u>na- für Dauer- mietet gesucht. Sch.r. Au ged. unter 01031 a. b.Giest.Anz. Lehrmädchen aus guter Aant, tür Soerial-Puvneschäsi gesucht. Schrillt. Angeboten. 01050 a. d.Gietz. Auz. |Wohnunqstausch| Gr. 4-Ziniffl.-Woiing. geg. 5 Zinm.-Wolin. zu tauschen gesucht. (Sdirdtl. Angeb. nnt. 01042a. d Gien.Anz. ii. grohem Gelände, bCAiebb. sehr viels- wert untei günstige« Zahlungsbedingungen aii verk. durch H.Kati.Lndwtostr.e 2 Bauplätze mit ^roni zum Nah- rungsberg und zur Giuenbergstrahe au verkaufen. Anklagen und Alt richten an Pro!. Mooa, Aachia, Boxgraben 183. iztaü Zreidank. Samstag, den 15. Febr. 1930 von 8 Uhr ab 112941) Fleisch vettauf. | Kaufgesuche Gebrauchten Piano gegen bar zu taufen gesucht. Schr. Ang. in. Preisangabe uni. ,2801)a.d.G,eh.An». Detehliv-Aaslianllti icfjt Ku ritt. 17 v.» Bad Naubrim erledigt Ihnen alle vertraulichen Anne- lenen ueitcii6töfTf/ CariSchunclr Einige Maskenkostüm’i au verleiben 010A Landpr.-l fall.-Fl, 8 L Vereine Die nächste Monals-VersammluDj rin)et am 15 Scbr« abends 8.30 Ubr, in der „3tabt üid> statt. Zu öem bereit« für dielen Abrnd iin' gekündigten Bottras des Berb.mdövor- ulzenoen Herrn ovr wird hiermit nov inals eiiigelnbvn.i« BundesACiig. dir.» 1870-1920 224« | Samsiag, ö. 15.3eDu abends 8 Ubr «k»® 1 im AuoreeS. öamslog, 15. Seüu abends 8 Uhr: Karnevalistische Sitzung neuer Saal Je 'Maua*. I1" 01 Ter Borsta»d.^ Nr.'8 Zweites Blatt 5reitag, 14. Muar 1950 Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) - - Die Opelwerke in Rüsselsheim, die von auswärtigen Kommunisten bedroht wurden. der war einmal Späh. „Au!" sagte der eine: er hatte sich an Stopfnadel gestochen. „Ra, so ein Kerl!" blieb es. und deshalb ging ich in den Rinnstein." „lind nun sitzen wir hier in all unserem Glanze!" sagte der Glasscherben. Da kam plötzlich mehr Wasser in den Rinnstein: er schwemmte nach allen Seiten über und riß den Glasscherben mit sich fort. „Sieh an, der wurde also befördert!" sagte die Stopfnadel. „Ich bleibe sitzen, ich bin zu fein: aber das ist mein Stolz, und der ist achtbar!" lind so sah sie rank und schlank, und viele Gedanken gingen ihr durch den Kopf. „Ich möchte fast glauben, dah ich von einem Sonnenstrahl geboren bin. so fein bin ich. Scheint es doch fast, als suche die Sonne mich immer unten im Wasser. Ach. ich bin so fein, dah meine eigene Mutter mich nicht finden kann! Hätte ich mein altes Auge, das abbrach, ich glaube, ich könnte weinen! — Wenn ich es selbstverständlich auch nicht täte — denn weinen, das ist nicht ter beschloh man, auch in diesem Jahre an einem Gesangswettstreit teilzunehmen. Dem Vorstand soll cs überlassen bleiben, den Ort des zu besuchenden Wettstreites auszuwählen. * Allendors (L a h n), 10. Febr. Am Sonntagnachmittag fand hier eine gutbesuchte öffentliche Versammlung statt, in der Ingenieur Schwarzbach aus Gießen über die „Volksnationale Reichsvereinigung" sprach Der Redner gab den Zuhörern ein klares Bild über den Zweck und die Ziele dieser Vereinigung. Rach reger Aussprache meldete sich eine Anzahl Besucher als Mitglieder dieser Bewegung an. L Rödgen, 13. Febr. Am Samstag, 15. d. M.. begeht Herr Ludwig Spuck HL, der älteste Mann unseres Dorfes, seinen 8 5. Geb.urts- tag Er ist ein Mann von echtem Schrot und Korn. Trotzdem er in seinem Geben viel arbeiten muhte - er war 40 Iahre an der Bahn beschäftigt und war dabei tätig, als die Strecke Giehen- Fulda gebaut wurde —, ist er noch recht rüstig regen Anteil nimmt er an den Begebenheiten des Dorfes und versäumt es vor allem von einem Lastwagen übers ähren worden war. Sie lag der Länge lang da — und so mag sie liegenbleiben. (Aus dem Dänischen von L. Tronier-Funder ) Verband oberbessischer Geflügelzüchtervereine. • Rieder-Gemünden, 12. Febr. Der Verband o b e r h e s s i s ch e r Geflügelzüchtervereine hielt am Sonntag hier bei Gastwirt Södler seine diesjährige Hauptversammlung ab, die von den Vertretern der angeschlossenen 45 Vereine und von anderen Geflügelzüchtern auherordentlich stark besucht war. Der Verbandsvorsihende Jean Kolter, Dad- Rauheim, tonnte eine ganze Reihe Ehrengäste willkommen heihen. Rachdem man der verstorbenen Mitglieder in üblicher Weife gedacht hatte, sprach der Vorsitzende über die Bildung von Jugendgruppen im Anschluss an die Vereine, ferner empfahl er die Unterstützung der C i e r - Verwertungsgenossenschaft durch ständige Lieferung von Frischeiern. Die Einnahmen des Verbandes betrugen im verflossenen Jahre 927,99 Mt. die Ausgaben 859.09 Mt., mithin verbleibt ein Kassenbestand von 63,90 Mk. Die Södlerstiftung ist auf 510,63 Mk. angewachsen. Dem Rechner Reinhardt, Schlitz, wurde für die mustergültige Führung der Kassengeschäfte Dank ausgesprochen und anschließend der Vorstand einstimmig entlastet. Bei der Vorstandswahl wurden sämtliche Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Die Verba ndsschau wird in diesem Jahre zusammen mit der Landesschau vom 5. bis 7. Dezember in Giehen abgehalten. Im nächsten Jahre wird die Verbandsschau nach dem Kreise Friedberg verlegt werden. Die Bezirksschau soll jeweils durch die Bezirke zur Vergebung kommen Im Lause der weiteren Verhandlungen wurden fünf verdiente Veteranen der Geflügelzucht nämlich Konrad Rübs amen und August Fel sing. Giehen, Wilhelm H eh, Echzell, Karl Reitz, Stockhausen, und Leib'.äger Becker, Laubach, zu Ehrenmitgliedern des Verbandes ernannt und ihnen ein entsprechendes Diplom überreicht. Rach Erledigung einiger kleinerer Angelegenheiten wurde die Tagung geschlossen. Landkreis (Rieften. 00 Klein . Linden, 12. Febr In der jüng sten Gemein deratssitzung rourbe_ erneut über den Gemeindevoranschlag für das Die Stopfnadel. Von Hans Christian Andersen. ES war einmal eine Stopfnadel, die kam sich so sein vor. dah sie sich einbildete, sie wäre eine Rähnadeb „Macht nur die Augen auf, was ihr da haltet!" sagte die Stopfnadel zu den Fingern, die sie Herausnahmen „Laßt mich nicht fallen! Falle ich aus die Erde, so bin ich imstande, mich nie wiedersinden zu lassen, so fein bin ich!" „Ra. es ist zu ertragen." sagten die Finger, und dann packten sie sie um die Mitte. „Seht ihr. ich komme mit Gefolge!" sagte Die Stopfnadel und zog einen langen Faden hinter sich her. der aber keinen Knoten hatte. Die Finger steuerten mit der Radel geradeswegs auf den Pantoffel der Köchin zu. an Dem das Oberleder geplatzt war und nun wieder zusammengenäht werden sollte. „Was für gemeine Arbeit!" sagte die Stopfnadel. „Da lamme ich nie durch, ich breche, ich breche!" - Und Dann brach sie. „Habe ich es nicht gleich gesagt!" sagte die Stopfnadel. „Ich bin eben zu sein!" „Run taugt sie zu gar nichts mehr." meinten die Finger, aber sie muhten sie doch fest- halten. Die Köchin tröpfelte Siegellack darauf unD steckte sie Dann vorn ins Brusttuch. „Sieh Da. jetzt bin ich eine Busennadel!" sagte Die Stopfnadel. „Ich wußte, dah ich noch zu Ehren toinmen würde. Wer was ist. wird auch was!" Und Dann lachte sie sich eins. — Da sah sie nun so stolz, als führe sie in einer Kutsche, und blickte sich nach allen Seiten um. Dars ich mich beehren zu fragen, ob Sie aus Gold sind?" fragte sie die Stecknadel, ihre Nachbarin „Sie haben ein angenehmes A uheres und Ihren eigenen Kopf, aber klein ist er. Sie müssen sehen, dah er sich noch auswächst, denn jeder wird nicht lackiert." Und Damit hob Die Stopfnadel Die Rase so stolz in Die Luft. Dah sie aus Dem Tuche heraus- unD in Den Aus- wasch-uber hineinsiel, eben als Die Köchin ihn ausgoh. „Run gehts auf Die Reise!" sagte Die ütopf- naDel „Wenn ich nur nicht fortkomme! Aber Das kam sie. „Ich bin zu fein für Diese Welt," sagte he. ale sie im Rinnstein sah: „aber ich bin mir dessen fein!“ Eines Tages hockten ein paar Gassenbuben Da unD wühlten im Rinnstein herum, wo sie alte Rägel. Dreier unD Dergleichen sanDen. Es eine Schweinerei, aber es machte ihnen nun Professor Konrad Ansorge, Der berühmte Pianist und Komponist, ist im 65. Lebensjahr gestorben. Vorsitzender Ludwig Felde, als zweiter Rechner Ernst Schneider, als erster Schriftführer C. Schmidt, als zweiter Schriftführer Wilh. Zecher, als Beiiitzer Ernst Simon und Ernst Müller. Weiter wurden gewählt: Ludwig B i c r a u als Zeugwart, Hch. Linker als Schießmeister. Mit Befriedigung wurde festgestellt, daß Dem Verein eine stattliche Anzahl neuer Mitglieder beigetreten ist. (D Odenhausen, 12. Febr. In Den letzten Tagen wurde hier und in Geilshausen Nüddingshausen und Weitershain von dem Geschäftsführer des Evangelischen Bundes der Lutherfilm oorge- führt. Die Kirchen, in denen der Film gezeigt wurde, waren überall dis auf den letzten Platz gefüllt. — In unferem Orte herrscht unter den Kindern der Mumps, so dah am Montag Die Schule g e - schlossen werden muhte. -s- Grünberg, 11. Febr. Am Sonntagnachmittag fand in dem Restaurant „Villa Emilia' eine gut besuchte Versammlung des hiesigen O b st - und Gartenbauvereins statt. Rach einleitenden Begrüßungsworten des Vorsitzenden, Landw.-Asses- (SepuberfeJlofen vergrößern den Umsatz Der Inhaber eines Warenhauses in Dublin will herausbekommen haben — wie er das machte, uer rät er leider nicht —, daß die weibliche Kundschaft von Verkäuferinnen, welche eine blanke Rase haben, weniger kauft als von solchen, die ihre Rase vorher gepudert haben. Die Leute haben wirklich Sorgen! Er aber glaubt an diese Erkenntnis und liefert jetzt den sicher recht erfreuten Verkäuferinnen seines Warenhauses täglich em bestimmtes Quantum Puder für die kalten, spitzen und glänzenden Rasen. Auch einen Spiegel samt Puderbüchse und Quaste haben die Mädels geschenkt bekommen. Ob sich daraufhin der Umsatz gehoben hat, ist nicht bekannt, aber man darf es annehmen, denn die Verkäuferinnen werden jetzt so liebenswürdig und glücklich strahlen, dah es den Damen schwerfällt, ihnen nichts abzunehmen. bewußt, unD das ist immerhin auch ein kleines I Vergnügen!" UnD so hielt sich Die StopfnaDel aufrecht unD verlor nicht Den guten Mut. Es segelte allerhanD über sie Dahin, Späne, Stroh, Zeitungsfehen. „Sieh einer an, wie sie segeln!" sagte Die StopsnaDel. „Sie wissen nicht, was unter ihnen steckt! Ich stecke hier! — Da kommt nun ein Span, Der hat in Der ganzen weiten Welt nichts als Späne im Kopf: Da schwimmt ein Strohhalm — sieh, wie er schwänzelt unD wie er sich Dreht! UnD Da eine Zeitung -. Vergessen ist, was Darin steht, unD Doch macht sie sich breit! — Ich sitze geDulDig still! Ich weih was ich bin, unD Das bleibe ich auch!" Eines Tages glänzte Dicht neben ihr etwas so herrlich, Daß Die Stopfnadel glaubte, es wäre ein Diamant: aber es war ein Flaschenscherben. UnD weil er so glänzte, sprach ihn Die Stopfnadel an unD gab sich als DusennaDel zu erkennen. „Sie sind wohl ein Diamant!" — „Ia. ich bin so was ähnliches." UnD Da hielt Der eine Den an Deren für etwas wirklich Kostbares und sie redeten Darüber, wie hochmütig Die Welt sei „Ja, ich habe in Der Schachtel einer Iungsrau gewohnt," sagte Die StopsnaDel, „unD Die Jungfrau war Köchin. Sie hatte an jeder Hand fünf Finger, aber so etwas Eingebildetes wie diese fünf Finger habe ich nie gekannt, und Dabei waren sie nur dazu Da, um mich zu halten, mich aus Der Schachtel zu nehmen unD mich in die Schachtel zurückzulegen. „Glänzten sie?" fragte Der Flaschenscherben. „Glänzen!" sagte Die StopfnaDel, „nein, höchstens vor Hochmut, Es waren fünf Bruder, alle geborene „Finger", und wenn sie auch von oer= schiedener Länge waren, hielten sie sich doch stolz nebeneinander. Der äußerste. Der Däumling, war kurz und dick: er marschter^ vor Den anderen her, unD Dann hatte er auch nur em Gelenk im Rücken, er konnte nur einen Bückling machen. Aber er pflegte zu sagen: wurde er einem Menschen abgehauen, so sei dieser für den Kriegsdienst verdorben. Der Topflecker Ipa- zierte in Süßes und Saures, zeigte auf Sonne und Mond, und er war es auch, der beim Schreiben aufdrückte. Der Langemann war einen Kopf größer als die anderen. Der OolDfinger ging mit Goldreifen um den Bauch, unD der kleine Peter Spielmann tat gar nichts, unD Darauf. war er auch noch stolz! Prahlerei war es uno Oberbeffen. Stadtrat in Vutzbach. pb. Butzbach, 12. Febr. In Der gestrigen ersten S t a D t r a t s s i h u n g im neuen Iahr mürben u. a folgen.De Punkte verhanDelt: Die Frist für Die von Der Stadt für die Firma AutoverkehrGmbH Bu bach geg.nüb r Der Vere.nvbant übernommene Ausfall- b ü r g I d) a f t von 20 000 Mark läuft am 1. März ab Der Stadtrat beschließt. Diese auf Antrag Der Firma bis zum 1. Oktober D 2 zu verlängern - Als Wahlmänner für Die Wahl Des k a t f) o L KirchenvorstanDes werden au.ersehen Die ötabträte Dittgen. ßauriolle, Zink. - Die Wahl- pcrioDe Des SchulvorstanDs Der B o l k s - und Der Fortbildungsschule ist Ende 1929 abgelaufen. Es muh Deshalb Reuwahl erfolgen. Als MitglieDer für Den SchulvorstanD Der Volks- schule tocrDen vom ©taDtrat gewählt: Die StaDt- räte Linkmann Einbrodt HeyD. sowie Die Herren W. Se pp .I, El racher unD SchmiDi. als Mitglieder Des Schukv. ruanD* der Fortbildungsschule die ©tabträte Ditlgen. W. Habermann und Ruppel, sowie Die Herren QL W Heil. Weigel unD Klem- dienst. - Die MitglieDer Der kommunistischen Fraktion. Oppenheimer unD Speer haben fol- genbe Anträge eingereicht. 