Nr. 213 Erste; Blatt 180. Jahrgang Zreilag, 12. September (950 6r|d)etnt täglich,anher Sonntags und Feiertags. Bdleaei: Die DQurtnertt Vtetzener FamUienblätter Heimat im Bild Die Scholle. monatsBejugsprtls: 2.20 Neichsmark und 30 Reichspjenmg für Träger« lohn, auch bei Bich ter- scheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Zenisprechanfchliiße a n t erSa m m e lnummer 2251 Anschrift für Drahtnach. richten Snjetger tieften. Postscheckkonto: granffurt am Main 11688. SieMerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Drud und Verlag: vrLhl'fche Univerfilälr-Vuch. und Stetnöruderd L Lange tn Gieren. Schriftlettung und Seschdftrftelle: Schulfttatze 7. Annahme »an Injelaen für die Tagesnummer bts jum Nachmittag porftec. Preis für l mm höhe für 'Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspfennig: für Ne» klameanzeigen von 70 mni Breite 35 Neichspfennig, Platzvorschrift 20*. mehr. Chefredakteur Dr. Ieiedr. ödb Langs. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Canae; für Feuilleton Dr H Ihynot; für den übrigen leit Ernst Vlumfchein und für den Anzeigenteil Mar Filter, sämtlich in Tieften. England fordert Abrüstung. Briands Paneuroparede vor der Bölkerbundsversammtung. — Energische Erklärungen Hendersons zur Abrüstung. England verlangt Erfüllung der Friedensverträge auch durch die Sieger. Genf. 11.©epL (WTB.) Dte Dölkerbunds- Dcrfammlung Hai heule vormittag ihre fachlichen Beratungen mit der allgemeinen Aussprache über den Tätigkeitsbericht ausgenommen. Der Vertreter Kanada-, ©tr Robert Borden, verglich die dustere Zeit der Entstehung des Dölkcrbundes mit der sreundlichen Atmosphäre des guten Willen-, der Zusammenarbeit und der Tkrftänbigung, wie sie heute erfreulicherweise vorhanden sei. Da- gröhte Der- dienst des Völkerbunde- sei, dah er eine ständige Erziehung der Rationen zum Frieden bewirke, für die Völker eine Art Kindergarten des Frieden - darstelle. Auf diese Initiative hin sei Briand- Kelloggpakt geschassen worden. Trotzdem dauern die Auftungen an. Es ist zu bedauern, dah gleichzeitig mit dem Berzicht auf den Krieg nicht auch der Berzicht aus R ü st u n g e n au-gesprochen worden ist. Der französische Außenminister Briand erklärte- Der Völkerbund ist wegen des angeblich langsamen Fortschreitens seiner Arbeiten zahlreichen Angrissen und mannigfacher Ironie aus» gefetzt worden Aber der Kelloggpakt. die Generalakte über die Schiedsgerichtsbarkeit und die zahlreichen regionalen Abkommen sind wirksame, nicht zu unterfchätzende Beiträge zur Organisierung des Friedens. Alle diese Bemühungen werden, wenn sie nicht als Folge die Einschränkung. und sogar, wenn möglich, die Beseitigung der Rüstungen haben, etwas Unbestimmte-, Undefinierbares, bleiben. Ich habe mich, so rief Briand mit starker Betonung au-, in den Gedanken geradezu verbohrt, dah, solange ich bin und wirke, es keinen Krieg geben darf. Wenn irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen, werden wir sie im Frieden und durch den Frieden regeln. Das ist eine Ehrenpflicht gegenüber den Rationen, die ihr Vertrauen auf uns setzen. Gs läge in der Logik der Tatsache, dah die Völker, auf deren Territorium sich der Weltkrieg abgespielt habe und die beute immer noch unter ben Folgen. de- Krieges litten, sich zu einer gerne iEifagienAn st rengung zur ilebcr- Windung dieser Folgen ausrassten. In ihrer Antwort auf sein Memorandum hätten die fiebenundzwanzig europäischen Staaten sich grundsätzlich in bejahendem ©inne geäußert und die kürzlich von ihm einberusene Konferenz dieser Staaten habe ihm einmütig den Auftrag gegeben, die Frage der europäischen Einigung vor den Völkerbund zu bringen. Gr habe die Ueberzeugung, dah der Völkerbund dem Plan gleichfalls feine Zustimmung gebe, handele e- fich doch um die Verwirklichung einer Idee, die auch dem Ziele de- Völkerbunde- ent- fpräche. 2S fei felbftverständlich, dah keine neue Organisation neben dem Völkerbund geschaffen werden soll, sondern dah die europäischen Einigung-bestrebungen nut im Rahmen deS Völkerbundes verwirklicht werden könnten. Auch könne selbstverständlich keine Rede davon sein, dah die geplante Vereinigung sich gegen andere ©taaten oder ©taaten- gruppen richte. Ser britische Außenminister Henderson erklärte. Im ©inne der englischen Regierung sei die in der Entschließung der europäischen Staaten enthaltene Feststellung, dah die angestrebte Zusammenarbeit im vollen Einvernehmen mit dem Völkerbund herbei- gefuftrt werden soll. Die Ereignisse der letzten Monate hätten klarer denn je bewiesen, dah die Welt eine wirtschastliche Einheit sei Henderson wie- auf das Intercffe hin. da- die britische Regierung an der General- akte über die Schiedsgerichtsbarkeit und an der Konvention über die finanzielle Unterstützung angegriffener ©taaten. wie überhaupt an allen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung des Kriege- nehme. England sei bereit, alle derartigen Sicher beltsmaf>nahmen zu ratifizieren, doch unter einer Bedingung, dah ein allgemeiner Vertrag zur Herabsetzung und Beschränkung der nationalen Rüstungen durchgeiuhrt werde. Deshalb werde England seine Zustimmung zu neuen Sicherheitsmaßnahmen nur unter der Bedingung effektiv werden laffen. dah die Abrüstung aufhöre, nur eine Frage zu fein, und eine Wirklichkeit werde. Dir Urheber der völkerbundsiatzung, haben nie geglaubt, dah die internationale Zusammenarbeit (Erfolg haben könnte, wenn die nationale Rüstung unbeschränkt fortbestehen und wenn das Wettrüsten wieder aufleben würde. Deshalb haben sie im Artikel 8 b i e Verpflichtung ausgenommen, eine allgemeine Herabsetzung und Einschränkung der nationalen Streitkräfte durch internationale Verträge herbeizuführen. Diese Verpflichtung ist noch nicht eingelöst worden, obwohl sie vor elf Jahren eingegangen worden ist. Die Jahre gehen dahin, und doch bildet diese Verpflichtung einen Teil des Friedensoertrages und ist nicht weniger geheiligt als irgendeine andere Verpstichtnng, die in diesen Verträgen enthalten ist. Durch diese Verpslichtung Ist jede Regierung im Völkerbund gebunden. Ls ist eine Zusage, die oft erneuert worden ist. vor zwei Jahren erklärte die Versammlung, daß unter den gegenwärtigen Sicherheitsverhältnifsen der Adschluh einer ersten allgemeinen tlbrüflungsfonoention möglich sei. Zwei Jahre sind oorübergegangen, und wir haben diese allgemeine Konvention nicht abgeschlossen Die Völker werden ungeduldig und zweifeln an unserem guten willen. Wenn die Flottenabrüstung nicht allgemein durchgeführt werden kann, wenn fie nicht ergänzt werden kann durch die Einschränkung und Begrenzung der Land - und Luststreitkräste, so werden die Friedensverträge nicht auSgeführt worden fein. Die DölkerbundSfatzung wird unerfüllt bleiben und der Friede Europa- und der Welt wird nicht gesichert fein. Wir erkennen selbstverständlich die ©chwierigkeiten an, denen der vorbereitende Ausschuß und die anderen Ausschüsse de- Völkerbünde- gegenüber ft anben. Aber wir erkennen auch, dah jetzt zehn Jahre vergangen find, seitdem die Arbeit über diese Frage begonnen wurde. Die Zeit f ü r praktische Graebntsse ist hm aekommen, und wir hoffen daher, dah der vorbereitende Au-fchuh, wenn er im Rovernber zusammen- tritt. machtvoll vorstohen und feine Aufgabe tat- sächlich endgültig vollenden wird. Wir hoffen, dah Die Weltabrüstungskonferenz vom Völkcrbundsrat auf nächste- Jahr einberufen werden kann und dah wir in ablebbarer Zeit einen entscheidenden Schritt zur Erfüllung der Verpflichtungen, die uns alle binden, tun werden. Ich appelliere an alle hier versammelten Rationen. sich zusammenzuschliehen in dem gemeinsamen starken Bemühen, den großen Zweck, für den der Völkerbund geschaffen ist, zu erreichen. Neue Kunde im Polareis. Spuren der seit 85 Zähren verschollenen Franklin-Expedition aus der King-William-Znsel entdeckt. London, 11. Sept (IDIB.) Der kanadische Forscher Major 8 u r w a s h entdeckte, als er Im Flugzeug von einem Flug nach dem magnetischen Pol zurückkehrte, aus der ftlng-HHHlam- Insel Im nördlichen Kanada zwei Lager der seit 85 Jahren verschollenen Expedition Str John Franklins, die aus 129 Offizieren und Mannschaften bestand und im Jahre 1845 an vord der beiden Schisse „Erebus" und „lerror" 6ir John Franklin (nach einer zeitgenössischen Zeichnung). England verlassen hatte, um die nordwestliche D u r d) f a-ft r t zu entdecken. Die Schisse wurden zuletzt am 26. Juli 1845 von einem Walfischsänger In der Maloille- vay gesehen und waren seither verschollen. Aus einem 1859 auf der King-William-Jnsel gefundenen Vericht ging hervor, dah die Schisse 1848 nahe der Rordwesi- küste von King-William-Land vom Else ein- geschlossen und nach dem lobe Sir John Franklins von den übrigen Mitgliedern der Erpe- dilon ver lassen worden waren. Die 105 Heber - lebcnben sind zweifellos bei dem versuch, das Festland zu erreichen, der Kälte, dem hunger und den Strapazen erlegen. Auch Major vurwash soll nunmehr einige Dokumente gefunden haben, die weiteren Ausschluß über das Schicksal der Expedition geben Die Opfer des polareifes. 3m ^„.-.umenhang mit den neuen Funden gewinnt die Geschichte der Erpeditionen nach dem Rordpol erhöhtes Interesse. D e W: senlchaft und ihre Organisationen unternehmen es soeben, einen grob zugigen Rückblick auf die Geschichte der verschiedenen Espedltion-reisen au-zuarbei- ten. die fraglos ein. erschütterndes Dokument von dem Wagemut menschlichen Geiste - und von den Schrecknissen und Gefahren, die in der ewigen Eiswüste den Menschen von allen ©eiten drohen, bietet. Di- jetzt sind 147 verschollene Forscher bekannt geworden, deren Geheimnis das ewige Polareis hütet. Zwölf von ihnen verschwanden erst vor zwei fahren: sechs im Ballon .Italia" deS Generals R o b i 1 c . der nach dem Sturz auf da- Eis nördlich von Rordostland abtrieb, und sechs andere im französischen Flugzeug, mit welchem Amundsen unterwegs war. um die Nobile» Expedition zu suchen. Die übrigen 129 verschollenen Forscher sind vor mehr als 80 Jahren in der Rähe der Bassins-Inseln östlich der nördlichen Küste Kanadas zusammen mit dem berühmten englischen Forschungsreifenden 6ir John Franklin um gekommen, von dem soeben Major Durwash auf der King Dilliaminsel zwei Expeditionslager entdeckte. Bei all diesen Personen handelt e- sich entweder um Begleiter von Sir John Franklin oder um Teilnehmer an Rettungserpeditionen die zur Ausfindung der verfchollenen Franllin-E?peditlon aufgebrochen waren, aber ebenfalls nie wieder zurückkehrten. Franklin verfuchte im Jahre 1843 mit zwei ©chissen den Rordpol zu erreichen. Drei Jahre später wurde eine©uch- e x p e d i t i o n ausgerüstet, die ebenfalls nicht zurückkehrte. Auch 1851 wurde eine ©uch- expedition au-geschickt, deren Teilnehmer im ewigen Polareis verschollen blieben. Erst acht Jahre später sand eine neue Expedition auf König WilhelmSland die Auszeichnungen der Franklin-Expedition. Die Geschichte deS ewigen PolareiseS kennt außer den 147 verschollenen Forschem noch viele hundert andere unbekannte Personen, die eS versucht haben, in die ewigen EiSregionen vorzudringen und die ihren Versuch mit betn Tode büßten Ihre Zahl ist nicht bekannt, aber sie wird, wenn erst einmal daS umsangreiche Werk über die Forschungen im PolareiS vorliegt, wohl in die Tausende gehen. Deutschland rollt die Minderheitenfrage auf teilt Vorstoß in Wenf. Gens, 11. Sept. (lel.-Un.) Rclchsauhenminisler Dr. Eurkius hat beim Präsidenten der Völkerbundsversammlung den tlntrag gestellt, den Abschnitt des Jahresberichtes de» Völkerbundes über die Minderheitenfrage dem politischen Busschuh der DÖlferbunbsoerfammlung ju überweisen. Die deutsche Regierung hat damit die von allen Seiten dringend geforderte Initiative in der Minderheitenfrage ergriffen. Der deutsche Antrag war notwendig, da das Völkerbundssekretariat die Minderheitenfrage nicht auf die Tagesordnung der diesjährigen völkerbunds- oerfammlung gesetzt hatte und somit ohne den deutschen Antrag die Minderheitensrage während des Septembers überhaupt nicht zur Sprache gekommen wäre Durch den deutschen Antrag ist nunmehr die Möglichkeit gegeben, dah in dem politischen Ausschuh der Völkerbundsoersammlung die bisher völlig ungenügende Regelung des Minderheitenoerfahrens und vor allem die wenig glücklichen Erfahrungen, die man mit den Madrider Minderheitenbeschlüssen de» Völkerbundsrates gemacht hat, zur Verhandlung gelangen. Aus deutscher Seite wird man dabei besonder» daraus Hinweisen, dah die verössentlichungen de» Völkerbundssekretariat» über die bisher eingegangenen und behandelten Minderheitenbeschwerden tatsächlich völlig unzulänglich seien. Au erwarten ist ferner, dah die deutsche Abordnung im politischen Aurschuh praktische Vorschläge für eine Abänderung de» Minderheitenoerfahrens Vorbringen wird. Reichsauhenminister Dr. Eur- t i u s hat übrigen» in den letzten lagen mit den hier weilenden Minderheitenvertretern, die an dem Rationalitätenkongreh feilgenommen haben. Fühlung genommen und sich über die konkreten wünsche und Beschwerden der Minderheiten unterrichtet. Oer Bahnschuh im Saargebiet. Paris, 12. Sept. (WTB. Funkfpruch.) Der Auhenpolititer des „Echo de Paris" berichtet aus Genf zur Frage des Bahnschutzes im Saargebiet, dah die französischen Truppen binnen dreier Monate zurückgezogen werden würden. Briand habe durchgefetzt, dah die Regierungskom» rnifsion bei nicht gewährleisteter Sicherheit nötigenfalls die in den nächsten Garnison en an der Grenze (oaargemünb) liegen» den franzofischenTrupp en Herdeirufen könnte, das nennt man. so schliesst da» Blatt, eine bittere Pille versähen. Die Krankenversicherungsreform Die ersten Autzwirlungen. Berlin. 