Sreitag, 21. Dezember MH 184. Jahrgang L^rrzranttuizi Litauen Nationen davon klarzulegen 2 den Weg - Der in. E t en auf deutschen Hochschulen wurden. Aber Professor Augustinas Die Medeasarbeil der Zroritkämpser bewohnte insgefai Ein Jal Revolte reiste A beim „sJti gegen ' msn erfüllt, aber ohne irgendwelche nen- i.gene Kultur. hundert mell u i rnd römische Pandektenweisheit. Hand feste: die Gigi wenn si tur, die v,. der Jage; nenswerv Denn ii neuen E3I deutschejiij Russischkii genügen! gefalle i die Deui 'S Effi Ei'» auf eim kilometi Memi 7 2 1 schließlich eine Menge von Dolks- os), Märchen, Sagen und Rätseln, die dtzerausgegeben wurden. Das alte i'cht war kein Eigenrecht, sondern ein Anffensiege in die Revolution gestürzten Gleiches, geschaffen von ehrgeizigen i.if Grund des Prinzips vom Selbft- Freunden und Gegnern den neuen englischen Friedenspolitik und zu rechtfertigen. Im ersten Artikel heißt es u. a.: London, 20. Dez. (DNB.) Das englische Luftfahrtministerium hat einen umfassenden Plan für die Erweiterung der Verkehrsluftfahrt innerhalb des britischen Weltreiches entworfen, über den Unterstaatssekretär Sir Philipp S a s s o o n im Unterhaus bemerkenswerte Angaben machte. Die drei Hauptgesichtspunkte des Planes sind: Wesentliche Verbesserung der Fahrpläne für den Flugverkehr zwischen den einzelnen Teilen des Weltreiches; Schaffung eines dichteren Flugnetzes und drittens Beförderung der gesamten wichtigen P o st für die einzelnen Länder des Reiches mittels Flugzeugen oder Flugbooten. Die Fahrpläne sehen für die Verbindung nach Indien nur etwas mehr als zwei Tage, nach Ost- afrika 2V2 Tage, nach Kapstadt und Singapore je vier Tage und nach Australien 7 Tage vor. Für weniger als 10 Pfennige wird der innerhalb des britischen Weltreiches lebende Briefschreiber künftig in der Lage sein, seinen Brief innerhalb einer Woche um d i e halbe Welt befördern zu lassen. Für die Anschaffung 1. es an eigener Literatur gibt, läßt sich rgern abzählen: ein paar religiöse Er- ibc gerade um dieser Schwäche hart noch Schwächeren, die Min- ; ein Pufserstaat im wahrsten Diesen düsteren Feststellungen des Schweizer Blattes liegt der Prozeß gegen d i e 126 Memeldeutschen vor dem Kownoer Kriegsgericht zugrunde. Die Objektivität dieses Gerichtes, das sich mit der fadenscheinigen Anklage befaßt, die 126 Memelländer hätten einen bewaffneten Aufstand geplant, wird dadurch beleuchtet, daß es gleich bei Beginn der Verhandlungen die Ladung von Entlastungszeugen verweigerte. An dem Ausgang des Kownoer Prozesses ist kaum zu zweifeln, wie überhaupt kaum an der Absicht der litauischen Machthaber, nicht an dem Beispiel Polens zu lernen, sondern vielmehr sich Deutschland bewußt zum Gegner zu machen. Man hätte aber auch in Kowno merken müssen, daß deutsche Außenpolitik durchaus keine zwangsläufige Angelegenheit mehr ist. Glaubt man dort etwa immer noch, daß für irgendeinen ernsthaften Deutschen die früher einmal propagierte „Theorie der Zange" diskutabel ist? Hält man sich zusammen mit der Sowjetunion als den einen Hebel der Zange, mit der Polen zusammengepreßt wird? Anstatt sich solchen nebelhaften Vorstellungen hinzugeben, täte man gut, d i e Ein- und Ausfuhrziffern zu studieren. Dabei würde man feststellen, daß Deutschland sehr gut auf die Ausfuhr nach Litauen verzichten kann, aber nicht Litauen auf den großen deutschen Markt für den Absatz von Butter, Schweinen, Geflügel, Holz, Flachs und Leinsaat. Wenn vielleicht auch die deutschen Memelländer unter einer etwaigen Einfuhrsperre mit zu leiden haben würden, so würden sie ein solches Opfer in dem Bewußtsein auf sich nehmen, Deutschland, von dem sie ein unnatürliches Recht getrennt hat und dem sie sich gerade heute mehr denn je verbunden fühlen, einen wichtigen D i e n st zu erweisen, einen Dienst, dessen politische Auswirkungen auch ihnen zugute kommen würden. Woldemarp! hat heute ebenso wenig zu melden, iwie alle 1 einigen, denen ein mindestens korrektes Derivi lnis zu Deutschland am Herzen liegt. Willen Ausdruck verleihen, der in jenen lebendig ist. die im Kriege ihre Pflicht getan haben, nämlich den Willen, einen ehrenvollen Frieden und eine e benfo ehrenvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Kultur- und Soldatennationen anzubahnen. Die Gespräche zwischen den französischen und den deutschen Frontsoldaten werden ihren Fortgang n e h m e n. Sie werden zwischen allen deutschen Frontkämpfern und allen französischen Verbänden in der nächsten Zeit fortgeführt, ohne daß deshalb in den Kreisen der Frontkämpfer die Absicht besteht, den offiziellen Vertretungen beider Länder in ihren Aufgaben vorzugreifen. Es treffen sich hier nicht die Träger großer Namen aus dem Kriege, sondern in allererster Linie die Soldaten aus den vordersten Gräben des Weltkrieges, die Träger einer aktiven Politik waren, ohne sich im Kriege dessen bewußt zu sein. Der Besuch am 2. August in Vaden-Vaden und der Besuch von zwei anderen Frontkämpfern, Jean G 0 y und Robert lUonnier, am 2. November in Berlin, sowie der heutige Besuch zeigen ebenso wie die bisher siattgefundenen Besprechungen den Willen, daß die Frontkämpfer beider Länder zum Segen ihrer Völker bereit sind, weiter an der Annäherung beider Völker zu arbeiten. London, 20. Dez. (DNB.) Premierminister Macdonald läßt in der Zeitschrift der Nationalen Arbeiterpartei „News Letter" eine Reihe Macdonald erläutert die englische Friedenspolitik Oer Verteidigungscharakter der Rüstungen muß gewahrt bleiben.-Keine Rüstungs Vermehrung ohne voraufgehende internationale Verhandlungen. Ausbau des Mischen Luftverkehrs. Sicherung der strategischen Verbindungslinien des Reichs. 2' : 5 i sicherung sprechen, kommen der Wahrheit näher, als sie selbst wissen. Wir versichern uns auch nicht gegen Feuer in dem Glauben, daß uns das Feuer dadurch verschone, sondern damit, wenn Feuer doch ausbricht, unser Verlust soweit wie möglich gedeckt werde. Es ist zur Genüge bewiesen, daß ein hochgerüstetes Volk evtl. Friedensstörer nicht abschreckt, den Weg des Friedens zu kreuzen; der Krieg wird dadurch nicht verhindert. Die abschreckende Wirkung der Waffen ist unendlich klein, und wenn es offensichtlich Angriffswaffen find, ist ihre Wirkung schließlich auch nur die, ihren Gebrauch unvermeidlich zu machen, in diesem Fall können sie den Ausbruch des Brandes beschleunigen. Verteidigungswaffen können helfen, den Frieden aufrecht zu erhalten, solange die Welt noch militaristisch ist. Diese grundlegende Wahrheit kann nicht geleugnet werden. Aber wenn die Völker durch den bloßen Besitz starker Rüstungen den Frieden nicht sichern können, tönnnen sie dann durch Abrüstung andere Völker veranlassen, ebenfalls abzurüsten? Unser Volk hat seine Rüstungen herabgesetzt, und es hat das in der Absicht getan, damit andere Völker ebenfalls abrüsten. Es war ein Versuch, die anderen Völker zu überzeugen, daß sie mit einer beschränkten Rüstung genau so sicher seien, vorausgesetzt, daß die Rüstungsbeschränkung die Folge internationaler Abmachungen war. Wenn es der Abrüstungskonferenz nicht gelingen sollte, eine internationale Abmachung über die Rüstungen zustandezubringen, dann wird sich Großbritannien der Frage gegenübergestellt sehen, welchen Standpunkt es in Zukunft einnehmen soll und auf welchem Wege es seine Bemühungen für den Frieden fortsetzen kann. Ein friedliebendes Land wie das unsere hat die Pflicht, für seine Verteidigung gegen den Angriff anderer sich vorzubereiten. Die größte Gefahr für uns ist die, daß wir in dem Bemühen, uns hinreichend Schutz zu schaffen, a u f den verhängnisvollen Irrweg des W e 11 r ü ft e n s g e r a t e n. Um dieser Gefahr aus dem Wege zu gehen, müssen wir einerseits zäh daran festhalten, daß die Vorkehrungen, die wir für unsere Verteidigung treffen, nie den Charak - ter der Verteidigungsmaßnahmen verlieren. Wir müssen ferner und noch aufmerksamer als bisher darauf bedacht fein, internationale politische Abmachungen zur Sicherung des Friedens zu fördern und das Verständnis von Nation zu Na- t i 0 n ft ä r t e n. Wir sollten in klaren Worten die ganze Welt wissen lassen, daß wir gegen keinerlei Aufrü - ftun g gleichgültig bleiben können, die zu unserer Vernichtung dienen kann. Andererseits sollten wir keine Vermehrung unserer Vertei di gungsrüst ungen vornehmen, ehe wir nicht die daran interessierten Die gegenwärtige Generation hat zum Frieden nochnicht gefunden. Leute, die von der A u f r ü ft u n g als von einer Ver - •i'. 4 HK Nationalsozialistische Rechtserneuerung Oie Arbeit der Akademie für deutsches Recht. 2.^3 Das Gespräch der Frontkämpfer wird sottgefühtt. Französische Frontkämpferführer in Berlin. B e r t i n, 20. Dez. (DNB.) Die B e f P r e ch u n - gen zwischen deutschen und französischen Frontkämpfern, die mit einer Unterhaltung des Präsidenten der Union Föderale der Frontkämpfer, Pichot, mit dem Reichskriegsopferführer Oberlindober am 2. August 1934 in Baden-Baden ihren Anfang genommen haben, wurden heute in Berlin fortgesetzt. 3n den Besprechungen kam der Wille zum Ausdruck, den die Frontkämpfer beider Länder haben, dem Frieden und damit ihren Völkern zu dienen. Herr Pichot, der zusammen mit dem Generalsekretär der Union Föderale der Frontkämpfer, Rands u x, in Berlin war, hat die Gelegenheit gehabt, sowohl den Führer wie den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, zu sehen, die sich mit ihnen so freimütig unterhalten haben, wie Frontkämpfer untereinander zu sprechen gewohnt sind. Die Besprechungen zwischen Herrn Pichot und dem Reichskriegsopferführer sollen, wie zum Ausdruck kam, keinerlei Probleme der großen Politik behandeln, sondern lediglich dem 2 SS' EU; ip. tsI von Artikeln erscheinen, die dazu bestimmt sind, vor Kurs der d e r h e i c ; (r Sinne de! i Wortes zwischen Mittel- und Osteuropa, von unto re historischen Remiszenzen an das Reich -Lehrte btt Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen liebern (• noos), Märchen, Sagen und Rätseln, die alle einn cl von deutschen Professoren, z. L. Si!c»cher, Brugmann, Bartsch, gesam- 0® er”:1 an den rpern abzählen: em paar religio|e Er- bauungsllbr aus der Reformationszeit, ein episches» Ged i) „Die Jahreszeiten" aus dem 18. Jahr- e^Lü Damals < an Ob =S3-3um „u -^r-Grundlac litauische, i ch t war kein Eigenrecht, sondern em Gemisch ; or russischen Verordnungen, deutsch-mittelalterlich ir Recht (Magdeburger und Kulmer Aufgabe 1: „Wandlungen des Eigentum s b e g r i f f e s in der deutschen Rechts- auffaffung und Gesetzgebung"; Ausgabe 2: „Der Begriff des Standes und feine Funktionen im Staat und Volk"; Aufgabe 3: „Wandlungen im strafrechtlichen Schutz von Staat, Volk und staatstragender Bewegung, insbesondere in Deutschland, Italien, Rußland und den nordischen Staaten"; Ausgabe 4: „Wie müssen die Unternehmungsformen des geltenden deutschen Rechts u m g e st a l t e t werden, um den Grundsatz verantwortlicher Führung zu verwirklichen?" Das Preisrichterkollegium, dem die Arbeiten zum Vorschlag eines Preises Vorgelegen haben, setzte sich wie folgt zusammen: Zilcher (Amt für ständischen Aufbau der NSDAP.), Freiherr von Brackel (Reichsgruppe Industrie und Reichswirtschaftskammer), Dr. He über (Reichs- gefchäftsführer des BNSDJ.), Ministerialdirektor Volkmar (Reichsjustizministerium), Ministerialdirektor Nicolai (Reichsinnenministerium), Ministerialrat Fabricius (Reichsinnenministerium), Professor Dr. Geldmacher (Köln), Professor Dr. Bruns (Berlin), Professor Dr. Mezger (München), Dr. Dr. Lasch (Direktor der Akademie für Deutsches Recht). Das Preisrichterkollegium kam bei der Aufgabe 1 zu dem Ergebnis, keinen ersten Preis zu verteilen, sondern der Arbeit des Gerichtsassessors Dr. jur. Hermann Eichler, Assistent Aber 1 od einmal: Was ist Litauen? Formal natniiLi) das gleiche Gebilde wie alle jene loten aus der Erbmasse des durch die Berlin, 20. Dez. (DNB.) Heute morgen eröffnete der Präsident der Akademie für Deutsches Recht, Dr. Hans Frank, der gestern vom Führer zum Reichsminister ernannt worden ist, die Präsidialsitzung der Akademie für Deutsches Recht. Er begrüßte unter den Anwesenden Reichsjustizminister Dr. Gärtner, Reichsminister K e r r l, die Staatsminister P 0 - p i tz und T h i e r a ck , die Staatssekretäre Freister und S ch l e g e l b e r g e r, den Schatzmeister her Akademie für Deutsches Recht Generaldirektor Arendts, den Reichsgeschäftsführer des Juristenbundes Dr. H e u b e r , Geheimrat Kiszkalt und Staatsrat Professor Dr. Schmitt. Zunächst erstattete der Direktor der Akademie für Deutsches Recht, Dr. Lasch, den Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres. Der Schatzmeister der Akademie für Deutsches Recht legte den Voranschlag für das kommende Jahr vor und konnte mitteilen, daß die Akademie über das Jahr 1935 hinaus bereits ohne Zuschuß v 0 nReichs- mitteln finanziell gesichert ist. Der Präsident der Akademie für Deutsches Recht verkündete sodann das Ergebnis des Preisausschreibens. Bei der Bewertung der Preisaufgabe fei der oberste Grundsatz gewesen, den höchsten und strengsten Maßstab bei der Preisverteilung anzulegen, um die Anerkennung, die in der Zuteilung eines Preises durch die Akademie liegt, nur wirklich Würdigen Zukommen zu lassen. Die vier Aufgaben lauteten: s endlich wm (entschließen, wenn nicht, so heißt das, tetreiben zu lassen. Das Treiben- 1 iionnte gefährlich werden." benachrichtigt und ihnen sich durch Vermittlung des Völkerbun- . ra , d e s vollziehen, der uns Gelegenheit bietet, an an- 5® s = i - r Nr. 2A Erstes Blatt Erscheine t glich, außer ,2^ Sonntaai unb Feiertags L ^ Beilagen: Die Illustrierte ^2»; Gießeneu ^amilienblätter 3 Heimat i i T.ild - Die Scholle einer entsprechend großen Verkehrsluftflotte ufw. wird ein Zeitraum von etwa zwei Jahren benötigt. „Evening Standard" macht die bemerkenswerte Mitteilung, daß die „Imperial-Airways" die bisher benutzten europäischen Flugzeugrouten für die Luftpost meiden werde. Stattdessen sollen die Maschinen erstmalig Gibral- t a r anfliegen, dann Malta, Alexandrien und die übrigen Stationen bis nach Indien. Damit gehe England jederfremden Kontrolle aus dem Wege, was besonders im Kriegsfälle von Nutzen fei. Gibraltar werde ein Luftfahrtmittelpunkt von erstklassiger Bedeutung werden, da es das Sprungbrett für den Flugweg nach dem Fernen Osten, nach dem Kap und nach dem südlichen Atlantik abgebe. Die Anschaffung einer großen Anzahl neuer Flugboote ist die Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung des Planes. Die Flugboote für die neuen Verbindungen werden viermotorige Eindecker sein und eine Geschwindigkeit von 280 Stundenkilometern entwickeln können. angeboten haben, die Angelegenheit zum Gegen- des vollziehen, der uns Oielegenbeit bietet, an an- st a n d von Verhandlungen und evtl, einer dere Volker die Aufforderung zu richten, mit uns vertraglichen Abmachung zu machen. All das sollte solche Fragen zu erörtern. y 9 WeltpcM? Was haben Litauen und das e m e I l an b mit Weltpolitik zu tun? Welches »T'' gewicht jai der kleine litauische Staat mit seinen unb 53(101 Quadratkilometern dünnbesiedelten, ^i’irmen Bn:rs und seinen 2 Millionen Einwohnern ->^n die Vaigschale der großen Entscheidungen zu ^ty^uerfen? bedeuten die nicht einmal hundert ^-^-Nillione« vrichsmark erreichenden Ein- und Aus- ^^.luhrziffepsiten Milliardenbereich des Welthandels? s^-CBas ist :be n überhaupt dieses Litauen, das sich As »»Picht scheut, meinen Unterdrückungsfeldzug gegen die -^-^lördlichschn Vorposten des Deutschtums durchzu- 'ähren, g|t 11 Angehörige eines Volkes, dessen Ge- o tii ifcer Jahrhunderte vergessene litauische "^-'Sprache Drhaupt erst wieder entdeckt haben? . .......Je ffte Ungnade gefallene ehemalige Dik- _ Jator LiM ms, Woldemaras, wird auf An- o®:frage gep bestätigen, daß feine philologischen, grammatikalischen Kenntnisse Herr (Ei artspräfibent Smetona wiederum hat Wanscheuie ich vergessen, daß er im Februar 1918 vor «j^einem Mei reichsdeutscher Politiker pathetisch er- j-fiärt hati,Aßir sagen uns vom historischen Litauen Avk^los unb rouern nur das Territorium, das omliic ischen Stamme bewohnt wird. ~ ^Wir befolge das ethnographische Prinzip, das aber nicht niütilrn sprachlichen (!) zu verwechseln ist." Ij.Tte Litauen noch zur Verwaltung r- O st. Damals hatte es sich zwar schon gängigen Staat auf demokratischer ' crtlart, aber gleichzeitig versichert, daß "?