i? ’Ä * i-9S m A SÄ '«M» bis oÄ* M| ü.' LM LSK iä& auo^J 11 2 D k", *)-. ■ bl,ebfn W5,h. s’Äw «Wj N-A. ijjj n Gießen ’Nöicfjmorh, b°>e , 154 kosteten h Qualität 70,3. Qualitci1 SL260- b) 50 f‘: b's 80, «/..fe 1 170 bis »• Zewicht 18 üsi leberstand. itviehmarkl. rieb: 39$^ Bullen, 341 ß alber, 43 6fy- be pro 1 Zer i al) 30 bis 3 bils 32, c) L bis 32, c) 2fi bis 40, b) $ ; Kälber a) 4t , d) 19 bis 27. 3, b) 51 bis 51 verlauf: Mei > , miSDerfauff. 66 itonö. - Der r l.Iezeinber, stab GeMmül be$. M\N to Semüst'M lachstage fc&i An verbA W )t gebrüht'/ ländischem fc,: das GeM ^s Hafter, 1U 8 6tüd 3M bis 10, Hein 3 ‘ 00, holländWi' t 50 bis 60, !4 Stück 2,75 h= >is 25, ASM totfraut 4^ bis 7 nach GB» rzeln 12 Ä- 2I bis 41- [g 550 bis SD as 2lepfelange» ringer. W jen Preisen licken oerblck- anbarinenr, die Preis' ife( 115 b's k bi-lE 1112 bis UJ >s 15 bE äffe, rm»A Matibori*', 1t»1 nlgarische- @tin 184. Zahrgang ■ I Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen fr 297 Erster Blatt 184. Zahrgang Donnerstag, 20. Dezember 1934 Ä ä Annahme von Anzeige» * 4Ai LLZLLLL ie^ner* Familien blätter M B Grundpreise für 1mm höhe MM WfivllU allwluw ZMW uc bei Nichterschemen ■ ■ GM Ermähigte Grundpreise: & ^höherer Gewalt Stellen-, Vereins-, gemein- General-Anzeiger für Oberhesfen MW Anzeiger Glehen behördlicheAnzeigen6Rpf. .Jurt^ÄIn 11686 Druck und Verlag: Bkühl'sche UniverfitStr Such- und Steindruckerei R. Lange in Sietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schul,trotze 7 M°ng°n°b!chiüff° Staffel 8 Die Pause öer Ilotienkonserenz. Von unserem (—)-Berichterstntter. Deutschland und die politischen Probleme Europas. Eine Unterredung mit dem Reichsaußenminister Freiherr» von Neurath. 1 e I e H c c und Das vom ü 1C Dlchbruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) London, 18. Dezember 1934. EJln kann nicht gerade behaupten, daß die eng- Nordwe st- Sturm, Stärke 9 und gewaltiger See. Erreichte „Sisto" 18 Uhr, wo Tankdampfer „Mobiloil" seit 24 Stunden erfolglos assistierte. Bergung wegen Wetterlage vorerst unmöglich, blieben in Nähe „Sisto". Nacheinander eintrafen „Aurania", „Europa", „Gerolstein" und andere Schiffe. Verabredeten Rettungswerk mit „Aurania". 22 Uhr 30 erbat „Sisto" Abbergung Besatzung wegen bedrohlicher Lage des Schiffes. „Aurania" wurde gebeten zu den. , Er könne sich denken, daß der Quai d Orsay an der endgültigen Rückkehr der Saar zu Deutschland nur Befriedigung empfinde, weil dadurch ein Kopfzerbrechen aus der Well gebracht würde. Er sei fest über- zeugt von dem aufrichtigen guten Willen Flandins und Lavals; aber in demokratisch-parlamentarischen Ländern wisse man nie sicher, ob das ganze Land hinter der verantwortlichen Regierung stünde oder nicht. $o könne es wohl möglich sein, daß einige finanziell oder industriell mächtige Gruppen wie jene, die hinter Herrn R o s s e n b e ck stünden, auch jetzt noch und bis zum letzten Augenblick mit einer antideutschen Lösung der Saarfrage spielten. lieber den Ostpakt befragt, sagte Freiherr von Neurath, es handele sich hier um einen Brei, der im großen Kessel der Vermutungen koche, ohne daß bisher die bescheidenste Torte dabei herausgekommen sei. In seiner weitesten Form wäre der Pakt mit seinen mittelbaren und unmittelbaren Verpflichtungen eine rätselhafte und unendlich komplizierte Angelegenheit. Eines allein sei sicher: Wenn man unter dem Ostpakt die Verpflichtung für Deutschland verstehen wolle, im Falle des Konfliktes zwischen zwei oder mehreren Ländern der zahlreichen voraussichtlichen Paktteilnehmer bewaffnet einzugreifen und den gesamten ferrito- rialpolitischen Zustand Osteuropas für die Ewigkeit zu garantieren, dann würde Deutschland niemals mitmachen können. Er glaube, daß man für den europäischen Frieden Besseres ttnd Konkreteres tun könne. Als der Italiener hier den Viererpakt erwähnte, erwiderte der Reichsaußenminister: Ja, Rom, 19. Dez. (DNB.) In einem Interview, das der Reichsaußenminister von Neurath dem Vertreter des „Messaggero", Senairo, gegeben hat, antwortete er auf die Frage, ob das durch den Versailler Vertrag vorgesehene Abstim- mungssystemsürdasSaargebiet irgendwelche unangenehmen Ueberraschungen für Deutschland bringen könne: Das sei nicht wahrscheinlich, höchstens wäre es möglich, daß die eine oder andere Gemeinde für den Status quo optieren würde. Man stünde dann einer ebenso lächerlichen wie gefährlichen Tatsache gegenüber, eben einem Staat von eiy paar tausend Einwohnern. Mit der Anerkennung eines solchen Staates würde der Völkerbund als dessen direkter Souverän keine gute Figur machen. Man müßte ihn finanzieren, also eine Art von P e n s i o n a t aus ihm machen; denn lebensfähig wäre er nicht. Zugleich würoe dieser Liliputstaat .sehr gefährlich sein, weil er d i e Zuflucht st ä t t e des ganzen Emigrantentum es nicht nur aus Deutschland sein würde. Sein Wahlspruch würde lauten: Gegen das Dritte Reich; zugleich aber: Für b t e" Dritte Internationale. So würde sich unter der Souveränität des Völkerbundes ein wahre Zentrale der Unzufriedenheit entwickeln, ein Anlaß zu Reibungen zwischen zwei benachbarten großen Ländern, und daher eine Bedrohung für ben europäischenFrie- Lommodore Kruses Bericht. Hamburg, 19. Dez. (DNB.) Das Originaltelegramm des Commodore Kruse vom Dampfer „N e u y o r k" an die Reederei, in der von der Rettung der Besatzung der „S i st o" Mitteilung gemacht wird, lautet: „Neuyork" erhielt Dienstag, 14 Uhr, vom Dampfer „Sisto" Aufforderung zur Hilfeleistung. „Neuyork" dampfte zurück bei West- a) Eröffnung eines Kredites für die Sow- jetuni on auf dem französischen Markt, für eine ausreichende Reihe von Jahren und zu einem normalen Zins. Dieser Kredit wird zur Begleich e n (reglement) der an d i e französische I nd ustr i e im Laufe eines Jahres zu d ergeb e n b e n Aufträge verwandt werden. b) Eine Kreditversicherung zugunsten der französischen Exporteure. „Dementis, die nicht überzeugen." London, 19. Dez. (DNB.) Der „Star", dessen Veröffentlichung über ein französisch- sowjetrussisches Militär- und Handelsabkommen sowohl von der französischen, als auch sowjetrussischen Botschaft in London dementiert worden ist, schreibt, das diplomatische Dementi habe die diplomatische Welt in keiner Weise überzeugt. Die Artikel des Vertrages stimmten durchaus.mit der gegenwärtigen Lage und mit der Entwicklung der letzten 18 Monate überein. eines Handels-, Niederlassungs- Sch i ff a h r t s v e r t r a g e s einzuleiten, vorläufige Handelsabkommen 11. Januar 1934 durch ein gleiches Abkommen zu ersetzen. Für dieses Abkommen sind vor allem folgende Anregungen herangezogen worden: Eine deutsche Seemannstat. Das NettungSwerk des HapagdampferS „Neujork" im Atlantik. tige Seeabrüstungskonferenz beginnt. Denn so wichtig auch die Luftflottenfrage in Europa geworden ist, so ist doch nicht zu bestreiten, daß jede Stärkung der Seerüstungen Italiens und Frankreichs Englands Stellung in Europa schwächt. Und bei einem europäischen Konflikt würden weder die Amerikaner — man denke an den neuen Hull-Plan! — noch d i e Japaner den Engländern hel- f e n wollen. Vertagung in London. London, 19. Dez. (DNB.) Die an den Londoner Flottenbesprechungen teilnehmenden Abörd- nungen hielten unter dem Vorsitz von M a c d o - n a ft) eine Sitzung ab. In einem Bericht heißt es, daß alle Seiten des Flottenproblems mit großer Offenherzigkeit und in völlig freundschaftlichem Geiste behandelt wurden. Es war niemals das Ziel dieser Besprechungen, endgültige Beschlüsse irgendwelcher Art zu fassen, vielmehr handelte es sich lediglich darum, den Boden für spätere Verhandlungen und Abkommen oor 5 übereilen. Die französische und italienische Regierung' sind über alle Einzelheiten aus dem Laufenden gehalten worden. Die drei beteiligten Regierungen begünstigen eine Begrenzung der Flotten st ärken mit jeder annehmbaren Herabsetzung, nur müssen die anzuwendenden Grundsätze und Methoden noch festgesetzt werden. Eine Vertagung erscheint notwendig, damit die Vertreter die persönliche Verbindung mit ihren Regierungen wieder aufnehmen können. Die drei Regierungen werden in enger Verbindung bleiben. Der englische Außenminister Sir John Simon sprach die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen in zwei oder drei Monaten wieder aufgenommen werden könnten, und unter- engeres Verhältnis zu den Engländern oder gar eine englische Unterstiitzung für den Kriegsfall ... Ein taktisches Verhalten, das — nebenbei gesagt — bislang der amerikanischen Delegation beträchtliche Erfolge gebracht hat, da man zumindest nach außen hin den Eindruck erwecken konnte, als ob England und Amerika bei den ganzen Flottenverhanolungen Arm in Arm marschierten. Das tatsächliche, Interesse der Engländer dürfte jedoch keineswegs so weit gehen, wie man das in Amerika gern sehen würde. Ein englisch- amerikanisches Seebünbnis würde doch eben im Kriegsfälle heißen, daß die gesamten englischen Besitzungen in Ostasien verloren gehen würden, weil die englische Verteidigungslinie ja erst bei Singapore beginnt. Daß die Engländer sich einer derartigen Gefahr auch theoretisch nicht aussetzen möchten, ist verständlich. Sie wollen tatsächlich neutral zwischen den beiden Mächten bleiben und nach Möglichkeit ein Gleichgewi cht schaffen, das den Frieden sichert. Das erklärt ja auch ihre Kompromißformel: den Engländern kommt es darauf an, zu den endgültigen Seeabrüstungsbesprechungen eine Einheitsfront der drei Großmächte England, USA., Japan zuftandezubringen, die verhindert, daß nun etwa nach Japan andere Mächte, wie Z- B. Italien und Frankreich, ebenfalls mit Gleichberechtigungsforderungen kommen. Das ist zwar wohl nur eine theoretische Erwägung, sicher scheint aber zu sein, daß sowohl Frankreich als auch Italien den Wunsch hegen, ihre Flotten zu oer st ärken. Beide Mächte warten ja nur auf eine gute Gelegenheit, um derartige Wünsche anzubringen. Deshalb kommt es den Engländern darauf an, diesen anderen Mächten ; gegenüber eine bereits f e st vereinbarte j F o r m e l oorweisen zu können, wenn die endgül- das war eine andere Sache. Ich sage: War, weil die ursprüngliche Idee Mussolinis leider allmählich abgeänbert wurde, ohne daß sie dadurch an Wirksamkeit gewann. Im Gegenteil: Der Gedanke Eures großen Staatsmannes war vortrefflich. Alles, was an Hegemonie, an Unterdrückung erinnert, war weggelassen. Er stellte den Grundsatz der Rangeinstufung auf die internationale Ordnung übertragbar dar. Auf die Möglichkeiten einer Ausdehnung des Viererpaktes auf mehrere Staaten ging Freiherr von Neurath nicht ein. Das französisch-fowjeirussische Handelsprotokoll. Paris, 19. Dez. (DNB.) Das französische Außenministerium veröffentlicht den Wortlaut des am 9. Dezember in Moskau unterzeichneten franzö- sisch-sowjetrusischen Handelsprotokolls. In ihm heißt es: Zwischen dem Volkskommissar für Außenhandel Rosengoltz und dem französischen Handelsminister M a'r ch ä n d e a u, haben Verhandlungen stattgefunden, die a u s s ch l i e ß l i ch Handelsfragen betrafen. Beide Parteien sind über folgendes übereingefommen: Unverzüglich Verhandlungen über den Abschluß 111 tar gar keinen Umstände anzuerkennen |ekilftnb. Denn d i e Amerikaner haben er- kllckttdaß sie angesichts der Gestaltung ihrer Küsten ei,!«illeberlegenheit über die Japaner be- sitzlssni müßten, während umgekehrt die Japaner, biw wenigstens, mit großer Hartnäckigkeit an der rchrdimng der vollen Gleichberechtigung fest - i.lit^7N stellen würde, wirb die öffentliche Meinung inu rerita niemals gutheißen. Es sei, daß Amerika bw irgenbeinen Zusatz erhält, wie z. B. ein strich bie Notwenbigkeit eines Abkommens über bie Beschränkung ber Seerüstungen, an bem auch Frankreich unb "Italien beteiligt sein müßten. Es sei von höchster Bebeutung für ben Weltfrieben, baß bie Seemächte, bie besonbere Interessen im Fernen Osten haben, sich auch weiterhin übe. eine Beschränkung ber Flottenrüstungen verstänbigten unb an einem Kollektivsystem mitarbeiteten', bas bie freunbschaftlichen Be» Ziehungen zwischen allen Völkern in biesem Gebiet aufrechterhalte. Japan zur Kündigung des Flottenverttags. Tokio, 20. Dez. (DNB.. Funkspruch.) Die japanische Regierung veröffentlicht eine Erklärung zur Kündigung bes Flottenabkommens. Die Kündigung werbe am 27. Dezember erfolgen. Ein neuer Flottenvertrag solle zur Abrüstung zur See führen unb baburch ben Frieden sichern. Zur Erreichung dieses Zieles sei Japan zu Opfern bereit. Sollten die anderen Mächte eine Verständigung ablehnen, so werde Japan seine eigenen Wege gehen und keine Zugeständnisse machen. Dor einem Wettrüsten habe Japan keine Furcht. Der Marineminister, Admiral Osumi, oermies darauf, daß bie für bie japanische Flotte vorgesehenen Mittel genügten, um Amerika gegenüber das Gleichgewicht zu hallen. Die Verstärkung der U-Boote unb nötigenfalls auch der großen Kreuzer werbe sich nach der Erhöhung bieser Einheiten in Amerika richten. Außenminister ch i r o t a sagte, Japan fordere, wie es im Vertrage vorgesehen sei, eine neue Flottenkonferenz spätestens am Ende des Jahres 1935. f hrfPolitik in den Abrüstungsfragen bisher be- ) Id« erfolgreich gewesen ist. Die Landab- tifl.ing i ft völlig f e ft g e f a t) r e n; und nn nicht alles täuscht, dann ist in der Frage der 5 unb r ü ft u n g die Lage ebenfalls so kritisch, ..; ckzusehen ist, wann auch diese Verhandlungen ii|i iigatioes Vorzeichen erhalten. Immerhin muß isin ich klar darüber sein, daß bas nüchterne Er- m„ bas ber Laie sieht, unter Formeln ben wirb, bereu Tragweite nur noch »Spezialist versteht. Aber auch bas täuscht tztwarüber hinweg, baß bie Dinge zwar ben if icr englischen Diplomatie erhöht haben, aber ti jebes Ergebnis geblieben sinb. krsbnislos finb auch bie bisherigen Besprechun- i wischen ben Vereinigten Staaten, Japan unb üftritannien in ber Flottenfrage gewesen. Aehn- | :de seinerzeit in Genf bei ben ersten Vorsingen ber Abrüstungskonferenz hat man auch r im ben heißen Brei herumgerebet, bis ft zu spät war unb bie Japaner bie Ge- Itverloren, inbem sie offen volle Gleichbe- diigung verlangten. Ebenso wie bei ben Ab- itipgsfragen hat cs sich bann gezeigt, baß es tsMächte gibt, bie Gleichberechtigungsverlangen MM u i w Strafe 8nl linö 21 nuar : eine < (ung Q Had)bt toe d \kunc\' mtn t) W' auan b yaltun Kle Der ! urzem lamen rksger api re fled)M eauhn $« jben Ö Ihm se Mibe fcorflän betonte, den uni Kolonie des gan : Seh 5ng. tnbet 6ol)n widme Äuniti in Gh ^och!c ongch btulfd er za! Deuth dem i er füi teilen1 benbci lönlicf des $ wucht, Bolt : anbcnei »eni 933 pl e|t, da Jtljlsl) hieü llnder , Mef Kalt' '„rch'il 3Ö, mi ie Sri« efchi Me orgebn ii3n !.rei" r I jro9el bei ;qkeit reuv eiN Ql d)aUcri und Ihne o lüinme l. D. 0ie CittcC fe ee ®‘ w und der Be- Es