1. Auszahlung einer weiteren Winterbeihilfe an Erwerbslose. Kr ümmt r. ützun semp änger Ausges eaeite u D Sozialrentner in gleicher Höhe wie vor Weihnachten, 2. Einführung Der Unfallversicherung Der SchulkinDer (StaDtschule unD Kleinkinbcrschule). Der erste Antrag wirD mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Der zweite Antrag WirD zwecks weiterer Feststellungen auf Antrag Des ©taDtrat« Zink an Den Finanzausschuß zuruckverwiefen. nie, Den „Gießener Anzeiger", Den er schon etwa 40 Iahre hält, von A ois Z zu lesen. Weiterhin gute Gesundheit wünicht ihm iic ganze Gemeinde. : Beuern, 11. Febr. Dieser Tage veranstaltete der hiesige Volksbildungsoerein im Saale der „Germania" einen Vortragsabend, bei dein Universitätsprofessor Dr Hummel von der Universität Gießen an Hand von Lichtbildern einen Vortrag über Afrika hielt- Der Vortragende schilderte dabei die Eindrücke, die er auf seiner geologischen Studienreise in Afrika empfing Eine große Reihe von Lichtbildern illustrierte den Vortrag in schönster Weise. Die außerordentlich zahlreich versammelten Zuhörer dankten dem Redner mit lebhaftem Beifall. — Der hiesige Konsumverein II hielt dieser Tage seine ordentliche Generalversammlung ab. Wie in den bisherigen Jahren, war auch das Ergebnis des Jahresabschlusses für 1929 recht befriedigend. Der Umsatz belief sich auf 24 532 Mark, der Reingewinn auf 1825 Mark. Dem Verein gehören zur Zeit 130 Mitglieder an. * ©taufenberg, 12. Febr. -Der hiesige Sportverein 1 928 hielt Dieser Tage feine Diesjährige Generalversammlung ab. Rach Den Begrühungsworten Des 1. VorsitzenDen Heinrich Schlapp erstattete Der Rechner H. Krast Den Kassenbericht. Der zur Befriedigung DerVcrsamm- lung einen Ueberschuß aufwies. Rach Der Entlastung Des Rechners tourDe Die VorstanDswahl Porgenpmmen Reugewählt lourDen als zweiter for Dr. Bocher, sprach Unlversitätsaartenbau- inspektor i.R. Reh nett, Gießen, in sehr interessanten und allgemein verständlichen Ausführungen über das Thema „Blumenzucht in Haus und Garten'. Die Versammlung dankte dem Redner für seine ausgezeichneten Ausführungen durch reichen Beifall. Die Aussprache war infolge der mannigfachen Anregungen durch den intereganten Vortrag sehr rege, so daß Herr Rehnelt mit unermüdlichem Geiste immer wieder das Wort ergriff, um eindeutig und klar alle gestellten Fragen zu beantworten. Der Vorsitzende des Vereins dankte dem Redner bestens für sein Entgegenkommen durch Uebernahme des Dprtrags und insbesondere für die vortreffliche Ausführung desselben. Er hoffe, Herrn Rehnelt noch öfters in Grünberg begrüßen zu dürfen und teilte mit, dah Herr Rehnelt sich für den im kommenden Sommer beabsichtigten Blumenschmuckwettbewerb als Preisrichter zur Verfügung stellen werde. Im Anschluß an den Vortrag hielt der Verein seine diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Aus dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden ist zu entnehmen, daß der Verein am 25. September vorigen Jahres neu belebt wurde. Die Mitgliederzahl ist innerhalb kurzer Zeit infolge der eifrigen Tätigkeit des Vereins sehr stark gewachsen und beträgt heute 113. Gemäß dem in Der Gründungsversammlung von dem Vorsitzenden eröffneten Programm war der Verein in dem verflossenen Jahre (3 Monate) sowohl theoretisch, wie praktisch tätig. Im Jahre 1930 sind bis jetzt zwei Vorträge, und zwar über „Umpfropfung und Sortenwahl" von Obstbauinspektor En kl er, Gießen, und „Blumenzucht in Haus und Garten" von Universitätsgartenbauinspektor Rehnelt, Gießen, gehalten worden. An der von dem Verein in Die Wege geleiteten gemeinsamen Umpfropfung ist eine Be- teiligung von etwa 50 Prozent der Mitglieder fest- zustellen. Auch die auf gemeinsamer Grundlage beabsichtigte Spritzaktion hat, wie der gemeinsame Gemüsesamenbezug bei Den Mitgliedern freudige Aufnahme gefunden. Daß der Verein nichts unterläßt, was die Mitglieder in irgendeiner Weise unterstützen und anregen kann, geht aus dem von dem Vorsitzenden kurz angedeuteten Sommerprogramm hervor, wonach ein Rundgang durch die Gemüsegärten der Mitglieder, eine daran sich anschließende Versammlung zwecks Auswertung des Gesehenen und Aussprache, ein Ausflug, ein Obstverwertungs- kursus (gärungslose Früchteverwertung) usw. geplant sind. Rach der Rechnungsablage durch den Rechner des Vereins, Kaufmann Christian Schweißguth, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt und dieser durch Zuruf einftimmig wieder- gewählt. Ebenso wurde einstimmig der Vorstand-- beschloß vom 22. Januar 1930, wonach der Verein seinen Beitritt zum Kreisobstbauverein erklärt, gutgeheißen. — Vor der Versammlung des Obst- und Gartenbauvereins wurde von Inspektor Rehnelt gemeinsam mit dem Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins, sowie dem des Verkehrsvereins der Platz des Kriegerdenkmals an der Stadt- kirche, sowie die H ö f e n t rä n t e besichtigt und die Bepflanzung -bzw. Herrichtung der bei „Ich bin kein Kerl, ich bin ein Fräulein!" sagte Die (StopfnaDel; aber niemanD hörte es. Der Lack war abgegangen, unD schwarz war sie gctoorDen; aber Schwarz macht schlank, unD Deshalb glaubte sie, daß sie noch feiner als früher fei. „Da kommt eine Eierschale geschwommen! tagten Die Buben unD steckten ue Stopfnadel fest in Die Schale. „Weihe WänDe unD selbst schwarz —sagte Die StopfnaDel, „Das ist kleidsam! Run kann ich mich wenigstens zeigen! — Wenn ich nur nicht seekrank werde, Denn Dann muß ich brechen!" Aber sie tourDe nicht seekrank, unD sie brauchte auch nicht zu brechen. „Es ist gut. wenn man Der Seekrankheit einen stählernen Magen entgegenzusetzen haL Ich habe es jetzt überstanden. 3e feiner man ist, desto mehr kann man vertragen." „Krach!" sagte Die Eierschale, als ein Lastwagen Darüberrollte. „O Gott, wie Das Drückt! Run toerDe. ich Doch noch seekrank: ich breche ich breche!" Aber sie brach nicht, ob sie auch Rechnungsjahr 1 9 29 beraten. Da laut Be- ch.uß Der vorhergehenden Sitzung Die nochmalige Beratung ftattfinDen sollte Allgemein wurden Die rüderen Satze beibehalten, bis auf einige Aende- rungen. Bei Der Ausgabe für GemeinDegrundstücke wurden für Unterhaltung unD Düngung 150 Mark unD bei Neupflanzung von Obstbäumen 100 Mark gestrichen. Große Abstriche wurden bei der Rubrik „Allgemeine Verwaltung" angenommen, so wurden Die Sätze der Besoldung des Bürgermeisters und aller Gerneindebeamten, die seinerzeit auf Anregung des Kreisamts nach Den Richtlinien Der Be- olDung für Gerneindebeamten eingestellt wurden, lerabgesetzt, zum Teil in recht beträchtlicher Hohe Rur Die Besoldung Des FelDschützen unD Friedhofs- aufsehers blieb nut 2000 Mark bestehen. Trotz "Die- er Herabsetzungen würbe an Dem UmlagebeDarf mit 26 000 Mark festgehalten. Infolge Der wichtigen TagesorDnung war Die Sitzung, wie auch die vorherige, von Interessenten überaus stark besucht. 4 Klein-Linden. 10. Februar. Der h.esige Männergesangverein „Eintracht" hielt dieser Tage in seinem Vereinslokal „Zum Deutschen Hof" eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab. Rach Eröffnung der sehr gut besuchten Versammlung durch den ersten Vorsitzenden, Werkmeister August B ö ck i n g , wurde der Beschluß gefaßt, den Dereinsgründungstag — 12. März 1865 — wie alljährlich festlich zu begehen. Die Feier soll am 15 März in üblicher Weise abgehalten werden. Wei- ZuchthäuSler lernen boxen. Man hat sich oft genug den Kopf darüber zerbrochen, wie man am besten Die Insassen Der Gc fängnisse und Zuchthäusler beschäftige, und ist in jedem Lande zu einem anderen Resultat gekommen. Amerika, das die härtesten Urteile der ganzen Welt kennt — jüngst wurde ein Mann, der dreimal ungedeckte Schecks ausgegeben hatte, zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt —, sorgt andererseits in ausgezeichneter Weise für seine Gefangenen. Man weih, daß in Sing-Sing Die Zuchthäusler Fußball spielen, daß in anderen Häusern das Kartenspiel erlaubt ist und so weiter. Vor ungefähr einem Jahr beschloh die amerikanische Regierung, den Gefängnisinsassen auf Staatskosten Borunterricht erteilen zu lassen, doch diese Methode hat sich bitter gerächt. Denn bei den letzten großen Revolten erwiesen sich die Verurteilten als die besseren Boxer und schlugen die Aufseher mit kunstgerechten Haken und Schwingern nieder und es ist schon mehrfach vorgekommen, daß entlassene Sträflinge auf neuen Taten ertappt wurden, aber nicht festgenommen werden konnten, weil einer von ihnen drei Kriminalbeamte in Schach hielt. Die Borkurse in den Zuchthäusern sind daraufhin wieder eingestellt worden. den Stellen besprochen. Hoffentlich trägt d'ese gemeinsame Besichtigung und Besprechung ihr Teil zur baldigen Verwirklichung eines der vielen Pläne bei, die hier bereits seit geraumer Zeit eingehend erörtert werden, so daß nun endlich eine Tat auf die vielen Reden bezüglich der Derschönerung des Stadtbildes erfolgt. ten. Weickartshain, 12. Febr. Für die hiesige Dürgermei st erwähl war nur e i n Wahlvorschlag, der auf den Äamen des seitherigen Bürgermeisters Hock lautete, eingereicht, so daß eine Wahlhandlung nicht erforderlich war. Bürgermeister Hock ist mithin erneut zum Bürgermeister unseres Ortes bestimmt worden. Als Bachfolger für den verstorbenen Beigeordneten Karl Biedenkopf II. wurde der Landwirt Konrad T r ü l l e r gewählt. LJ Bonnenr oth, 10. Febr. Der Gesangverein „L i e d e r l r a nz" hielt am Sonntag im Saale der Gastwirtschaft von Adam Koch unter starker Beteiligung seiner Mitglieder seine diesjährige Familienfeier ab. Bach den De- grüßungsworten des Vorsitzenden trug der Sängerchor unter der Leitung des Dirigenten Lehrer Müller einige gutgeschulte Chöre vor. Die Mitglieder Heinrich Bier, Hermann Sin» k e r und Heinrich M i ß l e r erfreuten durch den Vortrag einiger Gedichte in oberhe,sischer Mundart. Anschließend zeigte Lehrer Müller eine Anzahl Lichtbilder vom Rhein und von München. Flotte musikalische Darbietungen bildeten die weitere Bereicherung des Abends. s. Hungen, 10. Febr. Am Samstag fand im „Solrnser Hof" eine Versammlung des Bezirkslehrervereins Hungen statt. Als neues Mitglied wurde Lehrer Wicht begrüßt, dem eine Schulstelle in Trais-Horloff übertragen wurde. Der Schriftführer, Lehrer B o p f, Obbornhofen, verlas den Jahresbericht von 1929, Lehrer Meier, Hungen, erstattete die Rechnungsablage, worauf ihm Entlastung erteilt wurde. Alsdann