2® ? 2 5 = SH 0:2 CT- 5 j: ® 0 2 1- zik -W s - >:?< IC'ÄH srs^ <3?'SiV -er -: 2-2= - -!» >«6 o 5-: ,4®| j/j. ' !7 3 - £;' '- 2 (fl sr- ir, ■g ?:• fflli EL- |: » =c ? : •*< » : « /*' «7*0 ;; - 5 7 ^se'- «4s ?S-D 2 £5?/v, »t -.'? ti 502 Erstes Blatt 184. Jahrgang Zreitag, 28. Dezember 1954 ( ! 1 I MlandSdeMe Rückschau A Günstige verkehrspolitische und klimatische Bedingungen. Friedrichshafen i bleibt Lustschiffwerst. - Neubauten für Holland und Nordamerika. - ■ nur einmal bekämpft, während sie in Feldzügen treue Verbündete waren. Deutschland und Großbritannien nach Entfremdung von mehr als 20 Jahren der zusammenkommen könnten. vielen Venn einer ro i e- würde ll l 1 2 2 u b b li sein heißt minderen Rechtes sein, kennzeichneten die auslandsdeutschen Geschehnisse in vielfacher Form, wie ungelöst noch immer die große Frage der Befriedung des Volkstums ist. Die Ausländsdeutschen haben seit langem unermüdlich den Weg zur Befriedung aufgezeigt: durch Beispiel und Forderung. Nicht ihre Schuld ist es, daß sie vielfach erst gewaltsam zu Ausländsdeutschen gemacht wurden, oder daß die neuen Staatsvölker das Prinzip des Nationalstaates sogar dort anwandten, wo sie s e l b st n i ch t einmal die Mehrheit der Bevölkerung bilden. Kein Vorwurf ist den deutschen Volksgruppen gegenüber unangebrachter als der, sie seien innerhalb ihrer Staaten „Störenfriede". Wer die leidvolle Geschichte der einzelnen deutschen Volksgruppen überprüft, stößt bei aller Verschiedenartigkeit der Lage und Verhältnisse immer wieder aus ein Paris, 28. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Der französische Botschafter in Rom, d e Chambrun, hatte mit Mussolini am Donnerstag eine längere Aussprache über die französischitalienischen Beziehungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden R o m r e i s e des französischen Außenministers. In französischen Kreisen erklärt man, daß Mussolini dem Botschafter wahrscheinlich die italienischen Gegenvorschläge überreicht habe, von denen es abhängen werde, ob Laval den Zeitpunkt für gekommen erachte, seine Reise jetzt anzutreten. eint taglid), außer >o itags und Feiertags e igen: Die Illustrierte iii ener Familienblätter im Bild • Dieächolle lMatr-vezugspreis: sich für beide eine neue Aera der Wohlfahrt eröffnen. Es wird niemals eine bessere Gelegenheit geben als jetzt, da alle Kraft und Energie dieses glänzenden Volkes i n einer einzigen starken Hand zusammengefaßt find. Wenn wir im Jahre 1934 diese bessere Stimmung zwischen diesen beiden Ländern zustande bringen können, dann wird das kommende Jahre eines der glücklichsten Jahre in der Geschichte der Menschheit werden. Frankfurt wird Mtelpunkt des LuMhiffverkehrS Neuer Lustschiffhafen am Nhein-Main-Ilugplatz nahe der Neichsautobahn.— heutige Deutschland nicht nur hinsichtlich seiner Möglichkeiten, sondern auch tatsächlich für die st ä r k st e Macht des europäischen Fe st land es. Denn was an materieller Ausrüstung mangeln mag — und dies dürfte nur wenig sein :—, wird mehr als ausgeglichen durch den großartigen G e i st der Nation und ihr ungemeines Vertrauen zu ihrem Führer.' Wir haben keinen Grund zum Streit m i t^d i e f e m Volk. Wenn erst einmal einige der schlimmsten Ungerechtigkeiten der Friedensregelung beseitigt fein werden, wird es keinen Grund mehr geben, weshalb Europa nicht a u f Jahre hinaus in vollem Frieden leben sollte. Wir und die Deutschen sind blutsverwandt, wie Herr Hitler einmal zu mir sagte. Unsere Kationen haben einander >1 ■ MussolinisVorschläge für die Aussprache mit dem französischen Außenminister. Italiens Wünsche im Gomaliland. — Oie Beziehungen zur Kleinen Entente die Hauptschwierigkeit für den neuen Kurs. UNS und den Amerikanern geplanten Kordtransatlantischen Verkehrsgesellschaft drei bis vier neue Luftschiffe für einen regelmäßigen Reise- und Po st betrieb zwischen Deuts chl and und den Vereinigten Staaten gebaut werden müßten. Das Luftschiff „L Z 129“, das seiner Vollendung entgegengehe, solle ja zusammen mit dem „Grafen“ ausschließlich dem Verkehr mit Südamerika vorbehalten bleiben und nur solange Amerikafahrten machen, bis die neue halle in Rio de Janeiro fertiggeslellt sei. Ebenso sei von den Holländern ein Auftrag für den Ausbau ihres überseeischen Luftverkehrs zu erhoffen. Friedrichshafen fei a l s Werft groß genug, als Luftfchiffhafen aber z u klein. Mil der Anlage des Großflugplahes Rhein-Main bei Frankfurt, wo sich künftig die großen Reichsautobahnen Kord-Süd und ID e ff - 0 ff kreuzen würden, fei die ideale Lösung des Problems gefunden gewesen. Auch sei nicht zu vergessen, daß Friedrichshafen 400 Meter über dem Meeresspiegel liege, während die Rheinebene u m 3 0 0 Meter tiefer gelegen sei. Das bedeute für ein Luftschiff einen Mehrauftrieb von mehreren Tonnen. Auch rein klimatisch fei die Gegend bei Frankfurt dem Vodenseegebiet vorzuziehen. Außerdem fei es für die holländischen, skandinavischen, englischen und anderen internationalen Fahrgäste ungleich bequemer, wenn der Start* platz der Luftschiffe in Frankfurt statt in Friedrichshafen liege. „Wir können uns“, fo schloß Eckener, zu dem neuen Luftschiffhafen nur beglückwünschen, denn er ist der beste, den man in Deutschland finden konnte.“ Unterredung mit Dr. Eckener. Großer Auftrieb des deutschen Luftschiff- Verkehrs. Berlin, 28. Dez. (DKB.) Wie der „Berliner Lokalanzeiger“ von zuständiger Seite erfährt, hat man nach eingehender Prüfung aller in Frage kommenden Umstände beschlossen, den Luftschiffhafen von Friedrichshafen nach dem im Bau befindlichen Kfjein-IUain- Flugplatz in unmittelbarer Kühe von Frankfurt a. M. z u verlegen. Die erforderlichen Anlagen werden in kaum mehr als einem Jahr fertiggestellt sein, so daß sich mit Beginn der „Zeppelinsaison“ des Jahres 1936 der gesamte Luftschiffverkehr von dem verkehrstechnisch günstiger gelegenen Rhein - Main - Gebiet abwickeln wird. Kalürlich bleibt die Werft in Friedrichshafen für den Bau weiterer Luftschiffe bestehen. Heber die Gründe und die Zukunftsaussichten dieses bedeutsamen Entschlusses gewährte Dr. Eckener einem Mitarbeiter des „Lokalanzeigers“ eine ausführliche fernmündliche Unterredung, in der er u. a. fagfe: Der Luftschiffbau Zeppelin habe sich schon feit langem mit dem Gedanken getragen, feinen Luftfchiffhafen wegen der u n g ü n ff l - gen räumlichen und In e t e o r o l o g i s ch e n Berfjälfniffe eine neue Heimat zu schaffen, die, geographisch gesehen, gleichzeitig auch zentraler als Friedrichshafen liege. Die in Friedrichshafen vorhandenen hallen würden zum Bau neuer Luftschiffe gebraucht. Es fei damit zu rechnen, daß nach der Bildung der von h l Beilagen RM. 1.95 hr Illustrierte „ 1.80 uüllgebühr .. „ -.25 bei Nichterscheinen Gemeinsames: auf die allen selbstverständliche Auffassung, Mittler und Brücke zwischen dem deutschen und den anderen Völkern zu sein. Ob Deutsche in Polen oder Dänemark, Balten, Siebenbürger Sachsen oder Banater Schwaben, immer wieder haben sie als die Glieder ihrer Volksgemeinschaft und als loyale Bürger ihrer Staaten darauf hingewiesen, daß sie unter der einen Voraussetzung, daß ihr Lebensrecht nicht angetastet werde, verständigungs- bereit bis zum äußer st en sind. Niemals haben sie gegen die Erkenntnis verstoßen, daß nur durch gegenseitiges Verstehen die Krise Europas zu heilen ist. Eigenständigkeit des Volkstums! Der Führer und Kanzler des Deutschen Reiches A d o l f h i t l e r hat in seiner großen Reichstagsrede jegliche Assimilation fremden Volkstums als schwerstes Unrecht abge- Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von 70mm Breite 60Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr : D einzelnen Nummern Ermäßigte Grundpreise: nj- je höherer Gewalt • *.. < w- ** Stellen-, Vereins-,gemein- sä General-Ammer für Oberhessen WWW »cm. Anzeiger Gießen -eP I I fr gen, Bäder-, Unterrichts-u. Postscheckkonto: behördliche Anzeigen 6Rpf. । tfiifurt am Main 11686 vruÄ und Verlag: Vrühl'sche UniversttatsVuch- und Ztemdruckerei R. Lange in Giehen. Zchristleitung und Geschäftsstelle: Zchulftraße 7 Mengenabschiüste Staffel 8 Aothermeres Eindrücke von einer Deutschlandreife. Ein Weihnachtsaufsatz des britischen Zeitungstords. Londo n, 28. Dez. (DNB. Funkspruch.) „Daily Mail" veröffentlicht einen aus München übersandten Weihnachtsaufsatz ihres Besitzers Lord R o t h - ermere, in dem dieser den tiefen Eindruck, den er offenbar von dem neuen Deutschland und seinem Führer empfangen hat, in beredten Worten schildert. Er sagt u. n.: Wunder werden vom Glauben bewirkt. Die Deutschen haben einen neuen und st a r k e n Glauben gefunden. Dieser Glaube hat das Wunder zustande gebracht, die Berge von Schwierigkeiten zu versetzen, die ihren Weg zur nationalen Genesung versperrten. Aber er hat noch mehr zustande gebracht. Er hat Deutschland eine neue Seele gegeben. Die letzten zwei Jahre haben hier einen politischen Prozeß begleitet, der so tief und so weitreichend in seinen Wirkungen ist, wie die große französische Revolution. Ein solcher Wechsel in der Wesensart eines Volkes, in feinen inneren Verhältnissen, in seiner internationalen Stellung und sogar in dem einfachen Auftreten der einzelnen ift niemals zuvor in der Geschichte i n s o kurzer Zeit vollbracht worden. Deutschland ist das neue Sparta. Der gleiche Geist nationaler Disziplin und Selbstaufopferung, der ein paar laufend Einwohner einer kleinen griechischen Stadt einen dauernden Platz in der Geschichte erwarb, wird hier von 67 Millionen Menschen gezeigt, die in mancher Beziehung das intelligente ff e, fleihigste, edelste und abgehärtetste Volk der Welt sind. Wenn eine ganze Generation unter dem nationalsozialistischen System groß geworden fein wird, wird Deutschland eine Kation von einer Art Hebermenschen sein. Welcher Zauber hat die deutschen Herzen wieder mit Hoffnung erfüllt, deutschen Augen den Glanz des Mutes und Selbstvertrauens gegeben und diese Nation begeistert, so daß man sich in ihrer Mitte wie in einem riesigen Kraftwerk fühlt? Die Antwort lautet: Hitler. Ohne Hitler wäre nichts von alledem geschehen. Während der vergangenen Woche habe ich mehrfach Gelegenheit gehabt, mit diesem einzigartigen Führer seiner Landsleute zu sprechen und ihm zuzuhören. Es liegt etwas in Hitlers Persönlichkeit, was sich dem Geist sofort und unauslöschlich einprägt. Seine Augen haben eine bemerkenswerte magnetische Kraft. Seine tiefe Stimme ist eindrucksvoll und überzeugend. Aber hinter dem äußeren Bilde eines Mannes, der sich schon in der modernen Geschichte Europas fo entschieden eingezeichnet hat, spürt man d i e Kraft der Heberzeugung, daß er eine ihm vom Schicksal ge st eilte Aufgabe erfüllt: Deutschland wieder auf feine Füße zu stellen. Hitlers strengster Kritiker wird schwerlich leugnen, daß er bei diesem Werk bereits ein sehr großes Maß an Erfolg erzielt hak. Das geeinte selbstvertrauende Deutschland vom Jahre 1935 läßt sich mit dem zerrütteten, unglücklichen Deutschland, das er bei der Machtübernahme im Januar 1933 vorfand, eben so wenig vergleichen, wie ein aufsteigender Adler mit der zerbrochenen Eierschale, aus der er hervorging. Begreifen ro i r Engländer, was öiefe Genesung bedeutet oder ist unser Urteil noch immer getrübt von Zerrbildern aus Vorurteil und Propaganda? Beinahe alle Nachrichten über das nationalsozialistische Regime, die sogar in unseren verantwortlichsten Zeitungen veröffentlicht werden, sind Unsinn. Sie haben z. B. den Eindruck erweckt, als ob die Juden in Deutschland beinahe das Leben gehetzter Tiere führen. Aber in deutschen Hotels und Gaststätten habe ich oft fröhliche und festlich gestimmte Gesellschaften von deutschen Juden gesehen, die kein Merkmal der Unsicherheit oder des Leidens zeigten. Ich halte das Lord Rothermeres Neujahrswunsch: Deutsch-englische Zusammenarbeit in einer neuen Iriedensära Europas. Deutschland ist das neue Sparta.—Der Sieg des Glaubens.—Das Vertrauen zum Führer lehnt und damit im Namen des neuen Deutschlands die Notwendigkeit einer neuen besseres Rechtsordnung in Europa aufgezeigt. Dis deutschen Volksgruppen, die immer loyal ihrs Pflichten gegen den Staat und gegen ihr Volks« tum erfüllt haben, gehören zu den Vorkämpfers! einer solchen Rechtsordnung, in der es nicht mehs möglich ist, einem deutschen Kinde feine Mutter« spräche zu nehmen, oder Menschen, nur weil sitz deutschen Volkstums sind und nicht zum „Staatsvolk" gehören, unter Ausnahmezustand zu halten» Die Ausländsdeutschen haben härteste Proben bestanden und sie sind gewillt, im Zeichen des Frie« dens und der wahren Verständigung der Völker weiter durchzuhalten. Hinter ihrem unerschütterlicher, Willen zur Selbstbehauptung steht der unerschütter« liche Glaube an die gesamtdeutsche Volksgemein« |d)aft Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen 9 to , in Ost und West, auf dem geschlossenen s2!!n tioben der Deutschen wie in der Diaspora t'Ärr deutschen Volksgruppe der Kampf erspart, <3 itr I selbst stammverwandte Völker wie Dänemark c be1 Staaten wie Ungarn nicht den Willen auf- tre ten, freiwillig zu geben, was jedem Rechts- f icu; selbstverständlich sein sollte. £*r allem muß der Todesnot der ruß land - krischen Volksgenossen gedacht werden, tie nter der Geißel der Hungersnot mehr denn je r öi- unmittelbarer physischer Vernichtung be- t n sind, verbot doch die kommunistische Regierung i il ’losfau sogar das deutsche Hilfswerk „Brüder i 1 rot", das geschaffen wurde, um durch Spenden 1 iniSebensmittel wenigstens einen Teil des Elends Z u dlbern. Unb unter welch hartem Druck stauben i «riiänbert bie Südtiroler, unerbitterlicher Ihaelfdjung ausgesetzt, hören doch die Kinder zwi- s h Brenner und Salurner Klause in der Schule i! c n einziges deutsches Wort mehr. SCI selbst die Toten finden nicht Ruhe, gingen t bie italienischen Behörden, in Ausführung des 5 '^Lnisierungsprogramms des Senators Tolomei, t n i, die Gebeine der Südtiroler Frontkämpfer, t Leun der Seite ihrer deutschen unb deutschöster- r et ichen Kameraben auf ©übtiroler Boben in ge- i ieijamen Kriegsfriedhöfen beigesetzt finb, in ita- l i_a: che Massengräber zu überführen, als ob bie C‘ 5ii iroler für . ben italienischen Staat gekämpft X >«ti kl. yi Memelgebiet setzten bie Litauer, unter L »Allstem Bruch bes Memelstatuts, zum Großan- gpri auf bie Rechte bes bobenftänbigen Volkstums c m..Das verfassungsmäßige Direktorium wurde ab- CRh't, deutsche Parteien aufgelöst, der memelländi- s chLandtag mehrfach durch polizeiliche Anordnun- cbeschlußunfähig gemacht, und die deutschen Be- c iti-m durch litauische Beamte ersetzt. Diese Ein- c\X in die Memelautonomie fanden ihre Ergän- in zahllosen Verhaftungen und einer rücksichts- W. ßitauifierung des öffentlichen Lebens. Und 11 i auch die Signatarmächte des Memelstatuts ssistßlich in der Hauptstadt Litauens vorstellig ge= i men sind, vom Erfolge dieser internationalen ! iihungen ist noch nichts zu spüren, vielmehr Ü iKirn der Kriegsgerichtsprozeß in Korono und die s. 0c')oi)e, mit der hier 126 Memelländer unter halt- l oj Vorwänden wegen angeblicher gegen die (A urheit des litauischen Staates gerichteter Um- 1 li. e angeklagt sind, daß die litauischen Machthaber i io: keineswegs an eine Aufgabe ihrer Gewalt- t tlhnen unb bie Wieberherstellung bes Rechtszu- s twes im Memelgebiet benfen. |$n Rumänien wurde die Erneuerungsbe- i mang innerhalb der deutschen Volksgruppe unter ihr Vorwande, ihre Tätigkeit verstoße gegen die । Lcdtsgesetze, aufgelöst. Ebenso bewiesen die ver- I ^böenen Verfügungen unb Geschehnisse — Ver- i Tagung beutscher Bürgermeister, Sprachprüfungen sstlMinberheitsbeamte usw. — wie sehr auch im i Manischen Staate bas staatssührenbe Volk be- ni:t ist, ben Lebensraum ber Deutschen einzu- ■ tran. In Belgien würbe ein Ausbürgerungs- angenommen, bas lebiglich für bie heirnat- ckwen Eupen-Malrnebyer bestimmt ist unb ihnen i.niöglid) machen soll, ihre Forberung auf Selbst- istmmung weiter zu vertreten. In Lettlanb ii ein neues Bilbungsgesetz in Kraft, bas bie teierige kulturelle Selbstverwaltung der Vvlks- fizopen mehr oder minder beseitigt, unb in E st - h: b vollzog sich eine ähnliche Entwicklung, bie i-resamt barauf hinzielt, bas bobenftänbige H.tschtum, bas nicht zuletzt burch seinen Einsatz i>>: Selbstänbigkeit ber baltischen Staaten gegen L kommunistische Bebrohung erkämpfen half, zu «wurzeln unb zugleich ben Gebrauch ber beutschen tadje, bie doch bie Verkehrssprache bes Ostens ij, zu beschränken. Unb in Ungarn offenbarte L.'iEntscheibung bes Gerichts von Fünfkirchen — te! ben Generalsekretär bes Ungarlänbischen beut- Pc i Volksbildungsvereins, der sich gegen die Na- msmaggarifierung gewandt hatte, wegen, an- skicher Schmähung der ungarischen Nation zu feringnis unb Ehrverlust verurteilte — in wel- Maße auch ber ungarische Staat bem in irm Grenzen lebenben beutschen Volkstum noch imer sein Recht auf Sprache unb Art neibet, ist b nocf) wohl bie ärgste Zumutung, bie einem Men- Ha gemacht werben kann, wenn man von ihm m-angt, seinen ehrlichen beutschen Namen auf- . peben. *i:ur Beispiele aus ber Fülle ber volksbeutschen lenhehnisse konnten wirb herausheben. Aber wenn jt in ihnen bie schwere Lage bes Auslandsbeutsch- Lr 5 verbeutlicht, so gilt bas nicht minber für bie latschen in ben übrigen Staaten: i n b e r T s ehest s l o w a k e i, wo brejeinhalb Millionen Sube- iniieutsche noch immer im Zustanbe schwerster Ent- itiung gehalten werben (ein Tatbestanb, ber sich tf; letzthin in ben Ausschreitungen ber tschechischen itilbenten in Prag unb ber ber Deutschen Universa: abgezroungenen Herausgabe ihrer Grünbungs- ifanien sinnfällig äußerte), wie für Frank- ch, wo bie Elsaß-Lothringer noch immer verstrich um die Anerkennung ihrer Eigenständigkeit i=, „sprachliche Minderheit" ringen. So bestätigte im Umfang wie . , _ ustrieerzeugnisie abzu- uehmen. dem litauischen Staat ge l i g l o — ' " " ' W. mas dem yesl dens der i zum1 aus i ist. 1 ervh! lid) Sian trieb 6tar Veit alte im Dritten Reich geeinte Mutterland gebunden fühlten. Der Einblick, den der deutsche Gesandte auf seiner Reise in die südbrasilianische Wirtschaft nehmen konnte, bestätigte den Eindruck einer überraschenden Entwicklung sowohl in der Landwirtschaft wie auch auf industriellem Gebiet. Bei fdjniei das J schleif i bei ö' I Curie einw im - 5om I fünf omni Deutschland ist auf einigen Gebieten der Lebensmittelversorgung und bei anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die der Industrie als Rohstoffe dienen, in erheblichem Umfang auf ausländische Zufuhren angewiesen. Diese Abhängigkeit bei lebensnotwendigen Gütern, die im Inland erzeugt werden können, übt einen ungünstigen Einfluß auf unsere außenpolitische Entscheidungsfreiheit aus. Es besteht die Möglichkeit, uns vom Ausland her durch die Sperrung der Einfuhren unter Druck zu setzen und dadurch Zugeständnisse zu erreichen. Wie groß die Gefahren sind, die sich bei einer starken Auslandsabhängigkeit bei lebensnotwendigen Gütern ergeben können, zeigen mit großer Deütlichkeit die Entwicklungen der letzten Monate. 97 % durch Schlachtung einheimischer Stere gewonnen wurde, in erheblichem Umfang auf das Ausland angewiesen war.- Unser Tierbestand konnte nicht ohne die Zufuhr von Futtermitteln aus dem Ausland auf der erreichten Höhe gehalten werden. Dasselbe traf auch aus. die Milch- viehhal-tung zu, die besonders aus eingeführte eiweißhaltige Futtermittel, wie Oelkuchen, angewiesen war. Wie unser Schaubild zeigt, bestand auch bei Gemüse und Obst ein beträchtlicher Zuschußbedarf. Am größten war die Lücke jedoch in der. Fetterzeugung, die jahrzehntelang von der Agrarpolitik vernachlässigt worden war. Im Jahr 1932 wurden allein 55 % der für Ernährungszwecke benötigten Fette aus dem Ausland bezogen. Während die deutsche Ernährungswirtschaft wenigstens in der Hauptsache mit einheimischen Erzeugnissen versorgt werden konnte, sind die industriellen Rohstoffe der Landwirtschaft bisher zum größten Teil eingeführt worden. Hier handelt es sich.zumeist, wie z. B. bei den Tertil- rohstoffen, um Erzeugnisse, ^die lebensnotwendig sind. Es gilt daher, die während der letzten Jahrzehnte ständig zurückgehenöe Schafhaltung auszudehnen und die Erzeugung von Faserstoffen, wie Flachs und Hanf, die fast verschwunden war, wieder neu z u beleben. Die Erzeugungsschlacht stellt hohe Anforderungen an unsere Landwirtschaft- aber öer deutsche Bauer wird zeigen, daß er seine Pflichten für das Wohl der Gesamtheit zu tun weiß. I Bei -W strnej’ galt * ung?*c taitali unö jffl o\ Ju 61 unte M'll brodle sichtdai Die K birg-5 kamen Der!' Hunde otunb Äh-vö ÜR 3 -trthi 513 Der zweite Hauptangeklagtr von der Christlich- Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft Baron v o n, ivui-ue uiwuw der Ropp erklärte, daß er sich der Christlich- s ch u l d u n q festgestellt. Dabei ergab sich die <■ . Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft aus weltanschau- tümliche Feststellung, daß die Kleinen nach wu • ücher Ueberzegung angeschlossen habe. Ihre Tätig- Grund zum Klagen hatten, während die •• V t * l a u i s ch e n S t a a t g^e g e^i ü b e r | recht gut abschnitten. Schließlich war die Di 9 , Oie Zone des Schweigens. Wir kennen sie aus der Kriegszeit: zerstörte Dörfer, Ruinen, Niemandsland, von Granaten durchpflügtes Gelände, aneinandergereihte Gräber — Land ohne Leben, Land des Todes und des Sterbens. Fast will es uns scheinen, als ob diese in der Erinnerung fortlebende, vom Spaten und Pflug bereits beseitigten Zonen des Schweigens von neuem erstehen sollen. Denn ein vom französischen Senat bereits angenommenes Gesetz des Generals Bourgois verlangt, daß jede Neuerrichtung wirtschaftlicher Anlagen, jeder Ankauf oder Verkauf von industriellen Unternehmungen i n einem dreißig Kilometer breiten Streifen längs der Grenze von der Zustimmung des Kriegsministers abhängig gemacht werden soll. Ganz Elsaß-Lothringen schäumt vor Zorn und Erbitterung, denn jeder fühlt, daß diese beiden Provinzen, ohnehin schon ein einziges Festungswerk, nun restlos in eine Zone des Schweigens verwandelt werden sollen. Man greife nur zu den Zeitungen, die in scharfer Form alle wirtschaftlichen Nachteile herausarbeiten, die dieses Gesetz im Gefolge haben wird. Niemand wird mehr sein Geld nach Elsaß-Lothringen verlegen, niemand wird notleidende Werke unterstützen oder aufkaufen, kein Unternehmen kann weiter aufbauen und sich ausdehnen, alles muß verkümmern und langsam eingehen. Leidenschaftlich sind die Klagen der Elsaß-Lothringer, die sich verraten und verkauft fühlen, die ihre Heimat und sich selbst i n ihrer Existenz bedroht sehen. Ob ihre Hilferufe in Paris Erfolg haben werden, ob das angeblich der Verteidigung dienende Gesetz Bourgois wieder im Papierkorb verschwindet? Wir werden sehen. Das Weihnachisfest der Ausländsdeutschen. Begeisterte Aufnahme der Weihnachtsansprache des Stellvertreters des Führers. Hamburg, 27. Dez. (DNB.) Die Weihnacht sansprache des Stellvertreters des Führers wurde nach den bei der Auslandsorganisation der NSDAP, in Hamburg vorliegenden telegraphischen und brieflichen Berichten überall klar und störungsfrei ausgenommen. Als Ausdruck enger Verbundenheit zwischen Heimat und Ausländsdeutschen fand die Ansprache des Stellvertreters des Führers b e g e i st e r t e, dankbare Zustimmung der Deutschen in aller Welt. Die Auslandsorgariisation hatte für diese Rede überall Gemeinschaftsempfang und, wo dies nicht möglich war, gemeinschaftlichen Hausempfang angeordnet, so daß auch die nicht im Besitz eines Empfangsgerätes befindlichen Volksgenossen als Gast der Ortsgruppe oder einzelner Parteigenossen die Rede anhören konnten. In zahlreichen an den Leiter der Auslandsorganisation gerichteten Zuschriften und Telegrammen (so u. a. aus Malta, Haiti, Chile, Spanien, der Schweiz usw.) verbinden die Auslands- gruppen der NSDAP, den Dank an den Stellvertreter des Führers mit dem Gelöbnis unwan- delbarer Gefolgschaftstreue zu dem Führer. Der für die Erfüllung dieser Aufgaben nn» dige organisatorische Ausbau des Beruss-nl p e n a m te s und der Berufshauptgruopei! J so gestaltet sein, daß beide unter Beachtung ster Einfachheit und Sparsamkeit allen Arbeit 1 forderungen gerecht werden: Ein Refera?"! Berufs- und Fachschulwesen wird!I Verbindungen schaffen zwischen den Schulen J der Deutschen Arbeitsfront und den enteren ■ I der praktischen Erfahrung der Arbeit heraus-I der Erfüllung ihrer Aufgaben zur Seile i!M| Eine Abteilung wird sich in erster ßimed der Schulung der Mitarbeiter befcul Zur Betreuung öer Jugend und I Uebungswirtschaft ist ein 3ugenbreU gebildet, das in der Leitung in Personalunion I setzt ist mit dem Jugendamt der Arbeitsfront i| Stellenvermittlung wird als besondere Abl'1 lung für Arbeitseinsatz eingeglieden A Frauenreferat hat Sorge dafür zu tr^l daß die Besonderheiten der Frau im Berir 1 sprechend Berücksichtigung finden. Eine mt ifn.il schaftliche Abteilung schafft die notwen.Vn Unterlagen in der Zusammenarbeit mit bereits >. stehenden Einrichtungen der Wirtschaft. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei den afr zehn Reichsberufshauptgruppen, ? deren Spitze ein aus der praktischen Arbeit h?rr: gegangener Berufshauptgruppenleiter die J Verantwortung für seine Berufskameraden , Ihm zur Seite ein Mitarbeiterstab von Fachk^-; die die Gewähr dafür bieten, daß ben heiten eines jeden Berufes Rechnung getragen tr-: Für die praktische Arbeit im Reiche werten in bn 32 Gauen der Partei bzw. der Arbeitssronl P:_. Walter des Verufsgruppenamtes unddn^c^ Hauptgruppen eingesetzt, die die Arbeit in Win und Ortsgruppen zu befruchten und zu fc * । haben. Ihre hauptsächlichste Aufgabe bestehl btr. sich in allen Teilen ihres Arbeitsgebiete; «m • Stamm tüchtiger und zuverlässiger Mitarbeit- anzuziehen. Dabei bedienen .sie sich der der Kreis- und Ortswalter. Der hier kurz angedeutete organisatorische ftfc wird sich im Laufe des nächsten Jahres nadi ’fi nach vollziehen. Zum Gelingen gehört neben V • Glauben an den Erfolg und neben dem Aertrcr i zum Führer in erster Linie eine sehr große Trs von Arbeitskameraden, die bereit sind, sich ei» amtlich für die Mitarbeit zur Verfügung zu ftek • Der Wirtschaftsaufstieg schreitet unaufhaltsam w 1 an. Es gilt jetzt, die berufliche Rüstung^ den siegreichen Fortgang der Arbeitsschlachl »i schmieden. Wer sich berufen fühlt zur Tlitarbeii,l-' die Pflicht seinem Volke gegenüber, mit anjupofr. Insbesondere gilt dieser Aufruf Unternehmern i'J 1 solchen Arbeitskameraden, die sich in führender L-' I lung in der Wirtschaft die für die Erziehung 2 deutschen Arbeitsmenschen notwendige Griahrr: gesammelt haben und bereit sind, dem Aufbau h nationalsozialistischen Deutschland zu dienen ?' wollen als Berufserzieher den deutschesten, schen formen, der künftig aufrecht und ien-.e; Wertes bewußt, sich als Träger ber btui• f ch e n Nation fühlt und, wie der Fuhrn *ip- desien Leben gebunden ist an das Leben siiM ganzen Volkes, das nicht nur die Wurzel sir stine Kraft, sondern die Wurzel für fein fieb««’- ist- dem litauischen Staat gegenüber v ö l- lig loyal eingestellt geroefen, etwa ebenso wie die Amerika-Litauer, die ihrem Daterlande jede Hilfe zuteil werden ließen, ohne gegen ihre amerikanischen Staatsbürgerpflichten zu verstoßen. Die ESA. sei eine rein innere memelländische Partei gewesen. Er habe sich stets gegen die Einmischung ausländischer Stellen gewandt und in dieser Hinsicht bei dem Stellvertreter des Führers der NSDAP, voll st e Unter st ützung gefunden. Die Beschuldigungen, daß seine Partei durch einen bewaffneten Aufstand das Memelgebiet von Litauen abtrennen und an Deutschland angliedern wollte, sei eine unerhörte! Lüge. Er habe nie eine Verbindung mit deutschen amtlichen Stellen unterhalten, auch nicht mit der Zentralstelle der NSDAP, in Deutschland. Wir haben daher nicht genügend Devisen, um Rohstoffe und Lebensmittel wie bisher einzuführen. Äätte die Landwirtschaft während der letzten Jahre der Wirtschaftskrise ihre Erzeugung eingeschränkt und den Erzeugungsapparat vernachlässigt, so befänden wir uns jetzt in einer außerordentlich schwierigen Lage. Wir müßten einen viel größeren Anteil der wenigen verfügbaren Devisen zum' Ankauf von Lebensmitteln verwenden und könnten nicht die zur Aufrechterhaltung der Jndustriekonjunktur notwendigen Rohstoffe einführen, die z. T. nicht in Deutschland erzeugt werden können. Aus dieser Lage ergibt sich mit Folgerichtigkeit die national- politische Forderung auf Ausbau unserer Erzeugung bei allen lebenswichtigen Gütern, in denen wir einen beträchtlichen Einfuhrbedarf haben und deren Jnlands- erzeugung gesteigert werden kann. Die landwirtschaftliche Erzeugungsschlacht, die jetzt begonnen hat, ist ein Hauptmittel, um dem Ziel der wirtschaftlichen Unabhängigkeit näherzukommen. Welche Erzeugungszweige der Landwirtschaft müssen nun ausgebaut werden? Die Versorgung mit Brotgetreide ist, wie aus dem Schaubild hervor- geht, aus eigener Scholle annähernd s i ch e r g e st e l l t, nachdem im letzten Jahrfünft eine erhebliche Erzeugungs- ftetgerung eingetreten ist. Bei - 9 e t t e i ö c bestand dagegen lm Jahre 1932 noch ein Zuschußbedarf von annähernd 30 %. Die Verfütte- rung von ausländischen Futtermitteln hatte zur Folge, daß auch die Versorgung mit Fleisch, das 1932 zu Jnlandserzeuqunq in vom 1OO des Gesamtverbfo uch es Selbstversorgung DNB. Kowno, 27. Dez. Bei öer Wieöerauf- nahme öes Mernellänöer Prozesses am Donnerstag bietet sich ein merkwürdiges Bilö. Von allen Angeklagten befinöet sich nur öer Kronzeuge öer Litauer, öer auf GrunÖ feiner Aussagen von Öen MernellänÖern als Spitzel bezeichnet wird, M o l i n n u s , im Gerichtssaal. Die in Haft befind- lichen Angeklagten rouröen gar nicht vor- geführt, unö öie auf freiem Fuß befinölichen Angeklagten muröen wie öer -entlassen. Der Antrag öes Verteiöigers, Professor Stankeoicius, Molinnus in Anwesenheit öer Angeklagten zu vernehmen, lehnte öas Gericht ab mit öer Begründung, daß nach öer litauischen Prozeßordnung jeöer Angeklagte besonöers verhört roeröen könnte. Molinnus, öer einen nicht geraöe vertrauen- erweckenöen Einöruck macht, beantwortet alle Fragen auf litauisch unö so leise, öaß selbst öie Verteiöiger ihn um lauteres Sprechen ersuchen. Molinnus schil- öert feine Beziehungen zur Sozialistischen Volksgemeinschaft, öer Neumann-Partei, bei öer er als Geschäftsführer angefteüt war. Aus öie Frage, ob Beziehungen öer Sozialistischen Volksgemeinschaft Zur Nationalsozialistischen Partei in Deutschlanö be- tanöen hätten, behauptet er, es sei ftänöig öavon öie Reöe gewesen, jeöoch in öem Zusammenhang, daß man auf einen bevorstehenöen Sturz öes Direktoriums Schreiber öurch öie litauischen Schützen mit einem Aufstanö Öer Sturmtrupps öes Memel- lanöes habe antworten wollen. besonders im letzten Jahr für manche der Haupt-, ^\*****«r Der Angeklagte als Kronzeuge des GtaatSanwaltS.-Oie Führer der Christlich- Dic vsthilf« steht unmittelbar vor ihm sr- lorialistischen Arbeitögemeinschast bekunden ihre Loyalität zum litauischen Staat. t^ Vr^U^n 8 ': _ . vr, r gung Der noch schwebenden Fälle ermögliche", Seme Mitgliedschaft bet der NSDAP, habe n i ch t s mit ist dann das Ende einer Hilfsaktion für öu 1 m.1 . e.r, Gründung der Chriftlich-So- Landwirtschaft erreicht, die Jahre hindurch die ztalistlschen Arbeitsgemeinschaft im müter bewegte und die zu einem politischen 1 Mernelgebiet zu tun. Diese Partei sei aus objekt erster Ordnung wurde Ursprünglich * 1 Dem früheren von ihm geleiteten Christlichen Volks- Wunsche Des verstorbenen Reichsprösidenien - Dienft Des Memelgebietes hervorgegangen. Die sprechend, der in schwerste wirtschaftliche M ' Christlich-Soziallstlsche Arbeitsgemeinschaft sei stets nen ost preußischen Landwirtschaft ' dem 11 f n it t f * » « ßtnni ' Staate aus helfend beigesprungen werden-. Damals drohte nicht nur ein Verfaß aller w ' wirtschaftlichen Betriebe, sondern auch eine n" ' tige Verödung Ostpreußens, teilwe''e gar öas Eindringen v o lks fremder * mente zu beobachten. Die öie wüt'®3 Schwierigkeiten Des Landmannes benufiten, um von feiner Scholle zu verdrängen unö (fernen e haft zu machen, Die nicht zur nationalen vnnu schast gehörten. . .. Aber die Osthilfe war kaum geboren, W schon vom sozialdemokratisch regierten ™ ,Äj her eine scharfe (Begenberoegung ein, o Die Not groß unD größer rourDe und fchllkhuly , Raum bis zur Elbe hi n in da hilfegebiet einbezogen roeröen Aber etwas anderes machte sich bemerkbar: ' lautere Elemente wußten aus der Cn • . Umschuldung unerhörten Nutzen zu ziehen, r- ,, fach wurde alsbald eine weitgehende Ne u. . Mti, Milchen ul’ rnnt Ä|* der Cff mititlbor neröffe* wirb bif ' • *« ** einer -:e u ein«n P®\; nen "e.v-'> («.rKr-* gani®‘Ti ir ein lonb^S ttußeor,^ --UM ei' bV; t jur fall® jffi jlch r^7, sK >t1,(1 ijX i>K pUNf! JÄ .1'1 - 5jw ^Mppenleilfft nf Serufsfa» irbritiritab dp .bieten, daß 6- 'e? Rechnung s '• m Reiche n der Arbeit- -^rnamtcs uni d-e die 8r6ft buchten und ji1 chste Luigabe k dres Mrbeiisqek a?crläinger Nitc t na fcHd) btt ifer. zr? orqaniiatorili naätfttn ^otyt? Aklingen gchöü e unb neben lat inie eine »w b\e bereit ü zur Ms: t jchreüel »M irufliche üb ing der ilrtiL-r ?en fübtt ycfc über, rill 3’jfruf Unten» n, die sch in W die für die &f >en notreniic? lirztlichen Studiums entspricht nicht den 3i »a jachen. Das Reichs- und Preußische Mmiste- r ur des Innern hat zwar die Vorarbeiten il nie Neuschaffung der Prüfungsordnungen für .er:? und Zahnärzte in Angriff genommen, it. aber die Neuordnung des ärztlichen Studiums ü ■ zusammen mit der allgemeinen ! eiarm des Hochschulstudiums durch- 2 i St. Margaret zwischen Dover und Deal st ii.r V'V.-’ - * ♦ '' *- » tz Der Erste Offizier des Hapagdampfers „Neuyork", Alfred Wiesen, der Führer des Rettungsbootes, mit dem die Mannschaft des Dampfers „Sifto" gerettet wurde, und seine 85jährige Mutter, die auf die ihrem Sohn verliehene Rettungsmedaille sehr stolz ist. Der Blitzschlag in das holländische Großflugzeug „Uioer“. Die ärztliche Untersuchung der inzwischen in Bagdad beigesetzten Leichname der Insassen des holländischen Großflugzeuges „Uiver" hat ergeben, daß nicht nur die Maschine, sondern auch ihre Besakung vom Blitz getroffen wurde. Die Piloten waren nicht mehr in der Lage, das Flugzeug weiter zu steuern, so daß es führerlos wurde und abstürzte. Diese Feststellung deckt sich also mit den Ergebnissen, die schon die erste Untersuchung der Ueberrefte der Maschine ergab. holländisches Theater eingeäschert. Das städtische Theater in Arnheim (Holland) ist durch ein Großseuer vernichtet worden. Der Brand brach anscheinend in den im zweiten Stock gelegenen Requisitenräumen aus. Er wurde erst so spät bemerkt, daß die Feuerwehr das Gebäude nicht mehr retten konnte. Der Schaden wird auf rund eine Million Gulden geschätzt. Der Schmugglerkampf an der holländischen Grenze. Nähere Ermittlungen nach dem Hergang des bereits gemeldeten Zusammenstoßes zwischen Zollbeamten und Schmugglern an der holländischen Grenzortschaft (Saftei haben ergeben, daß die Folgen nicht so ernstlich sind, wie dies anfangs den Anschein hatte. Die Zollbeamten gaben meist nur Schreckschüsse ab. Es sind daher nur mehrere Leichtverletzte und keine Schwerverwundeten zu verzeichnen. Auch hat es sich n i ch t b'e st ä t i g t, daß einer der Verletzten beim Abtransport seinen Verletzungen erlegen ist. Die ersten übertriebenen Darstellungen sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß die fraglichen Vorgänge sich zur Nachtzeit abspielten und ein genauer Üeberblick dadurch erschwert wurde. Nächtlicher Kampf mit Wilderern. Drei Jagdaufseher der Jagdbezirke Speyer, Neulußheim und Hockenheim im Badischen lauerten in einer der letzten Nächte Wilderern auf, die schon längere Zeit ihrer Jagdluft frönten. Sie erwischten zwei Männer, die, als sie sich überführt sahen, Miene machten, zur Waffe zu greifen. Dem einen gelang es auch, einen Schuß abzugeben, der aber fehlging. Einer der Jagdaufseher gab Schüsse auf die beiden Wilderer ab, die sie kampfunfähig machten. Es handelt sich um wiederholt vorbestrafte Wilddiebe aus Neulußheim. Gewohnheitseinbrecher in der Maske des biederen Handwerksmannes. Der Kasseler Kriminalpolizei ist es gelungen, einen Einbrecher in der Person des 40jährigen Bruno Lieder festzunehmen, der lange Zeit der Schrecken Kassels gewesen ist. Lieder betrieb berufsmäßig die „Ausräumung" von Boden- und Kellerräumen als „Spezialität". Ueberall trat er in der Maske des harmlosen Handwerkers auf, der mit dem Zollstock in der Hand Messungen vornahm, wenn er in seiner „Arbeit" gestört wurde. Die Haussuchung in seiner Wohnung förderte eine ganze Wagenladung von Diebesgut zutage. Die wertvollen Sachen versetzte Lieder gleich nach dem Beutezug im Leihhaus und verkaufte anschließend sofort den Pfandschein, so daß es heute unmöglich ist, diesen Teil seiner Beute zu ermitteln. Vor der Kriminalpolizei legte Lieder ein umfassendes Geständnis ab und gab zu, etwa 100 Bodenkammer- und Kellereinbrüche begangen zu haben. Vermutlich dürfte diese Zahl sich aber verdoppeln. Blutiges Liebesdrama. — Zwei Todesopfer. Än der pfälzischen Gemeinde Nußbach drang der ledige 27 Jahre alte Ludwig W e n z in die Wohnung des Maurers Karl Ludwig Dach und tötete im Verlaufe einer Auseinandersetzung die 21jährihe Tochter des Dach durch vier Schüsse. Dann flüchtete er und erschoß sich auf seinem elterlichen Grundstück. Der Grund zu der Bluttat ist darin zu suchen, daß das Mädchen einen Liebesantrag des Wenz abgewiesen hatte. Siebenstündiger Wolkenbruch über der portugiesischen Universitätsstadt Coimbra. Die portugiesische Universitätsstadt Coimbra wurde durch einen siebenstündigen Wolkenbruch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die tiefergelegenen Stadtteile stehen unter Wasser. Die in die oberen Stockwerke ihrer Häuser geflüchteten Einwohner mußten von der Feuerwehr auf Flößen und in kleinen Booten in Sicherheit gebracht werden. Die Studenten beteiligten sich an dem Rettungswerk. Vierzig Grad unter Null in Amerika. — Bisher 23 Todesopfer der Kältewelle. Obwohl die Wetterkundigen in Amerika einen ungewöhnlich warmen Winter voraussagten, wird jetzt eine Kältewelle aus dem Nordwesten erwartet, wo strengstes Winterwetter mit 40 Grad Celsius unter Null herrscht. Im mittleren Westen sind bereits zahlreiche Todesfälle durch Erfrieren zu verzeichnen. Schwere Stürme an der Nordostküste gefährden die Schiffahrt. Die ungeheure Kältewelle hat während der Weihnachtsfeiertage in den Vereinigten Staaten nicht weniger als 2 3 Todesopfer gefordert. Die Schiffahrt auf dem Pazifik ist völlig lahmgelegt. Der Sachschaden, der durch die starken Stürme verursacht wurde, ist beträchtlich. Unterirdischer Brand im Oberschlesischen Kohlenrevier. Auf dem Notschachtgelände in Siemianowitz zwischen Alfred-Schacht und Adlershütte bei Kattowitz wütet seit mehreren Tagen ein unterirdischer Brand, der eine große Ausdehnung angenommen hat. In einer Tiefe von etwa acht bis zehn Meter ist ein Kohlenflöz von einem Meter Mächtigkeit in i id geraten, wahrscheinlich durch Selbstentzün- von Kohlengasen. Aus 20 Notschächten schla- haushohe Flammen empor. Da die Schächte untereinander verbunden sind, gewinnt bas unterirdische Feuer infolge ständiger Jufuhr von frischer Luft immer mehr an Ausdehnung. Ein Wohngebäude in der Nähe des Nostchachtgeländes ist stark gefährdet und muß wahrscheinlich geräumt werden. Polizei und Grubenwehren haben das ganze Gelände abgesperrt und überwachen den unterirdischen Brand, um etwa notwendig werdende Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen. Menschenleben sind bei dem Brand nicht in Gefahr gekommen, da bei Ausbruch des Feuers in den Nostchächten nicht gefördert wurde. Zugzufammenstoß in Ohio. — 3 Tote, 12 Verletzte. 3n der Nähe von Columbus (Ohio) fuhr ein Personenzug infolge falscher Weichen st ellung in einen Frachtzua hinein. Drei Zugbeamte wurden getötet, 12 Fahrgäste ver letzt. Die Polizei hat eine Untersuchung eingebettet, um festzustellen, ob ein Sabotageakt vorliegt. Man vermutet, daß die Weiche absichtlich falsch gestellt worden ist. Um die vergrabenen Schätze der Auslandrussen. — Sensationelle Gerüchte in Paris. Das Pariser „Journal" bringt ein sensationelles Gerücht über ein Angebot der Sowjetregierung an die im Ausland lebenden Russen. Die Sowjetregierung soll den Flüchtigen 40 v. H. derjenigen Schätze versprochen haben, die von diesen während der russischen Revolution auf russischem Boden vergraben und versteckt worden seien, wenn sie diese Verstecke der Sowjetregierung angeben würden, so daß die Schätze zutage gefördert werden können. Ein Detektiv aus Belgrad soll angeblich einen Vertrag mit der Sowjetbotjchaft in Berlin unterzeichnet haben und sich bereits in Rußland befinden, um gewisse Schätze zu suchen, die von den nach Belgrad geflüchteten Russen vor Verlassen ihrer Heimat vergraben worden seien. Das Blatt hat sich an den in Paris lebenden früheren russischen General Miller gewandt und ihn um Auskunft gebeten. General Miller erklärt, er habe von anderer Seite nichts über derartige Absichten erfahren und glaube nicht daran. Außer materiellen Schätzen hätten die nach der Revolution geflüchteten Russen auch ideelle Schätze versteckt, nämlich die Fahnen der zaristischen Regimenter, die die Sowjets nie bekommen würden. Im übrigen glaube er nicht an die Vertragstreue der Sowjetrussen. Wenn sie auch den russischen Flüchtlingen 40 Prozent der Schätze versprächen, würden sie doch nach Auffindung irgend einen Vorwand benutzen, um die Beschlagnahme anzuordnen. Das „Gehalt" eines Königs. In dieisen Tagen haben sich in England diejenigen Personen, die den Titel „H o f l i e f e r a n t" — er wird in England viel sparsamer verliehen, als es einst bei uns der Fall war! — führen, zusammengetan, um dem Königspaar im kommenden Jahr zu feinem fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläum einen Landsitz zu schenken — und zwar ein ganz modernes Herrenhaus, für dessen Entwurf und Ausführung ein Preisausschreiben unter den ersten Architekten des Imperiums veranstaltet wird. Dabei hat man sich erinnert, daß die Königsfamilie außer den Schlössern Balmo- r al und Sandringham eigenen Landbesitz nicht i h r eigen nennt, sogar eigentlich eine — „arme" Familie ist. Sie hat nämlich auch kein großes Barvermögen, sondern ihr Einkommen besteht fast gänzlich aus der Zivilliste, die bet jedem Thronwechsel vom Parlament neu festgesetzt wird. Dennoch verlangt das Volk, daß sein Königshaus mit feiner Repräsentation und seinen Aus- gaben keineswegs zurücksteht hinter dem Aufwand, den die alten und zum Teil immer noch sehr vermögenden Adelsgeschlechter zu treiben imstande sind. Aus die-sem Grunde erfolgen durch begeisterte Patrioten von Zeit zu Zeit immer wieder hohe Schenkungen an bas Königshaus, das denn auch diese Zuwendung ohne Hemmungen annimmt. Gerade jetzt zum Beispiel hat der Herzog von Kent ganz selbstverständlich die Aufforderung des reichen Lords Dudley angenommen, feine Flitterwochen mit feiner jungen Frau Marina auf dessen Schloß zu verleben; er ist dann übergefiebelt in das schöne Landhaus, das ihm ein Unterstaatsfekretär aus dem LufUahrtministerium, der einer reichen Kaufmanns» familie entstammt, zur Verfügung stellte. Die derzeitige Zivilliste der Krone, festgesetzt durch Parlamentsakte vom 3. August 1910, bestimmte das Staatseinkommen des Reichsoberhauptes auf 470000 Pfund Sterling — das waren vordem Pfundsturz neun Millionen vierhunderttaufend Mark. Privat verbrauchen darf davon die Familie aber nur 2 516 000 Mark; der Rest geht drauf für „Er- Haltung der Krone", Gehälter, Pensionen, wohltä- tige Schenkungen und Almosen. Für letztgenannte sind 264 000 Mark im Jahr vorgesehen — natürlich viel zu wenig für solche wahrhaft königliche Pflicht, so daß diese Summe auch immer noch aus der Privatschatulle ergänzt werden muß. Kein Wunder also, wenn begeisterte Patrioten das Königshaus immer wieder mit Zuwendungen bedenken, die dann keineswegs der Auffüllung des Privatvermögens dienen, sondern meist immer wieder in irgend einer Form der Öffentlichkeit zugute kommen. „Der Ritter ohne Furcht und Tadel." Die Pariser Skandalgeschichten reißen nicht ab, und je mehr sich die Gerichte mit den verschiedenen großen Affären befassen, desto unerfreulicher wird das Bild, das sich der französischen Bevölkerung bietet. Obgleich durch die Klage des „Duc de Saint-Simon" ein weiterer Prozeß die Oeffentlichkeit beschäftigen wird, atmet man in Paris erleichtert auf, da dieser Kläger eine ausgesprochen heitere Note mit seiner Angelegenheit in den Gerichtssaal bringt. In Wirklichkeit heißt der Duc de Saint-Simon noch viel klangvoller, wenn auch bürgerlicher, nämlich: Henry-Jean-Ma- rie-Rene Dissande de Lavillate. Der Herzogtitel ist keineswegs erfunden, sondern regelrecht vom Vater geerbt, der ihn wiederum vom König Nikita von Montenegro erhalten hat. Der jetzige Inhaber ist mit seinen 33 Jahren schon Generaloberst eines italienischen Sanitätskorps und stolziert mit der dazu gehörigen Uniform, die mit vielen prächtigen Orden besät ist, in Paris umher. Außerdem ist er Doktor der Columbia-Universität in den Vereinigten (Staaten und schließlich auch noch Chef des Militärkabi- netts des Prinzen Charles de Bourbon, der immer noch hofft, einst sich die französische Königskrone aufzusetzen. Die Polizei begann sich für den Titel- reichen zu interessieren, als ein verdienter französischer General bei einer offiziellen Gelegenheit mit dem „Duc" wegen des Vortritts in Streit geriet. Das Ergebnis der polizeilichen Untersuchung war niederschmetternd. Es handelt sich um einen Abenteurer, der in der französischen Armee als Brigadier gedient hat, degradiert wurde, einmal wegen unerlaubten Tragens von Orden Gefängnis bekam, das zweite Mal zwar freigesprochen, aber in ein Irren- Haus eingesperrt wurde wegen Unzurechnungsfähigkeit. Der „Duc" begnügte sich keinesfalls damit, sich selbst mit höchsten Auszeichnungen zu dekorieren, er verteilte als angeblicher Großmeister des Karmeliterordens solche mehreren hohen französischen Offizieren. Die Klage des „Duc" hängt mit dem Bonny- Skandal zusammen. Er klagt gegen die Erpresser der Frau Cotillon, die gegen ihn Drohungen ausgestoßen haben, und so wird der Bonny-Skandal vielleicht auch noch einen heiteren Zwischenakt durch den „Duc" erleben. Große Mißstände bei der Lebensmittelverteilung in Neuyork. Der Präsident des Stadtrates von Neuyork hat große Mißstände bei der Verteilung von Lebens Mitteln für den notleidenden Teil der Bevölkerung festgestellt. Die Bundesbehörde, deren Aufgabe es ist, Bedürftige vor Hunger und Kälte zu schützen, hat bie. Stadt Neuyork mit Lebensmitteln im wahrsten Sinne des Wortes überschüttet. Zwischen der Bundesbehörde und dem Wohlfahrtsamt gab es fortgesetzt Streitfälle über Zuständigkeitsfragen. Infolgedessen wurden viel zu viel Nahrungsmittel geschickt. Auch wurde keine Vorsorge für ausreichendes Personal zur Verteilung der Lebensmittel getroffen. Ein Teil der Vorräte ist infolgedessen verdorben. Die Stadt Neuyork hat jetzt rund 84 000 Zentner Kartoffeln zur Verfügung, die genügen würden, um die ganze Einwohnerschaft mehrere Wochen zu ernähren. Etwa 14 000 Zentner sind bereue verdorben, der Rest scheint dem gleichen Schicksal zu verfallen. Die Stadt Neuyork hatte ferner um 3000 Zentner Gemüse gebeten und rund 9000 Zentner erhalten. Große Mengen Fleisch und Fleischkonserven liegen ebenfalls bereit. Ob ein Teil dieser Vorräte den Armen der Stadt zugutekommen wird, ist im Augenblick noch zweifelhaft, da es infolge des Fehlens einer sachverständigen und energischen Führung an Hilfskräften zu ihrer Verteilung mangelt. Büchertisch. — Wilhelm Bramann: Namenlos. Novelle. 111 Seiten. Geb. 1,20 RM. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. — (584) — Nach alten Ueberlieferungen aus der Reformationszeit ist ein seltsames Begebnis erzählt. Wird nach einem Leben stiller Qual trotz äußerer Ehren ein Mensch ohne Namen bei den Ulmer Geschlechtern das Rätsel seiner Herkunft lösen? Der Mensch, der seinen Namen suchte, war Johann Thomasius, Professor zu Wittenberg. Er war als Freund Zwinglis auf dem Wege nach Marburg und starb 1529 im Rathaussaale zu Ulm, verklagt des Diebstahls am Eigentum der Stadt. — M i a Munier-Wroblewska: Deutsch i st die Saar. 129 Seiten. 1,40 RM. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. — (583) — Mia Munier- Wroblewska, die selbst des Grenzlanddeutschtums Dulden und Hoffen erfahren hat, schrieb hier die Geschichte einer Saarkumpelfamilie. Unser Herz schlägt beim Lesen all den Unbekannten entgegen, Männern und Frauen, deren Schwurlied nun bald Erfüllung finden soll: „Ob in Not oder neuem Glück, Deutschland, wir wollen zu dir zurück!" — Ellen Klatt: Die deutsche Frau im Weltkrieg. Ganzleinen 4,50 RM. Verlag Wilh. Köhler, Minden i. W. — (569) — In der Fülle der Bücher, die vom Kriege handeln, war bisher kaum eins erschienen, das gezeigt hätte, was die deutsche Frau im Weltkrieg an unvergleichlichen Leistungen vollbracht, was sie ertragen, erduldet und geopfert bat, wie sie wahrhaft heroisch sich bewährte als Kriegermutter, Kriegerfrau und Krieaerwitwe, als treue Helferin, die Wunden lindernd. Die der Krieg geschlagen, wie als Schwerarbeiterin, die den Mann ersetzte. Eine Schwedin, die Gattin eines deutschen ,Frontsoldaten, hat das vorliegende Buch geschrieben. Es sind die eigenen Kriepserlebnisse der Verfasserin, die als Rote-Kreuz-Schw ster in Lazaretten an der Front und in der Heimat, als Leiterin eines Kinder- und Säuglingsheims im Ruhrgebiet viel Leid und Elend, aber auch Opfermut und Heldentum erlebte. — Rudolf Poulsen: Das festliche Wort. Gedichte. (Die kleine Bücherei Nr. 43). Alb. Langen/Georg Müller, München, 1935. — (589) — Aus den Versen Paulsens tönt geheim der Ruf deutscher Art, deutschen Schicksals, deutscher Sendung — wir müssen uns nur Mühe geben, ihn zu hören. Leise und verhalten hebt.der Klang an in stimmungstiefen Versen, in «denen das Rauschen des Nordmeeres ist, der lockende Märzwind und die herbstliche Schwermut. Die Einheit von Blut und Geist im Dichter ist es, aus der der leidenschaftliche Ruf des Dichters in Zeiten des Krieges und der Not entspringt. Dankbar begrüßt man in diesem Bändchen den Beitrag des Dichters über ,^Heimat und Ahnen", man weiß jetzt, wie vom friesischen Vater und der bayrischen Mutter her sich Geistgetrieben- heit und künstlerisches Blut mischen. — Werner von Reitzenstein: Ackerpflug und Wander st ab. Lieder von Heimat und Ferne. 