11. ©epi. (TU.) Amtlich. .Di- neuen Vorschriften über die Krankenversicherung beginnen sich auszuwirken. Allentbalben beschlichen die Krankenkassen die Herabsetzung der Beiträge ©o bat z. B die Allgemeine Ort-krankenkasle Stuttgart den Bels trag-satz von 7,2 auf 6 v. H für Versichert«, denen, zunächst kein Krankengeld gezahlt wird, weil sie weiterhin Lohn oder Gehalt erhalten, sogar bis auf Sv. H. herabgesetzt. Dio Allgemeine Ortskrankenkasse D r e - d e n meldet eine Minderung non 7,5 auf 6,5 n. &, die Landkrankenkassen Züllichau, SchwieduS und 'Domfi von 6 auf 5 v H, die bes. Ortskrankenkasse sür das Handelsgewerbe in Stuttgart von 5.7 auf 5 bzw. 3.75 v. H., die Kruppsche BetrtebS- krankenkasse von 5,6 auf 4.8 v. H Zur Würdigung dieser Zahlen sei darauf verwiesen, dah jedes Prozent Beitrag-senkung für einen Arbeitnehmer mit einem Grundlohn von 5 Mk. eine Ersparnis von 18 M k„ bei einem Grund- lohn von 10 Mk. sogar von 36 Mk. im Jahre bedeutet. Jeder spart also den Verdienst für zwei bi- drei Arbeitstage. Demgegenüber kommt die Belastung durch Krankenschein und Arzneikosten- anteil. selbst wenn der Versicherte zweimal im Jahre erkrankt, nicht in Betracht, denn die Kosten für zwei Krankenscheine und vier Rezeptsormu- lare, von denen jedes mehrere Verordnungen enthalten kann, betragen nur 3Mk. So bringt die Rotverordnung, ohne jede Beeinträchtigung der Volksgesundheit und trotz Reueinfüh- rung wichtiger Leistungen, insbesondere der Familienbeihilfe als Pflichtleistung, eine Erhöhung des Reallohnes. Ist da« unsozial?- DaS Wohnungsbauprogramm. -luvardeitunst von Typen für ftkinniohnuiiflcn. 'Berlin, 11. Sept. (BB.) Wie verlautet, werden in den nächsten Wochen die Pläne ver- össentlicht, die auf Veranlaffung der Reichs- forschungSgefellfchast für Wirtlchafllichkeit im Dau- und Wohnungswesen von 23 namhaften Architekten au« allen Teilen de« Reiches entworfen worden sind. Diese Entwürfe, die a u f Grund der Richtlinien deS Reichs- arbeit-ministerlums auSgearbcitet wurden, werden von besonderer Bedeutung sür die Durchführung deS billigen Wohnungsbaues in der kommenden Zeit sein. Die Architekten wurden vor die bestimmte Ausgabe gestellt, auf Grund der individuellen Erfahrungen und unter Berücksichtigung der ortsüblichen und besonderen Baumaterialien — in Hamburg etwa Klinker —, bei Einschränkung der Grund- stücke unter Berücksichtigung der heutigen Lebensformen der werktätigen Bevölkerung die W o h n- form der Kleinwohnung zu erforschen. Vereinfachung der Ausstattung ohne Beeinträchtigung der Behaglichkeit und die ferneren Ent- wtcklungSmöglichkeiten auf dem Gebiet der Ge- ländeerfchliehung und Grundrihgestaltuna waren weitere wichtige- Grundsätze für die Projekte. Die Lösungen umfaffen Typen von 32 bi« 36 Quadratmeter Nutzfläche mit 2 Räumen und 2 Betten, weiter von 36 bi« 40 Quadratmeter Ruhfläche mit 3 Räumen und 2 Betten, von 40 bi« 44 Quadratmeter mit 3 Räumen und 3 Betten bis schließlich zu 50 bi« 55 Quadratmeter mit 5 Räumen und 4 Betten Die Baupläne werden von entscheidender Bedeutung für die ganze Zukunft deS Wohnungsbau- werden. Hölz-Demonstrationen. Plauen. 11. Sept. lWTB.) AuS Aniah der Vorkommnisse in einer Wahlversammlung in Bad ®lfter. bei der bekanntlich Ma» Hölz schwer verletzt wurde, veranstaltete gestern abeich in Plauen die dortige Ortsgruppe der Kommunistischen Partei vor dem Rathaus eine De m o n- st r a t i o n für Max Hölz. Im Verlaufe der Demonstration wurde die Lage teilweise recht kritisch, (Sinern Polizei beamten wurde ein Zahn auSgcschlagen. Beim Vorbeimarsch am Rat- &au« nahm die Menge eine so drohende Haltung ein, dah die Polizeiposten sich veranlaht sahen, den Karabiner schuhfertig in die Hand zu nehmen. Auch in F a l k e n st e i n fatch geftem abend eine P r otestve r f a mm 1 ung der Kommunisten statt. Anschliehend bewegte sich ein De» monstrationSzug durch die Sirahen der ©ladt. Dor der Wohnung des Max Hölz behandelnden Arzte« machte der 3ug Halt. Hölz wurde aus der Arztwohnung ineinAutogebr ach t, das mit ihm m dem Demonstrationszug fuhr. Dor dem Rathaus sprach Hölz mit verbundenem Kopfe zur Menge und forderte zur Rache auf. Gegen 20,45 Llhr war die Demonstration beendet. Heute früh 7 Llhr hat Hölz im Automobil Fallenstein mit unbekanntem -Ziel verlassen. Münchmeyer. Eine Erklärung der Kirchenbehörde. Darmstadt. 11.Sept. (WTD.) Das evangelisch-lutherische Landeskirchenamt Hannover gibt folgendes bekannt: „Aus mehrfachen Anfragen, die von verschiedenen Seiten an uns gerichtet werden, sowie aus Zeitungsinseraten und Dersammlungsberichtcn ersehen wir, daß über den früheren Pastor in Borkum, ßuötoig Münchmeyer. augenscheinlich irreführende Darstellungen seines Ausscheidens aus seinem früheren Amte und über seine Befugnisse zur Vornahme von Amtshandlungen verbreitet werden. Wir sehen uns daher gezwungen, folgendes festzustellen: Münchmeyer (zur Zeit Spitzenkandidat der RSDAP. in Hessen) hat, nachdem ein gegen ihn am 23. Oktober 1925 eröffnetes Disziplinarverfahren mit seiner Verurteilung zu einem Verweise am 28. Februar 1920 geendet hatte, auf Grund des für ihn ungünstigen Ausganges eines Deleidigungsprvzes- s e s, an dem er als Rebenkläger beteiligt war und in dem von dem ordentlichen Gericht den Pastor belastendes Material tatsächlich als erwiesen festgestellt wurde, sein Pfarramt am 19. Mai 1926 unter Verzicht auf die Rechte des geistlichen Standes n i e d e r g e l e g t. Münch- meher hat also damit den Titel. Anstellungsfähigkeit, Befähigung zur Vornahme geistlicher Amtshandlungen sowie den Anspruch auf Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung verloren. Mit diesem vollzähligen Verzicht, den wir angenommen haben, kam Münchmeyer der Einleitung eines sonst unvermeidlichen neuen Disziplinarverfahrens zuvor. Er ist damit nicht nur aus dem Dienste der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover ausgeschieden, sondern ist auch weder an stellungsfähig, noch befugt, irgendwelche geistlichen Amtshandlungen vorzunehmen. Sollte er Amtshandlungen vornehmen, so sind diese nichtig. Wir haben ihm auf seinen Wunsch seinerzeit mit Verfügung vorn 19. Mai 1926 zunächst bis auf weiteres und gegen Widerruf gnadenweise d i« Befugnis zur Verwendung der Bezeichnung „Pfarrer a.D." belassen. Diese Befugnis haben wir ihm schon mit Verfügung vom 31.3uli 1926 wieder entziehen müssen, da Münchmeyer bei seinem Auftreten in der Öffentlichkeit den Voraussetzungen nicht entsprochen hat, von denen wir bei diesem Gnaden- erweis ausgingen. Wenn Münchmeyer jetzt also den Titel Pfarrer a. D. gebraucht, so macht er sich der unbefugten Titelführung j ch u l d i g." polnische Wahlmanöver. Berlin, 11. Sept. Daß Polen alle Anstren« gungen macht, um den Rachweis zu führen, daß die ehemals deutschen Gebiete von einer rein polnischen Bevölkerung bewohnt sind, ist eine Tatsache, die man schon des öfteren beobachten konnte. Trotzdem ist es Polen kaum geglückt, nach dieser Richtung hin irgendwie überzeugend zu wirken. Jetzt will der P o l e n b u n d, der ja bekanntlich eigene Kandidaten zur 'Reichstagswahl aufmarschieren läßt, erneut den gleichen Versuch unternehmen. Er hat Mah- ’ nahmen getroffen, um alle zur Zeit im w e st - - lichen Industrierevier ansässigen Polen am Wahltage nach Oberschlesien zu bringen, damit sie dort ihrer Wahlpflicht genügen tonn en und den Beweis führen, daß auch diese jetzt noch zu Deutschland gehörenden Gebiete polnischen Charakter haben. Selbstverständlich lassen sich diese Mahnahmen durchführen, da ja jeder mit einem Stimmschein überall seiner Wahlpflicht genügen kann. Aus diesem Grunde ist es jedoch notwendig, die Oeffentlich- keit auf dieses Wahlmanöder besonders auf- Hannelore hat Geburtstag. Don Harry (Schreck. Hannelore findet es sehr hübsch, Geburtstag zu haben. Denn ihr vierjähriges Herz begreift ohne weiteres die Vorteile, die sich nach gutem Herkommen mit einem, solchen Tag verknüpfen: man wird unversehens zum unangezweifelten Mittelpunkt der ganzen Familie; man hat zu entscheiden, ob Hasenbraten auf dem Mittagstisch erscheinen soll; und man darf mit würdigem Anstand die liebenswürdigsten Glückwünsche nebst den zwangsläufig damit verbundenen Geschenken entgegennehmen. Das alles ist sicher sehr hübsch. Ueberdies lädt man sich zu dem Geburtstag Gäste ein. Weil ein Geburtstag ohne Gäste kein Geburtstag wäre. Nun, Hannelore hat das ihrige mit eifrigstem Nachdruck getan. Wenngleich das mütterliche Bedenken bloß zehn Einladungen gestattet hat, zeigt es sich bald, daß zehn Kinder vortrefflich hinreichen, um eine Vierzimmerwohnung zum Feldlager zu verwandeln. Aber Hannelore hat schließlich nur einmal im Jahr Geburtstag; ein Nachmittag mit zehn Dreijährigen, Vierjährigen und Fünfjährigen läuft auch einmal herum; und wer wird Hannelore die Freude verderben? Die Mutter findet sich mit Hannelores Geburtstag ab. * Hannelore, im roten Kittelchen, rennt alücklich umher. Sie rennt von Peter, der ihr ehrbar einen Affen aus samtig braunem Stoff mitgebracht hat, zu Herbert hinüber, der sich soeben mit fachmännischem Griff an den Ziehschnüren einer Gardine emporzuhangeln versucht. Mitten im Laufen stutzt sie indessen: wie kommt eigentlich Jutta Bolle dazu, ihre neuen Tiere zum Spielen aus der Schachtel zu packen; und was denkt sich Joachim, der ohne weiteres ihr Dreirad vom Geburtstagstisch wegnimmt, um darauf zu fahren? „Das dürft ihr aber nicht", schreit Hannelore empört. Sie stürzt erbittert auf Joachim und Jutta Bolle zu. „Aber Hannelore ..äußert die Mutter, die sie im Vorüberstolpern gerade noch zu fassen bekommt, „aber Hannelore, wenn man fick Gäste einlädt, dann hat man auch nett zu ihnen zu sein." „Wenn er aber mein Dreirad nimmt —'", trotzt Hannelore. „Do mußt du eben höflich fein und ihn fahren lassen." „2M Loachüy tiaselgdeü ^-2", ettimirigt sich Oie polnische Agrarreform als Waffe gegen die deutsche Minderheit. „Manchester Guardian" veröffentlicht ein polnisches Geheimdokument. London, 11. Sept (ÖIB.) „Manchester Guar- Man“ veröffentlicht an hervorragender Stelle ein in den Besitz des Blattes gelangtes Geheim- dokurnent, das, wie das Blatt hervorhebt, die von der deutschen Minderheit in polen an den Völkerbund gerichtete Beschwerde rechtfertigt, dah die polnischen Behörden in der Anwendung des Agrargesetzes durch politische und R a s s e n e r w ü g u n- gen beeinflußt werden und gegen Mt deutschen Landbesitzer diskriminieren In dem vom „Manchester Guardian" veröffentlichten „streng vertraulichen“ Schreiben des IBoj- woden £ a tn o t von pommerellen an den Präsidenten des Vezirkslandamtes in Graudenz wird dieser angewiesen, wie er bei der Enteignung großer Güter in den verschiedenen Grenzgebieten im Jahre 1930 vorgehen soll. Aus dem Schreiben geht hervor, dah das Be- zirkslandamt einen Plan der Enteignung i m Interesse der Agrarreform allein entworfen hatte, dah Me Sicherheitsbehörden damit jedoch nicht zufrieden waren und eine B e - Vision des planes verlangt hatten, damit er als Waffe gegen die deutsche Minderheit merksam zu machen, um nicht den Anschein erwecken zu lassen, daß die Zahl der Polen in Oberschlesien, worauf man doch polnischerseits den größten Wert legt, in letzter Zeit zugenommen habe. Diese polnische Taktik ist zu durchsichtig, als dah sie wirksam sein könnte. 