befaßte man sich länger mit einer vom Rcichsminister des Innern ausgehenden Anregung, einen einheitlichen Beginn des Schul,ahres, sowie gleiche Ferienregelung im ganzen Reichsgebiet herbeizuführen. Lehrer Volz, Dillingen, hielt einen eingehenden Vortrag über die Villinger Chronik. Da diese im Gegeniah zur bekannten Wetterfelder Chronik nicht erst mit dem 30jährigen Krieg beginnt, sondern bedeutend weiter zurückreicht, ist sie eine unschätzbare Quelle für den Geschichtsforscher und -lehrer. Bemerkenswert ist, daß sie nicht fortlaufend über alles berichtet, sondern die Aufzeichnungen unter gewissen Gesichtspunkten wie Kirche, Schule, Klima u. ä. gliedert. In dankenswerter Weife hatte Lehrer Volz eine Fülle von Stoff aus der Chronik zu- semmengetragen, der sich in mancherlei Hinsicht besonders zur unterrichtlichen Verwertung eignet. s. Lltphe, 11. Febr. Der Gesangverein „Lorelei" hielt seine diesjährige Jahreshauptversammlung in der Wirtschaft von Wilh. Beu nobel ab. Der 1. Vorsitzende Wilh. Tag erstattete nach der Begrüßung den Jahresbericht, worin er besonders darauf hinwies, daß im letzten Jahre der Verein zum erstenmal auf einem Bundesfest mitsang. Der Rechner Hermann Sack erstattete den Kassenbericht, der mit einem ansehnlichen Lleberschuh abschlicßt. Die Beuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: 1. Vors. Wilh. Tag, 2. Dors. Wilh. Düe, Rechner Karl Sack, Schriftführer Hermann Sack, Beisitzer Friedr. Bocher, Wilh. Sack und Heinrich Schneide r II. Beschlossen würde die Teilnahme an dem Bundesfest und an dcn Sängerfesten in Obbornhofen, Rodhrim und Hungen. Kreis Friedberg. pb. Butzbach, 13. Febr. Bei dem hiesigen Standesamt wurden im Jahre 1929 37 Sterbe- sälle, 45 Eheschließungen und 52 Geburten angemeldet. — Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 202 Ferkel zum Verkauf. Bei mäßigem Ge- Sie blonde Sklavin. Vornan von Hermann Weick. - 6. Fortsetzung. Nachdruck verboten. VII. Schon in aller Frühe war Felix Schulhofs auf dem Baugelände gewesen. Bun fuhr er zur Stadt zurück: um elf Htjr sollte auf seinem Bureau eine Besprechung mit einigen Dauliefe- ranten stattfinden. In raschem Tempo fuhr der Wagen durch die Charlottenburger Chaussee, auf der Auto hinter Auto dem Brandenburger Tor zustrebte. Hin und wieder warf Schulhofs einen Blick zur Seite, wo zahlreiche Spaziergänger sich im Tiergarten ergingen. Es war ein wundervoller Maientag: die Bäume zeigten die Pracht ihrer vollen Wipfel, und auf den grünen Rasenteppichen schimmerte das Licht dec Sonne. Plötzlich gab es Schulhofs einen Ruck. Er zog die Bremse, daß die Räder schleiften. Pfeifend hielt der Wagen. Das nachfolgende Auto wäre beinahe auf ihn aufgefahren: im letzten Augenblick lenkte es der Fahrer zur Seite. Scheltend und fluchend drehte er sich nach Schulhofs zurück. Dieser achtete nicht darauf. Hastig verlieh er den Wagen und eilte den schmalen Tiergartenweg hin. Sein Herz hämmerte wild. Soeben hatte er in der Ferne eine Dame gesehen, die ihm bekannt erschienen war... War es die Fremde, an die er so viel dachte?... Er mußte sich Gewißheit verschaf,en! Die Dame kam ihm entgegen. Boch immer war sich Schulhofs nicht darüber im klaren, ob seine Vermutung richtig war. Bun aber erkannte er die Fremde genau. Langsam, das Haupt gesenkt, schritt sie des Weges. Sie schien in Gedanken versunken zu sein und achtete nicht auf ihre Umgebung. Plötzlich hob sie den Kopf, und ihre Blicke trafen Felix Schulhofs. Bestürzung, Schreck zeigten sich in ihren Zügen. Sie hielt im Gehen inne und sah rasch umher, als suche sie eine Gelegenheit zur Flucht. Da aber war Schulhofs schon bei ihr. „Guten Tag, gnädiges Fräuleinl" Ein verlegenes, hilfloses Lächeln war in ihrem Antlitz, das sich mit dunkelm Rot überzogen hatte. Langsam streckte sie ihm die Hand entgegen. „Guten Tag...", sprach sie leise. Ungestüm preßte Schulhofs die Hand der Fremden. »Das ist schön, daß wu» xnä hier treffen! schäftsgana verblieb ziemlicher Ueberstand. Man bezahlte für Ferkel bis zu sechs Wochen alt 37 bis 42 Mark, von sechs bis acht Wochen alt 42 bis 48 Mark, von acht Wochen und darüber 48 bis 52 Mark. n. Butzbach, 11. Febr. Der von Prof. G g. Dender, Frankfurt a. M., im Jahre 1910 gegründete hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhenclubs feierte am Samstag bei sehr zahlreichem Besucye im großen Saale des „Hessischen Hofs" sein 2 0. Stiftungs- f e st. Bach einem sehr sinnigen, von Dr. W a m - s e r gedichteten Vorspruch brachte der 1. Vorsitzende, Apotheker Matthäus, in seiner Begrüßungsrede einen Ueberblick über die Geschichte des Zwcigvereins und dessen Tätigkeit, gedachte in ehrenden Worten der Toten und besonders der Gefallenen und forderte zur weiteren V.H.C.- Treue auf. Die Glückwünsche des Cesamtvereins überbrachte das Vorstandsmitglied Rektor L. Sern, Offenbach, der gleichzeitig auch im Namen der Zweigvereine Frankfurt a. M., Sambach, Offenbach und Gießen gratulierte, welch' letztere Sektion bei dem Feste besonders stark vertreten war. In der ihm eigenen originellen Art übermittelte dann der Mundartdichter G g. Heß, Leihgestern, die Glückwünsche der Hüttenberger. Die Feier war umrahmt von trefflichen Darbietungen gesanglicher und musikalischer Art. Unter Leitung von Studienrat Werner sang der gemischte V.H.C.-Chor passende Lieder, und zwei V.H.C.-Schwestcrn brachten in vollkommener Darblctung E.nzelgesänge von Brahms und Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör. Zum Schluß kamen Teile des Tatterich" in hervorragende^ Weise zur Darstellung, eine schauspielerische Leistung, die von tiefster Liebe zu Volkstum und Heimat eingegeben und durchweg begleitet war. Kreis Büdingen. 1! Büdingen, 12. Febr. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurde zunächst über die Autolinie Büdingen — Alt- wiedermus beraten. Der Bürgermeister gab bekannt, daß das am 28. Februar ablaufende Betrieböjahr mit einem Fehlbeträge von 3000 Mark abschließen werde. Ec sei mit den Vertretern der übrigen beteiligten Gemeinden übereingekommen, daß im Falle einer Fortsetzung des Vertrages für die folgende Dectragdauer ein jährlicher fester Zuschuß geleistet werden solle. Ueber die Höhe des Zuschusses seien noch weitere Verhandlungen erforderlich. Der Ge- meinderat beschloß, den Vertrag auf ein Jahr zu verlängern. — Eine Eingabe derSchrei- nermeister in Büdingen über die Vergebung städtischer Schreinerarbeiten im öffentlichen Wetl- betoerb wurde dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben. Der Bürgermeister erstattete hierzu Bericht und teilte mit, daß man einen Erwerbslosen mit der Herstellung einiger Bureaumöbel beauftragt hatte, um diesen zu beschäftigen. Weitere Arbeiten wurden nicht mehr in Auftrag gegeben. — Den Erwerb der Mitgliedschaft bet dem Verein für Hessen und Provinz Hessen- Bassau zur Deschä.tiIung Arbeitsloser bei der Arbeiterkolonie Beu-Ulrichstein lehnte der Gemeinderat ab. Weiter wurde der Erwerb der Mitgliedschaft bei dem Verband Deutscher Jugendherbergen, Gau Main-Rhein-Lahn und Fulda, abgelehnt. — Die Genehmigung von Ausgaben zur Drucklegung des Jahresberichtes des W o l s g a n g - E r n st - Gy m n as iu m s wurde mit Rücksicht auf die finanzielle Lage der Stadt versagt. Berliner Börse. Berlin, 14. Febr. (WTB. Funkspruch.) Auch int heutigen Frühverkehr ist die Tendenz unverändert abwartend. Geschäft hat sich wieder noch nicht entwickeln können. Anregungen fehlen, die Grundstimmung scheint aber nicht unfreundlich zu sein. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 124,15, London gegen Mailand 92,87 zu 92,90, London gegen Spanien 38,60 Schach-Ecke. Dearbettet von W. Orbach. Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers" Problem Nr. 251. Don Prof. Welßgerber, Gießen (Urdruck). Schwarz. 8 6 5 3 2 7 4 8 7 6 5 4 3 2 1 abcüefgh Weiß. abedefgh Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weiß: 7 Steine Kb8; Df2; I f6; Lc7 h3; Sc3 d8. Schwarz: 7 Steine Ke5; Dg8; Th5; Lei; Se8; Bb7, cid. Partie Nr 177. Gespielt im II. Turnier des Weihnachtskongresses zu Hastings. Eine Sensation bildet die dreifache Biederlage von Flohr, der in Rohitsch-Sauer- brunn zweiter Preisträger hinter Rubinstein wurde. Damenbauernpartie. Weitz: D. Noteboom. Schwarz: S. Flohr. 1 d2-d4 l.SgS-fö 2 c2-c4 2 e7-e6 3. Sbl-c3 3. Lf8-b4 4. Ddl-c2 4. b7-b6 5. e2 - e4 5. Lb4Xc3 4- Dieser Tausch sollte erst geschehen, wenn Weih durch a3 ein Tempo verlor. 6. b2xc3 6. d7-d6 7. f2-f4 7. eö-eb 8. Lfl - d3 8. Dd8-e7 9. Sgl-f3 9.S '8-c6 Unvorteilhaft erscheint hier: 9 ..., exd 10. c.x.d, Sxe4 wegen 11.0-0 10 0-0 Weih hat sich ausgezeichnet aufgebaut. 10.... 10. Lc8-b7 II. Tal-bl 11.0-0-0 12. c4-c5! 12. d6Xc5 I3. d4-d5 13. cö-a5 14. c3 —c4 14 Lb7-a8 Cs drohte nämlich 15. Ld2 und Lxa5 nebst vernichtendem Angriff auf der b-Linie. 15. Sf3xe5 Es droht nun wiederum Ld2, und auf Sb7 Sc6 mit Qualitätsgewinn. 15... . 15. Sf6-e8 16 Lcl-d2 16. f7-f6 17. Ld2xa5 17. f6xe5 18. La5-c3 18 e5xf4 19. Ttlxßl 19.Se8-d6 20. Tbl-fl! Der Vorst oh c5 hat noch Zeit. 20... . 20 b6-b5 Schwarz strht kläglich, besonders der La8 spielt eine Siatitzenrolle: er versucht daher durch ein Bauernopfer die Mitte zu erschüttern und den Läufer wieder beweglich zu machen. 21 c4xb5 2l.c5-c4 22.Ld3-e2 22. ThS-eS Droht 23 .... Lxd5. 23 Le2-g4+ 23. Kc8-b8 24. Lg4-e6 24.La8-b7 25. Lc3 —b4 Mit der Drohung 26. Tf7! 25.. . . 2d. De / -g5 26 Lb4xd6 26. TdSxdö 27. Dc2xc4 27. a7 - ab 28.a2-a4 28 a6-a5 29 H4-f7 29 Dg5-e34- 30. Kgl-hl 30. De3-b6 31.h2-h3 31. TeSxeö Wenn Schwarz sich nicht zu diesem Qualitätsopser entschlieht, gelangen beiie weihe Türme auf die 7. Linie und bringen dort die Entscheidung. 32. dbxeo 32. Id6-d4 33. Dc4-a2 Weih in Zeitnot übersteht hier die entscheidende Gewinnkombination. 32 Dxd4, Dxd4 33. e7, Dxe4 34. e8D-t!, Dxe8 35. Tf8 und gewinnt. 33.. . . 33. Td4Xe4 34. Da2-f2 34. Dböxeö 35 Ti7-f8+ 35. Lb7-c8 36 b5-b6! 36. Te4xa4 Wenn 36..., Dxb6 so entscheidet für Weitz: 37. Df5, De6 38. Tbl-s-t 37. b6xc7 + 37. Kb8-b7 38. Df2-c5 38. Ta4-b4 39 Dc5xa5 39. Tb4-b3 40. Tf8-f3 40. Tb3xf3 41. TflXt3 41.Dc6-c4 42. Da5-e5! Aufgegeben, die schwarze Dam« geht immer verloren. Eine von dem erst 19jährigen Holländer ausgezeichnet durchgeführte Partie. Lösung beS Problems Nr. 247. Don Dr. H. d. Gottschall. LLe4-f5L e6xf5 *2. g7 - g8 Spr matt. 1.. . ., Kf6xf7 2. Db3xe6 mott. 1.