muß stark bedauert werden, daß sich die Ab- stimmungskommission dem auf eine weitere Entspannung hinzielenden Vorschlag auf Ver. langerung des Burgfriedens bis zum 2. Januar nicht anschließen zu können glaubte. Wie recht die Deutsche Front mit ihrer Anregung hatte, die Frage des Burgfriedens auf dem Wege einer V e r- tionalfozialistifche Staat schaffe, stehe mit Flammenschrift geschrieben: „Das Wohldes Staates ist das oberste Gesetz". Die Richter müßten den Mut zu Entscheidungen haben, die von der Rechtsprechung vergangener Zeiten abweichen, und sie müßten die alten Gesetzeim Sinne bes heutigen Staates auslegen. Die Volksgenossen dürften heute wieder das größte Vertrauen zu den deutschen Richtern haben. Reichsleiter Rosenberg betonte, daß der Lebenskampf den stärksten Mann bestimmt habe, die Nation zu führen. Weil Adolf Hitler Deutschland gerettet habe, besitze er damit das Recht auf die totale Umgestaltung des deutschen Lebens und die anderen hätten nicht zu kritisieren, sondern nur die Pflicht zur Dankbarkeit. Man könne den Anforderungen der Gegenwart nur dann Genüge leisten, wenn man von einer neuen Weltanschauung getragen sei, die über den politischen Tageskampf hinausginge; denn mit der Weltanschauung stehe und falle die nationalsozialistische Bewegung. Der Nationalsozialismus erstrebe nicht so sehr eine Totalität des Staates als die T o t a l i t ä t der national- sozialistischen Weltanschauung auf allen Gebieten. Arbeitsdienst und WHW. seien Beweise eines praktischen Sozialismus. Einheit von Volk und Staat, Recht und Kultur, sei die Voraussetzung für die ewige Sicherung der Auferstehung Deutschlands. ' B dem ehemaligen radikalen Minister Milt« titsch. Jeftitfch hat die Absicht, eine fog. Ston« zentrationsregierung zu bilden. Die Heranziehung von Kräften außerhalb desP::- Weihnachtsfriede im Gaargebiei. S a a r b r ü tf e n, 19. Dez. (DNB.) Wie die A b- ftimmungskommifsion mitteilt, haben sich mit einer Einstellung jeder Werbe- und Agitation Stätigkeit in der Zeit vom 23. bis 27. Dezember die Arbeitsgemeinschaft zur Wahrung saarländischer Interessen, die Deutsche Front, der Volksbund für christlich-soziale Gemeinschaft, bie Einheitsfront, die Saarländische Sozialistische Partei und die Saarländische Wirtschaftsvereinigung einverstanden erklärt. Von der Deutschen Front wurde angeregt, die Anordnung bis zum 2. Januar 1 9 3 5 auszudehnen und um eine Gewähr zu schaffen, daß dieser Weihnachtsfriede eingehalten werde, eine besondere Verordnung zu er- lassn. Einer Verlängerung der Zeit hat die Ein- he its front nicht zu gestimmt. Die Ange- legenheit durch eine Verordnung zu regeln lehnte die Kommission ab. Sie vertritt den Standpunkt, daß es sich hier um ein gegenseitiges Abkommen handele. Die Deutsche Front hat erklärt, auch unter der nunmehr vorliegenden Situation dem oorzu- schlagenden Weihnachtsfrieden zuzustimmen. Iefiiisch bildet das neue Kabinett. Der Vertrauensmann König Alexander- i Belgrad, 19. Dez. (DNB.) Prinzreoe- Paul empfing gegen Mittag den zurückgette^- Außenminister Je f titsch in Audienz unb erteil ihm den Auftrag zur Bildung der neu- Negierung. Jeftitfch verhandelte mit dem maligen slowenischen Parteiführer Ko rösch. I a m e n t s ist für ihn um so natürlicher, als enheit über die Durchführung der Schlacht ermöglicht, daß die Lautstärke vor der Empfangsröhre (da dann verzerrungsfrei) in vielen Stufen bzw. weitem Bereich zu regeln ist und daß ein regelbarer Sperrkreis gleich mit eingebaut ist. Für die großen Fernempfänger sind noch weitere Gesichtspunkte zu beachten. Durchweg sind diese großen Geräte Ueberlagerungs.emp- f ä n g e r , sogenannte Superhets, da mit diesem Empfängertyp die jetzt erforderliche hohe Trennschärfe bei gleichzeitiger guter Tonwiedergabe am besten erreicht werden kann. Die Reihe dieser besonders hochwertigen Fernempfänger wird bereits mit einem recht preiswerten Dreiröhrengerät, dem Reflex-Super, eröffnet. Durch die Reflexschaltung wird hier etwa die gleiche Verstärkung und Trennschärfe wie bei einem Dier- röhrengerät erreicht. Es ist dies das rechte Gerät für den Weihnachtsmann mit anspruchsvollem Wunschzettel, aber nicht ganz dementsprechenden Geldbeutel. Bei der Vorführung dieser Geräte beim Radio- Händler muß man beachten, daß L a u t st ä r k e und Klangfarbe stufenlos regelbar sind, daß sog. Spiegelbilder (Uebersprechen bestimmter Welle) nicht austreten und daß auch der Kurzwellenteil in Superschaltung liegt. Grundsätzlich ist die Klanggüte st e t s b e i n u f g e - dreh ter Klangblende (hellster Wiedergabe) zu beurteilen, da hier die Wiedergabe unverfälscht ist. Hohe Geigen- und tiefe Baßtöne müssen hierbei gut zu hören sein, für letztere ist ein schönes, starkes Holzgehäu'se eine vorteilhafte Schallwand. Die Super mit vier und mehr Röhren weisen durchweg noch besondere Einrichtungen auf, die die Bedienung erleichtern und eine gleichmäßig gute, sowie ganz nach Wunsch einstellbare Wiedergabe bieten. Es sind dies vor allem das Wellen lot als optische Einstellungskontrolle — je genauer die Abstimmung, um so besser die Wiedergabe! — sodann der selbsttätige Schwund- und Lautstärkerausgleich und schließlich der Stör- sperr er, Empfindlichkeitsregler oder eine ähnliche Einrichtung zur Unterbindung lästiger Störungen. , . Auf die wichtigen Punkte hinsichtlich der Technik der Geräte ist hiermit hingewiesen. Hat das Ohr sein entscheidendes Urteil gefällt, so darf das Auge auch noch mitsprechen. Schöne geschmackvoll g e - sch offene Gehäuse spielen für die Einfügung in den Raumstil auch eine beachtenswerte Rolle. Der vorsichtige Weihnachtsmann wird sich mit dem Funkhändler über eine unverbindliche (geheime!) Vorführung am späteren Aufstellungsort des Empfängers einigen, um hier in aller Ruhe unter den Gebrauchsbedingungen fein endgültiges Urteil fällen zu können. geliefert. Drei Tote bei Lynch-Tumulten in USA. In Selbyville im Staate Tennessee (USA.) versuchte die erregte Volksmenge das Gerichtsgebäude zu stürmen, in dem gerade gegen einen Reger verhandelt wurde, weil er ein weißes 14jähriges Mädchen angegriffen haben sollte. Die Lage wurde derart bedrohlich, daß Nationalgarde eingesetzt werden mußte. Als die Menge den dritten Sturm unternahm, eröffnete die Nationalgarde das Feuer. Drei Personen wurden getötet, eine größere Anzahl wurde verletzt. Der angeklagte Neger wurde schleunigst im Kraftwagen abtransportiert. Später kam es zu neuen Unruhen. Das Gerichtsgebäude ist von der Volksmenge in Brand gesteckt worden. Es brennt lichterloh. Seine Norden Deutschlands nach Mittel-, Süd- und Westdeutschland weiter befördert werden müssen. Ebenso werden die Pakete aus diesen Gegenden unseres Vaterlandes für Berlin und die nördlichen sowie nordöstlichen Teile Preußens in diesem Paketamt gesammelt und weiteroersandt. Entsprechend der gewaltigen Aufgabe, die vom Postamt täglich zu lösen ist, besitzt es einen riesigen Sortier- raum, durch den sich lange Förderbänder hinziehen. In fast ununterbrochenen Reihen rollen die Pakete durch 14 Ladeluken nach 86 Richtungen, und die Sortierer müssen sämtliche Postämter des Deutschen Reiches nach ihrer Lage kennen, um ohne Zeitverlust jedes Paket mit den notwendigen Bezeichnungen zu versehen, damit sie auch an die richtigen Postwagen gelangen. Zu diesem Paketeamt führen 12 Eisenbahngeleise, es hat ferner em eigenes Stellwerk, vier Triebwagen und eine Anzahl im Eisenbahndienst ausgebildete Postbeamte. Schließlich verfügt es auch noch über ein „Paket-Lazarett", da leider immer noch manches Paket sehr schlecht verpackt wird und wohl nie sein Ziel erreichen würde, wenn es im Lazarett nicht in Behandlung käme. Ein Meteor von seltener Schönheit. Bei Meseritz (Grenzmark Pvsen-Westpreußen) wurde ein großer Meteor beobachtet, dlr von Westen nach Osten zog und im Zenith mit lautem Knall zerplatzte. Der Meteor tauchte die Gegend sekundenlang in Helles Licht. Beim Zerspringen ging ein feuerwerksähnlicher Sternenregen nieder. Die Himmelserscheinung wurde auch in den Nachbarorten beobachtet. Trümmer des Flugzeuges des Ozeanfliegers Ulm gefunden? Bei Honolulu wurden im Meer Trümmer eines Flugzeuges gefunden, von denen man annimmt, daß sie zu der Maschine des vermißten Fliegers Ulm gehörten. Die Sachverständigen sind mit der Nachprüfung beschäftigt. Schwerer Schiffszusammenstoß an der Küste Portugals. Skalen Mich Absicht, eine j» rung ju bilta außeftaft bi um [o natiiriid)ti M mch öem Sen als iUemtm in Stellung * Rollen zu flirt ' Kriegsmr- ' dt. d eine gnN r der alten at Ufunociiil in durch bit h en. Da Hi« lawischen Segir erwältigenbe R" muß feint & heu (Finiliifp' ien. 15Hbg* aufgelehnt SXm dnete llfunom iett3eftW* Wie aus Lissabon gemeldet wird, ist der aus Südamerika kommende holländische Personendamp- fe'r „Orania" auf der Reede von Leixoes bei Porto von dem portugiesischen Personendampfer „Load an" während der Ausschiffung der Reisenden gerammt worden. Der Bug der „Orania" wurde vollkommen eingedrückt, so daß sich r i e - sige Wassermassen in das Schiffsinnere ergossen. Das Schiff begann schnell zu sinken. Die aus 150 Mann bestehende Besatzung und die 122 Reisenden wurden von Schrecken ergriffen. Aus dem Hasen Leixoes waren sofort viele Boote an der Unfall st eile, die sich an den Bergungsarbeiten beteiligten. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Ein Reisender, der über Bord gesprungen war, wurde mit einem schweren Schädel bruch ins Krankenhaus von Porto Düchertisch. — Marie v. Bunsen: Im fernen O st e n. Eindrücke und Bilder aus Japan, Korea, China, Ceylon, Java, Kambodscha, Birma und Indien. Koehler & Amelang Leipzig. Mit 16 bunten Aquarellen. Nach japanischem Muster in Blockeinband und mit Stäbchenverschluß. 6,80 RM. —(572)— Marie von Bunsen läßt mit ihrer jeweils das Charakteristische erfassendeii Art diesmal die abenteuerlich farbenprächtige Welt des fernen Ostens erstehen. Japan, Korea, China, Ceylon, Java, Siam, Kambodscha, Birma und Indien hat sie bereist, vielfach abseits der üblichen Wege. Farbiges und Seltsames ist ihr dort aufgefallen, und sie versteht es, dem Lefer diese fremden Länder und Menschen mit ihren oft merkwürdig anmutenden Sitten und Gebräuchen in einer Weife nahezubringen, daß er den Eindruck unmittelbaren Erlebens hat. Ob nun Marie von Bunsen tanzende Geishas besucht oder an indischen Fürstenhöfen weilt und die oft blutigen und dennoch heroischen Schicksale ihrer Bewohner erzählt, ob sie durch buddhistische Klöster wandert, an Volksfesten, nächtlichen Kormoranjagden oder an einer Witwenverbrennung teilnehmen läßt — immer weiß Marie von Bunsen zu packen. Schon äußerlich hebt sich das Buch heraus durch den japanischen Blockeinband und die entzückend farbenfrischen Aquarelle von der Hand Marie von Bunsens. Es ist also ein Geschenk- werk von eigenartiger Prägung, das schon beim flüchtigen Betrachten fesselt und seinem Besitzer Freude bereiten wird. — „Das deutsche Herz". Ein Volksbuch deutscher Gedichte. Herausgegeben von R. M i r b t. 320 Seiten. Kartoniert 2,00 RM., Ganzleinen 2,85 ■*y. Lä- Der Rundfunk unter dem Tannenbaum praktisch-technische Winke für den Weihnachtsmann. Don £>ipt*3ng. Kalben. noch in der Leistung der Sender mehr auftreten. Ebenso sind heute alle Markenempfänger mit so leistungsfähigen Endverstärkerröhren und Lautsprechern ausgestattet, daß eine sehr lautstarke Tonwiedergabe ermöglicht wird, die die durchschnittlichen Wünsche an Lautstärke weit übertrifft und die an der äußersten Grenze auch immer noch klangrein ist. Die heutigen Empfänger werden in vielen Jahren nicht überholt fein, zudem sind sie ja tatsächlich gegen alle Schwierigkeiten gewappnet und zugleich durchweg sehr stabil und haltbar gebaut. Auch die Frage des Geldbeutels ist heute gelöst, wenn man zugleich seine Ansprüche auf ihn abftimmt. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Finanzschwache sogar bevorzugt, denn für ihn ist ja der Volksempfänger VE 301 geschaffen worden, der allen Ansprüchen auf guten Bezirksfender- und Deutschlandfender - Empfang genügt. Vor der Auswahl unter den übrigen Empfängertypen muß sich der Weihnachtsmann — eventuell auch mit einem Seitenblick auf seinen Geldbeutel — darüber klar werden, ob der Empfänger vorwiegend für Bezirksfenderempfang und für gelegentlichen Fernempfang oder für stets nach Wunsch beliebigen Empfang d i e n en soll. Für auch gelegentlichen guten Fernempfang vieler Sender find bereits die modernen Zweiröhren-Empfänger gut geeignet. Zu beachten ist bei ihrer Auswahl, daß die Skala eine bequeme, übersichtliche E i n st e l l u n g (z. B. durch nach Ländern geordnete Stationsnamen) meif. "Niiitin ,Oi**ee Furchtbarer Doppelmord in Steiermark. Ein furchtbarer Doppel morb hat sich 'm der Ortschaft Pusterwald bei Judenburg in Steiermark abgespielt. Der Knecht Wogensberger erschlug die Witwe Heinisser, eine hochbetagte Frau, um sie ihrer Barschaft von 85 Mark zu berauben. Der achtjährige Enkel wollte der Großmutter zu Hilfe kommen und wurde von dem Knecht ebenfalls getötet. Nach der Verhaftung des Knechtes, der ein Geständnis ablegte, belagerte eine erbitterte Menschenmenge den Äendarmerieposten von Puster» wald m der Absicht, den Mörder bei der Ueberfüll- rung in das Bezirksgericht Judenburg zu lynchen. Die Gendarmerie war gezwungen, den Transport des Mörders in aller Heimlichkeit und in der Nacht vorzunehmen. kleine politische Nachrichten. Vl Kommunist Heinz Neumann, der vor il^cn in Zürich wegen Führens eines falschen Mini verhaftet wurde, ist nunmehr vom Be- ksnricht wegen Gebrauchs falscher Ausweis- zu zwei Wochen Gefängnis ver- tilt worden. Er wird nach Verbüßung der rc ausgewiefen werden. jcheAuM t um Hilse, NB. Funllplch «inet 3er* iQoal feine» der italieM ien unler^ Ministem- KraM. Andre M und bem r riferN*? |t. 2ie,t" heit» k e t, die b«l; •iS* Md- «" » Unter* Derben* und die') ch säM > M'; inlern'Klrt IM fÄ V-Z Serie. . Ben* M »ofür. fit!' n»1' »■; «KO abr^t f ji ßirlin, 19. Dez. (DNB.) Zu den in letzter git'ie Öffentlichkeit in zunehmendem Maße er- :e N>:;ien, tiefbedauerlichen literarischen A u s- /n Übersetzungen über Vorgänge im 5 t er ■ e b e s Obertommanbos ber 8. A r - Aus aller Welt. Weihnachtsbetrieb auf dem größten deutschen Paketpostamt. ja größte beutsche Paketpostamt ober richtig benrnt: bie Po st umschlag st elle Berlin S 7 7, befinbet sich in ber Nähe bes Anhalter- uiri ißotsbamer Bahnhofs. Wie bei allen Paket- uinlii agftellen ist bie Hauptarbeit in ber Nacht 31 litten. Das muß beshalb geschehen, bamit bie Wlll!.c?nbeStellung möglichst viele Pakete mitnehmen fcii.unb bie Empfänger sie morgens erhalten, was miüc für bie Geschäftswelt von allergrößter Be- biteLpg ist. Bei bem Paketpoftamt SW 77 betrieb allein ber Durchgangsverkehr täglich etwa 2M ) 0 0 Pakete. Die Höchstzahl war im pori= gr^i i.ahr an einem Tage 464 000 Pakete. 