7115^antMafen. Berlin, 11. Sept. Jetzt wissen wir es genau, dah sich am kommenden Sonntag insgesamt 7115 Kandidaten um die Stimmen der Wähler bewerben. Es sind 565 Kreiswahlvorschläge und 24 Reichswahlvorschläge $u- gelossen, was immerhin gegenüber 1928 eme gewisse Abnahme bedeutet. Bewerber sind auf den Kreiswahlvorschlägen 6651 (6051 männliche und 600 weibliche) enthalten, auf den Reichswahlvorschlägen 464 (427 männliche und 37 weibliche). Da bei der Reichstagswahl von 1928 „nur“ 6209 Bewerber vorhanden waren, so müssen bei gleichzeitiger Verminderung der Anzahl der Listen die einzelnen Listen erheblich länger geworden sein. Auch dies ist ein Beitrag zur Psychologie des Listenwahlsystems, dessen Ansinnigkeit durch die endlosen Wahlvorschläge am besten dokumentiert wird. Oie Beilegung des Streiks in Nordfrankreich. Paris, 11. Sept. (WTB.) Entgegen alarmieren- den Gerüchten haben die Arbeitgeber von Tour- coing-Roubaix sich heute für die Annahme des Vermittlungsvorschlags des Arbeitsministers ausgesprochen, der auch von den Arbeitnehmern angenommen worden ist. Die Arbeit wird am kommenden Montag wieder ausgenommen werden. Die Streikbewegung dauert nur noch in Hazebrouck an, wo jedoch Aussicht auf baldige Beilegung besteht. Aus aller Well. Der Reichspräsident nach Berlin zurückgekehrt. Rach Abschluß seines Ferienaufenthaltes in Dietramszell hat Reichspräsident von Hindenburg am Donnerstagmittag mit dem fahrplanmäßigen O-Zug die Rückreise nach Berlin angetreten. Auf ausdrücklichen Wunsch des Reichspräsidenten wurde von einer offiziellen Verabschiedung auf dem Münchener Hauptbahnhof Abstand genommen. Es hatten sich aber u. a. Hannelore. „Ja, sieh mal, er ist doch dein Gast..." „Ist Jutta denn auch ein Gast?" „Freilich", sagt die Mutter. „Gäste, das ist Quatsch", bemerkt Hannelore ver- stimmt. Zehn Kinder sitzen, Schokolade trinkend, um den Tisch. Schwer und massig kreist die große bunte Kuchenplatte herum. Hannelore gewahrt mit leisem Ver- druß, daß die Schüssel nicht bei ihr, sondern bei Ursel Spieß ihren Weg beginnt. Obschon Ursel Spieß doch gar nicht Geburtstag hat. Wie leicht kann es sich da ereignen, daß Ursel Spieß das Kuchenstückchen aus der Mitte nimmt ... das Stück aus gelbem Marzipan mit den anziehenden kaffeebraunen Querstreifen. Man sollte Ursel Spieß doch schnell warnen. Hannelore schurrt erzürnt auf ihrem Stühlchen herum. „Das in der Mitte will aber ich —I" sagt sie scharf. Zu ihrem Erstaunen ist die Mutter anderer Meinung. „Aber du bist ja eine schöne Gastgeberin, Hannelore. Laß doch die Ursel nehmen, was sie mochte. Was würdest du denn sagen, wenn dich die Ursel einlüde und dich so behandelte?" „Aber Geburtstag hab doch ich", erläutert Hannelore mahnend. „Erst kommen doch aber die Gäste", erwidert die Mutter und hält Ursel Spieß lächelnd ihre Platte hin. Das Marzipan mit den braunen Streifen wandert zu Ursel. Gastgeberinnen begnügen sich gerne mit Mohren- köpfen. Zum Geburtstag gehört es sich, Verstecken zu spielen. „Suchen möchte aber ich", schlägt Hannelore vor. Es stellt sich leider heraus, daß auch Gerda suchen mochte. Aber warum sollte Gerda nicht ein wenig später an die Reihe kommen? „Du suchst dann nachher", erklärt Hannelore. Doch Gerda ist dumm: anstatt sich zu freuen, daß sie dann nachher doch ebenso gut suchen kann, dreht sie sich um und weint. Man wäre ja selber dumm, wenn man ein so dummes Mädel nicht ruhig heulen ließe... überlegt Hannelore. „Aber warum weinst du denn, Gerda?" fragt die Mutter. „Gerda ist ein Affe!" meint Hannelore ver- mittelnd. Jedoch, obgleich Gerda zweifellos ein Affe ist, ixuj Ke juchen. Deny sie ist eben sicht nur ein Affe, verwandt werden kann. Das Schreiben beweist, dah die polnische Landreform ganz und gar auf Grund politischer und militärischer Erwägungen erlassen worden ist. eine besonders große Rolle spielten strategische Erwägungen. „Manchester Guardian" weist daraus hin, dah die polnische Regierung in ihren Antworten auf die Petitionen der deutschen Minderheit stets betont habe, daß sich die polnischen Behörden bei der Anwendung des in Frage kommenden Gesetzes nur durch wirtschaftliche Erwägungen leiten ließen und daß deutsche und polnische Land- besther gleichmäßig behandelt würden. Jede Diskriminierung gegen die deutsche Minderheit sei eine Verletzung des von Polen unterzeichneten Vertrages, der die Rechte der Minderheiten unter die Garantie des Völkerbundes stelle. Das amtliche polnische Dokument komme in einem geeigneten Augenblick. Es werde in Zukunft schwer sein, die polnischen Beteuerungen, dah die Agrarreform unparteiisch durchgeführt werde, hinzunehmen. hier sei eine Angelegenheit, die zu untersuchen der völker- bnndsrat nicht nur das Recht, sondern auch d i e Pflicht habe. eingefunden der Münchener Reichsgesandte von Hantel, Polizeipräsident Koch, Generaloberst Graf Dothmer und General Hemmer. Auf dem Bahnsteig hatte sich eine größere Menschenmenge angesammelt. Rachdem sich der Reichspräsident mit den erschienenen Herren von seinem Salonwagen aus unterhalten hatte, brach bet der Abfahrt des Zuges dte Menge in lebhafte Hurrarufe ans. Der Reichspräsident dankte. Hindenburg machte einen gesunden und frischen Eindruck. Die Philologen sehen die Gleichberechtigung durch. Seit Jahren schweben schon Verhandlungen zwischen dem Bureau International de l'Enseignement Secondaire und dem Deutschen Philologenoerband über den Eintritt des Verbandes. Die Deutschen stellten als Vorbedingung die Anerkennung des Deutschen als gleichberechtigter Verhandlungssprache, die Aufhebung der einseitigen Vorherrschaft der Franzosen in der Leitung und die Gewährleistung einer Stimmenzahl, die der Größe des deutschen Verbandes entsprach. Nunmehr hat die Gesamtoertretung des Bureau International auf dem Kongreß in Brüssel die Forderungen der Deutschen Philologen mit großer Mehrheit angenommen. Es stehen somit dem Eintritt keine Hindernisse mehr entgegen, und die Leitung des Deutschen Philologenverbandes wird ihrer Organisation den Beitritt zum Bureau International vorschlagen. Gewaltiger Ausbruch des Stromboli. Aus Messina wird berichtet, daß Donnerstagvormittag der Auswurfkegel des Vulkans Stromboli auf der gleichnamigen Insel der Liparischen Gruppe explodiert ist. Die Folge war ein heftiger Lavaausbruch und ein Regen von Steinen und glühender Asche. Die Lava hat sich bis in das Gebiet von St. ‘Barto I o ergossen und dort Verwüstungen angerichtet. Rach dem „Giornale d'Italia" sollen in der Ortschaft Stromboli und in der benachbarten Siedlung mehrere Verwundete zu beklagen sein. Gleichzeitig mit dem Ausbruch des Vulkans ist auf den Liparischen Inselü ein heftiger Erdstoß verspürt worden. Die bestürzte Bevölkerung der Insel Stromboli, die etwas über 2000 Köpfe zählt, hat sofort Hilfe aus Messing angefordert, von wo einige Torpedoboote mit Lebensmitteln, Betten und einer Abteilung Feuerwehr abgegangen sind. Rach amtlichen Meldungen hat sich der Stromboli im Laufe des Tages wieder beruhigt. Es konnten die durch sondern auch ein Gast. Ein Gast wie Peter, Jutta Bolle und Herbert und Joachim. „Ich möchte auch ein Gast sein!" sagt Hannelore mit einem plotz- lichen Einfall, „dann kann ich auch tun, was ich will, und suchen dürfen. Kann ich nicht auch Gast spielen?" „Das nächste Mal wirst du bas bann. Wenn Peter dich zum Geburtstag einläbt", tröstet die Mutter. „Ich möchte aber lieber Gast sein!" bockt Hannelore. Hannelore freut der ganze Geburtstag nicht mehr. Sie geht nachdenklich zu ihrem Geburtstagstisch, der zur Zeit von beinah allen Geschenken entblößt ist, weil die Gäste damit spielen. Eigentlich ist bloß noch die neue Holzschaufel da: und das ist doch ein bißchen wenig. Hannelore nimmt die weiße Holzschaufel in die Hand. Es ist nicht hübsch, aber es ist verständlich, baß sie Jutta Bolle rasch einmal damit über den Kopf haut. Denn Jutta Bolle ist ebenso wie Gerda oder Joachim ein Gast. (Und außerdem steht sie zufällig gerade am nächsten.) Hannelore hört, daß sie ein abscheuliches Kind ist. * Nur mühsam läßt sich der Geburtstag zu Ende führen. Als am Abend der Vater nach Hause kommt, muß er zu seinem lebhaften Bedauern vernehmen, daß Hannelore gar keine artige Gastgeberin gemeßen ist. Sein Bedauern ist noch lebhafter, weil er jetzt wohl tadelnd auftreten sollte. „Warum ... bin ... ich ... kein ... Gast ..,?", schluchzt Hannelore Es scheint dem Vater, daß bas eine Frage ist, bie eine gute Antwort verbient. Man konnte, benkt er, fast alle sozialen Probleme baran erörtern. Aber das tut er bann lieber doch nicht. Das Loch. Don Hans JRie&au. Das Großflugzeug ist startbereit. Die Passagiere fangen an, einzusteigen. „Halt!" ruft da der Monteur. „Der Benzintank hat ein Loch und leckt. Wir werden eine Stunde Verspätung haben." „Eine Stunde Verspätung?" fragt ein junger Mann. „Da bekomme ich den Anschluß in Köln um drei ilfjr nicht mehr, und um 4.30 Ahr Ist meine Hochseit." den Regen glühender Asche entstandenen Brände gelöscht werden. Die Zahl der Toten und Verletzten sowie das Ausmaß der Schäden ist noch nicht bekannt. Aus Tropea, der den Liparischen Inseln am nächsten gelegenen Stadt des italienischen Festlandes, wird gemeldet, daß kurz vor 10 Ahr ein vom Stromboli herrührendes lautes Rollen vernommen und glleich^itig e i n kurzer Erdstoß verspürt wurde. Bald darauf sah man vom Vulkan eine mächtige weiße R auchwolke aufsteigen. Bei der Implosion hat der Stromboli einen breiten Ring erhalten. Der letzte größere Ausbruch des Stromboli hat sich im Iahre 1919 ereignet. Schweres Auweiler über Frankreich. Lieber ganz Frankreich gehen zur Zeit wieder heftige Regen- und Hagelfälle nieder. Besonders stark wurde Südfrankreich heimgesucht, wo die Weinernte zum großen Teil vernichtet' wurde. In Montpellier wurden Gärten und Felder durch Hagelschlag verwüstet. In der Rächt zum Donnerstag ging über der Stadt ein schweres Gewitter nieder; durch wolkenbruchartigen Regen wurden die Straßen bald in reißende Sturzbäche verwandelt. Auch über Marseille entluden sich am Donnerstag schwere Gewitter. Eine große Landebrücke wurde durch Blitzschlag zum Teil zerstört. Ein Mietshaus muhte geräumt werden, da das Dach unter der Last der Wassermassen einzustür- Oie Wetterlage. lortf lordoyai a o 14 f8 ©, . 1 » .Oslo 10 -----& ©wolienfoMJnene». (jnaiö oeaetni »vorxia ©oedecKt «Keges # Schnee a tiraupem « «tfiei K Gewitter.® Windstille. -O» sef» leichter Osi massiger "Südsüdwest Q stürmische» «orawes» Ole Pfeile fliegen mit dem winde 0le Deinen Stationen stenenden zahlen gehen die Temperatur an. Pie Limen verDindeo Ort« mit gleichet® eu» necruni#c«o umgerechneten Luftdruck Wette rvo raussage. Das skandinavische Hochdruckgebiet hat sich noch weiter verstärkt und die Ostluftzufuhr in Deutschland aufrechterhalten. Dagegen ist bas französische Tief, bas durch die Alpen in seinem Weiterzug gehindert wird, mehr nach Süddeutschland hin gewandert. Es haben sich also in Deutschland stärkere Luftdruckgegensätze herausgebildet, so daß die Luftbewegung etwas lebhafter wird. Da wir im Grenzbereich zwischen hohem und tiefem Druck liegen, so ist bei dem Austausch der verschiedenartigen Luftmassen vorerst noch keine wesentliche Besserung zu erhoffen, vielmehr bleibt die Wolkendecke zum großen Teil erhalten und zeitweise ist das Auftreten von Niederschlägen nicht ausgeschlossen. Aussichten für Samstag: Neblig-wolkiges und kühles Wetter, zeitweise auch Rei- gung zu Riederschlägen. Der Monteur guckt den jungen Mann an. Hören Sie", flüstert er, und seine Augen durchbohren ihn, „haben S i e vielleicht den Benzintank vngebohrt?" Meines Robbenkind. Don Paul Eipper. Auch ein junger Seehund ist für Zärtlichkeiten empfänglich! Ich sah im Amsterdamer Zoo eine Robbenmutter, die ihr Kind mit einem bellenden Laut lockte, so oft es in unbeholfener Weise, katzbuckelnd und rutschend, allzu weit davon ging, ilnö wenn der Wärter mit den Fischen kam, hüpfte die Alte nicht, wie ihre Kameraden, frehgierig dem Futtereimer entgegen, brachte vielmehr ihr Kind in Sicherheit, drückte den Kleinen mit der linken Vorderflosse an die Brust und schob sich rückwärts an den llfcrranb, um auf jeden Fall dem Wasser nahe zu sein. Da saß sie, guckte mit neugierigem, sehnsüchtigen Blick aus den viereckigen Pupillen, und auch der Kleine beobachtete die Welt. Sie schien ihm nicht interessant zu sein, er rutschte mit dem dicken Kopf hin und her, wollte irgend etwas — und plötzlich legte sich die Mutter auf die Sette, das junge Meersäugetier fand schmatzend den Weg zum milchspendenden Quell. Ich habe oft Seehunde im freien Meer beobachtet; sie sind sehr drollig, spielen, tauchen und Haschen sich, klettern auf die Klippen, legen sich rücklings, damit die Sonne ihren Bauch bestrahlt, und erstarren selber zu Stein. Doch bei der geringsten Anvorsühtigkeit mit dem Ruderblatt unseres Rachens fahren ihre Köpfe hoch, die Walzen der Leiber schnellen wie Spiralfedern, und schon springt die ganze Herde ins Meer. Während die Dullen wegtauchen, sehen sich die Mütter an der Oberfläche schwimmend um, warten, bis links und rechts von ihnen zwei schmale Kielspuren sichtbar werden, die Kinder, die doch nicht so schnell über den Steingrat rutschen konnten. Unb weil inzwischen unser Doot wieder ganz harmlos mit der Dünung treibt, weil wir Menschen flach im Doot liegen, kann ich viertelstundenlang dem zärtlich ausgelassenen Treiben von Mutter und Kind zusehen. Vielleicht dreißig Meter von mir entfernt, balgen sich zwei kleine Seehunde, schlagen,Purzelbäume im Wasser, und wenn der eine müde geworden ist, klettert er auf den Rücken seiner Mutter und verschnauft <,« »en drohte Auch tn Paris selbst regnet es seit Donnerstogirüh fast ununterbrochen. Sech» TUonak (Bdängni# wegen Verstoßes gegen die Ivasfenoerordnong. Da- erweiterte Schöffengritzt in Köln fällte erstmalig ein Urteil auf