Äes sich Mich von Deutschlands Seite losen wolle, -und sich sbc- Herzog Wilhelm von Urach, §2.««seinen bewt|de>n Standesherrn, zum König gewählt. Patriotin! u, _______ . 961)! bestimmum^ echt der Volker, zu schwach, um ohne - Rückhalt wu eine größere Macht sich behaupten zu $ können > < m htofor hnrl Aber rioi) einmal: Was haben Litauen und das Memettalnt nnit Weltpolitik zu tun? Ein SchweizeBMatt deutete kürzlich die Antwort auf diese FrcH nn, als es schrieb: „Durch drakonische Strafurteil der litauischen Offiziersrichter wird weder finites Memelland selbst noch für den in jener Vökkrcke bedrohten Frieden etwas gewonnen werdens .Tc dem internationale Memelstatut zuwiderlau wd; litauische Willkürherrschaft dauert unDermireir fort; die gewaltsame Litauisierung der beutfT^r BeVölkerungsmehrheit wird fortgesetzt werden, ,br Landtag wird nach wie vor durch GewaltmÄä verhindert, zusammenzutreten und dem VvlcküRen Ausdruck zu geben. Recht und Ordnung Mnen im Memelgebiet nur wiederhergestellt 1 »ü-en, wenn sich die Signatar- mächtk Ml-H Memelstatut Gingreil die Di lassen c Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm ^.•sse. Vlllf nr.lltLI ZIILILLIILL tear: s XZ WV11V ■ IV W V> IW1V WVkV w »äs V. v V «•“* KWG General-Anzeiger für Sberhefsen W-M .8fl!dg " seid des Der Führer dankt den Frauen der polizeioW Reichsminister Dr. Frank. MweisunA **& nib itet hai 8U Zucht 1t M Zucht Ronaten bis i' vh 16)4 Aünai m, bewei • I : । I Erleichterter Bezug von Unterstützung bei Verdienstausfall amWeihnachtsfest. Saarbrücken, 19. Dez. (DNB.) Die Abstimmungskommission ist gegenwärtig damit beschäftigt, die Einzelheiten für die Durchführung der Volksabstimmung zu beraten und oorzube- reiten. Eine große Kartothek ist eingerichtet worden, um die Abstimmungskarten sämtlicher Abstimmungsberechtigten alphabetisch zu ordnen. Hierdurch wird gleichzeitig erreicht, Doppeleintragungen festzustellen, und durch Rückfrage bei den Gemeindeausschüssen zu berichtigen. Diese Arbeit bezweckt die fehlerfreie Herstellung der endgültigen Abstimmungslisten, aus Grund deren den Abstimmungsberechtigten die Ausweise zugestellt werden. Falls durch irgendeinen Irrtum ein auswärtiger Stimmberechtigter seinen Ausweis nicht rechtzeitig erhält und ihm daher bei der Einreise Schwierigkeiten entstehen, sind die Grenz st ellen angewiesen, bei der Kartothek anzufragen, ob sich der Betreffende in der Abstimmungsliste be- indet und ihm daher Durchlaß gewährt werden kann. Die 8 3 Abstimmungsbezirke werden sich aus 860 Einzelwahllokalen zusammen- etzen. Auf jedes Wahllokal sollen ungefähr 650 Abstimmungsberechtigte entfallen. Den Vorsitz jedes Wahllokals führt ein Ausländer. Es ‘nVd)S üUOrer § Ane rofi , er Unterstützung. , ?Vt aufcaF?Elter die zur Beschäftigung bet Außenarbeiten des Reiches oder des Unternehmens „Reichsautobahnen" an einem anderen Ort als ihrem Wohnort Unterkunft haben nehmen Mit ein' eitle 'Wei oV01 ■'M ’plen ^ers „Als Stellvertreter des Leiters der Reichswirtschaftskammer habe ich Herrn Staatssekretär im einstweiligen Ruhestand Dr. Ernst Trendelenburg in Berlin-Dahlem, Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Vereinigten Jndustrieunternehmungen AG. in Berlin bestellt." Damit ist Staatssekretär im einstweiligen Ruhestand Dr. Trendelenburg ebenso wie die bereits von dem Leiter der Reichswirtschaftskammer berufenen Herren: Professor Dr. L ü e r und Reichs- Handwerksmeister Schmidt Stellvertreter des Leiters der Reichswirtschaftskammer. Sie Millionengewinne der amerikanischen Munitionsfabriken. Washington, 20. Dez. (DNB.) Im weiteren Verlauf der Rüstungsoerhöre sagte der Anwalt Alger Hiß aus, daß die Gesamtausgaben der Dupont Powder Company in den Jahren 1915 bis 1918 1157 Millionen Dollar betragen haben. Von dieser Summe entfielen 225 Mill, auf Gehälter, 602 Mill, auf Rohstoffeinkäufe, 72 Mill, auf Steuern und 15 Mill, auf besondere Vergütungen an Angestellte. Der Reingewinn dieser Gesellschaft betrug während des Weltkrieges 228 7 31 0 0 0 Dollar. Wie Hiß weiter aussagte, hatte der Rüstungsindustrielle Alfred I. Dupont als Aktionär der Delaware Powder Company in den Jahren 1920 bis 1926 ein Bruttoeinkommen d o n 2 9 586 0 0 0 Dollar, wofür keinerlei Einkommensteuer bezahlt wurde. Bekämpfung der Gottlosen Zur Bildung der deutschen „pro-Oeo-Kommission. Von unserer berliner Schriffleitung. PWegene wagt 13l Berlin b rpn Rraftr [f ge hoben si britfafte Emil 'trafie Karl 5 i'- ri-drjch Str Winnes 91.; -U-r Don 201 sich tot lrf»n Schulze W" Widers S jenj Die Derb /Pelfonenl jMftinben, j el‘ und m rTien Wen werden hierzu etwa 960 Vertreter neutraler Länder, meist Holländer und Schweizer, erwartet. Nach Abschluß der Wahlhandlungen werden die Urnen versiegelt und im Beisein und unter Ueberwachung der an der Abstimmung interessierten Parteien zurBürgermeisterei, also jeder der 83 Abstimmungsbezirke gebracht, wo sie einer besonderen Empfangskommission, zusammengesetzt aus Neutralen und Saarländern, übergeben werden, die für den Weitertransport nach Saarbrücken zu sorgen hat. Voraussichtlich wird der Urnentransport von Militär flankiert und von Panzer- wagen eskortiert fein. Die Straßen sollen außerdem hell erleuchtet fein. Für die vorher be- timmten Vertreter der Deutschen Front und der Rückgliederungsgegner ist Gelegenheit geboten, die Urnen bis Saarbrücken nicht aus dem Auge zu lassen. Hier werden sie in den großen Saal der Wartburg geschafft und die ganze Nacht über von einem starken Militär- aufgebot überwacht. Am nächsten Morgen um 8 Uhr soll die Zäh- l u n g der 50 bis 60 gleichzeitig arbeitenden Gruppen von je drei Neutralen unter der Aufsicht der Abstimmungskommission und noch einzuladender Abordnungen Deutschlands und Frankreichs beginnen. Die internationale Presse ist im Saal selbst nicht zugelassen, ihr werden die Galerien reserviert. Sämtlichen Personen, die mit der Zählung beschäftigt sind, ist nicht gestattet, einen bestimmt festgelegten Raum innerhalb und außerhalb des Wartburgsaales vor Bekanntgabe des Endergebnisses zu verlassen. Für ihre Beköstigung wird an Ort und Stelle gesorgt. Am Montagfrüh werden zunächst die Urnen e n t s i e g el t und nach Bürgermeistereien zusammengeschüttet, worauf sodann die Zählung beginnt. Aller Voraussicht nach werden zunächst keinerlei Einzelergebnisse der Abstimmungsbezirke bekanntgegeben. Wenn das Endergebnis ermittelt ist, wird es zunächst telephonisch nach Genf gemeldet und dann gleichzeitig dort und in Saarbrücken zusammen mit den Einzelergebnissen veröffentlicht. Man rechnet damit, die Gesamtzählung in etwas weniger als 24 Stunden bewältigen zu können, so daß der große Augenblick der Bekanntmachung dieser weltbewegenden Entscheidung des deutschen Saarvolks i m Morgengrauen des 15. Januar zu erwarten ist. Es sollen strengste Vorkehrungen getroffen werden, um unter allen Umständen zu vermeiden, daß irgendein Einzelergebnis vor Bekanntgabe des Endergebnisses durchsickert. Das schwedische Saarkontingent König Gustaf verabschiedet die Truppe. Stockholm, 20. Dez. (DNB.) Die schwedischen Truppen für das Saargebiet wurden heute vormittag von König G u st a f, dem Erbprinzen Gustaf A d o l f und ihrem Befehlshaber, Oberstleutnant Nordenswan, besichtigt. In einer kurzen Ansprache betonte Oberstleutnant Nordenswan, daß die Truppe sich m u st e r h a f t zu verhalten habe, um ihrem Heimatland Ehre zu machen. „Gegen die Zivilbevölkerung müßt Ihr Euch rücksichtsvoll erweisen; wir wollen ihr helfen und sie unterstützen, einen kritischen Zeitabschnitt zu durchleben". König Gustaf rich- tete gleichfalls einige Worte an die Mannschaft. Der König sagte u. a.: „Ihr steht jetzt bereit, in fremdem Lande Dienst zu machen und Ihr tragt alle eine große Verantwortung. Ich dm davon überzeugt, daß Ihr es versteht und Euer Bestes tun werdet, um meinen Forderungen und denen des Landes zu entsprchen. Ich lege Euch ans Herz, Euer Bestes zu tun und durch ein gutes Benehmen Euer Land in einen guten Ruf zu bringen. Ich und das.Land folgen Euch mit kritischem Auge. Führt Ihr' Euch gut auf, so von meiner Erkenntlichkeit und der Dankbarkeit Landes überzeugt." er. Der 1 le. >n a Weiers 1 Schulze 1 Sollten, en idilenn Wie die Gaarabstimmung vor sich gehen wird. Scharfe Sicherheitsmaßnahmen für das Zählgeschast.-Oie Bekanntgabe des Ergebne ist für den US. Januar zu erwarten. der puristischen Fakultät der Universität Heidelberg den zweiten Preis in Höhe von 1000 RM. Zuzusprechen. Für einige weitere beachtliche Arbeiten werden Anerkennungen in Form von Geldspenden verteilt werden. Auch bei der Aufgabe 2 konnte sich das Preisrichterkollegium nicht entschließen, einen ersten Preis zuzusprechen. Ganz erheblich über dem Durchschnitt stand jedoch die Arbeit von Professor G ü n- t h e r, Innsbruck, die deshalb mit dem zweiten Preis von 1000 RM. ausgezeichnet worden ist. Es gelangten ferner vier vierte Preise in $)of)e oon 300 RM. zur Verteilung an: Privat- Ment Dr. Rudolf Streiter,Leipzig; Referendar Sr. Hohensee, Bad Lauterberg; Dr. Otto von Sethe, Breslau; Dr. Walter Reichert, Jena. Bei der Aufgabe 3 befand sich das Preisrich- terkollegium in der angenehmen Lage, unter den wenigen Bearbeitern, einem den ersten Preis in Höhe von 2000 RM. Zusprechen zu können, Referendar Dr. jur. Johannes Martin Ritter. Die Berlin, 20. Dez. Nachdem vor kurzem das Verbot der „Fr eireUgiöfen Gemeinde" Deutschlands und damit die Beseitigung der letzten Reste der Gottlosenbewegung in Deutschland durch Ministerpräsident Göring erfolgt», haben sich soeben Persönlichkeit des religiösen und kirchlichen Lebens in Deutschland zu einem Ausschuß zusammengeschlossen, um die Aufklärung über die Gottlosenbewegung vor allem der m a r x i st t s ch e n Gottloseninternationale zu fördern und die positiven christlichen Kräfte dagegen wachzurufen. Der Ausschuß führt den Namen „Deutsche Pro-Deo-Kommission" und steht in Zusammenarbeit mit der „Commission Internationale Pro- Deo" in Genf, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kirche und die christlichen Gläubigen gegen den ständig wachsenden Ansturm der Internationale der Gottlosenbewegung zu verteidigen. Nur allzu schnell wird, so meint man in politi- tischen Kreisen der Reichshauptstadt, die Tatsache vergessen, daß noch vor 20 Monaten in Deutschland eine international geleitete und gestützte Organisation bestand, die mit bedingungsloser Konse- guenz jeder Religion, jeder religiösen Weltanschauung den Kampf angesagt hatte und diesen Kampf in großem Stil, mit Unterstützung maßgebender Kreise, mit fast der gesamten Opposition der öffentlichen Meinung führte. Die Tatsache, daß ein einziges Blatt der vielen Freidenkerorganisationen in einer Auflage von 432 000 Exemplaren erschien, ruft Ö wp eifen ber qa gehindert : ’ijf tjeiidn. Se I OieBelgraderKabineiisln^ Ein Kabinett Jeftttsch ohne die ehemalig Parteiführer. Belgrad, 21. Dez. (DNB.) Jestitsch wird das neue Kabinett ohne^d > maligen Parteiführer bilden. Vertreter der früheren R a b i f a I e n v®rl. auch der ehemalige Slowenen f ü yr \ Koroschetz haben die letzten Vorschläge die dieser in Form eines Ultimatums jj abgelehnt. Die ehemaligen Parteipoli'U' > ten darauf bestanden, daß der Poste . Innenministers mit einem Mon ' ■« ihrer Mitte besetzt werde, . Grunde haben sich die Verhandlungen nt • . endgültig zerschlagen. Außenminister leitete nach Ablehnung dieses Ultimatum. Handlungen mit hervorragende tretern der Genossenschaften Verhandlungen haben anscheinend zu ein . folg geführt. Die Namen der Vertrete, das neue Kabinett einziehen sollen, linD *c nicht bekannt. Arbeit von Dr. Walter Beck wird von der Akademie für deutsches Recht angekauft werden. Unter den Bearbeitungen der vierten Aufgabe fand das Preisrichterkollegium ebenfalls keine Arbeit, die des ersten Preises für würdig erachtet werden konnte. Die beste Leistung stellt die Arbeit von Dr. Peter G o e tz e, Berlins dar, dem eine Anerkennung von 400 RM. zugesprochen wurde. Außerdem sollen die Arbeiten von Dr. jur. Altenrath, München, Dr. jur. Fricke, Hannover, und Referendar Schütt, Berlin, mit je 250 RM. bedacht werden. Unter den Einsendungen zu den vier Preisaufgaben befindet sich noch eine Reihe von durchaus beachtlichen Leistungen, die mit einer kleineren Anerkennung (Zuschuß zur Drucklegung, Unkostenentschädigung) auszuzeichnen sich die Akademie für deutsches Recht vorbehält. Die für das Preisausschreiben vorgesehene Geldsumme von 12 000 Mark (zwölftausend) wird hiermit r e st l o s zur Verteilung gelangen. Das Ergebnis des Preisausschreibens zeigt, daß große Kreise des Volkes um die Verbindung nationalsozialistischen Gedankenguts