’6N« rW s* •A J w 1 JMt Mr ,,e bejte schaffen, le feine '°r bas tdnbert \ Für nde, die auf 92 üblicher er Neu.' end ein wurde, A um 10 v.h. en un. 1 v. H. > etwas zumeist en etwa bei klei, n 3nbu» 6 v. h. uletzt 87 artrnann > Stabt. )e Werte irtt trat mo eine h. nach nen Ge- blick auf rblungen oar man iese Hal- ibe^an« h seitens würben, chsschulb« hlverein- -ster. ’t unoer« ben, spä> n Umsatz : bagegen um ins- Angebot itgebieten bis 0,50 leise traben Ser« 1t. Wei, gen 1222 (32) bar- ). Notiert n Mark: re a) 49 9 bis 38. iel 36 bis b a2) ge- 9 bis 42, leich zum jlber un- 4 Mark, Mark an. i mittel« Z55 Meres Schaf, ir frisches J 52 bis 53; Kuh- LMchu iQ bis 75. 58 bis 64. B- heutigen snetrieben. !ochm bis s 20 M i nur ge> 1.Ä1 68»! 61# 12'8 M « P d,l)8 $ _______ floütrüng —$1 47,30 10,40 3,053 'L Z 12,825 0,587 2,498 58,61 21-32 81,15 34, 81-73 0,75» 0,216 5,67 11,6« » a LZ s.5 s »sD^E ° X«ft 3 2 5? " s ex,"- c “8 ZZ-ST «ft 2 « - E 2 »es s " E s 5 Se6? s.2» se=s8£§ 5 «ft ■e ©« E E «ft Oft Oft 2 G^ E e — S "6 X E Oft« OftS e> 3 LLZss c a .Z 2 s SKKZ QKNN «ft 3 3 2 EG LN GN^r: s E s c e G s es -3 g so-55 d « E s s s s « o Q O->- NNKK GZ "Z- 6B fc Xf» —” 3- E o Oft kg s e-E 2 3soX = EQ s^p Q E E?» ®53t: 5 «ft E p V »> o 5 55 E B £ £ Sä- S S<7> s v S £5 -5 «-L - "E5 ^«kg^ MZ L S -« S s «W o 5$-Ä' c>g „ 5^7o,5 rr 2 so s v s S «ft o • 6^ ° 5 r .scäl - e o S“S £ Oy, O ,— •*— — s s e5 5 rr äS s _ "iS® s-x c® SÖ kB-E X* L sL) s o§E s^ «ft©£ | E 5Se s 2kB kB E I ßgw e3^kO- I •:4 s*^ K 3 ^L§E E^s-S 8?8Sa8 S coft^W g oss-—' « 38ZG en «-> — < O)Öij ä E^ D .5^ ki o_ NE- ,rt jQ d3 S 2 , f* c_» :3 s 3 __ « 3 2 oö5 S23^ Ssa-sgS?iwJo o s b -kg ° o E o ,*- «ft V c s e - f SX® B s°2 oft 3 S «ft 2°» 5 2 o o e V v 9 SkB-vS^ 2 ^kg^^-I « 2 S E E Oft Oft G «» s £ rs « CE Oft - q i gft ^Sc ? «iS-ft 2- L) kO 01, ZOO L rr ° «» ga^eggB ES kB E B c-& E^.BE E *E c &> E 6 o «6 ^S^'Es :: ft H U ? - C «ft * E E4 3 B: c 3 3 LK E^E ^G 5§s^ G e«g sBZkO . s -O « S L 3 «3 - - -r „ -—- o a uin c S'E=^Sg‘g®S2 SS 2 E 3 3 kB "2 s ^B® rsT e <3 E o e 2 2 s E » EB c E^N-^SZ SO©® "= eg/ P §8 EkEs G.2 E^G «> s E W 5 »ft« BES S e: p P 3« S B-ft rkB W B E -? e B'g ex jx- o> 2 TZ <31 S S 2 2 ZK p "Oft- -pEE'S «» 3 P^B.; F§)"^ sr Q 3 3 s ® 3 E 3 E- € 5 »sN-5- Smi^kO o o 5 o ft bJcc, K G. •e 5? £ 5 £? e 3^5 ** ® E ZLG^ ^Cu öS ßs •8 3 2 k© W c b5c BZ 0» s L •d G 3 «ft ■*- 'S? 3 a 2 8 Q 8 es «ft «2, £3 ^B ijß —' « 2 V- S? kp ßR>6 eSeBe ZN- 'ZKLch 2 'S ' 3 p " « e2 ftftp Eg?aSg 4_ «5. E 3 sp- O ' . e"° S TZ g O 3 ES •§SC4 Ex 3 r M,'SÄ®«SSS Jo10 ß«3, j^sgp §2KTZ^ZB 3«fioS Bs^ £kgC7 ex sei 3 Z®, P^ S ---® p 3 p 3 « CS?’ *e® E «ES BZ 5 3 «sÖNe 22 " E pj X k©enWa ^si^EE' e «ä±E:g -1 sä- w « ±* €2 "GN »S s» » «2sg |8gE » B 5 °x£ §^E Z e B2S -„»Bi x-sS ®®S§k£ g :«ft IS) kp vd p !>. 3 v en e w^gB^ft-o5* 3 .gaSS^Se W *tiZ2S 2 3 — 5 ®«ft 9 — « E-° "2© „ -O 5 3tcr- a S^E X 3 3 « .2Xk«-X »— e ^ G ft£p “°x~‘ E Ekg 3 S'Sp'B" pk» «ft ^2Js«Ä b5 sT B __ k-* .«-» ” O ^Z«.L® k» v- Ga - _ s uSpZJ ^.:ckg ES -= £ -£ X p X 3 .oüuH~cr*t: «2-Ev-O p^Q 3,2^.“« E s „ E-ES^XZE 3 «ft ** "CK ^"GY’-'kg o« e §SO «E "3^0- p2" \O 3 5^5o e> 2 SsSö^'ö *-k S »r, «X V’ - p p 'S «ft S c 5$ EX «'s s 2 ß"8L-°»x •£§ ft*B; P o E^^'sä uK'l« S^_ X pZ 2- XB2.. sSE s2 ä kB ,c G «ft kEJ- £ Z-XIS- t- -, « ^X ZG LE . B^BEXe So — p " -°'gs o«SQ S.g8»e = — C e_» T3 e P 2D 5 «’ 3 Z 3 Q a> 3 £ p z E E " 3 o LNZMZZSS§tzSZMZ *“ - - - -Q,>g x« E 3 2 XG «&> E<^ £«’.»> w" 3 er -8 3 » □s» 3 e Ä 3 . o ; 8- ZK o" S' " 3 ' 3 Qtch sg Cd ra 3T « er Sn «* §3 3 ' * a*q 3 3* SS1 ff- » er « «*© 3 SS «L=S! » 5*«2 §Z rS>X." 3: — 2 3 8 'S 5» er"0 "* p"» N'5'3 5 O O w ®2 « '• » « csä 3 «VZZ «- :h @3 vnig^S?®*^ ?«5 wßS3 3 2S5* 3'#-*0-3 — w 3*. ."> er <0 a „ • •—' _i. —•■ _ - —' O C 3 3 2 —* #■- o cy w o. *3 S'&aäw' ßg «- » ,^«2 «2. p_o- 3 o-o O-L I" —»3 « w P? 3 " >- ©a ra er 3.?*« a^ « I'LsA # 5aZ- «2 » *-n ra <5o Cr er ?g ^-e $8Lj « Ke3 ! M p 3 3 ra Ai s 3 »CS» 2-23, 3 3 79 So^H Sg- aL '*« S'Z B-3 « P o » ««° Sg ö« 5'® •—. O C3 p 3 3 « « (Krn x^i» »* ö 2, 3:2 Cr ~ ra ra ro O* $o «p 3 0« « Ss3 s®°3mi «a 3 ts3— h P^g3 &.w» Tperg «:3 3* y« n.» Zi er a t-r- *7' 3 3* >®' <50 «t$ „ s"a 3? " 3—S^"" °”2-5. 2' 3 ra « $> « a?2 —.- ra as 3n 3 5. =^3< 3 3 ^«O 3 er er ^3 2 o 20 «33 5'« " o 2 « $53;^ O'O'o (3 3 p 5 2 5* a« « ra p «*> 2. erP* 3: 7; ra a 8 o 2= 2.2 ra 3 7 r* 333 3.3 3 S^ 3ZA « HZLOZNZEA ra gm 2 2* 3 2? 2.3? 5« 3^ er« 2 « 2 3 "« -3s <5 ra « — er 5 J^* — ra ra 3 3 ^33^°3 ra er 2: A (^2. er n 3 ra 3 3 2’^ <50 3 O-3 <50 <$o O* 3 <50 er 3 <50 ~ L ■ff£ 5‘«? 