___Kf6Xf5 2. Db3-f3 matt. 1., .., beliebig 2. Db3-e6 matt Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom NedaktionSttsch. Nassauer. Egon und Roderich haben prima im Restaurant gespeist. Egon raucht eine feine Importe, Roderich blättert gelangweilt in der Zeitung. »Hast du schon gezahlt?" fragt Egon. .Bein. Du?" „3m Gegenteil!" „Also worauf warten wir noch?" Der kluge Mann baut vor. Der Sonnenkönig dozierte eines Tages über sein Lieblingsthema: „Der König hat seine Macht von Gott. Wenn ich jetzt befehle, dah einer Den Ihnen ins Wasser springen soll, so hat er zu gehorchen." Cs wurde ein bihchen unbehaglich beim &rub- stück. Der Graf von Guise legte den Löffel auf den Teller und erhob sich. „Wohin, mein Freund?" fragte Ludwig. „Schwimmen lernen, Majestät!" Ein solches Glück hätte ich mir vor wenigen Minuten noch nicht träumen lassen!" Unnennbarer Jubel erfüllte ihn. Sie, an die er in den letzten Tagen so viel gedacht, nach der er sich gesehnt hatte, stand nun vor ihm... Selbstvergessen sah er ihr in das schöne, schmale Antlitz, in die großen, ausdrucksvollen Augen. Für die Dauer einiger Herzschläge tauchten ihre B icke ineinander, dann senkte t:e Fremde verwirrt die Augen. „Wollen wir nicht weitergehen?" fragte sie scheu. Sie schritten nebeneinander hin. Ein banges, inhaltschweres Schweigen herrschte. Die Fremde vermied es, Felix Schulhofs anzusehen. „Ich habe ost an Sie gedacht!" sprach Schulhofs. Die Fremde zuckte unmerklich zusammen: sie erwiderte aber nichts auf seine Worte. „Immer wieder habe ich mich gefragt, warum ich Sie nicht mehr sehen sollte!" fuhr Schulhofs fort. «Unser erstes Beisammensein war doch so schön gewesen..., wie oft habe ich jene Stunden in der Erinnerung nochmals durchlebt! Einige Male war ich auch nahe daran, Sie zu suchen, aber ich wollte nicht Ihrem Willen zuwiderhandeln!" Er blieb stehen und umfing ihre Gestalt mit frohem Blick. „Bun hat uns der Zufall zusammengeführt! Ist es nicht, als ob wir uns wieder haben treffen müssen!" Langsam hob die Fremde den Kopf. „Vielleicht haben Sie recht...", sprach sie gedankenschwer. Unbewußt ergriff er ihre Hand. „Freuen Sie sich darüber?" Sie atmete schwer. „3a..." Als sie nachher $um Ende des Tiergartens kamen, kehrten sie wie in einer geheimen Verabredung um und gingen den Weg zurück, den sie gekommen waren. Kreuz und quer schritten sie durch den Park, ziellos..., nur getrieben von dem Wunsch, daß diese Stunde ihres Beisammenseins kein Ende nehme... Felix Schulhofs dachte nicht mehr daran, daß auf der Charlottenburger Chaussee fein Auto herrenlos stand, er hatte vergessen, daß drinnen in der City einige Herren ihn erwarteten. Alles andere war versunken vor dem Glücks- gesühl, das ihn durchrauschte. Ec bemerkte auch nicht, daß die Fremde immer wieder scheu umherblickte, als fürchte sie, gesehen zu werden. Sie sprach anfangs nur wenig. Aber unter Schulhoffs frohen Blicken wich mehr und mehr die Befangenheit von ihr. 3hre Züge erhellten sich, und von ihren Lippen klang, geweckt durch Schulhoffs heitere, übermütige Unterhaltung, immer wieder herzliches Lachen. „So gefallen Sie mir!" sagte er einmal. „3ch möchte Sie immer in dieser frohen Laune sehen! Sie paßt am besten zu Ihnen!" Sie lächelte glücklich. Gleich darauf umschattete wieder tiefer Ernst Ihre Züge. „Ich muh nun nach Hause!" sagte sie hasttg. „Jetzt schon?... Schade!" In auffälliger Eile strebte sie der Bellevue- stratze zu. Bur selten sprach sie ein Wort. Sie waren schon in der Bähe der großen Straße, auf der machtvoll der Verkehr brandete, da fragte Schulhofs: „Darf ich Sie bald Wiedersehen, gnädiges Fräulein?" „Bein..., es geht nicht...," kam es gequält zurück. „Warum denn nicht?" Eine lange Pause. „Ich kann nicht..." In Schulhofs zerstob die frohgemute Stimmung. „Ich möchte Sie so gerne Wiedersehen!" sprach er und suchte in dem Antlitz der Fremden dis Ursache chres rätselhaften Verhaltens zu ergründen. Aber da war nur finsterer Ernst, wie im Schmerz erstarrt die schönen Züge. „können Sie mir nicht den Grund sagen, warum Sie nicht mehr kommen wollen?" Die Fremde beschleunigte ihre Schritte. Es war, als fliehe sie vor sich selbst. „Sprechen Sie doch ein Wort!" bat Schulhofs flehentlich. Die Fremde wandte ihm ihr bleiches Gesicht zu. „Warum quälen Sie mich so!..." stammelte sie. „Ich will Sie nicht quälen! Brauche ich Ihnen das erst zu sagen?... Bur Vertrauen sollen Sie zu mir haben... und mich nicht in dieser Ungewißheit zurücklassen!" Ein heißer, leidenschaftlicher Schmerz schwang durch seine Stimme. Die Fremde blieb stehen. „Leben Sie wohl!...," sprach sie kaum hörbar. In Felix Schulhofs lehnte sich etwas auf. Sollte dies das Ende sein?... Bun würde die Fremde seinen Blicken entschwinden... vielleicht für immer! Dieser Gedanke erschien ihm unfaßbar. Und doch... was konnte er dagegen tun? Er konnte sie nicht zwingen, sich wieder einmal mit ihm zu treffen. Sie mochte schwerwiegende Gründe für ihr Verhalten haben: daß sie ihm diese nicht mitteilte... du lieber S>iminel» mit welchem Recht verlangte er von ihr solche Aufklärung?... Was war er ihr schließlich? Eine flüchtige Reisebekanntschaft! Bur er sah mehr in diesem zweimaligen Beisammensein... Cs klang bitter, als er sagte: „Verzeihen Sie, wenn ich etwas aufdringlich war. Man kann eben nichts für seine Wünsche! Seit Tagen habe ich immer wieder an Sie gedacht und kaum zu hoffen gewagt, Sie noch einmal wiederzusehen! Bun hat uns der Zusall zusammengeführt ... vielleicht war es auch Schicksal... wer kann das sagen?... Ich wenigstens habe es für ein gutes Zeichen aufgefaht unk» gehofft, dah wir uns fortan öfter begegnen würden Wie in einem stummen Fragen hingen dl« Blicke der Fremden an Schulhoffs Gesicht. Dieser machte eine knappe Handbewegung. „Sie gehen nun wieder Ihrer Wege. Ich weih nichts von Ihnen. Ich wlll auch nicht wissen, wer sie sind, wo Sie wohnen, welcher Art Ihr Leben ist. Für mich sind Sie wie ein schöne- Wunder, das mir erschienen ist und das nun wieder im Dunkel versinkt. Ec ergriff ihre Hani). Bebend lagen ihre Finger in den seinen. . „Bur das eine wlll ich Ihnen $um Abschied sagen: Ich werde Sie nie vergessen! Immer werde ich an unsere gemeinsame Fahrt... und an diesen Morgen hier zurückdenken! Aus dem Antlitz der Fremden schwand jäh das Starre In einer ungeheuren, elementaren Erschütterung zuckte es. Bun strömte ein Leuchtest darüber hin. „Ist das wahr?..." fragte ftc ergriffen. 3a... Blemals werde ich Sie vergessen können!" Ein letztes Kämpfen, dann warf die Fremde entschlossen den Kopf zurück. „Ich werde morgen um dies? Zeit wieder hier fein!" sprach sie sest. Fassungslos sah Schulhofs sie an. „Sie kommen?..." „Ich komme morgen wieder zu Ihnen!" Ihre Augen aber sagten, was ihre Lippen noch nicht sprechen konnten: ...ich gebe mich in deine Hände... weil ich es tun muß!... VIII. Eva Witte hätte nachher nicht zu sagen vermocht, wie sie nach Haufe gekommen war. Wie in einem schweren Banne hatte sie die Fahrt nach Grünewald zurückgelegt. In ihr war alles aufgewühlt. Ihre Gedanken jagten sich, irrten im Kreise und fanden kein Ziel. Was hatte sie getan? War sie denn von Sinnen gewesen, als sie sich zu diesem Zusammentreffen am nächsten Tage bereit erklärt hatte?... Rastlos, gepeitscht von maßloser Ülnruhe, schritt sie durch die prunkvollen Däun-.e. Mit verzweifelten Blicken betrachtete sie ihre Umgebung. O, wie sie diese Räume haßte, in denen fit gefangen war! (Fortsetzung folgt.) A von 8 0,11 Mit, •o-Sii le«. “ warte » naHJ, chen? einen Sink'1, PflfHi Mrust Sittiche vollstÜM; in M- Mier-L« ii
turnt siadt n ten. D l Jul wettschl wurde. Di Am Deut im G Auch, Besten messen, fltät 5 Kiloi 6tat! । galten Köhn ’ete ih letzten« aus Äanö Am und St .Neer der gle Aeunds schalt d Giftet1 errungr unb qh Ichast ehrenv! tianl _Die Einlad °eigett Aus Sht 1. bk 13 Stritt | Turnen, Sport und Spiel. Gau-Tmnausschuß Hessen D. T. -o- Die Tagung desGau-Turnausschus- ses, an der unter Leitung des Gau-Obertum- wartes W. Will (Dietzen) die führenden Turn- Warte der Bezirke und die verschiedenen Fachwarte des Gaues am Sonntag in Giehen teilnahmen, fand turntechnisch und organisatorisch reichen Arbeitsstoff vor, aus dem wir nachstehend einen kurzen Auszug geben. Einleitend wurden am Dormittag die P f l i ch t ü b u n g e n für die Gauveranstaltungen stufenweise festgesetzt und insbesondere diejenigen an den Geräten auch praktisch in der Turnhalle des Tv. 1846 einer eingehenden Nachprüfung unterzogen. 3n Anlehnung an den Mittclrheinlreis wurden aus dem Gebiet der volkstümlichen Hebungen für das Gauwetturnen in Kirchhain Hochsprung. Kugelstoßen und 100- Meter-Lauf vorgeschrieben, zu denen für sämtliche Dezirksfeste noch Weitsprung hinzukommt-, unter Berücksichtigung der ansteigenden Leistungen in den letzten Jahren wurden die Matze für die verfchiedenen Altersstufen sorgfältig abgegrenzt. Bei gemischten Wettkämpfen, in denen neben volkstümlichen Bestandteilen und Geräteübungen verlangt werden, sollen Reberpunkte in einzelnen Leistungen des Bolksturnens nicht mehr in die Gesamtwertung ausgenommen werden. In das Wetturnen der Frauen-Abteilungen wurden Weitsprung und 75-Meter-Lauf in entspreche- den Matzen eingegliedert, dazu für die Oberstufe der Handoal.weitwurf als Schwungwurf. Soweit Frauen-Abteilungen auch an den volkstümlichen Bezirksfesten teilnehmen, tritt auf allen Stufen noch eine Gau-Freiübung hinzu. Die Siegerverkündigung soll nach Zeit und Umfang dahin umgestaltet werden, datz sie schon im An- schlutz an den Aufmarsch zu den allgemeinen Freiübungen ihre Stelle findet und von jeder Stufe etwa die ersten drei Sieger umfaßt: jeder Sieger in den Altersriegen soll den Eichenkranz erhalten. Für die verschiedenen Fachgebiete einigte man sich nach eingehender Aussprache dahin, datz die eigentlichen Wettkämpfe gesondert abgehalten werden sollen, datz aber die Gau- fachwarte die Pflicht haben, bei jedem Gauturnfest, soweit die technischen Borbedingungen am Festort gegeben sind, hochstehende Wettkämpfe aus ihrem Arbeitsgebiet zum Austrag zu bringen. Ferner soll der Gau-Turnausschuh in seiner jetzigen Zusammensetzung (Dezirkstum- und Gaufachwarle) bestehen bleiben, jedem Gau» sachwart aber ein Unterausschuß angegliedert werden. Schließlich wurde ein Stroms chwim- m e n innerhalb des Gaues genehmigt, das Gauweltschwimmen für den 13. Juli nach Bad-Bau» heim vorgesehen, und der Beginn des Lehrgangs für Turnwarte und Borturner auf den 9. März bekanntgegeben. Gauturntag desTurngauesHessenO.T. Der Turngau Hessen der D. T. hält am 16. März in Dietzen seinen Gauturntag ab. der von über 200 Abgeordneten beschickt wird. Wichtige Deratungsgegenstände stehen auf dec Tagesordnung. U. a. werden auch die Beschlüsse des Gauturnausschusses über die Beu- gliederung des technischen Ausschusses in bezug aus die räumliche und fachliche Vertretung zu genehmigen fein. Sine lebhafte Aussprache werden auch Anträge Hervorrufen, die einen We ch - s e l des Tagungsortes für den Gau- I u r n t a g fordern und die Provinzialhauptstadt nicht als Tagungsort verewigt sehen möchten. Das Gauturnfest bereitet für den 6. und 7. Juli Kirchhain vor, während das Gauwettschwimmen Bad-Aauheim übertragen wurde. Deutsche Hochschulmeisterschafien. Am Freitag und Samstag in Aachen die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Geräteturnen und Waldlauf statt. Auch bei diesen Wettkämpfen, in denen nur die Besten der deutschen Hochschulen ihre Kräfte messen, werden 3 Kommilitonen der 11 n i 0 er- sität Giehen starten. Im Waldlauf über 5 Kilometer wird cand. jur. Stepp an den Start gehen. Im Geräteturnen, Einzelmeisterschaften wie Gerätezehnkampf, werden stud. agr. Köhne und cand. med. vet. Diercking unsere Hnioerfitöt Vertretern Ihre Leistungen vorn letzten Sonntag berechtigen zu einigen Hoffnungen auf Erfolg. Handball im Männerturnverein (D.T). Am kommenden Sonntag steht auf dem Turn- und Sportplatz des hiesigen Männer-Turnvereins die erste Mannschaft des M t v. Dietzen der gleichen des Tv. Alsfeld im Handball- Freundschaftsspiel gegenüber. Die Gästemann- schast, die in der vergangenen Berbandsrunde die Meisterschaft der Bordgruppe im Gau Hessen errungen hat, ist eine körperlich sehr kräftige und gut eingespielte Mannschaft. Die Einheimischen werden mit einer ziemlich starken Mannschaft antreten müssen, wenn sie das Treffen ehrenvoll bestehen wollen. Handball im Turnverein 1846 Gießen Die erste und zweite Mannschaft folgen einer Einladung des Tv. Wehlar-Biedergir- en Mannichaft 9:1 4:3 2:0 gern, gern, gern, oie auf auf 5:1 3:2 3:4 4:1 5:3 4:3 Punkt wäre. Spiel zwölf stand, verlor Sportverein Herborn Breidenbach Wallau gern gew gern, verl. getv. gern, gern. 2:3 oerl. 0:0 1:3 verl. Gegner B. f. B. Gießen auswärts 6:3 P. f. B.