mit dem Recht und seinen Auswirkungen für das Leben der Nation ringen. Eine Fülle von Anregungen für die Reformarbeit sind der Akademie für deutsches Recht zugegangen. Wenn auch das Ergebnis als solches nicht allen Erwartungen entsprach, so stehen wir doch erst am Anfang der Verbindung von Nationalsozialismus und Recht zu einer Einheit, der bie Preisausschreiben der Akadamie für deutsches Recht zu dienen bestimmt sind. Der Reichsjusiizminister Dr. Gürkner würdigte sodann das Ergebnis der Arbeit der Akademie für deutsches Recht im vergangenen Jahr und sprach allen Ausschüssen seinen Dank und seine vollste Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Er hob besonders hervor, daß die Akademie im vergangenen Jahr bereits mit ihrer Stellungnahme zu einem neuen Kartellrecht, einem neuen Aktienrecht und Mietrecht einen wertvollen Beitrag zur Gesetzgebunqsarbeit geleistet habe. Der Reichsminister Kerrl sprach sodann im Namen des Präsidiums dem Präsidenten der Akademie die herzlichsten Glückwünsche zu seiner Ernennung zum Reichsminister aus. In seinem Schlußwort be- lontJLöer $rafit>ent, daß die Akademie für deutsches Recht die Worte des Führers an den Präsidenten, in denen er die Akademie als die vorbildliche und dauernde Einrichtung der nationalsozialistischen Rechtserneuerung gekennzeichnet habe, als eine hohe Ehrung empfinde. Die oberste Spitze der Reichsjustiz bildet die Reichsjustizoerwaltunq und die Akademie für deutsches Recht empfindet die enge kameradschaftliche Zusammenarbeit mit der Reichsjustiz als eine große Förderung ihres Schaffens. Sie werde auch in Zukunft in einer geschlossenen Front mit allen rechtschaffenen Stellen arbeiten, als die Beraterin der Regierung bei der Gesetzgebung des Dritten Reiches. — D?e Akademie sei stolz, sich das Instrument des Führers bei der nationalsozialistischen Rechtserneue- rung nennen zu dürfen. Der Präsident schloß die Sitzung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer! Die ersten Saardeutschen aus Lebersee in Hamburg. Hamburg, 20. Dez. (DNB.) Mit dem Motorschiff „M o n t e Olivia" der Hamburg-Süd traf die erste größere Gruppe abstimmungsbe- rechtigter Saardeutscher aus U e b e r = see in Hamburg ein. Es handelt sich um 32 Männer und Frauen aus Argentinien, Chile, Brasilien und Uruguay, die ihrer Abstimmungspflicht in der . et-[T : Die ungarische Presse begrübt Die jn.- ung Jeftitschs mit der Kabinettsbildung, p Jeftitsch wird als Zeichen einer allgeme. Spannung der internationalen *-a8C.nmmen'' Als wichtigste Programmpunkte per jfta1 Regierung werden der Bruch mit oe müssen, erhalten die versicherungsmäßige Arbeitslosenunterstützung oder Krisenunterstützung, aber nur dann, wenn ihnen eine dieser Unterstützungen nach dem 31. Dezember 1933 bereits gewährt worden ist. Wohlfahrtserwerbslose werden die Voraussetzungen für die oersicherungsmäßige Ar- beltslosenunterstützuna oder Krisenunterstützung in oer Regel nicht erfüllen. Bei diesen Arbeitern wird jedoch immer infolge des Verdienstausfalles Hilfsbedürftigkeit Dorliegen. Daher erscheint es dringend geboten, daß bie Fürsorgever- banöe dieser Gruppe von Notstandsarbeitern Unterstützung für die Zeit der Aussetzung der Arbeit gewähren. Von der erneuten Prüfung der Hilfsbedürstigkeit kann in solchen Fällen abgesehen werden, wenn es sich um Arbeiter handelt, die nach dem 31. Dezember 1933 bereits von der öffentlichen Fürsorge laufend unterstützt worden sind. Diese neuen Maßnahmen der Reichsregierung kommen einem besonders b e - dürftigen Kreis von Volksgenossen zugute; sie sind daher überaus zu begrüßen. Trendelenburg Stellvertreter des Leiters derReichswirtschastskamnier DNB. Berlin, 20. Dez. Das Reichswirtschafts- mimfterium teilt mit: Reichsbankpräsident Dr. Schacht hat an den Leiter der Reichswirtschaftskammer, Regierungsrat a. D. Ewald Hecker, ein Schreiben folgenden Inhalts gerichtet: 1»' ! * ingd)J i frieb nmenfl '' £or> 1 ptUl i nfUtn «h'e plfö ' Ljifinlrtten Me versohl I Hren’21, hi n Meinbery h I fio'Son"Q Xtr «nr ’ i ‘ihl 6r sagte Dunst H -i: iüber tri ! Mvart uni :i|ftDir wollen üX und Der |Jjm5 im La" I Jin die han , inen Feil ,j||d)6, mit t I Miiseitigen g 1,9 haben keil I fil und Fein Hochvl a | Hort MUn rill le ft eil' kGlandesgeri W-i irijnmunijt jWHochve ! Wntkämk I |ii raunö Spre Wandlung l |j Ipferbunb t ! 1 »muiib, im ii ebtrerri If'läjip’flag/er in-tM die ir ö°r 'UWch Der! ■TI» > 31 Atn’ cj}* l yiij Xii"','"* w* i (ion sowi ■ lüftet mai Iripbunq ooi irsMelbstgeserti Mlffi verfahre n r'i'che Partei n uten Ausst Rerlin, 21. Dez. (DNB.) Die diesjährige Lage der Weihnachtsfeiertage hat einen erheblichen Ausfall an Arbeitstagen zur Folge. Der damit verbundene Verdien st ausfall trifft naturgemäß besonders diejenigen Notstandsarbei- ter, bie an einem anberen Ort als ihrem Wohnort Unterkunft nehmen mußten unb wahrenb ber Feiertage zu ihrer Familie zurückkehren. Diese Notstanbsarbeiter können für die läge, an denen sie feiern müssen, erreichter- ten Bezug der v e r s i ch e r u n g s m ä ß i g e n Arbeitslosenunterstützung bekommen Sie erhalten die Unterstützung, wenn sie in der Zeit pom 24. Dezember 1934 bis zum 2. Januar 1935 wre Arbeit ohne Anspruch auf Entlohnung aus- sttzen müssen und an ihren alten Wohnort zurück- "^on, ohne daß sie die gesetzliche Wartezeit zurückzulegen brauchen. Soweit sie schon vor der Z u - Weisung zur N o t st a n d s a r b e i t Arbeits- losenunterstutzung bezogen haben, verbleibt es veiderHöhed [FW hatte, . Trftra&c ftt ?i ‘Dfcn, hpm»; An der großen Sammelaktion, die die Polizei zugunsten des Winterhilfswerks geführt hat, beteiligten sich auch die Frauen der Polizeioffiziere. Hierbei drangen sie auch bis ir Reichskanzlei vor, rvo der Führer der Frau des Polizeigenerals Wecke und den übrigen Frouir itjre aufopfernde Tätigkeit dankte. — Ganz recht?: Frau Daluege, die Frau des Generals!c Landes polizei. heute schon lebhaftes Erstaunen hervor. Mr sich schon zu sehr an den positiven Zustand ir tigen Deutschland gewöhnt und bringt nichi"' für die vollzogene Wandlung nachträglich öe< Verständnis auf. Mit Erbitterung und verdoppelter ■ demgegenüber der Ansturm der marxistischcrräfer mit Zuchthaus und Gefängnis bestraft. । nm unb, 20. Dez. Die Justiz, stelle teilt mit: Der vierte Strafsenat des ml^esgerichts Hamm verhandelte im Zentral- w * Werl gegen zahlreiche Dortmunder irnniften, denen Vorbereitung d) d e r r a t, Beteiligung an dem Roten n uämpferbunöe sowie verbotener Waf- ir. Sprengstoffbesitz zur Last gelegt war. Die ini ung hat ergeben, daß der Rote Front- seimnd trotz Verbotes seit Sommer 1932 in vd, insbesondere in dem Stadtteil Eving, 'errichtet worden war. Der größte Teil flagten hat dieser verbotenen Organisation 1 die militärisch organisiert und neisung der kommunistischen Zentrale mit , -iichen Militärwaffen und Mu- i:o! sowie mit Sprengstoffen aus» # s>' t war. Noch Ende 1932 wurden in der jiq&ir) q von Dortmund Sprengversuche mit |l*IHgefertigten Handgranaten angestellt. Auch ?i- Erfahren beweist wieder, daß die Kommu- Itty Partei dem von ihr geplanten beroaff- «! n!Aufstand bis ins kleinste v o r g e- arb iiaet hatte, und nur durch das energische ’i|m der nationalsozialistischen Bewegung hindert worden ist, den Bürgerkrieg H ge- Oer Kampf um die Scholle Giefeen, Marktstrabe 4-8 1MU 7564 A Biergroßhandlung und Eisfabrik Fernruf 3883 7562 D Für den Herrn Für die Dame Für das Kind: Den Schulranzen 7544 A M 'Willkommene 'Weifimadits - Sescfaenke TEXTILHAUS i HAUS DERGUTENj UALITÄTEN s en~&vo&crie u. üfioitofinus Wil ft. Jfilßin^er Jfiatftf. »=K ___________________7568 D Eine Kamera für 6.-, 8.-, 12.-, 15.-, 18 -, 22.-, 24- RM. (Gelegenheitskäufe) Schöne nnil preiswerte WeilinaclitsgesGbeiilie finden Sie bei mir in allen Abteilungen Werbe-Drucksach6^ liefert Brühl'sche Druc» vom Fachgeschäft für Lederwaren CARL BECKER II., Bahnhofstraße 16 ____________7505D 9chultonztf I Büdvtmpff6 I kräft. solide $ ausfiihrmtij im Fachges*, HermanRölirlg«1- . 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' giebelu J: ''c allen '«m« lr o wem iih lanq . - des $ J b| dies ii J ■ b.°or d y, _ La,d will rS .^ge W fa . JII h über dk • 1f Wa- J |( * tar Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhefsen) Zreitag, 21. Dezember 1934 2)8 Zweites Blatt man das schon, wenn man ein Seil schnell durch die er Weihnachtsstern des Lahres 1934 Hand gleiten läßt. Wenn nun ein Weltkörper mit Von Professor Dr. M. Lindow. N c Herbstmeister dieser Gruppe wurde Kinzen- in O der Geschwindigkeit von vielen Kilometern in der Sekunde in die Wolke einbringt, so genügt die un- Au de des j Zur SJ geheure Hitze, um die Oberflächentemperatur damit die Helligkeit unermeßlich zu steigern: „neuer" Stern leuchtet auf. Ist das Hindernis fiert, so kehrt er allmählich in seinen früheren tilf utes. Die ganze Nächt hat man Zeit 2olnd)tung. und ein pas- Zu- wir ten zu uns gelangt. Was wir beobachten, ist in Wahrheit also schon Vergangenheit. Ob jene Sonne von Planeten umkreist war, auf denen Menschen oder ähnliche Wesen wohnten? Wir wissen es nicht; es ist denkbar, aber nicht nachzuweisen. Sollte es der Fall sein, so erleben wir jetzt, nach Jahren, den grauenvollen Untergang eines ganzen Weltsystems,, einen Zusammenbruch derart fürchterlicher Natur, daß im Vergleich zu ihm alle Katastrophen unbedeutend sind, die unsere Mutter Erde je betroffen haben. bad). Es scheint aber fraglich, ob sich die Mannschaft weiter an der Spitze halten kann, denn Nod- heim folgt mit einem Punkt Abstand, stellt eine stabile und kampffreudige Mannschaft ins Feld, die noch von sich reden machen wird. Heuchelheim II hat sich sehr gut angelassen, es spielen in der Mannschaft die alten Kanonen, die für den nötigen Siegeswillen aufkommen und bis 'zur Schlußminute kämpfen. Fellingshausen ist eine ganz junge Mann- fd)aft und hat sich hauptsächlich in den letzten Spielen gut bewährt, ein guter Mittelplatz sollte der Mannschaft sicher sein. Vetzberg hat sich gut gehalten. ßaunsbad) hat gezeigt, daß die Mannschaft, wenn sie komplett kämpft, siegen kann. Krofdorf II leidet an Spielermangel, doch wird auch hier Abhilfe geschaffen, so daß die Mannschaft mit frischem Mut in die Schlußspiele gehen kann. Erda hat unglücklich gekämpft, die Mannschaft ist besser, wie der Tabellenstand besagt. Frankenbach und Hohensolms sind den schweren Spielen in dieser Gruppe noch nicht gewachsen und müssen sich mehr an- ftrengen. Die Kreisklossenspiele des Sonntags. Grünberg — Lollar (Drescher, Wetzlar); Wieseck— Lich (Niersbach, Wetzlar); Krofdorf — Heuchelheim (Prinz, Albsl?>ufen); Wetzlar II — Tgbe. Wetzlar (Bernhardt Tiefenbach); Aßlar — Nauborn (Küster, Berghausen); Büblingshausen — Werdorf (Otto Rüspeler, Gleiberg); Burgsolms — Naunheim II Da°l iierraschende Aufleuchten eines neuen, in den Siterifarten nicht verzeichneten Sternes wurde schon üiüÜIltertum mit großer Aufmerksamkeit studiert, "ioier die Harmonie des Weltalls zu durch- brecheri ichien. Der chinesische Astronom Ma- b u a r ■ in berichtet, baß im Jahre 134 v. Ehr. unb-173m. Ehr. neue Sterne erschienen. Von bem zuletzt' ervähnten heißt es: „Er verschwanb nach acht 9i7onten, als er nadjeinanber bie fünf Farben Grünberg empfängt Lollar, Lollar sollte in ber Lage sein, ben Vorsieg wieberholen zu können. Wieseck hat Lich zu Gast unb wirb bem Gegner wenig Aussichten auf Sieg einräumen, ein Sieg Wiesecks ist sicher. Heuchelheim tritt in Krofborf an. Wenn auch Krofborf bie Mannschaft umgestellt hat, so ist an einen Sieg Heuchelheims nicht zu zweifeln. Garbenteich muß nach Wieseck unb sollte auch bort in ber Lage sein, ben Vorsieg wieberholen zu können. Allenborf strebt ber Tabellenspitze zu unb muß unter allen Umftänben gegen Leihgestern II gewinnen, was ber Mannschaft auch nicht schwer fallen sollte. 1900 III tritt in Alten-Buseck an, Alten-Buseck wirb dem Gegner wenig Chancen geben und hoch gewinnen. Gegen Grünberg II spielt Treis. Der Ausgang des Kampfes ist nicht vorauszufagen. Fußbattabteilung des Tv. Kinzenbach. Zum ersten Rückspiel tritt die erste Mannschaft des Turnvereins Kinzenbach kommenden Sonntag in Krofdorf gegen die dortige zweite Mannschaft an. Wenn ihr auch nicht ein Sieg in der Höhe des Vorspiels gelingt, so ist doch mit einem knappen Erfolg zu rechnen. Sportverein 1928 Garbenteich. Garbenleich I — Lollar I 6:0 (4:0). Am vergangenen Sonntag standen sich diese beiden Gegner im fälligen Verbandsspiel gegenüber. Die Mannschaften traten in stärkster Aufstellung an. Lollar hatte aber nur zehn Mann zur Verfügung. Garbenteich erschien in seiner bisherigen Aufstellung. Die Platzmannschaft hatte Anstoß, und sofort entwickelte sich ein flottes Spiel, bei dem sich auch bald die Ueberlegenheit der Platzelf bemerkbar machte. Lollar wurde teilweise in seine Hälfte zurückgedrängt. In der 8. Minute konnte Garbenteich bereits mit einem Prachtschuß in Führung gehen. Bald darauf fiel das zweite Tor. Bei Halbzeit lautete das Ergebnis bereits eindeutig 4:0. Nach dem Wechsel liefen die Gäste zu weitaus besserer Foxm auf, gestalteten das Spiel auch teilweise überlegen und warteten in der Folge mit verschiedenen sehr gefährlichen Angriffen auf. Die Verteidigung des Platzbesitzers war jedoch sehr auf der Hut und vermochte immer wieder zu klären. Inzwischen aber hatte sich die Mannschaft des Gastgebers wieder gefunden, zeigte besseres Spiel und konnte dem bis zum Schluß noch in zwei Toren Ausdruck f ^ames Weihnachtsgeschenk hat die Natur heusri, öii Sternfreunden beschert: einen „neuen" SteM, nie N o v a. Dem Astronomen bietet sie diese (Bali irxr, doch handelt es sich meistens um Vor- gänj-ß, nur am Fernrohr studiert werden können. umoi aber vermag man die Nova mit bloßem wihrzunehmen; ihr Ort ist auch leicht zu fin- Bc einem sternkundigen Freunde lasse man ii Zellen Fixstern Wega in der Leier zei- bilben? fiteinen. Dessen äußersten Stern (ganz links unten t in der Figur) verbinde man in Gedanken mit du ttrahlenden Wega (Mitte der Abbildung) unb Di irlngere diese Linie etwa um sich selbst, dann fommll nun auf den gesuchten Gegenstand (rechts oben).i Reichsfachgruppe Adolf Valentin (Ärofborfi 5 Wyandottes, weiß; 2. Ehrenpreis der Reick«,? gruppe Karl F o r b a ch (Wißmar) auf Psn^u? Zwerge, gestreift; 3. Ehrenpreis der Landest gruppe Adolf Rinn (Krofdorf) auf WyandoA weiß; 4. Ehrenpreis der Landesfachgruppe 9fn? i Faber (Hochelheim) auf Altsteierer; 5. GhrencJ der Landesbauernschaft Adolf R i n n (Krofdorfs Wyandottes, weiß; 6. Ehrenpreis ber fianbesbauZ I schäft H. Kittendorf (Wißmar) auf 3fa[ie#j rebhuhnfarbig; 7. Ehrenpreis der ßanbe5baUr,| schäft Ludwig Zecher Wißmar auf Rhodelanb-1 Ferner erhielten Ehrenpreise: Georg 3 f.', (Wißmar) auf Rhodeländer-Zwerge; W. Schm,-' (Dutenhofen) auf Brieftauben; Albert Bechtho i (Launsbach) auf Brünner Kröpfer; Frdr. Macks'1 (Hochelheim) auf Italiener, schwarz; R. Mandls (Launsbach) auf Rheinländer; L. S t a m m (Ätzb^ auf Koburger Lerchen; Fr. Mandler (®jL^ auf Vorwerkshühner; H. Birkenstock (kJ heim) auf gestreifte Italiener; W. Wagner (£* berg) auf Paduaner; L. Bender (Gleiberg) Schönheitsbrieftauben; H. Faber (Hochelheim auf Italiener, gelb; Fr. Mandler (Wißmar) a Brakel, gold. Außerdem wurden Zuschlagspreise u- Klassenpreise vergeben. >- Schotten Gemeindetags. sassung von Grund auf umgeftaltet. Staat ur) Volk, die sich gründen auf Blut, Boden und schichte, gehören zusammen. Das Erleben unsen- Volkes, feine Geschichte und zuletzt der Weltkril: haben uns zusammengeschmiedet und zuletzt geeim im Nationalsozialismus. Nach diesem lehrreichen Vortrag sprach Ober forstmeister De uster, Schotten, eingehend übe: das neue Reichsjagdgesetz und erläuterte bie ?m- zelnen Bestimmungen. In Kürze werde» -eM Jedes Arbeitsbeschaffungs-Los schafft Arbeit und Brot! Ziehung am 22. und 23. Dezember. Ausführungsbestimmungen folgen. Deshalb emp- stehlt sich eine Zurückstellung der neuen Jagdvri- Pachtungen. In einer der nächsten Versammlung wird nochmals über die kommenden hessischen Aur- führungsbestimmungen, die ihre Rückwirkung au* die neuen Pachtverträge haben, gesprochen merbv Inspektor Müller behandelte die Mtelhr. der neuen Gemeindevoranschläge für Rj. 1935. /Inspektor Alles brachte noch mehrere Punkte w Sprache, Pferdeerhebung, Wanderschafherb- Staatsangehörigkeitsbescheinigungen, Schutzs des Einzelhandels, Ausfertigung der neuen fflank: gewerbescheine und Legitimationskarten. Mit einem Rückblick auf das vergangene 3ok einem hoffnungsfrohen Ausblick auf das Jahr IN und einem Sieg-Heil auf den Führer schloß ' Obmann die arbeits- und lehrreiche Tagung. Nundfunkprogranim. Samstag, 22. Dezember. 