3 3: o-2T ra 3 « ra " 0 3: Cr" ra" «- o - ra 3 o p Cr §-- a§. ZLZ- 3 N o* -0*0 3:' 5 O- 3 3 o S °" • «er ä& «g 2 <50 «S« 3 —; er 57. ^.2» 3 «'S S n^'50-M 3 3 3- 3:3 of^ 3-3 3 2.^5* o 3 2 3 " <50 3 O er 3: o o> " 3 '■$*«* 2 o LZ ®og ~(sT 2 ao- «2.5* S' er o — 3 «« eröo O o" " 3 '* o 3 ^30* 3 2.2, Q^l' Q 3 «°3 O-zySo 5*2 AZ a—** « Q o (3 77 S3 «*« — 77 3 o 3 " .2 “ • • — 3 w «-t S5p «-pi ■ 3 5 2 31 -1,52. Z «Z ^3^ Lae&gesff §TS58g'Ä er53 o-« iaz)-** o 3 —♦>' • O Ä~-t3 » 3 -.,—• <50 « " er 2; "2. 13 8?:-. - 0 3 s8 3 3 3 2-Ä3" ««0 g5 »f gSgt^a 'S« «*"* 3 3 5o5 3n?^^,o2< 3 5 «’S» A ZM ^3 3 o — er «•To o a GZZ§2^- sä=2' O.2S.&® & h srSg L8 \*T5 w So* 0*3 ■r*3 «C¥? §ZZL " 3 §3 er «r «* —•« g~t$X^~3~$f^Sas3$ e « 2 r> W er 2 rt ra S m- — 2' q 5 « ra ra 22.3rtSor«So«C-2*,sa « o S>gc95-SS"S9„ | °2^SZ~ 5= S-^2.13" " ro' 2 2." S " ess'” -- = g§"=ts§ o s o-»;ä.§9 " " = X§^3S’*is^sS«g»a ___ _ o m "o»?a ± 0 aif «-o e o?gr„ „= 7EZ 3 03 §a^,o* 33 ■ « 3 « 3 3 Bio « »@ Cr« O —- <50 72 B :|S«"3 5 g' 2. <2 3 3”5t **32^§ " « ?© o*, LZ ■3 o » 3 '2-3 B-B, -a ?Z '8Z o Z-T2S S~3s « = ^2 §ZL2 s^§5 3 ° 3 53 O* ?=5>" o « <50 2-SS 3 " en « "3? o —„ ra — 3 « o wB.s *33 3 (3 Cr er SB 53Z, 3ÖS 3 3 o ao-« S-A 3. «3** o 3 «* 5 5 «3 328 er q- 2.^’cr ra = <5o 2- 3* B 3 3 o O 3* •CT 3:, p 3 3 er 3 2 -•"3 = |ä: 3 5. 3 (3 o 3 3 3 3 3 5 «, 3 3* er "«3 o ■Ai (3 3^ » 3 5 3 — O ,3 o :a3 o 35 8^^ o r£* C <5o3333 d°ös3 « —, 3 —• 3*" i_ 55 3 ^L)3 3 ' 3 5 —,® ,»» O^ •2." 2 5 «=,3ggl 5 P £äo = 5 5" •3 -.a^ ©5 3 e 0'^0^2'^3^^'A s®*« X <50 » o 3 ,^a r* er Ö5! 382- O —n s» 3p? 3 3: er 3 2 3T 3 a 3 « « S-3 ä^§3 5 H 5 ro CrG?5" « 3 3 « 3 o* V 3 3 a o « « 8 3 er 3 'S « _ «’3 er 3 « -. S§Sasf S^sSSg p 0* 0 ; s?L» 3 3 H"" — o-S 8 8 3 3 « e 3 <5> 3 3 er r o O g o 3:" o o 2.3. - 3 — CO® 3 5 ®E 2 3 ««5 3 <5o s 5 3*^W=i <50 « P er p er o 3 ra 5 3 E 3 - —’ p B ra C Z Aft2 r» (?a 5 3 o p 3 »^3 2 aco^ 5 2 « S*8 3* 3 3 3 O-3 §3es3g §5 3 " «0 t- p H>L§3 *9a,2 =>a? 3S" sS«| 5^2 ^S 2. lal a» Ö v b« Q n K 3 '0 fön Ss h hsg ■'S«* 5*** s 2.8» ~3i lSsfgS Mi Am I.Mai flaggen sämtliche Dienstgebäude des Reiches, der Länder und Gemeinden sowie die Gebäude der Körperschaften des öffentlichen Rechtes und der öffentlichen Schulen. Ich werde veranlassen, daß diese Anordnung durch die Presse und durch wiederholte Ansage im Rundfunk bekanntgegebcn wird. Die Bevölkerung wird gleichzeitig aufgefordcrt werden, sich dem Vorgehen der öffentlichen Verwaltung anzuschließen und damit der Verbundenheit von Volk und Staat Ausdruck zu verleihen. I r, r-r.-^-r, 2 _ <"< 3 r. «2 P:or . ' • ■ . cr-32» : • « j rt ä n Samstag, 28. April 1934 er : §chulstrahe 7 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf-, für Tert- anzeigen von70mm Breite 60 Rpf.,Plahvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf.,Familienanzei« gen, Bäder-, Unterrichts, u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Vereins- u. Tageskalender im Textteil 12 Rpf. je mm Oer 1. Mai. fft: Vereidigung der Mitglieder des Vertrauensrates. § 10 des Gesetzes zur Ordnung der nafio- Arbeit bestimmt, daß die Mitglieder Oertrauensrates am Tage der natio- Arbelt ein feierliches Gelöbnis hre zukünftige Amtsführung vor der Gefolg- des Betriebes abzulegen haben. die Führer der Betriebe, die VerlrauenS- r und die Gefolgschaft an der machtvollen ebung aller Schaffenden der Stirn und der am 1. Mai teilnehmen müssen, werden für größere Anzahl, besonders auswärtige Ve- unoermeiabare Schwierigkeiten technischer »tstehen. ordne deshalb an, daß die Vereidi- I des gesamten Vertrauensrates in feierlicher a m V o r m i t t a g d e s 2. M a i vor der imelten Gefolgschaft vorzunehmen ist. gez. Dr. C ü e r, Treuhänder der Arbeit. u'schen Ost und West. 3 französischen Außenministers Barthou opareise muß man als den Versuch werten, eine Aktivierung der französisch-polnischen Vschaft und der engen Beziehungen zwischen 'eich und den Staaten der Kleinen Entente teuauslaae der in Versailles begründeten und tig zur Niederhaltung Deutschlands bestimmten lispolitik einzuleiten. Dabei ist schon rein ich bezeichnend, daß Barthous Besuch a r s ch a u der e r st e Besuch eines sranzö- Außenministers in der polnischen Hauptstadt 3n den verflossenen 13 Jahren seit dem Abdes polnisch-französischen Bündnisses waren 5 nur die polnischen Außenminister gewesen, mso wie ihre Kollegen Benesch und Titulescu eder internationalen Konferenz, vor jeder ■ Ratssitzung in Paris vorgesprochen