2ibge* feinig werben außerbern täglich etwa 100 000Päck- chiski T)ie Aufgaben bieses größten Paketpoftamtes bkirik-n zunächst barin, Pakete anzunehmen, unb zvpitms ist es D u r ch g a n g s st e l l e für bie Pake il mb Wertfenbungen, bie in Berlin auf bem Manier unb Potsbarner Bahnhof angekommen fii in: unb nach Branbenburg unb ben nörblichen P )ü> izen sowie Mecklenburg weiter beförbert werde; tollen. Für biefe Provinzen unb Länber ist bcLPostamt Durchgangsstelle der Pakete, die vom SftUi I Tonwiedergabe traf oft dasselbe 311 schen im Aether stabile V . . . irgendwelche nennenswerten und ins Gewicht fallenden Veränderungen werden jetzt weder bei der Zahl '»^Persönlich unterzeichneten Aufzeichnung t, .iafe damals zwischen ihm, dem Ober« Mhaber, unb seinem General st abs- itmigin Maria von Sübslawien hat ) i?m Gerichtsverfahren gegen bie ,A|i>ersh elfer bes Mörbers bes Kö- 1 i!«j Alexanber als Nebenklägerin an- ■n unb N < M Qr 'n Im Ä lefiirragt. D( Präfibent vom El Salvabor empfing bei» deutschen Gesanbten Kraske, ber ihm ein Beglaubigungsschreiben überreichte. Der PiMent zollte ber Arbeit Kraskes unb seines Vlllixilligers von Kuhlmann Anerkennung unb bchrc, baß Deutschlanb stets ein Beispiel für Friede 1r mb Gerechtigkeit gegeben habe. Die beutsche Kcllllv^e in Salvabor sei mit bem Kulturfortschntt be .15 cmzen Lanbes innig oerbunben. * ^■'obem Bolivien vor einiger Zeit bie Dorsch- oc ber Völkerbunbsversamrnlung für die Ein- jtciJng der Feindseligkeiten im Chaco a n g e n 0 m- miieni batte, ist nunmehr auch die Antwort Para- gvMi im Dölkerbunbssekretariat eingstrossen. Para- gvxiychleibt weiterhin bei seiner ablehnenden HMiNg. Kunst und Wissenschast. Zum 85. Geburtstage von Geh. Rat Cornelius Gurlitt. Qc.. Rat Prof. Dr. phil., Dr. theol. h. c., Dr. Ji i z. >. c. Cornelius Gurlitt in Dresden vollen d;2im 1. Januar 1935 fein 8 5. Lebensjahr. ScG des Landwirtfchaftsmalers Louis Gurlitt, wirrte er sich dem Studium der Architektur und Ki!cn ^schichte in Stuttgart, habilitierte sich 1890 in ’ kurlottenburg und wurde 1893 an die Technische 5): n^jule in Dresden berufen, der er bis 1920 ampjrte. Gurlitt gilt als der Wiederentdecker ber benii|:'.ien Barockarchitektur, über beren Bebeutung er i |cJ'lreid)e Werke schrieb. Als Ehrenpräsibent ber D'lÄchen Akabemie für Stäbtebau unb als Präsi- beiti sies Bunbes Deutscher Architekten (BDA.) ist en |r ben Aufbau bes Berufsschutzes ber Archi- ieliftricbaft im Sinne der Reichskammer ber Bil- beilicn Künste unermüblich tätig. In Gurlitts Per- fö iifdteit unb Schrifttum burchbringt ben Geist bc. shmbroerfers, Künstlers unb Forschers ein ur- wumiges Ethos ber Pflicht unb bes Dienstes an Bild unb Vaterlanb. Eine Grimm-Ausstellung in Kassel. KMich bes 150. Geburtstages bes Germanisten um!Altertumsforschers Jakob Grimm am 4. Ja- mdi 1935 veranstaltet bie Kasseler Lanbesbibliothek eiiui Wrimm-Ausstellung. In ber Ausstel- lumz werben Druck- unb Hanbschriften sowie Briefe urnifmftige Erinnerungsstücke an bie Brüber Jakob urni Lubwig Grimm gezeigt werben. Lubwig Gibnm ist ber 1790 in Hanau geborene jüngere iirtitr ber Märchensammler Jakob unb Wilhelm: er 1 iKtte als Maler unb Kupferstecher an ber Kasse» lei Akabemie unb ist dort 1863 gestorben. J Mief öffnete für ben Bau ber Flotte, bie im M iL .-iege auf allen Meeren ruhmreich gekämpft Sc L > hingebenber Treue hat ber Deutsche Flotten- d :e ben Seegebanken durch alle Notzeit hindurch- bc freien, bis er nun unter ber neuen Formung b i rutschen Volkstumes feine verdienstvolle Tä- i.ke abgeschlossen hat. Nunmehr liegt bie Be- h 8.Hing ber Seegeltungsfragen bei b n nuf Anordnung des Führers im Frühjahr ge- kV «f aen Reichsbund deutscher Seegel- t n.|, der alle mit der See verbundenen Kräfte 0! ließen Neuaufbau einer Sereinsorganifation zu- |u nrmfaßt unb mit beffen Leitung Vizeadmiral p. 2 Staatsrat von Trotha beauftragt ist? b Schlacht von Tannenberg i'Tium auf Grund einer im Reichsarchiv vor- a ibnen, vom verstorbenen Herrn Re ichspr ä- 1 ) tuten unb Generalfelbmarschall am 9. März RM. Verlag Ullstein, Berlin. — (566) — Das Buch enthält einmal jene Gebichte, bie heute in unserem Volk lebendig sind, darüber hinaus aber auch manche, die unser Volk ungerechtfertigterweise nicht kennt. Das Buch will alle Freunde des Gedichtes stärken unb bereichern unb will zugleich ben zu erfassen suchen, der im Gedicht etwas Abwegiges, nicht ganz zum Leben Gehöriges sieht. Diese Sammlung soll ein Hausbuch werden, sie wendet sich an alle, die sich zum Volke bekennen. Gesckichtlich gesehen beginnt das Buch mit geistlichen Liedern des Mittelalters und endet mit zeitgenössischen Dichtern. Aber es ist nicht historisch gegliedert, sondern von der Fabel aus, vom schöpferischen Anlaß aus, und es wird sich so z. B. die Merkwürdigkeit ergeben, daß die mittelalterliche „Totenklage" den modernen Menschen genau so lebendig anspricht wie ein Gedicht von Binding. So steht bas Herbst-Gebicht neben bem Solbatengesang, bie Ballabe neben bem Liebeslieb: erst aus ber Fülle all bieser beutschen Stimmen unb Stimmungen steht bas magische Bilb bes beut* schen Gedichtes. — Warwick Deeping: Keir baut Sybille ein Haus. Roman. Aus bem Eng- lifchen übersetzt. Buchausstattung Hans M e i b , Berlin. 264 Seiten. Carl Schünemann, Verlag, Bremen. — (514) — Keir ist ein kleiner Hanbwerker, unb alles, was er erlebt, bis er enblich feiner Sybille ein Haus in einen Garten bauen kann, ist das Schicksal von Tausenden. Es bleibt ihm eigentlich nichts erspart, was denjenigen Menschen heute auferlegt wirb, bie nichts im Lebenskampf einzusetzen haben als einen klaren Kopf unb willige Hänbe. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Kämpfe mit gewinnsüchtigen Unternehmern unb mißgünstigen Kollegen — alles tritt an Keir heran, aber er bleibt Sieger. Nicht aus eigener Kraft, ihm hilft wie vielen Menschen bieser Zeit eine herrliche, lebenstüchtige unb herzenswarme Frau. — Margret Halm: Georg verbient fünf Mark. Mit Silbern von Lotte Orenburg. Preis RM. 1,00. Enßlin unb Laiblins Verlagsbuchhanblung, Reutlingen. —(595)— Eine frische, lebenbig unb nicht ohne Humor geschriebene Bubengeschichte, bie, wie man schon auf ber ersten Seite merken kann, in Frankfurt am Main spielt unb auf der letzten wundervoll endet. Eine spannende Lektüre für jugendliche Leser; bie eingestreuten Bilder begleiten den Text mit herzhafter Anschaulichkeit. — Ser Roller willy. Bilder und Verse für kleine Straßensünder. Von Hans Pruckner. Verlag I. E. Huber, Diessen vor München. Preis RM. 1,60. — (621) — Das offenbar vom „Struwwelpeter" beeinflußte Buch des Oberlehrers Pruckner verfolgt in erster Linie erzieherische Zwecke unb will in kleinen brastischen Bilbgeschichten auf vielfache Verkehrs-Jugenbsünben unb auf bie Gefahren der Straße aufmerksam machen. Wettervoraussage. lieber Europa herrscht jetzt fast allgemein Luftdruckanstieg, doch werden mit der immer noch bestehenden 'Westströmung weiterhin kleinere Stö- runsgebiete über uns hinwegverfrachtet. Die Witterung bleibt noch unbeständig und auch für bie Jahreszeit zu milb. Aussichten für Freitag: Vercinberlich, boch überroiegenb bewölktes Wetter mit einzelnen Regenfällen, 'bei süblichen bis westlichen Winben für bie Jahreszeit zu milb. Aussichten für Samstag: Noch Fortbauer ber unbeftänbigen unb zu milden Witterung. Lufttemperaturen am 19. Dezember: mittags 8,1 Grad Celsius, abends 5,9 Grad; am 20. Dezember: morgens 5,2 Grad. Maximum 8,4 Grad, Minimum 4,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Dezember: abends 5,9 Grad; am 20. Dezember:, morgens 4,7 Grad Celsius. — Niederschläge 0,1 mm. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XI. 34: 11500. Druck unb Verlags Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steinbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf, Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr« Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig, Weihnachten ist bas Fest ber ungetrübten Freube, ba sollen auch bie Weihnachtsklänge aus dem Lautsprecher zart unb rein, nicht — wie bie profanen Klänge bisher — schon ziemlich verzerrt, heiser, überlagert ober anbersroie gestört, ertönen. Kurz unb gut, Der alte treue Empfänger von 1928 ober 1930 hat nun wirklich aus- gebient unb muß ersetzt werben. Unb wer noch keinen Empfänger besitzt, — nun, für den wird bie Anschaffung fowieso höchste Zeit. Gleich zu Anfang sollen ben pp. Weihnachtsmännern einige Sorgen abgenommen werben. Bisher ist ber Runbfunk auf ber Senberfeite immer weiter ins Gigantische gewachsen. Senber auf Senber schossen empor wie bie Pilze, unb von weniger als einem Kilowatt wuchs bie Stärke vieler auf 75, 100 unb 150 Kilowatt. Damit würben immer neue, anbersartige Eigenschaften von ben Empfängern verlangt, unb wenige Jahre, ja, oft nur ein Jahr nach bem Kauf war bas Gerät überholt, b. h. genügte nicht mehr allen zu ftellenben Ansprüchen. Auch auf Kraft unb Güte ber Rettung ist unmöglich. Demonstranten ziehen burch bie Straßen ber Stabt, schießen nach allen Richtungen unb stoßen Verwünschungen gegen bie Neger aus. Deutsche Seeleute, feiern Weihnachten in Südamerika. Kreuzer „Karlsruhe" ist am 21. Dezember in Montevibeo zu erwarten. Dort wirb bie Besatzung bas Weihnachtsfest feiern. Der Kreuzer wirb Montevibeo bereits am 28. Dezember roieber verlassen. — Das Schulschiff „Deutschlanb" bes beutschen Schulschiff-Vereins befanb sich am 17. Dezember kurz vor ber La-Plata-Münbung. An Borb ist alles wohl. Sühne für eine gräßliche Bluttat. — Zweifaches Todesurteil und 15 Jahre Zuchthaus. Dem Antrag bes Staatsanwaltes entsprechens verurteilte bas Berliner Schwurgericht ben 34jäh- rigen Erich Sehlke wegen Morbes in zwei Fällen zweimal zum Tobe unb wegen versuchten Morbes zu 15 Jahren Zucht h a u s. Außerbem würben bem Angeklagten bie bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt. Sehlke hatte im Juni b. I. feine Ehefrau Erna unb fein brei Monate altes Töchterchen Eveline burch Beilhiebe getötet. Seine Schwiegermutter, auf hie ber Mürber gleichfalls mit bem Beil ein- brang, würbe nur verletzt. Sehlke war am Tage vorher von feiner Ehefrau geschieben unb als allein- schulbiger Teil erklärt worben. Gatlenmörderin in England hingerichtet. In London wurde eine gewisse Frau Major, die ihren Gatten vergiftet hatte, durch den Strang h i n g e r i ch t e t. Ihre Begnadigungsgesuche waren abgelehnt worden. Seit mehr als sieben Jahren ist damit eine Frau in England hingerichtet worden. Raubüberfall im Eisenbahnabteil? In einem Abteil bes Personenzuges Köln—Koblenz, ber um 7.13 Uhr Köln verläßt, würbe ber 25 Jahre alte Lanbwirt Heinrich S ü r b a ch aus Annen (Westfalen) mit einer Schußwunde in ber Herzgegenb aufgefunden. Der Schwerverletzte wurde dem Krankenhause zugeführt. Der junge Mann hat bei einer ersten kurzen Vernehmung angegeben, daß er hinter dem Bahnhof Kalscheuren überfallen worden sei. Dabei sei ihm ein Geldbetrag in Hohe von 2000 Mark in Papiergeld und 25 Mark in Hartgeld entwendet worden. Eine genauere Aufklärung des Vorfalles war noch nicht möglich, ba wegen ber Schwere ber Verletzung eine weitere Vernehmung bes Mannes nicht möglich war. Don einem wütenden Bullen schwer verletzt. Schwere Verletzungen erlitt auf dem Kasseler Schlachthof ein auswärtiger Treiber. Der Mann war bem Vieharzt behilflich unb wollte einem Bullen bas Maul öffnen, als bas gereizte Tier sich zur Wehr fetzte, ben Mann mit ben Hörnern an= ging unb ihn gegen ein eisernes Gitter preßte. Der Verletzte würbe in bas Krankenhaus eingeliefert. Chinesische Zollbeamte von japanischen Schmugglern erschossen. Die chinesische Gesanbtschaft in Tokio teilte bem japanischen Außenministerium mit, baß am 10. Dezember ein mit S ch m u g g l e r w a r e n belabenes japanisches Motorboot versucht habe, in ber Nähe von Chinwangtao zu lanben. Chinesische Zollbeamte hätten bie Schmuggler entbeckt unb Schüsse auf diese abgegeben, bie von ben Schmugglern erroibert worben seien. Fünf Zollbeamte feien babei ums Leben gekommen. Das Motorboot fei darauf in der Richtung Dairen davongefahren. Die chinesische Gesandtschaft ersuchte die japanische Regierung, Nachforschungen nach den Schmugglern anzustellen, damit diese zur Rechenschaft gezogen werben können. ch beftanben hat. Ärerslautenben Erzählungen, baß ber General- clM’ßf ber 8. Armee, General ßubenborff, im itfüllten an bem einmal gefaßten Entschluß zur ircmhrung ber Schlacht geschwankt haben I, nißt bas Reichswehrministerium ebenso wie i Iriegsgeschichtliche Abteilung bes Reichsarchivs sichtliche Beweiskraft nicht zu. ~.|ld Erzählungen, mögen sie in gutem Glauben i)L> : Öubilc derlei folget Kunstseide.. Filetdecken . 20 Mk. 20 Mk. d n 33 34. 26. 27. 28. 29. 30. 31. -KE, Rieker Nr. 40 billig abzugeben. Seltersweg 65!. Sie finden bei mir besonders schöne Kaffeedecken in Waschkrepp und Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täglich an unserer Kasse oder auf Postscheckkonto Nr. 10833 Frankfurt a. M. erfolgen. Allgemeine Ortskrankenkasse für den Kreis Gießen. Moos, Rechner. nur d die von mir angew.,einz.üch. Mell), unt. Gar imm.mitd.Wurz. schmerz!.entfernt Frau B. Gulden. 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Schad, Trostvr. deSgl. — | uff Jdefymßecfer, fließen Seitersweg 73 | = 7493 A E fciriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiHiiiijinihiiiiiiiiiinihiiiiiiiiiiiihiiiiiiiiHiiiihHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiina Weihnachtsgab Reizende Binsen an gutem Mattkrepp, mit flotte Schleifengarnierung. .5.m Aparte Schoß-Blusen 1 sportl.Form. hochgeschlosi, aus prima Mattkrepp.6.öq .Jugendliche Blnsenam kariertem Taft in modernen Farbstellungen 9.75, 7.75 Frauen-Binsen aus schönen Satindrucken, vornehm garniert 12.75, 9.7« Die ideale Sportbln*e„ Marke „Lanova“, aus primu Wolltrikot 11.50, 10.50, 9.50, 8.5, Das ist für „Ihn“ Und vielleicht denkt ,,Er“, der Vater, der Ehemann, der Junggeselle an so ein Geschenk gar nicht: Für den Bastler Handwerkskasten, Einzel- Werkzeuge Wer sich rasiert Messer, Apparat, Klingen, Pinsel und andere Sachen Feuer zeug,Taschenmesser, Schere Außer diesen hübschen Geschenken gibt esnochandere bei J. B. Häuser Am Oswaldsgarten 7177 a Gießen - Ruf Nr. 2145/2146 Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei st 8 ID Mspiemansöieiiei Unser Festprogramm Heute Donnerstag bis 1. Feiertag Ein entzückendes Lustspiel, das die Linie ganz großer Erfolgsfilme hält Hauptrollen: MAGDA SCHNEIDER diesmal ein neuer Typ, gibt eine iltfer besten Leistungen Willy Forst, als Komponist so charmant wie als Pseudo-Kammerdiener Theo Lingen, ein Ausbund von Komik u. Frechheit, als echter Kammerdiener Auf der Bühne — Persönliches Auftreten des berühmten Zigeunerprimas Meistergeiger Sandro Lemha mit seinem deutsch., ung, russ. und itaL Repertoire. I.»5 ilinfV Ml fe1 Beiprogramm u. Ufa-Ton-Woche 7471* Heute Auflösung des Preisaussdireil)^ und Bekanntgabe der Preis<£££S- weih emailliert, zu verkauf. 