Samstag, 15. Dezember 1934 1295 Erstes Blatt 184. Jahrgang Partei - Staat lil N antwortungsbewußt und ernst Lenker und Steuer- V en w 1 - 'efDery. | .....Panzers ' „ADmiral Scheer" einen Besuch abzuftatten. jk | 15 Uhr verließ Der Führer unter_Den Klängen V. dem Führer die ersten Grüße dar. Am ^rr wirD Adolf Hitler vom Kapitän der re?., e,P Scharf, begrüßt. Der Führer besichtige V/' mit seiner Begleitung eingehend die ocridiüh nn Decks der „Europa" mit ihrer geschmackvollen nchtung und äußerte sich in höchst anerkenn^' Worten. Es folgte eine ebenso einaehende »S? gung der Mannschaftsräume, der Küchen unh i l' Itigen Wirtschaftsräume. Bis in das Schwimmt hinunter dehnte sich die Besichtigung aus. An? den Maschinenräumen hielt sich der Führer ? In , Zeit auf. Mitglieder der Besatzung befragt er S ihren Verhältnissen. Dann begab sich der früh5 hinauf zur Brücke. Zunächst wurde ihm dortI Rettungsbootmanöver vorgeführt. Auf der Colu" : bus-Kaje erschollen immer wieder Sprechchöre 5? sich Obergruppenführer Brückner zeigte, ersch^ witzige Sprechchöre wie: „Lieber Adjutant drin den Führer doch ans Land!" Andere riefen: ’lW Führer, fahr nicht weg, komm zuerst ans Sonn!!' deck!" ufw. ölt jGine be menben 3, i de- Ueilsch in ! Al'ellun I in ! Hemo „i Umstell l. Die Staatsanwaltschaft habe aus gewissen Ariden den Verdacht gewonnen, daß Fleschs spricht am Weihnachtsabend. llr Weihnachtsabend, dem 24. Dezember, bringt : ^eichssender Berlin von 20 bis 24 Uhr Holge von Musik und Dichtung „Zur heiligen ichDen Höhepunkt der Veranstaltung wird « e i ch s se n d u n g aus München bilden, c Stellvertreter des Führers, Reichs- nirr Rudolf Heß, hält — wie schon im Der- itgnen Jahre — eine Weihnachtsansprache an e!A uslandsdeutschen und an die „Aschen Seefahrer. ticgan als Finanzier des Weltkrieges. ItiLyork, 15. Dez. (DRB. Funkfpruch.) Das Eisenbahnunglück in der Ukraine. — Zwei lote, mehrere Verletzte. Zwei Güterzüge stießen bei Konotop (Ukraine) infolge falscher Weichen st eHung zusammen und wurden stark beschädigt, so daß aus Konotop ein Hilfszug für die Aufräumungsarbeiten abgehen mußte. Zwei Beamte wurden nach den bisher vorliegenden Mitteilungen getötet und mehrere verletzt. Vom Bundeskommissariat des Inneren (OGPU.) wurde eine Untersuchung eingeleitet. 'pltz mellen! t Weltzq Der Plk rrgewöhM . Das \\iv plomai an der' • t durchs sieht man. ib Saß. h n, an tun b M litl)tn 8 ।mit ffufbtrl . Kn 20 am We, FiM , Mhm, x M nMÜMlr Da:1 Amtsblatt von Mexiko veröffentlichte das vemfa.ungsändernde Gesetz über die Einfüh- r um des sozialistischen Unterrichts un:i> :se StaatskontrollF über den gesamten Schul- umn kocht. Das Gesetz, das bekantlich bei einem £eit devt ÜaDÖlterung leidenschaftliche Ablehnung hervor- geiri^n hat, ist damit in Kraft getreten. Unglücksstätle, um die ersten Vernehmungen durchzuführen. Aus den verschiedenen Zeugenaussagen ergibt sich einwandfrei, daß die Schranke bereits fünf Minuten vor Passieren des Zeuges ordnungsmäßig geschlossen war. Die geschlossene Schranke wurde von dem Autobus mitten durchbrochen. Die Zugführung und das Dlockperfo- nal trifft keinerlei Schuld. Rachdem alle Toten und Verletzten geborgen waren, konnte der Zug mit großer Verspätung feine Fahrt fortsetzen. Wie zu dem Unglück bei Langwedel ergänzend mitgeteilt wird, handelt es sich um den Zug, mit dem der Führer von Bremerhaven nach Berlin zurückfuhr. 3m Zuge selbst blieben alle Mitfatjren- ren, einschließlich des Personals, unverletzt. Rur die Maschine wurde leicht beschädigt. Der Führer traf mit feiner Begleitung um 23.37 Uhr auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin ein. Zu dem Unglück auf der Strecke Verden—Uelzen wird nachträglich gemeldet, daß der Musiker Fritz Scheel am Samstagmorgen im Krankenhaus feinen schweren Verletzungen erlegen ist. Scheel starb, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Wettervoraussage. Durch fortgesetzten kräftigen Luftdruckfall hat sich bei Irland ein außerordentlich mächtiger Sturm- wirdel entwickelt. Da er sich in östlicher Richtung verlagert, nimmt sein Einfluß auf unser Wetter zunächst noch zu. Aussichten für Sonntag: Bei kräftigen südwestlichen bis westlichen Winden veränderlich bewölkt und teilweise Regenfälle, mild. Aussichten für Montag: Wechselnd bewölktes Wetter mit wiederholten, meist stürmischen Niederschlägen (in höheren Gebirgslagen teilweise Schnee), bei lebhaften westlichen Winden etwas schwächer. Lufttemperaturen am 14. Dezember: mittags 4,0 Grad Celsius, abends 4,1 Grad: am 15. Dezember: morgens 5,4 Grad. Maximum 5,4 Grad, Minimum 3,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Dezember: abends 5,0 Grad; am 15. Dezember: morgens 4,7 Grad Celsius. — Niederschläge 0,2 mm, Furchtbares Autounglück bei Verben an der Aller Autobus vom Schnellzug überrannt. —14 Tote, drei Schwerverletzte. K »Ql »Ihirirter Blatt „World Telegram" meldet, der i rskende des Ausschusses zur Untersuchung der i islimgsindustrie, Senator Rye, habe ihm von i ec Telegramm des damaligen amerikanischen Pa-'tie gegen diejenigen Mießmacher, Ui wirtschaftlichen Verhältnisse Italiens ver- iil ch kritisieren, scharfe Maßnahmen erJW.. So soll u. a. jedem Mießmacher die Mit- c Japan und Rußland im Fernen Osten Oie Verteidigung der Mandschurei. essen aud- nU 10 h- Dorsitz-'. vertret «J malt D''' zunächst!^ tagten ditlil tehe. N 1 r AngtlK Verfügung, r tauisch» beantragte! ei bis brei i ina ertrant!1 Es erfolgt I rklagttt' dauert. Fuh Moment, t bei den?r' * Molinar Iah batte,! r wenigen - che beantr hdem 101* n waren, r stog ■ infcm^ t. OfM^ General'' Dberft W 1U frei!1--' [ WM • q , i|l ringel Beifein ft ileY'U b Unt< - ist iC em, K 0W£j' scheu Japan und den M a n d a t s i n s e l n in der Südsee. Durch diese Luftverbindung soll die über 4200 Kilometer lange Strecke in drei Tagen statt bisher in acht Tagen zu Schiff überbrückt werden. Ein Flughafen soll beschleunigt gebaut werden. Außerdem ist ein Anschluß an spätere amerikanische Fluglinien geplant. Zapanisch-amerikanischer Zwischenfall in Schanghai. Ein amerikanischer Journalist knipst Uebungen japanischer Truppen. Schanghai, 15. Dez. (DRV. Funkfpruch.) Peinliches Aufsehen erregt hier ein japanisch-amerikanischer Zwischenfall. Eine japanische Truppenabteilung und vier gelandete Ma- rinemannschoften hielten Uebungen ab, in deren Verlauf sie die von der internationalen Riederlasfung nach dem Stadtteil Tfchapei führenden Ausgänge befehlen. Schon dies rief unter der Bevölkerung, die sich dabei der Beschießung Tschapeis im 3ahre 1932 erinnerte, Rervosität hervor. Der amerikanische 3 o u r n a l i st V u ch m a n n, der für die hiesige Zeitung „China Preß" arbeitet, machte photographische Aufnahmen von den Hebungen und drang hierbei anscheinend in einen S chuppen ein, in dem Tanks standen. Trotz der ihm erteilten Warnung fetzte er das Photographieren fort mit der Behauptung, daß die 3apaner nicht berechtigt seien, ihm dies zu verbieten. Als er daraufhin fest genommen wurde, verweigerte er mit der gleichen Begründung die japanische Forderung nach heran s g a b e der Filme. Schließlich griffen Polizei sowie das japanische und amerikanische Generalkonsulat ein, es wurde eine Einigung dahingehend erzielt, daß Vuchmann unter Protest d i e Filme auslieferte und die 3apaner sich bereit erklärten, von wetteren Schritten Abstand zu nehmen. Die Aussprache der Frontkämpfer Oer Weg zu einem ehrenhasten Frieden. Qb sich A W'S- Sp i 'yU, lutUn auf l tr »Wito».. ,ei Wtlllf) yyik Dampf ers 1 iWbbfllJt »er ">e Älängty irehauptet. lilsche und die französische Regie- tjn: übersteigt. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß -ist Kriegserklärung an Deutschland d ctc >1 i n z iL e Au s w e g ist, um u n s r e gegenwärtige führende Handels st ellung bei- jti ycfl (ten und eine Panik zu vermeiden. Abessinien beschwert sich beim Völkerbund. < Ü in f, 15. Dez. (DNB. Funkspruch.) Abessinien fjoift v einem langen Telegramm an den General- |ef jfetr des Völkerbundes wegen der blutigen Z sii siim m e n st ö ß e mit italienischen iS'ii pen Beschwerde erhoben. Zunächst werden e SnrfäUe geschildert.' Dann wird auf den Tele- grcrrri wechsel mit Italien hingewiesen und erklärt, t ifh tnrcf) die Zwischenfälle eine gefährliche S e n t ft a n b e n fei. Abessinien beruft sich aber k it liinen Artikel des Völkerbundspaktes, so daß di i> nir als eine e r fte Warnung aufgefaßt wird. tfcine politische Nachrichten ständische Blätter haben die Nachricht verbreitet^ dfz Mussolini kürzlich den Abschluß eines ® w 4 erpaktes, nach Muster des Diererpaktes, nnirgrj)lagen habe, an dem auch Polen und d i v' Sowjetunion teilnehmen sollten. Die Nallchlcht entbehrt nach einer Mitteilung der amt» lich!rn:italienischen Agentur jeder Grundlage. Stuttgart, 15. Dez. (WK.) Der Landesführer des NSDhB. (Stahlhelm), L e n f ch, führte im Reichsfender Stuttgart u. a. aus: Wir achten unsere Gegner von einst, sonst wären wir keine Frontsoldaten. Wir verlangen aber auch, daß wir geachtet werden. Wir achten die Forderung unserer Gegner von einst nach Sicherheit, weil sie uns ehrt. Aber ich betone auch, daß Deutschland niemals daran denken würde, in irgendeiner Form Rache für bas Um recht z u vredigen, das man uns angetan hat. Wir Frontsoldaten kennen den Krieg, und es ist fein einziger Frontsoldat von ehedem, ober kein einziger Jugenblicher von heute in Deutschlanb, ber ben Krieg nocheinmal, gleichviel in welcher Form, haben möchte. Der Führer unb Reichskanzler Abolf Hitler hat bas nicht nur für feine Person, fonbern auch für bas ganze beutsche Volk klar unb unzweibeutig ausgesprochen: W i r wollen keinen Krieg! Aber wir wollen ben Frieden unb bie Wieber - Herstellung unserer Ehre! Diese Forbe- rung eines Volkes, das leben will und an dessen Kultur unb Wirtschaft, an dessen Erfindungen die ganze Welt teilnimmt, kann kein Frontsoldat von sich weisen, lieber diese Brücke muß man bie Welt zum wahren Frieben, müssen bie Völker zur inneren Befriedung, muß jedes einzelne Volk aus feiner inneren Unruhe heraus zur Konfolibierung feiner Verhältnisse, zu Arbeit unb Brot, zur Sicherung seiner Existenz geführt werben. Diesen heißen Appell richte ich als unbekannter Frontsolbat, bem bie Liebe zu feinem Vaterlanb im Herzen brennt, an bas gesamte Frontsolbaten- tumberWelt. Wir wollen ben Frieben, wir mallen bie Ehre! helft mit! Wir haben als Front- Ir r u ch e s bei schwerem Sturm in Seenot geraten. Der Cunarb-Dampfer „Ascania" unb ber belgische Dampfer „Jane Jabot" eilten bem in Not befinblichen Schiff sofort zu Hilfe unb versuchten, bie aus 30 Mann bestehenbe Besatzung ber „Hs- worth" zu retten. Das Aussetzen ber Rettungsboote wurde durch den schweren Seegang außerordentlich behindert. Schließlich gelang es einem Boot der „Jane Jabot" fünf Mann von ber Besatzung der „Usworth" zu retten. Bei einem zweiten Rettungsversuch schlug bas Rettungsboot ber „Jane Jabot" um unb zwei Mitglieber ber Bootsmannschaft ertranken. Ein Todesopfer des Einsturzunglückes in Liverpool. Das Einsturzunglück in der Aula der St. Cle- ments-Schule in Liverpool hat doch ein Todesopfer gefordert. Eine Frau wurde durch die stürzenden Trümmer so schwer verletzt, daß sie nur noch als Leiche geborgen werden konnte. Z ruZeit befinden sich noch 31 Personen in Krankenhauspflege. Bauernwagen vom Zug überfahren. — Ein Tvier, fünf Schwerverletzte. Bei Radzyn in Pofen ü b e r f u t) r ein Personen- zug einen mit sechs Menschen besetzten Bauern- wagen. Einer der Bauern wurde getötet, fünji schwer verletzt. Der Unfall wurde erst auf der nächsten Station hinter der Unfallstelle bemerkt, als man einen verletzten Menschen auf dem Vorderteil ber Lokomotive liegenb auffanb. Kältewelle In Kuba. — Fünf Menschen erfroren. Die Insel Kuba leibet zur Zeit unter einer Kältewelle, roi£ sie seit 75 Jahren nicht beobachtet würbe. Die Temperaturen fielen an zahlreichen Stellen erheblich unter ben Nullpunkt. Fünf Menschen sinb erfroren. Erpresserischer Zeitungswerber zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Die „Münchener Neuesten Nachrichten" berichten u. a.: Ein Mann, ber einige Wochen bei ber „Fränkischen Tageszeitung" in Nürnberg als Abonnentenwerber tätig war, wollte von einer Malersfamilie Auftrag für ein Abonnement feiner Zeitung erhalten. Die Frau lehnte ab mit ber Begrünbung, daß sie bereits feit 14 J a h- ren eine andere Zeitunglese unb ihre Eltern schon biefes Blatt gelesen hätten. Der Werder brohte bamit, baß ber Malermeister bei ber nächsten Vergebung stäbtischer Arbeiten übergangen würbe. Darauf tat bie Frau bas, was man in biefem Fall am besten tut, sie erstattete Anzeige bei ber Polizei. In ber Derhanblung gegen ben Werber führte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer aus, der Angeklagte habe bei der Werbung unrechtmäßig einen Druck ausgeübt, und das sei eine Erpress u n g. Die Zeugen seien so vernünftig gewesen, auf diesen Druck nicht hineinzufallen. In den Zeitungen sei feit langem immer wieder darauf hin- gewiesen worden, unter Bezugnahme auf Äußerungen höchster Stellen ber Partei, daß jede Druckausübung bei der Zeitungswerbung unzulässig sei. Es sei auch anzunehmen, daß von derartigen Werbern solche Werbemethoden öfter angewandt werden, bie Leute getrauen f i ch nur nicht dagegen vor- z u g e h e n. Solche Elemente wie der Angeklagte s ch ä d i g en in nicht mehr gutzumachender Weise das Anseh en der NSDAP. Er beantrage wegen versuchter Erpressung eine Gefängnisstrafe von drei Monaten. Der Richter verurteilte ihn zu zwei Monaten. In der Urteilsbegründung führte der Richter noch aus, der Angeklagte habe eine ganz gemeine und schamlose Handlung verübt. Er müßte.sich als Mitglied ber NSDAP, bewußt sein, baß er burch ein solches Verhalten bie Partei und bie mit ber Verbreitung ber nationalsozialistischen Presse in ber Partei betrauten Dienststellen i n ihrem Ansehen schäbigt. Eine milde Bestrafung wäre nur eine Prämie und ein Anreiz für andere gewesen, es ebenso zu machen. Die „Fränkische Tageszeitung" erklärt zu dem Urteil, ber verurteilte Zeitungswerber habe sich sowohl in bie Partei als auch in bie Reihen ber Werber ber „Fränkischen Tageszeitung" eingeschli - ch e n. Er behauptet zwar, er sei schon seit 1921 Nationalsozialist, in Wirklichkeit aber batierte sein Parteiausweis erst vom 1. Mai 1933. Wenn ber Verurteilte ehrlich gesagt hätte, baß er bereits siebenmal vorbestraft fei, u. a. wegen Betrugs unb Diebstahls, so wäre er niemals in die Partei ausgenommen worden. inen^tm Jahres wird die Ausstellung „D a s Wunde' es Lebens" sein, in ber bewußt ber Millrck in bas Blickfelb gerückt werden wird. Die 2(uiNlung, die auf bem großen Ausstellungsge- Kiitl t : n Berlin stattfinden wird, tritt an das TH>!M „Der Mensch" mit völlig neuartigen a lc:i ifse llungstech nischen Mitteln heran. Bkiisnrers fesselnd ist die Abteilung „Träger des SeOlb-.n'". Der Mensch als Einzelwesen tritt zurück hiUstrLie Familie, die die Trägerin des Lebens ist. I« le: Abteilung „Stätten des Lebens" wird der häMtiM Herd als die Stätte des Familienlebens gezssez Alle Fragen, die bas große nationalsoziali- stisick! ISiedlungswerk beantwortet, werden aufge« rovli.'-m R-Hmen ber Darstellung ber „Kräfte ber EpMlng bes Lebens" findet all bas Raum, was ber'i V'snfch auf bem Gebiete ber Ernährung, der Älfoiiig und des Gesundheitsschutzes geschaffen hat. Wo ist die Baronin Wagner? Mn-Kapitän h a n c o ck, der es sich zur Aufgabe geW: hat, die seltsamen Vorgänge auf den G c'ia g o s - I n s e l n aufzuklären, liegt nun- mech: rin neuer Bericht vor. Der Kapitän teilte nut, daf;nlämtliche Inseln der Inselgruppe genauestens „ um endgültig festzustellen, ob bie ver- !ch nr^ene Baronin Waaner und ihr Begleiter Wil ppson noch am Leben sind. Er habe be- rei'M-e größeren Inseln vergeblich durchforscht und sei ijtt dabei, auch die zahlreichen kleinen Inseln auus-.silchen, die größtenteils unbewohnt und zum Te.M'igar völlig ohne Wasser und Pflanzenwuchs fin ib Dis Opfer de hotelbrindes in Lansing. — BiW 30 Tote festgestellt, noch immer 60 Vermißte. üD Zahl der Todesopfer des hotel- b r I: ciilO e s in Lansing (Michigan), deren Perfo- naltlMfeftgefteHi werden konnten, hat sich auf 30 erW.1 Es werden noch immer 60 Personen Derrn iti \t Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. ßang^ für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XI. 34: 11500. Druck und Vertagt Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf« Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr« Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 Mtj-, folbaten eure verwunbete Kameraben verbunben unb gepflegt unb ihr habt unseren verwunbeten Kameraden das gleiche getan unb unsere gefallenen Kameraben in eurem Heimatboden, dem Boden eures Vaterlandes, beerdigt, helft darum mit, daß d i e letzte Frontsoldatentat eines ehrlichen Friedens, bie bis jetzt noch nicht vollbracht ist, Wirklichkeit wirbl Das ist keine Schwäche — fonbern Stärke und Kraftbewußtsein. So denken wir! So denkt der Führer! So denkt Deutschland! Der Abgeordnete Jean G o y , der bekanntlich als französischer Kriegsteilnehmer kürzlich vom Führer und Reichskanzler empfangen wurde, hat Freitagnachmittag von neuem in einem Pariser Theater vor ausgesuchter Hörerschaft über seine Unterredung mit dem Führer gesprochen. Goy sprach über die Tätigkeit, die er sowohl unter den Parlamentariern als auch in den Kreisen der Kriegsteilnehmer für die deutsch-französische Annäherung entfaltet habe. Er wies besonders darauf hin, wie zweckmäßig fein Schritt in Berlin gerade in dem Augenblick gern e f e n fei, in bem gewisse Auslegungen bezüglich ber Saarabstimmung ben Frieben zu stören brohten. Goy ging bann bes Näheren auf bie Frage ber Militärbünbnisse ein, bie seiner Ansicht nach ganz allgemein anfechtbar unb oft wenig sicher seien. Zum Schluß erklärte er, bah man auf bie Gewaltpolitik, bie unoermeiblich zürn Kriege führe, verzichten unb entschlossen ben Weg unmittelbarer Verhanblungen ohne Rücksicht auf Politik unb Parteifragen beschreiten müsse. Tokio, 14. Dez (DNB.) Kriegsminister h a y a - s ch i empfing 30 Mitglieber bes Oberhauses zu einer Aussprache über die Ausgaben der Wehrmacht für das Jahr 1935/36. Dabei wurden auch die sowjet-ruffisch-iapanifchen Beziehungen besprochen, hayaschi betonte, daß bie geplante Kürzung ber japanischen Militärausgaben nach ber Durchführung ber militärischen Operationen in Manbschukuo nicht habe verwirklicht werben können. Vielmehr habe man bie Militärausgaben wegen ber Rüstungen Sowjetrußlanbs erhöhen müssen. Die gut unterrichtete Zeitung „hochi" berichtet, bah bie Mitglieber bes Oberhauses ben Kriegsminister gefragt hätten, ob bie Sowjetunion beabsichtige, Truppen in Manbschukuo einmarschieren zu lassen, hayaschi habe erklärt, baß er hieran nicht glaube. Rußlanb bagegen befürchte einen Ein- marsch japanischer und mandschurs- scher Truppen in sein Gebiet. Japan beabsichtige aber nicht, kriegerische Zusammenstöße mit Sowjetrußland herbeizuführen. Die Mitglieder des Oberhauses hätten zum Ausdruck gebracht, daß man alle diplomatischen Mittel anroen- den solle, um die Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Japan zu bessern und die Rüstungen an der mandschurischen Grenze e i n 3 u ft e 11 e n. Japans Außenposten. Flugverkehr mit den Mandats-Inseln in der Südsee. Tokio, 14. Dez. (DNB. Der Kabinettsrat beschloß bie Einsetzung eines Ausschusses zur Färbe r u n g ber Ausdeutung ber natürlichen Hilfsquelle auf Formosa, K 0 - re a, in ber Manbschurei unb auf ben ehemals beutschen Sübfee-Jnseln, bie Japan als Manbatsgebiete unterstehen. Diese Hilfsquellen sollen zur Landesverteidigung herangezogen werben. Der Ausschuß steht unter Leitung bes Kolonialministers K 0 bama. Der japanische Sonberdot- schafter in Manbschukuo regte eine enge wirtschaftliche Berbinbung zwischen Japan unb Manbschukuo an. Ferner beschloß bas Kabinett bie Einrichtung eines Flugverkehrs zwi - Die Gießener Einzelhandelsgeschäfle sind Sonntag, den 16. und 23. 