revo bta selbst wiedergefunden hat und sich in diesem 'ourri PH. D. Jung. wäre. deutfts y lüftete eifersüchtig gehüteten Länderhoheiten nichts und kommen soll, wird höhere Ansprüche an beide Teile stellen und das Wort von der wirklichen Gleichberechtigung zwischen unfern Völkern wird vor der Erfüllung seinen Anhängern noch manche bittere Stunde bereiten. Die Stimmungen und *ib wurgqe? in bflii wohl 8Irb Dr. Hans Friedrich Blunck, präsidentderBeichsschrifitumSkammer: Ich glaube, daß das Bekenntnis der Saar zum Reich ein guter Anlaß zu einer deutsch-französischen Aussprache sein wind, aber ich meine auch, man sollte diese Angelegenheit, die vor allen Besonnenen längst entschieden war, nicht allzu sehr überschätzen. Der Ausgleich, der kommen muß (Nachdruck, auch auszugsweise verboten.) Copyright by Nordeuropa-Pressedienst, Lübeck. Alfred Bosenberg: Die Saarabstimmung wird der ganzen Welt beweisen, daß das deutsche Volk den Glauben hielt Vi Regierung die gesetzliche Handhabe zur Schchi^.g neuen Verfassungsrechtes und zum Erlaß j lc • jener Verordnungen, die das Programm der lichsreform Schritt um Schritt verwirklichen solle Laufe des Jahres wurde dann mit einer werden >Zn engem Zusammenwirken von Staat und Partc»^tstand das Gesetz zur Ordnung der not ii.ina l e n Arbeit, das das Führerprinzip Lieber die deutsche Saar zum Frieden Europas (Stimmen bedeutender Persönlichkeiten unserer Zeit zur Jahreswende 1934/35 blendet W?n Archen (Bi cn ' i^fencr: ug -- lud) i b Nichterscheinen on ä- tlnen Nummern afolgu Sherer Gewalt . ZekM lechanschlüffe nter |5a inelnummer 2251 lnsch-chh! für Drahtnach- ichte-p- Iizeiger Stehen > gi Heckkonto: rouiifirmm Main 11686 .u! Den hein^Ed ia- Neiet München ■ 45: Von 8.15 , - Derdet, W öerfiap! ^.tQn8abe, Von rückschauend betrachtet werden kann. Ein! t er Einschnitt in die stetige Aufwärtsent- ______ oictelijUin und innerpolitische Befriedung, die bis t irr-all festgestellt werden konnte, war die ö b -in ? d 0 11 e am 3 0. Juni, die mit der Er- chiehra-n der Rädelsführer endete. In seiner großen — - teichsMci'rede am 13. Juli gab Adolf Hitler einen 1—1 rschüMaden Einblick in die ungeheure Gefahr, in * I z-J IlT6 2-isrxhland durch eine kleine aber gefährliche ' J Will "liqua? m Hochverrätern gestürzt worden wäre, oenn : ii) - finsteren Pläne Erfüllung gefunden hät- ’n. Nlrnfeinem persönlichen Einsatz und dem ener- 111 (lt9re*fen seiner getreuen Paladine war es UL ClllM vevScÄen, daß die beabsichtigte Revolte im Keime rftidlü werden konnte. Es folgte eine gründliche :dubi:?-n;g der SA., die Selbständigmachung der bfbungisvoli.c S- ümkdes NSKK. Es folgte aber auch eine Än- - Den vimMaßnahmen, die geeignet waren, die Ver- -hnu 1 aller Volksschichten herbeizuführen: die otfemn der Schutzhaftbestimmung, die weitaus- olenld) • mnestie für politische Verbrechen, die Auf- cifuncrg: r meisten Konzentrationslager, der syste- unsgut WiMnatiscrß icimpf gegen Miesmacher und Kritikaster. In aiftirn Aktionen staatsfeindlicher Elemente der tergaTij’ien Zeit war das verflossene Jahr erfteu- — rfjer i 8'ise sehr arm. Die Neugliederung der Ge- leimen taatspolizei und ihre Unterstellung unter Volk, Partei und Staat in einer obersten Spitze, in der Person Adolf Hitlers. Jrn Zusammenhang mit dem Wirtschaftsaufbau haben wir bereits in einer besonderen Betrachtung aller jener Ereignisse und Maßnahmen gedacht, die sich mit der zweiten Arbeitsschlacht, dem zweiten Winterhilfswerk, der Erfassung und Sammlung aller Quellen des Kapitals und der Rohstoffe durch den mit überaus weitreichenden Vollmachten versehenen Reichswirtschaftsminister und mit den dazugehörigen Teilaktionen befassen. Hierher gehörten auch das Landjahrgesetz, die Ernennung des Reichskommissars für Preisüberwachung, die Maßnahmen gegen Wucherer und Preistreiber, die Rettung und Neuordnung der Sozialversicherung, die Zielsetzung und Organisation der Deutschen Arbeitsfront und der Beginn einer großangelegten bevölkerungspolitischen Personalsteuerreform neben zahllosen ähnlich gerichteten anderen Regelungen, die — wie etwa das Jagdgesetz — im einzelnen nicht weiter berührt werden sollen. Das weite Feld der Kulturpolitik sei in diesem Zusammenhang nur gestreift. An feiner Peripherie steht die große Strafrechtsreform als Teilgebiet der umfassenden Reform und Neubildung des Deutschen Reiches überhaupt. Im Brennpunkt eines kulturellen Meinungsstreites sehen wir die Kirchenpolitik. Die Einführung des Reichsbischofs und das Kirchengesetz zur Befriedung des kirchlichen Lebens hat die Gegensätze im evangelischen Lager nicht zu mindern vermocht. Auf dem Gebiete der K ü n st e und Wissenschaften gab noch kürzlich die Jahresversammlung Der Reichskulturkammer mit der rückblickenden und weitausschauenden Rede des Reichsministers Dr. Goebbels eine umfassende Bi- Helge Roswaenge, preußischer Kammersänger: Eine friedliche Zurückglisberung der Saar an Deutschland bedeutet einfach den Frieden im Jahre 1 9 3 5. Wer einmal die Saar besucht hat, weiß, daß dieses Land echtes deutsches Land ist. Wirkliche Gleichberechtigung der Weg zur deutsch-französischen Verständigung lllägltd), außer -c und Feiertags !t Die Illustrierte Familienblätter ii.Vilb -Die Scholle «Bezugspreis: Tilagen RM. 1.95 i nitrierte „ 1.80 mehr übrig geblieben, zumal auch unmittelbar durch neue Verwaltungszweige die Reichseinheit gefestigt wurde. Man denke nur an die Einrichtung des Reichsluftfahrtamtes, an die Einsetzung der Treuhänder der Arbeit, an die Gründung des Reichsbundes für Leibesübungen, an die Zusammenfassung der Geheimen Staatspolizei, an die Ernennung des Reichskommissars für Preisüberwachung, an die Schaffung der Reichswirtschaftskammer als Gesamtorganisation der deutschen Wirtschaft, an die Ernennung des Preußischen Ministerpräsidenten Göring zum Reichsforst- und Reichsjagdmeister, an die Tätigkeit des Reichsnährstandes, der Reichskulturkammer und anderer berufsständischer Organisationen. Mitten in den Fluß der staatsrechtlichen Entwicklung fiel ein Ereignis, das das ganze deutsche Volk mit ungeheurem Schmerz erfüllte: der Tod des Reichspräsidenten von Hindenburg, der als siegreicher Feldherr des Weltkrieges, als Hüter der besten Tradition des Reiches und als weiser Schirmherr des jungen nationalsozialistischen Staates ewig im Gedächtnis des Volkes weiterleit, fügte die Nation zu einer neuen Einheit der Gesinnung und des Bekenntnisses. Das Reichskabinett beschloß durch ein Gesetz, das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers zu vereinigen. Die vom Führer angeordnete Volksabstimmung am 19. August war mit 90 Prozent Ja-Stimmen eine einzigartige Vertrauenskundgebung des deutschen Volkes für Adolf Hitler, der nunmehr als Staatsoberhaupt die Bezeichnung „Führer und Reichskanzler" annahm, da der Titel „Reichspräsident" durch die einmalige Gestalt des großen Toten auch nur einmalige Geltung erhalten / köre, Schmiur LEii • Kreise. Da;5 Serben und Wachsen des Dritten Reiches im z M en Jahre der nationalsozialistischen Re- F.gierurn; Regelte sich wohl am deutlichsten in der Geschder Partei wider, aus der auch öie ............. führe, P Männer des neuen Staates hervorge- .............. gangcei nib. Als ber größte Erfolg ber Partei barf vollftänbige Eingliederung bes tungt) le Staatsjugenbtages. <5, ßc.2 von ber Partei her bie Geschlossenheit bes ,eurje: Volkskörpers angestrebt würbe, so wirkte : a a t durch gesetzgeberische Maßnahmen an ttiffung bes deutschen Einheitsstaates. Die Irreform konnte im vergangenen Jahr um ilä iiutes Stück vorwärtsgebracht werben. Durch das Ü lestz über den Neuaufbau des Reiches, das am 1 iü-restage der nationalsozialistischen Revolution 1 :i*d) den Reichstag angenommen wurde, er- hinaus wünschen wir, daß der gleiche ehrliche Friedenswille, der das deutsche Volk in dieser Frage beseelt, richtungweisend für die gesamteuropäische Politik werde. Erich Koch, Gauleiter und Oberpräsident der Provinz Ostpreußen: Das Bekenntnis zum großen deutschen Vaterland, das die Saarbeoölkerung am 13. Januar ablegen wird, schafft die letzte territoriale Streitfrage aus der Welt, die nach zwischen Frankreich und Deutschland besteht. Damit ist der Wea frei für eine ehrliche Verständigung zwischen den beiden Nationen auf der Grundlage ber Ehre unb ber wirklichen Gleichberechtigung. Frontkämpfer hüben unb brüben haben ben ersten Schritt getan, haben ben Boben geebnet, haben einanber bie Hanb gereicht, weil sie wissen, baß ein neuer Weltkrieg bas Enbe Europas bebeuten würbe. Möge bie glückliche unb gerechte Lösung des Saarproblems eine neue Epoche der 3 u f a m m e n a r b e i t einleiten zur Erhaltung des Friedens und zum Segen der europäischen Kulturvölker. Th. Vogel, Gründer des Bundes der Saarvereine: Die Volksabstimmung im Saargebiet am 13. Januar wird der Ausdruck des einmütigen Verlangens des saardeutschen Volkes auf Rückkehr zum deutschen Vaterlande sein. Ein Rüs:äßt sich nicht besser zusammenf-assen als irch Namen, den der Führer dem großen Innrer über ben letzten Reichsparteitag gegeben it| (5 s :i ar ber „Triumph des Willens", der vom Ws L(September bie besten Kräfte ber -deutschen Neujahrswünsche für das deutsche Volk Pr e fort nffl fyn U-" a l iit Äeujahrserlaffe an die Wehrmacht llbm inei i loibti ifeifN >chak ru’ie imi un ü v'.tt:' Der Lhes des Stabes an die SA Heil Flieger! Hermann Göring. Neu- Lt < H Stein- Kund- der es An das Reichshe^r! Dank und Anerkennung für die Leistung gangenen, beste Wünsche für die Arbeit j menben Jahr! Wir wollen uns des De unseres Oberbefehlshabers würdig zeigen. Der Chef der Heereslei Freiherr von grill General der Artillerie. jiurie ctmuiit:. i/ui -oeji icuiyung gaoen mir Soldaten im abgelaufenen Jahre feftstellen daß der Frontgeist nicht nur bei uns, sondern im Auslande sich immer mehr dm beginnt. Wir haben den unerschütterlichen daß das gemeinsame Kriegserl aller Frontkämpfer dazu berufen ist, die ber Derstänbigung zwischen den D schlagen. Die Männer bes Kyffhäuserbu nen ben Krieg unb gerabe beshalb werden ablässig baran arbeiten, baß ber Öeitgeban Frontkameraden, bes Führers Adolf füllung findet: Kein Deutscher für den Jfri für bie Berteibigung des Vaterlandes da; Volk!" Es handelt sich darum, im Arbeitsdienst d i e freudige Frische und den seelischen Schwung unserer nationalsozialistischen Jugend zu vereinen mit ber stahlharten Zucht, ber straffen Ordnung und blitzblanken Sauberkeit altpreußischer Ueberüeferung. Ich habe beim Appell in Nürnberg im Namen von euch allen dem Führer versprochen, daß der Arbeitsdienst stets ein zuverlässiges, scharfes und sauberes Werkzeug seines staatsmännischen Willens sein soll. Beim Eintritt in bas neue Jahr erneuern wir bem Führer bieses Gelöbnis. Jeber einzelne an feiner Stelle stehe jederzeit treu zu biefem Wort. Heil Hitler! u. a. heißt: „Allen in unserem großen Solbatenbund zusammengeschlossenen Kameraden entbiete ich an ber Jahreswende kamerabschaftliche Grüße. Ich banke zugleich für die mir im Laufe dieses Jahres in Treue geleistete Gefolgschaft. Mit jedem tirtrs I h RQ | fjx L Lor ''fori Aus der Volks- zurLeistungsgemeinW Or. Leys 7!eujahrSaufruf an die Männer und Frauen der Arbeit. An den Arbeitsdienst! Reichsarbeitsführer Hier! gibt folgenden jahrsaufruf bekannt: Arbeitsmänner und Arbeitsmaiden! Wen » 'Wen i 2 bafiurd) t Eeg : *< (Bet ■ :*:e J An die Reichsmarine! Der Reichsmarine und allen ihren Ana wünsche ich für das kommende Jahr en Fortführung ihrer Arbeit zum Besten unsere; landes im Sinne unseres Führers! Berlin, den 31. Dezember 1934. R aeder Admiral Lr. h. c, Chef der MannelnüAg. 'l'unqen 'i 'onden »"ieman > en D Berlin, 27. Dez. (DNB.) Der Chef des Stabes hat, wie die NSK. mitteilt, an die SA. den folgenden Tagesbefehl zum Jahreswechsel er- lassen: In einem dreizehnjährigen erbitterten Kampfe um die Straße hat die SA. dem Nationalsozialismus Bahn gebrochen und die Tore geöffnet zur Macht im ' Staat. Es gäbe fein nationalsozialistisches Deutschland ohne ben selbstlosen, fanatischen Einsatz der SA. Die Neuordnung Deutschlands aus dem Geiste des Nationalsozialismus hat vorübergehend andere Aufgaben wichtiger erscheinen und andere Gliederungen der Bewegung mehr in den Vordergrund treten lassen. Die Ablösung aus der vordersten Front des politischen Kampfes und die Umstellung auf die neuen Formen feines Einsatzes hat manchen SA.-Mann zeitweilig irre werden lassen an bem Zweck unb an der Notwendigkeit feines Daseins. Das Schwanken einiger höherer Führer unb ihren Versuch, die SA. Wege zu führey, bie ihr nicht zufamen, hat ber Oberste SA.-Führer Abolf Hitler mit harter Hanb unterbrückt. Die Front ber SA. ist davon unberührt geblieben. Der SA.- Mann hat in den Kampfzeiten oftmals einen Be- fehl nicht verstanden und hat doch gehorcht, weil er Werktätige einen derartigen Schutz? ®(.r. ‘ mehr für den Arbeiter als das Neue DeM ' Welches Land kann sich rühmen, bem ©$?’ die Schönheit der Meere und Berge, der T" Höhen in diesem Ausmaß erschlossen zu Haven Es geht aufwärts! Haß und Dunkel. 3®*^ und Neid sind gebannt. Einsicht und Aernu herrschen die Menschheit. Deutschland kann ve reits der Welt mit Stolz verkünden: ®ir ,, Kiasfenkampf überwunden. Wir sind euch a Jahrzehnte, vielleicht um Jahrhunderte w’ ‘ Es geht auswärts? Aus der Unzahl der b, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände w ' größte organische Einheit aller Länder un j die Deutsche Arbeitsfront. Führer, ®irJnLflx :, am Ende des Jahres 1934 der letzte De ' . Deutsche A n g e st e 111 e n s ch a f t. oa- men ein gegliedert ist. Wir me^eli ' rer und Kanzler des Reiches, daß diele : ,, Volksgemeinschaft keinerlei nach aUö,n 7i.fi scheinende Konstruktion darstellt, x ejtrr den Herzen der deutschen ÜT . r schäft verankert ist. Diese W Anständigen unb Ehrbaren beherrscht he das Leben der Fabriken und Kontore. Wir melden Adolf Hitler, unserem Meister, daß für das Jahr 1935 afle gen getroffen sind, um aus der o -fSiaftH schäft eine Leistungsge m e' n | M s schaffen, und daß der Zeitpunkt nicht m < wo jeder Deutsche nicht nur ^men sondern jeder Deutsche seinen Arbeitsplatz wird. Es geht aufwärts? Und «eiM nicht zwei Jahren Hitler-Deutschland L Y , einer der früheren grimmigsten (segn lands, im englischen Parlament erkla t. * & kann es wagen, Deutschland ungestraft dann, deutscher Arbeiter, begreife: holte dir die Ehre Zurück? Adolf H'tler ^ Achtung der Welt wieder! Wolf Hu ^enl । x dir die Gleichberechtigung unter den Erde? Ehre und Brot, das gab Wolf gj deutschen Arbeiter im Jahre 1934. märts mit Adolf Hitler, unserem Führer Anno Domini -1935. Don D. Paul Althaus, o. ö. Professor der Theologie an der Universität Erlangen. Das Ende eines Jahres und der Anbruch eines neuen läßt uns immer wieder sinnen über bem Geheimnis der Zeit. Wir teilen die Zeit in Jahre ein. Das Jahr bezeichnet einen Kreislauf der Natur. Die Bewegung des Kosmos, die in sich 1 selbst zurückkehrt, bas Leben ber Natur mit seiner ftänbigen Wieberkehr ist ber unverkennbare Grunb, $ auf bem bas Leben ber Geschichte sich begibt. Aber i die Geschichte ist etwas anderes als bie kosmische I Bewegung unb als bie ewige Wieberkehr ber Natur. Zwar messen wir die Zeit nach Jahren, i aber wir zählen bann die Jahre in fortlaufen- i der Reihe: jedes Jahr hat seine Zahl, bie nie ! wiederkehrt, wie sie zuvor noch nie ba gewesen ist. Der Frühling kommt immer roieber, aber ; bas Jahr mit seinem geschichtlichen Gehalte kommt I nie roieber. Die Jahreszeiten kehren in sich selbst i zurück, aber bie Folge ber Jahre kehrt niemals i in sich selbst zurück. Das Leben ber Natur gleicht der Kreislinie, bas Leben ber Geschichte gleicht ber Geraben. Das Leben ber Natur kennt nur bie immer erneuerte Werbespannung im Wachsen unb Welken — unb nicht nur bie Blumen, fonbern auch bie Menschen, ja auch bie Völker finb bem Naturlaufe unterworfen-, aber bas Leben ber Geschichte ist durch alle Nahrhaftigkeit hindurchgespannt auf ein Letztes h in , ein Ziel, einen Sieg, eine Vollenbung unb Erfüllung, einen neuen Tag, nach bem jebes Menschenherz sich sehnt. Wir wissen im Grunbe alle: diesem Tage schreitet die Zeit entgegen, immer voran, unumkehrbar, unwiederholbar. Unsere Zeitrechnung zählt die Jahre von der Geburt Jesu Christi ab. Seit rund 1200 Jahren ist diese Zählung im Abendlande eingebürgert. Die französische Revolution versuchte, sie abzuschaffen und sich selber als entscheidenden Neuanfang der menschlichen Geschichte zu setzen. Aber sie hat es damit nicht weit gebracht. Die christliche Zeitrechnung hat das Feld behauptet unb ist mit ber abenb- länbischen Herrschaft unb Kultur um bie Erbe ge» roanbert. Sie wirb gebraucht von Christen unb Nichtchristen, von Gläubigen unb Nichtgläubigen. Ihrer Abschaffung ftänben heute gewichtige praktische Bebenken entgegen. Ihr tiefer Sinn ist dabei Unzähligen gleichgültig. Wir aber wollen nach ihm fragen unb ihn roieber ins Bewußtsein heben. Das Christentum hat Epoche gemacht, auch in der Weltgeschichte, in der Geschichte der Völker, des Geistes, der Gedanken. Das können wir Deutschen am wenigsten vergessen. Nichts anderes als die Annahme des Christentums hat germanische Stämme zum deutschen Volke gemacht. „Deutsch" unb „christlich" — es ist im Grunbe sinnlos, bas eine bem anberen gegenüberzustellen. Denn bie deutsche Art ist wie bie deutsche Geschichte entscheidend durch das Christentum geprägt worden. Wir würden aufhören, Deutsche zu sein, wenn wir das Christliche aus ben (Brunblagen unseres Volkstums unb unserer Staatlichkeit ausscheiben wollten. Der beutsche Jbealismus hat immer roieber bekannt, daß sein Verstänbnis des Daseins nur auf dem Boden bes Christentums möglich geworben fei. Es hat wahrlich schon geiftes- und kulturgeschichtlich fein gutes Recht, wenn wir Christi Geburt als Epoche anerkennen und die Jahre von ihr an zählen. Selbst da, wo heute neue Religionsversuche verkünden, daß die religiöse Vorherrschaft des Christentums in Deutschland eine nunmehr abgeschlossene „Episode" gewesen fei, sind eben Die ernfteten der neuen Propheten ohne das Erbe, das von Jesus Christus herkommt, nicht denkbar und nicht zu verstehen. Aber für uns hat die Zählung der Jahre nach Christus noch einen anderen Sinn. Ihn meinten unsere Väter, wenn sie fromm schrieben: „Anno Domini, im Jahre bes Herrn". Als Macht der Geistes-, Kultur- und politischen Geschichte ist das Christentum immer nur eine Kraft neben anderen: Wir sind nicht nur durch die Bibel, sondern auch durch Griechenland, Rom und vor allem durch Blut und Geschichte unseres eigenen Volkes bestimmt. „Anno Domini, im Jahre des Herrn" — dieser Ausdruck redet nicht von einer Wirkung neben anderen, sondern von einer schlechthin einsamen, unbedingten Bestimmung unseres Lebens. Nicht von „Christentum" als von einer Größe der Geistes- und Kulturgeschichte ist die Rede, sondern von Christus, dem „Herrn" oder von Christus als dem Heiland, wie es zum Ausdruck kommt in der anderen Wendung unserer Väter: „Im Jahre des Heils". Wir zählen die Jahre seit Christus, weil wir etwas ahnen von der Wahrheit des alten Weihnachtsliedes: „Welt war verloren, Christ ward geboren, freue, freue dich, o Christenheit!" In Jesus Christus ist nach feinem eigenen Zeugnis (es steht zu lesen im Lukas-Evangelium Kapitel 4) das „Heilsjahr Gottes" angebrochen, das in die Ewigkeit reicht. Wir grüßen uns heute mit dem Heil!°Ruf und meinen damit zunächst das politische Heil unseres Volkes. Um dieses Heil ringen wir mit Emst und Zuversicht und danken Gott für das, was er uns davon geschenkt. Aber das politische Heil ist nicht alles, was ein Menschenherz braucht, auch nicht das Ganze, wovon ein Volk in ber Tiefe lebt. Auch die hohen Zeiten politischen Heils der Völker sind doch, wie alle Geschichte und alles Menschenleben, umschlossen von einem undurchbrechlichen Ringe letzter Heillosigkeit. Davon hat Bismarck gewußt, mitten im hingebenden Ringen um das politische Heil feines Volkes. Er schrieb im Jahre 1859 an feine Frau: „Es ist ja alles doch nur eine Zeitfrage, Völker und Menschen, Torheit und Weisheit, Krieg und Frieden, sie kommen und gehen wie Wasserwogen und das Meer bleibt. Nach dreißig Jahren, vielleicht viel früher wird es uns eine geringe Sorge sein, wie es um Preußen und um Oester- Aeujahrsaniß des Sundes der Saarvereine. Der Bund der Saarvereine veröffentlicht folgen- den Neujahrsgruß: Wir grüßen das Jahr 1935. Es führt nach langer Trennung unsere Saarheimat wieder in die mütterlichen Arme Deutschlands zurück. Allen denen, die uns in 15jäh- rigem Kampfe Wegbereiter und Helfer waren, danken wir von Herzen. In tiefster Ehrerbietung danken wir dem Führer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, dafür, daß er bie Saarfrage zu einer Ehrenfrage bes beutschen Volkes gemacht hat. In bieser Stunde gedenken wir all der lieben Volksgenossen, die teilweise unter Einsetzung ihres Lebens in Schlesien, Ostpreußen und Schleswig-Holstein unmittelbar nach bem Krieg burch Volksabstimmung für Deutschland eingetreten sind. Wir sind stolz darauf, am 13. Januar durch den Stimmzettel für bie Heimkehr unserer Saarheimat kämpfen zu können. In bie» em Glücksgefühl nehmen wir gern alle Strapazen auf uns unb setzen unsere eigenen Wünsche zurück. Wir grüßen unsere schwergeprüften Brüder und Schwestern an der Saar, denen wir am 13. Januar Helfer im Kampf um die Freiheit sein dürfen. Wir wissen, daß ganz Deutschland am 13. Januar seine Augen nach dem Saargebiet wendet und freuen uns auf den Augenblick, in dem wir verkünden können: Die Saar ist heimgekehrt zur Mutter Germania. Heil Deutschland? gez. E. Debusmann, St. Leiter des Bundes der Saarvereine: gez. Th. Vogel, Gründer des Bundes der Saarvereine. Aeujahrsbesehl an die ASM. Der Korpsführer des NSKK. hat folgenden Neujahrsbefehl erlassen: „Führer und Männer des Korps! Ein Jahr zäher, zielbewußter Aufbauarbeit liegt hinter uns; nicht umstrahlt vom äußeren Glanze sichtbarer Heldentaten, sondern erfüllt vom stillen Heldentum des Alltags. Manneszucht, Gehorsam und Treue, in der Schulungs- und Erziehungsarbeit dieses Jahres konnten sie sich bewähren. Und sie haben sich bewährt? Des Führers Befehl schloß Motor-SA. und NSKK. im Kraftfahrkorps zur selbständigen Gliederung der Bewegung zusammen. Ein Markstein in der Geschichte des Korps und ein starker Ansporn zum Einsatz aller Kräfte. Innerlich gefestigt, straff gegliedert und vom gleichen Korpsgeist beseelt, überschreiten wir die Schwelle des neuen Jahres. Es lebe Deutschland! Es lebe der Führer! 