203 Seiten. Kart. 2 Mark. Johannes Stauda Verlag, Kassel 1934. — (493) — Der stattliche Band gliedert sich in drei Teile, von denen der erste, „Don Keller und Ernte", die besten Eindrücke hinterläßt; man findet hier etwa die gleichen Themen und die gleiche bäuerliche Welt, wie sie Billinger besingt, doch ist das meiste einfacher und weniger mystisch empfunden und gesagt. Konventioneller im Gesamteindruck wirken die beiden folgenden Teile, die „Aus den Tagen des Wanderers" und „Aus den Tagen des Träumers" überschrieben sind. — Rechenkniffe. Ein Lehr- und Handbuch für das tägliche Rechnen. Von Karl Menninger. Dritte überarbeitete und vermehrte Auflage. Ganzleinen RM. 2,50. Verlag K. Poths, Frankfurt a. M. — (596) — Neu überarbeitet in nun in geschmackvollem Leinenband liegt das Buch jetzt in dritter Auflage vor. Geschickt und übersichtlich wird hier Rechnen gelehrt. Man denke nicht, die „Rechenkniffe" seien ein spielerisches Buch mit Zahlenkunststücken, nein, wer mit Rechnen umzugeyen hat im Beruf oder als Lehrer, der erkennt in ihm ein ernstes und notwendiges Buch. Nicht nur, daß der ganze Umfang des täglichen Rechnens erfaßt und mit vielen überraschenden Verfahren erweitert wird, ebenso wertvoll sind die vielen Bemerkungen über geistige Vorteile und Hemmungen beim Rechnen. Gerade sie heben das Buch aus einer öden Formelsammlung zu einem lebendigen Lehr- und Handbuch, aus dem jeder Anregung und Förderung schöpfen wird. Dr. Karl C. Thalheim: Sozialpolitik. Reclams Univerfal-Bibliothek Nr. 7280. Geheftet 35 Pf. — (601) — Nach einer klaren Begriffsbestimmung gibt Thalheim einen kurzen Entwicklungsabriß und widmet dann den Hauptteil einmal dem sozialpolitischen Gestaltungsbemühen der liberalistisch-sozialistischen Epoche und zum anderen der durchgreifenden Neuordnung, die das Gebiet unter dem nationalsozialistischen Regime erfahren hat. — Dr. Alfons Schmitt: Verkehrswesen: Reclams Univerfal-Bibliothek Nr. 7279. Geheftet 35 Pf. — (602) — Nach einer interessanten Feststellung der „Situation" des Verkehrswesens im Raume der Volkswirtschaft stellt Schmitt die einzelnen Möglichkeiten des Verkehrs von der Eisenbahn bis zum Luftverkehr dar, wobei er die knappe, aber geschickte und zusammengefaßte Erörterung der Problem? jedes einzelnen Verkehrsmittels mit kurzen, gleichsam illustrierenden entwicklungsgeschichtlichen Bemerkungen verbindet. Kirche und Schule. Landkreis Gießen. <£ Saasen, 26. Dez. Gestern um 18.30 Uhr and in der Kirche auf dem Veitsberg unsere diesjährige Gemeinde - Weihnachtsfeier statt. Umrahmt von Gemeindegesang und der von Pfarrer Volz gehaltenen Liturgie führten die Kinder das Krippenspiel „Es ist ein Ros entsprungen" auf. Das Spiel, in dem in eindrucksvoller Weise die biblische Botschaft vom Chriftuskind verarbeitet und dargestellt ist, war von Lehrer B l e s e r mit den Kindern eingeübt worden, wie auch die mehrstimmigen Gesänge innerhalb des Stückes. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die zahlreichen Besucher, die wegen Ueberfüüung der Kirche zum Teil noch in den Gängen stehen mußten, der Handlung. Nach Schluß des wohlgelungenen Krippenspiels klang die Feier aus in dem gemeinsamen Gesang des Liedes „O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit". + Wir berg, 26. Dez. Ein selten schönes Bild sah man hier am Heiligabend. Mit Lämpchen und Laternen ausgerüstet, zogen die Bewohner von Göbelnrod und Reinhardshain nach dem Kirchlein auf dem Wirberg, um die Weihnachtsfeier zu begehen. Gemeindelieder, Worte des Pfarrers, Gedichte und Lieder der Kinder von Göbelnrod und Reinhardshain sowie der Gesang eines gemischten Chores von Göbelnrod wechselten miteinander ab. Dank der Mühewaltung der Lehrer Allendörfer und Müller bei Einübung und Vortrag der Gedichte und Lieder, gestaltete sich die Feier sehr eindrucksvoll. Zum Schluß erhielten die Kinder wieder die sehr begehrten Christheftchen. Nach Beendigung der „Lichterkirche" wurden die Laternen wieder angezündet und der Heimweg angetreten. O Beltershain, 26. Dez. Am 24. Dezember wurde in der Kirche die CH r i st v e f p e r gefeiert. Nach dem Gesang des Liedes „Lobt Gott ihr Christen allzugleich" verlas Pfarrer Volz das Weihnachtsevangelium. Dann führten die Kinder das unter Leitung von Lehrer B e y e r e r einftubierte Spiel „Im Weihnachtswald" auf, das von den Kindern sehr schön gelernt und Gespielt wurde. Nach Beendigung des Spieles und dem gemeinsamen Gesang von „O du fröhliche" sprach Pfarrer Volz das Schlußgebet. Dann wurden noch Weihnachts- Heftchen an die Schulkinder verteilt. Die Feier war gut besucht und fand reges Interesse. Kmstfchrer muffen nüchtern fein. LPD. Darm ft abt, 27. Dez. Der Kreisausschuß hat einem Darmstädter Kraftdroschkenhalter ben Führerschein entzogen, weil er in betrunkenem Zustand einen Verkehrsunfall verursachte. Dieses Urteil veranlaßt die Polizeidirektion, auf folgendes hinzuweisen: Nach § 1 Absatz 3 der Reichsstraßenverkehrsordnung hat die Verwaltungsbehörde die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn sich jemand als ungeeignet zum Führen von Fahrzeugen erweist. Ungeeignet ist insbesondere, wer unter erheblicher Wirkung geistiger Getränke oder Rauschgifte Fahrzeuge geführt oder sonst gegen verkehrsrechtliche Vorschriften erheblich verstoßen hat. Unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, den künftig sich weiter steigernden Verkehr vor unzulässigen Elementen zu schützen, muß gefordert werden, daß ein ft r e n g e r M a ß st a b angelegt und jede Wirkung geistiger Getränke als „erheblich" angesehen wird, die, sei es im Verhalten des Betreffenden, sei es durch andere Beobachtungen, überhaupt festgestellt werden kann. Nach der ständigen Rechtsprechung des Preußischen Oberverwaltungsgerichts ist schon einmalige Trunkenheit beim Führen eines Kraftfahrzeuges so schwer zu werten, daß sich die Entziehung des Führerscheins wegen nachgewiesener Unzuverlässigkeit rechtfertigt. Der Fahrzeugführer hat die Verpflichtung, entweder die Führung einem Dritten zu übertragen, feinen Rausch auszuschlafen oder sonst geeignete Maßnahmen zu treffen, um die in seinem Zustande liegenden Gefahren für den öffentlichen Verkehr abzuwenden. Wer dies nicht tun will, muß mit der Entziehung seines Führerscheins, und zwar auf die Dauer, rechnen, da das neue Recht die Möglichkeit einer zeitlichen Entziehung nicht mehr kennt. Das Wormser Dominikanerkloster zum Priorat erhöhen. LPD. Worms, 27. Dez. Die deutsche Domini- kanerprovinz hatte beim Pater General in Rom schon vor längerer Zeit ben Antrag gestellt, das Wormser Klo st er zum Priorat zu erheben. Zu Weihnachten wurde nun das Dekret zugestellt und zugleich Pater Willehab Hermes zum Prior des Klosters ernannt. Als Superior ist Pater Con- stanz Wirtz bestimmt worben. Deerenernie zu Weihnachten. Heppenheim, 27. Dez. (LPD.) Di/ wohnliche Witterung, bie uns ber diesjährig N ter bisher gebracht, hat vielerorts dazu aefühnT die Natur, die sonst um diese Zeit im tiefften terschlas liegt, sich noch immer regt. So sind J einem Garten zu Weihnachten etw» Pfund schöner reifer Himbeeren' erntet worden. Statt Schnee und Eis nfu ! Beeren! 10 Jm Dienst des WHW. tödlich verunglückt. Frankfurt a. M., 27. Dez. (LPD.) 9fm .. ligen Abend fuhr der 25jährige SA -r Drechsler, der einer der treuesten folier WHW. war, mit seinem Rade zu einer beöürsJ Familie. Unterwegs rannte er mit einem wagen zusammen, stürzte und erlitt einer schweren Schädelbruch, daß der Tod. eintrat. Von einem Affen angefallen. LPD. Frankfurt a. M., 27-Dez. Am ö Weihnachtsfeiertag mittags wurde im Stadl»! Tiergarten beim Einsperren der Affen vom aufej nach dem inneren Gesellschaftskäfig ein 'jßarf von einem Hutafsen unvermutet I gesprungen und durch Bisse in basfl’J nid und die rechte Hand verletzt, so baf) er ! in ärztliche Behandlung begeben mußte. Das den des Verletzten ist zufriedenstellend. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit hJ Schriftleitung.) 0. G.» krofdorferstr. Es kommt in Ihrem Falles! auf an, ob die Gebäude im Stadtgebiet liegen oder ir,' und nicht darauf, ob diese Gebäude an einer Jtr* straße liegen. Liegen diese Gebäude außerhalb u Stadtgebietes, so ist der Hausbesitzer nach ftatut nicht verpflichtet, die städtische Muliabi» in Anspruch zu nehmen. Nimmt der Hausbeje- die Müllabfuhr doch in Anspruch, während die 5 ter feinen Gebrauch davon machen, weil ije fr- Müll auf ihre Gärten bringen, so kann der besitzer die Müllabfuhrgebühren nicht aus in- Mieter umlegen. Wettervoraussage. Die milde Sübroeftftrömung hat in Deur&r weitere Fortschritte gemacht und jetzt auch Mittelgebirge vollkommen erfaßt. Oestlich der e ■ i herrscht dagegen mit östlichen Winden fast noj l , gemein Frost, der besonders starke Ausmaße im K-,, tikum und Westrußland angenommen hat. Üeder öc Biskaya hat sich ein neuer Teilwirbel entwickelt, t wohl nach dem Mittelmeer abwandert un) I keinen nennenswerten Einfluß auf unfer , winnen wird. Aussichten für Samstag. M fällen wieder vielfach aufheiternd bei füMir.w^ südöstlichen Winden, Tagestemperaturen ü.-. nachts nur vereinzelt leichter Strahlungsim Aussichten für Sonntag. Vieljach ch heiternd und im ganzen trocken, nachts oidei-j । leichter Frost. Lufttemperaturen am 27. Dezember: mittagsV.! Grad Celsius, abends 6,3 Grad, am 28. Jejfrti: morgens 6 Grad. Maximum 8,2 Grad, 'Jinirr. 3,7 Grad. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lan? Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. S?rt für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Den ubr.i Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans % , verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen. W* ' Kümmel. DA. XI. 34: 11 500. Druck und » : Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruck.:: i R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Manatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 5 Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. m* Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 151 mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 rt j»' Mi! d * * 302 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Freitag, 28. Dezember 1934 Erfahrungen und Erwartungen Die Wett an der Jahreswende Äon unserem N.-Berichierstatter. d SeiiererForWM im Bau der Reichsautobchn I sl I I ft Mj Nachrichten wirkten meist wie t turne ihnen ebensooft widersprochen, l üiizte, was eigentlich daran war: ( Udo, zum wievielten Male schon, sie auf, und Gerüchte; es und niemand daß sich die aber diesmal sönlichkeitsanspruch und die Glückserfüllung der liebenden Frau, was ihr von ihrem Kanzler, ihrem Günstling Magnus und ihrem ebenfalls aufrichtig geliebten Volke leidenschaftlich bestritten wird. 3 n 2 L L 2 □ I I Es ist so sehr und beinah ausschließlich ein Film der Garbo ganz allein, daß man vom Ensemble nur noch ein paar Namen eben zu nennen braucht, zumal die meisten dieser Namen dem deutschen Publikum ohnehin kaum geläufig sein werden. Also: John Gilbert, schon früher der Partner der Garbo, als Don Antonio; Jan Keith als Magnus; Lewis Stone, dessen man sich vielleicht aus dem „Patrioten" erinnert, als Oxenstierna; Elizabeth Young als Ebba. — Der Film ist eine Produktion der Metro-Goldwyn-Mayer. —r— gegangen. Die Erwartungen, die man an die „Rückkehr der Sowjetunion nach Europa" knüpfte, haben sich nicht erfüllt, denn in Wahrheit nimmt man im Kreml selbst den Völkerbund als „das Instrument zur Volschewisierung der Welt" nicht so ernst, wie es die europäische Presse gelegentlich tut, und Litwinow soll des Hin- und Herreisens zwischen Moskau und Genf schon gründlich müde sein. Der Außenkommissar ist ein ehrgeiziger Mann. Er hat es heute noch seinen neuesten Freunden, den Franzosen, nicht vergessen, daß er so lange antichambrieren mußte, bevor er in das Gremium der Genfer Gesellschaft ausgenommen wurde, und von den unwürdigen Begleitumständen dieses Staatsaktes wird in Moskau nicht gern gesprochen. 'Wiedersehen mttGreiaGarbo Königin Christine" im Lichtspielhaus. Dis ist sehr lange her, seit wir die Garbo z;rr letztenmal im Film gesehen haben — wenn cm tuns recht besinnen, war es in der Rolle der f iidr en und geheimnisvollen Spionin Mata Hari. (2i: dieser Zeit hat man hier bei uns nur von ihr tionären am 6. November vernichtend geschlagen wurden und daß die Sozialisten und die Kommunisten bei den Wahlen nicht einen einzigen Sitz in einem der beiden Häuser des Bundeskongresfes erringen konnten! Das Volk ist viel sicherer in seinem Urteil als die Zeitungen, die angeblich in Amerika so mächtig sind. Außenpolitik ist in Amerika immer das Stiefkind gewesen. Oder anders ausgedrückt: Amerika ist in der glücklichen Lage, von einem Primat der Außenpolitik nichts zu wissen. Amerika hat Li) wo ist Neuyork? Wer fragt heute da- :c was Wall Street denkt oder wünscht? Die -irr so kleine, beschauliche Beamtenstadt Wa- Es kommt hinzu, daß Amerika bald die Beschränktheit der Handelsentwicklung mit Sowjetrußland einsah und die Folgerungen daraus zog. Vor der Aufnahme der Beziehungen verkaufte Amerika immerhin noch für über 10 Millionen Dollar im Monat Waren nach Sowjetrußland, danach sank diese Zahl auf unter eine Million Dollar. Amerika hat das Interesse an dem Sowjetgeschäft verloren. Während man in Moskau bereits Hunderte von Dollarmillionen in das Land fließen sah, machte das Schicksal einen dicken Strich durch diese Rechnung. Das Scheitern der schwedischen Anleihe hat die Schwierigkeiten noch vermehrt. Auch Frankreich hat sich nicht für ein Zusammengehen auf Gedeih und Verderb mit den Sowjets entschließen können, wie es Litwinow fordert, und im F e r n e n O st e n ist in diesem schweren Jahr die Aufgabe der letzten verläßlichen Machtposition, der O st ch i n a - B a h n, durch die Räteregierung erfolgt — ein weiteres Zurückweichen vor dem japanischen Einfluß. Das ist die außenpolitische Bilanz des verflossenen Jahres. Heute bildet noch der zum Torso gewordene O st p a k t das A und O der Litwinowschen Außenpolitik. Kommt er zustande? Litwinow ist hartnäckig, er hat ihn noch nicht aufgegeben. Aber auch er ist sich klar darüber, daß „Sonderabmachungen" mit Frankreich im Falle seines Scheiterns nur einen Behelf darstellen würden. Es gibt manche Fragezeichen in der Außenpolitik der Räte, und die Entscheidungen des Jahres 1935 werden um so mehr von schwerwiegender Bedeutung sein, als die Lage im-Jnnern eine unleugbare Zuspitzung erfahren hat. Daß Rußland, ehemals die Kornkammer Europas, schon jetzt wieder Brot einführen muß, ist Beweis genug, wie furchtbare Folgen die Dürre dieses Jahres gehabt hat. Der Bauer ist von Getreidevorräten entblößt, der Staat hat ihm das letzte Korn abgenommen, eine neue große Hungersnot zieht herauf. Auch das letzte Experiment Stalins, die Abschaffung der Brotkarte, zeugt von der Schwere der Krise. Welche Folgen wird es haben? Es würde zu weit führen und späteren Beschauern vorgreifen, wollte man die Entwicklung und Lösung dieses Konfliktes, mit dem die Historie von der Königin Christine steht und fällt, Schritt für Schritt verfolgen. Da es, wie wir gesehen haben, hier minder auf das Historische als auf das Menschliche ankommt, muß entscheidend fein, was die Garbo aus der Fabel gemacht hat in einer Rolle, die fast mehr ist als eine Hauptrolle im üblichen Sinne; würde man diese Rolle streichen, blieben nur ein paar höchst gleichgültige historische Kulissen übrig. Es mag übrigens sein, daß die Garbo in den ersten Szenen manchen ein wenig enttäuscht oder kühl gelassen hat, der sich an ihre früheren Gestalten erinnerte, die ihr eine heftigere und impulsivere Entfaltung von vornherein gestatteten; es mag auch der Charakter in seiner besonderen Mischung, ferner die für die äußere Erscheinung nicht gerade übermäßig vorteilhafte schwedische Kavalierstracht im Stile der Zeit dabei mitsprechen. Aber der große Eindruck von früher wiederholt sich sofort, wenn die eigentliche Handlung, die innere Entwicklung zu spielen beginnt, wenn die Herzensgeschichte mit dem spanischen Gesandten Don Antonio anhebt auf eine ganz romantische Weise, im Stile der Geschichten vom Kalifen Harun al Raschid, dem freilich, soviel wir wissen, Ueberraschungen solcher Art nicht beschieden gewesen sind . Dann wird die zuvor etwas spröde und kühle Stimme weich und zärtlich und dunkel, die große und für die Kamera unvergleichlich geschaffene Linienführung des Gesichtes gewinnt eine Ausdruckskraft, Nachgiebigkeit und Lebendigkeit, wird so sehr Spiegel jeder leisesten Regung, daß man sofort wieder ganz im Bann dieser großen, überlegenen und dabei so erstaunlich sparsamen Schauspielkunst steht. Die schöngeistige, junge Regentin der ersten Szenen: eine interessante, psychologisch fesselnde und geschickte Charakterstudie; die ihrem Thron, ihrer Krone und ihren Pflichten entflohene Liebhaberin Christine: eine lebendige, erwärmende und beglückende, aller historischen Fremdheit entrückte und uns unmittelbar anrührende Gestalt ... Wenn man nur zwei oder drei dieser knappen, fast stummen Szenen unbefangen hat auf sich wirken lassen, begreift man ohne Widerspruch oder Zweifel den Welterfolg des Films „Königin Christine". ) i g t o n befiehlt — Amerika folgt, tc holt sich hier Rat in allen Fragen, und nicht ik in Neuyork. Jeder Geschäftszweig hat hier iir' Vertretungen, die Auskunft heischen oder um isMiche Berücksichtigung bitten. Quae mutatio..». General Wrangels Kriegsschatz. Der russische General Baron Peter Nikolajewitsch von Wrangel, der nach dem Zusammenbruch des Zarentums den Kampf gegen die Bolschewiken mit beispiellosem Mut und ungeheurer Energie aufnahm, entstammte einem alten estnischen Adelsgeschlecht, aus dem mancher tüchtige General dem Zaren treu gedient hat. Aus einem Kavalleriekorps bildete General Wrangel die berühmte „Weiße Armee", die den Bolschewiken so viel zu schaffen machte. Wenn der Heerführer ihnen auf die Dauer nicht standhalten konnte, so lag es vor allem daran, daß die ihm vom Ausland zufließenden Geld- und Kriegsmittel nicht ausreichten, um den Kampf so zu führen, wie es notwendig gewesen wäre. Bis November 1920 kämpfte die immer mehr zusammenschmelzende Armee, bis sie sich in der Krim einschiffte, um zunächst nach Konstantinopel befördert zu werden. General Wrangel begab sich mit dem sog. „weißrussischen Geldschatz" nach Belgrad. Dieser Schatz bestand aus Gold, Schmuckstücken und Juwelen, die seinen Truppen während ihrer Kämpfe in Südrußland in die Hände gefallen waren. Es ist anzunehmen, daß die Wertsachen dem von den Bolschewiken umgebrachten oder vertriebenen Adel gehört haben. Kürzlich hat die in Rom lebende Großfürstin Maria Georgiewna die wertvolle Münzsammlung, die zum Kriegsschatz gehört und einst Eigentum ihres von den Bolschewiken erschossenen Gatten, des Großfürsten Georg Michajlowitsch Romanow war, vom jugoslawischen Finanzminister zurückerhalten. Der in Belgrad deponierte Schatz wird auf mindestens anderthalb Millionen Mark geschätzt. Er war ursprünglich bedeutend größer, doch General Wrangel sah sich genötigt, einen Teil davon zur Erhaltung des ihm gefolgten Restes seiner einstigen Arm'e zu verkaufen, ein großer Teil wurde an die russischen Familien zurückgezahlt, die ihren Anspruch nachweisen konnten. General Wrangel hat noch bis 1928, von einigen Getreuen umgeben, gelebt und ist in Brüssel gestorben. ccÄIrt; immer wieder tauchte eine Nachricht aus ZHC)wood ober aus Schweden über keine großen außenpolitischen Ziele; Roosevelt will mit allen änderen Mächten möglichst viele Waren austauschen. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten mit Japan sind zwar unerfreulich, aber man kümmert sich nicht viel darum: laß Japan Wettrüsten, wir können es aushalten, ist die Auffassung. Laßt die Alliierten ihre Kriegsschulden an uns nicht bezahlen, wir wissen dann, was wir von „diesen Europäern" zu denken haben. Mit anderen Worten: man ist gleichgültig gegenüber außenpolitischen Problemen. vielmehr, geschickt und in klarer Erkenntnis dessen, was der Filmbesucher sehen kann und will, einen Ausschnitt; statt einer weitschweifigen und ermüdenden Biographie eine Königsballade mit klarem Konflikt und dramatischen Akzenten, Höhepunkten, Steigerungen, aber auch mit den lyrischen Stimmungen, dem zarten Gefühlston, dem romantischen und malerischen Beiwerk großer Historie und sogar mit einigen heiteren Episoden. Dies ist nun, als Ganzes, das Werk des bereits erwähnten Regisseurs M a m o u l i a n : ganz impressionistische Technik, die mit schnellen Verwandlungen und Ueberblendungen Bild neben Bild stellt, Szene an Szene reiht und nur da verweilt, wo es sich wirklich lohnt. Natürlich ist viel Ausstattung und Aufmachung dabei, viel Kostüm und Kolorit (es gelingt ihm sogar streckenweise, die eigentümliche Stimmung der winterlich verschneiten schwedischen Landschaft ahnen zu lassen) — auch die unerläßlichen Repräsentationsszenen und Massenaufmärsche, aber im Ganzen weicht doch der Film erfreulich von dem ab, was wir sonst als Historienstil der Hollywooder Produktion kennengelernt haben. Die Spielführung verzichtete, sehr angenehm, auf technische Experimente und äußere Effekte, wo es irgend anging, und behielt bis zuletzt den Blick auf das Wesentliche gerichtet Das Wesentliche ist hier: Christine, Königin und Mensch; ist Greta Garbo, die von Anfang an bis zum Ende im Zentrum der Szene und des Blickfeldes stehl. Die Christine des Films und die Christine der Geschichte sind zweierlei, obwohl man nicht einmal sagen kann, daß sie einander völlig widersprechen. Es kommt hier auf die gemeinsamen Züge an, die der Film bewahrt; daß er andere und wesentliche Züge weggelassen oder umgebogen hat, kann für die Bewertung nicht entscheidend sein. Ein Film ist kein Geschichtsbuch — es sei denn, er erhebe ausdrücklich Anspruch auf diesen Titel. Der Religionswechsel Christines, den man gerade der Tochter Gustav Adolfs nicht verzeihen konnte, war freilich beispielsweise kein Motiv für die Kamera — so wenig tpie an sich ihre Abneigung gegen eine Ehe Doch hat sich der Film ein Vergnügen daraus gemacht, sowohl dieser Abneigung als auch dem historischen Verzicht auf den Thron ihrer Väter den hier einzig möglichen inneren Antrieb zu geben — in Gestalt einer wahrhaft romantischen und barocken Liebesgeschichte: und also vereinfacht sich das Grundmotw der schwedischen Königsballade auf den uralten Konflikt zwischen Pflicht und Neigung. zwischen Liebe und Staatsräson Christine kämpft um ihre menschliche Freiheit, um den Per- Washington, Ende Dezember 1934. 1: bekannten „ältesten Leute" würden, wenn sie «c mehrjähriger Abwesenheit jetzt wieder nach !ir ifa kämen, sich nicht erinnern können, je das di der Vereinigten Staaten gesehen zu haben. :d ehr hat sich das Gesicht der USA verändert. Ko ist Hoover? Man hört kaum noch auf, er sein Name gelegentlich erwähnt wird. Wo ist ieritor R e e d, der streitbare Kämpe des erzreak- Amerikas neuer Kurs. Von unserem K G. S.-Berichierstaiier. Für das Sowjerregme ein Jahr nnerMer Erwartungen Ein fertiggestellter Abschnitt der Reichsautobahn Frankfurt a. M. — Darmstadt von einer der die Bahn kreuzenden Straßenbrücken aus gesehen. Man erkennt die neuartige Betondecke. Der Mittelstreifen, der vorläufig noch kahl ist, wird später bepflanzt. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Moskau, Ende Dezember 1934. Rußland an der Jahreswende! Mit welchen Gefühlen blickt die Sowjetregierung auf das verflossene Jahr zurück und welche Erwartungen hegt sie von dem kommenden? Ist sie zufrieden? Blickt sie vertrauensvoll in die Zukunft? Es ist kein Zweifel: an der Schwelle des neuen Jahres steht das Sowjetregime vor einer Reihe außerordentlich bedeutungsvoller Entwicklungen. Ueberall zeigt sich merkbar eine rückläufige Bewegung an, treten Störungsmomente auf, bahnen sich neue Entwicklungen ihren Weg. Noch vor einem Jahr rühmte man sich im Kreml, die Fäden vollkommen und sicher in der Hand zu haben. In der Außenpolitik bereiteten sich die Verhandlungen vor, die der Union eine Sicherung vor den Unternehmungen der gelben Jnselmacht bringen sollte. Litwinow hatte soeben seine Reise nach Amerika hinter sich. Wie in einem Triumphzug kehrte er von drüben heim. Der große Wurf schien gelungen. Kein Geringerer als Roosevelt hatte ihn mit „Mein Freund Litwinow" angesprochen und eine Radioansprache an das russische Volk gerichtet. Es hieß, Litwinow bringe außer der Anerkennung auch das Versprechen mit, daß die klingenden Begleitumstände in Form eines schier unerschöpflichen Kredits sich mühelos würden regeln lassen. Riesengroße Hoffnungen stiegen auf, die noch eine besondere Nahrung erhielten durch die Besprechungen, die über die Gewährung einer 100 Millionen-Anleihe mit Schweden geführt wurden, durch Anbahnung engerer Beziehungen mit dem „Erbfeind", dem „erzkapitalistischen und überimperialistischen" Frankreich, durch die Bereinigung des Verhältnisses zu England, durch die Entspannung im Fernen Osten---kurz, nach langen Jahren schien den Sowjets die Sonne eines wirklichen Erfolges zu scheinen. Auch die wirtschaftliche Zukunft im Innern sah etwas rosiger aus. Die gute Ernte 1933 hatte die Regierung wenigstens von der dringenden Sorge der Versorgung des städtischen Proletariats befreit; das war für die Regierung der Räte, die ohnehin stets nur die nächsten Monate zu übersehen vermag, schon ein unleugbarer Fortschritt. Durch die Eröffnung einer Reihe neuer Werke und Wasserstraßen war auch prestigemäßig der Erfolg gesichert — das Jahr 1934 schien wolkenloser als manches zuvor. Heute muß man sich eingestehen, daß nur wenige der Hoffnungen nicht getrogen haben. Im Verlaufe eines Jahres — welch Unterschied in den Zielsetzungen von damals und heute, im außenpolitischen Soll und Haben, aber auch in der inneren Lage des Landes! Von der Attacke ist man mehr und mehr zur Verteidigung überi eiX.iiUig aus dem Licht der Jupiterlampen ins s. ^h.atleben zurückziehen wolle, daß sie eine Yacht tob' -in Schloß gekauft habe, daß sie ihren Regisseur ! Lhmoulian geheiratet habe. Die letzte Nachricht lürite so, daß sie zur Sprechbühne übergehen i ut>e, daß sie in ihrer Heimat ein großes Theater - t em: Tb en habe, um dort aufzutreten, vor allem in l Srndberg - Rollen. Wenn diese letzte Nachricht «Wiientisch sein sollte, wird man die Garbo viel- I lei bald leibhaftig als Königin Christine auf der ! !Khie sehen, in der gleichen Rolle, die sie jetzt in । ijüngsten Film spielt. (Mit dem hat aber ! Sriibberg nichts zu tun.) £?r Film ist vor wenigen Wochen in Deutsch- £n:i erschienen, und man hat darüber lesen können, terbie Garbo hier ben Gipfel ihres Könnens > e d, das früher sozusagen auf ber Straße herum- 3 Mi-M pflegte? Wo ist bie trabitioneüe Scheu vor 'J. 1 u imiUionären unb bie Hochachtung norm indi- d ÖCHen Eigennutz geblieben? Tempora m itantur. 