76i8d Noll Neustadt 47. | Empfehlungen | Weihnachts- bäume auch Edeltann., groffe Sendung frisch eingetroff. Stück von 60 Pf. an Verkauf: 05085 Selterstor gegen- über Caf6 Bettler. 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Es fehlt an Raum, auf dergleichen Schwächen wie auf die Schönheiten der Sammlung mit Beispiel und Gegenbeispiel aus- führlicher einzugehen. Man sollte aber den Mut haben, einen Band Lyrik nur nach den stärksten der in ihm enthaltenen Leistungen zu bewerten, und man sollte bedenken, daß es nicht allzuviele Gedichtbücher gibt, die wir um mehr als nur um jener fünf oder sechs vollkommenen Strophen willen lieben, die wir darin finden. Auf das Buch „Mar- syas" angewendet: wenn Höhe und Haltung dieser fünf oder sechs der ferneren Entwicklung des uns bisher unbekannten Autors Maß und Richtung geben, wird sein nächstes lyrisches Buch eine reife und innerlich ausgewogene Gabe sein. —y— Hochscdulnackrichten. Professor Dr. Carl August E m g e, Ordinarius für Rechtsphilosophie und Soziologie an der Universität Jena (früher als Extraordinarius in Gießen) ist zum ordentlichen Professor an der Universität Berlin ernannt worden. Professor Dr. Kurt P o h l i s ch, Extraordinarius an der Universität Berlin, ist zum Ordinarius der Psychologie an der Universität Bonn ernannt worden. An der Technischen Hochschule München mürben der Ordinarius für Maschinenbaukunde, Geh. Baurat Dr. Rudolf Krell, und der Ordinarius der anorganischen Chemie, Geh. Regierungsrat Dr. Wilhelm M a n ch o t, ihrem Ansuchen entsprechend mit Wirkung vom 1. Januar 1935 an von der Der. pflichtung zur Abhaltung von Vorlesungen befreit. Professor Dr. Käppis in Hannoverhat einen Ruf auf den freigewordenen ordentlichen Lehrstuhl für Chirurgie an der Universität Würzburg erhalten. Professor Dr. Erich Feine, Ordinarius für deut- sches Recht und Kirchenrecht an der Universität Tübingen hat einen Ruf an die Universität Heidelberg erhalten- Donnerstag, 28. Dezember 1934 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) !97 Zweites Blatt irunq für Geheimrat Professor Dr. Sommer Aus Oer Provinzialhauptstadt Geheimrat Professor Dr. Sommer bei seinen Dankesworten. n 10.50, 9.51, Meschlos V" Kontokorrent 3durch6escd ■' Wfr 'S L kann jeder soviel Tcmnen UN halten. Dazu kann sich ja ruhia der blauschwarze wie L sch habe mir sogar Nachthimmel über die Krippe Hannen, wie man FroWn, Schwung, Spannkraft, und ein offenes Hertz z> eigen gewesen, Eigenschaften, die sich immer über die besondere Art seines Schaffens; er sprach von persönlichen Eigenarten und fand Worte, die sein Wesen allen verständlich werden ließen. Er betonte, daß die vielen Interessengebiete, denen er sich widmete, verfolgt worden seien aus einer Grundanschauung heraus. Er gab ferner einen Ueb erb lick über fein Verhältnis zu den anderen Fakultäten der Universität und erinnerte in diesem Zusammenhänge an viele Männer, mit denen er gegenseitige fruchtbare Zusammenarbeit gepflegt habe. Mit einem dreifachen „vivat, crescat, floreat" auf die Universität und mit einem „Sieg-Heil!" schloß Geheimrat Prof. Dr. Sommer seine von Humor gewürzten Ausführungen. Nach einem weiteren Musikstück gab es für den Jubilar noch viele persönliche Glückwünsche. Gießener Einzelhändler werben! Unmittelbar vor dem Weihnachtsfest tritt auf der heutigen Sonderseite mit Empfehlungsanzeigen vertrauenswürdiger Unternehmungen des Gießener Einzelhandels noch einmal der Wappenhüter hervor als Sinnbild des Einzelhändlers in feiner Eigenschaft als Berater für Qualitätswaren. Jeder einzelne Geschäftsmann in der Gemeinschaft der Anzeigen ist Gewährsmann für die Güte seiner Waren. Der Käuferschaft in Stadt und Land ist damit die Sicherheit geboten, den Geschenkbedarf zu Weihnachten wie auch zu jeder anderen Zeit des Jahres trotz höchster Leistung preiswert zu decken. Mögen alle Volksgenossen reichlich Gebrauch machen von diesen Vorteilen. Der Einzelhandel ruht bestimmt nicht aus, er rüstet vielmehr zur Fortführung der Arbeitsschlacht für das neue Jahr, das heraufzieht. Deshalb: Unterstütze das Arbeitsbe- fchaffungsprogramm durch den Kauf von Qualitätsware beim EinzelHändler. wieder im täglichen Leben äußerten. Ueberall in der hessischen Bevölkerung erfreue er sich herzlichster Sympathie. Ihm, dem Nachfolger, werde es schwer fallen, dafür zu sorgen, daß es eines Tages nicht mehr heiße: „Gehste bei Sommern!", sondern gesagt werde: „Gehste bei Hoffmann!" An diesem Ehrentage des Jubilars solle aber auch für ihn vorwärtsgeschaut werden. Beste Wünsche begleiteten ihn in seine Zukunft, es möge ihm vergönnt sein, in gesundheitlicher Frische alle seine produktiven Kräfte in den Dienst der großen Sache zu stellen. Das Wort Goethes: „Dieweil ich bin, muß ich auch tätig fein!" möchte ihm ein Geburtstagsgeschenk fein. Ge. Magnifizenz der Rektor, Professor Dr Pfähler Rechtzeitig kaufen! Nach dem regen Käuferverkehr am Kupfernen und am Silbernen Sonntag erwartet unsere Geschäftswelt von dem bevorstehenden Goldenen Sonntag einen neuen und starken Auftrieb für ihre Geschäfte, der nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihren Mitarbeitern und darüber hinaus dem großen Kreis der an der Herstellung der Waren beteiligten Volksgenossen zugute kommen soll. Schließlich folgt dann noch die letzte Kaufmöglichkeit am anschließenden Heiligen Abend, bei dem erfahrungsgemäß immer ein erheblicher Ansturm der Käufer zu bewältigen war. So sehr jeder Geschäftsmann alle Möglichkeiten seines Warenabsatzes und einer Steigerung des Verkaufsgeschäfts begrüßt, für dieses Ziel auch mancherlei persönliche Unbequemlichkeiten und Schwierigkeiten (man denke nur an die Hetze in den Nachmittagsstunden des Heiligen Abends) in Kauf nimmt, nur um seiner Kundschaft zu dienen, so lebhaft begrüßt er es, wenn die Einkäufe nicht bis zu den letzten Tagen oder bis zu den allerletzten Stunden aufgeschoben werden. Früherer Einkauf ist nicht nur für den Geschäftsmann wünschenswert, sondern ebenso für den Käufer selb st von Vorteil. Man vergegenwärtige sich nur einmal die Hast und die Nervösität, die über jedem Kaufgeschäft unmittelbar vor Torschluß liegen, die ein ruhiges und sorgsames Prüfen der Waren unmöglich machen, zum mindesten aber sehr erschweren. Demgegenüber erinnere man sich des starken Vorteils, den der Käufer aus der Möglichkeit der ruhigen und unbeengten Auswahl der Waren ziehen kann. Wer frühzeitig einkauft, jetzt noch die letzten Tage dieser Woche dazu benutzt, der wird bei dem Geschäftsmann und feinen Mitarbeitern unzweifelhaft ein viel stärkeres Eingehen auf persönliche Neigungen und Wünsche feststellen können, als wenn der Kauf erst „fünf Minuten vor zwölf" vorgenommen wird und dadurch eine ausgesprochen individuelle Bedienung der Kunden ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber auch aus sozialen Gründen sollten sich alle Käufer zu möglichst frühzeitigem Einkauf entschließen, denn jedermann muß sich verpflichtet fühlen, auf die Gesundheit und die körperliche Leistungs- WeihnM »Zi(fC iE (>1* - gebaut. . ., Man weiß also immerhin Bescheid in dem weihnachtlichen Zubehör und findet, der Lichterbaum habe so etwas wie einen realen Hintergrund er- Zeitige Direktor der Nervenklinik und Amts- I c ,er von Geheimrat Prof. Dr. Sommer. Er -,...Iht> zunächst seine Glückwünsche dar, erinnerte er Zeit vondo vielseitige Wirken des Jubilars an dieser ..... . /(Sfäfajba ihm im Laufe seines über 40jährigen itatigt werde s23i rite 75 Semester zu Füßen saßen, die ihm pp)chöfische Bildung und psychiatrisches Wissen SZember 193 I Tuten Reiches und mit frischem Grün schön itft. Der Platz des Jubilars war besonders sprach hierauf für die Universität. Er übermittelte zunächst den Wortlaut eines Brieses von Professor Dr. St r ü g e r von ber Deutschen Gesellschaft für Psychologie und wies darauf hin, wie gerade Geheimrat Prof. Dr. Sommer in der Führung dieser Gesellschaft nicht zu missen und wie herzlich gerade er der Gesellschaft verbunden sei. Sodann über- brachte er die Grüße und Glückwünsche der Universität, die nicht nur dem Wissenschaftler, sondern auch dem Menschen gelten sollten. Er habe vielen vorwärts geholfen unb er, der in dem Wissensgebiete ber Psychologie alle Felber beschritten habe, sei weit über die Grenzen dieses Wissens hinausgestoßen, sei vielen Dingen des Ledens nachgegangen mit aller innern Straft. Alle feine Arbeit fei begründet in echtem Volkstum. Keiner sei im Volke unserer engeren Heimat so bekannt wie er, kaum einer so stark im Volke verwurzelt wie er. Der Jubilar habe das Leben^geschaut, es gemeistert unb sich eine Fülle von sichtbaren und unsichtbaren Denkmälern gesetzt, lieber sein Leben könne das Wort stehen: „Sommer barbarus", das heiße: „Der, der stärker ist als andere". Als äußeres sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte der Rektor dem 70jährigen Jubilar einen schönen Blumenstrauß. Geheimrat profeffor Dr Sommer sprach sodann den Rednern herzlichen Dank aus und gab anschließend in vielfältigen Ausführungen einen Ueberdlick über sein Schafffen, insbesondere ...... ***, Ä desLichierbaumesimSüden DÄ.miserem römischen E.-Korrespondenien. Rom, im Dezember. Alk'Jahre wieder kommt ber Mann mit bem hinc^neisenben Zeigefinger unb möchte bie Christ- bäuuiri roenn sie sich nicht gleid) bavonmachen, am lieber verhaften. Er setzt sich wütend hin und schrcMin die Zeitung, diese Fremden hätten nichts im ’!>)$)e zu suchen, sie seien ein barbarischer Un- fukn nm habe nordische Gebräuche nicht nötig, denn für kqhnachten seien die Krippen da. Und viele ge- bdn ifciofe Leser nicken Zustimmung. YMi läge der Gedanke, sich zu fragen, ob die Krupp nicht vielleicht auch in diesem barbarischen NorÄn zuhause seien und was man wohl im Süden i iiu2n würde, wenn nun die Zeitungen jenseits der ' Loen ihre Ausweisung verlangen und sich mehist l inken würden als ihre Brüder. Albi der Streit wird alle Jahre wieder auf die { elfte, die zum Herzen gehende Weise geschlichtet: ^ikj schwarzlockigen Kinder des Südens staunen gcmia: o wunderselig in den Kerzenschimmer wie die Itti’iben dort broben unb ba über die italienische d kmilie Seine Majestät das Kind regiert, unb ba iic chließlich ber Sieg bes Lichts auch vom rö- mifcfeni^alenber verzeichnet wirb, bleiben bie gnes- gräm'rn Nörgler in hoffnungsloser Minderheit. Vor!« ^whr zu Jahr werden der Lichterbaume D)p bes Akademikers, ber zu einer ganz bestimmten Berufsauffassung erzogen wird unb sich in Den Dingen, die innere geistige Haltung unb äu- feere Leistung angehen, in manchem von dem Durch, schntttstyp des jungen Akademikers, den mir bisher kannten, unterscheiden soll. Deshalb werden sich die Gruppen, die bisher in der WHW. arbeiten, auf. lockern müssen, um noch junge Kräfte auszunshmen, bie einmal neues Blut hereinbringen, Dann aber auch aufgeschlossener und wohl auch geistig Niger sind als es manchem „alten Mann* n Kreis Schotten. « ct Schotten, 18. Dez. Unter dem ^«0 volk spielt, spricht und singt" hatte Da oolk in Die Turnhalle eingeladen unö r — TageskalenDer für Donnerstag: NS.-Gemeinfchaft „Kraft durch Freude", 20.30 Uhr, Aula des Gymnasiums, Offenes Weihnachtssingen. — Berufshauptgruppen in der DAF., Fachgruppe Banken, 20 Uhr, Lonystraße 18, Zusammenkunft mit Vortrag von Pg. Dr. Kruse über „Nationalsozialistische Bankpolitik und Bankreform". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, „Ich kenn' dich nicht und liebe dich". — Astoria-Lichtspiele, Seltersweg, „Auf Leben und Tod". — Reichskammer der bildenden Künste, Turmhaus am Brand, 16 bis 18 Uhr, Weih- nachtsausftelluna. — Stadttheater Gießen. Heute Abend geschloffene Vorstellung für die NS.-Kulturgemeinde Ring „Deutsche Bühne, Helmuch Ungers Drama: „Dpferftunbe"; Spielleitung Anton Neuhaus. Kein Kartenverkauf. — Der Meistergeiger Sandro Lemba gibt von heute ab ein Gastispiel im hiesigen Lichtspielhaus. (Siehe heutige Anzeige.) mit dem seit vielen Jahren verfolgten WI: Vfum ibi ßafenfanatifierung berichtet wurde, werden -ri: Hon jiigufe unserer morgigen Ausgabe zurückkommen. Des NSLB. gehalten habe unD über Die auch im „Gießener Anzeiger" ausführlich berichtet wurde. Der Kreisfachberater für das Filmwesen, Lehrer Reinheimer, Großen-Linden, erläuterte darauf noch einmal die neuen Richtlinien über die geplante Ausrüstung aller Schulen mit neuzeitlichen Filmgeräten. Von jedem Schüler müssen dafür 20 Pf. vierteljährlich erhoben werden (bei drei Kindern 10 Pf.). Für diese 20 Pf. bestehe der B a r m i t t e l z w a n g. Es sei kein freiwilliger Beitrag. Im Januar 1935 schon kommen 10 000 Filmgeräte in die deutschen Schulen, davon in den Kreis Gießen zwei. Nach und nach sollen bann alle Schulen ein gutes Filmgerät erhalten. 3m Anschluß an bie Versammlung bes Bezirksoereins tagte bie Arbeitsgemeinschaft „Volksschule" I unb II unter Leitung von Lehrer Dr. Reibt, Heuchelheim. Nach kurzen ein- leitenben Worten gab er bas Wort an Lehrer Kahle, Heuchelheim, zu einem Vortrag über die Vorgeschichte der Germanen. Herr Kahle behanbelte in sesselnber Weise bie sog. Eisenzeit, kam babei auf ben Götterglauben ber Germanen, auf bie Runen, auf' ben Gräberkult, auf bie Kämpfe mit ben Nachbarn, auf bie Völker-' roanberung u. v. a. zu sprechen, gab ein anschauliches Bilb bieses Zeitabschnittes unb zeigte, baß unsere Vorfahren nicht als Barbaren zu gelten hätten, fonbern baß sie schon eine recht beachtliche Kulturhöhe aufzuweisen hatten. Mit Dankesworten schloß ber Vorsitzende bie Sitzung, bankte oor allem für bas treue Aushalten unb wünschte allen gesegnete Feiertage unb ein gutes neues Jahr. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer und bem Gelang bes Horst-Wesfel-Liebes klang bie Tagung wg. Großen - Bufeck, 19. Dez. In ber Ortsgruppe Großen-Buseck ber NSV. würben 73 Weihnachtspakete mit Kleibungsstücken, insbesondere aber mit Lebensrnitteln, verpackt unb nach Offenbach-Bürgel abgefanbt. NS.-Frauenfchaft unb Amtswalter ber NSV. übernahmen bie Arbeit — Sie jüngste E i n t o p f g e r i ch t f a m m l u n g er- brachte in unserer Ortsgruppe (einschließlich Burk- Harbsfelben unb Oppenrob) ben Betrag von 118,82 m ®aaIc Don Ptt- Wilhelm Wagner- Großen-Buseck fanb ein Schulungsabend für i S2l- unb N^.