6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. W Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: M'' genfpruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis SM Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: Abrichten. 11.45: Musikalischer Gabentisch. 12: M' tagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten 131": Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittag-' konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Quer burfl die Wirtschaft. 15: Nachrichten. 15.15: Jugem- Stunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimmt w Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Wir galten ein! Das Mikrophon unterwegs. 18.50: tiniabe. 19.30: Volkslieder der Saar: Der 20: Nachrichten. 20.05: Saar-Umschau. 20.15: „Der fliegende Holländer". 23: Tanzmusik. Datum 6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% eljem.7% Dt.Reichöanl.v. 1929 6*/i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ............. Deügl. ohne Auslos.-Rechte...... 6% cbem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12............... 6!'i% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Staut......... Oberhessen Provinz-Anleihe mtl Auslos.-Rechten Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mitAuSlos.-Rechten 6°/° ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Doldpse. 15 unkündbar bis 1935 S% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 6ehem. 4Vt% Franks. Hyp_. Bank-Llgu.-Pfandbricse....... 6H% ehem. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpse. ... 6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- bncfanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand- driefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Hteuergutsch. Verrechnungskurs.. *% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente *% Ungarische Goldrente....... 4% Ungarische Staatsrente v. 1916 <%% beSgL von 1913.......... 6% nbgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 Bagdadbahn-Anleihe Devisenmark« Berlin — Frankfurt Frankfurt a.ü)l. Äerlin Geld Lrief ' 24,75 24,75 26-25 96 96 96 o 84,5 98,5 11,25 7,9 7.9 28,75 76,5 93 68,5 24-65 21-75 63,18 80,54 33,78 70 72,5 146,5 29 76 93 68,5 77 93 68,5 59 98 70 72,5 147,25 69,25 71,5 145,9 7 9 o 0 0 o O 0 6 6 f. 0 84,75 99,75 59,13 98,25 76,75 150 117 72,4 73,5 •I 96 104,4 96 104,4 26 131,5 98,25 111,5 74,25 106,25 99,75 93,5 135 107,5 24,75 21 96 104,4 75-75 106 99-75 94 135-5 108 85 100 59,25 98 76-75 148-5 115.65 72,75 73/13 69-25 71 146 .. u ,. o .. 0 . 10 .. 0 .. o .. 0 5 5 iy2 28-65 77,75 93,5 68,5 24-5 1-13 6-2 6 23,9 1,05 6,1 6 6 11 I. G. Farben-Jndustrie ScheideanstaU........ Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft...... Gritzner Mauikraflwerke Höchst a.2JL< Süddeutscher Zuller —.... 2,439 58,01 54,69 12,25 16,365 167,76 21-06 61,58 2O-'£R®*5—— 2-mMcht rtSrib 5:8 «.rsi 1111 741 106 99,75 93 135 107 24,75 1,05 6,1 5,8 6 11 26 131,9 97,75 112 75,75 105-75 99,75 94.25 135.5 108,5 Pbllipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.. 0,632 58J9 0,206 3.C5 54,96 61» 12.3'1 5.435 16,4« 168.8 21,» 0 71« 96 96 104,4 I 'M 61,82 63.44 80,86 33,92 Mansfeloer Bergbau .. Kokswerke........... Phönix Bergbau...... Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Vereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ...... Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth 24,5 1,05 6,1 5,9 6,25 11 ! 851 99 100,75 59,13 A.E.G n Bekula ' 0 Gektr.Lieferungsgesellschaft..' 6 Licht und Kraft ............. g Felten L Guilleaume 0 Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität .......5 Schuckert L Co............... 5 Siemens L Halske 7 Lahmeyer L Co.............’io Buderus Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener................. Hoesch Eisen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau Alse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ManneSmanll-Rohreu M.„. 26,25 I 131,25 131,65 97,25 97,75 Schultheis Patzenhofer 0 Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg...................0 Zellstoff Waldhof 0 Zellstoff Aschaffenburg 0 Dessauer Gas............ 7 Daimler Motoren 0 Deutsche Linoleum 0 Crcnf'ein & Koppel O Leonhard Tietz..............0 Chade......................10 Attu mul atoren-Fabrll O Conti-Gummt.......... 0 Hamburg-Amerika-Paket 0 - m.bu^Südam. Dampfschiff. 0 Hausa-Dampfschjff........... 0 Norddeutscher Lloyd 0 21.0. für Verkehrswesen Mt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat°Bank ... O Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft................ 0 Dresdner Bank Reichsbank ............ Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den siapieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejch lofjenen Dividende an. — Relchsbankdiskont 4 0. Sy, Lombardzinsfuß 5 0. H. 18 Dezember Amtliche Notierung 149,5 ! - —i 115-75 72,75 72,75 74 l 73-65 Amerilanyche 'Jrjten.............. Belgische Noten.................. Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten .... Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten.... Ungarische Noten ... Jrannuri a. jjl ■äenui Schluß- kurs Schlußk. Abendbörse Schluß- lurs Schlußk. Mittaq- börse 19-12- | 20-12- 19-12- 20-12- 96,9 96-9 97,13 97,13 98,75 j 98-9 98,75 98,75 102,13 102-13 102,1 _ — — — — 97 97,25 97 97-25 94,5 94,25 94,5 94-5 94,25 94 — — 105,5 — — — 102,5 102-25 102,25 102-25 94,25 94 — — 94,25 94 — — 94,65 94-5 — — 95,5 95,5 95,5 95,25 .rrannun u. dl Äeriin Schluß- kurs Schlußk. Abendbörse Schlußkurs Schlußk. Mittag- bprfc Datum 19-12. 20-12- 19 12. 20-12- 4% vesgl. Serie 11...... 7,9 4 6 3,65 30 7,9 4 3,65 30 4 6,2 3, 30,25 63 3-65 30,25 Uerelnh. Rente v. 1903 V'i ^."iumän.vereinh.Rentev.1913 4 /o Rumänisch» vercinh. Rente .. 2%% Anatolier ..... Schlußkurs Schluß!. Abend- börsc Schlußkurs Schlußk. Mittag- börie Datum 19-12. | 20-12- 19-12. 20-12- Buenos Aire. Brüssel..... Rio de Jan. Sofia ...... Kopenhagen. Danzig..... London ..... Helsingsors.. Paris ...... Holland .... Italien..... Jaoan ...... Jugoslawien cslo.....: Wien....... Lissabon.... Stockholm... Schweiz ... Spanien.... Prag....... Budapest ... Neuyork... 0,628 58,17 0,204 3,047 54,80 81,18 12,27 5.42 16,40 168,18 21,30 0,716 5,649 61,68 48,95 11,155 63,29 80,72 34,02 10,40 2,484 0,632 58,29 0,206 3,053 54,90 81,34 12,30 5,43 16,44 168,52 21,34 0,718 5,661 61,80 49,05 11,175 63,41 80,88 34,08 10,42 2,488 Banknoten. 0,628 58,17 0,204 3,047 54,85 81,22 12,285 5,425 16,405 168-18 21,30 0 716 5.649 •1,74 48.95 11,165 63,35 80,72 34,02 10,40 2,487 Berlin,20 Dezember Geld 80 — 80 — — — 93,4 93 47,25 47 46,75 47,25 207,5 209 208 208 85,5 86,25 85,25 86 39 39-25 39,25 39,5 12 12,5 12,5 12-25 108 107 108 107 109 107-5 109 107 — — 142,13 142-13 132,5 133,5 132,25 132,9 200,5 200 — —— 88,25 89,4 88,5 89 93,75 93-5 94 93.75 82,75 83,75 82,5 83,75 75,5 76 76,75 77 104,5 107 - 133 133 - — — _ 100 99,13 47 47,5 47,25 47 112 111 112,25 111 46 46,25 46,5 46,75 63,9 64-25 63,5 64 — — 119,25 119,75 48.5 48,25 48,25 48 61,75 62,25 62 62,13 —— — 86,25 87 31,5 31,5 31,13 31,4 195 191.5 195,5 191 — 152,5 151,25 152,25 134,4 135,13 135 135-25 26,5 26,5 — I 27 82,5 1 73,5 IN 170 j 183. wo hi ■ *5 l e . -s.-denve' In Lerba"^ -le war e ö elpnntte in mfanalifieru der Wissen its für Dsi lschaftlu qsbasis alle die Lahnkar s,ch jetzt dar KenheitJI A schaff Jüber die w lnö berichte Seite he sichtspu Iren es sru latwirtschaft I i; unter den ;t) 1 praktische! iiulen Arl ■5 chtel wei -s nie und ai >e 'M- 21 it gemalt 5 'affens fom < iung ihrer nfcit »an bei n ■ einmal b r ng ber 2 rschung L ,4 ber »- .fliegt Er erin’ Oif er selbst t i!dtb (in Obers ini richtungw U?i|. Man hört uiftnahnl i!cho fllichen :I n die grunbfäi q »ir - ..lis'lllen h •*" ' vhen, jin Iw» dr° . Lbcn l iriff ’ Trt V 1„erschieder Lj untersuchen, kl! r als Natge H itliche Akat piipienbcn!8en xifttisfräf/iges VdriMent $r dstrMh, Lr. hGn bm v' lkYÄra WvM kA 0 elcker. A, 0 man jejchellen. i gearbeitete P! e uberyugenbe r druck wurde 1 8 aus den einjel W Ro t Urheberrechts! c 21 8ortjetzun, ,,2Il|o los!" Einem Aünde war klein, Q ln öo|ferbid)| tann warf "2o — °Ven Mck »ob tat es ich Uknn Zhnen "Är wird blkibs hier l ^nussee oon !rienö etwas 'V uns. In5ob glühst F” ^ter seiner Rat ßeQn । dem ti hfl - sek herauf. , ; J °'el We I £(r e|n erf luji diesen Massen i 1 * ’nb grün) K 1 Inin n. : al 1 J । M ? d!>! • LA" 1 'r ’> ‘Ulf unk 111,1 . 4 V tat fi«ar4eJ, s Fk, Im?' hw k *11«! >X »•"iS h't ß K •'K "> «ß QU| jC ?? - w.j. n^lern yfioKj W°z« ,ber (fit c,rS "lchlW QÜeL 3 ' Bote; 5 letzt te! und te trag Ip i, eings erlauter e roerti lkigs-c« of! 23* Walb mm . Mm» mW JRüte ,e b’7- für|S ehr»! £ Wack'7 gen, S der mm t starten- wrjaiijü aufteSe Wnk ü che lass- ramm ober. ngen. Ö jert Sonyit- bentijt • wt l M' M« S #.i- SflO! ’ i*l; infh6 U SWM OKI 600. Vornan von Rainer Selben. Urlskstmechtsschutz: Fünf-Türme-Derlag, Halle (S.) 21 FKiretzung Nachdruck verboten! „SM'I los!" sagte Mac Lean kurz. Er griff nach einenn :8ünbel, das er neben sich liegen hatte. Es roarq fliiin, aber ziemlich schwer und vollkommen in r«|:-rdichte Oelhaut eingeschlagen. D^i warf Mac Lean seine Oberkleider ab. „Cy— nun binde mir einmal das Bündel fest auf j Iti Rücken!" SlHiat es. ,/ 51 ich nicht lieber mitkommen, Mac Lean? Werte, Echnen irgend etwas zustößt?" „SjWi wird nichts zustoßen, Junge! Besser, du bleibt»! ijier und patrouillierst inzwischen auf der ChaÜM von hier bis zum Tor auf und ab. Wenn irgend rtroas Verdächtiges kommt, pfeifst du. Du kenni: i unser verabredetes Zeichen." $llri -glühte vor Aufregung. Daß er bei einer solchsei ^Unternehmung dabei sein durfte, war Erfüllri 3p [einer kühnsten Träume. M «Lean ging die abfallende Böschung hinunter bist 131 eiern tiefen Graben. „9|i,— sehr sauber ist es nicht!" sagte er zu Bobl kauf. „Der Besitzer hier scheint weiß Gott nichts pM Wert auf die Erhaltung seines Grundstück!^;- legen. Aber was hilft's? Man kann nicht imune: ?in erstklassiges Wellenbad haben." Dijil iiiefen Worten snrang er in den Graben hinein Men stehendes Wasser von farbigen Blätterns ir.o grünlichem Schlamm bedeckt war. B loi :,iarf dem Schwimmenden einen sehnsüchtigen BlicEnüh. Wie gern hätte er mitgemacht! Es paßte ihmtz [c: nicht so recht, daß er jetzt hier einen Pat ’iru. lendienst versehen sollte. Aber Mac Lean hattfien: besohlen. Und es gab für einen ordentlichen JuMgni nichts anderes, als diesem Befehl unbe- binfj’n gehorchen. So ging er an der Mauer ent= lancig Alyck Castle zu. Aber sein Kopf war mehr im iSuien als nach vorn gerichtet. Gerade sah er nochch nie Mac Lean mit ein paar Stößen am jenfiietcm Ufer anlangte. S!klabgelegene Turm von Black Castle ragte steil i .rio ohne jeden Vorsprung im Mauerwerk dirc rk cjus dem Wasser hervor. Mac Lean suchte Grud zu finden — und wirklich, das Wasser fiel zum3 lurm zu ab. Nun stand er in dem morastigen Grbrüri Er lauschte — alles war still. Da nahm er k Mündel vom Hals, schlug die Oelhaut zurück!! rt holte den Inhalt des kleinen Pakets heraus^ E bestand aus einem Paar Steigeisen, wie sie MMeiger brauchen, die unzugängliche Felsen beim i wollen, einer starken Feile und einem HanAur. Mac Lean tastete mit der Hand den Turm ab. Die Quadern waren durch Regen und Zeit verwaschen und wiesen da, wo sie aufeinandergetürmt waren, winzige Spalten auf. Mac Lean nickte befriedigt. Das würde besser gehen, als er dachte. Er hatte schon gefürchtet, er würde die Steigeisen mit dem Hammer einschlagen müssen. Aber das hätte Lärm gegeben und am Ende doch jemanden herbeigelockt. So aber ging alles sehr einfach zu. Er zog ein Bein aus dem morastigen Grunde, befestigte eines der Steigeisen um seine Schuhe. Dann hakte er sich mit diesem Steigeisen in die unterste Quader des Turmes ein. Der andere Fuß wurde genau so bekleidet. Zum Schluß nahm Mac Lean die Feile in den Mund, stieß zwei dünne Stahlplatten in die Quaderspalten über sich. Run hatte er zwei Handgriffe, an denen er sich halten konnte. Vorsichtig setzte er einen Fuß in die untere Quaderspalte, zog den anderen nach. Run stand er erst einmal. Daraufhin lockerte er vorsichtig den Handgriff links über sich und steckte ihn einen Spalt höher. Dann den zweiten, und kletterte wieder nach. In kurzer Zeit hatte er so auf einer gleichsam felbftaefdjaffenen Treppe die Höhe des Turms erreicht. Run war er dicht unter bem vergitterten