1' Wahlen, bie Anfang November in ganz 2Irr ifa ftattfanben, waren lebiglich eine Bestäti- q ur dessen, was jedem Einsichtigen schon seit Mo- nht klar geworden war: das amerikanische 2!oik wünscht den „Neuen Kurs" des fpi tlichen Sozialismus', es hat das alte 2|!u eutunqs-System der Plutokraten gründlich f.uti5Das Weiße Haus führt jetzt, anstatt wie frü- praen Weisungen der Groß-Kapitalisten demütig 31. ;igen. ; fcmflin D. Roosevelt hat durch die Wahlen b icarmeüe Sanktion seiner Amtsführung erhalten, u miier wird im Neuen Jahr mit größerer Energie bei zuvor diejenigen sozialen Maßnahmen durch- f Upi, die ihm schon immer vorgeschwebt haben: tfierng der Arbeitslöhne,. Kürzung der Arbeits- 3 rii! Verbot der Kinderarbeit, Versicherung gegen 2!rl tslofigfeit, Pensionierung der alten Arbeiter, E«l'z des Sparers vor gewissenlosen Spekulanten u nLMusbeutern, Sicherheit der Bankeinlagen des 21ii ers, Sicherheit gegen Versteigerung des mit 5 in; lheken zu Wucherzinsen belasteten Wohnhau- stir,Hebung der Agrarpreise, bessere Verteilung der 2 Likruflächen und der Märkte, Schaffung großer E>ieiimgen, Rückkehr zur Bebauung des eigenen 2lxKS, Versorgung von Land und Staat mit billi- g b elektrischer Kraft unter staatlicher Kontrolle, gerd)tere Verteilung der Steuern — kurz: Umkehr v OH: egoistischem Durcheinander zu planmäßigem Q kri'infdjaftsleben. , Srr Amerika kennt, wird ermessen können, n >■: td) große Umwälzung ein- derartiges ^3.7 ramm bedeutet. Er wird auch verstehen, daß v n • nem räumlich so gewaltigen Land, das noch d u; mit einem Bundeskongreß und 48 Einzelpar- L ernten behaftet ist, eine solche Revolution nicht gilb: nicht schnell und nicht formvollendet vor sich gi«ch i kann. Es werden bei diesem Umformungs- p ro'ß immer wieder Schönheitsfehler auftauchen, k fcre oder größere Streiks auf der einen, hyste- rtic Ausbrüche von Reaktionären auf der anderen 5ei . Diese werden dann in der amerikanischen sjSr. e, di/ noch zu 95 Prozent hinter den Ereignis- f ?n erstolpert, ganz groß aufgebauscht als „Krisen" i ml ähnlicher Schlagzeilen-Ünfug. Tatsache aber i 11aß die Streiks stets beigelegt, daß die Reak- ) । gton ist ein riesenhaftes Bienenhaus gewor- in dem ganz Amerika aus- und eingeht. Der v er hr auf den mit hohen Bäumen gezierten Stra- ßrnlst lebensgefährlich geworden, und für Geld und gut Worte ist keine anständige Wohnung in der J ä der Regierungsviertel aufzutreiben. W a - D feine Ml Llnglücksfälle im Heim Wirtschaft und wie sie vermieden werden sollen < WL r-1 MN io ' kN «er 31 mit : 3en^ I- - Preußen ei, den lva; frr-i hMdi Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse Vanknolea. Serlln,27-Oezrmbcr 7,9 7,91 Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejch loffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. $)., Lombardzinsfuß 5 o. H. )ir; ■ am üknn u ihre E! 'rim cii lotter ctlfeure neroie i Ehr is " hWJI 63,10 80,54 33,78 1,05 6,25 6,25 6 10,5 3h LI K'- jM?i .mb ;il 'je i fr“ 4 v. H. Schweizer Bundesbahn von 1912 um 15 i v. H. auf 157,75 zurück, 3,50 o. H. Jura-Tirnfti1 2,438 58,08 54,62 12,24 16,365 167,77 21,11 61,50 * 5 ettbun- n» 91" r.un)ei: Kreis Wehlar. <£ Wißmar, 27. Dez. Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte der Gesangverein „Germa- n i a" abends seine Mitglieder mit den nächsten Familienangehörigen zu einer schlichten Weihnachtsfeier eingeladen. Der Verein verstand es, durch schöne Gesangsvorträge und Theateraufführungen den Abend zu einem abwechselungsreichen Weihnachts-Familienfest zu gestalten, so daß alle Besucher voll auf ihre Rechnung kamen. — Am zweiten Weihnachtsfeiertage hatte der Turnverein „Gut Heil" seine Mitglieder zu einem Familienabend eingeladcn, der recht guten Besuch aufzuweisen hatte. Nach einigen schön gestellten Gruppen hielt der Dcrcinsführer Hermann eine Ansprache. Es wurde dann den Mitgliedern W. Spa ar, Wilhelm Moos und H. Zecher für 25jährige Mitgliedschaft ein Ehrendiplom überreicht. Hierauf zeigten Schüler und Jugendturner abwechselnd schöne Vorführungen, wobei sich ihr Leiter Willy Frey besonders bemühte. Der zweite Der- Die Stimmen mehren sich, die seine finanzpolitischen Auswirkungen schwarz in schwarz malen. Lohnerhöhung — Preissteigerung — wieder Heraufsetzung der Löhne und Preise — man kennt diese Kette auch in Europa. Das Ende pflegt die Notenpresse zu bilden. Dazu hat das Attentat auf Kirow Zeugnis von der verhängnisvollen Spannung abgelegt, die heute unter der sichtbaren Oberfläche selbst in den Kreisen der Partei herrscht, und auch das neue Blutbad, das die GPU. angerichtet hat, wird die Gärungen nicht beseitigen, die immer wieder zutage treten. Im gleichen Maße, wie die Regierung allen ihren großspurigen Ankündigungen zum Trotz — „Europa einholen, ja überholen" — nicht einmal die täglichen Lebensbedürfnisse des kleinen Mannes berg. ■ Wi 'S U r )tnwi ihn i it er it in iijrun als 54,L 12-8 16,421 iy.:s 21-1} 61,74 i utt Mm 'Ä iü)ond au'i t\n Malc, V. ür die 11 l Also, m 1,05 6,25 6,1 6 10.e 24 1,1 6,25 6,15 6,2 10,65 Beleuchtung und schließlich durch Badewannen. Das Ausgleiten in der Badewanne ist einer der häufigsten Unfälle, der oft sehr übel abläuft, und doch ist er durch das Anbringen von Handgriffen oder die Benutzung von geeigneten Matten oder Unterlagen leicht zu vermeiden. Nun genügt es allerdings nicht, nur die Ursachen dieser Unglücksfälle festzustellen, sondern man muß auch vor allen Dingen die Vorsichtsmaßregeln beachten, durch die sie vermieden werden können. Die Amerikaner stellen daher eine Reihe von Regeln auf, die auch für uns beachtenswert find: Wenn du Streichhölzer anzündest, so niemals in der Richtung auf dich zu, sondern von brr fort. / Lege alle Messer, wenn sie nicht gebraucht sind, sorgfältig in einen Kasten. / Hebe Küchenmesser geordnet in einem Behälter auf und lasse sie nicht in einem wilden Haufen im Tischkasten liegen. / Lasse zerbrochenes Glas nicht herumliegen, sondern tue es in eine verschlossene Kiste. / Wenn du ein Gewehr im Hause hast, so sorge dafür, daß es nicht geladen ist, und hebe es so auf, daß kein Unbefugter es in die Hände bekommt. / Klebe kleine Zettel mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts auf alle Flaschen, die ungenießbare oder gar giftige Flüssigkeiten enthalten. / Wische Fett, das auf den Boden gespritzt ist, sofort auf. / Stelle Töpfe auf Wandbretter und am Ofenrand nicht so auf, daß die Henkel nach. außen stehen. / Brenne einen Gas- oder Petroleumofen niemals in einem geschlossenen Raum an, sondern öffne vorher die Tür oder das Fenster. / Nimm niemals Stecknadeln in den Mund. / Fasse elektrische Geräte niemals mit nassen Händen an. / Stelle niemals einen Stuhl oder Sessel in den Weg, wo man ihn nicht vermutet; im Dunkeln sind durch solchen Leichtsinn schon viele schwere Unglücksfälle entstanden. / Oeffne alle Türen des Ofens, wenn du ihn anbrennst. / Verwende Benzin zum Reinigen nur im Freien. / Wirf elektrische Kabelschnuren fort, wenn sie schadhaft sind und versuche nicht, sie zu reparieren. Diese Warnungen sind zweifellos sehr beherzigenswert und sollten in jedem Haushalt beachtet werden. Sie lassen ja auch deutlich die übrigen Ursachen erkennen, die außer den oben schon genannten noch zu mehr oder minder schweren Unglücksfällen führen können. Unglücksfälle ereignen sich nicht, sondern sie werden begangen, und daher kann man sie auch vermeiden. Das ist eine Frage der Erziehung und der Disziplin, nicht nur der Technik. Und was in dieser Hinsicht draußen im Beruf und im Verkehr an Vorsicht geleistet wird, das kann erst recht auch zu Hause geschehen, weil man dort die Ordnung der Dinge selbst in der Hand hat. Schf. : auf« lagen mit 135 v. H. unverändert. U. a. notierten: Altbesitz 102,90, 6 d. S). 6t* verein 90,90, 6 v. H. Stadt Mainz von 1928 81 6 v. H. Frankfurter Hypotheken-Bank Gold R 10 94,50, 6 v. H. Frankfurter Pfandbrief-Bon! I 3 bis 10 94,25, 6 v. H. Nassauische Landes* ! Wiesbaden Gold R 11 bis 12 96, Reichsbank Uli! Buderus 85, Gelsenkirchen 60, Mannesmann 71 i :| Phönix 47,75 bis 47,50, Stahlverein 39,50, W i 27, Ehern. Albert 77, Conti Gummi 139, Schn»' anstatt 201, Licht und Kraft 112,50, IG. ffacki 131 bis 131,25, Gesfürel 107, Holzmann 77,50, A Junghans 72,65, Lahmeyer 108,25, MetallgesM. 82, Rheag 100, Schuckert 93,50, Hapag 24,25. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 28. Dez. (Vorberichu 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb:. - Rinder (231 Ochsen, 35 Bullen, 230 Äük 1 Färsen), 1333 Kälber, 99 Schafe, 3664 SchwMö, kosteten: Rinder: Ochsen 22 bis 40 Mark, bis 36, Kühe 13 bis 34, Färsen 22 bis 39, 22 bis 54, Hämmel 32 bis 36, Schweine 40 pti > Mark. — Marktverkauf: Rinder, Kälber, und Schafe mittelmäßig, Schweine rege. •|n V-l b< I 4 ble: r|im[iein 3 irr W - i i jninii Der Sachverhalt ist folgender. Die Gesellschaft hat ausgerechnet, daß die Zahl der Unfälle innerhalb des Haushalts etwa siebenmal so groß ist, als die Zahl der durch die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel (Omnibus, Schiff, Eisen- , bahn und Flugzeug) verursachten Unfälle. Durch ' Automobilunfälle kommen nur etwa 5 vom Hundert Menschen mehr ums Leben als durch Unglücksfälle innerhalb der eigenen vier Wände, und es gibt sogar gewisse Städte, in denen diese Unfallzahl absolut an der Spitze steht. 1932 sind in USA. 15 000 Menschen durch Unglllcksfälle in der Industrie ums Leben gekommen, aber 28 000 durch U n - gl üd 5 fälle im eigenen Haus und Haushalt. Man hat dann auch noch ausgerechnet, daß im kommenden Jahr praktisch jede siebente Haushaltung im Durchschnitt 622 RM. für Arzt, ein- gebühten Verdienst und sonstige Ausgaben infolge häuslicher Unglücksfälle wird zahlen müssen. Letzten Endes sind das Zahlenspielereien, aber sie haben doch das eine Gute, daß sie auf etwas Hinweisen, was auch wir uns hier in Deutschland gerade heute recht angelegen fein lassen sollten: nämlich die Verhinderung von Unglücks- fällen. Wir haben dabei vielleicht bisher zu stark an Unglücksfälle gedacht, die sich außerhalb unserer täglichen vier Wände abspielen: im Verkehr ober bei ber Berufsarbeit. Man sollte aber bie Gefahrenquellen, bie im eigenen Haus vorhanben find, nicht unterschätzen. Es ist beshalb auch ganz interessant, was ber eben genannte amerikanische Bericht über bie Ursachen dieser häuslichen Unglücksfälle berichtet. Fast bie Hälfte aller biefer Unglücke ist zurückzuführen auf Stürze, und zwar in erster Linie verursacht durch defekte Teppiche oder Teppiche, deren Ecken umgebogen sind. Dann durch Einrichtungsgegenstände, die an der falschen Seite stehen, dort, wo man sie nicht vermutet; weiter durch schlechte 8 »in ernji L'lr $'ni 63,36 ?° 2' 33,93 <% Cefterrtfd)f1tfje Goldrente.... 6,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente....... 4% UngaHche Staatsrente v. 1910 4'4% desgl. von 1913.......... 6% abgest. Goldinextkaner von 99 4% Türkische Zollanleche von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe einsführer Hch. Todt ermahnte noch einmal alle dem Turnen Fernstehende, den Weg zur edlen Turnsache zu suchen. Bei flotter Tanzmusik und schönen Turn- und Volksliedern verweilte man noch einige frohe Stunden beisammen. (D Krofdorf, 27. Dez. Zu feinem diesjährigen Wintervergnügen sah der Turnverein Krofdorf seine. Turnhalle voll besetzt. Nach schneidigen Marschklängen der hiesigen Musikkapelle begrüßte Vorstandsmitglied Ernst Leib die Erschienenen und wies dabei auf das Gemeinschaftfördernde dieser allwinterlich stattfindenden, bereits zur Tradition gewordenen Veranstaltung hin. Nachmittag und Abend verliefen in echt dörflicher Geselligkeit. Zwei Theaterstücke, eins für bie Kleinen, bas anbere für bie Großen, brachten anregenbe Abwechselung. Verschiebene turnerische Darbietungen, barunter Freiübungen unb Volkstänze ber Turnerinnen, vor allem bas Barrenturnen ber Altersturner, fanben viel Anklang. Für bas Winterhilfswerk fanb eine Tellerfammlung mit gutem Erfolg statt; auch »K ri Amerstaniiwe Utoten. Belgische Noten..... Dänische Noten .... Englische Noten .... M.l! st ii>6e ZU befriedigen unb feine Versorgung mit den aller- primitivsten Gegenständen des Bedarfs sicherzustellen vermag, wird von einer festeren Verankerung des Regimes im Volke nicht die Rede sein können. Auch hier sind bie Versprechungen unb bie Erwartungen bes vergangenen Jahres nicht in Erfüllung gegangen. Im Gegenteil vollzieht sich ber Eintritt ins neue Jahr mit ber bumpfen Sorge vor bem im ßanbe urngehenben H u nger- g e s p e n st. Noch vor einem Jahr predigten alle Pläneschrniede rosigsten Optimismus. Heute gesteht man aber ein, daß es jetzt gilt, wenigstens das Auskommen ber stäbtifchen Arbeiter, ber Stütze bes Regimes, zu oerteibigen, baß bas übrige ßanb aber einer unsicheren, einer schweren Zukunft entgegengeht. ' I P5 Frankfurter Pferde markte in 193’ Frankfurt a. M, 27.1X8. Die 8»*,”': Pferbemärkte wurden für das Jahr 1935 festgesetzt: 8. Januar, 5. Februar, 5. März, > 14.'Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, b-öj*-' unb 3. Dezember. Bei ber Festsetzung der U- • * ist den Wünschen ber Interessenten, bi? , Pferbemärkte vor den Märkten in SiMeiu abzuhatten, entsprochen worben. 23,5 1,1 6,2 6,3 5,95 10,75 Zahl erschienen waren. Dor dem mit " bäumen geschmückten Denkmal spielte der M -■ verein zunächst einen Choral, anschließend!'' Dekan ßehr herzliche Worte bes Gedenke^' bie Gefallenen an bie Zuhörer. Mit einem h ' Schlußwort bes Vorsitzenden des Krieqerv^ Zacharias, fanb bie schlichte und einörurfS' Feier ihr Ende. — Am Heiligen Abend wurdet Mithilfe der Ortsgruppe Gladenbach der Konjirmandenfaale eine Bescherung b e r ä 1 b e r g s g ä ft e vorgenommen. Nach einer f?'1 Ansprache von Dekan ßehr wurden 32 Wanl> von Schwestern des Roten Hakenkreuzes mit s toffelfalat und Fleifchwurst bewirtet, ferner tnr jedem noch eine besondere kleine Spende überr werden. Am ersten Weihnachtsfeiertagsmorgen » den die Herbergsgäste mit Kaffee und Kuchen Die stimmungsvolle Feier bereitete allen leirJ mern viel Freude. Mein Heim ist meine Welt, so sagen viele Menschen, und sie haben recht. Aber die Amerikaner wissen es wieder einmal besser, und sie haben von ihrem Standpunkt aus auch recht. Allerdings eben nur von ihrem Standpunkt aus, und der ist in diesem Fall ein ganz besonderer. Eine große amerikanische ßebensversicherungs- gesellschaft hat jetzt nämlich an Hand ihrer Statistiken festgestellt, daß bas Heim in Wirklichkeit ber gefährlichste Platz auf Gottes weitem Erbboben ist. Nirgenbwo sinb wir mehr umlauert von löblicher Gefahr als gerabe hier, wo sie niemanb vermutet. Wenn man sich bie Beweisführung bafür ansieht, so muß man zu geb en, baß wenigstens ber Hinweis auf gewisse Umffänbe unb Zuftänbe nicht ohne Ver- Oie Rohstoffversorgung der deutschen Lederindustrie. In ber Frage ber Versorgung ber beutschen Feinleber- unb ßeberwaren-Jnbustrie, sowie bes ßebergroßhanbels mit vorgegerbten ostinbischen unb australischen Ziegen- unb Schaffellen ist es nach einer Mitteilung in ber „Rhein-Mainifchen Wirtschaftszeitung", Frankfurt a. M., gelungen, einen amtlich anerkannten, orbnungsmäßigen Weg für bie Versorgung mit ben erwähnten Rohwaren zu finben. Die vorgegerbten Schaf- unb Ziegenfelle ber Tarifnummern 544, 549 unb 550 werben jetzt von ber Ueberwachungsstelle in gleicher Weife wie bie rohen Felle unb Häute bewirtschaftet. Die Ueberwachungsstelle für ßeberwirtschaft wirb einen Teil bes ihr zur Verfügung stehenben Rembourskontingentes für ben Bezug von Schaf- unb Ziegenfellen bereithalten, unb zwar berart, baß laufenb Zurückstellungen für biefen Zweck erfolgen unb bie so gesammelten Remboursmengen sechs Wochen vor jeher Auktion unter bie bezugsberechtigten Firmen verteilt werben. Bereits für bie Dezember-Auktion konnte eine geringe Zuteilung erfolgen. Die insgesamt bewilligte Remboursmenge genüge aber bei weitem nicht, um bie für Exportzwecke notroenbige Einfuhr von vorgegerbten Schaf- unb Ziegenfellen im Hinblick auf bie fommenbe Frühjahrsfaifon aus- reichenb sicherzustellen. Um so wichtiger ist es, baß Kompensationsgeschäfte nicht unter bas Kontingent ber Ueberwachungsstelle fallen, also auch nicht auf bie Rembourszuteilungen angerechnet werben. Man hofft auf eine balbige zweckmäßige ßöfung ber Möglichkeit von Kompensationsgeschäften zqr Einfuhr von vorgegerbten ostinbischen Schaf- unb Ziegenfellen über Englanb. Die neue Regelung biete eine orbnungsmäfjige unb bessere Versorgung ber Feinleber- unb ßeberroareninbuftrie, sowie bes ßebergroßhanbels mit ben einschlägigen Rohstoffen. Frankfurter Börse. INittagsbörse: sehr ruhig. Frankfurt a. M., 27. Dez. Nach ber längeren Verkehrsunterbrechung kam bas Geschäft an ber Effektenbörse nur sehr schleppenb in Gang. Wäh- renb vorbörslich noch eine überroiegenb sreunbliche Grunbstimmung vorherrschte, zeigte ber offizielle Beginn eine gewisse Unsicherheit, wobei bie außer- orbentliche Geschäftsstille von Einfluß war. Don ber Kunbschaft lagen nur in geringem Umfange Aufträge vor, so baß bie Kulisse roieber stärkere Zurückhaltung an ben Tag legte, zumal befonbere Anregungen aus ber Wirtschaft unb Jnbustrie fehlten. Der Rentenmarkt zeigte sich inbeffen wiber- stanbsfähig, ba man Hoffnungen an ben bevor- stehenben großen Kupontermin knüpfte. Das Geschäft bewegte sich aber ebenfalls in engsten Bahnen. Die Altbesitzanleihe eröffneten mit 103 um 0,13 v. H. freundlicher, auch Stahlverein-Bonbs gewannen 0,13 v. H., späte Reichsschulbbuchforberun- gen blieben mit 97,65 v. H. gut behauptet, ebenso bie Gemeinbe-Umschulbungsanleihe. Der Aktienmarkt wies keine einheitliche Kursgestattung auf, es überwogen jedoch kleine Abschwächungen. IG. Farbenindustrie lagen mit 132 bis 131,50 um 1 v. H. schwächer, Deutsche Erdöl gab 0,25 v. H. nach, dagegen wurden Rütgerswerke in Anpassung an Berlin um 3 o. H. auf 97,25 heraufgesetzt. Der Elektrornarkt brachte nur geringfügige Veränderungen, lediglich Siemens waren mit 133 nach 136,50 bei kleinstem Angebot infolge mangelnder Aufnahmeneigung stark gedrückt. Am SRontanmartt eröffneten Buderus 0,40 v. H., Stahlverein 0,40 und Phönix 0,50 v. H. niedriger, andererseits zogen Mannesmann 0,25 v. H. und Ilse Genuß 0,50 v. H. an, Gelsenkirchen blieben mit 60,25 v. H. unverändert. Von Einzelwerten lagen Feinmechanik Setter 1,25 v. H., Hanfwerke Füssen 1 v. H., Holzmann 0,50 v. H. fester, dagegen ßöwen- bräu München mit 179 um 3 v. H. schwächer. Gebr. Junghans lagen sehr fest und wurden mit 73,50 wurden dabei zahlreiche Spitzenrosetten-Abzeichen verkauft. Niederkleen, 27. Dez. In ber hiesigen Schule würbe unter zahlreicher Beteiligung ber Einwohnerschaft eine Weihnachtsfeier für bie Schulkinber veranstaltet, ßehrer Bergheimer hielt babei eine Ansprache über ben tiefen Sinn bes Weihnachtsbaumes unb bes Weihnachtsfestes. Anschließend wurden ßichtbilder vorgeführt, von den Kindern Gedichte oorgetragen und gesangliche Darbietungen gebracht. Das Ergebnis einer Geldsammlung wurde dem Winterhilfswerk überwiesen. Kreis Biebentopf. § Gladenbach, 27. Dez. Der Kriegerver- e i n veranstaltete am Heiligen Abend eine schlichte Gedenkfeier am hiesigen Gefallenendenkmal, zu ber die Volksgenossen in großer Körung A-Gej •i i;tri(f) 3 r Ber in! rf oi u| raÄer r i itr i nach 68,50 taxiert. Schiffahrtspapiere waren fd oeränbert, ebenso Zellstoffaktien und Reichel Bei kaum veränderten Kursen blieb die u’jJJ tätigteit auch in der zweiten Börsenstunde J klein. Etwas fester lagen AEG. mit plus 0,25 p J ferner Hanfwerke Füssen nochmals plus OLO p3 Am Rentenmarkt trat für die variablen 2lnk3 keine Veränderung ein, Altbesitz 103, späte 3LI bücher 97,65, Stahlverein-Bonds aber 91,40, S Vergütungsscheine bröckelten allerdings um O.lyy'il ab. Reichsmark-Anleihen notierten etwa 0,25 cd freundlicher. Am Pfandbriefmarkt bestand cd mein etwas Nachfrage, es ergaben sich durchschd liche Besserungen von 0,25 bis 0,50 d. Sy waren Stadtanleihen etwas gesucht und tL ebenso zeigte sich Interesse für einige StaaM leihen, wie Baden und Hessen. Von fremden ten lagen Anatolier mit 30,50 um 0^0 v. h, 4 5 v. H. Silbermexikaner mit 4,50 um 0,13 p 1 freundlicher. Am Geldmarkt war die ßage ausgeglichen, J Satz für Tagesgelb stellte sich auf unoeränir 3,75 v. H. Abendbörse: lustlos. Gleich bem Mittagsverkehr nahm auch die börse auf allen Marktgebieten einen sehr füllen lauf. Angesichts bes Orbermangels bestand bei lr- Kulisfe bie Zurückhaltung fort. Die Stimmung w luftlos, wobei am Aktienmarkt im Vergleich jd Berliner Schluß bie Ausgestaltung zwar nid)t gar einheitlich, aber eher noch etwas leichter war Nc-1 tanattien bröckelten zumeist um 0,25 bis 050 c r. ab, nur Mannesmann notierten 0,65 v. h. hör- Elektrowerte blieben etwa behauptet, wahrer; i Schiffahrtsaktien bis 0,25 v. H. höher lagen. H. Farben konnten sich nach niebrigerem Beginn wie ber mäßig erhöhen, Kunstseide AKU. waren aber | angeboten, jedoch ohne Notiz. Am Rentenmarkt blieben bie Großwerte me *.:• besitz, späte Reichsschulbbuchforberungen unö Sra- munal-Umschulbung vernachlässigt und «ch m knapp gehalten, auch Stahlverein-Bonds VMM etwas ab. Hingegen zeigte sich bei allerding- veränderten Kursen weitere Nachfrage nach Pfandbriefen. Von ausländischen Werten gincr -ts 1! i"' französische Roten....... ...... Holländische Noten Italienische Noten ..... Norwegische Roten Deutsch Leiterreich, ä 100 SchMing Rumänische Noten............... Schwedische Note» Schweizer Noten Spanische Sloten Ungarische Note» Devisenmarkt Berlin — Frankfurt 22 Dezember Amtliche Rotlerunq Geld | Brief Amtliche _--nr Buenos Sire. Brüssel..... Rio de Ian.. Sofia...... Kopenhagen. Danzig..... London ..... Heljingsors.. Paris ...... Holland .... Italien..... Japan ...... Jugoslawien LSlo.....: Wien....... Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag....... 0,628 58,17 0,204 3.047 54,84 81,22 12,285 5,415 16,405 168,23 21,30 0,716 5,649 61,72 48,95 11,16 63,33 80,72 34,04 10,40 2,488 0,632 58,29 0,206 3,053 54,94 81,31 12,315 5,425 16,445 168,57 21,34 0,718 5,661 61,84 49,05 11,18 63,45 80,88 34,10 10,42 2,492 0,628 u 41 58,29 M 3,053 3,047 54 t| 81,22 12,275 5,415 yj 16,405 . J y 168,19 ‘“'jf 21.30 Jj{ 0.716 5,649 b.» 61,66 j'J 48,95 $ Ibis 63,27 80,72 Jgi 2.«« >■** Budapest ... Nenyor! ... Arannur. a. JJt. 2>eru Schluß- kurS Schlußk. Abendbörse Echluß- lurd SMIußk. Miltag- börse Datum 22-12- 27-12- 22-12- 27-12- 6?4 Deutsche Neichsanleihe v. 1927 96,9 96,9 97,13 97,25 6% ehem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 6yz% Doung.Anleihe von 1930 .. — — — — 99 99 99 99 Deutsche Anl.-ülblos.-Schuld mit AuSlof.-Nechten ............. 102,9 102,9 102,9 103 Desgl. ohne Auslos.-Rechte...... — — — 6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 irückzahlb. 102%)............ 97,5 — 97,4 97,4 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.................. 94,5 94,5 94,5 94,5 6Vi% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Lioui......... 94 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............. _ _ _ Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mttAuSlos.-Rechten 102 102,5 102,75 102,65 6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar biS 1935 94 94,5 95,5 94,75 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 94 94,5 6Vi% ehem. 4Va% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu^Pfandbricfe....... 94,75 94,75 _ _ 6ki% ehem. V/t% Rheinische Hyp.-Bank.Liqu.-Gvldpse..... 95,5 95,5 95 96 S% ehem. 8% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbrtese R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 96 96 96 96 96 96 96 96 kteuergutsch. Verrechnungskurs.. 