Grund der Waffenverordnung de- Rechs Präsidenten Der Verurteilte ist ein mit der kommunistischen Partei sympathisierender junger Wann, der sich einer Klebekolonne an geschlossen hatte und dabei mit einem S ch u ste rmel ser bewaffnet war, da» er .für alle Fälle" im Vodärmcl trug. Da- Urteil ging über die 2Hin- beftftrafe von drei Monaten Geiängnis hinaus und verhängte gegen den Angeklagten eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten. Gestohlene Gemälde ermittelt. Aeunzehn Gemälde im Werte von 700 000 Mk., die im vergangenen März au» den Earlton- House-Ga lenen im Westen London» gestohlen waren, sind in den Gepäckausbewah- rung-räumen der Untergrund- und Eisenbahnstation Tannon-Straße wieder gesunden worden. Unter ihnen befanden sich Werke von Rembrandt. Ruben» und Reynolds. SS war anscheinend die Absicht her Diebe, sie in den nächsten Tagen nach dem Kontinent zu verschiffen. Der Diebe konnte man noch nicht habhaft werden. »Graf Zeppelin" nach Friedrichshafen zurückgekehrt. Das-Luftschiff „Graf 3eppelin" ist von seiner Fahrt nach Moskau Donnerstag vormittag 11 35 Uhr wieder nach Friedrichshafen zurückgekehtt und glatt gelandet. Cs hat die Strecke des Rückflugs mit 2500 Kilometern in ungefähr IS Stunden bewältigt. An Bord befanden sich 22 Fahrgäste. Aus der Provinzialhauptstadt. G i e fj e n, den 12. September 1930. Jebt Stimme ist wichtig! Wir lesen es täglich und hören es beinahe allabendlich in den Wahlversammlungen: Wahlrecht ist Wahlpflicht! Und doch sind genug unter tuns, die schon heute die Absicht unverhohlen äufiern, sie. wollten am Wahltage kneifen. Tausend Vegrünbungcn führen sie für Ihr pflichtwidriges Verhalten an; aber nicht eine trifft davon. Denn es mag manches in den Ablehnun- Scn der Wahlpflicht noch so plausibel klingen: den tem der Sache trifft eS nicht. Am wenigsten die Meinung, das) man nicht wisse, welcher von den Parteien man seine Stimme geben solle; sie taugten ja alle nichts Es ist doch nicht so, daß wir nun mit einem Programm irgendeiner Partei — wie heißt doch der schöne Gemeinplatz, der zu einem neuen Schlagwort geworden ist? —, daß wir also mit einer Partei hundertprozen- 11 g zufrieden sein könnten. Das liegt uns Deutschen gar nicht; dafür sind wir alle, jeder von unS, viel zu sehr Sonderlinge, Sigenbrödler, Individualisten. Aber in den Drundzügen sind wir sehr wohl mit den zum Wahlkampf auf- marschierten Parteien einig. Richt das Weltanschauliche trennt unS, sondern irgendeine Kleinigkeit, ein Londerwunsch. den wir gern erfüllt haben möchten, weil er uns persönlich nun einmal am Herzen liegt Sollte eS möglich sein, daß eS Menschen gibt, die wegen dieser Geringfügigkeit ihres Begehren» angesichts der großen gemeinsamen Rot ihrer Wahlpflicht nicht nachkommen? Leider lehrte e» bisher jede Wahl, daß es genug derartiger pflichtvergessener Wähler gibt. Mindesten» ein Viertel aller Wahlberechtigten sprang bei den vielen RachkricgSwahlen aus, und wir können unS auf eine Reichstagswahl — im Winter 1924 — entsinnen, bei der 40 Prozent aller Berechtigten lieber zu Hause blieben. Bei den letzten Wahlen zum Reichstag im Mai 1928 blieben soviel Wähler fort von der Urne, daß mit ihren Stimmen 22 weitere Mandate hätten errungen werden können, und da eS sich dabei vor allem um Angehörige des Vürgcrftanbe» handelt — die Angehörigen der Linksparteien und ihre Freunde erscheinen erfahrungsgemäß so gut wie vollzählig zur Wahl — kann man sich leicht auSrechnen, um wieviel der letzte Reichstag arbeitsfähiger gewesen wäre, wenn ein ansehnlicher Teil der Wähler nicht lieber auf Wochenend gezogen wäre Die Ausübung des Wahlrecht» ist unsere ernste st e staatsbürgerliche Aufgabe. So ernsthaft, daß bereits erwogen wird, ob man den Richt Wählern nicht eine Strafe aufbrummen sollte, wenn sie auch diesmal wieder ihrer Pflicht nicht Nachkommen werden. Wir können un» mit derartigen Zwangsmaßnahmen nicht befreunden, weil wir die freie, freudige Entschließung de» Menschen höher ein- schätzen. Daß aber über derartige Maßnahmen bereits nachgcdacht wird, ist ein bedrohliches Zeichen. Weil jede Stimme wichtig und ausschlaggebend ist, möge jeder zu denen gehören, die am 14. September bestimmt an der Wahlurne erscheinen. S. W. Gictzencr Wochcnnrarktpreise. Es kosteten auf dem gestrigen Wochenmarkt bas Pfund: Butter 160 bis 180; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 10 bis 12; Weißkraut 6 bis 8; Rotkraut 10 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 12: rote Rüben 10 bis 12; Spinat 15 bis 25; Römischkohl 8 bis 10; grüne Dohnen 15 bis 20; gelbe Bohnen 20 bis 25; Unter-Kohlrabi 6 bis 8: Erbsen 20 bi» 25: Feldsalat 120; Tomaten 10 bis 20; Zwiebeln 10 bis 12; Meerrettich 50 bi» 60; Kürbis 8 bis 10; Pilze 30 bis 35; Kartoffeln 5; Falläpfel 5 bis 6: Aepsel 20 bis 40; Dirnen 15 bis 30; Dörrobst 30 bi« 35; Zwetfchen 10 bis 15; Honig 40 bis 50; junge Hähne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; -lüste 60 bis 70; Pfirsiche 40 biS 70; Brombeeren 40 bis 45; Preißelbeeren 30 bi« 35; da» Stück: Tauben 70 bis 80; Eier 12 bi« 13, Blumenkohl 30 bi» 70; Salat 10 bi« 15; Salatgurken 10 bis 20; Sinmachaurken 2 bi« 4; Endivien 10 bi« 15; Ober-Kohlrabi 6 bis 8: Lauch 5 bis 10; Ret- tich 10 bi» 15; Sellerie 10 bis 20; daS Bund: Radieschen 10 bis 15 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 4,50 Mark. Borrrotizeir. — Tageskalender für Freitag. Deutsche Staatspartei: Wahlversammlung. 20.15 Uhr. im .Safe Leib". — Lichtspielhaus Dahn- hofftraße: .Der weihe Teufel." Astoria-Licht- spiele: .Der fliegende Teufel von Te?aS' und »Die Orchidecn-Tänzerin". Oer Wahlkampf. Zentrums-Versammlung. Am Mittwochabend sprach im Katholischen Verein-Haus in einer Wahlversammlung der Zentrumspartei Rerchstagsabg Dr BockiuS. Mainz. Der Redner wie« zunächst daraus hin. daß dieser Wahlkampf nicht nur um die Erhaltung des Staates, sondern auch um die Erhaltung der Kultur geführt werde. Sr erläuterte sodann die Stellung der Zentrumspartei bei der Behandlung von Kulturfragen im letzten Reichstag, die teilweise zu Rechtsfragen geworden feien, um gleichzeitig ein Bild über die Haltung der übrigen Parteien in dielen Fragen zu geben. Weiter schilderte der Vebner die Mitarbeit der Zentrumspartei in der Reich«regierung 1919 und betonte, daß die Kulturpolitik über die Staatspolitik gehen müsse. Sr wie» alSdann auf die Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratie in außenpolitischen Fragen hin und zeigte die Erfolge der Zentrumspartei bei der Behandlung der Ehescheidungsreform. 5hc Zentrumspartei habe dafür gesorgt, daß die Kulturgesetzgebung bi» jetzt noch nicht verschwunden fei. Hierauf tVabkeit von 8 bis IS Uhr. Jedermann gehe am nächsten Sonntag beizeiten zur Wahl, möglichst schon vor mittags, oder am frühen Nachmittag! Um 12 Uhr (5 Uhr nachmittags) ist überall Wahlschluß! Deshalb: rechtzeitig wählen! behandelte der Redner die Stellung der Mittel- parteien, sowie der radikalen Parteien zur Kul- turfragc. Aber nicht nur die Kultur fei in Gefahr, sondern auch der Staat. Bei früheren Katastrophen (1919 und 1923) habe sich da» Volk zusammengeschlossen, hoffentlich bringe die Rot von 1930 die Möglichkeit einer ersprießlichen Zusammenarbeit. Die Rot von 1930 sei von keiner Partei und auch von keinem Stand veranlaßt, sondern sie sei eine Folge der Weltwirtschaftskrise, die sich besonder» in Deutschland auswirke. Ss sei nicht zu verstehen, daß Deutschland bei dieser Lage nutzt einig sei. Der Redner kam dann auf die Vertrauenskrise im letzten Reichstag zu sprechen, zeigte deren Entstehung und Auswirkung, um sich dann eingehend mit dem Kabinett Brüning und dessen Haltung zu beschäftigen. Er sprach von der Rotwendigkeit der erlassenen, vielfach angefeindeten Rvwerordnungen. wodurch die Aeich-regierung eS ermöglicht habe, die Oeiftungen der Arbeitslosenversicherung durchzuführen Der Redner kam dann auf die Aenderungen tn der Krankenversicherung zu sprechen und bemerkte, daß auch unpopuläre Maßnahmen durchgeführt werden müßten, wenn damit chcm deutfchcn Volke geholfen und Beunruhigungen vermieden werden könnten 3m weiteren Verlaufe feiner Ausführungen verteidigte der Redner die Mehrausgaben gegenüber der Vorkriegszeit, zeigte die Auswirkungen der Besteuerung deS Kapitals, um sich dann mit dem Zusammenbruch der Wirtschaft und der Unrentabilität der Landwirtschaft zu beschäftigen Die Sanierung de» Reichshaushaltes fei vor allem auch um deswillen notwendig gewesen, um daS Ansehen deS Reiches im Ausland nicht völlig zu verlieren Anderseits fei eS unmöglich, die Reparationen bis zum Schluß zu bezahlen. Der Versailler Vertrag müffe revidiert werden, darüber feien sich alle Parteien: einig, nur bezüglich der Methode, wie dieS geschehen solle, gingen die Meinungen auseinander Der Redner erläuterte sodann die Haltung der Zentrumspartei bei der Annahme de» Voungplan» und vertrat dabei die Austastung^ daß, so lange eine Recht-verletzung lnnaue|ug 5. Klasse 35. Preußisch-Süddeutsche (261. Preutz.) «lasien-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verhoten 28. Siebungstag 10. Septemder 1930 Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich bebe Gewinne gefallen, und zwar |e einer auf bie Lose gleicher Nummer in Abteilungen I unb II den beiden vn der heutigen Dormittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 203512 ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne i Nachmittags; über 150 M. gezogen 2 13956 271267 04 330983 383261 391471 179806 214794 297859 183883 219729 301447 372739 186227 229236 310104 377566 112025 124307 140534 153299 165510 173433 194834 212362 226694 256629 283469 313854 828285 344929 360958 379130 398192 118832 130124 141042 158340 170552 176532 2 02'2 215167 239962 262131 295019 320054 329777 846896 866991 389541 285299 351230 119834 134329 146227 159035 170664 166638 207024 216378 249292 267787 297896 320986 331837 347567 867646 391052 108275 121922 140385 151449 161572 172331 191745 210219 225548 255420 279638 306736 326582 840406 356800 873632 396580 115209 127352 140540 155982 168787 174568 199613 214793 237795 256636 293650 319157 329162 345325 364570 386186 314304 338315 386820 399417 70 ettrinae ie 500 Ul- 8834 1 0272 25978 30773 36779 42031 70245 96913 131567 139620 148718 ------ ------ ------ 187339 187786 203512 2 »«teln«e je 25000 M- 136370 4 ettolw i» 10000 UL 176199 254996 2 e-einB« p 5000 M. 216814 2 «ttotiai n 3000 <01. 43166 18 eteinM m 2000 W. 5633 47161 72640 118096 169660 173621 186789 800728 394574 28 »«elnne n> 1000 M. 18638 36772 48384 66477 161785 169311 269305 272765 274076 304682 867392 ______ ______ ______ ------ ---- 248 ®te>inn< !■ 300 Ul. 5432 10472 21113 22000 31297 33990 41673 42342 61700 65991 56502 57736 69123 66267 67018 76746 84473 89777 93855 94969 95341 100226 100787 101922 105454 107965 121621 139499 149279 159324 171332 191261 209010 224091 250666 269127 306024 323303 337454 350522 373583 391761 355599 80003 81810 96673 97121 98102 116986 130250 165860 183308 226029 278216 808626 343162 862676 379904 396293 114440 199440 232498 305975 872882 112385 125891 154128 183008 211265 276771 805267 340236 860632 378917 395868 26615 99733 151242 214102 297725 109299 122730 146282 173925 198988 266387 288700 335960 358847 375595 389165 107392 152292 232343 298620 358134 110016 122806 149229 176556 204627 269226 289349 340044 860346 377861 390545 122038 202021 245189 340909 378946 119313 138231 172763 193612 247868 283142 329731 353799 370440 388136 118610 130560 166416 186580 232705 282122 317878 860829 867766 385856 128489 204366 254166 844279 380820 I 13914 4 9 versteigert. Die amtsgerichtliche Verfügung ist an 1>er Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt. Gießen, den 7. August 1930. 3. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher. Arbeitsvergebung. Für die Wohnungsbauten in der Schwarzlach (Schottstraße) sollen nachfolgende Arbeiten unter Zugrundelegung der Reichsoerdingungsordnung vergeben werden: 6237C 1. Zimmerarbeiten. 2. Spenglerarbeiten. 3. Dachdeckerarbeiten. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich ist, sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Verdingungstermin am Mittwoch, dem 17. September 1930 vormittags 10 Uhr Asterweg 9 einzureichen. Gießen, den 11. September 1930. Städtisches Hochbauamt: Graoert. Empfehle mich zur Anfertigung sämtl. Eßt üllisch-Kralthrot vitaminreich. Vollkornbr., wird a. rein. Roggenschrot hergestellt. Aerztl. empt ______________________________________6111 D Strickkleidung Reparaturen / Aenderungen Anstricken von Strümpfen auch Seide und Flor. 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Starte) fällt vorläu« ffl.T.V Turnsanp 14.9. 30 Fodnbachtal. Abmarsch 9” Uhr Lahnbrücke. 6288V ladt ItiSEHiEUR-SCBULE NiscmneaoatlUttm tecnm.Hoct-1 ntma. Tonmoustrit Morgen abend Kneipe mit A.-H.-Abend. Zahlr. Erscheinen erwünscht. 