1935 Siegheil! München, 1. Januar 1935. Der Korpsführer des NSKK. Hühnlein, Korpsführer. An die deutsche Zägerschast. Der deutschen Jägerschaft entbiete ich zum Jahreswechsel mein Waidmannsheil. Das vergangene Jahr brachte das preußische Jagdgesetz als Vorläufer bes am 3. Juli 1934 erlassenen Reichsjagdgesetzes, das endlich Jagdausübung und Hege im Reich einheitlich geregelt hat. Ich danke allen deutschen Jägern, in erster Linie meinen Jägermeistern, für die unermüdliche und aufopfernde Arbeit im vergangenen Jahr. Das Jahr 1934 wird immer ein Markstein in der G e - schichte des deutschen Waidwerkes bleiben. Die Hohe Aufgabe, die uns der nationalsozialistische Staat und sein Führer in der Erhaltung von Wild und Waidwerk gestellt haben, ist erst zu einem Teil erfüllt. Das Jahr 1935 wird die Vollendung dieser Aufbauarbeit bringen. Mit meinem Waidmannsdank verbinde ich daher die Aufforderung, wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft an der Verwirklichung der uns gestellten Ziele in treuer Pflichterfüllung mitzu- arbeiten. Berlin, 28. Dez. (DNB.) Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley erläßt folgenden Neujahrsaufruf: > „Männer unb Frauen der Arbeit! Adolf Hitler, Dein Führer, forderte von Dir, deutscher Arbeiter, vier Jahre Geduld. Die Dunkelmänner in aller Welt und deren Parteien und Parteichen schrieen unb lärmten: „Seht, auch er kann nicht sofort helfen. Er verlangt vier Jahre. Glaubt ihm nicht. Vier Jahre ist eine lange Zeit!" Doch Du, deutscher Arbeiter, war st vernünftiger als sie. Du jagtest jene davon und vertrautest Abolf Hitler. Gewiß, erst zögernd, mancher verängstigt unb verschüchtert, sicherlich einzelne von ohnmächtiger Wut gepackt. Allein, deutscher Arbeiter und deutsche Arbeiterin, mochte auch bas Schicksal bem einzelnen, ber Jahrzehnte an bie Götzen bes Marxismus geglaubt hatte, noch so hart erscheinen, Du bist baran nicht zerbrochen. Das ist bas Entscheidende! Vor einem Jahre rief ich Dir zu: .Vorwärts mit Abolf Hitler in bas Reich ber Kraft, ber Größe, der Freude unb des Glückes!' und ein Jahr predigten wir: ,Halt fest, verzage nicht, werde nicht müde. Zähigkeit ist mehr als Begeisterung. Der Weg ist hart und steil, und doch, es geht aufwärts?'" Millionen des Werktags, gesteht es heute mit mir vor aller Welt und bekennt es mit mir: Führer, was vor einem Jahr Hoffnung unb Glaube war, ist heute Gewißheit, unumstößliche Tatsache geworben. Es ging in biefem Jahre aufwärts unb geht weiter aufwärts, gewaltig aufwärts. Die Schornsteine rauchen wieder, Millionen Arbeitsloser haben Arbeit, Millionen Arbeiter haben ihren Lebensstandard verbessert, Millionen Handwerker und Mittelständler haben das Gespenst des Zusammenbruchs gebannt, Millionen Bauern schreiten wieder stolz und sicher auf ihren Aeckem. Wer von euch Totenwächtern einer traurigen Vergangenheit wollte es heute wagen, vor das Volk hinzutreten und zu rufen: Glaubt Adolf Hitler nicht. Damals jagte euch bas Volk bavon. Heute, nach nicht einmal zwei Jahren, würbe euch bas Volk wie feiges Ottern» unb Natterngezücht zertreten. Es geht aufwärtsl Wo in der Wett genießt der An die Wehrmacht! Zum neuen Jahre übermittele ich allen Angehörigen der Wehrmacht meine Glückwünsche. Ich verbinde mit ihnen meinen Dank unb meine Anerkennung für bie in treuer vorbilblicher Pflichterfüllung geleistete Arbeit bes vergangenen Jahres. Unser Dienst soll auch in Zukunft nur ein Ziel kennen: Deutschland lieber auf • stieg in einem Frieben ber Gleichberechtigung, ber Ehre unb gesicherten Freiheit. Berlin, ben 31. Dezember 1934. Der Führer unb Reichskanzler Abolf Hitler. An die Wehrmacht! Allen Angehörigen ber Wehrmacht meine besten Wünsche für bas neue Jahr. Vorwärts mit ben alten Solbatentugenben im Sinne bes neuen Reiches! Berlin, ben 31. Dezember 1934. von Blomberg Generaloberst, Reichswehrminister. 9 -Alk bu fcjninofn !Be ar b i ,ie! Aeujahrskundgebulig des Kyffhäuserbundes. Der Kyffhäuserbunbesführer, Oberst a. D. f) a r b t, richtet zum Jahreswechsel eine gebung an bie Mitglieder bes Bunbes, in Allen Wiberständen unb Schwierigkeiten zum Trotz hat sich ber nationalsozialistische Arbeitsdienst- gebaute im Jahre 1934 siegreich burdjge- lefet. Der Arbeitsbienst hat bie hohe Siner- fennuna bes Führers gefunben, er hat sich einen Platz im Herzen unseres Volkes errungen unb selbst früheren Gegnern Achtung abgenötigt. Wir dürfen uns über ben Erfolg freuen unb wollen aus bieser Freube die Kraft schöpfen au weiterer Arbeit unb wenn nötig weiterem Kampf. Wohl hat sich der Arbeitsdienstgedanke sein ideelles Lebens» recht erkämpft, aber Die materiellen Lebens- grunblagen für den Arbeitsdienst sind noch unzureichend. Die Bedeutung des Arbeitsdienstes für die Erziehung zur Volksgemeinschaft und zum nationalsozialistischen Arbeitsethos wird heute allgemein anerkannt. Der Erkenntnis von der hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung eines richtig eingesetzten Arbeitsdienstes aber müssen wir durch unermüdliche Aufklärung und vor allem durch unsere Arbeitsleistungen noch mehr Bahn brechen, lieber unsere Ziele und Aufgaben, über das, was wir wollen, Mte in unseren Reihen Klarheit unb Einheit uffaffung. Zwischen bem Erstrebten und bem Erreichten besteht aber in mancher Beziehung und mancherorts noch ein zu großer Abstand. Wir wer- den auch im neuen Jahre alle Kräfte anfpannen müssen, um vorwärts zu kommen auf bem Weg zu den uns gesteckten Zielen. Das Wichtigste ist, daß über aller unserer Arbeit ber rechte Geist waltet. 1 Mos'-«" Skchapp • r-r ’t-' '. rbefl rm W \ - k ege Mattft Jfl&i gläubig auf den Führer d erirault,!-t ihm das Banner des Nationalsozialismus mii v i hendem Herzen in starken Händen porantm^. b i mals ist der SA.-Mann in diesem rückhallloliiik, trauen auf den Führer wankend geworben ? hat er feine Treue geschworen, i h m mlrbtt!1 immer halten. Das nationalsozialistische Deutschland M1i im 3nnern unangreifbar unb g efiiir: da. Seine granitenen Pfeiler sind die Glied«! der NSDAP. In ihrem Rahmen ist es die Aufgabe der SA., wie sie es immer war, feil Zeiten bie folbatifdje, kämpfend Grundlinie des N a t i o n a l \ ojialiiis i auf feinem weiteren Wege zu verbürgen. Son® manbem wirb bie SA. sich je übertreffen lam: ihrer leibenschaftlichen Liebe zu Volk unb - lanb, in ihrer fanatischen EinsatzbereiWuSi Dpferfreubigfeit für bie Ziele bes NationallM' ? mus und in ihrer bedingungslosen Ireue juni • rer. Wir haben einen Glauben: da; naiii nalsozialistische Deutschland! Mb’ gen in Treue und Gehorsam einem Adolf Hitler! Es lebe Adolf M Oberste SA.-Führer! Wl W- reich steht, wenn nur Gottes Erbarmen und Christi Verdienst unseren Seelen bleibt." Politisches Heil für Deutschland — das war die Tat seines Lebens; das Heil der Seele durch Christus — das war feines Lebens Halt, Trost, Kraft. Seit Christus geboren ist, sind alle Jahre der Geschichte „Jahr des Herrn" und darum „Jahr des Heils". Die Rätsel der Geschichte, die Kämpfe unb Schmerzen des Menschenherzens liegen seitdem in dem frohen Lichte des hereinbrechenden Reiches Gottes, feiner Barmherzigkeit, feiner ewigen Liebesgedanken. Äir wünschen einander an der Wende dieses Jahres menschliches „Heil" in jedem Sinne, wir wünschen und erhoffen zuversichtlich für unser Volk politisches „Heil". Aber über allem steht die frühe Gewißheit, daß auf alle Fälle auch das Jahr 1935 ein „Jahr des Herrn" ist und damit voll Gottes-Heil allen, bie Heil brauchen. 'Obru nur cs fi Pliragc m igj decken !-Mnlch. immer w Lr nfenntn. «vlelM, h3cqrt)t\l il 3rofja ninbert, t *lir hab ! en K einzelnen Kameraden, der im altbewährten geift unb in vorbildlichem soldatischen Wdjr1 sein mit uns gemeinsam am Wiederab. Vaterlandes schafft, fühle ich mich eng Derb! Bevor wir die Schwelle zum neuen 5ahr hL ten, senken wir noch einmal unsere gahn?’* gedenken unseres dahingegangenen Schi ' des unvergeßlichen Führers im Weltkri großen Marschalls Hindenburg. Jahre werden die alten Aufgaben weiter bei Denen ich von allen Kameraden resilos, jjjrt t W'fn ( v.. ....... .... ..... ............. * satz ihrer Persönlichkeit und vorbildliche •? z ‘ stärke erwarte. Mit Befriedigung haben '>r8,.ü Waidmannsheil und Heil Hitler! Hermann Göring, Reichsforst- unb Reichsjägermeister. An alle Kameraden der Lnsisahtt. Ich wünsche ber gesamten deutschen Luftfahrt ein frohes neues Jahr. In stolzer Freude blicke ich am Schluß dieses Jahres auf die geleistete Arbeit im Dienste ber Luftgeltung unseres Vaterlandes zurück. Mein Dank hierfür gilt allen Angehörigen der deutschen Luftfahrt. In ehrfürchtiger Trauer gedenke ich unserer Flieger, bie für bas Vaterlanb ihr Leben ließen. Kameraben, Großes ist geleistet, noch Größeres wird ber Führer von uns forbern. Ihm folgen wir wie stets in Treue. W Iri <*” Et» M .'S ibei 3 e a r Eiten, in dem gewaltigen Schmelzofen n ch-vl-rher Neubildung zu organisch, e njen, viele Berufe zufammenfassc ier Einheit enden E r • Na k ir r e int! iu r c 5 Zl iffe^eber vorschwebt. Was galt es aber auch ^elxe^tze zu überbrücken und was ist bereits Oie deutsche Landwirtschaft an der Jahreswende. chü-fcherrschten. Gewiß gilt es noch "manches Tmehrn und ist vieles noch nicht so, wie es Handwerk zum Lahresansang Von Michshandwerlsmeifler W. G. Schmidt, Äerlin. »tat ? und allen feiern kommende d ■:- u tum '?t':rrre bti riben! ":rts Führe:! G fchirrl n die angedeuteten Maßnahmen zur 5)er» t j; 5 ft a n b e s geformt wurden. Darin »di hier wieder die große Bedeutung des r.Ttionalsozialiftifchen Gedankengutes, daß w l»e Irebenden Interessen zusammengeführt ti thies bisherigen Kampfes aller gegen alle, e in i n samem Ziele geleitet werden. ) ir'für notwendigen Vorarbeiten im ersten le-lllmbaues, im Rahmen der in der letzten 5 S! von mir erwähnten Gesetze über den All diese Arbeiten, die ich zusammenfassend die Standeshebung bezeichnen möchte, beruhen auf einem klaren althandwerklichen und zugleich nationalsozialistischen Grundsatz: je besser das Handwerk der Allgemeinheit dient, desto wirksamer hilft es zugleich sich selbst. Die Standeshebung ist vielfach erschwert, solange es dem Handwerk wirtschaftlich nicht gut geht — wegen der Wirtschaftsnot haben z. B. unsere besten Fachschulen noch nicht genug Schüler — auf weite Sicht aber ist sie die sicherste und wirksamste Wirtschaftshilfe. Aber das Handwerk braucht auch Maßnahmen auf kürzere Sicht. Die meisten Handwerker waren 1932 in ein trostloses Elend geraten. Es ging dem Handwerk so schlecht, daß auch zwei Jahre erfolgreicher Arbeitsbeschaffung erst einen Teil der Handwerksnot beseitigen konnten. Darum ist rasche Arbeitsbeschaffung im neuen Jahr so wichtig wie im alten. Die Arbeitsbeschaffung der Reichsregierung hat sich am stärksten beim Bauhandwerk und Baunebengewerbe ausgewirkt. In diesem Winter hat das Reich aus wohlerwogenen Gründen die große Jnstandsetzungsaktion nicht wiederholt. Dafür sind wir aber heute in der inneren Gesunduna der privaten Wirtschaft weiter als vor einem Jahre. Darum konnte man im letzten Jahre wichtige Hebel zum Besten des Handwerks ansetzen. In der Bauwirtschaft z. B. arbeitet das Handwerk mit an Neuschaffung deutschen Bauerntums und der nichtbäuerlichen Siedlung. Der von mir gegründete Reichsgutachterausschuß für Bauvergebung schafft die Voraussetzungen für eine gesunde Bauwirtschaft: gute Handwerks- arbeit soll ehrlich bezahlt werden. Die vom Handwerk gegründete Treubau - Gesellschaft finanziert Bauvorhaben unter strenger Finanz- und Bauüberwachung. Die Gas- und die Elektro- front schaffen durch Werbung neue Aufträge für das Handwerk. Die Lieferungsgenossen, schäften ermöglichen es Schneidern, Schuhmachern, Kürschnern und Mützenmachern, Sattlern und Polsterern, Wäscheschneidern, Schmieden, Wagenbauern, Tischlern und anderen Handwerkszweigen, ebenso wie die Industrie große Aufträge anzunehmen, diese werden auf die einzelnen Meister verteilt und unter strenger Leistungskontrolle durchgeführt. Auch in der handwerklichen Ausfuhrförderung, besonders durch die Leipziger Messe, sind wir weitergekommen. Ebenso wie in der Z u - führung öffentlicher Aufträge haben wir auch Fortschritte gemacht in der Zurück- drängung hand w e r ksschädl i ch er Einrichtungen, wie sie viele Eigenbetriebe der öffentlichen und privaten Hand, besonders die Gefängniswerkstätten darstellen, ferner z. B. die — jetzt gesetzlich unterbundenen — Mißstände beim Vertrieb von Blindenwaren, die Handwerksbetriebe in Warenhäusern, die Auswüchse des Hausierhandels. Das sind einige der Hebel, welche die Reichsregierung und die Reichsstandsorganisation angesetzt hat, um die große Handwerksnot zu überwinden. Nicht allen Handwerksberufen kann gleichzeitig geholfen werden, und nicht für alle taugen die gleichen Mittel. Zwar Unzähligen ist schon wirksam geholfen, aber ich weiß wohl, daß viele Betriebe, die oft ge- rade Pioniere für das gestaltende Handwerk der Zukunft sind, noch schwer zu ringen haben. Auch sie werden eines Tages genug verständnisvolle private und öffentliche Auftraggeber und Käufer finden. Für das Handwerk war 1934 zum Teil ein Jahr der Erfüllung, hauptsächlich aber ein Jahr > leiÄauer nunmehr mit bestimmter Aussicht U brnme seiner Erzeugnisse zu Preisen, die >i iri gerechten Lohn für alle Mühen lassen, stehenden deutschen Diplomlandwirte, daneben die Bezirks-, Kreis- und Ortsbauernführer sind durch ihre berufsständische Organisation, die Landesbauernschaften, auf den Plan gerufen. Sie kommen in jede einzelne Dorfschaft, um hier nach festen Richtlinien in kurzgefaßten, stichwortähnlichen Ausführungen zeitgemäße Ratschläge zu erteilen und in anschließender Aussprache zu allgemeinem Verständnis zu führen. Seit zwei Wochen gehen diese Vortragswellen allerorts unter Behandlung desselben Stoffes über die deutschen Lande, in ernstem, zähen Ringen sind Tausende von Instruktoren bemüht, die Bauern auf Rückständigkeiten aufmerksam zu machen, neue Wege zu weisen und Richtlinien für eine angemessene Ausdehnung der anzubauenden Früchte zu geben. Bis zum März, also bis zur Frühjahrsbestellung, soll dieser Teil des Aufmarsches beendet sein. Es muß daher noch eine gewaltige Arbeit verrichtet werden. Selbstverständlich stehen die wissenschaftlichen Institute mit ihren Mitarbeitern ebenfalls für diesen Aufklärungsdienst zur Verjüngung, namentlich sind sie für die Erörterungen von Sonderfragen vorgemerkt. Die Angehörigen der landwirtschaftlichen Institute unserer Landes-Universität sind ebenfalls bereits zu einer Reihe von Vorträgen eingesetzt worden. Nach dem Interesse zu urteilen, welches den Veranstaltungen allenthalben entgegengebracht wird, wird der Erfolg nicht ausbleiben. Während dieses Ringen um den Fortschritt in den bäuerlichen Betrieben jetzt auch weiteren Kreisen der Bevölkerung mehr und mehr bekannt wurde, blieb eine andere Organisation bisher verborgen. Sie hat sich im Laufe des Jahres in aller Stille vollzogen und betraf die Zusammenfassung der gesamten wissenschaftlichen Kräfte zur Förderung der Landwirtschaft. Es galt einmal Mittel und Wege zu finden, möglichst schnell empfehlenswerte Errungenschaften der Forschung iti die Praxis zu bringen, zum anderen die Forschung so zu leiten, daß Leerlauf durch zwecklose Parallelarbeit ohne innere Verbindung vermieden, und vordringliche Arbeiten in allererster Linie in Angriff genommen würden. Gab es bisher bereits sogenannte Reichsarbeitsgemein. schäften (RAG.), welche den Zusammenschluß jeweils der Institute für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Tierzucht, Betriebslehre und Agrikultur- chemie umfaßten, zum Zweck gleichzeitiger Bearbei- tun^ ei n e r wissenschaftlichen Aufgabe an verschiedenen Instituten gleicher Disziplin, so fehlte es dennoch an der Querverbindung von einem Fach zum anderen. Der Wert dieser RAG. bestand besonders darin, die landwirtschaftlichen Versuchen anhaftende Schwerfälligkeit zu vermindern. Unsere Versuche müssen in der Regel, weil abhängig von Jahreszeit und Witterungsablauf, wenn sie nur an einer Anstalt zur Ausführung gelangen, über eine Reihe von Jahren wiederholt werden, um einigermaßen verläßliche Ergebnisse zu erhalten. Dazu kommt, daß ihnen oft auch nur eine verhältnismäßig durch Klima und Boden bedingte, räumlich beschränkte Bedeutung beigemessen werden kann. Wird eine Frage jedoch an verschiedenen Stellen des Reiches gleichzeitig bearbeitet, bann gewinnen auch einjährige Ergebnisse ein anberes Gesicht, weil unter ben verschiebensten Bebingungen gewonnen. Durch bie jetzige Zusammenfassung, bie unter bem Namen Reichsarbeits-Gemeinschaften ber Lanbwirtschaftswissenschaft — Sitz Berlin — ihre Tätigkeit ausgenommen hat, ist auch die bisher fehlende Querverbindung zwischen den verschiedenen Forschungsgebieten der Landwirtschaft geschaffen worden, so daß nunmehr gemeinsame Bearbeitung bestimmter Fragen von verschiedenen Gesichtspunkten aus durch die Leitung veranlaßt werden kann. So sind jeweils unter einem Obmann die folgenden RAG. gebildet: 1. Pflanzenbau; 2. Landw. Chemie; 3. Tierzucht; 4. Gartenbau; 5. Landw. Gewerbeforschung; 6. Landmaschi- nentecknik und Hochbau; 7. Landw. Betriebslehre und Agrarpolitik. Außerdem sind Verbindungen mit den „reinen" Naturwissenschaften, selbstverständlich auch mit Veterinärmedizin und Forstwissenschaft, hergestellt. Sie haben die Aufgabe, Fragen, welche z. B. das Gebiet der Botanik, Zoologie oder Chemie betreffen, an solche Institute zu leiten, die dafür besonders in Frage kommen. Die Hauptaufgabe der RAG. ist jetzt, die Forschung auf allen den Gebieten vorzutreiben, die am dringendsten sind und alles zurückstellen, was an sich wohl der Bearbeitung wert, aber nicht vordringlich ist. So gilt es vor allem, das Eiweiß-, Fett-, Faserproblem zu behandeln. Zu dem Zweck führt der Obmann einer RGA. Arbeitskreise unter je einem Vertrauensmann für bestimmte, gleichzeitig an mehreren Instituten zu lösende Aufgaben zusammen. Die erforderlichen Mittel werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (bisher Notgemeinschaft d. d.W.) zur Verfügung gestellt. Es wird auf diese Weise der Leerlauf vermieden und Konzentrierung der Mittel zur Lösung lebenswichtiger Aufgaben erreicht. Die Landwirtschaftswissenschaft ist also ebenfalls mit allen ihren verfügbaren Kräften mitten in den Kampf um die Nahrungsfreiheit gestellt und hat eine große Verpflichtung auf sich genommen. Sie muß aber auch die Forderung erheben, daß ihr das Rüstzeug, welches ihr in den vergangenen Zeiten oft höchst stiefmütterlich gewährt wurde, endlich ausreichend zur Verfügung gestellt wird. Wenn wir Rückschau auf das vergangene Jahr halten, fo ist ein gewaltiges Regen auf allen Ge- bie'ten des Reichsnährstandes um das Dolkswvhl zu erkennen. Wir sehen, daß den Worten die Taten folgen, daß auf vraktischen wie wissenschaftlichen Gebieten sich tausend Hände rühren zum Wohle unseres Volkes. Wir alle wissen und fühlen, daß die Sorge des Führers nicht nur einem Stande gilt, daß^diele Förderung der Landwirtschaft nicht etwa eine Bevorzugung des Bauernstandes bedeutet, sondern allein aus der Erkenntnis geschieht: die Gesundung unserer Wirtschaft kann nur vom deutschen Boden aus erfolgen. irr Ernährungs wirtschaft ge» rrben ist. Allein aus dieser umfassenden >■ 3gw(tim ist zu ersehen, daß nicht nur der * tr l|t a n b dafür in Betracht kommt, son- af: alle Stänbe, bie bisher für Der- Zu, i 32eiten Male gilt es Rückschau zu halten -ter D L5i mas im neuen Reich a u f bem G e - t1 schon huAngriff genommen ist, bis zu ihrer Voll- enbung: tfb vollen Nutzung vergehen aber noch , Jahre. :2i| jetzt fehlenben Flächen müssen in erster fftLinie Mr: Ertragssteigerungen bem ßanbe ab» IHgerungsfciwerben, bas seit alters her bereits