hatten, rt ihre Instruktionen in Empfang za nehmen. also nun die polnische Presse mit Befriedi- feststellte, daß sich seitdem die Lage gründ- geändert habe, und Frankreich den guten ib, mit diesem Wandel der Dinge zu rechnen, r dieser französische Besuch in Warschau an lon ein Zeichen dafür, daß der Quai d'Orsay en hatte, was auf dem Spiel steht und be- ar, um realer Ziele willen auch die Bedürf- >es politischen Prestige einige Pflöcke zurück- m, wobei es eine Ironie des Schicksals ist, terfelbe Barthou, der 1921 in der Rolle lrnächtigen Protektors das Bündnis mit dem hen Vasallen schloß, nun sich der Aufgabe iehen muß, durch Anerkennung der polnischen Machtstellung den Versuch zu machen, Polens schäft für Frankreich zu erhalten. ist denn auch für die polnische Politik das ifte Ergebnis der Warschauer Besprechungen, eich erkennt den inneren Wandel der Grund- des polnisch-fianzösischen Bündnisses an. Dom m ist Polen zum gleichberechtigten Partner ückt, der es sich künftighin nicht mehr bieten wird, wie in Locarno oder beim Abschluß .iermächtepaktes antichambrieren zu müssen -üskiert zu werden, der vielmehr heute schon m Recht einer eigenen, selbständigen Politik besteht und verlangen wird, vorher gehört zu werden, wenn man ihn später als Verbündeten in Anspruch nehmen will. Frankreich erntet nun die Früchte feiner ebenso anmaßenden und verletzenden wie kurzsichtigen Rücksichtslosigkeiten, die den polnischen Verbündeten geradezu auf einen Weg abdrängten, der Polen eine WahrunD feiner eigenen Interessen in größerer Unabhängigkeit versprach. Oberst Beck, der junge, neuen Ideen aufgeschlossene imb b-weoliche Vertrauensmann des Marschalls Pilsudski, ist diesen Weg mit zäher Folgerichtigkeit gegangen. Der Nichtangriffspakt mit Rußland und vor allem die Verständigung mit Deutschland schufen die Voraussetzungen für eine eigene nolitische Linie Polens. Barthous Besuch in Warschau und die innere Umgestaltung des polnisch.französischen Bündnisses ist ein Erfolg dieser Politik und das erste äußere Anzeichen für die veränderte Stellung Polens auf dem politischen Schachbrett Europas. Daß dieser Wandel durchaus der geschichtlichen Entwicklung und den politischen wie wirtschaftlichen Notwendigkeiten entspricht, erläutert eindringlich und aufschlußreich Freiherr von Reibnitz in einer kleinen Schrift: „Der beut\d)»pol» nische Ausglei ch", die soeben in 3. Auslage erscheint (Internationaler Verlag Eefare Santoro, Berlin) und gerade in diesem Augenblick des erneuten französischen Werbens um Polen besondere Beachtung verdient. Der Verfasser erinnert daran, daß die deutsche Politik während des Weltkrieges sich trotz starker Opposition im eigenen Lande für ein selbständiges Polen eingesetzt und an dieser Befreiungspolitik auch dann festhielt, als um den Lohn der Preisgabe Polens ym dem zaristischen Rußland vielleicht ein Sonderfriede gehabt zu haben wäre Unter dem Eindruck, daß damals Deutschland seiner den Führern des polnischen Volkes gegebenen Zusage treu geblieben war, hatte Marschall P i l - sudski auch in den Vorverhandlungen über die Bildung eines selbständigen polnischen Staates keine Gebiete des verbündeten deutschen Volkes de- ansprucht, die zu einer Zerschneidung deutschen Staatsgebiets geführt hätten ober eine deutsche Mehrheit enthielten. Frankreich aber, der Der- 3 «ü 3 3 s er 3 *50 3 3 o 3 5 3.?? »’S 3 ^5 2 ra «'S S3 -5- e: — Ä o ra er o 'S'er » .SN g;tyS' *-. er*' K « n 3 •• er » 2 er 3 2.2 x> 2. 2;0 ev S" Ö 3 S 5S2 20* 3 2 er 'S' S 1J •-*- O 3 H ’ ’ 3 3 3 ra ra "»' er- 0 ®3 « 3®^SÖ° ffÄ»»? 3 er ra 5 ° '* H K 3 K »Ssffsl --.-"'ZE es§§ g5g § o er o' ra ra " ra 3 ~ O O H 2 - ’ S 3 ft *“ 3 3«2.«»S 3 «ü »:Ä - CrS: (3 x~,3 Ä43\5 — Cr er 2®3 ra 3 -2 0 £ 2 « 3§N *2=^3 K 6)L » ?a — o 5>O) ra 3 °" 5 3 6 3 •**33 _.3 3 5 #»§ n ^2 Z' 2* 3 5 5, 3 S' er 3 Z '■”5;« «>■ g&SS*" er 5 => » ÄQ LZ n ra UO 5: ffLL^KZZ ö H ra r-i ra -.- e O 3 H £h3 *-*■ o525»? « 3S-5 gS' 2.« er ‘<3* 0 « , o c'af ce 3 »' Z,Z^3; •TT __—' 3 L er 2 s "fsl ■3?