16299 V Der Borstand. t.V.1846 Unsere Schwimmstunden im Städt. Volksbad beginnen ab 15. Sept. Montag abends 7—8 Uhr und Donnerstag abends 8-9'/2 Uhr. Rege Beteiligung ro.erro.046,4 Der Schwlmmwart. Wer besorgt d. Aaa- beieern m. Wäsche? Schr. Ang. unt. 05641 an den Gieß.Anzetg. Berbeir. Mann, tn ungekündtgter Stellung im Staatsbetr., sucht 1OO RM. von Selbstgeb. b.wöchent' licherRückzahl.Schr. Ang, u. 05630 a. G.A. Leder-Markttasche vor einiger Zett tm Laden gefunden. Edgar Borrmann, Neustadt 11. qm« Vereine Bavaria Morgen abend: GroßeKneipe Um allf. Erscheinen wird gebeten. 01,87 Die Vorstände. SthaulenllerPreisansitliieilien vom SCH UH HAUS Anläßlich der Relchsfchuhwoche veranftalten wir vom 12. bis 20. September ein Preisausfchrelben, an dem fleh jeder ohne irgendwelche Verpflichtung beteiligen kann. Wir fragen: 1. Welches Fenfter gefällt Ihnen am heften? 2. Welcher Damenfchuh ift der fchönfte? 3. Welchen Herrenfchuh finden Sie am fchönften? Die mit Nummern bezeichneten Fenfter und Schuhe, welche die meisten Stimmen auf steh vereinen, gelten als preisgekrönt. Unter den Einlendern werden 20 durch einen Notar ausgelost, der auch den Stimmkasten unter amtlichen Verfchluß nimmt. Als Prelle stehen zur Verfügung: 6132A 1. Preis...........1 Paar Schuhe nach Wahl im Wert von 16.50 2. Preis......... .1 Paar Schuhe nach Wahl im Wert von 14.50 3. Preis...........1 Paar Schuhe nach Wahl im Wert von 12 50 4. Preis...........1 Paar Schuhe nach Wahl im Wert von 8 50 5. 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SS ist eine Einstellung, die bei uns. in Deutschland, gerade In jenen Schichten weit verbreitet war und wohl auch noch ist, die aus Grund ihrer Ueberlicferung, auf Grund ihrer Schulung, auf Grund ihrer Geistigkeit in andern Ländern eine besondere Eignung für das politisch« Gehen, eine besondere Eignung für das politische Führcrtum mitbringen. GS ist eine verhängnisvolle Einstellung: sie ist zwar aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts begreif lieb, da wir in einem stark auwei- tativen Staate leben, der für die Herausbildung politischer Aktivität im deutschen Volke nicht gerade günstig war: sie verrät aber doch eine falsche Einstellung zu der Wirklichkeit des Leben-: eg' ist eine Einstellung, die sich immer bitter rächt, sie hat sich an uns Deutschen bitter gerächt. Wie steht es in Wahrheit mit der Politik? Das griechische Wort Polis bedeutet Stabt, bedeutet Staat, bedeutet Gemeinschaft. Wer sich mit Politik beschästigt, beschäftigt sich mit der Gemeinschaft. Die Sorge um die Gemeinschaft, der er angehört, ist aber Pflicht eine- jeden, er mag lein, wer er wolle. Der Mensch ist zwar etwas für sich, ein Individuum: er hat nicht nur daS Hecht, er hat die Pflicht, seine Persönlichkeit zur Geltung zu bringen: aber er ist nicht nur dies, er ist von HauS aus zugleich ein Gemeinschaftswesen, der natürlichen Gemeinschaft der Familie, der Heimat, des Volks verhaftet. ob er will ober nicht. Der Pflicht sich selber gegenüber hält die Pflicht den natürlichen Gemeinschaften gegenüber die Waage Wer mir auf sich sieht, mag ein tüchtiger Geschäftsmann. ein tüchtiger Gelehrter, ein trefflicher Künstler lein können, er ist ein unsozialer, ein egozentrischer Mensch, dem die rechte Verwurzelung im Dasein sehlt. Politisch im guten Sinne des Wortes sind alle die, denen Dienst an der Gemeinschaft selbstverständlicher AuSslust ihre- Wesens ist: sie sind in um so höherem Sinne politische Menschen, je mehr sie es verstehen, das Ganze vor den Teil, die Volkheit vor daS Individuum und die Partei zu setzen. Es ist kein gutes Zeichen für das deutsche Volk, dast seine Menschen sich sogar oft glauben entschuldigen zu müssen, wenn sie sich zur Politik belenr.cn. Verächtlich ist im Grunde, wer es ablehnt, ein Politiker Mensch, ein Mensch der Polis, ein Mensch Der Gcmeinschast zu fein. Wir müssen wollen, daß alle sich dazu bekennen, wir müssen daher die Politisierung unseres deutschcnDolkS erstreben. Der rechte volitische Mensch aber umfaßt mit feiner Liebe die Gemeinschaft, auS der er hervorgewachfen ist, umfaßt mit feiner Liebe alle Vergangenen und alle die Künftigen, die aus dieser Gemeinschaft hervorwachsen werden, er bejaht diese Gemeinschaft unbedingt, ob sie sich in einem Zustand der Dlüte oder des Verfalls, des Reich- tums oder der Armut, der Ordnung oder der Einordnung befinde. Für ihn heißt es immer: dies Volk i ft mein, i st unser Volk. dieserStaat ist mein, ist unler Staat. Er weiß, daß es nicht bann schon zu ®nbc geht mit seiner Gemeinschaft, wenn irgendeine Helene Chlodwigs Schuld und Sühne. Vornan von Z. Schneider-Zoersil. Urheber-Rechtschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau L 6a. 11. Fortsetzung. Nachdruck verboten. Dr. Franke hatte eben seine Sprechstunde beendet, als baS Telephon an seinem Schreibtisch anschlug Gr war freudig überrascht, al- er die Stimme der geliebten Frau vernahm. GS war erst neun Ußr vormittags und er hatte nicht damit gerechnet, so früh schon einen .Guten Morgen' von ihr zu hören. .Kannst du rasch zu mir kommen. Lieber?" Für Sekunden fühlte er das Versagen seinc- HerzcnS. .Bist du krank?" .Ja und nein! — SS ist etwa- von Wichtigkeit, Just! — Wann bist du srühestenS bei mir?“ Gr sah nach der Ußr auf seinem Schreibtisch und Überflug die Zeit. In einer halben Stunde I" ,Gutl — Dars ich dir den Wagen schicken?" .Danke! — Oder doch! Dann geht eS schneller. Ich bin in fünf Minuten fertig!--Aus Wiedersehen!" Er warf seinen weißen Kittet ab, wechselte den Anzug und lächelte dabei vor sich hin. DaS war er nun nachgerade gewöhnt, daß Helene alles, was sie ihm mitzuteilen hatte, für ungeheuer wichtig nahm. Schließlich hatte sie nicht einmal so unrecht. Gr nahm den Mantel vom Ständer und schritt die Treppe hinab, machte kehrt und verständigte seine Haushälterin. wo er zu finden sei. fall- er benötigt würde. AIS er zwei Minuten nachher auf der Straße stand, sah er HclencS blauen Mercedes über den Asphalt sichen. Der Chauffeur hielt mit einem eleganten Halbbogen vor dem Gangsteig und öffnete den Schlag. Ein verstecktes Lachen kam auS der rechten Dagenecke. .Guten Morgen, Just!" .Helene!" Gin Kuß brannte auf dem hellen Lederhandschuh. Der Schlag klappte zu. Ein zweiter Kuß ließ die Lippen der Diva erglühen. .Ich bin noch im Pviama." Sie schlug das fliederfarbene Cape auseinander. Gelbe Seide schmeichelte sich darunter hervor. .So eilig habe ich cs gehabt, baß ich dir gleich selbst entgegen- gefahren bin, mein Just. — In acht Tagen können wir Mann und Frau fein. Du Lieber! Goldener! Dummer! — Sag doch etwas! — Ja?" Schreck und Freude prägten einen eigenen Ausdruck in fetn Gesicht. 6r dachte an die Mutter, und wie sie es aufnehmen würde, wenn er von politische Katastrophe: eine Hiebet lag« oder eine Revolution ein getreten ist, sondern erst bann, wenn die inneren Bindungen sich aufgelöst haben, bie die einzelnen zur seclisch- Sißigen Einheit der Familien sowvhl alS der olkheit zusammenbanden. Für eine jede echte, wahre, gesund« Politik i* dieS eine unentbehrlich baß man Me Ganzheit der Gemeinschaft in seinen Willen ausgenommen hat, baß man auS einem tiefen, geradezu religiösen Verbunden- heitsgesühl heraus an bie Tagesaufgaben der Pylitik herantrat besonders bann, wenn es sich um eine R o t z e i t der Gemeinschaft handelt. Mag sein, daß Io gar viele von unS Deutschen bisher nicht baS rechte Verhältnis zur Politik gesunden haben, tocu sich in ihr Io viel unlauterer Betrieb. Io viel engstirniges Mächler- tum. so viel machtgierige- Strebertum breit- macht. in allen Lagern: heute i st Hotzeit von Volk und Staat, heute ist die Frage der deutschen Zukunft gestellt, heute heißt e-: „Tod oder Leben, Deutschland!", wie der Titel de- soeben erschienenen neuesten Buch- von Paul Hohrbach heißt. Hicht als ob eS morgen ober übermorgen schon sein könnte, baß kein deutsche- Volk mehr wäre, wohl aber so. daß bie Gntscheibungen, bie in bieten Tagen unb in biesen Jahren fallen werden, entscheidend werden für die deutsche Zukunft: ES handelt sich um daS Deutschland unserer Kinder! Heute ist kein Obrigkeit-staat mehr da, auf den wir die Verantwortung abwälzen tonnen, heute handelt cs sich einfach darum, ob di« deutschen Menschen. Mann und Frau, jung und alt die Sache de- deutschen Volk- alS Die ihre onzusehen die sittliche Energie besitzen, ob sie auS heißem Herzen heraus politische Menschen sein und werden wollen, ob sie darüber hinaus sich auch zu der Erkenntnis werden durchringen können, daß die Politik trotz der Notwendigkeit des heißen Herzens doch erfolgreich nur mit nüchternem, klarem Kopse betrieben werden kann. Unter Staat i ft heute etn Parteien- st a a t der alte aristokratische Obrigkeit-staat ift auch für unS Deutsche zu Grabe getragen; aus Untertanen find Staatsbürger geworden, die auf dem Dege über die Parteien unb die Volksvertretung die Hcgicrung aus' f i ch selber heraus stellen sollen. Die Weimarer Der- falfung ist der Hotbau, in dem das deutsche Volk, soweit es innerhalb der Grenzen des Deutschen Heichs lebt, sein Leben einzurtchten hat. Es ift bie Dersassung einer demokratischen Republik. Wie wir uns auch grundsätzlich zur Frage der republikanischen Versassung stellen mögen. 7el5 Nme, ^uft5^9 d Punkte bi/junb Die 't „ "^tQn1 unter o^Hq ®W« 'S ®"6< N Ä j , und Qir? J’ll« ö* K L-°n b 4Ä, «n °er ältes ten >atöMi(b ISQuft Kurszettel -er Berliner und frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbonkdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuh 5 d. Sy Jranffurt a. M. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Frankfurt a. 2)1. Berlin Schluß-s für« 1 l«Uhr« Kurs Schluß« für« Anfang- Kurs Schluß« kurs l.Uhr« Kur« Gchluö- furd Anfang- Kur« Schluß-1 1-ichr« turS Kurs Schluß«! kurS 1 Anfang« KurS Dalum 11. 9. 12. 9. 11. 9. 12. 9. Dalum 11 9. 12 9. 11. 9 12 9 Datum 11 9 12 9 11 9 12 9 6% Seutidie weidjaaiuettjt von 1927 ......... 7% Deutsche ReichSanleihe von 1929 .......... Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit Autlos.-Rechten....... DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . . 8% ße|f. Bolfiftaat von 1929 trückzahlb. 102%)...... Oberhessen Provinz - Anleihe mit Auilos.-Rechten....... Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1....... 8% Franks. Hyp.-Bank ©olbpfe. XIII unkündbar bi« 1934 . . . 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bi« 1932 ..... 4%% Rheinische Hyp.-Bank Clou. Goldpse......... 8% Pr. LandeSpsandbriefanstalt, Psandbriese R. 17...... 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, ftommvßbl. W. SO...... 7% Pr. LandeSpsandbriefanstalt, Psandbriese R. 10...... A.E.G. abg. Borkriegt-Obligatio' nen. rückzahlbar 1933 ..... 4% Oesterretchlsche Goldrente . . 4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Oesterreichtsche SinheMiche Rente........... <% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 Deutsche Erdöl.......6 Essener Steinkohle . ..... 8 Gelsenkirchener ....... 8 Harpener.......... 0 Hoesch Men........6V1 Ilse Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke ...... 7 Köln-Neuesfen........ 7 ManneSmann-Röhren .... 7 ManSselder Bergbau . .... 7 Obcrschlel. Etsenbedars .... 6 Oberschles. KokSwerke.....7 Phönix Bergbau......6V1 Rhelnljche Braunkohlen . . 10 Rheinstahl ......... 6 Rteheck Montan.••••• 7,2 91,5 91,4 107,5 116 143 128,5 180,5 123,5 123,75 137,25 140,5 105 141 133,5 157 59 109 101 221,5 84,25 55 77 91,75 116 128,75 123,75 246,25 138 130,5 141 197 72,4 83,75 51 85,75 91,25 169 136 91,5 107,75 116 143,25 128,5 180,5 123,5 123,75 247,5 137,65 166 129 139,9 106 141,4 133,65 133,5 138,4 153,13 196 156 73 109,5 101,5 86,9 221,13 81 86,75 84,4 55.25 85,4 77.5 204,75 85,25 91,75 91,5 107,75 116 143,25 128,75 180,5 123,5 123.75 247 138 130 141,25 105,25 141,75 134 138 154,25 197 118,5 58,5 73,5 109,5 101,5 222 81 87 84 85,5 205,75 85 Bcreinigie Stahlwerke..... Olavi «Dänen......16'/. Kaliwerke Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 16 3. ®. krarben-Industrie ... 12 Dynamit Nobel.......6 Scheideanstalt........9 Goldschmidt ........ 6 RütgerSwerke . ....... 6 Metallgelellschast. ...... 8 Philipp Holzmann......7 Zementwerk Heidelberg . . 10 Cementwerk Karlstadt. ... 10 Wayh ä psreytag......8 Schultheis Patzenhofcr ... 16 Ostwerke...... 12 ..............18 Zellftoss Waldhof .... 13’/, Zellstoff Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Daimler Motoren......0 Deutsche Linoleum ...... Rat. Automobil . ...... 0 Orenstein & Koppel.....6 Leonhard Dietz ...... 10 Sventka........... Frankfurter Maschinen . . . . 4 Gritzner...... 6 Heystaenstaedt ....... 0 Iunghan«..........6 Lechwerke..........8 Mainkraftwerke Höchst a. M.. . 8 Mag. .........10 Gcbr. Roeder.......10 Boigt & Haesfner ...... 9 SLtzdeutfche Zucker .... 