104,4 104,4 104,4 104,4 .vninfiur: a. 1)1. Berlin Franlfuri a.M. Berlin Schlußkurs Schlußk. Abendbörse Schlußkurs Schlußk. Mittagbörse Schlußkurs Schlußk. Abend- börse Schlußkurs Schlußk. Mlliag- börse Datum 22-12- 27-12- 22-12- 27-12. Datum 22-12- 27-12- 22-12- 27-12- 4% Desgl. Serie 11 ............ 7,9 7,9 — — Mansselder Bergbau.........O 81 80,25 81 80,75 5% Rumän. vereinh. Rente v. 19C3 3,95 4,13 — — Kvlswerle..................O —- — 94,5 94,9 4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 6,05 3,65 6,1 Phönix Bergbau.......... O 48,25 47,5 47,65 47,9 4% Rumänische vereinh. Rente . - 3,55 3,65 3,65 Rheinische Braunkohlen .....10 211,25 209,75 210,75 210 2%% Anatolier ............... 30 30,5 30,65 30,8 Rheinstahl................. O Bereinigte Stahlwerke...... O 87,25 86 86.4 85,75 40,4 39,5 39,75 39,75 Hamburg-Amerika-Paket .....O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Dampfschiff........... O Norddeutscher Lloyd ......... O 24,65 24,25 24,5 24 21,5 Ltavi Minen ...............O Kaliwerke Aschersleben........5 Kaliwerke Westeregeln........5 13,25 109 13,13 108 13,5 107,25 108 13 108 108,25 28,65 29,25 28,5 29,13 Kaliwerke Salzdetfurth.....iy2 142,25 142,75 143 A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O 77,5 77,4 77 78 I. Farben-Industrie.......7 132,5 131,13 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 93,25 93,5 93,5 93 132,4 131,25 Cammerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und DiSconto- Gefellschast................ 0 69,25 69,75 69,25 69,75 201 89,75 94,25 201 89,75 97 — Goldschmidt ................o 89,25 94,75 89,75 97,25 70,25 71 70,25 71 Rütgerskverke...... O Dresdner Bank..............O 72 72 72 72 Metallgcsellschast.............O 83,9 82 83,5 82 Reichsbank ................12 146,5 145 146 144,75 Pbllipp Holzmann ........... O 1 "5 78,5 78 106 132 A.E.G........ O 27,25 27 26,9 26,65 Zementwerk Heidelberg ......* O Bekula.....................o 132,75 131,13 119,5 130,75 Elekrr. Lieferungsgesellschaft... 6 99,25 99,75 100,5 99 103,5 103 Licht und Kraft ............ 6 112,5 112,5 113,25 112,5 Schultheis Patzenhoser .......O —■ — Felten & Guilleaume.........O Gesellsch.s.Elekrr.Unternehmung. 5 77 77,13 77 78 Slku (Allgemeine Kunstseide) .. O 48,75 49 48.5 47,75 107 107 107 107,13 Eemberg...................O 110,5 111,5 111,5 111,5 Rheinische Elektrizität ........ 6 100 100 100 100 Zellstoff Waldhof ............O 46.5 47,75 46,5 48 SchuckertLSo.......... 5 94,5 93,5 94 93,9 Zellstoff Aschaffenburg .......O 63,25 63,25 63,13 64 Siemens S Halske............ 7 136,5 133 132 133 Dessauer Gas ...............7 — 120,9 119,25 LahmeyerLTo. ............ 10 108 108,25 108 108,5 Daimler Motoren........ O 47,4 62,65 47,4 47,25 47,25 Deutsche Linoleum ........... O 63 62,65 63,25 Buderus ........... O 85,75 85 86 85.4 Lrenstein L Koppel....... O Leonhard Tietz.......... O Ehade............... .10 87,75 87 Deutsche Erdöl .............. 4 100,65 60,25 100 100,4 100,65 59,9 100 77,9 99 60,5 100 32 187 31,9 185,5 31,9 187 32 185.5 Gelsenkirchener.............. O Harpener...................O Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. O 99,25 Aerumuiatoren-FabrS........O Conri-Gummt.......... O 137 150 139 151 138,25 150 139 Ilse Bergbau .............. 6 — — — 150 Grttzner....................O 27 Ilse Bergbau Genüsse........6 116 116,5 116 116,5 26,5 26,5 26,25 Klücknerwerke ...............O 74,75 75,25 75,25 75,25 Mainkraftwerke Höchst a>M.... 4 33 82.5 — Mannesmann-Rohrea........ 0 73,75 i 74,65 73,65- 74 Süddeutsch«: Zuck« .......— 8 I163,25 163,25 i 164 164 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) 5reitag, 28. Dezember (934 Dritter Blatt Der Weihnachtsverkehr im Bahnhof Gießen Mennung seiner dem Staate geleisteten ns i c A t d "i Wahlkreises — er schlug damals den rojrttlid) kenntnisreicher, tüchtiger, schaffens- L"Li ligkeit waren bei hervorragender jurifti- u m^llgemeiner Bildung die Grundzüge seines MG. nen. f, -jß d. j). ^Mchen itfcsn und bestem Gedenken. R. i. p. nwfärifrt. Briefe schrecken! potbettn-M &' ifarttr PiaMrZ' h. iben. sehr ihn manche dazu verleiten wollten um der gerettet worden. Die io ;i« Farben ingemein eindrucksvoll, und wenn am Ende Meißen Gewänder des Königs und Corde- ’ lias z ft. nimenfließen, erhält der schicksalhafte Ausgang » Tragödie auch seinen bildhaften Ausdruck. am Trunk mit frechen Mäulern sangen. Jedesmal, wenn einer gewonnen Halle, ging ein andere; & die Ecke, aus und war auch (einmal mehr auf der Burg, jo Richtung Berlin—Hamburg—Essen acht Sonderzüge über Gießen zu herein mit Hackmessern, Stangen und Gabeln, wenig Soldaten, meist Bauern und Bürger, fielen mit ihren Waffen über die Würfler her stachen und hieben sie in Stücke, daß überall Bahnbetrieb an den beiden Weih- das übliche Bild des Sonntag- I:) Irt das Bild Adolf Stracks als das eines ei ci jaterland und feine heimatliche Provinz r. ft und am von und nur Die und das und iitr provinzialhaupistadt giichtsrat i. K Adolf Strack -fr. aus doch we- zen und an den Felsen zerschmettern mußte. Den Burschen stieß ein bärtiger Mann derartig an die Brust, daß er den Stoß wie einen Hammer fühlte und hinfiel, ins Blut und die zertretenen Becher; doch so zur Tür, daß er in Todesangst aufspringen und noch entrinnen konnte. Obwohl er all sein Gold und Silber lassen mußte und einer ihm im Hof auch den Leinensack mit den jungen Eulen vom Rücken riß, sah er nicht um und stand nicht still, bis drunten auf der Straße von Lahnstein her ein Handelsmann mit einer Karre kam, der ihn aufsitzen ließ und mit der ersten Frühe nach Braubach brachte. Seit dieser Nacht ging er nicht mehr im Dunkeln Was ein Ozeanriese mit auf die Reise nimmt. der St. das der e (ü diesem Tage in und umgekehrt fahren. Während der nachtsfeiertagen gefahren, die etwa 10 000 Reisende von hier aus bzw. aus den Durchgangszügen beförderten. Am 23. Dezember herrschte auf der Bahn gleichfalls noch Hochbetrieb, der es erforderlich machte, an Zügen auf der Strecke Frankfurt—Effen umgekehrt gefahren, ferner verkehrten 22. Dezember Vorzüge zu zwei V-Zügen Berlin und Hamburg und je ein V-Zug Eilzug nach Berlin und Hamburg. I V* Ciolg. Sein Fakultätsexamen bestand er ! ’iote „Sehr gut". Seine erste praktische U genoß er am Amtsgericht Friedberg, er Landgericht Gießen und am Kreisamt rc Zwischendurch war er bei dem bekannten Hälfte gequetscht, je 50 Gramm Sonnenblumenkerne, getrocknete Holunderbeeren und zerkleinerte Nußschenkel, rühre gut durcheinander und vet- bringe die Mischung in möglichst heißem Zustande löffelweise auf die Aeste der Tanne. Dabei muß eine Hilfskraft zugegen sein, um das ablaufende Fett aufzufangen. Wer sich die einzelnen Bestandteile der Futtermischung nicht beschaffen kann, nehme nur Hanf. Entgegen früherer Vorschrift sollen die Gewichtsmengen von Fell und Zugaben ziemlich gleich sein. Der Talg soll die Körnermischung nur Zusammenhalten. Auch einzelne Fichtenzweige lassen sich so zu einer natürlichen Futterquelle aufbereiten und bieten, an dem Fensterfutter befestigt, reichliche Gelegenheit zu interessanten oogelkundlichen Beobachtungen. Blau- und Kohlmei- In unserem gestrigen Rückblick auf den Verlauf der Weihnachtsfeiertage hatten wir schon mitgeteilt, daß der Weihnachtsverkehr im Bahnhof Gießen bis zu den Feiertagen stark war und dann die gewohnte Feiertagsform angenommen hatte. Unsere weiteren Erkundigungen nach den abschließenden Ergebnissen der Reichsbahn über den Weihnachts- Personenverkehr im Gießener Bahn- h o f haben ergeben, daß schon vom 17. Dezember ab täglich zu mehreren Schnellzügen Vor- und Nachzüge gefahren werden mußten. Ferner war es erforderlich, die Schnellzüge nach Berlin und Hamburg bis zur höchsten Belastungsgrenze zu verstärken. « Am 21. Dezember wurden vier Vor- und Rach- züge zu Schnellzügen von und nach Berlin und Hamburg, sowie zwei Vorzüge zu Personen- Oer Spieler auf Lahneck. Eine Sage von Wilhelm Schäfer. In Braubach kam ein Junge durch eine Ohrfeige um fein Gehör, daß er die Sprache nach und nach verlor und keiner Sache nlltz sich Zeitvertreib auf eigene Weise suchte. So wollte er einmal auf Lahneck zur Nacht ein Eulennest ausheben. Er kam trotz der bedeckten Dunkelheit, weil er die Pfade kannte, gut hinauf, fand auch das Nest mit fiebert jungen Eulen, die er im Leinensack auf dem Rücken Heimtragen wollte, und stieg gerade von dem Gemäuer in den Hof zurück, als er die ausgebrochenen Fenster der Kapelle hell erleuchtet sah. Zuerst befiel ihn zwar der Schrecken, doch weil er an die Nacht gewöhnt war, nahm er sich Mut und kletterte über Schutt und Brennesseln in den Kapellenhof hinunter. Wie er die Tür mit einem Spalt aufmachte, hatten Landsknechte in fremder Kleidung einen großen runden Tisch inmitten der Kapelle ausgestellt und würfelten miteinander, während auf dem Hochaltar die Kerzen brannten. Es waren blonde spitzbärtige Gesichter, und obwohl er nichts mit feinen tauben Ohren von ihrer Sprache verstand, sah er, daß sie zum Spiel und 9er Weihnachtsbaum im Dienste der Dogelsütterung. Wenn der Christbaum ins neue Jahr geleuchtet hat, wird er nach altem Brauch am Neujahrstage abgeschmückt. Er sollte nun nicht, wie es meistens der Fall ist, im Hofe ober Schuppen hindernd herumliegen, sondern dem Vogelschutz dienstbar gemacht werden. Leicht läßt er sich zu einem Futterbaum Herrichten. Er ist dann die Nachbildung eines von Jnsekteneiern und -larven besetzten Nadelbaumes und wird von allen insekten- und körnerfressenden Wintervögeln gerne angenommen. Der Christbaum wird im Garten in den Boden eingegraben, oder bei starkem Frost zwischen Steinen befestigt. Dabei ist zu beachten, daß sich Katzen und anderes Raubzeug nicht anschleichen können. Nun erhitzt man in einem Gesäß ein Kilogramm Fett, am besten fyalb und halb Rinder- und Hammeltalg. Pferdetalg sollte trotz seiner Billigkeit keine Verwendung finden, da er zu sehr erhärtet und deshalb von den Vögeln nicht abgepickt werden kann. In die flüssige Masse schütte man 200 Gramm Hans, 100 Gramm Mohn, 200 Gramm Hafer, davon die wo Gold- und Silbergerät auf einem Haufen lag, und stellte eine Kanne oder einen Leuchter hin als neuen Gewinn. Dann senkten sich die Köpfe vor und jeder nahm das Ding zur Hand, Wert und Gewicht zu prüfen; und manche Hand war rot bestreift mit Blut. Inzwischen äugte einer nach der Tür und sah den Lauscher stehen und zeigte ihn den anderen; sie waren aber so versessen in ihr Spiel, daß sie ihn kaum ansahen, und nur der eine winkte ihm. Der Junge wollte aber nicht und stand versteinert hinter der halboffenen Tür, bis ihn der blonde Spitzbart mit den Reiterstiefeln holte und in die Runde setzte. Er mußte würfeln wie die anderen und gleich der erste Wurf war hoch, so daß er eine Kanne bekam aus purem Silber. Die füllte ihm der lange Reiter mit Wein aus einem Faß, das vor dem Hochaltar gelagert war; er muhte trinken und weiterwürfeln und gewann dermaßen, daß bald vor ihm der größte Haufen lag. Die anderen waren unterdessen schon so voll Wein, daß sie nur sangen und die Becher schwenkten und ihr Erwürfeltes auf dem Tisch im Haufen durcheinanderwarfen. Und einer hatte eine Gitarre mit und riß daran mit närrischen Gebärden, wozu die anderen lachten und schrien und mit den Humpen auf den Steintisch hämmerten. Der Bursche war das recht zufrieden, weil er sich dachte, daß sie ihm endlich in der Betrunkenheit die ganze Beute lassen müßten. Darüber aber kam eine Bewegung wie ein Stoß unter sie, daß alle nach den Schwertern griffen und zur Tür hinsprangen. Schon aber drangen Männer Briefe, die aus früheren Jahren stammen — man sollte solche Briefe immer aufheben — wieder einmal lesen. Da werden Erlebnisse aufgefrischt, an die wir vielleicht längst nicht mehr dachten, die uns aber jetzt noch erfreuen. Es gibt wirklich Briefkünstler. Da sind solche Bekannte, die mit Humor und klaren Augen ihr Leben schildern, daß es greifbar vor uns steht. Vergelten wir solchen Freunden Gleiches mit Gleichem, soweit wir dazu in der Lage sind! Das schlimmste Wort beim Briefschreiben ist: Das hat noch Zeit! Nichts rächt sich mehr als ein Aufschieben beim Schreiben. Man verliert dann den verbindenden Faden, besonders - dann, wenn unser Freund Fragen gestellt hat. Das erste Gebot heißt also: Schreibe sofort! Vergessen wir auch nie, unsere Freuden weiterzugeben, wenn wir wissen, daß wir unfern Bekannten damit einige frohe Stunden bereiten tön» Offizieren bestehen. Hinzu kommen: 36 Mechaniker, 30 Elektriker, drei Aerzte, zwei Krankenpflegerinnen, sieben Drucker, neun Friseure, 16 Musiker. Bedient werden die Reisenden von 628 Stewards und 25 Zimmermädchen, die auf jeden Anruf der 1100 Telephone herbeieilen. In den Küchenräumen betätigen sich 187 Köche, acht Metzger und 100 Bäcker. Den „Weinkeller" haben sechs Kellermeister unter sich. Der Proviant für jede Reise umfaßt: 7000 Hühner und Wild, 70 000 Eier, 16 000 kg Fleisch, 30 000 kg Eis, 24 000 Liter Wein, 16 000 Liter Bier, 2600 Flaschen Likör und 9500 »Flaschen Mineralwasser. Der Vorrat an Geschirr ist entsprechend: 2160 Karaffen, 27 600 Trinkgläser, 56 800 Teller, 28120 Tassen, 770 Kaffeekannen, 1160 Milchkannen, 12 450 Messer, 15 340 Löffel, 2090 Servierplatten, 2820 Fleischplatten, 600 Blumenvasen. In den Wäscheschränken lagern u. a. 38 400 Bettücher, 19 200 Kissenbezüge, 14 570 Tischtücher, 130 000 Servietten, 6000 Badelaken, 150 000 Hand- und 30 000 Badetücher, 40 000 Küchenhandtücher, 30 000 Bürohandtücher, 45 000 Spültücher und 5800 Wolldecken. Sind alle Kabinen besetzt, dann wird das Schiff 2170 Passagiere befördern. z anöeruei :iermischt, wie sie sich trennen und sich be- iet)bem tas wird durch das wechselnde Spiel der bereits gestern kurz berichteten, ist am Bl ihnachtsseiertag Landgerichtsrat i. R. -t r a cf gestorben. Ein längeres Leiden als den eines Freundes erkennen, so macht uns das immer Freude. Wir greifen zum Brieföffner, trennen den Umschlag sorgfältig auf und nehmen nun den Brief wie ein Geschenk heraus. Aufmerksam, mit leisem Lächeln, lesen wir die Mitteilungen des Freundes. Ja, das ist er. Wir rufen unseren Familienangehörigen und lesen den Brief vor. Wir haben es auch schon so gemacht, daß wir den Brief nicht gleich öffneten, sondern erst aßen und dann sagten: „Zum Nachtisch lese ich euch etwas Schones vor!" Das war des Freundes Brief! Solche Freude sollten wir uns noch mehr schenken. Aber: Wie man in den Wald schreit, so schalt es zurück! Freunde haben wir gewiß, aber wir erwarten manchmal etwas von ihnen, und wir selber sind schreibfaul gewesen. Kann man es ihnen da verübeln, wenn auch sie schweigen? Wie oft kommt es vor, daß wir nur an die Freunde denken, wenn wir einen guten Rat oder sonst etwas brauchen. Dann schreiben wir, und wenn nicht gleich eine Antwort kommt, werden wir ungeduldig, vergessen aber, daß wir einst auch nicht gleich auf eine Anfrage des Freundes schrieben. Wir sollten deshalb von Zeit zu Zeit in Gedanken bei unfern Freunden weilen, stumme Zwiesprache halten, und wenn uns etwas bedrückt, ober ^venn wir eine große Freude erlebt haben, sollten mir es ihnen mitteilen. Wie oft erfahren wir, daß sich gute Freunde treffen, einiges erzählen, und auf einmal ruft der eine: „Menschenkind, davon weiß ich ja gar nichts! Und warum hast du mir denn das nicht geschrieben?" Ja, warum? Schreibfaulheit? Bequemlichkeit? Wohl beides. Es gehört gewiß Seelengröße dazu, alles, aber auch alles, was uns das Schicksal bringt, mit sich selbst auszufechten. Aber wenn man sich etwas erleichtern kann, bann sollte man boch zugreifen. Es ist immer nur ber Freunb, ber Bruber, ober sonst ein guter Bekannter, der uns Helsen kann. Weilt er fern von uns, dann schreiben wir ihm. Wir werden in den seltensten Fällen enttäuscht werden. Deshalb: Schreibt! Uns selber geht es doch auch so. Jedes Lebenszeichen, das wir von unfern Bekannten erhalten, macht uns Freude. Wie schon ist es auch, wenn wir Ortsgruppe Gießen des Bundes drr Gaarvereine. Leiter: Polizeihauptwachtmeister Thum, Reuen Baue 4, II. Sämtliche Anfragen von Abstimmungsberechtigten sind an die Saarobleute zu richten, die zu jeder Auskunft und Unterstützung gerne bereitstehen. Saarobleute sind: 1. Oberarzt Dr. Rau h, Gießen, Universitäts- Augenklinik, 2. Verwaltungs-Oberinspektor Hentschel, Gießen, Welckerstrahe 12, 3. Gerichlsreferendar koch, Gießen, hitlerwall 51. Anfragen wegen des Transportes zur Abstimmung sind an den Transportleiter Thum oder den stellvertretenden Transportleiter koch zu richten (Anschriften siehe oben). Abfahrt und Rückkunft des Sonderzuges Rr. 15, der von Gießen aus fährt, wird jedem rechtzeitig bekanntgegeben werden. Im Laufe dieses Tages wuchs ber Anbrcmg der Reisenden zu diesen Zügen so stark an, wie es seit vielen Jahren hier nicht mehr der Fall gewesen war. An diesen Tagen mußten auch Sonderzüge in Richtung Fulda, ferner noch je ein Personenzug nach Alsfeld und Kassel und ein Eilzug nach Frankfurt a. M. von hier aus abgefertigt werden. Insgesamt wurden am 22. Dezember im Schnellzugverkehr fünf, im Eilzugbekrieb drei und im Personenzugverkehr vier Sonderzüge ,„Gmg Lear" in Berlin. Die) wmirrszenierung im Staatstheater unter Gründgens. Am -i me vor dem Heiligen Abend fand im Preu- im Drama sinkt; er ist groß in den Szenen des Wahnsinns, er wirkt hinreißend und erschütternd in den letzten Austritten mit feiner Tochter Cordelia. Am nächsten steht ihm Walter Franck, ber „bittere" Narr. Scharf gegeneinanber abgesetzt erscheinen bie Tochter, für bie Gründ gens so treffliche Kräfte einzusetzen hat wie Hermine Korner (Goneril), Maria Koppenhöfer (Regan) und Käthe Gold (Cordelia). Kayßler ist Kent, und das Glostersche Geschlecht wird durch Eugen Klöpfer, Paul Hartmann und Bernhard M i n e 11 i bargestellt. Das Haus, das ein glänzendes gesellschaftliches Bild bot, verhielt sich anders als sonst bei Erstaufführungen. Man ging in der Pause stumm auseinander, so befangen waren die Zuschauer von der pathetischen Wucht dieses Schauspiels, bas ihnen in so vorbildlicher Kunst bargeboten würbe. Am Enbe aber brach ber Beifall um so stärker aus; er galt in erster Linie auch Grünbgens, dem Leiter dieses Abends, dem Intendanten und seinem Hause, das durch ihn wieder zu ber Höhe gestiegen ist, bie wir biesem repräsentativen Theater immer gewünscht haben. Q. B. i U ^dilad)hrirt®^i'i-n Brief zu schreiben. Es geht unfern 1 * , ireundoMficher so wie uns. Wenn wir nach Hause 2S R^ommenn mb es liegt da auf bem Schreibtisch ein IQarftlaae: Vöries, Dei wir schon an der Handschrift (Briefe an ■ Fullen. - .Jreunit« llte man nicht „tippen", das sieht immex . 5dx:ft. ^troas; »rrdib und falt aus, es sei denn, daß du eine 7;; - -Zandsckqn hast, bie kein Mensch entziffern kann!) rote Blut ben Boben unb bie Wanb bespritzte; wen sie nicht erschlugen, ben warfen sie durchs Fenster hinunter, wo er tief nach der Lahn abstür- r- ü! Goldgeräte willen. Denn bas war ein? Sage weit herum, daß schwedische Schnapphähne im Dreißigjährigen Krieg bie Burg Lahneck genommen und im Kapellensaal den Raub verwürfelt hätten. Da wären die Bürger von Lahnstein durch eine Pforte eingedrungen und hätten sie erschlagen oder den Fenstern hinunter in die Lahn geworfen; von dem Gold- und Silberschatz sei nur das nigste ,atu I ■ ton - i ' b 0 l len —> in Staatstheater wirken einige Pilber (bie Halle, -: »ier Lear sein Reich unter bie Töchter ver- i“ teilt b) i Auftritte vor Regans unb Gonerils Burgen, brhbpifoben auf der nächtlichen Heide bei (9e= roitterrpme) wie die Räume einer mythisch-nordi- scheu Sei., andere erscheinen, als seien sie aus bunten Mruturen alter Handschriften genommen. (@e» famtarwi-ittung: Rochus ©liefe). Handlung und Neber r Qlungen werden mit einer fast geometrischen q fenauigfeit sichtbar gemacht: grün ist die Farben ^nerils unb ihres Gefolges, gelb bie von Re garN! :5ippe, bie Familie Gloster geht in blau, weiß YÄldie Mäntel ßears unb feiner verstoßenen Tochtcrig klaren und eindringlichen Gliederung zum LM ruck. Die Bühne ist gegen die Zuschauer hin ermmrt, bie Seitenlogen des Parketts finb mit grauer;iünnben verstellt, aus benen Portale führen: jo entölt eine hoppelte Spielfläche, eine Vorder- unb HMrbühne, auf benen sich bas Spiel ohne •/ Unterko nc.ung in atemraubenbem Tempo abrollen - kann, Äni Grünbgens bleibt ber weit verzweigten Tragö ti mit ihren Nebenhandlungen nichts Wesentliches । tyillbig, feine Aufführung enthält nicht we- ' - Niger iids :inunbzwanzig Bilder unb bauert trotzbem > nur buti stunden. Sf)aälrp?are läßt fein Drama in Englanb fpie- fen, Kleiber, Baumläufer, Golbhähnchen, Spechte, Finken unb Ammern finben sich halb am gebellten Tisch ein, unb hier kann man auch ben seltensten unb schönsten Zugvogel unserer Heimat, ben Seiden- schwanz, ab unb zu zu Gesicht bekommen. Wind, Regen unb Schneefall können bem Futterbaum nicht nachteilig werben, bngegen versagt er, wenn Rauhreif ober Glatteis eintritt. Deshalb sollten auch noch wettersichere Futterhölzer unb Meisenglöckchen aufgehängt werben. Ganz kleine Fichtchen befestigt man nach bem Uebergiefjen am Gartenposten, ober am Fensterbrett. Wettbewerb für landwirtschaftliche Siedlungeu. Das Hessische Staatsministerium, Abteilung 1 e (Landwirtschaft), Landessiedlungsamt, schreibt unter ben im Gau Hessen-Nassau ber NSDAP, am 1. Dezember 1934 wohnhaften Architekten einen Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für landwirtschaftliche Sieblungen im Einvernehmen mit bem Amt ber Technik unb bem NSBDT. aus. Zugelassen sinb Architekten, soweit sie Mitglieder der Reichskammer ber bilbenben Künste, Fachverband für Baukunst sind, bzw. solche, die sich vor der Ausschreibung ordnungsgemäß dort angemelbet haben. Ablieferungstermin ist der 5. Februar 1935. Preise von zusammen 3000 Mark sind ausgesetzt. Die Wettbewerbsbedingungen werden gegen Einsendung von Rückporto kostenlos abgegeben bei dem Landessiedlungsamt Darmstadt, Altes Palais, Zimmer 108. Daten für Freitag, 28. Dezember. 1908: großes Erdbeben in Unteritalien und Sizilien, Zerstörung der Städte Messina und Reggio; — 1923: der französische Ingenieur Alexandre Gustave Eissel, Erbauer des Eiffelturms in Paris gestorben (geboren 1832). Hochschulnachrichten. Dr. F. Hoppe -Seyler, Privatdozent für Physiologie an der Universität Würzburg, hat einen Ruf an die Universität Greif swajd ep halten und angenommen. bi rd’Zlm 1. Januar 1901 erfolgte feine staat- 2! hfJBung und Ernennung zum Amtsrichter rfchund im Dezember 1904 seine Versetzung 5 Ll tsgericht Friedberg. Das Vertrauen feines nrhlt unb langjährigen Lanbtagsadgeorb- Bi Justizrat Jäckel in Friebberg tätig. 1896 bestaub Abolf Strack bie Große je Staatsprüfung in Darmstadt für das Ju- i £> ierwaltungsfach unb erhielt unter fämt- 1 Sanibaten den ersten Platz. Alsbald fand er ei jd: g als Amtsanwalt in Lauterbach, Bü- biebberg unb Offenbach, war auch kurze bter des Rechtsanwalts Windecker in s i nationalen Interesse befunbeten Opser- ... . t >i Ruhestand getreten, dessen er sich nur ckMltzpiLiäßig kurze Zeit erfreuen durfte. nd«e chtsrat Strack war am 4. Januar 1871 bei:-Asbach am Taunus als Sohn bes Forst- . । t'racE geboren, ber selbst einer althessischen mfrailie angehörte. Ostern 1889 beftanb er i) nrfium zu Bensheim bie Reifeprüfung, um «i an unserer Lanbesunioersität Gießen £ lifium ber Rechtswissenschaft zu roibmen. )it Stubent — er gehörte bem Korps bqjia an — betrieb er feine Stubien mit 27. M $ ~ 5 Mischern baatstheater in Berlin bie lange erwartete WAujfühiMq von Shakespeares „König Lear" 4 »eine Weihnachtsgabe unb als eine Art > 'Jleffjera cqtslegung am Jahresenbe, bei der der nffrfM« > gjneub hxnbant Gustaf Grünbgens die Nörkttt ''stärkste i Persönlichkeiten der deutschen Schauspiele- jnröefl. rei — Brner Krauß an der Spitze — vorführen - bis 36, v flinbff, M Elk sich QjfJi -•-rmanqeis frtr q fort Dik eY'ri. tnmarft im ! - 'laliunc:-‘-sir[c,r . .'■‘nnlncH- luftlos, rf(br nahm bieten einen Here RachilM! od slandijchen Bflim sst , bubabn von MoUvcM nten Richters unb Menschen allzeit in 2Ib&re mag nicht scheinen, als bleibe die Auf- fübrurr: in szenischen Äußerlichkeiten befangen; diese i’Gmttung bes Dramas erhält ihre Bedeutung erst bitt-iübie Reihe einzigartiger Darsteller. Werner SUa w; ;als Lear steigt künstlerisch, je tiefer er. chig werden wir erst, wenn uns ganz h nn'te nur eine Karte senden. Früher ' : ^.,..2'?^en fl" ms boch immer einen ausführlichen Brief :-n Ke--. _>jchricde i rin >en Scheine abhold war. Bescheidenheit *" d'e Großvnb ..... ' ' ' 1 öbmbforberungffjcn fnachlossigt uitilkfencfL imbei war er ein Freund der Natur unb -Mvereill-Loiü ben irften Mannesjahren ein weidgerechter -a sich bei aürtägir. | naiTA m Wencn ms in den Feiertagen und zum neuen *“ 7.