in Bear Heftung ist. Nach dem Umbruch war dem neuen Staat die Aufgabe einer sinnvollen Volks- und Wirtschaftsgliederung gestellt. Sie soll es der Führung ermöglichen, aus der Nation in ihrem Daseinskampf die höchsten Leistungen her- auszuholen. Da gab es nun Strömungen, die das Handwerk aufteilen wollten. In großen Gruppen wie Ernährung, Bekleidung, Bauwirt- schäft sollte es verschwinden. Das Handwerk aber hatte eine alte Tradition der beseelten Wertarbeit und der Betriebsverbun- b en f) eit zwischen Meister, Geselle und Lehrling. Es hat für die Zukunft besondere wirtschaftliche und kulturelle Aufgaben. Darum wäre es ein Schaden für das ganze Volk gewesen, wenn die arteigenen Kräfte des Handwerks sich in taufend kleinen Rinnsalen verloren hätten. Diese Gefahr ist durch ben Entschluß ber Regierung Abolf Hitlers abgeroenbet worben, dem Handwerk seinen eigenen Aufbau zu geben. In der Gliederung der gewerblichen Wirtschaft und auch in der Deutschen Arbeitsfront bildet das Handwerk unter meiner Leitung eine eigne Gruppe. Deutschland hat also bas italienische Gliederungssystem, in bem bas Handwerk aufgeteilt wurde, nicht nachgeahmt, sondern ist seinen eigenen Weg gegangen. Auf diesem Wege hat das Handwerk im Jahre 1934 bie wichtigste Strecke hinter sich gebracht. Die Hanbwerkverordnung vom 15.Juni 1934, die auf dem nationalsozialistischen Hanbwerks» gesetz von 1933 beruhte, bradjte dem Handwerk Zwei Errungenschaften, um die es vorher jahrzehntelang vergebens gekämpft hatte: die allgemeine Pflichtinnung und die handwerkliche Ehrengerichts barkeit. I3/» Millionen handwerkliche Betriebsführer mußten in diesem Jahre in die neuen örtlichen Innungen ihrer Hanb- werkszweige eingegtiebert werben. Mit bieser Arbeit, die sehr rasch vorangetrieben werden mußte, sind wir heute fertig. Auch die neuen örtlichen Dienststellen für das gesamte Handwerk, die Kreis- bandwerkerschaften, finb gebildet. Die Ehrengerichtsbarkeit hat ihre Tätigkeit aufgenom- men; sie mußte schon mehreren Handwerkern die Fähigkeit aberkennen, Lehrlinge auszubilden. Ehrengerichtsbarkeit und Pflichtaraanifation erfassen alle handwerklichen Betriebsführer, also auch diejenigen Elemente, bie im Zeitalter der Gewerbefreiheit ohne hanbwerksmäßige Vorbildung und handwerksmäßige Gesinnung ins Handwerk gelangt sind. Sie können jetzt geschult, erzogen ober im Notfall unschäblich gemacht werben. Zugleich haben heute unsere vielfachen Maßnahmen zur Hebung ber geschmacklichen, ber technischen u n b ber kaufmännischen Lei- stuna bes Handwerkers einen viel stärkeren Wirkungskreis als früher. Wir können und wollen so Schritt für Schritt einen Handwerksstand schaffen, der bas Vertrauen ber Volksgenossen genießt, und der durch den Ruf ber geschmacklichen unb betriebstechnischen Leistungsfähigkeit, der Zuverlässigkeit und Preisehrlichkeit die Aufträge der Volksgenossen in ganz anberem Umfange an sich zieht, als es heute ber Fall ist. Unb wenn jetzt d i e altbewährte hanbwerkliche Meister- lehre vielfach als rückständig angegriffen wird und wenn in ber ganzen Lehrlings-, Gesellen- unb Meisterausbilbung,- fchulung unb »fortbilbung noch manche Unklarheit herrscht, so ist bas alles für uns nur ein Ansporn, bem Handwerk einen immer besseren Nachwuchs zuzufuhren. leit sr äHanb, hatten bie Unterlagen geliefert für ie & enbgültig erfolgte Beseitigung jeher ■eben5 incklfpefulahon burch Einführung einer t: gelung. Gerechte Preise zu schaffen re er, Verarbeiter, Verteiler unb Verbrau- J i_______ , I... . 41 bti u^rbetu »gi unb Verteilung von Nahrunas- bzw. . fr.’./onftegi n^obftoffen aus ber Landwirtschaft zu > "fit urt t'l »W ä -'s ; Mbni>. ’S b« ? ahi Don j Vneffor £)r. <5. Seffous, Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung ; s an der Universität Gießen. , j- Es filtert noch ungehobene Reichtümer im beut- fronen * schen 5:torn, welche nutzbar gemacht werben kön- , . nen, w)>n alle Bauern über bie Kenntnisse Der« terartig^ fügen, ! räche bies erforbern. Wie ich vor zwei : r al» dar Jahren n 7! dieser Stelle schrieb: Die Sicherung der . W—' Ernährt des deutschen Volkes ist eine Bil - - ;t( unb > b un g qs- ia g e, nicht nur aus dem Boden, auch ert aus d! !ÜK 0 pfe des Bauern muß das beut» ‘ sche Brll i enommen werben. Damals stellte ich bie • '- / Fragen I, finb die Instruktoren, die in jedes nnt .-Dorf, ii Jedes Gehöft die Fortschritte und Seg- . nungenA rjsenschaftlicher Erfahrungen tragen? Sie : . : - -ftanbenai Senats wie heute auch bereit, doch es gab unbtn - ■ niemam k\ ber je ben Befehl baxu erließ. Man sah - ben Wiü: vor Bäumen nicht, Oie über uns Der- us btr fügte rrischaftliche Blockabe hat jetzt allen bie Augen 1 [rffnet. 9Beri )ri zweiten großen Reichsbauerntag in ..... ©oslar .• :n 11. bis 18. Nebelung miterleben burfte, ■ ,4 y ', bem anri * klar, baß nunmehr ber Befehl zum ; ' Angriffsbie noch herrschenbe Rückstänbigkeit ? erfolgen :Dafc bie „Er zeugun gSschl a ch t" ,.,; .v •_ i f) r e n i Zm f a n g nehmen würbe. Denn bas •: war beMgroße Ausklang bes Treffens aller Unter« füfyrer, A len bie Schluhrebe bes Reichsbauemfüh- '. / fii , rers ewi feie Krönung gab, mit ber Parole: Auf ' ' . zur Eir?u.,ungsfchlacht! ■ ;Sie 5bautet bie geiftige Mobilisierung • der i tiii tf d)en Bauern zwecks Steigerung ' ' ,/unb ©Si^c ung ber Erträge in Verbinbung mit ' planvonläS Vorratswirtschaft. Es soll alles, was ... .'- sich auuil.runb wissenschaftlicher Erfahrung in ber , ■ ' • :ßanbrosr iiiaft als zweckmäßig erwiesen unb in ,. : fortgeWnenen Betrieben bewährt hat, in ber ..-1 ' ,/grofeenn noch rüefftänbiger Wirtschaften Ein- „ gang c'tr^en. Aber Teine gebanfenlofe und plan- lofe C Er.igsfteigerung ober Mehraufwenbungen v sollen greifen, es soll vielmehr bie Mehr- erzeuge sich nach bem tatsächlichen Be- ' Vb a r f beutschen Volkes richten. Keine Wieber- , . ^holungß Sr: unseligen Jntensivierungsrummels soll , > stattfimii' ber so vielen tüchtigen Bauern die - Sfiften:^iifoftet hat, weil die verflossenen Regie- - rungen» sian bem notroenbigen Schutz ber heimi- ' -r-fefjen (-Z'.ugnisse gegenüber der Auslandsware gatten I Hirn lassen. Auch soll nichts unmögliches . )er[an«|^ib kein Wunder erwartet werden. Alle «rfügtr»**: Kräfte, in erster Linie die im Lehrberuf «br 1QU lellungr l-s inneren Friedens, so kristallisierte sich ‘ ‘ inter Iller: Druck unserer außenpolitischen Verhält- Baisse itiiLtir schärfer als Ziel die zwar schon oft 2bm;::'r®ünf itj’i jetzt aber unter Einsatz aller mirtfdjaft« Chr hrr‘ri(^en ir geistigen Kräfte der Landwirtschaft zu 1 Erstrebeo»! Rohstoffreiheit, insbesondere die Hahr agsfreibeit, heraus. Nicht Deutschland k » /W*/U£b| fiefr 'M Welthandel zu lösen, man zwingt DIP Ä Jl n 5 ’!l (l u' dos alles selber zu erzeugen, was "IV Weift und deutscher Fleiß aus unserem heimatM'n und seinen Bodenschätzen hervorzu- ffi Rubrer Di|,rin6enc OTmö0cn- Zum mindesten gilt es jetzt zu 'oweise-n. :-aß wir unabhängig sein werden, wenn V,\ ■ ^joir es |r wollen. Die so häufig aufgeworfene p/.‘ ..‘ rrc । ber Möglichkeit, ben Bebarf der beut» . ,. V".^en 2-Ei"id)aft an landwirtschaftlichen Rohstoffen Ri berf Mn bie von hervorragenden Praktikern und Mvomi, lym tzisHnfichMern lange vor dem Kriege und später nmer i ober bejaht wurde, ebensooft aber auch ;5i l .::.. on aü enbie diese eiserne Notwendigkeit teils aus - jrt:f b::.nfenn^tii teils aus Kurzsichtigkeit oder Selbstsucht - Pietät: jlebntifer./ine Verneinung erfuhr, soll nun endliche hum %abDK' ö^ahrhte c werden. - i ße ti GroßMürlegte Planwirtschaft soll jetzt zum Ziele ‘ a ii • if, 'f ühren:- liberfluß an gewissen Stoffen muß Der» t $ ^alicnai1! linberlt., Mangel an anderen soll behoben werden. - I.' ' -Wir hcüe bei normaler Ernte ein Plus an jjen i^hlenhydraten, Stärke und Zucker»,;s fehlt an Eiweiß, Fett und 7' r.-^afei irpflanzlicher und tierischer Herkunft. Ein ' . ."- laourcft: b ängter Flächenausgleich wird aber allein ' --ücht zim. Ziele führen, wir brauchen zur aus- - ' / -eichenkM: Erzeugung ber fehlenben Stoffe noch ..Heiteres Fichen, bie im zu eng geworbenen ßebens» “e * ‘ 1 “ faum b>-ti>:deutschen Volkes nicht mehr oorhanben ■' J' "• :'z.jinb. E «rß liegen noch etwa oier Millionen ha Es - Moore i ir: Deutschlanb brach, beren Kultioierung - 2k nir v,, 7m fi i ei gereajien L:oyn für aue Muyen lapen, - sollen . ?in< 3 rIir bestellen, unb können ebenso alle anbe= w ^n etzt Reichsnährstanb nereinten Berufe bei ™^tab ?r Heisgestaltung ben zu erroartenben Ge- 2?r qtgegensehen, braucht bie gesamte übrige O'tihrrx.^evllkl Uqg, selbst bei etwa einmal eintretenber o ‘ Serftia^f ig ber Versorgung, keine Teuerung ' ° mehr z i, befürchten. Was das bebeutet, kann nur • m den Verhältnissen ermessen werben, wie sie > o r t:® Jahre 1933 in unserer gesamten Eß irr 'J ” "" " ft- )er. bi is:®ar unb ist bas Ziel dieser Maßnahme. !an i leiäSauer nunmehr mit bestimmter Aussicht PHlUfflg für Dieloersprechender Ansätze und Dor» bereitunaen. Vor allem ber Aufbau ber Pflichtorganisation war eine notwendige Dorberei« tungsarbeit, bie oon Jahr zu Jahr bessere Früchte tragen muß. Wer arbeiten will, ber muß sich erst bas Werkzeug beschaffen; wer ernten will, ber muß oorher ackern unb säen; wer im eigenen Haus wohnen will, bem muß es erst gebaut unb eingerichtet werben. 1934 ist ber Hauptteil bes Hand» werkshauses gebaut worben; manches Feld des Handwerks haben wir umgepflügt, manche Saat für bie Zukunft in die Erde gesenkt, manches wichtige Werkzeug ber Hanbwerksförberung geschaffen. So wirb bie Hanbwerksführung 1935 in vielem schon wirksamer für bas Hanbwerk arbeiten können afs früher. Mein Hanbwerk soll von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher schaffen, schaffen im Dienste des ganzen Volkes unb in treuer Gefolgschaft hinter unserem Führer unb Reichskanzler Adolf Hitler! Die atten Heeres^ahnen mit dem Ehrenkreuz. DNB. B e r 1 i n, 29. Dez. Der Führer und Reichs- kanzler hat verfügt, daß das vorn verewigten Herrn Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hin- d e n b u r g durch Verordnung vom 13. Juli 1934 gestiftete Ehrenkreuz für Frontkämpfer an allen Fahnen unb Stanbarten bes alten Heeres unb ber alten Marine anzubringen ist. Die Anbringung ber Ehrenkreuze wirb am Helbengebenktag, bem 17. März 1935, in feierlicher Weise nach 'näherer Anorbnung ber Wehrkreisbefehlshaber bzw. bei ber Marine nach Anweisung ber Stationschefs erfolgen. Die in ber entmilitarisierten Zone befinblichen Fahnen unb Stanbarten werben zum Anbringen ber Ehrenkreuze in Stanborte bes Reichsheeres übergeführt werben. Für bie in Danzig befinblichen zwei Fahnen bes früheren 1. Bataillons, Grenabier-Regiments 5, unb des 1. Bataillons, Infanterie-Regiments 128, werden die Ehrenkreuze an das deutsche Generalkonsulat in Danzig übersandt. Der Lustschiffhafen Frankfurt. Zu der Wahl Frankfurts als neuen ßuftfchiff« Hafen für ben Weltverkehr erklärte Kapitän ß e h» mann u. a., mit ber Sübwestbeutschen Flughafen AG. sei ein Vorvertrag über ben Bau einer Halle abgeschlossen worben, bie bie gleichen Ausmaße bekommen werbe wie die ursprünglich für ben Fährbetrieb bestimmte neue Halle bei Friebrichs- hafen. Sie werbe also etwa 250 m lana, 60 m breit und 50 m hoch werden. Mit dem Bau der Frankfurter Halle soll sofort begonnen werben. Der neue ßuftschiffhafen soll so ausgebaut werben, daß dort die im Dienst befindlichen ßuftschiffe auch überholt unb repariert werben können. Die Vorteile bes neuen Hafens würben schon daraus ersichtlich, daß es bei seiner um 300 Meter tieferen ßage gegenüber Friedrichshafen möglich werde, die Tragkraft des „Graf Zeppelin" um 4 bis 5 Tonnen, bie bes LZ 129 um 8 bis 9 Tonnen zu steigern, so daß dadurch mit dem „Graf Zepelin" rund 20 und mit dem neuen ßuftschiff rund 40 Passagiere mehr befördert werden können. Durch die Verlegung des regelmäßigen Fährbetriebes werden in der Heimat des ßuftfchiffbaues wieder ähnliche Verhältnisse entstehen, wie im Jahre 1910, als dort lediglich die ßuftschiffe gebaut wurden, während ber Verkehrsbetrieb von einer Reihe anberer Stäbte aus, wie beispielsweise von Baben-Baben, Frankfurt, Düsseldorf durchgeführt wurde. In Friedrichshafen wurden ja auch b i e zahlreichen Nebeltage im Winter für bie Luftschiffahrt als sehr unangenehm empfunden, was auch dazu führte, daß für einen künftigen ganzjährigen Verkehr mit Südamerika das spanische Sevilla als europäischer Stützpunkt in Aussicht genommen wurde. Kapitän ßehmann stellte abschlie- ßend fest, daß selbstverständlich Friedrichshafen die Zentral des ßuftfchiffbaues und feiner Fahrtentwicklung bleibt Es wird auch künftighin der Hauptsitz der Verwaltung und ber Werft, b. h. ber bautechnischen Abteilung, fein. Schon beshalb, weil in Friebrichshafen einmal die erforberlichen Einrichtungen oorhanben feien, unb zweitens ber alte erprobte Arbeiterstamm bort Wurzel geschlagen habe. Der beutsche Botschafter beim Hl. Stuhl van Bergen hat Seiner Heiligkeit bem Papst herzliche Neujahrs grüße des Füh« rers und Reichskanzlers ausgeifprochen. Papst Pius XI. hat den Botschafter gebeten, dem Führer und Reichskanzler mitzuteilen, daß er für seine Glückwünsche aufrichtig ft danke, und sie wärmstens erwidere. Wettervoraussage. Mit dem Vorstoß des Ostatlantikwirbels nach Skandinavien konnte auch die milde Südwestströmung an seiner Vorderseite in Deutschland weiter westwärts Raum gewinnen. Sie hat die Frostgrenze von der Elbe bis zur Oder zurück- gedrängt unb gibt heute früh unter ßuftbrurffaU auch bei uns Anlaß zu weit verbreiteten Regen- fällen. In ben höheren ßuftfchichten ist bagegen starke Abkühlung eingetreten, was sich in bem Ab- sinken ber Frostgrenze von 2000 Meter von Samstag auf 1000 Meter heute ausbrückt. Zunächst kann in einem ßuftbrurffteiggebiet roieber mit Beruhigung gerechnet werben. Im ganzen bleibt jedoch ber unbeftänbige Witterungscharakter noch erhalten. Aussichten für Dienstag: Deränberlich mit häufiger Aufheiterung, noch vereinzelte Schauer, bei lebhaften westlichen Winben etwas Irischer. Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich Unbeftänbigfeit roieber zunehmenb. Lufttemperaturen am 30. Dezember: mittags 8,5 Grab Celsius, abends 6,6 Grad; am 31. Dezember: morgens 6,1 Grad. Maximum 8,9 Grad, Minimum 5,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Dezember: abends 5,3 Grad; am 31. Dezember: morgens 5,3 Grad Celsius. — Niederschläge 3,4 mm — Sonnenscheinbauer VA Stunben. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. ßang< für Feuilleton: Dr Hans Thyriot. für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XI. 34: 11500. Druck und Verlag: Drühl'sche UnlversitätS'Buch. unb Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. unb Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zett ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1984 MÜA EDGAR BORRMANN geschätztes Vertrauen. EDGAR BORRMANN KG WD UMM Hotel Prinz Carl Große Silvester-Feier Gießen Nanhläcco von3bis20v-H-erhalten IluullluuvU holten Veröffentlichungen Preise. Mäßige Preise 7830D Silvesternacht geöffnet! Gotha Mm MASS - SCHNEI DER Er 06082 ZurOelmühle 7803 D Am GaslWiisMSeiiWekWe ßleia-£lnözn 6767 GIESSENWOCKSTR.7 bewiesen wurde. Gießen (Neustadt 5), den 31. Dezember 1934 Wissenschafti. Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Dammstraße Silvester | Vermietungen Neuzeitliches Keine Ursprungs* Zeugnisse, londern nur Zeugnis abschriften dem Be werbungsjchreiben beilegen! — Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen I Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken vir henH Martha Mr Wilhelm M«. grüßen als 2M» in sämtlichen Räumen des Hotels. Einlaß nur gegen Karten, die im Hotelbüro unentgeltlich abgegeben werden 06061 neujaöts- MslWM 1. Januar 1935/ 10/30 Uhr, im Vereinslokal „Postkeller" .^'v Lucke Vertrauensleute national ges.Männ.u.Jrauen, d. f. eine leistungsfäh. Samen- groschandlung dasEinsammeln 5ü»hWii bei Gartenbesitzern u. Landw übern. HobeProv., aut.Neben- oerd. Verl. Sie sof.Beding, bei kurz. Angaben Ihres Lebensl. Samenhandlg. Spittel Alachs. Arnstadt S bei (Erfurt 761»D Lichtspielhaus Gießen Heute Montag Silvester-Premiere Kleine Anieigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Meinan- zeigen in die Hei- matzeitung, den BleßenerAnseiger Gustel Cerfe WilhelmZä|:- Holzheim, z.Z. 31. Dezember 1934 Bavaria = 1.1.1935,11 Uhr SlaölMaioz Postkeller Wagengasse 9 Silvester-F eier Stimmungskapelle! Unseren werten Gästen, Freunden, Bekannten und Verwandten ein glückliches neues Jahr! ’TbThxÜser^SI?'' am ntWALDSGAft™^ Schiffenberg Täglich frische Kräppel — Vozügl. Hausm acherW urst Prima Handkäse la Bier im Ausschank Winter-Spez.: Feuerzangenbowle fröhliche Fahrt ins neue Jahr mit Konzert Montag, den 31. Dezember 1934 SMMslkk-M Anfang 8 Ubr abends. - Musik wird ausgeführt vom J.-R. 1/15 Gleichzeitig meinen werten Kun- den, Jreunden, Berwandten, Be- kannten und Gönnern herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Srani Bathenora nnöSamiHe Die weit über die Grenzen Gießens hinaus bekannte Eisenwarenhandlung Edgar Borrmann • Gießen • Neustadt Nr« 5 wurde von uns erworben. - Wir werden durch fachmännische Bedienung und Leistungen in Qualität und Preis versuchen, den Ruf der bisherigen Firma zu erhalten und zu vergrößern. Wir bitten die gesamte Einwohnerschaft in Stadt und Land um Feiern Sie Silvester im 7646 Rheingold Erstkl. Stimmungskapelle Paddlergilde Gießen e.Ä. im D. K. D. Wir verlegen unsere Neujahrs- Skifahrt auf das Wasser und paddeln nachBraun- fels. — Abfahrt 9Uhr Bootshaus. All. Mitgliedern, Freunden u. Bekannt. wünschen wir ein gliickliches neues Jahr!,8Ud Ter Obmann für Wasserwandern und Skilauf. 13-4-5imniei' ' Mnung in Gietzen v so- Cafä-Restaurant Bürgerhof-Gießen Plockstraße 5 7806 d Heute große Silvesterfeier 2 Kapellen! 2 Tanzflächen! Verzehrkarte RM. 1.— Adolf Repp und Frau. MORGEN 1. Januar Am 1. Januar 1935 ab 5 Uhr Familienkonzert Bei einer guten Tasse Kaffee plaudert man gern. Hier wird gerade über die Heizungsfrage diskutiert. Ober jeden Brennstoff wird gesprochen. Einen aber loben Alle« -Sonae'-Briketk, ■ • • wegen der Heakrdti I Lehriiig oder Wo für tagsüber per sof. gesucht. 78i«v Vorzustellen: Roonstrahe 18p. Ehrliches, zuverlässiges,sauberes lagessj Mädchen fürkleinenHaus- halt zum 15. 1. oder später ges. Vorstellung mit besten Zeugniss. Mittwoch zwisch. 3 und 5 Uhr. Wo sagtd.Geschäfts- s t elled.Gieff.Anz. len gesucht.Schr. Slng. unt. 7828d an o. Gieß. Anz. IZim.i.d.Mans. an einzel. Dame ob. ruhig. Ehep. z. 1. 4. 35 Nähe Univers.zuverm. Sckr. 