-Pl. Leichtsinnig verlor die Mannschaft das gegen den Wetzlarer Sportverein. • das Minuten vor Schluß noch 2:0 gewonnen Bichl ohne Schuld des Schiedsrichters die bessere 1900-Elf das erste Lokaltreffcn Refult.i. Gieß. 1:3 verl. Daraus ergibt sich, datz eigenem Platz viel schlechter abschnitt, als Den Plätzen der Gegner. Mit der Schiedsrichtergestellung konnte man bis auf ein oder zwei Hälfte nicht die Kräfte wie zuletzt, es mangelte an brauchbarem Ersah, und so ging mancher verloren, der sehr gut zu halten gewesen Wetzlarer 6portu. Germania Marburg Marburg-Ockershausi Fälle zufrieden sein. Bu» die vierte Elf hat noch ein rückständiges Meisterschaftsspiel auszutragen. Steinbachs 2. E l f ist der Gegner. Obwohl das Spiel in Steinbach stattfindet, sollten die 1900er Sieger bleiben. Das Programm der Jugend sieht die erste Jugend im Pflichtspiel in Heuchelheim, wobei ein Sieg im Bereich der Möglichkeit liegt. Die 2. Jugend dürfte zu Hause ihren Siegeszug gegen Biederweisels 1. Jugend fortsetzen. Während die 1. Schülerelf gegen B i B 2 Schüler auf dem Waldsportplah antritt, hat die 2. Schülermannschaft die 1 des Lokalgegners auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe zu Gast. v. f. B. Nach Beendigung der Berbandsspielrunde hat sich die Ltgamannschafl für nächsten Sonntag die Liga der bekannten „Sportfreunde" Siegen zu einem Gesellschaftsspiel nach hier verpflichtet Die Gäste gehören der Oberliga an und spielen im Siegener Bezirk eine gute Rolle. Die Platzelf wird m e s. Beide Spiele dürften die Einheimischen aus Grund ihrer größeren Spielerfahrung gewinnen. Handball der Sp.-Dg. 1900. ö. Bächsten Sonntag tritt die Spielvereinigung 1900 mit der ersten aktiven und der ersten Ju- gendmannschaft auf den Plan. Dte 1900er sind Gäste des T. B. A l l e n d o r s a. L d a., der der A D. T. angehört und zu den spielstärksten Mannschasten des hiesigen Bezirks gehört. Aus heimischem Gelände werden sich die Allendörfer nur schwer bezwingen lassen. Besondere Mühe werden die Giehenec Aktiven haben. Außer für die Leichtathleten, die zur Zeit in Borbereitung für das Frankfurter Hallensportfest stehen und deshalb aus der Mannschaft herausgezogen werden mußten, müssen noch weitere Ersatzleute eingestellt werden. Günstiger sind die Aussichten für die Jugend. Die Elf hat erst vor vierzehn Tagen ihre gute Form bewiesen, indem sie die gleiche Mannschaft des B. f. L. Wetzlar im Pflichtspiel 3:2 nach hartem Kampf schlug. Da die 1900er wahrscheinlich mit vollständiger Mannschaft die Fahrt antreten, sollte man sie, wenn auch knapp, in Front erwarten. Spielvereinigung 1900 Gießen. ö. Die Meldung des D. f. D.-Berichterstatters in der Dienstagausgabe des „Gießener Anzeigers" über den errungenen Aufstieg der Bewegungsspieler und die Entscheidungsspiele um die Lahnkceismeisterschaft ist wohl etwas verfrüht, da doch wohl die Spiel- txnreinigung 1900 auf Grund der auf dem grünen Basen einwandfrei errungenen 19 Punkte das erste Anrecht auf den zweiten Platz und damit außer Ockershausen, dem mit 20 Punkten die Meisterschaft nicht zu nehmen ist, auch auf den Aufstieg in die oberste Spielklasse hat. Der Lokalgegner hat bis heute die aus dem verlorenen Spiel in Wallau unter sonderbarer Begründung zugesprochenen Punkte keineswegs fest, wie man am vergangenen Sonntag von den Wallauem hier hören konnte, deren Einspruch in aller Kürze verhandelt wird. Die spielleitende Behörde ist sich dieser Sache auch bewußt, denn sie hat zwischen Fußballverein Ockershausen und B. f. B. Gießen bis jetzt noch kein Entscheidungsspiel angesetzt, obwohl der Meister der Gruppe Lahn bis zum 15. d. M. gemeldet fein sollte. Die Cigaelf der Spielvereinigung hat die Berbandsspiele recht gut durchgestanden 3n der Bückrunde ging nur das Spiel in Ockershausen verloren. Mit diesem aber gleichzeitig die Meisterschaft. Man hatte in der ersten Spiel- gegen B. f. B. Die Blauweißen erzielten in dieser Saison das beste Torergebnis im Lahnkreis. Daß die Stürmerreihe recht schußkräftig geworden ist beweisen die 49 erzielten Treffer in 14 Spielen gegen fast gleichwertige Gegner. Die Schwankungen in den Leistungen der Schluh.eute liehen die Minuszahl den Verhältnissen etwas zu hoch werden. Die Torschützen wie die Abwehr können ihre Leistungen noch bedeutend verbessern wozu iie bestimmt befähiat lind. Nachstehende Tabelle soll nochmals den Gang der Ereignisse vor Augen führen dem Dorsonntag gegenüber in veränderter Aufstellung antreten; es sollen erstmals zwei neue Kräfte ausprobiert werden, von denen man sich eine 23er- stärkung der Mannschaft verspricht. Nur wenn D.f B. mindestens die gleiche Leistung aufbringt rote gegen „Germania" Marburg und sich die zwei erwähnten Spieler gut einfügen, sollte man ihm einen knap« pen Steg zutrauen können, Im andern Falle wird eine klare Niederlage gegen die spielstarken Siegener „Sportfreunde" nicht zu vermeiden fein. Die zweite Mannschaft steht in Verbindung mit dem Futzballverein Schotten, gegen dessen erste Mannschaft sie ein Gesellschafts- spiel auszutragen beabsichtigt Dr (Sari Stern her Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen, feierte feine Vermählung mit der Tochter des Ministerialdirektors Bail, der Leiterin des Annaheims im Sportforum. Die dritte Mannschaft folgt einer Einla- düng des 23. f.91. Lieh und wird gegen dessen erste einen gerade nicht leichten Stand haben. Das einzige Derbandsspiel des Tages trägt die vierte Mannschaft aus. Sie hat D a u b r i n • gens zweite zum Gegner und wird trotz des Vorteils des eigenen Platzes sich anstrengen müssen, wenn sie die wertvollen Punkte nicht verlieren will. Bach langer zmntcrpaui? hat sich auch die A. ° H. - M a n n s cha s t wieder zusammengcfun- den. Sie hat am kommenden Sonntag auf eignem Platz die Fußballmannschaft des Gießener Buderti ubs Hasfia zu Gast, die am vergangenen Sonntag gegen die erste Mannschaft Garbenteichs nur knapp mit 1:3 verlor. Die B.f.D.-Els wird den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Auf eigenem Platz hat die e r st c Jugend- mannschaft im Pflicht üdsviel die gleiche des Sportvereins Bieder-Girmes zum Gegner. 3m Vorspiel mußte sich die ersatzgeschwächte B.f.B.-Els mit 0: 3 geschlagen bekennen. Obgleich ihre Aufstellung diesmal eine wesentlich bessere ist, muß bei der bekannten Spielstarke des Gegners und der guten körperlichen Verfassung seiner Spieler bezweifelt worden, daß es ihr gelingt, die Biederlage durch einen Sieg wieder wettzumachen. 3m besten Fall sollte sie ein Unentschieden erringen. Die zweite Jugend fährt nach G r ü n = berg, um der dortigen ersten das fällige Pslicht- rückspiel zu liefern. 3m Vorspiel gewann D.f.B. gegen die allerdings nicht kompletten Grün- berger mit 4:0, werden aber diesmal, zumal aus fremdem Platz, sich sehr strecken müssen-, wenn sie nicht unterliegen wollen. Die dritte Jugendelf empfängt zum Pflichtspiel die erste H e r m a n n st e i n s. Der Ausgang des Treffens ist offen. Während die erste Schülermannschaft Pflichtspielgegner der zweiten der Spielvereinigung auf deren Platz ist, steht auf dem Waldsportplah die zweite Schüler der Spielvereinigungsersten gegenüber. Arbeiter-Turn- und Sportbund Am kommenden Sonntag fährt die erste Mannschaft Wiesecks zum Bückspiel nad) Aaunheim. Auch in diesem Spiele wird der neue Dezirksmeifter wieder Sieger bleiben, zumal er den Vorteil des eigenen Platzes hat und die Gäste wohl mit Ersatz antreten müssen. Wies eck Ib hat auf eigenem Platze ® r o • ßcn-Lindenl zum Gegner. Ob es den Gästen gelingen wird, die aufstrebenden Plahbesitzer mit einer Biederlage abzufertigen, dürste nach den Leistungen dieser Eli in ihren letzten Spielen zweifelhaft sein. Vorher spielen die Jugendmannfchaf- t e n beider Vereine. Hier dürften die Einheimischen da sie auch den Vorteil des eigenen Platzes haben, Sieger werden. Am kommenden Sonntag findet in Gießen der diesjährige ordentliche Bezirkssuhball- t a g des 3. Bezirkes statt. Bach Entgegennahme der Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr wird ein Vortrag eines Kreisvertreters übet schwebende Organiiationdfragen die Delegierten beschäftigen. Bu^ Erledigung der eingegangenen Anträge werden die Wahlen vorgenommen werden. Unter .Allgemeines' werden dann noch kleinere Anfragen ihre Erledigung finbeit Die Schiedsrichter-Vereinigung beginnt am Samstagabend In Gießen mit einem LehrkursuS zur Ausbildung von Schiedsrichtern. Preußen. Kreis Wetzlar. z Groß-Rechtenbach, 12. Febr. Die hiesige Ortsgruppe des Kreisbauernoereins veranstaltete gestern abend im Gemeindesaal im neuen Schulhaust einen Unterhaltungsabend, der sich eines zahlreichen Besuches erfreute. Der Vorsitzende, Landwirt und ftreistagsabgeoröneter Wilhelm Langsdorf, eröffnete den Abend mit Begrüßungswor- ten. Die erste Ansprache hielt Lehrer Messer- schmidt (Groß-Rechtenbach) über .„Heimat- und Bauernleben". Dann sprach der Bauernschriftsteller und Heimatdichter Wilhelm Reuter (Dornholzhausen) über die schwierige wirtschaftliche Lage des Bauernstandes. Brunnenbesitzer B r o 11 (Biskirchen) betonte In seiner Ansprache, daß der Anfang zum Aufstieg aus dem heutigen Notstand durch Kleinarbeit im Hause und in der Familie gemacht werden müsse. Weitere Ansprachen hielten der Vorsitzende der Ortsbauernschaft Btskirchen, Landwirt Simon, Lehrer Gerhards (Groß-Rechtenbach) und Bürgermeister Dr. Neumann (Groh-Rechtenbach), welcher den Dank der Gäste aussprach. Umrahmt wurde die Feier durch Musikvorträge unter Mitwirkung von Herrn Weigel (Dutenhofen), Lehrer M e s s e r s ch m i d t, Schülerin Lore Gerhards und Landjägermeister 23 a r t e l L Lehrer Gerhards fang drei Lieder von Löns. Wilhelm Reuter trug einige selbstoerfaßte Gedichte ernsten und heiteren Inhalts vor Weitere Gedichte wurden durch Frl. Schmidt und den Schüler Karl Langsdorf aufgefagt Mit Worten des Dankes an alle Mitwirkenden konnte der Vorsitzende die wohlgelungene Feier in vorgerückter Stunde schließen. Zeitschriften. — Westermanns Monatshefte, für welche die bedeutendsten deutschen Schriftsteller Beiträge liefern, haben auch der jungen Generation Generation Gelegenheit geboten, ihre Arbeiten einem großen Leserkreise zu unterbreiten. In einem der nächsten Hefte wird Ernst Wiechert, der eist kürzlich mit dem Literaturpreis der europäischen Zeitschriften ausgezeichnet wurde, zu Wort kommen m,t einer Novelle „Der Schnitter im Mond" Ernst Wiechert hat sich durch seine früher erschienenen Romane eine treue Gemeinde erworben, die der Novelle mit großem Interesse entgegensetzen wird. - In Der Br. 4430 der Illustrierten Zeitung (Verlag I I. Weber, Leipzig) erscheinen u. a. von einer Streife durch die neue Ausstellung altholländischer Kunst In der Wiener Sezetsion mehrere wundervoll reproduzierte Gemälde flämischer Kunst aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert, Denen Mak Hayek einige erläuternde Zeilen beigab. In ein anderes Gebiet der Kunst führt uns Professor Birkenbiehl mit seinem Beitrag übet alte deutsche Prachtösen. - Von Ja-Mal, einer Helblnsel im nöchsten Borden Bußlands, berichtet E. L. Orlowski in einem interessanten Artikel. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachm.tiag geschloffen verwenden zur Pflege ihrerKinder "//PenoteBi-1 Cremes Platter 1 lf)Apolh.u.Drog.60pfg Große Streudo$e80w£x le«n Weisel, Giehen. Sonnenstrafte 6, Telephon Nr. 38M Das Nalürtiches Gelandiieilswalter Oherhessischer Kunstverein Von Sonntag, den 16. Februar, bis Sonntag, den 16. März, im Turmhaus am Brandplatz: Oelgemälde (Schwälmer Trachtenbilder und Porträts) von Carl Mons - Röllshausen Radierungen, Holzschnitte und Lithographien des verstorbenen Graphikers Karl Thylmann Darmstadt Blumenstöcke von Ella Bieger-Junckeratorff • Wiesbaden. Die Ausstellung wird Sonntag, den 16. Februar, eröffnet und ist Sonntags. Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 13 Uhr, Mittwochs auch von 15 bis 17 Uhr zugänglich Eintritt für Mitglieder frei Nichtmitglieder 30 Pfennig Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Montag, dem 24. Februar. 18 Uhr, im Stadthaus (Bergstraße), Zimmer 6. mit folgender Tagesordnung statt 1 Jahresbericht. 