e. war die Seurlei- i° ichwer, wie im rsüchen Verkehr. i)_bann aber trotz ränberungen nach ente, die die Tender im Moment des Haag und dem ReichslreditgejkU- 1930 eine günstige ier bestand wieder rte. Die 7. bis 8- Rheinstahl waren gegenüber ihrem T5 auffallend gut lß befriebigtt an= idende. Nachüe» Aing übti yaljt= oi, wurde dich iahten, eine Bele- n, nicht mehr so ach der Erklärung ’S Papier lag heute ennochMaschinen- v.h.), Hotel-Le- .) und Zeitwerte Bei letzteren regte ipuhrzeit an. Der rtwiikelt, aber on- rkl war noch weiter o.h., Monatsgeld luje bröckelten die 1 überwiegend ab. «t aus dem bereits wobei Schultheis innen. In Banat- aistepartei etwas is aus 221,5 o.h. ache Haltung M der Emil-Heineke« lafl'afurs an der it erwartet wnd. Millionen wird der d i4? d.r le. - teUenbe£?1.0n 1 wieder A beut. J“"1 VK äS '"drus/^ch-' '°ch AL" e"8«=Ä ^°i oA’i“ -ommenhanf je e"NlM . J6 Markt» [n"nens®erten J '.ch wieder die lnungen ver- ^Automarktfür r warmer Banl ^Mute wie- Öutn rmr Te. lwchdem vorüber- ^getreten waren n vereinzelt Er- 9emetn über dem 'n beftanb einiges 5Selb mit 6 o. h. nnte man Mark ^°nbort j-93- Segen Mo/, - gegen Schweiz 58,65 112,34 20,465 16,51 169,1 21,94 112,Z 59,9 2,495 112,77 81,66 55.81 12,395 73,35 'timUif' 57^ 1-1 58." 112-< 112." 10.5 H.ft K ’Js." Z,054 0.456 5-Z Ifl 73-15 3.02< IS.» 81-61 iS j.S 20,925 173 ,41 ,90 385 ,45 ,51 ,96 ,85 1,85 475 1,33 1,34 >.59 ,335 3,05 aM'flW’O i69Jf 1,704 54." ///-" 1/2,36 112-70 |0,535 21.94 20.447 4.1925 16,506 81.345 55.56 2,058 0,458 59,01 12.401 7,4$ 73$ 3.0? 18-81 81.$ 1,982 5,445 14 3-91 20,96» arM^L— --- [flJtlU«___ Nr. 4 Lrstes Blatt 180. Jahrgang Montag, 6. Januar 1950 Erichernl lüglich, außer Sonntags und feiertags. Beilagen: Die Illustrierle (Siebener Familienblättei Heimat im Bild Die Scholle Monats-Bezugspreis: 2.20 Reichsmark und 30 Reichspfennig für Träger- lohn, auch bei Richter- scheinen einzelnerRummern infolge höherer Gewalt. zernsprechanfchlüfse nnterSammelnummer2251. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Postscheckkonto: KrantfurtamMain 11686. ®iefjentr2ln$eiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche UniverfilAs-vnch- und Ztelndruckerel H. Lanze in Gießen. Schriftleitung und Grschäflrftelle: §chuMaße7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher. Preis für I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örUich 8, auswärts 10 Reichspfennig! für Reklameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspsennig, Platzvorschrift 20“, mehr. Chefredakteur Dr Friede Wilh Lange. Verantwortlich für Politik Dr Fr Wilh. Lange, für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich in Gießen. Vorbesprechungen auf der Haager Konferenz. Oie strittigen Punkte. Die deutsch-französischen Besprechungen. Paris. 6. Ian. (D3IB. Funkfpruch.) Die Sonderberichterstatter der Morgenblätter im Haag erklären in ihren Berichten über die gestrigen Unterredungen der deutschen und der französischen Delegierten. es handele sich im ganzen noch um fünf oder sechs Punkte, die zwischen den Delegierten der beiden Länder erörtert würden. Ls wird in den Pressekommentaren auch zum Ausdruck gebracht, daß die Regelung dieser Frage vielleicht n i ch t s o leicht erfolgen werde, wie man bisher geglaubt habe. Diesen Standpunkt vertritt namentlich das Organ Loucheurs. das „Petit Journal“. Rach dem „Petit Parisien“ handelt es sich bei den noch strittigen Fragen um 1. den Zeitpunkt der deutschen Zahlungen: 2. die Stabilität der Reichsmark (Paragraph 91 des Poung-Planes): 3. das deutsch-amerikanische Reparationszahlungsabkommen, das der Außen- politiker des „Echo de Paris“ als eine Bevorzugung Amerikas ansicht: 4. die Liquidierung der Vergangenheit (Paragraphen 142 bis 147 des Poungplanes). Rach dem „Journal“ handelt es sich hierbei auch darum, eine Formel zu sinden, die es gestattet, dem Poungplan die von Deutschland mit England, Polen und Frankreich in der Liquidationsfrage getroffenen Abkommen anzugliedern: 5. den beratenden Sonderausschutzfürdie Internationale Bank für den Fall, bafj Deutschland ein Moratorium für seine Zahlungen fordern würde: 6. die Bestimmung der Rebengarantien, von denen im Anhang III zum Zoungplan gesprochen wird (u. a. Sicherung der Rentab lität der Reichsbahn), und die für einen gewissen Teil der Zahlungen bekanntlich in Anspruch genommen werden. Frankreichs Sanlkionsfor-erung. Noch keine Klärung h a a g, 5. Jan. (MV.) Die Sanktionsfrage, die durch ihre Behandlung in der Oefsentlichkeit eine besondere Bedeutung für die Konferenz angenommen hat. ist bisher gleichzeitig mit den finanziellen Frage«» imkleinsten Kreisebehandelt worden. Gestern abend hat zu diesem Zweck eine Besprechung des Reichsauszenministers Dr. E u r t i u s mit dem französischen Ministerpräsidenten T a r d i e u und dem französischen Außenminister B r i a n d ffattge- funden. heute vormittag fand eine weitere Besprechung statt, an der außer den Genannten noch der Reichsmioister für die besetzten Gebiete, Dr. Wirth, teilnahm. Wie der Vertreter der TU. von zuverlässiger alliierter Seite erfährt, besieht auf französischer Seite auf Grund der bisherigen Verhandlungen der Eindruck, daß die Forderung auf eine AufrechterhallungmilitärifcherSank- tionsmaßnahmen nach Annahme des Poung- planes nicht mehr möglich erscheine, jedoch besteht die Absicht, politische und wirtschaftliche Sanktio ns Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Man scheint hierbei die Auffassung zu vertreten, daß das A u s l e g u n g s s ch i e d s- g e r i ch t des Zoungplans den Bestimmungen des Poungplanes nach nur über politische und wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen verhandeln kann. Offen bleibt zunächst die Frage, ob nicht ein Beschluß des Schiedsgerichts dennoch die Basis für militärische Sanktionsmaßnahmen geben könnte. Es scheint die Absicht zu bestehen, die französischen Vorschläge in der Sanktionsfrage der deutschen Abordnung in den nächsten Tagen zur Kenntnis zu bringen, der dann die Grundlage weiterer Verhandlungen bilden soll. Der viel erörterte Gedanke der Ausgestaltung des Schiedsgerichts des Poung- plans scheint gegenwärtig in den Hintergrund gerückt zu sein. Der „Matin“ schreibt, auf deutscher Seite vertrete man den Standkunkt, daß es sich nicht nur um eine Frage des politischen oder nationalen Prestiges handele, sondern vor allem auch um eine lebenswichtige Bedingung für die Wirtschaft, d i e Finanzen und den Kredit Deutschlands. Sanktionen würden ein unberechtigtes Mißtrauen wachrufen und innen- und außenpolitisch verdacht erregen, und damit jede Kreditoperation, jede Emission und jeden Mobilisierungsversuch erschweren, wenn nicht unmöglich machen. Die französische Delegation bleibe jedoch angesichts dieser Einstellung ruhig und optimistisch, weil sie davon überzeugt fei, daß es sich hier nur um ein Mißverständnis handeln könne, das aufgeklärt werden müsse. In Deutschland müsse man begreifen, daß Frankreich keineswegs auf die alte Formet der politischen Sanktionen Wert lege, sondern nur an die Rotwendigkeit eines legalen Beitreibungsverfahrens denke. ähnlich dem, wie es allgemein von Staat zu Staat vor dem Kriege hinsichtlich sämtlicher Verbindlichkeiten kommerzieller Art üblich gewesen fei. England hat an Sanktionen kein Interesse. Moldenhauer verhandelt mit Snowden. London, 5. San. (Tel.-An.) Sn Besprechungen zwischen Reichsfinanzminister Molden- Hauer und Schatzkanzler S n o w d e n hat Snowden sich in der Sanktionsfrage für unbeteiligt erklärt und gleichzeitig davor gewarnt, sich so eingehend mit Fragen zu befassen, die bereits geregelt seien. Reuter bestätigt, die deutsche Auffassung gehe dahin, daß mit der Annahme des TZoungplanes der Reparationsausschuh a b g e s ch a s f t sei und dah die Einsetzung eines neuen Ausschusses, der sich gegebenenfalls mit Sanktionen zu befassen haben wurde, nicht in Frage tonyne. Deutschland werde den Plan nur unterschreiben, wenn er in seiner gegenwärtigen Form erhalten bleibe. Die deutsche Abordnung werde die Franzosen um eine strikte Auslegung des Artikels 96 des TZoungplanes ersuchen, der sich mit der Abschaffung des Reparationsausschusses befasse. ,,S u n d a y Times" führt in einem Leitartikel aus: Eine Störung des glatten Verlaufes der Haager Konferenz ist nicht zu erwarten, es sei denn, dah Frankreich ernstlich ein System von Sanktionen anregen sollte. Eine derartige Fyrde- rung wurde von Deutschland bis zum äußersten bekämpft werden, und die anderen Delegierten sollten das gleiche tun: denn der ganze Sinn des Boungplanes ist ja, den Krieg endgültig zu liquidieren und die Reparationen vom politischen auf das Wirtschaftliche G e b i e t zu verschieben. Frankreich und das deuisch- potnische Verhältnis. Erklärungen Zaleskis. Warschau,^ San. (W.) Sn der Pressekonferenz erklärte der polnische Außenminister Zaleski u. a., die internationalen friedlichen Bestrebungen müßten sich auf eine allgemeine Solidarität und Sn- teressengemeinschast der früher einander bekämpfenden Völker sowie auf einen vernünftigen Kompromiß zwischen den bisher entgegengesetzten Forderungen stützen. Größte Bedeutung besitze auf diesem Wege für Polen die parallele Rormalisierung des gegenseitigen Verhältnisses zwischen Deutschland, Frankreich und Polen. Die Rormalisierung des deutschfranzösischen Verhältnisses könne in Polen keinerlei Befürchtungen erwecken. Diese Rormalisierung bilde vielmehr die unerläßliche Bedingung für die Rormalisierung des deutsch-polnischen Verhältnisses. Aehnlich wie die deutsch- polnische Zusammenarbeit ohne umfassende Berücksichtigung der französischen Snteressen undenkbar teure, könne auch die Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich nicht auf Ko st en der polnischen Snteressen vollzogen werden. Der Minister erklärte, daß dieser Grundsatz, auf dem sich die polnisch-französischen Beziehungen auf bauen, bei allen praktischen Lösungen und aktuellen Fragen sowohl von der polnischen, wie von der französischen Regierung berücksichtigt worden sei. Das polenabkommen. Die Deponierung im Haag. Haag, 5. San. (Priv.-Tel.) Von amtlicher Seite wird erklärt daß die Erörterungen über die Frage des deutsch-polnischen Abkommens vielfach von der unrichtigen Voraussetzung ausgegangen seien, dah es sich bei der Deponierung des Teilabkommens über die Liquidationsfragen um ein Präjudiz für die Ratifikation des Abkommens handele. Davon sei keine Rede: es handele sich vielmehr lediglich darum, diesen Teil des Abkommens vereinbarungsgemäß zur Kenntnis der Konferenz zu bringen, nachdem dieses Teilergebnis der deutsch-polnischen Verhandlungen sich aus den Empfehlungen des Boungplans und der er st en Haager Konferenz ergeben hatte, die Verhandlungen hierüber aber nur zwischen den beiden unmittelbar Beteiligten, ohne Mitwirkung der übrigen Konferenzmächte geführt worden waren. Auch die Abkommen mit England, Belgien und Stalien, die derselben Quelle entspringen, würden mit bezug auf die Unter- richtung der Konferenz ebenso behandelt werden und, falls sie zustande kommen sollten, Vereinbarungen mit Australien und Reuse e l a n d, die von diesen hier angestrebt werden. Um Mißverständnissen vorzubeugen, wird ferner festgestellt, daß es sich bei der Deponierung des deutsch-polnischen Abkommens nur um den Teil handelt, der die LiquidationSvereinbarungen enthält, während die in dem Abkommen vom 31. Oktober enthaltenen weiteren Vereinbarungen zwischen Deutschland und Polem also die Frage des Wiederkaufsrechtes die Minderheitenfrage usw., zwar im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen zu dem gleichen Abkommen gehören, aber nicht Gegenstand einer künftigen Deponierung im Haag fein werden. Entgegen dieser optimistischen Auffassung der amtlichen Stellen wird von anderer gut informierter Seite darauf h'.nzewiesen, daß die Rie- derlegung des deutsch peln sch.m Hau t ertrage« bei der Haager Kon.erenz insofern eine neue Lage geschaffen hat, als die von verschiedenen deutschen Kreisen dringend geforderte Revision und Abänderung des deutsch- polnischen L i q ui d a t i o ns abk o m m e n s damit unmöglich geworden ist. Das deutsch- polnische Abkommen wird trotz der Er.lürungen Curtius nunmehr in dem Gesam t rahmen des Poungplanes und mit ihm verbunden vor den Reichstag gelangen, wodurch die Ablehnung dieses vielfach als außerordentlich gefährlich beurt.i ten Vertrages aufs neue erheblich erschwert worden ist. Die Ostreparationen kein Hindernis für dasZnkrafiireten des Nonngplans. Haag, 5. San. (TU.) Sn den Verhandlungen zwischen den großen Gläubigermächten sollen in den letzten Tagen grundsätzlich eine Einigung dahin erzielt worden sein, daß der Boungplan auch im Falle einer Weigerung der Kleinen Entente den Plan im Hinblick auf die ungarischen Schwierigkeiten zu unterzeichnen, dennoch in Kraft gesetzt werden soll. Man hat hierbei