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Der Felssturz bei Dover • 11( bisher als allgemeingültig anerkannte, uno in fingeren ■ piqen dazu, neue Verteidigungslinien zu suchen,' burchzusetzen, wie das ein bead)ttid)er glrttfe£ 1'. ehemaliger Präsident der französischen Republik, Generaloberst von Einem, deutscher Heerführer im Weltkrieg, Emma, Königin-Mutter der Niederlande, Albert, König der Belgier, Alex and er, König von Südslawien, B a r t h o u, französischer Außenminister, Professor Tro ost, führender deutscher Architekt, Kardinal E h r l e, der Dichter Theo- dor D ä u b l e r, Professor Fritz Haber, Nobel- preisträger für Chemie, Dr. Dollfuß, österreichischer Bundeskanzler, und- Heinrich, Prinzgemahl der Niederlande. Bedeutung war. Daß diese Ansicht aber überholt ist, und daß es an der Zeit ist, sie zu revidieren, scheint neuerdings in jüngeren Kreisen der britischen Admiralität sich und im Irak mit sich ziehen könnte ... Wobei ein Verlust Aegyptens und der Landenge von Suez eben auch gleichbedeutend mit der Tatsache fern würde, daß damit der Indische Ozean seinen Cha- ratter als abgeschlossener „britischer" Ozean- ver- Eine Briefmarke, die Geschichte macht. Briefmarkenserien können, wenn die auf ihnen vervielfältigten Abbildungen von sachkundiger Hand ausgewählt und von verständnisvollen Künstlern hergestellt wurden, sehr wohl einen Querschnitt durch die Geschichte eines Landes geben und in dem Betrachter eine lebendige Vorstellung seiner großen Persönlichkeiten, seiner Landschaften und seiner kulturellen Leistungen erwecken. Darin besteht gewiß mit ein Anreiz für die Sammelleidenschaft. Daß eine Briefmarke aber selber Geschichte macht und nicht nur darstellt, ist gewiß eine Seltenheit. Eine solche Briefmarke von verhängnisvoller Auswirkung ist die Vier-Centavos-Marke des mittelamerikanischen Staates Nicaragua, deren man sich jetzt bei den gegenwärtig in Amerika stattfindenden Feiern zur zwanzigsten Wiederkehr der Eröffnung des Panamakanals wieder erinnert. Der Bau des Panamakanals ist nämlich, so merkwürdig diese Be- hauptung auch zuerst anmuten mag, durch diese unscheinbare Briefmarke mit dem Bild eines rauchen« den Vulkans entschieden worden. Jahrelang bestan« den damals in Washington Meinungsverschiedenheiten darüber, ob der geplante Kanal durch Pa« nama oder durch Nicaragua gelegt werden solle. Von den Vertretern Panamas wurde, wie in der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" mitgeteilt wird, immer wieder darauf hingewiesen, daß ein Kanal durch Nicaragua den Gefahren der Vulkane ausgesetzt sein würde, was von Seiten Nicaraguas lebhaft bestritten wurde. Gutachten standen gegen Gutachten. „Man hatte aber dabei in Nicaragua ganz übersehen, daß man erst unlängst eine neue Briefmarke verausgabt hatte, auf der ein rauchender Vulkan zu sehen war. Und die wurde in der Tat Nicaragua zum Verhängnis! Die Leute von Panama sandten jedem Senator des Kongresses zu Washington einen Brief mit dieser Marke, und nach diesem schlagenden Beweis konnte es bann nicht ousbleiben, daß der Kanalbau gegen Nicaragua entschieden wurde." die von vielen altgewohnten Positionen ihre bis- herige Bedeutung nehmen. Das wird nirgends so deutlich wie irnMittel - meer, das mit seinen verhältnismäßig kurzen Entfernungen dem raumüberwindenden Element der modernen Kriegswaffen am ehesten unterliegt. Die englische Stellung beruhte hier bekanntlich tm letzten Jahrhundert auf dem Besitz zweier See- festungen, die als uneinnehmbar galten: auf Gibraltar und Malta, die noch heute das Rückgrat des britischen Verteidigungssystems im Mittelmeer ausmachen. Die größere Bedeutung war.selbstverständlich Gibraltar zuzusprechen, das mit seiner eigentümlichen Lage an der Grenze von Atlantischem Ozean und Mittelmeer so recht der eigentliche Kernpunkt war, von dem aus die Verteidigung des Mittelmeeres möglich ist: Gibraltar besitzen, hieß praktisch HerrdesSeeweges über den Huezkanal nach Indien sein; es nicht besitzen, hieß der Gnade der Anrainer des Mittelmeeres ausgeliefert sein. Das war jedenfalls eine der maßgeblichsten strategischen Auffassungen des letzten Jahrhunderts, die mehr als einmal für die Politik Großbritanniens von ausschlaggebender lieren würde! , Jedenfalls zeigt dieser Aufsatz sehr deutlich, wie ernsthaft der Schutz der Erdölinteressen in den Bereich strategischer Erwägungen mit ein- bezogen wird, und wie sehr die bisherige Bedeutung des westlichen Mittelmeeres als sichere Zufahrt- und Verbindungsstraße zwischen dem englischen Weltreich und seinem östlichen ^Imperium gelitten hat. Man hält sie selbst in Friedenszeiten nicht mehr für ausreichend sicher. Denn selbst wenn es nicht stimmen sollte, was verschiedentlich behauptet worden ist, daß England, um sich aus dem Feld der Streitigkeiten zwischen Frankreich und Italien auf alle Fälle herauszuhalten, und um eine doch mit Sicherheit verlorene Position aufzugeben — bereit wäre, Gibraltar an Spanien abzutreten, bleibt immer noch die Forderung auf Erwerb einer zusätzlichen Flotten st ation im ö st - lichen Mittelmeer übrig, um Palästina und das Jraköl zu schützen. Eine Forderung, die doch gewiß nicht nötig wäre, wenn die alten strategischen Anschauungen voll und ganz bestehen blieben. Es ist daher auch verständlich, daß diese Betrachtungen Strabolgi ein gewisses Aufsehen in Frank- reich und auch in Italien erregt haben, wobei die zutage getretenen Anschauungen sehr deutlich zeigen, daß man den strategischen Wert der Betrachtungen durchaus anerkannt. Das Land, gegen das sich vor allem das Mißtrauen gegen die Engländer richten müßte — Frankreich — hat denn auch dabei am deutlichsten geantwortet: daß nämlich die Anschauungen Strabolgis aus dem luftleeren Raum des Nur-Strategen geschöpft seien, der die p o l i - tischen Realitäten nicht genügend berück- sichtige. Das Land, das doch allein zunächst einmal t die Mittelmeerposition der Engländer bedrohe: l Frankreich sei doch mitEnglandoerbundet, !8eMandes bedeutet. Eib doch ist es unverkennbar, daß m den bis- I tarnen Vorstellungen sich ein Wandel zu vollziehen I formt, und daß neue, ungewohnte Besorgnisse 1 >ie Uten Begriffe zu erschüttern suchen: die F l u g- , te: gwaffe, das Ferngeschütz und das ' Qu e r \ e e b o o t revolutionieren die Werte, die ' M bisher als allgemeingültig anerkannte und Herzen , ein glückliches neues Jahr! Lu r b Jahre 1934 hat der Tod reiche Ernte unter d e-r^ersönlichkeiten des politischen und kulturellen £ Seins gehalten. An der Spitze der Toten, die 3 )«ichlanb im vergangenen Jahre zu beklagen h at. steht der verewigte Reichspräsident, ( j e-ralfeldmarschall von Hindenburg. Weiter- V i mieten aus den Reihen der Toten des Jahres 19H benannt (von links nach rechts) Oskar von ler, der Begründer des Deutschen Museums i t üünchen, Generaloberst von K l u ck, Führer d ei Armee im Weltkrieg, Raymond P o i n c a r e. Strategische Gedanken am Mittelmeer Von Or. Irih Hesie. Jahresende. Äeirachtungen von Peter Bamm. Limit also wären wir wieder einmal soweit Es S;ier 31. Dezember 1934. Die landläufige Aufstieg geht dahin, daß dergleichen Einschnitte der ^Veranlassung seien, über Vergangenheit und Zu- M nachzudenken. Aber es ist sehr viel wahrschem- jkr, daß das Bedürfnis der menschlichen Seele, Vergangenheit und Zukunst nachzudenken, iq()aupt erst die Veranlassung war, die Zeit zu ie Renaissance der Wehrgedanken und Vor- fIcjngen, die wir heute in England erleben, 1 bnü nicht von ungefähr. Sie ist i n d e r eig en - 1 jjllichen Lage des britischen Welt- imü)C8 begründet, das weit über ine ganze (Er verstreute Besitzungen zu verteidigen hat. Es (jjibi daher wohl auch in keinem anderen Lande !>tkiWelt eine gleich vorzügliche wehrgeographische 1 Shatur, die so allumfassend und zugleich populär i > ir roßen Fragen der Reichsverteidigung behandelt, «fluiift eben die Vorstellungswelt eine andere, als iii’-inferer kontinental-bedingten europäischen Welt. :rt es uns ohne unsere Schuld dreckig geht so ftien wir froh fein, daß es uns nicht dreckig geht, e wir daran schuld sind. vielleicht sind dem kleinen Mann von heute 2333 fone ein b ßchen viel. Dann kann er es auch om- Er haben Er steht da nicht allein. Hinter ihm |> m 71 Herren. Der erste trägt noch einen Äragen, ^ zweite schon einen Vatermörder, der dritte einen ^'ßvatermörder, und der einundsiebzigste Sandalen m- ein langes, fließendes Gewand. Nur einunfteb^ig ; Generationen trennen den Fahrgast von Sokrate, । ini fein ehrwürdiger Herr Ahne hat vielleicht de kcierbengericht angehört, das Sokrates verurteilte., tatsächlich ist niemand imstande und niemals je- n.:nb imstande gewesen, auch nur die Lange einer '.imute richtig zu schätzen. Haben Sie, lieber Leser, mite auf eine Dame gewartet, mit der Sie sich itatt siebzehn Uhr verabredet hatten? Sie werden - • zugeben, daß man gegen siebzehn Uhr ftmsund- rzig Minuten das Gefühl hat, mehrere Stunden "landen zu haben. Gegen achtzehn Uhr ist man bet !>:! Resignation angelangt, und dann pflegt Restne -j:t) meist zu kommen. Nach einer Ewigkeit! ?un sind Ewigkeiten sicher nicht so lang, wie wir js.uns vorstellen. Aber sicher sind sie auch nicht so i x, wie wir sie empfinden. Aber Tatsache ist, der ki-nsch, der kein Maß für die Minute hat, er hat 15 für die Jahrtausende^ -n5 macht, der kleine Mann, der immer noch aus ’ Tkambahn wartet, hat nicht nur die besten Bedungen zu Sokrates, er hängt, so neblig es auch ä‘ mag, mit seinen Fäden an der Sonne. Der An der enalischen Küste bei St. Margaret zwischen Dover und Deal, lösten sich etwa 250 000 Tonnen Gesteins- unb Erdmassen aus der Steilwand und stürzten^ms^Meer^^^^^^^^^ eines der bebeutenbften britischen Marineschriftsteller, bes Lorb Strabolgi (besser bekannt unter bem Namen Commanber Kenworthy) in ber bekannten Zeitschrift „Naval and Military Record" barlegt. Er gibt nämlich unummunben zu, baß bie bisherigen strategischen Auffassungen, bie baraus beruhten, daß Großbritannien das westliche Mittelmeer beherrsche, einer Re Vision unterzogen werden müssen, unb zwar einer sehr weitgehenben. Er meint unummunben, baß Gibraltar bei einem ernsten Konflikt mit einer ber beiben Mittelmeermächte Italien ober Frankreich nicht mehr geeignet ei, bie Route burch bas meftliche Mittelmeer zu decken; ja, baß es nicht einmal befonbers schmierig sein mürbe, Gibraltar zu erobern ober zu vernichten. Es habe, so meint er, ben Nimbus ber „Nicht- Eroberbarkeit" eingebüßt, unb man müsse sich baher rechtzeitig nach neuen Positionen um- sehen, um menigstens bas östliche Mittelmeer zu Mensch verloren in bas All, hat feine Brücken ge- chlagen bis zu ben fernsten Sternen. Muß er schon auf ber Erbe leben, die Zeit hat er sich vom Himmel '• 'm - X '4 \ . X I t Oberheffen Marktstraße 4-8 Allen Lesew, MiLarbeitem und Freunden des Gießem 768? Anzeigers wünschen wir ein gesegnetes neues Jahr- die besten Wünsche zum neuen Jahr! Allen meinen Kunden, Freunden u.Bekannten 7785 Die Gesamtverwaltung Schriftleitung und Verlag des Gießener Anzeige 7752 7784 7740 Familie Christ, Heuchelheimer Mühle Famllie Kunz, Metzgerei, Bleichstr. 29 06062 WS F TEXTIL HAUS. Anseren Mitgliedern und Geschäftsfreunden übermitteln wir auf diesem Wege Llnferer werten Kundschaft allen Freunden und Bekannten Preußen. Kreis Wehlar. Magnus Becker und Familie Kohlen- und Lolzhandlung Plockstraße 8 und Walltorstraße 53 Photo-Pfaff Leica-Porträt-Atelier Löwengasse 6 / Telephon 3132 Meiner werten Kundschaft, allen Freunden u.Bekannten herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Meiner werten Kundschaft, sowie Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! Meiner werten Kundschaft viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr! DanielBaum, Zentralheizungen Frankfurter Straße 29 Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten während Italien in einer engen Entente mit England lebe! Daraus ginge doch hervor, daß eigentlich die politische Lage strategische Erwägungen der genannten Art Strabolgis ü b e r - flüssig machten — wie das auch die Tatsache zeige, daß die britische Admiralität die Gedanken des Lords ablehne. Dazu ist nur zu sagen, daß in der Tat die gegenwärtige politische Lage selbstverständlich keine unmittelbare Notwendigkeit schafft, aus den strategischen Erörterungen Strabolgis sofortige Folgerungen zu ziehen. Deswegen behalten sie aber wehrpolitisch gesehen doch ihren Wert, genau wie vor einigen Jahren Betrachtungen Lidell Harts über die Bedeutung des Tanks im Zukunftskriege, weil sie allgemeingültige Wahrheiten aussprachen, die früher oder später ihre Folgen haben müssen. herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel beste Neujahrswünsche! Äeinrich Balser u. Frau Elektroinstallateur Unseren Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Familie Georg Dern Rodheimer Straße 36 viel Glück und Segen im neuen Jahr! Baugenossenschaft 1894 e. 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In der » Dachsburg am Blaukopf wurde ein Dach,,- den veranstaltet, bei dem ein M e i st e r q/1, bart zur Strecke gebracht wurde. ?6 dies seit vielen Jahren der erste Dachs, V x diesem Labyrinth von Gängen, die sich bis - 1,50 Meter tief in den Boden schieben, he^ holt wurde. £ Groß-Felda, 30. Dez. Der hiess«, sangverein „Concordia" veranstalte, Sängerball, verbunden mit Ehrung der larxjl gen Mitglieder. Der Verein zeigte durch einep von Darbietungen sein Können. Der Diriy?' Vereins, Lehrer Brühl von hier, ehrte buriS kleine Ansprache die langjährigen Mitglied, dankte ihnen für ihre Treue. Unter den frqS der hiesigen Kapelle wurde noch bis tief Nacht hinein getanzt. — Auf den hiesigen Ni , kann man zur Zeit ein merkwürdiges €pj; j Natur bemerken. Allenthalben blühen auf beifc| sen die Gänseblümchen wie in den des Frühjahrs. Selbst die Rosen fangen r treiben. Hoffentlich macht nicht ein Frost afler ein Ende. Ml) f/cmmer KLEIDUNG / ßMtofM 6/essen Ä Lollar, 29. Dez. Am ersten Weihnachtstag versammelte der Turn - und Gesangverein seine Mitglieder und Freunde zu einer Weihnachtsfeier im „Schwanen". Wie Chorleiter Eberle einleitend erklärte, legt der nationalsozialistische Staat großen Wert auf Erhaltung und Wiedererweckung alten Brauchtums. Weihnachten, das Fest kindlich-christlicher Frömmigkeit, aber auch deutscher Innigkeit, ist reich an schönen Bräuchen. Die folgenden erlesenen Darbietungen sollten anknüpfen an Weihnachts- und Krippenspiele. Die Weihnachtsgeschichte wurde dargestellt in lebenden Bildern, die wie Gemälde guter alter Meister wirkten. Gesprochene Verse bereiteten auf jedes Bild vor. Dann sang der Chor jeweils ein passendes altes Weihnachtslied. Sämtliche Darbietungen zeugten von bestem Geschmack und wirkten künstlerisch. Die Weihnachtslieder kamen als Frauen-, Männerund gemischte Chöre mit und ohne Klavierbegleitung zum Vortrag. Besonders gefiel ein Lied für Sopransolo (Frau Heuser und Frau Mun - z e r t), gemischten Chor und Klavierbegleitung. Es mußte festgestellt werden, daß der Verein besonders in den Frauenstimmen über sehr gutes Material verfügt. Zum Schluß dankte der Vereinswalter H a r b u f ch allen, die zur Ausgestaltung der Feier beigetragen hatten. Mit Stolz und Genugtuung darf der Turn- und Gesangverein auf diesen wohl- gelungenen Abend zurückblicken. * Lauter, 30. Dez. In den letzten 10 Jahren waren die großen Obstanlagen der Gemeinde in starke Unordnung geraten, so daß von einem Obstertrag kaum noch gesprochen werden konnte. Ueberall standen alte Ueberftänber an Aepfel- und Birnbäumen und viele unveredelte Kirschbäume. In den beiden letzten Jahren hat die Gemeinde unter diesen alten Bäumen ganz gewaltig aufgeräumt und auch in diesem Jahr umfangreiche Neupflanzungen vorgenommen. —d. Hungen, 31. Dez. Am 1. Januar feiert Oekonomierat Oswald Klingelhöffer auf Ho f- G r a ß bei Hungen seinen 96. Geburtstag. Der alte Herr, eine Hünengestalt, ist für sein Alter noch sehr rüstig, sieht in Haus und Hof nach dem Rechten und erfreut sich größter Beliebtheit. Aus einer neunköpfigen Gefchwisterreihe stammend, kam Herr Klingelhöffer als Verwalter nach Bellersheim und heiratete nach Hof-Graß. Seitdem ist der Hof in derselben Familie geblieben; der Schwiegersohn und Enkel (jetziger Pächter) mit Familien, sowie ein Urenkel bereiten dem alten Herrn glückliche Tage. Kreis Büdingen. tz. Nidda, 30. Dez. In den letzten Jahren hat unsere Stadtverwaltung sehr viel zur Verschönerung und Verbesserung von Straßen, Plätzen usw. innerhalb der Stadt beigetragen. Gegenwärtig werden durch Anfahren von Basaltsteinen die Vorbereitungen zum Ausbau des B u r g r i n g e s, einer Der- bindungsstraße von der Raun nach dem Amtsgericht, getroffen. Nach deren Fertigstellung durch den hiesigen Freiwilligen Arbeitsdienst werden die schon längst gehegten Wünsche der Gartenbesitzer nach einem besseren Zugang endlich erfüllt, aber dadurch auch neues Baugelände erschlossen. — Der Hof der hiesigen Volksschule wurde neuerdings nach der Straßenseite hin mit einer Betonmauer, die noch mit einem Lattenzaun versehen werden soll, vollständig von dem Straßenverkehr abgeschlossen. Wird der Platz vor dem langgestreckten Schul- Anseren werten Kunden, Freunden u.Bekannten ein glückliches neues Jahr! Hans Combecher u. Familie Metzgerei, Marburger Str. 23 7766 I Gleiberg, 30. Dez. In der gemütlich- J dem Bild des Führers und den Fahnen de- „ Reiches ausgestatteten „Bauernstube" des baues unserer Burg hielt am 6amsk; y I K-Sturm 13/148 einen Kameradsch^. , abend ab. Der mit der Führung des Stum<> | traute Kamerad Dr. Ziehe (Rodheim) b-.^> ! die aus den Orten der drei Trupps „$üw „Biebertal" und „Gleiberg" erschi^ | NSKK.-Männer, dabei den Wert der ! schaftserziehung betonend und darauf hinr^ ! daß sich gerade der Gleiberg für Veransta!^ \ in diesem Sinne eignet. Kamerad Adam idtc hielt einen Vortrag über den Persönliche!!-sn die Autorität und die Führerauslese, was e«. schichtlich begründete und an praktischen SeiSr/n erläuterte. Anschließend sprach Kamerad ß (Krofdorf) über die Bedeutung des Sjeiiwr. kens im heutigen Staat unter besonderer sichtigung der Heimat- und Volksgeschich chA tel zur Kultivierung des Geistes. Im metatr: ■■ laufe ging der Redner näher auf die Wn , des Gleibergs und ihrer vielfachen Beziehe-, der deutschen Geschichte ein. Gemeinsam get— Kampf-, Vaterlands- und Volkslieder Ijallter - noch lange zwischen gemütlicher Unterhalt - den Mauern der alten Burg. schönt durch zwei wundervoll oorgetragene Weih- nachtschöre des Gesangvereins „Eintracht" unter Leitung von Dirigent Leib (Gießen), die sich wirkungsvoll in den Rahmen des Gottesdienstes einfügten. Am dritten Feiertag fand, wie üblich, die Weihnachtsfeier der Evangelischen grauen» Hilfe im Vereinslokal Braun statt. In seiner Ansprache gab der Ortsgeistliche, Dekan Sattler, einen Rückblick über die Arbeit des vergangenen Jahres und neue Richtlinien für die Aufgaben im neuen Jahr. Er forderte auf zu reger Teilnahme an den Evangelisationsvorträgen von Missionar Walther (Gießen), die vom 6. bis 13. Januar allabendlich in unserer Kirche stattfinden. Kinder und Angehörige der Familien der Frauenhilfe umrahmten in schöner Weise mit den verschiedensten Darbietungen die Feier. F Alten-Buseck, 29. Dez. Bei der Weih- nacht-Kuchenfammlung wurden in unserer Gemeinde 35 Napfkuchen gespendet, die zum größten Teil nach auswärts geschickt wurden. — Eine schöne Ueberraschung wurde einigen vom Winterhilfswerk betreuten Familien zuteil. Herr Rinn (Heuchelheim) stiftete für die Ortsgruppe Alten- Buseck dreißig Hasen, davon entfielen auf Alten-Buseck zehn, auf Trohe drei, und auf Rödgen sieben Stück. Mitglieder der Frauenschaft bereiteten die Hasen gut zu und brachten die duftenden Braten den hilfsbedürftigen Volksgenossen. c\d Alten-Buseck, 29. Dez. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages wurde in der hiesigen Dorfkirche ein Weihnachtsspiel aufgeführt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Unser Ortsgeistlicher, Pfarrer N a u m ä n n, hatte das Weihnachtsstück mit unserer Schuljugend eingeübt. In einleitenden Worten gedachte er auch unserer auslandsdeutschen Brüder, die gleichfalls mit uns das Weihnachtsfest feiern, voll Dank für unseren Führer Adolf Hitler, dem wir diese fröhliche Weihnacht in einem neuen, besseren Deutschland verdanken. Während dann die Weihnachtsgeschichte vorgetragen wurde, entfaltete sich von dem Altar unter dem lichterstrahlenden Weihnachtsbaum das bekannte Bild der Krippe. Zwischendurch wurden die alten, lieben Weihnachtslieder gemeinsam gesungen. Beim Ausgang wurde eine Kollekte zugunsten des Winterhilfswerks erhoben. Cs kann fa auch niemand bestreiten, der sich mit diesen Fragen je beschäftigt hat, daß Gibraltar eingebüßt haben. Gewiß ist es noch heute fo, daß Singapore längst wichtiger als die Säulen des Herkules geworden ist, und daß hier zunächst einmal die brennenderen Fragen für die Verteidigung der britischen Seeherrschast liegen. Aber das alles beruht doch auf den alten Mächtekonstellationen, auf dem eigentümlichen Mächtedreieck England- Jtalien-Frankreich, das doch eines Tages nicht mehr zu existieren braucht, z. B. wenn sich Italien und Frankreich in die Haare geraten sollten: denn gerade dann dürfte, ohne daß England es verhindern kann, das westliche Mittelmeer einer der Kampfplätze sein, auf denen der künftige Krieg ausgetragen wird. Schweres Unglück an der! Schrotmühle. ch Groß-Eichen (Kreis Schotten), 30. Dez. Am gestrigen Samstagnachmittag ereignete sich hier ein schwerer Unglücksfall. Der 60 Jahre alte Landwirt Hermann R e i n i n g war beim Schrotmahlen an der Schrotmühle tätig, die durch eine Dampfmaschine angetrieben wird. Infolge eines Betriebsfehlers an der Dampfmaschine kam die Schrotmühle plötzlich in ein rasendes Tempo, das so stark wurde, daß die Schrotmühle auseinander flog und dem bedauernswerten Mann ein Stück von einem Mahlstein mit großer Wucht an den Kopf geschleudert wurde. Nach erster ärztlicher Hilfeleistung wurde der Verunglückte heute nach Gießen in die Klinik gebracht, wo er mit einer schweren Schädelverletzung bar» niederliegt. Landkreis Gießen. X Wies eck, 29. Dez. Jrn großen Saale von Gastwirt D ö b u s versammelte der Kindergarten die Kleinsten mit ihren Eltern und Angehörigen zu einer schlichten, aber schönen Weihnachtsfeier. Die Leiterin des Kindergartens, Frl. M. B e ck e r aus Alten-Buseck, hatte mit den Kleinsten ein entzückendes Weihnachtsspiel eingeübt, das alt und jung viel Freude brachte. Bürgermeister Karl Euler überreichte der verdienten Leiterin, Frl. Becker, im Namen der Eltern ein schönes gerahmtes Bild und verschiedene hübsche Sachen aus derKunsttöpferei Keßler, und gab so dem Dank der Gemeinde sichtbaren Ausdruck. Umrahmt von Liedern, Gedichten und Spielen verlebten die Besucher noch frohe Stunden. Mit der Bescherung der Kleinsten fand die Feier ihren Abschluß. — Das Weih- n a ch t s f e st zeigte auch in unserer Gemeinde überfüllte Gottesdienste. Am ersten Feiertag erfreute die Chorschule mit der Oberklasse im Haupt- und Abend- gottesdienst durch schöne mehrstimmige Weihnachtslieder unter Leitung von Lehrer Schneider. Im Mittelpunkt der Aoendfeier stand ein Krippenspiel der Kinderkirche und Konfirmanden „Des Christkindes Geburtsfest", das unter dem brennenden Christbaum in Wort, Bild und Spiel großen Eindruck hinterließ. Zum Schluß folgte die Bescherung der Kinderkirche. Der zweite Feiertag wurde ver- Ein glückliches neues Jahr verbunden mit herzlichem Dank für das meinem Geschäft im vergangenen Jahr entgegengebrachte Vertrauen, wünsche ich allen meinen Kunden Joseph Albersmann Auto- u. Motorrad-Reparatur Spezialität: Zylinder-Schleiferei Frankfurter Str. 29, Tel. 2131 7821 Mit Caso-Kleidung ins neue Iahr^! 