-Frauenschaft statt. Rebner bes Abenbs war Bürgermeister Pg. Rebholz, ber in einstün- bigen aiusfutjrungen über bie Rassenfrage sprach. Die Versammlung würbe mit einem breifachen "6Je8^e*I! auf ben Führer geschlossen. Watzenborn-Steinberg, 18. Dez. Ein Kameradschaftsabend mit Weihnachts- feier bes N SD FB. (Stahlhelm), Ortsgruppe Watzenborn-Steinberg, fand am Sonntag in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saale (Stahl- Hlem-Heim der Ortsgruppe Watzenborn^Steinberg) statt. Nachmittags ging eine Kinderbescherung durch den Nikolaus voraus. Ortsgruppenführer Kamerad Schneidmüller begrüßte in feiner An prache u. a. die erschienenen Gäste vom Stabe, die Käme- raden Kreisführer Major a. D. Wolf, Ortsgrup- penführer Oberstleutnant a. D. Lo p pe und stell- vertretenden Gauführer Roth. Er brachte in feiner Rede weiter zum Ausdruck, daß die Geburtsstätte des Nationalsozialismus der Schützengraben gewesen sei: dort wurde gekämpft, dort teilte man ben letzten Bissen, bort war Karnerabschaft unb echte Volksgemeinschaft, Dort war einer Des anDeren Kamerab, alle kämpften sie braußen für bas eine große Ziel: Deutschland Der ganze Abend war oolfsbilbenb ausgestaltet. Ein nationales Weih- Auf das Ergebnis einer Sitzung Der MW !l ö Cubmig' tichen Akademiker-Hilfe am gestrigen Mittwochs Si Engel m in der über bie bisherigen Arbeiten in Verdi, der ü1 röhl'che der i r (sine 1 b unb ermunterte alle Lehrer, auch hier voll unb g?nz ihren Mann zu stehen. Er betonte, baß wir hier manches gutzumachen hätten, unb baß gerabe vor bem Kriege bie wichtige Arbeit bes VDA. nicht genügend unterstützt worben fei. In ben Schulen sollen nun Schulgruppen gebilbet unb bei jeber Ge- legenheit an bie Wichtigkeit biefer großen Aufgabe fetzen, um sie alsbalb anberroeitig zu verkaufen. Den ^F^nert werben. Ein vorzüglicher Ansporn sei bie Erlös hat er für sich verbraucht. Die brei Maschinen Rede von Dr. Muller-Krefeld gewesen, bie bie» konnten roieber beigebracht werben. Gegen Göhcke^^ am Dezember auf ber Kreisverfammlung laufen außerbem noch weitere Anzeigen wegen Unterschlagung bzw. Betrugs. Ferner würbe hier ein Auslänber, gegen ben bereits seit einiger Zeit bie Ausweisung aus bem Reichsgebiet verfügt worben ist, feftgenommen, + Butzbach, 19. Dez. Hier fanb im Jr'! Saale bes „Hessischen Hofes" eine einbrna^- Weihnachts-Feier bes F e chtuer^ „W a i f e n f ch u tz" für bie Halbwaisen der erstatt, zu ber neben ben Pflegeeltern noch eine lll.. Anzahl Männer, Frauen unb Kinder erM- war. Eine Musikkapelle sorgte für den unfcrtj ben Teil. Der Vorfitzenbe bes Fechtvercin-, v bruckereibesitzer W. Brühl, begrüßte die neuen, befonbers bie Ehrenmitglieder. J slückchen würbe von Freunben und ®onner Vereins aufgeführt unb fanb reichen Leisau. auf würben bie 88 Halbwaisen beschert, tlus Dörfern bes Amtsgerichtsbezirks Butzbach w die Kinber erschienen, um ihre Gaben in ZU nehmen, bie nur in praktischen Sache". Schuhe, Anzüge, Kleiber usw., auch emcr Zuckerplätzchen bestaub. Abenbs fanb nochmnu , Familienfeier statt, bis ebenfalls guten W? . zuweisen hatte. Wieberum wickelte sich , wechslungsreiches Programm ab. Musikstucre. löge unb ein Lustspiel füllten ben Abend o !;i Zur selben Zeit hatte bie NS. -Frauen'« eine Adveutsfeier abgebalten unb au kranken ober alleinsteheubeu Leute Daju emg bie in großer Zahl gefolgt waren. Die Ueil^ Frauenschaft, Frau Zick, begrüßte bie 100 gelabenen Gäste, benen ein u Abeub geboten würbe. Gemeinsame Gelungen, Gebichte von ben Mitgliebern der r ichaft sowohl, als auch von Den bebürst'gen Dorgetragen unD zwei kleine Theaterstuam spielt. Ein Nikolaus teilte Geschenke aus, £ • für Mitglieber ber Frauenschaft: Denen i entsprecheuben Reimen ausgebänbigt ®uro . bem Gesang einiger Weihuachtslieber wu $ anregenb verlaufene Feier in ber ubiifl gefchloffen. Zur Bewirtung Der Gaste y Frauenschaft Kaffee unb Kuchen geitm*1- Enten 80 bis 90, Tauben, bas Stück 50 bis 60' über bie körperliche Ertüchtigung unserer Jugeub. Blumenkohl 15 bis 60, Enbivien 10 bis 15, Lauch Anschließenb hielt Lehrer Heller, Wieseck, einen 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Pf. Vortrag über Das Ergebnis der Eintopfsammlung bic Morgengymnastik in ber schule. Gießen au? 4058 54 L GnhVnS WaJp Ausführungen zunäcbst auf bas neuzeitliche Turnen äs wi'a1 "■"? »“'s übe^ M0QrmorrgVnbnrt|enCrUebunnge^naau^flTftaTten^finbn,unbS mie r 000 Mark verfügbar gemacht worben. sie auf bie körperliche Ertüchtigung einwirken. Die Volizeibencht. Versammlung spenbete bem Vortragenben reichen jät Göhcke aus Gießen. Dieser hatte es oerftanben, f fn n h 9?r « n r h m s a- x . unter allerlei betrügerischen Manipulationen sich ub?r ben P ß ^rnolb, Großen-Lmben, in ben Besitz von brei Reiseschreibmaschinen zu , .... . - - - I volksbund für das Deutschtum im Ausland Cd «lein Hrf nÖtr|d)i e ange l?nt ® c i •fiAt« 6tat rhfid)ul|d)' ui die 5? M auszus ibten ZU jjsiUi^chlslik ijbeten H!?i»nadit. r .-.le oongi Sritziachtsiej rmfc/mng irtrige dcs Arbettsbeschaffung. Die Tiefbauverwaltung ber Provinzialbirektion Oberhessen schreibt in unserem heutigen Anzeigenteil bie Vergebung Bekanntmachung befonbers hingewiesen. Jünaer nnfnphm^ tCUUh-9 n vornherein ihre km: zix.SÄ-.SE s SSt” ÄiÄ'Ätäaiis** Der biesjäferigen Weihnachtsoerlosung. Es sei be- Der freiwillige 9rrhpiUhi»Mn .. fon« r!® ?7°Äl “afmD ?? Tr taffe für Aufgabe bestimmte Jahresk,assen nom MrtriUmn?» WKW--MZMW WM-SLZ- ZMDZWZ nachtsspiel (gespielt von einer Gießener 0i aus Dem Fronterlebnis 1914, ein lebendes einen HanDgranatentrupp im Gefecht harjttiiifL me^heak forote Drei lebenDe BilDer, Die sinnbildlich darL, alsVu.-i vorn guten KarneraDen verkörperten, fesselt«t ;|ltll Iieue Zuhörer unb boten insbesonbere ber feerannjet- • J, ;m den Jugenb einen kurzen Einblick in die 3aön> *' t Weltkrieges an ber Front. Einige Sologe|är:?.'-r Gebichtvorträge würben vorgetragen von öek' raden Rasp, Bierau, Philippi und$ii|i Die programmäßige Ausgestaltung hatte Hart - Rasp übernommen, der sich mit seiner r?: ehrenamtlich in den Dienst oer guten Sache ss- - hatte und lobenswerte Leistungen barbot. 91^-1 die offizielle Feier geschlossen, appellierte man c; an bie Besucher, berer zu gebenfen, bei ben Lücken auszufüllen. Nur auf eingehend führten Untersuchungen kann sich die Lo Planung", an bereu Aufgaben unsere arenzt, aufbauen. Wir erheben in keiner Ipruch barauf, eine ber vielen berufenen oöe rufenen Stellen zu fein, bie fianbesplanunai Unfere Aufgabe fassen mir in ber Tel wie im einzelnen nur als vvrplanend wir wollen Material liefern, bas einwand nach sauberen wissenschaftlichen Methoden tet, für planenbe Arbeit anderer len jur Verfügung gestellt wird, gleichbar wird so je Gruppe einer Notarbeil jener kleinen Ressorts beim Generalstabe h Ehef der Operationen Unterlagen und A liefern, aus denen er Befehle werden läßt, nicht denkbar, ohne die bohrende und gewi feilende Arbeit der jungen Stabsoffiziere urV Gehilfen, die an ihren Stellen „viel leisim wenig hervortreten". Diese Kleinarbeit ist ein stärksten Stützen, auf denen militärische Vl keit beruht. Sie ist auch bei den Ausgaben Wissenschaft im Rahmen unserer Arbeiten notwendig. Und wie dort nicht jeder klein« nant ohne emfiafte Arbeit und ohne eina." Schulung an höhere Stellen gelangt und ni vornherein Regimenter und Devisionen führ neu wir auch bei unseren Arbeiten falsche , Zügigkeit unb jeben Dilletautismus ab. Die:: um bie es geht, finb zu bebeutfam und,ju um gerabe von uns leicht genommen zu Wir wollen bescheibeu an unserem Teil ar* unb burch Zuverlässigkeit auch in den Idj unwesentlichsten Fragen an bem Fundamm, < bauen, auf bas sich bie Sicherheit bes Reiches; f’T -ehe", VI weil er sich trotzbem unbefugt in Deutschlaub weiter < , .... Vll umhertrieb. Arbeit der Wissenschaftlichen Akademi- Ländliches Genosienschafiswesen. m Der Ländliche Genosfenschaftsver-arbeiten leistet, berichtet worden. Diese Arbei- band Rhein-Main-Neckar hielt im Hotel ten der Notarbeit 157, die Mitte September be« Hopfeld eine Besprechung mit den Rechnern der gönnen haben, sind im Augenblick zeitlich zur Hälfte ländlichen Kreditgenossenschaften ab. Es waren 80 gediehen (die Dauer der Notarbeit ist zeitlich auf Vertreter anwesend. Generalsekretär Dr. Hille» 26 Wochen begrenzt), sachlich ergibt sich die Not- ma n n - Frankfurt a. M. sprach u. a. über die neue- menbigfeit, bie Gruppe, bie im Augenblick aus acht ften Aenberungen bes Genossenschaftsgesetzes, bie Mann besteht (vier Volkswirte, ein Geologe, ein Möglichkeit ber Annahme von Münbelgelbern, Be» Jurist, ein Forst- unb ein Lanbroirt) burch Hinzu- reitstellung von Mitteln für Arbeitsbeschaffung, nähme weiterer Facharbeiter auszubauen, ba bie Oderrevisor Fenbt-Frankfurt a. M. referierte Untersuchungen — wenn auch ber äußere Rahmen über bie neuesten Vorschriften betr. Jahresabschluß vorsorglich begrenzt würbe — notroenbig sehr in unb Bilanz, lanbwirtschaftliche Entschulbung usw. Einzelheiten gehen müssen. Doch abgesehen von biesen rein praktischen Erfor- rnissen zeigt sich immer mehr, wie bringlich ber unb gab Aufklärung über Fragen ber Rentabilität und Liquidität. Oberrevisor Hartmann-Gießen gab den Rechnern allerlei Auskunft und Anregungen über wichtige genossenschaftliche und geschäft- liche Tagesfragen und stellte fest, daß sich der Geschäftsgang der meisten Kassen gebessert habe. Er ermahnte zur einwandfreien Geschäftsführung und Unterstützung der Maßnahmen der Regierung. Die Aussprache war lebhaft und zeigte, daß die' Aus- führungen der Redner auf fruchtbaren Boden fielen. Postscheckkonto Franhiun a. m. 28100 SaflOQliatpJ)TR(lS3Q p3Ca9j]ltp3)U1Ql r> 3 w r a c » Q C SJ) cj. «7 3 a WmterWswert bestJeiitfchmDolhs- ÜI tie: heute Donnerstag. 20. Dezember, 14 War, aut dem Alten Friedhof statt. Zi lall Siche Beteiligung erbeten 7516 D Die Beerdigung unseres lieben Kameraden Valentin Gonter Ftilrii'! vielen Beweise aufrichtiger Teil- naiiti: bei dem Heimgange unserer lie- bePMtschlafenen Frau Margarethe Balser geb. Wagenbach sa^igüLrvir allen auf diesem Wege unseren inru-tsten Dank Di i »ich! < «eit unb stellen qelanal9 Im:! Vogelsberg, 19. Dez. In letzter Ii । a r f e Nachfrage nach einhei - d iM u tz h ö l z e r n eingesetzt. Allenthalben 1 loiiänbler auf, die insbesondere Interesse TÄ ebenA he* f te und Fuhrleisiungen. Auf Grund der Reichsverdingungsordnung sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden: für Verbreiterung, Kuroenregulierung zung der Provinzialstraßen zureichen. Zuschlagsfrist: 4 Wochen. Gießen, den 19. Dezember 1934. Allgemeine Ortskrankenkasse für den Kreis Gießen. Unsere Kasse m Gießen und die Zahlstellen bleiben am Montag, dem 24. Dezember 1934, und Montag, dem 31. Dezember 1934, für den öffentlichen Verkehr geschlossen. Die an diesen beiden Tagen fälligen Krankengelder werden bereits am Samstag, dem 22„ und 29. Dezember 1934, ausbezahlt. 7491V Der Vorstand. s- ch * tu ’S Iriedberg. S-i- ijofes e» er d-' ^ I hie S)*-, , Pflege- -^ inen '.i H1 U paß: b) Personen, die ländischen saarländischen sind; c) Personen, die nbeim ®eni2 ’e bohrende i2 n0en Stabsofg eJ>. Stellen J8 Kleins ] Se 1 bei den ted Ren IlhfflriM At ! Mi r! cuenschaft hielt eine sinnige A d - I ( e r ab mit Vorträgen, Gedichten, Thea- c ।r Lichtbildern, die alle von den vielen Mädchen und Kindern, die die Halle füll- Hfällig ausgenommen wurden. Die NS- i n d) a f t „Kraft durch Freude" bot Sirm Bunten Abend. Die Turnhalle war t und DevWcher!chiiü)wester Lina, hatten keine Mühe ge= seren Arbeitend -feier zu einer Weihestunde für alle Be- MelantisnwsrM a »^gestalten. Ein Chor, aus Frauen und zu bebeutlam MH1 vusammengestellt, fang Advents- und leicht oen°M.' "^Wliieder und Mitglieder der Frauenhilfe n an unfor^-üIV( in Gedichten die frohe Botschaft der au* Hbincjid Pfarrer Bremmer las das Weihen nn ^ytßechLiülium vor und schilderte den Segen des ? ?j^„^teihnacch,t'?ftes für Familie und Volk. Besondere u) Mdttyähnhl verdienen die meisterhaften Musik- tragei 1-3 Posaunenquartetts, der Herren Otto ' itz sWMmil Weigel, Reinhard Dor mehl viWgdei> LuHn, Vogel. Zum Schluß wartete noch ! am gestrigen L: ^ncljehmit allerlei Ueberraschungen auf. Ge- ’igen Slrbeifen in|ufam:er$efang und Gebet beschlossen die schöne lnhr.n erÄuiÜüt Die Kollekte des Abends kommt der $ n "er uini chre Existenz ringenden Kleinkinderschul- *on BezuMonmen. A l!bcch, 19. Dez. In dem mit Tannengrün ich chtsninückten und sehr gut besetzten Saale WiiM: Lauer veranstaltete die hiesige N S. - aueüHaft am vergangenen Sonntag ihre Den dreier. Nach der Begrüßung durch die rführÜM. Frau Groh, tarnen mehrere passende id)te j zum Vortrag. Dazwischen sangen die sn einer W' iuen ii jtsi dreistimmige Lieder. Außerdem wur- is 1914, ein z noch)— hauptsächlich durch Kinder — zwei ’upp im Tischte TH^erstücke aufgeführt. Am schönsten war Iber, bie sinM als irtrjramrtet der Nikolaus erschien und die 'N verkörpM "nen ?lre -en Helfer mit feinen Gaben bedachte, -besondere duhmi SiWz waren groß und klein von dem Ge- ien Einblick in bifenen t lychbefriedigt. Zellenleiter L. Schäfer 'ont. Einige Äl-'- Ue -IMzt der Führerin und allen Beteiligten 1 oorgetrageriw:) gal > ’m Wunsche Ausdruck, daß sich bald iu Philip^' 2ilb!l«l!:r Frauen in der Frauenschaft zu ge- üusaeftaltunQ brinfamn«r: 2Irbeit am Wohle zusammenfinden her ick mit Achten. lienft her outenC^r-ß e n - B u s e ck, 19. Dez. Am Sonntag 911« h^Qnfta‘tI,e die hiesige NS.-Frauenschaft rf^fien appeÜK' Saal-* :’r Gastwirtschaft „Zur Germania" ihre $ ° npbenten ke 1 nil ° > t s feier, zu der am Nachmittag alle r 3U ”e(i„ Jer 70’ijcire alten Einwohner eingeladen waren, stlos M n fancqoiiweißgedeckten Tischen wurden die Be- an diesem ‘"^er tz^h mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Die en aSier rorubi von der Leiterin der NS.