Fenster, das oben im Turm angebracht war. Er lauschte — es war alles still — man hörte keinen Laut. Er selbst war von der Straße her durch die hohen Tannen gegen Sicht gedeckt. Run kletterte er noch eine Quader höher und konnte das Gitter des Fensters bequem erreichen. Er preßte fein Gesicht an das Eisen. Man konnte das Innere des Zimmers nicht sehen. Dicke, weiße Vorhänge verwehrten den Einblick. Da leqte Mac Lean den einen Arm um das Gitter. Mit der freien Hand ergriff er die Feile und begann zu feilen. Zum Glück waren die Eisenstäbe auch ziemlich alt und einem derartig hervorragenden Instrument wie seiner Feile nicht gewachsen. Es geht doch nichts über englischen Stahl!, dachte er bei sich, als die Feile mit einem leisen Zischen in das Eisen hineindrang. Bald hatte er die Gitterstäbe so angefeilt, daß er die ganze Vergitterung herausheben konnte. Run kroch er durch die Oeff- nung. Vorsichtig tastete er, noch an dem Mauerwerk hängend, mit den Füßen nach unten. Jetzt stand er auf dem Boden des Zimmers. Er befand sich in voller Dunkelheit. Wieder lauschte er. Rein, nicht das geringste Geräusch zeigte, daß irgendein Mensch hier in der Nähe wäre. Er holte aus der Innentasche seines Anzugs eine Taschenlampe hervor, die in einem wasserdichten Futteral steckte. Im nächsten Augenblick zuckte der Strahl einer Blendlaterne auf. In ihrem Schein, der nun an den Wänden entlang huschte, erkannte Mac Sean: er befand sich in einem kleinen Turm- gemach, das notdürftig eingerichtet war. An einer Seite stand ein kleiner Tisch aus alter Eiche. DaGießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) !98 Dritter Blatt WAH. und Lahnkanalisierung r Srage der L a h n k a n a l i s i e r u n g von Pionierarbeit für dieses Projekt leistete. Lei- pointe durch den unlösbaren Widerstreit von m e A, hfjigenommen worden. Das Institut für W t ch a f t s w i s s e n s ch a f t an der Uni- v ve r-ni es früher vor allem die Verkehrs- und itcntschaftlichen Interessen, die als Haupt- Pi Rot- Aus her Provinzialhaupistahi Und in der Reihe der trüben Tage steht nun od rio Ratgeber den Arbeiten der WAH. (Wisten- p[i:o? Akademiker-Hilfe) beigewvhnt hat, mußte es A c nc rl) fdi sic 9 b gc ob te-und aufschlußreiche Ergebnisse versprechen. t DAH. hat sich mit großem Eifer an ihre i txgemacht. Das bisherige Ergebnis ihres ff:5 konnte man am Mittwochabend in einer ihrer Mitarbeiter hören. Dabei wurde zu- di he di Jität Gießen. (Wissenschaftliche Äkademikerhilfe “arbeit 157, Dr. Maull, Gießen.) ci mit i Arbeitsentwürfen von Professor Dr. i!lf>: l weitwirkende, zum mindesten sehr inter- schon die Sonnenwende. Wir können nicht ermessen, wie unsere Vorfahren einst mit Sehnsucht nach dem Himmelslicht, das sich hinter den dichten Rebeln verbarg, ausschauten und wie sie dann aufjubelten, als endlich der Tag der Sonnenwende herbeikam. Der alte sieghafte (Staube an das Leben brach neu und ungestüm hervor und suchte sich seine Form in dem Sonnwenvseuer auf Bergeshöhe. Es war ein Fest des Glaubens, ein Aufblick zum Licht. Wohl schlafen noch Wald und Flur, aber wir wissen, daß' es in der Erde quillt und pulst, und daß neues Leben erstehen wird, auch wenn der Winter noch mit Eis und Schnee zu uns kommt. Und wenn wir heute wieder — wie unsere Vorfahren — am Sonnwendfeuer stehen, dann sind das Stunden der Andacht, Stunden der Einkehr, der ernsten und stillen Versenkung in Vergangenheit und Gegenwart. Der brennende Holzstoß darf uns nicht nur ein Freudenfeuer sein. Er soll uns auch mahnen an die Verpflichtungen dem Vaterlande gegenüber. Der Liebe zu Volk und Heimat sind die Stunden am Sonnwendfeuer geweiht. Wir müssen immer wieder geloben, auch in Zeiten der Rot auszuharren, unferm Volke zu dienen und zu helfen. Und nicht nur rückwärts gehen unsere Gedanken, sondern auch in die Zukunft, in dem Glauben, daß es in dem nun geeinten Vaterlande, unter seiner starken Führung, wieder vorwärts und aufwärts geht. Das gibt uns neue Zuversicht und läßt uns die trüben Tage vergessen. Ein neuer Grund wurde gelegt. Wir haben weiterzubauen. Das sei das Gelöbnis am Sonn- wendfeuer, und dieser Schwur soll nicht verlöschen wie die Flamme des Holzstoßes, er soll immer in unserm Herzen brennen. Zum Jubel, zur Begeisterung soll alte, starke Beharrlichkeit treten. Es soll so werden, wie bei unfern Brüdern in Deutschböhmen, die schon jahrzehntelang in der de e ___ _____ tcn herein, der in vieljähriger Tätigkeit roert von Dr. Froese interessante Aufschlüsse über die Untersuchungen der verschiedenartigen Vorkommen an Bodenschätzen. Durch diese auf exakten wissenschaftlichen Methoden fußenden Arbeiten wurde manche ältere Annahme in erheblicher Weise korrigiert bzw. fester umrissen, namentlich auch nach der Seite der praktischen Nutzbarmachung für unsere Wirtschaft hin. Heber Einzelheiten dieser Ergebnisse im jetzigen Stadium der Arbeit schon nähere Mitteilungen zu machen, wäre verfrüht, aber so viel kann man doch schon hervorheben, daß sich in diesem Teile des Planes erfreuliche Perspektiven eröffnen. Die vielfältigen sozialen Fragen, die aus dem großen Projekt erwachsen, wurden von Dr. Schneider in aufschlußreicher Weise dargelegt und dabei beachtenswerte Winke zur Lösung gegeben. Mit den Verkehrsfragen, insbesondere auch auf dem Gebiete des Reichsbahn- Tarifwesens, beschäftigte sich Dr. Beinhorn, der dabei u. a. auf die schier unübersehbare Menge von Ausnahmetarifen, die die Behandlung der Bahntarife nahezu als eine Wissenschaft für sich erscheinen lassen, aufmerksam machte. Sehr interessant waren die juristischen Betrachtungen, die Dr. Fischer aus seinem Arbeitsbereich im Rahmen des Gesamtprojektes vorbrachte und die mancherlei dringende Notwendigkeiten für die künftige Gestaltung der Dinge aufwiesen. Dr. Schulze zeigte in klarer Weise auf, wie stark auch die Landwirtschaft an diesem großen Plane zur Verkehrserschließung für unser Gebiet interessiert ist, in gleicher Weise machte Oberförster Mader deutlich, welche guten Sonnenwende. lieber allen Wolken bist du, o Sonne! lieber aller Nacht ist Licht! lieber all dem dunklen Weh der Welt schwebt der Feuerball der Wonne. Erhebe dich, Mensch, und verzage nicht! Emil G ö t t. Die nebeldunklen Tage sind gekommen. Zögernd löst sich der Tag von der Nacht. Die Sonne ist verschwunden. Ringsum liegt die Welt in Nebelschleiern, überhaucht von Schwermut und Trauer. Von heißer Sommersonne überstrahlte Fluren, wogende Kornfelder, wir sehen sie nur im Geiste. Wir schauen zum Himmel, an dem die grauen Wolken ziehen, wir hören das eintönige Plätschern des Winterregens. Die Bäume stehen kahl und verlassen. Alles atmet Kühle und Schwermut. Es sind die Tage des Hindä-nmerns, des Entsagens. Noch kam der rechte Winter nicht zu uns. Alles wartet voll Sehnsucht auf Schnee und Eis. Ski und Rodel stehen einsam und verlassen. Dafür blühen einzelne Blumen, die sich täuschen ließen. Duftende Veilchen und rote Rosen schenkte uns der Garten in diesen Tagen. Erdbeeren und Kirschen blühten und brachten zum zweitenmal Früchte. In einem Dorfe bei Heidelberg schnitt man vor kurzem zum zweitenmal ausgereifte Gerste. So ist in diesem Jahre der Winter zu uns gekommen. Ist es nun eine sanfte Ueberleitung ober sollen mir den harten Winter heuer gar nicht kennenlernen? Niemandem ist das milde Wetter recht. Die Bauern wissen das am besten. Haben mir keinen rechten Winter, dann bekommen mir auch keinen rechten Sommer. t j| dn f 11 i d) e n Standpunkt als Aus- ctstfis aller Arbeiten an und tut dabei so, als chie ahnkanalisierung bereits vorhanden sei und tm icht darunz, handele, ihre Auswirkungen nach vlichiedensten Richtungen hin wissenschaftlich upitrisuchen. Wer von Anfang an als Beobachter v, [r b( Entwicklungsmöglichkeiten für unsere heimische Holzwirtschaft, auch auf dem Gebiet der Verfrachtung des Holzes, in dem Projekt der Lahnkanalifierung enthalten find. Der Leiter der WAH., Prof. Bech - t e I, faßte schließlich das Ergebnis der einzelnen Berichte in einer kurzen Schlußbetrachtung zusammen, aus der man erneut die tatfrohe Bereitschaft zu weiterer hingebungsvoller Arbeit entnehmen konnte. Wenn man rückschauend und vergleichend mit den Bestrebungen in früheren Jahren die Arbeit der WAH. in den letzten dreiviertel Jahren würdigt, so ist festzustellen, daß die jetzige Arbeitsmethode unter der energischen und auf reiche Erfahrungen gestützten Leitung von Professor Bechtel dem Projekt der Lahnkanalisierung außerordentlich förderlich geworden ist. Zieht man dabei noch in Betracht, mit welcher freudigen Hingabe diese Gemeinschaftsarbeit von allen Helfern betrieben wird, so kann man nur mit froher Hoffnung der Weiterentwicklung dieser Forschungstätigkeit entgegensehen. Aus diesem guten Stande der Dinge ergibt sich für die Allgemeinheit eine zwingende Schlußfolgerung, nämlich die Verpflichtung, mit aller Tatbereitschaft und pekuniärer Opferfreudigkeit das Werk der WAH. zu unterstützen, da es zum Besten unserer engeren Heimat und zum Nutzen der deutschen Volksgesamtheit geleistet wird. * Stellenlose Akademiker können in der Wissenschaftlichen Akademikerhilfe vorübergehend noch beschäftigt werden. Anfragen sind zu richten an das Institut für Wirtschaftswissenschaft an der Univer- itnrr dem Eindruck der großzügigen, auf rei= chsnilpUtischen Erfahrungen in Ostdeutschland auf- । ii twa dreiviertel Jahren ist das weitreichende VrIl dn von einer anderen, ganz neuen Seite in be e prl.kte^ im Vordergründe der angestrebten an du k grundsätzlichen Darlegungen des Leiters an- knüpüstts en Berichte aus den einzelnen Arbeitsgebieten bewaib-linftiges Material lieferten. Der wissenschaftliche iänftent Prof. Bechtels und Organisationsleiter der 'MH., Dr. M a u l l, schilderte den geladenen Gast? ui den organisatorischen Aufbau der 'Brüten der WAH., ergänzende Berichte dazu gabedn Diplomingenieur Oppermann und Dr. 93 o * liee r. Auf Grund dieser Darlegungen konnte mann Wellen, daß der von Professor Bechtel aus- gearx6?i|?te Plan des organisatorischen Aufbaues libertyu-ienbe Ergebnisse gebracht hat. Dieser Ein- brud- turbe noch vertieft burch bie Schilberungen aus udsii einzelnen Arbeitsgebieten. Man hörte babei fcjaüfterung stauben, so nimmt man nunmehr !>e' Wissenschaftlichen Akabemiker-Hilfe bes Jn- sti ib ür Wirtschaftswissenschaft allein ben wis - S t |e -e n bei Limburg bis nach G i e ß e n hat seit eine * lirihe von Jahren wieberholt bie wirtschaft- liAeji iierbänbe und bie öffentlich-rechtlichen Kör- p&b jenen bes Lahngebiets beschäftigt. Jnsbeson- mr es Direktor Bansa vom Fulda-Lahn- "gi hat Gießen unter ber Leitung von Uni- MOliprofessor Dr. Bechtel hat sich für diese Ai gUe wheit stark interessiert und dabei die Wisse idaftlicheAkademiker-Hilfe (WAH.) — l bt die wir in unserem gestrigen Blatte ein- ge e idöerichteten — zum Einsatz gebracht. Von e: -seite her geht man unter ganz neuen Irdtspuntten an bas Problem heran. ::: r h, lei Interessen unb burch zahlreiche daraus eei! rnme Hemmungen, aber auch infolge ber all- u tun Finanzschwierigkeiten eine Lösung der iffunen wirtschaftlichen Planung bisher nicht e: i? hu werden, obwohl man von vielen Seiten m illc Hingabe dem gesteckten Ziele zustrebte. ft wn dem Leiter, Professor Dr. Bechtel, n hu n mal bie grunbsätzliche £) r i e n t i e = rflniigfter Arbeiten der Wirtschafts - f flr i| d:u n g Lahntal — wie die Untersuchungen sbe WAH. offiziell bezeichnet werden — dar- qelectt. i:r erinnerte an die vielfachen Erfahrungen, biß ü>7 selbst bei yleichen Aufgaben in Ostdeu'tsch- Ianbei li Oberschlesten) gemacht hat unb wies auch auf [[lidtungroeifenbe Ergebnisse in Niedersachsen hin Zkin horte weiter, wie erfolgversprechend bie Jmnir-Hü [nähme ber Aufgabe von ber wissen- s ch a! ji ichen Seite her war, wofür bann die Aeitag, 2s. Dezember (934 alten Sitte des Sonnwendfeuers ihren nationalen Gedanken neu entfachten und darin ein Stück ihres Volkstums sahen. Wollen wir da im eigenen Vaterlande zurückstehen? Das sei ferne von uns. Was auch daraus werde: Steh zur deutschen Erde, bleibe wurzelstark! Kämpfe, blute, werbe für dein höchstes Erbe, deutsch sei bis ins Mark! Gutberlet. Reichsbund Volkstum und Heimat. Alle noch rückständigen Beiträge für den Reichsbund Volkstum und Heimat und „Der junge Heimatfreund" find bis spätestens 31. Dezember auf das Postscheckkonto 198 58 einzusenden. Wir erinnern daran, daß Gemeinden und korporative Mitglieder 5 Mark zu zahlen haben. Alle Anmeldungen, Abmeldungen und Ummeldungen gehen von jetzt ab nur an den Kassenwart H. Dem, Gießen, Wartweg 72. Alle anderen Betreffe dagegen an den Kreisringleiter Gg. Heß, Leihgestern, Schillerstraße. Der Kreisringleiter. Zrau Dah in Gchuhhast genommen. Am gestrigen Donnerstagmittag wurde die Inhaberin von Schwaabs Weinstuben im Seltersweg, Frau Emmi D a tz, von der Staatspolizei in Schutzhaft genommen. Frau Datz hatte als Weihnachtsgeschenk für hilfsbedürftige Volksgenossen ein Spendepaket an die NSV. gegeben, bas nur zerrissene Kleibungs- stücke enthielt, bie von keinem sozial benfenben Menschen als Weihnachtsgeschenk angesehen werben können. Nachbem biese „Spenbe" ber breiten Öffentlichkeit bekannt geworben war, sah sich die Staatspolizei im Hinblick auf die berechtigte Empörung der Volksgenossen über diese Verächtlichmachung des Winterhilfswerks zu der Verhaftung veranlaßt. Im Verlaufe des gestrigen Nachmittags und Abends kam es vor dem Geschäftshaus der inhaftierten Frau zu Kundgebungen einer großen Menge von Volksgenossen, bie ihre Entrüstung über den unerhörten Mangel an sozialer Gesinnung unb an Verständnis für bie Not unserer hilfsbebürstigen Brüber und Schwestern durch entsprechende Rufe nachdrücklich zum Ausdruck brachte. In der entschiedenen Verurteilung einer solchen „Spende", wie Frau D a tz sie zu geben für angemessen hielt, sind sich alle deutschen Volksgenossen einig, die sich durch ihr soziales Gewissen und durch ihre ehrliche Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an dem Aufbauwerk des Führers verpflichtet fühlen, in dieser schweren Zeit vor allem unseren hilfsbedürftigen Brüdern und Schwestern mit wirklichen Opfergaben der christlichen Nächstenliebe beizustehen. Wahrsagen ist strafbar. Der Reichsstatthalter in Hessen verkündet in der gestrigen Ausgabe der amtlichen „Darmstädter Zeitung" ein Gesetz zur Aenderung des Artikels 102 des Hessischen Polizeistrafgesetzes vom 30. Oktober 1855. In der abgeänberten, mit Wirkung vom 15. Nevemder 1934 gültigen Fassung des Artikels 102 des Polizeistrafgesetzes wird folgendes bestimmt: 1. Das entgeltliche Wahrsagen, bie öffentliche An- fünbigung entgeltlichen ober unentgeltlichen Wahrsagens sowie bie Verbreitung von Schriften und Druckschriften, die sich mit Wahrsagen befassen, wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM. ober mit Haft bestraft. Daneben kann auf Einziehung ber zum Gebrauch beim Wahrsagen bestimmten Gegenstände sowie der zur Ankündigung benutzten Zeitungen und sonstigen Schriften erkannt werden, auch wenn diese dem Täter nicht gehören. 