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Sohn,Walltorstr. ■—■■■■■■ ,, , 7711 Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ernst Seim, Generalvertr. derMundlos A.-G. Sonnenstraße 31 06086 Herzlichen Glückwunsch zumIahreswechsel allen Kunden, Freunden und Bekannten AuLo--Bedarf Meinem Spezialhaus für Auto-Ersatzteile Frankfurter Straße 36 7779 Allen Geschäftsfteunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Josef Keifer und Familie Tabakwaren, Schulstraße Nr. 3 7707 Unserer werten Kundschaft sowie allen Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! L. Kronenberg, Bäckermstr. und Frau Gießen, Löwengasse 23 Unserer werten Kundschaft, Gästen, Nachbarn, Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel! Gustav Laichinger Wwe. Nestaur. „Zum Graf Zeppelin" Wilhelmstraße 49 - Unseren werten Kunden sowie Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahre! Milchhandlung Wilhelm Lecke und Familie Gießen, Ludwigstraße 41 7782 Lerzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! 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Ludwig Weber und Frau Krofdorfer Straße 30 m Prosit Neujahr! Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Zahr! Familie Jean Weisel Mineralwaffer-Großhandlung Sonnenstraße 6 ........ IM Anseren werten Gästen sowie Freunden und Bekannten ein frohes und glückliches neues Jahr! 3. Wenz und Frau Caft-Nestaurant „Nheingold" ———————— Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Karl Zeller, Kunst- und Bau- schlosserei, Frankfurter 6 tr.59 ■ ■ kM 7737 ,7461| 7770 A 6065 7536 754j 2^31 Meiner verehrten Kundschaft 74p Am Neujahrstag Tanzmusik glückliches neues Jahr! JMl Unseren werten Kunden, Gästen, Verwandten und Bekannten ein Familie Wilhelm Dorfeld u. Karl Schwalb,Wieseck ein glückliches August Mer Schuhwaren,. Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Leinrich Adolph und Frau Kolonialwaren,Tabak,Zignrren und Zigaretten 6093 Kleinlinden Familie I. Bechtold Metzgerei und Wirtschaft Rodheim a. d. Bieber Ein glückliches neues Jahr wünscht Familie Anton Mohr Kl.-Linden,Maß-u.Reparatur- Werkstatt, Schuhlager Lerzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel allen Kunden, Freunden und Bekannten die herzl. Glückwünsche zum neuen Jahr! Lerzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel allen Kunden, Freunden und Bekannten Meiner verehrten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Paul Schmidt und Frau Kolonialwaren, Leuchelheim Ein recht glückliches neues Jahr voll Arbeit und Erfolg wünscht Ihnen Unserer werten Kundschaft, Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ludw. Steinmüller u. Fam. Brot-u.Feinbäckerei,Lang-Göns Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Vermählungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 7 Ein glückliches neues Jahr wünscht allen Bekannten FosefGentner,Leuchelheim Gastwirtschaft z. Wilhelmshöhe Lerzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Lermann Laars Friseurgeschäst, Lollar Die besten Wünsche zum neuen Fahr! ein recht fröhliches neues Jahr! die herzlichsten Glückwi^ zum neuen Jahr! Familie Karl Lein Brot- u. Feinbäckerei, W Lerzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! Zum Jahreswechsel die besten Wünsche! Wilhelm Laupt ' Restaurant Klostermühle Kloster Arnsburg Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum neuen Jahre! Lch. Krahl und Familie Brot- und Feinbäckerei, Großen-Linden Lerzlichen GlückwHi zum Jahreswechsel! Die besten Wünsche fürs neue Jahr! Unserer werten Verwandten, Fremidvtzd Bekannten Unserer werten Kundschaft, Gästen, sowie allen Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Friedrich Laibach und Familie Bäckerei, Konditorei und Cafe / Ebelstraste 2 76?0 Unserer werten Kundschaft ein glückliches neues Fahr! Fam. P. Rud. Schneider Brot-u.Feinbäckerei,Kl.-Linden 7541 erei etzl. Str. 20 7535 Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten Glückwünsch zum neuen Fahr! Ludwig Simon, Schuhmachermeister und Familie, Lollar 77^5 Unseren werten Kunden, Freunden, Verwandten u. Bekannten ein glückliches neues Fahr! KarlLinterlang jun.u.Fam. Familie Leinrich Blum Metzgerei und Gastwirtschaft, Liebigstraße 73 773" Ein fröhliches neues Fahr wünscht seiner treuen Kundschaft und allen Bekannten Karl Wagner u. Frau Mastschuhmachermeister * Lollar 7 51c Unseren werten Kunden, Gästen, Verwandten und Bekannten Unseren werten Kunden, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Burg Gleiberg Restauration Niebergall Unserer werten Kundsch Verwandten, Freunden Bekannten Karl Christ und Familie Brot- u. Feinbäckerei, Wieseck 7765 Unserer werten Kundschaft, Gästen u.Bekannten ein glückliches neues Fahr! Karl Wallbott u. Familie Metzgerei u.Wirtschaft, Annerod Fernsprecher 2490, Amt Gießen 7584 Ein glückliches neues Fahr wünscht Lelene Zöller, Klein-Linden Gasthaus „Zum Rangierkopf" Prosit Neujahr! Friedrich Brück Turnerheim, Klein-Linden 753 Fhren werten Gästen und Gönnern Unserer verehrten Kundschaft, Gästen, Verwandten und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum Fahreswechsel! Otto Laas und Familie Metzgerei u. Wirtschaft, Wieseck Alicestraße Unserer werten Kundschaft, Gästen, Freunden und Bekannten Ein gesundes neues Jahr wünscht Ludwig Viehmann Klein-Linden Maler- u. Weißbindergeschäft Konrad Moos u. Familie Metzgerei u. Gastwirtschaft Lollar Ein glückliches neues Jahr wünscht Familie Fritz Linterlang Metzgerei und Wirtschaft Klein-Linden Metzg Kl.-Linden, Wi Ein glückliches neues Fahr wünscht Karl Zimmer, Reiskirchen Schuh-, Kurz, und Wollwaren Reparaturwerkstätte — Drogen 7638 Ein glückliches neues Fahr wünscht Phil. Wächter, Gastwirtschaft Annerod. Gut gepfl. Apfelwein 75 86 Lch. Lofmann u.Familie Lollar Gasthaus „Zur Linde" u. Tabakwaren-Großhandlg. 7524 Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die herzlichsten GlückwüO i zum neuen Fahre! L ermann Ullrichu.Fann^ Brot- u. Feinbäckerei, D'stw--' Ein glückliches neues Jahr wünscht Aug. Bender u.Familie Gastwirtschaft und Metzgerei Krofdorf Die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Fahr! KarlLofmann II.u.Familie Lollar, „Zum Deutschen Laus" 7527 Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten wünschen wir ein glückliches neues Jahr! Ludwig Läufer u. Frau Bäckerei, Steinberg Familie Carl Volkmann Lollar Metzgerei und Gastwirtschaft 7578 Unserer werten Kundschaft, Gästen, Freunden u. Bekannten wünschen wir ein gesegnetes neues Jahr! Gg. SommerVI. u.Familie Metzgerei und Gastwirtschaft „Zum Löwen", Watzenborn 7W2 Unserer verehrten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein herzliches Prosit Neujahr! Fritz Dampfu. Frau,Lollar 7526 Allen Freunden u. Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahre! Karl A. Müller u. Frau Lollar Ruhl & Fetzer, Bosch-Dienst, Gießen Schanzenstraße 3 Ein glückliches neues Fahr wünscht Friedr. Schimmel, Kl.-Linden Installation u. Radio-Anlagen 753c Familie Gustav Welle Brot- u. Feinbäckerei, Mr Unseren werten .rnden, Verwandte.l, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Carl Seipp u. Familie, Sattler- und Polstergeschäst, Lollar 75 20 Fahr! d Frau Pelheim ___Ä Unseren werten Kunden, Gästen, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Fahr! Ludw. LofmannVI. u. Fam. Gastwirtschaft „Zum Löwen" und Metzgerei, Lollar 7532 Unseren Mitgliedern und Be- kannten ein glückliches neues Fahr Karl Brunnengräber und Frau Lagerhalter, Reiskirchen Lerzliche Glückwünsc! zum Fahreswechsel! Lch.Weller XVl. u.Fami: Schuhmachermeister - Wieiü^ Ein glückliches neues Jahr wünscht Georg Läufer u. Familie Steinberg, Gasthaus „Zur Krone" 7504 die herzlichsten Glückwüch . zum neuen Fahr! Lerzliche Glückwünsche zum neuen Fahre! Fam. Rudolf Süßmuth Bäckerei, Steinberg 7500 FhrenwertenGästenu. Gönnern die besten Glückwünsche zum Fahreswechsel! Leinrich Lettche u. Familie Gastwirtschaft „Zum Schwan" Lollar, Neujahr 1935 7525 Ein glückliches neues Jahr wünscht Ludw. Schmandt u. Familie Steinberg, Gasthaus „Zum grünen Baum" ?so; Zum neuen Jahr wünscht.- Freunden, B ekannten u. ® ein fröhliches neues M Familie Otto S>ofmate Wirtschaft, Wieseck Ein glückliches neues Fahr wünscht Lch. Steller II., Steinbach Maschinen- u. Kohlenhandlung 7582 Ein glückliches neues Fahr wünscht Karl Dietz und Familie Schuhmacher / Maß- und Reparaturwerkstätte, Lollar ^J£30 Unserer werten Kundschaft, Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Lugo Weitzel und Frau Brot-u.Feinbäckerei^ang-Göns ^^96 Ein glückliches neues Jahr wünschen ihren Kunden, Freunden u. Bekannten Bollman» & Kreiling Buchdruckerei, Leuchelheim ----------------------------------------------Ztifi Allen Freunden u. Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahr! Familie Leinrich Bremer Lebensmittel, Lollar __________________ÜL Lermann Stein und Familie Metzgerei u. Gastwirtschaft, Lich Bekleidung und Ausstattung • Gießen • Bahnhofstraße 2-4 Lerzliche Glückwünsche zum neuen Fahre! Karl Römer, Lollar Radio, Fahrräder, Nähmasch. । , — „ TfflS Ein glückliches neues Jahr wünscht Ludw. Schäfer U.Familie Nest. „3. Ludwig", Daubringen 7464 Unserer Kundschaft u. Bekannten ein glückliches neuesFahr! K. F. Gundrum — Reiskirchen Gasthaus „Zum Lirsch" 763° Ein glückliches neues Jahr wünscht Saalbau und Keglerheim Waldlust * Alten-Vuseck 7685 Unserer werten Kundschaft, Verwandten und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Fahreswechsel! Friedrich Stein u. Familie Brot-u.Feinbäckerei^l.-Linden ------------------— TS54 Zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche! Lans Oppermann und Frau Alten-Vuseck Gastwirtschaft u.Schuhmacherei 7587 Meiner werten Kundschaft, Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ludw. Wagner u.Familie Tabakfabrikate, Launsbach 7463 Schon monatl. - bei Abnahme einer rungzuRM.Z.-allerrMM erwerben Sie das bekanB^' - nifche Pracht« und Standard Die pflanzMtt derdeutscheiltzeM und der angrenzenden GeM In Naturaufnahmen bargeM^ beschrieben von Or. Kurt P Drei Lande in 90 Ackerungen etwa 1OOO eigenen Aaimaufn men auf mehr als 400 bun einfarbigen Tafeln. . Oer Bezog in l^ieferao g" 2h°ea den Besitz diefe-P"-^ oho« drückende toirttocfttid)« .■Da« Werk bot in liferahir nicht fein^giei^ hoffen, daß c« dazu beiträgt, Liebe für die heimisch« PM^nve>"" weitere Kreise llinein.utragcn. ^^. (Allgemeine Deutsch« Verlangen Sie M behNderttMS Das Werk kann durchj^e Suchhanblung bezogen me SugoVelmöhlerLeM DettiwLichterfckde ___ Ein glückliches neues Jahr wünscht Theo Leisen u. Familie Burg Staufenberg Am Silvester Tanz ..... । H । Mti Lerzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Bernhard Nürnberger und Frau Metzgerei, Lollar _______ _ _ 752. Ein glückliches neues Jahr wünscht Fam.Gg.Buß II.,Metzgerei Watzenborn 750 j VornehmI Geschmackvoll! Persör Diese wesentlichen Eigenschaft*" 1,1 Familien - DrucksacM bietet Ihnen In zahlreichen neur*J führungsarten und Paplerenzumt. 6* Brühl’sche Druckerei, Schulstr.I' Meiner verehrten Kundschaft ein glückliches neues Jahr Lch. Weber IV.u. Frau Brot- und Feinbäckerei Leuchelheim 7466 Ludw.Weller IV. u.Nw ■ Gastwirtschaft und Äetc Wieseck _______________ _—^il herzlichsten Gliickwiich! zum neuen Fahre! Familie Lch. Lorw^ Gastwirtschaft „Zum kühlen Grund", D Ein glückliches neues Jahr wünscht Fam. K. LäuserX., Steinbg. Metzgerei und Gastwirtschaft „Zur Wilhelmshöhe" 749? Unserer werten Kundschaft Freunden und Bekannter die herzlichsten Glück- und Segenswün-- zum neuen Jahre! Balth. Leyerer und Fam„ Sattler- und Polsterge'ck-r Wieseck, Kirchstraße 6 --- Allen Geschäftsfreunden, Verwandten und Bekannt ■ ein glückliches neues M । Emil Schäfer unb Metzgerei, Wieseck Montag, 31. Dezember 1954 Ki 504 Drittes Blatt ■a* 6*. LJt I )1» beziehe S i (F:5rcü S p rti iF-i f.itfcrf o a n i o t noch die NSDAP, im Saar- d i g» !b führte. Hierzu erkläre ich: dem die herzlichsten Tb M neuen J Familie Gustav Irofr 15ttibetat Schuhe W zMAWM herzliche« K zwn 3$*^ scheinend auf die Geleitworte zur Jahreswende 1934/35 der beiden Reichsminister an.) Dies sei eine vernünftige Erklärung, deren Sinn auch die Grundlage der Politik der britischen Regierung bilde. Es bestehe jetzt größere Aussicht darauf, daß die Nationen den Gedanken aufgeben würden, daß Vaterlandsliebe in der Kunst bestehe, einen anderen zu Übervorteilen, und daß sie diesen Gedanken durch den besseren Gedanken ersetzen würden, daß Vaterlandsliebe im gemeinsamen Dien st an Frieden, Gerechtigkeit u p b Zivilisation bestehe. Im „Daily Telegraph" heißt es, im Jahre 1934 habe es Ereignisse gegeben, die mehr als einmal die Stabilität fremder Nationen zu erschüttern und die Zukunft gefahrvoll zu machen drohten. Eine Uebersicht über die Angelegenheiten der Welt, vor einem Monat geschrieben, hätte dunkel sein müssen. Sie würde notwendigerweise mit einem Ausdruck ängstlicher Zweifel geendet haben. Aber in den letzten Wochen des Jahres hätten Herrscher und Staatsmänner ihre Kaltblütigkeit bewahrt und stetig für den Frieden gearbeitet. 1 k-.tr W inanzierung der „Neuen Saar- Unserer werten Verwandten, Fn Vekamü London, 31. Dez. (DNV. Funkspruch.) In einem Leitaufsatz der „Time s" heißt es, daß alte Jahr habe mit einem Donnerschlag geendet. Das Ereignis sei nicht weniger ernst, weil es erwartet wurde. Die japanische Diplomatie könne nicht leugnen, daß ein edles Werk internationaler Vereinbarung, das vor 13 Jahren geschaffen wurde, zerstört worden sei. Glücklicherweise kläre sich der Himmel über Europa. In den Beziehungen zwischen Frankreich und Italien, die solange der Herzlichkeit entbehrten, sei eine weitere Entspannung eingetreten. „Times" fährt fort: Von allen europäischen Ländern sei Deutschland das einzige Land, das sich selbst vorsätzlich von seinen Gefährten entfernt habe (?!) Jede Bewegung in Richtung auf Wiederaufnahme normaler Beziehungen werde warm begrüßt werden. Es habe bereits günstige Zeichen gegeben. Am Samstag hätten der Reichsaußenminister und der Reichspropagandaminister Deutschlands Friedenswunsch von neuem versichert, und Dr. Goebbels habe hinzugefügt, daß die Kraft Deutschland dem Werk des Wiederaufbaus gewidmet werden solle. („Times" spielt an- und übler Nachrede erfolgen müsse. Der moralisch Perurteilte bleibt der Nebenkläger Eisenbahnpräsident N i ck l a u s, wenn auch die sogenannten Angeklagten formaljuristisch verurteilt wurden. Interessant ist, daß die Anklage auf Verleumdung fallen gelas- s e n wurde. Hierdurch ist erwiesen, daß der Wahrheitsbeweis für die Behauptungen Dr. Savelkouls zumindest in einigen Punkten erbracht wurde. Bemerkenswert ist ferner die Feststellung, daß Nick- laus zu den politischen Gegnern des Angeklagten Dr. Savelkouls zählt. Hierdurch hat also der Oberste Abstimmungsgerichtshof selbst festgestellt, daß Nick- laus unter d i e Separatisten zu zählen ist. Den Anhängern des Status quo wurde nicht der Gefallen getan, sie von dem ehrenrührigen Vorwurf des Separatismus freizusprechen. Rebellion bei den Status-quolern Marxistischer Revolverheld in einer Separatistenversammlung. Der sogenannte Volksbund für Christlich-Soziale Gemeinschaft hatte nach Blieskastel eine Versammlung einberufen, um für den Status quo zu werben. Der frühere Gewerkschaftssekretär Heinrich I m - dusch versuchte den Enthüllungen über die direkten Verbindungen zwischen dem separatistischen Volksbund und französischen Geldgebern entgegenzutreten. Aus der Versammlung wurden laute Protestrufe gemacht. Der Redner konnte nicht weitersprechen. Dem separatistischen Ordnungsdienst wurde Befehl gegeben, die Zwischenrufer aus dem Willen GescW verwandten uni ein glückliches« Emil Schäfer i Metzgerei,? zwischen Frankreich und Deutschland gebe es keine Grenzfragen. Man sollte ein ■ für allemal die Tatsache zur Kenntnis nehmen, daß eines der brennendsten Kapitel des alten französisch-deutschen Streites endgültig geschlossen sei. Zwar habe Hitler sich vor bald 10 Jahren in seinem Buche „Mein Kamps" nicht in diesem Sinne geäußert, aber Hitler gehöre nicht zu den Leuten, die nichts gelernt und nichts vergessen hätten. Hitler habe den Krieg mitgemacht. Er sei ein Frontsoldat. Er lege Wert auf diese Bezeichnung. Deutschland habe keine Zukunft im Westen, habe ein Vertrauter des Führers gesagt, und schon deshalb sei selbst der Gedanke an einen französisch-deutschen Krieg unzeitgemäß. Hüben und drüben sollte man aufhö - ren , s i ch als „ehemalige Feinde" zu betrachten. Das sei der erste erforderliche Schritt. Seit dem Jahre 1925 hätten französische und deutsche Frontkämpfer in diesem Sinne ge- handelt. Heute ständen die gleichen Franzosen, die an ihrem Friedenswillen festhielten, anderen Deutschen gegenüber, die sich als Vertreter fast der Ge- samtheit der Nation erklären und den Gedanken und Befehlen Adolf Hitlers treu ergeben sind. Lo- gischerweise heiße das für die einen und für die anderen, die den Krieg mitgemacht hätten, daß der Krieg zu Ende fei, und das könne als Mahnung gelten. Noch feine Einigung zwischen Paris und Nom. Die Garantie für Oesterreich. Paris, 31. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Nachdem auch der Sonntag trotz reger diplomatischer Tätig- feit noch keine Aussichten für eine Einigung zwischen Frankreich und Italien gebracht hat, die der Reise Lavals nach Rom ihre Bedeutung geben sollte, scheint man in französischen Kreisen das Losungswort „Zurückhaltung" ausgegeben zu haben. Man meint, daß ss nicht weiter schlimm sei, wenn die Sache noch nicht genügend reif sei. Dann könne noch gewartet werden, und Lavals erste Auslandsreise würde eben am 11. Januar erst einmal nach Genf führen. „Echo de Paris" macht nähere Angaben über das stark verästelte Garantiegesetz für Oe st erreich. Außer den geographischen Nachbarn wie Deutschland, Italien' die Tschechoslowakei, Südslawien und Ungarn sollten Frankreich, England und Rumänien als Schutzmächte herangezogen werden und wegen der Bindungen, die Südslawien mit der Türkei hat, auch die Türkei und sogar Griechenland. Das „Journal" macht darauf aufmerksam, daß man in Rom von einem so weit verzweigten Netz nichts wissen wolle. Denn durch den Anschluß Rumäniens an das Syndikat das ja auch Sie bestehenden Grenzen b »• [tätigen soll, sei Ungarn von der Kleinen Entente völlig eingeschlossen und jeder Revisionsmöglichkeit beraubt. Der römische Bericht» erftatter des „Matin" teilt mit, die Haltung Mussolinis werde am 3. Januar vor dem Vorstand der Faschistischen Partei in Turin bekanntgegeben wer- Französische Erwartungen. Ein Ausblick des Ministerpräsidenten Flandin auf das Jahr 4935. Saarbrücken, 29. Dez. (DNB.) In Prozeß um den Separatismus des Eisenbahnpräsidenten N i ck l a u s wurde Dr. Savelkouls wegen Beleidigung und übler Nachrede in feinem Artikel z u 4 0 0 0 Franken Geldstrafe verurteilt, der Redakteur Weber zu 2000 Franken Geldstrafe, der Redakteur Spindler zu 1000 Franken Geldstrafe. Die Anklage wegen Verleumdung war fallen gelassen worden. Die Urteilsbegründung gesteht Savelkouls das Recht der sachlichen Kritik an seinem politischen Gegner und über dessen „gefährliches und unpassendes Verhalten" zu, macht jedoch geltend, daß die gebotenen Grenzen über s ch r i t - t e n seien, und daher Bestrafung wegen Beleidigung Der Himmel Über Europa klärt sich aus Englische Stimmen zum Jahreswechsel. den Abstimmungsberechtigten, Ansprachen, Musik und Gesangsdarbietungen und dergleichen nicht erlaubt. Bei dieser Gelegenheit weist die Regie- rungskommission nochmals auf das im Saargeoiet bestehende Verbot des Tragens von Uniformen und Abzeichen hin. Der Schriftleiter der „Reuen Saarpost" sagt sich von den Separatisten los. Bei der Landesleitung der Deutschen Front ist ein Schreiben des verantwortlichen Redakteurs der „Neuen Saarpost" Hugo Hagen eingetroffen, in dem er sich mit folgenden Worten von seinem bisherigen Blatt lossagt: Nach allem, was ich in den letzten Tagen über Familien-^ un'er?rfoertenK_ tyreunben Lää lum naift'/ Leverns mattier, und \ Dieses, Kich l.i5s steht nach Mitteilungen des früheren San» in ts'ders der NSDAP. Saargebiet, Spaniol, fest, bufrier Gewährsmann Fischer des Herrn Braun ' bi e-siGreuelmärchen von A bis Z erfunden | hiift iid daß Fischer wegen'Unterschlagun- g »-.inus der Deutschen Front entfernt u i b^gen ihn Strafanzeige erstattet worden ist. 2 Die Rückgliederung des Saargebietes und die Verführung des Garantieabkommens ist eine An- giLe nheit, für die ich dem Führer allein v k i ntwortlich bin. 3:)ch werde dem Willen des Führers entsprech r m und in Vollzug des eigenen G a - \ r i i ieabkommens dafür Sorge tragen, daß I er euiett vorhandenen terroristischen Ele - meten auch wenn sie nur durch prahlerische ( A r irrungen ihr mangelndes politisches Verständ- ni 5 i den Tag legen, gründlich das Hand- ro c gelegt wird. Der Friede in Europa, bzw. di t iefriebung der beiden Länder Frankreiech und D k rchland ift uns mehr wert als alle Separa- tijir zusammen, deren letzte Restbestände nur noch zrscmengehalten