2. Rechnungsstellung 1929 und Entlastung des Rechners, 3. Festsetzung der Mitgliederbeiträge 1930. 4. Verschiedenes. Die Mitglieder werden zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Gießen, den 13. Februar 1930. Der Vorsitzende. Bücking. iJOiD 3nng.Def fiDioter Sauf mann oder Bankbeamter mit guten Kenntnissen der Durchschretbe-Bucht'übrung für die Buchhaltung eines (näheren Beiriedes tn (Stehen baldmöglichst gesucht. Offerten mit Aufriß über seitherige Tätigkeit, Alter, Gebalt und frühesten Eintritt und unter 13241) an den Gießener Anzeiger zu richten. Junge Dame perfekt In Stenographie und Schreibmaschine von hiesiger Grobbank- Filiale gesucht Schriftliche Angebote unter Beifügung von Zeufinis-Ab- schrltten und Lichtbild unter 13070 a d. Gießener Anzeiger Wilhelm Du btit immer so stteke Daos gefallt mer net s 13200 Ei Hetnnch tna* mer kaa Sache Ich laofl iao nach tm Bett, WaaiteS denn neu worum fichs dreht, 'S bandelt nch um e 'Batet. Wilhelm lav't daoS fei wies will Unn fdiroit mer davoo endlich still. Durch die Stadl gehtS wie de Blitz Es 15 Kappesitzung UN de Spitz Dao treffe mer sich betm Stritt am Samstag, de 15. Jebr. 1930 Junger Mann aus der Zigarrenbranche, 21 Jahre ab, mit Buchhaltung, Eroediiion, Kalkulation im) zollamtlich. Arbei en beitens vertraut, sucht tn hiesiger Zigarrenfabrik ver sofort oder fuäter paffende Stellung. Gest, schriftl. An- geböte find au richten unter 1303D an en (Siebener Anzeiger. >i östlich find Feren, daoanen 'S Trauben - Rosinen Bak 0,3». 'Uiuecai- Tatteln Bak. 0.40, Nitrat, igen Bak.0.40. Nüsse Samstag DottetlUaft' „Nun-Gold" natürl. und w> tivollste fruchte'0't.Schmeck, und erhalt gemnd. ftröüleroaus 3ung Sämtl. vegei irische und vollwertige Veben6mttiel [O1049 WllWMte aller litt Umzüge von und nach au her bald billigst Karl Bender Gießen. BIetchstr.3. rel.33.it> VANILLE SCHMERZ CITRi GEGE RANE ALGIE JAHRZEHNTE BEWÄHRT HOHNS MAGENBFSCWWTRWN VORZÜGE S(MNHltWlRKUN OHNE HERZKLOPFF Drucksachen aller Art tietert in icdet gewünschten Ausstattung stilrein uni erd«wert die Brähi’«die l'olv. DrecMertL t Im* n Jlr.l w- 2.25,1.50, Bete.: Stir- 0 Rabatt I Mengenabgabe Vorbehalten! Anfang: Beachten 15. Februar LUDWIG Sie meine Ende: Das Haus der Vertrauensqualitäten 22. Februar Schaufenster Bahnhofstraße 2-4 GIESSEN Bahnhofstraße 2-4 Alle Schweine, zurückgebliebene mid 163D RASSOL Unsere bekannten Trikot-Charmeuse-Kleider Sri sind preiswert, haltbar, kleidsam und modern Audi Sie müssen 1 haben 860 Serie 4 Serie 1 Serie 2 Serie 3 790 975 1500 1975 PI H Pt* aus haltbar. Wolltrikot M Oft 2PO1.:KIC1(ICr sensationell billig. 9.75, TT Eichennutzscheit, 2,50 m lang Eichennutzscheit, 3,00 m lang Kaufhaus HANSA Buchenbrennscheit 1302V 1930. 3, 4, Eiche- und Fichtescheiter, Buche- und Eicheknüppel, Eichenbrennschcit Buchenknüppel Eichenknüppcl 7,34 2,76 0.90 2.75 0.95 0.42 3.95 rm rm rm rm rm rm 0.32 0.58 0.95 1.95 1.35 1.45 0.29 0.88 7.75 1 gr. Fl. MK. 1.75 N, 14 N, 3 67,2 94,5 7,0 W Hu 15,6 3,0 19,7 139,5 8,9 28,9 330 1440 3400 27,0 Buchenwellen Eichenwellen Kiefernwellen rm Stock. Wir verkaufen 4OO Kleider aus gutem, fehlerfreiem Charmeuse, in gediegener Verarbeitung, sehr billig $ bei t erim Es f bezak mit 7 die dem sind raten cerijii Taghemd Träge form, vollweit Nachthemd Außergewöhnliches an Qualität und Preiswürdigkeit lolche mit steifen Deinen, gesunden und entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes Waldeingang. B. Freilag, den 21. Februar 1930, 9| Uhr beginnend, aus den Abteilungen 23, 24, 30, 33, 38, 40, 41 und 42 des Stadlwaldes, Bezirk des Försters Brück in Rödgen: 26,6 rm Buche-, Eiche- u. Kieferscheiter, „ Buche- und Eicheknüppel. „ .Kieferknüppel, „ Eiche-, Kiefer- und Fichtereisig 1. Klasse, Wellen Eiche- und Kieferreisig 2. und 3. Klaffe, mengen. Verlangen Sie nur echtes Rassol in Origmalflaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. Allein. Hersteller: (Engels apotheke (Sieben. Zu haben in allen Apotheken. Ich habe mir die großen Unkosten einer pompösen Innen-Dekoration erspart. Ich biete dafür aber meiner Kundschaft striche * Ui Di De ivm tejiel ®ein sorde 9 Wod) gen d einer Gi Preise »reisen Leihgestern, am 12. Februar Bürgermeisterei. 19,6 «n Kieferstöcke. Zusammenkunft: Grünberger Straße an der Weggabel Straße nach Rödgen—Grün- bcrger Straße. Gießen, den 13. Februar 1930. Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Rosenberg. 2,5 5,4 151,3 Kissen geb., aus gut. Kretonne, 2.75,1.95,1.35, Damastbezug 160/200,besond.preiswert,schöneWare <%te 4b Q, s |J*Ul Bau- und Brennholzversteigerung im Grüninger Gemeindewald. Dienstag, den 18. Februar l. 3., wird das Bau- und Brennholz im hiesigen Gemeindewald versteigert. Anfang vormittags 10 Uhr am Waldeingang Garbenteich. 1313D Hess. Bürgermeisterei Grüningen. Euler. Fichtenlangholz. Klasse la, N, 2 Stämme = 0,32 km RA stn.be für setz Um! (Hier 6 Die Gies Kretonne guteGebrauchsware.Mtr. 055,0.75,0.48, Flockköper bekanntgute Qualit., Mtr. 1.10,0.75,0.62, Damast 130 breit, nur g. Ware, Mtr. 1.95,1.50,1.10, Damast 160 br., Standardqual., Mtr.3.45,2.95,225, Haustuch 150 br., schwere B ett u c h w., M t r.2.65,2.25, Bettuchbiber la Qualität, 150 breit.....Mtr. 2.95,2.25, Handtuchstoff Mtr. 0.95, 0.63, 0.54, Leupin - Creme tausendfach bew. bei Flechte Krätze, Jnc*ien, Ans- sei'lag,Hämorrhoiden Beinschäden. Zu haben [10110V Löwen - Drogerie W. Kliblnger Nacht, Seltersweyr 7t) a. Ollllllllllllllllllilllllllllllllß Vrennholzversteigerungen der Stadl Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden: 1236C A. Dienstag, den 18. Februar 1930, 9| Uhr beginnend, aus den Abteilungen 62a, 66, 67, 68, 69 und 70 des Stadt- waldes, Bezirk des Försters Geisel in Gießen: 63,6 rm Kieferscheiter, ron i ton; 8r ie-«i Obttbc -®UMi MUIIt an , Xl|| ljr< unfür l'lGU.. 8%l-r. .Vlanb 8% Pr. ,,ßcritin. St. aus gutem Rentorce... .5.80, 4.50,3.25, Stores in großer Auswahl.....4.75,3.75,2.25, Landhausgardinen moderne Muster.......1.25,0.95,0.65, Ein Posten Madrasgarnituren....... Zwangsversteigerung Am Donnerstag, dem 20. Februar 1930, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen den Wilhelm Bachmann und Ehefrau, Else geb. "Pfaff, in Gießen au- geschriebene Grundstück Flur 38, Jlr. 67r/io ' = 1150 qm Grabgarlen, geschätzt 3450 Mk., versteigert 10756a Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 28. Dezember 1929. I. A. des Hess. Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsgerichtsvorsteher. Snhal" Sie » Riesen mengen WISSEMENl sinaaufgeturim, die Ihrer harren. wollen wir man Wohnunasvergebung. Unsere zum 1. Mai b. 3. bezugsfertig werdenden 36 Wohnungen, bestehend aus: 3 Zimmern, Küche, Bade- unb Dachzim- mer nebst 2 Kellern, sollen an TNitgliedec unserer Genoffenschaft vergeben werden. Die Wohnungen befinden sich am Aulweg (Wohnhof) und sollen die Mieten hierfür nach den vorläufigen Berechnungen durchschnittlich 65 wart betragen. Schriftliche Anträge auf Zuweisung einer solchen Wohnung erbitten wir bis spätestens 28. b. SDt Anträge die bis dahin nicht gestellt wurden, können nicht berücksichtigt werden. 1326V Gießen, den 11. Februar 1930. Baugenossenschaft 1894 zu Gießen e. G. m. b. h. Der Vorstand.____________ Kiefer- und Fichteknüppel, 2470 Wellen Kieferreisig 2. und 3. Kl., 4 Fichtedcrbstanaen i. und 2. Kl. Zusammenkunft: Licher Straße am K’Seide-Tischdecke O 7E in großer Auswahl ........10.50,9.50, Ue I U Teegedeck mit 6 Servietten.......12.50,9.50,7.10, Tischtuch 9 QC weiß,130/160,ausgut.Damast,6.50,5.75, UeUU Tellertuch f] 4Ü rot- und blaukariert.....0.75, 0.58,0.35, U« 10 Brennholz-Submission. Aus den Staatswaldungen des Forst- amts Romrod, Försterei EhringLhauseu werden im Wege des schriftlichen Angebotes zu den bei der Staatsforstverwal- tung üblichen Bedingungen folgende Lose Brennholz verkauft: 1311V Los 1: 100 rm Buchenscheit, 140 rm Buchenknüppel (Lcnchen 5). Los 2: 80 rm Buchenscheit, 100 rm Bu- chenknüppel (Jünglingshecke 1 und 7, Lenchen 11). Gebote sind mit der Aufschrift „Brenn- Holzsubmission" versehen bis Dienstag, den 18. Februar 1930, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Eröffnung der Gebote um 11 Uhr auf dem Forftamt. Durch E.n- reichen der Gebote werden die Verkaufsund Zahlungsbedingungen anerkannt. Die Bieter find 14 Tage an ihr Gebot gebunden. Bei Besichtigung des Holzes wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten. Entfernung nach den Bahnhöfen Zell-Romrod und Ehringshausen je 4 Kilometer. Romrod, den 12. Februar 1930. Hess. Forftamt Romrod. ___________<5J cpman n.. Freiherr Riedeselsches Revier Oberwald. Autzholzversteigerung. Dienstag, den 18. Februar 1930, werden von mittags 1 Uhr ab, im Schäserschen Saale zu Engelrod aus den Distrikten Weiden, Lochwald, Münchenhain, Hirzenhain, Ellers, Ellersberg Ochsenbruch, Eisenkauten, Katzenzähl, Rebgesh. alter Schlag, Unterster Herrnhaag, Zwirnberg, Kriechsbruch, Forstwiesenkopf und Eschenholz versteigert: 1304V 1. Stämme: Eiche: 1. Kl. 5 Stck. = 0,79 tm, 2. Kl. 9 Stck. = 2,40 fm, 4 Kl. 1 Stck. = 0,44 fm; Esche: 2. Kl. 9 Stck. - 3,47 fm, 3. Kl. 15 Stck. - 10,02 fm, 4. Kl. 3 Stck. = 2,42 fm; Ahorn: 2. Kl. 12 Stck. = 5,15 fm, 3. Kl. 23 Stck. = 14,38 fm, 4. Kl. 1 Stck. = 1,67 fm; Ulme: 3. Kl. 2 Stck. - 1,29 fm. Ruhscheil: Buche 45 rm. Ruhrollen: Esche 4 rm; Ahorn 8 rm. Es wird gebeten, das Holz vor der Versteigerung zu besichtigen, da nachträgliche Einwendungen wegen Qualität und Menge nicht berücksichtigt werden können. Nähere Auskunft erteilen die Revierbeamten unb die Unterzeichnete. । Engelrod (Oberh.), den 12. Febr. 1930. I Freiherr Riedeselsche Reoierverwaltung. Außerdem gewähre ich auf alle im Preise nicht reduzierten 13J6A weißen Waren Holzversteigerung. Dienstag, den 18. Februar 1930, vormittags 10 Uhr, soll im Distrikt Sattel nachstehendes Holz versteigert werden: Lichenabschnitte. Klasse 2, N, 5 Stämme - 1,86 fm Schwache Nerven sind die Grund* Ursachen der meisten Krankheiten. Bei Blut- armut, Herz- klopfen, Schwächezuständen aller Art, Zittern Appetitlosigkeit nervösen Magenbeschwerden soll man Doppelherz, das anerkanntes Nervenkräftigungsmittel nehmen. Probeflasche M. 2,50, große Flasche 4.50 und 5.50. Do p.p e I h e rz- DrageesM.1.50, Niederlage Drog. 0. W nterholf, Breuipl. 9-10; Drog. C.Seibel,Frankfurter Straße; Haus Hindenburg Ked. - Bron rie H. Ligen. Selteraeeg 68a; Drogerie E.Karn, Schnlstraße; Löwen- Drog.KllbingerNacbf. Seilersweg; Hrenz- Drog. A. Noll, Bann- holstraße 51. 24SV Lol ar Victoria- Drogerie H. Sommer. UIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIU fioll- BOngefolj und Wimmhl ernvnehll 535A Samenhaus Eeorici lata Babnboiitrnhe Tel. 3403. IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIB Moderne Stolle Geräte iür rentable Geflügelzucht. Leghorn;:??"