2. Wahrsagen im Sinne bes Absatzes 1 ist jede Offenbarung von Dingen, bie bem natürlichen Er- .......■—Hl iw........ । ifi mi iiumi ...........................NI n vor ein Sessel mit verschlissenen Kissen. Aufgeschlagen auf bem Tisch lag ein Buch. Mac Lean ging leise heran, schaute es an. Es war ein billiger Roman, wie ihn Straßenhänbler für wenige Pence auf ihren Karren verkaufen mochten. Sonst befanb sich in bem ganzen Raum nichts weiter als ein Schrank, besten wurmstichige Türen offenftanben. Man sah ein Schachspiel unb eine kleine Reihe von Büchern. Mac Lean horchte roieber. Das, was er suchte, schien er hier nicht zu finben. Aber ba ging eine Tür ins Nebenzimmer. Er schlich vorsichtig über ben Boben. Seine Fußspuren blieben in dem Staub sichtbar. Hier schien lange nicht gründlich reinegemacht worden zu sein. Vorsichtig öffnete er die Tür. Auch nebenan kein Mensch. Es war offenbar ein Schlafgemach, in das er jetzt eintrat. Ein Bett stand an der einen Längsseite. Daneben ein Nachttisch mit einer elektrischen Lampe, ein primitiver Waschtisch an der anderen Seite. Und jetzt — er kniete schnell auf dem Fußboden —, ba waren Spuren von Füßen. Aber sie waren ungleichmäßig. Mehrere Menschen mußten hier gegangen sein. Und ba — seine Stirn zog sich zusammen — ein drohenbes Funkeln kam in seine Augen — hob er mehrere Gegenstände vom Boden auf, schlug sie in ein Stück Delpapier, das er gleichfalls in feiner Rocktasche getragen hatte. Dann verfolgte er bie Spuren weiter. Sie gingen auf eine kleine Tapetentür zu. Hinter biefer Tapetentür befanb sich eine steinerne Wenbeltreppe, bie offenbar hinunter in ben Garten führte. Mac Lean leuchtete hinunter, überlegte einen Augenblick: „Das hat keinen Zweck!" sagte er zu sich selber. Da stutzte er: ein zusammengeballtes Stück Papier lag auf ber zweiten Stufe. Es war an einer Ecke eingerissen. Er hob es auf. Beim Schein ber Blenblaterne las er. „Also hat es boch Zweck gehabt!" sagte er zu sich selber. „Man soll boch alle Wege verfolgen." Nun eilte er roieber bem kleinen Turmgemach zu, burch bas er zuerst eingestiegen war. Die Steigeisen lagen noch auf bem Mauergesims, wohin er sie vor seinem Absprung in das Turmgemach gelegt hatte. Auf genau die gleiche Weise, wie er hinaufgekommen war, stieg er vorsichtig Quader um Quader herab. Endlich war er wieder außen am Fuße des Turms, der ins Wasser hineinragte. Er nahm die Steigeisen ab, packte sein Bündel zusammen, befestigte es mit Hilfe von Schnüren wieder auf seinem Nacken und schwamm denselben Weg zurück. Bob Both war gerade auf feinem Patrouillengang wieder in der Nähe der Tannengruppe angelangt. Jetzt rannte er in raschem Schritt heran: „Im Hause drin ist noch alles ruhig, Sir! Haben Sie etwas entdeckt? Was wollen Sie nun tun?" „Baden!" sagte Mac Lean lakonisch und sah mit äußerstem Widerwillen an seinem verschlammten Anzug hernieder. „Los, Bob, fahre mit jetzt ein Stück auf Lo- minghton zu! An ber Biegung ber Chaussee, links bei ber Scheune, warte ich. Du mußt ja ben unglückseligen Donnell abholen. Der wirb keinen Wert daraus legen, noch stundenlang bei dem Schloßverwalter und ben Hunben zu bleiben." Bob machte ein sehr enttäuschtes Gesicht. Er öffnete ben Mund, als wollte er etwas fragen;.aber ber Respekt vor bem berühmten Detektiv war zu groß, als daß er es gewagt hätte. Mac Lean las in bem Gesicht Bobs wie in einem offenen Buche. „Bravo, Bob!" sagte er. „Die erste Tugenb des Detektivs scheinst du zu haben. Nämlich Geduld. Warte nur noch ein bißchen! Ich werde dir den Zusammenhang später schon aufklären. Jetzt muß ich mir erst alles reiflich überlegen." Und dann schwieg Mac Lean und sagte auf der ganzen Rückfahrt kein Wort mehr. Bob fuhr vorsichtig und so leise, wie sein grüner Laubfroschwagen es irgend zuließ, an Black Castle vorbei. Zwanzig Meter hinter dem Schloß ging die Landstraße in einer Biegung an einer Scheune vorbei. Dort stieg Mac Lean aus. Bob wendete unb fuhr mit Vollgas nach Black Castle zurück. Gerabe öffnete sich auch bie Tür. Von bem mißtrauischen alten Herrn begleitet, erschien ber Mann mit der Aktenmappe. „Good bye, Sir!" sagte er und nickte dem Alten zu. „Ich habe mich gefreut, Ihre liebenswürdige Bekanntschaft zu machen!" „Gehen Sie zum Teufel!" knurrte der Alte und schloß krachend die Eisentür der Pforte zu. „Gut gegangen?" fragte Bob leise, als der Herr eingestiegen war. Inspektor Donnell von Scotland Pard lachte: „Tadellos! Die Hunde haben eine harmlose kleine Betäubungsspritze bekommen und schlafen für die nächsten zwölf Stunden unter Garantie. Am liebsten hätte ich bem Alten auch eine gegeben, aber bas ging ja boch über meine Befugnisse. Jedenfalls — zwölf Stunden hat Mac Lean Zeit, um an den Turm heranzukommen." Bob mußte plötzlich furchtbar lachen: „Warum lachen Sie denn?" fragte Inspektor Donnell mißtrauisch. „Glauben Sie, er roirb’s in zwölf Stunben nicht schaffen?" „Ja, das weiß ich nicht!" versetzte Bob ernsthaft und hielt plötzlich an der Biegung der Chaussee an. „Guten Tag, Inspektor Donnell!" tönte eine fröhliche Stimme. Hinter einem Wacholdergebüsch tauchte, mit grünem Schlamm bedeckt, Mac Lean auf. Donnell fuhr zurück: „Sind Sie das wirklich, Mac Lean?" „Na — dachten Sie vielleicht, Donnell, ich bin ber Froschkönig? Allerbings sehe ich unterwärts ja nicht sehr menschlich aus" — Mac Lean deutete auf feine Beinkleider, die von Algen und Schlamm bedeckt waren. (Fortsetzung folgt!) den Bunter Abend der Hausgehilfen itbtr* Dazu |cn m ) blie- Wir stehen mitten im Weihnachtsgeschehen mit seinen Heimlichkeiten und Ueberraschungen, und die Vorbereitungen zum Fest bestimmen den Inhalt unserer Feierabendstunden. Doch dies darf uns nicht hindern, sondern es soll uns vielmehr immer wieder daran erinnern, auch an die Weihnachtstage des Volksgenossen neben uns zu denken. Es ist bisher viel getan worden, um jedem Deutschen seine Weihnacht auszurichten. Allein im Gau Hessen-Nassau sind über 170 000 Weihnachtspakete zusammengekommen. Viel Freude ist schon damit gespendet worden und wird weiter gespendet werden. Aber es ist noch nicht im entferntesten alles getan, was getan wer- kann und muß, um das Ziel zu erreichen: Ein fröhliches Weihnachtsfest aller Volksgenossen. lich an der Ecke Plockstraße und Seltersweg, um überall mit zwei oder drei Weihnachtsliedern den Zuhörern Freude zu machen. Von dort aus ging es dann geschlossen zur Aula des Gymnasiums, in der das offene Singen stattfand, zu dem sich leider allzuwenige Teilnehmer eingefunden hatten. Von der Decke des Raumes hing ein großer Adventskranz, der mit vielen Kerzen besteckt war, die weichen Schimmer verbreiteten. Auch hier wurden gemeinsam vom Lobedachor und den Teilnehmern des Abends einige Lieder gesungen, die zum Teil von Musikinstrumenten begleitet wurden. Die Abendstunde wurde zu einer feinen Feier, die allen Teilnehmern viel gegeben hat. Der Leiter der Stunde, Lehrer Siegler, wies erneut darauf hin, daß es darauf ankomme, selbst mitzusingen und nicht nur singen zu hören. Der Schritt zur Tat falle vielen sichtlich schwer. Aber in diesem offenen Singen würden ja keine Leistungen verlangt, die nicht jedermann erfüllen könnte. Der Lobedachor werde sich in seinen Bemühungen, den Kreis derer, die mitsingen, immer größer zu gestalten, nicht irre machen lassen. Die eifrige Singschar ließ es sich nicht nehmen, nach der Singstunde in der Aula des Gymnasiums noch einmal an verschiedenen Stellen im Zentrum der Stadt zu singen. Kein Fisch darf lebend verkauft werden. Der Reichs-Tierschutzoerband teilt mit: Weihnachten und Sylvester werden besonders viel Fische, vor allem Karpfen, in den Handel gebracht. Der Reichs- Tierschutzbund in Berlin, die Spitzenoertretung des deutschen Tierschutzes, macht darauf aufmerksam, daß es nach der preußischen Verordnung über das Schlachten von kaltblütigen Tieren vom 28. April und 11. September 1933 verboten ist, Fische im Kleinoerkauf lebend an den Käufer abzugeben. Die Fische sind vor der Abgabe an den Käufer nach vorheriger Betäubung mit sofort sich anschließender Blutentziehung zu töten. Die Betäubung hat durch wuchtige Schläge auf den Kopf oberhalb der Augen (Kopfschlag) mittels eines genügend schweren und geeigneten Holzstückes zu erfolgen. Darauf ist sofort die Wirbelsäule direkt hinter dem Kopf zu durchschneiden oder der Kopf vollständig abzutrennen. Diese Bestimmungen gelten nicht für den Verkauf von lebenden Fischen an Gaststätteninhaber, sofern der Transport und die Aufbewahrung der Fische in geeigneten Behältern mit frischem Wasser stattfinden und die Tiere gleichfalls in der oben vorgeschriebenen Weise betäubt und geschlachtet werden. Es gilt ja nicht allein die Rot zu lindern, sondern die Menschen sollen an diesem, in uvdeutschem Volkstum verwurzelten Fest Freude und Zufriedenheit finden in gegenseitigem Verstehen. Deshalb bittet dich das WhW. am 23. Dezember 1934 nicht um eine unpersönliche Gabe. Ein klein wenig Weihnachtsstimmung sollst du an diesem Tage in die einfache Stube eines wartenden Volksgenossen zaubern helfen. Darum spende du, deutsche Hausfrau, am Vortage des Festes etwas von deinem Weihnachtsgebäck und -kuchen. Der verbleibende reichliche Rest wird dir und den Deinen bei dem hellen Lichtschein des Tannenbaumes um so besser munden. Du, deutsche Hausfrau, denke deshalb an den 23. Dezember! oo Eberstadt, 20. Dez. Der hiesige tziu- gerverein hielt dieser Tage eine ftitglicto Versammlung ab. Der Vereinsführer H. N. Brn der hieß die Kameraden willkommen. KaM:. Das Frauenamt der Deutschen Arbeitsfront „Fachgruppe Hausgehilfen" veranstaltete in Verbindung mit der NS. - Gemeinschaft „Kraft durch Freude^ einem Bunten Abend im Cafe Leib, der außerordentlich stark besucht war und einen sehr schönen Verlauf nahm. Der Gedanke, dem helfenden Menschen im Haushalt, den Stützen der Hausfrau, in einer Zeit schwerer Arbeiten vor dem Fest durch einige frohe Stunden, losgelöst von den Alltagssorgen neue Anregung zu schaffen und ihnen die' Volksgemeinschaft bewußt werden zu lassen, fand hier eine sehr gute Verwirklichung. Mitglieder des Musikzuges der SA.-Standarte 116 sorgten für die musikalische Ausgestaltung des Abends. Ortsfach- schaftswalter Otto Zotz, der Leiter dieses Abends, konnte in seinen Begrüßungsworten der Freude über den zahlreichen Besuch Ausdruck geben. Mit Stolz sagte er, daß die Fachgruppe der Hausgehilfen eine der regsten Gruppen in der DAF. ist. Hieraus sprach pg. Mann, Frankfurt a. Main, über die Aufgaben der Hausgehilfen und darüber, was eigentlich der Nationalsozialismus für die Berufsgruppe der Hausgehilfen getan habe. Der Redner erinnerte daran, daß der Marxismus in die Reihen der schaffenden Menschen das Minderwertigkeitsgefühl getragen habe. Damit hat der Nationalsozialismus aufgeräumt. Früher war vom Berufsstand der Hausgehilfen niemals die Rede. Es haben wohl viele Organisationen bestanden, die ür die Hausgehilfen etwas tun sollten, evtl, auch tun wollten, aber nie positive Arbeit leisteten. Im Gegenteil, 1930 wurde der Tarif gekündigt und alle Ansprüche, die ihnen von rechtswegen zustanden, ind ihnen verloren gegangen. Das ist jetzt anders geworden. Die Hausgehilfen sind in einer Organi- ation zusammengefaßt und zum Berufsstand erhoben worden. Jetzt ist ein neuer Manteltarif ge- chaffen und bereits am 15. Dezember d. I. im Reichsgesetzblatt veröffentlicht worden, so daß demnächst darüber überall zu lesen sein wird. Eingereiht in die große Front der schaffenden Menschen, in die DAF., wird die DAF. sie stützen und für sie eintreten. Wir wollen aber nicht vergessen, daß der Einzelne auch Pflichten hat. Wir müssen nun daran gehen, die Brücke zu schlagen zu den Hausfrauen. Ihre sozialen Rechte bleiben gewahrt aber wir uchen vor allem die Volksgemeinschaft. Zwar sind in dieser Hinsicht noch viele Wünsche offen, aber wir wollen durch fachliche Weiterbildung mithelfen an der Lösung dieser Aufgaben. Wenn das einzelne Mädchen dann das Diplom erhalten hat, kann es darauf pochen, daß es in ihrem Fach durchgebildet . Deutsche Hausfrau, vergiß den 23. Dezember nicht! 1804: der englische Staatsmann Benjamin Disraeli Earl of Beaconsfield, in London geboren (gestorben 1881): — 1853: die Schriftstellerin Isolde Kurz in Stuttgart geboren. Ortsbauernführer-Versammlung in Gießen. Für die Orte des Hüttenbergs und der Krofdor- er Ecke fand gestern in Gießen eine Versammlung der Ortsbauernführer im Hotel Faulstich statt. Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft Wetzlar sprach über die Erzeugungsschlacht. Es müsse eine Mehrproduktion an Agrarerzeugnissen erfolgen, damit wir unabhängig vom Ausland werden. Heute spiele die Absatzfrage keine Rolle mehr wie früher im liberalistischen Staate, wo jede Mehrerzeugung einen Preisrückgang brachte. Durch die nationalsozialistische Marktordnung ist Vorsorge getroffen, daß der Bauer für alle seine Erzeugnisse einen gerechten Preis erhält. Wichtig ür die Mehrerzeugung ist, daß den Fragen der Fütterung,- der Düngung, dem Grünland und der Silofrage genügend Beachtung geschenkt wird. Einen weiteren Vortrag hielt der Landwirtschaftslehrer Dr. H e l f e r t von der bäuerlichen Werkschule Wetzlar Er sprach über die Haltung der Fruchtbarkeit des Bodens und über die Fütterung in bezug auf das wirtschaftseigene Futter. An beide Vorträge schloß sich eine Aussprache an. Weihnachtssingen in unseren Straßen. kreis Büdingen. tz. Nidda, 19. Dez. Freudige gt6- mung herrschte bei der am Sonntag von Frauenschaft dahier zu Ehren de n, NSV. betrauten alten Frauen und Manner Krebse und Hummern, deren Fleisch zum Genuß für Menschen bestimmt ist, sind, soweit sie unmittelbar vor ihrer Zubereitung noch leben, in der Weise zu töten, daß sie einzeln in start kochendes Wasser geworfen werden. Das Hineinwerfen dieser Tiere in kaltes oder warmes Wasser und das als- ' bann erfolgende Aufkochen ist verboten, desgleichen W e h r u m verlas sodann die neuen Verfüge« und gab umfassende Aufklärungen über die 0 Reserve II. Zahlreiche Kameraden zeichneten fc in die entsprechende Liste ein. Kamerad Mültz gab einen ausführlichen Bericht über die Tätigte: der Schießabteilung, die Mitgliederzuwachs » zeichnen konnte. Der Vorschlag des Kamerad W e h r u m , einen eigenen Schießstand zu baic and allgemeine Zustimmung. Zum Schluß geder Bürgermeister G ö r l a ch in kurzen Worten fr1 Führers. Mit dreifachem „Sieg-Heil", mit k Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied fanti k Abend sein Ende. * Bellersheim, 19. Dez. Assessor 53er- Hard vom Landwirtschaftsamt Gießen hielt hina der Gastwirtschaft von Wilh. Kammer IV.bm Vortrag über Silobau. Er gab AufkliA über den dazu benötigten Futteranbau, übr'- Einsilieren des Futters und den eigentlichen!