werden können mit solchen Gl ulmärchen, wie es Herr Braun im vorliegenden F i l tut. Ljjch versichere feierlich der ganzen S irc evölkerung, daß ich der Auffassung bin, daß ei l > olk, das wie die Saarländer 15 Jahre des D tnus hinter sich hat, wahrhaftig keine Kon- z i i-irr ativnslager mehr benötigt. Jene Li in die mit schwarzen Listen drohen oder das B arindensein solcher Listen vorspiegeln, verdienten, daH s angesichts dieser gerissenen und schändlichen A n paratistischer Propaganda vor dem Abstim- miuingericht zur Verantwortung gezo- g i Mürben. Nach der Rückgliederung werden g e - raß d e r Redaktionsstab der „Neuen (5( u: oft" und das Verlagspersonal sich bis auf do ti der vier Bürvmädchen, den Sohn Jmbuschs uni einen österreichischen Wirtschaftsredakteurs a i esrch lietzlich aus Marxisten zusammen- setz t.lls Organisator der neuen katholischen Partei fa- n :äriesbad) schon vor der Gründung sehr viel imi yiargebiet herum und ist dabei auch in vielen Pfs<Ääusern gewesen. In den dabei geführten Ge- fpmirn wurde ihm stets zunächst die Frage ge- fte ’Ö öb an den Gerüchten, die „Neue Saarpvst sei m ii ranzösischen Geldern gegründet, ob ik famit finanziert, etwas Wahres fei. Nach ben ihr n on Hoffmann gegebenen Versicherungen hat er ! si-ich diese Verdächtigungen stets als eine Lüge be^cmet. Nach kurzer Zeit hat sich jedoch Kries- 5a ui uoon überzeugen müssen, daß ihn Hofsmann b ctoen hat. Kriesbach kam in den letzten Mono, most mit ben Propaganbastellen ber franzo- sifc hc! Bergwerksbirektion zusammen, um mit ihnen ütbni b ie Finanzierung ber beabslch- ki n katholischen Partei zu verhandln, ©rifciingenieur Baucher erwies sich als be= forh*:; gefällig. Kriesbach kann sodann ferner an- qeiiEni bafe bie „Neue Saarpost" monatlich einen Zrchtz von 120 000 Franken erhielt. Als Kampf- forrkijür ben Volksbunb hätte bie französische Pro- pn nmastelle 200 000 Franken je Monat festgesetzt. SHb.ind) stellt fest, es sei nicht wahr, baß zwischen bei ir! euen Saarpost" bzw. bem später gegründeten Dc iri.en Volksbunb unb ben französischen Gruben- beikeßn keine Beziehungen bestäuben. Hoffmann ha lb :icht nur französische Gelder a n g e - n (»n n e n, sondern diese nicht einmal für bie ge- ba iche Zwecke verwendet. Er habe die F r a n ■ 3ü»i> । unb bie Mitglieber des Volks- b ■ ii i-! es betrogen. Den Subfibien ber Fran- zo:oon monatlich 50 000 bis 60 000 Franken für be ,r' oltsbunb stäuben monatlich Ausgaben von hööttns 10 000 bis 15 000 Frauken gegenüber. D k: kämen bann noch die Einnahmen aus Mit- gli Itieibeiträgen unb Speuben. Weiterhin bürfe mit Si ü: Heit angenommen werben, baß bie Reife HcjlMrmns unb bes Pfarrers Weber nach Eug- l ail-iki gauz einträglich gewesen sei. Eine englische Iod-nrllistin, bie von ber Englanbfahrt wußte, ko imt-' mitteilen, baß ber Ausschuß, der die Herren zu , ?! weiten Reise aufgefordert hatte, diese nicht ob h ninen anständigen Scheck entließ. Empfangsfeierlichkeiten fiiit ütbstimmungSberechtiqte verboten. ilf«niork — . gehalten zu haben. Anscheinend wollen sie versuchen, die entmilitarisierte Zone zu erreichen. Es kam dort wiederholt zu Zusammenstößen zwischen letaler Miliz und Gendarmerie. Ferner tritt dort eine sog. „Partei der Armen" auf. Es handelt sich dabei um eine Organisation verarmter Bauern, die schutzlos den zahlreichen Räuberbanden ausgeliefert sind. Die Entsendung von Polizeitruvpen nach dorthin scheiterte bisher an dem japanischen Einspruch gegen die Bewaffnung dieser Abteilungen mit modernen Waffen, be- sonders mit schweren Maschinengewehren. Kleine politische Nachrichten. Der Reichssender Stuttgart führt bis zur Abstimmung am 13. Januar a l s Pausenzeichen die ersten Takte des Saarliedes. Der polnische Minister des Aeußern Oberst Beck und Gemahlin trafen Sonntagabend zu einem auf zwei bis drei Tage berechneten privaten Besuch in Stockholm ein. Der frühere Danziger Senatspressechef Strei- t e r, der sich seit Anfang Dezember in Haft befand, ist auf Grund einer Haftbeschwerde seines Rechtsbeistandes aus der Untersuchungshaft entlassen worden. 0,632 58,41 0,206 3,1)53 54,85 81,38 12,295 5,425 16,445 168,48 21,34 0,717 5,661 61,76 49,05 11,16 63,36 88,88 34,08 10,41 2,490 Banknoten- Gießen. Stadlkirche. 9.30 Uhr: Studienrat Dr ll> verzagt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeink' Pfr. Mahr; 17: Pfr. Becker. — Iohanneskirche. 93, Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die gemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Müller Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Shiti? 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde. lruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp. — Mief eck. 9! Hauptgottesdienft; Kollekte „Gabe der Evangelist, Kirche an das Winterhilfswerk des deutschen 11: Kinderkirche. — Alten-Buseck. 10: Gottesd« — Steinbach. 10: Neujahrsgottesdienst: Kollekte das Winterhilfswerk. — Albach. 12.30: Neuja^ gottesdienst; Kollekte für das Winterhilfswerk.. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte für k Winterhilfswerk. — Kirchberg. 10: Gottesdienst;,^ lekte für das Winterhilfswerk. — Mainzlar. 133 Gottesdienst; Kollekte für das Winterhilfswerk., Treis an der Lumda. 10: Hauptgottesdienst ]■- Christenlehre. — Watzenborn-Steinberg. 13^ Hauptgottesdienst; Kollekte. — Garbenteich. 10: tesdienst. — hausen. 13: Gottesdienst. — 9.30: Hauptgottesdienst: Kollekte für das SßintcJ hilfswerk. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; fo, lekte für das Winterhilfswerk. — Bettenhausen. 13y . Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. — Reichsvankdiskont 4 0. H, Lombardzinsfuß 5 0. H. 28-Dezember Amtliche Notierung Geld I 23rief lungen ergreifen. England bedauert die Kündigung L 0 n d 0 n, 30. Dez. (DNB.) Die endgültige Kün- Äigung des Washingtoner Flottenvertrags durch Ja- pan ist in englischen Regierungskreisen „mit sehr großem Bedauern" ausgenommen worden. „Der größte, wenn nicht sogar der erfolgreichste Schritt zur Abrüstung" sei wieder in den Schmelz- tiegel zurückgeschleudert worden. Was England zu tun übrig bleibe, bestehe darin, weiterhin die größtmöglichen Bemühungen zur Erzielung eines Ersatzabkommens zu machen. ,Ibserver" sieht die einzige Hoffnung in dem Umstand, daß wenigstens der englische Ueberbrückungsvor- schlag noch nicht fallen gelassen wor- den sei. Allerdings sei aus der japanischen Begleit- note nicht zu ersehen, daß Japan gewillt sei, in dieser Richtung einen positven Beitrag zu leisten. Sir John Simon werde nach seiner Rückkehr aus Cannes sofort mit den japanischen Unterhändlern Fühlung nehmen. Frankreich werde die Kündigung benutzen, um das ganze Rüstungsproblem erneut aufzurollen. Oie amerikanischen Flottenmanöver im Pazifik. Tokio, 29. Dez. (DNB.) Die japanische Note über die Kündigung des Washingtoner Flottenabkommens, die Samstag 17 Uhr an Staatssekretär Hüll übergeben wird, hat folgenden Wortlaut: Gemäß Art. 23 des Vertrages von Washins- fon gib! die japanische Regierung der Regierung der Bereinigten Staaten hiermit von ihrem Entschluß Kenntnis, den B ertrag 3 u kündigen, der nach dem 31. Dezember 1936 außer Kraft tritt. Bei der Ueberreichung gab der japanische Botschafter Saito der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen möge, in den zwei Jahren bis zum A b- laufdes Abkommens einen neuen Vertrag zu schließen. Japan sei bereit, seine Flotte auf die Hälfte herabzusetzen und alle Schlachtschiffe und Flugzeugträger abzuschaf- f e n, falls eine gemeinsame Höch st grenze für d i e Vereinigten Staat en. Eng- la»d und Japan festgesetzt würde. Der Botschafter erklärte, er habe nicht die Besorgnis, daß es zu einem Wettrüsten zur See kommen werde. Staatssekretär Hüll äußerte sich dahin, daß jeder Schritt in der Richtung auf Abrüstung nur erfolgreich sein könne, wenn er auf freiwillig eingegangenen Abkommen beruhe. Jede Nation wünsche die absolute Gleichheit mit anderen Staaten hinsichtlich ihrer nationalen Sicherheit. Die Erfahrung lehre jedoch, daß die Friedensfrage und die Abrüstungsfrage nicht durch die Doktrin der absoluten Rüstungsgleichheit ohne Rücksicht auf zahlreiche verschie- b en artige Erfordernisse der Verteidigung gelost werden können. Die amerikanische Reaierung sei nach wie vor bereit, neue Verhandlungen einzugehen, falls sie Aussicht auf einen zufriedenstellenden Abschluß für alle Partner hätte. Der Sinn des Washingtoner Vertrages sei die A n st r e - bung des Friedens durch Abrüstung und gemeinsame Anstrengungen innerhalb gewisser festgelegter Grenzen gewesen. Das amerikanische Volk werde seine Anstrengungen, um zu diesen Zielen zu gelangen, im Geiste aufrichtiger Freundschaft gegenüber allen anderen Nationen fort- setzen. Es werde versuchen, die anderen Völker zu den gleichen Bestrebungen anzuregen. Die Kündigung des Flottenpaktes wird von der Oeffentlichkeit im aügemeinen ebenso ruhig ausgenommen rote von der amerikanischen Regierung. Man glaubt, daß in den nächsten zwei Jahren irgendein Weg gefunden werden kann, um sich zu verständigen, und ist für den Fall, daß dies nicht gelingen sollte, durchaus bereit, das Problem des Wettrüstens a n s i ch h e r - an kommen zu lassen. Zu iraendwelchen Zugeständnissen in der Frage Der Gleichheit Frankfurter Börse. Freundlich. Frankfurt a. M., 29. Dez. Die Börse zeigte am Wochenschluß eine freundliche Haltung und zuversichtliche Stimmung, wobei einige wirtschafts- politische Meldungen, so die erhöhten Steuer- und Zolleinnahmen im November, Beachtung fanden. Zwar kam das Geschäft infolge der kleinen Publikumsbeteiligung zögernd in Gang, doch herrschte bei der Kulisse etwas mehr Unternehmungslust, die besonders nach Festsetzung der ersten Kurse in Erscheinung trat. Bei den Banken gilt der Jahres- ulttmo als überwunden, und da auch die neugetätigten Anschaffungen auf neue Rechnung gehen, entwickelte sich balb etwas lebhafteres Geschäft. Der Rentenmarkt stand von Anfang an im Vordergrund und wies allgemein leichte Befestigungen auf. So bei Altbesitz mit + 0,13 v. H., späten Reichsschuldbuchforderungen mit 98,13 (97,75), 6 v. H. Stahlverein-Bonds mit 91,75 (91,25), ferner lagen Zinsvergütungsscheine um 0,40 v. H. und Kornrnunal-Urnschuldung um 10 Pf. fester. Für Aktien war die Kursbildung bei Beginn noch etwas uneinheitlich bei jedoch zumeist nur kleinen Veränderungen. IG. Farbenindustrie mit 131,90 (unverändert) — 133,25 traten stärker hervor, wobei allerdings die Marktleere stark mithalf. Montanaktien setzten bis 0,25 v. H. freundlicher ein und stiegen später um weitere 0,25 v. H., nur Buderus lagen noch 0,50 v. H. niedriger. Elektroaktien lagen sehr still und kaum verändert, knapp behauptet waren Betula, etwas fester Licht & Kraft. Von chemischen Werten gingen Deutsche Erdöl um 1 v. H. und Scheideanstalt um 0,50 v. H. zurück, andererseits lagen Rütgerswerke 0,75 v. H. fester. Im einzelnen eröffneten u. a. Reichsbank 1 v. H., Zellstoff Waldhof 0,40 v. H. schwächer, dagegen Holzmann 0,50 v. H., Daimler 0,65 v. H. und Norddeutscher Lloyd 0,75 v. H. fester. Im Verlaufe war die Tendenz fest, das Geschäft hat aber keine stärkere Belebung erfahren. Lediglich Farbenindustrie sanden etwas mehr Beachtung und lagen bei etwa 133,75 bis 134, auch einige Montanaktien zogen noch leicht an, ferner waren Reichsbankanteile um 0,75 0. H. auf 145,25 v. H. erholt. Elektroaktien notierten später überwiegend etwas freundlicher, daneben gewannen Junghans 0,90 v. H., Feinmechanik Setter etwa 1,50 v. H., Deutsche Linoleum 1,65 v. H. und Rhein. Braunkohlen mit 213 bis 214 3,25 0. H. Am Kassamarkt waren Mainzer Brauerei (etwa 60 nach 65) und Chamotte Annawerke (etwa 61 nach 64) weiter angeboten, andererseits blieben Brauerei Schwartz-Störchen stark gesucht. Der Rentenmarkt hatte auch späterhin noch lebhafteres Geschäft in Altbesitz, späten Schuldbuch- forberungen mit je +0,13 v. H., im übrigen blieben die erhöhten Anfangskurse voll behauptet Reichsmark-Anleihen gewannen von 0,25 bis 0,50 v. H. Am Pfandbriefmarkt hielt die Nachfrage bei bis 0,50 v. H. höheren Kursen an, auch Stadt- anleihen blieben gesucht und fester, wahrend Staatsanleihen recht ruhig lagen. Don fremden Werten konnten sich 4,50 v. H. Jrrigationsmexikaner mit 7,13 (6,25 v. H.) gut erholen. — Tagesgeld blieb zu 3,75 v. H. unverändert. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Montag, den 31. Dezember. Silvesterabend. Gießen. Stadttirche. 20 Uhr: Pfr. Becker. — 3o- hanneskirche. 20: Silvestergottesdienst. — Kapelle des Allen Friedhofs. 18: Pfr. Anthes; Beichte und hl. Abendmahl für die Luthergemeinde. — Petrus- kapelle. 18: Pfr. Trapp. — wieseck. 18: Liturgische Mit der Vollstreckung der Todesurtelle an Nikolajew und 13 seiner Genossen erhöht sich die Zahl der im Zusammenhang mit der Ermordung Kirows Hingerichteten auf 119. In Leningrad wurden am 5. Dezember 39 Personen hingenchtet, m M 0 s- t a u 29, am 11. Dezember in Minsk 9 Mann, am 17. Dezember in Kiew 28 und heute in Leningrad 14 Mitglieder des sog. Leningrader Zentrums". Außerdem sind nach amtlichen sowjetrussischen Angaben noch 17 P e r f 0 n e n in den genannten vier Städten zusammen mit den Hingerichteten f e ft genommen worden, deren Akten jedoch vom Militärkollegium zur Nachuntersuchung ausgesondert wurden, lieber das Schicksal dieser 17 Mann verlautet bisher noch nichts. Der neue Sekretär des Leningrader Parteiausschusses, Shadanow, hatte erklärt, daß die Verfolgungen abgeschlossen seien, da das Lenin- graber Zentrum allein gestanben habe. Der jetzige Leiter der Leningrader Abteilung des Volks- tommiffariats des Innern, Agranow, einer der gefürchteten Tfchekisten der ersten Revoluttons- fahre setzt jedoch feine Nachforschungen fort. Es verlautet, daß die OGPU. damit beschäftigt sei, festzustellen, ob das Leningrader Zentrum wirklich allein dagestanden habe, wie angenommen werde. Man vermute Verbindungen mit anderen Ge heimverb änd en, die sich in der Provinz befinden müßten, da das Leningrader Zentrum in regelmäßigen Abstanden Agenten auf Reisen geschickt habe. Die OGPU. sei damit beschäftigt, die Reiseziele dieser Agenten aufzuspüren. Inzwischen wird die Unter- suchung gegen die in Moskau verhafteten Oppo- sitionellen mit Sinowjew und Kamenew an der Spitze fortgesetzt. Auch diese Gruppe unter- hielt eine Verbindung mit der Provinz, die jetzt nachgeprüft wird. Ihre Tätigkeit soll nicht so aktiv wie die des Leningrader Zentrums gewesen fein. —• - SanPedro (Kalifornien), 29. Dez. (DNB.) Der amerikanische Flottenchef, Admiral Reeves, gab bekannt, baß die Flotte der Vereinigten Staaten ihre großen Flottenmanöver mit 177 Schiffseinheiten, 477 Flugzeugen und dem Zeppelin-Luftschiff „Macon" zwischen dem 3. Mai und dem 10. Juni bei d e n Aläuten und der Miway-Jnsel, wo eine provisorische Flottenbasis errichtet werden soll, stattfinden werden. Man wird bei diesen Ma- növern der taktischen Verwendung von ugen mit großem Aktionss- feine besondere Aufmerksamkeit zürnenden. Hauptgottesdienst: Kollekte für das WinterM > Hilfswerk. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; 19.x; Gottesdienst. — Langd. 11.15: Gottesdienst. — U, berg. 10: Gottesdienst: Kollekte für das Winter». u>erk. — Harbach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte fj; das Winterhilfswerk. — Ober-Gleen 9.30: Rinbe/i gottesdienst; 10.20: Hauptgottesdienst. Evangelische Stadtmission (Löberstrahe 14). Montag, den 31. Dezember. 21 Uhr: Silvesterfeier. Neujahr, den 1. Januar. 20.15 Uhr: Evangelisationsvortrag. Katholische Gemeinden. Montag, den 31. Dezember. Gießen. 16.30 Uhr: Beichte; 17.30: Predigt uH Andacht mit Tedeum; 19: Beichte. — Hungen.'-. Predigt und Andacht. — Laubach. 15.30: PredigtM Andacht. — Lich. 20.30: Predigt und Andachr. Dienstag, den 1. Januar. Neujahr?^ Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; tzL-M- nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: MchÄHn. digt; 17.30: Vesperandacht mit Segen. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 8:-^ mit Predigt. — Lich. 10: Hochamt mit Pnitz, IV. Andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predic.- $ duften. 10.30: Hochamt mit Predigt. Mittwoch, den 2. Januar. Hungen. 7 Uhr: Herz-Jesu-Messe. Donnerstag, den 3. Januar. Gießen. 17.30 Uhr: Beichte. Freitag, den 4. Januar. Gießen. 7.30 Uhr: Segensamt. — Cid). 7: Sff» messe; vorher Beichte; 20: Andacht. Neuapostolische Gemeinden. Händelstraße 1, Ederstraße 13. Montag, den 31. Dezember. 20.30 Uhr (nur in der Händelstraße). Neujahr, den 1. Januar. 9.30 und 16 Uhr. Baplisken-Gemeinde (Garlenstraße 13). Montag, den 31. Dezember. 20.30 Uhr: Jahresschlußfeier; Prediger M Neujahr, den 1. Januar. 20.30 Uhr: Bibelbesprechstunden; Predigers Oeffentticher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751, nur in W6* 1 Notfällen Telefon 01. . , Feuerwache: Telefon 2244/45, Notrufs f Hauptpostamt: Beschränkter Malfer- 8 <5* a?dtpo’ftamt: Für Schließfachadhol« 1 > bis 13 Uhr. Sanitatskolonne: Telefon £0° Aerzte : Dr. Wolf, Dr. Ploch. Zahnarzt: Dr. Gonter. Apotheke: Engel-Apotheke. den. Italien würde in der Folgezeit 6 e t D e u t f ch- land und Polen zugunsten des Ost Paktes vorstellig werden und dabei auf die Gefahren der Verstärkung der ftanzösisch-russischen Bindungen Hinweisen. Nikolajew und 13 Genoffen erschossen. Bisher 113 Hinrichtungen im Zusammenhang mit dem Attentat auf Kirow. DNB. M 0 s k a u, 29. Dez. Wie die Telegraphenagentur der Sowjet - Union bekanntgibt, hat das Militärkollegium des Obersten Gerichtes der Sowjet- Union in dem Verfahren gegen Nikolajew und feine 13 Mitangeklagten dahin entschieden, daß alle 14 Angeklagten des Vergehens geaen § 58 Punkt 8 und 11 des Kriminalgesetzbuches der Sowjetunion für schuldig befunden worden sind. Sie wurden zur Höchststrafe — Tod durch Erschießen — verurteilt. Das Urteil ist bereits voll st reckt worden. Das Eigentum der Angeklagten fällt dem Staat zu. Aus der Verhandlung wird noch mitgeteilt, die Untersuchung habe ergeben, daß die Angeklagten als ehemalige Mitglieder der sogenannten Sinowjew-Opposition in der Stadt Leningrad eine Terror-Organisation gebildet hätten, die die Bezeichnung „Leningrader Zentrum" getragen habe. Die Terrorgruppe habe den Mord an Kirow a u s g e a r b e i t e t und ausgeführt. Die Untersuchung habe weiter ergeben, daß die Terroristen mit einem ausländischen Konsul in Leningrad in Serbin b u n g gestanben hätten. Der Angeklagte Nikolajew habe von bem Konsul 5 0 0 0 Rubel zur Unter st ützung erhalten unb mit ihm über eine bewaffnete In tervention unter- hanbelt. lefte^für das Winterhilfswerk. — Ober'-Oleen'iQ^! 1 Jahresschlußgottesdienst. Schluß». Mlttag- börse 29-12. 97,25 4% Oesterreichttche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Stacttsrente V. 1910 4/i% bedgL von 1913.......... 6% abgest. Goldmexüaner von 99 4% Ttüfische Zollanleihe von 1911 ^dadbL-Eüethe 28-12. 97,25 Datum 6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 6% ehem.7% Dt. Retchsanl. v. 1929 6/i% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auölos.-Rechten ............. De4gl. ohne AuSlos.-Rechte...... 6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............ 6% Hess. LandeSbanl Darmstadl Gold R. 12.................. 6%% Hess. Landei^Hypotheken. bank Darmstadt Ltqui......... Oberhessen Provinz-Anleih« mit Auölos.-Rechten ............. Deutsche Komm. Eammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% ehe in. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar btS 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar biS 1986 5/i% -hem. 4%% Franks. Hyp^ Bank-Liqu.^ösandbriese....... 6/,% ehem. 4/i% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.^Soldpse..... 4% ehem. 8% Pr. LandcSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 8% ehem. 7% Pr. LandeSpfanl» brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Gteuergutsch. Verrechnungskurs.. Berlin,29-Dezember________ AmerUani>a,e Noten.............. Belgische Noten........-......... Dänische Noten ................. Englische Noten ................. Französische Noten............... Holländische Noten............... Italienische Noten................ Norwegische Noten ......■••••••• Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten............... Framiur a. ä-l. Äerlin Frankfun a.M. | »e, lln Schluß, kurs Schluß». Abend- börse Schluß, kurs Schlußk. Mittag. börse Schlußkurs Schluß».! Abend-1 börse | Schlußkurs Schluß». Mittag- börle Datum 28-12. 29-12- 28.12. 29-12- Datum 28-12- 29-12- 28-12- 29-12. 7,9 4,05 7,9 4 _ Marisfelder Bergbau........ . 0 80,5 80,75 80,9 81,25 5% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 4 — Kokswerke................. . 0 — — 95 95,4 4/i%Rumän.vereinh.Rentev.l913 6,05 5,9 Phönix Bergbau............ . 0 46,75 47,4 47 47,4 4% Rumänische vereinh. Rente .. 3,65 3,55 3,65 3,45 Rheinische Braunkohlen ..... 10 210,75 214 212 213 29,75 30,25 30 Rheinstahl ................. . 0 85,65 85,75 85,75 86/5 Vereinigte Stahlwerke....... . 0 39 12,5 105,5 39,5 39,13 39,9 23,4 23,75 r!tani Minen .............. . o 12,5 105 12,5 12,75 Hamburg-Amerika-Paker .....0 23,75 23,5 Kaliwerke Aschersleben....... . 