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So bedeutet es eine Anerkennung der im Gießener Eisverein geleisteten Urzeit, wenn man ihm in diesem Winter wieder die .lusrichtung der südwestdeutschen Meisterschaften in Eishockey und Schnellauf übertrug, bei denen sich Äe Eissportler der Gaue IX bis XIII zusammen- i nben werden. Vor allem wird Eishockey, das thon bei den letzten Meisterschaften im Mittelpunkt Ises Interesses stand, erneut seine Anziehungskraft susüben, als das härteste und schnellste Mann- thaftsspiel der Welt. Schon seit Wochen haben He Gießener Eishockeyspieler auf Rollschuhen das Training ausgenommen. Die beiden anderen Eissportarten, Kunstlauf und Eisschießen, ermitteln ihre Besten jeweils in Frank- iurt und Aschaffenburg. Einen guten Ruf genießen rn Verband die Gießener Eisschützen, die auch den Meistertitel zu verteidigen haben. Erstmalig sind in liefern Jahre die Meisterschaften ohne festen Termin ausgeschrieben; sie finden am ersten Sonntag iad) einer zehntägigen Frostperiode statt. Allerdings ft eine äußerste Grenze gesetzt durch die am 18. Ja- mar beginnenden Winterspiele in Garmisch, zu aenen auch der SWDERV. seine Meier entsenden Mrd. Lippert spielt voraussichtlich national repräsentativ. Der DFB.-Lehrer Leinberger hat der hie- egen Spielvereinigung 1900 mitgeteilt, daß er Nppert, der schon verschiedentlich den Gau Nordhessen repräsentativ mit vertreten durfte, entweder für das Spiel der Nationalmannschaft in Stuttgart gegen die Schweiz am 27. Januar über für das Spiel der deutschen Nachwuchself i.m gleichen Tage in Luzern in Vorschlag ge- iracht habe. VfB.-Aeichsbahn Gießen. VfB.-Reichsbahn Liga — DL. Sinn Liga. Auf eignem Platze spielt die Ligamannschaft in kompletter Aufstellung, also mit Fenster und Lehrmund gegen die gleiche des VC. Sinn. Die ©inner Zellen eine Mannschaft, deren Stärke in ihrer Gleichmäßigkeit der Leistungen aller Mannschafts- "Ue liegt und in ihrem Kameradschaftsgeist, der sie nfähigt, eine geschlossene Leistung zu bieten. Dieses Spiel bedeutet für die Hiesigen viel. Im Falle einer tiederlage ist ihr Mittelplatz in der Tabelle ge- "iihrdet. Dor diese Aufgabe gestellt, muß ein jeder iiin ganzes Können einsetzen, um den Erfolg zu (urantieren. Spielerisch betrachtet sind die Gieße- jser in Spielauffassung und Technik ihrem Gegner überlegen. Ein Sieg müßte, wenn die Grün-Weißen, ^sonders der Sturm, den kämpferischen Einsatz liiicht vermissen lassen, zu erwarten sein. Die zweite Mannschaft spielt gegen die gleiche !Zes Lokalgegners. Ob es ihr gelingt, die knappe Niederlage des Vorspiels auszugleichen, ist fraglich. Die dritte dürfte gegen die Leute aus Alten- Kuseck, ihren schärfsten Rivalen um die Meister- tchaft, einen schweren Stand haben. Die Spiel- itärke der Mannschaft bietet Gewähr für einen jpannenben Kampf. Der Ausgang ist offen. „IC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg Das vorgesehene Verbanbsspiel Bissenberg gegen Watzenborn-Steinberg in Bissenberg würbe abge- !ktzt, so baß bie Ligamannschaft ber Teutonen am kommenben Sonntag spielfrei ist. Die 2. Mannschaft tritt zum fälligen Verbanbsspiel in Leihgestern an. Da man Begegnungen zwischen Leihgestern unb Watzenborn-Steinberg stets als Lokalkämpfe betrachten kann, so ist eine Vorhersage über ben Spielausgang nicht möglich, obwohl bie 2. Mannschaft ber Teutonen tabellenmäßig besser steht als Leihgestern. Sie Kreisklaffenspiele des Sonntags. Heuchelheim hat Wieseck zu Gast unb wirb beweisen müssen, ob bie Tabelle zu Recht geführt wirb, trotzbem erwartet man Heuchelheim als knappen Sieger. Im Lokalkampf stehen sich VfB. II unb 1900 II gegenüber. 1900 wirb wohl bas bessere Enbe für sich behalten. Großen-Buseck empfängt Grünberg. Es ist mit einem sicheren Sieg des Gastgebers zu rechnen. Lich erwartet Lollar, dort wird es einen harten Kampf geben, der erst mit dem Schlußpfiff entschieden sein wird. Steinberg II tritt in Leihgestern gegen die dortige zweite Mannschaft an und wird auch in der Lage fein, den Dorfieg wiederholen zu können, allerdings wird es knapp werden. Garbenteich wird versuchen, die im Vorspiel gegen Lollars 2. erlittene Niederlage auszugleichen, es wird der Mannschaft auch gelingen. Steinbach hat Aussichten, auf eigenem Platz gegen Wiesecks 2. zum Sieg zu kommen. 1900 3. tritt in Treis an; der Tormann von Treis wurde zwar am Sonntag verletzt, doch wird die Mannschaft auch so in der Lage fein, einen Sieg gegen 1900 herauszuholen. Grünberg II hat Londorf zu Gast. Es ist mit einem offenen Spiel zu rechnen; ein knapper Sieg Grünbergs ist möglich. VfB. III wird dem Tv. Alten-Bufeck keine Gelegenheit geben, das im Vorspiel errungene Unentschieden zu wiederholen. Zußballabteiiung des Turnvereins Wieseck. Am kommenden Sonntag wird die erste Mannschaft des Turnvereins Wieseck zum fälligen Rückspiel der Verbandsrunde in Heuchelheim zu Gast sein. Die zweite Mannschaft muß zum Rückspiel in Steinbach antreten, da sie zum Vorspiel dort nicht angetreten war. Die Mannschaft muß mit Ersatz antreten und sich mächtig anftrengen, wenn gegen die dortige 1. Mannschaft eine Niederlage vermieden werden soll. Die Jugendmannschaft wird auf eigenem Platze das nochmals angesetzte Spiel gegen die erste Jugend-Mannschaft von VfB.-Reichsbahn Gießen austragen. Sportverein 1920 Heuckelheim Zpv. 1920 Heuchelheim I — Tv. Diefeck I. In Heuchelheim steigt am morgigen Sonntag das mit Spannung erwartete Meisterschaftsspiel, bas entscheidet, ob bie Einheimischen weiter mit Abstanb bie Tabellenspitze anführen, ober ob Wieseck in be- brohliche Nähe aufrückt. Die Gäste zeigten in ben letzten Wochen eine wesentliche Formverbesserung unb werben sicher eine Portion Siegeswillen mit- bringen. Die Wie.secker finb z. Z. als eine ber spiel- stärksten Mannschaften ber 1. Kreisklasse anzu- sprechen. Heuchelheim wirb bas Treffen nicht auf bie leichte Schulter nehmen. Der Papierform nach sollte man mit einem Sieg ber Einheimischen rechnen dürfen. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. Leihgestern I — Krofdorf I. Am morgigen Sonntag empfängt die erste Mannschaft ber Spielvereinigung Leihgestern bie gleiche von Krofdorf. Leihgestern muß mit Ersatz antreten, dürfte aber doch als Sieger aus dem Kampfe hervorgehen. Vor -diesem Spiel treffen sich die beiden zweiten Mannschaften von Leihgestern unb Watzenborn-Steinberg. Also ein kleines Lokalberby! Der Ausgang biefes Spieles ist völlig offen, da beide Mannschaften in Lokalkämpfen stets in bester Form finb. Die Jugend muß nach Großen-Buseck zum fälligen Verbanbsspiel. Ein schwerer Gang! Tritt bie Jugenbelf komplett an, so bürste man dem Nachwuchs Siegesaussichten einräumen. Die 1. Mannschaft ber Spielvereinigung Leih- gestern zog es am vorigen Sonntag vor, nicht nach Grünberg zu fahren, benn es waren einige Spieler ber Blauweißen erkrankt. Die Jugenbelf ist vorbildlich für bie übrigen Mannschaften. Sonntag für Sonntag befinden sich bie Jungens auf bem Platz unb — siegen. Am letzten Sonntag war bie Jugenbelf von Nieber- Ohmen in Leihgestern unb wurde mit einem 4:0 geschlagen. Ein verdienter Sieg. Um die Zugendgruppenmeisterschast des S$3. Gruppe Gießen. Die erste Jugendmannschaft der Spielvereinigung 1900 Gießen tritt in Watzenborn-Steinberg an. Es wird einen harten Kamps geben; beide Mannschaften sind führend unb spieltüchtig. Die Siegesaussichten liegen bei 1900. Wieseck hat bie erste Jugenb- mannschaft vom VfB. Reichsbahn Gießen zu (Saft. VfB.-Reichsbahn Gießen hat im Spiel gegen DfR. sich erneut feine auffteigent/' Form bewiesen, bei Wieseck stößt der Gießener Sturm auf eine taktische unb balltechnische Verteibigung. In ber Gruppe B hat bas Spiel Nieber-Ohmen gegen Großen-Buseck besonberes Interesse. Treis (ßumba) spielt gegen Daubringen, Steinbach hat die zweite JugendmannZu ben großen sportlichen Ereignissen ber jüngsten Zeit gehört ber Kunstturn-Mannschaftskampf Saar—Hessen, ber am Nachmittag bes Silbernen Sonntags in Bab-Nauheim zum Austrag kommt. Es hanbelt sich bei biefer Veranstaltung, bie an Bebeutung noch gewinnt, weil mit ihr ein Saartreuegelöbnis oerbunben ist, also um ein nicht alltägliches turnsportliches Geschehnis. Das Geräteturnen hat in ben letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung genommen. Die Leistungen der Spitzenkönner sind in einer Weise gestiegen, daß man staunend vor diesen Leistungen voll Kraft und Schönheit steht. Die höhere Wertung des Geräteturnens zeigt sich allenthalben, und wer jemals einen solchen Gerätekampf mit erlebte, der weiß, daß er die gleiche Spannung erzeugen kann wie ein Kampfspiel auf dem grünen Rasen. Der Kampf, der morgen vom Gau Nordhessen in Bad-Nauheim veranstaltet wird, gehört zu den großen Ereignissen dieser Art, stehen in den drei Mannschaften doch Könner mit Namen von bestem Klang. Fast alle sind Zwölf- ober Zehnkampfsieger bei Deutschen Turnfesten gewesen. Diele von ihnen haben bei beutschen Kampfspielen gesiegt, unb einige waren auch kürzlich in Dortmunb bei ben Deutschen Gerätemeisterschaften babei. Alle finb sie Olympia- Anwärter, und als solche werden sie im Verlaufe der Veranstaltung morgen auch feierlich verpflichtet. Der nordhessische Bezirk I Kassel, der sich in dem Kampfe auf seine besten Kräfte stützen kann, tritt mit einer außerordentlich starken Mannschaft an, die bei der Entscheidung sicherlich ein gewichtiges Wort mitzureden hat. Nicht ganz so vielversprechend sind die Aussichten des nordhessischen Bezirks II Gießen. Zwei seiner Besten fehlen in der Mannschaft. Der Marburger Adolf Fink ist noch durch ben in Dortmunb zugezogenen Bruch ber Mittelhanb am Turnen verhindert, unb fein Vereinskamerab Ahrens befinbet sich ebenfalls feit längerer Zeit in ärztlicher Be- hanblung. Auch Walter Fink (Marburg) kann nicht antreten, ba er vor kurzem in bie Reichswehr ein- getreten ist. lieber ben Leistungsstanb ber Gaste von ber Saar können wir Genaueres nicht angeben. Wir wissen aber aus ber Zeit unserer früheren Zusam- schaft von 1900 Gießen als Gegner. Die Gruppe 6 bestreitet nur ein Spiel, bas zwischen ben $ugenb« mannhaften von Krofborf-Gleiberg unb Lollar ausgetragen wirb. Leiter bes Amtes für körperliche Er« ziehung, das jetzt im Rahmen des Reichsmimfte- riums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung als selbständiges Amt geschaffen worden ist, wurde Ministerialdirektor Dr. Krümmel. Dr. Krümmel, der zugleich Leiter des Berliner Hochschulinstituts für Leibesübungen ist, ist ein langjähriger Vdrkämpfer für bie stärkere Bewertung der Leibesübungen in der Erziehung. menarbeit mit ihnen im ehemaligen Mittelrheinkreis, daß die Saarturner stets durch ihr turnerisches Können hervorragten. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der Kampf durchaus offen ist, daß auf alle Fälle Leistungen im einzelnen und in ber Gemeinschaft gezeigt werden, die Zeugnis ablegen von bester turnerischer Kultur. Die Gesamtleitung liegt bei Gauoberturnwart Paul- Gießen in guten Händen. Er bildet mit den Bezirksoberturnwarten Abel-Saarbrücken unb Ries- Kassel das Schiedsgericht. Das Kampfgericht besteht aus den Kreismännerturnwarten Lütti - g e n - Saarbrücken, Becker- Kassel und Karl Reuter- Gießen. Handball im Männerturnverein (DT ). Die zweite Mannschaft des Männerturnvereins Gießen empfängt kommenden Sonntag auf eigenem Platze bie erste Mannschaft des VfB.-Reichsbahn Gießen zu einem Freundschaftsspiel. Es ist lediglich als Schiedsrichterlehrfpiel gedacht. Die Gästeelf besitzt eine beachtliche Spielstärke; die Männerturner, die vergangenen Sonntag Meister ihrer Gruppe wurden, sind z. Zeit gut in Form. Die Erste des Männerturnvereins muß zum Verbandsspiel nach Roth. Das Vorspiel verloren die Mtver knapp, hatten aber damals einen ganz schwarzen Tag. In den letzten Spielen zeigte der Mtv. eine Formverbesserung und es gilt nun, in Roth zu beweisen, baß diese nicht nur vorüber- gehend war. Hoffentlich hat ber Mtv. aus dem letzten Spiel gegen Marburg bie richtigen Lehren gezogen, baß jeder einzelne auch bis zum Schluß des Spiels ben SiegeFwillen unb vor allen Dingen bas Tempo ber ersten Halbzeit durchhält. Die Mtver müssen bas Spiel gewinnen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, bas Ende der Tabelle zu zieren. Ein Sieg würbe bie Position wesentlich verbessern. Mit Kameradschaftsgeist unb bem nötigen Siegeswillen im Spiel sollte ein Erfolg durchaus im Bereiche der Möglichkeit liegen. Kurze Sportnotiz. Eleanor Holm, die bekannte amerikanische Weltrekord-Schwimmerin, ist jetzt von ihrem Ver- I band zur Berufssportlerin erklärt worden. fiimfllurn - Mnnschafiskanips Saar-Hessen Der Kelch. Von Karl Lerbs. Seltsam und schauerlich sind in einer alten Geschichte, bie über zwei Jahrhunderte hinweg zu uns werüberHingt, Tod und Leben ineinander verschränkt: als hätte es der Fügung gefallen, einmal beispielhaft deutlich zu zeigen, wie rasch und leicht □ns ihre Hand her und hin über die dünne Grenze zwischen den beiden Bezirken hebt. Denn so viel mns Menschen diese Grenze gilt — was gilt sie ihr? Wir können es nicht ermessen. Dies war, so darf man respektvoll vermuten, ber Gebanke eines alten baltischen Ebelmannes, ber täglich beim .einsamen Mittagsmahl im Speisesaal seines Schlosses einen herrlichen kristallenen Pokal leerte unb um so andächtiger unb nachbenklicher würbe, je näher er ■neim guten Trunk bem Grunbe bes Kelches kam; nenn je mehr ber rote Wein zur Neige ging, um oo deutlicher las man bie Worte, bie ber kunstreiche Ilasdilbner brunten als sinnbilblichen Bobensatz ber Füllung zierlich eingeschnitten hatte: „memento mori“ — „Denke an Deinen Tob". Lächelnb, bie hageren Hänbe um bas kühle, blanke Nunb bes Pokals gelegt, betrachtete ber alte Herr 'liefen Spruch unb fand wohl in ihm bie rechte Krönung unb Würze einer alltäglichen Verrichtung, liie ber Erhaltung bes offenbar gottgewollten fleischlichen Vorhandenseins galt; erhob sich dann reinigte mit eigener Hanb bas kostbare Gefäß unb mm es in ben Ahnensaal, um es an seinem Platz :;m Schranke zu verwahren. Dann verweilte er lange unb ganz bem Schauen hingegeben in Dem ü’trablenben, funfelnben, gleißenben, tiefleuchtenden, ibuntsprühenben Glanz, mit bem er biesen Saal erfüllt hatte: Denn es stauben barin auf Borten, Tischen unb Simsen, in Schränken, Fächern unb Nischen viele Hunberte von Gläsern, Karaffen unb Pokalen aus ebelftem Metall unb von erlesenem Bchlisf. Schien bie Sonne nicht, so ließ ber alte Herr bie Fenster verbunkeln unb viele Kerzen am rgünben, um bie verborgenen bunten Feuer in ben zauberischen Kristallen zu wecken: alle Flammen imb Farben bes unvergänglichen himmlischen Lichts iin ben vergänglichen unb zerbrechlichen Gefäßen :aus irbischem Stoff. Dies war für ihn bie höchste imb bebeutungsreichste Stunbe bes Tages, unb was er in ben anberen tat, schien ihm baneben so unwichtig, baß auch wir uns nicht barum zu küm- mern brauchen. Wir finden es nach alledem nicht verwunderlich, Daß er die letzte Probe auf seine standhafte Weltweisheit einsam und ohne das übliche Drum und Dran ablegte und seinen Leuten, die ihn eines Morgens leblos im Bette fanden, ein zur unausdeutbar rätselvollen Maske erstarrtes Antlitz zeigte. Man bahrte ihn, wie es seit langem bestimmt war, im Ahnensaal auf und sandte einen Kurier zu feinem Neffen und einzigen Leiberben, der als Offizier bei einem feudalen Reiterregiment ein von allen Kennern weltlicher Vergnüglichkeit bewundertes, von feinem nun verblichenen Oheim aber um so gründlicher verabscheutes Dasein führte. Er reifte sogleich herbei, musterte, schlank und hochmütig in blitzender Uniform auf dem Trittbrett der Kalesche stehend, Schloß unb Dienerschaft mit herrischem Blick unb verweilte zu ber schulbigen stummen Betrachtung an ber Leiche; klirrte bann mit flingenben Sporen burch alle Räume unb ließ sich von einem feierlichen Notar ins bestätigen, daß dem Oheim nichts anderes übriggeblieben war, als ihn nach dem Hausgesetz zum Herrn des Besitzes einzusetzen und damit von allen Schulden und Sorgen zu entbürben. Einsam, wie bas bes Oheims feit so vielen Jahren, war sein Nachtmahl im Speifesaal; aber wäh- renb ber alte Herr sich ben Tob als unsichtbaren Tischgenossen geloben hatte, dachte der neue Herr, dem Freude und Wein im Blute brausten, nicht an den dunklen Gast, der sich, geladen ober ungelaben, eines Tages zu uns an bie Tafel fetzt. Ihm wäre wohl ein anberer Tifchgefelle recht gewesen, ber ihm bei einem Trinkspruch auf bas Leben mit lachender Kamerabschaft Bescheib tat. Zum Bescheibtun war niemanb ba — aber es kam ihm, ber schon ein wenig trunken war, plötzlich ein Einfall, bem stillen Mann im Ahnensaal aus bem eigenen Lieblingskelch einen triumphierenden Gruß des Lebens zuzutrinken. Sogleich ergriff er die Kanne und ging hinüber; stand einen Augenblick geblendet und beklommen vom Schein der Kerzen, bem bunten unb blitzenben Gefunkel ber taufend Kristalle, ber ferngerückten Erhabenheit bes Antlitzes auf bem weißen Atlaskiffen; riß sich bann mit einem Ruck zusammen, nahm ben Pokal aus bem Schrank, füllte ihn unb wollte, bas leuchtenbe Gefäß in hochaufge- schwungener Hanb haltenb, zur Bahre gehen: schlank, straff, in herrischem Hochmut und triumphierender Kraft. Da nun geschah es, daß er sich mit den Sporen in einer Matte verfing und, da er im Taumeln nach einem Halt griff, einen der kristall- gefüllten Schränke stürzend mit sich riß, so daß die Gläser und Schalen mit schmetterndem Geklirr am Boden zerschellten. Als er sich, schwankend und bin- tenb aufrichten wollte, sah er sich vor einer gespenstischen Erscheinung, bie ihm ben gurgelnben Atem in bie Kehle zurückstieß: Der Tote, ber vermeintliche Tote, öffnete bie Augen unb sah ihn an — richtete sich auf, unb sah ihn an. Die Dienerschaft, aufgcftört burch ben Lärm, lief herbei — nur um alsbalb schreienb zu flüchten unb brunten im Dorf eine schauerliche Kunbe zu verbreiten. Man wirb es ihr nicht oeraraen, baß sie bem gehoppelten Entsetzen nicht stcmbhielt, da sie den eben noch lebenden neuen Herrn tot, mit zerschmettertem Schädel, brunten am Fuße ber Treppe unb ben eben noch toten alten Herrn lebenb broben im Ahnensaal gefunben hatte. Der Pfarrer, burch fein geistliches Amt ebenso verpflichtet wie nach allgemeiner Ueberzeugung geschützt, entschloß sich, bem Spuk zu Leihe zu gehen, nicht ohne sich ben irbisch verläßlichen Beistanb bes Arztes zu sichern. Sie konnten freilich nur feftftellen, baß broben im Schloß ber eine ebenso unabänberlid) tot, wie ber anbere unabänberlich lebenbia war, ohne baß ber vom Tobe Erweckte ihnen auf ihre Fragen irgenb- eine Antwort gegeben hätte. Er saß, den durch eine sinnvolle Absicht der Fügung unversehrt gelassenen Kelch in der Hand, auf dem Rande des Lagers, in einer Haltung, wie er sie im stummen und leisen Gleichklang seiner ferneren Tage noch zu vielen Malen einnahm: lächelnd, die hageren Hände um das kühle, blanke Rund des Pokals gelegt, den er fo unverwandt betrachtete, als ob die auf dem Grunde zierlich eingeschnittene Inschrift ihm das Rätsel des vertauschten Todes auf eine gute und tröstliche Art zu lösen vermöchte. Zeitschriften. Das November - Heft der Süddeutschen Monatshefte ist dem Luftschutz gewidmet. In seinem Geleitwort bezeichnet der Präsident des Reichsluftschutzbundes, Generalleutnant a. D. Grimme, das Heft als einen Sieg der Sachlichkeit über die Sensation und gibt damit die so wertvolle Linie des ganzen Heftes an. Der SS.