10 78 199 204,5 325 150,65 141,5 56,5 55 102,5 83,5 103 120,5 61 82,5 88 29,5 172,5 i 312 22 30,5 33 97,5 79,5 85 97 150 143,5 78,4 201 325 151,25 103 61 82 92 29,25 97,75 77,9 36,65 200,5 205,5 325,5 151,25 56,5 55,13 102,65 83,75 61,5 248,5 199 82,5 131,75 93 93,5 134 30 171,5 41,13 12,9 59 136 312,5 22,25 30 32,25 151,75 142 III III Illi ElTlS^I IL^LKZ^ Illi 1 1 1 Berlin, 11. September ®eiF Ärles " Amerikanische Noten...... Belgische Noten. ....... Dänische Noten ........ Englische Noten . ....... Französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........ Norwegische Noten....... Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten....... Schwedische Noten....... Schweizer Noten ........ Tschechoslowakische Noten..... Ungarische Noten ....... Oeoistumortt Berlin 4,19 58,38 112,03 20,374 16,455 168,63 22,01 111,93 59,13 2,48 112,40 81,53 45,56 12,42 73,27 - Frankfurt 4,21 58,62 112,47 20,454 16,515 , 169,31 22,09 112,37 59,37 2,50 112,84 81,85 45,74 12,48 73,57 o- M 11. September 12 September Amtliche Geld Notierung Briet Amtliche Geld Jloherung Briet Ämit.« Rott. 168,83 169,17 168,78 169,12 Buen-AireS 1,560 58,605 1.545 1,549 Brff-.Antw- 58,485 1,564 58,46 58,58 Gbriftiania - 112,22 112.44 112,18 112,40 Kopenhagen 112,29 112,51 112,22 112,44 Stockholm - 112,69 112,91 112,65 112,87 Helsingiors. 10,553 10.573 10,553 10,573 Italien. . . 21,97 22,01 21,97 22,01 London. . . yieufior! . . 20,394 20,434 20,38 20,42 4,1945 4,2025 4,1940 4,2020 Paris.... 16,465 16,505 16.465 16.505 Schweiz . . 81,48 81,54 81,36 81,52 Spanien . . 45,90 46,00 45,30 45,40 Japan . . . 2,075 2,079 2,071 2,075 >«to de Jan. 0,422 0,424 0,421 0,423 Wien in D-- Ceft. adgest 59,24 59,36 59,23 59,35 Prag . . . Bclirad . . 12,451 12,471 12,448 12,468 7,431 7,445 7,428 7,442 Budapest. . 73 44 73,58 73,44 73,58 Bulgarien . 3,037 3,043 3,035 ' 3,041 Lissabon . . 18,81 18,85 18,82 18,86 Danzig. . . 81.50 81.66 81,50 81,66 Konstüntia- 1.784 1,789 1,784 1,789 Athen. . . 5,445 5,455 5,435 5,445 4,2065 Tanada . . 4.1985 4,2065 4,1985 3,477 Uruguay. . 3,377 3,483 3,483 QTflfrQ • • • 00.905 20,945 an aac nn oaa Wirffchast. Wachsende Liquidität der Wirtschaft. Die Reubeanspruchung von Wechselkredit hält sich seit geraumer Zeit in engen Grenzen, was vor allem auf die Schrumpfung der Geschäftstätigkeit in der Produktionswirtschaft zurückzuführen ist. Die Summe der monatlich neu gezogenen Wechsel ist außerordentlich stark ge- funken. 3n den letzten vier Monaten war sie um 23 Proz. geringer als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Dementsprechend hat sich auch der Wechselumlauf stark verringert. Ende Juli 1930 stellte er sich auf 9,78 Milliarden Mark gegen 11,43 Milliarden Mark Ende Juli 1929. In dieser Schrumpfung des Wechselkredits dürfte aber auch, nach einem Bericht des Instituts für Konjunkturforschung, eine Folge der wachsenden Liquidität der Unternehmungen zu sehen sein, die nunmehr in der Lage sind, einen größeren Teil ihrer Umsätze ohne Inanspruchnahme von Wechselkredit zu bewältigen. Aus dem ver- hältnismqtzig hohen Stand der Debitoren bei den Kreditbanken geht hervor, daß wahrscheinlich auch ein Teil der Umsätze, die bisher mit Wechseln getätigt wurden, durch Kontokorrentkredite u. a. m. der Kreditbanken finanziert werden. Die Liquidität der Danken, die sich darin offenbart, kommt auch noch dadurch zum Ausdruck, daß die Danken einen wachsenden Anteil des umlaufenden Wechselmaterials an sich ziehen. Die Wechselbestände der Reichsbank sind nämlich wesentlich stärker zurückgegangen, als es dem Rückgang des Gesamtvolumens des Wechselkredits entsprochen hätte. Hieraus erklärt sich auch, daß die Reichsbank die normale Fühlung mit dem Geldmarkt, der nunmehr schon seit langer Zeit ein sehr flüssiges Aussehen aufzuweisen hat, nicht mehr hat. Gleichzeitig sind der Reichsbank in wachsendem Umfange Gold- und Devisen zugeströmt, während der Rotenumlauf um mehr als 100 Mill. Mk. zurückgeganaen ist. Dadurch erhöhte sich die Dek- kung des Rotenumlaufs beträchtlich, im August aut durchschnittlich 68,0 Prozent. Das Institut für Konjunkturforschung rechnet für die kommenden Monate aus saisonmähigen Gründen mit einer Steigerung des Rotenumlaufs, allerdings um höchstens 5 Prozent, eine Ziffer, die bei dem stark verringerten Tätigkeitsgrad der Wirtschaft vielleicht noch zu hoch gegriffen ist. Da der Bestand an Gold und Devisen der Reichsbank recht hoch ist und eine Ausweitung der umlaufenden Roten um etwa 60 Prozent zulassen würde, so wird zweifellos auch in den Wintermonaten die Liquidität der Reichsbank unverändert bestehen bleiben. Die wachsende Liquidität der Wirtschaft ist natürlich an sich ein erfreuliches Zeichen, wenn man aber die Gründe, die zu ihr geführt haben, hercmzieht, so ergibt sich, daß sie nur der Aus» flutz der allgemeinen Wirtschaftskrise ist. * Erhöhter Reichsbahnauftrag an den Stahlwerksverband. Wie das Reichsverkehrsministerium mitteilt, hat die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahngesellschaft das Reichsbahnzentralamt beauftragt, dem Stahlwerksverband, mit September beginnend, monatlich 50 000 Tonnen Oberbaustoffe (statt bisher nur 20 000 Tonnen) zur Lieferung in Auftrag zu geben. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 12. Sept. Tendenz: geschäftslos. — Auch heute stand die Börse im Zeichen der bevorstehenden Wahlen, so daß sich das Geschäft wiederum in kleinstem Rahmen abwickelte, zumal der Auftragseingang keine Vermehrung erfahren hatte. Die Grundstimmung war aber auch heute eher freundlich, und es ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend kleine Kursbesserungen. Die matte gestrige Reuyorker Börse konnte sich nicht nachteilig auswrrken, da auf der anderen Seite neue Aufträge im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms stimulierend wirkten. Etwas in den Vordergrund traten auf vereinzelte Deckungen Kalipapiere, von denen Aschersleben 2 Prozent fester eröffneten und Salzdetfurth gut behauptet waren. Am Chemiemarkt lagen I.-G.-Farben leicht befestigt; Deutsche Erdöl gaben etwas nach. Etwas mehr Interesse bestand am Elektromarkt für Elektrische Lieferungen, die sich um 1,5 Prozent besserten. Siemens waren auf die Beteiligung an dem Ausbau des italienischen Fernsprechnetzes hin ebenfalls bevorzugt und 1 Proz. höher. AEG. konnten sich ebenfalls bessern, dagegen waren Gesfürel und- Lechwerke kaum verändert. Kunstseideaktien waren angeboten und etwas nachgebend. Von Montanwerten waren Rheinstahl und Stahlverein 0,5 Prozent höher, während Mannesmann etwas niedriger lagen. Am Bankenmarkt kam in Reichsbankanteilen etwas mehr Material heraus. Die übrigen Werte dieses Marktes erfuhren kaum eine Veränderung. Am Rentenmarkt waren von deutschen Anleihen Altbesitz führend. Auch Reubesitz waren etwas gebessert. Schutzgebiete gäben wieder etwas nach. Ausländer fast ohne Geschäft. Im Verlaufe blieben die Sätze gering, die Kursentwicklung gegen den Anfang gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld im Zusammenhang mit den Mediovorbereitungen mit 3 Proz. etwas gesuchter. Am Devisenmarkt war Madrid auf die Inkraftsetzung der neuen Devisenverordnung wieder schwächer, der Dollar gegen Pfund fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1988, gegen Pfund 20,41, London gegen Kabel 4,8602, gegen Paris 123,7850, gegen Mailand 92,81, gegen Madrid 44,80, gegen Schweiz 25,0540, gegen Amsterdam 12,0750. Berliner Börse. Berlin, 12. Sept. Die heutige Börse eröffnete in überraschend gut behaupteter Haltung. Im Vormittagsverkehr konnte man im Anschluß an den matten Reuyorker Schluß von gestern noch überwiegend niedrigere Kurstaxen hören, ohne daß aber auf dieser Basis nennenswerte Umsätze zustande gekommen fein dürften. Auch die ersten Kurse wurden dann bei geringstem Geschäft feftgeftellt; die Festigkeit einiger Spezialwerte, für die Anregungen Vorlagen, bot aber der Allgemeintendenz eine gute Stühe. So profitierten von den zu erwartenden italienischen Fernkabelaufträgen Siemens; die übrigen Elektrowerte wurden hierdurch und durch eine anhaltende Festigkeit der Schweizer Börse beeinflußt. RAG. waren auf das nunmehr bekannte Ümtauschangebot gegen AEG.»Aktien auf Parität bis zu 2 Prozent fester. Berger gewannen 2.5 Prozent, Polyphon waren 1,5 Prozent gebessert. Hansa und Hamburg-Süd waren etwas angeboten; die ersten Kurse, die später zustande kamen, waren aber überraschend gut behauptet. Mit Ausnahme von Reichsbank und Stöhr, die je ein Prozent verloren, waren größere Minusdifferenzen überhaupt nicht eingetreten. Chade- aftien verloren 1,50 Mark. Lebhaft und fest lagen Altbesitz (62,9 nach 62,40). Reubesih und Ausländer hatten dagegen nur geringe Veränderungen aufzuweisen. Der Pfandbriefmarkt lag sehr still, aber kaum schwächer. Stärkeres Interesse bestand weiter für RAG.-Obligationen, bte gestern schon gestrichen Geld notiert werden mußten, da nach einer letzten Rotiz von 81 Proz. bei 84 Prozent keine Ware da war. Heute wird der Kurs mindestens auf 86 Prozent taxiert. Der Geldmarkt war bei unveränderten Sätzen weiter sehr leicht. Auch im Verlaufe blieb das Geschäft sehr ruhig die Kursentwicklung wurde etwas uneinheitlich. Sie Abweichungen hielten sich jedoch in bescheidenen Grenzen. Salzdetfurth gingen auf ihren Anfangsgewinn 1,1 Prozent zurück. RAG. setzten ihre Aufwärtsbewegung auf 13,5 Prozent fort. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 11. Sept. Ungeachtet des weiterhin reichlichen Inlandangebotes wurden die Stützungskäufe an der heutigen Produktenbörse zu unveränderten Preisen fortgesetzt, wobei im handelsrechtlichen Lieferungsgeschäft zu den ersten Rotierungen 3000 Tonnen Weizen und 18 000 Donnen ausgenommen werden mußten. Das Inlandangebot zur prompten Lieferung ist in Roggen stärker als in Weizen und findet bei der Stühungsgesellschaft nur zum Teil Unterkunft. Schlesischer Waggonroggen wird auf gestrigem Riveau von den Reporteuren in größeren Quantitäten gekauft. Die hiesigen Mühlen versorgen sich aus dem reichlichen Angebot in Kahnmaterial namentlich Mecklenburger Provenienz, zu wesentlich unter den Stühungspreisen liegenden Forderungen. Das Mehlgeschäft hat keine Belebung erfahren. Hafer ist keineswegs reichlich angeboten, die in den letzten Tagen vernachlässigte Küsten- ware wird zur sofortigen Lieferung vereinzelt besser gefragt. Gerste findet nur in den wenig angebotenen feinen Qualitäten Beachtung. Cs notierten für je 1000 kg: Weizen, märk.. 246 bis 251 (gestützt), Sept. 260, Oft. 262, Dez. 271, März 282,50; Roggen, märk., 187 (gestützt), Sept. 193, Oft. 194, Dez. 204, März 215; Braugerste 204 bis 222 (ruhig). r. b. Etwas Vers Soujugendmeis,c der Epielverein und werden an auf deren ja Vereine lgc M am Start. Ä K &blinVnnä< mannsch^. iw tfSJSJ ssB i(6e EK-echten bckutet für I« Hance. Van dar gespannt fein. Während die • die dritte Ma Hofens zu en verpflichtet. Spielklafse, als. den Sieg vohl. n. Auch die Platz die 2IM1 im Rückspiel zum Die 1.(lügen Klichispiel die k sehr anstrengcn ' Die 2.3ugcn Lokalgegnei eigenen Platzes, eine Mederlagc Spielverei D. Auf drm IS reserve der S schastsrückspiel Q' 'zutzhMub ® r zeigen in ihrer schritt und erran werte Eraebniss' zirksligaklasse Zwar werden V weiteres schlage auf Grund des sorgfältige Aus: der völligen G nicht vorauszus 19006 A IJ.-3i AI-Jugend im dabei wird sich Lage sind, die tü Geläppe mettjurn Malltlub Die 2. Mannschc der 8'Klasse ange 3m Vorspiel kor doch scheint eine lehr fraglich, zu stärkster Aufstellu An den am vdvgg. 1900 ®ißi lchcn Gau-Zuger wne Jugendliche Has Abschncidcn der Dreikampf dc Schwarz muß nun, da er die Chance des Alle für die Redaktion bestimmten Wit- 30. Sfcb-d7 34. föXgS den Stotz 11. a2-a3 auf dem Königsflügel mutz 26. Kh7-h8 27. . .. 27. Sf8-h7? Hier lag doch aber Td4! auf der Hand, wodurch Schwarz starkes Gegenspiel erlangt hätte. 30. Kgl-g2 31. Tel-hl 32. Te2-el 33. c4-c5 34. g4-g5! richten an Anzeigers". 28. Ld2-e3 29. H2-h4 1. Sgl-f3 2. c2-c4 3. b2-b3 4. g2-g3 5. d2-d3 Lb2xc3 Ddl - c2 e2-e4 d3xe4 22. Te8-e7 23. Ta8-d8 24. Kg8-h7 25. Sd7-b6 Tal -el Lg2-f3 Db2-b3 Lf3— e4 g3-g4 28. Te7-d7 29. Td7-f7 11. Lb4xc3 12. Tf8-e8 13. e6-e5 14. d5xe4 15. Lf5—h7 16. Dd8-b6 17. Sd7-18 18. Sf6-d7 19. Lh7xf5 20. Db6-c7 21. f7-f6 16. Sf3-h4 17. b3-b4 18. Dc2-b2 19. Sh4-f5 20. e4xf5 21. Tel-e2 Der Durchbruch gelingen. 26. . . . 27. Lc3-d2? Um noch Sh4 das Rückzugsfeld h7 für Läufer offen zu halten. zwei Zügen matt. Ddl; Tc4, e4; La6; 6. Lfl-g2 7. 0-0 8. Lei — b2 9. Sbl-c3 10. Tfl-el Soll anscheinend Erzwingt die Entscheidung, Schwarz hat keine Verteidigung mehr. 1. d7-d5 2, c7-c6 3. Sg8-f6 4. Lc8-f5 5. h7-h6 Weiß. Weitz zieht und setzt in Weih: 11 Steine. Kh5; Sd8, e5; Bb2, d4, f2, g4. 27. schwarzen Zuges nicht ausgenutzt hat, hilflos zusehen, wie er zerschmettert wird. 6. Sb8-d7 7. e7-e6 8. Lf8-e7 9. 