^,3 K Vetr.: Kriegergräberfürsorge 1935. Au die Bürgermeistereien des Kreises. Wir empfehlen Ihnen, uns bis zum 10. Mai 1934 die Jahres- bedarfsnüchweisung für das Rj. 1935 unter Verwendung der nachstehend genannten Einteilung in Vorlage zu bringen. Falls uns bis zum Iv.Mai 1934 keine Nachweisung eingereicht wird, nehmen wir Fehlanzeige an. Rubrik 1 Gemeinde, Rubrik 2 Gesamtzahl der Bestattungen auf nicht kreiseigenen Grundstücken, getrennt nach den Gräbern deutscher einschl. verbündeter Krieger und fremder Krieger, Rubrik 3 Zahl der Bestatteten, deren Gräber voraussichtlich von den Frieö- hossbesitzern oder privater Seite auf eigene Kosten gepflegt werden müssen, Rubrik 4 Zahl der Gräber, die aus staatlichen Mitteln gepflegt werden müssen, Rubrik 5 durchschnittliche Kosten der Pflege für ein Grab, Rubrik 6 Gesamtbedarf an staatlichen Mitteln für die Pflege der Gräber. Fehlbericht ist nicht erforderlich. Gießen, den 17. April 1934. Kreisamt Gießen. I. V.: Grein. Bekanntmachung. Betr.: Forst- und Jagdschutz,- hier: die Mitnahme von Hunden in Felder und Wälder. Auf Grund des Artikels 65 des Gesetzes, betreffend die innere Verwaltung und die Vertretung der Kreise und Provinzen vom 8. Juli 1911 in Verbindung mit der Verordnung über die Ver- mögensstrasen und Geldbußen vom 6. Februar 1924 wird zum Schutze des Wildes für den Kreis Gießen auf die Dauer von vier Wochen bei Meldung einer Geldstrafe bis zu 90 Mark für jeden Fall der Zuwiderhandlung angeordnet: 1. In den Feldgemarkungen sowie im Walde ist das freie Um- herlausenlassen von Hunden verboten,- die Hunde müffen mit festem Halsband versehen sein und an einer sicheren Leine geführt werden. 2. In nicht geschlossenen, in den Feldgemarkungen liegenden Gehöften sind die Hunde festzulegen, so daß sie die Gehöfte nicht verlassen können. 3. Hirtenhunde, Jagdhunde und Polizeihunde unterliegen den gleichen Vorschriften, sofern sie nicht in ihrer besonderen Eigenschaft benutzt werden. 4. Die Anordnung tritt am 1. Mai d. I. in Kraft. Gießen, den 25. April 1934. Kreisamt Gießen. I.B.: Grein. Au die Ortspolizeibehörden sowie die Geudarmeriestationeu des Kreises. Auf vorstehende Bekanntmachung weisen wir Sie besonders hin und beauftragen Sie, int Falle von Zuwiderhandlungen Strafanzeige zu erheben. Die Ortspolizeibehörden werden beauftragt, das ihnen unterstellte Polizei- und Feldschutzpersonal entsprechend anzuweisen. Gießen, den 25. April 1934. Kreisamt Gießen. I.V.: Grein. Betr.: Belehrung der Schüler über Postversendungsvorschriften. Au die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises. Wir bringen das abschriftlich nachstehende Schreiben des Herrn Reichspostministers vom 28. März 1934 —1 zur Kenntnis mit dem Auftrage, die Lehrer auf die angezeigten Schriften empfehlend hinzuweisen. Gießen, den 23. April 1934. Hess. Kreisschulamt. I. V.: Dr. Weigand. Abschrift. Der Reichspostminister Berlin W 66, den 28. März 1934. Leipziger Straße 15. VIII 7540—1 Wirp An das Hessische Staatsministerium Darmstadt. Zu meinem Schreiben vom 22.2.26 I 0 71 d und vom 31.5.28 I 2160—0. Belehrung der Schüler über Postversendungsvorschriften. In meinem Schreiben vom 22. Februar 1926 I 0 71 d an die Regierungen der deutschen Länder hatte ich auf die Mißstände hingewiesen, die sich aus der mangelhaften Beanschriftung der Postsendungen und aus der ungenügenden Vertrautheit der Postbenutzer mit wichtigen Versendungsvorschriften für Post- und Postkundschaft ergeben und gebeten, mich in meinen Bemühungen, hierin Wandel zu schaffen, dadurch zu unterstützen, daß die Unterrichtung der Schüler über die wichtigsten postalischen Versendungsvorschriften in die Lehrpläne der Schulen jeder Art ausgenommen werde. Gleichzeitig hatte ich darauf aufmerksam gemacht, daß der Verlag von Hans Oldenburg in Lübeck (früher Thurn und Taxis- Verlag) ein geeignetes Lehr- und Lernmittel für diesen Zweck in Gestalt seiner Uebungshefte „Wie verkehre ich mit Post und Eisenbahn" herausgegeben habe. Die Mehrzahl der Länderregierungen hat damals die Schulen empfehlend auf diese Uebungshefte hin- geroiefen. Die Uebungshefte haben auch in zahlreichen Schulen (Volksschulen, höheren Schulen, Fachschulen und Berufsschulen) Eingang gefunden und sind dort, wie die Berichte der Oberpostdirektionen erkennen lassen, auch mit großem Nutzen sür den Unterricht verwertet worden. Inzwischen hat der Verlag die Uebungshefte noch wesentlich verbessert und den Stoff durch Einbeziehung der Neichsbank erweitert. Das Gesamtwerk besteht jetzt aus folgenden Teilen: 1. Handbuch für die Lehrer, das als Leitfaden unö als Schlüssel für die in den Uebungsheften behandelten Aufgaben dient, 2. Uebungsheft A für Volks-, Mittel- und höhere Schulen, bearbeitet von dem jetzt im Ruhestand befindlichen Oberpost- inspektor Oldenburg und Studienrat Evers, Lübeck, 3. Uebungsheft B für Fachschulen aller Art, bearbeitet von Oberpostinspektor Oldenburg und Handelslehrerin Else Lange, Lübeck, 