vor, die deutschen Reparationszahlungen für die kleinen Mächte bei der Dank für internationale Zahlungen nieder zulegen und diese erst dann freizugeben, wenn der Poung- plan von den Mächten der Kleinen Entente unterzeichnet worden ist. Auf diese Weise will man den Schwierigkeiten, die sich aus den Verhandlungen zwischen Ungarn und den kleinen Mächten ergeben haben, aus dem Wege gehen. Man will unter allen Umständen ein Mißlingen der Ostreparationsverhandlungen nicht zu einem Scheitern der gesamten Verhandlungen führen lassen. Die Tn'buikommiffare über Deutschlands Wr'rtschafisentwicktung. Der Reichsbankkommiffar verlangt Krediteinschränkung und Finanzsanierung der öffentlichen Hand. Berlin, 4. San. (Wolff.) Soeben werden der Bericht des Kommissars bei der Reichsbank, der Bericht des E i f e n b a h n k o m m i f f a r s sowie der Bericht des Kommissars für die verpsä n- beten Einnahmen für die ersten fünf Monate des fünften Tributjahres veröffentlicht, die in der üblichen Weise zu den verschiedenen Fragen der unter ausländischer Aussicht stehenden deutschen Wirtschaftszweige Stellung nehmen. Der Kommissar bei Der Reichsbank G. W. S. B r u i n s führt in seinem Bericht u. a. aus: Der vorherrschende Zug im Äon- junkturbilde Deutschlands war die äußerst gespannte Lage am Kapitalmarkt. Die Be- friebigung neuer Kapitalbedürfnisse über den Betrag der laufenden internen Ersparnisse hinaus konnte während der letzten anderthalb Jahre f a st nur auf Kosten einer weiteren Vergrößerung de r kurzfristigen Schulden statt- sinden, die schon zu Anfang der Periode sowobl im Snlanbe als auch gegenüber dem Auslande sehr hoch waren. Zwar hat sich die Handelsbilanz nach und nach bedeutend gebessert: von einer ausgeglichenen Zahlungsbilanz mit dem Auslände ist jedoch noch keine Rede. Der Druck am Geld- und Kapitalmarkt ist im hohen Maße durch den Umfang der öffentlichen Kreditbedürfnisse und die sehr ungünstige kafsenlage einer großen Zahl öffentlicher Stellen, insbesondere des Reiches und vieler Gemeinden, verschärft worden. Die Rot- wendigkeit baldiger durchgreifender Maßnahmen ist offenbar geworden. Vielleicht wird wie in früheren Jahren in den ersten Wochen des neuen Jahres eine gewisse Verflüssigung am Geldmarkt eintreten. Diese zeitweilige Verflüssigung wird jedoch die Tatsache nicht verwischen können, daß, wenn nicht entscheidend für eine Entlastung des Geldmarktes von dem Druck der öffentlichen Schulden in angemessener Frist vorgesorgt wird, dieser sowohl hinsichtlich seiner Elastizität als auch hinsichtlich des Zinsniveaus die Nachteile aus diesen Verhältnissen weiter zu spüren haben wird. Solche Maßnahmen würden aber auch besonders geeignet sein, die Geneigtheit des Auslandes, Deutschland weitere Kapitalbeträge zur Verfügung zu stellen, zu erhöhen und damit auf die Kreditbedingungen günstig einzuwirken. Mit Befriedigung kann festgestellt werden, daß die Produktionskapazität im allgemeinen nicht beeinträchtigt worden ist. Die gesamte Gütererzeugung hat sich aus einem Niveau halten können, das im allgemeinen nicht niedriger ist als in den beiden vorhergehenden Fahren: allerdings geht aus derSteigerungderArbeitslofenziffer hervor, daß nur ein Teil des Zuwachses der Arbeiterbevölkerung in den Wirtschaftsprozeß hat ausgenommen werden können. Wenn im allgemeinen die Tatkraft und Aktivität des deutschen Wirtschaftskorpers den Schwierigkeiten am Kapitalmarkt hat widerstehen können, so tritt doch in der Zunahme der Konkurse und Bergleichsverfahren und in anderen Daten zutage, wie andererseits diese Kreditschwierigkeiten noch ohneernsteFot- g e n geblieben sind. Wie die Konjunktur sich in den kommenden Monaten entwickeln wird, ist weniger als je zuvor zu sagen. Sowohl in der Konstellation am Weltmarkt, wie im Riveau der Warenpreise können Aenderungen eintreten, die auf die deutsche Konjunktur großen Einfluß auszuüben vermögen. Sollten solche Entwicklungen tatsächlich eintreten, so würden sie jedoch voraussichtlich von einer weiteren Entspannung auf dem internationalen Kapitalmarkt und erhöhten Kreditmöglichkeiten im Auslande begleitet sein. Sn den Warenpreisen ist schon ein deutlicherRück- g a n g zu erkennen. Der Bericht des Kommissars bei der Reich s- bahn stellt fest, daß die Sahreseirmahmen der Reichsbahngesellschaft aus dem Sahre 1929 um etwa 4 v. H- höher feien als 1928. Der Betriebsüberschuh werde gerade ausreichen, um die Reparationslasten zu erfüllen und die sonstigen Zinszahlungen zu leisten. — Der Bericht des Kommissars über die verpfändeten Einnahmen gibt den üblichen ileberbltd über die Reparationszahlungen aus den verpfändeten Einnahmen (Zölle, Tabak, Bier. Branntwein, Zucker). Er weist darauf hin, dah diese in der Zeit von April bis August 1929 mit rund 3 v. H. hinter den Erwartungen in ihren Ergebnissen zurückgeblieben seien. Allgemeine Schlüsse liehen sich jedoch hieraus nicht ziehen. Neuregelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen. Eine Gesetzesvorlage vor dem Neichsrat. Berlin, 6. Jan. (Priv.-Tel.) Der R e i ch s r a t wirb sich auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahre am kommenden Dienstag u. a. auch über eine Verordnung wegen der Neuregelung des Ver- kehrs mit Kraftfahrzeugen zu beschäftigen haben. Der ständig wachsende Verkehr nicht nur in den Großstädten hat bekanntlich zu zahlreichen Unzuträglichkeiten geführt, die durch die bisher bestehenden Verordnungen und Gesetze hervorgerufen waren. Der dem Reichsrat vom Reichsverkehrsmini- sterium zugehende Entwurf sieht zunächst eine allgemeine Regelung der Fahrgeschwindigkeit und eine zweckmäßige Berei - fung der Lastkraftwagen vor. Anlaß zu diesen Maßnahmen sind zahlreiche Beschwerden und Wünsche besonders aus Kreisen der Hausbesitzer gewesen, die Klage darüber geführt Haden, daß durch den wachsenden Automobil- und Autobusverkehr eine ständig anschwellende Gefahr für die Grundstücke besteht. Der Forderung nach einer allgemeinen Einführung der Luftreifen bei Lastkraftwagen wird durch eine schon im vorigen Jahre erlassene Verordnung, nach der in kurzer Zeit alle Lastkraftwagen mit Luftreifen versehen werden müssen, entsprochen. Aus Einspruch der großen Lastkraftwagenbesitzerorganisationen hin wurde jedoch diese Verordnung bis zum Herbst dieses Jahres hinausgeschoben, um Härten zu vermeiden. In dem jetzt zur Beratung stehenden Entwurf kommt jedoch eindeutig zum Ausdruck, daß eine Verlängerung über diesen Termin hinaus nicht mehr in Frage kommt. Es wird weiterhin angestrebt, auf die Äutomobilindu- ft r i e dahin zu wirken, daß sie in Zukunft mehr als bisher dreiachsige Lastautos baut, um dem raschen Verschleiße der Landstraßen wirksam zu begegnen. — In diesem Zusammenhang ist eine Anregung aus Versicherungskreisen interessant, nach der eine allgemeine Erschütterungs- schädenversicherung f ü r Häuser geschaffen werden soll, und zwar soll sie übernommen werden von den öffentlich-rechtlichen Feuersocietäten. Aufgabe einer solchen Versicherung würde es fein, die durch Verkehrserschütterungen verursachten Schäden zu decken. Die Feuersocietäten zahlen 70 bis 80 v. H. der Feuerschäden aus, die Uebernahme einer Erschütterungsversicherung würde also die Derwal- tungstoften wesentlich heradmindern. Erst kürzlich ist tm Hamburger Senat offiziell die Einführung einer Gebäudeerschütterungsschädenoersicherung ge- fordert worden, und tn Stuttgart, Karlsruhe und Aachen sind auf strenger wissenschaftlicher Basis U n. terfuchungen über die tatsächlichen Erschölle- rungsschäden durch wissenschaftliche Fachausschüsse ongestellt worden, die für die Behandlung dieser Frage von außerordentlichem Nutzen sind. Gparzwang in der Luftfahrt. Einschränkung der Subventionen. Zndustriemonopol. Berlin, 6.Jan. (Priv.-Tel.) Im Zusammen- Hang mit der Tatsache, daß im Rahmen der Kür« zungen am Etat für das neue Rechnungsjahr auch an einem radikalen Abbau der Luftfahrt a b t e i l u n g im Reichsverkehrsministerium gedacht worden ist, erfahren wir, daß beschlossen worden ist, von den im Reichsver- bande der Deutschen Luftfahrtindustrie organisierten Firmen lediglich Junkers, Dornier, di« Baye- rischen Flugzeugwerke und heinkel zu subventionieren. Diese Beschränkung der Reichssubventionen auf die vier Firmen, von denen man Junkers wegen seiner Landflugzeuge, Dornier wegen seiner Wasserboote, die Bayerischen Flugzeugwerke wegen ihrer F r a ch t m a s ch i - n en und heinkel wegen seiner Patente für Katapultflugzeuge und wegen seiner Post- flugzeuge auswählte, dürfte allerdings für die übriaen im Reichsoerband der Deutschen Luftfahrt- Industrie zusammengeschlossenen Firmen von außerordentlich empfindlicher Rückwirkung sein. Dabei fällt auf, daß die Rohrbach-Werke, die durch die Romar-Flugboote besonders bekannt wurden, nicht mit in die Reichssubventionen einbezogen worden sind. Da der Deutschen Lufthansa bereits zu verstehen gegeben wurde, daß sie in Zukunft ebenfalls nur bei diesen vier Firmen bestellen solle, was ohne Frage einer Beeinträchtigung der ihr ursprüng- lich zugesicherten Freiheit im Bestellungswesen gleichkommt, ist außerdem der Plan der Lufthansa in Frage gestellt, für ihren Transatlantik-Verkehr weitere Romartypen einzustellen. Obwohl das Reichsverkehrsministerium zu diesen Maßnahmen im Einvernehmen mit dem Reichstag schritt, der in seinem Luftfahrtausscbuß, welcher unter dem Namen „Streichquintett^ bekannt ist, diese Fragen erörterte, steht doch zu erwarten, daß der Plan einer solchen Monopolisierung der Luftfahrtindustrie, zumal die ausgeschlossenen Firmen selbst zu einer Gegenaktion schreiten wollen, noch auf lebhaften Wioerstand stoßen wird In diesem Zusammenhänge mehren sich die Nachrichten, nach denen auch die Städte an einem Abbau ihrer Subventionen Herangehen wollen, wobei Kassel den Anfang zu machen scheint, so daß auch nach dieser Richtung hin eine starke Einschränkung im deutschen Luftfahrtwesen zu erwarten ift Gegen das Deutschtum in Güdtirol. Die deutschen Inschriften. — Zahlreiche Verhaftungen. Innsbruck, 4. Jan. (TU.) An dem alten historischen St. Afrahaus in Dozen, das seinerzeit den AugLburger Bischöfen g: hörte, befand sich eine Inschrift, in der festgehaltrn war, daß sich in diesem Hause Andreas Hofer und später der Wirt an der Lahn Mayer nach ihrer Verhaftung aufgehalten hatten. Auf Antrag der italienischen Behörden mußte nunmehr diese Tafel entfernt werden. An einem anderen Hause waren Fresken- S e m ä l d e angebracht, wobei auch einige alte Verse ausgefunden wurden, die in deutscher Sprache gehalten waren. Auch diese Verse mußten nunmehr entfernt werden. Wie aus Dozen ferner berichtet wird, wurden in Südtirol wieder zahlreiche Personen verhaftet, darunter der frühere Sekretär des Deutschen Verbandes, Michael Malfertheiner, der erst vor kurzem nach einer siebenmonatigen Haft in Freiheit gesetzt worden war. Malfert- heiner wurde aus die Anzeige eines Irrsinnigen hin wegen angeblicher Verbreitung deutscher Druckschriften und der Zeitung »Der Südtiroler" verhaftet und vor den Staatsgerichtshof in Rom gebracht. Das Verfahren muhte aber eingestellt werden, da ein strafbarer Tatbestand nicht nachweisbar war. Weiter wurden in Saturn Baron Hausmann jun., sowie ein Briefträger verhaftet. Mehrere Verhaftungen wurden auch in Reu- matt, in Kurtinig und Margreid vorgenommen. Zahlreiche andere Personen wurden unter Polizeiaufsicht gestellt. Hochzeitsgäste in Rom. Das belgische Königspaar und die Braut. Rom, 5.Jan. (WTD.) Der König von Bulgarien und Prinz Cyrill trafen um 7.45 Llhr in Rom ein. Auf dem Bahnhof waren der König und der Kronprinz von Italien mit hrern Gefolge sowie der Gouverneur von Rom und das Personal der bulgarischen Gesandtschaft erschienen. Eine Kompanie Grenadiere erwies unter den Klängen der bulgarischen Nationalhymne den Gästen die militärischen Ehren. Auch das belgische Königspaar und die Braut, Prinzessin Marie Id sä, trafen um 10 ilfjr ein. Sie wurden auf dem Bahnhof begrüßt von dem italienischen Königspaar und den Prinzen, die die Gäste zum Quirinal geleiteten. Am Bahnhof hatte eine Ehrenkompanie Aufstellung genommen. Die Bevölkerung begrüßte die Königspaare mit begeisterten Zurufen. Ferner sind eingetroffen die Herzogin von Den dorne, Prinz Louis Napoleon, Prinz Paul von Jugoslawien, das ehemalige Königs- paar von Portugal, der Jnfant von Spanien und der Herzog von V o r k. Der Präsident von Portugal ließ heute durch seinen Gesandten dem Kronprinzen von Italien das Großkreuz des Ordens vom Turm und Schwert überreichen. Der Reichsverwefer von LI n g a r n hat dem Kronprinzen einen Diererzug mit dem dazu gehörigen Wagen und Geschirr zum Geschenk gemacht. In Gegenwart des ungarischen Gesandten wurden die vier ungarischen Schimmel heute dem Prinzen Humbert vorgeführt. Die faszistische Presse richtet begeisterte Begrüßungs- Worte an die zukünftige Kronprinzessin und ihre