0-0 10. Le7-b4? e4 verhindern, dieser läßt sich jedoch auf die Dauer nicht verhindern, deswegen ist der Textzug nebst Tausch auf c3 zu verwerfen, da er dem Gegner nur die Waffe der beiden Läufer überläßt. Durch diesen schwachen Zug konnte Weiß in große Verlegenheiten geraten. Warum nicht besser 27. h4, Kg2, Thl usw. 31. Kh8-g8 32. Kg8-f8 33. Sd7-b8 Eine richtige Lösung zum Problem Ar. 268 sandte ein: S. Austerlitz, Giehen. Aus der Schachwelt. An dem dieser Tage zu Hamburg beendeten Schachländerkampfe beteiligten sich 18 Länder. Sieger wurde Polen mit 4872 Punkten (zugleich Gewinner des Hamilton-Pokals) vor Ungarn + 47; es folgen Deutschland + 44*/2> Oefterreich + 4372, Tschechoslowakei + 42l/3, Amerika + 417z, Holland + 41, England + 4072, Schwer den -j- 40, Lettland +35, Dänemark + 31, Rumänien und Frankreich + 287z, Litauen + 227z. Island + 22, Spanien + 217z, Finnland +18 und Rorwegen +16. Im Damenturnier um die Weltmeisterschaft ging Frl. Vera Menschik, Prag, (die bisherige Titelinhaberin) wiederum als Siegerin hervor. Zweite wurde Frau Wolff-Kalmar, Wien. 34. ... 35. h4xg5 In Weimar probt man unter Franz Liszts persönlicher Leitung seine „Heilige Elisabeth." Liszt tobt beinahe nach jedem Takt über das Orchester, schließlich wirft er den Taktflock hin: .Das ist ja die reinste Jahrmarktmustl!" — Woraus ein tiefer Baß ertönt: .Von uns is se nich!" Hunderennen. Macpherson und Brown haben jeder einen Jagdhund. Sie verabreden für die zwei Hunde in vierzehn Tagen ein Wettrennen. Hundert Pfund Sterling für den Eigner des siegenden Hundes. Da hört Macpherson, daß Browns Hund einen Unfall erlitt und etwas hinkt. Er ruft ihn an: „Ich verzichte großmütig auf das Rennen gegen eine Entschädigung von zehn Pfund." — Gemacht. Seine Freunde wundern sich. „Mensch, du hättest ruhig rennen lassen sollen und die hundert Pfund gewinnen — warum hast du abgesagt?" Macpherson (lächelnd): „Weil mein Hund schon acht Tage vorher gestorben war." Der Hochzeitstag. Der kleine Fritz kommt aus der Schule nach Hause und bemerkt auf dem Mittagstisch eine Flasche Wein. „Ranu! Was ist denn heute los?" fragt er erstaunt, da es so was sonst nur an Festtagen gibt. „Wir feiern heute unseren Hochzeitstag, Fritz- chenl" sagt die Mutter. „Soso!" meint Fritz. „Ich dachte immer, ih« seid schon verheiratet!" , 12. 13. 14. 15. 22. 23. 24. 25. 26. Oie Narrenkappe. Splitter und Sparren vom Aedakttonstisch. Mufiker-Anekboten. Der große Geiger Joseph Joachim wollte — eS war in Hannover — Schlittschuhlaufen lernen. Der Pächter der Bahn gab ihm die nötigen technischen Ratschläge: „Et is ganz licht, Herr Kunzert-Direktor. Sei fmietet bat eene Been herut un denn fmietet Sei bat ärmere herut un benn lopet Sei hen." Joachim tat getreu nach biefer Vorschrift. Er schmitz bas eine Bein heraus unb schmiß das anbere Bein heraus unb bann lief er zwar nicht, aber er sah mit einem immerhin beträchtlichen Krach auf bem Eis. Kam der biebere Mann angefauft, sah sich bte Bescherung an unb sprach tiefsinnig: .Je jo, Herr Kunzert-Direktor, et is ganz licht, aberft fo licht as bat Diggelin- fpälen is et benn doch nich." Schwarz: 5 Steine. Kd5; Tb5; Bc6, d6, e6. Partie Nr. 202 In bet fünften Runde des Schachländerkampfes zu Hamburg 1930 gespielt. Aeti-Zukertort-Eröffnung. Weiß: H. Müller, Oesterreich. Schwarz: A. Doisin, Frankreich. Schwarz gab auf, benn auf Sxg5 folgt 36. Lxg5, hxg5 37. Th8 + nebst De6 matt. Zieht Tf7, so entscheidet einfach gxh6 und auf andere Züge endlich g6. Lösung deS Problems Ar. 271. Don M. Barulin. 1. Le5—al! usw. (es droht 2. SgtTmatt; 1. Lc3 scheitert an Td4 ober Ld4 und 1. Lf6 an Tg4). Schach-Ecke. Bearbeitet von W. Orbach. Schwatz ist in eine arge Fesselstellung geraten, aus bet ein Entrinnen auf die Dauer kaum möglich ist. teilungen, Lösungen usw. sind zu die Schachrebaktion des Gießener Problem Nr. 274. Don I. Iespersen. Schwarz. •ba “"ikllti, ö Tä’“; v-4 1,6 an Tt<). •friä ■dl Lt. Meten A..1B ^rt*r. -?L r. 271. +M «tet. a,rt -31,3U. Wauen 4-2?/. Sinnlanb 4-ig vrllmeisteiM . (Me bisherig, ‘’^wn Herder. ’M. 'Bien. ppe. MHhUHI jim tpoHte - et ihn lernen. Der iigrn irchmschm XunittbSlrtllet. denn imietei Sei el btn.* Joachim ir schmih das eine dere 'Bein betaut n sah mH einem if Bern 8it. Äam ich die Bescherung Herr Äuntert-ii« I ai bat liflflelin» Tran» Pifjli per» QliloW Plfjt lt bat Orchester. s)in'. .tat sa Lvtaus ein lies« I)1‘ jeher einen 3azb- ici Hunde in mer- ibert Psund Ster« Hundes. >wns Hund einen ruft Ihn an: „34 innen gegen eine - Gemacht Mensch, du hattest iie hundert Wnö mfln $)unb g. der Schule nct Aittag«t>sch eine VT fragt er «- StK chte immer, ihr y.iN fall •Si US 2.W 1«.M 81,6 15 JJ irA n.fl 1,19 58.33 12.03 8,371 6,455 81,63 Ö.<« |f.« 3,1 f.H t,U 1.53 1,42 1.27 18Z 1.5" 112« 112." s !i.!Z n.si 15,40 2.075 0,423 emü» । iw? S«1S — ’ftS 8,46 4ii 112-3 112-?. 10.5g 21-37 2Ö.J* A 81-5 45.« 2,071 0,421 59,23 Ä |8,Ö 81.5° 1,784 435 119« 59 35 'S & ii'S i!8 'm Fußball'Lokalkamps in Gießen. LP vg LS00-V. f.v. 2m kommenden Sonntafl stehen srch die Liga- Mannschaften der beiden Giestener Fustball- vereine Im DefellfchastsrÜckspiel auf dem Waldsportplatz gegenüber. Do» Vorspiel war vor vier Wochen und endete mit einem knappen 1 :O-€tea der Lpielvereinigung Den Ausgang des kommenden Treffens vorauszufagen, ist nicht möglich. Bei der Abwägung der Siegesmöglichkeiten wäre es verkehrt, etwa der DsB.-Gls aufgrund 'hrer Zugehörigkeit -zur obersten Spielklasfö ein Plus geben au wollen, um fo mefor als fic immer noch mit Ersatz antrctcn muh Ihren trotz diefes Umstandes in den levten Spielen gezeigten Leistungen nach au urteilen, sollte sie auch in der bishengen Aufstellung in der Lage sein, die mögliche Rtedcrlage nicht hoch werden au lassen. In welcher Besetzung und ob mit Grsatz hie Sptelvereinigung cmtntt, ist nicht bekannt. Selbst- verstündlich wird auch sie. wie BH', die stärkst- mögliche Vertretung stellen. Die Mitwirkung des Halbrechten Arnold, früher Heuchelheim, bedeutet für sie eine nicht zu untersch tuende lkhance. Man darf auf den Ausgang des Treffens gespannt sein. Während die Ligareserve spielsrei ist. hat sich die drttteMannschaft die erste Dutenhofens zu einem Besellschastsspiel nach hier verpflichtet. Die Gäste fpiclen in einer höheren vpielklafse. als die Platzels, und werden dieser den Sieg wohl nicht überlassen. Auch die AH -M a n n s ch a s t hat auf eigenem Slaft die AH.-G If der Spielvereintgung \ Rückspiel zum Gegner Die l.Iugendmannfchaft empfängt zum Pflichtspiel die gleich« Lollars. 6:c wird sich sehr anstrengcn müssen, wenn sie gewinnen will. Die 2. I u g e n d hat im Pflichtspiel gegen ihren Lokalgegner ebenfalls den Vorteil des eigenen Platzes, follte aber trotzdem kaum um eine Niederlage herumkommen. Gpielvereinigung 1900 Gießen. ö. Auf dem 1900-Sportplatz trägt die Liga- reserve der Spielvereinigung 1900 ein Gesell- Ichastsrückspiel gegen die erste Mannschast vom Fustballklub Droste n-Buseck aus. Die Gäste '.eigen in ihrer Spielkultur einen grosten Fortschritt und errangen in letzter Zeit sehr lx-achtenS- cvcrte Grgebnisse. die den Ausstieg in di« 2. Be- zirksllgaklass« gerechtfertigt erscheinen lassen. Zwar werden sich die Vlauweisten nicht so ohne weiteres schlagen lassen, denn man hat auch hier auf Grund des reichlichen Spielermaterials eine sorgfältige Auswahl getroffen. Der Sieger ist bei der völligen Gleichwertigkeit der Mannschaften nicht vorauszufagen 1900s A ll-3ugcnb empfängt Gr-Vufecks A l-Jugend im ersten Pflichtspiel der Saison: dabei wird sich zeigen, ob die Giestener in der Lage sind, die kürzlich in Drosten-Buseck erlittene Schlappe wettzumachen. Fußballklub 1926 Großen-Busect. Die 2 Mannschast trägt ein Rückspiel gegen die der B-Älaffc angehörende Spv. 1927 Harbach aus. Om Vorspiel konnte Grohen-Vuseck 6:2 liegen, doch scheint eine Wiederholung dieses Sieges sehr fraglich, zumal die Mannschaft nicht in stärkster Ausstellung antreten wirb. An den am Sonntag auf dem Platze der Spvgg. 1900 Diesten stattfindenden leichtathletischen Dau-Iugendwettkämpfen nehmen verschiedene Jugendliche teil. Hier interessiert vor allem daS Abschneiden im Kugelstohen der Klaffe A und der Dreikampf der Klasse D. Leichtathletische Gaujugendwettkämpfe in Gießen. ö. Etwas verspätet gehen in diesem Jahre die Daujugendmeisterschasten vonstatten. Sie sind der Lpielvereinigung 1900 übertragen worden imb werden am kommenden Sonntagvormittag ous deren Platz stattfinden. Das Hauptkontin- gent der Teilnehmer werden die beiden Dieste- mer Vereine 1900 und VfB. stellen, aber auch ous anderen Teilen des Gaues sind gute Kräste am Start. Die Veranstaltung wird Zeug- Dis davon ablegen, inwieweit eS die Dau- vercine mit der Iugendleichtathletik ernst nehmen, d h. zunächst, in welcher Zahl sie vertreten sind. A.f.B. Leichtathletik. Der kommende Sonntag sieht auch die Leichtathleten wieder aus dem Plan. Die Frauen stehen im Klub-Rückkamps den Frauen deS DsB. Wetzlar aus dortigem Platz gegenüber. Im Juli dieses Jahres muhte sich VfB. mit 72 91 Punkten geschlagen bekennen Diesmal sollte di« Frauenabteilung des VsD. ihren Gegnerinnen tin Unentschieden abzwingcn Die Jugend nimmt an den Dau-Iugendwelt- kämpsen teil. Es kann aber ein Teil der besten Kräfte nicht rnitmachen, da die Ausschreibung zu viel ßäufc enthält und nur immer eine tech- rische Hebung in jeder Klasse So gibt es z B. in Klasse B vier Läuse und nur eine Wurfübung. Trotzdem hat VfB. Aussicht auf einige Siege. Werbespirltag des Gaues Hessen (OT.) ™ Am kommenden Sonntag findet auf dem Spielplatz des M t v. Diesten der diesjährige Werbefpieltag des Turngaues Helsen statt. § a u st b a l l und Handball sind die Angelpunkte der Veranstaltung. Die Faustballspiele am Vormittag, die unter Leitung von Dauspielwart Seibert, Wetzlar, und Faustballobmann Wilhelm Loh. Diesten, stattfinden, schliesten die diesjährigen Lommerspiele des DaueS ab. SS wird inMeister-, A- und Altersklasse gespielt. In der Meister- klasse bewerben sich die Bezirksbesten um den Aufstieg in die DausonderklaNe Es treten an vom 2. Bezirk Tv. 1 8 4 6 Diesten II. vom 1 Bezirk Tv. Äidda. vom 5. Bezirk Tv. Hol z- he i m und vom 6. Bezirk Tv. Halgehausen, welch letzterer in diesem Jahre aus der Sonderklasse abstcigcn muhte. Der 1. und 4 Bezirk haben nicht gemeldet. Die Ausstiegsaussichten lind vollkommen offen. Tv. 1846 Giehen. einer der ältesten Faustballpioniere in der DT. wird itzalürlich alles aufbieten, um auch sein« zweite Faustball-Fünf der DausonderNaffe zuzufuhren. Turnen, Sport und Spiel. In den anderen Vezirksmetstern stehen den Di ebenem erfahrene Gegner gegenüber, die all« vom Siegeswillen beseelt sind. Tv. Holzheim und Tv Halaehausen sind bekannte Faustballvereine: Ridda ist Tteuling in der Runde, soll aber über «in« schlagsertiae Mannschast verfügen. In der A - K l a f s e und in der Altersklasse lind ebenfalls die Daubesten zu ermitteln Zur A.Klasse haben gemeldet- vom 2. Bezirk Tv. Hörnsheim, vom 3. Bezirk: Tv. Ridda II, vom 5. Bezirk Tgm. Friedberg III, vom 6. Bezirk Tv. Frankenau 11. In der 21 • tersklafse treten an: vom 2. Bezirk: Tv. 1846 Diesten, vom 5. Bezirk T. u. Spv. Butzbach, vom 6. Bezirk: Tv. Frankenau. Insgesamt bringt der Sonntagvormittag 15 Faustballspiele. Der Rachmittag gehört dem Handball. Die amtlichen Handballspiel« des Gaues nehmen ihren Anfang. Die ersten Mannschaften der Giestener Vereine stehen in folgender Paarung auswärtigen Handball-Elfen gegenüber: Tv. 1 8 46 Diesten I — Tv. 1860 Bad-Rauheim I; M tv. Diesten I — T. u. Spv. Butzbach I. Auster dem stehen sich in der A-ÄIaffc Tgm. Friedberg ll und M t v. Diesten II gegenüber. Wie wir vom stellvertretenden Dauspielwart Weisel (Butzbach) erfahren, sind es insaefamt 40 Mannschaften, die in der diesjährigen Handballrunde in den verschiedenen Dau- klassen sich um den Meistertitel bewerben. In der M e 1 st e r k l a s s e spielen 10 Mannschaften in 2 Bezirken, in der A - K l a s s e 9 Mannschaften in 2 Bezirken, in der B - K l a f f e 16 Mannschaften in 4 Bezirken, in der Jugendklasse 5 Mannschaften. Handball im Lahn - Oünsberg' Gau. Io. Ivihmar I — Io. Erda I 0:0. Hin faires Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, die durch Schustunfichcrheit kein einziges Tor auf beiden Seiten erzielen konnten. Io. Cauntbad) I — Io. Rodhelm I 5:4 (2:0). Beide Mannschaften traten mit Gesotz an, lieferten sich aber trotzdem ein überaus spannendes Spiel. Während LaunSbach in der ersten Hälste, mit leichtem Wind spielend, mit zwei Erfolgen in Führung gehen konnte holte Rod- fciitn nach der Paus« ein Tor auf, muhte fich aber im weiteren Verlaus des Spiele- vorerst noch drei Degentore gefallen lassen. Launs- bachs Verteidigung liest nun merklich nach, di« Rodheim geschickt zu drei weiteren Gefolgen au*- nutzte, so das Resultat auf 5:4 stellend Io Uhbach — Io. (Barbrokid) I 2:0. Io Rotter »Hausen I — Io. Ullendorf I 2:3 (2:0). Das Spiel wurde von beiden Seiten hart durchgeführt und sah Ruttershausen in der ersten Hälfte mehr oder weniger Im Vorteil, was in zwei Toren zum Ausdruck kam Rach der Paule konnte Allendors durch einen Grsolg des Mittelstürmers und Verwandlung eines 13- Meter gleichziehro und kurz vor Schiust durch feinen Linksausten das Siegestor erzielen. Ir Dausen - Io. Steinbach I 2:8 (4 1). Rach Anstost der Steinbacher lagen diese schon nach fünl Minuten mit einem Tor in Führung, denen bis Halbzeit noch drei folgten, wahrend Haufen nur einen Grsolg buchen konnte Rach der Paule wurde das Spiel ausgeglichener, liest aber Steinbach au weiteren vier Grsolgen kommen. denen Hausen durch Strasstvh sein zweites Tor entgegensetzte. Io. Albach 1 — Io. Vurkharbofeiben I 6:0 (5:0). Das Spiel sah von Ansang bis Gnde Albach meist im Vorteil. 