4. Uebungsheft C für gewerbliche Berufsschulen, bearbeitet von Oberpostinspektor Oldenburg und Studiendirektor Professor Metzger, Lübeck, 5. Uebungsheft D für kaufmännische Berufsschulen, Handelsund höhere Handelsschulen, bearbeitet von Oberpostinspektor Oldenburg und Diplomhandelslehrer Dr. Linden, Lübeck, und 6. dem Uebungsheft E für kaufmännische Berufsschulen, bearbeitet von Öberpostinspektor Oldenburg und Diplomhandelslehrer Dr. Linden, Lübeck. Inhalt und Ausstattung der Hefte werden in jeder Beziehung den Anforderungen gerecht, die von meinem Standpunkt aus bezüglich der Verhältnisse der Deutschen Reichspost an eine zweckdienliche Verkehrserziehung der Jugend zu stellen sind. Ich würde es begrüßen, wenn die nachgeordneten Dienststellen erneut auf die Bedeutung des Unterrichtswerkes hingewiesen und ihnen die Einführung in den Schulunterricht empfohlen würde. Im Auftrag: gez. vr. A n d e r s ch. Betr.: Jugendwerbung für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V." An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises. Das Gedächtnis an den Opfertod unserer Gefallenen in der Jugend lebendig zu erhalten, ist eine vornehme Pflicht der Erzieher unseres Volkes. Der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V." Berlin, wird demnächst mit Genehmigung des Hessischen Staatsministeriums, Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum die Schrift „Der deutschen Jugend" den obersten Klassen sämtlicher Schulen übermitteln. In diesem Zusammenhang machen wir auch auf die Zeitschrift des Volksbundes „Kriegsgräberfürsorge" aufmerksam. Außer reichem Bildmaterial liefert sie in 12 Heften zu jährlich 2 Mark wertvolle Beiträge, die als Unterlagen für Schulgedenkfeiern und als Einführung der Jugend in das Gebiet der Heldenehrung dem Lehrer willkommen sein dürften. Gleichfalls lenken wir Ihre Aufmerksamkeit auf die Broschüre „Bei den toten Kameraden", von Dr. W. Westecker, in der die Arbeit des Volksbundes gewürdigt ist. Wir werden nicht fehl gehen in der Annahme, daß die Lehrerschaft wie seither, so auch fernerhin sich mit aller Kraft und mit Freudigkeit dieser heiligen Sache widmet, gegebenenfalls durch Uebernahme von Ehrenämtern. Der Landesverband Heffen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Darmstadt ist zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit. Gießen, den 20. April 1934. Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Dr. Weigand. Betr.: Pfingsttagung des VDA. in Mainz,- hier: Beginn der Pfingstferien in 1934. An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises. Die diesjährige Tagung des Volksbundes für das Deutschtum Inn Ausland (VDA.) findet als Saarbrücker Tagung und damit als Kundgebung für die Verbundenheit unseres Volkes mit unseren deutschen Brüdern an der Saar in Mainz und in Trier statt, o g c 6)0'5 SS « ÄS'- 5 3 2. Q «3 » ra “Ohs igS ra - — — -3 g ra 3 2<2 3 S? tß 5-3 3 & 7 2, 3 5- a* « § O) 2.3 5 5? 3 « ra ' 3 3 O 3 3 S S* 3: Ö 0 Z- s qa 5 er 3 3' »3* Sl 3S.3 _ ST. ra n O S3> 3 ' 3t~ 0'3? o • 3 2.« 3 3 «e 5 3 ^Ser C 3 53 0 S 5 2 5 5 5 = ra 0Ä 2 3 & 3 a 2 gS'Sg 3 3: ra jl^-2 3 cy ", 3^2 o'~ 3 0 ' -'S.S S 3. E> 5" ra 3 X, Ctcj» a 3 ^-3: O 5 2.3 'CT—'=3 —»ra O! « 3 S. 5 5 ■e »3 es-" 2©8O §^a M3? « 3 Ort -22 2 3-LS 2 0 3» 3 ra er s='t3§;s» er ra ra CH 3 ra G? ®3 - CrO K - Z er• (3 2 2.5 6)2.3 3 10 » 5 q g' _ 3 r-t er —' 5 e 3 0^0 LL-ffAZ ^3'^'5 ra® 5 er-5t 3«-3o O o ra er _ -> 3 2. h Z 2 t3 = 2^=3 12.52.3 f®3 ra 3 3 ra fT'ra «w 3 5*3 5 ^ = 5-38^3» S S g 2-^ E E O 3. 5 §.5 1=5' 2.2. 3 er» 5 ra CC5 3 3 q. ~ ^3 f2 3 s-r*®0 — 3 3 Kriegs- U ginn der Druck der Drühl'schen Universitäts»Buch» und Steindruckerei. R. Lange. Gießen. s Ä Z 1 ai jifit k i in der der Er- sgräber- ung des irr Bil- )er deut- rmitteln. Zeitschrift Außer 2 Mark iern und 'ung dem p: Sroschüre der die scheu fcxw txv M teilt ’ Kriegs nft gerne p s 5 <*. s s rt 3 p iet von n Else la eine Tagung im Saarland selbst zur Zeit noch undurchsühr- tar ist. Um wie alljährlich Lehrern und Schülern die Teilnahme an jjr Pfingsttagung zu ermöglichen, hat das Hessische Staatsministe- i1Lum, Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum angeordnet, daß der Unterricht am Freitag, dem 18. Mai d I., nach der dritten Unterrichtsstunde schließt. Sofern durch die MN der Reichsbahn festzusetzenden Abfahrtzeitcn der Sonderzüge in einzelnen Schulen den Teilnehmern eine weitere Beurlaubung innerhalb der drei Vormittagsstunden des Freitags zum recht- zütigen