?:;: Hübner. Geflügelhof in Mergentheim F5. Kotatoq bosten'rel. 132SA (ROHE SEITEN FÜR KLUGE FRAUEN: Hreitag, 14. Zebruar 1950 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Nr. 58 Drittes Blatt Wirtschaft Nachdruck verdösen Ohne Gewähr 13. Februar 1930 5. Ziehungstag 127939 168183 48 PeTrlnne tu 1000 u 2000 M 192030 203841 224447 345902 371783 Eingesandt. i Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber 'einerlei Verantwortung.) Noch einmal die ungeheizte Straßenbahn. Die Heizvorrichtungen in den Straßenbahnwagen sin'i da, funktionieren aber nicht. Warum nicht? Ich erweise au de Straßenbahnen in Marburg, Bar.....au., Frankfurt. Dort können auch alte und leidende Personen fahren, ohne Sorge, sich zu erkälten. Hier geht man lieber zu Fuß, als Gefahr zu lausen, seine Gesundheit zu schädigen. Ich bin auch für Sparsamkeit, nur nicht am unrechten Platze. Jedenfalls würde die Frequenz der Straßenbahn durch die Beheizung resp. Temperierung der Wagen nur gewinnen. $• Sinkende Weltkonjunktur. Obglich die Geschäftslage im ganzen trotz des Konjunkturrückganges nicht so ungünstig ist. tote etwa in dem Krisentointer 1925'26, bewegt sich gegenwärtig die Indexziffer der reagiblen Wa- renpreise nach dem Bericht des Instituts für Konjunkturforfchung auf dem tiefsten Stand seit der Währungsstabilisierung. Für den besonders starken Druck auf den Rohstoffmärkten sind strul- turelle und weltwirtschaftliche Einflüsse verantwortlich. Seit mehreren Jahren haben die Großhandelspreise säst aller Länder sinkende Grundtendenz, und diese wird durch den Koniunktur- rückgang in den meisten großen Wirtscha.tsge- bicten der Welt verstärkt. Da der deutsche Warenmarkt eng mit den ausländischen Markten verflochten ist, machen sich diese Einflüsse naturgemäß auch iici der deutschen, konjunkturell ohnehin rückläufigen Preisbewegung geltend. Eine Ausnahme machen nur die deutschen Fertigwarenpreise. In den europäischen Ländern, wie vor allem auch in den Bereinigten Staaten von Amerika und in Kanada hat sich in den letzten Monaten die industrielle Beschäftigung meist über das saisonübliche Maß hinaus verringert Die internationale Arbeitsmarktlage hat sich infolgedessen verschlechtert, besonders in Deutschland und in den angrenzenden Industrieländern Oesterreich, Polen und der Tschechoslowakei. Selbst in der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Schweden läßt neuerdings die Beschäftigung in einzelnen Produktionszweigen nach. Eine Ausnahme macht Frankreich. Konstituierung des genossenschaftlichen Einheitsverbandes. Nach der Auflösung des Reichsverbandes der Deutschen Landwirtschaftlichen Genossenschaften und des Generalverbandes der Deutschen Raiffeisengenossenschaften hat nunmehr gestern in Berlin in Anwesenheit des Reichslandwirtschaftsministers Dietrich die Konstituierung des ge- nofsenschaftlichen Einh'itsverbandes statt gesunden, der unter der Bezeichnung „Reichsverband der Deutschen Landwirtschaftlichen Genossenschaften- Raiffeisen e. D." demnächst seine Tätigkeit aufnimmt. Dem Einheitsverband traten in der gestrigen Sitzung insgesamt 35 Verbände und 12 Zentralgeschäftsstellen bei mit insgesamt 37 303 Einzelgenossenschaften. Der Vorstand des Einheitsverbandes ist folgendermaßen zusammengesetzt: Landesökonomierat Dr. h. c. Iohannsson als Ehrenpräsident, Geheimer Landesökonomierat Hohenegg und Reichsminister a. D. Dr. Hermes als Präsidenten, Regierungspräsident z. D. Freiherr von Braun und Landesökonomierat Dr. R a b e als stellvertretende Präsidenten, Regierungärat G e n n e s als Generalanwalt, Direktor S ch m i d t und Direktor D r e n- n i n g als stellvertretende Mitglieder des Pra- - Deutsche Hypothekenbank A.-G., Berlin. Der Aussichtsrat beschloß, aus dem Reingewinn von 1 387 228 (i. V. 1 355 608) Mk. eine Dividende von wieder 11 Prozent zur Verteilung vorzufchlagen. * Berliner Handelsgesellschaft. In der gestrigen Sitzung des Verwaltungsrats der Berliner Handeis-Gesellschaft wurde der Abschluß für das Geschäftsjahr 1929 vorgelegt. Die Ge- winn- und Verlustrechnung zeigt äleberschüsse aus Zinsen, Wechsel und Devisen 7 907 828,92 Mark (im Vorjahre 6 645 423,12 Mark). Provisionen 4 049 105,06 Mark (t. V. 4 036 869 99 Mark,. Wertpapier- und Kcnsrrtialgcwinne (i. V. . 6 . u . C . " sidiums. - , , . , , . = Reichslandwirtschaftsminister Dietrich wies in einer Rede auf die Bedeutung dieses Tages gesamte landwirtschaftliche Deutschlands zusammen- 4,55 2.6 25,25 23,5 2,6 5,9 6 6,25 10,2 16,65 8,3 3n der heutigen Vormittagsziebung wurden Gewinne über 150 M. gezogen für lange Sicht' wurde um 1/8 Prozent auf 53; Prozent ermäßigt, so daß der Sah jetzt für beide Sichten 53/» Prozent beträgt. ’ Tietz - Aktien an der Frankfur- ter Börse. Die 37 Mill. Mk. Stammaktien der Leonhard Tietz A.-G. sind zur Frankfurter Börse zugelassen worden. •^eretntflif Stabil» . . Cian Minen Ha werfe iMicheräleben . Ha werfe -iMtetegeln . Ha-iwti t SaUDeiiurtb .1. 0 fiarben.gnouftrte . Tnnamii tRobä . . . . SAetbeanflaU . • ffloioidimibi..... tHütgereroerte..... tUietallfleiellicbaft . . . Phlltpv Hofmann Semen wer! veioefbetg . fernem werf Qarlftaot . iüaQB 4 ,rr< Q all Stfmliben Payenhoser . Cftroerte....... 8et (Alan, stoss . - - . Lemberg....... Mellftor Walbhol . . Z.Hltoii Wufiaii nbutg . (Shari ottenburger -Sähet Dessauer Gas . . Tmmier Motoren . . , Scutfdie Linoleum . . iJlofdfinenbau A.-G. . < •21 rro c ■ Ul Q c . . . vuow. t'oero - • Not Automobil . . < Crenftem ft Koppel . . vonharo Tietz . . . . Swndo • • • itrantl- Mmchnten . . , (Sannet .....> Veoltgenftaeo: . . . 3unpban»...... Hedi werte. 4% Delteneldilldte ©ulbrte.. . <20% Ceftcn. Silbern- 4% Cenertddtildje EinheiUiche Diente .......... 4% Ungar«che ®olbrte.. • - 4% Ungarische StaatSr. v. 1910 4Vi% tc«gl. von 1913 . . . ■ 4% Ungatiirfie fironenrte.. - - 4% I6rt. Zollanleibe v. 1911 . 4% Dürtische Bagvadbahn-Aw Serie I......... 4% beeql. Serie II. . 6% Rumänische »eteinb. Rent> von 1903 . . . . 4J4% RamSoilche oereinh. Rente •on 1913 ....... A «umanU^c oerekch. Jienic . 3n der heutigen Nachmitlagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 4 Gewinn» »v 10000 M. 122373 351612 2 Gewinn» ,o 3000 M. 353969 12 -?«tninn« »u 2000 Ul. 63737 1 03478 1 20559 211734 231491 388367 30 Gewinn» »u 1000 OH. 28927 29560 38891 46113 69336 81338 82681 142611 190777 269695 274623 389173 86 u 600«”!. 4644 6321 10541 10688 16448 ~ 38264 39568 46840 49679 78438 91028 ------ ------ ------ ------ 173381 363727 368798 380730 382265 48 G»wmne »u 600 ni. 27902 30832 40693 123300 ‘ ------ ------ 170210 174329 196827 Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v. H., Lombardzinsfuß 7 v. H. 77625 88754 104155 144173 166657 1864I0 195097 214120 227191 243543 264194 276764 297972 316768 334894 347812 368567 Preußen. Kreis Wetzlar. > Wetzlar, 13. Febr. Die K reis wan- derb ücher ei, die seit 1899 besteht und die Landorte des Kreises mit gutem Lesestoff ver- sieht, hatte nach dem Kriege einen starken Rückgang in ihrem Buchbestand zu verzeichnen. Seck 1926 wurde sie wieder neu aufgebaul und hatte im letzten Jahre wieder einen Bestand von 7134 Bänden. Ausgelichen wurden 17 200 Bücher Die Arbeit wird ehrenamtlich von der Volksfchul- lehrer'chast geleistet. Neuanschaffungen erfolgten aus Staats- und Kreismitteln. Auch die Aemter und Gemeinden haben dabei teilweise mitgeho.- fen. Bisher wanderten alljährlich die einzelnen Dücherstöcke von Ort zu Ort innerhalb jedes Amtes. Da diese Art viele Schattenseiten har, wird sie von den Volksbibliothckaren verworfen und dafür die feste Ortsbücherei empfohlen, die auch in einer Anzahl Gemeinden schon bestehen. > Wißmar, 13. Febr. Das Gesetz vom 27. Dezember 1927 betr. die Erweiterung der Befugnisse der Gemeindevorsteher hat es mit sich gebracht, daß die Arbeit der Vorsteher immer umfangreicher wird. Größere Orte sind deshalb gezwungen, ihrem Ortsoberhaupt einen richtigen Bureaubetrieb zur Verfügung zu stellen. Die hiesige Gemeindevertretung beschloß desha.b die Anschaffung eines Aktenschraykes mit Einrichtung, einer Schreibmaschine und Fernsprech- anschluh, wenn Wißmar an Gießen an- geschlossen wird. Bis jetzt sind trotz aller Bemühungen die hiesigen Fernsprechteilnehmer^mit Lollar verbunden-, das verursacht neben Zeitverlust auch erhöhte Kostem Kassel scheidet aus dem Lustverkehr auS. WSN. Kassel, 13. Febr. Die Finanzkommission hat alle Pläne für eine Aufrechterhaltung des Flugverkehrs wenigstens für das Jahr 1930 ohne Einschränkung abgelehnt, so daß das Aulscheiden Kassels aus dem deutschen und internationalen Luftverkehrs- neh Tatsache wird. 392933 236 Gewinn» ,u 300 -M. i0142 12528 15337 17081 ---- ----- ----- ----- ----- ----- 31540 Im (Bewtnnrabe verblieben: 2 Vrämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 5i00o0. 2 zu \t BoOooO, 3 zu je 2i>0000, 4 ju je 75üu0. 2 zu je 50-:')0. 12 zu je 35 (XX), 66 zu je 101X0. I4i ,u je tWO, 382 zu te 8000, 678 zu je 21X10, 1780 zu je 1000, 38.50 zu je 500, 9892 zu je 800 iDL 1295 302,93 Mark) sind in diesem Jahre nicht ausgcwiesen. An Lasten erwuchsen: Verwaltungskosten-Konto einschl. Tantiemen 5 779 647,22 Mark (i. V. 5 878 907,33 Mark), Pensionskassenbeiträge und Ruhegehälter 548 762.70 Mark (t V. 577 700,69 Mark), Steuern 1 819 637,87 Mark (i. V. 1 979 074,04 Mark). Während im Vorjahre der aus amerikanischen freigegebenen Werten zugeflossene Betrag von 8 000 000 Mark zuzüglich des auf 2 000 000 Marl aufgerundeten Vortrags mit zusammen 10 000 000 Mark den Reserven zugewiesen wurde, so daß nach einer Zuwendung an die Pensionskasse ein Reingewinn von 2 952 041,81 Mark verblieb, beträgt der Reingewinn ,fiir 1929 3 918 237 90 Mark. Auf An- trag der Geschäftsinhaber hat der Verwaltungsrat beschlossen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalversammlung die Dividende auf das erhöhte Kommandit-Kapital von 28 000 000 Mark auf 12 Prozent (i. V. 12 Prozent auf 22 000 000 Mark) sestzusehen und die nach Abzug des Gewinnanteils des Derwaltungsrats verbleibenden 324 479,10 Mark (i. D. 109 351,71 Mark) auf neue Rechnung vorzutragen. Generalversammlung 15. März. • Norddeutscher Lloyd. Der Dividen- denvcrschlag der Gesellschaft beträgt wieder 8t>. Sy bei Bemessung von Abschreibungen nach den bisher befolgten Grundsätzen. ♦ Braunschweigische Kohlen - Bergwerke Helmstedt. Die Gesellschaft schlägt die Verteilung einer Dividende von wieder 10 Prozent vor. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 14. Febr. Tendenz: etwas freundlicher. — Zu Beginn der heutigen Börse trat eine zuversichtlichere Stimmung zutage. Anlaß hierzu boten der gute Abschluß der Berliner Handclsgese.l chaft und die leichten Geldmarktverhältnisse. Die Spekulation bekundete wieder Interesse für Neuengagements, da die Abgaben von Auslandseite in Siemens nachgelassen haben. Von der zweiten Hand war aber noch nicht viel zu bemerken, so daß das Geschäft vorläufig nur zögernd in Gang kam und sich nur auf einige Speziatwerte beschränkte. Die Ctatsberatungen im Reichstag wurden etwas ruhiger beurteilt. Die gestrige Reuyorker Börse schloß unsicher, blieb aber ohne Einfluß auf die Tendenzgcftaltung. Gegenüber der gestrigen Abendbörse traten Besserungen von 1 bis 2 Proz. ein. Siemens standen mit etwas regerer Nachfrage (plus 3 Proz.) an der Spitze. Don den übrigen Elektrowerten zogen Schlickert 1,75 Proz., Licht & Kraft 1,5 Proz. und AEG. 1 Proz. an. Auch am Chemiemarkt bestand für Farbenindustrie etwas mehr Interesse mit plus 1,75 Proz. Dütgerswerke und Deutsche Erdöl gewannen je 1 Prozent. Am Montanmarkt war die Llmsahtätigkeit gering. Hier kamen zu den ersten Kursen nur wenig Abschlüsse zustande. Rheinstahl konnten 2,13 Prozent, Stahlrerein und Buderus je 1 Proz. gewinnen. Schiffahrtswerte waren leicht gebessert. Am Bankenmarkt waren Dresdner Bank gedrückt, während die übrigen Werte dieses Marktes etwas anzogen. Am Rentenmarkt war das Geschäft nicht nennenswert Verkehrs im Hinblick auf die aus Brüssel gemeldeten Schwierigleiten und bei der Geschäftslosigkeit zurückhaltend und abwartend, gewesen war, schlug, als einige Kaufaufträge für I.-G - Farben ein‘rafen, um. und man beurteilte die Lage verhältnismäßig zuv rsichtlich. Hatte man bis dahin unj.ru.ibcric Ku^e gebrochen, so deutete man den günstigen Abschluß der Berliner Handelsge ellschaft und bie Erklärung über eine unveränderte Dividendeausschüttung beim Norddeutschen Lloyd als günstige Symptome. 