6 104,5 105 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 - — 21 22,75 Kaliwerke Westeregeln....... . 5 107,25 106,5 107,13 Hansa-Dampfschifs...........0 Norddeutscher Lloyd .........0 28,25 29 28,5 28,65 Kaliwerke Salzdetfurth..... 7/i 142,5 143 143 146 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und DtScovto- Gesellschaft................0 77,75 93,5 78 93,5 77,9 93 79 94 I. G- Farben-Industrie...... . 7 131,9 133,75 131,75 133,75 70,25 71,5 71 72,5 70,25 71,5 71 72,5 Scheideanstalt............. Q 201 89 200 5 Goldschmidt .............. Rütgerswerke ............. . 0 . v 89,5 98 89 97,25 89 97,75 Dresdner Bank..............0 Reichsbank ............. 12 73 145,5 74,5 145,5 73 144,5 74,5 145,25 Metallgesellschaft........... . 0 82 81,5 — 81 Pb'llpp Holz mann ......... . 0 77,5 107,5 131 77,5 106,5 130 783 77,5 27 131,13 99,75 26,25 131,65 27 131,65 Zementwerk Heidelberg .... . 0 «.«.«......................0 Bekula................... o 26,75 131,25 99,13 Zementwerk Karlstadt."..... . 0 Elektr.LieferungSgesellschaft... 6 99,5 100,75 Schultheis Patzenhofer ..... 103 101,75 Licht und Kraft ............. 6 110,25 111,25 110,75 111 . 0 — — Felten & Guilleaume......... 0 78 79 78,5 79,5 Aku - - * --t j n bie Aufbau- e d e s Führers und Reichskanz- > i b o I f Hitler und durch die aus diesem : andere Herr. Professor Gershwin maß den fröhlich «« Bruce trat schnell ein. „Wer ist das?" Mac Lean sah von der Toten zu Bruce „Das ist — das ist die Frau Friedrich •Men •irfen, *-■ wh denken t 5000.— 1000.— 500.— 100.— usw. F« offenbar doch sehr schlecht ginge. Nachdem jeder seinen Bissen Wurst bekommen hatte, konnte der Sammler beruhigt weitergehen: es hatte sich aber doch noch überall etwas im Geldbeutel auf treiben lassen. hieraus lernen die Volksgenossen! Laß dich nicht immer wieder mahnen und mach den freiwilligen Helfern ihre Hilfe nicht so schwer. Du kennst deine pflick<«Nd bist bereit, sie zu erfüllen. Darum gib mit offenem Herzen, so gibst du doppelt! Noch haben wir in diesem Jahre den Winter mit feiner harten Gabe, der bitteren Källe, nicht zu verspüren bekommen. Viele Volksgenossen sehen seinem Herannahen mit Grauen entgegen. Jeder kaufe deshalb am ersten Tag des neuen Jahres die Plauener Spihennadel! Sie möge durch ihre Form und Farbe ein Mahnzeichen sein, das uns an die Eisblumen am Fenster einer ungeheizten Stube des Volksgenossen nebenan erinnert. Ein neues Jahr ruft dich zu neuen Opfern für dein Volk! ** Von der Landesuniversität nannt wurde der außerplanmäßige außerorde^' lohs." „Mistreß Eva Borgloh?" fragte Bruce. warum hat sie sich erschossen?" Da sagte Mac Lean: „Sie hat ihr Unrecht mit dem Tode gesühnt. Sie war es, die bei Ihnen angerufen hat, Inspektor vorliefen. . ' „Was heißt denn das?" sagte der pört. „Mir ist diese Geschichte gar IW ' Herr Inspektor Bruce." । Da trat Mac Lean auf ihn zu um die Hand entgegenstreckend: , den ftro viele bin dar gen 3« 3ht im btt jytOT Mutig; er u. a besonder M mir in der C Gefallen ihr« & M wir 6i)rt m btm ftüi ui j’« S’ttrg i't- k Vrier «rtn Bruce." „Ich verstehe Sie nicht, Mac Lean. Sie meinen demnach, daß die Frau Friedrich Borglohs mit in dem Komplott war?"^ „Das meine ich ..." „Aber warum, warum?" Mac Lean sah müde und erschüttert aus. „Weil sie in Wahrheit jemand anders war als Eva Borgloh." , „Sie sprechen in Rätseln, Mac Lean. Eben haben Sie doch gesagt, diese Tote wäre Mistreß Eva Borgloh." „Ja! Und doch ist sie eine falsche. Würden Sie heute nacht noch mit mir in das Sanatorium Gershwin fahren, Inspektor Bruce?" ■tut fr ** Ein Funfundsiebzrgjähriqer gestrigen Sonntag, 30. Dezember, feierte Herr Schön, Ebelstraße 34 I, in körperlicher stiger Frische seinen 75. Geburtstag. Der oft ist seit 35 Jahren treuer Bezieher des Anzeigers. ** Silvester und Neujahr i m C t h e a t e r. Aus dem Stadttheaterbüro m* geschrieben: Heute 20.30 Uhr zum heiteren abschluß ins Stadttheater, wo unter Heinrich einfallsreicher und humorbeschwingter Lpieli die Erstaufführung der Biedermeier-Posse, Schlaumeier" von Walter W. Goetze st Fritz C u j_ e betreut seine Musiker, Theo hat zu Silvester auch viel beigetragen. A im dritten Akt besondere Silvester-Einl lachende Ueberraschungen. Des Abends der Beginn absichtlich auf 20.30 Uhr fest endet aber so zeitig, daß jeder Theaterbe Jahreswechsel nach seinem Belieben feiern' — Am Neujahrstag, Dienstag, 1. Januar! abends die luftige und derb-fröhliche Bo die: „Krach um Jolanthe" von August j)inn£ Aufführung; Spielleitung hat Kurt Lüpke ^unbfunfprogramm Dienstag, 1. Januar: 6.35 Uhr: Don Hamburg: Hafenkonzert des Dampfers „Deutschland" der Hamburg-^! Linie. 8.25: Konzert aus der tragischen «r mn ,i fclt |f|i ! »Öl Während sie hinausgingen, erzählte Mac Lean Bruce von der ausgestopften Kleiderpuppe an seinem Schreibtisch im erleuchteten Zimmer. „Und diese Parkins im Hause von Borgloh sind mitschuldig?" „Ich halte sie sogar neben dem sympathischen, jungen Mann, den Sie soeben eingelocht haben, für die Hauptschuldigen." „War es denn vielleicht Frau Parkins, die bei mir angerufen hat?" Mac Lean schüttelte mit dem Kopfe. „Nein! Das glaube ich nicht. Ich habe eine Vermutung, aber ich möchte selbst erst einmal mit Ihnen im Hause Borglohs sein." Bruce und Mac Lean fuhren zusammen durch das nächtliche London zum Hause Friedrich Borglohs. Schon von weitem sahen sie eine Reihe Fenster erhellt. . „Nanu! Da scheint man ja noch auf zu fein! meinte Mac Lean. „Hoffentlich sind mir die Vögel nicht schon ausgeflogen. Ich hätte Sie doch eher um die Verhaftung der Parkins bitten muffen, Inspektor Bruce. Aber ich wollte erst alle Faden fest in der Hand haben, ehe ich zum Schlage ausholte." Das Auto hielt vor dem Haufe. Sie [prangen ab. In diesem Augenblick öffnete sich die Tür. Zwei Gestalten stürzten heraus. Mac Lean stellte sich ihnen in den Weg: „Hallo, Mister Parkins!" sagte er. „Wo wollen Sie denn mitten in der Nacht hin?" Mistreß Parkins stieß einen Schrei aus. Ihr Mann riß sie hart am Arm, flüsterte ihr etwas zu. Die beiden wollten an Mac Lean vorbei, aber schon sprangen auch Bruce und der Chauffeur hinzu. _ . „Hiergeblieben!" sagte Mac Lean zu den Parkins. „Haben wir Sie endlich?" Die Frau begann zu zittern. Parkins stand mit verbissenem Gesicht da. „Ich verstehe gar nicht, was Sie von uns wollen, Herr!" versuchte er trotzig zu sagen. Aber au einen Wink von Mac Lean hin blinkte es schon m den Händen des Polizeichauffeurs auf. Ehe Par- kins noch wußte, wie ihm geschah, hatte man seine Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 31. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Matte, 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (frische) 12 bis 13, (ausländische) 10 bis 13, (inländische Kühlhauseier) 10 bis 13, Wirsing (grün), das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 12, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 10 bis 12, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 70, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Kartoffeln, das Pfund 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 10 bis 15 Pf., Birnen 10, Nüsse 40 bis 50, Honig 45 bis 50, junge Hähne 90 bis 100, Suppenhühner 75 bis 85, Gänse 80 bis 90, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 20 bis 50, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Pf. Vornotizen. — Tageskalender für Montag: Stadttheater, 20.30 bis 23 Uhr: „Die vier Schlaumeier". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Grüß mir die Lore noch einmal". — Aftoria-Lichtfpiele, Seltersweg: „Im Geheimdienst". — Tageskalender für Dienstag: Stadttheater, 20 bis 22.15 Uhr: „Krach um Jolanthe". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Grüß mir die Lord noch einmal". — Aftoria-Lichtfpiele, Seltersweg: „Im Geheimdienst". — GRG., 14 Uhr: Neu- M * gS 7a her Mittwoch, 2. Januar: 6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Don (Stuttgart:»b naftif. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Son:$ gart: Gymnastik. 10.45: Praktische RaWiil- Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45:'■31 dienst. 12: Don Berlin: Mittagskonzert. 1UÄD, Stuttgart: Mittagskonzert. 14.30 Uhr: bericht. 14.55: Wetterbericht. 15.15: Don ml) 1. Schwarzwälder Kinder singen DolkslssI ,,Z' Lichtgang bei einem Schwarzwälder W cher". Hörfolge von Alfred Erich Unger. Königsberg: Nachmittagskonzert. Tanztee. ! Zeit und Leben. 18.45: Wetterbericht. 18J8j Wein liegt Wahrheit ganz allein? Eine 6N[| tenplauderei um A. Lortzing von Hans Das Leben spricht! 20.10: Von Stuttgart: eWI sendung: Unsere Saar — den Weg frei ftänbigung. 20.50: Von Stuttgart: - Reichs! Stunde der jungen Nation. Das Erbe in >*1 Blut. 21.15: Von Kaiserslautern: „Bunte* von der Saar". 22.30: Von Freiburg: lieber in Kriegs- und Friedenszeiten. Rekrvt* und -bräuche. ___.Ü „Heute in der Nacht? Warum denn wieder dorthin? Was ist denn das wieder für eine Geschichte?" Mac Lean stand auf. „Dort werden wir eine endgültige Lösung finden, Inspektor Bruce." 14. Kapitel. Friedrich Borgloh lag im Hospital in Kensington. Er kam langsam wieder zu sich. Doch hatte die chwere Chloroformbetäubung ihm noch nicht ganz die Denkfähigkeit wiedergegeben. Er lag immer noch wie in einem leichten Halbschlaf — die Aerzte ließen ihn schlafen. Der letzte Rest der narkotischen Einwirkung mußte erst vergehen. Vermutlich war auch der Schrecken, den er vorher durch den Heber« all erlitten, mit schuld, daß er langsamer zu sich !am. Mac Lean, der sich jetzt bei dem Chefarzt er» kündigte, war ganz zufrieden. „Mir wäre es am liebsten", sagte er zu Jnspek- tor Bruce, „der arme Borgloh würde zwei Tage und zwei Nächte durchschlafen. Wenn er auf» wacht, möchte ich alles klar haben." Und dann fuhr er mit Inspektor Bruce durch die Nacht nach Croydon und zum Sanatorium. Der Chefarzt Professor Gershwin war wenig erbaut, als er mitten in der Nacht von seinem Diener aus dem Bett geholt wurde. „Was ist denn los?" fragte er. „Ist in der Anstalt jemand unruhig geworden? Warum wecken Sie nicht den diensthabenden Arzt? Muß ich denn alles selber machen?" „Verzeihung, Herr Professor!" sagte der Diener ängstlich. „Da draußen sind zwei Herren, die Herrn Professor unbedingt sprechen wollen. Der eine ist von Scotland Yard — er hat mir seine Karte gezeigt —, und der andere--ich kann mir nicht helfen —, der sieht aus wie der junge Mensch, der neulich eingeliefert ist, und der den Wächter geknebelt hat und bann wieber auf unb bavon ist." Aha!" sagte ber Professor. „Vermutlich hat ihn bie" Polizei eingefangen. Wirb ein Schwerverbrecher sein, ber irgenbwelche bunkle Pläne gegen unsere Anstalt hatte. Nun wirb man ihn mir wohl gegenüberstellen wollen." Eine Viertelstunbe später kam Professor Gershwin angezogen unten in den Empfangsraum. Zwei Herren erhoben sich von ben Sesseln. Der Professor erkannte sofort ben Patienten, ben an- geblichen Baronet of Chaminabe. „Inspektor Bruce!" stellte sich ber anbere Frembe vor. „Sinb Sie Herr Professor Gershwin?" 51 Gewinne von im Ganzen 150 000 Gewinne in jeher Losserie. Wer wirb da in der Silvesternacht nicht einmal sein Glück probieren? Unb benft immer daran, daß mit jedem Glücksbrief einem Volksgenossen in seiner größten Not geholfen wirb. Freie Fahrt auf den Krastposten fürabstimmungsverechtigteSaarländer ben an Deutschlcmb. 15: Stunbe des Sani« - Bauernkantate zum neuen Jahr. 15.40: Cs ftgft bie Lanbesbauemführer bes Senbebereichs" fpräch aus Hessen-Nassau, Baben, Pfalz Jhirir?. Rheinlanb unb aus bem Saargebiet 16: IJ Deutschlanbsenber: Nachmittagskonzen. 18: H Deutschlanbsenber: Reichs-Ring-Sendim Euch gefällt". Aus bem Wunschzettel bes taste Hörers. 20: Sportnachrichten. 20.05: Ium Opernhaus zu Frankfurt: Die Fledermaus, tes in drei Akten von Johann Strauß. Hände ergriffen. Kalt schnappte bas Schloß der Kette um seine Hcmbgelenke. „Das werben Sie zu verantworten haben , sagte er wütend. „Wie kommen Sie dazu, harmlose Bürger zu fesseln? Seit wann ist das in England erlaubt?" ,, .. „Seitdem harmlose Bürger Falschmünzer und Verbrecher werden!" entgegnete Mac Lean. Seine Stimme klang metallisch. „Und nun, bitte, Mistreß Parkins, wenn Sie nicht wollen, daß wir Sie auch fesseln, begleiten Sie uns zurück. Wir unterhalten uns besser oben als hier unten auf ber Straße." „Nicht zurück!" flüsterte Mistreß Parkins. „Da oben, ba liegt sie — ich kann nicht ..." Sie schlug bie Hänbe vor bie Augen. n „Wer liegt ba?" fragte Druce. Aber Mac Lean war schon mit ein paar Sätzen bie Treppe hinauf. „Die beiben Leute hier mit herein!" befahl Bruce unb rannte Mac Lean nach. Er burchquerte eine große, kostbare Diele — horchte einen Augenblick. Im ersten Stock ging eine Tür. Bruce lief hinauf, bem Klang nach. Durch bie offene Tür sah er Mac Lean am Boben knien. Dor ihm lag eine Frau steif unb reglos ba. Es roch im Zimmer nach versengtem Stoff — ein Revolver blinkte auf bem Rot bes Teppichs. Die Deutsche Rsichspost gewährt den abstimmungsberechtigten Saarländern, wenn sie auf bem flachen Lande wohnen und auf der Reise zur Abstimmung bis zur Eisenbahn die Kraftposten benutzen, für die Hin- unb Rückreise freie Fahrt mit der Kraftpost. Hierbei ist ber zur Abstimmung be- rechbigenbe Ausweis vorzuzeigen. Gchülerleistungsschreiben 1935. Die Ministerialabtellung für Bildungswesen, Kultus, Kunst unb Volkstum hat an bie Direktionen ber höheren Schulen, der gewerblichen Unterrichtsan- stalten unb bie Kreis- und Stadtfchulämter folgenbes Ausschreiben gerichtet: Im Februar 1934 ist durch bie Deutsche Stenographenschaft bas erste Schülerleistungsschreiben in Kurzschrift im ganzen Reiche durchgeführt worben. In Hessen beteiligten sich 75 Schulen mit 88 Kurz- schrrftlehrern unb 1244 Schülern am Schön- und Richtigschreiben, von denen 1078 auch bas Schnellschreiben mitmachten. Die im allgemeinen guten Erfolge zeigten, baß an ben hessischen Schulen bie Kurzschrift mit Ernst und Eifer gepflegt wirb. Auch in ben über das Lehrziel ber Schule hmausgehen- den, nur durch besonderen Fleiß bei entsprechender Veranlagung erreichbaren Geschwindigkeiten wurde eine Anzahl sehr guter Leistungen feftgeftettt. Im Februar 1935 soll dieses Leistungsschreiben wiederholt werden. Wir genehmigen die Mhaltung dieser Leistungsprüfung an ben höheren Lehranstalten, Handels- unb kaufmännischen Berufsschulen unb ben beiden oberen Klassen ber Volksschulen, soweit sie Kurzschrift unterrichten. Die Organisation ber Veranstaltung liegt in ben Händen des Gaufachberaters für KurMrift im NSLB., Herrn Kammerstenographen Winkler (Darmstadt), an den die Schulleitungen die Namen der Kurzfchriftlehrer unb die ungefähre Anzahl der Teilnehmer in den einzelnen Abteilungen melden. Wir ersuchen die Schulleitungen, diese Leistungsprüfung m jeder Weise zu fördern und die Lehrer darauf aufmerksam zu machen, daß es sich nicht um die Heraus- stellung von Höchstleistungen handelt, sondern um ben Nachweis guter Durchschnittsleistungen auf ber gediegenen Grundlage, bie die Schule für das praktische Leben zu bieten hat. In ber zweiten Hälfte bes Monats Februar 1935 soll erstmals auch eine Leistungsprüfung im Ma- schinenschreiben abgehallen werden, bie für die in Betracht kommenden Schulen ebenfalls genehmigt ift Deutsche Arbeitsfront. NS.-Gemeinschaft „Kraft durch $reube“. Freischütz-Aufführung am 6. Januar: Auf unserer Geschäftsstelle, Schanzenftraße 18, Zimmer 10 unb 11, find noch einige Karten zu 2 Mark und 2,50 Mark zu haben. Oie Entrichtung der Lohnsteuer. Vom Finanzamt Gießen wirb uns mitgeteilt: Das Markenverfahren kommt für bie Entrichtung ber Lohnsteuer nach den geänderten Bestimmungen ab 1. Jan. 1935 nicht mehr in Frage. Sämtliche Lohnsteuer ist im Ueberweisungsverfahren abzuführen. Einkommensteuermarken dürfen nach der Verordnung vom 18. Dezember 1934 zur Entrichtung ber Lohnsteuer für Lohnzahlungszeiträume, die nach bem 31. Dezember 1934 enden, nicht mehr verwendet werben. Wegen Erstattung unb anderer Auskunft roenbe man sich an bas Finanzamt. dem Daierlande Opfer zu bringen. Wir opferten, als wir zur Verteidigung von Haus unb Hof und Weib unb Kinb in ben Weltkrieg zogen. Wir opferten, als wir heimkamen unb Verräter unb Verbrecher hier alles zerschlagen hatten, was uns heilig war. Wir müssen opfern, täglich, stünblich, wenn unser Reich nun zum britten Male errichtet werben soll. Aber weil wir bas Opfern gelernt haben, weil es uns seit Jahrhunberten ins Blut gebrungen ist, daß niemanbem mehr etwas selbst gehört, ber ber Fahne bes Vaterlcmbes sich verschworen hat, weil uns tiefen Dienst am Volk in allen Zeiten ber Not unsere großen beutschen Männer vorgelebt haben unb weil seit Jahrhunberten in diesem Dienst für bas Volk Millionen ungekannte unb ungenannte deutsche Menschen sterben konnten, darum werben auch wir Menschen ber Gegenwart es vermögen, im neuen Jahre bie Opfer bem Vaterlande zu bringen, bie es von uns forbert. Darum stehe an ber Jahreswenbe als Mahn- unb Geleitwort für jeben beutschen Volksgenossen bas schöne, stolze, wahre Goethewort: „Wie kann man sich selbst kennen lernen? Durch Betrachten niemals, wohl aber burch Hcmbeln! Versuche beine Pflicht zu tun, unb bu weißt gleich, was an bir ist. Was aber ist beine Pflicht? Die Forberung bes Tages." Ministerialrat Or. Schrod t- Im Alter von 56 Jahren ist in Darmstabt ber Ministerialrat Dr. jur. Franz S d) r o b geftorben, eine weit über Hessen hinaus bekannte Persönlichkeit. In ßinbenfels i. O. geboren, besuchte er bie Universitäten München unb Gießen unb mar später als Gerichtsassessor in Alzey unb Seligen- ftabt tätig, bis er in bas hessische Finanzministerium berufen würbe. Er würbe stellvertretender Staatskommifsar bei ber Landeshypothekenbank unb bann zum Finanzrat, Oberfinanzrat unb_ Ministerialrat im Ministerium ernannt. Bei Gründung Der Hessischen Lanbesbank würbe er 1923 zum Dvr- ftanbsmitglieb bestellt, um nach einigen Jahren, m denen er nochmals dem Staatskommissariat der Bank angehörte, 1928 wieber bie Bankleitung zu übernehmen, bie er bis zu seinem Ableben neben seinem Amt als Ministerialrat behielt. Dr. Schrod Sehörte ber Prüfungskommission für das höhere ustiz- unb Derwaltungsfach, bem Aufsichtsrat ber Hessen-Nassauischen Lebensverficherungsanstalt m Wiesbaben, dem Derwaltungsrat des Verbandes deutscher öffentlich-rechtlicher Kreditanstalten und dem Aufsichtsrat der Deutschen Landesbankzentrale in Berlin an. Für seine großen Verdienste um bie Wiederherstellung bes Mainzer Domes würbe er vom Papst mit bem Gregoriusorben ausgezeichnet. Sein heiteres, menschlich-offenes Wesen hatte chm viele Freunde gewonnen. Die grauen Männer. Zur Jahreswenbe kauft als Glücksomen für das beginnenbe Jahr einen Glückslosbrief ber Winter- Hllfe-Lotterie. 1 Hauptgewinn von äs i N1 I ski* Mm- drWl, Di nn um qrtFfen LHicksal Qrträ ui jRjrner öit als diesec m «nerlid M Zische Professor unb Assistent am Geologischen Jnst^ * ßanbesunioerfität Gießen, Dr. Karl j) u m * mit ber Amtsbezeichnung „persönlicher Ording'' zum planmäßigen außerordentlichen Profess^' Geologie unb Paläontologie, mit Wirkun« - 1. November 1934 an. lllfaUTIi cui bi« M-l>e 1 Wai i büftn. i I! Hirt a. . ir. 8o r geaneift- p ben unb 8 oaframi ft miltomr e hnooere II Mitglied i ben ffii t trauens ü Lieke u ü gttroffer ii für die n war, frt » feier ji C-Moll, von Franz Schubert. Das Qrche Reichssenbers Frankfurt. 8.45: ChorMase raloorfpiele Heinrich Kaminski. 9: Eva Morgenfeier, veranstaltet von bem Amt für rnusik. 9.45: Orgel-Konzert. 10: Don Berlin: fenbung: Eine Neujahrsbotschaft bes Rci führers am Grabe Herbert Norkus' auf dem Johannisfriebhof in Plötzensee. 10.45: briefe berühmter Männer unb Frauen. 11: sches Schatzkästlein. Alte Blas- und Z 11.30: Auftakt 1935. Ausblick bes Zeitfunl!-. - Übertragung nach Stuttgart: Mittaqskan;?: j Korber Kleine freundliche Neujahrspredigt. 13.15: b 1 " Herr Professor." Jetzt würbe ber Arzt bleich. „Bis in mein Haus? Um ®^ele°cn ' ist geschehen? Ich bitte Sie, meine ye Sie Platz. Mister Mac ßean,. wenn W (I Hause etwas Orbnungswibriges ; sollte — seien Sie versichert, ich bavon!" mI „Davon finb wir überzeugt, He meinte Mac ßean herzlich. „Un Sie! Sie haben hier im Hause eine lotte Dawis." .-<>* „Die habe ich. Was ist mit ihr. | „Würben Sie mir 3unad)ft fa9cn'9- for, wie biefe Kranke zu Ihnen kam- (Fortsetzung folgt!)' i; 0 # .den’ ikstü. ein L'ZÖ i*]1 „Herr Professor, Sie haben jetzt eigentlich nicht lachen. Denn J ’ 2,; unb Ihrem Sanatorium übel mitgelP müssen mir biefe Kriegslist verzeih - > sessor. Unb Sie werben es fidjer h,n- ‘ Ihnen jetzt mit meinem wahren Nam Ich heiße Mac ßean und bin auf . eines schweren Verbrechens gewe? - 6ar.jj dieses Verbrechens führen bis m pf«rXii. Die NSKOV. wird sich für euch ein- -:.V>fcen,a, ranit euch die Achtung und Ehre gegeben X. : iirb, lei ihr vor dem Volke verdient. Noch ist ' . > Lan if: überall im Volke sich dessen bewußt, ' . ste IIBrn Mrgermeister Or. Hamm •r /;-- n Flikünkameraden Dank für die Einladung, denn eie biiiinM und umschließt mit den Kriegskameraden - -15 g!