Anschluß erteilt werden muß, ist dies zulässig. Am Samstag, den 19. Mai, vormittags 9 Uhr, veranstaltet der NDA. im Nahmen der Pfingsttagung in diesem Jahre zum ersten Stale eine besondere Lehrertagung in der Stadthalle in Mainz, g meinsam für die Erzieher und Lehrer aller Schulgattungen, ein- ftlließlich der zu Pfingsten in Deutschland sich aufhaltenden Aus- undlehreM r ^^hrertagung, in der auch die amtlichen Stellen und lie Leitung des NSLB. vertreten sein werden, werden Fragen Mn ganz besonderer Bedeutung erörtert. Ministerialrat Dr. Haupt, Kerlin spricht über die „Grundlagen gesamtdeutscher Pädagogik", Ministerialrat Dr. Löffler, Stuttgart, über die „Bedeutung der S^islandschulen für den volksdeutschen Gedanken". Oberstudien- drektor Schulz, Madrid, wird das Schlußwort sprechen. Durch diese Sonderveranstaltung gewinnt die diesjährige große Saarkundgebung neben ihrer großen allgemein völkischen Bedeutung noch eine besondere Bedeutung für die deutschen Erzieher und Lehrer. Es darf daher erwartet werden, daß von der Möglichkeit, an den Veranstaltungen ohne weiteren Urlaub teilnehmen zu können, in größtem Umfang Gebrauch gemacht wird. Gießen, den 23. April 1934. Hessisches Kreisschulamt. I. V.: Dr. Weigand. Dienstuachrichleu des Kreisamts. Versorgungsanwärter August Walter in Gießen wurde zum Hilfsvollziehungsbeamteu des Kreises Gießen ernannt und verpflichtet. Karl Werner aus Wieseck wurde als Rechner für die cvaugel. Kirche Wieseck bestellt und verpflichtet. Zum kommissarischen Beigeordneten der Gemeinde Burkhardsfelden wurde Albrecht Schumacher bestellt. k e r b u n d scheint nicht glatt vonstatten gehen zu wollen. „Petit Parisien", der die Unterstützung der französischen Bemühungen durch Benesch als sicher hinstellt, verhehlt nicht die ablehnende Haltung Polens und meint, daß hier eine Reibungsfläche vorhanden sei, die um so schwerer zu beseitigen sein würde, als Polen mit Genf unzufrieden sei und alles in allem nur widerwillig im Völkerbund verbleibe. Vielleicht werde der in Genf so bewanderte Benesch eine Lösung für die sich bereits abzeichnenden Hindernisse finden. Die Bemühungen Barthous und Benesch, den Völkerbund weiter zu einem deutsch-feindlichen Machtinstrument auszubauen, begrüßt auch „Ordre" wohlwollend, vorausgesetzt, daß Frankreich einen „Block der Hüter der Ordnung" zustande bringe. Das Blatt warnt vor allzu großen Illusionen. Stark beunruhigt über die Unterredungen von Prag ist Gustave Hervä in der „Victoire", weil Benesch ein ebenso starker Gegner der Vertrags- reoision sei, wie Barthou. Paris, 28. April. (DRB. Funkspruch.) Von der französischen Presse wird fast einmütig ein Erfolg Barthous in Prag festgestelli. Die Blätter erklären, daß der Besuch Barthous als ein günstiges Vorzeichen für weitere Verhandlungen genommen werden könne. Noch nicht restlos geklärt sei die Frage Polen - Tschechoslowakei, jedoch hoffe man, daß Barthou durch seinen Besuch zur Bereinigung dieser Frage beigetragen habe. „Wenn es gelingt", so schreibt ,Journal', „eine Annäherung zwischen Polen und der Kleinen Entente herbeizuführen, und wenn man mit einer Neutralität der Sowjetunion rechnen kann, dann wird die solide Grundlage für die A u f r e ch t- erhaltüng des 8tatu5ciu0 in Osteuropa vorhanden sein." Daß die polnisch-tschechische Frage Schwierigkeiten bereiten könne, und zwar wegen der Haltung Polens, läßt „Petit Parisien" durchblicken, der deshalb an das „slawische Zusammengehörigkeitsgefühl gegenüber dem Pangermanismus" appelliert. Auch der von Frankreich eifrig betriebene Eintritt Sowjetrußlands in den Vol- itet von rofessoi anöels- hpektor 'tä, und n, bear- Mdels- ytcuiuiy ijtrruur, uuß u i e -l v* g e u e r uiiima- t e n an Deutschland vorüber sind und weist wie auch andere Blätter auf den deutschen Wink an Frankreich hin. „Daily Mail" schreibt: „Freiherr von Neurath erklärt, daß Deutschland bereit ist, jeden Augenblick zu einer Rüstungsvereinbarung zu kommen. Der größere Teil seiner Rede bestand aus einer sehr scharfen Kritik an der französischen Note. Aber es hatte den Anschein, daß sein Hauptziel darin bestand, zu zeigen, daß Deutschland immer noch um eine Rüstungsvereinbarung bemüht ist. „Morning Post" schreibt: „Berlin immernochzurZusammenarbeit b e r e i t." wischen Ost und West. )es französischen Außenministers Barthou iropareife muß man als den Versuch werten, j eine Aktivierung der französisch-polnischen indschaft und der engen Beziehungen zwischen ikreich und