erlauchten Eltern. Der vatikanamtliche „Osserva- tore Romano" hebt hervor, daß die belgischen Monarchen als erstes ausländisches Herrscher- Paar nach der Lösung der römischen Frage dem Papst offiziellen Besuch abstatten werden. Oie Genfer Kohlenkonferenz. Die Haager Ereignisse überschatten alle Vorgänge in einem Maße, daß Gefahr droht, daß Vorgänge wie die Genfer Kohlenkonferenz, die am 6. Januar beginnt, kaum noch Beachtung finden. Das ist ein unverdientes Schicksal, denn auch in Genf können unter Llmständen Beschlüsse gefaßt werden, die von unübersehbarer Tragweite für die deutsche Wirtschaft sind. Durch die englische L a b o u r-R e Oie r u n g ist in das internationale Kohlenproblem ein Element der Bewegung gekommen, das die Losung erzwingen toill, um dem englischen Bergbau wenigstens in Europa d.e Vorherrschaft zu sichern. England will nicht nur seine Kohlenproduktion organisieren, es will vor allem die Ausfuhr so steigern, daß sie alle Märkte Europas entscheidend beherrscht. Wenn der englische Bergbau feit einigen Jahren weniger ertragsfähig ist als vor dem Kriege, oder gar zur Zeit des Ruhreinbruchs, so verfügt er trotzdem über ein gewaltiges Betriebskapital,' das es ihm möglich macht, jeden Wettbewerb niederzukämpsen. Während der deutsche Bergbau vpn Jahr zu Jahr wachsende Steuern und soziale Aufgaben aufgebürdet erhält, hat die englische Regierung ohne Rücksicht auf die Parteischattierung der Kohlenkrise dadurch Rechnung getragen, daß sie Zuschüsse und Llnterstühungen aller Art gewährte. Die Labour-Regierung hält die Zeit und die Gelegenheit für gekommen, dem englischen Bergbau einen Vorsprung zu sichern, den andere Kohlenländer insbesondere Deutschland überhaupt nicht wieder einholen können. Die Mittel, deren sich die Labour-Regierung zu diesem Zweck bedient, sind zwar mit einem sozialen Mäntelchen umkleidet, sind aber trotzdem oder gerade deswegen so beschaffen, daß die Ausführung allein dem englischen Bergbau Vorteile bringt. Als der englische Handelsminister Graham im vorigen Herbst in Genf anregte, Arbeitszeit und Lohnverhältnisse im Bergbau international zu regeln, hörte sich das sehr menschenfreundüch an. England hat auf den ausländischen Kohlenmärkten nach dem Kriege durch das Auskommen neuer Kohkenländer starke Einbußen erlitten. Cs ist wohl nützlich, in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, daß auch die englischen Grubenarbeiter nicht daran denken, international zu handeln, wenn die eigenen Interessen durch eine engherzige Politik besser gefördert werden können. Gerade die englischen Grubenarbeiter waren es, die sich dafür einsehten, dem Ruhreinbruch eine unbefristete Dauer zu geben, um durch die Erdrosselung des Ruhroergbaus das größte deutsche Kohlengebiet wirtschaftlich lahmzulegen. Wenn auf dem internationalen Dergarbeiter- kongreß von 1928 die englischen Vertreter eine internationale Regelung der Arbeitszeit und eine Anpassung der Löhne forderten, so handelten sie dabei nicht weniger eigensüchtig, als in ihren Entschließungen zum Ruhreinbruch. Daß der englische Handelsminister Graham diese Forderungen ausgenommen hat, ist kein Zufall, sondern entspricht durchaus der Taktik, die internationale sozialistische Gemeinwirtschaft f ü r englische Interessen einzuspannen. Die Genfer Kohlenkonferenz ist mit dazu bestimmt, für England die Kastanien aus dem Feuer zu holen. England ist stark und mächtig genug, um etwa Polen zu zwingen, die von Jahr zu Jahr wachsende Kohlenförderung einzuschränken. Da Polen nicht industrialisiert ist, es auch in absehbarer Zeit nicht sein wird, so bleibt ihm nichts anderes übrig, als die von Jahr zu Jahv wachsende Kohlenförderung auf die zunächst erreichbaren Märkte zu werfen. Das sind die skandinavischen Märkte sowie die der baltischen Länder, auf denen England vor dem Kriege buchstäblich eine Monopolstellung besaß. Heute haben die Polen die englische Kohle Schritt für Schritt zurückgedrängt, hauptsächlich dadurch; daß sie die englische und deutsche Kohle immer weiter im Preise unterboten. Die polnischen Schleuderpreise sind möglich, weil die Gestehungskosten im polnischen Bergbau verhältnismäßig niedrig sind. Schlechte Löhne und lange Arbeitszeit auf der einen Seite, Frachtvergünstigungen auf der a nberen Seite machen es möglich, die polnische Kohle trotz des langen Anmarschweges auf die nordöstlichen Märkte zu werfen. Die Labour-Regierung hat durch die K o h l e n- bill die inner englischen Voraussetzungen zu schaffen versucht, durch Erhöhung des Kohlenpreises im Inland« die Ausfuhrpreise senken zu können. Bei der Einstellung der Freien Gewerkschaften in Deutschland ist leider zu fürchten, daß Deutschland zu koh'.enwirtschaftlichen Handlungen gedrängt wird, die auf nichts anderes hinauslaufen als auf eine tatsächliche Unter ft ütjung der englischen Interessen. Die Arbeitszeit im englischen Bergbau soll zwar künftig der Arbeitszeit im deutschen Bergbau angepaht werden, allein damit ist nicht das Geringste sür die Gleichstellung getan. Der deutsche Bergbau hat viel höhere Lasten zu tragen als der britische oder polnische Bergbau, so daß die mechanische Angleichung der äußeren Arbeitsbedingungen noch keine internationale Grundlage schafft. Es liegt aber nicht im Plane der Genfer Kohlenkonferenz, die Produktionsbedingungen undProduktionskosten als solche zu zergliedern, da dies den britischen Interessen durchaus widersprechen würde. Wie dieses Interesse gegen Deutschland eingestellt ist, geht u. a. auch daraus hervor, daß hervorragende Mitglieder der Labour-Regierung, nämlich Henderson und Grahanr sich wiederholt für eine deutsch- polnische Wirtschaftsverständigung eingesetzt haben. Weshalb und warum? Wenn die Polen ihren Kohlenüberschuh nach Deutschland werfen können, so wird zunächst der skandinavische Markt entlastet, sodann aber der deutsche Bergbau so schwer geschädigt, daß er z u Einschränkungen und Stillegungen schreiten muß. für den Kauf des weltberühmten KunstguteS zu gewinnen. Damit wird der von dem Herzog mit einer Händlergruppe abgeschlossene Vertrag zum Verkauf des Schatzes rechtskräftig und es ist damit zu rechnen, daß er auf die eine ober andere Weise weiter verkauf^ wird. Als Abnehmer kommt eine Gruppe in Frage, an deren Spitze die Frankfurter Firma Hackenbrach steht. Die Garantie haben eine deutsche, eine holländische un* eine englische Bank übernommen. Der Schatz ll in Berlin und anöereit deutschen Städten und wahrscheinlich auch im Ausland ausgestellt werden. historische Schriftstücke in Leningrad aufgefunden. In Leningrad wurden in einem ehemaligen Schloß Schriftstücke historischen Wertes gefunden, darunter das Tagebuch Kaiser Nikolaus l., sowie Briefe der letzten russischen Zarin und des ehemaligen Kaisers Wilhelm 11. Die Schriftstücke werden in nächster Zeit vom russischen Staatsverlag veröffentlicht Werdern Max Hölz in Leningrad. In Leningrad ist der deutsche Kommunist Max Hölz eingetroffen. Auf dem Bahnhof waren verschiedene kommunistische Verbände erschienen, die Holz feierlich st empfingen. Er hielt ein Rede gegen die Reichsregierung und Deutschland und griff darin besonders die deutsche Sozialdemokratie an. Die deutschen Arbeiter müßten e rft in Rußland lernen, wie Revolution zu machen sei und wie mit der Waffe umgegangen werden müsse. Unterschlagungen eines Essener Rechtsanwalts. Der Essener Rechtsanwalt Dornier ist mit seinem Bruder, der bei chm als 'Bureau* Vorsteher tätig war, nach Llnterschlagung von mehreren tausend Mark Klientengelbem sowie Hinterlassung von etlichen tausend Mark Schulden flüchtig. Gegen Rechtsanwalt Dorni.r wurde bereits vor vier Wochen ein Haftbefehl zur Erzwingung des Offenbarungseides erlassen. Der Attentäter auf den Orient-Expreß gefangen. Die Polizei der Stadt Drama in Griechisch- Mazedonien hat den berüchtigten bulgarischen Banditenführer LI z u n o w nebst einem Mitglied seiner Bande verhaftet. Llzunow hatte drei bulgarische Ge r i ch t s b e a m te ermordet und verschiedene Attentatsversuche auf den Orientexpreß v rübt. Außerdem soll er auf bulgarischen Landstraßen zahlreiche Automobile angehalten und aus- geplündert haben. Der älteste Schlittschuh Deutschlands. Schon in der Zeit um 1000 v. Ehr. wurde Schlittschuh gelaufen. Dafür spricht der aus Pferdeknochen herge st eilte Schlittschuh, den das Märkische Museum in Berlin aufbewahrt. Dieser Knochen-Schlittschuh wurde Mitte des 11. Jahrhunderts bei Ausschachtungen in Pfahlbauten auf dem Stresow bei Spandau gefunden. Es ist anzunehmen, daß die Pfahlbauer der Steinzeit diese Art der Schlittschuhknochen unter ihre Ledersandalen schnürten. Erst um die Mitte des 13. Jahrhunderts ist der Knochenschlittschuh durch einen eisernen erseht worden. 5>ie ersten, die diese Art von Schlittschuhen hergestellt haben, waren die Holländer und die Franzosen. Krisenstinmmllg in Rumänien. Um veri Exkronpririzen Carol Bukarest, 4. Jan. (Privat.) Obwohl die Gerüchte über eine angeblich drohende neue Versa s s u n g s kr i s e und die Möglichkeit der R ü ck- kehr des früheren Kronprinzen als Regenten im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten M a n i u von der Regierung wiederholt und in kategorischer Weise dementiert worden sind, beschäftigen sich die Oeffentlichkeit und die Presse, insbesondere gelegentlich des 4. Januar, an dem seinerzeit Carol von der Thronfolge ausgeschlossen wurde, mit diesen Möglichkeiten. „Adeverul" und „Dimineatza" bringen bisher unveröffentlichte Angaben über die Vorgeschichte der Abdankung des Prinzen, wonach diesem unter Androhung eines einer Gefangenhaltung ähnlichen Zwangsaufent- h a l t e s in Sinaia ein Ultimatum gestellt worden wäre. „Cuvantul", der für heute eine Sonderausgabe zur Verteidigung Carols angetünbigt hatte, ist gestern nacht im Satz beschlagnahmt toorben. Trotz allem scheint aber die Neuaufrollung der dynastischen Frage ober der Ausbruch einer Derfassungsrrise augenblicklich vollkommen ausgeschlossen. Von informierter Seite wird vielmehr geltend gemacht, daß, falls die carlistische Propaganda als Gegenaktion zu gewissen angeblichen Bestrebungen auf Veränderungen der Regentschaft überhaupt geplant gewesen sein sollte, dieser Plan vollkommen hinfällig sei, da das allerbeste Einvernehmen zwischen der Königin und dem Ministerpräsidenten Maniu wiederhergestellt fei. Oie Aufklärung der Bombenatteniaie. Berlin, 6. Jan. (Priv.-Tel.) Die Ermittlungen des mit der Aufklärung der Bombenattentate beauftragten Llntersuchungs- richters M a s u r sind, wie die „Montagspost" erfährt, nunmehr zum Abschluß gelangt. Es ist gelungen, von den 13 Bombenattentaten elf Attentate durch Geständnis der Beschuldigten aufzuklären. Als seinerzeit die Voruntersuchung in Berlin eröffnet wurde, ging man von der Annahme aus, daß in Berlin eine Zentrale bestanden hätte, auf deren Anweisungen die Attentate in Schleswig-Holstein verübt worden seien. Für diese Annahme haben sich aber vollgültige Beweise nicht erbringen lassen. Wenn nicht in kürzester Frist der Nachweis geführt werben kann, daß der Anschlag auf den Reichstag entweder von Berlin aus inszeniert worden ist oder dem Kreis der in Schleswig-Holstein verhafteten Personen zur Last gelegt werden kann, erscheint es1 fraglich, vb der Prozeß vor den Berliner Gerichtsbehörden durchgeführt werden kann. Aus aller Welt. Die Papageienkrankheit in Prag. In Prag sollen insgesamt vier Fälle von Papageienkrankheit festgestellt toorben fein. Die bakteriologische Untersuchung bei öem im Jnfektionsspital untergebrachten Ehepaar hat jetzt ergeben, daß es sich tatsächlich um Papageienkrankheit handelt. Beide schweben in Lebensgefahr. In die Infektionsabteilung des Weinberger Krankenhauses sind zwei ^erfonen eingeliefert worden, bei denen der dringende Verdacht besteht, daß sie von der gleichen Krankheit befallen find. Es wurde ermittelt, daß der Papagei, durch den die Krankheit auf das im Jnfektionsspital befindliche Ehepaar übertragen wurde, aus der gleichen Sendung stammte wie die Tiere, die die Krankheit in Deutschland verbreitet haben. Ein reichS- I deutscher Vogelhändler hat fünf Exemplare brasilianischer Papageien einem Prager Tierhändler verkauft, der eines dieser Tiere an das erkrankte Ehepaar abgegeben hat. Dieser Vogel ging in wenigen Tagen zugrunde. Die Behörden suchen jetzt die Besitzer der übrigen Vögel zu ermitteln. Die „Scheffel-Linde" in Achdorf niebergebrannt. In der Scheuer des Müllers Julius Bausch in Achdorf bei Bonndorf brach Feuer aus. Da die Baulichkeiten mit der Gastwirtschaft „Zur Scheffel-Linde" des Gastwirts Gust. Mehninger zusammengebaut waren, griff das Feuer sehr rasch auch auf dieses Anwesen über. Binnen kurzer Zeit war das durch Viktor von Scheffel in seinem „Juniperus" verherrlichte Gasthaus „Zur Linde" ein Raub der Flammen. Nur wenige Bilder aus dem Scheffel-Zimmer konnten gerettet werden, darunter auch