- Oberführer und Leiter der Propaganda-Abteilung im Präsidium des Reichsluftschutzbundes Otto A. Teetzmann sieht das Problem des Luftschutzes darin, daß der zivile Luftschutz nur dann wirksam ist, wenn das ganze Volk ihn trägt. Der Dozent für Wehrpolitik an der Universität Frankfurt, Martin Rittau, bringt den Nachweis, daß es weder zwischenstaatlichen Konferenzen und Verträgen noch dem Völkerbund gelungen ist, einen Verzicht auf jene Kampfmittel festzulegen, gegen die uns allein der Luftschutz sichern kann. Der Artikel „Die Luft- rüftungen des Auslandes" von F. W. Oertzen zeigt, über welche Mittel das Ausland verfügt, um den Kampf in der Luft wirksam durch^uführen. Im Zusammenhang damit steht der folgende Artikel von Hauptmann a. D. Dr.-Jng. Hans Brehm „Militärischer und ziviler Luftschutz der außerdeutschen Staaten". Die Aufsatzreihe schließt mit einer Arbeit „Der Reichsluftschutzbund" des Vizepräsidenten und Chefs des Stabes des Reichsluftschutzbundes, Generalleutnants a. D. von Roques, ab, ber bie Aufgaben, bieirganifation unb Ausbilbung unb bie Finanzie- ruM biefes wichtigen Bunbes behanbelt. — Im Dezemberheft ber „Zeitwenb e" (Wi- chern-Verlag, Berlin) zeichnet Christian Waas, ein Mitkämpfer ber Balkan-Felbzüge Mackensens, ein von Liebe unb Verehrung getragenes Lebens- unb Charakterbilb bes volkstümlichen deutschen Heerführers, der auch auf ber Höhe des Ruhmes der innerlich schlichte, selbstlos bescheidene Mann blieb. Die Grundlage seines Charakters ist feine Gottesfurcht, fein tätiges und bekennendes Christentum. Um deswellen fügt sich der Beitrag über Mackensen vorzüglich in ben Rahmen bes Heftes, bas im übrigen Dorrotegenb kirchlich-religiösen Fragen gemibmet ist. Hermann Sasse entwickelt in seinem Aufsatz „Das Jahrhunbert ber preußischen Kirche" bie ganze Problematik bes heute ber Vergangenheit angehörenben preußischen Staatskirchentums. Vom mannhaften Kampf um ben lutherischen Glauben in ber Vergangenheit erzählt auch ber Roman von Heinrich Grimm „Der Preßreiter". Die Glaubenstreue eines aufrechten beutschen Bauern kommt hier zu ergrei- fenbem Ausbruck. Ein anberer Beitrag des Heftes gibt einen eindrucksvollen Bericht über „Die evangelische Kirche Oesterreichs", die sich in großen Schwierigkeiten befindet. Die Weihnachtsbetrachtung des Herausgebers Otto Gründler ist lebendig aus der Haltung und Stimmung der bekennenden Gemeinde in Bayern hervorgewachsen. — Die Weihnachtsnummer der Leipziger „I l l u- strirten Zeitung" enthält u. a. eindrucksvolle Bilder aus der deutschen Krippenschau im Erzgebirge. In seinem Artikel „Weihnachten — Fest der Kindheit" führt Dr. Karl Blanck den Leser zurück in die alte Zeit und in ihre Weihnachts- erlebnisse. Eine Weihnachtsnovelle von F. Oberhäuser, schone Aufnahmen von Schnee und Rauhreif und ein reich bebilderter Aufsatz „Skivolk unterwegs" von Carl I. Luther sowie die Kriegserzählung „Weihnachten am Fluß" machen zusammen mit dem Modebeitrag, dem sonstigen Unterhaltungsteil und der aktuellen Bilderschau dieses Heft zu einer Bereicherung des Weihnachtstisches. Aus dem Spezialgeschäft für gute Qualitäten, Gießen, Seltersweg 1] 7413 A Kinder-Strümpfe in allen Preislagen G/ESSEN*MA'U6BURG ICf Sonntag von 1 bis 6 Uhr geöffnet! S)ic Kaufleute 7397 A 741OA Sescfienfze Eigenheim Oelfnet die Herzen! für den Herrn! Eigenheim-Ausstellung Gießen, Seltersweg 75 7393 V Sonntag, den 16. u. 23. Dezember 1934 geöffnet Flotte Jugendliche Sportmhntel, in allen Größen 29.75, 23.50, 19.75, 13.50 Winternilintel mit Pelz, gute Qualitäten, moderner Schnitt . 45 —, 39 —, 29.75, 19.75 Lt. Siti HJfaessMaM Kreuzplatz 15 7403 A Geschenke von dauerndem Wert! In großer Auswahl und bester eig. 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Oder fährt die militärische Üeberlegen- 11, deren sich Frankreich erfreut, zu einer Politik, t den Krieg von vorn herein in ihre Berech- ringen einkalkuliert und die deswegen jeden Tag i:i bie Versuchung geraten kann, diese Karte aus» z^pielen, wenn sich nur ein Mann mit „dem leich- j t« Herzen" findet, wie es vor zwei Menschenaltern 3) Ministerpräsident Ollivier ausgedrückt hat? Giese Frage ist für niemanden wichtiger als für ! 2 > u t s ch l a n d, und zu keiner Zeit wichtiger ge- rden, als jetzt, wo die friedliche und vertragsge- ; rhte Lösung der (Saarfrage auf Grund des Wimmungsergebnifses zugunsten Deutschlands nicht r । eine Stichprobe, sondern geradezu die Gene- rllprobe der Richtung der französischen Politik f i wird. Die Frage zu beantworten ist sehr ferner; einmal, weil die Meinung eines ganzen 8lkes nie so eindeutig und vor allem so unwan- Mar ist, daß sie mit einem beständig schönen oder biländig schlechten Wetter verglichen werden könnte. Mn aber ist es ja zu einem guten Teile die Auf» gve und das Bemühen der Diplomatie, ihre Karten t )t zu zeigen und die Entschlossenheit zum letzten o Chance erfolgreicher Verhandlungen zu wahren. Mwegen bleibt der einzige ungefähr zuverlässige Rchstab der Politik eines anderen Staates d i e Lnntnis seiner inneren Zu stände, sei- n Machtmittel und des tatsächlichen Risikos, das « bei einer abenteuerlichen Politik laufen würde. IBie verhält sich das mit Frankreich? Und wel- <13 illufionsfreie Bild hat man sich in Deutschland 2).'on zu machen? Jedermann kennt die mi li tünche Ueberlegenheit Frankreichs und ir p), daß das Gerede von einer den Frieden be» Lallenden und auf Friedensbruch gehenden Auf- T.iung Deutschlands schon aus militärifch-techni- -f: n Gründen unsinnig ist, selbst wenn sich ein -sches Verhalten mit dem Charakter und den poli- ck>>en Ideen der deutschen Staatsführung vertragen ziibe. Militärisch und gestützt auf feine Bündnisse f? rite also Frankreich eine kriegerische Politik 21. hen und bei der lauen und von Deutschfeindlich- ck erfüllten Atmosphäre des Völkerbundes und D meisten Mächte auch das Risiko offenen oder 3) hüllten Friedensbruches auf sich nehmen. Darin li: t ohne Zweifel eine große Versuchung. ittie steht es mit den inneren Zuständen • "In Frankreich? Erlauben diese ein kriegerisches Si nteuer oder fordern sie es gar heraus? Wir V n es aus den Urteilen des Auslands über die if sichen Verhältnisse, wie schwer es ist, fremde S lande richtig zu beurteilen und welche Hinder- Li . der Verständigung der Völker in den Weg ge- I werden. Absichtliche Täuschungen und eigene S . urteile oder Illusionen trüben das Bild, bis in Sciastrophen die Schleier zerrissen werden und das t )re Gesicht der Völker sich zeigt. Die Erforschung Wirklichkeit, die richtige Deutung von Vor- u:gen ist deswegen eine Aufgabe, die gar nicht irtjt genug genommen werden kann. .,rankreich ist gegenwärtig in einem inne» i i Wandlungsprozeß begriffen, der isi Deutschland mit größter Aufmerksamkeit Der» fo."|t wird. Gewisse Erscheinungen des öffentlichen L ms, nicht nur der Politik, sondern auch der ir. alischen Zustände, verraten, daß die französische T ellschaft vor der Aufgabe steht, wie wir vor tijger Zeit, Fäulnisstoffe auszuscheiden und den 6-ngenben Forderungen einer neuen Generation (hör zu geben. Vieles, was dort noch ein Pro- Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberheffen)§ainrtag,!5. Dezember 1934 Polizei im Dienst der Volksgemeinschaft. Arn „Tag her deutschen Polizei" wird sich die Polizei im ganzen Reich mit Konzerten, sportlichen Veranstaltungen und öffentlichen Speisungen in den Dien st des Winterhilfswerks stellen. Daß eine derartige tätige Bejahung des Gedankens der Volksgemeinschaft schon seit langem in der Polizei Wurzel geschlagen hat, beweist dieses Bild, eine Speisung bedürftiger Kinder durch die Polizei. blem ist, ist bei uns keines mehr. Darin liegt für ein allzu einfaches Denken die Versuchung einer gewissen selbstgefälligen Überheblichkeit, die zu einer Unterschätzung Frankreichs führen könnte. Selbst wenn wir unsere Urteile auf französische Stimmen stützen, müssen wir vorsichtig sein und fragen, ob wir hier nicht eine Parteimeinung vor uns haben, die eher ein Kampfruf, als ein stichhaltiges Urteil darstellt. Wir treten deshalb der Überschrift „Frankreich vor der Revolution" von vornherein mit Vorsicht gegenüber, unter der im letzten Heft der vom Prinzen Rohan herausgegebenen „Europäischen Revue" Pierre Dominique, ein zum Mitarbeiterstab des radikal-sozialistischen Zeitung „Republique" gehörender französischer Schriftsteller, vor einem internationalen, vor allem aber vor dem deutschen Publikum, das „in Bewegung gekommene Frankreich" schildert. Um es vorweg zu sagen: das Mißtrauen, wir würden hier von einem Franzosen das Bild eines zerrissenen, von der Revolution stehenden, zur Beute des Auslandes reifen Landes vorgesetzt erhalten, ist nicht gerechtfertigt, sondern der Verfasser ist bemüht, ohne die Probleme zu verschleiern, die treiben- b en unb bie aushaltenben Kräfte aufzuzeigen, bie in ber französischen Nation von heute wirken, und sie gegeneinanber objektiv abzuwägen. Er spricht kein Urteil aus, wohin bie Waage ausschlägt, versieht also seine Überschrift roeber mit einem Fragezeichen, noch mit einer Ausrufung, fonbern überläßt es bem Leser, feine Schlüsse zu ziehen. Wir werben dies tun, wenn wir einiges von dem Inhalt der interessanten Untersuchung wiedergegeben haben. Die neuen Ideen, bie Frankreich bewegen, spiegeln sich in vier sozialen Gruppen nüber. Die erste ist ein Großbürgertum, bestehend aus bem Rest bes Abels, einer Reihe von Großagrariern, wohlhabenben Rentnern, Kaufleuten, Bankiers, Geschäftsleuten und Industriellen. Es ist nicht völlig auf Paris konzentriert, sondern durchbringt tief bie Provinz. Beforgnis und Angst find in ihm vorherrschend, Angst vor bem Bolschewismus, aber auch vor faschistischer Uebertreibung. Manche dieser Großbürger sind „Neukapitalisten"; sie sind überzeugt, daß ber Kapitalismus reformbebürftig ist. „Sie sinb nicht die schlechtesten Bewunderer Hitlers ober wenigstens Mussolinis! Die Söhne bieser oft genießerischen, aber fast immer intelligenten unb fleißigen, manchmal künstlerisch interessierten Bourgeoisie find straffe Sportsmenschen und bilden den Kern ber nationalen Verbänbe unb ber Gruppen der „Jeunesses Patriotes". Das Großbürgertum, das feit 1922 sehr viel für Jtatlien übrig hatte, war aus Reaktion gegen den herrschenden Pazifismus antideutsch bis etwa 1930; es war immer gegen Sowjet-Rußland; die gegenwärtige Außenpolitik kommt ihm überraschend, und es versteht sie nicht recht. Weber in ber Verwaltung, noch in ber Justiz, nicht einmal mehr in ber Armee hat es einen über- ragenben Einfluß, aber es besetzt noch immer eine große Anzahl ber biplomatischen Posten. Sein Einfluß auf bie Literatur ist beträchtlich, in ber Presse überroältigenb. Ihm gehören brei Viertel aller Blätter in ber Provinz unb in Paris." Der Großbourgeoisie steht die Welt des Arbeiters gegenüber, eine zahlenmäßig nicht sehr starke Gruppe, mit Einschluß der kleinen Staats» unb Privatangestellten unb der Landarbeiter etwa fünf Millionen Erwachsene, organisiert in der sozialistischen unb kommunistischen Partei, bie beide zusammen trotzdem nicht mehr als 200 000 Mitglieder zählen unb nicht mehr als 2 800 000 auf sich vereinigen können. Das bebeutet, daß bie Arbeiterschaft in ihrer Gesamtheit nicht boktrinär marxistisch ist unb ihren Führern „nicht einmal bei den großen pazifistischen Sturmangriffen bei den Wahlen Folge leistet". Sie haben nicht die große Zahl für sich, nicht einmal in den großen Städten oder nur in den Vorstädten. Sie sind nicht einig und haben nicht einmal bie vitale Macht wie in Rußlanb, denn „ber französische Bürger weiß sich zu schlagen, unb bie junge bürgerliche Generation besteht aus furchtlosen Sportsmenschen, die organisiert unb manchmal sogar bewaffnet sinb und eine Mystik, den nationalen Mythos, besitzen". Sie können nicht auf bie Armee rechnen ober damit, bie rein bäuerliche Provinz zu mobilisieren, die in ihrer Gesamtheit die Arbeiterschaft fürchtet, „und man erinnert sich, wie ungewöhnlich brutal ihre Reaktion im Juni 1884 und von März bis Mai 1871 waren". Die drei Typen der provinziellen Struktur, das Dorf, die Kleinstadt unb bie Stabt find im Grunbe konservativ in Sitten unb Anschauungen unb neigen recht wenig zu Unruhen. Die Katholiken bilben bas Rückgrat ber konservativen Massen unb stellen eine bebeutenbe Macht dar, die in den Händen des Klerus die ber Beamten und Lehrer bei weitem ausgleicht. „Wie 1914 beweist, ist diese an sich so ruhige unb ausgeglichene, vorsichtige, ängstliche, jeben Umsturz fürdjtenbe Provinz fast in ihrer Gesamtheit sehr patriotisch. Es ist eine Welt ber sparsamen unb ein wenig geizigen Leute mit engem Horizont, bie sich vom Großbürgertum leiten läßt, ohne es selbst zu merken; es bebarf nur eines geschickten Mannes und einer sauberen Beweisführung, um mit ihnen fertig zu werden" Die Welt der Rentner, Kaufleute, kleinen Industriellen, Handwerker, Angestellten unb freien Be- rufe in ben großen Stäbten unb namentlich in Paris ist glänzenber, bewegter, politisch oppositioneller unb'leichter beeinflußbar; ihr Mittelpunkt ist Paris, das eine Partei für sich ist. Das Paris bes Westens ist reich unb monbän, bas bes Zentrums ist eine Stabt des Handelns; bei bilden bas faschistische ober bas konserva- tiv-nationalistische Paris; in seinem Machtbereich liegen Rathaus und Kammer, während die Arbeiterschaft, in einem großen Ring um Paris gelagert, über keine inneren Linien verfügt, und bie Massen gezwungen sinb, ohne 93er- binbung mit einanber zu hanbeln. „Daher geben in Paris nicht die Massen der Vorstädte den Ausschlag. In Paris, wie in ganz Frankreich, und so- gar in den Pariser Vorstädten herrscht der Franzose des Mittel st and s." Wie steht nun diese so beschaffene französische Welt den Zeitproblemen gegenüber? Die einigenden unb vorherrschenben Gesichtspunkte bes Durchschnitts sinb Sparen, Drbnung unb Ehre und Sicherheit. „Eroberungen? Dies schon gar nicht. Sein großes Anliegen ist bie Sicherheit. Der Sieg langweilt ihn rasch. Napoleon hat es erfahren. Poincare stellte bie Drbnung nüeber her, sparte unb verkünbete jeben Sonntag: Die Hauptsache, baß bei Anbruch ber Nacht unser Tor breifach verschlossen ist. Nun wohl, fast bie Gesamtheit ber Franzosen verstanb diese Sprache." Dies ist in aroßen Zügen das Bild, das der Franzose von seinem Land entwirft; man wird danach die Frage, ob Frankreich durch das Versagen des Parlamentarismus, durch geistige ober politisch-revolutionäre Strömungen zu inneren Unruhen ober gar zu einer Revolution getrieben werben wirb, kaum bejahen können. Für bie uns am meisten interejfierenbe Frage aber, wie Frankreich als Ganzes zu Krieg unb Frieben steht, liegen in ber Schilberung gewiß beruhigenbe Momente: bas Volk ist schon um seiner Ruhe willen und, um ben Genuß bes Besitzes nicht zu gefähr- ben, frieblich gestimmt. Aber wir hören auch, baß bie ausschlaggebend Schicht des Großbüraertums bie Entscheidung in ihrer Hanb hat unb baß bie Massen ihr folgen, wenn ber Appell bes Patriotismus an sie ergeht. Dies beckt sich mit ben historischen Erfahrungen, aus benen mir wissen, baß bas । friebliche Frankreich sich über Nacht zur kriegerischsten Nation verwanbeln kann. Die Entscheibung und Verantwortung liegt in ben Hänben weniger. „Es bebarf nur eines geschickten Mannesl unb einer sauberen Beweisführung." liettaiiemscheWeihnachtskrippe 23on Adelheid Nehio, Rom. Jie Völker bes Südens empfinben nicht wie wir h Leuchten ber Weihnachtskerzen in kalter unb b: fier Weihnacht, sie wissen nichts von ber 933 eit» (jage 9)ggbrafil, auf bereu Zweigen bie Sterne des fi imelsgemoibes ruhen, — die nordische Weih- iMsftimmung, das in sich gekehrte Feiern im lüften Kreise ber Blutsverwandten ist ihnen fremd. F/ji darf es den Italienern also nicht Übelnehmen, ij.n sie den ausländischen Brauch des Weihnachts- ii mes in ihrem malbarmen Lanbe als „sinnlos" n, „forstschäbigenb" bekämpfen. Haben sie boch ba» in ihre traditionelle Weihnachtskrippe, bie ihnen r. haulich unb hanbgreiflich bie Weihnachtsgeschichte sp hlt. Phantasie unb Erfinbungsgabe finden hier / Vorderasien auch in d i e britische Jnterk s e ns p h ä r e verirrt. Und bei der Einweihung u Moschee in Kobe waren auch Inder zugegen Andererseits darf ein möglicher englisch-ja^ scher Gegensatz in Mittelasien nicht überschätzt den. Großbritannien weiß nur allzu gut, daß ßj solcher Konflikt nur Rußland zugute käme J damit der sowjetrussischen Propaganda in Persfr Afghanistan und Indien. Zudem ist Englands mehr nach Singapore und dem Stillen Ozeans richtet als nach Samarkand, und schließlich ko»' eine Einmischung Londons in die Bewegung,, erwachenden Islam in Asien anderenorts unfrj fame Folgen zeitigen. Im äußersten Falle nr- man an der Themse eben gute Miene zum böy Spiel. So geht denn Japans Vorstoß nach Inner, fr Vorderasien weiter. Rüstig schreitet Nippon wärts auf dem Wege nach Samarkand. ^antuA ftan ist im Werden. Und der Shinto-Priester reiti lächelnd feine Hand dem Mullah und dem ft; schah aus Mohammeds Reich ... Geschichten aus aller Welt. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) „Swanusk." D. Vancouver (Britisch-Columbia). Noch immer werden zuweilen in aller Heimlichkeit von den Indianern Britisch-Columbias die alten Heilzauber ausgeübt und angewendet, zu denen die Kranken meist größeres Zutrauen haben als zu den Erfahrungen und Hilfeleistungen der modernen Heilwistenschast. Diese Zauberpraxis ist zwar längst verboten — aber dennoch! So konnten kürzlich in der Gegend von Maurice- town einige Beamte eine solche Krankenbeschwörung beobachten. In dunkler Nacht wurde sie von Eingeborenen in einem alten halbverfallenen Blockhaus vorgenommen. Es handelte sich um die Anwendung eines Zaubers, der von den Indianern „Swanusk" genannt wird, und die Polizeibeamten, die sich die seltsamen Zeremonien mit ansahen, ehe sie einschritten, sind wohl die ersten weißen Zeugen dieser Praktiken gewesen. Zehn Indianer, Männer und Frauen, saßen im Kreis um den Kranken herum, den man in der Mitte des Blockhauses auf den Boden gebettet hatte. Er war mit einem Bärenfell bedeckt und trug den Federschmuck des Kriegers in den Haaren. In den Händen hielt er einen roten Stock, in den oben ein Spiegelchen eingelassen war, und fang. Je lauter sein Singen wurde, desto höher versuchte er sich auf« zurichten mit Hilfe des Stabes — dann aber fiel der kranke Mann immer wieder auf fein Lager nieder. Dieser Vorgang wiederholte sich schier zwanzig Minuten lang. Als der Kranke ganz erschöpft war, wurden ihm die Federn und das Bärenfell wea- genommen, so daß er nun, nur noch mit einer Hose bekleidet, zitternd vor Frost auf dem Boden des Blockhauses lag. Dann schlug ein Indianer ausdauernd und kräftig mit einem Strohseil auf den Magen des Patienten ein und blies ihm ein Pulver, das er in der Hand geborgen hielt, übers Gesicht. Da schritten die Beamten ein. Der Kranke wurde in ärztliche Behandlung gegeben, der Medizinmann aber, der die seltsame Zauverzeremonie angeordnet und geleitet hatte, verhaftet und ins Gefängnis eingeliefert. Inzwischen ist der kranke Indianer bereits verstorben... unbekannt, an welcher Krankheit ... Sechsfacher Witwer legt sich Karten ... (ur) Santiago. Als Luis Abarca seine Wohnung verließ, um eine längere Reise anzutreten, sagte er seiner Gattin, er habe da im Schrank eine versiegelte Dose stehen, die sie nicht aufmachen dürfe. Ha!, die Ehefrau möchten wir (natürlich nur in Santiago!) sehen, die sich damit bescheiden würde ... Luis war noch nicht ganz draußen, da hatte seine junge Gattin schon die Dose auf. — Und was fand sie? Sechs Heiratsurkunden mit sechs verschiedenen Frauen! Und Geburtsscheine von sechs verschiedenen Kindern! Jeder Heiratsschein stammte aus einem anderen Jahr ... Heulend lief Frau Abarca zum Richter. Und Luis wurde verhaftet. Er war sprachlos über seine neugierige Frau. Im übrigen aber versicherte er, er habe sich selbst die Karten gelegt und daraus immer ersehen, daß seine jeweils letzte Gattin tot sei. Erst bann habe er geheiratet. Aber das nützte ihm nichts. Sechs Gattinnen mit sechs Kindern marschierten gegen Luis Abarca auf, der sich für einen sechsfachen „Witwer" hielt. Beim nächsten Mal will er, wie er versichert, seiner Gattin nicht mehr verbieten, eine versiegelte Dose aufzumachen ... Das Berufsgeheimnis des Friseurs. (z) Paris. Ist der Friseur gezwungen, ebenso wie der Arzt, sein Berufsgeheimnis zu bewahren? lieber diese Frage wird demnächst ein Pariser Zivilgericht zu entscheiden haben. Und das kam so: Der Vorarbeiter einer Pariser Fabrik verliebte sich in eine im gleichen Betriebe beschäftigte Arbeiterin. Allerdings bestand zwischen beiden ein gewaltiger Altersunterschied: während bas Mäbchen erst auf achtzehn Lenze zurückblicken konnte, waren bereits 53 Lebensjahre über das Haupt des verliebten Mannes dahingegangen. Aber gerade das Haupt und fein Haarschmuck verrieten nicht das mindeste von diesem ansehnlichen Alter. Der Liebhaber war nämlich mit einer stolz wallenden, weißblonden Mähne geschmückt, die ihrem Besitzer ein weit jugendlicheres Aussehen verlieh. Was Wunder, daß das junge Mädchen sich besonders in diesen Haarschopf verliebte und sowohl in Verlobung als auch schließlich in die Eheschließung einwilligte? Doch noch während der Flitterwochen verließ sie ihren Herrn Gemahl und teilte ihm durch einen Bries mit, sie habe von seinem Friseur erfahren: der bewunderte Hauptschmuck sei nichts anderes als eine ganz gewöhnliche Perücke. Mithin habe er sich ihr unter Vorspiegelung falscher Tatsachen genähert. Sie werde infolgedessen auch die Scheidung einleiten. Der so schnöbe „skalpierte" Ehemann ließ sich bie Jnbiskretion seines Figaro nicht so ohne weiteres gefallen unb verklagte ihn wegen „Bruchs des ß. rufsgeheimniffes" auf Schabenersatz. Und barücc ■ ob eine berartige Klage überhaupt zulässig ist, ben bie Pariser Richter nunmehr zu entscheid-- haben ... Das Schicksal spielt mit zwei Ringen. m (z) Lion. •oet einem bekannten Juwelier in Lion erfi->. nen kürzlich zwei Italiener, ein Kohlenhändler fr ein einfacher Arbeiter aus ben Abruzzen, und k- Zwei Ringe zum Verkauf an, in ber cho'fr-- einige hunbert Franken bafür zu erhalten ftr Juwelier erkannte sofort, baß es sich im fr- wertvolle Stücke hanbelte, bie von einer ofe kannten Pariser Firma stammten. Eine Nach.-, in Paris ergab, baß bie beiben Schmuckst^ er. einigen Jahren an bie Frau bes Bankiers lang: verkauft worben waren. Wie vielleicht noch erinnerlich, kam bas Ehepaar Lang Enbe Mai 1932 mr . tragische Weise ums Leben, nachbem es wie buri: ein Wunber bem Schiffbruch bes Dampfersi lippar" entgangen war, ber im Roten Meer - Branb geriet. Das Ehepaar, bas in Brindisi r französisches Flugzeug bestiegen hatte, wurde V.; Opfer eines zweiten Unfalls, durch den bas Il»i zeug an einer unwirtlichen Stelle ber Abruzzi: zerschellte. Die beiben Ringe ber Frau Lang waren firi 300 000 Franken versichert, unb die Versicherung gesellschaft hatte ben Erben bie Summe ausge^:. in ber Annahme, baß bie Juwelen beim Sdw bruch bes „Philippar" untergegangen feien. Stakt besten aber hatte ein einfacher Bauer der &bru:: zen bie Ringe unter den Trümmern des zersäfri ten Flugzeugs gefunden und seinem Taufsohn c:: schenkt, damit er sie seiner Frau mitbringen sM: Das junge Ehepaar wanderte nach Frankreich ou- und auf diese Weise gelangten die Ringe wick:: nach Paris zurück. Da die harmlosen Abruzzenbauern in au!« Glauben gehandelt hatten, brauchte sich die h- gezogene Polizei nicht weiter um bie Angelegt zu kümmern. Die streitbaren Mundharrnonikaspieltr (a) A m st e rdam. In einer Slmfterbamer Dorstadt entstand liiy lich am hellichten Tage ein riesiger Menschenausü- vor ber Wohnung eines Gerichtsvollziehers. HM er, wie bas auch in anberen Länbern gelegen^ geschieht, etwa eine arme Familie, weil sie ihn Wohnungsmiete nicht aufbringen konnte, aufÄp des Hausbesitzers hin auf die Straße gesetzt jeden Fall nahm die vorwiegend aus IugendliM' bestehende Menschenmenge auf der Straße einr sehr feindselige Stellung gegen ihn ein unb ru’ laute Verwünschungen zu seinen Wohnungsfen'ttni hinauf, während eine Abordnung ber Demonstcan' ten sich zu ihm hinaufbegab. Neugierige Beobachter erfuhren bald, worum » sich eigentlich hanbele: Die erregten Demonstrant waren Mitglieber eines Mundharmonika-Derr^ — ber Hollänber sagt „Munb-Akkordeon" -7- am selben Adenb noch eine Uebungsstunde für < geplantes Weihnachtskonzert abhalten wollte. - braven Musikanten aber hatten durch ihren einsoorstanb bie nieberschrnetternbe Nachricht t)0 müssen, baß am Morgen in ber Wohnung Dirigenten, in ber auch bie 87 Instrumente Vereins aufbewahrt würben, ber Herr Vollzieher erschienen sei unb wegen einer l schulb bes Mannes kurzerhand) sämtlich* * Harmonikas, sogar auch ben Taktstock, unb mitgenommen hatte .. --fahrt* Dem musikfeinblichen Beamten wurde besten in ben unmelobischsten Tonarten, die *, Munbharmonika - Spieler zur Derfüguna 1 ‘ können, auf erwähnte Art ber Text 6^*«. zwar mit derartigem Erfolg, daß die Avor nach einer halben Stunde freudestrahleno auf der Straße erschien unb bie wiederer Instrumente an bie jubetnben Musiker D1 die darauf einen Zug formierten und uni schmetternden Klängen eines Siegesinarjcy Vereinslokal marschierten. Der Zeiger rührt sich In ber Halle eines Berliner Dorortbobnbo steht eine Personenwaage. Das Schub: , wiegen Sie?", hat schon viele Menschen Afrf Neulich passierte es, baß ein ungewoyn , Herr bie Bahnhvfstreppe hinabgestiegen ';n Mundh^ TÄ rt abi»1 batten etternbe’f in Wj die 87 * «n, 8|r ’ nd rhanb Jen IE t" y, I«, Ntik: unö tiv; ':as Werk, das heute 180 Arbeiter beschäftigt, i) trnnti ihm und dem derzeitigen Leiter, seinem (Äbviegersohn Hermann Schelm, seine derzeitige < i nicht geringem Maße hat die Firma B. Nuhn in Dollar ihrer Gefolgschaft eine Weihnachtsfreude Eltrdtet. Die Auszahlung von 2 v. H. des im ganzen ?Mse verdienten Lohnes kam deshalb so uner- i umt, da die Firma jedem Werksangehörigen ‘ | i^m zweimal in diesem Jahre eine Wagenladung Dsnnholz zur Verfügung gestellt hatte. Selbst die l Qtae, die in den 2lrbeitsdienst eingetreten sind, i MSen nicht vergessen. Der Anteil des Gefolg- | Haltsführers wurde unter die Mitarbeiter mit über i jiv Kindern verteilt, so daß auf jedes Kind noch : 3 :ark entfielen. Außer dieser sozialen Tat hat die : 0i-na im Laufe dieses Jahres hygienische Verbesse- : Firmen im Betrieb vorgenommen. Die Gefolgschaft i i-jtnm weit über 100 v H. der Vorkriegszeit ge- 1 ftitrten. Auch hiermit hat der Gefolgschaftsführer bemesen, daß er voll und ganz in den Bahnen des ' Iteonalsozialismus und somit im Willen unseres sifnirers sein Werk leitet, denn nur allein dem Na- i biulilsozialismus ist dieser Aufstieg zu verdanken, i jirial gerade die Holzindustrie ganz darniederlag. (irit über 50 Jahren ist Herr Nuhn Leser seiner ; Hinatzeitung, des „Gießener Anzeigers". Landkreis Gießen. Konsumverein 20 Pfund Zucker und 20 Pfund Reis. Die Wunschzettel waren von bedürftigen Volksgenossen aus Offenbach ausgefüllt. — Aus dem Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken und -Postkarten gingen 30,50 Mark ein. — Bei der diesjährigen Viehzählung wurde folgender Bestand festgestellt: 64 Pferde, 371 Rindvieh, 408 Schweine, 49 Ziegen, 167 Kaninchen, 2112 Federvieh, 48 Bienenvölker. Die Zahl der nicht beschaupflichtigen Hausschlachtungen in der Zeit vom 1. September bis 30. November 1934 betrug 56. In diesen drei Monaten wurden 32 Kälber geboren. Kreis Friedberg. LPD. Friedberg, 14. Dez. Der Landwirt Karl Hartmann in Bruchenbrücken stürzte beim Strohholen in der Scheune so unglücklich, daß er sofort t o t war. Q Gambach, 13. Dez. Gestern wurde der hiesige Stützpunktleiter Walter B u ß in sein A m t als Bürgermeister eingeführt. Die Einwohnerschaft bereitete ihm aus diesem Anlaß eine herzliche Vertrauenskundgebung. Gegen 20 Uhr bewegte sich ein stattlicher Fackelzug durch einige Straßen des Dorfes zur Wohnung des neuen Bürgermeisters. Alle Gliederungen der Partei nahmen daran teil. Nachdem in üblicher Weise ein Tannenbaum vor dem Hause des Bürgermeisters aufgerichtet worden war, übermittelte Gefolgschaftsführer E. Weisel die Grüße der Gemeinde. Bürgermeister Buß dankte in bewegten Worten für die Dertrauenskundgebung und versicherte, daß er seine ganze Kraft für eine nationalsozialistische Gemeinde und für das Dritte Reich einsetzen werde. Der Gesangverein „Harmonie" umrahmte die Feier mit einigen Liedern. Ein dreifaches Sieg-Heil und der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes beschlossen die Kundgebung. Kreis Bübingen. W lthasar Nuhn in Lollar 80 Jahre alt. !nn morgigen Sonntag, 16. Dezember, wird der Kiimermeister Balthasar Nuhn in Lollar 8 0 ■ Sug'r e alt. tadellosen Einbruchswerkzeug auf — und verneigt sich liebenswürdig: „Schön' guate Nacht, Fräuln! Nix zu dank'n!" Und verschwindet im Dunkel der Nacht... Es gibt also noch immer goldene Herzen zu Wien! Die Wette und die 1VV00 Wassertropfen. (k) Budapest. Das Wetten verleitet oft genug zu den unglaub- lichsten Torheiten. Der eine ißt seinen eigenen Filzhut auf und der andere setzt sich stundenlang auf einen Eisblock, was im übrigen genau so gesundheitsschädlich wirken dürfte. Einen Rekord im Wetten aber schlug zweifellos jener Bauer in Ost- ungarn, der seinen — offenbar bescheidenen — Verstand dabei aufs Spiel setzte, obgleich er Familienvater war. Die Wette drehte sich um einen Fußballkampf, und der Bauer verpflichtete sich, im Falle der Niederlaae seiner Partei sich nicht weniger als 10 000 Wassertropfen auf den Kopf fallen zu lassen. Er verlor — und ließ sich tatsächlich von seinem Widersacher unter einen Wasserhahn binden, aus dem alle zwei Sekunden ein Tropfen auf feinen Schädel fiel, also 1800 Tropfen in der Stunde. Darauf wurde der Bauer in dem Raum einge- schlossen mit dem Versprechen, nach fünf Stunden, 33 Minuten und 20 Sekunden aus seiner wenig beneidenswerten Lage befreit zu werden. Aber nachdem vier Stunden verstrichen waren, hörte man aus dem betreffenden Raum entsetzliche Schreie kommen. Einige Passanten branaen in das Gelaß ein und brachten den Unseligen in das nächste Hospital, wo er nur durch starke Mittel, beruhigt werden konnte. Die Aerzte erklärten, der Bauer habe durch das Fallen der Wassertropfen den Verstand verloren... Die Moral von der Geschichte: Geh recht vorsichtig mit deinem Verstand um, besonders, wenn du nicht viel davon hast! Hi schon — ganz nah — was tun — soll ich tt.'ien, schreien... Aber da zieht das verdächtige Sriioibuum mit unverkennbarer Granbezza ben ;(erlittenen Hut —: Zchlüsserl vergess'n, net wahr? Pech! — Wer' hf aber glei hao'n!" Micht's tröstenb, zieht einen Bunb respektabler Drridje aus der Tasche, knackt mit einem Hui das Lc auf, begleitet das entgeisterte Mädel auch noch di! zur Haustür, schließt abermals mit feinem 'gen. hv Jnmebr in riti : ei bet £ '»'ich« ">chS mr am.,1W hr°PQ9anba u Ute * «ftt 0) ... ” M vegen Öenerjaö. Ute rl)Qupt zuG. unmehr zu t nü zwei^ mC - Wl melier m h- em KohlE en Abruzzi t an, in her i aJür zu «ty daß es fub die von W mmten. Em.' eiben Schm/ au bes e vielleicht r ig Ende M nachdem es, ch des Jammer im te: ir, bas in 8tni egen bitte, wirk I s, M ben bas i i i steile her | ! tammlung. 3 Odenhausen a. d. Lda., 14. Dez. Die fjie« NS. -Frauenschaft veranstaltete heute o ikr)i) in Gemeinschaft mit der Frauenhilfe -r in estlich geschmückten Saale des Gastwirts Chri- fljfo: Heinrich Belling ihre diesjährige Advents- fiter, zu der die Einwohner über 70 Jahre ein- jÄen waren Die Feier wurde von der Leiterin NsMS.-Frauenschaft, Frau Bott, eröffnet. Hier- cdrolgten Adventslieder aus dem Gesangbuch, an- s dickend trug ein Mädel aus dem BdM. ein Geld.y vor. Lehrer Keller verlas die Adventsge- f Stille. Im weiteren Verlaufe des Abends wurden i n:f Adventslieder gesungen, ein Sprechchor des ! »91. brachte das „Gelöbnis dem Führer" dar, an- I ftiföenb wurde der offizielle Teil mit Sieg-Heil- ' ahn auf den Führer geschloffen. Sodann blieb i nr noch in bester Kameradschaft beisammen. Die । erc.dabenen Einwohner über 70 Jahre wurden da- fr mit Kaffee unb Gebäck in gastlichster Weise de- i tinst. 'i Ettingshausen, 14. Dez. Bei ber D i e h- , H u n g am 5. Dezember in unserem Orte würbe 1 f i nbes Ergebnis ermittelt: 31 Pferbe, 450 Stück ' ^i'vieh, 98 Schafe, 416 Schweine, 48 Ziegen, lli Kaninchen unb 1741 Stück Febervieh. j-1 Dorf-Gill, 14. Dez. Am Tage ber N a - 1 timalen ©olibarität sammelten hier bie 12i:smalter ber PO. Da nur eine Büchsensamm- 1 hi burchgeführt würbe, war ber Betrag im ! Heid) zu ben sonstigen Spenben gering. Es ! trugen 27,30 Mark für bas Winterhilfswerk ab- $ aüzirt. — Gestern sammelte bie hiesige NS.- s ^enschafL Lebensrnittel, in erster Linie Wurst i ui Schmalz für bie W u n f cb p a k e t e , bie (rem abenb zusammengestellt und verpackt wur- i Dl: Die Lanbwirtschaftliche Bezugs- und Abfatz- < g-ilfenfchaft stiftete hierfür 40 Pfund Mehl, ber tz. Nibba, 13. Dez. Bei ber Viehzählung stellte man hier auffallenberroeife bei allen Dieh- gattungen einen geringeren Bestanb als im Vorfahre (Zahl steht in Klammern) fest, nämlich: Pferbe 86 (94), Rinbvieh 230 (244), Schafe 254 (277), Schweins 305 (320), Ziegen 82 (98), Kaninchen 737, Febervieh 2797 (3041), Bienenstöcke 98 (101). — Am vergangenen Sonntag veranstaltete bie i: I r eis a. b. L da., 14. Dez^ Gestern abenb bicfi kaihalilche Gemeinde im Saale 1 im Saale von Pg. Heinr. Will dahier eine 55 - * • « • ** '• r:— - • *■ : er: atten Parteiformationen sehr zahlreich besuchte ^Alinatsoersammlung der NSDAP, statt, I I 6i »Der Pg. Klostermann in klarer, mit Humor । xiürzter Rede über bie Forderungen des Natio- i »Dizialismus spach und zum Schluß bie Ver-1 ' । ptetung ber hiesigen NS.-Frauenschaft vornahm, i Li vollzählig erschienen war. Der hiesige Posaunen-, i dju erfreute durch ben Vortrag einiger Musikstücke. ! Nü dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes schloß bie li er nach Ruttershausen. Im Jahre 1883 grün- i e er in Lollar ein Zimmergeschäft, bas heutige Aamergeschäft unb Sägewerk B. Nuhn in Lollar. Ehrenb ber langen Zeit feines Wirkens verstanb is:oer Jubilar, fein Geschäft auf eine beachtliche . hi? zu bringen. Der überall bekannte unb beliebte dl Zimmermann ist ber richtige Typ bes alten . hcLwerkers geblieben. Er ist in Hessen ber älteste ! 