den Staaten der Kleinen Entente Neuauflage der in Versailles begründeten und >utig zur Niederhaltung Deutschlands bestimmten dnispolitik einzuleiten. Dabei ist schon rein rlich bezeichnend, daß Barthous Besuch Warschau der e r st e Besuch eines franzö- n Außenministers in der polnischen Hauptstadt In den verflossenen 13 Jahren seit dem Ab» ß des polnisch-französischen Bündnisses waren \ets nur die polnischen Außenminister gewesen, »benso wie ihre Kollegen Benesch und Titulescu jeder internationalen Konferenz, vor jeder fer Ratssitzung in Paris vorgesprochen hatten, dort ihre Instruktionen in Empfang za nehmen, n also nun die polnische Presse mit Befriedi» ; feststellte, daß sich seitdem die Lage gründ- ib geändert habe, und Frankreich den guten gab, mit diesem Wandel der Dinge zu rechnen, )ar dieser französische Besuch in Warschau an schon ein Zeichen dafür, daß der Quai d'Orsay iffen hatte, was auf dem Spiel steht und be- war, um realer Ziele willen auch die Bedürf» des politischen Prestige einige Pflöcke zurück- cken, wobei es eine Ironie des Schicksals ist, derselbe Barthou, der 1921 in der Rolle allmächtigen Protektors das Bündnis mit dem ischen Vasallen schloß, nun sich der Aufgabe rziehen muß, durch Anerkennung der polnischen ^Machtstellung den Versuch zu machen, Polens «lgschaft für Frankreich zu erhalten. is ist denn auch für die polnische Politik das tigste Ergebnis der Warschauer Besprechungen, ikreich erkennt den inneren Wandel der Grund- ,i des polnisch-fianzösischen Bündnisses an. Vom lllen ist Polen zum gleichberechtigten Partner erückt, der es sich künftighin nicht mehr bieten n wird, wie in Locarno oder beim Abschluß Viermächtepaktes antichambrieren zu müssen brüskiert zu werden, der vielmehr heute schon __, dem Recht einer eigenen, selbständigen Politik besteht und verlangen wird, vorher gehört zu werden, wenn man ihn später als Verbündeten in Anspruch nehmen will. Frankreich erntet nun die Früchte seiner ebenso anmaßenden und verletzenden wie kurzsichtigen Rücksichtslosigkeiten, die den polnischen Verbündeten geradezu auf einen Weg abdrängten, der Polen eine Wahrung seiner eigenen Interessen in größerer Unabhängigkeit versprach. Oberst Beck, der junge, neuen Ideen aufgeschlossene unb bewegliche Vertrauensmann des Marschalls Pilsudski, ist diesen Weg mit zäher Folgerichtigkeit gegangen. Der Nichtangriffspakt mit Rußland und vor allem die Verständigung mit Deutschland schufen die Voraussetzungen für eine eigene volitische Linie Polens. Barthous Besuch in Warschau und die innere Umgestaltung des polnisch-französischen Bündnisses ist ein Erfolg dieser Politik und das erste äußere Anzeichen für die veränderte Stellung Polens auf dem politischen Schachbrett Europas. Daß dieser Wandel durchaus der geschichtlichen Entwicklung und den politischen wie wirtschaftlichen Notwendigkeiten entspricht, erläutert eindringlich und aufschlußreich Freiherr von Reibnitz in einer kleinen Schrift: „D e r deutsch-polnische Ausglei ch", die soeben in 3. Auslage erscheint (Internationaler Verlag Cesare Santoro, Berlin) und gerade in diesem Augenblick des erneuten französischen Werbens um Polen besondere Beachtung verdient. Der Verfasser erinnert daran, daß die deutsche Politik während des Weltkrieges sich trotz starker Opposition im eigenen Lande für ein selbständiges Polen eingesetzt und an dieser Befreiungspolitik auch dann festhielt, als um den Lohn der Preisgabe Polens )on dem zaristischen Rußland vielleicht ein Sonderfnede gehabt zu haben wäre. Unter dem Eindruck, daß damals Deutschland seiner den Führern des polnischen Volkes gegebenen Zusage treu geblieben war, hatte Marschall Pilsudski auch in den Vorverhandlungen über die Bildung eines selbständigen polnischen Staates keine Gebiete des verbündeten deutschen Volkes beansprucht, die zu einer Zerschneidung deutschen Staatsgebiets geführt hätten ober eine deutsche Mehrheit enthielten. Frankreich aber, der Der- 'Ziehung aus be- e äweck- !) würde aus die die Ein- )euischtuin nd damit mit unserer statt, Oer 1. Mai. risst: Vereidigung der Mitglieder des Bertrauensrates. er § 10 des Gesetzes zur Ordnung der natio- n Arbeit bestimmt, daß die Mitglieder Vertrauensrates am Tage der natio- n Arbeit ein feierliches Gelöbnis ihre zukünftige Amtsführung vor der Gefolg- t des Betriebes abzulegen haben. a die Führer der Betriebe, die Vertrauens- ner und die Gefolgschaft an der machtvollen dgebung aller Schaffenden der Stirn und der st am l.TNai teilnehmen müssen, werden für größere Anzahl, besonders auswärtige Ve- ie, unvermeidbare Schwierigkeiten technischer entstehen. h ordne deshalb an, daß die Vereidi- i g des gesamten Vertrauensrates in feierlicher m am Vormittag des 2. 