das Bild der durch Scheffel bekannt gewordenen Maria Gutta. Der Gebäudeschaden wird mit 40 000 Mk. angegeben. Wiederwahl des Oberbürgermeisters Dr. Jarres von Duisbura. Die Stadtverordnetenversammlung wählte Oberbürgermeister Dr. Jarres mit 46 Stimmen von 74 abgegebenen Stimmen wieder. Auf den von den Kommunisten benannten Reichstagsabgeordneten Torgler entfielen die 13 Stimmen der Kommunisten. Die Sozialdemokraten gaben 15 weiße Stimmzettel ab. Explosion in einem Sprttwerk. Im Spritwerk der Firma Trick Zellstoff in Kehl ereignete sich eine folgenschwere Explosion, die anscheinend durch Sprit, der aus einer undichtenDeftillierblase ausgelaufen und dann zur Entzündung gelangt war, verursacht wurde. Drei Personen, ein Ingenieur, ein Spritmeister und ein Arbeiter, wurden in schwer verletztem Zustande dem Krankenhause zugeführt. Die Inneneinrichtung sowie das Dach des Spritwerks wurden vollständig z e r st ö r t und zahlreiche Fensterscheiben der umliegenden Gebäude zertrümmert. Großfeuer in einem Neuyorker Fremdenheim. Im Erdgeschoß des Hotels Marguerh eines der elegantesten Fremdenheime Neuyorks, wurden durch Kurzschluß zwei Explosionen veranlaßt. Rauch und Flammen drangen durch die Ventilations- und Aufzugsschächte in die oberen Geschosse des elfstöckigen Gebäudes, das infolge des Kurzschlusses völlig ohne Licht war. Unter den vielen hundert Bewohnern des Fremdenheims, die es spät nachts auf Veranlassung der Feuerwehr räumen mußten, herrschte große Aufregung. Eine Frau erlitt einen Herzschlag. Ein Ingenieur wurde in einem Personenauszug erstickt aufgefunden. Die Feuerwehr vermutet noch weitere Opfer. Der Delfenschah für Hannover verloren. Die vom ehemaligen Herzog Ernst August von Braunschweig der Stadt Hannover eingeraumte Frist für den Erwerb des Welfenschahes ist verstrichen, ohne daß es gelungen ist. die sozialdemokratische Fraktion des Bürgervorsteherkolle« giums zu einer Aenderung des von ihr im Rathaus abgegebenen Votums zu bestimmen und sie Oie Wetterlage. 5onnlaa, O, 1510 6 Uai. 0, -0 to Tourj ~La Coruna ~T tit ©woixentes. oneuer. Qnaio Dedett- E'D-M» 1 3 .graD Ät, -Ä Aus der Provinzialbauptstadt Gießen, den 6.3anuar 1930. Inventur. Die „.Stille vor dem Sturm" ist durchaus nicht nur eine meteorologische Angelegenheit. Sie herrscht auch häufig auf anderen Gebieten. Und immer vor den Großkampftagen der Inventurausverkäufe. Es soll Frauen geben — und es gibt tatsächlich welche — die dieser Sensation Verständnis-, ja ahnungslos gegenüberstehen. Sind sie zu bedauern? Sind ihre Ehemänner zu beneiden? Zwei Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Doch wir wollen hier nicht von Grundsätzen sprechen. Wir setzen höslich voraus, daß jeder sie hat. Und jede Frau im besonderen. Und daß sie nicht leicht zu erschüttern sind. Nur ... in den Inventurausverkäufen —. Aber wer das nicht versteht, der lese gar nicht erst weiter. Er würde ja doch nicht begreifen, daß man direkt sparen kann, indem man Geld auegibt; z. B. für ein Gesellschaftskleid, das 75 Mark kostet, nachdem es nämlich gestern noch 125 Mark gekostet hatte. 50 Mark gespart — durch einen kühnen Zugriff! Aber ich bin damit viel zu weit gegangen. Nicht mit dem Preise. Ich hätte gerade so gut von einem Objekt von 75 Pf. sprechen können. Ich meine, daß ich überhaupt schon ein bestimmtes Objekt erwähne. Denn ich war eigentlich noch bei der Stille vor dem Sturm. , v n Haben Sie sie am Vortage empfunden? Wenn Sie In einem unserer Modegeschäfte waren, bestimmt. Leere. Ueberall. Es wäre bedrückend erschienen, wenn es nicht so ahnungsvoll gewesen wäre. Und nun erst vor den Schaufenstern! Ueberall die lieblosen Vorhänge. Was mochten für aufregende Dinge hinter ihnen vorgehen? Gegen Abend fielen die Hüllen, und nun hatte man einen Vorgeschmack. Und eine Vorfreude. Vielleicht auch eine (sogenannte) schlaflose Nacht. Sie lächeln? Ja aber, ich bitte Sie. Stellen Sie sich doch vor, Sie hatten ein Kleid gesehen — genau das was Sie sich seit langem, also mindestens einem Monat, oder kurz: seit es sicher ist, daß man unmöglich im kürzeren ftleib in Gesellschaft gehen kann, gewünscht haben. Ein Kleid — was sage ich — ein Gedicht von 12 Meter Rockweite, Crepe satm mit Tüllrockwolke, oder Tüllwolkenrock. Ganz Ihre Farbe. Auf die Hälfte fast zurückgefetzt. Und nun die Aufregung: wird es paffen? Und wenn ja- wird mir niemand zuvorkommen? Stellen Sie sich vor: die entzückendsten Schuhe, Luxusqualität, mit Lackver» zierung, vorher unerschwinglich, jetzt für ein Butterbrot (natürlich ein sehr gut belegtes) zu haben. Ob aber in der richtigen Nummer? Es ist nicht jeder ein Aschenputtel, was Schuhgröße anbetrifft. Wenn auch natürlich alle Damen kleine Füße haben. Ich habe in letzter Zeit oft gelesen, daß unsere Zeit sich über nichts mehr wundert. Das stimmt. Man nimmt den Tonfilm ebenso selbstverständlich hin, wie das Raketenauto, geplante Ausflüge in den Weltenraum, Millionenunterfchlagungen, Bildfunk, Radioplaudereien aus Honolulu und Aehn- liches. Und wundert sich über nichts mehr. Aber bei den Inventurausverkäufen muß man sich wundern. Dazu sind sie ja auch da. Sie mögen sagen, was Sie wollen. Sie mögen dem Weltraum- schiff ebenso gleichgültig gegenüberstehen, wie dem Anblick Ihres Onkels am Telefon, wenn Sie in Posemuckel am Apparat stehen und er im Innern von Cochinchina — bei den Inventurausverkäufen müssen Sie sich wundern, lieber die Preise, über die erregte Frauenwelt, die gefaßten Ehemänner, die Verkäuferinnen, welche 27 Damen gleichzeitig bedienen und doch liebenswürdig bleiben, und über ... Aber gehen Sie lieber selbst hin. Doch bald. Sonst ist das Beste weg. In jeder Beziehung. Eva von Massow. Professor Roeschens Beisetzung. 3n schlichter Weise fand gestern nachmittag in Laubach die Beisetzung der sterblichen Hülle des so plötzlich aus dem Leben abgerufcnen Oberlehrers i. R. Professor Dr. Roeschen statt. Eine große Trauergemeinde, unter der man auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus den verschiedensten Gegenden der Provinz Oberhessen bemerken konnte, versammelte sich um 15.30 Uhr vor dem Hause des Verewigten. Vach einer kurzen Hausandacht, die Dekan V o l p, Laubach, im engsten Familienkreise hielt, wurde der schlichte Sarg, mit Kränzen bedeckt, auf den Leichenwagen gehoben und unter Dorantritt einer Fahnenabordnung der Düdinger Pennäler und gefolgt von einem sehr großen Trauerzuge unter Glockengeläute zu dem auf einer Bergeshöhe schön gelegenen Friedhof geleitet. Da der Heimgegangene, seinem schlichten Wesen entsprechend, eine Gedenkrede am Grabe nicht gewünscht hatte, verlas Dekan D o l p lediglich das Gotteswort und gab im Anschluß daran eine kurze Schilderung des Lebensganges des Heimgegangenen. Vach den kirchlichen Handlungen des Geistlichen wurden dem Derstorbenen eine Anzahl Vachrufe ge- widmet. Zunächst sprach ein Vertreter des Hessischen Philologenvereins Darmstadt, hierauf im Vamen des Gesamtvorstandes und des gesamten Vogelsberger Höhen-Clubs dessen erster Vorsitzender Dr. med. Druchhäuser (Ulrichstein), sodann Lehrer i. V. Sind (Schotten) als Vach folger von Prof. Voeschen in der Schrift- teitung der V. H. C.-Zeitschrist „Frischauf", weiter Bürgermeister Appel (Ulrichstein) — Prof. Voeschen war Ehrenbürger von Ulrichstein —, Prof. Dr. Hepding (Gießen) im Auftrage des Operhessischen Geschichtsvereins Gießen und des Historischen Vereins für Hessen, Bürgermeister Menge! (Schotten) als Vertreter der alten Düdinger Pennäler, 3ustizobersekretär Elbe (Laubach) at8 Vorsitzender des Laubacher Zweigvereins des V. H. C., Studienrat Schweiß- g u t h (Laubach) namens des Laubacher Tennisklubs, Dürgermeister H ö g h (Laubach) für den Laubacher Eisverein — Prof. Voeschen war Gründer und Förderer beider Vereine —, und Dr. Philipp (Laubach) namens der Laubacher Kasinvgesellschaft. 3n sämtlichen Ansprachen wurde die Persönlichkeit des Heimgegangenen mit Worten aufrichtiger Wertschätzung gerühmt und seinen Werken und Verdiensten auf den vielfältigsten Gebieten seines Schaffens die gebührende ehrenvolle Anerkennung gezollt. Daten für Dienstag. 7. Januar. 1529: der Erzbildner Peter Vischer in Vürn- berg gestorben; — 1831: Reichspostminister Hrch. v. Stephan, Gründer des Weltpostvereins, in Stolp i. P. geboren; — 1838: der Maler Giuseppe ©rafft in Dresden gestorben. Kn'n Dienst am Kunden bei der Gießener Reichspost. Von der Forderung des DienstesamKun- d e n hört man heutzutage oft sprechen, und man bemerkt auch bei der Geschäftswelt, daß sie sich dieser Votwendigkeit im allseitigen Interesse gerne anpaßt. Auch von manchen Dehörden darf man sagen, daß sie sich bemühen, den Wünschen des Publikums weitgehendst entgegenzukommen. Vur bei der Gießener V e i ch s p o st scheint die zeitgemäße Forderung des Dienstes am Kunden bisher noch nicht die erforderliche Deachtung gefunden zu haben. Wir hatten im vorigen 3ahre schon wiederholt im Vamen der Bürgerschaft den dringenden Wunsch ausgesprochen, daß die Briefmarken- und Postkartenautomaten, die jetzt auf dem Bahnsteig im Gießener Bahnhofsgebäude stehen, in der Wartehalle aufgestellt werden möchten, damit die Gießener Bürger, die am späten Abend noch eilige Briefe zur Bahn bringen und zur Frankierung Marken begehren, nicht gezwungen wären, zur Erlangung einer Briefmarke erst noch eine Bahnsteigkarte zu lösen. Diese wiederholten Wünsche sind von der Gießener Post leider bis jetzt noch nicht erfüllt worden, auch nicht nach der Erweiterung der Bahnhofshalle, in der jetzt wirklich genügendPlah zur Aufstellung dieser beiden Automaten vorhanden ist. 3st es schon bedauerlich, daß die Post den Bürger zwingt, zur Erlangung einer Briefmarke in den späten Abendstunden am Bahnhof erst noch eine Bahnsteigkarte zu lösen, so ist es aber noch viel erstaunlicher, ja geradezu eine sehr starke Zumutung an das Publikum, wenn man, wie es dem Schreiber dieser Zeilen am Samstagabend gegen 21.30 Llhr passiert ist, nach der Lösung der Bahnsteigkarte auf dem Bahnsteig 'vor dem Briefmarkenautomaten erscheint und diesen — gesperrt vorfindet. Ergebnis: ein eiliger Brief ohne Marke, ein gesperrter Briefmarkenautomat und eine Bahnsteigkarte als Geschäft für die Reichsbahn! Wenn man dann nicht — wie der Schreiber dieser Zeilen — einen verständnisvollen Mann findet, der bei Gewährung eines Trinkgeldes eine Fünszehnpfennigmarke verschafft, so ist man einfach aufgeschmissen, da die Reichspost es auch nicht für nötig erachtet, vor dem Hauptpostgebäude in der Vähe des Bahnhofs einen Briefmarkenautomaten auf» zustellen. Auch eine „Verkehrsförderung" in der Unioersitäts- und Provinzialhauptstadt Gießen. Vornotizen. — Tageskalender fürMontag. 117er: Monatsversammlung bei Kamerad Emil Sieck. — Verein Rudersport Gießen 1913: Monats- versammlung, 20.30 Uf»r, im Dootshause. — Gießener Freiwillige Feuerwehr: Monatsversammlung, 20 älhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Schwarzwaldkinder" und »Kehr wieder, Afrika". — Astoria-Lichtspiele: „Vachtbesuch am Geheimtresor" und »Da hält die Welt den Atem an“. — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Freitag. 10.3anuar, bringt der Spielplan des Stadttheaters „Der G e i st e r z u g". ein Spiel in drei Akten von Arnold Ridley. Dieser Geisterzug. das Stück eines amerikanischen Autors tn der Art von Conan Dohle und Edgar Wallace, hat seinen gespenstigen Zug bereits siegreich über die Bühnen von München. Hamburg, Elberfeld, Meißen, Hildesheim u. a. gehalten und überall lebhaften Anklang und Beifall beim Publikum gesunden. — Die Kurse der Volkshochschule beginnen wieder ab Montag, 6. Januar. Es wird, so schreibt man uns, besonders darauf hingewiesen, daß die Kurse „Mozart" und „Charakterkunde" nun wieder regelmäßig stattfinden. Außerdem ist zu beachten, daß die Kurse „Weltbild der Gegenwart" und „Geistige Schulung" erst eine Woche später beginnen. Siehe Anzeigenteil der Samstagnummer. — Evangelischer Kirchengesang» verein Gießen. Am kommenden Donnerstag» abend findet in der Stadtkirche eine geistli^e Musikaufführung statt, bei der Werke von Buxtehude, Schütz und Bach zur Aufführung kommen werden. Man beachte die Anzeige in der Samstag- numme*-. —■ Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Vächsten Freitag, 10. Januar, abends, Lichtbildervortrag in der Aula von Dr. Freiherr von Eickstedt. Näheres im Anzeigenteil der Samstagnummer. — Sylvester Schaeffer, der König deS Varietes, kommt nach Gießen. Dem Lichtspielhaus ist es gelungen, ihn unserer Stadt zuzu- führen. Näheres in der Anzeige. * " D i e Polizeistunde in Hessen während der Fastnachtszeit. Auf Ersuchen der Gastwirte-Jnmmg Hessen ist die Polizeistunde ab Samstag, 4. Januar, an den Samstagen vor Fastnacht auf 5 ilfjr und an den Sonntagen vor Fastnacht auf 4 Ilfjr festgesetzt worden. An den vier eigentlichen Fastnachtstagen Samstag, 1., bis Dienstag, den 4. März dagegen gilt die Verlängerung bis 6 älhr früh. *• Ernennun g beim Dersorgungs- amt Gießen. Regierungs-Ob rinspeltor Ibe beim Versorgungsamt Gießen ist zum Verwaltungsamtmann ernannt worden. •* Dienstjubiläum. Am heutigen 6. Jan. kann der Reisende Heinrich G i f f e y auf eine 30jährige Tätigkeit bei der Firma Tribus & Sundheim in Gießen zurückblicken. *• Von der Lebensrettungsgesellschaft. Dem Bademeister Johann W e st b r o ck (Gießen), der in der Schwimmhalle des Städt. Volksbades zu Gießen seinen Dienst verrichtet, wurde nach erfolgreicher Prüfung von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschast die Urkunde und Abzeichen zum Prüfungsschein verliehen. Berliner Börse. Berlin, 6.Jan. (WTB. Funkspruch.) Die neue Woche eröffnete für Effekten in abwartender, aber nicht unfreundlicher Haltung, zumal die Haager Verhandlungen einen günstigen Fortgang zu nehmen scheinen. Kurse werden vorläufig noch nicht genannt. Winterkur für Nervenkranke u.Nervös-Erschöpfte. SperialknrinsUlt Holbein im Taonne bei Frankf.a.M. — Prospekte durch IQ Mat Dr. N. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt Bffi Gießener Konzertverein Sonntag, den 12. Januar 1930, 17 Uhr, Universitäts-Aula Fünftes Konzert AlmaMoodie Violine Am Klavier: Dr. Wolfgang Stechow, Berlin Werke von Händel, Reger, Dvorak u a. Der Konzertflügel ist aus dem Pianolager August Förster, Gießen Eintrittskarten: 5 —, 4.— und 2.50 RM. bei Ernst Challler und abends an der Kasse. Studentenkarten 1.50 RM bei Herrn Sekretär Ritter gegen Ausweis. 138D Sonder-Verkauf 107. Mantelstoffe 107. Trikotagen | Wäsche / Kurz waren Peter Holling Bismarckstraße 6 146A Kleiderstoffe Seidenstoffe Samte Baumwollwaren Mehrere hundert Reste zu spottbilligen Preisen. Große Preisherabsetzung Außerdem noch Sonder-Rabatte Bekanntmachung. Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat November 1929 können noch bis zum 10. b. 2TI. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Stromsperre auf Kosten des Stromabnehmers. 151D Eine schriftliche Mahnung ergeht nicht mehr. Gießen, den 6. Januar 1930. Direktion der Elektrizitätswerke, Ueberlanbanlage und Straßenbahn der Stadt Gießen. S t o 1 t e. Äutz- und Srennholzversteigerungen der Gemeinde Wißmar. 1. Montag, den 13. Januar, von 9% Uhr vormittags an, bei Wirt Wolf in nachstehender Folge. Distr. 26, Kattenbach Nr. 351: 1 Hainbuchenstamm 4/42 - 0,55 fm Kammholz; Distr. 3, Berghausen Nr. 1826/35: 10 Eichenstämme bis zu 59 cm Durchm., für Glaser und Schreiner geeignet - 11,61 fm; Nr. 1836/41 6 desgl. für Wagner = 2,03 fm; ferner Eichen- Nutzrollen 65 rm 2 m lang, 19 rm 4 m lang (Deichseln), 68 rm Scheit und Knüppel, 122 rm Reiser. Buche: 371 rm Scheit und Knüppel, 498 rm Reiser. Distr. 6, Esch- bad), Eiche: 16 Stämme Kl. 2 und 3 6,24 fm 102 rm Nutzrollen, 2 m lang, 11 rm 4 m lang (Deichseln), 80 rm Scheit und Knüppel, 178 rm Reiser. Buche: 205 rm Scheit und Knüppel, 263 rm Reiser. Fichte: 3 Stä. - 0,51 fm. Distr. 9a, Reitzensteiner- wald Nr. 471/74 -- 4 Eichenstämme Kl. 3 und 4 = 5.90 fm. Eiche: 4 rm Knüppel, 25 rm Reiser. Buche: 134 rm Scheit und Knüppel, 187 rm Reiser. 144D 2. Montag, den 20. Januar, von 9XA Uhr vormittags an, bei Wirt Reeh in nachstehender Folge. Distr. 27 und 26, Stattenbad) 22b, Breiterod: Buche: 283 rm Scheit und Knüppel, 456 rm Reiser. Eiche: 80 rm Scheit und Knüppel, 338 rm Reiser. Distr. 37 und 41, Kreuzheck: Eiche: 4 rm Nutzrollen,. 2 m lang, 1 rm 4 m lang (Deichseln),' 49 rm Knüppel. Buche: 515 rm Scheit und Knüppel, 1346 rm Stammreifer. Fichte: Derbstangen 270 1., 253 2., 313 3., 105 4. Kl., 5 rm Knüppel, 180 rm lange Reiser. Distr. 21a, c und 22a, Homberg: 26 rm Kie.- und Fi.-Knüppel, 40 rm nicht aufgearbeitete Fi.-Reiser, Fi.-Derbstangen 5 1., 15 3. Buche: Reiser 33 rm. Wißmar, den 3. Januar 1930. Der Gemeindevorsteher: Bittendorf. Setreiariai eines großen Unternehmens sucht zum möglichst baldigen Eintritt liniere Miiii! die an selbständiges Arbeiten gewöhnt, über gute Wenigkeiten in Stenographie und Maschinenschreiben verfügt u. mögt, schon in der Industrie tätig gewesen ist. Bewerbungen mit Lichtbild und Zeugnis- abschrtsten erd. unt H4D tu d. Gieß. An». Die Eierpreise steigen aber auch die Gewinne der Geflügelhalter, so fern „Mnskator • Lene- mlschzn ter (Eiermehl)“ verfüttert wird. Der Eierertrajr wird durch Muskat or-Futter sei bst im Herbst und Winter noch erhöht. Druckschriften und Proben kostenlos von Ihrem Händler oder dem Hersteller: Bergisches Kraitfofierwerk G. m. b. H. Düsseldorf-Hafen Verkaufs-Büro für Süddeutschland: Hebert Klelnhenx, Lndwlgehates a. Bh. 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Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: fünf Klaviere, zwölf Büfetts, drei Chaise- longues, ein Grammophon, vier Nähmaschinen, eine Bohrmaschine, drei Bücherschränke, sechs Schreibtische, einen Schrank, einen Amboß, eine Lederwalze, drei Ausziehtische, drei Diwane, einen Gasherd, drei Standuhren, ein Entbindungsbett, zwei Teppiche, zwei Rohrsessel, einen Rohrtisch, zwei Warenschränke, eine Registrierkasse, eine Tischdecke, eine Diwandecke, drei Kredenzen, einen Ledersessel, ein Bild, einen Küchen- fd)rant eine Friseur-Ladeneinrichtung, zwei Ladentheken, einen Lodenschrank, zwei Schreibladenkassen, ein Warenregal, zwei Kleiderschränke, eine Schreibmaschine, 100 Meter Bettdamast, drei Dutzend Plüschhosen, 14 Bettücher, eine Pappschneidemaschine, eine Drahtheftmaschine, eine Pavierschneidemaschine, fünf Sofas, 25 kg Wolle, sechs Dutzend Handtucysgebilde, zwei Steppdecken, zwei Bettbezüge, vier Kopfkissenbezüge, ein Harmonium, zwei Schränkchen, sechs Stühle, drei Vertikos, 3000 Haarwasserflaschen, zwei Flurgarderoben, ein komplettes Speisezimmer, 88 Waschapparate, vier Bierleitungs-Neinigungsapparate, einen Ständer, zwei Nachtschränkchen, eine Schärfmaschine, ein komplettes Schlafzimmer, drei Kaffeetische, einen Kleiderständer, ein Pferd, ein Schwein, einen Eber. 136D Hebbel Gerichtsvollzieher in Gießen Dammstraße 241 — Telephon 4038. 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"o 3'5 0'» 3 3 n rung der deutschen Flugstrecken werden auch zwangs» lausig zu einer Herabminderung der Zwischenlandungen und dadurch zur Beseitigung von überflüssigen Flughäfen führen, und die Zeit, wo es statt der zahlreichen deutschen Flugplätze nur noch eine geringe Anzahl von Zentralflughäfen und eine bescheidene Anzahl von Verkehrsflughäfen zweiter Ordnung geben wird, dürfte nicht mehr allzu fern sein." Oberheffen. Landkreis «Gietzen. £ Wieseck, 5. Jan. Gestern abend fand die Weihnachtsfeier des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen im Lokale von PH. Walter statt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Wieseck, Karl Hammel, begrüßte die Anwesenden. Sekretär Benner (Gießen) hielt die Ansprache, in der er besonders auf die Zusammenarbeit aller hinwies. Anschließend hielt ein gemütliches Beisammensein, verbunden mit Tanz und Verlosung, die Besucher, unter denen sich auch Gäste aus Gießen und Heuchelheim befanden, noch einige Stunden beisammen. ch Lollar, 4. Jan. Unsere Krankenschwester Elisabeth Melchior, die erst seit etwa 9/4 Jahren segensreich hier wirkte, wurde unerwartet von dem Vorstand des Mutterhauses in Darmstadt mit Wirkung vom 6. Januar nach Q u e ck bei Schlitz verseht. Schwester Elisabeth hat sich in der kurzen Zeit ihrer hiesigen Tätigkeit durch ihr aufopferungsvolles Wirken im Verein mit ihrer Liebenswürdigkeit die Herzen der gesamten Einwohnerschaft erworben. Ihre Abberufung wird daher lebhaft bedauert. V Mainzlar, 5.Ian. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stand als erster Punkt die Prüfung der Gemeinderechnung für das 2tj. 1928 auf der Tagesordnung. Die 2technung schließt in der ersten Abteilung in Einnahme mit 57 054,01 Mark, in Ausgabe mit 45 519,47 Mark ab, so daß ein Rechnungsrest von 11 534,54 Mark vorhanden ist. Von diesem 2test sind 11 393,44 Mark Varbestand, während' 141,10 Mark auf liquidierte Außenstände entfallen. Niedergeschlagen werden wegen Unein- brinalichkeit 70,70 Mark. Die zweite Abteilung gleicht sich in Einnahme und Ausgabe mit 7292,49 Mark aus. Sämtliche Kreditüberschreitungen wurden zu Lasten der nachgewiesenen Deckungsmittel genehmigt. Sparsames Wirtschaften soll in Zürnst bei Rubrik IV (Waldungen) erfolgen, da hier die vorgesehenen Kredite am meisten überschritten worden sind. Die Rechnung wurde vorbehaltlich der Prüfung durch die Oberrechnungskammer genehmigt. Die Provinzial st raße Daubringen — Treis a. d. Lda. wurde im vergangenen Sommer neu aufgeschottert und gewalzt, die Teerung der Ortsdurchfahrt hatte man jedoch bis zum Herbst zurückgestellt. Der Gemeinde wurden als Beitragsanteil von der Provinz 1200 Mark angefordert. Da die Teerung zum Teil sehr mangelhaft ausgeführt worden ist, betrachtet der Gemeinderat den geforderten KostenanteU als zu hoch und lehnte die Zahlung in dieser Höhe ab. Der Bürgermeister soll dementsprechend berichten. 2lls letzter Punkt stand wieder die S p o r t p l a h f r a g e zur Verhandlung. Da der seitherige Sportplatz zu weit vom Dorfe abgelegen ist, hat der hiesige Turnverein eine Eingabe an den Staat als Besitzer der sog. „Sorau" gemacht und Antrag auf Aeberlassung eines etwa zwei Morgen großen Geländestreifens an der Eisenbahnbrücke gestellt. Der Staat will jedoch diese pachtweise Abtretung davon abhängig machen, daß ihm von der Gemeinde ein gleich großes, im Ertrag gleichwertiges Stück Gelände als Ersah zur Verfügung gestellt wird. Da die Gemeinde ein solches Grundstück nicht zur Der Traum vsm Giülk. Roman von E. Lovett und M. v. Weißenthurn. " Copyright by Marie Brügmann, München. 3. Fortsetzung. Nachdruck verboten. „Mein liebes Kind," tadelte die Mutter, „du gähntest auch unten nach beendeter Tafel zweimal hintereinander. Du mutzt besser auf dich achten, denn du hast keine Ahnung davon, wie unangenehm sich dein Gesicht dabei verzerrt!" „Was blleb mir anderes übrig? Ich glaube, selbst eine Heilige würde in meiner Lage gegähnt haben. Es war ja tödlich langweilig, neben dieser alten Frau so still und geduldig sitzen zu müssen. Ach Gott, was sind das überhaupt für vorsintflutliche Menschen, seine Eltern! Ich weiß wahrhaftig nicht, Mama, wie ich hier vier ganze Tage aushalten soll. Cs ist das langweiligste Haus, in dem ich jemals gewesen bin." „Wir wollen sehen, ob wir sie nicht ein wenig aufmuntern können," erwiderte Frau von Rechten tröstend, indem sie ihr Gesicht mit einer kosmetischen Salbe einrieb. „Da würden wir schön bei ihnen ankommen! Hast du vielleicht das Gesicht des alten Herrn gesehen, als ich ihn fragte, warum er nicht radelte? Statt der Antwort kniff er die Lippen ein, als wären sie mit einer Essigflasche in Berührung gekommen. Nun wandte ich mich an seine bessere Hälfte: Sie sollten es auch lernen, gnädige Frau! — Natürlich nur, um ihre Antwort zu Horen. Hast du sie verstanden? Ich bin viel zu alt für dergleichen, Fräulein von Rech- ten, entgegnete sie scharf. Das müssen wir der Jugend überlassen. Das war ein Hieb auf dich, Mama!" „Warum in aller Welt hast du denn das Gespräch nicht fallen lassen? Warum bestandest du darauf, ihnen zu widersprechen? Du bist und bleibst das unverbesserlichste Mädchen auf der Well, Sabine! Was nützt mir all meine Mühe um dich, wenn du mir immer wieder zerstörst was ich aufbaue. Hortest du mich zum Beispiel nicht ein langes Gespräch über die Geflügelzucht fuhren — mich, die ich in Wirklichkeit kaum ein Huhn von einer Gans unterscheiden kann, Alnb doch sprach ich über die letzte große Geflügel- ausstellung so eingehend, als wäre ich wirklich dort gewesen. Man muh sich stets der Eigenart anderer anzupassen verstehen. Das ist das große Geheimnis, den Leuten zu gefallen und sie nach seinem Belieben zu lenken. Es ist so kinderleicht! 2lls ich hörte, daß Kurts Mutter ein lächerliches Interesse für Kücken an den Tag legte, behauptete ich so- fort, gleichfalls für nichts anderes zu schwärmen." Oer Kreis Schotten wehrt sich. Einmütige Stellungnahme des Kreistags gegen Austeilungs- und Abbaupläne. ■■ Schotten, 4. Ian. Der neugewählte Kreistag des Kreises Schotten trat gestern im Rathaussaal zu Schotten zur Konstituierung zusammen. 2lad> einleitenden De- grüßungsworten des Kreisdirektors Dr. Sann nahm der Kreistag zunächst die Wahl des Kreisausschusses vor, der sich nach dem Ergebnis der Wahl zusammensetzt aus den Herren Ferd. P f a n n - stiel (^Urichstein), Theodor Fischer (Hof Zwiefalten), den Bürgermeistern K r a u h (Wct- terfeld), Kipper (Oberseemen), M e n g e l (Schotten), Müller (Gedern). Die Ersatzmänner und Stellvertreter wurden ebenfalls bestimmt. Der Kreistag nahm dann Stellung zur Frage des Erlasses einer Polizeiverordnung über die Einführung der Trichinenschau. Eine eingehende Aussprache fand darüber statt. Der Kreistag war sich einig darüber, daß die Ausdehnung der Fleischbeschau auch auf die Trichinenschau im Interesse der Volksgesundheit erfolgen solle. 