-Frauenschaft, Sunbeslieö <.QU SSHn e ider, mit herzlichen Begrüßungs- ■e Tänze st um ■■ rö -m die StaM -uimWUIll Illi III III ngen bestes I Ul.Ukl 8. Dez. Jfl 11 I in Dongenc.f M Hfl g 11U •trag ”on ,WH Achtung! Neue Bestimmungen für die Einreise in das Saargebiet! Abstimmungsberechtigte Personen bedürfen keiner Einreisegenehmigung. Berlin, 14. Dez. (DNB.) Amtlich wird bekanntgegeben: Nach der Verordnung der Regierungskommission von 29. November 1934 gilt f ü r bie Einreise in das Saargebiet für di- Zeit vom 27. Dezember 1934 bis zum 26. Januar 1935 einschließlich folgendes: A. Die Personen, die in der oben angegebenen Zeit in das Saargebiet einreisen, müssen im Besitz 1. eines ordnungsmäßigen Reisepasses, 2. einer besonoeren Genehmigung zur Einreise in das Saargebiet (ein. Der Antrag auf Einreisegenehmigung ist unter Uebersendung des Reisepasses an die Regt e r u n g s k o m m i s s i o n , Abteilung des Innern, in Saarbrücken, zu richten. Bei Stellung des Antrages erfolgt zweckdienliche Beratung durch die Vertrauensleute und Ortsgruppen des Saarvereins. Die Einreisegenehmigung ist innerhalb 24 Stunden nach der Einreise der Ortspolizeibehörde des Saargebiets vor- z u l e g e n. Sie berechtigt zu wiederholter Einreise in das Saargebiet innerhalb des in dem Genehmigungsvermerk bezeichneten Zeitraums. Personen, denen die Genehmigung zum vorübergehenden Aufenthalt im Saargebiet schon jetzt erteilt ist, müssen diese Genehmigung vor dem 2 7. Dezember 19 3 4 erneuern. Die erneuerte Genehmigung berechtigt sie zu wiederholter Ein- und Ausreise in das Saargebiet. Mit Geldstrafe bis zu 750 Franken oder mit entsprechender Haft wird bestraft, wer diesen Bestimmungen zuwiderhandelt. Die Gebühr für die Einreisegenehmigung beträgt 20 Franken, die Gebühr für die erneuerte Genehmigung 2 Franken. Die Gebühr kann in begründeten Fällen, insbesondere bei Bedürftigkeit der einreifenden Personen, falls ein dringlicher Anlaß zur Einreise besteht, erlassen werden. B. Einer Einreisegenehmigung bedürfen dagegen nicht a) außerhalb des Saargebiets wohnende ob* stimmungsberechtigte Personen. Für sie genügt der von der Abstimmungskommission ausgestellte Abstimmungs- a u 5 ro e i s in Verbindung mit dem Reise- ^Ur. aus Eyj so daß jeder Besucher befriedigt' die "p sich a lererließ. — Die. Eintopfsammlung . .^sgabeb - -' i 'Plenen Sonntag erbrachte hier zirka 230 /e&enin(fj 1 «ü einem freien Platz der Stadt ist ein ü 0,?en berufe? 5 o.lhtmann aufgestellt mit einer großen Kiste, n' b*e ßanbe ni 31 WÜche Spenden und Weihnachtspakete ge= en wir m W arbeit an> «ll-’J-'«*« ""I, viv urJUMViiuut geftii :l *1 md Kirschb ume an den Tag legen. Für )riinnaHiihretTluhbäume werden bis an 90 Mark nrn et Der Theaterzug bei dem Reichspropa- Ht\iab hier ein Gastspiel. Die Gesamtleitung « Führer des Zuges Dr. Fürst (Berlin). ) (er Verbindung mit den Zuhörern stellte «.Ansager des Abends, Karl Hermann I , ls Kellermeister und Sänger vom Rhein, reTanzgrupve, vier Tänzerinnen aus der . »voru. - zeigten schwunovolle künstlerische Tänze t bei ^Hloss' ld-'N Stil, Polonaise von Liszt und Walzer Op,6i*- i|Cd|Li!it. Zwei alte Landsknechte trugen schöne it alter Zeit zur Laute vor. Die fünf . rinior fangen heitere Schlagerlieder, zwei £ rtjiolDbaten, Treppentänzer u. a. boten schöne * am, Br?a,n.5 in dit- nachck übi Lohlst> D h,d Buch- u.Steindruck- Aelt.Zachgeschäst für Einrahmungen Seit 1750 Spähe ire '3a Förderung des Einzelhandels im Gießener Anzeiger ModerneTafel'U.Festdekorationen Kunstgewerbehaus selt1866 Braut-Kranze und -Sträuße 6102 L) Cie Ijdi •U0? D an ZentRa-Uhr Hüte u. 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DezemberMH Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Drittes Blatt Hr.2ickt, die suchten, als Mbedrohte di s ""■Iftiinhiap hi? Tv. ufer", hier Gifte zu finden, im tief- durch, das; A den Polizevio id'fi der Poliz hgeii Wz ßelielWis nm Es» : firn an von Rainer Helden gesehen - ist, glaube „Wüßtch »I dicht vor der Pforte hielt, ertönte 6 Der fy klang d i dieses Sa Sie h t)’s Ihnen nicht gesagt, Sir!" flüsterte einem andern Dorf war, so war daeinzuwenden, aber sie mußte sofort durfte ebensowenig wie der Ehemann 'eimatdorf kommen. Fremde waren ölten Glocke wieder verstummt war. 'n vor der Pforte warteten eine Weile. Black Las Amtliches „Da kö! sich Mistei hol doch t nach Blac „Das t : natürlich noch, aber die Großartigkeit Wen. selb. Hälfte L lästigen wollt 61 mit Waffen n schicken, wieder Spitzel aussenden? nen Sinn haben. Ebensowenig Sinn chen! So dumm sind wir nicht!" Reden hin und her, die Zeit vergeht, bald ist eine Stunde vorbei. Die Käufer beharren bei ihrer Bedingung: Erst alles prüfen und nachwiegen, dann wird gezahlt. Wo ist das Lager? fragt sich der Hauptmann, und sie öffnen ein zweites Paket. Dieses Paket enthält ein elendes Zeug. Haschisch wohl, aber die Brote sind auseinandergefallen und sehen scheußlich aus. Die Käufer sind erregt, daß man es wagt, ihnen diesen Schund anzubieten: Daher also die Vorausbezahlung! Rein, das gibt es nicht! So und so muß Ware aussehen: Der Oberste bückt sich und hebt ein paar Steine aus der Erde, leuchtet hinein und holt ein paar Brote aus einer Zinkbüchse! Dem Hauptmann fällt ein Stein vom Herzen: Seit mehr als einer halben Stunde steht er direkt neben dem Lager! Und es scheint ein gewaltiges Lager zu sein! Jetzt können die Gendarmen kommen. «Allein, ayf unbekanntem Gelände, in dunkler Rocht wagt er nicht mit seinen fünf Mann die acht Dörfler anzugreifen. Aber es gibt auch kein Zurück mehr, denn eben hört man im Dorf Geschrei und Getobe, schon werden die Steine in Eile auf das Lager gelegt, schon laufen alle dem Dorfe zu. Ein richtiger Kampf entspinnt sich, man hat es mit abgehärteten, wütenden Bauern zu tun, die sich gekränkt fühlen! Rach ihrer Meinung haben sie das Recht, jedem Menschen das zu liefern, was er verlangt, und verlangen die Leute Haschisch, so liefern sie Haschisch — was geht das den Staat an? Muß sich der Staat darum kümmern, wie ein armseliger Kerl sich einen Glücksrausch kauft und wie sie, die Leute aus dem Wunderdorf, sich Reichtümer verschaffen? Kein leichter Kampf trotz mitgebrachter Scheinwerfer. Schließlich werden elf Mann abgeführt, drei Verwundete bleiben unter Bewachung im Dorf. berg; Tvgg. Ruttershausen — Tv. Lollar. In beiden Begegnungen hält man die Platzmannschaft für stärker. Jedoch überraschen Resultate im entgegengesetzten Sinne durchaus nicht. Staffel III: Tv. Grüningen — Mtv. Gießen II; Tv. Hausen — Tv. Hochelheim. Gießen sollte in Grüningen nach hartem Kampf zu zwei Punkten kommen, ob dies Hochelheim in Hausen gelingt, ist zweifelhaft. 6 Dorf -er Haschisch-Schmuggler Oie ägyptische Kriminalpolizei erlebt merkwürdige Dinge. Der Maler Christian Rohlfs 85 Jahre alt. Statt einer Antwort zog der Herr wieder und diesmal stärker an der Schelle. Schon lärmten wieder die Hunde auf. Endlich hörte man einen langsamen, schweren Schritt, der sich offenbar über einen Steingang hinweg der Gartenpforte zu bewegte. „Harald, Jana — ruhig!" hörte man nun eine dunkle, grobe Stimme. Sofort verstummte der Lärm der Tiere. Run kamen die Schritte näher. Hinter der Pforte klang jetzt lauter die Stimme: „Was ist denn da los? Wer will denn hier was?" „Bitte machen Sie auf, Herr!" sagte der Mann mit der Aktenmappe höflich, aber bestimmt. „Ich habe hier eine amtliche Handlung vorzunehmen!" „Mir ist von keiner amtlichen Handlung bekannt!" sagte es hinter der Mauer. „Haben Sie denn den Brief von der Gesundheitsbehörde aus London nicht bekommen wegen Ihrer Hunde-?" „Ja — so einen Wisch habe ich bekommen von irgendeiner Behörde! Aber gelesen habe ich ihn nicht. Was soll's damit?" „Es ist von der Gesundheitsbehörde eine allgemeine Schutzimpfung aller Wachhunde angeordnct worden Es haben sich ein paar Fälle von Tollwut ereignet. Und jeder, der einen Wachhund herumlau- fen läßt, muß ihn impfen lassen." „Meine Hunde sind nicht krank. Die brauchen nicht geimpft zu werden." „Machen Sie keine Geschichten, Mann!" sagte der Herr mit der Aktenmappe vor der verschlossenen Tür. „Ob die Hunde geimpft werden müssen oder nicht, darüber haben nicht Sie zu entscheiden, sondern die Behörde! Ich mache Sie darauf aufmerksam, wenn Sie mir den Zutritt verbieten, wird morgen das Haus mit Polizeigewalt geöffnet. Der Besitzer des Hauses und Sie als sein Vertreter haben dann eine schwere Strafe zu erwarten. Und um die Impfung der Hunde kommen Sie doch nicht herum." Einen Augenblick war hinter der Pforte Stille. Dann klang die grobe Stimme zögernd: „Warten Sie! Ich muß erst den Schlüssel holen. Und dann muß ich die Hunde erst festmachen. Sonst springen sie Ihnen an die Kehle." Er ging davon. Man hörte die harten Schritte auf den Steinen sich entfernen. „Harald, Jana— hierher!" klang es durch die Stille. Ein starkes Pfeifen lockte offenbar die Tiere mit ins Haus. Der Herr mit der Aktenmappe nickte jetzt Bob zu. Dann fetzte er sich gemächlich auf die alte steinerne Bank, die vor dem burgartigen Eingang zu Black Castle stand, und wartete. Wieder näherten sich Schritte, ein schwerer Schlüssel wurde von innen in das Gartentor gesteckt. Es klirrte und ratterte. (Eifenftangcn schienen fort» > geschoben zu werden. Und endlich öffnete sich das Tor von Black Castle vor dem Wartenden. In der leisem 9x1 rt plötzlich 4ijii „Da fiUb Christian Rohlss, gebürtiger Holsteiner, bekannt als „der Maler der Türme und der Blumen", wird am 22. Dezember 85 Jahre alt. Einige seiner Arbeiten sind übrigens vor nicht allzulanger Zeit in den Räumen dss Oberhessischen Kunstvereins in Gießen ausgestellt gewesen. „So schnell geht das nicht!" meinte der Beamte bedächtig. „Da muß ich erst die Spritzen auskochen, alles parat legen. Dann muß ich den Impfstoff kochen. Ich habe alles dazu hier in meiner Mappe mit. Wo ist denn die Küche? Sie werden doch hoffentlich Feuer oder Spiritus haben!?" „Ra — dann kommen Sie mal her!" Der Alte ging durch eine Reihe Gänge, bis sie in einer dunklen, hoch gewölbten Küche angelangt waren. Ein kleiner Gaskocher war auf dem riesenhaften alten Herd aufgestellt. „Hier können Sie alles machen!" sagte der Alte, auf den Herd weisend. „Sie brauchen nicht daboi zu bleiben, alter Herr!" meinte Doktor Donnell freundlich. „Das dauert nämlich eine ganze Weile!" Statt einer Antwort setzte sich der alte Mann mit einem Knall auf den Holzschemel vor die Tür. „Konnte Ihnen so passen, daß ich hier fortgehe und Sie allein lasse. 9tein, hier bleibe ich, bis Sie mit Ihrem Krempel fertig sind." „Ra, schön! Wenn Sie sich langweilen wollen, soll mir auch recht sein!" Umständlich nahm Doktor Donnell seine Aktenmappe, legte sie auf den Tisch und holte aus ihr eine Reihe Utensilien hervor. Der Alte sah mißtrauisch jeder Hantierung zu. Er sprach kein Wort, - antwortete auch auf keine Frage des Beamten. Der hantierte in aller Ruhe weiter. Er entnahm einem Paketchen ein paar Ampullen mit irgendeiner Lösung, holte einen kleinen Aluminiumtiegel gleichfalls aus der Mappe hervor. Dann stellte er eine Reihe Fläschchen auf, legte ein sauberes Handtuch auf den Herd und dann darauf eine Anzahl Glasfpritzen. „So — nun können wir anfangen. Run können wir Feuer machen. Und bann wird's nicht mehr lange dauerns" kreisklasie I: Tv. Hochelheim — Tv. Hörnsheim: Ein Lokaltreffen von Bedeutung spielt sich in Hochelheim ab. Die Platzmannschaft, derzeitiger Tabellenführer, sollte nach hartem Kampf zu einem sicheren Sieg kommen. Allerdings muß die Mannschaft an die bisherigen Leistungen anknüpfen, denn die Gäste werden sich ohne Widerstand nicht abfertigen lassen. geöffneten Pforte stand ein alter Mann mit verwittertem Gesicht. Sein weißer Bart hing ihm unordentlich um die hageren Wangen — die Augen lagen dunkel und forschend unter buschigen Brauen. Es war ein Blick äußersten Mißtrauens, der den Beamten traf. Der stand auf und ging auf den Alten zu. Er griff lässig an seine Mütze und sagte: „Guten Tag! Ich bin Doktor Donnell, der neue Amtstierarzt des Bezirks. Hier mein Ausweis von der Gesundheitsbehörde." Er holte aus feiner Brusttafche einen amtlichen Ausweis hervor, der den Stempel der Gesundheitsbehörde enthielt. Mit Widerwillen nahm der alte Mann die Papiere und prüfte sie aufmerksam: „Ra — dann kommen Sie mal!" sagte er brummend. „Was das jetzt alles für neumodische Sachen sind! Mein Lebtag habe ich noch nicht gehört, daß man gesunde Hunde impfen soll!" „Es wird noch vieles geben, Sir, was Sie noch nicht gehört haben!" versetzte Doktor Donnell gleichmütig und ging hinter dem Alten durch die Pforte. Was sich jetzt seinen Augen bot, war eine Art Dornröschenschloß. Das graue, ziemlich verfallene Schloß war über und über von Heckenrosen überwuchert. Weiß, rosa und rot drängte sich die Fülle der Blütenköpfe über jede Balkonbrüstung. Ein Teppich von Weiß, Rot und Gelb schien an den Wänden herunterzurieseln. Es war kein einziger Fleck beinah, der das Grau der Steine hindurch-- gelassen hätte. Die breite Balustrade der Terrasse vor dem Schloß war gleichfalls von Rosen überschüttet. Die Steinquadern waren zersprungen ober abgebrochen, was aber bie verträumte Romantik nur noch erhöhte. Der Alte schlurfte voraus. „Ich habe bie Hunbe feftgebunben. Sonst bringen bie Tiere Sie um. Die Hunbe finb manchmal vernünftiger als bie Menschen", fügte er giftig hinzu. „Danke schön!" sagte ber Beamte freunblich. „Ich habe aber keineswegs bie Absicht, biefe Vernunft Ihrer Hunbe auf bie Probe zu stellen. Im übrigen bin ich noch mit allen lebenben Bestien gut fertig geworben. Das liegt so in meinem Beruf." Sie waren inzwischen vor bem Hause angelangt. Der Alte stieß ein Tor auf. Sie kamen in eine große Halle, bie mit altem Mobiliar angefüllt war. Es roch staubig unb ungelüftet. Offensichtlich war bieser Raum wie bas ganze Schloß Black Castle schon lange nicht bewohnt gewesen „Schöner Besitz!" meinte ber Herr. „Ein bißchen verwahrlost! Sind Sie hier ganz allein, alter Herr?" „Gehört bas Fragen auch zu Ihrem Beruf?" fragte ber Alte mütenb. „Ich benfe, Sie haben hier Hunde zu impfen, unb weiter nichts! Kommen Sie! Die Hunbe finb nebenan. Wo haben Sie benn Ihr Teufelszeug?" entfchieben werben. kreisklasie III: W. -Riebergirmes — Tv. Münch Bob Bvth war. so schnell ihn seine Füße trugen, bie Chaussee an ber vergitterten Mauer von Black Castle entlang gerannt. Er wagte es nicht, seinen Wagen zu nehmen, beim bas Rattern hätte bie Aufmerksamkeit bes mißtrauischen Alten bestimmt erregt. Aber er war ja nicht umsonst ber beste Läufer in ganz Lvminghton unb Inhaber verschobener Preise. Wie ein Pfeil flog er vorwärts und hatte ba(b bie Mauer umkreist. Jetzt war er an ber Wasserseite. Er hielt an unb spähte um sich. Dort unten an ber Böschung, hinter einer kleinen Tannengruppe, hockte 9Rac Lean. Bob lief eilig bie paar Schritte hinunter: „Alles in Orbnung?" fragte Mac Lean eilig. „Alles in Orbnung, Sir! Der Alte hat aufgemacht, unb ber Tierarzt" — hier lächelten be'ibe vergnügt — „wirb schon eine ganze Weile zu tun haben, bis er bie Hunbe verarztet hat —" (Fortsetzung folgt l) S REO Ö t Handball im Lahn-Oillkreis (Gau XII) Vezirksklasie: Tv. Lützellinben — Tuspo. Marburg: Bei einigermaßen Einsatz, sollte Lützellinben hier zu zwei wichtigen Punkten kommen. Die Gästemannschaft scheint in ihren Leistungen etwas zurück- gegangen zu fein. Dokumentiert wirb bie5 recht deutlich burch bie vorsonntäglich hohe Niederlage gegen ben Lokalgegner Kurhessen. Wir rechnen mit einem, wenn auch knappen, so boch sicheren Sieg ber Platzherren. Tv. Goßfelben — Tv. Roth: Zwei gleichwertige Mannschaften stehen sich in biesem Spiel in Goßfelden gegenüber. Wir halten rein spielerisch bie Gästemannschaft für etwas stärker. Ein Unent= schieben liegt aber burchaus im Bereich bes Möglichen Tv. Kirchgöns — Mtv. Gießen: Gießen wirb in Kirchgöns einen schweren Stanb haben unb um eine weitere