'ei? r Berufskollegen. Anläßlich feines 50jährigen i Etehäftsjubiläums würbe er zum Ehrenmeister der i haiSwerker ernannt. heu Olle is' hohl!" •ns gab bann eine unnötige Jagb, benn ber gliche Herr hatte natürlich in Bezug auf Schnei- idi'eit bas Nachsehen unb mußte sich nach einigen Beritten bamit begnügen, ben beiben Bengels seine llnicht über ben Fall von weitem mitzuteilen. Der Kavalier mit dem Dietrich. D. Wien. zeht ba neulich spät in ber Nacht ein junges Uiel, heimkehrenb aus einem Konzert, in bem [-itrmitgeroirft, leicht fröftelnb burch bie einsamen Sch en, ben Geigenkasten unter ben Arm ge- fjdimt und eine vertraute Melodie vor sich hin- litnmenb. Immer bunHer werben bie Wege unb ißiien, bie sie burchquert — aber nun, Gott sei VcU, ist sie enblich zu Hause... Ach bu lieber i)iiinel, wo sinb benn nun bie Hausschlüssel?! Ber« iei?n natürlich, unb nun kann es lang, lang )a;?rn, bis man ben verschlafenen Hausmann loqgeflopft unb ihn veranlaßt hat, gegen bas ttirfje Entgelt das Tor aufzusperren. Und in bie» Abul Abbas Jbn Bücher zu kaufen war Luxus, alte, ~ liebgewordene wieder zu lesen, war Hadschi Oawud al Goffarah"'. „Winnetou" schwang die „Silberbüchse" und der„nie fehlende Bären- töttr" schoß den Panzer seines selbstischen Zchs zu Trümmern / Die Wintermorgensonne fand ihn am Schreibtisch, umgeben von „Datteln und Orangen", dem „Schah bis spät in die Nacht hinein und schloß die Sonne aus VM war einmal ein Mann, der plagte sich von früh im Silbersee" und dem „Letzten der Mohikaner", eifrig und nachdenklich bei der Aufstellung einer Liste / An diesem Tage vergaß die llhr im Spar- kaffengebäude Halbzehn zu schlagen und blieb stehen, denn da trug er lächelnd ein hübsches Sümmchen heraus - er, der Fahre hindurch trocken und verbittert Silberstücke und Papierscheine ins Haus gebracht hatte / Llnd als die Weihnachtsglocken läuteten, da saß er unter seinem Tannenbäumchen, das Sparbuch in der Hand, und freute sich wie noch nie seit seinen Fugendtagen - freute sich über das große Loch in seiner Kaffe. Gr dachte an Paul und die langersehnte Llhr, an Martha mit den Hängezöpfen, ob ihr wohl die Kletterweste gefiele, an seine Cousine Erna, die Wert darauf legte, schön und jung auszusehen, ob sie wohl Seife und Hautcreme zu schätzen wisse (sorgfältig für ihren Typ ausgewählt), an Ohm Paul und sein Gesicht, wenn er gerade ihn als Spender der Kleinschreibmaschine, der Zigaretten und der Weihnachtsgons erkennen würde, und Peter, ja der Peter, der liegt wohl jetzt längst—~ auf dem Bauch unter dem Kerzenschein und liest von Chingachgook, den Notröcken und den glück- lichen Weiten der ewigen Fagdgefilde / (5o kam bas Glück zu unserm Freund: Miterleben und Mitfreuen, weil man anderen Freude geben darf. seinem Herzen aus. Vas £W, 6a« sein Dasein erhellte, kam von der Hoffnung aus ein unabhängiges, ein »freie«' Leben ohne Nücksichien und Verantwortungen, wenn sich einmal sein Sparguthaben zu einer schönen fünfstelligen Ziffer aufgehäust haben würde / Und so schloß er Leben und Zreunde, Miterleben und Miffreude aus seinem Leben au«, bis er verknöcherte. Di« Marlsteine seine« Lebensablaufr« waren die Tage, an denen erwirder einmal neue SO Mark seinem Konto gutgeschrieben fand. Da« war der Maßstab seines Glücks. Llnd er hütete sein Kassenbuch ängstlich — hinter alten, längst gelesenen Büchern versteckte er eS (Neue Omar Ben Hadschi Da stand plötzlich „Old Shatterhan^, der Held seiner gläubigen Fugend auf und galoppierte auf dem Hengst „TW* sein Sparkassenbuch über den Haufen. Zeitvergeudung und Arbeitsablenkung.) Gr weidete sich jeden Abend an den steigenden Früchten seines selbflsüchttgen Fleißes, die er sich und anderen vom Munde abgespart hatte / Wie er nun eines Abends im frühen Dezember sich ausgerechnet hatte, welche Summe er seinem Kapital am Fahresende zuführen könnte, und wie er hastig hinter die alten Schmöker griff, um schnell den Gewinn des Fahres auszurechnen, da riß er mit seinem Sparkassenbuch zugleich einen alten, -erlesenen Band heraus, und auf der aufgeschlagenen Seite konnte er beim Niederbeugen entziffern: ^Hadschi Halef o U irdiger äußersten Preiser Gute, erprobte Qualitäten Frdr.Teipel Sliiiiiiiiiiiiiiiiiiiimniiiiiiiiiiiiiiiiuiiimniiii In diesem Hause LEDERWAREN Schenk DU! 7370 D I I Früher Brumlik-Haue s FRflHKF URTzLIEBFRAUENSTR.1-3 GroßeSpex leI- Abteilung für Gardinen und Urhebern 18 Fon,ex Jede Frau wünscht sidi UIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIII|lll|||||||||||||||||l||n| = Mein Geschäft ist Sonntag | von 1-6 Uhr geöffnet! für ein s Sinnbii find.Sie eine reiche Auswahl in Kleinmöbel Lesetische Sessel, Couchi für das Weihnachtsfest Herrenzimmer Speisezimmer Schlafzimmr Küchen ünser Standard - Sessel beste Verarbeitung an« m.aparten Bezögen 13 — n IS m 'M Wohnzimmer Teppich. 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Mner Einzelhändler werbe»! ;er und die außerordentlichen Angebote des rlbndels gerade zur Weihnachtszeit. Er weiß, ru der gewinnt und sich das Vertrauen seiner stuft wahrt, der Qualität und Preiswürdigkeit w^ieicheki öbel esetische Sessel, Cm WeihnachW. zimmer peisezimmer Schlafzir Kl schön?" Mac Lean Monteurkittel herausholte. „Und wenn insbesondere von unseren Gefchcifls- Pfundpakete für das Sammelwerk mitnehmen können. Beamten bei der Sammlung flott vor- irsn kann. Deshalb: Kaufe beim Einzelhändler! Oer Adventskranz. Von Propst £\c Borrmann. >\ und mehr hat sich der Adventskranz s ij Mhste, am dritten und vierten Advent dos ■nb vierte Licht den vollen Glanz ber Weih- diesem Jahr sich einen neuen Hellen Schein ästen als Sinnbild dieses ewigen Lichts am besah beinah liebevoll den blauen und die Monteurhose, die er jetzt Sie nun einmal sehen wollen, was um schickt dieser Gefangene Boten zu Jesus, um sich von diesem Retter aus Zweifelsnacht die Hoffnung neu entzünden zu lassen. Und die Boten kommen mit dem Bericht von Jesu gewaltiger Predigt und von Jesu großen Wundern zu dem Gefangenen wieder. Er hört diesen Bericht, da weichen seine Zweifel wie Morgennebel vor ber Sonne, und seine Seele bchnt sich im Hellen Licht neuer Lebenshoffnung. . . Johannes ber Täufer — denn so heißt dieser Gefangene — ist das Abbilb bes in Sorgen und Zweifeln sitzenben Menschen. Da kommt bie Zeit ber Hoffnung: Abvent. Unb die Seele, die hoffnungsarm ober vielleicht gar hoffnungslos durch bas ganze Jahr gewandert ist, hebt ihre Flügel unb eilt hin zu dem Wunder von Bethlehem, um dort zu genesen. So meint es der Dichter mit seinen Worten: „Bist bu in Oede und Alltagsstaub bas liebe Jahr lang gegangen? Lag beine Seele wie bünb und taub in tausend Sorgen gefangen? Jetzt doch ber Schrei der Sehnsucht bricht bir heiß von zucken- ber Lippe: Zünde auch mir dein Himmelslicht, heiliges Kind in ber Krippe!" Daten für Sonntag, 16. Dezember. 1742: Gebharb Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt in Rostock geboren (gestorben 1819); — 1770: aus einem Menschen werben kann, bann passen Sie auf. Man kann nie wissen, wie man es einmal braucht." Mac Lean ging zur Tür, schloß sie sorgfältig ab. Dann zog er ben Monteuranzug an. Rachbem er ein weiches Halstuch statt eines Kragens umge- knüpft, setzte er sich an den Tisch unb öffnete ^ine Aktenmappe, die er bei sich trug. Er stellte u#5 nofinbart in bem Kind von Bethlehem. Darum b reiflich schon unterm Adventskranz viel menschliches l?be aus. All das Vorbereiten ber Weihnacht slwen unterm Adventskranz, alles Singen der Weiihn.Htslieder, alle Wärme, die in dieser Zeit das 5)au:* :nb die Hausgenossen erfüllt, all dies ist ein — ifkin auch schwaches und dürftiges — Abbild bei Wien Siebe. Sü> edigt ber Adventskranz von der heiligen Drehj.i Leben, Licht und Liebe. Aber er ist auch nochf fr- ein anderes herrliches Gut bedeutungs- volletzliinnbild. Bon jeher ist bas Grün ber Tanne ber 'Bine ber Hoffnung gleichgesetzt worden. Unb weni^kme Zeit des Jahres wie geschaffen ist, uns neue»» Nut zur Hoffnung zu geben, bann bie Ad- oentiöic.. Die meisten Stellen ber Heiligen Schrift, die f:in»en Advent bestimmt sind, reden darum auch von u Wem herrlichen Gut ber Menschenseele, ber HofstimU. So auch bas Evangelium des morgigen SonMi.i,s (Matth. 11, 2 bis 10). Es berichtet von einebefangenen, der nicht nur im finstern Kerker zu ^llichärus, sondern auch im Kerker bes Zweifels < fit. Aber in ber Tiefe feiner Zweifel keimt doch» b. Hoffnung auf neuen festen Glauben. Dar- Lubwig oan Beethoven in Bonn geboren (gestorben 1827); — 1836: ber Chirurg Ernst von Bergmann in Rujen (Livlanb) geboren (gestorben 1907). Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 15. Dez. Auf bem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, bas Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Lanbdutter 1,42 Mark, Matte 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (frische) 14, (inländische Kühlhauseier) 10 bis 13, (ausländische) 10 bis 13, Wirsing, das Pfund 8 bis 10 Pf., der Zentner 8 bis 8 Mark, Weißkraut, das Pfund 6 bis 8 Pf., ber Zentner 4 dis 4,50 Mark, Rotkraut, bas Pfunb 10 bis 12 Pf., ber Zentner 10 Mark, Gelbe Rüben, bas Pfunb 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 70 bis 80, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 6 bis 7, Kartoffeln 4 Pf., ber Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 7 bis 15 Pf., ber Zentner 7 bis 15 Mark, Birnen, bas Pfunb 6 bis 10 Pf., Nüsse 40 bis 50, Honig 45 bis 50, junge Hähne 85 bis 90, Suppenhühner 70 bis 75, Gänse 75 bis 80, Enten 85 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 30 bis 60, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Pf. MWl" Freeman drückte auf einen Knopf an der Waünl Wine schrille Alarmklingel ertönte. In diesem» ÜMnblick hörte bas laufende Band auf zu arbce?'. Die Türen des ganzen Versandhauses schlosst sich automatisch zur Ausgabe hin. Die Roh hd schaltete sich aus. Ein allgemeines Schweigen | kt plötzlich im Raum. Und in dies Schweigen Hine IN tagte Mister Freeman: 7^3Mtte alle Damen mit den Kontrollisten hierher 13 mir. Es ist festzustellen, an wen heute größeren fciusfenbungen zu expedieren sind, oder an wenn bereits solche hinausgegangen." @||[;-ci darauf liefen ungefähr dreißig junge Mädchens nt Fakturenbüchern und Zettelbündeln in die Mitt« tos Raumes, wo Mister Freeman wie ein FeWt-r das Schlachtfeld übersah. Uijiiinun begann ein fieberhaftes Suchen unb Serbien. Niemand wußte, warum Mister Free- marii bs-se Feststellung verlangte. Aber das war auchis jliich — die Hauptsache, man konnte ihn zu- friefeufidlen. Bsi) chatte Mister Freeman eine Liste von um gefächi beißig Namen beisammen. Es waren Leute aus -1 le: verschiedensten Gegenden Londons, auch ein tenger Teil aus der Umgegend, der Waren- poftrz* im Betrage von hundert bis dreitausend Pfu'.n! ekauft und bezahlt hatte und die Zusendung der tt Seiten erwartete. Das andere waren Posten von st p.ngerer Bedeutung. sagte Mister Freeman. „Nun machen Sie« »etter! Ich weiß nun das Nötigste." M: ißean saß bereits, ruhig wartend, in dem Dirueürnsbüro. Er saß mit geschlossenen Augen unbi-i fr sich ganz dem Genuß "feiner Zigarette hin. Ab iir! zu schaute er auf die Uhr. Hoffentlich kam Bremern bald. Denn er hatte ja noch die 2Inge= legen/?:: in der Hauptpostdirektion zu erledigen. Undii ic:wollte unbedingt heute noch etwas Weiteres Iber Angelegenheit W»rgloh/Parkinr unter« nehrmn Kba sind Sie ja! Nun, was bringen Sie mir r? MTe' Freeman rollte in feiner Rundlichkeit wie eine"? schnellte Kugel zur Tür herein. „<Ä;ig Namen, Mister Mac Lean. Aber ob Sie «wE kamit anfangen können — ich zweifle daran." Ze.sein Sie ruhig, aber geben Sie mir die Liste?. Mit: Sean nahm bas Papier und breitete es auf bcnvi I'H unter der Lampe aus. Dann setzte er sich zurecht und verfolgte, mit dem Bleistift Am D i e n s t a g ' und Mittwoch nächster Woche, 18. unb 19. Dezember, wird im ganzen Reich ein „Tag der Deutschen Polizei" durchgeführt. Die Veranstaltung hat den Zweck, die Kräfte aller Angehörigen ber beutschen Polizei unb ber Gendarmerie zu einer Spendensammlung in ben Dienst des Winterhilfswerk e s zu stellen. . Der Reichs- unb Preußische Innenminister Dr. Frick hat in bem gestern von uns gemelbeten Aufruf zum „Tag der Deutschen Polizei" mit gutem Grund das Wort ausgesprochen: „Polizeidienst ist Dienst am Volk!" Dieses Wort bestätigt in treffender Weise bie 23 er« bundenheit ber Polizei unb Gendar- merie mit allen Volksgenossen in Stadt und Land. Dieser Feststellung des Ministers können wir in Gießen unb in Oberhessen gerne zustimmen. Denn wir wissen, daß unsere Bevölkerung an ben Polizei- unb Genbarmerlebeamten stets zuverlässige Helfer unb Beschützer hatte und auch weiterhin haben wird, für die es immer nur die eine Richtschnur des Handelns gibt: Dienst am Volk unb Helfer aller Volksgenossen! Erfüllt von d'esem vewußtsein der Gemein- schäft werden sich am „Tag der Polizei", 18. und 19. Dezember, die Polizei- und Gendar- meriebeamlen in Stabt und kreis Gießen an bie volksgenofsen wenben, um von ihnen eine Beihilfe zu ber Sammlung ber Polizei unb Gendarmerie für bas Winterhilfswerk zu erbitten. Dabei wollen die Polizei- unb Genbar- meriebeamten von sich aus mit ber Bekunbung bes Opferfinns vorangehen. 3eber Angehörige ber Polizei unb ber Genbarmerie fpenbet für biefe Sammlung einen Getbbetrag je nach feiner wirtschaftlichen Stärke, ferner Pfunbpakete mit Lebensrnitteln, außerbem nimmt jeber an ben beiben Tagen kinber hilfsbedürftiger Volksgenofsen mit an seinen vMlagstisch zur Speisung. Dieser vorbildliche Entschluß unserer Polizei- und Gendarmeriebeamten, die allesamt zu den Volks- in der Hand, die Reihen der ausgezeichneten Per- onen. Neugierig sah ihm Freeman über die Schulter. „Na, haben Sie was? Können Sie sich was dabei denken?" fragte er alle Augenblicke. „Wenn Sie mich immerfort im Denken unterbrechen — gewiß nicht." Mac Lean setzte sich so, daß ber neugierige Freeman nur auf die Rückseite des Blattes sehen konnte. Dann las er weiter. Bei einer Zeile stutzte er einen kleinen Augenblick, hatte sich aber sofort wieder in der Gewalt unb las ruhig weiter. Dann ftanb er auf, faltete das Papier sorglich zusammen und sagte zu dem enttäuschten Freeman: „Ja, lieber Freeman, Sie haben recht. Ich kann wirklich aus der Geschichte noch nicht recht klug werden. Aus jeden Fall würde ich Ihnen raten, von morgen an jede größere Geldnote zu dem tüchtigen Hauptkassierer herunterzuschicken. Man kann nie wissen ..." „Aber wie sollen wir das machen?" fragte Freeman verzweifelt. „Wir können doch nicht alle Kunden mit Fünfpfundnoten und mehr zur Hauptkasse herunterschicken." „Ich habe ja auch nicht gesagt: die Kunden, sondern die Noten. Sie brauchen doch nur den Kassiererinnen Weisung zu geben, zu erklären, es wäre im Moment kein Wechselgeld da — die Kundschaft möge sich einen Augenblick gedulden. Inzwischen schicken Sie die Noten herunter und lassen sie von dem Hauptkassierer prüfen, ben Sie natürlich von allen anderen Arbeiten-entbinden müssen." „Aber wie sieht denn das aus?" fragte Freeman etwas von oben herab. „Wir, das größte Warenhaus von London, sollen den Kunden immerfort erklären, wir könnten Fünfpfundnoten nicht wechseln? Das macht einen schlechten Eindruck." „Fragt sich nur, ob es bei der Direktion einen besseren Eindruck macht, wenn Sie ihr bündelweise das falsche Geld abliefern." „Sie glauben wirklich, daß es so weitergeht?" „Ich glaube es nicht nur — ich bin davon überzeugt. Also, wenn Sie sich vor Schaden bewahren wollen, lieber Freeman, bann tun Sie, wie ich Ihnen gesagt habe." Nun wurde Freeman doch ängstlich. „Ja, könnten Sie berm die Angelegenheit nicht in die Hand nehmen, Mister Mac Lean? Ich werde sofort der Direktion offiziell Kenntnis geben unb bitten, daß man Sie mit der Angelegenheit betraut." Mac Lean ftanb auf. „Ich banke für Ihren ehrenvollen Auftrag, lieber Freeman. Aber ich bin in einer anberen Angelegenheit schon sehr stark beschäftigt — in den nächsten acht Tagen werde ich kaum zu Ihren Diensten sein können. Nehmen Sie sich doch ein paar tüchtige Beamte von der Falschgelbabteilung von Scotland Vard. Die werden es schon herausbringen." „Aber wen?" fragte Freeman verzweifelt. „Das letzte Mal, als wir den Kollidieb aus unserer Teppichabteilung feststellen wollten, hat es glücklich ein halbes Jahr gedauert. Bis dahin können die Falschmünzer ja halb London ruiniert haben. Nehmen Sie sich doch der Sache an, Mister Mac Lean. Stellen Sie Ihre eigene Sache doch zurück. Es handelt sich doch hier um ungeheure Werte." In Mac Leans freundliche graue Augen kgm ein harter Ausdruck. „Und bei meiner Sache, lieber Freeman, handelt es sich um den ungeheuerlichsten Wert, den es gibt: nämlich um ein Menschenleben. Und nun", fuhr er leichter fort, „habe ich eine Bitte. Ich habe doch einen neuen Anzug bei Ihnen gekauft — ich möchte mich irgendwo umkleiden können." „Aber bitte, Mister Mac Lean, dazu sind doch unsere Ankleidekabinen in der Herrenabteilung da." „Wie weise Sie sind, lieber Freeman! Meinen Sie, wenn ich eine Ihrer Umkleidekabinen benutzen wollte, ich hätte Sie erst um Rat zu fragen brauchen? Ich möchte mich so umkleiden, daß man mich zwar hat in das Warenhaus hereinkommen sehen, aber daß keiner weiß, wie ich wieder hinausgehe." „Aber warum denn?" „Vielleicht möchte ich ein wenig Harun al Raschid spielen", lachte Mac Lean. „Wissen Sie den berühmten orientalischen Fürsten, der unerkannt zwischen bem Volk wandelte." „Aha! Wollen Sie doch den Falschmünzer zu entdecken suchen? Ich hab es mir ja gedacht, solch eine Sache läßt Ihnen keine Ruhe." „Sie sind wirklich ein Hellseher, Mister Freeman. Aber nun bitte: Wo kann ich mich umziehen? Ich habe mit Ihrer gütigen Erlaubnis meine Sachen bereits hierhergebracht." Mister Mac Lean langte hinter den Sessel und zog einen Pappkarton hervor. „Wenn Sie sich hier umziehen wollen — ich kann ja so lange herausgehen." „Bleiben Sie ruhig hier — ich bin nicht weiter schreckhaft", meinte Mac Lean und begann schon, seinen Rock auszuziehen. „Was machen Sie denn?" fragte Freeman verdutzt. „Ist das der Anzug, den Sie bei uns gekauft haben?" „Jawohl — er ist es! Finden Sie ihn nicht n b Weihetb 1 'M übet- auf den Weihnachtsbaum. Ebenso ist es U n bs Lichtern auf dem Adventskranz. Am ersten "'AHmmlläßt das erste, am zweiten Adventssonntag |8j wr iljig Abend bie Kerzen vom Weihnachtsbaum c erste Verkündigung dieses Lichts die Ad- nt»lizen auf dem Adventskranz. Leben und Licht a cd" r -ft sich stets aus in Liebe. So ist Weihnachten ’erJIlt von der Botschaft der göttlichen Liebe, Dhäft iutA» 'lynchten in dem Kind von Bethlehem so starkes ui dhechtendes Leben in diese Welt gekommen, daß Uhrgeöffnj 11 chz feite die Welt von diesem ewigen Leben lebt. N itlirn Leben aber ist untrennbar bas Licht Der« »nmimniiuiiue b w«' Und weil das Fest des Lebens zugleich d« ? ligj't des ewigen Lichts ist, oon dem die Welt .4-- S.™ Cr - U.- «Imam Hnunn half n-n iftendes"^ gesebmae irtonsi?1? Segen iWf •arfto» J eile '» VOl deutsch6^ jcW'rf; (Mons* , . G«. tricWLü „Sie^ H i nerlicf) Weihnachten Dorbereiten. Das Grün iCdne als des Baumes, der mitten im Tod des römPM‘ 6r- sen spätestens bis zum 18. d. M. bei dem Kreissach- 1 erfahren würde, ist nicht zu leugnen, bagec’ heben sich in anderer Beziehung erheblich:; denken. Es wird in diesem Artikel der vor (it ' Jahren von der Gagfah in der Feuerbachsttch richtete Wohnhausblock erwähnt, der gewiß Zierde des östlichen Stadtteils ist. Besonder9 Philipp Blum, Bruchstrabe 3, kann am (om», den Montag, 17. Dezember, seinen 70. Geb^», begehen. Der Jubilar ist seit 40 Jahren - Leser des Gießener Anzeigers. ** Die Dreimark° und Dreirr^.. Markstücke werden nur noch bis zum Lkw» der 1934 bei den Reichs- und Landeskassen'ij lung genommen oder umgetauscht. Vorn l.ta 1935 ab hört die Einlösungspflicht vollkommen .. . ** Weihnachtsspenden in Gießen Betrieben. Gestern abend vereinigten sich V ii Gefolgschaftsführer und die GefolgschastderLtc i pelfabrik Joseph Kreut er zu einem :1 triebsappell, der in schönster Kameradschaft net': 11 Dabei überreichte der Gefolgschaftsführer ft: Joseph Kreuter jedem verheirateten Gefolgt» Mitglied 20 Mark, jedem Ledigen 10 Mar! r. Weihnachtsgabe. Der Leiter des Vertrauen«! der Firma, Herr Rüdiger, brachte in üi kurzen Ansprache den herzlichen Dank der dküi schaftsmitglieder zum Ausdruck. — In der Mi: zentrale Gießen wurde jedem GefoigichL:! Mitglied eine Weihnachtsgabe von 20 Mark üh reicht. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser 'Rn: stehenden Artikel übernimmt die Redaktion L i Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung i Das Bauprojekt der Gagfah. R-dn-r *5 t 3(9 ii, jtbt 9UI 1 #• ’» 9 ir ir Sjrfi" ' W“ >9 & 51 hier auf, daß in jede Wohnung Lust unö - Zutritt finden. Wie sieht aber das neue Bautt- : (Ecke Lessing-Stephanstraße) aus? Man will • einen Bautyp anwenden, der in die jetzige c Überhaupt nicht mehr paßt. Anstatt kleine, ss stückige Häuser mit großen Zwyu-eniMNM bauen, will man hier einen fa|erncnni(i^en । stockigen Wohnhausblock ohne jegliche räume hinstellen. Man muß sich wundern, in dieser Zeit, zumal an solchen beengten Plätzen, solche kasernenmäßige Bauten hi^, will. Immer und immer wird gefordert, nur Häuser zu bauen, in die Sonne, Licht uni u- genügend von allen Seiten in die Wohnungeii^ tritt finden, was von der Regierung in hochh^ Weife unterstützt wird und auch das Ideal vF Führers ist. Das vor Jahren erbaute Finanz- urw Zi gungsamt hat zum Schaden der angrenj^” mohner diesen schon viel Licht und ßuh en? ;yn' , 'JZun will man durch den geplanten Neisa^w wohner noch mehr schädigen. Nicht allein pr • iondern auch für die künftigen Bewobner , imues würde der geplante unförmige, r-LA jt-1 ! hygienischer Beziehung unvorteilhaft sein. '11 gäbe sollen 42 Zwei- und Dreizimmenvan, r auf genanntem kleinen Grundstück 8^^ " - den. Unwillkürlich kommt einem da der wo sollen die vielen Kinder (60 bis unö y hin? Finden diese zu ihrem Wachstum Rau und Licht genug, die ihnen doch schon in den Wohnungen entzogen werden? Wenn aucy Kinder des geplanten Neubaues ein keiner Platz vorgesehen ist, so wird dieser für oi Kinder nicht reichen. Die Folgen werden fei , Zänkerei und Schlägerei unter der kleine . schäft und dadurch stete Belästigung der zu। j Wenn auch die großen Kinder i^rAn, öp,lnt?n *; die Straße verlegen, was polizeilich verv so wird aber diese durch die zwei llrotzen gegenüberliegenden Bauten (Neubau u*" hl’ fjy- Versorgungsamt) so beschattet, daß da, ,ß üiC, ein Sonnenstrahl hinkomrnt. Man hn Ler nen Staatswegen für die Ge-sunm-eir . : wachsenden Jugend. Sollte es nicht , sein, zum Wohle dieser und der angren; wohner anstatt des großen geschlossenen . zweistöckige Häuser mit großen ZwlM zu errichten, die sich dann in der Form Häusern anpassen würden? 9M Die maßgebenden amtlichen Stellen ufr’ beten, dahin zu wirken, daß nicht wn i । förmiger Bau hingestellt wird, der Stadtteil nicht zur Zierde 8^^)^ w^^- I=1Y rngjuristen-Lager auf dem Gleiberg ) IT d' nüe vergessen. Daß die spanische Armada r Preußen v mtunorgen, sondern Jahrhunderte. abten sind. Der einzelne Jude ist für sich -1 ‘"«'•liW «»9, L Jjei luno iür v FRANKFURT A. M. len in 50M05 WoffletteriJacobi Wer ke Höhensonne ”stroMbt ujwzm/ E W I NN E 45 45 45 45 45 45 45 45 Vertretung in Gießen: Hapag- Reisebüro Kreger,Seltersweg 89 fr fr fr fr 111(0 In derselben Lage sind wir heute. Ll.-merksamkeit ist deshalb nötig, nicht nur von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeigei Volksgenosse, denke bei Erteilung Deiner Weihnachtsaufträge auch an das not« leidende Handwerk. 7371 d fr fr fr fr Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den BleßenerAnzeiger Auch der neue Schnelldienst nach Ostasien mit dem Doppelschrauben - Motorschiff „Cordillera" bietet ungemein günstige und billige Gelegenbeit zu Erholungs» reisen nach Palma de Mallorca (Balearen). Barcelona. Genua und Neapel I .Kl a.13 e M 2?5.-,Touristen-Kla»se M190.- vereinfachte Touristen - Klasse M 150.- besonderspreiswerteFahrtev ins sonnige Mittelmeer mit M.8.„Milwaukee“, dem größten deutschen Motorschiff REISEN AUF DEUTSCHEN SCHIFFEN sind Reisen auf deutschem Boden/ Es reist sich gut mtt den Schiffen der Hamburg-Amerika Linie § Gladenbach, 13. Dez. Bei der von dem Winterhilfswerk hier durchgeführten Aktion der Weihnachtsspendenbriefe wurden innerhalb der Ortsgruppe Gladenbach zu 107 Wunschzetteln die entsprechenden Pakete aufgebracht. Kreis Marburg. Sichertshausen, 13. Dez. In der Gastwirtschaft von Bingel fand gestern abend eine Bauernversammlung statt. Landwirtschaftsrat Dr. Schneider (Marburg) hielt einen Vortrag über das Thema „Der Weg zur Nahrungsfreiheit". Der Redner legte die Notwendigkeit mancher einschneidenden Anordnung des Reichsnährstandes zum Wohle der Volksgesamtheit dar, insbesondere in den Fragen der Fettoersorgung, der Kraftfuttermitteloerwendung usw. Ferner gab der Vortragende bedeutsame Anregungen zur Anlage von Grünfutter- und Kartoffelsilos, bei deren Bau der Reichsnährstand ca. die Hälfte der Kosten trägt Kreis Biedenkopf. 4 Bischoffen, 13. Dez. Bei der Geldsammlung für das Winterhilfswerk am Tage der Nationalen Solidarität wurden in unserem Orte 78 Mark gesammelt. — Dieser Tage sand auf Veranlassung des Gemeindeschulzen Haus in der alten Schule eine Versammlung statt, in der die Lehrer Ott und Herrmann über den zivilen Luftschutz sprachen. 30 Personen erklärten ihren Beitritt zum Reichsluftschutzbund. Bischoffen ist der Ortsgruppe Hartenrod des Reichsluftschutzbundes angegliedert. — Bei der diesjährigen Viehzählung wurden in unserem Orte 14 Pferde, 278 Stück Rindvieh, 260 Schweine, 234 Ziegen, 33 Hasen und 1214 Stück Federvieh festgestellt. — Die Hessen- Nassauische Ueberlandzentrale Oberscheld erwarb von der Gemeinde Bischoffen das elektrische Ortsnetz zum Betrage von 4400 Mark. r Reg'E nd auch Karl Egner, Gießen, Bahnhofkolonnade Medizinisches Fachgeschäft, Teleph. 4191. Vorführung aller Originalfabrikate der QnarxlampengesellschÄft m.b.H., Hanau am Main. gi89A Ä bti Sttfrmi ijtr, kachle t Mm M ta taii.-'Jifttä M 'M gabt Don 2L KaM^ _______ flttttsbefchaffungslose h-lger.LyMel •Qfc 3, (ann-* °er, (einen 'ft (eit 40 *■ igers. k° und r noch bis D und ßanbest' ngetauscht. L- ngspflicht rt enden in abend oerei , . _ , , die Gefolgt wie sonstige erstklassige rabn- g r e u।er litte an. Fachmännische Beratung, ijtet ÄamenA hparaturen in eigener Werkstätte. rrirh Kraft 05804 Detyira/M iTICFl IXrail m Stüga 10! Radiüoiachgeschäft, Bleichstr. 301 lb( ) Uv ... , . ckteidaß sie von einem Staate abgelehnt anM. oÄtt untt mmt die t einerlei Streif der (Niger“ Dir. Ä n aus du i! ih (@enM ten-heiinslM ße, hingmM ch eine it zu leugnen, : Beziehung »•' -m atüMteJ in der Feuei» erwähnt, i« lötteils isl k Wohnung aber das ifl aßej aus? » n, der m »- * Hf»! 'Ak WÄ 'eie, £ W li Es ist ja nicht das erste Mal in der Mrfähvtich; Körperverletzungen sind bei ilt.i, das zeigt ihr Wesen an. Der Jude tc:al5 Finanzmann ober geistiger Beförde- id- Bewegungen unb als Spaltpilz. Leider Wellblechkonstruktionen Garagen ♦ Stahltore Fahrradständer t Regale Kaffeemühle Ein praktisches Weihnachts- Geschenk. Billig bei J. B. Häuser Am Oswaldsgarten nnA Gießen Ruf Nr. 2145/2146 bi mir die leistungsfähigen ililaupunkt-Empfänger düng zu beherrschen. Damit will er uns beherrschen. Andererseits ist der geistige Mensch bei uns den Dingen der Welt abgewandt und sieht nicht den Gesamtkomplex. Selbst aber wenn der einzelne auch in unserem Sinne durchaus anständig ist und versuchen will, im Deutschtum aufzugehen, so hängt doch an ihm die ganze Verwandtschaft. Es hat nur für uns der Satz geaalten, daß der einzelne der letzte Sinn von allem sei, nicht aber für den Juden. Andernfalls würde es gar keine mehr als geschlossenes Volk geben. Sie werden als rassische Gemeinschaft zusammengehalten durch ihre Religion, die bewußt diesem Ziele dient. Wie sie zusammenstehen, tritt nur selten, dann aber um so deutlicher in Erscheinung, z. B. in Strafprozessen. Für den Richter besteht hier eine ganz besondere Verantwortlichkeit bei der Verhandlungsleitung. Ein seltenes Ausnahmebeispiel, wo der Derwandtschaftszusammen- hang völlig abgebrochen war, stellte Spinoza dar, der von den Juden geradezu geächtet war. Im praktischen politischen Leben ist es eine völlige Unmöglichkeit, bie Juden in anständige und unanständige zu unterscheiden. Das bedeutete die Kapitulation. Trotzdem gilt der Kampf nicht dem einzelnen Juden. Unsere Intelligenz erlag oft dem Glorienschein, den sich manche jüdische Gelehrte als Zusammenfasser der Gedanken anderer erwarben. Rassisch sind sie eine Rassenkreuzung. Kennzeichnend ist ihre innere Zerrissenheit. Trotz der verschiedenen Blutseinschläge trifft dies für uns nicht zu. Deshalb ist die Rassenmischung für uns viel gefährlicher. Die anschließende Aussprache zeigte, daß der Wille zum Aufpassen bei den Lagerteilnehmern in besonderem Maße vorhanden ist. Am Donnerstag sprach Professor Dr. Bley zu den Jungjuristen über das Thema Eigenlumsbegriff im nafionalsozialistifchen Staat Der Vortragende knüpfte an ein Wort der französischen Revolution an: „Eigentum ist Diebstahl." Wie alle Schlagworte, so habe auch dieses einen großen Erfolg gehabt. Der Redner legte dann im einzelnen dar, wie die Rechtsordnung zu der Anerkennung eines Eigentums komme. Es fei gewiß, daß überall dort, wo entwickelte Verhältnisse vor- N Iwochvormittag sprach der Dekan der c er Fakultät der Universität Gießen, Prof, le:, über < die Judenfrage. jiigen englischen Seemacht geschlagen wer- njitti daran hatten sie mit ihren Anteil. (Fi- S.ÄÄB gute disse M berf---- L frWy- te *1 Morles -U wollen wir nicht verkennen, daß es mich Eigentum gebe, das auf Diebstahl beruhe. Als Beispiel erinnerte er an die Anhäufung von Kapital durch die Börsenkönige. Diese Art des Eigentumserwerbs müsse abgebogen werden. Sie sei ein Zeichen der Erkrankung des Volkskörpers. Solche Arten des Eigentums müsse der Staat beseitiaen. Solche Erwerbszweige müsse er, wenn möglich, ohne Entschädigung in seine eigene Obhut nehmen. Der Redner kam sodann auf die Entwicklung des Eigentums, z. B. an Waffen, Schmuck unb Kleibung in ber Frühzeit zu sprechen. Die längste Zeit sei bas Eigentum an Grunb unb Boben ge- bunben gewesen. Der Boben sei mit Pflug unb Schwert erobert worben. Diese Eroberung habe nur burch bie Gemeinschaft unb nicht burch den einzelnen erfolgen können. Am Nachmittag sprach ber Führer bes Kamerad- schaftshauses, P a l l m a n n, über Arbeiiertum. Der Rebner betonte, baß bie Innerlichkeit, bie Treue unb bie Hingabefähigkeit ben beutschen Menschen von allen anderen auszeichne. Händen sind und sich eine Kultur bilde, die Menschen Werte zur Verfügung haben müssen, mit denen sie arbeiten und wirken können. Dieses Streben nach Verfügungsgewalt über Gegenstände entspringe nichts anderem als einem egoistischen Machttrieb. Aber auch die Leute, denen dieses Gefühl fehlt, hätten ein Bedürfnis nach Machttrieben. Der Mensch könne bann erst seine Persönlichkeit entfalten. Schon von biesem Gesichtspunkt aus sei ber Satz „Eigentum ist Diebstahl" eine maßlose Uebertreibung. Der Marxismus habe im Grunbe genommen bas be* stohlene Privateigentum anerkannt. Der Vortragende setzte sich fobann mit ber Sozialisierung, wie sie ber Marxismus verstaub, auseinanber. Man habe lebig® lich bie Herrschaft ber Klassen darunter verstanden. Im Gegensatz dazu sei für den Nationalsozialismus das Eigentum eine notwendige Form. Es gehöre zum Nationalsozialismus. Er sehe das Eigentum als dauernd notwendig an. Es sei nicht so, daß der Nationalsozialismus einzelne Klassen kenne, und daß das Eigentum von der einen Klasse an die andere abgegeben werde. Daraus ergebe sich ganz klar, daß das Eigentum durchaus nicht Diebstahl zu fein brauche. Allerdings, so erklärte der Redner, && ttj (jrf K 9 Mi or cp ^'-3 onnprcitA. 5*? 5 an,1- iüil mäßige ■ wird« ie «"He* »Reicht- uiilßifte'i < im morgig^- Welch' statt. ,- 'r. sDtzi Di '* vonGenua über Neapel (Pompen),Messina (Taormina), Catania, Port Said (Kairo, Sphinx, Pyramiden), Jaffa, Haifa, Santo» rin.AthenLorfu nach Venedig ab RM 360.- FahrtnachGriechenland.derTurkei and ins Schwarze Meer_____ vom 23 Avril bis 12. Mai von Venedig über Korfu, Rhodos, SamoS, Jalta (Sewastopol), Istanbul (Pera,Gala- ta), Athen, Tripolis, Messina (Taormina), Neapel (Pompeji) nach Genua ab RM 375.- Fahrt durchs westliche Mittelmeer vom 14. Mai bis 2. Juni von Genua über Barcelona, Palma de Mallorca, Algier, Malaga (Granada), Ceula (Tetrran), Las Palmas, Santa Cruz de Tenerise(Orotavatal,Puerto de la Cruz), Madeira (Sao Vicente), Vigo (Santiago de Compostela) nach Hamburg ab RM 385.- 1935 im Jahr der Seereisen bietet die HAMBURG-AMERIKA LINIE i"er’»a liefet^' 'er lUfÄNte L. feie haben z B. eine Austreibung aus e i ddebt. Dort hatten sie sich noch nach der i mq der Mauren gehalten. Die Universität mim. beherrschten sie völlig. Dort lehrte Mai- i.'i)ann aber entstand die Idee, daß Spar' :,ristliche Vormacht Europas sei, und es t! ej ? gewaltsame Christianisierung und Aus- n । irr Juden. Das Judentum hat dies den Hapag-Fruhlingsfahrt vom 19- Februar bis IQ. März von Hamburg über Lissabon (Belem, Gin» tra),Madeira (Sao Vicente),Santa Cruz de Tenerife (Orotavatal, Puerto de la Cruz), Casablanca(Rabat),Cadiz(Sevilla),Algier, Palermo (Monreale), Neapel (Pompeji), GruzjGravosa nach Venedig ab RM 350.- _______Große Orientfahrt_____ vom 11. März bis 3.April von Venedig über Korfu,Port Said (Kairo, PvramidenLuxor,Karnak,Tbeben,Al'suan, Philae), Haifa (Tiberias, Jerusalem, Je» richo.Totes Meer,Betblehem.Nazareth,Tel Aviv), Beirut (Baalbek, Damaskus), Jstan» bul(Pera.Galata),Athen,Catania,Messina. Neapel (Pompeji) nach Genua ab RM450^ Zweite Orientfahrt_______ vom 4. bis 22.April ^Weihnachtsgeschenk I da.6 meJiX gißt, aßt jmidfi. aßuinl Ee tat ein Gebot der Vernunft, zuerst an die Geeundhett zu denken - Gesundheit für sich und die ganze Familie sollte deshalb allen anderen Ausgaben vorangestertt werden, noch dazu wenn ee eich um ein eo praktiechee Weih- nachtegeechenk handelt wie die „Hanauer Höhensonne Regelmäßige Ultraviolettlicht-Bestrahlungen von nur 3-6 Inuten Dauer führen eine inteneive Durchblutung dec ganzen Körpere herbei, setzen zu hohen Blutdruck heraJo beseitigen Krankheitserreger, schützen Ihre Familie vor Krankheiten und Ihre Kinder vor Rachitis, Skrofulose, Keuchhusten u. a m Auf die Ultraviolett-Intensrtflt kommt es an I Die Kürze der Bo* strahlungszert rst der Wertmesser für Ultraviolett-Lichtquellen Verlangen Sie die neue illustrierte Broschüre 843 mit Preisen 'we"inacbX Gat"’1 ^'türWe Be"h%u’'«en üt>e,,a ,, stehe" *2randoWvo«eih oU aUC ^„ers^1 Hach"'rt .aparte' ich uh® eine Freud® 'bne grauen aniuMert mSvj; Straß6 (der nd inte'" A Ad®ndU' ta9®-un „cKe.Blu®en N'°'9enr Mode«e essanter n iXdun9- über’asCbU\_ perrUchste peU 6 eine nie Pett- Uotte ein S'lher Sie sieh wäre man«' ° jelcht au°h oder unve' aUei Mir Gießener Einzelhändler werbe»! ■ 1111 >! 773, .«A Sei« 4750 Förderung des Einzelhandels im Gießener Anzeiger C»)L.)L1E)I)B 141 D Kirchstraße Nr. 2 ai 1? D Brennholz I4?D 6102 ü r,(l9^ l) HO' L> Hüte u. Mützen in großer Auswahl i> Kohlen 5>T€1L Werbehl^ 614? D Bren nholz L) Marktstr. 29/30 Telefon 4071 Frohe Gedanken 6100 D am Weihnaditsfest BRÜDER SCHMIDT bei einem Glas Wein aus dem Wff)>Lade n 6)06 A Bestecke Fische, Fischkonserven Obst und Gemüse Bilder Stahlwaren Blumen Optik, Photo Brenn Stoffe Tapeten, Teppiche Herrenartikel Lederwaren, Reiseartikel Glas und Porzellan Teppiche Parfümerien Manufakturwaren Pelzwaren Militäreffekten Kaff e e Möbel Handschuhe D rog e n Polstermöbel SCHIRM Haus- u. Küchengeräte Reform n ahr u n g Eisenwaren, Werkzeuge Musik Wo 11 Fahrräder Rundfunkgeräte Das Fachgeschäft für Haus u. Küche Krawatten Handschuhe Oberhemden Schlafanzüge Das Wahrzeichen deutscherWertarbeit TEPPICHE, TAPET STOFFE, LINOLE! Wohnung: Plockstrahe 8 / Fernruf 3900 Kontor und Lager: WalllorstraKe 53 Tabak gut gepfcr größtes Lager an Weht E. 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Ler Herausgeber, der in einer knappen Einführung irn Leser in großen Umrissen mit den geschicht- Men und geistigen Voraussetzungen für die selb- findige Lektüre vertraut macht, verzichtet bewußt M eine sprachlich exakte, wortgetreue Uebersetzung, t bringt vielmehr eine freie Uebertragung, die dem wdernen Sprachgebrauch angenähert, aber zugleich bmüht ist, dem eigentümlichen Wesen des Urbildes tine Gewalt anzutun. Kürzungen wurden nur vorge- Liimmen, soweit sie dazu dienen konnten, Verständ- ,>s und Genuß des Lesers zu erhöhen-, auch wurden Anmerkungen auf das Notwendigste beschränkt, siuellennachweise am Schluß der Ausgabe zeigen den l^eg zum genaueren und gründlicheren Eindringen i den Stoff, wozu sich gewiß mancher von der Lek- L*tre anregen lassen wird. So scheint vom Heraus- । (Über alles getan, um, ohne wissenschaftlichen Ehr- ciz, die Edda in ansprechender und möglichst leicht- s^licher Form einem größeren Leserkreise nahezu- i ringen und ihm die altnordische Götter- und Hel- Imroelt an Hand der ursprünglichen Ueberlieferung (. erschließen. — Kinder- und Hausmärchen. Gesamplt durch die Brüder Grimm. Gesamtausgabe ti t 446 Zeichnungen von Otto U b b e l o h d e. 21. 30. Tausend. 1080 Seiten. 3 Bände Zusammen «Lunden. In Leinen 6,80 NM. N. G. Elwert sche l'rlagsbuchhandlung, Marburg. — (575) l)ie stnder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind lit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1812 immer phr zu einem volkstümlichen Kronschatz der deut- fsen Nation geworden; sie sind in Wahrheit die Wische Märchensammlung unseres Volkes Es gab i!d gibt mancherlei Ausgaben, gute und minder dte vollständige und unvollständige, bebilderte und ' ^bebilderte. Eine der schönsten ist entschieden die ehrend des Krieges bei Elwert erschienene: well l ohne Ausnahme den gesamten Stoff der ur- ^ünqlichen Sammlung getreu überliefert, und well ; diesen überreich quellenden Märchenschatz mit den ^ichnungen des 1922 verstorbenen hessischen Mei- iir5 Ubbelohde verschwenderisch und in einer wahrlist vollkommenen Form illustriert. Wir kennen il-le Märchenillustratoren, aber wir wußten keinen, ir sich in diese urdeutsche Welt der Grimmschen Härchen inniger und liebevoller versenkt hätte, tr mit jedem Strich ihrem Wesen und Herzschlag fi nahe wäre und auf eine so schlichte wie über- zmgende Weise sinnfälligen Ausdruck verliehen hatte. 