- des Silos. Der Vortrag wurde mit großem esse ausgenommen. Einige Landwirte faßten." Entschluß, im nächsten Frühjahr dem Bau *• Silos näherzutreten. — Durch die NSV. wurden' unserem Dorfe 42 Weihnachtspakete gti- melt, die an Volksgenossen in Offenbach zur!-’• teilung kommen. — Bei der Sammlung am I-' der nationalen Solidarität würbet So standen sie zunächst an der Ecke Sonnenstraße und Schulstraße, sangen und bald scharte sich ein Kreis von Zuhörern um die Singenden. Andächtig lauschte man den einfachen Liedern, die mehrstimmig erklangen. Ueberall wurden die Fenster geöffnet und sicherlich freute sich jedermann über das feine Tun, über das Kurrendesingen, das in Gießen bisher kaum gepflegt wurde. Der Lobedachor nahm bann noch auf dem Marktplatz Aufstellung, dann auf dem Kreuzplatz und fchließ- kenntmsvermögen entzogen sind, insbesondere das Kartenlegen, die Stellung des Horoskops, die Sterndeuterei, die Zeichen- und Traumdeutung, das Hellsehen und Pendeln. 3. Unter die Vorschrift des Absatzes I fallen nicht: a) der Handel mit Druckschriften, die sich wissenschaftlich, insbesondere kulturpolitisch, oder ablehnend mit dem Wahrsagen befassen oder die in fremden Sprachen erscheinen, wohl aber das gewerbsmäßige Verleihen derartiger Druckschriften, b) Vorlesungen und Vorträge über das Wahrsagen, die in von der Landespolizeibehörde hierzu zugelassenen Bildungsstätten veranstaltet werden. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Die Polizei direktion Gießen teilt uns mit: Wer Feuerwerkskörper feilhalten will, hat dies vor Beginn des Verkaufs der Polizeidirektion unter Angabe der vorhandenen Mengen und nähere Bezeichnung der Feuerwerkskörper anzuzeigen. In Kaufläden darf der Vorrat 2,5 Kilogramm nicht übersteigen, und im Hause außerdem nicht mehr als 10, höchstens 15 Kilogramm, vorrätig gehalten werden. Die Aufbewahrung von Mengen über 2,5 Kilogramm muß auf dem Dachboden in einem abgesonderten Raum, welcher nicht mit einem Schornsteinrohr in Verbindung steht, erfolgen. Knallkorken und sonstige Feuerwerkskörper dürfen in Kaufläden nur in verschlossenen Kisten aufbewahrt oder unter Glas ausgelegt werden und in jedem Falle möglichst weit entfernt von Oefen und Anfteckflammen. Kanonenschläge und solche Feuerwerkskörper, die mit Abschußvorrichtungen abgefeuert werden müssen, dürfen in Verkaufsläden nicht aufbewahrt werden. Vor Geschästsschließungen den Innungsobermeister unterrichten. Das Staatspresseamt teilt mit: In allen Fällen, in denen die Kreisämter auf Grund von Feststellungen im Rahmen der Preisüberwachung vor die Frage gestellt werden, ob sie bei der Obersten Landesbehörde Antrag auf Schließung eines Geschäfts stellen sollen, ist der Ober- m e i st e r des betreffenden Handwerkszweigs von dem Vorfall in Kenntnis zu fetzen und ihm Gelegenheit zu geben, der Prüfung des beanstandeten Gegenstandes durch den Sachverständigen beizu- wohnen bzw. das Ergebnis kennenzulernen und alsdann zu dem Vorfall selbst Stellung zu nehmen. In Zukunft ist daher allen Anträgen auf Geschäftsschließungen die Aeußerung des zugezogenen Obermeisters anzuschließen. Durch vorstehende Anordnung darf eine Verzögerung des Verfahrens nicht eintreten. Das gleiche gilt auch für Fälle, in denen strenge Verwarnungen am Platze erscheinen, oder in denen nach der Einführung des Ordnungsstrafrechts Antrag auf Erlaß einer Ordnungsstrafe durch die Preisüberwachungsstelle gestellt wird. Weihnachten rückt nun auf wenige Tage näher. In den Straßen unserer Stadt sieht es zwar wenig weihnachtlich aus, denn das, was uns Weihnachten erst so recht zum winterlichen Feste macht, der Schnee, ist uns bisher versagt geblieben. So spiegeln sich die hellerleuchteten Schaufenster nur im regennassen Asphalt. In das Grau des gestrigen Abends fiel nun aber doch ein rechter weihnachtlicher Schimmer. Junge Leute, die Mitglieder des Lobeda-Chores des Reichsbundes Volkstum und Heimat im Ortsring Gießen, hatten sich zusammengeschart, ginge- :- geschlossener Gruppe durch die Straßen und .... ben da und dort stehen, um sich dann im Halbkreis um ihren Dirigenten, den Lehrer Otto Siegler, zu stellen. Ein schöner großer vergoldeter Stern, von einem Kinde oorausgetragen und während des Singens inmitten der Gruppe gehalten, begleitete die Singschar. auch das Herausreißen des Darmes . Tiere tot sind. Zuwiderhandlungen werden, sofern die Tot nach anderen Vorschriften mit einer höheren s bedroht ist, mit Geldstrafe bis zu einhundert^! Reichsmark, oder in schweren Fällen mit fdu zu zwei Wochen bestraft. ' ' Übertretungen bringe man unnachsichtlich zuständigen Polizeibehörde zur Anzeige. Jederw- ist dazu berechtigt. Vornokizen. — Tageskalender für Freitag. theater: 20 bis 23 Uhr: „Der Freischütz". spielhaus, Bahnhofstraße: „Ich kenn dich' nickt 3 liebe dich ...". — Astoria-Lichtspiele, Seltern L „Auf Leben und Tod". — Reächskammer der bii-' den Künste, Gruppe Gießen: Turmhaus am 16 bis 18 Uhr, Weihnachtsausstellung. — Stadttheater Gießen: Heute & Wiederholung der Aufführung „Der Freischütz! ter der Leitung von Wrebe - Stöver ralmusikdirektor, als Gast. * * * Justizpersonalie. Am 4. Oktober »• wurde durch Urkunde des Herrn Reichsslattha.j in Hessen der Ministerialrat bei dem Hessilu Staatsministerium, Ministerialabteklung Ic. jjI siadt, Fritz Neuroth, auf Vorschlag der W Regierung mit Wirkung vom 1. Januar 193.5 U Präsidenten des Landgerichts der Provinz 6tür< bürg in Darmstadt ernannt. ** Weihnachtspostsendungen h«, Hauptzollamt. Die Amtsräume des L., Zollamts Gießen in der Liebigstraße sind am *, 24. und 25. Dezember jeweils von 9 bis 11 Zur Abfertigung von WeihnachtspostsendunqY öffnet. * * 35 Jahre Fr i se u r g e schä ft > Der Friseur Karl Muhl, Bahnhofstraße 56, lm- am gestrigen Donnerstag, 20. Dezember, aut 4 35jähriges Bestehen seines Geschäftes zurückbliz Oberhessen. Landkreis Gießen. * W i e f e cf, 21. Dez. Am heutigen Freitag, 21 Jl Zember, kann Herr Hch. Balthasar Wagner H selbst, in bester Frische seinen 6 0. Geburtsi. begehen. Der Jubilar war, wie bei dieser Qelecr heit noch bemerkt sei, am 24. September b. v\\ Jahre lang ununterbrochen beim V. und Wasserwerk Gießen tätig. . Y Großen-Linden, 20. Dez. An 4 bäuerliche Bevölkerung und die sonstigen | eigentümer von Großen-Linden wurde jefo • • Teil des Kostenzuschusses zur remigung zurückerstattet. Dies war mr.• weil nach einem neueren Gesetz ein Prozents Betrag von feiten des Staates übernommen c den ist. Die Auszahlung, die je nach Erch Landbesitzes kleinere, aber auch recht erhE &- träge ergab, wurde als angenehme Stijnadtts« Überraschung empfunden. 17. Dez. durch die NS.-Frauenschaft 49 „ wurden 15 Weihnachtswunschzettel ausgeMs, viel Festkuchen gestiftet werden, ftehi 3ur. cl -L noch nicht fest. Es ist klar, daß damit eine '. zu unterschätzende Erziehung zur natwn Verantwortlichkeit geleistet wird. Man daN __ auch nicht vergessen, daß für die Leiter und er eine Fülle von selbstloser Hingabe m D: ' Zahlen steckt. < Ettingshausen, 20. Dez. Frauenschaft veranstaltete im Rothaus . Advents- und Weihnachtsfeier. • waren die älteren Leute des Ortes und &!e,. jÄ: witwen eingeladen. Lehrer Simon Feier und hielt eine kurze Ansprache. Ra» gemeinsamen Lied und nach einer Kastzt.,^ trugen Mädels aus den Reihen des BDM- w vor. Heitere kranke Leute wurden mit Katz Kuchen in ihrer Wohnung bedacht, soweit 11 Feier nicht beiwohnen konnten. Nach Dan ten der Frauenschaftsleiterin für die nähme fand die eindrucksvolle Feier mit or n „Sieg-Heil!" auf den Führer und mit den g fam gesungenen ersten Versen des Ve und des Horst-Wesfel-Liedes ihren Abfchluv- Vorsicht! Die Maul- und Klauenseuche geht um! LPD. Die Maul- und Klauenseuche hat sich, wie das Staatspresseamt mitteilt, in der letzten Zeit wieder überraschend schnell ausgebreitet und wurde am 1. Dezember bereits in 14 Kreisen, 22 Gemeinden und 47 Gehöften des Reiches festgestellt. Die Gefahr eines Ueberspringens der Seuche auf weitere Gebiete ist groß. Es gilt deshalb, alle bewährten veterinärpolizeilichen Mittel anzuwenden und keine Kosten zu scheuen, um das Aufflackern der Seuche so rasch wie möglich zum Stillstand zu bringen bzw. einer Einschleppung in das seit vielen Monaten seuchenfreie Staatsgebiet vorzubeugen. Die Notwendigkeit der Versorgung der deutschen Bevölkerung mit eigenen tierischen Produkten läßt die einschneidendsten Maßnahmen berechtigt erscheinen, um die Seuche im Keime zu ersticken und aus den Viehbeständen fernzuhalten. Es ist deshalb die gesetzliche und moralische Pflicht aller Tierbesitzer, bie Behörden in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, die eigenen Viehbestände fortgesetzt zu beobachten, Vorsicht beim Einkauf von Klauenvieh walten zu lassen, unberufene Personen von den Stallungen fernzuhalten und bei den geringsten Verdachtserscheinungen der Ortspolizeibehörde, sowie dem beamtetene Tierarzt sofort Anzeige zu erstatten. Nur dann haben die Bekämpfungsmaßnahmen Aussicht auf Erfolg, wenn die ersten Ausbrüche der Seuche in ihrem Ursprung schnell erkannt und getilgt werden können, ehe eine Weiterverschleppung des Ansteckungsstoffes stattgefunden hat. Der Kleinhandels-Karpfenpreis. Der Zeitungsdienst des Reichsnährstandes teilt mit: Durch die Festsetzung eines Mindesterzeugerpreises für lebende Karpfen durch den Führer des Verwaltungsamtes des Reichsbauernführers ist die Preislage wiederhergestellt worden, «die im vorigen Jahre von allen Beteiligten sowie von den Verbrauchern und Behörden als angemessen angesehen wurde. Obwohl die Karpfenernte in diesem Jahre erheblich geringer ist, wird der Kleinverkaufspreis zu Weihnachten und Silvester genau der gleiche fein, wie im Vorjahre. Der Kleinhandel wird den Karpfen für 0,85 RM. je Pfund an die Verbraucher abgeben. Bei besonderen Ansprüchen der Kundschaft ist ein Preis bis zu 0,90 RM. je Pfund gerechtfertigt und angemessen. Braugersten-Wettbewerb in Gießen. Nach einer Mitteilung der Landesbauernschaft Hessen-Nassau wird im Rahmen der Erzeugungsschlacht 11. a. ein Braugersten-Wettbewerb in Gießen veranstaltet, der den Zweck verfolgt, die Bauern und Landwirte mit den Maßnahmen zur Qualitätserzeugung und den AnforSerungen, die an Qualitätsgerste gestellt werden, vertraut zu machen. Von den Bauern und Landwirten wird eine starke Beschickung der Schau erwartet. Für den Braugersten- Wettbewerb sind Proben im Gewicht von 5 kg einzusenden. Jeder Probe sind folgende Angaben beizufügen: Name und Wohnort des Einsenders, Sorte und Absaat der eingesandten Probe, Menge der verfügbaren Verkaufsware. Die Proben sind zu richten an die Bäuerliche Werkschule und Beratungsstelle in Gießen, Liebigstraße. Letzter Ein- fenbetermin ist Samstag, 19. Januar 1935. Die eingesandten Proben werden hinsichtlich ihrer Qualität bewertet, und die besten Proben mit Preisen ausgezeichnet. ferner findet in Frankfurt a. M. ein Weizen- QuaUtats-Wettbewerb statt, zu dem Proben im Ge- mid)t von 10 kg an die Landesbauernschaft Hessen- Nassau, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstr. 25, bis spätestens zum 5. Januar einzusenden sind. Daten für Freitag, 21. Dezember. 1369: Marienburg wird Sitz des Deutschen Ritterordens; — 1375: der italienische Dichter Giovanni Boccaccio in Certaldo bei Florenz gestorben (ge- boren 1313); — 1748: der Dichter Ludwig Hölty in Mariensee a. d. Leine geboren (gestorben 1776); — ist und alle Arb>eiten kann. Dies muß in Zukunft der Hausfrau eine gewisse Achtung abnötigen und wenn bei der Arbeit Achtung hüben und drüben ist, muß die Verständigung Platz greifen. Um eine gründliche Ausbildungsarbeit zu leisten, sollen in Zukunft Ortsgruppen mit mehr als 300 Mitgliedern aufgeteilt werden. Dadurch wird es auch möglich fein, diejenigen Hausgehilfen heraus- Zufinden, die noch nicht in der DAF. find. Alle Hausgehilfinnen muffen eingegliederl werden in die große Front und dadurch eingeführt werden in die Welt des Nationalsozialismus, denn von dieser Weltanschauung her werden auch den Hausgehilfen große Aufgaben gegenüber ihrem Volke aufgetragen, die in ihrer ganzen Tiefe nur angedeuket werden können. Die beste Einsicht wird die Hausgehilfin dann bekommen, wenn sie sich klar macht, welche Bedeutung für die Volksgemeinschaft allein die Werte sind, die beim Einkauf durch ihre Hände gehen. So stehen die Hausgehilfen jetzt nicht mehr allein, verzettelt in viele Organisationen, sondern sie sind ein wichtiges Glied der deutschen Volksgemeinschaft. Hierauf übernahm Paul Nieren vom Stadttheater die weitere Leitung des Abends. Er fand ein dankbares Publikum. Noch bevor er sich Vorfällen konnte, wurde ihm ein stürmischer Empfang Zuteil. Er stellte schnell die Verbindung zwischen sich und den Zuhörern her. Nach der Festouvertüre sprach Frl. Marie Hahn in kleidsamer Schützer Tracht einen finnigen Gruß an den Führer und in einem von den Mitgliedern Dorr und Schlicht geführten Zwiegespräch über selbstgemachte Handarbeiten wurde in launiger Weise erzählt, wie man es bei den Weihnachtsgeschenken nicht machen soll. Zum Schluß wußte der Humorist Balzer Backes aus Frankfurt a. M. durch in hessisch-frankfurter Mundart gehaltene Vorträge die Stimmung zu steigern. In der Pause wurden eifrig Lose verkauft, die durchweg schone und praktische Gewinne einbrachten. Die Ueberraschungen losten große Freude aus. Dann bereitete Paul Nieren den Höhepunkt der Veranstaltung vor. Zunächst sprach Frl. Hofmann in Mundart noch darüber, „Wai aner Parrer werd". §rl. D i e t m a n n und Frl. Hofmann trugen noch luftige Gedichte vor, die reiche Zustimmung fanden. Balzer Backes fang ein Loblied auf den „Handkäs". Seine Humoreske von der schonen Jugend fand stürmischen Beifall. Mit einfachen Mitteln war ein heiterer Unterhaltungsabend geboten worden. Betrag von 90,02 Mark umb bei der jüngsten topfsammlung der Betrag von 29 !Dlar! ? spendet. co Langsdorf, 20. Dez. Es ist an der Aü- )aß wir Bericht erstatten über die Leistungen un- eres Dorfes zum Winterhilfsw^rk d:- deutschen Volkes. An Naturalien bisher gespendet: Rund 270 Zentner KartosM. die Pfundsammlung ergab 150 Pfund. Dftmus nwi- den 130 Liter geliefert, dazu 20 Gläser Gelee. baren Sammlungen brachten folgende Ertrag Verkauf der Bernsteinnadeln durch das 3ungr£- 18 Mk., Eintopfgericht am 14. Oft. durch die D' Frauenschaft 54,90 Mk., Afterplaketten durch Bund deutscher Mädchen 16 Mk., Eintopfgerichtu ' 18. Nov. durch denselben 50,60 Mk, Holzplal" " am 2. Dez. durch das Jungvolk 14 Mk, Reichs-,' ammlung 5. bis 7. Dez. durch die ei>. ' 97,75 Mk., Tag der Nationalen Solidaruar 1 9 -Ttn-, s;„ mex A-t cme iMwMlt remtt ten Adventsfeier im Saale des Partei- c it n aller Namen. 