|*rmfame Erlebnis der Front. Er führte - -ine Airer hierauf in Gedanken zurück an jene eit ii i ahre 1918, als ein Teil der Volksgenossen - ' . ■ : e Fnämpfer als die Dummen und die Kriegs- ' - ?; rläntg r bezeichnete. Damals haben wir, so sagte u. v.iunsere Ehre nie verloren gehabt, ins- > X" '' v; :.>fonbterni)ann nicht, wenn wir uns bewußt waren, ' iß m ir nfere Pflicht getan und die Nachkriegszeit ■ x: x (hnnerung an die auf dem Felde der Ehre 22 Xn ' efall^ und an die, die ein hartes Schicksal in jrieöen-X rer (-Fadheit getroffen, erlebt haben. Wir wissen, w:ir,iant dem Führer, den alten Schild der ^m^^^^^hre |» er hervorholen dürfen, und wir danken ?m U-Hsr, daß er uns vor den Augen der Volks- Vtt 'Irofejior'' enofstrs- urückgegeben hat, was wir beanspruchen ürfena.^cht, weil wir es persönlich haben wollten, , ... - mber-ir als die, die zurückkehren durften im An- - -t - .2 enkenL-m die für das Vaterland gefallenen Kame- " b’5 ur 7 vuhen.Ä iiÄ wenn mancher von uns da und dort k'wi ' . erzag^k-möchte an feinem Schicksal, dann schaue . - • Nr ; : r nuiMiif die Kriegsblinden, und er wird sofort _ . b!er kcx ille [1^; benn was er erträgt ist nicht so schwer, ; 'Is ©riami er in ewiger Nacht dem Schicksal trotzen X 7 -7 XüßteXD shalb müssen wir das Schicksal der er- , . . lindetM Frontkameraden mildern helfen. Es wird .7 .ur inmnirn Befriedigung beitragen, wenn die alten X 'kriegs^tneraden zusammenstehen und einander hel- X . (Rtian^en. SKrimschen wir Ihnen auch im neuen Jahre -x Dem ieue l-Sc.t, die Ihnen das Schicksal weitertragen -"1 . , ,,- iIft. ! An sind gern dem Ruf gefolgt, weil wir uns .. wxXp7?'.nnerlrLs rnit Ihnen verbunden fühlen, und wir „X in eir '' X oünsck-^ Ihnen allen neue Freude, die Sie stark 2 nacht,: la Schicksal zu ertragen. - sie ' Gauobmann Ziegler ■ iereirsUfes prangte im Schmuck der alten Reichs- nb b|i r hessischen Farben, daneben leuchteten hell ' '-i nei erlSerroanblung die alten schwarz-weiß-roten 'Hey; (arbeit m Hakenkreuzbanner, als Symbol der 2 euen iZ t des Wiederaufstieges unter Adolf Hitlers . üI)rL.'ii(iaud) über dieser ergreifenden Feier, bei X:- 7'7 >r a ;id für den Sehenden der schwingende Ton .2 X >r 5C|hu; des Gesanges, der Klang des Wortes - 5 XX ’ iel ti’ifc Bedeutung haben; denn an unseren Blin- : -'7 . >rt e:|£e a wir das große Wunder, daß sie abge- ‘"^7 'X end ei! !in Licht, um so schärfer und feiner aus den X ' em iu)- iib aus den Seelenkräften heraus ihre Um- X X eit erfiden und begreifen. 2 X'X.-; PürLt-ch um 13 Uhr begann die Feier nach . X5. ter rauch mit einem Marsch. Nach weiteren ‘ ; rEikp-wm sprach Frl. Kammers aus Fried- ' rg -Mi finnigen Vorspruch für diesen Festtag, 7 M:X r ei r lahnwort für die Kameraden war, denen . x x ^Mnlicht der heiligen Nacht geblieben ist. In X.X. WVriJliqlci Weise begrüßte X. "X HeMsobmann 3. Kranz-Friedberg . — ' ine iRneraben und Schicksalsgefährten zur ge- TUtthttüfttA einfcirr 1 Weihnachtsfeier mit den Familienange- "9*ferigeiit..-ir gab feiner Befriedigung darüber Aus- 1.uck, ibc so zahlreiche Kameraden gekommen wa- r:~: irg; ; n> uim }reuöe zu erleben, die für die Schicksals- NrX mDff im j notwendig im Kampf mit dem schweren x aus der tr chickspnl st, das sie betroffen hat. Sein besonderer - cdjubcrt ' ruß eiil Dank galt den tapferen Frauen, die ihren ’ urt 845 Führer, und Behüter sind und - ßuminifi e al> eue Wegbegleiter Freude in das Dasein "xltf! oon hp efer irr: einem herben Geschick belasteten Männer 9-:.,. in ix/agem mit sie unter der Last dieses Kreuzes nicht .. X-X 7,: ifam ri( ;>red)en. Mit lieben Worten begrüßte er ’.XX/XXX uch tii edinber, denen eine schwere, edle und hohe XX2-usgajt elugefallen ist; denn während andere Kin- - _XX XX ?r 9 üL qen im Schutze des Vaters sich Natur ~ J »( nd LilOi: betrachten dürfen, müssen diese den blinden : 7 • later ;□ «ter Hand nehmen und ihn führen und be- ; üten.t iitr sie tun es gern und dafür soll ihnen • XEgatt: . esondier Dank werden. Auch den zahlreichen X -XspreX läfteriv a. Kamerad Ziegler, dem Gauobmann -:::;X KatrrMr NSDD. und Leiter des Kriegsopferamtes der x Äum?..SDM> im Gau Hessen-Nassau, Kam. Rapp, X ctunbe !;(s Lcim^-Fachobmann für Groß-Hefsen in Frank- ncuen Ciahr. INirt a:. ,., den Medizinalräten Dr. Wecker und ;-‘r;r bes 6eMr. K « tum vom Versorgungsamt, sowie Bür- • :j. Sahen, üaneiqT. Dr. Hamm und den Freund der Blin- 2.7 Nm eaargim ui»!:övdernden Mitglied des Bundes Reichs- 7.2ämutagsfon:^na-fcini ann i. R. Dörr hieß der Vorsitzende XXXmg.ä iUtotinrrn. Den Mitgliedern des Bauerschen Ge- ; y- üBunicb:.- ngoercejs mit ihrem Dirigenten Gutjahr, den --------' litgtiieb?.-n des Musikkorps der Reichswehr, ebenso ■-->■ ;-7 ' ^X.-m T:Si: Wickert und ganz besonders dem 23er- c.r ■ auenisrr.nn Georg Vogel, der mit besonderer X , 7 lebe • ur. Hingabe all die vielen Vorbereitungen 'u'-woch. 2. W .troffrei chatte, sagte der Vorsitzende vielen Dank -■j-1 6.15: JX - r di e leundliche Mithilfe. Sein Wunsch an Alle .... t ^5 j-i; ar, siM- iig mit den Fröhlichen eine Weihnachts- 1 10.45: ^rafc: ier «Mi begehen, die als ein starkes Erlebnis 1 11 egse^ig für das neue Jahr werden möge. Ge- 3 - - TlittaflX ünsaiMwurde unter brennendem Weihnachtsbaum 1 ’tiHet gesungen. Im Namen der Gäste Vereine Spiele (Sero. Unentsch. Verl. Pkte. VfB.05 Kurhessen 11 8 2 1 18:4 Ockershausen 12 7 3 2 17:7 Wallau 11 7 2 2 16:6 Bottenhorn 12 7 2 3 16:7 Sarnau 12 5 3 4 13:11 Breidenbach 12 4 3 5 11:13 Biedenkopf Germania 08 Mar13 4 3 6 11:15 burg 12 3 8 6 9:15 Gladenbach 13 2 1 10 5:22 Gemünden 12 1 1 10 3:21 Don der Wasserkuppe (Rhön) holte im Mehrkampf den zweiten Sieg E, Röhmig, in der Jugend-O. den ersten Sieg M. Weyel, den zweiten Emmi Schmidt. Als alleinige Vertreterin bei den Oranien- Kampfspielen (DT. und DSV.) zu Diez a.L. am 5. August brachte E. Bickelhaupt den ersten Sieg im 100-Meter-Lauf, den zweiten im 200-Meter- Lauf und den vierten im Kugelstoßen nach Hause. Der Mehrkampftag (DT. und DSB.) zu Gießen am 12. August schloß ab im Fünfkampf der Frauen mit dem ersten Sieg für E. Röhmig, dem dritten für E. Schmidt, im Dreikampf mit dem ersten Sieg für E. Bickelhaupt, dem dritten für E. Ludwig und dem vierten für E. Seim, bei der 10 mal 50-Meter-Staffel mit dem ersten Sieg für die Mannschaft der Turnerinnen (A. Heß, A. Zollmann, G. Berg, A. Schnez, E. Ludwig, E. Röhmig, E. Schmidt, E. Seim, E. Bickelhaupt, M. Sommer). Auf dem Jugend- und Frauensportfest zu Offenbach a. M. am 26. August sammelte E. Röhmig aus scharfer Konkurrenz (DT. und DSB.) benachbarter Großstädte den 3. Sieg im Speerwerfen, den 4. im Kugelstoßen (10,87 Meter) und den 4. im Fünfkampf. Am gleichen Tage verteilten die Turnerinnen beim Frauenturnen zu Grünberg 18 Siege, darunter an E. Bickelhaupt den 1. Sieg und an H. Obmann den 13. Sieg der Oberstufe, an M. Weyel den 2. Sieg der Unterstufe, an E. Seim den 3. Sreg der Jugend-U., und an eine Mannschaft den 2. Sieg bei einem Hindernisturnen. Im F a u st b a l l erkämpften die Turnerinnen die Meisterschaft ihres Gaues Nordhessen und konnten infolgedessen in Aachen gegen den DT.-Meister antreten. In der Rangliste der 10 besten Frauen innerhalb der Leichtathletik des Gaues Nordhes- s e n belegt E. Bickelhaupt beim 100-Meter-Lauf die 3. Stelle, beim 200-Meter-Lauf die 5. Stelle und beim Kugelstoßen die 8. Stelle; die erst 14jährige E. Ludwig finden wir im 100-Meter-Lauf an 6. Stelle; E. Röhmig behauptete sich im Schleuderball am 3., im Kugelstoßen am 4. und im Speer- werfen am 6. Platz, im Fünfkampf steht sie an 3. Stelle; in der 4X100-Meter-Staffel brachte es die Mannschaft zur 7. Stelle. Kurze Sportnotizen. Im Eishockeyturnier in Kandersteg fiel der Turniersieg an die Reservemannschaft des HC. Mailand, der über den SC. Forsthausstraße Frankfurt mit 4:2 gewann. Den dritten Platz sicherte sich der Akademische SC. Zürich durch einen 8:4-Sieg über die „Cambridge Eskimos", eine englische Studentenmannschaft. Einen neuen Schwimm-Weltrekord stellte der Amerikaner van de Weghe in Neward auf. Er verbesserte seine eigene Höchstleistung im 100-Pards-Rückenschwimmen auf 1:00,8 Min. van de Weghe hält außerdem noch die Höchstleistungen im 100-Meter- und 150-Pards-Rückenschwimmen mit 1:07,4 bzw. 1:36,9 Minuten. Beim Spengler-Pokalwettbewerb in Davos wurden die Gruppenspiele beendet. Die Diavolo Rosse-Bori schlugen Cambridge 12:1 und wären damit eigentlich Gruppensieger. Die Turnierleitung hat sich ihre Entscheidung vorbehalten. Sieger der Gruppe 2 wurde Oxford nach einem 3:1- Sieg über Grashoppers Zürich. Die Winnipeg Monarchs, Kanadas Vertreter zur Eishockey-Weltmeisterschaft, bisher in zahlreichen europäischen Gastspielen unbesiegt, trugen am Wochenende zwei Spiele in Bayern aus. In München besiegten sie am Samstagabend vor 5000 Zuschauern eine deutsche Auswahlmannschaft mit 6:1 (3:1, 2:0, 1:0) und in Garmisch-Partenkirchen schlugen die Kanadier am Sonntag vor 6000 Zuschauern den SC. Riessersee mit 9:0 (0:0, 6:0, 3:0). Abgesagt wurde das Eishockeyturnier um den Leinweber-Pokal, das am Sonntag in Füssen beginnen sollte. Starker Regen verhinderte die Durchführung der Veranstaltung. Die Entscheidungsspiele beim Kampf um den Spengler-Pokal in Davos werden am Montag ausgetragen. Das Steuersäumnisgesetz tritt in Wirksamkeit. Berlin, 29. Dez. (DNB.) Die Reichsregierung hat ein Steuersäumnisgesetz beschlossen. Wird eine Steuerzahlung, die nach dem 31. Dezember 19 3 4 fällig wird, nicht rechtzeitig entrichtet, so ist mit dem Ablauf des Fälligkeitstages ein einmaliger Zuschlag (Säumniszuschlag) verwirkt. Wird eine Steuerzahlung, die vor dem 1. Januar 1935 fällig geworden ist, oder fällig ist, nicht bis zum Ablauf des 31. Januar 1935 entrichtet, so ist mit dem Ablauf des 31. Januar gleichfalls ein einmaliger Zuschlag verwirkt. Der Säumniszuschlag findet Anwendung auf Zahlungen, die aus Steuern des Reiches, der Länder, der Gemeinden und der Gemeindeverbände dem Steuergläubiger geschuldet werden. Ausgenommen sind Zahlungen, die als Reichsfluchtsteuer geschuldet werden. Auf andere Zahlungen, insbesondere auf die im § 168 Abs. 2 der Reichsabgabenordnung bezeichneten Z u - schlüge auf Zinsen, Verzugszuschläge, Säumniszuschläge, Geldstrafen und Kosten findet der Säumniszuschlag keine Anwendung. Der Säumniszuschlag beträgt 2 v. H. des rückständigen Steuerbetrugs. Gegen die Anforderung des Säumniszuschlags steht nur die Beschwerde offen. Der Reichsminister der Finanzen kann zu- Aus aller Well. Mutige Rettungskat im Augenblick höchster Gefahr. Durch die beispiellose Rettungstat eines mutigen Kraftwagenfahrers wurde auf der Straße Nienburg—Gerbitz an der Saale ein schweres Unglück verhütet. Die Pferde einer Kutsche, in der sich die 18jährige Tochter des Gutsbesitzers S ch w e n k e r t und zwei etwa sechsjährige Kinder befanden, scheuten plötzlich und gingen durch. Der Kutscher stürzte vom Bock. Führerlos raste das Gefährt dahin und mußte jeden Augenblick entweder in die Saale stürzen oder in der scharfen Kurve zerschellen. Der Führer eines in gleicher Richtung fahrenden Kraftwagens, B r ö f e l s (Emden), der dem Kraftfahrsturm 1/137 angehört, nahm die Verfolgung des Gespannes auf, übergab, als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, das Steuer seinem Mitfahrer und sprang mit einem Satz aus dem fahrenden Kraftwagen auf den Rücken eines der Pferde. Noch vor der gefährlichen Stelle der Straße gelang es ihm, die Tiere zum lassen, daß unter gewissen Voraussetzungen von der Erhebung des Säumniszuschlages abgesehen wird. Verzugszinsen werden für die Zeit ab 1. Januar 1935 nicht erhoben. Verzugszuschläge und Verzugszinsen, die auf die Zeit vor dem 1. Januar 1 9 3 4 entfallen, werden nicht mehr erhoben. Dies gilt nicht für Verzugszuschläge, auf Grund des Reichsfluchtsteuergesetzes. Eine Erstattung von Verzugszuschlägen und Verzugszinsen findet nicht statt. Stundungszinsen werden bei Einkommensteuer, Bürgersteuer, Körperschaftssteuer, Vermögenssteuer. Umsatzsteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer und Hauszinssteuer für die Zeit ab 1. Januar 1935 nicht erhoben. Bei anderen Steuern des Reiches, der Länder, der Gemeinden und der Gemeindeverbände werden, sofern nichl die Steuerbehörde im einzelnen Fall zinslose Stundung bewilligt, Stundungszinsen erhoben. Ihre Höhe bestimmt die Steuerbehörde. Aufschubzinsen werden für die Zeit ab 1. Januar 1935 nicht erhoben. Das Reich, die Länder, die Gemeinden und die Gemeindeverbände zahlen für die Zeit ab 1. Januar 1935 keine Steverzinsen (weder bei Erstattung oder Vergütung noch bei Hinterlegung baren Geldes). Stehen zu bringen. Das junge Mädchen, das einen Ohnmachtsanfall erlitten hatte und die beiden Kinder waren unversehrt geblieben. Der mutige Retter, der im Sommer vorigen Jahres bereits zwei junge Mädchen aus der Emde gerettet hat, lehnte die ihm angebotene Belohnung ab und bat, sie dem Winterhilfswerk zu übergeben. Ein Kind aus einem fahrenden D-Zug gestürzt. Auf der Bahnstrecke Würzburg—Aschaffenburg ereignete sich bei Heigenbrücken ein folgenschwerer Unfall. Das vierjährige Söhnchen eines Fabrikanten aus Klagenfurt stürzte aus dem D =■ Zug. Der Sturz wurde von einem Arbeiter beo- buchtet, der vom nächsten Bahnwärterhaus aus telephonisch einen Arzt aus Heigenbrücken herbeirief. Dieser brachte das schwerverletzte Kind in das Aschaffenburger Krankenhaus. Der Vater erhielt erst in Hanau Kenntnis von dem Vorfall. Das Kind hat eine komplizierten Schädelbruch davongetragen. Ein Teilnehmer der Nanga-Parbal.^ am wahmann tödlich abgeftüry Der Geograph der Nanga-Parbat-Erv' Münchener Studienaffesior Walter $ r bei einem Versuch, trotz eines starken Ccl ' 1 die drei Watzmann-Spitzen zu überaus- * stürzt. Am Hohen Stieg glitt er QUf , platte aus und stürzte etwa 50 Meter L 5 Schwer verletzt wurde er von £- ■.. meister des Watzmann-Hauses und feir h raden zu Tal und ins Krankenhaus geb , i' ist er wenig später seinen Derlei' erlegen. Der Verunglückte war 32 Brand in einer Lrziehungsans, In einer Erziehungsanstalt in St. $Q, westfrankreich) brach ein Brand aus. - linge sprangen im ersten Schrecken aus' I stern, um sich zu retten. Elf von ihnen tru I Teil schwere Brandwunden i Leiche eines 11jährigen Knab ! von der Feuerwehr geborgen werden. ? . I war dadurch entstanden, daß einige' £K 1 der Nähe mehrerer Kameraden, die mit 1 Wicklung eines g i 1 m ft reifens’ waren, geraucht hatten. Mandschurischer Autobus im Eise eingt Auf dem Sungari (Mandschurei) br Autobus e i n. Alle 14 Insassen e^- Der Verkehr auf der Autobusstrecke, d zwischen Chardin und den Nachbarorte^. . ' gefrorenen Fluß betrieben wird, ist gestellt worden. Das Eis war infolge bery- lich milden Witterung der letzten Zei:'- worden. General der Kavallerie a.D.v-i ZS Jahre alt. LPD. Darmstadt, 29. Dez. Auf jj0; . , bei Reinheim in Hessen konnte gestern S?- r>, Kavallerie a. D. Ferdinand o. Hahn - Geburtstag feiern. Aus dem KM- hervorgegangen, begann der Jubilar V'- rische Laufbahn als Sekondeleutnant bei', J Hessischen Leibdragonern in Darmstadt, nw- d in den Großen Generalstab als Major i„b -I des Husaren-Regirnents 12 versetzt, bis / , Oberstleutnant Kommandeur -des 14. jvv . mente in Kassel wurde. Als Chef des: j des 4. Armeekorps ging Oberst o. Haha ( 1906 nach Magdeburg und übernahm I- - Kavallerie-Brigade in Düsseldorf. 3m Jebrec n wurde er zum Generalleutnant besorg:: zer Dienstzeit wurde er zum Generolfa---. , Großherzogs von Hessen berufen. 'K- ... q des Weltkrieges berief ihn der Oberbc'^s ! Kommandeur der 48. Reservedivision,) , ,g West- und Ostfront, in den Karpaibe-irj befehligte. Vorübergehend trat FerdimÄ r i 1915 in seine frühere Darmstädter Stea * und übernahm 1916 das Kommando Cer £ . schen) Reserve-Division. Anfang 1911 nahm ■ j v. Hahn seine Friedensstellung wieher’ mit dem Charakter als General der M;- nach dem Umsturz 1918 behielt. Herr Karl Germann im 84. Lebensjahre, Gießen (Wolkengasse 13), den 29. Dezember 1934. 7811 D 7834 D Samstagnacht 11,45 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber herzensguter Vater, Schwiegervater und GroßvateV Die Beerdigung findet Mittwoch, den 2. Januar, nachmittags 2lL Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen, Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem in Darmstadt erfolgten Ableben i. 1. A. H. Dr. Franz Sdirod, Ministerialrat (aktiv S. S. 99-W. S. 1900) W. S. 99/00 X, XX, F. M. S. S. 00 X geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beisetzung findet in Darmstadt am Montag, dem 31. Dez. 1934, 12.30 Uhr, auf dem Waldfriedhof statt Die Landsmannschaft i.d.D.L. »Chattia« I. A. d. C.: K. Münch XXX. treue Lebensgefährtin, Meine liebe Frau, liebe Schwester, Schwägerin und . Weihnachtsfeiertage abends 7‘, Jahren Alter langen, ist verstorben. wünscht. DER VORSTAND. 7846 Uhr im n Leiden Beerdigung: Mittwoch, den 2. Jam 14.30 Uhr. Zahlreiche Beteiligung durch einen sanften Tod erlöst. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gießen (Lieber Straße 74), Hannover, Vlotho a. d. Weser, ezember 1934. Stille stattgefunden, 06091 Frankfurt am Main, de Die Trauerfeier hat Unser Kamerad und Ehrenmitglied Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß am 29. Dezember nach kurzer Krankheit meine liebe Tochter, unsere Schwester und Tante Kätchen Menz im Alter von 35 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Menz Gießen, den 31. Dezember 1934. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 2. Januar, nachmittags l1/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. .____________________________________________________________________7830 D Die vom Börsenverein der deutschen Buchhändler und der Fachschaft Leihbücherei festgesetzten Leihgebühren treten am 1. Januar 1935 in Kraft. Fachschaft Leihbücherei Arbeitsgemeinschaft Gießen. ----------------im Kohlen Koks ..„o Briketts Eiform Happel&Co. Mühlstr.18,Ruf3925 1862-1912 Am 27. d.M. verschied unser lieber Altersgenosse Philipp Wild Wir beklagen denHeimgang unseres Alterskameraden, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. Beerdigung: Montag, den 31. Dezember, nachmittags 2 Uhr, Neuer Friedhof. Der Vorstand. Gießen, den 29. Dez. 1934. 7809 D Habe meine Praxis in vollem Umfange wieder aufgenommen. Dr.Wilhelm Klein Neuen Bäue 29. Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von S Pf. für dfe MIIHmeterzelle veröffentlicht Für Silvester Rum-Verschnitt 71F1Ä7O,1/2F1.1.6O 1 Liter o. Gl. 3.50 Arrak-Versöhn 71F1.3-, V2F1.1.65 Punsch-Essenz ‘^Flasche . .1.70 Apfelwein Liter.....38 -z Rotwein Liter......70 4 Tarragona Liter......1.20 Weißwein Liter 1.-, 90, 80^ Vi Fl. 70, 80, 90 Traubensekt ViFlasche . .2.— Obstsekt 7835 D Vi Flasche . 1.— MWÄ Llebigstrefle 66 TtlephoiWr.8886 Zwangs-Versteigerung Mittwoch, den 2. Januar, 10 Uhr, sollen im „Löwen" hier, Neuenweg 28, bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden: 7799d 1. Bestimmt: 9 Spaten für SA., 1 Waage mit 2 Schalen. Büsten u. 1 Trockenhaube für Friseure, ein Elektrol.-Wascher,l Part.Tapeten. 2. Voraussichtlich bestimmt: eine größere Partie Schuhe aller Art, 55 Paar Herrensocken. 3. Haus-, Laden- u. Büromöbel aller Art, Kassenschränke, 1 Koffergrammophon, 1 Universal-Polier- maschine,! augenärztl Instrument, Registrierkassen, Klaviere, Pelzmützen, 1 Pritschenwagen, eine Rechen- und Schreibmaschinen, Oefen, 1 Drehbank, Radios, eine Bohrmaschine, 1 Armbanduhr, Oelgemälde, 2 Motore, 1 Trägerschneidmaschine, 1 Stanze mit Schere, 1 Blechschere, 1 Bandschleifmaschine mit Motor. Scharmann, Gerichtsvollzieher Gießen, Walltorstr. 48, Tel. 3108. Ein neues Jahr schön und gesund, steht vor uns. Ihnen soll es Glück bringen und wieder zeigen: sorgfShige Bedienung, gute Qualitäten und niedere Preise auch 1935 im bekannten Fachgeschäft von J. B. Häuser Am Oswaldsgarten n77A Gießen - Ruf Nr. 2145/2146 Nachlässe von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Vor- a — — — >—— / Lw. E. 33 (a) / 34. Beschluß. Heber den landwirtschaftlichen Betri/:: . Helm koch und seiner Ehefrau Karolinen thal, zu Rödgen wird das Entschuldung: gemäß dem Gesetz zur Regelung der kr. : lichen Schuldverhältnisse vom l.Juni 1 8 Uhr eröffnet. Die Landesbauernkasse Rhein-Aloin-Hn!: m. b. h. zu Frankfurt am Main wird zw W dungsstelle ernannt. Die Gläubiger werden aufgefordert, t spräche bis zum 10. Februar 1935 bei des zeichneten Gericht anzumelden und ö- । Händen befindlichen Schuldurkunden iV einzureichen bei Meldung der in § 11 AbU> schuldungsgefetzes angedrohten Rechtsnc".. Gießen, den 18. Dezember 1934. Hessisches Amtsgericht. Arbeitsvergebung Die zur Vollendung der katholische" < ’ Gießen erforderlichen Werksteine mi* - : sollen vergeben werden. Zeichnungen, K” und Arbeitsbeschreibung liegen im v Pfarrhaus, Liebigslratze 28, von IHithM do nuar 1935, täglich von 9 bis 12 Ufa jur offen, wo auch Vordrucke gegen (Frftattu Kosten erhältlich sind. Die Angebote sir) , Samstag, den 12. Januar 1935, 12 Ufa und mit entsprechender Auffchrift versehen reichen an den ______________Katholischen kirchenvorsifa^ 1 SUa Anzeigen-AktiengeM Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen uno> Gletzetr / SchulstM