1« äußeren Mängel der früheren Ausgabe, m der fct der Kriegszeit hinreichend begründet, erforder- t(ii dringend einen Neudruck, der uns nmi mit der lpzlich erschienenen vierten Auflage beschert wird. ist wie der Verlag in seinem Vorwort bemerkt, ir dreifachem Sinne eine Jubiläumsausgabe, denn fi erinnert zugleich an den 150. Geburtstag von Mob Grimm am 4. Januar 1935 und von Wilhelm Grimm am 24. Februar 1936, sowie an den 70- Ge- imtstag Ubbelohdes am 5. Januar 1937. Abgesehen tim solchen äußeren Anlässen haben gerade wir hier ii! Hessen besonderen Grund, uns dieser Neuausgabe t r Grimmschen Märchen zu freuen, denn Hessen ist, vorauf wir demnächst in der „Heimat im Bild' rtch ausführlicher cingehen werden, recht eigentlich t- Heimat, die geistige und räumliche Landschaft li'ser Märchen und auch der Ubbelohdeschen Mar- vmbilder. Gerade der hessische Leser wird, in dem sittlichen Band blätternd, in Gestalten, Trachten, lndschaftlichen und architektonischen Motiven vieles stiden, was ihn vertraut und heimatlich anspricht; k wird die bereits gerühmte Einheit, den inneren Mammenklang von Text und Bildern besonders herzlich und lebhaft empfinden. Aber über Hessen Mus sollte die schöne Ausgabe dazu beitragen, dfh die Kinder- und Hausmärchen immer mehr zum Mn Besitz des gesamten Volkes werden. Das Werk schält übrigens auch die Kernstellen der klassischen lvrrede der Brüder Grimm zur endgültigen Gesamtausgabe von 1819, dazu das Bild der Mär- -ti'n-Erzählerin Frau Vieh männin aus Nie- d rzwehren bei Kassel, der die Grimms viele der Künsten Stücke ihrer Sammlung verdanken. Es be- bnrf kaum des Hinweises, wie sehr sich das stattliche ^-rk als ein Weihnachtsgeschenk von hohem und ^vergänglichem Wert eignet und anbietet. —y— Deutsche Erzähler. — Emil Strauß; Der Laufen. Erzäh- lmg. (Die Kleine Bücherei Nr. 44.) Albert Langen, j @/:org Müller, München, 1935. — (590) — Von । kmil Strauß legt der Verlag in diesem Bändchen fiie unvergängliche Erzählung vor, die besonders je;;en jüngeren Menschen ergreifen wird. Strauß Sljt die unheimliche Schönheit des wilden Rhein- st'oms Gestalt gewinnen, um damit den Hinterzrand und das Symbol zu erhalten für die leiden- säaftliche Unbedingtheit junger Seelen Das tra- ziche Ende einer starken Liebe ist in dieser Novelle ; n:t dem Sinn für die Unerbittlichkeit und Unaus- vächlichkeit der Liebe. _ Rudolf G. Dinding: Wir fordern ft ? i m s zur Uebergabe a u f. Anekdote aus km Großen Kriege. 100 Seiten. Leinen 2,40 Mark. Kr tten & Loening Verlag, Frankfurt a. M., 193a. — I5&0) — Dindings neues Buch wird, wie wir glau- ki, auf die Kenner und Freunde seiner Erzahl- iLjift sowohl vertraut als auch überraschend wirken: cctraut, weil sie auf jeder Seite Stil und geistige hiltung verspüren werden, wie sie ihnen aus man- ham früheren Buche des Dichters geläufig sein muß; .Ivrraschend, weil hier etwas erzählt wird, was den !b?rmeisten im Ganzen wie in Einzelheiten völlig • 'Kni und unbekannt sein dürfte, obwohl es sich — iE: tatsächliche Begebenheit — in einem Zeitabschnitt sei Weltkrieges an der Westfront ereignete, über len wir besonders genau und gründlich Bescheid zu vkisen glaubten. „Am 2. September neunzehnhun- Irrtundvierzehn forderten ein junger Hauptmann Irio ein kriegsfreiwilliger Unteroffizier, wie es deren Irnals viele in der deutschen Armee gab, die fran- p'sche Stadt Reims zur Uebergabe auf." Das ist !> erste Satz der Anekdote, und er umschließt be- r-5, den besten Beispielen klassischer Erzählertra- ison gemäß, knapp und rund, die anekdotische Fabel. Anekdote, anekdoton, das Unherausgegebene, das Unbekannte, Einmalige und Ungewöhnliche, das den Begriff dieser erzählerischen Gattung kennzeichnet, — die Wesensbestimmung deckt sich vollkommen mit der Fabel, obwohl die Fabel räumlich fast über den gewohnten Umfang hinausreicht. Dafür aber enthält das Prosastück alles, was Bindings beste Leistungen so sympathisch und unverwechselbar macht: straffe Form, männliche und ritterliche Haltung, eine menschlich überlegene und erfreuliche Gesinnung und Anschauung der Menschen und Dinge, — überdies aber dramatische Steigerung und Spannung. Es kann nicht Sinn und Aufgabe einer kurzen Besprechung sein (und würde überdies unbillig und mit unzureichenden Mitteln dem Leser vorgreifen) — Aus fremde» — Rudyard Kipling: Drei Soldaten. (Aus der Sammlung „Die Welt der Fahrten und Abenteuer"), übersetzt von Wilhelm Lehmann. Verlag Paul List in Leipzig CI. Preis gebunden 4,80 Mk. — (574)) — Dem literarischen Herold des britischen Imperialismus verdanken wir eine Reihe fesselnd geschriebener und aufschlußreicher Bücher über das bunte Volksleben im modernen Indien und über die eigenartige Stellung des britischen Soldaten und Beamten in dieser von ihm zwar beherrschen, aber ihm immer fremd und unheimlich bleibenden Welt. Kipling sieht das alles mit den scharfen, aber nur auf ein enges Blickfeld begrenzten Augen des radikalen Jingo, dem irgendwelche sentimentalen Erwägungen von der „anderen Seite" her völlig fernliegen. Er nimmt in unbekümmertem Selbstbewußtsein die Macht des britischen Imperiums als Willen Gottes und sieht in dem größtmöglichen Wohlbefinden der englischen Rasse einen Ausfluß reichen Segens auch für die übrige Menschheit. Die im Augenblick die britische Jndienpolitik beherrschende Derfassungsdebatte wird ihm vermutlich wenig behagen. Nehmen wir diese Einseitigkeit hin, so geben seine Bücher doch ungemein anschauliche und ungeschminkte Vorstellungen von dem indischen Leben. Und die seltsame Stellung des britischen Soldaten in dieser Welt kann nichts treffender illustrieren als die prachtvollen Geschichten des unverwüstlichen Kleeblattes dieser drei Rotröcke, die sich an tollen Streichen gegenseitig überbieten. Auch von dem englischen Volkscharakter, den man aus der Literatur meist nur in Vertretern des Bürgertums und des Adels kennenlernt, gibt das köstliche Buch von den Heldentaten der drei rauhen Krieger ein ungemein plastisches Bild. Den Humor fremder Völker auch nur annähernd begreiflich zu machen, ist ungeheuer schwierig. Wilhelm Lehmann hat sich damit zu helfen versucht, daß er seine Helden Hamburger Platt sprechen läßt. Aber die greulich zugerichtete Schreibweise erschwert das Lesen, ohne dem Verständnis des Milieus zu nützen. —e — Knut Hamsun: E i n Gespenst. UnV IPhönii-Nähmasthinen ab Reldfsmark 125.- ---— 7409 D Ulster-Paletots a. Ulster in besonders schwerer Qualität E O 00 und in bester Verarbeitung .. U4 Trainingsanzüge, die größte Freude der sportliebenden Kln- Q90 der, marine u. hellblau, Größe 0 U 293 Sechstes Blatt Samstag, 15. Dezember 1934 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) eihnachismärchenzauber im Gießener Siadiiheaier Bei peterchens Mondfahrt hinter und vor dem Bühnenvorhang der Bor dem Auftritt: Die Engelchen hören aufmerksam dem Märchenonkel Volck zu... * el Iwssermann (Tank) wird zum Nöck verwandelt. eiKtckliche Kinderwelt auch die herrliche Zeit der Zeiten so. Wenn wir r-PalM Das Sandm^mnchen stellt Peterchen, Anneliese und den Maikäfer Sumsemann der Nachtfee vor. nacbniH Zuschauerraum begeben, hat sich das Textbuch und von hier aus Festsaal der Nachtfee hat auch manche stunde, manchen Arbeitstag gekostet. Und ini.fygen, wie froh chmrhg, wenn diese i |3-r immer mehr Vorsitzt, von nach auf Arbeitswährend und Ge- dem Heimwege oder in den eigenen vier Wänden das unermüdliche und frohe Plappern und Erzählen des Kindes vHn all den guten und den bösen Erscheinungen des Märchens hört, wenn man sieht, wie tief sich der Eindruck in der Seele des kleinen Menschenkindes verankert hat, wie er selbst noch wir des für auch ntji) r Christkindgeschichten eMu. sichtchen zu sehen. Und wie glücklich fühlt man sich, wenn man einer solchen Märchenausführung im Theater Hang hebt sich, genau so, wie über die Bühne Märchenonkel das Märchen beginnt und zwar es in der eigentlichen Vorstellung gehen soll. Volck hat sich inzwischen in den das Negiebuch mitgenommen und beobachtet nun den Verlauf der märchenhaften Er- MäÄ^nonkel Volck versucht, den Weihnachtsmann und das Sandmännchen bei Onkel Keim in das rechte Licht zu setzen. II dbi vor unserem geistigen Äuge wieder ersteht, |aw ruft liebevolle und sorgsame Mütter- und Va- Wenn man so als Zuschauer während der stellung im Halbdunkel unseres Stadttheaters dann ' sieht sich das Weihnachtsmärchenspiel Zwei Königinnen — Nachtfee und Sonnenkönigin — begrüßen sich. im Traum des schlafenden kleinen Herrn oder kleinen Dame wirkt und lebendig ist! Fürwahr, es ist eine köstliche Stunde, in die jetzt vor Weihnachten durch das Zauberreich Märchens versetzt werden, köstlich vor allem die Welt der Kinder, herrlich und schön aber für die Eltern .. scheinungen auf der Bühne. Hin und wieder, wenn ihm etwas noch nicht ganz gefällt, wenn er die Beleuchtung etwas anders wünscht, dann meldet er sich, ruft mitten hinein in das Geschehen auf der Bühne, ruft dem Beleuchter irgend -etwas zu, bittet Petestchm und Anneliese, von der Nachtfee herzlich willkommen geheißen. Redaktion. 17 Uhr. st Der liebevolle Nikolaus. (Er hat es nicht gemerkt, daß er soeben photographiert wurde.) „Peterchens Mondfahrt" recht gemütlich und unterhaltsam an. Das Spiel geht so leicht und so lustig über die Bühne, daß der Zuschauer gar nicht groß auf den Gedanken kommt, daß mit einem Märchenspiel sehr viel Arbeit verbunden sein könnte. Wenn der Herr Intendant aber selbst sagt, daß die Aufführung der Oper „Der Freischütz" für die Bühnentechnik unseres Stadttheaters ein Kinderspiel zu nennen ist gegen die Schwierigkeiten, die mit der und: sirren und Jubeln unserer Kinder. Ulnöroenn wir nun gar mit eigenen Kindern, die rod', i den Lebensjahren stehen, da die Märchen- w. I i ren vollen, erquickenden Zauber auf sie ausübt, ' Ziuge von Märchenaufführungen sind, wie sie in Ms in Wochen wieder im Gießener Stadttheater für : ihm Kinderwelt gegeben werden, dann werden) att) uns Aelteren die Herzen warm und die 21 ii l|irüell und das Gesicht froh. Wir werden in Freude bereiten wollen, die ihnen allen das Märchenspiel bringen soll. Märchenonkel Volck — er ist der Regisseur — hat für Peterchens Mondfahrt die meisten Sorgen gehabt. Er ist fast so etwas wie der liebe Gott, denn er ist für alles, was auf feiner Himmelswiese, was im Festsaal der Nachtfee, beim Mondmann, kurzum auf der ganzen Bühne passiert, verantwortlich. Er muß dafür sorgen, daß bei der Äufführung alles klappt. Was hatte allein schon Onkel Löffler alles zu bauen und zu malen!? Da mußten die Schäfchen gemacht werden, die auf der Himmelswiese weiden, da mußten die Sternchen, die die Engelskinder zu putzen haben, geschnitten werden; der schöne Muschelthron der Nachtfee ist sicherlich auch nicht leicht zu machen gewesen und die große Dekoration für den Jetzt sei auch einmal kurz von der Hauptprobe die Rede, der aber schon verschiedene andere Proben vorausgegangen sind. Geraume Zeit vor der Hauptprobe, die meist am Tage vor der ersten Aufführung des Stückes stattfindet, herrscht auf der Bühne und in den einzelnen Stockwerken des Theaters eine rege Geschäftigkeit. Der fremde Gast, der sich zu solcher Zeit in das Theater verirrt, steht überall im Wege. Er wird sich zunächst schon einmal gar nicht recht heran getrauen, denn an der schweren eisernen Tür, die den Bühnenraum von den Geschäftsräumen des Theaters trennt, steht in drohenden Lettern das eindeutige „Zutritt verboten". Es muß erst irgend ein freundlicher Theatergeist kommen, der einen mit dem Einverständnis des Intendanten und auf eigene Rechnung und Gefahr auf die Bühne geleitet. Äber auch dann muß man noch aufpaffen, damit man nicht auf einmal einen derben Stoß erhält, wenn die Kulissen zurechtgestellt werden, daß man nicht über Stromleitungen und Seile fällt und nicht karamboliert mit denen, die hier vor einer solchen Hauptprobe alle Hände voll zu tun haben. Der Vorhang ist noch geschlossen. Die Bühne ist aber auch jetzt schon so etwas wie ein Märchenreich. (Auch dann, wenn gar kein Märchen aufgeführt wird!) Da stehen die beiden großen Beleuchtungstürme mehrstöckig in den Ecken an der Rampe, und die Scheinwerfer, die daran beweglich befestigt sind, senden ihr buntes Licht in alle Ecken. Hoch oben über der Bühne ist viel Gestänge, an denen die dieser Stimmung selbst wieder Kind mit unseren Kindern, wir können uns mit ganzem Herzen wieder hineinleben in den Zauber jener Märchen, die dem Kinde Inbegriff aller Schönheit und alles Glückes ist. Wie herzerquickend ist es, inmitten einer vor Freude bis zur höchsten Lebendigkeit aufgerührten Kinderschar zu sitzen, der freudigen Erregung und starken Spannung, die firb auf den kleinen Gesichtern widerspiegelt, zuzuschauen, wie andachtsvoll schon ist es aber auch, in dieser Stunde des Märchenglücks ein vor Rührung und seelischem verschiedenen Vorhänge befestigt sind; da und dort stehen die bläulichen Kulissen, die das Märchenreich der Nachtfee darstellen sollen, auf der Bühne stehen auch die vielen einzelnen Dinge, die für Peterchens Mondfahrt gebraucht werden. Der große Bär steht stumm in seiner Ecke und ist wütend, weil er warten muß, das Fernrohr, mit dem man vom Himmel bis nach Gießen und sogar durch Mauern und in alle Fenster gucken kann, spreizt seine drei Beine, um ja recht sicher zu stehen. Die Himmelskanone, mit der Peterchen, Anneliese und Sumsemann zum Mondberg geschossen werden sollen, wartet darauf, in Funktion treten zu können. Die vielen Darsteller des Märchens haben sich inzwischen zurecht gemacht und ihre schönen Kostüme angezogen. In dem Orchesterraum vor der Bühne probt die Kapelle des Stadttheaters noch einmal alle schwierigen Teile der begleitenden Musik durch, und schließlich ertönt das Zeichen zum Beginn. Der Vor- Aufführung eines Märchenspieles wie „Peterchens Mondfahrt" verbunden find, dann kann man es schon glauben, daß viel Arbeit zu leisten ist. Sicherlich habt ihr, liebe Kinder, die ihr das Märchenspiel schon gesehen habt oder noch sehen wollt, euch auch nicht allzu viele Gedanken gemacht über die Arbeit, die die Theaterleute leisten müssen, bis all .das, was in den festlichen Stunden während des Märchenfpiels im Stadttheater erlebt werden kann, zustandekommt. Um so interessanter ist es sicherlich für euch, wenn ihr einmal — wenn auch nur im Geiste — hinter die Bühne geführt werdet. Die Bühne ist nämlich ein Reich für sich. Da ist natürlich nicht alles so wunderbar, wie es sich vom Zuschauerraum aus während eines Märchenspieles darbietet, schön ist es aber trotzdem, weil hier viele Menschen — jeder an seinem Platz — in herzlicher Gemeinschaft zusammenbelfen müssen, wenn sie den Kindern die Festen und einer Wollt n Farbsorti- .....von fest De% ; stiapaita- [f :ertor der In sehr ßch exarbeitunjl näntel, ir n sowie grü- r tragfähige 0| ........voßl Mitschwingen ganz in sich versunkenes kleines Menschenkind still zu beobachten und dann und wann das freudige Aufleuchten der blanken Augen den Hellen Schein der Freude auf dem kleinen T NS J en 5)ot| 'hm erft iS "WetÄ Sktz-dii«, 9' getreten. ™ orte mit mehr Berechtigung ange- in diesen Tagen und Wochen Kind. Wie strahlen die blan- ipnoHen Märchen, da der Nikolaus, Frau Holle itft) F'le andere Gestalten der Weihnachtsmärchen lebendige Gestalt an- Herr Löffler noch entwarf und malte, mußten schon andere geschickte Hände die Schere und die Nadel führen, um für alle die vielen Märchengestal- ten, die Sonnenkönigin, die Nachtfee, die Blitzhere und den Donnermann, für den Wassermann (uax.. u—a—a—ax), für die Begleiter der Sonnenkönigin und für den Maikäfer all die schönen Kleider anzufertigen. Dieder andere mußten sich den Kopf darüber zerbrechen, wie man der Anneliese und dem Peterchen das Fliegen beibringt, wie man sie fliegen läßt, wie man sie aus der großen Kanone zum Mondberg schießt und wie man die Schäfchen am besten auf die Himmelswiese schickt. Es war auch nicht leicht, zu zeigen, wie der Maikäfer Sumse- mannn mit Peterchen und Anneliese über Gießen und den Gleiberg hinweg zur Nachtfee fliegen. Das wollte alles wohl bedacht und ausprobiert fein. * ! Gnoenbringende Weihnachtszeit! Wohl niemals föilnt diese Wi w iiirdi werden, denn ifn i.filibüd auf das Uh ter^cr 111 uns getan und bereiteten, und wenn wir elgmem- /vi b|nun juf unsere eigenen Kinder sehen, da wird ideSefüttert UU uns! b?jpelt freudig zumute in der Erinnerung an ulf n i'inbfein und in der Freude an dem Hoffen lacht das kleine kindliche Ge- Zeit da ist und es von Tag , auf das große Ereignis des e.|lif5tag5 des Chriftuskindleins zugeht. In die- ntÄ^'chen vor dem schönen Weihnachtsfeste ist für 1 ! 10,05 Mühlenpreis, Soyaschrot 13 nom. Fadii- preis. Tendenz: Das Angebot in Brotgetreide hr.i sich gebessert. Gerste lag ruhig. Futtermittel sind 6e;|| knappem Angebot weiter gut gefragt. Der deulsche Außenhandel im November IM Berlin, 15. Dez. (DNB. Funkspruch.) Nach der soeben veröffentlichten Außenhandelsstatistik für November betrug hie Einfuhr im Monat 346 Millionen Mark. Gegenüber dem Vormonat ist sie damit um rund 1 v. H. zurück gegangen. Ebenso wie im Oktober weicht die Einfuhrentwicklung auch im November von der jahreszeitlichen Tendenz ab. In den Vorjahren hat die Einfuhr von Oktober zu November in der Regel zugenommen. Dies gilt insbesondere für die R 0 h - ftoffeinfuhr, die meist Steigerungen zwischen 3 und 10 v. H. aufzuweisen hatte. Im November d. I. hat sich die Rohstoffeinfuhr demgegenüber kaum verändert. Im e i n z e l n en war die Entwicklung allerdings sehr unterschiedlich. Während die Einfuhr von Bau- und .Nutzholz sowie Eisenerzen stärker als saisonüblich abgenommen hat, sind bei einer Reihe anderer Rohstoffe, so insbesondere Wolle, Federn und B 0 r st e n, sowie Steinkohlen, Einfuhr st eigerungen eingetreten. Die Einfuhr von Baumwolle, die bisher im November regelmäßig zugenommen hat, war unverändert. Die Einfuhr von Lebensmitteln, die im Oktober stark angestiegen war, ist im November wieder etwas gesunken. Rückgängig war hier insbesondere die Einfuhr von Kaffee (im Vormonat Lagerabrechnungen), G e - treibe und Eiern. Diesen Rückgängen steht eine saisonmäßige Steigerung der Einfuhr von Südfrüchten gegenüber. Auch die Fertigwareneinfuhr war — der Saisontendenz entsprechend — etwas geringer als im Oktober. Die Entwicklung der Einfuhr aus den einzelnen Bezugsländern ist durch erhebliche Unterschiede gekennzeichnet. Abgenommen hat die Einfuhr insbesondere aus den Vereinigten Staaten von Amerika (Baumwolle, Obst), Südfla- roien (Obst, Kupfer), der Tschechoslowakei (Textilwaren) und Schweden (Eisenerze). Zugenommen hat der Warenbezug aus der Türkei (Gerste, $aur- wolle), China (Oelfrüchte), Rumänien (Mais, Ml, Ungarn (Federn), Norwegen (Iran) und 3Mti (Südfrüchte). Die Ausfuhr betrug im November 356 Minen RM. Gegenüber dem Vormonat ist sie uir annähernd 3 v. H. gesunken. Abgemmmc- hat die Ausfuhr von Rohstoffen und Fertigwaren Bei Rohstoffen entspricht die Vermindere an der im wesentlichen Steinkohlen in. Düngemittel beteiligt sind, etwa der faifor üblichen Bewegung. Dagegen bleibt der Rückgan: der Fertigwarenausfuhr (—1,7 o.H erheblich hinter der saisonüblichen Dermindm'. zurück. In den Vorjahren hat die ftertijjmarenc.. fuhr von Oktober zu November regelmäßig erir- l i ch ft ä r f e r abgenommen (im Durchschnitt s-' 9 v. H.). Im Vorjahr betrug die Vermindern'.' •'* gar fast 12 v. H. Der Abstand der Fertige ausfuhr von den Ergebnissen des Vorjahre; ' im Durchschnitt der Monate August bis DI: dem Wert nach etwa 17 v. H. betrug, hat : im November auf 6 v. H. vermindert. Der Rückgang der Ausfuhr im Nov^' entfällt, soweit sich jetzt schon übersehen läßt wiegend auf Sowjetrußland, die Nieder!^ Dänemark, Frankreich und die Tschechosloiv: Diesen Rückgängen stehen (Steigerungen ' der Ausfuhr nach Rumänien, Oesterreich, «r:' ! lien und den Vereinigten Staaten gegenüber. 