2fi a i vor der - immelten Gefolgschaft vorzunehmen ist. gez. Dr. Lüer, Treuhänder der Arbeit. xijlv »«gvetvn vxu|iungcii |ungt:[t:yi. (iKigein. ktirie solche These stellt bas ganze Funbament ber Abrüstungsfrage einfach auf den Kopf. Die Signatarmächte finb feit langem nicht mehr frei, in ber Abrüstungsfrage nach beliebigem Ermessen unb Gutdünken zu hanbeln. Sie haben in den Verträgen von 1919 bie Zentralmächte zur restlosen Entwaffnung gezwungen, aber biefe außer- orbentliche Maßnahme vertraglich als er st en Schritt zur Durchführung ber allgemeinen Abrüstung fest gelegt. Die Leistung Deutschlands ist bis zum letzten Buchstaben des Vertrages erfüllt worben. Die feit Jahren fällige Gegenleistung, bie Durchführung ber allgemeinen Abrüstung, steht v o l l ft ä n b i g aus, unb nirgenbs ist ein Anhaltspunkt bafür gegeben, daß sie in absehbarer Zeit bewirkt werben würbe. Das ist bie wirkliche Grunblage bes Abrüstungsproblems. Ein einfaches Verbleiben Deutschlands bei dem ihm in Versailles aufgezwungenen Rüstungsregime wäre deshalb nur dann in Frage gekommen, wenn die anderen Mächte sich entschlossen hätten, ihre Rüstungen auf das gleiche Niveau herabzufehen. Aber diese Forderung ist kategorisch abgelehnt worden. Mit Recht hat deshalb die deutsche Regierung es als eine selbstverständliche, von allen Seiten längst anerkannte Tatsache hingestellt, daß für Deutschland unter keinen Umständen mehr ein Rüstungsstand in Betracht kommen könne, wie er in Versailles festgelegt wurde. Man sollte sich die Frage vorlegen wem wohl das bessere Recht zur Seite steht, ob Frankreich oder Deutschland, wenn es jetzt etwa darauf bestehen wollte, seine Gleichberechtigung s o sro r . u n 0 uneingeschränkt bis zu dem Maße verwirk- licht zu sehen, das dem R ü st u n g s st a n d e d e r b o.ch q e r ü st e t e n Staaten, vor allem Frankreich, entspräche? Deutschland hat diesen Anspmrch n ich t erhoben. Es hat zwar an der Gleichberechtigung als Grundsatz und an seiner Verwirklichung Aüssel dient, schulen, oerpost-. Barthous „Erfolg" in Prag Nicht alle Blütenträume reisten. dUNgz. £.B der we« in s ft'“ Oll: Mleih -berpost- ur bit di, ch 6ub in Berlin „französische Explosionen" voraus und bemühe sich, sie zu vermeiden, ohne zunächst aber die erhoffte englisch- italienische Einheitsfront gegen den französischen Standpunkt verwirklicht zu sehen. Das Echo des Besuches von Suvich in London und Brüssel scheine nicht dafür zu sprechen. Es könne Frankreich gelingen, in Genf, abgesehen von der Kleinen Entente, auch Polen und vielleicht Rußland, für die französische Politik zu gewinnen. Angesichts dieser Lage versuche Deutschland einen letzten Vorstoß. Wenn dieser es nicht ermöglichen sollte, im letzten Augenblick ein Abkommen zu erzielen, werde dies wenigstens die Vorberei- '”"3 3 p n r. »:" $ ?-Ä Vf* cAA N| r-j Samstag, 28. April 1934 Annahme von Anzeige» für bie Mittagsnummer bis 8'/,Uhr bes Vormittags Grundpreise für \ mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text» anzeigen von70mm Breite 60 Rpf.,Platzvorschrift ober schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts- u* behördliche Anzeigen 6 Rpf. Vereins- u.Tageskalendee le: SdfUlftrflße 7 im Textteil 12 Rpf. je mm o 'S a 3 tta 3 »’S cs» ÖS a '* §*£ — 5" ,& er <5 » ö er 2<") O o Sö _ - S> @s «* O o er o 8"S O: er o o' a 3 k er*' E er O- ®9| er <5 £ O X 25 2.5 2 3 er» y »s5 > O ”* 3 3 « a o toöD 3 Cti.3 - tS^O 2. Höö^ Z^E S 2 ? 3 o «SO « ;öo» c s s o 3 K3 q 3 3w er 2.8 AM a 3 ^8A 3--« E Ö 553 o ^3 ST ’ 3,3 «Ö» SS P^gS.233 o (53 (5§ 3° 5f < 3 P 3 er (S) — 3 *-*«55 ?Ql1 bessei Deut wollt 3Z,3 - e± ® ES» 5 » E 5 ss 5 Der hina im St. ged feen, SU | nach oder ihre |old rüst 6ig fre me|| Den restli orde Sch Mej Ü“"1 Des fölli, ölige und daß Das Llbri Ei ih> re ko en bi Ak wo 2te. alle g®S *35 a 2:5« « « P q> ZstssA 5,3^ sS«| ®’n. ücht' '>0.4 reich. iK "3 A A- -I 3-« 2 3- äB«Fg 3^ P S s3 P "o 3 3°r s ZLV 2.3 tre u. 1SW LS ä8 3 er2.3 -•3 rt. —• — •*-o2,wc *-» O !t^3 0 #3-e '»Z^ ! »so *?. sw»s® GH S; C3 8 SS a 58?“ n ü($ß §S§. «"mobS "r3 3 e AZ g Ä' « 8^^2 5 o ® = 033 »Öt " a T^q er "3 = 2*3 nöl'? ?. a - a 3- ä '«•WO» 2 =* g 2.» 5 o a 3 3 ? P z. 3 3 «So 'n 3 3^3 5 O KZ §3 °.o 3 3 «So Jo »®. Z Y ZO a, qZ.3 . -CJ o 2,3