2Ean solle an den Staat herantreten, dah allgemein für das ganze Land Hessen, wie in Preußen, die Angelegenheit gesetzlich durch Ergänzung des Fleischbeschaugesehes geregelt werden möge. Eine entsprechende Entschließung an die hessische Staatsregierung wurde gefaßt. Der Kreistag nahm hierauf Stellung gegen die neuerdings erfolgte vorläufige Aufhebung des kreisgesundheitsamkes und gegen dessen Aufteilung auf verschiedene andere Kreise. Der Kreistag nahm e i n st i m - m i g eine En tschlietz ung an, in der gegen diese Aufhebung p r o t c st i e r t und um Wiederbesetzung des Amtes gebeten wird. Zugleich wehrte sich der Kreistag auch einmütig gegen etwaige weitere Aufhebungen und Aufteilungen, vor allem auch gegen eine etwa geplante Aufhebung des Kreises Schotten. Aus allen Tellen des Kreises nahmen die Kreistagsvertreter zu dieser für den Kreis so wichtigen Lebensfrage in eingehenden Ausführungen das Wort. Der Kreis hat an sich schon schwierige Verkehrs-Verhältnisse, durch eine etwaige 2lufteilung mache man es der Landbevölkerung erst recht schwer und teuer, an die Sitze der Aemter zu gelangen. Schotten ist die einzige K r e i s st a d t der Provinz, die in der Mitte ihres Kreises liegt und von allen ihren Kreisgemeinden gleichweit zu erreichen ist. Man verspreche stets, dem Vogelsberg und seiner armen Bevölkerung helfen zu wollen, habe aber seither stets Aemter abgebaut und trage sich unter Umständen mit weiteren Abbaumaßnahmen. Dadurch werde die Jlot der Bevölkerung nur größer, die Landflucht werde begünstigt. Wenn man an den Abbau der wenigen höheren Schulen in unserer abgelegenen Gegend deicke, so nehme man mit diesem Abbau auch der Bevölkerung und den hier ansässigen Beamten die Möglichkeit zur Ausbildung ihrer Kinder. Die Beamten st ellen im Vogelsberg würden dann nur noch als St rafft ellen angesehen. Der vogelsbergkreis Schotten bilde nach seinem 100jährigen Bestehen ein einheitliches Ganzes, die Bevölkerung fei derart miteinander verwach- fcn; und eng verbunden, daß man gegen eine Trennung des Kreises sich ganz entschieden wehre. Der Kreistag als die für die ganze Kreisbevölkerung zuständige gesetzliche Vertretung wünscht unbedingt Erhaltung des Kreises. Eine entsprechende Entschließung an die Hessische Staatsregierung wurde einmütig angenommen, auch wurde eine Kommission bestimmt, die die nötigen Unterlagen beschaffen und bei der Negierung persönlich vorsprechen soll, um die Belange des Kreises zu vertreten. Verfügung hat, verfiel auch dieser Antrag der Llblchnung. Mit dieser Sitzung fanden die Arbeiten des seitherigen Gemeinderates ihren Ak>- schluß. -s- L i ch, 5. Jan. Am Samstagabend feierte der D. H. C. - Zweigverein Lich sein diesjähriges Wintervergnügen, verbunden mit Auszeichnungsfest. Ein flotter Er'sinungsmarsch, gespielt von Mitgliedern der Militärkapelle Gießen, sorgte gleich für die nötige Stimmung. Lehrer Meckel begrüßte die zahlreich Erschienenen und mahnte, den Bestrebungen des Tkreind allzeit ein treuer Förderer zu fein. Der Gemischte Chor des Clubs (Dirigent Lehrer Meckel), der erstmalig vor die Oeffentlichkeit trat, erntete mit seinen gut vorgetragenen Chören reichen Beifall. Einem gut gespielten Schwank folgte die Auszeichnung von neunzehn Wanderern. Der Vorsitzende überreichte jedem in persönlichen Reimen die übliche Auszeichnung. Ein Duett, gesungen von drei D. H- C.-Schwestern, löste große Lachsalven aus. Auch ein Schattenspiel erntete reichen Beifall. Verlosung und Tanz beschlossen die gut verlaufene Feier. df. Langsdorf, 5. Jan. Der Dollsmund sagt: „Wenig und oft, macht zuletzt viel." Die Richtigkeit dieser Worte beweisen die gelegentlichen Veröffentlichungen über die Einlagen bei den Sparkassen. Den Schülern veranschaulichen das die Schul sparkassen, die vielerorts bestehen. Auch hier wurde auf Anregung der Geschäftsstelle Gießen der Landesgenossenschasts- „Nun, von mir kannst du doch wirklich nicht erwarten, daß ich mit einer alten Trau ein sachverständiges Gespräch über Hühner und Puten führen soll. Ich kümmere mich auch nicht ein Iota darum, ob sie mich leiden mag oder nicht", fügte sie in leichtfertigem Tone hinzu und gähnte abermals recht vernehmlich. „Nun, sie ist zufällig Kurt von Wildhofens Mutter, das genügt freilich", entgegnete Frau von Rechten trocken, aber mit einem eigentümlichen Seitenblick auf ihre Tochter. „Vielleicht liegt es doch ein wenig in deinem Interesse, dich ihr von der liebenswürdigsten Seite zu zeigen, das heißt, wenn du ihren Sohn zu heiraten wünschest." Cs entstand eine kleine Pause, und Sabines schönes Gesicht wurde plötzlich ernst, fast traurig. Sie blickte schweigend in das Feuer, das dem Erlöschen nahe war und bemerkte dann in gedankenvollem Ton: „Ich bin mir darüber nicht klar, ob ich ihn zu heiraten wünsche; wenigstens gibt es doch wichtige Gründe, aus denen ich es nicht einmal wünschen dürfte." Frau von Rechten sprang heftig von ihrem Sessel in die Höhe und trat zu ihre Tochter heran. „Sabine, du treibst mich noch zum Wahnsinn mit deinen Redensarten. Sind wir denn nicht langst darüber einig, daß du baldmöglichst heiraten mußt? Und wo wäre ein geeigneterer Gatte für dich als der junge Wildhofen? Er ist hübsch und liebenswürdig, hat Zutritt in die vornehmen Gesellschaftskreise und — vor allem ist er reich. Bedenke, ein einziger Sohn und Erbe! Und dieses großartige, schöne Besitztum als Erb- tell! Ich weiß wirklich nicht, wo in der Welt noch eine vorteilhaftere Partie zu finden wäre." „Cs fragt sich also nur, ob Herr von Wlld- hofen die Absicht hegt, mir seine Hand anzutragen", unterbrach Sabine die sprudelnde Rede ihrer Mutter. „Ueber diesen Punkt bin ich mir denn doch noch nicht so sehr sicher." „Warum nicht? Das sieht doch jedes Kind, daß er in dich verliebt ist. Weshalb zweifelst du allein daran?" „Hast du dir das junge Mädchen, das sich in dem kleinen Frühstückszimmer aufhielt, als wir eintraten, etwas genauer angesehen? Frau bon Wildhofen nannte sie ihre angenommene Nichte." -Ja. Was ist mit ihr? Ein recht unbedeutend aussehendes kleines Dingi" „Ich finde sie ganz reizend." ..Pahl, eine Null, auf die Gnade ihrer 23er- wandten angewiesen." „Nun, dann bin ich auch eine Null, berat ich Dtn auch auf die Gnade anderer Qeute anae- totefen. bank im Frühjahr 1925 eine solche gegründet. In 48/* Jahren haben etwa 110 Einleger mit kleinen und kleinsten Einlagen die schöne Summe von etwas mehr als 6150 Mark zusammengetragen, von denen allerdings rund 650 Mark wieder zurückgezahlt oder als Spareinlage bei der Kasse' angelegt wurden. Unstreitig wäre ein Teil des Geldes für unnötige Dinge aus- gegeben worden und damit für die Einleger verloren. Ganz abgesehen vom finanziellen Erfolg darf man es als Plus buchen, daß in der Jugend durch Schulsparkassen der Sparsinn geweckt wird; auch beweist die Benutzung dieser Einrichtung, dah das Vertrauen zu den ländlichen Kassen im steten Steigen begriffen ist. Kreis Friedberg. WSN. Butzbach, 5. Ian. Ein eigenartiges Ereignis trug sich in einer der letzten Nächte in der Krachbaumgasse zu. Dort muh in den unteren Stock des einen der an der Stadtmauer hängenden Häuschen am Elektrizitätswerk ein Auto oder ein sonstiges Fuhrwerk hin - eingefahren fein, d. h. es wurde von diesen? Gefährt die untere Wand eingedrückt, so dah sie herausgenommen und das Häuschen mit Pfosten gestützt werden muhte. Hierbei wurde auch anderer Sachschaden angerichtet. Von dem Vorfall wollen die Hausbewohner (die teils schwerhörig sind) nicht wahrgenommen haben. Dis jetzt hat man trotz eifriger Nachforschung noch keine bestimmten Feststellungen über die eigentliche Ursache machen können. „Schwatze doch nicht solchen Unsinn! Du weißt recht gut, wie schwer dein Aeußeres in die Waagschale fällt. Doch ich möchte wirklich wissen, was jenes Mädchen mit dir und deinen Angelegenheiten zu schassen hat?" „Nur so viel, dah ich hörte, wie der junge Wlldhofen sie mit einem Schmeichelnamen an- redete, was mir natürlich zu denken gab. Das junge Ding ist unstreitig sehr hübsch, und es kam mir vor, als sähe sie ihn mehr als freimd- lich an. Man kann nie wissen —“ . „Wie kannst du dir nur eine Sekunde lang einbilden, daß feine Eltern dergleichen dulden würden!?" rief Frau von Rechten verächtlich. „Sie beten ihren Sohn an; er ist eine Art Halbgott für die beiden hochmütigen Alten — und was ist das Mädchen? Nichts als eine armselige Gesellschafterin. Glaube mir nur, -daß sie sie schnell genug aus dem Hause jagen würden, falls sie nur die geringste Annäherung zwischen beiden bemerkten." Sabine erhob sich und stand ihrer Mutter plötzlich Auge in Auge gegenüber. Ihre Gestalt, ohnehin um einige Linien größer, schien förmlich zu wachsen, als sie die vor ihr Stehende mit Blicken maß, in denen ein nahezu drohender Ausdruck lag. Frau von Rechten schien unter der durchdringenden Musterung dieser klaren, blauen Augen ein starkes slnbehagen zu empfinden. „lind denkst du nicht", kam es jetzt langsam von Sabines Lippen, „dah Herr und Frau von Wildhofen auch mich sofort aus dem Hause weisen würden, falls ihnen gewisse Sachen zu Ohren kämen? Sicherlich ist es schlimm, nur eine arme Gesellschafterin -u sein; aber tausendmal schlimmer ist es, sch als eine alle Welt täuschende Betrügerin zu fühlen, und dah ich das bin, weiht du, liebe Mutter, so gut als ich." Ohne ein weiteres Wort hinzuzufügen, verließ Sabine das Zimmer, begab sich in ihr eigenes Schlafgemach und drückte die Tür hinter sich ins Schloß. • Am Frühstückstisch auf Schloß Wildhofen hatte Doris stets den Tee ober Kaffee einzuschenken, wobei es manchmal, wenn zahlreiche Gäste vorhanden waren, geschah, dah sie kaum Zeit fand, sich selber zu versorgen. Gleichsam verschanzt hinter einem großen, silbernen Teekessel und einer ganzen Batterie silberner Kannen und Kännchen, war sie vor beobachtenden Blicken geborgen und förmlich abgetrennt von der übrigen Gesellschaft. Sie waltete ihres Amtes, ohne dah man viel mit ihr gesprochen ober von ihr eine Beteiligung am Gespräch erwartet hätte. Dafür aber beobachtete sie um fo schärfer. Kreis Lauterbach. WSN. Herbstein, 5. Ian. Das hiesige Amtsgericht verurteilte die Landwirtin Helena Katharina Schneider aus Herbstein toegeit Milchfälschung zu einem Monat Gefängnis und zur Tragung der Kosten des Verfahrens. Auherdern wurde auf Veröffentlichung des Urteils erkannt. Kreistag des Kreises Wetzlar. ZI Wetzlar, 4. Jan. Der neugewählte Kreis- tagfürdenKreisWetzlar trat gestern unter dem Vorsitz des Landrats - Miß zu feiner ersten Sitzung zusammen. Landrat M i ß begrüßte die neugewählten Kreistagsabgeordneten und führte fir in ihr Amt ein. Einsprüche gegen die Gültigkeit der Kreistagswahl sind nicht erhoben worden, so daß der Kreistag die Gültigkeit der Wahl von Amts wegen beschließen konnte. Dann tätigte der Kreistag die Wahl des Kreis- a u s s ch u s s e s und der sonstigen Kreiskommissionen. Hierbei wurden gewählt: a) in den Aeltesten - r a t: die Kreistagsabg. K n o t h e (Wetzlar) und Ziegler (Wetzlar) SPD., Droh (Katzenfurt) und Bausch (Krofdorf) Arbeitsgemeinschaft, Dr. Kühn (Wetzlar) Dem., Wieser (Wetzlar) Zentr. und Heckel (Wetzlar) Komm.; b) in den Kreis- a u s s ch u ß: die Kreistagsabg. Fischer (Wetzlar), Dodenbender (Salzböden) und Knot he (Wetzlar) SPD., Droh (Kagenfurt), Bausch (Krofdorf und Dr. Köhler (Wetzlar) Arbeitsgemeinschaft; c) als K r e i s d e p u t i e r t e: die Kreistagsabg. Fischer (Wetzlar) SPD. und Bausch (Krofdorf) Arbeitsgemeinschaft; d) in den Vor - standderKreissparkasse: Ziegler (Wetzlar) und Bodenbender (Salzböden) SPD^ Droh (Katzenfurt) und Langsdorf (Groß-Rcch- tenbach) Arbeitsgemeinschaft; e) in die Kommis- sionzurPorbereitungdesKreishaus- Haltsplanes: Kircher (Burgsolms), Watz (Kleinaltenstädten), Becker (Wetzlar) SPD., G a h (Dutenhofen), Schmidt (Aßlar) und Ziegler (Braunfels) Arbeitsgemeinschaft, Wieser (Wetzlar) Zentr., und N e e b (Leun) Dem. Die Rechnung der Kreiskommunal- taffe für das Rechnungsjahr 1928, welche in Einnahme mit 4 110 0510,69 Mark, in Ausgabe mit 4 071 999,99 Mark, sowie mit einent Bestände von 38 510,70 Mark ab schließt, wurde der besonderen Kommission zur Prüfung überwiesen. Die Rechnung der K r e i s s p a r k a s s e für das Ge schäftsjahr 1928 wurde in Einnahme auf 47 985 411,60 Mark, in Ausgabe auf 47 855 599,76 Mark festgestellt. Der Bestand beträgt 39 811,84 Mark. Für das Geschäftsjahr 1930 wurde in Einnahme und Ausgabe auf 105 200 Mark festgesetzt. Die Aufnahme eines kurzfristigen Zwischen- k r e d i t e s in Höhe von 55 500 Wk. bei der Rheinischen Wohnungsfürsorgegesellschaft für bic Bezuschussung von Kleinwohnungen wurde einstimmig genehmigt. Die Satzungen des Kreisjugendamtes wurden dahin geändert, daß nach jeder Neuwahl des Kreistages auch sämtliche