*mbre 6: ikwunschkarten ins Haus fliegen, dann ' ' 1 "erden.' n:r daran erinnert, daß wir noch Freunde -cnnangcls ^-ratischen Vertreter aus dem Felde — * ’' " ' Ann den Reichstag. An seinem Lebensabend - der NSDAP, an. Nach fünfjährigem -e'i*uuuuü m- t fi Friedberg wunde er Landgerichtsrat am -'etwas kifc Sfct Gießen. v : um O Z)"- r iD'blichene war nicht nur feinen Kollegen, notierten Oäl rt” :icS weiten Kreisen ber Bevölkerung als Cttw ^051 ttich kenntnisreicher, tüchtiger, schaffens- itb.gif t mb allezeit hilfsbereiter Richter bekannt. * V;. Doneiuf de'Uiichwierigen Gebiete des Grundbuchrechtes 'i5u55’Gll 55 Autorität. Bürokratismus mar ihm I 'Hf 1 11 t U a ge|iuiut:n. vs-m iMuyiicx, - ttck ilinin arbeits- und erfolgreichen Leben ein I " . )cl| 21 an Oktober 1933 war der Dahingefchiedene . . . ter £. IrEennung feiner dem Staate geleisteten ‘ Wtrernte - er hatte bereits am 6. Dezember 1932 n »ic i-z^ähriges Dienstjubiläum feiern können — blbe i i nationalen Interesse bekundeten Opfer- bii?s ■W; «Mr- J - fffd» :ri heilen. ! ^-50 um jn b r mit 4j0 e0?r II' „5 des Üf! ei' dao- alten Oberheffen II, W y -es gi i* ' ht .. ,»■ !Mi !; r ita Hl cit'p f die kine erftr 25. Fortsetzung. Nachdruck verboten! Fit! Da nach Castend hineinführte. Vorsichtig Polizist stellte sich mitten in man ließ seine Signalpfeife ertönen. rer hielt — das Auto desgleichen. Der nen- L. fcieö schon ' lx mon^ ri 13. Kapitel. der ^rer Tü t't Sferamr ein Sie r ü n ierfag • sei mRi kmt’ir ii die «nie? Meist iaren. Dii w Müler UGedich wstchen qchluh di 'jiß- bti d« inß?a einen «hon oor --l'l des d m K i n euch schon jetzt bei Kamerad Jakbb W e i l in Mainz, Goethestraße 3, an. Nie Auswirkung der Amnestie in Hessen 2. Januar 1931 wurde er in sein ______ Während seiner Amtsführung, die für die Stadt Grünberg von großem Vorteil war, wurden u. a. von hier hat der Führer und Reichskanzler die Patenschaft übernommen. Den erfreuten Eltern übermittelte der Führer mit einem herzlichen Glückwunschschreiben ein größeres Geldgeschenk für das Patenkind. Bürgermeister-Wechsel in Grünberg. Wie das Personalamt des Hess. Staatsministers bekanntgibt, wurde Bürgermeister Dr. Kurt M i l d - n e r in Grünberg zum kommissarischen Bürgermeister für die Gemeinde Osthofen und Rechtsanwalt Heinz Wagner in Homberg zum kommissarischen Bürgermeister für die Gemeinde Grünberg bestellt. Der bisherige Bürgermeister von Grünberg, Dr. M i l d n e r, wurde am 21. Januar 1903 in Aschaffenburg. geboren. Rach der Reifeprüfung kam er im Jahre 1922 nach Offenbach, wo er bei der Das Auto, aus dem der Schuß von Mac Lean abgegeben worden war, raste vorwärts. Jetzt waren die Straßen ziemlich leer. Ohne Aufenthalt konnte der Wagen vorwärtsrafen. Ein paarmal fah sich einer der beiden Autoinfassen mißtrauisch um. Ein Motorradfahrer raste ziemlich dicht hinter ihnen den gleichen Weg. Aber an der Ecke Cuttler Street hielt er inne und stieg ab. „Ich habe gedacht, sie sind uns auf den Fersen", sagte der eine Mann im Auto. Der Führer, die Hände fest auf dem Lenkrad, die Augen scharf ge- radeaus gerichtet, meinte: Der Beamte notierte. „Ich leite die Untersuchung persönlich." Inspektor Bruce hatte bereits Hut und Mantel ergriffen und eilte hinaus. „Geben Sie unten in der Telephonzentrale Weisung", sagte er zu seinem Sekretär, „festzustellen, von welcher Nummer aus der Anruf an mich soeben gekommen ist." bald vor dem verfallenen Hause in ßaM Der Motorradfahrer hatte an L. bremst, von der aus nur ein einziger Zu'a, Hessen, wie das Staatspresseamt mitteilt, weitere 410 6 Amnestierungen oorgenommen, die sich auf die Provinz Starkenburg mit 1156, auf Oberheffen mit 984 und auf die Provinz Rheinhessen mit 1966 Fällen verteilen. Somit stellt sich die Gesamtzahl der bis jetzt Amnestierten in Hessen auf 38 075. Bei 24 235 Personen wurden die Strafen erlassen, während bei 13 840 Personen das Strafoerfolgungsverfahren eingestellt wurde. a gewählt, am Amt eingeführt. „Wie können Sie das? Es hat doch klappt. Der einzige, der uns hätte gefährlich den können, mar Mac Lean— und der fr einen Denkzettel weg. Ist er eigentlich tot* „Das weiß ich nicht. Ich sah nur, roiterun Aber zum mindesten hat er für eine flaiy" sßen, Grimberg und Hungen ln unserem heutigen Anzeigenteil. Auf die wichtige Bekanntmachung sei besonders aufmerksam gemacht. ** D i e Geschäftsräume des Meldeamtes für den Freiwilligen Arbeitsdienst befinden sich ab 3. Januar 1935 Bahnhofstraße 67, bei Firma Gebr. Jullmann. Die Dienststunden sind 8.30 bis 12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstags 8.30 bis 13 Uhr. Für ärztliche Untersuchungen Meldezeit täglich 8.30 bis 12.30 Uhr. Am 2. und 3. Januar 1935 sind die Geschäftsräume ge- schloffen. ** Wiederfehensfeier et) em. 87er. Das 1. Nassauische Infanterie - Regiment Nr. 87 mit Kriegsformationen (Res. 87, Landw. 87, Jnf.-Regtr. 186, 223,253,349,365.468) begeht am 4. und 5. Mai 1935 in der alten Garnison Mainz seine 125jährige * Staufenberg, 27. Dez. Im Saale der Burg Staufenberg beging bti Gesangverein am ersten Feiertag Weihnachtsfest. Nach einer kurzen Anspm Vereinsleiters und der Ehrung eines feit 25 dem Verein angehörenden Mitglieds folgte? stücke und Gesangsoorträge, wobei der Chor in bester Weise zur Geltung kam. Zwei gespielte Theaterstücke, die mit starkem Bei genommen wurden, bildeten den Höhepuck Abends. '' meldete der M°rr°> kansch. Denn er erkannt? i Der DerbädjHgc '. <‘a| * ne* Nacht em Motorradfahrer angebrauir - r _ dicht hinter ihm jagte das Ueberfallkommanec , , .......— " den W-g. i i- i. Der WortW , F -TT «n J. Pern jifen .tzem jer Der Führer als Pate. Nidda, 27. Dez. Bei dem neunten d e des Friedhofwärters Wilhelm Weber Sie fuhren weiter durch die Nacht <*- *. - - — i.—k j. tim bet mit !» ftufd ton kijrzlich Üfl er; rtitn totib- ic -bi. Dit ii IrjJe W ji ft Mo I fer Wilhelm (116) feiner Militärpflicht, trat unter Bürgermeister Sörmer in städtischen Dienst und wurde 1914 zum Stadtrechner der Licher Stadt k a f s e ernannt. Bei Ausbruch des Weltkrieges rückte er als Leutnant und Kompanieführer mit feinem Regiment ins Feld, wurde im Westen mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille und im Osten, wohin er 1916 kam, mit dem Eisernen Kreuz 1. Klaffe ausgezeichnet. Während er das Eiserne Kreuz 2. Klasse aus der Hand des damaligen Kronprinzen entgegennehmen durfte, erhielt er letzteres persönlich vom Kaiser überreicht. Im Juli 1917 geriet der nunmehr Entschlafene in russische Gefangenschaft, kam schließlich nach Sibirien und durfte erst im Oktober 1920 in die geliebte Heimat zurückkehren. Soldatische Pünktlichkeit, Treue und Gewissenhaftigkeit waren die das Wesen des Mannes in feinem städtischen Amt auszeichnenden Charaktereigenschaften. Besondere Verdienste erwarb sich Stadtrechner Häuser als Vorsitzender der Kriegerkameradschaft „Hassia", Bezirk Lich, welches Amt er seit Dem Jahr 1912 innehatte. Es war für ihn eine besondere Freude, im vorigen Jahr das 60jährige Jubiläum des hiesigen Kriegervereins mit vorbereiten und erfolgreich durchführen zu können. Seine Mitarbeit am Wiederaufbau des deutschen Volkes und Reiches unter der Führung seines Volkskanzlers war für Den von echter VaterlanDsliebe beseelten Mann eine SelbstverstänDlichkeit. Eine befonDere persönliche FreuDe wurDe Dem schwer Erkrankten noch auf feinem Leidenslager zuteil durch die Nachricht von dem gut bestandenen Examen seines Sohnes und feine Approbation als Zahnarzt. Weite Kreise nehmen teil an dem schweren Verlust, den die Familie und unsere Stadt durch das allzu frühe Hinscheiden Ludwig Häusers erlitten haben. Oie neue Vogelsbergbahn. LPD. Hartmannshain, 27.Dez. Am Sonntag ist die neue Bahnlinie Wächtersbach — Sir ft ein — Hartmannshain für den Personenverkehr eröffnet worden. Der Werktagsverkehr der Bahn wird auf Montags und Donnerstags beschränkt. Die neue Linie ist vor allem für den Wintersport- und Wochenendverkehr sehr geeignet, da sie die Passagiere in anderthalbstündiger Fahrt von Wächtersbach an Hartmannshain und die ihm benachbarte Herchenhainer Höhe heranführt. Dadurch, daß die größeren Haltestellen Der neuen Strecke sämtlich mit geräumigen LaDeplätzen versehen sind, kann fernerhin Der Holzabtransport aus Den Gemeinden des anliegenden Landstriches in Zukunft eine erhebliche Steigerung erfahren. Landkreis Gießen. $ Alten-Buseck, 27. Dez. Am vorigen Samstag veranstaltete die hiesige Hitler-Jugend eine Sonnenwendfeier. Unter flottem Marschgesang zogen HI., Jungvolk, BDM. und Xi T’Ki z;‘ W Weih daß erst! fb ffs wc „Hier Polizist Stones", .... sahrer sich militärisch. Denn er spektor Bruce. „Der oerDächtige WM» । Street hineingefahren Wenn wir das -oie suchen ..." M । „Weiß schon BescheiD", sagte Jnspenor „Los, Hausnummer 221!" jK Der Ueberfallwagen fuhr an. Tet fahrer Desgleichen. Und auch der »>|i Meldung gemacht hatte, bestieg sein Rao. — . griff nicht, woher Inspektor Bruce I alles wußte. Aber bei Bruce begriff „Ich möchte meinen Namen nicht sagen. Aber ich bitte Sie, schicken Sie sofort Beamte nach Eastend, Cuttler Street, Haus Nummer 221. Lassen Sie Das Zimmer rechts vom Hausflur zu ebener ErDe untersuchen. Eine SteinquaDer im Fuß- boDen ist locker. Von Dort aus geht eine WenDel- treppe hinunter in einen verborgenen Keller. Eilen Sie um Gottes willen! Hoffentlich kommen Sie noch zurecht. Man hält jemanD Dort gefangen — will ihm ans Leben." Das Flüstern wurDe noch leiser. Tränen schienen Die Stimme zu ersticken. „Ja, wollen Sie Denn nicht Ihren Namen ..... nen?" fragte Inspektor Bruce noch. Da knackte Das Telephon. Schon meldete sich Die Zentrale: „Die Leitung ist plötzlich stumm. Der Teilnehmer scheint abgehängt zu haben." Bruce Drückte auf Die Klingeltastatur seines Schreibtisches. Ein Beamter erschien sogleich. „Sofort Ueberfallwagen für EastenD, Cuttler Street, Haus Nummer 221." „Gut!" sagte Der eine Der beiDen Männer und schloß sich Dem andern an. Schon kam ihnen Auto entgegen. Ein kurzer Pfiff — dreimal, stiegen ein. Der Wagen sauste Davon. stets heilig war, auch halten würDen. Mit einem Front-Heil-Hitler! schloß KameraD Grün feine mit großem Beifall aufgenommene Ansprache. Ein schön zusammengestelltes Programm heiteren unD ernsteren Inhalts erfreute Die Besucher. Nach dem Gesang des Bundesliedes blieb man noch einige Zeit in treuer Kameradschaft zusammen. Am Nachmittag fand eine Weihnachtsfeier für Die KinDer Der StahlhelmkameraDen statt. Ein abwechslungsreiches Programm brachte in Die große KinDerfchar Die rechte Weihnachtsstimmung. Zum Schlüsse kam Der Nikolaus, reichbelaDen mit Gaben, die er an Die KinDer verteilte. Manch Sprüchlein mußte Dorgetragen roerDen, Damit sie sich Die Gunst des Nikolaus erwarben. Mit ftrahlenDen Gesichtern verließen sie Die Stätte Der FreuDe. Vornotizen. — TageskalenDer für Freitag: NS.- Hago, 20.30 Uhr im Caf6 Leib, öffentliche Versammlung über: „Die Arbeitsschlacht Winter 1934/35". — ©tabttheater, 20 bis 22 Uhr: „Parole Heiraten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Königin Chri- ftine". — Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: ,^Jm Ge- heimDienst". — — StaDttheater Gießen. Heute, 20 Uhr, der Schwank: „Parole: Heiraten!" mit Dem Autor, Spielleiter und Schauspieler Karl LuDwig Lindt. wurde Kommissar Bruce aus Scotland Yard durch einen Telephonanruf in feiner Arbeit gestört. „Wer ist denn da schon wieder?" sagte er ärgerlich zu dem Beamten an der Telephonzentrale. „Ich habe Ihnen doch gesagt, daß ich jetzt nicht gestört sein will, daß ich dringend zu arbeiten habe." „Das habe ich bereits gesagt, Herr Inspektor, aber die Dame am Telephon läßt sich nicht abweisen. Sie sagt, sie müßte Inspektor Bruce selbst sprechen. Es handelt sich um Das Leben eines Menschen." „Gut, Dann oerbinDen Sie!" Schon vernahm Inspektor Bruce eine zitternDe Stimme: „Ist Dort Inspektor Bruce?" „Ja — wer spricht Denn Dort?" Einen Augenblick war Schweigen. Dann klang Die zitternDe Stimme wieDer: Zu gleicher Zeit, als sich Dies alles auf ... Straße vor Dem Hause Mac Leans ereignete, (Brünbungsfeier mit einem großen WieDersehen Der treuen Waffengefährten. KameraDen, melDet LPD. Darmstadt, 27. Dez. Auf Grund Straffreiheitsgesetzes vom 7. August 1934 rourDen in öownntagafct nirtr; 2tit' ging er ein paar Häuser zurück. (Berabe wollte er in Die Polizeisiation gehen, um seine Meldung nach Scotlanb pam machen, daß man das Viertel um htc l Street herum absuchen müßte, da kam burfli Nacht ein Motorradfahrer angebrauii — Vfl genug und wird uns ungeschoren lassen.' „Hast Du alles gut vorbereitet?" fragte berSu» führen „Ich denke, es bleibt uns nichts anbercs als unseren Mann unschädlich zu machen. vM> kommt Die ganze Geschichte noch heraus, bi? y' Der roerDen gesperrt, unD wir können uns auf paar Jahre gefaßt machen." die Hauptstraßen der Stadt neu gepflastert und vor allem Das schöne Walbschwimmbad im Wiesen- grunD in Der Richtung nach Mücke errichtet. Der neue Bürgermeister von Grünberg, Heinz Wagner, wurDe am 25. Dezember 1903 in Lahr (BaDen) geboren. Er kam später mit feinen Eltern nach Gießen, besuchte hier Das Realgymnasium, wo er auch feine Abiturientenprüfung bestanD. Hierauf studierte er Jura an Den Universitäten Gießen unD München, Dann war er u. a. nach Abschluß feiner AusbilDungszeit als Assessor in Hamburg tätig. Im Mai 1931 ließ er sich als Rechtsanwalt in Homberg (Oberheffen) nieder. Stadlrechner Häuser-Lich f. —,— Lich, 27. Dez. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb im 55. Lebensjahr am Abend des zweiten Weihnachtstages im Krankenhaus zu Gießen Der langjährige Rechner Der hiesigen StaDtkaffe LuDwig Häuser. Der Entschlafene war am 27. Juli 1880 dahier geboren. Nach Dem Besuch Der Volksschule unD Des Realgymnasiums in Gießen erlernte er Die Kaufmannschaft, genügte als Einjährig-Freiwilliger beim Infanterieregiment Kai- Jungmädels hinauf zu der Hitter-Cirk.- * r°d,ch°st-führ-r der HI. fprad; tun Deutung Des ©onnenroenbfeuers bei « 6 unD heute im Dritten Reich. Mit dem '?r* mit Dem Feuer alle Unzufriedenheit und die vielleicht noch manchen Volksgenossen Bewegung fernhalte, verbrennen mödit Holzstoß zu lodernden Flammen entsackt ten einige passende Lieder und gut Gedichte, Die zur Verschönerung der Feier Hierauf Drückte Ortsgruppenleiter Freund FreuDe Darüber aus, daß Deutschland S.«?1 14 Jahren Der Zerrissenheit und des Klass voll Stolz auf eine einige deutsche 3Uqenh könne, und er brachte auf den Führer unb kanzler' ein dreifaches Sieg-Heil aus. Das lied Der Hitler-JugenD und Das Deutschla schlossen Die eindrucksvolle Feier. — Am nachmittag fand in Der hiesigen Kleins schule Die Weihnachtsbescherun Kleinsten statt. Unter Dem Gesang ,,^hr kommet" zogen Die KinDer in Den mit eine Weihnachtsbaum geschmückten Saal. des brennenden- Weihnachtsbaumes füh von Schwester Berta eingeübtes Weihn auf. Außerdem erfreuten sie die Eltern unb durch allerliebst vorgetragene Liedchen und Mit strahlenden Augen nahmen dann di die schönen Geschenke entgegen, Die mit von Den Schwestern angefertigt waren Gesang eines Weihnachtsliedes schloß Feier. wg. Großen-Bufeck, 28. Dez. Meldung in Nr. 300 des Gießener Anzei 24. Dezember 1934 betreffend SBeihn spende der Firma Karl Althaus wirb richtigend mitgeteilt, daß es sich um Die Althaus & Wagner in Grohen-Bu Delt. W tklu hut-c i T'-n 6 Lollar, 26. Dez. Der Gefangv „Sangervereinigung" beging am FeiertagabenD feine diesjährige Weihna althergebrachter Weise. Der sehr geräumi „Zur Linde" war von den Dereinsangehö auf den letzten Platz besetzt. In feiertägliche! mung nahmen Die Besucher an allen Darbi« regen Anteil. Das auserwählte Programm nem überroiegenDen Teil Dem Weihnacht ' angepaßt, erfuhr Durch-Die Hingabe aller fenDen Die beste Anerkennung. Der Männ allen Stimmen mit vorzüglichem Stimm setzt, hatte unter Der Stabführung des Meyer (Wieseck) schnell Den richtigen Ko den Zuhörern hergestellt. Der zeitweise nicht wollende Beifall verlangte gebieterisch eir gaben, Die mit luftigen Choren gewöhn Die anerkennenswert konzertierende K ker konnte mit BefrieDigung Den ges fall quittieren. Ebenso Dürfen die fpieler" überzeugt sein, Daß sie mit ihren hingen nicht unwesentlich zur stimmungsoM Haltung beigetragen haben, denn auch hier Die Besucher nicht mit ihrem Beifall.U» in Sinn bi Suilfiiiber "W iher e'p t A ' *■> Bald ftanD ein junger, frischer Kriminalbeamter im Zimmer, Der Den Inspektor Bruce unb den nun wieDer normal aussehenDen Mac Lean militärisch grüßte unD Die Befehle Bruces entgegennahm. „Sie begleiten Mister Mac Lean nach Hause und bleiben zu seiner Verfügung. Brauchen Sie noch was von mir, Mac?" In ernsten Momenten reDete Bruce Den von ihm hochgeschätzten Detektiv vertraulich nur mit Mac an. Mäc Lean überlegte. „Ja, Inspektor Bruce, es wäre vielleicht ganz gut, wenn sich an Der Ecke Der Cutter Street ein MotorraDfahrer aufhalten konnte. Dem konnte Dann dieser Beamte hier, wenn es nötig wird, irgendwelche Nachrichten geben." Bruce traf auch diese Anordnung. Mac Scan verabschiedete sich herzlich von ihm. „Na — Hals- unb Beinbruch! Unb was ben Professor Borgloh anlangt, so gebe ich jetzt sofort den Befehl durch, daß man überall recherchieren soll. Allerdings, in London einen Menschen zu suchen, ist nicht ganz so einfach." „Vielleicht kann ich Ihnen auch da einen Tipp geben", meinte Mac Lean. „Ader ich möchte noch ein Weilchen damit warten, denn es ist nur so eine Vermutung von mir." * Es dunkelte schon, als Mac Lean mit feinem Begleiter das große Gebäude von Scottland Yard verließ und in einer Autodroschke feinem Hause entgegenfuhr. Unterwegs instruierte Mac Lean ben eifrigen, in» teHigcnten jungen Beamten genau. Zum Schluß sagte er: , „Sehen Sie bas kleine blaue Sportauto hinter uns? Es hat Die ganze Zeit, währenb ich mit Inspektor Bruce sprach, vor Scottlanb Parb geparkt. Nun ist es hinter uns. Ich wette, Da sitzt einer unserer Freunbe brinnen." „Warum holen wir uns Dann Den Jungen nicht, Mister Mac Lean? Ich Darf doch bei Dem geringsten VerDacht einen Menschen sistieren. Soll ich unfern Wagen so Dirigieren?" Mac Lean legte schnell Den Arm auf Die Hanb des jungen Beamten, Der schon Dem Fahrer eine Weisung geben wollte. „Nein, bas wollen wir nicht tun. Was würbe es uns nützen — wir hätten ben Burschen Da unD wüßten nicht bas Entfcheibenbe!" „Was ist Das EntscheiDenDe, Mister Mac Lean?" „Abwarten, Dann Whisky trinken", gab Mac Lean lächelnb zur Antwort. „Nun sinD wir Da. ** Neujahrsglückwünsche — Wohlfahrtsbriefmarken! Zur Frankierung Der Neujahrskarten unb -briefe verwenbe jeüer bie Wohlfahrtsbriefmarken der Reichspost für bie Deutsche Nothilfe mit den Bildern Der schaffenden Stände! Der Neujahrsglückwunsch ist besonders herzlich, wenn er mit dieser kleinen Spende für Die Notleidenden verbunden roirb. ** Der P o st d i e n st am kommenben Sonntag roirb sich in ber üblichen Weise ab» wickeln. In Der Orts- unD GelDzustellung roirD ein Bestellgang, jeDoch ohne Aufträge- unb Nachnahme- tarten, erfolgen. ** Die Gießener Gelbinstitute geben in unserem heutigen Anzeigenteil ben Dienst ihrer Geschäfte am kommenben Montag bekannt. Interessenten seien befonbers barauf hingeroiesen. ** Die Einsenbung ber Lohnsteuer- belege für bas Kalenberjahr 1934 betrifft eine Bekanntmachung ber Finanzämter Gie- Passen Sie auf, bas Sportauto roirb an uns vorbeifahren." Vor seinem Hause angelangt — es war nun inzwischen völlig bunfel geworben —, verabschiedete sich Mac Lean laut unb beinah lärmenb von bem jungen Beamten. „Ich habe Sie schon zu lange aufgehalten", sagte er, „man roirb schon auf Sie warten. Beeilen Sie sich, Heimzukommen." Damit ging er langsam auf sein Haus zu unb verschwanb in ber erhellten Eingangstür. Balb Darauf sah man ihn in seinem Zimmer Licht machen. Er schien es sehr warm im Zimmer zu finDen, Denn er öffnete alsbalD beiDe Fenster ganz weit, lehnte sich einen Augenblick hinaus, ging Dann an seinen Schreibtisch, Der in Der Nähe Des einen Fensters ftanD, unD ließ sich nieDer. Er blätterte in einigen Papieren, ftanD Dann auf, ging ins Nebenzimmer. Es wurDe einen Augenblick Dunkel im Arbeitszimmer, Dann roieber hell. Mac Lean faß wieDer an feinem Schreibtisch, offenbar tief gebeugt über eine Arbeit. Die Fenster waren immer noch offen, Die Jalousien nicht heruntergelassen. Die Straße wurde allmählich leer. Die Läden schlossen, nur wenige Passanten überquerten noch ben Fahrbamm. Auf ber Brücke bem Hause Mac Leans gegenüber leuchteten ein paar trübe Laternen: sie konnten ben Schatten ber Unterführung nicht erhellen. Ein Auto mit abgeblenbeten Lichtern kam über die Brücke. Es fuhr langsam. Der Chauffeur schien hier fremb zu sein unb eine Hausnummer zu suchen. Ein Fahrgast von brinnen sprach ein paar ärgerliche Worte, beugte sich vor — gerabe hielt ber Chauffeur vor bem Hause Mac Leans. Der Fahrgast streckte bie Hanb aus bem Fenster, als wollte er bem Chauffeur eine Richtung angeben. Ein Knall — ein Blitz — brinnen am Schreibtisch vor bem offenen Fenster fiel eine Gestalt mit einem Aufschrei zu Boben. Dann war Stille. 3m gleichen Augenblick gab ber Chauffeur unten auf ber Straße Gas, fuhr bavon, als wäre ber Böse hinter ihm. Als er an ber Unterführung vor- beifuhr, kam ein Motorrabfahrer, ber bie gleiche Richtung einschlug. Das alles war kaum zwei Minuten vorbei, ba wurde bie Haustür Mac Leans vorsichtig geöffnet. Eine Gestalt eilte heraus, sah sich nach rechts unb links um, eilte auf ben Torbogen Der Brücke zu. „Richtung Eastenb", klang Dort aus Dem Dunkel heraus eine leise Stimme, „wir bekommen an Der Station 3a weitere Marschroute." i 1 e „Verschlossen!" flüsterte er. „Aber man den schweren Riegel nicht vorgemaiy • lich, weil man es sehr eilig hatte. (Fortsetzung folgt!) ■ llaiijä Dai) I h;'2et9' lc > Stadtverwaltung tätig war. Er bestand dann Die Zweite Verwaltungsprüfung für hessische GemeinDe- beamte unb würbe barauf Verwaltungsinspektor in Offenbach. Er studierte in Frankfurt unb Hamburg, legte im Jahre 1927 bie juristische (Staatsprüfung mit „Sehr gut" ab unb promovierte im Jahre 1929 mit einer Arbeit über bas Thema „Der Rechtsschutz gegenüber Gemeinberafsbeschlüssen nach Art. 98 ber Hessischen ©täbteorbnung" zum Dr. jur. Am 12. Dezember 1930 würbe er unter 42 Bewerbern zum Berufsbürgermeister von (Brünber- le ionzei j na de B iften § Mainzlar, 27. Dez. Am zweiten nachtsseiertag hielt der hiesige (B cf a n gDes e rrt chte - 7 eit ! ealti re >:?n « :( Hru i) 1» er c :ng b( !®;cta nart)e IN Höne ubt ir ige D - tzn eine wohlgelungene Weihnachtsfeier, W tzW! \ Verein mit Zufriebenheit zurückblicken!m n W 1 1 cisa ei n Da betreff tirm '■ en re Handball im Gau XII Lahn-Oillkreis nm inb das einer armen Witwe irtrr erfreuten die Besucher sehr. Während Die Spiele am nächsten Sonntag berreichh in i! öem & vter id)ts und „Bei der Widmung und für die evangelische nde und dessen Vorstand ein schönes em Vaterunser und Segen schloß die Vezirklasse: Tv. Lützellinden — Tv. Kirchgöns. Für die Gäste steht in dieser Begegnung für den ersten Platz viel auf dem Spiel. Will die Mann- chaft noch entscheidend cingreifen, so muß sie unter allen Umständen gewinnen, was ihr auf dem Platz non Lützellinden wirklich schwer fallen sollte. Denn die Platzherren sind hier nicht ohne schweren Kampf unter Einsatz des ganzen Könnens zu schlagen und haben im übrigen auch noch die Niederlage aus dem seinerzeit knapp verlorenen Vorspiel auszugleichen. Wir rechnen mit einem knappen Erfolg der Gastgeber. knrhessen Marburg — Io. Münchholzhausen. Münchholzhausen geht einen schweren Gang nach Marburg und muß, um seine Position zu wahren, mindestens einen Punkt mit nach Hause bringen. BlTV. Gießen — lufpo. Marburg. Die Gäste sollten den Gastgebern einen gleichwertigen Gegner abgeben und erst nach Kampf zu schlagen fein. Trotz der Niederlagen, die die Gießener Mannschaft in den letzten Spielen, einige auch unter unglücklichen Umständen herbeigeführt, be- zogen bat, trauen wir ihr einen knappen Sieg über die Marburger zu. t br f, 27. Dez. Beim Holzfüllen im r r jröe der 37 Jahre alte Waldarbeiter Hiner von einem Unglücksfall be- «hem der bedauernswerte Mann schwere gl an der Schulter erlitt. Der Verunglückte «Meßen in die Klinik gebracht werden. Nürnbergs großer Sieg. Wie wir bereits kurz meldeten, gewann der 1. FC. Nürnberg an Weihnachten in Spanien gegen den FC. Madrid 5:1 (1:1). Zu dem Spiel hatten sich 9000 Zuschauer eingefunden, die von den Leistungen der Deutschen begeistert waren. In der ersten Minute gingen die Bayern durch Friedel in Führung, aber kurz vor der Pause konnten die Einheimischen ausgleichen. In der zweiten Hälfte wurden die Nürnberger noch überlegener und erzielten noch 4 Treffer durch Friedel, Schmidt und Spieß. Internationales Turnier in Garmisch. Im dritten Spiel um den Dr.