Rieberlage wohl nicht herum- kommen hvlzhausen II. Die Vereins Schneelaufwarte des 8. Turnkreises tagten. Rachbem bie ersten Vorarbeiten für ben Aufbau bes Turnerschneelaufes in ben Vereinen geleistet war, konnte am vergangenen Sonntag ber Kreis- rointerfportroart Loh bie Laufwarte zu einer ersten Besprechung nach Gießen einlaben. Die Ausgabe ber Versicherungs- unb Wettkampfausweise ergab, baß burch diese Maßnahme ber Turnerschaft eine recht beträchtliche Anzahl neuer Läufer erfaßt wirb. Die Arbeit bes fommenben Winters fetzt, sobald ber erste Schnee fällt, mit einer regen Lehrtätigkeit ein. Zu biesem Zweck werden die benachbarten Riegen in gemeinsamen Ausfahrten in die Schneegebiete des Wefterwaldes und des Vogelsberges ziehen. Von der Turnerfchaft geprüfte Lehrkräfte werden sowohl ben Anfängern wie ben Fortgeschrittenen bas nötige beibringen. Im Hinblick auf bas am 27. Januar auf bem Hoherodskopf ftattfinbenbe Wintersporttreffen des Gaues werben Wettkämpfe im Kreis nicht burchgeführt. Dagegen wirb eine Urlaubsfahrt in bie Alpen für Mitte Februar vorbereitet. Da auch ber Eislauf von ber Turnerfchaft gepflegt wirb, gab ber Winterfportwart auch hierüber einige Hinweise. Zum Schluß zeigte ber Gießener Laufwart Iüngst eine Auswahl wertvoller Trockenübungen auf ben Brettern. schisch zu haben. Aber Opium vielleicht? Rein, auch kein Opium; biefe Leute waren Spezialisten und blieben bei ihrem gemeinen Haschisch. Es blieb nichts anderes übrig, als zunächst ben Lieferanten zu spielen. Die beiden Beamten verschwanden und versprachen, in einigen Tagen mit der Lieferung des Haschisch zu beginnen; eine kleine Anzahlung aber wollten sie doch als Sicherheit haben. Aber — es gab keine Anzahlung, es gab in diesem Dorf überhaupt nur Argwohn und grobe Worte. Rach drei Tagen kamen die beiden Beamten in Begleitung von drei anderen an, um die Haschischbrote abzuliefern. Wohin sollte der „Stoff" gebracht werden? Es war — vorschriftsmäßig" — dunkle Nacht als sie anlangten, in einer Stunde sollten ihnen die Gendarmen folgen, es war keine Zeit zu verlieren, wenn der Plan gelingen sollte. — Hinter dem Dorf ist ein kleiner Palmenhain, dorthin zog man jetzt, hier irgendwo mußte das Lager sein. Den fünf Beamten ist nicht ganz geheuer zu Mute. Gewiß, sie find bewaffnet, aber die Leute aus dem Wunderdorf sind keine Kinder. Vielleicht haben sie schon lange Verdacht geschöpft? Alles trottet schweigend aus dem Dorf. Das erste Paket wird geöffnet, geprüft. Die Brote erweisen sich als echtes Haschisch, unb es scheint, als würben bie Wunderdörfler jetzt etwas gesprächiger; noch immer aber wollen sie nicht zahlen: „Wahrscheinlich habt ihr fein Geld, he?" fragen die Lieferanten. Hauptmann M., der hier scheinbar eine ganz untergeordnete Rolle spielte, wurde scharf: ^.Ohne sofortige Zahlung ist nichts zu ma° Urbeberre 20 Fortte Der He haus von Herr Bot kam auff sagte: „Vater, „Sagen das Esten Verwalter „Ja — K.üeute des Hius ben MBunber t Sterben! Gerabe Staffel V: Tv. Homberg — Tv. Als - Die Begegnung bürfte erst in ber zweiten , > mocf hatte sonderbare eigene Gesetze. ^/Rollte zum Beispiel ein Mäbchen einen Mann hei- erVih nten, ber :u sriJcgen nichp j^ortgefjen Uii Mn jeder ins ~iberbaupt u gern gesehen, und die jungen ses sollten sich ihre Frauen möglichst ii’i.ianbten Dorffamilien wählen. Das 15 Wohlstandes sollte nicht preisgegeben Weiber heulen und betteln; im Lager aber findet man am nächsten Morgen für über 1000 Pfund Ware, genug, um mehr als ein Wunderbarst zu vergiften! »s^Die Dörse le ^ehmbörfe , uer ein IWf, in dem es sich großartig lebte. Das i^Dorf beste .......... ,nSiat nachge Mj, Dieses iuellsten Herzen Hkränkt worden Wie alsoid te man an diese Leute herankommen? M Wieder Aggn Das wiird« k Mgwußte nichß, ten ihr Vech „ genau so Wammen, als wären sie durch die Mei- «Z» nung der ,,K r' " '' " fertig zur Wi hinaus. „Es soll "3)r Schaben nicht sein!" sagte ber Herr ________ )il e Vorsicht wurde zum Verhängnis. SnLDenn jedem, u ' "" ' wußte, baff He Dörfler in ber Lage waren, chren Mt^rauen gilfie ' ' 1 ' zwei Leute Sie taten D erst nach loim ■ ger", war -cu I st wahner unpe r nicht fauffin, lleiber zu kaufen und sich unvergleich- iften, als irgendein Bauer sich leisten qyptische Polizei hatte die Fam'lien ... o________..c Zeit im Verdacht des Waffenschrnug- iels, und i Jgrscheinlich haben sie auch diesen Ge- chäftszwebo; 'trieben. Die Hauptquelle bes Wahlmr der Schmuggel mitRausch- nütenbes Hunbegekläff. Sie schon!" sagte Bob Bath leise zu bem Herim m t ber Aktenmappe. ~ ft eg aus, Bob begleichen. Eine eigen» ich gern!" Bob nickte unb ging eil- i'llte man es beweisen? Hauptmann Jcner Beamter, hatte bereits Agenten ____, in ber üblichen Weise ver- i ufer aufzutreten — vergebens. Man Späher mit ber Polizei, wenn sie am ständige, bae-j re Bauern in so infamer Weise be- ' a, man jagte sie fort unb bebrohte sie woher hatten sie die?). Die Polizei ?oran sie war; denn die Bauern hatten sehr geschickt eingerichtet und sich Dicht bed ^LSebirge, jP'i iclijtejnb wirkt u ijes. -bene als v ® e b t rgjti,| L — . , . , fahren B : in parte gegenüber der Kairener Zieltabelle ein Jet errichtet hat. Will man zur „9Noses- quelle", joenwf) man über diese Berge, will man die Döc'r ,auf der anderen Seite", so muß man H^benfalls öm Esel besteigen und hinüberschaukeln Die GeUn) ist ziemlich traurig, kahl, verlassen. aber hätte ei direktes Vorgehen gehabt, denn man Li! konnte oortiii iig nichts beweisen, kannte kein „La- j unbestimmte Angaben neidischer Be- ie ?r Dörfer angewiesen. Konnte man ' " nicht kaufSd, so konnte man vielleicht ver - ,W kaufen, blc)te Hauptmann M. unb schickte jetzt zwei Leute-an, bie „Stoff" anboten. as sehr vorsichtig, sehr heimlich unb itfcm Palaver. Sie tarnen als „Saibi" ...Lgefleibet all!; Leute bieses oberägyptischen Stammes, Mder die bestem Arbeiter, aber auch die größten Rauh- beine und Wserstecher liefert Diesen geschickten Leuten geliing es, die Dorfbewohner zu überreden W und auf doste Weise festzustellen, daß es sich um „Trafikantenhandelte. Wie aber es beweisen? Da- Lü durch, daßllch die Gifte übernahmen, die ihnen von M den Polizetziqmten übergeben wurden, war nichts bewies diV; im Gegenteil dieses Vorgehen konnte ' ' ~ '■ fod) Unannehmlichkeiten bringen Jm Ueberlegen fanden sie einen Weg. Sie hatterttHi schisch angeboten und die Proben Wirtschaft rat Der löaterlanö und Führer. Nachmittags besuchten die g der Turntagsteilnehmer geschlossen die Saarkundgebung erhand-1 und den Kampf Saar-Hessen im Kurhause. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse 24,75 24,75 Iß 76 | 103,5 134 I 76 76,75 'O l Banfnoten. 01 26,75 Die hinter den Papieren angeführten Zi die der lossenen Dividende an. — 0 4 0 0 0 117 n,75 72,9 26,25 131,25 97,25 111 74 106 99,75 93 135 107 85 99 59,13 98,5 149,5 72,75 74 47,65 61,65 30,75 189 133 44,75 112 45,5 26,5 82,5 173 131,5 87 92,5 81,25 132,25 88,5 94 82,5 63,12 30,54 33,78 26,13 129,75 98 110,5 73 106 99,75 92 134,5 107 29 76 93 68,5 70 72,5 146,5 26 131,5 98,25 111,5 74,25 106,25 99,75 93,5 135 107,5 84,75 99,75 59,13 98,25 76,75 150 117 72,4 73,5 n o 0 47 112 46 63,9 48.5 61,75 31,5 195 134,4 75,5 104,5 133 26,25 130,25 98 111 73,5 105,5 99,75 92 135 107,25 24,75 21 28,75 76,5 93 68,5 70 72,5 147,25 100 47,25 112,25 46,5 63,5 119,25 48,25 62 86,25 31,13 195,5 151,25 135 74 92,75 68,5 70 73 145,75 t t Gritzner Mainkraftwerke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker Grundsätzliches zum Umbruch der Jugendarbeit im DFB. 130,75 200,75 87 92,25 82 i: 413 1 Deutschland allezeit gehalten haben. Nach der eindrucksvollen Stunde der Einführung, die für alle Besucher gemeinsam war, trat der eigentliche Kreisturntag als eine Tagung Dereinsführer in die geschäftlichen Verhand tags, der ausklang in ein Treuegelöbnis zu Volk, Vaterland und Führer. Nachmittags besuchten die anzuregen und' zu kontrollieren, und müssen in der Lage sein, sowohl die technischen Aufgaben, wie die der verwaltungsmäßigen und sportlichen Kameradschaftsschulung zu übernehmen. Sie tragen zwei silberne Winkel und einen silbernen Stern auf blauem Grund (nur auf dem Sporthemd). Sie werden nach den Richtlinien der Kreisjugendwarte zur Arbeit eingesetzt und sollen im Rahmen dieser Richtlinien selbständig arbeiten. Sie können nur durch den Gaujugendführer abberufen werden und verlieren ihren Rang als Oberjungführer nicht, wenn sie wegen Ueberschreitung der Altersgrenze Der Turnkreis 11: Wetterau-Vogelsberg im Gau XII: Nordhessen hielt in Bad-Nauheim seinen 2. Kreisturntag ab, der aus den Unterkreisen B ü - dingen, Schotten und Friedberg mit 250 Vereinsführern, Dietwarten und Dereinspressewar- ten sehr gut besucht war. Nach Begrüßung durch den Vereinsführer der Bad-Nauheimer Turngemeinde, Sturmbannführer Rektor Walter, sowie durch Turnkreissührer Thierolf (Friedberg) und Gauoberturnwart Paul (Gießen), der im Auftrage des Gauführerstabes des Gaues Nordhessen sprach, hielt Lehrer B e rf e r (Ober-Seemen) ein& mit lebhafter Zustimmung aufgenommenen Vortag über „Der Führergedanke in der Deutschen Turnerschaft". Die inhaltvollen Ausführungen zeigten treffend das Wesen echten Führerturns und seinen Segen für Turnerschaft, Volk und Vaterland. Lebhaft begrüßt wurde die Anwesenheit des stellvertretenden Kreisschulungsleiters für den Kreis Friedberg, Pg. Bürgermeister Madre (Heldenbergen), der der Turnerschaft für ihren jahrzehntelangen Dienst an der Volksgemeinschaft und am Volkstum Anerkennung aussprach. Ueber das Wesen, die Aufgaben und den Aufbau der Dietarbeit gab Kreis- dietwart S ch w i ck e r t (Nieder-Mörlen -Aufklärung. Zur Freude des Turntags wohnte als Gast auch der Saarturnführer Karl Burk (Saarbrücken) den Verhandlungen bei. Er erinnerte an die starke Beteiligung der Saarturner am Mittelrheinifchen Kreisturnfest 1925 in Gießen, und es wurde stürmisch begrüßt, als er die Turner des alten Hessengaus zum Befreiungsturnfest 1936 nach Saarbrücken einlud. Das solle nicht nur eine Veranstaltung des neues Gaues XIII: Südwest werden, dem die Saarturnerschaft jetzt angehört, sondern auch die Teile des neuen Gaues XII: Nordhessen. Es handelt sich hier um den Bezirk Gießen des Gaues Nordhessen, der 1936 gern der Einladung der Saarturner folgen und ihnen damit Dank abstatten wird für die Treue, die die Saarturner der DT. und damit 99 46 111,5 ■ 46,4 63,13 118,65 48,13 61,75 86 31,5 189,5 152,5 133,25 Der Deutsche Fußballbund wird innerhalb der Gemeinschaft des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen in engster Zusammenarbeit mit der HI. und den Erziehungsberechtigten nach den lebendigen Gesetzen des nationalisozialiftischen Staates mit seinen Mitteln und in den durch sein Aufgabengebiet bedingten Formen die sportliche Jugenderziehung umstellen. Die Umstellung erfolgt nach folgenden Grundsätzen: 1. Die deutsche Sporljugend soll mitverantwortlich an dem Geschick des deutschen Sports gemacht werden. Sie soll selbst INitträgerin der Bewegung werden. 2. Indem der Grundsatz verwirklicht wird, daß die Sportjugend die Kraft und die Fähigkeit haben muß, sich selbst zu führen, aus eigenem Erleben und eigenem Willen die sportliche Lebensgemeinschaft zu gestalten, stellen wir der Jugend die gleichen Aufgaben, wie sie ungleich schwerer die Vorkämpfer des deutschen Sports voreinst auch zu lösen hatten und gelöst haben. 3. Das im Sport unentbehrliche Schüler — Meisterverhältnis bedingt die Betreuung, nicht aber die engherzige Bevormundung der Jugend durch die Aelteren. 4. Jede Führung erfordert Führeroollmacht und Gefolgschaftswillen. Es ist deswegen notwendig, geeigneten Jugendlichen die Führermacht zu geben und die Gefolgschaft zum Gehorsam zu verpflichten. Eine Jugendgemeinschaft, die diesen Namen mit Recht führt, kann sich nicht darauf beschränken, nur bestimmte Uebungstechniken und Kämpfe gemeinsam durchzuführen, sie muß die bei der Ausübung des Sports erworbenen Fähigkeiten und Eharakter- eigenschaften bewußt in allen Lebenslagen und bei allen Gelegenheiten zur Auswirkung kommen lassen. Die Organisation der Jugendarbeit. In dem Schulungskursus der Gaujugendwarte in Leipzig in Anwesenheit des Bundesführers und Bundesjugendführers find folgende organisatorische Maßnahmen festgelegt worden, die vom Bundesführer für das ganze Bundesgebiet hiermit in Kraft gesetzt werden. 1. Die kleinste sportliche Gemeinschaft ist die AE.G....................... Bekula Elektr. LteferungSgesellschaft... 6 Lichl und Straft g Selten & Guilleaume o Äesellsch.f.Clektr.Uniernehmung. 5 Rheinische Elektrizität 5 Schuckert L Co 5 Siemens L Halöke 7 Lahmeyer L Co 10 - - II r iW ij ia." 214* 61-fi 8: Ä 5: 10-6 Kreisiurntag des Turnkreises Weiterau-Vogelsberg ° 83 6|173,25 84 98,75 59 97 76,25 146,5 116,5 71,5 72,65 132,5 200,5 88,25 93,75 82,75 24 20,9 28,4 74,9 93 68,5 70 73 145,75 PbApp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.. L'- 2. oc, 84 99,4 59 96,5 t®. Farben-Jnounne cheideanstaU Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft 0.628 58,17 0,204 3,047 54,80 81,18 12,27 5,42 16.40 168,18 21,30 0,716 5,649 61,68 48,95 11,155 63,29 80,72 34,02 10J0 2,484 'rl 63,38 80,!6 Schwedische Noten Schweizer Noten. Spanische Noten Ungarische BuderuS Deutsche Erdöl Gelsenkirchener tarpener oesch Eisen—Köln-Neuessen . Ilse Bergbau Ilse Bergbau Genüsse Klöckncrwerke Mannesmann-Nöhren Mannschaft. An ihrer Spitze steht der Mannschaftsführer. Dieser ist nicht nur Spielführer auf dem Feld mit unbedingter Befehlsgewalt während eines Spieles, sondern auch Kameradschaftsführer außerhalb der Uebungsstätten. Ihm ist die Pflege der Kameradschaft innerhalb der Mannschaft anvertraut, er hat für die wirtschaftlichen Angelegenheiten, für das Training, für die Benachrichtigung usw. zu sorgen, kurz die Mannschaft in jeder Beziehung in Ordnung zu halten, zu führen, und der Mannschaft beispielhaft vorzuleben. Seine Mannschaft ist ihm in allen Angelegenheiten feines Vereins unterstellt. Er wird auf Vorschlag des Vereinsjugendführers vom Kreisjugendführer ernannt und trägt zum Zeichen seiner Befehlsgewalt auf der linken Brustseite auf der Sportkleidung (nur auf dieser!) einen silbernen Winkel auf blauem Grund. 2. Hat ein Verein mehrere Mannschaften der gleichen Altersklasse, also A I, A 2, B I, B2 usw. Jugendmannschaften, so wird vom Kreisjugendführer auf Vorschlag des Vereinsjugendführers ein Jahrgangsführer ernannt. Er trägt auf dem Sporthemd (also nur auf der Vereinstracht) zwei silberne Winkel auf blauem Grund. Dem Jahrgangsführer find die Mannschaftsführer feines Jahrgangs, damit auch die Mitglieder dieser Mannschaften unterstellt. 