3m übrigen hielten sich günstige und ungünstige Momente die Waaze. Verstimmend wirkten die weiter starken Feierschichten im Ruhrgebiet. Die älmsatzzissern für Januar des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyn'ckates ha> ten keine stärkere Wirkung. Die ersten Kurse lagen, besonders, da die Abgaben in Siemensaktien aufgehört haben, vielfach 1 bis 1,5 v. H. über gestern abend Schluß. Polyphon, Bergmann und Alkumulateren gewannen bis zirka 3 v. Sy, während Deutsche Atlantische, Felten, Gold- schmidt, Kali Aschersleben, Olavi Minen, Mai^- selder usw. bis zu 2 b. Sy verloren. Deutsch- Anleihen abbröckelnd. Don Ausländem Bosnier und Serben gesucht und bis 0,75 v. H höher. Oeslerrelchische und Ungarische Renten freundlich. Türken leicht erholt. Der- Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geldmarkt war zum Medio etwas steifer. Tagesgeld 4 bis 6 v. H., Monatsgeld 6,75 bis 8,5 v. Sy, Warenwechsel zirka 6 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es etwas lebhafter und fester. Die etwa vorhandenen neuen Anregungen wirkten sich im Verlaufe hauptsächlich am Montanmarkt und Elektromarkt aus. Phönix wurden namentlich von Süddeutschland und für holländische Rechnung etwas gesucht. Dessauer Gas und Spr .twerke zogen um 2 v. H. an, während Aku 1,5 o. Sy nachgaben, warben- Industrie und AEG. waren auf Realisationen minimal gedrückt. Im übrigen lag das Niveau 0,5 bis 1 v. Sy über Anfang. groß. Deutsche Anleihen waren etwas gebessert. Türken lagen nur wenig verändert. Im Verlaufe konnten .Spezialwerte noch etwas mehr in den Vordergrund treten. Besonders fielen Bemberg mit plus 5 Prozent aus dem üblichen Rahmen. Aku Hagen behauptet, wurden aber später etwas schwäck^r taxiert. Die Meldung von der Gründung Hiner holländischen Kunstseidenfabrik wurde günstig kommentiert. An den übrigen Märkten wurden Gewinnmitnahmen vorgenommen, so daß die erzielten Gewinne wieder hergegeben werden mußten. Gegen Anfang blieben die Kurse jedoch gut behauptet. Die Stimmung war unverändert fester. Am Geldmarkt wurde im Zusammenhang mit dem Medio der Sah für Tagesgeld auf 5,5 Prozent erhöht. Am Devisenmarkt war die Mark fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1899, gegen Pfund 20,372, London gegen Kabel 4,8625, gegen Paris 124,15, gegen Mailand 92,88, gegen Madrid 38,60, gegen Schweiz 25,1975, gegen Holland 12,1270. Berliner Börse. Berlin, £4. Febr. Die Stimmung der Börse, die noich bis kurz vor Beginn des offiziellen oor«'tir ®eboU des Uw01 S'S5 pnianni7ob^ *,5 Wier <*«"*. s»--s ,, t. £t(L ' W. \ 1,40 S'-k- 9 Si-r-tz, .Ulm«:3'* Bnuali® “"“sl»'! ’M" I2_| 103 212,5 213,5 358 166,65 13 2 iöl 58-4 213 •Ul' edjiuB läinanfl. | Our ftnr- ! flnr 13 v 1Ö4 269195 289282 '290735 336763 347469 353881 "202 «»wllw. .V300 M. 844 4949 16314 18698 20456 23297 23803 26999 33056 37078 48970 65412 68623 75733 76611 86344 90981 997'2 101164 117237 137160 152623 191566 203946 218290 235268 260302 283693 309108 321948 338199 389486 10,1 i 6,45 8,4 i Berlin, 13 Februar tMmfrifaniidie Noten . . . Belgische Noten ...... Dänijche Noten ........ Englische Noten .«•••••• ."iranzosische Noten ....... Holländisch» Noten ....... Italienische Noien........ Norwegische Noien „ ...... Deurjch-Oesterreich, i 100 Schilling Numaniiche Noten ...... Schwedische Noten ...... Schwerer Noten ....... Spanische Noien . ...... I'chechvsloioakische Noten. . . . . Ungarische Noten ...... tranliun a Berli' Qure , Ui’ «V. Schlug । einiang- ftnr- । flut? Damm 12 ? | 13 -t 12 , 13 2 Hamdurg-Amerila Palei - Hamb •Südam. Dampsich. • * Hanta Damt sschiss.....11 Norddeuljcher Lloyd..... Hing. Sfundi.-iSreOitanlt . - 1' Barmer Banlvercln .... 1* Berliner Handelogeiellsch. . . 1- liommcry und Prioat-Baiu . i> Tarmst. u. NanonaWanl . 1 Teuitche Bank ...... 11 Dicconto-GeteUschasl.AM. • Dresdner Bank......11 Üieichsbani . • 1 ffl.G.®............ Bergmann . . Meltr. LieieningSgeleUschaN L'tdit imb Uralt • > stellen ft Guilleaume. . . . *V._ ®ei f. Eiektr. Untern.. ... 1( Hamb. Elektr -Werte .... 1 Nbein. Elektc......... Schlei. Eiek- ...... Echucken ft So. ......11 Siemens 4 vaLste • • • • • 1b Transradio........ . 8 Labmeyec ft <5o. ..•••• 1° Buderus............ Deutsche CrrbM ..... Essener Steinkohle...... Geilenkirchener ,..••••< .................. " 3lle Bergbau.......10 tklochirrwerte ....... «öin-Reuellen ...... Mannesmann -Rbhre» ...» 7 Mansscldei Bergbau.....' cderich'ei. fctuu.eoatf . • . . Oderschle,. Nokswerte..... Pbönlr Bergbau......6Yt Sihemitch» Braunkohlen... lc iHliflnflQb- . ........ Ätcbed .............V 102,25 104,4 120,25 130 190 159,25 238 i 50 150 152,5 304,5 177,5 >68,5 127 171 264,5 168 75 >37,5 107,5 108 108 104 102,75 105 131 159.25 152 170 190 267,5 75,75 105 120 102 168,5 149 104,5 120 13 > 190,5 159.25 237,25 150,25 150,25 152,13 304,65 177,5 207 166,5 169 127 171 134 142,25 168 188,25 266,5 i 63 75 104,25 137,75 • 37,5 112 >07,5 109,25 108 >08.5 10L5 104,13 246 117,9 102,75 168 105.13 120 5 131 190,25 159,25 238.25 150,13 150,13 152 306,5 178 206 168 125,75 171 134,75 141.9 169,5 190,5 267,5 Z 74,5 105 138,75 137,5 113 249 108,4 107,9 1b7,25 104,75 246 120,25 'ranHuri a W Berlir -ch uv-' Ui’ 1 Schiuv Aniang. ffnr# , Rur | Rurs R ur> Datum 12 2 13 v 12 2 13 2 6”. Leu sche iXcidieameipc »on ii'Z? ........ 86,75 — 87,2 — 7% Deutsche Reichsanleth« von 1929 ......... 97,1 — 97,25 — Du vni^Ablds.-Schuld mit Aus Ws.-Rechten........ 52,4 52,55 52,6 52,4 Dee-I ebne filuSlo’ Rechte 8% Hess. DolUilool von 1929 8.45 8,5 87,75 8.4 6 .... - 7% Pr. Landeepsandbrtesanskali Psandbriese R. 10 ... H c Yeic Bnei Geir Bn i 275 275 Sinnt.»'Ji ott 167,76 168,1U 167.77 168.09 210.5 210 Buen.-AireS 1,606 1,610 1,598 1,60? — Brii.'Äntw 58,295 58,415 58,295 58,415 167.4 168 Gbrifttania 111,77 111,99 111.90 112.12 208.75 209 .f?opcnbaa:n 112,03 112,25 112,08 112.30 151,5 153,9 Stockholm 112,22 112,44 112,21 112.43 106,65 106.5 fcclfingiorß. Italien - . . 10,523 10,543 10.524 10.544 173,75 175 21,91 21,95 21.895 21,935 39 39 London. . . 20,347 20,387 20,347 20,387 248,5 248 Neuvork . . 4,1845 4,1925 4,185 4,193 45,75 45,9 Paris.... 16,39 16,43 16.38 16.42 — Schweiz . . 80,74 80.90 80,72 80 88 — — Spanien - 52,80 52.90 52,47 52,57 — — Japan . . 2,056 2,06, 2,058 2,062 75,25 74,75 ’Hio de Ian i,468 0,470 0.460 0.462 160,65 353,5 161,25 354 Wien in D-- Ccfi. abgeft 58,415 59,035 58.92 59.04 43,5 - Prag Belirad ■ 12,385 7,370 12,405 7,384 12.385 7,370 12,405 7,384 50,5 - VuBaD’ft . 73,12 73,20 73,12 73.26 —- - Bul arten 3,027 3,033 3,027 3.033 46,75 yiffabon 18,78 18,82 18.78 18.82 —- — Dan;ig - 81,33 81.49 81.35 81,51 — — .Rnnit .nthL 1,893 1,897 1.878 1.882 130 130 Atlirn. . 5,42 5,43 5.405 5,415 — — Tanoda 4,151 4.159 4.149 4.157 218 llrn uay 3,646 3,654 3.646 3,657 157.75 • Lotto .. 1 20,865 20,905 20,885 20,905 p sowie Stückwaren in den neuesten Webarten 13O5A ist sehr reich sortiert und mit Rücksicht auf die Wirtschaftslage in Preisen konkurrenzlos! Marktplatz 6 ■ Spezialgeschäft seit 1882 im Alter von 49 Jahren. Bersrod, den 13. Februar 1930. 01048 fleinzelmä Kein Vaden. Eingang Elke Volksbad. Wegen Ersparnis hoher Ladenmleto 1 Treppe hoch 0105'2 Am Samstag Vormittag Ich weiß es verkaufen wir - solange Vorrat — weit unter Preis« Auto zur Verfügung! U104Ö Beispiel: 909a SALOMON SchulstraBe 4 llarMstraöe KL iwi <=■9 Wo liegt dev Vorteil? Erft probe«, dann lobe«! selbsttätig wäscht und bleicht es Deine Wäsche. „Ozonil“ ist frei von schädlichen Bestandteilen Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Nürnberger. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 16. Februar, nachmittags um V,2 Uhr statt. 500 Paar Herren-Socken reinwollene, gestrickte Qualität, kamelhaarfarbig. grau und schwarz, auch Mako, gute Ware, moderne Ausmusterung ® e - - 6» c J. PfefferGießen 250 Paar Herren-Socken Wolle mit Seide, gemustert, allerneueste Farben, felntädige Ware 250 Paar Herren-Socken Wolle mit Seide, ganz hervorragende, apart gemusterte Qualitäten........... cH610 TLfjr Tanz 33is &astnacf)t findet jeden Sdittwodj- und Samstag-&16 nd Tanz statt Um dunklen Einzug wird /jöfl, geßeten ALLEINIGE HERSTELLER.’FABRIKEN VON Dr.THOMPSON'5 SEIFENPULVER DÜSSELDORF Die neuen Ullstein Lyon. Favorir- sowie Wiener Mode-Alben Frühjahr Snmn.ei 1930 soeben eingetroffen Pfeiffersche Buchhandlung WalltorstraBe 21 . , , . wie wenig gut die Zelten sind, ich weiß, wie oft das Geld herumgedreht werden muß, ehe es ausgegeben wird . . , . aber, da ich mein Lager um jeden Preis räumen muß, habe ich für die letzten Tage meines Inventur-Ausverkaufes nochmals Preishe absetzungen vorgenommen, sodaß Sie sich ins eigene Fleisch schneiden würden, wenn Sie Ihren Bedarf In Anzügen, Mänteln, Lodenbekleidung wo anders decken als bei Eigene Schneiderei Gießen Todes-Anzeige. Heute morgen um 11 Uhr entschlief nach kurzem schweren Leiden meine liebe, um ergeßliche Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gote FrauMargareteNürnberger geb. Becker 3 = Eg e” L c Cafe mimend ^Morgen Samstag fßunter faßend UIIIIMIIIIIIWIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH Die Ruh- und Brennholzversteigerung vom 10. Januar in Langd ist genehmigt mit Ausnahme des Eichenstammholzes sämtlicher Klassen und Kiefer Kl. 3a. Ausgabe der Abfuhrscheine, Ueberweisungs- und erster Absuhrtag Donnerstag, den 27. Februar. 1323D Hessisches Forstamt Eichelsdorf. 3-Str ^819 WIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII Stimmungskanone Samstag und Sonntag im C Jg-Resl Mitlelsmiilile bei Trohe Meine Auswahl in Konfirmanden- und Kommunion-Kleidern aus la Lindener Köpersamt, Seiden- und Wollstoffen 5 s.5' Ser ~ ^8® sämtliche Lorten Kunstdünger empfiehlt S.WM SlelflflL 73, XEL358L flf Keines veriäume das günstige Angebot! “W Gebrauchte Anxttge, noch sehr aut erhalt., v. Mk. 12.— an. auch für koroul. Herren. Frack-, Smoking-, Gehrock- u. Cutaway-Anzüge sehr billig. Hosen sowie Kellner-Westen ankerst vretSwfirdig. DflF Ein Versuch lohnt! -WA üenengatoetoDe-Onns £. Hofemnielfl uv eteeen. rellmwes 58.1 Irevve '«L Th eate-Cafe „Ernst Ludwig“ miiimHiiiiiHiiiiiiiiiiniiiiiiiiiniiiimiiuiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuniiiiiuiiii Samstag, den 15. Februar, 4 Uhr Tanz-Tee Abends Gesellschafts-Tanz Jeden Mittwoch- und Samstag-Nachmittag 4 Uhr Tanz-Tee udHsDielnaos / GieBen Nur Freitag, den 14., und Samstag, den 15. Fehr.» 10.45 Uhr abend« Große Sondemachtvorstellung! Die sexuelle Frage (Hygiene der Ehe) mit VORTRAG vom Institut für Sexualwissenschaft Frau Dr. med. Rothenberger, (Heben Offene Worte an Alle! Unglückliche Ehen können vermieden werden! Das Sexualleben vor der Ehe! Was jeder vor und von der Ehe wissen muß! Nur das Wissen schützt vor Gefahren im Sexualleben. - Richtige und falsche Aufklärung. - Die sexuelle Not vor und in der Ehe. — Verschwiegene Krankheit Ist Verbrechen. - Geschlechtliches darf kem Geheimnis sein. — Schwangerschaft und Geburt sind heilige Natur-Erscheinungen. Der Film, den jeder sehen niu^! Vorverkauf an der Tageskasse u. Reisebüro Loeb, Seltersweg 12241 Mene elegante Herren- Anzüge, em* und zweireihig, von Mk. 25.- an. Sport-Anzüge, 4tetltg, in allen Gröben. Manchester-Anzüge von 9)lt. 33.- an. Frack- und Smoking-Anzüge in jeder Preislage. Auch Anzüge für Bursche! and Jünglinge von Mk. 18.— an. Ein grober Posten Kinder-Anzüge von Mk. 10.- an. Biene Kon lr- manden-Anzttge von ML 20 — an. Herren-Sport-Jcppen und leidgraue Joppen zu staunend niedrigen Preisen. Frübjabrsmäntel von Mk. 25.— an. Lodenmäntel von Mk. 16.— an. Gummimäntel von Mk. 12.— an. Lodenjoppen von Mk. 12.- an. Windjacken v. Mk. 10.- an. Oes.reifte Hosen von Mk. 6.- an. Sc_warze Hosen für Kellner nnd Busiker von Mk. 12.- an. Hosen für korpulente Herren von Mk. 12.— an. lüanebester-Eosen von Mk. 10.- an. Manchester - Sport. Hosen in jeder Art, v. ML 850 an. sowie feldgraue Hosen zu sehr niedrigen Preisen. Blaue Arbeits-Anzüge von Mk. 7.— an. Bin Posten neue Herrenwesteu vro Stück ML3L0. Heue klein, le Domtn- noö MLen-NiHei von Mk. 6 — an. 13)91 jlXiro|ter8u^)(ul) 0 g 5 (9 o l> c Q K - 8 Ä 5 2 e Wzf"