-Ritter-von-Halt- Pokal in Garmisch-Partenkirchen siegte Stade Fran- nzelnen und des ganzen Volkes-, öarau: terr sechs Mitgliedern für «ihre 25jährige S it zum Verein die silberne Turnernadel, bdfenö in Empfang nahmen. Von der Ver- I :aben dann einige schon gestellte Pyra- iir.ubungen, Turnen an Pferd und Barren jftugnis. Das von Vereinsmitgliedern mit 3 O b: i::r nh 0 fen , 27. Dez. Am vergangenen Bezirksklasse: Tv. Kirch-Göns — Mlv. Gießen 3:2 (1:1). Mit diesem Sieg hat sich Kirch-Göns wieder an die Tabellenspitze gesetzt und Münchholzhausen auf den zweiten Platz verdrängt. Das Spiel zeigte seitens der Gäste eine angenehme Ueberraschung und wurde nur durch viel Glück zu einem Punktgewinn der Platzmannschaft. Gießen war während des ganzen Spieles ein durchaus ebenbürtiger Gegner und hatte bis zur Pause ein verdientes Tor dem Führungstreffer der Platzherren entgegensetzen können. Nach der Pause vermochte Kirch-Göns, nachdem es jede Mannschaft noch zu einem Erfolg gebracht hatte, durch ein drittes Tor einen glücklichen Sieg ficherzuftellen. Kreisklasse I: Tv. Hochelheim — Tv. Hörnsheim 6:3 (3:1). (Einen verdienten Sieg erfocht der Tabellenführer im Lokalkampf gegen feinen Nachbar Hörnsheim. Die Mannschaft hat damit ihre Position weiter verbessert und ist in dieser Staffel nicht mehr einzuholen. Die erste Hälfte des Kampfes war durchaus offen und brachte fettens der Gäste das bessere Kombinationsspiel. Dagegen wies die Platz-- mannschast mehr Durchschlagskraft in ihren Angriffen auf und kam dann auch zu drei Toren, wogegen nur ein Gästeerfolg stand. Sofort nach der Pause konnte Hörnsheim innerhalb kurzer Zeit den Gleichstand Herstellen. Die Platzmannschaft setzte nunmehr alles auf eine Karte und erzwang überlegenes Spiel, aus dem bis zum Schluß noch drei Erfolge herausfprangen, damit einen verdienten Sieg sicherstellend. Der Kampf war, durch die schlechten Platzverhältnisse bedingt, sehr hart. Tv. Krofdorf — Tv. Dornholzhausen 10:7 (7:4). Bei guten Platzverhältnisfen lieferten sich beide Mannschaften einen fairen und ritterlichen Kampf, den die Platzmannschaft durch bessere Schußkraft für sich entscheiden konnte. Die Gegner waren sich im Feldspiel ebenbürtig. Krofdorf hatte bereits bis Zur Pause den entscheidenden Vorsprung herausgeholt. Die zweite Hälfte sah bei verteilten Leistungen jede Mannschaft noch dreimal erfolgreich. Kreisklasse II: Io. Garbenheim — Iv. Nauborn 10:6 (4:1). Das Spiel trug den Charakter eines Werbe- pieles und war stets abwechslungsreich und spannend. Die Platzherren gewannen trotz des etwas hohen Resultats mit Glück. Der Verlauf des Kampes brachte in der ersten Hälfte durch mehr oder wenige Ueberlegenheit her Garbenheimer einen verdienten Vorsprung von 4:1 Toren. Nach der > Kranz r« ;Sträußchen geschmückten Eheleute, die ...oon Knmttj und Enkelkindern umgeben waren. ^Der ge reite Chor unter der stellvertretenden Leitung q d Lehrer i. R. Jakob (Lich) brachte darauf ; n ansprechend den Chor „Befiehl du deine in Bachscher Vertonung zum Vortrag. ‘.■3m Auf-Ec? des Landesbischofs der Evangelischen '• CanbesMn Nassau-Hessen Lic. Dr. Dietrich er Geistliche ein Gedenkblatt mit ent= •x. 11 |unu um vijitii -"'"Hechnacklk: g eine Feier statt, bei der im Anschluß - -n die -Ll Machtspredigt von Pfarrer Kodding ..27. ye Spüle und Konfirmanden Sprechchöre, Weih- • " r: ^chtsgeÄire und Lieder zum Vortrag brachten. - - .7, .-azwkschk8n'fang die Gemeinde Weihnachtslieder. - hon tm Hch riDer Feier wurden in üblicher Weife die firung eines irnbel rMBüchern und Bildern beschenkt. - tbs so5 M ck Senheim, 27. Dez. Unsere Kirche .... s 1 kürz'itt^ine elektrische Anlage erhalten, 92pi:'fapeöe so großen Anklang fand, daß x iptiTtftüde wiederholt werden mußten. Auf NU !»s Vereinsleiters fand eine Sammlung iftieii des Winterhilfswerks statt, deren Er- n ‘ Kreisleitung des WHW. abgeführt Nii/ließend fand eine Verlosung statt, für 1 Wien Preise durch Vereinsmitglieder ge- oi irt. flbi ft ab t, 27. Sej. Bei der Weih- si'lmchensammlung wurden in un- • eliviöe 48 Kuchen gespendet, die an hilfs- gfr lolksgenossen in Offenbach geschickt wur- lich gut besucht. Anschließend fand Tanz statt. Für Musik sorgte die Kapelle Bloß aus Flensungen. — In unserer Gemeinde wurden vor den Feiertagen 17 Pfund Weihnachtsgebäck gesammelt und nach Offenbach gesandt. 4f-Aus dem Vogelsberg, 27. Dez. Infolge der großen Futtermittelknappheit durch die lange sommerliche Trockenperiode macht sich jetzt ein ansehnlicher Rückgang der Milchanfuhr bei den Molkereien aus den Orten des Vogelsbergs bemerkbar. In manchen Molkereien ist die Milchanfuhr um 30 bis 40 v. H., bei einigen sogar um noch mehr gesunken. Es wird zum Teil schon erwogen, die Milchanfuhr nur alle zwei Tage vornehmen zu lassen, um die Anfuhrkosten niedrig zu halten. Der Rückgang der Milcherzeugung ist Unmittelbar auf die stärkere Versütterung von Rauhfutter an Stelle von Heu zurückzuführen. Kreis Alsfeld. n. Flensungen, 27. Dez. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages fand im hiesigen B i - belheim eine Weihnachtsfeier statt, bei der der große Andachtsfaal des Heimes voll besetzt war. Nach einem gemeinsamen Liede folgte' ein Weihnachtsspiel der Jugend. Anschließend hielten die Prediger Peters und G a u b a tz Ansprachen. Im weiteren Verlaufe des Abends erfreuten Musikoor- träge und Gedichte die Besucher in hohem Maße. (Es darf dies bei der derzeitigen Form der Soldatenmannschaft schon als ein schöner Erfolg bezeichnet werden. Den letzten Ergebnissen nach 'zu urteilen liegt aber ein Sieg der Platzmannschaft am ehesten im Bereich des Möglichen. Sollte dies zutreffen so ist die Siegermannschaft als ernster Anwärter auf Kreis Schollen. □ Laubach, 23. Dez. Eine große Weihnachts- reude hat die Graf zu Solms-Laubachsche Verwaltung in Laubach sämtlichen Gefolgschaftsmitgliedern ohne Rücksicht daraus, in welchem Zweige der Verwaltung sie tätig sind, bereitet, indem sie, dem Zuge der von der Regierung getroffenen Aufbaumaßnahmen folgend, sämtlichen Holzhauern (annähernd 300 Mann) je zwei bis drei Raummeter Brennholz und den übrigen Gefolg- chaftsmitgliedern Geld-Zuwendungen gemacht hat. )—( Ruppertsburg, 27. Dez. Gestern feierten Johannes Dietz und feine Ehefrau Margarethe, geborene Schad, das Fest der goldenen Hochzeit. Dek Ehemann steht im 74., seine Gattin im 75. Lebensjahre. In ihrer Ehe haben sie viel Schweres geduldig miteinander getragen. Ihre beiden Sühne verloren sie. Der älteste starb den Heldentod fürs Vaterland: nur zwei Töchter (eben noch Sechs Enkel und zwei Urenkel sind die Freude der beiden Alten. Die Feier fand im Familienkreise statt. Pfarrer Scriba (Wetterfeld) hielt die Andacht und vollzog die Einsegnung Der Gesangverein brachte dem Jubelpaar ein Ständchen. Zahlreiche Geschenke und Glückwunschschreiben bereiteten den Eheleuten große Freude, vor allem auch ein Schreiben des Dekanats Schotten und der Behörde, welches ihnen durch Bürgermeister Lind überreicht wurde. ch Groß-Eichen, 27. Dez. Am zweiten Weihnachtstag veranstaltete der T u r n v e r e i n im Saale von Gustav Faust einen Unterhaltungsabend. Vier kleine Lustspiele wurden flott gespielt und fanden großen Beifall. Weiter kamen einige Gefangs- vorträge zu Gehör. Es war ein Abend, an dem das Lachen zu feinem Recht kam, und fo sollte es ja auch sein. Die Veranstaltung war außerordent- - - ; zurnr rden Male beim Abendgottesdienst -. m,t‘zften Bhi ladjtsfeiertag in Benutzung genommen — .. .^arbe. D) etchlichten Wandleuchter gereichen unserer .....rche 31H ierde. Innung, i- ^Jüglichq..ereir c:3-'-bri- \ 'ffen »neU ben rt ni9e ?!1l Ter - nreg -ngte qebir1 01 Ifn Hm, a9 tonjertierer1 'ur?e - - ». le dl .'weiftet ■ - en l ' - Ul Minder H, n. benn G-bürf < Mein SBeifLen 1 Pause brückte Nauborn stark, vermochte aber bet ben schlechten Schußleistungen seines Sturmes, diese Ueberlegenheit nicht auszunutzen. Garbenheim war glücklicher und brachte durch schnelle und gefährliche Vorstöße einen glücklichen Sieg zustande. Die Mannschaft ist damit Meister dieser Staffel geworden. Tv. Wetzlar II — Tv. Dutenhofen 8:1 (1:0). Wetzlar spielte ständig überlegen und errang einen verdienten Sieg. Der Grund für den hohen Sieg ist in den guten Leistungen des Sturmes bedingt, der durch eine ebenso aufopferungsvolle und gut aufbauende Läuferreihe und Verteidigung unterstützt wurde. Die beste Figur machte wohl der Torhüter, der nur den Ehrentreffer passieren ließ. Die erste Hälfte des Spieles brachte bei leichter Ueberlegenheit der Gastgeber nur einen Erfolg Wetzlars. Die zweite Hälfte ließ Wetzlar bei starker Ueberlegenheit in regelmäßigen Abständen zu weiteren sieben Toren kommen, denen die Gäste nur das mehr als verdiente Ehrentor entgegensetzen konnten. Turnv. Erda — Turnv. Cleeberg 5:0 (3:0). Erda kam in diesem Spiel wieder zu einem Sieg, der in jeder Beziehung als verdient bezeichnet werden muß. Das Spiel war hart, es blieb aber in den Grenzen des Erlaubten und sah zwei sich annäbernb gleichwertige Mannschaften im Kampf. Während die Platzmannschaft, in der ersten Hälfte drei und nach der Pause auf fünf erhöhend, die Torchancen auszunutzen verstand, war das Spiel der Gäste zu sehr auf einen Spieler zu- geschnitten. Dieser wurde dann scharf bewacht, und die Angriffe verliefen ohne zählbaren Erfolg. Tv. Hausen — Tv. Hochelheim II 12:1 (6:0). Beide Mannschaften hatten nur zehn Spieler zur Stelle und dazu noch mehrfachen Ersatz in ihren Reihen. Hausen war jederzeit überlegen und errang einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Bereits bis zum Wechsel hatte die Platzmannschaft sechs Erfolge erreicht, um nach der Pause weitere sechs hinzuzusetzen. Seitens der Gäste sah man nicht viel, zumal die Mannschaft durch Platzverweis noch zwei Spieler verlor. Bei einigermaßen Einsatz des Sturmes der Platzmannschaft in der .Metten Hälfte hätte das Resultat noch hoher lauten können. Kreisklasse III: Tv. Wehlar-Niedergirmes II — To. Münchholz. Haufen 11:3 (6:1). Die Platzbefitzer errangen einen hohen und verdienten Sieg. Die Gäste hatten nichts zu bestellen und waren jederzeit in die Verteidigung gedrängt. = Nliel'er-Beffingen, 27. Dez. Unter freudiger: il teilnahrne der ganzen Gemeinde feier- - ten geftt^ Forster i. R. Johannes Georg Blei und Katchr ia, geborene Koch, das Fest der g o I = Denen i jeef) 3 e i t. Die kirchliche Feier fand im mmitteirdM Anschluß an den Nachmittagsgottes- ■ ücnst inh le vollbesetzten Kirche statt. Die Krieger- ' /cimeradissit „Hassia" hatte es sich nicht nehmen . affen, bi la Jubelpaar in bas Gotteshaus zu fahren -und zu ix eiten. Dor dem Altar nahm das ehr- &^rÄ!J'ar m Zwei finnig geschmückten Sesseln Lied „Lobe den Herrn, den mäch- ’l9en der Ehren" und einer Ansprache des -' jei .Ortsgeistlichen, Stiftsdechant Kahn htceö *®ro6i . ..... . der Spi'L- Wurden von den Kindern die trauten ^WeihnactHt-Irder gesungen, in welche die Erwach- ' / ienen fr eö.q einftimmten. Vom ältesten bis zum ^jüngsten I ä )ulkinde gab jedes sein Bestes zum - ; Gelingen N'ser Veranstaltung, deren Verlauf den ’eiben Lin rn als Spielleitern, die sich die schwere Mühe b le; Einübens nicht verdrießen ließen, alle - Ehre inacHe' Frohgestimmt und stolz auf ihre Kleinen 2-verließerrr) ■ Eltern und die anderen Besucher den Saal. Els rar eine der schönsten gemeinschaftlichen • '' /Weihnactih? iern der letzten Jahre in unserem Dorfe. : le: Reinertrag dieser Veranstaltung von -rund 451 D2nrf wird dem Winterhilfswerk zugute fomment. 0 U 'l-T rri cf 1 ü <£ Nieder-Ohmen, 27. Dez. Das Ergebnis der Sammlung vom Eintopf-Sonntag in unserer Gemeinde beläuft sich nicht auf 33, sondern auf 57 Mark. Kreis Lauterbach. Lauterbach, 27. Dez. Im Jahre 1934 wurden hier neben zahlreichen Um- und Anbauten sechs neue Wohnhäuser bezugsfertig errichtet und drei Wohnhäuser im Rohbau hergestellt. Mit diesem (Ergebnis der Hochbautätlgkeit in unserer Stadt im Verlause des Jahres 1934 ist unge- fäfjr der gleiche Stand vom Jahre 1933 erreicht worden. Auf dem Gebiete des Tiefbaues haben die Feldbereinigungsgesellschaft und die Stadt Lauterbach durch die Ausführung umfangreicher Notstandsarbeiten sehr viel zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit beigetragen. Die Feldbereinigungsgesellschaft ließ in der Gemarkung Lauterbach zahlreiche Wege und Entwässerungsgräben Herrichten, die Stadt ließ im Billsteinbruch aroße Mengen Steinschotter schlagen, ferner ließ sie an anderen Stellen der Gemarkung Oedland in Kulturarbeit nehmen und in der Stadt selbst umfangreiche Kanalisations- und Wasserleitungsarbeiten, ferner zahlreiche Straßenpflasterungen durchführen. Gegenwärtig wird ein neues Arbeitsbeschaf- fungsprogramm der Stadt und der Feld- bereinigungsgefellschaft ausgearbeitet. v? er und Ernst aufgeführte Theaterstück ern, daß der Verein auch in dieser Be- □ der Hebung der Volksbildung tätigen i rrnt. Nach einem vom Dereinsführer au brer und Volkskanzler Adolf Hitler r id -n dreifachem Sieg-Heil fand der schon e t eWbenb sein (Enbe. gottesdienstliche Feier. Eine Kaffeetafel vereinte darauf im Hause des Jubelpaares die Familienglieder mit den recht zahlreich erschienenen Ehrengästen. Als Vertreter der Kriegerkameradschaft „Hassia" war Lehrer D ö r m e r (Lich) erschienen und überbrachte ein Geschenk, der Kriegerverein Nieder-Bessingen stiftete ebenfalls ein solches. Der Führer des deutschen Volkes Adolf Hitler hatte dem Jubelpaar ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben zugehen lassen. Der frühere Großherzog von Hessen hatte sein Bild mit Unterschrift gesandt. Eine große Anzahl Glückwünsche ging von allen Seiten ein. In allen kam der Wunsch zum Ausdruck, daß es dem Jubelpaar vergönnt sein möge, noch recht lange vereint zu sein. ch Lauter, 27. Dez. Am zweiten Weihnachtsfeiertag feierten unsere Mitbürger Heinr. W i e ß - n e r I. und seine Ehefrau Charlotte, geb. Korrmann, in körperlicher und geistiger Frische das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Der Ehemann steht im 74., die Ehefrau im 76. Lebensjahr. Aus ihrer Ehe gingen vier Kinder hervor. Außerdem können sie noch auf 15 Enkel und 14 Urenkel zurückblicken. Don der Landeskirche wurde ihnen eine Ehrenurkunde überreicht. Von unserem Führer und Reichskanzler traf zu ihrer großen Fpeude und Ueberraschung ein Glückwunschtelegramm ein. Es ist dies das fünfte Ehepaar, das in unserer Gemeinde dieses Fest feiern konnte. Die anderen Eheleute, bie dieses Fest schon gefeiert haben, sind Karl Reibt, Konr. Schäfer, Georg T r ö l l e r und Karl M e b u s I. Kreis Friedberg. * B u tz b a ch, 27. Dez. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages kam es hier in der Herberge zur Heimat zwischen mehreren Her- bergsgäften, die dem Alkohol reichlich zugesprochen hatten, zu einer größeren Schlägerei. Dabei erhielt der auf Wanderschaft in der Herberge weilende 31 Jahre alte Friseur Wilhelm Wilhelm aus Affolderbach (Kr. Heppenheim) etwa sechs bis sieben Stiche in den Rücken und die Achselhöhle. Der Gestochene mußte sofort dem Johanniterkrankenhaus in Nieder-Weisel zugeführt werden, wo sich herausstellte, daß die Verletzungen zum Glück nicht lebensgefährlich sind. Seine drei Zechkumpane, mit denen er in Streit geraten war, wurden in Haft genommen, um aus ihrer Mitte den Messerstecher festzuftellen. Bisher hat aber keiner der Verhafteten ein Geständnis abgelegt. Die (Ermittlungen sind im Gange. 4- Butzbach, 27. Dez. (Eine öffentliche Weihnachtsfeier der NSDAP, fand hier in der städtischen Festhalle unter großer Beteiligung der Einwohnerschaft statt. Vortreffliche musikalische Darbietungen verschönten bie Feierstunde in bester Weise. Studienassessor Aff richtete an die zur Bescherung erschienenen rund hundert Kinder eine Ansprache, im Anschluß daran wurden an die Kleinen und an zahlreiche hilfsbebürftige Volksgenossen die Weihnachtsgeischenke ausgehändigt. Die «schöne Feierstunde schloß mit einem gemeinsamen Gesang. — Die Kleinkinberischule veranstaltete im großen Saale des „Hessischen Hofes" ebenfalls eine Weihnachtsbefcherung, zu ber neben den Kindern und ihren Eltern auch zahlreiche geladene Gäste erschienen waren. Rund 200 Kinder brachten in Gruppen und einzeln Weihnachtslieber, Gedichte usw. zu Gehör und wurden anschließend in reicher Wei.se beschert. Kreis Büdingen. * Nidda, 27. Dez. Zum kommissarischen Bürgermeister unserer Stadt wurde der Ortsgruppenleiter P h i l i p p i mit Wirkung vom 18. Dezember d. I. bestellt. * Nidda, 24. Dez. Eine Weihnachtsfeier der Gefolgschaft der Firma I. Himmelsbach, Werk Nidda, wurde der Beleg- chaft von feiten der Firma bereitet. Der Aufenthaltsraum der Arbeiter war mit einem brennenden Weihnachtsbaum festlich geschmückt. Als die Sirene des Werkes um 15.30 Uhr ertönte, herrschte schon die richtige Weihnachtsstimmung. Hier konnte man wieder die Volksverbundenheit zwischen Gefolgsmann und dem Führer des Betriebes feftstellen. Der Führer des Betriebes nahm Stellung wie ein Familienvater und überreichte seiner Belegschaft je ein Weihnachtsgeschenk (den Lohn von zwei Arbeitstagen). Der Führer der Belegschaft eröffnete die Feier mit einer Ansprache, die er mit einem Sieg- Heil auf unseren Führer schloß. Der Werksgesangverein unter Leitung des Meisters Adolf Rau brachte einige Weihnachtslieder zu Gehör. Sodann nahm der Betriebszellenobmann Karl Zimmer III. das Wort und dankte im Namen der Gefolgschaft der Firma für das Weihnachtsgeschenk. Die Weihnachtseier nahm ihren Abschluß mit dem Gesang des Deukschlandlieb-es und einem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler. Ihm allein haben wir es zu verdanken, daß uns ein Weihnachtsgeschenk zuteil wurde. I Hirzenhain, 27. Dez. Den vom Winter- hilfswerk Betreuten wurde eine befondere Weihnachtsfreube zuteil burch bie in reichem Maße aus bem Rheingau zugeflossenen Wunsch- pakete. Nicht minder groß war die Freube bei den arbeitslosen D H V. - M i tg li e de r n, die von ihren in Arbeit befindlichen Kollegen durch eine Weihnachtsbeihilfe bedacht wurden. < ß; nborn-Steinberg, 27. Dez. Der av Arbeiter Georg Schäfer aus Stein- u. >1 ti,'gestern mit einer erheblichen Verletzung )t ti .ianb infolge eines Splitters nach Gießen die E)irsgische Klinik gebracht werden. Dorthin tr 47 Jahre alte Bergmann Heinrich 7>us Watzenborn mit einer erheblichen es linken Knies. . rauchsgnMände in den Saal zufammengetragen. ' .. Wer t in s ch begrüßte die zahlreichen Freunde .".er 23er:ina(tung und sprach einige Worte über : " / . en Sinh er deutschen Weihnacht. Eine Anzahl ZchulkinÄa sprach nacheinander Gedichte über die ' - ' eilige LQc nacht. Darauf ging der Vorhang hoch ind bas u er z Spiel, die sog. „Christbescherung", be- jann. Eidnar ein prächtiges Bild, als alle kleinen Rädchen- Engel verkleidet, in weißen Kleidchen ' ' ind mitjs ss tichen versehen, dem Christkind ihre Jaden nck'inander darbrachten. Es folgten dann • inige fdi>.i Spiele, u.,a. „Bei den Wichtelmänn- -- i)en im ißfllbe", worin eine Anzahl Knaben den <■ -Knecht Riecht und die sieben Zwerge darftellten. "Z/,:.W-ih ' ■ ...... - • • ü in gen, 27. Dez. Am zweiten Weih- T.'g hielt der Gesangverein „Ein- in diesjähriges Wintervergnügen im c Wirtschaft Bender, das sich, wie alljähr- > s Uten Besuches erfreute, ab. Nach der u «xmfprache des Vereinsleiters Ad. Buß, inl> ibete, wurde gemeinschaftlich das Weih- - > O du fröhliche" gesungen. Im Vorder- und bi c eranftaltung stand die Aufführung von sei ,h !!ch des Abenbs lag in ben Hänben bes iirr :: 1" haft li icse n Weihnachtsfeier eingelaben. ■ n tröti $»d)on na' Beginn ber Veranstaltung war ber / aal be s i-astwirts Henzel voll besetzt. Vor ber ühne ciistahlte ein Weihnachstbaum im Lichter- mm»^Eanze. ^rnter waren Vorhang unb Kulissen auf- i.j ebaut Scvn am Tage vorher hatten bie Kinder : anze B er von Spielsachen und andere Ge- ttn $ a IC Et - o r 1 ,../>n ^...rle v< • dergirmes; Tv. Wünchholzhaufen II To. Ihre Vermählung geben bekannt i». 7699 D '1 '.> Bezirkssparkasse W Hotel Schütz f Reichsbankstelle Gießen 7698 D r In sämtlichen Restaurationsräumen Silvester-Feier Tanz (2 Kapellen) 7704 D •* I * m Süe «Silvester; V/23 fäuflund I 2. Fest-Mischung V4 Pfd 0.75 Maragogype-Mischg. V4 pfd. 0.80 Rotweine Pfefferminzlikör. 1.70 2.95 Römerdrunnen-Tafelwasser ohne Glas 1 Liter 0.25 3. Pfund 0.80 i psund 0.95 la mil-gesalzenes Pökelfleisch.... Pfund 1.00, 0.90, 0.72 und 0.35 Verbranther-fienoiienlthaii e. G. m. b. H., Gieften 7726 A Drogerie Kreuzplatz 10 SPITZEN* ROSETTE V1 Flasche V- Flasche Vi Flasche Vi Flasche Flasche 2.60 1.40 1.65 2.95 1.60 Eintrittskarten sind unentgeltl. beim Portier ab Samstag, den 29. Dezember 1934 zu haben preis: 35;40u75S EPHÄlTl.lN APO- THEKtNOBOGEQ. U.WOPUUUICHTB. Stubb, der bekannte Verteidiger der Frankfurter Eintracht, wird am Sonntag in Hamburg an Stelle seines verletzten Vereinskameraden Leis in der Gaumannschaft des Gaues Südwest stehen. » Oürkheimer Rosario... Tarragona. Hausmarke ... Hoehl Cabinett. Henkell Trocken Weinbrand, echt........ Weinbrand, echt........ Weinbrand, Verschnitt .. Weinbrand, Verschnitt... Arrak, Verschnitt....... Jamaika-Rum, Verschnitt Lamaika-Rum, Verschnitt Commerz- und Prlvat-Bank, Aktiengesellschaft, Filiale Gießen Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Zweigstelle Gießen Dresdner Bank, Zweigniederlassung Gießen Handels- und Gewerbebank e. G. m. b. H. Molaus Brocka, Oberfeldmeister Liese Lotte Ärocka, geb. Krömmelbein Schwer verunglückt ist der bekannte schweizerische Abfahrtsläufer David Zogg (Arosa), der nach Beendigung einer Konkurrenz an Weihnachten auf dem Heimweg an einen Baum raste und mit einer schweren Schädelverletzung ins Krankenhaus geschafft werden mußte. Beim Pariser Weihnachts-Tennis- t u r n i e r siegte Daniel Prenn über Marcel Vernarb 9:11, 6:4, 6:3 und Glasser gewann gegen Gen- tien 7:5, 1:6, 6:3. 2.35 Mk. 2.75 Mk. 4.50 Mk. | Obflschaumwein, Marke „Rotsiegel".. Flasche mit Glas RM. 1.20 o. Gl., Liter 0.95 ViJl. o. Gl. 1.20 . o. Gl. Liter 1.10 Preisklasse I: Staffel I. Tv. Dornholzhausen — Tv. Ahbach. Die Begegnung ist als durchaus offen zu bezeichnen und stellt für die Gäste einen schweren Gang dar. Was diese an Technik voraus haben, ersetzt der Gastgeber durch Wucht und Eifer. Tv. Krofdorf — Tv. Hörnsheim. Trotz des eigenen Platzes wird Krofdorf das Siegen über seinen Gegner aus Hörnsheim schwer fallen, zumal die Leistungen sehr zurückgegangen sind und nur noch einen Schatten von ehedem darstellen. Man kann aber auch den Gästen keinen sicheren Sieg zutrauen, wenn man bedenkt, daß Krofdorf die hohe Niederlage aus dem Vorspiel einigermaßen wettmachen will. Die Sache betrachten wir daher als offen. Tv. Sp. V. 05 Wehlar — Groß-Rechtenbach. Wetzlar dürfte hier wieder einmal zu einem Siege kommen, falls die Mannschaft den nötigen Ernst und Siegeswillen aufbringt. Groß dürfte die Tordifferenz bei der ziemlichen Gleichwertigkeit der beiden Mannschaften allerdings nicht werden. * Staffel II. VfB.-Reichsbahn — Tv. Lang-Göns. Hier ist ein sicherer Erfolg der Gießener zu erwarten, die auf eigenem Platz die Gäste sicher niederhalten sollten. Kreisklasse II: Staffel I. Tv. Dutenhofen — Tv. wehlar II. Auf eigenem Gelände sollte Dutenhofen ein knapper Erfolg gelingen, allerdings muß sie schon die besten Leistungen zeigen, um den Gästen die zwei Punkte abzuringen. Staffel II. Tv. Lollar — logg. Ruttershausen. Tv. Dorlar — Tv. Wißmar. Eine ziemlich offene Angelegenheit spielt sich in Lollar ab. Den bisherigen Ergebnissen nach zu urteilen liegt ein Sieg der Gäste, trotzdem keine Mannschaft als erklärter Favorit in den Kampf geht, im Bereich der Möglichkeit. In Dorlar sollte die Platzmannschaft durch einen weiteren Sieg Tor- und Punktverhältnis weiter verbessern. Kreisklasse III: Tv. Lützellinden II — Tv. 7tte- Samitag, 29. Des., 20.15 Uhr Kfubabeniim.Damen a. d. Bootshaus. ----- 7700 D 1. Januar, 14 Uhr Neojalmderlahrl nachd.Badenbnrg DMlWlel Gießen. 7«osv Samst.,29.Tez., 16 bis 18.45 Uhr Autz. Abonnent., 0.30-1.50 Petcrchens Mondfahrt. Märch. v. Basse- mit?. Musik von Schmalstich. Liköre V)$I. V131. Cherry Ärandy...... 1.70 2.95 Danziger Goldwasser.. 1.70 2.95 Weißweine Maikammerer . ..o. Gl., Lir. 0.95 Jreilaubersh.Kirchberg, o. Gl. 0.75 Schloß Äöckelheimer,Vi o.Gl. i.oo DienheimerGumben,Vi o. Gl.1.20 Besonders preiswert la Rindswürstchen........................... la Fleischwürstchen........................... Krofdorf II. Beide Begegnungen sind offen. Ein Ausgang ist im voraus schwer zu bestimmen. Kurze Spormottzen. Terminoerlegungen im Skisport hat Baron Le Fort verboten. Es soll vermieden werden, daß wegen Schneemangels ausgefallene kleinere und unwichtige Veranstaltungen auf spätere Termine verlegt werden und dann mit großen und wichtigen Veranstaltungen kollidieren. Festkaffee Konsum-Mischung.. .*/< pfd. 0.44 Santos-Mischung ... V4 pfd. 0.50 Rundfunkprogramm. Samstag, 29. Dezember. 6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Kleines Konzert. 10: Nachrichten. 12: Mittagskonzert I des Leipziger Sinfonieorchesters. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.15: Schall und Platt gehen einen „verlöten"... — und dann: Auf Freiersfüßen! 14.15: Nachrichten. 14.30: Quer durch die Wirtschaft. 15: Nachrichten. 15.15: Jugendstunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Das Mikrophon unterwegs. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.30: Volkslieder der Saar. 20: Nachrichten. 20.05: Saar- Umschau. 20.15: Lustiger Abend. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Der Zeitfunk bringt das letzte Drittel eines Eishockeykampfes. 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: „Alleweil lustig, alleweil fidel". Spirituosen ...............V, Flasche 3.40 und 3.60 ...............'/- Flasche 1.80 und 2.10 Die unterzeichneten Geldinstitute geben bekannt, daß ihre Geschäftsräume am Montag, 31. Dezember1934, nachmittags geschlossen sind. Kassenstunden nur von 6 — 13 Uhr. beugen Erkältungenu.deren ernste Folgen vor. Wind undWetter trotzen Sie mit diesem unübertroffenen Mittel. Von Millionen im Gebrauch. Zweck-Dekümpstmgoer Schwarzarbeit können Arbcits.Anqe. boie von Handwerkern nur mit Vamensnew nung u. unter Vorlage desGewerbenachweiieö ausgenommen werben. Verlos desGlebenerainzetaer.' | Vereine Unsere Kassenschalter bleibet am Monlaü, 31. Dezember 19^ wegen vorzunehmender Jahren abschlußarbeiten geschlossen 7694 A Soll’s lustig werden an Silvester? Die Ehestandshilfe, die Abgabe jitr 1*> lofenhilfe, die Bürgersteuer und die Spende zur Förderung der natiowki I» Bücherfür den Vogelfreund Die Vögel Mitteleuropas in allen Lebens- und Entwicklungsstufen photographisch aufgenommen und in ihrem Seelenleben bei der Aufzucht beobachtet von Dr. Oskar und Frau Magdalena Heinroth. Mit 159 Färb- und 352 Schwarztafeln. 