2 Die be- Arbeiten in den Gemeindewaldungen konnten reits vor einiger Zeit abgeschlossen werden. Kreis Alsfeld. Kreis Schotten. ÜL a u b a ch , 19. Dez. Im Saale des „Schützen- d hi fand gestern abend die Adventsfeier der Alsfeld, 16. Dez. Eine stimmungsvolle Adventsfeier veranstaltete die hiesige N S. - Frauenschaft am Samstagabend im großen Saale des „Deutschen Hauses", die sich eines sehr guten Besuchs erfreute. Nach einleitenden Be- qrüßunasworten der Führerin der Alsfelder Frauen- jchaft, Frau Fischer, entwickelte sich ein recht abwechslungsvolles Programm, bestehend in gemeinsamen Liedern, Gedichten und Chören der NS.-Frauenschaft, sowie in mehreren lebenden Bildern, von denen die Gruppe „Singende Engel am Genter Altar" (van Dyk) und die „Madonna della Scdia" (Raffael) besonders eindrucksvoll waren. Bürgermeister Dr. B ö l s i n g als Vertreter der Ortsgruppe der NSV. Alsfeld dankte der NS.- Frauenschaft in herzlichen Worten für deren rührige Mitarbeit sowohl bei dem Winterhilfswerk als auch bei dem neuen großen und notwendigen sozialen Hilfswerk für die deutsche Mutter und ihr erb- gesundes Kind. In kurzen treffenden Worten würdigte er die Bedeutung des Tages der nationalen Solidarität, den er als praktischen Anschauungsunterricht bezeichnete für alle diejenigen, die noch nicht wüßten, ' was Nationalsozialismus sei. Er dankte der NS.-Frauenschaft dafür, daß sie auch diesen Abend wieder in den Dienst des Winterhilfswerks gestellt habe. Anschließend fand eine Verlosung und Versteigerung von Gegenständen statt, deren Erlös für das Winterhilfswerk bestimmt ist. Die Veranstaltung wurde stimmungsvoll umrahmt durch Musikvorträge von Alsfelder Musikfreunden unter Leitung von Oberreallehrer D o t - t e r. N. Flensungen, 20. Dez. D iss er Tage ver- sammelten sich die MäLelscharen -der Orte Flensungen, Merlau, Nieder-Ohmen und Ruppertenrod zu einem Gruppenappell, verbunden mit einer kleinen Weihnachtsfeier, unter Leitung der Gruppenführerin Marga Wittich, im Saale von Gastwirt Rudolf R e i lz. Untergauführerin Dorothee Götz (Homberg) begrüßte die Mädels. In ihrer Ansprache betonte sie, daß es Pflicht jedes deutschen Mädels sei, dem Führer blindlings zu vertrauen und zu folgen und ihm die Treue zu halten bis in den Tod. Unter Treuegelöbnis und Handschlag wurde jedem Mädel hie Mitgliedskarte überreicht. Den feierlichen Akt beschloß das Lied her Hitlerjugend: „Vorwärts, vorwärts" und ein dreifaches „Sieg-Heil!" auf den Führer. Im Laufe der Feier wurden Volkstänze aufgeführt und einige Lieder vorgetragen. Eine Ueberraschung brachte das Erscheinen des Nikolaus, der mit her Verteilung feiner Weihnachtspäckchen große Freude auslöste. * Deckenbach, 20. Dez. Am ersten Weihnachtsfeiertag kann Frau Anna Kathrine Maus, leuchtete. Der Adventskranz brannte und das milde Licht von vielen Dutzenden von Kerzen verklärten den Raum. An den weißgedeckten Tischen saßen die eingeladenen Kinder, die erwartungsvoll dem Kommenden entgegenbangten. Ein lebendes Bild eröffnete die Feier. Große Kinderaugen hingen an der heiligen Familie im Stall zu Bethlehem, während zwei weiche Frauenstimmen das ewig-schöne „Es ist ein Ros entsprungen" sangen. Dreistimmige Advents- und Wethnachtslieder, von der Frauenschaft gesungen, klangen auf. Gedichte wurden vorgetragen, groß und klein sangen die alten Weihnachtslieder, deren Zauber sich jedes Jahr erneut. Pfarrer Doth (Eilhelsdorf) sprach warme Worte zur feierlichen Stunde. Der Nikolaus stellte sich rechtzeitig ein, mahnte und warnte auf Grund seiner Aufzeichnungen im Himmelsbuch und verteilte Gaben und Rutenbündel, wie sichs gebührt. Dann gab es Kaffeee und Kuchen, und den Kleinen schmeckte es nach überstandenen Aufregungen ausgezeichnet. Die schöne Feier wird allen, bie daran teilnahmen, unvergeßlich sein. )—( Ruppertsburg, 18. Dez. In L a u b a ch fand die Konferenz des Bezirkslehreroereins Laubach statt. Die Arbeitsgemeinschaft für Turnen und Wehrsport unter Leitung von Lehrer Bechtold (Paubach) tagte in der Turnhalle. Reallehrer Haas führte mit feinen Schülern Bodenübungen vor, die tadellos klappten. Anschließend behandelte die Fachschaft Volksschule im Schützenhofe Heimat- und volkskundliche Stoffe. In den seitherigen Sitzungen wurden alte Dorfsagen gesammelt, und in dieser Konferenz lautete das Thema: „Hausinschriften und ihre Bedeutung". Der Leiter gab Ratschläge, wie man am besten Flurnamen sammelt. — Unter Leitung von Lehrer Debus hielt der hiesige Ortsring des Reichsbundes Volkstum und Heimat im Schlörbschen Saale einen Heimatabend ab. An Hand von erläuternden Lichtbildern hielt der Leiter einen Vortrag über den Anbau und die Verarbeitung des Flachses in früherer Zeit. Mehrere Volkslieder, vom Gesangverein und den Versammelten gesungen, trugen zur Verschönerung der Veranstaltung bei. Der Versammlungsleiter richtete zum Schluß an die Anwesenden den ernsten Appell, für unser Vaterland zur Unabhängigkeit vom Auslande auf dem Gebiet der Versorgung von Faserstoffen alles daranzufetzen zum Wiederanbau von Flachs, Vermehrung der Schafzucht, und, wo es möglich ist, zur Einführung des Seidenbaues. Die Ausführungen wurden mit lebhaftem Interesse gewürdigt. Der Heimatabend schloß mit einem „Sieg- Heil!" auf den Führer und unser Vaterland und dem Horst-Wessel- und dem Deutschland-Lied. 1. Rudingshain, 20. Dez. Dieser Tage konnte Frau Margarethe Jochim Wwe. in geistiger und körperlicher Frische ihren 85. Geburtstag begehen. Die hochbetagte Frau versieht noch heute häusliche Arbeiten und nimmt regen Anteil an den Geschehnissen des täglichen Lebens. Die Jubilarin ist die älteste Einwohnerin unseres Ortes. — Aus unserer Gemeinde sind 13 Weihnachtspakete { Nidda, 20. Dez. Der im Sommer begonnene 'Jnuu an das Finanzamtsgebäude ist Me r Tage bezogen worden, nachdem das gesamte He iube mit einer Warmwasserheizung versehen Hoien war. Durch bie Erweiterung wirb ber i beite Stock zur Vermietung frei, so baß bas (I) enube auch bei Büroschluß bewohnt ist. — Die c tat leibet teilweise an Wassermangel. Jetzt iijt :nan baran, feftfteüen zu lassen, worauf ber Mtttrmangel zurückzuführen ift, ba nachgewiesener- ! bie Quellen genügenb Wasser liefern bzw. i irt liefern, als normal in ber Stabt gebraucht i erm kann. Entweber ist bie Leitung innerhalb iMr stabt befeft, ober bas Wasser wirb teilweise r m.ubet. — Auch im hiesigen Gemeindewald »h ib:n bie Holzhauerarbeiten begonnen. Es finben t tOrd) acht erwerbslose Einwohner für einige fen Beschäftigung. ML-Frauenschaft statt, an der auch Ortsgrup- xrn er Henze, Frauenarbeitsdienft und BdM., u ^Mitglieder der Ev. Frauenhilfe teilnahmen. Der Cbi war mit Tannengrün und Adventskränzen ge- V frriitft und prangte in festlichem Kerzenschein. (Ein, ■9 fiffid) eröffnete bie Feier, worauf bie Leiterin, Frl. I risch, in herzlichen Worten bie Versammlung brgäßte. Nach Vortrag eines Gedichtes durch Frl. 9 t Hier und ben gemeinsamen Gesang „Wie soll i f) iid) empfangen" hielt Pfarrer Schmidt die 2 livradje. Nach dem gemeinsamen Gesang „Stille 9 lo:l" unb einem Kinderlied, vorgetragen von fünf Machen des BbM. unb einem Mitglieb ber Frauen- f'hc„ sowie einigen Musikstücken unb einer An- | treoe bes Ortsgruppenleiters, leitete ber Gesang $ fröhliche" über zu bem Krippenspiel, bas von 'Mriliebern des Frauenarbeitsdienstes bargeftellt nbu'.e unb in feiner Schlichtheit unb Einfachheit uralter Innigkeit, mit ber es vorgetragen wurde, ciltrnit feinem Zauber umgab und bie Weihnachts- c kstchte recht lebenbig werben lieh. Der Abend rnne geschloffen mit einem Sieg-Heil auf ben flther und dem Gesang des Deutschlandliedes und LdrHorst-Wessel-Liedes. Ober-Schmitten, 18. Dez. Die 9kS. - i! ii u e n f d) a f t fand sich am Sonntag im Kirch- h o j-.ee n Saale zu einer eindrucksvollen Advents- f e r zusammen. Der Saal war ringsum mit (ki geschmückt, aus dem das Rot der Fahnen ss; äs SS’ ras L * -Ach [en ' L s7K" Wwe., geborene Reuter, von hier ihren 8 0. Geburtstag begehen. Die Jubilarin ist die Zweitälteste Frau in unserem Orte. st. Kirtorf, 20. Dez. Der Gemein de rat beschloß in seiner jüngsten Sitzung, die Holzfällung, die in diesem Jahre um 50 v. H. höher liegt als int Vorjahre, zu genehmigen. Ferner wurde die Abschaffung des Gemeindeebers gutgeheißen. Ein neuer Eber von der Rasse „Deutsches Edelschwein" soll erworben werden. Die Schaffung einer Anlage mit Spazierwegen und Ruhebänken auf dem an ber Straße nach Neustadt gelegenen Gemeindegelände, dem sogenannten „Steinmeisgraben", wurde ebenfalls beschlossen. ss. Grebenau, 20. Dez. Im Dereinslokal, ber Gastwirtschaft Reibt, fanb eine Generalversammlung bes Gesangvereins „Eintracht" statt. Der Dereinsführer, Förster H e r b o l b , erklärte feinen Rücktritt-, ihm folgte gleichzeitig ber gesamte Vorstanb. Als kommissarischer Vereinsführer würbe burch Zuruf Karl Hölscher bestimmt, ber sofort bas Mitglieb Georg Spohr zum neuen Vereinsführer ernannt. Dieser nahm bas Amt an unb richtete an sämtliche Mitglieber bie Bitte, für bie Folge recht zahlreich an ben Uebungsftunben teilzunehmen. Nach kurzen DankeswSrten an ben gesamten bisherigen Vorstanb für bie mustergültige Führung bes Vereins unb mit einem breifachen „Sieg-Heil!" auf ben Führer schloß ber neue Vereinsführer bie Versammlung. — Dieser Tage fanb im Saale ber Gastwirtschaft Krug eine Versammlung bes hiesigen Obst- unb Gartenbauvereins statt. Der Rebner, Obstbauinspektor Kurz, Lauterbach, zeigte ben großen volkswirtschaftlichen Wert bes gesamten Obstbaues in unserem Daterlanb. Der einftünbige lehrreiche Vortrag würbe mit großem Beifall ausgenommen. — Die Sammlung vom Eintopfgericht ergab ben Betrag von 36,10 RM. Kreis Lauterbach. jy Lauterbach, 20. Dez. Die Sammlung am jüngsten Eintopfsonntag hat hier insgesamt 495,70 Mark ergeben. Gegenüber ben beiben letzten Eintopfsammlungen ist ein Mehreingang von 15,00 bzw. 7,00 Mark zu verzeichnen. — Dieser Tage kamen aus verschobenen Orten bes Kreises Wester- roalb, wohin bie aus unserem Kreise stammenden Wunschzettel geschickt wurden, mit der Bahn nahezu 7 0 0 Weihnachtspakete an. Der Berg von Paketen wurde ortsweise geteilt, so daß in den kommenden Tagen diese Wunschpakete ihren Bestimmungsorten zugeleitet werden können. 473 Pakete find für Lauterbach vorgesehen, die übrigen verteilen sich auf die anderen Orte des Kreises. Weiter hat die NSV.-Ortsgruppe Lauterbach noch rund 300 Weihnachtspakete durch die NS.-Frauenschaft aus Stiftungen zurechtmachen lassen, die an bedürftige Volksgenossen in Lauterbach zur Verteilung kommen. Lauterbach, 21. Dez. Die Sammlung am Tag der Polizei ergab im Kreise Lauterbach ben Betrag von 453,25 Mark. wrrn FQf bei W öä ?ei|s °°°7 an bedürftige Volksgenossen abgegangen. Auch von den beiden Schulklassen wurde je ein Paket gespendet. — Die Holzfällungsarbeiten in den Staatswaldungen sind nun bald beendet. »ns. Frauenschaftsleiterin Frau Philippi rümete mit innigem Willkommengruß die Feier. i fei vorzüglichem Kaffee und Kuchen wurde den r einig strahlenden Alten durch Vortrag von Ge- > idsn, Sologesängen, eines Frauenschaftschores, c n Adventsspieles und einiger Musikstücke eines S. Eaiertrios ein angenehmer Nachmittag bereitet. M essen. Gießen, blutigen Wfar ÜBoc nen 6O.@(h wie bei bfe Eeptech. rbfodjen: tig. N, 20. nb Me -inben MIh.jiii et. Diez E- Gesetz, ein» aates übern? d>e je nach auch recht er angenehme !In M- roae eine, eins^rer f).\ willbmmen. die nm Ser innigen über I meraden zeichm in. taiob ’ M Än Vu.’ Mitglied»^ '-/chiag bifÄ tz- Zum L'-i in kurzen „eieg<; mst-WeM' 9. Dez. Wk samt Siefiffll- lh. Kammri । a u. (Er ßÄ - {jutteranbaj... nb ben chkiÄ mrbe mit gO ! Landwirte '' iriihjahr dem irch die M nachtspoiü i in OffenW xr SammbDt ib(iriiöt; b bei ber jw ietrag ddd d über oii 0,60 in)»11" ®f., G iwlN? M & , * * V, >\« Vr K äJ ifllC'kv! 5'0 1*3 O M |U »L )ten A (n * 14. Oft IE n schönes Weihnachtsgeschenk! 7565 A i (roße Auswahl in modernen Schals, Wolle irod Seide und Plauener Spitzenkragen Ein guter Stoff von Richter! Aus dem Spezialgeschäft für gute Qualitäten, Gießen, Seltersweg 71 Gießen (Bahnhofstraße 64), den 19. Dezember 1934. 7554 D Rödgen, am 20. Dezember 1934. 05989 7561 D Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, für die zahlreichen Blumenspenden, für die liebevolle Pflege durch die Krankenschwester und besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Böning sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Marie Jost Wwe., geb. Brück und alle Angehörigen. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 22. Dezember, um II1/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Paul Freunden und Bekannten die traurige Nachricht daß Mittwochabend 207, Uhr mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Weller I. im Alter von 80 Jahren nach langem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Weller, geb. Hof Friedrich Kaiser und Frau, geb. Weller Anna Weller Wieseck, Lollar, d£n 20. Dezember 1934. Die Beerdigung findet Samstag, den 22. Dezember, nachmittags 21/, Uhr, in Wieseck von Philosophenstraße 34 aus statt. Unsere innigstgeliebte unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Susanne Paul geb. Petry ist heute im 79. Lebensjahr sanft dem Herrn entschlafen. | Verkäufe | Gebrauchtes,nur wenig benutztes Gömlelongne für Mk. 30- abzugeben. 05992 Liebigslr. 93 III. Reinr. Schnauzer 6 Monate alt, zu verkaufen. Karl Svamer Reiskirchen Kr. Gießen. 05991 Gas- und elektr. Lampen neu, p. Stück 5- RM., z.vk. 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Detfosfe, in Gießen zugeschriebene Grundstücke versteigert: 7547D Grundbuch für Gießen, Band 29, Blatt 1338: Jlur IV, Jlr. 174, 1h