1 Handelsbilanz schließt im November .7:t emr Ausfuhrüberschuß von 10 Million'' Mark, gegenüber 16 Millionen Mark im M- ab. Soweit die vorliegenden Länderergebnill!' reits eine Feststellung zulassen, ergibt sich der gang des Ausfuhrüberschusses einer Derrn: 1 öerung der Aktivität im Verkehr 7 europäischen Ländern. Im Derkehr ' den Ueberfeelänbern hat sich der Einfuhrüberk weiter verringert. Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt beschloßenen Dividende an — Reichsbankdlskonl 4 v H 5ran. ui u. «ui. ■Öen. Arant ui ..1. Berlin -raniiun a. JJ Äerlin Schluß- kurö Schluck. Abend' börsc Schlußkurs Schlußi Mittag bSrse Schluß« kur» Schluß!. Abend« börse Schluß- turS Schluß!. Mittag- börse Schlußkurs Schluß!. Abend« börir Schluß- kurs Schluß! Mittag« bör e Datum 13-12- 14-12- 13-12- 14-12- Datum 13-12- 14-12- 13.12- 1 14-12- Datum 13-12- 14-12- 13-12- 14-12- 6% Deutsche Reichöanleihe v. 1927 6% ef)em.7% Dt. ReichSanl. v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AnSlos.Rechten ............. 96,75 9?,9 103,9 97,25 94,5 93,5 102,75 94.25 94,25 94,75 95 96 96 103,9 24,5 1,1 6,6 6,3 6,13 11,13 6 96,75 98,25 103,9 97,25 94,5 93,5 102,75 94,25 94,25 94,65 94,75 96 96 104 24 1,1 6,3 6,3 6,2 11,13 97 98,25 103,9 97 94,5 102,8 94,75 96 103,9 24,5 6,55 6,3 1L4 97 97,75 103,9 94,5 102,9 95 96 96 104 24,5 1,15 6,5 6,1 6,13 11,13 4% desgl. Serie 11 ....... 8 4,05 6,25 3,6 31 25 28,25 76 92,25 68 70,5 73,5 146,5 26,65 130,25 98 117,75 74,5 108,5 99,25 93 137 107 84,9 99,25 59,5 100,5 72 73,13 4,05 6,25 3.6 30,25 24 75,25 91,75 68 70,25 73,25 145 130,5 98 117,75 74,65 108,5 99,25 93,13 136,5 107 84,5 98,5 58,5 100,5 116 71 72,75 8 6,05 3,65 81 25,5 22,5 28,25 76 92,25 68 70,5 73,5 145,75 26,9 130 98,25 118 73,75 108,75 99,5 93 137,25 106 5 84,75 99 59,4 100,25 76,65 147 116,25 72 72,9 4,05 3,65 30,75 23,9 20 27,9 75,75 92,25 68 70,25 73,25 145 26,25 130,4 98,65 118 74,75 108 99,75 93,25 137 106,5 85 98,13 58.65 99,5 75,65 146 116,25 71,5 72,4 Mansselder Bergbau.........0 KokSwerke ................. O Phönix Bergbau............. 0 Rheinische Braunkohlen ..... 10 Rheinstahl .................. 0 Bereinigte Stahlwerke........ 0 Ltavi Minen ............... 0 Kaliwerke Aschersleben........ ß Kaliwerke Westeregeln........ ß Kaliwerke Salzdetfurth..... 7% I. G. Farben-Jndustrte.......7 Scheldeanstalt............... 9 Goldschmidt ................0 RütgerSwerke ...............0 80 47,13 204 86,5 39,75 13,13 107 142 132 197 86,25 93,75 91,5 76 105,75 134,5 55 45,25 64 47,5 61,5 31 199,5 153 27 82,75 77,25 46,65 206.5 85,75 39,5 13,25 107.5 131,75 199,5 86,75 93,25 75,75 105 134,5 50 110 46 62,9 48 61,5 30,75 195 156 132,5 84,25 176,5 80 93,75 47,4 207 86 39,9 13,5 107 108 143 132 86,5 94 81,5 99,25 53,25 116,5 46 63,75 116,9 47,9 61,25 85,5 30,75 199,75 154,5 113,33 178 80 92,75 46,5 206 85 39,25 13 106,75 108 142 131-9 87 93,5 82,5 75,75 98,5 49,9 114 45,9 63,75 117 48 61,5 85,5 31,13 194,5 155,25 132,75 177 6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4V,%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2^4% Anatolier ............ Desgi. ohne Auslos.-Rechte...... 6% efjem.8% Hess. Bolksstaat 1929 lrückzahlb. 102%) ............ Hamburg-Amertka-Paket ..... o Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampsschiff........... o Norddeutscher Lloyd ......... o A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commer». und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft..............o Dresdner Bank.............. o 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12................. t>y*°/o Hess. LandeS-Hypotheken. dank Darmstadt Liaui......... Oberhessen Provinz-Anlethe mit Auülos. »Rechten ............. Deutsche Komm. Cammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auülos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.»Bank Goldpfe. 15 unkündbar btS 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.»Bank Goldpfe. 16 unkündbar btS 1936 6Vi% ehem. 4yt% Franks. Hyp.» Bank-Ltqu.-Psandbrtese....... Metällgesellschaft............. 0 RetchSbank ................ 12 A.E.G....................... Bekula....................0 Elektr.Liefeningsgesellschaft... 6 Licht und Krasl e Fellen & Guilleaume......... 0 Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ 6 Schuckert LEo...............ß Siemen» L Halske............7 Lahmeyer L Lrie Geld ""Töf M .9 Buenos Sitte. 0,628 0,632 0,628 Brüssel .... 58-17 58,29 58,17 0 Z Rio de Jan. 0.204 0,206 0,204 5.? Sofia ...... 3,047 3,053 3,047 Kopenhagen. 54,86 54,96 54,88 l> Danzig..... 81,18 61,34 81,18 11! London ..... 12,285 12,315 12,29 1* HelsingforS.. Paris ...... 5,425 5,435 5,425 ii« 16 40 16,44 16,40 ts Holland ... 168,21 168,55 168,23 Italien..... 21,30 21,34 21,30 0,7'1 Jaoan...... 0,717 0,719 0,717 i.r» Jugoslawien 5,664 5,676 5,664 61.r Oslo..... : 61,73 61,85 61,75 ■tfien....... 48,95 11,165 49,05 11,185 48.95 ii.8 Lissabon ... 11,17 Stockholm... 63,36 63,48 63,38 $0.M Lchweiz ... 80.72 80.88 80,72 34,05 Spanten.... 33.99 34.05 33,99 IO.«' 10.39 10,41 10,39 Budapest ... !.* Reuyork... 2,488 2,492 2,490 Banknoten. Lerlin,14.Dezember ---ft« siZ Amentani>me Roten ........... 2,442 Belgische Roren................. 58,01 54.94 Dänische Noten ................. 54.72 12-295 Englische Noten ................. 12,255 16.4 16,36 168-49 21,1j Holländische Noten............... 167,81 Italienische Noten................ 21,06 61-83 Norwegische Noten .............. Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling 61,59 — —- Rumänische Noten............... — 63-47 Schwedische Noten.............. 63,21 80-85 60,54 33,89 Spanische Noten................. 33,75 Ungarische ...................... 6.5 Uhr: Hafenkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.25: .Das h ^mWolksstück. 21.30: 9. Meisterkonzert des deut- IcM Rundfunks. Gustav Havemann spielt. 22.15: Ivr 99. 90* Wnrhrirhfpn mtc hom Sonhöhö« Montag. 17. Dezember. Wir sind gerüstet mit einer unübertroffenen Auswahl Sonderangebot für Ihren Weihnachts - Einkauf Glefeen, Marktstrabe 29/30 7338 D 5>icä8rille sitzt! Von Fach Optikern beraten Nachdruck verboten Ohne Gewähr Nachdruck verboten Ohne Gewähr Seiler 13. Dezember 1934 2. Ziehungstag Der Optiker am Bahnhof 12. Dezember 1934 1. Ziehungstag Lieferant aller Krankenkassen gezogen 7049 D 34676 109117 126407 74505 80444 81352 82556 86153 92351 96907 12. IS. II Ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen 2 Gewinne zu 50000 M. 379195 75691 92322 394780 196786 249207 267348 Blusen,Röcke,Morgenröcke Beachten Sie unsere Ausstellung I IGebr. mheuser «fl 20 Tagesprämien. am Marktplatz 7377 D Das Geheimnis gUfenVerdauung Bullrich-Salz WM und angepabt, garantiert für gutes Sehen und Tragen 123568 136237 165003 214310 229078 269984 305225 324416 352321 383223 148697 375363 rMM ■ taänien Ms,! i (Iran) M ' 105419 141168 160292 195463 218710 246534 261536 306052 321448 358792 377722 131459 161560 191874 227828 266717 304701 320228 342267 373777 105559 153649 170153 204 559 219364 255163 283188 310305 324171 361954 382724 105990 127832 140780 172674 219137 234881 277591 310636 330087 357876 383625 106665 127909 142373 178718 221799 249901 281837 311797 333170 359839 384796 112688 157561 182571 212785 226157 261097 288658 318283 340822 369485 394034 100549 120082 130972 152455 182134 227575 251984 297428 316927 340246 376548 399225 159626 178017 219290 262338 283602 303917 317568 349549 380888 122454 151004 174063 215246 260197 287928 325480 342454 377886 109244 125352 154620 181427 232027 266817 304013 329730 343179 380490 144525 171626 183256 228797 271054 296407 309197 336955 364737 391659 109630 130071 167231 189331 235110 270265 311972 329769 343953 385329 274363 25601 311123 113851 130565 168879 192323 241390 276343 313101 335984 353731 399714 106381 341327 114497 134540 171753 213414 242949 283392 314004 339295 357162 159331 174596 217250 255241 283076 303151 313508 349347 378880 106838 120615 150357 173976 213982 244078 286069 321563 339772 365101 106306 154484 180793 209070 220426 258342 286866 316249 332858 368730 387670 110894 130691 160777 181446 225623 251365 288006 313621 333744 373537 388613 167210 181272 227744 270124 291282 305681 317729 351901 390954 147867 172793 193068 233025 272763 298560 312670 341877 368861 157141 172994 214029 237244 274875 297544 312877 347641 370330 79083 101288 134862 159524 194757 216521 236909 270730 295337 390820 3'7260 377112 399188 273815 42586 128955 Woll-Kleider bessere Ausführung 20.- 23.- 25.- 27. di; .i i) 1 2 118683 158108 190835 216253 234218 264408 294963 318409 354830 373767 398762 17.- 19. Fichtenspitzen-Bienenhonig reine, echte deutsche Hcnige pwti'ichten. 22.20: Nachrichten aus dem Sendebe- bfa.22.25: Der Zeitpunkt bringt den Sportspiegel bik Sonntag. 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: Nacht- Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar fe einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 2 Gewinne zu 3000 M. 4 Gewinne zu 2000 M. 6 Gewinne zu 1000 M. Illlllllllllllllllllllllllllllilllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Oer Unterzeichnete, welcher vom Amtsgericht Gießen als Abwesenheitspffeger der Soph.Kaih. E>üß und der Karol. Kath. Süß besiellt worden ist, ersucht alle diejenigen, welche Auskunst über Leben oderTod derObengenannten geben können, dies bis zum 20. Oez. 1934 bei mir zu melden. 7zsa Ludwig Stroh, Gießen, Sandgasse 11. Illlllllll!llllllllllll!llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllliimill!lllllllllll k -rnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Evangelische 0 ownfeier. 9.45: Deutsches Schatzkästlein. 10.15: £ >oge(ang. 11: Edwin Erich Dwinger liest: „2^ 3il): im Wald". 11.30: Olympia-Feier. Dei ponisten am 15. Dezember. 18: Jugendfunk. 18.15: Wilhelm Grimm, der Märchensammler. Zum 75. Todestag (16. Dezember). 18.30: Bücherfunk. 18.50: Uebertragung nach Breslau von 19 bis 20: Unterhaltungskonzert. 19.30: Onkel Fritz aus Neuruppin. Eine Hörfolge. 20: Nachrichten. 20.10: Volk und Wirtschaft an der Saar. 20.30: Zu Puccinis Gewinnauszug 3. Klaffe 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Staats-Lotterie 2 Gewinne zu 3000 M. 6 Gewinne zu 2000 M. 8 Gewinne zu 1000 M. 380051 schon immer gewünscht Die Klein* Torpedo ist apart und praktisch; weil klein und handlich, ist sie auch auf def Reise immer entlastend, nie belastend. 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Händelstraße 1 — Ederstraße 13. Sonntag, den 16. Dezember. 9.30 Uhr: GottesÄenst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, den 19. Dezember. 20.30 Uhr: Gottesdienst. Daptisten-Gemeinde. Gartenstraße 13. Sonntag, den 16. Dezember. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30 Uhr: Prediger Lotz. Donnerstao, den 20. Dezember. 20.30 Uhr: Bibelbefprechung; Prediger Lotz. vesfentllcher Sonntagsdienst. Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01. Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02. Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr. Sanitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte: Dr. Geyer, Frau Dr. Marx. Zahnarzt: Dr. Breuning. Apotheke: Pelikanapotheke. und zum Bauen Äbermann Im Krauterhaus: jetzt in der Mäusburg 48782 58368 58434 58490 59673 Schlafzimmer echt Eiche mit Nußbaum, neues Modell, beste Verarbeitung, Schrankbreite 180 cm, 2 Polsterstühle für nur RM. 385.- Todestag I Giacomo Puccini.- 21.25: „Dort unten in der MiMe". Ein alter Müller schreibt die Chronik seiner Mühle. 22: Nachrichten. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 16. Dezember. 3. Advent. s s ...._____ _____ , . _ Verpflicht nclder Trainingsmannschaft für 1936. Festakt im frühen Opernhaus. 12.20: Mittagskonzert I. 13: tecceiferzählung: Paul Laven. 13.15: Mittags- njit II. 14: Kinderstunde. 15: Stunde des Lan- s. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk. 1.3: Saarländische Landschaftsbilder. 19: Konzert. ): Sportnachrichten. 20.05: „Wendelin Hipler". SV Winterkur ■ Nervös - Erschöpfte Spezialkuranstalt Hofhelm I.Taunus 4 bei Frankfurt a. M. Telefon 214 / L a. II Klasse t ErmäBigte Preise Prospekte durch S.-R. Dr. M. Schnlzrlahlms Nervenarzt Kleider Woll-Kleider Bouclä, Afgalaine usw. Seiden-Klelder Flamisol,Reversible usw. 14.- 16.- 19.- 22.- 26.- Tanz-Klelder reizende Macharten 15.- 16.- 18.- 20.- reibemarft notierten loto Ma'ntz ■ 5, Hafer W 75, MalztG ' ühlenpreis, ?. «chrot 13 ne bot in Are hig. Futtern ;ut gefragt Kinder-Mäntel in großer Au s w a h I - reizende Macharten - Preis je nach Größe Nundfunkprogramm Sonnlag, lö. Dezember. Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Studienrat Dr. Unverzagt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrassistent Balz; 17: Pfr. Becker; Beichte und hl. Abendmahl für die Markusgemeinde. — Iohannes- kirche. 8.40: Pfr. Ausfeld; Militärgottesdienst; 9.30: Pfarrassistent Balz; 11: Kinderkirche für die Lukas- gemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für die Johannes- aemeinde; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Trapp. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Anthes. — pelruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp. — Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. — Wiefeck. 9.45: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche; 19.30: Adventsandacht. — Alten-Bufeck. 10: Gottesdienst.— Grohen-Vuseck. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9: Gottesdienst. — Steinbach. 10: Gottesdienst. — Albach. 12.15: Gottesdienst. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst (2. Abtei- 50 Gewinne zu 500 M. 2229 17221 31176 34401 35303 45118 49859 60173 79954 91173 98797 100898 108574 109411 121108 134907 154419 160830 193866 252483 264808 367719 379271 396618 398833 166 Gewinne zu 400 M. 4872 4911 10845 13352 15056 16764 26025 34818 38849 39014 43125 44789 47892 57251 61179 62103 64232 73202 3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen 2 Gewinne zu 100000 M. 162560 2 Gewinne zu 5000 M. 376129 2 Gewinne zu 3000 M. 147302 2 Gewinne zu 2000 M. 228105 2 Gewinne zu 1000 M. ------ 327789 3 33613 3 -18 -7i«^^winne zu 800 M. 16321 17464 35544 67400 qId?^93345 173312 241119 273659 287936 312631 dddioQ Mäntel Wintermäntel in Marengo o. 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Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Pre- 4 Gewinne zu 3000 M. 28688 318022 8 Gewinne zu 2000 M. 7586 81391 294059 294068 14 Gewinne zu 1000 M. 60608 129044 187214 195206 245695 304466 330795 20 Gewinne zu 800 M. 13945 40561 61768 74716 114968 157543 170882 251982 324595 326535 44 Gewinne zu 500 M. 10761 18914 23033 46189 76901 78316 84103 88097 163058 165864 179783 209942 263288 274568 275967 292517 314155 342256 343869 383200 385472 391349 182 Gewinne zu 400 M. 5848 7679 14379 15740 15802 19861 26650 27781 30123 30124 34760 zu 400 M. 1567 4331 15369 18621 22060 23353 24488 27865 32313 36007 36707 44854 49765 52320 55173 61326 69148 75232 76411 78208 84106 84278 90472 92165 95278 96652 ------ 100684 104396 ------ ----- 122777 ------ 20 Tagespramlea. Auf febe gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: l07202340U°M02 ' 84563 ’ 28688 172078 Ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 240 M. gezogen 2 Gewinne zu 10000 M. 295527 51,II; u,Ü h Ü; I $ I* I 5 1 s Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Minastik II. 6.45: Frühmeldungen. 7: Frühkon- 'l&k Jiür denWeihnaditsbedarf empfehlen wir unsere rlichhaltige Auswahl geschmackvoller Kleinmöbel neuester Art zu billigen Preisen ?2.6Änne -u 500 M. 11042 21403 40477 49730 ?UZÄrt71£?£<£6805 79604 88508 105914 115569 123800 127469 147746 182608 184149 191494 246867 291479 294891 303031 323175 341635 348547 349755 378119 384449 388601 166 Gewinne zu 400 M. 976 9784 16942 21172 21956 33380 34531 41560 43923 44554 45972 61203 77761 82249 85203 90176 95093 97894 98301 98868 99054 114579 117080 119198 119375 126352 127007 127795 ............ ...... ...... 83727 85427 91283 91630 97673 99790 107825 ------ ------ -----------* 16 Gewinne zu 800 M. _____ _____ 241378 275978 325857 354216 398934 nüblichen hat die iber regelnd en (im M't ig die BerB Island der N non des Nn ate August h ' ü.f). W vermindert Ausfuhr y' hon übeM land, die , id die A . Steign- nien, LM Staaten L November von 10 5 Ionen * )en LaM Jen, uffes kW ät iv1;. ern. stch der B tc «z:rt I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nach- riteiTi aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskon- hcirtl 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 1- : Nachrichten. 15.15: Kinderstunde. 15.30: Weih- p'ichjgeschenke — aber mit Ueberlegung! Gespräch. 1r .41 Unser guter alter Lebkuchen. Eine Plauderei. >:achmittagskonzert. 17.30: Carl Beines. Zum Geburtstage des Gesangspädagogen und Kom- lung). — Klein-Linden. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Lollar. 13.30: Gottesdienst. — Kirchberg. 10: Gottesdienst. — Treis a. d. Lda. 10: Hauptgottesdienst; 13: Kindergottesdienst. — Wahenborn- Steinberg. 13: Kindergottesdienst; 13.45: Hauptgottesdienst. — Garbenteich. 13: Gottesdienst. — Hausen. 10: Gottesdienst. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftsdechant Kahn. — Nieder-Defsingen. 11: Pfr. Strack (Münster). — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; Kollekte. — Bettenhausen. 9: Hauptgottesdienst mit Abend» mahlsfeier. — Birklar. 13.30: Hauptgottesdientt; Kollekte. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. — Langd. 11.15: Gottesdienst. — Wirberg. 10: Gottesdienst; Kollekte. — Beltershain. 12.30: Gottesdienst; anschließend Feier des bl. Abendmahls für die Jugend; Kollekte. — Ober-Gleen. 9.30: Kindergottesdienst; 10.20: Hauptgottesdienst. — Kirtorf. Kinder- und Hauptgottesdienst fallen mit Genehmigung der Kirchenbehörde wegen Scharlach aus. hat sW Ä* ftartes t kW !i,e : Urinen £11 18. Anette hu 2 bis K: 16 tis 'Ri */ uq hia tji , ■ r v , —v---- - - v—v—-- :qL, Dlnnk 'l'E- ^-15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten, zirka in 11 Schulfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags- 2 bis KT?' — - - - - ...... ' '"«etmartt D°z. 3m "en war« 5 * elIe. tonnten " °uf holl^, e.Men W- 'nrnier 5 dem ErG gendsten U- °ck°r ums- Ä logramm st. ’erfdufspreili): deutsche tereibutter ir ' 120, holW Gewinne zu 1000 M. 75691 92322 398351 ^^WGewinne zu 800 M. 85559 104628 248600 268992 315299 316414 318222 354200 355579 Auf febe gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und $roar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 06 te Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und U Denken Sie praktisch Schenken Sie Stoffe 3k Duitcnd Ws8MW«MMß 7407 A 7380 a 8.90 6.90 4.90 Flotte Sportmäntel aus guten Stoffen 29.75 25.00 Kissen, fertig gestickt Kaffeedecken, fertig gestickt 130/160 25. 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