3uflenb Io. Ullendorf Io. Hesselbach 5:1 (3:1). Bald nach Beginn lag Allendors in Führung und konnte bis zur Pause zwei weitere Tore erzielen, denen Kesselbach nur fein Ghrentor entgegensetzen konnte. Rach der Pause erhöhte Aliendorf durch zwei Grsolge auf 5: 1. e • Die Fortsetzung der Verbandsspiele bringt am kommenden Sonntag stachst«hende Mannschasten zusammen 1. Bezirk: Rodheim — Dorlar: Grda LaunSbach. Waldgirmes — Darbenheim: Wistmar — Atzbach Während Atzbach und Launsbach als die Däste liegen sollten, sind die beiden anderen Spiele al» offen zu bezeichnen. 2. Beztrk: Lollar — Ruttershausen: Wiendorf I. — Daubringro: Staufenberg — Allen- dvrf II.; Londorf I. — Londorf II. Allendors I, Staufenberg und Londorf I. sollten ihr« Spiele getotnnro. während das Tressen Lollar — Ruttershausen offen ist. 3 Bezi r k Wieseck — Steinbach; Hausen — Albach: Garbenteich — Burkhardsselden Wieseck. Albach und Garbenteich werden die Sieger stellen. Bei der Jugend treffen sich Wieseck und Kinzenbach im l. Bezirk und Staufenberg Allendors, Lollar — Kessel- bach im 2. Bezirk, die sämtlich als offen zu bezeichnen sind. Gauvoltslumen des Gaues Hessen ÄT. Sonderbericht de» „Giestener Anzeiger»". Als letzte der diesjährigen Wettkampf-Grrstoer- anflaltungen deS Turngaues Hessen der D. T. wurde am Sonntag auf dem Polizeisport- vlatz in Friedberg daS Gauvolksturnen deS Gaues Hessen bei starker Beteiligung und zum Teil recht guten Leistungen durchgeführt. Am Start waren — wie wir im Vorbericht am Montag schon mitteilten 474 Turner und Turnerinnen auS 62 Vauvereinen. Heber die Ergebnisse berichtet nachstehender Auszug au» der Siegerliste: Turner. «Jahrgang 1911 und älter.) DechSkainpf. bestehend ans 100-Meter-Lauf. Kugelstohen 7'« kg. Kugeischocken. Weitsprung. Hochsprung. Speerwurs (21 Bewerber. 11 Sieger): 1. Sieg Rudols Schrader, Akad. Tv. Marburg, 136 Punkte; 2 Heinz Rotherrnel. Mtv. Diesten, 135 P; 3. Willi Krick, Tv. 1860 Bad-Rauheim, 113 P; 5. Hans HillerSheim. Tv. Ridda. 110 P ; 9. Otto Mathies, Tv. Drünberg, 88 P.; 10. Wilh. Fan, Tv. Grüningen, 86 P Dreikamps, bestehend aus 100-Meter-Lauf, Weitsprung. Kugelstohen 7'. kg (99 Bewerber. 31 Sieger): 1 Willi Beaupain. T u. Spv. Marburg. 56 P.: 2. Karl Verlach, Tv Wetzlar. 54 P; 3. Cmft Stengel. Tv. Drohen-Linden, Willi Rasp, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 53 P; 5. Emil Arnold. Tv. Leihgestern. 50 P ; 7. Reinhard Becker, Mtv. Diesten. 47 P.: 8. Ludwig Malkomesius. Mtv. Diesten, 46 P ; 9. Grich Seyb. Mtv. Diesten, 45 P.; 12. Julius Bober. Mtv. Diesten, 42 P . 13. Walter Loh. Tv. 1846 Diesten, 41 P ; 14. Ferdinand Wolf, Tv. Ridda. 40 P. 1 00 Meter: 1. Reinhard Becker, Mtv.Diesten. ll3,5 Sek ; 2. Ludwig Schwab. T. u. Spv. Butzbach. 11' , Sek.; 3 Duftav Schäfer, Tv Gch- zell, 12', > Sek. 200 Meter: 1 Karl GÖrlach. Tv. Wetzlar, 25.3 Sek : 2. Hans Hügel. Tv Ridda. K. Raab, Tv. 1860 Bad-Raubeim. 26.1 Sek.; 3. H Burk, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 26,3 Sek. 4 00 Meter. 1. Ernst Deckler. Tv.Reustadt, 5811 ,n Sek; 2 HanS Hügel. Tv. Ridda. 59 Sek . 3. Crnft Völker. Tv 1860 Bad-Rauheim. ?9> »Sek. 8 0 0 Meter: 1. Rudolf Dollmüllcr. Tv Schlitz, 2.13 Min ; 2. Karl Schaaf, Tv. DernSseld; 3. H. Kober. Tv Alsfeld. 1 5 0 0 M e t e r 1 Theo Daupel. Tv 1846 Diesten. 4.3 Min ; 2 Karl Schaal. Tv. Bernsfeld. 4.4.6 Min.; 3. H. Rotb. Tv. Alsfeld. 4:40.7 Min. 3000 Meter: 1. Karl Schaaf, Tv Bernsfeld. 9 53.6 Min.; 2. R. Vvllmüller. Tv. Schlitz; 3. Hugo Seitz, Tv Hirzenhain; 4 Willi Roth. Mtv. Diesten. 5. Willi Koch. Tv. Grünberg. Hochsprung: 1. Dr. Hans Möckelmann, Tv. 1846 Diesten. 1.71 Meter; 2. Karl Pfeffer. Tv. 1846 Giehen. 1.59 Meter; 3. Gustav Bott. Tv. Wetzlar. 1.54 Meter. Weitspruna. 1. Willi Beaupain T. u. Spv. Marburg. 6.23 Meter; 2. H Kühne, Tv. Lauterbach, 6.15 Meter: 3. Karl Gerlach. 2D. Wetzlar, 6,07 Meter. Weithochfprung: 1. Willi Beaupain, T. u. Spv. Marburg. 1.45 bis 2,70 Meter. 2. W. Reinhard. Tgm. Friedberg. 1,45 bis 2.70 Meter. 3. Albert Würz. Tv. Alsfeld. 1.40 bi« 2.60 Meter. Stabhochsprung: 1. W. Sinnwell, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 3.10 Meter: 2. W Iehner. Tv. 1860 Bad-Rauheim, 2.90 Meter; 3. Ludwig Malkometius. Mtv. Diesten, 2.80 Meter Kugel st ost 7>. kg: 1. Rolf Schrader, ATV. Marburg. 12.75 Meter; 2. H. Müller. Tv. Holzheim, 11,78 Meter; 3. A Langsdort, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 11,67 Meter. Steinst ohen: 1. W Roth, Tv. 1860 Bad- Rauheim, 8.77 Meter; 2. H^lr^zRothermel, Mtv Giehen, 8.10 Meter: 3. Albert Weigel, Tv. Klein- Linden. 7.48 Meter. K ua e l s ch o ck e n: 1. W. Roth. Tv. 1860 Bad-Rauheim, 18,24 Meter; 2. Heinz Roth- ermel, Mtv. Giehen, 16,81 Meter; 3. A. Langsdorf, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 16,14 Meter. Diskus. 1. Helmut Bär, T. u. Spv. Marburg. 35,32 Meter: 2. Schrader. ATV Marburg, 33.92, Meter: 3. Hans Hillesheim, Tv. Ridda, 32.7$ Meter. Speerwurs: 1. Rols Schrader, ATV Marburg. 51,35 Meter; 2. A. Dörlach, Tv. 1860 Bad- Rauheim, 48.20 Meter; 3. H. Rothermel. Mtv. Giehen. 48,10 Meter; 4. F. Wolf. Tv. Ridda. Schleuderball: 1. Dr. H. Möckelmann, Tv. 1846 Giehen, 57,92 Meter; 2. A Langsdorf, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 52.85 Meter; 3. 3. Lerch, Tv. 1860 Bad-Rauheim. 52.79 Meter. 4xl00-Meter-Stassel: 1. T u. Spv. Butzbach, 48.3 Sek.; 2. Tv. 1860 Bad-Rauheim I. 48,4 Sek; Tv. 1860 Bad-Rauheim II. 49.2 Sek. (M i v Diesten war im Vorlauf mit 47,1 Sek. weitaus besser als der ©ieaer im Endlauf, wurde aber infolge eines Wechselfehlers von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.) Schwedenstaffel: 1. Tv Ridda, 2.17»/» Min.; 2. Mtv. ©tefiert, 2,17»/» Min.: 3 Tv. 1860 Bad-Rauheim. Gemischte Staffel (Turner und Turnerinnen): 1. Mtv. Diesten, 104»/» Sek 3uqrnb-Cbrriiufc (Jahrgang 1912 und 1913.) Dr «ikampf. bestehend aus 100-Meter- Laus. Weitfprung. Kugelstosten. 5 kg (94 Bewerber. 52 Sieger): 1. Helmut Roll. Tv. Wetzlar. 75 P; 2. Aug Bender. T. u. Spv Butzbach, 74 P; 3 Karl Schmidt, Tv. Alsfeld, 72 P ; 4. Otto Lindenstruth, Mtv. Giehen, 70 D ; 8. Werner Langemohl, Tv Heuchelheim, 63 P.; 11. Hans Schütz, Wtv Diesten, Karl Hahn. Tv. Grohen-Bufeck, 59 P.; 13. Albert Spengler, Tv. Ridda. 57 P.; 14. Karl Kleb. Mtv Diesten. 56 P; 16 Willi Dolkheimer, Tv. Ridda. 54 P. 17 Karl Schwalb. Tv Ridda. Gustav Diehl. Tv. Virklar, 53 P.; 21. Wolfgang Brehm. Tv. 1846 Diesten. Gmil Hohmann. Tgm. Laubach. 49 P. 22. Karl Diehl, Tv. KirchgönS. Hermann Han- nitsch, Tv. Birklar. Srnst Srkhardt, Mtv. Diesten. 48 P; 24 Karl Wirth. Tv Birklar. <6 P; 27. Willi Reulchling. Tv. Birklar. 43 P.; 28. Willi Leidner, Tgm Laubach. Paul Werle, Tv. Ridda. 42 P. 10 0 Meter: 1. Waldemar Arnold, T. u. Spv. Butzbach, 12»'» Sek.; 2. W. Salzmann. Tv. 1860 Bad-Rauheim; 3. Hrch. Bonn. Tv. Frankenberg. 2 00 Meter: 1 Hrch. Schaake. Tv. Frankenau. 27 Sek.; 2. Otto Schullheih. Tv Ridda. 27.2 Sek . 3 Werner Langemohl, Tv. Heuchelheim. 27,3 Sek. 4 0 0 Meter: I. Hrch. Schaake, Tv. Frankenau, 59,1 Sek.; 2 K. Schuster. Tv Wetzlar. 62,2 Sek . 3. Paul Ehng. Tgm. Friedberg. 65,1 Sek. Weitfprung. 1. A. Bender, T- u. Spv. Butzbach, 5.90 Meter; 2. Otto Lindenstruth. Mtv. Diesten, 5.75 Meter. 3. Hans Schütz, Mtv. Diesten. 5,47 Meter. Hochsprung: 1. Werner Langemohl. Tv. Heuchelheim. 1.61 Meter. 2. 2L Spengler. Tv. Ridda. 1,51 Meter; 3. A. Hurh. Tv. Schlitz. 1.46 Meter; 4 Emil Hohmann, Tgm. Laubach. Kugelftost. 5 Kilogramm: 1. Richard Dill, Tv. Lang-Döns. 13.43 Meter; 2. H. Rold. Tv. Wetzlar, 13,02 Meter; 3. Karl Schmidt. Tv. Alsfeld, 12,49 Meter. Diskus 1. Richard Will, Tv. Lana-Ddns. 34.05 Meter. 2. Hch Bonn. Tv. Frankenberg. 30.95 Meter Speerwurf 1. Aug. Bender, I - u Spv. Tuctxid:. 47.65 Meter; 2 K Schmidt. Tv Alsfeld, 42.75 Meter, 3. K Sommer. Tv. Frankenberg 41.90 Meter 4 x 1 0 0 • 011 c t e r • 6 t a 1 f c l : 1. T - u. Spv. Butzbach 51 Sek.; 2. Tgm. Friedberg; 3. Tv. Wetzlar 3aflrnb»llntrriluff. (Jahrgang 1914 und 1915) Dreikampf. bestehend aus 75-Meter-Laus. Weitsprung. Kugelstoh. 5 Kilogramm (91 05*- Werber. 55 Sieger» 1 Otto Schullheih, Tv. Ridda. 74 Punkte. 2. Heinz Berg. T - u Spv. Butzbach Konrad Iehner, Tv. 1860 Bad-Raubeim. 67 P. 3. Erich Scheele. Tv. Katchen. 64 P 5 Heinz Barth, Mw Diesten. 61 P-l 6 Kurt Strack. Mtv. Diesten. 60 P.. 9. Artur Kehr. Tv Heuchelheim. 56 P; 11. Robert Vitt. Tv. Ridda. 53 P. 14 Grwin Reulchling. Tv. Heuchelheim, 50 P; 15. Albert Römer. Tv. Heuchelheim. Hch Rumps, Tv. Dambach, 49 P; 17 Wild Ohlemütz, Tv Dambach. Waldemar Köhler. Tv Hunaen. 47 P; 18 Grwin Stein. Tv. Drünberg, W,lh. Fader. Tv. Leihgestern. 46 P. 19 Hch. Rickel. Tv Treis a. b. L. Artur Kreiling. Tv Heuchelheim. Fritz Boller. Tv. Dambach. 45 P. 20. Karl Schäser. Tv H»ln- gen 44 P; 21. Wilhelm Schaser. Tv. Treis a. d. L. Willi Schäler. Tv Gberstadt, Alfred v Diemar. Tv. Eberstadt. 43 P ; 22. Hans Wahl. Tgm. Laubach. 42 P. 24. Walter Arnold. Tv. Leihgestern. Helmut Studenroth. Tv. Hungen, Reinhold Wenzel. Tv. Lang-Döns. 40 P. 1 00 Meter: 1. O. Törmer, Mtv. 1860 Bad- Rauheim. 13 Sek.; 2. Heinz Berg. X- u. Spv. Butzbach. 13.1 Sek ; 3. Grich Scheele. Tv. Kal- chen, 13.4 Sek. 7 5 Meter: 1. S. Scheele. Tv. Kaichen, 10 Sek.; 2. Heinz Barth, Mtv. Diesten. 107» 3. O. Törmer. Tv. 1860 Bad-Rauheim. Weitsprung: 1. Erich Scheele, Tv. Kaichen, 5.61 Meter, 2. O. Schultheist. Tv. Ridda. 5.45 Meter; 3. Grich Frohane. Tv. Wetzlar. 5.42 Meter. Dallweltwurs: 1. Heinz Berg, T.- u. Spv. Butzbach, 96 Meter; 2. Ioh. Opper, Tv. Dostselden, 82,80 Meter; 3. G Gebauer, Tv. AlSseld. 82,30 Meter; 4. Kurt Strack, MW. Diesten, 80.20 Meter K u a e I ft o ß c n 5 kg: 1. ö (Bebauer To. Alsfeld. 13,67 Tlehr, 2 Kurt Strack. Mtv. Diesten, 11,94 Meter; 3. K. Iehner, Tv. 1860 Bad-Nauheim, 11,71 Meter. «Ucröklasse 1. (Jahrgang 1895—91.) Dreikawpf, bestehend au» 75-Meter-Lauf, Weitsprung, Steinstosten 15 kg (acht Bewerber): 1. Wolfgang Brettner, I u. Spv Butzbach, 57 P.; 2. (F Denker, In 1R6O Bad-Nauheim, 48 P.; 3. Willi .stestler, Io. Lang-Dön», 46 P.; 5. Dr. H. Nau, T. u. Spv. Butzbach, 40 P. -Mltcröflnfk 2. (über 40 Jahre). Dr « ikampf, bestehend au» 75-Meter-Lauf, Weitsprung, Steinstosten 15 kg (acht Bewerber) 1 storl Schlamm, I u Spv Butzbach, 53 P: 2. Karl Crast, Igde. Laubach 52 P; 3. Ludwig Tusch Tv. Haina. 49 P.; 5. Kaspar Euler, Id. Tret» o b. Lba , 40 P. Turnerinnen (Jahrgang 1912 und alter). Dreikampf, bestehend au» 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstosten 4 kg (23 Bewerberinnen, 8 Siegerinnen). 1. Else Bickelhaupt, Mtv ktziesten, 56 P.; 2 (frno 7llthaus, Mtv (Siesten, 52 P.; 3. Illli (>spach, Mtv Gietzen, 47 P; 4. Obel Hauck, Io. 1846 Diesten, 43 P. 100 ‘JWeler: 1. Else Bickelhaupt, Mtv. Diesten, 13S Set; 2. liUi Espach, Mtv Diesten, 14« Sek.; 3. Erna Althau», Mtv. Diesten, 14% Sek. Hochsprung: 1. Else Bickelhaupt Mw. Giehen, 1,41 Meter; 2. Marta Arabin, Tv. Wetzlar, 1^6 Meter. Weitsprung: 1. lilll Espach, Mio Giesten, 490 Meter 2 Erna Althau», Mtv. Diesten, 4,88 Meter; 3. Mathilde Koch, To. 1846 Gießen, 4,65 Meter Kuaelstosten, 4 Kilo: 1. Else Bickelhaupt, Mtv Giehen, 9,52 Meter; 2 L Kretzmann, Tarn. Friedberg, 8.6K Meter; 3. Minna Roth, To. 1860 Bad-Rauheim, 8,58 Meter. Dallweitwurf: 1 Ria Rosenschan, Tgm. Friedberg, 58,20 Meter; 2 Erika Röhmig, Mtv. Giesten, 54,55 Meter; 3 Minna Roth, Tv. 1860 Bad-Rauheim, 54,60 Meter 4X 100-TOeter-Staffel: 1. Mw. Giesten, 54,2 Sek; 2. Tgm Friedberg, 58,3 Sek. Iugcndturncrinncn. (Jahrgang 1913—15). Dreikampf, bestehend au» 75-Meter-Lauf, Weitsprung, Dallweitwurf (19 Bewerber, 9 Siegerinnen»: 1 Erika Rohmia, Mtv Diesten, 68 Punkte; 2 Liselotte Räder, Tv. Wetzlar, 62 P; 3. Mathilde Koch, Tv 1846 Diesten, 55 P.; 4 Ria Philipp, To. 1846 (Biegen. 54 P; 5. Hilde Schäfer, To. Rieder- Ohmen, 45 P ; 7. Irmgard Abt, Mtv. Giesten. 41 P. 4 X7 5-Meter-Staffel: 1. Mtv. Giesten; 2. Tv. 1846 Giesten. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Rrfigion»grmeinbc. Gottesdienst In der Synagoge (Südanlage). Samstag, 13. September. Vorabend 6.30 Uhr; morgens 8.30; abends 6-50 und 7 30 Uhr Xaveren#1 mU dem Dutlbeule! zumHaarewaschen Eine nußde Salbe gegen Hautjucken, Wundsein u. Sonnenbrand Penaten-Creme Jagdgewehre Zubehörteile 6122D A. Reinig, Waffenhandlung, Gießen Fernsprecher 3369 Inh,: W. Georg Seltersweg 30 ommer- Theaterkasse. 6286 C Jugendlichen ist der Zutritt nicht gestattet. 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