4 Bände in Halbleder gebunden RM. 270.—, in Ganzleinen gebunden RM. 235.—. — Bezug auch in 100 Lieferungen (davon 80 je RM. 2.50 und 20 je RM. 3. -) möglich.— Verlangen Sie Angebot und Probelieferung! Norderoog. Ein deutsches Vogelparadies. Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer von P. F. Weckmann-Wittenburg. Einführender Text von Prof. Dr. F. Dietrich. Mit 64 Kunstdrucktafeln. Broschiert RM.3.—, in Ganzleinen gebunden RM. 4.— Naturdenkmäler aus der Vogelwelt von Oberstleutnant von Lucanus. Broschiert RM.2.gebunden RM.3.— Die heimischen, geschützten Raubvögel. Von Dr. Martin Löpelmann. 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Basttiaschen, 2 Liter Inhalt . 2.90 Mk. Steinhäger, Doppel - Wacholder. Asbach Uralt, Meisterbrand, Rum Arrak. Schwedenpunsch Schaumweine: Lohnsteuerbescheinigungen (Stt'iwrf-i" Lohnsteuer - Ueberweisungsblätter H 1 nach Gemeinden und innerhalb h'f der Buchstabenfolge nach geordnet flnjuitnfr • von den Arbeitnehmern, bei denen im ’ jahr 1934 die Lohnsteuer durch Steuermarken entrichtet wurde, bn Sinin 1934 und die (Einlagebogen, die im - 1934 zum Einkleben der Steuermarken verr । worden sind, an das Finanzamt, in bt|M ** der Arbeitnehmer am 10. Oktober Wohnsitz hatte. Dabei ist die Nummer der • karte 1935 und die Gemeindebehörde, Die ausgestellt hat, anzugeben. Auf die Verpflichtung zur (jiniento^ Steuerkarten und der Einlagebo^n tx- * Arbeitgeber (auch wenn sie den steuere--' i - Ueberweisungsverfahren durchMreni du - ■ schlag in den Arbeits- und Geschäftsrnu. zuweisen; jh von den Arbeitnehmern, die am V' 1934 in keinem Dienstverhältnis Fj•• . ihrem Besitz befindliche Sieuerkarte 1 • ■ Finanzamt in dessen Bezirk fcr ‘ am 10. Oktober 1934 seinen Wohnst ■ ist die Wohnung am 10. Dtioberj11^ ° « zugeben sowie die Nummer der steue M- und die Gemeindebehörde, die diese Gießen, Äleichstraße 14 Hosenfeld/Fulda Arbeiisdienstabilg. 6/224 28. Dezember 1934 Aufforderung Zur Einsendung der Lohnsteunbelkgf für das Kalenderjahr 1931 I. Auf Grund der Verordnung dll^tichmlsni der Finanzen vom 12. Dezember stens 15. Februar 1935 einzusenden: 1. von den Arbeitgebern, die im KalvLchch die Lohnsteuer in bar oder durch Uebtron: abgeführt haben, a) für die am 31. Dezember 1934 bet ikn schäftigten Arbeitnehmer Lohnsteurckitt gungen auf der zweiten Seite der starr. 1934 an das Finanzamt, in dessen Kr. Steuerkarte 1935 ausgeschrieben morte b) für die im Kalenderjahr 1934 bcitaJ Arbeitnehmer, deren Steuerkarte 16< Arbeitgeber nicht Vorgelegen hat, uni™ vor dem 31. Dezember 1934 ausgesW Arbeitnehmer, bei denen die Lohnfteukl» niguna auf Seite 2 der Steuerkarsl beim Ausscheiden aus dem Arbeitsam versehentlich nicht ausgestellt njorfrii Lohnsteuer-Ueberweisungsblälter an k nanzamt der Betriebsstätte. BordruSei Lohnsteuer-Ueberweisungsblatt sind Januar 1935 bei dem Finanzamt erhältlich. sind in die Lohnsteuerbelege nicht ausjuntds i Als Arbeitslohn gilt der Arbeitslohn vor £-*- dieser Beträge. hat, zu bezeichnen. II. Nach § 48 der Lohnsteuerdurchfühluv^.^ nung vom 29. November 1934 hat der ohne besondere Aufforderung für Arbeitnehmer, deren Arbeitslohn im . 1934 den Betrag von 8400 NM. uberi1-^ besondere Lohnzettel auszuschreiben u r i 31. Januar 1935 an das für den Arbeüney seinem Wohnsitz zuständige Finanzamt Bei Arbeitnehmern, die nur während - des Kalenderjahres 1934 beschäftigt w die Frage, ob der Arbeitslohn 8400 - lenderjahr 1934 überschritten hat, von 1 ., - lohn auszugehen, der sich beiUmrechMina vollen Jahresbetrag ergibt. Die Lohnzei die zweite Seite der Steuerkarte i werden. In diesem Fall erübrigt sich j(e - i bung der Lohnsteuerbescheinigung aus ^,-1 Steuerkarte. Vordrucke zu Lohnzette ^s--t Arbeitgebern auf Antrag vom Fmanz geliefert. Nähere Auskunft erteilt das 6 Gießen, den 27. Dezember 1934. Die Finanzämter Gießen, Grunberg, 3 Verkäufe Sehr wachsamer Soshund in gute Hände abzugeben. 7715D IBi^marckstr. 26. Altangesehene 5$oiolaöen-n. 3ußerronr?n- GMMig' in. beit. Kundenstamm u.Waren- lager per 1.1. 35 zu verkaufen. Zuschrift unter 06052 a. d. G. A. Sonnecken - Origin.- Aufbau - Bücherschr. 1,80 0.85 (Eiche), ein echt. Biederm. Sekr. 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MH6 * 3r ifUg: Artikel 102. u staltet werden. § 2. 9 Druck der Drübl'schen Universitäts-Duch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen. lor i das und Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8l /,Uhr desD ormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70 mm Breite 60Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25% mehr Ermäßigte Grundpreise: botw hi# 0 Unter die Vorschrift des Absatzes I fallen nicht: .0 Der Handel mit Druckschriften, die sich wissenschaftlich insbesondere kulturpolitisch, oder ablehnend mit dem Wahrsagen befassen, oder die in fremden Sprachen erscheinen, wohl aber das gewerbsmäßige Verleihen derartiger Druckschriften. jf) Vorlesungen und Vorträge über das Wahrsagen, die in von der Landespolizeibehörde hierzu zugelassenen Bildungsstätten veran- fforfren a°g der Lohn ' öalcvderjch r Verordnung i 1L Dezember 1 1935 einzusendn lgedml. die im i in bar oder te n. 31 Itymber IW tkttfflrfnner f * bc peilen Leite - - ginonyim, 'm de 1935 au-Mrirk-. MfiberjobrzA': r, deren cerä nicht DOigsKÜi l. Dezember Nll er, der denen biLr r Seite 2 he & Heiden aus hc Jn 3 nicht oniffitfc llrtenwilw^ cr LelnebriiM. UebenofliungalC 35 bfl htm tN Bekanntmachung betreffend Regelung der Arbeitszeit zu Weihnachten 1934. Vom 17. Dezember 1934. _uf Grund des § 30 der Arbeitszeitordnung vom 26. Juli 1934 (Iichsgesetzblatt I S. 804) genehmigen wir, daß abweichend von ent- o «z'istehenden Bestimmungen des Ersten Abschnittes der Arbeitszeit- o ih-iing und von Tarifordnungen der am 24., 27., 28., 29. und 31. De- z Sm er d. I. oder an einzelnen dieser Tage eintretende Ausfall von 2ÜU itsstunden sowie ein weiterer Arbeitstag als Ersatz für einen der E i ri- n Weihnachtsfeiertage an Werktagen der Monate Dezember 1934 i al; Januar 1935 vor- oder nachgearbeitet werden kann. Diese Geneh- i »ring knüpfen wir an folgende Bedingungen: . Von dieser Genehmigung darf nur insoweit Gebrauch gemacht werden, als nicht in anderer Weise für Ersatz des Verdienstausfalles der Beschäftigten gesorgt ist. -ieses Gesetz tritt mit dem 15. November 1934 in Kraft. urmstadt, den 31. Oktober 1934. Der Hessische Staatsminister. Jung. m Namen des Reichs verkünde ich das vorstehende Gesetz, dem die le.-Regierung ihre Zustimmung erteilt hat. larmstadt, den 7. Dezember 1934. Der Reichsstatthalter in Hessen. Sprenger. zu halten. Die großen Verkehrsanstalten des Reiches, die Reichsbahn, die Reichspost und die Reichswasserstraßenverwaltung vervollkommneten ihre Anlagen. Die Reichsbahn begann, die technischen 23 r; aussetzungen zu schaffen zu einer bisher kaum für möglich gehaltenen Beschleunigung des Fernverkehrs. Die R e i ch s p o ft baute die Nachrichtenübermittlung in technisch mustergültiger Weise weiter aus. Die Reichs- wasserstraßenverwaltung führte den Ausbau der deutschen Wasserstraßen planmäßig fort, begann den Bau neuer Wasserwege und schuf Wunderwerke der Technik, wie das Schiffshebewerk in Niederfinow. Die drei großen Derkehrsverwaltungen wurden zu einem mächtigen Faktor auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaffung für die erwerbslosen Volksgenossen. Noch fehlte das prioatwirtschaftliche Verkehrsgewerbe bei dieser gemeinsamen Aufbauarbeit. Es wurde nach einheitlichen Gesichtspunkten 2. Diejenigen Betriebe, die von dieser Genehmigung Gebrauch machen, haben ein Verzeichnis zu führen, aus dem die in Anwendung der Genehmigung innerhalb des festgesetzten Ausgleichs- zeitraumes vor- oder nachgearbeiteten Arbeitsstunden zu ersehen sind. Das Verzeichnis ist den Gewerbeaufsichtsbeamten auf Verlangen vorzuzeigen. Für Betriebe, aus welche die Vorschriften der Faserstoffverordnung über die Arbeitsstreckung Anwendung finden, gilt die durch den Reichs- wirtschaftsminister getroffene Sonderregelung. Darmstadt, den 17. Dezember 1934. Ministerialabteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft) des Hessischen Staatsministeriums. Dr. Kratz. Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder.,Unterrichts- u. behördlicheAnzeigen6Rpf. Zchulftrahe 7 Mengenabschlüsse Staffel v 3«,<, nuu; yiu|jcn, uuj turne oiu)i gepeuren Gesichtspunkten das deutsche Verkehrswesen aus- z u g e st a l t e n und die verschiedenen Verkehrsmittel noch mehr als bisher aufeinander einzuspielen. Es mußte der Grund gelegt werden, um der deutschen Wirtschaft wie dem gesamten deutschen Volke möglichst viele und möglichst leistungsfähige Verkehrsmittel nebeneinander zur Verfügung Volk für das Jahr 1935. Srldtes Aeujahrsaufruf an den ASDFB. m Mög? ■ na am / Inilfsübetfidlf: A-nderung des Artikels 102 des hessischen Plllizeistrafgesetzes. - Regelung der Arbeitszeit zu Weihnachten 1934. - Inventur- ' ' verkauf 1935. 1 Anschnitt,; UDtty rzunehmen^ ^beiten ges^. eigennütziger Diener und Mittler für die Wirtschaft, für den Staat und für das gesamte Volk. Volksgemeinschaft fordert Verkehrseinheit. Sie zu fördern und auszugestalten, ist Gelöbnis des deutschen Verkehrs an Führer in Spitzenoerbänden organisch zusam menge- faßt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Verkehrsnutzern im Reichsverkehrsrat vereinigt. Die Währungsbeihilfen für die Seeschiffahrt, die Förderung der Gemeinschaftsarbeit zwischen Groß- und Kleinschiffern in der Binnenwirtschaft sind Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der obersten verkehrspolitischen Leitung. Es folgten gesetzliche Maßnahmen zur Regelung und Förderung des Verkehrs wie die Reichs-Straßenverkehrsordnung und das Gesetz über die Beförderung von Personen zu Lande. Im Jahre 1935 muß auf allen diesen Gebieten weitergearbeitet werden. Die Organisation des Verkehrs wird ihre endgültige Gestaltung erfahren müssen. Als nächster Schritt zpr Bei-, legung des Kampfes zwischen Schienet w«K«H. XV11 Ljuutu unici XJC41JUUH13 flu ipuitn ffiEPL’lt und sind im Begriff, uns mit Frankreich frlibft Saarfrage zu einigen. Wir haben die ernst- ft!m! Absicht, im kommenden Jahr die letzten Kbiiien stosse unseres inneren und äußeren ße= b W- z u beseitigen, damit die ganze Kraft uair>::?5 Volkes für das Aufbauwerk und d!Ü! Fortsetzung der erfolgreich begonnenen Ar - bü ii k S sch lacht eingesetzt werden kann. Wir hi rnrühieren mit Zuversicht und f e ft e m 35.311 ins neue Jahr, dem Führer und seinem gro- Werk in Treue und Hingabe verpflichtet. ^Walther Darrt, für Ernährung und Landwirt- jW und ^eichsdauernführer: Hi ganze Wirtschaft der Welt befindet sich in eihr Chaos, weil mit einem für jede vernünftige VOtchast unmöglichen Wirtschafts- p :: 3 i p versucht wird, die durcheinandergeratene Bewirtschaft wieder in Ordnung zu bringen. Für INA ergibt sich die Notwendigkeit, erst einmal die ItiiKO r b n u n g der Wirtschaft a u f nationalsozialistischen V o r a u s s e tz u n - gl in in Deutschland durchzuführen. Bei der Ab- fi feüTung Deutschlands und unserer Devisenlage e iriaerte das in erster Linie die Ordnung der Lkibe n s m i t t e l v e r h ä l t n i s s e auf dem 3 Brun enmarfte. ti5 dieser Sachlage heraus wiederhole ich zum J swechsel nochmals meinen auf dem Reichs- b ic-7ntag in Goslar an das deutsche Bauerntum gRedeten Appell, sich tatkräftig in die kom- nrwb e Erzeugungsschlacht einzu- r : I; e n. Die Steigerung bes Rohertra- gp; unserer Lebens Mittelerzeugung b 'Le Voraussetzung für bie wirtschaftliche ®e= h stpiung bes deutschen Volkes. Es ist im nächst t IJahre bie Aufgabe aller Bauernführer, mit o f.ii ihnen zur Verfügung stehenben Mitteln bie GE>jgung von Lebensmitteln zu steigern. Die Vor- a r jungen für bie Erzeugungsschlacht hat bie na- ti i 7.1 sozialistische Agrarpolitik in erster Linie da- d hf: geschaffen, baß man benNährftanbaus . Wahrsagen im Sinne des Abs. 1 ist jede Offenbarung von Dingen, bh m natürlichen Erkenntnisvermögen entzogen find, insbesondere das ft umlegen, die Stellung des Horoskops, die Sterndeuterei, die Zeichen- blraumbeutung, bas Hellsehen unb Penbeln. Bekanntmachung Betr.: Jnventurverkauf 1935. Auf Grunb bes § 9 des Reichsgesetzes gegen ben unlauteren Wettbewerb, in ber Fassung ber Reichsverordnung vom 9.3.1932 (RGBl. 1 S. 122) werben für ben Jnventurverkauf 1935 folgenbe Anorbnungen erlassen: I. Als Beginn bes Jnventurverkaufs wirb ber letzte Montag im Januar, das ist der 28. Januar 1935, festgesetzt. II. Der Jnventurverkauf darf nicht länger als 12 Werktage dauern, er muß also spätestens mit dem 9. Februar 1935 beendigt werden. III. Die Verkäufe sind als „3nüenturverFäufe“ zu bezeichnen. Hierbei ist es unerheblich, ob die Schreibweise Trennungsstriche aufweist oder nicht. Der Zeitpunkt des Beginns der Veranstaltung muß für jedermann deutlich erkennbar angegeben werden. IV. Für die Verkäufe gelten allgemein folgende Beschränkungen: 1. Auf den Jnventurverkauf bezugnehmende Ankündigungen und Mitteilungen jeglicher Art dürfen grundsätzlich nicht früher als 24 Stunden vor Beginn der Verkäufe erfolgen. In Zeitungen, die weniger als 7mal in der Woche, aber mindestens wöchentlich, und nicht gerade am 27. Januar erscheinen, dürfen Ankündigungen und Anzeigen von Jnventurverkäufen bereits in der vor diesem Tage erscheinenden letzten Ausgabe enthalten sein. Mit der Verteilung von Druckschriften und Plakaten durch Reklameunternehmen darf in Rücksicht auf den der Eröffnung des Jnventurverkaufs vorausgehenden Sonntag bereits am Samstag, dem 26. Januar, ab 16 Uhr, begonnen werden. Aus dem gleichen Grunde wird zugelassen, daß Ankündigungen und Mitteilungen, die durch Schaustellung von Waren in Schaufenstern, Schaukästen und dgl. erfolgen, bereits am Samstag, den 26. Januar, abends nach Ladenschluß der Besichtigung durch das Publikum freigegeben werden. Ankündigungen und Mitteilungen außerhalb der Schaufenster und außerhalb des Geschäftslokals dürfen bereits am Samstag, den 26. Januar, ab 16 Uhr, angebracht werden. Alle vorzeitig erfolgenden Ankündigungen und Mitteilungen müssen deutlich und unmißverständlich den Tag des Beginns der Veranstaltung angeben. 2. Es ist verboten, im Zusammenhang mit dem Jnventurverkauf in öffentlichen Bekanntmachungen oder Mitteilungen, die für einen größeren Personenkreis bestimmt find, Waren zum Verkauf anzubieten, die nach ihrem Verwendungszweck und dem Zeitpunkt ihrer Anschaffung und Herstellung durch den Verkäufer für den Vertrieb ober Verbrauch in bem künftigen Verbrauchsabschnitt (Saison) bestimmt finb. Das Angebot von Waren aus früheren Verbrauchsabschnitten ist zulässig. 3. Bestimmte Arten von Waren, bie noch bekanntgegeben werben, finb von den Jnventurverkäufen ausgeschlossen. V. Die vorstehende Regelung ist auch auf die von Versandgeschäften veranstalteten Jnventurverkäufe anzuwenden. Gießen, den 22. Dezember 1934. Kreisamt Gießen. I. V.: Weber. dshilse, die W gurgerfteuer n> jorbehing hfl « hnsieuerdelese * m güi der W Reinigungen 12 -hcmmiungM tn unb innero® .folge noch wrhwtr». te* Lohnsteuer InmN tintajrt*..; lebt" ber 6t£ mtr am 1* J ^beiist^ j bie jnjugeben , erMlMA unb ber W. ud) ®tnn Ei verfahre» £ t »ft neu ÖU II h § 1. Är Artikel 102 des Hessischen Polizeistrafgesetzes vom 30 Oktober Ik Skrin der Fassung des Gesetzes vom 10. Oktober 1871 erhält folgende btt M jjf W Gesetz ?I Aenderung des Artikels 102 des Hessischen Polizeistrafgesetzes. (Vom 30. Oktober 1855.) Vom 31. Oktober 1934. Lis Grund des § 1 des vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der ßi jyihr mit dem Reich, vom 31. März 1933 (Reichsgesetzblatt I S. 153) w rHolgenbes Gesetz beschlossen: Der Bundesführer des NS. Deutschen Frontkämpferbundes (Stahlhelm), Reichsminister Franz S e l d t e, erließ an feine Kameraden folgenden Neujahrsaufruf: „Das Jahr 1934 geht zu Ende. Dankbar erkennen wir, daß es für alle schaffenden Deutschen ein Jahr des Fortschrittes war. Wir alten Frontsoldaten haben nach bestem Können am Aufbauwerk Adolf Hitlers, des Führers, mitgearbeitet. Wir werden auch im kommenden Jahre nicht nachlassen, mit allen Mitkämpfern in den Reihen der nationalsozialistischen Bewegung opferbereit, arbeitsfreudig und kameradschaftlich zusammenzustehen. Ich danke allen meinen Kameraden für ihre Treue unb ihren selbstlosen unb zähen Einsatz. Für bas kommenbe Jahr 1935 wünsche ich ihnen Freude an der Arbeit des Alltags, Freude im Dien st des Bundes und Freude am großen, sich vollendenden Werk des Führers für Reich und Nation." Zusammenhänge. außenpolitischer Rückblick an der Jahreswende. eziehungen Deutschlands zum Ausland ftan- ibgelaufenen Jahre unter der Wirkung dreier nationaler Entscheidungen, bie dieses als nd Aufgabe vom Vorjahre übernommen er inneren Umgestaltung des Rei- sid Volkes, bem Austritt aus dem rbunö und ber Abrüstungskon- 3 unb ber nahezu einmütigen 3 u ft i m ■ bes Gefamtvolkes zu dieser Po« m ersten Volksentscheid des neuen Reiches, ermeiblichen Spannungen dieser drei großen se bildeten die psychologischen Grundlagen hältnisses zur Umwelt, indem sie auf bec eite bie Deutschland gestellten Probleme ber ionalen Politik belasteten, aus der anderen ier sie im von ber beutschen politischen Fich- 'wollten Sinne bestimmten unb formten, nan es als das große allgemeine unb be^ ibe Ziel ber deutschen auswärtigen Politik ’n kann, bem neuen Reiche unter Wahrung e unb des Prestiges den Frieden zu : e n, so darf man seststellen, daß bie pofi- Mrfungen jener Entscheidungen ihre nega« )erragen, die von ber Führung bestimmte i Volk gutgeheißene Politik in ihrer großen so richtig war. uverlässigsten Maßstab einer solchen Abwä» ?ben bie Beziehungen zu Frank» in denen sich bei der beherrschenden euro« Stellung der Republik, ihrer führenden i Völkerbund, bei bem grundsätzlichen Zug wsischen Politik, den Versailler Vertrag mit lnhängseln als das „Statut Europas" auf- erhalten, und schließlich infolge ber histo» lachbarlichen Gegensätze alle Ausgaben und ugteiten ber deutschen auswärtigen Politik einem Brennspiegel sammeln. Die Entwick- am meisten kritischen Frage ber Abstim - des Saarlandes über seine künftige e Zugehörigkeit zeigte eine erfreuliche und Aufwärtsentwicklung >des Gedankens ber n Verständigung, den bie deutsche Führung h verfolgt. Nach anfänglichem Widerstreben Frankreich am 20. Januar ber Einsetzung irbereitenben Ausschusses für die Saarab- g burch ben Völkerbund zu, der am 1. Juni tsetzung des Abstimmungstages auf den ar folgte. Angesichts der auf eine Hinaus- ; ber Abstimmung zielenden Propaganda, ich auch bie Politik des französischen Außen« , Barthou stark beteiligte, ein unbeftreit- rfolg Deutschlanbs unb der eindrucksvollen der deutschen Saarbevölkerung. ivrübergehende, allerdings für einen Augen- mberaubenbe Verschlechterung trat in ben Sagen des November ein, als plötzlich bie r eines französischen Ginmar- n die Saar auftauchte, bie der rasche Ent» x >s deutschen Bevollmächtigten B ü r ck e l, in schen Zeit wenigstens von Deutschland her u t r a l e Zone um das strittige Gebiet zu ür den Gebrauch untauglich machte. So unter bem oermittelnben Einfluß des ita- \ Delegierten Aloisi in Verhandlungen bie Einigung zwischen Deutschland und ich über alle durch die Abstimmung etwa tben Fragen erzielt werben. Die Entsen- ter internationalen Polizeitruppe, die in ber lungszeit bie Ruhe und Drbnung garantie- war bie letzte Vorbereitung ber Entschei- uu.^-^r Deutschland und die Saarländer nun mit Ruhe entgegensehen. Während man so die Saarfrage bei einigem Opti- nismus als gelöst betrachten kann, ist ein anderes Problem, das die beutich-franzäsischen Beziehungen belastet, bie Frage der Abrüstung ober, roie sie jetzt bescheibener zu benennen ist, der Rüstungsbeschränkung, nicht von der Stelle gerückt, an die sie im vergangenen Jahre durch bie Verweigerung ber deutschen Gleichberechtigung durch Frankreich und das Abrücken Englands von dem durch Deutschland als Grundlage angenommenen Tiacbonalb- Plane getreten war. Ein von ber deutschen Regierung am 14. März dem französischen Botschafter überreichtes Memorandum blieb ohne Erfolg: zwar trat am 29. Mai bie Abrüstungskonferenz in Genf unter bem Vorsitz Hendersons roieber zusammen, aber nur, um nach einem heftigen Angriff Barthous auf bie englische Politik ben vollkommenen <5Hilft anb ber Verhandlungen festzustellen. Frankreich hatte unterdessen, durch ben Haß der bolschewistischen Sowjetrepublik gegen das neue Deutschland angezogen, den europäischen Kanzleien den Plan eines o st europäischen Paktes unterbreitet, in bem Frankreich und Sowjetrußland als west-östliche Flügelmächte den Frieden, d.h. den bestehenden Zustand in Mittel- unb Osteuropa garantieren sollen. England und Italien, dessen politische Wendung nach Frankreich hin sich anzuzeigen begann, stimmten mit gewissen Vorbehalten und ohne rechte Begeisterung zu. Aber der Plan stieß auf eine wichtige Veränderung, bie zu Beginn bes Jahres das deutsch-polnische Verhältnis und damit die Spannung in Osteuropa erfahren hatte. Am 26. Januar war zwischen den beiden Mächten, die die Väter des Versailler Vertrags durch die Errichtung des Korridors in unversöhnlichem Gegensatz zu halten gehofft hatten, ein Verständigungsabkommen auf 10 Jahre geschlossen worben, nach bem alle * entstehenden Streitfragen durch unmittelbare Aussprache bei gelegt werden sollen; am 7. März wurde durch ein weiteres Abkommen ber deutsch-polnische Zollkrieg beendet und im Sommer die Grundlage für eine (i Das entgeltliche Wahrsagen, die öffentliche Ankündigung ent- gt I tilgen ober unentgeltlichen Wahrsagens, sowie die Verbreitung von ten und Druckschriften, die sich mit Wahrsagen befassen, wird mit ■vJe Itrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft bestraft. Daneben kann aus Einchung der zum Gebrauch beim Wahrsagen bestimmten Gegenstände, so » der zur Ankündigung benutzten Zeitungen und sonstigen Schriften ertönt werden, auch wenn diese dem Täter nicht gehören. Der Bunbesführer des NSDFB. (Stahlhelm), Reichsarbeitsminister Franz Seldte, erhielt vom Führer unb Reichskanzler folgendes Telegramm: „Für bie mir im Namen -des NS. Deutschen Frontkämpfer-Bundes (Stahlhelm) übersandten Weihnachtsgrüße danke ich Ihnen aufrichtig. Ich bitte Sie, meine b e ft e n Wünsche für das Weihnachtsfeft und zum Jahreswechsel entgegenzunehmen und diese auch den alten Frontsoldaten zu übermitteln. ........... ... Adolf Hitler,". | geistige und kulturelle Annäherung >dex deiden ßän- ■ , — I der gelegt. Kreisklasse I: Staffel I. Tv. Dornhol Tv. Ahbach. Die Begegnung ist als durchaus offe nen und stellt für die Gäste einen sch dar. Was diese an Technik voraus habt Gastgeber durch Wucht und Eifer. Tv. Krofdorf — Tv. hörnshe Trotz des eigenen Platzes wird 5 Siegen über seinen Gegner aus Hörn fallen, zumal die Leistungen sehr zu sind und nur noch einen Schatten von stellen. Man kann aber auch den E sicheren Sieg zutrauen, wenn man Krofdorf die hohe Niederlage aus t einigermaßen wettmachen will. Die Sm wir daher als offen. Tv. Sp. V. 05 Wetzlar — Groß-Rr Wetzlar dürfte hier wieder einmal zu kommen, falls die Mannschaft den r und Siegeswillen aufbringt. Groß dü differenz bei der ziemlichen Gleichn beiden Mannschaften allerdings nicht i • Staffel II. vsL.-Reichsbahn — Tv. I Hier ist ein sicherer Erfolg der Gie warten, die auf eigenem Platz die Gä derhalten sollten. Kreisklasse II: Staffel I. Tv. Dulenho Wetzlar II. Auf eigenem Gelände sollte Dutenho per Erfolg gelingen, allerdings muß Die unterzeichneten Geld Geschäftsräume am Montag, 31. Dezer ges sind. Kassenstunden nur von Commerz- und Prlvat-Bank Deutsche Bank und Discon Dresdner Bank, Zweigniecf Handels- und Gewerbebanl Reichsbankstelle Gießen Bücherfürden Vogel Die Vögel Mitteleuropas in allen Lebens- lungsstufen photographisch aufgenommen Seelenleben bei der Aufzucht beobachtet von Frau Magdalena Heinroth. 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Vordrucke zu Wohnzelte Arbeitgebern auf Antrag vom Fma L ny]?i geliefert. Nähere Auskunft erteilt das d Gießen, den 27. Dezember 1934. Die Finanzämter Gießen, Grünberg, y 1934 zum Einkleben der tsteuermürten vcnr - worden sind, an das Finanzamt, in dc"^ * J der Arbeitnehmer am 10. Oktober Wohnsitz hatte. Dabei ist die Nummer der 2. karte 1935 und die Gemeindebehörde, ou ausgestellt hat, anzugeben. Auf die Verpflichtung zur (riniendu^! Steuerkarten und der Einlagebogen w Arbeitgeber (auch wenn sie den Steuer^ Ueberweisungsverfahren durchführen» 0 . schlag in den Arbeits- und Geschaftsmu “ Zuweisen: . , von den Arbeitnehmern, die am . 1934 in keinem Dienstverhältnis md ' ihrem Besitz befindliche Steuertarie - Finanzamt, in dessen Bezirk der Arbeit am 10. Oktober 1934 seinen Wohnsitz 1 . ist die Wohnung am 10. Oktober 1934 gen zugeben sowie die Nummer der und die Gemeindebehörde, die diele