3. Der Jahrgangsführer des ältesten Jahrgangs (Altersklasse A) bekleidet gleichzeitig das Amt eines Vereinsjungführers, ihm sind die anderen Jahrgangsführer unterstellt. Hat ein Verein nur eine Mannschaft der Altersklasse A, so ist der Mannschaftsführer dieser Mannschaft zugleich Vereinsjungführer. 4. Die Mannschafts- und Jahrgangssührer unterstehen dem Vereinsjugendführer, nach dessen Angaben sie im übrigen selbständig zu arbeiten haben. Der Vereinsjugendführer trägt als Zeichen seiner Befehlsgewalt auf dem Sporthemd einen goldenen Winkel auf blauem Grund. 5. In jedem Kreis werden nach entsprechender Schulung und Bewährung durch den Gaujugendführer ein oder mehrere Jugendliche als Oberjungführer eingesetzt. In ihrem Arbeitsbereich unterstehen ihnen alle Mannschafts- und Jahrgangs- bzw. Vereinsjungführer. Sie haben deren Arbeit lungen ein. Turnkreisführer Thierolf zeigte in feinem umfassenden Jahresbericht an vielen Beispielen aus der Erfahrung, die große Verantwortung, die jedem Vereinsführer auferlegt ist, aber auch die reiche Gelegenheit zu segensreicher Arbeit für Volk und Vaterland. Der Jahresbericht des Kreisobertumwarts Dr. S i e g e r t (Stockheim) gab ein anschauliches Bild von der vielseitigen und auch erfolgreichen Arbeit des Turnkreifes im ersten Jahre feines Bestehens. Der Arbeitsplan für 1935 wurde von Dr. S i e g e r t im einzelnen entwickelt. Der Blick der im neuen Jahre sofort einfetzenden Lehrarbeit ist in erster Linie gerichtet auf das große Gaufest der Nordhesfen in Gießen im August 1935. Eine Vorbereitung für diese Heerschau des Reichsbundes für Leibesübungen wird das 1. Kreisturnfest des Kreises Wetterau-Voaels- berg sein, das Ende Juni oder Anfang Juli in Verbindung, mit der 75-Jahrfeier dei>'Bad-NaUheimer Turngemeinde in der hessischen Badestadt durchgeführt werden soll. Eine besondere Tagung hielten die Vereinsdiet- warte unter Leitung von Kreisdietwart S ch w i k- k e r t (Nieder-Mörlen) ab. An der regen Aussprache beteiligten sich besonders Gauoberturnwart Paul und Kreisschulungsleiter M a d r e. Letzterer gab nähere wertvolle Fingerzeige für die Zusammenarbeit der Turn- und Sportvereine mit den Dienststellen der Partei. Gesondert tagten auch die Vereinspressewarte unter Leitung von DT.-Kreispressewart Fröhlich (Stockheim). Die Aussprache leitete DT.-Gaupresse- wart O ß w a l d (Bad-Nauheim) mit grundlegenden Ausführungen über die turnerische Pressearbeit ein, die in turnerischer Grundhaltung bewußt den Volkstums- und Heimatgedanken pflege. Wertvolle praktische Hinweise gab Vereinspressewart Weickhardt (Butzbach). Dann versammelten sich alle Besucher der Sondertagungen zum gemeinsamen Schluß des Turn- Verordnung über die Eichpflicht von Meßgeräten. Fwd. Die Verordnung über die Eichpflicht der zur ßängemeffung und der zur Flächenmessung dienenden Meßwerkzeuge vom 22. Dezember 1932 wird durch eine vom Reichswirtschaftsminister erlassene neue Verordnung über die Verpflichtung zur Eichung von Meßgeräten ersetzt, die im RGB. Nr. 135 veröffentlicht ist. Die Verordnung enthält uno. die Bestimmung, daß die Verpflichtung zur Eichung auf die Meßwerkzeuge und Meßmaschinen für ßängemeffung und für Flächenmessung ausgedehnt wird. Es wird jedoch gestattet, daß die in der Textilindustrie verwendeten ßegemaschinen bis auf weiteres in der bisherigen Weife weiter verwendet werden dürfen, ohne daß die zusätzliche Einschaltung geeichter Meßmaschinen gefordert wird. Diese Ausnahmevorschrift findet jedoch keine Anwendung bei Neugründungen oder Erweiterungen von Betrieben, oder wenn wegen Erneuerung des Maschinenparks die Aufstellung geeichter Meßgeräte möglich wird. Die Verpflichtung zur. Eichung wird gleichzeitig ausgedehnt auf die Taxameter an Kraftdroschken und die ßängemeßinstrumente an Kraftfahrzeugen. ßetztere müssen dann geeicht sein, wenn eichpflichtiger Verkehr im Sinne der Maß- und Gewichtsordnung vorliegt. Nicht betroffen von der Verordnung wird dagegen z. B. der gewerbliche Güterfernverkehr, wenn die Berechnung der Fracht auf Grund der nach der Karte feftgefteüten Entfernung nach festen Tarifen erfolgt, ober wenn bei mietweiser Benutzung von Kraftwagen die Gebühren ausschl. nach der beanspruchten Zeit berechnet werden. Für die in der Draht- und Kabelindustrie und in der Garnindustrie verwendeten Meßwerkzeuge und Meßmaschinen für ßängemeffung, sowie für die Taxameter und ßängemeßinstrumente an Kraftfahrzeugen tritt die Verordnung am 1. Juli 1935, im übrigen am 1. Januar 1935 in Kraft. Frankfurter Börse. INittagsbörse: freundlich. Frankfurt a. M., 19. Dez. Die Ausführungen des französischen Außenministers im Senat gaben der bereits gestern sich anbahnenden freundlicheren Auffassung an der Börse heute eine weitere Stütze, zumal man auch sonst in bezug auf die außenpolitische ßage etwas zuversichtlicher gestimmt war. Von allgemein günstigem Einfluß war auch das Aufhören der Verkäufe der Auslandsarbitrage. Angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage blieb aber die Unternehmungslust sowohl der Kundschaft als auch der Kulisse sehr klein, so daß die Umsatztätigkeit auf fast allen Marktgebieten keine Ausdehnung erfuhr. Gegenüber, der Abendbörse überwogen aber durchschnittliche Kursbesserungen von 0,50 bis 1 o. H. Auf die ersten Erfolge in der Steinkohle-Hydrierung zeigte sich für IG. Farbenindustrie etwas mehr Interesse mit 131,75 bis 132,25 (130,75). Der Montanmarkt empfing von der günstigen Entwicklung in der westdeutschen Eisenindustrie etwas Anregung, besonders erhöht waren Mannesmann mit plus 1,13 v. H., ferner gewannen Klöckner 0,75 v. H., Phönix 0,25 v. H., Stahlverein 0,50 v. H. und Har- penssr 1 v. H., Mansfelder lagen behauptet. Elektrowerte zogen bei kleinen Umsätzen ebenfalls an, fo Bekula um 0,65 v. H., Schuckert um 0,75 v. H., AEG. um 0,25 v. H. und ßahmeyer um 0,50 v. H., Siemens lagen mit 134,50 unverändert. Fester notierten außerdem Reichsbankanteile mit plus 1,25 v. H., Zellstoffaktien bis plus 0,90 v. H. und Schiffahrtswerte fetzten ihre Erholung bis zu 0,65 v. H. fort. Gut erholt waren nach dem gestrigen Rückgang auch Kunstseide AKU. mit 45,75 bis 46,50 (45), ferner lagen Metallgefellfchast 0,75 v. H., Zement Heidelberg, Hanfwerke Füssen und Continental Gummi je 0,50 v. H. freundlicher. Der Rentenmarkt hatte ebenfalls nur kleines Geschäft, etwas mehr beachtet blieben Kommunal- Umschuldunq, ferner notierten Stahlverein - Bonds 0,25 v. H. hoher, dagegen kamen Altbefitz mit 102,50 um 0,25 v. H. niedriger zur Notiz, während im übrigen die letzten Kurse behauptet blieben. Im Verlaufe setzten sich in den Hauptwerten bei allerdings kleinen Umsätzen weitere Besserungen durch, so für AKU. 47 (46,50), Schiffahrtswerte an sich aus den Jugendmcmnfchaften , 6. Die Kreisjugendwarte sind oerantmorfr* die gesamte Jugendarbeit im Kreis, betr^ den Oberjungführern die Jugendlichen ihre“eJ R bereichs. Sie tragen zwei goldene Nu». 7^ blauem Grund. 7. Der Gaujugendführer ist verantwortlich fl- gefamte Jugendarbeit im Gau. Ihm find bte 6 ('! jugendwarte, die Oberjungführer und all- * gangs- und Mannfchaftsführer unterstellt ff ,7^ zwei goldene Winkel und einen goldenen kJ > blauem Grund auf dem Sporthemd. 91 R’ " ckkib "27436 58,01 54,64 12,235 16.36 167,76 21,06 61,52 Schultheis Patzenhofer o Llku (?XU(jemeine Kunstseide) .. o Bemberg o Waldhof o Aschaffenburg o GaS 7 Daimler Motoren o Deutsche Linoleum o Orenstein & Koppel 0 Leonhard Tietz O Chade 10 Aerumulatoren-Fabrü o Conti-Gummi O Hamburg-Amertka-Paket o Hainburg-Südam. Dampfschiff. O Hanja°Dampsschiff o Norddeutscher Lloyd o A-G. für Berkebrswesen Mt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft o Dresdner Bank o Reichsbank 12 nochmals plus 0,25 v. H., von Elektroaktien 131 (130,25). ßebhafter waren jedoch Jg mit 133 bis 133,25 nach 132,25. Der Mont blieb dagegen ziemlich ruhig und unueränbert sonst waren die Anfangskurse zumeist behaaS etwas fester noch Reichsbank bis 147,50 (147-, Am Rentenmarkt blieb das Geschäft klein » besitz waren weiter gedrückt und zwar bis auf? ferner gaben späte Reichsschuldbuchforderunorn 97 (—0,25 v. H.) nach, während im übrig-, ersten Kurse voll behauptet blieben. Abendbörse gut behauptet. Die zuversichtlichere Stimmung der Mitta erhielt sich auch im Abendbörsenverkehr, boi wickelte sich angesichts der herrschenden t™ Haltung vor den Feiertagen nur unbebeuir Geschäft. Farbenindustrie waren nach der chung im Mittagsschlußverkehr heute abenb w. etwas fester, auch die Mehrzahl der Montana war im Vergleich zum Berliner Schluß eine£7 freundlicher, andererseits blieben die meisten tz- trizitätspapiere sowie Reichsbankanteile nur ftp. gehalten. U. a. notierten: Altbesitz 102,13, 6 oft gu verein 90,25, Braubank 101,25, Reichsbank Buderus 85, Gelsenkirchen 59,13, Harvener 9s'l Rheinstahl 85,50, AKU. 47, Bekula 131,25, J Gummi 134,40, Scheideanstalt 200,50, Licht KA-.M 111, IG. Farben 132,65 bis 132,50, Wäre! Lahmeyer 107, Metallgesellschaft 82,75, 75,50, Schuckert 93, Zellstoff Waldhof 46,40 bahn-VA. 116,65, Hapag 24,75, ßloyd 29. I Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M„ 19. Dez. Am letzten I I treidegroßmarkt vor den Feiertagen entwickelte, y- nur noch sporadische Umsätze. Das Angebot in ft» getrevde war verhältnismäßig reichlich, die frage hat etwas nachgelassen. Futtergetreide: hingegen bei immer noch knappen Zufuhren auch Mühlenabfälle und ölhaltige Futtermitteln ren weiter knapp und sehr begehrt. Das geschäft blieb sehr unbefriedigend, auch fiir ipjrr ßieferung zeigte sich nur sehr geringe ^u; Der Abruf aus laufenden Schlüssen «ikMp penb. Es notierten (Getreide je Tonne, alles wr^r i>. 100 Kilo) in Mark: Weizen W IX 203,50, W XIII 207,50, W XVI 211,50; Roggen R IX 163,50,RXII' 167,50, R XV 171,50, alles Großhandelspreise k Mühlen des genannten Preisgsbiets; Futtmech G IX 165,50, G XI 168,50, G XII 170,50; 'h-in H XIII 163,50, H XIV 165,50, alles GrotzhM- preife ab Station. Bei Wasserverladung über W Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste fiir Bra zwecke 200, Weizenmehl W XIII und W XVIIV plus 0,50 Mk. Frachtausgleich; Roggenmshl 23,60, R XV 24 plus 0,50 Mark Frachwusift: Weizennachmehl 16,50, Weizenfuttermehl ll'i Weizenkleie W XIII 10,58, W XVI 10,79; W’ kleie R XIII 9,81, R XV 10,05 alles Mühlensesl^ ab Mühlenstation, so weit sie in den Bereiit ßandesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojoifr mit Monopolzuschlag (m. M. 13, Palmkuchen in - 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrik^ ab südd. Fabrikstation. Treber —, Trockenlch'' 9,30 bis 9,70, Heu, südd., 11, Weizen- und W* stroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 4,70 bis - Der nächste Getreidegroßmarkt findet am V* zember 1934 statt. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 20. Dez. (Dorbericht.1 B 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftric.' ■ Rinder (15 Ochsen, 2 Bullen, 30 Kühe, 27 » 1737 Kälber, 118 Schafe, 1520 Schweine. 6$ !r ten: Kälber 24 bis 54 Mark, Hämmel 27 Schafe 15 bis 31, Schweine 45 bis 53 W ' Marktverlauf: Kälber und Schweine rege, und Schafe mittelmäßig. Schweinemarkt in Friedberg. ßPF. F r i e d b e r g, 19. Dez. Auf dem Schweine markt waren 394 Jungtiere E trieben. Es wurden folgende Preise bezahlte bis zu sechs Wochen alt 12 bis 15 Mark, («DJ \; acht Wochen alt 15 bis 20 Mark, acht bi? - Wochen alt, 20 bis 25 Mark. Der Handel lebhaft, der Auftrieb wurde restlos pertauft- 173,5, 173 iD-'him Mansfelder Bergbau......... u Kokswerke o Phonir Bergbau o Rheinische' Braunkohlen 10 Rheinstahl o Bereinigte Stahlwerke o Otavi Minen o Kaliwerke Aschersleben 5 Kaliwerke Westeregeln 5 Kaliwerke Salzdetfurth iy. _____Serlm.lS.Oezcmber_______ Amerikanycye Noten.............. Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Lesterreich, i 1OO SchMng Rumänische Noten Lombardzinsfuß 5 0. H. Devisenmarkt Berlin — Frankfur^L^ ,9 .tW«* —Tä UL 0,104 3.oy rl 11.» itf ’S o 2 3 5 Frankiun a. Vi. Berlin Schlußkurs Schluß!. Abendbörse Schlußkurs Gchlußk. Mittag- börse 18-12. 119-12- 18.12. 19.12. 80 80 80 80 — — 93 93,4 46,75 47,25 46.9 46,75 206,25 207,5 207 208 84,65 85,5 84,75 85,25 39 39 39,4 39,25 12,13 12 11,9 12,5 107,5 108 108,25 108 107,5 109 107,25 109 143 — 143 142,13 Frantturi u. M. Äerin. Schlußkurs Schluß!. Abendbörse Schluß- kurs Schlußk. Mittag, börse Datum 18.12. 19-12. 18.12. 19-12. 6% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 6% eljem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 6Yi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche AnI.-Ablös..Schuld mit Auslos.-Rechten ............ 96,9 98,5 102,75 97 94,5 102,75 94,25 94,25 94,75 95,5 96 96 104,4 24 1,05 6,1 5,9 5,9 11 7,9 96,9 98,75 102,13 97 94,5 94,25 105,5 102,5 94,25 94,25 94,65 95,5 96 96 104,4 24,75 1,05 6,1 5,8 6 11 7,9 97,13 98,75 102,8 97 102,9 95,5 96 96 104,4 24,5 1,05 6,2 5,95 6,13 11 — 97,13 98,75 102,1 97 94,5 102,25 95,5 96 96 104,4 24,5 1.05 6,1 5,9 6,25 11 Deögl. ohne AuSlos.-Rechte...... 6% eficin.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rülkzahlb. 102%)............ 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12................. Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltqui......... Oberhessen Provinz-Änleihe mit Auslos.-Rechten ............. Deutsche Komm. Sammelabl. Än. leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6%% ehem. 4y,% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriese...... W/o ehem. 4/,% Rheinische HyP.-Bank-Liqu..Toldpfe..... 6% ehem. 8% Pr. Landespfand, bkiefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandcSpfand. briefanstalt, Pfandbriefe R. lu Eteuergutsch. BerrechnungLlurS.. 4% Oesterretchtsche (Soldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ....... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/,% desgl. von 1913......... 6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4*^erie I 6 ^°8dadbahn.Anlethe ^rainiuu u. jji. Berlin Schluß- kurs Schluß!. Abendbörse Schlußkurs Schlußk. Mittagbörse Datum 18.12. 19.12. 1812. 19-12- 4% desgl. Serie 11 ........... 7,9 4 6 3,65 29,25 7,9 4 6 3,65 30 7,7 4 3,65 29,25 4 6,2 3, kl 30,25 6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.i9i3 4% Rumänische vercinh. Rente .. 2*4% Anatolier .............. 18. Dezember Amtliche Rotier na Geld Drief Buenos Aire- 0,628 0,632 Brüssel..... 58,17 58,29 Rio de Jan. . 0,204 0,206 Sofia ...... 3,047 3.053 Kopenhagen. 54,86 54,96 Danzig....' 81,18 81,34 London..... 12,285 12,315 HelsingforS.. 5,425 5,435 Paris ...... 16,40 16,44 Holland .... 168,26 168,60 Italien..... 21,30 21,34 Japan ...... 0,717 0,719 Jugoslawien 5,664 5,676 Lslo..... : 61,75 61,87 Wien....... 48,95 49,05 Lissabon.... 11,165 11,185 Stockholm... 63,36 63,48 Schweiz .... 80,72 80,88 Spanien.... Prag....... 34,02 34,08 10.39 10,41 Budapest ... Neuyork... 2,489 2 493