Mitglieder des Jugendamtes neu gewählt werden. Zu Mitgliedern des Kreis- jugendamtes wurden gewählt: Lehrer Hans Watz, Ehringshausen, und Heinrich Schneider, Dorlar, (SPD.), sowie Lehrer Gaß, Dutenhofen, und Pfarrer Bausch, Krofdorf, (Arbeitsgemeinschaft). Die Abgabeordnung für die Erhebung von Vorausleistungen für die *29 e g e b aru - Unterhaltung im Kreise Wetzlar mußte aus formellen Gründen neu beschlossen werden. Eine Vorlage über die Aenderung der Jagd- steuerordnung, nach welcher Ausländer an Stelle des bisherigen Steuersatzes von jährlich 30 Prozent der Iagdpacht nur einen solchen von jährlich 20 Prozent bezahlen sollen, wurde von der Tagesordnung abgesetzt, weil hierüber noch nähere Informationen eingeholt werden sollen. Einem im Entwurf vorliegenden Vertrag, betreffend die Aebernahme der Llmgehungs- Am Morgen nach ihrer Ankunft erschienen die beiden schönen Gäste des Schlosses pünktlich zur allgemeinen Frühstücks stunde. Sie waren wieder ganz einfach gekleidet. In ihren ausgesucht geschmackvollen Toiletten sahen sie wieder täuschend wie Schwestern aus, und als sie Arm in Arm das Zimmer betraten, schien es Doris abermals ganz unmöglich, zu glauben, daß beide Mutter und Tochter seien. Tatsächlich hatte Sabine erst ihr zwanzigstes Jahr zurückgelegt. Ihrem ungemein sicheren Auftreten nach aber hätte man sie für älter Ijalten können. Ihre Mutter, die soeben vierzig Jahre alt geworden war, erschien hingegen durch An- toenoung künstlicher Verjüngungsmittel und ir- folge einer blühenden Gesundheit jünger als sie war. Diesen Anschein suchte sie noch mehr aufrechtzuerhalten dadurch, daß sie sich stets wie ihre Tochter kleidete. Doris war jung und enthusiastisch genug, um eine eifrige Bewunderin der Schönheit zu fein, und — obgleich ein dunkles Gefühl von Mißtrauen gegen jene beiden in ihrem Herzen bestand — sie war wie bezaubert von diesen ebenmäßigen, schlanken Gestalten, den üppigen, goldblonden Haaren und dem unbeschreiblich zarten, wie durchsichtigen Teint. Sie bemerkte aber, daß Frau von Rechtens Wanaen noch ein lebhafteres Rot auswiesen als die ihrer Tochter und war ganz überrascht von dem blendenden Weitz ihrer Zähne, das zu den Lippen einen bezaubernden Kontrast bildete. Einige Minuten später freilich zeigte sich ihr in diesem so bewunderten Gesicht ein Ausdrück, der sie erschreckte. Auf dem Tisch, neben Frau von Rechtens Tasse, lagen einige Briefe, von denen sie bis jetzt nicht sonderlich Notiz genommen hatte. Der Hausherr reichte ihr artig ein Federmesser zum Oeffnen, bevor er sich, seiner Gewohnheit gemäß, hinter feiner Zeitung verschanzte. Frau von Rechten hatte der Dame des Hauses soeben versichert, daß sie vorzüglich geruht hätte und wandte sich nun, da Kurt sich in angelegentlichem Gespräch mit Sabine befand, ihren Briefen zu, während der Diener mit einer leisen Frage an Qtau von Wildhofen herangetreten war. . konnte ihr von chrem Platz aus voll ins Gesicht sehen und beobachtete plötzlich, wie Stelle der rosigen Farbe eine geisterhafte -Bfane getreten war. die um so auffallender tourbe, als sich zwei hellrote Flecke auf den Wangen und zwei fast scharlachrote Linien auf Lippen grell abhoben. Die Wirkung war überwältigend, und Doris sah wie gelähmt, ohne ihre Augen von den entstellten Gesichtszugen abwenden zu können, die sie nun an eine Clown- Physiognomie erinnerten. (Fortsetzung Hgt.) r Ankunft erfchmen es Schlosses pünktlich nute Sie waren W.e- 166 Nkr "sten Ä blt •*» di. S> Ms Sga °tkri^,"sten. Brote "»d W zyH .7°l4boden) SPS Un7 f {®r°6’W l n.b*e Kommis JWM, Won L°rLUnb Dieser Vrtz^ keiskommunal. ÄÄ n, (oroie mit einem wlchliekt, rouxbt der Jnilunj übetwicien. rtassesürderK, n Einnahme au\ be aus 47 855599,16 ld beträgt 39811,81 1930 wurde in Ein- 200 Mark sestgesetzt. iftigen Zwischen- >5 500 Mk. bei der gegesellschast für die leinwohnungen . Die Satzungen z s wurden dahin ge° Wahl des Kreistages es Jugendamtes neu ledern des Kreis- ewahlt: Lehrer Hans i Heinrich Schnei- owie Lehrer Sah, Jausch, Arofdosi, die Störung von die Degehv,- Detzlar rnMe aus Wen werden. Eine cung der Jagd- >elcher Ausländer an irrsatzes von jährlich nur einen solchen von en sollen, wurde von t, weil hierüber noch geholt werden sollen, -genden Vertrag. betet Umgehungs- mackvollen Soilettw wie Schwestern aus, as 3-unmet.beW, ganz unmöglich. 3« und Tochter seien, erst ihr ngeinein sicheren Aus« „fie für älter W soeben oleM E '^gegen durch munasnnttel und w mW* AW* ber S-HE/M' les Gestchl^u be- in Ken eben- g°ld- «ö» .O»SS “Ä st $-*• ,ie •'’*%* Frau von v°"d««"L r-r ZÄS -GZ an lNS^m^'auS voll ' M x, auf iIItoK.S Linien ^Mt ^ß tvte eIhtszL NU" Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17.Uhr. Samstag nachmittag geschlossen. „Wir sind beteiligt an der Hausrat ®. m. b. H. mit 100 000 Mark Gesellfchafteranteil und 125000 Mark Bürgschaften. Die für uns zuständige Deschlutzkörpe rs-Hast, der Landesausschutz, hat eingehend zu den Berhältnissen Stellung genommen. Der Landesausschutz hat zum Ausdruck gebracht, datz eine Schädigung Die Vesriedigung der Hausrat-Gläubiger Oer Bezirksverband Wiesbaden für volle Befriedigung durch Zuschüsse der Gesellschafter. WSR. Frankfurt a. M, 4. San. Sn der heutigen Dlaubigerverfammlung der Hausrat ®. m. b. H. gab Landesrat Schlüter für den Bezirksverband Wiesbaden und den Landeshauptmann folgende Erklärung ab: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 5^ bis 58, sonstige vollfleischige oder ausgemästet^ 52 bis 55. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischig- oder ausgemästete 42 bis 44, fleischige 36 bis 41, gering genährte 28 bis 35. Färsen iKalbrimen, Sungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 57 bis 59, vollfleischige 53 bis 56, fleischige 48 bis 52. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 84 bis 87. mittlere Mast- und Saugkälber 78 bis 83, geringe Kälber 70 bis 77. Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht 82 bis 84. vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Psd. Lebendgewicht 83 bis 85. von etwa 160 bis 240 Psd. Lebendgewicht 84 bis 86, fleischige Schweine von etwa 120 bi» 160 Pfd. Lebendgewicht 80 bis 83. Marktverlauf r Rinder ruhig, Ueberstcmd; Kälber und Schaf« mittelmäßig, ausvcrkauft; Schweine ruhig, geräumt. . Frankfurter Getreidebörse. Spielplan der Frankfurter Theater. Opernhaus. Dienstag, 7.Sanuar, von 20 bis 22,45 Uhr: Das Land des Lächeln-, Operette von Hranz Lehär. Mittwoch, 8., von 19,30 6ifl 22,30 Ahr: Margarethse, große Oper von CH. Gounod. Donnerstag, 9., von 20 bis 22,30 Ahrr Fra Diavolo, komische Oper von D. F. E. Auber. Freitag, 10.: geschlossen. Samstag. 11., von 18,30 bis gegen 23 Ahr: Die Walküre, von Rickard Wagner. Sonntag, 12., von 20 bis 23,45 Ahr: Das Land des Lächelns, Operette von Franz Lehär. Montag, 13., von 20 bis gegen 22,15 Ahr: Maschinist Hopkins, Oper von Max Brand. Schauspielhaus. Dienstag, 7. Sanuar, von 20 bis gegen 22 Ahr: Gefallene Engel, Lustspiel von Roel Coward. Mittwoch, 8., von 20 bis gegen 22,30 Ahr: Komödie der Verjüngung, von Alexei Tolstoi. Donnerstag 9., von 20 bis gegen 22,15 Ahr: Marius ahoi!, Volksstück von Marcel Pagnol. Freitag, 10., von 20 bis gegen 22,15 Ahr: Marius ahoi!, Dolksstück von Marcel Pagnol. Samstag, 11., von 16 bis nach 18 ilßr: Hui wir sausen um die Welt, Weihnachtsmärchen von Ludwig Lustig. Von 20 bis gegen 22,30 Ahr: 1. Ensemble-Gastspiel: Mady Christians und Ernst Deutsch, Hazard von Henry Bernstein. Sonntag, 12., von 16 bis nach 18 Ahr: Hui, wir sausen um die Welt, Weihnachtsmärchen von Ludwig Lustig. Don 20 bis gegen 22,30 Ahr: 2. pnd letztes Ensemble-Gastspiel: Mady Christians und Ernst Deutsch. Hazard von Henry Bernstein. Montag, 13. von 20 bis gegen 22,30 Ahr: Brülle China, Drama von S. Tretiakow. stratze bei Dillheim im Zuge der Provinzialstraße Wetzlar—Herborn auf dem Provinzialverband der Rheinprovinz, wurde zugestimmt. Sm Anschluß hieran gab die bürgerliche Arbeitsgemeinschaft eine Erklärung über die Besetzung des L a n d r a t sp o st ens, sowie die Berufung des derzeitigen Regierungsassessors ab, die bereits in Rr.3 des „Dietz. Anz." veröffent- licht wurde. turnen, Sport und Spiel. Fußball in Hessen-Hannover. S. C 03 Kassel im weiteren Vordringen. Der erste Spielsonntag im neuen Sah re brachte insofern eine Aeberraschurm, als es der aufstrebenden Elf des Sp.D.Kassel gelang, den Altmeister Kurhessen 2:1 (Halbzeit 1:1) zu schlagen. Ein Anentschieden hatte allerdings eher dem Spielverlauf entsprochen Auf beiden Seiten war das Schlutztrio der beste Mannschafts teil. S C. 0 3 Kassel schlug auherhalb 05 Göttingen 2:0, Bo russia Fulda dagegen siegte auf eigenem Gelände über He sse n 09 Kassel mit 3 :0 Toren. Der C. C. 03 wird vermutlich die Meisterschaft mit Erfolg ver- Amiden zweiten Platz bewerben sich Sp D. und Kurhessen Kassel mit je neun und Borussia Fulda mit sieben Verlustpunkten. Die besten Aussichten sollte Sp. D. Kassel haben, der nur noch gegen die wenig starke Hermannia anzu- treten hat, während Kurhessen und Borussia noch ihre schwersten Kämpfe vor sich haben. Süddeutsche Fußballmeisterschaft schafter. Anderseits sind Einzelfälle denkbar, beispielsweise die Lösung langjähriger Mietverträge, wo diese lOOproz. Befriedigung nicht Platz greifen kann. Der Deschluh des Landesausschusses ist bei einer Stimmenthaltung von allen Parteien einmütig gefaßt worden und ist für den Dezirksverband binden d." Daraufhin faßte die Gläubigerversammlung folgende Resolution: „Die heutige Gläubigerversammlung hat mit Befriedigung von der Erklärung des Vertreters des Landeshauptmanns _ in Wiesbaden Kenntnis genommen. Die Gläubiger erwarten^ aus sozialen Gründen, daß die anderen Gesellschafter, so auch die Stadt F r a n l f u r t a. M. usw., Bischlüsse gleicher Ar.t fassen, damit alle Gläubiger voll befriedigt und schwere Wirtschaft.icheSchädigungen vermieden werden." . Es wurde ein Gläubigerausschutz, bestehend aus fünf Vertretern der hauptsächlichen Gläubigergruppen, gewählt. schlossen, der am 9. Januar stattfindenden G.-D. noch Abschreibungen von 636 000 Mark und Rückstellungen von insgesamt 200 000 Mark die Verteilung der gleichen Dividende wie im Vorjahre (15 v.H.) oorzuschlagen. Das Aktienkapital soll von 3 auf 4,2 Millionen Mark erhöht werden. Frankfurter Börse. Frankfurt a.M., 6. Ian. Tendenz: freundlich. Zu Beginn der neuen Woche konnte sich eine freundliche Stimmung durchsetzen. Anlaß hierzu bot die optimistische Beurteilung des Standes der Haager Verhandlungen. Trotzdem zeigte die Spekulation eine gewisse Zurückhaltung, da man immerhin noch nicht weiß, wie die Verhandlungen fortschreiten und ob der freundschaftliche Geist und der Wille zu einer reibungslosen Verständigung auf allen Seiten beibehalten wird. Aber dessen ungeachtet wird der Wert der Haager Konferenz, von der eine Besserung der deutschen Wirtschaftsverhältnisse erwartet wird, voll gewürdigt. Verschiedentlich sollen einige Aufträge eingetroffen sein, so daß das Geschäft beiSpezial - werten etwas lebhafter wurde. Gegenüber den Schlußkursen vom Samstag traten vereinzelt auch erhebliche Gewinne ein. Auch die festere Neu- norter Börse vom Samstag und die besseren Geldmarktverhältnisse boten der Börse eine nicht zu verkennende Stütze. Besonders starkes Interesse bestand vor allem für Deutsche Linoleum, die, nachdem sie in den letzten Tagen recht erhebliche Verluste erlitten hatten, 6 v. H. fester eröffnen konnten. Auch Elektrowerte hatten besseres Geschäft. Gesfürel gewannen 4,75 v. H., Licht & Kraft 4,25 v.H. Vereinzelt machte sich auch für Montanwerte von Auslandseite einiges Interesse geltend. Rheinische Braunkohlen konnten 2,5 v.H., Rheinstahl 1,75 o.H. und Klöckner 1,5 v.H. anziehen. Sonst waren hier bei den übrigen Werten kaum Umsätze zu verzeichnen. Bauunternehmungen uneinheitlich. Für Wayß & Freytag kam Material ohne ersichtlichen Grund heraus, und dieses Papier verlor 3 v. H. Hoch, und Tiefbau gewannen 2 v. H., Zement Heidelberg 1 v. H. Kunstseideaktien bis 2,5 v. H. höher. Zellstoffwerte vernachlässigt und leicht gedrückt. Bankwerte schlossen sich der Besserung ebenfalls an. Von Chemiewerten konnten J.-G.-Farben 2,5 v. H. und Deutsche Erdöl 1 v. H. gewinnen. Renten still. Rur für Türkenlose machte sich einige Nachfrage geltend. Im Verlaufe blieb das Geschäft in einigen Spezialwerten lebhafter. Siemens, Deutsche Linoleum und Salzdetfurth ge- mannen erneut bis 2 v. H., während Elektrowerte unverändert lagen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt war die Mark weiter gebessert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1895, gegen Pfund 20,425, London gegen Kabel 4,8755, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 93,17, gegen Madrid 36,65, gegen Holland 12,0860, gegen Schweiz 25,13. Frankfurter Schlachtviehrnarkt. Frankfurt a.M., 6. San. Auftrieb: 1425 Stück Rinder; darunter 386 Ochsen, 89 Bullen, 556 Kühe, 394 Färsen; ferner 638 Kälber, 170 Schafe, 4847 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 56 bis 58, ältere 50 bis 54, sonstige vollfleischige. jüngere 45 bis 49. Dullen: Ausdruck gebracht, datz eine S ch ä ö i g u n g der Gläubiger weitgehend st verhindert werden muh, und hat den Landeshaitt>t- marm beauftragt, die hiernach erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Die weitaus überwiegende Masse der Gläubiger, die Lieferanten usw., muß unabhängig von der Vergleichsquote, die die Gesellschaft aus der Masse bieten kann, voll befriedigt werden, und zwar durch zusätzliche, freiwillige Leistungen der Gesell- Frankfurt a. M., 6. San. Zu "Beginn bei neuen Woche war die Tendenz am Produkten- martt schwach. Anlaß hierzu boten die niedrigeren Auslandnotierungen. Das Angebot von Pro- vinzseite war gering, die Forderungen lauteten aber durchweg niedriger. Eine Ausnahme machte der Mehlmarkt. Weizenmehl zog bis zu 0,25 Mark an; Roggenmehl dagegen war stärker an- geboten und bet schwächerer Verfassung bis zu eine Mark niedriger. Es wurden notiert: Weizen 27,15 bis 27; Roggen 19 bis 18,75; Sommergerste für Brauzwecke 20 bis 20,50; Hafer, inländischer, 18; Mais (gelb) für andere Zwecktz 17,75 bis 18; Weizenmehl, süddeutsches, Spez. 0 39,75 bis 40,25; Roggenmehl 27 bis 28; Weizenkleie 9,25 bis 9,35; Roggenkleie 9,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 31 bis 44; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 100; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken^ 10,50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepretzt, 5,50 bis 5,80; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 5,50 bis 5,80; Treber, getrocknet 14,50 bis 14,75. Tendenz: schwach Frankfurter Eiermarkt. Snfolge des anhaltend günstigen WetterS haben sich die Zufuhren und somit das Angebot verstärkt, so daß die Preise weiter leicht nachgaben. Trotzdem machte sich auf dem ermäßigten Preisniveau von feiten der Verbraucher keine größere Kauflust bemerkbar. Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Snlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stuck: bulgarische 12,25 bis 12,50; holländische 10,50 bis 15,00; jugoslawische 12,25 bis 12,50; polnische 10,50 bi« 11,00; dänische 10,50 bis 15,00; belg.-flandrische 13,00 bis 13,50; rumänische 11,00 bis 11,25; norddeutsche 14,00 bis 15,00; bayerische 13,00 biÄ 13,50. Allgemeine Tendenz: ruhig. Wirtschaft. » Die amtliche Großhandelsindex- z i s s e r. Die auf den Stichtag des 2. Januar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 134 auf 133,7 oder um 0,2 v. H. gesunken. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,3 o. H. auf 125,3 (125,7) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 o. H. auf 128,8 (129,1) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fer. tigwaren hat mit 156,1 (156,2) leicht nachgegeben. * Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924 26 = 100) stellt sich für den 31. Dezember 1929 auf 115,6 gegenüber 150,6 am 31. Dezember 1928. Der Aktienindex wird künftig regelmäßig wöchentlich bekanntgegeben. - Sechsprozentige hessische Braunkohlen» Roggen-Anleihe. Bei Anwendung der Anleihebedingungen für die sechs- prozentige hessische Braunkohlen-Roggen-Anleihe hat die Hessische Staatsschuldenverwaltung die am 1. Februar 1930 fälligen Zinsen unter Zugrundelegung der Durchschnittspreise für eine Tonne gesiebter Förderkohle und einen Zentner Roggen in den Monaten Oktober 1928 bis einschließlich März 1929 auf 0,45 Mk., nach Abzug der Kapitalertragssteuer. für eine Einheit festgesetzt. Da die Schuldverschreibungen der Anleihe auf 0,25, 0,50, 1, 2 und 5 Einheiten lauten, so entfallen auf die jetzt fällig werdenden Zinsen Beträge von 012; , 0.23, 0.45. 0 90 und 2 25 Ml. * Die Ernte in Preußen 1929. Nach der „Statistischen Korrespondenz" ist die Ernte in Preußen an Getreide, Hülsenfrüchten und Kartoffeln mittelmäßig, aber doch geringer als 1928. Die Haferernte wird als gut bezeichnet, die Zucker- und Fut- terrübenernte hat höhere Erträge als im Vorjahr ergeben. Die Kohlrübenernte war schlecht, die Heu. ernte qualitativ zwar gut, doch quantitativ mäßig. * 8 proz. Goldpfandbriefe der Landesbank der Rheinprovinz, 3. Ausgab e. Wie die Landesbank der Rheinprovinz mit- teilt, hat sie die ministerielle Genehmiguna zur Ausgabe von 15 Millionen Goldmark Goldpfandbriefen erhalten. Der aufgelegte Betrag von 2,5 Millionen Mark ist bereits mit 2,75 Millionen Mark überzeichnet worden, so daß die Landesbank sich veranlaßt sieht, einen weiteren Betrag von nom. 2,5 Millionen Goldmark dieser Pfandbriefanleihe zum Verkauf zu stellen. * Der Kaliabsatz. Die Abladungen der zum Deutschen Kalisyndikat gehörenden Kaliwerke im Dezember 1929 betrugen 995 942 dz Reinkali gegen 1 071548 dz im gleichen Monat des Vorjahres. Im Kalenderjahr 1929 wurden von den Kaliwerken insgesamt 14 014 164 dz Reinkali gegen 14 213 874 im Kalenderjahr 1928 versandt. Die Abladungen in den ersten 8 Monaten (Mai bis Dezember) des laufenden Düngejahres betragen 7 465 713 dz gegen 7 820 046 dz in den ersten 8 Monaten des Düngejahres 1928/29. In diesen Zahlen sind die Abladungen der Kaliwerke für die Exportläger des Syndikats mitenthalten. * Dortmunder Hansa - Brauerei A.-G., Dortmund. In der Aufsichtsratssitzung der Dortmunder HansaDrauerei A.-G., Dortmund, wurde be« Nach einigen vereinzelten Vorspielen kann man den ersten Sonntag des neuen Jahres als den eigentlichen Beginn der Meisterschaftskämpfe in Sud- deutschland bezeichnen. Nur zwei bereits vorwegge- nommene Paarungen fehlten an der vollen Besetzung des Programms. Die Runde der Meister sah zunächst den Deutschen Meister, die Sp. Vga. Fürth, gegen den V. f. B. Stuttgart mit einem glatten 3:0 siegreich. Die Frankfurter Eintracht holte sid; beim F. C. Freiburg mit einem vorzüglichen Spiele und einem allerdings nur knappen 3:2-Siege die ersten Punkte. Auch an einer Ueberraschung fehlte es nicht, denn der F. C. Pirmasens konnte die Münchener Bayern 3:4 geschlagen nach Hause entlassen. Runde der Zweiten und Dritten. Hier hatte die Gruppe S ü d o st ziemlich reguläre Ergebnisse. Anerkennenswert ist die gute Haltung des S. V. 1860 München gegenüber dem l.F.C. Nürnberg, der, allerdings auf Münckener Boden, nur 2:1 gewinnen konnte. Phönix Karlsruhe fertigte dagegen Union Bückingen mit der erwarteten Sicherheit ab und siegte 3:1. Auch der A.S.D. Nürnberg hatte mit Jahn Regensburg keine allzu große Mühe, um schließlich mit 2:0 zu triumphieren. V. f. R. Heilbronn nutzte gegen den K. V. V. Karlsruhe den Vorteil des eigenen Platzes aus und nahm dem gefürchteten Gegner mit 3:3 wenigstens einen Punkt ab. . . In der Gruppe N o r d w e st gab es nur drei Treffen. Der V. f. L. Neu-Isenburg feierte einen bemerkenswerten Erfolg über den F. D. Saarbrücken, der 2:4 geschlagen heimkehrte. Rotweiß Frankfurt brachte mit 2:2 Toren aus Saarbrücken einen Achtungserfolg gegen die Sportfreunde mit. S. V. Wiesbaden enttäuschte etwas, denn er ließ sich auf eigenem Boden von Phönix Ludwigshafen 1:2 die Punkte entreißen. Skispringen in Zohanngeoraenstadi. Bei dem Skispringen in Johanngeorgenstadt konnte der Norweger Ruud mit einem Sprung von 70 Meter den deutschen Rekord von Walter Glaß mit 68 m um 2 m überbieten. In der Klasse I siegte er mit zwei Sprüngen von 60 und 63 Meter und der Note 197 vor Trommer (39 und 41 Meter, Note 137,16) und dem deutschen Meister Walter Glaß (50 Meter, Note 134). Eishockeyturnier in Füssen. Das internationale Eishockeyturnier in Füssen wurde am Samstag mit einem Spiel zwischen ES. Füssen und Klagenfurter AC. eröffnet, das unentschieden endete. Am Sonntag schlug der Tropft a n e r EV. den Klagenfurter AC. mit 2:0, wie auch Brandenburg mit 2:0 gegen Füssen gewinnen konnte. Die Endspiele werden am Montag ausgetragen werden. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 v.H., Lombardzinsfuß 8 v.H. ^ranlsurt a M töerllr .tränYun a M Berlb c «Dmantsche vereinh. Rente von 1913 ....... 4% Rumänisch« vereinh. Dieme Reichsbani........1 «T.G....... verpmann ... tttcltr. LieleruntiSgelellschatl 1' Licht und ttrast 11 steiten L Guilleaume. ... 7^ Gei. f. Elelu. Untern.. ... 10 Hamb. Elcitt -Werte .... 1 Schlei. Siektr ......jo Siemens & Halste ..... 16 Transradio.........8 ..................5 Deutsche ...........6 Essener Steinkohle ...... ^ Gelienlirchener Harvener......... <> Hoesch Eisen........6,i Zlie Bergbau.......1C Älöcknerwerte ....... pSinNcuessen ....., Mannesman" -Röhren .... 7 Lianrsclvct Bergbau.....< Obcrich'e«. Eiu'u^eoars . • . . Oberichlei- Kol«werte..... Phönir Bergbau......6V! Rhc rchche BraunUrhlen. . • lc ..................-J Riebet! Montan...... •ttonlfutt a M Berlin Banknoten. fture i.yhi Kur Schluß Insang» Berlin, 4. Januar Geld Brief Kure Kurs Amerikanische Noten . 4,171 4,191 Belgische Noten..... ... 58,30 58,54 Datum 4 1 6. 1 4- 1. 6. 1 Dänische Noten . ... . 1 11,83 112,27 20,377 20,457 16,505 äcieminte Slahlw . . . iös" — 104.65 105 französische Noten . • • e e e 16,445 Ctzroi BÜnen . - - 16’/» 52 — 51,75 52 Holländische Noten . • • • e e • 168,51 169,19 Rai werte Aschersleben ... lv 184 — 184.75 184.5 Italienische Nolen. . . . . ZI ,Ö3 21,99 Ra werte ticftetegeln . . . lu Raliroer e Salid.'tiuNh ... 15 192 — 194,5 194,5 Norwegische Noten . . . 111,85 112,29 311 —— 312,25 313,5 Deutsch.Leslerreiä,, ä 100 Schilling 58,75 58,99 Rumänische 'Noten . . . . 2,465 2,485 9. G ffarben-Industri« ... 12 170 172,25 170 171,25 Schwedische Noten . . . 112,20 112,64 - — — 81,19 81,51 — — — — Spanische Noten..... 55.29 55,51 63 — 63.5 64 Ttchechoilowakijche Noten. 12,335 12,395 RütgerSwerte........6 67,75 68 67.5 67,5 Ungarische Noten . . 73,05 73,35 113,5 — 114 82,5 115,5 Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M. PHMvv -oi,mann ... 7 Lemen werk beidelberg ... 10 82,5 112 113 — 4- Januar 6. Januar I5ement wert «karlsiadl ... 10 Waob 4 ,rr> V ag .... 8 75,5 73,5 75,75 — Amtliche Noiierung Geld | Brtes ÄmUiche Notierung Geld | Bri-s Schultheis Patzenhofer ... 15 nilwerte ...... 12 — — 270 209 271,75 210 Ämrt-.Rott. Buen^-Aires 168,89 1 700 169,15 1,704 168,82 1,697 169,16 1,701 Cet Glanz sw ff......iS — — — — Brss.-Antw 58,46 58,58 58,44 58,56 Bemberg.........14 3eii(lo|i Waldhof .... 18ft 134 — 134,5 134 Christiania. 112,07 112,29 112,03 112,25 181 181 181,5 178,5 Kopenhagen 112,14 112,36 112,09 112,31 Zellsioli «jchasfenbura . . . w Charlottenburger Waller ... 8 133 134 132,5 92,5 92,5 Stockholm • HelsingforS- 112,48 10,515 112.70 10,535 112,43 10.513 112.65 10,533 — —- 146,5 34 147,75 (Italien. . - 21.90 21.94 21,895 21,935 Daimler Motoren......0 34 34,5 34,35 London. . . 20,407 20,447 20,40 20,44 Deutsche Linoleum..... 231 236.5 232,75 235,75 Network . . 4,1845 4,1925 4.1845 4,1925 ül.i -rw'rte ül htr ...... 0 — 43,75 44 Paris.... Schweiz .. 16,465 81,185 16,505 81,345 16,458 81,15 16,495 81,34 xiuoro. Loew ..... 10 — — — — Spanien • 55,44 55,56 55,19 55,31 Rat. Automobil -..».. 0 — 17 17 Isapan . . - 2,054 2,058 2,053 2,057 Orenltein ft Kopyet ..... 6 — — — 69 'Kto de Jan 0.456 0.458 0,452 0,454 ‘j onbaro Tietz ...... 1< — — Wien in S).< 58,87 12,38 58,99 Svenito . ....... 313 —— 313 313 £eft. abgeft 58,89 59,01 Prag . ■ 12,381 12,401 12,40 Krankt. Maschinen...... 41,5 42 41,5 _ Belgrad ■ 7,415 7,429 7,415 7,429 Kritzner...... . . . < 50 — 50,5 — Budapest. 73,25 73,39 73,27 73.41 Hechiaenftaevl ....... HunghanS.......... — — — Bulaarien 3,024 3.030 3,024 3,030 45,5 46 — Lissabon 18,83 18,87 18.83 18.87 Lechwerte. . 103 — Danzig - - flonftunttn. 81,61 81 77 81,57 81.73 Maintrai twerie HSchS a. TL — — — 1,978 1,982 1,978 1,982 Miag. . . . . 1t 127 — 126,75 127 Athen. . 5,435 5,445 5,435 5,445 Gcbr. Roeder.......1' 105 — — — Canada 4,138 4,146 4.140 4,148 «oigi ft Harsfne, . . . 222,25 —- 222 Uru uay 3,906 20,925 3,914 3,876 3-884 Eüdd. Lucker.......U 161 — 160,75 — Cairo - - 20,965 20,92 20,96 Selderspamisse nie nie im 3mentm*Jtuswerfamf bei vom 4. bis IS. Jfanuar Unsere Läger sollen und müssen geräumt werden. Wir sind gezwungen, einen Teil unserer Verkaufsräume für die Frühjahrswaren freizugeben. Aus diesem Grunde unterwerfen wir unser gesamtes Lager einem gut organisierten Inventur-Ausverkauf. Riesige Unterpreisposten beweisen Ihnen unsere Leistungsfähigkeit. Herren-Paletotn.Mer^u^ qcoo das Beste, in Farbe nicht das modernste UO Herren-Dister prima Qualität und AtilN) beste Verarbeitung.............75.00, UO Herren-Marenüo-Paletotareibig m 5900 Samtkragen, früher w. höher, jetzt 58.00, Herren-Anzüge in Qualität d. Beste, OQOO in Farbe nicht das modernste.. .38.00. yy ABTEILUNG KONFEKTION: Gummi-Mäntel gute Qualität .......1575 Loden-Mantel......................1950 Knahen-Manlel.................... 980 Ein Schlager! 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